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Ausgabe 146 Juli 2011

w w w. e x c l u s i v. l i

SPORTMINISTER Hugo Quaderer

LIECHTENSTEIN FLOTTI das Buch

LIECHTENSTEIN LieGames 2011

LIECHTENSTEIN Tour de Suisse 2011

Ihr Monatsmagazin im F端rstentum Liechtenstein/Werdenberg/Obertoggenburg/Sarganserland

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LieGames 2011

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Sportminister Hugo Quaderer Hugo Quaderer: Jede Begegnung mit einem Sportler ist etwas Besonderes, sowohl vor als auch nach einem Wettkampf. Dabei wechselten sich Hoffnung, Freude und Enttäuschung je nach Leistungen ab. Meine Gespräche mit Funktionären, Freiwilligen und den Zuschauern waren sehr erfreulich und bei allen waren eine grosse Begeisterung und Leidenschaft zu spüren.

Siegerehrung von Julia Hassler

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xclusiv: Herr Regierungsrat Quaderer, seit 1985 finden die Kleinstaatenspiele statt. Bereits zum zweiten Mal war Liechtenstein Gastgeber. Welche Bedeutung haben die Spiele für das Fürstentum Liechtenstein? Hugo Quaderer: Die Spiele bieten generell eine ideale Plattform für unsere Sportlerinnen und Sportler, denn sie können sich auf internationalem Niveau messen. Die Spiele sind alle zwei Jahre konkretes Ziel für die Sportler aber auch für die Verbände, welche diese ausbilden. Insofern übernehmen die Kleinstaatenspiele eine wichtige Funktion in der Jugendausbildung und Nachwuchsförderung. Die LieGames hatten nochmals eine ganz spezielle Bedeutung in diesem Jahr, weil wir als Gastgeberland gefordert waren, die Spiele perfekt zu organisieren und als sympathischer Gastgeber aufzutreten. Ich bin der Überzeugung, dass uns beides hervorragend gelungen ist. exclusiv: Welche Bedeutung haben die Spiele für die Zusammenarbeit mit den anderen Kleinstaaten? Hugo Quaderer: Die Kleinstaatenspiele haben sehr viel Verbindendes. Dies hat nicht nur die Konferenz unter den Sportministern gezeigt, sondern auch die vielen Kontakte der Sportlerinnen und Sportler und der Funktionäre untereinander. Die Kleinstaaten haben in verschiedenen Bereichen die gleichen Interessen zu vertreten und Herausforderungen zu bewältigen. Ein gegenseitiger Erfahrungsaustausch ist hier sehr wertvoll. exclusiv: Betrachtet man den Medaillenspiegel, darf Liechtenstein stolz auf seine Athleten sein. Wo liegt Ihrer Meinung nach das Erfolgsrezept? Hugo Quaderer: Zuerst einmal bei den Athletinnen und Athleten selbst, welchen es gelungen ist, auf den genau richtigen Zeitpunkt hin, ihr über Jahre erarbeitetes Potenzial abzurufen und zusätzlich den Heimvorteil zu nutzen. Solche Leistungen sind aber nur möglich, wenn das Umfeld in den Vereinen und Verbänden stimmt. Dazu leistet der Staat wiederum durch eine gezielte Sportförderung einen wesentlichen Beitrag. exclusiv: Sie selbst waren bei verschiedenen Sportanlässen während der LieGames vor Ort dabei. Gab es besondere Begegnungen? www.exclusiv.li 07 / 11

exclusiv: Welche gesellschaftliche Bedeutung hat der Sport gerade bei einem solchen Grossanlass wie die LieGames 2011? Hugo Quaderer: Die LieGames haben uns als Gesellschaft geeint und gestärkt. Wir haben als Land gezeigt, zu welchen Leistungen wir fähig sind, sowohl in sportlicher wie auch in organisatorischer Hinsicht. Dieser Grossanlass hat aber auch verdeutlicht, welches Potenzial an freiwilligem und ehrenamtlichem Engagement in unserem Land vorhanden ist und welchen enormen Wert dieses hat. Ein grosses Dankeschön an all die vielen «Unbezahlbaren», ohne deren uneigennützigen Einsatz ein Grossanlass wie die LieGames nicht durchführbar wäre. exclusiv: Die Integration von ausländischen Mitmenschen ist eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Kann der Sport oder eine Veranstaltung wie die GSSE einen Beitrag leisten? Hugo Quaderer: Ja, auf jeden Fall. Sport hat eine enorme integrative Kraft. Im Wettkampf spielen kultureller Hintergrund und Nationalität keine Rolle, es zählt nur die sportliche Leistung. Zudem war das heimische Publikum fair und hat alle Sportlerinnen und Sportler gleichermassen angefeuert. Es war schön zu beobachten, wie Sportler verschiedener Nationen sich gegenseitig angefeuert und danach gemeinsam gefeiert haben. exclusiv: Ist ein Anlass wie die LieGames für Liechtenstein auch nach Aussen ein positiver Werbeträger in imagepolitischer Hinsicht ? Hugo Quaderer: Selbstverständlich. Sport hat für eine Woche Liechtenstein regiert. Unser Land hat sich bei allen teilnehmenden Nationen als hervorragender Gastgeber präsentiert. Die Delegationen nehmen diese positiven Eindrücke mit in ihre Heimatländer. Mit den LieGames haben wir beste Werbung für unser Land gemacht. exclusiv: Rückblickend auf die Tage der «LieGames», Ihr Statement? Hugo Quaderer: Es war fantastisch. Herzlichen Dank und Gratulation an alle Beteiligten, insbesondere an unsere erfolgreichen Athletinnen und Athleten. Eine perfekte Woche liegt hinter uns. Zu Beginn ein erster Höhepunkt mit der berauschenden Eröffnungsfeier. Die Organisatoren, die Künstler und Darsteller haben es verstanden, auf sehr originelle Art und Weise mit einfachen Mitteln eine herrliche Stimmung ins Rheinparkstadion zu zaubern. Dieser Funke sprang über und sorgte während der ganzen Woche für ein sportliches Feuerwerk, welches zu einem Medaillenrekord führte. Die Schlussfeier als Party war der krönende Abschluss einer unvergesslichen Woche. Die grossartigen LieGames 2011 haben den Entscheid der Sportminister, mit den Kleinstaatenspielen auch in Zukunft im bisherigen Rahmen weiterzumachen, eindrücklich bestätigt. ex. fotos + text: © exclusiv


