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B채derBau public & hotel

Die Fachzeitschrift von Schwimmbad & Sauna

B채derBau

3/2011

public & hotel

Klimager채te: Energiesparende Kanalger채te Materialien: Alle Farben, alle Formen

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Walter-Leo-Schmitz-Bad


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SERVICE | Editorial

Vorfreude

Meike Maurer Irgendwie hat sich der Sommer im Juli häufiger als sonst von seiner kalten und nassen Seite gezeigt, so dass nun viele auf einen schönen Spätsommer und einen goldenen Herbst hoffen. Was das Wetter macht, kann ich Ihnen nicht sagen, wohl aber, dass auf die Bäder-

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INNOV ATION

September 2011 im tschechischen Budweis (www.iob-kongress.de). Darauf folgt die Piscina in Barcelona vom 18. bis 21. Oktober 2011 (www.salonpiscina.com). Rasant geht es dann gleich in der darauffolgenden Woche weiter, denn in Köln empfängt die FSB und die parallel stattfindende aquanale ab 26. Oktober drei bzw. vier Tage lang internationales Publikum auf dem Kölner Messegelände (www.fsb-cologne.de und www.aquanale.de). Rund 350 Aussteller haben sich angemeldet und einige spannende Sonderthemen stehen mit auf dem

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wickelt, Neu, Höher, Breiter, Eine ausgezeichnete Isolation durch die sehr großen Luftkammern. Die gewölbte Form lässt Wasser besser abfliessen. Deutlich stärkerer Auftrieb und mehr Sicherheit. Optimal in Ihr Designkonzept eingepasst für höchste, individuelle Ansprüche.

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Programm: So findet beispielsweise das 4. Kölner Schwimmbad- und Wellnessforum und eine Sonderschau über Schwimmteiche statt. Insbesondere für Architekten dürfte die Sonderschau „Badehäuser – Gebaute Utopien“ von Interesse sein – eine Ausstellung, die von der European Waterpark Association (EWA) gemeinsam mit der Koelnmesse veranstaltet wird. Direkt im Anschluss an das Kölner Messe-Duo findet ebenfalls in Köln vom 29. bis 30. Oktober das 2. AquaKinetics-Symposium der Firma nemcomed in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule und den KölnBädern statt (www.aqua-kinetics.de). Hier erfahren Sie alles Wichtige und Interessante zum Thema Aquafitness – warum Bewegung im Wasser so gesund ist und warum Aquafitness-Kurse für Bäder und Hotels ein lukratives Zusatzangebot darstellen. Langeweile sieht im Herbst definitiv anders aus ... In diesem Sinne viel Spaß mit einer neuen Ausgabe von BäderBau public & hotel

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SERVICE | Inhalt

Inhalt PUBLIC 6 8 12 16

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Neueröffnung: Die Bodetal Therme in Thale

Foto: Tom Philippi/Ed.Züblin AG

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Das Walter-LeoSchmitz-Bad in Wipperfürth nach der Sanierung.

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KNOW-HOW 22 24 28 34 38 39

News – Technische Neuheiten auf dem Markt Entfeuchtung mit energieeffizienten Kanalgeräten – Klimageräte in öffentlichen Bädern Optisch reizvoll & chlorresistent – Vielfältigste Materialien im Einsatz Beckensanierung – Sportbecken in neuem Glanz Sonnenenergie sinnvoll nutzen – Solarkollektoren im Schwimmbad Niedereisenhausen Messeduo auf Erfolgskurs – Aktuelles von der FSB und aquanale 2011

HOTEL

Foto: Thorsten Kern

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Welche Materialien kommen in öffentlichen Bädern und Spas zum Einsatz?

Foto: Hilpert GmbH & Co. KG

Wie funktionieren Klimageräte und welche energiesparenden Geräte gibt es auf dem Markt ?

24 Foto: SET Schmidt Energietechnik

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News – Aktuelles aus dem öffentlichen Bereich Badekultur mit Ausblick – Der Neubau der Bodetal Therme in Thale Neue farbenfrohe Optik – Wiedereröffnung des Walter-Leo-Schmitz-Bades in Wipperfürth Ökologischer Badespaß – Stadtwerke Bamberg bauen Passivhaus-Hallenbad Naturfreibad ergänzt Angebot – Das Kombibad Heringen

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News – Aktuelles aus der Hotelbranche Seeblick inklusive – Entspannen im Panorama Hotel am Oberuckersee Wellness nicht nur für Fußballer – Das Sporthotel Fuchsbachtal

SERVICE 3 48 50

Editorial Inserentenverzeichnis/Impressum Vorschau


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Public | News

Vitrium – Ein Meisterstück aus Glas Auf der Möbelmesse Mailand stellt Klafs erstmals die Designstudie einer Sauna aus reinem Glas vor. Die Konzeption der gläsernen Saunakabine stellte Designanforderungen, die Klafs durch unsichtbar geführte Beleuchtungs- und Steuerungsleitungen sowie eine sichtbare Liegenunterkonstruktion attraktiv löst. So kann sich der Ruhesuchende über eine ästhetisch-reduzierte Optik freuen. Die Saunabänke sorgen ergonomisch geformt für eine besonders bequeme Liegeposition und sind darüber hinaus bereits mit dem IF Design Award Gold ausgezeichnet worden. Besonders raffiniert wählte Klafs aber das Beleuchtungskonzept der neuen Vitrium mit flächenbündigem, funkelndem Sternenhimmel und unsichtbar beleuchteten Glasscheiben. Ein Deckenspot akzentuiert zudem den Saunaofen Majus. www.klafs.de

Neubau des Wichtelbrunnenbades in Niestetal

So kommt Schwung ins Bad

Das Hallenbad in Niestetal wird bis Ende 2013 einem neuen Sport- und ­Freizeitbad weichen. Im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs konnte sich der Entwurf der Dr. Krieger Architekten Ingenieure GmbH & Co.KG aus Velbert durchsetzen. Die Jury lobte insbesondere die architektonische Idee, das Bad futuristisch anmutend durch den Einbau von Unterwasserwelt-Erlebniselementen zu gestalten. Außerdem gefiel die Lösung der städtebaulichen und topografischen Herausforderungen sowie die Integration von energieoptimierenden Technologien. Das 10-Mio.-EuroProjekt wird über ein Sportbad, einen Familienbereich sowie eine Sauna­ landschaft mit „Wichtelbrunnen“ verfügen. www.architekt-krieger.de

Die neuen Wasserspielplatz-Attraktionen der Firma Roigk garantieren Spaß in jedem Bad. Ob Wasserrad, Abakus oder Wasserfall: Die Geräte lassen sich nicht nur leicht in jedem Kinderbecken installieren, sie sind auch ideal für Wasserspielplätze geeignet. Beim Wasserspiel mit Kegeln „R8735“ kommt alles Nasse von oben: An einer stabilen Rundsäule aus hochwertigem Edelstahl sind sechs bunte Kegel aus GfK aufgehängt. Diese werden über kleine Düsen mit Wasser gefüllt – und kippen, sobald sie voll sind. Elegant ist die Wasserblume „R8710“. Aus Blütenblättern, die auf einer geschwungenen Edelstahlsäule befestigt sind, plätschert das Wasser. Richtig Schwung kommt beim Wasserrad („R8700“) ins Bad: Rundrohre aus Edelstahl halten die beiden bunten Räder, die das herunterfließende Wasser in entgegengesetzter Richtung antreibt. www.roigk.de

Richtigstellung Wir haben in der Ausgabe 4/2010 ab S. 20 unter der Überschrift „Balinesisches Flair“ über das neu eröffnete Monte Mare Bedburg berichtet. In diesem Bericht werden in einem Kasten unter der Überschrift „Objektdaten“ einige an der Planung und der Realisation dieses Projekts beteiligten Partner genannt – unter anderem für den Bereich „Innenausbau Sauna- und Wellnessbereich“ die Firma wellverde aus Brehna. Richtig ist: Die Firma wellverde war bei diesem Projekt als Generalunternehmer zuständig für die Gestaltung der Innenarchitektur, Innenausbau, Einrichtung Empfang, Sauna- und Wellness-Bereich, Spa und Entwurfsplanung der Außengebäude Sauna und diverse Ausbauund Einrichtungslösungen im Außenbereich. www.monte-mare.de, www.wellverde.com

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Fotos: nemcomed

PUBLIC | Promotion

AquaCycling und Nordic Aqua Sports sind Sportarten für alle Zielgruppen. Es werden große Teile der Gesamtmuskulatur des Körpers aktiviert. Die Bewegungsabläufe sind einfach zu erlernen.

2. AquaKinetics-Symposium Gelenkschonendes Ausdauertraining mit Kraft- und Koordinationsübungen gespickt, eine hohe Fettverbrennung und Spaß garantiert – AquaKinetics, Bewegung im Wasser mausert sich zum lukrativen Trendsport in Bädern, Thermen, Wellness-Hotels und Fitness-Centern. Das Know-how, wie die Kurse richtig und gewinnbringend umgesetzt werden, wird am 29. bis 30. Oktober 2011 in Köln beim 2. AquaKinetics-Symposium vermittelt.

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as Interesse an Bewegungsmöglichkeiten im Wasser ist groß. Ob im Leistungs- oder im Gesundheitssport bzw. im Therapiebereich, überall wird die positive Wirkung von Bewegung im Wasser geschätzt. Warum das Element Wasser das Training positiv unterstützt und bei gleicher Belastung des Körpers wie an Land mehr Leistung und somit mehr Kalorien verbrannt werden, zeigen neueste Studien der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) – die u.a. beim Symposium vorgestellt werden.

Zwei Tage geballte Kompetenz Nach dem ersten sehr erfolgreichen Symposium  in Bad Waldsee veranstaltet nemcomed vom . bis . Oktober  in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule (DSHS) und in Kooperation mit den KölnBädern GmbH, das zweite AquaKinetics-Symposium. Die Veranstaltung findet direkt im Anschluss an die

große Schwimmbad-Leitmesse aquanale/FSB in Köln statt. Die wissenschaftliche Leitung übernimmt Prof. Dr. Wilhelm Bloch von der DSHS.

Aquafitness zum Ausprobieren Das Symposiumsprogramm richtet sich an die Zielgruppen der Bäderleiter, Trainer, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler. Am ersten Tag werden neueste wissenschaftliche Studien zum Thema Bewegung im Wasser vorgestellt, die am zweiten Tag mit Workshops in der Praxis untermauert werden. Grundlage für diese Forschungsarbeiten bildete das Patent des weltweit ersten Ergometers, der im Wasser Leistung in Watt messen kann. Der zweite Tag steht ganz und gar unter dem Motto – „Alles darf getestet und ausprobiert werden!“ Am Sonntag ist das neue Kölner Stadionbad für alle Teilnehmer reserviert. In circa zehn Workshops können die

Teilnehmer dort aktiv Kurse zum Thema AquaCycling, Nordic Aqua Sports und Aquafitness testen. Wie leitet man das AquaKinetics-Kurssystem profitabel? Auch Managementthemen wie Kurs- und Unterrichtsplanung, Vermarktung sowie Abrechnung und Controlling der Kurse werden thematisiert und wichtige Praxistipps, die sich bei der Leitung des Aquarider Centers in Freiburg bewährt haben, werden gegeben.

2. AquaKinetics-Symposium Ort: In der DSHS und im Stadionbad in Köln Wann: 29. bis 30. Oktober 2011 Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Wilhelm Bloch von der DSHS Zielgruppe: Bäderleiter, Trainer, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler Preis: 185 Euro für beide Tage (inkl. MwSt.) Anmeldung & Infos: www.aqua-kinetics.de

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Public | Bodetal Therme

Neubau der Bodetal Therme in Thale

Badekultur mit Ausblick Seit Mitte März 2011 hat in Thale in Sachsen-Anhalt in der Nähe von Magdeburg die neue Bodetal Therme geöffnet. Am Rande des Harz-Gebirges und im landschaftlich schönen Bodetal gelegen, bezieht die Therme die umliegende Natur in ihre Architektur mit ein.

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rchitektonisch anspruchsvoll fügt sich die Thermenanlage mit einer aufwendig gestalteten Glaskonstruk­ tion in die Naturlandschaft des ­Bodetals ein. Den Besuchern der Therme öffnet eine 230 Quadrat­ meter große Panoramaglasscheibe den Blick nach draußen. Eine klassische Formensprache und eine hohe Raumqualität zeichnen die Therme aus. Von den Architekten wurden klare geometrische Formen gewählt, so dass der Gesamteindruck der Therme viel Ruhe ausstrahlt. Die Außenhülle des Gebäudes wurde durch drei Materialien bestimmt: Zum einen durch die verglasten Bereiche und damit viel Transparenz, durch Putzfassaden für die geschlossenen Gebäudeteile, sowie begrünte Fläche für die Dach­

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bereiche. In den Innenräumen wurden langlebige und wartungsarme Materi­ alien verwendet, die den Bezug zum Harz und seinen Mythen herstellen und unterstützen. Zitate und Utensi­ lien von Mythen, Bergbau, Köhler­ handwerk und der Geschichte der Umgebung ziehen sich wie ein roter Faden durch das Haus. Die gesamte Anlage ist behindertengerecht gestaltet. Das mit Süßwasser gefüllte große Innenbecken ist mit einer Pool-Bar, Wasserliegen und Schwallduschen ausgestattet. Direkt über einen Ausschwimmkanal ist das sogenannte Roßtrappenbecken im Freibereich mit zahlreichen Liegeflächen zu errei­ chen. Auch hier sind zahlreiche Attraktionen wie Wasserliegen, Massagedüsen, Schwallduschen

sowie ein Whirlpool integriert. Ein weiteres Highlight der Therme ist ein separater Raum, der von der Therme und dem Kurmittelhaus zugänglich ist und in dem sich ein Licht- und Klangbecken befindet, das die Besu­ cher mit Lichtspielen und Unterwas­ sermusik verwöhnt.

Sagenhafte Namensgebung Pate für die Namensgebung beispiels­ weise für die Außenbeckenanlage und das Saunaangebot der Therme stand eine Sage aus dem Harzgebirge – die Sage von der Roßtrappe: Einst lebten im Harz gewaltige Riesen. Einer von ihnen namens Bodo begehrte die schöne Königstochter Brunhilde. Die­ se wies ihn jedoch ab. Eines Tages war Bodo im Wald unterwegs und traf dort auf Brunhilde, die auf ihrem


Im Außenbereich der Therme befindet sich angrenzend an das Außenbecken ein Splashpad-Wasser-Erlebnisareal. Auf kompaktem Raum werden verschiedene Wasserspiele für kleine und große Kinder geboten. Außerdem befindet sich auch eine große Kneipp-Anlage mit 12 Grad kaltem Wasser im Freien.

nach Maß. Inducon Abdeckungen gibt es für bereits bestehende sowie Neubaubäder, im Freien oder überdacht,

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Public | Bodetal Therme

Die Saunawelt der Therme besteht aus einem Saunagarten mit fünf verschiedenen Saunen und einem Innenbereich mit weiteren vier Saunabädern.

Pferd ausritt. Der Riese wollte die Prinzessin in seine Gewalt bringen und jagte sie kreuz und quer durch das Gebirge. Er hatte sie fast eingeholt, als sich vor ihnen eine tiefe Schlucht auftat. Brunhilde gab ihrem Pferd die Sporen und sprang mit ihm über das Tal auf den gegenüberliegenden Felsen. Dort hinterließ der Aufprall des Pferdehufes einen tiefen Abdruck im Gestein. Der Felsen erhielt später den Namen „Roßtrappe“, wo noch heute der Hufeisenabdruck bestaunt werden kann. Der Riese Bodo aber war mitsamt seinem Pferd zu schwer und stürzte in das Wasser des Gebirgsflusses, welcher unten im Tal entlangfloss. Dieser Fluß wird seitdem nach dem Riesen „Bode“ genannt.

Die Saunenwelt Die Thaler Saunalandschaft beinhaltet nach dem Vorbild eines irisch-­ römischen Badehauses eine Kombination unterschiedlicher thermischer und balneologischer Anwendungen mit der entspannend-kommunikativen Atmosphäre einer Saunalandschaft, in harzspezifischer Gestaltung. Ein reichhaltiges Programm verwöhnt den Besucher: Sudatorium, Caldarium, Relaxbereich, Tepida­ rium, Laconium, Trocken- und Nassmassageräume, Erlebnisduschen, Sole-Entspannungsbecken, Solesprudelbecken, Frigidarium (Kaltbecken) sowie Lounge- und Ruhebereiche mit Wellnessbar und Restaurant. Der große Saunagarten bietet zahlreiche Außensaunen wie eine Blocksbergsauna, eine Hubertussauna, eine Kaminsauna, eine ortstypisch gestal-

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tete Köhlersauna sowie eine direkt am Bodeufer gelegene Hexenblicksauna mit Blick in Richtung Hexentanzplatz, dem bekanntesten Ort im Harz nach dem Brocken. Dieser befindet sich auf einem fast senkrecht aus dem Bodetal erhebenden Felsen circa 450 Meter über dem Meeresspiegel. Hinzu kommt ein Salzsole-Außenwarmbecken mit Wasserattraktionen wie Wasserliegen, Schwallduschen, Sprudelpools mit Massagedüsen, das auch von innen zugänglich ist. Zudem laden zahlreiche Liegeflächen zum Sonnenbaden ein.

