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EffizienzHäuser

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Quelle: Statistisches Bundesamt/ LBS Research 2013

EffizienzHäuser 12/1-2014 2 FingerHaus GmbH · 35066 Frankenberg · Telefon 06451 504-0

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EDITORIAL

Traumhäuser sind keine Energiefresser Gerd Walther, Redakteur G

Herzlichst Ihr

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EffizienzHäuser 3

Wenn man sein eigenes Haus plant, spielt Vertrauen bei der Wahl seines Baupartners wohl eine der wichtigsten Rollen. Und Vertrauen kommt nicht von heute auf morgen. Wir von Fingerhut Haus blicken auf 110 Jahre Bautradition zurück. Seit Jahrzehnten werden unsere Häuser individuell auf Ihre Wünsche hin entworfen und maßgeschneidert angefertigt. Und darauf können Sie sich verlassen.

in individuell gestaltetes Effizienzhaus in Stadtnähe, barrierefrei gebaut unter Verwendung von Naturbaustoffen – so sieht für deutsche Baufamilien das Haus der Zukunft aus. Die 50 im Rahmen der Interhyp-Studie „Wohnträume der Deutschen 2013“ befragten Architekten zeichnen ein deutliches Bild der Bautrends von morgen. Der herausragende Faktor ist dabei der niedrige Energieverbrauch einer Immobilie, der von allen befragten Architekten als wichtiger oder sehr wichtiger Wunsch der Bauherren eingestuft wird. Es hat sich also die Erkenntnis durchgesetzt, dass energiesparende Effizienzhäuser keine Luftschlösser für Ökofreaks sind, sondern eine sinnvolle und notwendige Investition in die Zukunft. Zumal die gesetzlichen Vorschriften auch zunehmend strengere Werte für den Energieverbrauch eines Hauses verlangen – eine neue, verschärfte Energieeinsparverordnung (EnEV) wird aller Voraussicht nach im kommenden Jahr in Kraft treten. Die Investitionen in energiesparende Maßnahmen machen sich langfristig bezahlt und der Wert des Gebäudes steigt. Zudem zeichnen sich Effizienzhäuser für die Bewohner durch einen hohen Wohnkomfort und eine stärkere Unabhängigkeit von künftigen Energiepreissteigerungen aus. Und: Effizienzhäuser müssen nicht unbedingt teuer sein. Das ab Seite 28 vorgestellte Effizienzhaus 70 – Häuser dieser Kategorie bilden das Schwerpunktthema unserer aktuellen Ausgabe – ist z.B. schon für deutlich unter 200 000 Euro zu haben. Und nicht zuletzt beweisen unsere Reportagen einmal mehr, dass Effizienzhäuser optisch attraktive, architektonisch anspruchsvolle und vor allem auch komfortable Eigenheime sind, die ihren Bewohnern viel Lebensqualität bieten.

In allerbesten Händen.

E


INHALT

Titelhaus: Dennert, ab Seite 28

M A G A ZIN

E FF IZ IE NZHAUS 70

FINANZIERUNG

EF FIZIEN T B AUE N

KfW Bankengruppe Fördergeld für Batteriespeicher

Bitterman & Weiss Ein Platz an der Sonne Arge-Haus Stein auf Stein zum Effizienzhaus Helma Mit der Sonne im Bund Lehner-Haus Effizienz und barrierefrei Dennert Sparsames Familienhaus Schwörer Ein zeitgemäßes Holzhaus

Annuitätendarlehen Vorteil für „Besserwisser“ Schneller schuldenfrei Hypotheken-Darlehen mit Turbo-Tilgung Konstantdarlehen Überraschung? Nein danke! Notargebühren Achtung Zusatzkosten Eigenleistung Muskeleinsatz mit Hirn

Holzheizung Gut fürs ganze Haus Beleuchtung Filigrane Stromsparer Fertighaus-Ausstellungen Erst mal informieren

E F F I Z I E NZ HAUS 55 06

60

64

16 20 26 28 30

40

E F F I Z I E NZ HAUS 40/ M I NE R G I E HAUS

Fischer Ein Haus mit Energiemanager 68 Fingerhaus Freude am Energiesparen 72

PL USE NE R G I E HAUS

Weberhaus Musterhaus wurde angepasst 78

42 44 46 48

50 52 54

Okal-Haus im Wert von

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10

SE R V I C E

4 EffizienzHäuser

Baufritz Weißes Dach? Cool bleiben! Fertighaus Weiss In die Zukunft investieren Isartaler Ökologisch, ästhetisch und sparsam

Editorial Traumhäuser sind keine Energiefresser Gewinnspiel Gewinnen Sie ein Traumhaus im Wert von 250000 Euro Anschriften/Impressum Vorschau Das gibt‘s im nächsten Heft

03

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EFFIZIENT BAUEN Magazin

Erneuerbare Energien in den Bundesländern

Alles von der Sonne tatsächlich energieautark und kommen ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz aus. Der komplette Bedarf an Strom und Wärme wird hier über die Sonne abgedeckt. Möglich ist das durch die Kombination von Solarthermie und Photovoltaik sowie einer Biomasseheizung im Bedarfsfall. Die beiden Häuser wurden von der Helma Eigenheimbau AG nach dem energetischen Konzept des zweifachen Solarpreisträgers Prof. Timo Leukefeld geplant. Die hoch wärmedämmende Gebäudehülle wurde nahezu wärmebrückenfrei aus dem PorotonZiegelsystem errichtet, ergänzt durch eine Dacheindeckung mit Produkten aus dem Programm Koramic-Dachlösungen von Wienerberger. www.helma.de, www. wienerberger.de

Mit einer symbolischen Schalterumlegung weihte Bundesumweltminister Peter Altmaier die Solaranlagen auf der Baustelle im sächsischen Freiberg für zwei energieautarke, solar vollversorgte Ziegelhäuser ein. In seiner Rede würdigte er das besondere Konzept dieses Forschungsprojekts, das auf Autarkie und damit Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz setzt. Das Besondere an diesem Forschungsprojekt: Beide Einfamilienhäuser sind

Mit der aktuellen Publikation „Bundesländer mit neuer Energie – Jahresreport Föderal-Erneuerbar 2013“ bietet die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) einen umfassenden Überblick zum Fortgang der Energiewende in den einzelnen Bundesländern. Neben einer Vielzahl an Daten und Statistiken zum Ausbau erneuerbarer Energien finden sich in dem Report auch Best-PracticeBeispiele aus den Ländern, eine Übersicht und Diskussion der energiepolitischen Landesziele und -konzepte sowie Interviews mit den verantwortlichen Landesministerinnen und -ministern. Die Energiewende sei im politischen Tagesgeschäft der Landesregierungen angekommen, jedes Bundesland setze sich intensiv mit der Thematik auseinander, kommentiert die AEE die Ergebnisse des Reports. Dies sei nicht verwunderlich, weil der Ausbau der erneuerbarer Energien auch erhebliche ökonomische Chancen biete. www.foederal-erneuerbar.de

Wintergarten-Ratgeber: Ein Wintergarten erhöht den Komfort und Wohnwert eines Hauses. Den 132 Seiten starken Ratgeber „Wintergärten“ hat der Fachschriften-Verlag in Zusammenarbeit mit dem WintergartenFachverband, Rosenheim, herausgebracht. Das Special beeindruckt mit einer Fülle erstklassiger Beispiele, vom eher einfachen Glasanbau bis zur anspruchsvollen Hightech-Konstruktion. Auch das Thema Sommergarten und Garten-Pavillon wird umfangreich beleuchtet. Was einen fundierten Ratgeber ausmacht: Alle relevanten Technikbereiche werden für den Laien verständlich und trotzdem mit hilfreicher inhaltlicher Tiefe vorgestellt. So gehören ber Kunststoff bis zu AlumiAlumi das Material der Profile – von Holz über nium und Stahl –, die vielfältigen Möglichkeiten rund ums Glas, der Sonnenschutz, die Heizung und das Klima generell zu den ausgewählten und mithilfe der Wintergarten-Experten professionell erarbeiteten Aspekten des Ratgebers. „Wintergärten“ ist für 6,80 Euro plus Versandkosten direkt zu beziehen unter: Wintergarten Fachverband e.V. m Postfach 10 02 17, 83002 Rosenheim Telefon: +49 (0) 80 31 / 80 99 845 Telefax: +49 (0) 80 31 / 43 864 E-Mail: info@wintergarten-fachverband.de

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FÖRDERGELD FÜR BATTERIE-SPEICHER

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Mit dem am 1. Mai gestarteten Programm „Erneuerbare Energien Speicher“ unterstützen die KfW Bankengruppe und das Bundesumweltministerium (BMU) die verstärkte Nutzung von Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaik-Netzanlagen. Das Programm fand bislang gute Resonanz. In den ersten zwei Monaten seit dem Start sind bei der KfW bereits über 500 Kreditanträge mit einem Volumen in Höhe von rund 10 Millionen Euro eingegangen. Dies entspricht einer durch-

schnittlichen Kreditsumme von 18 200 Euro. Das KfW-Programm 275 umfasst einen zinsgünstigen Kredit mit Tilgungszuschuss für die Installation eines Kombisystems von PhotovoltaikAnlage plus Speicher oder für die Nachrüstung einer bestehenden Solarstromanlage mit einer Solarbatterie. Es können bis zu 100 Prozent der förderfähigen Nettoinvestitionskosten finanziert werden. Mehr Informationen zum Förderprogramm gibt es unter www.kfw.de


Magazin EFFIZIENT BAUEN

Energieversorgung in Bürgerhand Die aktuelle Statistik 2012 zeigt, dass mit 30,9 Prozent der größte Anteil der installierten Photovoltaik-Leistung in der Hand von Privatpersonen ist (siehe Grafik). Doch auch Bürger ohne eigene Solarstromanlage können und wollen an der Energiewende teilhaben: Als Mitglied in einer Energiegenossenschaft, wo teilweise schon eine Beteiligung mit kleinen Beträgen von unter 100 Euro möglich ist. Während die Energiegenossenschaften im Jahr 2012 noch etwa 80 000 Mitglieder verzeichneten, ist die Zahl aktuell auf mehr als 130 000 Mitglieder gestiegen, die rund 1,2 Milliarden Euro in Bürgerkraftwerke investieren. Erzeugt werden schon heute rund 580 Millionen Kilowattstunden Ökostrom. Die Mehrheit setzt bei ihren Investitionen auf Solarstrom. Photovoltaik-Anlagen stehen weiterhin hoch im Kurs: Jede zweite Energiegenossenschaft (53 Prozent) plant für die kommenden zwölf Monate zusätzliche Investitionen in Solaranlagen. Immerhin 41 Prozent wollen in Windenergie investieren. Weitere Infos unter www.genossenschaften.de b Tabakqualm, Essensdüfte oder Ausdünstungen aus Teppichen – schlechte Gerüche in den eigenen vier Wänden sind unangenehm. Die Wandfarbe „Frischeweiß“ von ÖkoFarben-Hersteller Auro soll Schadstoffe, Gerüche und Keime in der Raumluft abbauen. Dank einer speziellen Rohstoffkombination wirke der Anstrich als Katalysator, der mithilfe des Lichtes unangenehme Duftnoten in neutrale Stoffe aufspalte. Der photokatalytische Effekt sei bereits beim ersten Auftrag gegeben, der Wirkungsgrad der Farbe bleibe über die gesamte Lebensdauer konstant. Auch Schimmelsporen hätten wenig Chancen. Die Farbe sei zudem lösemittel- und emissionsfrei. www.auro.de

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Messer finden „Fresser“ Mit sogenanntem Smart Metering können Verbraucher ihre Energiekosten senken und etwas für die Umwelt tun. Über Hausautomationssysteme geht das Strommessen besonders leicht. Damit lässt sich per Smartphone, Tablet oder Laptop genau ablesen, welche Verbraucher im eigenen Heim wie viel Energie benötigen. Mithilfe von Messmodulen lassen sich Stromfresser einfach identifizieren. Das System TaHoma Connect von Somfy etwa zeigt die Verbrauchswerte für einzelne Geräte, aber auch für ausgewählte Räume an. Zentrale Schnittstelle dieser Technologie ist die TaHoma Connect-Box. Sie stellt die Verbindung zum Internet her. In diese Box wird über USB-Anschluss ein Funkempfänger platziert. Es empfängt die Signale jener Sendemodule, die in den Steckdosen bzw. im Verteilerkasten platziert sind und den Strombedarf messen. Über Smartphone, PC und Tablet wird dann auf einer leicht zu handhabenden Bedienoberfläche durch Klicken auf das Sensorsymbol die jeweilige Verbrauchskurve dargestellt. Sie ist für den jeweiligen Bedarf pro Tag, Woche, Monat oder Jahr abrufbar. Da diese Technologie über eine Internetverbindung verfügt, lassen sich die Daten auch von unterwegs abfragen. www.somfy.de.

Neues Haustechnikkonzept: Neue Wege beschreitet Hersteller Baufritz bei seinem Musterhaus „Alpenchic“ in Sachen Energieversorgung. Im Mittelpunkt steht dabei die Stromerzeugung mittels Photovoltaikanlage und Windkraftturm für den Eigenbedarf. Für Heizwärme und Warmwasser sorgt in Kombination mit der Gastherme eine Brennstoffzelle, die der Haushersteller in Zusammenarbeit mit Viessmann entwickelt hat. Die Brennstoffzelle ist der Schlüssel zum „Power to Gas“-System: Überschüssiger Naturstrom wird durch die sogenannte „künstliche Photosynthese“ in Wasserstoff umgewandelt. Das selbst hergestellte Gas dient dann als Energiespeicher und lässt sich zur unabhängigen Strom- und Wärmeerzeugung nutzen. „Zwischen 70 und 80 Prozent des Strombedarfs eines Einfamilienhauses lassen sich mit diesem Energiekonzept decken“, sagt Dagmar Fritz-Kramer, Geschäftsführerin und Inhaberin von Baufritz. Allerdings, so Dagmar Fritz-Kramer weiter, sei auch klar, dass stets ein „Plan B“ in Form eines Anschlusses ans öffentliche Stromnetz vorhanden sein müsse. www.baufritz.de

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EFFIZIENT BAUEN Magazin

UnabhängigkeitsErklärung

Intelligente Hausautomation Hell, großzügig und barrierefrei ist dieses Haus eines Ehepaares aus Westfalen. In puncto Haustechnik und Entertainment sind die Bauherren auf dem neuesten Stand. Alle elektronischen Komponeten im Haus sind via KNX/EIB-System vernetzt. Bei Sonnenschein werden die Jalousien automatisch heruntergefahren, Lichtszenen sind programmiert und dank Internetanbindung lassen sich alle Komponenten im Haus auch von unterwegs bedienen. Die individuellen Lösungen helfen den Bewohnern auch Energie zu sparen. www.revox.de

Gesamtpaket Massivhaus-AnbieterViebrockhaus will seine Bauherren von Stromkosten weitgehend unabhängig machen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden nun drei neue „greenline“-Pakete geschnürt. Dazu zählen eine 3,35 kWp-Photovoltaikanlage, ein Online-Monitoring zur Stromertragsund Verbrauchskontrolle, ein intelligenter Drei-Phasen-Sensor zur Optimierung des Stromeigenverbrauchs, eine internetgestützte Fernüberwachung und Steuerung der Heizungsanlage, eine Wärmepumpe NIBE 755 G inklusive intelligenter Lüftung mit Kühleffekt sowie einen Transmissionswärmesammler zur Wärmerückgewinnung. Damit sollen sich laut Anbieter die Stromkosten für das Haus „Edition 300“ (ohne Keller) mit 133 Quadratmeter bei optimaler Südausrichtung der Photovoltaikanlage für Warmwasser, Lüftung und Heizung auf täglich 0,99 Cent reduzieren lassen. www.viebrockhaus.de

Das Musterhaus des Fertighausanbieters Nordhaus in der neuen Ausstellung in Wuppertal ist nach Firmenangaben ein wahrer Verwandlungskünstler. Je nach individuellem Bauherrenwunsch könne das Haus ein- bis zweigeschossig sowie mit verschiedenen Dachformen ausgeführt werden. Darüber hinaus biete es dank seines ganzheitlichen und nachhaltigen Energiekonzepts Unabhängigkeit von steigenden Energiekosten. Die Basis dafür sei das THZ-304-SOL-Set des Wärmepumpen und Lüftungsgeräteherstellers Tecalor. Das kompakte Lüftungsgerät mit integrierter Wärmepumpe und Hocheffizienz-Heizungsumwälzpumpe sowie 235-Liter-

Automatisch lüften Sobald der Spiegel beschlägt und das Atmen schwerfällt, ist jedem klar: Nach dem Duschen muss im Bad gelüftet werden. Doch morgens sind Bewohner häufig in Eile: Die Kinder müssen in die Schule, die Eltern zur Arbeit und niemand hat Zeit, sich um den Luftaustausch zu kümmern. Helfen kann eine Sensorkombination von MSR Electronic, die speziell für Velux-Elektro- und Solarfenster entwickelt wurde. Diese Luftqualitätssteuerung stellt eigenständig fest, wann und wie lange eine

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Frischluftzufuhr angemessen ist. Auf Basis der Konzentration flüchtiger organischer Verbindungen in der Luft und der Feuchtigkeit öffnet und schließt sie die Fenster automatisch. Dies hat den Vorteil, dass nur dann und bloß so lange gelüftet wird wie notwendig und damit nicht unnötig Heizwärme verloren geht. Somit sind Schutz vor Schimmelbildung und eine gute Energiebilanz sichergestellt, auch wenn die Bewohner unterwegs sind. www.velux.de

Warmwasserspeicher biete die Möglichkeit, eine thermische Solaranlage anzuschließen. Aufgrund seiner kompakten Form benötige das THZ nur wenig Platz und sorge so für Ordnung im Hauswirtschaftsraum. Zudem mache die Kombination mit Photovoltaik die Bewohner unabhängig von der Energieversorgung aus dem Netz. Die dafür notwendigen Komponenten gehörten zum Tecalor-Paket für die komfortable Komplettlösung. Je nach Nutzung könne die Eigenverbrauchsquote an PV-Strom bei bis zu circa 65 Prozent liegen. Besucher des Musterhauses können sich informieren, wie viel Energie ein als Büro genutzter Raum benötigt. Auf einem Monitor werden die entsprechenden Daten visualisiert. Auch die Verbrauchsdaten des kompletten Hauses können hier abgelesen werden. www.nordhaus.de, www. tecalor.de


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EFFIZIENZHAUS 70 Bittermann & Weiss

Ein Platz an der Sonne Modern gestaltet, großzügig, energieeffizient und mit individuellen Details ausgestattet: So wünschten sich diese Bauherren ihr Traumhaus vor den Toren Stuttgarts. Nach vier Monaten Bauzeit war es bereits bezugsfertig. Inklusive Platz an der Sonne.

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ie Bauherren dieses individuellen Holzhauses waren bereits stolze Besitzer eines circa 500 Quadratmeter großen Grundstücks im begehrten Großraum Stuttgart. Von ihrem zukünftigen Eigenheim hatten sie eine klare Vorstellung: Sie wollten

kein klassisches SatteldachHaus und ihren modernen gestalterischen Anspruch sollte das neue Zuhause deutlich zeigen. Beim Besuch der Fertighaus-Ausstellung in Fellbach fiel die Entscheidung zugunsten von Bittermann & Weiss


Bittermann & Weiss EFFIZIENZHAUS 70

Holzhaus, die die Wünsche der Bauherren in einer individuellen Planung umsetzten. Besondere Raffinesse verleihen dem Entwurf die zwei gegeneinander versetzten Pultdächer sowie ein kubischer Anbau mit Lärchenholzverschalung, der den Wohnraum ins Grüne ver-

größert. Der Anbau hebt sich durch seine eigene Materialität und Form vom „Haupthaus“ ab. Er findet eine harmonische Entsprechung im spiegelbildlich auf der anderen Seite des Hauseingangs angeordneten und in den Carport integrierten Gartengerätehaus.

