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E D I TORIA L

Astrid Barsuhn, stellv. Chefredakteurin

Zu Hause ist es doch am schönsten!

V

or allem wenn die Tage kürzer werden, packt viele von uns das Fernweh. Dem nasskalten Wetter und der Dunkelheit in südlichere Gefilde zu entfliehen, ist sicherlich eine Lösung, den drohenden Winterdepressionen vorzubeugen. Eine andere ist es, es sich zu Hause so richtig gemütlich zu machen. Diese Ausgabe von Hausträume bietet Inspirationen für jeden Geschmack. Sie finden Häuser, die an Orten stehen, wo wir vermutlich alle gerne Urlaub machen würden – ob in Costa Rica oder in den Alpen – aber ebenso heimische Traumhäuser, die aufgrund ihrer Architektur und Innenausstattung sofort Urlaubsflair vermitteln und ihren Bewohnern selbst im trübsten November so viel Gemütlichkeit und Geborgenheit vermitteln, sodass Reisewünsche in weite Ferne rücken dürften. Passend zur Jahreszeit widmet sich unsere Autorin Christine Schröder den aktuellen Trends rund um das heiße Thema Kamine und Kachelöfen. Neben vielen aktuellen Ofenmodellen, erfahren Sie im Interview mit Ofengestalter Tobias Pelz, worauf es bei der individuellen Planung und Gestaltung von modernen Feuerstätten ankommt. Nicht nur vor dem Ofen ist es im Winter besonders gemütlich, auch die Küche und der Essplatz erfreuen sich in der kalten Jahreszeit wachsender Beliebtheit. Ob in der Familie oder mit Freunden – lange Winterabende laden zum gemeinsamen Kochen und Genießen ein. Im Interview mit dem Autor des Buches „Neue individuelle Küchen“, Roger Mandl, gehen wir für Sie der Frage nach, wie eine moderne Küche heute ausgestattet sein sollte und zeigen Ihnen anhand von vier Beispielen, wie vielfältig modernes Küchendesign heute sein kann. Ihnen wünschen wir jetzt schon einen gemütlichen Winter, ob in der Ferne oder zu Hause. Herzlichst Ihre


I N H A LT

Bei dieser Aussicht bekommt man Glücksgefühle: Zu Füßen der puristischen Villa mit Overflow-Pool im Schweizer Tessin liegt der Luganer See. Mehr ab Seite 22

30

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Kamine & Kachelöfen 36 FACH SCHRIFTEN VERLAG

Ferienhaus im Wallis: Vom Stall zum Paradies

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02 2013 € 6,80 Österreich € 7,50; Schweiz sfr 13,60; BeNeLux € 7,90; Italien € 8,80 Spanien € 8,80; Portugal € 8,80 (cont.); Slowenien € 8,80; Slowakei € 8,80

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Wissen: Gemütlichkeit mit Mehrwert

Auftakt Benztown Dream in Schwaben Schnitz-Werk in der Schweiz Ökologischer Luxus in Costa Rica

8 10 12

Zeitlos Modern Traumdomizil im Winzerdorf Kreatives Teamwork

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Mehr moderne Inspirationen

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Die Titelbilder von Hausträume 2/2013 stammen von Philipp Architekten, Haas Fertigbau, BauFritz, Okal Haus und Honka Blockhaus

Luxus am Hang

Mehr Architektur mit Aussicht

14 20

Mallorca reloaded

52

Holzhaus in Franken:

Schweizer Moderne: Mehr Architektur am Wasser

Villa in München:

Familiendomizil

Poolhaus Besser als Schokolade

44 50

Klassische Villa

Bayerischer Hingucker: Haus im Fels

30 36

22 28

Kuben über Flusstal

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Exklusive Küchen Wissen & Inspiration: Wohnlicher Mittelpunkt

4 HAUSTRÄUME 2/2013

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Bei dieser wohngesunden Villa könnte die Lage besser nicht sein: Ein Schloss im Rücken und eine grandiose Panoramaaussicht vor Augen. Lassen Sie sich verzaubern, ab Seite 14

In der Küche ist es einfach am gemütlichsten – vor allem dann, wenn sie viel Platz zum Kochen und zum Essen bietet und gut gestaltet wurde. Wir zeigen Ihnen vier besonders gelungene Projekte ab Seite 64

Inhalt HausTräume Moderner Klassiker

Transparente Architektur

Villa in der Schweiz:

Landhaus deluxe:

Station einer Reise

72

Ein Haus wie ein Fernrohr

Wie im Urlaub

Service

Ferienhaus in Finnland:

Großes Jubiläums-Gewinnspiel

Sommernachtstraum Mehr Sehnsuchts-Architektur

78 84

Adressen/Impressum

86

86 92 97

Dieses Haus an der Küste Costa Ricas mutet wie ein luxuriöses Refugium an – ist aber ein wissenschaftliches ÖkoExperiment. 12


… mehr Lebensqualität

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DIMENSION 2,80 – ab jetzt ohne Aufpreis Raumhöhe ist Lebensqualität. Im Durchschnitt geben sich die Deutschen mit rund 2,50 Metern zufrieden. Allen, die etwas höher hinaus wollen, bietet OKAL die DIMENSION 2,80 ab jetzt ohne Aufpreis. Ein großzügigeres Raumempfinden, mehr gestalterische Freiheit – in der DIMENSION 2,80 wird Ihr Wohngefühl in ungeahnte Höhen steigen.


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Diese Projekt ist eines von insgesamt 42 internationalen Projekten, die nicht nur herausragendes Wohndesign präsentieren, sondern auch dem Automobil die passende Behausung bieten. Das Buch „Haus & Auto“ von Andreas K. Vetter ist im Callwey Verlag erschienen und kostet 59,95 Euro. Zzgl. Versandkosten zu bestellen unter www.buecherdienst.de

Zum Garten öffnet sich die Villa mit großzügigen und wohl platzierten Fensterflächen. Die Eingangs-Piazza wird von einem der Garagenensembles räumlich gefasst. Der Garagen-Kubus ist mit einer silbrig schimmernden Fassade aus Aluminiumschaum-Elementen verkleidet.

8 HAUSTRÄUME 2/2013


Fotos: Callwey Verlag/Zooey Braun

Adressen Seite 97/98

Benztown Dream Auf einer Anhöhe über der Schwabenmetropole entstand diese moderne Villa. Architekt Alexander Brenner schuf ein Wohnhaus mit poetisch anmutenden Räumen – und adäquater Behausung für das in Stuttgart besonders verehrte „heiligs Blechle“.

F

ür eine Kunstliebhaberin und ihre Familie schuf Architekt Alexander Brenner in bester Höhenlage der schwäbischen Autostadt eines seiner bemerkenswerten Domizile. Der auf anspruchsvolle, moderne Villenarchitektur spezialisierte Stuttgarter platzierte sein aus wohl proportionierten Kuben, schwebenden Dächern und bewusst platzierten Wandscheiben komponiertes Gebäude auf ein parkähnlich angelegtes Grundstück mit leichter Westhanglage. Während das Eingangsge-

schoss großzügigen, aber wohl zonierten Raum für das gemeinschaftliche Wohnen bietet, sind die privaten Rückzugsräume im Obergeschoss untergebracht. Im Hanggeschoss befindet sich eine Schwimmhalle sowie ein Spa-Bereich mit Sauna und Dampfbad. Unabdingbar für Liebhaber nicht nur schöner Architektur, sondern auch des gepflegten Automobildesigns: Es wurden aufwendig gestaltete Garagen für insgesamt fünf Kunstwerke auf Rädern harmonisch in den Entwurf integriert. ab

2/2013 HAUSTRÄUME

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S C H WEIZER CH ALET

Schnitz-Werk Am Brienzersee heißt dieses Chalet einfach nur das „Schnitzerhaus“: Es wurde in den 1970er-Jahren von einem passionierten Holzkünstler erbaut und liebvoll verziert. Seine neuen Besitzer verpassten dem charmanten Häuschen nun einen modernen Relaunch – ohne seinen Charakter zu zerstören.


Adressen Seite 97/98 Fotos: DVA / Bruno Helbling

Die Autoren von „Bergwärts“, Mirko Beetschen und Stéphane Houlmann präsentieren in ihrem Buch neben diesem weitere 14 beispielhafte aktuelle Wohnarchitektur-Projekte aus den Schweizer Alpen. Erschienen bei der DVA und für 49,99 Euro im Handel oder zzgl. Versand unter www.buecherdienst.de erhältlich. Die Aussicht auf den Brienzersee ist traumhaft, die Lage ruhig, naturbezogen und dennoch nur 10 Autominuten von Interlaken entfernt. Daher dient das Haus inzwischen nicht mehr nur in den Ferien als Wohnsitz.

A

m hügeligen Nordufer des Brienzersees, dort wo der Jacobsweg vorbeiführt, steht dieses kleine Simmertaler Chalet. Mit seiner traditionellen Bauform, wettergegerbten Holzfassade und den aufwendigen Holzschnitzereien mutet es wie schon viele hundert Jahre alt an – tatsächlich hat es kaum ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel. Als die heutigen Besitzer das Chalet entdeckten, waren sie sofort von dessen Lage und Charme begeistert – der Wohnkom-

fort und die Innenausbauten aus den 1970er-Jahren entsprachen aber nicht ihren Vorstellungen. In Zusammenarbeit mit dem Basler Innenarchitekten Daniel Truffer unterzogen sie ihr Berghaus einem kompletten aber dennoch feinfühligen Relaunch. Viele der charakteristischen Schnitz- und Intarsienarbeiten blieben erhalten, wurden durch moderne Elemente aus Holz ergänzt und so zu einem anspruchsab vollen, modernen Wohnambiente gefügt.

2/2013 HAUSTRÄUME

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T R O P ISCH E TRÄ UME

12 HAUSTRÄUME 2/2013

Adressen Seite 97/98

Diese Projekt sowie 41 weitere paradiesische Hausträume finden Sie in dem Buch „Tropical Houses - Living in Paradise“ von Michelle Galindo. Es ist bei Braun Publishers in englischer Sprache erschienen und kostet 44 Euro. Zuzüglich Versandkosten zu bestellen unter www.buecherdienst.de

Fotos: © Braun Publishing AG

Nur das Obergeschoss ist mit einer Fassade versehen. Dank des tropischen Klimas erweitert aber die große ebenerdige Terrasse mit benachbartem Pool den Wohnbereich. Traumhaft ist die Aussicht: auf der einen Seite aufs Meer, auf der anderen in den Urwald.


Träumen wir nicht alle davon, ein luxuriöses Leben in tropischen Gefilden, weit weg von der Hektik des Alltagslebens zu führen? Dieses Haus an der Küste Costa Ricas mutet wie ein solches Refugium an – ist aber ein wissenschaftliches Öko-Experiment.

Ökologischer Luxus I m äußersten Südwesten Costa Ricas, auf der Halbinsel Osa in direkter Nachbarschaft des Corcovado Nationalpark steht das „ISEAMI House“. Die Bezeichnung „Iseami“ stammt aus der Sprache der Ureinwohner des mittelamerikanischen Staates und bedeutet so viel wie „unsere Mutter“. Die einzelenen Buchstaben des Begriffes bilden gleichzeitig die Anfangsbuchstaben der inhaltlichen Ziele des ISEAMIInstituts, das sich für die nachhaltige Entwicklung in Costa Rica einsetzt. Das Gebäude, das wie ein luxuriöses Refugium anmutet, basiert auf einem Entwurf von Robles Arquitectos aus San José.

Weit ab von jeglicher Zivilisation, auf einem mit Urwald bewachsenen Hang oberhalb der Pazifikküste, muss sich das weitgehend aus recyceltem Stahl, Glas und Kunststoff errichtete Gebäude komplett selbst mit Energie und Wasser versorgen. Eine Photovoltaikund eine Wasserkraftanlage versorgen das Haus mit Strom. Regenwasser wird für den Hausgebrauch sowie den Pool aufbereitet. Eine natürliche Querlüftung und große Dachüberstände schützen auf ökologische Weise vor tropischer Hitze. Eine beispielhafte Kombination von Nachhaltigkeit und luxuriösem Wohnambienab te: nachahmenswert!

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L U X US A M HANG

Das felsige Hanggrundstück zu bebauen war nicht einfach, doch die Mühe hat sich gelohnt: Drei Etagen purer, wohngesunder Luxus und eine atemberaubende Aussicht bietet das Haus in Holztafelbauweise seinen glücklichen Besitzern.

Haus im Fels „Lage, Lage und Lage...“ – das sind die „drei“ wichtigsten Kriterien, auf die Bauherren beim Kauf eines Grundstücks besonders achten sollten, raten Makler. Bei dieser wohngesunden Villa könnte die Lage besser nicht sein: Ein Schloss im Rücken und eine grandiose Panoramaaussicht vor Augen.

14 HAUSTRÄUME 2/2013


J

ahrelang war unklar, was aus dem unbewirtschafteten Gasthof werden sollte, der an einem felsigen Hang unterhalb des Schlosses mit Blick auf die Tiroler Berge thronte. Das renovierungsbedürftige, ehemalige Ausflugslokal stand lange zum Verkauf, doch niemand traute sich an das Objekt – trotz seiner prominenten Lage. Bis eine mutige Bauherrenfamilie auftauchte, die bereit war, für ihren ganz individuellen Wohntraum ein großes Risiko einzugehen und den Abbruch des alten Gebäudes in Angriff nahm: „Das war wohl die schwierigste Herausforderung beim ganzen Bauvorhaben“, gesteht Daniel Wagner, den die Familie als ihren Architekten auswählte. „Das Abbruchunternehmen hat regelrecht gezaubert, um keinen Schaden an den umliegenden Häusern anzurichten. 20 Meter ging es neben den Wirtschaftsmauern die Felswände

hinab.“ Ein Vorteil trotz aller Schwierigkeiten: Die alte Bodenplatte, auf der schon das Bestandsgebäude geruht hatte, konnte auch dem neuen Haus als Fundament dienen. Nachdem der Entwurf für die Villa ausgearbeitet war, musste für die Umsetzung des ehrgeizigen Projekts ein geeignetes Bauunternehmen gefunden werden. Eine schwierige Aufgabe, denn die meisten Firmen trauten sich weder an die exponierte Hanglage, noch an die umlaufende Glasfassade heran, die den Gebäudegrundriss auf zwei Seiten umfängt. Schließlich engagierte der Bauherr das Familienunternehmen Baufritz – unter anderem deshalb, weil ihm deren gesunde Bauweise in Holz besonders wichtig war. „Qualität, hoher Designanspruch, Innovation und Nachhaltigkeit waren die entscheidenden Kriterien, für die

So luxuriös kann ökologisches Wohnen sein: Die Villa am Hang ist in wohngesunder Holztafelbauweise erstellt. Rundum fast vollständig verglast, bietet sie einen grandiosen PanoramaWeitblick.

2/2013 HAUSTRÄUME

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L U X US A M HANG

Raffiniert: Die massiven, doch filigran dimensionierten Holzstufen wurden in die Betonschalung der Wände im Eingangsgeschoss „eingeklemmt“ – dadurch scheinen sie zu schweben.

Unsere Gebäude müssen individuell geDaniel Wagner staltet werden, um auf Dipl.-Ing. Architekt wagner Architekt und Ingenieure die persönlichen Bedürfnisse des Nutzers eingehen zu können. Architektur muss einzigartig, aber nicht überzogen sein. Unsere Entwurfskonzepte dürfen sich keinen Trends unterordnen. +

16 HAUSTRÄUME 2/2013

Wahl des Allgäuer Unternehmens“, erläutert Daniel Wagner. Schon nach vier Terminen stand die Planung fest. Die einzigartige Architektur war nur möglich, weil Bauherr, Architekt und Baufritz immer versuchten, gemeinsam die bestmögliche Lösung zu finden. Ein Projekt der Superlative: Nicht nur die vorgefertigten Bauelemente mussten per Spezialkran über die Dächer der Nachbarhäuser hinweg auf die Baustelle gehievt werden, auch der Esstisch der Familie – aus einem 800 Kilogramm schweren Baumstamm gefertigt – kam noch während der Bauphase per Kran ins Haus. Doch so wichtig Holz als ökologischer und wohngesunder Baustoff auch war, das Naturmaterial bestimmt nur zurückhaltend die Gestaltung des Hauses. „Wir wollten einen besonderen Baukörper schaffen, der einerseits Aufsehen erregt, andererseits aber auch in der Natur aufgeht“, sagt Daniel Wagner. Durch die großflächige Glasfassade ist ihm das bestens gelungen. Sie


Obwohl das Gebäude in Holzständerbauweise konzipiert ist, wird das Thema Holz gestalterisch nicht übermächtig, sondern konzentriert sich auf die Böden, Möbel und Einbauten. Hinter der Kaminanlage befindet sich die mit Zirbenholz getäfelte Bibliothek – vor dem Feuer lässt es sich gemütlich sitzen, die Aussicht immer im Blick.

