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Ausgabe 3/2018 · 6. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Küchenfachhandel weiterhin auf hohem Niveau · Eigenmarken polarisieren Wie anpassungsfähig sind Elektrogeräte? · Wie der Wandel der Zeit über Funktion und Design entscheidet Hauben im Trend der Zeit · Hightech und Design – Vom Understatement bis zum Eyecatcher


Rack-System Stylische Regale für Küche, Esszimmer und Wohnbereiche

Das neue Wesco Rack-System smart ist universell einsetzbar in allen Wohn- und Arbeitsbereichen, z. B. Küche, Bad, Office, Wohnzimmer oder im Möbel integriert. Durch eine flexible Anordnung der Regalelemente kann eine außergewöhnliche Optik geschaffen werden. Erhältlich in 3 verschiedenen Breiten (60 / 90 / 120) und zwei verschiedenen Höhen, in Edelstahloptik oder Schwarz. Praktisches Zubehör wie Glashalter, Hakenleiste, Tellerhalter und passende Metalleinlegeböden können beliebig kombiniert werden. Individuelle Formen und Maße können kurzfristig auf Wunsch realisiert werden.

Die Hakenleisten können einfach auf das Profil gesteckt werden

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstr. 205 · D-59759 Arnsberg Tel. +49 (0) 2932 476-0 www.wesco-kuechentechnik.de www.wesco-aluments.de

Kombinationsbeispiel: Regal mit zwei Böden, Tellerhalter und Glashalter


Editorial

Wie eigen sind Marken?

D

er aktuellen Handelsumfrage unserer Fachzeitschrift zu Folge, hat auch der Küchenfachhandel überzeugende Gründe für Eigenmarken ins Feld zu führen. Die über Verbände lancierten Eigenmarken stehen für gute Margen, für die Möglichkeit, Sortimente auszudifferenzieren sowie dafür, sich vom Wettbewerb abheben zu können. In einem gesättigten Markt mit seinem breitgefächerten Angebot unterschiedlicher Vertriebskanäle, über die Küchen vermarktet werden, wird vor allem die Vergleichbarkeit von Küchenmöbeln, Geräten, Spülen und Zubehör immer mehr zum Thema gemacht. Und das obwohl sich jede Einrichtungsplanung individuell am jeweils auszustattenden Raum und den persönlichen Wünschen des Endgebrauchers orientiert. Nur allzuoft handelt es sich bei den Handelsmarken in unserer Branche um reine Konditions- bzw. Marketinginstrumente, wobei sie im Vergleich zur Herstellermarke kaum eine Ubiquität, d.h. keine flächendeckende Verfügbarkeit aufweisen, da die Produkte nicht überall erhältlich sind. Die zentralen Ziele, die von Verbundgruppen mit eigenen Handelsmarken verfolgt werden, sind Abgrenzung ihrer Mitglieder vom Wettbewerb durch Sortimentsdifferenzierung und -segmentierung, Rohertragsoptimierung und Stärkung der Verhandlungsposition mit den Lieferanten. Nicht umsonst spricht man bei Eigenmarken von strategischen Marken. Eigenmarken sind, da sie mit Hilfe attraktiver Rabatte oder Werbekostenzuschüsse in den Markt gepusht werden, aus Herstellersicht oft einfacher zu vermarkten als renommierte Marken, die durch Konsumentennachfrage einen Sog auslösen müssen. Doch während die einzelnen Industrieanbieter früher ausschließlich Absatzpartner waren, entwickeln sie sich bei Einführung einer Handelsmarke in ihrem Produktsegment gleichzeitig zu einem Wettbewerber. Das bezieht sowohl die Platzierung im Studio als auch die Preisstellung der Eigenmarke im Vergleich zur Herstellermarke oder auch das Marketing mit ein. Während die traditionellen Marken in der KüchenmöbelBranche immer weniger werden, positionieren zahlreiche Küchenspezialisten ihr Geschäft selbst als Marke, wobei sie sich der Produkte von Handelsmarken oder der Eigenmarken der Verbandsgruppierung bedienen. Ihre großen Vorbilder sind dabei sowohl Aldi im Lebensmittelbereich oder IKEA im Möbel- und Einrichtungssegment, bei denen es keine anderen Produktmarken gibt. Die Etablierung des eigenen Geschäfts als regionale Marke zieht zum einen eine sehr enge Kundenbindung nach

sich, die jedoch andererseits wieder einen sehr hohen Servicegrad abverlangt, da eventuelle Qualitätsprobleme, gerade wenn der eigene Namen für die Handelsmarken genutzt wird, deutlich stärker mit dem Küchenprofi verbunden werden, obwohl die Produkthaftung nach wie vor beim Hersteller liegt. Ob eine Eigenmarke nur aufgrund ihres anderen Namens und eines vermeintlich günstigeren Preises wirklich der Weg aus der Vergleichbarkeit ist, ist jedoch fraglich. Denn die Konsumenten können die Produzenten der jeweiligen Eigenmarken durchaus ausfindig machen. Das Internet macht auch sie gläsern und informiert den Verbraucher schnell über ihren wahren Urheber. Allein durch diese Daten wird die Ware wieder vergleichbar. Das Thema der Eigenmarken ist branchenübergreifend: Ob bei Lebensmitteln, Drogeriewaren oder auch bei ­Online-Plattformen wie Zalando usw. In anderen Branchen sind Eigenmarken von Einkaufsgruppierungen allgegenwärtig. Zum Teil verbergen sich dahinter nicht nur Produkte mit eigenem Namen, sondern auch mit einem eigenen unverkennbaren Charakter und entsprechenden Eigenschaften, denen sogar eigenständige Innovationen zugrunde liegen. Im Lebensmittelhandel scheint das Thema der Eigen­ marken wohl am weitesten fortgeschritten zu sein. Haben auch bekannte Marken wie Lindt, Dr. Oetger oder Nivea meist nach wie vor noch einen hohen Stellenwert, machen jedoch die Auseinandersetzungen von Händlerallianzen wie Agecore, zu der unter anderem Edeka und die Schweizer Coop gehören, mit bekannten Markenherstellern wie dem weltgrößten Lebensmittelkonzern Nestlé, deutlich, dass auch starke Marken langsam aber sicher unter PreisDruck geraten und ihre Produkte durch entsprechende Premium-Eigenmarken von Händlerallianzen ersetzt werden. Noch stärker betroffen von der Einkaufsmacht sind weniger starke Marken, die nach Angaben der GfK innerhalb der letzten 18 Jahre rund 40 Prozent ihres einstigen Marktanteils eingebüßt haben. Während Marken und teilweise auch Handelsmarken weltweit mit starken Marketingkampagnen getrieben über die unterschiedlichsten Vertriebswege und Händler von Kunden bezogen werden können, bleiben VerbandsMarken immer auf die eigenen Verkaufsflächen begrenzt. Des Weiteren dürfte es fraglich sein, ob alle IndustrieUnternehmen sich verstärkt in die Abhängigkeit von Handelskooperationen begeben wollen. Auch wäre es ­interessant zu wissen, wer sich künftig für die ­Innovationen verantwortlich sieht und diese letztendlich auch finanziert.

Yvonne Davy Chefredakteurin

küche + architektur | 1


Collage: Küchenmeile / Adobe Stock / pomah

Vom 15. bis 21. September 2018 öffnen 27 der 29 in der Marketing­gemeinschaft A30 Küchenmeile e. V. organisierten Hersteller (s. Heftrückseite) in diesem Jahr ihre Türen und laden alle ­Fachhandelspartner in ihre Hausausstellungen ein. Intensive Gespräche, inspirie­ rende Planungen und innovative Konzepte erwarten Sie! www.kuechenmeile.de

1 Wie eigen sind Marken? Editorial

4 Küchenfachhandel weiterhin auf hohem Niveau Eigenmarken polarisieren

6 Wie anpassungsfähig sind Elektrogeräte? Wie der Wandel der Zeit über Funktion und Design entscheidet

18 Zeyko, eine Marke mit Profil An die Qualität erinnert man sich noch, wenn der Preis schon längst ­vergessen ist. (Aldo Gucci)

20 Individuell, ehrlich und zuverlässig Der Unterschied heißt Zeyko

23 Rundum-Zugriff im Hochschrank „TurnMotion II“ von Kesseböhmer

2 | küche + architektur

24 Erfolgreich mit Granit-Spülen und Armaturen Bilanz 2017 – Blanco setzt geplanten Wachstumskurs fort

28 „Wer das Ziel kennt, kann entscheiden...“* Schüller Möbelwerk verdoppelt ­Produktionskapazität

30 Hauben im Trend der Zeit Hightech und Design – Vom ­Understatement bis zum Eyecatcher

38 Effizienz und Design hinter der Haube Luftkanäle und Mauerkästen von Naber

39 Küchenmöbelumsatz im grünen Bereich Schwächephase überwunden


Impressum die aktuelle Küchenmeile-App in Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch steht für Ihr iPhone, Android-Smartphone und Tablet kostenfrei im AppStore und auf www.kuechenmeile.de zum Download zur Verfügung! Mit dieser App kann der Fachhandel seinen Messebesuch bei den Küchenmöbel produzierenden Mitgliedsunternehmen der A30 Küchenmeile e.V. sowie den Ausstellern der Parallel-Veranstaltungen area30, cube30, Gut Böckel, House4Kitchens, KCL und Kaiserpalais effektiv vorbereiten. Am besten laden Sie sich die App schon vor Ihrem Küchenmeile-Besuch auf Ihr Gerät und nutzen das mobile Nachschlagewerk anschließend für Ihre individuelle Orientierung, Aussteller- und Produktsuche (alphabetisch oder per Volltextsuche), Navigation, Routen- und Terminplanung. Wissen ist Vorsprung: Zusätzlich bietet die App die Möglichkeit, den Newsletter der Küchenmeile zu abonnieren, der regelmäßig über die topaktuellen Planungs-, Design-, Farb- und Materialtrends sowie über die neueste Beschlagtechnik der deutschen Küchenmöbelindustrie informiert.

Inhalt 3/2018 40 Die kühlen Riesen gewinnen an Markt Freistehende Kühlgeräte überzeugen durch Volumen, Technik und Design

41 Von BioFresh über No-Frost bis zum Icemaker Liebherr

42

46 Jedes vierte Kühl-/Gefrier-Gerät … kommt von Samsung

48 Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung Der Kreis hat seine Segel gesetzt – JHV Berlin 2018

52 Kompetenz und Engagement ­zahlen sich aus

Nie war kühlen smarter Bosch

43 Desginstark, komfortabel, flexibel, individuell Gorenje

44 Im Focus steht der Nutzer Bauknecht

45 Respekt vor dem Umgang mit Lebensmitteln Grundig

Der Küchenring blickt positiv in die Zukunft

55 Die guten Adressen der Branche Visitenkarten

Verlag: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-1 Fax 0711/5206-300 www.fachschriften.de VERLAGSLEITUNG: Tilmann Münch Christian Schikora Redaktionsbüro: küche+architektur Weißheimerstraße 7 67549 Worms Herausgeberin und Chefredakteurin: Yvonne Davy Tel. 06241/979708-10 Fax 06241/979708-17 davy@fachschriften.de Redaktionsassistenz und Anzeigenverkauf: Sabine Metz-Lieb Tel. 06241/979708-12 metz-lieb@fachschriften.de Layout: Simone Steinbrech post@steinbrech-design.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4 69181 Leimen Preisliste für Anzeigen: zur Zeit Nr. 6, gültig seit 1. 1. 2018 Preis Einzelheft: 10,00 Euro (inkl. Versand und MwSt.) Abonnement-Service: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Abo-Service Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-306 Fax 0711/5206-307 abo@fachschriften.de Bankkonten: HypoVereinsbank IBAN: DE72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147321116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der FachschriftenVerlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef, und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Im Fachschriften-Verlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, pro fertighaus, Schwimmbad+Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer Fotonachweise: küche + architektur | 3 Seite 55: auremar/fotolia


Daten + Fakten | Stimmungsbarometer

Küchenfachhandel weiterhin auf hohem Niveau Eigenmarken polarisieren

Sehr gut bis gut zufrieden mit der derzeitigen Lage des eigenen Unternehmens sind rund 70 Prozent der an unserer aktuellen Umfrage partizipierenden Küchenprofis. Noch immer gehen rund 34 Prozent davon aus, ihre Umsätze in den nächsten vier Monaten noch einmal erhöhen zu können. Das ist das Ergebnis der Handelsbefragung der Fach­ zeitschrift küche+architektur, an der sich 13,5 Prozent der 1870 angeschriebenen Küchen­ profis beteiligten.

I

n den vergangenen vier Monaten verzeichneten rund 37 Prozent der antwortenden Küchenspezialisten eine im Vergleich zu den Vorjahresmonaten höhere Umsatzentwicklung. Ebenfalls 37 Prozent mussten im ersten Quartal 2018 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Im gleichen Zeitraum 2017 war das bei rund 15 Prozent weniger der Fall (21 Prozent). Während 34 Prozent der Befragten davon ausgehen, in den nächsten vier Monaten Umsatzzuwächse erzielen zu ­können, erwarten rund 23 Prozent einen Umsatzrückgang (im Vorjahr 17 Prozent). Was die Ausgabefreudigkeit der Verbraucher anbelangt, so rechnen rund 59 Prozent mit einem gleichbleibend hohen Niveau. 22 Prozent der antwortenden Küchenprofis erwarten, dass die Verbraucher sogar bereit sind, für ihre Traumküche noch tiefer in die Tasche zu greifen. Dem gegenüber steht bei 56 Prozent die Erwartung einer gleichbleibend hohen bzw. sogar noch steigenden (22 Prozent) Kundenfrequenz. Gefragt: Starke, zuverlässige Industriepartner Bei der Auswahl ihrer Lieferantenpartner, mit denen die Küchenfachgeschäfte ihre Zukunft gestalten wollen, stehen vor allem deren Zuverlässigkeit, Leistungsstärke, Innovationskraft und Zukunftsorientiertheit auf dem Prüfstand. Von geringerer Bedeutung ist nach Angaben der einzelnen Küchenprofis die Verbandszugehörigkeit der Industriepartner. Auch die Unterstützung der Verbände für die Auswahl möglicher Lieferantenpartner erachten die Küchenfachgeschäfte nicht als zwingend notwendig (7,4%). Was jedoch deren Eigenmarken anbelangt, so scheinen diese für 50 Prozent der befragten Küchenspezialisten einen hohen Stellenwert zu haben.

Den Eigenmarken von Edeka, DM, Zalando Den Eigenmarken von Edeka, DM,inZalando stehen die der Einkaufsverbände stehennach. die der Einkaufsverbände nichts Welchen Stellenwert in haben nichts nach. Welchen Stellenwert haben Eigenmarken für Ihr Unternehmen? Eigenmarken für Ihr Unternehmen?

Wie beeinflussen die folgenden Kriterien Ihre Entscheidung für die Zusammenarbeit m  it (1 = am wichtigsten, 7 = unwichtig) einem Lieferanten? 1

2

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7

k. A.

Wirtschaftskraft

  3,7 %

22,2 %

11,1 %

  3,7 %

11,1 %

  7,4 %

14,8 %

25,9 %

sehr wichtig

18,5 %

Leistungsstärke

14,8 %

33,3 %

  7,4 %

25,9 %

  0,0 %

  3,7 %

  7,4 %

  7,4 %

sehr wichtig

18,5 %

Innovationskraft

11,1 %

33,3 %

  7,4 %

18,5 %

  3,7 %

  3,7 %

  3,7 %

18,5 %

wichtig

33,3 %

wichtig

33,3 %

Zukunftsorientiertheit

  7,4 %

25,9 %

  7,4 %

29,6 %

14,8 %

  0,0 %

  3,7 %

11,1 %

unwichtig

48,2 %

Zuverlässigkeit

48,2 %

18,5 %

  0,0 %

29,6 %

  0,0 %

  0,0 %

  3,7 %

  0,0 %

Verbandszugehörigkeit

11,1 %

11,1 %

14,8 %

18,5 %

  3,7 %

  7,4 %

18,5 %

14,8 %

Verbandsempfehlung

  0,0 %

  7,4 %

14,8 %

  7,4 %

11,1 %

  7,4 %

25,9 %

25,9 %

unwichtig

48,2 %

0%

10 %

20 %

30 %

40 %

50 %

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10 %

20 %

30 %

40 %

50 %

4 | küche + architektur


Wir führen ein … Stimmungsbarometer | Daten + Fakten Volllsortimenter 7,41 % Küchenfachgeschäft 92,59 %

Wir sind inhabergeführt … ja 96,30 % nein 3,70 %

Umfrage k+a 3/2018 Umfrage k+a 3/2017

Wie beurteilen Sie die momentane Lage in der Branche?

Wie beurteilen Sie die momentane Lage Ihres Unternehmens?

Unsere Ausstellungsfläche umfasst … bis 150 qm 0,00 % bis 200 qm 7,41 %

sehr gut

18,5 % 29,2 %

sehr gut

29,6 % 37,5 %

gut

37,0 % 45,8 %

gut

40,7 % 54,2 %

bis 250 qm 7,41 %

mittelmäßig

40,7 % 25,0 %

mittelmäßig

29,6 % 8,3 %

bis 300 qm 11,11 %

schlecht

0,0 % 0,0 %

schlecht

0,0 % 0,0 %

sehr schlecht

3,7 % 0,0 %

sehr schlecht

0,0 % 0,0 %

0,0 % 0,0 %

keine Angabe 0%

10 %

20 %

30 %

40 %

0,0 % 0,0 %

keine Angabe

50 %

0%

Wie war die Umsatzentwicklung im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresmonaten?

10 %

20 %

30 %

40 %

50 %

60 %

Wie schätzen Sie Ihre Umsatzentwicklung in den nächsten 4 Monaten ein?

11,1 % 8,3 %

viel höher

3,7 % 4,2 %

höher

25,9 % 37,5 %

höher

29,6 % 41,7 %

gleich

25,9 % 29,2 %

gleich

44,4 % 37,5 %

niedriger

25,9 % 16,7 %

niedriger

18,5 % 16,7 %

viel niedriger

11,1 % 4,2 %

viel niedriger

3,7 % 0,0 %

keine Angabe 0%

Unser Unternehmen existiert seit … 5 bis 10 Jahre 3,70 %

weniger als 5 Jahre 0,00 % länger als 20 Jahre 85,19 %

16 bis 20 Jahre 7,41 %

Unser Angebot bei Küchenmöbeln ist … nicht markenorientiert 48,15 %

markenorientiert 51,85 %

0,0 % 0,0 %

keine Angabe

5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 30 % 35 % 40 %

über 300 qm 66,67 %

11 bis 15 Jahre 3,70 %

viel höher

0,0 % 4,2 %

bis 100 qm 7,41 %

0%

10 %

20 %

30 %

40 %

50 %

Unser Angebot bei Geräten ist … nicht markenorientiert 11,11 %

Wie schätzen Sie die Ausgabefreudigkeit in den nächsten 4 Monaten ein?

Wie wird sich die Kundenzahl in den nächsten 4 Monaten entwickeln?

viel höher

0,0 % 0,0 %

viel höher

0,0 % 0,0 %

höher

22,2 % 29,2 %

höher

22,2 % 37,5 %

gleich

59,3 % 50,0 %

gleich

55,6 % 41,7 %

niedriger

14,8 % 20,8 %

niedriger

18,5 % 16,7 %

viel niedriger

3,7 % 0,0 %

viel niedriger

3,7 % 4,2 %

keine Angabe

0,0 % 0,0 %

0,0 % 0,0 %

keine Angabe 0%

10 %

20 %

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60 %

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10 %

20 %

30 %

40 %

50 %

60 %

markenorientiert 88,89 %

Sie finden uns unter … PLZ-Gebiet 0 PLZ-Gebiet 9 3,70 % 7,41 % PLZ-Gebiet 1 11,11 %

PLZ-Gebiet 7 18,52 %

PLZ-Gebiet 2 11,11 % PLZ-Gebiet 3 7,41 % PLZ-Gebiet 4 3,70 %

PLZ-Gebiet 8 7,41 %

küche +5 PLZ-Gebiet 7,41 %

PLZ-Gebiet 6 22,22 %

architektur | 5


Die Wohnküche – als Quintessenz der guten Form bildet diese Planung mit dem Programm Top 1496 von Ballerina-Küchen die Multifunktionalität modernen Einrichtens perfekt ab. Die Insel zwischen den Zonen, die dem Kochen, dem Austausch und dem Rückzug gewidmet sind, bietet durch ihre Schränke zum Wohnbereich Platz für nützliche Dinge. Reizvoll ist die Gestaltung des Innenkorpus im warmen Holzton Piemont-Eiche, der exakt den Schiebetüren im Arbeitsbereich hinter der Insel entspricht. Die Schiebetürenschränke sind Stauraum­ wunder und bieten viel Platz für Haushalts­ geräte, Vorräte, Gewürze und Kochgeschirr. Mit geschlossenen Türen ist die Küche immer schnell aufgeräumt. www.ballerina.de

Wie anpassungsfähig sind Elektrogeräte? Wie der Wandel der Zeit über Funktion und Design entscheidet

Allen Prognosen nach schrumpft die Bevölkerung in Deutschland in den nächsten Jah­ ren. Bis 2025 soll sie um 4,5 Prozent auf knapp 78 Millionen zurückgehen. Doch die Zahl der Haushalte dürfte weiter steigen, denn es entstehen immer mehr Singlehaushalte. Gleichgültig über wie viele Quadratmeter eine Wohnung verfügt: Die Liebhaber der modernen Offenheit nehmen zu. Nach den Ergebnissen einer Emnid-Studie besaßen 2012 bereits 27 Prozent der Haushalte in Deutschland eine offene Küche. Heute dürfte dieser Trend bei rund 40 Prozent liegen. Durch die fehlenden Trennwände wirken Räume luf­tiger, größer und ermöglichen ganz neue Einrichtungsansätze. In wieweit beeinflussen diese Trends Design und Funktion der Haus­geräte (Kochen/Backen/Hauben, Spülen, Kühlen)? Und wie gehen die einzelnen Elektrogerätehersteller damit um? 6 | küche + architektur


technik + design

Statements dieser Ausgabe ➜ Günther Sproll, Liebherr home.liebherr.com

➜ Jan Reichenberger, Bauknecht www.bauknecht.de

➜ Karl-Heinz Schneider, Electrolux www.electrolux.com

➜ Robert Sachon, Bosch www.bosch-home.de

➜ Alexander Aust, Smeg www.smeg.de

➜ Christian Bärlocher, V-Zug www.vzug.com

➜ Ralf Grobleben, Neff www.neff-home.com

➜ Annette Frommeyer, Berbel www.berbel.de

➜ Malte Stark, refsta www.refsta.com

➜ Nicky Hurrle, Novy www.novy-dunsthauben.de

➜ Andrea Heiner-Kruckas, Küppersbusch www.kueppersbusch.de

➜ Derya Turgay-Herz, Oranier www.oranier.com

➜ Diana Diefenbach, Samsung www.samsung.de

➜ Andreas Enslin, Miele www.miele.de

„D

esign- und Produktentwicklung steht immer im Kontext zu sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Aktuelle Trends wie Individualisierung, steigende Lebens­ erwartung, Gesundheitsbewusstsein, Mobilität, digitale Vernetzung und Urbanisierung prägen die Bedürfnisse unserer Verbraucher und fließen konsequent in unsere Produktentwick­ lung ein. Produkte von Liebherr sind besonders wertebeständig. Um unseren hohen Qualitäts­ standards zu genügen, messen wir jedes Design am Nutzen und an der Bedienfreundlichkeit für unsere Kunden“, weiß Günther Sproll, Marketingleiter bei Liebherr-Hausgeräte.

