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Gemeinde   brief Evangelische Kirchengemeinde Oberöwisheim März 2012

Foto: Werner Zimmermann

Die Konfirmanden Adelheid Zimmermann las Gedichte

Familientagung der ean im Elsaß

Naturschützer in Aktion


Inhalt/Impressum

Meditation

Pfarrer Johannes Lundbeck

Naturschützer in Aktion NABU-Mitglieder reinigten Kirchturm

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Hab’ einen Engel hier gesehen…

Welchen Wert hat eine Fledermaus

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Adelheid Zimmermann las Gedichte

eanFamilientagung

Bekannte und unbekannte Märchen

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Konfirmandenjahrgang 1962 feierte

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„Großes Mausohr“ im Kollektenkasten

IMPRESSUM Gemeindebrief · Heft 1/2012 Der Gemeindebrief erscheint viermal jährlich und wird kostenlos an alle evangelischen Haushalte in Oberöwisheim und Neuenbürg verteilt. Herausgeber:

Evangelische Kirchengemeinde Bachstr. 27, 76703 Kraichtal-Oberöwisheim Telefon 0 72 51 / 65 06 E-Mail ev.pfarramt-oberoewisheim@gmx.de Internet www.evki-oberoewisheim.de

Redaktion: Layout u. Satz: Druck:

Pfarrer Johannes Lundbeck (verantwortlich) Wolfgang Rau, Petra Pfeifer, Barbara Swanton, Werner Zimmermann Werner Zimmermann Druckerei der Justizvollzugsanstalt Bruchsal

ÖFFNUNGSZEITEN

Sammlung Gustav-Adolf-Werk

Pfarramtsbüro: Mo 9.30 bis 11.30 Uhr Fr  9.30 bis 11.30 Uhr

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Ölberg-Bücherei: Di 16.30 bis 18.00 Uhr und So nach dem Gottesdienst (ca. 1 Stunde)

Lasst uns über Behinderung reden

Konfirmation

Die Kinder dürfen nun selbst entscheiden

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UNSER SPENDENKONTO Ev. Kirchengemeinde Oberöwisheim Volksbank Bruchsal-Bretten eG (BLZ 663 912 00) Kto.-Nr. 5 020 522 Verwendungszweck bitte angeben: „Spende für Gemeindebrief“


Meditation

Liebe Oberöwisheimer Gemeindeglieder! In den sieben Wochen bis Karfreitag und Ostern sehen wir Jesus auf seinem Weg in den Tod. Es war ein dramatisches Ende und ein unwürdiges Sterben. Er starb wie ein Verbrecher am Kreuz. Er tat das uns zugut, er wollte unser Heil, darum diese Erniedrigung, darum diese „Entäußerung“ (vgl. Philipper 2,7). In der evangelischen Kirche gibt es eine Aktion „Sieben Wochen ohne“, und in jedem Jahr wird überlegt, was für ein Wort können wir dranhängen, was für ein Satz müsste jetzt folgen? Sollen wir auf bestimmte Dinge verzichten/fasten wie auf Alkohol, Rauchen, Fernsehen, oder auch Twitter und Facebook? Das mag jeder für sich persönlich entscheiden. Es geht um ein bewusstes Wahrnehmen seiner selbst und so auch den Glauben und das eigene Leben zu vertiefen. Das Motto lautet in diesem Jahr: „ohne falschen Ehrgeiz“ – ob wir es mit manchen Dingen übertreiben? Zuviel des Guten ist auch nicht gut. Vielleicht müssen wir manchmal sagen: es reicht, es ist gut so. Du hast genug zu essen, sorg lieber dafür, dass andere auch etwas zu essen haben. Du hast genug Geld, frag lieber wie andere mit so viel weniger zurecht kommen können. Du bist begabt, also sag auch deinen Kindern mal ein Lob für das, was sie geleistet haben. Otto Rehhagel fiel auf, dass der Fußball davon lebt, dass der andere Fehler macht. Nur darum fallen

