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Ausgabe 154 Juli 2012

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Für Sie und Ihn

im Fürstentum Liechtenstein/Werdenberg/Obertoggenburg/Sarganserland/Bad Ragaz/Davos und Vorarlberger Lesezirkel

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Liechtensteiner Bevölkerung steht klar zum Fürstenhaus

Rückblick Liechtensteiner Oberland-Fest

Schwieriges Ziel für Solar Impulse

Football is more Liechtenstein/Schweiz

S.D. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein


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Fürstentum Liechtenstein

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Briefmarken aus 100 Jahren schönste Liechtensteiner Briefmarke der letzten 100 Jahre zu wählen. Eine Sonderschau mit Ansichtskarten und Münzen sowie eine Händlerbörse mit vielfältigem Angebot runden das Programm der Ausstellung ab, an welcher Postgesellschaften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Färöer und Åland anwesend sein werden.

Die LIBA 2012 wird zur faszinierenden Reise im Kleinformat durch die Geschichte Liechtensteins.

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ie Liechtensteiner Briefmarkenausstellung LIBA 2012 steht dieses Jahr ganz im Zeichen des Jubiläums «100 Jahre Liechtenstein Briefmarken». An der Ausstellung, welche am 16.

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August 2012 von ihrem Schirmherrn S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein eröffnet wird, sind sämtliche Liechtensteiner Briefmarken seit 1912 zu sehen. Die Besucher werden dazu eingeladen, die

Das vollständige Ausstellerverzeichnis und weitere nützliche Informationen finden sich im Ausstellungskatalog, welcher zur LIBA 2012 erscheinen wird oder einige Tage vor der Ausstellungseröffnung auf www.liba2012.li Ein ganz besonderes Highlight bildet der Festabend, der am Samstag, 18. August 2012 im Vaduzer-Saal stattfinden wird. An diesem festlichen Abend soll mit Dinner und

gepflegtem Abendprogramm das Jubiläum «100 Jahre Liechtenstein Briefmarken» noch einmal in würdigem Rahmen gefeiert werden. Ausserdem wird am Eröffnungstag der LIBA 2012 ein Sonderblock in der Wertstufe CHF 6.00 erscheinen. Dazu wurde zu Beginn dieses Jahres die Liechtensteiner Bevölkerung in einem Wettbewerb dazu aufgerufen, eine Briefmarke zum Thema «Eine Liechtensteiner Sage» zu gestalten. Der Sieger oder die Siegerin dieses Wettbewerbs wird am Eröffnungstag der LIBA 2012 gewählt. Unmittelbar danach werden die Briefmarken produziert und stehen eine Stunde später zum Verkauf. Eine so kurze Produktionszeit dürfte in der Welt der Philatelie einmalig, wenn nicht sogar weltrekordverdächtig sein. ex.


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Inhalt

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Briefmarken aus 100 Jahren Klares Bekenntnis Solar Impulse, «Tatort» Internationales Ferrari Treffen

Klares Bekenntnis zum Fürstenhaus

Liechtenstein Oberland-Fest 150 Jahre Landtag Kraftwerk Samina Kooperation Hans Krüsi «NAIFE» Kunst 1FLTV Titelfotos:

Grosses Bild: © exclusiv Oberland-Fest Offizieller Festakt Kleines Bild links: © solarimpulse Bertrand Piccard Kleines Bild mitte: © exclusiv Football is more Liechtenstein/Schweiz Kleines Bild rechts: © exclusiv S.D. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein

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Albert Mennel

Silvia Abderhalden

Herbert Wohlfarter

Impressum Nichts aus dieser Ausgabe darf ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers nachgedruckt oder in irgendeiner Weise vervielfältigt werden. © 2012

Redaktion und Verlag Albert Mennel, Aubündt 28, FL-9490 Vaduz Telefon +423 232 80 80, Fax +423 232 80 81 info@exclusiv.li, www.exclusiv.li