Außen-Wasserspielbereich Bei der Planung und Ausstattung der Therme wurde auch an Eltern mit Kindern gedacht. Im Außenbereich gibt es angrenzend an das Außenbecken ein Splashpad-Wassererlebnisareal. Auf kompaktem Raum werden verschiedene Wassererlebnisse für kleine und große Kinder geboten: Zwei Seepferdchen-Sprühkanonen, drei Ground-Geysir-Bodendüsen, ein Wassertunnel und drei transluzente farbige Wasserpilze bieten jede Menge Spiel- und Wasserspaß. Dabei werden die Wassereffekte durch die Nutzer selbst aktiviert. Mit jeder Aktivierung läuft eine vier­ minütige Sequenz, während der die einzelnen Attraktionen abwechselnd geschaltet werden. So ergeben sich immer neue Spielsituationen für jedes Alter. Während sich die Kinder fröhlich auf dem Areal tummeln, können sich die Eltern ganz entspannt zurücklehnen und eine Auszeit in der Bodetal Therme genießen.

Der Kurmittelbereich Auf der Erdgeschossebene der Therme befindet sich das Kurmittelhaus, das Einzelanwendungen mit radonhaltigem Heilwasser, einen Sauerstoffsoleraum zur Inhalation, Physiotherapieräume, einen Arztraum sowie die zugehörigen Umkleide- und Sanitärbereiche bietet. Das Kurmittelhaus kann separat besucht werden, ohne die Therme zu betreten.

Förderung und Aufbereitung radonhaltigen Wassers Die Therme erhält für die medizinischen Anwendungen radonhaltiges

Einige technische Daten Schwimmbadtechnik: Drei Wasserkreisläufe mit Aufbereitung (Mehrschichtfilter mit Aktivkohleschicht) sind vorhanden: Süßwasserkreislauf 32 °C, Solekreislauf 34 °C, Solekreislauf 32 °C. Die Desinfektion erfolgt durch Ansetzen von granulatförmigem Kalzium­ hypochlorit – im Tauchbecken mit flüssig ge­liefertem Natri­ umhypochlorit (Chlorbleichlauge). Die Wasseraufbereitung wird bedarfsabhängig umgewälzt. Energietechnik: Die Energieversorgung übertrifft die Anforderungen der EnEV 2007. Zum Einsatz kommen: • E rdgas • Ein Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung, mit 2 Modulen (je 140 kVA elektrische und 207 kW ­thermische Leistung) • E in Brennwertheizkessel 400 kW, 1 Niedertemperatur­Heizkessel 400 kW Wärmerückgewinnung: Lüftungsanlagen mit Kreuzstrom­ wärmetauschern ­(Außensaunen: Kreislaufverbundsystem mit Wärmetauschern) • E ntwärmung Stetsablauf zu Spülwasserbehältern


Fotos: Tom Philippi/Ed. Züblin AG

Um Energie zu sparen und Wasserverlust zu vermeiden, werden die Becken in der Therme über Nacht abgedeckt es kommen unterschiedliche Abdeckungen je nach Beckenart zum Einsatz.

Wasser aus der benachbarten Hubertusquelle. Das Wasser hat einen Radongehalt größer 666 Bq/l. Die Wasseraufbereitung der Thermenbecken ist in zwei Solewasserund einen Süßwasserkreislauf aufgeteilt. Die Wasseraufbereitung erfolgt über Mehrschichtfilter mit nachgeschalteter pH-Wert-Korrektur und Chlorung. Für die Attraktionen sind eine Attraktionspumpe und mehrere Seitenkanalverdichter installiert. Die Steuerung der Attraktionen erfolgt besuchergesteuert.

Energiesparende Becken­ abdeckungen im Einsatz Der Badbetreiber der Bodental Therme entschied sich aus Betriebs-

kosten- und Umweltschutzgründen für die Integration von energiesparenden Schwimmbadabdeckungen in den Becken. Aus praktischen und optischen Gründen wurde der für den Badbesucher nahezu unsichtbare Einbau der Beckenabdeckungsanlagen in einem Betonschacht mit Schachtklappe im Beckenboden gewählt. Aufgrund dieser Installationsart, der längeren Haltbarkeit im Ganzjahresdauereinsatz und der hiermit ebenso verbundenen vollautomatischen Bedienung „auf Knopfdruck“, sind die Abdeckungen als Lamellen-Rollabdeckungen ausgeführt. So können dauerhaft große Mengen an Energie und Frischwasser eingespart werden.

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Objektdaten Eigentümer: Therme Thale Betriebsgesellschaft Bauherr und Betreiber: Therme Thale Betriebsgesellschaft Architektur: Planungsbüro Deyle, Stuttgart Planung Heizung- , Lüftung- , Sanitär- und Schwimmbadtechnik: Planungsbüro Deyle GmbH, Stuttgart Generalunternehmer: Ed. Züblin AG, Bereich München Investitionskosten: 20 Mio. Euro Bauzeit: 19 Monate Beteiligte Firmen Badewasseraufbereitung: WTA Plauen, Plauen Saunen: Balnea Spa, Chieming Dampfbäder: Anton Müther, Haltern am See Kontrollsystem: Interbrain, Ludwigsburg Kinderwasserspielplatz: Vortex, Lübeck Beckenabdeckungen: Inducon.bv, NL-Beilen Garderoben: Schäfer Trennwandsysteme, Horthausen Liegen und Möblierung: HH. Schunk, Klingenthal


PUBLIC | Hallenbadattraktivierung

Wiedereröffnung des Walter-Leo-Schmitz-Bades

Neue farbenfrohe Optik Am 8. Januar 2011 wurde in Wipperfürth das Walter-Leo-Schmitz-Bad offiziell wiedereröffnet. Nach einem Jahr umfassender Sanierungs- und Umbauarbeiten entspricht nicht nur die Technik dem neuesten Stand. Auch Sauna, Umkleiden und Duschen präsentieren sich in neuer Form und verfügen nun über ein innovatives Licht- und Farbkonzept. Die aktuellen Standards der Wasserhygiene und der Energieeinsparung wurden in den Bereichen Lüftung, Heizung und Beleuchtung umgesetzt.

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bwohl aufgrund des engen Kostenrahmens nur einfache Gestaltungsmittel wie Farbe, Material und Licht zur Anwendung kamen und Vieles, so beispielsweise die Umkleiden, erhalten wurde, sind die Verbesserungen in jedem Raum spürbar. So führt in den Umkleiden nicht nur die neue Lüftung – unterstützt durch eine Schiebetür und farbige Glasscheiben – zu einem anregenden Raumklima, auch die räumliche Wahrnehmung wird durch eine neue Akustikdecke mit indirekter Beleuchtung erheblich verbessert.

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Die erforderliche Kompletterneuerung der Sanitärleitungen machte es notwendig, auch die alten Fliesen großflächig zu ersetzen, was das Kölner Architekturbüro Pannhausen zum Anlass nahm, ein verändertes Farbkonzept umzusetzen und Duschen sowie WCs mit neuen Akzenten zu versehen.

Neue Dacheindeckung und Photovoltaikanlage Die Arbeiten am Schwimmhallendach stellten eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar,

angefangen beim Gerüstbauer, der das komplizierte Raumgerüst über das Becken spannen musste, über den Dachdecker, der weder bei großer Hitze noch Regen und Schnee arbeiten konnte, bis hin zur Bauleitung, die ebenfalls beim Kölner Architektenteam lag, und zum Statiker, die nach dem Abbruch der alten Dachziegel die Statik des Daches ertüchtigen mussten. Mit der neuen Dacheindeckung und der Photovoltaikanlage hat das Walter-Leo-Schmitz-Bad auch nach außen ein neues Gesicht erhalten.


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Alle Baumaßnahmen auf einen Blick • Instandsetzung und energetische Modernisierung der gesamten Haus- und Schwimmbad­ technik • ­­­Sanierung der Heizungsanlage (Blockheizkraftwerk, Brennwertkessel, Pufferspeicher, ­Pumpen, Hydraulik und Regelung) • Sanierung der Sanitärinstallation (Warmwasserbereitung, Trinkwassernetz, Warmwassernetz, Abwassernetz, Armaturen, Duschanlagen) • Sanierung der Lüftungstechnik (energiesparende Ventilatoren und Antriebe, Sanierung des Luftkanalnetzes, Optimierung der Wärmerückgewinnung) • Sanierung der Badewasseraufbereitung (Sanierung der Filteranlage, Nachrüstung Korrosionsschutz, Erneuerung Rohrnetz, Erneuerung Chlorungstechnik) • Sanierung der Elektroanlage (Sanierung der Verteilungen, energiesparende Beleuchtungstechnik) • Erneuerung der Regelungstechnik (für alle geplanten Gewerke, optimiert unter den Gesichtspunkten Hygiene und Energieeinsparung) • Erneuerung des Daches (ca. 1 650 m²) inklusive einer Photovoltaikanlage (ca. 900 m²) (Abbruch der alten Dachkonstruktion bis auf die Binder und Wiederaufbau des neuen hoch gedämmten Daches; alte Paneeldecke entfernt und durch neue weiße Akustikdecke ersetzt) • Umbau der Duschen (ca. 80 m²) (Sanitärtechnik und Abdichtung komplett erneuert, Räume bis auf den Rohbau zurückgebaut und komplett neu aufgebaut) • Instandsetzung der Umkleiden (ca. 330 m²) (Sanitäranlagen und Decken mussten wegen der Erneuerung der Technik komplett saniert werden; Kabinen wurden instandgesetzt) • Umbau Saunabereich inkl. Emporen (ca. 280 m²) (Umbau und Erweiterung des Sauna­ bereichs mit Wiederinbetriebnahme der WC-Anlage und der Empore) • Erweiterung Außenbereich mit Außensaunahütte (ca. 160 m²) • Erneuerung der Bodenfliesen und Instandsetzung des Estrichs im Bereich der Umkleiden (ca. 280 m²) • Erneuerung der Bodenfliesen und Abdichtung im Beckenumgang der Schwimmhalle (ca. 365 m²) • Ca. 370 m² Mehrmenge an Fliesenarbeiten (bedingt durch Ablösung der alten Fliesen) • Sanierung der Nordfassade (neue Fenster – ca. 8 m² und Fassadendämmung – ca. 60 m² wegen mangelhafter Ausführung des Bestandes) • Instandsetzung von zusätzlichen Bereichen wie Personalraum, Kiosk, Planschbecken etc. • Zusätzlich notwendige statische Maßnahmen in der Dachkonstruktion (erst nach dem ­Rückbau sichtbar) • Neues Verfugen der Überlaufrinnen und des Beckenbodens des Lehrschwimmbeckens • Neuer Blitzschutz und neue Erdung • Neues Schlammwasserbecken (fehlerhafte Kanalführung im Gelände fiel in der Bauphase auf) • Neuer Technikraum für die neue Chloranlage • Austausch der völlig maroden Entwässerungsleitungen und aller Bodeneinläufe

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Public | Hallenbadattraktivierung

Oberbergischer Wald als ­Inspiration Im Saunabereich sind die Veränderungen am deutlichsten spürbar. Hier hat man mit der Umplanung neue Akzente im Sinne eines modernen, funktionalen und angenehmen Saunabereichs gesetzt. So wirkt der Vorraum durch seine wiederhergestellte, ursprüngliche Höhe nun wieder großzügiger und erstrahlt im Glanz einer natürlichen Belichtung. Die neue Dreifachverglasung, Wärmedämmung und Akustikdecke sorgen außerdem für genügend Licht, Wärme und Ruhe, während eine seit langer Zeit vernachlässigte Empore wieder als Ruheraum und Aufenthaltsfläche genutzt werden kann. Auch eine Bewirtung durch den neuen Kioskbetreiber ist hier jetzt wieder möglich. Bei der Gestaltung des gesamten Saunabereichs, insbesondere aber bei der Farb- und Materialwahl, diente der oberbergische Wald dem Architekturbüro als Anregung. Das große Highlight, der Außenbereich mit Saunahütte und Tauchbecken, konnte wegen des frühen Wintereinbruchs nicht zur selben Zeit wie das Hallenbad und der Indoor-Saunabereich fertiggestellt werden, steht aber seit dem Frühsommer auch zur Verfügung.

Gutachten als Sanierungsgrundlage Grundlage für die Sanierung war das Gutachten zum technischen und baulichen Zustand des Schwimmbades vom 19. Mai 2008, das in Zusammenarbeit von Architekturbüro, Energiebüro Schaumburg und Energiebüro vom Stein entstand. Auf dieser Basis

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beschloss die Stadt Wipperfürth, das Bad nicht zu schließen, sondern energetisch zu sanieren und zwar mit dem Ziel, in den nächsten Jahren einen wirtschaftlichen Betrieb zu sichern. Um den Haushalt nicht zu stark zu belasten, erfolgte eine Budgetbeschränkung auf ca. 3,5 Millionen Euro, die nur eine Umsetzung der wesentlichen Maßnahmen vorsah. Mit Fortschreibung der Planung und im Anschluss an die Abbrucharbeiten wurden zusätzliche Leistungen erforderlich. Diese Maßnahmen sowie schwierige Wetterbedingungen haben zu einer Verlängerung der Bauzeit von acht auf insgesamt zwölf Monate geführt. Das ursprünglich festgesetzte Budget wurde im Verlauf von Planung und Ausführung und zum Ausgleich der zusätzlichen Maßnahmen um 300.000 Euro erhöht. Gegenüber der ersten Kostenschätzung ergibt sich eine Überschreitung von insgesamt zehn Prozent. Im Vergleich zu anderen Bauvorhaben dieser Größe und gemessen an der Komplexität einer Schwimmbadsanierung ist dies nicht nur finanziell ein hervorragendes Ergebnis, sondern auch qualitativgestalterisch ein Erfolg auf der ganzen Linie.

Kostenbewusst und schön Die Einhaltung des festgelegten Kostenbudgets war für das Architekturbüro eine besondere Herausforderung, zumal die technischen Anforderungen in einem Schwimmbad hoch und Gebäude aus den 1970er Jahren für ihre geradezu experimentelle bauliche Umsetzung bekannt sind. Gelingen konnte dies, weil der

Kostenrahmen anhand des umfangreichen Sanierungskonzeptes festgelegt worden war. Seine Grundlage war eine ausführliche Bestandsaufnahme, die es ermöglichte, die erforderlichen Maßnahmen bereits im Vorfeld genau zu definieren, sodass der politische Entscheidungsprozess auf einer soliden Basis aufbauen konnte. Die Planungszeit betrug inklusive Gutachten gut anderthalb Jahre. Ein wei-

Objektdaten Bauherr: Stadt Wipperfürth Architekt: Pannhausen Architektur Beteiligte Firmen Fliesen in der Tauchbeckenverkleidung: Royal Mosa, Maastricht Tauchbeckenabdichtung: PCI, Augsburg Sauna: Klafs, Schwäbisch Hall Badewasseraufbereitung: Firma Diehl, Netphen Steuerung, -regelung, -messtechnik: Firma Diehl, Netphen Klimatechnik/Entlüftung: Firma Kopp, Wipperfürth Photovoltaik: Solarworld, Bonn Sauna: Klafs, Schwäbisch Hall Kontrollsystem: EWV GmbH, Giengen Umkleiden: Kemmlit, Dusslingen Zahlen & Fakten Wellness-Angebot: Außensauna: ca. 150 m2 Innensauna inkl. Ruhebereiche: ca. 370 m2 Wellness-Landschaft: 2 finnische Saunen, 1 Dampfsauna, Sportbecken: ca. 315 m2, 29°C Lehrschwimmbecken: ca. 80 m2, 29°C Kinderplanschbecken: ca. 16 m2, 34°C Bauzeit: Sanierung Schwimmhalle: Januar 2010 bis Januar 2011, Neubau Außensauna: Oktober 2010 bis Juni 2011 Baukosten: 4 Mio. Wasserflächen: ca. 411 m2 Gesamte bebaute Fläche: Summe Bruttogrundfläche: ca. 3630 m2


Fotos: Thorsten Kern

Nicht ganz so farbenfroh präsentiert sich der neue Saunabereich des WalterLeo-Schmitz-Bades. Grau-und Grüntöne dominieren das Wellness-Ambiente.

teres Mittel zur Wahrung des Budgets war die ständige Kostenkontrolle. Während der Bauzeit wurde monatlich eine aktualisierte Kostenprognose vorgelegt, sodass jede Entscheidung unter Berücksichtigung des aktuellen Kostenstandes getroffen werden konnte.

