Issuu on Google+

Gemeinde   brief Evangelische Kirchengemeinde Oberöwisheim Dezember 2013

Foto: Alfons Oßfeld

Gesegnete Weihnachten

Foto: © Feline Rupprecht/PIXELIO

Jubiläumskonzert des Posaunenchores

1. Literarischer Herbst

Gemeindehausrenovierung abgeschlossen


Inhalt/Impressum

Pfarrer Klaus Vogel

Aus dem Konfirmandenunterricht

3

12

Jubiläumskonzert Posaunenchor

BläserGottesdienst

4

13

Meditation

Glanzvoller Höhepunkt des Jubiläumsjahres

Literarischer Herbst

Rückblick auf viele Veranstaltungen der Bücherei

6 KeniaNachmittag

für das ländliche Entwicklungszentrum

8

Jesus – eindrucksvoll bis heute

Viele Mitglieder des PCO wurden geehrt

IMPRESSUM Gemeindebrief · Heft 4/2013 Der Gemeindebrief erscheint viermal jährlich und wird kostenlos an alle evangelischen Haushalte in Oberöwisheim und Neuenbürg verteilt. Herausgeber:

Evangelische Kirchengemeinde Bachstr. 27, 76703 Kraichtal-Oberöwisheim Telefon 0 72 51 / 65 06 E-Mail ev.pfarramt-ooe@gmx.net Internet www.evki-oberoewisheim.de

Redaktion: Layout u. Satz: Druck:

Pfarrer Klaus Vogel (verantwortlich) Petra Pfeifer, Wolfgang Rau, Barbara Swanton, Werner Zimmermann Werner Zimmermann Thema-Druck Kraichtal-Oberöwisheim

ÖFFNUNGSZEITEN „Brot für die Welt“

Pfarramtsbüro: Di 9.30 bis 11.30 Uhr Do 9.30 bis 11.30 Uhr

9

Ölberg-Bücherei: Di 16.30 bis 18.00 Uhr und jeden So nach dem Gottesdienst (ca. 1 Stunde)

Spendenaufruf für ein Projekt in Indien

Renovierung des Gemeindehauses Viel ehrenamtliches Engagement

10 2

UNSER SPENDENKONTO Ev. Kirchengemeinde Oberöwisheim Volksbank Bruchsal-Bretten eG (BLZ 663 912 00) Kto.-Nr. 5 020 522 Verwendungszweck bitte angeben: „Spende für Gemeindebrief“


Meditation

Liebe Leserin, liebe Leser, wir sind mitten in der Advents- und vor uns liegt die Weihnachtszeit. Das sind Wochen der Besinnung auf Gottes große Wohltat, Gottes Entscheidung, uns sein Gesicht zu zeigen in der Person seines Sohnes Jesus Christus. Gottes Entscheidung, uns den Rücken zu stärken, bei allem, was an uns hängt und uns zu Boden zerrt. Gottes Entscheidung, uns hindurch zu helfen, durch alles, was uns belastet und nötigt. Gottes Entscheidung, zu uns zu kommen und bei uns zu sein. Viele Menschen, die im Beruf stehen und Familie haben, erleben die Wochen der Advents- und Weihnachtszeit als eine Zeit voller Termine, Hektik und Zeitnot. Andere wiederum, die einsam oder resigniert sind, erleben diese Zeit als viel zu ausgedehnt, viel zu lang und bedrängend, weil das, was belastet sich in diesen Wochen deutlich schlechter verdrängen lässt als sonst. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle einen Text vorstellen, dem ich schon vor einiger Zeit begegnet bin. Er stammt von Hinrich C. G. Westphal. Mir taten und tun die Zeilen gut. Sie beruhigen. Sie laden zur Nachahmung ein. Vielleicht probieren Sie es ja auch einmal aus in diesen Tagen und vor allem an diesen Abenden, die so früh dunkel werden und die so lange Nächte einleiten. Ich hoffe und glaube, Sie werden es nicht bereuen: Manchmal komme ich schon in der Abenddämmerung nach Hause.