Verkauf/Medienberatung Jürg Bötschi, Albert Mennel

Text/Bilder Albert Mennel, Silvia Abderhalden, Herbert Wohlfarter

Druckvorstufe RADIO AND TELEVISION PRODUCTIONS, PF 406, FL-9495 Triesen

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Druck AVD GOLDACH AG

Verteiler Prisma Medienservice AG, St. Gallen An über 30’000 Haushalte, ca. 100’000 Leser/innen Werdenberg, Obertoggenburg, Sarganserland, Bad Ragaz, Davos, Fürstentum Liechtenstein und Vorarlberger Lesezirkel in 96 Gemeinden

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von 82,9 Prozent wurde die Volksinitiative «Ja - damit Deine Stimme zählt» in einer Deutlichkeit verworfen, die jeden Zweifel in den Schatten stellt. Den höchsten Stimmenanteil mit einem Nein zur Initiative gab es mit 83,3 Prozent in der Gemeinde Mauren, den tiefsten, mit immer noch 64,5 Prozent in der Gemeinde Planken. Im Hauptort Vaduz wurde die Initiative zur Abschaffung des fürstlichen Vetorechts mit 73,9 Prozent abgelehnt. Weitere Ergebnisse zur Abstimmung vom 01. Juli 2012 finden Sie unter: www.exclusiv.li

as klare Abstimmungsergebnis mit 76,1 Prozent NEIN bei einer Stimmbeteiligung von 82,9 Prozent ist ein eindeutiges Bekenntnis zum Fürstenhaus Liechtenstein und zur Weiterführung der erfolgreichen 300-jährigen Partnerschaft zwischen Volk und Fürstenhaus. Das Fürstenhaus reagierte erfreut auf die Ablehnung der Volksinitiative. S.D. Fürst Hans-Adam II von und zu Liechtenstein und S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein bedankten sich am Sonntagnachmittag in der fürstlichen Hofkellerei bei der Bevölkerung. Mit 76,1 Prozent Nein bei einer Stimmbeteiligung

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Ich bin für unser Fürstenhaus


Aktuell

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Schwieriges Ziel für Solar Impulse

Triumphale Landung der Solar Impulse in Ouarzazate

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uarzazate - Nach einem ersten erfolglosen Versuch, Ouarzazate zu erreichen, ist das Solar Impulse Flugzeug von Bertrand Piccard und André Borschberg am 22. Juni um 00:25 Uhr erfolgreich am Internationalen Flughafen im Süden Marokkos

gelandet. Es war aufgrund des heissen und trockenen Wüstenklimas voller Turbulenzen und Höhenwinde das bisher schwierigste Ziel für die Solar Impulse. Das Solar Impulse Flugzeug startete am 21. Juni morgens um 07:05 Uhr vom Flughafen Rabat-Salé. Die HB-

SIA nahm zunächst Kurs in Richtung Casablanca, um dann Richtung Marrakesch ins Landesinnere zu fliegen. Sie konnte so das Atlasgebirge vermeiden und ihren Flug Richtung Wüste fortsetzen. Nach einer Flugzeit von 17h 20min und 683 km landete André Borschberg das Solarflugzeug schliesslich sicher am Internationalen Flughafen Ouarzazate im Königreich Marokko. «Es war ein schöner Flug mit unglaublichen Kontrasten zwischen Küste und Inland, der Höhepunkt war jedoch der Blick auf das AtlasGebirge - Atemberaubend!», sagte André Borschberg nach seiner Landung zum Solarimpulse Team, dem Gouverneur von Ouarzazate und örtlichen Journalisten. «Es war jedoch auch einer der schwierigsten Flüge, die wir bisher gemacht

haben. Es war nicht einfach, allerdings war Ouarzazate unser Ziel und wir haben es erreicht! Wir sind zusammen mit unseren Gastgebern sehr zufrieden, endlich vor Ort zu sein.» ex. www.solarimpulse.com text: © solarimpulse

Hauptrolle für einen «TATORT»

(v.l.) Albert Mennel, exclusiv und Schauspieler Anatole Taubman

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natole Taubman Erste Hauptrolle für einen «Tatort», nach fünf Jahren erster Dreh in der Schweizer Heimat und starke Präsenz auf dem 30. Filmfest in München. Diese Tage wird Schauspieler Anatole Taubman (41) erst-

mals für einen «Tatort» in Leipzig vor der Kamera stehen. In «Schwarzer Afghane» spielt Anatole Taubman neben den bewährten Leipziger Kommissaren Simone Thomalla und Martin Wuttke die Hauptrolle des Olaf Böhm. Regie führt Thomas Jahn («Knockin'on

Heaven's Door», «Sperling», «Der Kriminalist»), voraussichtlicher Sendetermin ist im Frühjahr 2013.