Tore, die erst das Spiel spannend werden lassen. Das gehört dazu. Auch mit der Frömmigkeit kann man es übertreiben. Dann stehen wir vor Gott wie Pharisäer da. In meiner Tätigkeit im Krankenhaus habe ich mich vielfältig mit der Frage befasst: Wie sieht ein würdiges Sterben aus? Können wir das Sterben überhaupt noch zulassen? In Zeiten der Hochleistungsmedizin steht oft nur noch das kranke Organ, aber nicht mehr der zu behandelnde Mensch im Vordergrund. Wenn das Leben zu Ende geht, dann sollten wir das Sterben nicht unnötig hinauszögern. Da vertrauen wir leider manchmal mehr auf die technischen Möglichkeiten als auf die Signale des Körpers. Und ich habe gelernt: Dem Patientenwillen, z. B. in einer Verfügung, muss auch ein Arzt vorrangig nachkommen. Es ist wichtiger, den Tagen mehr Leben zu geben als dem Leben (nur um der Medizin willen) mehr Tage. Es ist genug… – dass Ihnen diese Einsicht zuteil werden möge, wünscht Ihnen Ihr Gemeindepfarrer

Johannes Lundbeck Zu meinem Dienstauftrag gehört die Krankenhausseelsorge in Bretten. Der Oberkirchenrat hat mir dazu eine Fortbildung in klinischer Seelsorge aufgetragen. Ich bin dafür sehr dankbar und bin deshalb vom 16.4. bis 25.5. zu einer Fortbildung in München. Kurz vor Pfingsten bin ich wieder zurück. Zusammen mit dem Dekanat versuchen wir die Vertretung bestmöglichst zu organisieren.

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Bücherei

Hab’ einen Engel hier gesehen… Adelheid Zimmermann las Gedichte

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m Sonntag, dem 22. Januar kamen wir in den Genuss einer ganz besonderen Abendlesung: Über 50 Gäste waren unserer Einladung gefolgt und durften erleben, wie uns Adel­ heid Zimmermann durch ihre wunderAdelheid Zimmermann baren Gedichte und ihre unnachahmliche Art verzauberte. Besinnlich oder heiter, Mundart oder Hochdeutsch – jedes ihrer Gedichte war etwas

ganz Besonderes. Sei es „Der Schneck“, seien es Erinnerungen an gewisse Storchenbisse oder an ein besonderes Erlebnis auf einer Autobahntoilette – Frau Zimmermann versteht es, alles mit Humor und Charme wiederzugeben, gleichzeitig aber ist sie offen für die immerwährende Gegenwart Gottes in unserem Alltag und kann uns diesen Segen – mit einem Zwinkern im Auge – auf beeindruckende Weise weitergeben. Auch die Sammlung ihrer Unterröcke war ein besonderes Highlight, und es war schön, dass die meisten Gäste Zeit und Muße fanden, anschließend noch lange beieinander zu bleiben. Es war ein rundum gelungener Abend. Herzlichen Dank an Frau Zimmermann und alle, die dazu beigetragen haben!

Herzlichen Glückwunsch an die Ölberg-Lesekönigin 2011

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ereits im Januar wurde in der Bücherei die Ölberg-Lesekönigin 2011 feierlich gekrönt: Den 3. Platz belegte, wie im letzten Jahr, mit 59 gelesenen Büchern Laura Schimmel (die aber leider nicht da sein konnte), Platz 2 hat sich mit 75 Büchern Fay Bathelt erlesen, und mit stolzen 84 gelesenen Titeln landete Carina Bathelt auf Platz 1! Mit App­laus und einem kräftigen Tusch ­gratulier­(t)en wir den Gewinnerinnen, vor allem natürlich unserer Lesekönigin, die daraufhin feierlich

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Die Lesekönigin 2011 wurde gekrönt

auf ihrem Thron Platz nehmen durfte. Den Reichsapfel ihres „Bücherreiches“ nahm sie stolz in Empfang, ebenso ihre Krone – und natürlich auch ein Geschenk! Wer wird es wohl in diesem Jahr schaffen?


