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Ausgabe 1/2017 · 5. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

LivingKitchen 2017 · Create your own style Küchenfachhandel bleibt optimistisch · Materialmix und Farbe finden Akzeptanz Einfach sein, oder einfach anders sein · Egger macht es möglich


Mal ehrlich: kostet Ihr Verband mehr oder weniger als 0,65% pro Jahr? 1)

12,1%

Ausschüttungen pro Mitglied/pro Jahr durchschnittlich, im Jahr 2015 Gesamtausschüttung an unsere Mitglieder bezogen auf den kumulierten Netto-Einkaufsumsatz bei Verbandslieferanten.

0,65% Zentralkosten

1) (Die Summe aller notwendigen Kosten die zum Betrieb des Verbandes anfallen.) Bezogen auf den kumulierten Netto-Einkaufsumsatz im Jahr 2015 bei Verbandslieferanten. Bedeutet: mehr Geld in den Kassen unserer Mitglieder.

12 Jahre W Wachstum

elche Kriterien sind für Sie ganz persönlich bei der Auswahl Ihres Verbandes ausschlaggebend? Spielen Zahlen und klare Fakten dabei eine Hauptrolle? Dann sind Sie beim KÜCHENRING genau richtig.

Über viele Jahre ist DER KÜCHENRING konstant gewachsen. Dadurch erreichen wir bei unse-

in Folge. Jahr für Jahr schreiben wir das erfolgreichste Jahr in unserer Unternehmensgeschichte.

ren Industriepartnern hervorragende Einkaufskonditionen, von denen unsere Mitglieder profitieren. Schlanke Strukturen und kurze Kommunikationswege erlauben es uns, mit extrem niedrigen Zentralkosten auszukommen. Das versetzt uns in die Lage, unseren Mitgliedern

Alle

überdurchschnittlich hohe Boni und Ausschüttungen zu gewähren. Darüber hinaus bieten wir unseren Partnern ein breites Spektrum an erfolgsorientierten und auf die unterschiedlichen Zielgruppen zugeschnittene Vertriebskonzepte, Marketingstra-

Dienstleistungen und Marketinginstrumente, die für Küchenspezialisten im Wettbewerb entscheidend sind.

tegien und Dienstleistungen. Das und vieles mehr sind gute Gründe für die Entscheidung „DER KÜCHENRING“. Lassen Sie uns darüber reden. Das Team KÜCHENRING freut sich auf Sie!

Das Team Küchenring – effizient und kompetent (v.l.n.r.): Hansjürgen Brag, Erika Burkard, Bernd Gersitz, Sabine Hofmann, Bernd Jendras und Geschäftsführer Manfred Töpert.

KÜCHENRING GmbH & Co. KG Marie-Curie-Straße 6 · 53359 Rheinbach Telefon Herr Töpert: 02226-904-127 · www.kuechenring.de


Editorial

Vielfalt und Sachkompetenz – goldener Boden für Küchenplaner

A

lle kopieren Trends. Küchen- und Einrichtungsplaner jedoch haben die Möglichkeit Trends zwar aufzugreifen, aber dennoch der Massenware die Stirn zu bieten. Sie arbeiten jeden Tag auf höchstem Niveau und entwickeln mit Hingabe individuelle Küchen- und Einrichtungsszenarien. Gefragt sind Planungen, die auf die persönlichen Belange des jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. Industrieanbieter liefern die Typen- und Variantenvielfalt, die das mehr als zulässt. Das stellt die Branche in jedem Jahr neu unter Beweis. Ob Single-Appartement, Loft oder Mehrgenerationenhaus, gemeinsam mit ihren Industriepartnern haben versierte Planer für alle räumlichen Gegebenheiten und Stilrichtungen das notwenige Rüstzeug, um die Innen­ architektur der Küche und sogar der angrenzenden Räumlichkeiten neu zu definieren.

Kaum ein anderer Berufszweig in diesem Bereich ist näher am Kunden, niemand registriert ver­änderte Verhaltensweisen oder Bedarfe schneller, muss aber auch eine entsprechende Flexibilität aufweisen, um seine Kunden individuell beraten zu können. Letztendlich übernehmen Küchen- und Einrichtungsplaner oft die Aufgaben eines Innenarchitekten. Unter dem Begriff der Innenarchitektur „versteht man die Planung und Gestaltung von Innenräumen. Innenarchitektur umfasst technisch-konstruktive Aspekte ebenso wie ästhetisch-künstlerische Belange“, so heißt es bei Wikipedia. Wobei es die Innenarchitektur in der Vergangenheit nie leicht hatte. Stand sie doch in ihren Anfängen stets im Schatten der „Mutter aller Künste“, der Architektur, und war bestenfalls ein spezialisierter Unterbereich davon. Und doch hat sie sich mittlerweile als eigenständige Disziplin etabliert. Geprägt wird sie dabei jedoch nicht nur durch studierte Innenarchitekten, sondern auch durch versierte Einrichtungsund gut geschulte Küchenfachberater.

Kaum ein anderer Berufszweig in diesem Bereich ist näher am Kunden, niemand registriert veränderte Verhaltensweisen oder Bedarfe schneller, muss aber auch eine entsprechende Flexibilität aufweisen, um seine Kunden individuell beraten zu können. Gefragt ist zudem ein ungeheures Fachwissen, und zwar nicht nur in puncto Materialität, Farbe und Technik, sondern ebenso hinsichtlich Proportionen, Raumstrukturen und deren Funktionalität. Zudem wird jede Zielgruppe und jedes gesellschaftliche Milieu beeinflusst von bestimmten Stil- und Gestaltungselementen, die sowohl deren Herkunft und deren aktuelle Lebenssituation widerspiegeln. All diese Faktoren fließen heute mit in die individuelle Raumgestaltung ein. Es darf, nein, es muss kombiniert werden. Der allgemeingültige Stil existiert nicht mehr. Räume wie Küche, Ess- und Wohnbereich verschmelzen miteinander, was oftmals ganzheitliche raumübergreifend Planungsansätze voraussetzt. Diese wachsenden Anforderungen führen automatisch zu einem Wandel im Anforderungsprofil und damit des Berufsbilds des Küchen- und Einrichtungsberaters, dem eigentlich der Titel eines Innenarchitekten gebührt. Zwar darf er ihn ohne Studium nicht führen, sollte aber seine Leistungen dennoch nie unter den Scheffel stellen und sich deren Wert bewusst sein. Die kontinuierlich steigende Produktvielfalt der Industrie, ermöglicht durch modernste Fertigungstechnik, bietet unzählige Möglichkeiten, sich im Sinne des Kunden gestalterisch zu entfalten, bedingt aber gleichzeitig eine kontinuierliche Weiterbildung, um diese Klaviatur auch spielen zu können. Summa summarum tragen fachkundige Planer, die diese Vielfalt nutzen können, jedoch dazu bei, dass geplante Küchen-Einrichtung, nicht der aggressiven Internet-Vermarktung zum Opfer fällt und der Beruf des Küchenplaners auf goldenem Boden steht.

Yvonne Davy Chefredakteurin

küche + architektur | 1


Planungsstark durch marktgerechte Produkte: Nobilia zeigte auf der LivingKitchen 2017 erstmals das neue Regalsystem SmartCube. Die Regale eröffnen spannende neue Möglichkeiten: Sie sind ein Plus für offene und leichter geplante individuelle Küchen, denn sie lassen sich sowohl in der Wandgestaltung als auch im Unterschrank einsetzen, ob innerhalb der Zeile oder in der Inselvariante. Die filigranen Profile von SmartCube sind in schwarz eloxiert und Inox lieferbar. Noch weitere individuelle Akzente setzen die Regalböden, die in insgesamt 25 unterschiedlichen Farben frei wählbar sind. Im Bild zusammen mit einer Küche aus dem GrifflosProgramm LINE N mit der Echtlackfront Fashion in Alpinweiß matt. www.nobilia.de

1 Vielfalt und Sachkompetenz –

goldener Boden für Küchenplaner Editorial

4 Küchenfachhandel bleibt ­optimistisch

Materialmix und Farbe finden Akzeptanz

6 Der Primus baut

seine Position aus Nobilia zieht Bilanz für 2016

11 Architektur und Farbe Leicht und Le Corbusier

17 LivingKitchen 2017 Create your own style

18

Stimmungsvoll inszeniert Häcker

­19 Fokus vorerst auf deutschem Markt

Sachsenküchen

­25 Mut zahlt sich aus Rotpunkt Küchen

­26 Markante Akzente allmilmö

­27 Mit Liebe zum Detail Systemceram

­28 Kommunikation auf höchstem Niveau ernestomeda

­29 Moderne Wohnlichkeit Team7

­30 Pure Emotion Valcucine

artego

­31 „Express“ yourself

20 Echt Zeyko

Express Küchen

2 ­ 1 Naturstein, schön und smart Strasser Steine

­22 Zukunft mit Herkunft Brigitte Küchen

­23 Erfolgsmodell zeitgemäß modifiziert Berbel

­24 Individuell und vielseitig Cosentino 2 | küche + architektur

­24 Flexibles Rack setzt neue Maßstäbe

32 Blanco hält Innovationskurs ­35 So vielseitig kann Küche sein Nobilia

36 Bosch – in Verbundenheit zum Endverbraucher Perfekte Ergebnisse durch überraschend einfache Lösungen

­39 Aufbruchstimmung Warendorf


Impressum Verlag: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-1 Fax 0711/5206-300 www.fachschriften.de Geschäftsführer: Tilmann Münch

Inhalt 1/2017

Redaktionsbüro: küche+architektur Weißheimerstraße 7 67549 Worms Herausgeberin und Chefredakteurin: Yvonne Davy Tel. 06241/979708-10 Fax 06241/979708-17 davy@fachschriften.de Redaktionsassistenz und Anzeigenverkauf: Sabine Metz-Lieb Tel. 06241/979708-12 metz-lieb@fachschriften.de

40 Pronorm – Markante Darstellung Grau nuanciert

42 Der Mensch steht im Mittelpunkt Liebherr – So wohnlich kann Kühlen sein

44 Details professionell Liebherr

45 Zusammenspiel digitaler Welten Siemens

46

… so vielschichtig wie die Natur Neolith

46 Blum Legrabox differenziert 47 Komplett in Design und Funktion Hansgrohe

47 Aran kommt nach Deutschland 48 Nolte Küchen wird zum ­Publikumsmagneten Küchen für heute und morgen

52 Welcome to the world of Schüller Die Welt ist bunt und vielfältig …

54

Mastery Range bedarfsgerecht AEG

56 Modular Elegance by Miele 58 Design und Funktion Gorenje

58 Dornbracht speziell … 59 Auf gutem Weg Küppersbusch

60 Alno – Tradition hat einen Namen 62 Jung, dynamisch, erfolgreich Ballerina-Küchen – Küchen für Individualisten

64 Lechner – Ausdrucksstarke ­Akzente Markante Arbeitsplatten und Rückwandpaneele

66 Innovationen aus der Schweiz V-Zug-Technologien, die überzeugen

69 Kochen ist Genuss und schafft Genuss Neff – im 140. Jahr so innovativ wie je

70 Einzigartig – Büchele 71 Mission gelungen Concept Kitchen für mehr

72 Einfach sein, oder einfach anders sein Egger macht es möglich

76 „Gute Küche“ verbindet … Der Kreis-Anja-Schaible-Stiftung, Projekt 2017

79 Die guten Adressen der Branche Visitenkarten

Layout: Simone Steinbrech post@steinbrech-design.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4 69181 Leimen Preisliste für Anzeigen: zur Zeit Nr. 5, gültig seit 1. 1. 2017 Preis Einzelheft: 10,00 Euro (inkl. Versand und MwSt.) Abonnement-Service: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Abo-Service Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-306 Fax 0711/5206-307 abo@fachschriften.de Bankkonten: HypoVereinsbank IBAN: DE72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147321116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der FachschriftenVerlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef, und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Im Fachschriften-Verlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, pro fertighaus, Schwimmbad & Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer Fotonachweise: Seite 79: auremar/fotolia

küche + architektur | 3


Daten + Fakten | Stimmungsbarometer

Küchenfachhandel bleibt optimistisch Materialmix und Farbe finden Akzeptanz

Gut zufrieden mit der derzeitigen Lage des eigenen Unternehmens sind rund 86 Prozent der an unserer aktuellen Umfrage partizipierenden Küchenprofis. Knapp über 50 Prozent gehen davon aus, in den nächsten vier Monaten noch höhere Umsätze tätigen zu können Das ist das Ergebnis der quartalsmäßigen Handelsbefragung der Fachzeitschrift küche+ architektur, an der sich 11,5 Prozent der 2000 angeschriebenen Küchen­ profis beteiligten.

I

n den vergangenen vier Monaten verzeichneten rund 58 Prozent der antwortenden Küchenspezialisten eine im Vergleich zu den Vorjahresmonaten höhere Umsatzentwicklung. Weitere 31 Prozent standen einer stabilen Entwicklung des Umsatzes gegenüber. Eine positive Entwicklung, die sich wohl auch im folgenden Quartal fortsetzt. Denn auch für diesen Zeitraum gehen rund 50 Prozent der Befragten von steigenden Umsätzen aus. 41 Prozent prognostizieren ein gleichbleibend hohes Niveau. Zudem rechnen 44 Prozent der Küchenprofis mit einer höheren Ausgabefreudigkeit der Konsumenten, einhergehend mit einer höheren Frequenz. Materialmix, Holzdekore und Farbigkeit prägten auch die auf der LivingKitchen präsentierten Exponate der Küchenmöbelindustrie. Aber wird sich dieser Trend auch in den Planungen des Fachhandels wiederfinden? Die Mehrheit der Befragten hält nach wie vor am Thema Weiß fest. Aber immerhin 31 Prozent der Küchenprofis sind davon überzeugt, dass der Materialmix der weißen Ära eine Ende setzen wird. Dem Thema Grau wird dabei jedoch nicht der höchste Stellenwert eingeräumt. Mit 65 Prozent ist die Mehrheit der Antwortenden davon überzeugt, dass sich mittelfristig die Oberflächenausführungen hochglanz und matt die Waage halten werden. Ebenso positiv gestimmt sind die Küchenprofis in puncto Farbe. Auch hier sind 65 Prozent davon überzeugt, dass künftig mehr farbige Akzente in der Küche zum Einsatz kommen werden. An eine zunehmende Modulariät der Küche glauben allerdings wiederum nur 24 Prozent der Befragten. Die mit 65 Prozent deutliche Mehrzahl hält an geplanten innenarchitektonischen Einrichtungs­ lösungen in der Küche fest.

Wird der Materialmix die weißen Küchen endgültig ablösen?

Glauben Sie, dass bei der Planung von Küchen … a) … Grau das neue Weiß wird? b) … Matt und hochglanz sich die Waage halten? c) … die Küche modularer wird? d) Farbe als Akzent kommen wird? viel…höher

ja

31 %

nein

69 %

k. A.

0 % 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

4 | küche + architektur

Antwort a)

ja nein k. A.

10,3 % 79,4 % 10,3 %

Antwort b)

ja nein k. A

65,5 % 31,0 % 3,5 %

Antwort c)

ja nein k. A

24,1 % 65,6 % 10,3 %

Antwort d)

ja nein k. A

65,6 % 24,1 % 10,3 %

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %


Wir führen ein … Stimmungsbarometer | Daten + Fakten Fachmarkt 3,45 % keine Angabe 3,45%

Küchenfachgeschäft 72,41 %

Volllsortimenter 20,69 %

Wir sind inhabergeführt … ja 96,55 % nein 3,45 %

Umfrage k+a 1/2017 Umfrage k+a 5/2016 Umfrage k+a 2/2016

Wie beurteilen Sie die momentane Lage in der Branche? 24,1 8,7 19,4 58,7 87,0 74,2 17,2 4,4 3,2 0,0 3,2 3,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0

sehr gut gut mittelmäßig schlecht sehr schlecht keine Angabe 0%

20 %

40 %

60 %

80 %

Wie beurteilen Sie die momentane Lage Ihres Unternehmens? % % % % % % % % % % % % % % % % % %

sehr gut gut mittelmäßig schlecht sehr schlecht keine Angabe

100 %

27,6 34,8 25,8 58,6 65,2 64,5 13,8 0,0 9,7 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0

Unsere Ausstellungsfläche umfasst … bis 100 qm 10,34 % % % % % % % % % % % % % % % % % % %

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

k. A. 0,00 %

bis 150 qm 10,34 %

bis 200 qm 10,34 %

über 300 qm 55,17 %

bis 250 qm 13,79 %

bis 300 qm 0,00 %

Unser Unternehmen existiert seit … 5 bis 10 Jahre 6,90 %

weniger als 5 Jahre 0,00 % länger als 20 Jahre 75,86 %

11 bis 15 Jahre 6,90 %

Wie war die Umsatzentwicklung im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresmonaten? 17,2 % 17,4 % 10,0 % 41,4 % 43,5 % 36,7 %

viel höher höher

31,0 % 34,8 % 40,0 % 10,4 % 4,4 % 10,0 %

gleich niedriger

0,0 % 0,0 % 3,3 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

viel niedriger keine Angabe 0%

10 %

20 %

30 %

40 %

Wie schätzen Sie Ihre Umsatzentwicklung in den nächsten 4 Monaten ein? viel höher höher gleich niedriger

6,9 % 4,6 % 0,0 % 44,8 % 22,7 % 51,6 %

k. A. 0,00 %

Unser Angebot bei Küchenmöbeln ist …

41,4 % 68,2 % 41,9 % 6,9 % 4,6 % 6,5 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

viel niedriger keine Angabe

50 %

16 bis 20 Jahre 10,34 %

nicht markenorientiert 34,48 %

markenorientiert 65,52 %

k. A. 0,00 %

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

Unser Angebot bei Geräten ist … Wie schätzen Sie die Ausgabefreudigkeit in den nächsten 4 Monaten ein? viel höher höher gleich niedriger viel niedriger keine Angabe

0,0 % 4,4 % 0,0 % 41,4 % 26,1 % 45,2 % 44,8 % 65,2 % 51,6 % 13,8 % 4,4 % 3,2 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

nicht markenorientiert 6,90 %

Wie wird sich die Kundenzahl in den nächsten 4 Monaten entwickeln? viel höher höher gleich niedriger viel niedriger keine Angabe

3,4 0,0 0,0 41,4 21,7 35,5 44,9 78,3 58,1 6,9 0,0 6,5 0,0 0,0 0,0 3,4 0,0 0,0 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

% % % % % % % % % % % % % % % % % %

k. A. 0,00 %

markenorientiert 93,10 %

Sie finden uns unter … PLZ-Gebiet 1 6,90 %

PLZ-Gebiet 0 PLZ-Gebiet 9 3,45 % 6,90 % PLZ-Gebiet 8 3,45%

PLZ-Gebiet 2 6,90 %

PLZ-Gebiet 7 20,69 %

PLZ-Gebiet 3 17,24 %

PLZ-Gebiet 4 6,90 %

PLZ-Gebiet 6

20,69 % küche + architektur | 5 PLZ-Gebiet 5 6,90 %


Unternehmen + Köpfe | nobilia

Der Primus baut seine Position aus Nobilia zieht Bilanz für 2016

Die Umsatzzahlen des Jahres 2016 bestätigen Nobilia als Marktführer der Küchenmöbelindustrie in Deutschland und Europa. Mit einer Umsatzsteigerung um 70,4 Millionen Euro auf 1,089 Mrd. Euro (1,018 Mrd. Euro in 2015) stieg der Umsatz im Jahr 2016 um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Inland übertraf das Wachstum von Nobilia das Vorjahr 2,3 Prozent, im Ausland um 13,3 Prozent, der Exportanteil lag 2016 bei 44,5 Prozent. Damit ist es Nobilia wieder gelungen, sich besser als der Durchschnitt der Küchenmöbelindustrie zu entwickeln. Erwirtschaftet wurde dieses Ergebnis von 3020 Mitarbeitern.

M

eldungen des Branchenverbandes VdDK zufolge lag das Wachstum der deutschen Küchenmöbelindustrie bis Ende November 2016 bei insgesamt 4,2 Prozent mit einer Zunahme beim Inlandsgeschäft von 1,5 Prozent und im Auslandsgeschäft von 8,7 Prozent. Die Exportquote der Küchenmöbelindustrie insgesamt stieg auf 38,5 Prozent an. Rund 660.000 Küchenkommissionen und über 1,5 Millionen Arbeitsplatten im Verlauf des Jahres oder knapp 3.000 Kommissionen pro Arbeitstag liegen dem Zuwachs bei Nobilia zugrunde. Der Umsatzanstieg resultierte weiter überwiegend aus dem Geschäft mit Holzteilen. Mittlerweile wurde die Anzahl der „Private Labels“ neben der Marke Nobilia auf über 100 Marken erweitert. Mit zwölf ElektrogeräteMarken – darunter vier Exklusivmarken – vom Preiseinstieg bis in das Top-Segment zähle Nobilia weiterhin zu den führenden Anbietern im Komplettvermarktungsgeschäft, so der Sprecher der Nobilia Geschäftsführung, Dr. Lars Bopf. Knapp die Hälfte der produzierten Kommissionen werde inklusive der jeweiligen Elektrogeräte ausgeliefert. Gegenüber dem Vorjahr blieben die Absatzzahlen für Elektrogeräte in etwa konstant und hielten trotz der vielfältigen logistischen Vorteile nicht mit dem Mengenwachstum der Holzteile mit. Als Begründung nannte Dr. Oliver Streit, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, die Eigenmarkenstrategien verschiedener Händlergruppen im Inland einerseits und das zunehmende Exportgeschäft von No-

bilia andererseits, da das Gerätesortiment in einzelnen  –  vor allem neuen  –  Exportmärkten abweichenden technischen Normen nicht entspreche, und zudem diese Vermarktungsweise regional unbekannt sei. Mit steigender Durchdringung dieser neuen Märkte gelte es, die Vorteile der Komplettvermarktung auch hier weiterhin intensiv zu kommunizieren, von der einfachen und schnellen Abwicklung über das gute Preis-Leistungs-Verhältnis bis zur Internetfreiheit der von Nobilia angebotenen exklusiven Eigenmarken. Immerhin habe das angebotene Markenspektrum und die zunehmende Anzahl an Eigenmarken dazu geführt, dass in vielen Stamm-Exportmärkten bereits Komplettvermarktungsquoten auf Inlandsniveau erreicht werden.

Umsatzentwicklung Nobilia (Mio. €)

Umsatzerlöse Nobilia-Gruppe (Mio. €)

1200

1200

1100

1100

1.089

1000

1.018

900 800 700

743

783

850

898

923

Dominanz in der Mitte des Marktes Mit dem Inlandsumsatz von 604,5 Millionen Euro (13,4 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 591,1 Mio. Euro) und damit einer Wachstumsrate von 2,3 Prozent trug das Inlandsgeschäft zu etwa einem Fünftel zum absoluten Umsatzwachstum von 70,4 Millionen Euro bei. Die Marktanteile am Inlandsmarkt sind den Untersuchungen der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) zufolge im Vergleich zum Vorjahr (Menge: 29,1%, Wert: 29,5%) moderat angestiegen und befinden sich damit – sowohl bei der Menge (29,2%) als auch beim Wert (29,6%) – in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von knapp 30 Prozent.

1000 900

946

800 700

600

600

500

500

400

400

300

1.228 1.150

920 798

300 2009

2010

2011

2012

Quelle: nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG

6 | küche + architektur

2013

2014

2015

2016

2009

970

1.003

1.031

2013

2014

844

2010

2011

2012

Quelle: nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG

2015

2016


nobilia Exportumsatz 2016 (Anteile nach Ländern)

42% 13% 10% 6% 3%

Frankreich Belgien Österreich Niederlande Dänemark

Laut GfK werden 44,2 Prozent der in Deutschland verkauften Küchen über die Einrichtungshäuser verkauft. Nobilia erreicht hier einen Marktanteil von 37,9 Prozent, den leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2015: 38,3%) erklärte Dr. Oliver Streit mit der Marktaktivität zusätzlicher Wettbewerber. Der Vertriebsweg Mitnahme/ SB erreicht in Deutschland knapp 30 Prozent, der Marktanteil von Nobilia liegt hier mit 18,9 Prozent (2015: 18,2%) deutlich niedriger als im Vertriebskanal der Einrichtungshäuser, da gerade die unteren Preissegmente im Mitnahme/SB zunehmend von „zerlegter Ware“ dominiert werden, die Nobilia nicht anbietet. Der Marktanteil der Küchenspezialisten stieg nach den Zahlen der GfK im Vergleich zum Vorjahr auf 27,3 Prozent. Auch in diesem Vertriebskanal konnte Nobilia seinen Marktanteil – parallel zur Entwicklung des Gesamtmarktes – moderat von 25,2 Prozent auf 26,0 Prozent weiter ausbauen. Jede vierte von Küchenspezialisten verkaufte Küche in Deutschland kommt damit aus Verl. Trading-up vorangetrieben Nach Untersuchung der GfK werden 62,5 Prozent aller Küchen in ­einer Preisspanne zwischen 3.000 und 14.000 Euro verkauft. Im Bereich von 3.000 bis 4.000 Euro liegt der Marktanteil von Nobilia bei 31,5 Prozent. In der Mitte des Marktes zwischen 4.000 bis 10.000 Euro, wo über 40 Prozent der deutschen Küchen verkauft werden, liegt der

3% 3% 3% 2% 2%

China Großbritannien Spanien Schweiz Italien

1% 1% 1% 1% 10%

Schweden Tschechien Finnland Saudi-Arabien Sonstige

Marktanteil von Nobilia zwischen 38,4 Prozent und 50,6 Prozent. In der Preisklasse von 5.000 bis 6.000 Euro kommt sogar mehr als jede zweite Küche von Nobilia. Damit ist Nobilia in diesen Preisgruppen marktführend. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die kontinuierlich positive Entwicklung von Nobilia in die oberen Preisgruppen des Marktes unübersehbar. In sämtlichen Preisgruppen des Marktes ab 5.000 Euro – und damit in dem Bereich des Marktes, in dem über 52 Prozent der in Deutschland verkauften Küchen vertrieben werden – wurden Marktanteile hinzugewonnen. Die Tendenz zu den höherwertigen Marktsegmenten zeigt sich auch im Segment oberhalb von 14.000 Euro, wo mittlerweile ein Marktanteil von über 11 Prozent erreicht wurde, entsprechend dem langfristigen Trend zu einem Trading-up im Gesamtmarkt.

Auch 2016 war ein gutes Jahr für Nobilia: Dr. Lars M. Bopf, Sprecher der Geschäftsführung, Dr. Günter Scheipermeier, Vorsitzender des Nobilia-Beirats, Gesellschafter Werner Stickling und Dr. Oliver Streit, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.

küche + architektur | 7


Unternehmen + Köpfe | nobilia

Quelle: GfK

Marktanteile Nobilia nach Vertriebswegen 01.-09.2015 - 01.-09.2016, Angaben in% Gesamtmarkt

EHS

40

38,3

29,1

30

Mit/SB

KSP

37,9

29,2 25,2

20

18,2

26,0

18,9

10

0

100

100

45,1

01.-09.2015

44,2

28,6 28,5

EHS = Einrichtungshäuser KSP = Küchenspezialisten

01.-09.2016

26,3 27,3

Mit/SB = Mitnahme/Selbstbed.

Der Endkunden-Durchschnittspreis im Markt stieg von 5.303 Euro im Jahr 2006 auf 6.714 Euro im Jahr 2016. Bei Nobilia hat er sich in dieser Zeitspanne von 4.816 Euro auf 6.806 Euro entwickelt und liegt seit dem Jahr 2011 sogar über dem Marktniveau. Dass Nobilia bei einem Marktanteil von knapp 30 Prozent die steigende Marktpreisentwicklung letztlich entscheidend mit beeinflusste, registrierte Dr. Lars Bopf mit Genugtuung. Exportquote gestiegen Das Exportgeschäft trug 2016 mit einem Exportumsatz von 484,3 Millionen Euro (+57,0 Millionen Euro/13,3%) erneut maßgeblich zum Wachstum bei. Die Exportquote beträgt jetzt 44,5 Prozent (2015: 42,0%) und liegt über dem Branchenschnitt von 38,5 Prozent. Es dominiert weiterhin das Frankreichgeschäft mit einem Anteil von 41 Prozent, gefolgt von Belgien mit 13 Prozent und Österreich mit 10 Prozent. Wachstumstreiber waren zunehmend auch weiter entfernte Märkte wie Saudi-Arabien oder China. Zudem konnten viele kleinere Export­ märkte im Jahr 2016 weiter ausgebaut werden, die in der Summe ebenfalls nicht unerheblich zum Wachstum des Exportumsatzes beitrugen.

