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WasserWanderWeg Den Wasserwanderweg der Amberger Stadtwerke findet man in reizvoller Umgebung auf dem Maria-Hilf-Berg. In dieser herrlichen Landschaft rund um die barocke Wallfahrtskirche aus dem 17. Jahrhundert wurde am 18. Mai 2006 der Amberger Wasserwanderweg eingerichtet.

Übersichtlich strukturiert, mit dem Maskottchen „Flossi“ als Wegweiser, findet sich der Wanderer gut zurecht und wird von Station zu Station geleitet. So erfährt er, wie wichtig gut 100 Jahre neuere Geschichte der Wassererschließung in der Stadt für die Bürger gewesen sind. Amberg hat seit alters her dem Wasser viel zu verdanken. Die Vils war als Transportweg der Lebensnerv Ambergs. Zudem war Wasser schon seit tausenden von Jahren ein wichtiges Kriterium für die Gründung von Siedlungen. Später, als Amberg und die Region als Ruhrgebiet des Mittelalters galten, wurde der Warenverkehr, wie etwa die abgebauten Erze, auf dem Wasser abgewickelt. Der Wasserwanderweg erinnert an die Bedeutung des Wassers als wertvollstes Lebensmittel.

Er soll interessierten Besuchern, ob groß oder klein, aufzeigen, wie wichtig das Lebenselixier Wasser ist und welche Qualität die Amberger Stadtwerke liefern. Insbesondere Kinder sollen schon früh richtig mit diesem wertvollen Gut umgehen können. Neben der Thematisierung im Unterricht besuchen die Klassen dann im praktischen Teil den Wasserwanderweg.

Er startet an einem alten Brunnen, dem Lindenbrünnerl, weiter geht’s zum Kräuterbrünnerl und zu den Hochbehältern. Der nächste Hochbehälter liegt auf 525 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und hat ein Fassungsvermögen von 500 Kubikmeter. Der Jesuitenbrunnen, Station Nummer 5, speiste die Brauerei im Maltesertrakt unten in der Stadt, die die Jesuiten betrieben. Dann wird es technisch, denn an einer Wegegabelung stehen Schilder, die man im Alltag oft sieht und deren Bedeutung an dieser Station erklärt wird. Sie verweisen auf Wasserleitungen, Absperrschieber oder Hydranten. Ein historischer Wasserbehälter aus dem Jahre 1929 wurde in dem Weg ebenso integriert wie der moderne Hochbehälter der 1991 gebaut wurde und 2500 Kubikmeter fasst. Den Abschluss bildet ein echtes Highlight, nämlich das alte Amberger Pumpwerk „Am Anger“, das 1893 in Betrieb ging. Heute haben es die Stadtwerke zu einem kleinen Museum rund um das Thema Amberger Wasserversorgung umgestaltet. Der zugehörige Hochbehälter wird sogar heute noch genutzt.

Möglichkeiten für BesucherInnen

Kostenloser WasserWanderWeg für Vereine und Schulen mit Besuch des kleinen Wassermuseums. Kostenlose WasserWanderWeg-Karte zur eigenen Begehung.

Welche Artikel der Erdcharta repräsentieren wir? Art. 1 Achtung haben vor der Erde und dem Leben in seiner ganzen Vielfalt.

WasserWanderWeg

Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH Ansprechpartnerin: Frau Karoline Gajeck-Scheuck

Gasfabrikstraße 16 | 92224 Amberg Tel. 09621 603 / 450 | Fax 09621 603-499 karoline.gajeck@stadtwerke-amberg.de www.wasserwanderweg-amberg.de

Art. 2 Für die Gemeinschaft des Lebens in Verständnis, Mitgefühl und Liebe sorgen.

Art. 4 Die Fülle und Schönheit der Erde für heutige und zukünftige Generationen sichern.

Art. 5 Die Ganzheit der Ökosysteme der Erde schützen und wiederherstellen, vor allem die biologische Vielfalt und die natürlichen Prozesse, die das Leben erhalten.

v i t a s ausgabe 1 | 2013

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Infomagazin zum Erdchartaweg Amberg-Sulzbach  

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