Die abgehängte Decke über dem Kochbereich hilft, den offenen Raum zu zonieren. Die bodenbündig eingelassene Wanne und der Blick auf die nahe Felswand machen das Baden zum Erlebnis.

lässt das Gebäude transparent und unaufdringlich wirken, holt die Umgebung förmlich ins Haus und öffnet sich für den grandiosen Panorama-Blick. Der Zugang zum Haus befindet sich auf der Nordseite, die mit terracottafarbenem Mineralputz, schmalen Fenstern und zwei schlichten Holztüren empfängt. Während die oberen Geschosse aus gesunden BauFritz-Holzfertigbauteilen erstellt wurden, besteht das Eingangsgeschoss aus Beton und wurde innen weitestgehend als Sichtbeton ausgeführt. Auf mehr als 230 Quadratmetern sind neben Lager-, Technik- und Abstellräumen auch ein komfortables Gästezimmer mit Ensuite-Bad und ein luxuriöser über 55 Quadratmeter großer Fitnessbereich mit Sauna untergebracht. Vom großzügigen Entree mit Garderobe führt eine halbgewendelte „Wasserfall-Treppe“ nach oben in die Wohnetage. Mit rund 165 Quadratmetern ist diese ebenfalls sehr großzügig dimensioniert. Im offenen

2/2013 HAUSTRÄUME

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L U X US A M HANG

Raumverbund belegen der Wohn-/Essbereich, die Küche und die Bibliothek gut zwei Drittel der Fläche. Eine Schiebetür führt in den Schlaftrakt der Eltern mit Bad, Schlafzimmer, Ankleide und Bürobereich. Bodendielen aus 300 Jahre alter Eiche lassen Natur spüren, ebenso die Holzfronten der Designerküche, die in zwei Edelstahlblocks Kochen und Spülen integriert. Von der umlaufenden geschwungenen Dachterrasse – das Wohnhaus besitzt insgesamt 105 Quadratmeter Balkon- und Terrassenfläche – führt eine Wendeltreppe hinunter in den Garten. Die Kinder bewohnen ihr eigenes Reich fast wie in einem eigenen kleinen Häuschen mit Satteldach ganz oben im Haus: Hier gibt es drei große Kinderzimmer mit eigenem Bad und auf dem Treppenpodest eine eigene Fernsehzone. Auch hier beeindrucken die großen Glasflächen mit Blick in Richtung Tal. Für ein perfektes Raumklima sorgen Fußbodenund Wandheizung sowie eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage. Eine Sole-Wärmepumpe nutzt Erdenergie zum Heizen und Kühlen der Räume und die von Ökotest empfohlene Hobelspäne-Dämmung von Baufritz trägt entscheidend zum positiven Wohngefühl bei. Dank der hervorragenden Wärmedämmung, den dreifach verglasten Fenstern und dem ausgeklügelten Energiekonzept entspricht das Haus dem hohen ökologischen Anspruch der Familie. „Wir wollen so wenig wie möglich fossile Ressourcen verschwenden, definiert der Eigentümer sein Ziel. „Nur die PhotovoltaikAnlage auf dem Dach fehlt noch, wird aber folgen.“ Übrigens: Die Treppe, die zur Aussichtsplattform am Burgberg über das Privatgrundstück führt, gibt es noch. So lässt der neue „Schlossherr“ auch weiterhin andere an der einmaligen Aussichtslage teilhaben. id

Konstruktion: Holztafelbau mit Großelementen aus schadstoffgeprüfter Fichte und Lärche. Biologische Naturdämmung aus Hobelspan; 37 Zentimeter starke „Voll-Werte-Wand“, U-Wert 0,12 - 0,20 W / m2K; Fassade: Kombination aus Mineralputz, Glas und Holzverschalung; Satteldach mit 7 Grad Neigung Technik: Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Sondenbohrung, Fußboden- und Wandheizung, Photovoltaikanlage (projektiert) Kosten: auf Anfrage beim Hersteller

DATEN & FAKTEN Domizil Weitblick Bau-Fritz GmbH & Co. KG seit 1896 Alpenweg 25, 87746 Erkheim Tel. 08336/900 250, www.baufritz.com Entwurf und Planung wagner+ Architekt und Ingenieure Dipl.-Ing. Architekt Daniel Wagner Riederstr. 8, 83022 Rosenheim Tel. 08031/2214344 www.architektur-wagner.com Wohn- und Nutzflächen: UG 232 m2, EG 163,5 m2, DG 61 m2

Erdgeschoss

Untergeschoss

Obergeschoss 17 m

12 m

ENTREE 36,5

RAD 21

KIND 1 13

BAD 17

BIBLIOTHEK 17,5

FLUR 9

FLUR 12 GÄSTE 23

SKI & RAD 13

BAD 6

ERDKELLER 13 WOHNEN / ESSEN 56

KÜCHE 19

BÜRO / ANKLEIDE 24,5

TECHNIK 22,5

GÄSTEBAD 10,5

Adressen Seite 97/98

WC 1,5

KIND 3 16,5

KIND 2 16,5 12 m 7,5 m

FITNESS 47

18 HAUSTRÄUME 2/2013

SAUNA 9,5

GERÄTE 13

SCHLAFEN 16

Fotos: Bau-Fritz

HWR 23


Ausgabe 45/2012

Ausgabe 45/2012

Im Test: Die 16 größten Fertigbauunternehmen in Deutschland

Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Baufritz mit wohngesunder Holzbauweise nach dem großen Vorbild der Natur. Denn sie macht uns am besten vor, wie Hightech idealerweise funktioniert und wie man intelligente Häuser baut, die ihren Bewohnern und der Umwelt gleichermaßen gut tun. Nach diesem Prinzip hat unsere Forschungsund Entwicklungsabteilung bereits zahlreiche Patente hervorgebracht, von denen viele preisgekrönt sind. Von Baufritz stammen zum Beispiel Brand- und Pilzschutzimprägnierungen aus Naturstoffen, die geniale Biodämmung HOIZ aus Holzspänen, optimale Winddichtigkeit, die nahezu wartungsfreie Natursilberfassade und Häuser, die mit intelligenter Naturtechnik erdbebensicher konstruiert sind. Lassen Sie sich von den Baufritz-Innovationen für gesundes Wohnen überzeugen und von Ihrer persönlichen Architekturbroschüre inspirieren. Jetzt bestellen unter Telefon 0 83 36 - 9000, www.baufritz-ht.de


L U X US A M HANG

Südhang am See Das leicht nach Süden zum See hin abfallende Grundstück bot dem Bauherrn und Entwurfsverfasser die perfekte Gelegenheit, die Wohnfläche seines großzügigen Einfamilienhauses noch um einige Quadratmeter zu erweitern. Im Untergeschoss ließen sich nämlich so noch ein Appartement für den erwachsenen Sohn unterbringen. Wie alle anderen wichtigen Aufenthaltsräume profitiert auch dieser vom unverbaubaren Blick auf den See! www.gussek-haus.de

Halb, halb Dieser Entwurf reagiert auf die starke Hanglage mit einem sogenannten „Split-Level“-Grundriss: das Haus wurde „zweigeteilt“ und die Hälften höhenversetzt, entsprechend des Geländeverlaufes, wieder zusammengefügt. Das filigran anmutende Gebäude bietet so lichtdurchfluteten und aussichtsreichen Wohnraum auf insgesamt sechs Halbgeschossen in wohngesunder Holzbauweise. www.baufritz.de

Haus aus Glas Um das 270-Grad-Panorama perfekt in den Wohnbereich zu integrieren war den Bauherren dieses Hauses von vorneherein klar: Es muss ein Haus aus Glas sein! Perfekt umsetzen ließ sich diese Idee mithilfe der modernen Holzskelett-Bauweise von Huf Haus. Hier können die Gefache zwischen den filigranen tragenden Holzelementen auf Wunsch auch alle transparent in energiesparender Dreifachverglasung ausgeführt werden. So wählten die Bauherren lediglich zur Straße hin vor Einblicken schützende, geschlossene Gefache, während sich zum Tal ein uneingeschränkter Rundumblick eröffnet. www.huf-haus.com

Villa Hightech Von der Kochinsel, vom Esstisch, vom Sofa, vom Bett – von überall her fällt der Blick auf den See. Das zweigeschossige Flachdachgebäude platzierte der Chemnitzer Architekt Andreas Richter oberhalb einer steilen Böschung in unverbaubarer Lage direkt am Flakensee, östlich von Berlin. Neben der architektonischen Qualität zeichnet sich das Gebäude vor allem durch seine überdurchschnittliche technische Ausstattung aus: Hier sorgt ein ausgeklügeltes Hausautomationssystem für Komfort von morgen. Mit mehr Sicherheit, höherer Energieeffizienz und bester Unterhaltung. www.jung.de

20 HAUSTRÄUME 2013

Schön & gut Dank der Hanglage ließen sich auf diesem Grundstück direkt am Waldrand über 300 Quadratmeter Wohnfläche realisieren. Großzügige Glasfassaden sorgen für durchgängig helle und freundliche Räume. Die besonders energieeffiziente Bauweise sowie moderne Heiz- und Haustechnik sorgen für den niedrigen Energieverbrauch des Effizienhauses 55. www.weberhaus.de


Neben dem „Beton-Holzhaus“ von Lischer Partner Architekten zeigen Wolfgang Bachmann und Ludger Dederich in ihrem Buch „Die besten Einfamilienhäuser aus Holz“ (Callwey Verlag) auf über über 170 Seiten 29 weitere beeindruckende aktuelle Holzhäuser. Erhältlich für 59,95 Euro im Handel oder zzgl. Versandkosten unter www.buecherdienst.de

Haus im Haus A ußen Beton, innen Holz – dieses eigenwillige Ferienhaus einer Schweizer Familie steht an einem Steilhang oberhalb des Vierwaldstättersees. Für die äußere Hülle des Gebäudes wählten die Architekten Beton, der entsprechend der Felswand im Hintergrund absichtlich eine besonders raue Oberfläche erhielt. Da die Bauherren Wert darauf legten, in einem Holzhaus zu wohnen, besteht die innere Hülle des Hauses komplett aus Lärchenholz.

„Komplett“ ist in diesem Falle wörtlich zu verstehen, denn die Innenräume – insgesamt stehen rund 310 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung – sind rundum von dem nachwachsenden Baustoff geprägt. Nach außen dringt das honigfarbene Material nur an den Stellen, wo die Planer von Lischer Partner Architekten aus Luzern die raue Schale aufbrachen, um Aussichtsöffnungen zu schaffen, die den Blick auf den unterhalb im Tal liegenden Vierwaldstättersee freigeben. ab

Die Bauherren wünschten sich ein Holzhaus – sie haben eines bekommen. Das Wohnambiente ist komplett von Holz geprägt. Der unterhalb des Hauses im Tal liegende Vierwaldstättersee war ein weiteres entwurfsbestimmendes Element.

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POOLHAUS

Besser als Schokolade


D

Bei dieser Aussicht bekommt man Glücksgefühle: Zu Füßen der puristischen Villa mit Overflow-Pool im Schweizer Tessin liegen die Verzweigungen des Luganer Sees ausgebreitet in einem 270 Grad-Panorama.

ie Bauherren Dominique und Emilio Lombardo hatten zwar schon viele Jahre in Lugano gelebt, als sie hier oben auf dem Berg ein maßgeschneidertes Haus für sich und ihre beiden Kinder bauten. Aber seitdem erleben sie ihre vertraute Umgebung täglich neu: von ganz oben – im völlig auf die Aussicht ausgerichteten Zuhause. Aufgrund des atemberaubenden Panoramas stand für Architektin Anna Philipp beim Entwurf der Gedanke im Vordergrund, diese beeindruckende Natur und den sagenhaften Ausblick so weit wie möglich in das Gebäude „hereinzuholen“. Und da die Aussicht um so schöner wird, je weiter man nach oben kommt, wurden die Wohnbereiche in der obersten Ebene angeordnet. Das Wohnhaus steht zurückversetzt von der Straße. Ein terrassierter Garten mit mediterranen Pflanzen – jede Terrasse mit einer anderen Gattung – entwickelt sich in Stufen im Wechsel mit den Hausebenen nach oben. Der Zugang und die danebenliegende Zufahrt in die Tiefgarage sind mit glatten Sichtbetonwänden in den Hang eingeschnitten und bilden in ihrer Fortsetzung eine bepflanzte Gartenebene aus. Das Haus betritt der Besucher auf der Straßenebene, wo ihn ein zweigeschossiges Foyer empfängt. Hier hat er die Wahl: Mit dem Aufzug die „Direttissima“ nehmen oder über die verschiedenen Ebenen nach oben „wandeln“? Insgesamt vier Niveaus sind übereinander aufgeschichtet, die alle durchquert werden müssen, bis der ganz oben gelegene Wohnbereich mit offener Küche und großem Esstisch erreicht ist. Den Ausblick aus dem geschosshoch verglasten Wohnzimmer muss man sich also verdienen. Aber auf dem Weg dorthin gibt es auch schon einiges zu sehen. Vom ersten Treppenabsatz ist das auf einem Halbgeschoss liegende Technikgeschoss sowie ein an dieser Stelle optimal vom Rest des Hauses isolierter Musik- und Schlagzeugraum für den Sohn im Teenager-Alter zu erreichen. Mit der nächsten Treppenwindung taucht der Besucher „aus dem Berg auf“ und kann innehalten: Vom Foyer der Poolebene aus ist das erste Mal aus dem Hausinneren die gerahmte Aussicht zu bewundern. Auf diesem Niveau befindet sich der Bereich der beiden Kinder mit zwei Schlafzimmern, Bad und Fitnessraum, ergänzt um ein Gästeapartment. Alle Schlafräume öffnen sich auf die lang gestreckte


POOLHAUS

Die zweiteilige, mit Stoff bespannte Schiebewand verdeckt Fernseher und Kamin. Sie kann im Wechsel geöffnet werden.

Die Bauherren sind beruflich viel in der Welt unterwegs. Für ihre antiquarischen Fundstücke wurden spezielle Plätze vorgesehen. In die Wand aus Bruchsandstein ist eine Ausstellungsnische integriert.

Terrasse mit Außendusche und zum Overflow-Pool, dessen Wasserfläche scheinbar mit dem See verschmilzt. Die Fassade der Poolebene ist mit Bruchsteinmauerwerk verkleidet; zusammen mit den hellen Steinplatten, die innen und außen auf dem Boden verlegt sind und den großen Pflanztrögen mit Kaktusfeigen entsteht ein sehr mediterranes Flair. Ein mit Holz ausgekleidetes „Sun-Deck“ – ein Begriff aus der Bootsarchitektur – ist neben dem Pool in den Boden eingelassen. Es ist durch drei lange Stufen unterteilt und bietet den Benutzern eine fest eingebaute Liegefläche, die eine Möblierung mit Liegestühlen überflüssig macht. Im milden Tessiner Klima kann man den Außenraum einen großen Teil des

24 HAUSTRÄUME 2/2013

Jahres als erweiterten Wohnraum nutzen. Architektin Anna Philipp wollte den Bewohnern vielfältig nutzbare Außenbereiche bieten – und das ist ihr äußerst gut gelungen. Hier kann man aktiv sein, ins Wasser springen, schwimmen oder auch nur auf dem warmen Holz liegen und die Aussicht genießen. Wiederum ein Geschoss höher, auf der Ebene mit der allerschönsten Aussicht, liegt der Wohnbereich. Foyer, Wohnen, Essen, Kochen, Terrassen – alles geht fließend ineinander über. Etwas zurückgezogen liegt der Elterntrakt mit Schlafzimmer, Ankleide und großzügig gestaltetem Bad. Alles öffnet sich zur differenziert gestalteten Terrasse. Sie ist teilweise loggiaartig gefasst, teilweise überdacht oder liegt ganz im Freien.


Die Badewanne aus Naturstein stammt aus Italien. Im Duschbereich sind die Glasmosaiken mit Kupferflimmer farblich auf den Walnussboden abgestimmt. Die Reduktion auf wenige Materialien und Farben erzeugt im ganzen Haus einen ruhigen und durchgestalteten Raumeindruck.

Damit nichts die 270 Grad-Aussicht stören kann, bestehen die Balkongeländer lediglich aus eingespannten Glasscheiben ohne Rahmen – einem Hauch von nichts. Die großflächigen Fensterelemente an der weiß verputzten Fassade lassen sich so zur Seite schieben, dass die Grenzen zwischen Innen- und Außenraum vollständig verschwimmen. Es entsteht sogar eine komplett offene Ecke im Wohnbereich, ganz ohne Stütze – ein Zimmer im Freien. Sind die Wetterbedingungen günstig, kann man von hier aus bis nach Mailand sehen. Aber eigentlich muss es ja gar nicht Mailand sein. Der Blick vor die Haustür auf den See reicht völlig aus, um glücklich zu av sein.

Für mich ging ein Traum in Erfüllung: Ein Haus im wunderschönen Tessin bauen zu dürfen – und das in einer Lage mit 270 GradPanoramablick! Anna Philipp Architektin

2/2013 HAUSTRÄUME

25


POOLHAUS

Von unten gesehen erschließt sich, wie die Ebenen übereinander geschichtet sind, eingebettet in den terrassierten mediterranen Garten.

BAD 26,5 FLUR 3 ANKL 6 SCHLAFEN 16

WC 2

FOYER 14,5

BÜRO 7,5

FLUR 2

ESSEN 21

WOHNEN 44,5

KOCHEN 30,5

Obergeschoss

30,33 m WEIN 8 FITNESS 7,5

KÜCHE 10

BAD 6

FLUR 15,5 HWR 10

SCHLAFEN 17,5

Poolgeschoss

26 HAUSTRÄUME 2/2013

WC 2,5

6,86,0 m

Haus Lombardo Philipp Architekten Wittighäuser Steige 2 74547 Untermünkheim Tel. 0791/7599-0 www.philipparchitekten.de Weitere ausgewählte Häuser von Philipp Architekten auch unter www.bautipps.de/philipp Wohnflächen: EG 159 m2, OG 176 m2 Konstruktion: Mauerwerk, Beton mit WDVS, mineralischer Putz, U-Wert Außenwand 0,27 W/m2K; Alufenster, Flachdach bekiest Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Wärmeverteilung über Fußbodenheizung, Photovoltaikanlage Kosten: auf Anfrage bei den Architekten

Adressen Seite 97/98

DATEN & FAKTEN

BAD 6

SCHLAFEN 19

FOYER 29,5

SCHLAFEN 12,5

SCHLAFEN 17,5

Fotos: Philipp Architekten/Udo Geisler

Transparenz auf die Spitze getrieben: Keine störenden Pfosten, Rahmen oder Umrandungen trüben das Aussichtsvergnügen.


Gut kom bin iert :

Erdg as im Ke ller und So lar auf de m Da ch.

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P O O L H Ä U SER

Für alle Lebenslagen Für Liebhaber der klassischen Moderne entwarf der norddeutsche Holzhaus-Spezialist Haacke-Haus diesen Bungalow. Der Entwurf kann dank modularer Bauweise problemlos an verschiedene Lebenssituationen und -abschnitte angepasst werden, denn die zwei rechtwinklig zueinander gestellten Schenkel des Gebäudes sind variabel in Höhe, Breite und Länge. www.haacke-haus.de

Doppel-Pool Dieser Bungalow liegt am Hang und ist dank eines Fahrstuhls im Inneren barrierefrei gestaltet. Im Untergeschoss liegen neben den nötigen Technik- und Abstellflächen die privaten Rückzugsräume und ein großer Wellness- und Fitness-Bereich mit Außenpool im Vorgarten. Auf der oberen Ebene im Südwest-Garten hinter dem Haus erstreckt sich vor der Terrasse ebenfalls ein großer Pool – dank raumhoher Glasscheiben wird das Wasser Bestandteil des Wohngeschehens. Essen, Wohnen und Arbeiten gehen hier offen ineinander über, die Küche und weitere Möbel wurden vom Haushersteller maßgenau angefertigt und eingebaut. www.davinci.de

Wasser-Terrasse Schön & gesund Dieses rund 380 Quadratmeter große Einfamilienhaus punktet mit besten Ökobilanzen – denn es ist ein Passivhaus. Der Entwurf des Luxemburger Architekten Tom Beiler präsentiert sich auf den ersten Blick – ganz nach Wunsch der Bauherren – mit gesundem Unterstatement. Im Detail wurde aber auf nichts verzichtet, weder in puncto Platz noch an der Ausstattung im Hausinneren – bis hin zum Schwimmteich im Garten. Vor allem die kompromisslos nachhaltige und gesunde Holzbauweise von Baufritz lag den Bauherren am Herzen. www.baufritz.com

Hoch am Hang über dem Luganer See baute Schwörer Haus für eine vierköpfige Familie ein äußerst komfortables Heim – natürlich mit großem Pool im neu terrassierten Hanggarten. Das Wohnhaus punktet aber nicht nur mit fantastischer Aussicht und eigenem Schwimmbad: vor allem seine hohe Energieeffizienz und die ausgewogene Grundrissplanung machen es für seine Bewohner zum Traumhaus. www.schwoerer.de

Ein eigener Pool im Garten oder gar eine Schwimmhalle innerhalb des Hauses ist für viele der Inbegriff von Luxus. Die neuesten Trends zur individuellen Poolgestaltung, Accessoires, Pflege und Technik-Tipps finden Sie alle zwei Monate in der Zeitschrift Schwimmbad & Sauna sowie unter www.schwimmbad.de

28 HAUSTRÄUME 2/2013

Adressen Seite 97/98

Luxus pur


Ganz in Weißn A uch diese moderne Villa, aus der Feder der Augsburger Titus Bernhard Architekten, gehört zu den besten Häusern des Jahres 2013 – laut dem Urteil der Jury des gleichnamigen Architekturwettbewerbs, in dem jährlich das beste Einfamilienhaus aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt wird. Das zweigeschossige Wohnhaus mit weißer Putzfassade und Flachdach steht am Starnberger See. Während es von der Straße her gesehen geradezu kompakt erscheint, entfaltet es seine wahre Größe auf der Gartenseite. Hier beziehen die Architekten mithilfe von Wandscheiben, die durch eine Art Bügel miteinander versbunden wurden, große Bereiche des Außenraumes

in die Architektur des Hauses mit ein. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die Wahl raumhoher, nahezu rahmenloser Verglasungen des Ess- und Wohnbereiches. So verschwimmen die tatsächlichen Grenzen zwischen innen und außen und wandern – je nach Betrachtungsweise – auch mal ans Ende des Pools, der zusammen mit der großen Terrasse den Außenwohnraum bildet. Während im Erdgeschoss vornehmlich gemeinschaftlich genutzte, fließend ineinander übergehende Wohnbereiche angeordnet wurden, bietet das Obergeschoss drei Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad sowie eine raffiniert von Einblicken geschützte Dachterrasse. Im Untergeschoss konnte dank eines Lichthofes noch ein ab großes Atelier realisiert werden.

