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LE SE PR OB E Leben und Lieben mit Hilfe der universellen Prinzipien


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Inhalt Vorwort ............................................................................................................................11 Der Aufbau dieser Lebens- und Liebeshilfe ..............................................................14 Teil 1 – Wie uns die Geschichte beeinflusst. .............................................. 17 Die Liebesbeziehung in der Geschichte .....................................................................19 Antike ..........................................................................................................................19 Mittelalter ....................................................................................................................20 Moderne ......................................................................................................................21 Zusammenfassung der Ehegeschichte ...................................................................22 Die Unterdrückung der Weiblichkeit heute ...............................................................23 Die Liebesbeziehung im dritten Jahrtausend .............................................................24 Das kollektive Denken – die morphogenetischen Felder ........................................26 Das kollektive Gedächtnis ........................................................................................27 Begriffsdefinitionen .......................................................................................................28 Die Ehe .......................................................................................................................29 Die Beziehung ............................................................................................................30 Die romantische Beziehung .....................................................................................31 Die Liebesbeziehung .................................................................................................32 Teil 2 – Grundlagen für die bewusste Liebesbeziehung. ...........................33 Einführung ......................................................................................................................35 Die URALT-Methode ...................................................................................................36 Gibt es ein Leben nach dem Tod?...............................................................................37 Das Mysterium Wiedergeburt (Reinkarnation) .........................................................38 Die sieben universellen Prinzipien nach Hermes Trismegistos ..............................40 Einführung in die universellen Prinzipien .............................................................40 Was haben diese alten Texte mit meiner Beziehung zu tun? ..............................42 1. Das Prinzip der Geistlichkeit. ..............................................................................43 2. Das Prinzip der Entsprechung. ...........................................................................45 3. Das Prinzip der Schwingung................................................................................48 4. Das Prinzip der Polarität. .....................................................................................50 5. Das Prinzip des Rhythmus. ..................................................................................52 6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung. ............................................................54 7. Das Prinzip des Geschlechts................................................................................56 Eine Beziehung leben = lieben ....................................................................................57 Die Liebesbeziehung aus verschiedenen Blickwinkeln ........................................58 Rollenidentifikationen ...................................................................................................59 Das Leben – frei von Rollen ....................................................................................60 Das energetische Familiensystem ................................................................................64

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Das System Familie ...................................................................................................64 Die universelle Ordnung im Familiensystem.........................................................65 Das eigene Familiensystem hinterfragen................................................................66 Karmische Familienkonstellationen........................................................................69 Das intakte Familiensystem ......................................................................................70 Ein Exkurs zur Wahrheit ..............................................................................................72 Was ist Wahrheit? .......................................................................................................72 Die eigene Wahrheit leben........................................................................................73 Die Auswirkungen .....................................................................................................73 Vom Umgang mit Emotionen .....................................................................................74 Definition ....................................................................................................................74 Der Mechanismus von Emotionen .........................................................................74 Fremdgesteuert? .............................................................................................................76 Das Reptilienhirn .......................................................................................................76 Hör mal, wer da spricht!................................................................................................78 Das innere Kind .........................................................................................................79 Der innere Teenager ..................................................................................................80 Die innere Mutter ......................................................................................................81 Der innere Vater.........................................................................................................82 Fremdenergienbesetzung ..............................................................................................83 Das Wesen der Bedeutung ............................................................................................85 Das Wesen von Erwartungen.......................................................................................87 Die Sprache als Schlüssel zum bewussten SEIN ......................................................89 Unbewusst Gesprochenes als Schlüssel zum Problem ........................................89 Die Sprache als Spiegel .............................................................................................90 Sprache und Kommunikation ..................................................................................90 Das Universum als Wunscherfüllungsmaschine ...................................................91 Schuld als Konzept des Wahnsinns .............................................................................92 Ich verzeihe Dir – ich verzeihe mir .............................................................................95 Sich seiner selbst bewusst sein .....................................................................................96 Anerkennung ist keine Liebe....................................................................................98 Dein Name beschreibt Deine Persönlichkeit.............................................................99 Ein kurzer Ausflug in die Numerologie .................................................................99 Die Energie Deines Namens .................................................................................101 Unbewusst ablaufende Programme und Themen ..................................................101 Das Opferthema ......................................................................................................102 Das Mutterthema .....................................................................................................104 Das Vaterthema........................................................................................................105 Das Verzeihungsthema ...........................................................................................107 Das Missbrauchsthema ...........................................................................................108 Karmische Beziehungen .............................................................................................109 Der Mythos Seelenpartner ..........................................................................................110 Seelenverbindungen und Seelenbegegnungen.....................................................111