Innen herrscht individuelle Raffinesse Ein Holzdeck schafft eine gelungene Verbindung von Haus und Anbau zum Garten hin und ist als großzügige zur Sonne ausgerichtete Terrasse ein wunderbarer Ort zum Entspannen. Im Erdgeschoss befindet

sich nach Süden orientiert der Wohn- und Essbereich mit integrierter offener Küche und direkter Verbindung nach draußen. Die Deckenhöhe von 2,70 Metern trägt zu dem großzügigen Raumerlebnis bei. Nach Norden sind das Gästezimmer mit zugehörigem Bad, ein Ar-

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EFFIZIENZHAUS 70 Bittermann & Weiss

Die gesamte Südseite des Hauses wird von Wohn- und Essbereich mit offener Küche eingenommen. Dank Fußbodenheizung wird der Raum – ohne optisch störende Heizkörper – stets angenehm temperiert.

beitszimmer und der Hauswirtschaftsraum angeordnet. Die mittig im Haus gelegene einläufige Treppe – ein spezieller Wunsch der Bauherren – führt ins Obergeschoss. Hier befindet sich ein offen gestalteter galerieartiger Raum, der als Bibliothek genutzt wird. Dieser Bereich profitiert in hohem Maße von der ungewöhnlichen Dachform: Durch die versetzten Pultdächer entsteht

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im Innenraum eine interessanDeckenlandschaft mit schönen Raumhöhen. Das Schlafzimmer wird durch ein übereck verlaufendes Fensterband von Norden und Osten belichtet – ideal für einen Ruhebereich und mit Morgensonne ausgeleuchtet. Eine Ankleide verbindet das Schlafzimmer mit dem eleganten Wellness-Bad. Ein nach Süden angeordneter großer


Bittermann & Weiss EFFIZIENZHAUS 70

Raum kann bei Bedarf sogar noch unterteilt werden. Mehrere Fenstertüren ergänzen im Obergeschoss die Dachfenster und sorgen für Licht und schöne Ausblicke. „Unsere B&W-Häuser glänzen mit ihrer gesamten ClimaAktiv-Außenhülle mit einer hervorragenden Wärmedämmung sowie bestem sommerlichen Wärmeschutz. Bei einer solch guten Gebäudehülle arbeitet eine Wärmepumpe, da sie mit niedrigen Temperaturen betrieben werden kann, am effizientesten. Als Wärmeträger wählt man deshalb meist eine Fußbodenheizung aus“, erklärt Oliver Max, Gesellschafter von Bittermann & Weiss. Auch die Bauherren dieses Hauses überzeugte das Konzept, weswegen sie sich für eine LuftWasser-Wärmepumpe ent-

schieden, die das Haus effizient über die Fußbodenheizung mit angenehmer Strahlungswärme temperiert. Darüber konnte ein hochwertiger Holzfußboden verlegt werden und nirgends im Haus, wie etwa vor den Fenstertüren, mussten optisch störende Heizkörper angebracht werden. Auch bei der Möblierung schränkt die Fußbodenheizung die Bewohner nicht ein. Die kompakte Bauform sorgt für ein sehr energieeffizientes Verhältnis von Außenwandfläche zu Wohnraum. Das Gebäude erreicht den Standard eines förderfähigen Effizienzhauses 70. Dazu tragen auch die großen nach Süden orientierten Glasflächen bei, über die im Winter die Sonnenwärme ins Haus gelangen kann. Die Gebäudehülle Die Treppe wurde auf Wunsch der Bauherren einläufig ausgeführt. Interessant: interne Fenster zum Schlaf- und Ankleidezimmer sowie Einbauleuchten entlang der Stufen.

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EFFIZIENZHAUS 70 Bittermann & Weiss

ist diffusionsoffen konstruiert und bietet dadurch ein gutes Raumklima. „Wir leben seit gut einem Jahr in unserem neuen Haus – und es hat von Anfang an alle unsere Wünsche erfüllt. Besonders beeindruckt hat uns die Termintreue der Hausbau-Firma: Baubeginn erfolgte am 04.04.2011 und am 05.08.2011 war das Haus fertiggestellt, genau wie es in unserem Vertrag stand“, berichtet der Bauherr überzeugend. Innerhalb eines einzigen Sommers konnte also auch noch der Platz an der Sonne eingeweiht werden. av DATEN + FAKTEN ENTWURF: individuelle Planung

HERSTELLER: Bittermann & Weiss Holzhaus GmbH 97950 Gerchsheim Tel. 09344/9209-0

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/bittermannweiss Das Badezimmer ist mit 12 Quadratmetern nicht nur sehr großzügig bemessen, sondern geschickt in zwei Bereiche unterteilt: Dusche und WC befinden sich hinter den Raumteilern.

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 72,1 kWh/m2a Heizwärme: 72,55 kWh/m2a Endenergie: 40,9 kWh/m2a

KONSTRUKTION: Die Galerie im Dachgeschoss dient den Bauherren momentan als Bibliothek und Rückzugsraum mit schöner Aussicht über zwei Fenstertüren nach Osten.

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

11,71 m

11,8 m

ARBEITEN 13,5

GAST 11,5

DU 3,5

BAD 12

ANKL. 9

SCHLAFEN 12,5

DIELE 7

HWR 5,5

FLUR 12 KIND 26,5

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 55,5

ABST.

ARBEITEN 11,5

Holzverbundkonstruktion mit Lärchenholz-Schalung und Putzfassade (U-Wert: 0,131 W/ m2K), versetztes Pultdach 30 Grad (U-Wert: 0,19 W/m2K), Kniestock 180 cm, Fenster mit Wärmeschutzverglasung (Ug-Wert 0,7 W/m2K)

TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung

ABMESSUNGEN: 11,71 x 11,80 m

WOHNFLÄCHE: EG 96,5 m2 OG 83,5 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller

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EFFIZIENZHAUS 70 Arge

Stein auf Stein zum Effizienzhaus Auf einem traumhaft schĂśn gelegenen GrundstĂźck im Schweriner Seenland steht dieses massiv gebaute Haus. Die ansprechende, moderne Architektur sticht sofort ins Auge. Das Haus hat aber auch innere Werte.


Arge EFFIZIENZHAUS 70

D

ie Sonne glitzert auf dem Wasser wie tausende kleine Diamanten und verzaubert damit den Betrachter. Ein fantastischer Anblick, der zum Träumen einlädt, bei dem man die Zeit vergisst und der Alltagsstress in den Hintergrund tritt. Aus diesem Grund verbringen auch Jahr für Jahr viele Menschen ihren Urlaub im Schweriner Seenland. Ein eigenes Haus in so einer Urlaubskulisse zu besitzen, ist für die meisten Bauwilligen ein wahrer Traum. Einen Traum, den sich die Bauherren dieses Hauses verwirklichen konnten. Von ihrer Terrasse genießen sie nun täglich diese Idylle und holen sich so ein Stückchen Urlaub in den Alltag. „Wir wollten ein modernes Haus im kubischen Stil bau-

en“, erzählt die strahlende Hausbesitzerin. Trotz des strikten Bebauungsplans war es der Familie weitestgehend möglich, ihre eigenen Ideen umzusetzen. Nur auf das gewünschte Flachdach mussten sie verzichten, weil alle Häuser, die zum See hin ausgerichtet sind, nur mit Pultdach genehmigt wurden. Die vierköpfige Familie hatte nicht nur eine genaue Vorstellung über die optische Erscheinung des Hauses, sondern war sich auch darüber einig, ein Massivhaus zu bauen. Die Bauweise aus PorenbetonMauerwerk ließ alle Freiheiten bei der individuellen Gestaltung des neuen Domizils. Darüber hinaus konnten die hohen energetischen Ansprüche, in Form eines Effizienzhauses 70, einfach umgesetzt

Nicht nur im Sommer lädt die mit Glas eingefasste Terrasse zum Entspannen in der Sonne ein, mit Blick auf den schönen See. Die großen Schiebetüren stellen stellen eine direkte Verbindung zum offen Wohn-, Ess- und Kochbereich her.

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EFFIZIENZHAUS 70 Arge

Essen zubereiten und sich dabei mit Familie und Freunden zu unterhalten, ermöglicht der offen gestaltete Koch- und Wohnbereich.

werden. Der gute Brandschutz und die Langlebigkeit des mineralischen Baustoffes waren weitere überzeugende Argumente. Gegen die mitunter rauen Witterungsbedingungen am See schützt das Bauwerk eine attraktive Fassade aus Putz und Platten in Holzoptik. Aus Gründen der Haltbarkeit entschieden sich die Bauherren gegen Echtholz und für

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eine moderne Schichtstoffplatte, die zu 70 Prozent aus Holzfasern besteht und mithilfe von Harzen zu einem hochstabilen, dichten Fassadenmaterial verarbeitet wird.

Wohnraumgestaltung mit Wohlfühleffekt Die moderne Gestaltung des Hauses setzt sich auch im Inneren fort. Küche, Wohn- und Essbereich sind offen gestaltet. Ein besonderes Highlight bildet der zentral aufgestellte Kamin. Er kann sowohl in Richtung Wohnraum als auch zur Küche gedreht werden und verströmt so rundherum eine behagliche Atmosphäre. Gemütliche Stunden kann die Familie auch in ihrem Wintergarten verbringen. Er ist die Erweiterung des Wohnraumes nach draußen und bietet ein schönes Seepanorama, unabhängig vom Wetter.

Im Obergeschoss befinden sich dagegen ganz traditionell die privaten Schlafräume der Familie. Der Elternbereich bildet mit Ankleide und eigenem Bad eine abgeschlossene Einheit. So können sich die Erwachsenen ungestört erholen. Insbesondere das zwölf Quadratmeter große Badezimmer bietet viel Platz zum Entspannen. Auch die beiden Kinderzimmer haben einen schönen Ausblick auf den See. Zudem erhielt der Nachwuchs ein eigenes Badezimmer. Nebenan gibt es im Obergeschoss noch ein Arbeitszimmer. Damit auch Besucher sich in dem Haus am See wohlfühlen, wurde extra ein Gästezimmer im Dachgeschoss eingerichtet. Dieses wird von der Familie derzeit auch als Multimedia-Raum genutzt. „Hier können Filme angesehen und Musik gehört werden, ohne dass andere da-


Arge EFFIZIENZHAUS 70

An drei Seiten des Kinderzimmers befinden sich zum Teil bodentiefe Fenster, die eine idyllische Aussicht auf die prächtigen, grünen Bäume am Seeufer bieten. 8,99 m

12,49 m

ESSEN 13 WOHNEN 30

KOCHEN 11

DIELE 13 HWR 7 WC 3

VOR. 2

GARAGE

ABST 4

ERDGESCHOSS DATEN + FAKTEN

von gestört werden“, berichten die Eltern. Wichtig war den Hausbesitzern ein ökologisches Energiekonzept. „Unser Haus nutzt die Erdwärme über zwei Tiefenbohrungen. Wir sind außerdem sehr glücklich über die Be- und Entlüftungsanlage.“ Außerdem sind auch schon die Vorbereitungen für eine ergänzende Solaranlage angelegt worden.

Rundum gelungenes Konzept Das Fazit der stolzen Hausbesitzer: „Was will man mehr?“, verwundert daher bei dem rundherum gelungen Hauskonzept nicht. Von der Terrasse beobachten sie wie das Glitzern auf dem See langsam erlischt und stattdessen der Mond aufgeht und sich auf den sanften Wellen des Wassers spiegelt.

ENTWURF: individuelle Planung

BALKON 4 SCHLAFEN 22

KIND 15

HERSTELLER: Arge-Haus Massivbau GmbH 18146 Rostock Tel. 0381/8172730

KIND 13

ANKLEIDE

WEITERE INFOS:

FLUR 7

www.arge-haus.de

ENERGIEBEDARF:

BAD ELTERN 11

Primärenergie: 51,0 kWh/m2a Heizwärme: 45,4 kWh/m2a Endenergie: 16,9 kWh/m2a

KONSTRUKTION:

BAD 6

ARBEITEN 10

OBERGESCHOSS

Einschaliges Mauerwerk aus porosierten Hochlochziegeln 36,5 cm, Putz- und Trespafassade (U-Wert: 0,09 W/m2K), Flach- bzw. Pultdach 5 Grad (U-Wert: 0,18 W/m2K) Fenster mit DreischeibenIsolierverglasung (U-Wert: 1,0 W/m2K)

TECHNIK: Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung

FLÄCHE FÜR SOLAR

GAST/ MULTIMEDIARAUM 25

DACHTERRASSE 12

ABMESSUNGEN: 8,99 x 12,49 m

WOHNFLÄCHE: EG 83 m2, OG 88 m2, DG 37 m2

PREIS DIESES ENTWURFS:

DACHGESCHOSS

Auf Anfrage beim Hersteller 12/1-2014

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EFFIZIENZHAUS 70 Helma

Die Sonne scheint kostenlos. Das ist nur einer der vielen Gründe, warum sich immer mehr Bauherren für eine eigene Solaranlage entscheiden. Solarthermische Fassadenelemente, wie hier beim Helma Musterhaus in Fellbach, stellen eine autarke Warmwasserbereitung sicher und sorgen damit für ein behagliches Zuhause.

Mit der Sonne im Bund

S

abine Schneider weiß, was sich Bauherren wünschen. Viele Jahre schon hat sie als Verkaufsleiterin der Helma Eigenheim AG potenzielle Hausbesitzer kennengelernt und in intensiven Gesprächen erfahren, was ihnen bei den eigenen vier Wänden wichtig ist: ein repräsentativer Eingangsbereich, ein zusätzliches Zimmer im Erdgeschoss, das für Gäste oder als Büro genutzt werden kann, eine geschickt geplante Garderobe, in der alles verschwinden kann, was in der Diele stört, ein offener Raumverbund von Wohnraum, Essplatz und Küche mit angrenzender Speisekammer, ein unkonventionell möbliertes Bad, ein kompaktes Schlafzimmer mit Ankleide, zwei gleichgroße Kinderzimmer, ein Freisitz und nicht zuletzt ein energieeffizientes, umweltfreundliches Technikkonzept, das aus dem Haus ein komfortables Heim macht. Das und manchmal noch einiges

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mehr ist also der Stoff, aus dem Bauherren-Träume heute bestehen. Einiges Geschick ist nötig, um aus all diesen Vorgaben einen Hausgrundriss zu gestalten, bei dem kein Quadratmeter verschenkt wird, der dennoch großzügig ist, individuelle Gestaltungswünsche möglich macht und dabei finanzierbar für Familien bleibt. Dies waren auch die Vorausgaben bei der Planung des Helma Musterhauses in der Ausstellung Eigenheim und Garten in Fellbach. „Form folgt Funktion“ wird hier im besten praktischen Sinne umgesetzt. Auf zwei Etagen bietet das Einfamilienhaus rund 150 Quadratmeter Wohnfläche mit sinnvoll angeordneten Räumen, die jedoch nie beengt wirken und sehr individuelle Möblierungen erlauben. Das Kellergeschoss liefert zusätzlich rund 80 Quadratmeter Nutzfläche, wobei die Räume über Tiefhöfe auch hier ausreichend belichtet sind, um als Wohnräume


Helma EFFIZIENZHAUS 70

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EffizienzH채user 21


EFFIZIENZHAUS 70 Helma

Wohnraum, Essplatz und Küche sind in einem großzügigen Raumverbund zusammengeschlossen. Mit der Fußbodenheizung bilden die keramischen Fliesen einen behaglich zu begehenden Bodenbelag.

genutzt werden zu können. Auch der Technikraum ist im Kellergeschoss untergebracht. Elf Quadratmeter reichen aus, um das Herzstück des Gebäudes – eine Solarwärmeanlage zur Warmwasserbereitung – zu steuern und die dafür benötigten Geräte und Warmwasserspeicher unterzubringen. Entscheidet sich ein Bauherr gegen einen Keller, befindet sich der Technikraum im Erdgeschoss, dort wo sonst die Speisekammer angeordnet ist.

Zukunftsweisende Solartechnik Die Solaranlage selbst besteht aus zwei Solarkollektorflächen, die zusammen 20 Quadratmeter messen und an der Südfassade des Hauses angebracht sind, einer Regeleinheit mit Pumpen und einem Warm-

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wasserspeicher. Über diese solarthermischen Fassadenelemente wird die auftreffende Sonnenenergie in Wärmeenergie umgewandelt und an ein Wärmeträgermedium abgegeben. Von einer Pumpe wird diese Flüssigkeit in gut gedämmten Rohrleitungen zum Solar-Speicher befördert. Ein Wärmetauscher im Wasserspeicher überträgt die erzeugte Wärme an das Wasser, welches dann in die Sanitärinstallation im Haus eingespeist wird. Die Beheizung des Hauses übernimmt eine moderne Gasbrennwerttherme, deren Wärme über eine Fußbodenheizung an die Räume abgegeben wird. Wird das Haus als sogenanntes „ecoSolar-Haus“ von Helma konzipiert, erwärmt die Sonnenenergie nicht nur das

Brauchwasser, sondern wird zusätzlich auch zum Heizen genutzt. Die Kollektorfläche wird bei den „ecoSolar-Häusern“ entsprechend größer ausgelegt, damit die Solarwand im Zusammenwirken mit der perfekt aufeinander abgestimmten Anlagentechnik und Kombination zwischen Solarthermie und Gasbrennwertgerät als zentrales Element der Wärmegewinnung fungieren kann. Eine speziell programmierte Steuerung regelt dabei das Zusammenspiel der Wärmeerzeuger sowie die Be- und Entladung des Speichers unter vorrangiger Nutzung der kostenlosen und umweltfreundlichen Sonnenenergie. Das Gebäude wurde als Massivhaus mit Ziegelwandelementen erstellt, gedämmt und verputzt mit Polystyrol-

Hartschaumplatten. Die 34,5 Zentimeter dicken Wände verfügen über ein sehr gutes Wärmespeichervermögen und erfüllen die Anforderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau an ein KfW-Effizienzhaus 70.

Glas sorgt innen für Transparenz Im Hausinnern dominiert eine grüne Glaswand gestalterisch den Eingangsbereich. Sie trennt die einläufige Treppe vom Flurbereich ab. Aus Glas ist auch die satinierte Schiebetür, hinter der sich die geräumige Garderobe verbirgt und wo Mäntel, Taschen und selbst sperrige Gegenstände verschwinden können. Neben einem multifunktionalen Raum – als Gäste oder Arbeitszimmer nutzbar – befindet sich im Erdgeschoss noch ein Dusch-


Helma EFFIZIENZHAUS 70

Das Bad bietet mit der um die Installationswand zonierten Möblierung eine großzügige Raumlösung. Das Elternschlafzimmer im Obergeschoss ist mit der angrenzenden Ankleide praktisch zu nutzen und zudem ausreichend groß für eine individuelle Möblierung.

10,00 m 11,30 m

KOCHEN 11,5

SPEIS 4,5 DU/WC 5,5

WC, die restliche Fläche ist dem offenen 45 Quadratmeter großen Raumverbund von Wohnbereich, Essplatz und Küche gewidmet. Die angrenzende Speisekammer bietet Vorratsfläche. Im Obergeschoss befinden sich die Schlafräume – zwei gleich große Kinderzimmer und das Elternzimmer mit integrierter Ankleide und direktem Zugang zur Loggia. Das Badezimmer bietet mit der um eine Installationswand zonierten Möblierung von Dusche, WC und Waschtisch sowie der Eckbadewanne eine großzügige Raumlösung. Praktisch sind auch andere kleine, nicht aber zu vernachlässigende Details: Die Steckdosen sind hier beispielsweise nicht nur einfach standardmäßig gesetzt, sondern befinden sich exakt dort, wo die Bauherren sie benötigen – und sei es im Fußboden für den Christbaum. id

DATEN + FAKTEN ENTWURF: „Madrid II“ Musterhaus Fellbach

HERSTELLER:

WOHNEN / ESSEN 34,5

Helma Eigenheimbau AG 31275 Lehrte Tel. 05132/8850-0

WEITERE INFOS: www.helma.de

DIELE 11

ENERGIEBEDARF:

BÜRO / GAST 12

Primärenergie: 50,36 kWh/m2a Heizwärme: 19,19 kWh/m2a Endenergie: 44,00 kWh/m2a

KONSTRUKTION: ERDGESCHOSS

KIND 1 13

KIND 2 12,5

BAD 10

ELTERN 15,5

TECHNIK: Gas-Brennwertheizung mit 1000 l-Solarspeicher, Solaranlage, Fußbodenheizung

GALERIE 6

ANKLEIDE 5,5

Mauerwerk aus porosierten Hochlochziegeln 17,5 cm mit 16 cm Hartschaumdämmung, Putzfassade (U-Wert: 0,21 W/m2K), Flachdach 2 Grad (U-Wert: 0,20 W/m2K), Fenster mit DreischeibenIsolierverglasung (U-Wert: 0,7 W/ m2K)

ABMESSUNGEN: LOGGIA 7,5

10,00 x 11,30 m

WOHNFLÄCHE: EG 79 m2 OG 70 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller

OBERGESCHOSS

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perfekt

einstudiert

Wie baut man ein Zuhausehaus, Stein auf Stein, in nur drei Monaten? Indem alle Planer, Logistiker und Handwerker wie ein Ballett zusammenspielen. Mit einer Choreografie, die so perfekt ist, dass wir als Zugabe auch noch zehn Jahre Garantie gewähren. www.viebrockhaus.de/perfekt 24 EffizienzHäuser

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EFFIZIENZHAUS 70 Lehner-Haus

Energieeffizient und barrierefrei Die Bauherren wünschten sich ein modernes, energieeffizientes Haus mit offenem Wohn-/Koch-/Essbereich. Es sollte Platz für einen Wellnessbereich bieten und barrierefrei auf einer Ebene bewohnbar sein.

Die schmale und somit platzsparende Holztreppe dient nicht nur als Zugang zur Galerie sondern gleichzeitig als praktisches Einbauregal.