Bücherei

Der richtige Rahmen ... Der richtige Rahmen setzt ein Bild in Szene, gibt ihm mit Hilfe eines Passepartouts Raum, wertet es auf und gibt ihm so erst das “gewisse Etwas”, ist sozusagen die Ergänzung, die Komplettierung eines Kunstwerks. Gleichzeitig aber gibt der Rahmen dem Bild auch einen Abschluss, hilft dem Auge des Betrachters, sich nicht zu verlieren, gibt dem Bild Begrenzung, Sicherheit, Schutz und Halt. Heute nun fragen wir Sie:

Was ist eigentlich der Rahmen Ihres Lebens? Was gibt Ihrem Leben Raum und gleichzeitig Halt? Wir Menschen sind ja von jeher auf der Suche. Wir fragen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der Sinn meines Lebens? Wo gehöre ich hin? Was gibt meinem Leben Stabilität, einen Rahmen, in dem ich mich sicher fühlen kann? Haben Sie Lust, sich einmal darüber Gedanken zu machen? Ihr Lebensrahmen – .... ... ist das vielleicht Ihre Familie? Ihre Arbeitsstelle? Ihr Glaube? Vielleicht ja auch mehrere Dinge gleichzeitig? Oder etwas ganz Anderes? Wir laden Sie ein, sich diese Fragen einmal ganz bewusst zu stellen und die Antworten darauf anschließend auch zum Ausdruck zu bringen. In der Ölberg-Bücherei haben wir eine größere Sammlung ganz unterschiedlicher Bilderrahmen für Sie bereitgestellt. Wenn Sie mögen, dann suchen Sie sich dort einen aus, nehmen ihn mit nach Hause und bringen durch die Gestaltung des “Bildes” zum Ausdruck, was Sie als Ihren Lebensrahmen betrachten. Vielleicht schreiben Sie es ja einfach auf, oder sie malen, zeichnen oder kleben etwas hinein – ganz egal, Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die fertigen Rahmen möchten wir dann anschließend gerne in einer kleinen Ausstellung präsentieren. Die Bilderrahmen stehen ab sofort zu den bekannten Öffnungszeiten für Sie bereit. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns darauf, Ihr Bücherei-Team

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Gemeindeleben

ean-Familientagung „... und machte sich alsdann auf den Weg“

S

o machten sich also Oberöwisheimer Familien und die Konfirmanden mit Pfarrer Johannes Lundbeck auf den Weg mit dem Bus ins Chateau du Liebfrauenberg in Goersdorf im Elsaß, den großen Lebensthemen aus Märchen und biblischen Geschichten im Spiel nachzuspüren. Unter Leitung des Theologen, Theaterpädagogen und Psychodramatikers Volkmar Hahn aus Darmstadt lernten die Teilnehmer bekannte und unbekannte Geschichten aus der Märchenwelt völlig neu kennen. Wie fühlen sich Eltern, wenn der Sohn auszieht, das Fürchten zu lernen? Wie kann der ungeliebte Hans, mein Igel, den Eltern beweisen, was er „drauf hat“? In verschiedenen Szenen und Zusammensetzungen konnten sich die Laienschauspieler in ihre Personen einfühlen – oder sie auch ganz neu interpretieren, in neuer Sprache und mit der Gedankenwelt von heute. Einfühlsam gelang es Volkmar Hahn, durchaus vorhandene Ängste, Vorbehalte und Unsicherheiten in der Gruppe aufzulösen und

völlig neue Talente im ein oder anderen zu wecken. Mit einfachen Requisiten und mentalem Bühnenbild im Kopf gelang es der Gruppe, ins alttestamentliche Israel zu reisen und Jakob auf seinem abenteuerlichen Weg zu begleiten. Seine Ängste, aber auch das Ringen mit Gottes Engel konnte real erlebt, gesehen und begriffen werden. Der Bunte Abend, gestaltet von Sabine, Alena und Heide, forderte neben Wissen und Kombinationsgabe auch eine gespielte Theaterszene von jeder Gruppe. Die Spielfreude der Akteure steckte das Publikum sichtlich an. Die malerische Umgebung, gutes französisches Essen und eine freundliche Haus­ atmosphäre trugen zusätzlich dazu bei,­ dass diese Familientagung als rundum gelungen bezeichnet werden kann. Vielen Dank an den Superreferenten Volkmar Hahn und den vielen, die zum Gelingen wieder beigetragen haben.