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Seelenpartnerschaft..................................................................................................111 Wie vergangene Beziehungen nachwirken ...............................................................113 Frühere Ehe- und andere Versprechen ................................................................113 Verstrickungen durch die Sexualität ......................................................................114 Die Sexualität und ihre Herausforderungen ............................................................117 Wozu Sexualität? ......................................................................................................118 Der sexuelle Konflikt ..............................................................................................119 Die sexuellen Herausforderungen.........................................................................120 Der nächste Schritt ......................................................................................................124 Teil 3 – Heil werden und heil SEIN. ........................................................ 129 Tue Dir Gutes! ..............................................................................................................131 Überprüfe Deinen Medienkonsum .......................................................................131 Überprüfe Deine Essgewohnheiten .....................................................................132 Womit kleidest Du Dich? .......................................................................................133 Mit wem verbringst Du Deine Zeit? .....................................................................133 Womit verbringst Du Deine Freizeit?...................................................................134 Heilung geschieht immer aus dem Herzen ..............................................................134 Erster Abschnitt. ....................................................................................... 137 Die Wirkungsweise von Heilprozessen ....................................................................137 Die Durchführung von Heilprozessen .....................................................................138 Alleine ........................................................................................................................138 Zu zweit.....................................................................................................................139 Die menschlichen Hauptchakren...............................................................................141 Die Ordnung der sieben menschlichen Hauptchakren......................................142 Vor jedem Heilprozess ............................................................................................145 Nach jedem Heilprozess .............................................................................................147 Die innere Mitte aktivieren .........................................................................................148 Aktivierung der inneren Mitte – der Ablauf .......................................................148 Befreiung von den ungelösten Themen der Eltern ................................................151 Anleitung – Heilprozess zur Heilung der Mutterlast .........................................152 Anleitung – Heilprozess zur Heilung der Vaterlast ............................................155 Heilung ungelöster Themen der Ahnenreihe ..........................................................158 Anleitung – Heilprozess zur Heilung der mütterlichen Ahnenlinie.................159 Anleitung – Heilprozess zur Heilung der väterlichen Ahnenlinie....................162 Auflösen alter Eheversprechen ..................................................................................164 Anleitung zum Auflösen alter Eheversprechen ..................................................165 Vergangene Beziehungen energetisch auflösen .......................................................167 Anleitung zur Trennung von vergangenen Beziehungen ..................................167 Vergangene sexuelle Verbindungen auflösen...........................................................169 Anleitung zum Auflösen sexueller Verbindungen ..............................................170 Bindende Verträge und Schwüre aus dieser und aus früheren Inkarnationen lösen 171

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Anleitung zur Transformation unsichtbarer Beschränkungen .........................172 Die Identifikation und Befreiung von Rollen ..........................................................174 Die Identifikation der Rollen .................................................................................175 Anleitung zur Auflösung von Rollen ....................................................................176 Zweiter Abschnitt. .................................................................................... 178 Beziehungskarma auflösen .........................................................................................178 Anleitung zum Auflösen von Beziehungskarma.................................................180 Heilen des Opferthemas .............................................................................................181 Anleitung zum Heilen des Opferthemas .............................................................182 Heilen des Vaterthemas...............................................................................................183 Anleitung zum Heilen des Vaterthemas ...............................................................184 Heilen des Mutterthemas ............................................................................................185 Anleitung zum Heilen des Mutterthemas ............................................................186 Heilen des Missbrauchsthemas ..................................................................................187 Anleitung zur Heilung des Missbrauchsthemas ..................................................188 Ursachen sexueller Probleme auflösen .....................................................................190 Impotenz und Frigidität ..........................................................................................191 Anleitung zur Heilung von Impotenz oder Frigidität ........................................192 Lust/Unlust ..............................................................................................................195 Die Selbstliebe und -akzeptanz aktivieren und steigern.........................................196 Anleitung zur Vergebung und Selbstvergebung..................................................197 Steigerung der Selbstliebe .......................................................................................200 Übung zur eigenen Wahrheit......................................................................................201 Die bewegte Meditation ..............................................................................................202 Dritter Abschnitt. ...................................................................................... 204 Anwenden der universellen Prinzipien .....................................................................204 Das Leben mit dem Prinzip der Geistigkeit ........................................................205 Reflektionshilfe zum Prinzip der Entsprechung .................................................205 Leben mit dem Prinzip der Schwingung ..............................................................206 Das Prinzip der Polarität im Alltag .......................................................................207 Das Prinzip des Rhythmus im Alltag ....................................................................208 Das Leben mit dem Wissen um Ursache und Wirkung ....................................208 Leben mit weiblichen und männlichen Prägungen ............................................209 Vom Umgang mit unangenehmen Situationen .......................................................209 Proaktives und reaktives Verhalten .......................................................................210 Das Beobachterprinzip ...........................................................................................211 In einer Situation den Partner um Hilfe bitten........................................................214 Notfallapotheke für Beziehungs- und Lebenssituationen .....................................216 Eifersucht ..................................................................................................................216 Gewalt........................................................................................................................217 Wutanfälle/Zorn ......................................................................................................218