Dann steuere ich mein Wohnzimmer an und sinke erleichtert in den Sessel. Jetzt brauche ich weder Lampe noch Fernsehen noch Telefon. Nur Ruhe und ausatmen. Allmählich erkenne ich die Schatten der Möbel, die Umrisse des Fensters, den Baum vor dem Haus. Das Schweigen einatmen, die Dunkelheit aushalten. Erlebnisse und Belastungen ziehen an mir vorbei. Gerade in diesen Wochen trage ich das Leid einiger Menschen mit. Ich versuche loszulassen und zu entspannen. Irgendwann zünde ich eine Kerze an und schaue zu, wie ihr Licht langsam den Raum verändert. Die Schatten fallen weicher, alles wird wärmer, freundlicher. Adventskerzen als Symbol: Hoffnung auf das ewige Licht, das der Welt einen neuen Schein geben wird. Eine besinnliche Adventszeit, gesegnete Weihnachten und nur das Allerbeste im neuen Jahr wünscht Ihnen Ihr Pfarrer

Klaus Vogel

3


Gemeindeleben

Jubiläumskonzert des Posaunenchores Glanzvoller Höhepunkt des Jubiläumsjahres

D

er Posaunenchor Oberöwis­heim feiert in diesem Jahr sein 50-jäh­ riges Bestehen. Aus diesem Anlass hatte bereits im März ein erfolgreiches Eröffnungskonzert zusammen mit dem Bezirksbläserchor Bretten stattgefunden. Am Sonntag, dem 20.Oktober 2013, folgte nun das Jubiläumskonzert in der evangelischen Mauritiuskirche. Unter dem JubiläumsMotto „Mit Herzen, Mund und Händen“ erwartete die zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer „Festliches bis Fetziges“. Den Auftakt bildete eine doppelchörige Intrade in Begleitung von Thomas Ockert an der Orgel und Frieder Gabriel an den Pauken. Dieser feierlichen Eröffnung folgte der Jubiläums-Choral „Nun danket alle Gott“ samt musikalischer Umrahmung.

4

Auch der Kirchenchor leistete unter Mitwirkung von Jürgen Glaser am Bass und einer kleinen Bläserbesetzung mit der Kantate „Nun danket all“ seinen Beitrag. Matthias Gromer gab an der Posaune mit dem Stück „Romance“ eine solistische Darbietung und beeindruckte die Zuhörerinnen und Zuhörer durch dessen gefühlvolle Vertonung. Der zweite Teil des Konzertes stand unter der Überschrift „unterwegs“ und beinhaltete manch mitreißende Töne: auf den „Grooving March“ folgte ein Trio aus der Filmmusik zu „Fluch der Karibik“. Der Ausklang des Konzertes gestaltete sich dagegen wieder etwas ruhiger. Nach dem Stück „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ stimmte die Gemeinde zum Abschluss beim Segenslied „Möge die Straße“ mit ein.


Gemeindeleben Die musikalischen Beiträge wurden durch Lesungen von Pfarrer Vogel und verschiedene Grußworte anlässlich des 50-jährigen Chorjubiläums ergänzt: Bürgermeister Ulrich Hintermayer dankte dem PCO nicht nur für seinen Einsatz innerhalb von Oberöwisheim, sondern auch für sein kraichtalweites Engagement, zum Beispiel bei der Eröffnung des Kraichtaler Weihnachtsmarktes. Ulrike Böß gratulierte als Vorsitzende des Kirchengemeinderates zum 50. Geburtstag und äußerte sich erfreut über die gute Zusammenarbeit von Kirchengemeinde und PCO. Als Vorsitzender der Ortsvereine richtete auch Franz Konigorski das Wort an die Bläserinnen und Bläser und dankte für tatkräftige Unterstützung durch den Chor bei den verschiedensten Oberöwisheimer Veranstaltungen, wie dem Glühweinfest oder dem Maibaumstellen. Voll des Lobes und beschwingt durch einen lang anhaltenden Applaus waren sich

Bürgermeister Ulrich Hintermayer überbrachte die Glückwünsche der Stadt und Franz Konigorski überreichte Obmann Torsten Zimmermann ein Geschenk der Oberöwisheimer Ortsvereine

alle Mitwirkenden im Anschluss an das Konzert einig, dass sich die intensive und anstrengende Probephase wahrlich gelohnt hat. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an unsere Chorleiterin, Ute Gromer, ohne deren Engagement diese Aufführung nicht möglich gewesen wäre. Johanna Bauer

