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EffizienzHäuser

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Vom Energiespar- bis zum Plus-Energie-Haus

K - C H E C teinhaus“? N E M S FIR t ist „Ein n e i z i f f e Wie

Plus-Energie-Haus im Detail:

13

Fassade als Kraftwerk macht unabhängig Effizienzklassen

Grundrisse

Energiewerte

Konstruktion

Seiten

EXTRA Wärmepumpen richtig nutzen:

Sparsam heizen, umweltbewusst kühlen

10 Energiespar-Häuser stellen sich vor


BÄDER

Viele Planungsbeispiele • Trend: Gesundheitsfaktor Bad • Marktübersichten: Die neuesten Armaturen, Wannen, Duschen, Möbel • Reportage: Bad unter der Dachschräge • Fliesen

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Das Magazin „DIE NEUEN BÄDER“ informiert über moderne Formen, Farben, Funktionen und Finessen rund ums Thema Bad. Hier finden Sie zahlreiche attraktive und hochwertige Reportagen, die eine Menge Ideen für die eigene Badgestaltung liefern. Umfangreiche Übersichten zu ausgewählten Produkten wie Waschplatz, Wanne, Dusche, WC, Fliesen, Armaturen und Wärmekörpern runden das Thema ab. GROSSER EXKLUSIV-TEST

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unter „Fachschriften“


EDITORIAL

Effizienz macht zukunftssicher Harald Fritsche, Chefredakteur

E

in aktueller Regierungsentwurf sieht vor, dass ab dem Jahr 2030 in neu erstellten Wohngebäuden keine Öl- und Gasheizungen mehr eingebaut werden dürfen. Darüber berichtete die Tageszeitung „Die Welt“, der das entsprechende Klimaschutzpapier vorliege und in dem es heiße: „Spätestens mit dem Jahr 2030 muss auf die Neuinstallation von Heizsystemen, die auf der Verbrennung fossiler Brennstoffe beruhen, verzichtet werden“. Diese Maßnahme solle dabei helfen, bis zum Jahr 2050 die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent gegenüber dem Wert von 1990 zu reduzieren, wie es im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD festgelegt wurde.

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WOHLFÜHLEN. SICHER SEIN. DURCHATMEN. LEBEN. Hier bin ich daheim. Nachwachsende Rohstoffe, geprüfte Materialien, frische Luft, hoher Komfort und Wohngesundheit, viel Ruhe und Sicherheit – so individuell wie unsere Lebensentwürfe sind auch die Anforderungen an das eigene Haus und die Erwartungen in Bezug auf gesundes Leben. Wir bieten Ihnen Ihr Traumhaus „Made in Germany“ aus einer Hand, in höchster Qualität und mit der Erfahrung aus über 65 Jahren und rund 39.000 gebauten Kundenhäusern. Damit Sie schon bald über die Türschwelle Ihres neuen Heims treten, sich in Ihren vier Wänden umschauen, durchatmen und spüren: Hier bin ich daheim.

Auch wenn bis 2030 noch einiges an Zeit vergeht und sich die deutsche Politik nicht immer durch langfristige Verlässlichkeit ihrer Aussagen auszeichnet: Wer jetzt den Bau eines Hauses plant, tut gut daran, sich ausführliche Gedanken zum energetischen Konzept zu machen. Welche Möglichkeiten es gibt und worauf Sie schon in der Planung achten sollten, damit Ihr Haus auch über die nächsten Jahrzehnte möglichst energie- und damit kostensparend zu bewohnen ist, darüber informiert Sie die Redaktion von „EffizienzHäuser“ auch in dieser Ausgabe wieder ausführlich. Zum Beispiel anhand von zahlreichen Reportagen mit tatsächlich gebauten Häusern, die eine Vielzahl von Anregungen für Ihr eigenes Bauprojekt liefern. Im Extra „Energ!e!“ geht es diesmal zudem um das Thema Wärmepumpe. Sie erfahren unter anderem, wie sich diese Heizanlagen auch zum Kühlen nutzen lassen, welche Fördermöglichkeiten es gibt und was es mit der Jahresarbeitszahl auf sich hat.

Herzlichst Ihr

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www.schwoerer.de


INHALT

Titelhäuser: Schwörer, Rensch-Haus, BauWerkStadt Architekten

M A G A ZI N E F F IZ IE NZ IM D ETAI L

Umfrage Wie grün ist Deutschland?

08

Serie: Was macht ein Haus effizient? Diesmal: Schwörer Haus 10

E F F I Z I E NT B AUE N

Firmen-Check Ein Steinhaus Was heißt hier Effizienz?

56

Dipl.-Ing. Susanne Neutzling nimmt die Komponenten von Effizienzhäusern unter die Lupe

PA S S IVHAUS

Architektenhaus Wohlfühlen im Passivhaus: Es funktioniert! Schwarzwälder Passivhaus wird zum „Exportschlager“

16

22

P L USENER G I EHAUS

Okal Mit „Hauskraftwerk“ und intelligenter Steuerung 28 Viebrock Eigenen Strom produzieren – statt Miete zahlen 32

E FF IZ IE NZHAUS 40

Rensch-Haus Modern und alltagstauglich 38

ENER G!E

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Wolf-Haus Traumhaus am Hang Weberhaus Bauherrin mit Weitblick Kitzlinger Haustechnik sorgt für mehr Effizienz Fingerhut Hier liegt die Energie auf Eis

58 64 68 72

Wärmepumpe Sparsam heizen und kühlen Systeme Erde, Luft, Wasser Effizienz Ohne Effizienz-Automatik Raumerwärmung Wärme für alle Räume

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E F F I Z I E NZ HAUS 55

44 48 50 53

SE R V I C E

Anschriften/Impressum 63 Extra Ihre regionalen Baupartner: Bayern als attraktive Hausbauregion 76 Vorschau Das gibt‘s im nächsten Heft 82


Mein Fertighaus- und Massivhaus-Portal › Hausdatenbank 1.500 Häuser von mehr als 150 Hausherstellern. Fertig-, Massiv- und Holzhäuser mit allen detaillierten Hausinformationen, Ausführungen und Preisangaben. › Alle Infos auf einen Blick News aus der Fertighauswelt, nützliche Bauberater und Ratgeber in Sachen Geld & Recht finden Sie hier – aktuell und kompetent aus unserer Fachredaktion. › Top Themen Mit vertiefenden Produktinformationen, kompakten Basis- und Hintergrundwissen sowie detaillierten Planungstipps liefern wir Ihnen alles Wissenswerte rund ums Bauen. › Web 2.0! Sie finden uns auch auf Facebook, Twitter und Google+. Wer bauen will, besucht das Fertighaus- und Massivhaus-Portal www.bautipps.de

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EFFIZIENT BAUEN Magazin

Förderfähig Alle ab 1. Mai 2016 errichteten Häuser von Roth-Massivhaus erfüllen mindestens Effizienzhausstandard 55. Damit reagiert das in Berlin/Brandenburg und Hamburg tätige Unternehmen auf die Novellierung der KfW-Förderkriterien und bietet seinen Bauherren die Sicherheit, auch weiterhin günstige Kredite und Tilgungszuschüsse der staatlichen Förderbank in Anspruch nehmen

zu können. Roth ist nach eigenen Angaben einer der ersten Massivhaushersteller, dessen Neubauten ein solch hohes energetisches Niveau bereits im Standard aufweisen. Ge-

schäftsführer Enrico Roth dazu: „Unsere Gebäudehülle erfüllt schon seit drei Jahren die strengen Anforderungen der seit Januar 2016 für Neubauten geltenden Energieein-

D

er Regenspeicher „Family“ wurde speziell für die kostengünstige und effiziente Nutzung von Niederschlagswasser im Privatbereich entwickelt. Regenwasser eignet sich ideal zur Gartenbewässerung, aber auch für Toilettenspülung und Waschmaschine. Mit im Erdreich vergrabenen Zisternen lässt sich Niederschlagswasser, das auf das Hausdach fällt, sammeln. Dank der kühlen und dunklen Lagerung erhält man eine gute Wasserqualität. Der Regenspeicher „Family“ ist ökologisch und robust. Sein Stahlbeton garantiert eine hohe Stabilität, sodass er sogar mit dem Auto befahren werden kann. Auf den Werkstoff Beton gewährt der Hersteller Mall eine Garantie von 30 Jahren. Die für Privatkunden entwickelte Zisterne wird in ganz Deutschland frei Haus inklusive

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Neue KfW-Förderung für die Zertifizierung von Nachhaltigkeit Die KfW bezuschusst seit 1. April 2016 die Zertifizierung von nachhaltigen und ressourceneffizienten Ein- bis Fünffamilienhäusern. Seit April 2016 fördert die KfW-Bank die Zertifizierung von nachhaltigen Wohngebäuden nach dem neuen staatlichen Gütesiegel „Bewertungssystem nachhaltiger Kleinwohnhausbau (BNK)“ mit 50 Prozent der Kosten (max. 4 000 Euro). Diese dauert je nach Phase des Bauprojekts zwei bis sechs Monate und kostet ca. 1-2 Prozent der Baukosten. Das Zertifikat bewertet in vier Kategorien Aspekte wie Wohngesundheit, Sicherheit bei Einbrüchen und Hausbränden, Komfortaspekte wie Tageslichtverfügbarkeit, Lärmschutz oder Überhitzungsschutz, Kriterien zur Wirtschaftlichkeit wie Bau- und Betriebskosten, die Güte des Hauses in ökologischer Hinsicht sowie des Planungs- und Bauprozesses. Diese durch ein staatliches Zertifikat nachgewiesenen Qualitäten werden teilweise bereits von Banken und Versicherungen in Form von besseren Finanzierungskonditionen honoriert. Weitere Informationen finden Sie auf www.kfw.de, www.nachhaltigesbauen.de sowie auf www.bau-irn.de, wo Sie zudem direkt einen Nachhaltigkeitsauditor mit der Zertifizierung beauftragen können.

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sparverordnung (EnEV). Haustechnik der neuesten Generation macht es uns nun möglich, ein ideales technisches Zusammenspiel anzubieten.“ Bei der Anlagen- bzw. Haustechnik können die Bauherren wählen – zwischen verschiedenen Wärmepumpen in Verbindung mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Auch die ebenfalls geförderten KfWEffizienzhausstandards 40 und 40 Plus seien möglich. www.roth-massivhaus.de

Als erster Ökoenergieanbieter in Deutschland bietet BayWa r.e. ab sofort mit r.e.mix ein Produkt an, bei dem Energiekunden selbst über die individuelle Zusammensetzung von Ökostrom und Ökogas in ihrem Haushalt bestimmen können. Das neuartige Ökoenergieangebot nutzt dabei ausschließlich erneuerbare Energien aus deutschen Erzeugungsanlagen. Über das Onlineportal können Privatkunden die Anteile für ihren Haushaltsstrom aus Wasser-, Wind- und Sonnenenergie selbst flexibel einstellen. Außerdem bietet BayWa r.e. das Produkt r.e.mix Ökogas an. Hier kann der Kunde den Anteil an sauberem Biomethan aus Deutschland im Verhältnis zum Erdgas selbst bestimmen. Auch für Geschäftskunden stehen zwei maßgeschneiderte Angebote zur Auswahl. Je nach Tarif wählt der Kunde zwischen einer Preisgarantie von zwölf oder 24 Monaten. www.baywa.de, www.remix-energie.de


Natürlich achte ich auf Nachhaltigkeit. Vor allem beim Hausbau.

D

as System „Kombifire“ von Spartherm vereint die zwei Brennstoffe Holz und Gas in einem Gerät. Ein hohes Maß an Flexibilität kennzeichnet diese interessante Kombination zweier unterschiedlicher Brennstoffe: Klassisches Knistern, typischer Duft und ein dynamisches Flammenbild beim Holz – einfache Bedienung, Feuer auf Knopfdruck und gleichmäßige Flammen beim Gas. Und so entscheidet der Besitzer nach Moment und Muße, ob Holz eingesetzt oder der Gas-Kamin eingeschaltet wird. Der Wechsel erfolgt „im Handumdrehen“: Man öffnet zunächst die Frontscheibe und senkt per Kipphebel das Gas-Feuerbett mit den täuschend echten Holzscheit-Imitaten ab. Anschließend wird die Abdeckung der Ascheplatte aus der integrierten Schublade auf den jetzt freien Brennerplatz gelegt und darauf die Holzbrennerplatte platziert. Und schon kann das Kombi-Gerät mit Scheiten bestückt und ein prasselndes Holzfeuer entzündet werden. Soll nun wieder von Holz auf Gas umgestellt werden, läuft das Prozedere ganz einfach in umgekehrter Reihenfolge. www.spartherm.com

Mein Haus. Meine Welt.

Neues Musterhaus qualitativ hochwertiger Dämmung, einem 24 cm starken Außenmauerwerk aus Porenbetonsteinen, einer 12 cm messenden lastabtragenden Wärmedämmung unter der Erdgeschoss-Bodenplatte sowie einer Haustechnikkombination aus Fernwärme und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, entspricht das Haus laut Hersteller mehr als dem gefordertem KfW55-Standard. Auf einer Gesamtfläche von rund 129 Quadratmetern auf zwei Vollgeschossen sollen auch mehrköpfige Familien ausreichend Platz finden. www.heinzvonheiden.de

Verantwortung übernehmen. Für sich, die Familie, die Umwelt. Mit dem Pionier für nachhaltiges Bauen treffen Sie die richtige Wahl. Ökologisch, partnerschaftlich, fair. weberhaus.de

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Mit stahlgrauem Putz und leuchtend orangefarbenen Fensterläden fällt das neue Musterhaus „Elbmosaik“ von Heinz von Heiden optisch auf. Es handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des von der IBA beauftragten Architekten Professor Bernhard Hirche und der Heinz von Heiden-System-Architektur. Das Satteldach mit Stadthausgiebel und einer Dachneigung von 25 Grad verzichtet gänzlich auf jede Form eines Dachüberstandes und verbindet somit moderne Einfamilienhausarchitektur mit nordischem Wohnflair. Mit einer Mischung aus


EFFIZIENT BAUEN Magazin

D Aktionspakete fürs Effizienzhaus 40plus Seit dem 1. April gelten neue Konditionen der KfW-Förderbank. Fingerhut Haus bietet deshalb als Aktion bis 31. Oktober 2016 drei „KfW-40-PlusAktionspakete” inklusive Photovoltaikanlage von Solarworld und Energiespeicher (Beispielhaus links). Die Effizienzhäu-

ser 40plus können dabei mit bis zu 15 000 Euro Tilgungszuschuss realisiert werden. Mit der Hausreihe „Städtetour“ soll ab sofort der Charme internationaler Metropolen auf die Baugrundstücke gebracht werden. Ob Paris, Oslo oder München (Bild Mitte) will Fin-

gerhut die jeweilige Architektur-Charakteristik aufgreifen – von exquisit und extravagant über modern und imposant bis hin zu urig und gemütlich. Alle Modelle der Hausreihe werden laut Hersteller serienmäßig als Effizienzhaus 40 angeboten. www.fingerhuthaus.de

as Magazin „DIE NEUEN BÄDER“ informiert über moderne Formen, Farben, Funktionen und Finessen rund ums Thema Bad. Ob Familien mit Kindern, Singles, Senioren oder junge Menschen: Jeder Leser findet im Magazin zahlreiche attraktive und hochwertige Reportagen, die eine Menge Ideen für die eigene Badgestaltung liefern. Umfangreiche Übersichten zu ausgewählten Produkten wie Waschplatz, Wanne, Dusche, WC, Fliesen, Armaturen und Wärmekörpern runden das Thema ab. Das Magazin hat 100 Seiten Umfang. „DIE NEUEN BÄDER“ kostet 4,80 Euro und ist im Kiosk erhältlich. Zudem erhalten Sie das Magazin zuzüglich Porto direkt unter Telefon 0711-5206-306 oder www.buecherdienst.de

Wie grün ist Deutschland?

Benzinsparende Italiener, keine Atomkraftwerke in Österreich und weniger Fleischkonsum in Deutschland – das sind einige Resultate einer Studie von Vaillant und dem Marktforschungsinstitut TNS Infratest. 13 500 Personen in 13

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europäischen Ländern haben auf über 100 Fragen aus Bereichen wie Gesellschaft, Mobilität, Energie- und Heizverhalten geantwortet. Aus den Ergebnissen wurde ein grüner Intelligenzquotient, der Green IQ, berechnet. „Wir wollten ge-

nau wissen, wie grün wir und unsere europäischen Nachbarländer im Alltag denken und handeln“, so Dr. Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer Vaillant Deutschland. „Als Anbieter von hoch effizienten Heizsystemen ist uns das Thema Nachhaltigkeit besonders wichtig. Unsere Studie sensibilisiert dafür, Umweltschutz und Ressourcenschonung in den Alltag zu integrieren.“ Deutschland liegt mit dem siebten Platz im grünen Mittelfeld. Auf den vorderen Plätzen stehen die Türkei und Österreich. Das Schlusslicht im internationalen Ranking bildet Polen. Alle Studienergebnisse und ein Test zur Berechnung des eigenen Green IQ sind unter www.mygreenIQ.com verfügbar. www.vaillant.de

D

as „perpetuum Smarthome” hat eine Kooperation aus Handwerksbetrieben als Passivhaus (Plus-Energie-Haus) gebaut. Null Heizkosten und null Energiekos-ten sind laut Loxone, Hersteller von intelligenter Haussteuerungsystemen, hier möglich. Das Smarthome produziere mehr Energie als es verbrauche, Eigenstrom, der nicht direkt verbraucht werde, fließe automatisch in eine Solar-Batterie und könne so nach Bedarf abgerufen werden, bevor Strom aus dem Netz bezogen werden müsse. Das „perpetuum Smarthome” (Bild) hat eine Wohnfläche von 115 Quadratmetern und steht in Niederösterreich. www.loxone.com


Magazin EFFIZIENT BAUEN

Rekordarbeitszahl Zwei Jahre lang haben Forscher der Technischen Hochschule Deggendorf das „Effizienzhaus Plus Schlagmann/BayWa“ in Raitenhaslach bei Burghausen vermessen – die Messergebnisse liegen jetzt vor. Neben dem positiven Fazit, dass das Einfamilienhaus in Ziegelbauweise die Kriterien an Effizienzhäuser 40plus erfüllt, wurde hier auch ein Rekord aufgestellt: Im zweiten Messjahr hat das Solar-Wärmepumpen-System eine Arbeitszahl von 10,7 erzielt. „Meines Wissens nach ist dies die höchste bisher erzielte Arbeitszahl eines Solarthermie-Wärmepumpen-Systems“, sagt der Straubinger Solararchitekt Georg Dasch, Planer des Hauses und erster Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts, der auch das Technikkonzept entwickelt hat. Üblicherweise liege die Jahresarbeitszahl von Luftwärmepumpen zwischen 2,5 und 3. Ein Ziel des Projektes war es, zu beweisen, dass eine solarthermische Anlage die Effizienz von Wärmepumpen signifikant erhöhen kann. Das „Effizienzhaus Plus Schlagmann/BayWa“ ist eines von 35 Gebäuden, das nach den Kriterien der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesbauministeriums errichtet und zwei Jahre lang wissenschaftlich begleitet wurde. www.sonnenhaus-institut.de

Kundenzentrum „Holzhausbau“ Mit dem neuen Kundenzentrum „Holzhausbau” in Merklingen bei Ulm hat sich Sonnleitner ein wichtiges Bindeglied zum Stammsitz in Ortenburg geschaffen. In exponierter Lage, direkt an der Autobahn A8 Stuttgart-Ulm-München, Abfahrt Merklingen steht das auffällige, kubische Gebäude mit querlaufenden Lärchenholzbohlen sowie einer großzügigen

Glasfassade. In der Niederlassung in Merklingen könne das spezielle Wohngefühl in einem Holzhaus erlebt werden, so der Haushersteller, denn auch das Kundenzentrum sei einstofflich, also ausschließlich aus Holz und mit der patentierten Twinligna-Wand gebaut. Das Zentrum werde regelmäßig für Fachveranstaltungen und Events genutzt. www.sonnleitner.de

Neues Effizienzhaus 55 Der neue Entwurf „Fantastic 161 V 4“ von Bien-Zenker setzt nach Herstellerangaben auf durchdachte Architektur und entspricht dem neusten Stand der Technik. Der quadratische Baukörper, ergänzt durch einen zweigeschossigen Giebel-Erker und ein Querhaus mit Satteldach, wirkt durch Farbakzente und bewusst gesetzter Holzverkleidung zeitlos und elegant. Als Effizienzhaus 55 geplant, soll es dazu beitragen, sowohl Kosten als auch Energie zu sparen. Die Haustechnik besteht aus einer Luft-Luft-Wärmepumpe sowie

eine kontrollierte Wohnraumbe- und Entlüftung. Dadurch findet auch bei geschlossenen Fenstern ein ständiger Luftaustausch statt, ohne dabei wertvolle Energie nach draußen zu verschwenden. Darüber hinaus sorgt ein Filtersystem dafür, dass die Frischluft von außen pollenfrei ist. Doch die sogenanne Wohlfühl-Klima-Heizung soll nicht nur bei kalten Temperaturen für ein angenehmes Raumklima sorgen, sondern im Sommer auch ohne Zugluft und zusätzlichen Energieaufwand kühlen. www.bien-zenker.de

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EFFIZIENZ IM DETAIL Schwörer

Dipl.-Ing. Susanne Neutzling, Redakteurin

Was macht ein Haus energetisch besonders effizient? In unserer Serie zeigen wir an beispielhaften Projekten, welche Produkte verbaut wurden und wie sie Wohnqualität und Energiebilanz beeinflussen. Diesmal stellen wir das Musterhaus Wuppertal von Schwörer Haus vor, das stromerzeugende Elemente in Dach und Fassade integriert und viele Ideen für energieautarkes Wohnen im urbanen Umfeld aufzeigt – und umsetzt.