„Grundsätzlich lässt sich beobachten, dass Küche und Wohnraum immer mehr zu einer Einheit verschmelzen. Daraus ergeben sich auch neue Anforderungen an die Hausgeräte“, legt Jan Reichenberger, Marketing Director der Bauknecht Hausgeräte GmbH dar: „Sie müssen funktional und ansehnlich sein. Das Design rückt immer mehr in den Fokus und drückt die Persönlichkeit und das Stilgefühl der Bewohner aus. Genau hier setzen wir von Bauknecht mit unseren Produkten an.“ Für Karl-Heinz Schneider, Director Sales KRT Germany Electrolux Hausgeräte GmbH, und Robert Sachon, Chef-Designer Robert Bosch

Hausgeräte GmbH, führt das Verschmelzen von Küche und Wohnraum zu einer Polarisierung in der Planung von Einbaugeräten: „Einerseits verschwinden Elektrogeräte hinter der Möbelfront andererseits werden sie sogar in den Vordergrund gerückt“, stellt KarlHeinz Schneider fest. „Einbau-Kühl- und Gefriergeräte und auch Geschirrspülmaschinen z.B. werden voll in die Küche integriert und sind nicht auf den ersten Blick sichtbar. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, es sei denn, man entscheidet sich im Kältebereich für freistehende Geräte, wie z. B. Side by Side Kühlgefrierkombinationen, die mitunter als küche + architektur | 7


Fotos: Novy

Dunstabzug, steht für Kochfeldabsaugungen im Sortiment von Novy.

Designelemente in offenen Küchen dienen.“ „Auch Kochzentren können Designelemente sein!“ wirft Smeg Vertriebsleiter Alexander Aust ein. „Wir bei Smeg stellen unsere Produktentwicklung seit jeher auf offene Räume und Wohnküchen ein. So produzieren wir seit nunmehr 70 Jahren Kochzentren. Unsere Victoria-Kochzentren z.B. verbinden Nostalgie und Moderne und sind daher nicht nur in einem Landhaus-Ambiente ein „natural fit“. Sie sind auch optimale Gegenspieler in einer hochmodernen Küche mit minimalistischer Linienführung oder in großzügigen Lofts.“

„Ein farbiges Kochzentrum ist in jedem Raum ein Highlight und gibt ihm ein besonderes Flair. Das 110 cm breite Kochzentrum verfügt über drei Backöfen. Eine Etage höher lässt es sich auf sieben Kochzonen perfekt ­dünsten, schmoren und braten – komfortabel mit Induktion.“ Alexander Aust, Vertriebsleiter Smeg Deutschland GmbH, www.smeg.de

8 | küche + architektur

Christian Bärlocher, Head Global Marketing Services V-Zug, sieht das ganz ähnlich: „Heut­ zutage wird mehr vor den Augen des Gastes gekocht. Geräte sind somit sichtbar und werden immer mehr auch zum Prestigeobjekt mit hohem Anspruch an das Design. Im ausgeschalteten Zustand sind die Geräte dezent (Beleuchtung, Bedienungsfeld, Logo), beim Kochen ist dies weniger relevant. Vollintegrierte Geräte sind absolut im Trend, beispiels­ weise eine Wärme- oder Vakuumierschublade. Im Bereich Backen/Steamen dagegen muss während dem Prozess der Blick ins Gerät gewährleistet bleiben. Deshalb werden diese Geräte nicht oder seltener integriert. Wir sind auch davon überzeugt, dass vernetzte Geräte in wenigen Jahren zum Standard gehören. Dadurch werden sich neue Möglichkeiten ergeben (Kamera, Statusmeldungen, etc.).“

Fotos: Smeg

Panorama, die Kombination von Kochfeld und

„Bei der Entwicklung unserer Geräte legen wir besonderen Wert darauf, Ästhetik und Funktionalität optimal miteinander zu verbinden“, betont Neff-Designchef Ralf Grobleben. „Eine Zielsetzung, die insbesondere durch veränderte architektonische Raumaufteilungen ­immer mehr an Bedeutung gewinnt. Unsere neuen Backöfen fügen sich nahtlos in grifflose Küchen ein, wie sie oft bei fließenden Übergängen von Küche, Ess- und oder Wohnbereich zum Einsatz kommen. Auch unser Konzept „seamless combination“, das die perfekte, harmonische Anordnung von Geräten in der Vertikalen ermöglicht, kommt dem neuen innenarchitektonischen Anspruch zu Gute.“ „Auch das Design der Dunstabzüge wird durch die offenere Wohnraumgestaltung beeinflusst“, weiß Karl-Heinz Schneider. „Dunstabzugshauben, die in den letzten Jahre immer stärker designorientiert geworden sind, finden ihren Platz zunehmend direkt unter der Decke wieder und werden damit zu einem sogenannten Deckenlüfter oder verschwinden ganz in der Arbeitsfläche als Down Draft Version oder Muldenlüfter. Auf diese Weise fügen sie sich harmonisch in offenen Küchen ein, ohne dabei die Funktionalität zu vernachlässigen.“ „Der Endverbraucher legt beim Dunstabzug sehr viel Wert auf Design, Funktion und Geräusch“, führt Novy Vertriebs- und Marketingchef Nicky Hurrle an. „Auf alle Fälle möchte heute kaum ein Haushalt auf einen modernen Dunstabzug verzichten“, weiß Annette Frommeyer, Senior Marketing Manager Berbel Ablufttechnik GmbH. „Wir verfolgen den Trend zum fließenden Übergang von Küche, Ess- und Wohnbereich schon seit einiger Zeit. Zudem lässt sich beobachten, dass die Zahl der immer kleineren Privathaushalte weiter steigt und es auch immer mehr Singlehaushalte geben wird. Wir


„Wir beobachten einen starken Trend zu „unsichtbaren“ Dunstabzugslösungen … Die Kochfelder und Kochfeldabsaugungen sind vom Design auch äußerst zurückgenommen. Unsichtbar, wenn sie nicht in Funktion sind und unschein­ bar, aber äußerst effizient in Funktion.“ Nicky Hurrle, Vertriebs- und Marketingleietung Novy GmbH www.novy-dunsthauben.de

Fotos: refsta

bieten hierfür innovative Produkte, die der Küchenbranche flexible und kompakte Lösungen bei der Küchenplanung bieten und so auf die Bedürfnisse und Nachfrage des Marktes und der Kunden eingehen. So haben wir mit der Weiterentwicklung unserer Kopffreihaube Ergoline 2 bereits zur letzten area30 gezeigt, dass beste Leistungsfähigkeit und hoher Designanspruch auch bei der Ausstattung für kleinere Single- und Appartementküchen machbar sind. Die Haube bietet absolute Bewegungsfreiheit beim Kochen, auch auf kleinem Raum. Besonders beliebt in offenen Wohnküchen ist unser neuestes Highlight, der Berbel Down­ line Kochfeldabzug. Egal ob im Appartement, in der modernen Singlewohnung oder dem eleganten Studio, Downline schafft viel Raum für Planungsfreiheit. Und wenn die Haube

technik + design

aufgrund von räumlichen Gegebenheiten fast unsichtbar, kompakt und schmal sein muss, ist unsere Firstline Unseen die perfekte Wahl für moderne Küchendesigns, grifflose Fronten und flache, geschlossene Küchenelemente. Sie bietet alle Vorzüge einer Berbel Haube und das in besonders dezenter Optik.“ „Durch die Anforderungen an ein innovatives Design und hohen Gebrauchsnutzen haben wir heute auf alle Anforderungen eine Antwort. Besondere Schwerpunkte bilden ­ Dunstabzugshauben in Oberschränken, Muldenlüfter in Arbeitsplatten und Deckenlüfter in Verbindung mit der PlasmaNorm Technologie. Dekorative Schräghauben werden auch in Zukunft ihre Bedeutung haben“, ist refsta Geschäftsführer Malte Starck überzeugt. „Dabei liegen Vorrichtungen für die Geruchsreduzierung mit PlasmaNorm Filtern oder Keramikfiltern voll im Trend. Produktqualität und Sicherheit werden durch hochwertigen Materialeinsatz, z.B. Ganzmetallfilter ohne Plastikgriffe sichergestellt“, weiß Malte Starck aus Erfahrung. „Außerdem lassen innovative Lichtquellen, die auch separat gesteuert werden können, und weitere technische Raffi­ nessen Dunsthauben zu einem innovativen Produkt werden. „Wir beobachten einen starken Trend zu „unsichtbaren“ Dunstabzugslösungen“, informiert Nicky Hurrle. „Dies bedeutet, dass der Dunstabzug möglichst unscheinbar in die Decke, in den Schrank oder in die Arbeitsplatte eingebaut wird. Diese Tendenz hat

Novy schon frühzeitig erkannt und entsprechende Lösungen im Produktprogramm. Die Kochfelder und Kochfeldabsaugungen sind vom Design auch äußerst zurückgenommen. Häufig erscheinen diese Produkte erst nach Aktivierung durch den Endverbraucher. Unsichtbar, wenn sie nicht in Funktion sind und unscheinbar, aber äußerst effizient in Funktion. Wenn der Dunstabzug auch als Designelement dienen soll, haben wir die Designinselhauben Mood oder Zen im Portfolio.“ „Auch Kochfelder werden immer flacher und passen sich damit sehr gut in das Gesamtbild der offenen Küche ein“, weiß Karl-Heinz Schneider. „Werden Einbaubacköfen und Einbaukompaktgeräte in offenen Küchen gezeigt, ist es wichtig, dass die perfekte Integration in die Möbel mit extrem kleinen Spaltmaßen möglich ist. Hier ist gerade die AEG mit ihren Einbaugeräten aus der Mastery Range ein Pio­nier und wird das Thema Spaltmaße in der Küche mit der neuesten Backofen Generation revolutionieren.“

Der Enigma Lüfterbaustein von refsta weist zwei wesentliche Eigenschaften auf, die andere Flachlüfter nicht zu bieten haben. Im geschlossenen Zustand ist der Flachlüfter hinter der Oberschranktür verborgen. Im Gebrauch lässt sich der Glasschirm an der Unterseite der Haube ausschwenken.

„Besondere Schwerpunkte bilden Dunstabzugs­ hauben in Oberschränken, Muldenlüfter in ­Arbeitsplatten und Deckenlüfter in Verbindung mit der PlasmaNorm Technologie. Dekorative Schräghauben werden auch in Zukunft ihre Bedeutung haben. Dabei liegen Vorrichtungen für die Geruchsreduzierung mit ­PlasmaNorm Filtern oder Keramik­filtern voll im Trend.“ Malte Stark, Geschäftsführer refsta Handels-GmbH, www.refsta.com

küche + architektur | 9


technik + design

Firstline Unseen bietet alle Vorzüge einer Berbel Haube für moderne Küchendesigns, grifflose Fronten und flache, geschlossene Küchenelemente. Die Einbauhaube passt in Hängeschränke mit einer Schrankhöhe von gerade mal 360 mm und einer Schranktiefe ab 300 mm. Dank der Easy-Klick-Montage kann sie leicht auch in bestehende Küchen nachgerüstet werden. Der Wraseneinzug wird effektiv von der BackFlow-Technologie unterstützt und sorgt zusammen mit dem Berbel Prinzip, dem neuartigen Capillar Trap, der die Restpartikel aufnimmt, und dem Berbel Aktivkohlefilter für höchste Effizienz bei der

„Wenn die Haube aufgrund von räum­lichen Gegebenheiten fast unsichtbar, kompakt und schmal sein muss, ist unsere Firstline Unseen die perfekte Wahl für moderne Küchendesigns, grifflose Fronten und flache, ­geschlossene ­Küchenelemente. Sie bietet alle Vorzüge einer Berbel Haube und das in besonders dezenter Optik.“

Fotos: Berbel

Luftreinigung.

Annette Frommeyer, Senior Marketing Manager, Berbel Ablufttechnik GmbH, www.berbel.de

Effizient, flüster­leise und preisgekrönt: Das Induktionskochfeld mit Kochfeld­absaugung KFL 2094 von Oranier ist German Design Award Winner 2018. 10 | küche + architektur

z.B. unser Backofen mit Dampf und Mikrowelle oder unser Kochfeld mit integriertem Dunstabzug. Die Idee ist, verschiedene Gerätekategorien in einem eleganten, reduzierten Design miteinander zu verschmelzen, zugunsten von mehr Freiraum bei der Planung und Nutzung der Küche. Die grundsätzliche Idee, die hierbei und bei all unseren Produkten zum Tragen kommt, ist „Simpli-

Fotos: Oranier

Design bildet Entwicklungen ab und bestimmt sie „Wie sich unterschiedliche, zum Teil sogar gegenläufige gesellschaftliche Trends weiterentwickeln und wie sie sich auf das Leben zuhause, also auch auf die Nutzung von Hausgeräten auswirken, darauf haben wir als Gestalter durchaus Einfluss“, wirft BoschChef-Designer Robert Sachon ein. „Das Design unserer Produkte bildet nicht nur bestimmte Entwicklungen ab, sondern treibt diese auch voran. Durch die zunehmende Verschmelzung von Küche und Wohnraum wünschen sich viele Menschen „unsichtbarere“ Geräte. Doch auch wenn die Geräte optisch zurücktreten sollen, kann man ihnen trotzdem Leben einhauchen, zum Beispiel mit einer Funktionalität wie der TimeLightRestzeitprojektion bei unseren vollintegrierten Geschirrspülern. Eine gestalterische Antwort auf diesen Trend geben auch Geräte, die mehrere Funktionalitäten in sich vereinen,

city“ – Einfachheit. Aber was heißt das? Als Gestalter inspiriert mich die Definition von John Maeda „Laws of simplicity“: Einfachheit ist, das Augenscheinliche herauszunehmen und das Bedeutungsvolle hinzuzufügen. Bei Bosch setzen wir das so um, dass wir alles Überflüssige weglassen, uns auf das Wesentliche konzentrieren und mit überraschend einfachen Lösungen überzeugen. Bei alldem gibt es aber auch den Gegentrend: Konsumenten, die Hausgeräte nutzen, um ganz klare Akzente in ihrer Küche zu setzen. Das spielen wir als Gestalter ganz bewusst. Zum Beispiel lässt sich die Optik unseres Vario Style-Kühlschranks, der ersten Kühl-Gefrier-Kombination weltweit mit austauschbarer Türfront, jederzeit an die jeweiligen Lebensumstände und Geschmacksvorlieben anpassen. Auch die farbigen Color Glass Kühlschränke geben in der Küche ein echtes Statement ab, ebenso


„Kochen und die eigene Küche sind für viele ­Kunden bereits ein Lifestyle-Thema und die beschriebenen Trends verdeutlichen unter an­derem den wachsenden Kundenwunsch nach Flexibilität in der Küche.“ Diana Diefenbach, Head of Communication, CE – White Goods, www.samsung.de

wie unsere dekorativen Dunstabzugshauben, die ganz bewusst die Blicke auf sich ziehen.“ Trend zur Individualisierung „Das passt exakt zum Megatrend der Individualisierung“, wirft Küppersbusch Marketing-Direktorin Andrea Heiner-Kruckas ein: „Mit unseren Geräten hat der Endkunde bereits seit einigen Jahren eine große Wahlfreiheit und kann die Haushaltgeräte mit dem Küppersbusch Individual Konzept ganz nach dem persönlichen Geschmack gestalten. Bei Küppersbusch ist Design mehr als nur Beiwerk. Es ist ein Qualitätsmerkmal und steht für das perfekte Zusammenspiel von Form und Funktion. Für uns ist es immer wieder eine großartige Bestätigung, dass unsere Produkte den Verwendern nicht nur gefallen, sondern ihnen jeden Tag Freude machen. Das bezieht sich nicht nur auf das individuel-

Fotos: Samsung

technik + design

le Design und die große Gestaltungsfreiheit, die wir ihnen bieten, sondern auf die einzigartigen Koch- und Backergebnisse, die sie mit unseren Geräten erleben.“

Mittels zweier Ventilatoren mit Heißluft

Kochen ist Lifestyle „Kochen und die eigene Küche sind für viele Kunden bereits ein Lifestyle-Thema und die beschriebenen Trends verdeutlichen unter anderem den wachsenden Kundenwunsch nach Flexibilität in der Küche“, betont Samsung-Marketing-Chefin Diana Diefenbach. „Dass wir bei Samsung verstehen, was Flexibilität für die Küche bedeutet, beweist auch unser Family Hub als digitale Kommandozentrale in der Küche. Im Bereich Foodmanagement kann das Gerät über Haltbarkeitsdaten informieren und dank digitaler Einkaufsliste den Einkauf erleichtern und mit Sticki-Board- und Notizfunktion die Famili-

der Öfen ist in der Mitte geteilt, so kann der

„Wir legen nicht nur großen Wert auf ein an­ sprechendes Design, sondern auch darauf, dass die Funktionalität dafür sorgt, dass Belästigungen durch die Nutzung der Geräte so gering wie möglich ausfallen. Ein Fettabscheidegrad von 95 % bei unseren Kochfeldabzügen gewährleistet hier z.B. eine effiziente Geruchsreduktion und ein wirksames Ausfiltern von störenden Kochdünsten. Der flüsterleise Motor ermöglicht, dass Wohnen und Leben auch beim Kochen gut zusammen funktioniert.“ Derya Turgay-Herz, Marketingleitung Oranier Unternehmensgruppe www.oranier.com

können bei den neuen Dual Cook Flex Öfen zeitsparend und ohne Geruchs- und Ge­ schmacksübertragung zwei unterschiedliche Gerichte gleichzeitig zubereitet werden. Die Tür Ofen vollständig oder nur die obere Hälfte geöffnet werden.

enorganisation vereinfachen und verfügt zudem über ein Home Entertainment System.“ Belästigungsfreier Betrieb „Daher sind auch die Funktionen unserer Geräte perfekt für offene Wohnküchen geeignet: so wandelt der Küppersbusch ökotherm®Backofen-Katalysator zum Beispiel fettige Bratenluft in saubere Luft um, das bedeutet es gelangen keine unangenehmen Gerüche mehr in den Raum und auch die Verschmutzung ist deutlich geringer.“ „Das Prinzip belästigungsfreier Betrieb, hochwertiges und modernes Design kombiniert mit hohem Nutzerkomfort verfolgen auch wir mit all unseren Einbaugeräten“, betont, Derya Turgay-Herz, Marketingleitung Oranier. „Wir legen daher nicht nur großen Wert auf ein ansprechendes Design, sondern auch darauf, dass die Funktionalität dafür sorgt, dass Belästigungen durch die Nutzung der Geräte so gering wie möglich ausfallen. Ein Fettabscheidegrad von 95 % bei unseren Kochfeldabzügen gewährleistet hier zum Beispiel eine effiziente Geruchsreduktion und ein wirksames Ausfiltern von störenden Kochdünsten. Der flüsterleise Motor ermöglicht, dass Wohnen und Leben auch beim Kochen gut zusammen funktioniert.“ küche + architektur | 11


technik + design

Mit der puristischen Einbaugeräteserie „ArtLine“ greift Miele den Trend zum Ver­ schmelzen von Küche und Wohnen auf. Das komplette Geräteensemble kommt ohne Griffe aus, fügt sich flächenbündig in die Möbel­ fronten und interpretiert das Thema „Geräte­ vollintegration“ auf eine einzigartige Weise – auf Wunsch in den Farbtönen Graphitgrau, Brillantweiß oder Obsidianschwarz.

„Die Entwicklung einer neuen Geräteplattform oder einer innovativen Technologie dauert sechs Jahre oder länger. Die Herausforderung liegt also darin erkennen zu können, woraus sich ein Trend entwickeln könnte und darauf vorbereitet zu sein. Wir sind heute in der Lage Trendprognosen für einen Zeitraum bis zu fünf Jahren zu machen. Zum Thema „Kochen in der Zukunft“ haben wir einige Studien durchgeführt und herausgefunden, dass sich der Aspekt „Gesundheit“ künftig auf unser Kochverhalten auswirken wird.“

Fotos: Miele

Andreas Enslin, Miele-Chef-Designer, www.miele.de

Die Universal-Home-Studie „Kochtisch“ aus dem Jahr 2014 zeigt, wie platzsparende Lösungen in kleinen urbanen Appartements in Zukunft aussehen könnten. Essen, Arbeiten und Unterhaltung – alle Tätigkeiten vermischen sich – wofür ein Tisch mit einer integrierten Kochfläche und speziellen Sensor-Kochtöpfen eine ideale Lösung sein könnte. Die Kochfläche wird nicht mehr heiß und kann sofort wieder z.B. zum Lesen oder Arbeiten genutzt werden. Teile dieser Lösung sind schon als Produkte am Markt erhältlich. 12 | küche + architektur

Der Gesundheits-Aspekt prägt das Kochverhalten Miele-Chef-Designer Andreas Enslin und sein Team denken über das vorhandene Produktportfolio hinaus: „Sobald ein Trend für alle sichtbar und damit auch wahrnehmbar wird, ist es für uns häufig schon zu spät, um diesen noch relevant in der Entwicklung neuer Produkte berücksichtigen zu können. Denn die Entwicklung einer neuen Geräteplattform oder einer innovativen Technologie dauert sechs Jahre oder länger – ein Beispiel dafür ist der neue Miele Dialoggarer. Die Herausforderung liegt also darin erkennen zu können, woraus sich ein Trend entwickeln könnte und

darauf vorbereitet zu sein. Wir sind heute in der Lage Trendprognosen für einen Zeitraum bis zu fünf Jahren zu machen. Zum Thema „Kochen in der Zukunft“ haben wir einige Studien durchgeführt und herausgefunden, dass sich der Aspekt „Gesundheit“ künftig auf unser Kochverhalten auswirken wird. Beginnend beim Einkauf der Lebensmittel über die Zubereitung bis hin zur Frage wo und wann gegessen wird. Die Universal-Home-Studie „Kochtisch“ aus dem Jahr 2014 zeigt, wie platzsparende Lösungen in kleinen urbanen Appartements in Zukunft aussehen könnten. Essen, Arbeiten und Unterhaltung – alle Tätigkeiten vermischen sich – wofür ein Tisch mit einer integrierten Kochfläche und speziellen Sensor-Kochtöpfen eine ideale Lösung sein könnte. Die Kochfläche wird nicht mehr heiß und kann sofort wieder z.B. zum Lesen oder Arbeiten genutzt werden. Teile dieser Lösung sind schon als Produkte am Markt erhältlich. Wenn Küche und Wohnzimmer eins werden, ist eine klare Formensprache gefragt: gerne puristisch, geradlinig und grifflos, da die Hervorhebung einzelner Elemente beim Blick aufs Ganze stört.“ Im Fokus steht der Mensch als Individuum Aber wie beeinflussen multifunktionale Räume die Wahrnehmung des Gerätedesigns durch den Endverbraucher und wie gehen Sie bei der Produktentwicklung hinsichtlich Design und Funktion darauf ein? „Das Design wird generell reduziert. Dies äußert sich in harmonisierten Spaltmaßen, grifflosen Geräten, zurückhaltendem Branding sowie edlen Materialien (Spiegelglas, matte Designs). Wir gehen ab von der Entwicklung einzelner Funktionen hin zur Entwicklung von Lösungen. Ein Beispiel: Der Kunde stellt nicht Ober-/Unterhitze 180° für 60 Minuten ein, sondern wählt Lasagne garen. Die Perspektive hat sich also geändert. Wir denken


Der Küppersbusch ökotherm®-BackofenKatalysator verwandelt fettige Bratenluft in saubere Luft um, so dass keine

Fotos: Küppersbusch

technik + design

unangenehmen Gerüche mehr in den Raum gelangen und auch die Verschmut­ zung deutlich geringer ist.

mehr vom Kunden und dem Endresultat als vom Gerät her. Das schlägt sich nieder auf die intuitive Bedienung sowie das Design. Auch die Vernetzung wird aus Sicht Kundennutzen entwickelt“, so Christian Bärlocher, V-Zug. „Genau! Wir Designer schauen ganz genau auf die Bedürfnisse der Menschen. Durch beobachten und fragen kann man sehr viel über die Wünsche und Möglichkeiten von Endverbrauchern lernen“, betont auch MieleChef-Designer Andreas Enslin. Eine Aussage die auch Jan Reichenberger, Bauknecht, nur unterstreichen kann. „Wir nutzen den Ansatz des „Design Thinking“ um Annahmen zu verifizieren und neue Erkenntnisse zu gewinnen“, erläutert Andreas Enslin weiter. „Das ist gerade in Zeiten der Digitalisierung enorm wichtig, denn die Möglichkeit sich mit anderen auszutauschen und eigene Inhalte zu teilen, führt zu extrem schnellen Veränderungen in der Nutzung unserer Produkte. So lassen sich Miele-Geräte wie Smartphones über „M Touch“, ein hochauflösendes TouchDisplay bedienen. Dennoch sind Menschen

