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FACH SCHRIFTEN VERLAG

September/Oktober 2014 € 3,50 Österreich € 3,80 Schweiz sfr 6,90

BeNeLux € 4,10 Italien € 4,70 Spanien € 4,70 Portugal (Cont.) € 4,70

Slowenien € 4,70 Finnland € 5,20 Schweden skr 52,0

Hausbau

Hausbau

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Bauen mit viel Glas Holzhaus-Trend Modern, naturnah, sympathisch

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Badplanung Wohnideen So wird die „Nasszelle” Wellness zu Hause – wie die Seele baumelt zur Gesundheits-Oase Pellet-Heizung Umweltgerecht, günstig, versorgungssicher

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6 Biohäuser


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2 Hausbau

9/10 - 2014

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EDITORIAL

Mit der Steuer viel zu teuer Harald Fritsche, Chefredakteur

D

as eigene Haus steht bei den meisten ganz oben auf der Wunschliste. Verständlich, denn so viel Freiheit und Lebensqualität bietet keine andere Wohnform. Und gerade für Familien mit Kindern ist das Eigenheim derzeit sogar oft günstiger als die Miete. Niedrige Zinsen machen das Bauen attraktiv. Beste Voraussetzungen also, dass sich mehr Menschen ihren Traum erfüllen und zudem ihre Altersvorsorge sichern können? Leider nicht, denn gleichzeitig bremst die Politik. Ein Beispiel sind die immer weiter steigenden Nebenkosten beim Erwerb von Grundstücken. Dies beklagte kürzlich auch Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender des Fertighauskonzerns DFH. Anfang 2014 hätten vier Bundesländer die Grunderwerbsteuer weiter erhöht. Spitzenreiter mit 6,5 Prozent: Schleswig-Holstein. Hessen und das Saarland planen nachzuziehen. Einerseits Bürger zur privaten Altersvorsorge anhalten, andererseits das dafür gut geeignete Wohneigentum stetig verteuern? Nicht nur für Thomas Sapper ein Widerspruch. Sein Vorschlag, um wieder mehr Familien den Traum vom Eigenheim zu ermöglichen und gleichzeitig die Konjunktur anzukurbeln: eine Absenkung der Mehrwertsteuer für Neubauten von derzeit 19 auf sieben Prozent. Selbst wer einem Haushersteller unterstellen möchte, hier im Eigeninteresse zu handeln: Es ändert nichts daran, dass eine politisch offenbar gewollte Verteuerung des Bauens nicht im Interesse der Bürger ist. Leider beobachte ich derzeit viel zu selten, dass Politik auf die Bedürfnisse, Träume und Wünsche der Bevölkerung eingeht. Hier gäbe es für die Regierung eine gute Gelegenheit, uns vom Gegenteil zu überzeugen! Herzlichst Ihr

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Hausbau 3

Sehen, wer vor der Tür steht Türsprechanlagen von Gira Das Gira Türkommunikations-System bietet ein großes Sortiment an Türsprechanlagen für innen und außen sowie Lösungen für den schlüssellosen Zugang ins Haus. Die Geräte sind in die Gira Schalterprogramme integriert und damit passend zur gesamten Elektroinstallation erhältlich. Ob mit oder ohne Videofunktion, Ein- oder Mehrfamilienhaus: Das Gira Türkommunikations-System ist für alle Anwendungen geeignet. Noch flexibler wird die Türkommunikation mit dem Gira TKS-IP-Gateway. Die intel ligente Schnittstelle integriert Gira Türsprech anlagen einfach in IP-Netzwerke. So lassen sich Computer als zusätzliche Türsprechanlage nutzen – am Arbeitsplatz im Büro oder zu Hause auf dem Sofa. Mehr Informa tionen unter: www.gira.de / tuerkommunikation Abb.: Gira Wohnungsstation Video AP, Gira E2, Reinweiß glänzend, Gira Türkommunikation auf einem Laptop


INHALT

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TITELTHEMA BAUEN MIT VIEL GLAS TI

BADPLANUNG B Alles auf Gesundheit

Mitmachen & gewinnen! Gewinnspiel S. 56

52. Jahrgang, Sept./Okt. 2014

TITELTHEMA

RATGEBER

Bauen mit viel Glas Dank moderner Fenstertechnik sind dem Einsatz von Glas in der Architektur heute (fast) keine Grenzen mehr gesetzt. Sieben Haus-Beispiele, die die Natur ins Haus holen. 6

Badplanung So wird aus der „Nasszelle” eine individuelle „Gesundheits-Oase”

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Gewinnspiel Attraktive Accessoires fürs Bad

56

Pellet-Heizung Umweltfreundlich, günstig, verfügbar 58 Sonnenschutz Moderne, effektive Schattenspender Titelhäuser: Huf, Bau-Fritz

LESERSERVICE Ab sofort können Sie im Internet unter www.bautipps.de/epaper das aktuelle Heft durchblättern und per Mausklick direkt weitere Informationen über die verlinkten Firmen erhalten.

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HAUSVERGLEICH Wir stellen sechs Fertighäuser vor, wo Bio drauf steht und Bio drin ist, und vergleichen diese bezüglich Wandaufbau, Architektur, Raumplanung sowie Haustechnik. 44

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Ges woh

Ein verantwort umfeld beginn Werden hierbe erfüllt, wirkt da gehen und erhö

Noch in den achtzige weltschädliche Folgen oder gar belächelt. He großen Einfluss auf un psychische Gesundhei Nachhaltigkeit sind allg oder unklar verwendet. Stärker als die Baub die Umwelt, berücksic dukts, aus dem sich da Produkt, besteht es au werden sie transportier In der Baubiologie s Umgebung auf ihn, im Haut“ durch Technik, den, kann je nachdem spricht, Gesundheit un die Schadstoffe ausdü sche Aspekte wie die S Eine ökologische Bau muss sie aber nicht. N hergestellte und verarb und Natur, doch nicht Menschen gleicherma Und auch wenn eher n denklich anmuten, kön gesund sein – solange Giftstoffe abgeben. Nic Energien und eine nac beiden Bauweisen eine nicht immer messersc ihren Ansprüchen und

Wir haben sechs aktuelle F schen Ansprüchen unter die detailliert auf den folgende


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58

SCHWERPUNKT

HÄUSER MIT HOLZFASSADE

62

PELLET-HEIZUNG PE

Umweltfreundlich und günstig

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SONNENSCHUTZ Moderne Schattenspender

WOHNIDEEN: W Wellness zu Hause

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SCHWERPUNKT

MAGAZIN

Häuser mit Holzfassade Bauen mit dem Charme der Narur – massiv oder als Wandverschalung

Neue Häuser und Produkte Kurz und schnell informiert

66

23 Häuser komplett mit Grundrissen von... 96

SERVICE

LESERHAUSWAHL

Anschriften

106

Gesucht: das schönste Haus! 39 Häuser zur Auswahl – abstimmen und einen wertvollen Preis gewinnen 84

Impressum

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HAUS-EXTRA

Wellness zu Hause Was das Leben angenehm macht, wie die Seele baumeln kann

Energieautark gebaut Unabhängig mit Sonnenstrom, auffällig mit ausgefallener Architektur 86

REGIONAL BAUEN Baupartner in Ihrer Umgebung Diesmal: Baden-Württemberg stellt sich als attraktives Hausbau-Land vor 89

WOHNIDEEN 108

VORSCHAU Hausbau 11/12-2014 Die Themen im Überblick

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Besuchen Sie uns auch auf facebook: www.facebook.com/hausbau.magazin

Bau-Fritz 46, 68, 98 Beilharz 46 Davinci 16 Fullwood 76 Griffnerhaus 34 Gruber 47 Haacke 47 Huf 8 Isartaler 101 Keitel 38 LISI, TU Wien 86 Luxhaus 42 Meisterstück 30 Schwabenhaus 48 Schwörer 98 Sonnleitner 104 Stommel 80, 100 Vöma 48 Zimmermeisterhaus 24, 72

Mehr Häuser:

www.bautipps.de

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Hausbau 5


TITELTHEMA Bauen mit Glas

Huf, Seite

8

Griffnerhaus, Seite

6 Hausbau

Davinci, Seite

34

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Keitel, Seite

16

38


7

Zimmermeisterhaus, Seite

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Meisterstück, Seite

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Verbindung

zur Natur

Luxhaus, Seite

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Kein anderer Baustoff als Glas ist in der Lage, eine Verbindung zur Natur herzustellen. Je mehr von dem schönen Nichts verbaut wird, desto stärker werden Terrasse, Garten und Umgebung ins Wohngeschehen einbezogen. Prädestiniert für maximale Transparenz sind Skelett-Konstruktionen, die nahezu komplett mit Glas ausgefacht sein können. Genauso wird auch Bauhaus-Villen und anderen individuellen Architektur-Lösungen erst mit Glasfronten Leben eingehaucht – nicht zuletzt zeigt sich das klassische Stadthaus in den letzten Jahren deutlich offener. Dank moderner Fenstertechnik sind dem Einsatz von Glas (fast) keine Grenzen mehr gesetzt. Sieben interessante Beispiel-Häuser aus dem Fertigbau.

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

Imposantes Glashaus, das in der Dämmerung – mit künstlichem Licht in Szene gesetzt – geradezu durchsichtig wird. Transparenz pur!

Die „Glasburg” auf dem Lande in Great Britain bietet einer vierköpfigen Familie ausgedehnten Lebensraum mit maximaler Offenheit auf drei Ebenen. Jung und Alt haben in dieser Villa ihre eigenen Bereiche.

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1.

Die feine englische Art 9/10 - 2014

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

Familiäre Stunden verspricht der großzügige, lichtdurchflutete Wohnbereich mit Kaminofen, Konzertflügel und unterschiedlichen Polster-Elementen. Gemütlichkeit und Offenheit sind hier alles andere als ein Widerspruch! Küche und Essbereich sind klar zoniert, aber offen verbunden. Die Frühstückstheke an der Kochinsel vereinfacht die Mahlzeit zwischendurch.

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Durch eine separate Garderobe bleibt der eigentliche Eingangsbereich „unbelastet” und großzügig.

D

ie britische Wohnkultur, fernab von den städtischen „back-to-back”-Reihenhäusern, bietet viel mehr als sie auf den ersten Blick vermuten lässt. Tradition, Gemütlichkeit und Symmetrie geben den Villen auf dem Land einen stilvollen und klaren Charakter. So auch „Art 6” von Huf Haus, das durch großzügige Räume, bodentiefe Verglasungen in den Gefachen der Skelett-Konstruktion und ein funktionales Wohnkonzept gekennzeichnet ist. Das Haus präsentiert sich ästhetisch anspruchsvoll mit modernen Pultdächern und exklusivem Design – eine Architektur, die viel Licht einsaugt und dabei besonderen Wohnkomfort verspricht.

Essbereich als Kommunikationszentrum

1

Gleich im Anschluss an den Eingangsbereich im Mittelbau liegt das Herzstück des Hauses: der Essbereich. Hinter einer Wandscheibe ist er einerseits vor Zugluft geschützt, andererseits aber dennoch offen mit der Diele sowie Küche und Wohnbereich verbunden. Dass fast grenzenlose Offenheit und Gemütlichkeit kein Widerspruch sind, beweist unter anderem die einladende Sitzlandschaft, der ein Kaminofen zugeordnet ist. Hier können Familie und Gäste den Tag bei einem Glas Wein mit einem Hauskonzert am Flügel stimmungsvoll ausklingen lassen. Unabhängig als geschlossene Räume genutzt werden können im Parterre die TVLounge und das Arbeitszimmer, das zusammen mit der Garderobe und dem Gäste-WC um die bequem begehbare Podesttreppe

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

Die Galerie im Mittelbau des Hauses hat freie Sicht auf den Essplatz als Kommunikationszentrum und verbindet im Obergeschoss den Westflügel, wo der Elterntrakt untergebracht ist, mit dem Ostflügel, der den Kinderbereich beheimatet.

gruppiert ist. Über die Galerie steht das Erdgeschoss stets im Kontakt mit den Rückzugsräumen der vierköpfigen Familie im Obergeschoss. Hier hält der Westflügel des Hauses ein Elternschlafzimmer mit eigener Ankleide und Wellnessbad vor. Die großzügig bemessene Nasszelle nimmt die frei stehende Trogwanne spielend auf und lässt dabei genügend Bewegungsfläche zwischen allen Sanitärobjekten. Im gegenüberliegenden Ostflügel, der durch die Galerie wirkungsvoll vom Schlafbereich entkopppelt ist, befinden sich die beiden Kinderzimmer – wiederum durch Treppenhaus und Kinderbad sinnvoll „privatisiert”.

Zwei Gästezimmer mit Bad Nach demselben Prinzip sind im ebenfalls lichtdurchfluteten Untergeschoss zwei Gästezimmer mit jeweils eigenem Bad voneinander getrennt untergebracht. Verbindende Räume sind hier der Wellness-

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Das Elternschlafzimmer bildet mit Balkon, Ankleide und großem Badezimmer eine Einheit.


Wir verstehen Ihre Wünsche. Und Ihre Ansprüche!

Qualitäts-Garantie

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

UNTERGESCHOSS

HWR 15,5

In den Kinderzimmern gibt es viel Wohnfläche zur freien Verfügung – das Bett wurde platzsparend und attraktiv als Schlafgalerie gestaltet.

FLUR 6

WELLNESS 29,5

HEIMKINO 42

BAD 5,5 GAST 20,5

GAST 22

Bereich mit Sauna und Dusche sowie das zentrale Heimkino mit gemütlicher Sitzecke und Multimedia-Leinwand. Der große Technik-/Hauswirtschaftsraum macht den Grundriss unten komplett.

Freiheit auf allen Ebenen ERDGESCHOSS

12,66 m

18,66 m ARBEITEN 16,5

TV-LOUNGE 16,5

GARD. 8,5

DIELE 13,5

WOHNEN 48

ESSEN 28

Auf allen Ebenen des Hauses gibt es die Möglichkeit ins Freie zu treten – Balkone und Terrasse bieten sich an. Letztere verbindet das Haus mit dem Garten und hat Multifunktionscharakter. Sie wird genutzt als Familientreffpunkt, für Pausen zwischen den Saunagängen, von Gästen und als Public-Viewing-Standort mit Blick durchs Fenster ... ◼

WC 2,5

KOCHEN 21,5

OBERGESCHOSS

KIND 16,5

BAD 15,5

Ein großes Bad alleine für die Eltern mit frei stehender Trogwanne und freiem Blick in die Natur (links). Sauna und Wellnessbereich liegen im Untergeschoss (rechts).

GALERIE 14 FLUR 8

ANKLEIDE 17

SCHLAFEN 22,5

1 BAD 5

KIND 18

DAS MEINT DIE REDAKTION

„Dieses exklusive Domizil profitiert von seiner Lage auf einem uneinsehbaren, großen Grundstück. So können sich fast alle Wohnbereiche ohne Verlust von Privatsphäre mit großen Fensterflächen nach außen orientieren – was die ohnehin üppig bemessene Wohnfläche noch großzügiger erscheinen lässt. Wahrlich repräsentativ – wenn auch nicht überall realisierbar.“ Astrid Barsuhn, Redakteurin

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DATEN UND FAKTEN

ENTWURF: Art 6 HERSTELLER: Huf Haus 56244 Hartenfels Tel. 02626/761-0 WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/huf KONSTRUKTION + TECHNIK: Holz-Skelett-Konstruktion mit Putz-/Glasfassade (U-Wert: 0,17 W/m2K), Dreifach-Verglasung (U-Wert Fenster: 0,5 W/m2K), Pultdächer 22/28 Grad, 1,37 m Kniestock; Bauvorhaben in England ohne Berechnung nach deutschen Effizienzvorschriften. ABMESSUNGEN: 18,66 x 12,66 m WOHNFLÄCHEN: UG 141 m2, EG 155 m2, OG 116,5 m2 PREIS DIESES ENTWURFS: Der Preis für dieses individuelle Kundenhaus muss direkt beim Hersteller erfragt werden Fotos: Huf Haus


BWT PROMOTION

Mit seidenweichem Perlwasser

Sicher vor Kalk geschützt

Ü

berall, wo Wasser fließt oder steht, lagert sich Kalk ab. Verkalkte Rohre, Kalk in Wasserinstallationen, an Haushaltsgeräten und Armaturen sind die Folge. Eine Weichwasseranlage wie AQA perla von BWT schützt wirksam vor Kalk und spart sogar bares Geld. Weiteres Plus: Seidenweiches Perlwasser verwöhnt die Haut. Bauen oder renovieren ist kostspielig. Den Wert des neuen Bades oder der Heizungsanlage möglichst lange zu erhalten, liegt Bauherren darum besonders am Herzen. Kalkablagerungen im Bad sind nicht nur störend und erhöhen den Putzaufwand, sondern verkürzen auch die Lebensdauer von Wasserhahn, Wanne und Co. Weiches Wasser schützt wirksam vor Kalk und sorgt für dauerhaften Glanz. Mit der Weichwasseranlage AQA perla liefert BWT, Europas führendes Unternehmen im Bereich der Wassertechnologie, innovative Technik, um hartes Wasser in seidenweiches Perlwasser zu verwandeln.

Weiches Wasser schont die Haushaltskasse Neben dem Schutz des Bades bietet die Anlage weitere Vorteile: Auch die komplette Hauswasserinstallation und damit alle angeschlossenen Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Geschirrspüler sind dank AQA perla vor Kalk geschützt. Das verlängert ihre Lebensdauer. Nicht nur deshalb ist die

Weichwasseranlage eine Investition, die sich rechnet. Schon eine Kalkschicht von zwei Millimetern auf Heizflächen im Wärmetauscher eines Kessels oder Boilers kann den Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent erhöhen. Dank AQA perla wird die Kalkbildung verringert, der Energieverbrauch sinkt. Neben den Energiekosten reduziert sich zudem der Verbrauch an Wasch- und Putzmitteln. Aber AQA perla kann noch mehr: Wer am Morgen das seidenweiche Perlwasser auf der Haut spürt, will auf dieses Wohlfühlerlebnis nicht mehr verzichten. Das weiche Wasser des AQA perla verwandelt das Bad in eine Wellness-Oase, macht die Haut spürbar zart und pflegt sie. Nach dem Duschen wartet – dank des weichen Wassers in der Waschmaschine – ein kuscheliges Handtuch. Die Duplex-Weichwasseranlage AQA perla funktioniert nach dem bewährten Ionenaustausch-Verfahren, entspricht den Vorgaben der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und allen relevanten nationalen und internationalen Standards. AQA perla ist für Häuser mit ein bis vier Wohneinheiten geeignet, kann einfach vom Fachhandwerk eingebaut werden und lässt sich kinderleicht bedienen.

■ Weitere Infos gibt es bequem im Internet unter www.bwt.de, www.bwt.at oder telefonisch aus Deutschland: 06203/7373, aus Österreich: 06232/50111010.

AQA perla von BWT verwandelt jedes Bad in eine Wellness-Oase, schützt Armaturen, Fliesen, Duschwände und Co. und hilft Energiekosten zu sparen.

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Die Vorteile auf einen Blick: ■ Sicher schützen: Rohrleitungen und damit Armaturen, Fliesen, Haushaltsgeräte, Kessel und Boiler sind wirksam vor Kalk geschützt. Das bedeutet geringerer Energieverbrauch, eine längere Lebensdauer und dauerhaften Glanz. ■ Kosten senken: Reduzierte Energiekosten sowie weniger Ausgaben für Wasch- und Reinigungsmittel schonen die Haushaltskasse – und unsere Umwelt. ■ Werte erhalten: In Rohren lagert sich weniger Kalk ab, Duschwände und andere Installationen glänzen länger in voller Schönheit. ■ Zeit sparen: Der Putzaufwand reduziert sich deutlich. ■ Sich einfach wohlfühlen: Seidenweiches Perlwasser sorgt für zarte Haut, glänzendes, geschmeidiges Haar und kuschelig weiche Wäsche.

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

GroĂ&#x;e Transparenz zum Garten hin, der durch den alten Baumbestand Privatheit sichert und mit einer sympathischen Holzterrasse sowie integriertem Natur-Pool einen ganz individuellen RĂźckzugsort im Freien bietet.

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Offenheit herrscht auch auf der Eingangsseite des Hauses in Richtung Straße vor: Viel Glas, Balkon und von außen begehbarer Heizungsraum (rechts). Die zugehörige Garage steht etwas abgerückt.

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Ein Haus für Generationen 9/10 - 2014

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

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as moderne Holzfachwerkhaus kann seine Wirkung auf dem parkartigen, eingewachsenen Grundstück voll entfalten. Im sympathischen Kontrast zum umgebenden Grün steht die weiße Holz-Skelettkonstruktion, die mit ihren großen Glasflächen in den Gefachen die Natur ins Haus holt. Das schützende und weit überstehende Satteldach strahlt Gemütlichkeit aus und sorgt auf der Terrasse – und auf den Balkonen – für verschattete Sitzplätze nah am Haus. Im Prinzip für eine Familie mit zwei Kindern und viel Besuch geplant, wird es inzwischen von den Eltern alleine bewohnt, welche die ursprünglichen Kinderzimmer flexibel nutzen. Nach dem Wunsch der Bauherrschaft soll das Haus mit seinem Raumprogramm auf über 220 Quadratmetern Wohnfläche allen Bedürfnissen auch kommender Generationen gerecht werden.

Großer Wohnbereich mit Billard In das 127 Quadratmeter große Erdgeschoss gelangt man durch einen großzügig ausgeführten Eingangsbereich, in dem sich neben der Garderobe auch gleich ein Gäste-WC mit Dusche befindet. Die durchgehend praktische Raumaufteilung ist gekennzeichnet durch eine offene Küche mit großem Abstellraum, welche nahtlos in den Ess- und Wohnbereich übergeht. Bestandteil des Allraums ist auch ein komfortabler Billard-Bereich. Ein geräumiges Arbeits-

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Der Essplatz bildet die Verbindung zwischen offener Küche mit Kochinsel und Wohnbereich.


Neben der großzügig angelegten Wohnlandschaft mit gemütlichem Kaminofen gibt es genügend Platz für einen Billard-Tisch. Gestaltungsmerkmal im Erdgeschoss sind Naturstein-Teilverkleidungen für einzelne Wände in Wohnbereich, Küche und Treppenhaus. Die bequem begehbare Podesttreppe liegt in der Verlängerung des Flurs in einer Wandnische.

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

zimmer, das vom Flur aus erreichbar ist, ergänzt den ErdgeschossGrundriss. Nur von außen zugänglich ist der Heizungsraum, der ans Haus angebaut wurde.

Die Galerie im Obergeschoss trennt die beiden Schlafbereiche und bietet dirkten Zugang zum Kinderbad.

Vier Schlafräume, zwei Bäder Das Obergeschoss, das auf eine Wohnfläche von fast 98 Quadratmetern kommt, betritt man über eine in Edelstahl gefertigte Treppe. Diese Ebene bietet Familie sowie Gästen viel Raum für Rückzug: Insgesamt stehen hier vier Schlafzimmer zur Verfügung. Auf der Nordseite liegt ein klassischer Schlafbereich mit Ankleide und großem Bad für die Eltern, auf der Südseite – durch die Galerie getrennt – ein weiSchlafzimmer mit Ausblick in den Garten im begrenzenden Baumbestand und Zugang auf den vorgesetzten Balkon. Das bis unter den First des Satteldaches offene Zimmer vermittelt ein großzügiges Raumgefühl.

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SchwörerHaus

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Familie Tzannis im Musterhaus Wuppertal 9/10 - 2014

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

Elternbad mit Waschbecken, WC und frei stehender Trogwanne.

ERDGESCHOSS

DU. 4

FLUR 10

ARBEITEN 20

11,66 m

TECHNIK

11,66 m GARD. 4,5

AR 7 KOCHEN 15,5 ESSEN 22,5

WOHNEN 40,5

teres großes Schlafzimmer sowie ein größeres und ein kleineres Kinderzimmer. Direkt von der Galerie aus ist auch das zugehörige Kinderbad mit Dusche und Badewanne zu erreichen. Beide Nasszellen sind nach Wellness-Kriterien ausgestattet – zum Beispiel mit einer bodenebenen Dusche. Ein weiterer Wellness-Aspekt sind auf dieser Ebene die beiden Balkone, die jeweils an den Stirnseiten des Gebäudes positioniert und somit den unterschiedlichen Schlafbereichen zugeordnet sind. Im Garten lädt eine Holzterrasse mit intergriertem Natur-Pool in Süd-West-Richtung zum Entspannen ein.

Das Energie-Konzept OBERGESCHOSS

ANKLEIDE 7 SCHLAFEN 12,5 GALERIE 14

BAD 12,5

Das energetische Konzept des Hauses: Eine Kombination aus Vollwärmeschutzfassade und Holzsparrendämmung im Dach bildet zusammen mit dreifach verglasten Fenstern eine zeitgemäße, energiesparende Haushülle. Die notwendige Heizenergie bringt eine Gas-Brennwertanlage, welche die Fußbodenheizung versorgt. Zusätzlich wurde eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. ◼

BAD 8,5

SCHLAFEN 16,5

KIND 15

KIND 11,5

DATEN UND FAKTEN

ENTWURF: Bensberg HERSTELLER: Davinci Haus 57580 Elben Tel. 02747/8009-0 WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/davinci

DAS MEINT DIE REDAKTION „Luftig und äußerst hell ist der erste Eindruck des weitläufigen Wohnraums, der zudem noch durch ein Dachfenster von oben belichtet wird (siehe Bilder). Die Rückzugsräume im Obergeschoss gruppieren sich rund um den zentralen Treppenkern mit Galerie. Ein sehr großzügig geschnittenes Haus für Bauherren mit viel Raumbedarf.“ Astrid Voss, Dipl. Ing. Architektur, Redakteurin

KONSTRUKTION + TECHNIK: Holz-Skelett-Konstruktion mit Putz-/Glasfassade (U-Wert: 0,26 W/m2K), Dreifach-Verglasung (U-Wert: 0,5 W/m2K), Satteldach 30 Grad, Kniestock 1,16 m; bauseits: Gas-Brennwertheizung, automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung; ABMESSUNGEN: 11,66 x 11,66 m WOHNFLÄCHEN: EG 124 m2, OG 97,5 m2 PREIS DIESES ENTWURFS: Der Preis für dieses individuelle Kundenhaus muss direkt beim Hersteller erfragt werden Fotos: Davinci Haus

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bautipps.de Foto: Yuri Arcurs, www.fotolia.de

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Häuser Bauen in der Stadt

Häuser Neue Musterhäuser

Häuser Bauen in der Stadt

„Sonnenhaus“ im Bauhausstil

MERKMALE DES STADTHAUSES

Diese zum Festpreis verkauften Passivhäuser sind Teil des „Münchener Modells“, das Wohneigentum für junge Familien fördert.