Headline head headline Wand mit Verstand

Die Komponenten der Schwörer Plus-Energie-Haustechnik greifen wie Zahnräder ineinander. Basis ist die hoch wärmegedämmte Gebäudehülle, die nach innen luftdicht und nach außen diffusionsoffen ist (Schwörer Synergietechnik). Um eine Gebäudehülle ohne nennenswerte Wärmebrücken bei Bauteilanschlüssen zu erhalten, kommt es neben der einwandfreien Planung vor allem auf Präzision in der Ausführung an. Dank firmeneigenem Beton- und Holzwerk ist der Einsatz hochwertiger Baumaterialien vom Keller bis zum Dach bei Schwörer Haus gewährleistet. Die Bauteile werden wettergeschützt in der Werkshalle vorgefertigt. Computergesteuerte Produktionsanlagen garantieren die Passgenauigkeit der Elemente.

Dipl. Ing. (FH) Manfred Hölz, Leiter der Konstruktionsabteilung Schwörer Haus

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K

ann eine Wand schlau sein? Wenn sie nicht nur Energie sparen hilft, sondern gleichzeitig auch erzeugt – und zwar mithilfe intelligent vernetzter Photovoltaikmodule, die auch noch schick aussehen – kann man das schon sagen. Allerdings wäre es zu kurz gegriffen, hier nur auf die Wand zu schauen, denn sie ist Teil eines nicht nur technisch, sondern auch architektonisch durchdachten, nachhaltigen und ganzheitlichen Hauskonzeptes. Das ganze

Haus wiederum ist Teil einer zukunftsweisenden Plus-Energie-Musterhausausstellung bei Wuppertal, bei der alle Häuser den selbst erzeugten Strom in einen gemeinsamen Speicher einspeisen und damit ein quasi energieautarkes Quartier bilden. Das Musterhaus von Schwörer zeigt darüber hinaus noch mehr Merkmale eines fortschrittlichen Zuhauses: Dank seiner zweieinhalbgeschossigen, modern gestalteten Architektur mit flexiblem Grundriss passt es sich gut in eine


Schwörer EFFIZIENZ IM DETAIL

Michael Keller, Vorstand Markenvertrieb Sto Deutschland Distribution und Zentrale Dienste

Beim Musterhaus Wuppertal von Schwörer steht eine ebenso moderne wie funktionale Fassadengestaltung im Vordergrund. Die Kombination von weißem Putz, anthrazitgrauen Holzlamellen und schwarzen Photovoltaik-Elementen lässt ein außergewöhnliches Fassadenbild entstehen, das sowohl gestalterisch als auch wirtschaftlich überzeugt. Das Fassadensystem „StoVentec ARTline“ kombiniert effiziente Dämmtechnik mit moderner Energiegewinnung und erzeugt jährlich bis zu 75 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Die schlanken Solarmodule werden auf eine Trägerplatte aufgeklebt und von Agraffenprofilen sicher in einer hinterlüfteten Fassade gehalten. So wird auf eine ästhetische Weise Sonne in Strom verwandelt.

FA K T E N

ENTWURF: Musterhaus Wuppertal Plus-Energie-Haus Plan 580

HERSTELLER: Schwörer Haus 72531 Hohenstein-Oberstetten Tel. 07387/16-0

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/schwoerer

ENERGIEKENNWERTE: Primärenergiebedarf: -40.2 kWh/m2a (ohne PV 21,7 kWh/m2a) Endenergiebedarf: -12,7 kWh/m2a (ohne PV 16,4 kWh/m2a) errechneter Jahresertrag Photovoltaik: 10 100 kWh Energieplus nach Abzug Haushaltsstrom: ca. 3 321 kWh/a

KONSTRUKTION: Dipl.-Ing. Heinrich Suhrenbrock, Experte Wohnraumlüftung Schwörer Haus

Unsere hoch wärmegedämmte und winddichte Gebäudehülle schafft die ideale bauliche Voraussetzung für die kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, mit der das Unternehmen seine Häuser bereits seit 1983 unter dem Namen „Schwörer Frischluft Wärme Gewinn Technik“ ausstattet – damals eine Revolution im Hausbau. Dabei wird die gefilterte Frischluft (grün) im Wärmetauscher berührungsfrei mit dem Energiegehalt der warmen Abluft vorgewärmt. Diese wird dann von oben zugfrei in den Räumen verteilt (rot). In Küche, Bad und WC wird die verbrauchte Luft und mit ihr störende Gerüche abgesaugt und dem Wärmetauscher zugeführt, wo die enthaltene Energie zur Vorwärmung der Frischluft genutzt wird, wodurch sie nicht mit der Abluft verloren geht.

Holzverbundkonstruktion (39 cm Wandstärke, Putz, Holzverkleidung und Photovoltaik-Wandmodule, 16 mm zementgebunde Massivbauplatte „Cospan“, Luftdichtigkeits-Membran, 240 mm mineralische Dämmung zwischen 60/240 mm massiver Holzständerkonstruktion, Dampfbremse, 16 mm Holzwerkstoffplatte, 9,5 mm Gipsbautafel, Wandbelag, U-Wert: 0,134 W/m2K), Flachdach mit 280 mm Dämmung (U-Wert: 0,145 W/m2K), Passivhaus-Bodenplatte; zwei Vollgeschosse plus „Flying Space“ auf dem Dach, Holz-Fenster mit Dreischeiben-Verglasung Ug-Wert 0,5 W/m2K

TECHNIK: Luft-Wasser-Heizungswärmepumpe, ab Werk integrierte Fußbodenheizung, kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik-Anlage auf dem Dach (9,80 kWp) und in der Fassade (4,12 kWp), „Home One“- Haussteuerung, Schwörer Trainer

ABMESSUNGEN: 10,47 x 12,40 m

WOHNFLÄCHE: EG 80,5 m2, OG 80,5 m2, DG 25 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller

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EFFIZIENZ IM DETAIL Schwörer

Dipl. Ing. (BA) Ralf Jaudas, Leitung Haustechnik Schwörer Haus

Das smarte System „Home One“ von Schwörer Haus integriert modernes Home Entertainment und automatische Haussteuerung auf einer gemeinsamen Bedien-Oberfläche. Per iPad oder iPhone haben die Bewohner jederzeit Zugriff auf die Schaltzentrale ihres Hauses. Im Musterhaus Wuppertal können Licht und Rollläden, das Raumklima und die komplette Unterhaltungselektronik gesteuert werden. Überwachen lassen sich auch Energieverbrauch, Photovoltaikertrag, Türkommunikation, Zutrittskontrolle und Fenster. „HomeOne“ besteht aus einem Beckhoff-Steuerungsserver, auf dem auch Audio- und Videodateien gespeichert werden können, dem Musikzonenverstärker, an den die Lautsprecherboxen der einzelnen Räume angeschlossen sind, einem WLAN-Access Point und einer Türstation als Gegensprechstelle. Alle Gewerke sind über Beckhoff-Busklemmen oder Ethernet mit dem Beckhoff-Steuerungsserver verbunden. Das System kann jederzeit mit weiteren Geräten ausgebaut werden.

Herzstück des Erdgeschossses ist die helle Wohnküche mit individuellen Möbeln aus der Schwörer-Designschreinerei.

Für den herausragenden Wohnkomfort eines Hauses spielt auch die Einrichtung eine wichtige Rolle. Die Wirkung erlebt der Kunde im Musterhaus, das mit individuellen Einbaumöbeln aus der SchwörerDesignschreinerei ausgestattet ist – die auf Wunsch natürlich auch für Kundenhäuser angefertigt werden. Die Markenausstattung mit Sanitärgegenständen von Duravit, Lampen und Lichtkonzept von Artemide und dem Sofa von Ligne Roset spiegeln den hohen Qualitätstandard wider und runden das stimmige Ambiente ab.

Christina Grohmann-Jaksic, Leitung Interior-Design Schwörer Haus

urbane Umgebung ein, in der teure Grundfläche möglichst gut ausgenutzt werden muss und bietet Raum für sich verändernde Familienkonstellationen. Doch dazu später. Zunächst zurück zur eingangs erwähnten Wand, die natürlich im Zusammenhang mit der gesamten Haushülle und

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eingesetzten Haustechnik betrachtet werden muss. Da die wertvolle Dachfläche hier mit einem aufgesetzten flexiblen Wohnmodul (Flying Space) und einer Dachterrasse als Erweiterung der Wohnfläche genutzt wird und nicht komplett mit Photovoltaik belegt werden kann, weicht ein Teil der Anla-

ge zur Stromerzeugung an die Hausfassade aus. Vorraussetzung ist hier natürlich, dass diese nicht durch eng stehende Nachbarbauten verschattet und günstig zur Sonne ausgerichtet ist. Dank eingehängter Dünnschicht-Module von Sto fügen sich die stromerzeugenden

Elemente gestalterisch ansprechend in die Fassade ein. Dahinter verbirgt sich der bewährte Wandaufbau von Schwörer, der dank einer mineralischen Dämmung und einer speziell entwickelten Winddichtigkeitsebene ähnlich wie eine gute Outdoor-Jacke funktioniert: von außen winddicht,


Schwörer EFFIZIENZ IM DETAIL

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe „Logatherm WPL 8 IK“ von Buderus hat Dank integriertem Pufferspeicher einen geringen Platzbedarf. Das Gerät mit einem COP bis 3,5 ist in den Leistungsgrößen 6,2/8/10,4 und 11,9 Kilowatt und arbeitet in Verbindung mit einer Fußbodenheizung sehr effizient. Optional lässt sich die Wärmepumpe mit einer thermischen Solaranlage oder einem Kaminofen mit Wassertasche kombinieren. Dank der schalloptimierten Luftkanäle arbeitet die Anlage ausgesprochen leise. Hinzu kommt eine nutzerfreundliche, menügeführte Regelung. Kurzum ein kompaktes, komfortables und effizientes Wärmepumpensystem. Peter Kuhl, Produktmanager Wärmepumpen Buderus Deutschland, Wetzlar

Der eigentliche Wohnbereich des Hauses liegt im ersten Obergeschoss und dient als privater Rückzugsbereich für die Familie, die Treppe im Hintergrund führt in den Wellness-Bereich auf dem Dach.

Das Elternschlafzimmer liegt im Erdgeschoss, das somit für barrierefreies Wohnen bis ins hohe Alter geeignet ist.

Dipl.-Ing Martin Sauter, Abteilung Entwicklung Schwörer Haus

Das Besondere an der Fußbodenheizung im Schwörer Haus: Die Heizungsrohre werden bereits im Werk in den Betonspiegel der Kellerdecke und beim Obergeschoss in vorgefertigte Betonplatten verlegt. Das garantiert ein qualitätsgeprüftes Produkt und eine reibungslose Koordination der Gewerke, also eine Montage ohne Unterbrechung der Bauarbeiten. Außerdem verbessert sich der Trittschallschutz in der Geschossdecke über dem Erdgeschoss von standardmäßig 51 auf 47 Dezibel.

von innen diffusionsoffen und gut wärmend, um HeizenergieVerluste zu minimieren. Wichtig ist, dass alle anderen Bauteile und Anschlüsse ebenfalls eine hohe energetische und bauliche Qualität besitzen. So kommen hier unter anderem eine vom Haushersteller entwickelte, passivhaustaug-

liche Kellerdecke in Holz-Beton-Verbundkonstruktion und hochwertige, dreifach verglaste Passivhausfenster zum Einsatz

Gutes Wohnklima mit System Die bereits erwähnte, alle Bauteile umfassende Luftdichtheitsebene schützt die

Wärmedämmung vor Luftdurchströmung und sichert einen hohen Wohnkomfort. Dafür sorgt eine kontrollierte Lüftungsanlage für stets hygienisch einwandfreie, frische Luft im Haus. Das ebenfalls vom Haushersteller entwickelte System erlaubt nebenbei auch so alltagsfreundliche Details

wie einen belüfteten Schuhschrank, in dem auf Wunsch ein Abluft-Element des Lüftungssystems die eventuell geruchsbelastete Luft absaugt – ebenso wie aus Küche, Bädern und Gäste-WC. In die Wohnund Schlafräume strömt dagegen stets die optimale Menge gefilterte, allergikerfreundliche

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EFFIZIENZ IM DETAIL Schwörer

und im Winter vorgewärmte Frischluft. Der verbleibende, niedrige Heizwärmebedarf wird durch eine Luft-WasserWärmepumpe per Fußbodenheizung gedeckt.

Haus und Bewohner fit für die Zukunft Dank intelligenter Haussteuerung „Home One“, die eigens für Schwörer programmiert wurde, können die Bewohner

per Touch Screen mit iPad oder iPhone die Energieströme im Haus kontrollieren und optimieren, „eigenen“ Solarstrom für die Heizung verwende, Licht, Beschattung und Raumklima steuern, oder von unterwegs auf dem Smartphone nachsehen, wer gerade an der Haustür geklingelt hat. Stehen Freunde vor der Tür, kann diese von unterwegs sogar schon geöffnet werden.

25 Quadratmeter Wellness bietet das aufs Dach aufgesetzte Wohnmodul „Flying Space“, das bis zu einer Größe von knapp 50 Quadratmetern erhältlich ist.

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Raumreserven schafft die Schwörer-Moduleinheit ‚Flying Space‘. Die innovativen Module werden fix und fertig angeliefert, mit einem Kran aufgestellt und von einem eingespielten Schwörer Montageteam installiert – als Anbau, Nebengebäude oder wie beim Musterhaus Wuppertal als Aufbau auf dem Dach. Dort lässt ein Wellnessbereich mit „Schwörer Trainer“, Whirlpool vor der Terrassentür und kleiner Erfrischungsbar Wohnträume wahr werden – erreichbar über eine optisch schwebende Treppenkonstruktion.

Florian Schmid, Mitglied der Verkaufsleitung und Flying SpaceSpezialist Schwörer Haus


Schwörer EFFIZIENZ IM DETAIL

plant, wird der Technikraum im Erdgeschoss zum Kinderzimmer. Weitere Raumreserven bietet das Wohnmodul „Flying Space“, das komplett vorgefertigt bis hin zur montierten Sanitärinstallation angeliefert und an jedem gewünschten Ort aufgestellt werden kann. Beim Musterhaus Wuppertal thront es auf dem Dach – und zur Krönung gibt es hier neben einer Wellness-Wanne den Schwörer-Trainer, mit dem die Bewohner die Energiebilanz des Hauses und die eigene Fitness verbessern können.

BAD 8,5

WC 3

TECHNIK 9

SCHLAFEN 16 ANKLEIDE 8,5

FLUR 6

KOCHEN/ ESSEN 33

WF 6

1. OBERGESCHOSS

KIND 2 12,5

KIND 1 16

BAD 8,5

FLUR 10,5 BIBLIOTHEK 8,5

HWR 7 WOHNEN 18,5

2. OBERGESCHOSS

WELLNESS 25

Fazit: Ein Plus-Energie-Haus, das in vielen Bereichen „weiterdenkt“ und nicht nur die energetische Optimierung, sondern auch die Bewohner im Blick hat: sei es durch eine benutzerfreundliche, komfortable Haussteuerung, einen flexibel nutzbaren Grundriss – und pfiffige Details wie den Fitness-Trainer.

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Anschriften Seite 63

Auch die Unterhaltungselektronik ist ins System integriert, sodass die Lieblingsmusik auf Wunsch mit dem Bewohner das Zimmer wechselt. Nachhaltigen Wohnkomfort bietet übrigens auch das äußerst flexible Grundriss-Konzept. So kann aus dem repräsentativen Einfamilienhaus mit überschaubaren Maßnahmen ein vollwertiges Zweifamilienhaus werden. Möglich wird dies durch das abgeschlossene Treppenhaus. So kann das Obergeschoss bei Bedarf als zweite Wohneinheit abgetrennt werden. Ist ein Keller einge-

12,40 m

4,53 m

Johannes Schwörer, Geschäftsführer Schwörer Haus

ERDGESCHOSS 5,94 m

Bei einer Fitnessrunde auf dem „Schwörer Trainer“ können Eigenheimbesitzer nicht nur etwas für ihre Gesundheit tun, sondern auch Energie gewinnen und die Stromkosten senken. Die beim Strampeln auf dem Heimtrainer elektrisch erzeugte Energie wird zur Erwärmung des Brauchwassers im Haus verwendet. Am Gerät ist ein Generator angebracht. Die beim Training erzeugte elektrische Energie betreibt ein Heizband am Warmwasserspeicher. Der Vorteil: Da die Energie dabei in Wärme umgewandelt wird, kann diese einfach gespeichert werden. Gleichzeitig wird die erhöhte Wärmeabstrahlung, die der Körper beim Sport abgibt, über die Anlage zur kontrollierten Lüftung mit Wärmerückgewinnung zurückgewonnen. Damit verbindet sich bei Schwörer Haus Fitnesstraining in den eigenen vier Wänden mit einem doppelten Energiegewinn.

EffizienzHäuser 15


PASSIVHAUS Architektenhaus

Wohlfühlen im Passivhaus: „Es funktioniert!“

16 EffizienzHäuser

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Architektenhaus PASSIVHAUS

Während die sonnenabgewandten Seiten des Hauses sich fast komplett geschlossen präsentieren, öffnet es sich großzügig zum privaten Gartenhof und zur Sonne.

Sehr gekonnt kombiniert: Architekt Thomas Bechtold vereinte unter dem flachen Dach seines neuen Passivhauses höchste Ästhetik mit ehrgeizigen ökologischen Ansprüchen.

W

enn Architekten für sich selbst ein Wohnhaus bauen, dann kann man Außergewöhnliches erwarten. Im Idealfall verbinden sich hoher gestalterischer Anspruch und technisches Know-how zu einer überzeugenden Symbiose. Ein beispielhaftes Projekt dafür ist das Wohnhaus des Bühler Architekten Thomas Bechtold. In einer badischen Gemeinde am Rande des Rheintales und Fuße des Schwarzwaldes fand er dafür das geeignete Grundstück. Wenn auch aufgrund seiner leichten Hanglage und seines schmalen und sehr langen Zuschnittes eine planerische Herausforderung, bot es doch ganz wesentliche

Vorteile: Es erlaubte zum einen den Bau eines Flachdachgebäudes und zum anderen eine Ausrichtung desselben in einer konsequenten SüdWest-Ausrichtung. Dies war dem Planer besonders wichtig, denn er hatte nicht nur die Absicht ein modernes und ästhetisch hochwertiges Bauwerk zu schaffen, sondern dieses auch als Passivhaus auszuführen. Ein solches verfügt nicht nur über eine extrem gut gedämmte und dichte Bauweise, um den Heizwärmebedarf zu reduzieren – der Jahreswert muss unter 15 kWh/m2 liegen – sondern ist darauf ausgelegt ohne herkömmliche Heizung auszukommen. Allein solare Gewinne sowie die Abwärme

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EffizienzHäuser 17


PASSIVHAUS Architektenhaus

Die Küche von Bulthaup besticht durch ihre grifflosen weißen Fronten. Fast alle Geräte sind hinter ihnen verborgen. Der im offenen Wohnraum nötige Dunstabzug ist in die Funktionsinsel integriert, die auf der einen Seite Kochfeld und Spüle enthält und auf der anderen Seite als Theke ausgebildet ist.

von Personen und Hausgeräten sollen für eine behagliche Temperierung der Wohnräume in der kalten Jahreszeit ausreichen. Im Sommer hingegen müssen die Innenräume gegen zu hohe Temperaturen aufgrund von Sonneneinstrahlung geschützt werden – denn eine Klimaanlage ist im Passivhaus selbstredend auch tabu!

Öffnung nach Süden mit Glasfassade Thomas Bechtolds modernes Passivhaus präsentiert sich heute als ein sorgfältig proportionierter zweigeschossiger Baukörper, der in das Hanggrundstück förmlich eingelas-

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sen scheint. Einschnitte und Rücksprünge, welche dem kompakten Baukörper Tiefe und Charakter verleihen, fassen den Eingang sowie überdachte Freibereiche. Während die Nord- sowie die Eingangsfassade des Gebäudes sich fast komplett geschlossen präsentieren, öffnet sich das Gebäude gen Süden und Westen mit einer großen Glasfassade komplett zur Sonne. Das mit viel Liebe zum Detail gestaltete Haus wurde für seine hohe architektonische Qualität mit dem Preis „Beispielhaftes Bauen“ der Architektenkammer Baden-Württemberg ausgezeichnet.


ENERGIE EFFIZIENZ

inklusive

Die elegante Treppe vom Eingangsins Wohngeschoss besteht aus Holzstufen, die frei in den Raum kragen. Die in die Wand integrierten Leuchten und der elegante Edelstahlhandlauf sorgen für einen sicheren Aufstieg.