FLOTTI 1’000 Zeilen Mut

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FLOTTI das Buch Erhältlich bei: www.lieshop.li Liechtensteiner Poststellen und im Buchhandel ISBN 978-3-905833-05-8

F

lotti hat eine herzförmige Birne - und vielleicht ein birnenförmiges Herz? Auf jeden Fall ein mutiges Löwenherz und das bestimmt auf dem richtigen Fleck. Genau wie das ihrer Gesprächspartner, Menschen, die ihren Weg gehen, die neugierig auf andere und sich selbst sind, die Ent-

scheidungen treffen, die loslassen oder ins kalte Wasser springen, die sich Ziele setzten und sogar gelegentliches Scheitern in Kauf nehmen... Menschen wie du und ich? Flotti zog los um die zu erfahren.. und was entstand? Ein Buch von Ursula Wolf, mit Texten von Dagmar Oehri und Fotografien von Rudi Schachenhofer. Ein Buch... das glücklich macht? Fragen beantwortet? Mut für Entscheidungen gibt? Bestimmt ein tolles Geschenk ist und... am besten... lesen. ex. Flotti hat bereits einige Freunde auf Facebook unter Flotti Löwenherz und ist vielen tollen Menschen begegnet, finde

dein Bild mit Flotti unter: www.exclusiv.li


Inhalt

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3-21 LieGames 2011 4 FLOTTI 1'000 Zeilen Mut 22-25 Tour de Suisse 2011 26 Grillgenuss im Schneggen 27 Kunst und Wirtschaft 27 worldskills Liechtenstein 29 Schweizer Scherenschnitte 31 WIGA 2011 Sonderschau Wasser 32-33 Christa Rigozzi und ihr Mann

LieGames 1'792 Bilder

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Giovanni Marchese

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Liechtenstein 1 FLTV Aus gutem Grund: Holz

Titelfotos: © exclusiv Grosses Bild: Liechtensteiner Schwimmerin Julia Hassler Kleines Bild oben: Siegerehrung LieGames Schwimmen Kleines Bild mitte: Siegerehrung LieGames Schiessen Kleines Bild unten: Siegerehrung LieGames Tennis

Albert Mennel

Silvia Abderhalden

Walter-Bruno Wohlwend

Impressum Nichts aus dieser Ausgabe darf ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers nachgedruckt oder in irgendeiner Weise vervielfältigt werden. © 2011

Redaktion und Verlag Albert Mennel, Aubündt 28, FL-9490 Vaduz Telefon +423 232 80 80, Fax +423 232 80 81 info@exclusiv.li, www.exclusiv.li

Verkauf/Medienberatung Jürg Bötschi, Albert Mennel

Text/Bilder Silvia Abderhalden, Walter-Bruno Wohlwend, Albert Mennel

Druckvorstufe RADIO AND TELEVISION PRODUCTIONS, PF 406, FL-9495 Triesen

Druck AVD GOLDACH AG

Verteiler Prisma Medienservice AG, St. Gallen An über 30’000 Haushalte, ca. 100’000 Leser/innen Werdenberg, Obertoggenburg, Sarganserland, Bad Ragaz, Fürstentum Liechtenstein und Vorarlberger Lesezirkel in 96 Gemeinden

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G

eschichte der Kleinstaatenspiele. An einem der Treffen des Europäischen Olympischen Komitees wurde die Idee der Durchführung von Kleinstaatenspielen (GSSE) durch Verantwortliche eben dieser Kleinstaaten eingebracht. Als Kleinstaaten, die an diesen Spielen teilnehmen, wurden jene definiert, die weniger als eine Million Einwohner haben. Beim Olympischen Kongress in Baden-Baden 1981 wurde die Idee unter den Repräsentanten der acht Kleinstaaten konkret diskutiert. Während der olympischen Spiele in Los Angeles 1984 wurden die Statuten und die Reglemente festgelegt. An der Sitzung des Exekutivkomitees am 1. Juni 2009 wurde Montenegro als neunter Staat in

den Kreis der Kleinstaatenspiele aufgenommen. Diese Kleinstaatenspiele werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nach den Reglementen der entsprechenden internationalen Sportverbände und der Charta der olympischen Spiele durchgeführt. Sie werden vom Europäischen Olympischen Komitee (EOC) unterstützt. Elfi und Alfi, zwei Adler waren die Maskottchen der LieGames 2011. Der Adler ist ein seltenes Tier, welches in den Alpen lebt und auch in Liechtenstein vorkommt. Adler strahlen Qualitäten wie Stärke und Verlässlichkeit, Eleganz und Schnelligkeit aus - Werte, die auch im Sport wichtig sind. Fotos der LieGames 2011 unter: www.exclusiv.li.


LieGames 2011

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Erbprinz Alois

S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein im Interview mit exclusiv

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xclusiv: Durchlaucht, seit 1985 finden die Kleinstaatenspiele statt. Bereits zum zweiten Mal war Liechtenstein Gastgeber. Welche Bedeutung haben die Spiele für das Fürstentum Liechtenstein? S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein: Die Spiele sind eine gute Gelegenheit, viele Gäste aus den anderen Kleinstaaten hier willkommen zu heissen, ihnen unser

Land zu zeigen und ihnen dadurch auch für frühere Einladungen zu Spielen in deren Staaten zu danken. exclusiv: Betrachtet man den Medaillenspiegel, darf Liechtenstein stolz auf seine Athleten sein. Wo liegt Ihrer Meinung nach das Erfolgsrezept? S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein: Nach den Erfolgsrezepten fragen Sie besser die Athleten sowie deren


Eröffnungsfeier in Vaduz

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von und zu Liechtenstein

Trainer, aber ich bin mir sicher, dass wir den Heimvorteil gut eingesetzt haben. exclusiv: Sie selbst und Mitglieder Ihrer Familie waren bei verschiedenen Sportänlassen während der LieGames vor Ort dabei. Welche Bedeutung hat der Anlass für das Fürstenhaus? Gab es besondere Begegnungen? S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein: Neben dem

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Besuch von verschiedenen Anlässen hat das Fürstenhaus selbst vor der Eröffnungsveranstaltung einen Empfang gegeben. Dort und bei den Sportanlässen gab es vor allem auch Begegnungen mit Vertretern der Kleinstaaten und des Olympischen Komitees. Bitte lesen Sie das Interview auf Seite 8 weiter. fotos + text: © exclusiv


