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www.baederbau.de

BäderBau Die Fachzeitschrift von Schwimmbad & Sauna

2 · 2015

public & hotel

Öffentliche Schwimmbäder: Attraktive Anlagen und Konzepte Wellness im Urlaub: Traumhafte Resorts und Spas zum Entspannen

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SERVICE | Editorial

Die Schere öffnet sich Peter Lang Mit einem Besucherplus von 45 Prozent ging die Freibadsaion in Deutschland zu Ende. Mehr als 215 Millionen Besucher (Vorjahr: 151 Millionen) strömten bis zum 23. September in die rund 3 500 existierenden Freibäder in Deutschland. Das sind die offiziellen Zahlen der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen. Die positive Besucherentwicklung ändert nichts an einer anderen Tatsache. Die öffentlichen Bäder sind chronisch klamm. So schreiben nahezu alle 430 Freibäder im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen rote Zahlen, ein Drittel dieser Bäder steht vor einer ungewissen Zukunft. Ihnen droht ein ähnliches Schicksal, wie den 91 Frei- und Hallenbädern, die in den letzten sieben Jahren in NRW schließen mussten. Der Sanierungsstau bei öffentlichen Bädern wird angesichts der angespannten Haushaltslage vieler Kommunen wohl nicht aufgelöst werden können. Doch auch privat betriebene Erlebnisbäder haben einen schweren Stand. Das legendäre Alpamare in Bad Tölz, 1970 als erstes Wellenbad Deutschlands eröffnet, hat vor kurzem seine Tore für immer geschlossen. Im Wettbewerb mit den neuen, riesig dimensionierten Erlebnisbädern à la Erding, Sinsheim & Co könnte es nicht mehr mithalten, wie Geschäftsführer Stefan Anselm betonte. Die Schere öffnet sich nicht nur hier, sondern auch im Hotelbereich. Heute lockt kein normaler Swimming Pool mehr Gäste in ein Bad oder Hotel. Man muss schon das Besondere bieten: riesige Eventsaunen mit Koi-Aquarium, Salzanwendungen, asiatische Heilmethoden, einen eigenen Beautyberater etc. Dann ist der Kunde auch bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Denn der Wellnessbereich boomt, vor allem die Bereiche Yoga, Massagen, Meditation, Schönheitsanwendungen, alles, was man heute neudeutsch Fitness & Mindness nennt. Was es an neuen Wellnessobjekten bzw. an gelungenen Sanierungen aktuell gibt, haben wir in unserer aktuellen Ausgabe zusammengetragen. Dazu haben wir uns mit den Schwerpunktthemen Liegen sowie Klimatisierung näher beschäftigt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre mit der neuen Ausgabe von BäderBau public & hotel!


SERVICE | Inhalt

Inhalt PUBLIC 6 8 12 16 18 20

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Foto: Rüdiger Eichhorn

Schwimmhalle „Großer Dreesch“ in Schwerin: Neubau mit effizientem Energiekonzept.

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News – Aktuelle Infos für öffentliche Bäderanlagen „Großer Dreesch“ in Schwerin – Neues Sportbad mit modernem Energiekonzept Saniertes „Badria“ in Wasserburg – Mordsgaudi für die ganze Familie Die Franken-Therme in Bad Windsheim – Eine Schneesauna als neue, originelle Attraktion Kommunalbad „Fleur de Lys“ bei Lausanne – Neue Isolierabdeckungen für die Schwimmbecken „SoleVital“ in Bad Laer – Renovierung peppt das Kurbad im Landkreis Osnabrück auf Freibad Oggau im Burgenland – Aus Alt mach Neu Chatel und Courchevel – Wellness auf Französisch Buxtehude – Bewegungsbad für Alt und Jung „Auszeit“ – Zum Kurzurlaub in den hohen Norden

KNOW-HOW 32 34 38 44 46

News – Neue Produkte und Entwicklungen Ruheliegen im Wellnessraum – Belastbar und entspannend müssen sie sein Klimatisierung – So werden öffentliche Hallenbäder optimal belüftet und entfeuchtet Wasseranalyse – 130 Jahre Klarheit mit Tintometer News – Neues und Interessantes aus der Branche

HOTEL

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Foto: art 2 media, Waldkraiburg

Das „Badria“ in Wasserburg am Inn: Mordsgaudi für die ganze Familie.

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Belastbare Ruhespender: Dinge, die Badbetreiber über Liegen zur Entspannung ihrer Gäste unbedingt wissen müssen.

48 50 54 55 56 58 60 63

Hotel Ludinmühle im Brettental – Ab sofort mit modernisiertem Spabereich Das „Severin‘s“ auf Sylt – Wellness unterm Reetdach Hotel Bayside in Scharbeutz – Meerblick inklusive „Das Rübezahl“ im Schwangau – Entspannen wie die Könige Hotel Sonnhof – Wellness an vier Jahreszeiten Hotel Gut Weissenhof – Relaxen im Salzburger Land Hotel Lauterbad – Wellnesskomfort für Freizeitsportler im Schwarzwald News – Aktuelles aus der Hotelbranche

SERVICE 3 65 66

Editorial Heftnachbestellung Impressum, BäderBau online

Foto: Dedon Foto Titel: Rüdiger Eichhorn

Das „Severin‘s Resort & Spa“ auf Sylt: Luxusanlage direkt am Nordseestrand mit großem Pool, Spabereich und viel Tageslicht.

50 Foto: Matthias Malpricht

4 | BäderBau 2/2015


Schwerin, Schwimmhalle Großer Dreesch

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Fotos: Thermen & Badewelt Sinsheim

Die Aufguss-Weltmeister 2015 sind gekürt

„Elements Fitness und Wellness“ hat im Rhein-Main-Gebiet ein weiteres Studio für Training und Erholung eröffnet. Es steht im Fitnesspark Eschborn bei Frankfurt am Main und bietet auf rund 5200 Quadratmetern weitläufiger Fläche Attraktionen sowohl drinnen als auch draußen. Der eindrucksvolle Outdoorpool ist neben der beachtlichen Größe und dem umfangreichen Fitness- und Wellnessangebot das Highlight. Für regeneratives Dahingleiten und Aqua Fitness findet sich auf der 188 Quadratmeter großen Beckenfläche genügend Raum, um den Organismus aktiv und positiv zu beeinflussen. Tiefenentspannung und echte Erholung bietet zudem ein exklusiver Wellnessbereich: Finnische Sauna, Dampfbad und Biosauna tragen nachhaltig zur Regeneration der Muskulatur bei und stärken darüber hinaus das menschliche Immunsystem. www.elements.com

Positive Bilanz vom „Tag der Sauna 2015“ Eine positive Bilanz vom „Tag der Sauna 2015“ hat der Deutsche Sauna-Bund (DSB) gezogen. Der am 24. September jedes Jahres ausgetragene Aktionstag stand heuer unter dem Motto „Sauna NEU erleben!“. Bundesweit knapp 80 im DSB registrierte Thermen und Bäder schlossen sich mit eigenen Veranstaltungen und Kreationen an. Geschäftsführer Rolf-A. Pieper zeigte sich deshalb hochzufrieden: „Dafür, dass der Aktionstag erst zum zweiten Mal stattgefunden hat, haben erstaunlich viele Bäder teilgenommen. Wir wissen aber auch von Betrieben, die nicht im DSB sind, dass sie den ,Tag der Sauna‘ nutzen, um für die positiven Aspekte des Saunierens zu werben.“ Das diesjährige Motto sollte den Saunabädern die Gelegenheit geben, ihre Neuerungen vorzustellen. „Die Betriebe müssen ihre Anlagen oft mit großen Investitionen modernisieren, erweitern und den Kundenbedürfnissen anpassen“, erklärt Pieper. Der „Tag der Sauna 2015“ sollte ihnen also die Möglichkeit geben, diese Anstrengungen auf ihre eigene Art und Weise zu präsentieren. Die zentrale Veranstaltung fand in der „Rotherma“ in Gaggenau-Bad Rotenfels im Nordschwarzwald statt. Mithilfe des dortigen Stadtrats konnte Geschäftsführer Wolfram Zahnen seine idyllisch in einem Kurpark gelegene Therme sukzessive modernisieren und erweitern. Am „Tag der Sauna“ luden er und der DSB die beiden AufgussWeltmeister Diana Laig und Maik Brandenberg ein. Sie boten den Gästen der „Rotherma“ ihre beiden besten Aufgussshows. www.tagdersauna.de, www.rotherma.de Foto: Joachim Scheible

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Die Showaufguss-Weltmeister 2015 sind gekürt! In der Thermen & Badewelt Sinsheim bei Heidelberg kamen für sechs Tage im September 69 Teilnehmer aus 15 Ländern sowie viele Saunafreunde aus dem In- und Ausland zusammen. Weltmeister im Einzelwettbewerb wurde Rob Keijzer aus den Niederlanden mit dem Thema „Sons of Anarchy“ (linkes Bild). Den zweiten Platz belegte Farid Atai aus Afghanistan mit seiner Show „Rocky“. Dritter wurde der Italiener Alberto Dissegna mit „Eolo – Gott der Winde“. Den ersten Platz im Teamwettbewerb sicherten sich Sabine Quäschning und Janina Lindner aus Deutschland (kleines Bild) mit dem Thema „Love your life“. Den zweiten Platz holten sich Luca Baggio und Matteo Garbossa aus Italien, der dritte Platz ging an Sebastian Dziurski und Lukasz Stajno aus Polen. 39 internationale Teilnehmer traten in der mit 166 Quadratmeter weltgrößten Saunakabine, der Koi-Sauna, im Einzel, sowie 21 in Teams um den Titel des AufgussWeltmeisters an. Geboten wurden jeweils 15-minütige Show-Aufgüsse – kleine, inszenierte Theaterstücke in drei bis vier „Schwitzrunden“. Eine internationale Fachjury und nach Zufallsprinzip ausgewählte Publikumsjury bewerteten die Darbietungen nach Kriterien wie Professionalität, Gesamteindruck, Hitzesteigerung – und -verteilung, Wedeltechnik, Düfte, Thema und Umsetzung sowie Showelemente und Teamspirit. www.aufguss-wm.de, www.badewelt-sinsheim.de

Foto: Roigk

„Elements“ in Eschborn: Aus eins wird zwei

„OXY“: Frische Wasserspiele für großen Badespaß Die Firma Roigk, Spezialist für Wasserattraktionen in öffentlichen Badeanlagen, stellt auf der kommenden Fachmesse „Aquanale“ in Köln eine neue Serie schlüsselfertiger Badespaßkonzepte vor. Die Serie trägt den Markennamen „OXY“ und besteht zunächst aus sieben interaktiven Wasserattraktionen für die Standbereiche von Becken mit Wassertiefen zwischen 0,40 und 1,30 Metern. Interaktiv bedeutet, dass die Benutzer sie verstellen, bedienen und mit ihnen spielen können. Die „OXY“-Attraktionen sollen neue, frische Alternativen zu den altbewährten Wasserpilzen darstellen, etwa ein Ball, der auf einem Wasserstrahl tanzt. Die darin eingesetzten Technologien sollen vergleichsweise energiesparend sein und den Badbetreibern mithin helfen, die Kosten der Energieverbräuche zu senken. „OXY“ steht für das englisch „Oxygen“ (= Sauerstoff). Im übertragenen Sinne geben die neuen Wasserattraktionen den Schwimmbecken also in vielerlei Hinsicht neue Frische. www.roigk.de


www.fsb-cologne.de Surfin‘ Sauerland: Knallig und hip! Knallige Farben und hippe Namen wie „SauerlandSURFER“ oder „CrazySURFER“ locken die Besucher seit dem Sommer von überall her ins „AquaMagis“ in Plettenberg. Hinter den Namen verbergen sich die beiden weltweit ersten Stehrutschen, die im Juli in Betrieb genommen wurden. „Wir stellen die Welt des Rutschens auf neue Füße,“ hatte „AquaMagis“-Betriebsleiter Martin Roth den Grundgedanken vor Inbetriebnahme erklärt. Für den Namen des grasgrünen, 35 Metern langen „SauerlandSURFERs“ stand eine Kooperation mit dem Sauerland-Tourismus e.V. Pate. Der kurvigere und steilere „CrazySURFER“ strahlt über eine Länge von 100 Metern in kräftigem Orange und darf erst benutzt werden, nachdem der Badegast auf der etwas einfacheren Steh-Rutsche geübt hat. Zugelassen für den Rutschenspaß sind Kinder ab zwölf Jahren und einer Mindest-Körpergröße von 1,40 Metern, das gilt für beide Attraktionen. Im Wartebereich klärt ein rund zweiminütiger Film über alles Wissenswerte auf, zum Beispiel über die Stellung der Füße, mit denen man beschleunigt und bremst. Dieser Film ist auch in den sozialen Netzwerken zu finden. Erst im Dezember 2014 wurde die Deutschland-Neuheit „Pink Jump“ dem Publikumsbetrieb übergeben. Nun können sich die Badegäste des „AquaMagis„ auf insgesamt 12 Rutschen austoben. Die beiden neuen Steh-Rutschen stammen von der Firma Klarer Freizeitanlagen AG in der Schweiz. www.aquamagis.de, www.klarer.com

FREIRAUM. SPORT. BÄDER.

KÖLN, 27. − 30. OKT. 2015 INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR FREIRAUM, SPORT- UND BÄDERANLAGEN Fotos: Aquamagis

 Neu: In den erstklassigen Hallen 6, 7, 9 und 10.2 mit Eingang Ost und Nord  Rund 650 Aussteller zeigen Neuheiten, Design und Trends für die Freizeitwelten von morgen Neues Merkblatt: Sicherheit auf Arabisch

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Ein neues Merkblatt der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. (DGfdB) gibt Sicherheitsweise für die Benutzung öffentlicher Bäder in den Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch und Arabisch. Betreibern von öffentlichen Bädern steht das Merkblatt ab sofort im „BäderPortal“, der Website der DGfdB, kostenlos zum Download als PDF bereit. In den vergangenen Wochen baten immer mehr Badbetreiber um Unterstützung beim Erstellen von Hinweisen für einen sicheren Aufenthalt von Flüchtlingen in Schwimmbädern. Daher hat die DGfdB die wichtigsten Sicherheitshinweise für den Besuch eines öffentlichen Schwimmbades zusammengetragen und stellt diese nun auch in Arabisch kostenfrei zur Verfügung. Die PDF-Dateien können in den Größen DIN A4 als Handzettel oder in DIN A3 als Aushang ausgedruckt werden. Die DGfdB empfiehlt den Badbetreibern, mit den Verantwortlichen der Flüchtlingsunterkünfte Kontakt aufzunehmen und dieses Infoblatt zu den Gesprächen hinzuzuziehen. www.baederportal.com

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PUBLIC | Schwimmhalle „Großer Dreesch“ in Schwerin

Schwimmhalle „Großer Dreesch“ in Schwerin: Ersatz für zwei veraltete Bäder

Vielfältiges Energiekonzept Im Januar 2015 wurde die neue Schwimmhalle „Großer Dreesch“ in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern eröffnet. Sie ist fast doppelt so groß wie ihre Vorgängeranlage an gleicher Stelle. Ein wohl durchdachtes Konzept aus verschiedenen Energiesparkomponenten trägt dazu bei, die Betriebskosten im Griff zu halten.

L

ange Zeit konnte Schwerin, die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, ihren Einwohnern zwei Schwimmbäder anbieten: die  fertiggestellte Halle „Lankow“ und die Halle „Großer Dreesch“ aus dem Jahr , beide Einrichtungen benannt nach den gleichnamigen Stadtteilen. Doch schließlich waren die Bäder in die Jahre gekommen und aus Rentabilitätsgründen entschied die Stadt, die alten Hallen durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Um dieses Projekt wurde lange gerungen, denn die Schweriner Bürger hätten am liebsten weiterhin zwei Schwimmhallen gehabt. Dies wäre allenfalls mit einem hohen Sanierungsaufwand und teuren Betriebskosten möglich gewesen. Daher kam nur die Kontsruktion eines neuen, energe-

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tisch optimierten Sportbads in Frage, das am Standort der Halle „Großer Dreesch“ entstehen sollte. Im Dezember  wurde das Wasser abgelassen und das Gebäude abgerissen. Anfang September  legten die Bauherren schließlich den Grundstein für den fast doppelt so großen Neubau. Damit war auch der Weiterbetrieb der Halle „Lankow“ überflüssig geworden.

Elf Millionen Euro Baukosten Ende Januar , nach fast eineinhalb Jahren Bauzeit, wurde das Sportbad eröffnet. Knapp elf Millionen Euro hat der funktionale Bau gekostet, der einem durchdachten Energieund Kostensparkonzept folgt. Zumal der Energiebedarf des neuen Gebäudes im Vergleich zu den alten DDR-

Typenbauten deutlich gestiegen ist. Dies liegt daran, dass die Anforderungen in Bezug auf Haustechnik und Badewasseraufbereitung heutzutage sehr viel höher sind. Der gestiegene Energiebedarf konnte jedoch durch verschiedene Maßnahmen auf ein wirtschaftlich vertretbares Niveau gesenkt werden. Zu diesen Maßnahmen gehört nicht nur eine Photovoltaikanlage, die solare Energie in Strom umwandelt. Außerdem wurde auf dem Dach des Foyers auch eine Solarthermieanlage mit  Röhrenkollektoren installiert, welche die Sonnenwärme in den Energiekreislauf des Gebäudes einspeist. Sie dient zur Unterstützung der Warmwasserbereitung, zur Vorwärmung des Wassers für die Becken und sie ersetzt konventionelle durch


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Das Mehrzweckbecken hat vier Bahnen. Aufgrund seiner ansteigenden Wassertiefe von 1,35 bis 1,80 Metern kann es für Schwimmkurse und Gesundheitssport flexibel genutzt werden.

An den Bereich des Mehrzweckbeckens schließt sich der Familienbereich mit dem Planschbecken an, das eine Wasserfläche von 20 Quadratmetern besitzt. Bei dem Frosch handelt es sich um ein interaktives Wasserspielgerät.

MD 200 regenerative Energien. Wird diese Wärmemenge nicht unmittelbar benötigt, so wird sie in Pufferspeichern zwischengespeichert und bei Bedarf an die verschiedenen Verbraucher der Anlage weitergegeben. Die hauptsächliche Heizquelle des neuen Schwimmbads ist eine Fernwärmestation mit einer Leistung von  Kilowatt (kW). Im Inneren des Gebäudes wird die Wärme durch zwei Heizsysteme verteilt: zum einen eine Fußbodenheizung als Grundlastdeckung, zum anderen Lüftungsanlagen, welche die folgende Bereiche erwärmen: Schwimmerbecken, Mehrzweckbecken, Umkleide, Foyer sowie Technik. Dabei sorgt eine Wärmerückgewinnung in den Lüftungsanlagen dafür, dass die erzeugte Wärme aus der feuchten Abluft herausgezo-

gen und neu ins Heizsystem eingespeist wird. Die Warmwasserbereitung erfolgt über zwei parallel geschaltete Speicher zu je  Litern. Für die insgesamt  Duschen – pro Geschlecht  plus eine barrierefreie Dusche – gibt es elektronisch gesteuerte Thermostatbatterien sowie Duschköpfe mit Legionellenprophylaxe. Das Beckenwasser wird in zwei Kreisläufen – Schwimmerbecken sowie Mehrzweck- und Planschbecken – gereinigt und aufbereitet. Dabei kommt eine Verfahrenskombination aus Flockung, Mehrschichtfilter sowie Chlorung zum Einsatz.  Prozent des aufbereiteten Filterrückspülwassers können den Wasserkreisläufen wieder zugeführt werden. Auch dies trägt dazu bei, die Be-

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PUBLIC | Schwimmhalle „Großer Dreesch“ in Schwerin

Ganz oben: Außenansicht mit Blick auf den Eingangsbereich, der durch einen Einschnitt markiert wird. Oben: Auch die Innengestaltung greift die freundliche Atmosphäre Mecklenburg-Vorpommerns auf.

triebskosten im Griff zu behalten – ebenso wie die Tatsache, dass die umgewälzte Wassermenge an die tatsächliche Auslastung der Badeund Schwimmbecken angepasst wird. Außerhalb der Öffnungszeiten reduziert sich daher automatisch die umgewälzte Wassermenge.

Die Farben der Natur Generalplaner für das Schwimmbad „Großer Dreesch“ war die Bauconzept Planungsgesellschaft. Ihr architektonischer Entwurf: eine unterschiedliche Höhenstaffelung, die das Gebäude in seine Funktionen gliedert. Den Auftakt bildet der niedrige Teil des Baukörpers mit einem großen Einschnitt, dem Eingang. Die anschließenden Bereiche staffeln sich bandartig in die Höhe. Die zurückhaltende Farbgestaltung der Fassade – ein dunkles Anthrazit, das durch umlaufende blaue Streifen unterbrochen wird – unterstützt zudem die Form des Baukörpers.

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Ganz oben: Im Foyer gibt es nicht nur Sitzgelegenheiten, sondern auch Einblicke in den Schwimmbereich. Oben: Das wettkampfgerechte Schwimmerbecken hat sechs Bahnen mit einer Länge von 25 Metern.

Die Innenraumgestaltung greift das natürliche Farbspektrum der Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern auf: Seen, Wälder und Ostsee. Die Farben Blau für das Wasser, Gelb für die Sonne, Beige für den Sand und Grün für die Wälder grenzen die Bereiche optisch voneinander ab. Der Haupteingang liegt an der Südfassade. Von hier aus betritt man durch einen großzügigen Windfang das Foyer, das Sitzmöglichkeiten und Einblicke in den Schwimmbereich bietet. Im Wartebereich gibt es eine Automatengastronomie sowie barrierefreie Besucher-WCs. Der Personalbereich, ausgestattet mit Büro-, Pausen- und Umkleideräumen, befindet sich im rückwärtigen Bereich der Eingangszone. Durch diese Positionierung im Gebäude werden kurze Wege des Personals sowie eine flexible Einsetzbarkeit erreicht. Das Kernstück des Bades ist die Schwimmhalle mit drei unterschiedlichen Funktionsbecken. Da ist zum

einen der für Wettkämpfe geeignete Schwimmerbereich mit sechs -Meter-Bahnen. Er wird durch eine Verglasung mit Durchgängen vom Familienbereich mit dessen Mehrzweckbecken und Planschbecken getrennt. Das Mehrzweckbecken ist aufgrund seiner ansteigenden Wassertiefe von , bis , Metern für Schwimmkurse und Gesundheitssport flexibel nutzbar.

