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F端r Sie und Ihn

Ausgabe 1 5 8 Dezember 2012

im F端rstentum Liechtenstein/Werdenberg/Obertoggenburg/Sarganserland/Bad Ragaz/Davos

Wirtschaftstagung Werdenberg 2012 in Gams Regierungschefkandidaten Wahlen 2013

Dr. Thomas Zwiefelhofer VU

Adrian Hasler FBP

Dr. med. Pepo Frick Freie Liste


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Jubiläen und ein Weltrekord Die Philatelie Liechtenstein konnte im Jahr 2012 das Jubiläum «100 Jahre Liechtenstein Briefmarken» feiern.

(v.l.) Craig Glenday von Guinness World Records, Stefan Erne von der Philatelie Liechtenstein, Remi Nescher von der Druckerei Gutenberg und Norbert Hasler von der Philatelie Liechtenstein freuen sich über den geglückten Weltrekord zur am schnellsten gedruckten Briefmarke der Welt. foto: © exclusiv

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as Jubiläumsjahr startete auf den Tag genau 100 Jahre nach der ersten Liechtensteinischen Briefmarke am 1. Februar 2012 mit einer Sonderausgabe. Doch nicht nur Liechtensteins Briefmarken feierten, auch das Liechtensteiner Oberland durfte auf sein 300-jähriges

Bestehen zurückblicken. Zu diesem Anlass wurde von Louis Jäger eine Jubiläumsmarke entworfen. Neben diesen Jubiläumsmarken wurden auch beliebte Traditionen der Philatelie Liechtenstein weitergeführt. So lädt die diesjährige Europa-Marke mit einer eindrucksvollen Darstellung von Tradition und Moderne zum Besuch nach Liechtenstein. In luftiger Höhe präsentiert sich die «Pfälzerhütte», das Motiv der Gemeinschaftsmarke Deutschland-Liechtenstein mit völkerverbindendem Charakter. Noch internationaler wird es, wenn alle vier Jahre die Olympischen Sommerspiele stattfinden. Mit zwei Olympia-Briefmarken wurden die Liechtensteinischen Athleten zu Höchstleistungen angespornt. Eine andere Höchstleistung mit Eintrag bei «Guinness World Records» wurde an der Liechtensteinischen Briefmarkenausstellung LIBA 2012 erbracht: Der LIBA Sonderblock mit Motiven aus Liechtensteiner Sagen wurde in Rekordzeit gedruckt und gelangte nach 57 Minuten und 50 Sekunden in den Verkauf.

Da mussten die Veteranenfahrzeuge aus dem frühen 20. Jahrhundert schon ein paar Jahre länger warten, bis sie einen würdigen Platz auf einer Briefmarke erhalten haben. Sie bildeten den Start für die neue Briefmarkenserie «Sammlungen in Liechtenstein: klassische Fahrzeuge». Eine weitere Serie wurde mit der Ausgabe «Gartenblumen» gestartet. Neben der Ausgabe «Berühmte Figuren aus der klassischen Literatur», deren Gestaltung in den begabten Händen des Schweizer Künstlers Oskar Weiss lag, wurden die beliebten Briefmarkenserien «Liechtenstein-Panorama-II», «Fürstliche Schätze Reliefs» und «Druckkunst - Kunstdruck: Siebdruck» fortgesetzt. Auch die im Vorjahr gestartete und vielbeachtete Scherenschnitt-Serie «Chinesische Tierkreiszeichen» erfuhr mit einer selbstklebenden Marke zum «Jahr der Schlange» ihre Fortsetzung. Zum Jahresabschluss zeigt die Weihnachtsausgabe 2012 die vier Erzengel Gabriel, Raphael, Michael und Uriel in edler Goldfolienverarbeitung. foto: © exclusiv ex.


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Stimmungsvolle Vaduzer Weihnacht

waren und von Hand gefertigte Weihnachtskarten vom Heilpädagogischen Zentrum Liechtenstein. Der Vaduzer Weihnachtsmarkt ist ein regionaler Treffpunkt für die ganze Familie um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Die Kleinen haben wiederum die Möglichkeit, dem Christkind ihren Wunschzettel zu schreiben.

Vaduz, Treffpunkt im Dezember

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ieses Jahr findet der Vaduzer Weihnachtsmarkt am 8. und 9. Dezember statt und präsentiert sich mit einem ganz besonderen Gesicht. Erstmals werden Weihnachtshäuschen eingesetzt. Dadurch werden eine heimelige Atmosphäre und eine ausgesprochen weihnachtliche Stimmung im Vaduzer Städtle geschaffen.

Neu ist, dass nebst dem grossen Weihnachtsmarkt an jedem Adventswochenende bis 23. Dezember jeweils von Freitag bis Sonntag ein Miniweihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz stattfinden wird. An diesem gibt es attraktive Angebote wie Maroni und Glühwein, Raclette und Weihnachtsgebäck, Puppen aus Dänemark und Seide aus Indien, Holzspiel-

Flanieren, Geniessen und Adventsshoppen Im Angebot sind vor allem weihnächtliche Artikel wie Kunstwerke, Geschenkartikel und Selbstgebasteltes. Neben der Produktevielfalt werden wie jedes Jahr kulturelle und kulinarische Leckerbissen und Köstlichkeiten angeboten. Der Weihnachtsmarkt 2012 hats also in sich. Darauf können Sie sich freuen. ex. fotos: © exclusiv

Miniweihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz Freitag, 7. Dezember, 17-20 Uhr Freitag, 14, Dezember, 17- 20 Uhr Samstag, 15. Dezember, 11-17 Uhr Sonntag, 16. Dezember, 11-17 Uhr Freitag, 21. Dezember, 17-20 Uhr Samstag, 22. Dezember, 11-17 Uhr Sonntag, 23. Dezember, 11-17 Uhr Grosser Weihnachtsmarkt Samstag, 8. Dezember, 11-20 Uhr Sonntag, 9. Dezember, 11-17 Uhr www.exclusiv.li 12 / 12


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Inhalt

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Jubiläen und ein Weltrekord Vaduzer Weihnacht Wahlen 2013 Möbel und Trends

Liechtenstein vor einer Weichenstellung

Wirtschaftstagung Werdenberg Schlossgarage Vaduz

gehen damit Steuergeld-Millionen, die es zu kompensieren oder einzusparen gilt.