Nobilia-Gruppe legt zu In den letzten Jahren wurde der Vertrieb von Küchen im Ausland durch verschiedene Formen des Einzelhandels ergänzt, mit dem Ziel ausschließlich hier zusätzliche Absatzkanäle für die Produktionskapazitäten an den beiden Produktionsstandorten in Verl aufzubauen bzw. zu sichern. Demzufolge betreibt Nobilia in Schweden und England Küchenstudios in eigener Verantwortung unter den Namen Noblessa Sverige bzw. Kütchenhaus, hält eine Minderheitsbeteiligung an einer Handelskette in Belgien, die am Markt mit Studios der Vertriebslinie èggo operiert und ist außerdem Mehrheitsgesellschafter der Franchise-Organisation FBD (Franchise Business Division), die derzeit mit etwa 400 Studios der Vertriebsschienen Ixina, Cuisine Plus, Cuisines Références und Vanden Borre Kitchen aktiv ist. FBD ist mit seinen Studios in Frankreich und Belgien sowie zunehmend auch auf weltweiten Märkten vertreten. Für die Ermittlung des Gruppenumsatzes wurden zum einen die Innenumsätze eliminiert (konsolidiert) und zum anderen die Beteiligungsverhältnisse berücksichtigt (quotisiert). Ferner wurde berücksichtigt, dass bei der Franchise-Organisation nur die Franchisegebühren und nicht die Verkaufserlöse in die Ermittlung eingehen. Dementsprechend stieg der Außenumsatz der Unternehmensgruppe Nobilia 2016 auf 1,228 Mrd. Euro (+ 78 Millionen Euro/6,8%). Investitionen Das tägliche Fertigungsvolumen belief sich zum Jahresende auf etwa 29.700 Schränke, von denen inzwischen 13.500 Schränke im Werk in Verl-Kaunitz produziert werden. Das Werk in Verl-Sürenheide ist mit einem täglichen Produktionsvolumen von etwa 16.200 Schränken bereits seit einigen Jahren an der Grenze seiner Produktionskapazität angelangt. Dementsprechend konnte das Mengenwachstum in 2016 wieder nur noch im Werk Kaunitz realisiert werden. Im Jahr 2016 wurden über 51 Millionen Euro in die beiden Werke in Sürenheide und Kaunitz investiert. Im Werk Sürenheide sind überwiegend veraltete Anlagen ersetzt und Fertigungsabläufe verbessert worden. Im Werk Kaunitz wurde konsequent weiter in den Ausbau der Produktionskapazitäten investiert, die Teile- und die Arbeitsplattenfertigung weiter ausgebaut und ebenfalls die vorhandenen Fertigungsabläufe

Marktanteile nobilia nach Preisgruppen (Menge) (Anteile nach Ländern) 2000 < 3000 €

<2000 €

3000 < 4000 €

4000 < 5000 €

5000 < 6000 €

6000 < 8000 €

50,6

50

47,3

45,8 40,5

40

8000 < 10000 €

10000 < 14000 €

>14000 €

48 44,2 44,8

01.-09.2015 01.-09.2016

38,4

34,2 31,5

29,7

30 20,5

20

0

16,7 9,9 6,8

11,2

6,2

18,9 17,6

11,6 10,8

8 | küche + architektur

10,6 10,2

8,8

9,3

8,2

8,2

13,2 13,1

9,6

10,2

10,8 11,5

8,4

9,1

Quelle: GfK

10

30,9


nobilia | Unternehmen + Köpfe

Planungen 2017 Ziel für das Jahr 2017 ist, diesen Weg des kontinuierlichen Wachstums fortzusetzen. Generell geht Nobilia vorsichtig optimistisch in das Jahr 2017. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute prognostizieren ein Wirtschaftswachstum in Deutschland von etwa 1,3 Prozent bis 1,7 Prozent. Das weiterhin hohe Niveau der Anschaffungsneigung, die geringen Kapitalmarktrenditen und die gute Beschäftigungssituation werden sich vermutlich positiv auf das Inlandsgeschäft auswirken. Unterstützt wird diese Entwicklung durch einen nachhaltig hohen Bedarf nach „bezahlbarem“ Wohnraum, der die Baukonjunktur erneut stärken wird. Von dieser Entwicklung wird die deutsche Küchenmöbelindustrie auch in 2017 weiterhin profitieren. Zu beachten sei jedoch, dass das mittel- bis langfristige Wachstumspotenzial am Inlandsmarkt für Nobilia wegen des bereits erreichten Marktanteils nicht grenzenlos ist. Dabei ist die Prognose für einzelne europäische Märkte durchaus positiv, auch wenn aufgrund internationaler poli-

Umsatzentwicklung nobilia im Export (Mio. €) 500

484 400

427

300 200

261

289

325

351

362

373

2012

2013

2014

100 0

2009

2010

2011

2015

Quelle: nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG

wegen einer stetig zunehmenden Komplexität des Produktes optimiert. Ein weiterer Investitionsschwerpunkt im Werk Kaunitz ist ein hochautomatisiertes Logistikzentrum für Zubehör, dessen Inbetriebnahme noch für das erste Halbjahr 2017 geplant ist. Die übrigen Investitionen betreffen den Bereich EDV/IT sowie den Fuhrpark mit 20 neuen Zugmaschinen und 72 neue Aufliegern. Ende 2016 hat jeder Mitarbeiter neben dem tariflichen Weihnachtsgeld eine Sonderzahlung in Höhe von 1.550 Euro brutto erhalten. Der Aufwand für das Unternehmen belief sich auf insgesamt über 4,5 Millionen Euro.

2016

tischer Entwicklungen eine Unruhe in einzelnen Exportmärkten zu erkennen ist und die daraus resultierenden Folgen auf die Marktentwicklungen in Gänze noch nicht abzusehen sind. Die Konjunkturprognosen sagen auch für die Weltwirtschaft ein weiteres Wachstum voraus, welches primär vom privaten Konsum getragen werden soll. In einem so differenzierten wirtschaftlichen Umfeld ist die Unabhängigkeit von einzelnen Ländern und Märkten von entscheidender Wichtigkeit. Mit dem breit aufgestellten Exportgeschäft sieht Nobilia sich daher auch vor diesem Hintergrund für ein weiteres Wachstum www.nobilia.de im Export gut gerüstet.  ANZEIGE

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Architektur + Trend | Küchen

„Die Farbe in der Architektur ist ein ebenso kräftiges Mittel wie der Grundriss und der Schnitt.“ Charles-Édouard Jeanneret Le Corbusier

Leicht ist der erste Küchen­ möbelhersteller, der sich der Farbphilosophie von Le Corbusier anschließt, und präsentierte auf der LivingKitchen 2017 erstmals Exponate mit ausgesuchten Farben aus der Poly­ chromie des renommierten Architekten.

10 | küche + architektur


Küchen | Architektur + Trend

Architektur und Farbe Leicht und Le Corbusier

Individuelle Küchen mit der Eleganz der Farbe: Auf der dies­ jährigen LivingKitchen inszenierte Leicht auf dem gesamten Messestand neue Küchen mit Farben von Le Corbusier.

L

e Corbusier gilt als einer der wichtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Bis heute beeinflusst sein Werk maßgeblich Architektur und Formgebung. Ebenso wichtig wie der Grundriss oder die Form war ihm die Farbgestaltung seiner Bauten und Designs. „Le Corbusier ging es um Farbharmonie, die Wirkung von Farbe auf den Menschen und den Raum. Damit ist seine Polychromie Architecturale bis heute eine wichtige Inspirationsquelle bei der Gestaltung von Räumen und Gebäuden und gehört sogar zum Weltkulturerbe“, fasst Leicht-Vorstand Stefan Waldenmaier zusammen. „Gleichzeitig bietet das einzigartige Farbsystem Sicherheit bei der Auswahl der Farben. Das Besondere: Jede der Le Corbusier-Farben ist mit einer beliebigen anderen des Systems kombinierbar“, betont Leicht-Vertriebsleiter Ulrich Barth. „Die 15 ausgewählten Le Corbusier-Kolorits, die wir unseren Partnern im Handel anbieten, verleihen unseren Küchen eine besondere Note: Die Kraft der faszinierenden Farbtöne auf unseren Möbeln, oder auch in deren Umfeld, unterstreicht die zeitlos ästhetische Formensprache unserer Produkte“, erläutert Stefan Waldenmaier. Das Farb-Angebot, das der Markenküchenhersteller seinen Partnern im Handel anbietet, erstreckt sich auf Matt- und Hochglanzlackprogramme sowie auf Umfeldmaterialien bis hin zu Griffen und Griffleisten. Aber wie reagieren mit Leicht arbeitende Planer auf dieses Konzept? Werden sie es in der Praxis aufgreifen? – Auf den folgenden Seiten verwww.leicht.com rieten uns ausgewählte Küchenprofis ihre Meinung …

küche + architektur | 11


Architektur + Trend | Küchen

„Retro trifft Moderne“ Marc Nosthoff-Horstmann, kitchenart, Münster-Albachten: „Das Thema und die Umsetzung haben einen sehr positiven Eindruck auf mich gemacht. Für mich ist das eine tolle Umsetzung des Themas „Retro trifft Moderne“, aber auf eine sehr dezente und stilvolle Art. Auch andere Küchenhersteller haben im Laufe der Jahre Designer und Architekten mit ins Boot genommen. Allerdings war hier deren Stempel zu dominant und die Umsetzung teilweise realitätsfremd. Leicht jedoch hat es geschafft, seiner Philosophie, seinem Produkt und Sortiment treu zu bleiben und mit gekonnten Akzenten die Ideen von Le Corbusier einzubinden.

12 | küche + architektur

Das vorgestellte Konzept werde ich im März schon in unserer Ausstellung realisieren: Es wird eine mattweiße grifflose Küche sein, in Kombination mit ausdrucksstarker Eiche und einem der Le Corbusier Blautöne. Wir freuen uns schon darauf! Ich glaube, dass das Le Corbusier-Konzept interessierte Konsumenten für das Thema Farbe empfänglich macht. Die Integration der Küche in den Wohnraum ist gängig und schöne zeitlose Materialien, wie auch entsprechende Farbakzente werden immer mehr gewünscht. Das sehen wir auch am Thema Holz. Als Akzent wird dieses ein immer größeres Thema. Das wird bei den Le Corbusier Farben ähnlich sein. Viele unserer Kunden haben Möbelklassiker im Haus. Und da wir auch Fans dieser Klassiker sind, verspreche ich mir von dem Konzept sehr viel.“


Küchen | Architektur + Trend

Leicht-Vertriebsleiter Ulrich Barth

Leicht-Vorstand Stefan Waldenmaier und Anna Vorotyntseva aus Moskau

„Keine Angst vor Farbe“ Gerd Wurst, Küchenstudio, Stockach, ist gestandener Unternehmer. Bei allem, was er tut, ist er mit Gefühl und Sachverstand dabei. Mit Le Corbusier ist es Leicht gelungen, Gerd Wurst und sein Team für das Thema Farbe zu begeistern: „Herr Vladavic, der für uns zuständige Außendienstmitar­ beiter von Leicht, hat uns in gespannte Erwartungshaltung ­versetzt, indem er etwas andeutete, ohne dabei zu verraten, dass das Thema Farbe auf der Messe im Vordergrund steht. Vor dem Messestand waren sofort die Aura, der Ausdruck und die mächtige Präsenz des Herrn Le Corbusier zu spüren. Dass uns Le Corbusier ohne Worte etwas zu sagen hat, sorgt für Faszination. Meine Frau und ich hatten Angst vor farbigen Blöcken, Fronten und großen Flächen von Farben. Wir wurden überrascht, wie stimmig, anregend und dezent alles wirkte und wie dadurch ein sehr angenehmes Gefühl ausgelöst wurde. Wir waren glücklich darüber, wie vorsichtig und leicht die Farben auf dem Messestand eingesetzt wurden. Menschen mit Gefühl und Charakter haben sie erreicht und überzeugt. Wir haben zwar unser Studio ganz neu eingerichtet und über zehn neue Leicht-Küchen sind nicht älter als ein dreiviertel

Jahr. Aber wir werden auf jeden Fall Veränderungen in Bezug auf Accessoires wie Vasen, Teller etc. vornehmen. Auch Rückwände, Kojen und Nischen werden wir umstreichen. Außerdem werden wir Herrn Le Corbusier im Treppenhaus mit einem rund 3 x 4 Meter großen Bild würdigen und uns von ihm zum Nachdenken und zum Handeln inspirieren lassen. Grundsätzlich bin ich mir sicher, dass das Le CorbusierKonzept künftig dazu beitragen wird, interessierte Konsumenten stärker für das Thema Farbe begeistern zu können. Auch wenn es in unserer schnelllebigen Zeit nicht ganz einfach ist, Interesse und Begeisterung auszulösen. Das Malbuch ist vorgezeichnet. Fernseher, Laptop, Smartphone und Tablet sorgen von morgens bis abends für Unterhaltung. Das macht müde, erschöpft und abgeschlagen. Hier ist eine Chance für das Credo „weniger ist mehr“. Wenn wir Formen und Farben von Le Corbusier sowohl vorleben als auch zeigen und Details in ganzen Bildern darstellen, bin ich mir sicher, dass der Kunde das aufgreifen wird und die Gelegenheit beim Schopf packen wird, um sensible Flächen in verschiedenen Bereichen mutig einzusetzen.“

küche + architektur | 13


Architektur + Trend | Küchen

„Ein Wohnraum-Wohlfühl­ konzept vom Allerfeinsten!“ … zeigt sich Diplom-Ökonomin Angelika Kirsten, Julias KüchenWelt, Berlin, (neben Stefan Waldenmaier und Ulrich Barth 3. v.l. im Bild mit Christel Pühs und Andrea Schonnopp) begeistert: „Großartige Umsetzung, vor allem durch die Gestaltung des Hintergrundes komplett in schwarz, um den Blick auf die Farben zu lenken! Die Ideen so konsequent verwirklicht wie noch nie, bis hin zum Lackieren sämtlicher Dekoration in der entsprechenden Farbe! Ich denke darüber nach, das Konzept in der Praxis umzusetzen: Der Kopf arbeitet, da ich gerade die Umgestaltung eines von zwei nebeneinanderliegenden Geschäften plane – schwierig auf wenig Quadratmetern, aber nicht unlösbar – vielleicht eine Patchworkküche mit allen Farben? Und das Riesenfoto vom Schöpfer der Farben als Raumteiler? Werde ich in den nächsten Tagen auf jeden Fall mit der Firma Leicht kommunizieren. Egal, ob wir die Farben jemals verkaufen oder nicht – die Idee, Architekten und Bauherren wieder ganz neu auf Leicht Küchen aufmerksam zu machen, ist genial! Danke dafür!“

„Es muss nicht immer Weiß sein“ Auch Steffen Hillig, Küchenhaus Hillig, Dresden, ist von dem von Leicht konzipierten Le Corbusier-Konzept überzeugt: „Wir haben das Thema mit Begeisterung aufgenommen und setzen es aktuell in unserer gerade neu entstehenden Leicht-Showküche um, vorerst als passende Wandbeschichtung. Da wir in unserer Arbeit immer das ganze Wohnumfeld in unsere Beratung/Planung einbeziehen, sind wir Leicht sehr dankbar für dieses Thema. Wir haben nun ein weiteres Werkzeug, unseren Kunden immer perfektere und abgestimmtere Lösungen anzubieten. Ich denke, dass wir uns dadurch wieder einen kleinen Vorsprung im Wettbewerb erarbeiten. Es steht ja nirgendwo geschrieben, dass eine Küche immer weiß/magnolie aussehen muss …!“

14 | küche + architektur

Unsere Zwischen-Bilanz: Mit dem Le Corbusier Konzept ist es Leicht nicht nur gelungen, seine Handelspartner für Farbe zu ­sensibilisieren, sondern sie so zu begeistern, dass sie das Thema aktiv mittragen. … Wir sagen: Chapeau!


Küchen | Architektur + Trend

„Mehr Leidenschaft für den Raum“ Claudia Frey, Frey Küchenzentrum-Innenausbau GmbH, Kandel-Minderlachen, hat das Thema Le Corbusier sehr gut gefallen: „Es befasst sich mit einem im Moment grundsätzlichen Trend – der Bauhaus Phase. Wir fanden es sehr ansprechend und interessant umgesetzt. Die Argumentation der Einbeziehung spezieller Farben in das Architekturkonzept der Küche finden wir sehr gelungen. Da wir eine Affinität zu den besonderen Le Corbusier Farben haben, beschäftigen wir uns bereits seit längerer Zeit mit diesem Thema, und haben dieses auch bei Kundengesprächen schon eingebracht.

Angestoßen durch die Präsentation bei Leicht haben wir direkt nach der Messe festgestellt, dass sich die Begeisterung durchaus weitergeben lässt. Man erreicht dadurch die Möglichkeit, mit dem Kunden eine Gesamtkonzeption zu besprechen, mehr Leidenschaft für den Raum zu entwickeln und zugleich eine emotionalere Basis der Kundenansprache. Das bestätigt uns darin, einige Kojen in unserer Ausstellung mit den Le Corbusier Farben zu streichen, um in das direkte Gespräch mit Kunden zu diesem Thema einsteigen zu können und es gleich realisiert zu sehen. In unserer Küchenausstellung werden wir uns auf die Palette der 15 von Leicht ausgewählten Farben konzentrieren, in unserer Ausstellung für Türen, Treppen, Bodenbeläge und Innenausbau werden wir die Darstellung um weitere, kräftigere Farbtöne im direkten Kontext erweitern.

Passend zum Thema: die neue Gestaltungslinie Evo mit einer nur fünf Millimeter sichtbaren Arbeitsplattenkante, die im Farbverbund mit farbgleichen Fronten, Griffen und Arbeitsplatten steht. Sie wurde vom Rat für Formgebung zur LivingKitchen mit dem ICONIC AWARDS: Interior Innovation „Winner“ ausgezeichnet.

küche + architektur | 15


Foto: Pronorm

international fairs | imm

Trends setzen, um internationale Marktchancen zu nutzen, dafür bot die LivingKitchen 2017 die Bühne. Einer dieser Mega-Trends ist das Thema „Ton-in-Ton im Graubereich“, keine Kontraste, sondern Nuancen, die sich ergänzen und so eine wohnliche Atmosphäre erzeugen. Beispielhaft präsentiert von Pronorm mit dem Modell Y-line PS 604 glanzhellgrau / MK 187 Mattlack stratusgrau. 16 | küche + architektur

www.pronorm.de


Küchen | Architektur + Trend

LivingKitchen 2017 Create your own style

Über 150 000 Besucher, darunter 104 000 internationale Fachbesucher, kamen in diesem Jahr nach Köln, um sich von den Ausstellern des Messedoppels imm cologne und LivingKitchen inspirieren zu lassen. Dabei avancierten die Hallen der LivingKitchen erneut zu einem ganz besonderen Publikumsmagneten. Sieben Tage lang zeigten 200 Aussteller aus 21 Ländern wie viel Innovationskraft, Designanspruch und Qualität in diesem Einrichtungszweig stecken.

U

rbanisierung – Einraumwohnungen; das Traumhaus – offene Wohnraumlösungen; Sanierungen – Wände fallen und Räume verschmelzen miteinander ... überall dort entstehen fließende Übergänge zwischen Küche, Ess- und sogar Wohnbereich. Ob klassisch, modern oder Landhausstil: Geprägt wird das jeweilige Bild durch die Melange anspruchsvoller Farb- und Oberflächenstrukturen sowie hochwertige Materialien wie Holz, Beton, Corian, Glas, Keramik, Stein oder Metall in unterschiedlichen Nuancen, die je nach Preissegment als Original oder Reproduktion ihre Wirkung tun. Ob Ton-in-Ton in harmonischer Kombination oder in kontrastierenden Kompositionen wie samtig und seidig, matt und glossy, dark und light, mit und ohne Griff – jedes der präsentierten Exponate setzte einzigartige Akzente. Schlichte, gradlinige Möbel und hochwertige Oberflächen tragen zu einer modernen Ästhetik bei und orientieren sich oft am Bauhaus-Stil. Vielleicht etwas Mut zur Farbe, variabel eingesetzt im Möbel oder in der Umfeldgestaltung durch farbige Wände oder Accessoires? Gezeigt wurde ebenfalls der mehr oder minder akzentuierte Einsatz von Holzdekoren. Sie eignen sich als ideale Kombinationspartner der zeitlosen Unidekore in hochglänzender Lack- oder Kunststoffausführung oder aber mit samtmatter Ausstrahlung und Haptik, erhältlich in nahezu jeder Wunschfarbe. Es ist das Spiel mit den Kontrasten, das es zu entdecken gilt: Die aktuellen Oberflächenstrukturen zitieren Werkstoffe wie Holz und Stein, wie z.B. die charakterstarken Marmorinterpretationen. Auch Edelstahl-Anmutungen in gebürsteter oder glänzender Ausführung oder auch Metalle wie Kupfer, Silber, Bronze oder Zink, aber auch Keramik, Beton, Zement und natürlich Glas zeigten sich nicht minder vielseitig. Nicht fehlen duften natürlich weder der Landhausstil, noch der immer stärker beachtete Industrial Style mit seinem Industriehallencharme. Rohe, rustikale Beton- oder Backstein-Wände prägen einen wesentlichen Teil des Industrial Looks. Auch in der Küche zeigt sich dieser Stil durch die Komposition von Holzmöbeln, die auch schon einmal eine Rahmenfront aufweisen dürfen, in Kombination mit Metallregalen und Vitrinenschränken mit Drahtglas. Passende Sideboards und Lowboards ermöglichen auch hier den fließenden Übergang in den Wohnbereich. Die Beschlagtechnik trägt ein Wesentliches zur optimalen Funktionalität der Möbel bei, sie garantierten einfaches Öffnen und Schließen, guten Überblick über das Staugut und besten Zugriff. Zudem ermöglicht erst der Einsatz gewisser Beschlagtechnologien die Realisierung unterschiedlicher Designs und trägt damit zur Individualisierung der Gesamteinrichtung bei. Aber auch was die technischen Features anbelangt, konnte die Küchenbranche punkten. Die Geräte, wie Backöfen, Kochfelder, Geschirrspüler und Kühlschränke zeigen sich smarter, funktionaler und energieeffizienter, lassen sich zum Großteil via App steuern und auch schon einmal ohne Griff öffnen. Die Haube wird zum Soundsystem. Besonders gerne in Planungen integriert, zeigen sich die Muldenlüfter. Spülen dürfen ruhig einmal rund sein. Armaturen stehen im Farbverbund mit der Spüle und das Abfalltrennungssystem kann problemlos im Auszug des Spülenunterschranks untergebracht werden.  Küche – kaum ein Einrichtungsbereich ist spannender. küche + architektur | 17


INTERNATIONAL FAIRS | LivingKitchen

Alle Informationen aus allen Abteilungen und zu sämtlichen Produkten der Programmlinien Classic und Systemat hält der „Product Pilot“ bereit. Neben Abmessungen und Zeichnungen und möglichen Ausstattungsvarianten informieren Montageanleitungen und Videos zu allen beweglichen Modulen.

Karsten Bäumer, Leitung

Häcker

Kommunikation & PR bei Häcker

Stimmungsvoll inszeniert Mit dem Überschreiten der 500-Millionen-Euro-Umsatzmarke schloss Häcker Küchen das Jahr 2016 ab. 512 Mio. Euro und damit eine Umsatzsteigerung von rund 10 Prozent (2015: 466 Mio. Euro) erarbeiteten die 1.429 Mitarbeiter in den Werken in Rödinghausen mit täglich über 850 Küchen. Der Auslandsanteil an den Umsätzen beträgt mittlerweile 39,5 Prozent. Konsequent ist die im Herbst 2016 für die Produktlinie Classic vorgestellte neue digitale Datenbank „Product Pilot“ seit Anfang 2017 ebenfalls für die Produktlinie Syste­ mat in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar. Abgerundet wird das Angebot mit einem breiten Sortiment an Einbaugeräten der Marke Blaupunkt, an der Häcker Küchen die alleinigen Rechte hält. Immerhin wurde 2016 bereits jede dritte Küche aus der Programmlinie classic mit mindestens einem Blaupunkt-Einbaugerät verkauft. Beste Voraussetzungen also für den Messeauftritt in Köln, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens dem internationalen Publikum zu zeigen. Auf dem 550 qm großen Stand spielten unter dem Motto „In deinem Element“ fünf Küchen die Hauptrolle, wobei Ausstattung und Umfeld jede Präsentation einem der vier Elemente Luft, Erde, Feuer und Wasser zuordnete. Diese stimmungsvolle Darbietung lud die Besucher zum Flanieren und zur Identifizierung mit einer der Inszenierungen ein. Hier punktete Classic/ClassicART mit der Designfront Integrale in Weiß mit einer Stärke von 22 mm

Wie aus einem Guss wirkt die Schichtstofffront der Systemat AV 2065, hier in Polarweiß, mit einer allseitigen Formkante mit 45-Grad-Fase versehen. 18 | küche + architektur

und mittig platziertem Muldengriff sowie mit dem Modell Laser Soft im neuen Farbton Mokkabraun deren matte Lackoberfläche über die natürliche Optik hinaus eine angenehme Haptik mitbringt. Drei beispielhafte Küchen demonstrierten die Planungsvielfalt, die Systemat mit neuen Furnierfronten und grifflosen Varianten ermöglicht: Systemat AV 4070 Bronze in Kombination mit AV 5082 Wildeiche Mokka geport und Systemat AV 6000 in Samtblau Mattlack überzeugten hier. Eine fünfte Küche präsentierte darüber hinaus die neue Schichtstofffront Systemat AV 2065 in Polarweiß. Wie aus einem Guss ist die Schichtstofffront mit einer allseitigen Formkante mit 45-Grad-Fase versehen. Nischenverkleidungen und Regale sind ebenfalls in Schichtstoff mit Fase verfügbar, so ist eine einheitliche Optik der Gesamtküchenplanung gewährt. Die neuen in die Fronten eingearbeiteten Griffleisten unterstreichen die moderne lineare Anmutung der AV 2065. Den Trend zu Muldenlüftern bedient Blaupunkt mit einem Induktions­ kochfeld mit integriertem Dunstabzug, der sich automatisch öffnet. Er ist so konstruiert, dass der Unterschrank fast uneingeschränkt als Stauraum genutzt werden kann. Das gelingt mit dem passenden Kochstellenschrank von Häcker Küchen, der nicht nur für den Einbau des Muldenlüfters vorkonfiguriert ist, sondern auch über Schubkästen und Auszüge verfügt.www.haecker-kuechen.de


LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

CON-AKTIV® „Offiziell, statistisch gesehen, hat die Messe mal wieder alle Be­sucherrekorde gebrochen. Das kann ich auch nicht widerlegen. Mein persönlicher, subjektiver Eindruck war jedoch, dass es mit der Internationalität, insbesondere aus Asien, nicht so gut bestellt war. Ich persönlich habe nur wenige asiatische, nordamerikanische oder osteuro-

Schalt-/Steckdoseneinheiten Mit unaufdringlicher Eleganz auf der sicheren Seite

päische Gruppen gesehen. Bei artego waren diese zumindest nicht“, so Markus Hildebrand, geschäftsführender Gesellschafter Artego.

Artego

„Wir sehen die LivingKitchen in erster Linie unter nationalen Gesichtspunkten“, betont Markus Hildebrand, geschäftsführender Gesellschafter Artego. „Aufgrund unserer Unternehmensgröße erreichen wir im Rahmen unserer Hausmesse zur Küchenmeile nur Bruchteile des nationalen Marktes, so dass uns viele potentielle Abnehmer noch gar nicht kennen. So sehen wir uns grundsätzlich mit dem Messeverlauf durchaus zufrieden und konnten in der Tat ein paar äußerst interessante Kontakte knüpfen. Neben den Inlandskontakten konnten wir ebenfalls reges Interesse aus insbesondere Holland und Belgien verzeichnen, zwei für artego wichtige Exportländer.“ Gute Resonanz erzielte der Hersteller auch aus Ländern wie Spanien und Italien usw. „Da wir für diese Kunden noch keine ausreichende Performance anbieten konnten, wie z. B. landessprachliche VK-Unterlagen, Vertriebsorganisation etc. mussten wir hier zuerst einmal passen“, bedauert Markus Hillebrand und erklärt: „Unsere Strategie ist es, immer erst die Grundvoraussetzungen zu schaffen, bevor wir ein weiteres Land in Angriff nehmen. Deshalb fokussieren wir uns derzeit auf die Länder Holland, Belgien, Frankreich, Luxemburg, www.artego-kuechen.de Schweiz und natürlich Österreich. 

SIGMA (PG4) in HG Alpinweiß kombiniert mit DELTA (PG 2) in Schiefer schwarz.

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­Fokus vorerst auf deutschem Markt

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Ausgestattet mit den neuen Einbausteckdosen "Kapsa", "Due" und "Pix" gewinnt jede Küche an Funktionalität und Ästhetik. Das E-Power Trio lässt sich nahezu flächenbündig in Arbeitsplatte, Frontblende oder Seitenwand integrieren – eine elegante edelstahlfarbige Abdeckung schützt vor Staub und Schmutz. Als Ein- oder Mehrfach-Energieversorger – und mit smarter USB Doppelchargeroption beim Modell "Kapsa" – sind sie höchst flexibel und platzsparend einsetzbar.

