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Anbau • Umbau • Innenausbau • Dach • Fassade • Haustechnik • Energie • Garten

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2017

Bauen & Renovieren

5 3,20

Bauen & Renovieren Österreich 3 3,70 · Schweiz sfr 5,80 · Benelux 3 3,80 · Italien 3 4,50 · Portugal (Cont.) 3 4,50 · Slowenien 3 4,50 · Slowakei 3 4,50

...einfach wissen wie’s geht!

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Dachausbau

Loft-Feeling in Berliner Altbau „Teil 1: Das Bad“

24 Seiten Extraheft

Traum-Terrasse Tolle Ideen für Ihre

Wandbeläge

Wie Sie Ihren Wänden mehr Pfiff und Persönlichkeit geben

Ausbau & Fassade

Moderne Wohnhaus-Erweiterung mit schicker Profilschalung

Heizungsanlagen

Neue Geräte, effiziente Systeme und energiesparende Technik

Innendämmung So werden Badausbau Anregungen für Außenwände behaglich wärmer

noch mehr Styling und Komfort

Küchen-Trends 2017

Digital & vernetzt

z Kurs: Porenbeton-Vorwand mauern z Extra: Sicherheit fürs Fenster


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Aktuell

Zündstoff FFK Vom Stoff, aus dem nicht Räume sind

D

emonstrationen haben meist politischen Hintergrund. Wer Fahnen und Plakate schwingt und laut skandiert und Parolen singt, setzt sich aus Überzeugung für oder mit Vehemenz gegen etwas ein, möchte aufmerksam machen

IMMER EINE HANDBREIT WASSER IM TANK!

auf Missstände oder einfach zur allgemeinen Meinungsbildung beitragen. So jüngst geschehen vor dem Kölner Dom: Rot-orangene Plakate und Tafeln allgegenwärtig. Tenor der ganzen Aktion: Gegen FFK! Ja, richtig, FFK, nicht FKK. Freie Fenster Kultur! Hoppla, was? Sollen wir zukünftig ganz ohne Fenster bauen und wohnen? Oder weg mit den alten Fenstern, wo sowieso Luft nur so frei

Behängen. Damit wieder gilt: Vom Stoff, aus dem die Wohnträume sind. Und wer steckt dahinter? Die Verbraucher-Kampagne „GibDirStoff“ und die Initiative Textile Räume gingen hier auf die Straße und demonstrierten gegen FFK.

Apropos Stoff. Viel Stoff bieten wir übrigens auch in jeder Ausgabe Ihrer Zeitschrift Bauen & Renovieren: Lesestoff, Gesprächsstoff, Werkstoff, Füllstoff, Dämmstoff … und hin und wieder auch Texte und Themen rund um Textilien. Vielleicht haben Sie es auch schon selbst bei sich zu Hause gemerkt? Mit Wohntextilien kommen einfach und spürbar Wohlgefühl und Raumambiente auf. Und Fenster werden

zu innenraumprägenden Elementen.

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Festland BRD, Bordsteinkante unabgeladen

Regenwassernutzung mit System l

Zahlreiche namhafte Vertreter der Heimtextilbranche und ihre Anhänger forderten auf diese spektakuläre und augenzwinkernde Weise die Bevölkerung auf, „wieder mehr Stoff und Stofflichkeit in die eigenen vier Wände einziehen zu lassen. Denn: Mit Stoff lebt man besser!“

Elmar Haag-Schwilk Chefredakteur

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Nein, hierbei ging es um ein echtes Problem: Wir wollen, dass sich Fenster wieder anständig anziehen! Also doch eine Demo gegen FKK? Sorry, Missverständnis! Stoppt die freie Fensterkultur – das meint hier: Nackte Fenster sehen unschön aus, bieten keine Wohnlichkeit und lassen Räume auch akustisch im Leeren stehen. Zieht Fenster hübsch und warm an! Mit dekorativen Stoffen und

INKL

ein- und ausströmen kann? Das wäre ja noch ganz im Sinne einer nützlichen energetischen Gebäudehüllen-Sanierung.

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Einladung für draußen

Themen & Seiten Machen Sie mit und gewinnen Sie 1 Woche in einem superschönen Tiroler Chalethaus!

Jeder hat so seine Vorstellung von einer Traum-Terrasse. Deshalb haben wir für Sie besonders schöne und unterschiedliche Umsetzungen ausgesucht. Umfangreich etwa eine super Dachterrasse mit üppiger Bepflanzung und vielseitiger Ausstattung. Dazu eine Terrasse, die nachträglich eine Verglasung bekam. Zur weiteren Anregung schließlich 17 Einzelbeispiele von tollen Outdoorplätzen sowie 12 Varianten zum Thema Glasdach und Glasraum.

32 nspiel

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win Urlaubs-Ge

40 Dachwohnung der außergewöhnlichen Art. Wir waren begeistert und stellen Ihnen alles vor. Hier zunächst das Bad.

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Tipps & Trends

Anbau & Fassade 52 Erweiterung mit Profil: Ein Klinkerhaus bekommt einen modernen Anbau mit wetterfester Profilschalung

● Wohntrend: Industrie-Charme ● Sonnenschutz wird bunt 6  ● Stilsicher mit Kunststofffenstern ● Ofen als Baukasten ● Glasplatte als Platzmacher ● Hingucker: Stapel-Fassade

Heiztechnik

● Dachfenster mit Wölbung ● Stoff als Lichtkaskade

58  Neuheiten von der Frankfurter Fachmesse ISH

8 ● Die aktuelle Innovation: Handtuchhalter mit Heizlüfter

B&R-Kurs 64 Innenausbau: Porenbeton-Vorwand mauern

Außenbereich

10 Dach-Paradies: Terrasse mit neuem Belagssystem zur 16 24 28

Flächengestaltung, Zonierung und Bepflanzung Traum-Terrassen: Tolle Beispiele mit viel Wohncharakter und hohem Wohlfühlpotenzial Sonne rein – Wind nein: Eine nachgerüstete Terrassenverglasung sorgt jetzt für längere Verweil- und Nutzungsdauer Verglaste Räume: 12 Lösungen für Ihr Outdoor-Wohnzimmer

Leser-Aktion

32 Mit dem Charme von Zement: 1 Woche im Chalet zu gewinnen! Badausbau 34 Wohlfühlräume: 12 Badbeispiele, die zeigen, wie man durch individuelle Planung und Ausstattung einmalige Räume schaffen kann

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Innenausbau

Wandbeläge 66  Wie Wände warm werden: Eine ungedämmte Außenwand von innen dämmen und tapezieren 70 Muster-Exemplare: Mit diesen Tapeten und Wandbelägen kommen Wände mustergültig zur Wirkung Neu & interessant 74 Produktvorstellungen Preisrätsel 76 Terrassendielen für 15 Quadratmeter Fläche zu gewinnen Haustechnik 78 Hexen-Küchen: Wie Digitalisierung und Vernetzung den Küchenalltag raffiniert verändern können

40 Berliner Loft: Mit ganz besonderem Reiz wartet dieses Dach geschoss auf. Unsere Serie startet mit dem Bad- und Schlafbereich

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BLAUE SEITEN

SICHERHEIT AM FENSTER

Redaktions-Kontakt Fachschriften-Verlag Bauen & Renovieren Höhenstraße 17, 70736 Fellbach Tel.: 0711/5206-275, Fax: -300 E-Mail bauen+renovieren@fachschriften.de

Abo-Service Telefon: 089/85853-865 Telefax: 089/85853-62865 Bauen  & E-Mail: abo@fachschriften.de Renovieren 1-2/17

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Heft- u. Buch-Bestell-Service Telefon: 0711/5206-306 Telefax: 0711/5206-307 www.buecherdienst.de

Leser-Service 46 Online-Info-Plattform für Renovierer 83 Impressum und Hersteller-Adressen Leser-Service im Internet Auf unserer Homepage finden Sie unser Heft auch als elektronische E-Paper-Version. Damit Sie hier direkt landen, haben wir eine Extra Web-Adresse eingerichtet: Unter www.renovieren.de/epaper finden Sie die aktuelle Ausgabe dann zum Durchblättern. Für weitere Informationen zu Produkten, Herstellern und Anzeigen haben wir es Ihnen ebenfalls leicht gemacht: Sämtliche Internet- und E-MailAdressen im Online-Heft sind verlinkt. Sie erscheinen blau und Sie können einfach direkt draufklicken.

Bau- und Renovierpraxis live Unser Internet-Angebot ermöglicht es Ihnen, sich auch auf ganz persönliche Themensuche zu begeben und bezüglich Ihres aktuellen Informationsbedürfnisses fündig zu werden. Auf www.renovieren.de/renovieren-mit-elmar können Sie auf den Fundus früherer Hefte zugreifen. Hier finden Sie detaillierte baubegleitende Fotodokumentationen von vor Ort sowie Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Nachmachen.

Der direkte Weg ins Internet:


Sound. Erlebnis. 58

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Multirooming trifft Lichtstimmung trifft Wunschtemperatur: Im JUNG Smart Home wird Wohnen zum Wohlfühlerlebnis.

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66 Eine Baufamilie hat mehr Wohnraum benötigt und deshalb ans bestehende Haus modern angebaut.

Immer wieder spannend zu sehen, was sich in Sachen Heiztechnik tut. Hier für Sie viele Messe-Neuheiten.

Wer Unbehaglichkeit von seinen Außenwänden her verspürt, sollte vor dem Tapezieren innen dämmen.

Küchen-Trends setzen auf Digitalisierung und erhöhten Komfort. Wir geben einen kleinen Einblick.

Wandges taltung

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Denn Tapeten und Wandbeläge. Entdeckungsreise in Sachen kennen. Kommen Sie mit auf unsere Struktur- und Materialkünstler lernen Sie wahre Design-, auf diesen Schau-Seiten und doch dezenter Tapete mit markanter

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Thermoformingdurch das sogenannte Raffinierte Tiefenwirkung Kassettenoptik D-Variante in klassischer Verfahren. Hier eine 3 rnational.com von Seide. www.arte-inte und sanfter Anmutung

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enn Sie der Meinung sind, Tapeten seien , langweilig und outfashioned – oder dann bleiben Sie dabei diesen aber Sie bleiben auf FasSeiten und erleben die Denn zination Tapete neu. sind in unseren Showrooms Musterund echte Unikate künstler zur Schau gestellt. WandUnd dass mit solchen

umbelägen auch Modernität steht gesetzt werden kann, unumstritten außer Frage. Selbst vermeintlich Romantisches, Verspieltes, Florales mooder Barockes setzt im raffidernen Umfeld einen niert eigenen Akzent. Musteer, rungen eher geometrisch grafischer oder gemäßigter einen Natur hingegen bilden

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Tipps & Trends

Industrie-Charme

Sonnenschutz-Trend

„Loft“, „industrial design“, „offenes Wohnen“ – Begriffe und Trends, die auch beim Neubau viele Freunde finden. Hier werden dann Materialien in ihrer Ursprünglichkeit verbaut. Backsteinwände, Pflaster, echtes Holz, Sichtbeton, offene Leitungsverlegung etc. Und auch Küchen müssen da mithalten. Bei der „Major Cognac“ etwa sorgen z. B. Echtholz-Fronten in massiver Eiche für viel Ursprünglichkeit und Wärme und unterstreichen so den modernen Industrie-Chic dieses Ambientes. www.schmidt-kuechen.de

Ein professionelles Team aus Sonnenschutz- und Designexperten hat zusammen mit der Trendagentur zukunftStil im Auftrag von Sonnenschutzspezialist Warema die neuesten Farbtrends aufgespürt. In die Untersuchungen sind gesellschaftliche Strömungen, Materialentwicklungen, Messen und Kunstausstellungen sowie Erkenntnisse aus Designblogs eingeflossen. Und das sind die Trends:

Deep Comfort (tiefe, dunklere Farbtöne mit gewisser Opulenz), Human Pale (helle Pastellfarben und natürliche Leichtigkeit) sowie Color Base (starke Farben in Kombination und im Kontrast) – so die wesentlichen Merkmale der drei Stilwelten der Saison 2017/18. Sonnenschutzprodukte könen hierbei sehr gut mitspielen und entsprechende Effekte erzielen. www.warema.de/trendmagazin

Stilsicher mit Kunststoff Der überwiegende Anteil der heute gefertigten Fenster und Türen sind Maßanfertigungen und passen sich damit jedem Renovierungsvorhaben an. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Fenstertausch in bestehende Öffnungen ansteht oder ob es sich um ein Vorhaben handelt, bei dem die Fenster vergrößert werden sollen. Gerade bei Bestandsgebäuden mit attraktiven Fensteransichten bieten sich auch Kunststofffenster und -türen für den Tausch an. Denn mit schmalen Ansichtsbreiten, authentischen Wetterschenkeln, vielfältigen Profilierungen und filigranen Sprossen ist eine stilsichere Modernisierung kein Problem. www.gealan.de

Ofen als Baukasten Durch die aufeinander abgestimmten Elemente, die unterschiedlich frei kombinierbar sind, besticht das Modell Livera mit seiner gestalterischen Vielfältigkeit: Ob als Solitär, in Kombination mit einer stylischen Sitzbank oder einem geradlinigen Holzregal – dieser Kaminofen ist individuell erweiterbar und somit eine Alternative zu einer fest installierten Kaminanlage. Das Besondere: Die einzelnen Elemente müssen nicht auf einmal angeschafft werden, sondern können nach und nach erweitert oder ausgetauscht werden. www.drooff-kaminofen.de

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Platz-Macher

Stapel-Fassade

Bogen-Scheibe

Wie oft kommt es vor, dass man noch mehr Platz auf der Küchenarbeitsfläche bräuchte – und eben keinen mehr hat. Die Lösung: Glasabdeckplatten als zusätzliche Schneid- oder Zubereitungshilfe, die man über das Kochfeld legt. Vier rutschfeste Füße in unterschiedlichen Höhen sorgen dafür, dass die Platten auf jeder Herdart wie Gas-, Ceran- oder Elektroherd einsetzbar sind.

Diese Fassadenelemente aus sibirischer Lärche erzielen einen faszinierenden Effekt, der sich je nach Blickwinkel und Entfernung des Betrachters ändert. Durch die Kombination von dünnen kohleschwarz behandelten Elementen mit naturfarbenen entsteht eine 3D-Optik von luftig gestapelten Kanthölzern. Gleichzeitig bietet die geschlossene Fassade einen ausgezeichneten Wetterschutz. Die Fassade wird mit stirnseitiger Wechsel-Nut-Feder-Verbindung aufgebaut und unsichtbar befestigt. www.ladenburger.de

Neuheit für das Flachdach: Das elegante Flachdachfenster Konvex Glas fügt sich mit seiner leicht gewölbten äußeren Scheibe harmonisch in die Dachfläche ein. Die konvexe, randlose Scheibe lässt das Regenwasser vollständig ablaufen. Das Fenster kann in Dächer mit einer Flächenneigung von 0 bis15 Grad eingebaut und mit innenliegendem Sonnenschutz oder einer Markise kombiniert werden. www.velux.de

www.wenko.de

Ideen der anderen Art Heimwerk ist ein Ideen-Buch für Design-Fans, die sich für das Fertigen ausgefallener Wohnobjekte sowie Modeaccessoires mit Anspruch begeistern. Die über 50 vorgestellten Heimwerke unterscheiden sich dabei von üblichen Bastelideen. Außergewöhnliche Materialien, verblüffende Werkstoffkombinationen und eine unaufgeregte Farbgebung verleihen den Objekten ihren Charakter. Ein besonderes Augenmerk wird auf das Up- und Recycling von Materialien gelegt. Das im Becker Joest Volk Verlag erschienene Buch kostet 24,95 Euro. www.buecherdienst.de

Was ist denn das?

Stoff als Lichtkaskade

Ein Tragegriff für Zementsäcke, ein

Curtain ist eine Kollektion, die über das Licht hinausgeht – sie ist Licht, aber gleichzeitig auch Raum und Architektur. Das Licht wird mit den reflektierenden Eigenschaften der Stoffe kombiniert. Dabei entsteht ein Spiel mit unterschiedlichen Tönen, Schatten und den Stoffen, wodurch der Effekt einer vertikalen Lichtkaskade erzeugt wird.

Fliesenfugen-Schaber, eine Schlag-

www.vibia.com

für Berankungsseile, ein Pflaster-

schnur-Führungshilfe, ein Schärfwerkzeug für Äxte & Co., ein Akkuschrauber-Bithalter, ein Zugspanner

Setzwerkzeug? Lösung auf Seite 77. Bauen & Renovieren 5-6/17

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Tipps & Trends

Modernes schlichtes Design, verbunden mit praktischem Mehrfachnutzen. Erhältlich ist der neue Handtuchwärmer Zenia wahlweise in elegantem Weiß oder Schwarz.

Kurzcharakteristik der Produktfeatures:  ußerst flaches Elektro-Badheizkörperelement mit Einbaurahmen und multiÄ funktionalem Nutzen ■ Die Strahlungswärme seiner Infrarot-Glasheizfläche sorgt für ein wohlig-angenehmes Behaglichkeitsgefühl und optimiert das Raumklima ■ Der integrierte Heizlüfter bietet rasche Wärme „on demand“, auch unabhängig von der Badheizung, etwa einer zentralen Fußbodenerwärmung ■  Hinter der Heizfläche (Öffnen und Schließen mit Soft-Close-Funktion) können sogar große Badetücher dezent verborgen, vorgewärmt oder getrocknet werden ■  Über das im Glasfeld intergrierte Touchpanel lassen sich die diversen Funktionen individuell einstellen ■  Aufgrund der vielfältigen Einbau- und Gestaltungsvarianten bietet das Heizkörperelement viele Gestaltungsfreiheit ■

Wie eine Schranktür gibt die Glasfront den Stau-/Trockenraum frei. Und wird einmal schnell Wärme benötigt, kann der integrierte Heizlüfter in Funktion gebracht werden.

Bad: Handtuchwärmer mit Heizlüfter Mit Zenia hat der Heizkörperspezialist Zehnder einen innovativen Bad-Handtuchwärmer entwickelt, der sich nahtlos in die Badarchitektur integriert und dabei für kuschelig vorgewärmte Handtücher und ein komfortables Raumklima sorgt. Dank seines integrierten Heizlüfters ist es auch unabhängig vom Betrieb der Zentralheizung möglich, flexibel und rasch Wärme zu bekommen. Seine Infrarot-Glasheizfläche sorgt zusätzlich für angenehme Strahlungswärme im Bad. Variabel im Einbau Die recht große Auswahl an unterschiedlichen Einbauund Aufputzinstallationen bietet zudem für nahezu jede Planungssituation die passende Lösung sowie ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit – vom Einbau in

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alle gängigen Vorwandund Ständerwerkinstallationen, in Mauerwerk sowie als Aufputzinstallation oder mit Design-Blende bis hin zur Integration in Badmöbeln. Mit nur 30 mm Wandaufbau bei Einbau in die Vorwand schmiegt sich der Heizkörper eng an. Pfiffig im Detail Hinter der Glasheizfläche können Textilien hygienisch getrocknet werden, wobei die SchnelltrocknungsFunktion aufgrund stark verkürzter Trocknungszeiten die Keimbelastung auf feuchten Textilien deutlich verringert. Darüber hinaus sorgt das schwenkbare Modul mit Soft-CloseFunktion für Ordnung im Bad, da hinter ihm zwei große Badetücher oder vier Handtücher dezent verborgen werden können.

Reich an Funktionen Mit nur einer Berührung des in die Glasoberfläche integrierten intuitiven Touchpanels können die unterschiedlichen Wärmeund Komfortszenarien eingestellt werden. Die Funktionen reichen dabei von der Aktivierung der Frontflächenheizung für Infrarot-Strahlungswärme, der Schnellaufheizung des Raums via Heizlüfter (mit 1000 W), dem Vorwärmen eines Handtuchs auf Körpertemperatur in gerade einmal fünf Minuten bis hin zur komfortablen Schnelltrocknung von Badtextilien. Weiterhin sind auch über App per Smartphone die Einstellung von Tages- und Wochenprogrammen individuell konfigurierbar sowie eine Fernsteuerung zum Starten der Wärmefunktion möglich. Dank

Flexible Montage dank unterschiedlicher Einbauvarianten – sowohl im Neubau als auch in der Renovation. seiner schnellen Reaktionszeit und integrierter Vorwärme- und Trocknungsfunktion für Badtextilien eignet sich der Zenia als Ergänzung zu einer Fußbodenheizung. Lieferbar ist

der neue Handtuchwärmer ab dem 4. Quartal 2017. Prämiert wurde er aber schon auf der Messe ISH mit dem Gütesiegel „Design Plus powered by ISH“. www.zehnder-systems.de


Mehr als eine Heizung. Ein Heizsystem mit Zukunft. Solide. Modular. Vernetzt. Die Heizsysteme der Titanium Linie sind immer eine weg­ weisende Systemlösung. Hochwertige Materialien und intelligente Produktdetails sorgen für eine besondere Lang­ lebigkeit und Energieeffizienz. Ihr modularer Aufbau ermöglicht zukünftige Erweiterungen und ihre Vernetzung über das Internet garantiert Ihnen eine komfortable Bedienung auch von unterwegs – mit dem Buderus Control Center Connect. www.buderus.de/zukunft

Die Klassifizierung zeigt die Energieeffizienz des Buderus Systems bestehend aus Logamax plus GBH192iT150S PNR400, Systembedieneinheit Logamatic RC310 plus 4 Stück Flachkollektoren Logasol SKT 1.0. Die Klassifizierung kann je nach Komponenten oder Leistungsgrößen eventuell abweichen.


Außenbereich

Bunt und grün, viel Freiflächen, Zonierungen und technische Features – dieser Dachgarten präsentiert sich in völlig neuer Bauweise. Das Flachdach wurde mit einem aufgestelzten Terrassensystem gestaltet, das vielerlei Ergänzungskomponenten enthält.

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a di es

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Außenbereich

1. Die Anlieferung der Systemteile erfolgt auf Paletten, die mittels eines Krans auf die Dachterrasse transportiert werden. Zum Schutz des sanierten Unterbaus und der Abdichtungsschicht werden die Paletten auf Spanplatten gestellt.

5. Die erste Gitterrostreihe ist nun bereits mit Belagsplatten ausgelegt und damit auch schon exakt ausnivelliert. Daran schließt sich eine …

2. Die erste Plattenreihe wird vor dem Wintergarten verlegt, da hier ein Zuschnitt unschön wäre. Die Stelzlager lassen sich auf Flächenneigung und Niveauunterschiede einstellen.

6. … größere Fläche an – zunächst ohne weitere Systembauteile. Wenn die Fläche verlegt ist, lassen sich die enstprechenden Ergänzungen gemäß Plan am besten integrieren.

7. Damit vor den Terrassentüren ein sicherer Wasserablauf gewährleistet ist, werden Edelstahlgitter eingesetzt.

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3. Für die erste Justierung ist es vorteilhaft, nur mit den Kunststoff-Gitterplatten zu arbeiten, bevor die Belagsplatte aufgelegt wird. Später ist dies nicht mehr nötig.

4. Hilfreich für den exakten Niveauausgleich der Stelzlager ist die integrierte Wasserwaage des sogenannten Buzon-Stelzlagersystems.

n luftiger Höhe und mit Blick über die Dächer von Fürth und Umgebung könnte man es sich wirklich gut gehen lassen. Denn hier wartet eine Penthousewohnung mit einer 210 Quadratmeter großen Dachterrasse auf. Doch leider wartete diese auch auf eine grundlegende Sanierung. An eine genussvolle Nutzung in dieser Aussichtslage war bislang nicht zu denken. Denn bereits nach sieben Jahren waren der bisherige Holzdielenbelag stark verwittert und die Unterkonstruktion morsch und faul, da diese ständig im Wasser stand. Aufgabe war es nun, einen Belag zu finden, der langlebig und wartungsfreundlich ist und auch den ästhetischen Ansprüchen genügt. Bestenfalls sollte dieser dann auch neue vielfältige Bedürfnisse abdecken sowie modular und flexibel sein. Und: Alles sollte perfekt zusammenpassen.

Mehr als nur ein Belag

8. Immer wieder wichtig ist das exakte Ausnivellieren der Gitterroste. Auf das Fugenraster muss man nicht achten, das ergibt sich automatisch durch das System.

9. Einfach und hilfreich für eine exakte Verlegung ist auch das Spannen einer Schnur, an der sich dann die Stelzlager orientieren können.

Buntes Gartenambiente oder frisches Gemüsebeet: Die bunten Wildblumen bilden einen wunderschöner Kontrast zu den klaren Linien des Systems und die Gemüse- und Kräuterpflanz flächen sind rückenschonend hoch eingebaut. Ob Pflanzsäule, Flachbeet oder Pflanzcontainer – alle Systemteile lassen sich perfekt in das Terrassenbelagsraster integrieren.

Unsere Wohnungsbesitzer haben sich für ein Gesamtsystem entschieden, das gleich mehrere Vorteile bietet: So werden Materialien verwendet, die nicht verrotten. Das System kombiniert Feinsteinzeug und Polypropylen zu einer Leichtbau-Systemplatte. Ein Raster legt die Fugenbreite fest, die Platten können sich nicht verschieben. Die Fugenbreite ist minimal, sodass kaum Blätter eingetragen werden. Sollte doch einmal etwas auf die wasserführende Ebene kommen, lassen sich die Platten einzeln herausheben. Die Unterkonstruktion besteht aus unverrottbaren Stelzlagern. Diese sorgen für einen ungehinderten Wasserablauf und lassen Strom- und Wasserleitungen leicht verlegen. Durch das einfache Handling der Elemente kann die Fläche immer wieder neu gestaltet werden. Im konkreten Fall war erst eine Komplettsanierung von Bauen & Renovieren 5-6/17

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Außenbereich

10. Noch einmal aus anderer Verlegeperspektive:

11. Die Fläche von 210 m2 ist verlegt. Die Inte-

Die Plattenreihen laufen parallel zur Hausfront und enden dann vor der Terrassen-Brüstung.

gration von Pflanztrögen, Pflanzwannen und anderen Systemelementen kann beginnen.

15. Zur Nachbarterrasse hin wird durchgehend

16. Ein großer Pflanztrog für einen Baum wird

eine Reihe Pflanztröge integriert, die dann noch mit Sichtschutzwänden bestückt werden.

umgeben von ebenerdigen Pflanzwannen zum Bepflanzen mit niedrigwurzelnder Vegetation.

Technik elegant versteckt: Wer gut geplant hat, der hat dann dort Wasser und Strom, wo er es benötigt. Dennoch ist ein Versetzen auch später noch möglich.

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12. Die großen Pflanztröge im Maß 100 x 100 cm eignen sich für die Bepflanzung mit Bäumen. Im Hintergrund stehen schon die Sichtschutzelemente.

17. Erste Zonierungen werden erkennbar und auch gleich für eine Pause genutzt. Hier lässt sich schon erahnen, wie sich die Terrasse darstellt.

Bei dieser großen Penthouss-Terrasse konnte das Sunderra Scape-System sein komplettes Potenzial zur Geltung bringen. Doch auch für kleinere Einfamilienhausterrassen oder sogar Dach- und Fassadenbalkone bietet das System passende individuelle Lösungen an.


14. Das Auffüllen der Erde am Beispiel eines Streifens aus schmalen Pflanzwannen. Hier sollen später einmal Wildblumen wachsen.

18. Hochbeete ermöglichen das bequeme Pflegen und Ernten von Nutzpflanzen und sind besonders bei Kindern und Köchen beliebt. Zudem sehen sie stylisch aus, bringen skulpturale Akzente und lockern die Terrassenfläche dreidimensional auf.

Weitere Informationen

Beet und Pflanztrog, beides ist möglich – kombiniert wie hier oder auch als Einzellösung.

Das Terrassensystem wird unter der Bezeichnung Sunderra Scape angeboten und versteht sich als architektonische Terrassengestaltung, Bauprinzip: Gefälleloser Hohlraumboden, Aufbauhöhen von 50 - 250 mm, 5-mm-Drain-Fuge, Rastermaß 500 mm, Beläge: Keramik, Stein, Kunstrasen, Fallschutzmatten, Zubehörteile: Dusche, Wasseranschluss, -entnahmestelle, Pflanzgefäße 500 x 250, 500 x 500, 500 x1000, 1000 x 1000 mm, Hocker, Schirmständer, Lichtquader, Bodenspots, Standleuchte, www.sunderra.com

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Fotos: Stéphane Chalmeau

13. In den flachen Pflanzwannen wird Rollrasen verlegt. Um ein Einsinken beim Betreten zu vermeiden, muss der Boden gut verdichtet werden.