„Mit unseren Geräten hat der Endkunde bereits seit einigen Jahren eine große Wahlfreiheit und kann die Haushaltgeräte mit dem Küppersbusch Individual Konzept ganz nach dem persönlichen Geschmack gestalten. Bei Küppersbusch ist Design mehr als nur Beiwerk. Es ist ein Qualitätsmerkmal und steht für das perfekte Zusammenspiel von Form und Funktion.“ Andrea Heiner-Kruckas, Küppersbusch Marketing-Direktorin, www.kueppersbusch.de

analoge Wesen. Wir fühlen und werten, was wir berühren können, wie noch vor 100.00 Jahren – intuitiv und mit allen Sinnen. Insofern ist gerade in der Küche das „Wie“ beim Design entscheidend: wie etwa ein Gerätgriff gemacht ist – bei Miele aus Vollmetall – oder welches einzigartige Geschmacksergebnis ein Dampfgarer liefert oder einfach nur eine kleine Mulde um den Ein-und Ausschalter, die

Sicherheit bei der Bedienung und ein angenehmes Gefühl verleiht.“ „Bei Samsung sehen wir das ebenso“, betont Diana Diefenbach. „Unsere Hausgeräte werden nach Kundenbedürfnissen entwickelt. Mittels zweier Ventilatoren mit Heißluft können bei unseren neuen Dual Cook Flex Öfen zeitsparend und ohne Geruchs- und Geschmacksübertragung zwei unterschiedli-

„Im Bereich Backen/Steamen muss während dem Prozess der Blick ins Gerät gewährleistet bleiben. Deshalb werden diese Geräte nicht oder seltener integriert. Wir sind auch davon überzeugt, dass vernetzte Geräte in wenigen Jahren zum Standard gehören. Dadurch werden sich neue Möglich­ keiten ergeben (Kamera, Statusmeldungen, etc.).“ Fotos: V-Zug

Christian Bärlocher, Head Global Marketing Services V-Zug, www.vzug.com

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Die Designlinie Collection.09 von Bauknecht wurde mit dem iF Design Award 2017, dem Kücheninnovationspreis 2017 und dem German Design Award 2018 prämiert – der Backofen der Collection.09 zudem mit dem Red Dot Design Award 2016.

che Gerichte gleichzeitig zubereitet werden. Die Tür der Öfen ist in der Mitte geteilt, so kann der Ofen vollständig oder nur die obere Hälfte geöffnet werden. Für unsere Kunden bedeutet diese Innovation Flexibilität, die sogar von außen sichtbar ist und den Öfen eine exklusive Optik verleiht.“ „Beim Kauf eines neuen Hausgerätes geht es zunächst um die Frage, welche Rolle es in der Küche spielen soll: Soll das Gerät unsichtbar

bleiben, in erster Linie funktional sein? Oder soll es sich dezent, aber mit einem eigenständigen Profil, harmonisch in die Küchenlandschaft einfügen? Oder möchte der Käufer gar einen Eye-Catcher in der Küche, ein auffallendes Einzelstück, das seine Persönlichkeit widerspiegelt“, gibt Robert Sachon, ChefDesigner Robert Bosch Hausgeräte GmbH zu bedenken. „Natürlich spielt die Funktionalität in jedem Fall eine wichtige Rolle. Sie spricht die Gebraucher auf rationaler Ebene an, während ästhetische Aspekte auf emotionaler Ebene wirken. Beide, Form und Funktion, sind für die langfristige Zufriedenheit mit dem Kauf gleichermaßen wichtig, und sollten einander deshalb ergänzen. Für die Gestaltung bedeutet das, dass alle Funktionen optimal, das heißt einfach und schnell, verfügbar sein müssen, etwa durch übersichtliche digitale Bedienoberflächen oder eine in-

„Einerseits verschwinden Elektrogeräte hinter der Möbelfront andererseits werden sie sogar in den Vordergrund gerückt. Einbau-Kühl- und Gefriergeräte und auch Geschirrspül­ maschinen z.B. werden voll in die Küche integriert und sind nicht auf den ersten Blick sichtbar.“ Karl-Heinz Schneider, Director Sales KRT Germany Electrolux Hausgeräte GmbH, www.electrolux.com

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tuitive Menüführung. Ebenso essentiell sind hochwertige Materialien und eine präzise Verarbeitung, welche die hohe Qualität und Leistung der Geräte widerspiegeln.“ Smartness schafft ruhigeres Design „Einbaugeräte müssen immer besser in die Möbelfronten integriert werden, so dass durch diese Entwicklung keine Sonderlösungen für Geräte im Möbel gemacht werden müssen“, wirft Karl-Heinz Schneider, Electro-

Kann aus Platzgründen der Geschirr­ spüler nicht erhöht eingebaut werden, ist die Lösung ein Geschirrspüler mit ComfortLift, bei dem der untere Korb sanft nach oben fährt. Das erleichtert das Be- und Entladen vorteilhaft.

Fotos: Electrolux

Fotos: Bauknecht

technik + design


technik + design

„Die Designlinien von Bauknecht verbinden Hausgeräte harmonisch mit jeder Einbau­ küche – gleichzeitig beweisen ihre klaren Konturen und hochwertigen Materialien von Edelstahl bis zu Vollglas selbstbewusste Eigenständigkeit. ­Zudem überzeugen unsere Geräte durch hochwertige Qualität und hohem Bedienkomfort und bedienen damit ein breites Spektrum von Kundenbedürfnissen. Dies wurde uns auch durch zahlreiche internationale Auszeichnungen bestätigt.“ Jan Reichenberger, Marketing Director Bauknecht Hausgeräte GmbH, www.bauknecht.de

Vorfeld über externe Marktforschungsinstitute repräsentative Kundengruppen ein. Neben einem hohen Qualitätsanspruch stehen wir auch für große Innovationskraft und für den technologischen Fortschritt im Sinne der Kunden. Dafür wurde Liebherr-Hausgeräte erst im November 2017 im Rahmen der

„Ein Sinnbild für den gestalterischen Design­ ansatz der „Laws of Simplicity“ sind unsere farbigen Serie 8- Einbaubacköfen. Ihre fast völlig schwarze Glasfront wird nur von dem Griff und dem ikonischen Bedienring geprägt, welcher einen absolut neuartigen, intuitiven Umgang mit dem Gerät erlaubt.“

Fotos: Bosch

lux, ein. Auf diese Weise werden die Küchen noch minimalistischer und fügen sich noch besser in den Wohnraum ein. Und da die Geräte aufgrund von Funktionen, wie etwa der Connectivity, die per Smartphone gesteuert werden, nicht mehr so aufwändige Interfaces benötigen, werden die Geräte-Fronten insgesamt ruhiger und können eher dekorativ gestaltet werden als funktional.“ „Laut einer von uns in Auftrag gegebenen Forsa-Studie (2017) verbringt bereits jeder vierte Verbraucher zu Hause die meiste Zeit in der Küche“, erläutert Bauknecht-Marketing-Director Jan Reichenberger. „Heute steht, mehr denn je, nicht mehr alleine die Funktionalität, sondern auch das der Geräte im Vordergrund. Küchen sind so unterschiedlich wie Menschen, daher gehen wir individuell auf Kundenwünsche ein: Die Designlinien von Bauknecht verbinden Hausgeräte harmonisch mit jeder Einbauküche – gleichzeitig beweisen ihre klaren Konturen und hochwertigen Materialien von Edelstahl bis zu Vollglas selbstbewusste Eigenständigkeit. Zudem überzeugen unsere Geräte durch hochwertige Qualität und hohem Bedienkomfort und bedienen damit ein breites Spektrum von Kundenbedürfnissen. Dies wurde uns auch durch zahlreiche internationale Auszeichnungen bestätigt. „Das gilt auch für Liebherr“ wirft Günther Sproll ein: „In modern ausgestatteten Entwicklungszentren an den verschiedenen Produktionsstandorten entwickeln wir alle Designs selbst. Wie bei der Entwicklung neuer Technologien stehen auch in der Design-Entwicklung die Wünsche und Ansprüche unserer Kunden im Mittelpunkt. Zur Absicherung komplexer Designprozesse binden wir im

ideasEurope-Konferenz in Brüssel mit einem Preis in der Kategorie »Best Innovation Management« für das hervorragende Ideen- und Innovationsmanagement ausgezeichnet. Der Erfolg der Marke im Bereich der Hausgeräte beruht auf der bereits sprichwörtlichen Liebherr-Qualität, der konsequenten Realisierung von innovativen Ideen und einem klassischen und eleganten Design. Wir haben dies auch in unserem Slogan „Qualität, Design und Innovation“, den wir weltweit verwenden, integriert. Zahlreiche Studien belegen, dass Kaufentscheidungen zu einem großen Anteil emotional getroffen werden. Hierzu gehört das Vertrauen in eine Marke und damit verbunden in die Qualität der Produkte. Aber natürlich spielt die Form in Verbindung mit Funktion und dem zu erwartenden Nutzen eines Gerätes eine ebenso bedeutende Rolle. Bei der Design-Konzeption folgen wir dem klassischen Grundsatz „Design follows function“. Bewusst verzichten wir bei der Gerätekonzeption auf modische Trends. Zielsetzung ist es, die bei unseren Geräten nicht sichtbare hocheffiziente Kältetechnologie

Robert Sachon, Chef-Designer Robert Bosch Hausgeräte GmbH, www.bosch-home.de

küche + architektur | 15


Fotos: Neff

technik + design

„Der neue Slide&Hide® fügt sich wie auch die Kompakt-Backöfen sowie der Kaffeevollauto­ mat, die Vakuumier- und die Wärmeschublade von Neff nahtlos in das Design flächenbündiger Küchenfronten ein und ist dabei spielend leicht zu bedienen. Schnörkellose Ästhetik trifft also auf maximalen Komfort und perfekte EinbauKompetenz.

„Unsere neuen Backöfen fügen sich nahtlos in grifflose Küchen ein, wie sie oft bei fließenden Übergängen von Küche, Ess- und oder Wohnbereich zum Einsatz kommen. Auch unser Konzept „seamless combination“, das die perfekte, harmonische Anordnung von Geräten in der Vertikalen ermöglicht, kommt dem neuen innenarchitektonischen Anspruch zu Gute.“ Ralf Grobleben, Neff-Designchef, www.neff-home.com

Auswahl und Gestaltungsspielraum bieten. Neben zwei Gerätefronten in den Farben Schwarz und Weiß, die mit den Griffen und Designleisten entsprechend individualisiert werden können, bieten wir auch eine neue Designlinie „Shade of Grey“, die in einem warmen Mittelgrau gehalten ist – perfekt kombinierbar zu allen Materialien und Far-

Fotos: Liebherr

im Design sichtbar und fühlbar zu machen.“ „Küppersbusch setzt bei seinen Geräten auf ein sehr elegantes Design mit einem hohen Wiedererkennungswert“, betont Andrea Heiner-Kruckas. „Bei unseren neuen Gerätelinien haben wir zudem darauf geachtet, dass alle drei Linien untereinander kombinierbar sind und wir dem Kunden so größtmögliche

ben.“ „Das gilt auch für Neff. Unsere Geräte fangen Trends nicht nur auf, sie initiieren auch selbst welche und leisten echte Pionierarbeit“, betont Ralf Grobleben und spielt auf die vielfältige Kollektion neuer Dunstabzugshaben an. „Individualisten können sich insbesondere mit unserem kreativen Dunstabzug ihr eigenes Kunstwerk für die Küche schaffen. Das Gerät besitzt einen magnetischen, beschreibbaren Schirm in den Farben Schwarz, Grün oder Orange.“ „Den Zeitgeist zu treffen und Designs zu entwickeln, die sich in möglichst viele Einrichtungsstile integrieren lassen, ist der Anspruch, dem wir uns bei Oranier stellen. Hierbei bleibt die verlässliche und zeitgemäße Funktionalität stets im Fokus, denn ein Gerät im tollen Design, das seine Aufgabe nicht erfüllt, ist für den Endverbraucher eine Enttäuschung“, bringt es Derya Turgay-Herz auf den Punkt und spricht damit sicherlich jedem Hersteller aus der Seele.

„Zur Absicherung komplexer Design­ prozesse binden wir im Vorfeld über externe Marktforschungsinstitute repräsentative Kundengruppen ein. Neben einem hohen Qualitätsanspruch stehen wir auch für große Innovationskraft und für den technologischen Fortschritt im Sinne der Kunden. Dafür wurde Liebherr-Hausgeräte erst im November 2017 im Rahmen der ideasEurope-Konferenz in Brüssel mit einem Preis in der Kategorie »Best Innovation Management« für das hervorragende Ideen- und Innovationsmanagement ausgezeichnet.“ Günther Sproll, Marketingleiter bei Liebherr-Hausgeräte, home.liebherr.com

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UnTERNEHMEN + köpfe

Zeyko, eine Marke mit Profil An die Qualität erinnert man sich noch, wenn der Preis schon längst vergessen ist. (Aldo Gucci)

„In allererster Linie ging es mir und meinem Zeyko-Team darum, das Vertrauen unserer Partner im Handel wiederzugewinnen“, betont Dr. Christian Hilz. 300 Tage ist der ­ambitionierte Betriebswirt nun im Amt und führt die Geschäfte der Traditionsmarke Zeyko. „Meine Maxime ist es, dass der Gesprächspartner spürt, dass wir für Zeyko brennen und die einmalige Chance sehen, gemeinsam mit unseren Partnern etwas Langfristiges, Nachhaltiges und Einzigartiges zu entwickeln. Vertrauen bedeutet für uns zudem, kritische Themen anzusprechen und gemeinsam eine Lösung zu finden.“

W

ie ernst Dr. Christian Hilz und sein Team diese Aussage nehmen, beweisen die weit über 100 Einzelgespräche, die er bis heute mit langjährigen Zeyko-Partnern geführt hat. „Viele Partner fragen mich nach der Positionierung der Marke Zeyko. Sie wollen wissen, welche Ziele wir uns gesteckt haben“, resümiert er. Seine Antwort ist deutlich: „Wir arbeiten daran, dass Zeyko als „die“ Premiummarke im Küchenbereich angesehen wird. Dabei verstehen wir Premium als Ausdruck des Besonderen, des Einzigartigen, das sich in unseren Produkten und Lösungen widerspiegelt. Zeyko soll eine gewisse Begehrlichkeit wecken, von der unsere Partner profitieren. Zudem suchen wir den kontinuierlichen Austausch mit unseren Handelspartnern, der unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit untermauern soll.“ Überzeugt präsentiert uns Dr. Christian Hilz das neue Leitbild der Marke Zeyko, das sich aus vier strategischen Faktoren zusammensetzt, die den Erfolg des Unternehmens sichern sollen.

„Qualität – best in class“ steht dabei an erster Stelle „Unter Qualität verstehen viele oftmals nur die Produktqualität“, stellt der sympathische Manager fest. „Unser Qualitätsverständnis geht jedoch darüber hinaus und umfasst vor allem auch die Erfüllung oder gar das Übertreffen der Kundenerwartungen. Mein Anspruch ist es zudem, Zeyko-Qualität für unsere Kunden und deren Kunden, den Endverbraucher, bewusst und/oder unbewusst erlebbar, begreifbar und fühlbar zu machen“, betont Dr. Christian Hilz. „Deshalb werden wir unsere Kunden künftig auch verstärkt in puncto Ladenbau unterstützen. Unser Ziel ist es, unsere Kunden als Fans zu gewinnen, die die Marke Zeyko lieben und ihre Besonderheiten schätzen. Die Gespräche mit unseren Partnern im Handel haben verdeutlicht, dass wir uns mit ihnen sehr viel stärker austauschen müssen. Kritischen Anmerkungen und konstruktiven Verbesserungsvorschlägen stehen wir offen gegenüber. Wir greifen sie auf und geben unseren Zeyko-Partnern zeitnah Feedback.“

„Made in Black Forest“ und „made at our own“. Zeyko wird zukünftig neue innovative Oberflächen bei Brunold exklusiv entwickeln, wie auch die Woodline-Oberfläche nicht mehr bei einem externen Lieferanten, sondern bei Brunold produziert wird.

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UnTERNEHMEN + köpfe

Zukunft braucht Herkunft „Wir zeigen Flagge und machen das Label Made in Germany in vielfacher Hinsicht nachvollziehbar“, betont der engagierte Geschäftsführer mit Nachdruck. „Wir gehen sogar noch mehr in die Tiefe: Mit „made in Black Forest“ bekennen wir uns klar zu unserem Produktionsstandort im Schwarzwald. Zweitens als „made at our own“. Es kann nicht in unserem Sinne sein, dass wesentliche qualitäts- und differenzierungsrelevante Produkteigenschaften unserer Küchen außerhalb unseres Einflussbereichs anderen Marktbegleitern verfügbar sind. Zumindest

sollten wir einen gewissen zeitlichen Vorsprung haben, den wir uns durch einen hohen Eigenleistungsanteil an unserer Wertschöpfung sichern. Bis uns dann unsere Marktbegleiter „hoffentlich“ kopieren“, schmunzelt Dr. Christian Hilz und ergänzt: „Denn dann haben wir alles richtig gemacht. Wir werden also zukünftig neue innovative Oberflächen bei Brunold exklusiv entwickeln oder haben schon entschieden, dass die Woodline-Oberfläche nicht mehr bei einem externen Lieferanten, sondern bei Brunold produziert wird. Dadurch haben wir nicht nur einen entscheidenden Qualitätsvorteil, sondern können auch mit deutlich flexibleren Lieferzeiten punkten. Der dritte für uns wesentliche Faktor ist die Transparenz. Deshalb laden wir unsere Partner im Handel und deren Kunden herzlich dazu ein, sich vor Ort anzuschauen, wo und wie ihre neue Küche dort gebaut wird. Dieses Konzept der gläsernen Manufaktur leben wir übrigens auch erfolgreich bei Brunold und Trend-Store.“ Kundennähe und Flexibilität „Mir ist die persönliche Nähe zu unseren Händlern sehr wichtig. Ich habe leider noch nicht alle unsere Handelspartner persönlich besuchen können, werde dies aber zeitnah in 2018 nachholen. Ihre Meinungen, Einschätzungen und Empfehlungen bedeuten mir sehr viel. Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht und nicht zwischen Unternehmen. Das ist eine von unseren wesentlichen Leitlinien. Persönliche Nähe zu Kunden ist auch die Voraussetzung dafür, sehr flexibel auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Wir haben für uns festgelegt, den deutschsprachigen Raum als unseren Kernmarkt anzusehen. Wer vor der „Haustüre“ nicht stark ist, kann auch in der Ferne nicht stark sein, so ist unsere Überzeugung. Daher haben wir auch unsere Vertriebsmannschaft für Deutschland, die Benelux-Länder, für Österreich und die Schweiz aufgestockt, um unsere Handelspartner noch besser zu betreuen. Mit unseren bestehenden, meistens langjährigen Partnern jenseits unseres Kernmarktes arbeiten wir natürlich auch weiterhin sehr intensiv zusammen.“ www.zeyko.com

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Foto: Zeyko

Exklusivität Aber natürlich gilt es, Zeyko mit entsprechendem Differenzierungspotenzial auszustatten. Deshalb dürfen Design und Innovation im Leitbild der Premium-Marke nicht fehlen. „Mit der Flybridge, der Woodline.one und nun aktuell dem Longboard hat Zeyko Benchmarks in der Küchenbranche gesetzt“, reflektiert Dr. Christian Hilz auf die Gespräche mit dem Küchenfachhandel. „Solche Highlights möchten wir natürlich auch weiterhin setzen und arbeiten bereits tatkräftig an deren Entwicklung. Unterstützt werden wir dabei von namhaften Designern als auch von unseren Partnern im Handel, deren Ideen wir gerne aufgreifen. So konnten wir Mitte Januar zusammen mit einem langjährigen Handelspartner auf der Swissbau eine Küche mit einem völlig neuem Oberflächendesign vorstellen. Außerdem laden wir unsere Partner im Handel zu Designworkshops ein, um gemeinsam neue Ideen und Ansätze zu diskutieren. Einige unserer Kunden haben sich bereits gerne dazu bereiterklärt, erste Neuheiten von Zeyko im eigenen Hause vorzustellen und als Pilot zu fungieren. Eine solch enge Kundennähe basiert in hohem Maße auf Flexibilität, die wir kontinuierlich weiter ausbauen und perfektionieren möchten. Losgröße 1 im wahrsten Sinne des Wortes.“ Unterstützt wird Zeyko dabei von den etablierten Schwesterfirmen Brunold und Trendtex. „In der Zusammenarbeit mit Brunold liegt bei uns momentan der Fokus auf „echten“ Materialien“, betont Dr. Christian Hilz.


UnTERNEHMEN + köpfe

Individuell, ehrlich und zuverlässig Der Unterschied heißt Zeyko

Warum kompetente Küchenplaner mit Zeyko arbeiten: Hubert Lehmann, Lehmann Küchen, Rust, Florian Schwarz, Dross & Schaffer Küchen in Warngau, Friedhelm Mutschler, Das Küchenhaus, Neustadt, Manfred Vogel, Hertl Möbel, Gesees, und Holger Mussotter, Mussotter Küchenstudio, Singen, über ihre Erfahrungen mit und ihre Erwartungen an die Traditionsmarke aus dem Schwarzwald.

