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Neuigkeiten von Facebook Oktober 2020

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Im Dialog mit der EURatspräsidentschaft

Gegen Hass im Netz

Unterstützung für den Mittelstand

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Quellen überprüfen, Falschinformationen erkennen

Qualitätsjournalismus in der Corona-Pandemie Unser Engagement gegen den Klimawandel

3 Fragen an Jesper Doub, Direktor für News Partnerships in Europa

Sehr geehrte Leser*innen, wir hoffen, Sie haben diesen Sommer trotz der gegenwärtigen Herausforderungen angenehm verbracht und sind wohlbehalten in den politischen Alltag zurückgekehrt. Mit dieser Ausgabe des Politikbriefs möchten wir die Sommermonate mit Ihnen Revue passieren lassen.

Informationen ist. Deshalb wollen wir unsere Plattform nun für die Bewältigung einer weiteren globalen Herausforderung nutzen - der Klimakrise. Im September haben wir das Klima-Informationszentrum lanciert, um unseren Nutzer*innen sachliche und aktuelle Informationen rund um den Klimawandel bereitzustellen.

Mit Beginn der zweiten Jahreshälfte hat Deutschland die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union übernommen. Mit den Facebook EU Conversations möchten wir diese vor allem mit Blick auf Digitalisierungsthemen eng begleiten. Nähere Informationen zu Format und Teilnahme finden Sie im Verlauf dieses Politikbriefs.

Auch die Medienbranche muss den Menschen gerade jetzt seriöse Informationsangebote bieten, gleichzeitig leidet sie jedoch unter dramatisch sinkenden Anzeigenerlösen. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen unser Engagement für den Journalismus vor und erläutern, welche Maßnahmen wir zur Stärkung der Medienkompetenz in Zeiten vermehrter Falschinformationen ergreifen. Einblicke in unsere Zusammenarbeit mit Verlegern gewährt zudem Jesper Doub, Direktor für News Partnerships in Europa.

Noch immer sind Alltag und reguläre Geschäftsbetriebe in vielen Branchen stark von der Corona-Pandemie beeinträchtigt. Gleichzeitig erweisen sich digitale Geschäftsmodelle gerade in Krisenzeiten als effektiv und resilient. Im Rahmen der Kampagne #WirliebenMittelstand unterstützen wir daher besonders von der Pandemie betroffene Branchen mit spezifischen Trainings zu ihrer Digitalisierungsstrategie. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Facebook im Krisenfall als Quelle für verlässliche

Wie immer freuen wir uns über Ihre Anregungen und Kommentare und darauf, den Austausch mit Ihnen fortzuführen. Mit freundlichen Grüßen Eva-Maria Kirschsieper Director Public Policy, DACH


Im Dialog mit der EURatspräsidentschaft Trotz der Corona-Krise möchte Deutschland seine EURatspräsidentschaft nutzen, um wichtige politische Themen voranzutreiben - allen voran die Digitalisierung. Mit den Facebook EU Conversations will Facebook diese Diskussionen eng begleiten.

Am 1. Juli 2020 hat Deutschland für sechs Monate die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union übernommen. Natürlich steht die Bewältigung der COVID19-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf die europäische Staatengemeinschaft im Vordergrund, doch auch Themen wie die Digitalisierung sollen im Rahmen des deutschen EU-Vorsitzes vorangetrieben werden. Vor diesem Hintergrund veranstaltet Facebook im Verlauf der nächsten Monate eine Reihe von Veranstaltungen mit dem Titel Facebook EU Conversations. Das Gesprächsformat bietet einen offenen Austausch zwischen verschiedenen hochkarätigen Akteur*innen und Expert*innen zu relevanten und aktuellen Themen der EUPolitik. Zu unseren Diskussionsteilnehmer*innen gehören Entscheidungsträger*innen aus der Europäischen Kommission, dem Europäischen Rat, dem Europäischen Parlament sowie fachspezifische Expert*innen. Nachdem im September bereits die ersten Veranstaltungen stattgefunden haben, geht es am 13. Oktober mit dem Thema Democracy Action Plan and Political Advertising weiter. Neben spannenden Einzelveranstaltungen, wie etwa zur Zukunft der Regulierung von Online-Inhalten oder Künstlicher Intelligenz, gibt es auch eine mehrteilige Veranstaltungsreihe zu Europe’s Innovation Economy.