Dampfsperre, Dämmung und Abdichtung der Dachfläche erforderlich. Zudem sollten die Probleme des ursprünglichen Belags nicht wieder auftauchen, und die neue Terrasse sollte Zonierungen für unterschiedliche Nutzung bieten: – Ein von Wildblumen umgebener Essbereich – ein abgeschirmter SunsetBereich – eine Rasenfläche zum Ausstrecken – ein abgeschirmter Whirlpool-Bereich – ein Bereich für Hochbeete, wo Obst und Gemüse wächst – eine abgeschirmte Fläche für ein großes Trampolin. Dank des festen Rasters ließen sich alle Elemente wie Pflanztröge, Pflanzwannen, Leuchtkuben, Strom- oder Wasserbauteile einfach platzieren und genauso einfach verändern. Denn oft lassen sich Räume oder auch Blickwinkel erst bei der Realisation richtig erkennen – Lieblingsecken entstehen vielleicht erst mit dem Beleben der Terrasse. Nach der Platzierung der einzelnen Elemente erfolgte die Elektrifizierung wie auch die Wasserführung. Dank der werkzeuglosen Verlegung kann dies ganz am Schluss erfolgen. Auch die Bewässerung der Pflanztröge und Pflanzwannen erfolgt unsichtbar von unten. Allein bei einer Rasenfläche ist die Sprühbewässerung von oben vorzuziehen. ■


Außenbereich

Wohn-Podest: Eine schlichte Betonplatte und eine halbhohe Sichtschutzwand bringen Raumgefühl in den Garten. Ob nah am Teich oder direkt am Haus – die zurückhaltende Materialität lässt Spielraum für eine effektvolle Möbel- oder Umgebungsinszenierung. www.gaertnervon-eden.com

Streng formale Außenflächengestaltung: Während die Sitz- und Nutzbereiche mit langen Dielenelementen gestaltet wurden, ergänzte man die restlichen Außenflächen mit Betonsteinplatten in 60 x 30 cm und hinten anschließend mit Großformatplatten. www.metten.de

Mix-Kunst: Hier haben die Gartengestalter einen stimmigen Outdoorbereich geschaffen. Neben der Farbharmonie besticht diese Lösung vor allem durch die gelungene Koexistenz von Kies, Dielen, Platten und Wandmaterialien. www.gaertnervon-eden.com

Offen und doch geschützt: Diese Terrasse versteht sich als Verlängerung des Wohnhauses und als Entree für den Garten. Die Steinwand deutet die Natur im Architekturformat an, die elegante Möblierung signalisiert Wohnbereich. www.talentisrl.com


TraumTerrassen Stimmiges Ambiente, erlesene Ausstattung, wertige Materialien – von Terrassen erwartet man heutzutage Wohncharakter, Raumerlebnis und Wohlfühlpotenzial. Unsere Beispiele bieten dies.

Links der Achse nah am Fenster der Wohnbereich, im Hintergrund die raumteilende Schrankeinheit, dahinter dann der Schlafbereich.

Raum im Garten: Mit einem modernen Pavillon mit Lamellendach schaffen Sie sich ein eigenständiges Refugium für alle Wetterlagen. www.renson-outdoor.de

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Außenbereich

Elegante Innenhof-Atmosphäre: Äußerst wohnlich und wertig stellt sich diese Rückzugsoase dar. Geschützt von fremden Blicken hat dieses Wohnhaus seine Terrasse nach innen verlagert. Die Bangkirai-Holzdielen mit ihrer glatten Oberfläche sorgen für eine modern-schlichte Optik. Der Fassadenabschluss mit senkrechten 3D-Hölzern rundet das Gesamtbild perfekt ab. www.osmo.de

N

un ist es wieder so weit: Nach der langen Heizperiode drängt es einen hinaus in den Garten. Zum einem, um ihn von Winterschäden und Verschmutzungen zu befreien und fit zu machen für den Frühling, zum anderen, um sich eventuell für eine Optimierung oder Umgestaltung für die anstehende Outdoorsaison zu kümmern. Gerade Terrassen sind die Bereiche, die immer mehr zum Wohn- und Lebensbereich werden, mit multifunktionaler Nutzung und wertiger Ausstattung. Terrassen wirken durch ihre Fläche, aber auch durch ihre Anbindung

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Einfach, aber wirkungsvoll: Der gesamte Außenbereich fungiert als Nutzfläche und ist bekiest. Eine kleine Podestinsel vor einer Tür lädt ein zum Speisen. Beschattet von einer asymmetrischen Holzkonstruktion fügt sich das Ganze zu einer Einheit in Weiß zusammen. Selbst das Daybed im Hintergrund macht da in aller Eleganz mit. www.gandiablasco.com


Terrasse statt Pool: Nachdem der Beckenboden perforiert und eine Kiesdränage eingebracht wurde, folgten eine Tragschicht aus Schotter sowie Toskana-Quarzit Kleinpflaster im Splittbett. Hinzu kamen zwei BigBonsais (chinesischer Wacholder), deren Pflanzkübel in den Unterbau eingesetzt wurden, und die über die Entwässerungsrinne mit Regenw asser versorgt werden. www.arbo-art.de

Beschützte Erweiterung: Zum bisherigen schmalen Terrassenstreifen vor dem Dachterrassen-Vorbau gesellte sich nachträglich noch eine große Freifläche bis zur Grundstücksgrenze. Diesen Bereich überspannt nun nahezu vollständig ein flexibel nutzbares Lamellendach. Weiß orientiert es sich gekonnt am Bestand. www.fledmex.com

Naturnahe Edelholzoptik: Nicht nur optisch ansprechend, sondern auch pflegeleicht wollte man hier eine Outdoorküchen-terrasse gestalten. Die verwendeten WPC-Dielen in Kombination mit dem Natursteinmauerwerk, Kühlschrank, Spüle und Gasgrillstation lassen die Terrasse zu einer echten Sommerküche werden. de.trex.com

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Außenbereich

Maisonette-Dachterrasse: Auf dem Flachdach dieses Wohngebäudes wurde vorrangig dasselbe Material wie an der sanierten Fassade verwendet. Die weißen Mineralwerkstoffplatten ummanteln und erweitern z. B. elegant die Schornsteine und lassen sie zu gliedernden Wandsegmenten werden. Pergolen bilden verbindende Brücken und ein Dielenbelag mit akzentuierendem Fugenbild geben der Penthouse-Terrasse ihre hochwertige Erscheinung. www.himacs.eu

Dielen mit Wölbung Die neuen massiven Terrassendielen „Die Smarte“ schütteln Regen und Wasser wie von selbst ab. Denn bei der Null-Grad-Massiv-WPC-Diele werden erstmals die wasserabweisenden Eigenschaften des Holzverbundwerk-

stoffs mit einer bombierten Oberfläche kombiniert. Dadurch kann Regenwasser sofort abfließen. Der entscheidende Vorteil: Im Unterbau muss kein Gefälle mehr hergestellt werden. www.naturinform.com

Leichte Sommerfrische: Diese Poolterrasse wirkt mit ihren dezenten Grautönen wohltuend zurückhaltend. Besonders die keramischen Feinsteinzeugplatten im Großformat 100 x 50 cm bringen mit Ihrem feinen Fugenraster Modernität und Architektur auf die Fläche. Die edel-rustikalen Wand-Steinverblender kontern ein wenig, ebenso die Holzziergitter und der freche Dielenstreifen zwischen den fassadennahen Pflanzbereichen. www.koll-steine.de

Relax-Insel: Wer es sich erlauben kann, plant auch einmal weg vom Haus eine zusätzliche Freifläche. Hier ein lauschiges Plätzchen für ein Sommerbett, umgeben von üppigem Grün. Ein schlichter Betonplattenbelag sorgt für optische Ruhe. www.marlux.com Tiefergelegt: Diese Terrasse dient dem geselligen und genüsslichen Zusammensein, deshalb liegt sie vertieft im Gelände, hat einen raffinierten Spalierbaumsichtschutz und bietet Sitz- und Stauraum en masse. www.gaertnervon-eden.com

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ans Wohngebäude oder die Ausgestaltung weiter draußen im Garten. Dieser Aspekt wird oft unterschätzt. Meist denkt man nur an die Hausterrasse. Aber je nach Gartenambiente oder -größe kann ein zweites Plätzchen durchaus auch seine Reize haben. Dennoch: Die Hausterrasse steht im Fokus, kann aber vielfältigst gestaltet werden. Wir haben hier Beispiele zusammengetragen, die jeweils auf ihre Weise einen Reiz darstellen. Unterschiedliche Beläge, Kombinationen, Einbindung in die Natur oder Anbindung an die Architektur. Modernes wie Romantisches finden Sie ebenso wie unterschiedliche Nutzungsaspekte.


Außenbereich

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Filigran & stabil Die Idee zu filigranen Lösungen, welche kein Tageslicht schlucken und die Gartenaussicht komplett frei halten, führte zu schwertförmigen Glasdachträgern und fast schwebenden Konstruktionen ohne Zwischenstützen.

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er lateinische Name „Gladius“ (Kurzschwert) stand Pate bei der Namensfindung für das Glasdachsystem mit seinen schwertartigen Profilträgern aus Stahl. Mit minimalem Materialeinsatz können damit große und schwere Sicherheitsverbundglasscheiben getragen werden. Das so erzeugte Glasdach fügt sich harmonisch in die Architektur ein und verleiht der Terrasse eine ganz besondere und wertige Optik. Durch zwei Neigungen (anstatt der sonst üblichen Pultdachform) bleibt der Garten-

blick ungestört – das Wasser wird in den rückwärtigen Tragrahmen geleitet. Aufgrund der stabilen Bauweise kann sogar eine Hängeschaukel den perfekten Ort für Entspannung bieten. Die Integration von Sonnenschutzanlagen und die Erweiterung mit Schiebetüren zum Sommergarten ist auch nachträglich möglich. Vielfältige Sonderlösungen mit schicken Rundungen oder Schrägen bieten nahezu alle Gestaltungsoptionen, welche sich auch in Carports und Vordächern mit der Schwertform wiederfinden. ■

Durch die hohe Tragfähigkeit der Stahlprofile kann der Rahmen mehr als 10 Meter freitragend über der Terrasse schweben. Die Stützen werden dabei seitlich im Gartenbereich angeordnet.

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Fliesen, die verbinden: Besonders die moderne Architektur mit ihren großen Fensteröffnungen nach Süden macht es immer wieder interessant – das Thema „In-Out“ als Wohntrend. Ziel dabei ist es, innen und außen bestmöglich zu verbinden. Hier hat man das Thema perfekt umgesetzt – und zwar mit Keramikfliesen in Holzoptik. www.tileofspain.de

Fliesen: Wenn die Terrasse vergrößert wird Diese Terrasse sollte nicht nur einen neuen Fliesenbelag erhalten, sondern auch flächenmäßig fast verdoppelt werden. Die Herausforderung bestand nun darin, Bestandsfläche und neue Stahl­betonplatte so zu kombinieren, dass mögliche Setzungen keinen Schaden anrichten. Um durchgehend verfliesen zu können, wurden die Bestandsfläche und der neue Teil zwar getrennt angelegt, aber im Bereich des Übergangs durch eine Bewegungsfuge verbunden. Zur Abdichtung kam eine Reaktiv­abdichtung in Form einer Kratzspachtelung zum Einsatz. Bei den Anschluss- und Inneneckbereichen wurde in Material ein Dichtband eingelegt, um eine durchgehende Abdichtungs­ebene zu erzielen. Nach 1 Tag Trocknungszeit (Grünfärbung!) konnte der Monokornmörtel auf die Abdichtung mit Trennfolie aufgebracht werden. Um den Niveauausgleich hinzubekommen, variierte man die Schichtdicke zwischen sechs und acht Zentimetern. Frisch in frisch mit einer Haftbrücke auf der Rück-

seite der Fliesen und einem Dünnbettmörtel verlegte man dann die Großformate. (System RD1 von www.botament.de)


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Format-Mix: Immer wieder schön anzusehen – befestigte Flächen in wilder Verlegung. Doch auch dann lässt sich eine dezent modernisierte Optik erzielen mit unregelmäßig profilierten Kanten sowie verringertem Fugenanteil. Natürlichkeit und Individualität kommen aber auch durch die sanfte Farbchangierung zum Tragen. www.kann.de

Romantik-Idylle: Beste Sommerlaune versprüht diese Gartenanlage, die geprägt ist von einer leichten mediterranen Blüh- und Duftbepflanzung, stilvollem Möbelwerk sowie einer schlichten Bekiesung des Nutzungbereichs. Das lichte Weiß tut das Übrige hinzu. www.gartner-von-eden.com

Eine Grillterrasse oder lieber eine zum Relaxen? Eine Poolterrasse oder eine Oase inmitten von Blühendem? Eine klare Formensprache oder eher das Traditionelle? Soll die Outdoorfläche mit dem Wohninterieur im Einklang stehen? Welche Materialien harmonieren und wie wirken sie? Unsere Beispiele geben darauf Antwort. Sie sollen anregen und neue Überlegungen in Gang setzen, sollen Sie auf Ideen bringen und motivieren, sich mit dem Thema jetzt zu beschäftigen. Und sollte es für diesen Sommer nicht mehr reichen – auch der Herbst ist eine ideale Zeit für ■ das aktive Umsetzen.

Lenken Sie mit WAREMA Außenjalousien ganz nach Ihren Vorlieben Tageslicht in den Raum und freuen Sie sich auf ein einzigartiges Lichtambiente und eine echte Wohlfühlatmosphäre – bei maximaler Energieeffizienz. Mit der neuen Außenjalousie ProVisio sind Sie außerdem vor neugierigen Blicken geschützt und genießen dabei beste Sicht nach draußen. Erleben Sie Wohnkomfort ganz neu – mehr auf www.warema.de/draussen-drinnen


Außenbereich

Sonne rein – Wind nein Sobald die Temperaturen über 20 Grad klettern, verbringen viele Menschen ihre wertvolle Freizeit am liebsten draußen. Gewohnt wird dann vielerorts mehr auf der Terrasse oder im Garten als im Haus. Auch für Familie Weber spielen sich an heißen Tagen und lauen Abenden die schönsten Stunden hier draußen ab. Und dank Verglasungen hat sich die Verweil- und Nutzungsdauer enorm verlängert.

Das Terrassendach aus Aluminiumprofilen und Glas fügt sich perfekt an die Backsteinarchitektur an und wirkt dabei klassisch und modern zugleich. Der lichte Grauton nimmt die Konstruktion optisch zurück.

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Das Terrassendach bietet ein heimeliges und doch zeitgemäßes OutdoorFeeling. So kann man die Sonne genießen, ohne von Wind von oben oder von der Seite her in der Nutzung eingeschränkt zu werden.

D

ie Familie wohnt in Hamburg. Ihr typisch norddeutsches Backsteingebäude wurde um eine Terrasse aus Holzdielen erweitert, die sich auf zwei Podesten beziehungsweise Ebenen in das Grundstück hinein ausweitet und mit einer Stufenanlage den Garten erschließt. „Unser Esszimmer ist von Mai bis September auf der Terrasse“, erklärt Maja Weber. „Hier sitzen wir auch sonst bei jeder Gelegenheit. Unsere Kinder machen ihre Hausaufgaben oder spielen –

und sind dabei im Freien. Das war nicht immer so: Denn um uns hier richtig wohlzufühlen, haben wir lange nach einem geeigneten Dach und einen passenden Windschutz gesucht – und nun mit unserem Terrassendach und den Schiebe-Elementen die perfekte Lösung gefunden.“ Die Familie wählte für die Überdachung ein Modell, das durch seine eleganten Profile eine hohe Transparenz bietet und gleichermaßen äußerst stabilen Schutz gewährleistet. Der ansprechende Look Bauen & Renovieren 5-6/17

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Außenbereich

Die vertikale Verglasung auf der linken Seite ist auf einer Holzbrüstung aufgesetzt. Ihre rahmenlose Optik sorgt für eine verblüffende Transparenz. Und je nach Bedürfnis lassen sich die großen Scheiben verschieben.

Vorher-Nachher: Die ehemalige Terrasse hat sich mit dem Vorbau zu einer wertigen und stimmigen Gesamtanlage entwickelt.

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punktet gleich auf den ersten Blick: Die Materialien verbinden sich mit der Hausarchitektur zu einem großen Ganzen. Glas und Aluminium setzen elegant an den charakteristischen Ziegelstein und die Holzterrasse zu einem Materialmix an, der zugleich klassisch wie modern anmutet.

Zwölf Quadratmeter unter Dach und Fach Doch nicht nur die Optik der Terrassendachkonstruktion hat es der Familie angetan, auch das Wissen um die Stabilität und Tragfähigkeit sprechen für das Markenprodukt. Denn das Terrassendach sollte ganze zwölf Quadratmeter überspannen – genügend Platz also für einen einladend großen Esstisch sowie sechs bequeme Sitzmöbel. Das Glasdach selbst ist als Pultdach ausgeführt und mit einer flachen Neigung an die Hauswand angesetzt. Auftref-

fendes Regenwasser wird über die Traufe in die Dachrinne abgeführt. Begeistert zeigt sich die Hausherrin von der sogenannten „Unterbaufähigkeit“ des Daches. Früher pfiff nämlich an der Nordseite des Hauses oft der Wind entlang. „Wir konnten deshalb nur an windstillen Tagen draußen sitzen. Ganz anders jetzt mit der seitlichen Verglasung, die das Terrassendach perfekt ergänzt und uns vor kräftigen Winden schützt.“ Das Ergebnis ist eine erlebbare Steigerung der Wohnqualität: „Bei geschlossener Verglasung ist die Terrasse nun wesentlich heimeliger und häufig der beste Ort am Haus, um sich zu entspannen und den Garten zu genießen.“ Die Schiebeverglasung ist der perfekte Windschutz, denn an der Nordseite der Terrasse treten häufig heftige Böen auf, die selbst das Nachbarhaus kaum ausbremsen kann. Die Glas-Elemente sitzen

Markisen

genau zwischen Terrassendach und Brüstung und lassen ein flexibles Öffnen zu. „Gerade im August freut man sich ja auch über ein erfrischendes Lüftchen“, lacht die Hausherrin, „ich finde es hervorragend, dass wir nun auf so unkomplizierte Weise eine gute Kontrolle über die Temperatur auf der Terrasse haben.“ Das Terrassendach samt Verglasung ist eine ungedämmte Konstruktion und erfüllt ganz den Zweck, den Freisitz zu einem höchst gemütlichen Plätzchen zu verwandeln. Um im Sommer eine frische Brise zu spüren, werden die Scheiben einfach in Richtung Hauswand geschoben – schon weht ein anderer Wind.

Erst beim näheren Hinsehen erkennt man, dass es sich um einzelne Glas-Elemente handelt. Geführt wird die Schiebeverglasung in einer auf der Brüstung montierten Laufschiene. Je nach Wunsch lassen sich die Scheiben in jede Position bringen. Neben dem Schutz vor Wind und Regen schätzt aber Maja Weber vor allem den Blick, den der Freisitz bietet: „Tagsüber habe ich den Überblick und sehe die Kids im Garten spielen. Abends sitze ich hier oft lange mit meinem Mann zusammen und wir genießen die Aussicht über den Garten und schauen dem Gras beim Wachsen zu“, schmunzelt die Bauherrin.  ■

Scheiben zum Schieben, aber nicht zum Sehen

Terrassenüberdachung Modell SDL Atrium plus und Schiebeverglasung Modell SL 20e, beides wird angeboten über den Fachhandel bzw. -verarbeiter, Anbieter: www.solarlux.de.

Da die Scheiben keine seitlichen Rahmen haben, bleiben sie beinahe unsichtbar.

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Mehrfach-Nutzen: Diese Kombination aus Solarstromanlage, Wetterschutz und Designobjekt ist in einem Element mehr als nur ein Terrassendach. Die Photovoltaikmodule dienen nicht nur zur Energiegewinnung sondern auch als Schattenspender und Regendach. Die Pergola stützt sich auf unauffälligen Pfeilern und stimmt sich farblich mit den Fenstern ab. www.solarcarporte.de Raum-Verlängerung: Eine 4,6 x 4,9 Meter große Glasoase, bestehend aus einem Terrazza Terrassendach in Glas-Alu-Konstruktion und verschiebbaren Glaselementen an allen Seiten, ragt als raumbildendes Element weit hinaus und ergänzt den Terrassenüberhang in perfekter Weise. Zur Beschattung dienen eine Wintergarten- sowie Seitenmarkisen – alles per Handsender steuerbar. www.weinor.de

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Zusatz-Raum : Ein Wintergarten mit wärmegedämmter Konstruktion bietet echten Wohnraumnutzen. Hier lässt es sich auch an kalten Tagen gut wohnen. Im Sommer lassen sich die Seiten weit öffnen – zum Beispiel mit Glasfaltwänden, die nach außen aufgehen und weggefahren werden. www.solarlux.de


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Inividual-Lösung: Diese Terrasse hat ein maßgeschneidertes Glasdach bekommen – mit 2 pfiffigen Umsetzungen. Zum einen sorgt eine markante L-Brücke für eine architektonisch anspruchsvolle Optik, zum anderen bildet ein Kreisausschnitt eine raffinierte Anbindung an den Glasanbau. Und auch der Kugelbaum freut sich über so erhaltenen Wachstums-Spielraum. www.gladius-dach.de

Raum-Stationen: Die Pergola in Aluminium mit Lamellendach ist in der Lage, vor Sonne, Wind und Regen zu schützen. Zudem kann die Konstruktion seitlich und frontal verschlossen werden. Hier hat man einmal zwei Anlagen gekoppelt – eine zum freien Wohnen im Rasen, eine zum geschützten Speisen auf festem Grund. www.keoutdoordesign.de

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Verglaste Räume Draußen länger verweilen, geschützt sein vor Wind und Wetter, sich geborgen fühlen – mit einem raumbildenden Anbau, einem Wintergarten oder auch nur mit einem Terrassendach kommt schnell gutes Gefühl auf: Raumgefühl!

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Außenbereich

Kubus-Form: Das Area-System verzichtet zugunsten des formschlüssigen kubischen Konzepts auf einen Dachüberstand und bietet eine integrierte Regenrinne. Schiebegläser rundum bilden einen variablen Wind- und Regenschutz. www.leiner.de

Dach-Anbindung: Nachträglich angebaut zeigt diese raffinierte Dachverlängerung mit Gegenwinkel eindrucksvoll, wie sich Outdoorplätze stimmig verwandeln können. Der Windschutz rechts ist einfach eine gerade Scheibe. www.gladius-dach.de

Mauer-Plätzchen: Während die naturnahe Mauer Blick- und Windschutz bietet, sorgt das Glasdach für Schutz bei Regen. Ansonsten bleibt diese Terrasse ohne Hitzestau gut durchlüftet. www kann.de

Zwischen-Lösung: Hier war eine Dachglaslösung schon von vornherein geplant. Schmale Stahlsparren dienen als Tragelemente für das Glasdach. Die Gesamtterrasse hat so einen geschützten Bereich bekommen. www.gaertner-von-eden.com

Freie Sicht und leichte Bedienung Damit die Sicht nach draußen nicht behindert wird, gibt es große transparente Glaselemente. Die Glas-Schiebewand W 17 easy etwa bietet mit dem Soft-Closing-System eine leichte und leise Bedienung. Es hat eine Einzugs- und eine ParkOption. Mit der Einzugs-Option

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wird das Glaselement – ähnlich wie bei einer Küchenschublade – unterstützt geschlossen. Um das Öffnen der Glasscheiben zu erleichtern, hilft die Park-Option. Sie bremst den Öffnungsvorgang sanft ab und fixiert den Glasflügel sicher in seiner Endposition. www.weinor.de

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ohnen heißt auch, ein Dach überm Kopf zu haben. Wohnen in den eigenen vier Wänden, so sagt man. Und draußen? Ja, auch vor dem Haus kann sich positives Raumgefühl einstellen. Mit einem oben und/oder seitlich geschlossenen Glasanbau, einem Wintergarten, einer überdachten Pergola, einer variablen Rahmenkonstruktion, einem offenen Pavillon. Je nach Anforderungen an die Schutzfunktion lassen sich dann Terrassen zu echten oder gefühlten Wohnräumen umfunktionieren und je nach

baulicher Umsetzung lassen sich auch Wünsche an die Gesamtästhetik individuell realisieren. Outdoorräume sind im Trend. Sie überzeugen durch maßgenaue Anpassung an Bestand und Vorgaben, sie werten eine Immobilie auf und sie sorgen für Wohlgefühl, sprich: Geborgenheit und Schutz. Und das Gefühl von Freiheit? Auf das muss man hierbei ebenfalls nicht verzichten. Denn was stets bleibt, ist die hohe Transparenz und die Uneingeschränktheit des frei■ en Ausblicks.


Faltanlagen ermöglichen Wohnraum-Erweiterung Wohn-Raum: In Holzbauweise erstellt bekam das Wohnhaus noch einen Extraraum hinzu, ganz im Sinn eines Wintergartens. Vorne ein vierteiliges Glas-Faltelement, rechts eine zweiteilige Hebe-Schiebetür, links ein zweiteiliges Fenster-/Drehtür-Element. www.hummel-blockhaus.de

Eine gute Möglichkeit, den Wohnraum nach draußen hin zu erweitern, ist gegeben, wenn man den Wohnraum bereits mit Faltwänden ausgestattet hat. Im Sommer kann man so die gesamte Front öffnen und hat

freien und barrierefreien Zutritt auf die Terrasse. Wenn man dann noch den Bodenbelag einheitlich gestaltet, ist das Gesamtbild noch eindrucksvoller. Hier hat man jedoch bewusst eine Farbgrenze gezogen. www.solarlux.de

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as wunderschöne Chalet „Chesa Muntanella“ liegt malerisch im Tiroler Oberland in der Urlaubsregion Serfaus-Fiss-Ladis. Stilvoll und ungezwungen können Sie an einem intimen und entschleunigten Ort in den Tiroler Bergen ihre Urlaubstage verbringen. Die sieben hochwertigen Suiten des familiengeführten und im Dezember 2015 eröffneten Hauses bieten viel Platz für Familien, Paare und Freunde und Zeit für ein gemütliches Glas Wein vor dem

Kamin oder für einen Saunagang in den Outdoor-Saunen mit Blick auf die Berge. Im Chalet-Haus finden Sie unverfälschte Materialien wie heimische Hölzer, Stein, Leinentextilien – und im Besonderen die edlen Farben und samtigen Oberflächen von Zementmosaikplatten. Die spielerischen Ornamente und die fröhliche Farbigkeit der VIA Platten bilden spannungsvolle Kontrapunkte zu dem sonst edlen und sachlichen Interieur.

Die Gestaltung der Badezimmer mit den Kontrasten der VIA Platten zu glänzender Badkeramik und den Laubholzoberflächen des Mobiliars ist perfekt gelungen und verspricht dem Gast ein besonderes Urlaubserlebnis. Was sind nun eigentlich Zementmosaikplatten? Basis ist Weißzement, hinzu kommen zerriebener Marmor, reine Farbpigmente und feiner Quarzsand. Dieses Gemisch wird mit Mörtel aufgefüllt und unter Druck gepresst. Das

Ergebnis ist eine 1,8 Zentimeter starke Platte mit einer 3 Millimeter dicken Marmorschicht. Die mehrfarbigen und gemusterten Platten entstehen mit Hilfe aufwändiger Schablonen. Auch diese werden handgefertigt und orientieren sich an alten Bodenfliesen oder Musterbüchern ehemaliger Manufakturen. Im Gegensatz zu glasierten Fliesen sind Zementmosaikplatten offenporig und fühlen sich warm an, was vor allem „Barfußgänger“ schätzen.