Der Anspruch, den Thomas Bechtold an die Wertigkeit der Architektur gestellt hat, zeigt sich auch in der Aufteilung und Einrichtung des Gebäudeinneren: Wer über den zweigeschossigen, portalartigen Eingang das Haus betritt, findet sich im unteren Geschoss wieder, das den Schlafraum, zwei Kinderzimmer, Bäder und ein Büro beherbergt. Belichtet werden sie über einen nach außen geschlossenen, uneinsehbaren Gartenhof. Die boden- und deckenbündig eingelassenen horizontalen Rahmenprofile der Pfosten-Riegel-Konstruktion spiegeln den puristischen Gestaltungsansatz auch im Detail wider.

Von Haus aus energieeffizient. Entwickeln Sie mit Ihrem Ytong Bausatzhaus Partner vor Ort Ihr Traumhaus. Mit einem maßgeschneiderten Energiekonzept, das perfekt auf Ihre Ansprüche abgestimmt ist. Basis ist immer die massive, hocheffiziente und werthaltige Ytong Gebäudehülle – ergänzt um anspruchsvolle Haustechnik. Profitieren Sie von der beeindruckenden Wirtschaftlichkeit des durchdachten und selbstbaufreundlichen Systems. Massiv. Wärmedämmend. Effizient.

Küchenmöbel als Absturzsicherung Eine Holztreppe aus Kragstufen führt vom Eingang in das Obergeschoss. Hier befindet sich der offene Wohn-, Koch- und

www.ytong-bausatzhaus.com 8/9-2016

EffizienzHäuser 19


PASSIVHAUS Architektenhaus

Essbereich. Raumhöhe sowie die großflächigen Verglasungen verleihen dem Raum Offenheit und Weite. Eine Weite, die den Koch- und Essbereich erst richtig zur Geltung kommen

lässt. Die Küche, die den offenen Wohnbereich maßgeblich prägt, wurde unter Berücksichtigung von Funktionalität und Stauraum umgesetzt. Deren Hochschrankwand bietet nicht

nur die nötige Staufläche, sondern integriert einen Durchgang in das dahintergelegene Gäste-WC und den Hauswirtschaftsraum. Als Sideboard eingesetzt bieten weitere Möbel

Die raumhohe, rahmenlose Glasfassade bietet einen ungehinderten Ausblick. Der weite Dachüberstand sowie außen liegende Jalousien sorgen für den nötigen sommerlichen Wärmeschutz.

Das Badezimmer orientiert sich in den von außen nicht einsehbaren Gartenhof, sodass ein Mangel an Privatsphäre nicht befürchtet werden muss.

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Architektenhaus PASSIVHAUS

Weiße, raumhohe Einbaumöbel sorgen im gesamten Haus für viel Stauraum und eine optische Ruhe.

die Absturzsicherung zu Treppe hin und schaffen einen fließenden Übergang vom Kochzu Ess- und Wohnbereich. Nach zwei Wintern im neuen Haus kann Thomas Bechtold auch ein erstes Resümee zum Energieverbrauch seines modernen Passivhauses ziehen: Es funktioniert! Und dank der Photovoltaikanlage auf dem Flachdach, fallen unterm Strich noch nicht mal Stromkosten an, denn die werden durch die Einspeisevergütung mehr als ausgeglichen.

DATEN + FAKTEN PLANUNG: BauWerkStadt Architekten Thomas Bechtold, Freier Architekt 77815 Bühl Tel. 07223/991314

WEITERE INFOS: www.www.thomas-bechtoldarchitekten.de

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 22,3 kWh/m2a Heizwärme: 14,2 kWh/m2a Endenergie: 9,3 kWh/m2a

KONSTRUKTION:

Auch das Badezimmer verfügt über eine raumhohe Verglasung.

Massivbauweise aus BetonFertigteilen, 30 cm Wärmedämmverbundsystem mit Putzfassade (U-Wert 0,103 W/m2K), Bodenplatte 30 cm gedämmt (U-Wert 0,087 W/m2K), passivhauszertifizierte Pfosten-Riegel-Glasfassade, Dreifach-Verglasung (Ug-Wert 0,5 W/m2K), außen liegende Jalousien; Flachdach mit 38 cm Gefälledämmung und zweilagiger Bitumenabdichtung (U-Wert 0,082 W/m2K)

TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, PhotovoltaikAnlage, Bus-System

ABMESSUNGEN: 9,02 x 25,01 m

WOHNFLÄCHE: EG 146,5 m2, OG 123 m2,

PREIS DIESES ENTWURFS: keine Angaben

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

BAD 18

KIND 18,5

KIND 18,5

BÜRO 18

FLUR 6,5

SCHLAFEN 19

FLUR 23,5

TECH 4,5

TERRASSE 29,5

WOHNEN 50

ESSEN 27

KOCHEN 26

GARAGE

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WC 5

DU 4,5

Fotos: Michael Frank Fotodesign; Anschriften Seite 63

ABST. 6

9,02 m

25,01 m ABST. 9,5

EffizienzHäuser 21


PASSIVHAUS Schwarzwälder

Passivhaus wird zum „Exportschlager“ Dieses außergewöhnliche Wohnhaus im italienischen Perugia kombiniert modernste Passivhaus-Bauweise mit regionaltypischer Natursteinfassade. 22 EffizienzHäuser

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Schwarzwälder PASSIVHAUS

D

as Haus wurde komplett im Schwarzwald vorgefertigt, mit passivhaus-zertifizierten Fenstern und Wandelementen in diffusionsoffener und ökologischer Holzständerbauweise. Technisch bewegt sich das Haus ebenfalls auf hohem

ökologischen Niveau: eine Thermosolaranlage sorgt für warmes Wasser, eine Photovoltaik-Anlage produziert Strom. Die kontrollierte Lüftungsanlage ist mit einer Wärmepumpe gekoppelt, sodass an sehr kalten Tagen auch mal geheizt werden kann. Damit entspricht

das Haus den Anforderungen an den deutschen PassivhausStandard mit einem jährlichen Heizwärmebedarf von weniger als 15 W/m2K. Geplant wurde das Haus von einem australischen Architekten, gebaut von einem deutschen Holzhaus-Herstel-

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EffizienzHäuser 23


PASSIVHAUS Schwarzwälder

Auf der Eingangs-Ebene liegt der Wohn-/Essbereich mit Küchenzeile und fantastischem Ausblick in die Natur.

ler und genehmigt von einem italienischen Ingenieur – internationaler geht‘s kaum. Warum die drei Staaten Australien, Deutschland und Italien in das Bauvorhaben „involviert” sind, ist schnell erzählt: Das australische Ehepaar Sutton besuchte mit einem befreundeten deutschen Immobilien-

makler eine Messe in Freiburg, auf der Suche nach einem zuverlässigen Baupartner für das bereits fertig geplante Ferienhaus in Italien. Aus dem Stand heraus entschieden sie sich noch auf der Messe für den Hersteller Schwarzwälder-Haus aus St. Georgen, für den damit eine

spannende Herausforderung begann. Die Bauantragspläne des australischen Architekten mussten an das deutsche Bausystem und die Fertigung des Holzhaus-Herstellers angepasst und dann noch von einem italienischen Ingenieur genehmigt werden, dann konnte es losgehen: Einen Monat

lang schickten die Schwarzwälder nun wöchentlich einen vollgeladenen LKW auf die über 1 000 Kilometer lange Reise nach Italien. Vier Mitarbeiter waren jeweils auf der Baustelle vor Ort – und nach nur fünf Monaten konnte das Haus bezugsfertig übergeben werden.

Lichte Raumhöhe war vorgeschrieben Angepasst werden musste die Produktion lediglich in Bezug auf die erhöhte lichte Raumhöhe von 2,80, die am Bauort vorgeschrieben war. Die regionaltypische Natursteinfassade wurde von einem ortsansässigen Bauunternehmen unter Mithilfe der Familie Sutton vorgesetzt, die das Haus als Feriendomizil nutzt und in der freien Zeit Spaß an der handwerklichen Arbeit hatte. Der spannungsreiche Kontrast zwischen der unregelmäßigen Na-

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Schwarzwälder PASSIVHAUS

Der dunkle Fliesenbelag im Wohnbereich geht nahtlos durch auf die wind- und sichtgeschützte Loggia mit Feuerstelle. Der Raum profitiert von den Glasflächen ohne sichtbaren Fenstersturz und einer Höhe von 2,80 Metern. Freie Sicht nach draußen gibt‘s obendrein.

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PASSIVHAUS Schwarzwälder

Von der Gartenseite zeigt sich das Haus als supermoderner, geradliniger Baukörper, als schwarzer Kubus, der auf einem zurückversetzten Sockelgeschoss zu schweben scheint.

DATEN + FAKTEN ENTWURF: Haus „Sutton“

HERSTELLER: Schwarzwälder 78112 St. Georgen Tel. 07724/3016

WEITERE INFOS: www.schwarzwaelder-haus.de

ENERGIEBEDARF: Keine vergleichbaren Energiekennzahlen, da Standort in Italien; gebaut nach deutschem Passivhaus-Standard

KONSTRUKTION:

Das Schlafzimmer im Untergeschoss mit Parkett aus geräucherter Eiche.

tursteinfassade und der glatten Plattenfassade macht den besonderen architektonischen Reiz des Hauses aus – neben der traumhaften Lage inmitten knorriger Olivenbäume.

Komplette Wohnung im Erdgeschoss Obwohl das Haus als Ferienhaus geplant wurde, hat es einen „vollwertigen“ Einfamilienhaus-Grundriss: Im Untergeschoss befinden sich drei Schlafräume, zwei Bäder, der

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Holzverbundkonstruktion mit Fassade aus schwarzem Zementfaserplatten und Naturstein und Holzfaserdämmung (U-Wert 0,13 W/m2K), Flachdach (U-Wert 0,13 W/m2K), Holzfenster mit Dreifach-Verglasung (Ug-Wert: 0,9 W/m2K)

TECHNIK: Luft-Luft-Wärmepumpe, kontrollierte Lüftungsanlage, Solaranlage für Warmwasser, PhotovoltaikAnlage 6 kWp

ABMESSUNGEN: 20,80 x 7,68 m

WOHNFLÄCHE: UG 80 m2, EG 81,5 m2,

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller


JUBILÄUMSAKTION!

5 AKTIONSHÄUSER

Unterm auskragenden Obergeschoss liegt ein geschützter Stellplatz und der separate Eingang für die unteren Schlafzimmer.

MIT EINEM PREISVORTEIL VON BIS ZU

ideale Lösung für gemeinsame Urlaube mit Anspruch auf Privatsphäre. Das Erdgeschoss nutzt das Baupaar für sich, das auch separat erschlossene Untergeschoss zum Garten wird von den beiden Töchtern oder Freunden bewohnt.

Technikraum und eine kleine Wohnecke. Im Erdgeschoss ist eine komplette Wohnung mit Allraum, Schlafzimmer, Bad und Gäste-WC. Beide Ebenen des Hanghauses haben eigene Zugänge, sind aber über eine Innentreppe verbunden. Eine

20.000, €!

UNTERGESCHOSS

ANKL. 4 SCHLAFEN 20 BAD 4,5

TV LOUNGE 11,5 KIND 12

FLUR 7 KIND 12

Wir interpretieren Erfolgsgeschichten neu – mit fünf Aktionshäusern: einmalig attraktiv in Design und Preis.

HWR 4

Nur gültig im Aktionszeitraum vom 15. Februar bis 11. Oktober 2016!

BAD 5

www.schwabenhaus.de/aktion ERDGESCHOSS

7,68 m

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 44,5

ANKL. 4

DIELE 6,5

SCHLAFEN 19 Anschriften Seite 63

1,5

BAD 6

20,80 m

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EffizienzHäuser 27

50 Jahre Kompetenz und Erfahrung!


PLUS-ENERGIE-HAUS Okal

Mit „Hauskraftwerk“ und intelligenter Steuerung Auf rund 230 Quadratmetern Wohnfläche bietet das neue Musterhaus von Okal in der Ausstellung Bad Vilbel jede Menge Raum. Mit einem integrierten „Hauskraftwerk“ können die Bewohner ihren eigenen Strom erzeugen. Damit wird dieses in der höchsten Effizienzklasse „40plus“ eingestufte Haus zum Plus-Energie-Haus.

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Okal PLUS-ENERGIE-HAUS

Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach markiert die Südseite des Hauses. Da der Entwurf für enge städtische Grundstücke gedacht ist, öffnet sich die Fassade hier nicht nach draußen, sondern zum Innenhof.

Der Eingang zum Innenhof führt direkt ins Herz des Hauses – die eigentliche Haustür liegt aber rechts ums Eck.

Aus dem klassischen Satteldach-Baukörper mit 150 cm Kniestock sind Innenhof und Dachterrasse „herausgeschnitten“, so dürfte der Entwurf trotz ungewöhnlichem Grundriss in die meisten Baugebiete passen. Das Besondere an diesem Haus ist der Innenhof, der vor allem bei enger Bebauung und Häusern ohne Garten einen geschützten Freibereich mit hohen Aufenthaltsqualitäten bieten soll.

M

ithilfe einer großen, nach Süden ausgerichteten Photovoltaikanlage mit einer elektrischen Leistung von 11 kWp wird Strom produziert, der durch ein integriertes „Hauskraftwerk“ verwaltet und gespeichert wird. Den intelligenten und effizienten Verbrauch garantiert die Haussteuerung „my Gekko“. Sie kontrolliert und steuert die Heizungsanlage und Beleuchtung nach den Bedürfnissen der Hausbewohner – sowie auf Wunsch weitere Energiever-

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PLUS-ENERGIE-HAUS Okal

Kochen und Essen mit Blick in den Innenhof: Die komplette Inneneinrichtung inklusive Beleuchtungskonzept, Küche und Einbaumöbeln kommt aus einer Hand von den Interieurdesignern des in San Francisco ansässigen Studio Becker.

braucher, damit der Eigenverbrauchsanteil möglichst hoch ist. Heizwärme und Warmwasser werden konsequent mit einer elektrischen Luft-WasserWärmepumpe erzeugt. Das Haus verfügt außerdem über ein Zertifikat in Gold der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) und hat an der Pilotphase des Aktiv-Plus e.V. teilgenommen und hier den höchsten Standard erfüllt. Damit wird nicht nur eine hohe energetische Qualität garantiert, sondern

auch eine nachhaltige Bauweise, die Architekturqualität, Ökobilanzierung und Lebenszykluskosten beachtet. Bewertet wird unter anderem auch ein hoher Nutzerkomfort und die Wohnqualität. Hier punktet dieses Haus mit seinem großzügigen Raumgefühl, das durch die langen Sichtachsen durch den Innenhof und die lichte Raumhöhe von 2,80 Metern zusätzlich unterstützt wird. Die großen Schiebetüren können im Sommer komplett geöffnet werden, sodass der Hof

schwellenlos und barrierefrei ins Wohngeschehen einbezogen wird.

Außenraum wird nach innen geholt Den Außenraum nach innen holen, so lautet das Wohnkonzept bei diesem neuen Musterhaus, dessen Herzstück ein sonnenbeschienenes, windgeschütztes Atrium ist. Es soll auf engen, städtischen Grundstücken offenes Wohnen ermöglichen – ohne Einblicke von außen. Die Sonne wird also primär

Die mit maßgefertigten Möbeln ausgestattete Ankleide und das Bad mit geräumiger, bodengleicher Dusche. Der Wohnbereich dient als privater Rückzugsbereich, er öffnet sich auch hauptsächlich zum sichtgeschützten Innenhof.

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Okal PLUS-ENERGIE-HAUS ERDGESCHOSS 14,84 m 19,04 m

FLUR 5,5 WOHNEN 20

DATEN + FAKTEN ENTWURF:

KOCHEN/ ESSEN 32,5 DIELE 25

HWR 15

Musterhaus Bad Vilbel

HERSTELLER:

SPEIS. 5 BAD 4,5

durch den Innenhof ins Haus geholt, über raumhohe Verglasungen mit besonders schmalen Rahmen, sogenannten „Minimal Windows“. Auffallend ist nicht nur der besondere Grundriss, sondern auch die Inneneinrichtung mit den maßgefertigten Einbaumöbeln aus einer Hand von Studio Becker. Das in San Francisco ansässige Unternehmen fertigte nicht nur die exklusive Einbauküche, die durch hochwertige Details besticht, sondern erstellte auch ein Farb- und Lichtkonzept. Damit wird in diesem Haus dem gesundheitsfördernden Einfluss von Licht und Sonne ein hoher Stellenwert beigemessen und so Komfort und Wohlbefinden auf allen Ebenen gefördert.

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/okal

FLUR 2,5

Das Schlafzimmer öffnet sich zum Innenhof und zur Dachterrasse, die Verglasung ermöglicht freien Durchblick bis zu Flur und Treppe auf der anderen Hofseite.

Okal Haus GmbH 55469 Simmern Tel. 06761/90304-0

BÜRO 2 17,5

BÜRO 1 12

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 27,7 kWh/m2a Heizwärme: 65,85 kWh/m2a Endenergie: 15,4 kWh/m2a

KONSTRUKTION: Holzverbundkonstruktion mit Putzfassade (U-Wert 0,125 W/m2K), Satteldach 28 Grad (U-Wert 0,176 W/m2K), Kniestock 150 cm, Kunststofffenster mit DreifachVerglasung (Ug-Wert: 0,6 W/m2K)

OBERGESCHOSS

SCHLAFEN 19

BAD 13,5

ANKLEIDE 15

FLUR 7,5 KIND 2 14,5

KIND 1 14 BAD 6

TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik-Anlage (Leistung 11 kWp), Hauskraftwerk mit Stromspeicher von E3/DC, SmarthomeSteuerung „my Gekko“

ABMESSUNGEN: 19,04 x 14,84 m

WOHNFLÄCHE: EG 139,5 m2, OG 89,5 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller

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EffizienzHäuser 31


PLUS-ENERGIE-HAUS Viebrockhaus

Christian Meyer vor seiner „Energiezentrale“, die ohne fossile Brennstoffe auskommt.

Eigenen Strom produzieren – statt Miete zahlen

32 EffizienzHäuser

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Viebrockhaus PLUS-ENERGIE-HAUS

Auf der großen Terrasse kann die Familie gemeinsame Zeit im Freien genießen.

Statt weiterhin Miete zahlen, wollten Constanze und Christian Meyer lieber in „was Eigenes“ investieren – jedoch nach dem Motto: Wenn, dann richtig. So baute das junge Paar ein Haus mit Zukunft. Nicht nur was Raumangebot und Flexibilität betrifft, sondern auch Energieeffizienz.

D

as Haus wurde 2014 als KfW-Effizienzhaus55, entsprechend dem neuem EnEV-Standard, gebaut. Nach Mitteilung des Unternehmens entsprechen jedoch seit September 2015 alle Viebrock-Häuser mindestens dem Effizienzhaus-40-Standard. Der hier vorgestellte Entwurf verfügt über eine Luft-WasserWärmepumpe, eine Fußbodenheizung in allen Räumen und

eine geregelte Be- und Entlüftung. Bauherr Christian Meyer: „Uns hat sehr gefallen, dass man bei Viebrockhaus grundsätzlich auf fossile Brennstoffe wie Öl und Gas verzichtet. Da wir in unserem landwirtschaftlichen Betrieb mit Photovoltaikanlagen arbeiten, haben wir auch unser Haus mit einer PV-Anlage ausstatten lassen. Die attraktive KfW-Förderung von Stromspeichern war für

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EffizienzHäuser 33


PLUS-ENERGIE-HAUS Viebrockhaus

Auch die Küche hat einen direkten Zugang in den Garten. Vom ansonsten offenen Wohn- und Essbereich kann sie – wenn gewünscht – mit einer Schiebetür abgetrennt werden. Der zusätzliche Raum im Erdgeschoss dient sowohl als Arbeits- wie auch als Gästezimmer.

uns ein wichtiger Grund, auch eine Hausbatterie zu kaufen und damit den Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms noch zu optimieren.“ Mit dieser Ausstattung kann das Haus sogar zum Plus-Energie-Haus werden, das mehr Energie produziert als es verbraucht. Der Entwurf – basierend auf der „Edition 445“ wirkt insgesamt sehr hell und freundlich, da er bis auf wenige Ausnah-

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men über bodentiefe Fenster verfügt. Auf eine Galerie wurde aus Platzgründen verzichtet und stattdessen im Dachgeschoss viel Raum und dank eines Dachfensters auch eine sehr helle offene Fläche geschaffen, auf der einmal auch das Büro untergebracht werden könnte. Dies wäre der Fall, wenn die beiden Kinderzimmer im Dachgeschoss nicht reichen sollten und das Büro im Erdge-


Viebrockhaus PLUS-ENERGIE-HAUS

schoss zum dritten Kinderzimmer umfunktioniert werden müsste.

Bei Bedarf: Büro als Gästezimmer Im Erdgeschoss befindet sich neben dem großen Wohn-/ Ess-Bereich und dem mit einer großen Schiebetür abtrennbaren Küchenbereich auch das bereits erwähnte Büro, das bei Bedarf als Gästezimmer genutzt werden kann. Gleich daneben liegt das Gästebad mit Dusche. Gegenüber befindet sich der Hauswirtschafts- und

Aus der geräumigen Diele führt eine breite Treppe ins Obergeschoss. Dort befinden sich zwei Kinderzimmer, Bad und Elternschlafzimmer, die alle von der Empore aus erschlossen werden.