Das Buch zum Wettbewerb „Häuser des Jahres“ ist im Callwey Verlag erschienen und präsentiert die 50 Häuser, die es in die Endrunde geschafft haben. Es bietet für 59,95 Euro über 270 Seiten geballte Informationen zu aktuellen Trends der Wohnarchitektur. Zzgl. Versandkosten erhältlich unter www.buecherdienst.de

Weißer Marmorputz, heller Sandstein und viel Glas bestimmen die klare, aber dennoch wohnliche Atmosphäre im Hausinneren. Die Übergänge zwischen den Geschossen sowie innen und außen sind fließend. Der weiße „Wolkenbügel“ markiert die Grenze des „Außenwohnraums“.

2/2013 HAUSTRÄUME

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KA M INE & KACHE LÖFEN

Vom Stall zum Paradies In seinem Heimatort Eischoll im Wallis hat Innenarchitekt Mathias Elsig unter dem Motto „Tradition trifft auf alpinen Lifestyle“ einen besonderen Rückzugsort geschaffen: Einen alten Stall in Traumlage baute er zu einem kleinen aber sehr feinen Ferienhäuschen um. Ein hochmoderner Holzofen spielt dabei eine Hauptrolle.

Das Erdgeschoss bildet die Wohnebene mit vorgelagerter Terrasse. Der eigentliche Eingang befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite ein Geschoss weiter unten. Der neuartige „Injektorkamin Centus“ von NunnaUuni sorgt für gemütliche Wärme im ehemaligen Stall.

30 HAUSTRÄUME 2/2013


Symmetrie und Ausgewogenheit: Schmale Fensterbänder im Treppenhaus bilden das Pendant zum Fassadenrücksprung auf der Gartenseite.

D

as idyllische Bergdorf Eischoll liegt rund 1 300 Meter über dem Meer im Schweizer Kanton Wallis. Hier ist der Innenarchitekt Mathias Elsig aufgewachsen und lebte hier bis er mit 18 Jahren loszog, um die Welt zu sehen. Heute kommt er gerne zurück, um Urlaub im eigenen Ferienhaus zu machen, einer Holzhütte, die sein Urgroßvater um 1945 auf seinem gut 1 000 Quadratmeter großen Grundstück oberhalb des Ortes gebaut hatte. Da die Eltern kein Interesse an dem kleinen Häuschen hatten, das ursprünglich als Stall und Scheune genutzt wurde, ging der Besitz an Elsig über. Mit seinem eigenen Büro „wohnu“, was

aus dem Walliserdeutsch übersetzt soviel wie wohnen bedeutet, ist er hauptsächlich im Umbau tätig. Nun plante er sein eigenes Projekt, bei dem er vor allem die Freiheit, selber Bauherr zu sein und somit alles genau nach den eigenen Vorstellungen umsetzen zu können, genoss. Herausgekommen ist ein kleines Paradies inmitten der wunderschönen Alpenlandschaft. Die Verbindung von Tradition und Moderne war ihm dabei besonders wichtig und so wirkt das Chalet mit seinen originalen Türen und Fensterläden von außen immer noch fast wie ein regionaltypisches, landwirtschaftliches Gebäude – wären da

1945 wurde das ursprünglich als Stall genutzte Gebäude vom Urgroßvater erbaut. Heute dient das Chalet der Familie als Rückzugsort inmitten der Natur.

2/2013 HAUSTRÄUME

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KA M INE & KACHE LÖFEN

Der Blick auf die umliegende Bergwelt ist dank der großzügigen Panoramafenster im Erdgeschoss stets gewährt. Das viele Licht und die hellen Farben des Interieurs lassen den gerade einmal sechs mal sechs Meter großen Raum um einiges größer wirken.

nicht die großzügigen Panoramafenster, die eine anderweitige Nutzung erahnen lassen. Im Innenraum setzt sich der moderne Stil konsequent fort. Eine große Herausforderung stellte die vorhandene Grundfläche von gerade einmal rund sechs auf sechs Metern dar. Um den wenigen Platz optimal zu nutzen, arrangierte Elsig Küche, Essplatz und Wohnzimmer in lockerer Anordnung im Erdgeschoss. Der Essplatz befindet sich genau vor dem riesigen Panoramafenster und auch das Sofa ist in zweiter Reihe mit Blick in diese Richtung ausgerichtet. Dahinter steht ein Kamin, der den Eingang zum Wohnraum markiert und die einzige Wärmequelle im Haus bildet. Im hinteren Bereich sind ein kleines Badezimmer und die Treppe ins Unter-

32 HAUSTRÄUME 2/2013


Im Inneren des Injektorkamins befindet sich eine Schicht aus Mammutti-Specksteinen. Diese speichern die Hitze des Feuers und geben sie bis zu 18 Stunden lang gleichmäßig als angenehme Strahlungswärme an den Raum ab.

geschoss angeordnet. Dort befinden sich neben dem Technikraum und dem Eingangsbereich zwei Schlafzimmer. Weitere Schlafgelegenheiten bietet die Galerie unter dem Dach, die zur Hälfte über dem Wohnraum eingezogen ist und über eine Leiter erreicht wird. Der gesamte Innenraum wurde einheitlich bis unters Dach mit Multiplex Holzplatten in weiß und blau verkleidet. Die eigens entworfene Küche ist im selben Material gefertigt, platzsparend gestaltet und auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten. Der Umgebung entsprechend ziehen sich natürliche Materialien durch das ganze Haus, so kam am Boden Eichenparkett zum Einsatz. Einzig für das Badezimmer und den Eingangsbereich wurden Fliesen

Im Untergeschoss sind zwei Schlafzimmer angeordnet. Weitere Schlafgelegenheiten befinden sich auf der Galerie über dem Wohnraum. Die beiden Kugelleuchten über dem Esstisch verkörpern Sonne und Mond.

Zurück zu meinen Wurzeln – Heimat … Niemand darf seine Wurzeln vergessen. Sie sind Ursprung des Lebens. Mathias Elsig Architekt

2/2013 HAUSTRÄUME

33


KA M INE & KACHE LÖFEN

Dank der exklusiven Lage auf einer Wiese in 1 300 Metern Höhe ist den Bewohnern der unverstellte Blick auf die Bergwelt des Schweizer Wallis für immer garantiert.

5,7 m 5,7 m

SCHLAFEN/ ANKL. 7,5

ABST. 3,5

DIELE 4,5

SCHLAFEN/ ANKL 7,5

Hanggeschoss

gewählt. Die Holzfenster auf allen vier Seiten holen den blauen Walliser Himmel und die umliegende Bergwelt nach innen. Um einen Kontrast zur ansonsten sehr hellen Einrichtung herzustellen, wählte Elsig den mit Speckstein gefüllten Ofen von NunnaUuni ganz in Schwarz aus – passend zur danebenliegenden Stahltreppe. Über einen ersten Winter lang konnte sich die Familie bereits von den Vorteilen des hochmodernen „Injektorkamins“ überzeugen: Schon nach zwei Stunden anheizen gibt der „Centus“ bis zu 18 Stunden äußerst angenehme Strahlungswärme ab. Das liegt an dem innenliegenden Mantel aus finnischem Speckstein, der eine besonders gute Wärmespeicherkapazität aufweist. Das große Sichtfenster des Ofens bietet einen besonders schönen Blick aufs Feuer – so wird es nicht nur in der Hütte auch in den kältesten hochalpinen Winternächten ganz gemütlich, sondern auch ums Herz des Betrachters ganz warm. cs

Entwurf: Mathias Elsig Innenarchitektur Alte Kanstonsstrasse 2, CH-3930 Eyholz www.wohnu.ch

KOCHEN/ ESSEN/ WOHNEN 23

Wohnflächen: UG ca. 30 m2, EG ca. 30 m2, Galerie 14,5 m2 Konstruktion: Holzblockbau, Dachdeckung: Holzschindel Technik: Heizung mit Holzofen „NunnaUuni Centus“

Erdgeschoss

34 HAUSTRÄUME 2/2013

Baukosten: 350 000 SFr. (ohne Grundstück)

Fotos: NunnaUuni Adressen Seite 97/98

DATEN & FAKTEN

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KA M INE & KACHE LÖFEN

war Kaminöfen sind relativ platzsparende Feuerstellen. Je nach Ausstattung sorgen sie für lang anhaltende Wärme. Beispielsweise gibt „Rondotherm“ die im Schamott-Akku gespeicherte Wärme bis zu 12 Stunden lang an den Raum ab. www.cera.de

Gemütlichkeit mit Mehrwert Kamine- und Kachelöfen sorgen für behagliche und gesunde Wärme, das prasselnde Holzfeuer für unvergleichliche Atmosphäre. Gestaltungsmöglichkeiten gibt es ebenso viele wie technische Finessen. Der Ofenbauer hilft, die richtige Variante zu finden.

D Der Kaminofen „New Look“ muss frei im Raum stehen, denn nur so kommen die drei Sichtfenster voll zur Geltung. Ein Wärmespeichermodul sorgt über Stunden für Wärme im Raum. www.wodke.com

36 HAUSTRÄUME 2/2013

as Spiel des Feuers hinter einer Glasscheibe bedeutet für die meisten den Inbegriff von Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden. Egal ob Kamin- oder Kachelofen, neben dem Äußeren sollten bei der Wahl der hauseigenen Feuerstelle auch Faktoren wie Lebensumstände, Bedürfnisse und Gewohnheiten beachtet werden. Die Unterschiede der angebotenen Varianten sind groß und es ist ratsam, von Anfang an einen Experten aufzusuchen, der dann gleich die baulichen Gegebenheiten prüft und über aktuell geltende Vorschriften aufklärt. Ofenbaumeister Tobias Pelz ist Mitglied der freien Vereinigung kreativer Ofensetzer, die sich 2012 unter dem Namen Ofenrat der Gestaltung von exklusiven und technisch hochwertigen Feuerstellen verschrieben hat. Nachfolgend stand uns der umtriebige Gestalter Rede und Antwort zum Thema. Hausträume Ihre Ausstellung präsentieren Sie mit Lenz Raumideen und Wilke Garten- & Landschaftsbau an ihrem Standort in Korbach und unter www.meinwohnwerk.de. Welche Vorteile bringt das? Tobias Pelz Das ist eigentlich ganz einfach; so können wir unseren Kunden eine viel größere Bandbreite bieten. Während früher nur Öfen gezeigt wurden,


mth Ein Klassiker– das Design des frei hängenden Kamins Gyrofocus mit offenem, um 360° drehbarem Feuerraum gibt es bereits seit 1968. www.focus-creation.com

2/2013 HAUSTRÄUME

37


KA M INE & KACHE LÖFEN

haben wir heute die Möglichkeit, diese in verschiedenen Innenraumlösungen mit Möbeln, Stoffen, etc. zu zeigen. Im Garten verhält es sich nicht anders. Hier präsentieren wir Außenkamine und natürlich verschiedene Grills zusammen mit Outdoormöbeln, angelegten Gärten und einer großen Palette an Materialien. Hausträume Haben Ihre Kunden in der Regel eine bestimmte Vorstellung, wenn sie das erste Mal zu Ihnen kommen? Wie findet man überhaupt den richtigen Ofen für die eigenen vier Wände? Tobias Pelz Beim ersten Treffen geht es nicht unbedingt um den neuen Ofen, sondern darum, die Erwartungen und Vorstellungen herauszufinden und mehr über die Lebensgewohnheiten, aktuelle Raumsituation etc. zu erfahren. Ganz wichtig ist auch, ob der Ofen nur ein wohnliches Ambiente schaffen oder auch zum Beheizen des Hauses dienen soll, das führt zu völlig anderen Lösungen. Im zweiten Schritt werden die technischen Gegebenheiten geprüft. Erst dann folgt die Grundidee, aus der sich dann der auf den Raum abgestimmte Ofen entwickelt. Hausträume Können Sie in Kürze den Unterschied zwischen einem Kaminofen, einem Kachelofen und einem Kamineinsatz erklären? Tobias Pelz In Kürze: Der Kaminofen ist ein sehr vielseitiges Produkt mit allerhand Möglichkeiten – gestalterisch wie technisch. In jedem Fall ist er frei stehend, platzsparend und eignet sich unter anderem in einem Miethaus bzw. einer Mietwohnung, da der Ofen im Falle eines Umzugs mitgenommen werden kann. Der Kachelofen ist die älteste Heizung der Welt, wenngleich er einen etwas verstaubten Ruf hat. Neue Formen und Formate der Kacheln, Putzverkleidung und moderne Farben bieten zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Technisch zeichnet er sich durch einen langen Wärmespeicher mit wenig Bedien- und Wartungsaufwand aus, charakteristisch ist ein relativ kleines Sichtfenster. Ganz im Gegensatz zum Kamineinsatz. Dieser steht mit seinen großen Öffnungen

Die in der Wand integrierten Heizkamine geben eine großzügige Sicht auf das Feuer frei. Dreiseitige Glasscheiben eignen sich als Raumteiler und ermöglichen den Genuss des Feuerspiels in verschiedenen Wohnräumen gleichzeitig. Bei den linear gestalteten Modellen der Serie Forma sind die Griffe zum Bewegen der Glasscheibe nicht sichtbar. www.mcz.it

38 HAUSTRÄUME 2/2013


In der raumbildenden Säule sind neben dem Feuer auch gleich das Lager für Feuerholz und eine Halterung für Werkzeuge integriert. www.ofenrat.de / Pelz GmbH

Mathias & Tobias Pelz Pelz GmbH, Korbach

Maßgeschneiderte Feuermöbel in moderner und ansprechender Form und Funktion sind unsere Leidenschaft. Traditionell haben wir uns der Innovation verpflichtet und profitieren von der langjährigen Erfahrung unserer Mitarbeiter und Kooperationspartner. Bis ins Detail geplant ist diese aus Stahl gefertigte Kaminanlage. Als Abschluss einer Küchenzeile ist sie von vier Seiten einsehbar und bietet das Schauspiel des Feuers beim Kochen und Essen gleichermaßen. www.wirth-schmid.ch


KA M INE & KACHE LÖFEN

So lässt sich der Herbst ertragen der Kamin bildet mit den Panoramafenstern den Abschluss des Innenraumes und sorgt für Behaglichkeit. www.ofenrat.de/ Benz

Aus Liebe zum Feuer. Ofensetzer mit Begeisterung. Der persönliche Kontakt zu meinen Michael Benz Kunden treibt mich an, immer Benz Kachelofenbau, Ohlsbach wieder interessante, außergewöhnliche Kamine und Kachelöfen zu entwerfen und zu bauen – individuelle Lösungen für anspruchsvolle Kunden.

für den ultimativen Blick auf das prasselnde Feuer. In seiner Anfangszeit war das aber auch alles, was er bieten konnte. Heute hat sich die Technik entwickelt und durch die Glasscheiben und Speichermasse wird ein hoher Wirkungsgrad erzielt. Hausträume Sehen Sie einen bestimmten Trend bei den Ofenarten, die gewünscht werden? Tobias Pelz Ich stelle immer wieder fest, dass die

Ein wandintegrierter Tunnelkamin bietet Sichtfenster auf den gegenüberliegenden Seiten. So kann der Schein des Feuers in zwei Räumen gleichzeitig erlebt werden. www.brunner.de

Wärme


Hausbau und Orchesterarbeit haben eines gemeinsam: Nur wenn das gesamte Ensemble harmoniert, stimmt das Ergebnis. So bauen wir Ihr Zuhausehaus in nur drei Monaten – Stein auf Stein. Und weil Sie bei uns die erste Geige spielen, geben wir darauf zehn Jahre Garantie. www.viebrockhaus.de/perfekt

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KA M INE & KACHE LÖFEN

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Kachelofen mal anders - der schlichte Kubus wird durch eine mobile Ofenbank ergänzt, die sich aufwärmt, wenn sie unter dem Ofen steht und dann nach Bedarf arrangiert werden kann. www.poli-keramik.com

Die Lust auf´s Feuer... und der persönliche Kontakt zu meinen Kunden geben mir meine Inspiration zur Planung individueller Feuerstellen. Mit handwerklichem Können, technischem Wissen und gestalterischer Kompetenz leisten wir einen Beitrag innerhalb der gegenwärtigen Architektur.

Oliver Hepp Ofen Hepp, Solingen

42 HAUSTRÄUME 2/2013

Wie ein Möbelstück steht dieser Kachelofen im Raum, der sich tatsächlich als wohlig warme Bank nutzen lässt. www.poli-keramik.com

meisten Menschen heute bewusstere Entscheidungen treffen und nicht nur auf Preis und Optik schauen. Sie wollen vielmehr wieder das behagliche Raumklima, das ein Speicherofen mithilfe der Strahlungswärme erzeugt. Das lohnt sich in meinen Augen absolut. Auch wenn die Investition am Anfang höher ist, sie zahlt sich aus, denn die erzeugte Wärme ist mit den angenehmen Strahlen der Sonne vergleichbar. Hausträume Gibt es die Möglichkeit, einen Kamin oder Kachelofen nachträglich einzubauen?


ore

Der Ofen gliedert die Einraumwohnung und bildet mit der anschließenden Ofenbank den Mittelpunkt des Raumes. Auf der modernen Bank kann, angelehnt an den Ofenturm wunderbar entspannt werden. www.brunner.de

Tobias Pelz Natürlich gibt es die. Der größte Teil unserer Arbeit sind Öfen im Bestand. Diese sind genauso gut zu realisieren wie im Neubau und das, ohne gleich den ganzen Raum renovieren zu müssen. Eine passende Lösung haben wir bisher immer gefunden. Übrigens können auch Altanlagen, die mit den heutigen Vorschriften nicht mehr vereinbar sind nachgerüstet und auf den neuesten Stand gebracht werden. Hausträume Und wann sollte man beim Neubau mit der Planung einer Feuerstelle beginnen? Arbeiten Sie viel mit Architekten zusammen?

