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Editorial Liebe Leserin, lieber Leser! Es wurde mir letztes Jahr des Öfteren der Hinweis gegeben, ich solle mein Editorial beibehalten, da damit alles gesagt sei. Da es aber in der Natur eines Editorials liegt, aktuell zu sein, habe ich mich bemüht, beidem gerecht zu werden. Es also einerseits neu und aktuell zu halten und andererseits letztjährige Aussagen noch einmal mit einzubinden. Dass wir allem Anschein nach einiges richtig machen, dafür spricht die Verdreifachung der Teilnehmer am BowCamp 2016. Trotz Handy- und Süßigkeitenverbot scheint unser Konzept zu begeistern. Dies erfüllt uns mit Stolz und dafür möchten wir Danke sagen. Wenn wir erzählen, dass wir etwa fünfzig mehr oder weniger pubertierende Jugendliche 8 Tage lang beaufsichtigen, wird man nicht gerade mit Neid belegt. Allen Skeptikern sei gesagt, es ist nicht so schlimm, wie es sich anhört. Die Ruhe und der positive Umgang miteinander wurden von so manchem Beobachter mit purem Erstaunen honoriert. Allen Eltern sei gesagt, dass dieses geerdet werden, stinken zu dürfen, Kälte, Wärme und Nässe ausgesetzt zu sein, sich mit sechs oft Wildfremden zusammenraufen zu müssen, dieser Situation auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein – auch dazu führt, dass Tränen fließen, Heimweh ausbricht und sich Verzweiflung breit macht – aber dann Lösungen gefunden werden, man sich gegenseitig hilft und respektiert und daraus Freundschaften entstehen. In weiterer Folge sich Eigenverantwortung und Sozialkompetenz entwickeln – was heißt, wir haben unser Ziel erreicht. Wir werden also unseren Weg fortsetzen. Wir werden weiter jungen Menschen die Möglichkeit bieten, all das tun zu dürfen, was in der heutigen Gesellschaft nicht mehr erlaubt oder sogar verboten ist. Wir werden es in unsere Verantwortung übernehmen, den Kids auf dem BowCamp mehr Eigenverantwortung zu übertragen und damit das selbstständige Denken zu fördern. Wir werden ihnen den Umgang mit der Natur lehren und die Einfachheit, die heutzutage als so schwierig, weil unbequem empfunden wird, näher bringen. All das ist übrigens nicht nur Kindern zu empfehlen – einfach mal raus aus der Komfortzone heißt die Devise!

Thomas Knödler

Expeditionen ins Freie

Verein zur Förderung von Jugend- und Outdoorprojekten

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Editorial

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Einsichten, Aussichten und ein Dank an die Teilnehmer und Eltern.

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Basiswissen

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Was Du für das Leben im BowCamp wissen musst, damit alles rund läuft.

Workshops

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Feuerküche

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Mit Pfeil und Bogen

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Überblick

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Postenlauf

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Geschichten

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Boombajagga

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Kurioses

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Handwerkliche Techniken erlernen und in die Welt der Indianer eintauchen.

Wie man variantenreiche Indianerküche auf dem offenen Feuer zubereitet. Konzentration und Disziplin sind im Umgang mit Pfeil und Bogen unabdingbar. Ein Überblick über das BowCamp Gelände, die Infrastruktur und die Stämme.

DRUMMER, EDUCATOR

Teamwork, Geschick und Köpfchen werden benötigt, um den Indianerschatz zu finden. Geschichten, die unsere Teilnehmer nach dem BowCamp zu erzählen hatten.

Die Trommeln haben uns den Rhythmus vorgegeben und zum Tanzen verleitet.

g u e z g Schla e Djemb Cajon t h c i r r e Unt

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Teilnehmer

Manche sind schon das 2.Mal dabei, viele freuen sich schon auf das nächste Jahr.

nachhaltig werben • • • • • • •

Inhalt... ...mit Blick auf das Wesentliche!

Ganz spezielles - solche Highlights erlebt man nur, wenn man dabei gewesen ist.

Konzert

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Campsong

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Programm

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Ein Konzert am Lagerfeuer. Wolfgang Verocai hat uns die Ehre gegeben. Zum ersten Mal auf dem BowCamp - ein eigener Lagersong. Wie geht es weiter? Alle wichtigen Termine auf einer Seite und natürlich auf:

expeditionen.cc


Schamanin

Mit Riten, T채nzen und R채ucherungen hat sie die Geister gn채dig gestimmt und f체r positive Energie gesorgt!