Blick auf alle Becken Von einem Kubus aus, der in der Mitte der Badehalle positioniert ist, hat der Schwimmmeister den gesamten Überblick auf alle Becken. In einem zweiten Kubus befinden sich zwei Duschen, ein Wickelraum mit Ausrichtung zum Familienbereich sowie ein Lager für Schwimmgeräte.

Mehr Informationen Bauconzept Planungsgesellschaft mbH, Bachgasse 2, 09350 Lichtenstein (Sachsen), Tel.: 037204/6700, www.bauconzept.com

Fotos: Rüdiger Eichhorn, Berlin


Internationale Fachmesse für Heizung, Klima, Sanitär, Bad & Design und erneuerbare Energien Neu angelegte Außenanlagen Bei den circa 7 350 Quadratmeter großen Außenanlagen wurde eine Geländemodellierung vorgenommen. Dadurch entstand ein barrierefreier Zugang zur Schwimmhalle (circa 2 850 m2). Eine Wegführung, welche sich aus den vorhandenen Höhenunterschieden heraus entwickelt, gliedert den Freibereich. Der großzügige Vorplatz strukturiert die Fläche vor der Schwimmhalle durch 54 Fahrradstellplätze und ausreichende Sitzmöglichkeiten. Die Anlage ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Zudem stehen 45 neu gebaute Parkplätze zur Verfügung, zwei davon behindertengerecht. Bezüglich der Landschaftsarchitektur bilden Außenraum und Neubau sowohl farblich als auch strukturell eine Einheit. Bei der Bepflanzung entschieden sich die Architekten unter anderem für Zierkirschen, Birken, Kiefern, Wildrosen, Weiden – womit eine typisch mecklenburgische Wiesenlandschaft nachempfunden wurde.

Neues Konzept!

Objektdaten Bauherr und Betreiber: Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, www.zgm.schwerin.de Generalplanung: Bauconzept Planungsgesellschaft mbH, www.bauconzept.com Technik & Ausstattung Edelstahlbecken: e.s.m. Edelstahl-, Schwimmbad- und Metallbau GmbH, www.esm-pirna.de Badewassertechnik: Wassertechnik Wertheim GmbH, www.wassertechnik.de Sanitär- und Heizungstechnik: EAN Energieanlagen Nord GmbH, www.ean-online.de Lüftungsanlagen: „ThermoCond 393601“ und „ThermoCond 392501“, Menerga, www.menerga.com Solarthermie: „Logasol“ Vakuumröhrenkollektoren SKR21.1, Buderus, www.buderus.de Gebäudeautomation: Kieback & Peter GmbH, www.kieback-peter.de Frosch Spielgerät: „Frog“, Roigk, www.roigk.de Trennwand/Schränke: Schäfer Trennwandsysteme GmbH, www.schaefer-trennwandsysteme.de Kassenanlage: Scheidt & Bachmann GmbH, www.scheidt-bachmann.de Daten & Fakten Bauzeit: Mai 2013 bis Januar 2015 Baukosten: 10,81 Millionen Euro (brutto) Grundstücksfläche: ca. 10 200 m2 (gesamt) Gebäudefläche Schwimmhalle: ca. 2 850 m2 Schwimmerbecken: Edelstahlbecken, Maße: 25 x 16,66 m, Fläche: 416,5 m2, Tiefe: 2,00 m, 6 Bahnen, 28°C Mehrzweckbecken: Edelstahlbecken, Maße: 25 x 8 m, Fläche: 211,5 m2, Tiefe: 1,35 – 1,80 m, 4 Bahnen, 32°C Planschbecken: Betonbecken mit Fliesenauskleidung, Maße: 5,5 x 5 m, Fläche: 20 m2, Tiefe: 0,30 m, 30-32°C Lüftung Schwimmerbecken: ca. 25 000 m3/h, 30°C Lüftung Mehrzweckbecken: ca. 33 200 m3/h, 34°C Lüftung Umkleiden: ca. 5 000 m3/h, 26°C Lüftung Technik: ca. 1 850 m3/h, 15°C Lüftung Foyer: ca. 2 600 m3/h, 22°C

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Sanierung des „Badria“ in Wasserburg am Inn

Mordsgaudi Knapp vier Monate hatten die Handwerker Zeit für die Generalsanierung des „Badria“ in Wasserburg am Inn. Ein kurzes Zeitfenster, da die Schließungszeit des Bades so kurz wie möglich sein sollte. Seit der Wiedereröffnung kurz vor Weihnachten 2014 steht das Bade-, Sport- und Freizeitzentrum den Gästen nun wieder uneingeschränkt und um einige Spaß-Attraktionen bereichert zur Verfügung.

D

er Gaudibrunnen hält, was er verspricht. Seit der abgeschlossenen Generalsanierung des „Badria“ im bayerischen Wasserburg am Inn ist er die Hauptattraktion des beliebten Bade- und Freizeitzentrums und sorgt dort für enormen Badespaß. Er ist auf drei Ebenen angelegt und bietet unter anderem zwei Edelstahlrutschen, eine Sprudelsitzbank, verschiedene Massagedüsen, Bodensprudelplatten mit unterschiedlichen Sprudelattraktionen, Tropenregen-

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duschen, Wasserfälle, Spritzdüsen, eine Bolderwand, Unterwasserfenster, ein Kinderbecken sowie einen Chillblock und eine Chillzone. Ein weiteres Highlight ist eine Beameranlage für visuelle Projektionen. Nicht weniger Spaß bereitet eine Rutschpartie auf einer der beiden weiteren Wasserattraktionen des Bades, entweder der  Meter langen Reifenrutsche oder der Black Hole, in der man auf  Metern Länge und begleitet von Sound- und Lichteffekten in

Richtung Landebecken schießt. Der Bau der Rutschen ging einher mit einer größeren Baumaßnahme im Jahre . Damals wurde das seit  bestehende Bad, das als Freizeitzentrum mit Mehrzweckhalle, großem Freibad- (Wasserfläche  m) und Erlebnisbereich konzipiert war, mit einem Neubau versehen.

Umfassende Generalsanierung Ziel der Ende des letzten Jahres durchgeführten Sanierungsmaßnah-


Macht seinem Namen alle Ehre: der Gaudibrunnen. Hier steht der Spaß für Jung und Alt im Mittelpunkt.

Aus verschiedenen Düsen spritzt das Wasser aus der Wand der Felsengrotte, an der man auch boldern kann. Lassen die Kräfte nach, lässt man sich einfach ins erfrischende Nass fallen.

Fotos: art 2 media Waldkraiburg

Ein Unterwasserfenster dient als optisches Bindeglied zwischen den Becken. Weitere Attraktionen sind integrierte Bodelsprudelplatten.

men war es, das komplette Gebäude auf den neuesten technischen Stand zu bringen und dadurch eine lange Beständigkeit zu garantieren. So wurde im Zuge der Renovierung die Isolation des Bades komplett erneuert. Es wurden dreifach verglaste Fenster eingebaut, die alte Holzverschalung der Wände wurde entfernt und danach durch Putz ersetzt. Sämtliche Beckenumgänge wurden neu aufgebaut, gefliest und abgedichtet, und auch der Beckenkopf des Schwimm-

beckens generalüberholt. Eine besondere Herausforderung war die Erneuerung der Dachkonstruktion. Hier blieb die bestehende hölzerne Balkenkonstruktion erhalten und die komplette Dachfläche wurde unter Verwendung eines, der neuen Energieverordnung entsprechenden, chloridbeständigen Dachsystems erneuert. Gleichzeitig kamen Schallschutzmaßnahmen zum Einsatz, die in die Dachkonstruktion integriert wurden. An den Hallenwänden wurde der


PUBLIC | Generalsanierung und Attraktivierung

Nach der Sanierung erstrahlt das Badria in seinem neuen Farbkonzept. Warme und frische Farben im Innenbereich schaffen eine attraktive und freundliche Atmosphäre.

Schallschutz mithilfe von Dämmplatten umgesetzt. Im Umkleidenbereich erreichte man durch die Erneuerung der Deckenverkleidung eine bessere Akustik.

Fröhliches Farbkonzept In frischen Farben präsentiert sich das Bad nun in allen Bereichen. „Unser neues Farbkonzept findet bei den Gästen großen Anklang,“ so Günter Rödel, Betriebsleiter des Badria. Die Säulen leuchten in verschiedenen kräftigen, warmen Gelb- und Orangetönen, die Wand an der Stirnseite des Schwimmerbeckens wurde in ein sattes Grün getaucht, das man auch im Bereich des Edelstahl-Whirlpools und im Außenbereich wiederfindet.

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Der weiße Anstrich des Deckengebälks schafft eine lichte Atmosphäre über dem Becken.

Entspannungsoasen Für Saunagänger und Wellnessfreunde hat das Badria einiges zu bieten: zur finnischen Saunavariante gesellen sich eine Blockhaussauna, eine Softsauna mit Kräutern, eine Silentium-Sauna, zwei Dampfbäder, ein Rasulbad sowie eine Stollensauna. Die Saunaanlage soll noch in diesem Jahr um einen Erlebnisgarten erweitert werden. Tauchbecken mit einem Durchmesser von , Metern befinden sich sowohl im Außenbereich als auch innen. In einem neuen Außengebäude, auf dessen Dachfläche sich

ein neues Saunaruhehaus befindet, sind die Sommerduschen für das Freibad untergebracht. Die Zusammenarbeit mit den beteiligen Firmen, darunter auch regionale Handwerksbetriebe, lief problemlos. Fast ein Jahr später zieht Günter Rödel positive Bilanz: „Das Sanierungs- und Attraktivierungskonzept war ein voller Erfolg und die erhofften Besucherzahlen haben wir erreicht.“

Mehr Informationen Badria Wasserburg, Alkorstraße 14, 83512 Wasserburg am Inn, Tel.: 08071/8133 www.badria.de


Bauherren sind WGLPEY                  

        

        

        

        

                       

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Oben: Helles GroĂ&#x;steinpflaster ersetzt die alten Holzdielen im AuĂ&#x;enbereich. Der Whirlpool aus Edelstahl (Bild unten) lockt mit 34 °C Grad warmem Wasser zum Lockern der Muskeln.

Objektdaten Bauherr und Betreiber: Stadtwerke Wasserburg am Inn Technikplanung, Fliesen/Abdichtung + AusfĂźhrung: L&P Beratende Ingenieure, Haar bei MĂźnchen, www.lpbi.de Architektur: Weinmann, Wasserburg, www.weinmann-architekt.de Statik: Suess, Staller, Schmitt Ingenieure GmbH, Gräfelfing, www.suess-staller-schmitt.de AuĂ&#x;enarchitektur: Landschaftsarchitektur NiederlĂśhner, Wasserburg, www.la-niederloehner.de Farbdesign: La Colorista Marion Timphus, Forchheim, www.la-colorista.de Beteiligte Firmen Beckenabdichtung: Steuler KCH GmbH, Siershahn, www.steuler-kch.de Mess- und Regeltechnik: Evoqua Water Technologies GmbH, GĂźnzburg, www.evoqua.com Dachkonstruktion: Domico Dach-, Wand- und Fassadensysteme KG, A-VĂścklamarkt, www.domico.at Baumeisterarbeiten: Mayer, Griesstätt, www.rudolf-mayer-griesstaett.de Schallschutz: Heradesign, A-Ferndorf, www.heradesign.com Fliesen: Agrob Buchtal, Alfter-Witterschlick, www.agrob-buchtal.de Umkleiden: Kemmlit, DuĂ&#x;lingen, www.kemmlit.de; RĂśhl, WaldbĂźttelbrunn, www.roehl.de Liegen: Exito, A-Ungenach, www.exito.at Daten & Fakten Bauzeit: 1. September 2014 bis Ende Dezember 2014 Sportbecken: 12,5 x 25 m Gaudibrunnen: auf drei Ebenen, circa 100 m2, circa 30 °C Grad Whirlpool: innen, Edelstahl, 34 °C Grad Kinderbecken mit Babymulde: 32 °C Grad HeiĂ&#x;becken auĂ&#x;en: 34°C Grad Rutschen: Black Hole, 106 m; Reifenrutsche, 69 m Freibecken mit Breitrutsche: 2 000 m2 (Sommerbetrieb) Wasserspielgarten: Sommerbetrieb

... viele vorher, manche nachher. Rätseln Sie noch, wie Ihre Schwimmhalle energieef½zient und gleichzeitig bauphysikalisch sicher ausgebaut werden kann? Wir verraten Ihnen die richtigen LÜsungen fßr Wärmeschutz, Feuchteschutz, Energieeinsparung, Beleuchtung, Akustik. Ganz individuell fßr Ihre Gegebenheiten. Sprechen Sie mit unseren Spezialisten. Vertrauen Sie auf ßber 30 Jahre Erfahrung beim Neubau und bei der Sanierung von Schwimmhallen sowie auf unsere regionalen Fachpartner.

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PUBLIC | Salzwasserbad und Kältesauna

Die Franken-Therme in Bad Windsheim hat eine neue Attraktion

Saunieren im Schnee Die auf einem Salzstock ruhende Franken-Therme in Bad Windsheim ist überregional bekannt für ihre Salzpools, in denen sich die Gäste wie im Toten Meer treiben lassen und sich kurieren können. Seit diesem Sommer hat sie eine neue Attraktion: eine Schneesauna als weitere Wohltat für Körper und Geist.

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as Prinzip der Schneesauna wurde von „areasana“ entwickelt und baulich umgesetzt, die Anwendungsmethodik stammt von dem Südtiroler Mediziner Dr. Christian Thuile. Es sieht vor, sich nach einer Hitzeanwendung langsam und sanft abzukühlen. Denn um tatsächlich optimale Effekte aus dem Saunagang zu erzielen, ist die nachfolgende Abkühlung genauso wichtig, wie die Wärmeanwendung selbst. Die Kombination aus trockener Kälte und dem weichen, technisch hergestellten Schnee im Schneeraum von „areasana“ ermöglicht diese wohlbefindliche, gesunde Form der sanften Abkühlung. Denn deren Kälte ist weniger „extrem“ als im Tauch-

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oder Kaltbecken und mithilfe des Schnees lässt sie sich überdies auf einzelne Körperteile konzentrieren. Dieser schonende Temperaturwechsel wird von den Saunagästen als äußerst angenehm empfunden und bringt einige positive Effekte mit sich: Das Einreiben des Körpers mit Schnee etwa hat eine positive Auswirkung auf den Körper und die Psyche. Zusätzlich können entzündete und schmerzende Stellen direkt gekühlt werden.

Positive Auswirkungen Die trockene Kälte im Schneeraum wirkt sich auch deshalb positiv auf Körper und Geist aus, weil der Stoffwechsel angeregt, Muskulatur und Haut besser durchblutet und das Im-

munsystem gestärkt wird. Durch den Wechsel zwischen warm und kalt wird auch das Gefäßsystem der Haut trainiert. Die Abkühlung schont zudem Herz und Kreislauf und kann die Ausschüttung von schmerzlindernden und entzündungshemmenden Stoffen fördern. Und: Die kalte Luft befreit die Atemwege und verspricht Pollenallergikern und Rheumapatienten Linderung ihrer Beschwerden. An Wellnesseinrichtungen verfügt die Franken-Therme außerdem über vier Thermal-Solebecken mit einer Gesamtwasserfläche von circa   Quadratmetern – im Innen- und Außenbereich der Badehallen. Die Thermal-Solebecken haben unterschiedliche Salzkonzentrationen und sind mit


REWARD YOURSELF

Fotos: Scheinfeld/Studio Waldeck

Die Franken-Therme in Bad Windsheim ist mit ihrer neuen Schneesauna, den heilsamen Salzwasserpools sowie weiteren Thermalangeboten ein heißer Tipp für alle Wellnessfans.

Sauna-Faszination. Perfekt in Design und Technik.

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Objektinformationen Bauherr: Kur-, Kongress- und Touristik GmbH Bad Windsheim, www.bad-windsheim.de Der Salzstock bei Bad Windsheim nahe Rothenburg ob der Tauber in Mittelfranken ist zwölf Meter dick, die Sole für das Heilbad wird aus gut 200 Metern Tiefe gefördert. Der Kurort hat vier bis zu 1 250 Meter tiefe Quellen. Ein Teil des Salzsees ist von einer transparenten Kuppel überdacht, es gibt einen kleinen Kiesstrand sowie Liegeflächen auf einem großen Holzdeck. Die Gäste können sich außerdem in Strandkörben aufhalten. Salzsee: 750 m2 Fläche, Wassertemperatur 26 – 30 °C, Salzkonzentration 26,9 % Saunas: acht heiße Saunas, u. a. Zirbensauna und Brechelbad-Trockensauna Schneesauna: bis zu minus zehn Grad kalt. Der trockene und weiche Schnee wird mithilfe einer Beschneiungstechnik von „areasana“ produziert, www.areasana.com

Luftsprudelliegen, Whirlpools, Bodenqualler, Massagedüsen oder Strömungskanal ausgestattet. Ein hierzulande nach wie vor einzigartiges Erlebnis ist der Salzsee der Franken-Therme: Die vollgesättigte Sole (, Prozent Salzgehalt), mit der der zum Teil überdachte Freiluftsee gespeist wird, sorgt für einen gewaltigen Auftrieb und lässt den menschlichen Körper förmlich auf der Wasseroberfläche schweben. Schließlich hat die Therme eine  Quadratmeter große Erlebniswelt mit

Aromadampfbad, Salzdampfbad und Erlebnisduschen sowie acht „normal“ heißen Saunas, darunter eine Zirbensauna und eine auch als „Bauernsauna“ bekannte Brechelbad-Trockensauna. Dazu gibt es mehrere Ruheräume, unter anderem einen mit bequemen Wasserbetten.

Mehr Informationen Franken-Therme Bad Windsheim GmbH, Erkenbrechtallee 10, 91438 Bad Windsheim, Tel.: 09841/40300, www.franken-therme.net

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PUBLIC | „Fleur de Lys“ in Prilly

Moderne Technik verringert den Zeitaufwand: Die Abdeckungen im Freibad Prilly lassen sich per Fernsteuerung bedienen. Das große Bild zeigt das Bad aus der Vogelperspektive.

Kommunales Schwimmbad Prilly nun mit Isolierabdeckung

Kosten werden minimiert Mitte 2015 wurde das völlig neu gestaltete und auf den aktuellen Stand der Technik gebrachte Schwimmbad „Fleur de Lys“ vor den Toren Lausannes in der Schweiz wieder eröffnet. Die Isolierabdeckungen auf dem Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken gehören dabei zu den besonderen Neuheiten.

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und ein Jahr dauerte die Komplettrenovierung des kommunalen Schwimmbades „Fleur de Lys“ in der Gemeinde Prilly in der Schweiz, für die insgesamt rund , Millionen Schweizer Franken aufgewendet wurden. Unter der Leitung des Ingenieurund Planungsbüros Jenzer und Partner aus Aarberg in der Schweiz wurde die Gesamtanlage saniert. Die bestehenden Becken wurden durch neue Edelstahlbecken ersetzt, Filter- und Wasseraufbereitungsanlagen vergrößert sowie optimiert und die Freiflächengestaltung angepasst. Nicht zuletzt erhielten Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken Isolierabdeckungen, die maßgeblich für eine Energieeinsparung beim Betrieb des Bades sorgen. Zum Schwimmbad „Fleur de Lys“ gehören insgesamt drei Becken. Zum

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einen gibt es den Turmspringer-Bereich. Direkt benachbart befindet sich das Schwimmerbecken mit OlympiaAusmaßen:  Meter lang,  Meter breit, mit acht Schwimmsportbahnen. Der Nichtschwimmerbereich ist ein separates Edelstahlbecken mit einer unregelmäßigen Fläche von insgesamt rund   Quadratmetern. Dabei ist die maximale Längsausdehnung  Meter und die maximale Breite  Meter. Im Zuge der Renovierung wurden Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken mit hochwertigen, Energie sparenden Isolierabdeckungen versehen, die sich automatisch ab- und aufrollen lassen. Torsten Blaser ist Geschäftsführer des Unternehmens Bieri Alpha Covers, das die Planung, die Lieferung und den Einbau der Abdeckungen übernahm: „Die Verant-

wortlichen der Stadt Prilly hatten sich zuvor bei der Gemeinde Kriens in der Nähe von Luzern über unsere Kompetenzen informiert. Dort hatten wir vor rund zwei Jahren eine ähnliche Isolierabdeckung installiert.“ Bieri Alpha Covers kann auf umfassende Erfahrungen bei der Abdeckung von kommunalen Schwimmbädern wie auch von Hotelpools zurückgreifen. Die Auftraggeber in Prilly entschieden sich aus gutem Grund für die Isolierabdeckung. Torsten Blaser: „Die Isola ist eine geschlossene isolierende Schwimmbad-Abdeckung, die auf dem Wasser schwimmt. Durch ihre thermischen Eigenschaften verhindert sie, dass die Wassertemperatur an kalten Tagen, bei Wind und über Nacht zu sehr absinkt. Das Wasser bleibt angenehm warm, die Badesaison verlängert sich entscheidend.


Raffinierte Aufrollvorrichtung Für das Nichtschwimmerbecken gibt es eine andere Aufrollvorrichtung. Durch das leicht ansteigende Gelände neben dem Becken konnte man technische Elemente in kastenförmigen Zusatzbauwerken im Hang unterbringen. Heute befinden sich hinter  in Edelstahl eingefassten Toren, die jeweils , Meter breit und , Meter hoch sind, vier separate Aufrollvorrichtungen. Die Abdeckung besteht aus vier Teilstücken, die je zehn Meter breit sind. Dabei ist das längste Stück  Meter lang, das

Ganz oben: Maßarbeit bis ins Detail zeigt diese Nahaufnahme der Isola-Isolierabdeckung. Oben: Technisch ausgereift sind die Einhausungen für die Abdeckungen des Nichtschwimmerbeckens.