Qigong Workshop in Buchs 10. Internationale Sportnacht Eisenmangel Ein besonderes Geschenk World-Selection-Shop 1FLTV Immobilien Walter-Bruno Wohlwend (WBW) Fürstlicher Rat

Über 19'000 Frauen und Männer wählen am 3. Februar ein neues Parlament und eine neue Regierung Titelfotos: Grosses Bild: © exclusiv 10. Int. Sportnacht Davos Kleines Bild links: © exclusiv Dr. Thomas Zwiefelhofer Kleines Bild mitte: © exclusiv Adrian Hasler Kleines Bild rechts: © exclusiv Dr. med. Pepo Frick

Albert Mennel

Silvia Abderhalden

Herbert Wohlfarter

Impressum Nichts aus dieser Ausgabe darf ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers nachgedruckt oder in irgendeiner Weise vervielfältigt werden. © 2012

Redaktion und Verlag Albert Mennel, Aubündt 28, FL-9490 Vaduz Telefon +423 232 80 80, Fax +423 232 80 81 info@exclusiv.li, www.exclusiv.li

Verkauf/Medienberatung Jürg Bötschi, Albert Mennel

Text/Bilder Albert Mennel, Silvia Abderhalden, Herbert Wohlfarter

Druckvorstufe RADIO AND TELEVISION PRODUCTIONS, PF 406, FL-9495 Triesen

Druck AVD GOLDACH AG

Verteiler Prisma Medienservice AG, St. Gallen An über 30’000 Haushalte, ca. 100’000 Leser/innen Werdenberg, Obertoggenburg, Sarganserland, Bad Ragaz, Davos, Fürstentum Liechtenstein und Vorarlberger Lesezirkel in 96 Gemeinden

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m Sonntag, 3. Februar 2013, finden in Liechtenstein Landtagswahlen statt. Der Wettbewerb um die Gunst der rund 19'200 wahlberechtigten Frauen und Männer ist bereits seit dem Spätsommer im Gang. Im Januar strebt der Wahlkampf seinem Höhepunkt zu. Im nachfolgenden Beitrag geht es uns nicht um die Beurteilung von Kandidaten oder Programmen. Unser Ziel ist es, unseren Leserinnen und Lesern über Ausgangslage und Ablauf sowie über die Bedeutung dieser Wahl für die Zukunft des Landes zu informieren. Vor wichtigen politischen Entscheidungen Denn seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges stand Liechtenstein noch nie vor so grundlegenden politischen Entscheidungen. Das Resultat der Landesrechnung 2011 zeigt in aller Deutlichkeit die strukturelle Schieflage des Landeshaushaltes auf. Das aktuelle Budget für 2013 bringt eine weitere Verschlechterung der Gesamtlage. Die Staatsfinanzen sind nicht das einzige Problem, mit dem der neu zu wählende Landtag und insbesondere auch die neue Regierung konfrontiert sein werden. So gibt es z.B. bislang keinerlei Hinweise, dass sich der schwer angeschlagene Finanzdienstleistungsbereich in den nächsten Jahren erholen wird. Dem Staat ent-

Erstmals vier Wählergruppen Erstmals in der Geschichte unserer parlamentarisch-demokratischen Monarchie bewerben sich vier Wählergruppen (Parteien) um die 25 Abgeordneten Mandate. In den zwei Wahlkreisen (Oberland, Unterland) stellen sich gesamthaft mehr als 60 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, darunter zahlreiche neue. Drei Parteien haben zusätzlich angekündigt, wen sie im Falle ihres Wahlerfolges in die Regierung entsenden werden. Es sind die Vaterländische Union (VU), die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) und die Freie Liste (FL). Verhältniswahlrecht und Parteien Es gilt das Verhältniswahlrecht (Proporz). Gewählt werden zuerst die Parteilisten. Die persönlichen Mandate werden anschliessend je nach Prozentanteil der Wählergruppen und der parteiinternen Rangierung zugeteilt. Um an der Mandatszuteilung teilzunehmen, muss eine Wählergruppe mindestens 8 Prozent der gültigen Stimmen im ganzen Land erreicht haben. Es ist erlaubt, Kandidaten auf der «eigenen» Liste zu streichen und mit Kandidaten und/oder Kandidatinnen einer der anderen, offiziellen Listen zu ersetzen. Man nennt das Panaschieren. Damit gibt man sowohl Parteistimme wie auch die Kandidatenstimme in ein anderes politisches Lager. Die Teilnahme an der Wahl ist «Bürgerpflicht». Acht Wochen vor dem Urnengang In etwa 8 Wochen ist Wahlsonntag. Bis zum 30. November mussten die Parteien bzw. Wählergruppen ihre Wahlvorschläge bei der Regierung einreichen. Die Wahlvorschläge mussten von mindestens 30 Stimmberechtigten pro Wahlkreis unterschrieben sein. Die Unterschriften mussten amtlich beglaubigt sein. Kein Problem für die sogenannten Grossparteien. Sie liessen die Listen an ihren Nominations-Parteitagen kursieren und unterschreiben. Fortsetzung Seite 8


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Regierungschefkandidat Wahlen 2013 Interview

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önnten Sie sich vorstellen, einen anderen Beruf auszuüben als Ihren jetzigen. Und wenn ja, welchen? Ich habe in meinem Leben schon verschiedene Berufserfahrungen gesammelt, früher als Architekt und in den letzten 12 Jahren als Jurist im Treuhandsektor. Die Arbeit als Jurist macht sehr viel Freude, weil sie extrem vielseitig ist und in alle Lebensbereiche hineinreicht. Das wäre sicher auch in der Regierungsarbeit der Fall. Kochen Sie gelegentlich zuhause? Meine Frau kocht ausgezeichnet, deshalb überlasse ich das Kochen meistens ihr, und ich kümmere mich um den Wein. Aber natürlich freut es mich,

Dr. Thomas Zwiefelhofer, Vaterländische Union VU, im Interview mit Walter-Bruno Wohlwend Fortsetzung von Seite 5 Die Freie Liste stellte ihr Wahlprogramm samt «Strategie» am 14. November vor. Gemäss Volksrechtegesetz darf ein Stimmbürger bzw. eine Stimmbürgerin nur auf einer Parteiliste unterschreiben. Da bis zum 3. Dezember offenbar keine Einsprachen bei der Regierung eingegangen waren, sind alle vier Parteilisten gültig und für die Wahl am 3. Februar zugelassen. Wer wird neuer Regierungschef? Gewählt wird am 3. Februar der Landtag. Im Mittelpunkt des Interesses aber stehen die Kandidaten für das Amt des Regierungschefs. Indirekt geht es in erster Linie auch um den künftigen Regierungschef und um die weiteren Regierungsmitglieder. Im Frühjahr haben Regierungschef Klaus Tschütscher

und Hugo Quaderer (beide VU) den Hut genommen. Schon vorher liess Regierungsrätin Renate Müssner (VU) wissen, dass sie nicht mehr kandidieren werde. Schliesslich gab wenig später auch Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer (FBP) seinen Rücktritt bekannt. Mit ihrem angekündigten Rückzug aus der Politik entzogen sich die vier Regierungsmitglieder frühzeitig dem Urteil der Wähler. Ein Novum für Liechtenstein. Ob es Amtsmüdigkeit war, ob persönliche Gründe oder politische Querelen den Ausschlag gaben, bleibt wohl offen. Vielleicht liegt der Regierungschef-Kandidat der Freien Liste, Pepo Frick, nicht weit daneben wenn er schreibt: «Der Miliz-Landtag (dem er selbst 8 Jahre lang angehört, die Red.)