Haus- und Schwimmbadtechnik: Heizungsanlage Die Leistung der bestehenden Heizungsanlage wurde im Rahmen der Sanierung um ca. 65% reduziert. Ein vorhandener Brennwertkessel konnte dabei mit einem angepassten Brenner in die neue Anlage übernommen werden. Ein Blockheizkraftwerk stellt mit 50 kW elektrischer Leistung die Grundlast des Eigenstrombedarfs und mit 110 kW thermischer Leistung die Grundlast des Wärmebedarfs zur Verfügung. Eine umfassende hydraulische Sanierung des Heizungsrohrnetzes erlaubt die Anzahl und Größe der Umwälzpumpen drastisch zu reduzieren und sorgt für optimale Bedingungen zur Brennwertnutzung in BHKW und Kessel.

Die Lüftungsanlage Die Lüftungsgeräte wurden teils erneuert, teils mit neuen energiesparenden Ventilatoren nachgerüstet. Zusätzliche Wärmerückgewinnung und bedarfsabhängige Anlagenregelung erlauben eine deutliche Verringerung des Lüftungswärmebedarfs. Alle Anlagen wurden mit energiesparenden Motoren und Frequenzumrichtern ausgestattet. Gegenüber dem bisherigen Betrieb ließ sich der Strombedarf der Geräte damit um mehr als die Hälfte verringern.

Die Sanitärinstallationen Abwassernetz und Trinkwassernetz wurden vollständig erneuert. Dabei wurden die Querschnitte im Kaltund Warmwassernetz drastisch verkleinert, um heutigen hygienischen Anforderungen zu genügen. Das vormals weit verzweigte zentral versorgte Warmwassernetz wurde durch kleine Inselnetze direkt an den Verbrauchern ersetzt. Dadurch konnten Investitionen verringert, Wärmeverluste reduziert und die Hygiene drastisch verbessert werden. Wassersparende Armaturen sorgen für geringe Energie- und Wasserverbräuche. Ein Grauwassernetz erlaubt die Spülung der Toiletten mit „abgebadetem“ Schwimmbadwasser.

Die Elektroanlage Die Elektroanlage ist in einem Schwimmbad besonders hohen Belastungen durch hohe Raumtemperaturen und Feuchtebelastung ausgesetzt. Sie musste weitgehend erneuert und auf den heutigen Stand der Technik gebracht werden. Die Erneuerung der Beleuchtung erlaubte nicht nur eine drastische Verringerung des Strombedarfs, sondern auch eine gestalterische Aufwertung der Räume.

Die Regelungstechnik Die Regelung der gesamten haustechnischen Anlagen wird über eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) betrieben. Ein Fernzugang zur Anlage über das Internet erlaubt die fortlaufende Optimierung des Anlagenbetriebs. Die Anlage wurde einfach und bewusst bedienerfreundlich gehalten.


Public | Passiv-Hallenbad

Von oben lässt dich die kieselförmige, energetisch günstige Bauweise des ­Bambados gut erkennen. Fotos: Bambados, Bamberg

Stadtwerke Bamberg bauen erstes Passivhaus-Hallenbad Europas

Ökologischer Badespaß Die Stadtwerke Bamberg errichten derzeit mit dem Bambados das erste Passivhaus-Hallenbad Europas, das im vierten Quartal 2011 eröffnet werden soll. Zum hohen Niveau bei der Energieeffizienz kommt eine Energieversorgung, die mehrheitlich auf nachwachsenden Energieträgern aus der Region basiert.

D

as Bambados ist konzipiert als Sport-, Freizeit- und Familienbad mit Sauna- und Wellnesslandschaft, zwei Großwasserrutschen, Saunagarten sowie einem Badeteich. Doch das wirklich Besondere an dem Neubau liegt in der konsequent ökologischen Ausrichtung. So wird das Bad als Passivhaus-Hallenbad zertifiziert – nach Kriterien, die in Zusammenarbeit mit dem Passivhaus Institut Darmstadt entwickelt wurden. Die Herausforderung war groß, denn ein normales Hallenbad gibt wegen der hohen Lufttemperatur und Feuchtigkeit im Inneren viel Wärme an die Umgebung ab. Um die Passivhaus-Kriterien erfüllen zu können, waren viele Maßnahmen nötig. Ein Aufwand, der mit Fördermitteln der Regierung von Oberfranken, des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bayrischen Umweltministeriums belohnt wurde.

Weniger Wärmebedarf Im Vergleich zum ursprünglichen Planungsziel – Energieeinsparverordnung von 2007 minus 30 Prozent – wird das Bambados etwa 50 Prozent weniger Wärmeenergie verbrauchen. Der Kohlendioxid-Ausstoß sinkt im Vergleich zu einem herkömmlich ge-

16 | BäderBau 3/2011

bauten Schwimmbad ohne Passivhausstandard um rund 80 Prozent bzw. von 1912 Tonnen auf lediglich 387 Tonnen pro Jahr. Um diese Werte zu erreichen, mussten zum einen die Wärmeverluste stark (um ca. 75 %) reduziert und zum anderen der Energiebedarf drastisch reduziert werden. Im Einzelnen wurde beispielsweise die Gebäudehülle mit einer dicken Dämmung versehen und luftdicht ausgeführt. Die sehr gute Dichtigkeit konnte mit dem sogenannten BlowerDoor-Test bereits nachgewiesen werden. Dabei blasen Ventilatoren Luft ins Gebäude und nach dem Abschalten der Geräte wird der Abfall des Luftdrucks verfolgt. Saunen und Glasflächen erhielten ebenfalls eine gute Isolation. Sogar die Pfähle sind gedämmt, um einen Wärmetransport in den Boden zu verhindern. Die Becken im Außenbereich werden nachts mit Kunststoffbahnen abgedeckt, so dass nur wenig Wasser verdunstet.

Kieselförmige Bauweise Die Konstruktion ist gekennzeichnet durch eine kompakte, kieselförmige Bauweise, also ein energetisch günstiges Verhältnis der Oberfläche zum

Volumen. Die beiden Großwasserrutschen verlegte man komplett in das Gebäudeinnere, weil eine von innen nach außen führende Rutsche große Wärmeverluste nach sich zieht. Der Wasserspiegel in den Becken wird über Nacht abgesenkt und der Hubboden nach oben gefahren. Das verringert die Menge an Wasser, so dass weniger verdunstet und weniger gelüftet werden muss. Von Nord-Westen bis Nord-Osten ist die Umkleidung weitgehend geschlossen, die Südseite hingegen besteht aus großen Fensterflächen, um im Winter die Kraft der Sonne für die Beheizung des Bads nutzen zu können. Im Sommer verhindern hier spezielle Protektoren das Auftreffen der Sonnenstrahlen – und damit eine Aufheizung des Schwimmbads, die Energie zum Kühlen erfordern würde. Was die Art der Fenster angeht, dient das Bambados als Pilotprojekt. So wurden zu Testzwecken zwei neuartige Konstruktionen eingebaut. Bei der ersten Variante befindet sich im Scheibenzwischenraum ein Aerogel mit einer Porenstruktur im Nanometerbereich, das Licht gut durchlässt, aber Wärme und Schall effizient dämmt. Variante zwei ist ein System,


Foto + Grafik : Agrob Buchtal

Die „Bamberger Rinne“ wurde extra für das Bambados entworfen und soll die Verdunstungsverluste reduzieren: Gegenüber üblichen Beckenrandsystemen verdunstet nahezu 50 Prozent weniger Wasser, was entsprechend weniger Wärmebedarf zur Folge hat. Zudem sinkt der Stromkonsum der Lüftung um 14.500 Kilowattstunden pro Jahr. Auch ästhetisch überzeugt die Neuheit: Wasserüberlaufkante und Ablaufkanal (Rinne) bestehen aus einem Stück.

bei dem das innenliegende Glas durch Folien ersetzt wird. Ein Monitoring während des Betriebs soll verwertbare Daten für den Bäderbau der Zukunft liefern. Die extrem gut dämmenden Fenster des Bambados haben einen weiteren Effekt: Sie erlauben es, die maximale Luftfeuch-

tigkeit im Gebäude über dem normalen Maß zu lassen, was wiederum Energie spart.

Optimierte Anlagentechnik Beim Austausch „verbrauchter“ Raumluft wird die enthaltene Wärme mittels Wärmetauscher plus Wärme-

pumpe zurückgewonnen. Dasselbe gilt für die Energie im benutzten Bade- und Duschwasser. Auf diese Weise wird ein Rückwärmegrad von 90 Prozent erreicht. Hinzu kommt eine Gebäudeautomation, durch die in vielen Bereichen weniger Energie benötigt wird als bei einer manuellen Steu-

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Public | Passiv-Hallenbad ch au . zt r DIN t Je de in

Das Niedrigenergiebad Bambados KDWVLFKIU8OWUD¿OWUDWLRQ entschieden. Außer einem niedrigen Strom- und Wasserverbrauch haben unsere 8OWUD¿OWUDWLRQHQDXFK einen geringeren Platzbedarf als andere Anlagen, problemloser ist auch die Einbringung.

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erung. Und auch bei der Beleuchtung wurde der Stromverbrauch optimiert. Die Zahl der Pumpen und Ventilatorleitungen konnte mithilfe hydraulisch optimierter Rohr- und Kanalnetze minimiert werden.

Pappeln als Energieträger

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Ein Großteil des Wärme- und Strombedarfs wird aus nachwachsenden Rohstoffen gedeckt, die aus der Umgebung Bambergs stammen. Es wurden auf über 16 Hektar schnell wachsende Balsampappeln gesetzt, die alle fünf bis sechs Jahre geerntet und zu Holzhackschnitzeln verarbeitet werden. Aus diesen entsteht in der eigenen Holzvergasungsanlage ein Gas, das in einem Blockheizkraftwerk verbrannt wird. Das BHKW soll 65 Prozent der für das Bambados benötigten Energie liefern. Hinzu kommen drei Erdgas-Brennwertkessel zur Abdeckung der Spitzenlasten und zur Erhöhung der Versorgungssicherheit. Außerdem produziert eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hallenbads Strom, der entweder im Bad verbraucht oder ins örtliche Netz eingespeist wird.

Die Klimatisierung wurde im Schwimmbadbereich mit fünf Menerga-ThermoCond 37 realisiert. So lassen sich beispielsweise die Volumenströme variabel fahren und die ThermoCond sind mit leistungsregelbaren Verdichtern ausgestattet. Als Kältemittel nutzen die Bambados-Anlagen R 410a.

Objektdaten Bauherr: Stadtwerke Bamberg GmbH Architekt: pbr Planungsbüro Rohling AG Investitionsvolumen: 31,8 Millionen Euro (netto) Fördermittel: ca. 3,8 Millionen Euro Ausstattungsfirmen: Rutschen: Wiegand.Maelzer, Rasdorf Hubboden, -wände: Wolf u. Bierkamp, Gehrden OT Leveste Edelstahlbecken: AWT Umwelttechnik, Eisleben Klimaanlage: Menerga, Mühlheim an der Ruhr Badewasseraufbereitung: Powatec, Coburg Ultrafiltration: W.E.T., Kasendorf Umkleidekabinen: Fa. Novus, Hildburghausen Kassenanlage: ticos GmbH, Feuerthalen Badeteich: Majuntke, Mainburg Saunaausbau: Baum’s Holzteam, Eschweiler Bamberger Rinne: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld


Public | Kombibad Heringen

Fotos: Eko Plant

Das Kombibad Heringen: Ganzjährig geöffnetes Hallenbad plus Naturfreibad

Naturfreibad ergänzt Angebot Zusätzlich zur Hallenbadsanierung, die von den Krautloher Architekten durchgeführt wurde, bekam die Firma Eko Plant den Auftrag, das marode Freibad zu einem Naturbad umzugestalten. Im Interview erklärt Dr. Klaus-Jürgen Winter, worauf es bei der Planung ankam und wie die natürliche Wasseraufbereitung funktioniert.

Interview

Technischer Leiter Natur­erlebnisbäder von Eko Plant, Dr. Klaus-Jürgen Winter

Das Ganzjahreskombibad in Heringen:

20 | BäderBau 3/2011

BäderBau: Ist die natürliche Wasseraufbereitung in Freibädern interessantes Thema für Kommunen? K.-J. Winter: Freibäder mit biologischer Wasseraufbereitung sind trotz eines erkennbaren Trends immer noch ein Nischenprodukt. Konventionelle Bäder werden wegen ihres klinischeren Erscheinungsbildes und der Wasseraufbereitung mit Chlor nach wie vor von einigen Besuchergruppen bevorzugt. Aus diesem Grund erscheint uns die Kombination aus einem Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung und konventionellem, ganzjährig geöffneten Hallenbad als gelungene Symbiose der beiden ­Wasseraufbereitungstechniken. Während zum Beispiel den Schwimmvereinen das sportliche Rechteckbecken in der Halle zur Verfügung steht, können draußen die

Kinder am Sandstrand ihre Burgen bauen und im Wasser planschen. Aus dem in Heringen realisierten „Kombibad“ jetzt schon einen Trend für diese Sorte Bäder abzuleiten, wäre aber verfrüht. BäderBau: Was ist der Geomatrix-Boden­ filter und wie arbeitet er? K.-J. Winter: Der Geomatrix Bodenfilter ist das Kernstück der Wasseraufbereitung in einem Eko Plant Naturerlebnisbad. Die Geomatrix ist ein aus verschiedenen Mineralgemischen aufgebauter Bodenfilter. Das zu reinigende Badewasser wird auf der Oberfläche des Bodenfilters verteilt, sickert anschließend durch die Bodenschichten und wird dabei durch Mikroorganismen gereinigt. Die Mineralschichten bilden somit die Matrix, auf welcher sich die Kleinstlebewesen ansiedeln. Eine Geomatrix besteht immer aus


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Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbereich, Planschbecken und Sandstand stehen im neuen Naturfreibad mit mechanisch-biologischer Wasseraufbereitung zur VerfĂźgung.

mehreren Einzelfiltern, die hydraulisch getrennt voneinander arbeiten und durch das Prozessleitsystem automatisch angesteuert werden. Dadurch erreicht man eine hohe Flexibilität der Reinigungsleistung und vermindert den Energieeinsatz. BäderBau: Ist jedes Naturbad gleich in der Planung oder mĂźssen immer andere Ăśrtliche Gegebenheiten in die Planung mit einbezogen werden? K.-J. Winter: Eine unserer Kernaussagen in jedem Kundengespräch ist, dass es ein Freibad von der Stange nicht gibt. Das fängt damit an, dass wir Ăźberwiegend Bestandsbäder umbauen und somit immer verschiedene Beckenformen und Geländetopographien vorfinden, auf die wir mit der Planung reagieren mĂźssen. Auch wird immer geprĂźft, was von der vorhandenen Substanz weiter genutzt werden kann. Trotzdem gibt es natĂźrlich Planungselemente, wie zum Beispiel der Geomatrix-Bodenfilter oder der Sandstrand, die ein integraler Bestandteil unserer Planungen sind. Filter und Strand werden in Form und GrĂśĂ&#x;e zwar ebenfalls dem jeweiligen Bad angepasst, der Aufbau ist aber prinzipiell der gleiche. Damit ein Bad zuverlässig funktioniert, ist in der Planungsphase ein intensiver Austausch mit dem Betreiber notwendig. Das fängt zum Beispiel bei der Besucherzahl an und hĂśrt bei den gewĂźnschten Ausstattungsdetails noch nicht auf. Daneben sind die Grundlagen jeder Planung die KOK-Richtlinien, die einschlägigen DIN-Normen und die FLL-Empfehlung fĂźr biologische Freibäder, die 2011 als FLL-Richtlinie in Ăźberarbeiteter Fassung erscheinen wird, wichtig.

BäderBau: Wie genau funktioniert die automatische Steuerung und Ăœberwachung der Anlage? K.-J. Winter: Die automatische Steuerung des Wasserkreislaufs bedeutet, dass alle Prozesse mittels Prozessleitsystem Ăźberwacht und aufgezeichnet werden. ErmĂśglicht wird das durch eine Vielzahl von Messinstrumenten, die die notwendigen Daten an das Prozessleitsystem liefern. Dieses wiederum reguliert dann die einzelnen Wasserkreisläufe automatisch. BäderBau: Was entgegnen Sie Kritikern von Naturbädern? K.-J. Winter: Bei der biologischen Wasseraufbereitungstechnik existieren noch eine Vielzahl verschiedener Systeme, von denen einige wenige in „heiĂ&#x;en Phasen“ Probleme bekommen kĂśnnen. Aus diesem Grund besteht nach wie vor bei Teilen der Betreiber aber auch bei Teilen der BevĂślkerung eine gewisse Skepsis gegenĂźber dieser Technik. Umso wichtiger sind deshalb die Neuerungen in der Ăźberarbeiteten FLL-Richtlinie. ZukĂźnftig muss der Planer die von ihm zugesagten Leistungsmerkmale wie zum Beispiel die hydraulische Leistungsfähigkeit der Wasseraufbereitung und andere KenngrĂśĂ&#x;en bei der Ăœbergabe der Anlage nachweisen, so dass sich alleine schon dadurch die Betriebssicherheit der Anlagen weiter erhĂśhen dĂźrfte, da der Planer leichter in die Pflicht genommen werden kann. 

