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Gemeinde brief

Foto: Ulrich Zimmermann

Evangelische Kirchengemeinde OberÜwisheim März 2008


L IEBE L ESER !

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ie christliche Gemeinde konfirmiert Jugendliche in Verantwortung für die ihr anvertraute Gabe der Taufe. Sie will ihnen nahebringen, was Gott für sie getan hat und wie sie als lebendige Glieder der Gemeinde Jesu Christi leben können. An Auftrag und Zusage Jesu Christi (Matthäus 28, 18-20 – Tauf- und Missionsbefehl) ist die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden jeweils neu auszurichten.“ Mit diesen recht nüchternen Worten beschreibt die „Kirchliche Lebensordnung“ unserer Landeskirche aus dem Jahr 1990, worum es bei der Konfirmation geht. Diese Formulierungen mit Leben zu füllen, ist Sache der jeweiligen Kirchengemeinde und der Mitgestalter der Konfirmandenarbeit. Viele ältere Gemeindeglieder werden sich wohl besonders daran erinnern, dass sie als Konfirmanden eine ganze Menge auswendig lernen mussten: Bibelverse, Liedstrophen, die „Hauptstücke des christlichen Glaubens“, Fragen und Antworten aus dem Katechismus. Das will ich bestimmt nicht schlechtreden. Etliche dieser intensiv gelernten und verinnerlichten Worte gaben und geben den Menschen Kraft in schweren Zeiten und weiten den Blick für das Lob des Höchsten in den guten Zeiten! Konfirmandenarbeit findet jedoch heutzutage zumeist unter ganz anderen Voraussetzungen statt als noch vor wenigen Jahrzehnten. Die Bindung vieler Menschen an die Kirche ist lockerer geworden, Traditionen sind mancherorts abgebrochen, Ansprüche an den kirchlichen Unterricht haben sich gewandelt.

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Die Gestaltung der Konfirmandenzeit trägt diesen Veränderungen Rechnung. Der allmittwöchliche Unterricht wird beispielsweise ergänzt durch Treffen am Samstag oder die Vorbereitung eines Gottesdienstes. Es wird weniger auswendig gelernt, dafür aber mehr diskutiert und am Verständnis gearbeitet. Die Themen der Vorbereitungszeit auf die Konfirmation haben sich dabei kaum geändert: Kirche und Gemeinde, Gottesdienst, Taufe und Abendmahl, Beten, Glaube und Gebote und manches mehr. Die Form ändert sich – aber das Ziel bleibt das gleiche: Junge Menschen sollen erfahren, was es heißt, in unserer Welt als Christen zu leben, und welche Verantwortung wir tragen. Und sie sollen eine Ahnung davon bekommen, was es bedeutet, durch die Taufe zu Gott zu gehören, unter seinem Schutz zu stehen und sich von ganzem Herzen auf ihn verlassen zu dürfen! Dass auch wir – wie lange unsere eigene Taufe oder Konfirmation zurückliegen mag – dies immer wieder erfahren, wünscht Ihnen Ihr Volker Geisel, Prädikant


Vor vierzig Jahren wurde Martin Luther King erschossen

„ICH HABE EINEN TRAUM…“

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einer, der 1963 den Sternmarsch von einer Viertelmillion Bürgerrechtlern zum Washingtoner LincolnDenkmal am Bildschirm miterlebte, wird diese Demonstration für die Gerechtigkeit jemals vergessen können: 250.000 Farbige und Weiße, die anständige Wohnungen, gerechte Löhne und das Ende der Rassentrennung an den Schulen forderten und die alten Spirituals der Negersklaven sangen. Keiner wird den Augenblick vergessen, als der junge Baptistenpfarrer Martin Luther King aus Alabama am Fuß des Lincoln-Denkmals seine Vision von einer guten Zukunft für alle Menschen in den Himmel rief: „Ich habe einen Traum“, sagte King, „dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne einstiger Sklavenhalter miteinander am Tisch der Gerechtigkeit sitzen werden. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird. Ich habe einen Traum, dass diese Nation eines Tages aufstehen wird und der wahren Bedeutung ihrer Verfassung gemäß leben wird: ,Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich: Alle Menschen sind gleich geschaffen.’“ Pastor King war zu diesem Zeitpunkt längst die unbestrittene Führungs- und Symbolfigur der Bürgerrechtsbewegung. Die Bibel war ihm eine empören-