Im Chalethaus „Chesa Muntanella“ genießen Sie dezenten Luxus in herzlichem Ambiente. Mit stilprägend sind die wunderschönen Zementplatten, die Böden und Bäder in ganz besonderer Weise zur Wirkung bringen. Sie haben die Chance, eine Woche all dies selbst zu erleben!

l e i p s n n i w e G s b u a l r U Das Chalet-Haus „Chesa Muntanella“ Die 7 hochwertigen Chalet Suites bieten Platz für 2 bis 8 Personen. Allen gemein ist die stilvolle Einrichtung mit edlen Materialien. Naturbelassene heimische Hölzer, Naturstein und Leinen sowie Sichtbeton und Glas dominieren die Materialwelt des Hauses. Alle Naturholzmöbel werden von der familieneigenen Tischlerei gefertigt. In den Schlafräumen findet man unbehandeltes heimisches Zirbenholz, welches für seinen wohltuenden ätherischen Duft und dessen Beruhigung für Herz und Kreislauf bekannt ist. Die Küchen sind großzügig ausgestattet mit modernen Küchengeräten

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und ein schön gedeckter Tisch lädt ein zum genussvollen Essen. Im Chesa Muntanella geht es nicht um Scheindesign oder Luxus, sondern um Echtheit und eine natürliche, schlichte Ästhetik. Weitere Infos auch unter: www.chesamuntanella.com

Klicken Sie sich in den Urlaub! Wenn Sie in Ihrem Urlaub Wert legen auf stivolles Ambiente und hochwertige Ausstattungen, dann machen Sie hier am besten mit. Sie müssen nur eine einzige Frage beantworten: „In welchem Monat/Jahr wurde das Chesa Muntanella eröffnet?“ Gehen Sie dazu einfach gleich auf unsere Internetseite www.renovieren.de und finden Sie dort die dekorative Zementplatte. Mit einem Klick sind Sie dann auch schon auf der entsprechenden Seite. Viel Glück!


So abwechslungsreich wie die schöne Landschaft im Oberinntal, so vielfältig ist auch die Musterauswahl der VIA Zementplatten, die es in der Chesa Muntanella zu entdecken gibt. Und diese können Sie nun exklusiv auch einmal selbst erleben – bei einem 1-Wochen-Herbst-Aufenthalt für 2 bis 4 Personen vom 16.09. - 23.09.2017. Mit eingeschlossen sind zudem Tickets für die kostenlose Benutzung der Bergbahnen in SerfausFiss-Ladis. www.viaplatten.de

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Jedes Bad mit einer eigenen Bodenvariante. Die große Dekorvielfalt der VIAa Platten lässt genügend Spielraum für jedwede Individualität.

Das edle Interieur überzeugt nicht nur Designliebhaber – auch Freunde des unauffälligen Luxus und einer authentischen Materialität finden sich hier im Chesa Muntanella beheimatet. Erleben Sie es selbst – eine Woche lang im wunderschönen Herbst. Bauen & Renovieren 5-6/17

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Badausbau

Bäder werden heutzutage zunehmend individueller gestaltet – wenn Raumgröße und Budget es zulassen. Dabei entstehen Lösungen, die nicht nur die Grundbedürfnisse der Badbenutzer befriedigen, sondern darüber hinaus für deren ganz persönliches Wohlbefinden sorgen.

Wohlfühl-Räume

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Die Farben Weiß und Hellgrau verleihen diesem Bad mit Dusche, Toilette, Wanne, zwei Einzelwaschbecken und einem mit der Decke verspannten Spiegel eine elegante Kühle, die nur durch Accessoires aus der Natur etwas gemildert wird: Pflanzen, Treibholz und Natursteinwand. Raffiniert gebaut ist das Trägerelement für Wanne und Waschtische mit mehreren Versätzen. Die Unterkonstruktion besteht aus verklebten Polystyrol-Hartschaum-Bauplatten. Auch für alle Fliesen und Riemchen an den Wänden und auf dem Boden in diesem Bad bilden Hartschaumplatten die Grundlage. www.wedi.de

Bad und Schlafzimmer – beide Räume vom Flur aus zugänglich – sind hier zusätzlich durch eine Schiebetür miteinander verbunden. Im Bad treffen Gegenstände und Materali­ en unterschiedlichster Epochen aufeinander. Die Raum­atmosphäre wird vornehmlich vom Boden­ belag bestimmt. Es handelt sich um ausdrucksstark ge­ musterte Zementmosaik­ platten. www.viaplatten.de

Dieser Badbereich ist ausschließ­ lich den Benutzern des Schlaf­ zimmers zugedacht, in das er halb integriert ist. Eine Glasabtrennung fasst den Bereich mit Waschtisch, Sitzbank und Spiegel ein, ein Vorhang sorgt auf Wunsch für Intimität. Durch eine Glastür abgetrennt sind Dusche und WC weiter hinten. Dort ist der Boden gefliest. Davor läuft der wohnlichwarme Bodenbelag durch und bildet optisch eine Einheit mit dem Schlafbereich. Es handelt sich übrigens um einen Korkbelag – elastisch, fußwarm und hygienisch pflegeleicht. www.amorim-deutschland.de

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Badausbau Von einem Bade„zimmer“ kann hier kaum mehr die Rede sein – der Raum ist von seltener Groß­ zügigkeit und wohl für jemanden gemacht, der sich gern länger darin aufhält. Trotz Stauraum­ möglichkeiten, wuchtiger Wan­ nenanlage und massiver, dunkler Sichtschutzwand – beides mit den gleichen großformatigen Platten wie der Boden verfliest – kommt hier keine Enge auf. Der warme Beige-Ton bei Wänden und Textili­ en verleiht dem Bad eine gewisse Wärme – ansonsten bestimmt die moderne Ausstattung mit ihrer Kombination aus schwarzen und weißen Elementen den Gesamt­ eindruck. www.villeroy-boch.com

Individuell gebaut und ganz verspielt: Auch hinter dieser Installationswand und in den Waschtischsäulen verbirgt sich das Baumaterial Hartschaum. Aus den Wand­armaturen ergießt sich das Wasser in Glas­ schalen. Die Säulen sind mit kleinformatigen Mosaik­ fliesen belegt. In die Vorwand sind praktische Ablage­ nischen integriert. Über der Wand befinden sich viele kleine Glasregalböden, die beiden Spiegel lassen sich bei Bedarf seitlich in Schienen hin- und herschieben. www.wedi.de

Mit seinem authentischen Holzdekor im Naturfarbton von Eichenholz verleiht das Klick-Vinyl Avignon Oak Natural dem Raum trotz kühler Sanitärkeramik und Beton­ waschtisch warme Wohnlichkeit. Der Feuchtraumboden ist geeignet zur Verlegung auf einer Warmwasser-Fußbodenheizung. www.planeo.de

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In diesem neuen Bad im Stil der 80er-Jahre geht es nicht gerade zurückhaltend zu. Die Wandfliesen­ serie Inuit zieht hier die größte Aufmerksamkeit auf sich. Mit unter­ schiedlich breit gestreiften Mustern lassen sich die Fliesen untereinander und mit den limettengelben Fliesen kombinieren. Runde Formen, geometrische Muster und gewagte Farben bei den Accessoires tun ein Übriges. Hinter der quergestreiften halb­hohen Installationswand verstecken sich WC und Bidet. www.tileofspain.de

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Zwei Duschabtrennungen trennen hier nicht nur trocken von nass, sondern fungieren zugleich auch als Verbindungselement. Sie öffnen – im wahrsten Sinn des Wortes – die Räume. Der Duschplatz hat eine Fläche von 190 x 120 cm. Badseits steht eine Wand-Dusche mit zwei Tür­ gläsern (Breite je 60 cm) und zwei Seitengläsern (Breite jeweils 80 cm, die Oberkanten verbunden durch eine Aussteifungsstange, Höhe 200 cm). Vom Schlafzimmer aus erfolgt der Zutritt eben­ falls durch eine Duschabtrennung. Die Höhe dieser Gläser beträgt imposante 250 cm – sie reichen bis an die Decke und verhindern damit das Abziehen der feuchten Duschluft in den Wohnbereich. www.glassdouche.de


Badausbau

Marmor, Gold und edle Eiche – eine derart eindrucksvolle Optik ist bei manchen nach wie vor beliebt. Hier kam allerdings Feinsteinzeug der Serie „Marmor“ in matter und glänzender Ausführung, jeweils 35 x 100 cm groß, zum Einsatz, als Wand­dekor ein welliges Mosaik (5 x 5 cm) – matt und glän­ zend gemischt. Die Bodenfliesen „Marble“ messen 73 x 73 cm. Der „Holzboden“ ist ebenfalls aus Feinsteinzeug. www.steuler-fliesen.de

Ein geradliniges Bad in Weiß und Braun mit großem Spiegel­ schrank und breitem Einzel­ becken. Die an einer Installa­ tions-Vorwand hängende Toilette ist durch eine halbhohe verflieste Trockenbauwand etwas vom restlichen Raum abgetrennt. Die hier eingesetz­ ten großen schlichten Zierprofile eignen sich bestens für Wohn­ bäder im modernen Stil. Sie ge­ ben dem Bad das gewisse Etwas und sorgen für einen perfekten Übergang von der Wand zur Decke. www.nmc-dekowelt.de

Fliesen im Kiefernholz-Look, ob in Dielen- oder Lattenoptik, bringen skandinavisches Lebensgefühl in dieses Badezimmer. Der bodenebene Duschbereich ist in kühlem Kontrast dazu in Weiß gefliest und reflek­ tiert sehr gut das Licht der Deckeneinbauleuchten. www.tileofspain.de

Zwei Gestaltungsmittel bestimmen hier den Gesamtein­ druck – die ausdrucksstarken Fliesen, die am Boden dank des umlaufenden schwarzen Frieses wie ein Teppich wirken und die Hölzer an den Wänden, die dem Betrachter ein rustikales Fachwerk vorgaukeln. www.kermi.de

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Innenausbau

Berliner Dachausbau der besonderen Art: In einem mehr­geschossigen ein Bauherr ganz oben ein stylisches Refugium geschaffen. seine offenen Wohn­räume, hochwertige Ausstattung und

Teil 1: Das Bad

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Altbau hat sich Es brilliert durch

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GERADLINIG UND FACETTENREICH Klarlinig Modernes, verspieltes Gesammeltes und ausgewähltes Erlesenes: Dieses Dachbad scheut sich nicht, Stilwelten zu mixen und sie zu einer neuen Einheit zusammenzuführen.

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iemlich weit oben in luftiger Höhe – genauer gesagt im 6. Stock eines Berliner Wohnhauses – kann es sich der Bauherr nun wirklich richtig gut gehen lassen. Jetzt! Denn bislang war das Wohnen unter diesem Dach kein Vergnügen. Eben Baujahr 1903 bzw. Ausbau 80er-Jahre Und das heißt: Viele Wände, kleine Räume, dunkle Zimmer, wenig Ausblick und von Ambiente keine Spur. Hier musste sich also radikal viel ändern, um die gewünschte Loft-Atmosphäre aufkommen lassen zu können.

Und nach einem Planungsgespräch mit einer Raumdesignerin war klar, dass viele der Innenwände zu Gunsten einer offenen Wohnsituation fallen mussten und auch sonst erheblich in die Substanz eingegriffen werden musste. Wir haben den Umbau begleitet und starten in dieser Ausgabe mit dem Thema Bad. Auch die Wände des alten Bads wurden abgerissen, um einen großen Raum mit Badund Schlafbereich zu schaffen. Interessant dabei, wie sich die historische DachgebälksKonstruktion zum Teil raum-

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Kaum vorstellbar, dass hier ein ambientereiches Refugium entstehen wird. Aber unser Bauherr wusste, was er tat: Entkernung bzw. Öffnung war Schritt Nummer 1.

Mehr Licht durch Dachflächenfenster und mehr Wohneleganz durch entprechende Materialien. Und so scheute sich der Bauherr nicht, Parkett im Bad einzusetzen.

Klare Trennung: Links das etwas im Verborgeneren und Dunkleren platzierte WC, rechts davon der tageslichthelle Duschbereich mit weißer Keramik und betongrauen Wandfliesen. Urbanität auf höchstem Niveau.

prägend in Szene setzt, andererseits auch wieder bewusst Modernität breit macht. Auch die verwendeten Materialien machen das Bad zu etwas Besonderem. Wohnlichkeit schafft etwa der speziell geölte Holzboden, der zudem zweifach verleimt und somit für Feuchträume geeignet ist. Durch die offenporige Oberfläche kann die Diele Wasser aufnehmen und wieder abgeben. Wasserspritzer beim Baden sind also kein Problem. Das charakteristische Wellenbild der Dielen passt dabei perfekt zum Thema Wasser. Der dunkle Farbton bietet einen edlen und expressiven Kontrast zur majestätisch freistehenden Wanne. Im ehemals beengten Bad entstand desweiteren im hinteren Bereich mit der flachen Duschwanne ein schöner,

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lichtdurchfluteter Duschbereich. Unterstützt wird die Großzügigkeit von einem riesigen Dachfenster. Im Sommer duscht man mit weit geöffnetem Fenster unterm Himmel. Im Winter kann Feuchtigkeit mit kurzem Lüften direkt abziehen. Der Waschtisch davor aus extra filigraner Saphirkeramik hat eine praktische Ablage.

Trendy & tricky: Fliesen in Betonoptik Zum puristischen Design passen die großflächigen Fliesen in Betonoptik besonders gut. Sie bilden an Boden und Wand eine harmonische Einheit, ohne dass das Wohnbad dabei kalt wirkt. Ebenso leicht und transparent wirken die Armaturen sowie die aus Acrylglas bestehenden

Optische und bauliche Raffinesse: Duschboden und Dachfenster bilden aufgrund ihrer kongruenten Position eine gestalterische Einheit. Die Dusche verlängert sich sozusagen über die Dachschrägengrenze hinaus.


Während die gewellten Dielen als Basis dienen für die ele- Blick über die Wanne in den sich offen anschließenden gant geschwungene Wanne, setzte der Bauherr im Schlaf- Schlafbereich: Mit zwei Dachfenstern und weiß gehaltebereich auf Betonoptik und wählte großformatige Fliesen. nen Dachflächen gestaltet sich alles sehr viel freundlicher.

Und selbst im Detail geizte der Bauherr nicht an Mut zum Ungewöhnlichen. Die Wandarmatur ist Wasserquelle und Ablage zugleich – und stylisch, keine Frage.

Und wo Wände des Bestands inszeniert werden können, hat man sie auch inszeniert: Eine Backsteinfläche wurde einfach weiß überstrichen – und jetzt hat man die Oberfläche noch mit einem Steinöl gegen Absanden behandelt – welch Effekt!

WIR SETZEN IHREM DACH DIE KRONE AUF. Schon seit Jahrhunderten werden Dächer von Schiefer gekrönt. Denn seine außergewöhnlichen Eigenschaften machen dieses Naturmaterial einfach spitze – in Sachen Ästhetik und Schutz ebenso wie bei Langlebigkeit und Stiltreue für neue und alte Gebäude.

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Auch eine effektvolle Idee: Im Schlafbereich wird ein kleiner Stauraumbereich simpel, aber wirkungsvoll abgetrennt – und zwar mit Hilfe von Bodendielen-Elementen. Grau in grau – passend zu den Keramikfliesen.

Hier noch die Gegenperspektive mit halbhoher Trennwandverkleidung. Hier wurden speziell gefräste Dielen aus Thermo-Buche verwendet, die weiß geölt sind und so zum Grau des Bodens passen.

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Spannend auch noch, dass die neuen Sanitärprodukte aus dem normalen Standardangebot doch etwas herausfallen. Individuell Dinge und Materialien zusammenzustellen und dennoch zu einer Wohnwelt zusammenzuführen – das war hier Ziel und ist gelungenes Ergebnis. Die momentan wichtigste Trendrichtung kann man als „Urban Nature“ bezeichnen. Sie entspricht dem Wunsch nach Ruhe und Geborgenheit gegenüber der digitalen und anonymen Welt. Mit natürlichen, ökologischen und authentischen Materialien und Ausdrucksweisen holen wir uns die Natur in das eigene Wohnumfeld. Diese Kombination spiegelt sich hier im Dachbad gekonnt wieder. ■

Weitere Informationen

Verwendete Produkte: Freistehende Badewanne „Palomba“, Duschfläche und Armaturen „Kartell“, Waschtisch „INO“ sowie WC und Accessoires, alles von www.laufen.de, Fliesen „Beton“ von www.steuler.de, Dachfenster von www.velux.de, Massivholzdielen „Buche Vulcano Fresco“ von www.mafi.at, Wandfarben von www.auro.de Planung: Bettina Bickert, Dipl. Ing. FH Innenarchitektur, www.plankreis.com

Fotos: Marco Aldag

Blick aus dem Schlafbereich hinüber zu Küche und Wohnraum. Doch was hier umgesetzt wurde, erfahren Sie in den nächsten beiden Ausgaben.

Elemente wie Handtuchhalter, Ablagen und Leuchten. Das Design verkörpert Leichtigkeit und Klarheit. Besonders sind die EdelstahlAblagen, die sich auf den ersten Blick nicht von den Armaturen unterscheiden. Der Badbesitzer hat sich für durchsichtige Ablagen entschieden. So entstand ein Bad, das mit klarer Linienführung und praktischer Anordnung zu jeder Tageszeit Lust aufs Verweilen macht. Welche Besonderheit hat das neue Bad noch? Die auch sonst so offene und kreative Raumgestaltung der gesamten Wohnung wird im Schlaf-/ Badebereich ebenso weder durch Wände noch durch Türen aufgehoben. So ist eine wunderschöne und wohnliche Kombination aus Schlafen und Baden mit ineinanderfließenden Bodenmaterialien, Wandgestaltungen und Dekoration entstanden. Die außergewöhnlichen Elemente stehen im Fokus und laden zum Träumen und Entspannen ein, die Wanne ist ein echter Hingucker und bietet gleichzeitig jedweden Komfort. Das Waschbecken ebenso. Und das WC? Dieses ist blickgeschützt hinter der Trennwand platziert.


Die konstruktiven Pfetten und Streben sind hinter einer Gipskarton-Blende verschwunden und bilden optisch den Ansatz einer Abtrennung für den Schlafbereich. Tagsüber licht und hell – doch total abgedunkelt ist ein geruhsamer Schlaf garantiert.

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BLAUE SEITEN IHR B&R-THEMEN-SPECIAL

Gefahrenpunkte am Haus

S ICH E R H E IT A M FE N S T E R

Liebe Leser, in diesem Heft-Teil präsentieren Ihnen ausgewählte Firmen aktuelle Produkte zu einem übergeordneten Thema. Diesmal geht es um die Sicherheit am Fenster. Sie finden An­regungen und Produkt­ empfehlungen sowie Produktinformationen und Hinweise zu

Das eigene Haus mit den Augen professioneller Einbrecher betrachten, macht die Gefahr bewusst. An erster und zweiter Stelle der Einbruchs-Gefahrenpunkte am Haus stehen Terrassentüren und Fenster. In fünfzig Prozent aller Einbruchsversuche probieren es Einbrecher an Fenstertüren bei rund jedem dritten Fall an Fenstern. www.daitem.de

Hersteller- oder Anbieterseiten. Dort finden Sie dann weitere Infor­mationen zu ergänzenden Produktmerkmalen, zusätzliche

Die Basis des Widerstands Die Vorkehrungen zur Einbruchsicherung in einem Fenster bestehen gewöhnlich aus einer Reihe technischer Lösungen, die sich gegenseitig ergänzen. Beim System „Quadro Safe“ sind es gleich vier Komponenten: Ein abschließbarer Fenstergriff verhindert, dass sich der Öffnungsmechanismus durch Schläge auf den Schließzapfen umkehrt und sich das Fenster so entriegeln lässt. Der unsichtbar auf der Außenseite angebrachte Anbohrschutz schützt das Getriebe zusätzlich gegen Aufbohren. Hinzu kommen gegenläufig arbeitende Pilzkopf-Sicherheitsschließzapfen, die rundherum im Rahmen verbaut dessen Aufhebeln unterbinden, indem sie sich ineinander verhaken. Im Zusammenspiel mit mehrfach verschraubten Sicherheitsschließstücken bieten sie besonders effektiven Schutz. Nach ähnlichem Muster lassen sich auch Dachfenster gegen typische Vorgehensweisen von Dieben sicher machen. Wer auf Nummer sicher gehen will, dem steht mit mechanischen Sicherheitsausrüstungen eine durchaus bezahlbare Technologie zur Verfügung. Die Mehrkosten pro Fenster der Roto-Lösung liegen nach Herstellerangaben bei unter 100 Euro. Ob sich die Anschaffung am Ende auszahlt, steht und fällt mit der fachgerechten Montage. Deshalb wurde unter www. quadro-safe.com eine spezielle, nach Postleitzahlen geordnete Online-Profisuche eingerichtet. Zum Service gehört außerdem der 8-seitige „Ratgeber Einbruchschutz“. Er kann direkt unter dem Link http://blog.quadro-safe.com/ ratgeber-einbruchschutz heruntergeladen werden. www.roto-frank.de

Bildbeispiele oder auch Bezugsmöglichkeiten.

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BLAUE SEITEN 

THEMEN-SPECIAL „SICHERHEIT

In einer ausführlichen Zusammenarbeit zwischen Fensterherstellern, der Polizei und Versicherungsgesellschaften wurden in der Vergangenheit Sicherheitsklassen von Fenstern und Türen eingeführt. Geregelt werden die Sicherheitsklassen zum Einbruchsschutz in der DIN V ENV 1627/2011. Für Fenster und Türen wurden sechs Sicherheitsklassen ausgearbeitet, die den Einbruchsschutz bei Fenstern und Türen erhöhen. Die Widerstandsklassen richten sich zum einen nach der Widerstandszeit, zum anderen nach dem Tätertyp aus. Den simpelsten Schutz bietet die Widerstandsklasse RC 1 N. Eine solche Fenstersicherung eignet sich beispielsweise für Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken eines Hauses. Der Einbruchsschutz bezieht sich auf ein relativ schlichtes Tatverhalten, welches überwiegend durch gewaltsames Eintreten auffällt. Den höchsten Einbruchsschutz bietet die Widerstandsklasse RC 6. Welche Sicherheit die einzelnen Klassen versprechen, erklären wir nachfolgend: SICHERHEITSKLASSE RC 1 N Wie bereits ausgeführt, bieten Fenster und Türen in dieser

Sicherheitsklasse den geringsten Einbruchsschutz. Handelt es sich um ein sehr deutlich einsehbares Fenster oder um ein Fenster in einem oberen Stockwerk, genügt diese Sicherheitsklasse vollkommen. Die Einbruchstests ergaben, dass ein Fenster dieser Sicherheitsklasse einem Gelegenheitstäter rund drei Minuten Widerstand leistet. Allerdings ist das Fenster ausschließlich gegen kraftvolle Gewalteinwirkungen geschützt. Hierzu zählen Tritte, Schulterwürfe sowie der Versuch, das Fenster herauszureißen. Auch besitzt das Fenster oder die Balkontür kein Sicherheitsglas, kann also eingeschlagen werden. SICHERHEITSKLASSE RC 2 N Diese Sicherheitsklasse bietet bereits eine deutliche Steigerung des Einbruchsschutzes bei Fenstern. Zwar kommt kein Sicherheitsglas zum Einsatz, das Fenster ist jedoch so im Rahmen verankert, dass es mit einfachen Werkzeugen nur schwer innerhalb von drei Minuten geöffnet werden kann. Solche Fenster eignen sich ebenfalls für obere Stockwerke oder gut einsehbare Fenster. SICHERHEITSKLASSE RC 2 Der Einbruchsschutz für Fenster ist wieder auf die Ein-

bruchsversuche von Gelegenheitstätern optimiert und bietet für drei Minuten ausreichenden Widerstand. Mit einfachen Hilfsmitteln, beispielsweise Keilen oder Schraubendrehern, ist das Fenster nur schwer zu öffnen. Zudem ist die Scheibe des Fensters zusätzlich geschützt. Ab dieser Sicherheitsklasse schreibt der Gesetzgeber vor, dass anstelle der einfachen Verglasung Sicherheitsglas verwendet wird. Sicherheitsglas besteht aus mindestens zwei einzelnen Scheiben, die mittels einer klebenden, durchsichtigen Folie miteinander verbunden sind. Vergleichbar sind diese Scheiben mit den Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen und sind auch als Verbundglas bekannt. Versucht ein Täter die Scheibe mit Steinen oder einem Eisenstange einzuschlagen, bietet die eingezogene Folie einen erweiterten Widerstand, der das Durchdringen erheblich erschwert. SICHERHEITSKLASSE RC 3 Ab dieser Sicherheitsklasse besitzt das Fenster einen Einbruchsschutz, der bereits versierten und geübten Tätern einen Widerstand von mindestens fünf Minuten bietet. Letztendlich besitzt das Fens-

RESISTANCE CLASSES RC

Sicherheitsklassen (Resistance Classes RC)

ter eine Sicherheitsverglasung und der Rahmen ist so beschaffen, dass er einem Brecheisen für eine gewisse Zeit standhält. SICHERHEITSKLASSE RC 4 Fenster und Türen mit dieser Sicherheitsklasse können bereits beruflich genutzten Gebäuden ein hohes Maß an Einbruchsschutz gewährleisten. Die Widerstandsklasse sieht vor, dass ein erfahrener Täter nicht innerhalb von zehn Minuten Zugang zum Haus erhält, obwohl er schwere Werkzeuge ver­ wendet. SICHERHEITSKLASSE RC 5 Ein Fenster mit diesem Einbruchsschutz hält selbst Winkelschleifern oder Säbelsägen mit einem Scheibendurchmesser von 12,5 Zentimetern stand. SICHERHEITSKLASSE RC 6 Für Bankgebäude, Firmen, die Bargeldbeträge lagern und privaten Wohnsitzen mit hochwertigen Besitztümern ist diese Sicherheitsklasse bei Fenstern und Türen das Maß aller Dinge. Die Fenstersicherheit hält einem nachhaltigen Einbruchsversuch mit schweren Geräten bis zu zwanzig Minuten stand. Quelle: Inoutic, www.inoutic.de

Teleskopierbares Gitter für Keller- und Erdgeschossfenster Neu auf den Markt ist ein Fenstergitter, das dem Prinzip der Teleskopleiter folgt und somit perfekt auf die Breite des zu schützenden Fensters angepasst werden kann. Um natürlichen Witterungseinflüssen standhalten zu können, wird das Fenstergitter dickschichtpassiviert – ein bewährtes Verfahren der Oberflächenveredelung aus der Kfz-Produktion. Das stufenlos einstellbare Fenstergitter ist in fünf verschiedenen Ausführungen erhältlich. Zur Verfügung steht der Fensterschutz in der Länge 500 - 650 Millimeter mit einer Höhe von 300 und 450 Millimeter sowie für größere Fenster in der Ausführung 700 - 1050 Millimeter mit einer Höhe von 300, 450 und 600 Millimeter. www.abus.com

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Mechanische Nachrüstprodukte Bei Fenstern und Türen lässt sich Sicherheitstechnik auch nachrüsten. Zum Beispiel mit Bandseitensicherungen an der Bandseite, Kippstoppsicherungen oder mit zusätzlichen Schlössern. Neu ist eine Drei-Punkt-Stangenverriegelung. Durch die Betätigung des Fenstergriffes rastet das Stangenschloss in die obere und untere Verankerung ein. Zusätzlichen Schutz bietet der im Schlosskasten integrierte massive Sicherheitsriegel, der sich in den auf dem Rahmen montierten Schließkasten verkrallt. So sind Fenster und Terrassentüren auf der Schließseite dreifach gesichert und stellen jedem gewaltsamen Hebelversuch einen erhöhten mechanischen Schutz entgegen. Der abschließbare Zylinder im Fenstergriff sorgt für zusätzliche Sicherheit bei Glasbruch und dient gleichermaßen als Kindersicherung. www.abus.com

Bewegungsmelder mit Tierimmun-Funktion Mit dem Daitem Funk-Außen-Infrarot-Bewegungsmelder SH148AX können Garten- und Hofflächen rund um Haus oder Wohnung abgesichert werden. Aufgrund der Infrarot-Technologie sind Fehlalarme passé. Der neue Melder erkennt Störfaktoren, wie Klein- und Haustiere oder fallende Blätter und blendet diese effizient aus. Potenzielle Einbrecher werden jedoch sicher erkannt. Dabei gilt: Je früher Einbrecher im Vorfeld erkannt werden, desto geringer ist in der Regel der Schaden, den sie anrichten! Beispielsweise lassen sich so Fensterfronten und Freiflächen wie Terrassen und Gärten schnell und zuverlässig absichern. Der individuelle Überwachungsbereich des Melders deckt einen Radius von bis zu 190 Grad ab. Je nach Streuwinkel variiert die Melder-Reichweite zwischen drei und achteinhalb Meter. www.daitem.de

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THEMEN-SPECIAL „SICHERHEIT

Geschlossen sicher lüften Frische Luft ist wichtig, ob für Gesundheit, Konzentration oder Wohlbefinden. Doch wird nicht ausreichend oder gar nicht gelüftet, kann feuchte und verbrauchte Luft nicht entweichen und somit auch zu Schimmel im Gebäude führen. Hier kann Technik helfen und vorbeugen. Beim System Geneo InoVent des Anbieters Rehau etwa ist das Lüftungssystem in den Fensterrahmen integriert, was durch den Verzicht auf die Stahlarmierung und die hohe Stabilität des Fensterprofilsystems möglich ist. Das Konzept ist auch für den Renovierungsfall interessant, denn es fallen keine zusätzlichen Stemm- oder Bohrarbeiten an. Im Kern besteht das System aus zwei

Lüfterpaaren, die jeweils seitlich im Rahmen sitzen. Während auf jeder Seite ein Lüfter die verbrauchte Innenluft ansaugt und nach außen abführt, befördert der andere frische Außenluft in den Wohnraum. Der Luftstrom ist in vier Leistungsstufen regulierbar. Ein integrierter Wärmetauscher sorgt für die Wärmerückgewinnung. Durch die Lüftung müssen also keinerlei Abstriche gemacht werden. Das gilt auch für Einbruchhemmung und Schallschutz: Optional können diese Fenster auch mit der Widerstandsklasse RC2 und einem Schallschutz bis 43 dB ausgestattet werden – für einen erholsamen Schlaf und nachhaltige Sicherheit.