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Know-How | News

Beste Akustik in der Bodensee-Therme Konstanz Die Bodensee-Therme in Konstanz lockt seit 2007 mit einer vielfältigen Badelandschaft. Dank der Akustikdecken StoSilent Top entspannt nicht nur das Auge, sondern auch das Ohr. In den Galeriedecken der Badehalle, im Massage- und Saunabereich, den Gymnastikräumen und Umkleidebereichen sowie in der Restaurantdecke und im Bademeisterhaus in der großen Halle wurde das System StoSilent Top installiert – rund 2 000 Quadratmeter. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit erhielten Teilflächen besonders korrosionsfeste Unterkonstruktionen. Die Paneele des Systems selbst, ausgesprochen leicht und steif, verhalten sich gegenüber der Feuchte neutral: Aus Blähglasgranulat gefertigt, zeigen sie nur sehr

geringe Dimensionsänderungen bei wechselnder Luftfeuchtigkeit. Und: Sie sind schwer entflammbar, akustisch hoch wirksam sowie bis 200 Quadratmeter fugenlos verarbeitbar. Gerade das ist bei visuell anspruchsvollen Objekten wie der Bodensee-Therme ein wichtiges Argument. Gleiches gilt für die organisch gebundene Schlussbeschichtung mit StoSilent Top Finish: Sie ist schalldurchlässig, klassisch weiß getönt und weist eine extrem feine Struktur auf, die die Flächenwirkung der Decken nicht beeinrächtigt. Mit der Zwischenbeschichtung StoSilent Top Basic und dem Fugenfüller StoSilent Fix ergibt dies ein sorgsam abgestimmtes Akustiksystem. www.sto.de

Schützt vor Ertrinken Das Sicherheitssystem BlueFox überwacht permanent mittels Armbandcomputer am Handgelenk die Schwimmtiefe des Badegastes. Es löst schon bei der kleinsten Überschreitung der eingestellten Parameter einen akustischen und visuellen Alarm aus. Die Parameter sind Wassertiefe (Druck) und Zeit und können individuell auf die Schwimmfertigkeit und das Alter des Badegastes eingestellt werden. BlueFox wird in der Schweiz hergestellt. Die Deep Blue Marine AG bietet unter anderem portable Systeme für Schulen und Vereine und komplexe Installationen für öffentliche Bäder im Innen- und Aussenbereich an. www.deepbluemarine.ch

Selbstansaugende Badewasser-Umwälzpumpe Mit der Pumpe WATERblue-H bietet die Herborner Pumpenfabrik eine Hybridpumpe, die richtungsweisend für den Schwimmbadbereich ist. So ist die Pumpe mit ihrer hybriden Bauweise in einer speziellen Werkstoffkombination gefertigt. In der Konstruktion kommen Werkstoffe aus Bronze, hochfestem, glasfaserverstärktem Polypropylen und Polyamid zum Einsatz. Sie widersteht damit einem Druck von bis zu 3 bar. Mit der Festigkeit ist zugleich das Gewicht der in Kompaktbauart hergestellten Pumpe optimiert worden. www.herborner-pumpen.de

22 | BäderBau 3/2011

Mehr Sound im Becken Die Unterwasserlautsprecher aus dem VitaLight Sortiment sind für die Beschallung von Schwimmbecken im Rahmen von Krankengymnastik oder Sportschwimmen besonders gut geeignet. Auch für Sicherheitsdurchsagen und ähnliches können die robusten und langlebigen Lautsprecher verwendet werden. Als Faustregel gilt, dass ein Lautsprecher für eine Wasserfläche von circa 35 Quadratmeter ausreichend ist. Denn unter Wasser werden die Schallwellen wesentlich besser und ausgeprägter übertragen als über Wasser. Und einem musikalischen Badevergnügen steht nichts mehr im Wege. www.lahme.de


Glühlampenverbot ab 2012 Alle Glühlampen werden schrittweise bis 2012 vom Markt genommen. Energiesparlampen und Standard-LED-Leuchtmittel mit Schraubsockel sind aufgrund ihrer in den Sockel integrierten Elektronik bei Saunatemperaturen nicht einsetzbar. Die Firma Elsässer GmbH als Spezialist für Saunatechnik und -beleuchtung bietet bereits jetzt ein sofort lieferbares Ersatzprodukt an. Die Eliga-LEDLeuchte, einfarbig Weiß (andere Einzelfarben sind möglich) mit circa 4 Watt Leistung, ist in Saunakabinen bis maximal 105°C langfristig einsetzbar. Sie eignet sich als kleines Einbaumodell (Deckblende Ø 100 mm, Gesamthöhe 53,5 mm) zur Wand- oder Deckenmontage. Falls ein zusätzlicher Blendschirm gewünscht werden sollte, kann dieser wegen der geringen Maße der Eliga-LED-Leuchte klein und attraktiv gestaltet werden. www.eliga.com

Einbauteile mit Edelstahlabdeckung Neben den Ocean Poolreinigungsgeräten samt Zubehör bietet Peraqua auch ein komplettes Programm an Pooleinbauteilen „Made by Praher in Austria“. Verschiedenste Skimmer, Mauerdurchführungen, Gegenstromanlagen, Einlaufdüsen, Bodenabläufe und 300-W-Scheinwerfer etc. zeichnen sich besonders durch universelle Einsatzmöglichkeiten in Fliesen, Folien, Polyester- und Stahlwandbecken aus. Zusätzlich überzeugt das Sortiment mit UV-Beständigkeit und hoher Lebensdauer. Neu im Programm von Peraqua sind passgenaue Edelstahlabdeckungen aus hochwertigem, säurebeständigem Edelstahl der Qualität AISI316/V4A. Diese können ohne großen Montageaufwand nachträglich installiert werden. www.peraqua.com Anzeige

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KNOW-HOW | Klimageräte

Foto: SET Schmidt Energietechnik

Klimageräte in öffentlichen Bädern

Entfeuchtung mit energieeffizienten Kanalgeräten Kanalentfeuchtungsgeräte für Schwimmbäder mit einfacher und mehrfacher Wärmerückgewinnung sind von vielen Herstellern verfügbar. BäderBau stellt in diesem Artikel die neuesten Geräte vor und sagt worauf es in Sachen Belüftung ankommt.

D

ie Entfeuchtung mit Wärmerückgewinnung erfolgt hauptsächlich durch Luft-Luft-Wärmepumpen, aber auch mit Luft-Luft-Wärmetauschern, den sogenannten Rekuperatoren. Für öffentliche Bäder oder Schwimmbäder mit langen Badebetriebszeiten, also einem hohen Außenluftanteil, wird eine Kombination von Wärmepumpe und Rekuperator verwendet. Die Verbindung zwischen Schwimmhalle und Entfeuchtungsgerät erfolgt durch ein Luftkanalsystem. Die entfeuchtete Luft wird mit Bodenausblasschienen oder über Deckenausblasschienen vor den Außenfenstern und Außentüren ausgeblasen. Gegenüberliegend wird die Luft unterhalb der Decke abgesaugt und zum Entfeuchtungsgerät geführt. Sollte der Wärmerückgewinn in der kalten Jahreszeit nicht ausreichen, sichert ein Heizregister im Gerät die Wärmeversorgung der Schwimmhalle. Energieeffiziente Kanalgeräte verfügen über sauggasgekühlte Verdichter, stromsparende Gleichstrommotoren (EC-Motor) und digitale Regelungen für das gesamte Energiemanagement des Schwimmbades. Mehrere Sollwerte für verschiedene

24 | BäderBau 3/2011

Betriebszustände, die Bedienung von jedem Platz der Welt via PC oder Mobiltelefon oder der selbstständige Anruf des Gerätes beim Kundendienst zur Wartung oder Störungsbeseitigung sind mit diesen Steuerungen möglich.

Rückgewinnung von Wärme Zur Entfeuchtung mit einer Luft-LuftWärmepumpe wird die feuchte Schwimmbadluft am Verdampfer der Wärmepumpe unter den Taupunkt gekühlt und der in der Luft enthaltene Wasserdampf kondensiert zu Wasser. Die so zurückgewonnene Verdampfungswärme des Wassers befindet sich nun im gasförmigen Kältemittel. Dieses wird durch den Verdichter zum Verflüssiger (Kondensator) gefördert und kühlt dabei auch den Verdichter (Sauggaskühlung). Mit jedem Liter Wasser, der entfeuchtet wird, werden auch  Wh Wärmeenergie zurückgewonnen. Die elektrische Antriebsenergie des Verdichters fließt als Wärmeenergie in den Wärmerückgewinn mit ein. Im Außenluft-Fortluftbetrieb wird die entfeuchtete und abgekühlte Luft anteilig oder vollständig ins Freie gefördert. Die Außenluft bzw. die entfeuchtete Luft (im Um-

luftbetrieb) wird am Kondensator mit der Wärme des Kältemittels erwärmt, das Kältemittel ist nun wieder flüssig. Der Kältemitteldurchsatz wird mit einem Expansionsventil geregelt, das den optimalen Verdichterbetrieb gewährleistet. Ein zusätzlicher Rekuperator kühlt mithilfe der Außenluft die Schwimmbadluft vor und diese gibt dabei bereits einen Teil der Wärme an die kühlere Außenluft ab. Danach wird die vorgekühlte Schwimmbadluft mit der Wärmepumpe entfeuchtet. Mit dieser Kombination wird der Energieaufwand für die Entfeuchtung um bis zu einem Drittel reduziert.

Außenluft zuführen Im Badebetrieb wird mit dem Entfeuchtungsgerät der gewünschte oder erforderliche, frei definierbare Außenluftanteil zugeführt. Eine eventuelle Überfeuchte und/oder Übertemperatur wird durch die geregelte Erhöhung des Außenluftanteils begrenzt. Bei höheren Wassertemperaturen (ab ca. °C und mehr) sollte ein Teil des Wärmerückgewinns dem Beckenwasser zugeführt werden, um die gewünschte Wassertemperatur zu halten und um eine eventuell auftre-


Wir stellen aus Halle 10.1, Stand D-020

tende unerwünschte Erhöhung der Raumtemperatur zu vermeiden bzw. wirksam zu begrenzen. Der restliche Wärmerückgewinn wird zur Deckung eines Großteils der Lüftungs- und Transmissionswärmeverlustes verwendet.

Vorschriften und Richtlinien Für gewerblich genutzte Bäder gelten eine Vielzahl von Vorschriften. Für die technische Gebäudeausrüstung von öffentlichen Schwimmbädern gilt die 2010 veröffentlichte neue VDI 2089. In dieser Richtlinie sind neben den Nutzungsanforderungen und den baulichen Anforderungen auch die Bemessungsgrundlagen für die technische Ausrüstung definiert. Die für verschiedene Bereiche erforderlichen Raumtemperaturen werden hier ebenso behandelt wie die Festlegung einer Wassertemperatur zu einer bestimmten Nutzung. Die sich daraus ergebende Dimensionierung von Anlagen zur Entfeuchtung, Belüftung und Beheizung wird in der Richtlinie eingehend behandelt. Auch weitergehende Anforderungen, zum Beispiel zu den Sanitäranlagen, der Elektrotechnik und zu Saunen sind definiert. Die Bestimmung von Entfeuchtungsleistung und erforderlichem Außenluftvolumenstrom erfolgen für öffentliche Bäder immer auf der Grundlage dieser Richtlinie.

Die Luftführung ist ­entscheidend Das Ziel der Planung einer Klimaanlage ist die optimale Durchströmung der Schwimmhalle. Die Temperaturund Feuchtewerte der Raumluft sollten überall in der Halle nahezu gleich sein. Damit wird eine hohe Behaglichkeit an jedem Punkt des Raumes er-

reicht. Bei der Konzeption der Anlage steht auch der geringe Einsatz von zusätzlicher Energie im Fokus, dies führt zu geringeren Betriebskosten und schont die Umwelt. Auch aus diesem Grund ist die Wärmepumpentechnik in den Entfeuchtungsgeräten unverzichtbar geworden. Eine hohe Wärmerückgewinnung, auch in Verbindung mit einem zusätzlichen rekuperativen System, führt zu einem geringen Einsatz von Zusatzenergie. Die Nutzung des Wärmerückgewinns erfolgt wahlweise in der Schwimmbadluft, im Beckenwasser oder auch innerhalb der Hausheizungsanlage. Ein wichtiger Faktor ist die richtige Dimensionierung der Luftkanäle. Sie hat einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch und die Geräuschentwicklung im Schwimmbad. Bei der Dimensionierung der Kanalquerschnitte ist zu beachten, dass der Luftwiderstand im Kanal mit dem Quadrat der Luftgeschwindigkeit ansteigt. Eine Verdopplung der Luftgeschwindigkeit hat also einen vierfach höheren Druckverlust zur Folge. Eine zu großzügige Dimensionierung der Luftkanäle ist mit höheren Investitionen verbunden und kann zu unerwünschten Geräuschproblemen führen.

Taupunktunterschreitung bedeutet Kondensat Neben der sicheren Entfeuchtung verhindert die gezielte Luftführung die Unterschreitung des Taupunktes an den bekannten bauphysikalischen Schwachstellen des Baukörpers. Bekannt sind diese Schwachstellen jedem, weil die Öffnung des Baukörpers nach außen mit Fenstern und Türen gewollt und notwendig ist. Eine Taupunktunterschreitung zeigt sich

So funktioniert ein Entfeuchtungsgerät mit mehrstufiger Wärmerückgewinnung der Baureihe 02 AF-MC bei SET.

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Poolair: Energie sparen durch hohen Wirkungsgrad

Herget: Modulares Kanalgerät zur Luftaufbereitung Bei der Geräte-Baureihe WRP werden die Vorteile der Rekuperatortechnik und der Wärmepumpentechnik in einem Gerät vereint. Mehrstufige WärmerückgewinEin Touch Panel mit Farb­ nung, stufenlose Leistungsanpassung und display ermöglicht eine ein intelligentes Regelungskonzept sorgen ­einfache menügeführte für ein Höchstmaß an Energieeffizienz und ­Bedienung. Komfort. Selbstverständlich ist das WRP auch als Niedertemperatur-Variante und mit zusätzlichem Beckenwasser-Kondensator erhältlich. Verschiedene Baugrößen decken das komplette Spektrum für öffentliche Hallenbäder ab. Das modulare Kanal­ gerät „WRPC“ hat ein Gehäuse mit Geräterahmen aus AluminiumHohlprofilen, pulverbeschichtet, Verkleidungspaneele in Sandwich­ bauweise mit pulverbeschichtetem Stahlblech und hoch isolierendem, FCKW-freiem Hartpolyurethanschaum; Bedienungstüren mit außenliegenden Schnellverschlüssen. Zur Geräteausstattung gehören: Zuluftventilator, Abluftventilator, Mischluftkammer, PWW-Heizregister, Kreuzstrom-Wärmetauscher und Wärmepumpeneinheit zur Energierückgewinnung, Kondensat-Auffangwanne, Außen- und Abluftfilter, Schaltschrank mit Regelung, serienmäßig mit Kanal-Feuchte-Temperatur-Messumformer, Filterüberwachung mittels Differenzdruckdosen, Dreiwegeventil zur Temperaturregelung des PWW-Heizregisters. Zudem gibt es einen Beckenwasser-Wärmetauscher als Zubehör. Weitere Infos: www.herget-online.de

Das Herzstück von Poolair bildet der Gegenstrom-Plattenwärme­ tauscher mit optimaler Wärmerückgewinnung. Das leistungsfähige Lüftungsprinzip wurde speziell für den Einsatz in Schwimmbädern weiterentwickelt. Hohe Wirkungsgrade und die damit verbundenen Energieeinsparungen sind das Ergebnis. Poolair schafft ein Wohlfühlklima und reduziert gleichzeitig die Betriebskosten auf ein Minimum – und das über die gesamte Lebensdauer. Eines der Merkmale von Poolair ist der modulare Aufbau. Alle für die Lüftungstechnik vorgefertigten Bauteile werden in separaten Funktionsmodulen geliefert und von einem Serviceteam vor Ort montiert. Die Lüftungskanäle werden an die baulichen Gegebenheiten angepasst und zu einer platzsparenden Lüftungsanlage zusammengebaut. Über eigens entwickelte Schlitzschienen im Boden wird die frische und erwärmte Zuluft eingeblasen. Dies sorgt für optimale Luftführung und beschlagfreie Fenster. Zudem erfüllt eine intelligente, speziell für Schwimmbadanlagen konzipierte Steuerungstechnik die hohen Anforderungen an Energieeffizienz und Komfort. Weitere Infos: www.poolair.de

1 Steuerung 2 Raum-, Feuchte- und Temperaturfühler 3 Abluftkanal 4 Fortluft 5 Außenluft 6 Zuluft 7 Lüftungsgerät (EC-Ventilatoren) 8 Plattenwärmetauscher 9 Wassertemperaturfühler 10 Schlitzschiene 11 Freikühlungs-Bypass

zum Beispiel als Kondensat an den Außenglasflächen im Schwimmbad. Eine mögliche Ursache für diese ­Kondensation wäre ein hoher Wärmedurchgangs­ koeffizient oder U-Wert (> 1,1 W/Km²) am Rahmen Anzeige

Schwimmhallenentfeuchtung Freibadwärmepumpen Luftkanalsysteme

Schritte in neue Technologien müssen sein. Denn auch die Natur verschwendet ihre Ressourcen nicht. • Geringe Energiekosten durch die neuen EC-Ventilatoren (Gleichstromtechnik) und intelligente SPS-Regelungen • Benutzerfreundliche grafische Touchscreen-Displays mit blauer Hintergrundbeleuchtung • Gerätebau wird dem Projekt genau angepasst • Individuelle Regelungen nach Kundenwunsch

Und was können wir für Sie tun? Sprechen Sie uns an!