LieGames 2011

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S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein im Interview mit exclusiv

Die LieGames waren E

xclusiv: Was geben Sie der Jugend in Bezug auf Sport mit auf den Weg? S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein: Sport eignet sich sehr gut als Ausgleich zum Berufsalltag, als Lebensschule und als Gelegenheit, Menschen kennen zu lernen. exclusiv: Die Organisation eines solchen Grossanlasses wie die LieGames 2011 - ist eine riesige Herausforderung und benötigt bestimmt auch ideelle Unterstützung? S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein: Ja. Daher gilt unser aller Dank den Organisatoren und vielen Unterstützern, ganz besonders natürlich den Hauptverantwortlichen Leo Kranz und Alex Hermann.

exclusiv: 2015 haben alle acht Gründungsmitglieder der GSSE die Kleinstaatenspiele zum zweiten Mal organisiert. Parallel zu den 14. Kleinstaatenspielen sprachen sich die Funktionäre und Entscheidungsverantwortlichen einstimmig für die Weiterführung aus. Was bedeutet das für Sie oder für das Fürstentum Liechtenstein?

S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein: Das bedeutet, dass wir uns auf weitere Kleinstaatenspiele freuen können und in einigen Jahren auch in Liechtenstein wieder Kleinstaatenspiele werden ausrichten dürfen. exclusiv: Rückblickend auf die Tage der LieGames, Ihr Statement?

S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein: Die LieGames waren herrliche Spiele, sehr gut organisiert und eine hervorragende Werbung für unser Land. ex. exclusiv: Durchlaucht, herzlichen Dank für das Interview.

fotos + text: © exclusiv


Tennis

herrliche Spiele

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LieGames 2011 - Schiessen

27 Medaillen

S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein LieGames 2011 Medaillenspiegel Gold

Silber

Bronze

Total

Platz 1 Zypern

32

30

20

82

Platz 2 Luxemburg

30

15

27

72

Platz 3 Island

20

23

25

68

Platz 4 Malta

8

12

9

29

Platz 5 Liechtenstein

6

10

11

27

Platz 6 Monaco

6

9

14

29

Platz 7 Montenegro

4

2

2

8

Platz 8 Andorra

3

7

5

15

Platz 9 San Marino

3

4

11

18

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iechtenstein Medaillen an den LieGames 2011

Gold Schiessen Air Rifle Marc-AndrĂŠ Kessler Bronze Schiessen Air Rifle Michael Mattle Bronze Judo - 70 kg Individual Anja Kaiser Bronze Judo - 60 kg Individual Yves Monn

Bronze Judo - 73 kg Individual Emanuel Moser Gold Schwimmen 200 m Butterfly Julia Hassler


Squash

11

für Liechtenstein

Silber Rad Road Race Stefan Küng Silber Schwimmen 200 m Butterfly Christoph Meier Silber Rad Road Race Silber Judo - 90 kg Individual Mirko Kaiser Silber Schwimmen 400 m Freestyle Julia Hassler Bronze Leichtathletik Javelin René Michlig Silber Rad Time trial Stefan Küng Silber Schwimmen 200 m Freestyle Julia Hassler Bronze Squash Male Team Tournament Bronze Tennis Doubles Tournament Bronze Leichtathletik Discus Veronika Laengle-Meier Gold Tennis Doubles Tournament Gold Schwimmen 800 m Freestyle Julia Hassler Bronze Rad Mountain Bike Silber Schwimmen 400 m Medley Julia Hassler Gold Tennis Singles Tournament Stephanie Vogt Silber Tennis Singles Tournament Kathinka von Deichmann Gold Tennis Mixed Double Bronze Volleyball Beach Men Silber Volleyball Beach Women Bronze Squash Men's singles Marcel Rothmund ex. fotos + text: © exclusiv

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S.D. Fürst Albert

Foto: © Gaetan Luci - palais princier

S.D. Fürst Albert II. von Monaco im Interview mit exclusiv

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xclusiv: Durchlaucht, seit 1985 finden die Kleinstaatenspiele statt. Bereits zweimal war das


LieGames 2011 - Schwimmen Fürstentum Monaco Gastgeber. Welche Bedeutung haben die Spiele für das Fürstentum? S.D. Fürst Albert II: In Anbetracht meiner Tätigkeit innerhalb des IOC (Internationales Olympisches Komitee) und der ehrgeizigen sportlichen Politik, die auf meinen Antrag durch die Regierung verwirklicht wurde, haben diese Spiele eine besondere Bedeu-

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Kleinstaatenspiele 1987 und 2007 organisiert wurden. Wir konnten zahlreiche Standorte wie das «Stade Louis II», den Monte Carlo Country Club (Tennis), den Strand «Larvotto» (Beach-Volleyball) oder «Port Hercule» für die SegelEvents hervorheben. Das Fürstentum bekräftigte zudem erneut sein Engagement für den Umweltschutz durch das Gütezeichen der

II. von Monaco tung für das Fürstentum Monaco. Die Grösse von Monaco erlaubt es uns nicht, die Olympischen Spiele zu organisieren, darum sind wir sehr stolz darauf, Gastgeber der Kleinstaatenspiele zu sein. Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise wie die

Spiele «Eco-efficaces», insbesondere mit der Einrichtung einer Flotte von Hybrid-Bussen zur Beförderung der Sportler. Bitte lesen Sie das Interview auf Seite 14/15 weiter.

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LieGames 2011 - Judo

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Die Eröffnungsfeier war stolz auf seine Athleten sein. Wo liegt Ihrer Meinung nach das Erfolgsrezept?

S.D. Fürst Albert II. von Monaco im Interview mit exclusiv

E

xclusiv: Angesichts der gewonnen Anzahl der Medaillen von Monaco kann das Land

S.D. Fürst Albert II: Die Delegation der Athleten des Fürstentums Monaco hat dieses Jahr eine starke Leistung vollbracht, mit dem Gewinn von insgesamt 29 Medaillen, davon sechs Gold-Medaillen. Die Athleten waren in neun Disziplinen vertreten: Leichtathletik, Radfahren, Tennis, Tischtennis, Judo, Schwimmen, Squash, Schiessen und BeachVolleyball.