Halle 10 – Stand E21

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Naber GmbH www.naber.com küche + architektur | 19


INTERNATIONAL FAIRS | LivingKitchen

„Wir waren mit der Frequenz und der Resonanz auf unsere Exponate sehr zufrieden“, resümieren Zeyko-Geschäftsführer Andreas Kress und geschäftsführender Gesellschafter Johannes La Cour. „Auch über die Anzahl der internationalen Besucher waren wir positiv überrascht. Die Publikumstage waren echt super. Wir hatten ein sehr hochwertiges Publikum mit konkreten Einrichtungswünschen. Die Endverbraucher sind dabei in den nächsten Wochen/Monaten sich eine neue Küche anzuschaffen. Bei uns am Stand waren immer wieder die Fragen nach den besonderen Oberflächen – erstaunlicherweise interessierten sie sich auch für Innenausstattungen und besondere Funktionsschränke. Heute kauft man Design mit Funktion.“

Echt Zeyko Mit vier extravagant präsentierten Küchenkonzepten bot Zeyko seinen Gäste auf der LivingKitchen einen Einblick in seine einzigartige Welt der echten Materialien: Interpretiert durch natürliche, besondere und besonders schöne Oberflächen und Werkstoffe. Eine Kombination aus handgespachteltem Untergrund und industriellem metallisch lackiertem Finish bildet die neue Ober­ fläche Zeyko Metal-L. Mit den fünf edlen metallischen Farbtönen Zink, Platin, Schwarzstahl, Kupfer und Bronze sowie den beiden Strukturvarianten gespachtelt und gestrichen bietet Zeyko seinen Kunden eine große stilistische Auswahlmöglichkeit und schier endlose Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Materialien. Im Übrigen steht die neue Zeyko Metal-L der metallgespachtelten Oberfläche Metal-X in ihrer optischen Wirkung in nichts nach. Allerdings positioniert sie sich durch eine einfachere Herstellungsweise vier Preisgruppen unter Metal- X und bedient somit das mittlere Preissegment von Zeyko. Mit ihrem wohnlichem Charakter fügte sich die Designstudie Zeyko Longboard aus furniertem Kirschbaumholz in die Küchenkonzeption ein. Das Longboard steht für die neue Wohnlichkeit und eignet sich auch besonders zur Aufwertung von Küchenmodellen aus dem Preiseinstieg. Durch ein Longboard in Stein, Holz, Beton, Metall oder Lack lässt sich auch eine schlichte, weiß beschichtete Küche optisch aufwerten. Abgerundet wird die Konzeption durch die harmonisierende neue Basis-Innenausstattung Zeyko Baseline-S.

Die neue Innenausstattung Baseline-S mit geradliniger Metallzarge in Graphitgrau. Die Einsätze sind aus edlem Nussbaum oder heller Kristallbuche. 20 | küche + architektur

Forum Vitrin mit Glasoberflächen, ein Klassiker bei Zeyko, die Ausführung eine neue, abgedichtete Variante der Frontverarbeitung ohne Profil. Das kühle Glas kontrastiert das warmtonige Nussbaumholz, das hier als dünne 12mm starke Arbeitsplatte in Kombination mit robustem matt schwarzem Glas ausgeführt war. Die Griffkehlen waren ebenfalls konsequent schwarz lackiert, was der schlichten, markanten und modernen Anmutung des Modells zu Gute kommt. Die Nischenrückwand aus Nussbaumholz war komplett versenkbar, zum Vorschein kam eine geräumige Minibar, die auch als praktischer Stauraum für Küchenutensilien genutzt werden kann. Perfekt auch in den inneren Werten mit der Echtholzausstattung Zeyko Inline Nussbaum. Was die Innenausstattung anbelangt, hat Zeyko seine Basisausstattung neu definiert und strukturiert. Die neue Innenausstattung Baseline-S präsentiert sich mit einer geradlinigen und schlichten Metallzarge in Graphitgrau, bei den Auszügen mit seitlichem Abschluss in edlem Grauglas. Verschiedene Einsätze für Schubkasten und Auszug ermöglichen die perfekte und flexible Nutzung und Organisation des Stauraumes. Die Einsätze werden analog zur Echtholzausstattung Zeyko Inline in edlem Nussbaum und heller Kristallbuche angeboten. Durch diese Ergänzung ergeben sich vielfältige Kombinationsmöglichkeiten und attraktive Preisabstufungen für die Handelspartner des Unternehmens. Das gilt auch technisch für die Möglichkeit, zwischen elektrischgriffloser Öffnung und mechanisch-griffloser Öffnungsbedienung www.zeyko.de variieren zu können.


LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

Bedienerfreundlich, robust und pflegeleicht – die Attribute die für Strasser-Natursteine zutreffen, gelten auch für Touch-Stone: Weniger Tasten, mehr Klarheit – unter diesem Motto konzipiert Loxone seinen Smart-Home-Tastenstandard. Lediglich Funktionen, die man täglich mehrmals bedient – wie zum Beispiel Lichtquellen – werden über Tastensteuerung aktiviert. Auf Basis der Loxone Air Funktechnologie ist dies mit dem Touch-Stone problemlos möglich. Die Installation vor Ort übernimmt ein Loxone-Elektropartner.

Strasser Steine

Naturstein, schön und smart Wie kein anderes Material führt Naturstein seinen Betrachtern seine wunderbare Entstehungsgeschichte vor Augen. Aus Steinbrüchen herausgeschlagen, wird die Millionen Jahre alte Vergangenheit des Steins ans Licht geholt. Die Spezialisten des Strasser-Natursteinwerks fertigen aus diesen Rohmaterial, individuelle Juwelen mit Schliff. Die angenehme Haptik von Naturstein kommt der jüngsten Innovation des Verarbeiters zugute. Angeregt vom österreichischen Smart Home Spezialisten Loxone entstand exklusiv für Strasser ein „smarter“ Stein. Durch Berührung des Natursteines oder auch der Keramikarbeitsplatte an den eingravierten Stellen, Touch Stone genannt, lässt sich die Steuerung von Licht, Be-

schattung, Musik etc., aktivieren. Ermöglicht wird das durch die unter der Arbeitsplatte befindliche Loxone Smart Home-Steuerung in Verbindung mit dem Loxone Miniserver Go. „Supreme“ ist der Name einer besonderen Stein Produktline entdeckt von den Strasser Stein-Scouts. Ihre Namen sprechen für sich: Black Canyon und White Mistral. Gleich Lava-Strömen bahnen sich wilde Strukturen ihren Weg durch das Oberflächenbild von Black Canyon. Der dunkle, kräftige Naturstein harmoniert ganz besonders mit allen Fronten in Holzoptik. Hell und zart wie die Eisdecke über einem Natursee schmeichelt White Mistral Fronten aus Holz oder Lack gleichermaßen. www.strasser-steine.de  ANZEIGE

Miele. Für das, was wir besonders lieben. Die neue grifflose Designlinie ArtLine. Geben Sie Ihre Vorstellung von Perfektion in die besten Hände. Vertrauen Sie auf Miele ArtLine Einbaugeräte. Und Ihre Premiumküche wird zu einem Designstück ganz ohne Griffe dank Touch2Open und SoftOpen Technologie – für höchste ästhetische Ansprüche.

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küche + architektur | 21


INTERNATIONAL FAIRS | LivingKitchen

Edwin Scheer, Vertriebsgeschäftsführung Brigitte Küchen und Katrin Bonhaus, Assistentin der Geschäftsleitung und Enkelin von Firmeninhaber Rolf Frickemeier: „Die durchweg positive Resonanz auf der Living

Brigitte Küchen

Zukunft mit Herkunft Ein goldenes „B“ auf schwarzem Grund markiert den neuen Firmenauftritt von Brigitte Küchen, dem Traditionshersteller aus Hiddenhausen. Der Name des Firmeninhabers „Frickemeier“ in schlichten weißen Lettern gehalten, verweist auf die Herkunft des traditionellen Familienunternehmens. Ein modernes Corporate Design, das sich natürlich auch auf der neuen Website des Unternehmens widerspiegelt. Inszeniert in den Themenwelten Pure Emotion, Global Spirit und Fascination präsentierte das hochmotivierte Team des Unternehmens den Messebesuchern inspirierende Küchenplanungen im Trend der Zeit. Gleichzeitig nutzte das Unternehmen die internationale Plattform der LivingKitchen dazu, Kunden und Interessenten auf das neue 13er Raster einzustimmen, mit dem die Produkte des Herstellers ab Mai 2017 produziert werden sollen. „Der Markt hat uns klar die Aufgabe gestellt, dass eine Umstellung unserer Korpusgeometrien notwendig ist“, unterstreicht die Geschäftsführung die Produktoptimierung. Dabei untergliedert das Unternehmen sein

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Kitchen sowie den Tagen danach haben uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wir freuen uns umso mehr auf die Zukunft.“

Sortiment in die Bereiche „Base“ mit einer Unterschrankhöhe von 715 mm, „Ergo“ mit einer Unterschrankhöhe von 780 mm und das grifflose Segment „Pure“ mit einer Unterschrankhöhe von ebenfalls 780 mm. Durch diesen Schritt sieht sich Brigitte Küchen für den Wettbewerb noch besser gerüstete. Zudem vereinfacht die Einführung des Rasters die Planbarkeit der Küchen und erleichtert die Umsetzung von Küchen mit gerader Linienführung. Sowohl die modernere Darstellung des Unternehmens als auch das 13er Raster sollen mit dazu beitragen, stärker als bisher im Küchenfachhandel Fuß zu fassen und den Exportanteil von Brigitte Küchen von bis dato 20 Prozent zu erhöhen. Dem Motto „Business is made by people“ entsprechend, verstärkt das Unternehmens auch sein Außendienstteam. Desweiteren seien die internen Prozesse zwecks einer kundenorientierten Auftragsabwicklung bereits optimiert, die notwendigen Invstitionen in die IT bereits aus eigenen Mitteln getätigt. www.brigitte-kuechen.de 


NEU: DIE EINBAU-INNOVATION! LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

Berbel

Erfolgsmodell zeitgemäß modifiziert Während der LivingKitchen zeigte Berbel unter anderem zeitgemäße Anpassungen der mehrfach prämierten Skyline Edge. So lassen sich mit dem werkseitig bei Bestellung der Haube eingebauten KNX-RF Modul ab März 2017 die Skyline Modelle in die Hausautomatisation einbinden und die Steuerung der Lüfterstufen, Effekt- und Kochfeldbeleuchtung, Antrieb (hoch/ runter) oder EcoSwitch ansteuern. Unverändert sind die technischen Details wie das patentierte berbel Prinzip mit bis zu 97 % Fettabscheidung, die Liftfunktion (bis zu 1.200 mm) in Kombination mit der JetStream-Technologie. Mit Skyline Edge Individual besteht ab März 2017 die Möglichkeit, die Frontblenden der Haube in Material und Farbe der Gestaltung der Küchenfronten oder des Wohnumfelds anzupassen: ob Holz, Glas, Keramik, Edelstahl oder Varianten aus dem Arbeitsplattenbereich. Für die exakte Planung der Skyline Edge Individual wird es auf www.berbel.de einen eigenen Konfigurator geben. Je nach Materialwahl informiert er über die erforderlichen Maße und Materialstärken und gibt Montagehinweise. Für die Endfertigung liefert berbel direkt an den Küchenfachhandel den Haubenkörper mit einem speziell entwickelten und flexibel einstellbaren Trägersystem zur einfachen Montage der Fronten. Ab Mai 2017 ist das komfortable AutoRun Modul für die Modelle SK/SKE/SKE-L/SKE-S/SKE-I lieferbar. Es erkennt, wenn das Kochfeld angeschaltet wird und startet die Dunstabzugshaube über eine Bluetoothverbindung. Während des Kochvorganges wird die Haube wie gewohnt über das Bedienfeld gesteuert. Das AutoRun Modul wird zwischen Starkstromanschluss und Kochfeld angeschlossen und kann mit allen strombetriebenen Kochfeldern herstellerunabhängig kombiniert werden. www.berbel.de

PULLBOY

SOFT COMFORT Erhältlich in 2 Varianten für jeweils 3 verschiedene Schrankbreiten (45, 50 und 60er): VARIANTE 1 Mit einfach aufgelegtem Deckel. VARIANTE 2 Mit Deckel-Ablage-System als Auszugsvariante. Bei diesem System wird der bereits vorhandene Deckel für die Auszugsvariante genutzt. So spart man Montagezeit und unnütze doppelte Deckel-/Ablagemontagen. Durch die mitgelieferte Antirutschmatte ist der Deckel als Universal-Ablage bestens geeignet. PULLBOY SOFT COMFORT - Die Vorteile: • Rahmentiefe: nur 330mm (Schienen 435mm) • Vollauszugschienen „Quadro V6“ mit Selbsteinzug + Dämpfer inkl. Auszugssicherung • Metall-Einbauschablone für einfache Montage • Problemlose, nachträgliche Justierung dank 3D-Verstellung Neugierig? Hier geht’s zum Montagefilm:

Thorsten Lager, Berbel Marketingleiter, mit Skyline Edge Individual

M. Westermann & Co. GmbH küche + architektur | 23 Bahnhofstr. 205 · D-59759 Arnsberg · Tel. +49 (0) 2932 476-0 www.wesco-kuechentechnik.de · www.wesco-aluments.de


INTERNATIONAL FAIRS | LivingKitchen

Sachsenküchen

Flexibles Rack setzt neue Maßstäbe Als besonderes Highlight präsentierte Sachsenküchen den Prototyp des innovativen Regalsystems tRACK(S), das der Hersteller gemeinsam mit Kesseböhmer entwickelt hat. Die hier gezeigte Inszenierung verbindet moderne Küchenplanung und offene Wohnraumelemente zu einer ganzheitlichen Raumgestaltung in www.sachsenkuechen.de eigenständigem Design. 

Cosentino

Individuell und vielseitig Ob „Natural Kitchen“, H2O„Industrial Kitchen“, die neuen Farbtöne der Kollektionen „Silestone® Eternal“ und „Dekton® XGloss Natural“ sowie die Farben „Iconic White“ und „Iconic Black“ fügen sich in jeden Küchenstil harmonisch ein. Dabei verdeutlichen die unterschiedlichen abgebildeten Anwendungsbereiche, dass modernes Küchendesign mit Silestone® und Dekton® durchaus über die Arbeitsplatte hinausgehenden kann – bis zu den Spülen aus der „Integrity®“-Serie, Wandverkleidungen und Böden. Der Wunsch der Menschen nach Individualität hat für das Entwicklungsteam von Cosentino erste Prioritätt, deshalb unterstützt es seine strategischen Partner bei der Realisierung dieser Thematik. Ein Beispielt dafür ist das „Elite“-Programm, das speziell für den Küchenfachhandel etabliert wurde. Die Kollektion „Dekton® XGloss Naural“ ergänzt ab sofort die im Frühjahr 2016 erstmals lancierte Hochglanzserie „Dekton® XGloss“. Als Hommage an Natur- und Edelsteine zeichnen sich die drei neuen Farben Glacier, Fiord und Tundra durch authentische, zarte Maserungen sowie den für Dekton® XGloss typischen Kristalleffekt aus. Dank spezieller Nanotechnologie ist es gelungen, der ultrakompakten Oberfläche ein spiegelglattes Finish zu geben. Zudem verfügt die neue Serie über die bewährten Dekton®-Eigenschaften und eine besondere Fleckenresistenz.

Die Farbreihe „Silestone® Eternal“ ist eine Hommage an exotische Marmor-Arten. Die sechs neuen, an den traditionsreichen Naturstein angelehnten Nuancen sind mit einem außergewöhnlichen Glanzeffekt sowie einer besonderen Farbwirkung versehen. Die vielfältigen und dabei sehr natürlich erscheinenden Maserungen durchdringen das gesamte Plattenvolumen und sind somit auch an den Schnittbereichen und Kanten zu sehen. Mit seiner neuen, strahlendweißen Silestone®-Nuance bringt Cosentino Oberflächen auf nie dagewesene Weise zum Strahlen: „Iconic White“ steht für reinstes Weiß und einzigartigen Glanz. Auf der anderen Seite steht dagegen „Iconic Black“ – der tiefschwarze Silestone®-Ton strahlt klassische Eleganz aus. Neben einem spektakulären Glanz und einer intensiveren Farbwirkung zeichnen sich die mit der „N-Boost“-Technologie hergestellten Farben durch eine vereinfachte Instandhaltung und Reinigung aus. Und, dank der Verschmelzung auf Molekülebene, nutzt sich die Oberfläche in keinster Weise ab. Das neuartige Behandlungsverfahren „N-Boost“, wird bis dato sowohl bei der Silestone®-Serie „Eternal“ als auch bei den ­besonders intensiven Farbnuancen „Iconic White“ und „Iconic Black“ eingesetzt und ist eine von Cosentino patentierte Ent­ www.cosentino.com wicklung. 

„Iconic White“ steht

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für reinstes Weiß und

Eternal

einzigartigen Glanz.

Marquina


„Wir sind sowohl mit der Resonanz aus Deutschland als auch aus den für uns sehr wichtigen Export­ regionen gut zufrieden“, betont das sympathische Geschäftsführer-Duo Heinz-Jürgen Meyer und Andreas Wagner. „Wir hatten Besuch aus England,

LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

Mediterraner Flair für ihre Küche.

Spanien, Italien, Skandinavien, Benelux, dem mittleren Osten und natürlich auch aus Asien, wenngleich diese auch schon einmal als „Sehfahrer“ mit Kamera zu erkennen waren“, lacht Andreas Wagner. Und last but nut least war die Rotpunkt-Crew auch mit den Publikumstagen gut zufrieden und betont: „Hier haben wir interessante Gespräche mit Kunden geführt, die sich über den „centre of life“ informiert haben.“

Rotpunkt Küchen

Mut zahlt sich aus „Den Gesamtverlauf der Messe können wir als sehr positiv resümieren. Wir konnten zahlreiche neue Kontakte knüpfen und sind jetzt schon mitten im Nachmessegeschäft“, berichtete Rotpunkt-Küchen-Geschäftsführer Andreas Wagner knapp eine Woche nach der LivingKitchen und befindet sich zu diesem Zeitpunkt bereits on the road um einige Interessenten zu besuchen, und sie en detail von den Alleinstellungsmerkmalen des Traditionsunternehmens zu überzeugen. Dazu gehören die innen und außen dekorgleichen Korpusse ebenso wie das produkt- und marketingtechnisch ausgefeilte Konzept der „Greenline“-Küche, dessen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsfaktor bei Kunden und Interessenten des Unternehmens auf regen Zuspruch stößt. 80 Prozent seines Sortiments kann der Bünder Küchenmöbelhersteller mit den PEFC-zertifizierten BioBoard-Platten, deren Holzanteil durch den Einsatz von Mais und weiteren schnell nachwachsenden Einjahrespflanzen um 37 Prozent geringer ist als bei üblichen Spanplatten und die zudem um 30 Prozent leichter sind, umsetzen. Zudem kann Rotpunkt Küchen mit 91 cm Höhe eine weitere Korpushöhe aufweisen, die gerade für große Menschen einen deutlichen ergonomischen Zusatznutzen bietet. Auf besonderen Zuspruch stieß auf der LivingKitchen die Rotpunkt-eigene Interpretation des industrial style. Neben dem weißen grifflosen Exponat, setzte diese Küche mit ihrem individuellen, besonderen Charakter einen ganz besonderen Akzent, der, da sind sich Heinz-Jürgen Meyer und Andreas Wagner völlig sicher, mit dazu beigetragen hat, sich mit dem Traditionshersteller aus Bünde/Ahlen näher auseinanderwww.rotpunktkuechen.de zusetzen. 

PORTOFINO-KOCHZENTREN CPF9 UND DEKOR-WANDHAUBEN KPF9

Induktionskochfeld, Pyrolyse, Multifunktionsbackofen, 10 Beheizungsarten, Turbo -/Dreifach - Heissluft, Soft Close, 20 Automatikprogramme, LCD-Display, u.v.m. (auch mit Gaskochfeld erhältlich)

Mehr Informationen zur gesamten PORTOFINO Design-Linie erhalten Sie bei Ihrem SMEG Verkaufsbeauftragten oder unter:

www.smeg.de

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INTERNATIONAL FAIRS | LivingKitchen

Geschäftsführender Gesellschafter

Allmilmö

Markante Akzente „Konsequent grifflos“, so präsentierte sich der Premium-Markenküchenhersteller und German brand award winner „Excellence in Branding 2016“ allmilmö auf der LivingKitchen in Köln und stellte dabei sein unverwechselbares Markenprofil erneut unter Beweis. Mit schlichter Eleganz und perfekter Harmonie überzeugt das Modell „Phoenix Surface“. Die innovative, matt-schwarze Oberfläche, ein Produkt der La Cour-Gruppe, überzeugt durch ihr edles Finish und ihre schmeichelnde Haptik. Dabei bleibt sie absolut frei von Fingerabdrücken und somit jeglicher Patina. Materialität und hochwertige Verarbeitung der jeweils 13 mm starken Wangen, Arbeitsplatte und Fronten bestimmen das Bild und den hohen innenarchitektonischen Anspruch von Phoenix. Mit den vier Architektenfarben schwarz, weiß, greige und grau fügt sich das Modell in jeden Raum harmonisch ein und eignet sich zudem für die Umsetzung fließender Übergänge in den Wohnbereich. Grau in vielen abgestuften Nuancen bietet hervorragende Kombinationsmöglichkeiten, ob mit effektvollen Wandfarben oder ausdrucksstarken, farbigen LED-Beleuchtungen. So inszeniert, überraschte das Modell Senza hellgrau kontrastreich kombiniert bei Nischenrückwandverkleidung und Arbeitsplatte mit Naturstein Granit Nero Assoluto mit trance Oberfläche. Leichtigkeit vermittelte die schwebende Unterschrankzeile mit Spülzentrum. Die Thekenplatte begeistert in Naturholz Asteiche. Innen perfektioniert und harmonisch abgestimmt wird die Küche mit der Korpus Innenausstattung sowie der a-Box im Farbton hellgrau. Die überzeugende Solitärkonzeption bespielt mit höchster, handwerklicher Furnierkunst Kochen – Essen – Wohnen. Dabei bilden die einzigartige, rillenstrukturierte Hochglanz-Lackfront Fineline kristallweiß in ihrer feinen, handwerklichen Perfektion und das imposante Makassar-Furnier mit seinem durchlaufenden horizontalen Maserungsverlauf eine spannend Symbiose. Während Unterschränke, Hoch- und Hängeschränke in Fineline kristallweiß eine Einheit bilden, überzeugen die zum Wohnbereich gewandten Unterschrankfronten der Insel in Makassar-Furnier. Die Innenausstattung, Küchen-Korpusse und die a-Box begeistern zudem dekorgleich in Black-Line Metallschwarz.

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Johannes La Cour und allmilmö-Geschäftsführer Frank Neßler in der viel beachteten „Phoenix“

Ein Blick hinter die beiden Pockettürenanlagen lohnt: Hier findet sich die „Vinotheque privé“ realisiert mit hochwertigen Weinklimaschränken. In den Regalen darüber ist Platz für passende Weingläser, Korkenzieher und Co. Die Solitärhochschränke verfügen über ein hochglanzlackiertes Inneres und sind mit der a-Box in Makassarfurnier passend zur Front ausgestattet. Stilvoll abgerundet wurde das eindrucksvolle Ensemble mit einem großzügigen Esstisch, farblich abgestimmt im Edelfurnier Makassar und opulent ausgestattet mit gepolsterten Stühlen. Die Komplettinszenierung dieser Küche fand im Übrigen direkt nach der Messe ein neues Zuhause. Akzente setzen, Materialien mischen und alles in Farbharmonie vereinen: Das gelingt allmilmö in der beeindruckenden Kombination der Hochglanzlackfront Contura weiß mit Natura Eiche furniert Flanell Inox, deren Oberfläche eine horizontal durchlaufende Maserung mit einzigartigem Metallic-Look vereint. Summa summarum, ein gelungener Auftritt, der das Know-how und die Werte der Traditionsmarke glaubwürdig nach außen trug. www.allmilmoe.com 


LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

Systemceram

Mit Liebe zum Detail Zur LivingKitchen überraschten die Feinsteinzeugspezialisten von Systemceram ihre Besucher mit der exklusiven neuen versenkbaren Premium-Excenterbetätigung. Dafür wurde eine im Elek­tro­gerätebereich seit Jahrzehnten bewährte Technik für den speziellen Einsatz an der Spüle modifiziert und weiterentwickelt. Die dazu erforderliche Investition in eigene Werkzeuge hat systemceram getätigt, die Produktion erfolgt in Lizenz. Der neue Excenter funktioniert mit allen marktüblichen Ablaufgarnituren und ist einfach und schnell auch nachträglich zu montieren. Ein leichter Fingerdruck auf den versenkten Knopf lässt ihn ausfahren. Auch mit nassen Händen lässt sich sein geriffelter Körper zum Öffnen oder Schließen des Ablaufs gut greifen und drehen. Mit leichtem Fingerdruck wieder versenkt, bildet er eine ebene Fläche auf dem Spülenrand oder der Arbeitsfläche. Eine Dichtung sorgt dafür, dass kein Wasser eindringen kann. Zum Reinigen lässt der Drehknopf sich zudem leicht herausnehmen. Systemceram liefert ­seine Spülen weiterhin mit dem gelabelten Excenterknopf aus, die neue Excenterbetätigung aus mattem Edelstahl kann gegen Aufpreis bestellt werden. Auch separat oder als 10er-Set für den nachträglichen Einbau in vorhandenen Spülen in der Ausstellung oder beim Kunden. Die Montage erfordert nur wenige Handgriffe. Der versenkbare Drehknopf wird durch die Bohrung in der Spüle – wahlweise auch in der Arbeitsplatte – gesteckt und von unten werkzeuglos verschraubt. Dann muss nur noch der Baudenzug mit der kleinen Kugel von unten in eine entsprechende Öffnung in der Excenterbedienung eingehängt und fixiert werden. Mit einem Anstieg des Gesamtumsatzes um 3 % auf 32,6 Mio. Euro blickt Systemceram auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Der Küchen- und Badbereich war hieran mit einem jeweils zweistelligen Umsatzplus beteiligt. Unter Berücksichtigung des bereits vorliegenden Auftragseingang im Bereich KeraDomo-Küchen­keramik, ergebe sich sogar ein noch größeres Wachstum, so der geschäftsführende Gesellschafter Gerhard Göbel. Hier werde erneut deutlich, dass Küchen heute früher geplant werden und sich der Liefertermin dadurch in die Zukunft verschiebe. Die KeraLab-Laborkeramik verzeichnete nach einem hohen 25%igen

„Die hohe Kundenorientierung und die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Küchenfachhandel, unterstützt durch die im Werk Siershahn erfolgreich durchgeführten Schulungen von rund 400 Handelspartnern, haben auch in 2016 entscheidend zum Erfolg des Unternehmens beigetragen.“ In einer bundesweiten Umfrage im Rahmen des Leistungsspiegels „Küchen 2016/2017“, Inside-Verlag, beurteilte der Küchenfachhandel Hersteller in einem Leistungsspiegel in 11 Kriterien: Systemceram erhielt, ebenso wie Ballerina-Küchen, eine Gesamtbewertung, die den ersten Platz sicherte! Heidrun Brinkmeyer und Gerhard Göbel freuten sich beide über diese Auszeichnung.

Plus im Vorjahr in 2016 einen zweistelligen Umsatzrückgang. In 2015 konnten diverse Labor-Projekte im Ausland realisiert werden, die in dieser Größenordnung nur in größeren Zeitabständen relevant werden. Die ersten Aufträge für 2017 ließen bereits wieder eine positive Entwicklung erkennen. Für 2017 erwarte man bei Systemceram insgesamt ein 7-prozentiges Umsatzplus und www.systemceram.de einen Gesamtumsatz von 35 Mio. Euro.

Für neue Möglichkeiten der Gestaltung im 50er-Einbaumaß wurde die erfolgreiche, mit dem reddot design award ausgezeichnete Genea 100 jetzt um die Genea 87 und die flächenbündig einbaufähige Genea 87 F ergänzt. Hier mit der neuen, versenkbaren Excenterbetätigung und farblich abgestimmter Armatur Bingo Star. Sie ist in sechs Bicolor-Varianten passend zu allen Design-Spülenfarben erhältlich.

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INTERNATIONAL FAIRS | LivingKitchen Pate für Das Konzept von K-Lab standen die großen Arbeitsbänke der amerikanischen Werkstätten der 40er Jahre. Ein charakteristisches Element dieses neuen Küchenmodells ist die Rahmenfront mit integriertem Griff für die Unterschränke der diversen Kombinationen.