5


Gemeindeleben

Bunt und vielfältig war er … Ein kleiner Rückblick auf den „1. Oberöwisheimer Literarischen Herbst”

I

m Sommer diesen Jahres wurde unsere Ölberg-Bücherei 5 Jahre alt, und diesen Geburtstag haben wir mit der nun hinter uns liegenden Veranstaltungsreihe kräftig gefeiert. Gleich zu Anfang schenkte uns Adelheid Zimmermann mit ihren wunderbaren Gedichten humorvolle und zugleich besinnliche Töne. Und mit seinem „SchweffelGedicht” klärte uns Walter Zimmermann über so manchen historischen Zusammenhang auf. Auch der schon zur Tradition gewordene Spieleabend durfte in diesem Herbst natürlich nicht fehlen, und so fand sich wieder eine gesellige und fröhliche Runde im Gemeindehaus ein. Aber auch für unsere Kinder war einiges geboten. So durften wir z. B. erleben, wie sich der große blaue und griesgrämige Wock mit dem kleinen sensiblen Zapperdockel angefreundet hat, obwohl sie doch so verschieden sind.

Besinnliches und Humoriges von Adelheid Zimmermann und Walter Zimmermann.

Fröhliche Runde am Spieleabend

Ganz im Kontrast dazu tauchten wir gemeinsam mit Pfarrer Nasarek in einen sehr ernsten Kontext und erinnerten uns an die furchtbaren Zeiten der Judenverfolgung im Dritten Reich und erlebten unmittelbar, was das für die einzelnen Menschen wirklich bedeutete.

Das war spaghetti-spinatsoßen-schnurrbartspitzenschön!

6

Wie schön, dass es danach wieder fröhlich weitergehen konnte: Bei der Lesenacht fanden sich 23 unerschrockene und mutige Kinder, die gemeinsam den gefährlichsten aller Drachen, den feuerspeienden Dragonus, besiegten und somit das Märchenland retteten.


Gemeindeleben Auch die alljährliche Weihnachtslesung „Martin der Schuster” durfte natürlich nicht fehlen, die uns immer wieder auf ganz besondere Weise vor Augen führt, wie uns Gott in jedem Nächsten begegnet. Den Abschluss bildete das Kirchenkabarett mit Pfarrer Maybach – zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses lag diese Veranstaltung jedoch noch vor uns, sodass wir hiervon leider noch nicht berichten können.

„Gott Israels, ich werde immer an Dich glauben… – Dir selbst zum Trotz!” (Auszug aus „Jossel Rakoves Wendung zu Gott“)

Die Bilder auf diesen Seiten zeigen Ihnen, wie vielseitig und bunt dieser Herbst war. Möge Gott auch den kommenden Jahren der Ölberg-Bücherei mit all ihren Veranstaltungen, mit allen Begegnungen und Gesprächen, die dort stattfinden dürfen, seinen reichen Segen schenken. In Dankbarkeit grüßt Sie Ihr Team der Ölberg-Bücherei.

Endlich haben wir den gefährlichen Drachen Dragonus besiegt!

Viele Menschen fanden den Weg zum Literarischen Herbst

7


Gemeindeleben

Aktion Kenia

Evangelische Arbeitnehmerschaft Ortskern Oberöwisheim

Nachmittag für das Ländliche Entwicklungszentrum Ngelani am 24. November 2013

Z

u unserem diesjährigen KENIANachmittag konnten wir wieder viele Unterstützer und Gäste beider Kirchengemeinden begrüßen. Dank begabter Kuchenbäckerinnen erwartete alle ein Super-Kuchenbuffet, das nicht nur Pfarrer Klaus Vogel ins Schwärmen brachte. Berichten konnten wir von einer Begegnungsreise im Herbst 2013 nach Kenia, von der uns Frau Lohse Berichte als auch Bilder mitbrachte. Erfreulich sind die Fortschritte in Ngelani. Die von uns einstmals geförderten Wassertanks werden jetzt durch weitere Tanks in neuer Technik ergänzt. Die Ausstattung der Schulen entwickelt sich positiv, bedarf aber weiter der Unterstützung.