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V

om Carport gelangt das Paar direkt in den Technik- und Abstellraum – praktisch, wenn sie vom Einkaufen nach Hause kommen. Der örtliche Bebauungsplan gab die Geschossund die Firsthöhe vor: Nicht passend für einen Bungalow, doch durch das aufgesetzte Pultdach konnten die Vorschriften eingehalten werden. Es entstand ein luftiger Wohnbereich – offen bis unters Dach. Pflegeleicht, hygienisch und ein schicker, farblicher Kontrast: Den Boden des gesamten Geschosses bedecken dunkle, italienische Fliesen. Die sichtbaren Holzträger, die dezent gliedernde Säule und der scheinbar schwebende Abzug über der Kochinsel geben dem Raum besonderes Flair, Leichtigkeit und Struktur. Integriert im Bad- und Schlafbereich führt die platzsparende, extra-schmale Holztreppe auf eine gemütliche Galerie und dient gleichzeitig als praktisches Einbauregal. Die dampfdiffusionsoffene Wand zeichnet sich durch sehr gute Wärmedämmwerte aus


Lehner-Haus EFFIZIENZHAUS 70

DATEN + FAKTEN ENTWURF: Homestory 002

HERSTELLER: Lehner-Haus 89520 Heidenheim Tel. 07321/9670-0

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/lehnerhaus

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 58,5 kWh/m2a Heizwärme: 65,3 kWh/m2a Endenergie: 22,0 kWh/m2a

KONSTRUKTION:

19,50 m 12,25 m

und sorgt das ganze Jahr für ein angenehmes Wohnraumklima im ganzen Haus. Mit einem U-Wert von 1,3 genügt sie den Anforderungen an Effizienzhäuser. Zum Beheizen des rund 170 Quadratmeter großen Bungalows durch eine Fußbodenheizung wurde eine Erd-Sole-Wärmepumpe installiert, deren Kollektoren im Garten 99 Meter tief in die Erde reichen. Das Brauchwasser wird mit einem speziellen Aktiv-Kohlefilter gereinigt und ist dadurch laut Hersteller sogar trinkbar.

Holzverbundkonstruktion (UWert: 0,13 W/m2K), Satteldach (U-Wert: 0,23 W/m2K), Fenster mit Dreischeiben-Verglasung (Ug-Wert 0,7 W/m2K), Putzfassade

TECHNIK: BÜRO 12 WOHNEN/ ESSEN/ KÜCHE 70

ANKLEIDE 8,5

TECHNIK 25

Sole-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Kohle-AktivfilterAnlage zur Aufbereitung des Brauchwassers

ABMESSUNGEN: 19,50 x 12,25 m

WOHNFLÄCHEN: EG 149 m2, Galerie 25 m2 BAD 21

SCHLAFEN 11

ERDGESCHOSS

PREIS DIESES ENTWURFS: 242 000 Euro schlüsselfertig wie gezeigt ab Oberkante Bodenplatte (Stand 2012)

Der großzügige, Wohn-, Ess- und Kochbereich umfasst 70 Quadratmeter.

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EFFIZIENZHAUS 70 Dennert

Sparsames Familienhaus Eine Familie mit drei Kindern findet hier in diesem Haus aus Betonfertigteilen ausreichend Platz. Auch mit dieser Bauweise sind Energiesparhäuser kein Problem, der moderne Entwurf ist ein Effizienzhaus 70.

A

uf den ersten Blick eher kompakt, überzeugt dieses Kundenhaus mit viel Platz und Wohnkomfort für eine fünfköpfige Familie. Trockene Werksproduktion und eine umfassende Wärmedämmung sichern Behaglichkeit und Energieeffizienz.

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Die klassische Satteldacharchitektur bekommt durch den in dunklem Rot abgesetzten Zwerchgiebel ein modernes Gesicht. Hohe Fenster und Glastüren sorgen auf der Gartenseite für eine gekonnte Verbindung von drinnen und draußen. Dank Wärmepumpe, Solaranlage,

wassergeführtem Kaminofen und voll gedämmter Haushülle ist das Gebäude zeitgemäß sparsam im Energieverbrauch. Kücheninsel und Kamin sind gliedernde und gestalterische Elemente des offen ineinander übergehenden, übereck angeordneten Wohn-/Ess- und Kochbereichs. Spielen die Kinder im

Garten, hat man sie durch eines der vielen Fenster selbst bei der Küchenarbeit im Blick. Zugänge zur großen Terrasse und in den Garten gibt es vom Esszimmer wie auch vom Arbeitszimmer, das wahlweise selbstverständlich auch als Gäste- oder Jugendzimmer genutzt werden könnte.


Dennert EFFIZIENZHAUS 70

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

WC 4,5

8,20 m

12,01 m

DIELE 8

KIND 15

KIND 11

HWR 4

WOHNEN/ ESSEN 40

FLUR 5,5 ARBEITEN 12,5

SCHLAFEN 16

BAD 9

KIND 11,5

KÜCHE 12

DATEN + FAKTEN ENTWURF: „Icon 4.02 TRE“

HERSTELLER: Dennert Massivhaus GmbH 96132 Schlüsselfeld Tel. 09552/71-0

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/dennert

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 52,2 kWh/m2a Heizwärme: 38,0 kWh/m2a Endenergie: 20,2 kWh/m2a Auf insgesamt 52 Quadratmetern bietet der Gemeinschaftsbereich der Familie viel Platz zum gemeinsamen Essen und Spielen. Praktisch und gleichzeitig ein schöner Hingucker ist die Holzablage zwischen Wand und Kamin. (unten)

KONSTRUKTION: Massivwände aus Beton (U-Wert: 0,19 W/m2K), Satteldach 38 Grad(U-Wert: 0,21 W/m2K), Kunststofffenster mit DreischeibenVerglasung (Ug-Wert 0,6 W/m2K), Putzfassade

TECHNIK: Luft/Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung im EG, thermische Solaranlage zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung

ABMESSUNGEN: 12,01 x 18,20 m

WOHNFLÄCHEN: EG 81m2, OG 68 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Fast fertig 178 464 Euro, Grundversion ab 164 600 Euro, jeweils ab Streifenfundamente, ohne Maler-arbeiten und Bodenbelag im EG (Wohnen und Büro), DG bauseits (nur Bad fertig und ein großer, fertiger Raum)

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EFFIZIENZHAUS 70 Schwörer

Ein zeitgemäßes Holzhaus

Auch große, familienfreundliche Häuser müssen keine Energieverschwender sein. Dies beweist einmal mehr auch dieser Entwurf mit wahlweise, zwei, drei oder gar vier Kinderzimmern.

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Schwörer EFFIZIENZHAUS 70

Wie so oft entscheiden die Details über eine moderne Optik, wie hier zum Beispiel die Geländer vor den bodentiefen Fenstern, die sich aus der Fassade entwickeln.

D

ie Holzfassade erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Ganz aktuell ist sie in moderner Anmutung ohne rustikalen Touch. Der Wunsch nach natürlicher Optik als spannungsvoller Kontrast zur Geradlinigkeit des energetisch und technisch vorbildlichen Hauses

war bei diesem Kundenentwurf ausschlaggebend für die Wahl einer Holzfassade. Trendig ist dieses Projekt aber auch durch seine zweigeschossige Bauweise mit räumlich flexiblem Grundriss und seinen sparsamen Energieverbrauch. Genug Freiraum für eine große Familie, das war der

Dank Glasgeländer und viel weißer Fläche wirkt die Diele besonders hell und großzügig.

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EFFIZIENZHAUS 70 Schwörer

Wunsch von Familie Reusch. „Wir genießen das luftige Ambiente sehr“, verrät Bauherrin Rita Reusch, „und trotzdem braucht jeder von uns ein ruhiges Plätzchen, um sich auch mal zurückzuziehen.“ Der große Allraum im Erdgeschoss, der Kochinsel, Essplatz und Wohnzimmer vereint, ist perfekt geeignet für große Familienfeiern mit langer Tafel, bietet aber mit Kamin und gemütlicher Ofenbank auch Raum für individuelle Entspannung.

Rückzugsraum im Erdgeschoss

Hier verschmelzen Wohnen und Kochen nicht nur räumlich, sondern auch optisch. Das Fensterband belichtet die Arbeitsfläche optimal.

Weiß und Grau kontrastieren mit dem warmen Holzton des geölten Eichenparketts. Das Holz für den Kaminofen lagert dekorativ in einer Wandnische.

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Ein großes Zusatzzimmer im Erdgeschoss bietet Rückzugsraum für konzentriertes Arbeiten. Doch auch die sogenannten Nebenräume sind entscheidend für einen möglichst reibungslosen Wohnalltag der fünfköpfigen Familie. So wurde das Gäste-WC so dimensioniert, dass auch noch eine Dusche Platz findet, davor liegt eine geräumige Garderobe, damit Schuhe und Jacken nicht für Unordnung in der Diele sorgen und ein Hauswirtschaftsraum ermöglicht Vorratshaltung und mehr Ordnung in der sehr offenen Küche. Auch oben wollte die Familie zunächst neben den individuellen Schlafräumen möglichst viel Offenheit. Deshalb wurde eine große Galerie eingeplant – als ruhiger Wohnraum oder Spielbereich. Diese ist so angelegt, dass hier später ganz einfach ein drittes Kinderzimmer abgetrennt werden könnte. Noch teilen sich die beiden älteren Töchter einen Raum, vielleicht zieht die Älteste später auch ins Arbeitszimmer im Erdgeschoss, dann ständen mit dem Umbau insgesamt sogar vier Kin-


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Schwรถrer EFFIZIENZHAUS 70

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EFFIZIENZHAUS 70 Schwörer

ERDGESCHOSS

DATEN + FAKTEN 11,64 m 10,96 m

derzimmer zur Verfügung. Das Elternschlafzimmer wird übrigens durch ein kleines Bad mit Dusche und WC ergänzt, das große Familienbad mit Wanne ist für alle zugänglich – eine sinnvolle Alternative zum sonst üblichen, kleinen Kinderbad, gerade wenn mehrere Kinder im Haus leben. Holz spielt bei diesem Haus nicht nur bei Konstruktion und Fassade eine tragende Rolle, sondern auch bei der Einrichtung. Die breiten, geölten Eichen-Dielen kontrastieren mit der modernen Ausstattung und schaffen eine warme Wohnatmosphäre. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Heizfunktion sorgt für frische und wohltemperierte Luft , ein wassergeführtes Heizsystem ist daher nicht notwendig.

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WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 56,5

ENTWURF: Kundenhaus Reusch (Plan 690.6)

HERSTELLER: Schwörer Haus 72531 Hohenstein-Oberstetten Tel. 07387/16-0

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/schwoerer

HWR 8 DIELE 17,5

ARBEITEN 17,5

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 50,0 kWh/m2a Endenergie: 19,2 kWh/m2a

BAD 4

KONSTRUKTION: Holzverbundkonstruktion mit Holzlamellen-Fassade (U-Wert: 0,19 W/m2K), Satteldach 25 Grad (U-Wert: 0,18 W/m2K), Fenster mit Dreischeiben-Verglasung (Ug-Wert 0,7 W/m2K)

OBERGESCHOSS

TECHNIK:

SCHLAFEN 17,5

KIND 1 18 GALERIE 25

BAD 6

ABMESSUNGEN: KIND 2 18

BAD 14

Brauchwasser-Wärmepumpe, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung und elektrischen Nachheizelementen (Frischluftheizung) 11,64 x 10,96 m

WOHNFLÄCHE: EG 103,5 m2, OG 98 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller

Fotos: Schwörer

Von der Diele führt eine breite Doppelflügeltür in den Wohn-/Ess-/Kochbereich.


bautipps.de Foto: Yuri Arcurs, www.fotolia.de

Mein Fertighaus- und Massivhaus-Portal

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Häuser Bauen in der Stadt

Häuser Neue Musterhäuser

Häuser Bauen in der Stadt

„Sonnenhaus“ im Bauhausstil

MERKMALE DES STADTHAUSES

Diese zum Festpreis verkauften Passivhäuser sind Teil des „Münchener Modells“, das Wohneigentum für junge Familien fördert.

1. Grundstückskosten Während für ein schmales Stadthaus auch mal rund 200 Quadratmeter Boden ausreichen, sind es für ein freistehendes Einfamilienhaus mindestens doppelt so viel. Preisunterschied bei einem Quadratmeterpreis von zum Beispiel 280 Euro: Um die 50 000 Euro – natürlich nur dann, wenn man auch das freistehende Einfamilienhaus in der Stadt bauen würde. 2. Baukosten Bauen Sie ein Doppelhaus. Bei gleichen bzw. spiegelgleichen Grundrissen sparen Bauherren einiges an Planungskosten. Auch die

Wohnen in der Stadt liegt im Trend. Immer mehr Bauherren erkennen die Vorzüge einer citynahen Lage. Trotz hoher Grundstückskosten gibt es Möglichkeiten, den Traum vom eigenen Haus in der Stadt zu realisieren.

D

er Bäcker und der Gemüseladen sind direkt nebenan, zum Kino oder Theater geht es mit der U-Bahn und den Arbeitsplatz erreicht man ebenfalls stress- und staufrei mit dem öffentlichen Nahverkehr. Fußgängerzonen mit Straßencafés, gepflegte Parks, Grünanlagen und Spielplätze bieten Freiflächen zur gemeinschaftlichen Nutzung. Kehrseite der Medaille sind in der Regel aber die Kosten. Je an-

gesagter die Stadt und je trendiger der Stadtteil, desto höher sind die Immobilienpreise. Fehlende finanzielle Möglichkeiten sind dann aber mit viel Eigeninitiative und Kreativität sowie Geduld beim Suchen (siehe Kasten Seite 45)) auszugleichen. Doch nur Mut! Baufamilien, die einige Dinge beachten, können den Traum von den eigenen vier Wänden auch in der Stadt durchaus realisieren. Nachfolgend eine Liste der finanziellen Vorteile:

Bei guter Planung findet sich auch in der kleinsten Lücke noch ein Platz zum Bauen.

REGIEBAUHAUS „MADRID“ VON HELMA ANBIETER: Helma AG www.helma.de ENTWURF: Musterhaus Madrid BAUWEISE: Mauerwerk aus Hochlochziegeln

11,50 m

Mitten im Leben

Das typische Stadthaus wird auf eine Grundstücksbreite von bis zu 6 m – das entspricht gleichzeitig der Breite der Straßenfassade – in mehrgeschossiger Bauweise mit bis zu vier Etagen gebaut. Oft gibt es kleine Hofgärten mit geringer Tiefe, der Hauptgarten befindet sich auf der rückwärtigen Hausseite. Terrassen, Balkone und Dachgärten bilden auf der Gartenseite ein zusätzliches intimes Raumangebot. Bei Stadthäusern geht es vor allem darum, auf kleiner Grundstücksfläche möglichst viel Wohnfläche bei geringen Kosten bauen zu können.

DIELE 13 WOHNEN/ ESSEN 39,5

Außen kompakt, innen großzügig Häuser wie dieser Entwurf finden viele Freunde. Der Grund: Die kompakte Architektur ist platzsparend, bietet dennoch viel Wohnfläche und kann – zusammen mit einem Keller – als ausgesprochen familienfreundlich gelten!

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Häuser bauen & sparen 3/2011

B

auen in der Stadt ist ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn die Bereitschaft zu pendeln und dabei lange Transportzeiten und häufige Staus zu akzeptieren, nimmt rasant ab. In diesem Sinne eine Punktlandung war deshalb ein Stadthaus, das Keitel speziell auf eine Baufamilie zugeschnitten hat: Auf einer Grundfläche von nur 9,75 mal 8,50 Metern entstand

ERDGESCHOSS

DACH: Flachdach WOHNFLÄCHEN: EG: ca. 89 m2 OG: ca. 69,5 m2 PREIS: auf Anfrage beim Hersteller

GAST 11,5

DU/WC 4

KOCHEN 12

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HWR 9

OBERGESCHOSS

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ieses Musterhaus von Helma – zu sehen in der Ausstellung Ottendorf-Okrilla – kombiniert die Nutzung und Speicherung von kostenloser Sonnenenergie mit anderen Energieträgern und erfüllt dabei die Kriterien für ein KfW-Effizienzhaus 70. Die sogenannten Solarhäuser dieses Anbieters von Massivhäusern erreichen nach Firmenangaben einen solaren Deckungsgrad von ca. 30 Prozent. Im Vergleich mit einem EnEV 2009-Standardhaus könne durch die optimal aufeinander abgestimmten Komponenten der Heizanlage sowie der Hausdämmung sogar etwa 50 Prozent der Heizkosten eingespart werden. Die in Ottendorf-Okrilla gewählte Variante ergänzt die Solartechnik (u.a. 20 Quadratmeter Fassadenkollektoren) mit einer modernen Gasbrennwerttherme. Diese Kom-

bination soll eine besondere Wirtschaftlichkeit in Bezug auf Investitions- und laufende Energiekosten bieten. Das neue Musterhaus bietet aber neben der Energiespartechnik auch einen besonderen architektonischen Reiz. Die Struktur aus mehreren, versetzten Kuben mit großer Dachterrasse und farblich abgesetzter Fassadengestaltung lehnt sich an den Stil des Bauhauses an. Auch hier folgt die Form der Funktion. Die durchdachten Grundrisse und die geradlinige Architektur schaffen großzügige Räume. Trotz aller Innovationen, so wird versichert, sei das Haus keine Machbarkeitsstudie technikverliebter Entwickler, sondern aktueller und vor allem bezahlbarer Stand der Technik. Der Fokus liege auf Wirtschaftlichkeit, Wertstabilität und Nachhaltigkeit. Letzteres werden durch die Verwendung von raumluftreinigender Wandfarbe und umweltfreundlichen Bodenbelägen O bestätigt.

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Okal-Haus Okal Haus im Wert von

50

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Feiern Sie mit und

W

ir feiern 50 Jahre Bauzeitschriften im FachschriftenVerlag und verlosen tolle Preise. Hauptgewinn: ein Haus im Wert von 250 000 Euro und bald als weiteren Preis Internorm-Fenster im Wert von 10 000 Euro. Bereits gewonnen wurden ein Dach von Erlus, eine Klafs-Heimsauna, drei Design-Armaturen von KWC, eine Tecalor-Lüftungsanlage und eine Buderus-Wärmepumpe – zusammen über 60 000 Euro wert. Und obendrauf gibt es zusätzlich jede Woche einen weiteren Preis zu gewinnen. Noch bis zum 20. Dezember haben Sie Gelegenheit, von unserem großen Jubiläum zu profitieren.

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Mitmachen ist ganz einfach Wir verlosen mit unserem Gewinnspiel aber nicht nur viele tolle Preise, sondern verbinden es auch mit einem Blick in die Zukunft. Der Fertighaushersteller Okal und Studenten der Technischen Universität Darmstadt werden deshalb in einem Projekt mit Unterstützung unserer Magazin-Leser ein Haus der Zukunft entwerfen: „Green Concept“. Und dafür ist Ihre Meinung wichtig. Was muss drin sein im Haus der Zukunft, wie wollen unsere Leser wohnen? Beantworten Sie uns im Internet auf www.hausbau-gewinnspiel.de

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„Von den eigenen vier Wänden träumt fast jeder. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Okal Haus im Hausbau-Jubiläumsjahr einem glücklichen Gewinner diesen Traum erfüllen dürfen.“

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Die Abbildung zeigt nicht das zu gewinnende Haus, sondern ein Beispiel.

Bitte umblättern: Hier warten weitere tolle Preise auf Sie!

Harald Fritsche Geschäftsführer

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Weiterer Hauptpreis

Weiterer Hauptpreis

Dezember 2012

Januar 2013

Februar 2013

März 2013

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April 2013

Mai 2013

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Ein Heizkörper mit außergewöhnlichem Design: Das ist der „Ideos“, den die Firma Kermi als Gewinn gestiftet hat. Charakteristisch sind seine sternförmigen Elemente, die sich zur organischen Formensprache verbinden. Der „Ideos“ punktet nicht nur optisch, sondern auch technisch: mit hoher Heizleistung und kurzen Aufheizphasen. Erhältlich ist er in vielen verschiedenen Farben. Unter www.kermi.de können Sie sich ausführlicher informieren. Der Wert des Heizkörpers: ca. 1500 Euro.

Zwei Gewinnpakete der Marburger Tapetenfabrik (www.marburg.com): je eine Rolle Panels- und fünf Rollen Mustertapete von „4 Women + Walls“ – gestaltet von Topköchin Cornelia Poletto, Designerin Miriam Medri, Fotografin Ingrid von Hoff, Managerin Elke Reuss. Gesamtwert: ca. 500 Euro.