Ernestomeda

Kommunikation auf höchstem Niveau Ernestomeda gehört zu den führenden Herstellern exklusiver Designerküchen der gehobenen Kategorie und ließ es sich nicht nehmen, seine aktuellen Kreationen K-Lab und die Neuinterpretation der Icon auch auf der LivingKitchen 2017 zu präsentieren. Beide Projekte stammen vom italienischen Architekten Giuseppe Bavuso, mit dem Ernestomeda schon seit 2012 erfolgreich zusammenarbeitet. Das Konzept von K-Lab ist für eine junge bzw. jung gebliebene Zielgruppe gedacht. Pate für das Projekt standen die großen Arbeitsbänke der amerikanischen Werkstätten der 40er Jahre. So spielt auch K-Lab das Spiel mit offenen und geschlossenen Schränken. Ein charakteristisches Element dieses neuen Kü-

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chenmodells ist die Rahmenfront mit integriertem Griff für die Unterschränke der diversen Kombinationen. K-Lab bietet modulare, offene Systeme für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Ein Beispiel dafür bildet der offene Unterschrank K-System, der sowohl mit ausziehbaren Einlegeböden und Laden ausgestattet werden kann, oder alternativ mit fest eingebautem Zubehör wie einem Massivholzboden oder einer Fußstütze aus Stahlrohr. Zudem kann die Konstruktion um fixe oder ausziehbare Halbinseln ergänzt werden. Dasselbe System gibt es für den Hochschrank, in den die Backöfen eingebaut werden können, den Oberschrank und das K-System zur Deckenmontage mit einer abgehängten Inselhaube mit praktischen Glasablagen. Die meisten Elemente können mit dem Beleuchtungssystem LED Line ausgestattet werden. Die Struktur des neuen Tisches K-Table ist wie der offene Unterschrank von K-System aufgebaut und kann in den neuen Finishs Metallix oder den neuen Lackfarben in Metalloptik individualisiert werden. Die auf der Messe präsentierte Version des Tisches verfügte über eine Massivholzplatte in Eiche Vintage Deluxe, kann aber auch in allen Materialien der umfangreichen Palette der Ernestomeda-Arbeitsplatten realisiert werden. Der Monoblock mit Kochfeld und Spüle Dual präsentierte sich mit einem in diversen Einbautypen zur Auswahl stehenden Kochfeld mit Frontbedienung und einer Spüle aus demselben Material wie die Arbeitsplatte. K-Lab bietet auch ein Nischenorganisationssystem für Zubehör als praktische Ergänzung zum Ablagebordsystem, mit Gläserablage, Gewürzset und Messerblock. Komplettiert wird das Design durch elegante wandmontierte oder bodenstehende Vitrinen. www.valcucine.com/de 


LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

Naturholz, Glas und Metall verbinden sich bei linee „Black Line“ harmonisch zu moderner Wohnlichkeit, die aufgrund der Typenvielfalt und Ausstattungsvarianten sehr individuell gestaltet werden kann – ob als klassische Küchenzeile oder mit Kochinsel als großzügige Familienküche und Treffpunkt des Hauses.

Team 7

Moderne Wohnlichkeit Auch in diesem Jahr konnte sich der innovative NaturholzmöbelHersteller über das rege Interesse von Fachpublikum und Endverbrauchern freuen. Für Furore sorgte die linee Küche „Black Line”. Sie verkörpert die perfekte Symbiose aus ansprechendem, harmo­nischem Naturholz, kraftvollem Farbglas und ausdrucksstarkem Metall. Die Griffprofile, Edelstahl-Sockelblenden, Arbeitsplatten und auch Farbglaswangen in mattem Schwarz vermitteln kühle Eleganz. Offene Gestaltungselemente aus Holz und die komplett in massivem Holz gefertigten Korpusse stehen für Sinnlichkeit und Qualität. Als konsequent puristische Naturholzküche bietet sich linee „Black Line“ als Brückenschlag zum Wohnbereich an. Die großen Glasflächen an Front und Seiten der Korpusse und die Metallele-

mente verleihen dem ohnehin sehr geradlinigen Design einen zurückhaltenden Charakter. Durch geschlossene Elemente, die mit Rauchglastüren an Vitrinen aus dem Wohnprogramm erinnern, oder offene, die das Flächenbild auflockern. Variabel in Format und Einteilung sind sie ein wiederkehrendes Motiv über die gesamte Einrichtung und beziehen sowohl Küche als auch Beimöbel ein. Gemeinsames Kennzeichen ist das seitlich sichtbare Hirnholz in den handwerklich ausgeführten Eckverbindungen. Für die Fronten fertigt das Unternehmen eigens besonders formstabile Dreischichtplatten. Zum neuen Look schlägt Team 7 weitere funktionale Ergänzungen vor: Einen Anbautisch mit Glaswange und der www.team7.at Barhocker ark mit Sitzschalen in Leder oder Stoff.  ANZEIGE

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INTERNATIONAL FAIRS | LivingKitchen

Valcucine

Pure Emotion „In Köln präsent zu sein, ist ein wichtiger Schritt für uns: Deutschland und Italien sind die zwei größten Küchenproduzenten weltweit und für uns führt der Weg zu exzellenter Qualität über den ständigen Austausch mit den wichtigsten Gesprächspartnern sowie echten Feinschmeckern“, unterstreicht Stefano Core, CEO von Valcucine. Wohlbefinden, Innovation und zeitlose Beständigkeit sind die wesentlichen Eckpfeiler der Valcucine-Philosophie. Jede Küche ist als der zentrale Lebensmittelpunkt konzipiert. Valcucine ist für seine edlen, außergewöhnlichen, designstarke und qualitativ hochwertigen Produkte seit Generationen bekannt. Mit nach wie vor ungebrochener Innovationskraft präsentierte sich Valcucine auf der LivingKitchen. Zu den Highlights gehörte vor allem das Modell Genius Loci, inspiriert von antiken Sekretären, bei denen die Schubkästen nicht auf den ersten Blick erkennbar waren. Bei Genius Loci dient der Schubkasten sowohl als funktionales Element als auch als Design prägendes Stilmittel der Küche und wird zu einem entscheidenden Detail, das perfekt mit der Reinheit von Formen und Materialien harmoniert und zu einem ausgesuchten und eleganten Ergebnis führt. Deshalb ist bei diesem Modell, das es als Insel- oder Wandlösung gibt, auch nicht auf den ersten Blick erkennbar, hinter welcher „Fas-

Bei Genius Loci dient der schmale Schubkasten unter der Arbeitsplatte sowohl als funktionales als auch als Design prägendes Element. 30 | küche + architektur

sade“ sich die Schubkästen verbergen: Sei es geschnitztes oder in Form von Intarsien verarbeitetes Holz, geschliffenes Glas oder Mosaik mit einzigartigen Steinen, wie dem Green-forest, oder auch die Hochwertigkeit der antiken Goldschmiedekunst des Mikromosaiks. Von Marmor-Einlegearbeiten bis zu Designs aus der italienischen Renaissance. Metalle, Kupfer, Messing und sogar das ewig währende Titan, dank innovativer Verarbeitungstechniken in wunderbaren Farben. Aber was wäre das Design ohne die Funktionalität modernster Technik? Diese Frage beantwortet Valcucine u.a. mit seiner Innovation V-Motion Kit. Das patentierte, automatisierte System steht für neue „intelligente“, motorisierte Öffnungs- und Schließsysteme, die mit einer einfachen Gestik in Gang gesetzt werden, also völlig ohne die Front zu berühren. Als revolutionär erweist sich auch das Air Logica System, die ergonomische Rückwand: Durch eine leichte Handbewegung öffnet sich gleichzeitig die Front, bewegt sich der Wasserhahn und schaltet sich die Rückwandbeleuchtung ein. Selbst die Lichtfarbe der illuminierten Rückwand lässt sich ganz einfach individuell verändern. Der Effekt der Cromotherapie trägt www.valcucine.com/de zum allgemeinen Wohlbefinden bei. 


LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

Vertriebsleiter Axel CardinaHl freut sich über den kontinuierlich wachsenden Erfolg von Express Küchen, dem jungen Wilden unter den Küchenmöbelherstellern. Das grifflose Programm Systemline wird sicherlich einiges dazu beitragen. Reduziert auf das Wesentliche und konsequent auf den Zeitgeist von heute ausgerichtet, bietet Systemline eine grifflose Variante in den Programmen Win, in Plan, Beton, Moon und Star. Die fünf Programme sind in allen Frontfarben als grifflose Variante mit sogenannten C- und L-Profilen lieferbar.

Express küchen

„Express“ yourself Acht Küchen präsentierten die Qualität und Positionierung des Küchenmöbelherstellers Express Küchen glaubwürdig und sorgten auch auf der diesjährigen LivingKitchen für regen Zuspruch der Fachbesucher und Konsumenten. Die leckeren Burger, die das Unternehmen seinen Gästen offerierte, „konnten gar nicht so schnell gebraten werden, wie sie aufgegessen wurden“, berichtete die Stand-Crew. Das gerade einmal 7 Jahre alte Unternehmen produziert aktuell die stattliche Anzahl von rund 90.000 Einbauküchen pro Jahr, die weit über die Grenzen hinaus ihren Absatz finden, Tendenz steigend. Mit zu diesem Erfolg beigetragen hat sicherlich auch das mit „System 15“ bezeichnete Raster, das die Küchenplanung deutlich vereinfacht: Höhen und Breiten bauen auf Schritten von 15 cm auf, ergänzt durch Zwischenmaße für flexible Lösungen. Gleichzeitig ergeben sich bei der Gestaltung immer eine klar strukturierte Linienführung sowie ein einheitliches und modernes Fugenbild. Zudem harmoniert das System 15 ausgezeichnet mit allen handelsüblichen Elektrogeräten, so dass deren Einbau ohne Probleme erfolgt. Express Küchen, so wird es Geschäftsführer Eckhard Wefing nicht müde zu betonen, überzeugt seit jeher mit einem klar ausgerichteten Sortiment, das ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und selbst im Einstiegssegment hohe Ansprüche an Qualität, Komfort und Design erfüllt. Das schlanke und marktgerechte Angebot besteht aktuell aus acht Programmen mit insgesamt 33 Frontvarianten. Hinzu kommen sieben Korpusdekore und 19 Arbeitsplattenvarianten. Die beiden bereits im September dieses Jahres während der Hausmesse zu Bestsellern avancierten Modelle Beton und Moon durften natürlich auch auf der LivingKitchen nicht fehlen. Beide Küchen bieten attraktive Optik- und angenehme Haptikvarianten. Das zeitlose Design der Beton trifft exakt den aktuellen Markttrend. Der Erfolg der softmatten Oberflächen der Moon in den Farben Weiß und Graublau überzeugte das Express-Küchen Entwicklungsteam davon, das Programm zur LivingKitchen kurzfristig um den Farbton Anthrazit zu erweitern.

Reduziert auf das Wesentliche und konsequent auf den Zeitgeist ausgerichtet, bietet Systemline eine grifflose Variante in den Programmen Win, Plan, Beton, Moon und Star. Die fünf Programme sind in allen Frontfarben als grifflose Variante mit sogenannten C- und L-Profilen lieferbar. Es ergeben sich zusätzliche Planungsmöglichkeiten in Form von 3 horizontal angeordneten Griffspuren im Bereich der Unterschränke, der Highboards mit einer Korpushöhe von 1500 mm und in den Seitenschrankhöhen 1950 und 2100 mm. Ergänzt wird das Artikelspektrum mit Oberschränken in den Höhen 300, 600, 750 und 900 mm, die mit einer in den Unterboden dezent eingebrachten Griffleiste ausgestattet sind. Außerdem ist eine Variante mit senkrechten Griffspuren im Bereich aller Highboard- und Seitenschrankhöhen lieferbar, sodass mit Systemline gestalterische und planerische Wünsche perfekt umgesetzt werden können. Systemline bedeutet gleichzeitig aber auch eine neue Korpusausstattung. So wird das grifflos definierte Artikelspektrum mit einem neuen Zargensystem von Hettich, welches standardmäßig über eine moderne Vollauszug- und Dämpfungstechnologie verfügt, ausgestattet. Besteckeinsätze, Antirutschmatten und eine Innenorga­ nisation runden das neue Lieferspektrum ab. www.express-kuechen.de Das erfolgreiche Lacklaminat-Hochglanzprogramm Star wurde um den Farbton Dunkelblau erweitert.

küche + architektur | 31


Architektur + Trend | Küchen

Blanco hält Innovationskurs Der Küchentechnikspezialist Blanco punktete auch auf der Living Kitchen mit seinen designstarken, funktionalen Produkten. Für Furore sorgten dabei u. a. auch Produktlinien wie Etagon oder Pleon, ebenso wie Blancos Interpretation der Quadratur des Kreises, umgesetzt in Form des Modells Artago. Nicht zu vergessen neue formschöne, hochwertigen Armtaturen sowie das funktionale Abfalltrennungsystem für Spülenunterschränke mit Schublade.

D

en Trend zu Einzelbecken ohne Tropffläche inszenierte der Hersteller auch hier in Perfektion und führte dem interantionalen Publikum seine Materialkompetenz vor Augen. Ob Edehlstahl-, Granit- oder Keramikspülen im Zusammenspiel mit durchdachtem Zubehör: für jede Küche und jeden Geschmack eine prak­tische Vorbereitungs- und Abspülzone. Das gilt natürlich auch für innovative High-End Beckenkonzept Etagon. Die besondere Raffinesse der Etagenbecken sind zwei hochwertige, speziell für Etagon entwickelte Edelstahl-Schienen. Sie passen perfekt auf die im Becken integrierten Stufen und schaffen bei Bedarf eine weitere Arbeitsebene. Für dieses überragende Konzept wurde Etagon jetzt beim Iconic Awards 2017: Interior Innovation mit dem „Best of Best“ prämiert. Viel Planungsfreiheit und hohe Flexibilität bietet die neue Premium Becken-Linie Blanco Pleon aus Silgranit PuraDur. Mit ihrem geradlinigen Design, markanten Eck- und Bodenradien sowie großzügigen Flächen überzeugt sie in allen zehn Farben der CombiColours Palette. Die drei zur Verfügung stehenden Modelle zeichnen sich alle durch ein mit einer Beckentiefe von 220 Millimetern besonders geräumiges Becken aus. Der nur 10 cm hohe Mittelsteg verbindet Haupt- und Nebenbecken. Somit entstehen drei Funktionsbereiche, die je nach Bedarf separat genutzt werden können: ein bis zur Steghöhe befülltes Haupt- oder Nebenbecken sowie ein bis zum Überlauf befülltes XLBecken. Die Quadratur des Kreises Kreis und Quadrat. Bei der neuen Highend-Linie Blanco Artago aus Silgranit PuraDur sind die beiden geometrischen Grundformen zentrale Gestaltungselemente. Das innovative Rundbecken mit quadratischer Außenkontur fasziniert mit einem auf Kontraste angelegten, extravaganten Design und setzt spannende Akzente in zeitgemäßen Küchen. Gleich zwei Modelle feierten auf der internationalen LivingKitchen ihre Weltpremiere: Blanco Artago 6 IF/A SteelFrame und Blanco Artago 6.

doppelt so hart wie herkömmlicher Edelstahl: Durinox der Hightech-Manufaktur Blanco SteelArt 32 | küche + architektur


Küchen | Architektur + Trend

Etwas zurückhaltender Interpretiert wurde das Ganze in Form des Modells Blanco Artago 6 ganz in Silgranit PuraDur. So setzt sich das Becken hier durch einen feinen Wellenkamm dezent vom quadratischen Rahmen Eine der prägnantesten Inszenierungen von Gegensätzen hinsichtlich Form, Farbe

ab. In allen zehn CombiColours-­Farben lassen

und Material ist Blanco Artago 6 IF/A SteelFrame. Das innovative Highend-Rundbecken aus

sich somit markante Kontraste oder harmo­

Silgranit PuraDur mit quadratischer Außenkontur aus gebürstetem Edelstahl setzt markante

nische Ton-in-Ton-Konzepte in der Wohnwelt

Akzente in modernen Interieurs.

Küche realisieren.

Eine der prägnantesten Inszenierungen von Gegensätzen hinsichtlich Form, Farbe und Material ist Blanco Artago 6 IF/A SteelFrame. Das innovative Highend-Rundbecken aus Silgranit PuraDur mit quadratischer Außenkontur aus gebürstetem Edelstahl setzt markante Akzente in modernen Interieurs. Ganz in Silgranit PuraDur gefertigt interpretiert Blanco Artago 6 die Synthese von Kreis und Quadrat etwas zurückhaltender: So setzt sich das Becken hier durch einen feinen Wellenkamm dezent vom quadratischen Rahmen ab. In allen zehn CombiColours-Farben lassen sich somit betonte Kontraste oder harmonische Ton-in-Ton-Konzepte in der Wohnwelt Küche realisieren. Extrem hart, puristisch, elegant Mit der Markteinführung von Edelstahl-Küchenarbeitsplatten in Durinox vor wenigen Jahren gelang der Hightech-Manufaktur Blanco SteelArt ein Quantensprung. Die Materialinnovation fasziniert mit einer noch nie dagewesenen, extravaganten Optik und hervorragenden Gebrauchseigenschaften. Denn Durinox zeichnet sich durch eine extreme Widerstandsfähigkeit gegenüber Kratzern aus und ist mehr als doppelt so hart wie herkömmlicher Edelstahl. Weiteres charakteristisches Merkmal ist die samt-matte, homogene Oberflächen-Optik. Vor kurzem wurde das SteelArtProgramm um vier Zerox Einzelbecken für den Unterbau ergänzt. Passend für den 40 cm, 45 cm, 60 cm und 80 cm breiten Unterschrank erweitern sie das Spektrum der Planungsmöglichkeiten. Smart und elegant Smart und elegant – so präsentiert sich das innovative Ablaufsystem InFino für Premium- und Highend-Spülen. Gesteuert wird der modern gestaltete, nahezu bündig in den Beckenboden integrierte Ablauf mit einer intu-

itiven Drehbewegung – auf Wunsch nun auch per Fernbedienung. Das Nonplusultra in Design, Komfort und Technik verkörpert Blanco ­SensorControl Blue. Ein sanftes Antippen der flachen, runden Bedienfläche genügt – schon öffnet und schließt sich InFino zuverlässig, ohne dass ins Spülwasser gegriffen werden muss. Visuelle Rückmeldung für den Nutzer ist ein dezentes blaues Licht­ signal am Sockel, das während des Berührens kurz aufleuchtet und bei geschlossenem Ablauf gedimmt ist. Edelstahl verbindet auf unnachahmliche Weise Hightech mit elegantem Design. DIe präzise elektronische Steuerung erfüllt dabei höchste Ansprüche und funktioniert unter allen Bedingungen im Küchenalltag: Wasser macht ihr nichts aus, und selbst mit Haushaltshandschuhen lässt sich SensorControl Blue bedienen. Der exakt ansprechende Touch-Sensor sowie das LED-Lichtsignal zeichnen sich dabei durch einen niedrigen Stromverbrauch aus. Klappbare Vor-Fenster-Armatur Als Marktführer in Deutschland für Küchenarmaturen hat Blanco auch zahlreiche, perfekt durchdachte Lösungen für den beliebten Fensterplatz der Spüle im Sortiment. Blanco Laressa-F erweitert

Auch in diesem Jahr ein gut besuchter Anlaufpunkt während der Messe in Köln: die Präsentation von Blanco. Marketingleiter Udo Heckelsberger registrierte das Interesse an den Neuentwicklungen und bestehenden Programmen hochzufrieden.

küche + architektur | 33


Architektur + Trend | Küchen

Stufe für Stufe ein Gewinn: Die neue Etagenbecken-Linie Blanco

In modernem Design und harmonischer Farbgebung steht Blanco

Etagon fasziniert mit drei Arbeitsebenen auf kompaktem Raum. Dafür

Flexon II in zehn Ausführungen zur Verfügung. Somit lassen sich

sorgen Stufen im Becken und durchdachtes Zubehör – allen voran zwei

Spülenunterschränke mit Auszug von 30 cm bis 90 cm Breite mit dem

speziell für Etagon entwickelte Edelstahl-Schienen. Abbildung:

hochwertigen und flexiblen Abfallsystem bestücken.

Edelstahl-Becken Blanco Etagon 500-IF/A.

mit besonders cleverem Bedienkonzept und moderner Optik die Reihe der Vorfenster-Armaturen: Bei Bedarf wird sie einfach nach vorne gedreht. Somit lässt sich im Handumdrehen ein Fenster öffnen, das hinter der Spüle liegt. Dank der optimalen Bauhöhe kann der komplette Auslauf in moderner L-Form sekundenschnell in das Becken abgesenkt werden oder, seitlich gedreht, auf der Tropffläche abgelegt werden. Da der Bedienhebel sich in eine horizontale Position bringen lässt, stört er beim Öffnen des Fensters nicht. In dieser Lage ist die Armatur nur noch 6,5 Zentimeter hoch. Der gedämpfte Klappvorgang und das spürbar sichere Einrasten am oberen und unteren Anschlag tragen zum Gebrauchskomfort bei. Mülltrennung leicht gemacht: Für das Sammeln und Vorsortieren von Abfällen empfiehlt sich der Unterschrank, idealerweise im Bereich der Spüle, wie Blanco mit seinem Flexon II beweist: Das neue Abfallsystem ist speziell für Spülenunterschränke mit Schublade konzipiert und bietet für alle gängigen Schrankbreiten von 30 bis 90 cm eine maßgeschneiderte Lösung. Mit seinem modernen Design und harmonischer Farbgebung in eleganten Anthrazit-Tönen integriert sich Flexon II in alle aktuellen Küchen-

welten. Noch dazu ist das neue Abfallsystem einfach und blitzschnell montiert – es wird lediglich ein Unterschrank mit Blende und Auszug benötigt. Flexon II besteht aus drei Teilen aus hochwertigem Kunststoff sowie eloxiertem Aluminium, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Basis des Systems ist der Rahmen, der als stabile Halterung für die unterschiedlich großen Abfalleimer dient. Er muss lediglich am Schubladenboden und am Auszug befestigt werden. Danach werden die beiden Schienen für die System-Abdeckung an den Unterschrankseiten fixiert, der Rahmen mit den Eimern bestückt – und schon ist Flexon II startklar. Zahlreiche Details bewähren sich im turbulenten Küchenalltag: Der Rahmen etwa ist mit einem Trichterrand ausgestattet, der sich nahezu fugenlos am oberen Eimerrand und dem bündig integrierten Eimergriff fortsetzt und somit verhindert, dass Abfall hängenbleibt. Der Eimer­griff liegt immer angenehm in der Hand. Gleich doppelt praktisch ist die System-Abdeckung für die 30er- bis 60er-Modelle. Aus Metall gefertigt lässt diese sich herausziehen und eignet sich auch als Ablage für Utensilien. Das neue Abfallsystem steht in zehn Ausführungen zur Verfügung. Verschiedene Eimergrößen von 6 bis 30 Litern Volumen erfüllen www.blanco-germany.com/de individuelle Anforderungen mit Bravour. 

Clever: Ein Griff genügt, und Blanco Laressa-F macht den Weg frei zum Fenster. In dieser Position ist die Armatur nur noch 6,5 Zentimeter hoch. 34 | küche + architektur


LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

Nobilia

So vielseitig kann Küche sein Der rot pulsierende Kubus, Symbol des prosperiernden Küchenmöbelherstellers aus Verl in der Halle 5.2 der LivingKitchen lockte das Publikum von allen Seiten an. Und es wurde nicht enttäuscht. Die 14 auf 800 Quadratmetern Präsentationsfläche inszenierten Planungen spiegelten sowohl aktuelle Trends als auch die Vielfalt und Kompetenz von Nobilia wider. Besonders beeindruckend inszeniert zeigte sich die Lacklaminatfront Touch mit ihrer außergewöhnlichen softmatten Haptik in Schwarz mit Ferro-bronzefarbenen Absetzungen. Küchen mit den Rahmenfronten Finesse, Sylt und Credo machten Landhaus-Look erlebbar, von sehr modern bis klassisch. Perfekt auf die Mitte des Marktes zugeschnitten, präsentierten sich Küchen mit den neuen Mattlack-Fronten Fashion in Alpinweiß und Seidengrau sowie als grifflose Inline in Alpinweiß. Das Thema Wohnlichkeit interpretierte Nobilia anhand authentischer Holzdekore: Structura in Eiche Halifax und Riva in Eiche San Remo. Einen spannenden Kontrapunkt dazu bildete eine FocusPlanung mit ultrahochglänzenden Lackfronten in Alpinweiß. Für Regalböden und Nischenverkleidungen bietet nobilia übrigens neue integrierte LED-Beleuchtungssysteme an. Ausgestattet mit Emotion Technologie sorgen sie für ein stimmungsvolles Ambiente www.nobilia.de in der Küche.

Aufmerksamkeit zogen jedoch auch Details wie das auf der Living­ Kitchen 2017 erstmals zu sehende Regalsystem SmartCube in schwarz eloxiert und Inox an. Die vielseitig einsetzbaren Regale sind ein Plus für individuelle Kücheninszenierungen und lassen sich in der Wandgestaltung oder im Unterschrank integrieren, sowohl innerhalb der Zeile wie auch als Inselvariante. Mit diesem neuen Gestaltungselement können Küchen noch offener und leichter geplant werden. Zudem lassen sich auch farblich noch weitere individuelle Akzente setzen, denn die Regalböden sind in insgesamt 25 unterschiedlichen Farben frei wählbar. Im Bild: Sonja Diermann, Marketingleitung Nobilia ANZEIGE

TipOpen – Perfekt für den Einbau in grifflose Küchen ■

Lagerung und Temperierung von Wein in der 45er Nische – mit optionaler Zubehörschublade auf 60er Nische erweiterbar TipOpen: Die Glastür öffnet sich durch leichtes Antippen von selbst SoftSystem schließt die Tür des Weinschranks automatisch Erhältlich mit einer Glasfront in coolem Weiß oder elegantem Schwarz

küche + architektur | 35 wein.liebherr.com

socialmedia.home.liebherr.com


technik + komfort | Geräte

Über das intuitive TFT-Touchdisplay der Serie 8 Kochfelder

Bosch – in Verbundenheit zum Endverbraucher Perfekte Ergebnisse durch überraschend einfache Lösungen

mit FlexInduction wird die integrierte Brat- und Koch­ sensorik mit präziser

„Unser Ansatz, die echten Bedürfnisse der Verbraucher in den Mittel-

Temperaturkontrolle

punkt zu rücken und durch überraschend einfache Lösungen perfekte

in Topf oder Pfanne

Ergebnisse bei alltäglichen Arbeiten zu erzielen, hat zahlreiche

bedient.

­Besucher an unseren Stand geführt“, so Antonio Terrada, Key Account Manager bei Bosch, der sich seit vielen Jahren im Küchenund Möbelhandel zu Hause wähnt.

S

peziell die Nutzung digitaler Technologien im Hinblick auf mehr Komfort und bessere Ergebnisse hat die Besucher begeistert. Dazu gehört neben MyKie, dem BSH-Konzept eines persönlichen Assistenten, Gesprächspartners und Kommunikationstools in der Küche, auch die brandneue Kooperation zwischen Home Connect und dem von Amazon betriebenen Cloud-Sprachdienst Alexa: Durch sie ist es erstmals möglich, vernetzbare Hausgeräte von Bosch mit der eigenen Stimme zu bedienen. „Den Anfang machen ab sofort Backöfen und Waschmaschinen, mittelfristig soll das gesamte über Home Connect zur Verfügung stehende, vernetzte Hausgeräteportfolio nachfolgen“, informiert der sympathische Hesse.

36 | k + a


Geräte | technik + komfort

Antonio Terrada, Key Account Manager bei Bosch. Die brandneue Kooperation zwischen Home Connect und dem Cloud-Sprachdienst Alexa von Amazon macht es erstmals möglich, vernetzbare Hausgeräte von Bosch mit der eigenen Stimme zu bedienen.

„Doch neben der nun komplett vernetzten Küche haben wir mit Assistenzfunktionen wie Bosch Assist sowie mit der Bosch Sensorküche Zeichen gesetzt: Immer mehr leistungsfähige, hochpräzise Sensoren führen unabhängig von der Erfahrung zu perfekten Ergebnissen beim Kochen, Braten und Backen. Mit dieser auf leistungsfähige, hochpräzise Sensoren basierenden Technologie haben wir wirklich Zeichen gesetzt. Gleichgültig über wieviel Erfahrung man beim Kochen, Braten und Backen verfügt, man erhält perfekte Ergebnisse.“ Eine der jüngsten Innovationen von Bosch ist dabei der PerfectAir Luftgütesensor, der die Konzentration geruchsbildender Moleküle in der Luft wahrnimmt und sofort darauf reagiert. Ein manuelles Nachregulieren ist nicht nötig. Lüfterleistung, Lautstärke und Energiebedarf bleiben während des gesamten Kochens auf dem jeweils idealen Niveau. In Kombination mit dem CleanAir Umluftfilter, den Bosch in einigen seiner Dunstabzugshauben einsetzt, bildet PerfectAir ein ideales Duo: Dieser absorbiert mühelos nahezu alle Küchengerüche, sogar solche mit komplexer molekularer Struktur, wie sie bei gebratenem Fisch auftreten. Dadurch, dass der PerfectAir Luftgütesensor kontinuierlich die Luft kontrolliert und im Automatikmodus die Abzugsleistung über alle Leistungsstufen hinweg automatisch, stufenlos und präzise dem Kochdunst anpasst, reduziert sich auch der Geräuschpegel, da nur die minimal benötigte Abzugsstufe aktiviert wird. A propos Lautstärke: Mit den neuen dekorativen Hauben führt Bosch die leisesten Schrägessen auf dem europäischen Markt ein. Die neuen Modelle arbeiten mit einer maximalen Lautstärke von 54 Dezibel – das entspricht einem ruhigen Gespräch. Der PerfectAir Luftgütesensor hat noch einen weiteren Nebeneffekt: Lästige Fingerabdrücke auf der Bedienung gehören der Vergangenheit an – nichts stört die edle Optik. Neue Stilikonen Die neuen Wandessen von Bosch punkten ihrerseits mit Leistung und Design: „Sie präsentieren sich entweder als harmonische Ergänzung

zu den Serie 8 Einbaugeräten – oder als echte Hingucker, wie die Haube mit versetzen Glaselementen“, schwärmt Antonio Terrada. Und es stimmt, einige der neuen dekorativen Dunstabzugshauben von Bosch sind einzigartige Modelle, die in jeder Küche ihre Wirkung hinterlassen. Daneben sind aber auch Dunstabzugshauben im Schräg- und Flach-Design erhältlich, die ästhetisch perfekt zu den Einbaugeräten der Serie 8 passen. Ihr prägnantes Merkmal ist – neben dem hochwertigen Substanzstreifen aus Edelstahl – vor allem der Bedienring, der schon bei den Backöfen für Aufsehen gesorgt hat. Die Mischung aus Drehen und Tippen sorgt für einzigartige Nutzererlebnisse und macht es leicht, genau die richtige Funktion zu finden. Auch eine Kubusform im kompakten Design für Kochinsel oder Wand ist mit Bedienring erhältlich. Elegante Schrägessen in Glas mit ausdrucksstarken Edelstahlelementen sorgen sowohl in der Serie 8 als auch in der Serie 6 für dekorative Akzente. In der Serie 6 ist es – ebenfalls im Design-Fit zu den Serie 6 Einbaugeräten – der filigrane Chromclip mit dem Bosch-Schriftzug. Aufgrund ihrer ergonomischen Form lassen Schrägessen ihrem ­Besitzer beim Kochen ein Maximum an Bewegungsfreiheit. Genau wie die flachen Dunstabzugshauben, die sich an der Wand hinter dem Kochfeld schlank machen, um von dort kraftvoll die Luft abzusaugen. Kochfeld an Haube … Mit vernetzbaren Kochfeldern und Dunstabzugshauben vervollständigt Bosch sein Angebot an Home Connect-Geräten quer durch alle Produktkategorien. So kann zum Beispiel der On/Off-Status der neuen Kochfelder mit TFT-Touchdisplay über die App Home Connect von überall aus überprüft werden. Ein besonderes Maß an Komfort bietet darüber hinaus die kochfeldbasierte Haubensteuerung: Neben den Funktionen des Kochfelds können auch die Funktionen der Dunsthaube bequem über das TFTTouchdisplay gesteuert werden.

küche + architektur | 37


technik + komfort | Geräte

Die neuen dekorativen Dunstabzugs­ hauben der Serie 8 besitzen ein integriertes WLAN-Modul. So können sie über die App Home Connect von jedem beliebigen Ort aus gesteuert werden – zum Beispiel vom Esstisch aus. Vernetzbare Bosch Induktionskochfelder mit TFT-Touchdisplay oder DirectSelect Premium erlauben, die Dunsthaube komplett in allen ihren Funktionen über das Kochfeld steuern.