Lichtdurchflutete Wohnräume und ein uneingeschränkter Panoramablick in die Umgebung stehen auf der Beliebtheitsskala moderner Bauherren ganz oben. Erfüllen lassen sich diese zeitgemäßen Wünsche mit Synego Hebeschiebetüren von Rehau. Ihr schwellenloser Übergang zum Garten oder Terrasse lassen Innenund Außenräume miteinander verschmelzen und holen die Natur ins Haus. Die gläsernen Bauelemente erfüllen neben dem Wohlfühlambiente höchste Standards bei Energieeffizienz, Schallschutz, Bedienkomfort, Fensterdesign und Einbruchschutz. www.rehau.com

Fensterantrieb für Komfort und Sicherheit

Anwesenheit simulieren

Der motorische Antrieb Drive axxent DK von Sigenia bewegt Dreh-Kipp-Fenster und schwer erreichbare Kipp-Oberlichter. Dank seines „two-in-one“Prinzips – ein Kettenantrieb für die Kippfunktion und ein Verriegelungsantrieb für das Verriegeln des Fensters – vereint er in einem einzigen Gehäuse sämtliche Bedienfunktionen. Für einzigartigen Bedienkomfort sorgt die innovative „AutoLock“-Funktion. Wird

Häufig kundschaften Einbrecher ganze Wohngegenden nach lukrativen Zielen aus und achten dabei auf Verhaltensmuster. Dazu zählt auch die Bewegung der Rollläden: Sich gar nicht oder zu ähnlichen Zeiten bewegende Rollläden lassen auf die An- und Abwesenheit der Bewohner schließen. Mithilfe von Zeitschaltuhren, beispielsweise dem Modell „Comfort“ von Chamberlain, können Bewohner einen un­

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das Fenster aus der Kipp- oder Drehstellung heraus zugedrückt, verriegelt der Antrieb das Element selbsttätig – ver­ sehentlich nur angelehnte Fenster gibt‘s nicht mehr! www.siegenia.com

vorhersehbaren Rhythmus simulieren – beispielsweise während eines Urlaubs oder der Arbeitszeit. www.chamberlain.de


AM FENSTER“

BLAUE SEITEN

Kostenfreier Ratgeber Worauf es beim Einbruchschutz ankommt, erklärt der Renovierungs-Ratgeber, den die Gemeinschaft von Fensterfachbetrieben „Kömmerling+Fenster-Profis“ kostenfrei herausgibt. Darüber hinaus enthält das umfangreiche Werk auf rund 90 Seiten wertvolle Informationen und Checklisten rund um das Thema Fenster­ renovierung. Neben dem Einbruchschutz erfährt der Leser, wie er wirksam Heiz­ kosten spart, Schimmel durch ein gesundes Raumklima vermeidet, welchen Schallschutz er in seiner Wohnlage benötigt und wie reichhaltig heute das Design- und Farbspektrum moderner Fenster ist. Ein Kapitel stellt übersichtlich die Fördermöglichkeiten für energieeffiziente und einbruchhemmende Fenster vor. Der Renovierungs-Ratgeber kann einfach unter der Internetadresse www.renovierungs-ratgeber.de angefordert werden.

Aluminium-Rollläden Neben ihrer Robustheit punkten Alu-Rollläden mit einem attraktiven Look und dem umfassenden Schutz bei Wind und Wetter. Die Lamellen sind mit eloxierter oder farb­ beschichteter Oberfläche in allen RAL-Farben oder auf Wunsch in Sonderfarben erhältlich – passend zum persönlichen Wohnstil. Wichtig ist es, beim Neubau ebenso wie bei der Nachrüstung auf die CE-Kennzeichnung zu achten. Damit weiß der Hausbesitzer, dass der Wetter- und Blickschutz am Fenster alle aktuellen europäischen Sicherheitsnormen erfüllt. Noch ein Tipp: Weiter erhöhen lässt sich die Schutzfunktion mit einem Motorantrieb. Dieser wirkt dem Hochschieben der Rollläden zusätzlich entgegen. Weitere Informationen unter www.rollladen.de. Foto: Schanz

Schutz gegen die Fensterbohrmethode Dass der Fenstergriff eine Schwachstelle ist, weiß der Schweizer Architekt August Scherrer, seit er für einen Kunden ein rundum sicheres Haus realisieren wollte. Obwohl der Sicherheitsspezialist dafür alle gängigen Einbruchschutzmaßnahmen verwendete, wurden die Bewohner kurze Zeit später von einem sogenannten Fensterbohrer heimgesucht. Aufgrund des Ereignisses entschied er, gegen die dreiste Methode eine Lösung zu finden und entwickelte den Bohr­ blocker – eine widerstandsfähige Metallplatte, die verhindert, das Holz-, Holzmetall- und Kunststofffenster aufgebohrt werden können. Der Bohrblocker besteht aus Manganstahl, wie er auch für den Tresorbau, Gefängnisgitter oder schusssichere Panzerungen verwendet wird. Im Gegensatz zu Schlössern oder Alarmanlagen ist er ein äußerst einfacher Schutz und hat den grossen Vorteil – wenn einmal montiert – dass er nicht jedes Mal neu aktiviert werden muss. Bei Neu- und Umbauten empfiehlt sich der Bohrblocker Classic, der entsprechend den Modellen des Fensterbauers dezent seitlich in den Fensterflügel eingefräst wird. Der Bohrblocker Rapid zum Nachrüsten von Fenstern und Balkontüren kann in wenigen Minuten von den Bewohnern selbst montiert werden. Er ist in verschiedenen Grössen und Farben z. B. im Onlineshop www.bohrblocker.ch erhältlich.

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Anbau & Fassade

Erweiterung mit Profil Was tun, wenn vier Generationen unter einem Dach wohnen möchten, der Platz im urprünglichen Haus jedoch bei weitem nicht mehr ausreicht? Unsere Baufamilie hatte Glück und konnte sich im eigenen Grundstück seitlich ausdehnen.

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as 1910 erbaute Einfamilienhaus mit Klinkerfassade wurde durch Familienzuwachs und aus beruflichen Gründen mit den Jahren räumlich einfach zu eng, sodass immer wieder diverse Modernisierungen und Umbaumaßnahmen stattgefunden haben. Doch jetzt mit der Familienerweiterung in dritter Generation wurde ein echter Anbau erforderlich. Überlegungen zu einen Neubau scheiterten an der Baugeneh-

migung und eine Aufstockung schien nicht attraktiv. So entschied man sich für einen Anbau, mit dem sich die zweite Generation der Familie ihren altersgerechten Wohnsitz errichtete. Wohnkonzept für vier Generationen. Die Quintessenz aus vielen Überlegungen war: Die kinderreiche Familie der Tochter bleibt zusammen mit der Großmutter weiter im Altbau wohnen. Das Elternehepaar erhält direkt daran angeschlossen eine


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Die fassadenprägende Wetterschutzhülle kommt einer Holzschalung sehr ähnlich, ist jedoch weit mehr wetter- und farbtonbeständig.

• Garagen-Sectionaltor RenoMatic eigenständige, vorausschauend altersgerechte Wohneinheit in Form eines Anbaus. Die Verbindung der beiden Einheiten erfolgt dort, wo sich zuvor die Terrasse mit einer bodentiefen Türe befand. Hier koppelte man die beiden Hauseinheiten mit einem gemeinsam nutzbaren Hauswirtschaftsraum an. Dieser ermöglicht von beiden Seiten den Zutritt zum Wohnbereich der anderen, aber auch nur, wenn diese damit einverstan-

den sind. Somit ist ein optimales Zusammenleben unter Einhaltung der Privatsphäre der jeweils anderen Parteien möglich. Der Anbau selbst erschließt sich von der Straßenseite aus über einen überdachten Carport und einen niedrig bestuften, ebenfalls überdachten Treppenaufgang. In der 130 Quadratmeter großen, ebenerdigen Wohnung finden sich nach vorne zur Straße hin die abgetrennten

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Anbau & Fassade

1. Basis für den Anbau ist ein Betonpodest mit überstehender Kante. Rechts ist das Bestandshaus bereits geöffnet für die Verbindung.

2. Nach einer Abdichtung mit Bitumenbahnen gegen aufsteigende Feuchtigkeit wurden die Schwellenhölzer für die Wände ausgelegt.

3. Mit Fertigteilelementen aus Holz und OSBPlatten zeichneten sich schnell die neue Raumaufteilung sowie die Gebäudekontur ab.

4. Der Anbau bekam dann sein Flachdach – ebenfalls aus Holzbauteilen. Die Außenwände sind mit Holzfaserdämmplatten gedämmt.

5. Nach oben hin wurde der einstöckige Kom-

6. Dieser Bereich bis herunter zu den Fenstern

plex mit einer Attika erweitert und zwar in Form von entsprechend breiten OSB-Platten.

wurde verputzt und weiß gestrichen und hebt sich so klar von der späteren Profilfassade ab.

7. Während es im Inneren weiterging mit der Beplankung der Innenwände und der Deckenunterkonstruktion, konnte parallel auch …

8. … schon die Flachdachabdichtung erfolgen, ebenfalls mit Bitumenbahnen. Links zu sehen der hochgezogene Bereich an der Altfassade.

9. Bevor dann endlich die Fassadenprofile verlegt werden konnten, waren noch die Fensterund Fenstersimsmontage abzuschließen.

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Der Flachdachanbau ist auskragend über dem Betonsockel errichtet, was im Zusammenspiel des farblichen Kontrasts der Fassadenprofile zu den weiß verputzten Flächen dem Baukörper zusätzlich Leichtigkeit verleiht.

Heimwerker profitieren von Eigenleistung zusätzlich Gut 70 Prozent des Gesamtenergiebedarfs eines durchschnittlichen Haushaltes entfallen auf die Wärmeerzeugung. Grund genug also, auf moderne und energiesparende Heiztechnik zu setzen. Dabei kann es sich oftmals auch unabhängig von gesetzlichen Vorgaben lohnen, den betagten Heizkessel vorzeitig in Rente zu schicken, denn moderne Brenner oder Erneuerbare Energien sind wesentlich effizienter und nutzen entsprechend hohe Energieeinsparpotenziale. Aber welche Heizungsanlage und welcher Energieträger sind am besten geeignet? Angesichts der großen Vielfalt ist es sinnvoll, auf Anbieter mit hoher Beratungskompetenz zu achten. Die Heizungsprofis des Online-Shops selfio.de verfügen über langjährige Erfahrung in der Heizungsund Lüftungsbranche und bieten Bauherren ein umfangreiches, modernes Heizungsportfolio an. Neben hocheffizienten Gas- und Ölheizungen präsentiert der Online-Händler auch eine große Auswahl an solarthermischen Anlagen und Wärmepumpen sowie verschiedene Fußbodenheizungssysteme.

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Fußbodenheizung einfach selbst verlegen Auch wenn es um die richtige Kombination der Wärmequelle mit dem Heizungssystem geht, ist professioneller Rat ebenso hilfreich, denn mit modernen Fußbodenheizungen, welche die Niedertemperaturtechnik optimal nutzen, können weitere Energieeinsparpotenziale realisiert werden. Und wer die Fußbodenheizung dann noch selbst installiert, spart zusätzlich. Denn mit etwas handwerklichem Geschick und der notwendigen fachgerechten Unterstützung ist die Montage einfacher als viele meinen. Auf der Internetseite selfio.de finden Heimwerker und Selberbauer dafür genau die Unterstützung, die sie benötigen. Schritt für Schritt werden sie während des gesamten Projekts begleitet – von der kostenlosen Beratung und Planung bis hin zu Auslegung und Berechnung der Fußbodenheizung. Darüber hinaus stellt Selfio den Selberbauern eine große Anzahl an Montage-Videos, PDF-Anleitungen sowie eine Montage-App zur Verfügung, alles kostenfrei.

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Privaträume wie Schlaf- und Badezimmer, zum Garten öffnet sich ein Wohnbereich mit Küche, der im Sommer um eine beinahe 15 Quadratmeter große, überdachte Terrasse ergänzt wird. Die Konstruktion des Hauses erfolgte in ökologischer Holzrahmenbauweise und wurde im Frontbereich um einige Zentimeter auskragend auf der sichtgeschalten Bodenplatte errichtet. Durch diese optische Finesse vermittelt der kubische Baukörper einen Eindruck von Leichtigkeit und einem beinahe schwerelosen Schweben. Die weiß verputzte Blende am Übergang zum Flachdach in Kombination mit der graphitgrauen Fassadenverkleidung unterstreicht den Effekt zudem. Eine ebenfalls weißverputzte Schattenfuge zwischen Anbau und Altbau schafft eine optische Trennung zwischen den beiden


Anbau & Fassade

Wissen wie’s geht Bei Fassadenverschalungen stellt die Eckausbildung immer ein Problem dar. Für die Außenecken wurden hier speziell angefertigte rechtwinkelige Edelstahlleisten verwendet. Zusammen mit der naturidentisch geprägten Holzmaserung entsteht so eine edle und natürliche Optik in farblicher Einheit. Vorteil der Lösung: Die Kanten bleiben verborgen und können mit Toleranz gesägt werden.

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Gebäudeteilen und verleiht zusätzliche Tiefe. Für die Auswahl des Materials zur Verkleidung der Fassade zeichneten sich die Bauherren verantwortlich. Zusammen mit dem Architekten waren sie sich dann schnell einig, dass dem Anbau als Kontrast zur bestehenden Klinkerfassade des Altbaus ein kühler, moderner Look gut zu Gesicht stehen würde.

Fassadengestaltung mit WPC-Profilen Nachdem sie bereits seit Jahren gute Erfahrungen mit ihren Terrassenbelägen aus WPC-Dielen gemacht hatten, wählten sie dieses Material nun auch als vorgehängte, hinterlüftete Fassadenschale. Die grauen Profile korrespondieren optisch hervorragend mit der Klinkerfassade und unterstreichen zugleich den modernen Charakter des Flachdachanbaus. Sie sind mit einer Holzmaserung und einem natürlich

anmutenden Farbverlauf versehen. Die Oberfläche erhält durch eine leichte Bürstung ein elegantes Erscheinungsbild. Die Profile sind in Optik und Haptik übrigens kaum von Holz zu unterscheiden. Die Verarbeitung ist schnell und einfach: Die massiven Rhombusleisten werden auf einer Unterkonstruktion mit Montageklammern befestigt. Zuvor wird zum Schutz der Gebäudewand vor Schlagregen noch ein diffusionsoffenes Fassadenvlies verlegt. Reihe für Reihe werden die Leisten mit ihrer Nut-undFeder-Verbindung angebracht Und die Edelstahlblende am Sockel als auch an der Attika bilden dann einen stimmigen Abschluss an der Fassade. Sämtliche Beleuchtungselemente, Lüftungsgitter sowie die Fallrohre fürs Regenwasser konnten ohne besondere Maßnahmen problemlos auf den Profilen verschraubt werden. Größter Vorteil des Materials ist jedoch seine geringe Verwitterungstendenz. Und

wie bei den Bodendielen profitieren auch die Fassadenlösungen von den guten Materialeigenschaften der Holz-Kunststoff-Mischung. Aufgrund des Polymeranteils von 30 Prozent sind die Fassadenprofile wetterfest und dabei sehr pflegeleicht und wartungsarm. Sollte eine Reinigung notwendig werden, erfolgt diese ausschließlich mit Wasser, bei starken Verschmutzungen kann sogar ein Hochdruckreiniger zu Hilfe ■ genommen werden.

Weitere Informationen

Verwendet wurde das Fassadenprofil „Die Gestaltende XL“ im Farbton Graphitgrau mit authentischgebürsteter Holzmaserungsoptik, Deckmaß der Rhombusleisten zirka 99 mm, sichtbare Höhe zirka 90 mm, Gesamthöhe zirka 103 mm, Dicke zirka 18 mm, Standardlängen: 4 und 6 m, 1 m2 besteht aus zirka 10 Laufmeter, Zubehör: Fassadeneck-profil, Klammerset, Anfang-/ Endklammer (alles in Edelstahl), Anbieter: www.naturinform.com, Architekt/Verarbeiter: Planpluswerk, Dipl.-Ing. Martin Kremer.

Fotos: Natur in Form

Im gesamten Gartenbereich wurden die grauen Fassadenprofile verwendet. Sie binden auch den Erdgeschossbereich sowie den Balkon des Bestandshauses ein.


Leserservice

FASZINATION ZUHAUSE! HEADLINE Smarthomes TITELTHEMA Bautrends

REPORTAGE DACHAUSBAU

WEGWEISER FÜR

ZukunftsHÄUSER

Das Farbkonzept der Fassaden korrespondiert mit seinen warmen Grautönen und dem dunklen Rot der vorstehenden Elemente mit den anderen Häusern in der unmittelbaren Umgebung.

Text: Susanne Neutzling

Wie wollen wir wohnen? Die Antworten sind so unterschiedlich wie die Menschen, die man fragt. Trotzdem gibt es Themen, die viele bewegen: Wohngesundheit und bezahlbare Familienhäuser, aber auch intelligent vernetzte Haus- und Sicherheitstechnik stehen bei Bau-Interessenten hoch im Kurs. Aus Sicht der Architekten sind EnergieEffizienz und nachhaltiges Bauen die Trend-Themen für 2017 – das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Bau-Info-Consult. Wir zeigen auf den folgenden Seiten fünf Häuser, die diese Aspekte beispielhaft umsetzen.

In einer typischen Tübinger Häuserzeile wurden Petra Herrig und Ulrich Conzelmann

Pure Lebensqualität

fündig: Sie verwandelten ein verwahrlostes, altes und verschachteltes Gebäude in eine wahre Wohnperle.

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6 ALTHAUS MODERNISIEREN 2/3 2017

ES GIBT VIELE GRÜNDE ... … von einem eigenen Zuhause zu träumen. Und viele Ideen, wie die Träume Realität wer-

SchluSSpunkt

2/3 2017 ALTHAUS MODERNISIEREN 7

40 Hausbau

1/2 - 2017

Feine adressen

Wenn die außergewöhnliche Gestaltungsqualität eines der führenden Innenarchitektur-Büros und die handwerkliche und technische Perfektion ausgesuchter Partner zusammentreffen, dann entstehen Ergebnisse wie dieses – Vorhang auf für ein Wellnessrefugium der Extraklasse. Fotos: SSF.Pools by KLAFS · Text: Peter Lang

den können. Die Magazine des FachschriftenVerlags bringen Traum und Raum zusammen und unterstützen Sie dabei, Ihre Visionen zu verwirklichen: mit Häusern, lebendigen Wohnszenen und authentischen Baufamilien, die ihre sympathischen Geschichten erzählen. 146 schwimmbad + sauna 11/12-2015

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SIEBEN HEFTE, SIEBEN STYLES: pro fertighaus für die schnelle Information mit aktuellen Hausbeispielen und Bewertungen. Hausbau bietet große Bildstrecken, seriöse Hintergrundinformationen und Hausvergleiche. bauen! zeigt Architekturtrends, moderne Haustechnik und Öko-Tipps. Effizienzhäuser präsentiert zukunftsfähige Energiesparhäuser und nachhaltige Bauweisen. Schwimmbad+Sauna für die Gestaltung Alle Magazine des FachschriftenVerlages erhalten Sie aktuell beim Zeitschriftenhändler oder unter www.bautipps.de/zua

von privaten Pool- und Wellnessanlagen. Althaus modernisieren als Ideengeber für die Sanierung und Erweiterung der gebrauchten Immobilie. Bauen & Renovieren ist bei Renovierungen hautnah dabei und zeigt viele Arbeitsabläufe im Detail.

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Foto: Messe Frankfurt

Heiztechnik

Messe-Meldungen von der 2017 Die ISH, Weltleitmesse für den Verbund von Wasser und Energie, beweist einmal mehr ihre Bedeutung. Vom 14. bis zum 18. März 2017 kamen 200 114 Besucher auf das Frankfurter Messegelände, um sich über zahlreiche Innovationen und neueste Trends zu informieren. Wir berichten auf den folgenden Seiten über interessante Themen aus dem Heizungsbereich.

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Automatische Anpassung Bis zum Jahr 2029 wird für 4,3 Millionen Anlagenbetreiber in Deutschland schrittweise die Gasart von LL-Gas auf das energiereichere E-Gas umgestellt. Mit der Verbrennungsregelung Lambda Pro Control Plus

passen sich die Brennwertgeräte der Vitodens 200erReihe automatisch an jede Gasart und jede Abgas­anlage an. Die Geräte liefern damit immer zu 100 Prozent die geforderte Leistung bei höchstem Wirkungsgrad. www.viessmann.de


Neue Gas-Brennwertreihe Die Gas-Brennwertreihe Cerapur 9000i von Junkers steht für ein intelligentes, attraktives Design und eine intuitive Bedienung. Das Design besticht durch abgerundete Ecken und eine wahlweise schwarze oder weiße bruchsichere Glasfront. Teil der leicht zu reinigenden Glasoberfläche ist die neue Touch-Regelung. Die Klartextanzeige führt den Nutzer intuitiv durch die Grundeinstellungen. Der CW 400-Regler liegt hinter dem Touchscreen und wird einfach in eine nutzerfreundliche, ergonomische Position ausgeklappt. So kann der Fachmann auf alle Komfort- und Servicefunktionen zugreifen. Das „i“ im Namen der neuen Cerapur 9000i steht für die Internetfähigkeit der Geräte. Hausbesitzer und Bewohner können die Brennwerttherme mit der App Junkers Home ganz einfach per Smartphone oder Tablet bedienen. Die Cerapur 9000i lässt sich auch unkompliziert in bestehende und zukünftige Smart-Home-Lösungen einbinden. Die Cerapur 9000i ist in vier Leistungsklassen mit 20, 30, 40 und 50 Kilowatt erhältlich. Der neue Venturi-Mischer sorgt für die hohe Modulation der Produktlinie von bis zu 1:10. Das 30- Kilowatt-Gerät kann folglich seine Leistung bis auf drei Kilowatt drosseln. Außerdem lässt sich die Cerapur 9000i dank des VenturiMischers mit nur wenigen Handgriffen von H- auf L-Gas umstellen. Dazu muss der Heizungsfachmann lediglich eine Schraube lösen und das Gasart-Einstellrad in die entsprechende Position drehen. L-Gas wird derzeit vor allem noch in Nord- und Westdeutschland bereit gestellt. www.junkers.de

die ihr Die Heizung, . Geld verdient

Ein neuer Heizkessel? Lieber einen Dachs! Sie planen eine neue Heizung für Ihre Immobilie? Dann sollten Sie eine Dachs Kraft-Wärme-Kopplung in Betracht ziehen. Denn während eine herkömmliche Heizung nur Wärme und Warmwasser herstellen kann, kann ein Dachs darüber hinaus auch Strom erzeugen. Und zwar hocheffizient, indem er die eingesetzte Energie einfach doppelt nutzt.

Wärmepumpen-Center Jeder Heizungsbauer hat seine eigene Vorstellung darüber, wie das perfekte Wärmepumpensystem auszusehen hat. Großer Speicher, kleiner Speicher, ohne Puffer, mit Puffer, in Reihe mit Überströmventil oder als Trennspeicher Mit den neuen Wärmepumpen-­Centern bietet Wolf eine passende Antwort: Wärmepumpen à la Carte. Die Wärmepumpen-­Center vereinen Flexibilität und Modulbauweise zu Komplettsystemen – immer passend zu den jeweiligen Anforderungen, Bedürfnissen und Wünschen. Insgesamt 25 verschiedene Kombinationsvarianten sind möglich, etwa mit 200 l-­oder 300 l-­Warmwasserspeicher und optional mit 35 l-­(bei 200 l WW) oder 50 l-­Pufferspeicher (bei 300 l WW) –­ aber immer mit großzügigem Ausdehnungsgefäß. Durch den modularen Aufbau ist die Einbringung besonders leicht. Als Herz des Wärmepumpen-­Centers kann jede Wolf Split-­Wärmepumpe gewählt werden. www.wolf.eu

Der Dachs erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme, und reduziert so Ihre Energiekosten um bis zu 50 %. Das Geld, das Sie in einen Dachs investieren, haben Sie also nicht ausgegeben, sondern gewinnbringend angelegt.

SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH Carl-Zeiss-Straße 18 · 97424 Schweinfurt Tel.: 09721/651-0 · Fax: 09721/651-272 info@senertec.de · www.derdachs.de Jetzt Broschüre anfordern: www.derdachs.de


Heiztechnik Energielösung mit Brennstoffzellen-Technologie

Programmerweiterung im kleinen Leistungsbereich Die Split-Wärmepumpe ArtStyle steht nun auch für Heizleistungen bis 13 kW in zwei Baugrößen zur Verfügung. Bis 7  kW wird die HTS 80 und bis 13 kW die HTS 110 empfohlen. Sämtliche Pluspunkte der HTSSerie gelten ebenfalls für diese beiden neuen Geräte. Einmaliges Design und flüsterleiser Betrieb als Highlight der ArtStyle-Serie überzeugen ebenso wie das effiziente Heizen und Kühlen, die Regelung SmartControl und hochwertige technische Bauteile. Als Einsatzgrenze für das Heizen nennt Remko Temperaturen von -20 bis +42 °C, das Heizwasser hat eine maximale Vorlauftemperatur von 60  °C. Die Wärmepumpen lassen sich

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ideal mit Flächenheizungen kombinieren, da bei einer niedrigen Vorlauftemperatur bei Außentemperaturen von 7 °C ein COP von bis zu 4,78 (HTS 80) bzw. 4,72 (HTS 110) erreicht wird. Für das Kühlen werden als Eckdaten +15 bis +45 °C angegeben. Innen- und Außenmodule sind schalloptimiert konstruiert, sodass die Aufstellung problemlos auch bei geringeren Abständen zum Nachbargrundstück erfolgen kann. Das prämierte Design-Außenmodul steht in Silber Aluminium eloxiert sowie in Holzoptik zur Verfügung. Mit den Abmessungen von 1065 x 650 x 650 mm (H x B x T) lässt sich das Innenmodul wohnraumnah unterbringen. www.remko.de

Mit dem Dachs InnoGen bietet SenerTec eine weitere hocheffiziente Energielösung für neu gebaute Einfamilienhäuser sowie Bestandsbauten mit einem niedrigen Wärmebedarf. Wie alle anderen Dachs Modelle arbeitet auch der Dachs InnoGen nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und erzeugt neben Wärme auch Strom. Dadurch können Betreiber nicht nur Energie, sondern in erhöhtem Maß auch umweltschädliches CO2 einsparen. Denn anders als bei herkömmlichen Heizungen findet in der Brennstoffzelle kein Verbrennungsprozess statt. Stattdessen arbeitet die Anlage nach dem Prinzip der „kalten Verbrennung“: Durch die chemische Reaktion zwischen den Elementen Wasserstoff und Sauerstoff entstehen elektrischer Strom und Heizwärme – und das extrem effizient, leise und wartungsarm. Hauseigentümer, die sich für das neue Gerät von Europas führendem BHKW-Hersteller entscheiden, profitieren von dessen außerordentlich hoher Energieeffizienz, da der elektrische Wirkungsgrad nahezu 40 Prozent beträgt. Daher trägt der Dachs InnoGen auch das Energielabel mit der Bewertung A++. Die niedrigen Abgas- und Geräuschemissionen unterschreiten dabei deutlich alle geforderten Grenzwerte. Mit seinen 1,80 Metern Höhe passt der Dachs InnoGen in alle gängigen Kellerräume. Ausgestattet mit einer PEM-Brennstoffzelleneinheit und einem 300-Liter-Pufferspeicher bietet er in Kombination mit dem Hydraulikmodul mit bis zu zwei Heizkreisen und einer Frischwasserstation größtmöglichen Komfort. Diesen bietet auch der praktikable Energiemanager mit Touchscreen. Aufgrund seiner Modulationsfähigkeit und dem integrierten Pufferspeicher (250 - 700 Wel, 210 - 950 Wth) ist der Dachs InnoGen besonders wirtschaftlich, da sich mit ihm bei den heute typischen Bedarfsschwankungen hohe Laufzeiten erzielen lassen. Einmal pro Jahr ist eine kleine Inspektion erforderlich. Die Brennstoffzelleneinheit muss dagegen nur alle drei Jahre gewartet werden. Wie alle Dachs Betreiber profitieren auch Besitzer eines Dachs InnoGen aufgrund dessen Umweltfreundlichkeit von einer staatlichen Förderung. www.senertec.de


Alles ganz einfach: Die Cerapur Gas-Heizung von Junkers, die Sie per App bedienen können.