Teilnahmebedingungen T Die Teilnahme am Gewinnsspiel erfolgt ausschließlich über die Internet-Seite d

Das wurde bereits gewonnen: Erlus-Dach – Wert 10000 Euro

Heimsauna von Klafs – Wert 10000 Euro

Bis zum 15.02.2013 gab es ein neues Dach von Erlus (www.erlus.de) zu gewinnen. Der Gewinner wird von uns direkt benachrichtigt und darf sich aus dem gesamten Sortiment des bekannten Herstellers eine komplette Dacheindeckung im Wert von 10 000 Euro aussuchen.

Wellness für zu Hause gibt es von der Firma Klafs (www.klafs.de). Bis zum 19.04.2013 gab es die Klafs Smartsauna „Modell 14.20“ in der Designvariante weiß mit Farblicht, Softclima und Infrarot zu gewinnen. Die Sauna kann ganz einfach in jedem Raum aufgestellt und per Steckdose betrieben werden und ist in jedem Raum innerhalb von zwei bis drei Stunden aufgebaut. Wert: 10 000 Euro.

Lüftungssystem – Wert 17850 Euro Die THZ 304/404 SOL von Tecalor (www.tecalor.de) vereint alle für ein Energiesparhaus wichtigen Komponenten in einem Gerät. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe übernimmt Heizfunktion und Warmwasserbereitung. Die automatische Lüftung gewinnt bis zu 90 Prozent der Wärme aus der Abluft zurück. Zudem verfügt das Gerät über eine integrierte Kühlfunktion und kann an eine TecalorSolaranlage angeschlossen werden. Wert: 17 850 Euro.

Design-Armatur von KWC – Wert 10000 Euro Drei Gewinner freuten sich über je eine ferngesteuerte Hightech-Küchenarmatur „Ono touch light pro“ von KWC. Gesamtwert der drei Armaturen: 10 000 Euro inkl. Installation. Der bekannte Sternekoch Johann Lafer schätzt die innovative Funktionalität der „Ono touch light pro“. Bedienung, Steuerung und Auslauf sind flexibel platzierbar. Die Voreinstellungen „Kalt“, „Warm“ oder „Heiß“ wählt man durch Antippen. Temperatur und Wassermenge werden per Dreh individuell verändert. Zusatzfunktionen wie etwa ein Reinigungsmodus sind einfach zu starten. Mehr Infos auch im Internet unter www.kwc.ch

So machen Sie mit: Teilnehmen ist ganz einfach. Besuchen Sie uns auf der Internet-Seite www.hausbau-gewinnspiel.de. Beantworten Sie dort die jeweils gültige Wochenfrage und schon nehmen Sie automatisch an der Verlosung des Traumhauses sowie der aktuellen weiteren Haupt- und Wochenpreise teil.

Wärmepumpe – Wert ca ca. a 16000 1 000 0 Euro Hohe Effizienz durch Wärmepumpen-Split-Technologie und direkte Übertragung der Umweltenergie auf das Heizsystem: die neue Logatherm WPLS von Buderus (www.buderus.de). Die Luft/Wasser-Wärmepumpe kann auch kühlen. Mit drehzahlgeregelter Inverter-Technologie passt sich die Leistung der Wärmepumpe jederzeit an den Bedarf im Heizsystem an. Wert dieses Gewinns: ca. 16000 Euro. Montage- und Zubehörkosten sind vom Gewinner zu tragen. Die Erstinbetriebnahme sowie die erforderlichen wiederkehrenden Wartungen sind durch den Buderus Kundendienst oder eine von Buderus für dieses Produkt qualifizierte und zertifizierte Fachfirma durchzuführen.

Weiterer Hauptpreis

Juli 2013

August 2013

Weiterer Hauptpreis

September 2013

Für Gesundheitsbewusste interessant ist dieser Gewinn von Franke: die EdelstahlArmatur „Wellfresh 110“ liefert sowohl „normales“ wie auch frisch gefiltertes Wasser. Dazu wird eine kompakte Filterkartusche von Brita einfach im Unterschrank montiert. Das Ergebnis ist wohlschmeckendes, weiches Wasser, das heiße und kalte Getränke zum Genuss macht – ideal vor allem für Tee-Kenner. Das gefilterte Wasser fließt durch eine eigene Leitung mit separatem Bedienhebel (www.franke.de). Wert : ca. 850 Euro.

Aktionsende: 20. Dezember 2013.

Hauptgewinn: Traumhaus von Okal

Weiterer Hauptpreis

Oktober 2013

w www.hausbau-gewinnspiel.de Dort sind auch die genauen D und ausführlichen Teilnahmebedingungen zu finden, die sich je nach Preis unterscheiden können. Hier erfahren Sie außerdem, welche Preise es aktuell zu gewinnen gibt und welche Frage beantwortet werden muss. Teilnehmer am Gewinnspiel müssen mindestens 18 Jahre alt, voll geschäftsfähig sein und den ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nur im eigenen Namen möglich. Eine Barauszahlung (auch eine teilweise) der Gewinne ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Fachschriften-Verlags und der am Gewinnspiel beteiligten Firmen sowie deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

November 2013

Dezember 2013 3

Januar 2014

Ihre letzte Chance: die Aktion endet am 20. Dezember 2013. Informieren Sie sich jetzt im Internet: unter

www.hausbau-gewinnspiel.de Diesen tollen Preis können Sie in der Nikolauswoche gewinnen: weihnachtliche Tischkultur von Villeroy & Boch aus der Serie „Toys Delight“. Dazu gehören je viermal Frühstücksteller, Tassen mit Unterteller, Becher. Je einmal gibt es eine Kanne mit Deckel, Stövchen, Zuckerdose, Milchkanne, Servierplatte sowie eine Kuchenplatte. Unter der Internetadresse www.villeroy-boch.de finden Sie weitere Informationen über stilvolle Festtags-Dekorationen. Der Wert des Gewinns: ca. 530 Euro.


FINANZIERUNG Annuitätendarlehen

Grafik: kebox, www.fotolia.de

Viele Bauherren fühlen sich mit der Baufinanzierung überfordert. Es lohnt sich aber, nicht das erstbeste Angebot zu nehmen, sondern zu vergleichen. Wir helfen Ihnen dabei und erklären Ihnen wichtige Begriffe wie „Annuität“ und „Bonität“.

Vorteil für „Besserwisser“

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eit Jahren wird beklagt, wie niedrig in Deutschland die Eigentumsquote ist im Vergleich zu anderen Ländern. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Deutschen in Sachen Finanzwissen ziemlich unwissend dastehen. Das ergab jedenfalls eine Studer ING Diba-Bank in Zusammenarbeit mit der Ipsos-Marktforschung. Demnach gaben 53 Prozent der Befragten an, über keinerlei Finanzwissen zu verfügen. Auf der anderen Seite: 78 Prozent wünschten sich – Bildungspolitiker aufgepasst! – eine Unterweisung in Finanzwissen in der Schule, doch nur 18 Prozent haben tatsächlich eine Finanzbildung dort erhalten.

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Wenn man bedenkt, welche Summen beim Hausbau bewegt werden, stimmt das Umfrageergebnis bedenklich. Dennoch: Die Bautätigkeit hat in den letzten Jahren wieder zugenommen. Und das lag natürlich auch am niedrigen Zinsniveau. Offenbar haben doch zahlreiche Menschen mitbekommen, wie günstig die Voraussetzungen für eine Finanzierung sind.

„Annuität“: Zins und Tilgung pro Jahr Dass sich so viele Zeitgenossen unwissend fühlen und eine gewisse Scheu vor der Baufinanzierung an den Tag legen, hängt auch mit einem gewissen Fachjargon zusammen,

der sich auch beim Thema Baugeld eingeschlichen hat. Doch mit ein bisschen Fleiß lässt sich das Problem in den Griff kriegen. Auch der Finanzierungsberater, der mit Fachbegriffen um sich wirft, kocht nur mit Wasser. Weisen Sie ihn gegebenenfalls darauf hin, er möge sich doch bitte genauer ausdrücken. „Annuität“ ist so ein Begriff, der auf den ersten Blick recht sperrig wirkt. Doch die Erklärung ist relativ einfach. Darin steckt das lateinische Wort annus = Jahr. Und die Annuität besagt, welche Leistung ein Kreditnehmer seinem Geldgeber jedes Jahr zahlen muss, um seinen Kredit zu bedienen. Geteilt durch 12 ergibt sich

dann die monatliche Rate. Diese Rate setzt sich wiederum aus zwei Bestandteilen zusammen: – Zinszahlung – Tilgung Die Zinszahlung leistet der Bauherr dafür, dass er von der Bank den Kredit erhält. Und mit der Tilgung bezahlt er Monat für Monat einen kleinen Teil der Schulden ab.

Tilgungsanteil steigt kontinuierlich Unabhängig davon bleibt jedoch die Annuität gleich. Das bedeutet, mit jeder monatlichen Rate sinkt der Zinsanteil, während der Tilgungsanteil steigt (siehe das Rechenbeispiel im Kasten). Deshalb


∆Wir investieren lieber ins Haus als in die Heizkosten. Eine gute Finanzierungsberaterin wird Bauleuten verständlich erklären, wie das jeweilige Kreditangebot aufgebaut ist. Foto: Interhyp

spricht man beim Baudarlehen von einer „anfänglichen Tilgung“, die bei Abschluss des Kreditvertrages festgelegt wird.

Kundenbewertung beeinflusst Zinssatz Beim Sollzins, der der monatlichen Rate zugrunde liegt, kann es je nach Bauherr Unterschiede geben. Ist der Darlehensnehmer Beamter oder Selbstständiger? Hat er viel Eigenkapital oder wenig? Sind sonstige Schulden vorhanden oder nicht? All diese und andere Fragen spielen eine Rolle, wie Banken, Sparkassen oder Versicherungen einen Kunden

Mit den KfW-Förderkrediten und Zuschüssen für ein energieeffizientes Zuhause.

bewerten. Hier spricht man von „Bonität“. Je positiver ein Kreditnehmer bewertet wird, umso besser seine Bonität. Eine bessere Bewertung durch das Kreditinstitut hat viele spürbare Vorteile für den Kreditnehmer. Er bekommt einen günstigeren Zins und kann dadurch zum Beispiel eine höhere Kreditsumme aufnehmen. Oder er kann den Zinsvorteil in eine höhere Tilgung stecken und dadurch die Restschuld am Ende der Zinsbindungsfrist drücken. Schließlich verringern sich die Gesamtkosten der Finanzierung, und die Schuldenfreiheit wird schneller erreicht. jh

RECHENBEISPIEL Ein Bauherrenpaar nimmt ein Darlehen von 200000 Euro auf. Die Zinsbindung beträgt 15 Jahre, der Sollzins 3,20% (eff. 3,25%). Die anfängliche Tilgung ist mit 2,5% angesetzt. Die über den gesamten Zeitraum gleichbleibende Annuität (Jahresleistung) beträgt 11400 Euro, die monatliche Rate entsprechend 950,00 Euro. Davon entfallen bei der ersten Rate 533,33 Euro auf die Zinsen und 416,67 Euro auf die Tilgung. Nach fünf Jahren zahlen die Kreditnehmer noch 461,14 Euro Zinsen und tilgen 488,86 Euro. Nach zehn Jahren beträgt die Zinszahlung noch 376,44 Euro, die Tilgung hat sich inzwischen auf 573,56 Euro erhöht. Die letzte Rate nach 15 Jahren besteht aus 278,86 Euro Zinszahlung und 671,14 Euro Tilgung. Die Restschuld am Ende der Zinsbindungsfrist beträgt 103899,65 Euro, d.h. das Paar hat knapp die Hälfte des Kredits abbezahlt. Schließt das Paar eine Anschlussfinanzierung ab, wird eine neue Annuität festgelegt. Der angenommene Zinssatz beträgt 4,5 Prozent für zehn Jahre Zinsbindung und die anfängliche Tilgung wird auf 6,5 Prozent festgelegt, da das Paar eine etwa gleich hohe Belastung haben will wie bisher. Daraus errechnet sich eine Annuität von 11 428,96 Euro bzw. eine monatliche Rate von 952,41 Euro. Die erste Rate setzt sich aus einer Zinszahlung in Höhe von 389,62 Euro und einer Tilgungsleistung von 562,79 Euro zusammen. Nach zehn Jahren beträgt der Zinsanteil noch 73,82 Euro, die Tilgung hat sich auf 878,59 Euro erhöht. Am Ende der zweiten Zinsbindungfrist bleibt eine Restschuld von 18.807,42 Euro übrig. Alle Angaben Stand 1.10.2013

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Fenster, Dämmung, Heizung. Es gibt viele Wege, das eigene Zuhause energieeffizient zu gestalten – egal, ob Sie neu bauen oder sanieren wollen. Als größte deutsche Förderbank unterstützt die KfW Ihr Vorhaben mit staatlich geförderten Krediten oder Zuschüssen. So sparen Sie nicht nur Heizkosten, Sie tun auch was fürs Klima. Und das lohnt sich für uns alle. Lassen auch Sie sich von der KfW fördern! Mehr Informationen bei Ihrem Finanzierungspartner * oder auf www.kfw.de Jetzt sanieren ab 1,00 % eff. Jahreszins**

* Bei den Finanzierungspartnern der KfW handelt es sich um Geschä sbanken, Sparkassen, Genossenscha sbanken, Direktbanken, Bausparkassen und Versicherer. ** Der genannte Zinssatz gilt für das Sanierungsdarlehen der KfW. Für ein solches Darlehen in Höhe von 75.000 EUR gelten folgende Konditionen: 1,00 % p. a. Sollzins und 1,00 % p. a. Effektivzins bei 30 Jahren Laufzeit, 5 tilgungsfreien Anlauahren und 10 Jahren Zinsbindung. Für ein Baudarlehen der KfW in Höhe von 50.000 EUR gelten folgende Konditionen: 2,10 % p. a. Sollzins und 2,12 % p. a. Eff ektivzins bei 20 Jahren Laufzeit, 3 tilgungsfreien Jahren und 10 Jahren Zinsbindung. Stand: 07.10.2013


FINANZIERUNG Schneller schuldenfrei

Bild: © m.schuckart - Fotolia.com

Wer ein Haus baut, sitzt nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch auf einem „Berg von Schulden“. Wie der Abstieg von diesem Berg schneller gelingt und in welchen Fällen das sinnvoll ist, erfahren Sie hier.

Hypotheken-Darlehen mit Turbo-Tilgung

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chon ein paar Jahre sind die Zinsen für Baugeld auf sagenhaft niedrigem Niveau. Fast alle Bauherren nutzen dies für eine höhere Schuldentilgung als die lange Zeit üblichen ein Prozent. Zwei bis drei Prozent anfängliche Tilgung sind inzwischen die Regel. Der Vorteil: Die Restschuld am Ende der Zinsbindungsfrist ist geringer, und auch die Gesamtzinskosten reduzieren sich. Manche Bauleute gehen sogar noch einen Schritt weiter und sagen: „Wir wollen am Ende der Zinsbindungsfrist schuldenfrei sein!“ Sie entscheiden sich für ein sogenanntes „Schnelltilger“- oder

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„Volltilgerdarlehen“, bei dem die anfängliche Tilgung so berechnet wird, dass die Restschuld nach 10, 15 oder 20 Jahren bei Null liegt.

Sichere Planung mit nur einem Kredit Für die Experten des Baukreditvermittlers Dr. Klein liegen die Vorteile auf der Hand. „Zwar liegt der Tilgungssatz bei einem Schnelltilger-Darlehen höher als bei herkömmlichen Annuitätendarlehen, dafür ist der Rückzahlungszeitraum wesentlich kürzer, und es entsteht nach Ablauf der Zinsbindung keine Restschuld.“ Dank der Schuldenfreiheit am Ende der Zinsbindungs-

frist „besteht somit auch kein Zinserhöhungsrisiko“, betonen die Fachleute. „Denn mit den ständig gleichbleibenden Raten erhält man zusätzliche Planungssicherheit.“

Vorteil: Ziemlich beste Zinsen Da auch Banken oder Sparkassen erhöhte Planungssicherheit haben und das Ausfallrisiko begrenzt ist, belohnen sie Turbo-Tilger mit einem ermäßigten Zinssatz. Dr. Klein beziffert den Zinsvorteil auf „bis zu 0,35 Prozent“, die Finanztester der Stiftung Warentest haben eine Vergünstigung von „bis zu einem halben Prozentpunkt“ festgestellt. Das neben-

stehende Rechenbeispiel im Kasten geht von einer Zinsdifferenz von 0,4 Prozent aus. Allerdings weisen die Experten von „Finanztest“ auch darauf hin, dass die superschnelle Tilgung des Baukredits mit Risiken für die Bauherrschaft verbunden ist. „Wer die hohen Raten aus Zins und Tilgung auf Dauer nicht durchhält, muss mit handfesten Nachteilen rechnen, im schlimmsten Fall Entschädigung zahlen oder auf ein teureres Darlehen umschulden.“ Deshalb seien Schnelltilgerdarlehen eher für „betuchte Bauherren“ oder – bei entsprechend niedriger Restschuld – „für die Anschlussfinanzierung geeignet“.


Auch Max Herbst, Chef der FMH Finanzberatung in Frankfurt/Main, rät Bauherren, genau zu überlegen, ob es sich lohnt, den Turbo beim Schuldenabbau zu zünden. „Diesen Weg sollte nur beschreiten, wer sicherstellen kann, dass etwa die Lebensqualität oder die Ausbildung der Kinder nicht darunter leiden“, mahnt der Finanzexperte. Ansonsten empfehle sich eine längere Tilgungszeit.

Vorteil: größere Flexibilität Viele Bauherren, so Herbst, schätzten ihre finanzielle Leistungskraft zu optimistisch ein und gingen bis an die Grenze oder darüber hinaus. Herbst lässt das Argument der Zinsersparnis beim Schnelltilgerkredit zwar gelten, hält die Angst vor einer hohen Restschuld am Ende der Zinsbindungsfrist jedoch für übertrieben. Ausgehend von einem Fall,

bei dem die Bauherren nach 20 Jahren noch eine Restschuld von 115 000 Euro übrig haben, stellt der Experte die Frage: „Wie ,schlimm‘ ist eine Restschuld in dieser Höhe wirklich? Geht man von einer jährlichen Inflationsrate von durchschnittlich zwei Prozent aus, relativiert sich das Bild. In diesem Fall reduziert sich der festgesetzte nominale Restschuldbetrag von 115 000 Euro auf knapp 77 000 Euro in heutiger Euro-Kaufkraft.“ Je nach individuellen Voraussetzungen plädiert Herbst dafür, eine niedrigere monatliche Rate zu wählen, um Luft zum Leben oder für Kinder zu lassen. Oder zum Ansparen eines Guthabens. Im Laufe der Jahre entsteht so ein Vermögen von mehreren Zehntausend Euro, das flexibel genutzt werden kann: zum Eigenverbrauch oder zur (teilweisen) Entschuldung beim Baukredit, je nach Situation. jh

TILGUNGSVERGLEICH

Bild: © Elnur - Fotolia.com

Angenommen wird ein Finanzierungsbedarf von 200000 Euro. Im Beispiel 1 wünscht die Bauherrschaft Schuldenfreiheit nach 15 Jahren. Im Beispiel 2 setzen die Bauleute die Tilgung niedriger an, sparen aber jeden Monat 250 Euro an, wobei sie eine durchschnittliche Rendite von 2,0% Prozent erzielen. Dieses Geld ist jederzeit abrufbar und kann für Anschaffungen oder die Ausbildung von Kindern genutz werden. Oder aber die Bauleute tilgen damit einen Teil der Restschuld am Ende der Zinsbindungsfrist.

Beispiel 1: Schneller

Beispiel 2: Flexibler

Kreditsumme 200000 e Zinsbindung 15 Jahre Sollzins 2,8% (eff. 2,84%) Anfängliche Tilgung 5,38% Monatliche Rate 1363,33 e Restschuld nach 15 Jahren 0 e

Kreditsumme 200000 e Zinsbindung 15 Jahre Sollzins 3,2% (eff. 3,25%) Anfängliche Tilgung 3,0% Monatliche Rate 1033,33 e Restschuld nach 15 Jahren 84680,36 e Zusätzlicher Sparplan Monatliche Sparrate 250 e Verzinsung 2,0% (jährlich gutgeschrieben) Sparguthaben nach 15 Jahren 52442,29 Euro (ohne eventuelle Kapitalertragssteuer)

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Alle Angaben Stand 9.10.2013

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FINANZIERUNG Konstantdarlehen

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Dank der niedrigen Zinsen lassen sich Baufinanzierungen momentan mit nur einem Darlehen oder einer Darlehenskombination über die gesamte Laufzeit meistern. Wir zeigen verschiedene Lösungen auf.

Böse Überraschungen? Nein danke!