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oder den Glasflächen dieser Bauteile. Um dies sicher zu verhindern, wird die trockene Luft mit Bodenausblas­ schienen oder über Deckeneinblasschienen vor den ­Außenfenstern und Außentüren ausgeblasen. Der Vor­ hang aus trockener Luft trennt die bauphysikalische Schwachstelle von der feuchteren Schwimmbadluft und sorgt so für Beschlagfreiheit.

Zugluft vermeiden Bei der Einbringung der Luft sollten einige Regeln be­ achtet werden. So sollte im Bereich einer Dusche oder eines Whirlpools keine Luft von oben eingeblasen wer­ den. Der Luftstrom würde durch den eintretenden Zug­ lufteffekt eine Nutzung unmöglich machen. Auch auf das Schwimmbecken oder die Überflutungsrinne sollte kein Luftstrom gerichtet werden, da so die Verdunstung verstärkt wird. An diesen Stellen wird die Luft besser abgesaugt. Bei sehr großen Glaselementen mit konst­ ruktiver Trennung muss auch oberhalb dieser Tren­ nung trockene Luft eingeblasen werden. Bei verglasten Dachflächen ist neben der Lufteinbringung auch der


Natürliches Klima Menerga: Neue Klimageräte mit 30% höherer Energieeinsparung Eine neue, vollständig überarbeitete Version der ThermoCond Klimageräte für öffentliche Schwimmhallen stellt die Menerga GmbH mit der ThermoCond 39 vor. Durch die Einführung einer Vielzahl neuer und verbesserter Produkteigenschaften habe das Unternehmen die Energieeffizienz der Anlagen gegenüber den Vorgängermodellen noch einmal erhöht. Schwimmhallenbetreiber könnten mit den neuen Klimageräten jetzt ein zusätzliches Einsparpotenzial bei den Energiekosten von mehr als 30 Prozent erreichen. Ausschlaggebend für diese erhebliche Verbesserung sei der Einsatz von leistungsregelbaren Scroll-Verdichtern, die mit dem für Entfeuchtungsanwendungen optimalen Kältemittel R407c betrieben werden. Ergänzend arbeiten die Anlagen jetzt auch mit einem feuchte- und heizlastabhängigen, variablen Luftvolumenstrom, wodurch in Verbindung mit dem ebenfalls neuen Einsatz von EC-Ventilatoreinheiten weitere Einsparpotenziale erschlossen werden konnten.

in Schwimmhallen und Wellness-Anlagen

Weitere Infos: www.menerga.com

Enkho: Klimageräte mit dreistufiger Wärmerückgewinnung Die Z10 Serie von Enko – Klimageräte mit dreistufiger Wärmerückgewinnung zum Kanal­anschluss mit Außen-Fortluftbetrieb und geringem Energieverbrauch - zeichnen sich wie folgt aus: Standardmäßig werden stromsparende EC-Gleichstromventilatoren eingesetzt. Eine intelligente Regelungssoftware spart zusätzlich Energie ein, weil nicht zwischen einstellbaren Stufen geschaltet wird, sondern stufenlos entsprechend der Erfordernisse. Ein volumenstromgeregelter Ventila­tor erhöht den Wirkungsgrad von den Geräten mit Kreuzstromwärmetauschern erheblich. Standardmäßig werden bei den Kälteanlagen Scrollkälteverdichter eingesetzt, die höhere ­Wirkungsgrade als Hubkolbenverdichter erreichen. Hochgenaue Meßwertumformer sind in den Anlagen von Enkho Standard. Die Software regelt die Stellgrößen genau aus, damit keine unnötigen Abweichungen um die Sollwerte höhere Wärmeverluste verursachen. Die Regelungen werden auch an das bauseitige Heizsystem angepasst, denn Heizsysteme, wie z.B. Pelletsheizungen, benötigen für die Hallenbeheizung vielfach eine angepasste Regelungssoftware im Schwimmbadklimagerät für eine stabile Temperaturregelung. Diverse Zeitprogramme, die auf den Kunden zugeschnitten werden, vermindern Gerätelaufzeiten. Eine hohe Energieeffizienz erreichen die Geräte mit doppelrekuperativer Wärmerückgewinnung und nachgeschalteter Wärmepumpe. Das Luftführungssystem ist ein vorisolierter Kanal aus PUR-Hartschaum mit 20, 30 oder 40 mm Wandstärke, um Wärmeverluste zu minimieren.

◆ Entfeuchter ◆ Lüftungsgeräte ◆ Wärmepumpen ◆ Luftführungssysteme

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s­ olare Wärmeeintrag zu berücksichtigen. In der kälteren Jahreszeit durchaus erwünscht, kann die Erwärmung in der wärmeren Jahreszeit zur Plage werden und die Nutzung einschränken. Deshalb sollte eine wirksame Außenbeschattung vorgesehen werden. An die Luftkanäle selbst werden ebenfalls viele Anforderungen gestellt. Sie sollen einfach zu verarbeiten sein, eine lange Haltbarkeit haben, eine Wärmedämmung aufweisen, leicht und korrosionsfest sein, schalldämpfende Eigenschaften besitzen, eine

hohe Flexibilität bei der Verarbeitung bieten und natürlich auch preiswert sein. Eine Standardlösung dafür gibt es nicht. In großen Anlagen sind verzinkte Stahlblechkanäle und Aluminiumkanäle sehr verbreitet. In kleineren Anlagen werden oft Kanäle aus aluminiumkaschiertem PU-Schaum verwendet. Jeder Bauherr kann in ­Zusammenarbeit mit dem Anlagenbauer die für seine konkreten Anforderungen beste Lösung finden und umsetzen. Autor: Jens Stupien, SET

Herget GmbH & Co. KG Wachtküppelstraße 2 D-36124 Eichenzell Fon +49 66 59/9 73 - 0 Fax +49 66 59/9 73 - 40 info @ herget-online.de www.herget-online.de


Vielfältigste Materialien im Einsatz

Optisch reizvoll & chlorresistent Materialien, die in Bädern, Saunaanlagen und Spas zum Einsatz kommen, werden von den Architekten und Planern nicht nur unter gestalterischen Aspekten ausgewählt, sie müssen vor allem auch für feuchtes Klima geeignet, chlor- und soleresistent sein und hohen hygienischen Ansprüchen genügen.

M

oderne Bäder und WellnessAnlagen sind heute weit mehr als rein funktionelle Orte. Besonders deutlich wird dies beispielsweise bei den Wandoberflächen und bei der Gestaltung der Becken: Wo in den Anfangstagen von öffentlichen Bädern meist deckenhoch gefliest wurde und sich die Auswahl lediglich auf Form und Farbe der Fliesen beschränkte, ist heute eine Fülle an unterschiedlichen Materialien im Einsatz, die zudem in zahlreichen verschiedenen Formen, Farben und Strukturen zum Einsatz kommen. Durch Beleuchtungskonzepte werden diese gestalteten Flächen zudem optimal in Szene gesetzt. Grundsätzlich gilt bei der Wandgestaltung: Erlaubt ist, was gefällt.

28 | BäderBau 3/2011

Dennoch hat jedes Material seine spezifischen Besonderheiten und es sind deshalb einige Dinge zu beachten.

Ganz flexibel: Putz Ob kunstvoll gestaltet oder ganz klassisch einfarbig: Das Material Putz lässt seinem Verarbeiter viel kreativen Spielraum. Während bei der Wandgestaltung in herkömmlichen Innenräumen fast immer Gipsputze verwendet werden, scheidet dieses Material für den Einsatz in Bädern aus, weil es der Dauerfeuchte nicht standhält. Zum Einsatz kommen deshalb Spezialputze, die nicht nur dauerhaft gegen die Feuchte resistent sind, sondern sich auch chemisch mit der darunterliegenden Dampfsperre vertragen. Sehr beliebt sind weiße oder

zumindest helle Schwimmbadputze, weil der Raum so besonders großzügig wirkt und das Farbenspiel der Becken sehr gut zur Geltung kommt. Wer es besonders effektvoll mag, lässt kleinere Bereiche mit einem speziellen Glanzputz wie zum Beispiel „Stuccolustro“ oder mit der aus orientalischen Hamam-Bädern bekannten „Tadelakt“-Technik gestalten. Durch das kunstvolle Auftragen der verschiedenen Spachtelungen und die Mischung der Farbpigmente kann der Verarbeiter bei diesen Techniken auch sehr eigenwillige Vorstellungen der Bauherren und Architketen umsetzen und Räumen auf diese Weise einen ganz eigenen, sehr individuellen Reiz verleihen. Eine weitere Gestaltungsfacette eröffnet

Foto: Agrob Buchtal

KNOW-HOW | Materialien in öffentlichen Bädern


Foto: Grünig Natursteine

Grünig Natursteine: Silberquarzit aus Südtirol In Südtirol wird im hinteren Pfitschtal bei St. Jakob ein dekorativer Quarzit, der sogenannte Silberquarzit, abgebaut. Dieser Quarzit ist aufgrund seiner petrographischen Eigenschaften wie dem Mineralbestand und dem ganz speziellen Gefüge sehr kompakt und weist eine nahezu wasserundurchlässige Oberfläche auf. Wie Dr. Lehrberger von der Technischen Universität in München in einer Untersuchung festgestellt hat, besteht Silberquarzit nahezu vollkommen aus Quarz (Si02), also reiner kristallisierter Kieselsäure. In den Quarzkristallen liegen tetraederförmige Kieselsäure-Moleküle sehr dicht vernetzt vor. Diese dichte und regelmäßige Vernetzung ist für die mechanische und chemische Beständigkeit von Quarz verantwortlich. Das bedeutet, aus diesem Material können mit Wasser keine Nährstoffe für Bakterien herausgelöst werden, zudem können Wasser, Schmutz und Mikroorganismen gar nicht in das Gestein eindringen. Neben dem hohen Quarzanteil von über 91 % ist der Muskovit, ein Glimmer mit ebenfalls sehr stabilem Gefüge, der zweitwichtigste Bestandteil des Silberquarzites. Auch wenn die spaltraue Oberfläche des Silberquarzites mit freiem Auge eher uneben, mit zahlreichen Vertiefungen und Höhen, erscheint, zeigt eine mikroskopische Aufnahme wie die rauen Quarzkörner und die glatten Glimmerschuppen dicht nebeneinander liegen. Die Quarzkörner brechen unregelmäßig und ragen als „Rutschhemmer“ aus der Oberfläche heraus. Die Glimmer hingegen liegen flach und sind parallel zur Oberfläche eingeregelt und verschließen somit die Poren und Vertiefungen. Sie liegen gewissermaßen wie eine glatte Folie über den Quarzkristallen. Sie sorgen außerdem für den namensgebenden silbernen Glanz des Gesteins. Beide zusammen bilden eine sehr dichte und mikroskopisch betrachtet nur mäßig gewellte Oberfläche, die für die Dichtheit und die geringe Wasseraufnahme des Gesteins verantwortlich sind. Das ist des Rätsels Lösung: wenn Silberquarzit nass wird, bleibt das Wasser nur an der Oberfläche, der Boden trocknet sehr rasch wieder auf und die Keime sterben ab. Silberquarzit ist zudem völlig lichtecht und verliert seine Farbe auch nach jahrelangen Behandlungen mit Reinigungsmitteln nicht.

der sogenannte Malgrund. Dabei entsteht eine glatt verputzte Fläche, die anschließend von Künstlerhand mit Farbe und ­Pinsel in ein Kunstwerk verwandelt wird.

Ganz klassisch: Fliesen Die Fliese ist eines der ältesten Baumaterialien und auch im Schwimmbadbereich ein wahrer Klassiker. Schon die Baumeister der antiken Badetempel schätzten ihre wichtigsten Vorzüge: die lange Haltbarkeit, die


Know-how | Materialien in öffentlichen Bädern

Widerstandskraft gegen Feuchtigkeit und aggressive Substanzen in der Luft sowie ihre feinporige Oberfläche, die sich leicht reinigen lässt. Punkten kann die Fliese auch in baubiologischer Hinsicht: Sowohl die Ausgangsmaterialien als auch der Herstellungsprozess gelten selbst unter kritischen Experten als besonders umweltfreundlich. Fliesen sind also ein unkompliziertes, natürliches Material, das es heute in ­unzähligen Farben, Formen und ­Formaten zu kaufen gibt – kein Wunder, dass es auch im modernen Schwimmbadbau immer noch eine große Rolle spielt. Grundsätzlich lassen sich Fliesen anhand zweier zentraler Kriterien in Gruppen einteilen. Die erste Unterscheidung betrifft die Oberfläche: Fliesen gibt es glasiert und unglasiert. Beide Varianten können sowohl eine glänzende wie auch matte Oberfläche haben. Oder sie wird nicht glasiert und verfügt über eine seidenmatte Optik. Die zweite Unterscheidung betrifft das Format. Hier hat man mittlerweile eine schier unendliche Auswahl zur Verfügung – von den gerade einmal daumennagelgroßen Glasmosaikfliesen, die auch als Beckenauskleidung sehr beliebt sind, bis hin zu den in der zeitgenössischen Architektur häufig anzutreffenden Steinzeugfliesen im Maxi-Format, die es zudem auch in allen Rutschhemmungsklassen für einen sicheren Tritt gibt. Zwar ist die Rechteckform auf dem Fliesenmarkt seit jeher dominie-

Foto: Berndorf Bäderbau

rend. Eine durchaus reizvolle Alternative sind allerdings in unregelmäßige Stücke gebrochene Fliesen, mit denen sich optisch schöne Flächen gestalten lassen. Zur Akzentuierung größerer, gefliester Flächen eignen sich spezielle Dekorfliesen, die es zum Beispiel als waagrecht oder senkrecht anzuordnende Bordüren oder von Hand bemalte Objekte gibt. Keramik gehört somit zu den wenigen Belagsarten, die an Wand und Boden gleichermaßen einsetzbar sind, so dass schlüssige Konzepte realisierbar sind: Vom Schwimmbecken über den Beckenumgang bis hin zu Bereichen wie Umkleiden, Saunen, Spas und Duschen.

Ganz ausdrucksstark: ­Naturstein Als Beckenrandstein und Beckenumrandung sind Platten aus Naturstei-

nen wie Granit oder Sandstein aus dem Schwimmbadbau nicht wegzudenken. In immer mehr Schwimmund Wellness-Hallen ziehen aber auch kleinere, oft kunstvoll gestaltete Flächen aus Naturstein oder Natursteinwände die Blicke auf sich. Auch für diese Anwendung sind die hier von versierten Fachunternehmen gewählten Natursteine bestens geeignet (siehe auch Kasten „Naturstein ist unempfindlich“): Sie sind robust, pflegeleicht und behalten ihre ausdrucksstarke Optik über viele Jahre. Vor allen Dingen die Natürlichkeit und Ursprünglichkeit fasziniert viele Architekten und Planer an diesem Material: Jeder Stein hat seine individuelle Struktur und dadurch eine besonders facettenreiche Optik, das macht ihn zu einem Unikat. Selbst Natursteinplatten aus dem gleichen Abbaugebiet unterscheiden sich oft in feinen Nuancen voneinander. Kleine-

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Lebensraum der Eidechse: Grünig Naturstein. Zum Glück kennen nicht alle unseren Wellness-Naturstein! Keine bakterielle Besiedelung / Kein Algen- und Mooswachstum / Sole-, Chlor-, Säure-, Laugen- und Frostbeständigkeit Sehr pflegeleicht / Rutschsicherheit R 12 „C“ / Sehr geringe Wasseraufnahme von 0,2 %

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Foto: Reinhardt Plast

Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl – kommt jedoch die richtige Werksstoffqualität zum Einsatz wird eine edle Anmutung und Langlebigkeit ohne Korrosionsschäden garantiert

lung bis hin zum Bossieren für eine bruchraue Optik. Natursteinplatten sind – genau wie Fliesen – in zahlreichen verschiedenen Farben, Formen und Formaten zu haben, von klassisch-rechteckig bis hin zu polygonalen Formen. Auch bei diesem Werkstoff sind also selbst sehr speziellen Gestaltungsideen der Bauherren, Planer oder Architekten nur wenige Grenzen gesetzt.