Voll vernetzbar Im Laufe des Jahres 2017, prognostiziert das Unternehmen, können Haushalte große Bosch Hausgeräte mit Home Connect Funktion quer durch sämtliche Gerätekategorien mit dem WLAN verbinden und per Smartphone oder Tablet PC bedienen. Das Produktangebot reicht nun von vernetzbaren Backöfen, Geschirrspülern, Wäschepflegegeräten, Kaffeevollautomaten und Kühlschränken bis hin zu vernetzbaren Kochfeldern und Dunstabzugshauben. Die smarte Küche ist damit komplett. Doch die vernetzte Welt ist längst nicht mehr auf den Haushalt allein beschränkt. Auch auf der LivingKitchen stellte die BSH ihre Kompetenz in der Bündelung von Smart Home Produkten aus den verschiedenen Bereichen wie Heizung, Sicherheit, Licht etc. in einer übergreifenden und interoperablen System-Plattform, dem Bosch Smart Home System, unter Beweis. Dieses soll langfristig ermögli-

auf der LivingKitchen stellte die BSH ihre Kompetenz in der Bündelung von Smart Home Produkten aus den verschiedenen Bereichen wie Heizung, Sicherheit, Licht etc. in einer übergreifenden und interoperablen SystemPlattform, dem Bosch Smart Home System, unter Beweis.

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chen, die wachsende Zahl vernetzbarer Geräte und Dienstleistungen in Haus und Wohnung – inklusive die Hausgeräte – über eine einzige Plattform zu steuern. Mit der Bosch Smart Home App für Tablet oder Smartphone können die verschiedenen Anwendungen, miteinander kommunizieren. 2017 integriert Bosch erste, ausgewählte Hausgeräte in das Smart Home System: Funktionen von Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine können dann auch direkt über die Smart Home App bedient werden. Als langfristig ausgelegte Plattform soll Bosch Smart Home kontinuierlich weiter ausgebaut werden soll. Bereits jetzt können Heizungsanlagen von Buderus und Junkers mit dem System verbunden werden. Im Bereich Licht kooperiert Bosch Smart Home mit Philips: Die Leuchten der Philips Produktfamilie „Hue“ lassen sich ebenfalls über www.bosch-home.com/de die App steuern.


LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

Stefan Trentmann, Leitung Marketing Warendorf – Die Küche, war gut zufrieden mit dem Verlauf der Messe. Hier zeigt er

Warendorf

Aufbruchstimmung Drei hochkarätige Küchen-Kreationen spiegelten in Köln die Philosophie von Warendorf - Die Küche wider: Perfektion, Begeisterung, Innovation, Tradition und Handwerk. Als kommunikativer Mittelpunkt fungierte die Aktivküche im Pantone-Farbton des Jahres 2017, einem starken Apfelgrün. Dessen Botschaft von Vitalität, Naturverbundenheit, und Neuanfang bezog Warendorf auch auf sich und betonte damit die Aufbruchstimmung nach der Unternehmensrestrukturierung. Das stringente Farbkonzept von den Fronten über Wangen bis hin zur Arbeitsplatte wurde funktionell mit Baselift für die Insel abgerundet. Markenbotschafter Thomas Bühner, 3- Sterne-Koch aus dem Restaurant „la vie“ in Osnabrück

das Alleinstellungsmerkmal von Warendorf, den Faltkorpus.

machte das Modell zur Aktivküche. Lebensgefühl, einen harmonischen Wohnraum und Erfüllung des emotionale Bedürfnisses nach Wohlbefinden verspricht Warendorf mit seinen Küchen. Beispielhaft dafür die MK 3 „pure materials“, mit der im Warendorf Programm neuen, echten Beton-Oberfläche im Kontrast mit Ast­ eiche Tabak und kombiniert mit Granit-Arbeitsplatte und Nussbaum-Ansatztisch. Die neue gefräste Griffmulde gibt der Planung zusammen mit dem Materialmix Charakter und Eigenständigkeit. Bei der Innenausstattung stehen Edelstahl-, helle Eichenzargen oder dunkles, edles Holz mit Nussbaumzarge und Einsätzen aus www.warendorf.com Kernesche zur Wahl. 

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berbel.de

Designobjekt für die Küche: Kopffreihaube Ergoline 2 Die Kopffreihaube Ergoline ist die perfekte Kombination aus Design und revolutionärer Technik. Das Glasdekor ist in verschiedenen Farbvarianten erhältlich und passt so zu jedem Küchen-Stil. Das wirkungsvolle berbel Prinzip mit der patentierten BackFlow-Technologie und der neuesten Generation des Capillar Trap, gewährleistet maximale und dauerhafte Effizienz bei der Beseitigung von Fetten und Kochgerüchen – ohne Fettfilter.

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Architektur + Trend | Küchen

Pronorm – Markante Darstellung Grau nuanciert

Dieser Stand würde jede Einkaufspassage einer Metropole mit internationalem Anspruch schmücken. Offen und einladend, geprägt von einer Symbiose aus Raum, Materialität und Farbgebung, so präsentierte sich Pronorm auf der LivingKitchen 2017.

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Küchen | Architektur + Trend

„Unser Team ist mit den Besuchen von Fachhändlern aus dem Inund Ausland vollstens zufrieden“, strahlt Pronorm-Geschäftsführer Heinz Hachmeister. „Und auch von den Endverbrauchern erhielten wir während der Publikums­tage ein positives Feedback.“ Gerade letzteres ist mit Sicherheit der realitätsnahen, emotionalen Inszenierung der Pronorm-Küchen zu verdanken, die sich dem Betrachter durch eine Melange an Material, Farbkomposition bis hin zur Dekoration offenbart. Alles richtig gemacht!

F

ür jeden, der die Ausstellung des Traditionsunternehmens an dessen Firmensitz in Vlotho bereits einmal besucht hat, war auch der Auftritt in Köln State of the Art. Klar, reduziert und doch formschön fügten sich die Exponate in das Bühnenbild des Standes ein, um in dieser Kulisse zum Hauptakteur zu werden. Die Kubatur des Standes sowie die stringente Linienführung zeigten sich als Hommage an den Bauhausstil, die sich auch in der Präsentation der Küchenmodelle spiegelte. So wurde ohne starke Kontraste in einem Farbkonzept, das sich Ton-in-Ton ergänzte, innen und außen eine moderne und trotzdem wohnliche Atmosphäre erzeugt. Bei einer solchen Szenerie ist es kaum verwunderlich, dass die Pronorm-Präsentation die komplette Messe-Woche hindurch mehr als gut besucht war. Die insgesamt fünf präsentierten Planungen kleidete Pronorm in zeitlos elegante Architektenfarben wie Weiß, Grau-Nuancen sowie dunkles Holz und verlieh ihnen durch edle Materialen wie Lack, Marmor und lackierten Stahl ihre ästhetische, moderne Anmutung. Nicht zu vergessen die filigranen Regalelemente, die für Transparenz und Leichtigkeit sorgten und gleichzeitig viel Freiraum für persönliche Kreativität boten. Dabei zeigte sich jede der Küchen sehr wohnlich, ohne auf Funktionalität zu verzichten.

Fotos: Pronorm

Wiedererkennbar und innovativ Die Exponate waren Repräsentanten der grifflosen Produktlinien Yline und X-line sowie der ergonomischen proline128. Sie alle zeichneten sich durch besondere Raffinesse und ihre kompatible, produkt­

linienübergreifende Planungsvielfalt, möglich durch die überzeugende Pronorm-Produktlinienstrategie, aus. Das Pronorm-exklusive grifflos-Modell Y-line präsentierte sich gleich mehrfach. Für besonderes Aufsehen sorgte die Version in edlem, superweißem Mattlack (s. Abb. links). Ihr stand die in 2017 neu eingeführte Modell-Linie mit matten und hochglänzenden Crystal-Oberflächen in organischem Glas, präsentiert in der Ausführung organic glanzhellgrau als Eyecatcher in nichts nach. Funktional und überzeugend in der Anmutung waren hier die mit der Firma Nehl konzipierten Aufsatzschränke mit Glasjalousie eingeplant, die sich sowohl durch technische Features, für die Patentansprüche angemeldet wurden, als auch durch ihr puristisches und qualitativ anspruchsvolles Design auszeichneten. Zur überzeugenden Wirkung trug zu dem bei, dass die Organic GlasFronten und die aus ESG Glas gefertigten Jalousiestäbe farblich perfekt aufeinander abgestimmt sind, wie Heinz Hachmeister betonte. Das Modell proline128 im Holzdesign Sherwood dunkelbraun in Kombination mit Havanna-Schwarz erhielt erneut seinen Auftritt. Bereits auf der Hausmesse des Unternehmens hatte das Modell für Aufsehen gesorgt und avancierte jetzt auch in Köln zu einem der Publikumslieblinge. Wie von Pronorm nicht anders erwartet, punkteten die Küchen des Herstellers auch durch ihre markante, funktionale Innenausstattung, die sich völlig individuell auswählen lässt. So wurde das Pronorm-exklu­ sive, sortimentübergreifend einsetzbare proTech-Schubkasten-System sowohl in der Ausführung Eiche als auch in Titan gezeigt. www.pronorm.de

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technik + komfort | Geräte

Der Mensch steht im Mittelpunkt Liebherr – So wohnlich kann Kühlen sein

Die Vielfalt, die der Kühlgerätespezialist Liebherr bietet, kennt nahezu keine Grenzen. Auf der LivingKitchen in Köln präsentierte der global agierende Hersteller Kühlgeräte, die sich zum einen durch ihre technische Intelligenz auszeichnen und somit in der Lage sind, sich den individuellen Bedürfnissen ihrer Nutzer anzupassen, und sich zum anderen in jeden Haushalt und jede innenarchitektonischen Gegebenheit harmonisch integrieren lassen. Das gilt auch für die neuen Einbau-Weinschränke und praktischen FrischeCenter.

S

o haben die Liebherr-Ingenieure auch das Thema der grifflosen Küchen in ihren Entwicklungen integriert und das bereits umfangreiche Sortiment um neue Einbau-Weingeräte ergänzt. Elegante Glastüren mit Rahmen aus schwarzem und weißem Glas lassen sich bequem über einen TipOpen-Mechanismus öffnen. Für die perfekte Integration der Geräte in der Küche sorgen zum Küchenumfeld passende Rahmen. Und für die Liebhaber hochwertigen Edelstahls gibt es die Glastür natürlich auch mit Edelstahl-Rahmen. „Liebherr denkt einfach an alles“ … das bestätigen Küchenspezialisten, die den inspirierenden Messe-Stand des Herstellers begeistert verließen: Und dabei erwähnten sie nicht nur die neue, optisch zu den Weinschränken in der 45er Nische passende Zubehörschublade, die sich ideal zur Kombination mit 60 cm breiten Backöfen eignet. Möglich ist eine solche Kombi erst durch die Integration von Seitenwand- oder Deckenheiz-Elementen der Liebherr-Geräte. Die Heizelemente verhindern, dass

42 | küche + architektur


Geräte | technik + komfort

Ein weiteres Highlight ist der Einbau-

Günther Sproll, Marketingleiter Liebherr Hausgeräte:„Die meisten

kühlschrank IKF 3510. In seinem stabilem

unserer Kunden, die einmal einen Liebherr-Kühlschrank hatten,

Auszug können neben Flaschen selbst

entscheiden sich bei einer Ersatz- oder Zusatzbeschaffung wieder für ein

volle Getränkekisten sicher und bequem

Liebherr-Gerät.“ Kein Wunder also, dass Liebherr, was den Ersatzbedarf

erreichbar gelagert werden.

bei Kühlgeräten anbelangt, zu den absoluten Marktführern gehört.

Die smarte Kühlgerätegeneration Mit der neuen Generation der SmartDeviceBox stehen intelligente Lösungen für Liebherr-Kühlgeräte zur Verfügung. Dabei ist die Kooperation mit Microsoft Teil der Digitalisierungsoffensive der Liebherr-Sparte Hausgeräte und bringt ihrerseits neueste Technologien in die digitalen Angebote ein, was sich auch in der neuen Generation der SmartDeviceBox widerspiegelt. Die leistungsstarke Hardware und das Windows 10 IoT Core Betriebssystem ergänzen die Geräte und rüsten den Verbraucher für digitale Zukunftsszenarien. Dabei ist das System langlebig angelegt: Modulare Einheiten können jederzeit in bestehende SmartDevicefähige Geräte integriert und erweitert werden. Offene Standards ermöglichen die Adaption zukünftiger Angebote und Services. Zum Beispiel können im Laufe dieses Jahres Kameras und die Voice Box „MIA“ modular integriert werden. „Digitalisierung und Vernetzung von Hausgeräten verändern die Erwartungshaltung der Konsumenten. Es geht nicht nur um den Kauf eines einzelnen Kühl- und Gefriergerätes, sondern um das intelligente Zusammenspiel vernetzter Lösungen, die den Haushalt vereinfachen“, betont Günther Sproll mit Nachdruck. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, bezieht auch Liebherr Themen wie Mobilität, Urbanität, oder den Wunsch der Konsumenten nach gesunder Ernährung in seine technologischen Entwicklungen mit ein. Ein Resultat dieser Entwicklungen konnte man bereits auf der

Fotos: Liebherr

zwischen den Geräten und den Küchenmöbeln Kondensat entsteht. „Eine Entwicklung, auf die wir besonders stolz sind“, betont Günther Sproll, Marketingleiter Liebherr Hausgeräte. „Durch sie lassen sich individuelle FrischeCenter erstellen – ganz gleich ob neben- oder übereinander kombiniert.“ Für eine noch höhere Flexibilität und eine weitaus stärkere Individualität sorgen die neuen modularen Storage Center von Liebherr. BioFresh für superlanges Frischevergnügen, ein großzügiger Kühlbereich und den Nie-mehr-AbtauenKomfort eines NoFrost-Gefrierschranks und last but not least Weine in idealer Lager- und Trinktemperatur: All diese praktischen Vorteile bieten auch sie. Bestehend aus vier einzelnen Einbaugeräten der 88er-Möbelnische lassen sie sich flexibel in jede Küche integrieren.

küche + architektur | 43


technik + komfort | Geräte

Individuell kombiniert: Hier besetzen die Geräte von Liebherr, dem Spezialisten für Kühlen und Gefrieren, die 88er Nische gleich viermal. Neben Kühl- und Gefrierschrank und einem Vollraum-BioFresh-Gerät ist auch ein Weinschrank mit von der Partie. Für die Integration in grifflose Möbel ist die vollflächige Isolierglastür mit TipOpen-Technologie die perfekte Lösung. Durch Antippen öffnet sich die Glastür 7 cm weit von selbst und erlaubt einen bequemen Eingriff zum vollständigen Öffnen. Wird sie nicht innerhalb von ca. 3 Sekunden weiter geöffnet, schließt sie sich per SoftSystem wieder selbstständig.

IFA 2016 erleben: Es heißt Mia und steht für „Media Intelligence Assistant“ und ist ein Sprachmodul, mittels dem Konsumenten künftig mit ihrem Kühlschrank kommunizieren können. Eingelagerte Lebensmittel werden über dieses Sprachmodul und über Kameras erfasst. Die Kameras zeigen dabei nicht nur Bilder, sondern sie erkennen die einzelnen Lebensmittel im Inneren des Kühlschranks. Diese Informationen fließen automatisch in eine Inventarliste ein. So kann sich der Nutzer schnell und übersichtlich über seinen aktuellen Kühlschrankinhalt informieren. Über das Sprachmodul kann er dann weitere Lebensmittel hinzufügen und so seine Einkaufliste erstellen. Via App für iOS, Android oder Windows kann er außerdem von unterwegs auf seine Einkaufs- und Inventarlisten zugreifen. Die Innovationkraft des Kühlgeräteherstellers ist im übrigen auch den Lesern des Computermagazins Chip nicht verborgen geblieben. 24,8 Prozent von 12 000 Teilnehmenden wählten Liebherr unter den Haushaltsgeräten in der Kategorie ‚Kühlschränke‘ auf Platz eins und damit zum „Hersteller des Jahres 2016/2017“. Begründet wurde die Entscheidung der Leser mit einer „hohen Zuverlässigkeit“ sowie „guter Erfahrungen“ mit Liebherr. „Für uns zeigt der Erfolg bei der Leserwahl die Stärke der Marke und dass sich unsere Kunden voll mit unserem Prowww.liebherr.com duktversprechen ‚Qualität, Design und Innovation‘ identifizieren“, so Günther Sproll.

Details professionell Essence Professional und Concetto Professional aus dem Hause Grohe überzeugen durch leistungsstarke 28-Millimeter-Kartuschen in ihren besonders schlanken Armaturenkörpern aus einem Guss. Mühelos kann die Profibrause per Knopfdruck zwischen Mousseur und Brausestrahl umgeschaltet werden. Beide Armaturen sind mit der GroheE EasyDock M Technologie ausgestattet, deren starke integrierte Magneten das nahtlose Andocken der Spülbrause sicherstellt. Der um 360 Grad schwenkbare Schlauch mit integrierter Metallfeder ist aus leicht zu reinigendem, hygienischem Silikon. Bei Concetto ist er in stilvollem Matte Black, für Essence gibt es Matte Black sowie zusätzlich Matte Sheer Marble, Matte Dark Grey und Matte Dark Brown. Der Schlauch ist leicht austauschbar, so dass sich das Erscheinungsbild der Armatur harmonisch auf die Oberflächen an der Spüle www.grohe.com abstimmen lässt. 44 | küche + architektur

Essence Professional (u.) und Concetto Professional (r.)

Fotos: Grohe

Grohe


In das neue studioLine Einbaugerätekonzept integriert: Dampf-

LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

backöfen mit Sous-vide-Programm, das die exakte Temperatur permanent kontrolliert und konstant hält. Die unverzichtbare Ergänzung dazu besteht in einer Vakuumierschublade, die 99-prozentiges Vakuumieren im Beutel, auch in Gefäßen von bis zu acht Zentimetern Höhe ermöglich.

Alex Kostner, Presse-

Siemens

und Öffentlichkeitsarbeit Siemens Hausgeräte

Zusammenspiel digitaler Welten Urbanität und Selbstbewusstsein strahlte Siemens Hausgeräte mit seiner Präsentation in Köln aus. Hier kam das Konzept des „Seamless Life“, das Vernetzung, intelligente Technologie und Design nahtlos zusammenbringt und an dem das Unternehmen seine Entwicklungen ausrichtet, bestens zur Geltung. In drei urbanen Loftsituationen wurden die Möglichkeiten für den Alltag durchgespielt. Den jüngsten Stand der Entwicklung zum Thema „Seamless Life“ bei Siemens bündelt die neue studioLine. Das exklusive Sortiment präsentiert sich in einem gänzlich neuen Design, das für perfekten Einbau in allen Geräte- und Materialkombinationen steht. Dunkler, gebürsteter Black Steel verbindet sich mit schwarzen Glasfronten zu einer ebenso unverwechselbaren wie

souveränen Optik. Der anspruchsvollen Materialität und Verarbeitung entspricht die Ausstattung: Mit der neuen studioLine hält erstmals die Profitechnik Sous-Vide Einzug in die vernetzte Siemens Küche. Auch im Premium-Segment der Linie sind heute alle großen Hausgeräte vernetzt. Mobile Bedienung, Energiemanagementfunktionen oder Ferndiagnose werden zunehmend zum selbstverständlichen Komfort. Spezielle Services schaffen mehr Freiraum im Alltag: Mit jedem Update der Home Connect App werden diese Möglichkeiten erweitert oder jetzt auch durch Services externer Partner ergänzt. Z.B. die neuen iQ700 Geschirrspüler: sie lassen Nachschub liefern, sobald der Vorrat zur Neige geht – natürlich www.siemens-home.bsh-group.com/de nur auf Wunsch des Anwenders.  ANZEIGE

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INTERNATIONAL FAIRS | LivingKitchen

Das Banco-Projekt definiert den Küchentisch neu und macht ihn zu einem voll funktionsfähigen Systemmöbel. Freistehend platziert, bildet es eine Symbiose aus Küchentisch, Arbeitsfläche, Herd und Spüle. „Die in vier Küchenbereichen in Form von Boden-, Wand-, Arbeitsplatten- und Spültisch-Anwendungen präsentierten Dekore wie Blanco Carrara Aspen Grey, Concrete Taupe und Zaha Stone spiegeln den Trend zu authentischen, naturfarbenen Tönen wider“, freut sich Britta Wolf, Gebietesrepräsentantin Neolith

Neolith

… so vielschichtig wie die Natur Das dunkle Umfeld des Stands ließ die Neolith-Exponate des spanischen Herstellers gesinterter Keramikplatten erst richtig zur Geltung kommen. Die in vier Küchenbereichen in Form von Boden-, Wand-, Arbeitsplatten- und Spültisch-Anwendungen präsentierten Dekore wie Blanco Carrara Aspen Grey, Concrete Taupe und Zaha Stone spiegeln den Trend zu authentischen, naturfarbenen Tönen wider. Überzeugend zeigte sich auch das neuartige Finish NanoTech Polished, das die Pflegeleichtigkeit der Neolith-Platten noch weiter vereinfacht. Des weiteren sorgen das neue Plattenmaß von 3,20 x 1,60 m sowie die neuen Plattendicke von 20 mm für eine deutlich größere Anwendungsflexibilität. Neben den attraktiven, Gemälde-gleich zelebrierten Exponaten bildete eindeutig der „Banco“-Küchentisch, kreiert von La Agencia, eine auf Möbelsysteme spezialisiert Design-Agentur, die für die Umsetzung der funktionalen Tischlösung den Werkstoff Neolith® by TheSize gewählt hat, einen Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher. Und erhielt dafür bereits den internationalen „Pla-

tin A‘ Design Award“ in der Kategorie „Möbel, Dekorationsartikel und Haushaltswaren-Design“. Das Banco-Projekt definiert den Küchentisch neu und macht ihn zu einem voll funktionsfähigen Systemmöbel. Freistehend platziert, bildet es eine Symbiose aus Küchentisch, Arbeitsfläche, Herd und Spüle. Die Idee der Designer Sebastian Rial und Federico Senociaín war es, ein Möbelstück zu fertigen, bei dem die Grenzen zwischen Küche und Tisch verschmelzen. Um der Ästhetik und den Anforderungen an die Robustheit der Arbeitsflächen gerecht zu werden, wurde die Ausführung Calacatta von Neolith® für die eingesetzten Arbeitsplatten gewählt. Sie verköpert ansprechendes Design, Dichtigkeit und hohe Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer, Flecken und hohe Temperaturen. Für den Essbereich kommt die Eiche zum Einsatz. Getragen wird das System von einem Stützbock aus galvanisiertem Stahl, was für Kontrast und Funktionalität sorgt. Als System entwickelt, ist der Tisch in Länge und Höhe verstellbar, und kann einfach zusammengebaut werden. www.neolith.com 

Blum Legrabox differenziert Innen und außen gerade, 12,8 mm schlanke Seitenwände – das ist die puristisch klare Formensprache der Legrabox von Blum. Ab Frühjahr 2017 kommt zu Terraschwarz matt, Oriongrau matt, Seiden­ weiß matt und Inox mit Antifingerprintbeschichtung neu Polarsilber matt. Diese metallisch matte Oberfläche integriert sich harmonisch in verschiedenste Möbeldesigns. Das passende Inneneinteilungssystem Ambia-Line fügt sich dank ebenso matter Oberflächen harmonisch ins Innere von Legrabox. Eine gelungene Farbkombina­ tion mit Legrabox in Polarsilber matt ist Ambia-Line in Oriongrau. www.blum.com  46 | küche + architektur

Die neue Farbvariante Polarsilber bringt zusätzlichen Differenzierungs- und Gestaltungsspielraum im Schrank­ inneren.


LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

hansgrohe

Komplett in Design und Funktion … … aufeinander abgestimmt sind die neuen Einbauspülenkombinationen von Hansgrohe, bestehend aus Edelstahlspüle, Armatur, intuitivem Bediensystem und durchdachtem technischem Zubehör. Entwickelt zusammen mit dem Phoenix Design Studio prägen exakte geometrische Formen und präzise Radien das Design der C71 Spülenkombinationen, ob Einzelbecken, Einzelbecken mit Abtropffläche oder Doppelbecken. Zwei Bedienkonzepte stehen zur Wahl: Bei der Variante mit dem neuen Hansgrohe 2-Loch Select 200 Küchenmischer M7119-H200 ist der Hebel am vorderen rechten Rand der Spüle das zentrale Bedienelement. Neigen und Drehen des ergonomischen Kipphebels stellt die gewünschte Wassertemperatur und Wassermenge präzise ein. Einmal voreingestellt wird die Armatur per Knopfdruck über den Select-Knopf vorne am hohen Auslauf gestartet und gestoppt. Die zweite Variante integriert die Select-Technologie in die Spüle. Ein großer eleganter Knopf am rechten Rand startet und stoppt den Wasserfluss der Küchenarmatur und öffnet und schließt den Ablauf. Bei beiden Bedienvarianten klappt die Wassersteuerung auch mit dem Handrücken oder dem Ellenbogen. Weder Strom

Zum Start der LivingKitchen erhielt hansgrohe für die neuen Spülencombis C71 die Auszeichnung „KüchenInnovation® des Jahres 2017“ der unabhängigen Initiative LifeCare.

noch Zusatzgeräte im Unterschrank sind erforderlich, die Select Technologie funktioniert rein mechanisch. Das vollständige System aus Spüle, Armatur, Ablaufgarnitur und sBox (für den Schlauch der Auszieharmatur) ist montagefertig und wird aufliegend oder bündig in die Arbeitsplatte integriert. Bestellung und Planung gestalten sich deutlich einfacher, denn die gesamte Kombination www.hansgrohe.com hat eine gemeinsame Artikelnummer. 

Aran kommt nach Deutschland Zuhause ist der italienische Möbelhersteller Aran in den Abruzzen. Hier fertigt das Unternehmen auf einer Produktionsfläche von 55.000 Quadratmetern mit 350 Miarbeitern täglich rund 20.000 Halbfertigteile. Die Küchen des international agierenden Herstellers finden ihren Absatz in vielen Ländern der Welt. Jetzt will das dynamische Unternehmen auch in Deutschland Fuß fassen, unterstützt von Silvano Barlaam, der für den Vertrieb von Aran in Deutschland verantwortlich zeichnet. Der gebürtige Italiener lebt in Deutschland, beherrscht die deutsche Sprache perfekt und ist gerade dabei, sein Vertriebsteam aufzustellen: „Bevor wir beginnen, müssen wir die gesamte Auftragsabwicklung sowie die Logistik sicherstellen, was auch mit einem Warenlager in Deutschland unterstützt werden könnte.”

„Unsere Produkte sind auf alle Fälle wettbewerbsfähig”, betont er und verweist auf die jüngste Innovation, die Aran mit dem Designer Makio Hasuike & Co. umgesetzt hat: Sipario – Die Küche als Ort von Geselligkeit und Miteinander. Wie eine Theatervorstellung wird die Kunst des Kochens inszeniert. Die Bühne ist imposant, kompakt, für die Zubereitung und das Kochen ausgestattet. Der Wandschrank mit Glasböden, Haube und integrierter Beleuchtung wird zum Vorhang. Den Abschluss der Szenerie bilden Hochschränke und Kücheninsel. Einbaugeräte wechseln mit offenen Regalen, um die doppelte Tiefe der Hochschränke zu nutzen. Die Show beginnt, Schauspieler und Publikum werden zu Protagonisten, in einem Stück, dessen Focus auf Vorbereitung, www.arancucine.it Kochen und Genuss liegt.