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EffizienzHäuser 35


PLUS-ENERGIE-HAUS Viebrockhaus

Das Elternschlafzimmer hat einen abgetrennten Ankleidebereich. Sohn Benedict freut sich über reichlich Platz und viel Tageslicht in seinem Zimmer.

Familie Meyer baute ihr Haus zwar in traditioneller norddeutscher Backstein-Optik – aber mit modernster Haustechnik.

DATEN + FAKTEN ENTWURF: „Edition 445“

HERSTELLER:

Technikraum, der mit einer zusätzlichen Eingangstür ausgestattet ist. Diese wird auch genutzt – vor allem von Christian Meyer, wenn der selbstständige Gärtnermeister von der Arbeit auf den Feldern nach Hause kommt. Im Dachgeschoss sind die Schlafzimmer mit abgetrenn-

ter Ankleide, das Zimmer von Sohn Benedict, das großzügige Badezimmer, ein separates WC sowie ein weiteres Kinderzimmer untergebracht. Da die Baufamilie später einmal, wenn die Kinder größer sind, einen Kamin haben möchte, wurde gleich ein Schornstein eingebaut.

ERDGESCHOSS

Viebrockhaus 21698 Harsefeld Tel. 0800/8991000

WEITERE INFOS: www.viebrockhaus.de/ Im Familienbad im Obergeschoss ist die Toilette vom Bad- und Waschbereich getrennt.

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 23,18 kWh/m2a Heizwärme: 37,1 kWh/m2a Endenergie: 8,9 kWh/m2a

KONSTRUKTION: Zweischalige Massivbauweise aus 15 cm Porenbeton mit 12 cm Wärmedämmung, Verblendfassade (U-Wert 0,18 W/m2K), Satteldach, 35 Grad (U-Wert 0,19 W/m2K), Kunststofffenster mit Dreifach-Verglasung (Ug-Wert: 0,77 W/m2K)

OBERGESCHOSS

TECHNIK: DIELE 14,5

HWR 9,5 BAD 4

ARBEITEN/ GAST 11,5

12,02 m

EMPORE 11,5

9,02 m

WOHNEN/ ESSEN 37

BAD 11,5

SCHLAFEN 20

KIND 19

KIND 19

Luft-Wasser-Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photvoltaikanlage, Leistung 5,02 kWp, Ertrag 4 678 kWh/a, Hausbatterie, Leistung 2,8 kWh/a

ABMESSUNGEN: 9,02 x 12,02 m

WOHNFLÄCHE: EG 89 m2, OG 81 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller

36 EffizienzHäuser

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Anschriften Seite 63

KOCHEN 12,5


EFFIZIENZHAUS 40 Rensch-Haus

38 EffizienzHäuser

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Rensch-Haus EFFIZIENZHAUS 40

Modern und alltagstauglich

Zeitgemäße Formgebung sollte beim Rensch-Musterhaus in Bad Vilbel mit ökologischen Kriterien in Einklang gebracht werden. Dazu gehört auch ein schlüssiges und zukunftsfähiges Energiekonzept.

D

as Musterhaus in Bad Vilbel basiert auf dem Architektur-Konzept „Innovation R“, das auf der Auswertung von 1 500 schon gebauten Rensch-Häusern beruht. Für diese Ausstellung sollte es ein modernes, aber dennoch alltagstaugliches Haus für die Familie sein. Das Gebäude hat ein klassisches Satteldach, allerdings mit relativ flacher Dachneigung und einen 2,25 Meter hohen Kniestock. So kann auch die obere Etage als vollwertiger Wohnbereich genutzt werden. Kubische Elemente wie Flachdach-Anbau und zweigeschossige Erker setzen ebenso optische Akzente wie farbige Flächen an der Außenfassade.

Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen In Bezug auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ist das Musterhaus sehr gut aufge-

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EffizienzHäuser 39


EFFIZIENZHAUS 40 Rensch-Haus

stellt. Die Heiztechnik mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, einer Fußbodenheizung mit Kühlfunktion und einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung liefert unabhängig

40 EffizienzHäuser

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von fossilen Brennstoffen angenehme Temperaturen zu jeder Jahreszeit. Ebenso zukunftsweisend ist die installierte Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher. Die umweltfreundliche und hoch

energieeffiziente Haustechnik entspricht damit nicht nur heutigen Anforderungen, sondern erspart dem Bauherrn auch dauerhaft Energiekosten. In Zusammenspiel mit der sehr guten Wärmedämmung des Hauses, dessen diffusionsoffenen Außenwände mit den nachwachsenden Rohstoffen Holzfaser- und Zellulose gedämmt werden, erreicht dieser Entwurf Effizienzhaus40-Standard. Zudem hat der Wandaufbau eine extrem lange Phasenverschiebung. Geschäftsführer Martin Rensch: „Unter Phasenverschiebung versteht man den Zeitraum, in dem die Kälte von außen den Wohnraum im Inneren erreicht. Das Gleiche gilt auch im Sommer, wenn die Kühle im Inneren für ein angenehmes Wohnklima gehalten werden soll.“ Beim Dämmkonzept dieses Hauses dauert es

über 16 Stunden, bis die Außentemperaturen ins Hausinnere vordringen.

Unten offen, oben sinnvoll unterteilt Im Inneren zeigt sich das offen gestaltete Erdgeschoss hell und weitläufig. Der über 35 Quadratmeter große Wohn-/ Essbereich bietet zwei Zugänge zur Terrasse und grenzt nahtlos an die geräumige Küche, die mit einer Kochinsel ausgestattet ist. Der eingeschossige Anbau ist durch die Diele erschlossen und liegt separat. So lässt es sich ungestört im Büro arbeiten. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Hauses werden durch ein großes Gästezimmer und ein Bad mit Dusche und WC ergänzt. Über eine Podesttreppe gelangt man in das Dachgeschoss. Dort befinden sich zwei nahezu identische Kin-


Fingerhut Haus GmbH & Co. KG 57520 Neunkhausen/Westerwald Info-Line 02661-9564-0 info@fingerhuthaus.de · www.fingerhuthaus.de

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Rensch-Haus EFFIZIENZHAUS 40

Das offen angelegte Erdgeschoss lässt viel Licht ins Hausinnere. Der Wohn-/ Essbereich ist über 35 Quadratmeter groß. Er bietet zwei Zugänge zur Terrasse und grenzt nahtlos an die geräumige Küche (Bild links), die mit einer Kochinsel ausgestattet ist. Über eine Podesttreppe aus Sichtbeton kommt man ins Dachgeschoss. Ein Teil des Flurs ist als offener und familienfreundlicher AufenthaltsBereich angelegt.

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EFFIZIENZHAUS 40 Rensch-Haus

Der Wandaufbau von „thermoaround natur“: rechts außen zwei Putzschichten. Dann eine Holzfaserdämmplatte. In der Mitte Konstruktionsvollholz und Zellulose-Dämmung. Dann Holzwerkstoffplatte, Dampfbremsmembran und Gipskartonbauplatte.

DATEN + FAKTEN ENTWURF: „Innovation R“ Musterhaus Bad Vilbel

HERSTELLER: Rensch-Haus GmbH 36148 Kalbach/Rhön Tel. 09742/91-0

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/rensch

ENERGIEBEDARF:

wird durch ein Familienbad mit Badewanne, Dusche, WC und Doppelwaschbecken vervollständigt.

ERDGESCHOSS

Mit 16 Quadratmetern fällt das Familienbad im Obergeschoss sehr geräumig aus.

TECHNIK:

TERRASSE

AUFENT 10 KIND 14,5

KOCHEN WOHNEN/ESSEN 14,5 36

7,02 m

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3,31 m

BÜRO 16,5

ABST 10

4,83 m

11,08 m

BAD 16 9,08 m

DU/WC 3,5

WF 7

GAST 14,5

KONSTRUKTION: Holzverbundkonstruktion mit Putzfassade und Holz-/Zellulosedämmung (U-Wert 0,14 W/m2K), Satteldach 25 Grad (U-Wert 0,15 W/ m2K), Holz-Alu-Fenster mit DreifachVerglasung (Ug-Wert: 0,8 W/m2K)

OBERGESCHOSS

DIELE 10

Primärenergie: 27,0 kWh/m2a Heizwärme: 42,2 kWh/m2a Endenergie: 15,2 kWh/m2a

KIND 14,5 FLUR 9

SCHLAF ANKL 16,5

Luft-Wasser-Wärmepumpe (Außenaufstellung), Fußbodenheizung mit Kühlfunktion, kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, BUS-Installation

ABMESSUNGEN: 11,08 x 9,08 m Büroanbau: 7,02 x 3,13 m

WOHNFLÄCHE: EG 85,5 m2, OG 80,5 m2, Büroanbau 26,5 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller

Fotos. Rensch-Haus; Anschriften Seite 63

derzimmer. Diese umrahmen einen offenen Ankleide- und Spielbereich, der in dem größeren der beiden Erker liegt und zusätzlich Zugang zum überdachten Balkon bietet. Ein idealer Bereich für den Nachwuchs, der sowohl Raum für gemeinsame wie auch getrennte Aktivitäten schafft. Gut aufgeteilt ist auch das Elternschlafzimmer. Eine frei stehende deckenhohe Wand trennt Schlaf- und Ankleidebereich voneinander. Der in der Wand integrierte Flachbildschirm sorgt auf elegante Art für Unterhaltung. Das Obergeschoss


FACH SCHRIFTEN VERLAG

sinnvoll nutzen und sparen.

Wärmepumpen Luft Wasser Erde Ökofaktor

Systeme Raumerwärmung

Vorlauftemperatur

Effizienz

Kühlfunktion

Jahresarbeitszahl

Heizungsregelung

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Foto: Brotje

ENERG!E Wärmepumpen

Sparsam heizen und kühlen

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Eine Heizungsanlage kann heute mehr als „nur“ Wärme spenden. Elektrische Wärmepumpen heizen und kühlen und sorgen in Verbindung mit einer Lüftungsanlage für angenehmes Raumklima. Warmes Wasser gibt es natürlich auch – und das alles ohne Öltank oder Gasanschluss.

arum sollte eine Heizungsanlage nicht auch im Sommer für angenehmes Raumklima sorgen, wo sie doch zur Warmwasserbereitung eh das ganze Jahr in Betrieb ist? Kühlen mit der Heizung – für eine elektrische Wärmepumpe ist das kein Problem. Eine Wärmepumpe kann je nach Bedarf entweder Umweltwärme in das Gebäude hinein oder überschüssige Raumwärme aus dem Gebäude heraus transportieren. Dabei arbeitet sie ökonomischer als eine Klimaanlage, denn der

Luft-Wasser-Wärmepumpen in Splitbauweise brauchen wenig Platz im Freien, weil das Außengerät von einer Inneneinheit ergänzt wird. (Mitsubishi Electric)

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Die Wärmequellenanlage entzieht der Umgebung die benötigte Energie. In der Wärmepumpe zirkuliert ein Kältemittel, auf das die Umweltenergie im Verdampfer übertragen wird. Der dadurch entstehende Kältemitteldampf wird in einem Kompressor verdichtet, dabei steigt die Temperatur. Dann wird das unter hohem Druck stehende, heiße Kältemittelgas im sogenannten Verflüssiger kondensiert, wobei es seine Wärme an den Heizkreislauf des Hauses abgibt. Danach fließt das Kältemittel wieder zum Verdampfer, der Kreislauf beginnt von vorne.

Grafik: BWP

F U N K T I O N S P R I N Z I P WÄ R M E P U M P E


Wärmepumpen ENERG!E

Stromverbrauch ist wesentlich geringer. Das liegt daran, dass ein beträchtlicher Teil der benötigten Energie aus der Umwelt entnommen wird. Wie das funktioniert und welche Heizund Kühlleistungen möglich sind, hängt vom eingesetzten System ab. Doch zunächst zur Funktionsweise: Je nachdem, aus welchem Medium die Umweltenergie entnommen und wie sie an das Haus abgegeben wird, unterscheidet man die verschiedenen Typen von Wärmepumpen. Es gibt Erdwärmepumpen, die ihre Energie aus der Erde oder dem Grundwasser entnehmen und an ein wasserführendes Heizsystem im Haus abgeben. Das sind SoleWasser- und Wasser-WasserWärmepumpen. Bei Luft-Wärmepumpen wird die Energie der Umgebungsluft oder der Abluft einer Lüftungsanlage entnommen und an ein wasser- oder luftführendes Heizsystem abgegeben. (Weitere Informationen zu den einzelnen Systemen finden Sie ab Seite 48).

Um mit einer Wärmepumpe heizen zu können, muss die Temperatur im System erhöht werden. Das geschieht unter Einsatz von Strom. Dabei gilt: Je geringer die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Heizkreislauf ist, desto wirtschaftlicher arbeitet eine Wärmepumpe.

Energiestandard des Hauses ist wichtig Zur Bewertung der Effizienz der gesamten Wärmepumpenanlage eignet sich vor allem die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie bezeichnet über ein Jahr hinweg das Verhältnis zwischen der erzeugten Wärmemenge und der eingesetzten Strommenge. Grundsätzlich gilt: je größer die JAZ, desto höher der Anteil kostenfreier Umweltenergie. Geringere Stromkosten sind die Folge. Von zentraler Bedeutung für eine hohe JAZ ist ein hoher energetischer Standard des Hauses. Großen Einfluss hat außerdem das Wärmever-

FÖ RDERU N G ■ Seit 2015 gibt es wieder Fördergelder für Wärmepumpen im Neubau.

Während Wärmepumpen längere Zeit nur bei Austausch einer alten Heizung im Bestand gefördert wurden, gibt es jetzt wieder die Möglichkeiten, auch im Neubau eine Förderung zu erhalten. Wer eine besonders effiziente Wärmepumpe einbaut, kann dafür im Rahmen der Innovationsförderung einen Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Die Berechnung der Basisförderung ist bei Wärmepumpen abhängig von der Wärmequelle: - Luft als Wärmequelle: 40 € je Kilowatt Nennwärmeleistung, aber mindestens 1300 € bzw. 1500 € bei leistungsgeregelten oder monovalenten Wärmepumpen - Erde und Wasser als Wärmequelle: 100 € je Kilowatt Nennwärmeleistung, aber mindestens 4000 € bzw. 4500 € wenn ebenfalls Erdsondenbohrungen gemacht werden - Sorptions- und gasmotorische Wärmepumpen: 100 € je Kilowatt Nennwärmeleistung, aber mindestens 4500 Euro Hier müssen die Wärmepumpen entweder eine JAZ ≥ 4,5 (elektr. Wärmepumpen) bzw. ≥ 1,5 (Gas-Wärmepumpen) vorweisen oder eine besonders hohe Systemeffizienz aufweisen. Die Optionen sind auf einer Liste beim BAFA aufgeführt. Weiterhin verpflichtend sind die Verwendung von Flächenheizungen und ein Qualitätscheck nach einem Jahr inkl. Messung der Jahresarbeitszahl. Eine Liste förderfähiger Wärmepumpen ist auf den Seiten des BAFA zu finden unter: www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/waermepumpen/ Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden.

Je nach Bundesland müssen für den Einbau von Erd-Wärmepumpen verschiedene Genehmigungen eingeholt werden. (BWP)

Das Außenmodul der Luft-Wasser-Wärmepumpe „Art Style HTS“ muss sich nicht verstecken. Als Materialien kommen Edelstahl sowie Naturstein beim Sockel und eloxiertes Aluminium oder eine Holzoptik bei der Verkleidung zum Einsatz. www.remko.de

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ENERG!E Wärmepumpen

Besonders bei Luft-Wasser-Wärmepumpen spielt der Schallpegel eine sehr wichtige Rolle. Daher wurde bei der Entwicklung „F2120“ besonders auf diesen Punkt geachtet. Unter anderem hält ein geräuscharmer Ventilator mit intelligenter Regelung den Schallpegel minimal, insbesondere wenn es darauf ankommt. (Nibe)

Die besonders effiziente Warmwasser-Wärmepumpe „SWP-200/-260“ besteht aus einem spezialemaillierten 200- bzw. 260-Liter Speicher, einer Wärmepumpeneinheit mit 1,9 kW Leistung und einem integriertem 1,5 kW-Elektroheizelement. Durch den hohen COPWert von 3,5 stellt sie nach Herstellerangaben ganzjährig und kostengünstig den gesamten Wasserbedarf zur Verfügung. Im reinen Wärmepumpenbetrieb sind Warmwassertemperaturen von bis zu 56°C möglich. (Wolf)

Die Gas-Wärmepumpe „Supraeco 9000i G“ funktioniert ähnlich wie eine strombetriebene Luft-Wasser-Wärmepumpe. Allerdings bringt nicht Strom den Kältemittelkreislauf in Gang, sondern ein Gas-Brenner. (Junkers)

teilsystem, das mit möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen auskommen sollte. Optimal arbeiten Wärmepumpen daher in Verbindung mit Fußboden- und Wandheizungen mit Vorlauftemperaturen von etwa 35 Grad Celsius (siehe auch S. 53).

Besonders effizient: die Erdwärmepumpe Wird als Wärmequelle das Erdreich gewählt, ist eine Wärmepumpe besonders effizient. Das liegt daran, dass hier je nach Bodentiefe das ganze Jahr relativ konstante Temperaturen zwischen etwa sieben bis 13 Grad Celsius herrschen, was sowohl für das Heizen im Win-

ter als auch für das Kühlen im Sommer eine gute Ausgangstemperatur ist. Etwas günstiger in der Anschaffung sind Luft-Wärmepumpen, da hier unter anderem die Bohrung entfällt. Dafür sind die zu erwartenden Stromkosten höher, da die Außenluft übers Jahr großen Temperaturschwankungen unterworfen ist. Mit einer solchen Anlage ist die aktive Kühlung (unter Einsatz von Strom) im Sommer möglich. Dafür muss die Wärmepumpe über einen reversiblen Kältekreislauf verfügen. Im Kühlfall wird der Kältekreislauf der Wärmepumpe so umgekehrt, dass Wärmequelle und

Wärmesenke getauscht werden. Dem Gebäude wird nach dem gleichen Prinzip einer Klimaanlage Wärme entzogen. Als Kühlflächen kommen Fußboden- und Wandheizungen infrage. Mit der aktiven Kühlung ist eine höhere Kühlleistung als mit der vorher beschriebenen passiven Kühlung möglich. Dabei muss eine Unterschreitung des Taupunkts der Raumluft vermieden werden, da es sonst zur Kondensation von Wasser auf der Kühlfläche kommen könnte. Ein Raumtemperatur- und -feuchtefühler, der an den Wärmepumpenregler angeschlossen ist, kann solche

LEISTUNG IN ZAHLEN ■ Die Leistungszahl (COP= coefficient of performance) beschreibt das Verhältnis der Heizleistung zur aufgenommenen elektrischen Leistung. Die Angaben erfolgen in einer Buchstaben- und Zahlenkombination z.B. W10W35, B0W35 oder A2W35. W = water (Wasser), B = brine (Sole = Erde), A = air (Luft). Die Zahlen geben die Temperatur von Wärmequelle und Wärmeabgabefläche an. Beispiel: Eine Leistungszahl 4 mit A2W35 beschreibt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die bei einer Lufttemperatur von 2°C arbeitet und die gewonnene Wärme auf einem Niveau von 35°C an das zu nutzende Wasser abgibt. Die Leistungszahlen liegen meist zwischen 3 und 6.

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■ Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist noch wichtiger als die Leistungszahl. Sie stellt das Verhältnis zwischen jährlich bereitgestellter Wärmemenge und eingesetzter Strommenge dar. Laut der Deutschen Energieagentur (dena) in Berlin und des RheinischWestfälischen Elektrizitätswerkes (RWE) in Essen sowie des Erneuerbaren-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG) muss die Jahresarbeitszahl bei ElektroWärmepumpen größer als JAZ = 3,0 sein, um sie als “energieeffizient” und größer als JAZ = 3,5 sein, um sie als “nennenswert energieeffizient” bezeichnen zu können. Eine Jahresarbeitszahl von 3,5 bedeutet, dass aus 1 Kilowatt (kWh) Strom und 2,5 kWh Umweltwärme insgesamt 3,5 kWh Wärme für Heizung und Warmwasser bereitgestellt werden.

Probleme vermeiden helfen. In seltenen Fällen kann die Kühlleistung durch die Gefahr der Taupunktunterschreitung begrenzt werden.