„M

it Zeyko arbeite ich mit einer kleinen Unterbrechung seit fünf Jahren zusammen. Zeyko ist eine der letzten, echten Marken in der Küchenbranche. Dies bedeutet, dass die Marke Zeyko auch beim Endkunden bekannt ist und für Qualität, Tradition, Handwerklichkeit, Ehrlichkeit der Materialien und Individualität steht. Für mein Küchenstudio, Dross & Schaffer Küchen in Warngau bei München, für das ich seit 18 Jahren tätig bin, ist dies genau der richtige Hersteller“, betont Florian Schwarz. „Das Zeyko-Team und der zwischenmenschliche Umgang, die darauf basierende jahrelange Verbundenheit mit dem Unternehmen, haben für uns eine ebenso große Bedeutung wie die hohe Produkt-Qualität,

„Überzeugt, auch nach der Insolvenz an der Traditionsmarke zeyko festzuhalten, wurden wir von Dr. Christian Hilz. Bereits nach dem ersten Gespräch mit ihm war mir klar, dass ich Zeyko weiterhin als Industriepartner in meinem Studio führen werde. Er steht für die Exklusivität und die Sicherheit der Marke.“ Hubert Lehmann, Lehmann Küchen, Rust

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die besonderen Materialien und die Flexibilität in puncto Sonderanfertigungen“, begründet Friedhelm Mutschler seine Affinität für die Marke Zeyko. Hubert Lehmann ist, was die Marke Zeyko anbelangt, begeistert von Mensch und Produkt: „Ich führe die Marke Zeyko jetzt schon seit etwa zwölf Jahren. Die individuelle und flexible Produktpalette dieser Marke erweist sich seit jeher als Ergänzung zu meinen weiteren Herstellern: Die besonderen Oberflächen, die Zeyko bietet, dienen der Abgrenzung innerhalb des Produktportfolios meiner Industriepartner als auch zu meinen Wettbewerbern vor Ort. Und zu guter Letzt kann ich die räumliche Nähe des Herstellers zu meinem Studio nutzen, um meinen Kunden durch die Nutzung der Zeyko-Hausausstellung eine noch größere Inspiration zu bieten. Den Menschen, die bei Zeyko arbeiten bin ich seit jeher eng verbunden. So darf ich den für unsere Region zuständigen Außendienstmitarbeiter Hans Peter Vogel seit vielen Jahren zu meinen persönlichen Freunden zählen. Überzeugt, auch nach der Insolvenz an der Traditionsmarke festzuhalten, wurden wir wohl beide von Dr. Christian Hilz, dem neuen Geschäftsführer des Unternehmens. Bereits nach dem ersten Gespräch mit ihm war mir klar, dass ich Zeyko weiterhin als Industriepartner in meinem Studio führen werde. Er steht für die Exklusivität und die Sicherheit der Marke, durch die ich meine Zielgruppe, die so genannten Zweit- und Endeinrichter als auch die Menschen, die bereit sind, etwas mehr für besondere Dinge auszugeben, adäquat bedienen kann.“ Manfred Vogel kann das nur unterschreiben: „Wir sind bereits seit über 40 Jahren Zeyko-Partner und konnten uns immer auf die Qualität, Zuverlässigkeit und Innovationskraft der Marke verlassen. Bezeichnend für Zeyko ist die Komposition aus innovativem Design und der Liebe zum Detail, gepaart mit einem angenehmen zwischenmenschlichen Umgang.“ „Dem kann ich mich nur anschließen“, betont Holger Mussotter, der sein Talent als Küchenplaner sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz Tag für Tag unter Beweis stellt. „Wir sind ebenfalls langjährige Zeyko-Kunden und schätzen die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Zeyko-Team. Uns begeistert die Liebe des Unternehmens zum Detail, die sich nicht zuletzt auch in den Echtholzschubkasten widerspiegelt. Nicht zu vergessen der Einsatz heimischer hochwertiger Werkstoffe, hochwertigst verarbeitet zu einem breit gefächerten Sortiment, das nahezu keine Wünsche offen lässt. Das alles verleiht uns und unseren Kunden, die eine Affinität für das


UnTERNEHMEN + köpfe

„Menschen mit Sinn für das Besondere und das Individuelle, Menschen, die für Qualität, Haltbarkeit und Nachhaltigkeit stehen und denen das auch ihr Geld wert ist, fühlen sich mit der Marke Zeyko bei uns gut aufgehoben.“ Florian Schwarz, Dross & Schaffer Küchen in Warngau

gewisse Etwas haben, ein gutes Gefühl.“ Und Florian Schwarz unterstreicht diese Aussage: „Menschen mit Sinn für das Besondere und das Individuelle, Menschen, die für Qualität, Haltbarkeit und Nachhaltigkeit stehen und denen das auch ihr Geld wert ist, fühlen sich mit der Marke Zeyko bei uns gut aufgehoben.“ Durch Workshops einen Schritt voraus Mit den von Zeyko angebotenen Workshops haben die Kunden des Unternehmens nun die Möglichkeit aktiv an der Produktentwicklung des Unternehmens mitzuwirken. Aber werden sie dieses Angebot auch annehmen? „Auf jeden Fall!“, die Antwort von Hubert Lehmann lässt nicht lange auf sich warten. „Auch wenn man, so glaube ich, Design nicht lernen kann, so kann man das Gefühl dafür weiterentwickeln.“ „Ich persönlich freue mich sehr drauf, an einem Zeyko Design Workshop teilzunehmen“, so Florian Schwarz mit Nachdruck. „Ich hoffe hier neue, innovative Materialien und Oberflächen zu entdecken, die in Zukunft im Bereich der Küche oder der angrenzenden Räume zum Einsatz kommen können. Dieses Wissen ist für mich als Küchenplaner / Designer sehr wichtig, da ich mich hiermit gegen den Wettbewerb absetzen kann!“ „Das sehe ich genauso. Dieser Austausch bietet uns

die Möglichkeit Kundenwünsche, Neuheiten und angehende Trends umzusetzen“, zeigt sich Holger Mussotter begeistert. Er konnte sich bereits davon überzeugen, wie individuell eine Zusammenarbeit mit Zeyko sein kann: „Wir nehmen jährlich an vielen Veranstaltungen teil, wo wir uns mit unseren Produkten entsprechend präsentieren. Wir orientieren uns dabei grundsätzlich an neuen Trends und einzigartigen Materialien. Bei Zeyko wurden wir schlussendlich fündig und durften unsere Ideen in die Realität umsetzen. Mit den Designfronten in Spachtelbeton in Kombination mit Kupfer entstand ein Unikat, das unser beider Handschriften vereint und das von Seiten der Kunden auf rege Begeisterung stieß. Ein solches Projekt würden wir mit Zeyko gerne wiederholt starten!“ „Mein Ziel ist es immer einen Schritt voraus zu sein und zwar in allen Details vom Produktwissen bis hin zur Planungssicherheit“, betont Manfred Vogel. „Alleine deshalb freue ich mich auf die von Zeyko ausgerichteten Workshops.“ „So geht es uns auch. Man kann durchaus sagen, dass wir die Idee gemeinsamer Workshops in unseren Gesprächen mit Dr. Hilz in den Ring geworfen haben. Wir suchen den Austausch mit anderen kreativen Planern, die sich der Marke Zeyko verschrieben haben“, betont Friedhelm Mutschler.

„Mein Ziel ist es immer, einen Schritt voraus zu sein und zwar in allen Details vom Produkt­ wissen bis hin zur Planungs­ sicherheit. Alleine deshalb freue ich mich auf die von Zeyko ausgerichteten Workshops.“ Manfred Vogel, Hertl Möbel, Gesees

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UnTERNEHMEN + köpfe

„Uns begeistert die Liebe des Unternehmens zum Detail, die sich nicht zuletzt auch in den Echtholzschubkasten widerspiegelt. Nicht zu vergessen der Einsatz heimischer hochwertiger ­Werkstoffe, hochwertigst verarbeitet zu einem breit gefächerten Sortiment, das nahezu keine Wünsche offen lässt.“ Holger Mussotter, Mussotter Küchenstudio, Singen

Differenzierungspotenzial durch Neuromerchandising Und wie steht es um die Unterstützung beim Ladenbau nach neuromarketing-orientierten Aspekten, wie sie derzeit nur von Zeyko angeboten wird? „Das ist die Zukunft: Neuromerchandising! Die Kunden in den Bann ziehen. Sie spüren zu lassen: Hier fühle ich mich wohl, hier passen die Menschen, das Produkt, der Service. Hier will ich kaufen!“, zeigt sich Hubert Lehmann überzeugt. „Ich bin schon sehr darauf gespannt, wie sich diese Art des kundenorientierten Ladenbaus auf die Küchenplanungen im Geschäft auswirken wird“, wirft Manfred Vogel ein. Florian Schwarz sieht in dieser Art Ladenbau ein enormes Differenzierungspotenzial: „Als Küchenstudio ist es sehr schwer sich von seinen Mitbewerbern abzuheben. Man muss in seiner Ausstellung Besonderheiten zeigen, bzw. einen besonderen Eindruck beim Kunden hinterlassen, um somit dem Kunden in Erinnerung zu bleiben. Deshalb sehe ich dem Angebot sehr erwartungsvoll entgegen und bin hierauf sehr gespannt. Im hochwertigen Küchenbereich, bzw. in der Küchenarchitektur, bzw. Raumarchitektur kommt es nicht nur auf die Küche an, sondern auf das Zusammenspiel der Materialien und somit auch auf das Umfeld. Dieses muss stilsicher und wirkungsvoll umgesetzt werden! Es muss eine besondere „Stimmung“ erzeugt werden, die dem Besucher / Kunden berührt, bzw. abholt und somit zum Denken anregt! Deswegen erhoffe ich mir hiervon sehr viel und bin sehr gespannt.“ Auch Holger Mussotter steht dem positiv gegenüber: „Aus unserer Sicht kann sich die auf Neuromerchandising basierende Unterstützung durch Zeyko durchaus verkaufsfördernd auswirken. Produkte

„Das Zeyko-Team und der zwischenmenschliche Umgang, die darauf basierende jahrelange Verbundenheit mit dem Unternehmen, haben für uns eine ebenso große Bedeutung wie die hohe Produkt-Qualität, die besonderen Materialien und die Flexibilität in puncto Sonderanfertigungen.“ Friedhelm Mutschler, Das Küchenhaus, Neustadt

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können, unterstützt durch entsprechende Beleuchtungseffekte gekonnt inszeniert werden.“ Zuverlässig, innovativ, exklusiv Die Erwartungen an die Marke sind entsprechend hoch: „Zuverlässigkeit, Designorientiertheit und Modelbeständigkeit sind die drei notwendigen Bereiche, an denen ich Zeyko künftig messen werde“, bringt es Manfred Vogel auf den Punkt. Florian Schwarz erhofft sich von Zeyko weitaus mehr als nur Standard: „Ich erwarte mir in den nächsten Jahren von der Firma Zeyko Innovationen und Neuerungen, die die Marke Zeyko noch einzigartiger und individueller machen! Damit sollte die Alleinstellung der Marke gefestigt werden. Die Firma Zeyko sollte die Bekanntheit der Marke beim Endkunden ausbauen, bzw. wieder aufleben lassen. Hierzu erhoffe ich mir, dass die Firma Zeyko es schafft, den Markt der Manufaktur-Küche zu erobern, die nötige Begehrlichkeit beim Endkunden zu erzeugen, bzw. zu „wecken“. Hubert Lehmann sieht das ganz ähnlich: „Ich erwarte handwerklich perfekte Ware, mit guten Detaillösungen und neuen Oberflächen. Was aber noch wichtiger ist, wäre eine übersichtlichere Verkaufsunterlage und eine neu kalkulierte Preisliste“, legt er den Finger in die Wunde. Gleichzeitig versäumt er jedoch nicht darauf hinzuweisen, dass Zeyko als erster Industriepartner das von ihm entwickelte und durch den Küchentechnikspezialisten Naber vertriebene TopMasterSystem zur Vereinfachung des Trockenbaus unterstützt und es auch auf Messen wie der Küchen-Wohntrends in München präsentiert.


Fotos: Kesseböhmer

Design + komfort

Die Drehtablare von TurnMotion II sind mittig gelagert und werden jeweils einzeln an den beiden Schrankseiten im hinteren Schrank­ bereich eingehängt. Die Kraft wird auf die Schrankseiten übertragen.

Vor allem für eine Geräte-Vorrats-­ Kombination im Hochschrank empfiehlt sich TurnMotion II.

Rundum-Zugriff im Hochschrank „TurnMotion II“ von Kesseböhmer Eine Innenausstattung mit einzeln um 360 Grad drehbaren Böden – das ist TurnMotion II von Kesseböhmer. Sie erschließt den Stauraum in 60 cm breiten Hochschränken und bietet dabei vor allem auf den oberen Etagen volle Übersicht und einfachen und direkten Zugriff auf das gesamte Staugut. Das macht TurnMotion II vor allem für eine Geräte- und Vorratskombination im Hochschrank interessant.

D

ie kugelgelagerten, an den Ecken formschön gerundeten Arena Style- und Arena Classic-Böden lassen sich – auch bei voller Beladung – leicht und spielfrei drehen. TurnMotion II weckt die Freude des Küchenkäufers an der komfortablen und überraschenden Bewegung – ein wichtiges, weil emotional ansprechendes Verkaufsargument für den Beschlag. Die eleganten Drehtablare sind ­mittig gelagert und werden jeweils einzeln an den beiden Schrank­-

seiten (16 bis 19 mm) im hinteren Schrankbereich in eine Befestigungsleiste eingehängt. Die Tragkraft von je 20 Kilogramm pro Drehtablar wird auf die Schrankseiten übertragen. Im Einzel- oder Zweierset angeboten, sind TurnMotion II-Böden für Fachhöhen ab 195 mm (Single Tray) respektive 430 mm (Double Tray) einsetzbar. Und die Integration in die Produktion lässt sich ohne Bypass www.kesseboehmer.de gestalten.  küche + architektur | 23


UNTERNEHMEN + Köpfe

Spülen- und Armaturen­ spezialist Blanco setzte auch im Geschäftsjahr 2017 seinen Wachstumskurs erfolgreich fort. (v. l.: Frank Gfrörer, Vorsitzender der

Erfolgreich mit Granit-Spülen und Armaturen Bilanz 2017 – Blanco setzt geplanten Wachstumskurs fort

Geschäftsführung, Rüdiger Böhle, Kaufmännischer Geschäftsführer, und Geschäfts­ führer Technik Wolfgang Schneider)

Frank Gfrörer hatte im Juni seinen ersten Auftritt bei der alljährlichen Bilanzpressekonferenz als Vorsitzender der Geschäftsführung des Oberderdinger Spülen- und Armaturenspezialisten Blanco. Sie fand in diesem Jahr im europäischen Logistikzentrum des Unternehmens in Bruchsal statt. Hier trugen Frank Gfrörer und seine Geschäftsführungskollegen Rüdiger Böhle, kaufmännischer Ge­ schäftsführer, und Wolfgang Schneider, Geschäftsführer Technik, die Zahlen und Ent­ wicklungen des vergangenen Geschäftsjahres vor und gaben einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr.

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UNTERNEHMEN + Köpfe

Gefragt in Küchen weltweit: Spülen aus Silgranit PuraDur integrieren sich in zehn zeitgemäßen Farbtönen perfekt in moderne Küchen und überzeugen mit hoher Widerstandsfähigkeit und Pflegeleichtigkeit. Blanco Collectis 6 S etwa sorgt für eine lückenlose und komfortable Organisa­ tion bei der Zuberei­ tung von Speisen direkt am Spülcenter.

S

eit dem 1.10.2017 bei Blanco als Geschäftsführer tätig neben Achim Schreiber, seinem Vorgänger in der Funktion des Vorsitzenden der Geschäftsführung, der Anfang des Jahres in den Vorstand der Blanco-Gruppe gewechselt ist, verantwortet Frank Gfrörer diese Position nun seit dem 1.1.2018. Er bedankte sich ausdrücklich bei allen, die an dem Ergebnis des erfolgreichen Geschäftsjahres 2017 und der gelungenen Fortsetzung des geplanten Wachstumskurses von Blanco beteiligt waren, die er vortragen durfte. Demnach ist der konsolidierte Gesamtumsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr weltweit um 5,0 % auf 379 Millionen Euro gestiegen. Während der Umsatz im Inland das Vorjahresniveau leicht (-0,4 %) unterschritten hat, wurden auf internationalen Märkten beträchtliche Zuwächse erzielt, mit +7,9 % (19 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 252 Millionen Euro. Damit erhöhte sich der Auslandsanteil des Gesamtumsatzes auf 66 %. International erfolgreich trotz volatiler Märkte Die Küchen- und Spülenmärkte entwickelten sich in den verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich und waren teils von hoher Volatilität geprägt. „In diesem insgesamt herausfordernden Marktumfeld haben wir unsere ehrgeizigen Ziele dennoch erreicht“, zog Frank Gfrörer Bilanz. „Wesentliche Wachstumsträger waren vor allem Nordamerika, Russland und China.“ Auch Skandinavien, Großbritannien, Spanien und Italien zeigten weiterhin eine sehr gute Entwicklung, ebenso wie Osteuropa. Ein wichtiger Punkt des Erfolgs sei der Lieferservicegrad, mit in Maßen und Design weltweit den Anforderungen der Märkte entsprechenden eigenen Produkten, getragen vom Systemgedanken: ganzheitliche Lösungen, abgestimmte Produkte und Farbmatching. Dabei sei die starke Position des Unternehmens im deutsche Markt unabdingbar für den weltweiten Erfolg. Deshalb sei die Strategie dar-

auf abgestellt, die Globalisierung voranzubringen, ohne den Heimatmarkt zu vernachlässigen. Weltweit sei Blanco die Nr. 1 bei Granitspülen, Nr. 2 bei Küchenspülen und bei Küchenarmaturen an fünfter Position. 2017 gewachsen dank Silgranit-Spülen und Küchenarmaturen Einer der größten Erfolgsfaktoren sind Spülen aus Silgranit PuraDur. Mit dem hochwertigen Verbundwerkstoff konnte Blanco seine Weltmarktführerschaft auch 2017 weiter ausbauen. Silgranit begeisterte weltweit immer mehr Kunden mit seinen hervorragenden Eigen­schaften wie Widerstandsfähigkeit, Pflegeleichtigkeit und einer zeitgemäßen Farbpalette, die für jeden Bedarf passende Lösungen in ­modernem Design biete, harmonisch abgestimmt auf das WohnAmbiente. Weitere Neuheiten, wie zum Beispiel der extravagante EdelstahlSpülstein Blanco Cronos, eröffnen Planern viel Gestaltungsfreiraum für die Erfüllung individueller Kundenwünsche. Sie unterstreichen zugleich die hohe Innovationskraft und meisterhafte Verarbeitungsqualität der SteelArt-Konzepte. Eine andere große Stärke des Sortiments ist das perfekt auf die Spülen aus Silgranit, Edelstahl und Keramik abgestimmte Zubehör, das Produktnutzen und Komfort nachhaltig erhöht. Ebenso erfolgreich entwickelte sich der Produktbereich Küchenarmaturen, mit denen Blanco seinen Vorsprung an der Spitze des Gesamtmarktes erneut bestätigen konnte. Neuheiten wie etwa Blanco Notis-S, mit der sich per mitgeliefertem Adapter nach Bedarf Temperatur und Wassermenge begrenzen lassen, oder die exklusive Blanco Solenta-S Senso mit ihrer exakten Sensor-Steuerung und der neuartigen, pflegeleichten Oberfläche UltraResist, stehen beispielhaft für

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UNTERNEHMEN + Köpfe

Lars Kreutz, Geschäftsleitung Vertrieb Deutschland, verantwortet

Projektleiter Tomislav Zeljko demonstriert den neuen Online-

den umsatzstärksten Einzelmarkt von Blanco.

Ersatzteil-Shop: „Ursprünglich war der Ersatzteilkatalog als Instrument für den Innendienst gedacht und dann offen zugänglich gemacht worden. Jetzt haben wir alles aus Kundensicht neu aufgebaut.“ Übersichtlich, zeitgemäß und komfortabel zu bedienen wurde die Benutzeroberfläche responsiv gestaltet, inklusive einer Suche mit Synonymen.

die vielen wegweisenden Markteinführungen, die für jedes Segment attraktive Lösungen bieten. Die Blanco-Philosophie der konsequenten Orientierung auf hohe Verarbeitungsqualität und durchdachtes Design mündete erneut in zahlreiche internationale Auszeichnungen. Nachhaltige Investitionen Im vergangenen Jahr hat Blanco 17,2 Millionen Euro investiert, ins­ besondere in die Kapazitätserweiterung der Produktionsstätten für Silgranit-Spülen in Sinsheim und im kanadischen Toronto. Dabei richte man sich nicht nach Quoten, sondern nach dem Bedarf. Folgerichtig wurde im europäischen Logistikzentrum in Bruchsal ­ die Paketfördertechnik auf die gewachsenen Anforderungen ausgerichtet. „Nachhaltigkeit in allen ihren Facetten ist bei Blanco in der gesamten Wertschöpfungskette fest verankert. Belange des sozialen Umfelds und ökologische Aspekte, wie beispielsweise die Umrüstung auf moderne und energieeffiziente LED-Beleuchtung, stehen ebenso ­ ­permanent im Fokus wie die Erreichung ökonomischer Nachhaltigkeitsziele, die sich unter anderem durch Themen wie die digitale Transformation umsetzen lassen“, umriss Wolfgang Schneider, Geschäftsführer Technik, die Ziele im soeben neu aufgelegten Nachhaltigkeitsbericht. 2017 wurden zudem rund 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 1.500 Mitarbeiter, 1.100 davon im Inland. Leistungsstark und serviceorientiert Auf eine kontinuierliche Verbesserung seines Kundenservices legt Blanco großen Wert. Dazu nutzt das Unternehmen auch die Chancen der Digitalisierung konsequent, so mit dem komplett neu entwickel-

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ten Ersatzteilshop, der zum Jahreswechsel online ging und auf den mittlerweile in fünf Ländern zugegriffen werden kann. Selbst zehn Jahre nach Auslistung sind für die meisten Blanco-Produkte noch Original-Ersatzteile erhältlich, mit der neuen, zeitgemäßen und äußerst komfortabel zu bedienenden Plattform für Händler, Monteure und Konsumenten lassen sich alle Ersatzteile übersichtlich auffinden und bestellen. Dafür sorgt die intuitive Navigation, der übersichtliche Seitenaufbau, die Bebilderung, die leistungsstarke Suche mit Synonymen sowie eine neu aufgesetzte Filterlogik. Seine soziale Verantwortung … … nimmt das Unternehmen sehr ernst. Mit einer Vielzahl freiwilliger Leistungen wie bedarfsorientierte Arbeitszeitmodelle, ganzheitliches Gesundheitsmanagement und umfassende Weiterbildungsangebote, die weit über den Standard hinausgehen, unterstützt der Spülenhersteller seine Beschäftigten in allen Bereichen. Entsprechend niedrig ist die Fluktuationsrate, nicht wenige Mitarbeiter sind länger als 25 Jahre im Unternehmen. So wurde Blanco zum fünften Mal in Folge nach einer Studie des Nachrichtenmagazins Focus als einer der hundert besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. „Uns ist es natürlich wichtig, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und hoch motiviert sind. Vor allem die große Gestaltungsfreiheit in Kombination mit hoher Eigenverantwortung hat größte Anziehungskraft auf Stellenbewerber“, stellte Rüdiger Böhle, kaufmännischer Geschäftsführer, fest. Ein großer Anreiz für Bewerber seien die besonderen Karriereperspektiven, etwa mit dem von Blanco konzipierten „MOVE“. Das flexible Entwicklungsprogramm für Universitäts- und Hochschulabsolventen überzeuge durch besondere Rahmenbedingungen und differenziere sich bewusst von Standard-Trainee-Angeboten.


UNTERNEHMEN + Köpfe

Neu ist das internationale Programm „STEP“. Es richtet sich an berufserfahrene Mitarbeiter, die eine ausgeprägte Entwicklungsmoti­ vation mitbringen.

Als moderne Interpretation des traditionellen

Stark im Heimatmarkt ­- Erfolgreich in der Welt Das Jahr 2018 sei trotz ungleichmäßiger Entwicklungen in den einzelnen Monaten bisher insgesamt positiv verlaufen. Im Blick behalten müsse man die steigenden Kosten für Logistik und Frachten und bei den Rohstoffen, wie Granit und Nickel/Edelstahl. Auch die Ergebnisse der Tarifverhandlungen seien für Mittelständler nicht erfeulich. „Unsere Kunden nehmen die Marke Blanco als sehr leistungsstark, serviceorientiert und zuverlässig wahr. Das wird uns gleichzeitig auch positiv fordern – in Deutschland als unserem umsatzstärksten Markt ebenso wie auf internationaler Ebene. Unser Ziel ist es, den Mehrwert einer perfekt aufeinander abgestimmten Systemlösung von Spüle, Armatur und Zubehör aus einer Hand, wie Blanco sie bietet, künftig noch deutlicher herauszustellen“, so Frank Gfrörer zu den Planungen für das laufende Geschäftsjahr. Die Aufgabe sei, eine noch bessere Vermarktung zu erreichen. Die Chance dazu bestehe, wenn man bedenke, dass der Anteil von Spüle, Armatur und Accessoires an einer Küchenkommission durchschnittlich drei bis fünf Prozent ausmachten, aber 60 % aller Tätigkeiten in der Küche hier stattfänden. Zusammen mit den Handelspartnern wolle man analysieren, wie sich Vermarktung und Wertschöpfung optimieren lassen und die Küchenkäufer noch besser bedient werden können. „Erst wenn die Spüle eingebaut, die Armatur angeschlossen ist, das Wasser läuft und der Kunde zufrieden ist, dann sind wir es auch - vorher nicht!“ Wichtig sei hier auch, schon bei der Produktentwicklung noch intensiver darauf zu achten, dem Handel die Montage so einfach und so effizient wie möglich zu machen. Auch ein www.blanco-germany.com/de Weg, dem Fachkräftemangel zu begegnen. 

Landhausstils besonders schätzen.

Spülsteins in handverarbeiteten Edelstahl richtet sich Blanco Cronos aus dem SteelArt Exklusiv-Segment an alle, die die Wertigkeit des reduzierten, modernen

Blanco Solenta-S Senso mit der besonders präzisen Sensorposition im beweglichen Brausearm sowie einer exakten Justierung der Nahdetektion. Mit der Armatur wurde auch die neuartige, unempfind­

Fotos: Blanco

liche Oberfläche UltraResist eingeführt.