Bürgerrechtler und Pastor Martin Luther King (1929 –1968)

de Lektüre. King: „Vor zweitausend Jahren sagte eine Stimme aus Bethlehem, dass alle Menschen gleich sind. Sie sagte, Recht werde triumphieren.“ Es sei gewiss nicht falsch, über das himmlische Jerusalem zu predigen. „Aber Gott“, so Pastor King, „hat uns befohlen, uns um die Slums hier unten zu sorgen und um seine Kinder, die nicht einmal drei ausreichende Mahlzeiten pro Tag erhalten.“ In seiner Gedankenwelt ist gewaltloser Widerstand die praktische Seite der Liebe. Der Gegner soll nicht vernichtet, sondern zum Nachdenken gebracht werden. Das Ziel sind Aussöhnung und Freundschaft. Unbewaffnete Liebe sei die einzige Möglichkeit, die tödliche Kettenreaktion von Hass und wieder Hass, Gewalt und Gegengewalt zu durchbrechen. In Memphis im Bundesstaat Tennessee, wo gerade 1.300 schwarze Müllarbeiter streikten, wurde der 39-jährige Martin Luther King am 4. April 1968 von einem jungen Weißen erschossen, der drei Stunden lang mit einem Zielfernrohrgewehr auf ihn gewartet hatte. Christian Feldmann

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SCHNELL DIE VERGEHT ! –

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Eindrücke aus der Konfirmandenzeit 2007/08 ahr für Jahr habe ich in der Zeit um die Konfirmation den gleichen Gedanken: Wie schnell ist doch dieses Dreivierteljahr vergangen! Das geht mir auch in diesem Jahr in Oberöwisheim nicht anders.

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Ich erinnere mich noch gut, wie wir uns letzten Juni zusammengefunden haben: ein Mädchen, sieben Jungen und ich als „Neuling“ in Oberöwisheim. In kurzer Zeit haben wir einen guten Draht zueinander gefunden und sind zu einer prima Gemeinschaft zusammengewachsen. Bei unseren Treffen ließ es sich konstruktiv arbeiten und offen diskutieren – und eine fröhliche Grundstimmung herrschte auch in den allermeisten Unterrichtsstunden. Am 24. Juni wurden die Konfirmanden im Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt und beteiligten sich auch gleich an der Lesung und an den Fürbitten. Auf diese Weise brachten sich die Jugendlichen im Laufe der Konfirmandenzeit immer wieder in die Gestaltung des Gottesdienstes ein und lernten dabei, auch manche Hemmung zu überwinden. Ein Grillfest kurz vor den Sommerferien bot eine gute Gelegenheit, auch die Familien unserer Konfirmanden kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Auf Anregung der Eltern soll die Konfirmandenzeit auch

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mit einem weiteren geselligen Beisammensein abgeschlossen werden. Neben den regelmäßigen Konfirmandenstunden am Mittwochnachmittag trafen wir uns im Herbst auch zweimal am Samstagmorgen. Nach einem gemeinsamen Frühstück hatten wir dabei

Beim Grillfest mit den Konfirmanden und ihren Familien gab es reichlich zu essen und viel gute Laune

die Gelegenheit, Themen in anderer Form zu bearbeiten und einen Gottesdienst miteinander vorzubereiten. Diesen Gottesdienst feierten wir mit der Gemeinde am Buß- und Bettag. Er stand unter dem Leitbild „Gerechtigkeit“. In diesem Gottesdienst nahmen die Konfirmanden dann auch erstmals gemeinsam an der Feier des Abendmahls teil, nachdem wir uns im Unterricht darauf vorbereitet hatten. Ein weiteres Mal brachten sich die Konfirmanden am 4. Advent in einen Gottesdienst ein. Entsprechend der Oberöwisheimer Tradition hatten die Jugendlichen unter der Anleitung von Wolfgang Rau und Ulrike Böß ein Weihnachtsspiel einstudiert und sich dazu in „voll coole Engel“ und „Hirten mit Durchblick“ verwandelt.


