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Peter Rachel OT 177 Bad Kreuznach


Vortrag von Peter Rachel OT 177 Bad Kreuznach


Mit Farbe besch채ftigt haben sich Leonardo da Vinci 15. Jahrhundert

Isaac Newton Anfang 18. Jahrhundert

Johann Wolfgang von Goethe Ende 18. Jahrhundert

Viele weitere Farbtheorien CIE 1931


Was ist eigentlich

Farbe?


Farben sind Taten und Leiden des Lichts!“

„

Johann Wolfgang von Goethe


Licht

Infrarot Radio Radar

Gamma Rรถntgen UV

ist elektromagnetische Strahlung

Licht ist elektromagnetische Strahlung 6


Was braucht man um Farbe zu sehen? Licht

Auge

Gegenstand


Auge Zäpfchen und Stäbchen RGB 2°und 10°Beobachtungswinkel

1m

10° 3,2 cm

17,5 cm


Was ist Farbe? Farbe ist ein durch das Auge vermittelter Sinneseindruck (DIN 5033, Teil 1) ‌und nicht das in der Dose oder im Eimer!


Auswirkung von Licht unterschiedlicher Wellenlänge auf die Farbempfindung:

Glühlampe

Leuchtstoffröhre


Farbmischungen

RGB = Additive Farbmischung

CMY(K) = Subtraktive Farbmischung

Schwarzem Hintergrund wird Licht beigefügt um Farben zu erzeugen.

Die CMY(K) Pigmente subtrahieren farbliche Wellenlängen einfallenden Lichts, wodurch andere Farben reflektieren. (Cyan subtrahiert rote, Magenta grüne und Yellow blaue Bestandteile des Lichts)

Alle drei Farben erzeugen Weiß.

CMY ergeben zusammen Schwarz.


Wie sich das Auge täuschen lässt

! Oder: Weshalb man messen muss wenn‘s drauf ankommt!


Beispiele:


D


Das subjektive Empfinden

Die inneren Fl채chen erscheinen unterschiedlich sind aber gleich.


Das subjektive Empfinden

Die inneren Fl채chen erscheinen unterschiedlich sind aber gleich.


Commision Internationale de l‘Eclairage

CIE LAB


Commision Internationale de l‘Eclairage

CIELAB


Lab-Farbraum:

L

L = Helligkeit (0 bis 100) a = Gr체n-Rot Achse (-127 bis +127)

a

b = Blau-Gelb Achse (-127 bis +127)

b Mittels Lab-Angaben ist ein Farbton eindeutig definiert, weil er ger채teunabh채ngig ist. (Identische Messbedingungen vorausgesetzt.)


Farbabstand

∆E


Farbabstand ∆L = L*meß - L*ref ∆a = a*meß - a*ref

∆E = ∆a² + ∆b² + ∆L²

∆b = b*meß - b*ref

b*

Probe

Referenz

.

.

Verbesserte Farbabstandsformeln:

∆b*

∆E CMC ∆E 94

∆a*

∆E 2000

a*


X-Rite gegr체ndet 1958 Public

Nasdaq

Mitarbeiter

900

Umsatz 2010

USD 236.000.000

Sitz

Kentwood, Michigan

Eintritt Gretag

1992

Gesch채ftsf체hrer Deutschland seit 1996 Merge X-Rite / Gretag-Macbeth 2006 Sales Director Central Europe


Was ist eigentlich Color Management?


Die ICC-Technologie, auch Color- oder Farbmanagement genannt, hat sich in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt und h채lt nun unaufhaltsam in allen Bereichen von Druck, Druckvorstufe und Digitalfotografie Einzug. Die ICC-Technologie ist ein weltweiter

Standard und damit zukunftssicher!

Farbmanagement ist seit 2004 Ausbildungsfach und Bestandteil der fotografischen Berufsausbildung.


Was sind Farbräume? Jedes Gerät besitzt unterschiedliche Möglichkeiten der Farbwiedergabe. Grundsätzlich kann ein Gerät nur einen geräteabhängig begrenzten Teil der vom Menschen wahrnehmbaren Farben nutzen.