Es sind zwar noch nicht alle Veranstaltungen terminlich festgelegt, wir freuen uns aber, Ihnen schon mal eine exklusive Übersicht der Themen zu geben:

Oktober • •

European Democracy Action Plan and Political Advertising Europe‘s Innovation Economy Series - The Role of Data in the Digital Economy and Society

November • •

Europe‘s Innovation Economy Series - Economic and Consumer Value Creation of Data-Driven Business Models Fostering Media and Digital Literacy in Europe

Dezember • •

Sustainability and Digital The Future of Online Content Regulation

Haben Sie Interesse an der Teilnahme an einer oder mehreren Veranstaltungen? Dann wenden Sie sich gerne per E-Mail an FacebookEU@fb.com. Die Facebook EU Conversations finden in englischer Sprache und unter Chatham-House-Rules statt. Zum Schutz unserer Teilnehmer*innen werden die Veranstaltungen online übertragen.

1 Neuigkeiten von Facebook | Oktober 2020


Gegen Hass im Netz In den vergangenen Monaten gab es intensive Diskussionen über das Thema Hass im Netz. Auch Facebook wurde kritisiert, da unsere Dienste zur missbräuchlichen Verbreitung von Hass verwendet werden. Als gesellschaftlich verantwortungsvolles Unternehmen müssen wir abwägen, welche Äußerungen durch die Meinungsfreiheit gedeckt und welche inakzeptabel sind. Aber wir stellen uns klar gegen jede Form von Hassrede in den sozialen Medien.

100 Milliarden Nachrichten sind eine Herausforderung Wir tolerieren keinen Hass auf Facebook und entfernen entsprechende Beiträge direkt, wenn diese gemeldet oder durch unsere Algorithmen entdeckt werden. Bei mehr als 100 Milliarden Nachrichten täglich können wir aber nicht alle Fälle sofort auffinden. Wir investieren deshalb jedes Jahr mehrere Milliarden US-Dollar, um unsere Plattform noch besser gegen Hassrede abzusichern. Dabei machen wir echte Fortschritte. Kürzlich attestierte uns die Europäische Kommission, dass Facebook 95,7 Prozent der Hassrede-Meldungen innerhalb von 24 Stunden überprüft hat – mehr als YouTube und Twitter.

22,5 Millionen Hasskommentare entfernt Wie aus unserem aktuellen Transparenzbericht zur Durchsetzung der Gemeinschaftsstandards hervorgeht, erkennen wir mittlerweile 94,5 Prozent der Hassrede auf Facebook bereits, bevor diese von Nutzer*innen gemeldet wird. Insgesamt sind wir zwischen April und Juni 2020 gegen 22,5 Millionen Hasskommentare vorgegangen. Das sind mehr als doppelt so viele wie zwischen Januar und März. Auf Instagram sind wir mit 3,3 Millionen im Vergleich zum ersten Quartal sogar gegen mehr als dreimal so viele Beiträge vorgegangen. Fast doppelt so viele wurden von unseren Algorithmen selbst erkannt, ohne dass Nutzer*innen diese zu melden brauchten.

Neues Gesetz gegen Hass im Netz Bundestag und Bundesrat haben Ende Juni das neue Gesetz zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität im Internet verabschiedet. Darin werden die sozialen Netzwerke verpflichtet, Posts etwa mit Neonazi-Propaganda, Volksverhetzung oder Mordund Gewaltdrohungen künftig dem Bundeskriminalamt zu melden sowie die IP-Adressen der Urheber*innen auszuhändigen. 2 Neuigkeiten von Facebook | Oktober 2020


Unterstützung für den Mittelstand Die Corona-Pandemie stellt viele Betriebe auf eine harte Probe. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Da KMU für die Weltwirtschaft von großer Bedeutung und für uns geschätzte Partner sind, unterstützen wir sie in dieser Zeit mit unterschiedlichen Maßnahmen.

Wie geht es dem Mittelstand? Wir wollten wissen, wie sich die Pandemie auf KMU auswirkt. In der Studie „Future of Business“, einem Gemeinschaftsprojekt von Facebook, der Weltbank und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wurden im Mai 2020 KMU in mehr als 50 Ländern nach ihren Erfahrungen befragt. Die Umfrage zeigt, dass Corona den Mittelstand hart trifft: Zwischen Januar und Mai 2020 mussten weltweit 26 Prozent der KMU aufgrund von Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie schließen. In manchen Ländern waren es mehr als 50 Prozent. In Deutschland meldeten zwei von drei Firmen, die nicht schließen mussten, sinkende Umsätze. Offenbar spielt der OnlineUmsatz für viele deutsche KMU in der Krise eine bedeutende Rolle: 31 Prozent gaben an, mindestens 25 Prozent ihrer Verkäufe digital abzuwickeln. Weitere Ergebnisse der Studie finden Sie unter dataforgood.fb.com/global-state-of-smb-de.