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Basiswissen im Umgang mit Seilen, Feuer und Werkzeug sind Fähigkeiten, die unsere Teilnehmer ganz zu Beginn des Camps erlernen. Schon beim Aufbau ist der richtige und verantwortungsvolle Umgang mit Beil und Säge entscheidend für das Gelingen und den verletzungsfreien Ablauf. Mit Knoten und Bünden werden alle Aufbauten bewerkstelligt, da wir weder Schrauben noch Nägel verwenden. Feuerholz, den richtigen Aufbau eines Feuers und das Entzünden ohne Brandbeschleuniger (auch kein Papier) benötigen wir jeden Tag, um Wasser heiß zu machen und zu kochen. Nicht zuletzt um abends am Lagerfeuer gemeinsam zu singen.


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Workshops An drei Tagen haben wir in sechs Einheiten Workshops angeboten. Dabei waren Bogenschießen und der Kreativkurs bei Heidi, bei dem Schmuck und Bekleidung gebastelt wurden, fix für jede/n. Die anderen vier Einheiten konnten frei gewählt werden. Töpfern, Flechten, Naturfarben, Schnitzen, Pfeilbau, Feuer als Werkzeug und Ofenbau standen dabei zur Auswahl. Mit den Händen etwas zu gestalten und 12


alles so umgesetzt werden konnte, wie man sich das vorgestellt hatte. Es wurde klar, dass es sehr viel Geduld und Ausdauer bedarf, sich handwerkliche Fertigkeiten anzueignen. Das Wichtigste aber war wieder, dass alle Spass bei ihren Workshops hatten.

sich kreativ ausdrĂźcken zu kĂśnnen stand im Mittelpunkt. Dies mit den Mitteln zu tun, welche auch die Indianer vor hunderten Jahren zur VerfĂźgung hatten, war die Schwierigkeit. Es liegt in der Natur des Sache, dass nicht

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Das Bild links ist nicht etwa einem Kochmagazin entnommen oder von unserem sehr geschätzten Lagerkoch Michael zubereitet worden, nein, dies ist die Kreation von einer Köchin oder einem Koch mit Team im Rahmen des „Feuertopf Wettbewerbs“. Wir wissen nicht mehr, von wem der Teller stammt, dies ist auch völlig egal, da alle auf diesem Niveau gekocht haben - und es hat auch so geschmeckt. Die Fotoredaktion

FEUER KÜCHE möchte sich an dieser Stelle entschuldigen, wir waren dermaßen baff und sprachlos bezüglich dieser Eindrücke und Geschmackserlebnisse, dass wir auf das fotografieren völlig vergessen haben und hier nicht in gewohnter Manier mit Bildern dienen können. Es bedarf wahrscheinlich keiner weiteren Aussagen mehr, auf die Frage, wie wir im BowCamp gegessen haben!

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Gemüse,Linsen, Bohnen, Maismehl und natürlich Kartoffeln standen auf dem Speiseplan der Indianer. Auch Fleisch und Fisch gehörten, je nach Jagderfolg, zu einem Mahl dazu. Selbst das Popcorn ist bereits seit mehr als 4000 Jahren bekannt. Es hat uns also nicht gemangelt am Variantenreichtum unserer Mahlzeiten.

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Disziplin, Konzentration und mentale Stärke sind die Attribute, die beim Bogenschießen benötigt und gefördert werden. Dabei geht es im BowCamp nicht um Leistung, sondern um den Spass an der Sportart. Wichtig ist uns auch, dass das Bogenschießen von Anfang an richtig erlernt und dann gefördert wird.


Wenn auch Du einmal Bogenschießen möchtest, schau auf unsere Webseite unter: expeditionen.cc Dort findest Du verschiedene Möglichkeiten und Angebote für: - Schnupperkurse - Schulklassen - Vereine - Geburtstage - uvm.

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Tipi Camp-Küche Jurte Häuptlings Zelt Betreuer

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Hopi


Seminole Kikapoo Nootka Miwok Navajo Walla-Walla

F체r manche von uns ist es bereits ein St체ck Heimat - dieser Flecken Erde. Ges채umt von Alfenz und Nenzigastbach schmiegt es sich an die Flanke des Arlbergmassivs. Viele Erinnerungen lassen wir zur체ck und kommen gerne wieder!