Ganz luftig: Glas

re Abweichungen sind demzufolge auch nicht als Materialfehler, sondern eher als faszinierende Laune der ­Natur zu sehen. Naturstein lässt sich in vielfältiger Form bearbeiten: die Möglichkeiten reichen dabei vom klassischen Polieren für eine besonders glatte, glänzende Oberfläche über das Flammen für starke Farbkontraste und das Schleifen oder Sandstrahlen für eine eher raue Oberfläche und matte Ausstrah-

Nicht unbedingt als Grundwerkstoff für die gesamte Wandflächengestaltung in einem Bad, aber als effektvoller Partner für Putz, Fliesen und Naturstein hat sich auch Glas einen festen Platz im modernen Schwimmbadbau erobert. Gerne wird seine Durchlässigkeit für Licht dabei als gestalterisches Element genutzt. So lässt sich satiniertes Glas zum Beispiel hinterleuchten und erzeugt so ein sehr weiches, warmes Licht im Raum. Klare Gläser fallen hingegen optisch kaum auf und

Keramik der Manufaktur Hilpert: in allen Formen und Farben Keramik gehört aufgrund ihrer Eigenschaften zu den führenden Materialien zur Ausgestaltung von öffentlichen Bädern und Spas. Der natürliche Baustoff ist widerstandsfähig, belastbar, schmutzunempfindlich, reinigungsfreundlich, verträgt Hitze, Kälte und Feuchtigkeit. Zudem ist er in nahezu grenzenloser Farb- und Formatvielfalt erhältlich. Insbesondere großformatige Keramik von Hilpert zeigt hier ihre Vorteile: So sorgt diese beispielsweise dank des geringen Fugenanteils für gute Reinigungseigenschaften und einen hygienischen Belag in dem oft feuchten Klima. Mit handgefertigter Keramik aus der Manufaktur Hilpert lassen sich außerdem Ecken so modellieren, dass sich erst gar kein Schmutz festsetzen kann. Spitze Winkel, die zu Schimmelecken werden könnten, und hervorstehende Kanten, die Verletzungsgefahren bergen, sind mit keramischen Formteilen vermeidbar. Diese Keramik bekleidet in Wärmeräumen und Dampfbädern auch die körpergerecht geformten Sitze und Wärmebänke und verleiht ihnen eine hygienische Oberfläche, die lange schön anzusehen ist. Die in Handarbeit gefertigte Formenvielfalt bietet zahlreiche Möglichkeiten, Räume stilsicher zu prägen. Ob mediterran, sachlich-reduziert, asiatisch, romantisch oder individuell design-orieniert – alle erdenklichen Stilrichtungen sind mit handgeformter Keramik realisierbar. Dabei führen kontrastreiche Farbkompositionen, die Hell und Dunkel sowie Warm und Kalt kombinieren, zu spannungsreichen, effektvollen Ergebnissen. Neben der breiten Farb- und Formatpalette bieten auch die unterschiedlichen Oberflächen von keramischen Fliesen für jede Aufgabe die richtige Lösung. Während bei der Gestaltung der Wände strukturierte wie glatte Oberflächen zum Einsatz kommen können, sind bei den Böden strenge Richtlinien zu berücksichtigen. Vor allem in den Barfußnassbereichen des Spas, müssen rutschfeste und reinigungsfreundliche Oberflächen Verwendung finden. Foto: Hilpert GmbH & Co. KG

Systemlösungen sind unser Element.

Überlassen Sie bei Planung, Fertigung, Lieferung und Montage nichts dem Zufall. Setzen Sie auf RRSys-Überlaufrinnen, RRSys-Bauteile (PVC/FPO/PE/Edelstahl) und weitere Systemlösungen für private und öffentliche Pool-, Becken- oder Teich-Anlagen. www.rp-poolsysteme.de Reinhardt - Plast GmbH · Valterweg 3 D-65817 Eppstein-Bremthal · fon +49 (0) 61 98 - 95 33 fax +49 (0) 61 98 - 17 78 · info@rp-poolsysteme.de


Know-how | Materialien in öffentlichen Bädern

unterstützen so den oft gewünschten Eindruck von großzügigen Raum­ dimensionen und Offenheit. Bei der farbigen Gestaltung mit Glas stehen verschiedene Möglichkeiten zur Aus­ wahl. So können der Glasschmelze Farbstoffe zugegeben werden, um einheitlich eingefärbte Scheiben zu erzielen. Oder die Rückseite wird mit einem deckenden, hoch widerstands­ fähigen Lack beschichtet. Unzählige, individuelle Varianten lassen sich durch eine Bearbeitung der Oberflä­ che realisieren. Zum einen lässt sich ein das Dekor über eine Folie aufbrin­ gen. Zum anderen lässt sich die Schei­ be im Siebdruckverfahren direkt bedrucken. Ganz wichtig bei Glas ist die Wahl der geeigneten Klasse. Denn Glas ist zwar äußerst widerstandsfähig gegenüber Wasser und chemi­ schen Einflüssen, aber es bricht bekanntlich sehr leicht.

Zeitloser Glanz: Edelstahl Der Einsatz von Edelstahl im Bereich Architektur und Bau von Schwimm­ bädern gehört längst zum gehobenen Standard und dieser reicht über verschiedene Produkte bis hin zum kompletten Schwimmbadbecken.

Foto: digital media Großbildtechnik

Augenscheinlich verleitet der Begriff Edelstahl zur Annahme von unbe­ grenzter Langlebigkeit, Stabilität und Schönheit. Dass dem nicht zwingend so sein muss, zeigt die Praxis im Bau, Betrieb und der Renovation von Schwimmbädern. Deswegen sollte, wer lange Freude an Edelstahl im Bäderbereich haben möchte, unbe­ dingt einschlägige technische Regel­

Interview

Regine Geyger, Geschäftsführerin (Granit Geyger): „Naturstein ist unempfindlich“

Nicht nur als Bodenbelag, sondern auch als Wandoberfläche werden Natursteinplatten aufgrund ihrer einzigartigen, ausdrucksstarken Optik immer beliebter. Wir haben Regine Geyger von der Firma Granit Geyger gefragt, worauf es beim Einsatz von Naturstein in Schwimm- und Wellness-Bereichen ankommt. BäderBau: Frau Geyger, welche Eigenschaften sollte ein Naturstein haben, der in einer Schwimmhalle als Wandoberfläche zum Einsatz kommt? Regine Geyger: Natursteine können unbedenklich, egal welcher Stein, an einer Wand in Schwimmbad angebracht werden. Insgesamt ist das auch der Trend, der sich abzeichnet. Wenn eine Schwimmhalle über eine Entfeuchtung und Belüftung gut klimatisiert ist, spricht nichts gegen Naturstein. Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit beeinflusst den Stein nach unseren Erfahrungen nicht.

32 | BäderBau 3/2011

BäderBau: Und welche Steinsorten zeichnen sich durch diese Eigenschaften aus? Regine Geyger: Besonders oft findet man im Augenblick Quarzit und Schiefer als Wandverkleidung verarbeitet. BäderBau: Ist so eine Natursteinwand oder ein Natursteinobjekt auf der Wand besonders empfindlich oder ist eine spezielle Pflege erforderlich? Regine Geyger: Das Material Naturstein ist unempfindlich und muss auch beim Einsatz als Wandoberfläche nicht speziell gepflegt werden. Es gibt allerdings eine Ausnahme von dieser Regel: Wenn eine Natursteinwand hinter einem Saunaofen angebracht ist. Dann ist der Stein sehr großer Hitze ausgesetzt und muss dafür natürlich geeignet sein. Schiefer ist da eher ungeeignet, Quarzit und Granit sind sehr gut geeignet. Onyxe oder Halbedelsteine sind ungeeignet.

Im Siebdruck bedrucktes Glas setzt stimmungsvolle Akzente in allen WellnessBereichen. Ein spezielles Veredlungsverfahren optimiert die Haltbarkeit des Drucks, sorgt für Kratzfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen sole- und chlorhaltiges Wasser.

werke, wie z. B. R 25.08 „Einsatz von Edelstahl in Schwimmbädern“ der deutschen Gesellschaft für das Bade­ wesen e.V. beachten, denn Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl. Als bewähr­ te und praxiserprobte Edelstahlwerk­ stoffe für Süßwässer mit einem Chlo­ ridgehalt bis zu 500 mg/l und einem pH-Wert von 5 bis 8 haben sich beispielsweise die Werkstoffnum­ mern 1.4401, 1.4404, 1.4571 sowie 1.4436 erwiesen. Für Solebäder oder Meerwasser müssen wiederum höherlegierte Edelstähle, wie z. B 1.4539, zum Einsatz kommen. Zudem ist darauf zu achten, dass bei Festlegung für eine Werkstoffqualität, auch diese beibehalten wird. Dies gilt nicht nur für das eigentliche Produkt, sondern unbedingt auch für alle ­Befestigungen oder sonstige Einbrin­ gungen wie Leitern oder Massage­ düsen in den Schwimmbadkörper. Dann kann eine mögliche Kontakt­ korrosion unterschiedlich hoch ­legierter Edelstähle vermieden ­werden.

Mehr Informationen Agrob Buchtal, www.agrob-buchtal.de Berndorf Bäderbau, www.berndorf-baederbau.com Bisazza, www.bisazza.com digital media Großbildtechnik, www.digitalmediagmbh.de Granit Geyger, www.granit-geyger.de Grünig Naturstein, www.gruenig-natursteine.com Hilpert, www.hilpert-fulda.de Reinhardt Plast, www.rp-poolsysteme.de


Know-How | Objektsanierung

Das Schwimm­ becken wurde in nur zwölf Wochen komplett saniert. Auch eine Klapp­ wand zur Unter­ teilung des Schwimmbeckens wurde wieder eingebaut.

Sportbecken in neuem Glanz Fotos: Sopro Bauchemie GmbH

Beckensanierung

Eine sehr zügige Abwicklung war die Voraussetzung zur Sanierung des Wettkampfbeckens des Landessportbundes Hessen, um den Leistungssportlern schnellstmöglich wieder optimale Trainingsbedingungen zu bieten.

D

er Landessportbund Hessen e.V. (LSBH) mit Sitz in Frankfurt am Main, bildet die Dachorganisation des organisierten Sports in Hessen. Zu den zentralen Anliegen des LSBH gehören die Förderung des leistungssportlichen Nachwuchses sowie die Unterstützung der Spitzenathleten. Vor allem das 50 x 10 m große Schwimmbecken wird dabei von Spitzenathleten für das

tägliche Training und die Wettkampfvorbereitung genutzt. Dementsprechend verfügt die Anlage über modernste Ausstattung wie z.B. elektronische Anschlagplatten zur Zeitmessung, Unterwasserkameras und Beleuchtungssysteme zur Videoanalyse sowie über eine, mittels Elektrostellmotor klappbare Trennwand, die das Becken zu zwei 25-Meter-Becken macht.

Gravierende Mängel entdeckt Objektdaten Bauherr: Landessportbund Hessen Architekt: BLFP Frielinghaus Architekten, Friedberg Generalunternehmen: Ried und Sohn GmbH, Frankfurt am Main Umfang: 850 m² - kompletter Neuaufbau - Abbruch, Fräsen, Estrich, Spachtel, Abdichtung, Fliesen Produkte: Sopro Bauchemie GmbH, Wiesbaden

34 | BäderBau 3/2011

Obwohl das Becken bereits zur Jahrtausendwende aufwendig saniert wurde, waren bereits nach kurzer Zeit erneut gravierende Mängel wie Undichtigkeiten, Wasserverunreinigung, Hohllagen im keramischen Oberbelag und Haarrisse im Bereich der ­Fugen aufgetreten. Die Direktion des LSBH beauftragte daraufhin BLFP Frielinghaus Architekten mit der ­Erstellung eines neuen Sanierungskonzeptes.

Die Firma Ried und Sohn trat als Generalunternehmen auf. In enger Zusammenarbeit zwischen Planern und Ausführenden sowie der baubegleitenden Unterstützung der Sopro Objektberatung wurde die komplexe Aufgabenstellung mitsamt den notwendigen Detaillösungen erarbeitet. Für die Undichtigkeiten, die sich durch stetigen Wasseraustritt und den damit einhergehenden Kalkhydratausblühungen in den Räumlichkeiten der Schwimmbadtechnik bemerkbar machten, waren Durchdringungsdetails verantwortlich. Beim Rückbau war auffällig, dass die Bestandsab-dichtung, die seinerzeit mit Reaktionsharzen ausgeführt wurde, eine leichte Aufspaltung zwischen erster und zweiter Schicht zeigte. Dies ist in der Regel ein Indiz dafür, dass der Zeitraum zwischen erstem und zweitem Arbeitsgang beim Aufbringen der Abdichtung zu lang war oder sich zum Zeitpunkt des


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Einige Arbeitsschritte: Das 50-m-Becken wurde komplett zurückgebaut. Wandeinbauteile wurden mit ­Epoxidharzmörtel vergossen. Eine Beckenwandverspachtelung durchgeführt und eine Verbundsabdichtung im gesamten Becken aufgetragen.

vorher

nachher

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Know-how | Objektsanierung

Im „Kombinierten Verfahren“ wurden die Fliesen verlegt.

zweiten Arbeitsganges Kondenswasser auf der ersten Schicht gebildet hatte. Bedingt durch unsauber gelöste Details und die daraus resultierenden Undichtigkeiten wurden ganze Abdichtungsflächen hinterwandert und hohllagig.

Falsche Verlegetechnik Es zeigte sich, dass der keramische Oberbelag im Beckenkopfbereich ebenfalls hohllagig war. Wie sich herausstellte, wurden die Formteile und Fliesen, vor allem im Bereich der finnischen Rinne, nicht wie vorgeschrieben im Buttering-Floating-Verfahren (spezielles Fliesenverlegverfahren), sondern in Batzentechnik verlegt. Dies betraf vor allem die „Rinnensteine“ im Ablaufbereich. Anstelle der üblichen Verlegung von geeigneten Formteilen wurden hier halbkreisförmige Feinsteinzeugrohre aus der Abwassertechnik verwendet. In dem so entstandenen, weitverzweigten Hohlraumsystem konnten sich hygienisch bedenkliche Stoffe in den versotteten Mörtelschichten anreichern, die durch die Filteranlage nicht erfasst wurden und die Qualität des Schwimmbadwassers massiv verschlechterten. Ein weiteres Manko dieser Rinnenkonstruktion stellte die nach akustischer Bewertung schlechte Ablaufgeometrie dar, denn anstelle eines möglichst leisen Abfließens über schräg verlegte Rinnensteine plätscherte das Wasser direkt vom Überlaufrand senkrecht auf den Rinnenboden, was einen großen und seitens der Nutzer stets beanstandeten hohen Geräuschpegel zur Folge hatte.

36 | BäderBau 3/2011

Kompletter Neuaufbau Bei der im Rahmen der Begutachtung abschließenden vermessungstechnischen Bewertung musste festgestellt werden, dass das Becken etwa 2 cm zu kurz war sowie keine Rechtwinkligkeit besaß. Dieses Ergebnis war, speziell unter Berücksichtigung der wettkampfmäßigen Nutzung des Beckens, von höchster Relevanz. Es kam also nur eine Sanierung in Frage, die einen von Grund auf neuen Aufbau vorsah. Die Baumaßnahme umfasste das gesamte Becken einschließlich des Beckenkopfes sowie den unmittelbaren Anschlussbereich zum Beckenumgang. Die „sportliche“ Aufgabe bestand darin, die Sanierung bzw. den Neuaufbau derart zu bewerkstelligen, dass die Stillstandzeit und der damit einhergehende Trainingsausfall der Athleten minimal ausfallen würde. Diese schwierige Aufgabenstellung bedeutete eine gut einjährige Vorplanungsphase.

Rasche Baufortschritte Nachdem der Fliesenbelag sowie alle Mörtel- und Estrichschichten zurückgebaut waren, wurde die Beton­ oberfläche mechanisch aufgeraut, um alle haftungsmindernden Bestandteile zu beseitigen. Die Bewertung der Betonqualität und der Nachweis der ausreichenden Betonoberflächenfestigkeit erfolgten durch die Objektberatung der Sopro Bauchemie. Die erwartet gute Festigkeit des Betons konnte im Rahmen von Oberflächenhaftzugprüfungen bestätigt werden. Danach folgte eine eingehende Beurteilung der vorhandenen Einbauteile. Man entschied sich daher dafür,

die Einbauteile im Bodenbereich (ca. 100 Stück!) neu zu setzen, was neben den umfangreichen Rohrverlegungsarbeiten auch das Ausführen von neuen Kernbohrungen bedeutete.