Als kleinen Ausgleich für die Mühen des Auswendiglernens trafen wir uns in den Weihnachtsferien zu einem Ausflug zur Kartbahn nach Hemsbach an der Bergstraße. Dort verbrachten wir einen fröhlichen Nachmittag, der einen schönen Abschluss im Karlsdorfer Mc Donald’s fand. Ende Januar – kurz vor dem „Endspurt“ Richtung Konfirmation – stand noch unsere Freizeit an, auf der wir uns der EAN anschließen und ein Wochenende im Monbachtal bei Bad Liebenzell verbringen konnten. Da der diesjährige Konfirmationstermin sehr früh liegt, mussten wir einige Arbeitseinheiten einlegen, um den Abschlussabend und das Konfirmandengespräch vorzubereiten. Die Jugendlichen ertrugen dies aber ohne Murren – und schließlich blieb ja noch genügend freie Zeit, die nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden konnte. Dies galt auch für das „Nachtprogramm“, wobei ich feststellen muss, dass ich selten auf einer Konfirmandenfreizeit so ruhige Nächte erlebt habe wie in diesem Jahr. Wenn dieser Gemeindebrief erscheint, befinden wir uns vermutlich unmittelbar vor der Konfirmation. Dann wird auch der Abschlussabend hinter uns liegen, bei dem die Konfirmanden ihren Familien und dem Kirchengemeinderat einen Eindruck davon gegeben haben, was sie in der Vorbereitungszeit gelernt haben. Auch das Konfirmandengespräch – ein Gottesdienst zum Thema „Was glaubst du eigentlich?!“ – werden die Jugendlichen dann „geschafft“ haben. Viel Gutes ist in dieser Konfirmandenzeit entstanden und viel Vertrauen ge-

wachsen. Gott sei Dank, dass alles so gut gelungen ist! So soll die Konfirmation nun auch kein Schlusspunkt sein, auch wenn damit ein Abschnitt zu Ende geht. Denn es soll danach weitergehen – in einem neuen Jugendkreis, an dem unsere Konfirmanden großes Interesse haben, der aber auch offen für andere

„Gruppenbild mit Dame“ – die Konfirmanden mit Volker Geisel auf der Freizeit im Monbachtal

Jugendliche sein soll. Ich wünsche uns, dass es gelingt, in dieser neuen Gruppe manches fortzusetzen, was begonnen hat. Und wie schon für die Konfirmandenzeit vertrauen wir dabei auf Gottes Begleitung und seinen Segen! Volker Geisel

I M P R E S S U M Gemeindebrief · Heft 1/08 Der Gemeindebrief erscheint viermal jährlich und wird kostenlos an alle evangelischen Haushalte in Oberöwisheim verteilt. Herausgeber:

Evangelische Kirchengemeinde Bachstr. 27, 76703 Kraichtal-Oberöwisheim Telefon 0 72 51 / 65 06 E-Mail ev.pfarramt-oberoewisheim@gmx.de www.evki-oberoewisheim.de

Redaktion:

Petra Pfeifer, Wolfgang Rau Werner Zimmermann Layout und Satz: Werner Zimmermann Druck: Justizvollzugsanstalt Bruchsal

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SONNTAG, 2. MÄRZ, 10 UHR, KONFIRMANDENGEPRÄCH

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Volker Geisel

Philipp Augenstein

Patrick Buss

Yannick Häfner

Bastian Huber

Dennis Kuhn

Felix Podschwadt

Franziska Rau

Andreas Stoeß


SONNTAG, 9. MÄRZ, 10 UHR, KONFIRMATION

Volker Geisel

Philipp Augenstein

Patrick Buss

Prädikant der Betreuer der Konfirmanden

Neuenwegstraße 21

Bachstraße 54

Yannick Häfner

Bastian Huber

Dennis Kuhn

Heinrich-Heine-Ring 3

Hochstraße 10

Albert-Schweitzer-Straße 10

Felix Podschwadt

Franziska Rau

Andreas Stoeß

Albert-Schweitzer-Straße 61

Beim Römerweg 8

Holzklinge 5

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K ARTFAHREN DER K ONFIRMANDEN „Wir wollen Kart fahren gehen.“ –

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as war die ziemlich einstimmige Antwort der Konfirmanden, als ich ihnen den Vorschlag machte, in den Weihnachtsferien etwas gemeinsam zu unternehmen. Gesagt, getan – und so machten wir uns am 3. Januar nachmittags auf den Weg nach Hemsbach an der Bergstraße zur dortigen Karthalle. Der Vater eines Konfirmanden hatte sich als Fahrer zur Verfügung gestellt und auch an das leibliche Wohl unserer Jugendlichen gedacht. Herzlichen Dank dafür! Die Kartbahn in Hemsbach bietet in der rund 3000 Quadratmeter großen Halle eine gut 500 Meter lange Fahrstrecke. Schon vom ersten Anblick der Bahn waren die Jugendlichen begeistert – und umso mehr, als sie dann ihre Tickets gekauft hatten und nach einer kurzen Einweisung in die Karts steigen und losdüsen durften. Dabei wird viel Wert auf Sicherheit und Fairness gelegt, sowohl hinsichtlich der Schutzausrüstung als auch im Blick auf das Verhalten auf der Strecke. Wer sich nicht an Regeln hält, wird vom Personal darauf aufmerksam gemacht – wobei unsere Jugendlichen sich hier als gute Sportskameraden erwiesen haben und kaum Ermahnungen nötig waren. Nach jeweils 10 Minuten war Fahrerwechsel, und so konnten wir zwischendurch auch die fahrerischen Leistungen anderer Jugendlicher beobachten. Auch ein 30-minütiges Rennen einer anderen