1. Grundstückskosten Während für ein schmales Stadthaus auch mal rund 200 Quadratmeter Boden ausreichen, sind es für ein freistehendes Einfamilienhaus mindestens doppelt so viel. Preisunterschied bei einem Quadratmeterpreis von zum Beispiel 280 Euro: Um die 50 000 Euro – natürlich nur dann, wenn man auch das freistehende Einfamilienhaus in der Stadt bauen würde. 2. Baukosten Bauen Sie ein Doppelhaus. Bei gleichen bzw. spiegelgleichen Grundrissen sparen Bauherren einiges an Planungskosten. Auch die

Wohnen in der Stadt liegt im Trend. Immer mehr Bauherren erkennen die Vorzüge einer citynahen Lage. Trotz hoher Grundstückskosten gibt es Möglichkeiten, den Traum vom eigenen Haus in der Stadt zu realisieren.

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er Bäcker und der Gemüseladen sind direkt nebenan, zum Kino oder Theater geht es mit der U-Bahn und den Arbeitsplatz erreicht man ebenfalls stress- und staufrei mit dem öffentlichen Nahverkehr. Fußgängerzonen mit Straßencafés, gepflegte Parks, Grünanlagen und Spielplätze bieten Freiflächen zur gemeinschaftlichen Nutzung. Kehrseite der Medaille sind in der Regel aber die Kosten. Je an-

gesagter die Stadt und je trendiger der Stadtteil, desto höher sind die Immobilienpreise. Fehlende finanzielle Möglichkeiten sind dann aber mit viel Eigeninitiative und Kreativität sowie Geduld beim Suchen (siehe Kasten Seite 45)) auszugleichen. Doch nur Mut! Baufamilien, die einige Dinge beachten, können den Traum von den eigenen vier Wänden auch in der Stadt durchaus realisieren. Nachfolgend eine Liste der finanziellen Vorteile:

Bei guter Planung findet sich auch in der kleinsten Lücke noch ein Platz zum Bauen.

REGIEBAUHAUS „MADRID“ VON HELMA ANBIETER: Helma AG www.helma.de ENTWURF: Musterhaus Madrid BAUWEISE: Mauerwerk aus Hochlochziegeln

11,50 m

Mitten im Leben

Das typische Stadthaus wird auf eine Grundstücksbreite von bis zu 6 m – das entspricht gleichzeitig der Breite der Straßenfassade – in mehrgeschossiger Bauweise mit bis zu vier Etagen gebaut. Oft gibt es kleine Hofgärten mit geringer Tiefe, der Hauptgarten befindet sich auf der rückwärtigen Hausseite. Terrassen, Balkone und Dachgärten bilden auf der Gartenseite ein zusätzliches intimes Raumangebot. Bei Stadthäusern geht es vor allem darum, auf kleiner Grundstücksfläche möglichst viel Wohnfläche bei geringen Kosten bauen zu können.

DIELE 13 WOHNEN/ ESSEN 39,5

Außen kompakt, innen großzügig Häuser wie dieser Entwurf finden viele Freunde. Der Grund: Die kompakte Architektur ist platzsparend, bietet dennoch viel Wohnfläche und kann – zusammen mit einem Keller – als ausgesprochen familienfreundlich gelten!

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Häuser bauen & sparen 3/2011

B

auen in der Stadt ist ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn die Bereitschaft zu pendeln und dabei lange Transportzeiten und häufige Staus zu akzeptieren, nimmt rasant ab. In diesem Sinne eine Punktlandung war deshalb ein Stadthaus, das Keitel speziell auf eine Baufamilie zugeschnitten hat: Auf einer Grundfläche von nur 9,75 mal 8,50 Metern entstand

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HWR 9

OBERGESCHOSS

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ieses Musterhaus von Helma – zu sehen in der Ausstellung Ottendorf-Okrilla – kombiniert die Nutzung und Speicherung von kostenloser Sonnenenergie mit anderen Energieträgern und erfüllt dabei die Kriterien für ein KfW-Effizienzhaus 70. Die sogenannten Solarhäuser dieses Anbieters von Massivhäusern erreichen nach Firmenangaben einen solaren Deckungsgrad von ca. 30 Prozent. Im Vergleich mit einem EnEV 2009-Standardhaus könne durch die optimal aufeinander abgestimmten Komponenten der Heizanlage sowie der Hausdämmung sogar etwa 50 Prozent der Heizkosten eingespart werden. Die in Ottendorf-Okrilla gewählte Variante ergänzt die Solartechnik (u.a. 20 Quadratmeter Fassadenkollektoren) mit einer modernen Gasbrennwerttherme. Diese Kom-

bination soll eine besondere Wirtschaftlichkeit in Bezug auf Investitions- und laufende Energiekosten bieten. Das neue Musterhaus bietet aber neben der Energiespartechnik auch einen besonderen architektonischen Reiz. Die Struktur aus mehreren, versetzten Kuben mit großer Dachterrasse und farblich abgesetzter Fassadengestaltung lehnt sich an den Stil des Bauhauses an. Auch hier folgt die Form der Funktion. Die durchdachten Grundrisse und die geradlinige Architektur schaffen großzügige Räume. Trotz aller Innovationen, so wird versichert, sei das Haus keine Machbarkeitsstudie technikverliebter Entwickler, sondern aktueller und vor allem bezahlbarer Stand der Technik. Der Fokus liege auf Wirtschaftlichkeit, Wertstabilität und Nachhaltigkeit. Letzteres werden durch die Verwendung von raumluftreinigender Wandfarbe und umweltfreundlichen Bodenbelägen O bestätigt.

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

Die nahezu voll verglaste Südseite ist nur eine „Schokoladenseite” des Hauses. Auch die auf drei Ebenen transparente Giebelansicht in Richtung Westen ist imposant.

Ein Haus als dichtes Ensemble miteinander verschnittener Elemente, welche die Grundform des Baukörpers aufzulösen scheinen. Die großen Glasflächen, bodentief und teilweise als elegante, stehende Lichtbänder ausgeführt, akzentuieren die weiße Putzfassade.

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3.

Licht, Luft, Leben 9/10 - 2014

Hausbau 25


TITELTHEMA Bauen mit Glas

Der Allraum allein ist 73 Quadratmeter Wohnfläche groß und gewinnt durch die angrenzende Terrasse nochmals an Weitläufigkeit dazu. Nicht nur die Haushülle ist transparent, auch im Innern sorgen Glaselemente für Durchblick.

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Fast wie frei schwewend wirkt die filigrane, geradläufige Holztreppe ins Obergeschoss, die direkt in der Verlängerung des Eingangs liegt.

M

it mehr als 350 m2 Wohn- und Nutzfläche ist Haus Thomann von Zimmermeisterhaus ein komfortables Architektenhaus, das seinen Bewohnern viel Licht, Luft und Großzügigkeit bietet. Das äußere Erscheinungsbild prägen ein elegantes Farbkonzept und kubische Anbauten. Geplant wurde der individuelle Entwurf vom Schwiegervater des Bauherrn. Einziger Wermutstropfen: Die Baubehörde schrieb für das Grundstück ein Satteldach vor – der ursprünglich anvisierte Kubus ließ sich so nicht realisieren.

Großer, offener Wohnbereich Der Baukörper, t-förmig und mit drei Giebeln ausgestattet, schließt auf der Straßenseite die Garage ein, auf der Rückseite zeigt sich das Haus als dichtes Ensemble miteinander verschnittener Elemente, welche die Grundform des Baukörpers aufzulösen scheinen. Die großen Glasflächen, bodentief und teilweise als elegante, stehende Lichtbänder ausgeführt, akzentuieren die weiße Putzfassade. Das Untergeschoss schiebt sich auf der Talseite aus dem Hang heraus, wodurch zusätzlicher Wohnraum mit Zugang zu einer zweiten Terrasse entsteht. Das dunkel abgesetzte Satteldach ohne Überstand betont die schlichte Kubatur des Hauses. Ganz oben auf der Liste der Lieblingsplätze der Bewohner steht heute das offene 73 m2 große Wohnensemble, das sich ohne Stützen durch die gesamte Längsachse des Baukörpers zieht. Von vielen einladenden Bereichen aus hat man hier einen freien Blick

3 Oben mündet die Treppe auf eine Galerie, die Verteilerfunktion übernimmt: Von hier aus sind Elterntrakt und Kinderbereich bequem zu erreichen.

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TITELTHEMA Bauen mit Glas UNTERGESCHOSS

TECHNIK

FITNESS 31

HEIZUNG

FLUR 32

Das Schlafzimmer ist bis unter den First offen und wirkt so besonders luftig.

WASCHEN HOBBY 32

in den Garten. Zum Wohnbereich kommen im Erdgeschoss Nebenräume wie das Gäste-WC und eine Vorratskammer, die praktischerweise direkt neben der Verbindungstür zwischen Diele und Garage liegt. Etwas abseits ist das Büro angesiedelt.

NICHT UNTERKELLERT

Lieblingsplatz Wellness-Bad

ERDGESCHOSS 12,99 m

15,00 m WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 73

WC 3,5

AR 3,5

GARD. 3,5

DIELE 21

Zu den Besonderheiten zählen auch die Kragarm-Treppe mit transparenten Glaswänden und ein komfortables Wellness-Bad. Dieser Bereich ist großzügig und – nur durch einige Wandsegmente geschützt – ein weiterer Lieblingsplatz der Bewohner. Dem komfortablen Elternschlaftrakt im Obergeschoss zugeordnet, wird er durch ein Duschbad in der Nähe der beiden Kinderzimmer ergänzt. Die zweigeschossige Bauweise sorgt überall für Großzügigkeit, viel Licht und Verbindung zur Natur. Raumreserven stehen den Bewohnern im Keller zur Verfügung, wo sich unter anderem Hobby-, Fitness- und Hauswirtschaftsraum befinden. ◼

ARBEITEN 16,5

OBERGESCHOSS

DUSCHE 4,5

KIND 15

KIND 20,5

SCHLAFEN/ ANKLEIDE 26

ARBEITEN 10,5

FLUR 15,5

BAD/SAUNA/FITNESS 35,5

DAS MEINT DIE REDAKTION „Ein luxuriös großzügiger Entwurf. Gliedernde Elemente sind die geradläufige Treppe und der jeweilige Flur, die für klare Zonierungen sorgen: Im Erdgeschoss liegen sie zwischen Wohn- und Nutzbereich, im Obergeschoss zwischen Schlaf- und Badezimmer. Mehrere Hobby-, Wellnessund Arbeitsräume auf allen Ebenen runden das Wohnangebot perfekt ab.“ Christine Meier, Redakteurin

In der großen Nasszelle kann man duschen, saunieren und baden – alles gleichzeitig!

DATEN UND FAKTEN

ENTWURF: Thomann HERSTELLER: Zimmermeisterhaus 74523 Schwäbisch Hall Tel. 0791/949474-0 www.zmh.com KONSTRUKTION + TECHNIK: Holzverbundkonstruktion mit Putzfassade (U-Wert: 0,152 W/m2K), Dreifach-Verglasung (U-Wert: 0,6 W/m2K), Satteldach 25 Grad, zwei Vollgeschosse, Erdwärmepumpe, Fußbodenheizung, automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung; Primärenergiebedarf: 45,2 kWh/m2a, Heizwärmebedarf: 29,02 kWh/m2a, Endenergiebedarf: 17,4 kWh/m2a. ABMESSUNGEN: 12,99 x 15,00 m WOHNFLÄCHEN: UG 95 m2, EG 120 m2, OG 127,5 m2 PREIS DIESES ENTWURFS: Schlüsselfertig ab Oberkante Keller 650 000 Euro, Grundversion ab 600 000 Euro, Keller 75 000 Euro Fotos: Zimmermeisterhaus

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Auch die KInderzimmer profitieren von viel Glas: freundlich, hell, sympathisch!


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TITELTHEMA Bauen mit Glas

Zur Südseite mit großzügigen Glasflächen auf beiden Wohnebenen ausgestattet, bleibt das Haus zur Straßenseite hin geschlossener.

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4.

Villa für drei L

eben in und mit der Natur. Ein Anspruch, der von Meisterstück-Haus mit diesem Bauhaus-Entwurf umgesetzt wurde. Die große Dachterrasse und der geschützte Sitzbereich auf der Terrasse schafft eine feste Verbindung zwischen drinnen und draußen. Trotz der Gliederungen im Gebäudekörper wirkt das Haus „wie aus einem Guss“ und fügt sich harmonisch in sein Umfeld ein. Der dosierte Einsatz von Holz an der weißen Putz-/Glasfassade nimmt der geradlinigen Bauhaus-Architektur die Strenge.

Eltern- und Kindbereich gleich groß Gebaut wurde die Villa für eine Familie mit einem Kind – nach dem bewährten Konzept „unten wohnen, oben schlafen”. Gleich im Eingangsbereich gelangt man links und rechts in ein Duschbad beziehungsweise ins Gästezimmer, das mit dieser Lage relativ unberührt vom eigentlichen Wohngeschehen genutzt werden kann. Die Diele mündet dann in eine Garderobe, von der aus die Doppelgarage mit angegliedertem Abstellraum sowie der Hauswirtschaftsraum inklusive Haustechnik zu erreichen sind. Von der Diele geht es offen entlang der geradläufigen Treppe weiter in den Allraum, der übereck die Funktionen Kochen, Essen und Wohnen beheimatet. Die Küche befindet sich von der Diele abgegrenzt hinter einer Wandnische, in der sich Mobiliar mit Küchengeräten befindet. So bleibt genügend Platz für eine Kochinsel, die von allen Seiten genutzt werden kann. Praktisch: die große Speisekammer, die Vorräte und Haushaltsmaterial bequem aufnimmt. Vom Essplatz aus hat man Blickkontakt in die Küche, auf die Sofa- Die Kochinsel ist familandschaft und auf die Terrasse, die via Fassadenrücksprung hier lienfreundlich und hat großzügig überdacht ist. Im Obergeschoss mündet die Treppe auf gleichzeitig Thekenfunktion. Der Essplatz liegt in der Verlängerung.

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

eine Galerie, die zwei gleich große Bereiche für die Eltern und den Nachwuchs erschließt: Das Kinderzimmer bietet zusammen mit dem eigenen Duschbad luxuriöse 32 Qudaratmeter Wohnfläche. Ähnlich dimensioniert sind Schlafzimmer, Ankleide und Bad mit Wanne und Walk-in-Dusche auf der anderen Seite – plus Hauswirtschaftsraum. Von beiden Bereichen und von der Galerie aus hat man Zutritt auf die Dachterrasse, die sich über die gesamte Hauslänge zieht.

Zeitgemäße Heizung für Effizienzhaus 70 Beheizt wird das Effizienzhaus 70 durch eine Gas-Brennwertheizung, unterstützt durch eine automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dazu kommt eine Solaranlage für die Brauchwassererwärmung. ◼

Die großen Glas-Schiebetüren am Essplatz und im Wohnbereich öffnen das Haus nach draußen. Die Verbindungen zwischen Haus, Terrasse und Garten sind fließend.

DATEN UND FAKTEN

ENTWURF: Hilfert HERSTELLER: Meisterstück-Haus 31789 Hameln Tel. 05151/9538-0

4

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/meisterstueck KONSTRUKTION + TECHNIK: Holzverbundkonstruktion mit Putz-/Holzfassade (U-Wert: 0,169 W/m2K), DreifachVerglasung (U-Wert: 0,7 W/m2K), Flachdach, Gas-Brennwertheizung (Wandheizkessel), thermische Solaranlage für Brauchwasser, automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung; Primärenergiebedarf: 62,2 kWh/m2a, Heizwärmebedarf: 52,35 kWh/m2a, Endenergiebedarf: 44,1 kWh/m2a; Effizienzhaus 70 ABMESSUNGEN: 15,00 x 11,00 m WOHNFLÄCHEN: EG 113 m2, OG 77 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Der Preis für dieses individuelle Kundenhaus muss direkt beim Hersteller erfragt werden Fotos: Meisterstück

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Klein, aber fein: das Gäste-WC im Erdgeschoss mit abgestimmtem Farbkonzept und modernen Sanitärobjekten.

ERDGESCHOSS

GAST 11,5 DIELE 17,5

15,00 m

DUSCHE 3,5

11,00 m

SPEISEK. 5,5

„Das Haus muss zu uns passen – nicht umgekehrt.“

KOCHEN 16,5

HWR 13

WOHNEN/ ESSEN 45,5

OBERGESCHOSS

BAD 13

SCHLAFEN/ ANKLEIDE 20

HWR 3,5

GALERIE 8

DUSCHE 6

KIND 26,5

Wir wissen, was ein Zuhause braucht Wenn Sie in 25 Jahren Bilanz ziehen, wünschen wir Ihnen, dass Sie auf DAS MEINT DIE REDAKTION „Klare Gliederung im EG: Vorne finden sich Gästezimmer und Gästebad, hinten sind Koch-, Ess- und Wohnbereich untergebracht. Strukturiert auch das OG. Eltern und Kind stehen jeweils eigene Badezimmer zur Verfügung, welche über separate Zugänge bequem erreichbar sind. Toilettenartikel lassen sich im kleinen Hauswirtschaftsraum lagern.“

viele schöne Erinnerungen zurückblicken können. Deshalb bringen wir Ökologie und Ökonomie in optimalen Einklang, stimmen Form und Funktion bestens aufeinander ab und stehen Ihnen bei jedem Detail rund um Ihr künftiges gesundes Zuhause zur Seite.

Andreas Ehrfeld, Redakteur

9/10 - 2014 Hausbau 33 Tel.: (0 6624) 930-0 · info@schwabenhaus.de · www.schwabenhaus.de


5.

TITELTHEMA Bauen mit Glas

Ganz in Weiß

W

ir haben jetzt 365 Tage Urlaub im Jahr“, so beschreiben Serena und Stefano Belluco das Leben in ihrem Griffnerhaus. Zusammen mit ihrem Sohn Lorenzo haben sie sich ihren Traum vom Eigenheim made in Austria verwirklicht. Nachdem sie für zwei Jahre in Österreich gelebt und gearbeitet haben, beschlossen sie nach ihrer Rückkehr ein Stück österreichische Lebensqualität zu sich nach Italien zu holen – mit klaren Vorstellungen: Das Haus sollte sehr hell und groß sein, am besten ganz in Weiß gehalten werden und mit großen Fensterflächen versehen sein. Im Design war der Wunsch nach Geradlinigkeit und mediterranem Stil vorherrschend. Zudem wollte die Familie mit natürlichen Materialien und planbarem Budget bauen.

Offene Raumgestaltung holt Licht ins Haus

Die Küche ist groß genug, um dort einen Tisch zum Frühstücken und für die schnelle Mahlzeit zwischendurch aufzustellen. Umfangreichere Essen finden am eigentlichen Essplatz (im Hintergrund zu sehen) statt.

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Die Farbgebung der Innenräume führt die zeitlos-moderne Außenansicht fort, und die ansprechende Kombination der dominierenden Farbe Weiß mit sanften Braun- und Naturtönen rundet das Gesamt-Farbkonzept des Hauses ab. Auf zwei Ebenen laden offene, lichtdurchflutete Räume, basierend auf dem „Open-Space-Prinzip” von Griffner, zum Wohlfühlen ein. Das Erdgeschoss verfügt über einen offenen, 80 Quadratmeter Wohnfläche großen Wohn-/Essbereich, der nahtlos in einen großflächig verglasten Wintergarten-Anbau übergeht. Dieser erzeugt mit einer Höhe von 3,08 Metern ein großes Raumgefühl und bietet freie Sicht in den Garten und zum Pool. Geöffnet holen die Glastüren die Natur ins Haus. Der Parterre-Grundriss wird durch ein Dusch-Bad und eine separate Garderobe in der Diele komplet-


Ehent, sundaes totatem quunt ut aut v Ehent, sundaes totatem quunt ut aut ventem facea con pliant pla invellab ius, idis et volupiendit entem facea con pliant pla invellab ius, idis et volupiendit Selbst die Mitte des Allraums profitiert noch mehr als ausreichend vom Lichteinfall durch die großen Fensterflächen im Wintergarten-Anbau. Mit insgesamt 80 Quadratmetern Wohnfläche gibt’s hier üppig Platz fürs gemeinsame Familienleben – auch mit Gästen!

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

tiert. Über eine elegante Edelstahlformrohrtreppe im Wohnbereich gelangt man in die obere Etage, wo drei Rückzugsräume angesiedelt sind sowie ein Familienbad, welches sich mit bodentiefen Fenstern und einer verglasten Dusche harmonisch ins Gesamtkonzept einfügt.

Oben Rückzugsräume mit großem Balkon Das Herzstück des Obergeschosses ist die Galerie, die alle vier Räume miteinander verbindet und Zugang zum Balkon mit verglaster Brüstung bietet. Die moderne Villa im Bauhaus-Stil steht

Vom Wohnbereich aus hat man den Essplatz, die filigrane Treppe und die Küche im Blick. Das Farbkonzept im Haus ergänzt Weiß als Basis um zahlreiche Naturtöne.

DATEN UND FAKTEN

ENTWURF: Griffner Box

5

HERSTELLER: Offner Fertighaus A-9112 Griffen Tel. +43(0)4233/2237-0 WEITERE HÄUSER: www.griffner.com KONSTRUKTION + TECHNIK: Holzverbundkonstruktion mit Putzfassade (U-Wert: 0,16 W/m2K), Dreifachverglasung (U-Wert: 0,7 W/m2K), Flachdach, Gasheizung, Fußbodenheizung, thermische Solaranlage; Primärenergiebedarf: 37,33 kWh/ m2a, Heizwärmebedarf: 37,88 kWh/m2a Endenergiebedarf: 57,97 kWh/m2a; Haus steht in Italien. ABMESSUNGEN: 9,64 x 14,42 m WOHNFLÄCHEN: EG 90,5 m2, OG 61 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Schlüsselfertig wie gezeigt 345 000 Euro ab Oberkante Bodenplatte Fotos: Offner

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wie bereits erwähnt in Italien und unterliegt daher nicht der deutschen Effizienzklassen-Einteilung. Beheizt wird sie mit einer GasZentralheizung, die ihre Energie in Form von angenehmer Strahlungswärme über eine Fußbodenheizung im ganzen Haus verteilt. Eine thermische Solaranlage sorgt für die Erwärmung des Brauchwassers. ◼

ERDGESCHOSS

9,64 m

14,42 m DIELE 4,5 DUSCHE 6 WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 80

OBERGESCHOSS

KIND 11,5

BAD 11 GALERIE 12,5

KIND 11,5

SCHLAFEN 14,5

DAS MEINT DIE REDAKTION „So wie die Fassade ganz ohne Schnörkel auskommt, geht es auch bei der Raumplanung geradlinig zu. Das Erdgeschoss bleibt – bis auf Diele und Duschbad – dem Allraum mit den Funktionen Kochen, Essen und Wohnen vorbehalten. Unterm Dach sind zwei Kinder durch die Galerie akustisch sinnvoll vom Elternschlafzimmer mit angrenzendem Familienbad getrennt. Schlicht und einfach: gut!“ Oliver Gerst, stellv. Chefredakteur

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6.

TITELTHEMA Bauen mit Glas

Sonne satt

E

in klarer Fall von Understatement: Nichts lässt von der Straßenseite aus (siehe Seite 41) darauf schließen, was das Haus seinen Bewohnern auf der Gartenseite bietet. Hier dominiert eine beeindruckende, halbrunde Dachterrasse die Außenansicht, die sich fast über die gesamte Längsachse des Baukörpers erstreckt. Über das Erdgeschoss auskragend, bietet sie einen Panoramablick ins Tal, lässt sich bei Bedarf mit einem Sonnensegel beschatten und sorgt ihrerseits im Erdgeschoss für Schatten und eine geschützte Sitznische. Unten gibt’s eine weitere Terrasse und einen Swimmingpool mit Sonnendeck.

Wellness und Einlieger im Erdgeschoss Im Erdgeschoss stößt man zunächst auf einen in sich geschlossener Kindertrakt mit Kinderzimmer und sparatem Duschbad. Auf der anderen Seite des Eingangsbereichs liegt ein Arbeitszimmer mit Archiv, dem ein Gäste-WC zugeordnet ist. Ein schmaler Flur führt weiter zur Tür einer Wellness-Oase mit Sauna, Whirlpool und Ruheraum, die mit ihrer Lage im Hauseck und großen, aufschiebbaren Glasflächen in enger Beziehung zu Garten und Swimming-

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Imposante Gartenansicht des Hauses. Die halbrunde, auskragende Dachterrasse mit verglaster Brüstung ist im wahrsten Sinne das Aushängeschild der Villa im Grünen, die mit Extras wie Einliegerwohnung, Wellnessbereich und Außenpool punktet. Eyecatcher im Wohnbereich ist die halbrunde Glasfront in Richtung Terrasse.

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TITELTHEMA Bauen mit Glas

pool steht. Zur Terrasse der Einliegerwohnung befindet man sich in wohltuender Distanz. Diese Wohnung nimmt den gesamten vorspringenden Westteil des Baukörpers ein und bietet Raum für ein bis zwei Personen – ein möglicher Lebensbereich für eine Au-pairKraft, ein erwachsenes Kind oder eine Betreuungsperson im Alter.

Die Funktionszonen Kochen, Essen und Wohnen stehen in ständiger Verbindung miteinander, haben aber durch die Weitläufigkeit des Allraums auch genügend Abstand, um vernünftig genutzt werden zu können.

Halbrunde Glasfront als Highlight Unter dem Dach befindet sich das eigentliche Lebenszentrum von Haus Bergham. Und Offenheit und Luftigkeit geben auch im Hausinneren den Ton an: Wohnbereich, Essplatz und Küche sind zu einem Ensemble mit fließenden Übergängen zusammengefasst, das sich über große Glasflächen zur Aussichtsseite öffnet. – Highlight ist hier sicher eine halbrunde Glasfront in Richtung Terrasse, die den Blick auf „Garten“ und Tal freigibt. Großzügig

6 DATEN UND FAKTEN

ENTWURF: Bergham

HERSTELLER: Keitel Haus 74585 Rot am See-Bretheim Tel. 07958/9805-0 WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/keitel KONSTRUKTION + TECHNIK: Holzverbundkonstruktion mit Putzfassade (U-Wert: 0,179 W/m2K), Dreifach-Verglasung (U-Wert: 0,6 W/m2K), Flachdach, 1,80 m Kniestock, Luft-Wasser-Wärmepumpe; Primärenergiebedarf: 44,50 kWh/m2a, Heizwärmebedarf: 38 kWh/m2a, Endenergiebedarf: 19 kWh/m2a. ABMESSUNGEN: 22,67 x 13,16 m WOHNFLÄCHEN: EG 68,5/119 m2, OG 139 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Der Preis für dieses individuelle Kundenhaus muss direkt beim Hersteller erfragt werden Fotos: Keitel Haus

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ERDGESCHOSS 13,16 m

22,67 m

DIELE 8

WC 1,5

SCHLAFEN 16,5

BAD 4,5

FLUR 3

KIND 26,5

DIELE 5,5

ist auch der Schlafbereich ausgelegt – mit Schlafzimmer, Ankleide, Abstellraum sowie Bad mit Dusche und Wanne. Alles gut geschnittene und belichtete Räume, die dank hohem Kniestock und firstoffenem Dach ein Gefühl von Luftigkeit und Weite vermitteln. Das Haus mit hoch gedämmter Haushülle erreicht im Zusammenspiel mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe die KfW-Energieeffizienzklasse A+ gemäß Energieeinsparverordnung 2014 (Endenergie maximal 30 kWh/m2a). ◼

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 39

DU. 4,5

RUHERAUM 13,5

AR 10

WELLNESS 29,5

OBERGESCHOSS SPK. ARBEITEN 2 4,5 BAD 14,5

DAS MEINT DIE REDAKTION „Ein klar gegliederter und flexibel nutzbarer Grundriss – auch dank der ausreichend vorhandenen Bäder und Toiletten. Einliegerwohnung, der Bereich fürs Kind, das Obergeschoss für die Eltern sowie Arbeitszimmer und WellnessRefugium nutzen den Raum gut und sind sauber voneinander getrennt. Auch die Außenbereiche sind den Wohneinheiten klar zugeordnet.“

ARBEITEN 25,5

WOHNEN 49

KOCHEN/ ESSEN 36

ANKLEIDE 7

SCHLAFEN 26

Harald Fritsche, Chefredakteur

Perfekte Raumlösungen mit Möbeln nach Maß Entwerfe unter www.deinSchrank.de dein Wunschmöbel. deinSchrank.de fertigt deine Möbel nach deinen Wünschen: Maße, Farbe und Ausstattung bestimmst du! Ob bei Kleiderschränken, Sideboards, Schiebetüren oder gar Polstermöbel. Besuche uns online auf www.deinSchrank.de/Sofa und spare bis zu 50 Euro! Dein Gutscheincode: HB2-914 Gültig bis 17.10.2014

Wir wünschen viel Spaß beim Planen!