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unternehmen + köpfe

„Wer das Ziel kennt, kann entscheiden...“* Schüller Möbelwerk verdoppelt Produktionskapazität

Seit 2003 für die Geschäfts­ führung von Schüller verantwortlich: Max Heller, Leiter Technik und Produktion, *„Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern.“ (Konfuzius)

Markus Schüller, geschäfts­ führender Gesellschafter verantwortlich für Vertrieb und Marketing, und Manfred Niederauer, Leiter Verwaltung und Finanzen (v.l.)

„Wir gehen nur dann an die Öffentlichkeit, wenn wir wirklich etwas zu sagen haben“, betont Markus Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der Schüller Möbelwerk KG. Eigentlich hätte der sympathische Franke diesen Sachverhalt gar nicht erwähnen müssen, denn man kennt das Familienunternehmen als grundsolide. Kontinuierliche Investitionen in gut ausgebildete Mitarbeiter sowie in neueste Fertigungstechnologien und intelligente Logistik haben mit dazu beigetragen, dass das 1966 von Otto Schüller gegründete Unternehmen mit einem Umsatz von 449 Millionen Euro in 2017 heute zu den fünf größten und leistungsstärksten Küchen­ möbelproduzenten Deutschlands gehört. Zukunftsorientiertes Denken und Handeln im Einklang mit Mensch und Natur gehört seit jeher zur Unternehmensmaxime. Erneut dokumentiert dies die Umsetzung der für die Jahre 2021 bis 2027 geplante Produktionserweiterung um 93 000 Quadratmeter.

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Azubis

Fahrer & Monteure

„M

it dieser erneuten Investition, bei der es sich um die größte Einzelinvestition unserer Firmengeschichte handelt, unterstreichen wir nochmals unser Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland und vor allem zu unserem Stammsitz in Herrieden“, bekennt das Geschäftsführer-Trio Markus Schüller, Max Heller und Manfred Niederauer einvernehmlich. 93 Prozent der derzeit 1600 Mitarbeiter leben in unserer Region“, erläutert Markus Schüller die Bedeutung und die Verantwortung des Unternehmens als Arbeitgeber. „Die Auszubildendenquote liegt bei 6 Prozent, Tendenz steigend“, ergänzt Manfred Niederauer, zuständig für die Bereiche Verwaltung und Finanzen des Unternehmens. „Wir bilden unsere derzeit 100 Auszubildenden in zwölf unterschiedlichen Berufen aus.“ Laut GfK hat sich die Schüller Möbelwerk KG einen mengenmäßigen Marktanteil von 9,7 Prozent sowie einen wertmäßigen Marktanteil von 15,5 Prozent erarbeitet. Hohe Eigenfertigungsquote sichert Erfolg Diese erfolgreiche Entwicklung wurde u.a. auch durch die hohe Fertigungstiefe des Herstellers unterstützt. „Unsere hohe Eigenfertigungsquote“, betont auch Max Heller, der für die technische Leitung des Unternehmens verantwortlich zeichnet, „macht uns nicht nur unabhängiger von Zulieferern, sondern garantiert uns gleichermaßen eine hohe Flexibilität und eine damit verbundene hohe Eigenständigkeit. Um diese auch weiterhin zu gewährleisten, war die Erweiterung der Produktionsfläche unabdingbar.“ Die Grundstücke habe man im Laufe der Jahre hinzugekauft und auch die Erweiterungspläne existierten bereits seit zwei Jahren. Allerding hätten aktuelle Marktveränderungen und die damit verbundene derzeitige Kapazitätsverknappung innerhalb der Branche sowie die steigende Nachfrage aus dem Ausland dazu geführt, der Exportanteil des Unternehmens liegt derzeit bei ausbaufähigen 23,4 Prozent, die Umsetzung des Bauvorhabens zu beschleunigen, erläuterte Markus Schüller. Von Mensch zu Mensch Das solle jedoch auch in Einklang mit den Menschen der Region geschehen. Als einer der größten Arbeitgeber im mittelfränkischen Landkreis Ansbach suchte das Unternehmen bei der Planung der Fertigungserweiterung den Dialog mit Bürgern und Politik und zog dabei einen versierten externen Berater zu Rat, der als Mediator zwischen allen Interessengruppen fungierte „Wir teilen das Anliegen der Bürger, Bauvorhaben grundsätzlich in Symbiose mit Natur und Umwelt zu realisieren“, hob Markus Schüller hervor.

Alle Bereiche

produktion

des Unternehmens greifen ineinander. technisches Büro Verwaltung

Investition in Mensch und Maschine Das belegt auch das Ergebnis der gemeinsam getroffenen Entscheidung, die Anfang Mai durch die einstimmige Verabschiedung des Flächennutzungsplanes der Stadt Herrieden durch den Stadtrat ­ unter­mauert wurde. „Gemeinsam mit Stadt und Bürgern ist es uns gelungen, eine Werkserweiterung zu konzipieren, die 40 Prozent ­ ­weniger Fläche beansprucht als ursprünglich angenommen“, betonte Max Heller und präsentierte den anwesenden Vertretern der R ­ egionalund Fachpresse den neuen Bebauungsplan. Darin vorgesehen ist eine Gesamterschließungsfläche von 125.000 Quadratmeter. Davon bebaut werden 93.000 Quadratmeter. Der erste Bauabschnitt für die insgesamt vier neuen Hallen soll bis 2021 abgeschlossen sein, der zweite Bauabschnitt bis 2027. Damit verdoppelt das Unternehmen u.a. auch die Fertigungsbereiche Vormontage, Endmontage und Versand. Die erste Bauphase soll bereits im Herbst dieses Jahres beginnen. Zudem stellt Schüller ökologische Ausgleichsflächen von rund 40.000 Quadratmetern bereit, die sich unmittelbar an die Produktionsflächen anschließen und den Menschen der Region zur Verfügung stehen. Mit der Erweiterung der Fertigungskapazität sollen künftig rund 800 weitere Arbeitsplätze entstehen. „Unser Ziel ist es unsere Position als inter­ essanter, zukunftsorientierter Arbeitgeber weiter auszubauen. Produktionstechnisch gut aufgestellt, sehen wir uns zusammen mit unseren qualifizierten Mitarbeitern für die Zukunft bereit. Dabei sehen wir das Konzept der Aus- und Weiterbildung im Rahmen des lebenslangen Lernens für unsere Mitarbeiter und uns als wesentlich an.“ Die nächsten 50 Jahre können also kommen. Wir sind gespannt darauf, wohin sich das überzeugte Familienunternehmen entwickeln wird. Bereits heute produziert Schüller 120.000 Küchen jährlich. ­„Unser Ziel ist es, ein fester Garant für die Region, die Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten zu sein. Wer im Wettbewerbsumfeld bestehen will, braucht eine kontinuierliche Produktions- und Fertigungsentwicklung und damit einhergehend die richtigen Mitarbeiter“, www.schueller.de ­betont Markus Schüller. „Also packen wir es an.“ 

Manfred Niederauer, Markus Schüller und Max Heller beim Pressegespräch.  Doris Schüller-Heller, Leitung Vertriebsinnendienst

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Technik + komfort | Dunstabzugshauben

Der integrierte Kochfeldabzug ist das Trend-Modell bei den Neff Dunstabzugshauben, denn gerade in offenen Wohnküchen punktet er mit grenzenloser Kopffreiheit und unein­ geschränkter Sicht auf Umgebung und Gäste. Der Kochdunst wird in unmittelbarer Nähe zu Töpfen und Pfannen abgesaugt, zudem startet das Lüftungssystem automatisch, sobald eine Kochzone in Betrieb genommen wird. Das gesamte Filtersystem kann herausgenommen und in der Spülmaschine gereinigt werden. Der Abzug ist einfach in das Küchenmöbel zu installieren und sowohl als Umluft- als auch Abluftvariante erhältlich. 2018 wird das Sortiment um sechs neue Modelle erweitert, wahlweise als Elektro- oder Induktionsvariante, für den flächenbündigen Einbau oder mit Edelstahlrahmen. Alle Kochfelder mit integriertem Abzug sind mit einer Kombizone für große Töpfe oder Kasserollen ausgestattet und lassen sich komfortabel bedienen. www.neff-home.com/de

Hauben im Trend der Zeit Hightech und Design – Vom Understatement bis zum Eyecatcher

Ob als Design-Objekt oder unsichtbares Funktionselement, die Hauben von heute und morgen zeigen sich effizient in Leistung und Energieverbrauch. Sie sind komfortabel in Bedienung und Nutzung. Zudem geben sie sich geräuscharm und intelligenter denn je. Berbel-Geschäftsführer Peter Ahlmer, Derya Turgay-Herz, Marketingleitung Oranier Unternehmensgruppe, Neff-Productmanager Tobias Lampert, Nicky Hurrle, Leiter der Bereiche Vertrieb und Marketing bei Novy, Miele-Produktmanagerin Alina Herth und Silverline Geschäftsführer Murat Arslan über die aktuellen Haubentrends und die, die es in Zukunft werden können. 30 | küche + architektur


Foto: Neff

„M

it der Verschmelzung von Küche, Essund Wohnbereich wächst der Trend zu unsichtbaren Dunstabzügen“, hier sind sich alle Haubenspezialisten einig. „Dieser Trend lässt sich perfekt in der Arbeitsplatte, in der Decke und im Schrank umsetzen“, stellt Nicky Hurrle, Novy, fest. „Daher steht die Funktion des Dunstabzugs im Mittelpunkt. Unsichtbar, effizient und leise sollte er sein.“ „Variable Lösungen und größtmöglicher Spiel­ raum bei der Gestaltung werden für unsere

Kunden immer wichtiger. Die Küche soll zu einem sozialen Raum werden, in dem man sich gerne aufhält. Eine Architektur, die die Küche zum Wohnraum hin öffnet, liegt genauso im Trend wie freie Sicht und „unsichtbare“ Hausgeräte“, beobachtet Silverline Geschäftsführer Murat Arslan. „Das bedeutet noch mehr Freiheit bei der Planung. Kompakte Systeme wie unserem „Free-Flow“ fügen sich nahtlos in das Erscheinungsbild der Küchenoberfläche ein und eignen sich ideal für Wohnküchen

mit Kochinseln. Die zentrale Absaugeinheit beider Modelle lässt sich ganz nach Belieben mit unseren Domino-Kochfeldern kombinieren. Das Motto: maximale Flexibilität für maxi­ malen Komfort. Und für alle Kunden, die Wert auf Energieeinsparung durch Umluftbetrieb legen oder aufgrund von baulichen Gegebenheiten keine Wanddurchbrüche durchführen können, empfehlen wir als optimale Lösung unsere Umluftdeckenhauben wie beispielsweise das Design-Highlight Side-Lighted.“ küche + architektur | 31


Technik + komfort | Dunstabzugshauben

„Bei kaum einem anderen ­Küchengerät gehen die Vorlieben so weit auseinander wie bei der Dunstabzugshaube. Einerseits geht der Trend derzeit sehr stark zur Kombination von Kochfeld und Dunstabzug und den so genannten Tischlüftern … ­andererseits sind natürlich die designorientierten Kopffrei­ hauben nach wie vor en vogue.“ Alina Herth, Produktmanagerin Dunstabzugshauben und Kochgeräte, Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland, www.miele.com

Elegante Erscheinung über dem Kochfeld: Die Dunstabzugs­

Mit über 30 Modellvarianten

haube „Black Wing Music“ von

seiner Deckenhauben bietet

Miele sorgt für saubere Luft in der

Silverline in Sachen modernes

Küche und kann über integrierte

Design, Bedienerfreundlichkeit,

Lautsprecher Lieblingssongs vom

Flexibilität und einfacher Montage

Smartphone abspielen.

ein Produktportfolio, das in der Hausgerätebranche Maßstäbe setzt.

„Variable Lösungen und größtmöglicher Spielraum bei der Gestaltung werden für unsere Kunden immer wichtiger. Die Küche soll zu einem sozialen Raum werden, in dem man sich gerne aufhält. Eine Architektur, die die Küche zum Wohnraum hin öffnet, liegt genauso im Trend wie freie Sicht und „unsichtbare“ Hausgeräte.“ Murat Arslan, Geschäftsführer Silverline Küchengeräte und Handel GmbH, www.silverline24.de

32 | küche + architektur

Heterogener geht es kaum „Bei kaum einem anderen Küchengerät gehen die Vorlieben so weit auseinander wie bei der Dunstabzugshaube. Einerseits geht der Trend derzeit sehr stark zur Kombination von Kochfeld und Dunstabzug und den so genannten Tischlüftern“, bilanziert Miele-Produktmanagerin Alina Herth. Gerade bei den beliebten Kochinseln wird die freie Sicht so nicht durch eine Haube oberhalb des Kochfeldes verstellt. Dem können sich Berbel-­ Geschäfsführer Peter Ahlmer und Derya Turgay-Herz, Oranier, nur anschließen: „Der Trend zur Verschmelzung zwischen Wohnraum und Küche erfordert Produkte, die entweder nahezu unsichtbar sind oder zur Innenarchitektur gehören.“ Und Peter Ahlmer bestätigt die polarisierende Tendenz des Hauben-Designs: „Natürlich begeistert auch unsere Kochfeldabsaugung Downline als Alternative zur ‚echten‘ Dunstabzugshaube: Bei Berbel sind aber auch die Kopffreihaube für Wandlösungen und die Deckenlifthaube Skyline für Insellösungen weiter auf der Erfolgsspur und treffen damit genau den Zeitgeist.“ „Natürlich sind die designorientierten Kopffreihauben nach wie vor en vogue“, stimmt Alina Herth zu. „Die integrierten Dunstabzugssysteme kann man durchaus als großen Trend beschreiben, der sich immer mehr verstärkt. Dennoch ist nach unseren Erkenntnissen der Markt nach wie vor heterogen aufgeteilt“, betont Neff-Productmanager Tobias Lampert. „Traditionelle Dunstabzugssysteme wie Flachschirmhauben sind immer noch gefragt.  Hinzu kommen Bauformen wie Schräg- und Flachessen als Trendsetter für neue Farben und Designs. Unsere kreative Wandesse trägt diesem Trend Rechnung.


Dunstabzugshauben | Technik + komfort

Die SmartLine-Geräteserie von Miele erlaubt auf sehr stilvolle Weise die Zusammen­ stellung eines Kochzentrums nach individuel­ len Vorlieben. Hier: Induktionskochfeld neben Teppan Yaki, eingefasst von zwei Tischlüftern

Fotos: Miele

und zwei großen einflammigen Gasbrennern.

Hauben – Bestandteil der offenen Innenarchitektur „Wie gesagt verschmilzt die Küche zunehmend mit dem Wohnbereich und wir finden immer mehr offene Küchen mit direkt angrenzendem Essbereich und/oder Wohnzim-

mer. Da darf, wie bereits erwähnt, die Inselhaube oberhalb der Kochinsel nicht die Sicht auf den Wohnbereich versperren. Zudem endet die designorientierte Einrichtung der Wohnbereiche nicht mehr vor der Küche, sondern schließt sie mit ein“, sind sich Alina Herth und Nicky Hurrle einig. Und Alina Herth

„Die Haube der Zukunft muss sowohl optisch als auch technisch absolut ansprechend sein. Der Kunde will sich auf die Leistung seiner Haube verlassen können und nicht mit unnötigen Details befassen müssen. Wir sehen tolle Ansätze und Chancen in der Vernetzung der Hausgeräte.“

Fotos: Neff

Sie besitzt eine magnetische, beschreibbare Frontfläche in verschiedenen Farben. Darauf lassen sich Fotos und Rezepte pinnen, während auf der Edelstahl-Ablage Kochbücher und dekorative Elemente ihren Platz finden. Mit AmbientLight kann man außerdem die Lichtfarbe individuell einstellen und so ein stimmungsvolles Ambiente im eigenen Zuhause erzeugen.“ „Das ist bei uns etwas anders“, erläutert Derya Turgay-Herz: „Design spielt für Oranier, neben Funktionalität und Qualität, schon eine übergeordnete Rolle. Da Oranier großen Wert auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis legt, wird Design nicht als Ausdruck des persönlichen Geschmacks und der eigenen Individualität betrachtet. Ausgefallene Einzelstücke sind nicht die Mission. Oranier entwickelt Designs, die sich an aktuellen Wohn- und Küchentrends orientieren und sich stilvoll in die Küchenplanung integrieren lassen. Oranier-Geräte sind sicherlich Hingucker in der Küche. Sie stellen die Küche aber nicht in den Schatten. Erst kürzlich haben wir für unser Flächeninduk­ tionskochfeld mit Kochfeldabzug KFL 2094 die Auszeichnung German Design Award Winner 2018 erhalten.“ „Grundsätzlich“, wirft Peter Ahlmer ein, „muss eine Haube jeodch ihren ‚Job‘ machen indem sie Fette und Öle vollständig erfasst und filtert, und das möglichst perfekt und geräuscharm.“

ergänzt: „Die Kunden legen Wert auf eine puristische und häufig grifflose Gestaltung ­ der Küchenmöbel und Elektrogeräte.“ „Die Innenarchitektur einer Küche und das Design der Haube hängen stark voneinander ab“, weiß Tobias Lampert aus Erfahrung. „Hier ist die spannende Frage, was tatsächlich maßgeblich ist. Für den Fall, dass die Innenarchitektur die Art der Haube bestimmt, sehen wir einen Trend zur perfekten Integration der Dunstabzugshaube in die Küche und deren Planung. Das Aussehen der Haube tritt in den Hintergrund. Passende Lösungen sind dann integrierte Dunstabzugs-Systeme wie Muldenlüfter, versenkbare Downdraft-Modelle oder Flachschirmhauben. Soll die Haube je-

Tobias Lampert, Produktmanager, Constructa-Neff Vertriebs-GmbH, www.neff-home.com

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Technik + komfort | Dunstabzugshauben

Berbels Kopffreihaube Smartline weiß

„„Natürlich begeistert auch unsere Kochfeldabsaugung Downline als Alternative zur ‚echten‘ Dunstabzugshaube: Bei berbel sind aber auch die Kopffreihaube für Wandlösungen und die Deckenlifthaube Skyline für Insellösungen weiter auf der Erfolgsspur und treffen damit genau den Zeitgeist.“

Fotos: Berbel

Peter Ahlmer, Geschäftsführer Berbel Ablufttechnik GmbH www.berbel.de

doch zu einem Hingucker in der Küche werden, sind Systeme wie Schräg- oder Flachessen die präferierte Bauform. Aber auch Deckenlüfter setzen Akzente und überzeugen sowohl durch Leistung als auch Optik in der Küche.“ „Endkunden und natürlich Fachhändler erwarten eine moderne, zeitgenössische Gestaltung. Wir bei Berbel versuchen immer Produkte zu kreieren, die gestalterisch nachhaltig und langfristig angelegt sind. Wir als Abluftspezialist setzen vor allem auf die innovative Technik – modern und zeitlos im Design“, bilanziert Peter Ahlmer. Und Murat Arslan fasst zusammen: „Wie wir bereits alle gleichermaßen festgestellt haben, liegt die Zukunft in der Verschmelzung von Küche, Wohn- und Essraum. Daher liegt der Fokus auf puristischem, minimalistischem und reduziertem Design. Materialien wie Beton, Stein und Echtmetalle z.B. Stahl, Rost und Messing prägen zurzeit die Ausstellungen und wecken die Nachfrage bei den Endkunden. Neue und aktuelle Farbtrends sind Weiß, Schwarz und Grau. Gerade im Bereich der nach wie vor gefragten Kopffreihauben aber auch bei Muldenlüftern können wir mit Designmerkmalen und Farben Akzente setzen. So ist Silverline bestens auf die aktuellen Farb- und Materialtrends eingestellt und punktet mit Geräten in den Farben Weiß und Schwarz in Kombination mit gebürstetem Edelstahl, die hervorragend mit der modernen Küchenarchitektur harmonieren. Nicht zu vergessen: Auch im Bereich der individuellen Farbgestaltung der Dunstabzüge sind wir optimal aufgestellt. Nicht umsonst sind wir führend im Bereich der individuellen Sonderanfertigungen, insbesondere bei Sonderlackierungen.“ Hochwertig im Material – smart in Bedienung und Leistung „Ich bin davon überzeugt, dass sich die Dunstabzüge der Zukunft dem Verbraucher anpassen werden. Sei es durch die Art und

34 | küche + architektur


Dunstabzugshauben | Technik + komfort

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Durch den intensiven Kontakt mit der Küchenbranche bereits während ihrer Jugend stand für Aileen Reuss fest, dass sie das elterliche Küchenfachgeschäft von Karin und Rüdiger Reuss in Dunningen übernehmen wird. Als Mitglied bei DER KREIS unterstützen wir Sie individuell und umfassend bei der Unternehmensnachfolge. Ein unschätzbarer Mehrwert für die langfristige Sicherung Ihres Unternehmens. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Frau Anne Hellmann Telefon: 07152 6097-220 E-Mail: vertrieb@derkreis.de

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Weise welches Kochgeschirr er verwendet oder auch wie die Luftqualität in der Küche ist. Die Dunsthauben der Zukunft werden wartungsfrei sind und werden mit dem Kochfeld verschmelzen und den Kochvorgang überwachen“, prognostiziert Nicky Hurrle. „Meiner Meinung nach gibt es auf die Frage nicht die eine richtige Antwort“, betont Tobias Lampert. „Dennoch:  Die Haube der Zukunft muss sowohl optisch als auch technisch absolut ansprechend sein. Der  Kunde will sich auf die Leistung seiner Haube verlassen können und nicht mit unnötigen Details befassen müssen.  Wir sehen tolle Ansätze und Chancen in der Vernetzung der Hausgeräte. Die Digitalisierung der Küche bietet bei Dunstabzügen viele Möglichkeiten  und eröffnet Potentiale in der Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten, z.B. in Form von kochfeldbasierter Haubensteuerung, die wir unseren Kunden bereits anbieten.“ Alina Herth sieht das ganz ähnlich: „Je nach Wohnsituation muss sich die Haube in das Gesamtbild einfügen. Vermutlich wird sich der Markt für die Tischlüfter und 2-in-1

18.06.2018 14:03:32

Kochfelder mit Dunstabzugshaube zukünftig noch breiter auffächern. Denn wo Küche und Wohnraum verschmelzen, sind integrierte Lösungen gefragt.“ „Wissen Sie, bei den Küchenoberflächen und Materialien ist es wie in der Bekleidungsbranche. Es herrscht eine sehr schnelle, wechselnde Mode. Wir als Gerätehersteller sind da ein bisschen universeller. Die optische Halbwertszeit muss deutlich länger sein. Wir setzen bewusst auf hochwertige unbedenkliche Materialien, die vor allem einfach im Handling und in der Reinigung sind und höchste Sicherheit in Privatküchen bieten, wie beispielsweise Edelstahl“, erläutert Peter Ahlmer. „Unseres Erachtens nach wird es weiterhin zwei Strömungen bei Hauben geben“, erläutert Derya Turgay-Herz. „Die eine, die die Haube als Kunstobjekt an sich betrachtet und das auffällige Design in den Vordergrund stellt. Die andere, die sich mit schlichter Eleganz und überzeugender Technik in die aktuellen Wohntrends integrieren kann. Hoher Fettabscheidegrad und möglichst leise Motoren werden auch in Zukunft wichtige Kriterien bei der Auswahl der rich-

tigen Haube sein. Je weiter die Küche in den Wohnraum einzieht, umso wichtiger ist es, dass Kochen nicht zur Störung wird.“ Vernetzt in die Zukunft „Bei Miele wird auch in Zukunft die Funk­ tionalität nicht hinter dem Design zurückstehen. Leistungsstarke und energieeffiziente Motoren sowie sparsame LED-Beleuchtung gehören zur Standardausstattung. Daneben sind intelligente Automatikfunktionen wie Con@ctivity sehr komfortabel. Bereits heute ist diese Funktion bei fast allen Miele Dunstabzugshauben ab Werk eingebaut: Während der Kunde sich dem Kochvergnügen widmet, „denkt“ die Dunstabzugshaube mit, passt die Saugleistung automatisch dem tatsächlichen Kochgeschehen an und sorgt für ein angenehmes Raumklima.“ „Wir vernetzen mit Berbel Connect das intelligente Heim und bieten mehr Wohnkomfort durch verschiedene Steuerungsoptionen in einem Paket. So kann der Kunde sich je nach Wunsch und Bedürfnis entscheiden, wie und wann er seine Berbel bedienen möchte: über eine küche + architektur | 35


Fotos: Oranier

Technik + komfort | Dunstabzugshauben

Die Kopffrei-Hauben Davara, Opal und Alea von Oranier punkten nicht nur durch ihr elegantes Design mit Glas und Edelstahl, sondern auch den flüsterleisen

Die Umluft-Deckenhaube Cloud

Betrieb und den hohen Fett­

verfügt über einen schwarzen Decken­

abscheidegrad.

kranz, der einer Schattenfuge gleicht und der Dunstabzugshaube gemeinsam mit dem integriertem LED-Lichtband eine schwebende Anmutung verleiht.