steht verfassungsmässig über der Profi-Regierung. Die Volksvertretung schwächelt bedenklich. Die Regierung und der Landtag arbeiten oft gegeneinander…» Mit der Landtagswahl 2013 entscheiden die Wählerinnen und Wähler also über eine fast völlige Neubesetzung der Regierung. Einzig Aurelia Frick (FBP) bleibt bei einem Wahlerfolg ihrer Partei im Amt. Auch diesbezüglich bedeutet die Wahl eine Weichenstellung für unsere politische Zukunft. Drei RegierungschefKandidaten Erstmals seit der Verfassung 1921 bewerben sich gleich drei Kandidaten um das Amt des Regierungschefs. Freilich mit unterschiedlichen Chancen auf einen Erfolg: Die Fortschrittliche Bürgerpar-

tei (FBP) tritt mit dem 49jährigen Wirtschaftsabsolventen der HSG und amtierenden Landes-Polizeichef Adrian Hasler an. Hasler war von 2001 bis 2004 Mitglied der FBP-Landtagsfraktion. Die VU schickt Thomas Zwiefelhofer (Jahrgang 1969) ins Rennen. Auch der promovierte Jurist und Treuhänder hat die HSG absolviert und ist Mitglied der Geschäftsleitung eines Treuhandunternehmens. Zwiefelhofer gehört dem VUParteipräsidium an. Pepo Frick, Jahrgang 1952, ist studierter Mediziner und arbeitet als Hausarzt. 2005 wurde er als Abgeordneter der Freien Liste (FL) in den Landtag gewählt. Alle drei Kandidaten für die Regierungsspitze haben politische Erfahrung: Als Abgeordnete zum Landtag, als


Fürstentum Liechtenstein

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Dr. Thomas Zwiefelhofer wenn meine Kinder wenigstens sagen, die Spaghetti Bolognese von Papa seien besser als jene von Mama. Und wenn es ums Grillieren geht, dann bin ich der Chef. Meine Frau meint dann immer, das sei ja nicht Kochen, sondern ein Hobby... Welches war Ihr Lieblingsfach in der Schule. Und warum? Mein Lieblingsfach war Deutsch. Ich habe es geliebt, Aufsätze zu schreiben, und auch das Thema Literatur hat mir immer Spass gemacht. Später kamen dann überraschend auch Mathematik, Physik und Chemie zu meinen Lieblingsfächern dazu. Ich habe sogar Nachhilfeunterricht in Mathe und Physik gegeben.

Mitglieder in Gemeindevertretungen und als Mitwirkende in ihren Parteigremien. Wie realistisch ist die Kandidatur Pepo Frick? Die Chancen des FBP bzw. des VU-Kandidaten für das höchste Regierungsamt sind durchaus intakt. Beide Parteien nominierten je 3 von 5 möglichen Regierungs-Kandidaten und signalisieren damit, dass sie von vorneherein von einer Koalitionsregierung ausgehen. Anlässlich der Landtagswahl (2009) erreichte die VU mit 13 von 25 Mandaten die absolute Mehrheit im Parlament. Trotzdem ging sie mit der FBP eine Regierungskoalition ein. Die Chancen des FL-ChefKandidaten sind selbst bei einem optimalen Wahl-Ergebnis der Freien Liste eher gering. Allein aus rechnerischen www.exclusiv.li 12 / 12

Was werden Sie - im Falle eines Wahlerfolges besser machen wollen als die Regierungschefs der letzten 8 Jahre? Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen. Und auch jede Zeit hat ihre besonderen Herausforderungen. Ich masse mir nicht an, das Gefühl zu haben, ich hätte es in ihrer Zeit besser gemacht. Meine Stärken sind sicher die breite und tiefe Ausbildung, die grosse Finanz- und Führungserfahrung und mein unkomplizierter und offener Umgang mit Menschen. Ich versuche, Entscheide breit abzustützen, traue aber auch zu entscheiden, wenn eine Sache zu lange blockiert wird. ex.

Gründen ist das «Angebot» der Freien Liste kaum in die Tat umzusetzen. Denn selbst wenn das Unwahrscheinliche einer Koalition der FL mit der FBP oder der VU zur Diskussion steht, würden sich die jeweiligen Regierungschef-Kandidaten der «Grossparteien» kaum zu Gunsten des FL-Vertreters aus dem Rennen nehmen. Aber was immer. Mit ihrem «Angebot» bringt die Freie Liste sicher mehr Farbe in den politischen Wettbewerb. Pepo Frick strebt kein Abgeordnetenmandat mehr an. Würde sein Scheitern als RegierungsKandidat damit das Ende seiner politischen Karriere in offiziellen Gremien bedeuten? Fortsetzung Seite 10-11 © fotos exclusiv text: walter-bruno wohlwend


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Regierungschefkandidat Wahlen 2013 Interview

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önnten Sie sich vorstellen, einen anderen Beruf auszuüben als Ihren jetzigen. Und wenn ja, welchen? Diese Frage löst bei mir ein gewisses Schmunzeln aus. Da ich mich für die kommende Landtagswahl als Regierungschef-Kandidat bewerbe, hoffe ich natürlich, dass die FBP die Wahlen gewinnt und ich Regierungschef werde. Und dann würde ich einen anderen Beruf ausüben. Kochen Sie gelegentlich zuhause? Die Küche überlasse ich gerne meiner Frau; sie kocht hervorragend. Bei Bedarf bin ich jedoch in der Lage, Spaghetti oder eine Pizza zuzubereiten. Meine Söhne sind auf alle Fälle begeistert. Für den Grill

Adrian Hasler, Fortschrittliche Bürgerpartei in Liechtenstein FBP, im Interview mit Walter-Bruno Wohlwend Fortsetzung von Seite 8-9 Wahlergebnisse 2005/2009 in der Rückschau Der Ausblick auf die Wahl 2013 wäre unvollständig ohne Rückblick auf die letzten beiden Landtags- und Regierungswahlen. Die Wahlen am 13. März 2005 endeten mit einem klaren Sieg der FBP. Sie errang landesweit einen Anteil von 48,7 Prozent der Parteistimmen. Die VU musste sich mit 38,2 Prozent begnügen. Der Freien Liste brachte die Wahl 2005 mit 13 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis. Sie zog erstmals mit 3 Abgeordneten ins Parlament. Regierungschef blieb Othmar Hasler (FBP), Klaus Tschütscher wurde Vize. Bei der letzten Landtagswahl, am 8. Februar 2009, schlug die politische Stimmung im Land wieder um. Die VU erreichte mit 47,6 Prozent der

Stimmen 13 Mandate und damit die absolute Mehrheit im Landtag. Die FBP fiel auf 43,5 Prozent zurück und verschlechterte sich um 1 auf 11 Mandate. Auch die Freie Liste musste Federn lassen. Sie büsste zwei Mandate ein und lag mit 8,9 Prozent nur noch relativ knapp über der 8-ProzentSperrklausel. Die VU stellte mit Klaus Tschütscher neu den Regierungschef, Martin Meyer (FBP) wurde Vize. Harry Quaderer verlässt die VU Mitte Februar vergangenen Jahres trat der VU-Abgeordnete Harry Quaderer aus der Vaterländischen Union und damit auch aus der VU-Fraktion aus. Ein weiteres Novum in der politischen Geschichte Liechtensteins! Die VU, die ihn 2005 portiert hatte, forderte seinen Rück-

tritt. Harry Quaderer hielt an seinem Landtagsmandat fest. Die VU verlor damit während der Mandatsperiode ihre absolute Mehrheit. Am 9. Oktober 2012 kündigte Harry Quaderer an, dass er mit einer eigenen Liste an der Wahl 2013 teilnehmen werde. Die Wählergruppe wird sich mit der Bezeichnung «DU für Liechtenstein» an der Landtagswahl beteiligen; gemäss Ankündigung in beiden Wahlkreisen. Die 8-Prozent-Sperrklausel Nach Abschluss der Landtagswahl werden die Listenstimmen (Parteistimmen) ausgezählt. Hat eine Wählergruppe nicht mindestens 8 Prozent der im ganzen Land abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, wird sie bei der Auszählung nicht berücksichtigt. Ihr Stimmenanteil wird vom