Der HR/ARD-Thriller «Sechzehneichen» war der zweite deutsche Film, in dem der Darsteller zu sehen war.

Jüngst drehte der in Berlin lebende Anatole Taubman nach fünf Jahren zum ersten Mal wieder in seiner Schweizer Heimat. In «Tempo Girl» (Regie: Dominik Locher) spielt er einen gnadenlosen Verleger, der das Manuskript einer erfolglosen Schriftstellerin ablehnt und sie damit in eine Identitätskrise stürzt.

Deutschlandpremiere feierte auf dem Filmfest München der in Grossbritannien hoch gelobte Kinofilm «Resistance», mit Michael Sheen, Andrea Riseborough, Tom Wlaschiha und Anatole Taubman. Es ist der Debütfilm des Regisseurs Amit Gupta, das Drehbuch stammt von Owen Sheers. Das politische Drama spielt in Wales 1944/45. Anatole Taubman spielt darin die Hauptnebenrolle, den Arzt/Koch Sebald. Die Zeitung Sunday Times wählte den Film zu den «Hot 100 Cultural Events». ex.

Auf dem 30. Filmfest in München war Anatole Taubman gleich mit drei Filmen präsent: In «Operation Zucker», einem spannenden Drama um die Verletzbarkeit von Kindern in einer Welt von Macht, Armut und Geld, spielt er die männliche Hauptrolle.

text: andreas&conrad, foto: © exclusiv


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Internationales Ferrari Treffen

Ferrari Treffen für einen guten Zweck

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m Sonntag, 17. Juni fand die erste Benefit Performance statt. Am Marktplatz in St. Gallen fan-

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den sich rund 65 Ferraris ein, die von kleinen und grossen Liebhabern begutachtet und bestaunt werden konnten.

Das Organisationskomitee, Giuseppe und Assunta Citera, sowie die Söhne Antonio und Angelo, können eine sehr positive Bilanz ziehen. An der ersten Benefit Performance zugunsten des Wohnheims Sonnenrain in Zihlschlacht präsentierten sie eine Vielzahl an Attraktionen, welche bei den Besuchern grossen Anklang fanden. Jarno Trulli und das ehemalige F1 Auto von Jody Scheckter waren die Stars des Anlasses und beliebte Fotosujets.

Nach der Präsentation in St. Gallen starteten die LuxusSportwagen im Konvoi nach Davos, wo die «roten» Traumautos begeistert empfangen wurden. Ex F1 Fahrer und Benefit Performance Botschafter Jarno Trulli hiess die Gäste in seinem Hotel Meierhof herzlich willkommen. Nach einem gediegenen italienischen Mittagessen gratulierten die Anwesenden Giuseppe Citera, welcher an diesem Tag seinen 65. Geburtstag feierte. ex. fotos + text: © exclusiv


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300 Jahre Oberland verschiedene Musikstücke eine Premiere der besonderen Art. Der begeisternde Festakt dauerte rund eine Stunde, zu den Stücken zählte unter anderem der Liechtensteiner Marsch oder die Vienna Festival Music. Für die Festansprachen und die musikalischen und schauspielerischen Darbietungen spendeten Ehrengäste und Gäste herzlichen Beifall.

I.D. Fürstin Marie von und zu Liechtenstein, S.D. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein, S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, I.K.H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein

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m Mittelpunkt des Programms stand der Festakt am Samstag, 9. Juni, von 15 bis 16 Uhr auf dem Peter Kaiser Platz.