Das Kuchenbuffet konnte sich sehen lassen

Die landwirtschaftliche Ausbildung an den Schulen erfährt zunehmend staatliche Förderung, weshalb wir uns stärker der Unterstützung der Schüler der Behindertenschule als auch der Handwerkerschulen zuwenden können. Der Reinerlös des Nachmittags von 1442,45 Euro ist ein Mut machendes Ergebnis für unser weiteres Engagement.

Praktische Ausbildung im Maurerhandwerk

8

Vielen Dank den vielen Helferinnen und Helfern, den Besuchern und Unterstützern. Ohne euch wäre das alles nicht möglich. Ulrich Bomke


Gemeindeleben Spendenaufruf

„Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“ –

N

die neue Aktion von „Brot für die Welt“

ur wer sich nicht dagegen wehren kann, dass ihm die Regierung sein Land wegnimmt, verlässt seinen eigenen Grund und Boden, um als Tagelöhner in den Slums der Großstädte sein Leben zu fristen. Und nur wer keine andere Möglichkeit hat, beleuchtet seine Hütte mit stinkendem, teurem und giftigem Kerosin. Ein Projekte nimmt unser Kirchenbezirk dieses Jahr besonders in den Blick: Licht ist in der kleinsten Hütte: Indien In 180 Dörfern des indischen Bundesstaates Karnataka erhalten arme Familien Solarlampen als Ersatz für die Beleuchtung mit dem teuren und gesundheitsschädlichen Kerosin. „Nach einem langen Arbeitstag auf dem Feld musste ich das Kochen und die ganze Hausarbeit in weniger als zwei Stunden erledigt haben, während die Kinder noch schnell Ihre HausaufgaDiesem Gemeindebrief liegen Spendentüten für „Brot für die Welt“ bei. Sie können die gefüllten Tüten in den Opferstock legen oder im Evangelischen Pfarramt abgeben. Spendenkonto: Evang. Kirchengemeinde Oberöwisheim Volksbank Bruchsal-Bretten eG (BLZ 663 912 00) Kto.-Nr. 5 020 522 Verwendungszweck bitte angeben: „Brot für die Welt“

Arme Familien erhalten Solarlampen als Ersatz für teure und gesundheitsschädliche Beleuchtungen mit Kerosin

ben machten“, erinnert sich ihre Mutter Thumalamma. Denn Kerosin ist teuer, länger konnten sie sich das Licht nicht leisten. Jetzt sind die Hütten auch abends hell und frei von giftigem Kerosingestank. Gott will, dass alle Menschen Gerechtigkeit erfahren. Und wir können unseren Teil dazu beitragen. Dieses Projekt sorgt dafür, dass es vielen Menschen besser geht. Ganz konkret. Helfen Sie mit durch Ihre Spende! Ihr Volker Erbacher, Pfr.

9


Gemeindeinfo

Gemeindehausrenovierung Weit über 300 Arbeitsstunden wurden ehrenamtlich geleistet

N

ach langen Monaten der Vorbereitung wurde unser Gemeindehaus im Sommer und Herbst endlich renoviert. Vieles konnte in Eigenleistung erledigt werden, trotzdem mussten für einige Arbeiten Firmen beauftragt werden. An alle „Profis“ (die Firmen Majer, Bechthold, Selchert, Wittrowski, Oßfeld, Bauer) ein ganz herzlicher Dank, denn alle engagierten sich bei der Planung und Umsetzung weit über das hinaus, was man erwarten konnte. Und nicht zuletzt unterstützten sie unsere Kirchengemeinde durch finanzielles Entgegenkommen oder durch großzügige Spenden.

Zwei fleißige Helferinnen

Ein großer Dank auch an Sarah Olic für die Ausarbeitung des Farbkonzepts und viele Tipps während der Planungsphase.