Fragen? Kontaktiere uns. E-Mail: kontakt@deinSchrank.de www.deinSchrank.de 9/10 - 2014

Hausbau 41


TITELTHEMA Bauen mit Glas

7.

Die Weitläufigkeit von Garten und Terrasse setzt sich innen mit einem offenen Wohnkonzept im Erdgeschoss fort. Oben haben drei Rückzugsräume freie Sicht ins Grüne.

Stadthaus

D

as klassische Stadthaus mit kompaktem Baukörper und schützendem Walmdach bleibt immer modern. Wenn es – wie hier – mit großen, bodentiefen Fenster(türen) versehen ist, wird es zu einem hellen, familienfreundlichen Domizil, das in Wechselbeziehung zum Garten steht. Die an sich schlichte Kubatur des Hauses wurde um einen Erker mit darüberliegendem Balkon und ein frisches, kontrastreiches Farbkonzept bereichert.

Gästezimmer bringt Flexibilität Für einen vierköpfigen Haushalt hat Luxhaus bei relativ knappen Gebäude-Abmessungen 169 Quadratmeter Wohnfläche realisiert, die dank Gästezimmer im Erdgeschoss flexibel nutzbar sind. Zusammen mit dem zugeordneten Duschbad wird dieser Raum derzeit von einem Au-pair für die zwei noch ganz kleinen

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Die Treppe liegt im Eingangsbereich, entkoppelt vom Allraum, wo Wohnen, Essen und Kochen eine Einheit bilden.


Die zweiflügelige Glastüre macht den Wohnraum zum Eingang hin optisch größer, schottet ihn akustisch dabei aber gleichzeitig ab.

ERDGESCHOSS 10,50 m DUSCHE 4,5

GAST 12,5

9,80 m

Kinder genutzt. Später kann er von den Jugendlichen selbst bezogen werden, um unabhängig vom eigentlichen Wohngeschehen im Haus zu sein, das sich zum Garten hin auf knapp 48 Quadratmeter Wohnfläche abspielt. Praktisch im Parterre: Der Technik-/ Abstellraum und die kleine Speisekammer bei der offenen Küche. Im Obergeschoss liegen – mit Blick ins Grüne – die Rückzugsräume der Familie: das Schlafzimmer und zwei gleich große Kinderzimmer. Straßenseitig sind das geräumige Badezimmer sowie zwei weitere Abstellräume angesiedelt, die, weil ohne Keller gebaut, zwingend erforderlich sind. ◼

DIELE 17

TECH. 5,5

AR 1,5 WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 47,5

OBERGESCHOSS

Das Familienbad ist großzügig, modern ausgestattet und dank schmaler Vertikalfenster privat.

DATEN UND FAKTEN

Einladend: Das Schlafzimmer lockt mit warmen Farben für Boden, Wand, Mobiliar und Accessoires.

ENTWURF: Kundenhaus HERSTELLER: Luxhaus 91166 Georgensgmünd Tel. 09172/692-0

AR 5

AR 7,5

BAD 12 GALERIE 8

7

KIND 15,5

SCHLAFEN 17

KIND 15,5

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/luxhaus

KONSTRUKTION + TECHNIK: Holzverbundkonstruktion mit Putzfassade (U-Wert: 0,14 W/m2K), Dreifach-Verglasung (U-Wert: 0,8 W/ m2K), Walmdach 25 Grad, zwei Vollgeschosse, GasBrennwertheizung; Primärenergiebedarf: 66,3 kWh/m2a, Heizwärmebedarf: 36,01 kWh/m2a, Endenergiebedarf: 54 kWh/m2a. ABMESSUNGEN: 10,50 x 9,80 m

WOHNFLÄCHEN: EG 88,5 m2, OG 80,5 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Schlüsselfertig wie gezeigt ab 260 000 Euro ab Oberkante Bodenplatte Fotos: Luxhaus

DAS MEINT DIE REDAKTION „Das zusätzliche Zimmer im Erdgeschoss in Kombination mit einem Duschbad macht die Raumnutzung auf dieser Ebene sehr flexibel. Neben der Wandlung zum separaten Jugendbereich ist später auch eine komplette, ebenerdige Wohneinheit denkbar, die das Treppensteigen für eine Person überflüssig macht. Abstellräume im Obergeschoss sind gewöhnungsbedürftig.“ Gerd Walther, Redakteur

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Hausbau 43


B AU - F R I T Z

BEILHARZ

Hochhinaus (PlanMit)

Variante Balance 120

H A A C K E H AU S

S C H WA B E N H AU S

Stadthaus

Da Capo Sonderplanung


VERGLEICH Biohäuser GRUBER

Sommerhaus 2014

Gesund wohnen Ein verantwortungsvoll gestaltetes Wohnumfeld beginnt beim Bau des Hauses. Werden hierbei baubiologische Ansprüche erfüllt, wirkt das positiv auf unser Wohlbefinden und erhöht so die Lebensqualität.

V Ö M A - B I O - B AU

Kleine Traumvilla

Noch in den achtziger Jahren wurden gesundheitliche und umweltschädliche Folgen im Bau- und Wohnbereich wenig beachtet oder gar belächelt. Heute weiß man, dass unser Lebensumfeld großen Einfluss auf unser Befinden, unsere physische und psychische Gesundheit hat. Begriffe wie Ökologie, Bio und auch Nachhaltigkeit sind allgegenwärtig, werden aber häufig vermischt oder unklar verwendet. Was sind also Öko- und Biohäuser genau? Stärker als die Baubiologie betrachtet die Bau-Ökologie jedoch die Umwelt, berücksichtigt den gesamten Lebensweg des Produkts, aus dem sich dann die Ökobilanz ergibt: Woher kommt das Produkt, besteht es aus nachwachsenden Rohstoffen, wie weit werden sie transportiert, wie verarbeitet, entsorgt oder recycelt? In der Baubiologie stehen der Mensch und die Wirkung seiner Umgebung im Fokus. Unser Haus beeinflusst als „dritte Haut“ durch Technik, Gestaltung und Materialwahl unser Befinden, kann je nachdem, wie sehr es der menschlichen Natur entspricht, Gesundheit und Vitalität stören oder fördern – Materialien, die Schadstoffe ausdünsten, Elektrosmog und auch bautechnische Aspekte wie die Schalldämmung werden berücksichtigt. Eine ökologische Bauweise kann baubiologisch zuträglich sein, muss sie aber nicht. Natürliche Baustoffe und umweltfreundlich hergestellte und verarbeitete schonen zwar in der Regel Mensch und Natur, doch nicht jeder organische Stoff ist auch für jeden Menschen gleichermaßen „gesund“ – man denke an Allergien. Und auch wenn eher natürliche, unverfälschte Materialien unbedenklich anmuten, können auch „künstliche“ Materialien wohngesund sein – solange diese schadstoffgeprüft sind und keinerlei Giftstoffe abgeben. Nicht zuletzt spielt der Einsatz regenerativer Energien und eine nachhaltige, energiesparende Haustechnik bei beiden Bauweisen eine Rolle: Bauökologie und -biologie sind also nicht immer messerscharf zu trennen, sie überschneiden sich in ihren Ansprüchen und bedingen einander teilweise sogar.

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Wir haben sechs aktuelle Fertighaus-Entwürfe mit baubiologischen Ansprüchen unter die Lupe genommen und präsentieren sie detailliert auf den folgenden Seiten.

Hausbau 45


VERGLEICH Biohäuser

B AU - F R I T Z

BEILHARZ

Hochhinaus (PlanMit)

Variante Balance 120

Wandaufbau: (von außen) unbehandelte Lärchenholzfassade, 30 mm Hinterlüftung, 16 mm Holzfaserplatte, 290 mm Holzständerkonstruktion und ökologische Holzspänedämmung, 12,5 Luftdichtigkeitspappe/ElektrosmogSchutz, 30 mm Installationsebene, 18 mm sichtbare Wohnraumwand aus Naturgips/Holz. Gesamtwandstärke 42 cm; mittlerer U-Wert 0,19 W/m2K Dach: Satteldach, 22 Grad, Ziegel, 30/50 mm Lattung/Konterlattung, 22 mm Holzwerkstoffplatte, 240 mm Dachbalken und Hobelspandämmung, Dampfbremspapier, 12,5 mm „X und E“ Elektrosmog-Schutz, 60 mm Lattung/Konterlattung, 18 mm Naturgipsplatte; keine Dachüberstände, Kniestock 2,20 m, mittlerer U-Wert 0,20 W/m2K Geschossdecke: (von oben) Bodenbelag, 50 mm Zementestrich, 100 mm Dämmung, 25 mm Holzweichfaserplatte, 240 mm Deckenbalken mit Hobelspandämmung, Dampfbremspapier, 12,5 mm Elektrosmog-Schutz-Platte, 60 mm Installationsebene, 18 mm Naturgipsplatte Fenster: Holz/Alu-Fenster, Dreifach-Verglasung (Ug= 0,5 W/m2K); Rollläden auf Süd- und Westseite und im Schlafzimmer Technik: Luft-Wärmepumpe (Direktkondensation), Fußbodenheizung, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Warmwassererzeugung über Wärmepumpe, Warmwasserspeicher: 200 Liter, Aufdach-Photovoltaikanlage (6 kWp) mit Netzeinspeisung, Regenwassernutzung (Zisterne)

Wandaufbau: (von außen) 60 mm Lärchenholzfassade in Keilspundschalung, Holzweichfaserplatte, 180 mm Holzverbundkonstruktion mit Mineralwolldämmung, 15 mm Gipsfaserplatte, Dampfbremse, 50 mm Holzverbund mit Mineralwolldämmung, 15 mm Gipsfaserplatte. Gesamtwandstärke 32 cm; mittlerer U-Wert 0,15 W/m2K Dach: Satteldach, 35 Grad, Betondachsteine, Lattung, Hinterlüftungsebene, 60 mm Holzweichfaserplatte, 240 mm Sparren/Mineralwolldämmung, Dampfbremse, 24 mm Lattung, 10 mm Gipsfaserplatte; Dachüberstände: Traufe 70 cm, Ortgang 60 cm; Kniestock 1,20 m, mittlerer U-Wert 0,14 W/m2K Geschossdecke: (von oben) Bodenbelag, 60 mm Estrich, 20 mm Trittschalldämmung, 60 mm Dämmung, 180 mm Betondecke, sichtbare Leimholzbalkendecke Fenster: Holzfenster, Dreifach-Verglasung (Ug= 0,7 W/m2K); elektrische Rollläden in EG und OG Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Warmwassererzeugung zentral über Wärmepumpe, Warmwasserspeicher indirekt: 245 Liter

8,83 m

11,95 m KOCHEN/ ESSEN 45,5

ARBEITEN 36

DIELE 10 WC 2

HWR 12

WOHNEN 18

Erdgeschoss: 87,5 m2

SCHLAFEN 18

AR 4,5

KIND 15

FLUR 8

BAD 11

DUSCHE 6,5

2

HOBBY 15

Obergeschoss: 80 m

2

46 Hausbau

9/10 - 2014

Wohnen, Essen, Kochen: Der helle Koch-/Essbereich nimmt die gesamte Hausbreite ein. Ihm ist der Wohnbereich offen übereck angegliedert. Eine in den Raum ragende Wandscheibe trennt die Zonen optisch. Eingang: Diele, Treppe, Gäste-WC und Hauswirtschaftsraum bilden rückseitig einen kompakten, geschlosseneren Bereich. Praktisch sind die direkten Wege von der Diele in die Küche, in den Hauswirtschaftsraum oder nach oben. Die Garderobe ist so platziert, dass sie mit Zugang zum Büro-Anbau auch vom Kundenbesuch genutzt werden kann. Schlafen und Bad: Neben dem ans Schlafzimmer gekoppelte Wannenbad gibt es ein zusätzliches Duschbad für Kind und Gäste. Große Kleiderschränke in der Schlafzimmernische bilden eine offene Ankleide.

ARBEITEN 10 FLUR 4

DIELE 8

WOHNEN/ ESSEN 24,5

WC 3,5

KOCHEN 10 7,73 m

GERÄTE

10,13 m

Erdgeschoss: 60 m2

SCHLAFEN 10

KIND 14,5

Eingang: Mit Windfangfunktion ist die geschlossene Diele klar vom Treppenhaus getrennt. Gäste-WC mit Dusche liegt direkt neben dem Eingang, sodass Besuch auf dem Weg hierher stets am Eingang vorbei muss.

BAD 10

FLUR 4

KIND 13,5

Obergeschoss: 52 m2

Wohnen, Essen, Kochen: Der Gemeinschaftsbereich ist offen gestaltet: Wohnen, Essen und Kochen bilden eine große Einheit mit fließenden Übergängen – auch in den Flur mit Treppenhaus. Der Essplatz ist Zentrum des Familienbereichs und hat Zugang zur davor liegenden Terrasse. Kinderzimmer: Hier verzichteten die Eltern auf ein paar Quadratmeter beim Schlafzimmer, sodass die Refugien der Kinder entsprechend größer ausfallen konnten. Es gibt ein großes Familienbad, das Duschbad im EG kann zudem als Ausweichmöglichkeit dienen.


G R U B E R N AT U R H O L Z H AU S

H A A C K E H AU S

Sommerhaus 2014

Stadthaus

Wandaufbau: (von außen) Putz/Lärchenholz, 15 mm dampfdiffusionsoffene Dämmplatte, 240 mm Holzverbundkonstruktion mit Zellulosedämmung, 15 mm Holzwerkstoffplatte, 60 mm Installationsebene mit Zellulosedämmung, 15 mm Gipsfaserplatte. Gesamtwandstärke 31,5 cm; mittlerer U-Wert 0,125 W/m2K Dach: Satteldach, 22 Grad, Dachziegel, 60 mm Lattung/Konterlattung, 16 mm dampfdiffusionsoffene Dämmplatte, 240 mm Sparren und ZelluloseDämmung, 15 mm Holzwerkstoffplatte, 60 mm Lattung und Zellulose-Dämmung, 15 mm Gipsfaserplatte; Dachüberstände: Traufe 30 cm, Ortgang 30 cm; Kniestock 2,50 m, mittlerer U-Wert 0,192 W/m2K Geschossdecke: (von oben) Parkett, 65 mm Zementestrich, Trennlage, 35 mm Trittschalldämmung, 80 mm Dämmung, 22 mm Holzwerkstoffplatte, 240 mm Deckenbalken mit Dämmung, 30 mm Lattung, 15 mm Gipsfaserplatte Fenster: Holz-/Alu-Fenster, Dreifach-Verglasung (Ug= 0,5 W/m2K); elektrische Jalousie in Süd- und Westrichtung (EG und OG) Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Lüftungsanlage zentral mit Wärmerückgewinnung, Warmwassererzeugung über Wärmepumpe und Solarunterstützung, Warmwasserspeicher: 200 Liter; Photovoltaikanlage (5,1 kWp), Batterie

Wandaufbau: (von außen) 27 mm Douglasie-Stulpschalung, 21 mm Lattung, diffusionsoffene Unterspannbahn, 50 mm Holzverbundkonstruktion mit Holzfaserdämmung, 13 mm Holzwerkstoffplatte formaldehydfrei verleimt, 200 mm Holzverbundkonstruktion mit Holzfaserdämmung, 13 mm Holzwerkstoffplatte formaldehydfrei verleimt, 9,5 mm Gipskartonplatte. Gesamtwandstärke 33 cm; mittlerer U-Wert 0,16 W/m2K Dach: Satteldach, 25 Grad, Tondachziegel, 30/50 mm Lattung/Konterlattung, diffusionsoffene Unterspannbahn, 240 mm Dachbalken und Holzfaserdämmung, 21 mm Lattung, 12,5 mm Gipsplatte; Dachüberstände: Traufe 80 cm, Ortgang 50 cm; Kniestock 1,70 m, mittlerer U-Wert 0,18 W/m2K Geschossdecke: (von oben) Parkett, 60 mm schwimmender Estrich, 120 mm mehrlagige Trittschall- und Ausgleichsdämmung, 22 mm Werkstoffplatte aus naturbelassenem Holz, 240 mm Holzbalken mit 100 mm Mineralwolldämmung, Schutzvlies, 21 mm Lattung, 12,5 mm Gipskartonplatte Fenster: Holzfenster, Dreifach-Verglasung (Ug= 0,5 W/m2K); keine Rollläden Technik: Gas-Brennwerttechnik, Lüftungsheizung, Fußbodenerwärmung im Bad, kontrollierte Wohnraumlüftung zentral mit Wärmerückgewinnung, Warmwassererzeugung zentral durch Solarunterstützung, Warmwasserspeicher: Solarwärmetauscher Kollektorfläche 5 m2, Schichtenspeicher: 300 Liter; Regenwassernutzung vorbereitet; Kommunikationsnetzwerk Homeway

GAST 15

HWR 7 DIELE 11,5

9,01 m

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 44,5

11,84 m

Erdgeschoss: 81,5 m2

ANKLEIDE 5 SCHLAFEN 15

KIND 15

BAD 14

SPIELEN 17

Obergeschoss: 81 m2

KIND 15

Wohnen, Essen, Kochen: Das Erdgeschoss teilt sich in Eingangs-/Nutzbereich und einen großen Gemeinschaftsraum. Wie auch im oberen Geschoss öffnet sich das Gebäude auf dieser Seite – in Richtung Garten. Schlafen und Spielen: Besonders großzügig präsentiert sich das Obergeschoss. Abgesehen von der offenen AnkleideNische sind alle Schlafräume gleich groß. Dem Nachwuchs steht zusätzlich ein flexibel nutzbarer Spielflur zur Verfügung. Auf ein zusätzliches Kinderbad wurde allerdings dafür verzichtet.

WOHNEN/ ESSEN 39,5

KOCHEN 15,5

HWR 13 DUSCHE 3

DIELE 15

9,12 m

WC 3,5

Zusatzzimmer: Ein zusätzliches Zimmer, das flexibel nutzbar ist, sei es als Arbeits-, Gäste-, Krankenoder Jugendzimmer, ist in einem Familienhaus immer gut investierter Platz. Noch besser wäre es mit Dusche im Gäste-WC.

11,12 m

Erdgeschoss: 86 m2

KIND 14

ANKLEIDE 7,5 GALERIE 14

KIND 12,5

Obergeschoss: 74,5 m2

SCHLAFEN 12,5

BAD 14

Wohn-/Esszimmer, Küche: Linker Hand des Flurs liegt der Wohnbereich in einer geschützten Nische. Er geht offen in den Essplatz über, der dank seiner Lage das kommunikative Zentrum bildet. Durch eine Schiebetür kann die angrenzende Küche mal offen, mal geschlossen gehalten werden. Eingang: Auch die Diele ist dank Schiebetür flexibel vom Wohn-Essbereich trennbar. Direkt neben dem Eingang geht es in den Hauswirtschafts- und Lagerraum, der praktischerweise auch an die Küche angeschlossen ist. Badezimmer: Das geräumige Bad bietet Platz für alles, was eine vierköpfige Familie braucht: Badewanne, Dusche, zwei Waschbecken. Es liegt neben dem Elternschlafzimmer und ist einerseits von hier aus als auch über den Flur zugänglich.

9/10 - 2014

Hausbau 47


VERGLEICH Biohäuser

S C H WA B E N H AU S

V Ö M A - B I O - B AU

Da Capo Sonderplanung

Kleine Traumvilla

Wandaufbau: (von außen) Putz auf Gewebearmierung, 100 mm Putzträgerund Dämmplatte, 12,5 mm Gipsfaserplatte, 160 mm Holzverbundkonstruktion mit Mineraldämmung, Dampfdiffusionsbremse, 12,5 Holzwerkstoffplatte, 60 mm Lattung mit Dämmung, 10 mm Installationsebene, 12,5 mm Gipsfaserplatte. Gesamtwandstärke 29 cm; mittlerer U-Wert 0,14 W/m2K Dach: Satteldach, 25 Grad, Betondachsteine, 40/24 mm Lattung/Konterlattung, diffusionsoffene Unterspannbahn, 16 mm Holzfaserplatte, 240 mm Sparren und Mineralwolldämmung, 30 mm Unterkonstruktion, Dampfbremse, 12,5 mm Gipsbauplatte; Dachüberstände: Traufe 70 cm, Ortgang 70 cm; Kniestock 0,50 m, mittlerer U-Wert 0,17 W/m2K Geschossdecke: (von oben) Bodenbelag, Estrich mit Fußbodenheizung, 22 mm Holzwerkstoffplatte, 240 mm Deckenbalken mit 200 mm Mineralwollmatten, Lattung, Dampfbremse, 12,5 mm Gipsfaserplatte Fenster: Kunststofffenster, Dreifach-Verglasung (Ug= 0,6 W/m2K); Rollläden im EG Technik: Erdsondenheizung, Fußbodenheizung inkl. Kühlung, kontrollierte Wohnraumlüftung: zentral mit Wärmerückgewinnung, Warmwassererzeugung zentral über Wärmepumpe, Warmwasserspeicher: 200 Liter

Wandaufbau: (von außen) 20/20 mm Blockbohlen aus Leimholz, 40 mm Holzfassade (Bergfichte), 40/60 mm Holzkonstruktion mit 200 mm Zellulosedämmung, Dampfbremspapier, 50 mm Installationsebene, 12,5 mm Gipsfaserplatte. Gesamtwandstärke 320 mm; mittlerer U-Wert 0,20 W/m2K Dach: Satteldach, 30 Grad, Tondachziegel, 30/50 mm Lattung, 40/60 mm Konterlattung, 18 mm Holzweichfaserplatte, 200 mm Sparren und Zellulosedämmung, Luftdichtungsbahn, 19 mm sichtbare Verschalung; Dachüberstände: Traufe mind. 100 cm, Ortgang 50 cm; Kniestock 1,36 m, mittlerer U-Wert 0,2 W/m2K Geschossdecke: (von oben) Bodenbelag, 60 mm Estrich, 60 mm Trittschalldämmung, 19 mm Holzverschalung (Fichte), 120/240 mm sichtbare Deckenbalken Fenster: Holzfenster, Dreifach-Verglasung (Ug= 0,6 W/m2K); keine Rollläden Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Warmwassererzeugung über Wärmepumpe und Solarunterstützung, Warmwasserspeicher: Solarkollektor 6 m2

TECHNIK 12,5

ARBEITEN 13,5

AR 5

DIELE 19

WOHNEN/ ESSEN 47,5

BAD 7

WC 3 KÜCHE 15

SCHLAFEN 17

Erdgeschoss: 139,50 m2

LUFTRAUM

GALERIE 42

Obergeschoss: 42 m2

48 Hausbau

9/10 - 2014

10,51 m

Wohn- und Essbereich: Am weitesten vom Eingang entfernt trennt sich der Gemeinschaftsbereich deutlich von den anderen Räumen. Er ist großzügig über die gesamte Hausbreite angelegt. Die Küche liegt praktischerweise mit gegenüberliegendem Abstellraum neben dem Esszimmer. Galerie: Vom Wohnbereich startend führt eine Treppe auf die Galerie unter dem Dach – ein zusätzlicher gemütlicher Rückzugsort.

8,20 m 9,30 m

17,34 m

Schlafen und Bad: Bei diesem Grundrissentwurf sind alle Räume separiert, keiner geht offen in den anderen über. Das Schlafzimmer liegt zwischen Badezimmer und Gäste-WC, wobei letzteres platzsparend der Küche abgezogen wurde. Das eigentliche Bad könnte auch in einem Zweipersonenhaushalt etwas größer ausfallen.

DUSCHE 4 HWR 5,5

ABST.

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 51,5

Treppe: Zentral im offenen Wohnraum platziert, ist die gewendelte Treppe Gestaltungs- wie gliederndes Element.

Erdgeschoss: 61 m2

BAD 9

FLUR 8

SCHLAFEN 22

Obergeschoss: 48,5 m2

Wohnen, Essen, Kochen: Bei diesem kompakten Entwurf wurde nur unbedingt notwendiger Platz zum Nutzbereich. Der große Wohnraum mit Essplatz und offener Küche nimmt beinah die gesamte Fläche ein. Die Diele geht unmittelbar in den Kochbereich über, ein direkter Blick vom Eingang auf Wohn- und Essbereich ist dank der Treppe nicht möglich.

GAST 9,5

Schlafen: Ohne beengt zu wirken, kommen dank geschickter Aufteilung und platzsparender, gedrehter Treppe im Obergeschoss sowohl ein geräumiges Schlafzimmer, ein großzügiges Bad wie auch ein zusätzliches Gäste- oder Kinderzimmer unter.


VERGLEICH

V

erbrachten unsere Vorfahren gerade mal 20 Prozent ihrer Lebenszeit in geschlossenen Räumen, sind es bei uns heute bis zu 80 Prozent – man kann also mit Recht von unserem Wohnumfeld als „unserer dritten Haut“ sprechen. Hiernach definiert das Institut für Baubiologie und Ökologie (IBN) die Baubiologie als „Lehre von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen den Menschen und ihrer Wohn-Umwelt“. Diese Umgebung sollte unserer Natur und damit unseren Bedürfnissen und unserem Wohlergehen entsprechen. Die sechs Beispiele gesunder Biohäuser aus dem Fertigbau zeigen, dass es unterschiedliche, aber gleichermaßen gute Möglichkeiten gibt, Häuser möglichst frei von synthetischen Stoffen und/oder schadstofffrei zu gestalten. Bei allen steht die sorgsame Auseinandersetzung mit Mensch, Material und Umwelt im Fokus.