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offentlich sind die Zinsen nach zehn Jahren nicht so hoch!“ Mit dieser Furcht mussten Bauherren bis vor wenigen Jahren ständig leben. Der Hintergrund: Es gab in der Regel nur Darlehen mit fünf- oder zehnjähriger Zinsbindung, die anfängliche Tilgung lag üblicherweise bei einem Prozent. Die Folge: Am Ende der Laufzeit stand eine – je nach individueller Situation – relativ hohe Restschuld, für die ein neuer Kreditvertrag abgeschlossen werden musste. Waren dann die Zinsen sehr hoch, konnte das unter ungünstigen Umständen die eigenen vier Wände gefährden. Die Situation hat sich vom Prinzip her zwar nicht verändert, aber heutzutage steht Bauherren eine viel größere Zahl von Kreditprodukten

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zur Verfügung. Und auch die Laufzeitgewohnheiten haben sich im Niedrigzins-Zeitalter deutlich geändert. Bei den momentanen Konditionen (Stand: 23.10.2013) ein Hypothekendarlehen mit weniger als 15 Jahren Zinsbindung und mindestens 2,0 Prozent Tilgung abzuschließen, grenzt an Fahrlässigkeit.

Hohes Bedürfnis nach Sicherheit Auch für sicherheitsorientierte Bauherren, die Zins-Überraschungen gänzlich ausschließen wollen, haben die Geldhäuser inzwischen die passenden Kreditvarianten. Eine Variante davon ist das Schnelltilger- oder Volltilgerdarlehen (siehe Beitrag S. 42). Da diese Lösung mit recht hohen monatlichen Raten verbunden ist, kommt sie

nur für einen engeren Kreis von Bauherren infrage. Doch die momentane Zinslage macht‘s möglich: Auch Darlehen mit 20-jähriger oder gar 30-jähriger Zinsbindung sind zu sehr günstigen Konditionen zu haben. Das Tolle daran: Sie kosten jeweils nur wenige Zehntel-Prozent mehr Zinsen als z. B. 15-jährige Darlehen, und am Ende der Vertragslaufzeit ist der Kredit komplett getilgt. Entsprechende Rechenbeispiel sind im Kasten nebenan aufgeführt. Über den ganzen Zeitraum hat der Kreditnehmer immer die gleiche Rate zu leisten. Diese Raten bewegen sich dabei in einem Bereich, die Kaltmieten heute meist locker erreichen. Und für alle langjährigen Kreditverträge gilt: Nach zehn Jahren können sie gekündigt werden!

Als weitere Kredit-Möglichkeit steht angehenden Hausbesitzern ein Konstantdarlehen zur Verfügung, das eine Mischform darstellt (Beispiel 2 im Kasten): Der Bauherr nimmt zunächst einen Sofortkredit auf, für den er nur Zinsen zahlt. Statt den Kredit zu tilgen, spart der Bauherr einen Bausparvertrag an. Nach einigen Jahren nimmt der Bauherr das Sparguthaben, um einen Teil der Darlehensschuld zu tilgen. Die Restschuld wird anschließend mit dem Bausparkredit abbezahlt.

Warum kompliziert? Es geht auch einfach! Wie diese Ausführungen nahelegen, handelt es sich um ein relativ kompliziertes Konstrukt. Die Schwierigkeit für den Bauherren (und für viele Fachleute ebenfalls) besteht darin, diese


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GLEICHBLEIBENDE RATE DURCH DIE JAHRE Beispiel 1: Hypothekendarlehen – 20 Jahre Eine Baufamilie baut ein Haus für 280000 Euro und nimmt ein Hypothekendarlehen von 180000 Euro auf (Eigenkapitalquote ca. 36 %). Die Konditionen werden wie folgt festgelegt: Zinsbindung 20 Jahre Sollzins 3,35% (eff. 3,40%) Anfängliche Tilgung 3,54% Monatliche Rate 1033,50 Euro Restschuld am Ende der Zinsbindung 0 Euro (eigene Berechnung)

Beispiel 2: Hypotheken-/Bauspar-Darlehen – Gesamtlaufzeit 26 Jahre 6 Monate Die Familie nimmt ein Sofortdarlehen (Tilgungsaussetzungsdarlehen) in Höhe von 180000 Euro auf: Zinsbindung 15 Jahre Sollzins 3,05% (eff.3,14%) Anfängliche Tilgung --Monatliche Rate 457,50 Euro

“Viel Freiraum für meinen Sohn und ein Loft auf dem Dach so möchte ich wohnen.“*

Statt das Darlehen zu tilgen, spart die Familie einen Bausparvertrag an (Bausparsumme 180000 Euro): Monatliche Sparrate 419,50 Euro Verzinsung des angesparten Guthabens 0,25% Guthaben nach 15 Jahren 75133 Euro (ca. 42% der Bausparsumme Monatliche Gesamtbelastung aus Zins und Sparleistung

877,00 Euro

Nach 15 Jahren tilgt das Paar einen Teil der Darlehensschuld mit dem Bausparguthaben. Die Restschuld bedient es mit dem Bausparkredit. Bauspardarlehen Sollzins Anfängliche Tilgung Monatliche Rate Dauer der Rückzahlung (Berechnung: Interhyp)

104867 Euro 2,5% ca. 7,5% 877,00 Euro 11 Jahre, 6 Monate

Beispiel 3: Hypothekendarlehen – 30 Jahre Wie Beispiel 1, aber mit längerer Laufzeit: Hypothekendarlehen Zinsbindung Sollzins Anfängliche Tilgung Monatliche Rate Restschuld am Ende der Zinsbindung (eigene Berechnung)

180000 Euro 30 Jahre 3,60% (eff. 3,66%) 1,86% 819,00 Euro 0 Euro

Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 23.10.2013

Variante mit anderen langjährigen Kreditangeboten zu vergleichen. Nur ungern rücken Anbieter des Konstantdarlehens mit der Angabe eines Gesamteffektivzinses heraus. Fazit: Meist können sich Bauherren die Abschlussgebühr

Das neue Schwörer-Musterhaus mit Energieplus-Haustechnik, das mehr Energie erzeugt als es in der Jahresbilanz verbraucht, macht Sie unabhängig von steigenden Energiepreisen. Moderne Architektursprache, innovativer Grundriss mit Zusatznutzen und barrierefreiem Erdgeschoss, großzügiger SchlafBadbereich, Wellness im Flying Space, Technikfassade mit Solarmodulen, smartes HomeEntertainment, Einbaumöbel aus der Schwörer Designschreinerei. Musterhaus Wuppertal – schon bald Ihr neues Zuhause? * Familie Tzannis im Musterhaus Wuppertal

für einen Bausparvertrag (1,01,6% der Bausparsumme) sparen, denn die Konditionen für herkömmliche Hypothekendarlehen sind auch im langjährigen Bereich sehr günstig und ermöglichen maximale Kalkulationssicherheit. jh

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FINANZIERUNG Notargebühren

Foto: Iurii Sokolov, www.fotolia.de

Die Gebühren für Notare sind kräftig erhöht worden. Was das für den Bau der eigenen vier Wände bedeutet und mit welchen Nebenkosten sonst noch zu rechnen ist, erfahren Sie hier.

Achtung Zusatzkosten!

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ie Baukosten zu stemmen, ist schon ein Kraftakt. Doch damit nicht genug. Denn rund um den Bau der eigenen vier Wände fallen jede Menge Nebenkosten an. Diese nehmen einen erheblichen Teil der Gesamtkosten ein, der entsprechend bei der Finanzierung berücksichtigt werden muss. Aktuell sind die Gebühren für den Notar deutlich gestiegen. Begründet wurde dieser Schritt damit, dass die Gebührenordnung seit 1986 nicht mehr geändert worden war. Dennoch bleibt für Bauherren ein schmerzhafter Anstieg der Notarkosten im zweistelligen Prozentbereich. Wer jetzt denkt, dann erledige ich das eben ohne Notar, ist auf dem Holzweg. Denn nur notariell beurkundete Verträge sind rechtsgültig. Der Kauf eines Grundstückes

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muss ebenso beurkundet werden, wie die Eintragung einer Grundschuld. Auch eine Auflassungsvormerkung, mit der der Anspruch des Käufers auf den Erwerb der Immobilie bis zum endgültigen Eigentümerwechsel abgesichert wird, schlägt zu Buche, ebenso wie deren Löschung. Galt bislang die Faustregel, dass für Notar, Grundbuch und Gericht ca. 1,5 Prozent des Kaufpreises bzw. der Baukosten fällig werden, so sollte man jetzt eher von 2,0 Prozent ausgehen.

Gebühren richten sich nach Vertragswert Erwirbt ein Bauherr ein Grundstück oder ein Haus, so tritt der Notar in Aktion, z. B. mit einer Beurkundung, Beschaffung notwendiger behördlicher Genehmigungen oder Ablösung einer alten Grundschuld. Der Notar schützt den Käufer durch

Eintragung einer Auflassungsvormerkung und überwacht die Eigentumsumschreibung, damit diese erst vollzogen ist, wenn der Verkäufer sein Geld erhalten hat. Die Vergütung der notariellen Leistungen richtet sich nach dem Wert der Immobilie bzw. der Grundschuld. Die Bundesnotarkammer rechnet ein Beispiel vor, bei dem eine Immobilie im Wert von 160 000 Euro veräußert wird. Für den Entwurf und die Beurkundung des Vertrages und die rechtliche Beratung wird demnach eine doppelte Gebühr (nach KV Nr. 21100 GNotKG) in Höhe von 762,00 Euro fällig. Für den Vollzug (Einholung und Entwurf der Genehmigungen und Löschungsbewilligungen) wird eine halbe Gebühr (nach KV Nr. 22110 GNotKG) in Höhe von 190,50 Euro in Rechnung gestellt. Ebenso ist für die

Betreuung (Überwachung der Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung) eine halbe Gebühr (gem. KV Nr. 22200 GNotKG) in Höhe von 190,50 Euro zu entrichten. Hinzu kommen Auslagen für Porto, Telekommunikation und Sonstiges von insgesamt ca. 40 Euro.

Bis zu 15 Prozent für die Nebenkosten Zählt man all diese Posten zusammen, erhält man einen Nettobetrag in Höhe von 1 183 Euro, auf den noch 19 Prozent Mehrwertsteuer zu entrichten sind, sodass man auf Gesamtkosten von rund 1 408 Euro kommt. Einfamilienhäuser sind in aller Regel teurer als das aufgeführte Beispiel, sodass sich auch die Notar- und Grundbuchkosten entsprechend erhöhen. Bei einem Immobili-


enpreis von 300 000 Euro und einer zu bestellenden Grundschuld von 200 000 Euro sollten Bauherren mit Grundbuchkosten von ca. 1 400 Euro rechnen sowie mit Notargebühren von 2 785 Euro (inkl. MwSt), sodass inkl. Auslagen für Kopien etc. Gesamtkosten von rund 4 200 Euro zu Buche schlagen.

Fazit: Wer seine Baufinanzierung plant, sollte von Anfang an richtig kalkulieren und die Nebenkosten nicht aus den Augen lassen. Denn Notar und Grundbuch stellen nur zwei von zahlreichen Posten dar (siehe Kasten). Insgesamt sollten Bauleute bis zu 15 Prozent der Gestehungskosten einplanen. jh

WEITERE NEBENKOSTEN Auch bei der Finanzierung können Zusatzkosten entstehen. Je nach Geldgeber fallen Bearbeitungsgebühren mit bis zu einem Prozent der Darlehenssumme an. Ruft ein Bauherr das Darlehen nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ab, fallen Bereitstellungszinsen, Teilauszahlungszuschläge oder Nichtabnahmegebühren etc. an. Wird ein Bausparvertrag abgeschlossen, wird ebenfalls eine Gebühr fällig, in der Regel ein Prozent der Bausparsumme.

„Sicherheit heute und morgen ist unser Anspruch.“

Wer mit dem Architekten baut, muss – bei einem Vollauftrag – mit einem Honorar von 10 bis 15 Prozent der Baukosten rechnen. Belaufen sich diese auf 250000 Euro, werden also mindestens 25000 Euro allein für den Planer fällig. Wird das Grundstück über einen Makler gekauft, verlangt dieser auch Geld, meist sind 3 Prozent plus Mehrwertsteuer, insgesamt also 3,57 Prozent zu berappen. Je nach Region und Situation können es auch mehr sein. Ein großer Posten ist die Grunderwerbsteuer, die in den meisten Bundesländern mit 5,0 Prozent zu Buche schlägt und so schnell mehrere Tausend Euro betragen kann. Achtung: Kaufen Bauleute ein Haus vom Bauträger, so muss die Grunderwerbsteuer auf Haus und Grund entrichtet werden! Während der Bauzeit fallen Kosten für Strom, Wasser, Gas und Anschluss an die Kanalisation an. Dazu kommen noch Gebühren für die Vermessung des Grundstücks, Baugenehmigung, Erschließung, Abfuhr von Erde sowie die Kosten für diverse Bauversicherungen. Auch die Betriebskosten fallen erheblich ins Gewicht. Trotz strenger Vorschriften in Sachen energieeffizientes Bauen können die Aufwendungen für Heizung und Strom auf Grund der größeren Wohnfläche eventuell höher sein als in der bisherigen Wohnung. Hinzu kommen Kosten des täglichen Lebens: Müll, Wasser, Abwasser, Schornsteinfeger, eventuell Niederschlagsgebühren für versiegelte Flächen.

Wir wissen, was ein Zuhause braucht

Regelmäßig flattert der Grundsteuerbescheid der Gemeinde ins Haus. Die Höhe der Steuer variiert stark, weil sie vom Hebesatz der Gemeinde und von der Größe des Anwesens abhängig ist.

viele schöne Erinnerungen zurückblicken können. Deshalb bringen

Nicht zu vernachlässigen sind die Versicherungen. Eine Wohngebäudeversicherung ist ebenso erforderlich wie eine Haus- und Grundstücksbesitzer-Haftpflicht. Und die Hausratversicherung muss den neuen Räumlichkeiten angepasst werden, damit keine Unterversicherung droht.

und Funktion bestens aufeinander ab und stehen Ihnen bei jedem

Wenn Sie in 25 Jahren Bilanz ziehen, wünschen wir Ihnen, dass Sie auf

wir Ökologie und Ökonomie in optimalen Einklang, stimmen Form

Detail rund um Ihr künftiges gesundes Zuhause zur Seite.

Nichts bleibt, wie es ist: Auch das tollste Haus kommt in die Jahre. Deshalb sollten die stolzen Hausbesitzer von Beginn an Rücklagen bilden. Pro Quadratmeter Wohnfläche sollten es im Monat fünfzig Cent bis ein Euro sein.

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Tel.: (06624) 930-0 · info@schwabenhaus.de · www.schwabenhaus.de


FINANZIERUNG Eigenleistung

Viele Bauherren wollen Eigenleistung erbringen, um das Baubudget zu erweitern. Damit dieses Vorhaben gelingt, muss es exakt geplant werden. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen und wie sie realistisch kalkulieren.

Foto: Sharp

Muskeleinsatz mit Hirn

E

ine attraktive Frau, adrett gekleidet, akkurat frisiert und mit makellosem Teint, macht sich mit Farbe und Pinsel zu schaffen. So oder ähnlich sieht Do-ityourself in der Werbung aus. „Das ist doch kinderleicht!“, lautet die Botschaft. Prima, denken sich da manche, das können wir auch!

Realistisch: 15000 Euro Viele Bauherren klammern sich an den Anker Eigenleistung, wenn beim Projekt Hausbau das Geld knapp ist. In der Tat lässt sich mit der sog. „Muskelhypothek“ so mancher Euro einsparen. Doch nur wenn die Eigenleistung sorgfältigst geplant und ausgeführt wird, führt sie auch wirklich zu einer finanziellen Entlastung. Die meisten Bauherren haben hohe Erwartungen und

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erhoffen sich Einsparungen von 50 000 Euro oder gar noch mehr. Doch wer sich auf die Klassiker Boden- und Wandbeläge beschränkt, spart realistisch gerechnet 10 000 bis 15 000 Euro, in manchen Fällen vielleicht auch 20 000 Euro. Jeder eingesparte Euro kostet aber Zeit, und die muss in der Regel neben dem Beruf erbracht werden. Wer einen stressigen Vollzeitberuf hat, der regelmäßig mehr als 40 Wochenstunden in Anspruch nimmt, sollte sich nicht noch einmal 40 Stunden Eigenleistung am Bau zumuten, auch wenn er/sie am Wochenende arbeiten will. Und was sagen die Banken? Diese wollen – zumal seit der Finanzkrise – auf keinen Fall ein Risiko eingehen. Finanzierungen ohne Eigenkapital gibt es nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen,

und auch bei der Anrechnung von Eigenleistung geben sich die Banken knausrig. Das Sicherheitsbedürfnis der Kreditgeber ist so ausgeprägt, dass ein Bauvorhaben auch dann gelingen muss, wenn es bei der geplanten Eigenleistung zu Problemen kommt. Deshalb rechnen sie mit einem Sicherheitsabschlag. Wer eine Eigenleistung von 15 000 Euro erbringen will, bekommt von der Bank vielleicht nur 10 000 Euro angerechnet. Wer 25 000 oder gar 50 000 Euro durch Eigenleistung einsparen will, der muss der Bank fortgeschrittene handwerkliche Kenntnisse nachweisen können oder – noch besser – ein schlüssiges Konzept. Wer hier schon zum ersten Gespräch bzw. bei der ersten Online-Anfrage mit detaillierten und nachvollziehbaren Angaben aufwartet, Materialkosten

einplant und womöglich von Beruf Handwerker ist, hat sicher viel bessere Karten als jemand, der lediglich bekundet, er möchte „was mit Eigenleistung“ machen. Geldgeber wollen sich absichern und deshalb viel bis alles wissen: Wie alt ist der Bauherr? Ist er gesundheitlich vorbelastet? Welche handwerklichen Kenntnisse hat er? Ist er Amateur oder Profi? Wie sieht der Zeitplan aus? Wer überwacht den Bau? Um höhere Beträge einzusparen, etwa bei Komplettbausätzen oder Ausbauhäusern, muss ein gewisser zeitlichorganisatorischer Aufwand betrieben werden, damit die Sache klappt. Denn die selbst erbrachten Leistungen müssen mit den von Handwerkern ausgeführten Gewerken technisch und zeitlich koordiniert werden. Eine auch für Fachleute nicht


Eigenleistung FINANZIERUNG

ganz einfache Aufgabe. Wer mit einem Bauträger zusammenarbeitet, muss aufpassen, dass die Gutschriften für die Eigenleistung angemessen sind.

Fachliche Aufsicht ist unabdingbar Pfusch am Bau ist ein allgegenwärtiges Thema. Das gilt umso mehr bei Eigenleistungen. Der Gesetzgeber stellt hohe Anforderungen an die Gebäudehülle. Sie darf nur wenig Wärme nach außen durchlassen und muss luftdicht sein. Eher abzuraten ist daher von Gewerken, die die Energieeffizienz des Hauses betreffen. Denn hier spielen auch Gewährleistungsfragen eine zentrale Rolle. Wer nicht Installateur ist, sollte die Finger von Heizung oder Pho-

tovoltaikanlage lassen. Denn die Energiekennwerte müssen in einem Gebäudeenergiepass aufgeführt sein. Ohne fachliche Hilfe ist das nicht zu schaffen. Ein Architekt oder Bauingenieur arbeitet allerdings auch nicht für Gotteslohn. Auch sonst fallen Kosten an, die die Netto-Ersparnis durch die „Muskelhypothek“ schmälern: – Materialkosten – Bauhelfer – Versicherungen für Bauhelfer Wer einen Profi als Bauhelfer engagiert, muss aufpassen, dass die Grenzen zur Schwarzarbeit nicht überschritten werden. Fazit: Eigenleistung kann das Baubudget entlasten, sofern ein durchdachtes Konzept vorliegt. Hohe Einsparungen

Gewerke, die technisch kompliziert sind und sich unmittelbar auf die Energieeffizienz des Hauses auswirken sollten – schon aus Gewährleistungsgründen – vom Fachmann ausgeführt werden. Foto: IWO

sind oft nur mit hohem Zeitund Kraftaufwand möglich, der das Privatleben stärker belasten kann als gedacht. Wer Eigenleistung in Höhe von

10 000 Euro erbringt, spart bei 15-jähriger Zinsbindung mit 3,4 Prozent Sollzins und 2,0 Prozent Tilgung monatlich gerade mal 45 Euro. jh

Nicht zu ändern – einfach perfekt! Limited Edition 33 – KfW-Effizienzhaus 55 Dieses limitierte Aktionshaus, anlässlich unseres 33-jährigen Firmenjubiläums, vereint alle Vorzüge aus jahrzehntelanger Erfahrung, tausenden gebauten Häusern und noch viel mehr individuellen Bauherrenwünschen: ƒ

Klug geplanter, attraktiver Wohnraum

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Mauerwerk aus mit Mineralwolle gefüllten Hochlochziegeln

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KfW-Effizienzhaus 55 mit dena-Gütesiegel

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Nähere Informationen über das Aktionhaus und über unsere individuellen Massivhäuser erhalten Sie bei den HELMA-Fachberatern in einem unserer 54 bundesweiten Standorte.