Diese Leistung ist besonders lobenswert, da Monaco der kleinste Staat der Teilnehmer an den Spielen in Bezug auf Fläche und Bevölkerung ist. Dieser Erfolg kommt nicht nur von der physischen Qualität der Athleten, sondern

auch von den mentalen Fähigkeiten. Ihr Erfolg ist das Ergebnis einer guten Vorbereitung, eines rigorosen und effizienten Trainingsprogrammes und dem unstillbaren Willen, ihr Land zu vertreten, indem sie das Beste von sich geben.


Mountain Bike

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ein grosser Moment exclusiv: Sie waren während der Kleinstaatenspiel Gast im Fürstentum Liechtenstein. Wie haben Sie die Zeit hier erlebt? S.D. Fürst Albert II: Ich gratuliere dem Fürstentum Liechtenstein für die Qualität der Gastfreundschaft und dass es in der Lage war, so viele Freiwillige in das Organisationskomitee zu mobilisieren. Ich war sehr glücklich, an der Eröffnungsfeier teilnehmen zu dürfen. Es war ein grosser Moment, der perfekt von allen Fachleuten, Freiwilligen und Verantwortlichen gemeistert wurde.

exclusiv: Sie sind als sehr sportinteressiert bekannt, treiben auch selbst gerne Sport. Welche Bedeutung hat Sport für Sie? S.D. Fürst Albert II: Meine Eltern haben meine Schwestern und mich immer ermutigt, Sport zu treiben, und wir hatten immer einfachen Zugang. Ausserdem stamme ich aus einer Sportlerfamilie: mein Grossvater John Kelly war ein Olympiasieger und mein Onkel Jack war mehrere Male olympischer Medaillengewinner im Rudern. Diese Leidenschaft für den Sport brachte mich dazu, 17 Sportarten auf einem hohen Ni-

veau zu betreiben und an fünf Olympiaden teilzunehmen. Ich befürworte einen grundlegenden Platz für den Sport. Der Terminkalender des Fürstentums Monaco ist mit zahlreichen sportlichen Ereignissen

das ganze Jahr hindurch gefüllt: Monte Carlo Rolex Masters, Grand Prix, Herculis, etc. Bitte lesen Sie das Interview auf Seite 16/17 weiter. fotos + text: © exclusiv

Herzliche Gratulation an alle Sportlerinnen und Sportler

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LieGames 2011 - Leichtathletik

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xclusiv: Was geben Sie der Jugend im Bezug auf Sport mit auf den Weg? S.D. Fürst Albert II: Monaco hat viele Stärken, um die sportlichen Aktivitäten junger Menschen zu fördern: aussergewöhnlich gute klimatische Verhältnisse für den Sport im Freien und viele qualitativ gute sportliche Infrastrukturen

Monaco S.D. Fürst Albert II. von Monaco im Interview mit exclusiv

wie zum Beispiel das Stade Louis II. Die Anwesenheit zahlreicher


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fördert junge Sportler Sportverbände und Vereine im Fürstentum erlaubt eine grosse Auswahl und unterschiedliche Sportdisziplinen zu wählen. exclusiv: 2015 haben alle acht Gründungsmitglieder der GSSE (Games of the Small

States of Europe) die Kleinstaatenspiele zu zweiten Mal organisiert. Wie sieht die Zukunft aus, wie stellt sich Monaco zur Frage der Weiterführung? S.D. Fürst Albert II: Das Fürstentum Monaco hat die Spiele

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in den Jahren 1987 und 2007 organisiert. Es wäre logisch, dass wir im Jahr 2027 wieder an der Reihe sind. Ich hoffe aber, dass wir die Gelegenheit haben, die Kleinstaatenspiele vor diesem weit entfernten Datum organisieren zu dürfen, weil jede Generation die

Organisation dieser grossen, einzigartigen und internationalen Veranstaltung in Monaco erleben muss. ex. exclusiv: Durchlaucht, herzlichen Dank für das Interview. fotos + text: © exclusiv


LieGames 2011 - Tischtennis

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I.D. Prinzessin Nora von und zu Liechtenstein

I.D. Prinzessin Nora von und zu Liechtenstein im Gespräch mit exclusiv fotos + text: © exclusiv

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xclusiv traf I.D. Prinzessin Nora von und zu Liechtenstein kurz vor den Moutainbike-Rennen in Schellenberg und fragte die engagierte Sport-Botschafterin

(IOC-Mitglied) um ein Statement, im Bezug auf ihre Eindrücke rund um die Lie Games. I.D. Prinzessin Nora von und zu Liechtenstein: Es ist für mich eine sehr schöne Zeit, die Sportlerinnen und Sportler geben ihr bestes und es dürfen alle sehr zufrieden sein. Bis jetzt haben alle Länder Medaillen geholt und der Medaillenspiegel von Liechtenstein zeigt eine tolle Leistung. Die Eröffnungsfeier war für mich herausragend, auch IOC Präsident Jacques Rogge und weitere offizielle Gäste haben sich sehr positiv geäussert und waren begeistert. Ich fand es eine ganz tolle Idee, dass Jung und Alt quer durch die Bevölkerung an

als Einzelsportler. Nicht jeder unter uns ist ein Sportler, aber es braucht ja auch Zuschauer, die die Athleten anfeuern. Was mich besonders freut, ist der Grosseinsatz von Helfern.

ein Land ist, das zusammenhält. Den Athleten, den Verantwortlichen, den vielen Zuschauern, der Regierung, den Sponsoren und allen, die hinter den LieGames stehen

der Darbietung zur Eröffnungsfeier teilgenommen haben. Bewegung ist wichtig, ich finde es gut wenn junge Menschen sich sportlich engagieren, sei es in einem Team oder

Freiwillige, die an allen möglichen Posten mit viel Engagement, Freude und Spass dabei sind. Das zeigt auch unseren ausländischen Gästen, dass das Fürstentum Liechtenstein

und dazu beitragen, dass diese stattfinden können, möchte ich ganz herzlich danken. ex. Sämtliche Bilder unter: www.exclusiv.li