Die Teilnehmer des ean-Wochenendes vom 27. bis 29. Januar im Elsaß

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Evangelische Arbeitnehmerschaft Ortskern Oberöwisheim


Gemeindeleben

Goldene Konfirmation Am Sonntag, dem 11. März 2012 feierte der Konfirmandenjahrgang 1962 in unserer Kirche das Fest der Goldenen Konfirmation

Von links: Herbert Keller, Eberhard Bock (Zeutern), Pfarrer Liebrich, Rolf Kunz, Siegried Somnitz Luise Rattay geb. Zimmermann, Irmgard Abel geb. Zimmermann, Luise Hettmannsperger, Heidemarie Maier geb. Weißbrodt, Heiderose Schubert geb. Bühler, Steffi Unglaub (Zeutern)

Wir sammeln in unserer Kirchengemeinde: Im Frühjahr und im Spätjahr, nach Bekanntgabe

Ganzjährig

Altkleider und Briefmarken

Korken für Kork

für die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel Sammelstellen: Heide Ockert, Bachstraße 66 Jutta Bomke, Neuenwegstraße 71

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Spendenaufruf

GAW in Baden

Jahressammlung 2012

für evangelische Minderheiten

Meine Kraft ist in den Schwachen Lasst uns über Behinderung reden – mächtig aufmerksam werden in Paraguay

E

inmalig passt diese Jahreslosung zum Gustav-Adolf-Werk, das an den Erfahrungen der kleinen Minderheitenkirchen in Osteuropa und Lateinamerika teilhat. Diese kleinen Gemeinden erleben in ihrer Schwäche immer wieder die Kraft Gottes, die sie trägt und über ihre eigenen begrenzten Möglichkeiten hinausweist. Schauen Sie, was für behinderte Menschen in Rumänien und in Paraguay getan werden kann, und fühlen Sie sich eingeladen, dabei mitzuhelfen. Raum geben in Rumänien – für Kinder mit Behinderungen Seit vier Jahren geschieht in der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Sfântu Gheorghe etwas besonders Schönes: Im Keller der Kirche erhalten Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen von fachkundigen Lehrerinnen Bewegungs- und Musiktherapie in kleinen Gruppen. Das kann aber bisher nur an zwei Tagen in der Woche angeboten werden. Jetzt sollen die Kinder an jedem Tag kommen können! Dafür wurden Räume im Gemeindehaus umgebaut. Die Gemeinde braucht aber Ihre Hilfe, denn die Räume müssen mit einer behindertengerechten Einrichtung ausgestattet werden. Bitte helfen Sie kräftig mit, den behinderten Kindern in Sfântu Gheorghe Raum zu geben!

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Die Evangelische Kirche am Rio de La Plata (IERP) hat die Begleitung von behinderten Menschen als wichtige Aufgabe angenommen. Im Department Alto Paraná in Paraguay wurde ein ökumenisches Team gegründet, das die Bevölkerung für die Sorgen und Probleme behinderter Menschen sensibilisieren und den Menschen mit Behinderungen konkret helfen möchte. So werden Rollstühle besorgt, Besuchsdienste und Transporte organisiert, oder bei Behördengängen geholfen. Helfen Sie diesen Menschen – und schenken Sie Ihnen Ihre Aufmerksamkeit. Danke! Diesem Gemeindebrief liegen Spendentüten für das „Gustav-Adolf-Werk“ bei. Sie können die gefüllten Tüten in den Opferstock legen oder im Evangelischen Pfarramt abgeben. Spendenkonto: Ev. Kirchengemeinde Oberöwisheim Volksbank Bruchsal-Bretten eG (BLZ 663 912 00) Kto.-Nr. 5 020 522 Verwendungszweck bitte angeben: „Gustav-Adolf-Werk“


Konfirmation

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Konfirmation

So sahen wir frßher aus‌

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Constantin

Stefanie

Nico

Marius

Fabian

Christian

Lukas

Tobias

Maximilian

Marijan

Marcel

Annika


Konfirmation

…und am 25. März werden wir  konfirmiert

Constantin Bühn Am Gänsgarten 9

Fabian Kempf

Hinterm Schloss 4

Maximilian Rau

Beim Römerweg 8

Stefanie Buss

Nico Friedrich

Marius Kempf

Bachstr. 54

Beim Römerweg 10

Hinterm Schloss 4

Christian Liebel

Lukas Ockert

Tobias Pfeifer

Marcel Weikum

Annika Zumbach

Albert-Schweitzer-Str. 24

Marijan Rick

Beim Römerweg 16

Hochstr. 23

Beim Römerweg 4

Bachstr. 72

Bachstr. 33

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Naturschutz

Naturschützer in Aktion Mitglieder des Naturschutzbundes (NABU) reinigten den Kirchturm