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kürzeste  Meter. Die Aufrollvorrichtungen sind in ihren Einhausungen rund fünf Meter vom Beckenrand entfernt. Soll die Abdeckung ausgefahren werden, werden die Tore geöffnet und passgenau angefertigte Schienen herausgeklappt. Auf diesen Schienen fahren die vier Abdeckungen elektrisch angetrieben zum Becken und werden dann auf Knopfdruck automatisch ausgerollt. Für das Ausfahren der beiden Isolierabdeckungen auf dem Schwimmerbecken kann mit einem Zeitaufwand von rund  Minuten für zwei Schwimmbad-Mitarbeiter gerechnet werden. Die vier Abdeckungen des Nichtschwimmerbeckens sind in etwa  Minuten ausgerollt. Somit ist das gesamte Schwimmbad in rund einer Arbeitsstunde von zwei Mitarbeitern abgedeckt. Ein überschaubarer Zeitaufwand, schließlich wurde eine Wasserfläche von rund   Quadratmetern geschlossen.

Mehr Informationen Bieri Alpha Covers AG, Badhus 12, CH-6022 Grosswangen, Tel.: 0041/41/9840976, www.bac.ag

Fotos: Bieri Alpha Covers Text: Karsten Köber, projekkt.com

Insbesondere wird die Verdunstung des Wassers messbar gehemmt. Die Isola besteht aus einem reißfesten, extrem zähen, weichmacherfreien und UV-beständigen Polyäthylen. Das Material wird fungizid behandelt, ist resistent gegen Mikrobenbefall und somit sehr langlebig.“ Wenn große Wasserflächen abgedeckt werden sollen, muss den Aufrollvorrichtungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. So auch beim „Fleur de Lys“, wo sich die Bauherren beim Schwimmerbecken für eine Hubanlage entschieden. Dieses technische raffinierte Bauteil befindet sich direkt unter den acht Startblöcken und bietet den Schwimmern im eingefahrenen Zustand ein erschütterungsfreies Abspringen von den Blöcken.


PUBLIC | Neueröffnung „SoleVital“ in Bad Laer

Fast futuristisch mutet die Architektur des Bades an, in dem kreisförmige Elemente sich wie ein roter Faden durch die komplette Anlage ziehen.

Runderneuert: Das Gesundheitszentrum „SoleVital“ in Bad Laer

Coole Stimmung Fast 40 Jahre war das Kurmittelhaus in Bad Laer in Betrieb und eine Runderneuerung nötig. Aufgrund von Sanierungsstudien fiel die Entscheidung zugunsten eines Neubaus. Eine Herausforderung, denn um Fördergelder in Höhe von 2 Millionen Euro zu erhalten, musste die Anlage im knappen Zeitfenster von einem Jahr fertiggestellt werden.

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ie Besucher des Kurmittelhauses in Bad Laer hatten Glück: Da ihr altes Bad erst mit der Eröffnung des Neubaus am . Februar  geschlossen wurde, konnten sie auch während der Bauphase ohne Schließzeiten und ohne Unterbrechung des Kursangebotes ihren Badegewohnheiten nachgehen. Eine Sanierung des fast vier Jahrzehnte alten, in die Jahre gekommenen Gebäudetrakts, speziell der Bereiche Energieeffizienz, Brandschutz und Statik, war unumgänglich geworden. Auf der Basis von Sanierungsstudien beschloss daher die Bad Laer Touristik GmbH einen Neubau, der direkt neben dem alten Bestandsgebäude errichtet werden sollte. Klar und übersichtlich präsentiert sich der

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moderne Neubau, die Farbe Weiß dominiert sowohl die Gebäudehülle als auch den Innenbereich. So ist die Außenfassade mit hellen AlucobondTafeln ummantelt, das meist monochrome weiße Interieur wird mit der Corporate Identity-Farbe Blau des SoleVital akzentuiert. Das neue energetisch hochwertige Gebäude sollte nutzflächenoptimiert sein und bietet barrierefrei einen Schwimmbadbereich mit Bewegungs- und Therapiebecken mit Hubboden, einen Erlebnisraum mit Dampfbad, eine Wellnessabteilung mit Gymnastikhalle und auch eine medizinisch-therapeutische Abteilung. Ziel war ein hoher Wohlfühl- und Erlebnisfaktor für die Gäste. Dies wurde unter anderem in

Form von Massagedüsen und Nackenduschen, einem Wannenbad mit hochprozentiger Sole, Soleregen mit Originalsole aus dem Solebrunnen und einem heißen Stein als Ruhefläche umgesetzt. Alle Becken des Bades sind mit Solewasser befüllt – einzigartig im Landkreis Osnabrück. Das umfangreiche Gesundheits- und Sportangebot, wie zum Beispiel Aquarobic oder Aquapilates, wird visuell und akustisch untermalt. Bad und Becken werden mit Unterwasserscheinwerfern, Lichtkuppeln unter der Hallendecke und umlaufenden LED-Bändern farbwechselnd illuminiert. Unterwasserlautsprecher sorgen für passende Musik. Gesteuert werden diese Funktionen, manuell


Alle Bereiche sind in Blau und Weiß gehalten und somit auch im Umkleidebereich die vorherrschenden Farben. Den roten Faden nehmen hier die runden Spiegel wieder auf.

Und auch im Ruheraum wird das Form- und Farbkonzept aufgenommen. Auf den schlichten Liegen kann man es sich bequem machen und entspannen. Fotos: Andreas Secci, Dortmund

Objektdaten Bauherr: Bad Laer Touristik GmbH, www.bad-laer.de Generalplanung: pbr Planungsbüro Rohling AG, www.pbr.de Beteiligte Firmen Fliesen und Rinnensteine: Villeroy & Boch Keramische Werke AG, www.vb-fliesen.com Hubboden: KBE-Bauelemente GmbH, www.kbe-bauelemente.de Abdichtungen: Steuler KCH GmbH, www.steuler-kch.de Umkleiden, Schränke, Abtrennwände: Nassraumschränke in eintüriger und in behindertengerechter Ausführung (Typen „GH1“ und „GH2“), ESG-Glas-Umkleidekabinen mit Zentralfuß (Typ „G10“), sanitäre Trennwände mit Klemmschutz, Duschtrennwände (jeweils Typ „G13“), Zubehör (Duschvorhänge, Kleiderbügel mit Netztasche, Kleiderhaken, Türpuffer), Sana Trennwandbau GmbH, www.sana-trennwandbau.de Fliesen vom heißen Stein: Agrob Buchtal, www.deutsche-steinzeug.de Liegen: Schunk Interieur GmbH, www.relaxfactory.com Daten & Fakten Bauzeit: 13 Monate (November 2013 – Dezember 2014) Fläche: NF 2 725 m2, BRI 15 970 m3

oder programmiert, per BUS-System über ein Tableau beim Bademeister.

Ultrafiltration und Elektrolyse Die Wasseraufbereitung des Beckenwassers ( °C) erfolgt mit vollautomatischer Ultrafiltration nach Zeitprogrammen und Differenzdruckmessung. Der Vorteil der Ultrafiltrationsanlage ist, dass sie nur eine Raumhöhe von zwei Metern benötigt. Für die Desinfektion des Badewassers wurde die Chlorelektrolyse

im Inline-Betrieb gewählt, das heißt, die Erzeugung der hypochlorigen Säure für die Beckenwasserdesinfektion findet in einer Elektrolysezelle statt. Das hierfür benötigte Salz ist im Solewasser enthalten, Chlor muss so für die Desinfektion nicht zusätzlich eingesetzt werden. Beide Verfahren erfüllen die DIN-Norm .

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PUBLIC | Schwimmbad Oggau am Neusiedler See

Völlig neu angelegt wurde das Kinderbecken mit zwei Ebenen: Nashorn „Bubu“, ein Wasserspieltier, gehört zu den Attraktionen.

Freischwimmbad Oggau am Neusiedler See: Eine Anlage wurde attraktiviert

Aus Alt mach Neu Was tun, wenn ein 38 Jahre altes Freibad bereits deutliche Spuren der Alterung an den Tag legt? Eine gründliche Generalüberholung kann viel bewirken – wie zum Beispiel beim Schwimmbad Oggau am Rand des Neusiedler Sees. Hier wurden nicht nur Gebäude, sondern auch Becken saniert oder ganz neu angelegt.

D

ie Gemeinde Oggau liegt am Westufer des Neusiedler Sees. Sie hat etwas mehr als   Einwohner und gehört zum österreichischen Bundesland Burgenland. Als Tourismusort hat sie seit  auch ein Freibad, das jährlich Tausende von Besuchern anlockt. Allerdings war das Bad im Lauf der Zeit in die Jahre gekommen. Eine Sanierung war dringend notwendig, zumal die Anlage undicht geworden war und große Mengen an Wasser verlor. So beauftragte die Marktgemeinde Oggau eine GeneralunternehmerArbeitsgemeinschaft unter der Führung von Berndorf Bäderbau mit einer gründlichen Überholung des Freibads. Gewünscht war dabei eine Attraktivierung der Beckenlandschaft und des Außenbereichs. Die Wasseraufbereitung sollte auf den neusten Stand der Technik gebracht werden. Außerdem sollten die Becken behindertengerecht ausgeführt werden. Rund sieben Monate dauerte die Bauphase. In dieser Zeit wurden un-

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ter anderem zwei der fünf vorhandenen Gebäude entkernt und komplett saniert. Die anderen drei Gebäude wurden renoviert. Auch die ganze Außenanlage erhielt ein neues Gesicht: mit neuen Rasenflächen, einem neuen Wegesystem, behindertengerechten Zugängen und einem neuen Bademeisterturm.

Becken werden solar beheizt Bei den Becken wurden die beiden schon vorhandenen gründlich saniert: Es wurde jeweils ein neues Becken in die alten Wände eingesetzt. Als drittes kam der Kinderpool neu hinzu. Alle drei Becken bestehen aus widerstandsfähigem und hochwertigem rostfreiem Edelstahl. Zudem werden sie solar beheizt: Auf zwei Gebäuden sind Solarmatten angebracht. Dorthin wird das Wasser gepumpt, erwärmt und wieder in den Beckenkreislauf gebracht. Beim Erlebnisbecken mit der Wasserrutsche blieb die L-förmige Kontur erhalten. Es gibt eine Einstiegstreppe,

die , m breit und , m lang ist. Ein weiterer Einstieg wurde als „Gewöhnungstreppe“ ausgeführt: eine relativ breit und flach angelegte Treppe ( x  m), die zum Sitzen auf den Stufen einlädt. Das Mehrzweckbecken mit Schwimm- und Sprungbereich ist ebenfalls in L-Form ausgeführt. Der neue Edelstahlpool wurde ins alte Becken eingesetzt. Dabei sind eine Längs- und eine Stirnseite freitragend ausgeführt, der Rest wurde an den Bestand gebaut. Die alten -m-Bahnen hat man aus Kostengründen auf  Meter verkleinert. Was bei Badegästen und Bauherr besonders gut ankommt, ist das Kinderplanschbecken mit zwei unterschiedlichen Ebenen. Zu seinen Attraktionen gehört eine breite Verbindungsrutsche zwischen beiden Ebenen, die von den kleinen Badbesuchern begeistert angenommen wird. Die untere Beckenebene besitzt zudem einen flachen „Strandbereich“ als barrierefreien Zugang.


Hier kann man auch mal bequem sitzen und den Aufenthalt im Wasser genießen: Eine der Treppen im Erlebnisbecken ist als flach verlaufende, breite „Gewöhnungstreppe“ ausgeführt.

Von den Badegästen gern angenommen wird das L-förmige Erlebnisbecken mit der sanierten Wasserrutsche und dem „Bodenblubber“ – einem Bodensprudel mit Luftzufuhr.

Fotos: Berndorf Bäderbau

Objektdaten Bauherr und Betreiber: Marktgemeinde Oggau am Neusiedlersee, www.oggau.at Planung: Woschitz Engineering ZT GmbH, www.rwe-zt.at Beteiligte Firmen Edelstahlbecken: Berndorf Metall- und Bäderbau GmbH, www.berndorf-baederbau.com Wasseraufbereitung: gwt – Gesellschaft für Wasser- und Wärmetechnik GmbH, www.gwt.at Sprunganlage: Roigk GmbH & Co., www.roigk.de Tragkonstruktion Rutsche: Aquarena GmbH (die Rutschfläche wurde nicht saniert), www.aquarena.com Solaranlage: Ast Eis- und Solartechnik GmbH, www.ast.at Garderobenkästchen, Trennwandsysteme für Umkleide: Marat Consulting Company, www.marat-cc.at

Das sanierte Mehrzweckbecken mit der drei Meter hohen Sprungplattform. Der Schwimmerbereich wird durch ein deutlich markiertes Seil vom Sprungbereich abgetrennt.

Daten & Fakten Bauzeit: Oktober 2014 bis Mai 2015 Baukosten: ca. 2,6 Millionen Euro Erlebnisbecken: größte Länge 24,7 m, größte Breite 23,8 m, Wassertiefe 0,7–1,3 m, Wasserfläche 490 m2 Mehrzweckbecken: größte Länge 27,85 m, größte Breite 25 m, Wassertiefe 1,4 – 3,6 m, Wasserfläche 571 m2 Kinderbecken: größte Länge 11,7 m, größte Breite 6,2 m, Wassertiefe 0,01– 0,267 m, Wasserfläche 65 m2

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PUBLIC | Wellnessprojekte in Frankreich

Chatel und Courchevel

Wellnesserwachen in Frankreich Die „Grande Nation“, wie die Franzosen ihr Land auch gerne nennen, kennt man als Wellnessmarkt noch kaum. In den Savoyen wurden zuletzt interessante Projekte realisiert, die uns Detlef H. Hubbert vorstellt.

W

ährend Badeangebote bestens bekannt sind, man mit der Thalasso-Anwendung sogar Trendsetter ist, sind große Erlebnis-Wellnessanlagen, wie wir sie kennen, eher erst jetzt im Aufwärtstrend und werden aktuell vermehrt eingebaut. Wir wissen, dass Trends international einen bestimmten Weg haben. Gerne einmal aus Übersee, über den großen Teich, nach Zentraleuropa, und dann in die umliegenden Länder. Beispiele für derartige Megatrend-Abläufe sind Skating/Rollerblades, dem Rollschuhlaufen ähnlich, Aerobic, vormals gymnastische Übungen, Jogging, was eigentlich unser Waldlauf war und ist.

Alles wird erst populär im Gefüge von Trendbewegungen. Von einer Trendbewegung aus Übersee können wir beim Wellnessbereich aber nicht sprechen. Da war die Hotellerie in Österreich und Süddeutschland eher der Trendsetter! Gleichwohl geht es mit Verzögerung in die umliegenden Länder, wie hier nach Frankreich. Spabereiche in öffentlichen Anlagen, in Hotels und Fitnesscentern waren lange Jahre in der uns bekannten Variantenvielfalt noch nicht so sehr verbreitet. Das hat sich geändert. Enorm waren die Investitionen der letzten Jahre in den Bergen, in den Ski-Stationen, dem Haute Savoie/Savoyen. Um diese Region besser zu beschreiben, müssen wir die bekannten Orte nennen: Val d’Isère, Chamonix, Tignes, Grenoble und Albertville – letztere als Austragungsorte von Olympischen Spielen  und .

Neue Bäderwelten in den Savoyer Alpen

Ein Wohlfühlbecken mit Sprudelliegen und Wasserschwall ist ebenfalls im Innenbereich von Chatel.

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Die französische Bergwelt wacht auf! In Zeiten der Globalisierung, hier mit dem Vergleich zu anderen Skigebieten in Europa, hinkte man hinterher. Jetzt werden öffentliche Bäder neu mit dem kompletten Angebot

geplant und eingerichtet. Zwei Beispiele sollen dies näher beschreiben. Chatel, ein kleiner Ort, direkt an der Schweizer Grenze und am Rande einer der größten Skigebiete der Welt gelegen, hat gebaut. Seit einem Jahr läuft diese Anlage mit gutem Zuspruch. Man muss sich wundern. Eine kleine Gemeinde mit kaum   Einwohnern investiert  Millionen Euro in eine Schwimmbadanlage mit Spabereich, Fitness und Treatments. Noch mehr Verwunderung kommt auf, sieht man die Relationen beim zweiten, neu im Bau befindlichen Großprojekt – das Centre Aquatique vom Skiort Courchevel. Ein Ort mit nur   Einwohnern, mit   Betten und  Hotels und einem Investitionsvolumen für die Anlage von über  Mio. Euro. Es scheint ein Missverhältnis zu sein und kann nur damit erklärt werden, dass hier gutes Geld verdient wird. Man hat ein nobles, internationales Publikum, das auf der Skipiste bereit ist, für einen Kaffee  Euro zu zahlen. Auch das Bier im Restaurant ist teurer als auf dem Oktoberfest. Hier wird in   Metern Höhe aktuell eine gigantische Anlage platziert, die kaum Wünsche offen lässt. Eine Vielzahl von ganz verschiedenen


Das Edelstahl-Sportbecken in Chatel (oben). Auf der linken Seite zu sehen ist der AuĂ&#x;enbereich mit Massageanlagen.

Zum Spabereich in Chatel gehĂśren diverse Saunen, ein Tepidarium sowie zwei Dampfbäder (im Bild). Zum Wellnessangebot gehĂśren u.a. Behandlungen nach dem Konzept „Oceane“.

Wasserflächen fĂźr Jung und Alt, innen und auĂ&#x;en. Es wird der Streckenschwimmer berĂźcksichtigt wie auch der Entspannung Suchende mit allen nur mĂśglichen Wasserattraktionen. Selbst Wellenreiten in den Alpen wird mĂśglich – ein Becken mit Wellen erzeugender Technik wird hier zur Attraktion.

Ein offizieller Name fĂźr die Anlage wurde jetzt auch gefunden: „Aquamotion“. ErĂśffnung wird zur kommenden Wintersaison Ende November sein.

Interessante HintergrĂźnde Da fragt man sich: Wie kann das alles in dem aktuell problematischen,

wirtschaftlichen Umfeld in Frankreich mÜglich sein und finanziert werden? Gebaut werden diese Anlagen von Investoren und vor allem vom Staat. Als Betreiber kommt Recrea hinzu – ein Unternehmen, das Üffentliches und privates Interesse vollumfänglich beantworten kann. Da wird der

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PUBLIC | Wellnessprojekte in Frankreich

Fotos: Chatel, Text: Detlef H. Hubbert

Die Anlage in Chatel wurde im Juli 2014 eröffnet, die Investitionssumme belief sich auf rund 20 Millionen Euro.

Schulsport berücksichtigt, weil man auch einen offiziellen Auftrag hat. Man bekommt die entsprechende, staatliche finanzielle Unterstützung. Hinzu kommt der Tourismus, was anscheinend zu einem lukrativen Gesamtpaket wird. Im Jahre  generierte man , Millionen Euro Umsatz bei , Millionen Eintritten in  Anlagen. Diese werden von Recrea mit ca.  Mitarbeitern betrieben. Eine zweite, in Frankreich bekannte Gruppe, betreibt ausschließlich Thermal-Bäder im französisch sprechenden Raum Frankreich, Belgien und Westschweiz – Eurothermes. Dazu gehören bekanntere Orte wie Spa-Francorchamps (BE), Lavey-lesBains (CH), Dignes-les–Bains (F), Aix-les-Bains (F), Casteljaloux (F), Rochefort (F) und Brigerbad im schweizerischen Wallis.

Frankreich und Thalasso Die Beurteilung eines Landes wie Frankreich mit seinen Wellnesstraditionen muss allerdings differenzierter erfolgen. Eine andere Spalandschaft gab es traditionsgemäß schon längst – Thalasso in den Seebädern. Thalasso, kommt vom griechischen Wort Meer. Die Anwendungen sollen demnach auch nur am Meer erfolgen, so die Forderung gemäß Definition. Natürlich mit Produkten aus dem Meer – Algen, Schlick, Meerwasser, Meersalz und Soleinhalation mit speziellen

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Objektdaten

Geräten. Hinzu kommen Produkte, Salben, Cremen hergestellt aus Meerwasserbestandteilen. Thalasso-Anwendungen sind aber nicht nur auf Frankreich beschränkt. Neben Anlagen in Tunesien finden wir auch in deutschen Seebädern Thalasso-Angebote. Allen voran auf Norderney/ Nordsee und in Heringsdorf /Ostsee. Frankreich hat also eine sehr große Tradition im Bereich Wasser. Dem entsprechend gibt es auch viele, qualitativ hochstehende Anbieter mit diesen Produkten, und mit der Messe in Lyon eine weltweit bekannte Leitmesse. Ganz anders sieht das beim Saunaund Wellnessbau aus. Neben kleineren, regionalen Betrieben gibt es keine Produzenten und spezialisierte Fachplaner im Lande. Viel kommt aus dem Ausland: Tylö aus Schweden, Corso aus Deutschland und Alpha aus Belgien bedienen den französischen Markt meistens über den Wiederverkauf durch ortsansässige Firmen. Das hat auch seine speziellen Gründe: Es ist extrem schwierig in Frankreich zu arbeiten, die Mentalität zu verstehen und die speziellen Regeln des Marktes zu respektieren, bzw. umzusetzen.