Neben offiziellen Ansprachen von Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Landtagspräsident Arthur Brunhart und Vaduzer Bürgermeister

und OK-Präsident Ewald Ospelt spielten alle Oberländer Harmoniemusiken in einer gemeinsamen Formation unter der Leitung ihrer Dirigenten

Säulen als Stellvertreter Eine spezielle Überraschung hatten sich die Verantwortlichen der Liechtensteiner Gemeinden, sowohl aus dem Ober- als auch aus dem Unterland, in Sachen «Präsenz vor Ort» einfallen lassen: Jede Gemeinde Liechtensteins war mit einer individuell gestalteten Gross-Säule vertreten, welche zusammen aus der Vogelperspektive das JubiläumsDrachenlogo im Städtle Vaduz nachbildete - und damit für positive Emotionen auf allen Seiten sorgten. ex. fotos + text: © exclusiv


F端rstentum Liechtenstein

Offizieller Festakt

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Liechtensteiner Oberland-Fest: Ein voller Erfolg Als einer der Höhepunkte des Jubiläumsjahres «300 Jahre Liechtensteiner Oberland» fand vom 7. bis 10. Juni 2012 im Städtle Vaduz das Oberland-Fest statt.

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ier Tage dauerte der Jubiläumsanlass, welcher das Städtle Vaduz mit sechs Zonen, über 50 heimischen Musik- und Künstlergruppen sowie verschiedenen Bühnen und Programmen in ein vielfältiges Kulturfest verwandelte. «Insgesamt ziehen wir ein äusserst erfreuliches Fazit», sagt Ewald Ospelt, Bürgermeister von Vaduz und Präsident des Organisationskomitees. «Es war eine besondere Leistungsschau heimischer Kunst- und Musikschaffender mit teilweise wirklich beeindruckenden Auftritten. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen von allen Seiten freuen uns natürlich sehr», so Ewald Ospelt. Dass trotz hohem Besucheraufkommen keinerlei Zwischenfälle zu vermelden gewesen seien, runde

die erfolgreiche Bilanz des OberlandFestes ab. «Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken, ohne sie hätte dieser besondere Jubiläumsanlass nicht in dieser Form durchgeführt werden können.» Ungewöhnliche Kombinationen Vier Tage dauerte das Oberland-Fest im Städtle Vaduz, welche den Themen «Tag der Sprache», «Tag der Musik», «Liechtenstein-Tag» und «Familien-Tag» gewidmet waren. Neben themenbezogenen Tagesprogrammen wurden täglich wiederkehrende Programme aus den Sparten Kunst, Film, Tanz, Musik und Theater gezeigt. Zum Programm zählten zahlreiche Musikbands aus allen Stilrichtungen, ebenso wie Theater-Inszenierungen, spannende

Kurzfilme, eine historische Modenshow, Tanzaufführungen sowohl in der Luft als auch am Boden und spezielle Ausstellungen im Landes- und Kunstmuseum. Dabei wurde das Thema des OberlandFestes - «Verbindendes» - von zahlreichen Musikgruppen auf eine besondere Weise inszeniert - indem sie in ungewöhnlichen Kombinationen gemeinsam auftraten. «Insgesamt verstand sich das OberlandFest als buntes Kulturfestival mit viel Gewicht auf Musik und Unterhaltung», heisst es von Seiten der Programmleitung. ex. Weitere Informationen: www.oberland.li Fotos: www.exclusiv.li fotos + text: © exclusiv


F端rstentum Liechtenstein

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Kunst,

und

Vaduz, Schaan, Balzers, Triesen, Triesenberg und Planken

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inter dem vielf채ltigen Programm und den zahlreichen Aktivit채ten des Oberland-Festes steckten unz채hlige Stunden Arbeit, viele Mitarbeitende, Techniker, Helfer, Handwerker, Verantwortliche, das Organisationskomitee, Sicherheitsleute, Samariter, Kunstschaf-


Fürstentum Liechtenstein

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Kultur

Unterhaltung fende, Künstler und Vereine. Allein die Licht-, Ton-, Multimediatechnik benötigte nach Angaben vom Technischen Leiter Heinz Mühlegg über dreissig Fachleute sowie drei Sattelschlepper Material, gute Planung und Koordination. Eine betreute Kinderzone und viele Darbietungen speziell für Kinder vor allem

am Familiensonntag sorgten für viel Spass bei kleinen und grossen Besuchern. ex. Einen kleinen, bunten Ausschnitt der vielen Attraktionen, Vorführungen und Impressionen sehen Sie auf Bildern in dieser Ausgabe. Zahlreiche weitere Bilder des gelungenen Festes finden Sie auf unserer Homepage unter: www.exclusiv.li. fotos + text: © exclusiv