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Architektur + Trend | Küchen

Nolte Küchen wird zum Publikumsmagneten Küchen für heute und morgen

Das charakterstarke Neo Loft Modul gibt dieser Planung den besonderen Pfiff: Zusammen mit den softmatten Lackfronten des Programms Soft Lack in Weiß und Schwarz entsteht eine lebendige, einladende Atmosphäre.

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Küchen | Architektur + Trend

Wie vielseitig gestaltbar, wie wandelbar sich das Sortiment des Küchenmöbelherstellers Nolte präsentieren lässt, zeigte das Unternehmen aus dem ostwestfälischen Löhne auf der LivingKitchen 2017. Mit topaktuellen Materialien, Designs und smarten technischen Features wurde der 700 Qadratmeter große

Foto: Nolte Küchen

Stand über die ganze Woche hinweg zu einem der Publikumsmagneten.

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Architektur + Trend | Küchen

Fotos: Nolte Küchen

Artwood Nussbaum Kuba kombiniert mit Feel papyrusgrau softmatt

Zwei Highlights im Praxistest: die Keramikarbeitsplatte mit unsichtbar integrierten Induktionsfeldern und der Xperia Projector von Sony, der Wände oder Tische über eine projizierte Android-Benutzeroberfläche zur digitalen Schaltzentrale macht, präsentiert von Nolte KüchenMarketingleiter Axel Brinkmann.

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„N

olte Küchen hat viel positive Resonanz auf der Messe bekommen und unsere Besucher haben sich rundum wohl gefühlt. Der Stand hat auf den Punkt gebracht, was unser Sortiment alles zu leisten vermag. Unsere Geschäftspartner aus dem Handel bestätigen dieses. Für das Team war es natürlich hoch motivierend, die Stimmung war toll“, zieht Nolte Küchen-Geschäftsführer Eckhard Wefing Bilanz. Die auf der LivingKitchen präsentierten Küchen-Einrichtungs- und Stilwelten stehen Pate für die zur Saison 2017 durchgängig erweiterte Produkpalette und verdeutlichen das enorme Potenzial, das Nolte Küchen seinen Partnern im Handel Budget übergreifend an die Hand geben kann. „Wir nehmen die Belange unserer Handelspartner sehr ernst“, betont Eckhard Wefing. „Dazu gehört auch die Durchgängigkeit unserer Produktpalette über alle Preisklassen hinweg. Vielschichtigkeit und Transparenz für unsere Handelspartner und deren Kunden hat für uns erste Priorität. Mit Nolte Küchen lassen sich die verschiedensten Ausstellungs- und Vertriebskonzepte unserer Handelspartner individuell umsetzen.“ Dass es sich dabei nicht um leere Worte handelt, stellte der Hersteller auf der LivingKitchen deutlich unter Beweis und unterstrich anhand unterschiedlicher Einrichtungsszenarien und Stilwelten, wie man Lebensräume innovativ gestalten kann. Komfort, Funktionalität und Design in Einklang zu bringen, gehört seit jeher zu den Stärken von Nolte Küchen. Als einziger Küchenmöbelhersteller bietet er seine Möbel auf Basis des 150er Rasters an. Das flexible Möbelsystem revolutionierte die Planung mit einheitlichen Höhenlinien, mehr Ergonomie und vergrößertem Stauraum. Mit der 900er Korpushöhe, Matrix 900, ergeben sich im Vergleich zur Standardhöhe nochmals ganze 20 Prozent mehr Volumen. Seit Beginn dieses Jahres ist dieser Stauraumvorteil nun auch für grifflose Küchen erhältlich, deren Gestaltungsspielraum nochmals erweitert wurde. Neben der Ausführung der Griffspur in Metalloptik stehen jetzt auch Varianten in Quarzgrau und Schwarz zur Wahl und schaffen spannende Kontraste.


Küchen | Architektur + Trend

Nolte Neo – Differenzierung von Mitte bis High-End Überzeugend auch drei Küchenraumgestaltungen, die der Neuinterpretationen der Kollektion nolte neo gewidmet waren. Die in sich durchgängig gestalteten Raumkonzepte Salon, Loft und Chalet stehen für modernes Wohnen und Individualität. Die charakterstarken neo-Module sorgen frei in Standardplanungen integriert für immer wieder neue, individuelle Gestaltungsoptionen, die durchaus auch im mittleren Preissegment zum Einsatz kommen können. Für noch mehr Differenzierungspotenzial mit nolte neo sorgt die Möglichkeit des Einsatzes unterschiedlicher Schubkastenvarianten. Wahlweise stehen nun auch hier die Varianten PremiumLINE Box und PremiumLINE Glas zur Verfügung, die mit der Innenorganisation des Kernsortiments konfiguriert werden.

Manfred Wippermann,

Einfach Smart Als Vordenker für die Küche als Lebensraum präsentierte das Unternehmen nicht nur attraktive Raumplanungen, sondern stattete diese zudem mit intelligenter smarter Technik aus. Ein Highlight bildete dabei u.a. Sony Mobile mit dem neuen Xperia Projector. Er macht Wände oder Tische über eine projizierte Android-Benutzeroberfläche zur digitalen Schaltzentrale in der Küche. So ließen es sich die Besucher nicht nehmen, mittels des Projektors unterschiedlichste Oberflächen als Touchscreen zu nutzen. Das gilt natürlich auch für die neue Keramikarbeitsplatte mit unsichtbar integrierten Induktionsfeldern, die ebenfalls im Focus des Publikumsinteressens stand. Die homogene Fläche schafft Wohnlichkeit durch Minimalismus und ist allen Anforderungen des Alltags gewachsen. Dass es sich auf der gerade mal 15 Millimeter dünnen Platte besonders gut kochen lässt, bewiesen die Profiköche, die die Showküche über die gesamte Messe hinweg nutzten. www.nolte-kuechen.de 

führer Eckhard Wefing freut sich

Sprecher des Vorstands der Nolte Gruppe, und Vorstandsmitglied Dr. Robert Simon in der Szenerie mit dem neo Salon-Modul mit Spiegelfronten.

„Wir nehmen die Belange unserer Handelspartner sehr ernst!“ Nolte Küchen-Geschäftsüber die positive Resonanz auf das unter Beweis gestellte Potenzial des Unternehmens.

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Fotos: Schüller

Architektur + Trend | Küchen

Welcome to the world of Schüller Die Welt ist bunt und vielfältig …

… eine Tatsache, der das Herriedener Traditionsunternehmen Schüller auch bei seinem aktuellen Messeauftritt auf der LivingKitchen mit Bravour gerecht wurde.

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Küchen | Architektur + Trend

Annette Schumacher, Marketingleiterin der Schüller Möbelwerk KG

Statement der Schüller Möbelwerk KG „Die deutsche Küchenmöbelindustrie ist herausragend in Hinblick auf die Themen Inno­ vation, Qualität und Technik. Als internationale Handels-Plattform der Branche ist die Living­ Kitchen daher von großer Bedeutung. Die Schüller Möbelwerk KG zieht eine positive Bilanz zur LivingKitchen 2017. Mit einem ­kreativen Standkonzept zum Thema Farbe hat das Unternehmen den Besuchern ein einmaliges Messeerlebnis beschert und damit offensichtlich sowohl den Nerv der Zeit als auch den Geschmack der Besucher getroffen. Die nationale und internationale Besucher­ frequenz war gut, der Dialog mit Handelspartnern und Interessenten aus dem In- und Ausland − wie immer in Köln – sehr konstruktiv. Aus Sicht von Schüller sind die Endkundentage eine wichtige Informationsquelle, denn nie ist man als Hersteller näher an den Wünschen und Vorstellungen der Nutzer. Von den Möglichkeiten der Individualisierung, wie etwa Nischenlösungen, Funktionsbeschläge, Licht- oder Sound­ systemen, waren viele Endkunden begeistert.“

M

it seinen beiden Produktlinien schüller.C für die Mitte des Marktes und der Premiummarke next125 für eine markenund designaffine Zielgruppe spielt das Familienunternehmen gekonnt die Klaviatur des guten und vielschichtigen Geschmacks. Direkt und transparent spiegelte sich die jeweils autonome, klar abgegrenzte Vertriebs- und Marketingausrichtung beider Collectionen in ihrem jeweiligen Messeauftritt auf der LivingKitchen wider. Zwei separate Ausstellungsflächen illustrierten auch architektonisch diese Eigenständigkeit. C wie Colour Mit permanenter Begeisterung widmet sich das Designteam von Schüller dem Thema Farbe und prognostiziert neben der ungebrochenen Beliebtheit weißer Küchen für die Zukunft einen Umschwung hin zu dunkleren und farbigeren Küchen. Dabei steht der Begriff „Farbe“ nicht automatisch für bunt, auffallend und exzentrisch. Das dokumentierten bei Schüller die momentan stark gefragten Farbnuancen aus dem Spektrum der Grau- und Schwarztöne − von hellem Kristallgrau hin zu gedecktem Lavaschwarz. Diese zu beobachtende Tendenz vollzieht sich nicht von heute auf morgen. Vielmehr gestaltet sich der Übergang fließend. Für Schüller kein Problem, denn das Thema Farbe und Lacke bildet eine der Kernkompetenzen des Unternehmens. Sieben Beispiele für schüller.C: umgesetzt in Küchen wie den im Country Style gehaltenen Modellen Casa und Vienna, die durch ihre gedeckte farbige Gestaltung in Achatgrau beziehungsweise Lavaschwarz eine elegante, zeitlose Optik verkörpern, oder den Programmen Parma und Biella, gehalten in Pastelltönen wie Gletscherblau, Pastellrosé und Pastellgelb. Die Basis bilden die 26 Satinlackfarben des Colour Concepts. Angeboten für acht verschiedene Programme sind die umweltfreundlich produzierten Lacke im Sinne der Durchgängig-

Eleganz und Herzlichkeit in einer Person: Doris Schüller-Heller, Vertriebs­ innendienst Leitung Schüller Möbelwerk KG.

keit ebenfalls für Wangen und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten erhältlich. Die bestehende Farbpalette wird aktuellen Farbtrends folgend, fortlaufend aktualisiert und ausgebaut. Die Farben des Colour Concepts lassen sich gut miteinander kombinieren und als bewussten Kontrast zu Holztönen oder als Farbakzent in einer weißen Küche einsetzen. Unterstützt wird das Thema Farbe übrigens durch den neuen ... ... Küchen-Konfigurator Um die Wirkung verschiedener Farbtöne bei der Planung einer neuen Küche spielerisch zu prüfen, bietet Schüller Endkunden die Möglichkeit, im Vorfeld des Küchenkaufs anhand von fünf festgelegten Grundplanungen mit verschiedenen Farben und Oberflächen zu experimentieren. Implementiert auf Händlerseiten, stellt der KüchenKonfigurator ein ideales Mittel der Verkaufsunterstützung dar … zu testen auf einem Bildschirm auf dem Messestand. next125 kreativer und wertiger denn je Die vier Exponate der Marke next125 verdeutlichten erneut die Liebe zum Detail, die diese junge Marke ausmacht: ausgezeichnetes Design, präzise Verarbeitung und hochwertige Materialien. Die erste Küche NX 950 mit Kochtisch und Fronten in Ceramic grafit war unter Einsatz des wandhängenden Systems geplant. Auch der Klassiker, die NX 800 in durchgefärbtem Schichtstoff in der neuen Farbe Kristallgrau mit flächenbündiger Eingriffschale, hatte in Köln seinen großen Auftritt. Hier war die neue Korpushöhe 87,5 cm mit dem dezenten 5 cm Sockel zu sehen. Weiter im Rundgang konnte die NX 500 aus dem aktuellen Kampagnenshooting live begutachtet werden, gefolgt von der NX 902 in Glas matt platin metallic inklusive Bartheke, zusätzlich ausgestattet mit einem komplett grifflosen Hochschrank-Block.

Die Basis von schüller.C bilden die 26 Satinlackfarben des Colour Concepts. küche + architektur | 53


Architektur + Trend | Küchen

Next125 wäre prinzipiell nicht next125, wenn nicht noch das gewisse Etwas hinzukäme, wie z.B. eigenständige Designmerkmale, die regelmäßig mit renommierten Designpreisen ausgezeichnet werden, oder aber auch die sehr prägnante Werbekommunikation für den Wiedererkennungswert. Die Kampagnenmotive von next125 haben inzwischen zahlreiche Fans gefunden. Die Komposition aus ungewöhnlicher Location, seltener Nutztierrasse und perfekter Küche hat sich bewährt. Die sympathischen Stars des auf der LivingKitchen präsen-

tierten Motivs Nr. 7 sind Esel der Rassen katalanischer Riesenesel und Zwergesel in einer traditionellen Kaffeerösterei im Rheinland in der NX 500 in Safrangelb-Satin. Die Devise „Colour up your life“ lässt sich mit Küchen aus dem Hause Schüller über mehrere Preissegmente hinweg realisieren, davon konnten sich die Besucher der beiden inszenierten Bühnenbilder von schüller.C und next125 auf emotional begeisternde Weise überzeuwww.schueller.de gen.

AEG

Mastery Range bedarfsgerecht Nach der IFA Premiere präsentierte AEG nun die neuen PremiumEinbaugeräte der Mastery Range auch auf der LivingKitchen 2017. Auf dem rund 500 Quadratmeter großen AEG Messestand ließen sich der intelligente Backofen, das individualisierbare Kühlschranksystem und die entgegenkommende Spülmaschine, die den unteren Geschirrkorb nach oben fahren lässt, hautnah erleben. Dabei überzeugen die Geräte der neuen Linie Mastery Range nicht nur durch ihr zeitgemäßes Design, in dem Glas eine wichtige Rolle spielt, ihre intelligenten und nutzerfreundlichen Funktionen unterstützen intuitives Agieren. So garantiert der AEG SenseCook

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Backofen, dass das Lieblingsgericht auch immer perfekt gelingt: Der integrierte Kerntemperatursensor reguliert präzise die Temperatur und kommuniziert direkt mit dem Ofen. Für weniger Stress beim Kochen sorgt die Dunstabzugshaube AEG Puzzle Skylight mit intelligenter Hob2Hoob-Funktion, der Kühlschrank mit CustomFlex mit dem flexibel gestaltbaren Stauraum in der Tür hält Zutaten griffbereit vor und der untere Korb der ComfortLift Geschirrspülmaschine fährt beim Öffnen sanft in die Höhe und ermöglicht ein Be- und Entladen ohne lästiges Bücken. Küwww.aeg.de che kann so komfortabel sein! 


AVENTOS HF | AVENTOS HS

AVENTOS – Bewegende Vielfalt für Klappen AVENTOS-Klappenbeschläge bringen Bedienkomfort in den Oberschrank. Ob falten, schwenken, liften oder klappen – alle Fronten öffnen spielend leicht, stoppen in jeder Position und schließen sanft und leise.

AVENTOS HL | AVENTOS HK

AVENTOS HK-S | AVENTOS HK-XS

www.blum.com/aventos


Technik + komfort | Geräte

Elegante Erscheinung über dem Kochfeld: Die Dunstabzugshaube „Black Wing Music“ von Miele sorgt für saubere Luft in der Küche und kann über integrierte Lautsprecher Lieblingssongs vom Smartphone abspielen.

Modular Elegance by Miele Full House auf seinem Messestand vermeldete der Hausgerätehersteller Miele während der gesamten LivingKitchen und konnte erneut die Erwartungshaltung seiner Gäste mit seinen innovativen Produkten und konzeptionellen Ideen erfüllen.

Bei den SmartLineKochelementen von Miele – hier ein Teppan Yaki, ein Tischlüfter und ein zweiflammiges Gasmodul – ist die Lüftungstechnik so kompakt, dass sogar noch Platz für Auszüge im Unterschrank bleibt.

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Küchen | Architektur + Trend Mengting Gao (l.) und Verena Hubertz sind die Gründerinnen und Geschäftsführerinnen der mobilen Rezept-Plattform Kitchen Stories. Sie produzieren hochwertige Videos für die Miele@mobile App, u.a. sind gemeinsam produzierte Koch-Videos mit innovativen Zubereitungs­ methoden wie dem Sous-Vide-Garen geplant. Hier im Bild mit Dr. Axel Kniehl, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Miele.

D

as fachhandels- und gleichzeitig endverbraucherorientierte Unternehmen scheint wie so oft alles richtig zu machen. Denn nach der überaus positiven Entwicklung der Geschäftsjahre 2014/15 und 2015/16 sei auch die erste Halbzeit des laufenden Geschäftsjahres 2016/2017, so Dr. Reinhard Zinkann, ostwestfälisch formuliert, „ordentlich“ verlaufen. Besonders stolz sei man darauf, dass Miele in Deutschland auf Rekordniveau weiter und überproportional zulege.

Miele soll erschwinglich sein Miele, so betonte der sympathische Unternehmer, sei bezogen auf die Großgeräte, derzeit die wohl wachstumsstärkste Fachhandelsmarke der Branche. Um seine Kunden im Fachhandel weiter zu stärken, und um seine Markengeräte einer breiteren Zielgruppe erschwinglich zu machen, präsentierte Miele seinen Gästen auf der LivingKitchen unter der Bezeichnung „Active“ eine neu konstruierte Range an Herden und Backöfen für das Einstiegssegment. Auffälligstes Merkmal dieser Geräte ist die hochwertige Bedienblende mit Zeitanzeige, zwei Drehknebeln sowie Touchtasten. In Kombination mit der Edelstahl-Clean-SteelBlende und der schwarzen Glastür weisen die Active-Geräte ein zeitgemäßes, elegantes und eigenständiges Design auf, das sie von ihrer Gesamtanmutung her näher an ihre Schwestermodelle heranrückt. Mit einem Volumen von 76 Litern und fünf Einschubhöhen gehören die Backöfen der Active-Reihen zu den größten des Marktes. Zudem sind sie durch Perfectclean-Veredelung besonders reinigungsfreundlich. Das gilt auch für das neue Pyrolyse-Gerät der Active-Modelle. SmartLine – Modularität unterstützt Individualität Als absolut flexible und intelligente Lösung erweist sich die neue SmartLine von Miele, die aufgrund Modularität für Planer und deren Kunden ein Höchstmaß an Individualität zulässt. Je nach persönlichen Vorlieben kann aus dem Spektrum aus Induktionskochfeldern in unterschiedlichen Breiten, Barbecue Grill, Tepan Yaki Edelstahlgrill, Gasbrenner, Induktions-Wok und Tischlüfter ein individuelles Gerätearrangement kreiert werden. Harmonisch in jedem Küchen- und Wohn­ambiente lassen sich die rahmenlosen schwarzen Glaskeramikflächen aller Kochelemente aufliegend als auch flächenbündig installieren. Dezent zeigt sich auch die Touchbedienung auf der Oberfläche, deren Skalierung nur dann sichtbar wird, wenn das Element in Betrieb ist.

Black Wing Music – die Haube mit Sound-System Für eine angenehme Raumatmosphäre sorgt die neue Haube „Black Wing Music“ von Miele. Sie verfügt über unsichtbar integrierte Verstärker und Lautsprecher für einen sauberen Stereo-Klang – und ist natürlich auch für ihren eigentlichen Bestimmungszweck, wahlweise mit Abluft- oder Umluftbetrieb, bestens gerüstet. In Design und Funktion beruht sie auf ihrem Schwestermodell DA 6096 W, das seit 2014 im Handel ist. Bei der Stiftung Warentest ist dieses Modell aktueller Testsieger (StiWa 3/2016) mit Bestnoten für den Umluftbetrieb, die Geruchsbeseitigung und das sehr leise Betriebsgeräusch. Über eine Bluetooth-Verbindung ist sie für die Musikfunktion mit allen gängigen Smartphones und Tablets kompatibel. Zehnlagige Edelstahl-Metallfettfilter für eine hohe Fettabscheidung und das CleanCover – eine Verkleidung für den Innenraum der Haube – gehören zu den Mieletypischen Qualitätsmerkmalen. Die Markteinführung der Black Wing Music soll im Frühjahr dieses Jahres erfolgen. Kochen leicht gemacht Die Miele@mobile App, bisher in erster Linie zur Kontrolle und Steuerung von Miele-Geräten per Tablet oder Smartphone, ermöglicht dem Nutzer nun auch den Zugriff auf mehr als 1.000 Rezepte und rund 200 Zubereitungsvideos. Hierfür kooperiert Miele mit der mehrfach ausgezeichneten mobilen Rezept-Plattform „Kitchen Stories“. „Inspiration, Spaß am Kochen und perfektes Gelingen“ sollen die Stärken der neuen Exklusiv-Partnerschaft zwischen Miele und dem Start-up sein. Vor drei Jahren von den Uni-Absolventinnen Mengting Gao und Verena Hubertz gegründet, hat das Unternehmen mittlerweile 13 Millionen Nutzer in 150 Ländern. Von herkömmlichen Rezept-Portalen unterscheidet sich Kitchen Stories durch seine videobasierten Inhalte. Von Apple und Google gab es dafür bereits internationale Auszeichnungen als beste Food-App. Die Nutzer der Miele@mobile App können nun Rezeptvideos von Kitchen Stories und die rund 1.000 in den Miele-Versuchsküchen entwickelten, getesteten und weiter verfeinerten Rezepte abrufen. Diese Rezepte sind auf die aktuellen Miele-Einbaugeräte abgestimmt. „Die Kombination beider Angebote schafft eine Rezeptvielfalt und Nutzerfreundlichkeit, die im mobilen Web ihresgleichen sucht“, sagte Dr. Axel Kniehl, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb www.miele.de der Miele Gruppe.

Miele-Geschäftsführer Dr. Reinhard Zinkann stellte auf der Messe LivingKitchen die neuen Kochelemente der Modellreihe SmartLine vor.

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INTERNATIONAL FAIRS | LivingKitchen

gorenje

Design und Funktion Auch in Köln zeigte sich Gorenje mit seinen innovativen und in Zusammenarbeit mit renommierten Designern wie Philippe Starck und Ora- to lancierten Produkten mit hoher technischer Perfektion und Funktionalität. Mit attraktiven Sonderlinien wie der Gorenje Classico Collection, intelligenten Gerätefunktionen für einen niedrigen Energieverbrauch, nutzer-freundlichen und technisch ausgereiften Geräten stehen dem Handel Produkte zur Verfügung, die diesem seinen Kunden gegenüber die richtigen Argumente geben. Dem Anspruch den Alltag deutlich leichter zu machen werden in besonderem Maße die Gorenje SmartFlexGeschirrspüler gerecht. Das durchdachte

Julian Lietzau, Leiter Marketing Gorenje

Dornbracht speziell … Wie im vergangenen Herbst in Löhne versprochen, hatte Ulrich Dudeck, Dornbracht-Leiter Key Account Management Küche, in Köln die neuen glasierten Edelstahl-Spülen in Sand matt, Schwarz matt und Weiß matt dabei, und zeigte sie zusammen mit der Studie einer Armatur, deren Bedienung über ihre berühwww.dornbracht.com rungsempfindliche Oberfläche funktioniert.

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Design und die innovativen Ausstattungsmerkmale der SuperiorModelle beginnen bei der Innenraumgestaltung mit zwei Geschirrkörben mit maximal beweglichen Elementen sowie einer Besteckschublade für perfekte Reinigungsergebnisse. Damit nicht genug: Der bürstenlose Inverter PowerDrive-Motor arbeitet schon geräuscharm, zusätzlich sorgen eine spezielle Schalldämmung und ein effizientes Waschsystem für leisen Betrieb von gerade einmal 41 dB. Optimierte Programme sowie smarte Zusatzlösungen reinigen brillant mit einem niedrigen Wasserverbrauch von 6,9 Litern und sind 10 % sparsamer als der Grenzwert der Energieeffizienzklasse A+++. Die SlidingDoor mit dem speziellen Türmechanismus mit fle­ xiblem Scharnier sorgt bei den vollintegrierbaren Modellen für maximale Unabhängigkeit bei der Geräteeinbauhöhe unabhängig vom Maß der Frontblende oder Bodenleiste. Schon beim Einbau zeigen sich also die Tugenden der SmartFlex-Geräte: Sie sind durchdacht konstruiert, um ihren Nutzern das Leben zu ­erleichtern – ganz im Sinne des Gorenje-Claims: Gorenje Life www.gorenje.de Simplified.


LivingKitchen | INTERNATIONAL FAIRS

Viel mehr als nur Fernbedienung: In der K-Connect App sind z.B.

Intuitiv und

auch Rezepte hinterlegt,

funktionell.

deren Programm­

Durch die neue

einstellungen direkt an

Menüstruktur wird

den Backofen geschickt

die Bedienungs­

werden können.

anleitung überflüssig.

Küppersbusch

Auf gutem Weg „Die diesjährige LivingKitchen hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen“, resümiert Dr. Stefan Popp die Küchenmesse in Köln. „… Insbesondere unsere neue Serie „Shade of Grey“, aber auch die neuen Backöfen und Dampfgarer kamen bei den Besuchern sehr gut an. Bereits der Start in die Messewoche hätte für uns nicht besser sein können: Am Vorabend der LivingKitchen wurde der neue, WiFi-fähige Backofen B6850.0S von Küppersbusch mit dem Prädikat „Best of the Best“ des ICONIC Awards: Interior Innovation ausgezeichnet.“ Auch ein schöner Erfolg für Klaus Keichel, der mehr als 40 Jahre für das Design der Küppersbusch Produkte verantwortlich war, und zu Beginn der Messe in den Ruhestand verabschiedet wurde. Mit Marcus Keichel wurde ein neuer Designer gewonnen, der zwar seine eigene Handschrift, jedoch eine ähnliche Designhaltung wie sein Vater hat. Er entwarf z. B. Sitzmöbel für namhafte Hersteller, Klassiker von morgen, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Seit 2016 ist Marcus Keichel Professor für Produktdesign an der Fakultät Gestaltung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Neben der neuen Backofen-Plattform hat Küppersbusch in Köln die neue Serie „Shade of Grey“ präsentiert, die verschiedene Geräte in einem warmen Mittelgrau-Metallic umfasst. Außerdem zeigte das Unternehmen Neuheiten bei Dampfgarern, Kochfeldern, Dunstabzugshauben, Muldenlüftungen und Kompaktgeräten. Der mit dem „Best of the Best“ ausgezeichnete Backofen von Küppersbusch gehört zum neuen Backofen-Sortiment, das das

Geschäftsführer Dr. Stefan Popp, Andrea Heiner-Kruckas, Leiterin Marketing und Produkt-Management, Klaus Keichel, der 40 Jahre lang das Design der Marke formte, und Marcus Keichel, der neue Designer bei Küppersbusch (v.l.n.r.).

Gelsenkirchener Traditionsunternehmen auf der LivingKitchen erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Der Backofen zeichnet sich durch eine intuitive Bedienführung und maximale Gestaltungsfreiheit aus. Mit der K-Connect App lässt sich das Gerät sogar aus der Ferne bedienen; zahlreiche Rezepte können mit den entsprechenden Programmeinstellungen direkt an den Backofen geschickt werden. Eine durchgängige Gestaltung des Blendenund Griffdesigns erlaubt zudem die Kombination von Produkten aus den unterschiedlichen Küppersbusch Serien Profession+, www.kueppersbusch.de Premium+ sowie Comfort+. 

Das abgetönte Mittelgrau-Metallic der neuen Küppersbusch Geräteserie „Shade of Grey“ passt perfekt zu Naturoberflächen aus Holz, Stein und Beton sowie zu weißen Küchenoberflächen.

küche + architektur | 59


Fotos: Alno

Alno – Tradition hat einen Namen Das gute Gefühl der richtigen Entscheidung bei der Küchenwahl noch bevor der erste Stein gesetzt ist – das möchte Alno Kunden und Interessenten immer wieder neu ­vermitteln. Die Kulisse des charismatischen 400 Quadratmeter großen Alno-Standes bildete dabei erneut das loftartige Ambiente eines Rohbaus, der im effektvollen Kontrast zu den vier präsentierten hochwertigen Küchenexponaten stand, ihres Zeichens Paten der nunmehr 90 Jahre langen Erfahrung des renommierten Markenherstellers.

60 | küche + architektur


Das Modell AlnoAttract war bereits auf der Eurocucina

Alno-Pressechef

als auch auf der Küchenmeile

Markus Gögele, Produkt­

zum Highlight avanciert.

entwickler Berthold

Einen Tag vor Beginn der

Müller, Leiter Marketing

LivingKitchen wurde die

Fachhandel Tobias

Küchenkreation vom Rat für

Homberger und Director

Formgebung mit dem

Group-Marketing der

ICONIC-Award 2017 – Winner

Alno AG Matthias Wehrle

im Bereich Interior Innovation

(v. l. n.r.)

ausgezeichnet.