Gas-Brennwerttechnik und Solartechnik effizient und kostensparend kombiniert Sind ein Gas-Brennwert­ gerät und Solartechnik sinnvoll miteinander kombiniert, lassen sich bis zu 50 % der Heizkosten sparen. Die Stiftung Warentest hat berechnet, dass dies bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus rund 900 Euro Energiekosten pro Jahr entspricht. Brötje bietet mit dem GasBrennwertwandkessel WGBM EVO, dem Systempufferspeicher SPZ und seinen SolarPlan- und SolarPlusKollektoren eine optimale Kombination für ein kostensparendes Heizsystem an. Der Gas-Brennwertwandkessel WGB-M EVO ist besonders effizient und dank der integrierten automatischen elektronischen Verbrennungsoptimierung äußerst wartungsarm. Darüber hinaus wird die Montage durch zwei werksseitig integrierte Heizkreise platzsparend und sicher realisiert. Die Gerätemaße sind so kompakt, dass der wandhängende Brennwertkessel auch auf kleinstem Raum überzeugende Leistungen zeigt: Der WGB-M EVO bietet bei einer Größe von 851 x 480 x 345 mm (H/B/T) Heizleistungen von 2,9 – 20 kW und einen Modulationsbereich von 15 % bis 100 % Heizleistung. Mit dem ergänzenden Solar-

Umschaltventil, das als Zubehör erhältlich ist, lässt sich der WGB-M EVO direkt an einen Systempufferspeicher – wie den Brötje SPZ 650/35 C – anschließen. Die Regelung ISR-Plus mit dem neuen Erweiterungsmodul MEWM mit zwei PWM Ausgängen für modulierende Hocheffizienzpumpen ist schon integriert, fertig verdrahtet und startklar programmiert. In der Kombination mit den Brötje Solarkollektor-Systemen wird damit ein hocheffizientes Heizsystem geschaffen. Der WGB-M EVO, die SolarPlan- und SolarPlus-Kollektoren sowie die für den Einsatz im Solarenergie-Bereich entwickelten Systempufferspeicher SPZ bringen die optimalen Brennwerteigenschaften und die Kraft der Sonne in Einklang. Gesteuert und angepasst wird das System durch die ISR-Plus Regelung direkt am Heizkessel. Sie steuert nicht nur den WGB-M EVO, sondern die gesamte Anlage. An trüben Tagen, wenn die Solaranlage nicht genug Sonnenstrahlen für eine wohlige Wärme im Haus einfängt, sorgt der WGB-M EVO ergänzend für angenehme Temperaturen im ganzen Haus. www.broetje.de

So einfach und komfortabel kann eine Gas-Heizung sein: ▶ Mit einem Wirkungsgrad von 95 % besonders effizient ▶ Steuerung der Heizung per Smartphone oder Tablet www.junkers.com


Heiztechnik

Außengeräte vollständig überarbeitet Neue Ecodan Außengeräte hat Mitsubishi Electric auf der ISH 2017 in Frankfurt am Main den Fachbesuchern vorgestellt. Die Wärmepumpen wurden vollständig überarbeitet. Dadurch konnten unter anderem die Schallemissionen noch weiter reduziert werden. Einer der Gründe dafür liegt in der neuen Bauweise. So kommt im Außengerät nur noch ein Ventilator zum Einsatz – bislang waren es zwei Komponenten. Gleichzeitig wurde die Wärmetauscherfläche vergrößert. Die Bauhöhe konnte erheblich verringert werden. Auch der neu entworfene Ventilator selbst sorgt für die geringeren Schallemissionen. Hierfür wurden die völlig neuartigen Ventilatorschaufeln aufwendig computeroptimiert geplant. Dabei stand das Optimum zwischen hoher Luftmenge und geringen Schallemissionen im Mittelpunkt. Eine spezielle Kapselung des Kompressors sorgt dafür, dass Geräusche durch den Kompressor

Luft/Wasser-Wärmepumpen im Titaniumglas-Design Der Systemexperte Buderus hat die neue Luft/WasserWärmepumpe Logatherm WLW196i AR zur Außenaufstellung mit Inneneinheiten im Titaniumglas-Design auf den

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auf ein Minimum reduziert werden konnten. „Wir haben konsequent alle Schallquellen im Außengerät angefasst. Unsere Wärmepumpen können damit auch bei enger Reihenhaus-Bebauung mit höchsten Anforderungen an den Schallschutz sicher eingesetzt werden“, beschreibt Dror Peled, General Manager Marketing bei Mitsubishi Electric, Living Environment Systems. „Dadurch erweitern sich die Einsatzbereiche der Ecodan Serie auf entsprechende Anwendungen.“ Auch das Gehäusedesign wurde neu entwickelt und an die hohen Ansprüche in der sichtbaren Montage auf sehr kleinen Grundstücken angepasst. Alle neuen Außengeräte sind außerdem in einer 400 Volt-Variante zu haben. Erhältlich sind die neuen Außengeräte ab Mitte 2017 mit Zubadan-Kompressor und 8 beziehungskW Heizleistung weise 11  sowie mit Power-Inverter-Kompressor mit 7,5 kW Heizleistung. und 10  www.mitsubishi-les.com Markt gebracht. Zeitgleich erfolgt mit der Logatherm WLW196i IR die Markteinführung der ersten innen aufgestellten Luft/Wasser-Wärmepumpe in dieser Optik. Beide Anlagen lassen sich komfortabel mit weiteren Systemkomponenten kombinieren. Aktuell wurden

Zusätzlicher Anreiz zum Heizungstausch Wem als Betreiber einer alten Heizung noch der letzte Anreiz zur Modernisierung fehlt, bekommt diesen jetzt von Vaillant. Die Remscheider bezuschussen mit der Aktion Modernisierung PLUS den Austausch alter Heizwertgeräte, Kohle- und Nachtspeicheröfen. Bis zu 500 Euro können sich Endkunden beim Kauf einer neuen Vaillant Heizung so rückvergüten lassen. Die Teilnahme ist für den Endkunden einfach: Nach der Installation einer neuen Vaillant Heizung wird unter der Webadresse www. vai.vg/modernisierung-plus ein Gutschein heruntergeladen und ausgedruckt. Dieser Gutschein wird zusammen mit der letzten Schornsteinfegerbescheinigung der alten Heizung und der Abschlussrechnung des Fachhandwerkers über die Installation der neuen Heizung an Vaillant geschickt. Noch einfacher geht es, wenn alle Unterlagen direkt auf der Webseite hochgeladen und digital verschickt werden. Der Zuschuss wird dann kurzfristig auf das angegebene Konto überwiesen. Modernisierung PLUS gilt zusätzlich zu den staatlichen Förderprogrammen. Die Aktion ist befristet für Heizanlagen, die zwischen dem 18. April und 31. Juli 2017 getauscht werden. www.vaillant-group.com

die Inneneinheiten der Luft/ Wasser-Wärmepumpen Logatherm WLW196i IR und AR für ihre herausragende Gestaltung mit dem iF Design Award 2017 ausgezeichnet, einem der weltweit renommiertesten Preise für industrielles Design. www.buderus.de


Luft/Wasser-Wärmepumpe für die Modernisierung Die neue Inverter-Maschine kommt im bekannten WPLDesign von Stiebel Eltron auf den Markt. Die WPL 19/24 arbeitet jedoch effizienter als die klassische On-off-Version, denn dank der Leistungs­ regelung wird die Heizleistung exakt dem Wärmebedarf angepasst. Die von Stiebel Eltron eingesetzte Dampf- und Nassdampfzwischeneinspritzung sorgt dafür, dass einerseits temporär auch hohe Vorlauftemperaturen von bis zu 65 Grad ganzjährig erreicht werden können, andererseits steigt mit abnehmender Außentemperatur die zur Verfügung stehende Heizleistung – das Gerät ist also besser an den Wärmebedarf des Gebäudes angepasst, denn der Bedarf steigt natürlich bei sinkenden Außentemperaturen. Die WPL 19 stellt bei A-7/W35 9,90 kW Heizleistung zur Verfügung, bei der WPL 24 sind es 13,45 kW bei A-7/W35. Beide Geräte sind für die Innenaufstellung oder die Außenaufstellung geeignet. Bei der Innenaufstellung gibt es zudem eine Variante, bei der das kompakte Luftführungsmodul mit vorinstallierten Luftschläuchen am Luftein- und -austritt sowie Regler und hydraulische Komponenten enthalten sind. Damit ist eine einfache und saubere Installation als Eckaufstellung möglich – ein klarer Platzvorteil bei jeder Modernisierung sowie für den Austausch von bestehenden Stiebel-EltronWärmepumpen des Vorgängermodells. Mit dem bewährten Außengehäuse in Pilz-Form ist die neue WPL 19/24 hervorragend auch für den Einsatz als Außenaufstellung in schneereichen Gebieten geeignet. ■ www.stiebel-eltron.de

Heizungsmodernisierung zum Festpreis!

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Wenn nicht jetzt, wann dann: Bringen Sie Ihren Heizungskeller auf Vordermann! Mit der Heizungsmodernisierung zum Festpreis. Mit maximalen staatlichen Zuschüssen. Mit bis zu 50 % Heizkosten-Ersparnis im Jahr. Informieren Sie sich jetzt. Sicherheizhalber. Westfalen AG, Bereich Energieversorgung, Industrieweg 43, 48155 Münster, Tel. 0800 3335030, heizbonus@westfalen.com, www.westfalen-heizbonus.de

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B&R Kurs

Innenausbau: Porenbeton-Vorwand mauern Porenbeton ist leicht und lässt sich unkompliziert beund verarbeiten. Die Steine und Platten gibt es in diversen Abmessungen und sie eignen sich zum Beispiel auch für die Verkleidung von Sanitärinstallationen.

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Entsprechend dem Misch­ rezept die abgemessene Wasser­ menge in einen Eimer vorgeben und den Kleber zugeben.

Das Ganze wird mit Hilfe eines Rührquirls knollenfrei an­ gemischt. Nach fünf Minuten Reifezeit erneut durchmischen.

Zunächst muss eine Kontakt­ schicht hergestellt werden. Man zieht den Kleber mit der glatten Seite der Kelle unter Druck auf …

… und zieht mit der Zahnung der Kelle ein Kammbett auf. Dabei geht man entsprechend den Stei­ nen abschnittsweise vor.

Der hohe Anteil an Luftpo­ ren macht den Porenbeton zu einem besonders leichten Baustoff, der dennoch über hohe Festigkeiten verfügt. Die relativ niedrige Rohdichte sorgt darüber hinaus für eine geringe Wärmeleitfähigkeit und so für einen guten Wär­ meschutz. Aufgrund seiner Eigen­ schaften kann der Baustoff

Porenbeton vielseitig einge­ setzt werden. Für die hier ge­ zeigten Mauerarbeiten sind Porenbetonsteine besonders geeignet, die es in unter­ schiedlichsten Formen und Abmessungen gibt und so universell und leicht zu ver­ arbeiten sind. Da Porenbeton Feuchtig­ keit stark aufnimmt, ist dieser durch einen Putz oder je nach

Feuchtigkeitsbelastung mit ei­ ner geeigneten Abdichtung zu schützen. Zum Versetzen der Steine eignet sich beispielsweise Sopro Fliesen- und Dämm­ platten Kleber. Um eine opti­ male Anhaftung des Mörtels zu gewährleisten, müssen die Steine vor dem Versetzen frei von Staub und losen Teilen sein.

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m Rahmen von raumgestal­ terischen Maßnahmen wie zum Beispiel dem Erstellen von Trennwänden, Ablagen oder Nischen, kommen auf­ grund ihrer leichten und un­ komplizierten Bearbeitbarkeit häufig Porenbetonsteine zum Einsatz. Porenbeton (früher auch Gasbeton genannt) gehört zur Gruppe der Leichtbetone.

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Staub und lose Teilchen be­ hindern den erforderlichen Kon­ takt zum Kleber. Sie werden weg­ gebürstet oder abgesaugt.

Auf die entstaubte Rückseite des Porenbetonsteins wird eine vollflächige Kontaktschicht aus dem Kleber glatt aufgezogen.

Dann setzt man den Stein in das auch unten und seitlich gemachte Kleberbett ein. Durch leichtes Anklopfen wird er justiert.

Mit Hilfe einer Wasserwaage wird nun überprüft, ob er waage­ recht und lotrecht richtig sitzt. Notfalls wird noch korrigiert.

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Der Kleber muss grundsätz­ lich auf alle angrenzenden Flächen aufgetragen werden, also auch auf die Seiten.

Um ungewollte Brüche zu vermeiden versetzt man die Porenbetonsteine im Verband, das heißt kreuzfugenfrei.

Auch während des weiteren Aufmauerns die Steine in der Lotund Waagerechten regelmäßig mit der Wasserwaage überprüfen.

Wenn Passstücke zum Schlie­ ßen von Lücken gebraucht wer­ den, misst man den erforderlichen Zuschnitt zunächst aus.

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Die Maße für Abschnitte oder auch Ausklinkungen werden ge­ nau auf einen Porenbetonstein oder ein Reststück übertragen.

Mit einer geeigneten Säge – es genügt schon ein starrer Fuchs­ schwanz – werden die erforder­ lichen Zuschnitte angefertigt.

Für nachfolgende Arbeiten werden die stark saugfähigen Porenbetonsteine mit einer Grun­ dierung vorbehandelt.

Bei nachfolgendem Auftrag einer Verbundabdichtung – wie im Nassbereich erforderlich – wird die Fläche noch abgespachtelt.

Der Klebemörtel muss grundsätzlich auf alle angren­ zenden Wand- und Boden­ flächen sowie auf die angren­ zenden Steine aufgetragen werden. Dabei zieht man zu­ nächst mit der glatten Seite der Kelle eine Kontaktschicht auf, die für eine innige Ver­ bindung mit dem Untergrund sorgt, danach zieht man hier­ auf mit der Zahnung der Kel­

le ein Kammbett auf, in das die Steine mit ihrer Kontakt­ schicht eingesetzt werden. Nach dem Einsetzen wer­ den die Steine vorsichtig fest­ geklopft und mit Hilfe einer Wasserwaage planeben aus­ gerichtet. Da Porenbeton ein sehr saugfähiger Baustoff ist, ist die fertige Fläche mit Grun­ dierung zu behandeln. Diese

reduziert das Saugvermögen, gleicht ungleichmäßiges Saug­ verhalten der Gesamtfläche aus und schafft so einen opti­ malen Untergrund für nach­ folgende Arbeiten. Vor dem Auftrag einer Ver­ bundabdichtung müssen die Porenbetonsteine zusätzlich mit Fliesenkleber abgespach­ telt werden. Das vermeidet die n Bildung von Blasen.

Weitere Informationen

Beim Verkleben und Grundieren der Porenbetonsteine kamen Produkte von Sopro zum Einsatz. Der Fliesenund Dämmplattenkleber FDK 606 eignet sich auch zum Ansetzen und Verlegen von Keramik und Dämmplatten. GD 749 ist eine KunstharzGrundierung für stark und unterschiedlich saugende Untergründe.

Im nächsten Heft: Regenwassertank einbauen Bauen & Renovieren 5-6/17

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Fotos: www.sopro.com

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Wandbeläge

Wohnlich gestaltet und wohnlich warm: Die innen gedämmte Außenwand in pfiffiger Farbgebung und erlebbarer Behaglichkeit. Für die Farbstreifen hat man das Sprühgerät Flexio 990 von Wagner eingesetzt. Mit Abklebung und Schutzschild gelingen auch schmale Streifen perfekt. www.wagner-group.com

Wie Wände warm werden Eine ungedämmte Außenwand auf der Nordseite, eine Hofeinfahrt direkt unter der Wohnung – die Kälte drang auch vom Boden in die Wohnung. Die Aussage der Bewohnerin, dass sich der Raum nicht ausreichend beheizen lässt, ist deshalb sehr gut nachvollziehbar. Die Lösung war dann, eine kapillaraktive Innendämmung anzubringen.

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enn von Wärmedämmung die Rede ist, dann geht es meist um Systeme an der Fassade – die Innendämmung gilt häufig als zweite Wahl, geeignet für Bereiche, bei denen eine Fassadendämmung nicht möglich ist, wie etwa denkmalgeschützte Fassaden, sehr dichte Bebauung

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oder wenn der Dachüberstand fehlt. Doch die Innendämmung geht immer – nur muss der bauphysikalische Nachweis des Wandaufbaus bekannt sein bzw. berechnet werden. Und man muss berücksichtigen, dass eine Innendämmung auch die Raumfläche

Vor der Dämm-Maßnahme


reduzieren kann. Deshalb sollte man die Dämmdicke möglichst gering halten. Immer geht es dann um die Frage, ob die Innendämmung diffusionsoffen (kapillaraktiv), diffusionsdicht oder mit einer Dampfbremse versehen sein soll. Die diffusionsdichte Variante verhindert mit Hilfe geeigneter Materialien und Konstruktionen, dass Feuchtigkeit aus dem Raum in den Dämmstoff eindringt. Hierzu

wird raumseitig zur Dämmebene eine Schicht mit hohem Diffusionswiderstand aufgebracht – eine Dampfsperre oder Beschichtungsstoffe.

Aufbau diffusionsdicht, -gebremst oder -offen? Die diffusionsgebremste Innendämmung hat einen ähnlichen Aufbau, nur mit geringerem Diffusionswiderstand. Dadurch wird ein Aus-

1. Das Ansetzen des pulverförmigen mineralischen Systemklebers erfolgt nach Maßgabe des Herstellers mit geeigneter Rührmaschine.

gleich zwischen unkritischen Feuchteeinträgen bei kühler Außentemperatur und Verdunstung bei höherer Außentemperatur möglich. Beim diffusionsoffenen Aufbau sind Dämmung, Kleber und Endbeschichtung kapillaraktiv: Sie nehmen Feuchtigkeit auf, leiten sie weiter und geben sie auch wieder ab. Das durchlässige Dämmmaterial muss flächig mit dem Kleber/ Mörtel befestigt werden.

2. Der Kleberauftrag erfolgt auf der Rückseite der Dämmplatten und zwar vollflächig und mit einer Zahntraufel mit 8 mm Kammbetthöhe.

In allen Fällen muss stets verhindert werden, dass die Dämmung mit warmer Raumluft hinterströmt wird, wodurch sich an der kalten Außenwand Feuchtigkeit niederschlagen kann. Hohlräume zwischen Innendämmung und Außenwand sind tunlichst zu vermeiden. Besondere Aufmerksamkeit erfordern die Anschlussbereiche von Wand und Decke, da dort Wärmebrücken auftreten können, die

3. Bevor die Dämmplatten an die Wand gebracht werden, legt man zunächst das Schaumstoff-Entkopplungsband am Boden aus.

Dichter Einbau: Was tun bei der Elektro-Installation?

4. Die erste Dämmplatte wird nun aufgestellt und dann schwimmend (mit leichter Hin- und Herbewegung) an die Wand gedrückt. 5. Hierbei gilt es auch, die Platte lotrecht auszurichten. Das Kleberbett bietet dafür genügend Volumen, um nachzujustieren.

Da die Innendämmung 2,5 bzw. 3,5 cm dick ist, sind die Leerdosen weiter nach vorne zu setzen. Hierbei sind jedoch spezielle Innendämmungsdosen zu verwenden. Die Steckdosen etc. sind dann luftdicht und schallentkoppelnd einzubinden. Damit die Zuschnitte möglichst exakt erfolgen, sind genaues Messen und Markieren an der Platte erforderlich. Dann kann auch der Aussschnitt passgenau erfolgen. Die Platte sollte dann mit et-

was Abstand verklebt und sauber eingedichtet werden. Wenn eine Leerdose mitten in der Platte liegt, evtl. eine Schablone fertigen und die Position auf die Platte übertragen. Oder den Dosenrand farbmarkieren und die Dämmplatte andrücken, sodass sich am Plattenrücken deren Kontur abzeichnet.

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Wandbeläge

6. Am Ende der ersten Reihe ergibt sich eine Restfläche, die genau abgemessen und mit einer zugeschnittenen Platte gefüllt wird.

7. Der Zuschnitt der Glasschaumgranulatplatte lässt sich manuell mit einem Fuchsschwanz ausführen oder auch mit einer Elektro-Stichsäge.

8. Der leichte Stufenfalz sorgt für eine versatzfreie und dichte Dämmebene. Hinten sieht man das Spezialvlies als zweite Plattenkomponente.

Wissen wie’s geht Je nach Raumhöhe entscheidet man sich, ob es besser ist, die letze Plattenreihe mit senkrecht angeordneten Platten zu vervollständigen oder mit querliegenden. So wie im unteren Bild gezeigt, ist die Verlegung ungünstig wegen des schmalen Reststreifens unter der Decke. Dann also lieber hochkant verlegen und die Platten ablängen.

9. Die zweite Reihe beginnt mit dem Reststück von Reihe eins und setzt sich dann im versetzten Verband (mindestens 250 mm) fort.

10. Nicht vergessen sollte man, auch im Wand-

11. Da die Plattenhöhe 800 mm misst, ist man mit Reihe drei schon an der Decke. Hier passt man dann die Platten ein. (vgl. Kasten rechts)

12. Hier erkennt man, wie der Profi auch das Fenster in die Dämmebene eingebunden hat. Hier eventuell die dünnere Platte verlegen.

winkel und an der Decke den Schaumstreifen lückenlos einzulegen bzw. anzukleben.

13. Sind die Wände komplett

14. Alle Plattenfugen (V-Fugen) sowie die An-

15. Gut ausgetrocknet werden die Spachtel-

gedämmt, schneidet man das überstehende Schaumband ab.

schlüsse an angrenzende Bauteile werden mit demselben Klebermaterial ausgespachtelt.

flächen bündig abgeschliffen (evtl. etwas nachspachteln). Damit ist alles tapezierfertig.

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16. Hier kam nun eine Vlies-Rauhfaser in Wand-

17. Die Bahnen werden an der Decke

klebetechnik zum Einsatz. Der zuvor angesetzte Kleister wird mit einer Fellrolle aufgewalzt.

ausgerichtet, senkrecht nach unten ausgerollt und ins Kleisterbett gedrückt.

im nicht sichtbaren Bereich Kondensat verursachen und zu Schäden führen. Ein Innen-Dämmsystem – wie auf diesen Seiten gezeigt – bietet Vorteile, die in Zusammenhang mit einer vorbeugenden Ursachenbekämpfung von Schimmel stehen. Denn das thermisch wirksame System entkoppelt den Wohnraum vom kalten Mau-

erwerk und erhöht so die Oberflächentemperatur. So wird verhindert, dass sich feucht-warme Raumluft als Kondenswasser an kühlen Wänden niederschlägt, diese durchfeuchtet und damit eine Brutstätte für Schimmelbefall schafft. Eine Innendämmung kann somit eine schimmelpräventive und gleichsam energetisch sinnvolle Lösung

18. Zum Schluss wird mit einer Andrückrolle alles flächig überarbeitet. Die neue Wand wartet nun auf die Farbgestaltung.

für einzelne Räume, Wohnungen oder ganze Gebäude darstellen. Unsere Fotostrecke zeigt die konkrete Verarbeitung durch einen Fachmann in einer Erdgeschosswohnung in einem Gebäude aus den 1970er-Jahren. Die vom alten Wandbelag befreiten und vorbereiteten Außenwände wurden nach der Dämmung tapeziert. ■

Weitere Informationen

Beim hier gezeigten Arbeitsablauf wurden die ZweikomponentenInnen-Dämmplatten KlimaTec Ip 2500+ bzw. Ip 3500+ verwendet , dazu der passende Systemkleber KlimaTec SR 6 und ein Entkopplungsband, www.erfurt.com. Ergänzende Informationen bekommen Sie beim Fachverband Innendämmung e. V. (FVID), zu deren Gründungsmitgliedern die Firma Erfurt gehört, www.fvid.de.

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SPRÜHEN – STREICHEN DIE SCHÖNERE ART ZU


Wandgestaltung

Muster-Exemplare

Von links: Digital bedruckte Vliestapete im typischen Harlekin-Rautenmuster, www.komar.de. Handgefertige Collagen aus Papier- und Bananenfasern, www.omexco.com. Vliestapete in klassischer

Kommen Sie mit auf unsere Entdeckungsreise in Sachen Tapeten und Wandbeläge. Denn auf diesen Schau-Seiten lernen Sie wahre Design-, Struktur- und Materialkünstler kennen. Tapete mit markanter und doch dezenter Dessinierung. Mit Erinnerung an alte Paläste gelingt dennoch der Spagat zum modernen Wohn-Interieur. www.raschtextil.de

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Opulenz und Stoffoptik, www.marburg.com. Fototapete mit handgemalten stilisierten Escheblättern in zartem Nordic-Farbton, www.photowall.de. Eine im Tiefdruckverfahren aufgeprägte Moiré-Maserung mit edel-textiler Anmutung, www.marburg.de. Florales Dessin, in dessen Mittelpunkt ein medaillon-

artig eingefasstes Rosenbouquet steht, www.marburg.com. Wandbekleidung aus Textilfaser mit Metallgarnen und streichelzartem Moiré-Effekt, www.arte-international.com. Ekstatisches Grafikdekor in Form eines 3 DBlasenmusters für ausdrucksstarke Wandfächen, www.as-creation.de.

Raffinierte Tiefenwirkung durch das sogenannte ThermoformingVerfahren. Hier eine 3 D-Variante in klassischer Kassettenoptik und sanfter Anmutung von Seide. www.arte-international.com

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enn Sie der Meinung sind, Tapeten seien langweilig und outfashioned, dann bleiben Sie dabei – oder aber Sie bleiben auf diesen Seiten und erleben die Faszination Tapete neu. Denn in unseren Showrooms sind echte Unikate und Musterkünstler zur Schau gestellt. Und dass mit solchen Wand-

belägen auch Modernität umgesetzt werden kann, steht unumstritten außer Frage. Selbst vermeintlich Romantisches, Verspieltes, Florales oder Barockes setzt im modernen Umfeld einen raffiniert eigenen Akzent. Musterungen eher geometrischer, grafischer oder gemäßigter Natur hingegen bilden einen

Klassisches Fliesenmuster in einem frischem Make-over. Trotz flächenfüllendem Muster wirkt die feine Form- und Farbgebung elegant und leicht. www.hookedonwalls.com Bauen & Renovieren 5-6/17

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Wandgestaltung Naturmotive – meisterhaft und wirkungsvoll verfremdet Bildhafte Andeutungen sind das eine, es können aber auch Bilder der Natur selbst sein oder verfremdete Naturmotive. Vor allem Fototapeten sind hier inzwischen so raffiniert, dass gegenüber dem Fotorealismus kunstvolle Impressionen entstehen. Hier einmal drei Beispiele: Vliestapete mit aufgedruckter baumgesäumter Straße, die durch die grafischen Schraffuren geheimnisvoll-mystisch wirkt. www.komar.de. Pusteblumen als Vorlage für eine Farbveränderung und als partielle Wandgestaltung mit einer selbstklebenden Fototapete. www.wall-art.de. Alten Motiven neues Leben einhauchen – die authentischen Originale wurden für das zeitgemäße Wohnen mit neuen Farben überarbeitet. www.littlegreen.de

Aus der Tiefe des Meeres an die Wand: Hautnah kann man hier die pulsierenden Bewegungen der faszinierenden Quallen nachempfinden. www.hookedonwalls.com

Ein akkurates Tweed-Webmuster wird überlagert von einer Art Spachtelung und ergibt so eine raffinierte Flächenoptik. www.komar.de Digitaldruck auf Vliestapete mit dem Motiv einer modernen Großstadt-Skyline, projiziert auf eine antike Steinwand. www.komar.de

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Normstahl Garagentore. Die Tore mit dem +

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flächig inszenierten Hintergrund fürs dann eher stille Mobiliar. Da überladen dann auch Quallen einen Raum nicht oder patchworkartige Kulissen und Schemen einer Landschaft. Mutig müssen Sie übrigens auch nicht sein, denn mit ihren angenehm verhaltenen Farben und dezenten Tona-

litäten bleiben selbst stark strukturierte Wandbeläge mustergültig unaufdringlich. Farbakzente in Blauvarianten oder Grün beziehungsweise in Tönen aus der Natur können zu einem stimmigen Gesamtbild ideal beitragen. Anders als etwa mit Rot oder Gelb bleibt die Raumstim■ mung unaufgeregt.