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EFFIZIENT BAUEN Holzheizung

Der Pellet-Zentralheizkessel „Firewin“ beheizt auch das gesamte Haus: Mit seiner variablen Leistung von 4 bis 12 kW versorgt er Heizkörper oder Fußbodenheizung direkt mit Wärme. Zudem ist er mit dem Warmwasserspeicher im UG verbunden. An warmen Tagen reduzieren zwei Fronttüren und ein Wärmeschild die Abstrahlung des „Firewin“ in den Aufstellraum. www.windhager.com

„Gut Holz“ für das ganze Haus Wohnraumöfen für Scheitholz und Pellets sorgen nicht nur im Aufstellraum für behagliche Wärme. Werden sie mit der Zentralheizung verbunden, können Hausbesitzer dadurch Öl oder Gas sparen; oder die fossilen Energieträger sogar komplett ersetzen. Wir zeigen, wie das geht.

W

enn an einem kalten Wintertag das Holzfeuer mit seinem ungezähmten Flammenspiel prasselt, steigt bei vielen Bauherren und Hausbesitzern ein wohliges Gefühl der Behaglichkeit auf. Hinzu kommt in den letzten Jahren noch der Aspekt, dass man mit so einem Ofen auch Öl und Gas sparen kann – und das nicht nur bezogen auf den Wohnraum. Denn Pellet- und ScheitholzKaminöfen sowie Kamineinsätze gibt es auch als sogenannte wasserführende Modelle beziehungsweise Modelle mit Wasseranschluss (manche sprechen auch von Öfen mit

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Wassertaschen). Diese können vom Wohnraum aus die Warmwasserbereitung und Raumheizung fürs gesamte Haus unterstützen, wenn man sie an die Zentralheizung anschließt.

Pellets oder Scheitholz? In Niedrigenergie- oder Passivhäusern ist es sogar möglich, die komplette Heizwärmeversorgung abzudecken, eventuell in Kombination mit einer Solarthermieanlage. Wichtig: In sehr luftdichten Häusern sowie in Verbindung mit mechanischen Wohnungslüftungsanlagen ist der Einsatz von sogenannten raumluft-

unabhängigen Modellen, die ihre Verbrennungsluft nicht dem Raum entnehmen, unumgänglich. Zudem sind bestimmte Sicherheitsauflagen zwingend zu berücksichtigen. Wie funktioniert diese Ganzhausheizung? Die Ofenwärme wird über ein Rohrsystem (Vor-/Rücklauf) in einen Heizwasserpufferspeicher geleitet, der meist im Untergeschoss, zum Beispiel im Heizraum, steht. Alternativ lassen sich manche Modelle auch direkt mit Heizkörpern oder der Fußbodenheizung verbinden; in diesem Fall gibt es dann noch einen Warmwasserspeicher. – Mit diesen

Strategien kann der Hausbesitzer Öl und Gas sparen oder sogar ganz ersetzen. Dazu reichen die Ofen-Heizleistungen, die im Bereich von 3 bis 15 kW liegen, völlig aus. Pelletöfen sind als Komplettheizung deutlich besser geeignet als die Scheitholzmodelle. Zum einen stellen sie eine unterbrechungsfreie, automatische Beheizung sicher, auch wenn niemand zu Hause ist. Ähnlich wie ihre großen Brüder, die Zentralheizkessel, arbeiten sie dank Mikroprozessorsteuerung und elektrischer Zündeinrichtung automatisch. Die Pellets werden richtig dosiert dem integrierten Brenner zugeführt: entweder aus einem integrierten Vorratsbehälter, der manuell mit Pellets aus Säcken nachgefüllt wird, oder direkt aus einem Pellet-Zentrallager. Aus Komfortgründen oder bei längeren Abwesenheiten im Winter


Holzheizung EFFIZIENT BAUEN

Der PelletPrimärofen „ivo.tec“ (r.) lässt sich als Heizkessel (Leistungen: 3 bis 9 kW oder 3 bis 13 kW) fürs ganze Gebäude nutzen. Praktisch ist die Kombination mit dem Vorratsbehälter „ivo.tower“ (l.) für 150 kg Pellets. www.wodtke.de

Beim Durchsicht-Modell der „Varia“-Serie wird kaltes Heizwasser vom sichtbaren Kaminfeuer über den in der Brennzelle integrierten Wärmetauscher erwärmt. Anschließend wird das heiße Wasser an den Pufferspeicher geleitet. www.spartherm.com

ist es nötig oder sinnvoll, ein zentrales Pelletlager im Untergeschoss einzurichten. In Verbindung mit einer automatischen Entaschung und leisen Betriebsgeräuschen wird das Heizen zu einer entspannten Sache.

Was bei Pellets zu beachten ist Wasserführende Pelletöfen besitzen noch zwei weitere Vorteile: Sie haben eine sehr ho-

he wasserseitige Leistung, die bis zu 95 Prozent (bezogen auf die Nennheizleistung) betragen kann. Im Vergleich dazu kommen die meisten Scheitholz-Öfen nicht über die 70-Prozent-Marke hinaus. Zudem sind die Pelletöfen so konstruiert, dass sie im Aufstellraum weniger Wärme abgeben (können), wenn sie dort nicht gebraucht wird, zum Beispiel während der Übergangszeit oder an war-

men Tagen. Im Vergleich zu den klassischen Kaminöfen fällt die Sichtscheibe bei den Pelletöfen deshalb meist etwas kleiner aus. Designorientierte Spitzenmodelle mit hochwertiger Technik können übrigens schon mal 5 000 bis 10 000 Euro kosten. Hausbesitzer sollten jedoch beim Kauf von wasserführenden Öfen auf hohe Qualität achten und zweifelhafte Billigprodukte aus Grün-

den mangelnder Haltbarkeit und Sicherheit meiden. Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Fragen Sie zuerst ihren Schornsteinfeger, ob der geplante Aufstellort, der Schornstein und die ins Auge gefasste Feuerstätte zusammen passen und grundsätzlich für das Haus geeignet sind. Denn am Ende entscheidet der schwarze Mann, ob der Ofen in Betrieb gehen darf oder nicht.

Wodtke Kaminofen water+ Zulauf thermische Ablauf-Sicherung Wodtke PS02 Wodtke ET2 zum Ansteuern der Pumpe Zentralheizung Pufferspeicher min. 500 l Warmwasserverbraucher Heizkörper Sonnenkollektoren Der Scheitholz-Kaminofen „Giro“ hat einen integrierten Wasserwärmetauscher, der eine Einbindung in die klassische Öl- oder Gas-Zentralheizung ermöglicht. Zudem besitzt er eine raumluftunabhängige Verbrennungs-Luftzufuhr – wichtig bei dichten Gebäuden. www.wodtke.de

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EFFIZIENT BAUEN Beleuchtung

Filigrane Stromsparer Vor etwa 50 Jahren wurde es erfunden – jetzt steht es für alle Anwendungen im und ums Haus zur Verfügung: LED-Licht. Leuchtdioden sparen Strom und steigern den Komfort der Beleuchtung.

V

iele Haushalte setzen bei der Beleuchtung mittlerweile auf LED. Lange Zeit wurden Leuchtdioden nur als Lichtschmuck oder in Signalleuchten verwendet. Inzwischen sind LEDs in allen Räumen und für jede Art der Beleuchtung zu finden. Als Spots setzen sie in Flur oder Badezimmer Akzente, sie sorgen am Esstisch in eleganten Pendelleuchten für die passende Lichtstimmung oder ermöglichen als flexibles Leselicht am Sessel eine entspan-

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nte Lektüre. Schon jetzt werden erste Wohnhäuser komplett mit LED beleuchtet. Die technischen Qualitäten der LED haben den Weg frei gemacht für innovative Leuchtenformen. Die winzigen Dioden erlauben ein filigranes Design. Tisch- und Wandleuchten mit schmalen, schwenkbaren Armen sind auf das Wesentliche reduziert und liefern dennoch hohe Lichtqualität. Montiert unter Hängeschränken geben LED-Bänder in der Küche zusätzliches Licht für

die Arbeitsplatte oder setzen Regale in Szene. LEDs in verschiedenen Weißtönen können in einer Leuchte kombiniert werden. Das erlaubt – etwa im Bad – den Wechsel zwischen beruhigendem Warmweiß und belebendem Kaltweiß.

Weniger Kosten für Strom & Ersatzlampen LEDs bieten für Verbraucher aber nicht nur schönes Design, sondern auch viele praktische Vorteile. Sie benötigen zur Lichterzeugung

nur wenig Energie und entlasten somit die Stromrechnung. LEDs halten mit bis zu 50 000 Stunden länger als andere Lichtquellen und müssen erst nach vielen Jahren ausgetauscht werden. Die gesparten Kosten für Strom und Ersatzlampen gleichen die Anschaffungskosten rasch aus. LEDs lassen sich zudem sehr gut dimmen. Über Sensoren können sie automatisch eingeschaltet werden, wenn ein Raum betreten wird. LED-Licht kann problemlos auch in vorhandenen Leuchten genutzt werden. LED-Lampen mit Schraubsockel oder Stecksockel sind als direkter Ersatz für ausgediente Glühlampen geeignet. Sie erzeugen ein der Glühlampe vergleich-

Quelle: licht.de

Per Handzeichen schaltet man P d diese LED-Pendelleuchte mit integriertem Sensor aus und an und int reguliert so auch deren Leuchtintenreg sität. www.oligo.de sität


Beleuchtung EFFIZIENT BAUEN

Mit Universal-Dimmern lassen sich LED und Energiesparlampen der meisten Leuchtmittelhersteller steuern. Der Dimmer erkennt die verschiedenen Dimmprinzipien und stellt sich auf sie ein. www.merten.de

ENERGIEKOSTEN-VERGLEICH ■ Im Privatbereich punkten effiziente LEDs nicht nur durch ihre Lichtqualität. Sie sparen auch eine Menge Energie und damit Stromkosten. Das Beispiel zeigt die Beleuchtungskosten fürr eine Drei-Zimmer-Wohnung, 58 Quadratmeter groß, in vier Jahren. (Strompreis 0,21 Euro/kWh und 1460 Betriebsstunden der Leuchten im Jahr.)

Die dimmbare LED-Kerze mit 3,5 Watt und einer Leuchtkraft von 150 Lumen ist eine weitere Ergänzung des Produktangebotes von Verbatim. Die Kerzenlampe mit 2700 K bietet ein besonders behagliches Licht und ist die energieeffiziente Beleuchtungslösung für Kronleuchter. www.verbatim.de

bares warmweißes Licht, benötigen aber 80 Prozent weniger Strom. Zugleich halten sie um ein Vielfaches länger als etwa Halogen- oder Energiesparlampen. Doch nicht immer hält die Qualität, was die LED-Technik verspricht. Denn die Herstellung von LED-Leuchtmitteln verlangt viel Knowhow. Mangelhafte Betriebselektronik oder eine schlechte Wärmeableitung können rasch Defekte verursachen. So ist nicht immer das billigste Produkt die beste Wahl. Stattdessen sind Verbraucher gut beraten, sich auf etablierte Hersteller zu verlassen und sich im Fachhandel über die Produktqualität zu informieren.

Die Einstellungen erfolgen bei diesen Leuchten über eine im Kopf versteckte Fernbedienung. Intuitiv können Farbinszenierungen eingestellt bzw. Programme abgerufen werden. www.lichtundobjektberatung.de

Die smarte Leuchte Roxxane (hinten) und die emotionale Pendelleuchte Squeeze, von Nimbus gemeinsam kreiert mit Karim Rashid. www.nimbus-group.com

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Foto: Eigenheim & Garten

EFFIZIENT BAUEN Ausstellungen

Erst mal informieren Musterhausausstellungen gibt es in ganz Deutschland. Hier können Bauinteressierte Häuser real erleben, anfassen und sich von Hausherstellern vor Ort beraten lassen. Über 450 Häuser laden zur unverbindlichen Besichtigung.

B

SchleswigHolstein Mecklenburg-Vorpommern

Hamburg Bremen

Brandenburg Niedersachsen

Berlin

18 Hannover Langenhagen

NordrheinWestfalen

17

19

Thüringen

Wuppertal

22 Köln

SachsenAnhalt

Erfurt

45

xx

MühlheimKärlich 67 Rheinland-Bad Vilbel/ Pfalz Frankfurt Saarland

Nürnberg Bayern

62 Offenburg

Fellbach/ Stuttgart

10

Suhr

54 EffizienzHäuser

56 10

Ulm VillingenSchwenningen

16 Aargau / CH

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= Anzahl der ausgestellten Häuser. Stand Oktober 2013

17

41 BadenMannheimWürttemberg 14

23

13

Ottendorf/ Dölzig/ Dresden Leipzig Chemnitz

16

Hessen

Sachsen

Poing/ München

ilder sagen mehr als tausend Worte, sagt das Sprichwort. Tausend mal mehr als Bilder sagen die realen Objekte selbst. Das behaupten die renommierten Fertighaushersteller, welche die großen Haus-Ausstellungen Deutschlands permanent mit neuen Musterhäusern bestücken. Denn nur in einem echten Haus kann man die Räume auf sich wirken lassen und bekommt so eine Vorstellung davon, wie sich das Wohnen anfühlen wird. Passt das Grundrisskonzept, die Größe der einzelnen Zimmer und Bereiche, die Architektur, die Ausstattung und das Rund-um-sorglos-Paket des Anbieters? Ein Besuch in einer Musterhausausstellung gibt mit Beispielhäusern im Maßstab 1:1 Antworten! Die Häuser dort sind vom Keller bis zum Dach begehbar, komplett ausgestattet und möbliert: von der Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation bis hin zur

Inneneinrichtung und Dekoration sämtlicher Zimmer. So unterschiedlich wie die Häuser sind auch die Ausstellungsgelände selbst. Die großen etablierten Ausstellungen der Betreiber „Eigenheim & Garten“, „Unger-Park“ oder Bundesverband Deutscher Fertigbau („Fertighauswelt”) haben ein breites Service-Angebot und organisieren regelmäßig Zusatzausstellungen und Veranstaltungen rund ums Thema Bauen und Einrichten. Informationen zu den Terminen gibt es direkt bei den Ausstellungsbetreibern. Neu ist die „FertighausWelt” in Wuppertal mit momentan 16 Häusern, welche die bisherige Ausstellung „Eigenheim & Garten” im Eichenhofer Weg mit knapp 60 Häusern abgelöst hat. Ebenfalls taufrisch: der „Unger Park” Berlin-Brandenburg in Werder (Havel) mit 23 Parzellen, aber erst fünf fertiggestellten Musterhäusern.

Weitere Informationen im Internet: www.musterhaus-online.de; www.fertighauswelt.de; www.unger-park.de


Ausstellungen EFFIZIENT BAUEN

Über 450 Häuser zum Sehen und Begehen Ort

Zahl der Häuser und Hersteller, Internet-Adresse für mehr Infos

Öffnungszeiten1) Eintrittspreise

Info-Telefon

01458 Ottendorf-Okrilla (bei Dresden) „Unger Park“ (Am Hügel 3a)

23 Häuser von 18 Herstellern www.unger-park.de

Mi – So 11.00 – 18.00 Uhr 2,00 Euro (ab 16 J.)

035205/74406

04435 Schkeuditz-Dölzig (bei Leipzig) „Unger Park“ (Döbichauer Straße 13)

19 Häuser von 17 Herstellern www.unger-park.de

Mi – So 11.00 – 18.00 Uhr 2,00 Euro (ab 16 J.)

034205/ 42174

09114 Chemnitz „Unger Park“ (Donauwörther Straße 5)

13 Häuser von 13 Herstellern www.unger-park.de

Mi – So 11.00 – 18.00 Uhr 2,00 Euro (ab 16 J.)

0371/3700384

30855 Hannover-Langenhagen „Fertighauswelt” am Flughafen (Münchner Straße 25)

18 Häuser von 17 Herstellern www.fertighauswelt.de

Mi – So 11.00 – 18.00 Uhr 2) 3,00/5,00 Euro Familienticket

0800/9377100 oder 0511/7860360

42297 Wuppertal-Oberbarmen „Fertighauswelt” (Schmiedestraße 59)

17 Häuser von 17 Herstellern www.fertighauswelt.de

Mi – So 11.00 – 18.00 Uhr 2) 3,00/1,50 Euro (ab 16/10 J.)

0202/643001

50226 Frechen „Fertighauswelt” Köln, Europaallee 45

22 Häuser von 22 Herstellern www.fertighauswelt.de

Mi – So 11.00 – 18.00 Uhr 2) 3,00/5,00 Euro Familienticket

0800/ 9377100 oder 02234/ 9906100

56218 Mülheim-Kärlich (bei Koblenz) Hausausstellung Mittelrhein (Musterhausstraße)

45 Häuser von 35 Herstellern www.musterhauszentrum-mk.de

Mi – So 11.00 – 17.00 Uhr 2) Mo + Di n. Vereinb. Eintritt frei

02630/962053

61118 Bad Vilbel (bei Frankfurt) „Eigenheim & Garten“ (Ludwig-Erhard-Straße)

67 Häuser von 51 Herstellern www.musterhaus-online.de

Mi – So 11.00 – 18.00 Uhr 2) 3,00/1,50 Euro (ab 16/10 J.)

06101/87926

Deutsches Fertighaus Center, 68163 Mannheim Maimarktgelände (Xaver-Fuhr-Straße 111)

41 Häuser von 33 Herstellern www.deutsches-fertighaus-center.de

Di – So 10.00 – 17.00 Uhr Eintritt frei 3)

0621/425090

70736 Fellbach (bei Stuttgart) „Eigenheim & Garten“ (Höhenstraße 21)

62 Häuser von 53 Herstellern www.musterhaus-online.de

Mi – So 11.00 – 18.00 Uhr 2) 3,00/1,50 Euro (ab 16/10 J.)

0711/52049426

77652 Offenburg Messegelände (Schutterwälder Straße)

14 Häuser von 14 Herstellern www.messe-offenburg.de

Sa + So 13.00 –17.00 Uhr; Di – Fr 11.00 –17.00 Uhr, Eintritt frei 3)

0781/922691

78056 Villingen-Schwenningen Messegelände, Stadtbezirk Schwenningen

10 Häuser von 10 Herstellern www.suedwest-messe-vs.de

Di - So 11.00 – 17.00 Eintritt frei 3)

07720/97420

85586 Poing (bei München), „Eigenheim & Garten“/Bauzentrum Poing (Senator-Gerauer-Straße 25)

56 Häuser von 52 Herstellern www.bauzentrum-poing.de, www.musterhaus-online.de

Di – So 10.00 – 17.00 Uhr 4,00/2,00 Euro (ab 16/10 J.)

089/99020760

89073 Ulm Hausbau-Center Messegelände/Friedrichsau (Böfinger Straße 50)

10 Häuser von 10 Herstellern www.fertighauscenter-ulm.de

Di – So 10.00 – 17.00 Uhr Eintritt frei

0800/9377100

91093 Nürnberg, „Fertighauswelt” (Gemeinde Heßdorf, Gewerbepark 30)

17 Häuser von 16 Herstellern www.fertighauswelt.de

Mi – So 11.00 – 18.00 Uhr 3,00/5,00 Euro Familienticket

0800/9377100 oder 09135/735333

99098 Erfurt „Unger-Park“ (Bei den Froschäckern, im GVZ)

16 Häuser von 15 Herstellern www.unger-park.de

Mi – So 11.00 – 18.00 Uhr Eintritt frei

0361/2623545

CH-5034 Suhr Home Expo (Bernstraße Ost 46)

16 Häuser von 14 Hersteller www.home-expo.ch

Mi – Mo 11.00 – 18.00 Uhr 5,00/2,50 Franken (ab 16/11 J.)

0041/62/8430915

1) Achtung: An Feiertagen und zwischen Weihnachten und Neujahr können andere Regelungen gelten. Auskunft gibt‘s beim Info-Telefon. 2) Fällt ein Feiertag auf Montag oder Dienstag, ist die Ausstellung ebenfalls geöffnet. 3) An Messetagen (eine bis mehrere Wochen im Jahr) muss Eintritt für die Messe bezahlt werden.

Stand: Oktober 2013

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EffizienzHäuser 55


EFFIZIENZHAUS 55 Baufritz

Weißes Dach? Cool bleiben! Das erste „Klimaschutzhaus“ mit weißem Dach steht jetzt in Bayern. Nur mit viel Beharrungsvermögen setzte sich das Hausbauunternehmen Baufritz gegen bestehende Bauverordnungen durch.