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Großen Spaß hatten die Konfirmanden auf der Kartbahn in Hemsbach

Gruppe konnten wir verfolgen, wobei unsere Konfirmanden selbst festgestellt hatten, dass 10 Minuten Fahrzeit durchaus ausreichen, so dass es im ganzen Körper kribbelt. Wir schlossen unseren Ausflug mit einem Besuch bei Mc Donald’s in Karlsdorf ab, bevor unsere Jugendlichen wieder sicher nach Hause gebracht wurden. Alle waren von dieser gemeinsamen Unternehmung begeistert und hatten viel Spaß an diesem Nachmittag – auch wir erwachsenen Begleiter. So verwundert es nicht, dass der Wunsch aufkam, bei Gelegenheit noch einmal nach Hemsbach zu fahren – schließlich sind ja noch ein paar bereits gekaufte Tickets zu verfahren. Vielleicht ergibt sich das ja im Rahmen einer Jugendgruppe, die über die Konfirmation hinaus besteht… Volker Geisel


Es gibt was Neues:

den

dkre n e g Spiele

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nette Leute

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Darum geht es:

Kochen Gespräche Spaß Bibelarbeit Themenabende Unternehmungen & Ausflüge und vieles mehr…

* Über den endgültigen Namen machen wir uns noch Gedanken…

Wann? Wo? Wer? Infos:

alle 2 Wochen montags ab 19.30 Uhr Beginn am 31. März 2008 – gleich nach den Osterferien Evangelisches Gemeindehaus Jugendliche ab dem Konfirmandenalter Auch wer nicht evangelisch ist, ist herzlich eingeladen! Volker Geisel Tel. 0 72 52 / 97 40 78 jk-oberoewisheim@web.de

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Evangelische Arbeitnehmerschaft Ortskern Oberöwisheim

F AMILIENWOCHENENDE Vom 25. bis 27. Januar 2008

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um ersten Mal seit vielen Jahren steuerte der Bus mit den Wochenendteilnehmern sein Ziel nicht im mittleren sondern im nördlichen Schwarzwald an:

Das Freizeit- und Bibelheim Monbachtal Gespannte Vorfreude auf das Unbekannte! Abgesehen von den Nobelunterkünften im Haupthaus fühlte sich ein Teil der Ferienhausbewohner in ihre Jugendzeit versetzt, und von „abenteuerlich“ bis „unmöglich“ reichten die Empfindungen. Schließlich überwog, vor allem bei der großen Kinderschar, das Abenteuer,

Bunter Abend: „Wer bekommt den Kaugummie?“

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und einigermaßen ausgeglichen konnte die Wochenendarbeit beginnen zum Thema Aufbrechen – Neues wagen – Ängste überwinden. Es gab von den Referenten, Herrn Pfitzenmeier aus Bahnbrücken und Herrn Aulich aus Spielberg viele gute gedankliche Ansätze, die aber nicht immer leicht umzusetzen waren und die wohl jeder zu Hause im Alltag – so er‘s denn will – verwirklichen muss. Besonders wohltuend war aber das gute Einvernehmen unter den Teilnehmern in den verschiedenen Gruppen; Erwachsene, Konfirmanden und Kinder. Die Konfirmanden waren bestens betreut von Herrn Volker Geisel, die Kinder ebenso – wie schon so oft – von Frau Ulrike Böß und Frau Sabine Lindacker. Auch das Zusammensein der ganzen Gruppe mit immerhin 49 Personen, überwiegend aus unserer Kirchengemeinde, war immer eine erfreuliche Sache.


Auch die Konfirmanden fühlten sich wohl

Sei es bei den sehr leckeren Mahlzeiten, beim Bunten Abend oder beim Gottesdienst.