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Neu & Interessant

Schalterserie E2 in Edelstahl und flacher Montageart

Edelstahl ist selbst ein Klassiker der modernen Architektur. Seine zeitlose Ästhetik findet sich in der Gestaltung von Außenfassaden ebenso wie in der Innenarchitektur und Einrichtung. Hinzu kommen praktische Aspekte – denn Edelstahl ist rostfrei, witterungs- und hitzebeständig sowie von Natur aus antibakteriell. Gira hat diese Vorteile nun in die klare Designsprache der Schalterserie E2 übersetzt: Die neuen Rahmen und Einsätze in Edelstahl ergänzen das Programm aus dem Gira System 55 um den beliebten Materialklassiker. Das Sortiment von Gira E2 Edelstahl umfasst Schalter und Steckdosen, elektronische Komponenten, Daten- und Kommunikations­ anschlusstechnik sowie zahlreiche Funktionen der Türkommunikation und des KNX Systems. Insgesamt 140 Funktionen lassen sich mit Gira E2 Edelstahl ab Juli 2017 realisieren. www.gira.de

Kompaktes Hauswasserwerk

Mit dem neuen Hauswasserwerk Scala 2 bietet Grundfos eine besonders kompakte, vielseitig einsetzbare Lösung für die Wasserversorgung in Haus und Garten. Dank einer Konstantdruckregelung kommt die Anlage ohne klobigen Membrandruckbehälter aus und braucht nur ein Viertel so viel Platz wie ein vergleichbares herkömmliches Hauswasserwerk mit 24 oder 60l Membrandruckbehälter. Der wassergekühlte, flüsterleise hocheffiziente Permanentmagnetmotor bringt ausreichend Power mit, liefert die gleiche hydraulische Leistung wir ein traditionelles Hauswasserwerk, ist dabei aber so leise wie eine Geschirrspülmaschine und mit maximal 550 Watt Leistungsaufnahme erheblich energieeffizienter. Die Scala 2 lässt sich werkzeuglos installieren und bringt 10 Sicherheitsund Komfortfunktionen mit zum Schutz gegen typische Gefahren wie Trockenlauf oder Über-/ Unterspannung mit. Die Baureihe deckt mit einem einzigen Modell alle gängigen Anforderungen der Beregnung und Bewässerung im Hausbereich ab. www.grundfos.com

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Ökologische Altbausanierung

Dipl.-Ing. Christian Kaiser beschreibt anhand konkreter Projekte und Bauten die typologischen Besonderheiten von Altbauten und stellt detailliert - ergänzt durch mehr als 340 farbige Abbildungen - denkmalpflegerische und energetische Maßnahmen der Sanierung vor. Dazu gehören zum Beispiel der Holzschutz ohne Gift, die Dachsanierung, statische Eingriffe, Dämmung und Fassade, die Haustechnik sowie eine Weiterverwendung alter Bauteile. Planerische Anforderungen in der Praxis werden ebenso behandelt wie die Themen Wohngesundheit und Nachhaltigkeit. Die vorliegende 2. Auflage wurde um einen Schwerpunkt zu Altbauten aus den Jahren nach 1949 ergänzt, neue Projektbeispiele kamen hinzu und sämtliche Angaben zu Normen, Richtwerten und Gesetzen wurden aktualisiert. (Kaiser, Christian, Ökologische Altbausanierung, Gesundes und nachhaltiges Bauen und Sanieren, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 2017, 220 Seiten, Festeinband 49 Euro.) Zu bestellen über www.buecherdienst.de

Zum Abtransport von Abgasen

Ein schwacher Schornsteinzug oder störende Witterungseinflüsse beeinflussen die Effizienz und das Verbrennungsverhalten von Wärme­ erzeugern negativ. Dagegen hilft der neue Rauchsauger Air Speedy von Kutzner + Weber. Er lässt sich bei allen Brennstoffen und Feuerstätten einsetzen, sowohl als gelegentliche Zugförderung z. B. beim Anheizen als auch im ständigen Betrieb. Seine besondere Konstruktion bewirkt das freie Ausströmen des Abgases auch im Ruhezustand des Geräts. Montiert wird das Bauteil auf ein- oder doppelwandige Edelstahlsysteme oder auf gemauerte Kamine. Dies gelingt ganz einfach durch den universellen Einschubadapter. Folgende technische Werte gibt Kutzner + Weber an: Volumenstrom bis 250 m³/h, Unterdruck bis 40 Pa, Leistungsaufnahme 35 W und ein Gewicht von 5,6 kg. Ergänzt wird der Air Speedy durch ein 440 cm langes Kabel für den Stromanschluss und einen Funkschalter für die Bedienung. www.kutzner-weber.de


Neuer Look für die Badewanne

Was das clevere Wandverkleidungs-System PanElle für unkomplizierte Badrenovationen bietet, gibt es nun auch für alle Duscholux Badewannen: nahtlos angeformte Schürzen in vielen Farben und Mustern, die Wannen schnell in individuelle Designobjekte verwandeln. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, alle RAL-Farben aber auch Fotomotive können auf die mit Acryl beschichteten Hartschaum-Platten aufgedruckt werden. Die hochwertig gefertigten Schürzen sind wasserresistent und kratzfest. Ohne Rillen und Fugen sind sie zudem besonders reinigungsfreundlich. www.duscholux.de

Rasche, saubere Installation

Sanha bietet verschiedene Versionen der Sanha-Box an: für den Anschluss von Duschen, Wasch- und Spültischen, Waschmaschinen, Badewannen, Wasserzählern und Heizkörpern. Die vorkonfigurierten Systeme enthalten alle notwendigen Leitungen und Anschlüsse inklusive korrekter Abstände für den raschen Einbau. Als Material wird ein Hartschaumkörper eingesetzt, der hochwertigen Schallschutz, Wärmedämmung sowie Kondenswasserschutz vereint. Die sorgfältig ver­ arbeiteten Rohre und Fittings, teils innen und teils außen liegend, stammen aus dem Sanha-Gesamtprogramm und sind exakt auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt. Die Modelle für Sanitär­ armaturen enthalten zusätzlich ein Abwasserrohr. Alle Sanha-Boxen sind außerdem mit vorgedämmten MehrschichtVerbund­rohren lieferbar. www.sanha.com

Urgestein für Bäder und Böden

Mit 400 Millionen Jahre altem Schiefer aus den Tiefen der Erde hat Rathscheck Schiefer sein Programm für Bad, Küche und Wohnräume erweitert. Neben Schiefer in klassischen blaugrauen und anthrazitfarbenen Tönen werden Quarzite und Phyllite angeboten, die zu den härtesten Natursteinen der Welt gehören. Sie sind pflegeleicht, schmutzund fleckunempfindlich und rutschsicher. Unterschiedliche Oberflächenbearbeitungen (spaltrau, gebürstet, feingeschliffen und satiniert) machen aus jedem Bad eine individuelle wie natürliche Wellness-Oase. Die Fliesen gibt es in Standard­ formaten oder sie werden nach Maß zugeschnitten. Das Traditionsunternehmen Rathscheck aus Mayen in der Eifel gilt als einer der führenden Anbieter von Schiefer in Premiumqualität. Infos und Broschüren: Rathscheck Schiefer, St.-Barbara-Straße 3, 56727 Mayen-Katzenberg, Telefon: (0 26 51) 955121. www.schiefer.de

Vollbiologische Abwasserreinigung

Für Regionen, die nicht an öffentliche Abwasser­ systeme angeschlossen sind, bietet Roth Werke vollbiologische Kleinkläranlagen. Microstar TB basiert auf dem sequentiellen, stabilisierenden Belebungsverfahren (SSB-Verfahren) mit belüfteter Vorklärung und Schlammstabilisierung. So verursacht die Kleinkläranlage keine Geruchs­ belästigung und es entsteht fast kein Klärschlamm, was die Betriebskosten enorm reduziert. Bestandteil des Gesamtsystems ist der Roth Flachspeicher Twinbloc. Seine Behältergeometrie mit zwei verbundenen Kammern gewährleistet eine große Erdstabilität. Angeformte Tragegriffe am Behälter erleichtern die Handhabung. Die niedrige Behälterhöhe von 1,35 Meter ermöglicht einen einfachen Einbau mit Minibagger. Roth liefert vorkonfektionierte und einbaufertige Paketlösungen mit integriertem Probeentnahmeschacht im Behälter für Wohngebäude mit bis zu zwölf Einwohnern. Die Kleinkläranlagen finden ihren Einsatz hauptsächlich in ländlichen Regionen, wo kein öffentlicher Kanalanschluss verfügbar ist. www.roth-umwelttechnik.com

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Preisrätsel

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Preisrätsel Dielen aus recyceltem Holz und Kunststoff gewinnen. Trex stellt Material für 15 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Qualitäts- und umweltbewusste Haus- und Wohnungsbesitzer können sich freuen: Trex Company, der Erfinder der WPC-Diele, bietet hochwertige Terrassendielen aus über 95 Prozent Recycling-Material an, die eine naturnahe Edelholzoptik besitzen und jahrzehntelang wie neu aussehen. Holzästhetik und Haltbarkeit erreicht Trex mit einer eigens entwickelten, extrarobusten Ummantelung aus neun verschiedenen Komponenten. Die Schicht ist fest mit dem Dielenkern verbunden und macht die Diele außergewöhnlich resis­ tent gegen Verblassen, Fleckenbildung, Kratzer und Schimmel. Verschmutzungen durch Essen und Getränke lassen sich einfach mit Seife und Wasser entfernen. Schleifen, Ölen oder Lackieren entfallen. Die umweltfreundliche WPC-Mischung der Trex-Dauerdielen enthält unter anderem Hartholz-Sägespäne aus kommerziellen Anwendungen sowie Polyethylen-Kunststoff, der zum Beispiel von Verpackungsfolien und Einkaufstüten zurückgewonnen wird. Dank der Verwendung von Recycling-Materialien müssen für Trex-Dielen keine Bäume gefällt werden. Außerdem landen jährlich über 180 Millionen Tonnen weniger Kunststoff- und Holz­ abfälle auf Mülldeponien. Ebenso „grün“ ‚wie die Endprodukte ist auch der Herstellungsprozess bei Trex: Die Förderanlagen am Produktionsstandort werden mit Hydrauliköl auf pflanzlicher Basis betrieben. Die in der Produktion anfallenden Reste fließen wieder in die Produktionslinie ein. Zusätzlich bestehen die meisten Verpackungen von Trex aus recyceltem Papier und Kunststoff. Trex-Dielen eignen sich nicht nur für Terrassen, Balkone und Wege, sondern auch für Bereiche rund um Pools und Teiche. Ihre Splitterfreiheit und Fleckenresistenz machen sie ideal für Kinder, Haustiere und Kochevents. Auch nach Jahrzehnten sehen Trex-Dielen laut Hersteller wie neu aus – anders als Dielen ohne schützende Ummantelung. Bei privater Nutzung gibt Trex 25 Jahre Garantie gegen Verfärbung und Fleckenbildung. Fünf Edelholz-Farben stehen zur Auswahl.

ugs.: Sand-, Schmutzbrei Anweisung zur Warenlieferung umgangssprachl.: dürftig, schlecht

weibliches Raubtier

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Elan, Schwung (amerik.)

Zeitmessgerät

veraltet: Schwiegersohn

verbindlicher Glaubenssatz sackartiger Arabermantel höchstentwickeltes Lebewesen dichter, quellender Rauch

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Ihr Lösungswort hier eintragen

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Primelgewächs hin und ...

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Stadt an der Etsch (Italien)

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Vorderasiat

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Krach, Radau

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eines der kathol. Sakramente

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griechischer Buchstabe

Raum zur Speisenbereitung

Schaufel

spanabhebende Maschine Kalifenname

Berliner Spitzname

ungeschickter Kerl

ägyptischer LederStaats- peitsche mann †

2 Städtebund im Mittelalter

Viehfutter, Trockengras

orientalische Flöte

9 7

Stadt in franzöÖsterr. sisch: (... an der Thaya) Meer

„Columbo“Darsteller (Peter) †

Drehlinie von Körpern

ungebraucht

umgangssprachl.: Zank, Unfrieden

kurz für: in das

Spaltwerkzeug

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Abk.: unbekanntes Flugobjekt

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altgriechischer Philosoph

8

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Ruhepause

1

Gerät zum Ziehen von Strichen

Gliedmaßenteil

ältere Form von: wessen Geländeform

einWindstellige schattenZahl seite

träge, schlaff

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überlieferte Erzählung

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10. dt. Bundespräsident

Körperteil

Stimmlage

umgangsliedhafte sprachTelefonat Gefühlslich: dichtung nein

sehnig, kräftig

4 Mauerbewurf

Mehr Informationen unter de.trex.com Schicken Sie Ihr Lösungswort bis 23. Juni 2017 an den Fachschriften-Verlag, „B & R-Rätsel 5-6“, 70731 Fellbach. E-Mail: kreuzwort@fachschriften.de (Keine Bar­auszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

dt. In- nachweis- Sperrvordustri- bare richtung eller an Rohr† 1826 Tatsache leitungen Untersuchung, Zergliederung Hauptstadt von Griechenland

durch, mittels (latein.) Berg-, Hochweide

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A K R A A N L E P I F A A N D E T E E

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Hexen-Küchen Digitalisierung und Vernetzung von Hausgeräten verändern die Erwartungshaltung von Konsumenten. Es geht beispielsweise nicht nur um den Kauf eines einzelnen Kühl- und Gefriergerätes, sondern um das intelligente Zusammenspiel vernetzter Lösungen, die den Haushalt vereinfachen. Wir stellen ein paar Zauberlehrlinge der künftigen Küche vor.

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Lebensmittelüberwachung Auch Liebherr bezieht Themen wie Mobilität, Urbanität, oder auch den Wunsch der Konsumenten nach gesunder Ernährung in die technologischen Entwicklungen seiner Kühlgeräte mit ein. Ein Resultat dieser Entwicklungen ist Mia. Mia steht für „Media Intelligence Assistant“ und ist ein Sprachmodul, mittels dessen künftig mit dem Kühlschrank kommuniziert werden kann. Eingelagerte Lebensmittel werden über dieses Sprachmodul und über Kameras erfasst. Die Kameras erkennen die einzelnen Lebensmittel im Inneren des Kühlschranks. Diese Informationen fließen automatisch in eine Inventarliste ein. So kann man sich schnell und übersichtlich über seinen aktuellen Kühlschrankinhalt informieren. Über das Sprachmodul werden dann weitere Lebensmittel hinzugefügt und eine Einkaufliste erstellt. Via App für iOS, Android oder Windows kann man zudem von unterwegs auf Einkaufs- und Inventarlisten zugreifen. Die Kooperation mit Microsoft ist Teil der Digitalisierungsoffensive der Liebherr-Sparte Hausgeräte und bringt ihrerseits neueste Technologien in die digitalen An­gebote ein. www.liebherr.com

Mit den neuen iQ700 Kochfeldern und Dunstessen von Siemens tauschen sich Geräte direkt untereinander aus und leiten selbständig Aktionen ein. Via cookConnect stimmen sich die Geräte optimal ab und unterstützen Köche damit bei ihrer Tätigkeit. Sensoren helfen dabei. Der Mensch behält selbstverständlich dennoch die Kontrolle, kann sich zu jeder Zeit in den maschinellen Workflow einschalten und per Hand die in seinen Augen beste Einstellung wählen. Über die Home Connect App lassen sich sämtliche Funktionen der schwarzen iQ700 Design­ haube steuern und kontrollieren. Die sichtbarste ist die Fernsteuerung des Lichts: Die energiesparende LED-Arbeitsbeleuchtung kann nach Belieben gedimmt werden. www.siemens-home.de

Kochfeld an Haube! Personal Assistent Mykie oder „My kitchen elf“ von BSH ist derzeit noch in der Entwicklung. Doch bereits in Kürze will man den Termin für den Verkaufsstart des künftigen Haushalts-Assistenten festlegen. Vernetzt und sprachgesteuert kommuniziert Mykie nicht nur über Mimik, Bewegung und Sprache mit seinen Nutzern. Bedient wird er über die Stimme des Nutzers mittels Spracherkennung. Mykie hört zu, beantwortet Fragen und unterstützt bei vielen Themen des Alltags: Was sich gerade im Kühlschrank befindet, wie lange der Kuchen noch im Backofen bleiben sollte, selbst die Wetterprognose hat er im „Kopf“. Mit Mykies Unterstützung kann man sprachgesteuert auf online verfügbare Musik, Videos oder andere Entertainment-Angebote zugreifen. Wer schnelle und unkomplizierte Unterstützung beim Kochen sucht, erhält von Mykie einfache und strukturierte Anleitungen. Alternativ können ergänzende Services wie

etwa Rezeptideen oder Anregungen aus Online Kochshows abgerufen werden. Wem noch Zutaten fehlen, kann diese über Mykie online bestellen und sich liefern lassen. Die empfohlenen Geräteeinstellungen aus dem Rezept sendet Mykie direkt an die vernetzten Hausgeräte. Und zur internationalen Vernetzung von Kochinteressierten trägt Mykie ebenfalls bei und führt sie über eine integrierte Kamera virtuell zusammen, um Rezeptideen auszutauschen oder miteinander zu kochen. Und last but not least lässt sich mit Hilfe des vernetzten Mykie die gesamte Bandbreite der Hausgerätefunktionen markenübergreifend steuern. Die nächsten Entwicklungsschritte des persönlichen Assistenten fokussieren sich jetzt auf die Integration weiterer Funktionen und Services von Partnern, die dazu beitragen, weiteren Mehrwert zu bieten. www.bosch-home.com Bauen & Renovieren 5-6/17

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Haustechnik

… und kühlen kann er auch! Samsung macht den Kühlschrank zum eigentlichen Zentrum jedes Zuhauses und präsentiert mit dem Family Hub T 9000 einen Kühlschrank, der gleichzeitig Informationszentrale für die ganze Familie sein soll. Dazu verfügt der T9000 an seiner Front über ein 21 Zoll großes Touch-Display mit eigener Benutzeroberfläche. Über das Interface haben Nutzer Zugriff auf einen Webbrowser, können TVProgramme von einem Samsung-Fernseher via Miracast direkt in die Küche streamen, Radio hören oder Notizen für einander hinterlegen. Zusätzlich bietet dieser Family Hub auch einige kühlschrankspezifische Funktionen und kann den Besitzer beispielsweise daran erinnern, neue Lebensmittel einzukaufen, wenn diese zur Neige gehen. www.samsung.com

Kaffee smart bestellen

Dem Megatrend Connectivität folgend bringt der Kaffeemaschinen­ experte Krups jetzt seinen ersten vernetzten Kaffeevollautomaten in den Handel. Der One-Touch-Cappuccino-Kaffeevollautomat Latte Smart ist mittels Bluetooth über eine App steuerbar, alle Kaffeespezialitäten lassen sich auf dem Smartphone individualisieren. www.krups.de

Gerätesteuerung per App Neben der Ergänzung der Miele@mobile App zur Hausgerätesteuerung um ein Waschlexikon und Programmassistenten für das Waschen und Spülen, sind ab sofort auch viele Miele-Einbaugeräte über WiFiConn@ct direkt mit dem WLAN vernetzbar. Ebenfalls in die App integriert sind Beispielanwendungen für die drei Bratstufen der TempControl-Induktionskochfelder. Auf welcher Stufe etwa Spiegeleier, Pfannkuchen oder auch Steaks idealerweise in die Pfanne kommen, verrät die Anwendung auf einen Blick. Neu sind auch Links zu den Gebrauchsanweisungen der Geräte. Die Miele@mobile App erleichtert auch die Online-Bestellung von Verbrauchsmaterialien. Denn neben der bekannten Statusabfrage und Steuerung der Geräte von jedem beliebigen Punkt aus, steht auch die Anwendung ShopConn@ct zur Verfügung: Gehen Geschirrspüler-Tabs zur Neige oder bei der Waschmaschine das Flüssigwaschmittel der TwinDos-Kartuschen, meldet sich das jeweilige Gerät automatisch per Smartphone. Von dort sind es nur wenige Klicks zur Nachbestellung im Miele Online-Shop. www.miele.de

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Wohnen hat viel mit Komfort zu tun. Wir widmen uns deshalb in einem interessanten Themen-Mix unterschiedlichsten Fragestellungen rund um das Thema Komfort und stellen umgesetzte Lösungsbeispiele vor. So etwa eine offene und helle Küche unter einem ehemals dunklen Altbaudach, eine pfiffige Idee für eine optimierte Raumakustik oder den Einbau einer Raumtür, die von alleine komfortabel und barrierefrei öffnet. Dazu weitere Kurztipps.

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Wohnraumtreppen dürfen ganz besonders wirken. Wir präsentieren Ihnen unterschiedliche Bauarten und zeigen Lösungen mit Hinguckerpotenzial.

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Heft 7-8/2017 erscheint am 24. Juni 2017. Erhältlich im Zeitschriften­und ­­Bahnhofs­­buchhandel ­ Oder im Internet unter ­ www.buecherdienst.de


Impressum Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17, 70736 Fellbach Telefon: (0711) 5206-1, Redaktion -275 Telefax: (0711) 5206-300 E-mail: info@fachschriften.de www.fachschriften.de www.renovieren.de Geschäftsführer: Tilmann Münch Chefredakteur: Elmar Haag-Schwilk (verantwortlich) Redaktion: Martin Kurz (Redakteur), Marion Zeisel (Assistenz) Ständige Mitarbeiter: Tom Philippi, Thomas Meyer, Dipl. Ing. Wolfgang Schmidt, Jürgen Wendnagel Layout: Dolde Werbeagentur GmbH, Stuttgart Herstellung: Anja Groth (Ltg.) Anzeigenleitung: Wolfgang Loges E-mail: loges@fachschriften.de Anzeigenverwaltung: Claudia Pastor E-mail: pastor@fachschriften.de Druck: Oberndorfer Druckerei A-5110 Oberndorf Vertrieb: Partner Medienservices GmbH Julius-Hölder-Straße 47, 70597 Stuttgart ­ Abonnement-Service: Abonnementservice „Bauen & Renovieren“, Postfach 13 63, 82034 Deisenhofen Telefon: +49 (0) 89 / 85 853 - 865 Telefax: +49 (0) 89 / 85 853 - 62 865 E-mail: abo@fachschriften.de Preis: Einzelheft D: € 3,20, A: € 3,70, CH: sfr 5,80 Direktbestellung im Verlag zzgl. Versandkosten. Preis Jahres­abonnement (6 Hefte) inkl. Porto und MwSt. Inland € 19,20/Ausland € 27,00. Mindestbezugszeitraum 1 Jahr. Bankkonto: HypoVereinsbank IBAN: DE 72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr. 90487/48675 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147 321 116 Die veröffentlichten Beiträge sind ur­ heberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen sind vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion in irgend­ einer Form – durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – sowie Speicherung und ­Wiedergabe durch Datenver­ arbeitungsanlagen, auch auszugsweise, sind nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Das Führen der Zeitschrift im Lesezirkel sowie der Export und Vertrieb im Ausland ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Artikel, die mit Autoren-Namen gezeichnet sind, stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Die ­Redaktion behält sich vor, Leserbriefe gekürzt zu ver­öffent­lichen. Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos. Alle Ratschläge in diesem Heft sind sorgfältig erwogen und geprüft, eine ­ ­Garantie kann aber nicht übernommen werden. Die Haftung von Autoren und Verlag für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Die Auflagenhöhe wird durch die i ­Informationsgemeinschaft zur v ­Feststellung der Verbreitung von w ­Werbeträgern (IVW) kontrolliert. ISSN 1437-0824 Im Fachschriften-Verlag erscheinen a ­ ußerdem: Althaus modernisieren, bauen, Hausbau, HausTräume, EffizienzHäuser, Pro Fertighaus, Das intelligente Haus, Schwimmbad + Sauna, Die neuen Bäder, Exklusive Traumbäder, Architektur + Küche, Kamine & Kachelöfen, sowie ­viele Themenhefte für ­Bauherren und Modernisierer.

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Dann sollten Sie einen Blick auf die Inhalte dieser Webseite werfen: www.kwl-info.de. Dort bietet der Fachverband Gebäude-Klima e.V. (FGK) Links zu den Anbietern dieser Systeme sowie umfassende Informationen rund um die kontrollierte Wohnungslüftung. So gibt es zahlreiche Dokumente wie Vorträge und Broschüren, zumeist zum kostenlosen Download als pdf-Dokumente.

Wohnungslüftung

Rückmeldungen einer Mitgliederumfrage des FGK, Bietigheim (Stand: Februar 2017)

www.designgitter.de

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Auf der Webseite finden sich außerdem anschaulich bebilderte Beispiele für die Integration von Wohnungslüftungssystemen in Neubau und Sanierung. Eine umfangreiche und aktuelle FAQ-Sammlung zur Wohnungslüftung rundet das Info-Angebot ab.

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E-mail: info@fachschriften.de www.fachschriften.de www.renovieren.de, www.bautipps.de Geschäftsführer: Tilmann Münch Chefredakteur: Jürgen Wendnagel Elmar Haag-Schwilk (verantwortlich) Redaktion: Martin Kurz, Marion Zeisel (Assistenz)

Herstellung: Anja Groth (Ltg.) Anzeigenleitung: Wolfgang Loges E-mail: loges@fachschriften.de Anzeigenverwaltung: Ute Haenle E-mail: haenle@fachschriften.de Alle Ratschläge in diesem Heft sind sorgfältig erwogen und geprüft, eine Garantie kann aber nicht übernommen werden. Die Haftung von Autoren und Verlag für Personen-, Sach- und Ver­mögensschäden ist ausgeschlossen.

Titelfotos: www.fotolia.de, Rido, www.zehnder-systems.de, www.heliosventilatoren.de

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gal, ob Sie ein Niedrigenergie-Neubauhaus planen oder Ihren Altbau umfassend energetisch sanieren wollen: Energieeffiziente Lüftungsanlagen spielen gerade in hochwärmegedämmten und luftdichten Wohngebäuden eine entscheidende Rolle. Sie beugen nicht nur Feuchteschäden und Gesundheitsproblemen vor, sondern sorgen auch dafür, dass der Lüftungswärmeverlust verringert und nicht „zum Fenster hinaus“ geheizt wird. Eine kontrollierte, mechanische Lüftung ist daher ein unverzichtbarer Baustein für ein energieeffizientes und gesundes Wohnumfeld. Diese Tatsache spiegelt sich inzwischen in zahlreichen Verordnungen, Richtlinien und Gesetzen wieder. So schreibt die Energieeinsparverordnung für neue Gebäude vor, dass die Gebäudehülle „dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist“. Andererseits fordert sie, „dass der zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung erforderliche Mindestluftwechsel sichergestellt ist“. Diese beiden Forderungen – Energieeffizienz und gesunde Innenraumluft – lassen sich sinnvollerweise nur mit mechanischen Lüftungsanlagen realisieren. Welche Systeme der Markt für energieeffiziente Neubauten sowie für hochwertig energetisch sanierte Bestandsgebäude bietet, das erfahren Sie in diesem Heft – viel Spaß bei der Lektüre!