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Fürstentum Liechtenstein

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150 Jahre Liechtensteiner Landtag 2012 im Foyer des Landesmuseums zu sehen ist. Besucher und Besucherinnen der Ausstellung erhalten auf 15 Text-Bild-Stellen einen Überblick über die Geschichte des

Landtags und sehen die verschiedenen Standorte, an denen das liechtensteinische Parlament seit 1862 getagt hat. Zudem werden besondere Ereignisse aus der 150-jährigen Geschichte des Landtags hervorgehoben. ex. fotos + text: © exclusiv

Familien- und Volksfest aus Anlass der 150-Jahrfeier

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er Landtag feiert dieses Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand am Samstag, 30. Juni 2012 ein Fest für die Bevölkerung statt. Das Landtagsgebäude öffnete

seine Türen und liess das interessierte Publikum einen Blick hinter die Kulissen des Parlamentsgebäudes werfen. Das Liechtensteinische Landesmuseum würdigt dieses Jubiläum in Zusammenarbeit mit dem Landtag mit einer Sonderausstellung, die vom 28. Juni - 11. November

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Fürstentum Liechtenstein

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Kraftwerk Samina ein Jahrhundert Projekt Erweiterung in ein Pumpspeicher-Kraftwerk m Rahmen der routinemässigen Untersuchungen am Samina Kraftwerk im Jahr 2004 stellten externe Experten fest, dass der Stahl der Druckleitung gealtert ist und sie empfahlen, diese mittelfristig zu ersetzen.

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brauch niedrig und das Stromangebot, z.B. durch die vielen Windanlagen in Europa, hoch ist, wird das turbinierte Wasser wieder in den Stausee Steg zurückgepumpt, um es am Folgetag erneut für die Stromproduktion zu nutzen.

Dies veranlasste die LKW das ganze Kraftwerk hinsichtlich Technik und Einsatzmöglichkeiten zu überprüfen. Diese Überlegungen führten zu dem heutigen Projekt mit der Erneuerung gewisser Anlagenteile und die Erweiterung zu einem Pumpspeicherkraftwerk.

Das Projekt bringt zahlreiche ökologische Verbesserungen mit sich. So wird die Lärmbelastung im Gebiet Schwefel massgeblich reduziert und auch die Abflussverhältnisse im Giessen und im Binnenkanal werden verbessert.

Die geplanten Bauarbeiten umfassen den Ersatz der Druckleitung zwischen Masescha und Vaduz, den Neubau der Zentrale und die Erstellung des Unterwasserspeichers in Form einer Kaverne. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 50 Millionen Franken. Im Valüna-, Malbun- und Saminatal sind neben den normalen Unterhaltsarbeiten keine Eingriffe vorgesehen. Die Erweiterung in ein Pumpspeicherkraftwerk ermöglicht es, die Energieabgabe noch besser auf die Stromnachfrage in Liechtenstein auszurichten. Gleichzeitig kann der Wirkungsgrad der Anlage erhöht werden. Während der Hochlastzeiten am Tag erzeugt das Kraftwerk wertvolle Spitzenenergie. Nachts, wenn der Verwww.exclusiv.li 07 / 12

Die Inbetriebnahme des Pumpspeicherkraftwerks Samina ist Anfangs 2015 vorgesehen. ex. Liechtensteinische Kraftwerke www.lkw.li

fotos + text: © exclusiv


Wien/Liechtenstein

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Kooperation

die Stiftung Football is more, als auch die Zayed Higher Organization verstehen die nachhaltige Förderung und Integration sozial benachteiligter Jugendlicher sowie von Menschen mit geistiger und/ oder körperlicher Behinderung durch Sportaktivitäten als ihre Hauptziele. In diesem Sinne wollen die beiden Organisationen nun im Rahmen der Kooperation voneinander profitieren und zukünftige Aktionen gemeinsam gestalten.