Tobias Pelz Der optimale Zeitpunkt ist bereits beim Vorentwurf, bevor der Bauantrag eingereicht wird. Es gibt eine ganze Reihe baulicher Kriterien, die je nach Wunschfeuerstelle variieren, angefangen bei Lage und Dimensionierung des Schornsteines bis hin zur Möglichkeit der Heizungsunterstützung. Werden wir nicht frühzeitig eingebunden, muss der Kunde im schlimmsten Fall enttäuscht werden. Wir arbeiten zusammen mit Architekten, ich würde mir aber wünschen, dass wir noch häufiger von Anfang an hinzugezogen werden. Hausträume Vielen Dank für das Gespräch. cs

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Z E I T L OS MO D ERN

Kreatives Teamwork

44 HAUSTRÄUME 2/2013


Ein Bauherr, der genau weiß, was er will und ein Architekt, der das Projekt professionell umsetzt: So sah die Baupartnerschaft für diesen ganz individuellen Haustraum aus, der im Winzerdorf Gimmeldingen wahr wurde.

Das Ehepaar Scholl hatte ganz genaue Vorstellungen von seinem Traumhaus und fühlt sich mit dem Ergebnis der Zusammenarbeit mit Architekt Becker nun sichtlich wohl.


Z E I T L OS MO D ERN

W

enn ein Bauherr bereits ganz konkrete Vorstellungen von seinem Traumhaus hat, zum Termin beim Architekten gar mit einem Modell seiner Villa erscheint, kann es sein, dass der Planer, der das Ganze zu realisieren hat, nicht gerade begeistert ist. Bei Familie Scholl und ihrem Architekten Joachim Becker hingegen stimmte die „Chemie“. Es war der Beginn einer fruchtbaren Baupartnerschaft, aus der ein offenes, lichtdurchflutetes Haus mit grandiosem Panoramablick und architektonisch gelungenen Details hervorging. Auf einem 1 500 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Wald und Reben wünschten sich die Bauherren ein Wohnhaus, das modern und dennoch zurückhaltend in der Gestaltung und im Einklang mit der umgebenden Natur ist sowie einen fließenden Übergang von außen nach innen ermöglicht: Panoramafenster öffnen den Blick in die Rheinebene, die raumhohen, rahmenlosen Glaswände zum dreiseitig umschlossenen Atrium integrieren den Garten förmlich ins Hausinnere.

Mit raumhohen Schiebeelementen lassen sich unterschiedliche Raumzonen voneinander trennen oder aber zusammenschließen.

46 HAUSTRÄUME 2/2013

Der bis auf einen Anbau im Erdgeschoss symmetrisch aufgebaute, zweigeschossige Flachdachbaukörper ist als Mauerwerksbau mit Wärmedämmverbundsystem erstellt. Das halb im Hang verborgene Untergeschoss mit Technikräumen und Garage ist mit Corten-Stahlplatten verkleidet und bildet mit seiner rauen, gewollt rostigen Oberfläche einen reizvollen Kontrast zum reinweißen Putz des Hauses. Das Erdgeschoss wird über eine Außentreppe auf der Nordseite erschlossen. Die Diele mit Treppenhaus, Gäste-WC und Abstellraum fungiert als Entree, bevor es direkt weiter in den zusammenhängenden WohnEssbereich des Hauses geht. Zur Straße hin öffnet sich dieser 80 Quadratmeter große Raum mit einem Panoramafenster der Aussicht zu. In Richtung Westen zum Atrium hin, ist er vollständig verglast. Küche, Bad und Ankleide sind um das Atrium herum gruppiert – von dort aus bietet sich der freie, ungehinderte Blick hinaus in den Garten. Besonders reizvoll ist das Badezimmer gestaltet: Wer hier in der Badewanne vor der rahmenlos ver-

Im gesamten Erdgeschoss wurde ein Fußboden aus hellem Muschelkalkmarmor verlegt, der die Fläche harmonisch zusammenbindet.


Der Kamin, der sich zuweilen hinter einer großen, kunstvollen Keramikplatte versteckt, ist eine Creation des Hausherrn, der in seinem Keramikatelier freischaffend tätig ist.

Die weißen Küchenmöbel spiegeln den kubischen Charakter des gesamten Hauses im Inneren wider und stehen für zeitlose Eleganz.

Das Bauvorhaben hat uns sehr viel Freude gemacht. Es entwickelt sich eine Architektur, die besonders auf den Ort reagiert und diesen zum Erlebnis werden lässt. Joachim Becker Dipl.-Ing. Architekt BDA Becker Ritzmann Architekten

2/2013 HAUSTRÄUME

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Z E I T L OS MO D ERN

glasten Fensterecke sein Bad nimmt, wähnt sich im Freien und nicht in einem geschlossenen Raum. In einem angrenzenden kleinen Anbau, der aus der Symmetrie des Grundrisses ausbricht und diesen damit auflockert, sind das Schlafzimmer und die Sauna untergebracht. Wie eine Kommandobrücke thront das Obergeschoss über dem vorderen Teil der Erdgeschossetage. Es besteht im Grunde nur aus einem einzigen großen Raum, der als Atelier und Gästebereich dient. Der durchgehende Holzdielenbelag findet auf dem gebäudebreiten Balkon seine Fortsetzung, von wo aus sich ein grandioser Blick über die Rheinebene bietet.

Auf die Gestaltung des Bades wurde viel Aufmerksamkeit verwendet. Die Badewanne mit Aussicht ist ein Highlight, die Sauna ein weiteres.

WC 2,5

SCHLAFEN 29,5 SAUNA 16 BAD 16

KOCHEN 29

14,5 m

Erdgeschoss BALKON 11/22

SCHLAFEN 29,5

Obergeschoss

48 HAUSTRÄUME 2/2013

TERRASSE 9/18

Fotos: the Uhu, Nick Wendt

ESSEN/ WOHNEN 80

16 m

Wohnfläche: EG 208 m2, OG 76 m2 Bauweise: 24 Zentimeter Kalksandstein-Mauerwerk mit 16 Zentimeter Dämmung im Wärmedämmverbundsystem, verputzt, gestrichen, U-Wert Außenwand 0,19 W/ m2K; Sockelgeschoss mit Corten-Stahl verkleidet; Geschossdecken Stahlbeton aus Halbfertigteilelementen mit Aufbeton, Flachdachdeckung. U-Wert Dach 0,17 W/m2K Technik: Gas-Brennwerttherme, thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung; Fußbodenheizung Energiebedarf: Endenergiebedarf: 56 kWh/m²a, Jahresprimärenergiebedarf: 15000 kWh/a Architekten: Becker Ritzmann Architekten BDA Dipl.-Ing. Architekt BDA Joachim Becker Mandelring 35; Haardter Schloss 67433 Neustadt an der Weinstraße Tel 06321 / 355 101 Fax 06321 / 355 102 www. Architekten-Becker.de Büroprofil: Wir sind Architekten und Ingenieure und arbeiten als unabhängige Berater im Bereich Architektur und Städtebau. Unsere Auftraggeber sind private, gewerbliche und öffentliche Bauherren mit komplexen Wünschen und Anforderungen. Unsere Leistungen umfassen den gesamten Bereich der Architektentätigkeiten von ersten planerischen Einschätzungen über Architekturplanungen bis hin zur Bauüberwachung.

Adressen Seite 97/98

DATEN & FAKTEN


Auf dem Flachdach ist eine sechs Quadratmeter große thermische Solaranlage aufgeständert, die zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung herangezogen wird. Das gut gedämmte Gebäude wird über eine Gas-Brennwerttherme beheizt und entspricht dem Standard eines Niedrigenergiegebäudes KfW 70. Die spektakuläre Kaminanlage im Wohnzimmer wurde vom Bauherrn selbst entworfen und in der eigenen Keramikwerkstatt hergestellt. Sie wärmt in der Übergangszeit und den kalten Wintermonaten mit ihrem offenen Feuer zusätzlich, schafft eine gemütliche Atmosphäre und bildet zugleich das schön gestaltete id Zentrum des Wohnbereiches.

Herrliche Ausblicke in die Rheinebene bietet der Balkon im Obergeschoss, der sich über die gesamte Hausbreite spannt.

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Das Untergeschoss mit Garage wurde kontrastierend zur Putzfassade des Wohnhauses mit bronzefarbenem Corten-Stahl verkleidet.

2/2013 HAUSTRÄUME

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Z E I T L OS MO D ERN

Naturverbunden

Schön viel Platz Alle räumlichen Wünsche der Bauherren, Barrierefreiheit inklusive, konnten dank sorgfältiger individueller Panung bei dieser kubischen Villa auf zwei Geschossen realisiert werden. Im Erdgeschoss liegt der offene Bereich für Wohnen, Kochen und Essen, darüber die Schlafräume – mit großzügigem Wellnessbad für die Eltern – und ein Arbeitszimmer. Dazu kommt noch eine Einliegerwohnung im Untergeschoss. Gekrönt wird das Gebäude von einer Dachterrasse. www.okal.de

Aus Asien brachte der Bauherr dieses Hanghauses viele Inspirationen für sein neues Zuhause mit. Während die privaten Schlafräume im Eingangsgeschoss untergebracht wurden, ist das bis unter den First offene Obergeschoss ganz einem großzügigen Wohn-, Ess- und Kochbereich vorbehalten. Große Fensterflächen sowie die Terrasse mit Pool bilden eine Verbindung zum angrenzenden Wald. www.luxhaus.de

Innere Größe Diese kompakte Villa bietet enorm viel Raum, ohne viel Platz zu verbrauchen. Als zweigeschossiger weißer Kubus mit Flachdach wird das Haus durch einen Anbau mit grauer Holzschalung ergänzt, der den Wohnbereich erweitert und in einen wettergeschützten Freisitz ausläuft. Durch die Anbauten entstand ein abwechslungsreiches Gebäudeensemble, bei dem die Übergänge von drinnen nach draußen dank der großen Glasschiebetüren fließend und transparent sind: was wiederum die 175 Quadratmeter Wohnfläche noch großzügiger wirken lässt. www.zmh.com

Lebens Entwurf Wohnen und arbeiten unter einem Dach: Durch versetzte Ebenen wurde eine geschickte Trennung der beiden Bereiche erreicht. Im Gartengeschoss ist das Büro untergebracht, im Erdgeschoss und dem „Refugium“ ganz oben findet das Familienleben statt. www.bodenseehaus.de

Kompromisslos modern Diese elegante Villa bietet alles, was des Bauherren Herz begehrt: Zu den 270 Quadratmetern auf den oberen drei Geschossen kommt im Sockel noch eine kleine Einliegerwohnung dazu. Erschlossen werden die luxuriös ausgestatteten Wohnebenen nicht nur über die interne Treppe, sondern auch per Aufzug. Sollte die Familie später nicht mehr den gesamten Platz benötigen, lassen sich die Etagen auch als separate Wohnungen nutzen. www.baumeister-haus.de

50 HAUSTRÄUME 2/2013


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Porträt Seite 28 Glatthaar Kellerbau: vom Pionier zum Marktführer

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Ausbauhäuser Seite 38 31 Publikums-Lieblinge stellen sich vor

Bittermann & Weiss Seite 60

Haas Seite 58

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2/2013 HAUSTRÄUME

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KL A S SISCH E VILLA

Mallorca reloaded

52 HAUSTRÄUME 2/2013


Mediterran in München: Diese Villa steht zwar in der bayerischen Metropole, zitiert aber architektonische Merkmale historischer mallorquinischer Landhäuser. Hinter der romantischen Fassade verbirgt sich allerdings ein echtes Hightech-Haus.

W

ohnen wie im Urlaub wünschen sich viele Bauherren – vor allem nachdem sie die schönsten Tage des Jahres in südlichen Gefilden verlebt haben und inspiriert vom Flair und dem Charme traditioneller, südeuropäischer Lebensart und Architektur nach Hause zurückkehren. Dennoch entpuppt sich die mediterrane Villa in deutschen Wohngebieten nicht immer als gelungener Hingucker. Ein stimmiger Entwurf verlangt nach gestalterischem Feingefühl, nach dem richtigen Maß an Exotik gepaart mit modernen Akzenten und nicht zuletzt einem passenden Grundstück. Als modernes, technisch zukunftsweisendes und höchst komfortables Domizil mit der richtigen Dosis Urlaubsgefühl präsentiert sich das neue Haas-Musterhaus in Poing bei München. Während außen typisch mallorquinische Details wie Dachziegeln in stark changierenden Terrakotta-Tönen zum Einsatz kommen, zeigen sich Grundriss und Einrichtung offen und modern, ausgestattet mit modernster Komfort-Technik. Der Eingangsbereich mit Garderobe und Gästebad ist offen gestaltet und erlaubt freien Blick von

Die zweigeschossige Villa mit flach geneigtem Walmdach in changierenden Terrakotta-Tönen, zartrosa Fassade, Sprossenfenstern und überdachter Terrasse weckt Urlaubserinnerungen.

2/2013 HAUSTRÄUME

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KL A S SISCH E VILLA

Das luxuriöse Eiche-Parkett sorgt fast im gesamten Erdgeschoss für Wohnlichkeit. Es ist äußerst strapazierfähig und eignet sich daher sogar für die Küche. Die durchgängige Verlegung des Holzbodens unterstützt die großzügige Anmutung des Wohnbereichs.

Top Line 440 zeigt, dass sich höchster technischer Komfort Ingrid Gottschalk, Architektin bei Haas Fertigbau und eine offene Grundrissgestaltung auch als repräsentative Villa im mallorquinischen Stil verwirklichen lassen. Wo sich südlicher Flair nicht einfügt oder den Geschmack der Bauherren trifft, kann man das Konzept auch als Kubus oder modernes Satteldachhaus realisieren. 54 HAUSTRÄUME 2/2013

der Haustür über den Essplatz bis in den Garten. Das Erdgeschoss wird durch einen raumteilenden Gaskamin und die filigrane Treppe aus Eiche und Edelstahl gegliedert. Praktisches, wie die Speisekammer neben der Küche, ein separates Arbeitszimmer und der Anbau mit Garage und Technikraum komplettieren das ebenerdige Raumangebot. Oben erschließt eine durch zwei Dachfenster sehr freundlich belichtete Galerie zwei gleich große Kinderzimmer mit separatem Bad und einen luxuriösen Eltern-Trakt mit Ankleide und eigenem Wellnessbereich. Während traditionelle Gestaltungsmerkmale dem Äußeren der Villa ihre charakteristische Erscheinung verleihen, überzeugt das Hausinnere mit modernem Wohnambiente. Die verwendeten Materialien, wie die Natursteinverkleidung einzelner Wände oder das geölte Eiche-Parkett könnte man auch in einer


Schafft Gemütlichkeit: Zentrales Gestaltungselement im offen gestalteten Erdgeschoss ist der Gaskamin, dessen Feuer von drei Seiten betrachtet werden kann. Die Natursteinriemchen sorgen im Wohnzimmer für ein natürliches, stilvolles Ambiente.

spanischen Finca antreffen – in München erlebt man sie allerdings in zeitgemäßer Ausprägung. Ganz und gar zukunftsweisend ist die technische Ausstattung des Gebäudes vor allem dank eines Gebäudeautomations-Systems: Die Eingangstür öffnet und schließt automatisch, wenn ein Bewohner dies über einen Funkhandsender, per Bluetooth oder mit dem Autoschlüssel befiehlt. Die Dachfenster schließen bei Regen wie von selbst. Sind Fenster geöffnet, drosselt die Heizung ihre Leistung und eine sonnenstandgeführte Beschattung sorgt für optimal temperierte Räume – alles programmiert, alles automatisch. Ein besonderer Clou sind die Nachtlichter: Kleine LED-Lampen, die sich einige Zentimeter über dem Boden befinden, schaffen in der Nacht mit gedämpftem Licht Trittsicherheit. Das Multimedia-System vereint Musik, Internet und Filme, alles ist jederzeit


KL A S SISCH E VILLA

Wellnessbad, Schlafzimmer, Ankleide bilden den privaten Rückzugsbereich für die Eltern im Obergeschoss. Die Fenstertüren mit französischen Balkonen verleihen den Räumen ein lichtes, großzügiges Ambiente.

11,48 m

HWR 9,5 KOCHEN 12,5

SP. 5

BÜRO 12 FLUR 6,5

WOHNEN/ ESSEN 50,5

DIELE 6,5

GARD 3,5

BAD 4

Erdgeschoss

56 HAUSTRÄUME 2/2013

Top Line 440 MHPoing Haas Fertigbau Industriestraße 8 84326 Falkenberg Tel. 08727/18-0 www.haas-fertighaus.de Abmessungen: 19,62 x 14,128 m Wohnflächen: EG 110 m2, OG 92 m2 Konstruktion: Holzverbundkonstruktion mit Putz-Fassade, U-Wert der Außenwand 0,14 W/ m2K, 20 und 23 Grad geneigtes Walmdach Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Lüf-

tungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Trinkwasseraufbereitung, Gebäudeautomation Energiebedarf: Primärenergiebedarf 40,2 kWh/m2a Heizwärmebedarf 43,8 kWh/m2a Endenergiebedarf 15,4 kWh/m2a KfW-Effizienzhaus 55 Baukosten: Der Preis für diesen Entwurf muss direkt beim Hersteller erfragt werden Weitere ausgewählte Häuser von Haas Fertigbau auch unter www.bautipps.de/haas

Adressen Seite 97/98

6,84 m

11,18 m

DATEN & FAKTEN

Fotos: Haas Fertighaus

6,35 m


überall verfügbar und wird per Schalter, Smartphone oder iPad gesteuert. Zwei Hörzonen mit unsichtbar in der Decke integrierten Lautsprechern können mit verschiedenen Musikquellen versorgt werden. Eine Luft-Wärmepumpe mit Kühlfunktion sorgt sommers wie winters für angenehme Temperaturen und eine Lüftungsanlage mit feinporigem Filter lässt nur frische, vorgewärmte Luft ins Haus, führt Feuchtigkeit und Gerüche ab und hält Staub und Pollen draußen. Eine Trinkwasser-Aufbereitungsanlage filtert Kalk und eventuelle Rückstände von Schwermetallen und Pestiziden aus dem Wasser und macht damit den Kauf von Flaschenwasser überflüssig. Kurzum: Ein Haus, das dank modernster Technik den Alltag so erholsam wie Urlaub werden lässt. sn/ab

Von der Erstberatung bis zur schlüsselfertigen Übergabe – bei uns ist Ihr Hauswunsch in besten Händen. Für Sie machen wir alles möglich und verwirklichen Ihr Traumhaus in Zusammenarbeit mit erprobten Fachbetrieben. Sie erhalten alles aus einer Hand – nur aufschließen müssen Sie noch selbst! Ausreichend Stauraum im Haus machen einen Keller verzichtbar. Dazu trägt auch der praktische Anbau mit Technikraum und Garage bei, der wie das Haus mit einem mediterran anmutenden, flach geneigten Walmdach versehen ist, das mit Dachziegeln in unterschiedlichen Terracotta-Tönen gedeckt wurde.