V

on der Kampagnenküche AlnoStar Dur, die das Profil der Marke Alno in nächster Zeit multiplizieren und widerspiegeln soll, über die einzigartige Edelstahl-Küche AlnoInox produced in Switzerland sowie das nicht minder unique Modell Alnoattract, bis hin zur Limited Edition der Jubiläums-Küche stellte der Markenküchenhersteller aus Pfullendorf einmal mehr seine Leistungsfähigkeit unter Beweis. Bereits von der Rolltreppe aus fiel der Blick der Messebesucher direkt auf die beiden Stars der Alno-Präsentation. AlnoAttract und Alno 90. Das Modell AlnoAttract avancierte bereits auf der Eurocucina als auch auf der Küchenmeile zum Highlight. Einen Tag vor Messebeginn wurde die Küchenkreation vom Rat für Formgebung mit dem ICONIC-Award 2017 – Winner im Bereich Interior Innovation ausgezeichnet. „Eine Premierung, auf die wir besonders stolz sind“, betont Produktentwickler Berthold Müller. Diese Küche verfügt einfach über einen außergewöhnlichen Charme und einen modernen innenarchitektonischen Chic, der durch den Einsatz wertiger Materialien wie Eiche, Schwarzglas und Metall noch unterstütz wird. Mit ihrer bewussten Asymmetrie und spielerischen Gestaltung von Sprüngen, Brüchen und Versätzen folgt sie Inspirationen aus der Architektur und aktuellen Designtrends und symbolisiert die Symbiose aus Tradition und Vision. Alno 90 – Limited Edition Das unmittelbar gegenüber liegende Produktszenario zog das internationale Publikum nicht minder an: Alno90, eine modulare Küche, entwickelt zum 90-jährigen Jubiläum der Traditionsmarke, hergestellt in exklusiver Handarbeit, gefertigt aus hochwertigen Materialien, gehalten in perlweiß-Metallic mit pastellgrünen Akzenten, einem Nischenlement aus anthrazitfarbigem Quarzstein und einem Innenleben mit grauer Leinendekor. Ihre Ausstattungsfeatures, die u.a. auch einen Teil der Epoche des Firmengründers Albert Nothdurft widerspiegeln, stehen gleichzeitig für Tradition und Moderne. So erinnern die abgerundeten Vorderkanten der Alno90 an das Buffet aus Großmutters Zeiten mit seinen praktischen gläsernen Schütten und bilden einen harmonischen Abschluss der Solitärmöbel. Die freistehende Insel in der Küchenmitte mit ihrer überstehenden Platte weckt Erinnerungen an einen klassischen Küchentisch, der das Zentrum des Kochbereichs ist. Eine liebevolle Reminiszenz an die damaligen Spülsteine ist die Mischbatterie, die in der Nische eingearbeitet ist. Das Nischenelement aus Quarzstein mit eingearbeiteter Steckdose schafft einen raffinierten Tiefenausgleich. Angelehnt an ausschwenkbare Arbeitsplatten vergangener Zeiten zeigt sich das herausklappbare und herausnehmbare Arbeitsbrett. Das graue Leinendekor mit pastellgrüner Kante der Fachböden fügt sich dezent in die Gesamterscheinung der abgerundeten Schränke ein. Die Schränke der Küche sind in ihrem Inneren im Übrigen mit einem kleinen Metallschild als Alno Jubiläums-Küche gelabelt und mit der Seriennummer des jeweiligen Alno90 Modells versehen. „Es wird nicht mehr und nicht weniger als 1927 dieser Küchen geben“, verrät Key-Account-Mananger Tobias Homberger. Eine Stückzahl, die das Gründungsjahr der renommierten Traditionsmarke nennt. „Die Resonanz sowohl von Verbandsvertretern und Händlern, als auch Endkunden an den Publikumstagen auf die Jubiläumsküche lag deutlich über den hohen Erwarwww.alno.de tungen im Vorfeld der Messe“, sieht sich das Alno-Team bestätigt.

Die Vier Module der Alno90 – Das klassische Buffet ist mit einer Spüle, Mischbatterie, einem Kochfeld und verdeckter Abzugshaube, Geschirrspüler und Glasschütten im Oberschrankregal ausgestattet. Die freistehende Insel besticht durch eine abgerundete Arbeitsplatte aus Quarzstein und gedämpfte Schubkasten. Im Seitenschrankbuffet mit Kühlschrank und Backofen finden sich zahlreiche Stauraumlösungen wie beispielsweise ein Apothekerschrank. Die abgerundeten Schränke bieten eine praktische Ablagefläche beim Aus- oder Einräumen der Schränke. Das Studiobuffet kann als Solitärmöbel für Küchen oder Büroräume geplant werden. Es ist komplett funktionstüchtig ausgestattet und kann durch einen frei stehenden Standkühlschrank ergänzt werden. küche + architektur | 61


Ein Team, das stolz auf sich sein kann: Heidrun Brinkmeyer, Heinz-Erwin Ellersiek und Heiko Ellersiek. In einer bundesweiten Umfrage im Rahmen des

Jung, dynamisch, erfolgreich Ballerina-Küchen – Küchen für Individualisten

Leistungsspiegels „Küchen 2016/2017“, Inside-Verlag, beurteilte der Küchenfachhandel

Bereits vor der Messe hatte der mittelständische Küchenmöbelhersteller

seine Küchenhersteller in einem

Ballerina-Küchen hinsichtlich des Standbaus auf der LivingKitchen auf die

Leistungsspiegel in 11 Kriterien.

konstruktive Zusammenarbeit mit Hochschulabsolventen hingewiesen

Mit der Durchschnittsnote von 1,50 konnte Ballerina den 1. Platz

und hinsichtlich des Ergebnisses nicht zu viel versprochen. Die Außen-

verteidigen. „Diese Auszeich-

fassade bildete eine Melange aus strahlendem Smartglass in Ballerina-

nung bedeutet für uns eine neue Herausforderung, denn mit jeder dieser Prämierungen steigen die Erwartungen an Ballerina.“

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Blau und weißem Tüll, ganz der Anmut der Balletteuse entsprechend.

S

chlichte Eleganz prägte auch das Innere des Standes. Decke und Boden in Ecru gehalten, ergaben aus diesem Arrangement heraus das perfekte Bühnenbild für die vier präsentierten Exponate sowie für die gekonnt in den Stand integrierten Qualitätsmerkmale des Herstellers. Über dem Empfangsdresen ein Mobile mit schwebenden transluzenten Ballerinas. Als Regal in den Trockenbau integriert und farblich abgesetzt, präsentierte das Unternehmen seine Materialkompetenz – und seinen hohen qualitativen Anspruch: Darunter auch


Küchen | Architektur + Trend Es darf ein bißchen internationaler sein „Die Frequenz auf dem Ballerina-Stand war deutlich höher als bei den vergangenen Messen“: zieht Ballerina-Geschäftsführerin Heidrun Brinkmeyer Bilanz. Und führt das hauptsächlich auf die Y-Küche zurück, die insbesondere bei Architekten und Designern auf großes Interesse stieß. „Aus Deutschland hatten wir wesentlich mehr Besucher, während die ausländischen Besucher weniger waren als vor zwei Jahren“, stellte die Managerin fest. „Die Publikumstage“, so freut sie sich, „waren gut besucht und das Interesse der Konsumenten hoch. Nach wie vor ist die Nachfrage nach weißen glänzenden Küchen am höchsten. Die häufigsten Fragen gab es zu den StauraumMöglichkeiten und den Pflegeeigenschaften. Allerdings ließen sich die Konsumenten in 3 Gruppen unterteilen: Eine kleine Gruppe mit wenig Interesse, die nur „Give-Aways“ sammelte, dann die gut informierten Küchenkäufer, die sich schon im Handel oder Internet Küchenwissen angeeignet haben, oft auch schon Angebote vorliegen haben und sich jetzt vergewissern, ob sie in ihrer Vorauswahl richtig liegen. Die dritte Gruppe bildeten die wenig Informierten, die in den nächsten 1-2 Jahren eine Küche kaufen wollen.“ Erfreulich dabei sei die hohe Bereitschaft der Interessenten, eine hochwertige Küche zu kaufen.

Diese Küche ist eine Melange aus Industrial Design und Beaux Arts Stil und verkörpert zeitlose Eleganz.

Modell 4031 in Smart Glas – raffiFotos: Ballerina-Küchen

die innen und außen dekorgleichen Korpusse oder die in Ballerina-Blau gehaltenen skulptural integrierten Fronten, die Pate für die gesamte Farb-Kompetenz des Unternehmens stehen, die sämtliche RAL und Sikkens-Töne beinhaltet. Die präsentierten Exponate symbolisieren die Vielschichtigkeit der Ballerina Kollektion, die von Ballerina und Designer Michael Hilgers entwickelte Y-Küche, der logischen Fortsetzung der klassischen Insellösung. Egal ob kleine Stadtwohnung oder großzügiges Haus – die Form der Y-Küche macht aus der Küche eine zentrale Kommunikationsplattform. Architektonisch anmutig und geschlossen, ideal für offene Wohnraumlösungen: eine Küche aus glänzendem Smartglas. Das polymere Glas sieht nicht nur edel aus, sondern vereint praktische Eigenschaften, Kratzfestigkeit, Hygiene, Farb- und UV-Stabilität und zeigt sich zudem stoßunempfindlich und reinigungsfreundlich und lässt sich sogar mitWhiteboard-Markern beschreiben. Einen weiteren Blickfang bildete eine Melange aus Industrial Design und Beaux Arts-Stil. Seine Besonderheit erhält das Exponat durch die Kombination von Fronten versehen mit edlem Metall-Effekt-Lack in titan smoke und copper smoke, klassischen Kassettenfronten und der hochpolierten Dekton-Platte. Die Spiegelfronten unterstrichen die Extravaganz dieser Planung. Natürlich ließ es sich Ballerina-Küchen nicht nehmen, nochmals auf die Kooperation mit Ritzenhoff hinzuweisen und nutzte die Designs des Herstellers als dekorative Gestaltungselemente einer Loftküche, mit der für Ballerina-Kunden exklusiven Möglichkeit, das innovative Ritzenhoff-Design direkt in seine individuell geplante Küche zu integrieren.  Ob als Tür, als www.ballerina.de Auszug oder als Griff.

niert und solide beweist die grifflose Planung ihre Alltagstauglichkeit.

küche + architektur | 63


Architektur + Trend | Material

Lechner – Ausdrucksstarke Akzente Markante Arbeitsplatten und Rückwandpaneele

Ob Glas-Arbeitsplatten und -nischenrückwände in der Trendfarbe Brass oder ­Materialien wie Naturstein, Quarzstein und Keramik, sie alle erzeugen eine stilvollwohnliche Optik und verleihen jeder Küche auf eine individuelle Art ein Gesicht. Das sympathische Familienunternehmen Lechner überzeugte Kunden und Inter­ essenten bereits während der ostwestfälischen Hausmessen durch sein innovatives ­Sortiment, das sich durch seinen hohen innenarchitektonischen Anspruch aus­ zeichnet. Und auch auf der LivingKitchen fanden die Produkte des Unternehmens regen Anklang bei den internationalen Besuchern.

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Material | Architektur + Trend

Judith Fischer, Marketing und

Keramik Platte Nero Marquina und eine schwarze Glasrückwand im Dekor Peco, die sich wie

Kommunikation

hier gezeigt, auch zur Raum-/Wandgestaltung eignet.

A

uch auf der LivingKitchen bildeten die Glas-Küchenarbeitsplatten der aktuellen Lechner-Kampagne „Wir geben Küchen ein Gesicht“ und hier insbesondere der trendige Messing-Farbton Brass ein besonderes Highlight. Die filigranen Glasarbeitsplatten zeichnen sich nicht nur durch ihr Design, sondern auch durch eine hohe Belastbarkeit aus. Passend zu der funkelnden als auch satinierten Variante gibt es natürlich auch die gläsernen Nischenrückwände, die auf Wunsch sogar mit Magnetfunktion versehen oder individuell gestaltet werden können. Nicht minder attraktiv zeigen sich die drei ausgewählten Materialien Naturstein, Quarzstein und Keramik der Lechner-Kollektion. Naturstein, über mehrere Millionen Jahre von der Natur in Form gepresst, macht jede Küche zum Unikat, wie auch die neue Ausführung in Steel grey bestätigt. Quarzstein, ein auf Quarzbasis hergestellter Kunststein, besticht durch seine matten oder polierten Oberflächen in effektvoll realisierten Betonoptiken oder in weichen Tönen wie z. B. das neue Dekor 805 Soft Cotton. Keramik setzt derzeit in edlen Dekoren im Marmor-Design strukturierten schieferartigen Oberflächen oder auch raffinierten Mattund Glanzeffekten Akzente. Keramikplatten überzeugen sowohl optisch als auch durch ihre Robustheit, ihren porenfreien und somit pflegeleichten und hygienischen Charakater. Bestechend in Design und Haptik überzeugt die Laminat-Kollektion Colour + Structure: Mittels moderner Druckverfahren entstehen für diese Laminat-Serie exklusive, fantasievolle oder auch naturgetreue Dekore, die durch ihre Prägung eine außergewöhnliche und besonders angenehme Oberfläche erhalten. Zudem sind alle Dekore in der eleganten 18 mm Version erhältlich. Und last but not least überzeugen die hochwertigen 12 mm starken Compact-Arbeitsplatten mit ihrem schwarzen Kern auf ganzer Linie. Dabei zeigen sich die in ausgesuchten Dekoren erhältlichen Vollkernplatten äußerst strapazierfähig und wasser­resistent. www.mylechner.de

Individuell gestaltete Glasrückwand, hier kombiniert mit dem Quarzstein White cotton

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technik + komfort | Geräte

Die neuen Gas­ kochfelder von V-Zug sind jetzt mit einer komfortablen Slider-Bedienung ausgestattet.

Innovationen aus der Schweiz V-Zug-Technologien, die überzeugen

Die LivingKitchen ist für Patric Schleicher in seiner F ­ unktion als neuer Verkaufsleiter Deutschland des schweizer Marktführers innovativer Hausgeräte V-Zug das Debut.

So schnell wie keines zuvor: Das neue Party Programm der

„S

Adora SL spült leicht verschmutztes Geschirr in nur 11 Minuten.

owohl das Unternehmen als auch die Produkte haben mich für die Tätigkeit begeistert“, verrät der versierte Vertriebsmann und ist sofort bei der Sache: Bei all seinen Entwicklungen bindet V-Zug sowohl die Wünsche der Konsumenten als auch die praktischen Erfahrungen renommierter Profiköche, mit denen das Unternehmen kontinuierlich zusammenarbeitet, mit ein: Ein aktuelles Resultat dieser Zusammenarbeit sind die neuen Gaskochfelder des Schweizer Premium-Herstellers, die jetzt mit einer komfortablen Slider-Bedienung ausgestattet sind. Bei der Multislider-Bedienung verfügt jede Kochzone über einen eigenen elektronischen Slider. So kann jede Kochzone einzeln und direkt bedient werden. Weitere nützliche Funktionen, wie zum Beispiel die Simmer- und Warmhaltefunktion, erleichtern den Alltag und bereichern das tägliche Kochvergnügen zusätzlich.

Fotos: V-Zug

So schön können Kochfelder sein und bleiben Die Kochfelder von V-Zug zeichnen sich durch modernste Technologie, schöne Designs und flexible Einbauvarianten aus. Dabei haben die Faktoren Qualität und Design einen hohen Stellenwert. Mit OptiGlass bringt V-Zug nun eine Neuheit auf den Markt, die dafür sorgt, dass das Kochfeld auch nach längerem Gebrauch noch wie neu aussieht. Glaskeramik-Kochfelder mit OptiGlass verfügen über eine zusätzliche sehr harte Beschichtung – diese macht das Kochfeld besonders robust. Dank dem Spiegelglas-Design passen die Geräte dieser Linie perfekt zu den anderen V-Zug Geräten in der Küche. OptiGlass ist bei ausgewählten Kochfeldern aus dem StandardSortiment erhältlich. „Vacuisine©“, oder Sous-vide-Garen in Perfection Sous-vide, bei V-Zug Vacuisine genannt, ist die Methode, bei der Speisen in vakuumversiegelten Beuteln bei niedrigen Temperaturen langsam gegart werden. Nun hat V-Zug die Garmethode noch weiter verfeinert. Neu erlaubt Vacuisine die Überwachung der Kerntempe66 | küche + architektur


Geräte | technik + komfort

„Sowohl das Unternehmen als auch die Produkte haben mich für die Tätigkeit begeistert“, verrät Patric Schleicher in seiner Funktion als neuer Verkaufsleiter des schweizer Premium-Hausgeräte-Anbieters V-Zug

Vacuisine©

ratur und macht die Fleischzubereitung damit noch verlässlicher und präziser. Spezielle Dichtungs­pads sorgen dafür, dass der Gargutsensor Combi des Steamers ohne Vakuumverlust durch die Hülle in das Fleischstück eingesteckt werden kann. Bei dünneren Fleischstücken ist die Kerntemperatur früher erreicht, dickere Stücke benötigen etwas mehr Zeit – der Gargutsensor visualisiert die tatsächliche Temperatur und gibt zusätzliche Sicherheit, wann das Fleisch perfekt auf den Punkt gegart ist.

ermöglicht die

In nur elf Minuten sauberes Geschirr Mit dem neuen Programm Party macht V-Zug das Spülen noch schneller. Die Adora SL spült leicht verschmutztes Geschirr in nur 11 Minuten. Das gilt natürlich auch für langstielige große Weingläser, für deren sicheren Stand, der Geschirrspüler mit einem zusätzlichen Tray ausgestattet wurde. Zudem verfügt die Adora SL neu über die Funktion OptiStart, eine intelligente Startaufschubfunktion, die den Energieverbrauch um weitere rund 10 Prozent senkt. Und mit dem integrierten EcoManagement motiviert V-Zug die Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich, auf den Energie- und Wasserverbrauch zu achten und einen Beitrag zum sparsamen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen zu leisten. „Allesamt Argumente, denen man sich kaum verschließen kann“, resümierte Patric Schleicher, der sich bereits darauf www.vzug.com freut, diese Produkte den Küchenspezialisten in Deutschland näher zu bringen.

licher und präziser.

Überwachung der Kerntemperatur und macht die Fleischzubereitung damit noch verläss­

Fotograf: Gianni Antoniali/IKon

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Wunderbar harmonisch Frames by Franke vereint alle wesentlichen Elemente der Küche – Spüle samt Armatur, Backofen, Kochfeld und Dunstabzugshaube – zu einem intelligenten modularen System. Die über 40 Komponenten sind in Design und Funktionalität exakt aufeinander abgestimmt und individuell kombinierbar: Für optimale Arbeitsabläufe und maximalen Komfort. Entdecken Sie mehr auf franke.de/ks

küche + architektur | 67


technik + komfort | Geräte

Für maximale Kopffreiheit bei klarer Luft sorgt der integrierte Kochfeldabzug von Neff – er zieht Dampf und Gerüche direkt am Ort ihres Entstehens ab: in der Mitte des Kochfelds. Der sensorgesteuerte Abzug schaltet sich von selbst ein und passt seine Leistung dem aktuellen Bedarf an.

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Geräte | technik + komfort 

Die neuen Slide&Hide® Backöfen Fotos: Neff

fügen sich nahtlos in grifflose Küchen ein.

Kochen ist Genuss und schafft Genuss Neff – im 140. Jahr so innovativ wie je Kulinarische Überraschungen am Stand, technische Raffinessen und ungewöhnliche Geräteinszenierungen versprach Neff zur LivingKitchen 2017 und löste diesen Vorsatz und noch mehr auf ganzer Linie ein. Denn selbstverständlich stand auch die Weiterentwicklung des einzigartigen Marketingkonzepts rund um die Emotionalisierung des Point of Sale auf dem Programm.

I

m Mittelpunkt stand der neue, in das 80 cm-FlexInduction-Kochfeld integrierte Kochfeld-Abzug von Neff. Kopffreiheit und Flexibilität garantiert das Konzept, denn es kann sowohl in Kochinseln als auch in eine vor dem Fenster befindliche Kochstelle eingebaut werden. Einfach zu installieren, stehen Umluft- und Abluftvariante zur Wahl. Und so funktioniert’s: Beim Kochen schaltet sich der integrierte, sensor­gesteuerte Kochfeldabzug von selbst ein und passt seine Leistung dem aktuellen Bedarf an. Sein Luftsensor erkennt Küchendunst und Dampf in der Luft und regelt die Entlüftung automatisch entsprechend den Erfordernissen. Das Filtersystem ist herausnehmbar und kann problemlos in der Spülmaschine gereinigt werden. Der guss­ eiserne Rost in der Mitte lässt sich als Abstellfläche für schwere ­Pfannen und Töpfe nutzen, ohne die Funktion des Dunstabzugs zu beeinflussen.

Slide&Hide® grifflos Neff-Geschäftsführer Stefan Kinkel freute sich über die „Auszeichnung unserer Backöfen mit dem Innovationspreis des BMK. Wir feiern 140 Jahre Neff und unser Neff-Herzstück, der legendäre und jetzt erneut ausgezeichnete Slide&Hide®-Backofen wird im Frühjahr die magische Zahl von 1.000.000 produzierten Stück überschreiten.“ In Köln wurde jetzt neu der Slide&Hide® Backofen mit flächenbündigem Griff vorgestellt. Er fügt sich nahtlos in das Design puristischer Küchenfronten ein, sein Kippgriff macht’s möglich. Als grifflose Varianten werden auch Kompakt-Backöfen, der Kaffeevollautomat, die Vakuumier- und die Wärmeschublade angeboten, für schnörkellose Ästhetik, maximalen Komfort und perfekte Einbau-Kompetenz, denn das Neff-Einbaukonzept sorgt für Passgenauigkeit der Geräte, vertikal wie horizontal.

freuen sich über die Auszeichnung des BMK: Stefan Kinkel, Neff-Geschäftsführer (l.), und Dr. Martin Strumpler, Neff-Marketingleiter k + a | 69


Architektur + Trend | Küchen

Unverwechselbar Neff – Marketing at its best 253 Händler beteiligten sich bis Ende 2016 bereits an dem einzigartigen Marketingkonzept, das Neff rund um die Genussküche aufgebaut hat. In Köln wurde gezeigt, wie die weiterentwickelte SmartTVApp sich am POS zur Verkaufsförderung einsetzen lässt. „Zur Emotionalität der Neff Genussküche und unserem reichhaltigen POS Material kommt jetzt die Interaktivität der SmartTV App“, erklärte Dr. Martin Strumpler, Neff-Marketingleiter. Über einen TVBildschirm bringt sie Stimmungsfilme, Produktvideos und Rezepte in den Verkaufsraum und verbreitet die typische Neff Atmosphäre. Dabei lässt sie sich sowohl aktiv, als auch passiv nutzen: Vom siebenminütigen NeffTV-Dauerschleifen-Film, über unterschiedliche Bauformen

des Haubensortiments, die sich auf einem 49 Zoll TV in Realgröße passgenau vorführen, oder Featureclips, die Geräte „in Aktion“ zeigen. Und selbstverständlich fehlte die gedeckte Genusstafel in Köln nicht, mittlerweile die Ikone des Marketingpakets. Entschließt sich ein Händler, in seinem Verkaufsraum eine Ausstellungsküche im Neff-Look einzurichten, bekommt er exklusive Marketing-Unterstützung durch umfassende Dekopakete für die Tafel. Tisch, Stühle und Küche stellt ­jeder Händler zusammen, so dass jede Genussküche ihren ganz eigenen Charakter erhält. Händler mit einer Neff-Genussküche sichern sich exklusive Sell-Out Unterstützung: Sie werden u.a. auf www.neff.de prominent dargestellt und bei der Online-Händlersuche besonders www.neff.de hervorgehoben. 

Büchele

Einzigartig Mit der bemerkenswerten Kombination edler Materialien und handwerklichem Können verleiht die Manufaktur edel-stahl Büchele jeder Küche geformte, vollendete Individualität. Die kleine, familienbetriebene Edelstahl-Manufaktur steht für ganz persönliches Handwerk, Kreativität und Können und dokumentierte diese Kernaussagen auch durch ihre Exponate auf der LivingKitchen. Seit 50 Jahren fertigt edel-stahl Büchele vorwiegend im deutschsprachigen Raum nach dem Leitsatz „Mut zum Anderssein“ maßgefertigte Einzelstücke wie Arbeitsflächen und Spülen, die jede Küche zu einem unverwechselbaren Blickfang werden lassen.

Matthias Kuperschmid, Geschäftsführer bei Agentur für exklusive Marken: „Jedes Produkt, das Büchele fertigt, ist ein Unikat.“ 70 | küche + architektur

Wie vielseitig „Anderssein“ ist, zeigt eine Fülle an edlen Materialien und kunstvollen Bearbeitungsmöglichkeiten. Zeitloser Edelstahl, klassisches Messing, warmes Kupfer, ausgefallener Tombak und geheimnisvolles Stahlblech – individuell geformt und gestaltet – lassen keine Wünsche offen. Mit der einzigartigen Warmwalzstruktur bietet edel-stahl Büchele darüber hinaus ein Unikum im Bereich der Oberflächenbearbeitung. Mit speziellen Verfahren lassen sich fast alle Oberflächen stoßfugenfrei auf sämtliche Längen verarbeiten. Auf dieses Weise entstehen nahtlose Arbeitsflächen aus einem Guss, die sich in allen Formen, Details, Ausschnitten und Bohrungen frei gestalten und www.buechele.com individuell integrieren lassen. 


Küchen | Architektur + Trend

Mission gelungen Concept Kitchen für mehr

Das hochmotivierte n-by-naber-Team um Verkaufsbereichsleiter Nico Bergmann, das zusammen mit Designer Kilian Schindler auf der LivingKitchen die inspirierende Shop- und Bistroszenerie des Concept KitchenSystems präsentierte, war sehr zufrieden mit dem Interesse, das Innenarchitekten, Einrichtungsberater und Ladenbauer zeigten. Zudem wurde während der Publikumstage reger Zuspruch von Startups auf der Suche nach unkonventionellen flexiblen Einrichtungsideen für Shopping- und Diningkonzepte registriert. Bei Concept Kitchen sind sie damit an der richtigen Adresse.

D

as Ziel, die neuen Seiten des mobilen Concept Kitchen Programms, das Schöne und Nützliche in einem zukunftsweisenden Kontext zu vermitteln, ist damit auf der ganzen Linie gelungen. Denn mobiles Einrichten als Teil eines sich verändernden Lebensgefühls der urbanen Gesellschaft nicht nur im privaten sondern auch im öffentlichen Raum wurde hier stringent in seiner Vielseitigkeit und Konsequenz vorgeführt: ob als Bistro, als Blumengeschäft, als Einrichtungsstudio … Höhenverstellbare Regalmodule als Warenträger, Garderobe und Präsenter, variabel nutzbare Tischkonfigurationen für Zubereitung, Tresenservice und Verzehr waren realitätsnah dekoriert und in Gebrauch auf der offen gestalteten Standfläche mit dem charakteristischen Namenszug aus alten Reklame-Neonbuchstaben. Einzigartig ist das Maß an Flexibilität, mit dem sich das System mit vorhandenem Mobiliar dekorativ und zweckmäßig kombinieren lässt. An alles ist gedacht: Modullösungen mit Workstations, die mit Backofen, Dampfgarer, Kaffeeautomat, Mikrowelle oder Spüleinsatz und Ablage bestückt werden können. Die höhenverstellbaren Regale und Tische lassen sich für Vorbereitung, Vorratshaltung, Warenpräsentation sowie die Anordnung von Sitz- und Stehplätzen nutzen. Praktische Schubladen mit Touchbedienung und Softeinzug optimieren die Nutzung der Tischelemente ebenso wie die neuen Glasblenden, die den Blick auf die Waren zulassen.

Ingrid und Hans-Joachim Naber, geschäftsführende Gesellschafter der Naber GmbH, waren sowohl als Aussteller ihrer Concept Kitchen, als auch als Trendscouts präsent.

Überzeugend und praktikabel ist das einfaches Steckprinzip mit Rasterbohrungen für den unkomplizierten Auf- und Abbau der Module ohne Werkzeugeinsatz. Und für das gute Gewissen: Nahezu alle Systemteile lassen sich problemlos recyceln. www.n-by-nyber.com · www.naber.com küche + architektur | 71


Architektur + Trend | Küchen

Einfach sein, oder einfach anders sein Egger macht es möglich Mit den Oberflächen PerfectSense Gloss und Matt hat es der Holzwerkstoffverarbeiter Egger geschafft, seine melaminharzbeschichteten Platten auf ein neues Qualitätsniveau zu heben, das bestätigt sich auch in der neuen Dekor-Kollektion des Unternehmens, in der nicht nur seine Material- und Fertigungskompetenz, sondern auch seine führende Rolle als Trendscout neuer Designs und Oberflächenstrukturen plakativ unter Beweis gestellt werden.