Fernbedienung oder App“, ergänzt Peter Ahlmer. „Unabhängig von der Art der Funktion geht es immer um den Bedienkomfort und die sinnvollen Einsatzmöglichkeiten für den Kunden. Aus Begeisterung an Technologie gibt es sehr viele Lösungen im Markt, die sehr komplex sind oder falsch priorisiert werden. Wir bieten bewusst Lösungen mit Mehrwert und maximaler Wirkung, wie beispielsweise unsere bewährte Berbel BackFlow-Technolo-

„„Ich bin davon überzeugt, dass sich die Dunstabzüge der Zukunft dem Verbraucher anpassen werden. Sei es durch die Art und Weise welches Kochgeschirr er verwendet oder auch wie die Luftqualität in der Küche ist. Die Dunsthauben der Zukunft werden wartungsfrei sein, mit dem Kochfeld verschmelzen und den Kochvorgang überwachen.“ Nicky Hurrle, Vertriebs- und Marketingleitung, Novy GmbH www.novy-dunsthauben.de

36 | küche + architektur


Dunstabzugshauben | Technik + komfort

„Hoher Fettabscheidegrad und möglichst leise Motoren werden auch in Zukunft wichtige Kriterien bei der Auswahl der richtigen Haube sein. Je weiter die Küche in den Wohnraum einzieht, umso wichtiger ist es, dass Kochen nicht zur Störung wird.“ “ Derya Turgay-Herz, Marketingleitung Oranier Unternehmensgruppe,

Stand G51

COMPAIR® GREENflow® Modulare Downdraft-Systemlösung für kontrollierte Umluftfilterung und Luftführung im Sockelbereich

www.oranier-kuechentechnik.de

gie, hier wird durch die Belüftung der Dekorfläche Kondenswasser vermieden, oder der Verzicht auf leistungsmindernde Streckmetallfilter und der Einsatz von leistungsstarken, leisen Motoren.“ „Unserer Auffassung nach wird es in naher Zukunft keine revolutionären Veränderungen in den Gerätedesigns geben. Natürlich ist es uns wichtig, dass unser Haubendesign dem aktuellen Zeitgeist entspricht. Jedoch erwarten unsere Kunden ganz sicher nicht von uns, dass wir das 99ste Kopffreihauben-Modell auf den Markt bringen. Es geht künftig vielmehr um die Themen Komfort, einfache Bedienung und Annehmlichkeiten für den Anwender und Fragestellungen, wie wir mit unserem Know-how möglichst automatisiert ohne Zutun des Endkunden zur optimalen Beseitigung von Kochdünsten und effizienten Funktionsweise der Geräte beitragen können“, analysiert Murat Arslan. „Vielmehr kommen Themen wie IoT – Internet of Things – und Smart-Living-Anwendungen zum Tragen, die darüber hinaus noch viele weitere Vorteile und individuellem Kundennutzen bieten werden. Nicht umsonst haben wir bereits auf der Eurocucina in Mailand ein Konzept zur intelligenten Dunstabzugshaube vorgestellt, die bequem über eine App auf dem Smartphone oder ein Tablet gesteuert werden kann. Ein Luftgütesensor oder ein Multisensor, der die Haube vollständig automatisiert steuern und für stets gute Luft in der Küche sorgt, sind nur zwei Beispiele der vielen weiteren interessanten Möglichkeiten. Sie dürfen also auf die Fortführung dieses Projekts und unsere Präsentation auf der area30 sehr gespannt sein.“

GREENflow® ist das Ergebnis einer konsequenten Weiterentwicklung üblicher Umluftfiltersysteme. GREENflow® trägt als geschlossenes System gezielt zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung in Unterschränken bei. Der Luftstrom wird gleichmäßig auf die Filterboxen verteilt und die optimierten OMEGA-Filter weisen eine bis zu 60% größere Filterfläche (im Vergleich zu Standardfiltern) auf. Aerodynamisch wirksame Lamellen in den Auslassgittern gewährleisten eine im Raum kaum wahrnehmbare Ausströmung der Luft. Über alle Details effizienter GREENflow® Downdraft-Umluftfilterung auf höchstem technischen Level mit wirkungsvollem Feuchteschutz können Sie sich auf der area30 im September informieren.

Naber GmbH www.naber.com küche + architektur | 37


Architektur + Trend | Küchen

Küchen | Architektur + Trend

Effizienz und Design hinter der Haube Luftkanäle und Mauerkästen von Naber

Für welche Form des Dunstabzugs man sich auch entscheidet, ohne die richtige Luftführung dahinter kann das beste Gerät nicht effizient arbeiten. Die optimalen Komponenten für jede Küchenplanung bietet der Küchentechnikspezialist Naber.

Naber COMPAIR STEEL flow u.v.l.: Rohrbogen für Downdrafthauben, horizontaler 90 Grad Rohrbogen inklusive Luftleitkörpern, E-Jal Col Mauerkasten inklusive Thermobox, Flachkanal­

Fotos: Naber

rohr inklusive Verstärkungsrippe

M

it hoher Geschwindigkeit bewegte Luft hat ihre eigenen Gesetze. Deshalb ist es nicht damit getan, nur auf die Leistung und das Design der Haube zu achten. Wenn der Luftkanal, an den die Haube angeschlossen ist, zu eng oder zu lang ist, zu viele Bögen macht oder aus dem falschen Material besteht, wird die Effizienz der Geräte entscheidend beschnitten. Die richtige Technik für maximale Leistung Compair® Luftkanäle von Naber gibt es in allen üblichen Durchmessern, sowohl als Rund- wie als platzsparenden Flachkanal. Übergangsstücke lösen jedes Anschlussproblem, auch bei den beliebten Downdraft-Muldenlüftern. Strömungstechnisch ideal sind glattwandige Rohre aus Kunststoff oder Metall im gleichen Durchmesser wie der Auslass des Dunstabzugs. Sie setzen der bewegten Luft weniger Widerstand entgegen als Flexschläuche aus Aluminium oder Kunststoffgewebe. Leitkörper in den Rohrbögen verringern die Verwirbelung der Luft. Für sehr leistungsstarke Geräte empfiehlt Naber die Compair® bionic Komponenten, deren Geometrie der Natur abgeschaut wurde. 38 | küche + architektur

Eine hohe Bedeutung kommt dabei dem Mauerkasten als Abschluss eines Luftkanalsystems zu. Die Modelle flow Star GTS und die nachrüstbare Thermobox von Naber bieten Spitzenleistungen, auch mit Blick auf die Strömungstechnik. Sie öffnen sich zuverlässig allein durch den Luftdruck, den der Dunstabzug im Betrieb erzeugt, ein Elektroanschluss ist für sie nicht nötig. Über eine hochwertig gestaltete, rostfreie Edelstahljalousie wird die Abluft aus dem Haus entlassen. Die mit mehreren Designpreisen ausgezeichnete Naber E-Jal-Serie verhindert eine Verschmutzung der Fassade und sieht gut aus. Und wenn der Dunstabzug nicht in Benutzung ist, schließen die Mauer­ kästen dicht, kalte Luft und Lärm bleiben draußen. Ganz neue Optionen für Planung und Gestaltung bietet der druckfeste und nicht brennbare Metall-Flachkanal Compair® Steel flow. Er lässt sich im Fußboden verlegen und ermöglicht zum Beispiel einen Downdraft-Abzug als Insellösung mit gesunder und effizienter Abluftführung. Oder er hängt frei sichtbar unter der Decke und verbreitet so das Ambiente eines Industrielofts. Wie auch immer, seine inneren Werte stehen der Kunststoffvariante in nichts nach. Ausführliche www.naber.com Informationen und Bezugsquellen unter: 


daten + fakten

Küchenmöbelumsatz im grünen Bereich Schwächephase überwunden Schon als er die Zahlen aus dem ersten Quartal 2018 bekanntgab, sprach Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer der ­Fachverbände der Möbelindustrie, Herford, von der deutschen Küchenmöbelindustrie als dem „Konjunkturmotor“.

Küchenmöbelumsatz (Euro) 2017

ne Auftragsstatistik des Verbands, an der nach seinen Angaben – gemessen am Umsatzvolumen – über 90 % der Branche teilnehmen, zeige für das erste Quartal 2018 einen wertmäßigen Zuwachs der Auftragseingänge von insgesamt + 15,5 %, der sich fast gleichmäßig auf das Inland (+15,7 %) und das Ausland (+ 15,2 %) verteile. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Gesamtumsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie zum Ende April 2018 um 6,12 % höher, wobei der Inlandsumsatz um 3,89 % zunahm und der Auslandsumsatz ein Plus von 9,66 aufweist.

Inlandsumsatz (Euro)

2018

2017

Auslandsumsatz (Euro)

2018

2017

2018

Januar

354.586.000

370.462.000

+4,48 %

216.023.000

221.429.000

+2,50 %

138.563.000

149.033.000

Februar

368.847.000

405.633.000

+9,97 %

229.899.000

247.936.000

+7,85 %

138.948.000

157.697.000 +13,49 %

März

450.355.000

420.552.000

-6,62 %

277.378.000

257.611.000

-7,13 %

172.977.000

162.941.000

-5,80 %

1. Quartal

1.173.788.000

1.196.647.000

+1,95 %

723.300.000

726.976.000

+0,51 %

450.488.000

469.671.000

+4,26 %

April

344.230.000

414.236.000 +20,34 %

209.374.000

242.020.000 +15,59 %

134.856.000

172.216.000 +27,70 %

Mai

441.430.000

265.631.000

175.799.000

Juni

427.033.000

245.853.000

181.180.000

1. – 2. Quartal

2.386.481.000

1.444.158.000

942.323.000

Juli

326.735.000

189.450.000

137.285.000

August

316.392.000

192.085.000

124.307.000

September

438.295.000

263.118.000

175.177.000

1. – 3. Quartal

3.467.903.000

2.088.811.000

1.379.092.000

Oktober

411.400.000

246.815.000

164.585.000

November

440.379.000

263.152.000

177.227.000

Dezember

300.550.000

183.738.000

116.812.000

Gesamtjahr

4.620.232.000

2.782.516.000

1.837.716.000

+7,56 %

Quelle: Statistisches Bundesamt, HDH/VDM, VdDK

M

it der Bekanntgabe der Zahlen für den April, bestätigt sich seine Einschätzung, dass die Küchenmöbelindustrie „ihre Schwächeperiode aus dem Jahre 2017 überwinden“ konnte. Auch die Prognose von Dr. Lucas Heumann, dass der positive Trend sich auch in den folgenden drei Quartalen des Jahres fortsetzen werde, scheint sich zu bestätigen. Er schließt, gemäß dem Motto: „Die Auftrags­ eingänge von heute sind die Umsätze von morgen“, auf einen weiter steigenden Umsatzzuwachs in den folgenden Quartalen. Denn die inter-

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küche + architektur | 39

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Technik + design | Kühlen

Die kühlen Riesen gewinnen an Markt Freistehende Kühlgeräte überzeugen durch Volumen, Technik und Design

Ob Fisch, Fleisch, Obst oder Gemüse – selten lagerten Verbraucher so viele verschiedene Lebensmittel mit unterschiedlicher Herkunft und Empfindlichkeit im Kühlschrank bzw. in der Gefriertruhe wie heute. All diese Lebensmittel verlangen nach ihren eigenen idealen Lagerungsbedingungen, damit sie länger frisch bleiben und ihre Vitamine sowie Nähr­ stoffe erhalten bleiben. Den Unterschied schmeckt man nicht nur – er macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar, denn weniger Lebensmittel landen im Mülleimer. Die intelli­ genten Technologien und Systeme der Hausgeräteindustrie tragen einen großen Teil zur optimalen Lagerhaltung der Lebensmittel bei. Dabei scheinen die coolen Riesen den typischen Einbaukühlschrank oftmals zu ersetzen. Sie punkten mit nutzerorientierter Technik, größerer Lagerfläche, Energie-Effizienz und Design.

40 | küche + architektur


Im Trend: ➜ freistehende Kühl-­GefrierKombinationen ➜ großer Nutzinhalt ➜ flexible Tablare und Auszüge ➜ Frischesystem für ­empfindliche Lebensmittel (0 Grad-Zone) ➜ mehr Temperaturzonen (zum Teil individuell temperierbar – herstellerspezifisch) ➜ zwei getrennte Kühl-Kreisläufe (herstellerspezifisch) ➜ NoFrost ➜ Schnell-Gefrier-Funktion ➜ technische Funktion, die durch das Öffnen des Kühlgerätes entstehende Schwankungen reduziert ➜ Urlaubsschaltung ➜ vernetzbare Kühlgeräte mit Kameras

Fotos: Liebherr

Kühlen | Technik + design

Freistehende Geräte nehmen einen hohen Stellenwert ein und gewinnen an Beliebtheit. Sie können flexibel in der Küche aufgestellt werden, sind sparsam im Energieverbrauch und in unterschied­ lichen Höhen und Breiten verfügbar.

Liebherr – Von BioFresh über No-Frost bis zum Icemaker „Unsere Kühlgeräte zeichnen sich besonders klusive Komfortausstattungen wie NoFrost und durch die innovative BioFresh Technologie aus. BioFresh zu den beliebtesten Modellen. Bereits Die beleuchteten BioFresh-Safes sind voll aus­ seit vielen Jahren wird bei der Konzeption der ziehbar und mit einem komfortablen Selbstein­ Fokus auf energiesparende Geräte gelegt. Ein zug und sanfter Schließdämpfung ausgestattet. Entwicklungs-Schwerpunkt ist die weitere Opti­ So kann der Kunde seine Lebensmittel nicht nur mierung des Energieverbrauchs ohne auf Kom­ deutlich länger lagern, sondern erhält einen fortmerkmale wie beispielsweise BioFresh und kompletten Überblick über die eingelagerten Le­ NoFrost verzichten zu müssen. Unsere Kühlbensmittel. Zum Beispiel hält Feldsalat bei einer und Gefriergeräte leisten auch einen wichtigen Temperatur von knapp über 0 °C ganze 19, anstatt Beitrag zur gesunden Ernährung und für das ­ 7 Tage. Die BioFresh-Technologie trägt somit Roman Schäfer, Geschäfts­ moderne Leben. dazu bei den Geldbeutel und kostbare Ressour­ führer Vertrieb Liebherr-Haus­ Wir bieten ein umfangreiches Produktprogramm cen zu schonen, da weniger Lebensmittel ver­ geräte Ochsenhausen GmbH, bestehend aus Stand- und Einbaugeräten mit in­ derben und zusätzlich hilft sie Zeit zu sparen, da beschreibt, wie man mit dem tegrierten BioFresh-Safes an. Mit der BioFreshrichtigen Kühlgerät Energie, häufiges Einkaufen nicht mehr notwendig ist. Aktion 2018 die vom 15. Juni bis 15. September Im NoFrost Gefrierteil ist manuelles Abtauen Zeit und Mühe spart. dauern wird, unterstützen wir den Fachhandel überflüssig, denn Umluft verhindert, dass das Ge­am Point of Sale. Als Zugabe erhalten Kunden friergut vereist. Das spart Energie, Zeit und Mühe. nach dem Kauf eines BioFresh-Aktionsgeräts Mit dem automatischem IceMaker stehen auch für die nächste und Registrierung auf der Liebherr-Website eine hochwertige Party genügend Eiswürfel in bester Qualität zur Verfügung. Kühlkaraffe. Wie lassen sich Lebensmittel platzsparend und übersichtlich lagern? Der VarioSafe bietet beste Übersicht und viel Platz für kleinteilige Lebensmittel und kann je nach Wunsch variabel eingehängt wer­ den. Eine effiziente LED-Beleuchtung schafft in unseren Geräten nicht nur den optimalen Überblick über die eingelagerten Le­ bensmittel, sondern punktet auch mit einer hohen Lebensdauer und einer geringen Wärmeentwicklung. GEFRAGT – freistehende Kühl- und Gefriergeräte Aus unserem umfangreichen Geräteprogramm zählen freiste­ hende Kühl- und Gefriergeräte in hoher Effizienzklasse und in­

Für jeden Raum das richtige Kühlgerät Freistehende Geräte nehmen einen hohen Stellenwert ein und gewinnen an Beliebtheit. Sie können flexibel in der Küche auf­ gestellt werden, sind sparsam im Energieverbrauch und in un­ terschiedlichen Höhen und Breiten verfügbar. Jedoch muss ein Standgerät auch in das bisherige Küchenkonzept passen und da ist oftmals der erhöhte Platzbedarf entscheidend. Vorteil eines Einbaukühlschranks ist nach wie vor die nahtlose Integration in die Küche für ein optisch, einheitliches Gesamtbild. Jedoch be­ geistern wir unsere Kunden heutzutage mit unterschiedlichen Designs, Farben und Oberflächen wie Edelstahl oder BlackSteel home.liebherr.com bei freistehenden Geräten.“  küche + architektur | 41


Technik + design | Kühlen

Bosch – Nie war kühlen smarter

Fotos: Bosch

„Flexible Ablagen und Fächer sind in modernen Ein akustisches Signal oder bei Geräten mit Geräten unverzichtbar. Sie tragen dazu bei, den Home Connect alternativ eine Push Nachricht Kühlschrank nicht nur den individuellen Bedürf­ direkt aufs Handy weisen auf das versehentliche nissen anzupassen, sondern auch den vorhan­ Offenlassen der Kühlschranktür hin. Diese Funk­ denen Platz für die Lebensmittel bestmöglich tion kann direkt am Gerät eingestellt oder, falls zu nutzen. Ein Muss im modernen Kühlschrank man das vergessen hat, vom Urlaubsziel aus per sind vor allem aber auch Fächer, in denen ge­ App aktiviert werden. rade empfindliche Lebensmittel optimal frisch Unsere vernetzbaren Kühlschränke mit Kameras und werterhaltend gelagert werden können. Bei ermöglichen es zudem effizient und bedarfsge­ Bosch gibt es das Frischesystem VitaFresh, je recht einzukaufen. Die Nutzer können während nach Anspruch in drei unterschiedlichen Vari­ Michael Bohn, Bosch-Marke­ des Einkaufs im Supermarkt über die Home Con­ anten. Die effektivste darunter ist VitaFresh pro: tingleiter, über den hohen nect App prüfen, was zuhause im Kühlschrank Hier bleiben Lebensmittel bis zu dreimal länger Komfort der aktuellen Kühlliegt. So wird nichts vergessen, aber auch nichts frisch als in vergleichbaren Geräten ohne Fri­ und Gefriergeräte-Generation doppelt gekauft. schesystem. Dank Temperaturen nahe null Grad von Bosch und optimaler Luftfeuchtigkeit werden Vitamine Flexible Platzierung für die und Nährstoffe optimal bewahrt. ­individuelle Kücheneinrichtung Für die Haltbarkeit größerer Lebensmittelmengen im Gefrierfach Generell sind unsere Kühl-Gefrier-Kombinationen mit NoFrost ist die Funktion Super-Gefrieren äußerst hilfreich. Denn durch das ein Verkaufshit: Die Aussicht, nie wieder abtauen zu müssen in Einlagern von neuem Gefriergut steigt die Temperatur im Geräte- Kombination mit idealen Lagermöglichkeiten sowohl für Kühlinneren vorübergehend leicht an, was zum Antauen bereits eingefro­ als auch Gefriergut, sind hier wichtige Kaufkriterien. Besonders rener Lebensmittel führen kann. „Super-Gefrieren“ senkt die Tempe­ gefragt sind außerdem unsere Perfect Fit Geräte, da sie eine fle­ ratur im Gefrierfach und verhindert so einen Anstieg, wenn neue xible Platzierung der Geräte ermöglichen - sogar direkt neben Lebensmittel eingelagert werden. Die Funktion sollte am besten einer Wand oder anderen Küchenmöbeln. bereits einige Stunden vorher angewählt werden – entweder direkt am Gerät, oder mit Home Connect schon während des Einkaufs Freistehende Geräte erfreuen sich zunehmender über das Smartphone. Das Gerät schaltet später automatisch wieder Beliebtheit. in den Normalbetrieb, um unnötigen Energieverbrauch zu verhindern. Hierbei steht vor allem das Design im Fokus. Viele Konsumen­ Um kleinere Lebensmittelmengen sparsam und effektiv zu küh­ ten möchten mit einem attraktiven Gerät bewusst einen Akzent len, ist die Funktion Auto-Super-Gefrieren optimal. Auto-Super- in der Küche setzen. Zum Beispiel werden Edelstahlgeräte mit Gefrieren reagiert automatisch, wenn warme Lebensmittel im Anti-Fingerprint Beschichtung nach wie vor gerne gekauft. Gefrierfach eingelagert werden und senkt die Temperatur ent­ Außerdem kommt unser Vario Style Konzept bei den Konsumen­ sprechend ab. Auch hier geht das Gerät wieder in den Normal­ ten sehr gut an. Die farbigen Türfronten können jederzeit nach betrieb über, wenn die Lebensmittel ausreichend gekühlt sind. Lust und Laune unkompliziert und ohne Werkzeug gewechselt Da ein Kühlschrank rund um die Uhr im Einsatz ist, machen werden. Darüber hinaus werden freistehende Geräte in XXLsich Ausstattungsmerkmale, die das Energiesparen erleichtern, Größe – 70 Zentimeter breit, 80 Zentimeter tief – immer stärker besonders bemerkbar. Äußerst hilfreich ist hierbei die Urlaubs­ nachgefragt. Gerade größere Familien benötigen viel Platz für schaltung, die während der schönsten Zeit des Jahres dafür den wöchentlichen Einkauf und bekommen mit diesen Geräten www.bosch-home.com sorgt, dass zuhause nur so viel Energie wie nötig verbraucht wird. eine optimale Lösung. 

42 | küche + architektur


Foto: Gorenje

Kühlen | Technik + design

Das Gorenje-Retro-Modell ist in 14 verschiedenen Farben, von Farbklassikern wie Schwarz oder Champagner bis hin zu Eyecatchern wie Olive, Apple und Copper (im Bild) erhätlich.