Gesamtergebnis abgezogen. An dieser 8-Prozent-Sperrklausel ist die Freie Liste zweimal gescheitert: 1986 erreichte sie 7,1 Prozent, 1989, bei ihrem zweiten Anlauf 7,51 Prozent. Die 1985 gegründete Freie Liste musste 8 Jahre lang warten bis ihr bei der Landtagswahl 1993 der Durchbruch mit einem 10.83 Prozent-Anteil gelang. Erstmals zog sie mit 2 Abgeordneten in den Landtag ein. Schafft die Liste «DU» die 8 Prozent? Die Frage, ob es der Liste von Harry Quaderer auf Anhieb gelingen wird, die Hürde von 8 Prozent der Parteistimmen im ganzen Land zu erreichen, ist offen. Bei den letzten Landtagswahlen (2009) betrug die Gesamtzahl der im ganzen Land ermittelten Parteistimmen 200'005. (Oberland 15 Parteistimmen,


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Adrian Hasler bin ich zuständig - eine der letzten Bastionen für Männer. Welches war Ihr Lieblingsfach in der Schule. Und warum? Mathematik war sicher eines meiner Lieblingsfächer. Mathematik hat viel mit Logik zu tun - und logisches Denken liegt mir viel besser als z.B. Französisch. Im Gymnasium waren die Wirtschafts- und Rechtsfächer meine Favoriten. Diese Themen haben mich auch motiviert, Betriebswirtschaft zu studieren. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Ich geniesse es, die freie Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Es war mir immer wichtig, für meine Frau und meine Söhne da zu sein. Da

Unterland 10 Parteistimmen pro Wähler). Um bei der Auszählung der Mandate teilzunehmen, musste daher eine Wählergruppe mindestens 16'000 Listenstimmen erreichen. Da die Zahl der Stimmberechtigten in den letzten vier Jahren um rund 1'000 Frauen und Männer gewachsen ist, wird sich die Zahl der Listenstimmen zwangsläufig ebenfalls erhöhen. Sinn und Zweck von Sperrklauseln Sperrklauseln verhindern, dass mehrere kleinere Parteien in einem Parlament vertreten sind. Sie sollen eine Zersplitterung des Parlaments verhindern. Mittels Sperrklausel ist - wie erwähnt - eine gewisse Mindeststimmenzahl erforderlich, um einen Sitz zu erlangen. www.exclusiv.li 12 / 12

der Winter vor der Türe steht, freue ich mich auf das Ski fahren im Malbun. Auch mein Jüngster kanns kaum erwarten. Was werden Sie - im Falle eines Wahlerfolges besser machen wollen als die Regierungschefs der letzten 8 Jahre? Ganz zuoberst auf der Liste stehen für mich zwei Begriffe: Einbezug und Wertschätzung. Ich werde die Betroffenen besser einbeziehen und die vorhandene Fachkompetenz abholen. Ich bin davon überzeugt, dass der Einbezug ein Schlüssel zum Erfolg ist. Für mich ist auch die Wertschätzung im Umgang mit den Menschen ein zentrales Anliegen. Und hier gibt es durchaus Verbesserungspotential. ex.

Wenn nur eine kleine aber feste Anzahl von Sitzen zu vergeben ist, dann benötigt eine Partei eine Mindestanzahl von Stimmen, um einen Sitz zu erhalten. Sperrklauseln sind in allen europäischen Ländern üblich. In Deutschland sind es 5 Prozent, in Belgien ebenfalls, Österreich setzt 4 Prozent oder ein Grundmandat für die Zulassung zur Sitzverteilung im Parlament voraus. In Liechtenstein betrug die Sperrklausel ursprünglich 18 Prozent. Eine horrend hohe Zahl, die wohl als AbwehrMassnahme gegen legale Teilnahme nationalsozialistischer Gruppierungen an der Innenpolitik eingeführt worden war. Sie wurde 1973 abgeschafft und auf 8 Prozent reduziert. Fortsetzung Seite 12-13 © fotos exclusiv text: walter-bruno wohlwend


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Regierungschefkandidat Wahlen 2013 Interview

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önnten Sie sich vorstellen, einen anderen Beruf auszuüben als Ihren jetzigen. Und wenn ja, welchen? Mein Traumberuf war früher Bauer oder Gärtner. Da mein ältester Bruder gemäss der Familientradition den Hof meines Vaters übernahm, rückte der Berufswunsch des Gärtners nach vorne. Deswegen besuchte ich als BerufsVorbereitung die Realschule. Heute ist Arzt mein Traumberuf. Kochen Sie gelegentlich zuhause? Ja, mit Betonung auf gelegentlich. Ich bin eher bekannt und berüchtigt als guter Esser, sowohl daheim als auch in unserem Koch-Club. Welches war Ihr Lieblingsfach in der Schule. Und warum?

Dr. med. Pepo Frick, Freie Liste, im Interview mit Walter-Bruno Wohlwend Fortsetzung von Seite 10-11 1992: Hohe Zustimmung zur 8-Prozent-Klausel Nachdem die Freie Liste bei ihren Landtagswahlen 1986 und 1989 mit 7,1 und 7,51 Prozent relativ knapp an der Mehrheitsklausel scheiterte, lancierte sie eine Verfassungsinitiative gegen die 8-ProzentHürde. Die Volksabstimmung fand im November 1992 statt. Die Herabsetzung der Sperrklausel wurde mit 2'373 JA gegen 4'994 NEIN hoch abgelehnt. Liechtenstein vor grossen Weichenstellungen Die Aufgaben, die den neuen Landtag und die neue Regierung erwarten, werden nicht einfach zu lösen sein. Liechtenstein steht nach vielen Perioden von fetten Jahren vor Entscheidungen, die einer Rückkehr zu normalen Wachstumsraten rufen. Dies zu er-

reichen, wird viel politischen Mut und klare Konzepte erfordern. Dass sich der (noch) amtierende Landtag in weiten Kreisen der Bevölkerung keiner besonders hohen Wertschätzung erfreut, ist ein offenes Geheimnis. Dass es an der mangelnden Zusammenarbeit mit der Regierung liegt, (siehe Zitat Pepo Frick, Seite 8) ist wahrscheinlich nur die halbe Wahrheit. Endlose Diskussionen, wenig konkrete Resultate Durch Kreuz- und Querverbindungen einzelner Abgeordneter durch die Parteifraktionen wurde manche Vorarbeit der Koalitionsregierung und der zuständigen Ressorts endlos diskutiert, verschleppt und verwässert. Streckenweise ist es weder der FBP- noch der VU-Fraktion gelungen, die Mitglieder der

eigenen Fraktion auf den notwendigen gemeinsamen Kurs einzustimmen. In kaum einer früheren Mandatsperiode wurde das Fehlen einer straffen Geschäftsordnung so deutlich spürbar wie in den letzten vier Jahren. Disziplin und unpopuläre Massnahmen Unsere Landeszeitungen sind täglich voll von Problemen, die dringend nach Lösungen rufen um unseren Staat wieder einigermassen auf Kurs zu bringen. Die Sanierung des defizitären Staatshaushaltes wird noch drastischere Ausgabenkürzungen u.a. bei den Finanzzuweisungen an die Gemeinden (Steueranteile, Subventionen usw.) erfordern. Der Pensionskasse der Staatsangestellten fehlen über 331 Mio. Franken. Die dringende