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Wohnungslüftung

aut Bundesumweltministerium befinden wir uns etwa 80 bis 90 Prozent unseres Lebens in geschlossenen Räumen. Daher ist gute Raumluft elementar für unsere Gesundheit, was explizit auch für kleine Kinder gilt. Während in Gebäuden älterer Bauart ein natürlicher Luftwechsel über Fugen und Ritzen stattfand, ist das beim heutigen Standard meist nicht mehr möglich. Denn die Energieeinsparverordnung (EnEV) stellt hohe Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz des Hauses sowie

an die Wärmedämmung der Gebäudehülle. Doch nicht nur Neubauten werden immer energiesparender und damit auch luftdichter gebaut. Althausbesitzer, die ihre Immobilie umfassend sanieren, müssen ebenfalls die Energiesparvorschriften der EnEV beachten. In Folge dessen stellt sich für Baufamilien und Modernisierer ein immer drängenderes Problem: Stündlich sind ungefähr 30 Kubikmeter Frischluft pro Person erforderlich, um sich in den Räumen behaglich zu fühlen und um Bauschäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Dazu müssten


Achtung Gesundheitsrisiko: Wenn Schimmelpilz auftritt, ist dies oft ein typisches Kennzeichen, dass falsch oder zu wenig gelüftet und geheizt wurde. www.vpb.de

im Schnitt etwa alle zwei bis drei Stunden die Fenster für einige Minuten geöffnet werden – ein Rhythmus, der im modernen, termingetriebenen Berufs- und Familienalltag praktisch nicht (mehr) einzuhalten ist.

Warum muss man lüften? Erschwerend kommt hinzu, dass die Räume je nach Jahreszeit, Klima- und Windverhältnissen zu wenig, zu viel oder falsch belüftet werden. Reicht zum Beispiel ein zehnminütiges Lüften bei kaltem Wetter aus, um die Raumluft einmal komplett auszuwechseln, reduziert sich die Luftwechselrate bei milderen Temperaturen drastisch. Und weht der Wind ungünstig, können unangenehme Gerüche oder Autoabgase in die Wohnung gelangen. Oftmals vermei-

den Hausbesitzer das Lüften auch wegen des Straßenlärms oder aus Angst vor einem Einbruch. Oder es wird mittels gekippter Fenster dauergelüftet, wodurch im Winter Wärme vernichtet wird. Zirka zwei bis drei Liter Wasser (in Form von Wasserdampf) gibt jeder Bewohner täglich an die Raumluft ab – verursacht von ganz normalen Aktivitäten wie Kochen, Waschen und Atmen sowie durch Zimmerpflanzen. Sofern nicht regelmäßig und ausreichend gelüftet wird, steigt aufgrund der nahezu luftdichten Gebäudehülle die Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen beträchtlich an. Dadurch entstehen günstige Voraussetzung für die Bildung von Schimmelpilzen und Milben.

Wo lauern die Gefahren? Schimmelpilze und Milben sind eine der Hauptursachen für allergene Reaktionen insbesondere bei Kindern. Häufig treten Niesreiz, Atemnot und Augentränen auf. Die Lebensqualität wird eingeschränkt, die Arbeits- und Leistungsfähigkeit nimmt ab. Laut einer Studie leiden mittlerweile

Trockene Luft in der Wohnung?

Zu trockene Raumluft ist nicht nur unagenehm, sondern auch gefährlich. Sie trocknet Atemwegsschleimhäute aus, schwächt die Immunabwehr und erhöht die Anfälligkeit für Heiserkeit, Hustenzwang und Grippeinfektionen. Wenn Ihr Haus über eine kontrollierte Wohnraumlüftung verfügt, lässt sich behagliche Luftfeuchte einfach nachrüsten.

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Quelle: www.wohnungs-lueftung.de

Keine Angst vor einer Nachrüstung Der nachträgliche Einbau einer kontrollierten Wohnungslüftung in ein bestehendes Gebäude gestaltet sich einfacher als viele Hausbesitzer annehmen. Die Industrie bietet hierzu eine Vielzahl von Lösungen an, sowohl als zentrale als auch dezentrale Systemlösungen. Für zentrale Systeme, welche die gesamte Wohneinheit mit ausreichend Frischluft versorgen, gibt es Lüftungsgeräte, welche eigens für den platzsparenden Sanierungseinsatz konzipiert wurden. Diese passen unauffällig in abgehängte Decken oder in Wandnischen und Schränke. Auch der

Einbau der notwendigen Lüftungskanäle lässt sich mit speziell auf die Nachrüstanforderungen abgestimmten Systemen relativ einfach realisieren. Dezentrale Systeme werden raumweise eingesetzt und benötigen deshalb kein Rohrleitungssystem zur Luftverteilung. Der Montageaufwand ist daher besonders gering. Mehrere Geräte können eine komplette Wohneinheit be- und entlüften. Die Außen- und Fortluft wird üblicherweise über eine Außenwand, an der die Geräte platziert sind, durch Öffnungen (Kernbohrungen) angesaugt und abgeführt.

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B A S ISWISSEN LÜ FT U NG deutschlandweit mindestens drei Millionen Haushalte unter sichtbarem Schimmelbefall. Doch vor allem die unsichtbaren Sporen des Wohnungsschimmels sind äußerst schädlich für die Gesundheit. Das Schimmelpilzwachstum wird zudem durch Baumängel, meist durch sogenannte Wärmebrücken, sowie durch schlecht beheizte Räume begünstigt: Insbesondere an kälteren Stellen der Umgebungsflächen kommt es bei einer hohen Luftfeuchtigkeit im Raum zur Feuchtigkeitsbildung. Kondensiert die Feuchtigkeit aus der Luft, zum Beispiel an Wänden, neben Fenstern oder hinter Schränken, ergibt sich – zusammen mit den gelösten Bestandteilen aus Wandfarbe oder Tapeten – ein optimaler Nährboden für das Schimmelpilzwachstum.

Was bringen Lüftungsanlagen? Als alltagstauglicher Problemlöser bietet sich eine kontrollierte, maschinelle Wohnungslüftungsanlage an. Sie sorgt automatisch, komfortabel und zugleich energieeffizient für den notwendigen, bedarfsgerechten Luftaustausch in allen Räumen. Auf diese Weise wird die Gesundheit der Bewohner gefördert und die Bausubstanz geschützt. Durch den kontrollierten Luftwechsel und eine Wärmerückgewinnung lassen sich die Heizkosten zusätzlich um 30 bis 50 Prozent senken. Und es gibt noch weitere positive Aspekte, die das Wohlbefinden der Bewohner steigern: Zum einen wird eine ungesund hohe Kohlendioxid-Konzentration vermieden, die zu Müdigkeit oder mangelnder Konzentration führen kann. Ein modernes Wohnungslüftungssystem transportiert auch unangenehme Gerüche und Ausdünstungen aus Möbeln und Baumaterialien ab. Und Lärm aus der Umgebung, der sonst durchs offene Fenster dringt, bleibt draußen – auch während der Nacht. Eine interessante Zusatzausstattung sind übrigens spezielle Pollen- und Feinstaubfilter. Diese werden in den Außenluftstrom eingebaut und reduzieren so das Eindringen von Allergenen sowie von Ruß- oder Staubpartikeln in die Wohnräume auf ein Minimum. Eine enorme, ganzjährige Entlastung für Kinder und allergiegeplagte Menschen.

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Allergien, Feinstaub & Co.: Kleine Kinder leiden am stärksten unter den Belastungen eines zu geringen Luftwechsels in Wohnräumen. www. wohnungs-lueftung.de

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INFO Wann ist ein Lüftungskonzept notwendig? Die Lüftungsnorm DIN 1946-6 schreibt für Wohngebäude ein sogenanntes Lüftungskonzept vor. Betroffen davon sind alle Neubauten sowie umfangreiche Sanierungsvorhaben, wenn beispielsweise im Einfamilienhaus mehr als ein Drittel der vorhandenen Fenster ausgetauscht oder mehr als ein Drittel der Dachfläche neu abgedichtet werden. Das Lüftungskonzept kann von jedem Fachmann erstellt werden, der mit lüftungstechnischen Anlagen vertraut oder in der Gebäudeplanung tätig ist (zum Beispiel der Architekt oder Heizungsund Lüftungs-Fachhandwerker). Dieser überprüft, wie – aus Sicht der Hygiene und des FeuchteBauschutzes – bei unterschiedlichen Nutzungsbedingungen ein ausreichender Luftwechsel sichergestellt und der notwendige Luftaustausch erfolgen soll. Ergibt sich hierbei, dass ein Wohnungslüftungssystem erforderlich ist, muss der Fachmann eine Planung vorlegen, wie das Lüftungskonzept in der Umsetzung aussehen soll. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, kann ihn der Hausbesitzer bei später auftretenden Schäden durch falsche Lüftung in Regress nehmen. Übrigens: Der Eigenheimbesitzer ist nicht verpflichtet, die empfohlene Maßnahme umzusetzen. Allerdings handelt er dann auf eigene Gefahr und trägt auch das Schadensrisiko. Ist eine maschinelle Wohnungslüftung notwendig oder sinnvoll? Baufamilien und Sanierer sollten sich diesbezüglich an die Empfehlungen im Lüftungskonzept des Handwerkers halten. www.wohnungslueftung.de


Allergiefreie Zone: Mit speziellen Filtern lässt sich die Pollenund Feinstaubkonzentration im Haus ganzjährig auf ein Minimum reduzieren. www.meltem.de

Welche Systeme gibt es?

lüftung verursachten Wärmeverluste um bis zu 90 Prozent senken. Spezielle Renovierungssysteme erleichtern auch die Nachrüstung in bestehenden Gebäuden und (Eigentums-)Wohnungen, die energetisch hochwertig modernisiert werden. Für Baufamilien und Modernisierer ist es heute kein Problem, das zu den baulichen Bedingungen, zu den Komfortwünschen und zum Budget passende System zu finden. Die KfW-Förderbank unterstützt übrigens den Einbau von Lüftungsanlagen mit entsprechenden Förderprogrammen. Das Wichtigste rund um die kontrollierten Wohnungslüftungssysteme erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Doch wo ist die Grenze, wo manuelles Lüften nicht mehr problemlos möglich und ein maschinelles Wohnungslüftungssystem zwingend erforderlich ist? Um diese Frage zu beantworten, fordert die Lüftungsnorm DIN 1946-6 bei Neubauplanungen und umfangreicheren Sanierungen ein sogenanntes Lüftungskonzept, das ein Fachmann durchführt (siehe Kasten). Wer eine Lüftungsanlage einbauen muss oder möchte, der trifft auf ein breites Angebot von preislich gestaffelten, bedarfsgerechten Systemen, die rund um die Uhr zugluftfrei und lautlos für ausreichend Frischluft sorgen. Zudem lassen sich die durch Fenster-

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INFO Wertvolle Infos, Broschüren, Geräteübersichten sowie Adressen rund um die Wohnungslüftung gibt es hier: www.kwl-info.de www.tzwl.de www.wohnungs-lueftung.de www.wohnungslueftung-ev.de

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Zentral oder dezentral lüften? Egal ob neues oder saniertes Niedrigenergiehaus: Nur regelmäßiges und richtiges Lüften hilft, Bauschäden zu vermeiden und die Gesundheit der Bewohner zu schützen. Als Problemlöser mit vielen Vorteilen empfehlen sich zentrale und dezentrale maschinelle Wohnungslüftungssysteme.

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er ein Niedrigenergie- oder Passivhaus plant, kommt angesichts der energiesparenden, dichten Gebäudehülle am Einbau einer kontrollierten Wohnungslüftungsanlage meist nicht mehr vorbei. Die meisten Baufamilien entscheiden sich aber auch aus Komfortgründen für ein automatisiertes Lüftungssystem. Nachholbedarf besteht allerdings bei energetischen Modernisierern. Sie blenden das Lüftungsthema oft noch aus oder unterschätzen die Risiken. Viele gehen davon aus, dass der Luftaustausch auch nach der Installation von neuen

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Energiesparfenstern und einer hochwertigen Fassaden- oder Dachdämmung wie bislang gewohnt funktioniert. Doch diese Sichtweise kann fatale Folgen haben und im schlimmsten Fall zur Schimmelbildung führen, wodurch sowohl die Bausubstanz als auch die Gesundheit der Bewohner gefährdet werden. Egal ob Neubau- oder energetisches Modernisierungs-Projekt: Es ist generell empfehlenswert, sich schon während der Planungsphase mit der späteren Lüftung zu befassen. Entscheidungshilfe bietet ein individuell vom Fachmann erstelltes Lüftungs-

konzept (siehe Seite 6). Daraus geht hervor, ob ergänzend oder alternativ zur Fensterlüftung eine kontrollierte Wohnungslüftung notwendig ist, die als zentrale und dezentrale Systemlösung realisiert werden kann.

Das zentrale Zu- und Abluftsystem im Überblick Die komfortablen, zentralen Wohnungslüftungsanlagen werden bevorzugt in Neubauten sowie in umfangreich sanierten Bestandsgebäuden eingebaut. Denn hier lassen sich die systembedingt notwendi-


In neuen und energetisch sanierten Eigenheimen werden meist zentrale Wohnungslüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung eingesetzt, welche eine komfortable Be- und Entlüftung (Zentrallüftungsgerät) über ein Luftkanalnetz gewährleistet. www.wohnungs-lueftung.de

gen Luftleitungen recht einfach integrieren. Weil viele Hersteller ergänzend spezielle Renovierungslösungen anbieten, wird bei immer mehr Modernisierungsprojekten auch der Einbau einer zentralen Systemlösung möglich. Basiselement eines Zu- und Abluftsystems ist ein Zentrallüftungsgerät, in das zwei Ventilatoren eingebaut sind, die mehrstufig und möglichst stromsparend arbeiten sollten. Zur Grundausstattung der Zentralgeräte gehören außerdem Luftfilter und eine Wärmerückgewinnung, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Wer sich

Dezentrale Lüftungstechnik gibt es in verschiedenen Varianten. Am häufigsten sind Systeme mit Einzelgeräten, welche in die Außenwand der zu belüftenden Räume eingebaut werden und sowohl den Zu- als auch den Ablufttransport übernehmen. www.dimplex.de

für sogenannte Rotations- oder EnthalpieWärmetauscher entscheidet, spart nicht nur Wärmeenergie. Beide Varianten übertragen neben der Wärmeenergie auch einen bestimmten Teil der Restfeuchte der Abluft auf die Zuluft. Dadurch erhöht sich währende der kalten Jahreszeit die relative Luftfeuchte. Mehr dazu lesen Sie ab Seite 14. Übrigens: Im Niedrigstenergie- und Passivhausbereich kommen immer häufiger sogenannte Integralgeräte zum Einsatz, die unter einem Gehäuse platzsparend Lüftungsgerät, Wärmepumpe und Wasserspeicher vereinen.

Zugfreier Lufttransport ohne Störgeräusche Und so funktioniert der Lufttransport beim zentralen Zu- und Abluftsystem: Während der Abluftventilator die verbrauchte Luft aus Fluren, Abstell- und Feuchträumen (WCs, Küche, Bäder) abzieht, sorgt der Zuluftventilator für Frischluftnachschub in den Wohn- und Schlafräumen. Im Gebäude verlegt der Fachhandwerker zwei voneinander getrennte, verzweigte Leitungssysteme für die Zu- und Abluft: vorwiegend in Decken, eingegossen in Beton, auf dem Rohfußboden, in Wänden sowie

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Zentrallüftungsgeräte müssen nicht groß sein: Unter der geöffneten Haube (l.) sind die Zu- und Abluft-Ventilatoren (l. u. r. außen), die Filterelemente sowie die Wärmerückgewinnung (M.) sichtbar. www.heliosventilatoren.de

Dieses Zentrallüftungsgerät verfügt über einen Rotationswärmetauscher (Bildmitte unten), der sowohl Wärme als auch Feuchte an die Zuluft übertragen kann. www.systemair.de

in Zwischendecken. Dafür gibt es viele unterschiedliche, zum Teil höhenoptimierte Luftleitungsformen von rund über oval bis rechteckig. Für die Nachrüstung gibt es bei Bedarf auch Systeme, welche sich relativ unauffällig aufputz montieren lassen. Damit es unter bestimmten Gegebenheiten nicht zu störenden Geräuschübertragungen von Raum zu Raum oder vom Lüftungsgerät in die Räume kommt, kann der Handwerker spezielle Luftleitungsverteiler oder Schalldämpfer installieren. An verschiedenen Stellen der Luftleitungen sitzen raumseitig sichtbare Auslässe und Ventile, die an der Wand, auf dem Fußboden oder an der Decke montiert werden. Ausführungen in unterschiedlichen Materialien, Farben und Designs ermöglichen eine unauffällige Integration ins jeweilige Raumumfeld. An diesen Luftauslässen und Drosseleinrichtungen justiert der Fachmann bei der Inbetriebnahme die berechneten Zu- und Abluftvolumenströme ein.

Für Zentrallüftungsgeräte gibt es viele Montageorte wie Abstellund Hausarbeitsräume, Zwischendecken, (Küchen-)Schränke sowie Dach- und Eckbereiche. www.stiebel-eltron.de

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Für die Zu- und Abluftführung gibt es auch extraflache Rohrsysteme mit geringer Bauhöhe, die sich für die Montage bei geringem Platzangebot eignen. www.maico-ventilatoren.com

Komfort-Regler helfen auch beim Energiesparen Hausbesitzer sollten schon bei der Produktauswahl auf ein Regelsystem achten, welches eine möglichst einfache und komfortable Bedienung des Lüftungssystems


Sie realisieren Träume. Wir die effiziente Klimatisierung.

Luftauslässe für die Zuluft werden meist entweder im Fußboden (www.pluggit.com) oder im Wandbereich (www.fraenkische.com) integriert. Verfügbar sind (Design-) Ausführungen in vielen Farben, Oberflächen und Materialien: So kann man die Auslässe entweder eher dezent in den Raum integrieren oder bewusst optische Akzente setzen.

ermöglicht. Empfehlenswert sind digitale Raumregler und Fernbedienungen mit Display, die über Automatik- und Handbetrieb verfügen und zudem eine Zeit(programm)und Funktionssteuerung bieten. Die komfortable und vor allem energiesparende automatische Anpassung der Luftmengen ermöglichen Feuchtefühler sowie Sensoren, die zum Beispiel auf Kohlendioxid oder Kohlenwasserstoffe reagieren. Um die Bedienung und Überwachung ihres Wohnungslüftungssystems zu erleichtern, bieten immer mehr Hersteller optional praktische Apps für Tablet und Smartphone an. Sogar die Integration in ein SmarthomeSystem ist zum Teil schon möglich.

Welche Arten von dezentralen Lüftungssystemen gibt es? Bei der energetischen Modernisierung von Eigenheimen und Wohnungen ist es aus bautechnischen oder finanziellen Gründen nicht immer möglich, ein zentrales Lüftungssystem mit der notwendigen Luftverteilung zu integrieren. Und manchmal sind es auch nur einzelne Räume, zum Beispiel beim Schrägdachausbau, die als lufttechnisch kritisch einzustufen sind. Für solche Aufgaben bieten sich dezentrale Lüftungsprodukte an, die es inzwischen in großer

Vielfalt am Markt gibt. Die wohl einfachste Art eines dezentralen Systems sind Abluftventilatoren, die in der Außenwand bevorzugt von Küchen und Nassräumen sitzen. Sie transportieren die verbrauchte Raumluft direkt ins Freie, wobei ein schwacher Unterdruck entsteht. Dieser reicht aus, dass frische Zuluft über Außenluftdurchlasselemente, die in die Außenwände oder Fenster eingelassen sind, in die Wohn- und Schlafräume leise und zugfrei einströmen. Gleichzeitig wird die verbrauchte Raumluft durch die Türschlitze zu den Abluftventilatoren gedrängt. Eine passende Regelung sorgt für den automatischen, bedarfsgerechten Luftaustausch. Eine Wärmerückgewinnung ist nur indirekt durch die Einbindung einer Wärmepumpe möglich. Die inzwischen beliebteste Systemvariante sind dezentrale Zu- und Abluftgeräte. Hierbei werden einzelne oder alle Räume mit einem oder zwei eigenen Lüftungsgeräten bestückt. Die Installation erfolgt ohne Luftkanäle direkt in eine Außenwand, manchmal im Fensterbereich. Komfortable Modelle verfügen über zwei leise und energieeffiziente Ventilatoren: Der eine führt die verbrauchte und mit Feuchtigkeit belastete Raumluft nach draußen, der andere sorgt für Frischluftnachschub. Eingebaute Zu-

Effizienter lüften, heizen, kühlen: GENIUS. Einer für alles. Alles mit Luft. Konsequent energieeffizientes Bauen braucht eine schlaue Haustechnik: Jetzt gibt es GENIUS – die Haustechnikzentrale, die alles kann! Das Prinzip dahinter ist eine intelligente Lüftungs-/WärmepumpenKombination. Wirtschaftlich in der Anschaffung. Effizient im Betrieb. Und unkompliziert beim Einbau. Das hat System – eben Systemair.

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Bei diesem dezentralen Lüftungsgerät lädt sich der AluminiumRegenerator mit der Wärmeenergie der Abluft auf. Nach 40 Sekunden wechselt der Ventilator die Richtung und erwärmt die Außenluft, bevor sie in den Raum strömt. Die Geräte werden mindestens paarweise eingesetzt und arbeiten jeweils wechselseitig. Optional lassen sich auch Feinstaubfiter einsetzen. www.stiebel-eltron.de

luft- und Abluft-Filter verbessern die Luftqualität. Teilweise lassen sich sogar Pollenfilter nachrüsten. Eine ebenfalls im Gehäuse integrierte Wärmerückgewinnung nutzt an kalten Tagen die Restwärme der Abluft und trägt so zur Heizkosteneinsparung bei.

Wie einfach ist die nachträgliche Installation? Um die Integration gerade im Sanierungsbereich zu erleichtern, gibt es die dezentralen Produkte in Auf- und Unterputzausführungen. Allerdings lassen sich nur letztere optisch unauffälliger in den Raum integrieren. Sichtbar sind neben der Luftdurchlassblende noch die Bedienelemente des Lüftungsgeräts. Die Montage ist relativ einfach, allerdings benötigt man für jedes Gerät meist einen oder zwei Mauerdurchbrüche beziehungsweise Kernbohrungen. Selbst für Fassaden mit bodentiefen und großen Fensterflächen gibt es Produktlösungen. Notwendig ist meist auch ein Stromanschluss. Nach Abschluss der Arbeiten sieht man von außen und innen unterschiedlich große Abdeckelemente wie Gitter und Kästen, die zum Teil mit Wandfarbe überstreichbar sind. Manche Hersteller bieten zudem Designabdeckungen in verschiedenen Materialien und Farben an.

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Dezentrale Wohnungslüftung: Die Lüftungsgeräte werden (bei sanierten Bestandsgebäuden) meist mittels Kernbohrung in die Außenwand integriert. Die Lüftungstechnik befindet sich im Rohrelement. Später sind innen und außen nur noch die Luftdurchlässe mit Blenden sichtbar. www.kermi.de

Beim Kauf auch auf Förderung, Effizienz und Komfort achten Die Kosten für ein dezentrales Lüftungsgerät für einen Raum liegen (ohne Montage) durchschnittlich bei 600 bis 1200 Euro. Die Gerätekosten für eine zentrale Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung betragen im Standard-Einfamilienhaus etwa 3000 bis 5000 Euro. Für die Zusatzkosten (Luftverteilung usw.) und die Montage muss man etwa 2000 bis 3000 Euro einkalkulieren. Letztlich verbindlich sind allerdings nur die Kosten von konkreten Handwerkerangeboten, die mit Blick auf die jeweilige Auftragslage regional sehr unterschiedlich ausfallen können. Tipp: Nutzen Sie die bundesweiten KfWFörderprogramme zum energetischen Bauen und Sanieren, welche ausdrücklich auch den Einbau einer Wohnungslüftungsanlage begünstigen. Um die Betriebsstromkosten möglichst niedrig zu halten, empfiehlt es sich, auf stromsparende Ventilatoren, auf eine Wärmerückgewinnung mit hohem Wirkungsgrad und auf eine energieeffiziente Regelung zu achten. Eine gewisse Orientierung bietet die Effizienz-Kennzeichnung für Lüftungsgeräte mit den Stufen von A+ bis G, wobei die Klasse G die niedrigste Energiebilanz beim Lüften von Hand symbolisiert.

Dieses dezentrale Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung lässt sich platzsparend in die Fensterlaibung integrieren und ist so nach innen und außen fast unsichtbar. www.hautau.de

Wer Wert auf eine bedarfsgerechte und gleichzeitig energiesparende Luftzufuhr legt, sollte Produkte wählen, die über mehrere Lüftungsstufen verfügen und sich zum Beispiel über die Höhe der Luftfeuchtigkeit ansteuern lassen.


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Bis zu 85 Prozent der Abluftwärme wird hier wieder an die einströmende Frischluft abgegeben. Dafür sorgen ein Keramikelement als Wärmespeicher und der eingebaute Ventilator. www.waermetauscher.info

Lohnt sich die Investition in ein kontrolliertes Lüftungssystem? Grundsätzlich können Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung bis zu 80 Prozent der Wärme aus der Abluft auf die Zuluft übertragen und damit die Heizkosten um 30 Prozent bis 50 Prozent reduzieren. Auch können sie die durch Fensterlüftung verursachten Wärmeverluste um bis zu 90 Prozent senken. Gerade dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen. Denn in einem

Bedienteile von Komfort-Steuerungen lassen nicht nur das Schalten von Lüftungsstufen zu, sondern auch von voreingestellten Programmen. www.lunos.de

Neubau wird der Gesamtheizwärmebedarf um bis zu 50 Prozent von den Wärmeverlusten beeinflusst, die beim manuellen Lüften entstehen. Lüftungsanlagen beugen zudem der Bildung von Schimmelpilzen vor und sichern so die Gesundheit der Bewohner und den Immobilienwert. Sie verbessern die Raumluftqualität und das Wohnklima, auch mittels Spezialfiltern: Pollen, Staub und Insekten bleiben draußen. Wichtig ist, dass vor allem aus hygienischen Gründen die Filter regelmäßig gewechselt und die Wärmerückgewinnungseinheit bei Bedarf gereinigt werden. Dies kann der Hausbesitzer oft auch selbst übernehmen. Weitere Vorteile sind der verbesserte Einbruchs- und Lärmschutz an stark befahrenen Straßen. Denn die Lüftungsanlage sorgt Tag und Nacht für frische Luft in den Räumen – trotz geschlossenrer Fenster. Manchmal lohnt sich schon deshalb die Investition in ein Wohnungslüftungssystem. Trotz der ganzen Technik wird der Mensch nicht von der Außenwelt abgeschnitten: Die Bewohner können die Fenster jederzeit öffnen. Aus Energiespargründen sollte man dann jedoch die Lüftungsanlage von Hand abschalten, sofern es keine Automatik gibt.

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Gerade während der kalten Jahreszeit besteht ein erhöhtes zu trockene Raumluft. Die aktive Befeuchtung der Zuluft erhöht deshalb den Komfort eines zentralen Wohnungslüftungssystems.

Foto: www.fotolia.de, MichaelJBerlin

Gesundheitsrisiko durch eine

Die Luftfeuchte im Winter erhöhen

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erötete Augen, eine spröde Haut, ein trockener Mund können im Winter typische Reaktionen auf eine zu trockene Luft sein. Und vor allem Grippeviren sind sehr aktiv, wenn wenig Feuchte in der Luft ist. Das Ansteckungsrisiko ist bei richtiger Luftfeuchte deutlich geringer. Doch im Winter ist die kalte Zuluft, die von einem zentralen Wohnungslüftungssystem erwärmt in die Räume geleitet wird, tendenziell eher trocken.