#WirliebenMittelstand Um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die stark betroffenen KMU abzumildern, unterstützen wir sie mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dabei fokussieren wir uns vor allem auf Branchen, die am meisten unter der Pandemie leiden, wie z. B. Tourismus, Gastronomie und Einzelhandel. Die Studie unterstreicht auch, wie wichtig gerade in der Krise ein digitales Standbein für KMU ist. So haben Unternehmen während der Pandemie soziale Medien genutzt um, Kund*innen zu erreichen, Umsätze zu generieren und ihr Geschäftsmodell neu auszurichten. Während viele Unternehmer*innen bereits digital versiert sind, können andere noch Unterstützung brauchen. Bis Ende 2020 möchten wir deshalb 10.000 Unternehmer*innen in Deutschland digital fit machen. Mit der Kampagne #WirliebenMittelstand unterstützen wir die stark betroffenen Branchen Tourismus, Gastronomie und Einzelhandel mit virtuellen branchenspezifischen Trainingsprogrammen und individuellen Coachings. Mehr zu unseren Angeboten für den Mittelstand erfahren Sie hier: facebook.com/business/boost/wirliebenmittelstand.

„Gute Route“ zeigt nachhaltigen Tourismus Auf unseren Plattformen stellen wir immer wieder interessante KMU vor. Zum Beispiel im Rahmen unseres Programms „Gute Route“: Hier präsentieren wir nachhaltige Geschäftsideen im Tourismus. Nachhaltigkeit zeigt sich dabei in unterschiedlichen Facetten: in nachhaltigen Transportmitteln und Unterkünften, umweltschonenden Aktivitäten oder bei Unternehmen, die auf regionale Produkte setzen. Entdecken Sie mit uns Dinos im Altmühltal, Alpakas in Castrop-Rauxel und mehr auf der Seite von Facebook Deutschland facebook.com/facebookappDeutschland. 3 Neuigkeiten von Facebook | Oktober 2020


Quellen überprüfen, Falschinformationen erkennen Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie gefährlich Falschinformationen sein können: Vermeintliche Therapiemethoden für COVID-19 können bei Betroffenen schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Facebook arbeitet aktuell mehr denn je daran, Nutzer*innen vertrauenswürdige Quellen zur Verfügung zu stellen und Falschinformationen aktiv zu bekämpfen – insbesondere über COVID-19. Mit der Kampagne „Stampoutfalsenews“ wollen wir die Medienkompetenz stärken und Menschen darüber informieren, wie sie potenzielle Falschmeldungen erkennen können.

Umgang mit fragwürdigen Nachrichten Die Nutzer*innen unserer Plattformen sollen selbst fundierte Entscheidungen darüber treffen, welche Informationen sie nutzen und welche sie meiden. Ein kurzer Leitfaden hilft ihnen dabei, angemessen mit fragwürdigen Nachrichten umzugehen. Diesen haben wir weltweit gemeinsam mit einigen der Faktenprüfer-Organisationen entwickelt, mit denen wir zusammenarbeiten. In Deutschland ist das beispielsweise das gemeinnützige Recherchezentrum Correctiv. Darüber hinaus erweitern wir das Coronavirus-Informationszentrum um den Bereich “Fakten zu COVID-19”. Dort wird gezielt über von der WHO identifizierte Falschinformationen und Gerüchte aufgeklärt.

Weitere Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz geplant Der Leitfaden gibt Hilfestellung die Authentizität von Inhalten zu hinterfragen: Soll die Nachricht gezielt Wut oder Ängste auslösen? Ist die Quelle vertrauenswürdig? Sind die Fotos authentisch oder könnten sie manipuliert worden sein? Mit kreativen Anzeigen auf Facebook war die Kampagne im Sommer einen Monat lang für Menschen in allen EU-Ländern sichtbar. Mithilfe einer Umfrage im Anschluss an die Aktion werden wir die Wirksamkeit der Kampagne bewerten. Diese Ergebnisse werden uns helfen, künftig weitere Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz zu entwickeln. Weitere Informationen zur aktuellen Kampagne finden Sie hier: stampoutfalsenews.com.