Sanierung wird unangenehme Nebenfolgen und Nachteile für die Betroffenen bringen, vor denen sich Politiker jahrelang scheuten. Die Frage von Steuer- und Gebührenerhöhungen (statt Abschaffungen) wird sich ebenso stellen, wie eine echte und kritische Analyse des Personalaufwandes der Landesverwaltung, der allein im vergangenen Jahr auf 220 Mio. Franken angestiegen ist. Man könnte diese Aufzählung unabdingbarer und unpopulärer Massnahmen, die auf die neue Regierung und auf den neuen Landtag warten, noch beliebig verlängern. Umsetzung des Volkswillens Am kommenden 3. Februar wählt Liechtenstein ein neues Parlament und eine neue Regierung. Wie die neue Regie-


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Dr. med. Pepo Frick Die Schule war für mich als Bauernsohn eigentlich immer ein notwendiges Übel. Ich war viel lieber aktiv auf dem Feld tätig, vor allem das Traktorfahren hatte als Jugendlicher einen besonderen Reiz. Wenn überhaupt liebte ich das Rechnen bzw. Mathematik, Zahlen sind irgendwie grenzenlos, der Fantasie sind in Mathematik keine Grenzen gesetzt. Was werden Sie - im Falle eines Wahlerfolges besser machen wollen als die Regierungschefs der letzten 8 Jahre? Ich habe beide Regierungschefs, Othmar Hasler und Klaus Tschütscher, als Persönlichkeiten geschätzt und Wertschätzung von ihrer Seite erfahren, auch wenn ich mit meinen Freie-Liste Werten und politischen Vorstössen manchmal quer in der konservativen

rot-schwarzen Politlandschaft stand. Diese Toleranz ist gerade bei harten Auseinandersetzungen das A&O im Politikbusiness, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

rung schlussendlich zusammengesetzt sein wird, ist nur aus parteipolitischer Sicht von besonderer Bedeutung. Wichtiger wird sein, dass der künftige Regierungschef intern auf die Unterstützung seiner Kollegen und Kolleginnen zählen kann, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Wichtiger wird sein, dass die Arbeit der Regierung vom Landtag mitgetragen wird. Leider war auch das in den letzten Jahren nicht immer der Fall. Im Gegenteil. Die Parteien werden ihre Wahlprogramme präsentieren. Angesichts der aktuellen Lage, werden sie in wichtigen Fragen und Forderungen nicht gross voneinander abweichen. Die Wählerinnen und Wähler, ja die ganze Bevölkerung hat einen Anspruch darauf, dass die Regierungsprogramme und die allfälligen Koalitionsver-

einbarungen von Regierung und Landtag in die Tat umgesetzt werden.

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Der Miliz-Landtag steht verfassungsmässig über der ProfiRegierung. Die Volksvertretung schwächelt bedenklich. Die Regierung und der Landtag arbeiten oft gegeneinander, die Exekutive hat oft einen Informationsvorsprung. Ich würde als Regierungsmitglied ein Miteinander von Legislative und Exekutive fördern. Der Landtag sollte eingeladen werden, die politische Agenda stärker mitzubestimmen. Wir brauchen in der nächsten, sicher nicht leichten Legislatur-Periode alle Köpfe: Alle sollen mitdenken und nach Lösungen suchen. ex.

Hoffnung auf die neuen Kandidaten Auf den Listen für Landtagswahl in gut acht Wochen präsentieren sich viele neue Gesichter. Darunter Frauen und Männer, die ohne Vorbelastung als Abgeordnete und Regierungskandidaten antreten. Das Volk wird entscheiden, wie viel neue Gesichter in unserer Politiklandschaft auftauchen und wie viel bisherige bestätigt werden oder nicht mehr dabei sein werden. Die Chancen, dass Liechtenstein die Wende zum Besseren schafft, sind intakt. ex. © fotos exclusiv text: walter-bruno wohlwend


Herbst-Hausmesse

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Wirtschaftstagung Werdenberg 2012

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nnovation ist ein zentraler Wachstumsfaktor für die Volkswirtschaft. In vielen Branchen ist die ständige Erneuerung geradezu ein Muss,

Innovationsreiches Rheintal Für den Wirtschaftswissenschaftler Joseph Schumpeter, der den Begriff der Innovation in der Ökonomie eingeführt hat, ist der Innovator gleichzusetzen mit dem schöpferischen Unternehmer. Von diesen schöpferischen Unternehmern gibt es in der Region Werdenberg und natür-

lich im ganzen Rheintal wohl mehr als anderswo. Beim diesjährigen Werdenberger Innovationspreis hatte die Jury aus über zwanzig möglichen Preisträgern den Sieger zu küren. Mit der Gamser Econorm gewann ein Unternehmen, das mit seinen kratzfesten und nicht spiegelnden Uhrengläsern buchstäblich mit der Zeit geht. Unser Engagement für KMU Uns als St.Galler Kantonalbank, als natürlicher Partner sehr vieler attraktiver KMU im Werdenberg und im ganzen Kanton, liegt die Innovationskraft stark am Herzen. Deshalb freuen wir uns, dass wir die Wirtschaftstagung Werdenberg unterstützen durften

und so auch einen kleinen Beitrag zur Steigerung der Innovationskraft in unserem Marktgebiet leisten konnten. Als führende KMU-Bank haben wir uns gerne als Hauptsponsor engagiert und so eine erfolgreiche Wirtschaftstagung Werdenberg ermöglicht. Inspirierender Gastgeber Persönlich ziehe ich ein positives Fazit: Dank des grossen Publikumsaufmarsches aus regionalem Gewerbe und der Industrie sowie den substanziellen und hochkarätigen Gastbeiträgen war die Tagung für alle ein Gewinn. Eine spezielle Freude war mir, dass wir im besonders inspirierenden Umfeld bei der Firma Heizplan in Gams Gastrecht geniessen durften - in einem Umfeld also, in dem Innovation auch wirklich gelebt wird. ex.


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Wirtschaftstagung Werdenberg Oerlikon-Solar-CEO Helmut Frankenberger, Businesscoach Jolly Kunjappu, Ökonom Boris Zürcher sowie Heizplan-Geschäftsführer Peter Schibli waren die Aushängeschilder der diesjährigen Wirtschaftstagung Werdenberg. det, welches auf den Vertrieb von innovativen Solar- und Wärmepumpentechnologie spezialisiert ist. Helmut Frankenberger ist CEO von Oerlikon Solar und verfügt über 25 Jahre Industrieerfahrung im Maschinenbau. Inspiration pur hiess es für alle Gäste beim international bekannten Referenten Jolly Kunjappu. Der indische Busi-