W

ie bereits im letzten Gemeindebrief angekündigt, haben Mitglieder des NABUs das Innere der Kirchturmspitze von den Hinterlassenschaften der Dohlen gereinigt. Ähnlich den Putzaktionen des Kirchen­ gemeinderates und des Posaunenchores in den letzten Jahren, kam wieder ein ganzer Anhänger voller Stöckchen, Grasbüscheln und Vogelkot zusammen. Ein ganz großer Dank an die fleißigen Naturschützer, die diese nicht besonders angenehme Arbeit übernommen haben. Während der Aktion wurde die Idee geboren, den früheren Turmbewohnern ebenfalls neue, ansprechende Wohnungen einzurichten. Und so schreinerte Uli Weiß jeweils einen Nistkasten für Turm-

Die Dohlen auf unserem Kirchturm

falken und Schleiereulen, die bereits im Turm leben bzw. hoffentlich bald wieder heimisch werden. Beide Kästen wurden bereits angebracht. Den Nistkasten für die Turmfalken kann man in der oberen Fens­ teröffnung Richtung Kindergarten erahnen, die Behausung für die Schleiereulen ist unsichtbar auf der gegenüberliegenden Seite angebracht. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an Uli Weiß, Ulrich Altdörfer und ihre Helfer vom NABU, die sich so engagiert dafür eingesetzt haben, dass sich die Belange unserer Kirchengemeinde und dem Naturschutz unter einen Hut bringen ließen. Als Anerkennung für die Bereitschaft, unseren Kirchturm tierfreundlich zu gestalten, verleiht der NABU unserer Kirche die Plakette „Lebensraum Kirchturm“, die demnächst überreicht wird.

Die Mitglieder des NABU nach der Putzaktion

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Wolfgang Rau


Gemeindeinfo

Welchen Wert hat eine Fledermaus?

D

ies zu erfahren, ist für unsere Kirchengemeinde äußerst wichtig. Nur so kann die Kollekte vom 29. Januar 2012 korrekt verbucht werden, die für Projekte der eigenen Gemeinde bestimmt war. Wie Sie wissen, spielen Finanzen bzw. deren Engpässe gegenwärtig eine große Rolle in unserer evangelischen Landeskirche. Die lebende Fledermaus – wohl ein „Großes Mausohr“ – befand sich in einem der Kollektenkästen und danach auf dem Tisch in der Sakristei, als der Kasten seines Inhalts entleert wurde. Da das Tier nicht mit dem Aufdruck eines bestimmten Wertes versehen war, wie es bei Geldmünzen und -scheinen üblich ist, kann die Endsumme der besagten Kollekte nicht genau angegeben werden. Bei gelegentlich als Spende eingelegten Hustenbonbons, Knöpfen oder EinkaufswagenChips gelingt es eher, sie einem festen Betrag zuzuordnen. Dies ist bei einem Tier leider nicht möglich. Aus den genannten Gründen bitten wir die Gemeindeglieder dringend um Mit-

hilfe bei der Wert-Bestimmung bzw. WertSchätzung des niedlichen Tieres. In diesem Zusammenhang stellt sich die Grundsatzfrage: Wie ist in Zukunft zu verfahren, wenn ungekennzeichnete Tiere gespendet werden? Aus dieser Problematik heraus bitten wir die Gemeindeglieder, sollten sie Tier- oder Sachspenden (wie oben genannt) einlegen, diese mit Wertangabe zu versehen. Besonders sollten Sie darauf achten, dass Sie keine Münzen einlegen, um die Tiere nicht zu verletzen. Ggf. können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden, sofern der/die Spender/in eine Adresse beifügt. Elke El-Shakarchi

Gott

Gott hat immer für Dich Zeit.

ist jederzeit für Dich zu sprechen.