Mehr Informationen Wellness Partner GmbH, Allmend 37, CH-6204 Sempach/LU, Tel.: 0041/41/462 90 00, www.wellnesspartner.ch

Steckbrief CHATEL Sportbecken innen: 287 m2 Wohlfühl-Becken mit Sprudelliegen: 125 m2 Becken außen mit Massagedüsen, Sprudelliegen, Gegenstromanlagen: 200 m2 Aktivitäten: Aquafit, Aquabalance, Aquaforme, Aquabiking Espace Océane: 3 Saunas/Tepidarium/2 Dampfbädern Behandlungen nach Konzept Océane Investitionsvolumen: 20 Mio. EUR Eröffnung: Juli 2014 Architektur/Projektleitung Patrick Latronico/Partnerline: Avenue de Sévelin 32B, CH-1004 Lausanne, platronico@partnerline.eu Wellness/Planung & Realisation: Wellness Partner/Suisse, www.wellnesspartner.ch Edelstahlbecken: hsb/Hinke/France, www.hsb.eu Steckbrief COURCHEVEL Sportbecken innen: 270 m2 Wellness/Sprudelbecken innen: 120 m2 Springerbecken innen: 100 m2 Schwimmlagune: 180 m2 Wellness/Sprudelbecken außen: 125 m2 Surf-Becken: 50 m2 Kinderbereich/Kinderbecken innen: 100 m2 Kinderbecken außen: 120 m2 Wildwasserfluss: 95 m Wasserrutsche: 35 m Treatment-Angebote: Mehrere Massageräume/Beauty etc. Investitionsvolumen: 60 Mio. EUR Eröffnung: Dezember 2015 Beteiligte Firmen Architektur/Projektierung: Auer Weber Architekten BDA, Sandstraße 33, D-80335 München, muenchen@auer-weber.de Wellness/Fachplanung & Realisation: Wellness Partner/Suisse, www.wellnesspartner.ch Edelstahlbecken: hsb-Hinke/France, www.hsb.eu Rutschenerlebnisse: System Klarer, CH-8215 Hallau, www.klarer.com


Das Großprojekt „Aquamotion“ in Courchevel wird zur kommenden Wintersaison eröffnet: Es umfasst verschiedene Sport-, Wellness- und Sprungbecken, dazu einen eigenen Bereich zum Wellenreiten. HInzu kommt ein 95 Meter langer Wildwasserfluss und eine große Wasserrutsche.

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PUBLIC | Bewegungs- und Therapiebad in Buxtehude

Öffentliche Bäder sind immer eine große Herausforderung, vor allem was die Dimensionierung der Schwimmbadtechnik anbetrifft. Das bedarf einer sorgfältigen Planung sowohl für den Architekten als auch für den Schwimmbadbauer.

Bewegungs- und Therapiebad in Haus Waldburg in Buxtehude

Lächelnde Gesichter überall Ein außergewöhnliches Projekt hat die Krause Schwimmbadtechnik GmbH in Buxtehude realisiert: Im Kellergeschoss eines Seniorenheims baute sie zusammen mit einem spezialisierten Architekten ein modernes Therapie- und Bewegungsbad, das bereits nach kurzer Zeit mit verschiedenen Kursen ausgebucht ist.

I

n Haus Waldburg geht‘s quietschfidel zu. Kinder springen umher, Mütter tragen ihre Babys auf dem Arm, man sieht junge Familien oder Personen mittleren Alters. An ihren lächelnden Gesichtern ist zu sehen, wie sehr sich die vielen älteren Herrschaften drumherum darüber freuen. Denn eigentlich ist Haus Waldburg ein Seniorenheim, also ihr Zuhause. Doch seit das Haus über ein Therapie- und Bewegungsbad verfügt, treffen sich hier die Generationen, was

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für eine äußerst ausgelassene und entspannte Stimmung sorgt. „Das Bad wird im Wesentlichen von unseren Kooperationspartnern benutzt und ist quasi sieben Tage die Woche ausgebucht“, erklärt Heimleiterin Renate Borchers. Zu den Partnern gehören eine Babyschwimmschule, die Rheumaliga sowie einige Physiotherapeuten. Auch die Mitarbeiter von Haus Waldburg können das Becken nutzen – zum Beispiel mit Aquafitness zur Gesundheitspräven-

tion –, ebenso wie die Heimbewohner, solange sie selbstständig dazu in der Lage sind. „Diese vielfältige Nutzung erklärt das generationenübergreifende Treiben hier im Haus“, sagt Renate Borchers. „Das Schöne ist die Abwechslung, der Gesprächsstoff sowie der Kontakt mit den jüngeren Menschen für unsere Senioren.“ Dieser Effekt war auch beabsichtigt, als die Entscheidung für das Therapiebad gefällt und zur Umsetzung das Fachunternehmen Krause


Um die Nutzer keinen unangenehmen Reizüberflutungen auszusetzen, wird das Bad nur von warmweißen Scheinwerfern ausgeleuchtet. Der Architekt Claus-Jürgen Voss wollte ausdrücklich „keinen Farbtempel“ bauen. „Meine Farben“, sagt er, „sind die Kinder.“ Die Wasseraufbereitung mit dem Filterkessel von Behncke hat die Firma Krause selbst installiert. Ebenso die Mess- und Regeltechnik: Von seinem Betrieb aus schaltet sich Firmeninhaber Sascha Krause auf, um die Werte zu messen und zeitnah eingreifen zu können.

Fotos: Tom Bendix

Objektdaten Schwimmbadbau und Raumplanung: Krause Schwimmbadtechnik GmbH, www.krause-schwimmbadtechnik.de Architekt: Architekturbüro Voss, architektvoss@t-online.de

Schwimmbadtechnik beauftragt wurde. Nach rund sechs Monaten Bauzeit wurde es schließlich im Januar  im Souterrain des auf  Personen ausgerichteten Wohnheims in Betrieb genommen. Bei dem Bad handelt es sich um einen Neubau, obwohl der Rohbau bereits  Jahre stand. „Der Architekt hatte innerhalb der Raumplanung freie Gestaltungsmöglichkeiten“, sagt Sascha Krause, der Inhaber des Schwimmbadfachbetriebs. Das aus Stahlbeton gebaute und mit hochwertigen Fliesen ausgelegte Becken mit Überlaufrinne hat eine Fläche von  Quadratmetern und ist , Meter tief. Von fünf warmweißen

Unterwasser-LEDs wird der Pool indirekt beleuchtet. Zentrale Einbauteile wie Einlaufdüsen, Rinnenabläufe und Handläufe sind aus Edelstahl. „Das Schöne an dem Therapiebad ist aber die angenehme Wassertemperatur“, findet Renate Borchers. Dank der topmodernen Wärmetechnik hält das Wasser konstant  Grad Celsius und sorgt deshalb für molliges Wohlbefinden bei allen Badenden, ganz gleich, ob Patient, Lernender oder Mitarbeiter. „Man bewegt sich einfach gerne in dem Bad, weil sich diese Wärme am ganzen Körper so entspannt anfühlt“, schwärmt die Heimleiterin, die den Pool offenbar selber gerne nutzt.

Beteiligte Firmen Poolbeleuchtung: Schmalenberger GmbH, www.fluvo.de Wärmetechnik: SET Energietechnik, www.set-schmidt.de Filtertechnik: Behncke GmbH, www.behncke.com Beckenfliesen: Agrob Buchtal, www.agrob-buchtal.de Daten & Fakten Bauzeit: Sechs Monate, Fertigstellung im Januar 2014 Gesamtfläche: 305 m2 Badebereich: 84 m2, davon 45 m2 Wasserfläche Weitere Räumlichkeiten: Gymnastikraum 52 m2, Massageraum 17 m2, Warte- und Aufenthaltsraum 23 m2, Sanitärbereich 30 m2, Umkleiden 29 m2, Eingangsbereiche 57 m2

Mehr Informationen Seniorenheim Waldburg, Stader Str. 84, 21614 Buxtehude, Tel.: 04161/7040, www.seniorenheim-waldburg.de

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KNOW-HOW | Neue Wellnessoase bei Bremen

Ein Kurzurlaub, der entspannt: Ein Tagestrip in die „Auszeit“ wäre dafür eine gute Option. Zum Beispiel per Floating lässt sich dort der Alltag für eine Weile vergessen. Ebenso in einem der vielen Schwitztempel der neuen Wellnessoase in Wildeshausen.

Wellnessoase in Wildeshausen bei Bremen

Neue Wellnessoase im hohen Norden eröffnet Im Oldenburger Land, ganz in der Nähe von Bremen, hat der Poolbauer C.-D. Schmidt eine neue Wellnessoase eröffnet. In der „Auszeit“ in Wildeshausen können Interessierte alle Varianten gängiger Wellnessoptionen genießen: Schwimmen, Fitness, Floating, Saunieren, Massagen, Kurse und Anwendungen oder einfach nur die Seele baumeln lassen.

C

.-D. Schmidt ist als Schwimmbadbaufachunternehmen schon seit langem eine bekannte Größe in der Branche. Jetzt hat Geschäftsführer Marcell Görke sein Betätigungsfeld erweitert: Mit der Eröffnung der „Auszeit“ in Wildeshausen im Oldenburger Land unweit von Bremen ist er nun nicht mehr nur mit der Planung und dem Bau, sondern auch mit dem Betrieb von Schwimmbädern bestens vertraut. Die „Auszeit“ ist ein Wohlfühltempel, der neben Schwimmen, Floating und Sauna auch über einen eigenen Fitnessbereich verfügt. Kosmetische Anwendungen und Massagen gehören ebenso zum Angebot, und auch ein großzügiger Gastronomiebereich ist vorhanden. „Alles unter einem Dach“ lautet deshalb die Devise der neuen Oase für Kurzurlaube im hohen Norden. Dabei steht die Individualität im Vordergrund: Für jeden Geschmack ist etwas Passendes dabei: Gemächlich zu entspannen geht beispielsweise in der Biosauna, Auszupowern beim Indoor-Cycling, Nackenschmerzen loszuwerden bei einer

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Massage und das Hautbild zu verschönern bei einer Pflegeanwendung. Wer mal wieder Zeit mit seiner oder seinem Liebsten verbringen will, kann im „Private Spa“ ungestörte Stunden zu zweit erleben. Und wie könnte ein Tag in der Auszeit aussehen? Zuerst zum Sport, Ausdauer und Kraft trainieren. Dazu gibt es Geräte der neuesten Generation mit innovativem Charakter. So erkennen die Trainingsstationen beim „elektronischen Zirkel“ die Leistungsfähigkeit des Nutzers und stellen die passenden Widerstände automatisch ein.

Erst Fitness, dann Floating Wie wär es danach mit ein paar Bahnen im Pool? Wem das zu viel Sport ist, der kann sich auch einfach treiben lassen: Im Floatingbecken kann man im Wasser schwerelos schweben und dabei abschalten. Wie geht der Tag weiter? Schwitzen in der Sauna ist immer eine gute Idee! Doch in welcher? Die „Auszeit“ verfügt neben Bio-und Finnensauna auch über eine Salz- und eine KeloErdsauna. Und wer hohe Luftfeuch-

tigkeit mag, kommt im Dampfbad auf seine Kosten. Anschließend kann man in den Ruheräumen oder auf der Außenfläche die Seele perfekt baumeln lassen.

Fürs leibliche Wohl ist gesorgt Als Alternativen gibt es Wellnesskurse. Wer es eher ruhig mag, wählt Yoga oder Pilates, wer Action braucht, kann beispielsweise beim Step-Aerobic mitmachen. Ein regelmäßiger Blick auf die Website der „Auszeit“ lohnt sich also. Denn das vielfältige Angebot wird um stets wechselnde Attraktionen ergänzt, zum Beispiel Grillabend, Sauna-Nacht-Event oder Aquafitness. An das leibliche Wohl ist auch gedacht worden: In der „Auszeit“-Gastronomie werden knackige Salate, kleine Snacks oder Genießergerichte frisch zubereitet. Fotos und Text: bsw

Mehr Informationen Auszeit Sport & Wellness, Krandelstraße 15, 27793 Wildeshausen, Tel.: 04431/7482100, www.auszeit-wildeshausen.de


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KNOW-HOW | News

Bäderroste: Reinigung während des Betriebs

Foto: Prominent

Ein speziell für Bäderroste in Schwimmbädern entwickeltes Mittel macht ihre regelmäßige Reinigung nun auch während der Betriebszeit möglich. Die Firma Zeller Bäderroste hat bei der Entwicklung von „ZELLER CLEAN PP + 100“ besonderes Augenmerk auf eine starke Reinigungsleistung bei sehr schonender Umweltbelastung gelegt. Herausgekommen ist ein neutraler Reiniger, der zum einen die im Schwimmbad typischen Verschmutzungen durchdringt und einweicht, sodass sie leicht gelöst und weggespült werden können. Andererseits ist dieser Reiniger in Bezug auf Umwelt- und Filtrationsbelastung sanft genug, um die Reinigungslotion bedenkenlos der Badewasseraufbereitung zuzuführen und biologisch abzubauen. Untersuchungen des Instituts für Wasser- und Umweltanalytik (IWU) Luisenthal haben nach Angaben des Herstellers bestätigt, dass der Reiniger bei normalem Einsatz keinen signifikanten Einfluss auf die Badewasserqualität habe und nicht zur Bildung von gebundenem Chlor und THM beitrage. Zudem fänden keine Wechselwirkungen bezüglich der Wasseraufbereitung statt. Der Reiniger ist für jegliche Kunststoffe und alle wasserabweisenden Oberflächen geeignet. www.baederroste.de

Foto: RZB Zeller Berlin

Neue Technik für öffentliche Bäder

Mit der „Wellness-Police“ auf Nummer sicher Unternehmen oder Selbstständige, die in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Ernährung, Sport, Fitness und Wellness aktiv sind, können jetzt einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz abschließen. Die „Wellness & GesundheitPolice“ der Württembergischen Versicherung bietet neuerdings ein speziell diese Zielgruppe ausgerichtetes, individuell gestaltbares Bausteinsystem an. Es umfasst eine Betriebshaftpflicht-, eine Inhalts-, eine Ertragsausfall- und eine Gebäudeversicherung. Das Angebot richtet sich unter anderem an Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Ernährungs- und Gesundheitsberater, Inhaber von Fitnessund Sportstudios, Saunabetrieben und Sonnenstudios sowie an selbstständige Fitnesstrainer. Da die Anforderungen an das passende Versicherungskonzept je nach Branche sehr unterschiedlich sind, enthält die Police für jede Betriebsart speziell angepasste Leistungen. www.ww-ag.com

Auf der nahenden Wellness-Fachmesse „Aquanale“ Ende Oktober in Köln präsentiert Prominent neue Produkte der Schwimmbadtechnik, die auch für den öffentlichen Sektor proportioniert sind. Unter anderem die Chlordioxidanlage „Bellozon CDLb“ (im Bild): Seit der vollständigen Überarbeitung der DIN 19643 ist eine Desinfektion der Poolfilter bei der Rückspülung auch mit Chlordioxid erlaubt, wofür die Anlagen der Baureihe „Bellozon“ ideal geeignet sind. Das Anlagenkonzept sorgt laut Hersteller bei einem Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent für einen minimalen Chemikalieneinsatz. Eine eigensichere Verfahrensführung, einschließlich geschlossener Gasführung, gewährleistet dabei eine hohe Betriebssicherheit. In der Anlage lässt sich das Chlordioxid zudem in einem integrierten oder externen Vorlagemodul optimal zwischenspeichern, wodurch sie effizienterweise nach ihrem Durchschnittsverbrauch ausgelegt werden kann. Überdies zeigt Prominent auf der Messe die für öffentlichen Bäder ausgerichtete Kompaktanlage „Dulcodos Pool Professional“ für eine gleichsam wirtschaftliche Wasseraufbereitung und Desinfektion. Durch ihre bedarfsgerechte Steuerung anhand umfassender Funktionen können mit ihrer Hilfe die Betriebskosten eines Bades deutlich gesenkt werden. So wird beispielsweise in der Betriebsart „Eco!Mode“ die Umwälzleistung der Schwimmbadpumpen in Abhängigkeit von der Wasserqualität optimiert. www.prominent.de

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Foto: Hanovia

Sparsam desinfizieren per UV-Licht Weil es für seinen Job nur eine UV-Mitteldrucklampe einsetzt und einer optimierten hydraulischen Konstruktion folgt, verspricht Hanovias neues Desinfektionssystem „SwimLine Ultraviolett Energie Optimiert“ (UVEO) einen vergleichsweise niedrigen Stromverbrauch. Das führt nach Angaben des Herstellers zu reduzierten Betriebskosten für Anwendungen wie Schwimmbäder mit ununterbrochenem Betrieb, ohne dass dabei Abstriche bei der Biosicherheit oder Chloraminkontrolle gemacht werden müssten. „Damit stellt es Schwimmbadbetreibern „eine zuverlässige und konsistente UV-Dosis mit maximaler Effizienz zur Verfügung“, heißt es in einer Mitteilung von Hanovia. Das System verwendet zudem ein stufenlos regelbares elektronisches Vorschaltgerät, das den Strom automatisch steuert, um jederzeit einen einwandfreien Schwimmbadbetrieb zu gewährleisten. www.hanovia.com


Update: „MACX Manager“ erleichtert Bäderbetrieb Die EWV-Kontrollsysteme aus Giengen an der Brenz hat ihre Software „MACX Manager“ für die Bäder- und Freizeitbranche um weitere nützliche Funktionen erweitert. Die neue Version erledigt jetzt auch Steuersachen, Statistiken und diverse Sonderaktionen. Ihre Entscheidungen können Betreiber nun vollständig auf gesammelte Fakten stützen: Das neue „Statistikmodul“ etwa wertet Daten über beliebige Zeiträume aus. Auf dieser Basis lassen sich zum Beispiel profitable Sonderaktionen mit dem „Gutscheinmodul“ erstellen. Das Modul „GoBD-Export“ stellt indes alle steuerrelevanten Daten bereit. So lässt sich trotz der Veränderungen mit den GoBD-Finanzvorschriften ab 2016 kostbare Zeit sparen. Die Managementsoftware bietet überdies eine nahtlose Integration für moderne Webshoplösungen oder der ERP-Schnittstelle mit voller Integration an bestehende Wirtschaftssysteme. Der „MACX Manager“ beruht auf einem Baukastensystem mit einzelnen Modulen, wodurch das Unternehmen nur mit relevanten Modulen arbeitet. Das vereinfacht die Anwendung der Software – und spart eine Menge Zeit. www.ewv-kontrollsysteme.de Foto: EWV Kontrollsysteme

Foto: Werner & Mertz Professional

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Hygiene mit blumigem Raumduft im Wellnessbereich Ein Badevergnügen ohne Keime sowie Hygiene in öffentlichen Schwimmbadanlagen verspricht das Desinfektionsmittel „APESIN SDR san“ von Werner & Mertz Professional. Es ist speziell für hoch frequentierte Einrichtungen entwickelt worden. Es eignet sich sowohl für die Reinigung als auch die Desinfektion im Wellness- und Sanitärbereich – und zwar effizienterweise in nur einem Arbeitsschritt. Laut Hersteller erfüllt es alle Anforderungen an aktuelle Hygienebestimmungen. „APESIN SDR san“ löst mineralische Verschmutzungen wie etwa Wasserstein, Kalkseifenablagerungen und Rost sowie organische Verschmutzungen. Dabei hinterlässt die Substanz einen angenehm blumigen Raumduft. Darüber hinaus ist die Anwendung sowohl manuell als auch maschinell möglich. Letzteres mithilfe von Schaumkanonen oder Schaumpistolen. www.wmprof.com

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Foto: Richard Henkel GmbH

KNOW-HOW | Ruhe- und Massageliegen

Was Sie über Liegen g wissen sollten

Belastbare Ruhespender Liegen bieten Badbesuchern oder Hotelgästen willkommene Entspannung. Die Bandbreite reicht von unkomplizierten Allroundern bis zu Modellen mit Verwöhnfunktionen.

Gut geeignet für Pool- und Spabereiche: Die Liegen aus der „Panama“-Kollektion von Dedon haben eine spezielle Faser, die gegen Chlor, Salzwasser, UV-Strahlung und extreme Temperaturen unempfindlich ist. www.dedon.de

Von links nach rechts: Kippliege „Optima Forma“, Schaukelliege „Carpe Diem“ und Doppelliege „Ars Vivendi“ (bei den beiden Schaukelliegen ist die Liegeposition mit Fernbedienung einstellbar). www.alpenmanufactur.com

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S

ie gehören zu Ihren besten Mitarbeitern: Liegen befinden sich so gut wie immer im Einsatz. Denn sie müssen nicht nur das Körpergewicht der Besucher (er)tragen, sondern auch den Einflüssen von Wetter und Wasser standhalten können. Liegen im Schwimmbadbereich sollten zudem auch gegen Chlor- und/oder Salzwasser unempfindlich sein. Dass dies keine Kleinigkeit ist, bestätigt ein Branchen-Insider: „Es gibt Thermen, die haben eine sehr aggressive Sole, die so gut wie alles angreift.“ Hygiene ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Kein Badegast möchte auf einer Liege Platz nehmen, auf der noch Wasserspuren oder Sonnenmilchreste des Vorgängers zu finden sind. Zudem soll – vor allem in gehobenem Ambiente – ein angenehmes Liegegefühl geboten werden. Speziell entwickelte Fasern – auch mit antibakteriellen Eigenschaften – können es jedoch gut mit all diesen Anforderungen aufnehmen. Es gibt schmutzabweisende Beschichtungen und strapazierfähige Texturen, welche die Wartungsarbeit im Alltag erleichtern. Eine Liege im Dauereinsatz wird sich verschiedenen Körperformen immer wieder neu anpassen. „Durchhänger“ in der Bespannung dürfen trotzdem nicht vorkommen. Zudem sollte das Verletzungsrisiko für die Benutzer so gering wie möglich gehalten werden. So darf eine Liege beispielsweise nicht „aufschnappen“ oder wackeln, wenn man sich einmal nur auf den Rand setzt. Ihre Mitarbeiter wiederum freuen sich über ein

einfaches Handling: wenn die Liegen also möglichst wenig wiegen, dennoch stabil sind und sich leicht stapeln und reinigen lassen. Teilweise sind die Ruhemöbel sogar so robust konstruiert, dass man auch nach jahrelangem Einsatz nur die Bezüge wechseln (lassen) muss, um wieder neuwertige Liegemöglichkeiten anbieten zu können.