Volleyball

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20

LieGames 2011 • Andorra • Island Malta • Monaco • Montenegro •

Leo Kranz, OK-Präsident und LOSV-Präsident

E

motionen pur. Eine äusserst erfolgreiche Woche mit grossen Emotionen ist am 4. Juni abends zu Ende gegangen. Es war für mich ergreifend mitzuerleben, was der Sport in unserem Lande alles bewegen kann. Nicht nur für den Sport selber, sondern für das ganze Land. Ein Ziel des LOSV war es - darum auch das Motto «be part of it» - möglichst viele

miteinzubeziehen, eine Begeisterung zu entfachen und viele Zuschauer an den Sportstätten willkommen zu heissen. Es war einfach toll, wie die Liechtensteiner mitzogen, von klein bis gross bei den Helfern und bei den Zuschauern. Wir alle haben gesehen und erlebt, wie Sport bewegt. Persönlich bin ich auch stolz darauf, dass die LieGames

die Auszeichnung «made in Liechtenstein» trugen. Der Sport hat bei diesem Riesenprojekt seine Vorbildfunktion vollumfänglich wahrgenommen, weil alle Beteiligten an einem Strang zogen. Es war ein Zusammenwirken, das von hohem gegenseitigen Respekt gekennzeichnet war. Dazu kam ein Publikumsaufmarsch, den ich in diesem

Ausmass bei Kleinstaatenspielen noch nie erlebt habe. Begeistert hat nicht zuletzt natürlich unser LieTeam mit dem Gewinn von 27 Medaillen. Ich bin überzeugt, für alle Sportler und Beteiligte wird diese Woche unvergesslich bleiben. Der Sport hat hier bei den LieGames ein WIRGefühl ausgelöst, auf das wir stolz sein dürfen. ex.


Schlussfeier in Schaan

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• Liechtenstein • Luxemburg San Marino • Zypern

LOSV Robert Büchel-Thalmaier, Leiter Kommunikation

G

rosses Medieninteresse. 130 akkreditierte Medienleute berichteten von den LieGames einerseits, ein 19-köpfiges Team und sechs Filmschaffende andererseits waren verantwortlich für die laufende Aktualisierung der Website www.liegames2011.li. Für Isa-

www.exclusiv.li 07 / 11

bel Fehr und mich war es beeindruckend, mit welchem Einsatz unser Team am Werk war - vorwiegend junge Leute - sei es diejenigen, die für die News, Ranglisten und Erfassung der Medaillengewinner zuständig waren, sei es die beiden Übersetzerinnen, sei es die drei Fotografen. Die Website

hatte über 3'300 Besucher und insgesamt über 370'000 Seitenaufrufe während der LieGames 2011. Auch die mit der Website verbundene Facebook-Seite war sehr beliebt. Das Interesse für die Kleinstaatenspiele ist bei den Sportredaktionen der beteiligten Länder naturgemäss sehr gross, aber auch das Radio DRS, Radio ARD und der Tagesanzeiger berichteten und nicht zuletzt im Zeit-Magazin wird ein spannender Bericht erscheinen. Für mich war es eine äusserst intensive Zeit. Die vielen positiven Rückmeldungen von den Mitgliedern des Teams und von Medienschaffenden freuen mich deshalb sehr. Und die vielen Zuschauer an den Sportstätten sind ein tolles Feedback für uns alle. Herzlichen Dank. ex. fotos + text: © exclusiv


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Tour de Suisse 2011

Sieger Etappe Triesenberg/Malbun Steven Kruijswijk, NED, Team RAB

Siegerehrung: Vorsteher Hubert Sele übergibt den Ehrenpreis

Tour de Suisse 2011 Liechtenstein im Rampenlicht Peter Rutz OK-Präsident

zigartige Möglichkeit erhalten, die Schönheit unseres kleinen Landes in alle Welt hinauszutragen, was dem Tourismus und der Wirtschaft wieder zum Vorteil gereichte. Dass die Bevölkerung voll und ganz hinter der Tour de Suisse steht, hat sie auch am 16. und 17. Juni 2011 wiederum eindrücklich bewiesen. Die vielen Zuschauer entlang der Strecke von Balzers bis zum Etappenziel TriesenbergMalbun und auch beim Start in Vaduz, haben dies eindrücklich gezeigt. Durch die Medien wurden fantastische Bilder ins Ausland transportiert und bei mehreren Millionen Fernsehzuschauern weltweit hinterliess Liechtenstein einen bleibenden Eindruck.

und dem Start zur 7. Etappe in Vaduz fand eine langjährige Tradition ihre Fortsetzung, gastierte doch die

2. Platz Etappe Triesenberg/Malbun Levi Leipheimer, USA, Team RSH

M

it der Zielankunft der 6. Etappe der Tour de Suisse 2011 in Triesenberg-Malbun

Schweizer Radrundfahrt bereits zum dreizehnten Mal in unserem Land! Ein weiteres Mal hat Liechtenstein die ein-

3. Platz Etappe Triesenberg/Malbun, Damiano Cunego, ITA, Team LAM

(v.l.) Linda Fäh, Damiano Cunego, Christa Rigozzi


Malbun

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(v.l.) Andy Wenzel, Wolfgang Ender, Alex Ospelt

Im Namen des Vereins Internationaler Sport in Liechtenstein (ISL) und dem Organisationskomitee der TdS 2011 in Liechtenstein bedanke ich mich recht herzlich bei allen Sponsoren und Gönnern allen voran dem Land Liechtenstein und den Gemeinden Triesenberg und Vaduz - aber auch bei den unzähligen Helfern für ihren tatkräftigen Einsatz; vergälts Gott! Ein weiteres Mal hat der Verein

www.exclusiv.li 07 / 11

ISL seinen Zweck erfüllt: die Organisation und Durchführung von Sportanlässen mit Weltklasse in Liechtenstein! ex. Peter Rutz, OK-Präsident fotos: © exclusiv


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Sieger Tour de Suisse

Levi Leipheimer

Tour de Suisse, spannend bis zuletzt

G

esamtsieger der 75. Tour de Suisse 2011 ist Levi Leipheimer. Nur vier Sekunden trennen den 37-jährigen Amerikaner vom Tour-Zweiten Damiano Cunego aus Italien. Den 3. Rang holte der Holländer

Steven Kruijswijk, vierter wurde Jakob Fuglsang aus Dänemark gefolgt von Bauke Mollema aus Holland auf dem 5. Platz. Bester Schweizer im Gesamtklassement wurde Mathias Frank. Der Luzerner verpasste als 6. die Top fünf

ganz knapp. Unglaublich spannend wurde der Kampf um den Gesamtsieg der 75. Schweizer Rundfahrt. Für den Italiener Damiano Cunego, Leader seit der 3. Etappe, war die Rundfahrt um 1'000 Meter zu lang. Cunego wehrte sich

im Zeitfahren von Schaffhausen über 32,1 km zwar stark, wurde aber am Schluss von jenem Gegner geschlagen, den er am meisten gefürchtet hatte. Alle Fotos zur Tour de Suisse unter: www.exclusiv.li


Vaduz

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Fabian Cancellara gewann das Zeitfahren Im Kampf gegen die Uhr nahm Fabian Cancellara eine absolute AusnahmeStellung ein und triumphierte

an der Tour de Suisse nach dem Prolog auch im abschliessenden Zeitfahren in Schaffhausen. Auf dem 32,1 km langen Parcours in Schaffhausen fuhr Fabian Cancel-

Sieger TdS 2011 Levi Leipheimer USA

TdS 2011 Fabian Cancellara

lara zwar nicht ganz so unwiderstehlich wie bei seinem Sieg zum Tour-Auftakt in Lugano, aber auch in Schaffhausen kam keiner an ihm vorbei.