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D

ass sich weiße Dächer kurzfristig als Trend in Deutschland durchsetzen werden, darf bezweifelt werden. Nicht zuletzt die Genehmigungsbehörden werden ihren Teil dazu beitragen, solch pfiffige, einfache und trotzdem schöne Details zu verhindern. So wie es bei diesem Projekt fast der Fall gewesen wäre. Da-

bei können weiße Dächer die Aufheizung von Dachflächen, Gebäuden und Umgebung verringern. Laut einer Langzeitstudie der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa lässt sich dadurch sogar der Betrieb von Klimaanlagen und somit CO2Ausstoß reduzieren. Das „helle Köpfchen“ ist aber nur eines von vielen


Baufritz EFFIZIENZHAUS 55

Eine mittig eingezogene, dunkelgrau abgesetzte Wandscheibe gliedert das Erdgeschoss und ermöglicht eine Deckenspannweite von 12 Metern in der offenen Wohnküche. Der Wohnbereich geht zwar offen in die Küche über, bietet durch die dunkelgraue Wandscheibe und die Lage übereck aber trotzdem Rückzugsraum.

nachhaltigen und architektonisch durchdachten Details dieses Hauses, das trotz seiner „gesunden“ Bauweise so gar nicht nach Öko aussieht. Für Bauherrin Nadja Wriedt, selbst für die Hausbaufirma Baufritz tätig, ist das ein Muss: „Als verantwortungsvolle Mutter kam für mich nur ein schadstoffgeprüftes Haus infrage, das

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EFFIZIENZHAUS 55 Baufritz

Der 210 cm hohe Kniestock sorgt auch im Obergeschoss für viel Wohnkomfort. Schönes Detail: Der Eichenfußboden geht bis in den Eingangsbereich durch und legt sich wie ein Band auf die gerade Treppe.

DATEN + FAKTEN ENTWURF: Haus Wriedt

HERSTELLER: Baufritz 87746 Erkheim Tel. 08336/900-0

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/baufritz

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 43,3 kWh/m2a Heizwärme: 34,72 kWh/m2a Endenergie: 16,7 kWh/m2a

KONSTRUKTION:

nahezu keine Baustoffemissionen aufweist.“ Auf gesundheitsgefährdende PU-Bauschäume konnte wegen extrem passgenauer Fenster und Türen verzichtet werden. Außerdem kamen lösemittelfreie Innenwandfarben, Vollholz aus heimischen Wäldern, eine mehrfach zertifizierte Ökodämmung aus Holzspänen und eine integrierte Elektrosmogschutzebene zum Einsatz. Ebenfalls nachhaltig ist der Umgang mit dem Grundstück und die sensible Anpassung des Baukörpers an die Umgebung. Architekt Oliver Engelhardt platzierte die drei Bau-

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körper Haupthaus, Garagen und Büro so geschickt, dass an der Südwest-Seite ein sichtund windgeschütztes Atrium entstand. Durch die Grenzbebauung war es möglich, ein Maximum an Wohnfläche und Wohnkomfort zu realisieren. Ein Stall in Sichtweite war Vorbild für die kompakte Architektur ohne Vor- und Rücksprünge. Dank in die Fassade integrierter Fallrohre wird die puristische Anmutung durch nichts gestört. Bei der Grundrissgliederung bis hin zur Innenausstattung setzt sich das klare Architekturkonzept durch. Eine mittig ein-

gezogene Wandscheibe im Erdgeschoss trennt den Eingangsund Technikbereich vom kommunikativen Allraum ab und ermöglicht in der offenen Wohnküche eine Deckenspannweite von 12 Metern. Oben erschließt ein schmaler, aber durch Oberlichter hell gestalteter Flur die Individualräume und zwei Bäder. Beheizt wird das Haus, das dem förderfähigen Standard „Effizienzhaus 55“ entspricht, durch eine Luft/Wärmepumpe. Eine Lüftungsanlage mit dezentralen Lüftern, Wärmerückgewinnung und Luftqualitätssensor steigert den Komfort zusätzlich.

Holzverbundkonstruktion mit Lärchenholz- und Putzfassade (U-Wert: 0,20 W/m2K und 0,16 W/m2K), Satteldach 20 Grad (U-Wert: 0,20 W/m2K), Kniestock 210cm, Fenster mit Wärmeschutzverglasung (UgWert 0,5 W/m2K)

TECHNIK: Luft/Wärmepumpe, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung

ABMESSUNGEN: 11,91 x 8,93 m

WOHNFLÄCHE: EG 86 m2 + 41 m2 Arbeiten, OG 81 m2

PREIS DIESES ENTWURFS: Auf Anfrage beim Hersteller


Klare Formensprache von der Kubatur bis ins Detail: Ein weißer Kubus mit Arbeitsräumen und die Garage sind dem eigentlichen Wohnhaus vorgelagert – gestalterisch aufeinander abgestimmt ohne Dachüberstände und mit innen liegender Entwässerung.

ERDGESCHOSS

Das Energiewendehaus EcoStar INDEPENDA

11,91 m 8,93 m

KOCHEN/ ESSEN 45,5

WOHNEN 17,5

DIELE 9,5

ARBEITEN 41

WC 2

TECHNIK 11,5

*Gratis aus dem dt. Festnetz, Mobiltarife können abweichen.

OBERGESCHOSS

AR 4,5

SCHLAFEN 18

KIND 15 FLUR 11 STUDIO 15

BAD 11

BAD 6,5

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Steigende Energiekosten lassen Sie zukünftig kalt. Mit dem EcoStar INDEPENDA werden Sie dank seines intelligenten Eigenstromsystems mit Wärmepumpe und Solaranlage zum unabhängigen Energiemanager. Und das zu einem sensationellen Quadratmeterpreis. So schön kann die Energiewende mit Heinz von Heiden sein.

EffizienzHäuser 59

www.energiewende-bauen.de Info: 0800 101 0001*


EFFIZIENZHAUS 55 Fertighaus Weiss

In die Zukunft investieren Das Haus erstreckt sich 체ber zwei Vollgeschosse. Die Architektur ist schlicht und klar strukturiert. Im Mittelpunkt des Wohnraumes steht der Kachelofen, der im Winter f체r wohlige W채rme sorgt.

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S13

3 Wenn's mal schnell gehen muss 3 Lange Wärmespeicherung 3 Hochwertige Feuerungstechnik

Feuerzauber mit über 330

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Zu dieser Überlegung gehört auch die sowohl schnörkel-, als auch zeitlose Architektur des Hauses. Die grauen Fenster setzen einen Akzent in der sonst weißen Fassade und nehmen die Farbe der Zeltdacheindeckung wieder auf. Obwohl die Familie sich eigentlich ein Flachdach gewünscht hatte, sind sie mit dieser Lösung jetzt sehr zufrie-

220 Seiten –

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er Architekt Peter Siegle weiß, „dass man sich für die Planung eines Hauses, in dem man den Rest seines Lebens wohnen möchte, ruhig einige Stunden Zeit nehmen sollte.“ Diesen Rat beherzigte auch Familie Dunkelberger, die zusammen mit Peter Siegle von Fertighaus Weiss ihr Traumhaus realisiert haben.

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Einmal bauen – dann aber richtig! Dieses Motto beherzigte auch Familie Dunkelberger. Sie nahmen sich die Zeit und planten mit viel Weitsicht ihr Haus, das nun all ihre gestalterischen Wünsche berücksichtigt und dank guter Gebäudehülle auch in Zukunft wenig Energie verbraucht.

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EffizienzHäuser 61


EFFIZIENZHAUS 55 Fertighaus Weiss

Der offene Wohnbereich erhält duch die Küche eine L-Form und orientiert sich zum Garten. Das große Bad und die Ankleide gehören zum Elternschlafzimmer.

den. Denn rein optisch kommt das 16 Grad geneigte Dach einer ebenen Konstruktion sehr nahe.

Gute Dämmung und zeitgemäße Technik Auch in Zukunft wird die Familie trotz steigender Energiepreise keine bösen Überraschungen mehr erleben. Denn ihr Haus ist mit einer hochgedämmten Gebäudehülle errichtet worden. Zusammen mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe, der integrierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und der Solaranlage auf dem Dach entspricht das Haus

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dem KfW-Effizienzhaus 55. Aber auch die gegenwärtige Aufgabe als gemütliches Familiennest erfüllt das ansprechende Haus mit Bravour. Das offene Wohngefüge wird durch eine L-Form definiert. Als zentraler Mittelpunkt dient der Kachelofen, der von allen Bereichen des Raumes gut sichtbar ist. Damit sich die Familie im Wohnzimmer auch einmal zurückziehen kann, sind in diesem Bereich lediglich schmale, hoch angeordnete Lichtbänder eingebaut. Auf diese Weise kann auch die Couch hier problemlos aufgestellt werden. Im Essbereich dagegen sind


Fertighaus Weiss EFFIZIENZHAUS 55

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HWR 10

KIND 16

bodentiefe Fenster eingelassen, die einen schönen Blick auf den nach Süden ausgerichteten Garten ermöglichen. Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich, im kleinen Anbau, das Büro. Im Obergeschoss dagegen liegen die privaten Räume der Familie. Neben den Rückzugsmöglichkeiten und dem großen Bad, war den Dunkelbergers wichtig, dass die Kinderzimmer große, mit natürlichem Tageslicht durchflutete Räume werden. So hat die Familie nicht nur heute ihr Traumhaus. Mit dem guten Energiekonzept können sie sorgenfrei in die Zukunft blicken.

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EFFIZIENZHAUS 55 Isartaler

Ökologisch, ästhetisch und sparsam Das Leben einer sechsköpfigen Familie kann mitunter sehr quirlig sein. Für Harmonie im Alltag sorgt ein Haus mit ausreichend Raum für individuellen Rückzug. Trotz viel Wohnraum auf insgesamt drei Ebenen ist dieses Haus sehr sparsam im Energieverbrauch.

B

eim Bau des eigenen Hauses die Interessen und Bedürfnisse von insgesamt sechs Familienmitgliedern sprichwörtlich unter ein Dach zu bringen, ist an sich schon ein Kunststück. Dies mit dem Anspruch in Angriff zu nehmen, einen hohen ökologischen und ästhetischen Wohn-

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wert bei sparsamem Energieverbrauch zu erzielen ist beachtenswert. Etwas Glück war dabei im Spiel, denn die Familie hatte ein schönes Grundstück mit Südausrichtung und Fernsicht gefunden. Es bot ausreichend Platz für ein großes Haus am Hang, das den Raumbedarf des „Familienbetriebes“ decken konnte. Denn

dieser beschränkte sich nicht allein auf den Wunsch, dass alle Familienmitglieder ein eigenes Zimmer bekommen. Die Bauherren entschieden sich für eine klare Aufteilung der Nutzungsbereiche: Auf Straßenebene sorgen die große Garage mit anschließendem Keller für viel leicht zugänglichen Stauraum. Alle Wohn-

räume oberhalb des massiven Hanggeschosses wurden auf ausdrücklichen Wunsch der Bauherren in ökologischer Holzbauweise ausgeführt. Die Entscheidung, mit dem Holzhausspezialisten Isartaler zu bauen, beruhte unter anderem auch darauf, dass das Holzkirchener Unternehmen heimische Hölzer aus bayrischen


Isartaler EFFIZIENZHAUS 55

Da sind wir ganz konservativ Das Erdgeschoss bietet auf rund 78 Quadratmetern offenes Wohnen für die große Familie. Durch eine geschickte Grundrissgestaltung wurde eine angenehme Zonierung in die unterschiedlichen Bereiche wie Kochen, Essen und Wohnen erreicht.

Bereits in der 4. Generation unseres familiengeführten Unternehmens geben wir unser Wissen um den wertvollen Naturbaustoff Holz weiter, damit Sie:

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Ess- und Wohnbereich werden durch einen von zwei Seiten einsehbaren Kamin voneinander abgegrenzt.

Forsten für ihre Häuser verwendet, die dadurch ihre Ökobilanz zusätzlich verbessern. Die hoch gedämmten Holztafelbauwände sorgen insgesamt für einen sehr niedrigen Energiebedarf im Haus und die verwendeten OSB-Platten sind vom Eco-Institut auf Schadstoffemissionen geprüft – was zur gesunden Wohnatmosphä-

re im Hausinnern beiträgt. Zum Beispiel im Eingangsgeschoss, das dem gemeinschaftlichen Wohnen gewidmet ist. Während sich die große Wohnlandschaft vornehmlich nach Süden und zur Aussicht orientiert, wurden Nebenbereiche wie Eingang, Treppenhaus mit Diele und Garderobe sowie das WC gen Hang angeordnet.

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EFFIZIENZHAUS 55 Isartaler

Ergänzt wird das Raumangebot durch ein räumlich etwas abgetrenntes ca. 13 Quadratmeter großes Homeoffice. Eine Ebene höher finden die vier Kinder der Familie ihre Zimmer. Alle sind über groß-

zügige Fensterflächen bestens natürlich belichtet und mit Wohnflächen zwischen 14 und 16,5 Quadratmetern gut proportioniert. Außerdem erhielten alle Kinderzimmer einen Ausgang auf den gro-

ßen, die Süd- und Westfassade umspannenden Balkon. Damit beim Nachwuchs kein morgendlicher Stau im Badezimmer entsteht, wurden auf diesem Stockwerk gleich zwei Bäder eingeplant.

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KONSTRUKTION: Holzverbundkonstruktion mit Mineralwolle- und Holzfaserdämmung(U-Wert 0,16 W/m2K), 25 und 17 Grad versetztes Pultdach, (U-Wert 0,18 W/m2K), Fenster mit Dreifach-Verglasung (Ug-Wert 0,6 W/m2K), Putzfassade

TECHNIK: Luftwärmepumpe, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung Luxuriöse 30 Quadratmeter misst das Wellness-Bad mit der großen Sauna auf der Elternebene. Oberlichter im Dachversprung sorgen für eine lichte Atmosphäre. Die Dachterrasse nebenan lädt zum Relaxen nach dem Saunagang ein. Die Toilette wurde separat untergebracht.

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BÜRO 13

WC 2

WC 3

ELTERN 14,5

FLUR 5,5

DIELE 15

BAD 15,5 ESSEN 41

SAUNA 14,5

FLUR 7,5

BALKON 8,5

KIND 15

WOHNEN 22,5 13,65 m

TERRASSE 13

13,3 m

KELLERGESCHOSS

66 EffizienzHäuser

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ERDGESCHOSS

BAD 3,5 BAD 11

ABST. 2 KOCHEN 14

ANKL. 15,5

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EFFIZIENZHAUS 40 Fischerhaus

Ein Haus mit Energiemanager Fischerhaus will den Beweis antreten: Private Bauherren können heute schon ihre persönliche Energiewende schaffen. Mit einem durchschnittlichen Budget, mit einem komplett alltagstauglichen Haus in Effizienzhaus-Klasse 40.

D

as neue Musterhaus „La Rocca“ verfügt über ein geschlossenes EnergiemanagementSystem. Das Haus produziert die Energie, die es verbraucht selbst. Es ist aber auch in der Lage, diese Energie zu speichern! Eben für die Tage, wo keine Sonne scheint. Die Überschüsse werden zudem ins Stromnetz eingespeist und vergütet. „Der Schlüssel“, sagt

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Fischerhaus-Geschäftsführerin Barbara Fuchs, „liegt in der Kombination der Komponenten. Den entscheidenden Unterschied macht die Batterie. Damit gelingt es uns endlich, Produktion und Verbrauch zu entkoppeln.“ Die Speichertechnik allein würde aber nicht ausreichen, um das Haus wirklich energetisch autark zu machen. „Dazu braucht es eine entsprechend dichte Gebäu-

dehülle, eine Wärmepumpe, effiziente Photovoltaik und eine Steuerung, die dieses komplexe System wirklich in jedem Moment optimal regelt.“ Über eine PhotovoltaikAnlage am Dach des Hauses wird die gewonnene Energie in einem Batteriepuffer gespeichert, die zum Betrieb der elektrischen Versorgung im Haus genutzt werden kann. Die Haussteuerung er-

folgt über die „Smart Home“Hausautomation. Damit kann nicht nur das Raumklima, das Licht und Beschattung gesteuert werden, es kann auch der Energieertrag der PhotovoltaikAnlage optimal eingesetzt werden. Mit einer Wetter-App wird mit der Batterie sowie der PVAnlage kommuniziert. Selbst die Haushaltsgeräte, wie z.B. die Waschmaschine gehen erst in Betrieb, wenn der dafür notwendige Strom zur Verfügung steht. Das neue Musterhaus in Heßdorf – in der Nähe von Nürnberg – hat genug Platz für eine vierköpfige Familie. Das


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EFFIZIENZHAUS 40 Fischerhaus

Die geradlinige unspektakuläre Architektur setzt sich auch bei der Raumausstattung fort. Durch gezielt eingesetzte Details (z. B. den Kronleuchter) werden immer wieder optische Highlights gesetzt.

moderne Einfamilienhaus mit natürlichen Materialien überzeugt durch seine klaren Linien und Formen. Dazu trägt die durchdachte Komposition unterschiedlicher Fassadenelemente bei: weiße Putzfassade, aufgelockert durch eine Lärchen-Rhombusschalung in warmen Holztönen am Haupthaus und eine natürliche Steinfassade am Anbau.

Beim Betreten des Hauses über die Diele teilt sich das Musterhaus in zwei Wohnbereiche. Zum einen in einen Anbau, der als Büro, Garage oder Einliegerwohnung genutzt werden kann. Auch die Haustechnik mit einem ausgeklügelten Energiemanagement-System ist dort untergebracht. Das Haupthaus ist klar strukturiert und gegliedert. Die

Bereiche Kochen, Essen und Wohnen gehen fließend ineinander über und erstrecken sich über die gesamte sonnenverwöhnte Südseite mit großen Hebe-Schiebetüren. Auf diese Weise gelangt nicht nur viel Licht ins Innere, auch die passive Sonnenenergie lässt sich so optimal nutzen. Das Highlight im Essbereich ist ein Lichterker mit Sitzgelegenheit und

Blick direkt in das Grün des Gartens. Über die geräumige Diele mit integrierter Garderobe erreicht man das Arbeitsoder Gästezimmer sowie das Gäste-WC mit einer bodenebenen Dusche. Der Abstellraum ist direkt neben der Küche eingeplant und verringert so die Wege im Alltag. Im Obergeschoss bietet „La Rocca“ mit zwei Kinder-

ERDGESCHOSS TECHNIK 12

Mag nicht jeder, liegt aber im Trend: Die Badewanne in Sichtweite des Bettes.

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ESSEN 16

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Fischerhaus EFFIZIENZHAUS 40

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F체r diesen Neubau von Fingerhaus hat die Familie ihr Leben in der historischen Stadtvilla gerne aufgegeben. Besonders freut sie sich 체ber die geringen Nebenkosten des sparsamen Effizienzhauses in Schweizer Minergie-Standard.

72 EffizienzH채user

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Fingerhaus MINERGIE-HAUS

Freude am Energiesparen Wenn für die jährlich anfallenden Energiekosten plötzlich nur noch ein Achtel der bisherigen Summe aufgewendet werden muss, ist der Begriff „Quantensprung” nicht übertrieben. Und so entdeckt Familie Straalman mit ihrem Effizienzhaus, das dem schweizer Minergiestandard entspricht, eine ganz neue Freude am Sparen. 12/1-2014

EffizienzHäuser 73


MINERGIE-HAUS Fingerhaus

Das gesamte Erdgeschoss dient mit seinem offenen Wohn-/Essbereich und der sich anschließenden Küche den Hausbewohnern und ihren Gästen als kommunikatives Zentrum.

S

eit Familie Straalman im schweizerischen Kanton Aargau die eigenen vier Wände bewohnt, fühlt sie sich „endlich zu Hause angekommen”. Nicht, dass die fünf zuvor unzufrieden gewesen wären: Sie genossen sehr ihr Leben in der historischen Stadtvilla in Aargau, dem Hauptort der Region. Doch steigende Energiekosten

in Kombination mit dem sehr hohen Energieverbrauch der Mietimmobilie aus den 1920er Jahren ließ die Familie über eine Investition in ein energieeffizientes Eigenheim auf dem Lande nachdenken. Ein geeigneter Partner für das Bauvorhaben war schnell gefunden, nachdem die Bauherren in spe über ein Internet-Portal auf die Firma Fingerhaus aufmerksam

wurden. Bereits nach dem ersten Besuch der Musterhaussiedlung in Suhr war klar, dass sie sich für eine Villa der Reihe „Bravur” entscheiden würden. Denn dieser Entwurf entsprach genau dem, was sie sich wünschten: Das Lebensgefühl und die Geräumigkeit ihrer „alten” Stadtvilla, neu interpretiert in einem repräsentativen Landhaus draußen in der Natur.

Die Küche ist nur über einen Tresen vom Essplatz getrennt. In U-Form organisiert, bietet sie viel Stauund Arbeitsfläche.

Hell und großzügig Der voll unterkellerte Neubau bietet auf insgesamt rund 200 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche sehr gute Entfaltungsmöglichkeiten für die ganze Familie. Das gesamte Erdgeschoss ist mit seinem offenen Wohn-/ Essbereich zentrale Anlaufstelle und kommunikatives Zentrum für die fünf Hausbe-

Am liebsten hält sich die Familie im Sommer draußen auf der Terrasse auf.