Heizen und lüften mit einem System Hoch gedämmte Neubauten werden meist sowieso mit einer Lüftungsanlage ausgestattet. Bei besonders niedrigem Wärmebedarf kann diese auch mittels einer Luft-Luft-Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen genutzt werden. Hierbei wird die Energie aus der Außenluft oder der warmen, verbrauchten Raumluft auf die frische Zuluft von außen übertragen. Im Sommer kann dann kühle Luft ins Haus eingeblasen werden. Dabei kann der Raum auch entfeuchtet werden, sodass es nicht zu Tauwasserproblemem kommt. Im Winter kann die Luft allerding sogar unangenehm trocken werden. Wichtig bei einer solchen Lüftungsheizung ist eine sorgfältige Planung, damit es in den Räumen auch an kalten Tagen zugfrei warm wird. Nicht jede Baufamilie empfindet ein Luftheizungssystem als behaglich. Zum einen fehlt der angenehme Strahlungswärmeanteil. Zudem ist eine gleichzeitige


Wärmepumpen ENERG!E

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe „HPSU compact“ mit Kühlfunktion integriert das Innengerät platzsparend in den Solar-Schichtspeicher und ist „Smart Grid Ready“. (Rotex)

Wärmeregulierung in Nord- und Südräumen (ohne elektrische Zusatzheizelemente) schwierig. Aus diesen Gründen wird statt der Luftheizung nach wie vor oft ein klassisches, wassergeführtes Heizsystem installiert – in Verbindung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Und die Lüftungsanlage sorgt zusätzlich für die notwendige Frischluftzufuhr. Die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpen-Anlage variieren je nach System stark. Die Preise für die Geräte liegen zwischen 8 000 und 13 000 Euro, bei Erdwärmepumpen kommen Kosten für den Erdwärmekol-

lektor oder die Bohrung dazu, die je nach Bodenbeschaffenheit bei durchschnittlich 60 bis 90 Euro pro Meter liegen. Dafür werden die Kosten für Schornstein oder Brennsofflager gespart. Und wer die Wärmepumpe mit selbst erzeugtem Photovoltaik-Strom oder einem speziellen WärmepumpenÖkostromtarif betreibt, heizt nicht nur emissionsfrei, sondern auch mit regenerativer Energie. Außerdem sind viele Geräte schon „smart grid ready“. Wird ein entsprechender Stromanbieter wie beispielsweise „Lichtblick“ gewählt, können die Heizgeräte, intel-

ligent vernetzt und gesteuert, zu einem großen „SchwarmEnergie-Speicher“ zusammengefasst werden. So kann die Heizung Strom dann beziehen, wenn das Netz durch ein Überangebot belastet ist und ihn für die Wärmeversorgung nutzen, wenn er gebraucht wird. Bereits mit dem derzeitigen Strommix im deutschen Versorgungsnetz benötigt eine Wärmepumpe im Vergleich zu einem alten Ölkessel ab einer JAZ von 3,8 weniger als die Hälfte der Energie. Mit steigendem Ökostrom-Anteil wird sich die Umwelt-Bilanz der Wärmepumpe automatisch immer weiter verbessern.

Die Kombination einer Wärmepumpenheizung und einer Photovoltaikanlage ist besonders clever, weil man sich so von Energiekostensteigerungen weitgehend unabhängig machen kann. Wie es funktioniert wird im „Leitfaden Wärmepumpe“ von der Energieagentur NRW ausführlich erklärt. Den Ratgeber kann man kostenlos bestellen oder herunterladen unter www.energieagentur. nrw/geothermie/waermepumpen/ leitfaden_kombination_von_waermepumpen_und_photovoltaik

Anschriften Seite 63

Smarte Systeme werden zukünftig zum Standard der Heiztechnik gehören. Die neuen effizienten Wärmepumpen von Vaillant lassen sich auch mithilfe einer App über das Handy steuern. www.vaillant.de

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Design einer neuen Zeit Durch das innovative Design und den flüsterleisen Betrieb integriert sich die REMKO ArtStyle-Wärmepumpe perfekt und diskret in jeden Outdoor-Lebensraum. Technik auf höchstem Niveau sorgt für wohlige Wärme und komfortable Trinkwassererwärmung.

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ENERG!E Wärmepumpen-Systeme

Erde, Luft, Wasser Wärmepumpen sind im Neubau sehr beliebt: Sie heizen effizient und umweltschonend, benötigen nicht viel Platz und sind je nach System günstig in der Anschaffung. Wir beleuchten luftund erdgekoppelte Wärmepumpen und geben Tipps für eine stromsparende Betriebsweise.

E

twa jedes dritte neu gebaute Ein- und Zweifamilienhaus wird heute laut Bundesverband Wärmepumpe e.V. mit einer Wärmepumpen-Heizung ausgestattet – 2005 lag ihr Anteil im bundesdeutschen Durchschnitt bei gerade mal 5,4 Prozent. Die Zahlen von 2014 verdeutlichen, dass Bauherren eine Vorliebe für Luft-Wasser-Wärmepumpen haben. Mit 39 500 verkauften Einheiten stehen sie in der Beliebtheit deutlich vor den erdgekoppelten Systemen, die nur 18 500 mal zum Einsatz kamen. Doch was ist der Unterschied zwischen luft- und erdgekoppelten Systemen?

Erd-Wärmepumpen sind effizienter Die Effizienz einer Wärmepumpe ist abhängig von der Qualität des Gerätes, aber auch von der Bauart: Da Erdreich ab einer gewissen Tiefe immer konstante Plus-Temperaturen – je nach Bodentiefe zwischen etwa sieben bis 13 Grad Celsius – aufweist, arbeiten Erd-Wärme-

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pumpen in der Regel effizienter als solche, die ihre Energie aus der Umgebungsluft beziehen, deren Temperatur im Winter auch mal unter den Gefrierpunkt sinkt. Die bevorzugte Art, die sogenannte oberflächennahe Geothermie zu nutzen, sind senkrechte Erdwärmesonden, die anzeige- und genehmigungspflichtig sind. Die Bohrlöcher haben einen Durchmesser von etwa zwanzig Zentimeter und sind 50 bis 100 Meter tief. Der Einsatz von Erdwärmesonden bietet sich dort an, wo eine entsprechende Grundstücksfläche zum Bohren und zum Aufstellen des Bohrgeräts zur Verfügung steht. Das fachgerechte Bohren und Setzen der Sonde(n) gehört in die Hand einer möglichst zertifizierten Spezialfirma. Die Gesamtkosten für eine solche Bohrung mit Sonde, Anschlussleitung und Füllung sind abhängig von der Bodenbeschaffenheit und liegen durchschnittlich bei 60 bis 90 Euro pro Meter. Eine weitere Möglichkeit zur Erdwärmenutzung ist das

Kollektorfeld, sofern die notwendige Grundstücksfläche vorhanden ist. Dazu wird vorwiegend ein Kunststoff-Rohrschlangensystem waagerecht unterhalb der Frostgrenze von etwa einem Meter verlegt, durch welches ein frostsicheres Wärmeträgermedium zirkuliert. Wo die Grundstücksfläche begrenzt ist, lassen sich ein mehrstöckiges Kollektorfeld oder Energiekörbe mit höherer Wärme-Entzugsleistung einsetzen.

Mit den Solarkollektoren auf dem Dach werden die Sonnenstrahlen in Wärme umgewandelt und erhitzen die Flüssigkeit des Solarkreislaufs zwischen Kollektoren auf dem Dach und Solarspeicher im Keller. Dort wird die Wärme mittels eines Tauschers auf das Wasser im Speicher übertragen – um entweder Trinkwasser zu liefern oder Heizungswasser zur Unterstützung des Heizkreislaufs oder natürlich auch beides. (Vaillant)

Dank Inverterregelung passt diese sehr leise Luft-Wärmepumpe ihre Leistung stets dem Energiebedarf an. Zudem bietet die „WPL Trend“ die Möglichkeit einer aktiven Kühlung durch Kreislaufumkehr. (Stiebel Eltron)


Wärmepumpen-Systeme ENERG!E

Luft-Wasser-Wärmepumpen lassen sich (in Verbindung mit passenden Außenwandluftkanälen) komplett innerhalb des Gebäudes aufstellen. www.junkers.com

So sieht eine Erdwärmesonde aus. Für maximale Effizienz muss sie dicht sein. Die „RAUGEO Sonde PE-Xa“ verfügt über eine raue Außenschicht, die in Kombination mit dem Verfüllmaterial „RAUGEO fill rot“ für Systemdichtheit und besonders gute Wärmeübertragung sorgt. www.rehau.de

wird dann auf einer Gebäudeseite angesaugt und über die 90 Grad versetzte Seite ausgeblasen. Luft-Wasser-Wärmepumpen lassen sich auch platzsparend im Außenbereich aufstellen, wobei es zwei Varianten gibt: die Außenaufstellung des gesamten Aggregats sowie als Split-Aufstellung, bei welcher der Verdampfer (Ventilator) im Außenteil und der Kondensator im Gebäudeinneren untergebracht sind. Unbedingt ist auf die Schallemissionen zu achten. Sie entstehen beim Betrieb, vornehm-

1. Drei verschiedene Wärmequellen: Wasserwärme aus Grundwasser.

lich durch den Ventilator, und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Intensität von Gerät zu Gerät. Deswegen ist der Aufstellort so zu wählen, dass man weder sich selbst noch die Nachbarn mit Betriebslärm belästigt.

Zusatzheizung sorgt für Sicherheit Nachteilig beim Betrieb von Luft-Wasser-Wärmepumpen sind die großen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen der Außenluft in unseren Breitengraden. Bei geringen Außentemperaturen besteht die

2. Luftwärme: Luft gibt es als Wärmequelle überall.

höchste Wärmeanforderung aber die Leistungszahl der LuftWasser-Wärmepumpe ist dann auch am niedrigsten. Dennoch können moderne Wärmepumpen der Außenluft selbst bei -25 Grad Celsius noch einen gewissen Heizwärmeanteil entziehen. Für Sicherheit an eisigen Tagen, sorgt in vielen Systemen eine integrierte, kompakte Elektro-Zusatzheizung. Diese schaltet sich ab einer festgelegten Außentemperatur automatisch zu und übernimmt bis maximal fünf Prozent der Jahresheizarbeit.

3. Erdwärme: Das Erdreich ist ein sehr guter Wärmespeicher.

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Weil Luft-Wasser-Wärmepumen in der Anschaffung und im Einbau wesentlich günstiger sind als Erd-Wasser-Wärmepumpen, erfreuen sie sich der größeren Beliebtheit. Sie saugen eine relativ große Außenluftmenge an, die im Verdampfer des Aggregats ihrer Wärmeenergie entledigt und anschließend wieder an die Umgebung abgegeben wird. Wichtig für die gute Funktion von Luft-Wärmepumpen ist die Anordnung von Zu- und Abluftöffnungen, am besten im Eckbereich des Hauses. Die Luft

Im Neubau sind vor allem Luft-Wasser-Wärmepumpen sehr beliebt. Im Keller aufgestellte Geräte werden an zwei Luftkanäle angeschlossen: Einer saugt die Außenluft an, der andere führt die abgekühlte Luft ins Freie. Praktisch dafür ist die Eckaufstellung. www.dimplex.de

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ENERG!E Effizienz von Wärmepumpen

Wärmepumpensysteme verhalten sich wesentlich sensibler als Öl- oder Gasheizungen: Abweichungen von der optimalen Planung, Installationsfehler und Änderungen beim Nutzerverhalten wirken sich zum Teil gravierend auf die Energieeffizienz und damit auf die Höhe der künftigen Stromkosten aus. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Ohne Effizienz-Automatik

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ärmepumpen heizen auch an kalten Wintertagen das Eigenheim wohlig warm und sorgen meist auch für die Warmwasserbereitung. Allerdings ist das Temperaturniveau der regenerativen Wärmequellen, wie Außenluft und Erde, gerade während der Heizperiode relativ niedrig. Um dieses auf für Heizzwecke geeignete Temperaturen zu „pumpen“, benötigt die Wärmepumpe Strom. Eine erste Kennziffer, um die Effizienz einer Wärmepumpe zu bewerten, ist die Leistungszahl, auch COP (Coefficient of performance) genannt. Die Leistungszahl wird unter festgelegten Bedingungen auf dem Prüfstand gemessen und betrachtet nur die im Gerät integrierten Aggregate. Deshalb eignet sie sich vor allem zum Vergleich verschiedener Modelle im Rahmen der Kaufentscheidung.

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Den wirtschaftlichen Betrieb des gesamten Wärmepumpensystems in einem konkreten Gebäude bildet die Jahresarbeitszahl (JAZ) ab. Mit Blick auf den Energieverbrauch und die Stromkosten ist sie die wichtigste Kenngröße. Die JAZ bezeichnet über ein Jahr hinweg das Verhältnis zwischen der erzeugten Wärmemenge und der eingesetzten Strommenge, inklusive der Hilfsenergie für die Regelung, den Elektroheizstab und die Solepumpe(n). Grundsätzlich gilt hier: Je größer die JAZ, desto höher ist der Anteil der kostenfreien Umweltenergie und desto niedriger fallen die Stromkosten aus. Eine JAZ von 3 bedeutet zum Beispiel, dass unter Einsatz von einem Teil Strom drei Teile Wärme entstehen. Wodurch wird nun die JAZ besonders stark beeinflusst? Von zentraler Bedeutung vor allem beim Einsatz von Luft-

Wasser-Wärmepumpen ist der energetische Standard des Hauses. Und hier gilt: je höher, desto besser für die Wärmepumpeneffizienz. Zum einen schrumpfen der Heizenergie-

Eine genaue Einweisung durch den Heizungshandwerker bei der Übergabe ist Pflicht. Foto: BWP

verbrauch sowie die notwendige Heizleistung; die Wärmepumpe fällt somit kleiner und kostengünstiger aus. Sehr wichtig ist zudem ein Wärmeverteilsystem, welches

Diese konkreten Messergebnisse für die Jahresarbeitszahlen (JAZ) von Wärmepumpen machen deutlich, wie stark die Effizienz in der Praxis schwanken kann. Generell gilt: Je höher die JAZ, desto niedriger fällt die Stromkostenrechnung aus. (Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE)


Effizienz von Wärmepumpen ENERG!E

mit möglichst niedrigen Heizwassertemperaturen auskommt. Denn je geringer die Differenz zwischen der Wärmequellen- und der Heiztemperatur, desto effizienter lässt sich die Wärmepumpe einsetzen. Aus diesem Grund haben zum Beispiel die erdgekoppelten Systeme mit den ganzjährig relativ konstanten Erdreichtemperaturen klar bessere Ausgangsvoraussetzungen als die Luft-Wasser-Wärmepumpen. Wie hoch die HeizwasserVorlauftemperatur ist, hängt ganz wesentlich von der Art der Wärmeübergabe im Raum ab. Optimal arbeiten Wärmepumpen daher in Verbindung mit Fußboden- und Wandheizungen mit Vorlauftemperaturen von etwa 35 Grad Celsius. Aber auch mit großflächigen, schnell reagierenden Heizkörpern und etwas höheren Vorlauftemperaturen im Bereich von 40 bis 45 Grad Celsius lässt sich der Wärmepumpenbetrieb sinnvoll realisieren – allerdings fällt die JAZ dann etwas niedriger aus. Als Faustformel gilt: Steigt die Vorlauftemperatur

A CH T U N G: DI ES E FAKTO REN SEN KEN DI E JAH RES ARBEI T S ZA H L Um spätere Enttäuschungen zu vermeiden, sollte man sich die Jahresarbeitszahl (JAZ) schon im Vorfeld vom Handwerker berechnen lassen. Tipp: Achten Sie sorgfältig darauf, wie die für die Berechnung notwendigen Randbedingungen festgelegt werden, und ob die Werte mit Ihren Nutzungsgewohnheiten und -wünschen übereinstimmen. Und wer selbst (nach)rechJürgen Wendnagel nen möchte, findet im Internet unter www.waermepumpe.de einen „JAZ-Rechner“ sowie weitere hilfreiche Infos. Energie Experte Die folgenden Kriterien können die JAZ deutlich reduzieren: Beim Neubau wird ein schlechterer Dämmstandard ausgeführt als geplant Die Heizlast des Gebäudes wurde nicht (richtig) berechnet Die Raumtemperaturen werden höher eingestellt als geplant Die Vorlauftemperatur des Heizsystems ist zu hoch/höher als geplant Es wird häufiger als notwendig gelüftet Die Heizkurve ist nicht richtig eingestellt Die Warmwassertemperatur ist zu hoch eingestellt

Der Warmwasserbedarf ist deutlich höher als geplant Die Warmwasserzirkulationspumpe läuft ständig/zu lange Die Wärmepumpe ist unter- oder überdimensioniert Die Wärmequelle ist zu klein dimensioniert Die Sole-Umwälzpumpe ist zu groß und verbraucht mehr Strom Die Elektrozusatzheizung geht ungeregelt, unkontrolliert oder zu oft in Betrieb Ein hydraulischer Abgleich im Heizsystem wurde nicht durchgeführt

Tipp: Überprüfen Sie die Jahresarbeitszahl Ihrer Anlage regelmäßig mittels Wärmemengen- und Stromzähler. Ist die Effizienz zu niedrig, sollten Sie die Anlage vom Fachmann nachjustieren lassen.

um fünf Grad Celsius, erhöhen sich die Energiekosten um bis zu etwa 12 Prozent. Auch die Warmwasserbereitstellung durch die Wärmepumpe kann die JAZ nach un-

Eine moderne Wärmepumpen-Regelung sollte Komfort und Energieeffizienz verbinden sowie die Integration weiterer Systeme, wie Solarthermie und Photovoltaik, erlauben. Künftig wird zudem der Einsatz im intelligenten Stromnetz (Smart-Grid) interessant. www.remko.de

ten drücken. Empfehlenswert ist es, die Warmwassertemperatur nicht zu hoch einzustellen (etwa 50 Grad Celsius), sofern nicht ausdrücklich bestimmte Hygiene-Vorschriften eingehal-

ten werden müssen. Außerdem gibt es Warm- oder HeizwasserSpeichermodelle, die niedrige Bereitschaftswärmeverluste aufweisen und mit Blick auf den Wärmepumpeneinsatz technisch optimiert sind.

Wie effizient in der Praxis? Doch wie effizient sind nun die Elektro-Wärmepumpen in der Praxis? Mit welchen Energiekosten muss ein Bauherr später rechnen? Aussagekräftige Antworten darauf liefern zum Beispiel die mehrjährigen Feldmessungen des FraunhoferInstituts für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg (www. wp-effizienz.ise.fraunhofer.de). Im Neubaubereich wurden bislang zwei Messprojekte durchgeführt und abgeschlossen. Beim Projekt „Wärmepumpen-Effizienz“ (2005 – 2010) ergaben sich folgende, durchschnittliche JAZ: 3,9 bei erd-

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ENERG!E Effizienz von Wärmepumpen

gekoppelten Systemen (SoleWasser-Wärmepumpen) und 2,9 bei Luft-Wasser-Wärmepumpen. Erfreulich war, dass im Nachfolgeprojekt „WPMonitor“ (6/2012 bis 6/2013) die durchschnittlichen Arbeitszahlen auf 4,3 (erdgekoppelt) beziehungsweise 3,2 (Außenluft) gestiegen sind. Die Forscher führen diese Steigerungen vor allem auf die Anstrengungen der Hersteller zurück, die Effizienz ihrer Produkte zu verbessern.

Wie kann die Effizienz noch erhöht werden? Zu beachten ist jedoch, dass die Ergebnisse bei den JAZMessungen eine große Bandbreite aufwiesen (siehe Abbil-

dung Seite 50). Und auch im neueren Projekt „WP-Monitor“ ergaben sich starke EffizienzUnterschiede, die bei den Sole-Wasser-Wärmepumpen im JAZ-Bereich von 3,0 bis 5,4 sowie von 2,2 bis 4,2 bei den Außenluft-Modellen lagen – trotz verbesserter Wärmepumpentechnik. Das bedeutet, dass die Effizienz der Wärmepumpenanlage von vielen, zum Teil miteinander verzahnten Faktoren bestimmt wird. Neben den bereits oben genannten gehören auch die professionelle Planung, eine hohe Produktqualität sowie die fachgerechte Montage und Inbetriebnahme sowie eine aufmerksame Betriebsweise durch die Nutzer dazu.

Wenn Sie mehr über energieffizientes Bauen und Wohnen wissen möchten, empfehlen wir unseren Ratgeber ENERG!E. Er erscheint zweimal im Jahr und zeigt, wie man Energie sinnvoll einsetzt. Verschiedene Hausreportagen zeigen die Umsetzungen gelungener Energiekonzepte. Weitere Themen: Heizungsmodernisierung, Energieträger, Technik, Wärmespeicherung und vieles mehr. 68 Seiten, 3,80 Euro. Am Kiosk oder zzgl. Versandkosten im Internet unter www.buecherdienst.de erhältlich.