Mit Spannung erwarten die Fans die 98. Tour de France, welche mit 21 Etappen und 3430,5 Kilometer eine grosse Herausforderung für Fabian Cancellara sein wird. ex.

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Kulinarisch

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Grillgenuss im Schneggen

(v.l.) Markus, Sylvie und Dario Marxer

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as Restaurant Schneggen in Buchs, mit traumhafter Aussicht auf Werdenberg, das Rheintal und Liechtenstein, wird seit über 55 Jahren, bereits in dritter Genera-

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tion erfolgreich von der Familie Marxer geführt. Genuss vom Grill Markus Marxer ist nicht nur am Herd eine Koryphäe, sondern auch am Grill ein Spezialist. Bei einem Besuch im

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Aktuell

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Kunst und Wirtschaft

Adolf Marte, Martin Schaffenrath, AMM, Daniela Marte, Thomas König (ORF), Hans Harrer

tionen in Bonn und im SDW Hauptstadtbüro, Haus der Bundespressekonferenz in Berlin präsentiert. «Diese künstlerische Zusammenarbeit ist eine grosse Wertschätzung gegenüber dem Schaffen von Senatorin Annemarie Marte-Moosbrugger. Wir vom Senat der Wirtschaft Österreich sind stolz, dass sie unsere Botschafterin für Kunst ist», meinte SDW Österreich Vorstand Hans Harrer in seiner Vernissage Rede.

Aus der Politik konnte Annemarie Marte-Moosbrugger in ihrem ARTROOM Gemeinderat Albert Kindle (Vorsitzender Kulturkommission Eschen) und Ferdinand Riederer (Gemeindepräsident Pfäfers) begrüssen. Weiters unter den Gästen Dr. Thomas Schmidle mit Brigitte (Ärztezentrum Schaan), Prim. Mathias und Jutta Scheyer, Apotheker Walter Barbisch mit Karin sowie Reinhard Marxer (Zimmerei) und Wilfried Strässer (Deimag). ex.

Werke von Annemarie Marte-Moosbrugger (AMM) im Dialog mit der Wirtschaft.

fotos: © heinz

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nlässlich der Ausstellungseröffnung im ARTROOM in Eschen haben zahlreiche Kunstinteressierte den grossen Erfolg der Malerin Annemarie Marte-Moosbrugger gefeiert. 30 Werke von AMM werden als Langzeitpräsentation im Generalsekretariat des Senat der Wirtschaft Deutschland, Platz der Vereinten Na-

Reinelde Mathis, Ilga Sausgruber (Vorarlbergs First Lady)

Walter Barbisch mit Karin, Brigitte und Dr. Thomas Schmidle

worldskills Liechtenstein Build your future

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iechtensteins Berufs-Nationalmannschaft kämpft vom 5. - 8. Oktober bei den Weltmeisterschaften in London um Medaillen. Ende Mai stellten sich die sieben äusserst motivierten Kan-

didaten und ihre Experten in Vaduz vor und präsentierten ihre Berufe. Seit 1968 ist Liechtenstein ständiges Mitglied bei den Berufsweltmeisterschaften und eroberte damals die erste Medaille. 1997 gewann das Fürstentum in St. Gallen die Nationenwertung. Bei den ersten Bewerben im Jahr 1950 traten 24 Spezialisten in zwölf Berufen an. In diesem Jahr werden in London 1'000 Teilnehmer in 45 Berufen aus 54 Ländern erwartet. «Ich bin überzeugt, dass unsere Mannschaft in London eine sehr gute Leistung zeigen wird», betonte Moderator und Technischer Delegierter von worldskills Liechtenstein, Marco Frick. Anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums gibt worldSkills Inter-

national ein knapp 300 Seiten starkes Buch heraus, welches alle schönen und emotionalen Momente festhält. Im feierlichen Rahmen überreichte Karin M. Meier ein Exemplar des Jubiläumsbuches an Bildungsminister Hugo Quaderer, ebenso wie an alle Förderer und Ehrenmitglieder von worldskills Liechtenstein.Im Namen der worldskills Liechtenstein durfte Karin M. Meier bei der Präsentation neben Hugo Quaderer Vertreterinnen und Vertreter des Hohen Landtags, Bürgermeister Ewald Ospelt, Ausbildungsverantwortliche, Vertreterinnen und Vertreter des Gewerbes und der Industrie, Sponsoren, Eltern, Ehrenmitglieder sowie das Komitee von worldskills Liechtenstein begrüssen. ex. fotos + text: © exclusiv

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Bad Ragaz

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Grosse Ausstellung Schweizer Scherenschnitte

Noch nie gab es in der Scherenschnittkunst eine derartige Vielfalt.