Gorenje – Desginstark, komfortabel, flexibel, individuell „Um Lebensmittel adäquat lagern zu können, zu Beginn dieses Jahres sogar von der Verbrau­ sollten Kühlgeräte über verschiedene Tempe­ cherorganisation Stiftung Warentest mit der her­ raturzonen verfügen, bequem zu erreichenden vorragenden Note 1,9 („gut“) ausgezeichnet. Stauraum bieten und „clever“ sein,“ weiß auch Gorenje-Marketingleiter Julian Lietzau. „Mit cle­ Design gewinnt an Bedeutung ver meinen wir, intelligente Technologien wie Die Verbraucher legen zunehmend Wert darauf, zum Beispiel das Gorenje AdaptTech, das die dass Hausgeräte nicht nur Top-Qualität liefern, Temperatur im Inneren konstant hält, egal wie sondern auch gut aussehen. Da rangieren freiste­ lange die Kühlschranktür geöffnet wird, oder die hende Exemplare wie die Kühlgeräte unsere Re­ FastFreeze-Funktion, die Lebensmittel beson­ tro Collection weit vorn auf der Beliebtheitsskala. Julian Lietzau, ders schnell einfriert. Noch dazu, wenn eine angesehene Verbraucher­ Den einfachen Zugriff auf den gesamten Inhalt, Gorenje-Marketingleiter organisation wie die Stiftung Wartentest in ihrer selbst bei prall gefülltem Kühlschrank, stellen März-Ausgabe des Magazins „test“ das Fazit für wir mittels PullOut-Glasablagen sicher. Und das Kühl-Gefrier-Kombinationen entsprechend zieht ZeroZone-Schubfach, das eine Temperatur von 0 Grad gewähr­ („Lieber frei als eingebaut“). Bei dieser Untersuchung mussten leistet, ist nur ein Beispiel für die Aufteilung des Kühlschrankes alle Geräte in den Disziplinen Kühlen, Einfrieren, Temperatursta­ in verschiedene Temperaturbereiche. bilität beim Lagern, Stromverbrauch, Handhabung, Verhalten bei Neben diesen drei Kriterien ist sicherlich die hohe Energieffizienz Störungen sowie Geräusche und Vibrationen antreten. Wer seine eines der wichtigsten Merkmale moderner Kühlgeräte. Küche mit dem getesteten Modell ONRK193BK aus der Goren­ je-Retro-Collection ausstattet, holt sich damit einen der aktuell Retro-Collection – Symbiose aus besten Retro-Kühlschränke ins Haus. Funktion und Design Ein weiterer Grund für die Beliebtheit von freistehenden KühlGorenje steht für die Verbindung von Funktion und Design. Deshalb Kombinationen ist aus unser Sicht auch die Verschmelzung der schätzen viele unserer Kunden, dass wir nicht nur die eben ge­ Räume. Ein freistehender Kühlschrank steht oft im Wohn-Essbe­ nannten Vorteile moderner Kühlgeräte liefern, sondern unsere reich und passt auch noch farblich perfekt zur Wohnumgebung. Geräte auch noch optisch hervorstechen. Unsere Kühl-Gefrier- Nicht zuletzt ist ein freistehender Kühlschrank mobil und kann Kombinationen der Retro Collection zählen zu den absoluten Fa­- bequem in die neue Küche bzw. Wohnung integriert werden. Vie­ vo­ riten. Inspiriert von früheren Jahrzehnten, vereint die Retro le, gerade jüngere Menschen ziehen häufiger um. Ein qualitativ ­Collection zeitloses Design mit moderner und umweltfreundli­ hochwertiges Kühlgerät hält aber über viele Jahre und findet so www. gorenje.de cher Technologie. Unser Retro-Kühlschrank ONRK193BK wurde immer wieder neu seinen Platz.“ küche + architektur | 43


Technik + design | Kühlen

Bauknecht – im Focus steht der Nutzer

Fotos: Bauknecht

„Moderne Kühl-/Gefrierkombinationen müssen die Temperatur sowie die Luftfeuchtigkeit an und einiges leisten, um nicht nur den Ansprüchen kann nach Bedarf ausgeschaltet und als norma­ der Lebensmittel, sondern auch der Verbraucher ler Kühlraum genutzt werden. In Gefriergeräten gerecht zu werden. Aus diesem Grund befindet reduziert ProFreeze den Gefrierbrand Im Ver­ sich Bauknecht im ständigen Austausch mit den gleich zu einem Bauknecht Kühl- und Gefrierge­ Kunden und dem Fachhandel,“ betont Michail rät ohne ProFreeze-Technologie um bis zu 50%. Chatziioannu, Bauknecht Category Manager Re­ Die Technologie verhindert Temperaturschwan­ frigeration. „Ein niedriger Energieverbrauch, op­ kungen und sorgt dafür, dass Geschmack und timale Lagerbedingungen und die Anpassung an natürliche Konsistenz der eingefrorenen Lebens­ individuelle Nutzerbedürfnisse stehen dabei im mittel nach dem Auftauen optimal erhalten blei­ Vordergrund und stellen ein wesentliches Kauf­ Michail Chatziioannu, ben. Mit ShockFreeze frieren Nutzer Lebensmit­ Bauknecht Category Manager kriterium dar. tel im Rekordtempo 3-mal schneller ein, als ein Für die perfekte Lagerung von Lebensmitteln ist Refrigeration herkömmliches Gefriergerät, so dass die wert­ die genaue Kontrolle und Regelung von Feuch­ vollen Nährstoffe, Vitamine und der Geschmack tigkeit und Temperatur im gesamten Kühlraum optimal erhalten bleiben. nötig. Dafür sorgen innovative Technologien, die immer perfekte Regelmäßige Top-Platzierungen bei Produkttests, wie durch die Lagerbedingungen schaffen. So setzt Bauknecht Standards im Stiftung Warentest, belegen die hohe Qualität von Bauknecht Bereich Kühlen und Gefrieren, beispielsweise mit der Ultima­ Kühl- und Gefriergeräten und unterstreichen die Kompetenz von te NoFrost Kühl-/Gefrierkombination Range und vereint darin Bauknecht in diesem Bereich. puristisches Design mit zukunftsweisenden Technologien: Der Kühl- sowie Gefrierteil haben zwei voneinander getrennte Kühl­ Gefragt Kühl-Gefrierkombis mit hohem nutzen und systeme – das sorgt für das ideale Innenklima für frische und maximalem Komfort gefrorene Lebensmittel und verhindert die Übertragung von Ge­ Besonders Kühl- /Gefrierkombinationen gehören zu den Bestsel­ rüchen und Feuchtigkeit zwischen den Kühlräumen. Die innovati­ lern. Sie sind platzsparend, energieeffizient und vereinfachen den ve ProFresh Technologie kontrolliert automatisch permanent das Alltag der Verbraucher durch nützliche Funktionen und Techno­ Innenraum-Klima des Kühlschranks: Temperatur und Luftfeuch­ logien wie NoFrost, StopFrost oder Less Frost. Die Geräte sind in tigkeit werden auf Idealbedingungen gehalten. Dadurch bleiben verschiedenen Größen erhältlich und passen so in jede Küche. Lebensmittel noch länger frisch, gleichgültig auf welcher Ebene Einer der Bestseller ist die Ultimate NoFrost Kühl-/Gefrierkom­ des Kühlschranks sie untergebracht sind. Besonders empfind­ bination. Kunden schätzen die ProFresh-Technologie und die liche Lebensmittel wie Fisch und Fleisch bleiben in der Zero° damit verbundenen idealen Lagerbedingungen. Die Ultimate BioZone perfekt frisch. Diese Zone passt zusätzlich permanent NoFrost Technologie sorgt für ein ideales frostfreies Klima. Zwei getrennte NoFrost-Systeme reduzieren das Austrocknen der Le­ bensmittel und machen ein Abtauen des Gefrierteils überflüssig.

44 | küche + architektur

Kühl-Geräte werden zum Statussysmbol Der Stellenwert von freistehenden Kühl-und Kühl-/Gefriergerä­ ten nimmt heute stetig zu. Die Küche, als Herzstück der Woh­ nung verschmilzt immer mehr mit dem Wohnbereich. Durch diese Entwicklung verändern sich auch die Bedürfnisse der Kun­ den: das Design der Geräte rückt immer mehr in den Mittelpunkt und drückt die Persönlichkeit und das Stilgefühl seiner Besitzer aus. Wohingegen Einbau-Kühl-/Gefriergeräte nahezu unsichtbar hinter einer Front-Blende verschwinden, sind freistehende Kühlbzw. Kühl-/Gefriergeräte – schon allein durch ihre Größe – oft sehr prominent in modernen Küchen platziert. Mit dem zeitlosen und eleganten Design unserer Geräte wollen wir selbst höchs­ ten Ansprüchen gerecht werden: Edle Materialien und raffinierte Details werten jedes Küchenambiente auf und schaffen eine be­ sondere Atmosphäre, die dazu einlädt, miteinander zu essen, zu reden und zu genießen. Zudem ist der vorhandene Platz für Kühl- bzw. Kühl-/Gefrierge­ räte oft begrenzt – meist zu Lasten von Volumen und Leistung. Genau hier setzt Bauknecht mit seinen Produkten an und entwi­ ckelt leistungsstarke Geräte, die den verfügbaren Platz nicht nur effizient nutzen, sondern auch noch gut aussehen.“ www.bauknecht.de


Kühlen | Technik + design

Für die richtige Lagerung von Getränken hat Grundig den Side-by-Side Kühlschrank GWN 21210 X auf den Markt gebracht, der sowohl Full Fresh+ Funktionen für Lebensmittel umfasst, als auch für die Nina Sender, Product

integrierten Weinkühlfach

Manager Main Domestic

für bis zu 28 Flaschen sorgt.

Fotos: Grundig

optimale Temperatur im

Appliances Grundig

Grundig – Respekt vor dem Umgang mit Lebensmitteln „Die richtige Lagerung von Lebensmitteln garantiert längere Frische und Haltbarkeit, die wir im Sinne unseres Respect Food Gedankens mit entsprechenden Funktionen in unseren Kühlge­ räten unterstützen.“ Nina Sender, Teamleitung Produktmanage­ ment MDA Grundig Intermedia GmbH, erklärt: „Damit beispiels­ weise Wurst, Käse und Fleisch lange frisch bleiben, gibt es bei Grundig Kühlgeräten die sogenannte SuperFresh-Funktion, bei der Nahrungsmittel in einem gesonderten Fach bei knapp Null Grad gekühlt werden. Durch die optimale Luftfeuchtigkeit behält das Essen seine Vitamine und Nährwerte und trocknet nicht aus. Empfindliches Obst und Gemüse verlangt eine konstante Tempe­ ratur und hohe Luftfeuchtigkeit. Die Full Fresh+ Technologie von Grundig sorgt für optimale Lagerungsbedingungen und hält die Lebensmittel im Kühlschrank bis zu drei Mal länger frisch und knackig. Damit sich Luft und Gerüche nicht miteinander vermischen, ist ein getrennter Kühlkreislauf für den Kühl- und Gefrierbereich wichtig. So verhindert das Umluftkältesystem Duo-Cooling No­ Frost, dass Nahrungsmittel vereisen und sorgt für ein automati­ sches Abtauen im Kühlgerät. Für die richtige Lagerung von Ge­ tränken hat Grundig den Side-by-Side Kühlschrank GWN 21210 X auf den Markt gebracht, der sowohl Full Fresh+ Funktionen für Lebensmittel umfasst, als auch für die optimale Temperatur im integrierten Weinkühlfach für bis zu 28 Flaschen sorgt. Optimale Lebensmittellagerung überzeugt Die No Frost A+++ Kühl- und Gefrierkombination GKN 16230 FX zählt zu unseren Grundig-Bestellern. Sie überzeugt mit allen ge­ nannten Features zur optimalen Lebensmittellagerung, wie Su­ perFresh, Full Fresh+ und Duo-Cooling No Frost, bietet auch für große Familien sehr viel Platz und eine geräumige Aufteilung für den Wocheneinkauf.

sprechendes Design mit hochwertigen Materialien. Im Vergleich zu den Einbaugeräten bieten diese mehr Lagerungsvolumen für Nahrungsmittel im Innenraum und besondere Features für mehr Frische, Haltbarkeit und Stauraum, auf die unsere designorien­ www.grundig.com tierten Kunden sehr viel Wert legen.“ 

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Die Kunden lieben die Weltstadt des Wohnens. Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams in Voll- oder Teilzeit:

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küche + architektur | 45


Technik + design | Kühlen

Jedes vierte Kühl-/Gefrier-Gerät kommt von Samsung Welche Schlüsseltechnologien Samsung für die Kühl- und Gefrierbereich kein Luftaustausch richtige Lebensmittelaufbewahrung entwickelt stattfindet. Das sorgt für eine ideale Luftfeuch­ hat, erläutert Diana Diefenbach, Head of Com­ tigkeit und hält Obst und Gemüse länger frisch. munication HomeAppliances Samsung Electro­ Durch häufigeres Öffnen und Schließen der Kühl­ nics GmbH: „Eine überzeugende technologische schranktüren können Temperaturschwankungen Entwicklung ist die Total NoFrost+-Funktion un­ entstehen, die die Frische der Lebensmittel be­ serer Geräte. Dabei wird die entstehende Feuch­ einflussen können. Dafür entwickelten wir Me­ tigkeit nach außen geleitet und verhindert, dass tal Cooling und Precise Chef Cooling, wobei die sich Eis im Gefrier- und Kühlbereich bildet. Ohne Schwankungen auf ein halbes Grad Celsius redu­ Eisschichten im Eisfach müssen die Geräte nicht ziert werden und die Lebensmittel länger frisch abgetaut und anschließend wieder herunterge­ Diana Diefenbach, bleiben. kühlt werden. Das spart Energie und reduziert Head of Communication Die flexible Nutzung der Kühlgeräte spielt bei einen zusätzlichen Aufwand für die Verbraucher. Home Appliances vielen Kunden ebenfalls eine große Rolle. Mit un­ Deshalb integrieren wir diese Technologie in all Samsung Electronics GmbH seren Kühl- und Gefrierkombinationen, wie zum unsere Kühlgeräte. Kühlsysteme wie Twin Coo­ Beispiel dem Family Hub, bieten wir unseren ling+ und Triple Cooling unterstützen den Nutzer Kunden mit der Flex Zone oder der Cool Select ebenfalls bei der richtigen Lebensmittellagerung. Hier sorgen Zone+ einen entscheidenden Mehrwert in der Lebensmittellage­ zwei bzw. drei getrennte Kühlkreisläufe dafür, dass zwischen rung. In beiden Kühlzonen kann die Temperatur individuell an­ gepasst werden. Darüber hinaus kann zum Beispiel mit der Flex Zone das Gefrier- zum Kühlfach umfunktioniert und die Tempe­ ratur auf „Weißwein“ oder 2 Grad Celsius für das Gemüse einge­ stellt werden. Damit kann der Stauraum im Kühlschrank flexibel genutzt und der ganze Einkauf für die Geburtstagsfeier passend darin verstaut werden. Gleichzeitig ist auch für ausreichend ge­ kühlte Getränke gesorgt. Auch wichtig für viele Verbraucher: ein großes Nutzvolumen. Wer ausreichend Kapazität im Kühlschrank zur Verfügung hat und die Lebensmittel richtig lagert, kann sich häufiges Einkaufen sparen. Der RS8000 von Samsung bietet mit Space Max, dank besonders dünner Wände und dennoch star­ ker Isolierwirkung, bis zu 30 Prozent mehr Nutzinhalt und damit ­Flexibilität in der Lagerung. Überzeugender Mehrwert im Alltag Zu den Bestsellern bei Samsung Hausgeräte zählen die sehr gut ausgestatteten Kühl-Gefrierkombinationen mit Total NoFrost+, SpaceMax, Twin Cooling und Metal Cooling. Inzwischen ist in Deutschland jede vierte verkaufte Kühl-Gefrierkombination mit NoFrost von Samsung. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Pro­ dukten den Anforderungen der Konsumenten gerecht werden. So wichtig wie durchdachte Technologien zur richtigen Lebensmit­ tellagerung ist für uns auch eine lange Lebensdauer der Geräte. In jedes Samsung Kühlgerät ist der Digital Inverter Kompressor verbaut, auf den wir unseren Kunden zehn Jahre Garantie geben. Designstarke, funktionale Kühl- und Gefriergenerationen statt Kühlkeller „Gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut YouGov fanden wir bei Samsung in einer Studie heraus, dass bis 2050 rund 70 Pro­ zent der Bevölkerung in großen Städten leben werden. Das hat auch Veränderungen der Wohnräume zur Folge: Menschen leben in Wohngemeinschaften oder vermehrt in Wohnungen, anstelle von großen Häusern“, stellt Diana Diefenbach fest. „Oftmals fehlt deshalb ein Keller, in dem eine eigene Gefriertruhe Platz findet. Freistehende Kühl- und Gefrierkombinationen bieten dabei nicht nur die Möglichkeit, einen geeigneten Platz in der Küche zu fin­ 46 | küche + architektur


Kühlen | Technik + design

DER Family Hub Kühlschrank verfügt über ein großes Display mit Wifi-Funktion. Damit können Rezepte nachgeschlagen oder Bilder des Kühl­ schrankinhalts, dank integrierter Kameras, von unterwegs angezeigt werden.

Fotos: Samsung

den, sondern vereinen Kühlen und Gefrieren in einem Gerät, was wiederum Platz spart. Deshalb beobachten wir seit einigen Jah­ ren einen Wandel der Küche, der die Hersteller von Hausgeräten vor neue Herausforderungen stellt. Wohnräume öffnen sich und die Küche entwickelt sich immer mehr zum Lebensmittelpunkt Zuhause. Verbraucher wollen in ihr nicht mehr nur kochen, son­ dern gleichzeitig lesen, fernsehen oder arbeiten. Haushaltsge­ räte müssen auf diese Bedürfnisse reagieren können. Mit dem Family Hub Kühlschrank können wir unseren Kunden die Flexi­ biltät bieten, die sie sich wünschen. Über ein großes Display mit Wifi-Funktion können Rezepte nachgeschlagen oder Bilder des Kühlschrankinhalts, dank integrierter Kameras, von unterwegs angezeigt werden. Doch nicht nur das spielt heutzutage bei der Entscheidung, ob sich Kunden für ein Einbau- oder freistehen­ des Gerät entscheiden, eine Rolle, sondern auch das Nutzvolu­ men. Mit dem RS8000 Side-by-Side Kühlschrank haben wir bei Samsung eine Kühl-/Gefrierkombination entwickelt, die ausrei­ chend Platz bei der Lebensmittellagerung bietet und zudem auch mit einem modernen und eleganten Design punktet. Damit integ­ riert sich der Kühlschrank in das moderne Umfeld und wird zum www.samsung.de Hingucker der Küche.“ 

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küche + architektur | 47


handel + Markt

Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung Der Kreis hat seine Segel gesetzt – JHV Berlin 2018

Im nächsten Jahr feiert Der Kreis sein 40-jähriges Gründungsjubiläum. Was einst als Einkaufs- und Dienst­ leistungskooperation mittelständischer Küchenfachgeschäfte begann, entwickelte sich sukzessive zu einer Systemverbundgruppe für Küchenspezialisten, Badprofis (Sanitär-, Heizung- und Klimabetriebe), Schreine­ reien und Innenausbauer in Europa. „Dann wird vom 10. bis zum 12. Mai die Stuttgarter Messe Plattform eines länderübergreifenden Branchenevents, der seinesgleichen sucht“, versprach Ernst-Martin Schaible, geschäftsführender Gesellschafter und strategischer Ausrichter der Verbundgruppe bereits auf der dies­ jährigen Jahreshauptversammlung in Berlin.

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Ernst-Martin Schaible, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Der Kreis, betonte die Bedeu­ tung des stationären Fachhandels trotz des

Der stimmungs­

digitalen Wandels.

volle Festabend

Er stellte im Rahmen des

mit den Mitgliedern, Industriepartnern,

Kongresses unter anderem

Dienstleistern,

neue Service-Angebote im Bereich der Finanz­dienst­

Medienvertretern

leistungen vor.

und Mitarbeitern des Der Kreis Systemverbunds.

D

er Kreis ist eine der ältesten und international erfolgreichsten Verbundgruppen der Küchenbranche. 1979 gegründet, entwickelte sich das Unternehmen sukzessive zu einem leistungsstarken Systemverbund, was sich auch in der kontinuierlich positiven Entwicklung widerspiegelt: „2017 war für uns insgesamt ein erfolgreiches Jahr“, zog Ernst-Martin Schaible Bilanz, „und das trotz herstellerspezifischer Turbulenzen, die u.a. auch zu Lieferengpässen geführt hatten.“ Unabhängig davon zählten die spezialisierten Fachgeschäfte nach wie vor zu den Gewinnern am Markt. Nicht umsonst schloss Der Kreis das vergangene Geschäftsjahr mit einem Gesamtumsatz von 3,54 Mrd. Euro ab. Im Vergleich zum Vorjahr (3,47 Mrd. Euro) entspricht das einem Plus von 2,2 Prozent. Dabei erzielten die mittlerweile europaweit 3.012 (+81 zum Vj.) im Systemverbund zusammengeschlossenen Häuser, darunter 122 Varia-Partner und 250 Badspe­ zialisten, einen durchschnittlichen Verkaufspreis für die von ihnen geplanten Küchen von 12.924 Euro (+1% zum Vj.). Für das laufende Jahr stehe die Ampel weiterhin auf Grün: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Europa zeichneten sich positiv ab. Und auch die Bauwirtschaft sende positive Signale. Es liege nun an Handel und Industrie, diese positiven Bedingungen auch zu nutzen. Die für die ersten Monate des laufenden Jahres veröffentlichten Branchenzahlen sprächen bereits für sich, was sich auch in den Zahlen der

ersten Monate im Der Kreis Systemverbund niederschlage: Man habe den Umsatz nochmals ausbauen können, so dass Der Kreis das erste Quartal ebenfalls mit einem Plus abschließen werde. Was seine strategische Ausrichtung anbelangt, gehört Der Kreis seit eh und je zu den Kooperationsgruppen, die den Markt und die damit einhergehenden Dienstleistungsangebote ständig hinterfragen. Das gilt auch für das Thema der Handelsmarken. Dazu Ernst-Martin Schaible: Man müsse über die Sinnhaftigkeit von Handelsmarken nachdenken. Der Weg aus der Vergleichbarkeit für die Fachgeschäfte seien diese Marketing- bzw. Konditionsmaßnahmen nur bedingt. Zudem könne der Verbraucher im Internet ohnedies den Hersteller der jeweiligen Handelsmarke ermitteln, wodurch die Handelsmarke und damit die Fachhändler, die sie vertrieben, erneut dem Preisvergleich ausgesetzt seien. Letztendlich seien es ohnehin Fachkompetenz, Planungs-Know-how und Darstellung, die das individuelle Markenzeichen jedes Küchenspezialisten ausmachten. Die Küche stehe heute im Mittelpunkt des Lebens und habe somit eine zentrale Rolle im Familienleben eingenommen. Davon können Fachhandelsgeschäfte durchaus profitieren. Letztendlich hätten sie in den letzten Jahrzehnten nicht nur gegen Großflächenanbieter bestehen können, sondern sich auch immer mehr gegen Internetanbieter zur Wehr gesetzt, die zunehmend stärker in den Markt drängten.

Wahl des Verwaltungsrats (l.): In ihren bisherigen Funktionen als

Oliver Strelow,

Mitglieder des Verwaltungsrates wurden

Geschäftsführer

Erich Pfleiderer (Küchenhaus Pfleiderer,

Vertrieb und Marke-

Winnenden), Jutta Nagel (Nagel Küchen,

ting von Der Kreis

Velen), Andreas Ullrich (Küchen Ullrich,

Deutschland, präsen-

Füssen), Helmut Heiser (Heiser´s

tierte ausgewählte

Küchen, Budenheim) und Wolfgang Rieth

Dienstleistungen

(RK Küchenkultur, Böblingen) bestätigt.

sowie die nächsten

Wolfgang Rieth wurde erneut zum

Schritte zum weiteren

Vorsitzenden des Gremiums gewählt,

Ausbau des Portals

zu dem auch Ernst-Martin Schaible

kuechenspezialisten.de

und Stefan Wörwag, Der Kreis, gehören.

k + a | 49


handel + Markt Die Der Kreis Küchenspezialisten des Jahres 2018/2019, v.l.n.r.: Beste Küche Kollegenpreis, Küchenidyll Gerling, Michael Christen aus Bielefeld; Unternehmer des Jahres, Küche-Life, Jörg Grüntjens und Wolfgang Hanebrink aus Kevelaer, und Beste Küche Publikumspreis, Die Kreative Küche, Monika Schneid aus Wemding.