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Hausbesitzer sollten vorzugsweise Handwerker beauftragen, die im Umgang mit Wärmepumpen qualifiziert sind. Bei der Inbetriebnahme der Anlage sind ein hydraulischer Abgleich der Wärmequelle und des Wärmeverteilsystems sowie das Anpassen der Heizkurve am Wärmepumpenregler Pflicht. Zu einer professionellen Übergabe der Anlage an den Hausbesitzer gehört nicht nur das Aushändigen der Datenblätter und Bedienungsanleitung(en). Ergänzend sollten die Bewohner vom Handwerker in den Umgang mit der Wärmepumpensystemtechnik und in die Einstellmöglichkeiten (der Regelung) eingewiesen werden. Denn mit der richtigen Betriebsweise und einem bewussten Heizverhalten können die Nutzer ebenfalls zur Steigerung der JAZ und damit zu geringeren Energiekosten beitragen. Und wie heißt es so schön: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Um die Effizienz regelmäßig zu überwachen, hilft bei elektrisch angetriebenen Wärmepumpen der Einbau eines Strom- und Wärmemengenzählers, sofern die Verbrauchserfassung nicht schon vom Hersteller standardmäßig integriert wurde. Damit man die Effizienz im Auge behält, müssen die Zählerwerte natürlich regelmäßig abgelesen und ausgewertet werden – dies funktioniert inzwischen sogar automatisiert mit entsprechender Software mittels PC oder per App auf Smartphone und Ta-

UNSER TIPP Steigern Sie den Ökofaktor! An der Frage, wie ökologisch und energetisch sinnvoll Wärmepumpen sind, scheiden sich die Geister. Manche Kritiker definieren als Schwellenwert eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 oder 3,5 – bezogen auf den aktuell noch stark fossil und atomar geprägten Strom-Mix in Deutschland. Mit Blick auf den geplanten Umbau der Stromversorgung in Richtung erneuerbare Energien, könnte diese Betrachtung relativiert werden. Der Gesetzgeber hat darauf bereits in der seit dem 1.1.2016 gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) reagiert und den Primärenergiefaktor für elektrischen Strom von 2,4 auf 1,8 abgesenkt. Das bedeutet, dass Wärmepumpen die verschärften energetischen Anforderungen im Neubau leichter erfüllen. Hausbesitzer, die sich vor allem aus Umweltschutzgründen für eine Wärmepumpe entscheiden, sollten unbedingt über einen Ökostromtarif nachdenken. Dies gilt selbst dann, wenn man den mit der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach produzierten Solarstrom auch für die Wärmepumpe nutzt. Fachleute schätzen den Deckungsanteil auf bis zu etwa 20 Prozent, weil während der Heizperiode der Solarstromertrag relativ gering und die Wärmepumpenleistung und -laufzeit gerade dann sehr hoch sind. Hilfreich bei der Suche nach einem günstigen Öko- oder Wärmepumpen-Stromanbieter sind Vergleichsportale im Internet wie www.check24.de, www.toptarif.de oder www.verivox.de

blet. Die meisten Hersteller bieten zudem die Möglichkeit, die Einstellungen und Betriebszustände der Wärmepumpe aus der Ferne zu überwachen und zu verändern.

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Wichtig für den energieoptimierten Wärmepumpenbetrieb sind insbesondere niedrige Heizwasser-Systemtemperaturen, die sich am besten mit Flächenheizsystemen realisieren lassen. www.kermi.de


Raumerwärmung ENERG!E

Foto: Purmo

Wärme für alle Räume Moderne Wärmeerzeuger wie Wärmepumpen arbeiten umso energiesparender, je niedriger die Heizwassertemperaturen sind. Deshalb hat die Art der Wärmeübertragung in den Räumen entscheidenden Einfluss auf die Gesamteffizienz.

D

er Einbau eines neuen, energiesparenden Heizsystems allein ist noch kein Garant dafür, dass die Heizkosten am Jahresende möglichst niedrig ausfallen. Einen großen Einfluss auf die Gesamteffizienz hat die angeschlossene Wärmeverteilung, für die es zwei unterschiedliche Heizflächenvarianten gibt: Heizkörper- und Flächenheizsysteme. Hauptvorteil von Fußbodenund Wandheizungen ist ihre im Vergleich zu Heizkörpern sehr große Wärmeübertragungsflä-

che. So kommen sie mit geringen Heizwasservorlauftemperaturen im Bereich von circa 30 bis 45 Grad Celsius zurecht, während man Heizkörper meist mit 50 bis 70 Grad Celsius betreibt. Dank der niedrigen Vorlauftemperaturen zeigt sich die Verbindung Flächenheizung/ Wärmepumpe als besonders effektiv, denn eine Wärmepumpe arbeitet dann am besten, wenn der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und benötigter Vorlauftemperatur so gering wie möglich ausfällt.

Flächenheizsysteme bieten noch weitere Vorteile: Sie arbeiten mit einer gleichmäßigen und milden Wärmeabstrahlung und verursachen nur geringe Luftgeschwindigkeiten.

Milde Wärmestrahlung: keine Staubnester Dadurch wird, im Vergleich zur Heizkörperheizung, der Staubtransport vermindert, sodass sich keine heizungsbedingten Staubnester bilden. Außerdem entziehen beheizte Fußböden Staubmilben und Bakterien die wichtigste Lebensgrundlage:

die Feuchtigkeit. Praktisch ist zudem, dass sich die Hausbewohner über die Themen hygienische Reinigung, Anordnung und Optik keine Gedanken machen müssen – denn schließlich ist der Wärmespender unsichtbar. Eine Warmwasser-Fußbodenheizung wird standardmäßig mit einem Heizestrich abgedeckt, der gleichzeitig als Wärmespeicher, Lastverteilschicht und als Untergrund für den Bodenbelag dient. Bei den „Nasssystemen“ kommt zunächst eine Hartschaum-

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ENERG!E Raumerwärmung

schicht mit Abdeckfolie zur Wärme- und Trittschalldämmung auf die Rohbetondecke. Dann erfolgen das Auslegen und Fixieren der Heizrohre und anschließend das Einbringen des Fließ- oder Zementestrichs. Der Bodenbelag darf erst nach einer längeren Abbinde- und Aufheizzeit verlegt werden.

Niedrige Aufbauhöhe, kurze Reaktionszeiten Moderne Flächenheizsysteme mit speziellen Trockenestrichplatten sind vorteilhaft, wenn es auf eine kurze Bauzeit ankommt. Basiselement ist eine Trägerplatte, die mit Aluminium-Wärmeleitlamellen zur Aufnahme der Heizrohre bestückt wird. Auf eine Abdeckfolie werden dann die Trockenestrichplatten schwimmend gelegt. Danach lässt sich der Bodenbelag aufbringen. Nach wenigen Tagen ist die Fußbodenheizung einsatzbereit.

UNSER TIPP ■ Der Einbau einer Fußbodenheizung mit Estrich, Dämmung, Verteilerschrank und Montage kostet je nach gewähltem System durchschnittlich zwischen 50 und 85 Euro pro Quadratmeter und bewegt sich somit in einer ähnlichen Preisklasse wie die Ausstattung eines Neubaus mit Wandheizkörpern. Für die muss inklusive Halterungen, Themostatventilen, Verrohrung und Montage durchschnittlich zwischen 40 und 90 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gerechnet werden.* ■ Jeder Raum muss laut EnEV mit einem Raumregler ausgestattet sein, der abhängig von der Raumlufttemperatur die Wärmezufuhr auch über eine Flächenheizung steuert. Die Raumregler senden ihre Informationen per Funk oder Kabel an den Heizkreisverteiler, der den Durchfluss in den jeweiligen Heizkreis entsprechend reguliert.*

Wo es beim Fußbodenaufbau auf jeden Höhenmillimeter ankommt, bietet sich der Einsatz von Flach- oder Dünnschichtsystemen an. Diese glänzen mit Aufbauhöhen ab zirka 17 mm (plus Bodenbelag) und mit einem geringem Gewicht. Zum Einsatz kommen flache Träger- und Noppenelemente, die der Fachmann nach dem Auslegen der Heizrohre mit einer speziellen Ausgleichsmasse verfüllt, die sich nach einer sehr kurzen Wartezeit (ab 24 Stunden) mit Fliesen belegen

lässt. Bei den Trocken-Flachsystemen entfällt die Wartezeit sogar. Aufgrund ihrer geringen Schichtdicken haben Flachsysteme sehr kurze Reaktionszeiten, weshalb sich die Wärmeabgabe in den Raum einfacher und schneller regulieren lässt. Was tun, wenn die freie, verfügbare Fußbodenheizfläche zur Beheizung des Raums nicht ausreicht? In solchen Fällen kann eine Wandheizung den Restwärmebedarf decken – oder sie übernimmt die kom-

Noch effizienter und wirtschaftlicher werden Fußbodenheizungen, wenn sie mit einer Einzelraumregelung „schlau“ gemacht werden. Bis zu 100 Euro Heizenergie pro Verteiler und Jahr können so laut Anbieter zusätzlich eingespart werden. (Viega)

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plette Beheizung des Raums, sofern die Fläche ausreicht. Wandheizsysteme sind prinzipiell ähnlich aufgebaut wie Fußbodenheizungen. Es gibt eine Vielzahl von Putz- und Trockensystemen, die sich an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen und rasch montieren lassen. Die Wärmeübertragung aus der Wand ist höher, wenn es keinen „bremsenden“ Belag gibt. Flächenheizsysteme können in Verbindung mit einer geeigneten Wärmepumpe

Reicht die Fläche in kleinen Räumen für eine Fußbodenheizung nicht aus, kann ein Wandheizsystem den restlichen (oder auch den gesamten) Wärmebedarf decken.(Viega)


Raumerwärmung ENERG!E

an heißen Sommertagen die Wohnräume um einige Grad herunterkühlen. Durch die Rohrschlangen zirkuliert dann kaltes statt warmes Wasser.

Schlankheitskur für Flächenheizkörper Trotz der Vorzüge von Flächenheizungen haben Heizkörper noch längst nicht ausgedient. In der Gunst der Hausbesitzer ganz weit vorn liegen die verschiedenen Arten von Flächenheizkörpern, worunter Produkte und Begriffe wie Platten-, Plan-, Flach- Profil- und Kompaktheizkörper fallen. Die Standardvarianten dieser Modelle werden in großen Stückzahlen produziert und sind deshalb relativ preisgünstig. Zudem überzeugen sie durch ihr niedriges Gewicht und durch die geringe Wasser-

Praktische Lösungen für Flur und Bad: Der Heizkörper „Fedon“ besitzt eine Funktionsfuge, in der sich Accessoires wie Bügel, Haken, Glasablage, Spiegel und sogar ein Beleuchtungselement befestigen lassen. (Kermi)

menge, weshalb sie schnell auf unterschiedliche Wärmeanforderungen im Raum reagieren können. Diese Eigenschaft ist gerade bei Effizienzhäusern von großer Bedeutung. Zugenommen hat das Angebot an schlanken, hohen Flächenheizkörpermodellen, die sich platzsparend an schmalen Wandflächen befestigen lassen. Sie werden unter anderem auch als Vertikalheizkörper oder Heizwände bezeichnet. Ein weiterer Trend ist der zum „Wohnheizkörper”. Das bedeutet, dass sich die speziell designten Heizelemente markant, harmonisch oder dezent in die jeweilige Möbel- und Gestaltungswelt des Wohnraums einfügen. Aber auch an bestimmte räumliche Gegebenheiten wie Dachschrägen und Raumteilung lassen sich bestimmte Modelle maß-

Steckerfertiger Elektro-Heizkörper „Zeno“ mit drei Temperaturstufen und Timerfunktion. Erhältlich ist auch eine Mix-Variante für Elektro- und Warmwasserbetrieb. (Zehnder)

gerecht anpassen. Insbesondere im Garderoben-, Flur- und Küchenbereich zeigen sich einige Heizkörpermodelle von ihrer praktischen Seite, indem sie sich mit Kleider- und Hutablagen, Einzelhaken, Spiegel und Beleuchtungselementen bestücken lassen. Die Grundidee dieser Variationen kommt aus dem Badezimmer. Neben einem designorientierten Äußeren, passend zur Badezimmereinrichtung, haben die Heizelemente dort eine wesentliche Zusatzaufgabe zu erfüllen: Sie bieten Platz zum Ablegen und Aufhängen der Hand- und Badetücher, um sie vorzuwärmen und zu trocknen – das leistet eine Flächenheizung nicht. Bauherren, die den Effizienznachteil im Vergleich zur Flächenheizung ausglei-

chen möchten, sollten ein Vorlauftemperaturniveau im Bereich von 45 bis 50 Grad Celsius anstreben. Hilfreich hierbei ist der Einsatz spezieller Heizkörpermodelle, deren Konstruktionen speziell für die niedrigen Temperaturen optimiert wurden. Wer sich nicht ausschließlich für eine Flächenheizung entscheiden will, kann innerhalb eines Raumes zusätzlich auch noch einen schnell reagierenden Heizkörper einsetzen oder diese auch zur ausschließlichen Beheizung, zum Beispiel von Schlafzimmer oder Küche, verwenden. Allerdings ist diese Kombination teurer, weil dazu meist die Installation eines zweiten Heizkreislaufs mit einer höheren Vorlauftemperatur erforderlich ist.

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Moderne Design- und Wohnheizkörper lassen sich in jede Wohnumgebung integrieren. Beim Modell „Excelsior“ lässt sich sogar eine abgeschrägte Linienführung passend zum Treppenlauf realisieren. (Zehnder)

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EFFIZIENT BAUEN Firmen-Check

Für unsere Leser fühlt Chefredakteur Harald Fritsche den Verantwortlichen auf den Zahn: Sie verraten, welche Rolle Effizienz derzeit bei Planung, Konstruktion, Produktion, Energieverbrauch und Nachhaltigkeit ihrer Häuser spielt. Und welche Strategie ihre Firma in Sachen Energie künftig verfolgt! Ein Steinhaus ist ein junges Unternehmen. Was hat Sie ermutigt, in den hart umkämpften Baumarkt einzusteigen? Karl Dresen: Ganz sicher auch unsere Bauweise, bei der wir das Beste aus zwei Welten kombinieren: die von Fertighäusern bekannte Vorproduktion im Werk und massive Bauweise. Unsere „Klimawohlfühlwand“ wird aus den Naturbaustoffen Sand, Kies, Zement, gebranntem Ton und Wasser hergestellt. Sie wird im Werk vergossen und kommt wie die Dachstühle montagefertig auf die Baustelle. So steht ein Ein Steinhaus innerhalb weniger Tage, der Kunde bekommt quasi ein massives Fertighaus. Schnell und massiv, womit möchten Sie potenzielle Bauherren noch überzeugen? Karl Dresen: Als Tochterunternehmen der DFH proftieren wir nicht nur von deren Infrastruk-

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Was heißt hier Effizienz? Wie effizientes Bauen konkret umgesetzt wird, beleuchtet EffizienzHäuser vor Ort bei namhaften Firmen der Hausbranche. Diesmal beim Hausanbieter Ein Steinhaus.

Fotos: Ein Steinhaus

REDAKTION VOR ORT

Karl Dresen (rechts), Geschäftsführer der Firma Ein Steinhaus, im Gespräch mit EffizienzHäuser-Chefredakteur Harald Fritsche.

tur, sondern auch von jahrelanger Erfahrung im Hausbau. Das ermöglicht es uns, sehr kostengünstig zu produzieren. Denn wir wollen auch weiterhin jungen Familien den Weg zum Eigenheim bereiten. Aktionshäuser sind bei uns immer wieder ab rund 100 000 Euro zu haben. Die hier noch notwendige Eigenleistung wird auf die Wünsche der Baufamilie angepasst. Mit vorkonfektionierten Lösungen garantieren wir ein sicheres und vor allem auch durchführbares Projekt für den Kunden. Das Haus ist

selbst in der kleinsten Ausbaustufe außen immer komplett fertig und zum Ausbau vorbereitet. Wir bieten individuelle, optimal aufs Haus angepasste Eigenleistungsmöglichkeiten.

Sparen Sie bei diesen Preisen an der Qualität? Karl Dresen: Auf gar keinen Fall. Unsere Wände werden in gleichbleibender Qualität vorgefertigt und wir arbeiten

„Wir haben ein einzigartiges Produkt und sind deshalb überzeugt auch in Zukunft mit Ein Steinhaus gesund wachsen zu können.“ Karl Dresen


Firmen-Check EFFIZIENT BAUEN

stets mit professioneller Fachbauleitung. Zudem sind unter anderem bodentiefe Fensterlemente, Dreifach-Verglasung, Architektenleistung und Bauantrag, Baugrundgutachten und Wärmeschutzberechnung zu einem transparenten Festpreis inklusive. Wie wichtig ist Ihnen die Energieeffizienz Ihrer Häuser? Karl Dresen: Unsere Berater machen mit dem Bauinteressierten immer zunächst eine umfassende Bedarfsanalyse. Man will ja schließlich im Haus wohnen und es muss für den Kunden passen. Selbstverständlich spielt die Energieeffizienz dabei eine wichtige Rolle. Wir unterschreiten bereits im Standard die Anforderungen der Energieeinsparverodnung und bieten natürlich KfW-förderfähige Häuser an. Für die dichte Gebäudehülle sorgt ein Wärmedämmverbundsystem, auf Wunsch auch mit mineralischer Steinwolle. Unsere Bauherren entscheiden sich derzeit mehrheitlich noch für eine Gasbrennwerttherme. Eine Solaranlage, die Fußbodenheizung und eine kontrollierte

Ein Steinhaus bietet rund 50 Haus-Grundtypen in unterschiedlichsten Baustilen an, die individuell gestaltet werden können und nach den ganz persönlichen Bedürfnissen der Baufamilie veränderbar sind.

Be- und Entlüftungsanlage inklusive Wärmerückgewinnung gehören bei uns aber immer dazu. Hausanbieter entdecken vermehrt das Thema Nachhaltigkeit für sich, gilt das auch für Ein Steinhaus? Karl Dresen: Definitiv. Unser Konzept schont Ressourcen, reduziert die Energiekosten, die Baustoffe sind recycelbar und wir schaffen zudem ein wertstabiles Zuhause mit viel Sonnenlicht und Wohnqualität. Unsere Nachhaltigkeit werden wir uns demnächst auch durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen zertifizieren lassen.

Smarthomes, also Häuser mit intelligenter Technik, liegen im Trend. Was bieten Sie hier an? Karl Dresen: Energieefiizienz ist ohne eine intelligente Regeltechnik kaum machbar. Unsere Haussteuerung „my Gekko“ bietet nicht nur das, sie erleichtert auch den Alltag. Ganz bequem lassen sich beispielsweise Licht, Musik, Heizung und Sicherheit des Hauses einfach von einem Tablet-Computer oder sogar von unterwegs mit dem Smartphone steuern. Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesteckt? Karl Dresen: Wir wollen weiter wachsen. Um noch mehr

Karl Dresen (rechts): „Wir bieten das Beste aus zwei Welten.“

Kunden für unsere Bauweise zu begeistern, werden wir in diesem und im nächsten Jahr rund zehn neue Musterhäuser bauen, zum Beispiel in den Austellungen Bad Vilbel und Poing bei München. Vielen Dank für das Gespräch.

Die Firmenzentrale der DFH Deutsche Fertighausholding in Simmern, zu der Ein Steinhaus gehört.

DAS UNTERNEHMEN Ein Steinhaus GmbH Gegründet 2013. Im Jahr 2014 in die DFH Deutsche Fertighausholding integriert, unter deren Dach auch die Marken Okal, Allkauf und Massa Haus vereint sind Firmensitz: Rödelbachstraße 5 55469 Simmern

durch DFH/ Ein Steinhaus. Massive Ausführung mit Vorproduktion

Geschäftsführung: Karl Dresen, Thomas Sapper, Bernhard Scholtes

Lieferprogramm: Ein- und Zweifamilienhäuser in den gewünschten Baustilen

Beschäftigte: 90 Bauberater

Qualität: Festpreisgarantie, TÜV geprüft (Toxproof), Übereinstimmungszertifikat der MPA Stuttgart (Brandschutz)

Verkauf: 200 Häuser in 2014 Bauweise: Massiv-Fertigbauweise, errichtet

Inklusiv-Leistungen: Architektenleistung, Bauantrag, Bodengutachten, Wärmeschutzberechnung, Energieausweis, Blower-Door-Test, Baufertigstellungsbürgschaft, umfassender Versicherungsschutz Energieeffizienz: Bereits im Standard deutliche Unterschreitung der Energieeinsparverordnung (EnEV), KfW-förderfähig

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EFFIZIENZHAUS 55 Wolf-Haus

N

icole und Ralf Ziegler waren gerade Anfang 30, als sie begannen, sich zielstrebig mit dem Projekt „Eigenheim“ zu beschäftigen. Schon in einem frühen Projektstadium wussten sie durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema recht schnell, was sie von ihrem Traumhaus erwarteten: Es sollte modern

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gestaltet und energetisch optimiert sein, sowie von der Aufteilung her eine größtmögliche Nutzungsflexibilität bieten. Denn sie wollten die Möglichkeit haben, ihr neues Zuhause bis ins hohe Alter zu bewohnen. Zwei Jahre später war es dann so weit: Sie konnten – inzwischen zu dritt – ihr Traumhaus beziehen.

Der in der Nähe ansässige Anbieter Wolf-Haus überzeugte sie mit der geplanten Ausführung in Holzständer-Bauweise und energieoptimiertem Wandaufbau. In enger Zusammenarbeit zwischen den Zieglers und Wolf-Haus wurden die speziellen Anforderungen der Bauherren – Nicole Ziegler wollte sich mit einem eigenen

Kosmetikstudio im Neubau selbstständig machen – integriert und das Projekt als „Edition Select 187“ zur „Baureife“ gebracht. Durch den Einsatz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in Verbindung mit der hoch gedämmten Wandkonstruktion wurde der energiesparende Standard eines Effizienzhauses


Wolf-Haus EFFIZIENZHAUS 55

Traumhaus am Hang Energetisch optimiert und flexibel nutzbar realisierten Nicole und Ralf Ziegler ihr Traumhaus. Für eine schöne und lange gemeinsame Zukunft.

Das Haus „treppt“ sich den Hang hinab und wird von unten betreten.

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EFFIZIENZHAUS 55 Wolf-Haus

Einbauleuchten sorgen nicht nur für eine energiesparende Beleuchtung, sondern auch für glatte Oberflächen und ein aufgeräumtes, modernes Interieur.

Der Kaminofen steht für Gemütlichkeit und dient als Heizung in der Übergangszeit. Er ist im Grundpreis nicht inbegriffen.