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Wie schmeckt Senf mit verbundenen Augen, Nachrichten mit Semaphor übermitteln, zu siebt auf einem Meter Holz vorwärts bewegen, Zaubertrank gegen böse Geister brauen, trommeln im Gleichklang, Kirchen auf Papier bannen diese Aufgaben und noch viel mehr hatten die Teams gemeinsam zu bewältigen. Immer auf der Jagd nach dem Indianerschatz galt es die Stärken eines jeden zu nutzen. Mit List, Weisheit und Teamwork ist es allen gelungen, die Karte zu entziffern, um am Ende der Aufgabenkette das Ziel und damit den Schatz zu bergen. Wenn da nicht nachts ein anderer ein Auge auf die reiche Beute...

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PO ST EN LA UF


Das Gold der Indios

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Was ich im BowCamp erlebt habe...

...für mich war das BowCamp eine sehr spannende und erfahrungsreiche Woche. Ich hatte vor dem Camp Angst, dass ich mich vielleicht nicht so gut mit den anderen Kindern verstehe, aber diese Angst verflog schon am ersten Tag. Es waren echt tolle Kinder dort, mit denen man es immer lustig haben konnte. Auch die Betreuer waren immer für einen da und falls es einmal ein Problem gab, hatten wir es meistens auch schnell gelöst. Besonders gut hat mir das Bogenschießen gefallen, auch wenn ich jetzt weiß, dass es eindeutig nicht meine Stärke ist. Das Feuer machen und selber kochen war spannend und oft eine Herausforderung. Auch wenn wir erst lernen mussten, dass man mit nassem Holz nicht wirklich Feuer machen kann. Es gab auch immer wieder Inspektionen, für die wir das Zelt und die Kochstelle (die wir übrigens selbst mit dem Team gebaut haben) sauber halten mussten. Was ich auf jeden Fall in dieser Woche gelernt habe, ist, dass einiges viel schneller geht, wenn man als Team zusammen arbeitet. Ich glaube, dass den meisten von uns diese Woche noch lange in Erinnerung bleiben wird und freue mich schon, alle nächstes Jahr wiederzusehen. Eva-Sophia

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...in der Nacht vom 6. auf den 7. Tag wurden wir mitten in der Nacht von Paul(einem Betreuer) geweckt, weil unser Schatz gestohlen worden ist. Also begaben wir uns auf den Weg in den Wald. Als Teamleiter bekam ich die Laterne und ging deshalb natürlich voran. Noch bevor wir den Wald erreichten, konnte ich die Schreie von einem anderen Mädchen-Team hören. Ich hatte schon am Tag davor eine Vorahnung, dass so etwas passieren könnte, weil wir bei Mari einen `Zaubertrank` gegen Waldgeister gemacht haben, aber ihn noch nie bekommen haben. Als wir am Wald ankamen, war dort unser Betreuer `Halli` in einem Waldgeist Kostüm, er zeigte uns die Richtung, in die wir gehen sollten. Da ich natürlich nicht um 1Uhr in der Nacht von schreienden 11-jährigen umgeben sein wollte, fing ich jedes Mal laut an zu reden, wenn ich einen `Waldgeist` sah. `Hallo! Seas! Wie geht`s dir?` , sagte ich, sodass meine Teammitglieder wussten, das dort jemand war. Als wir zu einer meiner zwei Lieblingsbetreuerinnen kamen, konnte ich Mäggy sofort an ihrer zerrissenen Hose erkennen und ließ es sie auch wissen. Ich muss sagen, dass ich in dieser Nacht nur so vor Sarkasmus gesprudelt habe. Mari war wieder auf dem selben Platz, wie den Tag zuvor, oben beim Wasserfall. Wir bekamen von ihr den Trank, den wir gemacht haben und sie sagte, dass wir ihn verwenden sollten, um unseren Schatz zurück zu holen. Auf dem Weg hinunter vom Wasserfall, zurück dort wo Mäggy war, sagte ich zu meinem Team, das sie aufpassen sollten und das der Weg rutschig sei. Rate mal wer 3 Sekunden später am Boden liegt. Ja, ich. Auf unserem weiteren Weg, trafen wir noch auf meine andere Lieblings Betreuerin Steffi. Ich muss sagen, ihr Kostüm hat sich vom letzten Jahr um einiges gesteigert, und ich denke wir sind alle wirklich sehr froh darüber! ;) Im Endeffekt haben wir unseren Schatz wieder bekommen, ich habe es geschafft, dass sich niemand erschreckt und schreit und wir konnten alle wieder schlafen gehen. Unglücklicherweise habe ich erfahren, dass die Betreuer ihre Rache an mir schon für nächstes Jahr planen. Wir werden ja sehen, vielleicht werd ich sie ja erschrecken. Anna Zwischi