Bauplatz, Energie, Raumklima: alles im grünen Bereich Das IBN hat 25 Regeln der Baubiologie zusammengefasst. Hierunter fallen unter anderem das Raumklima (geringe Neubaufeuchte, optimale Raumlufttemperaturen, Strahlungswärme, Luftwechsel), Um-

welt und Energie (Minimierung des Energieverbrauchs) sowie die Raumgestaltung (Ergonomie, Beleuchtung, harmonische Proportionen) und die Wahl des Bauplatzes: Er sollte naturverbunden, abseits von Lärm- und Emissionsquellen liegen. Auch eine energiesparende Haustechnik ist Teil von Bauökologie und -biologie: Heizung, Solar- und Photovoltaikanlage sowie kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Nicht zuletzt zählen eine mögliche Elektrosmog-Abschirmung sowie der Einsatz von natürlichen Baustoffen und Materialien mit geringer Radioaktivität zu den baubiologischen Aspekten. Alle hier vorgestellten Häuser sind mit einer energiesparenden und zum Teil mit regenerativer Haustechnik ausgestattet: So haben Bau-Fritz, Gruber und Schwabenhaus je eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für gute Luftqualität. Denn eine Lüftungsanlage trägt maßgeblich zum Wohlbefinden der Bewohner bei – gerade bei Allergien, weil frische Luft ins Haus gelangt, ohne dass Pollen ins Hausinnere dringen. Für angenehme Strahlungswärme sorgen in allen Vergleichshäusern Fußbodenheizungen – bei Schwabenhaus ergänzt durch einen zusätzlichen Kamin. Das Bau-Fritz-Haus

verfügt über eine Photovoltaikanlage, die Häuser von Gruber, Vöma- und HaackeHaus jeweils über Solarunterstützung zur Warmwassererzeugung. Jedes der Vergleichshäuser ist offen und hell gestaltet. Das Vöma-Haus liegt in diesem Punkt zwar hinten, was aber an seiner Größe liegt. Vor allem Gruber, Bau-Fritz, Schwabenhaus und Vöma punkten mit individuellen, auf die Bauleute abgestimmten Grundriss-Lösungen: Bau-Fritz mit Büroanbau, Gruber flexibel im Obergeschoss, Schwabenhaus als Bungalow mit Wohlfühl-Galerie und Vöma als kleines Platzwunder, offen und doch klar zoniert.

Unverfälschte, natürliche Baustoffe sind oft die Basis Fast alle Haushersteller dieses Vergleichs setzen auf natürliche, ökologische Materialien: Allen voran der Öko-Haus-Pionier Bau-Fritz. Der Hersteller verwendet ausschließlich hochwertige, schadstoffgeprüfte Baustoffe. Bedenkliche Dämmstoffe, Bodenbeläge sowie lösemittelhaltige Farben und Kleber werden durch unproblematische Materialien ersetzt. So ist Bau-Fritz Träger zahlreicher Label und Siegel wie dem des IBN und Cradle to Cradle Gold (für die Dämmung), Nature-

K AU F P R E I S A B W I C K L U N G

Bau-Fritz Beilharz Gruber Haacke Schwabenhaus Vöma

20 %

30 %

10 %

20 % Keller

50 %

60 %

70 %

80 %

65 %

8%

10 %

17 %

40 %

100 % 5%

15 %

37 %

75 %

25 %

90 %

20 %

50 %

5%

7%

40 %

3%

20 %

63 %

Nach Baufortschritt/Zahlungsplan

5%

Eine Finanzierung wird meist günstiger, je weniger Raten zu zahlen sind und je später der komplette Preis fällig wird. Grund: Leistungen müssen nicht im Voraus bezahlt werden, Doppelbelastungen aus Miete, Kreditzins sowie Bauzeitzinsen werden reduziert. Ungünstiger für Bauherren: die im Bauträgergeschäft verbreitete Bezahlung „nach Baufortschritt“. Etwa zwei Drittel des Kaufpreises werden dann oft bereits für den Rohbau fällig.

vor/bei Planeingabe bei/nach Rohbau bei/nach Innenausbau bei/nach Hausübergabe

9/10 - 2014

Anschriften Seite 106

10 %

Hausbau 49


VERGLEICH Biohäuser

A N G E B OT E R I C H T I G V E R G L E I C H E N Häuser sind keine Serienprodukte – auch Fertighausentwürfe sind individuell geplant und lassen sich nicht so einfach vergleichen. In dieser Rubrik wollen wir Ihnen dabei helfen. In jeder zweiten Ausgabe nehmen wir jeweils sechs Häuser verschiedener Hersteller genau unter die Lupe und stellen diese vergleichend vor. Diese Häuser ähneln sich in den Grundkriterien, die feinen Unterschiede zeigen sich anhand unserer detaillierten Aufschlüsselung der technischen Daten sowie den Anmerkungen zu den jeweiligen Grundrissen. Die Beschreibungen der Grundrisse sollen kein Maß für die Qualität des Herstellers darstellen – dieser bietet selbstverständlich auch andere Entwürfe an. Sie sollen Ihnen vielmehr beim Beurteilen der Grundrisse helfen und darüber Anreize bieten, zu überlegen, was Ihnen in Ihrem Eigenheim wichtig wäre und was Sie unbedingt benötigen. Denn darauf kommt es letztlich an: Ein guter Grundriss erfüllt die Wünsche und Bedürfnisse seiner Bewohner – am besten in jeder Lebenssituation.

Die Bau- und Leistungsbeschreibung Wesentlicher Vertragsbestandteil beim Fertighausbau ist die Bau- und Leistungsbeschreibung: Hier ist detailliert aufgeführt, welche Produkte, Materialien und Serviceleistungen im Standardpreis enthalten sind. Wenn Sie Hausangebote vergleichen wollen, müssen Sie diesen Vertragsbestandteil genau unter die Lupe nehmen. Optik, Inhalt und auch Umfang können je nach Anbieter stark variieren. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen. Umfang und Vollständigkeit prüfen. Begriffe wie „schlüsselfertig“ oder „Ausbauhaus“ sind nicht gesetzlich definiert. Der Preis für ein Fertighaus wird ohne Keller und in der Regel auch ohne Bodenplatte angegeben, die Erdarbeiten kommen ebenfalls noch dazu. Planungs- und Genehmigungsgebühren, Baustelleneinrichtung, Hausanschlüsse, Schornstein, Rauchmelder oder Einbauküche sind bei manchen Anbietern enthalten, bei anderen nicht. Eine seriöse Firma weist Kunden darauf hin, was „fehlt“ oder separat beauftragt werden muss. Genaue Definition der Baumaterialien. Nehmen Sie sich Zeit zum Vergleichen, auch von Begriffen. Achten Sie darauf, dass alle Bauteile präzise beschrieben sind. Nur so wissen Sie, welche Materialien verbaut werden. Heißt es nur „massive Holzkonstruktion“ oder werden Holzart und Qualität aufgeführt? Ist nur von „Verkleidung“ und „Dämmung“ die Rede, oder werden „Spanplatte“, „Gipsfaserplatte“, „Hartschaumdämmung“ und „Holzweichfaserplatte“ benannt? Bei Bauprodukten, Heizung und Sanitärobjekten gehören Hersteller- und Modellangaben dazu. Fragen Sie lieber nach, wenn Sie „hochwertig“ oder „formschön“ lesen. Bestehen Sie auf exakte Angaben und lassen Sie sich diese schriftlich dokumentieren. Was heißt „Standardausstattung“? Jeder Hersteller legt seine eigenen Standards fest. Vor allem beim Innenausbau gibt es große (Preis-)Unterschiede. Hier sollten sowohl die Mengen (Umfang der Elektro- und Sanitärinstallation, Größe des Fliesenspiegels in Bad und Küche) als auch die Qualität überprüft werden. Angaben wie „ausreichend“ oder „nach DIN- Norm“ immer hinterfragen. Im Bemusterungszentrum können Sie auch vorab prüfen, ob für Ihren Geschmack etwas in der Standardausstattung zu finden ist. Die Elektro-Ausstattung ist ein wichtiger Teil der Bau- und Leistungsbeschreibung: Hier sollten die Anzahl der Steckdosen, Lichtauslässe, Waschmaschinen- und Telefonanschlüsse für die jeweiligen Räume genau aufgelistet sein. Wer sich unsicher ist, ob das Standardangebot den Anforderungen eines modernen Wohnhauses und den eigenen Bedürfnissen genügt, findet in der Broschüre „Raumplaner“ vom Initiativkreis Elektro+ einen Überblick zu Standard- und Komfortausstattung sowie Beispiele und Planungshilfen zur Elektroinstallation. Zur Checkliste geht es unter: www.bautipps.de/checklisten. Hilfe beim Vergleichen verschiedener Bau- und Leistungsbeschreibungen bietet die Muster-Baubeschreibung der Verbraucherzentrale (Bundesverband), die unter www.vzbv.de im Ratgeber-Shop bestellt werden kann. Einige Landesverbände bieten gegen Gebühr auch eine Prüfung des konkreten Angebots durch Architekt und Anwalt an.

Der Wandaufbau Grundsätzlich bestehen die Hauptbestandteile einer Holzfertigbauwand aus Tragwerk, Verkleidung und Dämmung. Bei der Holzverbundkonstruktion liegt die Dämmung zwischen den Holzständern, mit großformatigen Gips- oder Holzwerkstoffplatten wie OSB- und Spanplatten werden die Rahmen verkleidet und ausgesteift. Holzfaserplatten sind Dämmschicht und gleichzeitig Putzträger. Bei den hier verglichenen Biohäusern kommen häufig ökologische Dämmstoffe wie Zellulose und Holzfaser oder Holzspänedämmung zum Einsatz. Die (Holz-) fassaden sind hinterlüftet und/oder es folgen dampfdiffusionsoffene Materialien. Firma Bau-Fritz (Querschnitt links) verbaut zudem eine spezielle Luftdichtigkeitspappe als Elektrosmog-Schutz.

50 Hausbau

9/10 - 2014

Auch lösemittelfreie Innenwandfarben gehören zum Gesundheitskonzept. (Bau-Fritz)

plus, GreenBrands und Allökh. Gesundheits- und baubiologische Beratung und die Abstimmung auf Allergikerprofile gehören zum Service. „Bereits bei der Analyse des Grundstücks nach Umwelteinflüssen aller Art beginnt unsere Prüfung.“ Schlafräume werden geschützt von geologischen Störzonen platziert. Im Hauspreis enthalten sind außerdem eine Raumluftmessung sowie eine Elektrosmog-Schutzebene. Firma Beilharz, Träger des RAL Gütezeichen (GZ) Holzhausbau, setzt Mineralwolle- oder Holzfaserdämmung ein, verzichtet auf Folien und Hartschaumplatten. Die diffusionsoffenen Wände sind frei von chemischen Stoffen und tragen das IBO-Gütezeichen des „Österreichischen Instituts für Baubiologie und Ökologie“. Nach eigener Angabe verwendet der Hersteller nur zugelassene, güteüberwachte heimische Hölzer sowie biologisch unbedenkliche Baustoffe ohne chemische Zusätze. Auch Gruber Naturholzbau, mit QDF-Siegel (Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau) und TÜV-geprüft, bietet natürliche Baustoffe und baubiologische Gutachten zu Grundstück und Umgebung an. „Wir nutzen den konstruktiven Holzschutz und verzichten auf den Einsatz gesundheitsgefährdender Chemikalien.“ Es werden zudem Beratungen zu Elektrosmog, Erdmagnetfeldern, Raumgestaltung und Feng Shui angeboten. Wie Beilharz ist auch Haacke Haus mit dem RAL GZ Holzhausbau und darüber vom QDF ausgezeichnet. Außerdem trägt der Haushersteller, der natürliche und geprüfte Baustoffe einsetzt, als einziger das Siegel „Wohnmedizinisch empfohlen“, von der Gesellschaft für Hygiene und Umweltmedizin in Berlin vergeben. Firma Haacke Haus berät bei Fragen zu Allergien und bietet baubiologische Beratung sowie auf Wunsch auch eine ökologische


In 4 Schritten zur eigenen Bauzeitschrift. ‹4LOYHSZ9LKHR[PVUZZLP[LU ‹;OLTLU\UK :JOSHN^VY[LMLZ[SLNLU ‹4HNLZJOULPKLY[LZ7+-LYZ[LSSLU +HZ)LZ[LH\ZKLUALP[ZJOYPM[LUKLZ -HJOZJOYPM[LU=LYSHNZZ[LO[PUKLYIYHUK UL\LU(WWa\Y=LYM…N\UN :VR€UULUKPL(Y[PRLSILX\LTH\MKLT P7OVULRVTIPUPLY[NLSLZLUNLZWLPJOLY[ VKLY^LP[LYNLSLP[L[^LYKLU A\MHZ[QLKLY-YHNLY\UK\TZWYP]H[L )H\LUVKLY9LUV]PLYLUÄUKL[ZPJOTP[ É7YPU[VU+LTHUK¸KPLWHZZLUKL0UMV U\UH\JOTVIPSHIY\MIHY

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FA

VERGLEICH Biohäuser

Grundstücksvermessung und regelmäßige Raumluftmessungen. Firma Schwabenhaus wartet zwar nicht mit ökologischen Baustoffen auf, dafür mit dem Qualitätssiegel BMF (Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e. V.) und zwei Bio-Siegeln: Seit 2012 sind alle Schwabenhäuser Biohäuser, vom TÜV Rheinland auf Schadstoffemissionen geprüft und mit dem „Toxproof Siegel“ aus-

gezeichnet. Zudem wurde dem Hersteller das TÜV-Zertifikat „Allergikergerechtes Haus“ verliehen. Basis sind jährliche Raumluftmessungen bei Referenzhäusern sowie Prüfzeugnisse der Baustoffe. Vöma-Bio-Bau, Natureplus und IBN zertifiziert, nutzt naturnahe, ökologische Baustoffe wie Zellulose, Holzfaser, Flachs und Kork – nachwachsende, gut dämmende Rohstoffe. Die Wand ist diffusionsoffen

und eine Pappe aus Recyclingzellulose sorgt für die Luftdichtigkeit der Wand. „Wir verzichten bewusst auf absperrende Folien, um einen natürlichen Feuchtigkeitstransport zu ermöglichen.“ Sichtbare Decken- und Dachbalken erhöhen den Holzanteil im Innenraum und verbessern das Raumklima. Denn Holz kann Feuchtigkeit und Schadstoffe aufnehmen, speichern und so regulieren. ❙ cm

TE C H N IS C H E DAT E N & I M P RE I S E NT HALT E NE R S E RVI CE

KONSTRUKTION & TECHNIK

BAU-FRITZ

VARIANTE BALANCE 120

SOMMERHAUS 2014

GRUBER

HAACKE HAUS STADTHAUS

DA CAPO SONDERPLANUNG

KLEINE TRAUMVILLA

Effizienzstandard

55

70

40

55

55

70

Jahresheizwärmebedarf kWh/m2a 1)

34,72

42,5

21,38

17,7

43,35

57

spezifischer Transmissionswärmeverlust W/m2K 2)

0,26

0,28

0,22

0,23

0,27

0,29

Endenergiebedarf kWh/m2a 3)

16,7

18,75

14,4

27,37

17,73

21,8

Primärenergiebedarf max. zulässig (Referenzhaus) 4)

80,9

74,58

96,8

75,1

78,8

89,5

Primärenergiebedarf tatsächlich kWh/m2a 5)

43,3

48,74

37,5

35,1

46,1

56,6

Lieferbereich

D, CH, UK, LUX, A, BE

Baden-Württemberg und angrenzend

Bayern, Hessen, Baden-Württemberg

Deutschland

D, PL, LUX

D, A

Festpreisgarantie

12 Monate

12 Monate

12 Monate

12 Monate

12 Monate

12 Monate

bauseits

durch Vertragspartner

durch Vertragspartner

durch Vertragspartner

durch Vertragspartner

bauseits

nein

ja, exklusive Gebühren

ja, exklusive Gebühren

ja, inklusive Gebühren

ja, exklusive Gebühren

ja, exklusive Gebühren

enthalten

enthalten

enthalten

enthalten

enthalten

enthalten

ja

ja

ja

ja

ja

Qualitätsprüfung beim Bau durch

firmeneigene Entwicklungsabteilung

firmeneigene und fremde Prüfung

fremde Prüfung

firmeneigene und fremde Prüfung

firmeneigene Prüfung

firmeneigene Bauleiter

Gewährleistung Konstruktion/ übrige Bauteile

5/5 Jahre

30/5 Jahre

30/5 Jahre

30/5 Jahre

30/10 Jahre

30/5 Jahre

kostenpflichtiger Kundendienst

kostenpflichtiger Kundendienst

kostenpflichtiger Kundendienst

5 Jahre

10 Jahre

1 Jahr

315 000 Euro schlüsselfertig ab Oberkante Bodenplatte inkl. Extras (u.a. Raumluftmessung)

289 625 Euro schlüsselfertig inkl. Keller und Extras (Balkon, Gaube etc.)

331 027 Euro schlüsselfertig ab Oberkante Bodenplatte inkl. Extras, ohne Terrasse

324 700 Euro fast fertig (ohne Tapeten, Malerarbeiten und Boden), inkl. Bodenplatte und Extras

383 730 Euro schlüsselfertig inkl. Bodenplatte und Extras (Erdsondenheizung)

214 500 Euro fast fertig (ohne Tapeten, Malerarbeiten) ab Oberkante Bodenplatte inkl. Extras (Veranda)

Kellerplanung/-bau S ER V I C ELE I ST U N G E N

BEILHARZ

HOCHHINAUS

Abwicklung Bauantrag Luftdichtigkeit (Blower-Door-Test) Entsorgung der Restmaterialien

kostenloser Kundendienst Preis

SCHWABENHAUS

VÖMA

1) Je kleiner der Heizwärmebedarf, desto geringer sind die voraussichtlichen Heizkosten 2) Der spezifische Transmissionswärmeverlust (Wärmestrom durch die Außenbauteile) ist als Temperaturdifferenz in Grad Kelvin pro Quadratmeter angegeben. Er kennzeichnet die Güte der Gebäudehülle bzgl. ihrer Wärmedämmeigenschaft: je niedriger der Transmissionswärmeverlust des Gebäudes ist, desto besser. 3) Endenergie bezeichnet den jährlichen ermittelten Brennstoffbedarf im Verhältnis zur beheizten Wohnfläche 4) Das Referenzhausverfahren ist nach EnEV vorgeschrieben: Für die Einstufung des Objektes wird ein Gebäude herangezogen, das dem Haus in Geometrie, Fläche und Ausrichtung gleicht. Darum hat jedes Gebäude einen individuellen Höchstwert des zulässigen Primärenergiebedarfs 5) Energiebedarf für Heizung und Warmwasser. Er umfasst zusätzlich die Energiemenge, die zur Gewinnung, Umwandlung und Verteilung benötigt wird. In der EnEV sind einzuhaltende Obergrenzen festgelegt.

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ZIT

Ein Entwurf, der auch dank seines geschickt gesetzten Anbaus vielfältige Bedürfnisse und Ansprüche vereint: Komfort und Alltagstauglichkeit für eine Familie mit bis zu zwei Kindern und dabei die Möglichkeit, Arbeiten und Wohnen zu Hause zu verbinden – ohne das Familienleben zu stören. Der Büroanbau kann durch die Anbindung flexibel genutzt werden.

B AU F R I T Z R u n d u m v i e l s e i t i g

87746 Erkheim, Tel. 08336/9000, www.fertighausscout.de/baufritz

Auch auf relativ kleiner Fläche vereint dieser Entwurf alles, was ein familienfreundliches Haus bieten sollte: Ein großzügiges Familienbad, einen geräumigen, offenen Gemeinschaftsbereich und zwei große Kinderzimmer. Das modulare Architekturkonzept wurde in der vorgestellten Variante mit einem Zusatzzimmer im Erdgeschoss umgesetzt. Es kann als Gäste-, Arbeits- oder Jugendzimmer dienen. 72189 Vöhringen, Tel. 07454/9588-0 , www.beilharz-haus.de

BEILHARZ Modular und kompakt Dieses Einfamilienhaus wächst bei Bedarf sozusagen mit: Es verfügt über einen zusätzlichen Raum im Erdgeschoss, das flexibel genutzt werden kann sowie einen großen Spielflur im Obergeschoss, der ebenfalls variable Nutzungsmöglichkeiten bietet. Der Grundriss ist klar gegliedert und den Gemeinschafts- wie Rückzugsbereichen wurde gleichermaßen Beachtung geschenkt.

G R U B E R Fa m i l i e n f r e u n d l i c h u n d f l e x i b e l

92426 Roding, Tel. 09461/4029-0 www.gruber-bernried.de

Besonders durchdacht wirkt der Grundriss dieses individuellen Kundenhauses: Ein Hauswirtschaftsraumzugang neben dem Eingang, die daran anschließende Küche, eine geradläufige Treppe, große Kinderzimmer und ein geräumiges Familienbad mit zwei Zugängen sowie klar getrennte Kinder- und Elternbereiche. Schiebetürlösungen im Erdgeschoss bieten variable Offenheit. 14542 Werder, Tel. 0800/4222531, www.haacke-haus.de

H A A C K E H AU S A l l t a g s p r a k t i s c h Ein Bungalow für zwei, individuell geplant mit zusätzlichem Arbeits-/Gästezimmer. Hier wurde Wert auf klar separierte Räume gelegt. Dafür öffnet sich der imposante Wohnraum bis unter den First und mit großen Glasflächen zudem nach außen, was für Großzügigkeit, viel Licht und Weite sorgt. Eine Galerie bietet zusätzlichen Platz, kann als Leseecke oder Gästezimmer genutzt werden.

S C H WA B E N H AU S (Fast) barrierefrei

36266 Heringen, Tel. 06624/930-0 www.fertighausscout.de/schwabenhaus

Mit nur 61 Quadratmetern Wohnfläche im Erdgeschoss ist dies der kleinste Entwurf dieses Vergleichs. Doch er hat es in sich. Der Verzicht auf eine Diele spart Platz, die mittig liegende Treppe teilt den Grundriss in unterschiedliche Zonen und bietet gleichzeitig Sichtschutz. Das Zusatzzimmer im Obergeschoss kann sowohl Gäste- als auch Kinderzimmer sein.

V Ö M A - B I O - B AU K l e i n , a b e r k o m f o r t a b e l

35641 Schöffengrund, Tel. 06445/6120521, www.voema.de

Weitere Bilder der Vergleichshäuser finden Sie unter www.fertighausscout.de/hausvergleich 9/10 - 2014

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RATGEBER Bad und Gesundheit

Das Wohlbefinden lässt sich mit ein paar einfachen Anwendungen steigern. So wird das eigene Bad zum Ort für Gesundheit und Prävention. (VDS)

Auszeit vom Alltag – mit Wasser und Wärme Laut einer repräsentativen forsa-Studie aus dem Mai diesen Jahres können sich bereits fast 40 Prozent der Deutschen vorstellen, ihr eigenes Badezimmer zur Gesundheitsvorsorge zu nutzen. Welche Mittel und Wege es dafür gibt, erfahren Sie hier. Kaltwasseranwendungen entziehen dem Körper Wärme, setzen einen Kaltreiz. Während der Anwendung steigt der Blutdruck, eine gute Übung für den Kreislauf eines gesunden Menschen. (Dornbracht)

D

er demografische Wandel spielt eine große Rolle bei der Umwidmung des Badezimmers: „Das Bad hat gute Chancen, für die Menschen zu einem privaten Gesundheitszentrum zu avancieren“, sagte der Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) Jens Wischmann auf dem diesjährigen „Tag des Bades“.

Gesundheit und Wellness lassen sich verbinden Präventionsdüsen in der Badewanne sorgen dafür, dass die Rücken- und Schultermuskulatur in regelmäßigen Abständen regenerieren kann. (Repabad)

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Doch nicht nur für die ältere Generation ist das Bad als Gesundheitszentrum interessant. Und was der Gesundheit zuträglich ist, kann gleichzeitig entspannend sein. Beispiel Badewanne: Hier lassen sich Massagedüsen integrieren, die helfen, Verspannungen zu lösen. Dies gelingt vor allem mit kleinen, rotierenden Düsen. Auch Muskelschmerzen beispielsweise im Schulterbereich lassen sich mit einer solchen Wasser-Massage in den Griff bekom-

men. Düsen mit großem Durchmesser eignen sich für die Massage des Lendenwirbelbereichs. Neben feststehenden gibt es auch kleine, sich bewegende Düsen. Sie bewirken eine pulsierende Massage. Diese eignet sich, um Verspannungen oder hartnäckige Muskelschmerzen zu lösen.

Regen und Nebel? Im Bad durchaus von Vorteil! Als Erholungshilfen dienen auch Wirbelduschen, die den Wasserstrahl in kleinen Tröpfchen auf die Haut treffen lassen. Sogenannte Regenduschen haben einen großen Duschkopf, der das Wasser nicht auf nur eine einzelne Stelle des Leibes lenkt, sondern den Körper komplett umhüllt. Um den Wasserverbrauch nicht unnötig in die Höhe zu schrauben, ist es sinnvoll, auf eine Regendusche mit Wassermengenregulierung und Dimmfunktion zu setzen. Schließlich wird aufgrund des wesentlich größeren Duschkopfdurchmes-


Links: Am Waschtisch eignet sich das herausziehbare Gießrohr besonders gut für Arm-, Stirn- und Gesichtsgüsse. (Dornbracht) Rechts: Acht Seitenbrausen, Regen- und Handbrausen und einen Kneipp-Schlauch umfasst das Dampfbad „SenseSation“. Zusätzlich ist eine Lichttherapie möglich. (Hoesch)

Licht- und Aromatherapie lassen sich kombinieren Doch eine moderne Dampfdusche kann noch mehr: Mittels Farblicht- und Aromatherapie lässt sich das Immunsystem stärken. Erstgenannte Therapie ist über ein an der Dampfdusche integriertes Display oder eine Fernbedienung steuerbar. Den jeweiligen Farben werden unterschiedliche Wirkungen zugesprochen. So soll beispielsweise die Farbe „Grün“ die Regeneration fördern, sich regulierend auf Puls und Atmung auswirken und das Immunsystem stärken. Wer sich für eine Dampfdusche mit Farbtherapie interessiert, sollte beim Kauf darauf achten, dass sich die Farben separat auswählen lassen. Laufen die Farben automatisch durch, wirkt das auf die meisten Menschen wenig beruhigend. Er-

gänzend zur Farblichttherapie bietet sich die Aromatherapie an. Ätherische Öle werden dazu in einen Behälter am Dampfauslass der Dampfdusche gegeben, um Wohlbefinden und Gesundheit positiv zu beeinflussen. Schmerzstillende Wirkung wird Pfefferminze, Kamille und Bergamotte zugeschrieben, hustenlindernd wirken Muskat, Thuja, Pfefferminze, Zitrone. Wichtig: Benutzen Sie lediglich die für Dampfbäder vorgesehenen Emulsionen. Saunazusätze sind für die Dampfdusche ungeeignet. Sie können den Dampfauslass aus Hartplastik schädigen.

Niedrige Infrarot-Strahlung sorgt für Wohlbefinden Erhöhte Schweißprodukion und ein damit verbundenes Ausscheiden giftiger Stoffe ist auch in Infrarotkabinen möglich. Präventiv wird durch regelmäßiges Schwitzen außerdem das Immunsystem gestärkt, die Durchblutung gefördert und der Stoffwechsel angeregt – viele Effekte, die auch die klassische finnische Sauna bewirkt, allerdings in einem anderen Klima. Infrarotkabinen sind, zumindest in ihrer Ein-Personen-Variante, badezimmertauglich. Infrarotstrahlung mit relativ niedriger Links: Die Saunaliege „Infraplus“ wärmt mithilfe von Infrarot-C-Strahlen die Rückenpartie intensiv. (Klafs)

Intensität wird als sehr angenehm empfunden. Um diese Wärme zu erzeugen, in der auch ein längerer Aufenthalt möglich ist, werden Flächenstrahler benötigt. Diese Leuchten strahlen ausschließlich im Infrarotbereich C. In diesem Spektrum besteht keine Gefahr für Haut oder Augen.