Entspannung der Luxusklasse Generell lässt sich ein Trend zu höheren Einstiegshöhen feststellen. Schon ein paar Zentimeter mehr können den etwas älteren Badegästen den Umgang mit der Liege wesentlich erleichtern. Einige Anbieter haben auch Doppelliegen im Programm, auf denen man es sich zu zweit gemütlich machen kann. Liegen mit Kippfunktion sind zum einen platzsparender als die flachen Sonnenliegen. Zum anderen hat die Hochlage der Beine einen positiven Effekt auf den Kreislauf, daher werden sie sehr gerne in Saunen bzw. Saunaruheräumen genutzt. Sonnenliegen wiederum haben den Vorteil, dass man bequem auf Bauch oder Rücken liegen kann. Ein besonderes Kaliber sind natürlich die Liegen der Luxusklasse. Sie haben eine ganze Reihe von Entspannungsfunktionen zu bieten, die das Wellnessangebot eines Hotels oder einer Therme aufwerten können. Die Palette reicht hier von der Massage bis zum Floating auf einer wassergefüllten Liege oder bis zur Klangwellenbehandlung mit Musik.


Ruhe- und Kippliege mit anspruchsvollem Design Zwei unterschiedliche Wellnessliegen, die sich mit ihrem anspruchsvollen Design gut ergänzen. Im Vordergrund zu sehen ist die Ruheliege „Caribic“. Ihre ergonomische Form sorgt für angenehmes Liegegefühl, der elegante Schwung des Gestells gibt ihr eine besondere Note. Die Fertigung aus Aluminium macht sie federleicht, zur Platz sparenden Lagerung ist sie stapelbar. Dahinter ist die Kippliege „California Top“ erkennbar. Zu ihren herausstechendsten Merkmalen gehört der durchgehende Sitzkorb. Gestell und Sitzkorb sind aus reinem Aluminium, was diese Liege auch sehr gut für Solebäder und Wellnesslandschaften, die unter Salzeinfluss stehen, geeignet macht. www.karasek.co.at

Mit flexibler Liegefläche Seit Jahrzehnten ist die Gesundheits-Sitzliege „Ideal“ von Henkel ein Klassiker. Sie hat einen Stahlrohrrahmen und eine spezielle Wickelung der Liegefläche – diese ist in verschiedenen Farben erhältlich. Außerdem wird das Unterteil in verschiedenen Höhen angeboten. Die Liegefläche reagiert individuell auf die jeweilige Belastung und kann sich flexibel dem Körper ihres Benutzers anpassen. Sie benötigt eine Stellfläche von 185 x 76 Zentimetern. In einer barrierefreien Ausführung gibt es zudem auch die Liegen „Comfort“: mit variablen Einstiegshöhen und klappbaren Armlehnen. www.richard-henkel.de

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Produktfotos: Emser Therme GmbH (3), relaxfactory.de (1)

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KNOW-HOW | Ruhe- und Massageliegen

Massagesystem in der Rückenlehne

Mit temperierten Wasserstrahlen

Für alle Wellnessbereiche geeignet ist die neue Massageliege „Dolce Vita“ von Shimawell. Sie hat ein mechanisches Massagesystem, das in der verstellbaren Rückenlehne integriert ist. Die Abrechnung erfolgt über das in vielen Bädern bekannte Transpondersystem, also mit Funketikett. Aufstellen kann man die Massageliege an allen Orten, an denen ein zusätzliches Wellness-Massageangebot für die Gäste installiert werden soll. Besonders geeignet sind hier natürlich vor allem Aufstellorte in Sauna- oder Schwimmbadbereichen. Gewerblichen Kunden bietet die Firma Shimawell mehrere Möglichkeiten an: Sie können die „Dolce Vita“ entweder kaufen oder Shimawell stellt ihnen die Liege kostenlos zur Verfügung und die jeweiligen Einnahmen werden nach einem zuvor vereinbarten Schlüssel geteilt. Nach Auskunft von Shimawell stellt die Wartung von Massageliegen und -stühlen kein Problem dar, da Hunderte von ihnen bereits seit vielen Jahren im Einsatz sind. Die „Dolce Vita“ benötigt eine Aufstellfläche von ungefähr 2,5 Quadratmetern. Sie hat einen antikorrosionsbeschichteten Aluminiumrohr-Rahmen und einen Rückenlehnenrahmen aus Edelstahlrohr. Der Bezugsstoff ist wasserfest, abnehmbar und waschbar. Die hinteren Füße haben versenkbare Rollen, die vorderen Füße besitzen einen polierten Aluminiumsockel. Das für die Liege verwendete Geflecht ist zudem UV- und wetterbeständig. www.shimawell.de

Die Wellnessanlagen der Firma Trautwein findet man unter anderem in so renommierten Häusern wie der Caracalla-Therme in Baden-Baden oder dem Kulm-Hotel in St. Moritz. In einer neuen Version vorgestellt wurde jetzt der „AquaThermoJet“ (Foto). Eine Liege, die ihre Benutzer mit temperierten Wasserstrahlen durch eine Folie hindurch massiert. Sie hat 32 rotierende Wasserstrahldüsen, die ergonomisch auf den ganzen Körper angeordnet und in sieben Zonen eingeteilt sind. Verschiedene Funktionen sind auf einem über dem Kopf angeordneten Bildschirm wählbar. Dieser kann um 180 Grad geschwenkt werden, so dass auch einfaches Bedienen in rückenschonender Höhe für das Personal möglich ist. Der „AquaThermoJet“ kann auch an einen Münzautomaten angeschlossen werden. Dies gilt ebenso für die Liege „Thermo-Spa“, die ihre Benutzer durch eine spezielle Technik in ein angenehmes, beinahe schwereloses Schwebegefühl bringen kann. Auch Massage und Klangwellenmassage sind optional möglich. www.trautwein-gmbh.com

„Bei jedem Ausleihvorgang ein Verdienst für das Schwimmbad“ Bei einem Redaktionsbesuch bei „BäderBau“ stellte Stephan Krieger (Foto), Bäderliegen-Experte beim Aalener Unternehmen Erlau, unter anderem ein Pfandsystem für Liegen vor. Erlau ist in Deutschland der einzige Anbieter, der dieses Pfandsystem im Programm hat (www.erlau.com). Herr Krieger, wie funktioniert das Pfandsystem für Bäderliegen? Im Prinzip genauso, wie wir es von Einkaufswagen kennen. An jeder Liege – die übrigens auf dem Aluminiumrahmen-Modell „Marina“ aus dem Erlau-Programm basiert – ist ein Pfandschloss befestigt. Dabei gibt es zwei Varianten: entweder mit einer Zwei-Euro-Münze, wobei wir diese Münzart gewählt haben, um Missbrauch mit den gängigen Kunststoff-Einkaufswagenchips auszuschließen. Die zweite Variante funktioniert mit einer Karte – diese Version ist für viele Badbetreiber möglicherweise noch interessanter.

Wie lange dauert es, bis sich das Pfandsystem mit Karte für den jeweiligen SchwimmbadBetreiber amortisiert hat? In der Praxis gibt es ja mehrere Ausleihvorgänge pro Tag. Morgens die Rentner, die nicht im feuchten Gras liegen wollen. Mittags die Eltern mit ihren Kindern, abends die Berufstätigen. Wenn wir das hochrechnen, dann hat sich das Pfandsystem teilweise schon nach etwa anderthalb Jahren Nutzungsdauer amortisiert. Das jedenfalls haben mir Badbetreiber bestätigt. Ein weiterer Vorteil des Systems: Ohne zusätzlichen Mehraufwand sind die Liegen abends immer aufgeräumt, weil sie von den Besuchern an den Ausleihplatz zurückgebracht werden.

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Fotos: Peter Lang

Was macht die Kartenversion so attraktiv? Damit können die Bäder eine neue Einnahmequelle generieren. In der Praxis funktioniert das so, dass der Besucher sich – etwa im Eingangsbereich oder am Kiosk – eine Karte mieten kann, zum Beispiel für einen Betrag von zehn Euro. Nach Gebrauch gibt er die Karte an der Pfandstelle wieder ab, erhält aber anteilmäßig nur etwa acht oder neun Euro zurück. Folglich haben wir bei jedem Ausleihvorgang für das Schwimmbad einen Verdienst von ein, zwei Euro.


Wärmt nach kalten Duschen: „Linea“ ist eine ergonomisch geformte Liege mit elektrischem Flächenheizsystem und gepolsterter Nackenstütze. Die Liegefläche ist mit Feinsteinzeugfliesen oder Glasmosaik belegt. www.klafs.com

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Sie wirkt vor allem durch ihr markantes Design: Die organisch gestaltete Poolliege „Beach Bob“ aus der Kollektion Florida ist leicht und gut stapelbar. Das Geflecht aus Polyethylenfasern ist außentauglich und recyclebar. www.rausch-classics.com

Möbel im Objektbereich müssen stabil und sicher sein: Kriterien, die auch auf einen Klassiker unter den Sonnenliegen zutreffen: Für den Bezug von „Carlson“ wird die besonders stabile HularoFaser verwendet. www.relaxfactory.de

Wenn Liegen in die Jahre gekommen sind, der Rahmen aber noch durchaus weiter verwendbar ist: Dann könnte auch einmal der Austausch der Bezüge eine Option sein. Bei der Liege „Perfekta“ funktioniert dieses Wechseln des Bezugs – wie auf dem Bild zu sehen ist – ganz einfach. www.esch-gmbh.de

Der neue Harvia Premium Saunaofen Virta wurde für einen großartigen Saunagang entwickelt. Durch ihre robuste Konstruktion und die einfache Bedienung sind sie für den häufigen Gebrauch und für lange, entspannende Saunagänge geeignet. Die gleichmäßige und weiche Wärme in der Sauna wird mit der neuesten innovativen Technologie und der richtigen Menge an Steinen erreicht. Harvia Virta / Virta Combi

Leistung 6,8–10,8 kW Saunakabine 6–18 m3

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Leistung 13,5–21,6 kW Saunakabine 11–32 m3

Harvia Spa Modules Harvia Produkte für den Spa-Bereich und Dampfbäder Harvia Spa Module bieten neue Möglichkeiten von der Ausstattung bis zum Aufbau der Badeobjekte auch für gehobene Ansprüche. Die kompakte Bauweise ermöglicht die Anpassung an kleine Räumlichkeiten – Dampfbad und Duschraum lassen sich auch im heimischen Bad einfach und schnell montieren.

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KNOW-HOW | Klimatisierung öffentlicher Hallenbäder

So komplex ist die Entfeuchtung von öffentlichen Hallenbädern

Ein Klima nach Maß Die perfekte Klimatisierung ist das A & O eines angenehmen öffentlichen Hallenbades. Der folgende Fachartikel beschreibt eine ganz spezielle Sanierungsmaßnahme in einem Hotelbad auf der Insel Juist. Dazu stellen wir Firmen und ihre Technologien vor, die in diesem Marktsegment aktiv und anerkannt sind.

D

as ehrwürdige „Romantik Hotel Achterdiek“ auf der Nordseeinsel Juist besitzt seit  ein Hallenbad mit einem Becken von  Quadratmetern Größe und einem integrierten Whirlpool. Das Schwimmbad wurde anfangs mit Süßwasser betrieben, nach einigen Jahren jedoch auf Solewasser umgestellt. Die Klimatisierung der Schwimmhalle wurde damals mit einer Wärmepumpe sowie nachgeschalteter Wärmerohrtechnik ausgeführt. Das Gerät fand seine Aufstellung im Technikraum neben der

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Schwimmhalle. Aufgrund der technischen Daten des Bades ist ein Luftvolumenstrom von   Kubikmetern pro Stunde (m/h) notwendig. Nach mehr als  Jahren des Betriebs der alten Klimatechnik wurden immer mehr Reparaturen notwendig. Zudem war die Wärmepumpenanlage mittlerweile komplett außer Betrieb, sodass sich der Hotelbesitzer zwingend über eine Neuinvestition Gedanken machen musste. Nachdem es in den vergangenen Jahren viele neue Entwicklungen auf

dem Markt der Schwimmhallenklimatisierung gegeben hat, die erfreulicherweise auch die Senkung der Betriebskosten nach sich ziehen, nahm das Projekt der Sanierung konkrete Formen an. Folgende Aufgabenstellung ergab sich für die Sanierung des Hallenbades im „Romantikhotel Achterdiek“: t Die Aufstellung sollte und musste an derselben Stelle im Technikraum erfolgen, an der das erste Bestandsgerät aufgestellt war. t Die Abmaße für die Geräteaufstel-


Foto: Romantik Hotel Achterdiek, Grafik: Claudia Schwier

lung im Technikraum inklusive Kanalanschlüsse:   Millimeter lang,   Millimeter tief und   Millimeter hoch. t Die Einbringung der neuen Anlage muss durch eine neu gebaute Außentür mit einer Breite von   Millimetern und einer Höhe von   Millimetern erfolgen. t Kleinste Einbringöffnung zur Aufstellfläche: Breite  Millimeter, Höhe   Millimeter, keine Vergrößerung möglich! t Die Wärmerückgewinnung sollte auf dem Stand der aktuellen Technik mit hohem Wirkungsgrad erfolgen. t Eine Wärmepumpentechnik zur

Wärmerückgewinnung sollte indes nicht mehr zum Einsatz kommen. t Die Abluftführung in der Schwimmhalle sollte verändert werden, um darin eine bessere Luftdurchströmung zu erzielen.

Suche nach geeigneter Lösung Nach diesen Kriterien beauftragte der Bauherr eine Fachfirma, um Angebote einzuholen und am Markt nach einer Lösung zu suchen, die diese Anforderungen erfüllt. Beratung und Konzeptionierung erfolgte durch die Claudia Schwier UG, die sich seit über  Jahren mit der Klima- und Lüftungsbranche beschäftigt.

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Das „Romantik Hotel Achterdiek“ auf Juist hat seinen Gästen Wellnessangebote auf insgesamt 560 Quadratmetern zu bieten. So ist der 85 Quadratmeter große Salzwasserpool mit Gegenstromanlage und Sprudeldüsen ausgestattet (Bild oben). Dazu gibt es zwei Whirlpoolwannen mit Temperaturen bis 32 Grad Celsius und diverse Saunas und Spas: eine finnische Gartensauna im massiven Blockhaus, eine Rosensauna, eine Klangsauna, eine Infrarot-Wärmekabine, ein Römisches Dampfbad, zwei Aromadampfbäder, wahlweise mit Lavendula, Chamomilla oder englischen Rosen, dazu ein römisches Luftbad („Tecaldarium“) sowie zwei Ruheräume. Die Grafik rechts stellt den Zuschnitt und die Raummaße des Hallenbades im „Achterdiek“ dar. www.hotel-achterdiek.de



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Als größte Herausforderung stellte sich heraus, ein Gerät mit hoher Wärmerückgewinnung zu finden, das auf der beschränkten Fläche im Technikraum aufgestellt werden konnte. Zwar verbesserte sich in den vergangenen Jahren die Technologie der Wärmetauscher und dadurch auch die Wirkungsgrade stark, andererseits vergrößerten sich aber auch die Abmaße. Deshalb kamen viele am Markt befindlichen Standardgeräte für den Bauherren nicht in Frage. Denn diese Geräte waren entweder zu lang, zu tief oder zu hoch. Es bedurfte also eines Sondergerätebaus, eine der Stärken des in diesem

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Foto: Severin*s Resort & Spa

560 m2 Wellness im „Achterdiek“ auf Juist


KNOW-HOW | Klimatisierung öffentlicher Hallenbäder

Kaut: Zwei Würfel für ein gutes Klima Die Alfred Kaut GmbH & Co aus Wuppertal hat mit der Serie „VH3“ eine neue Generation an Luftentfeuchtern speziell für den Einsatz in Hotel-Schwimmhallen und größeren PrivatSchwimmbädern konzipiert. Die Geräte sind zur Aufstellung im Technikraum besonders gut geeignet, da sie aus zwei Würfeln bestehen, die mit ihren Luftkanalanschlüssen nahezu in jeder Position angeordnet werden können. Das vereinfacht die Kanalführung und Montage bei oft geringem Platzangebot enorm. Neben der Hauptfunktion der Luftentfeuchtung mit Wärmerückgewinnung können die Geräte mit einer Heizung und einem Frischluftmodul ausgerüstet werden. www.kaut.de

SET Energietechnik: Klimasteuerung in Netzwerk integriert Mit dem „3003 AF-Sl3“ hat Klimaspezialist SET Energietechnik ein Gerät mit „High Performance Rekuperatoreinheit“ (HPR) und Wärmepumpe für den Einsatz in öffentlichen Hallenbädern konstruiert – und zwar in verschiedenen Größen mit Leistungen von 7 000 bis 35 000 m³/h, wobei alle Modelle sowohl für die Innen- als auch für die Außenaufstellung geeignet sind. Die eingebaute Regeleinheit „SETlog 3.0“ übernimmt alle Steuerfunktionen des Schwimmbadklimas. Es handelt sich dabei um eine SPS-Steuerung („CODESYS“), die sehr einfach in ein Netzwerk integriert werden kann. Alle Soll- und Istwerte des Bades sowie die Betriebszustände des Gerätes können über die Bedieneinheit oder über das Kundennetzwerk mit mobilen Geräten abgefragt und gesetzt werden. Die Steuerung der Außenluftbeimischung erfolgt automatisch in Abhängigkeit von der Sollwertabweichung, beziehungsweise der Benutzungsart des Bades. Im Ruhebetrieb schaltet die Anlage bei Überschreitung der Feuchte oder Abweichungen der Hallentemperatur ein und nach Erreichen der Betriebssollwerte wieder ab. Bei Temperaturunterschreitung arbeitet die Anlage im Umluftbetrieb und bei Feuchteüberschreitung im definierten Außenluftbetrieb. Das Heizventil regelt stetig entsprechend dem eingestellten Sollwert. Für Ruhebetrieb und Badebetrieb können abweichende Sollwerte für Temperatur und Feuchte eingestellt werden. Mit der „SETlog 3.0“ kann die Luftleistung der Ventilatoren mit Frequenzumformern an das Kanalsystem angepasst werden. Gerätemaße und Gewicht richten sich nach der Kundenkonfiguration. www.set-schmidt.de

Segment tätigen Unternehmens Enkho. Auf die beschriebenen Anforderungen wurde ein Schwimmhallenklimagerät der Serie „R²“ konstruiert. Somit war eine Aufstellung und Wiederanbindung an das bereits bestehende Kanalsystem im Technikraum möglich. Die Lösung regelt zum einen das Schwimmhallenklima präzise und mischt überdies die erforderliche Frischluft für die Hygiene sowie die optimale Luftqualität bei. Die zweistufige Wärmerückgewinnung über den Doppelwärmetauscher macht die Geräteserie „R²“ sehr energieeffizient. Eine intelligente SPS-Regelung optimiert die Wärmerückgewinnung und Frischluftversorgung durch stufenlosen Ventilatorbe-

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trieb und damit den Energieverbrauch. Die Schwimmhalle wird über diese Geräte nicht nur entfeuchtet, sondern auch belüftet und beheizt.

Bedienung via Internet Über internetfähige Endgeräte wie PCs oder den mit WLAN und Touchsceen ausgestatteten Smartphones und Tablet-Computer ist die Bedienung sehr übersichtlich und selbsterklärend. Die Internetanbindung ermöglicht die Bedienung und Überwachung über alle Schwimmhallenwerte und Gerätefunktionen von unterwegs aus. Eine Aufschaltung auf externe Bedieneinheiten ist genauso möglich wie eine kundenorientierte Erweiterung der Regelung um Lichtpro-

gramm, Sauna, Whirlpool und vieles mehr. Die Klimageräte der Serie „R²“ zeichnen sich außerdem durch eine hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus. Eine hohe Luftqualität in der Schwimmhalle ist somit grundsätzlich gewährleistet. Durch variantenreiche Bauformen kann diese, wie auch alle anderen Geräteserien der Firma enkho an die jeweiligen Einsatzbedingungen sehr gut angepasst und abgestimmt werden. Das Kanalnetz wurde neu isoliert, sowie die Abluftansaugung um einen weiteren Kanal mit Abluftgittern in der Schwimmhalle erweitert. Fazit von Claudia Schwier: „Das von mir erarbeitete Sanierungskonzept wurde von der Firma Enkho zeit-


NEUE FARBEN. NEUE FORMATE. NEUES DENKEN.

AL-KO: AL KO V Verschiedene hi d Lö Lösungen fü für H Hallenbäder ll bäd AL-KO bietet für die Humanklimatisierung Lösungen in jeder Größenklasse an, unter anderem abgestimmt für den Einsatz in Schwimmbädern: zum Beispiel „EASY AIR flat“ zur Zwischendeckeneinbringung und für Luftvolumenströme zwischen 600 und 3 800 m³/h, das neue Kompaktgerät „EASY AIR“ für Volumenströme zwischen 600 und 12 000 m³/h (Bild oben) oder die „AT EASY“ Modelle, die sich aus einem breiten Angebot an Komponenten individuell erstellen lassen. „AT EASY“ ist erhältlich für Luftvolumenströme von 1000 bis 25 000 m³/h. Schließlich gibt es mit „ATFLEX“ (unteres Bild), eine Lösung, mit der von 1 000 bis 120 000 m³/h jede erdenkliche Konfiguration möglich ist. In Umgebungen mit hoher Feuchtigkeit und stark schwankendem Leistungsbedarf – zum Beispiel zwischen Tag und Nacht oder zwischen den Jahreszeiten – macht sich die anspruchsvolle Verarbeitungsqualität deutlich bemerkbar: Die fugenfreien, glatten Innenwände bieten von Haus aus wenig Angriffsfläche für Korrosion. AL-KO-Geräte für Schwimmbäder sind zusätzlich mit einer porenfreien Zweifachpulverung geschützt. Deren Stärke von mindestens 120 Mikrometer sichert das Gerät gegen Korrosion ab. www.al-ko.com

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lich und technisch sehr gut umgesetzt. Der Einbau der Anlage erfolgte in Zusammenarbeit mit der Klimafachfirma unkompliziert und innerhalb des vom Bauherrn vorgegebenen Zeitfensters.“ Auch die Besitzer des Hotels, die Familie Danzer, ist sehr zufrieden: „Nach einigen Monaten des Betriebes mit der neuen Klimaanlage für den Pool kann ich sagen, dass alles gut ist. Das gute Raumklima im Schwimmbad wird von den Gästen gelobt, die Anlage läuft ruhig und konstant und n es gibt keine Beanstandungen.“

Die neuen Farben der Architekturkeramik ChromaPlural eröffnet kreativen Freiraum für Architekten und Innenarchitekten: Das Keramikfliesen-System besteht aus 50 aufeinander abgestimmten Farben, 8 starken Kontrasttönen und einem umfangreichen Formatbaukasten. Die Veredelung HT (Hydrophilic Tile), die Luftschadstoffe abbaut und weitere Vorzüge offeriert, ist bei ChromaPlural ebenso Standard wie die elegante Drei- Millimeter-Fuge, verschiedene Trittsicherheiten und Qualität „Made in Germany“. ChromaPlural ermöglicht den differenzierten Einsatz der architektonischen Stilmittel Farbe und Form: von der Fassade bis zum Boden, von der U-Bahnstation bis zur Wellnesslandschaft.