Das erste gemeinsame Projekt wurde mit dem «Special Adventure Camp», einem Fussballtrainingscamp, im Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz durchgeführt. Die wohltätige Stiftung Football is more, mit Sitz in Vaduz, konnte durch diese Partnerschaft ihr weltweites Netzwerk ausbauen und einen weiteren Schritt in der Entwicklung gehen. ex. www.footballismore.org www.zho.ae

(v.l.) S.D. Prinz Constantin von und zu Liechtenstein (Stiftungsratspräsident fim) und H.E. Mohamed Mohamed Fadhel Al Hameli (CEO Zayed Higher Organization)

Die wohltätige Stiftung Football is more aus Liechtenstein und die Zayed Higher Organization aus Abu Dhabi wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten und gemeinsame Projekte initiieren.

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alais Liechtenstein S.D. Prinz Constantin von und zu Liechtenstein (Stiftungsratspräsident Football is more) und H.E. Mohamed

Mohamed Fadhel Al Hameli (CEO Zayed Higher Organization) unterzeichneten eine Vereinbarung um ihre Kooperation festzuhalten. Sowohl

Gasenzenstrasse 5 CH-9473 Gams Tel. +41 81 771 50 15

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-11 und 14-18 Samstag: 9-13

text: © niklas mennickheim


Bad Ragaz

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Hans Krüsi «NAIFE Kunst»

Guido Germann, Gemeindepräsident Bad Ragaz

Markus Landert, Museumsdirektor Kunstmuseum Thurgau

Otto Schneider, Kulturstiftung Altes Rathaus, Bad Ragaz

Die Kulturstiftung Altes Rathaus präsentiert in der Pinakothek Bad Ragaz in Koproduktion mit dem Kunstmuseum Thurgau bis Ende Oktober 2012 eine Auswahl der herausragendsten Werke des Aussenseiter-Künstlers Hans Krüsi.

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it über hundertfünfzig Werken zeigt die Kulturstiftung Altes Rathaus Bad Ragaz einen umfassenden Querschnitt über das Schaffen des Schweizer Künstlers Hans Krüsi. Zu sehen ist eine repräsentative Auswahl von Werken, anhand derer der ganze Reichtum seiner bildnerischen Fantasie erfahren werden kann. Vom postkartengrossen, für den Verkauf geschaffene Werke, über fragile Papierservietten bis hin zum reprä-

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sentativen Landschaftsbild lässt sich das ganze bildnerische Universum von Hans Krüsi spüren. Neben herausragenden Hauptwerken des Künstlers sind viele, bis anhin nie gezeigte Arbeiten von ihm zu sehen. Im Namen der Kulturstiftung Altes Rathaus bedankte sich Otto Schneider bei Museumsdirektor Markus Landert und bei Gemeindepräsident Guido Germann für die grossartige Unterstützung und Zusammenarbeit. Nach einer kurzen musikalischen Einlage des

Alphornduos Strassmann eröffnete Otto Schneider die Kunstausstellung mit den Worten: «Kunst muss man nicht verstehen, Kunst braucht keine Erklärung. Kunst kann und sollte jeder für sich persönlich erfahren.»

Ende der siebziger Jahre entstand Interesse für Hans Krüsi bei Kunst- und Kulturschaffenden. 1980 wurde er von Galerien entdeckt und es dauerte nicht lange, bis seine Werke in Ausstellungen im Inund Ausland gezeigt wurden.

Hans Krüsi 1920 - 1995 Als Waisenkind aufgewachsen und von fragiler Gesundheit verdiente Hans Krüsi sein Leben während Jahrzehnten als Knecht, Gärtnerhilfe und selbstständiger Blumenverkäufer an der Zürcher Bahnhofstrasse. Um 1975 begann er sich bildnerisch zu betätigen und erweiterte sein Blumenverkaufsangebot am Strassenrand mit Postkarten, Fotografien und kleinen Bildformaten.

Heute gilt der 1995 verstorbene Aussenseiter-Künstler Hans Krüsi als einer der wichtigsten Vertreter von Art Brut. ex. Kunstausstellung bis 31. Oktober 2012 Werke von Hans Krüsi Pinakothek Bad Ragaz Altes Rathaus Dienstag-Sonntag 13 bis 17 Uhr Eintritt frei fotos + text: © exclusiv


www.1fl.li

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1FLTV Vor der Eurovision kommt die Werbung Reichweiten und Programm-Entwicklung praktisch abgeschlossen.