Mit Wechselgüssen den Kreislauf unterstützen Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt, lässt sich die Kneipp Kur nun auch im Badezimmer anwenden. Gezielte Wasserreize unterstützen bei dieser Kur die heilenden Reaktion des Körpers. So lindert beispielsweise der sogenannte „kalte Knieguss“ leichte Durchblutungsstörungen. Vor dem Schlafengehen dient der „kalte Knieguss“ als Einschlafhilfe. Wechselgüsse mit kaltem und warmem Wasser fördern das Herzkreislaufsystem. All die beschriebenen Anwendungen lassen sich auch im Badezimmer realisieren, denn einige Badausstattungs-Hersteller bieten inzwischen die entsprechenden Installationen für das private Kneippen an: So lassen sich für Wechselgüsse am Waschbecken oder im Dusch- oder Wannenbereich zusätzlich zu den Armaturen Kneippschläuche oder Gießrohre installieren. Es empfiehlt sich, die Dusche nach Möglichkeit bodengleich einzubauen und mit einer Sitzgelegenheit zu versehen, um Knie- und Schenkelgüssen zu erleichtern. ❙ ae

Rechts: Das „Rainshower Jumbo System“ kombiniert Kopf- und Handbrause. (Grohe)

Weitere Infos zum Thema „Bad und Gesundheit“ unter http://www.sanitaerwirtschaft. de/de/badforum/bad_und_gesundheit-283. aspx, wer mehr über das Kneippen erfahren möchte, findet auf http://www.kneippbund.de/ Anregungen und Tipps.

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sers deutlich mehr Wasser benötigt, als bei einem Standardduschkopf. Anregend und entschlackend wirken Feuchtigkeit und Hitze einer Dampfdusche, denn der Körper versucht durch Schwitzen die erhöhte Temperatur über Verdunstungskälte abzusenken. Dabei öffnet die Haut ihre Poren, Schlacken werden ausgeschieden, Stresshormone abgebaut.

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GEWINNSPIEL

1 Dusch-WC „AquaClean Sela“ und 1 DuschWC „AquaClean 4000 Set“ von Geberit Kompakt und formschön von Star-Designer Matteo Thun gestaltet, passt das Dusch-WC „Geberit AquaClean Sela“ (Foto unten) in jedes Badezimmer. Der Clou: Ein integrierter Duscharm mit regulierbarer Stärke reinigt den Po sanft mit einem warmen Wasserstrahl. Die Duschfunktion ist sowohl mit dem übersichtlichen Bedienfeld am Sitz oder per Fernbedienung steuerbar. Die attraktive Kombination „Geberit AquaClean 4000 Set“ (Foto links), besteht aus einem WC-Aufsatz mit Duschfunktion und passender WC-Keramik. Der Aufsatz bietet alle Basisfunktionen, die ein Dusch-WC braucht – zum Beispiel einen in der Intensität verstellbaren Duschstrahl. Für die gemeinsame Verwendung entwickelt, sind WC-Aufsatz und Keramik kompatibel und bilden auch optisch eine Einheit.

3 500 Euro Gesamtwert

Mitmachen & gewinnen! Die Chance. Hier können Sie attraktive Preise für Ihr Bad gewinnen. In Zusammenarbeit mit der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) stellen die vier Firmen Geberit, Dornbracht, Duravit und Bette eine Auswahl von hochwertigen Produkten zur Verfügung. Gesamtwert: 9 900 Euro!

2 Handtuch-/Seifenschalenhalter und 2 Papierrollen-/Toilettenbürstenhalter aus der Serie „Tara“ von Dornbracht Für alle, die für Bad-Accessoires keine Löcher in die Fliesen bohren wollen oder dürfen, gibt es nützliche Helfer, die entweder Handtücher und eine Seifenschale aus Kristallglas oder eine ToilettenBürstengarnitur, einen Papierrollenhalter mit Deckel sowie einen Reserve-Papierrollenhalter bereitstellen. Alle Halter haben einen Fußdurchmesser von 26 cm und eine Höhe von 84 cm; der Handtuchhalter eine Ausladung von 45 cm. Zur Verfügung gestellt werden zwei Handtuchhalter und zwei Toilettenbürstenhalter, deren Accessoire-Komponenten individuell anzuordnen sind.

2 900 Euro Gesamtwert

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So können Sie einen der hier gezeigten Preise gewinnen: Fragen beantworten, Adressfeld ausfüllen, abschicken. Einsendeschluss: 30. Oktober 2014.

Frage 1: Die Menschen werden ja immer älter und wollen viel länger fit und gesund bleiben. Wie ist das bei Ihnen: Welche der folgenden Aktivitäten zur Gesundheitsvorsorge praktizieren Sie selbst bzw. würden Sie am ehesten regelmäßig ausüben? Mehrfachnennungen möglich.

3 Rollcontainer aus der Serie „Darling New“ von Duravit Zeitlos und harmonisch, langlebig und hochwertig – eine gelungene Badeinrichtung erfüllt eine Vielzahl an individuellen Wünschen. Der flexible Rollcontainer bietet großzügigen Stauraum und dient gleichzeitig als bequeme Sitzgelegenheit – passt einfach immer und überall. Der 40 x 40 x 65 cm große Container hat einen Glasfachboden und ist in den Farben Terra, Spring, Weiß matt, Azur, Pine Silver und Pine Terra (im Bild) erhältlich.

2 500 Euro Gesamtwert

Sport treiben im Fitnesscenter oder Sportverein Joggen oder Nordic Walking Wandern Rad fahren Schwimmen Tanzen gehen Entspannungstechniken wie Yoga oder Tai Chi Fitnessübungen zu Hause Wasseranwendungen zu Hause, z. B. Körpermassagen, Wassertreten Nichts davon Weiß nicht / Keine Angabe

Die Duschfläche aus edlem Stahl/Email ist ideal geeignet für den bodengleichen Einbau. Sie bietet komfortablen, schwellenlosen Zugang und hohen Duschgenuss. Die fugenlose, glasartige Oberfläche ist besonders hygienisch und einfach zu reinigen. Erhältlich ist sie in den Größen 90 x 90 cm bis 160 x 120 cm – frei wählbar je nach Einbausituation in Ihrem Heim. Außerdem können Sie unter 22 Mattfarben – orientiert an den aktuellen Fliesentrends – und über 1 000 weiteren Sanitärfarben wählen.

1 000 Euro Gesamtwert

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Frage 2: Einmal angenommen, Sie würden Ihr eigenes Badezimmer zur Gesundheitsvorsorge bzw. für Fitnessübungen nutzen: Welche der folgenden Dinge kämen dann dort für Sie infrage? Mehrfachnennungen möglich. Entspannende Bäder nach körperlicher Anstrengung Wassertreten Wechselduschen Eine Dampfdusche bzw. ein Dampfbad Ein Whirlpool etwa für Massagen Eine Sauna Fitnessübungen, Yoga- oder Tai Chi-Übungen Nichts davon Weiß nicht / Keine Angabe

1 Duschfläche aus der Serie „Floor Side“ von Bette

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Name

Vorname

Straße/Nr.

Telefon

PLZ

Ort

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Teilnahmebedingungen: Die zur Verfügung gestellten Badprodukte werden unter allen vollständig ausgefüllten Umfragebögen verlost. Die Einsendungen (bitte Name und komplette Anschrift nicht vergessen) müssen der Redaktion per E-Mail (hausbau@fachschriften.de), Fax (0711/5206300) oder per Post (Fachschriften-Verlag, Redaktion Hausbau, Höhenstraße 17, 70736 Fellbach) bis zum 30. 10. 2014 vorliegen. Auch eine Teilnahme im Rahmen der Internet-Ausschreibung über www.bautipps.de ist möglich. Die Verlosung der Sachpreise erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges; die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Eine Barausschüttung ist nicht möglich; Aufmaß und Produktmontage sind in den Gewinnen nicht enthalten. 9/10 - 2014

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RATGEBER Heizen mit Holz

Erneuerbare Energien aus nachwachsenden Rohstoffen für die Heizung und Warmwasserbereitung zu nutzen, ist inzwischen kinderleicht geworden. (Windhager)

Pellets bestehen aus Holzabfällen der heimischen holzverarbeitenden Industrie. Durch diesen Umstand kann das Eigenheim relativ preiswert und umweltschonend mit Heizenergie versorgt werden. Moderne Zentralheizkessel verteilen die Wärme im Haus.

Hölzerne Brennstäbchen – Zündstoff der Zukunft Der Pelletkessel „renerVIT“ kann den Wärme- und Warmwasserbedarf eines Gebäudes vollständig decken. Der integrierte Pellet-Systemregler steuert alle Komponenten. (Vaillant)

U

nabhängigkeit vom Öl- und Gaspreis ist der Hauptgrund für viele Bauherren, sich beim Neubau für einen Pelletheizkessel zu entscheiden. Schließlich lag der Preis für Pellets bei 4,97 Cent pro Kilowattstunde (kWh), während Gas mit 6,85 Cent/kWh, Öl sogar mit 8,12 Cent/kWh zu Buche schlägt (Stand Juni 2014).

Fachgerechte Lagerung ohne Qualitätsverlust Gelagert werden die Presslinge in Neubauten in der Regel in speziellen Silos und Behältern. Alternativ bieten sich im Neubaubereich auch Erdtanks oder Lagerbehälter im Garagen- beziehungsweise Carportbereich an. Wer seinen Brennstoff nicht im Haus haben möchte, kann einen

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Heizcontainer auf seinem Grundstück aufstellen lassen. Angeliefert werden größere Pelletmengen übrigens mit einem speziellen Tankwagen, ähnlich wie beim Heizöl.

Vollautomatische Wärme für Heizung und Wasser Ein moderner Pelletzentralheizkessel entspricht in puncto Heizkomfort und Bedienungsfreundlichkeit annähernd dem eines ölbefeuerten Wärmeerzeugers. Er erzeugt vollautomatisch Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung. Dazu werden bei einer Wärmeanforderung Holzpellets in den Brenner befördert und dort per Glühelement oder Heißluft gezündet. Die elektronische Kesselsteuerung sorgt für das richtige Verhältnis von Brennstoffmenge, Verbrennungsluft und Betriebstemperatur.


Inzwischen gibt es auch sehr bedienungsfreundliche Regelgeräte mit Touchscreen sowie mit Ferneinstell- und Fernüberwachungsoptionen. Zur Grundausstattung der meisten Modelle gehört zudem eine selbsttätige Reinigung der innenliegenden Heizflächen sowie eine automatische Entaschung. Allerdings muss der Anlagenbesitzer den Aschebehälter ein bis maximal acht Mal pro Heizperiode entleeren. Die Aschemenge hängt vor allem vom Kesselmodell, von der Betriebsweise und -dauer sowie von der Pelletqualität ab. Die Asche lässt sich auch als Gartendünger oder Kompostbeimischung verwenden. Tipp: Praktisch können spezielle, zum Teil fahrbare Komfortaschebehälter sein, die Hersteller als Zubehör anbieten.

Holzwärme im ganzen Haus: schadstoffarm und energieeffizient Die Heizleistungen der Wärmeerzeuger starten ab etwa drei Kilowatt (kW) und reichen im Einfamilienhausbereich durchschnittlich bis etwa 15 Kilowatt sowie bis zu 25 kW bei höherem Heizwärmebedarf. Zudem passen die Brenner ihre Leistung (in einem gewissen Bereich) meist automatisch den jeweiligen Wärmeanforderungen an. Damit eignen sich die Systeme für den Einsatz im unsanierten Gebäudebestand bis hin zu Niedrigenergiehäusern, wofür es inzwischen auch spezielle Kesselmodelle gibt. Die Investitionskosten für qualitativ hochwertige Pelletzentralheizkessel-Systeme starten ab etwa 16 000 Euro. Bei einer großen Distanz und Höhenunterschieden zwischen Schrägboden-Pelletlager und Kessel werden die Presslinge mittels zweier Schlauchleitungen transportiert.

Bei geringer Distanz versorgt ein Förderschneckensystem den Kessel mit Brenngut. (Ökofen)

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RATGEBER Heizen mit Holz

Die meisten Wärmeerzeuger haben hohe Wirkungsgrade von über 90 Prozent und überzeugen mit vergleichsweise niedrigen Schadstoffemissionen. Zwar ist die CO2Bilanz des Naturbrennstoffs prinzipiell neutral, doch beim Verbrennen entstehen andere Luftschadstoffe, wie zum Beispiel krebserregende Feinstäube. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber im Rahmen der sogenannten Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) unter anderem den Staubanteil für Pelletkessel begrenzt. Ab dem 1.1.2015 wird der Grenzwert von derzeit 0,06 auf 0,02 Gramm pro Kubikmeter Abluft reduziert. Doch Achtung: Diesen verschärften Wert müssen bereits jetzt Pelletheizkessel erfüllen, wenn sie im Rahmen des Bafa-Marktanreizprogramms staatlich gefördert werden sollen.

Worauf beim Kauf einer Pelletheizung zu achten ist Übrigens: Im Vergleich zu Öl und Gas fristet die Brennwerttechnik im Pelletbereich ein Schattendasein. Nur einzelne Hersteller haben solche Modelle im Angebot. Diese bieten eine 10 bis 15 Prozent höhere Energieausbeute und über noch geringere Schadstoffemissionen. Ob man bereit ist, die Mehrkosten zu investieren und ob sich die Investition rechnet, muss

Für Niedrigenergie- oder Passivhäuser ist der Brenner „P1 Pellets“ geeignet. Das Gerät arbeitet unabhängig von der Raumluft, dank externer Luftzufuhr. (Fröling)

„BioWIN 2“ ist ein Pelletkessel, der bereits die ab 2015 gültigen, verschärften Grenzwerte für Feinstaub einhält. Mehrere Modellvarianten mit Leistungen zwischen 2,9 und 26 kW sind erhältlich. (Windhager)

jeweils im Einzelfall betrachtet werden. Generell gelingt das schadstoffarme und energieeffiziente Heizen mit Pellets – im Unterschied zu Öl und Gas – nur, wenn nicht zu viel Abrieb oder Staub anfallen. Und insbesondere auch mit Blick auf ei-

nen möglichst störungsfreien Heizbetrieb machen die meisten Pelletkesselhersteller Vorgaben hinsichtlich der einsetzbaren Brennstoffqualität(en). Umwelt- und qualitätsbewusste Anlagenbesitzer achten beim Pelletkauf ohnehin auf die Kennzeichnung

WASSERFÜHREN DE K A M I N E

Öfen mit wasserführenden Kamineinsätzen, auch Öfen mit Wassertaschen genannt, lassen sich ebenfalls mit Pellets betreiben. Bestimmte Modelle, deren Heizleistungen bis etwa 15 kW reichen, können vom Wohnraum aus die Warmwasserbereitung und Raumheizung für das gesamte Haus übernehmen. Eine Technik, die sich besonders für Häuser mit sehr niedrigem Wärmebedarf eignet. Diese Öfen sind gut gedämmt und geben nur einen Bruchteil ihrer Wärme an den Aufstellraum ab und übertragen den größten Teil über ein Rohrsystem an den Pufferspeicher. Dieser stellt die Wärme dann den übrigen Räumen des Hauses oder zur Warmwasserbereitung zur Verfügung. Designorientierte wasserführende Öfen kosten zwischen 5 000 und 10 000 Euro. Hausbesitzer sollten beim Kauf auf jeden Fall auf hohe Qualität achten und auf zweifelhafte Billigprodukte aus Gründen mangelnder Haltbarkeit und Sicherheit verzichten.

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Foto: Wodtke

Energieeffizientes Flammenspiel sorgt für Wärme im ganzen Haus


Der „BPH“ Pelletheizungskessel eignet sich für alle geläufigen Arten von Pellet-Lagerräumen, zum Beispiel Austragung durch Schneckensysteme, Saugsonde, Erdtank, Sacksilo. (Wolf Heiztechnik)

„DIN-plus“ sowie auf das Gütesiegel „ENplus A1“ und sind damit immer auf der sicheren Seite. Diese Qualitätssiegel zeichnen einwandfreie Pelletqualität aus. Mit Blick auf eine sehr gute Energie- und Umweltbilanz ist es in den meisten Fällen, insbesondere in Niedrigenergiehäusern, empfehlenswert, den Pelletkessel mit einem Heizwasserpufferspeicher zu kombinieren. Dieser sorgt mittels einer sogenannten Frischwasserstation dann auch für die Warmwasserbereitung, sodass ein separater Warmwasserspeicher überflüssig wird. Und wer sein System zusätzlich noch um eine Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung ergänzen möchte, um damit Brennstoff zu sparen, braucht den Pufferspeicher ohnehin. Übrigens wird diese Investition zusätzlich gefördert.

Pelletproduktion: Versorgungssicherheit ist dauerhaft gegeben

Weitere Infos finden Sie unter www.depi. de, eine Marktübersicht gibt es auf www.fnr.de, alles zum Gütesiegel ENPlus ist auf der Seite www.enplus-pellets.de zu finden. Branchen-News lassen sich auf den Seiten www.depv.de und www.pelletshome.com nachlesen.

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Mit Kessel, Speicher und Brennstoffzufuhr ist das System noch nicht ganz komplett. Unverzichtbar ist ein passendes Kaminsystem. Im Neubau ist der Einbau eines feuchtebeständigen Kamins unbedingt erforderlich. Übrigens: Pelletheizungsbesitzer müssen aktuell keine Angst davor haben, dass der Brennstoff ausgeht. Denn allein schon die Pelletproduktion in Deutschland reicht theoretisch aus, um den gesamten Inlandsbedarf mehr als zu decken. ❙ Red

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RATGEBER Fenster und Sonnenschutz

Eine aussagekräftige Beschattung setzt bodentiefe Fenster gekonnt in Szene. Die Lamellen der Horizontal-Jalousien in 35 und 50 Millimeter Breite können flexibel gesteuert werden. So lässt sich der Lichteinfall individuell regulieren. (MHZ/hlc)

Licht und Schatten für ein angenehmes Raumklima Scheint die Sonne zu wenig, sind wir unzufrieden, scheint sie zu viel ebenfalls. Die richtige Dosis ist entscheidend. Große Glasflächen sorgen dafür, dass die Sonnenstrahlen die Räume angenehm erwärmen, Verschattungssysteme lassen uns jederzeit einen kühlen Kopf bewahren.

M

oderne Häuser sind geprägt durch Transparenz und große Glasflächen, die im Winter die Sonnenenergie optimal zur Verringerung der Heizenergie nutzen, viel natürliches Tageslicht einfangen und damit der Wintermüdigkeit entgegenwirken sowie für mehr Wohlbefinden sorgen. Da alle Fens-

Die beweglichen Sonnenschutzelemente „ALB 105“ mit Holzfüllungen bilden an den Fassadenseiten dieses Gebäudes einen schönen Kontrast zur hellen Grundfarbe. (Schüco)

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ter die gleichen Anforderungen nach der europäischen Produktnorm EN 14351-1 erfüllen müssen, kann die Auswahl nach Form, Farbe und Material getroffen werden. Die Fenster sollten gefallen, denn es handelt sich um langlebige Investitionsgüter, die das äußere und innere Design eines Gebäudes maßgeblich beeinflus-

Für die Verwendung in Passivhäusern ist das Fenstersystem „Iglo“ dank Wärmedämmbeschichtung des Glases bestens geeignet. Ein hoher Lichttransmissionsweg sorgt auch im Winter für helle Räume. (Drutex)


Die Kollektion „Visutex“ präsentiert Sonnenschutztücher mit modernem Design- und Farbkonzept. Sämtliche Tücher bietet der Hersteller in zwei unterschiedlichen Hightech-Polyester-Materialien an. (Markilux)

Mein Alles-wasich-will. Gebaut von FingerHaus.

Dachfenster dieses Herstellers sind nun mit der „Balanced Ventilation“, eine mechanische Zubehör-Lösung, ausgestattet. So ist das Lüften energieeffizient möglich. (Velux)

sen. Die meisten Fenster bestehen aus Kunststoff, Holz, HolzAluminium oder Aluminium, die alle ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben. So hängt etwa der Wärmeschutz von der Anordnung, der Geometrie und der Anzahl der Hohlkammern ab.

Holz, Metall oder Kunststoff: Jedes Material hat seine Vorzüge Holzfenster haben eine hohe Festigkeit, eine gute Wärmedämmung und überzeugen durch die natürliche Optik. Innen und außen können unterschiedliche Farben und Holzarten zum Einsatz kommen, beispielsweise Lärche und Fichte. Allerdings hält die notwendige Beschichtung nicht ewig und muss je nach Himmelsrichtung, Exposition und Witterungsschutz nach sieben bis zehn Jahren gestrichen werden. Der Wärmeschutz hängt von der Holzart und -dicke sowie der Ausführung der Wetterschutzschiene ab. Eine Weiterentwicklung ist das HolzAluminiumfenster, bei dem das Holzfenster außen durch ein durchgehendes Aluminiumprofil vollständig abgedeckt ist und damit eine ideale Witterungsbeständigkeit erreicht. Wichtig ist, dass dieses Aluminiumprofil hinterlüftet ist. Metallfenster bestehen in der Regel aus Aluminium und haben eine hohe Festigkeit. Der Wärmeschutz hängt von der Qualität der thermischen Trennung ab, die durch Trennstege aus

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Ein Haus, wie es kein anderer hat. FingerHaus macht Ihre individuellen Wünsche wahr – mit kompromissloser Qualität und einer einzigartigen Architektur. Unser Leistungspaket bietet Ihnen Mehrleistungen, die andere extra berechnen. Dabei profitieren Sie von einer beispiellosen Expertise und Erfahrung, die FingerHaus u.a. zum Marktführer für erneuerbare Energien gemacht haben.

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RATGEBER Fenster und Sonnenschutz

Sind die Rollladenmotoren eines Smarthomes einmal programmiert, wird das Haus selbst aktiv. Der Sonnenschutz justiert sich bedarfsgerecht und verhindert aufgeheizte Räume. (Somfy)

Rollläden lassen je nach Schließzustand wenig bis gar kein Licht in den Innenraum und wirken wie eine Barriere gegen die Sommerhitze – die Räume heizen sich dann nur leicht auf, es herrschen angenehme Temperaturen. (VFF/Warema)

Kunststoff zwischen dem inneren und äußeren Profil erreicht wird. Die Hohlprofile der Kunststofffenster werden durch Stahlprofile verstärkt. In vielen unterschiedlichen Farben ist diese relativ pflegeleichte Fensterart erhältlich. Neu auf dem Markt sind Fensterkonstruktionen, bei denen das Isolierglas mit dem Fensterrahmen verklebt wird. So wird die Last gleichmäßig verteilt, das Glas wirkt statisch aussteifend. Die Fensterprofile sind schmaler, der Glasanteil ist größer, es lässt sich mehr Sonnenenergie nutzen.

Auf die richtige Verschattung kommt es an Die gerade Kontur dieses Aluminium-Holz-Fensters und verdeckt innen liegende Beschläge sorgen dafür, dass die Holzoptik im Innenraum zur Geltung kommt. (Kneer-Südfenster)

Grundsätzlich muss ein Sonnenschutz folgende Funktionen erfüllen: Kontrolle der solaren Einstrahlung zur Sicherung behaglicher Innenraumtemperaturen, ausrei-

FEN S T E R

Anforderungen für Energiesparhäuser • Gute wärmedämmende Eigenschaften (Uw < 0,8) und Vermeidung von Wärmebrücken beim Baukörperanschluss (Montage), • Minimierung der Lüftungswärmeverluste durch Fensterlüfter (auch mit Wärmerückgewinnung möglich), • Nutzung der Sonnenenergie durch eine Erhöhung des Glasanteils und Optimierung des g-Wertes, • Energieeinsparung durch Anbindung der Fenster an die Haustechnik, • Optimierung des sommerlichen Wärmeschutzes durch Sonnenschutzsysteme.

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chende Tageslichtnutzung zur Reduzierung von künstlicher Beleuchtung, Blendschutz, Sichtschutz bei Nacht und Durchsicht von innen nach außen sowie die Vermeidung hoher raumseitiger Oberflächentemperaturen. Verschattungen können in folgenden Gruppen eingeteilt werden: ■ Außenjalousien und Raffstores, ■ Rollläden, Klapp- und Drehläden, ■ Faltläden ungeführt/geführt (flach geschlossen, Akkordeon), ■ Schiebeläden, mit oder ohne Überstand. Am bekanntesten und häufigsten eingesetzt werden Außenjalousien, Raffstores, Rollläden und Klappläden. Rollläden bieten neben einem guten Sonnenschutz bei entsprechender Ausführung des Rollladenpanzers auch eine Verbesserung der Einbruchhemmung und des winterlichen Wärmeschutzes. Allerdings wird der Raum stark verdunkelt oder es entsteht ein störendes Licht-Schattenspiel.

Sonnenlicht optimal nutzen, dabei Überhitzung vermeiden Bei energieeffizienten Gebäuden endet die Heizphase häufig bereits im April. Die Sonne liefert im Frühjahr auf der Ost-, West- und Südseite oft deutlich mehr Wärme als notwendig, sodass die Räume ohne eine Verschattung überhitzen würden. Deshalb formuliert die Energieeinsparverordnung (EnEV) Anforderungen an den „sommerlichen Wärmeschutz“. Die Planungsaufgabe besteht darin, das Sonnenlicht optimal zu nutzen und gleichzeitig eine Überhitzung der Räume zu verhindern. Dabei sollte dennoch an eine ausreichen-


Ohne Schnüre lässt sich das „LiteRise“-System bedienen. Der Sonnenschutz wird mit einer Handbewegung an der Unterschiene geschoben – stufenlos und in jede beliebige Position. (Duette)

de Versorgung mit Tageslicht gedacht werden, um den Stromverbrauch für Kunstlicht zu minimieren. Angenehme Raumtemperaturen im Sommer lassen sich allerdings nur schwer ohne einen außen liegenden Sonnenschutz erreichen.

Direkter Sichtkontakt auf eine Lichtquelle ist zu vermeiden Grundsätzlich ist die Blendung durch ein Zuviel an Licht zu vermeiden. Hier hilft nur die Unterbindung des direkten Sichtkontakts und der Blendung durch Reflexionen an hellen Flächen oder an PC-Bildschirmen. Besonders knifflig ist deshalb ein Kompromiss zwischen Blendfreiheit und ausreichender Tageslichtversorgung. Eine Blendung lässt sich häufig nur durch einen zusätzlichen inneren Blendschutz oder winkelselektive Verschattungssysteme vermeiden, die die direkte Strahlung ausblenden, aber dennoch genügend indirektes und blendfreies Licht in den Raum lassen. Sonnenschutzsysteme mit verstellbaren Lamellen können sich verändernden Lichtbedingungen gut anpassen.