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KNOW-HOW | Klimatisierung öffentlicher Hallenbäder

Poolair: Modularer Aufbau mit vorgefertigten Teilen Um ein optimales Wohlfühlklima in Hallenbädern zu erreichen, bietet Poolair ein Lüftungsgerät mit Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach dem Prinzip der Wärmerückgewinnung an. Durch den Einsatz von EC-Ventilatoren verspricht die Anlage Wirkungsgrade von 80 bis 90 Prozent, einhergehend mit Energieeinsparungen und einer deutlichen Reduzierung der Betriebskosten. Eines der herausragendsten Merkmale von Poolair ist der modulare Aufbau: Alle für die Lüftungstechnik vorgefertigten Bauteile werden in separaten Funktionsmodulen geliefert und vor Ort montiert. Die Lüftungskanäle werden an die baulichen Gegebenheiten angepasst und zu einer platzsparenden Lüftungsanlage zusammengebaut. Das Gerät ist deshalb auch bei Poolsanierungen nachrüstbar – je nach Größe für Durchgänge von 50 bis 90 Zentimeter. Ein weiteres erwähnenswertes Element ist die Regelungstechnik mit bedienerfreundlichem, beleuchtbaren Display, automatischer Dauerwechselanzeige von Zeit, Datum, Sollund Ist-Werten und Stellsignalen. Ausgelegt ist die Steuereinheit für die Schnittstellen CAN-Bus, EIB-Bus, DCS-Bus, PC-GLT-Anschluss und Modem. Als Meldesystem gibt es eine Selbstwähleinrichtung für Fax, SMS sowie Fernverbindungen mit automatischer Datenübertragung, dazu eine Bypass-Steuerung für die freie Kühlung im Sommerbetrieb. www.pool-air.de

GEA: Baugrößen für alle Anforderungen Effizienztechnologie zum Klimatisieren und Entfeuchten kleiner und großer Schwimmbäder bietet die Serie „CAIRpool“ von GEA Heat Exchangers. Mit 13 Baugrößen deckt die Serie das gesamte Anforderungsspektrum von der privaten Schwimmhalle über Wellnessanlagen und Hotelpools bis zum öffentlichen Hallenbad und Spaßbad ab. „CAIRpool“ ist mit einem maximalen Luftvolumenstrom von 1 500 m³/h beim kleinsten bis etwa 36 000 m³/h beim größten Modell erhältlich. Die Geräte der Serie erfüllen die Hygienerichtlinien nach VDI 6022 und die zukünftigen Anforderungen an Passivhäuser. Es stehen drei Korrosionsklassen zur Auswahl: für Trinkwasser, für Solebäder mit Salzwasseranteil bis zu sechs Prozent und für Thermalwasser in Gesundheitsbädern. Um das Einbringen in Bestandsgebäude zu erleichtern, lässt sich die Rekuperatoreinheit problemlos teilen. Die neuen Materialien und das neue Design führen laut Hersteller zu einer deutlich verringerten Korrosionsanfälligkeit und reduzieren die Gefahr eines Schadstoffeintrags in die Schwimmhalle. Sowohl bei Sanierungen als auch bei Neubauten profitieren Betreiber von einem – verglichen mit konventionellen Geräten – bis zu etwa 45 Prozent geringeren Stromverbrauch. Der Effizienzgewinn ist unter anderem den eingesetzten EC-Ventilatoren, invertergeregelten Verdichtern, elektronischen Expansionsventilen und einer neuen Regelstrategie zu verdanken. www.gea-hx.com

Frivent: Ein Optimum an Flexibilität Die Geräteserie „AquaVent“ des österreichischen Klimaspezialisten Frivent entspricht nicht nur den aktuellsten Energiespar- und Hygienestandards, sondern bietet zugleich ein Optimum an Flexibilität. Denn ein modularer Geräteaufbau und sowohl horizontale als auch vertikale Bauweisen ermöglichen eine leichte Anpassung an beengte Platzverhältnisse, wie zum Beispiel bei Umbauten oder Erneuerungen von bestehenden Anlagen. Geräteausführungen für alle Einsatzbereiche vom kleinen Privatpool bis hin zum Aquapark mit Lufteistungen von 500 bis 35 000 m³/h sind möglich. Für größere Leistungen können mehrere Einzelgeräte zusammengeschaltet werden. Speziell konzipierte Geräte mit erhöhtem Korrosionsschutz für medizinische Bäder, Thermalbäder, Meerwasserbäder und ähnliches sind ebenfalls erhältlich. Große Revisionstüren ermöglichen die Zugänglichkeit aller Komponenten für einfache Wartung, Reinigung und höchster Hygiene im Betrieb. Frivent verfügt über eine mehr als 50-jährige Erfahrung im Bau und Betrieb von Schwimmhallen-Entfeuchtungsgeräten. Aus dieser Erfahrung heraus wurde die Software für energieoptimierten Betrieb mit Schnittstellen für die Anbindung an Gebäudeleitsystem, Fernwartung, Fernüberwachung, Visualisierung entwickelt. „AquaVent“-Geräte entfeuchten und klimatisieren seit kurzem auch das „Mosquarium“, eines der weltgrößten Delphinarien in Moskau. www.frivent.com

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Menerga: Multifunktionales System Die „ThermoCond 38“ von Menerga ist ein Klimagerät mit einem korrosionsfreien Gegenstrom-Plattenwärmeübertrager aus Polypropylen für mittlere und große öffentliche Schwimmhallen. Sie bewältigt Luftvolumenströme von 2 600 bis 35 400 m³/h. Das Gerät ist ein multifunktionales System, das in Ausführung und Funktionalität auf die jeweiligen Bedürfnisse und Verhältnisse vor Ort abgestimmt werden kann. Optional kann es zur noch effizienteren Nutzung der in der Abluft enthaltenen Wärmeenergie mit einem Frischwassererwärmer ausgestattet werden. Die Kombination hochwertiger Komponenten mit präziser Steuerung und Regelung soll jederzeit eine wirtschaftliche Betriebsweise bei höchstem Wohlfühlklima gewährleisten. Die „ThermoCond“ entfeuchtet, beheizt und belüftet die Schwimmhalle und schafft neben gutem Klima einen idealen Schutz für die Gebäudesubstanz. Zusätzliche Einrichtungen wie Heizkörper oder Flächenheizungen sind in der Regel nicht erforderlich. Überdies sind die Anlagen dieser Serie laut seines Herstellers auf die Anforderungen der höchsten Energieeffizienzklassen ausgelegt. www.menerga.de

Enkho: Optimale Luftverteilung über Kanalsystem Die Geräte von Enkho der Serie „R302“ mit Doppelwärmetauscher und Frischluftbetrieb sind zur Aufstellung in Technikräumen konstruiert. Sie werden an ein Kanalsystem angeschlossen, worüber die Luft in der Schwimmhalle optimal verteilt wird. Das Schwimmhallenklima wird präzise geregelt und die erforderliche Frischluft für die Hygiene und Luftqualität beigemischt. Die zweistufige Wärmerückgewinnung über den Doppelwärmetauscher macht die Geräteserie energieeffizient. Eine intelligente SPS-Regelung optimiert die Wärmerückgewinnung und Frischluftversorgung durch stufenlosen Ventilatorbetrieb und damit den Energieverbrauch. Die Schwimmhalle wird über diese Geräte nicht nur entfeuchtet, sondern auch belüftet und beheizt. Die Internetanbindung ermöglicht die Bedienung und Überwachung von unterwegs aus. Durch variantenreiche Bauformen kann diese Geräteserie an die jeweiligen Vor-Ort-Bedingungen angepasst und abgestimmt werden. Die „R302“-Serie bewältigt Luftmengen von 800 bis 5 500 m³/h. www.enkho.de

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KNOW-HOW | Jubiläum für Tintometer und „Lovibond“

Mit Wasseranalysegeräten wie diesem Pooltester ist Tintometer im Schwimmbadbereich führend.

130 Jahre Tintometer

130 Jahre Klarheit bei der Wasseranalyse

Seit 1989 sitzt Tintometer in DortmundAplerbeck: Hier befinden sich Verwaltung, Labor, Service, Produktion und Logistik – der Standort wurde in den letzten Jahrzehnten ständig erweitert.

Wer an Wasseranalyse denkt, dem kommt automatisch die Firma Tintometer mit der Marke „Lovibond“ in den Sinn. Vor 130 Jahren in Südengland gegründet, werden die Geschicke des Unternehmens längst von Dortmund aus geleitet – wir trafen Vertriebsleiter Martin Woelk, der seit rund 30 Jahren im Unternehmen ist.

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en Ursprung für die Analyse von Schwimmbadwasser schuf ein englischer Bierbrauer namens Joseph Lovibond im Jahre . Um die Qualität seines Bieres sicherzustellen, entwickelte Lovibond das erste Farbmessgerät, basierend auf seiner eigenen Farbskala. Damit wurden zunächst neben Bier auch Whiskey, Öle und andere Flüssigkeiten untersucht. Lovibonds Erfindung schuf die Voraussetzung für die die kolorimetrische Analytik, zum Beispiel mit dem Pooltester, wie sie Tintometer bis zum heutigen Tag auf der ganzen Welt verkauft. Für den Verkauf eines Großteils dieser Produkte ist Martin Woelk zuständig, seit rund  Jahren im Unternehmen.

Lovibond wird westfälisch Das  im südenglischen Salisbury gegründete Unternehmen ist mittlerweile ein westfälischer Familienbetrieb mit globaler Präsenz, wie Vertriebsleiter Martin Woelk erläutert. In den er-Jahren knüpfte

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Cay-Peter Voss erste Kontakte mit Tintometer in England und begann als Ein-Mann-Betrieb die deutsche Niederlassung  aufzubauen.  übernahm Cay-Peter Voss, der das Unternehmen bis heute mit Tochter Maja C. Voss leitet, alle Geschäftsanteile von Tintometer Ltd. und machte damit Dortmund zum Hauptsitz des Unternehmens. Hier in Dortmund-Aplerbeck befindet sich inzwischen ein Großteil der Produktion, der Entwicklungsabteilung und der Logistik des Unternehmens. Etwa  der weltweit  Mitarbeiter sind hier beschäftigt, weitere Niederlassungen befinden sich in Großbritannien, der Schweiz, den USA, China, Malaysia, Brasilien und Indien – der Exportanteil liegt bei über  Prozent. Rund ein Drittel des Umsatzes erwirtschaftet Martin Woelk mit seinem Team im Bereich der Pool- und Spa-Wasseranalyse, die anderen zwei Drittel kommen aus der Umweltanalyse und dem Bereich Industriewas-

ser: „Wir analysieren alles, vom Trinkwasser bis zum Abwasser, vom Kühlund Kesselwasser bis hin zum Schwimmbadwasser“, so Woelk. Für all diese Branchen bietet Tintometer komplette Analysesysteme an. Neben dem kolorimetrischen, auf dem visuellen Vergleich von Farbska-

Martin Woelk freut sich immer wieder über den Gewinn des „Golden Wave 2013“ für das Wasseranalysegerät „Scuba II“.


Im Labor werden ständig neue Gerätesysteme und analytische Nachweisverfahren zur Serienreife entwickelt.

An dieser Maschine werden die Reagenztabletten vollautomatisch in Alu-DurchdrückBlisterpackungen verpackt .

Der ektronische Pooltester „Scuba II“ (ganz rechts) ist für den gehobenen Privatkunden gedacht. Hier in Dortmund-Aplerbeck, werden mehrere tausend Exemplare pro Jahr gefertigt.

Der Kolorimeter „Comparator 2000+“ mit Farbscheiben und Tageslichtleuchte eignet sich zur detaillierten Chlorbestimmung in öffentlichen Bädern.

weltweit, der alle vier Darreichungsformen anbietet“, betont Martin Woelk. Er meint damit, neben den bekannten Reagenztabletten, flüssige Reagenzlösungen, Reagenzpulver und Küvettentests. Für den Durchbruch der kolorimetrischen Analyseform in den er-Jahren sorgte vor allem die von Tintometer bald global vermarktete DPD-Methode. Diese basiert auf Reagenztabletten, mit deren Hilfe differenzierte Chlorgehalte und andere Halogene im Wasser bestimmt werden können.

Reagenzien in allen Formen

Der Photometer „PM 630“ verfügt sogar über Bluetooth-Datenübertragung. Er erfüllt damit alle Anforderungen an die moderne Wasseranalytik.

len mit einer Wasserprobe plus Reagenz basierenden Testsystem, hat sich in den letzten Jahren zunehmend auch die photometrische Auswertung etabliert. Daneben produziert Tintometer in Dortmund elektrochemische und physikalische Messgeräte. Eine Besonderheit des Unternehmens ist ihre Bandbreite an Reagenzien: „Wir sind der einzige Hersteller

Beim Gang durch die Produktion ist eine Anlage zu sehen, in der die DPD-Tabletten vollautomatisch in Alu-Blisterverpackungen und anschließend in eine Umverpackung konfektioniert werden. Der Vorteil der Tabletten liegt in der genauen Dosierbarkeit der benötigten Ingredenzien sowie ihrer langen Haltbarkeit ( Jahre). Zu Tintometers Firmenphilosophie gehört ein hoher Qualitätsstandard im Bereich Forschung und Entwicklung, der sich nicht zuletzt auch in der engen Kooperation mit anderen Instituten in Deutschland, England und der Schweiz niederschlägt.

Sollte mal ein Messgerät nicht mehr funktionieren, steht in Dortmund eine Serviceabteilung zur Verfügung, die die Geräte wieder in Schuss bringt.

Martin Woelk nennt beispielhaft die Zusammenarbeit mit dem Hygieneinstitut Gelsenkirchen sowie dem Bundesverband der Hygieneinspektoren. Speziell im öffentlichen Bereich müsse man strenge Kriterien und eine hohe Nachweisgenauigkeit erfüllen, so Woelk. Auch viele bekannte Firmen in der SchwimmbadWasseraufbereitung gehören zu Martin Woelks Kundenstamm. Für diese Firmen entwickelt Tintometer spezielle Gerätesysteme, anhand derer die unterschiedlichen Mess- und Regelsysteme der Unternehmen kalibriert werden. Für Martin Woelk bedeutet dies, neben der hohen internationalen Vernetzung des Unternehmens, eine ständige Präsenz auf internationalen Messen. Bei der Weltleitmesse Achema in Frankfurt war Tintometer gleich mit zwei Ständen vertreten. Und im Herbst wird man das Tintometer-Urgestein selbstverständlich wieder in Barcelona und Köln antreffen – stets humorvoll und im Dienste der Wasseranalytik. Fotos: Tintometer, Peter Lang Text: Peter Lang

Mehr Informationen Tintometer GmbH, Schleefstraße 8 - 12, 44287 Dortmund, Tel.: 0231/94510-0, www.lovibond.com

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KNOW-HOW | News

Sauna-Verleihservice: Schwitzen im Container Man nehme einen leeren Container und baue eine Saunakabine mit allen wichtigen Funktionen ein – und fertig ist der Sauna-Mietservice. Der Schwitzcontainer wird betriebsbereit auf einen Lkw geladen und kann so fast überall hingebracht und aufgestellt werden, etwa in Privatgärten oder auf Betriebsgelände. Einzige Voraussetzung für die mobile, 4,5 Tonnen schwere Saunakabine ist ein 32-A-Stromanschluss vor Ort. Für warmes Wasser aus der auf Wunsch mitgelieferten Dusche sollte ein weiterer Stromanschluss sowie ein Wasser- und ein Abwasseranschluss vorhanden sein. Erfunden hat diese originelle Idee Doru Grigorian bereits vor drei Jahren. Nun hat der gelernte Schreiner und Designer aus Tübingen seine „Sauna to go“ technisch weiterentwickelt und verschiedene Größen auf den Markt gebracht – für fünf bis maximal 13 Personen. Die aufs finnische Bad ausgelegte Kabine ist gut isoliert und belüftet. Dazu hat sie dimmbare LEDs und Rückenlehnen, auch Saunaofen und Verdampfer sind eingebaut. Unter dem Markennamen „SANtogo“ bietet Grigorian seine mobilen Saunas übrigens nicht nur zum Leihen, sondern auch zum Kauf an. www.santogo.com

Vom 27. bis 30. Oktober 2015 finden in Köln die beiden Wellness-Fachmessen „Aquanale“ und FSB (Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen) statt. Kurz vor dem Startschuss sendet die veranstaltende Koelnmesse deutliche Signale des Erfolgs. Beide Messen seien nahezu ausgebucht und sogar viele Hersteller hätten ihre Standflächen vergrößert. Auch dieses Jahr stellen wieder alle namhaften Vertreter des privaten und öffentlichen Schwimmbad-, Wellness-, Sauna- und Spa-Sektors in klar gegliederten Themenwelten ihre Produkte, Technologien und Innovationen vor und tauschen in zahlreichen Fachforen ihre Erkenntnisse aus. Auch die Verbandspartner der Messen, der Bundesverband Schwimmbad und Wellness (bsw) sowie der Bundesfachverband Saunabau, Infrarot- und Dampfbad (BSB), sind vertreten. Überdies gibt es eine 270 Quadratmeter große Sonderfläche zum Thema Naturpools e und Schwimmteiche. www.aquanale.de

Foto: Koelnmesse

Fotos: Santogo

„Aquanale“ und FSB freuen sich auf die Wellnessbranche

Foto: Joachim Grothus

Aluminium schlägt Edelstahl Dauerhaft beständig und geradezu prädestiniert für die Kombination mit Nassraumtüren und Glastüren in öffentlichen Schwimmbädern und Wellnesseinrichtungen sind Türzargen aus Aluminium. Die seidigmatten und tiefglänzenden Oberflächen aus Eloxal besitzen einen relativ hohen Härtegrad. Nach Ansicht des Herstellers Küffner Alzuzargen sind sie deshalb unempfindlicher und widerstandsfähiger als Edelstahl. Selbst farbig pulverlackierte Oberflächen würden mittlerweile chromatfrei vorbehandelt. „Für den Einsatz in Sole- oder Meerwasserbädern erfolgt eine zusätzliche Voranodisierung, um der Filiformkorrosion vorzubeugen“, erläutert der Türen- und Zargenspezialist aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart die nähere Verarbeitungsweise seiner Produkte. www.kueffner.de

3-D-Lichtinstallationen in Herforder Freizeitbad Das mit zahlreichen Wellnessattraktionen ausgestattete Freizeitbad „H2O“ im ostwestfälischen Herford lockt seine Gäste neuerdings mit 3-D-Lichtinstallationen an. Diese erleben die Besucher in den neu gestalteten Dusch- und Sanitärräumen, wo das 3-D-Lichtstrukturglas „vetroLoom“ als Lichtdecke und Wandverkleidung für besondere optische Effekte sorgt. Die verblüffenden Effekte basieren auf seinem speziellen Glasaufbau und der Installation der dahinterliegenden LEDTechnik. In das Verbundglas aus Einzelscheiben ist ein lichttechnisches Spezialgewebe laminiert, welches mit LEDs hinterleuchtet wird. Dadurch erscheinen die Lichtpunkte im Gewebe als gekrümmte Lichtlinien und erzeugen für den Betrachter faszinierende dreidimensionale Lichtstrukturen, die eine große optische Tiefe besitzen und sich bis weit hinter die Installation fortzusetzen scheinen. www.h2O-herford.de, www.flachglas-markenkreis.de Foto: Küffner/Gericke, Aquatoll Neckarsulm

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Foto: Fotolia/Anna Omelchenko

Verleih und Verkauf von mobilen Saunen

Sicherheitskampagne: „Ich bin ein Engel und trage Flügel!“ Zunehmend wird in den Lehrplänen das Schulschwimmen reduziert oder gestrichen. Hinzu kommt, dass immer mehr Schwimmbäder geschlossen werden. Damit fehlt den Kindern sowohl im Rahmen des Schulsports wie auch in der Freizeit die Möglichkeit, qualifiziert und rechtzeitig das Schwimmen zu erlernen sowie ihre Schwimmfähigkeit weiter zu verbessern. Um Eltern und andere Aufsichtspflichtige auf das Thema der Kindersicherheit in Schwimmbädern aufmerksam zu machen, hat die GMF Bäderbetriebe aus Neuried bei München als Betreiber zahlreicher Thermen, Sport- und Freizeitbäder die Kampagne „Ich bin ein Engel und trage Flügel!“ ins Leben. Im Fokus steht das Tragen von Schwimmflügeln bei Nichtschwimmern während des gesamten Badbesuchs. Denn die Gefahren des Wassers beginnen nicht erst bei großen Tiefen. Bereits flache Becken, die vermeintlich sicher scheinen, bergen ein nicht zu unterschätzendes Unfallpotenzial. Begleitet wird die GMF Kampagne mit entsprechenden Plakaten, Anzeigen und Flyern sowie verschiedenen Aktionen und Schwimmkursen. Hierdurch sollen Familien mit Kindern und andere Verantwortliche informiert und sensibilisiert werden. Auch wenn Schwimmflügel grundsätzlich nicht als Rettungsmittel sondern nur als Auftriebshilfe dienen, so stellen sie doch eine wichtige und oftmals bereits lebensrettende Maßnahme dar. Viele Eltern nehmen irrtümlich an, die Aufsichtspflicht für Kinder in Schwimmbädern liege beim Betreiber der Anlage, konkret beim Schwimmbadpersonal. Diese liegt jedoch bei den Erziehungsberechtigten, beziehungsweise bei den verantwortlichen Begleitpersonen der Minderjährigen. www.gmfneuried.de

Umkleiden, passend zum Gestaltungskonzept Die Sana Trennwandbau GmbH ist Spezialistin darin, Umkleiden den Designs öffentlicher Schwimmbäder anzupassen. Zum Beispiel beim Neubau des Gesundheitszentrums „SoleVital“ in Bad Laer (siehe auch S.20), der durch Klarheit und Übersichtlichkeit gekennzeichnet ist. Die weitestgehend monochrome, weiße Gestaltung wird dort mit der Farbe Blau akzentuiert. Natürliches wie künstliches Licht sind im Innenraum wichtige Gestaltungselemente. Entsprechend gestaltet hat Sana die Umkleidekabinen: Sie wurden aus zehn Millimeter dickem ESG-Glas mit Siebdruck in Weiß gebaut. Die Unterkonstruktion ruht auf einem zentralen Mittelfuß. Dieser bietet zum einen den Vorteil einer „schwebenden“ Optik, zum anderen ist die Reinigung der Umkleiden erheblich erleichtert. Die Fronten der komfortablen Garderobenschränke aus 13 Millimeter dicken HPL-Platten wurden in Weiß und Kristallblau ausgeführt. Für ein möglichst großzügiges Raumangebot im Umkleidebereich wurden Schränke mit durchgehenden Schranktüren und 157 Zentimetern Höhe eingesetzt. Für zusätzlichen Stauraum wurde der Barfußgang mit halbtürigen Schränken ausgestattet. Überdies legte Sana großen Wert auf Barrierefreiheit – alle Bauten sind für mobilitätseingeschränkte Besucher ausgelegt. www.sana-trennwandbau.de Foto: Sana Trennwandbau

Gewerblich und Privat Von 2 bis 14 Personen Schnell einsatzbereit Hochwertigste Ausstattung Transportable Saunen für den gewerblichen und privaten Bedarf. Problemlöser bei Engpässen, baurechtlichen Hindernissen, sich öfters ändernden Raumverhältnissen. SANtogo fertigt, liefert. individuell, einzigartig, hochwertig.