Innovative Lösungen Die Wandeinbauteile (Lampen und Kameras), allesamt aus Edelstahl, wurden durch das nachträgliche Anschweißen von breiten Edelstahlflanschen „verbundabdichtungstauglich“ ausgestattet. Für diese Arbeiten konnte der Generalunternehmer die Fa. ML Metallbau aus Brechen ge-winnen. So wurden zum Beispiel die Lampen von Halogentechnik auf modernere LED-Technik umgebaut: Ergebnis dieser Maßnahme ist eine nicht unerhebliche Kosteneinsparung, da LEDs eine längere Lebenserwartung besitzen sowie bei gleicher Ausleuchtung weniger Strom verbrauchen. Hohlstellen im Beton der Wandeinbauteile, wurden mit fließfähigem ­Epoxidharzmörtel vergossen, wobei oberhalb des Hohlraumes ein schräg verlaufendes Loch gebohrt wurde. So konnte das Material mittels Trichter eingefüllt und der Hohlraum komplett vergossen werden.

Schnellbauprodukte als Lösung Die Ausführung des Verbundestrichs am Beckenboden geschah unter Verwendung eines Schnellzement­ estrichs, der eine erhöhte Trocknungs- und Erhärtungsgeschwindigkeit aufwies. Für die umfangreichen Verputz- und Modellierarbeiten kam wiederum ein schnell erhärtender Mörtel zum Einsatz, der, um eine


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Elastische Verfugung der ­Beckenkopfformsteine.

­ ptimale Anhaftung zum Untergrund o sicherzustellen, auf eine ausgehärtete Fliesenkleber-Zahnung aufgebracht wurde. Der Auftrag erfolgte im, bei großen Flächen sehr rationellen, Spritzverfahren. Die Flansche der Einbauteile aus Edelstahl wurden mit Epoxi-Grundierung und Quarzsand (grob) vorbehandelt, um eine bestmögliche Anhaftung des Verbundabdichtungsmaterials zu erreichen. Zuvor wurden die neugesetzten Bodeneinbauteile mit fließfähigem Epoxidharzmörtel fest vergossen und Wandeinbauteile, wo erforderlich, mit standfestem Epoxidharzmörtel verspachtelt. Diese bindet die Einbauteile fest ein und verbessert die Dichtigkeit, da die eingesetzten Epoxidharzmörtel kapillardicht sind, ein Wassereindringen somit nicht stattfinden kann.

Fachgerechte Flächenabdichtung im Spachtelverfahren Für die Flächenabdichtung wurde eine zementäre, 1-komponentige und schnell erhärtende Abdichtung gewählt. Man entschied sich dazu, das Material nicht im Spritz- sondern im Spachtelverfahren aufzubringen. Während nach ZDB-Merkblatt „Schwimmbadbau“ eine Mindestschichtdicke von 2,0 mm gefordert wird, wurde das Material zur Erhöhung der Sicherheit im Hinblick auf die, vor allem bei sehr großen Flächen auftretenden Ausführungstoleranzen, 2,5 mm dick in drei Arbeitsgängen aufgebracht. Auf die Einlage von Dichtbändern wurde im Inneren des Beckens bewusst verzichtet, da das gesamte Becken einen monolithi-

schen Baukörper darstellt und es keine Bewegungsfugen gibt. Durch die streifenweise Einlage von Armierungsgewebe im Bereich von Ecken und Kanten wird die Flächenabdichtung verstärkt und der Verarbeiter erhält hiermit einen Indikator zur Beurteilung der aufgetragenen Schichtstärke in diesen schwierig auszuführenden Bereichen. Der Anschlussbereich zum Beckenumgang wurde mittels Einlage von Dichtband über der Bauteilfuge hergestellt. Nach Ausführung der Abdichtungsarbeiten und sieben Tagen Trocknungszeit konnte die Beckenprobebefüllung durchgeführt werden.

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Die Verlegung der Fliesen im Buttering-Floating-Verfahren Die Verlegung der Fliesen und Formteile fand mit einem systemgeprüften Kleber im Dünnbett im ButteringFloating-Verfahren statt. Eine wichtige Vorgabe war die Anordnung von Bewegungsfugen im gesamten Oberbelag, die im Raster von ca. 5 x 5 m ­liegen sollten. Ziel dieser Maßnahme war es, die auftretenden Spannungen im Oberbelag, zum Beispiel infolge von Temperaturausdehnung oder Schwindprozessen, aufzufangen und eine Addition dieser Spannung über die gesamte Bodenfläche zu vermeiden. Die Verfugung erfolgte mittels einer hochfesten, zementären Fuge auf Feinstzementbasis. Der sehr hoch beanspruchte Beckenkopf (Handfassstein mit überspülter Wasserzone) wurde komplett mit Reaktionsharzmörtel verfugt, um in diesem Bereich die größtmögliche Sicherheit zu garantieren.

Bauzeit von zwölf Wochen Der Einbau der umklappbaren Stahlwand verlief nicht unproblematisch. Dies lag daran, dass die wieder einzubauende Bestandswand seinerzeit händisch an das windschiefe Becken angepasst worden war. Das neue, genau eingemessene Becken passte nun nicht mehr zur Wand, was nachträgliche Anpassungsarbeiten erforderlich machte. Nach den elastischen Verfugungsarbeiten und einer finalen Wartezeit für Erhärtungs- und Trocknungszeiten von sieben Tagen, konnte mit der Befüllung des Beckens begonnen werden.

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Heiko Gastaldello, Sopro Bauchemie

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Fotos: Roth Werke GmbH

Know how | Solar-Beheizung

Im Schwimmbad Niedereisenhausen sorgen Solarkollektoren für warmes Wasser

Sonnenenergie sinnvoll nutzen Schwimmen in angenehm warmem Wasser kann man im Freibad in Niedereisenhausen: Mit der Installation von 120 Roth HelioPool Solarkollektoren sorgt der Förderverein Freibad Steffenberg für ein warmes Badeerlebnis bei jedem Wetter.

Z

wölf Kollektorfelder mit je zehn Kollektoren befinden sich insgesamt auf der Böschung unterhalb der Schwimmbecken. Eine Betonunterkonstruktion mit einer durchgehenden Folie bietet stabilen Halt für die Befestigung der Kollektoren und schützt vor durchwachsenden Pflanzen. Um optimale Leistungswerte zu erzielen, plante das Team der Roth Werke anhand der Schwimmbadwasseroberfläche von 825 Quadratmetern und dem Kollektoraufstellwinkel von 45 Grad, die optimale Kombination der Systemkomponenten für die komplette Anlage. Danach haben freiwillige Helfer des Fördervereins unter Anleitung der Experten von Roth die Kollektoren montiert. Mit einer installierten Kollektorfläche von 266 Quadratmetern und einer

38 | BäderBau 3/2011

Gesamtleistung von rund 186 kW pro Jahr sorgt die Solaranlage für kontinuierlich ansteigende Beckenwassertemperaturen im Vergleich zur Außentemperatur in der ganzen Badesaison. Insbesondere Temperaturverluste in der Nacht werden so vormittags schnell wieder ausgeglichen. Gegenüber einer konventionellen Schwimmbadbeheizung spart das System rund 10 000 Liter Heizöl und vermeidet rund 26 Tonnen CO2Emissionen.

Umweltfreundlich und wirtschaftlich Der Schwimmbadabsorber Roth HelioPool eignet sich zur direkten solaren Erwärmung von Schwimmbadwasser im Durchlaufprinzip. Als Spezialist in Kunststoffverarbeitung

entwickelte Roth den HelioPool aus High Density Polyethylen (HDPE). Mit nur einem Absorbertyp können alle Montageanwendungen realisiert werden, da acht variable Abgänge am Absorber vorhanden sind. Der Roth HelioPool zeichnet sich durch seine Absorbergröße von 2,22 Quadratmetern aus. Er wird vollflächig durchströmt, ist frostsicher und begehbar. Die spezielle Absorberkonstruktion gewährleistet einen geringen Druckverlust. Jeder Absorber besitzt je vier Anschlüsse, die variabel belegt werden können.

Mehr Informationen Roth Werke GmbH www.roth-werke.de


Foto:s: Boettger/Kölnmesse

Know-How | Messevorbericht

Aktuelles von der aquanale/fsb 2011

Messe-Duo auf Erfolgskurs Zahlreiche Unternehmen der Branche haben ihre Teilnahme an der FSB 2011, die vom 26. bis 29. Oktober 2011 in Köln stattfinden wird, zugesagt. Über den aktuellen Stand informierten die Verantwortlichen die internationale Fachpresse bei einem Fachpressetreff am 8. Juni in Wien.

E

s herrsche eine positive Stimmung, so der einhellige Tenor auf der Pressekonferenz in Wien. „In der Branche sei aufgrund des Konjunkturaufschwungs eine sehr positive Stimmung zu spüren“, freut sich Stefan Kranefeld, Geschäftsbereichs­leiter Gesundheit, Lifestyle und Objekt der ­Koelnmesse. Eine ­Einschätzung, die Bert Granderath, Geschäftsführer der Firma grando sowie ­Vizepräsident des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness (bsw) und Präsident der Euro­pean Union Of Swimming Pool and Spa Associations (EUSA), uneingeschränkt teilt: „Die ­Krise ist vorbei.“ Ähnlich optimistisch schaut auch Axel Diedenhofen, Geschäfts­führer des Bundesfachverbandes Saunabau, Infrarot und Dampfbad (BSB) in die Zukunft: „Die Hersteller freuen sich auf die Messe in Köln und darauf, neue Produkte zu zeigen.“

Positive Vorzeichen Das zeigt auch der aktuelle Stand der Ausstellerakquise für das Kölner Messe-Duo: Rund 350 Unternehmen werden auf der Inter­na­tionalen Fachmesse für Sauna, Pool, Ambiente und der parallel stattfindenden FSB (26. bis 28. Oktober) die Trends für den privaten und ­öffentlichen Schwimm­ badbereich präsentieren. Erstmals verbindet als räumliche Verknüpfung ein Wasserboulevard die nebeneinander liegenden Hallen des ­öffentlichen und privaten Schwimmbadsektors.

Als inhaltliche Klammer zwischen aquanale und FSB dient das 4. Kölner Schwimmbad- und Wellnessforum, das sich mit aktuellen Trendthemen der Branche beschäftigt: der Sicherheit für Schwimmbadbetreiber und Badegäste sowie modernen Marketing-Tools für öffentliche und private Bäder. „Informieren war gestern, kommunizieren ist heute“, brachte bsw-Geschäftsführer Dieter C. Rangol die neuen Anforderungen auf den Punkt. Veranstalter dieses Forums sind der Bundesverband Schwimmbad & Wellness (bsw), die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) und der Bundesverband Saunabau, Infrarot und Dampfbad (BSB) gemeinsam mit der Koelnmesse. Weitere Neuheit: Als Sonderthema werden auch Schwimmteiche genauer beleuchtet. Denn sowohl im privaten wie im öffentlichen Bereich zeichnen sich naturnahe Badegewässer als Trend ab. Deshalb wird dieses Sonder­ thema auch im Rahmen des Schwimmbad- und Wellnessforums thematisiert – angefangen bei Vorgaben und Herausforderungen über Freibäder mit biologischer Wasseraufbereitung bis hin zu Design und Trends. Partner für diesen Bereich sind die Deutsche Gesellschaft für naturnahe Badegewässer (DGfnB) und unser Schwestermagazin „naturpools“. Außerdem wird wieder eine Sonderschau „SOLARIA“ zum Thema

Besonnung sowie eine Themenfläche „Servicepoint Schwimmbadbau“ organisiert.

Für Planer & Architekten Insbesondere für Architekten ist die Sonderschau „Badehäuser – Gebaute Utopien“ von Interesse. Die Ausstellung, die von der ­European Waterpark Association (EWA) gemeinsam mit der Koelnmesse veranstaltet wird, beschäftigt sich mit bereits realisierten „Bäder-Utopien“. Die Produktpalette auf dem Messe-Duo reicht von großen Schwimmbecken für kommunale Sport- und Freizeitbäder sowie Rutschen und ­Wasserattraktionen über Schwimmbäder und Pools für den privaten Bereich, Wellness-Konzepte für private und ­öffentliche Investoren, Hotels und Spas bis hin zu Schwimmbad­technik und Wasseraufbereitung sowie der Gestaltung von Schwimmteichen und Naturpools. Um die Orientierung für die ­Besucher zu erleichtern, stehen auf den jeweiligen Internetseiten kostenlose aquanale- und FSB-Apps für Smartphones zur Ver­fügung.

Mehr Informationen www.aquanale.de und www.fsb-cologne.de

3/2011 BäderBau

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Hotel | News

Neue Spa-Highlights im BollAnt’s im Park Massage mit Vibration Nach Ayurveda und Lomi Lomi sorgt jetzt der „MagnetPebble“ für Wohlfühlmomente auf der Massagebank. Der kleine flache Pebble aus hochglanzpoliertem Edelstahl erinnert an einen Kieselstein und liegt gut in der Hand. Er nimmt schnell Körpertemperatur an und vermittelt ein äußerst angenehmes Gefühl auf der Haut. Doch erst sein Innenleben macht den „MagnetPebble“ zu einem echten Wohlfühlerlebnis. Starke Magnete sorgen für „good vibrations“ – davon sind viele Menschen überzeugt. www.energetix.tv

Das BollAnt’s im Park – Romantik Hotel & Vital Spa in Bad Sobernheim – wartet mit neuen Spa-Highlights auf: Das 2 000 Quadratmeter große bollant.SPA wurde im Juni 2011 um einen Park-Pool erweitert, der sich harmonisch in den idyllischen JugendstilPark einfügt. In dem 20 Meter langen Außenbecken können Gäste ab sofort ganzjährig ihre Bahnen ziehen. Darüber hinaus vergrößerte das mehrfach ausgezeichnete Gesundheits- und Wellnesshotel an der Nahe sein Wein-Wellness-Angebot. In der neuen Cuvée Spa Suite entspannen Erholungssuchende bei einem vitalisierenden Weinfußbad oder Weinbad in der Whirlwanne, einem Traubenkern-Peeling oder Traubernkern-Stempelmassage. Zur Anwendung kommt die Weinpflegeserie Carpe Vino von Spa-Managerin Nicole Praß-Anton, die es seit Kurzem in Bio-Qualität gibt. www.bollants.de

Auszeichnung für BWT In Hamburg wurden im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness e. V. (bsw) die bsw-Awards 2010 für die schönsten privat genutzten Außen- und Innenpools sowie Hotelschwimmbäder, Whirlpools und Wellness-Anlagen verliehen. Die BWT Austria GmbH wurde für das Projekt „Hotel Lorünser – Sporthotel in Zürs am Arlberg“ mit dem bsw-Award 2010 in Bronze ausgezeichnet. Kommentar der Jury: „Alpenländische Gemütlichkeit trifft auf Moderne. Sehr stimmig werden hier zwei scheinbare Gegensätze miteinander kombiniert und in Einklang gebracht.“ www.bwt.at

Gasverbrauch drastisch gesenkt Um die Zukunft des 4*-Superior-Hotel „Gräflicher Park Hotel & Spa“ in Bad Driburg zu sichern, wurde das historische Gebäudeensemble einer umfassenden Renovierung unterzogen. Dabei wurden auch die überalterten Dampfkessel ersetzt. Jetzt versorgen drei parallel geschaltete Jumag Schnelldampferzeuger DG560 die Wäscherei und die Mooraufbereitungsanlage. Über eine Druckreduzierung wird der Dampf für die Mooraufbereitung auf 0,7 bar gedrosselt. www.dampferzeuger.de

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Mit elektronischer Besetztanzeige Das neue Trennwandsystem NiUU von Kemmlit für den gewerblichen Sanitärraum besteht aus wahlweise 30 mm oder 38 mm melaminharz-beschichtetem Holzwerkstoff. Gemeinsam mit dem renommierten Architekten Wolfram Wöhr wurde ein Produkt entwickelt, das mit seiner schlichten Form überzeugt. NiUU wurde bereits mit dem reddot design award 2011 ausgezeichnet. Besonderes Highlight des Systems bildet die Griffstange mit integrierter WC-Verriegelung und elektronischer LED-Besetztanzeige. www.kemmlit.de


Stattliches Kaliber Mit der neuen „Orion“-Hochüberdachung ergänzt die Firma Aquacomet ihr umfangreiches Über­dachungssortiment um eine weitere Serie, die sich mit ihren ungewöhnlichen Dimensionen auch als Schiebehalle für Hotelbecken eignet. Die „Orion“-Hallen sind in Breiten von fünf bis zwölf Metern zu haben, die Höhe beträgt – abhängig von der Breite – zwischen 2,4 und 3,3 Metern. Aquacomet fertigt die „Orion“Überdachungen in bis zu 24 Metern Länge. www.aquacomet.de

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Gewerblich, kommunal Neue Weiterbildung „Wellnesstherapeut“ ab Oktober

Hotel

Während der erstmals im Oktober 2011 startenden Weiterbildung „Wellnesstherapeut“ lernen die Teilnehmer neben theoretischen Grundlagen zu Anatomie, Physiologie, Medical Wellness oder Entspannungstechniken auch verschiedene praktische Anwendungen wie Thalasso, Ayurveda sowie Massagen kennen. Zusätzlich zum IST-Diplom „Wellnesstherapeut“ erlangen die Teilnehmer die Lizenzen „Aqua­ training“, „Ayurvedische Massagen“ und „Sauna-Meister“. Im Anschluss an die 17-monatige Weiterbildung sind die Absolventen gefragte Allroundkräfte mit Schwerpunkten auf den praktischen Anwendungen im Wellness-Bereich. www.ist.de

Privat www.niedrig-energie-pool.de


HOTEL | Panorama Hotel am Oberuckersee

Entspannen in der Uckermark

Seeblick inklusive Circa eine Stunde von Berlin entfernt empfängt das Panorama Hotel am Oberuckersee in der Nähe vor Warnitz seine Gäste nun auch mit einem großen Wellness-Bereich.