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ach knapp 4 Jahren ist für den CEO des Liechtensteiner Fernsehens die Reichweiten- und Programm-Entwicklung praktisch abgeschlossen. «Mit dem Stundenraster haben wir eine optimale Programm-Struktur, und für die Grösse des Sendegebiets einen Eigenproduktionsanteil, der weit über allen regionalen TV-Sendern liegt. Vor allem im letzten Jahr ist es auch gelungen, die Qualität der Sendungen zu stabilisieren», CEO 1FLTV Peter Heeb

1FLTV technische Reichweite Telecom ca. 12’000 Haushalte mit über 27’000 Personen Kabel Matt ca. 3’000 Haushalte mit über 7’000 Personen Rii Seez Net ca. 12’500 Haushalte mit rund 30’000 Personen Das gesamte Programm von 1FLTV wird in Liechtenstein analog und digital, in der Schweiz digital ausgestrahlt und im Internet LIVE gestreamt. Damit erreichen Sie mit 1FLTV, dem Liechtensteiner Fernsehen, ohne Internet rund 65’000 Personen. Ausserdem sind alle Sendungs-Elemente über www.1FL.li im Internet jederzeit abrufbar.

1FLTV Mediadaten Anfangs Oktober 2011 wurde im Rahmen der Aktion «Schüler machen Fernsehen» eine Telefonumfrage durchgeführt. 97 Prozent der Befragten kennen 1FLTV 87 Prozent haben 1FLTV auf ihrem TV-Gerät programmiert 60 Prozent aller Befragten schauen regelmässig oder gelegentlich 1FLTV

...TV Werbung war noch nie so günstig... TV Spot, 20 Sekunden Standard Spot inklusive Produktion und Drehtermin. Ein Monat TV Werbung für nur CHF 1’800.-, Minimum 180 Ausstrahlungen, das entspricht CHF 10.-/Ausstrahlung, Link zu Musterspots: http://www.1fl.li/comsample TV Dia Spot, mit mindestens 3 digitalen Bildern (siehe Musterspot), inkl. TV Spotproduktion auf Basis beigestellter Fotos. Ein Monat TV Werbung für nur CHF 700.-, Minimum 100 Ausstrahlungen, das entspricht CHF 7.-/Ausstrahlung, Link zu Musterspots: http://www.1fl.li/comsample Sponsoring, das Sponsoring beinhaltet zwei Sponsorentafeln am Anfang und Ende der Sendung von ca. je 7 Sekunden Dauer. Inklusive Produktionskosten und Link Applikation je nach Sendung pro Monat CHF 760.- bis CHF 3'040.-, Minimum 150 Ausstrahlungen pro Monat, das sind pro Sponsoring ab ca. CHF 3.-/Sponsoring

sagte CEO Peter Heeb weiter. «Natürlich wird sich ein TVProgramm immer weiter entwickeln, aber die grossen Programmschritte sind getan. Auch bei der Reichweitenentwicklung ist mit knapp 65’000 Personen in der Region das Ziel weitgehend erreicht.» Neue Programmentwicklungen sind erst wieder möglich, wenn es dem Liechtensteiner Fernsehen gelingt, weitere Einnahmen zu erschliessen. 1FLTV hat dabei die Hoffnung auf einen Beitritt zur Eurovision nicht aufgegeben, sondern den Zeithorizont aus Kostengründen verschoben. Mit einem Beitritt zur Eurovision zielt der Sender in erster Linie auf den Eurovision-Songcontest, aber auch der internationale Programmaustausch würde Vorteile bringen. Zwar wird 1FLTV weiterhin ausschliesslich über Liechtenstein berichten, aber bei Grossereignissen bestünde dann die Möglichkeit, Liechtensteiner Interessen stärker zu fokussieren und zum Beispiel aus dem angebotenen Eurovisions-Programm bei grossen Sportereignissen die Teilnehmer aus Liechtenstein zu zeigen. ex. Für Peter Heeb liegt jetzt der Schwerpunkt auf dem Aufbau einer Marketing-Abteilung. «TV Werbung war noch nie so günstig, TV Spots gibt es ab CHF 7.- und Sponsoring ab CHF 3.- pro Ausstrahlung», schloss Peter Heeb. foto: © exclusiv

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exclusiv Nr. 154  

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