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Verlustangst...............................................................................................................219 Verbale Erniedrigung/Beschimpfen .....................................................................220 Streitigkeiten .............................................................................................................221 Die tote Zone überwinden .........................................................................................222 L. i. e. b. e. – die Grundlage einer bewusst gelebten Liebesbeziehung ................224 Der nächste Schritt ......................................................................................................226 Anhang...........................................................................................................................231 Bildnachweis .................................................................................................................231

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Eine Anmerkung zur Rechtschreibung Ich habe das in diesem Buch häufig verwendete Wort «Reflektion» bewusst entgegen der Deutschen Rechtschreibung mit «kt» und nicht wie orthografisch richtig mit «x» geschrieben. Ich erkenne den Stamm des Wortes und dessen Herleitung in der Deutschen Rechtschreibung durchaus an. «Reflexion» ist zurückzuführen auf das lateinische Wort «reflexio» und bedeutet das «Zurückbeugen», das «Widerspiegeln» und «Zurückwerfen». Das verwirrende und im Deutschen unübliche x in «Reflexion» lässt sich aus der lateinischen Herkunft erklären. Aus dem Verb «reflectere» wird im Partizip Perfekt Passiv «reflexum», womit die Aussage entsteht, dass sich ein Objekt dabei befindet, zurückgeworfen zu werden. Im Nomen «reflexio» wird das x auch wieder verwendet. So erklärt sich, warum es auch im Deutschen «reflektieren» aber «Reflexion» und nicht «Reflektion» heisst. Mit der durchgängigen Schreibweise «Reflektion» anstelle des orthografisch richtigen «Reflexion» bleibe ich näher bei der Umgangssprache und wirke gleichzeitig Verwechslungen mit dem mechanischen «Reflex» entgegen.

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«Normalität ist der Wahnsinn der Masse» Fredrik Nerbrand

Vorwort Wir leben in einer Zeit, in welcher der Aufschrei nach Frieden und Wohlstand, nach Sicherheit und Freiheit immer lauter zu hören ist. Ich erlebe den Wahnsinn der Normalität in meinem Umfeld, in meiner Praxis, bei beinahe jedem Aufenthalt ausserhalb der eigenen vier Wände. Ich frage mich ernsthaft, wie lange wir als Kollektiv nach Frieden und Freiheit suchen wollen. Leben wir wirklich in der Hoffnung, dass eines schönen Tages jemand in unser Leben tritt und alle unsere individuellen und kollektiven Probleme löst und die Menschheit rettet? Jemand, der uns gleichzeitig Frieden in unseren vier Wänden, in der Nachbarschaft, in der Gemeinde, in unserem Heimatland und auf der ganzen Welt wundersam einhaucht? Mahatma Gandhi sagte: «Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.» Und genau dorthin werde ich Dich mit diesem Buch führen. Wenn wir wirklich Frieden auf diesem Planeten erreichen wollen, ist das erste Ziel, Frieden mit sich selbst zu schliessen. Du wirst während der Arbeit mit diesem Buch erkennen: Es ist kein Zufall, dass Du hier und heute dieses Buch in Deinen Händen hältst und genau diese Zeilen liest. Ungeachtet, wer oder was der 11