A

n einem der größten Seen in der Uckermark – dem Oberuckersee – liegt das Panorama Hotel, das bereits auf eine jahrzehntelange Tradition zurückblicken kann.  legte der damalige Minister für Bauwesen in Ostdeutschland fest, dass ein Schulungs- und Erholungszentrum für das Ministerium für Bauwesen und der Bauakademie der DDR errichtet werden sollte. Zwei Jahre später an Silvester / konnten die ersten Gäste empfangen werden. Im Winter und im Frühjahr wurden Fortbildungslehrgänge des Ministeriums und der Bauakademie durchgeführt – im Sommer durften privilegierte

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Mitarbeiter ihren Urlaub dort verbringen. Nach der Wende fielen alle Ministerien und Liegenschaften dem Bund und den Ländern zu. Ab  wurde das Gebäude für die Weiterbildung von Zöllnern genutzt, bis es / öffentlich ausgeschrieben wurde und die Familie Burmeister, die heutige Hoteliersfamilie, den Zuschlag bekam. Zuerst begannen sie kleine Ferienwohnungen zu vermieten. Da die Nachfrage aber sehr groß war, entstanden schnell großzügige Hotelzimmer und drei Restaurants, die mittlerweile nicht mehr nur den Hausgästen zur Verfügung stehen, sondern auch dank eines vielseitigen


Ein 5 x12 Meter großer Pool mit Seeblick bietet genügend Platz zum Plantschen und Schwimmen.

Fotos: Panorama Hotel am Oberuckersee

Für Farbakzente in den Saunalandschaften sorgen unter anderem ein Dampfbad und eine Erlebnisdusche samt Eisbrunnen. Eine große Seepanorama-Sauna mit edler Ausstattung lädt zum Schwitzen ein.


HOTEL | Panorama Hotel am Oberuckersee

Stilvoll relaxen: Nach dem Saunabad warten unter anderem große Himmelbetten auf die Gäste, in denen man es sich so richtig gemütlich machen kann.

Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten Wer die Uckermark erkunden mag, sollte sich am besten beim hoteleigenen Rad- und Bootsverleih mit einem Fahrrad, einem Kanu, einem Kajak, einem Ruder- oder Segelboot ausstatten und die traumhafte Gegend erkunden. Gute Bade- und Angelmöglichkeiten findet man ebenso direkt vor dem Haus wie auch eine Anlegestelle des Oberuckersee-Fahrgastschiffs. Wer es gerne sportlich mag, kann im Hotel im eigenen Fitnessraum trainieren, zu einem nahegelegenen Reiterhof oder einem Tennis- bzw. Golfplatz aufbrechen. Wer lieber eine Schlosserkundung bevorzugt, sollte sich das circa 35 Minuten entfernte Schloss Boitzenburg nicht entgehen lassen.

à la carte-Angebots und dem tollen Ambiente am See viele Gäste für größere Familienfeiern anlocken.

Viel Arbeit & Engagement

Angebot und Ausstattung im Wellness-Areal Die Firma Röger aus Schwäbisch Hall hat das hochwertige Saunaangebot entwickelt und umgesetzt. Zum Angebot gehören eine Panorama-Sauna, ein Tepidarium, eine Infrarotkabine, ein Dampfbad, eine Erlebnisdusche und ein Eisbrunnen sowie verschiedene Wärmebänke - und liegen. Verwendung fanden dabei edle Hölzer wie beispielsweise Hemlock, Abachi, Buche, Weide oder Bambus – farblich dominieren warme Natur-, Braun- und Orangetöne. Perfekte Steuerung: Das dinotecNET+ System managt den kompletten Poolund Spa-Bereich des Hotels. Von der Wasseraufbereitung über die Schwimmbadtechnik bis hin zur Klimaanlage oder der Beleuchtung wird alles über eine modernste Bus-Technologie gesteuert und auf einem Bildschirm mit Touchscreen bedienerfreundlich dargestellt.

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Heute kann die Familie stolz auf zwei Bettenhäuser schauen und seit neuestem den Gästen auch einen abwechslungsreichen WellnessBereich bieten. Wenn der Oberuckersee in den kühleren Monaten nicht mehr zum Baden einlädt, wartet auf die Gäste nun ein neuer  x  Meter Pool und eine Saunalandschaft mit verschiedenen Saunen, Dampfbad und Infrarotkabine – natürlich darf bei all dem Entspannungsangebot der Blick auf den See nicht fehlen.

Objektdaten Hotel: Panorama Hotel am Oberuckersee, www.paho-warnitz.de Saunaplanung und -umsetzung: Röger, Schwäbisch Hall Badewasseraufbereitung: dinotec, Maintal-Bischofsheim Pool: RivieraPool, Geeste-Dalum Beckeneinbauteile: Hugo Lahme, Ennepetal


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Fotos: PCI GmbH, Augsburg

Hotel | Sporthotel Naturerlebnis Fuchsbachtal

Neuer Fitness- und Saunabereich für Sportschule

Wellness nicht nur für Fußballer In der niedersächsischen Stadt Barsinghausen geben sich die Fußballprofis in der ortsansässigen Sportschule die Klinke in die Hand. Als Unterkunft dient dabei meist das Vier-Sterne-Sporthotel Fuchsbachtal, das nun einen neuen Fitness- und Wellnessbereich bekommen hat.

D

ie Verantwortlichen des niedersächsischen Fußballverbands entschieden sich im Juni 2008 für den neuen Wellness-Anbau: Sie beauftragten das Architekturstudio pm. mit der Planung. „Unsere Aufgabe war es, einen Neubau für einen kombinierten Fitness- und Saunabereich als Ergänzung sowohl für die Sportschule als auch für das Hotel zwischen der KarlLaue-Halle und dem Hotel Fuchsbachtal in den Hang zu bauen“, erklärt der verantwortliche Architekt Oliver Zech. Das Ergebnis ist eine zweistöckige Anlage mit einem Fitnessstudio auf 300 Quadratmetern im Obergeschoss und einem ebenfalls

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300 Quadratmeter großen Saunaund Wellnessbereich. Ein Glasgang bildet die überdachte Verbindung von Sportschule, Neubau und Hotel.

Anbau in Keilform „Eine der Besonderheiten des neuen Gebäudes ist seine Keilform – diese Form hat sich ergeben, weil wir den Fitness- und Saunabereich möglichst nahtlos sowohl in die Landschaft als auch in den vorhandenen Gebäudebestand integrieren wollten“, so Oliver Zech. „Insbesondere für die Fliesenleger war diese Form des Grundrisses sicherlich anspruchsvoll – aber sie haben ihre Aufgabe wirk-

lich hervorragend gemeistert.“ Das Untergeschoss des neuen Fitnessund Wellnessgebäudes ist ausschließlich der Entspannung gewidmet. ­Neben den obligatorischen Umkleiden, Duschanlagen und WC-Anlagen verfügt es über eine Finnische Sauna, eine Biosauna, eine Infrarotsauna, ­einen Ruheraum mit RGB-Beleuchtung, eine Außenterrasse sowie einen zentralen Entspannungsbereich mit zwei Whirlpools und Doppelbecken für Kneipp-Fußbäder. Die Räumlichkeiten sind ohne Ecken gestaltet, kaum eine harte Kante bricht den Blick, und die Materialien haben die Planer sorgfältig im Hinblick auf die


Harmonie mit der Umgebung gewählt. Der hochwertige, aus der Region stammende Obernkirchner Sandstein zum Beispiel, der den Sockelbereich des Hotels schmückt, wurde auch für die Verkleidung des Sichtschutzes im Außenbereich der Wellnessanlage eingesetzt. An seinem goldenen Beigeton orientierte man sich wiederum, als es um die Farbwahl bei den Fliesen ging. Feinsteinzeug sollte es wegen der sandsteinähnlichen Anmutung sein, aber vor allem auch wegen der hervorragenden Abrieb- und Bruchfestigkeit des Materials, seiner geringen Porosität sowie wegen der quasi natürlich eingebauten Rutschhemmstufe. Bereichert wird die edle und ruhige Optik des Feinsteinzeugs durch großzügig eingesetzte Glasmosaiken „Goldor Mosaico“ von B5 Mosaik in einer sanften Rot- sowie einer Weißmischung. Wegen der naturgemäßen Allgegenwart von Wasser in einer

Wellnessanlage erfolgte nach der kompletten Grundierung der frischen Untergründe und vor dem Verlegen der keramischen Beläge zunächst noch eine fachgerechte Abdichtung des gesamten Bereichs. Mit den Abdichtungs- und Fliesenverlegearbeiten des Projekts hatte man den Fliesenhandel und -verlegebetrieb Fliesenwelt Schreiber betraut. Ein Teil der Aufgabe bestand zunächst in der Aufarbeitung des Bodens im Verbindungsgang zwischen Sportschule, neuem Fitness- und Saunabereich und dem Hotel, insgesamt rund 107 Quadratmeter. Hier waren nach dem Rückbau des alten Bodenbelags Risse im Untergrund zutage getreten, die zunächst geschlossen werden mussten. Dafür nutzten die Fliesenprofis ein schnellhärtendes, niedrigviskoses Methacrylatharz zum Vergießen von Rissen im Estrich. Darüber trugen sie die Haft- und Schutzgrundierung auf, bevor sie letzte Un-

ebenheiten im Untergrund mithilfe einer staub- und emissionsarmen, leicht verlaufenden Bodenausgleichsmasse egalisierten und schließlich mit Kleber eine beidseitig vlieskaschierte Polyethylenfolie verlegten. Die Bodenoberfläche gestaltete man mit 60 x 60 Zentimeter großen Feinsteinzeugfliesen der Serie „Bernina“ von Villeroy & Boch. Ein leichter Fließbettmörtel verhindert ein Absacken der großformatigen Fliesen. Die Fugen schlossen die Fliesenleger mit dem speziell für Feinsteinzeugbeläge entwickelten zementären Fugenmörtel in Zementgrau.

Objektdaten Bauherr: Niedersächsischer Fußballverband Planung: Architekturstudio pm., Minden Verlegebetrieb: Fliesenwelt Schreiber, Stadthagen Abdichtungs- und Fliesenarbeitsprodukte: PCI, Augsburg

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service | Inserentenverzeichnis/Impressum

Inserentenverzeichnis

Impressum

Berndorf Bäderbau GmbH�����������������������������������������������������������������������������������������������������52

VERLAG: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG, Höhenstraße 17, 70736 Fellbach, Telefon 0711/5206-1 Telefax 0711/5206-276 www.schwimmbad.de www.fachschriften.de E-Mail: schwimmbad@fachschriften.de GESCHÄFTSFÜHRER: Christian Bayer, Harald Fritsche, Wolfgang Kriwan CHEFREDAktion: Meike Maurer (verantwortlich), Mark Böttger REDAKTION: Susan Mutter (Assist.) LAYOUT: GiekWerbung Beinsteiner Straße 47, 71384 Weinstadt ANZEIGENLEITUNG: Wolfgang Loges ANZEIGEN: Daniela Buchheim, Susan Mutter HERSTELLUNG: Rainer Langenbucher (Ltg.) VERTRIEB & ABONNEMENT-SERVICE: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG, Höhenstraße 17, 70736 Fellbach, Tel.: 0711/5206-306, Fax 0711/5206-307, E-Mail: abo@fachschriften.de

Leobersdorfer Str. 26, A-2560 Berndorf, Tel.: 0043/2672/83640-0, www.berndorf-baederbau.com

dinotec GmbH������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������41 Spessartstr. 7, 63477 Maintal-Bischofsheim, Tel.: 06109/601160, www.dinotec.de

Enkho e. K. �����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������26 Böckersstr. 21, 33397 Rietberg, Tel.: 05244/97190, www.enkho.de

Grünig Natursteine GmbH�����������������������������������������������������������������������������������������������������30 Jaufenstr. 102, I-39049 Sterzing, Tel.: 0039/0472/765465, www.gruenig-natursteine.com

Herget GmbH�������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������27 Wachtküppelstr. 2, 36124 Eichenzell, Tel.: 06659/9730, www.herget-online.de

Hilpert GmbH & Co. KG���������������������������������������������������������������������������������������������������������29 Nobelstr. 4, 36041 Fulda, Tel.: 0661/92808-0, www.hilpert-fulda.de

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nemcomed GmbH��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������7 Tscheulinstr. 21, 79331 Teningen, Tel.: 07641/468830, www.nemcomed.de

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Roigk GmbH & Co. KG�����������������������������������������������������������������������������������������������������������13 Hundeickerstr. 11-19, 58285 Gevelsberg, Tel.: 02332/969999, www.roigk.de

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SET Schmidt Energietechnik��������������������������������������������������������������������������������������������������25 August-Blessing-Str. 5, 71282 Hemmingen, Tel.: 07150/94540, www.set-schmidt.de

Sopro Bauchemie GmbH��������������������������������������������������������������������������������������������������������35 Biebricher Str. 74, 65203 Wiesbaden, Tel.: 0611/17070, www.sopro.com

Speck-Pumpen Verkaufsgesellschaft GmbH.�������������������������������������������������������������������19+51 Hauptstr. 1-3, 91233 Neunkirchen a. Sand, Tel.: 09123/9490, www.speck-pumps.com

W.E.T. Wasser.Energie.Technologie GmbH����������������������������������������������������������������������������18 Krumme Fohre 70, 95359 Kasendorf, Tel.: 09228/996090, www.wet-gmbh.com

Werner Dosiertechnik GmbH & Co. KG���������������������������������������������������������������������������������37 Hettlinger Str. 17, 86637 Wertingen, Tel.: 08272/986970, www.werner-dosiertechnik.de

Zeller Bäderbau GmbH����������������������������������������������������������������������������������������������������������33 Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin, Tel.: 030/2613610, www.zeller-baederbau.com

48 | BäderBau 3/2011

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▪ BäderBau zeigt Konzeptionen von der Planung bis zur Ausführung von Wellnessanlagen und Freizeitbädern sowie deren erfolgreiche Realisierungen. Ergänzend dazu Ratgeberseiten zu Technikfragen, Fachbeiträge

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BÄB311


service | Vorschau

Vorschau Oktober’11

Die GraftTherme in Delmenhorst Im August 2011 eröffnet auf den Delmenhorster Graftwiesen das derzeit modernste und größte Freizeitbad im Nordwesten Deutschlands – die GraftTherme.

Die Saunasaison steht vor der Tür. Welche Neuheiten es in der kommenden Saison gibt, erfahren Sie in unserem Schwerpunktthema im nächsten Heft.

Foto: Klafs

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Duschen & Armaturen Formschön und energiesparend zugleich – Duschen & Armaturen unter der Lupe.

Sanierung des Westbades in Freiburg Das Westbad wurde zwischen 1975 und 1977 errichtet. Das Schwimmbad entsprach bei seiner Eröffnung den internationalen Wettkampfnormen. Nach einer umfangreichen Sanierung wurde das Westbad jetzt wieder neu geöffnet.

Foto: Michael Bamberger/www.vor-ort-foto.de

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Kompetente Beratung schon im Planungsvorfeld ist die Basis, auf der Sie Ihr Schwimmbadprojekt mit Berndorf Bäderbau erfolgreich realisieren können. Wir sind von Beginn an Ihr verlässlicher Partner, dessen Erfahrung sich in unzähligen Schwimmbadrealisationen seit 1960 manifestiert. So werden große und kleine Träume von Schwimmbädern aus Edelstahl von besonderer Wirtschaftlichkeit und in außergewöhnlicher Ästhetik zur Realität. Österreich T +43 (0)26 72-836 40-0 · Deutschland T +49 (0)30-432 20 72 Schweiz T +41 (0)52-674 05 70 office@berndorf-baederbau.com · www.berndorf-baederbau.com

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Die Fachzeitschrift von Schwimmbad & Sauna. Ausgabe 03/2011.

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