Freundliche Räume entstanden – besonders die moderne Beleuchtung lässt das Gemeindehaus in neuem Licht erstrahlen

Eine neue Eingangstür wurde eingebaut

10

Einer der jüngsten Helfer bei der Renovierung


Gemeindeinfo Aber trotz aller professioneller Unterstützung blieb ein großer Berg Arbeit an freiwilligen Helfern hängen. Weit über 300 Stunden wurden geleistet. Ein besonderer Dank gilt hier dem Posaunenchor, der wieder einmal seine ganze Arbeitskapazität zur Verfügung stellte. Doch auch die vielen anderen Freiwilligen dürfen keinesfalls vergessen werden. Ohne diese Zusammenarbeit wäre das Projekt nie zu stemmen gewesen. Deshalb noch mal ein ganz besonderer und ausdrücklicher Dank an alle, die sich bei der Renovierung des Gemeindehauses eingebracht haben! Wolfgang Rau

Ein herzliches Dankeschön den beteiligten Firmen bei der Renovierung

Elektrotechnische Anlagen Bernd Selchert

Keine Wahl in Oberöwisheim

B

estimmt haben sich viele Mitglieder unserer Kirchengemeinde gewundert, dass im Mitteilungsblatt der Stadt Kraichtal in allen Kirchengemeinden zur Wahl eines neuen Kirchengemeinderates am 1. Dezember 2013 aufgerufen wurde – nur in Oberöwisheim nicht. Der Grund dafür ist, dass es ist dem Wahlausschuss trotz intensiver und engagierter Suche nicht gelungen ist, ausreichend Kandidaten für eine Wahl zu finden. Wie geht es nun weiter? Der Oberkirchenrat in Karlsruhe wurde über diese bedauerliche Situation informiert und beauftragt nun erneut einen Wahlausschuss damit, in „absehbarer Zeit“ ausreichend Gemeindeglieder zu finden, die sich bereit erklären, dieses Ehrenamt zu übernehmen. Der bisherige Kirchengemeinderat hat sich dazu entschieden, bis Anfang Mai kommissarisch im Amt zu bleiben. Sollten sich auch bis dahin nicht ausreichend Frauen oder Männer unserer Kirchengemeinde für das Amt des Kirchenältesten zur Verfügung

stellen, wird unsere Gemeinde vorübergehend vom Kirchenbezirk „notverwaltet“. In letzter Konsequenz kann es so weit kommen, dass die Kirchengemeinde Oberöwisheim aufgelöst und einer anderen Kirchengemeinde angegliedert wird. Das darf nicht geschehen! Deshalb die eindringlich Bitte an alle Mitglieder unserer Kirchengemeinde, sich Gedanken zu machen, ob eine Mitarbeit im Kirchengemeinderat für Sie in Frage kommt. Sie können gerne die bisherigen Mitglieder und Pfarrer Vogel ansprechen, welche Aufgaben auf Sie zukommen. Als Zeichen dafür, dass es nicht „einfach so“ weitergeht, werden die bisherigen Kirchenältesten den „Klingelbeutel“ und die Lesungen im Gottesdienst ab dem neuen Jahr nicht mehr übernehmen. Wolfgang Rau, für den Kirchengemeinderat

11


Jugendarbeit

Aus dem Konfirmandenunterricht… Jesus – eindrucksvoll bis heute: Alt ist er nicht geworden. Reich ist er nicht gewesen. Ein Land hat er nicht regiert. Kriege hat er nicht geführt. Eine Erfindung hat er nicht gemacht. Eine Kirche hat er nicht gebaut. Ein Buch hat er nicht geschrieben. Große Kunstwerke hat er nicht geschaffen. Weite Reisen hat er nicht unternommen. Gesetze hat er nicht erlassen. Eine Firma hat er nicht geleitet. Den Nobelpreis hat er nicht bekommen. Eine Familie hat er nicht gegründet. In einem Palast hat er nicht gewohnt. Es ist schon 2000 Jahre her, dass Jesus lebte. Aber er ist bis heute ungebrochen aktuell. Jesus von Nazareth hat die Welt

verändert wie vor und nach ihm keiner. Über keine andere Person wurde und wird so viel geschrieben wie über ihn. Und das meinen unsere Konfirmanden: „Ohne Jesus gäbe es… … keine Osterferien“ – Kristina und Laura … weniger gläubige Menschen“ – Annelea … keinen Karfreitag, kein Ostern und kein Weihnachten“ – Marlon … kein Neues Testament“ – Lena und Anna-Maria … kein Weihnachten“ – Lea … keine Neuzeit“ – Wolf … keine Reformation“ – Adam … keinen Religionsunterricht“ – Michelle