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HOTEL | Neues Spa im Hotel Ludinmühle Eine Wohltat für verspannte Muskeln im Rücken oder im Nacken: In den Infrarotsitzen wirkt die wohltuende Wärme ganz gezielt auf die Muskulatur ein. Üppig bemessen: Die Ruheräume im neuen Spabereich bieten so viele Liegen wie die Ludinmühle Gästebetten hat. Ein freier Platz ist somit garantiert.

Wellness auf 1 200 Quadratmeter

Breit gefächert Die ganze Vielfalt zeitgemäßer Wellnesskonzepte und viel Raum zum Entspannen: Der neue Spabereich des Hotels Ludinmühle im idyllischen Brettental überzeugt mit technischen Finessen und liebevoller Gestaltung.

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urch seine ruhige und idyllische Lage im südlichen Schwarzwald bietet das Hotel Ludinmühle schon seit jeher beste Voraussetzungen für eine erholsame Ruhepause vom hektischen Alltag. Seit einigen Monaten ist ein Aufenthalt in der Ludinmühle aber noch verlockender: Im März  eröffnete das Team um den ebenso sympathischen wie engagierten Besitzer Walter Zimmermann einen neuen, rund   Quadratmeter großen Spabereich, der sowohl in der Vielfalt des Angebots als auch in der durchdachten Raumaufteilung und der detailverliebten Gestaltung zu überzeugen weiß.

Wirkungsvoll entspannen – nach allen Regeln der (Wellness-)kunst Mit dieser mutigen Investition in die Zukunft will Zimmermann auch ein Zeichen setzen – und bietet seinen Gästen deshalb das komplette Sortiment innovativer Ideen, mit de-

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nen der Marktführer Klafs, der Partner seiner Wahl, in den letzten Jahren für Furore gesorgt hat. Ein Beispiel ist die Salzsauna, in der die mit dem European Health & Spa Award ausgezeichnete und patentierte MicrosaltTechnologie mikroskopisch kleine Trockensalzpartikel vernebelt und so für tiefes Durchatmen sorgt. Ganz und gar nicht klein ist hingegen das Angebot an Ruheliegen: Während sich andernorts die Gäste schon einmal um eine gemütliche Rückzugsmöglichkeit balgen müssen, bietet die Ludinmühle so viele Ruheliegen wie Gästebetten. Und damit auch die Eltern kleiner Kinder das vielfältige Wellnessangebot in aller Ruhe genießen können, bietet das Team schon seit  eine Kinderbetreuung an – und macht die Ludinmühle so zum Refugium für Jung und Alt. Text: Peter Lang

Objektdaten Hotel: Hotel Ludinmühle, www.ludinmuehle.de Design-Planung Bürsner & Hegedüs GmbH, Rielasingen, www.buersnerhegedues.de Planung & Realisation neuer Spabereich Klafs GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall, www.klafs.com Ausstattung neuer Spabereich Salzsauna mit Microsalt-Technologie, Zirbensauna mit Steinwand, Kräutersauna, D12-Dampfbad, zwei InfraPLUS-Infrarotsitze, Sitzbank und Wärmefußbecken Spa Basics Lite, Polaris Eisbrunnen

Mehr Informationen Hotel Ludinmühle, Brettental 31, 79348 Freiamt, www.ludinmuehle.de


Fotos: Klafs, Bürsner & Hegedüs

Wirkt bis in die Verästelungen der Bronchien: In der Salzsauna lässt die preisgekrönte Microsalt-Technologie die Gäste tief durchatmen. Vielfalt ist Trumpf: Im neuen Spabereich stehen gleich drei verschiedene Saunen zur Verfügung, eine weitere in der angrenzenden Hütte.

Abgetrennt und dennoch mit ungestörten Ausblicken: Extra für die Damen gibt es eine eigene Sauna mit separatem Ruhebereich.

Interessante Gestaltungsidee: An mehreren Stellen – wie hier im Dampfbad – ziehen bedruckte und teils hinterleuchtete Glasflächen die Blicke auf sich.

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HOTEL | Das „Severin*s Resort & Spa“ auf Sylt

Fünf verschiedene Saunas und ein g großer Pool im „„Severin*s Resort & Spa“ p auf Sylt y

Wellness unterm Reetdach Ankommen, durchatmen und sich wohlfühlen! Das ist die Philosophie des „Severin*s Resort & Spa“. Die neue Luxusanlage auf Sylt wurde von Inhaber Kurt Zech mehr als acht Jahre lang entwickelt, gebaut und vor knapp einem Jahr schließlich in Betrieb genommen. Die Resortgäste erwartet Wellness vom Feinsten.

K

urt Zechs Maxime bei der Realisierung seines Hotel- und Appartement-Komplexes lautete, den Atem der Insel Sylt und speziell des als Kapitänsort bekannten Keitum aufzunehmen und an die Gäste weiterzugeben. „Bei der Entwicklung haben wir besonderen Wert auf natürliche Wertigkeit und Authentizität gelegt. Unsere Gäste können entspannte Privatsphäre auf Zeit verbringen und noch dazu die tolle Atmosphäre der Insel genießen“, erläutert der Hotelier. „In diesem Zusammenhang sind uns Professionalität und natürliche Freundlichkeit der Mitarbeiter sehr wichtig.“ Das aufgrund seiner Lage, Architektur, Ausstattung und Größe einzigartige Resort bietet auf einer Gesamtflä-

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che von circa   Quadratmetern mit  luxuriösen Zimmern und Suiten,  Appartements sowie einem   Quadratmeter großen Spabereich enorm viel Raum für Individualität, Ruhe und Erholung.

Friesische Moderne Beim Design des Komplexes wurden moderne mit regionalen Elementen verknüpft. Das Hauptgebäude hat den Grundriss eines „S“ und ist mit eineinhalb Etagen im typischen Friesenhausstil gebaut – das über   Quadratmeter große Reetdach sucht weit und breit seinesgleichen. Insgesamt gibt es zehn verschiedene Zimmerkategorien, so dass für jeden Gast und jede Familie das gewünschte Zu-

hause in den Ferien oder für einen Kurzaufenthalt dabei ist. Gäste, die eine Ferienwohnung oder eine Art Ferienhaus bevorzugen, können eines der  Studios und Appartements oder auch eines der beiden Hausteile buchen. Liebhaber von Spa und Wellness können auf   Quadratmetern Fläche in fünf verschiedenen Saunaarten entspannen, etwa in einem Hamam mit diversen orientalischen Ritualen. Zudem gibt es eine Biosauna, die den Frauen vorbehalten ist, eine klassische Finnische Sauna, ein Dampfbad sowie eine Kräutersauna. In puncto sportliche Fitness bietet das Resort seinen Gästen einen  Quadratmeter großen Swimming-


In dem schmucken Reetdachgebäude lädt ein 144 Quadratmeter großer Pool zum Abtauchen und Schwimmen ein. Ein großzügiges Glasdach sorgt für wohltuendes Tageslicht, angenehm anzufühlende Fliesen sowie Massagedüsen tun ein Übriges für ein tolles Badegefühl.

Fotos: Matthias Malpricht

pool. Er lädt nicht nur zum Baden ein, sondern ist auch mit Massagedüsen ausgestattet, womit verspannte Körperpartien gelockert werden können. An seiner Stirnseite erzeugt im „SpaCafé“ ein Kaminofen eine kuschelige Atmosphäre, und das  Quadratmeter große Glasdach über dem Pool lässt sehr viel Tageslicht hinein. Die Nutzung des Spabereichs ist für Hotelgäste übrigens frei. Separat können private Spasuiten ab zwei Stunden inklusive Anwendungen gebucht werden. Die Gastronomie des Resorts ist von echter Leidenschaft für die feine Sylter Küche gekennzeichnet. Die beiden Restaurants „Hoog“ und „Tipken‘s“ bieten nordische Produkte

So kommen Sie an Ihr Wellnessziel! Das „Severin*s Resort & Spa“ liegt im beschaulichen Keitum auf der Ostseite der Nordseeinsel Sylt – und zwar direkt am Wattenmeer. Am Hauptbahnhof der Inselhauptstadt Westerland gelangt man mit der Autoverladestation des „Sylt Shuttles“ ans Ziel. Für Fluggäste: Der Flughafen Westerland ist in rund 15 Fahrminuten zu erreichen. Keitum verfügt übrigens auch über einen eigenen Bahnhof, der lediglich 1,5 Kilometer vom Hotel entfernt und somit fußläufig erreichbar ist.

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HOTEL | Das „Severin*s Resort & Spa“ auf Sylt

Traumhafte und weite Sandstrände auf der Nordseeinsel Sylt unweit des „Severin*s“: Ausgedehnte Spaziergänge über die Dünen perfektionieren das Wellnessangebot.

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a brand of Hugo Lahme GmbH

mit Aromen aus aller Welt. „Bevorzugte regionale Zulieferer erfüllen höchste Ansprüche an handverlesene Qualität“, betont Inhaber Kurt Zech. Während das „Hoog“ das Flair einer gehobenen, modernen Sylter Teestube vermittelt, verwöhnt das „Tipken‘s“ abends mit „Fine Dining“. Ganz besonders einladend ist das Ambiente mit Kamin in der Bar und in der „Smoker’s Lounge“, wo Rauchern erlesene Zigarren aus dem Humidor angeboten werden.

Kurzum: Das „Severin*s“ ist ein idealer Aufenthaltsort, um die malerische Nordseeinsel Sylt zu genießen und sich dort rundum zu erholen. Zeit für ausgiebige Promenaden auf den Dünen bleibt dabei immer noch.

Mehr Informationen Severin*s Resort & Spa, Am Tipkenhoog 18, 25980 Keitum/Sylt, Tel.: 04651/460660, www.severins-sylt.de

Objektinfos Objekt: Severin*s Resort & Spa, Keitum/Sylt, Inhaber: Kurt Zech, www.severins-sylt.de Management: Atlantic Hotels, www.atlantic-hotels.de Anzahl Zimmer und Suiten: 62, dazu 22 Appartements und Studios Spa & Gastronomie: Spa auf über 2 000 m2, 2 Restaurants Schwimmbadbau: Melo Schwimmbadtechnik GmbH, Göttingen, www.melo-gmbh.de Beteiligte Firmen Wasseraufbereitung Schwimmbad: Behncke GmbH, www.behncke.com Fliesen im Becken: Fliesen Tiedemann GmbH, www.fliesen-tiedemann.onlinefliese.de Natursteinarbeiten: KMD Projekt GmbH, www.kmd-natursteine.de Heizung, Lüftung, Sanitär & Regeltechnik: Wefers TGA GmbH, www.wefers.com Elektroarbeiten: Renke Gebäudetechnik GmbH, www.renke-bremen.de Entwurf und Design: Christian Olufemi Architekten, www.olufemi.net Projektleitung: i.A. Dipl.-Ing. Uwe Hohnhorst, Zech-Hotels GmbH, www.zech-hotels.de Weitere Daten & Fakten Eröffnung: 1. Dezember 2014, Gesamtfläche: rund 30 000 m2 Schwimmbecken: 16,0 x 9,0 x 1,35 m, Wassertemperatur: 29,7 °C Saunas & Spa: 1 Biosauna (40 – 60 °C, 10 – 55 % Luftfeuchte), 1 Finnische Sauna (90 – 100 °C, 3 – 15 % Luftfeuchte), www.klafs.de, 1 orientalischer Hamam mit Ritualen (39 °C, 60 % Luftfeuchte), 1 Dampfbad (43 – 46 °C, 100 % Luftfeuchte), 1 Kräutersauna, Ruheraum, „Day Spa“-Angebote mit diversen Arrangements und Leistungen

Hugo Lahme Perfektion in jedem Element.


HOTEL | Neue Schwimmhalle fürs „Bayside“ in Scharbeutz

Neue Schwimmhalle mit großzügiger Raumhöhe in Ostseehotel

Meerblick inklusive Das „Bayside-Hotel“ in Scharbeutz an der Ostsee hat ein neue Schwimmhalle mit direktem Blick aufs Meer. Dieser Effekt wird durch eine erhöhte Anordnung des Beckens erzielt, wozu eine versetzte Deckenkonstruktion beiträgt. Diese ist wiederum fester Bestandteil des topmodernen Wärmedämmsystems „ISO-Plus“.

D

ie Raumhöhe der Schwimmhalle wurde deshalb so großzügig gewählt, damit die Gäste auch im Inneren die befreiende Weite des Meeres erleben können. Dazu trägt auch die versetzte Deckenkonstruktion bei. Sie begünstigt optische und klimatischen Außenwand mit Wärmedämmung und Dampfsperre Schwimmhallenluft 30 o C, 60% relative Luftfeuchte

Effekte. Der optische Effekt: Eine indirekte Beleuchtung mit vereinzelten integrierten Akzentstrahlern sorgt am Abend für eine stimmungsvolle Wellnessatmosphäre. Die Deckenkonstruktion gewährleistet zudem eine maximale Raumhöhe und verdeckt gleichzeitig die Installation von Elektro-, Wasser- und Lüftungstechnik. Die Abluft kann elegant über den Deckenversatz abgesaugt werden, wodurch störende Lüftungsgitter vermieden werden.

Angenehmes Wellnessklima Wasserdampf

(mit Putz-Beschichtung auf der Alu-Dampfsperre)

Die beiden kleinen Illustration oben zeigen im Bild und grafisch den Aufbau des „ISO-Plus-Systems“. Großes Bild unten: So wirkt die dämmende Deckenkonstruktion mit indirekter Beleuchtung.

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Im Schwimmbadbau ist hochwertiger Wärmeschutz die Voraussetzung für angenehmes Wellnessklima, für schadensfreie Baukonstruktionen und für einen kostensparenden Heizbetrieb. Für die Außenwände von Kellerräumen empfehlen sich Gesamtdämmstoffdicken von  bis  Zentimetern. Das bedeutet, dass die außenliegende Perimeterdämmung  bis  Zentimeter stark sein sollte. Die zusätzliche Innendämmung von fünf Zentimetern hebt die Schwimmhalle dann auf Niedrigenergieniveau. Mit anderen Worten: Die Schwimmhalle verliert trotz einer Raumtemperatur von  Grad Celsius nach außen nicht mehr Wärme als ein Wohnraum bei  Grad Celsius. Die Innendämmung ergänzt damit die Außendämmung, muss hier aber zwingend eine absolute Dampfsperre enthalten. Denn nur dann bleiben Wärme und Feuchte im Bad und auch die gesamte Konstruk-

tion bleibt trocken und somit bauphysikalisch sicher. Neben dem zusätzlichen Dämmeffekt bietet die innenliegende Wärmedämmung mit Dampfsperre weitere Vorteile für den Einsatz in der Schwimmhalle: So wird die Betonkonstruktion vor eindringenden Chloriden aus der Hallenluft geschützt. Die Innendämmung sorgt überdies für sichere Rissüberbrückung, sollten im Bau feine Haarrisse auftreten. Wände ohne eine Innendämmung haben hier ein erhöhtes Risiko, das mit den Jahren zunimmt, zumal kaum ein Bau auf Dauer völlig rissfrei bleibt. Das „ISO-Plus-System“ wird direkt auf der Alu-Dampfsperre weiterbeschichtet und nach der Gewebearmierung vollflächig verputzt, so dass jede gewünschte Gestaltung möglich ist. Der Aufbau bewirkt zudem eine verbesserte Raumakustik, so dass die sogenannte Nachhallzeit auf einem angenehmen Niveau gehalten wird. Auf Konstruktionen mit „ISO Plus“ gibt es fünf Jahre Systemgarantie für den Betrieb als Schwimmhalle. Das bringt hohe Sicherheit, denn fehlerhafte Schwimmhallen-Konstruktionen machen sich spätestens im zweiten Winter bemerkbar.

Mehr Informationen Bayside-Hotel, Strandallee 130a, 23683 Scharbeutz, Tel.: 04503/60960 www.bayside-hotel.de ISO GmbH, Bahnhofstr. 44, 74254 Offenau, Tel.: 07136/5820, www.iso.de


HOTEL | „Das Rübezahl“ im Allgäu

Der neue Anbau des „Rübezahl“ beherbergt die „BeautyAlm“mit diversen Anwendungsbereichen und gemütlicher Lounge (oben) sowie 17 Doppelzimmern und Themensuiten.

„Das Rübezahl“ im Schwangau: Wiedereröffnung mit vielen Wellnessneuheiten

Entspannen wie Könige Wohnen und entspannen wie König Ludwig: Mitten im Allgäu, mit freiem Blick auf die sagenhaften Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, erstrahlt „Das Rübezahl“ seit vorigen Dezember in neuem Glanz. Dazu wurde unter anderem der Wellnessbereich deutlich erweitert und bietet nun viel mehr Möglichkeiten.

N

ach einem umfangreichen Umbau und der Investition von fünf Millionen Euro schlägt das Vier-Sterne-Superior-Hotel ein neues Kapitel in seiner über -jährigen Geschichte auf. Seit Dezember  heißen die Gastgeber Giselle und Erhard Thurm ihre Gäste mit zahlreichen Neuheiten willkommen. Unter anderem entstand ein weitläufiger Eingangsbereich mit Rezeption, Kaminlounge, Bar und der Vinothek „Weinschleuse“. Die Lobby verbindet das Stammhaus mit dem neuen Anbau, der  Doppelzimmer und Themensuiten sowie die „BeautyAlm“ beherbergt. Sie offeriert ein alpin inspiriertes Spamenü, sieben Anwendungsräume und eine exklusive „Privat Spa-Suite“ für Paare. Überdies wurde der Wellnessbereich erweitert. Die Größe der „Therme Romana“, so

der Name des Bereichs, wurde auf   Quadratmeter verdoppelt. Zur „Privat Spa-Suite“ gehören Rundwanne, Dampfdusche und Infrarot-Zirbenkabine und sie kann für Partnerbehandlungen gebucht werden. Das Spamenü der „Beauty-Alm“ enthält Anwendungen mit regionalen Produkten wie zum Beispiel Alpenkräuter, Heublumen, Allgäuer Bier und Honig. Und auch „AlmYurveda“: Ayurveda-Massagen mit Ölen aus Kräutern und Heilpflanzen der Region. Die „Therme Romana“ verfügt mit vier Saunen, Whirlpools, Erlebnisduschen und Ruhezonen über vielfältige Möglichkeiten für die Entspannung. Zu den Highlights zählen der beheizte Außenpool mit Inneneinstieg und Panoramadeck sowie der neue Ruhegarten mit Panoramasauna

und Felsenwhirlpool unter freiem Himmel – mit Blick auf die sagenhaften Schwangauschlösser.

Romantischer Rückzugsort Durch die Erhöhung der Zimmeranzahl auf  bietet das Hotel nun viele fantasievoll gestaltete Räume. Lodenstoffe, Fell, Seide und Leder, Naturstein sowie unbehandeltes Holz regen dazu an, das Haus mit allen Sinnen zu spüren. Mit Liebe zum Detail schufen die Besitzer einen romantischen Rückzugsort, der Tradition mit zeitgenössischem Wohngefühl verbindet.