Wir machen Häuser aus Ihren Wünschen!

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GALERIE 14

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Obergeschoss

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FA M I L IEN D OMIZ IL

Kuben über Flusstal Verschachtelte Kuben bilden die Grundstruktur dieses eleganten Einfamilienhauses am Steilhang. Zudem wurde es von der Bauherrin für ihre eigene Familie unter nachhaltigen Gesichtspunkten entworfen – als Passivhaus.

58 HAUSTRÄUME 2/2013


FA M I L IEN D OMIZ IL

Die Verglasung übereck in Verbindung mit großformatigen Schiebeelementen ermöglicht es, bei jedem Wetter ein Rundum-Panorama zu genießen.

E

s hat eine märchenhafte und dazu noch unverbaubare Aussicht: Das geradlinige, moderne Einfamilienhaus liegt am Hang hoch über dem Altmühltal mit 180 Grad Panoramablick bis zur nächsten Burg. Der puristische Bau wurde – bis auf die massive Garage aus Sichtbeton – als reine Holzkonstruktion in Elementbauweise auf den Grundmauern eines Wohnhauses aus den 1960er-Jahren errichtet. Die Bauherrin Stephanie Hierl-Halbritter ist Holzbauingenieurin und Geschäftsführerin der Jura-Holzbau GmbH. Nach dem Studium verbrachte sie sieben Jahre in der Schweiz bei einem führenden Holzbauunternehmen und sammelte dort Erfahrungen in der Realisierung von hochwertigen Häusern in Holzsystembauweise. Das Passivhaus in Niederbayern hat sie für

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sich selbst und ihre Familie entworfen – auch ein Stück weit, um zu zeigen, was in dieser Bauweise technisch und ästhetisch möglich ist. Ihr Haus besteht aus drei Baukörpern – jeder mit einer eigenen Fassadenmaterialität in verschiedenen Abstufungen von Grau – die versetzt angeordnet sind. Der kleinste von ihnen ist die Garage aus Sichtbeton. Das anthrazitfarben verputzte Erdgeschoss schließt daran an und bildet einen in den Hang gegrabenen einheitlichen Sockel mit dem bereits vorhandenen Untergeschoss. Es wurde saniert und darin befinden sich jetzt eine Einliegerwohnung sowie die Haustechnik. Zur Zufahrt hin stellt sich dieser verputzte Kubus bis auf eine schmale Fensteröffnung in Richtung Straße und eine weitere neben der Haustür


Der fließende Übergang zwischen innen und außen wird durch die identische Verlegerichtung vom Parkett im Haus und den Bohlen auf der Terrasse unterstrichen.

komplett geschlossen dar. Dafür zeigt er sich beim Betreten zur Talseite und übereck zum Garten hin vollflächig verglast und mit einer davorliegenden aufgeständerten Terrasse ganz zur Aussicht geöffnet. Über das Erdgeschoss schiebt sich das mit großformatigen hellgrauen Faserzementplatten verkleidete Obergeschoss. Durch die versetzten Baukörper bildet es einen Dachüberstand und damit eine geschützte Zone vor dem Hauseingang sowie eine überdachte Sitzecke vor dem Essbereich gen Norden. Auf dem Dach des Erdgeschosses ergibt sich eine weitere Aussichtsterrasse über die gesamte Länge des Gebäudes. Die beiden Etagen unterscheiden sich nicht nur in der Fassadenmaterialität, sondern auch im Charakter der Fensteröffnungen und in der Aufteilung.

Neben den energetischen Vorgaben hatten sorgfältige Planung sowie individuelle Bedürfnisse ohne Verzicht auf Komfort ein hohes Gewicht. Stefanie Hierl-Halbritter Dipl. Ing. (FH) Geschäftsführerin Jura-Holzbau GmbH Planerin und Bauherrin

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FA M I L IEN D OMIZ IL

Das Sockelgeschoss besteht aus einem großen, durch frei eingestellte Wandscheiben gegliederten Wohnbereich. Lediglich die Räume für Gäste-WC und Speisekammer haben eine Tür. Die Garderobe bildet optisch zwar einen Eingangsbereich, ist aber ohne thermische Trennung de facto kein Windfang. Mit dem Betreten des Hauses steht der Besucher also fast sofort im Wohnraum, mit Blick auf die grandiose Aussicht. In einen frei eingestellten möbelartigen Korpus ist der Kamin mit dem nach beiden Seiten sichtbaren Feuer integriert. Er fungiert als Raumteiler zwischen Wohn- und Essbereich. Essbereich und die offene Küche sind direkt an den überdachten Freisitz mit Ausblick in das Tal und auf den terrassierten Garten angebunden. Rundum lassen sich die raumhohen Fensterelemente zur Seite schieben. Die Rückwand der Küche wird aus einer durchgehenden Schrankwand gebildet, in der die Tür zur Speisekammer integriert ist. Eine formal auf ein Minimum reduzierte skulpturale Treppe führt ins Obergeschoss. Hier unterscheidet sich die Grundrissaufteilung in einzelne Zimmer deutlich von dem offenen, auf Gesel-

ligkeit und nach außen orientierten Charakter des Erdgeschosses. Entsprechend der Nutzung herrscht eine introvertierte Atmosphäre: Die Räume – ein Kinderund ein Elternschlafzimmer mit Ankleide sowie ein Arbeitszimmer – sind mit Blick zum Tal nebeneinander aufgereiht, die beiden zugehörigen Bäder befinden sich jeweils am Kopfende des Flures. Genau platzierte

Auch die Schlafzimmer im Obergeschoss sind auf die Aussicht fokussiert. Eine massive Brüstung verleiht diesem Balkon einen geschützten Charakter.

Wohnflächen: EG 113,5 m2, OG 119,5 m2 Konstruktion: Holz-Systembau auf massivem Untergeschoss, Fassade Putz und Faserzementplatten U-Wert

Außenwand 0,1 W/m2K; Holz-Aluminium-Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung Ug-Wert 1 W/m2K; Pultdach 3 Grad geneigt, ZelluloseDämmung und Blecheindeckung, U-Wert Dach 0,10 W/m2K Technik: Erdwärmepumpe, Fußbodenheizung inkl. Sommerkühlung über Wärmetauscher, Photovoltaikanlage, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Pollenfilter, Luftvorwärmung und -kühlung

über Erdkörbe Energiebedarf: End-Energie-Bedarf: 26,54 kWh/m²a, Primär-Energie-Bedarf: 55,5 kWh/m²a Heizwärme-Bedarf: 15 kWh/m²a Baukosten: auf Nachfrage beim Hersteller

Fotos: Jura-Holzbau GmbH

Hersteller: Jura-Holzbau GmbH Leitenstr. 1, 93339 Riedenburg Tel. 09442/9203-0, www.jura-holzbau.de

ESSEN/ KOCHEN 42

FLUR 17,5

ARBEITEN 23,5 ENTREE WC 9 3

15,0 m

BAD 6,5 20,0 m

Erdgeschoss

62 HAUSTRÄUME 2/2013

KIND 22

SPEISE 5 7,0 m

9,0 m

WOHNEN 37

Obergeschoss

FLUR 16,5

Adressen Seite 97/98

DATEN & FAKTEN

ANKL. 12

SCHLAFEN 22

BAD 17


Wir ŏnden, Häuser sollten für die Zukunft gebaut werden. Und zwar nachhaltig.

Fenster- und Türöffnungen bieten gerahmte Ausblicke nach draußen. Die vorgelagerte Dachterrasse ist von einer geschlossenen Brüstung als Fortsetzung des darunter gelegenen verputzten Baukörpers umgeben, die als Blickschutz dient. Es wird ein Gefühl der Zurückgezogenheit und Geborgenheit vermittelt.

Die abgetreppten Baukörper sind sorgfältig auf das Grundstück am Steilhang eingepasst.

Nachhaltig bauen

neues Bildmotiv

Ganz im Gegensatz zu den damaligen Bewohnern der nahe gelegenen Ritterburgen muss in diesem Haus kein Brennstoff bei dem fast vergeblichen Versuch, ein zugiges Gemäuer zu erwärmen, verschwendet werden. Es ist im Passivhaus-Standard erbaut, mit überdurchschnittlicher Gebäudedämmung aus gesundheitlich unbedenklicher Holzfaserplatte, Zellulose und Flachs sowie dreifach verglasten Fenstern. Die fortschrittliche Haustechnik beinhaltet die Nutzung von Erdwärme für das energetische Konzept. Wärmetauscher ermöglichen es, die Räume im Winter über die Fußbodenheizung zu erwärmen und im Sommer zu kühlen. Eine Komfortlüftung mit Pollenfilter sorgt für konstante Frischluft. Die zentrale Staubsaugeranlage leistet einen weiteren Beitrag zur Wohngesundheit. Vollautomatische temperatur- und sonnenstandgesteuerte Raffstores lassen immer so viel Sonnenlicht und -wärme hinein wie gewünscht. Durch Nachrüstung mit einer Photovoltaikanlage wurde sogar der Standard eines Plus-Energie-Hauses erzielt – und das bei einer anspruchsvollen, modernen Gestaltung, gelungenen Aufteilung und maximalem Komfort. Der größte Luxus aber bleibt der weite Blick av über das Tal.

Raum für individuelle Lebenskonzepte. Nach Ihren Vorstellungen entwickelt und ausgeführt vom Pionier für nachhaltiges Bauen, WeberHaus. Rundum ökologisch dank der Holzbauweise und unserer innovativen Gebäudehülle ÖvoNatur. Die schützt vor Hitze, Kälte und Lärm – und bildet die Basis dafür, dass unsere Häuser schon in der Standardausführung einem KfW-Eőzienzhaus 55 entsprechen. Mehr Infos unter weberhaus.de


E X K L U SIVE KÜCHEN

Wohnlicher Mittelpunkt Seit Jahren bildet die Küche das neue Zentrum des Hauses. Hier treffen die Bewohner zum gemeinsamen Kochen, Essen, Feiern und Reden aufeinander. Die zeitgemäße Küche von heute übernimmt also eine ganze Menge unterschiedlicher Funktionen. Um diesen gerecht zu werden, lohnt sich bei der Planung das frühzeitige Hinzuziehen eines fachkundigen Gestalters.

S

eit Menschengedenken sind das Essen und dessen Zubereitung ein fester Bestandteil unseres Daseins. Lange bildete der Platz um die Feuerstelle und später den Herd den Mittelpunkt des Beisammenseins, denn hier konnte man sich aufwärmen und austauschen. Mit dem Einzug der Moderne und im Zuge der Wohnungsknappheit nach dem Krieg verkam die Küche zum funktionalen Nebenraum, in dem die Hausfrau in optimierten Arbeitsabläufen das Essen für die Familie zubereitete. Dies änderte sich erst wieder, als offene Raumstrukturen mit fließenden Übergängen in Mode kamen und sich das Rollenverhalten zwischen Mann und Frau änderte. Heute bildet die Küche meist das Herzstück im Grundriss und ist gesellschaftliches

Die gewählte Küche aus der „Küchenwerkstatt“ Bulthaup b2 passt hervorragend ins Konzept. Die Kombination aus Nussholz – passend zur historischen Kassettendecke – und Edelstahl zeugt von Zeitgeist, die handwerklich hochwertige Verarbeitung von Traditionsbewusstsein.

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Zentrum im Leben von Familien und Paaren. Kochen wird als Erlebnis gesehen, das gemeinsam zelebriert wird. Nebenher tauscht man sich aus und verbringt in ungezwungener Atmosphäre Zeit miteinander. Wie offen die Küche gestaltet ist und mit welchen Bereichen im Grundriss sie korrespondiert, liegt selbstverständlich immer am Geschmack und an den Bedürfnissen der Nutzer. So können die Räume Kochen, Essen und Wohnen nahtlos ineinander übergehen oder aber durch raumbildende Elemente voneinander abgeschirmt sein. Wir haben uns mit dem Innenarchitekten Roger Mandl unterhalten, der die Entwicklung der Küche als Gestalter, Dozent und Autor seit Jahren im Blick hat.


Foto: Udo Titz

Das Bauernhaus von 1560 ist ein typisch oberbayrisches Mittertennenhaus. Mensch und Tier lebten hier früher zusammen unter einem Dach. Nun wurde das Gebäude behutsam saniert, nach dem Prinzip „was alt ist, bleibt alt und was erneuert werden muss, wird bewusst zeitgemäß gestaltet.“ So finden sich unter dem historischen Dach heute Gegensätze, die sich wunderbar ergänzen.

Gernot Bohmann, Harald Gründl, Martin Bergmann EOOS Design GmbH, AT-Wien

Die meisten Küchen geben eine Einräumstruktur vor, in die oberste Schublade legt dann jeder sein Besteck. Wir wollten uns am Prinzip der Werkstatt orientieren, da schafft sich der Handwerker seine Ordnung selbst. 2/2013 HAUSTRÄUME

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E X K L U SIVE KÜCHEN

Klaus von Bock Von Bock Architekten, Göppingen

In meinen Entwürfen wird die Küche zum zentralen Ort des Hauses, in dem alle Bewohner zusammenkommen.

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Fotos: Leicht Küchen / Bruno Helbling

Hausträume Seit 1992 sind Sie als Innenarchitekt tätig. Zudem unterrichten Sie an einer Designakademie und veröffentlichen regelmäßig Artikel und Bücher zum Thema Küche. Was hat sich gerade in diesem Bereich seit Beginn Ihrer Laufbahn verändert? Roger Mandl Das Angebot der Serienküchen hat sich stark diversifiziert, es gibt Angebote für alle Zielgruppen, in Deutschland von Ikea bis Bulthaup. Darüber hinaus gibt es dann auch noch die individuell geplanten Küchen, auf der nach oben offenen Preisskala. In 20 Jahren gab es viele technische Neuerungen wie den Unterflur-Abzug, das Ceran- und Induktionskochfeld, die Energieeffizienz-Norm, Dampfgaren, automatische Backofenreinigungsprogramme und so weiter. Hausträume Wie gehen Sie vor, wenn Sie mit dem Entwurf einer Küche betraut werden? Kommen die Bauherren mit konkreten Vorstellungen auf Sie zu und ist der Wunsch nach einer Wohnküche häufig da? Roger Mandl Der Planungsvorgang an sich ist immer derselbe. Nach der Bedarfsermittlung (Nutzung,

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Der Ess- und Kochbereich ist großzügig und offen gestaltet, dennoch voneinander getrennt: Eine von beiden Seiten zugängliche Schrankwand in warmen Creme- und Holztönen mit Regalen zum Wohnbereich und Elektrogeräten zur Küche (von Leicht) zoniert den als Mittelpunkt des dreigeschossigen Gebäudes ausgewiesenen Bereich.


Das aus zwei Kuben zusammengesetzte Wohnhaus ist offen gestaltet, bietet aber ausreichend Privatsphäre für die Bewohner. Im Erdgeschoss sind Wohnen sowie Essen und Küche durch ein offenes Treppenhaus voneinander getrennt. Die teilüberdachte Terrasse wird über große Schiebetüren erschlossen und verbindet die übereck angeordneten Räume miteinander.

Laufwege, ...) folgt eine intensive Beratung zu Materialien, die infrage kommen und wie die Küche einmal aussehen soll. Also zuerst praktisch-funktional, dann ästhetisch-atmosphärisch. Was jedoch ganz und gar nicht gleich ist, sind die Vorstellungen der Bauherren. Manche wissen genau was sie wollen, andere sind unsicher, dann ist Einfühlungsvermögen gefragt. Wohnküchen haben sich zwar stark etabliert, es gibt aber doch viele Menschen, deren Küche unsichtbar bleiben soll – bis hin zu den Fällen, wo es zur Wohnküche als Schau- und Statusobjekt noch eine zweite Funktionsküche gibt, verborgen im Hintergrund. Hausträume Haben Sie einen Tipp, wie man sich als Bauherr auf eine bevorstehende Küchenplanung vorbereiten kann? Roger Mandl Am besten beginnt man schon mal mit einer eigenen Bedarfsermittlung: Für wie viele Menschen soll wie oft gekocht werden? Wie viel Stauraum ist bereits vorhanden und reicht dieser wirklich aus? Muss es mehr werden? Gibt es eine Speise- oder

Das Buch „Neue individuelle Küchen“ von Innenarchitekt Roger Mandl zeigt unterschiedlichste Küchen, die allesamt von Gestaltern entworfen wurden. Neben Texten, Bildern und Planzeichnungen der gebauten Beispiele kommen Experten in Interviews zu Wort. In einer Einführung werden die einzelnen Aspekte und Elemente der Küche eingehend beschrieben. Das Buch ist bei der DVA erschienen, kostet 49,99 Euro und ist im Handel sowie zzgl. Versandkosten unter www.buecherdienst.de erhältlich.

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E X K L U SIVE KÜCHEN

Als Einstimmung in die zukünftige Wohnwelt haben wir den Esstisch bereits vor Baubeginn zusammen mit der Bauherrin ausgesucht. Mit der Firma, die den Tisch herstellt (M+G Interiors Wien), konnten wir dann die gesamte, von uns entworfene Möblierung im Küchen- und Wohnbereich realisieren – dabei blieb der Esstisch ein zentraler Bestandteil.

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Foto: Katharina Gossow

Ein Leben im Grünen wünschte sich die junge Bauherrenfamilie aus Wien. Caramel Architekten bauten ihnen ein Haus ohne Ecken und Kanten, in dem alles fließend ineinander übergeht und der Bezug zur Natur allgegenwärtig ist. Im komplett verglasten Erdgeschoss reihen sich Küche, Ess- und Wohnzimmer in einem offenen Grundriss aneinander.

Martin Haller, Ulrich Aspetsberger, Günter Katherl Caramel Architekten ZT GmbH, AT-Wien


Fotos: Herta Hurnaus

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Die strahlendweiße Küche am vorderen Ende ist eine Sonderanfertigung und somit perfekt auf die Bewohner abgestimmt. Spülbecken, Geschirrspüler und Stauraum sind entlang der geschwungenen Fassade untergebracht. Der gegenüberliegenden Schrank mit Zebranholzfurnier bietet Stauraum und die frei im Raum stehende Kochinsel mit dem daran anschließenden Esstisch sind Familientreffpunkt Nummer eins.