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Schlüsselfertiges Bauen mit Anspruch… wohner und ihre Gäste. Jedes der drei Kinder im TeenagerAlter besitzt ein eigenes Zimmer, das Elternschlafzimmer mit Ankleide und großem Balkon erstreckt sich über die gesamte Hausbreite in Richtung Garten. Im Sommer spielt sich das Familienleben bevorzugt auf der großen Terrasse vor dem Wohn-/Essbereich ab. Große Fenster lassen viel Licht ins Gebäude und ermöglichen schöne Ausblicke in die Natur. Im Untergeschoss sind ein Gästezimmer und der oft genutzte Büroraum des Hausherrn untergebracht, ebenso wie ein ausreichend großer Technikraum, der Komponenten des innovativen Energiesystems des Hauses beherbergt. Angesichts stetig steigender Preise für Öl und Gas stehen eine optimale Wärmedämmung und ein intelligentes Heizkonzept, das auf erneuerbare Energien setzt, ganz oben auf den Wunschlisten moderner Bau-

herren – so auch bei Familie Straalman. Der kompakte, quadratische Baukörper wurde als Holzverbundkonstruktion in Großtafelbauweise auf dem Kellergeschoss erstellt. Die vorgefertigten Holzelemente weisen mit ihrem 16 Zentimeter starken Mineralwolle-Kern und dem acht Zentimeter starken Wärmedämmverbundsystem beste Dämmeigenschaften auf. Mit ihrem sehr geringen UWert von nur 0,147 W/m²K unterschreiten die Bauelemente den in Deutschland gesetzlich geforderten Mindestwärmeschutz von 0,28 W/m²K für Außenwände um fast 50 Prozent. Und da diese sogenannten „THERMO+ Wände” insgesamt nur 29 Zentimeter dick sind, wird im Vergleich zu einer gemauerten Wand sogar noch wertvolle Wohnfläche gewonnen: Die Räume sind bei gleichen Außenmaßen um bis zu 15 Prozent größer. Weitere wichtige Bausteine für die Ener-

Die großen Glastüren, die auf die Terrasse und in den Garten führen, lassen vor allem in der kalten Jahreszeit viel Licht und warme Sonnenstrahlen ins Gebäude. Im Sommer lässt sich effektiver Sonnenschutz über das Bus-System steuern.

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MINERGIE-HAUS Fingerhaus

Die geschwungene Holztreppe aus dunkel gebeizter Buche erschließt auch die Räume im Untergeschoss, wo sich Gästezimmer und Arbeitsraum befinden. Um allen Familienmitgliedern gerecht zu werden, wurde das große DATEN + FAKTEN Familienbad vielseitig möbliert und bietet mit zwei Waschtischen, Dusche und Badewanne viel Komfort. ENTWURF: „Bravur 130“ Kundenhaus

gieeffizienz des Hauses sind die Luft/Wasser-Wärmepumpe und eine thermische Solaranlage auf dem Hausdach, die für die Warmwasseraufbereitung zuständig ist und die Heizung unterstützt. Die Wärmeverteilung erfolgt im ganzen Haus über eine komfortable

Fußbodenheizung. Via BusSystem können alle Einzelelemente sehr bedienerfreundlich gesteuert werden. Die exakte Abstimmung aller die Energieeffizienz betreffenden Komponenten hat zur Folge, dass die Energiedaten des Gebäudes dem für die Schweiz

ERDGESCHOSS

wichtigsten Energiestandard Minergie für Niedrigenergiehäuser entsprechen. „Nur noch 500 CHF pro Jahr müssen wir für Energiekosten aufwenden”, freuen sich Eric und Gerda Straalman. „So macht das Energiesparen richtig Spaß!” id

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ENERGIEBEDARF: Heizwärme: 34,2 kWh/m2a Endenergie: 32,4 kWh/m2a Holzverbundkonstruktion mit Mineralwolledämmung (U-Wert: 0,147 W/m2K), Walmdach 25 Grad (UWert: 0,178 W/m2K), Fenster mit Dreischeiben-Verglasung (Ug-Wert 0,7 W/m2K)

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PLUS-ENERGIE-HAUS Weberhaus

Musterhaus wurde individuell angepasst Genau wie viele Familien wünschte sich auch das Ehepaar Nicole und Matthias Hecht ein energieeffizientes Zuhause, das die Umwelt schont und zudem mit moderner Haustechnik aufwarten kann.

A

ls sie das Musterhaus „generation 5.0“ von Weberhaus in Rheinau-Linx entdeckten, waren sie sich sofort einig: „Das ist es.“ Besonders wichtig war Matthias Hecht eine positive Energiebilanz: „Deshalb haben wir uns

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für ein Plus-Energie-Haus entschieden, das konsequent darauf ausgerichtet ist, möglichst viel Energie selbst zu produzieren und gleichzeitig den Energieverbrauch zu verringern.“ DIe Rechnung ging auf, wie sich nach einem Jahr im

neuen Zuhause zeigte. ���Unser jährlicher Energieverbrauch liegt inklusive des Stroms für die Luft/Luft-Wärmepumpe bei 2 500 Kilowattstunden“, berichtet der Bauherr. „Produziert hat unsere Photovoltaikanlage im Jahr 2011 6 300

kWh.“ Den produzierten Strom speisen Hechts ins öffentliche Netz ein, mit dem Überschuss verdienen sie dabei noch Geld. Der Grundriss des 129 Quadratmeter großen Hauses wurde den Wünschen des Baupaares angepasst. Im Erd-


Weberhaus PLUS-ENERGIE-HAUS

Praktisch und schön: Ein liegendes Fensterband als Festverglasung direkt über der Arbeitsplatte.

Durch das versetzte Satteldach entsteht eine größere Dachfläche nach Süden – optimal für die Photovoltaik-Anlage.

Der Wohnbereich wird durch eine Wandscheibe in dezenter Steinoptik von der Küche abgetrennt – der durchgehende, großformatige Fliesenbelag verbindet.

geschoss geht eine moderne, halboffene Küche mit Frühstückstheke in den geräumigen Wohn- und Essbereich über. Ein variabel nutzbares Zusatzzimmer und ein Duschbad runden das Raumangebot ab. Eine gewendelte Holztreppe in Weiß

und Braun führt in die obere Etage. Dort befinden sich außer dem großzügig angelegten Bad das Schlafzimmer mit anschließendem Ankleideraum sowie ein Gästezimmer. Das ganze Haus ist mit bodentiefen Fenstern versehen.

Besondere Freude hat das Ehepaar an ihrem über 25 Quadratmeter großen Badezimmer, das voll und ganz dem heutigen Wohntrend entspricht. Neben der schwellenlosen Dusche und der Badewanne verfügt die private

Wellness-Oase über eine Holzsauna, die sowohl im Sommer als auch im Winter den Kreislauf auf Trab bringt. Darüber hinaus haben Matthias und Nicole Hecht noch genügend Platz, um im Bad sportlichen Aktivitäten nachzugehen: Mit

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PLUS-ENERGIE-HAUS Weberhaus

Die Süd-Dachseite ist komplett mit Photovoltaik-Paneelen belegt.

DATEN + FAKTEN ENTWURF: Kundenhaus „Hecht“

HERSTELLER: Weberhaus 77866 Rheinau-Linx Tel. 0180/231345

WEITERE HÄUSER: www.bautipps.de/weber

ENERGIEBEDARF:

Hanteln und Heimtrainer halten sich die beiden fit. Wenn die Sonne scheint, ist die Freude doppelt groß, dann tankt nämlich nicht nur die Photovoltaikanlage Energie, sondern auch die Bauherren: Denn gleich zwei geschützte Terrassen – eine davon mit Pergola und Glasdach – erweitern den Wohnraum ins Freie. ERDGESCHOSS

Weil das Haus zudem hoch gedämmt ist, kann der geringe Energiebedarf zur Beheizung über eine Luft/Luft-Wärmepumpe gedeckt werden. Die Wärmeverteilung erfolgt dann über die kontrollierte Lüftungsanlage, sodass auf ein zusätzliches wassergeführtes Heizungssystem verzichtet werden kann.

Der Fitness-Raum mit Sauna im Obergeschoss geht nahtlos ins Bad über. Großformatige Fliesen unterstreichen den weitläufigen Charakter des Raumes.

Primärenergie: 39,8 kWh/m2a Endenergie: 15,3 kWh/m2a

KONSTRUKTION: Holzverbundkonstruktion (U-Wert 0,15 W/m2K), versetztes Satteldach 38 Grad, (U-Wert 0,145 W/ m2K), Kniestock 130 cm, dreifach verglaste Fenster (Ug-Wert 0,5 W/ m2K), Putzfassade

TECHNIK: Luft/Luft-Wärmepumpe, kontrollierter Lüftungsanlage mit Heizfunktion, Photovoltaik 6,2 kWp, Hausautomation Homeway Grundpaket, Trinkwasserenthärtungsanlage

OBERGESCHOSS

ABMESSUNGEN: Haupthaus 7,78 x 9,97 m

WOHNFLÄCHEN:

7,78 m

9,97 m

EG 67,5 m2, OG 65,5 m2 KOCHEN 12

WOHNEN/ ESSEN 27,5

FITNESS 12

AR 1,5

GAST 10

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DIELE 13,5

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BAD 3

ANKL. 6

PREIS DIESES ENTWURFS: SCHLAFEN 12

FLUR 11,5 BAD 12

GAST 12

Der Preis für dieses individuelle Kundenhaus muss direkt beim Hersteller erfragt werden. Preis für das zugrunde liegende Musterhaus „generation 5.0 Haus 100“ ab 191 382 Euro, schlüsselfertig inklusive Bodenplatte ohne Extras (Stand August 2013}


ADRESSEN Internet + Telefon

gentur für Erneuerbare Energien Reinhardtstr. 18, 10117 Berlin Fon (030) 200535-3 www.unendlich-viel-energie.de www.foederal-erneuerbar.de

A

Arge-Haus Massivbau GmbH Alt Bartelsdorfer Str.1 18146 Rostock Fon (0381) 8172730 www.arge-haus.de Auro Pflanzenchemie GmbH Alte Frankfurter Str. 211 38122 Braunschweig Fon (0531) 281410 www.auro.de

Interhyp AG Marcel-Breuer-Str.18 80807 München Fon (089) 203070 www.interhyp.de Internorm International GmbH Ganglgutstr. 131 4050 Traun Österreich Fon (0043) 7229 770-0 www.internorm.com Isartaler Holzhaus GmbH & Co. KG Münchner Str. 56 83607 Holzkirchen Fon (08024) 3004-0 www.isartaler-holzhaus.de

egnauer Hausbau GmbH & Co. KG Pullacher Str.11 83358 Seebruck/Chiemsee Fon (08667) 72-222 www.regnauer.de

EffizienzHäuser Effizienz Häuser

Revox GmbH Am Krebsgarten 15 78048 Villingen-Schwenningen Fon (07721) 8704-0 www.revox.de

Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17, 70736 Fellbach

R

chwabenhaus GmbH & Co. KG Industriestr. 2 36266 Heringen Fon (06624) 930-0 www.schwabenhaus.de

S

B

au-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896 Alpenstr. 25, 87746 Erkheim Fon (08336) 900-0 www.baufritz.com

K

eitel Haus GmbH Reubacher Str. 23 74585 Rot am See-Brettheim Fon (07958) 9805-0 www.fertighaus-keitel.de

Schwörer Haus KG Hans-Schwörer-Str. 8 72531 Hohenstein-Oberstetten Fon (07387) 16-0 www.schwoerer.de

Bittermann & Weiss Holzhaus GmbH Am Geißgraben 6,97950 Gerchsheim Fon (09344) 9209-0 www.bw-holzhaus.de

Kermi GmbH Pankofen-Bahnhof 1, 94447 Plattling Fon (09931) 501-0 www.kermi.de

Somfy GmbH Felix-Wankel-Str. 50 72108 Rottenburg Fon (07472) 930-0, www.somfy.de

BWT Wassertechnik GmbH Industriestr.7, 69198 Schriesheim Fon (06203) 73-0 www.bwt.de

KfW Bankengruppe KOMP Kommunikation Palmengartenstr.5–9 60325 Frankfurt Fon (0800) 5399002 www.kfw.de

Stommel Haus GmbH Sternstr. 28 53819 Neunkirchen-Seelscheid Fon (02247) 9172-30 www.stommel-haus.de

amina Feuerungssysteme Vertriebs GmbH & Co. KG Gewerbepark 18, 49143 Bissendorf Fon (05402) 7010-10 www.camina.de

C

ennert Massivhaus GmbH Veit-Dennert-Str.7 96132 Schlüsselfeld Fon (09552) 71-0 www.dennert.de

D

DGRV Deutscher Genossenschaftsund. Raiffeisenverband e.V. Pariser Platz 3, 10117 Berlin Fon (030) 202416900 www.genossenschaften.de

KWC AG Hauptstraße 57 5726 Unterkulm Schweiz Fon (0041) 62 76868-68 www.kwc.ch KWC Deutschland GmbH Junghansring 70 72108 Rottenburg Fon (07457) 94856-0 www.kwc.com

ehner-Haus GmbH Aufhauser Str.29 89520 Heidenheim Fon (07321) 9670-0 rlus Baustoffe AG Hauptstr. 106, 84088 Neufahrn/NB www.lehner-haus.de Licht und Objektberatung Fon (08773) 18-0 www.erlus.com Kirchenstr. 1 ingerhaus GmbH Auestr. 45,35066 Frankenberg/Eder 81675 München Fon (089) 478313 Fon (06451) 504-0 www.lichtundobjektberatung.de www.fingerhaus.de

L

E F

Fingerhut Haus GmbH & Co. KG Hauptstr. 46, 57520 Neunkhausen Fon (02661) 9564-0 www.fingerhuthaus.de FMH-Finanzberatung Zeil 13, 60313 Frankfurt Fon (069) 520070 www.fmh.de Franke GmbH Mumpferfährstr. 70 79713 Bad Säckingen Fon (07761) 52-0 www.franke.de ussek Haus Franz Gussek GmbH & Co. KG Euregiostr. 7, 48527 Nordhorn Fon (05921) 174-0 www.gussek.de

G

aas Fertigbau GmbH Industriestr. 8, 84326 Falkenberg Fon (08727) 18-0 www.haas-fertigbau.de

H

Heinz von Heiden GmbH Chromstr. 12, 30916 Isernhagen Fon (0511) 7284-0 www.heinzvonheiden.de Helma Eigenheimbau AG Zum Meersefeld 4, 31275 Lehrte Fon (05132) 8850-0 www.helma.de mmobilien Scout GmbH Andreasstr. 10, 10243 Berlin Fon (030) 24301-0 www.immobilienscout24.de

I

Ing-DiBa Allgemeine Deutsche Direktbank Theodor-Heuss-Allee 2 60486 Frankfurt Fon (01805) 342220 www.ing-diba.de

arburger Tapetenfabrik J. B. Schaefer GmbH & Co. KG Bertram-Schaefer-Str. 11 35274 Kirchhain Fon (06422) 81-0 www.marburg.com

M

Merten – Schneider Electric GmbH Fritz-Kotz-Straße 8 51674 Wiehl Fon (02261) 702-01 www.merten.de

ecalor GmbH Fürstenbergerstr. 77 37603 Holzminden Fon (01805) 700702 www.tecalor.de

T

elux GmbH Gazellenkamp 168 22527 Hamburg Fon (01806) 33 33 99 www.velux.de

V

Verbatim GmbH Düsseldorfer Straße 13 65760 Eschborn Fon (06196) 90010 www.verbatim.de Viebrockhaus AG Grashofweg 11 b 21698 Harsefeld Fon (0800) 8991000 www.viebrockhaus.de Villeroy & Boch AG Saaruferstraße 66693 Mettlach Fon (06864) 81-0 www.villeroy-boch.com eberhaus GmbH & Co. KG Am Erlenpark 1 77866 Rheinau-Linx Fon (0180) 5231345 www.weberhaus.de; www.bauforum.de

W

N

Fertighaus Weiss GmbH Sturzbergstr. 40-42 74420 Oberrot Fon (07977) 9777-0 www.fertighaus-weiss.de

Nordhaus Fertigbau GmbH Broch 2, 51515 Kürten Fon (02268) 9144-0 www.nordhaus.de

Wienerberger Ziegelindustrie GmbH Oldenburger Allee 26 30659 Hannover Fon (0511) 61070-0 www.wienerberger.de

imbus Group GmbH Sieglestr. 41 70469 Stuttgart Fon (0711) 63301420 www.nimbus-group.de

kal Haus GmbH Argenthaler Str. 7 55469 Simmern Fon (0800) 65254287 www.okal.de

O

Windhager Zentralheizung GmbH Deutzring 2, 86405 Meitingen Fon (08271) 8056-0 www.windhager.com

Oligo Lichttechnik GmbH Meysstraße 22–24 53773 Hennef Fon (02242) 87020 www.oligo.de

Wodtke GmbH Am Rittweg 55-57 72070 Tübingen Fon (07071) 7003-0 www.wodtke.com

anasonic Deutschland GmbH Winsbergring 15 22525 Hamburg Fon (040) 8549-0 www.panasonic.de

Wolf-Haus GmbH Koppenmühle 97705 Burkardroth-Gefäll Fon (09701) 9111-0 oder Info-Line 0800/1172081 www.wolf-haus.de

P

Paradigma Deutschland GmbH Ettlinger Str. 30 76307 Karlsbad Fon (07202) 922-0 www.paradigma.de

ella Deutschland GmbH Düsseldorfer Landstr. 395 47259 Duisburg Fon (0800) 5235665 www.xella.de

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E N E R G I E S PA R E N KO S T E N S E N K E N U M W E LT S C H O N E N

IMPRESSUM

REDAKTION: Telefon (0711) 5206-271 Telefax (0711) 5206-300 Anzeigen Telefon (0711) 5206-289 Telefax (0711) 5206-223

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E-Mail: effizienzhaeuser@fachschriften.de www.fachschriften.de, www.bautipps.de GESCHÄFTSFÜHRER: Harald Fritsche, Wolfgang Kriwan CHEFREDAKTION: Harald Fritsche (haf – verantwortlich), Oliver Gerst (og – stellv. Chefredakteur) REDAKTION: Astrid Barsuhn (ab), Andreas Ehrfeld (ae), Christine Meier (cm), Susanne Neutzling (ne), Astrid Voss (av), Gerd Walther (gw) ASSISTENZ: Ilona Mayer, Helga Piekert, Evelyn Wangler STÄNDIGE MITARBEITER: Joachim Hoffmann (jh), Dr. Joachim Mohr (djm), Norbert Weimper (nw), Jürgen Wendnagel (jw) LAYOUT: Dolde Werbeagentur GmbH, Stuttgart, Henryk Psiuk HERSTELLUNG: Anja Groth (Ltg.), Julia Skora ANZEIGEN: Marc Kurowski (Verk.-Ltg.) Simon Lindemann (Disposition) E-Mail: lindemann@fachschriften.de VERTRIEB: PARTNER Medienservices GmbH, Julius-Hölder-Str. 47 70597 Stuttgart DRUCK: pva, 76829 Landau

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Printed in Germany

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VORSCHAU

EffizienzHäuser 02/03 Die nächste Ausgabe erscheint am 01. Februar 2014

DIE NEUE ENEV...

EFFIZIENZ-HÄUSER 55 ... ...bilden den Schwerpunkt unserer nächsten Ausgabe. Wir stellen neue Entwürfe vor, mit allen Daten und Fakten.

icht!

Ganz d

...wurde mehrfach verschoben und soll jetzt 2014 in Kraft treten. Wir geben einen Überblick, was sich ändert.

SOLARARCHITEKTUR...

DER ENERGIESPARKELLER... KONTROLLIERTE LÜFTUNG... ...sorgt nicht nur für einen geregelten Luftaustausch sondern hilft auch beim Energiesparen. Wir erklären warum und geben einen Überblick über die verschiedenen Systeme.

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...gehört zum Energiesparhaus. Wir erklären, welche Kriterien das Untergeschoss zum Effizienzhaus erfüllen muss.

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...prägt heute viele Einfamilienhausplanungen. Erfahren Sie in der nächsten Ausgabe, was bei einem „Sonnenhaus“ zu berücksichtigen ist.


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frei sein.

für alle zukunft. Beim Bau des eigenen Heimes vorbildlich die Umwelt schonen, bei Bauweise, Materialien und Haustechnik aktiven Klimaschutz praktizieren und sich dauerhaft unabhängig machen von Gasund Ölpreisentwicklungen – das nennen wir Freiheit. Mit aktiven und passiven Energiesparmaßnahmen – ob Wärmepumpe, Solarthermie, Photovoltaik, 2-schaligem Wandaufbau oder 3-fach Verglasung – mit uns bauen Sie Ihre Zukunft auf sicherem Fundament. Schnuppern Sie doch rein in die Freiheit – Ihr persönlicher GUSSEK-Fachberater freut sich auf Sie.

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Effizienzhäuser 12/1-2014