Think different:

M

Fischgrätmuster auf der Front.

it dem diesjährigen Messemotto „Einfach. Anders.“ dokumentiert der innovative Hersteller, dass Einfachheit und Andersartigkeit keinen Widerspruch, sondern eine optionale Ergänzung mit stilbildendem Charakter darstellen. Entschleunigung, Wertigkeit, Balance gehören zu den Werten von heute. Das eigene Zuhause wird zur bewusst eingerichteten Wohlfühloase. Wir entfernen uns von hochtechnischer Komplexität und orientieren uns an ur­ erfahrener Einfachheit. „Das Schlagwort „Achtsamkeit“ entwickelt sich zum Megatrend“, weiß Klaus Monhoff, der für die Leitung Design- und Dekormanagement der Egger Gruppe verantwortlich zeichnet, „In vielen Bereichen hat die Achtsamkeit unsere Sicht auf die Dinge verändert: Wir orientieren und selektieren danach, was gut für uns ist, was uns gut tut.“ Achtsamkeit spiegelt sich im Interieur in der bewussten Kombination verschiedenster Materialien und Farben. „Einfachheit ist das Resultat eines bewussten Umgangs mit Akzenten und Kontrasten. Egal, ob Farb- oder Materialkontraste, der Fokus liegt auf spannenden, neu entstehenden Gegensätzen, die die Gesamtgestaltung beleben“, so der versierte Trendscout. Egger verankert das „Einfach“ des diesjährigen Eggerzum Mottos in schlichten Hölzern, dezenten Materialien sowie Unis, die zurückhaltend und entschleunigend wirken. Neu „Anders“ wirkt hingegen eine neue Formensprache: Akzente werden durch besondere Gestaltung in Form von Rahmenoptiken, Asymmetrien oder besondere Material-Farb-Kombinationen gesetzt. Bei alledem dienen die Formen und Farben der Natur als Inspiration. Durch und durch Perfect Sense Doch zuersteinmal zu den Megatrends hochglänzend und matt. Seit der Präsentation der PerfectSense Gloss- und Matt-Lackplatten im Jahr 2015 arbeitet Egger intensiv an der Weiterentwicklung dieses Premium­ produkts: Das Resultat sind nicht nur neue Dekore, sondern sogar eine Erweiterung der PerfectSense Familie.

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Küchen | Architektur + Trend „Durch das breitere Eigenschaftsprofil der PP-Rezepturen ist es möglich, die Kanten gemäß den Kundenanforderungen herzu­stellen. Die Produktion ist identisch mit der Herstellung der PerfectSense Lackplatten, die in einem aufwendigen Prozess hergestellt werden. Damit erzeugen wir Kanten in Premiumhochglanz oder supermatter Optik“, so ­Michael-Bernd Wehmeyer, der für den Vertrieb der Kanten der Egger-Gruppe verantwortlich zeichnet.

„Neue Holzdekore gleichen, dank PerfectSense Matt, in der Haptik fast einem Echtholzfurnier“, schwärmt Franz-Josef Susewind. Er leitet das Produktmanagement Möbel und Innenausbau der Egger-Gruppe.

PerfectSense steht für die Premium-Kategorie von hochglänzenden und matten dekorativen Lackplatten auf Basis der bewährten MDF-Qualität von Egger. Die Oberflächen entstehen durch eine nachträgliche Veredelung, sie sind für hohe mechanische Beanspruchungen geeignet durch ein Beschichtungsverfahren mit UV-Technologie (CCI – Calander Coating Inert). Damit gelingt es, Oberflächen mit optischen und haptischen Eigenschaften herzustellen, wie sie bislang wenigen High-End-Oberflächen vorbehalten waren. Dabei sind die Oberflächen in den Dekor- und Materialverbund des Herstellers eingebunden. PerfectSense Gloss überzeugt durch hohe Tiefenwirkung und eine Optik wie echtes Glas. PerfectSense Matt hingegen mit samtiger Haptik und Anti-Fingerprint Eigenschaften. Die Homogenität der verwendeten MDF-Platten ermöglicht eine besonders ebene, makellose Oberfläche. Die einzigartige UV-Lackierung macht sie widerstandsfähig. Die Dekorauswahl für PerfectSense Gloss- und Matt-Lackplatten wurde erweitert: Zu den bekannten Unidekoren reihen sich nun auch Holz- und Fantasiedekore, teilweise mit Perlmutt-Effekt. „Durch den Perlmutt-Anteil kommen bestimmte Dekore in Gloss und Matt herausragend gut zur Geltung.“ Neue Holzdekore gleichen, dank PerfectSense Matt, in der Haptik fast einem Echtholzfurnier. „So erreichen wir noch nie dagewesene Oberflächenqualitäten und geben PerfectSense noch mehr Vielfalt“, schwärmt Franz-Josef Susewind, Leitung Produktmanagement Möbel und Innenausbau der Egger-Gruppe. Künftig wird Egger Gesamtlösungen für matte Oberflächen in PerfectSense Qualität für Fronten, Korpusse und auch Arbeitsplatten anbieten. Dazu präsentiert der Holzwerkstoffhersteller nicht nur die bekannte PerfectSense Matt Lackplatte, sondern auch einen neuen PerfectSense Schichtstoff in matter Ausführung. Dieser eignet sich bestens für horizontale Anwendungen. „Auf der Interzum 2017 in Köln werden wir weitere Produktneuheiten präsentieren, die unser Matt-Konzept und damit die PerfectSense Familie ergänzen“, schickt Frank-Josef Susewind voraus. Und natürlich werden sie die aktuellen Trends widerspiegeln: Der Marktanteil in Deutschland für matte Oberflächen liegt, so der sympathische Productmanager derzeit bereits bei 35 Prozent.

Trendscout und Leiter des Design- und Dekormanagementes der Egger-Gruppe Klaus Monhoff

„Einfach. Uni.“ Unifarben von hell bis satt Unifarben beherrschen die Gestaltung von Möbeln. Im Design sind sie wichtige Bestandteile und erfahren einen achtsamen Einsatz. Ob Ton-in-Ton, in unterschiedlichen Abstufungen oder als ideale Kombinations­ partner von Holzdekoren zeigen sich Unidekore vielseitig einsetzbar: Hellere Töne finden sich hier eher in großen Flächen, intensivere als Akzent. Die Unifarben, die auf der diesjährigen Eggerzum für die Möbelindustrie gezeigt werden, lassen sich zudem bestens für das Designthema „Retro“ einsetzen. Holzdekore von schlicht bis markant „Zu den markanten Holzdekoren wird es auch wieder schlichtere Varianten geben“, prognostiziert Klaus Monhoff und präsentiert die neue Charleston Eiche, die keine Risse und nur kleine Äste aufweist und aufgrund ihres vielseitigen Farbspiels eine hohe Natürlichkeit erlangt und sich je nach Farbstellung vielseitig kombinieren lässt: wie z.B. die Ausführung H3153 Charleston Eiche. Die H3154 Charleston Eiche dunkelbraun präsentiert sich in einer Farbhöhe, die an Nussbaum erinnert. Die Oberfläche ST36 Feelwood Brushede unterstreicht die gebürstete Optik des Dekors.

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Architektur + Trend | Küchen

Die neue Ahorn-Reproduktion H9862 Eidfjord Ahorn, zeigt mehr natürliche Elemente. Um diese Natürlichkeit hervorzuheben, wurde das Dekor im XL-Rapport ausgearbeitet. „Bei herkömmlichen Dekoren wiederholen sich Details auf einem Halbformat sechs bis acht Mal. Für besonders natürlich wirkende Dekore mit markanten Ästen und Rissen haben wir beschlossen, den Dekorrapport über die volle Breite auszudehnen. So wiederholen sich Details nur zwei Mal“, erläutert Franz-Josef Susewind. Dieser ist in der Dekorentwicklung zwar deutlich aufwendiger, aber man erreicht in der Anwendung eine größere Natürlichkeit. Schlichte, zurückhaltende Holzdekore mit besonderer Oberflächenprägung nehmen beim Möbelstück wieder mehr Fläche ein. Schwarze Akzente – etwa durch Griffe oder Metallrahmen – kreieren eine spannende Einfachheit mit dem besonderen Etwas. Dabei erfolgt die Umsetzung oft in geometrischer Formensprache. Die Vicenza Eiche besticht durch Natürlichkeit und Modernität. Die zusätzliche graue Farbstellung ist zudem gut mit aktuellen Unidekoren kombinierbar. Nussbaumdekore erfreuen sich wieder größerer Beliebtheit. Der Wisconsin Nussbaum eignet sich zur Kombination mit matten Oberflächen, was eine Verbindung mit PerfectSense Matt nahelegt. Andererseits erlaubt das streifige Dekor auch eine Kombination mit einer tieferen Struktur wie etwa der neuen, streifig, matt-glänzenden Oberfläche Oberfläche ST19 Deepskin excellent. Markante Hölzer und besondere Farbabstufungen werden im Möbelbau gerne aufgegriffen und präsentieren sich immer wieder anders: oft mit neutralen Unifarben oder mit Metallrahmen in unterschiedlichen Optiken. Eine äußerst lebhafte, sehr natürliche Eichenreproduktion ist die Hunton Eiche. Ihr Erscheinungsbild sorgt für spannende und sehr markante Akzente in der Möbelgestaltung. Als Arbeitsplattendekor oder auch in der Front sorgt diese Holzreproduktion für sehr lebendige Kontraste. Markante Planken und natürliche Risse sowie Äste sorgen für ein rustikales Erscheinungsbild. Bei der Reproduktion Manitoba Hickory sorgen Splint- und Kernanteile für lebendige Kontraste. Ein Akzent-Dekor, das sich in der Farbstellung Graubeige gut zu material- und warmgrauen Unis kombinieren lässt. Die Farbstellung Rotbraun eignet sich zur Kombination mit hellen, wärmeren Farben. „Material. Anders.“ Die Vielfalt von Metall und Beton Materialreproduktionen wie z.B. Beton und Metall-Optiken zeigen sich heute in der Möbelgestaltung vielfältig wie nie zuvor: Das bereits bei der im Vorjahr vorgestellte F365 Amarna gold stieß bereits auf große Resonanz am Markt.. Ergänzend wurde nun ein Bronze-Farbton emtwickelt.. Die hohe Eigenständigkeit des Dekors entsteht durch die Kombination eines metallischen Dekorbilds mit der Rauputz-Optik der ST16 Matex Plaster. Mit der Dekorserie Stahl zeigt Egger ein sehr zurückhaltendes Dekor in Stahlplattencharakter. Trotz ihrer Schlichtheit ermöglichen diese Dekore spannende Gestaltungen durch gute Kombinationseigenschaften. Besonders gut kommen Stahl bronze und Stahl dunkel mit matter Oberfläche zur Geltung. In Verbindung mit der passenden Doppia Kante wird die optische Wirkung einer dünnen Stahlplatte erreicht.

Im Trend: Metallreproduktionen

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Küchen | Architektur + Trend

Eine Kante darf auch mal 3 mm haben Fotos: Egger

und setzt vollkommen neue Akzente.

Zu jedem Dekor die passende Kante Apropos Kante: Mit dem Aufbau der Kantenproduktion in Brilon ist es Egger gelungen, ein neues Marktsegment für Polypropylen-Kante zu erschließen. „Wir können mit Stolz sagen, dass wir in Brilon die modernste Kantenproduktion der Welt aufgebaut haben“, betont Michael-Bernd Wehmeyer, der für die Leitung des Vertriebs der Kanten verantwortlich zeichnet. Ob Uni-Kanten oder designstarke Dekorkanten mit brillanter Qualität hochglänzend oder matt, inklusive Schutzfolienapplikation und Coextrusion: Die Besichtigung der Fertigung beweist, alles ist möglich. Produziert werden Dicken von 0,4 bis 3,2 mm bis zu einer Maximal-Breite von 420 mm. Die volle Prozessautomatisierung hat dabei ebenso wie bei PerfectSense höchsten Stellenwert. Vernetzung, Regelung und Steuerung erfolgen vollautomatisch und orientieren sich am Anspruch der Industrie 4.0, was auch kleinere Losgrößen möglich macht. Durch das breitere Eigenschaftsprofil der PP-Rezepturen ist es möglich, die Kanten gemäß den Kundenanforderungen herzustellen. Die Produktion ist identisch mit dem aufwendigen Prozess der Herstellung der PerfectSense Lackplatten. „Damit erzeugen wir Kanten in Premiumhochglanz oder supermatter Optik“, so Michael-Bernd Wehmeyer. Zur Interzum 2017 in Köln möchte Egger Kanten mit Digitaldruck und Strukturprägung präsentieren. Das Ziel: Für jede Oberfläche, oder auch für alle Eggerzum 2017 Dekore, gibt es dann die perfekt passende Kante. Während unseres Besuchs in Brilon stellte uns Michael-Bernd Wehmeyer Kanten in Uni in 3 mm Dicke vor, die mit einer 45º-Fase versehen wurden: „Wir erreichen mit den für diese Kantenvariante ausgewählten Dekoren einen untypischen aber interessanten Kontrast.“ As Bestandteil der Möbelfront wirkt die Kante ähnlich einer Fuge. Auch die Erfolgsgeschichte der Doppia Möbelkante setzt sich fort: Erst am 10. Februar 2017 bekam die Farbstellung schwarz-gold das Prädikat „Special Mention“ des German Design Award verliehen. Auf diesen Erfolg will man auf­ bauen und die Dekorvarianten für Doppia erweitern. Holzhandwerk und Marmor für die Arbeitsplatte Auch für Arbeitsplatten präsentiert Egger vielversprechende Dekor- und Oberflächenneuheiten. So wird mit Woodblocks ein recht einfaches Holzdekor zum handwerklichen Kunstwerk. Im Original wird das Holz aufwendig quer zum Stamm geschnitten, anschließend in Würfel zerlegt und manuell aneinandergesetzt. Mit den beiden Farbstellungen Woodblocks natur und Woodblocks braun gibt es nun gleich zwei natürliche Holztöne, die sich perfekt zu Materialoptiken und Unifarben kombinieren lassen. Neben Holz ist auch weißer Marmor ein viel eingesetztes Gestaltungsmaterial. Das Dekor Levanto Marmor hell besticht durch eine elegante, diagonale Marmorierung. Die Ausarbeitung im XL-Rapport sorgt für ein noch natürlicheres Erscheinungsbild, da sich die markante Marmorierung in der gesamten Dekorbreite nicht wiederholt. Die rotbraunen Farbeinschlüsse sind besonders für Arbeitsplatten wichtig. Sie bilden eine optische Brücke zu Kombinationen mit braunen Hölzern. Die Oberfläche ST76 Matex Rough Matt ist einer geflammten und soft gebrüsteten Natursteinoberfläche nachempfunden und lässt diesen einfachen Marmor eigenständig wirken. Für diese Oberflächenneuheit erhielt Egger im Übrigen im Februar 2017 die Auszeichnung „Special Mention“ beim German Design Award 2017. Die Interzum kann kommen: Zumindest macht es Egger seinen Kunden leicht, auf eine simple Art einfach und/oder www.egger.com anders zu sein.

küche + architektur | 75


komfort + design

NaturbewuSSt – DER Bio-Kocher

Flexibel – DER lässig-Kocher

„Gute Küche“ verbindet … Der Kreis-Anja-Schaible-Stiftung, Projekt 2017

… das bewies die international agierende Verbundgruppe engagierter Küchenspezialisten Der Kreis, ­Leonberg, einmal mehr auf der LivingKitchen 2017. Der offene, einladend gestaltete Messestand bildete nicht nur die optimale Plattform für Mitglieder und Interessenten, um sich über das Konzept- und ­Dienstleistungsportfolio zu informieren, sondern präsentierte sich als ideale Kulisse für die Inszenierung der Ergebnisse eines einzigartigen Studienprojekts mit dem Titel „Die Küche von morgen“.

Die Preisverleihung der Der Kreis Anja Schaible Stiftung in Köln. 76 | küche + architektur


komfort + design

Einfach genieSSen – DER genuss-Kocher

Einfach Clever – DER clever-Kocher

Ob Bio- oder Lässig-,

I

nitiator dieses Hochschulübergreifenden Konzepts ist die „Der Kreis Anja Schaible Stiftung“, allen voran Visionär Ernst-Martin Schaible, der es sich in seiner Eigenschaft als Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Verbundgruppe zur Aufgabe gemacht hat, junge Menschen zu fördern. „Die Küchenindustrie und der Küchenhandel gehören mit zu den innovativsten Branchen in Deutschland“, betonte Verbundchef Ernst-Martin Schaible zur Eröffnung der Preisverleihung. „Damit dies auch so bleibt“, mahnte er, „müssen wir gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, um den Nachwuchs für unsere Branche zu begeistern und bestmöglich auszubilden. Daher gehört die Förderung des Branchennachwuchses zu einer der wichtigsten Aufgaben. Somit ist auch langfristig sichergestellt, dass die weltweit führende Rolle der deutschen Küche auch in den kommenden Jahrzehnten weiter ausgebaut werden kann.“ Dass dieser Anspruch durchaus zielführend ist, bewiesen die Ergebnisse der Kooperation mit den Hochschulen Wismar und Furtwangen, basierend auf einer zielgruppeorientierten Umfrage, umgesetzt in Form von Prototypen in Zusammenarbeit zwischen Studenten, Industriepartnern sowie Mitgliedsunternehmen der Verbundgruppe.

Genuss- oder CleverKocher. Jeder dieser Typen prägtm, bedingt durch seinen eigenen Anspruch, die Aus­ stattung seiner Küche in ganz besonderem Maße.

Was erwarten junge Menschen von der Küche der Zukunft? Studierende der Angewandten Gesundheitswissenschaften in Furtwangen hatten als Grundlage für die Entwicklung der Küchenideen zu Beginn des Projektes jungen Menschen zwischen 19 und 29 Jahren Fragen rund um ihre Essgewohnheiten und die Bedeutung der Küche aktuell und in Zukunft gestellt und statistisch ausgewertet und wurden durchaus positiv überrascht, denn 88 Prozent der Befragten gaben an, sich mehrmals täglich in der Küche aufzuhalten. Zudem hat die Küche einen sehr hohen Stellenwert in dieser Altersgruppe. Dementsprechend würde knapp über die Hälfte zwischen 15.000 und 20.000 Euro für eine Küche ausgeben. Bei der relativ allgemeinen Frage, in welche Bereiche die jungen Menschen in den nächsten zehn Jahren das meiste Geld investieren würden, liegt die Anschaffung einer neuen Küche, nach Wohneigentum, Urlaubsreise, Fahrzeug und Hobbys auf Platz fünf. Fragt man konkreter nach den Investitionswünschen in die eigenen vier Wände, so rangiert die Küche klar auf Rang 1 mit deutlichem Abstand zu Wohnzimmer, Schlafzimmer und Bad. Die Konsumentenbefragung ergab ferner, dass sich die Nachfrage nach einer individuellen Kücheneinrichtung stärker denn je zeigt und sich an die persönlichen Lebensgewohnheiten der Einzelnen anlehnt. Das gilt für die drei präferierten Küchentypen: Familien-Küche, die bei 34 Prozent der Befragten erste Priorität hat, gefolgt von der High-Tech-Küche und der Landhaus-Küche als auch für die vier verschiedenen Koch-Typen in Studien versinnbildlicht gemeinsam mit Industriepartnern, von denen renommierte Marken wie AEG, Ballerina, Hettich, Kesseböhmer neben anderen den größten Part übernahmen, Mitgliedern und den Hochschulen: Für jeden Typ die richtige Küche Ob Bio- oder Lässig-, Genuss- oder Clever-Kocher, jeder dieser Typen prägt, bedingt durch seinen eigenen Anspruch, die Ausstattung seiner Küche in ganz besonderem Maße: So sind Freundschaft und Familie für den „Bio-Kocher“ wichtiger als Status und Stress. Kochen und Küche sind etwas Besonderes. Bio-Kocher legen Wert auf Qualität und Ästhetik. Warum das Brot nicht selber backen? Das frische Gemüse kommt aus der Region vom Bio-Bauern. Das Motto: Lieber weniger, dafür aber frisch und gesund. Dieser Anspruch bedingt ein ökologisches Küchenmöbel, die Arbeitsplatte aus Massivholz in Ahorn, möglichst aus nachhaltigem Anbau. Front, Korpus oder Gestell in zurückhaltender Farbigkeit. Schlicht und schön soll der Solitär sein, wohnlich und sich der vorhandenen Küche anpassen. Eine gute Verbindung von Natur und Ästhetik, in guter Qualität, hochwertiger Verarbeitung, mit attraktiven Detaillösungen und Langlebigkeit im Sinne eines Erbstücks. küche + architektur | 77


komfort + design

Dagegen stellt die Konzeptentwicklung der „Lässig-Kocher“-Küche den herkömmlichen Gedanken einer Küchenzeile auf dem Kopf. Die Designstrategie verknüpft die Ansprüche an ein innovatives Küchenmöbel mit der Flexibilität der heutigen Arbeitswelt. Denn Lässig-Kocher halten sich nicht an Essenszeiten. Vielmehr steht die Aktivität ob beruflich oder privat an erster Stelle. Gegessen wird, wenn es passt – selten zuhause. Eine eigene Küche braucht der Lässig-Kocher also nicht unbedingt. Ergebnis ist das aufmerksamkeitsstarke Konzept aus mobilem Service-Butler und tresenartiger Basisstation. Die hochmoderne Technologie des Butlers bietet eine vielseitige Nutzung, die Mahlzeit wird eingenommen, während der Nutzer bequem in einem Sessel sitzt und sich von seinem fahrbaren Butler bedient. Ganz anders der „Genuss-Kocher“: Für den Technik- und Designfan ist Kochen Erholung. Er zelebriert das Kochen für sich und andere. Frische und Qualität der Produkte sind dabei das A und O der feinen Küche, die Echtheit des Materials ein Muss, Kochen und gutes Essen sind ihm sehr wichtig. Selbst das Kochwerkzeug wird zelebriert. Hierfür gibt es eine beleuchtete Messervitrine in der edlen und großzügigen Funktionsrückwand. Gleich daneben das Herzstück guter Fleischbereitung – der Dry-Ager  Kühlschrank – der aus den klassischen Elektrogeräten wie Weinkühlschrank, Dampfgarkombinationen oder dem Stauraum für die Kochutensilien heraussticht. Im Zentrum der großen Küche steht der ausgefallen designte Granitküchenblock – die Bühne für den Genuss-Kocher, hier wird die Vor- und Zubereitung der Speisen zelebriert. Den prioritär organisierten Typus verköpert der „Clever-Kocher“. Er hat den Durchblick und denkt strukturiert. Für ihn ist der Familienhaushalt ein Unternehmen, das kluges Management verlangt. Die Prozesse des Einkaufs, der Zubereitung und des Verzehrs müssen koordiniert sein. Die dazu passende Küche ermöglicht kurze Wege, mit perfekter Anordnung der Geräte, cleveren Aufbewahrungsmöglichkeiten und pflegeleichten Oberflächen. Zu ihren Highlights gehört der Müsli-Dispenser, der aus dem Hochschrank auf Bedienhöhe herunter geschwenkt werden kann, der Geschirrspüler mit Comfortlift, der das leichte und ergonomische Befüllen unterstützt. Außerdem die Kühl- und Gefrierschubladen mit verschiedenen Kühlzonen, die einen übersichtlichen schnellen Zugriff und optimale Lagerung frischer und gefrorener Lebensmittel bieten, eine Tierfutterschublade im Küchensockel für die Hygiene des Futters der vierbeinigen Hauslieblinge und, und … Diese vier präsentierten herausragenden studentischen Ideen sind Zeitzeugen der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen Design, Innenarchitektur und Angewandte Gesundheitswissenschaften. Nach einstimmiger Entscheidung der Fachjury ging der Stiftungspreis 2017 „Die Küche von morgen“ in gleichen Teilen an alle drei Fachbereiche der Hochschulen.

Die Der Kreis Anja Schaible Stiftung … wurde 2009 von Ernst-Martin Schaible, geschäftsführender Gesellschafter Der Kreis, gegründet, um das an den Hochschulen bislang vernachlässigte Thema Küche in den Studiengang Innenarchitektur zu integrieren. Das Engagement der Stiftung dient hierbei dazu, gut ausgebildeten Nachwuchs für die Küchenbranche zu generieren und insgesamt dazu beizutragen, innovative Ideen junger Menschen für die Küchenzukunft zu nutzen. Gemeinsam mit Handel und Industrie initiiert die Stiftung in interdisziplinären Foren branchenspezifische Studienprogramme für Studenten und unterstützt die Studienarbeiten durch Praxiswissen im Rahmen von Lesungen, Exkursionen in Fertigungsbetriebe und Ausstellungen führender Küchenspezialhäuser.

Die Preisträger der Hochschule in Wismar und Furtwangen mit Industriepartnern und Küchenspezialisten. Besonders dankte Ernst-Martin Schaible den Industriepartnern, dem Küchenspezia­ listen Steffen Widmer aus Schwerin und den Hochschulen und Studenten für ihr Engagement, ohne das die Entwicklung und Umsetzung der Ideen nicht möglich wäre.

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Nächste Projektarbeit ist in Planung Die Inhalte des Stiftungsprojektes 2017-2019 werden im Frühjahr 2017 entwickelt und kommuniziert, die Preisverleihung www.anja-schaible-stiftung.de · www.derkreis.de erfolgt im Rahmen der LivingKitchen 2019.


Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

Die guten Adressen der Branche www.kuecheundarchitektur.de

küchen …

Zeiler Möbelwerk GmbH & Co. KG Obere Altach 1 · 97475 Zeil am Main Tel. 09524 91-0 · Fax 09524 91-121 info@allmilmoe.de · www.allmilmoe.de

Brigitte Küchen · H. Frickemeier Möbelwerk GmbH Boschstraße 17 · 32120 Hiddenhausen Tel. 05223 9822-0 · Fax 05223 9822-40 www.brigitte-kuechen.de vertrieb@brigitte-kuechen.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49 5921 704-0 Fax +49 5921 704-140 info@n-by-naber.com · www.n-by-naber.com

Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Ellersiek GmbH Bruchstraße 47–51 · 32289 Rödinghausen Tel. 05226 5990 · Fax 05226 599211 info@ballerina.de · www.ballerina.de

Express Küchen GmbH & Co. KG Am Mühlenbach 1 · 49328 Melle Tel. 05226 5942-0 · Fax 05226 5942-4200 info@express-kuechen.de www.express-kuechen.de

nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG Waldstraße 53-57 · 33415 Verl Tel. +49(0)5246 508-0 · Fax +49(0)5246 96999 info@nobilia.de · www.nobilia.de

küche + architektur | 79


VISITENKARTEN | Die guten Adressen der Branche

… küchen

Nolte Küchen GmbH & Co. KG Anni-Nolte-Straße 4 · 32584 Löhne Tel. 05732 899-0 · Fax 05732 899-8265 info@nolte-kuechen.de · www.nolte-kuechen.de

pronorm Einbauküchen GmbH Höferfeld 5–7 · 32602 Vlotho Tel. 05733 979-0 · Fax 05733 979-300 info@pronorm.de · www.pronorm.de

Schüller Möbelwerk KG Rother Straße 1 · 91567 Herrieden Tel. +49(0)9825 83-0 · Fax +49(0)9825 83-1210 info@schueller.de · www.schueller.de

Poggenpohl Poggenpohl Möbelwerke MöbelwerkeGmbH GmbH Poggenpohlstr. 11 •· 32051 Herford 381-0 ·• Fax Fax 05221 05221381-321 381-321 Tel. 05221 05221 381-0 info@poggenpohl.com·•www.poggenpohl.com www.poggenpohl.com info@poggenpohl.com

ROTPUNKT Rabe & Meyer Küchen GmbH & Co. KG Ladestraße 52 · 32257 Bünde Tel. +49(0)5223 6900-0 · Fax +49(0)5223 6900-100 info@rotpunktkuechen.de www.rotpunktkuechen.de

zeyko Möbelwerk GmbH & Co. KG Am Fohrenwald 1 · 78087 Mönchweiler Tel. 07721 942-0 · Fax 07721 942-222 info@zeyko.de · www.zeyko.com

Ausgabe 1/2017 · 5. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de

Das Magazin für professionelles Einrichten

LivingKitchen 2017 · Create your own style Küchenfachhandel bleibt optimistisch · Materialmix und Farbe finden Akzeptanz Einfach sein, oder einfach anders sein · Egger macht es möglich

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M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 aluments@wesco.de www.wesco-aluments.de

Redaktionsbüro „küche + architektur“ Weißheimerstraße 7 · 67549 Worms Tel. 06241 979708-0 · Fax 06241 979708-17 kueche@fachschriften.de www.kuecheundarchitektur.de

Tische / Stühle

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Die guten Adressen der Branche | VISITENKARTEN

BLANCO GmbH + Co KG Flehinger Straße 59 · 75038 Oberderdingen Tel. 07045 4481-100 · Fax 07045 4481-299 info@blanco.de www.blanco-germany.com/de

Systemceram GmbH & Co. KG Berggarten 1 · 56427 Siershahn Tel. 02623 600-10 · Fax 02623 600 790 info@systemceram.de · www.systemceram.de

Küppersbusch Hausgeräte GmbH Küppersbuschstraße 16 · 45883 Gelsenkirchen Tel. 0209 401-0 · Fax 0209 401-303 info@kueppersbusch.de · www.kueppersbusch.de www.facebook.com/kuppersbuschcom

Geräte

Franke GmbH Küchentechnik Mumpferfährstraße 70 79713 Bad Säckingen Tel. 07761 52-0 · Fax 07761 52-294 www.franke.de/ks

Hailo-Werk Daimlerstraße 8 · 35708 Haiger Tel. 02773 82-0 · Fax 02773 82-1261 info@hailo-einbautechnik.de www.hailo-einbautechnik.de

Naber GmbH Enschedestraße 24 · 48529 Nordhorn Tel. +49 5921 704-0 Fax +49 5921 704-140 naber@naber.com · www.naber.com

Küchenzubehör

Spülen / Armaturen

PYRAMIS Deutschland GmbH Wilhelmstraße 4 · 35683 Dillenburg Tel. 02771 36007-0 · Fax 02771 36007-20 www.pyramisgroup.de

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 · 59759 Arnsberg Tel. 02932 476-0 · Fax 02932 476-55 einbau@wesco.de www.wesco-kuechentechnik.de

Abfalltrennungssysteme küche + architektur | 81


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