Im Unterricht kommen die Konfirmanden manchmal sogar richtig ins Schwitzen

12


Kirchenmusik

Bläsergottesdienst des Posaunenchores Langjährige Bläserinnen und Bläser wurden geehrt

Z

um Abschluss des Jubiläumsjah­res des Posaunenchores Oberöwisheim, fand­ am 8. De­zem­ber in der Evangelischen Mauritiuskirche ein besonderer Bläsergottesdienst statt. Gut vorbereitet von Chorleiterin Ute Gromer, zeigte sich der Posaunenchor wieder einmal von seiner besten Seite. Pfarrer Klaus Vogel würdigte in seiner Predigt ebenfalls den großen Einsatz der Posaunenchormitglieder, von Beginn an bis auf den heutigen Tag. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen die Ehrungen langjähriger Bläserinnen und Bläser. Bezirkschorleiter Matthias Gromer, der die Ehrungen vornahm, konnte folgende Chormitglieder ehren: Johanna Bauer, Andreas Misch, Jan Zimmermann, Alena Zumbach (10 Jahre); Ralf

Böß, Hannelore Kunz, Nicole Sirovec, Torsten Zimmermann (25 Jahre); Lothar Holzmüller, Ingrid Kuhlmann-Seifried (40 Jahre); Otto Bauer, Egbert Holzmüller, Helmut Kunz, Ulrich Zimmermann, Walter Zimmermann, Werner Zimmermann (50 Jahre); Walter Zimmermann (60 Jahre) – er war vor der Gründung des Posaunenchores schon in anderen Posaunenchören aktiv. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Obmann Torsten Zimmermann bei Ute Gromer für ihren großen Einsatz, den sie im vergangenen Jahr für den Chor geleistet hat. Der stellvertretenden Obfrau Johanna Bauer war es vorbehalten, ein ganz großes Dankeschön an Obmann Torsten Zimmermann zu richten. Sein Engagement im vergangenen Jubiläumsjahr war vorbildlich. Werner Zimmermann

Die geehrten Posaunenchormitglieder

13


Gemeindeinfo

Gottesdienste Wir laden ein zu den Gottesdiensten – jeden Sonntag wird um 09.45 Uhr geläutet 22. Dez. Gottesdienst am 4. Advent mit Weihnachtsspiel der Konfirmanden 24. Dez. Hl. Abend 15.00 Uhr: Gottesdienst im Haus am Wiesengrund 15.00 Uhr: Ökum. Minigottesdienst in der Ev. Kirche 17.00 Uhr: Christvesper unter der Mitwirkung von Kirchen- und Posaunenchor 25. Dez. Festgottesdienst mit Feier des Hl. Abendmahles unter Mitwirkung von Kirchen- und Posaunenchor 26. Dez. Gottesdienst mit Weihnachtsspiel der Kindergottesdienstkinder 29. Dez. Gottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchores 31. Dez. 17.00 Uhr: Meditativer Gottesd. zum Jahresausklang 01. Jan. 18.00 Uhr: Abendandacht zum Jahresbeginn 05. Jan. Kein Gottesdienst (Herzliche Einladung in die Gottesdienste der Nachbargemeinden) 06. Jan. 18.00 Uhr: Zentraler Gottesdienst für alle Kraichtaler Kirchengemeinden in Oberöwisheim 12. Jan. Gottesdienst 19. Jan. Gottesdienst 26. Jan. Gottesdienst mit Abendmahl 02. Febr. Gottesdienst 09. Febr. Gottesdienst 16. Febr. Gottesdienst 23. Febr. Gottesdienst mit Abendmahl 02. März Gottesdienst 09. März Gottesdienst 16. März Gottesdienst 23. März Gottesdienst

TAUFEN

Pfr. Vogel Pfr. i.R. Nasarek Pfr. Vogel, H. Landkammer und Team Pfr. Vogel Pfr. Vogel Pfr. Vogel Pfr. Vogel Pfr. Vogel KGR

Pfr. Vogel Pfr. Vogel Pfr. Vogel N. N. Pfr. Vogel Pfr. Vogel Pfr. Vogel Pfr. Vogel N. N. N. N. Pfr. Vogel N. N.