Wann ist die Luft zu trocken? Von zu trockener Luft spricht man zum Beispiel bei einer Raumtemperatur von 21 Grad und einer Luftfeuchte unter 30 Prozent. Darunter leiden auf Dauer nicht nur

empfindliche Bewohner, sondern unter anderem auch Holzmöbel, Parkettböden und Gemälde. Als angenehm empfinden die meisten Hausbewohner ein Raumklima in Wohnräumen mit Raumtemperaturen von 20 bis 22 Grad Celsius und einer relativen Feuchte zwischen 40 und 60 Prozent. Doch wann ist eine Befeuchtung sinnvoll? Bei Feuchtewerten unter 35 bis 40 Prozent empfiehlt der Fachverband GebäudeKlima e. V. (FGK) den Einsatz einer aktiven Befeuchtung. Bei vorhandenen Lüftungsanlagen sollte man mit einem Hygrometer die relative Raumluftfeuchte in den Wohnräumen messen, um die Notwendigkeit einer (Zusatz-)Befeuchtung zu prüfen.

Enthalpietauscher kombinieren hygienische Wärmerückgewinnung und Feuchterückgewinnung im Winter. Ab- und Zuluftstrom sind voneinander getrennt. Und so funktioniert das Prinzip der osmotischen Feuchteübertragung: Die Wassermoleküle der abgesaugten Raumluft schlagen sich an den Übertragungsflächen des Wärmetauschers nieder. Dort wandern sie ähnlich dem Wassertransport in Pflanzen durch die Membrane. An der Membranoberfläche der Zuluftseite werden die Wassermoleküle von der trockenen Außenluft aufgenommen. www.helios.de

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So geht aktive Luftbefeuchtung Bislang besitzen aber nur wenige zentrale Wohnungslüftungssysteme eine integrierte Zuluft-Befeuchtung. Für den Einsatz von Luftbefeuchtern stehen unterschiedliche Befeuchtungssysteme zur Verfügung. Die drei wichtigsten stellen wird nachfolgend kurz vor. Wärmetauscher-Systeme Eine vergleichswerte preiswerte Möglichkeit, um die Zuluft zu befeuchten, bieten sogenannte Rotations- als auch der Enthalpie-Wärmeübertrager. Sie sind im Lüftungsgerät integriert und ermöglichen die kombinierte Wärme- und Feuchterückgewinnung.

Dosierte Feuchtemengen erzeugt der nachrüstbare Dampfluftbefeuchter mittels seines direkten Trinkwasseranschlusses. Fühler messen dazu ständig die Abluftfeuchte. www.pluggit.com


„Das Geheimnis unseres Wohnkomforts: die Lüftungsanlage.“ Für ein gesundes und behagliches Raumklima sollte die relative Luftfeuchtigkeit in dem für Menschen optimalen Bereich von 40 bis 60 Prozent liegen. Sind die Werte dauerhaft niedriger, empfiehlt sich eine aktive Befeuchtung. Der neuartige Diffusionsbefeuchter von Condair wurde für den Einsatz in einer kontrollierten Wohnraumlüftung entwickelt und lässt sich bei bestehenden Anlagen nachrüsten. www.humilife.de

Im Enthalpietauscher befindet sich eine spezielle Membran, die den Übergang der Feuchte aus der Abluft an die Zuluft ermöglicht. Diese Variante ist hygienisch unbedenklich, weil durch die Trennung der Luftströme der Übergang von Gasen, Gerüchen und Verunreinigungen verhindert wird. Allerdings ist der Prozess nicht einfach zu regeln. Und eine bei Bedarf erhöht Feuchtezugabe von außen ist nicht vorgesehen. Dampfluftbefeuchter Die zweite Möglichkeit besteht in der Nachrüstung eines separaten Dampfluftbefeuchters, welcher direkt an die Trinkwasserleitung angeschlossen und mit elektrischem Strom betrieben wird. Zudem muss ein zusätzliches Rohrstück, die sogenannte Befeuchtungsstrecke, montiert werden. Die vom Gerät, laut Anbieterangaben, keimfrei verdampfte Wassermenge wird dosiert der Zuluft beigemengt. Feuchte-

sensoren im Zu- und Abluftstrom überwachen ständig, dass die relative Feuchte stimmt. Ist die gewählte Raumfeuchte erreicht, schaltet sich das Gerät automatisch ab. Diffusionsbefeuchtung Eine Kombination aus den beiden zuvor beschriebenen Systemen ist die Diffusionsbefeuchtung. Bei diesem neuen System diffundiert der Wasserdampf durch eine spezielle Membrane, wobei das Trinkwasser und der Zuluftstrom voneinander getrennt bleiben. Das Wasser wird dabei nicht wärmer als 35 Grad Celsius, wofür sehr wenig Energie benötigt wird. Die Sterilmembran verhindert feuchte Oberflächen im Zuluftkanal und sorgt somit für einen dauerhaft hygienischen Betrieb. Der Diffusionsbefeuchter ist leicht nachrüstbar, überwacht ebenfalls ständig den Feuchtewert mit Sensoren in der Zu- und Abluft und arbeitet nur im Bedarfsfall.

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Lüftungsanlagen – so baut man heute. Eine innovative Lüftungslösung mit den Funktionen Lüften, Heizen, Warmwasserbereiten und Kühlen macht Ihr Zuhause zukunftssicher. › Lüftungslösungen für alle Ansprüche und jede Bausituation › Gleichmäßig hohe Luftqualität › Energieeffizientes Lüften durch Wärmerückgewinnung › Erleichterung für Allergiker Informieren Sie sich kostenlos unter 05531 702 702 oder lesen Sie unser Online-Magazin zum Thema Lüftung: www.stiebel-eltron.de/guteluft STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG | Dr.-Stiebel-Straße 33 37603 Holzminden | www.stiebel-eltron.de


R EP O RTAG E LÜF TU NG In diesem dichten, norddeutschen Klinker-Effizienzhaus sorgt das zentrale Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung für frische Raumluft und spart gut 40 Prozent der Heizkosten.

Frische Luft fürs Friesenhaus Trotz der allgegenwärtigen frischen Nordseeluft entschied sich Baufamilie Becker für ein zentrales Wohnungslüftungssystem in ihrem Klinkerhaus. Denn sowohl beim Bauwerk als auch bei der Haustechnik legten sie großen Wert auf niedrige Heizkosten in Verbindung mit einem hohen Raumluftkomfort.

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urich liegt inmitten der ostfriesischen Halbinsel. Das junge Ehepaar Thomas und Katja Becker errichtete dort ein typisch nordisches Klinkerhaus mit insgesamt fünf Wohneinheiten. „Uns war es wichtig, ein Gebäude zu schaffen, das sowohl optisch ansprechend ist als auch im Hinblick auf den Energieverbrauch den modernen Ansprüchen genügt – bei gleichzeitig gesundem und behaglichen Raumklima“, so Thomas Becker. Deshalb war klar, dass die fünf Wohnein-

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heiten beim geplanten Energiestandard von KfW 80 mit kontrollierten, zentralen Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung bestückt werden müssen.

Der natürliche Luftwechsel reichte nicht aus „Weil bei einer dichten Außenhülle kein natürlicher Luftaustausch mehr möglich ist, muss man das Gebäude aktiv belüften. Sonst drohen Schimmelschäden“, weiß der junge Vermieter. „Wir ließen, wie heute von

der DIN 1946-6 vorgeschrieben, eine Bewertung zu lüftungstechnischen Maßnahmen in dem Gebäude durchführen. Diese ergab, dass wir durch Infiltration nur 8 m³/h pro Stunde Luftstrom in den Räumen hätten, 25 m³/h würden aber benötigt, um allein dem Feuchteschutz gerecht zu werden. Außerdem wollten wir für die Bewohner unbedingt ein behagliches Raumklima erreichen und durch die Wärmerückgewinnung niedrige Nebenkosten ermöglichen.“ Denn würden die Mieter ständig von Hand


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Ich lüfte nur mit dem Original. Das kompakte, zentrale Lüftungsgerät Zehnder ComfoAir 180 passt in Standard-Bad- oder Küchenschränke. Die quaderförmigen Doppelluftkanäle verschwinden im „toten Raum“ in Deckennähe über einer Einbauküche oder einer Waschzeile.

lüften, erwiese sich die teure Dämmung bald als sinnlos. Man ließe ja ständig die warme Luft wieder zum Fenster hinaus. „Außerdem hat das für uns als Eigentümer natürlich noch den Vorteil, dass wir wissen, dass keine Bauschäden entstehen durch zu feuchte Raumluft – ganz unabhängig davon, ob ein Bewohner pfleglich lüftet oder nicht“, schildert Becker noch ein wichtiges Argument für die Investitionsentscheidung. Die Anlagen stellen schlicht sicher, dass ein optimaler Luftaustausch bei geringstmöglichen Energieverlusten stattfindet. Selbstverständlich steht es jedem frei, aus einem spontanen Lustgefühl heraus auch einmal am offenen Fenster zu verweilen.

Möglichst wenige Bohrungen in den Außenwänden Doch nachdem die generelle Notwendigkeit für eine Wohnraumlüftung aus gleich mehreren Gründen – Effizienz, Wohngesundheit, Komfort und Werterhalt der Immobilie – gegeben war, stand als nächstes die Wahl eines Lüftungssystems an. „Es war mir wichtig, den Neubau mit einer zen-

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Durch die spezielle Geometrie des KombiAußenwandgitters müssen Zu- und Fortluft an der Fassade nicht mehr getrennt werden. So braucht nur ein Durchlass gebohrt und nur an einer Gebäudeseite angebracht werden. Zudem fügt sich das schlichte Edelstahlbauteil unauffällig in die Fassade ein.

tralen Anlage pro Wohneinheit auszustatten“, erklärt Thomas Becker. „Dann muss ich pro Wohnung nur an einer Stelle die Außenwand durchbohren, um die Ansaugung der Frischluft und Ausblasung der Fortluft zu realisieren. Mit mehreren dezentralen Geräten hätte ich die hochgedämmte Außenfassade an vielen Punkten durchstechen müssen. Gleichzeitig wollten wir mit Blick auf die Kostenabrechnung und den individu-

Die Flachoval-Lüftungsrohre sind nur 51 mm hoch und können unter einer geringfügig abgehängten Decke verschwinden.

ellen Komfort jede Wohnung mit einem eigenen System versorgen.“ Insbesondere im Neubau oder bei einer umfassenden Modernisierung lässt sich die Verlegung der Luftverteilrohre für ein zentrales System bequem in den normalen Bauablauf integrieren. Die flachovalen Luftverteilrohre mit einer Höhe von 51 Milimetern ermöglichen den platzsparenden Einbau oberhalb der Trockenbaudecke oder in der Estrichebene.

LÜFTUNG

INFO Selber für Hygiene sorgen Manche Wartungsarbeit können Hausbesitzer mit ein wenig Geschick selbst übernehmen. Dazu gehört zum einen der regelmäßige Filterwechsel am Lüftungsgerät (im Foto oben). Übliche Intervalle liegen zwischen sechs bis zwölf Monaten. Hilfreich hierbei ist eine automatische Filter-

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Wohnungslüftung

wechselanzeige. Praktisch bei Lüftungsgeräten ist es zudem, wenn sich die Wärmerückgewinnungseinheit ohne Werkzeugeinsatz herausnehmen lässt. In unserem Beispiel erfolgt die Entnahme nach vorne. Anschließend wird die Einheit entsprechend den Herstellerangaben mit fließendem Wasser gesäubert.

Die Lüftungsgeräte verschwanden in den Bad-Schränken Beim Lüftungsgerät fiel die Entscheidung auf je ein zentrales Lüftungsgerät vom Typ Zehnder ComfoAir 180 pro Wohnung. Aufgrund seiner kompakten Abmessungen von 680 x 560 x 280 Milimeter ließ es sich in einem Standard-Hängeschrank im Bad installieren. Diese Anlagen sind in der Lage, bis zu 95 Prozent der Wärme der Abluft


Das Zehnder Renoventil wird auf den Zuluftstutzen im Raum aufgesetzt. Seine physikalisch optimierte Formgebung sorgt für eine besonders effektive Luftverteilung bei hoher Behaglichkeit.

Alle Fotos: www.zehnder-systems.de

auf die Zuluft zu übertragen, wodurch die Heizkosten enorm gesenkt werden. „Wir gehen nach der Wirtschaftlichkeitsberechnung in der Planungsphase jährlich von einem gut 40 Prozent niedrigerem Energieverbrauch aus als ohne Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung“, so der Hauseigentümer. Bei den Zuluftventilen in den Innenräumen wurde das weiße Renoventil von Zehnder eigesetzt. Aufgrund seiner besonderen, halbkugelförmigen Konstruktion sorgt es für eine zugluftfreie Einbringung der Zuluft in die Wohnräume. Praktisch ist auch das Kombi-Außenwandgitter: Durch eine spezielle Formgebung ist nur ein Element – und damit nur eine Wanddurchführung pro Wohnung – für die Außenund Fortluft notwendig. Nach über einem Jahr in bewohntem Zustand fällt das Fazit der Baufamilie generell positiv aus: „Die Anlagen laufen diskret im Hintergrund, das Raumklima ist jederzeit angenehm und die Energieeffizienz des Gebäudes vorbildlich.“

Promotion

Qualität aus einer Hand – ein Plus für Immobilie und Bewohner Lüftungsanlagen bringen viele Vorteile mit für Gebäude und Bewohner. Und aus einer Hand geplant und perfekt installiert ist die Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) unschlagbar. Gesunde Luft, effektiver Gebäudeschutz und die Erhöhung der Energieeffizienz sind überzeugende Vorteile, die so nur KWL-Besitzer genießen. Entscheidend ist jedoch, dass von der Planung bis zur Umsetzung alle erforderlichen Schritte perfekt ineinandergreifen.

Beim profi-air-Komplettsystem von FRÄNKISCHE, kann man sicher sein: Das passt! Angefangen bei der Qualität der Rohrleitungen über die effizienten Lüftungsgeräte bis hin zu den einzigartigen Gitterelementen. Alles kommt vom Spezialisten. Die effizienten und energiesparenden Lüftungsgeräte gibt es passend für alle Wohnraumgrößen. Das Rohrsystem ist mit einer antibakteriellen und antistatischen Innenschicht ausgestattet.

Schickes Design: Die 20 starline Designgitter wurden von der renommierten Agentur sieger design entworfen. Die Gitter aus hochwertigen Materialien haften einfach per Magnet. Mit diesem Komplettpaket bietet FRÄNKISCHE dem Bauherren ein für alle Anforderungen bestens geeignetes Lüftungssystem, mit dem er alle Vorteile einer Lüftungsanlage genießen kann. www.spezialisten-haustechnik.de/profi-air


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DOPPELTES LÜFTCHEN Bei der dezentralen Lüftungslösung „ComfoSpot Twin40“ wird in zwei oder mehr Räumen je eine gerade Anzahl von Geräten angebracht, weil sich das eine im Zuluft- und das andere im AbluftModus befindet. Die transportierte Luftmenge liegt, je nach Bedarf oder Lüftungsstufe, zwischen 18 und 46 Kubikmeter pro Stunde. Der Schalldruckpegel beträgt nur 28 dB(A) bei einem Luftvolumenstrom von 38 Kubikmeter pro Stunde. Das Gerät verfügt über sieben Betriebsmodi, Filterwechsel werden angezeigt. Der interne Keramik-Wärmetauscher überträgt bis zu 91 Prozent der Abluftwärme auf die Zuluft. Außer der Bedieneinheit ist im Raum nur das flache Glaselement der abgerundeten Design-Innenwandhaube zu sehen. www.zehnder-systems.de

Neu & aktuell DEZENTRALE LEISTUNGSLÜFTUNG Beim sensorgesteuerten, dezentralen Lüftungssystem „PushPull 45“ be- und entlüften zwei Geräte in wechselndem Betrieb: Das Lüftungsgerät im Abluftbetrieb fördert die verbrauchte Luft aus einem Raum. Das korrespondierende Gerät befindet sich im Zuluftbetrieb und führt gleichzeitig frische, gefilterte und vorerwärmte Luft in den Raum. Nach 60 Sekunden wechselt die Lüftungsrichtung. Das zweite Gerät kann im gleichen Zimmer oder im Nachbarraum platziert werden. Das „PushPull 45“-Gerät verfügt über einen stromsparenden EC-Motor und über einen Keramik-Wärmetauscher mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von mehr als 80 Prozent. Bedarfsorientiertes Lüften ermöglichen drei Betriebsarten, fünf Lüftungsstufen, verschiedene Sensoren und Schnittstellenmodule sowie erweiterte Funktionen wie Stoßlüftung oder Einschlaf-Funktion. www.maico-ventilatoren.com

LÜFTUNGSGERÄTE PER FUNK BEDIENEN Besonders bequem lassen sich die Lüftungsgeräte „M-WRG-S/Z-T (F, FC)“ von Meltem mit der neuen Funkfernbedienung „M-WRG-FBH“ steuern. Mit dem handlichen Bedienelement mit Display und vier Tasten lassen sich alle gerätespezifischen Funktionen einstellen. Sieben Lüftungsprogramme sind verfügbar, darunter die bedarfsgeführte Lüftung nach Feuchte oder Mischgas-/CO2, Zu- und Abluftbetrieb oder eine zeitlich begrenzte Intensivlüftung. Mit einer Funkfernbedienung lassen sich bis zu sechs Geräte vom gleichen Typ in einem Raum gleichlaufend steuern. Visualisiert werden auf dem Fernbedienungsdisplay auch Störungen, anstehende Filterwechsel, Frostschutzmodus und Batteriestand. www.meltem.com

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Wohnungslüftung


REAGIERT AUF BERÜHRUNGEN Mit den neuartigen Reglern für die dezentralen Lüftungssysteme (iV-Reihe) von Inventer stellen die Bewohner selbst ein, wie viel Luft ihre vier Wände wann benötigen. Mit den Basisreglern „sMove s4“ und „sMove s8“ lassen sich bis zu vier beziehungsweise acht Lüftungsgeräte innerhalb eines Hauses oder einer Wohnung zentral ansteuern. Sie besitzen ein schalterloses, flaches Design mit moderner Optik in Weiß. Auf klar strukturierten kapazitiven Tastflächen (Touch) werden vorgegebene Lüftungsstufen, die Pausenfunktion und der Lüftungsmodus schnell und unkompliziert angewählt. Der kapazitive Schieberegler (Slide) steuert bei Bedarf stufenlos die Lüftungsintensität. Neben der klassischen „An/Aus“-Funktion gibt es eine „Flat“-Variante, mit deren Hilfe sich eine dauerhafte Grundlüftung sicherstellen lässt. Ein CO2-Sensor, ein Hygrostat zur Regelung der relativen Luftfeuchtigkeit sowie weitere externe Sensorik können über eine Schnittstelle optional in die Regler eingebunden werden. www.inventer.de

FREIE KÜHLUNG IM SOMMER Ein integrierter Rotationswärmeübertrager sorgt beim Wohnungslüftungsgerät „SAVE VTR 300/B“ im Winter für die effiziente Wärmerückgewinnung mit einem Wärmebereitstellungsgrad von bis zu 80 Prozent. Außerdem sind im Sommer die Kälterückgewinnung sowie freie Kühlung möglich. Moderne EC-Technik stellt sicher, dass die Ventilatoren energieeffizient arbeiten. Ein integrierter Feuchtesensor in der Abluft dient der bedarfsabhängigen Drehzahlregelung der Ventilatoren sowie der variablen Ansteuerung des Rotationswärmeübertragers, entsprechend dem gewünschten Sollwert der Feuchteübertragung in die Zuluft. Außerdem können Zu- und Abluftstrom separat eingestellt werden. Ein vorinstallierter Einrichtungsassistent erleichtert die Inbetriebnahme des „SAVE VTR 300/B“, das sich für Räumlichkeiten bis zu etwa 240 Quadratmeter eignet. www.systemair.de

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Perfektes Lüftungskonzept für Ihr Haus Marley bietet für jeden Raum die richtige Lösung: Mit dem Lüftungsgerät MEnV 180 wird eine ständige Grundlüftung in allen Wohn-, Schlaf- und Aufenthaltsräumen sichergestellt. Das Gerät kann dabei im Einzelbetrieb oder – für größere Wohnbereiche – auch raumübergreifend im Dialogbetrieb eingesetzt werden. Für die kontrollierte Be- und Entlüftung von Badezimmern und Toiletten eignen sich effiziente Wand- oder Deckenventilatoren. Das dezentrale Lüftungsgerät MEnV 180 (Frischluft-Wärmetauscher) ist ideal für Wohn- und Schlafräume in wärmegedämmten Häusern. Ein innovatives Keramikelement speichert die Wärme der Abluft und gibt sie an die kalte einströmende Frischluft ab – so werden bis zu 85 Prozent der Wärmeenergie zurückgewonnen! Frische Luft strömt zugfrei und gefiltert ein, verbrauchte Luft und Feuchtigkeit werden nach außen abgeführt. Schimmel hat keine Chance und die Bausubstanz wird geschützt. Im Dialogbetrieb erreichen die Geräte ihre maximale Effizienz: Während ein Ventilator für Zuluft sorgt, befördert das zweite Gerät verbrauchte Luft nach draußen. Nach 70 Sekunden ändern die Ventilatoren die Förderrichtung. Die Betriebsabstimmung der Geräte untereinander erfolgt automatisch per Funk. Produktvorteile: ❚ erstes DIBt-zugelassenes dezentrales Lüftungsgerät mit Funksteuerung ❚ einfache Steuerung über Fernbedienung ❚ minimaler Montageaufwand, keine aufwendige Kabelverbindung

Der Ventilator PREMIUM P11 ist ideal für den Dauerbetrieb in fensterlosen Bädern: 6 Meter Förderstrecke, Stromverbrauch nur 1 bis 4 Watt! Seine innovative Feuchteautomatik erkennt – z. B. beim Duschen – den plötzlichen Anstieg der Luftfeuchte und schaltet dann selbsttätig von Grundlüftung auf effektive Stoßlüftung um.

Der Ventilator PREMIUM P12 mit sechs Leistungsstufen bietet höchsten Komfort. Der Ventilator stellt sich automatisch auf die Raumfeuchtigkeit ein und erkennt dann in der Folge jeden Anstieg der Luftfeuchte. Die integrierte Nachlaufautomatik regelt die Nachlaufzeit bis zu 15 Minuten, je nach Laufzeit des Ventilators. www.marley.de


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ZU TROCKENE LUFT VERMEIDEN Gerade im Winter sollte die relative Luftfeuchtigkeit möglichst in dem für Menschen optimalen Bereich von 40 bis 60 Prozent liegen. Bei zu trockener Luft fehlt nicht nur der Wohlfühlfaktor, auch mit Viren beladene Tröpfchen (Aerosole) verbreiten sich schneller und sind deutlich länger aktiv. Deshalb hat Condair den Diffusionsbefeuchter „HumiLife MR“ speziell für den Einsatz in einer kontrollierten Wohnraumlüftung entwickelt. Er wird montagefertig (inklusive der erforderlichen Wasseranschlüsse) geliefert und soll sich auch bei bestehen Anlagen mit geringfügigem Aufwand nachrüsten lassen. Das Chassis aus pulverbeschichtetem Stahlblech dient zur Aufnahme des Vliespaketes. Für eine möglichst einfache Installation stehen passende Anschlussstücke zur Verfügung. Im Standard-Lieferumfang ist bereits eine Schnittstelle für eine Smarthome-Einbindung enthalten. www.humilife.de

ZENTRAL UND BEDARFSGERECHT LÜFTEN Speziell für kleinere Wohneinheiten hat Fränkische seine drei neuen Wohnungslüftungsgeräte konzipiert. Die Geräte „profi-air 180 sensor“ und „profi-air 300 sensor“ sind standardmäßig mit einem Feuchtigkeits-Abluftsensor ausgerüstet, der den Luftaustausch zentral und bedarfsgerecht steuert: Wird die Luft in den Räumen zu trocken, regeln die Geräte den Luftvolumenstrom automatisch nach unten, und bei zu viel Feuchtigkeit wieder nach oben. Die Geräte passen in 60 x 60 Zentimeter große Schrankelemente. Das dritte Neugerät „profi-air 180 flat“ ist für den Einbau in abgehängten Decken konzipiert. Das Flachgerät benötigt lediglich 30 Zentimeter lichte Höhe. Zwei optionale Sensoren sind direkt im Gerät verbaut: ein Feuchte-Sensor sowie ein VOC-Sensor für flüchtige organische Verbindungen. Alle drei Lüftungsgeräte lassen sich auch per (optionaler) Funkfernbedienung einstellen. www.fraenkische.com

DEZENTRALE FENSTERLÜFTUNG Der modulare Aufbau des dezentralen, sensorgesteuerten Lüftungssystems „Endura Twist“ (zwei bis sechs Ventilatoren pro Modul) ermöglicht es, ein breites Luftleistungsspektrum abzudecken. Mit einem Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung von über 80 Prozent bei einer Luftleistung von 30 Kubikmeter pro Stunde erreicht das System die Effizienzklasse A+. Es lässt sich ohne Filter betreiben, aber bei Bedarf auch mit G3-Filtern oder F7-Feinstofffiltern ausrüsten. „Endura Twist“ kann sichtbar, mit Trockenbautechniken bekleidet oder verputzt, waagerecht über einem Fenster oder senkrecht neben einem Fenster eingebaut werden. Angepasst an die vielfältigen Nutzungen gibt es drei Steuerungsvarianten. Das optionale Touchdisplay enthält zusätzlich CO2-Sensoren und erlaubt damit eine bedarfsgesteuerte Lüftung. Das System reagiert automatisch auf die gemessene Luftqualität und erhöht bei Bedarf die Leistung. www.renson.de

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Wohnungslüftung


IN DER FASSADENDÄMMUNG INTEGRIERT Beim dezentralen Wohnungslüftungsgerät „EcoVent Verso“ erfolgt die Wärmerückgewinnung im Reversierbetrieb: In der Abluftphase nimmt der Keramik-Wärmespeicher die Wärme der Raumluft auf und speichert diese. Im anschließenden Zuluftbetrieb wird die frische Außenluft durch den Keramikspeicher geleitet und strömt so vorgewärmt in den Wohnraum. Um möglichst wenig von der Lüftungsanlage zu sehen, hat Helios ein Laibungselement entwickelt, das die Außenfassaden-Blende geschickt verschwinden lässt. Das Element aus hochdämmendem EPP lenkt die Luft innerhalb des Wärmedämmverbundsystems um 90 Grad in die Fensterlaibung. Weil das Element vollständig in die Dämmung integriert ist, sieht man lediglich das Gitter in der Fensterleiste. Das Design-Gitter ist in drei Varianten erhältlich (weiß, Edelstahl und transparent beschichtet) www.heliosventilatoren.de

KOMPAKT UND GENÜGSAM Für den Einsatz in Wohneinheiten bis zu 80 Quadratmeter ist das zentrale Lüftungsgerät „PluggPlan“ konzipiert. Die Führungsgröße für die automatische Steuerung des Systems ist die relative Luftfeuchte. Hohe Energieeffizienz bieten laut Hersteller ein Wärmerückgewinnungsgrad von über 80 Prozent und ein geringer Stromverbrauch von unter 30 Watt bei maximaler Leistung (inklusive Steuerung). Aufgrund seiner geringen Abmessungen (Höhe 85 x Breite 55 x Tiefe 17 Zentimeter) lässt sich das Lüftungsgerät an der Wand, oberhalb des WCs, in der Vorwandinstallation oder unter der Decke montieren. Ein akustisches Signal macht auf den erforderlichen Filterwechsel aufmerksam. Alle drei Jahre sind eine optische Überprüfung des Geräteinnenraumes und gegebenenfalls ein kurzes Spülen des Wärmetauschers notwendig. www.pluggit.com

FEINSTAUBFREIE AUSSENLUFT Über einen effizient und leicht zu reinigenden AluminiumRegenerator zur Wärmerückgewinnung verfügt das dezentrale Lüftungsgerät „LWE 40“. Dieser lädt sich mit einem Teil der Wärmeenergie der Abluft auf. Nach 40 Sekunden wechselt der Axialventilator die Richtung und gibt dann die aufgenommene Wärmeenergie an die Zuluft ab. So sollen sich Heizenergieverluste um bis zu 90 Prozent reduzieren lassen. Die Geräte werden mindestens paarweise eingesetzt und arbeiten jeweils wechselseitig. Der Luftvolumenstrom beträgt zwischen 20 und 70 Kubikmeter pro Stunde bei einer Leistungsaufnahme zwischen zwei und sieben Watt. Luftfilterelemente lassen sich auf der Innen- wie auch auf der Außenseite einsetzen. Das Filtern von Feinstaub soll auf der Innenraumseite bei nur geringem Luftvolumenstromrückgang möglich sein. www.stiebel-eltron.de

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