Abstellkammer? Soll die Küche altersgerecht und barrierefrei geplant werden? Zudem hilft es, wenn man sich selber kennt: was gefällt uns, was nicht. Hausträume Die Rückbesinnung zur Wohnküche als Mittelpunkt des familiären Zusammenlebens ist ungebrochen. Sehen Sie weitere Trends? Roger Mandl Ganz allgemein hat sich bei den Küchen eine neue Sachlichkeit etabliert. Heute dominieren Flächen, wohingegen Absätze und Fugen auf ein Minimum reduziert werden. Abhängig von Anspruch und Geldbeutel werden alle geeigneten und zur Verfügung stehenden Materialien eingesetzt, pluralistisch wie unsere demokratische Gesellschaft. Dasselbe gilt auch für Farben – Küchen sind heute oft farbenfroher als noch vor ein paar Jahren, aber weniger knallig als beispielsweise noch in den 1970er-Jahren. Hausträume Fließend ineinander übergehende Räume klingt ansprechend. Aber was passiert mit Gerüchen? Gerade in der Küche entstehen diese doch zuhauf. Und wie sieht es mit den vielen neuen Geräten aus? Die will man doch nicht ständig um sich haben. Roger Mandl Schönheit ist relativ und ganz persönlich. Für manche ist Technik schön anzuschauen und die Verkleidung, also das Dekor dagegen immer noch ein Verbrechen (Adolf Loos, 1908). Aber wir leben heute auch in der Zeit des Hide-Tech: Technische Geräte

2/2013 HAUSTRÄUME

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E X K L U SIVE KÜCHEN

Es ist ein gutes Gefühl, für ein Unternehmen zu entwerfen, das wirklich Kai Stania Kai Stania Product nachhaltig denkt Design, AT-Wien und arbeitet. In der flexiblen Küche haben auch meine Kinder Spaß am Kochen – immer auf Augenhöhe mit der Arbeitsplatte. Am Rande eines Siedlungsgebietes im Wienerwald hat der Architekt und Designer Kai Stania ein auf die Bedürfnisse seiner wachsenden Famile angepasstes Haus gebaut, das mit der Landschaft korrespondiert. Die großzügige Wohnküche wird durch die vorgelagerte Terrasse erweitert.

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Fotos:Walter Luttenberger (Nachtaufnahme), Michael Nagl Adressen Seite 97/98

Als Designer hat Stania auch die Gestaltung der Einbaumöbel übernommen. Dank einer glücklichen Fügung hat sich beim Entwurf der Küche die Zusammenarbeit mit dem Naturholzmöbel-Hersteller Team 7 ergeben. Daraus hervorgegangen ist die höhenverstellbare Kochinsel k7 – per Knopfdruck wird aus der Arbeitsplatte ein Esstisch oder eine Bar.

lassen sich hinter Blenden verbauen, niemand muss die Technik sehen, wenn er nicht will. Das ist nicht einmal besonders aufwendig, zumindest bei Kühlschrank und Geschirrspüler, in die Öfen sollte man vielleicht doch hin und wieder einen Blick auf das Gargut werfen können. Die neuen Geräte wie Dampfgarer, hocheffiziente Abzüge etc. machen es technisch möglich, schneller, sauberer und geruchsärmer zu kochen, daran scheitert heute kein offener Grundriss mehr. Und eine kurze Stoßlüftung ist auch nicht verkehrt! Hausträume Im Zuge der Energieeinsparung spielen effiziente Geräte auch in der Küche eine wichtige Rolle. Worauf sollte man achten? Roger Mandl Richtig, es gibt heute die 7 Klassen der Energieffizienz, wobei 1 die niedrigste in Rot, 7 die höchste in Grün darstellt. Dies gilt für alle Elektrogeräte. Jeder kann also selbst entscheiden, wie sparsam die einzelnen Geräte im Verbrauch sein sollen. Hausträume Generell scheinen die Geräte in der Küche immer professioneller und vielfältiger zu werden. Reichen Herd, Kühlschrank, Spüle und Spülmaschine heutzutage nicht mehr aus? Roger Mandl Wir haben es heute mit einem verän-

derten Kochverhalten zu tun und es kommen andere Gerichte auf den Tisch. Insbesondere die vegetarische Küche mit deutlich weniger Geruchsentwicklung als noch zu Großmutters Zeiten. Auch wird viel mehr in der Mikrowelle aufgewärmt oder aufgebacken. Das hängt sicherlich auch mit sich ändernden Lebensentwürfen zusammen. In den meisten Haushalten mit zwei berufstätigen Elternteilen ist es anders fast gar nicht zu machen. Außerdem verändern sich die Ansprüche: der Standard steigt bei allen technischen Geräten stetig. Wer also bei Smartphone, Tablet und Navi wischt und scrollt, möchte das dann beim Backofen vielleicht nicht mehr missen. Aber Sie haben recht, der Transfer von der professionellen Küche in die private ist stark und ungebrochen. Schon 1982 war dieses Thema der Ausgangspunkt für Otl Aichers bekannte Studie, die der Gestalter im Auftrag von Bulthaup anfertigte. Das daraus hervorgegangene Buch „Die Küche zum Kochen – Das Ende einer Architekturdoktrin“ ist heute noch ein Klassiker, in dem die Küche nicht als Ort zum Anschauen oder Vorzeigen betrachtet wird, sondern als Werkstatt zum Arbeiten. Hausträume Vielen Dank für das Gespräch. cs

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M O D E RN ER ES LA KLAS NDHAUS S IK ER

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Station einer Reise Nach spannenden Jahren in New York und London zog es das Ehepaar Wiesner nun in die Idylle des Vierwaldstättersees. Hier verwirklichten sie sich einen Lebenstraum: Eine Villa im Stil des Neoklassizismus aber mit modernstem Wohnkomfort.

Die herrschaftlichen Fabrikanten-Villen der Zentralschweiz inspirierten die Bauherren. Den Entwurf für ihr neues Zuhause mit Blick auf den Vierwaldstättersee erstellten sie zusammen mit dem Architekten Marco Patone.

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M O D E RN ER KLAS S IK ER

Für die Einrichtung der Villa wählten die Bauherren Antiquitäten aus dem Biedermeier und dem Art Deco. Kombiniert wurden die wertvollen Einzelstücke mit neuen Möbeln im „English-Country-House-Stil“. Bilder der Malerin Tonia Alvarez komplettieren das Ambiente.

D

as Leben ist eine Reise und man sollte die Destination immer wieder wechseln“, sagt Marc Wiesner, Unternehmer und stolzer Besitzer dieser luxuriösen Villa hoch oben über dem Vierwaldstättersee. Sein Leben führte ihn bislang zu so spannenden Wohnorten wie New York und London, wo er mit seiner Frau jeweils mehrere Jahre lebte. Nun sehnte sich das Ehepaar nach einem naturverbundeneren Domizil, mit Ruhe und frischer Luft. Verzaubert vom Charme der Alpenlandschaft der Zentralschweiz begaben sich die Wiesners auf die Suche nach einem geeigneten Baugrundstück. Dabei wollten sich die anspruchsvollen Bauherren mit nicht weniger als einer unverbaubaren Aussicht auf den Vierwaldstättersee bei gleichzeitiger Nähe zur Luzerner Altstadt zufriedengeben – und wurden tatsächlich fündig.

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Auch bezüglich der Anmutung ihres neuen Heims hatten die Wiesners sehr genaue Vorstellungen. Inspirieren ließen sich sich dafür von den vielen, in der Zentralschweiz typischen Fabrikantenvillen der Gründerzeit. „Entgegen dem Zeitgeist wollten wir ein Haus mit klassischen Elementen errichten, das sich in der Designsprache des späten Neoklassizismus bedient“, erklärt Marc Wiesner. Mit diesem klar formulierten Ziel begab sich das Unternehmerpaar auf die Suche nach den richtigen Partnern für die Realisierung ihres Traumhauses. Obwohl die Bauherren bis dato nur auf Hausbauerfahrungen in konventioneller Bauweise zurückgreifen konnten, orientierten sie sich dieses Mal Richtung schlüsselfertigem Holzbau. Dies begründete sich darin, dass die Wiesners neben optischen Aspekten, wie der angestrebten zeitlosen Eleganz auch


Stimmig bis ins letzte Detail präsentiert sich das Interieur des Hauses Wiesner: Dazu gehört selbstverständlich ein gemütliches Kaminzimmer ebenso wie das herrschaftlich anmutende Entree mit der schwungvoll ins Obergeschoss führenden Treppenanlage.

einen großen Schwerpunkt auf ein hohes Maß an Energieeffizienz und daher auf die Verwendung neuester Technik Wert legten. Das Ehepaar stellte schnell fest, dass es nur wenige Unternehmen im deutschsprachigen Raum gibt, die überzeugende Erfahrung im Bau von Villen vorweisen können, bau- und haustechnisch innovativ sind und gleichzeitig ein hohes Niveau im Innenausbau bieten. „Fast schon zwangsläufig fiel unsere Wahl auf Weberhaus“, erinnert sich Marc Wiesner. „Auch die weiteren Vorteile wie zum Beispiel eine bessere Kostenkontrolle, eine höhere Arbeitseffizienz sowie eine bedeutsame Zeitersparnis wollten wir für uns nutzen.“ Zum Service des badischen Familienunternehmens gehörte es auch, den Bauherren einen Architekten zu empfehlen. Marco Patone – der bereits für zahlreiche


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DATEN & FAKTEN Individuelle Planung Weberhaus Am Erlenpark 1 77866 Rheinau-Linx Tel. 07853/83 830 www.weberhaus.de Wohnfläche gesamt ca. 250 m2 Konstruktion: Holzverbundbauweise mit Putzfassade, U-Wert der Außenwand 0,15 W/m²K; 20 Grad geneigtes Walmdach, U-Wert Dach 0,15 W/ m²K; Holz-Alu-Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung Technik: Sole/Wasser-Wärmepumpe Kosten: auf Anfrage beim Hersteller

Der Masterbedroom besteht aus einem großzügigen Schlafzimmer mit Aussicht, einer perfekt ausgestatteten Ankleide sowie einem luxuriösen Badezimmer mit frei stehender Badewanne – alles mit Seeblick.

Villenprojekte in der Schweiz verantwortlich zeichnete – entpuppte sich als „best man for the job“. Er konnte auf Anhieb die Vorstellungen der Bauherren umsetzen und weiterentwickeln. Sehr zufrieden war das Ehepaar auch mit den kompetent agierenden Mitarbeitern von Weberhaus sowie mit sämtlichen vom Fertighausspezialisten beauftragten Handwerksbetrieben, die mit Verlässlichkeit und Können überzeugten. Einziehen konnten die Wiesners nach nur acht Monaten – sogar noch vor dem vereinbarten Übergabetermin. Ein so zügiger Hausbau war vor allem für den beauftragten Londoner Innenarchitekten kaum vorstellbar und entpuppte sich für ihn als echte Herausforderung. Er hatte mit einem Einzug eher nach Jahren denn nach Monaten gerechnet – konnte aber dennoch dem Wunsch der Bauherren nach einer Einrichtung, die perfekt mit der „Architektursprache des Hauses korrespondiert“, rechtzeitig verwirklichen. Heute genießen die Wiesners ihr neues Zuhause inmitten der Natur und das Flair rund um den Vierwaldstättersee. Dennoch ist der Bauherr nicht sicher, ob dies sein letztes Bauvorhaben sein wird. „Vielleicht wird das nächste Haus ein sachlicher Bungalow im Stil von Mies van der Rohe. Sollten wir allerdings die Reise fortsetzen, dann gerne wieder mit Weberhaus als Begleiter.“ ab

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Fingerhut Haus GmbH & Co. KG 57520 Neunkhausen/Westerwald Telefon 02661-9564-0 www.fingerhuthaus.com Wenn man sein eigenes Haus plant, spielt Vertrauen bei der Wahl seines Baupartners wohl eine der wichtigsten Rollen. Und Vertrauen kommt nicht von heute auf morgen. Wir von Fingerhut Haus blicken auf 110 Jahre Bautradition zurück. Seit Jahrzehnten werden unsere Häuser individuell auf Ihre Wünsche hin entworfen und maßgeschneidert angefertigt. Und darauf können Sie sich verlassen.

In allerbesten Händen.

Maßgeschneiderte individuelle Kundenträume bauen wir bei Weberhaus regelmäßig. Besonders mit unseren gehobenen ExkluHans Weber sivbauten stellen wir immer Geschäftsführer Weberhaus wieder unser hohes Qualitätsniveau unter Beweis, indem wir anspruchsvolle Wünsche mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung und mit unserem technischen Knowhow umsetzen.

Adressen Seite 97/98

Für den perfekten ersten Eindruck sorgt das von Säulen getragene Portal, das den Haupteingang der Villa rahmt.

Fotos: Weberhaus

Die moderne, fast komplett verglaste Sauna von Duravit bietet ein besonderes Wellnessvergnügen in den eigenen vier Wänden.


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Mittsommernachtstraum 78 HAUSTRĂ„UME 2/2013


Die Finnen lieben ihre Sommerhäuser. Hier genießen sie nach langen, dunklen Wintern die warmen, fast nachtlosen Sommermonate. Dieses traumhafte Holzhaus steht auf einem wunderschönen Seegrundstück im Osten des Landes und bietet mit seinen lichtdurchfluteten Räumen Sommererholung inmitten der Natur.

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Die Bereiche Kochen, Essen und Wohnen gehen ineinander über. Die setzungsfreie Blockbohlenkonstruktion erlaubt den Einbau sehr großer Fensterflächen. So wird die Natur ins Haus geholt.

L

okki – Möwe – wird dieses Haus liebevoll genannt, welches sich eine Familie im Osten Finnlands bauen ließ. Mit seinem Schmetterlingsdach, das tatsächlich an gespreizte Flügel erinnert, sieht es aus, als sei das Holzhaus gerade erst in dem lichten Nadelwäldchen gelandet, als mache es sich es eben erst gemütlich auf den Holzterrassen inmitten weicher, bemooster Erde. In seinen Fensterscheiben spiegelt sich der nahe See. Ruhe, Erholung und frische Luft – das sind die Assoziationen, die beim Anblick von „Lokki“ in den Sinn kommen. Nach genauerer Inaugenscheinnahme bestätigen die wohngesunden Materialien, die bei der anthrazitgrauen Schönheit zum Einsatz kamen diesen ersten Eindruck voll und ganz.

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Die kunststofffreie Massivholz-Konstruktion und die schadstofffreien Oberflächen garantieren ein gesundes Raumklima und regulieren den natürlichen Feuchtigkeitsaustausch im Gebäude.

Das Ferienhaus, das vom Architekten Kari Lappalainen entworfen und vom finnischen BlockhausBauer Honka realisiert wurde, ist ein modernes Wohngebäude, welches Themen wie Ökologie, nachhaltige Herstellung, Handwerkskunst und Heimat in sich vereint und gestalterisch modern interpretiert. Der Grundgedanke beim Entwurf war, die das Haus umgebende Landschaft, ihr Licht und ihre Farben mit dem Wohnraum zu verschmelzen. Durch liegende Fensterbänder und raumhohe Verglasungen, die an allen vier Hausseiten umlaufend angeordnet sind, ist die urwüchsige Seenlandschaft ringsum stets sichtbar und wertet das Hausinnere auf, schmückt es wie gerahmte Bilder es tun würden.

Mit 16 Einwohnern pro Quadratkilometer ist Finnland recht dünn besiedelt. Das Ferienhaus Lokki steht – in Blockholzbauweise errichtet – einsam inmitten herrlicher Natur im seenreichen Osten des Landes.

Lokki präsentiert moderne Architektur in setzungsfreier Holzkonstruktion, was sich in unserem HonkaFusion-Konzept widerspiegelt. Die traditionelle finnische Einrichtung ist an die Architektur des GebäuTanja Rytkönen-Romppanen des angepasst. Vice President – Design, Honka Blockhaus


W I E I M U RLA U B

Auf rund 112 Quadratmetern gruppieren sich in einem rechteckigen Grundriss zwei Schlafräume, ein Gästezimmer, Badezimmer und Schrankraum um die Kernzone aus Koch-, Ess- und Wohnbereich. Die großen Terrassenflächen – insgesamt 80 Quadratmeter – werden zum Teil ins Haus hineingezogen und schaffen qualitativ unterschiedliche, aber immer geschützte Sitzbereiche im Freien. Die Innenarchitektin Hanni Koroma entwarf das Interieur des Sommerhauses. Ihre Einbauten fügen sich zurückhaltend in den Gesamtentwurf ein. Sie schaffen dezente Staufläche, sind aber dennoch eigenständige Designobjekte. Die Wohnfläche ist ausreichend, aber nicht üppig möbliert, sodass sich Licht- und Raumwirkung voll entfalten können. Weiß, Grau und helle Holztöne – die Farben skandinavischen Interiors – herrschen im Innern vor und stehen in reizvollem Kontrast zu dem anthrazitgrauen Äußeren des Massivholzhauses. Helles Kiefernholz und Stein sind die Materialien in der Küche für Wände, Einbauten und Arbeitsflächen. Hauswirtschaftsraum und Badezimmer beherbergen die geschickt in den Installationswänden versteckte Haustechnik. Holz, große Glasflächen und verputzte Wandflächen bestimmen das harmonische Gesamtbild von „Lokki“. Die Vollholzwände weisen einen geringen Wärmedurchlass und gute Wärmespeicherung auf und die kunststofffreie Massivholz-Konstruktion garantiert ein gesundes Raumklima. id

Beheizt wird das Haus über eine Kaminanlage. Die gemauerte Feuerstelle ist das zentrale Element des Wohnbereichs und stellt gestalterisch einen optischen Gegenpol zum dominierenden Baustoff Holz dar.

Planung & Ausführung Honka Blockhaus GmbH Hohe Feldstr. 12, 49696 Molbergen Tel. 04475/9490-0, www.honka.de Entwurf: Kari Lappalainen; Innenarchitektur: Hanni Koroma Bauweise: Außenwände: Blockhauskon-struktion, 204 mm Honka Fusion TM, Fugendichtung „Protech“; Schmetterlingsdach mit Hartfaserdämmung und Metalldeckung Technik: Holzfeuerung, Warmwasserbereitung elektrisch Wohn- Nutzfläche: 112 m2, mit 80 m2 Terrassenfläche Baukosten: Auf Anfrage bei den Architekten

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Fotos: Honka Blockhaus Adressen Seite 97/98

DATEN & FAKTEN


Das große Schlafzimmer bietet differenzierte Ausblicke auf den See. Grau, Weiß und die hellen Holztöne machen die Innenräume freundlich und licht – wie gemacht für skandinavische Sommer.