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Auslöser ist, dass genau jetzt dieses Buch geöffnet vor Dir liegt, trägt dieser Augenblick eine Aussage mit sich: Deine Seele möchte sich mit Dir auf den Schattenpfad begeben.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass dieser Schattenpfad Dich täglich von Neuem herausfordern und gleichermassen auch erfreuen wird. Es wird nicht mehr Licht frei, wenn wir uns ins Licht stellen, sondern ausschliesslich dann, wenn wir das Licht unter unseren Schatten befreien. Im gleichen Masse, wie Du Frieden mit Dir schliessen kannst, wirst Du in Deiner Liebesbeziehung den Frieden finden, der schon immer da war – überlagert von Deinen eigenen Schatten. Mit der Auflösung Deiner Schatten reisst Du auch die Mauern zwischen Dir und Deinen Kindern, Deinen Verwandten, Deinen Nachbarn und Arbeitskollegen und -kolleginnen nieder. Wer in Frieden mit sich selbst lebt, lebt seinen Frieden auch in seinen Aussenbeziehungen. Solltest Du als Single dieses Buch in Händen halten, gehe davon aus, dass Dein neuer Partner bzw. Deine neue Partnerin nur darauf wartet, bis Du Deine Resonanzfelder verändert hast und der Platz an Deiner Seite endlich frei wird, damit er/sie in Dein Leben treten kann. Lass Dich auf den Schattenpfad ein. Ich vermittle Dir das Wissen, welches Du nach meinen eigenen Erfahrungen für diesen Weg brauchst. Ich zeige Dir anhand Deines neuen Wissens, wie Du Deine Schatten auflösen und Deine Beziehung zu Dir, Deine Liebes- und alle anderen Beziehungen heilen und auf eine neue Ebene bringen wirst. 12


Die Evolution der Liebesbeziehung basiert auf persönlichem geistigem Wachstum und Heilung. Evolution hat – entgegen der landläufigen wissenschaftlichen Meinung – nichts mit Genen und Vererbung gemein. Evolution ist ein persönlicher und kollektiver Wachstums- und Erkenntnisprozess, welcher bei genug starken Feldern über die morphogenetischen Felder weiterverbreitet wird. Durch jeden Schritt, den Du auf Deinem ganz persönlichen Schattenpfad vorwärtsgehst, heilst Du Dich und das gesamte menschliche Kollektiv gleichermassen und wirst zum dringend benötigten Lichtbringer der neuen Zeit.

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«Dein Partner ist immer der richtige! Das Wachstum, welches Du aufgrund Deiner aktuellen Liebesbeziehung erfahren kannst, ist abhängig von Deinem Bewusstsein.» Roger Buchs

Der Aufbau dieser Lebens- und Liebeshilfe Das Buch besteht aus drei Teilen: • Der erste Teil enthält eine kurze Einführung in die Geschichte der Liebesbeziehung in der westlichen Welt, geprägt von christlichen Glaubenssätzen. Er erklärt die Wirkungen der Vergangenheit auf die Gegenwart. • Der zweite Teil gibt Dir das gesamte spirituelle und weltliche Wissen weiter, welches nach meiner Überzeugung, aufgrund meines persönlichen Schattenpfades und meiner Praxisarbeit als Heiler und Coach, wesentlich ist für das Leben in der heutigen Welt, insbesondere für das Leben einer bewussten Liebesbeziehung. • Der dritte Teil ergänzt den zweiten Teil mit praktischen Anleitungen zur Befreiung Deiner Gedanken und enthält wichtige Tipps und Praktiken zur Reflektion Deiner Schatten und zur Kommunikation innerhalb Deiner Liebesbeziehung. Du kannst direkt in ein Thema einsteigen und es vertiefen. Das vorliegende Buch soll Dir als Nachschlagewerk genauso dienen 14


wie als Schritt-für-Schritt-Leitfaden für das Verständnis und die Meisterung der in Deiner Liebesbeziehung und in Deinem Umfeld anstehenden Situationen und Probleme. Der erste Teil ist für das Verständnis der Ist-Situation in Deiner Liebesbeziehung bzw. in Deinem Leben von grosser Bedeutung. Wenn Du den vorliegenden Schlüssel zur Hand genommen hast, um einen Schritt in Richtung geistig-seelischen Wachstums zu unternehmen, empfehle ich Dir, den ersten Teil einführend zu konsultieren. Meine praktische Erfahrung in der Heilung von Liebes- und anderen Beziehungen zeigt, dass die Heilung einer Beziehung ausschliesslich auf der Herzensebene geschieht. Die Heilung ist jedoch gleichzeitig um ein Vielfaches einfacher, wenn der Verstand mit genügend Informationen zur Analyse versorgt wird. Im vorliegenden Schlüssel ist für alle Ebenen die Information vorhanden, die es braucht, um Wissen anzunehmen, ins Leben zu integrieren und zur Herzenssache zu transformieren. Die Informationen, die Du im vorliegenden Schlüssel erhalten wirst, geben Dir alle Werkzeuge in die Hand, eine erfüllte und wahrhaft bewusste Beziehung zu Dir selbst und zu Deinem Liebespartner zu führen, und sie ermächtigen Dich, in Freiheit und Eigenverantwortung zu leben. Es ist nun Deine Aufgabe, die Dir von diesem Buch zur Verfügung gestellten Werkzeuge zu nutzen und in Dein Leben zu integrieren. Nur Du selbst kannst die erforderlichen Schritte gehen.