Wie werden Farbräume unterschieden? Geräteabhängige Farbräume:

Geräteunabhängiger Farbraum:

Scanner-RGB

Offset-CMYK

Lab = Theoretischer Farbraum


Unterschiedliche Farbr채ume der Ger채te:

Projektor-RGB

Monitor-RGB

Tintenstrahldrucker

Scanner-RGB Offset


Resultat der unterschiedlichen Farbr채ume: Projektor-RGB

Kamera-RGB Scanner-RGB

Monitor-RGB

Drucker-RGB Drucker-CMYK


Beispiel f체r ein Verst채ndigungs-Problem:

?

?


Beispiel f체r die Probleme der Anwender in der t채glichen Praxis:

Keine farbverbindliche Darstellung, Bildbearbeitung und Ausgabe!


Die LĂśsung heiĂ&#x;t

Color Management basierend auf der ICC-Technologie.


Verbindliche Farbwiedergabe:


Was sind ICC-Profile? ICC-Profile sind Textdateien bzw. Zuordnungstabellen von Farbwerten. ICC-Profile „übersetzen“ geräteabhängige Farbinformationen RGB oder CMYK in geräteunabhängige Farbinformationen LAB und beschreiben die unterschiedlichen Farbräume der Ein- und Ausgabegeräte.


Original

Lab 50-0-0

RGB 96-108-101

Lab 50-0-0

RGB 91-99-103

Lab 50-0-0

RGB 110-102-99

Lab 50-0-0

CMYK 49-41-38-24

Lab 50-0-0

Color Management Workflow

Was sind ICC-Profile?


Lösung: Übersetzung in eine „Universalsprache“


Lösung: „Übersetzung“ der Daten mit ICC-Profilen

RGB

LAB

ICC-Profil Scanner

RGB

LAB

ICC-Profil Monitor

CMYK

LAB

ICC-Profil Druck

Lab


Funktionsweise der Monitorprofilierung: RGB-Werte werden zum Monitor gesendet

LAB-Werte (Mess-Werte) werden RGB Werten gegenĂźber gestellt.

Berechnung des Profils mit Profilierungs-Software

ICC-Profil Lab – Monitor RGB


Funktionsweise der Druckerprofilierung: RGB/CMYK-Testchart wird zum Drucker gesendet

LAB Werte (Messwerte) werden CMYK oder RGB Werten gegenüber gestellt

Berechnung des Profils mit Profilierungs-Software

ICC-Profil Lab – Druck RGB/CMYK


Was wird zur Erstellung von ICC-Profilen benötigt? Messtechnik zum Erfassen der Farbinformationen Software zur Auswertung der Messergebnisse und Berechnung der Profile

Was wird benötigt, um ColorManagement anzuwenden? ICC-Profile (Eingabeprofil – Ausgabeprofil) Eine Softwareanwendung, die Color Management unterstützt (z.B. Adobe Produktfamilie) Mindestmaß an Wissen, um die Profile richtig anzuwenden.


Beurteilung von profilierten Ergebnissen Der Farbeindruck ist primär abhängig vom Licht. Unter jeder Lichtart (Glühlampe, Neonlicht, Halogenlicht, unterschiedliches Tageslicht) erhält man einen anderen Farbeindruck. Deshalb hat man sich auf einen Standard geeinigt:

Farbtemperatur D50 = 5000 Kelvin

Warum? ICC-Profile werden standardmäßig auf Basis D50 errechnet. Folglich ist eine absolut exakte Beurteilung nur unter Lichtbedingungen möglich, die D50 entsprechen (Normlichtkabine).


Unterschiedliches Licht, unterschiedliche Farbe:

Glühlampe

Leuchtstoffröhre


Zusammenfassung Unterschied von Farbe und Farbmittel Das Auge und wie es sich t채uschen l채sst Umgang mit unterschiedlichen Farbr채umen Color Management Profile


Danke f端r Eure Aufmerksamkeit.

Noch Fragen?


Farbe_Colormanagement