22 m 7,5 m

BÜRO/ GAST 11,5 SCHLAFEN 17

GARD. 6,5

WOHNEN 20

ESSEN 11,5

KOCHEN 7

Erdgeschoss

FLUR 4

SCHLAFEN 9

BAD 4

HWR 4,5


W I E I M U RLA U B

Italienisches Flair Diese Villa im mediterranen Stil lässt keine Wünsche offen. In der repräsentativen und großzügigen Architektur können sich die Hausherren, umgeben von südländischen Säulenzypressen, wie im Toskana-Urlaub fühlen. Dazu kommt die moderne Haustechnik: Per Haussteuerung lassen sich Jalousien und Beleuchtung steuern. Die Wärmepumpenheizung nutzt die Energie aus der Umgebungsluft, um sie dann über eine Fußbodenheizung optimal zu verteilen. www.weberhaus.de

Fachwerk 2013

Schilfkleid Traditionelle regionaltypische Elemente wie das klassische Satteldach, weißverputzte Wände und Reet als Dachdeckung wurden von dem jungen Architekten Arjen Reas in Zoermeer/NL ganz neuartig kombiniert. Ergebnis ist ein maßgeschneidertes Einfamilienhaus am Stadtrand mit offener Aufteilung im geräumigen Inneren und einem verblüffend modernen, aber trotzdem vertrauten Eindruck von außen. www.arjenreas.nl

In traditioneller Fachwerk-Bauweise konstruiert, aber mit moderner Technik und Komfort ausgestattet, präsentiert sich dieses Anwesen vom Spezialisten Emil von Elling mit nordisch verklinkerten Gefachen und freundlich weiß gestrichenem Holz. In den großzügig gestalteten Innenräumen setzt sich der moderne Landhausstil fort. Das Haupthaus ist dem Wohnen vorbehalten, im Anbau wird gearbeitet. www.fachwerkhaus.com

Unter Reet Das alte reetgedeckte Häuschen wurde den Hausbesitzern schnell zu klein – ein Anbau musste her, um die Raumbedürfnisse der Familie zu decken. Der Hersteller Danhaus konnte den Bauherren ein modernes, besonders energieeffizientes Haus liefern, das sich äußerlich kaum vom Original unterscheiden lässt. Zusammen bilden Alt- und Neubau ein L-förmiges Gebäude, in dessen Winkel sich ein gemütlicher windgeschützter Freisitzplatz ergibt. Vornehmlich das dicke Reetdach mit der Fledermausgaube trägt zur harmonischen Gesamterscheinung bei. www.danhaus.de

Ensemble am See Beim individuellen Einfamilienhaus „Julia“ von Regnauer am Chiemsee sind Haupthaus, Turm und Garagen durch ein Atrium verbunden. Ein Turm war schon Bestandteil von historischen Villen am See. Der Clou ist hier die darin untergebrachte Bibliothek mit Aussicht, wo die fünfköpfige Familie entspannen, lesen und Musik hören kann. Hochmoderne Medien- und Haustechnik sorgen in dem Holzhaus für Komfort und Energieeffizienz im Standard KfW 40. www.regnauer.de

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FLOCK Fachwerk-Landhaus GmbH Menzlingen 22a 51503 RĂśsrath Fon 02205 . 90 100 222 Fax 02205 . 90 100 233 nnn%]cfZb$_Xlj%[\

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Ăźdlich von Paris, in dem Vorort Antony, entstand vor zwei Jahren dieses bemerkenswerte Holzhaus. Die Architekten Caroline Djuric und Mirco Tardio entwickelten den Entwurf unter der Vorausgabe, dass er „Vorfertigung und modulare Entwurfsformen erlaubt.“ Das in der Nachbarschaft Ăźbliche Satteldach bildeten die Planer durch eine offene Giebelkonstruktion aus Holz nach. Darunter bietet sich den Bewohnern eine begrĂźnte Dachterrasse, die den kleinen Garten um einen sehr privaten Freibereich zwischen Kiwi-, Wein- und KĂźrbispflanzen ergänzt. Das energieeffizient und Ăśkologisch mit Holzfaserdämmplatten versehene Gebäude verfĂźgt Ăźber, dank ArgongasfĂźllung, besonders gut isolierende Fenster. Eine Gasniedertemperatur-Heizung versorgt die Räume per FuĂ&#x;bodenheizung mit Wärme. FĂźr die Bewässerung des Gartens wird das Regenwasser gesammelt. ab

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Foto: Gira

Fotos: Taschen / ClĂŠment Guillaume

Adressen Seite 97/98

I der neuen Ausgabe von In „Green Architecture Now!“, „ die jĂźngst bei Taschen erd sschien, zeigt Philip Jodidio auf Ăźber 400 Seiten u.a. die a neuesten, nachhaltigen n EntwĂźrfe von Stars wie Peter E Zumthor und Newcomern Z wie Djuric + Tardio Archiw ttectes. Erhältlich fĂźr 29,99 Euro zzgl. Versandkosten E unter www.buecherdienst.de u

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T R A NSPAREN TE ARCHITEK TUR

Ein Haus wie ein Fernrohr Kompromisslos entschieden sich die Bauherren zum Abriss des Elternhauses auf dem TraumgrundstĂźck am Hang, veranstalteten einen Architektenwettbewerb und bewohnen jetzt den auf die Aussicht fokussierten Siegerentwurf.

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T R A NSPAREN TE ARCHITEK TUR

Material mit Lokalkolorit: Innen großformatige Basaltplatten, vor der Haustür Basaltpflaster – in der Region wird das Gestein abgebaut.

W

ie ein Fernrohr fokussiert sich das lang gestreckte Gebäude zur Aussicht hinunter auf das nordrhein-westfälische Warburg bis hin zum Desenberg, einer weithin sichtbaren Erhebung vulkanischen Ursprungs mit Burgruine. Ein markanter roter Riegel scheint über dem raumhoch verglasten Erdgeschoss zu schweben, zentral platziert auf dem halbrund geformten Hanggrundstück. Dies und die gelungene Einbindung des Gebäudes in ein Gartenkonzept, das vorhandene Mauern und Bäume liebevoll in die neue Gestaltung integriert, überzeugten den Bauherren diesen Entwurf zu realisieren. Vorangegangen war eine Einladung an vier lokale Architekturbüros für ein möglichst freies „Brainstorming“. Das Elternhaus des Bauherrn aus den 1950erJahren – bereits einmal 1987 um einen dreieckigen Anbau erweitert – sollte durch einen Neubau für die

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siebenköpfige Familie ersetzt werden. Ziele waren Transparenz, Modernität und Energieeffizienz in Verbindung mit einem möglichst freien Gestaltungskonzept unter Einbindung des Anbaus. Der siegreiche Entwurf von Ladleif Architekten verleiht den beiden übereinanderliegenden Wohnbereichen – offene Küche und Essen im Erdgeschoss, Wohnen mit vorgelagertem Balkon im Obergeschoss – eine gleichwertige Aussicht in Bestlage, jeweils mit direkter Verbindung nach draußen. Lange Sichtachsen waren von Anfang an entwurfsbestimmend. Bereits beim Betreten des Hauses an der Hangseite bietet sich ein Blick durch das ganze Gebäude hindurch bis zum Horizont. Die Eingangssituation innen und außen erhält durch ein schräg platziertes Badezimmer mit elliptisch geformten Außenwänden Dynamik. Eine großzügig dimensionierte Garderobe


Nahtloser Übergang vom Wohnbereich auf den davorliegenden Balkon. Durch eine Festverglasung gelangt Oberlicht auf den überdachten Freisitz.

Die Hebe-Schiebetüren von Schüco sind barrierefrei öffenbar. Alle eingesetzten AluminiumProfile sind entsprechend dem Wunsch der Bauherren mit einer strukturierten Spezialbeschichtung in mattem Grau ausgestattet.

mit ausreichend Stauraum für die vielköpfige Familie dient als Verteiler: Von hier gelangt man sowohl in die Aufenthaltsräume der Familie am Kopfende des Riegels als auch zum „Kindertrakt“. Zwei Kinderzimmer reihen sich im neuen Übergang zum dreieckigen Altbau aneinander, jeweils mit Blick zum Tal. Im Altbau sind eine Einzimmer-Wohnung für das größte der Kinder sowie weitere zwei Kinderzimmer untergebracht. An den Eingangsbereich schließt das Treppenhaus inklusive Aufzug an – den Bauherren war es wichtig, einen barrierefreien Standard herzustellen – dahinter folgt der offene, fast rundum verglaste und äußerst transparente Essbereich mit integrierter Küche und direkter Verbindung zur Terrasse. Dies ist der Treffpunkt für Familie und Freunde. Genau darüber liegt im Obergeschoss, mit introvertiertem Charakter und vor allem der Familie vorbehalten, der Wohnbereich mit

Das Eltern-Schlafzimmer hat eine offene Verbindung zum Bad mit frei eingestellter Badewanne.

Meinrad Ladleif Ladleif Architekten BDA

Landschaftsbezug, Einbetten in die Topografie, schwellenloses Öffnen in den Garten und zum Horizont, Qualitäten des Grundstücks sichtbar machen, Licht und Schatten inszenieren, den Altbestand räumlich bezogen integrieren: Dies sind die Schwerpunkte unseres Entwurfs. 2/2013 HAUSTRÄUME

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DATEN & FAKTEN Entwurf: Ladleif Architekten BDA Harzweg 1, 34134 Kassel Tel. 0561/3169044-0, www.ladleif-architekten.de Wohnflächen: EG 237,5 m2, 215 OG m2 Konstruktion: Betonkonstruktion, hinterlüftete Vorhangfassade mit Faserzementplatten; Aluminium-Fenster mit Zwei- und DreifachWärmeschutzverglasung; Flachdach (Gründach) Technik: Pelletkessel, nach Bedarf zuschaltbare Erdgas-Brennwerttherme, Fußbodenheizung, fassadenintegriertes Lüftungssystem als dezentral kontrollierte Wohnraumlüftung, Solarthermie zur Warmwasserbereitung Energiebedarf: Endenergie-Bedarf: 66 kWh/m²a Primärenergie-Bedarf: 18 kWh/m²a Kosten: auf Anfrage bei den Architekten

Der mit Wesersandstein verkleidete Sockel – passend zu den vorhandenen Mauern – bindet den Neubau geschickt in das Gelände ein. Darin ist eine Tiefgarage untergebracht.

vorgelagertem überdachtem Balkon und von dort Blick durchs Oberlicht in die umgebenden Bäume. Eine Mediawand bildet auf der Innenseite das digitale Pendant zur Aussicht. Im hinteren Teil des Obergeschosses liegt zurückgezogen das Elternschlafzimmer mit zugehöriger Ankleide und offenem Bad, belichtet über seitliche Fensterbänder. Aber auch hier ergibt sich wieder in der Längsachse an der Außenwand ein Durchblick bis zum Balkon und sorgt für die Beziehung nach draußen.

Der Sandsteinsockel des Neubaus stellt eine Verbindung mit der Gestaltung der Außenanlagen her. Die Verkleidung des Obergeschosses mit weinroten Faserzementplatten fügt der Kombination mit weißer Putzfassade und großen Glasflächen einen Hauch Dramatik hinzu, der gut zum verwegenen Auskragen des Obergeschosses passt. Im Innenraum drängt sich wegen der seitlich geschlossenen Gestaltung mit der großen Fensteröffnung am Kopfende wieder dieser av Vergleich auf: ein Haus wie ein Fernglas.

WC/BAD 13,5 EMPF 17,5 ABST 16

27,0 m

7,80 m

Erdgeschoss

Obergeschoss ANKLEIDE 18,5

SCHLAFEN 24 FLUR 18,5

KIND 20,5

KIND 16,5

FLUR 16,5

WC 2,5

BAD 17

FLUR 8,5 WC 3

FLUR16,5 SPEISE 2

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BAD 7

KIND 48 FLUR 9 KIND 33

KOCHEN 19

ESSEN 32,5

KIND 12 FLUR15,5

WOHNEN 50,5

ABST 4,5

Fotos: Schüco International KG/Ladleif Architekten Adressen Seite 97/98

T R A NSPAREN TE ARCHITEK TUR


Hang zum Besonderen Auf insgesamt drei Ebenen bietet das Haus „Weißensee“ seinen sechs Bewohnern individuellen Wohnkomfort. Während das Gartengeschoss bereits über 100 Quadratmeter gemeinsame Wohnfläche mit offener Küche, großem Essplatz und Wohnzimmer mit Kaminofen sowie Austritt auf die große Aussichtsterrasse bietet, steht das Obergeschoss komplett den vier Kindern zur Verfügung. Neben den vier Individualräumen wurden hier sogar zwei Bäder eingeplant. Das Higlight befindet sich allerdings direkt unter dem Dach: das Refugium der Eltern, mit Schlafzimmer, Ankleide, Dachterrasse sowie einem luxuriösen Wellnessbad mit Sauna. www.isartaler-holzhaus.de

Schönste Häuser Es sind Häuser wie das „Quinta da Baroneza“ in Brasilien (rechts unten) von dem Architekten Arthur Casas, die das Buch „Houses“ aus der „Architectur now!“-Serie (Taschen-Verlag) so spannend machen. Das elegante Wochenendhaus einer vierköpfigen Familie präsentiert sich zur Erschließungstraße hin geschlossen und öffnet seinen weiten Ausblick großzügig über die hügelige Landschaft und den benachbarten Golfplatz. Insgesamt 60 internationale, aktuelle, architektonisch herausragende Einfamilienhäuser wie dieses stellt der Autor Philp Jodidio in seinem neuen Band mit Bildern, Grundrissen und Architektenbiografie vor. Die über 400 Seiten Inspiration kosten 39,99 und sind zzgl. Versand unter www.buecherdienst.de erhältlich.

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Mitmachen ist ganz einfach Wir verlosen mit unserem Gewinnspiel aber nicht nur viele tolle Preise, sondern verbinden es auch mit einem Blick in die Zukunft. Der Fertighaushersteller Okal und Studenten der Technischen Universität Darmstadt werden deshalb in einem Projekt mit Unterstützung unserer Magazin-Leser ein Haus der Zukunft entwerfen: „Green Concept“. Und dafür ist Ihre Meinung wichtig. Was muss drin sein im Haus der Zukunft, wie wollen unsere Leser wohnen? Beantworten Sie uns im Internet auf www.hausbau-gewinnspiel.de

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Die Abbildung zeigt nicht das zu gewinnende Haus, sondern ein Beispiel.

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Harald Fritsche Geschäftsführer

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Dezember 2012

Januar 2013

Februar 2013

März 2013

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April 2013

Mai 2013

Juni 2013

Jede Woche weitere tolle Preise. Neue Wochenpreise gibt es immer montags.

Die AQA perla von BWT verwandelt Wasser in seidenweiches Perlwasser. Ein Unterschied, den man fühlt: zarte Haut, geschmeidige, glänzende Haare und kuschelig weiche Wäsche. Ein Genuss, in den Sie mit ein bisschen Glück bald kommen können. Die Anlage schützt außerdem die Hauswasserinstallation und damit Armaturen, Fliesen, Duschwände und Haushaltsgeräte wirksam vor Kalk. Mehr Infos unter www.bwt.de Wert der Anlage: ca. 3400 Euro.

Schwarz, schlank und mit mächtigem Klangvolumen, so präsentieren sich die Lautsprecher „Re:sound G column“ von Revox. Bei der Entwicklung ging der Hersteller keine Klangkompromisse ein. Die spezielle Chassisanordnung sorgt für symmetrische Abstrahlung, die Bassreflexunterstützung für einen weiten Frequenzbereich. Zwei dieser sehr eleganten Säulenlautsprecher gibt es zu gewinnen. Der Wert des exklusiven Pärchens beträgt 1500 Euro. Mehr Infos zu Revox und deren Produkten finden Sie unter www.revox.de


Teilnahmebedingungen T Die Teilnahme am Gewinnsspiel erfolgt ausschließlich über die Internet-Seite d

Das wurde bereits gewonnen: Erlus-Dach – Wert 10000 Euro

w www.hausbau-gewinnspiel.de Dort sind auch die genauen D und ausführlichen Teilnahmebedingungen zu finden, die sich je nach Preis unterscheiden können. Hier erfahren Sie außerdem, welche Preise es aktuell zu gewinnen gibt und welche Frage beantwortet werden muss. Teilnehmer am Gewinnspiel müssen mindestens 18 Jahre alt, voll geschäftsfähig sein und den ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nur im eigenen Namen möglich. Eine Barauszahlung (auch eine teilweise) der Gewinne ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Fachschriften-Verlags und der am Gewinnspiel beteiligten Firmen sowie deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Heimsauna von Klafs – Wert 10000 Euro Wellness für zu Hause gibt es von der Firma Klafs (www.klafs.de). Bis zum 19.04.2013 gab es die Klafs Smartsauna „Modell 14.20“ in der Designvariante weiß mit Farblicht, Softclima und Infrarot zu gewinnen. Die Sauna kann ganz einfach in jedem Raum aufgestellt und per Steckdose betrieben werden und ist in jedem Raum innerhalb von zwei bis drei Stunden aufgebaut. Wert: 10 000 Euro.

Lüftungssystem – Wert 17850 Euro Die THZ 304/404 SOL von Tecalor (www.tecalor.de) vereint alle für ein Energiesparhaus wichtigen Komponenten in einem Gerät. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe übernimmt Heizfunktion und Warmwasserbereitung. Die automatische Lüftung gewinnt bis zu 90 Prozent der Wärme aus der Abluft zurück. Zudem verfügt das Gerät über eine integrierte Kühlfunktion und kann an eine TecalorSolaranlage angeschlossen werden. Wert: 17 850 Euro.

Design-Armatur von KWC – Wert 10000 Euro Drei Gewinner freuten sich über je eine ferngesteuerte Hightech-Küchenarmatur „Ono touch light pro“ von KWC. Gesamtwert der drei Armaturen: 10 000 Euro inkl. Installation. Der bekannte Sternekoch Johann Lafer schätzt die innovative Funktionalität der „Ono touch light pro“. Bedienung, Steuerung und Auslauf sind flexibel platzierbar. Die Voreinstellungen „Kalt“, „Warm“ oder „Heiß“ wählt man durch Antippen. Temperatur und Wassermenge werden per Dreh individuell verändert. Zusatzfunktionen wie etwa ein Reinigungsmodus sind einfach zu starten. Mehr Infos auch im Internet unter www.kwc.ch

So machen Sie mit: Teilnehmen ist ganz einfach. Besuchen Sie uns auf der Internet-Seite www.hausbau-gewinnspiel.de. Beantworten Sie dort die jeweils gültige Wochenfrage und schon nehmen Sie automatisch an der Verlosung des Traumhauses sowie der aktuellen weiteren Haupt- und Wochenpreise teil.

Wärmepumpe – Wert ca ca. a 16000 1 000 0 Euro Hohe Effizienz durch Wärmepumpen-Split-Technologie und direkte Übertragung der Umweltenergie auf das Heizsystem: die neue Logatherm WPLS von Buderus (www.buderus.de). Die Luft/Wasser-Wärmepumpe kann auch kühlen. Mit drehzahlgeregelter Inverter-Technologie passt sich die Leistung der Wärmepumpe jederzeit an den Bedarf im Heizsystem an. Wert dieses Gewinns: ca. 16000 Euro. Montage- und Zubehörkosten sind vom Gewinner zu tragen. Die Erstinbetriebnahme sowie die erforderlichen wiederkehrenden Wartungen sind durch den Buderus Kundendienst oder eine von Buderus für dieses Produkt qualifizierte und zertifizierte Fachfirma durchzuführen.

Weiterer Hauptpreis

Juli 2013

August 2013

Weiterer Hauptpreis

September 2013

Hauptgewinn: Traumhaus von Okal

Weiterer Hauptpreis

Oktober 2013

Aktionsende: 20. Dezember 2013.