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Das kollektive Denken – die morphogenetischen Felder Der kurze Abriss der Geschichte sollte auf diesen Abschnitt vorbereiten. Eingangs erwähnte ich, dass die Geschichte Einfluss auf das heutige System hat. Dieser Einfluss basiert auf energetischen Feldern, welche durch das Denken und Handeln des Kollektivs geprägt werden. Der britische Autor und Biologe Rupert Sheldrake prägte in den 70er-Jahren den Begriff der «morphogenetischen Felder». Er belegte durch verschiedene Experimente, dass Säugetiere über grosse Distanzen neue Verhaltensweisen kopieren bzw. übernehmen, wenn eine genügende Anzahl von Artgenossen dieses Verhalten erlernt hat. Ebenso bewies er ansatzweise, dass die morphogenetischen Felder das Aussehen und Verhalten allen Lebens steuern. Natürlich ist die These Sheldrakes (und seiner Vorgänger) in der «Die-Erde-ist-eine-Scheibe-Wissenschaft» sehr umstritten. Wie könnte es auch anders sein, schliesslich gibt es genügend Interessengruppen, die nicht daran interessiert sind, dass wir uns weiterentwickeln. Um die nachfolgenden Erläuterungen zu untermauern, können wir neben Sheldrake auch auf den amerikanischen Zellbiologen Bruce Lipton zurückgreifen, welcher beweist, dass Zellen nicht von innen, sondern durch Einflüsse von aussen gesteuert werden. Er stellt damit die gesamte Genforschung (und die gesamte Schulmedizin) zurück in die Kinderstube. Wer an diesen Zusammenhängen interessiert ist, findet viel Material im Internet oder in den Büchern der beiden herausragenden Wissenschaftler und Autoren. 26


«Nichts ist so sehr für die gute alte Zeit verantwortlich wie das schlechte Gedächtnis.» Anatole France

Das kollektive Gedächtnis

Nehmen wir an, dass die morphogenetischen Felder existieren, und gehen wir davon aus, dass die Wirkung dieser Felder sich mir in meiner Arbeit mit meinen Klienten jeden Tag offenbart. Diese real existierenden Felder sind das kollektive Gedächtnis allen Lebens auf dieser Erde (nicht nur, aber beschränken wir uns

im Hinblick auf das Thema Beziehungen darauf). Das bedeutet nun, dass zu jedem Wort ein kollektives Feld existiert, welches mit der Schaffung des Begriffs geschaffen wird und worin sämtliche Gedanken, Gefühle und Handlungen des menschlichen Kollektivs verewigt werden. Stell Dir vor, wie viel Schmerz, Wut, Enttäuschung, Gewalt und auch wie viel Verrat und Tod im kollektiven Wort EHE gespeichert sein mag. Dann stell Dir vor, wie viel Glück, Freude, Liebe und Positives in demselben Feld vorhanden ist.

Ist das nicht erschreckend?

In dem Moment, in welchem Du Deine Liebesbeziehung in eine Ehe umwandelst, wird das morphogenetische Feld Ehe in Deiner Liebesbeziehung zum aktiven Hauptfeld. 27


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Dieser Umstand kann durchaus mit dem Scheitern von über 50 % der in der westlichen Welt geschlossenen Ehen in Verbindung gebracht werden, denn es gibt für den unbewussten Menschen keine Möglichkeit, dem Einfluss der morphogenetischen Felder zu entfliehen. Es gibt auch eine gute Nachricht: Bewusst SEIN heilt!