Hinweis auf Medien unter staatlicher Kontrolle Transparenz hilft unseren Nutzer*innen Nachrichtenquellen besser beurteilen zu können. Mit einem Hinweis machen wir künftig darauf aufmerksam, wenn ein Medium ganz oder teilweise unter der redaktionellen Kontrolle einer Regierung steht, wie beispielsweise RT und Sputnik. Unabhängige Experten aus aller Welt haben uns dabei geholfen, Kriterien für die Identifizierung derartiger Medien zu entwickeln. Damit möchten wir mehr Transparenz schaffen und den Menschen helfen, besser zu verstehen, wer hinter den Nachrichten steht, die sie auf Facebook sehen.

4 Neuigkeiten von Facebook | Oktober 2020


Qualitätsjournalismus in der CoronaPandemie

Unser Engagement gegen den Klimawandel

Für klassische Medienverlage ist die Corona-Pandemie Chance und Belastung zugleich. Hier berichten wir darüber, welche Erfahrungen Verlage, mit denen wir im Rahmen des Facebook Journalism Project zusammenarbeiten, in den vergangenen Monaten gesammelt haben.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, welche wichtige Rolle Facebook als Quelle für verlässliche Informationen während einer globalen Krise spielt. Deshalb haben wir uns entschieden, unsere Plattform auch für eine weitere globale Herausforderung zu nutzen: die Klimakrise.

“Reader Revenue Accelerator” Programm Mit dem Facebook Journalism Project unterstützen wir schon seit Langem Qualitätsjournalismus in aller Welt. Mit verschiedenen Programmen helfen wir Verlagen dabei, das Internet zu nutzen, um ihre Leser*innen besser zu erreichen. 2019 nahmen 14 deutschsprachige Verlage an unserem „Reader Revenue Accelerator“Programm teil, bei dem es darum geht, nachhaltige Online-Bezahlangebote zu entwickeln. Schon vor der Corona-Krise konnten die Verlage dadurch unter anderem mehr als 35.000 neue Bezahl-Abos sowie rund 125.000 Newsletter-Anmeldungen und WebsiteRegistrierungen generieren. Mehr zum Facebook Journalism Project finden Sie hier: facebook.com/journalismproject

Gestiegene Nachfrage nach Inhalten Alle Verlage erlebten angesichts der Pandemie eine steigende Nachfrage nach ihren journalistischen Produkten. Barbara Zinecker von den Nürnberger Nachrichten bezifferte die Steigerung bei den Abonnements für Bezahlprodukte auf 20 bis 30 Prozent. Auch Ruth Betz von der Funke Mediengruppe berichtete von deutlich gestiegenen Bezahl-Abos. „Unser größtes Problem sind und waren die stornierten Anzeigenschaltungen in Print und Online“, sagte Frank Unkelbach vom Main-Echo. Sein Verlag reagierte mit zeitlich befristeten Rabatten von bis zu 50 Prozent und dem Claim „Lasst uns die Krise gemeinsam bewältigen!“.

Zahlen und Fakten zum Klimawandel Mitte September haben wir das KlimaInformationszentrum in Deutschland lanciert. Unter facebook.com/climatescienceinfo bieten wir den Nutzer*innen sachliche und aktuelle Informationen rund um den Klimawandel. Diese beinhalten unter anderem wissenschaftliche Beiträge des Deutschen Wetterdiensts, des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Alfred-WegenerInstituts sowie der World Meteorological Organization, dem UN Environment Programme und der National Oceanic and Atmospheric Administration.

Neue Nachhaltigkeitsziele Wir möchten mit dem Klima-Informationszentrum unseren Teil dazu beitragen, dem Thema die Aufmerksamkeit und Plattform zu geben, die es benötigt, damit wir als Gesellschaft auf die Herausforderungen rund um den Klimawandel reagieren können. Selbstverständlich betrachten wir das Informationszentrum nur als ersten Schritt unseres Engagements in diesem Bereich und freuen uns, unsere Aktivität in der kommenden Zeit weiter auszubauen. So haben wir uns zum Ziel gesetzt, bis Ende diesen Jahres weltweit CO2-neutral zu werden und unseren Bedarf zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien abzudecken. Zudem planen wir die CO2-Neutralität bis 2030 auf die gesamte Wertschöpfungskette unseres Unternehmens auszudehnen.