Geh‘ zu IHM so wie Du bist! Heidi Meyer

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Gemeindeinfo

Gottesdienste Wir laden ein zu den Gottesdiensten – jeden Sonntag wird um 10 Uhr geläutet 18. März 25. März 01. April 02. April 05. April 06. April 08. April 09. April 15. April 22. April 29. April 06. Mai 13. Mai 17. Mai 20. Mai 27. Mai 28. Mai 03. Juni 10. Juni

Konfirmandengespräch mit Kirchenchor Konfirmation mit Einsegnung und Abendmahl mit Posaunenchor Palmsonntag 19 Uhr Passionsandacht Gründonnerstag Abendmahlsgottesdienst Karfreitag Abendmahlsgottesdienst mit Kirchenchor Ostersonntag Abendmahlsgottesdienst mit Kirchen- u. Posaunenchor Ostermontag Kanzeltausch Quasimodogeniti Gottesdienst mit Taufe Misericordias Domini Jubilate ökum. Familiengottesdienst mit Kindersegnung Kantate Rogate Christi Himmelfahrt Exaudi Pfingsten Abendmahlsgottesdienst Pfingstmontag gemeinsamer Gottesdienst der Kraichtalgemeinden in Neuenbürg Trinitatis 1. So nach Trinitatis

TAUFEN 4. März

Selina Da Rocha Almeida Eltern: Pedro Da Rocha Almeida und Nadine Da Rocha Almeida geb. Deckinger, Fronbergstr. 32

4. März Lennox Altdörfer Eltern: Michael Altdörfer und Elodie Altdörfer geb. Merz Planstr. 10 a 4. März Marijan Rick Eltern: Wolfgang Rick und Dagmar Kunz-Rick geb. Kunz Beim Römerweg 16

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Pfr. Lundbeck Pfr. Lundbeck Pfr. Lundbeck Pfr. Lundbeck Pfr. Lundbeck Pfr. Lundbeck Pfr. Lundbeck Pfr. Albert Pfr. Lundbeck Pfr. H. Traub N.N. Präd. V. Geisel Präd. S. Traub N.N. N.N. Pfr. Lundbeck ökum. Team N.N. Pfr. Lundbeck

BESTATTUNGEN 9. Dez.

Grete Posselt geb. Wendt Bretten

10. Dez.

Fritz Feßler, Hochstr. 12

20. Dez.

Werner Neudeck Neuenwegstr. 1

11. Febr. 12 Walter Neudeck Neuenwegstr. 38


Gemeindeinfo

Unser Wochenprogramm Montag

Donnerstag

19.30 Uhr

10.00 Uhr

Jugendkreis (14-tägig) Jugendliche ab dem Konfirmandenalter

Krabbelgruppe „Die kleinen Freunde“ 18.00 Uhr

Dienstag 14.30 Uhr

Seniorennachmittag (ca. einmal im Monat) 19.30 Uhr

Posaunenchorprobe

Probe der Jungbläser (14-tägig)

20.00 Uhr

Kirchenchorprobe Sonntag 10.00 Uhr

Mittwoch

Gottesdienst 10.00 Uhr

8.30 Uhr

Kindergottesdienst

16.30 Uhr

Öffnungszeiten der Ölberg-Bücherei

Gebetskreis Konfirmandenunterricht

Di 16.30 bis 18.00 Uhr und So nach dem Gottesdienst (ca. 1 Stunde)

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Evangelische und Katholische Kirchengemeinden – Stadt Kraichtal

23 . kraichtaler kirchenmusiktage

6. bis 13. Mai 2012

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Sonntag, 6. Mai 10.00 Uhr Ev. Kirche Menzingen

Festlicher Chorgottesdienst Kraichtaler Kirchenchöre singen Lobund Danklieder verschiedener Epochen Leitung: Ilse Heizmann-Ernst

11.30 Uhr Ev. Kirche Menzingen

Kleines Konzert Schüler der Musik- und Kunstschule Kraichtal

17.00 Uhr Kath. Kirche Münzesheim

Mannheimer Celloquartett Kammerkonzert mit Cellisten des Nationaltheaters Mannheim

Samstag, 12. Mai 19.30 Uhr Ev. Kirche Bahnbrücken

„Spiritual Jazz“ Spirituals & more mit Uli Gutscher, Posaune und Tilmann Jäger, Klavier

Sonntag, 13. Mai 17.00 Uhr Ev. Kirche Oberöwisheim

a-cappella Kammerchor der Christuskirche Karlsruhe Leitung: Carsten Wiebusch

Nach dem Konzert Ausklang der Kraichtaler Kirchenmusiktage im Gemeinderaum der Kirchengemeinde Oberöwisheim Änderungen vorbehalten Eintrittskarten bei den Mitgliedern der Kirchen- und Posaunenchöre Eintritt: 8,00 E · Vorverkauf: 6,00 E · Dauerkarte 15,00 E

2012 Maerz  

Gemeindebrief Maerz 2012

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