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as Motto der diesjährigen Wirtschaftstagung Werdenberg lautete «Business 2012: Inspiration. Innovation. Erfolg.». Moderatorin Katharina Deuber konnte vor vollem Haus rund 250 Gäste begrüssen. Die Tagung fand im neuen Solarpark der Firma Heizplan in Gams in Zusammenarbeit mit der WIGA (Werdenberger Industrieund Gewerbeausstellung) statt. Getreu dem Motto boten die Referenten viel Inspiration, Innovations- und Erfolgsrezepte. Ökonom Boris Zürcher, ehemaliger Avenir-Suisse-Chefökonom und wirtschaftspolitischer Berater des Bundesrates, wagte in seinem Referat eine Perspektive auf die weltwirtschaftlichen Veränderungen und deren Auswirkungen auf www.exclusiv.li 12 / 12

die Region Werdenberg und Rheintal. Erfolgserprobte Innovationsrezepte standen im Mittelpunkt des Gesprächs mit Peter Schibli und Oerlikon-Solar-Manager Helmut Frankenberger. KMUGeschäftsführer Peter Schibli hat ein Unternehmen gegrün-

nesscoach und Rolling-StonesGastmusiker präsentierte ein Plädoyer für mehr Mut, Respekt und Konsequenz für den eigenen Erfolg. Moderiert wurde die Tagung von Katharina Deuber, die Eröffnungsreferate hielten der St.Galler Regierungsrat Martin Klöti und René Walser von der St.Galler Kantonalbank. ex. fotos + text: © exclusiv


Wirtschaftstagung Werdenberg 2012

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Verleihung Innovationspreis

Peter Schibli, Heizplan, Urs Lufi, WIGA-Präsident, Roland Rhyner, Econorm Gams und Paul Schlegel, WIGA Messeleitung

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er Höhepunkt der Wirtschaftstagung Werdenberg war die Verleihung des 2. Werdenberger Innovationspreises. Das Gamser Unternehmen Econorm, ein Unternehmen, welches Uhrengläser beschichtet, gewann den Preis, welcher durch Jurypräsident Lothar Ritter überreicht wurde. Der Preisträger wird von einer unabhängigen und fachkundigen Jury ausgewählt, mit dem Ziel, den attraktiven Wirtschafts- und Wissensstandort prominent in Szene zu setzen. Partner des Innovationspreises sowie der Tagung sind die NTB Interstaatliche Hochschule für Technik, das Berufs- und Weiterbildungszentrum bzb Buchs, der Arbeitgeberverband Sarganserland-Werdenberg sowie die Universität Liechtenstein. Was es mit der Entspiegelung von Uhrengläsern auf sich hat und welche Bedeutung der Werdenberger Innovationspreis für ihn hat, erzählte uns Roland Rhyner bei einem Besuch in seinem Unternehmen Econorm in Gams. Eher zufällig lernte Roland Rhyner 1992 in Chur die Uhrenindustrie und die Entspiegelung von Uhrengläsern kennen. 1993 gründete er die Firma Econorm mit einer Mitarbeiterin und einer Maschine. Lächelnd blickt Roland Rhyner zurück: «Nicht immer einfach, manchmal sehr

mühsam, aber... wir hatten auf Anhieb Erfolg in Sachen Qualität.» Dank dieser hohen Qualität und der Zufriedenheit seiner Kunden erhielt das Unternehmen im Laufe der Zeit neue Partner in der Uhrenindustrie und das Auftragsvolumen stieg stetig. In der Schweizer Uhrenmachertradition gehört das Streben nach Perfektion zu den Grundsätzen. Ein Grundsatz, dem sich auch Roland Rhyner verpflichtete. Was geschieht mit dem angelieferten Uhrenglas bei Econorm? Roland Rhyner: «Die Uhrenindustrie arbeitet hauptsächlich mit Saphirgläsern. Das Saphirglas ist aufgrund seiner hohen Härte extrem kratzfest. Der einzige er-

wähnenswerte Nachteil von Saphirglas ist, dass es eine sehr hohe Reflektion hat. Zum Verständnis, ein Fensterglas hat eine Reflektion von 8%, das Saphirglas das Doppelte, fast 16%.» Roland Rhyner zeigte auf seine Uhr, welche ein schwarzes Zifferblatt besitzt. «Wäre das Uhrenglas nun nicht entspiegelt, würden wir das Zifferblatt in grau wahrnehmen und nicht in schwarz.


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Econorm aus Gams gewinnt

1992 war der Markt der Uhrenindustrie, welche entspiegelte Gläser benutzte relativ klein, heute ist der Anteil sehr gross. Der Schweizer Uhrenhersteller Breitling war unser erster Kunde. Wir hatten das grosse Glück, von Anfang an in diesem wachsenden Markt dabei zu sein. Unsere Aufgabe und mein Hauptziel war es immer, Produkte herzustellen, die vom Markt akzeptiert werden. 2001 kamen wir mit 8 oder 9 Mitarbeitern nach Gams, heute beschichten wir mit 69 Mitarbeitern täglich 6'000 bis 8'000 Gläser. Unser Know-How ist eine fehlerfreie Entspiegelung. Betrachtet man eine Uhr, stellt man schnell fest, Uhren bestehen aus unzählig vielen kleinen Einzelteilen, kostbarem Material und sind Meisterwerke der Präzision. Die Uhrenindustrie hat den Anspruch, ein perfektes Produkt auf einem sehr sehr hohen Qualitätsstandard zu produzieren. Unsere Werkzeuge, welche wir alle selber herstellen, ermöglichen es uns auf diesen hohen Qualitätsanspruch einzugehen. In der Uhrenindustrie spricht man von einer www.exclusiv.li 12 / 12

einseitigen und einer beidseitigen Entspiegelung. Einseitig: Hier wird «nur» die Innenseite des Uhrenglases entspiegelt und beidseitig, was hier bei uns geschieht, hat den optimalen Effekt, den perfekten Durchblick. Die grosse Herausforderung ist, dass die Entspiegelung aussen kratzfest ist und eine hohe Langlebigkeit erfüllt. Wir produzieren auf einem hohen Qualitätsniveau und arbeiten täglich an der Entwicklung und an der Präzision. Unsere Beschichtungsanlagen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Eine Technik, die sich rasant entwickelt. Neue Vakuumkomponenten verbessern die Reproduzierbarkeit der dünnen Schichten oft entscheidend, im Nano-Bereich, zu Ihrer Vorstellung, ca. 1'000 Mal dünner als ein Haar. Als qualitätssichernde Massnahme stellen wir unseren Technikern jedes Jahr ein erhebliches Budget für die kontinuierliche Erneuerung des Maschinenparks zur Verfügung. Die Freude meiner Mitarbeiter und mir an unserer Arbeit und das gemeinsame Erreichen von Zielen bildet die

Basis unseres Betriebes.» Nachdem wir einen sehr interessanten Einblick in das Unternehmen, welches sich geografisch weit entfernt vom Tal der Uhren (Watch Valley) befindet, haben durften, stellten wir bei einem Rundgang unsere letzte Frage an Roland Rhyner: «Sie haben den Werdenberger Innovationspreis erhalten, was bedeutet dieser Preis für Sie persönlich und für Ihr Unternehmen?» Roland Rhyner: «Schön, dass man an uns gedacht hat, es hat mich riesig gefreut. Dieser Moment, als ich an der Werdenberger Wirtschaftstagung auf die Bühne durfte (lacht: ich bin das nicht gewohnt), ein tolles Gefühl! Eine grosse Anerkennung, vielen Dank!» ex. Wir gratulieren Roland Rhyner und bedanken uns für den interessanten Einblick in ein Unternehmen, das einzigartig ist.