BESTATTUNGEN

Benjamin Andreas Ihle Eltern: Michaela Ihle geb. Leber und Andreas Ihle, Burgunderweg 1

27. Sept. Johann Ludwig Altdörfer Neuenwegstr. 49

Änderung der Öffnungszeiten im Pfarramt Vermutlich ab der Woche vor Weihnachten wird das Pfarramt dann immer dienstags und donnerstags von 9.30 - 11.30 Uhr für Sie geöffnet sein.

09. Nov. Hermann Gotthilf Traub Südhangstr. 17

27. Okt.

14

11. Okt. Martha Elise Ockert Bachstr. 66

11. Nov. Helmut Hermann Bühler Bachstr. 71


Impuls

Zur Jahreslosung für das Jahr 2014

D

Nikolaus Schneider

ie Jahres­ losung erinnert an den Grund des Glaubens: Gott sucht die Nähe zu uns Menschen. In Jesus Christus kam er uns unüberbietbar nahe.

Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Jesus öffnete die Herzen der Menschen, so dass sie Gottes Gegenwart mitten in ihrem ganz alltäglichen Leben wahrnahmen. Im Blick auf Jesus lernen auch wir es, der Nähe Gottes in unserem Leben zu vertrauen – auch in unsicheren und leidvollen Zeiten. Denn schwere Zeiten sind nicht Gott ferne Zeiten. Es ist mein Glück, Gott nahe zu sein, gerade dann, wenn ich vom Unglück verfolgt bin. Gott nahe zu sein heißt beileibe nicht, jedes irdische Alltagsglück gering zu schätzen. Wir müssen uns Gottes Nähe nicht durch Verzicht und Entsagung verdienen. Glaube und leibliche Lebensfreude stehen nicht in Widerspruch zueinander, wohl aber Glaube und ein selbstsüchtiges Glück auf Kosten meiner Nächsten. Gott nahe zu sein weitet mein Fühlen und Denken: Das Glück anderer Menschen vermag ich wie eigenes Glück zu empfinden. Gott sei Dank!

15


Unser Wochenprogramm Dienstag

Sonntag

19.30 Uhr

10.00 Uhr

Mittwoch

10.00 Uhr

Posaunenchorprobe

9.00 Uhr

Gebetskreis 17.00 Uhr

Konfirmandenunterricht Donnerstag

Gottesdienst Kindergottesdienst Öffnungszeiten der Ölberg-Bücherei Di 16.30 bis 18.00 Uhr und jeden So nach dem Gottesdienst (ca. 1 Stunde)

10.00 Uhr

Krabbelgruppe „Die kleinen Freunde“ 20.00 Uhr

Kirchenchorprobe

Krippenspiel am 2. Weihnachtsfeiertag im Gottesdienst Herzliche Einladung zum Krippenspiel der Kindergottesdienstkinder. Das Team und die Kinder freuen sich auf viele Gäste.

„Was ist die Farbe von Weihnachten?“ „Wie soll ich nur den Weihnachtsbaum schmücken? – Blau oder rot oder grün oder golden oder silbern…?“ „Was ist die Farbe von Weihnachten?“ – diese Frage beschäftigt zwei Menschen auf dem Gang über den Weihnachtsmarkt. Was für Kugeln und Kerzen soll ich bloß anschaffen? Welche Farbe passt eigentlich am allerbesten zu Weihnachten?

Haben Sie sich darüber schon einmal Gedanken gemacht? Wenn ja, dann vergleichen Sie doch Ihr Ergebnis mit dem, das beim Weihnachtsspiel unserer Konfirmanden am Ende heraus kommt. Wenn nein, dann wird es höchste Zeit, es zu tun. Die beste Gelegenheit dazu haben Sie bei der Aufführung am 22.12.2013 (4. Advent) im Gottesdienst in der Ev. Kirche in Oberöwisheim.


2013 Dezember