5 Neuigkeiten von Facebook | Oktober 2020


3 Fragen an Jesper Doub, Direktor für News Partnerships in Europa

Sie sind Direktor für News Partnerships in Europa bei Facebook – was beinhaltet diese Rolle? In meiner Rolle verantworte ich die Zusammenarbeit mit Medienpartnern in Europa. Mein Ziel ist es, unser Partnerships Team in der Region weiter auszubauen, um noch mehr Brücken zwischen Facebook und der Medienbranche zu schlagen.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen Facebook und Verlegern? Wir haben eine Verantwortung, Medienunternehmen bei der Veränderung ihres Kerngeschäfts zu helfen. Sei es bei der Suche nach Möglichkeiten der Monetarisierung, der Steigerung ihrer Reichweite oder bei der Vertiefung des Dialogs mit ihren Lesern auf unseren Plattformen. Wir wollen auch mehr von unserem Wissen teilen und transparent zeigen, wie wir arbeiten und was wir tun. Ich denke, wir können definitiv noch besser in der Zusammenarbeit mit Medienpartnern in Europa werden. Das ist einer der Gründe, wieso ich bei Facebook angefangen habe. Wir haben hier schon große Fortschritte gemacht. Neben dem Start des Accelerator-Programms in Deutschland und umfassenden Online-Trainings war es uns auch wichtig, die Nachrichtenbranche in der aktuellen Krisensituation zusätzlich finanziell zu unterstützen. Seit März haben wir 100 Millionen Dollar zur Unterstützung des Journalismus bereitgestellt, zudem haben das Facebook Journalism Project und das European Journalism Center einen mit 3 Millionen Dollar ausgestatteten Hilfsfonds ins Leben gerufen.

Was sind die aktuellen Herausforderungen traditioneller Medien und wie kann Facebook diese unterstützen? Die Medienbranche unterliegt radikalen Veränderungen. Jeder Verlag und jede Redaktion stehen vor unterschiedlichen, komplexen Herausforderungen. Mit unseren Initiativen möchten wir dazu beitragen, Wissen und Erfahrungen zu teilen und in Kooperation mit Experten an Lösungsansätzen zu arbeiten. Die erfolgreiche Etablierung von langfristig nachhaltigen Bezahlmodellen ist ein wichtiges Element in der Finanzierung von hochwertigem unabhängigem Journalismus. Aber wir wissen, dass es noch mehr zu tun gibt, und sind fest entschlossen, noch mehr in die Stärkung von Nachrichtenorganisationen hier in Deutschland und Europa zu investieren. 6 Neuigkeiten von Facebook | Oktober 2020


Wissenswertes zu Ihrem Konto Es gibt einen Unterschied zwischen scharfer Kritik und einer Wortwahl, die unter die Gürtellinie geht. Kommentare unter Ihren Beiträgen, die Beleidigungen beinhalten, können die Gesprächsatmosphäre nachhaltig vergiften. Links in Kommentaren können Nutzer*innen auf Webseiten mit missbräuchlichen oder irreführenden Informationen leiten. Wenn wir auf illegale oder gefährdende Inhalte aufmerksam werden, entfernen wir diese. Zusätzlich können auch Sie sich und Ihre Community mit den bereitgestellten Moderationswerkzeugen von Facebook und Instagram schützen. Um Inhalte zu moderieren, die möglicherweise nicht gegen unsere Richtlinien verstoßen, jedoch eine konstruktive Debatte stören oder eine Ausdrucksweise verwenden, die Sie für unangemessen halten, stehen Ihnen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. Zu den

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Ihr Public Policy Team von Facebook Harmen Zell Public Policy Manager, Schwerpunkt Bundesländer und Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden

Eva-Maria Kirschsieper Director Public Policy, DACH

Dr. Alexander Kleist Public Policy Manager, EMEA Instagram

Marie von Stauffenberg Policy Programs Manager, Medienkompetenz und Digitalisierung Mittelstand

Semjon Rens Public Policy Manager, Wettbewerb, Datenschutz, Cybersicherheit und Telekommunikation

Nastasia Bach Public Policy Manager, Urheberrecht

Anika Geisel Public Policy Lead, Wahlen

Marie-Teresa Weber Public Policy Manager, Medienpolitik und Medienregulierung

Constanze Osei-Becker Public Policy Manager, Künstliche Intelligenz & Virtual Reality, Digitale Ethik, Steuern, Urheberrecht, Bildungspolitik

Stefan Meister Politics & Government Outreach Manager

Johannes Baldauf Public Policy Manager, Gesellschaftspolitik, Hate Speech und Terrorismus

Johan Filip Axenpalm Policy Programs Manager, Leitung Gesellschaftspolitisches Engagement

Alexander Lengen Government, Politics & Advocacy Partner Manager

Kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. politik@fb.com facebook.com/FacebookPolitik deutschland.fb.com twitter.com/FacebookDE Facebook Germany GmbH, Kemperplatz 1, 10785 Berlin

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