...das BowCamp war eine echt tolle und spannende Zeit. Ich lernte viel Neues dazu, wie z.B. Feuer machen, Holz sägen und h a c k e n , Knoten und Bünde, und v i e l e s mehr. Am coolsten fand ich es, als man uns mitten in der Nacht geweckt hat. Unser Maisbeutel, den wir am Tag zuvor beim Postenlauf ergattert haben, wurde gestohlen. Kein Mais, kein Popcorn. Das muss uns ja sehr schlimm vorgekommen sein. Immerhin sind wir todmüde aus dem Zelt gekrochen, um unseren „Schatz“ zurück zu holen. Wir machten uns also auf den Weg in den finsteren Wald mit einer Öllampe. Dort trafen wir viele Waldgeister. Man könnte natürlich auch verkleidete Betreuer sagen, was allerdings nicht so abenteuerlich klingt. Einigen wir uns also auf Waldgeister! Sie lotsten uns zu dem Wesen, das unseren Mais gestohlen hatte. Mit Hilfe eines Zaubertrankes holten wir ihn uns zurück und gingen wieder ins Camp. Alles in allem war es eine echt tolle Zeit, die ich sicher nicht so schnell vergessen werde. Anna Giesinger

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Das BowCamp war sehr cool und lehrreich! Es hat mir viel Spaß gemacht. Mir haben die Workshops am besten gefallen. Ich hab mich mit meinem Team gut verstanden, wir hatten sehr viel Spaß miteinander. Die Aufgaben waren in unserem Team gut verteilt. Mir hat der BowCamp Song sehr, sehr gut gefallen. Ich habe Zuhause schon viel von dem, was wir gelernt haben, gebraucht. Egal welches Wetter, wir haben immer etwas unternommen. Wir machten einen Postenlauf, bei dem wir Popcorn bekamen (bzw. Maiskörner). Und dann in der Nacht klaute man uns das Popcorn und wir machten eine Nachtwanderung. Wir haben fast die ganze Zeit gekreischt, es war sehr gruselig. Weil die Betreuer hatten so gruselige Masken auf und versteckten sich hinter Bäumen, brüllten herum und wollten uns erschrecken! Unsere Betreuerin Marilena war sehr nett. Mir hat das BowCamp sehr gut gefallen!

Das Aufstehen am Morgen war sehr lustig, denn Thomas weckte uns pünktlich mit seinem „nervigen“ Horn. Thomas stellte sich echt blöd an, denn er brachte nur Gequietsche aus diesem „Ding“. Danach gab es Frühstück, Brot und Marmelade, anschließend ging es zum gemeinsamen Abwasch. Ich nahm an einem Trommelworkshop und an vielen anderen, tollen Workshops teil. Die coolsten waren „Feuer als Werkzeug“ und „Töpfern“. Das Bogenschießen war das Beste für mich. Man musste viele Regeln bei den Parcours beachten und stets bei der Sache bleiben. Am Abend durften wir alleine über dem selbst entfachten Feuer kochen. Danach standen viele Programmpunkte auf dem Plan, wie z.B. gemeinsames Singen mit Wolfgang Verocai. Ich hatte echt tolle Mädels in meiner Gruppe und wir bemühten uns, die meisten Punkte für den Sieg zu sammeln, was uns auch gelungen ist. Wir belegten in der Gesamtwertung den ersten Platz! Diese Woche war und ist einer der besten Momente in meinem Leben.