Mehr Informationen Das Rübezahl, Am Ehberg 31, 87645 Schwangau, Tel.: 08362/8888, www.hotelruebezahl.de

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HOTEL | Hotel Sonnhof im Pongau

Alpenstimmung p g am Gernkogel g

Vier-Jahreszeiten-Idylle Etwa 70 Kilometer südlich von Salzburg liegt St. Johann im Pongau, ein Urlaubsort sowohl für Sonnenanbeter, wanderbegeisterte Sommerfrischler wie auch passionierte Wintersportler. Dort bietet das Hotel Sonnhof seinen Gästen das ganze Jahre über einen unvergesslichen Aufenthalt. Fotos: Agentur Comma/Hotel Sonnhof

Ö

sterreichische Gastfreundschaft genießt nicht umsonst einen besonders guten Ruf und nach einem Aufenthalt im Hotel Sonnhof Alpendorf in St. Johann/Pongau, weiß man genau, was damit gemeint ist. Dass der Gast hier jederzeit die Nummer eins ist, macht sich in allen Bereichen des im alpinen Stil eingerichteten Vier-Sterne-Superior-Hotels bemerkbar, und dass die Gäste dies zu schätzen wissen, beweist die Buchungsauslastung des Hotels. Die Hausherren Hildegard und Hans Höllwart gönnen sich selbst nur kurze Auszeiten im Frühjahr und Herbst und stehen ihren Gästen somit gewissermaßen das ganze Jahr zur Verfügung.

Wie alles begann… Seinen Ursprung nahm die Geschichte des Hotels  mit dem gegenüber des Hotels Sonnhof liegenden Oberforsthof. Dies war das Gründerhotel der Eltern von Hans Höllwart und gleichzeitig sein Elternhaus. Die Gabe zum Hotelier wurde ihm quasi in die Wiege gelegt.  erwarb die Familie zusätzlich den Sonnhof, der zunächst als Frühstückspension geführt wurde, sich zum -Sterne-Hotel entwickelte und seit  auch noch das „S“ für Superior im Kategoriemerkmal verzeichnen darf. Seit  steht der Sonnhof nun unter

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der Leitung vom Ehepaar Höllwart. War anfangs der Sommer die begehrtere Reisesaison, wurde mit dem Bau der Bergbahn im Jahre  schnell klar, dass die Gäste auch vermehrt im Winter anreisen würden. Sportlicher Freizeitgestaltung in allen Jahreszeiten sind keine Grenzen gesetzt und seit  kann St. Johann mit einem weiteren am Stammtisch geborenen Highlight punkten – einem Golfplatz, der von Hans Höllwart gebaut wurde. Der rührige Hausherr ist zudem ausgebildeter Skilehrer und gelernter Koch.

Der Berg ruft… Bei Luis Trenker war es das Matterhorn, das im Jahr  in „Der Berg ruft“ auf seinen Gipfel lockte,  ließ dann Wolfgang Ambros den Watzmann rufen. Im Alpendorf St. Johann ist es von Anfang Juni bis Mitte Oktober der „Geisterberg“, ein Freizeit- und Erlebnispark, der besonders für die kleinen Touristen attraktiv ist. Man erreicht ihn mit der unweit vom Hotel gelegenen Gondelbahn und dem gleichnamigen Geisterzug.

Danach entspannen… Nach ausgiebigem Outdoorprogramm darf schließlich der Gegenpol nicht fehlen. Im Sonnhof ist dafür seit  ein neuer Wellnessbereich auf

einer Fläche von   m zuständig, davon allein mit  m die Saunalandschaft. Das Sahnehäubchen alldessen: Ein Edelstahlpool mit einer Länge von  und einer Breite von  Metern, dem bei  °C Wassertemperatur nur äußerst Wasserscheue widerstehen können. In den Pool integriert ist eine große Sprudelliege, auf der vier Personen bequem nebeneinander Platz finden. Beheizt wird der Pool über eine Fernwärmeanlage mit Hackschnitzelheizung, die alle Hoteliers des Alpendorfs gemeinsam nutzen. Der Ruhebereich ist großzügig gestaltet und mit vielen bequemen Liegen ausgestattet. Wer eine komplette Auszeit nehmen möchte, begibt sich in den Ruheraum mit Wasserbetten und einem Kerzenkamin, um dort in dem leicht abgedunkelten Ambiente den Alltag in Sekundenschnelle zu vergessen.

…und saunieren Im abgegrenzten Wellnessbereich befindet sich eine finnische Sauna, eine Biosauna und ein Dampfbad, das ehemalige Schwimmbecken steht hier als Innenpool, ebenfalls auf °C beheizt zur Verfügung. Weitere Verschnaufpausen kann der Gast in der Infrarotkabine und der Textilsauna einlegen, wer jedoch noch weiteren Bewegungsdrang verspürt, kann in






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Oben: Ein beherzter Sprung in das 32°C warme Wasser des Edelstahlpools sorgt fĂźr Erfrischung nach einem langen Tag im Freien. Mitte: Der Blick vom â&#x20AC;&#x17E;Hausbergâ&#x20AC;&#x153; auf die nahe Alpenlandschaft. Unten: In den HĂźttchen im Hintergrund kann man ein wenig Privatsphäre genieĂ&#x;en.

Objektdaten Edelstahlpool: Berndorf Bäderbau, A-Berndorf, www.berndorf-baederbau.de Sprudelliegen: Berndorf Bäderbau, A-Berndorf, www.berndorf-baederbau.de Ruheliegen, AuĂ&#x;enbereich: St. Karasek, A-Wien, www.karasek.co.at Rollladenabdeckung AuĂ&#x;enpool: Rollo Solar, Bad TĂślz, www.rollo-solar-de

einem kleinen Fitnessraum noch schnell ein paar Kalorien verbrennen. Danach steht einem Abendessen mit kĂśstlichen Gerichten aus der hervorragenden KĂźche des Sonnhofs nichts mehr im Wege.

                     





  

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Mehr Informationen Superior Hotel Sonnhof A-5600 St. Johann im Pongau Tel.: 0043/6412/7271 www.sonnhof-alpendorf.at

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HOTEL | Gut Weissenhof im Salzburger Land

Gut Weissenhof im Salzburger Land: Familienhotel mit viel Charme und viel Wellness

Sommerfrische & Winterspaß Das Vier-Sterne-Hotel Gut Weissenhof in Radstadt liegt im Salzburger Land mitten im bekannten Skigebiet Amadé. Nicht nur Golffreunde und Reiter kommen hier auf ihre Kosten. Das Familienhotel bietet auch Kinderbetreuung und vor allem einen großartigen Wellness- und Spabereich zum ausgiebigen Relaxen.

E

in Tophotel, das derart viele Möglichkeiten an einem Ort bietet, muss man in Österreich mit der Lupe suchen. Das Gut Weissenhof ist fast einzigartig, weil es so viele Urlaubsaktivitäten an und in einem Haus vereint. Das Hotel, das von Familie Habersatter geleitet wird, liegt direkt an einem -Loch-Golfplatz. Wem das nicht reicht, findet fünf weitere Golfplätze in umittelbarer Umgebung, und zwar in Schladming, St. Michael, Goldegg, Schloss Pichlarn und Zell am See. Bekannt und beliebt ist das Hotel aber nicht zuletzt wegen seiner großen Reitanlage. Gäste haben hier die Möglichkeit, den Reiturlaub nach Lust und Laune selbst zu planen. Das Team um Josef und Regina Habersatter bietet beispielsweise Anfängerun-

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terricht an der Longe, „Cavalettitraining“ für Springanfänger, Privatunterricht für Dressur, Kutschfahrten und vieles mehr. Selbstverständlich findet dies unter Anleitung und Aufsicht von staatlich geprüftem Fachpersonal statt. Gäste können zudem ihre Pferde mitbringen und in der Reithalle mit ihren Tieren trainieren. Ideal liegt das Hotel auch für Skifahrer: Amadé ist eines der größten Wintersportgebiete Österreichs. Mehr als  Skilifte sowie rund  Kilometer gespurte Loipen machen das Gebiet zu einem Paradies für Wintersportler. Ob alpin oder nordisch: Hier kommt jeder auf seine Kosten. In den letzten Jahren schärfte Gut Weissenhof vor allem sein Profil als Familienhotel. Kinderbetreuerinnen sind für den Nachwuchs der Gäste da.

Treffpunkt ist das Spielzimmer, in dem sich die Kleinen richtig austoben können. Damit junge Paare auch mal einen Abend zu zweit genießen können, passen auf Wunsch Babysitter liebevoll auf die ganz Kleinen auf. Für Teenies organisiert das Hotel Events wie Rafting, Klettern, Mountainbiken, Kutschfahrten, Sommerrodeln, Golf- und Reitkurse.

Familieneigene Landwirtschaft In der Gastronomie legt Familie Habersatter Wert auf ein Topniveau. Regionale und internationale Gerichte stehen auf der Speisekarte, ergänzt durch hochwertige Weiß- und Rotweine aus Österreich und anderen europäischen Ländern. Auch hier hebt sich der Betrieb von anderen Unternehmen ab, was mit den Hobbys


Reiten auf dem Gut, golfen direkt am Hotel, wandern in den Bergen, skifahren in der Wintersportregion Amadé, relaxen im Spabereich und genießen in der Topgastronomie des Hotels: Alles ist möglich im Gut Weissenhof in Radstadt. Nur wenige Hotels in Österreich bieten ein derart vielfältiges Angebot an verschiedenen Freizeitmöglichkeiten. Fotos: Hotel Gut Weissenhof

Objektdaten Ausstattung Wellness- und Spabereich: Innenpool 29 °C (12 x 6 x 1,4 m), Außenpool 28 °C (11 x 5 x 1,4 m), Whirlpool und Kinderbecken 36 °C, Massage- und Kosmetikräume, Tepidarium, Laconium, Wilderersauna außen mit naturnahem Freiluftwasserfall zur Abkühlung, „Stubn-Sauna“ innen, WasserVital-Zone mit Kneippbecken, Soledampfbad, Blütendampfbad, Infrarotkabine, Ruheraum mit Wasserbetten. Darüber hinaus bietet das „Gut Weissenhof“ einen großen Fitness-Bereich mit hochmodernen Geräten wie Laufbändern, Crosstrainern, Fahrrädern und unterschiedlichen Kraftgeräten. Die Indooraktivitäten umfassen Aerobic, Step Aerobic, Dance Aerobic, Stretching & Balancing, Mental Balance, Rücken Fit, Aqua Gym, Bodystyling, Nordic-Walking-Kurse zum Kennenlernen der Geh- und Stocktechnik sowie Nordic-Walking-Touren mit ein bis zwei Stunden im wunderschönen Salzburger Land. Hersteller & Firmen Saunas: Balnea, www.balnea.de Whirlpool: Steiner Baugesellschaft, www.steiner-bau.at Whirlpooltechnik, Poolbau und Wasserattraktionen: Best Water Technology (BWT), www.bwt-group.com Wasseraufbereitung Innen- und Außenpools: Ospa Schwimmbadtechnik, www.ospa.info

von Josef Habersatter zu tun hat. Auf dem weitläufigen Hotelareal befindet sich etwa eine Forellenzucht. Deshalb kommen wirklich nur fangfrische Prachtexemplare aus Alpenwasser auf den Teller. Darüber hinaus ist mit dem Hotel auch die familieneigene Landwirtschaft verbunden. Josef Habersatter hält eine große Rinderherde. Die Tiere grasen im Sommer auf Weiden in der Nähe des Hotels. Das Rindfleisch stammt dadurch zum größten Teil aus eigener Produktion. Fast überflüssig zu erwähnen ist, dass die gesamte Hotelanlage mit dem nachwachsen Rohstoff Holz beheizt wird. Die Holzhackschnitzel werden aus Bäumen erzeugt, die regelmäßig im eigenen Wald gefällt werden.

Naturnaher Wasserfall Die Wellness- und Spaanlage lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Qualität lässt sich hier im Detail erkennen: Der Fußboden ist komplett mit edlen Solnhofener Natursteinplatten belegt. Das Barfußgehen fühlt sich auf diesem natürlichen Belag richtig gut an. Innen- und Außenpool laden die Erwachsenen bei angenehmen Wasser-

temperaturen zum Schwimmen ein, während die Kids im Kinderbecken planschen. Richtig Spaß macht die Wilderersauna, die im Außenbereich liegt: Bei  bis  °C öffnet die Wärme jede Pore. Besonders erfrischend ist anschließend die kalte Dusche unter einem naturnah gestalteten Freiluftwasserfall, der sich neben der Wilderersauna befindet. Im wahrsten Sinne des Wortes traumhaft ist der Ruheraum: Auf den Wasserbetten, die dort stehen, schläft man nach dem ersten Saunagang fast ein, so viel Ruhe bieten sie für Körper und Seele. Wer es nicht ganz so heiß mag, nutzt die Dampfbäder des Hotels oder lässt seine Rücken- und Nackenpartie in der Infrarotkabine mit wohltuender Strahlung umsorgen. Und wer vor dem ersten Saunagang noch etwas für die Kondition tun will, ist im umfangreich ausgestatteten Fitnessraum genau richtig.

Mehr Informationen Hotel Gut Weissenhof, Familie Habersatter, Weissenhof 6, A-5550 Radstadt, Tel. 0043/6452/7001, www.weissenhof.at

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HOTEL | Hotel Lauterbad im Schwarzwald

Das Hotel Lauterbad im Schwarzwald unter dem Motto:

„Einfacher ist besser“ Mit Ruhe und Stadtnähe, höchstem Komfort und seinem eigenen, unverwechselbaren Gesicht präsentiert sich das Hotel Lauterbad in der Nähe von Freudenstadt im Schwarzwald dem Besucher. Hier findet man Entspannung und Wellness auf hohem Niveau und Freizeitsportler in 500 Metern Entfernung einen 18-Loch-Golfplatz.

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aut Relax-Guide gehört der Spa des Hotels Lauterbad bei Freudenstadt im Schwarzwald – in Relation zur Hotelgröße – längst zu den größten in ganz Deutschland. Dieses Jahr wurde das Haus zum . Mal in Folge mit drei der vom Relax-Guide vergebenen begehrten Lilien als hervorragendes Wellness-Hotel ausgezeichnet und liegt damit unter den Top  in BadenWürttemberg. „Das charmante Wellnesshotel“, so der Slogan des Hotels, überzeugt mit seiner Gelassenheit und ruhigen Atmosphäre sowie sei-

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nem klaren, gut strukturierten Angebot. Über die Jahre wurde das nur etwa  Meter neben dem -LochGolfplatz von Freudenstadt liegende Hotel stets weiterentwickelt und optimiert.

Motiviert und engagiert Seit den letzten Erweiterungsmaßnahmen steht den zahlreichen Besuchern des -Zimmer-Hotels unter anderem ein Wellnessbereich auf   Quadratmetern sowie ein Fitness- und Bewegungspark auf über

 Quadratmetern zur Verfügung. Das großzügig erweiterte Restaurant und eine stimmungsvolle Lounge laden die Gäste am Abend in ihre stimmungsvoll beleuchteten Räumlichkeiten. Gastfreundliche Mitarbeiter stehen den Gästen rund um die Uhr zur Seite.

Schwerpunkt Individualität Bei der Gestaltung des weitläufigen Spabereichs wurde darauf Wert gelegt, allen individuellen Bedürfnissen der Gäste gerecht zu werden. So


Im Licht der Unterwasserbeleuchtung zeigt sich der Hotelpool in seiner ganzen Pracht (Bild links oben). Von den gemütlichen Ruheliegen aus kann man ganz relaxed die Aussicht auf das Schwimmbecken und in den Hotelgarten genießen (Bild oben). Große Fensterfronten schaffen eine offene, lichtdurchflutete Atmosphäre.

wurde eine Kombination aus freien Flächen und kleinteiligen Rückzugsmöglichkeiten geschaffen, in der jeder einen passenden Wohlfühlbereich findet. Allein über fünfzig Liegemöglichkeiten gibt es zum Entspannen. Im „Siesta-Rondell“ kann man sich

auf Schwing-Liegen zurückziehen, im „Schlafsack“, einem Ruheraum, stehen vor einem offenen Kamin überdimensionierte, ergonomisch geformte Liegen. Hinter diesem Bereich befindet sich die sogenannte „Relax-Galerie“ mit weiteren Liegen und sechs

Wasserbetten inklusive Massagefunktion. Wände und Decken wurden in diesen Bereichen zur Schallreduzierung flächig mit „STO-Silence“ bearbeitet. Und für manchen Gast als Krönung: Der  x  Meter große Edelstahlpool im Außenbereich.

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HOTEL | Hotel Lauterbad im Schwarzwald

Viel Platz auch im Freien zum Relaxen. Der 16 x 5 m große Edelstahlpool ist gesäumt von bequemen Ruheliegen (oben). Rechts: Der Übergang in das Außenbecken erfolgt über zwei Einstiegstreppen mit rutschfesten Noppenstufen.

Hüttenzauber Seit dem Sommer  lockt das Hotel Lauterbad mit einem weiteren Highlight, der „Berghütte Lauterbad“. Nach einer kurzen Wanderung von circa , Kilometern gelangt man zu der täglich bewirtschafteten Hütte, die innen Platz für circa  Personen und außen für  Personen bietet. Die Hütte besteht aus dem alten Holz eines Bauernhofs aus dem . Jahrhundert sowie modernen Gestaltungselementen, gemäß dem Motto

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„Tradition trifft Moderne“. Dies spiegelt sich nicht nur optisch wider, sondern wird auch kulinarisch umgesetzt. Auf der Speisekarte lockt kreativer Gaumenschmaus in Form von Köstlichkeiten sowohl regionalen wie auch internationalen Ursprungs.

Mehr Informationen Hotel Lauterbad, Amselweg 5, 72250 Freudenstadt-Lauterbad, www.lauterbad-wellnesshotel.de, www.berghuette-lauterbad.de

Objektdaten Architekt, Planer, Innenausstatter: Schmelzle+Partner, Hallwangen, www.schmelzle.de und ziefle+koch, Cresbach, www.ziefle.de Spafläche: 1800 m2 + Fitnessfläche 180 m2 Wasseraufbereitung: Ospa GmbH, www.ospa.info Sauna: Klafs, www.klafs.com Außenpool: Edelstahlpool, 16 x 5 m, Treppen, Einstiegsleiter, Berndorf Bäderbau, www.berndorf-baederbau.com Fitnessgeräte: Technogym, www.technogym.com Wellness-Einrichtungen: 9 Behandlungskabinen, Finnische Sauna (90°C), Laconium (55°C), Samarkand-Dampfbad (45°C), Biosauna (70°C), Brechelbad/Jägersauna (65°C), Pharaonenbad, Softpack von Haslauer, 3 Relaxräume: „Siesta“Rondell, „Schlafsack“ mit offenem Kamin und „Relax-Galerie“ mit 6 Wasserbetten inklusive Massageeinrichtung


HOTEL | News

C:URVE MINI Yoga in der Sauna Die modulare Inneneinrichtung „Kokoro“ ist eine ideale und flexible Workout- und Yogaeinrichtung für die Sauna. Die Stapelmöbel aus hellem Espenholz halten jedem Workout oder Yogaübungen stand. Mit breiten Bänken und beweglichen Hockern lässt sich die Einrichtung individuell auf einem dazugehörigen Holzdeck gestalten und in nahezu jeder Sauna integrieren. www.helo-gmbh.de

Luftentkeimer für Spas Der Spezialist AL-KO bietet mit dem Luftentkeimer „AL-KO Pure“ jetzt eine Lösung an, die Spas frei von Gerüchen und Schadstoffen hält. Der Luftentkeimer verringert die Geruchsbelastung der Atemluft und vernichtet dank der patentierten Plasmatechnologie Schadstoffe wie Viren, Bakterien, Schimmelsporen und flüchtige organische Verbindungen (VOC). Im Wellnessbereich stammen diese giftigen Dämpfe in erster Linie von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, beziehungsweise Chlor fürs Schwimmbad. Selbst bei einer zehnfachen Überschreitung des gesetzlichen Grenzwertes der VOC-Konzentration erreicht „AL-KO Pure“ laut Hersteller einen Wirkungsgrad von nahezu 100 Prozent. Bestätigt hätten dies die Prüfinstitute École Polytechnique in Paris und Dekra in Stuttgart. www.al-ko.de

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In historischem Ambiente In den umgebauten Räumen des historischen Palazzo Spina im Herzen von Rimini wurde Anfang des Jahres das „Augeo Art Space“ eröffnet. Das Konzept der Architektin und Designerin Yasmine Mahmoudieh verbindet hier moderne Kunst mit Wellness. Ein von der Designerin aus „HI-MACS“ geschaffenes Objekt beginnt rechts vom Eingang, verwandelt sich in der Fortsetzung zu einem Sitzbereich und mündet schließlich in den Empfangsbereich mit Bar. Das Material „HI-MACS“ wird thermoplastisch verarbeitet und kann zu nahezu jeder Form verarbeitet werden. Das von Sergio Antolini und dessen Creative Director Matteo Sormani in Auftrag gegebene Augeo-Projekt soll auch in weiteren Großstädten anderer Länder verwirklicht werden. www.himacs.eu

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Ausgabe A usgab be 1 1/2015 /2015 KOI Bad und Sauna in Homburg/Saar Müritz-Therme in Mecklenburg-Vorpommern Die neue Rutschenlandschaft der Therme Erding Das Aquarama in Norwegen Know-how: Energiepotenziale ausschöpfen BHKW: Den Strom selbst erzeugen Hotel Hochschober in Österreich Märchenhotel Bellevue in der Ostschweiz

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LAYOUT: GiekWerbung Beinsteiner Straße 47, 71384 Weinstadt ANZEIGENVERKAUFSLEITUNG: Silke Pietschel ANZEIGEN: Julia Skora HERSTELLUNG: Anja Groth (Ltg.) VERTRIEB & ABONNEMENT-SERVICE: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG, Höhenstraße 17, 70736 Fellbach, Tel.: 0711/5206-306, Fax 0711/5206-307, E-Mail: abo@fachschriften.de Das Jahresabonnement von BäderBau kostet 24 Euro inkl. MwSt und Versand (Ausland 32 Euro). Sie erhalten 4 Ausgaben pro Jahr. Es kann bestellt werden unter

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