Nachdem nun die geschichtlichen Fakten benannt und deren Auswirkungen auf die heutige Liebesbeziehung bekannt sind, wenden wir uns dem nötigen universellen Wissen rund um unser menschliches Dasein zu, damit Du Deine Liebesbeziehung zu einer bewusst gelebten Liebesbeziehung verändern kannst.

Begriffsdefinitionen Diese Definitionen entspringen meiner persönlichen Erfahrung als Mensch und auch aus der Arbeit mit den Paaren, welche mir Hilfe suchend gegenübersassen.

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«Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist.» Oscar Wilde

Die Ehe

Vertraglich definierte und von Staat und Kirche kontrollierte privilegierte Lebensgemeinschaft von zwei Menschen mit dem Ziel materieller und emotionaler Sicherheit sowie der Erfüllung körperlicher Bedürfnisse.

Die Ehe ist die institutionalisierte Form einer Liebesbeziehung, die von Menschen eingegangen wird, welche Sicherheit suchen und ihre Liebe vor Zeugen fixieren wollen. Realistisch gesehen ist die Ehe ein Vertragsabschluss, der dem Trugschluss folgt, dass eine Liebesbeziehung dadurch zu einer sicheren Beziehung und Lebensgemeinschaft wird. Die Sicherheiten, welche durch den Vertragsabschluss erlangt werden wollen, sind: • Treue • Ewige Liebe zu demselben Partner • Materielle Sicherheit und finanzielles Auskommen • Befriedigung körperlicher Bedürfnisse ohne weiteres Werben Wer sich mit dem Thema Sicherheit eingehend beschäftigt, wird feststellen, dass ausschliesslich sicher ist, dass nichts sicher ist. Leider wird durch das Ehebündnis oder besser gesagt durch das 29


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«Schliessen der Ehe» (ein Vertrag wird geschlossen) das morphogenetische Feld Ehe betreten und die Herzen schliessen sich in vielen Fällen schon innerhalb der ersten Jahre.

Die Beziehung

Es gibt unzählige Arten von Beziehungen, beginnend in der Mathematik zur Chemie, Biologie bis hin zu menschlichen Begegnungen. Jede Interaktion zwischen zwei Lebewesen lässt diese in eine bewusste Beziehung treten. Vor der Interaktion stehen die Individuen in einer unbewussten Beziehung zueinander, welche durch das erste Gespräch, den ersten Schriftwechsel oder die erste Begegnung zu einer bewussten Beziehung wird.

Wenn zwei Menschen eine Liebesbeziehung oder eine romantische Beziehung eingehen, kommt zur energetischen Verbindung meist eine körperliche Verbindung hinzu.

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«Den Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe. Das heisst, je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben.» Hermann Hesse

Die romantische Beziehung

Eine romantische Beziehung findet zwischen zwei Menschen statt, die sich gern mögen. Sie sind beide auf der Suche nach dem vermeintlich «Unerfüllbaren». Da sie jedoch auf der Suche nach Liebe sind, haben sie das Gefühl, die Liebe nicht gefunden zu haben. So bleibt neben der Romantik und der Körperlichkeit kein Platz für das Gesuchte – die Liebe.

Es kann sogar sein, dass beide Partner daneben noch eine weitere Beziehung (meist eine Ehe) führen und das, was ihnen in der «offiziellen» Beziehung fehlt, in der romantischen (Neben-) Beziehung suchen. Die romantische Beziehung ist geprägt von Emotionen und Verstand.

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«Wer richtig liebt, der findet sich selbst. Die Meisten aber lieben, um sich zu verlieren.» Hermann Hesse

Die Liebesbeziehung

Im Gegensatz zur romantischen Beziehung finden sich in einer Liebesbeziehung zwei sich liebende Menschen. Die Liebesbeziehung ist geprägt von Gefühl und Anziehung, der Verstand und die Vernunft sind praktisch inexistent – was übrigens sehr förderlich ist.

Die Liebesbeziehung basiert auf gegenseitiger Anziehung und Zuneigung. Sie hat ungeahnte Auswirkungen auf unser gesamtes Leben und wird von Gefühlen geprägt. Die Kunst in der Liebesbeziehung ist es, diese Gefühle dauerhaft am Leben zu erhalten und die Anziehung durch regelmässigen Abstand dauerhaft und beständig zu halten. Das Erlernen und Leben der Kunst der gelebten Liebesbeziehung ist das Ziel dieses Buches.

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Teil 2

Grundlagen f체r die bewusste Liebesbeziehung

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