Valentina

Katharina

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Ich fand das Bow Camp 2016 voll cool! Es hat mir sehr Spaß gemacht, die Kochstelle und das Zelt aufzubauen! Über dem Feuer zu Kochen hat sehr Spaß gemacht! Manchmal haben wir unsere Streichhölzer draußen im Regen vergessen, aber wir bekamen dann ein neues Päckchen! Wahrscheinlich brauchten wir am meisten Streichhölzer von allen! Heuer war das Thema ,,Indianer“. Unser Team hieß ,,Hopi“. Alle Teams hatten lustige Namen! Navajo, Kikapoo, Miwok, Walla Walla, Nutka und Seminole. Am Morgen gab es: Brot, Butter und Marmelade. Am Mittag kochte der Koch für uns alle. Und am Abend kochten wir. Unsere Köchin und ihre Hilfsköchin wuschen manchmal den Dutch-Oven nicht richtig mit Sand aus, und anstatt am Morgen einen Tee zu machen, kochten wir das Fett vom vorigen Tag aus dem Kessel. Ich persönlich fand die Polenta, die wir kochten, super lecker! Ich fand die Work Shops, die man wählen konnte, cool! Am 4. oder 5. Tag gab es ein Koch-Duell. Unsere Dekoration fand der Koch so cool, dass er uns gebeten hatte, sie ihm zu geben. Es waren 2 Miniatur „Pfeil und Bogen“. Ein Team hatte ein paar Punkte mehr als wir, aber ganz zum Schluss hatten wir am meisten Punkte von allen! Wir hatten insgesamt 404 Punkte!!! Die ersten drei Teams bekamen sogar eine Medaille! Mein Team und ich bekamen die Nummer 1! Ich fand das BowCamp 2016 sehr spannend, witzig und abenteuerlich! Ich würde es weiterempfehlen!!! Nives

Im BowCamp hat mir der Ofenbau am besten gefallen! Beim Ofenbau Workshop haben wir gelernt, wie man einen Ofen baut. Wir haben dazu Steine und Schlamm benützt. Zuerst gruben wir eine lange Mulde. Danach legten wir die Steine quer über die Mulde. Dann stapelten wir die Steine zirka einen halben Meter hoch. Mit dem Schlamm dichteten wir die Löcher zu. Wir warteten bis zum nächsten Tag, dann zündeten wir den Ofen zum ersten Mal an. Wir waren sehr aufgeregt und freuten uns, als die ersten Flammen flackerten. Den Ofen benutzten wir anschließend, um unseren Töpfereien darin zu brennen. Weili

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Tipi und Totempfahl, ein Ausdruck indianischer Lebensweise!


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Sie haben uns durchs BowCamp getragen, die Rhythmen der Trommeln. Allgegenwärtig war ihr Klang. Mystisch, beruhigend und anregend zugleich. Hin und wieder haben sie zum Tanzen verführt, Melodien heraufbeschwört, Riten begleitet.

Ihr Einklang, ein Sinnbild. Ihre Individualität, unser Dogma. Durchdringend und intensiv, mit einer klaren Sprache, unmissverständlich für uns Alle!

Danke an Ulli und Joe für den genialen Djembenkurs über die ganze Woche!

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Totem Pfahl Der Totempfahl ist eine monumentale Skulptur, die aus einem Stamm geschnitzt und anschließend bemalt wird. Entgegen aller Vermutungen, hat der Totempfahl keine religiöse Ausrichtung. Er steht symbolisch für die Stellung einer Familie oder eines Volkes. Nicht zu verwechseln mit dem Marterpfahl, welcher eine völlig andere Funktion hatte. Unsere Kids haben das ganze Camp über an unserem Totempfahl gearbeitet - zum Abschluss wurde er dann auf dem BowCamp Gelände aufgerichtet und erinnert nun an die Erlebnisse unserer gemeinsamen Tage!

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Kudu Horn

Aufstehen, wenn es hell wird, schlafen gehen, wenn es dunkel ist, essen wenn man Hunger hat. Keine tickende Uhr, kein Zeitdruck – so lässt es sich leben.


Das haben wir uns auch gedacht und haben daher kurzerhand die Uhr auf dem BowCamp abgeschafft. Nicht nur für die Kids war dies eine völlig neue Erfahrung, auch die Betreuer mussten sich zuerst daran gewöhnen, nicht zu wissen, wie spät es ist. Um trotzdem ein gemeinsames Lagerleben organisieren zu können, hat das über weite Strecken hörbare Kuduhorn zu Versammlungen gerufen. Böse Zungen haben die anfänglichen Bemühungen des Häuptlings, dem Horn einen vernünftigen Ton zu entlocken, mit einem sarkastischen „Gesundheit“ quittiert.