55 erreicht. Und die geschickte Aufteilung des Hauses lässt flexible Nutzungen in unterschiedlichen Lebensabschnitten zu. Schöne Aussichten für die drei Zieglers in ihrem Traumhaus am Hang! Einige Stufen führen zum Hauseingang in einem Einschnitt zwischen dem Garagenanbau und dem Unter-

geschoss. Darüber kragt der Wohnbereich als kubisches Volumen aus, das sich grau verkleidet deutlich ablesbar aus der ansonsten weiß verputzten Fassade herausschiebt. So wird über dem Eingang ein wettergeschützter Bereich ausgebildet. Drinnen steht der Besucher in einer Diele, die trotz ihrer La-

ge im untersten Geschoss hell und freundlich wirkt: Licht fällt durch Verglasungen um die Tür und von oben durch das offene Treppenhaus herein.

Kosmetikstudio im Untergeschoss In diesem Vorbereich empfängt Nicole Ziegler die Kunden ihres Kosmetikstudios. Es ist orien-

Im Innenraum wird die an der Fassade begonnene Farbkombination fortgesetzt. Die dunklen Oberflächen von Fliesenboden und Küchenfronten bilden einen wirkungsvollen Kontrast zu den matten weißen Wänden und Decken.

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Wolf-Haus EFFIZIENZHAUS 55

Mein Haus ist heinz igartig!

tiert zur Aussicht und mit eigenem Ausgang nach draußen im Hanggeschoss untergebracht. Weitere Räume im Souterrain sind ein Gäste-WC, ein Technik- und ein Abstellraum. Eine Tür führt von dem als „Verteiler“ fungierenden Vorbereich aus direkt in die Garage, die auch als Werkstatt und Gartengeräteraum dient. Ein Keller,

der den Hausherren echte Lebensqualität schenkt, denn der vom Wohnbereich getrennte, aber trotzdem ins Haus integrierte Gewerbebereich spart Geld für Miete und vor allem viel Zeit, die Nicole Ziegler ansonsten auf der Autobahn verbrachte. Der Wohn- und Essbereich nimmt zusammen mit der of-

Wohn- und Essbereich bilden einen einzigen fließenden Raum. Die großzügige Verglasung zur Aussicht hin ist im Innenraum ein besonderes „Extra“.

Eine offene, einfach gewendelte Treppe mit Mittelholm stellt die Verbindung vom Untergeschoss zur Wohnebene im Erdgeschoss her.

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Weil 5 Fakten überzeugen PREIS – beste Konditionen für erstklassige Häuser garantiert QUALITÄT – solide, energieeffizient und wertbeständig Stein auf Stein gebaut SERVICE – rundum sorglos und sicher vom Erstgespräch bis zur Schlüsselübergabe ERFAHRUNG – über 45.000 gebaute Massivhäuser in 85 Jahren MARKENPARTNER – nur hochwertige Produkte und Materialien deutscher Qualitätsmarken


EFFIZIENZHAUS 55 Wolf-Haus

Die liegenden Fensterformate sind ein Thema, das sich auf allen Geschossen wiederfindet. Das vierzehn Quadratmeter große Bad ist geschickt in verschiedene Bereiche zoniert.

DATEN + FAKTEN ENTWURF: „Edition Select 187“

HERSTELLER: Wolf-Haus 97705 Burkardroth-Gefäll Tel. 09701/9111-0

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/wolfhaus

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 41,3 kWh/m2a Heizwärme: 34,03 kWh/m2a Endenergie: 15,9 kWh/m2a

KONSTRUKTION: Holzverbundkonstruktion mit Putzfassade (U-Wert 0,14 W/m2K), Pultdach, 5 Grad (U-Wert 0,21 W/m2K), Kunststofffenster mit DreifachVerglasung (Ug-Wert: 0,6 W/m2K)

TECHNIK: Das Elternschlafzimmer hat direkten Zugang zur Ankleide und bekommt Tageslicht von zwei Seiten.

fenen Küche den Großteil des Erdgeschosses ein. Eine Speisekammer und ein Hauswirtschaftsraum sorgen dafür, dass trotz der offenen Gestaltung genügend Stauraum und Arbeitsfläche vorhanden ist. Ein Arbeitszimmer und ein Gäste-WC vervollständigen dieUNTERGESCHOSS

Luft-Wasser-Wärmepumpe mit kontrollierter Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung

Durch die Hanglage ist das Kosmetikstudio im Untergeschoss hell und sonnig – eine angenehme Atmosphäre für die Kundinnen.

sen Bereich. Die offen in den Wohnbereich integrierte Treppe führt vom „öffentlichen“ Bereich weiter nach oben zu den „Rückzugsräumen“. Von der Galerie mit Leseecke geht es durch eine Doppeltür hinaus auf den Balkon mit weiter Aussicht. Kinder- und Eltern-

ABMESSUNGEN: 13,88 x 12,15 m

schlafzimmer verfügen über eine ähnlich dimensionierte Grundfläche, aber das Schlafzimmer der Eltern wird noch durch eine Ankleide ergänzt. Das gemeinsam genutzte großzügige Badezimmer ist aufgeteilt in Bade-, Dusch-, Waschund WC-Bereich.

ERDGESCHOSS

WOHNFLÄCHE: UG 76 m2, EG 110 m2, OG 73 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller

OBERGESCHOSS

TECHNIK 12

ABSTELL 10

13,88 m

12,15 m HWR 9,5

WC 2

ARBEITEN 15,5

BAD 14

KIND 19,5

FLUR 8 WC 5

SPEISE 3 KOCHEN 12

DIELE 29

ANKL. 6,5

WOHNEN/ESSEN 60

SCHLAFEN 16,5

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KOSMETIK 20

FLUR 16,5

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Internet + Telefon ADRESSEN

B

AFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Frankfurter Str. 29-35 65760 Eschborn Tel. 06196/908-0 www.bafa.de BauWerkStadt Thomas Bechtold Freier Architekt Friedrichstr. 17 77815 Bühl Tel. 07223/991314 www.thomas-bechtold-architekten.de BayWa AG Arabellastr. 4, 81925 München Tel. 089/9222-3505 www.baywa.de Bien-Zenker GmbH Am Distelrasen 2 36381 Schlüchtern Tel. 06661/98-0 oder 0800/4222228 www.bien-zenker.de Bosch Thermotechnik GmbH Junkers Infodienst Junkersstr. 20–24 73249 Wernau Tel. 01803/337333 oder 07153/306-0 www.junkers.com August Brötje GmbH Werke für Heizungstechnik August-Brötje-Str. 17 26180 Rastede Tel. 04402/80-0 www.broetje.de BWP Bundesverband Wärmepumpe e.V. Französische Str. 47 10117 Berlin Tel. 030/208799711 www.waermepumpe.de anhaus GmbH Heideland-Ost 7 24976 Flensburg-Handewitt Tel. 0461/9505-0 www.danhaus.de Dimplex – Glen Dimplex Deutschland GmbH Am Goldenen Feld 18 95326 Kulmbach Tel. 09221/709-201 www.dimplex.de in SteinHaus GmbH Rödelbachstr. 5 55469 Simmern Tel. 06761/90302-0 www.ein-steinhaus.de ingerhut Haus GmbH & Co. KG Hauptstr. 46 57520 Neunkhausen Tel. 02661/9564-0 www.fingerhuthaus.de

D

E F

EffizienzHäuser

Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme – ISE Heidenhofstr. 2 79100 Freiburg im Breisgau Tel. 0761/4588-0 www.ise.fraunhofer.de

ehau AG + Co. Rheniumhaus Otto-Hahn-Str. 2 95111 Rehau Tel. 09283/77-0 www.rehau.de

R

Spartherm Feuerungstechnik GmbH Maschweg 38 49324 Melle Tel. 05422/9441-0 www.spartherm.com

einz von Heiden GmbH Chromstr. 12 30916 Isernhagen Tel. 0511/7284-0 www.heinzvonheiden.de

Remix-Energie – BayWa r.e. Green Energy Products GmbH Grillparzer Straße 12 a 81675 München Tel. 089/3839325700 www.remix-energie.de

Stiebel Eltron GmbH & Co. KG Dr.-Stiebel-Str. 33 37603 Holzminden Tel. 05531/702 702 www.stiebel-eltron.de

Remko GmbH & Co. KG Klima- und Wärmetechnik Im Seelenkamp 12 32791 Lage Tel. 05232/606-0 www.remko.de

Sto SE & Co. KGaA Ehrenbachstraße 1 79780 Stühlingen Tel. 07744/57-0 www.sto.de

H K

ampa GmbH Geißbergstr. 17 73432 Aalen/Waldhausen Tel. 07367/92092-0 www.kampa.de Kermi GmbH Pankofen-Bahnhof 1 94447 Plattling Tel. 09931/501-0 www.kermi.de KfW Bankengruppe KOMP Kommunikation Palmengartenstr. 5–9 60325 Frankfurt Tel. 0800/5399002 www.kfw.de Kitzlinger Haus GmbH & Co. KG Meboldstr. 7 72172 Sulz am Neckar Tel. 07454/9610-0 www.kitzlinger.de

M

all GmbH Hüfinger Str. 39–45 78166 DonaueschingenPfohren Tel. 0771/8005-0 www.mall.info Mitsubishi Electric Europe Air Conditioning Gothaer Str. 8 40880 Ratingen Tel. 02102/486-0 www.mitsubishielectric.de

N

ibe Systemtechnik GmbH Am Reiherpfahl 3 29223 Celle Tel. 05141/7546-0 www.nibe.de

O

kal Haus GmbH Argenthaler Str. 7 55469 Simmern Tel. 06761/90304-0 oder 0800/65254287 www.okal.de

P

urmo – Rettig Germany GmbH Lierestraße 68 38690 Goslar Tel. 05324/808-0 www.purmo.de

Rensch-Haus GmbH Mottener Str. 13 36148 Kalbach/Rhön Tel. 09742/91-0 www.rensch-haus.com Rotex Heating Systems GmbH Langwiesenstr. 10 74363 Güglingen Tel. 07135/103-0 www.rotex.de Roth Massivhaus Bau-GmbH Roth Allee der Kosmonauten 32 12681 Berlin Tel. 030/54437310 www.roth-massivhaus.de

S

chwabenhaus GmbH & Co. KG Industriestr. 2 36266 Heringen Tel. 06624/930-0 www.schwabenhaus.de Schwarzwälder Bruderhausweg 11 78112 St. Georgen Tel. 07724/3016 www.schwarzwaelder-haus.de Schwörer Haus KG Hans-Schwörer-Str. 8 72531 HohensteinOberstetten Tel. 07387/16-0 www.schwoerer.de

Sonnenhaus-Institut e.V. Augsburgerstr. 35 94315 Straubing Tel. 0991/2909844 www.sonnenhaus-institut.de Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG Afham 5 94496 Ortenburg Tel. 08542/9611-0 www.sonnleitner.de

V

aillant GmbH Berghauser Str. 40 42859 Remscheid Tel. 02191/18-0 www.vaillant.de Viebrockhaus AG Grashofweg 11 b 21698 Harsefeld Tel. 04164/8991-0 oder 0800/8991000 www.viebrockhaus.de Viega GmbH & Co. KG Viega Platz 1 57439 Attendorn Tel. 02722/61-0 www.viega.de

W

eberhaus GmbH & Co. KG Am Erlenpark 1 77866 Rheinau-Linx Tel. 07853/83-0 oder 0180/5231345 www.weberhaus.de Wolf-Haus GmbH Koppenmühle 97705 Burkardroth-Gefäll Tel. 09701/9111-0 oder 0800/1172081 www.wolf-haus.de Wolf Heiztechnik GmbH Industriestr. 1 84048 Mainburg Tel. 08751/74-0 www.wolf-heiztechnik.de

X

ella Deutschland GmbH Düsseldorfer Landstr. 395 47259 Duisburg Tel. 0800/5235665 www.xella.com

Z

ehnder Group Deutschland GmbH Almweg 34 77933 Lahr Tel. 07821/586-0 www.zehnder-systems.de

E N E R G I E S PA R E N KO S T E N S E N K E N U M W E LT S C H O N E N

IMPRESSUM Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17, 70736 Fellbach Telefon (0711) 5206-1 REDAKTION: Telefon Redaktion (0711) 5206-271 Telefax Redaktion (0711) 5206-300 Telefon Anzeigen (0711) 5206-236 E-Mail: effizienzhaeuser@fachschriften.de www.fachschriften.de, www.bautipps.de GESCHÄFTSFÜHRER: Harald Fritsche, Tilmann Münch CHEFREDAKTION: Harald Fritsche (haf – verantwortlich), Oliver Gerst (og – stellv. Chefredakteur) REDAKTION: Astrid Barsuhn (ab), Christine Meier (cm), Susanne Neutzling (ne), Barbara Stierle (st), Gerd Walther (gw) ASSISTENZ: Ilona Mayer, Helga Piekert, Evelyn Wangler STÄNDIGE MITARBEITER: Jürgen Wendnagel (jw) LAYOUT: Dolde Werbeagentur GmbH, 70327 Stuttgart, Henryk Psiuk HERSTELLUNG: Anja Groth (Ltg.), Julia Skora ANZEIGEN: Silke Pietschel (Verk.-Ltg.) E-Mail: pietschel@fachschriften.de Claudia Pastor (Disposition) E-Mail: pastor@fachschriften.de VERTRIEB: PARTNER Medienservices GmbH, Julius-Hölder-Str. 47, 70597 Stuttgart DRUCK: pva, 76829 Landau PREIS: Einzelheft 3,20 Euro, Schweiz sfr 6,40, Österreich 3,70 Euro, Benelux 3,80 Euro, Italien 4,50 Euro. Spanien 4,50 Euro, Slowenien 4,50 Euro. Direktbestellung über den Verlag unter www.buecherdienst.de zuzüglich Versandkosten. Tel. 0711/5206-306 BANKKONTEN: HypoVereinsbank IBAN: DE72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr.: 90492/10407 EG USt.-IdNr.: DE 147 321 116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Das Führen der Zeitschrift im Lesezirkel sowie der Export und Vertrieb im Ausland ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags gestattet. Der Fachschriften-Verlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors nicht unbedingt die der Redaktion dar. ISSN 2191-7035 Printed in Germany Außerdem im Verlagsprogramm: Althaus modernisieren, Bauen & Renovieren, bauen!, Hausbau, Energ!e, pro fertighaus, Schwimmbad & Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer. Buchbestellungen über www.buecherdienst.de

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EffizienzHäuser 63


EFFIZIENZHAUS 55 Weberhaus

Bauherrin mit Weitblick 64 EffizienzHäuser

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Weberhaus EFFIZIENZHAUS 55

Auf der Straßenseite gibt sich das Haus relativ verschlossen – nur zwei kleine Fenster im Erdgeschoss für WC und Küche und ein bodentiefes für das Gästezimmer im Obergeschoss. Die Garage sorgt für Sichtschutz zum hinteren Garten.

Rote Wände, Stühle und Accessoires peppen die Kücheneinrichtung auf. Die Möbel sind schlicht weiß gehalten, ergänzt durch Haushaltsgeräte mit Edelstahlfronten. Ums Eck steht noch ein halbhoher Schrank, in dem ein Weinklimaschrank integriert ist.

Idyllisch in der Ortenau liegt das neue Zuhause von Ursula Schneider und bietet einen hervorragenden Blick auf den Altrhein. Darüber hinaus überzeugt das Haus auch mit inneren Werten und ist so für die Zukunft bestens gerüstet.

E

in Entwurf der Baureihe „generation 5.0“ von Weberhaus bildet die Basis des flexiblen Eigenheims, das sich später ohne allzu großen Aufwand altersgerecht umbauen lässt. Noch spielt sich

der Alltag von Ursula Schneider auf beiden Etagen ab, doch irgendwann könnte sie ihren Lebensmittelpunkt komplett in das Erdgeschoss verlegen. „Wer weiß denn schon, was später einmal passiert. Auch

wenn ich mich jetzt noch uneingeschränkt bewegen kann, kann sich das schnell ändern. Aber dann bin ich darauf vorbereitet“, erklärt die Bauherrin. Eine Türaussparung, die in der Wand des Wohnzimmers vor-

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EffizienzHäuser 65


EFFIZIENZHAUS 55 Weberhaus

Während sich die Küche und vor allem der Essplatz mit breiten Fensterfronten zur Terrasse und zum Garten orientieren, gibt sich der Wohnbereich mit seiner gemütlichen Couchgarnitur eher introvertiert. Hier schmökert die Bauherrin gerne in Büchern und Zeitschriften.

gesehen ist, macht diesen Plan möglich. Dann könnte einfach eine zusätzliche Wand eingezogen und ein Teil des Wohnbereichs als Schlafzimmer umgestaltet werden. Das Gäste-WC wurde bewusst ausreichend groß geplant, sodass eine Dusche Platz fand. Auf diese Wei-

se kann das Erdgeschoss als vollwertige Wohnung genutzt werden.

Energetisch auf der sicheren Seite Zur Zukunftstauglichkeit gehört auch ein effizientes Energiekonzept. Die sehr gute WärDie Diele mit der transparenten Treppe grenzt sich mit Türen vom ansonsten offen gestalteten Erdgeschoss ab. Dadurch hält sich die Bauherrin die Option offen, das Obergeschoss als eigenständige Wohneinheit abzutrennen. Eine Wandscheibe unterteilt das Badezimmer in zwei Bereiche. Der eine dient mit Waschbecken, Badewanne und Bidet der Alltagshygiene. Im anderen soll noch eine Wellnessoase entstehen.

66 EffizienzHäuser

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medämmung der Haushülle (U-Wert 0,15 W/m2K) in Zusammenspiel mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe machen den Entwurf zu einem Effizienzhaus 55 – und damit sieht sich die Bauherrin auch energetisch in den kommenden Jahren auf der sicheren Seite.

Zur Straße hin präsentiert sich das Haus mit dem Flachdach eher zurückhaltend. Zum Garten hin zeigt es jedoch sein offenes Wesen – mit großen Fenstern im Erdgeschoss, wodurch viel Licht in den geräumigen Wohn- und Essbereich fällt. Dieser umfasst knapp


Weberhaus EFFIZIENZHAUS 55

DATEN + FAKTEN ENTWURF: Im Obergeschoss befinden sich die Rückzugsräume – Schlafzimmer mit Ankleide und Wellness-/Badezimmer – sowie das Gästezimmer, das die Bauherrin im Alltag als Arbeits- und Fernsehzimmer nutzt.

Kundenhaus Schneider

HERSTELLER:

Weberhaus 77866 Rheinau-Linx Tel. 07853/83-0

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/weber

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 88,7 kWh/m2a Endenergie: 34,1 kWh/m2a

KONSTRUKTION: Holzverbundkonstruktion mit Putzfassade (U-Wert 0,15 W/m2K), Flachdach, (U-Wert 0,15 W/m2K), Holzfenster mit Dreifach-Verglasung (Ug-Wert: 0,6 W/m2K)

TECHNIK: Luft-Wasser Wärmepumpe

39 Quadratmeter und wirkt noch viel größer durch die anschließende, offene Küche. An die Diele grenzen ein kleines Gäste-WC sowie ein Installationsraum, in dem die Haustechnik untergebracht ist. Im Obergeschoss hat sich die Bauherrin eine überaus reiz-

volle Wohlfühlzone eingerichtet. Das rund 26 Quadratmeter große Badezimmer bietet viel Komfort. Hier ist auch Platz für eine Sauna vorgesehen, die später noch eingebaut werden soll. Das Schlafzimmer wurde durch eine praktische Ankleide ergänzt. Ein weiteres Zimmer,

das als Hauswirtschafts- und Gästeraum dient, komplettiert das Obergeschoss. „Gemütlich, modern und überschaubar“ – so beschreibt die Bauherrin ihr neues Domizil, auf das sie nicht nur wegen der eigens geleisteten Arbeiten besonders stolz ist.

ERDGESCHOSS

ABMESSUNGEN: 8,72 x 9,97 m

WOHNFLÄCHE: EG 72,5 m2, OG 72,5 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller

OBERGESCHOSS

GAST 13,5 DIELE 15,5

DU/WC 3

KOCHEN 10,5

BAD 13

FLUR 12,5

WOHNEN/ ESSEN 39 SCHLAFEN 13,5

ANKLEIDE 6,5

WELLNESS 13,5

Eine Erlebnisdusche mit großem Regenteller ist schon vorhanden. Sie ist schon auf das Alter hin geplant und barrierefrei.

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TECHNIK 4,5

8,72 m

9,97 m

EffizienzHäuser 67


EFFIZIENZHAUS 55 Kitzlinger

Haustechnik sorgt D für mehr Effizienz Hohe Ansprüche an Gestaltung, Qualität, Ökologie und Energieeffizienz hatten die Bauherren. Die Hanglage erwies sich allerdings als Glücksfall, wollte man doch im Untergeschoss eine unabhängige Einliegerwohnung mit separatem Eingang haben.

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ie Entscheidung fiel für ein Satteldachhaus mit asymmetrischer Firstanordnung. Auf der längeren Dachseite wurde eine Schleppgaube vorgesehen, um im Dachgeschoss Platz für ein großes helles Arbeitszimmer zu bekommen. Der Eingang zur Hauptwohnung bietet eine geräumige Diele sowie einen praktischen Garderobenbereich. Daran anschließend befinden sich ein


Kitzlinger EFFIZIENZHAUS 55

Durch die Hanglage entsteht im Untergeschoss eine helle Einliegerwohnung mit eigenem Eingang. Die Schleppgaube auf dem Dach bringt Licht und Raumgewinn für das Arbeitszimmer. Durch das asymmetrische Satteldach entstehen unterschiedliche Traufhöhen. Dadurch wirkt das Haus von beiden Seiten zweigeschossig, obwohl es am Hang steht.