Starker Wind kann neuartigen Lamellen kaum mehr etwas anhaben

■ Weitere Informationen: www.ift-rosenheim.de; bei der Suche nach Fachbetrieben in der Nähe hilft zum Beispiel die Seite des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e.V. www.rs-fachverband.de oder www.rollladen-sonnenschutz.de

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Die klassischen Verschattungen mit Lamellen lassen sich besser regeln, waren aber in der Vergangenheit recht anfällig gegenüber höheren Windgeschwindigkeiten. Mit geänderter Geometrie und verstärkter Aufhängung können diese nun Belastungen bis zur Windstärke zehn aushalten, was einem Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h entspricht. Die Wirkweise von Klappläden lässt sich durch die Integration von Lamellen verbessern, um auch bei geschlossenen Läden noch Tageslicht zu nutzen. Diese Klappläden, in manchen deutschen Regionen auch Drehläden genannt, lassen sich von innen leicht bedienen ❙ Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Benitz-Wildenburg, ift Rosenheim

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Foto: © Matthias Buehner-Fotolia.com

SCHWERPUNKT Häuser mit Holzfassade

Modern,

charmant und ökologisch:

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mit natürlicher Hülle

Ob als traditioneller Holzblockbau oder Verbundkonstruktion mit vorgesetzter Verschalung: Eine Holzfassade strahlt Naturverbundenheit, Wärme und Geborgenheit aus. Der nachwachsende Rohstoff Holz hat – besonders aus nachhaltiger, regionaler Forstwirtschaft – eine günstige Ökobilanz. Gute wärmedämmende und feuchteregulierende Eigenschaften sind weitere Pluspunkte des Naturbaustoffs, der richtig verarbeitet keine chemische Schutzschicht braucht. Ein Allround-Talent.

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SCHWERPUNKT Häuser mit Holzfassade

Wie die geöffnete Diele eines großen Bauernhauses wirkt die großflächige Verglasung in der Mitte der Eingangsseite. Der Raum dahinter ist bis unter das Dach offen. Die warm anmutende Holzverkleidung aus Weißtannenschindeln hebt jede moderne Kühle der klaren, durch graue Stahlträger strukturierten Fassade auf. Den zeitgemäßen Bezug zur alpenländischen Bautradition komplettiert das leicht geneigte Satteldach mit schützenden Dachüberständen.

Gesunder Chic Das neue Musterhaus „Alpenchic“ in Poing beweist, dass sich moderne Bauart und heimelige Wohnlichkeit nicht ausschließen müssen. Charmant vereint der mehrfach ausgezeichnete Entwurf Wohngesundheit und bayerische Gemütlichkeit mit modernem Design und intelligenter Haustechnik.

Windrad und dachintegrierte PV-Module erzeugen Strom, der in einer Batterie zwischengelagert, eingespeist oder für E-Mobile genutzt wird. 68 Hausbau

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Traditionelle, „ehrliche“ Materialien – vom geölten Dielenboden aus Kern-Esche bis zum Küchenblock aus Schwarzstahl und Marmorplatte – geben dem Neubau seinen kernigen Charakter. Essbereich und Küche liegen in einer Flucht, oben verbindet eine Galerie Bade- und Schlafzimmer auf der einen mit den Räumen der Kinder auf der anderen Seite. Der großzügige Allraum wird durch Wandscheiben und den gemauerten Grundofen gegliedert. Wie in einer alpinen Berghütte bietet sich hier ein gemütlicher Essplatz auf der Ofenbank – mit angenehmer, lang anhaltender Strahlungswärme.

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SCHWERPUNKT Häuser mit Holzfassade

Mit sorgfältig ausgeführten Holzbaudetails und durchgängigem Einsatz naturgesunder Baustoffe wurden wahre Wohlfühlräume geschaffen. Raffinierte Details wie das kleine Holzlager, exakt eingepasste Regaleinbauten und eine gemütliche Leseecke in der hellen Fensternische sorgen für das gewisse Etwas. Wie die Außenverkleidung sind Decken und Einbauten aus heimischer Weißtanne gefertigt.

Im Schlafzimmer dämpfen schwere Vorhänge und mit Loden bespannte Schrankfronten den Schall und schaffen eine heimelige Atmosphäre. Leuchten an überlangen Stoffkabeln bieten hierzu einen unkonventionellen Kontrast. Im Kinderzimmer wird die Raumhöhe voll ausgenutzt – mit massiven Holzeinbauten, die eine zusätzliche Schlaf- und Spielebene schaffen.

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Fingerhut Haus GmbH & Co. KG 57520 Neunkhausen/Westerwald Info-Line 02661-9564-0 info@fingerhuthaus.de · www.fingerhuthaus.de

ERDGESCHOSS 12,43 m 8,83 m

KOCHEN 12,5

WOHNEN 32

ARBEITEN 13

ESSEN 19,5

GARD 8

WC 2,5

DIELE 12

OBERGESCHOSS

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/baufritz KONSTRUKTION + TECHNIK: Holzverbundkonstruktion mit Hobelspandämmung und Schindelfassade aus Weißtanne (U-Wert: 0,20 W/m2K), Dreifach-Verglasung (Ug-Wert: 0,5 W/m2K), Satteldach 15 Grad, erdgasbetriebene Brennstoffzelle, Fußbodenheizung, zentrale Lüftung, Photovoltaikanlage, Windrad, Warmwasser aus selbst produziertem Strom, intelligente Haustechnik, Batteriespeicher, Stromtankstelle; Primärenergiebedarf: 23,5 kWh/m2a, Heizwärmebedarf: 22,13 kWh/m2a, Endenergiebedarf: 48,3 kWh/m2a; KfWEffizienzhaus 55

1

ABMESSUNGEN: 12,43 x 8,83 m

Frei stehend und dabei voll integriert verschmelzen Badewanne, Waschbecken und Unterschrank mit Holzboden und Podest zu einem Ganzen.

WOH WOHNFLÄ WOHNFLÄCHEN: NFLÄCHE CHE EG 99 m2, OG 75 m2

PREIS P PRE REIIS S DI D DIESES IESES ESES ENTWURFS: Der Preis Preis für dieses Haus muss direkt beim Herstel Hersteller erfragt werden. Fotos: Bau-Fritz

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Mit Fingerhut Haus als Partner setzen Sie beim Bau Ihres neuen Zuhauses Ihr ganz persönliches Markenzeichen. Überzeugen Sie sich von über 110 Jahren Bautradition: Wir planen mit Ihnen Ihr Traumhaus!

HERSTELLER: Bau-Fritz 87746 Erkheim Tel. 08336/900-0

FINGERABDRUCK

ENTWURF: Alpenchic

IHR

DATEN + FAKTEN

AZ INDIVIDUELL WIE

SCHLAFEN 12,5

JEDES HAUS SO

KIND

ANKL. quiae es seObis volor simint 14 5,5 quunt eum TradeGotic LTStd Bold samus ditatios elit dolorum FLUR quibus, odiamGALERIE simincto de 1 siBAD/ 7,5 SAUNA mincto de vereribuscim quuntius 20,5 KIND vereribuscim quuntius, officimol 14 LUFTRAUM samus ditatios elit dolorum quibus, odiam simincto de vereribuscim quuntius, officimolor.


SCHWERPUNKT Häuser mit Holzfassade

Der Stil dieses modernen Baus ist geprägt durch eine helle Farbgebung, klare Linienführung und viel Offenheit. Auf der voll verglasten Giebelseite mutet das Gebäude beinah wie ein Skelettbau an. Der vorgelagerte Balkon mit Glasgeländer und weißen hohen Stützen bis unter das vorgezogene Dach sowie die spielerisch asymmetrisch auslaufende Terrasse unterstützen die Wirkung von Leichtigkeit.

Sonnenfänger Schnell entschied sich Familie Gerke bei der Suche nach einem neuen Heim dafür zu bauen. Anders als das alte sollte das neue Haus ein Holzhaus sein, nachhaltig und energieeffizient. Um auf dem platten Land das moderne, tageslichtverwöhnte Zuhause zu bekommen, das sie sich wünschten, entschieden sich die aus Süddeutschland stammenden Bauleute für ein regionales Bauunternehmen.

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Wer, wie die Bauleute Gerke, aus dem sonnigen Süden kommt, dem ist beim Bau seines neuen Hauses im rauen Norden vor allem eins wichtig: möglichst viel von der friesischen Sonne einzufangen und helle, offene Räume zu gestalten. Das Urlaubsfeeling gab es dank ländlicher Umgebung in Küstennähe inklusive.

Hier treffen sich zeitgemäßes Design und modernes Landhaus: Große Glasflächen, ein heller Boden und viel Weiß verleihen Wohn-, Ess- und Kochbereich seinen freundlichen Charme. Im Zentrum des großzügigen Ensembles liegt der Essplatz. Von hier aus gelangt man auf einer Seite in die Küche, auf der anderen in den offenen Wohnbereich, der als Rückzugsort übereck die ganze Hausbreite einnimmt.

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SCHWERPUNKT Häuser mit Holzfassade Schon von der Diele kann der Blick durch die doppelflügelige Glastür über den Essplatz bis hinaus in den Garten schweifen. Lieblingsort im Haus ist die große Küche: „Hier kann man zu zweit oder auch zu dritt kochen, ohne sich auf die Füße zu treten. Vor allem abends sind wir gerne hier – einer kocht, einer sitzt an der Theke“, sagt die Bauherrin.

Vornehmlich zum Reich der Eltern zählen neben dem Schlafzimmer eine Ankleide sowie das große Familienbad mit Sauna. Den Kindern steht ein eigenes Duschbad zur Verfügung.

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS GARAGE

WOHNEN/ ESSEN 29

WC 2

ABST.

KIND 16

HWR 10 DIELE 14

FLUR 11

SPK 2 KIND 13

KOCHEN 31 9,00 m

In drei großen Schlafzimmern haben Eltern und Kinder jede Menge Platz, um auch mal zu entspannen und einfach nur für sich zu sein. Alle drei Räume haben wie auch das Badezimmer Zugang zu einem der zwei Balkone entlang der Giebelseiten.

12,60 m

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DUSCHE ANKL. 4,5 4,5

BAD 9,5 SCHLAFEN 11,5


Da sind wir ganz konservativ Bereits in der 4. Generation unseres familiengeführten Unternehmens geben wir unser Wissen um den wertvollen Naturbaustoff Holz weiter, damit Sie:

• Ihre eigenen Ideen umsetzen können durch konsequent freie Planung und Ausstattung

• Gesund und behaglich wohnen durch trockene Bauweise und dem Raumklima-Plus unserer WOLF-HAUS Wandkonstruktionen

AZ

• Jahr für Jahr sparen durch intelligente Vorfertigungsmethoden und die sehr energieeffiziente Bauweise unserer Häuser Die Bauleute haben sich ein „extrem helles Haus aus Holz und Glas“ gewünscht, „schlicht geschnitten, innen offen und mit viel Abstellraum“. Um auch den letzten Wunsch zu erfüllen, wurde ein großer Hauswirtschaftsraum nahe des Eingangs sowie eine Speisekammer an die Küche angrenzend umgesetzt. In der Diele bieten große Garderobenschränke zusätzlichen Stauraum und sorgen hier für Ordnung.

• Ein gutes Gefühl haben durch die sehr persönliche Beratung und Betreuung während und nach der Bauphase – ein Leben lang!

DATEN + FAKTEN ENTWURF: Haus Gerke HERSTELLER: Zimmermeisterhaus 74523 Schwäbisch Hall Tel. 0800/944026 AUSFÜHRUNG: Meyerholz GmbH 26446 Friedeburg Tel. 04465/423 WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/zimmermeisterhaus KONSTRUKTION + TECHNIK: Holzverbundkonstruktion mit Massivholz(Cape Cod) Fassade (U-Wert: 0,17 W/m2K), Dreifach-Verglasung (Ug-Wert: 0,6 W/m2K), Satteldach 28 Grad (U-Wert: 0,16 W/m2K), Gasbrennwerttherme, Fußbodenheizung,

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Solaranlage für Brauchwasser; Primärenergiebedarf: 51,19 kWh/m2a, Heizwärmebedarf: 42,53 kWh/m2a, Endenergiebedarf: 34,58 kWh/m2a ABMESSUNGEN: 9,00 x 12,60 m WOHNFLÄCHEN: EG 88 m2, OG 70 m2 PREIS DIESES ENTWURFS: Schlüsselfertig inklusive aller Extras 395 000 Euro inklusive Bodenplatte, Nebengebäude ebengebäude und Außenanlagen, ohne Gaskamin

2

Fotos: Zimmermeisterhaus/Joachim Mohr

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WOLF-HAUS GmbH Koppenmühle 97705 Burkardroth-Gefäll Telefon: 0 97 01 / 91 11-0 Mail: info@wolf-haus.de www.wolf-haus.de

WOLF-HAUS EIN LEBEN LANG.


SCHWERPUNKT Häuser mit Holzfassade

Nach oben alles offen Die natürliche, raue Haptik und der Duft von Holz hatte es den Eigentümern angetan. Sie entschieden sich für die Blockbohlenbauweise – für Holz durch und durch. Da das Haus nicht unterkellert ist, befindet sich ein Teil der Technik im großzügigen Vorratsraum, der praktischerweise von Carport und Küche zugänglich ist.

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Nach vielen Wohn- und Lebensjahren in einem konventionellen Steinhaus sollte es für die Besitzer dieses Bungalows ein Eigenheim aus dem warm anmutenden Naturbaustoff Holz sein: Hell und modern – und mit Hinblick auf später zudem komfortabel und barrierearm gestaltet.


Großzügigkeit und Weite: Bis unter den First ist der geräumige Wohnbereich nach oben offen – hier beträgt die Raumhöhe über sechs Meter. Auf einer großen, tageslichthellen Galerie erweitern Arbeitsplatz und zusätzliche Sofaecke das Wohnangebot unter dem Dach.

Gemütlich, aber nicht rustikal sollte das neue Haus sein. Diesem Anspruch folgt auch die moderne Dreifarbigkeit der Raumgestaltung: Dunkle Grautöne von Kamin und Bodenfliesen schaffen einen dezenten Kontrast zu den weiß verputzten Wänden, der lasierten Treppe sowie den hellen Holzständern und der sichtbaren BalBalkendecke.

3

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SCHWERPUNKT Häuser mit Holzfassade

Aus der Kombination von antiken und modernen Möbeln, Landhausstil und Natur-Deko ist ein harmonisches, kurzweiliges Gesamtbild im Hausinnern entstanden. Bis auf die Galerie sind alle Böden gefliest und so für die Tierbesitzer leicht zu pflegen.

ERDGESCHOSS

KIND/GAST 21

SCHLAFEN 24

TECHNIK 10

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DIELE 10 WOHNEN/ ESSEN 55

DUSCHE 9,5 KOCHEN 11,5 VORRAT 14

GERÄTE

12,00 m

Weiß verputzte Ständerwände trennen Schlaf-, Bade- und Gästezimmer vom offenen Wohnbereich. Eher unkonventionell: Der offene Badbereich im romantisch anmutenden Schlafzimmer. Ein echter Hingucker ist das aus einem Onyxstein geschliffene Waschbecken.

14,50 m


Nicht nur Hund und Katze genießen die dank Fußbodenheizung wohltemperierten, fußwarmen Fliesen. Bodentiefe Fenster und Glastüren auf der West- und Südseite lassen viel Tageslicht herein und führen über die komplett überdachte Terrasse in den Garten.

DATEN + FAKTEN ENTWURF: Kiefernherz HERSTELLER: Fullwood Wohnblockhaus 53797 Lohmar Tel. 02206/95337-00 WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/fullwood KONSTRUKTION + TECHNIK: Massive Blockbohlenwand aus dreifach verleimter nordischer Kiefer (U-Wert: 0,18 W/m2K), DreifachVerglasung (Ug-Wert: 1,1 W/m2K), Satteldach 30 Grad, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung

Fensterrahmen, Fensterläden und Tondachziegel setzen sich außen in edlem Dunkelgrau stimmig von der Fassade ab. Ein leicht milchig wirkender Anstrich verhindert das Vergrauen des hellen Kiefernholzes.

WOHNFLÄCHEN: EG 155 m2 (Galerie 56 m2)

Fotos: Fullwood Wohnblockhaus

3 Lange Wärmespeicherung 3 Hochwertige Feuerungstechnik 3Qualität – made in Germany

ABMESSUNGEN: 14,50 x 12,00 m PREIS DIESES ENTWURFS: Der Preis für dieses individuelle Kundenhaus muss direkt beim Hersteller erfragt werden.

3 Wenn´s mal schnell gehen muss

3

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SCHWERPUNKT Häuser mit Holzfassade

Ins Blaue gezogen Die Bauleute dieses Hauses in Blockbohlenbauweise wussten genau, was sie wollten, darum war die Herausforderung an Architektin Gertrud Oeding vor allem, die Gestaltungswünsche der künftigen Bewohner umzusetzen. Das Ergebnis ist ein individuelles Eigenheim für eine dreiköpfige Familie – gemütlich und alltagspraktisch.

4

Eine farbige Holzfassade, akzentuierende weiße Dachuntersichten und Sprossenfenster verleihen dem Äußeren skandinavisches Flair. Einen Keller gibt es nicht, die Technik findet im winkelförmigen Anbau Platz, der gleichzeitig Sicht- und Windschutz auf der Terrasse ist.

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Schlicht weiße, grifflose Schränke geben der gut ausgestatteten modernen Küche den nötigen Hauch an Leichtigkeit. Eine Speisekammer sorgt für zusätzliche Staufläche.

Mit viel Liebe zum Detail wurde weder bei der Grundriss-, noch bei der Innenraumgestaltung etwas dem Zufall überlassen: Perfekt scheinen alle Elemente aufeinander abgestimmt. Die separate Küche grenzt an den hellen Essplatz, Glastür und Fenster stellen in der Wand dazwischen eine lockere Verbindung zwischen den Räumen her.

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SCHWERPUNKT H채user mit Holzfassade

Kinder- und Schlafzimmer werden auf jeweils zwei Seiten durch breite Fenster belichtet. Der Nachwuchs hat mit mehr als 20 Quadratmetern viel Platz zum Spielen und Toben.

Gem체tlich, hell und offen: Essplatz und Wohnraum bilden eine offene Einheit und nehmen auf der gesamten Hausbreite insgesamt 40 Quadratmeter ein. Auf einer Seite mit Zugang in den Garten, auf der anderen, direkt vom Essbereich auf die Veranda vor dem Haus.

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Ein gekonnter Stilmix verleiht dem Inneren seinen besonderen Charme.

Helle Farbtöne und ein zeitgemäßer Landhausstil dominieren, der hier und da durch die geschickte Kombination bunter Accessoires und farbiger Möbel in klarem modernem Design durchbrochen wird.

ERDGESCHOSS

HWR 25

TECHNIK 5,5 WC 2

GAST 8

DIELE 13,5 AR 1,5

WOHNEN/ ESSEN 39

10,60 m

KOCHEN 15,5

10,35 m

OBERGESCHOSS

BAD 12

ANKLEIDE 11 FLUR 11,5

Ein fast zwei Meter hoher Kniestock schafft im gesamten Obergeschoss eine angenehme Stehhöhe und bietet gute Möblierungsmöglichkeiten – wie hier im groß-

zügigen Familienbad. Die doppelschalige Holzblockbohlenwand sorgt im gesamten Haus für ein gutes Wohnraumklima.

KIND 21,5

SCHLAFEN 16

DATEN + FAKTEN ENTWURF: Arve HERSTELLER: Stommel Haus 53819 Neunkirchen-Seelscheid Tel. 02247/917230 WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/stommel

Schlafzimmer und Ankleide sind nicht aneinander gekoppelt, sondern der geschlossene Ankleideraum liegt separat daneben. So können – sollte mal ein zusätzliches ZimZimmer gebraucht werden – die Räume flexibel und ohne viel Aufwand umgeumgenutzt werden.

KONSTRUKTION + TECHNIK: Zweischalige Blockbohlen-Elementarwand (U-Wert: 0,16 W/m2K), Holzfenster mit Dreifach-Verglasung (U-Wert: 0,6 W/m2K), Satteldach 18 Grad, Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor, Fußbodenheizung, Primärenergiebedarf: 50,42 kWh/m2a ABMESSUNGEN: 10,35 x 10,60 m WOHNFLÄCHEN: EG 108 m2, OG 72 m2 PREIS PRE PR E DIESES ENTWURFS: Der Preis für dieses individuelle Kundenhaus muss direkt beim Hersteller erfragt werden. Fotos: Stommel Haus

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LESERHAUSWAHL

Gesucht: Welches Haus ist

das Schönste? A

bstimmen und einen von elf attraktiven Preisen gewinnen: ImmobilienScout24, Marktführer rund um Immobilien im Internet und der Fachschriften-Verlag, in dem unter anderem „Hausbau“ erscheint, rufen zur Wahl von Deutschlands schönstem Haus auf. Egal ob Fertig- oder Massivhaus: Ihre Meinung ist gefragt, Ihre Stimme zählt. Unter allen Teilnehmern werden ein iPad Air mini, ein iPad mini, ein Original-WM-Fußball, drei Original-WM-Trikots und fünf iPod shuffle verlost. Teilnehmen können Sie unter der InternetAdresse www.bautipps.de/lesercube oder indem Sie mit einem Smartphone und einer entsprechenden App den QR-Code rechts scannen. Bewerten Sie jetzt ganz einfach die zur Wahl stehenden „Kandidaten“ per Mausklick und geben Sie an, wie gut Ihnen das Haus des jeweiligen Herstellers gefällt. Die Skala reicht von „sehr gut“ bis „gar nicht“. Auf der Internetseite finden Sie auch die Teilnahmebedingungen. Dem Siegerhaus der Abstimmung wird die Trophäe „LeserCube 2015“ am 23. September in Berlin verliehen.

Eine Initiative von

Direkt zur Abstimmung: Einfach mit Smartphone und entsprechender App scannen.

DER GEWINNER DES „LESER-CUBE“ IM VERGANGENEN JAHR: HAAS FERTIGBAU Wer baut das beliebteste Fertighaus Deutschlands? Diese Frage stellten der Fachschriften-Verlag und ImmobilienScout24 ihren Lesern und Internetbesuchern 2013 zum ersten Mal. Insgesamt 34 Häuser standen zur Wahl, über 300000 Bewertungen wurden abgegeben. Sieger und damit Gewinner des „Leser-Cube 2014“ wurde die Firma Haas Fertigbau. Das Falkenberger Unternehmen hatte sein Haus „Top-Line 440“ (Foto links) ins Rennen geschickt und konnte sich damit an die Spitze der Lesergunst setzen. Im mediterranen Stil gebaut, bietet das Toskana-Haus eine Wohnfläche von etwa 200 m2. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Stuttgart nahm Haas-Fertigbau-Geschäftsführer Xaver A. Haas (Foto rechts) seine Trophäe entgegen und kommentierte sichtlich erfreut den Sieg seines Unternehmens: „Ergebnisse wie dieses zeigen, dass unsere Fertighäuser bei den Bauherren gut ankommen – und das ist unser Ziel.“

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Stimmen Sie ab! Diese Häuser stehen zur Wahl:

Allkauf

Bau mein Haus

Black Line

Büdenbender

Fingerhut

Fischerhaus

Haas

Bau-Fritz

Danhaus

Fullwood

Hanlo

Kitzlinger

Meisterstück

Öko-Domo

Okal

Schwabenhaus

Viebrockhaus

Fingerhaus

Gussek

Hanse

Kern-Haus

Town & Country

Bien-Zenker

Elbe-Haus

Kampa

Scan Haus

Baumeister

Heinz von Heiden

Luxhaus

Regnauer

Schwörer

Weberhaus

Haacke

Helma

Massa

Rensch

Südwesthaus

Weiss

Ytong


HAUS EXTRA Energieautark bauen

Solar-Strom, freie Räume, Vorhang-Fassade

E

in energieautarkes Haus mit ausgefallener Architektur und nachhaltiger Bauweise war das Ziel der Macher von „LISI”, was dementsprechend für „Living Inspired by Sustainable Innovation“ steht. Sofort ins Auge fällt das schicke Outfit mit einer textilen Fassade. Dahinter spielt sich das Leben in variablen Räumen und Zonen ab. Zwei Innenhöfe strukturieren den Raum und schaffen ein Gleichgewicht zwischen innen und außen, öffentlichen und halb-öffentlichen Flächen, bieten Tageslicht und sorgen für eine optimale Querlüftungsmöglichkeit. Durch den modularen Aufbau können laut „LISI”-Team ganz unterschiedliche Bauformen verwirklicht werden: vom frei stehenden Einzelhaus bis zur Häuserzeile. Damit nicht genug: Die Baumodule sind so bemessen, dass sie auf Containern zu transportieren sind. So können sie mit vertretbarem logistischen Aufwand an (fast) alle Orte dieser Welt gebracht wer-

den. Und: Künftige „LISI”-Gebäude können dank ihrer speziellen Bauweise mehrmals auf- und abgebaut werden. Neben der Energieautarkie der Häuser auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit!

Photovoltaik-Anlage auf dem Flachdach Herzstück der Energietechnik, die ihre effizienten Dienste diskret im Verborgenen leistet, ist eine aufs Dach gestellte Photovoltaik-Anlage, die den Strom für den Betrieb von zwei Luft-Wasser-Wärmepumpen liefert. Diese wiederum sind zuständig für die Versorgung mit Kalt- und Warmwasser für Raumheizung und Kühlung. Ein Lüftungsmodul dient als Wärme- und Feuchtetauscher zwischen warmer, verbrauchter und frischer Luft. Für die Verteilung von Luft und Energie haben sich die Macher von „LISI” etwas einfallen lassen: Über einen multifunktionalen Boden wird das gesamte Gebäude mittels Wasser, Luft und aktiver Baumasse geDas 360-Grad-Panorama verdeutlicht, wie offene und geschlossene Zonen zusammenspielen und trotz kompakter Abmessungen ein abwechslungsreiches Wohnen ermöglichen. Die Türen führen zum Schlafbereich und zur Nasszelle.