Trompetenkäfer (Tubea Scarabaeodina)

Obwohl der Tubea Scarabaeodina (zu deutsch Trompetenkäfer) weit verbreitet ist, wurde er bisher nur von wenigen Homosapiens gesichtet. Seine allgegenwärtige Präsenz vernimmt man in erster Linie durch seine unverwechselbaren Geräusche, die auch als Drohgebärden verstanden werden können.. Dieser „Gesang“ dient vermutlich der Verständigung mit seinen Artgenossen und ist für jede andere Spezies eine eher unverständliche Sprache. Einzigartig in der Fauna ist die Mischform der akustischen Signale, mit der zum Teil auch stummen Abgabe von Duftstoffen. Es ist davon auszugehen, dass nur der Sender der Informationen diese als wohlriechend empfindet,

hingegen die Empfänger es eher der Kategorie abstoßend bis ekelhaft zuordnen. Auf der Suche nach dem richtigen „Duftpartner“ gilt es daher, die Feinabstimmung zu finden. Die Entdecker des Tubea Scarabaeodina gehen davon aus, dass dieses Verhalten mit der Nahrungsaufnahme einhergeht. Diese Phantomzeichnung entstand Mithilfe weniger Hinweise, die in mühevoller Recherchearbeit gesammelt wurden. AUFRUF! Sollte anhand dieser Beschreibung ein Trompetenkäfer entlarvt werden, bitten wir um umgehende Berichterstattung an die wissenschaftliche Abteilung unserer Redaktion!

Im Hintergrund die Trommeln, die uns durch das Camp begleitet haben.


Lagerfeuer Konzert

Aufgeregt schnattern sie durcheinander. Wolfgang sitzt am Eingang der Jurte mit dem Rücken zur Dämmerung. Der Schein von Petroleumleuchten gibt ihm etwas Licht. In aller Ruhe stimmt er seine Gitarre. Ohne ein Wort vorab beginnt er mit einem Lied, gedämpft ohne Aufsehen. Die Kids werden ruhiger und hören zu. Der Song, der ihre Sprache zum Inhalt hat, entlockt ihnen das eine oder andere schmunzeln. Kurz darauf werden sie aufgefordert, mit zu singen. Anfangs piepsen nur wenige, schüchtern sind auch die sonst so

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Großmäuligen. Doch dann wacht sie auf, diese kollektive Euphorie, jetzt inbrünstig und ohne Hemmung. Indianer und CottonPicker Songs treiben die Stimmung auf den Höhepunkt - Danke an dieser Stelle an Wolfgang Verocai!


„We are one people“

Bababum, Bababum Wir sind wieder alle da. Abenteuer, Lagerfeuer, Pfeil und Bogen das ist klar.

Bababum Bababum Das Zusammenhalten zählt, Witze machen, alle lachen, Workshops werden gewählt.

Bababum Bababum In unserm wunderschönen Camp, wie Indianer die Natur erleben, Trommeln auf der Chant.

Bababum Bababum Wir haben vieles gelernt, Feuer machen, andre Sachen von zu Hause weit entfernt.

REFRAIN: Aiuuuuuu Uaiaaaa We are one people. And me like you we are one tribe.

REFRAIN

Bababum Bababum Wir sind Indianerstämme, Navajo, Kickapoo, Miwok, Hopi, Wallawalla Und auch Seminole und Nutka sind natürlich mit dabei, ums Lagerfeuer auf dem Bowcamp tanzen alle richtig frei. REFRAIN Bababum Bababum Hier sind alle wirklich froh, nicht rennen oder schimpfen, sonst putzt du das Klo. Bababum Bababum Wir haben alle viel Spaß, und freuen uns trotz schlechtem Wetter auf den nächsten Tag.

Bababum Babbabum Feuer machen das macht Spaß, das Gschirr auswaschen, das ist ein Schaß. Bababum Bababum Wir fahren oft zum Arzt, Ob hacken oder sägen, alles mit Vollgas. REFRAIN Bababum Bababum Die, die auf der Liste stehn, müssen am nächsten Tag die Klobürste drehn. REFRAIN x3 Aiuuu Uaiaaa We are one poeple Auuuuuu Ulaiaaa We are one tribe

REFRAIN

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Eisenfein

Sommerfreude Klostertal

Formarins e

e Schönster Platz Österreich s immer ein 2015, en Ausflu g wert!