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Die Schlossgarage ein starkes Team Wir bedanken uns für Ihre Kundentreue und wünschen Ihnen frohe Festtage und ein gutes neues Jahr.

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nsere topmotivierten Mitarbeiter bürgen seit vielen Jahren für einen prompten Service rund ums Auto. Modernste Infrastruktur und technisches Equipment erlauben uns, sämtliche Aufträge speditiv und mit grösster Sorgfalt auszuführen. Individuelle Wünsche werden bei uns kompetent und rasch erledigt. Herzlich willkommen in der Schlossgarage Lampert AG.

Freude.» Thomas Lampert, Geschäftsleitung: «Wir sind stolz auf unser Team - weil wir für unsere Kunden unseren Betrieb und unsere Produkte das Beste geben.» (Kl. Bild) Randy Jost/ Werkstatt: «Automobilfachmann, der Name ist Programm». ex.

(V. Reihe v.l.n.r.) Daniel Willi, Werkstatt: «Ich schraube für mein Leben gern und freue mich als Diagnostiker auf viele interessante Herausforderungen.» Daniel Meister, Spenglereichef/Kundendienst: «Ich lebe meine Leidenschaft bei der Arbeit als Carrosseriespengler und im Hobby als Vorstandsmitglied der Japan Performance Rheintal aus.» Fitim Kupa, Werkstatt: «Joggen, der Sport im Verein und die Arbeit in einem guten Team gefällt mir sehr gut.» Onur Karakoc, Werkstatt: «Ich bin begeistert von meinem Job als Automobilassistent und mache deshalb die Ausbildung zum Automobilfachmann. In meiner Freizeit beschäftige ich mich leidenschaftlich gern mit Bauen von Modellautos.» Albert Moser, Werkstattchef/Kundendienst: «Vor zwanzig Jahren waren Thomas und ich, heute blicke ich auf viele schöne Momente zurück und freue mich am Wachstum des Unternehmens.» Regula Hohl, Administration/ Verkauf: «Es freut mich, seit 6 Jahren ein Rad im Getriebe der Schlossgarage zu sein.» Tanja Auer, Administration/Ersatzteillager: «Faszination in allen Teilen.» (H. Reihe v.l.n.r.) Senad Duraki, Spenglerei: «Alles was Räder hat gefällt mir!» Bratislav Milutinovic, Spenglerei: «Bin ein leidenschaftlicher Toyota Schrauber!» Ralf Enderle, Werkstatt: «Gehe gerne auf Konzerte und habe Spass an Oldtimern.» Marc Barbier, Werkstatt: «Die Abwechslung und die Herausforderung machen es aus, dass mir die Arbeit in der Schlossgarage sehr gefällt.» Lukas Sturzenegger, Spenglerei: «Liebe alle schnellen Personenwagen.» Stefan Kindle, Verkauf: «Unsere oberste Priorität ist, dass sich der Kunde in unserem Betrieb wohl fühlt, die individuelle Beratung, macht mir jeden Tag www.exclusiv.li 12 / 12


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Aktuell

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16. Januar 2013 Qigong Workshop in Buchs

Professor Mingliang Zhang

Q

igong ist eine chinesische Atem- und Bewegungslehre. Der Grundgedanke des Qigong ist es, Körper, Atmung und Geist im Gleichgewicht und somit gesund zu erhalten. Die verschiedenen Übungsab-

läufe strecken und dehnen die Muskeln und Sehnen, bewegen die Gelenke und mobilisieren die Schultergelenke, Rücken und Hüfte. Die körpereigenen Energien (Qi) werden bewegt und harmonisiert. Durch die langsame Ausführung und die Konzentration auf den eigenen Körper und seine Reaktionen

auf die Bewegungen wird der Geist ruhig und eine tiefe Entspannung tritt ein. Geleitet wird der Workshop durch den bekannten Referenten Professor Zhang Mingliang aus China. Er ist im Vorstand des Beijing Huangting TCM Forschungsinstitut sowie Co-Direktor des Institutes für Dan-Dao TCM und im Vorstand der International Health Qigong Federation. Im Workshop wird das Dehnungsqigong (chin. = Er Mei Shen Zhan Gong - Daoyin Qigong) vermittelt. Das Dehnungsqigong gehört zu den Grundübungen der DaoistischAlchemistischen Schule für Medizin und Gesundheitspflege. Am Anfang steht die körperliche Ebene im Vorder-

grund mit der Gewöhnung an neue Bewegungen, korrekte Ausführung und Körperhaltung und das Kennenlernen der Bewegungsabfolge. Ebenfalls wird angestrebt, während des Praktizierens geistige Ruhe zu finden. Der Workshop ist für Personen geeignet, welche noch nie Qigong praktiziert haben und auch für Personen, welche Qigong praktizieren und eine neue Methode erlernen möchten. ex. Der Qigong Workshop findet am Mittwoch, 16.01.2013 um 18.00 bis 21.00 Uhr im Singsaal des Oberstufenzentrum Grof (ehem. Sekundarschule), Schulhausstrasse, Buchs statt. Mehr Informationen erhalten Sie beim China Wushu Institut unter Telefon +41 71 223 66 20 oder www.chinawushu.ch.

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10. Internationale Sportnacht

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Daniel Hüsler in Begleitung

Sportnacht Apéro

(Geschäftsführerin) vertreten war. Fortsetzung Seite 24-27

ex.

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Karin Egli und Christa Rigozzi

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um Apéro im Hotel Grischa Davos begrüsste Direktor Cyrill Ackermann die Gäste der Sportnacht 2012. Wie bereits in vergangenen Jahren trafen sich bekannte Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, Medienwelt und Politik in einzigartiger, gemütlicher Atmosphäre mit der internationalen Sportelite. Als steter Begleiter des Abends kam der karitative Gedanke nicht zu kurz. Die Sportnacht wird von Sponsoren, Gönnern und Gästen finanziert, der Gewinn ging dieses Jahr an die Stiftung «Wings for Life» (Stiftung für Rückenmarksforschung), die an der Sportnacht durch Anita Gerhardter

Doggilochstrasse 92, CH-7250 Klosters Tel. +41 81 422 40 42 www.el-group.ch, el-groupklosters@el-group.ch

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Cyrill Ackermann im Gespräch

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10. Internationale Sportnacht

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Tanja Frieden und Sanna Lüdi

Orlando di Fruscia, Thomas Egli, Christa Rigozzi und Erich Lendel

Vitantonio Liuzzi, Sportnacht-Gründer Antonio Sellitto, Sébastien Buemi und Jennifer Mack

Ralph Näf mit Ehefrau Cornelia

Sportnacht Davos eine

Hakan Yakin, Uli Stielike und Andy Egli Beat Scheuber, Direktor Casino Bad Ragaz mit Eltern und Gästen

fotos + text: © exclusiv

Sportnacht-Gründer Antonio Sellitto, Giovanni Marchese, Christa Rigozzi und Jann Billeter

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as vor zehn Jahren mit der Idee des Davoser Wirtes Antonio Sellitto begann, wuchs zur Gala

der Superlative und fand dieses Jahr zum 10. Mal statt. Jann Billeter und Christa Rigozzi begrüssten die über 600 Gäste im neuen Kongresszentrum zu der 10. Internationalen Sportnacht in Davos auf deutsch, französisch und italienisch und sorgten mit einer spritzigen und char-