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Sieger „Solar Decathlon 2014”:

„Das Haus der Zukunft”

D

Platz für eine Wellness-Oase gibt es zwar nicht, aber das kleine Bad bietet trotzdem alles, was zur täglichen Körperpflege benötigt wird (unten). Auch der Schlafbereich ist auf ein Mindestmaß reduziert. Der Spiegel erzeugt einen großzügigeren Raumeindruck (oben).

er Gewinner des Solar Decathlon 2014 heißt „Das Haus der Zukunft” und ist energieautark. Es wurde von dem italienischen Team „RhOME for denCity“ der Universität RomaTre aus Rom unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Arch. Chiara Tonelli zusammen mit Rubner Haus entwickelt und für den Wettbewerb in Versailles aufgebaut. Bereits im Frühjahr wurde der Prototyp innerhalb von nur zwei Monaten im Rubner Center, dem Hauptquartier der Rubner Gruppe in Kiens im Pustertal montiert. Dort stand er bis Mai, um schließlich im Juni für zwei Wochen nach Frankreich transportiert zu werden. Dort konnte er sich gegen 20 internationale Mitbewerber durchsetzen. Der Solar Decathlon Europe (englisch: „Solarer Zehnkampf“) ist ein weltweit ausgelobter und interdisziplinär ausgerichteter Studentenwettbewerb für Hochschulen im Bereich Architektur und Energietechnik. Ziel ist es, die Energiebereitstellung durch erneuerbare Energien, insbesondere der Solarenergie, voranzutreiben. Bei dem Wettbewerb kommen die besten Universitäten aus aller Welt zusammen, um ein Wohnhaus zu designen und zu errichten, das ausschließlich mit Sonnenenergie versorgt wird. Die Prototypen aus 16 Ländern wurden allesamt nach Versailles transportiert, vor Ort aufgebaut und dort betrieben, um sich in zehn Kategorien zu beweisen und nach einem Punktesystem bewertet zu werden. Nun wird das Projekt bei Rubner in Kiens seinen finalen Bestimmungsort finden, ebenso wie das Projekt „Med in Italy“, das bereits 2012 die Bronzemedaille erhielt. Das Siegerprojekt ist als Wohnmodell für „smart cities“ konzipiert, das als „mitdenkendes“ Haus mehr Energie erzeugt als verbraucht wird, nachhaltig wirtschaftet und innerhalb einer „smart city“ die Lebensqualität der Einwohner verbessert. (www.haus.rubner.com)

HEIMKOMMEN. www.facebook.com/ LUXHAUS.de 9/10 - 2014

www.LUXHAUS.de Hausbau 87


HAUS EXTRA Energieautark bauen

DATEN + FAKTEN ENTWURF: „LISI” HERSTELLER: Siegerteam Austria: 46 Personen aus 18 Fachbereichen von folgenden Einrichtungen: TU Wien, FH St. Pölten, FH Salzburg, Austrian Institute of Technology. Koordination: Prof. Karin Stieldorf, TU Wien. www.solardecathlon.at KONSTRUKTION + TECHNIK: Modular vorgefertigte Kastenelemente aus Holz mit Zellulosedämmung (Wand, Boden, Dach) und Holzfaserdämmung (Dach). Zwei Luft-/ Wasser-Wärmepumpen, Fußboden-/Wand-/ Deckenheizung mit Kühlfunktion, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaikanlage mit 57,75 m2 Fläche; jährliche Stromproduktion: 13 000 kWh ABMESSUNGEN: 15,00 x 10,50 m WOHNFLÄCHEN: EG 58,5 m2, Brutto-Geschossfläche: 84 m2 PREIS DIESES ENTWURFS: Ab 300 000 Euro inklusive Haustechniksystem, Sanitär, Elektro und fest verbauter Möbel

Platzsparende Lösungen sind angesichts der kompakten Abmessungen des eingeschossigen Gebäudes gefragt. Die Küche ist in die Wand integriert (links). Dank der vielschichtigen Struktur können die Bewohner stets wählen, ob sie für ihre Umgebung „sichtbar“ sind oder nicht (rechts).

15,00 m

Bei der Realisierung des Projekts haben die Planer auch gleich an die Umsetzbarkeit des Konzepts gedacht. Denn was nutzt ein toller Prototyp, der nur unter Labor- und Versuchsbedingungen und zu immensen Kosten zu verwirklichen ist? Bei „LISI” wurde deshalb die heute am Markt erhältliche Technik eingesetzt. Denn es soll nicht bei diesem einen Prototyp bleiben. Um das Haus überall möglich zu machen, sei es von Vorteil, Komponenten zu verwenden, die leicht zugänglich und kosteneffizient sind – in der Anschaffung wie auch im Betrieb, dadurch könne die Idee „LISI” alltagstauglich werden, so die Planer.

10,50 m

wärmt, gekühlt und mit Frischluft versorgt. Sogar die Wärme des Abwassers der Dusche kann durch eine innovative Duschwanne mit integriertem Wärmetauscher rückgewonnen werden und reduziert somit den Energiebedarf beim Duschen. Rechnerisch produziert die Photovoltaikanlage mithilfe der Sonne nicht nur die Energiemenge, die ein Zwei-Personen-Haushalt für das tägliche Leben benötigt, „LISI” erzielt sogar einen Überschuss und ist somit ein echtes Plus-Energie-Haus.

Prototyp soll marktreif werden

Fotos: www.solardecathlon.at

RAMPE

TECH. 2,5

PATIO 16

BAD 2,5

SCHLAFEN 6

WOHNEN/KOCHEN/ ESSEN 50

PATIO 27

Sieger des „Solar Decathlon 2013” Das Pilot-Haus war übrigens der österreichische Beitrag zum Wettbewerb „Solar Decathlon 2013“, wo er als Sieger unter 20 teilnehmenden Teams aus aller Welt ermittelt wurde – als bestes energieautarkes Haus. Das Haus entstand in Kooperation mehrerer Institute der Alpenrepublik: Dazu zählen die Technische Universität Wien, die Fachhochschule St. Pölten, die Fachhochschule Salzburg und das Austrian Institute of Technology. Mit ihrem Verständnis von „nachhaltiger Innovation“ trafen die österreichischen Projektteilnehmer offenbar den Nerv der Juroren. Das „LISI”-Team musste nicht befürchten, wegen der Wahl seiner Komponenten in puncto Innovation oder Energieeffizienz im Vergleich zu den anderen Teams zurückzustehen, da ihrer Meinung nach „die besten derzeit verfügbaren Pro-

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dukte ein Stadium erreicht haben, das nicht mehr viel Spielraum für weitere Effizienzgewinne zulässt“. Der Hauptbaustoff des Hauses ist Holz. Auf vier Boden-Modulen sind zwei horizontal aussteifende Kerne positioniert, die die gesamte Haustechnik beinhalten. Vier Deckenmodule und die aufliegende Photovoltaikanlage ergeben das Dach. Gedämmt wird mit Zellulose. In Kalifornien, wo der „Solar Decathlon 2013” stattfand, kann das Haus den genannten Energieüberschuss das ganze Jahr hindurch konstant erzielen – die Bewohner von „LISI” könnten hier also tatsächlich energieautark leben. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wird rechnerisch ebenfalls ein Jahresüberschuss erzielt – im Winter, bei wenig Sonne benötigen die Bewohner allerdings noch Netzstrom. ❙ jh


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it unserem neuen Regionalteil bieten wir Ihnen einen zusätzlichen Service. Beginnend mit dieser Ausgabe stellen wir Ihnen jeweils ein Bundesland als mögliche neue Heimat, als potenziellen Standort für Ihr neues Eigenheim vor. Was hat dieses Bundesland zu bieten, welche Voraussetzungen braucht es, welche Fördermöglichkeiten gibt es, wo gibt es Musterhausaustellungen... Im Anschluss an die jeweils auf ein Bundesland zugeschnittenen Informationen stellen sich in jeder Ausgabe verschiedene Baupartner aus der Hausbaubranche vor, übersichtlich unterteilt nach den einzelnen Regionen. Los geht‘s mit Baden Württemberg: Berge und Täler, Wälder, Seen, malerische Städte mit historischem Ortskern: der Südwesten Deutschlands ist nicht nur für seine herzliche Mentalität, sondern auch seine unberührten Naturlandschaften und vielen Sehenswürdigkeiten bekannt. Doch auch Stadtmenschen erwartet ein vielfältiges Land. Die Landeshauptstadt Stuttgart ist die sechstgrößte Stadt Deutschlands und hat ihren Einwohnern viel zu bieten. Doch auch die Universitätsstädte Heidelberg, Freiburg oder Tübingen können mit einem attraktiven Lebensumfeld aufwarten. Für seine kul-

turelle Vielfalt ist Baden-Württemberg weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, Museen, Oper und Ballett genießen Weltruf. Ebenso architektonische Meilensteine wie die Stuttgarter Weißenhof-Siedlung im Bauhausstil und der Fernsehturm hoch über der Landeshauptstadt. Baden-Württemberg zählt zu den noch recht jungen Bundesländern. Es ist erst 1952 durch den Zusammenschluss von Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern entstanden. Dennoch hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so einiges getan. Niedrige Arbeitslosenquoten, eine florierende Wirtschaft und ein gekonnter Mix aus Großstadtleben und ländlicher Idylle ziehen nicht nur Besucher in das große Bundesland. Auch immer mehr Menschen suchen ihr Lebensglück im „Ländle“ und werden oft fündig. Zum perfekten Glück gehört natürlich ein Eigenheim. Schließlich befinden Sie sich hier sozusagen im Kernland der „Häuslebauer“. Sechs von zehn Baden-Württembergern leben in den eigenen vier Wänden. Und auch wenn Baden-Württemberger angeblich kein Hochdeutsch können, eines können Sie ganz bestimmt: Häuser bauen!

Foto: Stuttgart Marketing GmbH, Eigenheim & Garten

TERMINE IN BADENDENWÜRTTEMBERG


GRÜSS GOTT IN BADEN-WÜRTTEMBERG

Württemberg!

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AUSSTELLUNGEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG

Musterhausausstellungen bieten angehenden Bauherren ein gute Gelegenheit, sich über das breite Angebot der Fertighausbranche zu informieren. In Baden-Württemberg gibt es gleich fünf davon – verteilt über das ganze Land.

In gleich fünf Fertighaus-Musterhaus-Aus41 BadenMannheim Württemberg stellungen in Baden-Württemberg können sich angehende Bauherren handfeste Informationen im 1:1-Format beschaf62 fen. Darunter befindet sich auch die seit Fellbach/ Stuttgart bereits 1971 bestehende „Mutter aller 14 10 Ausstellungen“ in Fellbach. Ingesamt Offenburg 10 Ulm Villingen62 moderne Fertighäuser können hier Schwenningen besichtigt werden. Dazu kommen die Ausstellungen in Mannheim mit 41 Häusern, Offenburg (14), Ulm (10) und Villingen-Schwenningen (10). Die komplette Übersicht : www.bautipps.de/fertighaus-ausstellungen

DAS SPRICHT FÜR EIN HAUS IN BADEN-WÜRTTEMBERG Ob nun Fertig- oder Massivhaus, frei stehendes Einfamilienhaus oder Reihenhaus, Passiv- oder Niedrigenergiehaus – die Auswahl an Eigenheimen in BadenWürttemberg ist enorm. Und ebenso groß ist die Auswahl der regional ansässigen Hausbauunternehmen, die hier ihre Dienste anbieten. Ein Hausbau ist wahrscheinlich die größte Investition, welche Sie in Ihrem Leben tätigen werden. Deshalb sollten Sie sich im Vorfeld gründlich informieren und bereits bei der Planung Ihres Eigenheims ein professionelles Bauunternehmen auswählen, welches Sie später mit dem Hausbau beauftragen. Denn auch wenn gerade hier das Angebot besonders groß ist, letztlich müssen Sie die Entscheidung treffen, welche Baufirma am besten für Ihren ganz persönlichen Hausbau geeignet ist. Informieren Sie sich doch einfach unverbindlich und schauen bei Gelegenheit in einem der Musterhäuser der Region vorbei.

Lassen auch Sie sich überzeugen, wie gut und durchaus auch kostengünstig man in Baden-Württemberg ein Eigenheim bauen kann. Zudem gibt es über die landeseigene L-Bank (www.l-bank. de) attraktive Fördermöglichkeiten, mit Zinssätzen, die teilweise noch günstiger sind als die der unter Bundesaufsicht stehenden KfW-Bank (www.kfw.de). Auch zahlreiche baden-württembergische Kommunen locken potenzielle Neubürger mit günstigen Krediten und Zuschüssen zum Grundtsückserwerb und für den Hausbau. Es gibt also viele starke Argumente, die hier für einen Hausbau sprechen. In der nächsten Ausgabe stellen wir Ihnen das Bundesland Nordrhein-Westfalen vor und welche attraktiven Möglichkeiten zum Hausbau es dort gibt.

Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, gibt es von der KfWBank interessante Fördermöglichkeiten für angehende Bauherren.


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IN BADEN-WÜRTTEMBERG

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Private Bauherren können heute schon ihre persönliche Energiewende schaffen. Mit einem durchschnittlichen Budget, mit einem komplett alltagstauglichen Haus in Effizienzhausklasse 40. Das Haus „La Rocca“ verfügt über ein geschlossenes Energiemanagementsystem. Das Haus produziert die Energie, die es verbraucht selbst. Und es ist in der Lage, diese Energie zu speichern – für die Tage, wo keine Sonne scheint. Die Überschüsse werden zudem ins Stromnetz eingespeist und vergütet.„La Rocca“ ist damit eine Unabhängigkeitserklärung für steigende Energiepreise. Liefergebiet:Bayern, Baden-Württemberg und Hessen

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Ausstellung Eigenheim & Garten München Poing GmbH & Co KG Senator-Gerauer-Straße 25, 85586 Poing/Grub Öffnungszeiten: 10-17 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen, Montag Ruhetag Eintrittspreise: 4,00 € Erwachsene, 2,00 € ermäßigt (Kinder, Schwerbehinderte, Rentner)

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IN BERLIN/BRANDENBURG/ S A C H S E N - A N H A LT / S A C H S E N / THÜRINGEN

In den Havel-Auen Werder entsteht derzeit „die grüne Musterhausausstellung“. Auf einem 20 000 m2 großen Gelände entstehen auf 23 Parzellen Musterhäuser von zahlreichen Hausbaufirmen aus mehreren europäischen Ländern. In den komplett eingerichteten und funktionsfähigen Häusern erhalten alle Besucher einen einmaligen Überblick in Sachen Architektur, Baustoffe und modernste Haustechnik. Die Leistungspalette dieser „Hausmesse“ ist aber noch umfangreicher und beinhaltet auch Informationen über Baugrundstücke und Baufinanzierung.

Aktuell, informativ und interaktiv ist das firmenunabhängige Fertig- und Massivhaus-Portal des Fachschriften-Verlags. Die Internetseite hält für alle, die bauen oder dies planen eine Fülle an Informationen bereit. Beliebtes Ziel aller Nutzer ist die umfangreiche Haus-Datenbank. Die dort vorhandenen vielfältigen Haus- und Architekturstile bieten einen einzigartigen Überblick darüber, was im modernen Hausbau möglich ist. Aktuelle Nachrichten aus der Branche und zahlreiche Ratgeber rund um den Hausbau machen den Webauftritt komplett.

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bautipps.de Das Fertighaus- und Massivhaus-Portal mit großer Hausdatenbank. www.bautipps.de


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MAGAZIN >> Willkommen in der Zukunft des Wohnens.

„kek” berichtet

> Effizienzhaus 40 als Plus-Energie-Haus mit PV-Anlage und Stromspeicher serienmäßig

„Sommerloch“? – Von wegen! Geht es Ihnen auch so? Sie haben sich entschieden, den Sommerurlaub zu Hause zu verbringen und stehen jetzt vor der Herausforderung, die arbeits- und schulfreie Zeit für die ganze Familie gleichermaßen attraktiv zu gestalten. Da können schon mal Interessenskonflikte entstehen – vor allem, wenn man das bewährte Programm von Freibad, Zoo und überteuertem Freizeitpark (alles total überfüllt, versteht sich) schon absolviert hat… Für Wanderausflüge ist es zu heiß – oder man hört ein „wie laaaangweilig…“! Und schlägt

> Architektur in Holz und Glas

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www.kampa.de 96 Hausbau

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man einen Museumsbesuch zur Erweiterung des kulturellen Horizonts vor, sucht der Nachwuchs (vorzugsweise die „jungen Erwachsenen“) fluchtartig das Weite! Falls das alles auf Sie zutrifft – und auch, wenn Sie keine Kinder haben und Ihnen trotzdem ein paar Anregungen zur Freizeitgestaltung sehr gelegen kommen – gibt es jetzt einen „heißen“ Alternativ-Tipp: Ein Besuch in den Ausstellungen Eigenheim & Garten!

Kühler Kopf in kühlen Häusern Unsere Musterhäuser sind nicht nur wegen der vielen unterschiedlichen Architekturvarianten und ideenreichen Inneneinrichtungen eine Reise wert. Sie sind auch sehr zu empfehlen, wenn man sich eine Pause von der sommerlichen Hitze gönnen will: In diesen Monaten lohnt es sich besonders, live zu testen, wie angenehm kühl ein optimal gedämmtes Fertighaus sein kann – und das ganz ohne Klimaanlage! Außerdem sind besondere Finessen wie zum Beispiel eine Tablet- oder Smartphone-gesteuerte und voll vernetzte Haustechnik zu


IN JEDEM BAUGEBIET EIN HINGUCKER! bewundern, die es in einigen unserer aktuellsten Häuser gibt – verteilt auf alle „Eigenheim & Garten”-Standorte (Fellbach, Bad Vilbel, Poing und Suhr in der Schweiz). Das ist bestimmt auch für die hightech-affine Jugend spannend!

Es geht rund im kommenden Herbst Und sollten Sie es während der Ferien doch nicht mehr schaffen – nicht so schlimm. Bei uns geht es auch im Herbst noch heiß her. Dann starten nämlich unsere alljährlichen „FamilienSonntage“. Den Anfang macht am 14. September das Bauzentrum Poing. Dort feiern wir 15-jähriges Jubiläum mit allem, was eine gute Geburtstagsparty braucht: Musik, viel Essen und Trinken und Unterhaltung für Jung und Alt. Am 21. September können Sie in Fellbach beim „Volksfest vor dem Volksfest“ Dirndl und Lederhose schon mal Probe tragen. Aber Vorsicht mit Göckele und Bier: keine Flecken machen, sonst brauchen Sie für den „echten“ Wasen eine Woche später ein Ersatzoutfit!… Und weil auch die Hessen gerne zünftig feiern,

gibt es in Bad Vilbel am 12. Oktober ein bayerisches Oktoberfest. Schwelgen in weiß-blauer Gemütlichkeit und/oder abtanzen bis der Arzt kommt mit der Partyband „The Gypsys“. Trotz aller Feierlaune natürlich nicht zu vergessen: Die vielen brandaktuellen Musterhäuser, die es zu besichtigen gilt! Welche das sind sowie genaue Infos zu Ausstattung, Haustechnik, Effizienzstandard und so weiter können Sie übrigens im Detail auf unserer Homepage www.musterhaus-online.de nachlesen. Auch unsere Öffnungszeiten, Preise und Anfahrtsskizzen haben wir dort hinterlegt, damit Sie uns auf keinen Fall verpassen können! Bis dahin wünschen wir Ihnen noch einen schönen Sommer mit ganz viel Freizeitvergnügen! ;-)

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MAGAZIN

ERDGESCHOSS

Dach-Loggia mit Sichtschutz Den Charakter von „Haus Frey“ prägen eine klare Formensprache, die Reduktion auf das Wesentliche und eine natürliche Materialsprache. Das Design verzichtet auf

Trend-Applikationen und führt den sachlichen Bauhausstil mit Flachdach fort. Während der Baukörper auf der Südseite offen zur Natur gestaltet wurde, verschließt er sich auf drei Seiten fast komplett. Nur einzelne Lichtbänder lockern die natur-

wird kontinuierlich gemessen, wie viel Energie das vom Architekturbüro Professor Werner Sobeck geplante Gebäude erzeugt und verbraucht. Zusätzlich werden noch weitere Daten erhoben, die für die Gebäudeforschung relevant sind. Grundlage ist das Wohnmodul „Flying Spaces“, das sich besonders gut für die städtische Nachverdichtung als Loft oder für Baulücken eignet. Das Modul kann sowohl als eine in sich funktionierende Wohneinheit als auch in Verbindung mit Bestandsgebäuden stehen.

Weltweit erstes Aktivhaus „B10“ ist ein Gebäude, das aus nachhaltigen Quellen das Doppelte seines Energiebedarfs selbst erzeugt. Das Projekt in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung wird von der Bundesregierung im Rahmen des „Schaufensters Elektromobilität“ gefördert. Zwei Jahre lang

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Schwörer Haus, 72531 Hohenstein-Oberstetten, Tel. 07387/16-0; www.schwoerer.de

GRUNDRISS

OBERGESCHOSS

belassene Lärchenholz-Fassade auf. Durch den gebäudehohen Sichtschutz fungiert die Dach-Loggia als Ruhebereich. Stimmig dazu ist die Grundrissplanung: Im Obergeschoss wünschte sich die Familie Rückzugsmöglichkeiten für Arbeits- und Schlafbereiche, hingegen im Erdgeschoss waren fließende Raumüber-

gänge und Offenheit gefragt. Hier durfte die Korrespondenz zum Außenraum nicht fehlen. Durch die große Verglasung mit Schiebetüren zu einer weiteren Terrasse profitiert das Erdgeschoss von Transparenz, Offenheit und Licht. Bau-Fritz, 87746 Erkheim, Tel. 08336/900-0; www.baufritz.com

Hoch in den Bergen, ein gemütliches Blockhaus – oder handelt es sich um ein modernes Einfamilienhaus mit Putzfassade? Die Perspektive entscheidet! „Sara“ ist ein Wohnhaus im Kontrast zwischen Tradition und Innovation. Unter dem klassischen Spitzgiebeldach grenzt eine warme Holzfassade an eine helle Putzfassade. Möglich macht dies das Bausystem Casablanca mit seinem umgekehrten Blockhaus-Wandaufbau. Der Hersteller verbindet hier die Atmosphäre eines Holzblockhauses mit individuellen Außenverkleidungen. Dank der freien Gestaltungsmöglichkeit der Fassade lässt sich das System „Casablanca“ nahtlos in gewachsene Gebäude-Ensembles integrieren. Während sich eine klassische Terrassenfront im Landhausstil mit darüberliegendem Balkon halbseitig zum Garten hin öffnet, vermittelt der weiß verputzte Teil des Hauses die schlichte Eleganz moderner Bauten. Hinter dem individuellen Äußeren verbirgt sich das gesunde Wohnklima eines Blockhauses mit zeitgemäßem Interior-Design. Frische, moderne Farben treffen auf den traditionellen Charme eines Massivholzhauses. www.haus.rubner.com ❙


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eim Planen und Bauen von Neubauten sowie bei energetischen Sanierungen und Umbauten im Bestand sind zahlreiche Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu berücksichtigen. Die Neuerscheinung „EnEV 2014 im Bild“ von Uli Jungmann und Klaus Lambrecht macht die komplexen Anforderungen, Berechnungsansätze und Nachweisverfahren nachvollziehbar und vereinfacht die korrekte Auslegung und Anwendung der einzelnen Regelungen. Neuerungen der EnEV 2014 gegenüber der Fassung von 2009 sind besonders herausgestellt. Ein Online-Aktualitätsservice hält das Buch bei Änderungen der EnEV auf dem neuesten Stand: Geänderte Buchseiten stehen auf www.baurecht-im-bild.de bei Bedarf

zum Download bereit. Ebenfalls enthalten sind ausfüllbare Energieausweise im PDF-Format. EnEV 2014 im Bild. 151 Seiten, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller. Preis: 59 Euro. www.baufachmedien.de ❙ 8XkU8±ÏĘƵåųĩěX±ĹÚʱƚŸ:ĵÆB aåĹDŽĬĜĹčåĹƖƖ± ĂŎĂLjƐʼnŸų±ƋĘ 8ŅĹLjƖƖLjĂţĿLjŎLjLjƖƖƖ 8±ƻLjƖƖLjĂţĿLjŎLjLjƖƐƐ ƵƵƵţüĬŅÏĩěʱƚŸţÚå

Dachgärten in Spitzenlage In der Stadt sind Dachgärten im Trend, vor allem in Großstädten entstehen blühende Landschaften. Ihr Plus: toller Ausblick, ungestörte Entspannung, mehr Wohnqualität. Die Investition lohnt sich, wenn dadurch Wärme- und Schalldämmung des Gebäudes verbessert werden. „Für die Anlage eines Dachgartens sollte man einen Fachbetrieb zurate ziehen. Die Spezialisten wissen, wie man die Bepflanzung auf die Konstruktion des Dachs abstimmt“, empfiehlt Iris Laduch-Reichelt von BHW. Eigentümer müssen die Ausgaben für die Dach-Oa-

se nicht allein schultern. „Die KfW Förderbank unterstützt Dachbegrünungen zur Wärmedämmung im Programm ‚Energieeffizient Sanieren‘“, sagt Laduch-Reichelt. Auch die Anlage eines Dachgartens ist ein „wohnwirtschaftlicher Zweck“ und kann per Bausparvertrag finanziert werden. Eine Extensivbegrünung aus Gräsern und Sedum-Arten kostet ab 35 Euro pro Quadratmeter. Auch eine Intensivbegrünung mit Bäumen, Sträuchern und Stauden ist möglich. Besonders beliebt: Hochbeete für frisches Gemüse und Kräutergärten. BHW Bausparkasse, 31789 Hameln, Tel. 05151/18-0; www.bhw.de

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MAGAZIN

SO SCHÖN WOHNT KOMFORT!

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nter ästhetischen Gesichtspunkten lehnen viele Bauherren Solaranlagen ab. Auch in Denkmalschutzgebieten sind normale Photovoltaik-Anlagen oft nicht mit

Schlüsselfertiges Bauen mit Anspruch… Ob Mediasystem, intelligente Haustechnik oder hochwärmegedämmte Fassade – Haas Fertigbau ist Ihr kompetenter Partner für integrierte Hauskonzepte. Unsere Planungsexperten beraten Sie gerne.

Altersdomizil aus Naturbaustoff In Sachen Grundrissgestaltung machte Ehepaar Kern dem Architekten klare Vorgaben. Beispielsweise hinsichtlich des Schlaftraktes mit zwei Zimmern plus Bad dazwischen – und zwar im Erdgeschoss. Denn mit Blick auf die Zukunft ERDGESCHOSS

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der Baubestimmung zu vereinbaren. Abhilfe schafft das Energiedach von Solteq. Die mit leistungsfähigen PV-Modulen beschichteten Biberschwanz-Dachschindeln wurden entwickelt, um eine dachintegrierte Photovoltaikanlage wie ein normales Dach aussehen zu lassen. Jede Schindel verfügt über ein 156 mal 156 Millimeter großes monokristallines Hochleistungsmodul mit einer Leistung von neun Watt peak (Wp) – das entspricht 125 Wp pro Quadratmeter. Die Montage erfolgt ohne AluUnterkonstruktion, die vier Millimeter starke Anti-Haft-Glasoberfläche ist UV- und witterungsbeständig und verfügt über einen selbstreinigenden Lotuseffekt. www.solteq.eu ❙

wollten die Eheleute ein barrierefreies Eigenheim, in das im Fall der Fälle auch eine Pflegekraft mit einziehen kann. Dafür findet sich im Dachgeschoss ein großer Raum mit allen Anschlüssen für eine Küchenzeile, mit Badezimmer und eigenem Balkon. Das Paar ist begeistert vom „Wohlfühlklima“ im Holzhaus. „Man spürt, Holz ist ein lebendiger, atmungsaktiver Naturbaustoff“, stellt der Hausherr fest, und seine Frau betont, dass „die Wände sich nie kalt anfühlen“. Die Wände weisen zudem gute Wärmeund Schallschutzwerte auf.

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Im bayrischen Alpenvorland wünschte sich das Bauherrenehepaar ein regionaltypisches Haus mit modernen Attributen. Nach einer intensiven Planungsphase und vielen Bauamtsbesuchen entstand ein klar gegliederter Bauköper mit schützendem Zimmermannsdach. Ganz typisch für die Region sind auch die breiten, überdachten Balkone. Nach Süd-Osten und SüdWesten wurden viele Glasflächen eingesetzt, sodass das Haus auch bei tief stehender Sonne lichtdurchflutet ist. Nach Nord-Westen und NordOsten wurden die Glasflächen auf ein Minimum reduziert,

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um die Energieverluste einzudämmen. Durch den Einsatz dampfdiffusionsoffener Klimawände wird im Zusammenspiel mit der Luftwärmepumpe und der Photovoltaikanlage der Energiebedarf minimiert.