November 2013

Ein Glas erfrischendes Wasser ganz ohne schweres Kistenschleppen – mit dem eleganten Trinkwassersprudler Crystal von SodaStream ist das möglich! Einfach Leitungswasser in die spülmaschinengeeignete Glaskaraffe füllen, aufsprudeln und schon ist das prickelnde Getränk fertig. Außerdem lohnt sich der Einsatz eines Trinkwassersprudlers auch für die Umwelt. Denn durch einen Sprudler werden Tausende von Plastikflaschen überflüssig. Jetzt können auch Sie einen weißen Crystal zusammen mit einem Holunderblütensirup und dem Buch „Die große Volksverarsche“ von SodaStreams Marken-botschafter Hannes Jaenicke gewinnen. Drei Pakete warten auf ihren Gewinner, Gesamtwert: 450 Euro. Weitere Infos: www.sodastream.de

Dezember 2013 3

Januar 2014

Weitere tolle Preise!

Foto: fotolia.de; Mammut Vision

Bis zum 15.02.2013 gab es ein neues Dach von Erlus (www.erlus.de) zu gewinnen. Der Gewinner wird von uns direkt benachrichtigt und darf sich aus dem gesamten Sortiment des bekannten Herstellers eine komplette Dacheindeckung im Wert von 10 000 Euro aussuchen.

Lassen Sie sich überraschen!

Weitere tolle Preise warten auf Sie! Lassen Sie sich überraschen und schauen Sie regelmäßig auf www.hausbau-gewinnspiel.de

2/2013 HAUSTRÄUME

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96 HAUSTRÄUME 2/2013


A N S CHRIFTEN

A

Arge-Haus Massivbau GmbH, Alt Bartelsdorfer Str.1, 18146 Rostock, Tel. 0381/8172730, Fax 0381/81727379, www.arge-haus.de

B

Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896, Alpenstr. 25, 87746 Erkheim, Tel. 08336/900-0, Fax 08336/900-260, www.baufritz.com Baumeister-Haus Kooperation e. V., Borsigallee 18, 60388 Frankfurt, Tel. 069/631553-0, Fax 069/631553-20, www.baumeister-haus.de Becker Ritzmann Architekten BDA Dipl.-Ing.Architekt BDA, Mandelring 35, 67433 Neustadt an der Weinstraße, Tel. 06321/355101, Fax 06321/355102 www.becker-ritzmann.de Benz Kachelofenbau, Auf der Scheresmatt 7, 77797 Ohlsbach, Tel. 07803/3900, Fax 07803/3999 www.benz-ofenbau.de Titus Bernhard Architekten, Gögginger Str. 105 a, 86199 Augsburg, Tel. 0821/5996050, Fax 0821/59960510, www.titus-bernhard.de Bosch Thermotechnik GmbH Buderus Deutschland, Sophienstr. 30-32, 35576 Wetzlar, Tel. 06441/418-0, Fax 06441/418-610, www.buderus.de Verlagshaus Braun, Rosenthaler Straße 37, 10178 Berlin, Tel. 030/887123-0, Fax 030/7123-23, www.verlagshaus-braun.de Dipl. Ing. Alexander Brenner BDA, Parlerstraße 45, 70192 Stuttgart, Tel. 0711/342436-0, Fax 0711/342436-29, www.alexanderbrenner.de Ulrich Brunner GmbH Ofen- und Heiztechnik, Zellhuber Ring 17–18, 84307 Eggenfelden, Tel. 08721/771-0, Fax 08721/771-100, www.brunner.de

Bulthaup GmbH & Co. KG, Aich/Werkstr. 6, 84155 Bodenkirchen, Tel. 08741/80-0, Fax 08741/80-309, www.bulthaup.de Bund Deutscher Architekten BDA Bundesgeschäftsstelle, Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin, Tel. 030/27879918, Fax 030/27879915, www.bda-architekten.de Arjen Reas Bureau voor architectuur - interier bouwkunde, Marlijnstraat 18, 3192 BR Hoogvliet Rotterdam, NIEDERLANDE, Tel. 0031/10/8400412, www.arjenreas.nl BWT Wassertechnik GmbH, Industriestr. 7, 69198 Schriesheim, Tel. 06203/73-0, Fax 06203/73-102, www.bwt.de

C

Callwey Verlag, Streitfelder Str. 35, 81673 München, Tel. 089/436005-0, Fax 089/436005-13, www.callwey.de Caramel Architekten GmbH Katherl-HallerAspetsberger, Schottenfeldgasse 72/II/3, 1070 Wien, ÖSTERREICH, Tel. 0043/1/5963490-66, Fax 0043/1/596349020, www.caramel.at Cera Design by Britta von Tasch GmbH, Am Langen Graben 28, 52353 Düren, Tel. 02421/12179-0, Fax 02421/12179-17, www.cera.de

D

Danhaus GmbH, Heideland-Ost 7, 24976 FlensburgHandewitt, Tel. 0461/9505-25, Fax 0461/9505-27, www.danhaus.de Das Fachwerkhaus, Emil von Elling & Sohn GmbH Borsteler Weg 62-70 21423 Winsen/Luhe Tel. 04170/7052-0, Fax 04170/7540-1 www.fachwerkhaus.com Davinci Haus GmbH & Co. KG, Talstr. 1, 57580 Elben, Tel. 02747/8009-0, Fax 02747/800979, www.davinci-haus.de

Deutsche Verlags-Anstalt GmbH Verlagsgruppe Random House GmbH, Neumarkter Str. 28, 81673 München, Tel. 089/4136-0, Fax 089/4136-3897, www.dva.de Duravit AG, Werderstr. 36, 78132 Hornberg, Tel. 07833/70-0, Fax 07833/70-289, www.duravit.de

E

EOOS Design GmbH, Zelinkagasse 2, 1010 Wien, Österreich, Tel. 0043/1/4053987, www.eoos.com E.ON Vertrieb, Karlstraße 68, 80335 München, Tel. 089/125401, Fax 089/12543906, www.eon.de Erlus Baustoffe AG, Hauptstr. 106, 84088 Neufahrn/NB, Tel. 08773/18-0, Fax 08773/18-140, www.erlus.com

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Flock Fachwerk-Landhaus Menzlingen 22a, 51503 Rösrath, Tel. 02205/90100222, Fax 02205/90100233, www.flock-haus.de Focus Kamine Atelier Dominique Imbert, Impasse Claque Patin Le Fort, 34380 Viols le Fort, FRANKREICH, www.focus-creation.com

G

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H

Haacke-Haus GmbH + Co. KG, Senator-Haacke-Str. 1, 14542 Werder (Havel), Tel. 0800/4222531, Fax 03327/485777, www.haacke-haus.de Hansa Metallwerke AG, Sigmaringer Straße 107, 70567 Stuttgart, Tel. 0711/1614-0, Fax 0711/1614-458, www.hansa.de Heinz von Heiden GmbH, Chromstr. 12, 30916 Isernhagen, Tel. 0511/ 7284-0, Fax 0511/7284-333, www.heinzvonheiden.de

Bruno Helbling Fotografie, Quellenstraße 31, 8005 Zürich, SCHWEIZ, Tel. 0041/44/2710521, Fax 0041/44/2710531, www.helblingfotografie.ch Honka Blockhaus GmbH, Hohe Feldstr. 12, 49696 Molbergen, Tel. 04475/9490-0, Fax 04475/9490-19, www.honka.com

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Huf Haus GmbH & Co. KG, Mühlenweg 1, 56244 Hartenfels, Tel. 02626/761-0, Fax 02626/761-103, www.huf-haus.de

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Internorm International GmbH, Ganglgutstr. 131, 4050 Traun, ÖSTERREICH, Tel. 0043/7229/770-0, Fax 0043/7229/770-3030, www.internorm.com

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Albrecht Jung GmbH & Co.KG, Volmestr. 1, 58579 Schalksmühle, Tel. 02355/8060, Fax 02355/806-189, www.jung.de www.smart-housing.de

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Klafs GmbH & Co. KG, Erich-Klafs-Str. 1-3, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. 0791/501-0, Fax 0791/501-248, www.klafs.de KWC Deutschland GmbH, Junghansring 70, 72108 Rottenburg, Tel. 07457/94856-0, Fax 07457/94856-30, www.kwc.com

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2/2013 HAUSTRÄUME

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A N S C H RIFTEN

Luxhaus GmbH & Co. KG, Pleinfelder Str. 64, 91166 Georgensgmünd, Tel. 09172/692-0, Fax 09172/692-103, www.luxhaus.de

M

MCZ Group S.p.A., Via La Croce 8, 33074 Vigonovo di Fontanafredda (PN), ITALIEN, Tel. 0039/0434 /599599, Fax 0039/0434 /599598, www.mcz.it www.red-fire.it

N

NunnaUuni Oy, Joensuuntie 1344 C, 83940 Nunnanlahti, FINNLAND, Tel. 00358/207/508207, Fax 00358/207/508277, www.nunnauuni.com

O

Okal Haus GmbH, Argenthaler Str. 7, 55469 Simmern, Tel. 06761/90304-0 oder 0800/65254287, www.okal.de

P

Parch Architektur Design Marco Patone, Hegaustr. 7, 78315 Radolfszell, Tel. 07732/8235484, Fax 07732/8235485, www.parcharchitektur.com Pelz GmbH, Am Mühlwege 8b, 34497 Korbach, Tel. 05631/502680, Fax 05631/502688, www.pelz-korbach.de Philipp Architekten GmbH, Wittighäuser Steige 2, 74547 Untermünkheim, Tel. 0791/7599-0, Fax 0791/7599-75, www.philipparchitekten.de Poli Keramik GmbH, Obere Lend 24, 6060 Hall i.T., ÖSTERREICH, Tel. 0043/5223/56870-0, Fax 0043/5223/56836, www.poli-keramik.com Product Design Kai Stania Dipl. Ing, Hühnersteigstr. 71, 1140 Wien, ÖSTERREICH, Tel. 0043/664/1046611, www.kaistania.com

Revox GmbH, Am Krebsgarten 15, 78048 VillingenSchwenningen, Tel. 07721/8704-0, Fax 07721/8704-29, www.revox.de Architekturbüro Andreas Richter, Neefestr. 5, 09119 Chemnitz, Tel. 0371/313174, Fax 0371/313176, www.architekt-andreasrichter.de

S

Schüco International KG, Karolinenstr. 1–15, 33609 Bielefeld, Tel. 0521/783-0, Fax 0521/783451, www.schueco.com Schwörer Haus KG, Hans-Schwörer-Str. 8, 72531 Hohenstein-Oberstetten, Tel. 07387/16-0, Fax 07387/16-500-100, www.schwoerer.de Sisustusarkkitehtitoimisto Hanni Koroma, Oikokatu 6-8 A, 00170 Helsinki, FINNLAND, Tel. 00358/407/482964, www.hannikoroma.com Sisustusarkkitehtitoimisto Kari Lappalainen, Unioninkatu 10 B 18, 00130 Helsinki, FINNLAND, Tel. 00358/968/01828, www.puuwoodholzbois. com SodaStream GmbH, Höhenstr. 2, 65549 Limburg an der Lahn, Tel. 06431/7797-0, Fax 06431/7797199, www.sodastream.de Stommel Haus GmbH, Sternstr. 28, 53819 NeunkirchenSeelscheid, Tel. 02247/9172-30, Fac 02247/9172-60, www.stommel-haus.de

T

Taschen GmbH, Hohenzollernring 53, 50672 Köln, Tel. 0221/20180-0, Fax 0221/2018070, www.taschen.com

R

Regnauer Hausbau GmbH & Co. KG, Pullacher Str. 11, 83358 Seebruck/Chiemsee, Tel. 08667/72-222, Fax 08667/72-290, www.regnauer.de

98 HAUSTRÄUME 2/2013

Tecalor GmbH, Fürstenbergerstr. 77, 37603 Holzminden, Tel. 05531/99068-0 oder 01805/700702, Fax 05531/99068-712, www.tecalor.de

V

Viebrockhaus AG, Grashofweg 11b, 21698 Harsefeld, Tel. 04164/8991-0, Fax 04164/8991-917, www.viebrockhaus.de Von Bock Architekten Dipl. Ing. Freier Architekt BDA, Blumhardtstr. 41, 73035 Göppingen, Tel. 07161/943340, Fax 07161/9433444, www.von-bock.de

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wagner+ Architekt und Ingenieure, Riederstraße 8, 83022 Rosenheim, Tel. 08031/2214344, Fax 08031/2214345, www.architektur-wagner. com Weberhaus GmbH & Co. KG, Am Erlenpark 1, 77866 Rheinau-Linx, Tel. 07853/83-0 Fax 07853/83-417, www.weberhaus.de; www.bauforum.de Wirth & Schmid AG Raumberatung/Feuerstellen, Talacher, 6340 Baar, SCHWEIZ, Tel. 0041/41/7600902, Fax 0041/41/7600915, www.wirth-schmid.ch Wodtke GmbH, Am Rittweg 55-57, 72070 Tübingen, Tel. 07071/7003-0, Fax 07071/7003-50, www.wodtke.com Wohnu Raumgestaltung/Innenarchitektur Mathias Elsig, Alte Kantonsstr. 2, 3930 Eyholz, SCHWEIZ, Tel. 0041/79/2709990, www.wohnu.ch

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Häuser Bauen in der Stadt

Häuser Neue Musterhäuser

Häuser Bauen in der Stadt

„Sonnenhaus“ im Bauhausstil

MERKMALE DES STADTHAUSES

Diese zum Festpreis verkauften Passivhäuser sind Teil des „Münchener Modells“, das Wohneigentum für junge Familien fördert.

1. Grundstückskosten Während für ein schmales Stadthaus auch mal rund 200 Quadratmeter Boden ausreichen, sind es für ein freistehendes Einfamilienhaus mindestens doppelt so viel. Preisunterschied bei einem Quadratmeterpreis von zum Beispiel 280 Euro: Um die 50 000 Euro – natürlich nur dann, wenn man auch das freistehende Einfamilienhaus in der Stadt bauen würde. 2. Baukosten Bauen Sie ein Doppelhaus. Bei gleichen bzw. spiegelgleichen Grundrissen sparen Bauherren einiges an Planungskosten. Auch die

Wohnen in der Stadt liegt im Trend. Immer mehr Bauherren erkennen die Vorzüge einer citynahen Lage. Trotz hoher Grundstückskosten gibt es Möglichkeiten, den Traum vom eigenen Haus in der Stadt zu realisieren.

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er Bäcker und der Gemüseladen sind direkt nebenan, zum Kino oder Theater geht es mit der U-Bahn und den Arbeitsplatz erreicht man ebenfalls stress- und staufrei mit dem öffentlichen Nahverkehr. Fußgängerzonen mit Straßencafés, gepflegte Parks, Grünanlagen und Spielplätze bieten Freiflächen zur gemein-

gesagter die Stadt und je trendiger der Stadtteil, desto höher sind die Immobilienpreise. Fehlende finanzielle Möglichkeiten sind dann aber mit viel Eigeninitiative und Kreativität sowie Geduld beim Suchen (siehe Kasten Seite 45)) auszugleichen. Doch nur Mut! Baufamilien, die einige Dinge beachten, können den Traum von den eige-

Bei guter Planung findet sich auch in der kleinsten Lücke noch ein Platz zum Bauen.

REGIEBAUHAUS „MADRID“ VON HELMA ANBIETER: Helma AG www.helma.de ENTWURF: Musterhaus Madrid BAUWEISE: Mauerwerk aus Hochlochziegeln

11,50 m

Mitten im Leben

Das typische Stadthaus wird auf eine Grundstücksbreite von bis zu 6 m – das entspricht gleichzeitig der Breite der Straßenfassade – in mehrgeschossiger Bauweise mit bis zu vier Etagen gebaut. Oft gibt es kleine Hofgärten mit geringer Tiefe, der Hauptgarten befindet sich auf der rückwärtigen Hausseite. Terrassen, Balkone und Dachgärten bilden auf der Gartenseite ein zusätzliches intimes Raumangebot. Bei Stadthäusern geht es vor allem darum, auf kleiner Grundstücksfläche möglichst viel Wohnfläche bei geringen Kosten bauen zu können.

DIELE 13 WOHNEN/ ESSEN 39,5

Außen kompakt, innen großzügig Häuser wie dieser Entwurf finden viele Freunde. Der Grund: Die kompakte Architektur ist platzsparend, bietet dennoch viel Wohnfläche und kann – zusammen mit einem Keller – als ausgesprochen familienfreundlich gelten!

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Häuser bauen & sparen 3/2011

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auen in der Stadt ist ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn die Bereitschaft zu pendeln und dabei lange Transportzeiten und häufige Staus zu akzeptieren, nimmt rasant ab. In diesem Sinne eine Punktlandung war deshalb ein Stadthaus, das Keitel speziell auf eine Baufamilie zugeschnitten hat: Auf einer Grundfläche von nur 9,75 mal 8,50 Metern entstand

ERDGESCHOSS

DACH: Flachdach WOHNFLÄCHEN: EG: ca. 89 m2 OG: ca. 69,5 m2 PREIS: auf Anfrage beim Hersteller

GAST 11,5

DU/WC 4

KOCHEN 12

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HWR 9

OBERGESCHOSS

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ieses Musterhaus von Helma – zu sehen in der Ausstellung Ottendorf-Okrilla – kombiniert die Nutzung und Speicherung von kostenloser Sonnenenergie mit anderen Energieträgern und erfüllt dabei die Kriterien für ein KfW-Effizienzhaus 70. Die sogenannten Solarhäuser dieses Anbieters von Massivhäusern erreichen nach Firmenangaben einen solaren Deckungsgrad von ca. 30 Prozent. Im Vergleich mit einem EnEV 2009-Standardhaus könne durch die optimal aufeinander abgestimmten Komponenten der Heizanlage sowie der Hausdämmung sogar etwa 50 Prozent der Heizkosten eingespart werden. Die in Ottendorf-Okrilla gewählte Variante ergänzt die Solartechnik (u.a. 20 Quadratmeter Fassadenkollektoren) mit einer modernen Gasbrennwerttherme. Diese Kom-

bination soll eine besondere Wirtschaftlichkeit in Bezug auf Investitions- und laufende Energiekosten bieten. Das neue Musterhaus bietet aber neben der Energiespartechnik auch einen besonderen architektonischen Reiz. Die Struktur aus mehreren, versetzten Kuben mit großer Dachterrasse und farblich abgesetzter Fassadengestaltung lehnt sich an den Stil des Bauhauses an. Auch hier folgt die Form der Funktion. Die durchdachten Grundrisse und die geradlinige Architektur schaffen großzügige Räume. Trotz aller Innovationen, so wird versichert, sei das Haus keine Machbarkeitsstudie technikverliebter Entwickler, sondern aktueller und vor allem bezahlbarer Stand der Technik. Der Fokus liege auf Wirtschaftlichkeit, Wertstabilität und Nachhaltigkeit. Letzteres werden durch die Verwendung von raumluftreinigender Wandfarbe und umweltfreundlichen Bodenbelägen O bestätigt.


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Hausträume 2/2013