Klein und Groß genießen den Sommer im Klostertal und entdecken die Natur auf spielerische Art im sagenhaften Bärenland am Sonnenkopf, am neuen „Stebok-Wäg“ und auf zahlreichen Wegen zum Wasser, zB zum Formarinsee. Klostertal Tourismus T +43 55 85 72 44 www.klostertal.info


BowShop

Bed&Breakfast

Guiding

Der Bogen Shop mit dem besonderen Flair, situiert in „üsra BogaHütta“. Hier bieten wir Euch alles, was das Bogenherz begehrt, vom Einsteigerbogen bis hin zur Pro Ausrüstung. Ganz besonderen Wert legen wir dabei auf individuelle Beratung. Nach Herzenslust könnt Ihr Bögen testen. Wer das Besondere liebt, kann sich einen selbstgebauten Bogen unseres Freundes Heinz ordern.

Unsere gemütliche Pension ist ein Traditionshaus für Leute, die es sich gemütlich und familiär wünschen. Wir verfügen über 26 Betten und haben daher auch für Gruppen und Vereine Platz. Direkt beim Haus steht ein Einschussplatz zur Verfügung. Manu sorgt sich nicht nur um das gute Frühstück am Morgen, sondern auch um alle anderen Wünsche, damit Ihr schöne Tage bei uns habt.

Gerade für die „ersten Schritte“ im Bogensport ist es wichtig, mit dem Material, der Schusstechnik sowie den Sicherheits- und Parcoursregeln vertraut zu werden. Darum bieten wir Einsteigern und Gruppen nicht nur Trainings an, sondern haben auch das passende Leihmaterial parat. Der 3D-Parcours in Klösterle sowie die Einschussanlage steht unseren Gästen gratis zur Verfügung.

Miar si and BogaSport!

BogaHütta - Manuela+Michael Haller - 6754 Klösterle 84 - 05582-685 - bogahütta.at


Unserer besonderer Dank gilt auch heuer wieder unseren Unterstützern, ohne sie wäre das BowCamp in dieser Form nicht möglich. „Expeditionen ins Freie“ - ist ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Jugendund Outdoorprojekte zu fördern bzw. zu organisieren.

Spanferkelpartie und haben dann fünf irische Bands, von Freitag bis Sonntag, auf unserer OpenAir Bühne. 18.-20.08.17 Klösterle greentarget.at

Hier ein Auszug der kommenden Projekte 2017:

BowCamp 2017 Das BowCamp 2017 steht ganz im Zeichen der Kelten. Vermutlich werden wir noch einmal größer, auf jeden Fall haben wir ein noch spannenderes Programm und widmen uns neben unseren Outdoorthemen auch Geschichtlichem. Wer fix dabei sein will, gleich anmelden! 27.08.-3.9.17 Klösterle bowcamp.cc

FassDaubenRennen 2017 Der FassDauben-Parallelslalom geht in die zweite Runde. Ein Teamevent, der in erster Linie für viel Gaudi sorgen wird. 29.01.17 Schwarzenberg fassdaubenrennen.at ProjektSchau 2017 Expeditionen ins Freie zeigt alle Projekte auf der Schau in Dornbirn. Auf rund 5000m2 kann man nicht nur Bogenschießen, sondern auch Informationen und Eindrücke aller unserer Aktivitäten einholen. 6.-9.04.17 Dornbirn expeditionen-ins-freie.at GreenTarget 2017 Auch zum zweiten Mal findet das Irish-BowFestival in Klösterle statt. Eine Kombination aus Bogenturnier und irischer Lebenslust. Drei Tage volles Programm, wir starten mit einer

Und dann wären da noch: Unsere neu gegründete Expeditionen Akademie mit vielen Kursen und Seminaren, die BaseCamps sowie ein BowCamp 20+ Alle Infos unter: expeditionen.cc

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Raiffeisen Landesbank Uniqua, Marco Tropiano Bäckerei Albrecht Seilerei Höfle BogaHütta Wasserkraft Almwasserpark Stubai Erath Küche+Design Martinshof TV Klösterle Klostertal Tourismus SRT-Targets M-Music Naturprodukte Flatz

Impressum: Expeditionen Verlag Redaktion, Gestaltung, Text: Thomas Knödler Fotos: Heidi Lappi, Thomas Knödler Eisengasse 5 6850 Dornbirn +43-676-3357577 info@expeditionen.cc


BowCamp Magazin 2016  

Das Sommercamp in Klösterle!

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