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ie heutigen Scherenschneiderinnen und Papierschneider arbeiten auf verschiedenste Art und Weise. Die Palette der Kunstwerke reicht von der alten Tradition über die Jugendstilanlehnung bis zur Abstraktion, von der Karikatur bis zum politischen Bild. Oft wird die Symmetrie verlassen, filigrane Ornamen-

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te verschwinden, geometrische Formen kommen hinzu und da und dort auch Farbe. Mit spielerischer Fantasie, Entdeckungsfreude, Formenvielfalt und Ausdruckskraft entstehen mit Schere und Cutter einzigartige Kunstwerke. Moderne Scherenschnitte sind weder Zeichnungen noch Skulpturen, sind aber auch mehr als schwarz und weiss. Der Scherenschnitt ist in der zeitgenös-

sischen Kunst wieder topaktuell. Das beweist die Ausstellung 22 Papierkunstschaffender in der Pinakothek im Alten Rathaus Bad Ragaz. Ein Besuch wird Sie begeistern. ex. Die Ausstellung ist bis 14. August 2011, ausser montags, täglich von 13.30 bis 17.00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. fotos + text: © exclusiv

Künstlerinnen und Künstler Ines Badertscher, Anna Baumann, Klaus Berger, Elisabeth Bottesi, Monika Flütsch, HansJürgen Glatz, Vreni Greutmann, Imelda Grisch, Annamarie Grischott, Werner Gunterswiler, Ueli Hauswirth, Doris Henchoz, Ueli Hofer, Adam Keel, Ernst Oppliger, Heinz Pfister, Lisbeth Schneider, Barbara Seiler, Michael Villiger, Bruno Weber, Renate Weber, Sonja Züblin


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Werdenberg

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WIGA 2011 Sonderschau Wasser

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ie Wiga 2011 zeigt die Sonderschau «Wasser» mit verschiedenen Schwerpunkten und Ausstellern. Einer der Höhepunkte der Leistungsschau auf dem Marktplatz direkt am Werdenbergersee wird die Sonderschau zum Thema Wasser sein unter dem Patronat «Werdenberger Wasserversorgungen».

Gerry Frick, Projektleiter Sonderschau Wasser

Wasser als Element und als tägliches Gebrauchsgut. Die Bevölkerung aus allen Altersklassen soll an das vielfältige, alltägliche und überlebenswichtige Thema herangeführt werden. In der Sonderschau präsentieren sich die Werden-

berger Wasserversorgungen, Aussteller der öffentlichen Hand, Institutionen und Anbieter aus der Privatwirtschaft. exclusiv: Herr Frick, wie kam es zum Thema Wasser respektive zum Thema zur Sonderschau? Gerry Frick: Die Idee dazu entstand im Verwaltungsrat. Das Ziel: Der breiten Öffentlichkeit die aktuellen Herausforderungen zum Thema Wasser aufzuzeigen und Zusammenhänge erklären. exclusiv: Welches werden die Hauptthemen zur Sonderschau Wasser sein? Gerry Frick: Das Thema Trinkwasser aus Patronatssicht ist sehr vielfältig und bietet eine grosse Menge an Informationsmöglichkeiten. Um die Botschaft zu strukturieren und eine Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten haben wir drei Grund-Themenlinien definiert: «Unser Trinkwasser», «Wasser Global», «Unsere Wasserversorgungen».

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Ein spannender Mix aus Informationen, Emotionen und Produkten zum Thema Wasser. exclusiv: Wasser hat viele Aspekte. Auf was dürfen sich die Besucherinnen und Besucher besonders freuen oder verraten Sie uns einige Höhepunkte der Sonderschau? Gerry Frick: Die Sonderschau soll das Bewusstsein wecken, welches Privileg wir in unserer Region geniessen, immer genügend qualitativ gutes Wasser zu haben, Fragen im Bezug auf Trinkwasser beantworten und die Wasserversorgung erklären. Die Messebesucher werden auf verschiedenste Arten mit dem Thema Wasser konfrontiert. Darstellungen, Anschauungsmodelle, Experimente und Vorführungen erwarten die Besucher der Sonderschau. Bestimmt ein WIGA-Highlight für Jung und Alt. ex. www.wiga2011.ch

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Herzlich willkommen bei Delta Möbel in Haag

und ihr Mann Giovanni sind voller gespannter Vorfreude und wissen genau, kein Möbelstück im ganzen Haus wird so individuell geplant wie die Küche. Küchenkauf ist Vertrauenssache Markus Scherrer vom Küchenteam: «Eine zeitgemässe Küche ist mehr als nur ein Arbeitsplatz, sie ist Lebensraum für die ganze Familie und ihre Freunde. Dabei geht es um Formen und Grössen, Umgang mit dem Raum, das Kombinieren der Materialien, Farben und Elemente.» Er zeigte Christa und ihrem Mann die Symbiose aus Funktionalität und Wohnkultur, moderne arbeitssparende Technik und elegante, raffinierte Innenteile. Bei Delta Möbel gleicht keine Küche der anderen, deshalb zählt bei der Planung jede Kleinigkeit. Der Lebensraum Küche

Christa Rigozzi und ihr Mann Giovanni Marchese

Christa bringt ihren Mann auf den richtigen Stuhl

Das Geheimnis von schönem Wohnen... Delta Möbel

Christa Rigozzi und Giovanni Marchese: «Das gibt es sonst nur im Traum!»

steht für Persönlichkeit, Lebensqualität und Gesundheit. Die Wünsche und Bedürfnisse von Christa und Giovanni wurden ganz individuell aufgenommen und werden mit höchster HandwerkerQualität in die Realität umgesetzt. Dass der Rundgang bei Delta Möbel, in

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as Küchenberatungsteam bei Delta Möbel hiess das sympathische Paar aus dem Tessin herzlich willkommen in Haag. Christa

Küche für unser der grössten Küchenausstellung der Ostschweiz, den beiden richtig Spass gemacht hat, lässt sich unschwer erkennen. Nach einer kurzen Pause ging es weiter in den Wohnbereich: elegante, bequeme Stühle war das Einkaufsmotto. Christa traf

Wünsche, Inspiration, Planung, Realisierung... hier entsteht was Wohnen und Leben schöner macht

Mit Markus Scherrer im persönlichen Gespräch vor Ort


Wohnen

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und Möbel neues Haus...

Vertrauenssache

zuerst die optische Wahl und Giovanni machte die Sitzproben. Bald standen weisse Lederstühle im Fokus der beiden. Es wurde viel diskutiert, beraten, gefragt und gelacht. Christa und Giovanni genossen die grosse Auswahl auf sagenhaf-

ten 17'500 m2. Beim Abschied gab es ein Versprechen, wir sind beim Einbau der Küche dabei und heute schon gespannt darauf. ex.