Fachwissen gepaart mit Innovations- und Investitionsbereitschaft seien tragende Säulen für den nachhaltigen Erfolg der Unternehmen. Das sei auch an dem Engagement der Mitgliedshäuser deutlich geworden, die ihre Ausstellungsflächen in 2017 im großen Umfang modernisiert und erweitert hätten. Der Platzhirsch in der Region zu bleiben, sei ein hartes Stück Arbeit. Um Fachwissen und Qualitätsbewusstsein entsprechend einsetzen und seine Kunden immer wieder aufs neue begeistern zu können, müsse man sich kontinuierlich mit dem Konsumenten von heute und morgen auseinandersetzen. Der Kreis sehe sich dabei als Full-Service Partner und unterstütze seine Mitglieder, die passenden Antworten zu finden, die sich in zahlreichen Dienstleistungen anwenden lassen: „Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam Erfolgskonzepte für Ihr Unternehmen, damit Sie auch zukünftig die Nummer 1 in Ihrer Region bleiben“, versicherte Ernst-Martin Schaible seinen Zuhörern. www.kuechenspezialisten.de – Synonym für wertige, individuell geplante Einbauküchen Beispielhaft für ein entsprechendes Erfolgskonzept der Verbundgruppe steht u.a. auch die mittlerweile sogar prämierte digitale EndkundenPlattform „kuechenspezialisten.de“. Das im letzten Jahr entwickelte und vorgestellte kuechenspezialisten.de-Portal punktet bei den Mitgliedern, Industriepartnern und Endkunden gleichermaßen. Unterstützt wird das Ganze derzeit von rund 230 Werbepartnern. Weitere haben bereits Interesse bekundet. Die digitale Umsetzung wird durch entsprechende Werbematerialien für den POS ergänzt. „Steigende Anzahl von Besuchern und Seitenansichten sowohl die erhöhte Verweildauer tragen dazu bei, „kuechenspezialisten.de“ zu einer digitalen Endkundenmarke mit aktuellem Content rund um das Thema Küche weiter zu entwickeln“ zeigt sich Ernst-Martin Schaible überzeugt und betont: „Wir wollen, dass kuechenspezialisten.de zum Synonym für wertige, individuell geplante Einbauküchen wird und die erste Anlaufstelle für alle ist, die sich für die eigene Traumküche begeistern.“ Kontinuierlich arbeitete das Der Kreis-Marketing-Team an der Optimierung und der Weiterentwicklung der Website. Ein weiterer wichti-

50 | küche + architektur

ger Meilenstein ist die Kooperation mit meinungsbildenden Bloggern und Influencern, um künftig noch stärker wahrgenommen zu werden. Interaktion mit den Verbrauchern Mittels einer großen Online-Kampagne werden Endkunden aufgerufen, dem Team von kuechenspezialisten.de ihre Küchen-Herausforderungen zu schicken. Begleitet wird das Ganze durch aufmerksamkeitsstarke Werbemittel, Anzeigen und Berichte in klassischen Publikumsmedien verstärkt sowie durch PR-, SEA- und InfluencerMarketing-Maßnahmen. „Dabei wird der Küchenspezialist als kompetenter Experte positioniert, der alle Küchen-Herausforderungen, seien sie auch noch so komplex, kreativ und professionell löst“, betont Oliver Strelow, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Der Kreis Deutschland. Beratung und Schulung der Küchenspezialisten sowie ihre individuelle Betreuung rund um alle Marketingthemen als auch die Entwicklung und Umsetzung von Offline- und Online Dienstleistungen sollen die an dieser Kampagne teilnehmenden Küchenprofis unterstützen. Deutschland baut um Auch der Internetauftritt der Plattform „Deutschland baut um“ hat einen Relaunch erfahren. Die überarbeitete Homepage, vor kurzem online gegangen, überzeugt mit einem modernen Layout und dem Ausbau des gewerkübergreifenden Contents für renovierungsinteressierte Endkunden und Interessenten wie z.B. Immobilienbesitzer und Mieter. Die Anzahl der Netzwerk-Teilnehmer konnte von 245 auf aktuell über 300 ausgebaut werden. Küchenspezialisten des Jahres Die drei Der Kreis Mitglieder, die in diesem Jahr in Berlin jeweils in den Kategorien Beste Küche Publikumspreis, Beste Küche Kollegenpreis und Unternehmer des Jahres zum Küchenspezialisten des Jahres 2018/19 ausgezeichnet wurden, konnten sich über das umfangreiche Marketing- und Kommunikationspaket freuen, das neben dem Pokal und der Urkunde dazu beitragen soll, die Kompetenz der Ausgezeichneten nach außen zu tragen. Die Kreative Küche, Wemding, (Monika


handel + Markt Die Mitglieder des Marketing-Kreises arbeiten sehr engagiert beim weiteren Ausbau des digitalen End­kundenportals kuechenspezialisten.de

Fotos: Der Kreis

mit.

Gerd Fähler präsentierte sich in Berlin

Prof. Dr. Stefan Gröner, einer der

Der auSSergewöhnliche Vortrag von

erstmals als neuer Geschäftsführer von Mein

renommiertesten deutschen Change-Manager

Suzanne Grieger-Langer: Sie tritt für Leistungs­

Bad und Creative Partner (CP) des Systemver­

und profilierter Strategieberater rund um den

träger an und fordert den Status quo der

bunds Der Kreis, die jeweils 250 Mitglieder

digitalen Wandel, stellte auf eindrucksvolle Art

Schmuseführung heraus, indem sie Performer

vereinen. Der erfahrene Netzwerker und

und Weise dar, wie jeder Einzelne den digitalen

von Pfeifen und Psychopathen befreit. Wer die

Stratege will beide Gruppierungen sukzessive

Wandel erfolgreich gestalten kann: Unterneh­

Topliga entscheidend mitgestalten will, ist bei

ausbauen und arbeitet dabei eng mit seinen

men sollten ihre Kommunikation in allen

ihr richtig. Die Keynote Speakerin ist Profiler,

Mitgliedern zusammen. Eines seiner jüngsten

Bereichen der hohen Mobilität der Zielgruppe

Bestseller Autorin, Lehrbeauftragte und Head

Projekte ist die synergetische Organisierung

anpassen, was eine permanente Dialogbereit­

of Think Tank der dt. Wirtschaft und begeister­

von CP-Mitgliedern, indem gleichartige

schaft erfordere. Zu berücksichtigen sei bei der

te die Zuschauer am Samstagnachmittag.

Gewerke innerhalb des Schreinerhandwerks

fortschreitenden Digitalisierung die Geschwin­

mit unterschiedlicher Auslastung ihre

digkeit des technologischen Wandels, die

Kapazitäten zusammenschließen, um Aufträge

Sozialisierung der Kommunikation, die hohe

gemeinsam abzuwickeln. Dieses vertrauens­

Konnektivität und die unbegrenzte Mobilität

volle Miteinander wirke andererseits auch dem

aller Marktteilnehmer, die neue Transparenz

Fachkräftemangel sinnvoll entgegen.

von Unternehmen, Produkten und Zielgruppen sowie die neuen Möglichkeiten der Datenerfas­ sung, -speicherung und -auswertung.

Schneid) ausgezeichnet in der Kategorie Beste Küche Publikumspreis, Küchenidyll Gerling, Bielefeld, (Michael Christen) dessen Küchenplanung von seinen Kollegen mit dem Beste Küche Kollegenpreis gekürt wurde, und nicht zuletzt Jörg Grüntjens und Wolfgang Hanebrink, Küche Life, Kevelaer, die als Unternehmer des Jahres in den Bereichen Betriebswirtschaft, Personalwesen und Marketing überzeugten, können sich nun über eine redaktionelle Berichterstattung in renommierten Publikumsmedien, PR- und Marketing-Unterstützung bei der Durchführung eines Events auf lokaler Ebene sowie über die monetäre Event-Unterstützung in Höhe von bis zu 5.000 Euro freuen.

„Durch diesen Preis können unsere Küchenspezialisten des Jahres ihren Bekanntheitsgrad und das Image ihres Fachgeschäftes in ihrer Region und darüber hinaus weiter ausbauen und damit auch die Besucherfrequenz erhöhen“, erklärte Ernst-Martin Schaible. Doch nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb. Die Nominierung der möglichen Küchenspezialisten des Jahres 2019/2020 durch die Jury startet bereits. Die Preisträger des kommenden Jahres werden im Rahmen der Jahreshauptversammlung, die anlässlich des 40-jährigen Gründungsjubiläums von Der Kreis vom 10. bis 12.Mai 22019 in www.derkreis.de Stuttgart (Messe) stattfinden wird, ausgezeichnet. 

küche + architektur | 51


Architektur + Trend | Küchen

Geschäftsführung und Beirat von Der Küchenring

Kompetenz und Engagement zahlen sich aus Der Küchenring blickt positiv in die Zukunft

Die Anzahl der Gesellschafter, die sich dem Küchenring, Rheinbach, angeschlossen haben, stieg im Jahr 2017 um rd. 3 % auf 590 Unternehmer (Vj. 575). Der zentralregulierte Umsatz (Der Küchenring nennt hier keinen Außenumsatz, sondern den Einkaufsumsatz inkl. Mehrwertsteuer) belief sich mit -1 % auf 484 Mio. Euro (Vj. 488 Mio. Euro). Gemein­ sam erwirtschafteten die Schwesterverbände Alliance und Der Küchenring im Jahr 2017 einen zentralregulierten Küchenumsatz von 833 Mio. Euro.

S

eit 2002 nahm die Zahl der dem Küchenring angeschlossenen Gesellschafter von 188 Mitgliedern auf 590 zu. Gemeinsam steigerten sie über die Jahre den zentralregulierten Umsatz (Einkaufsumsatz inkl. Mehrwertsteuer (kein Außenumsatz)) durchschnittlich um ca. 14,83% pro Jahr von 53,8 Mio. Euro auf 484,0 Mio. Euro in 2017. „Das ist die durchschnittliche Steigerung unserer Umsätze über 16 Jahre hinweg. Und das bei einer Verdreifachung unserer Mitglieder! Das allein zeigt schon, dass wir nicht nur durch die Neugewinnung unserer Mitglieder stetig wachsen, sondern aus der Substanz des Erfolges unserer Gesellschafter. Unsere Aufgabe ist es, auch zukünftig den Nährboden für den Erfolg unserer Mitglieder zu bereiten. Sicher auch ein Grund, warum wir jedes Jahr viele neue Gesellschafter für unsere Ideen und Konzepte gewinnen können“, bilanzierten die Geschäftsführer Manfred Töpert und Joachim Bringewald. Der Küchenring Austria zählte mittlerweile mehr als 50 Mitglieder und man prognostizierte für das Jahr 2018 weitere Zuwächse. Michael Kramp, Beiratsvorsitzender, eröffnete die Jahreshauptversammlung, die in diesem Mai in München stattfand, mit der Betonung der erfolgreichen Arbeit der Gesellschafter vor Ort, die sich in einer hervorragenden Weiterempfehlungsquote niederschlage. Auch sprach er die Anziehungskraft der Küchenkompetenztage an, die seit 2008 im ZweiJahresrhythmus zusammen mit dem Schwesterverband Alliance in Rheinbach veranstaltet werden. Die Anfragen aus

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Küchen | Architektur + Trend

Die KüchenringGeschäftsführer Joachim Bringewald,

Fotos: Der Küchenring

und Manfred Töpert (r.)

der Industrie seien in diesem Jahr größer gewesen als der Raum, der zur Verfügung gestellt werden konnte. Die Vielfalt bei der Auswahl der Lieferanten liege im Interesse des Küchenrings. Nachdem Michael Kramp die Beschlussfähigkeit der Versammlung mit 435 anwesenden und vertretenen von 607 stimmberechtigten Gesellschaftern (71,66 %) festgestellt hatte, übernahm Geschäftsführer Manfred Töpert das Wort. Seine Analyse des allgemeinen Konsumklimas und der Marktsituation mündete in der Beobachtung, dass trotz der positiven Stimmung der Küchenabsatz im Jahr 2017 mit -2,4 % auf hohem Niveau rückläufig war, wobei sinkende Stückzahlen bei Küchenmöbeln mit einem steigenden Wert der Kommissionen einherging. Der Küchenring habe sich hervorragend entwickelt und liege über dem Branchendurchschnitt, der ein Minus von 6 % verzeichnete. Da sei man mit dem Rückgang des Umsatzes um 1 % vergleichsweise zufrieden: „Die Ergebnisse 2017 wurden durch die Alno-Insolvenz stark beeinflusst. Aufträge mussten auf andere Industrie-Unternehmen umgeschrieben und über diese abgewickelt werden. Durch den hohen Umfang sind diese Unternehmen an die Grenzen ihrer aktuellen Fertigungskapazitäten gestoßen, so dass viele Aufträge, die 2017 zur Auslieferung gekommen wären, erst 2018 abgewickelt werden konnten. Dieser Sachverhalt hatte wiederum zur Folge, dass das Ergebnis vieler Händler – und auch das des Küchenrings – trotz gesteigerter Auftragseingänge, das tatsächliche Jahresergebnis nicht komplett widerspiegelt. Um so erfreulicher ist es, dass wir trotz dieser Probleme auch in 2017 unser Vorjahresergebnis nahezu halten konnten. Kompliment an unsere Gesellschafter und die Mitarbeiter unseres Verbandes. Nicht ausgelieferte Aufträge in 2017 dürften für Der Küchenring einen Umfang von ca. 5 % des Jahresumsatzes bedeuten. Ohne den „Alno-Effekt“ wäre unser Umsatz 2017 bei ca. 508 Mio. Euro gelegen.“ Im 1. Quartal 2018 habe Der Küchenring bereits wieder ein Umsatzplus zu verzeichnen. Stolz ist Manfred Töpert auf die gute Lieferantenstruktur von Der Küchenring. So werde die Renditesteigerung über Lieferantenkonzentration, die er seinen Mitgliedern auch in diesem Jahr wieder empfahl, zugeschnitten auf die unterschiedlichen Gesellschafterstrukturen erst möglich. Besonders der Markt der Renovierungen, dessen Wert Manfred Töpert mit 45 Mio. Euro bezifferte, lasse einen guten Küchenabsatz erwarten. Immer noch seien mehr als zehn Mio. Küchen älter als zehn Jahre. Jeder Zweite, der neu baut oder umbaut, plane eine neue Küchen zu kaufen, für die die Interessenten durchschnittlich 11.600 Euro ausgegeben wollten. Eigenlabel für den Erfolg 2017 wurden die neuen Auftritte der Küchenring Eigenlabel Systhema (Motto: Lebe mich! Deine Küche), Linea (Gruß aus meiner Küche) und Inpura (Küche macht Sinne) ausgebaut, mit dem Ziel ihren Weg weiter erfolgreich zu gestalten. Jedes Label hat sein unverwechselbares, eigenständiges Profil, mit emotionalen und auf die Zielgruppen zugeschnittenen Konzepten. Entsprechend wurden für alle drei Eigenlabel zur Kommunikationsstrategie passende Motive konzipiert und professionell umgesetzt. Neben Bannern für die Shopkommunikation wurden für alle drei Eigenlabel Videoclips produziert, deren Leitmotive jedes Label nach außen hin prägen.

küche + architektur | 53


Architektur + Trend | Küchen

Glücklich über den 1. Platz: Romy Pamela Brendle, Küchenmanufaktur Brendle in Empfingen, in der Kategorie Küchen bis 20 m2, und Vinh Thuan La, SR-Concept, Kaufbeuren, in der Kategorie Küchen über 20 m2

Neben den bereits aktiven neu gestalteten Internetauftritten werden ab August 2018 eigene Facebook-Seiten dazukommen, die jeden Monat mit Posts rund um die Themen Küche, Kochen und Lifestyle bespielt werden, um so neue Interessenten und Kunden zu gewinnen. Geplant sind für 2018/19 zudem 68-seitige Lifestyle-Journale, die die Philosophie jedes Eigenlabels vermitteln und deren Eigenständigkeit auch auf diesem Weg deutlich machen. Auch vor der Shopkommunikation Verso wurde nicht Halt gemacht. Nicht nur neue Motive wurden ergänzt, sondern Verso wurde um die konsumige Shopkommunikation Culina erweitert. In Verbindung mit dem Studiokonzept System Plus1 werden die Gesellschafter so in die Lage versetzt, ihre Studios zeitgemäß, ansprechend und zukunftsorientiert zu planen und umzusetzen. Diese Möglichkeit, sein Studio ab einer Ausstellungsfläche von 200 qm „nahezu kostenneutral“ komplett neu zu inszenieren, haben nach den Worten von Manfred Töpert bisher 76 Gesellschafter umgesetzt und für das Jahr 2018 seien 16 weitere Umsetzungen in Planung bzw. bereits realisiert. Unverändert besteht das Angebot der Online-Schulung zum Küchenfachverkäufer für Einsteiger, für das im vergangenen Jahr 39 Anmeldungen erfolgten. Drei Absolventen schlossen den Lehrgang mit „sehr gut“ ab und übernahmen Küchenstudios. Dabei mit Facebook Da sich das Suchverhalten der Interessenten deutlich in Richtung Facebook verschiebt, wies Manfred Töpert noch einmal ausdrücklich auf die Schulungen für die Präsenz der Studios der Gesellschafter auf Facebook hin: In acht Modulen bei flexibler Zeitgestaltung wird gelernt wie’s geht. Dazu führte Manfred Töpert aus: „Der Marktführer Facebook mit rund 30 Millionen Nutzern in Deutschland (Quelle: Statista 2017) bietet die optimale Plattform, um mit unseren Eigenlabeln potentielle Kücheninteressenten anzusprechen und für unsere Gesellschafter zu gewinnen. Jeden Monat füllen wir unsere Facebook-Auftritte mit zehn aktuellen Posts rund um Küche, Kochen, Neuheiten, Trends und Lifestylethemen für unsere jeweiligen Zielgruppen. Aber auch Veranstaltungen, Neueröffnungen und Homestories aus dem Kreis unserer Gesellschafter sind möglich. Um unsere Auftritte weiter zu entwickeln, werden wir durch ein permanentes Controlling unter Berücksichtigung verschiedener Kennzahlen (Reichweite, Interaktion etc.) unsere Post ständig den Anforderungen unserer Nutzer anpassen und optimieren.“ Denn das Ziel in Richtung auf die Kücheninteressenten muss sein, präsent zu sein, zu kommunizieren und zu verbinden und das auf allen Kanälen. Nach der Verabschiedung der Bilanz und der Entlastung von Beirat und Geschäftsführung (beides einstimmig bei zwei Enthaltungen) kam es zur Auszeichnung der „Küchenplaner des Jahres 2017: Die Prämie in Höhe von jeweils 1.000 Euro und umfangreiche Marketingpakete erhielten Romy Pamela Brendle, Küchenmanufaktur Brendle in Empfingen für ihren 1. Platz in der Kategorie Küchen bis 20 qm und Vinh Thuan La, SR-Concept, Kaufbeuren, für seinen 1. Platz in der Kategorie Küchen über 20 qm. Bis zum 21.2.2019 können Bewerbungen für den Wettbewerb im kommenden Jahr eingereicht werden. Prämiert werden die Sieger dann am 25. und 26. Mai 2019 auf der Jahreshauptversammlung www.kuechenring.de 2019 in Berlin.

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Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

Die guten Adressen der Branche www.kuecheundarchitektur.de

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Neue Alno GmbH Heiligenberger Straße 47 88630 Pfullendorf Tel. 07552 21-0 · Fax 07552 21-3789 mail@alno.de · www.alno.de

Brigitte Küchen · H. Frickemeier Möbelwerk GmbH Boschstraße 17 · 32120 Hiddenhausen Tel. 05223 9822-0 · Fax 05223 9822-40 www.brigitte-kuechen.de vertrieb@brigitte-kuechen.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49 5921 704-0 Fax +49 5921 704-140 info@n-by-naber.com · www.n-by-naber.com

Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Ellersiek GmbH Bruchstraße 47–51 · 32289 Rödinghausen Tel. 05226 5990 · Fax 05226 599211 info@ballerina.de · www.ballerina.de

Express Küchen GmbH & Co. KG Am Mühlenbach 1 · 49328 Melle Tel. 05226 5942-0 · Fax 05226 5942-4119 info@express-kuechen.de www.express-kuechen.de

nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG Waldstraße 53-57 · 33415 Verl Tel. +49(0)5246 508-0 · Fax +49(0)5246 96999 info@nobilia.de · www.nobilia.de

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VISITENKARTEN | Die guten Adressen der Branche

… küchen

Nolte Küchen GmbH & Co. KG Anni-Nolte-Straße 4 · 32584 Löhne Tel. 05732 899-0 · Fax 05732 899-8265 info@nolte-kuechen.de · www.nolte-kuechen.de

Rotpunkt Küchen GmbH Rotpunkt Küchen GmbH Rotpunkt Küchen GmbH Bünde Ladestraße 52 · 32257 Ladestraße 52 52 ·· 32257 32257 Bünde Bünde Ladestraße Tel. +49 5223 6900-0 Tel. +49 +49 5223 5223 6900-0 6900-0 Tel. Fax +49 5223 6900-100 Fax +49 5223 6900-100 Fax +49 5223 6900-100 info@rotpunktkuechen.de info@rotpunktkuechen.de info@rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de

Schüller Möbelwerk KG Rother Straße 1 · 91567 Herrieden Tel. 09825 83-0 · Fax 09825 83-1210 info@schueller.de · www.schueller.de

Poggenpohl Poggenpohl Möbelwerke MöbelwerkeGmbH GmbH Poggenpohlstr. 11 •· 32051 Herford 381-0 ·• Fax Fax 05221 05221381-321 381-321 Tel. 05221 05221 381-0 info@poggenpohl.com·•www.poggenpohl.com www.poggenpohl.com info@poggenpohl.com

Sachsenküchen Hans-Joachim Ebert GmbH Dresdner Straße 78 · 01744 Dippoldiswalde Tel. 03504 6481-0 · Fax 03504 6481-35 info@sachsenkuechen.de · www.sachsenkuechen.de

BES zeyko Küchenmanufaktur GmbH Am Fohrenwald 1 · 78087 Mönchweiler Tel. 07721 942-0 · Fax 07721 942-222 info@zeyko.de · www.zeyko.com

pronorm Einbauküchen GmbH Höferfeld 5–7 · 32602 Vlotho Tel. 05733 979-0 · Fax 05733 979-300 info@pronorm.de · www.pronorm.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49 5921 704-0 Fax +49 5921 704-140 naber@naber.com · www.naber.com

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 aluments@wesco.de www.wesco-aluments.de

Küchenzubehör

Tische / Stühle

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Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

Spülen / Armaturen

innovative Oberflächen

BLANCO GmbH + Co KG Flehinger Straße 59 · 75038 Oberderdingen Tel. 07045 4481-100 · Fax 07045 4481-299 info@blanco.de www.blanco-germany.com/de

Systemceram GmbH & Co. KG Berggarten 1 · 56427 Siershahn Tel. 02623 600-10 · Fax 02623 600 790 info@systemceram.de · www.systemceram.de

Grama Blend GmbH Industriestraße 44–46 D-92237 Sulzbach-Rosenberg Tel. +49 9661 10430 · Fax +49 9661 9233 info@gramablend.com www.gramablend.de /gramablend

Franke GmbH Küchentechnik Mumpferfährstraße 70 79713 Bad Säckingen Tel. 07761 52-0 · Fax 07761 52-294 www.franke.de/ks

Hailo-Werk Daimlerstraße 8 · 35708 Haiger Tel. 02773 82-0 · Fax 02773 82-1261 info@hailo-einbautechnik.de www.hailo-einbautechnik.de

Küppersbusch Hausgeräte GmbH Küppersbuschstraße 16 · 45883 Gelsenkirchen Tel. 0209 401-0 · Fax 0209 401-303 info@kueppersbusch.de · www.kueppersbusch.de www.facebook.com/kuppersbuschcom

Geräte

Die neue Leichtigkeit des Steins.

Ausgabe 6/2017 · 5. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

Branchenspiegel 2018 „Who is who“

Das Magazin für professionelles Einrichten

PYRAMIS Deutschland GmbH Wilhelmstraße 4 · 35683 Dillenburg Tel. 02771 36007-0 · Fax 02771 36007-20 www.pyramisgroup.de

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 einbau@wesco.de www.wesco-kuechentechnik.de

Redaktionsbüro „küche + architektur“ Weißheimerstraße 7 · 67549 Worms Tel. 06241 979708-0 · Fax 06241 979708-17 kueche@fachschriften.de www.kuecheundarchitektur.de

Abfalltrennungssysteme küche + architektur | 57

küche + architektur

Weltwirtschaft volle Fahrt voraus · Deutschland im Aufschwung deutsche küchenmöbelindustrie auf erfolgskurs · Internationale Benchmark in Design, Funktionalität, Service und Logistik V-Zug · Symbiose aus Innovation und Exklusivität


15. bis 21. September 2018 27 HERSTELLER PRÄSENTIEREN SICH MIT IHREN HAUSMESSEN 2018/2019

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küche + architektur 3/2018  
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