Die über 40 Quadratmeter große Galerie im Obergeschoss erschließt die Zimmer und dient als Büro. Passgenaue Einbaumöbel und die große Schleppgaube bestimmen den Raumeindruck.

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EffizienzHäuser 69


EFFIZIENZHAUS 55 Kitzlinger

Der Wohnbereich mit geöltem Eichedielenboden ist durch eine halbhohe Wand mit Kamineinbau vom Essplatz separiert.

Gästezimmer und ein Duschbad. Der offene Koch-/Ess-/ Wohnbereich wird von einem ruhigen Mußebereich mit Kaminofen ergänzt. Dieser verbreitet nicht nur knisternde Gemütlichkeit, sondern schafft zusätzlich zur Fußbodenheizung angenehme Wärme. Die zentral gelegene Massivholztreppe trennt die Bereiche optisch voneinander. Eine Holztür verschließt den Treppenabgang in das Kellergeschoss. Im Obergeschoss liegen das

Schlafzimmer mit separatem Ankleidebereich, ein Wellnessbad und ein Dachstudio mit Arbeitsplatz und Bibliothek.

Pellets-Heizung sorgt für gutes Raumklima Die Verwendung sparsamer LED-Leuchten und der KNXSteuerungstechnik ist ökologisch sinnvoll und schafft gleichzeitig ein Plus an Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit. Gesteuert werden neben der Beleuchtung auch

die Rollläden und die außen liegenden Raffstores zur Verschattung. Auch die Sprechund Türöffneranlage kann über das System bedient und überwacht werden, was den Einbruchschutz erhöht. Für angenehmes Raumklima sorgen eine Holz-Pellets-Heizung und

der ökologische Wandaufbau „Öko-Comfort-Aktiv“, der mit dem IBR-Gütesiegel des Instituts für Baubiologie in Rosenheim ausgezeichnet ist. Das Zusammenspiel von sehr guter Wärmedämmung und effizienter Technik macht das Haus zu einem Effizienzhaus 55.

Der Wechsel im Bodenbelag von dunklem Feinsteinzeug zu geölten Eichedielen markiert den Übergang von der Küche zum Essplatz. Sparsame LED-Leuchten erhellen das ganze Haus.

Bett mit Aussicht: Das Schlafzimmer profitiert von bodentiefen Fenstern und einer firsthoch offenen Deckenuntersicht.

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DAS ORIGINAL.

Kitzlinger EFFIZIENZHAUS 55

Für Sbvrg. Keine Miete. Keine Heizkosten. Keine Stromkosten. Bleibt das Wesentliche im Leben.

Auf der Gartenseite fasst eine partielle Holzfassade die Fenster optisch zusammen und gliedert den hier zweigeschossigen Baukörper.

S ORIGIN DA

AL

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UNTERGESCHOSS

DATEN + FAKTEN

ie n

m ä Ã&#x;ig

ENTWURF: Haus „Tübingen“

TECHNIK 16

AR 13,5

FLUR 3,5

SCHLAFEN 12

HERSTELLER:

FLUR 4,5

BAD 4,5

Kitzlinger Haus 72172 Sulz/Neckar Tel. 07454/96107-0

WEITERE HÄUSER:

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 25

www.bautipps.de/kitzlinger

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 25,4 kWh/m2a Heizwärme: 42,34 kWh/m2a Endenergie: 85,3 kWh/m2a

ERDGESCHOSS

KONSTRUKTION:

8,35 m

11,38 m

WOHNEN 24

BAD 3,5

DIELE 14 KOCHEN/ ESSEN 29

GAST 10

OBERGESCHOSS

Diffusionsoffene Holzverbundkonstruktion mit Putz- und grauer Teilholzfassade (U-Wert 0,156 W/m2K), Satteldach, 23 und 17 Grad (U-Wert 0,217 W/m2K), Holz-Alu-Fenster mit Dreifach-Verglasung (Ug-Wert: 0,6 W/m2K)

Bei KAMPA gibt es seit Jahren das Effizienzhaus 40 Plus serienmäÃ&#x;ig. Mit „echter“ Plusenergie für Selbstversorger. Das Original eben.

TECHNIK: Holz-Pellets-Heizung, FuÃ&#x;bodenheizung; KNX-Bus-System zur Steuerung von Rollläden, Türkommunikation, Beleuchtung, AuÃ&#x;enbeschattung (Raffstore)

Werden auch Sie zum Selbstversorger. Wir zeigen Ihnen wie das geht!

ABMESUNGEN: SCHLAFEN 15

ARBEITEN 36,5

11,38 x 8,35 m BAD 8,5

WOHNFLÄCHE: UG 50 m2, EG 80,5 m2, OG 73 m2

fone: 0800/600 700 8

PREIS DIESES ENTWURFS:

www.kampa.de

Auf Anfrage beim Hersteller

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ANKLEIDE 13

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EFFIZIENZHAUS 55 Fingerhut

Hier liegt die Energie auf Eis

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Fingerhut EFFIZIENZHAUS 55

Das geradlinig gestaltete Sattedachhaus verfügt im Innern über helle und großzügig geschnittene Räumlichkeiten. Bodentiefe Fenster stellen die Verbindung nach draußen her.

Rundum nachhaltiges Wohnen verspricht das neue Musterhaus von Fingerhut in der Fertighausausstellung Eigenheim & Garten in Mannheim. Zum Energiekonzept gehört auch ein Eisspeichersystem zur Heizungsunterstützung.

D

Das neue Musterhaus kann in der Fertighausausstellung in Mannheim besichtigt werden.

as firmeneigene Energiekonzept nennt sich „Therm-Living“. Dabei handelt es sich um eine thermische Gebäudehülle, die mit einem ganzheitlichen Dämmsystem für sehr guten Wärmdeämmung, Diffusionsoptimierung und darüber hinaus auch für einen hohen Schallschutz sorgen soll. Die natürlichen Baustoffe speichern überschüssige Feuchtigkeit zwischen und geben sie bei trockener Luft wieder ab. Durch die entfallende Dampfsperrfolie und die somit diffusionsoffene Gebäudehülle wird laut

Unternehmen das Raumklima konstant auf bestmöglichem Niveau gehalten.

Auch Effizienzhaus40-Standard möglich Als zusätzliche regenerative Energiequelle ist in dem neuen Musterhaus ein Eisspeichersystem intergriert. Gewonnen wird die Energie dabei aus der Umgebungsluft, der Sonneneinstrahlung und der Erdwärme. Im Eisspeicher verbleibt diese Energie auf niedrigem Temperaturniveau und wird bei Bedarf der Wärmepumpe zur Verfügung gestellt.

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EffizienzHäuser 73


EFFIZIENZHAUS 55 Fingerhut

Raumsparend und geradlinig verbindet die Holztreppe Erd- und Obergeschoss. Das Schlafzimmer wirkt relativ kompakt, doch daneben befindet sich noch eine separate Ankleide.

Das Musterhaus entspricht dem Effizienzhaus-55-Standard nach neuer EnEV. Es kann für einen Aufpreis von 13 300 Euro in der Schüsselfertig-Version auch als Effizienzhaus 40 gebaut werden. Von außen präsentiert sich das Haus als geradliniges Satteldachmodell – mit drei ergänzenden Flachdachanbauten,

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die im Innern zusätzliche Freiräume schaffen. Der Grundriss im Erdgeschoss ist offen und großzügig, und es bleibt noch Raum für ein Arbeitszimmer.

Offen und großzügig: viel Platz für vier Auch im Obergeschoss gibt es jede Menge Raum für eine vierköpfige Familie. Hier lie-

Wie heute üblich bilden Koch-, Ess- und Wohnbereich eine offene Einheit. Helle Farben verstärken die angenehme Atmosphäre.


Fingerhut EFFIZIENZHAUS 55

WOLF-HAUS EIN LEBEN LANG.

gen zwei Kinderzimmer und das Schlafzimmer der Eltern mit separater Ankleide. Sicher sinnvoll: Der Nachwuchs verfügt über ein eigenes Bad. Die Galerie verbindet optisch das Obergeschoss mit dem unteren Bereich und sorgt so für Transparenz. Der hohe Kniestock von 226 cm bringt auch unterm Dach volle Raumhöhe – und sorgt damit für vielfältige Möblierungsmöglicheiten und Bewegungsfreiheit.

DATEN + FAKTEN ENTWURF: „R 111.20“ Musterhaus Mannheim

HERSTELLER: Fingerhut Haus 57520 Neunkhausen Tel. 02661/9564-0

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/fingerhut

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 36,72 kWh/m2a Heizwärme: 41,69 kWh/m2a Endenergie: 15,3 kWh/m2a

Auch die Zimmer im Obergeschoss erhalten durch bodentiefe Fenster viel Tageslicht.

KONSTRUKTION: Holzverbundkonstruktion (U-Wert 0,144 W/m2K), Satteldach, 22 (U-Wert 0,172 W/m2K), Kniestock 226 cm, Holz-Fenster mit DreifachVerglasung (Ug-Wert: 0,5 W/m2K)

S I E H T G U T AU S WOLF-Häuser werden ausschließlich nach den persönlichen Wünschen unserer Bauherren geplant. Das sieht und merkt man an den vielen Details, die jedes Haus so einzigartig machen.

TECHNIK: Sole-Wasser-Wärmepumpe, Luftkollektoren, Eisspeicher

ABMESSUNGEN: 11,10 x 10,78 m

WOHNFLÄCHE: EG 89,5 m2, OG 76 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Ausbauhaus als Effizienzhaus 55 ab 179500 Euro, schlüsselfertig 300400 Euro, Ausbauhaus als Effizienzhaus 40 ab 181100 Euro, schlüsselfertig 313700 Euro, jeweils ab Oberkante Bodenplatte/ Kellerdecke; Bodenplatte 21600 Euro

Farblich gut kombiniert wurde die graue Hausfassade mit den roten Fensterrahmen

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

DU/WC 5,5

ANKLEIDE 8

10,78 m

10

Sprechen Sie mit uns – über IHR NEUES ZUHAUSE.

KIND 16,5

SCHLAFEN 14,5

DIELE 7

HWR 9,5

WOLF-Häuser sind energieeffizient, langlebig und verfügen über ein angenehmes Raumklima. Das gibt Ihnen heute und morgen die Sicherheit für sorgenfreies Wohnen.

BAD 9,5

ARBEITEN 14

WOHNEN/ ESSEN 43,5

EIN LEBEN LANG

GALERIE 5,5

KIND 15,5

BAD 6,5

11,10 m

8/9-2016

EffizienzHäuser 75

WOLF-HAUS GmbH Koppenmühle 97705 Burkardroth-Gefäll Telefon: 0 97 01 / 91 11-0 info@wolf-haus.de www.wolf-haus.de


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BAUPARTNER Die besten Adressen von der Waterkant bis zum Alpenland! erscheint in:

EffizienzHäuser

Auf den folgenden Seiten finden Sie Partner für den Hausbau – auch in Ihrer Nachbarschaft. In jeder Ausgabe stellt die Redaktion außerdem eine andere Region detailliert vor, informiert über Besonderheiten, Fördermöglichkeiten und Termine.

Griaß eich in Bayern TERMINE Immobilientage Regensburg: 17.–18.09.16 Vielberth-Gebäude Universität Regensburg Das Angebotsspektrum umfasst unter anderem Immobilien und Grundstücke, Sanieren, Renovieren und Modernisieren sowie auch regenerative Energien und Energiespartechnik. www.immobilien-regensburg. messe.ag.de Energie- und Baumesse Chiemgau: 08.–09.10.16 Alois-Böck-Halle Trostberg Informationen, Produkte und Dienstleistungen zu den Themen zukunftsorientiertes Bauen, Renovieren, Sanieren, Nutzung regenerativer Energien. wwww.energie-bau-chiemgau. messe.ag.de Bau- und Energiesparmesse Passau: 15.–16.10.16 Dreiländerhalle Themen rund ums Bauen, speziell auf die Bedürfnisse privater Kunden ausgerichtet. wwww.fertighausmesse.de

B

ezogen auf seine Fläche ist der Freistaat Bayern das größte und in Bezug auf die Einwohnerzahl das zweitgrößte Bundesland Deutschlands. Benachbarte Bundesländer sind BadenWürttemberg, Hessen, Thüringen und Sachsen. Bayern grenzt im Süden und Osten an Österreich, im Bodensee an die Schweiz und im Osten an Tschechien. Das Bundesland wirkt eine große Anziehungskraft aus und kann stetig mit Bevölkerungszuwachs rechnen, während die bundesweite Bevölkerung nach Aussagen der Statistiker bis zum Jahre 2020 um

0,5 Prozent abnehmen soll. Im Freistaat Bayern stellen ein hoher Freizeitwert und eine wirtschaftliche Dynamik die grundlegenden Faktoren für eine gute Zukunft mit Lebensqualität dar. Als wirtschaftlich wohl erfolgreichstes Bundesland bieten die dort ansässigen Unternehmen sichere Arbeitsplätze. Dabei spielen jedoch nicht nur die stabilen wirtschaftlichen Verhältnisse Bayerns eine Rolle. Auch die vielfältige Landschaft, die schöne Natur und das reiche Kulturerbe machen dieses Bundesland so beliebt für seine Bewohner. Der Freizeitwert


I H R E R E G I O N A L E N B A U PA R T N E R

BAULANDPREISE IN BAYERN bis

häufigster Wert

Augsburg

280

540

410

Bayreuth

140

300

220

Erlangen

220

680

450

Freising

320

1 000

600

Ingolstadt

450

1 000

730

Landsberg am Lech

320

680

490

Landshut

200

500

330

Lindau

410

700

530

München

940

2 300

1 550

Nürnberg

290

900

620

90

200

150

Regensburg

300

1 300

770

Rosenheim

350

700

520

Starnberg

750

1 500

1 100

Straubing Weiden Würzburg

120

310

215

140

270

195

200

500

380

Passau

Quelle: LBS

von

gehört zum Leben, und in Bayern haben Sportbegeisterte und Naturfreunde ebenso attraktive Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung wie Kunst- und Kulturinteressierte. Wie in den meisten anderen Bundesländern sind auch in Bayern die Grundstückspreise – unsere Tabelle zeigt es – extrem von der Lage bzw. vom Standort abhängig. In den wirtschaftlich attraktiven Großstädten und deren Umgebung – allen voran natürlich die Weltstadt München – sind sie nicht nur teuer, sondern teilweise sehr teuer. Dafür ist aber die Lebensqualität hier auch besonders hoch. Doch es gibt Alternativen.

Wer als Freiberufler tätig ist oder in andererer Weise vom Homeoffice aus arbeiten kann, wird in der einen oder anderen ländlichen Region mit Sicherheit fündig. In Bayern gibt es gelungene Beispiele für fast alle Architekturstile – vom bäuerlichen Landhausstil im Voralpenland über klassische Einfamilienhäuser mit Satteldach bis zur mondänen Vorstadtvilla im „Speckgürtel“ der Landeshauptstadt. Bayern gilt zwar gemeinhin als Stammland des Ziegelbaus, doch der Holzfertigbau nimmt zu. So ist der Anteil der Bauherren, die ein Holzhaus bauen, bei circa 20 Prozent und weiter steigend.

Nachfolgend die wesentlichen Rahmendaten für die Eigenheimförderung in Bayern: 1. Was wird gefördert? – Neubau eines selbst genutzten Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung (inkl. Reihenhaus oder Doppelhaushälfte). – Kauf eines selbstgenutzten Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung Zweifamilienhäuser, bei denen eine Wohnung selbst genutzt und eine Wohnung vermietet werden, können eingeschränkt gefördert werden. – Aus-/Umbau oder Erweiterung von vorhandenem Wohnraum. Es müssen bestimmte Kostenobergrenzen eingehalten werden. Gefördert wird auch Wohnraum, der an Familienangehörige vermietet wird. 2. Wer wird gefördert? Grundsätzlich alle Haushalte, allerdings werden Haushalte mit mindestens zwei Kindern oder mit behinderten Familienangehörigen bevorzugt. Es müssen bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden. 3. Wie wird gefördert? – durch zinsgünstige und nachrangig abzusichernde Darlehen – über einen einmaligen Kinderzuschuss (1 500 Euro je Kind) – durch den teilweisen Verzicht auf die behördlichen Gebühren für eine gegebenenfalls notwendige Baugenehmigung 4. Wie hoch wird gefördert? Bis ca. 30 bzw. 40 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 100 000 Euro) 5. Neu: das 10000 Häuser-Programm Das 10 000-Häuser-Programm besteht aus den zwei Teilen „EnergieSystemHaus“ und „Heizungstausch“. Mit der Entscheidung für einen der beiden Programmteile können Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern (einschließlich Reihenhäusern) in Bayern den „EnergieBonusBayern“ erhalten. Beide Programmteile sind nicht miteinander kombinierbar. Der Bonus wird als Zuschuss in Höhe von 1 000 bis zu 18 000 Euro gewährt und ist mit den Programmen des Bundes (KfW, BAFA) grundsätzlich kombinierbar. 6. Was ist besonders zu beachten? Fördermittelanträge müssen unbedingt vor “Maßnahmenbeginn” (Unterschrift Kauf- und/oder Bauvertrag) gestellt werden. www.landesfoerdermittel.de www.kfw.de www.energieatlas.bayern.de

Fotos: fottoo, F. Seidel; www.fotolia.de

Ausgewählte Städte

FÖRDERUNG

Baugrundstücke €/m2


I H R E R E G I O N A L E N B A U PA R T N E R I N B AY E R N

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Liefergebiet: Deutschland

Lehner-Haus GmbH Aufhausenerstraße 29-33 89520 Heidenheim Tel. (07321) 96 70 - 0 Fax (07321) 96 70 11 www.lehner-haus.de

Weitere Infos zu diesem Haus finden Sie auf www.bautipps.de/lehnerhaus

Häuser anschauen, anfassen und erleben in der Musterhausausstellung Fellbach bei Stuttgart. Schlendern Sie durch das 40 000 m² große Areal und verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuellen Angebote führender Haushersteller. Über 60 moderne Häuser in unterschiedlichsten Architekturstilen stehen Ihnen offen – treten Sie ein und erleben Sie, wie Ihr Wohntraum in der Realität aussehen kann. Fachberater vor Ort stehen Ihnen auf Wunsch mit Rat und Tat zur Seite. Erleben Sie eine einzigartige Mischung aus Information und Unterhaltung rund ums Bauen.

Ausstellung Eigenheim & Garten Höhenstraße 17 70736 Fellbach Tel. (0711) 520494-26 www.musterhausonline.de

Öffnungszeiten: 11-18 Uhr auch an Sonn- und Feiertagen, Montag/Dienstag Ruhetag, Eintrittspreise: 3,00 € Erwachsene, 1,50 € ermäßigt

I H R E R E G I O N A L E N B A U PA R T N E R I M O S T E N Auf einem knapp 2 000 Quadratmeter großen und wunderschön bewaldetem Grundstück steht dieser ganz individuelle MAX-Haus-Bungalow. Mit einer zurückhaltenden Holzfassade, die das Haus so harmonisch in der Umgebung erscheinen lässt, dass man meinen möchte, es hätte hier schon immer gestanden. Vom Essbereich aus blickt man über den vollverglasten Giebel auf die überdachte Terrasse und in den Garten. Die Terrassentüren lassen sich im Sommer weit aufschieben, sodass man das Wohnzimmer in die Natur verlagern kann. Liefergebiet: Deutschland

MAX-Haus GmbH Prendener Str. 4 16348 Marienwerder Tel. (030) 63 31 33 39 kontakt@max-haus.com www.max-haus.com

Weitere Infos zu diesem Haus finden Sie auf www.bautipps.de/max-haus

In der Chemnitzer Musterhausausstellung kann sich der Besucher 11 Häuser unterschiedlicher Hausbaufirmen anschauen. Bauinteressenten, die das Projekt Traumhaus verwirklichen möchten, denen aber noch umfassende Vorab-Informationen fehlen, können sich hier gezielt beraten lassen. Zu allen Fragen stehen kompetente Experten in den Musterhäusern bereit. Erst jetzt eröffnete die Helma Eigenheimbau AG ihr neues Musterhaus: ein zweigeschossiges, komplett unterkellertes Einfamilienhaus und erweitert die Ausstellung um ein weiteres Ausstellungsstück.

UNGER-Park Chemnitz An der A4, Abfahrt Chemnitz-Mitte Donauwörther Straße 5 09114 Chemnitz Tel. (0371) 3700384 www.unger-park.de


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EffizienzHäuser 81


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EffizienzHäuser 10/11 Die nächste Ausgabe erscheint am 01. Oktober 2016

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PLUS-ENERGIE-HÄUSER... ...die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen, stehen im Mittelpunkt der nächsten Ausgabe – wie immer mit sämtlichen Daten und Fakten.

82 EffizienzHäuser

8/9-2016

Fotos: Baufritz, Bauder, Braas, Fischerhaus, Keitel, Loxone-BMW, Nissan, SMA, Tobias Hein

In unserer Serie nehmen wir im nächsten Heft wieder ein Energiesparhaus genaues genauestens unter die Lupe und erläutern, welche Produkte hier verbaut wurden.


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8/9-2016

EffizienzHäuser 8/9-2016-2016  
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