Es sind die einzigartigen funktionellen Details

Einkaufen bei Delta Möbel macht richtig Spass

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Delta Möbel AG, Tel. +41 (0)81 772 22 11, www.delta-moebel.ch CH-9469 Haag, Fax +41 (0)81 772 22 01, info@delta-moebel.ch

Und Tschüss... wir freuen uns auf die neue Küche


Liechtenstein 1 FLTV

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Die neue Aktion im Liechtensteiner Fernsehen 2030: Vision Liechtenstein

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iechtenstein, amtlich Fürstentum Liechtenstein, ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa und eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage. Die Souveränität liegt sowohl beim Volk als auch beim Fürsten. Das Alpenland Liechtenstein gliedert sich in zwei Regionen und elf Gemeinden. Liechtenstein ist mit rund 36'000 Einwohnern der kleinste der deutschsprachigen Staaten. Der Hauptort und Fürstensitz ist Vaduz, der grösste Ort ist Schaan. Der stark kultivierte Norden (Unterland) und der weniger bewirtschaftete Süden (Oberland) charakterisieren die Landschaft des Fürstentums.

Was wird 2030 in Wikipedia über Liechtenstein stehen? Es stehen in Liechtenstein soviele richtungsweisende Entscheidungen an, aber es fehlt noch ein Gesamtkonzept. 1 FLTV, das Liechtensteiner Fernsehen, möchte daher eine Plattform schaffen, wo auf lokalen und nationalen Ebenen über die Zukunft Liechtensteins diskutiert werden soll. Ziel ist dabei, mehrere Modelle zu erarbeiten, über die dann das Volk abstimmen kann und so für die Politik die Richtung für die Zukunft vorgeben.

Alexander Batliner im Interview bei 1 FLTV

Adolf Heeb im Interview bei 1 FLTV

Aufgrund des grossen Anteils an Zupendlern an der Gesamtzahl der in Liechtenstein Erwerbstätigen lassen sich aber kaum Rückschlüsse vom Bruttoinlandprodukt auf die Einkommenssituation der Bevölkerung ziehen. So sind von den 32'877 in Liechtenstein arbeitstätigen Personen über 50 % nicht in Liechtenstein wohnhaft, sondern pendeln vom Ausland zu. Die meisten Arbeitskräfte stammen dabei aus der Schweiz (8631 Personen) und Österreich (7470 Personen).

Einwohner bis zum konservierten Bergbauern-Staat reichen. Ausgangspunkt unserer Überlegungen war, dass das Erfolgsmodell Liechtenstein der letzten 50 Jahre definitiv zu Ende ist. Liechtenstein als Hort des Schwarzgeldes hat ausgedient. Liechtenstein als Finanzplatz muss sich neu definieren. Braucht Liechtenstein S-Bahn, Rheinbrücke, Spital und wenn, was für ein Spital, Schulreform, neue Schulbauten, wohin geht die demografische Entwicklung und wer wird in 30 Jahren die Renten zahlen? Schon heute sind ein Drittel der in Liechtenstein lebenden Menschen Ausländer.

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2030 Vision Liechtenstein Ich möchte an der Zukunft Liechtensteins mitdiskutieren. Bitte laden Sie mich zu den entsprechenden Veranstaltungen ein. Name: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Adresse: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Der Bogen soll dabei vom Modell «Monte Carlo in den Bergen» mit Hochhäusern, Casinos, Luxushotels und weit über 100’000

Auf der Basis der Diskussionen und in Kooperation mit der Universität sollen dann die unterschiedlichen Liechtenstein Modelle ausgearbeitet werden. Im Focus steht dabei: Wir treffen jetzt die Entscheidungen für unsere Kinder und Enkel.

Email: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Um die neuen Liechtenstein Modelle auszuarbeiten werden Fragen-Kataloge erstellt. Anhand der Antworten und der Ergebnisse in den Diskussionen sollen Modelle für jede einzelne Gemeinde und für das gesamte Land erstellt werden.

Bitte ausfüllen und an 1 FLTV, Poststr. 17, 9494 Schaan senden.

1 FLTV, das Liechtensteiner Fernsehen wird dafür eigene Diskussionsformate und Talkrunden zur Verfügung stellen. ex.

Telefon: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Aus gutem Grund: Holz

Holz ist von Natur aus CO2-neutral und in jeder Hinsicht energieeffizient.

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ohlfühlen in freier Natur, umgeben von Bergen, herrlichen Wiesen und Wäldern. Wohlfühlen, loslassen und die Natur geniessen, denn nirgendwo können Sie mehr für Körper und Geist tun. Dies umsetzen in ein einzigartiges und lebensbejahendes Raumgefühl ist Ziel unserer Bauweise. Zukunftsweisende Lösungen und kreative Freiräume. Holz begleitet den Menschen seit jeher. Wälder sorgen für frische Atemluft. Moderne Holzhäuser stehen für höchste Ansprüche zeitgemässer Wohnkultur. exclusiv: Können wir dieses «Wohlgefühl», welches wir in freier Natur verspüren, in unsere vier Wände einbringen? Reinhard Marxer: Wohlfühlen heisst gesund leben - gesund wohnen, Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, den die Natur uns zur Verfügung stellt, mit Holz schaf-

fen wir Lebensräume, in denen sich die Bewohner behaglich fühlen, unabhängig der Grösse, Einteilung und des Komforts. Empfindungen und Ansprüche sind unterschiedlich, aber eines haben wir alle gemeinsam, den Wunsch, sich in den eigenen Wänden behaglich fühlen. Darum sind unsere Werte massgebend für unser Tun und wofür wir als Unternehmen stehen, unseren Kunden ein wertvoller Partner sein. Gesundes Bauen ist unsere Leidenschaft, Holz unser Leben. exclusiv: Welche Vorteile hat bauen mit Holz? Reinhard Marxer: Betrachten wir es grundlegend, wollen wir doch alle wissen, wo die Stoffe herkommen, mit denen und von denen wir leben. Das gilt für unsere Nahrung genauso wie für Kleidung, die Einrichtung oder das Baumaterial. Ein Wohnhaus aus Holz hat Tradition: In

den USA, speziell Kanada oder auch in den skandinavischen Ländern gibt es viele uralte Wohnhäuser aus Holz, in denen es sich immer noch komfortabel und gut leben lässt. Ein Holzhaus hat offensichtliche Vorteile: Zum Beispiel kann Holz als Baustoff gut transportiert werden. Ein abgebrochenes Holzhaus kann recycelt werden. Holz ist ein natürlicher Rohstoff und überall lokal vorhanden. Ein Holzhaus als Wohnhaus trägt letzthin zur Pflege des Waldes bei und schützt die Atmosphäre, indem es als langfristige CO2-Senke wirkt. Holz ist der Baustoff der Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft. ex.

Zimmerei Rudolf Marxer AG

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