Christa Rigozzi und Angelo Rausa

Otto Pfister und Frau

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Medienverantwortlicher Remo Brunner

manten Moderation für viele Lacher und grossen Applaus. Marco Büchel, der als erster Preisübergeber die Bühne betrat und selbst als Moderator arbeitet, erzählte, dass er im Moment, als Felix Baumgartner zu seinem Sprung aus 39 Kilometer Höhe ansetzte, am liebsten mit dem Extremsportler den Platz getauscht hätte. Nino Schurter, Mountainbike-Weltmeister und Olympiazweiter kam direkt aus New York und bedankte sich für die vielen Gratulationen und Glückwünsche, die er nach seiner Silbermedaille in London erhalten hatte. Nicola Spirig, Triathlon www.exclusiv.li 12 / 12

Olympia Goldmedaillen-Gewinnerin 2012 schwärmte von einem absoluten Superjahr und freut sich, dass sie Anfang Mai zum ersten Mal Mutter wird. Hérnan Jorge Crespo ist der einzige Spieler, der in der UEFA Champions League für fünf verschiedene Teams mindestens ein Tor erzielt hat. Der Davoser-Kristall wurde ihm von Hiroshi Nomura (Chef von Honda Schweiz) überreicht. Jewgeni Pluschenko, der den Davoser-Kristall von Sarah Meier in Empfang nahm, bedankte sich für die Einladung und lobte die grossartige Atmosphäre und perfekte Stimmung des Abends. Marcel Fässler, Simone Niggli, Ulrich Stielike, Franco Baresi, sie alle durften den SportnachtKristall für aussergewöhnliche Leistungen in Empfang nehmen. Bjørn Dunkerbeck, der 41 WM-Titel im Windsurfing besitzt und von Christa Rigozzi auf Spanisch begrüsst wurde, möchte nochmals einen Rekord brechen: «Die 50 Knoten knacken, bevor es ein anderer tut.» ex.

Ludovic Magnin, Severino Olcelli und Marco Büchel

Gala der Superlative

Elias Ambühl und Freundin Sarah Pedrett

Karl Frehsner und Begleitung, Walter Gagg, Andy Egli und ein Gast

Pierino Lardi, Uli Stielike, Hanspeter Rothmund und Ludovic Magnin


10. Internationale Sportnacht

Nino Schurter mit Freundin Nina Candrian

Renato Marni und Partnerin Sandra

Stefania und Massimo Busacca

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Die Bieler Band Pegasus sorgte mit ihren Hits für Stimmung und erntete tosenden Applaus.

Sébastien Buemi und Freundin Jennifer Mack

Sonja und Sergei Aschwanden

Prominenz, Sport &

Neel Jani in Begleitung und Marcel Fässler mit Ehefrau Isabel

Moderator Jann Billeter, Alessandro Sellitto, Sportnacht-Organisation und Moderatorin Christa Rigozzi im Kongresshaus Davos

D

ie Sportnacht Davos, ein Treffen unter nationalen und internationalen Sportlern, ein Treffen mit Legenden, Olympiasiegern, Weltmeistern,

Europameistern, Rand-, Paraplegiker-, Winter- und Sommersportlern, Gästen aus der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Treffen unter Freunden, welche


Anita Gerhardter, Managing Director, Wings for Life und Alessandro Sellitto

Preisträger Marcel Fässler (Kristallübergabe Marco Büchel)

Preisträgerin Simone Niggli (Kristallübergabe Kristian Ghedina)

Preisträger Nino Schurter (Kristallübergabe Calanda Broncos)

Preisträger Ulrich Stielike (Kristallübergabe Karl Frehsner)

Preisträger Hérnan Jorge Crespo (Kristallübergabe Hiroshi Nomura)

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Preisträger Franco Baresi (Kristallübergabe Walter de Gregorio)

Rockband

sich mit Leidenschaft dem Wohle und der Zukunft des Sports verschrieben haben. Eine wunderbare Idee, ein grosser Traum, der Gründer Antonio Sellitto verwirklichte. Als Dank überreichte der angehende Davoser Landammann Tarzisius Caviezel Event-Manager Alessandro Sellitto ein prächtiges Steinbockgehörn. Ein besonderes Highlight des Abends war die Bieler Rockband Pegasus, die Jung und Alt zum Mitklatschen und Tanzen brachte. Nach vielen Ehrungen, guter Musik und einem mehrgängigen Sportwww.exclusiv.li 12 / 12

Jann Billeter, Gian Gilli und Christa Rigozzi fotos + text: © exclusiv

Preisträger Jewgeni Pluschenko (Kristallübergabe Sarah Meier)

Tarzisius Caviezel eröffnete den Galaabend

nachtmenü wurden am Ende der Show die Kameras und Mikrophone ausgeschaltet, denn nun gings für alle zur After-Show-Party. ex. Weitere Bilder unter: www.exclusiv.li

Preisträgerin Nicola Spirig (Kristallübergabe Bjørn Dunkerbeck)

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Eisenmangel Frauen aufgepasst! Lustlos, keine Energie? Die Mehrheit erschöpfter Frauen im Menstruationsalter leidet an einem Eisenmangel bei einem normalen Hämoglobin, sagt Dr. Beat Schaub, Facharzt für Innere Medizin. Das muss nicht sein!

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eere Batterien Eine junge Frau (32) sagt: «Es ist mir alles zu viel, meine Batterien sind leer, ich könnte immer einschlafen. Oft fühle ich mich grundlos niedergeschlagen und mein Selbstwertgefühl ist im Keller. In letzter Zeit vertrage ich die Kinder nicht mehr, es herrscht eine Unruhe in der Familie, weil ich keine Nerven mehr habe. Es tut mir ja so leid, ich wünsche mir, es wäre anders. Mittlerweile kann ich nachts nicht mehr gut schlafen, sodass ich am Tag erst recht kaputt bin und sogar tageweise nicht mehr arbeiten kann. Ich hoffe, es gibt deswegen keine Kündigung. Mein Chef fragt mich, was ich habe. Was soll ich antworten?»

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isenspeicher auffüllen Ein patientenorientiertes Forschungszentrum in Binningen bei Basel hat herausgefunden, dass die aufgezählten Symptome in den meisten Fällen durch einen Eisenmangel im Körper verursacht werden. Der Körper verliert Eisen, wenn er Blut verliert. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn hauptsächlich Frauen im Menstruationsalter an einem Eisenmangel leiden. Sie bluten in ihrem Leben zusammengezählt über fünf Jahre lang. Der Eisenspeicher des Körpers ist oft schon wenige Jahre nach der ersten Regelblutung leer. Das sogenannte Eisenmangelsyndrom bei Frauen im Menstruationsalter kann in wenigen Wochen

erfolgreich behandelt werden, indem der Eisenspeicher wieder aufgefüllt wird. Anschliessend empfiehlt sich das erneute Absinken des Ferritinspiegels durch ein gut verträgliches, flüssiges Eisen-Präparat aus der Apotheke, Drogerie oder Reformhaus zu verhindern. So gelingt es, Frauen, die schon immer dem «schwachen Geschlecht» zugeordnet wurden, «lebendig» zu machen. ex. Am besten konsultieren Sie Ihren Arzt oder eines der spezialisierten ärztlichen Eisenzentren. www.eisenzentrum.net

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