Die Umwelt wird geschont und die Bauherren freuen sich über Fördermaßnahmen der KfWBank für „Haus Kochelsee“. Isartaler Holzhaus, 83607 Holzkirchen, Tel. 08024/ 3004-0; www.isartaler-holzhaus.de

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Neubau mit viel Glas und Licht Eine filligrane Fassade und offene Wohnbereiche sind die Markenzeichen des Neubaus von Familie Diedrich. Das Atrium ist der zentrale Blickfang des Hauses, eine Brücke aus solidem Holz verbindet im Obergeschoss Schlafzimmer und Homeoffice miteinander. Auch individuelle Elemente wie

Natur wird zum Zuhause: » massiv, energetisch optimal » individuelles Design » vitalisierende Wohnatmosphäre » Kundennote 1,4 = Sorglos bauen

eine historische Eingangstür und ein Fenstermosaik wurden nach den Wünschen der Bauherren in die Planung eingefügt. Das Haus mit seinen 225 Quadratmetern Wohnfläche spiegelt somit den individuellen Stil der Eigentümer wider. Auch an Details wird gedacht: Flexibel werden die Hausentwürfe unter anderem an die Lage und Ausrichtung des Grundstücks angepasst. So lässt sich beispielsweise der Verlauf der Sonne für helle, lichtdurchflutete Räume und eine verbesserte Energieeffizienz nutzen. Flock Fachwerk-Landhaus, 51503 Rösrath, Tel. 02205/90100222; www.flock-haus.de

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er Kauf von Rollos, Gardinen und Vorhängen für spezielle Fenstergrößen, die nicht der Norm enstprechen, wird häufig zum Problem. Bei diesem Hersteller werden die Produkte nach Wunschgröße und Form maßgefertigt. Jedes Produkt ist also ein Unikat. Diese Bauherren suchten für die verglaste Pergola etwas Besonderes und wurden mit diesem Lamellenvorhang mit Bambusmotiv fündig. Für die seitlichen Teile bestellte die Kundin Foto-Kassettenrollos. Das Motiv wurde aus einer rund 30 Millionen Bilder umfassenden Datenbank ausgewählt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eigene Bilder hochzuladen. Im Qualitätscheck lässt sich sofort die Auflösung des Bildes beziehungsweise die Bildschärfe kontrollieren. www.la-melle.de ❙

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Das Haus „Celebration Pfullingen“ beeindruckt durch eine schnörkellose Architektur, praktische Details und ein zeitgemäßes Design. Die Optik wird geprägt durch ein flaches Satteldach (25 Grad) mit hohem Kniestock (160 Zentimeter), sodass fast zwei gleich große Wohnebenen entstehen. Auffällig ist der FlachdachZwerchgiebel am Eingang, ein dominierendes Bauteil, ergänzt durch ein filigranes Glas-Vor-

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dach. Zwei Komponenten aus dem umfangreichen Katalog der „Architektur-Accessoires“, mit dem jeder Entwurf baukastenartig ergänzt werden kann. Ein abgestimmtes PlattformKonzept, ähnlich wie in der Automobilindustrie, das eine Individualisierung ermöglicht, ohne dass eine kostspielige Neuplanung ansteht. Das Haus ist nicht unterkellert, steht somit auf einer Bodenplatte und verfügt über einen Haustechnikraum im Erdgeschoss. „Celebration Pfullingen“ ist ein Effizienzhaus 55. Bien-Zenker, 36381 Schlüchtern, Tel. 06661/ 98-0; www.bien-zenker.de


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Neue Ideen für smarte Häuser Ziel des kürzlich veranstalteten Ideenwettbewerbs der Sonnleiter Holzbauwerke war es, eine „Smart Haus-Reihe“ in Holzbauweise zu entwickeln, die dank optimierter Grundrisse Kosten bei der Produktion und damit auch für den Kunden sparen. Eine verbesserte Vorfertigung war ebenso Kriterium, wie die Eignung der Häuser auf individuelle Wohnwünsche einzugehen. Faktoren wie „Ökologische Werte“, „Hoher Qualitätsstandard“, „Familiengerechte Grundrisse“ und „Architektonische Anmutung“ sollten ebenfalls in die Planungen mit einfließen. Preisliches Limit waren 250 000 Euro für schlüsselfertige Häuser. Verliehen wurden zwei erste Preise: Das Konzept von ARC Wiesner-Molitor (Bild unten) überzeugte durch den kompakten Baukörper, der sich für kleine und schwierige Grundstücke eignet. Durch Veränderungen der Dachform kann auf unterschiedliche baurechtliche Vorgaben eingegangen werden. Ebenfalls mit einem ers-

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ten Preis ausgezeichnet wurde der Entwurf von Architekt Martin Maurer. Dieses Haus bietet sechs Größen (XS–XL). Hier zu sehen ist die XS-Variante. Sonnleitner, 94496 Ortenburg, Tel. 08542/9611-0 www.sonnleitner.de


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AFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Frankfurter Str. 29-35, 65760 Eschborn, Tel. 06196/908-0, www.bafa.de

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Bau mein Haus Vertriebs GmbH, Am Seehagen 5, 14793 Ziesar, Tel. 033830/799770, www.bau-mein-haus.de

Cane-line A/S, Rynkebyvej 245, 5350 Rynkeby, DÄNEMARK, Tel. 0045/66/154560, www.cane-line.com

Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896, Alpenstr. 25, 87746 Erkheim, Tel. 08336/900-0, www.baufritz.com Baumeister-Haus Kooperation e. V., Borsigallee 18, 60388 Frankfurt, Tel. 069/631553-0, www.baumeister-haus.de Johannes Beilharz GmbH + Co. KG, Rosenfelder Str. 100, 72189 Vöhringen, Tel. 07454/9588-0, www.beilharz-haus.de Rolf Benz AG, Hattenbacher Str. 104, 72202 Nagold, Tel. 07452/601-0, www.rolf-benz.de Bette GmbH & Co. KG, Heinrich-Bette-Str. 1, 33129 Delbrück, Tel. 05250/511-0, www.bette.de BHW Bausparkasse AG, Luhbahnstr. 2, 31789 Hameln, Tel. 05151/18-0, www.bhw.de Bien-Zenker AG, Am Distelrasen 2, 36381 Schlüchtern, Tel. 06661/98-0 oder Info 0800/4222228, www.bien-zenker.de Black Line Exclusive eine Marke der Green Building Group, Am Stieg 19, 15910 Bersteland/OT Freiwalde, Tel. 035474/360008, www.greenbuildinggroup.eu/ black-line-haus; blackline-haus.com Büdenbender Hausbau GmbH, Vorm Eichhölzchen 10, 57250 NetphenHainchen, Tel. 02737/9854-0 oder 0800/9854000, www.buedenbender-hausbau.de Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V., Hopmannstr. 2, 53177 Bonn, Tel. 0228/95210-0,

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anhaus GmbH, Heideland-Ost 7, 24976 Flensburg-Handewitt, Tel. 0461/9505-25, www.danhaus.de Danwood Niederlassung Berlin, Justus-von-Liebig-Str. 7, 12489 Berlin, Tel. 030/678239-80, www.danwood.de

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Gruber Naturholzhaus GmbH, Sanddickicht 12, 93426 Roding-Altenkreith, Tel. 09461/4029-0, www.naturholzhaus.info

Elbe-Haus GmbH, Am Heidenbaumberg 1, 19073 Stralendorf, Tel. 03869/7601-0, www.elbe-haus.de

Gussek Haus Franz Gussek GmbH & Co. KG, Euregiostr. 7, 48527 Nordhorn, Tel. 05921/174-0, www.gussek.de

Elektro+ Initiative – GED Ges. für Energiedienstleistung, Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin, Tel. 030/300199-0, www.elektro-plus.com

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aacke-Haus GmbH + Co. KG, Senator-Haacke-Str. 1, 14542 Werder (Havel), Tel. 0800/4222531, www.haacke-haus.de

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ampa GmbH, Robert-Bosch-Str. 13, 89555 Steinheim am Albuch, Tel. 07329/951-0, www.kampa.de Keitel Haus GmbH, Reubacher Str. 23, 74585 Rot am See-Brettheim, Tel. 07958/9805-0, www.fertighaus-keitel.de Kern-Haus AG, Sälzerstr. 23-25, 56235 Ransbach-Baumbach, Tel. 02623/884100, www.kern-haus.de KfW Bankengruppe, Palmengartenstr. 5–9, 60325 Frankfurt, Tel. 0800/5399002, www.kfw.de

Haas Fertigbau GmbH, Industriestr. 8, 84326 Falkenberg, Tel. 08727/18-0, www.haas-fertigbau.de

Kitzlinger Haus GmbH & Co. KG, Meboldstr. 7, 72172 Sulz/Neckar, Tel. 07454/9610-70, www.kitzlinger.de

Fingerhaus GmbH, Auestr. 45, 35066 Frankenberg/Eder, Tel. 06451/504-0, www.fingerhaus.de

Hanlo-Haus Vertriebsges. mbH, Am Seehagen 5, 14793 Ziesar, Tel. 033830/799760 oder 0800/1703405, www.hanlo.de

Klafs GmbH & Co. KG, Erich-Klafs-Str. 1-3, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. 0791/501-0, www.klafs.de

Fingerhut Haus GmbH & Co. KG, Hauptstr. 46, 57520 Neunkhausen, Tel. 02661/9564-0, www.fingerhuthaus.de

Hanse Haus GmbH, Ludwig-Weber-Str. 18, 97789 Oberleichtersbach, Tel. 09741/808-0 oder Info 0800/1002309, www.hanse-haus.de

Fischerhaus GmbH & Co. KG, Rathausplatz 4-6, 92439 Bodenwöhr, Tel. 09434/950-0, www.fischerhaus.de

Heinz von Heiden GmbH, Chromstr. 12, 30916 Isernhagen, Tel. 0511/7284-0, www.heinzvonheiden.de

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REDAKTION: Astrid Barsuhn (ab), Andreas Ehrfeld (ae), Christine Meier (cm), Astrid Voss DRUCK: echter druck GmbH, (av), Gerd Walther (gw) 97084 Würzburg ASSISTENZ: Ilona Mayer, ABONNEMENT-SERVICE: Helga Piekert, Evelyn Wangler Abonnementservice „Hausbau“, E-Mail: Postfach 1363, 82034 Deisenhofen, hausbau@fachschriften.de Tel. 089/85853-865, Fax: 089/85853-62865 STÄNDIGE MITARBEITER: E-Mail: fachschriftenverlag@intimeDr. Joachim Mohr, Norbert media-services.de Weimper, Jürgen Wendnagel, PREIS: Einzelheft 3,50 Euro. Dieter Ernst (Zeichnungen)

Steuer-Nr.: 90492/10407 EG USt.-IdNr.: DE 147 321 116

Hausbau wird durch den Zeitschriftenhandel im In- und Ausland angeboten: Deutschland 3,50 €, Österreich 3,80 €, Schweiz 6,90 sfr, BeNeLux 4,10 €, Italien/Portugal/Spanien/Slowenien 4,70 €, Finnland 5,20 €, Schweden 52,0 skr Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags.

Das Führen der Zeitschrift im Lesezirkel sowie der Export und Vertrieb im Ausland ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags gestattet. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der Fachschriften-Verlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. ISSN 0946-8536 Printed in Germany Im Fachschriften-Verlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, Energ!e, pro fertighaus, Schwimmbad & Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer. Buchbestellungen über www.buecherdienst.de


Meyerholz GmbH Bauunternehmen, Im Gewerbepark 34, 26446 Friedeburg, Tel. 04465/423, www.meyerholz-bau.de MHZ Hachtel GmbH & Co. KG, Sindelfinger Str. 21, 70771 Leinfelden-Echterdingen, Tel. 0711/97510, www.mhz.de Minetti AG, Jülicher Str. 191, 52070 Aachen, Tel. 0241/82525, www.minetti.de Müller Rudolf Verlagsgesellschaft GmbH & Co. KG, Stolberger Str. 84, 50933 Köln, Tel. 0221/5497-0, www.rudolf-mueller.de

Südwesthaus Massivbau GmbH, Am Galgenfeld 14, 63571 Gelnhausen, Tel. 06051/90999-0, www.suedwest-haus.de

T

onwerk Lausen AG, Hauptstr. 74, 4415 Lausen, SCHWEIZ, Tel. 0041/61/92795-55, www.tonwerk-ag.com Town & Country Haus GmbH, Hauptstr. 90 E, 99947 Hörselberg OT Behringen, Tel. 036254/75-0 oder Info 0180/1179500, www.towncountry.de

eko-Domo, Am Kugelfang 1, 76829 Landau, Tel. 06341/980-0, www.oeko-domo.de

O

Technische Universität Wien, Karlsplatz 13, 1040 Wien, ÖSTERREICH, Tel. 0043/1/58801-0, www.tuwien.ac.at; solardecathlon.at

Ökofen Heiztechnik GmbH, Schelmenlohe 2, 86866 Mickhausen, Tel. 08204/2980-0, www.oekofen.de www.pelletsheizung.de

aillant GmbH, Berghauser Str. 40, 42859 Remscheid, Tel. 02191/18-0, www.vaillant.de

Okal Haus GmbH, Argenthaler Str. 7, 55469 Simmern, Tel. 06761/9673-0 oder 0800/65254287, www.okal.de

Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS), Rheinweg 24, 53113 Bonn, Tel. 0228/923999-30, www.sanitaerwirtschaft.de

attania GmbH, Lilienthalstr. 14, 85375 Neufahrn, Tel. 08165/66666, www.rattania.de

Velux GmbH, Gazellenkamp 168, 22527 Hamburg, Tel. 040/547070 oder 01806/333399, www.velux.de

Regnauer Hausbau GmbH & Co. KG, Pullacher Str. 11, 83358 Seebruck/Chiemsee, Tel. 08667/72-222, www.regnauer.de

Verband Fenster + Fassaden (VFF), Walter-Kolb-Str. 1–7, 60594 Frankfurt, Tel. 069/955054-0, www.window.de

R

Rensch-Haus GmbH, Mottener Str. 13, 36148 Kalbach/Rhön, Tel. 09742/91-0 oder Info 00800/52483480, www.rensch-haus.com Repabad GmbH, Bosslerstr. 13–15, 73240 Wendlingen, Tel. 07024/9411-0, www.repabad.com Rokossa Energy Energietechnik GmbH, Maschweg 43, 49324 Melle, Tel. 05422/9101740, www.rokossa-energy.com Royal Design Group AB(AG), Svensksnabbvägen 17, 39351 Kalmar, SCHWEDEN, Tel. 030/56796113, www.royaldesign.de Rubner Haus AG, Handwerkerzone 4, 39030 Kiens/Südtirol, ITALIEN, Tel. 0039/0474/563333, www.haus.rubner.com Rubner Haus AG Bauzentrum Poing, Senator-Gerauer-Str. 25, 85586 Poing/Grub, Tel. 089/94384250, www.haus.rubner.com

S

can Haus Marlow GmbH, CarlKossow-Str. 46, 18337 Marlow, Tel. 038221/4000, www.scanhaus.de Schüco International KG, Karolinenstr. 1–15, 33609 Bielefeld, Tel. 0521/783-0, www.schueco.com Schwabenhaus GmbH & Co. KG, Industriestr. 2, 36266 Heringen, Tel. 06624/930-0, www.schwabenhaus.de Schwörer Haus KG, Hans-Schwörer-Str. 8, 72531 Hohenstein-Oberstetten, Tel. 07387/16-0, www.schwoerer.de SolteQ Vertriebs GmbH, Willesch 6, 49779 Oberlangen, Tel. 05933/9248-0, www.solteq.eu; www.pv-dachschindel.eu Somfy GmbH, Felix-Wankel-Str. 50, 72108 Rottenburg, Tel. 07472/930-0, www.somfy.de; www.somfy-smarthome.de Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG, Afham 5, 94496 Ortenburg, Tel. 08542/9611-0, www.sonnleitner.de Stommel Haus GmbH, Sternstr. 28, 53819 Neunkirchen-Seelscheid, Tel. 02247/9172-30, www.stommel-haus.de

MESSE STUTTGART || 21. – 24. OKTOBER 2014

inspiring elements

V

Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) e.V. Bauen/Energie/Umwelt, Markgrafenstr. 66, 10969 Berlin, Tel. 030/25800-0, www.verbraucherzentrale.de; www.vzbv.de Verzelloni, Strada Langhirano, 215, 43124 Parma, ITALIEN, Tel. 0039/521/648111, www.verzelloni.it Viebrockhaus AG, Grashofweg 11 b, 21698 Harsefeld, Tel. 04164/8991-0 oder Info 0800/8991000, www.viebrockhaus.de Villeroy & Boch AG, Saaruferstraße, 66693 Mettlach, Tel. 06864/81-0, www.villeroy-boch.com Viteo GmbH, Auer-Welsbach-Gasse 36, 8055 Graz, ÖSTERREICH, Tel. 0043/316/31705555, www.viteo.com Vöma-Bio-Bau GmbH, Kellerweg 4, 35641 Schöffengrund-Laufdorf, Tel. 06445/6120521, www.voema.de Warema Renkhoff SE, Hans-WilhelmRenkhoff-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld, Tel. 09391/20-0, www.warema.de

W

eberhaus GmbH & Co. KG, Am Erlenpark 1, 77866 Rheinau-Linx, Tel. 07853/83-0 oder Info 0180/5231345, www.weberhaus.de Fertighaus Weiss GmbH, Sturzbergstr. 40-42, 74420 Oberrot, Tel. 07977/9777-0, www.fertighaus-weiss.de Windhager Zentralheizung GmbH, Deutzring 2, 86405 Meitingen, Tel. 08271/8056-0, www.windhager.com Wodtke GmbH, Am Rittweg 55-57, 72070 Tübingen, Tel. 07071/7003-0, www.wodtke.com Wolf Heiztechnik GmbH, Industriestraße 1, 84048 Mainburg, Tel. 08751/74-0, www.wolf-heiztechnik.de Wolf-Haus GmbH, Koppenmühle, 97705 Burkardroth-Gefäll, Tel. 0800/1172081, www.wolf-haus.de

Y Z

tong Bausatzhaus GmbH, Düsseldorfer Landstr. 395, 47259 Duisburg, Tel. 0800/5235665, www.ytong-bausatzhaus.de immerMeisterHaus Vereinigung ZMH, Stauffenbergstr. 20, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. 0791/949474-0 oder 0800/9640266, www.zmh.com

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VISIONEN FÜR DIE WASSERWELTEN. Sie beschreiben Ihr Business mit Worten wie Bad, Sauna, Pool und Spa? Sie konzipieren, planen, bauen oder warten alle Anlagen rund ums Wasser? Sie sind Badbetreiber oder Hotelier? Dann sehen wir uns auf der interbad.

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Hausbau 107


WOHNIDEEN Wellness zu Hause

Zeit fürs Ich

Zu Hause entspannen und neue Kraft tanken: natürlich, gemütlich, unkompliziert – und mit einem Hauch von Spa. Mit diesen Ideen werden die eigenen vier Wände mit allem drum und dran spielend leicht zu Oasen der Ruhe und des Genusses.

Bequem die Füße hochlegen Die Fasern des „Edge Highbacksessel“ sind weich, UV-beständig und trocknen nach einem Regenschauer schnell. Schön kombiniert: Der von Hand gehäkelte „Divine Hocker“ aus robustem, witterungsfestem Material kann draußen und drinnen verwendet werden. Der Bezug ist waschbar. Sessel: 775 Euro, Kissen ab 299 Euro. www.cane-line.de

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Skandinavisch inspiriert, bietet der Whirlpool „SportX 151R“ Wellnessbegeisterten bei einem Durchmesser von zwei Metern ein entspanntes Blubbererlebnis: Spezielle Seitendüsen erzeugen einen Strudel, durch den das Wasser im ganzen Becken bewegt wird. Preis: ca. 7500 Euro. www.villeroy-boch.com

Badespaß im Badefass


Pool mit Ruhe-Variante Design pur: „Blue Moon“ bietet mit quadratischem Korpus und runder Wanne Platz für mehrere Personen. Wird er nicht genutzt, verwandelt sich der Pool im Handumdrehen in ein bequemes Ruhedeck mit gepolsterter Lederabdeckung. Ab 26 500 Euro. www.duravit.de

Lädt zum Träumen ein: Swingrest hat einen Durchmesser von 1,95 Metern, eine drehbare Tischplatte und ist optional mit einem Stoffvorhang ausgestattet, der Schatten spendet und Privatsphäre schafft. Für 4 825 Euro. www.dedon.de

Zum Seele baumeln lassen

Neben dem Pool oder als Ersatz bietet diese formschöne Gartendusche aus Edelstahl mit Teakbodenplatte höchste Erfrischung. Hochwertige Materialien machen sie besonders robust und langlebig. Preis: 1 385 Euro. www.garpa.de

Belebende Abkühlung

Gemütlich wie drinnen

Weder Regen noch Sonne können ihnen etwas anhaben: Mit einem speziellen schnell trocknendem Innenleben und besonderem wetterfesten Garn versprechen die Outdoor-Strickkissen lange Freude und viele kuschelige Augenblicke im Freien. www.viteo.com

Relaxen im Freien Auf dieser komfortablen Hängeliege mit Nackenkissen kann man sich bequem zu zweit betten. Eine stabile Edelstahlkonstruktion trägt die Lamellen aus geöltem Teak. www.viteo.com

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WOHNIDEEN Wellness zu Hause

Wie warme Sonnenstrahlen

Speicheröfen schaffen mit ihrer gesunden und sanften Strahlungswärme ein angenehmes Raumklima ohne Luftverwirbelung. Das wird als sehr wohltuend empfunden. Handgefertigte Öfen der Ofenmanufaktur „Tonwerk Lausen“ bieten maximale Energieausbeute bei minimalem Holzverbrauch. Preis: 5 000 Euro. www.tonwerk-ag.com (HLC)

Manchmal hilft nur Einkuscheln! Die hellgraue Decke in modernem dänischem Design besteht aus peruanischer Alpaka- und Schafswolle und kostet 99 Euro; Wärmflasche 50 Euro. www.connox.de

Weiches aus Dänemark

Auf Komfort eingestellt

Federnd und warm läuft es sich auf dem Webteppich aus reiner Schurwolle der selten gewordenen Rhönschafe. Weder gebleicht, noch gefärbt, ergeben die gewalkten Schurwollstränge einen harmonisch melierten Ton. Ab 199 Euro. www.hessnatur.com

Harmonische Web-Ware

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Hausautomationssysteme lassen sich komplett den Bedürfnissen ihrer Bewohner anpassen: Die Antriebe für Tür- und Fensteröffner sowie Beleuchtungs-, Rollladenoder Jalousiesteuerung lassen sich über Zeitfunktionen oder Wettersensoren steuern – gutes Luft- und Raumklima ist so sicher. www.somfy-smarthome.de (djd)


Ab ins Körbchen

Bequeme Korbsessel sind immer in – und können sich in modernem Design durchaus sehen lassen. Wahlweise gibt es das Gestell in satiniertem Nickel, glänzendem Chrom oder schlichtem Schwarz, das feine Lloyd-Loom-Geflecht dazu in über 25 Farben. Preis inkl. Sitzpolster ab 935 Euro. www.looms.de; www.rattania.de

Genuss mit TraditionsKeramik Aus einer schönen Tasse schmecken Tee und Kaffee gleich doppelt gut. Die Tasse „Ursula“ der dänischen Traditionsmarke „Kähler“, die es schon seit 1839 gibt, kostet 19 Euro und ist unter www.royaldesign.de erhältlich.

„Nova“ ist das Entspannungssofa der Extraklasse: Sitzen, liegen, lesen, schlafen, alles geht – allein oder gleichzeitig zu zweit, in nahtlos gleitenden Übergängen. Ausgezeichnet wurde das gute Stück bereits mit dem Red Dot Award 2014. Ab 4 498 Euro (202 cm breit, in Stoff). www.rolf-benz.com

Wie man sich bettet...

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Hausbau 111


WOHNIDEEN Wellness zu Hause

Wohlfühlen im Wohnbad Bei diesem Badsystem werden Böden und Hängeschränke einfach unsichtbar eingehängt, der Spiegel nahtlos integriert. Die Kombinationsmöglichkeiten von „RC 40“ sind grenzenlos. www.burgbad.de; Sessel: „Zoe XL“ von Verzelloni, mit Stoffbezug ab 1 386 Euro. www.verzelloni.it

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Praktische Accessoires, die im Badezimmer eine gute Figur machen und gleichzeitig mit natürlichen Materialien überzeugen können: zum Beispiel Pflegebürste aus heimischem Buchenholz (14,95 Euro), Seifenschale aus Sandstein (7,95 Euro). www.hessnatur.com

NaturSchönheiten


Das Sonderheft „Die neuen Bäder“ bietet einen Überblick über moderne Ausstattungen, gibt Anregungen und stellt Bäder in den verschiedensten Formen, Farben und mit unterschiedlichsten Finessen vor. Tauchen Sie ein in die Bäderwelt und lesen sie auf 100 Seiten Ratgeber und Reportagen rund um Bad und Wellness. Für 4,80 Euro zzgl. Versand zu bestellen auf www.buecherdienst.de

Mit sanften Kurven

Lässige Eleganz

Die hinter sogenannten Lichtbändern eingesetzten Leuchten strahlen auch seitlich durch satinierte Abdeckungen und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre im Bad. Der beleuchtete Spiegel aus 6 mm starkem Kristall mit polierten Außenkanten kostet 438 Euro. www.minetti.de (Foto: epr/Minetti)

Spieglein, Spieglein

Leger hängen die großen Badschränke an der Wand, steht die Badewanne frei im Raum: Eine Großzügigkeit, die Ruhe und Ordnung vermittelt. www.duravit.de (Foto: VDS/Duravit)

Zurücklehnen und genießen: Dank des hochgezogenen Rückenteils dieser Wanne ist das ganz bequem möglich. Lieferbar ist die schlichte Schönheit, entworfen von Ludovica und Roberto Palomba auch mit Whirlfunktion. Für ca. 4 880 Euro. www.de.laufen.com

Schöner schwitzen Auf zwei Ebenen laden Sitzbänke in die „Inipi B Super Compact“ ein. Während der Ruhephasen kann über eine ECO-Funktion Heizenergie gespart werden, die eingestellte Temperatur sinkt um bis zu 20 Grad. Vor dem nächsten Saunagang heizt der Ofen automatisch wieder auf. Ab 8 250 Euro. www.duravit.de

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Hausbau

11/12 erscheint am 18. Oktober 2014

Titelthema

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Die Redaktion zu Besuch in einem Kundenhaus der Firma Fullwood Foto: Focus

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Herbstzeit ist Kuschelzeit. Höchste Zeit also, die neuesten Modelle und Trends zum Thema Kamine und Kachelöfen vorzustellen. Hausbau hat einige „heiße Eisen” und gemütliche Wärmespender entdeckt.


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