Fröhliche Runde am Abend

Zum ersten Mal in unserer Wochenendgeschichte hatten wir eine Rollstuhlfahrerin bei uns. Es war schön zu erleben, wie sich nicht nur ihre Betreuerin, sondern auch ein groß Teil der übrigen Teilnehmer um sie kümmerte, sodass Anneliese alle Programmpunkte miterleben bzw. genießen konnte. Ein besonderes Geschenk war die gute Witterung, die alle auf irgendeine Weise das schöne Monbachtal erleben und bewundern ließ, sodass bei der Heimfahrt – neben der Müdigkeit – Dank und Freude überwogen. Ulrich Bomke, Heide Ockert

Wandern im schönen Monbachtal macht Lust auf Kaffee und Kuchen

AKTION KENIA Zu unserem Bericht vom KENIA-Nachmittag (25.11.2007) im letzten Gemeindebrief ist noch folgendes nachzutragen: Mit dem Erlös von Sina Obersts Kartenverkauf und mit einer Weltladen-Verkaufsaktion von Matthias und Stephan Bomke bei der Adventsfeier der Bruchsaler „Schloss-Spatzen“ konnten acht weitere Moskitonetze für Kinder der Behindertenschule Mitaboni finanziert werden. Vielen Dank! Heide Ockert, Jutta Lückemeyer-Bomke

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Passionsopfer 2008 des Gustav-Adolf-Werkes

W IR BRAUCHEN D ÄCHER OHNE E NDE

Die belgische Gemeinde Ath hat mit Hilfe des GAW eine Kapelle von den Katholiken kaufen können

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ätten Sie gedacht, dass die christlichen Religionen auf der Erde am stärksten wachsen? Dass betrifft auch unsere evangelischen Diasporakirchen. Fast täglich erreichen uns Nachrichten von neuen Gemeinden, die Kirchen bauen wollen, um Gott gemeinsam preisen und loben zu können. Das Gustav-Adolf-Werk ist nun in der Situation, dass seine Einnahmen, wie so oft in seiner Geschichte, kaum ausreichen, um den vielen Wünschen nach Förderung gerecht werden zu können. Neue Gemeinden entstehen bei den Wanderungen der Bevölkerung in Südamerika, besonders in Brasilien. Die Kirchen begleiten ihre Mitglieder bei diesen Wanderungen. Wenn dann neue Orte in den Urwäldern oder Steppen gegründet werden, wird auch der Wunsch nach einer Kirche laut. In den Missionsgebieten rund um die verelendeten Stadtviertel Südamerikas sind es die neugegründeten Gemeinden, die mit ihren Kirchen und Gemeindehäusern Anlaufstellen bilden, in denen Kinder versorgt werden und alleingelassenen Müttern wieder unter die Arme gegriffen wird. Jugendliche lernen hier, dass sie Verantwortung für sich und die Menschen übernehmen müssen, mit denen sie zusammen leben. Im ehemaligen Ostblock ist der Hunger nach Gottes Wort nach der langen

staatlich verordneten Abstinenz besonders groß. In West- und Südeuropa erleben wir es, dass sich evangelische Gemeinden in fast allen Städten bilden. Die weltweiten Wanderungsprozesse führen zu immer mehr neuen Gemeindebildungen. Helfen Sie dem Gustav-Adolf-Werk dabei, damit diesen Gemeinden geholfen werden kann. (mehr unter gaw-baden.de im Internet) Spendentüten liegen in der Kirche aus und können im Gottesdienst oder im Pfarramt abgegeben werden. Spenden gerne auch per Überweisung auf das Spendenkonto 5 020 522, Voba Bruchsal-Bretten, BLZ 663 912 00, (Pfarramt Oberöwisheim, Kennwort: GAW)

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N ORMALERWEISE … …steht im ersten Gemeindebrief des Jahres an dieser Stelle ein Bericht über das Fest der Kirchengemeinde für die Mitarbeiter. Da der Gemeindebrief aber auch vor der Konfirmation erscheinen muss, hat es dieses Jahr terminlich einfach nicht geklappt. Deshalb, ohne großen Bericht, an dieser Stelle ein Herzlicher Dank an alle, die sich im vergangenen Jahr für unsere Kirchengemeinde engagiert haben. Dass in unserer Gemeinde so viel läuft ist der Verdienst der vielen Mitarbeiter!! Deshalb im Namen der ganzen Kirchengemeinde und des Kirchengemeinderates vielen Dank. Wolfgang Rau

Wir sammeln in unserer Kirchengemeinde Ende April und Ende Oktober

Altkleider und Briefmarken für die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel

T AUFEN 6. Jan. Nele Majer Eltern: Jasmin und Rüdiger Majer Albert-Schweitzer-Str. 59

B ESTATTUNGEN 19. Dez. Lisa Grittmann geb. Herrmann ehem. Heinr.-Heine-Ring 41 11. Jan.

Charlotte Clausing geb. Klenner Neuenwegstr. 29 A

Tausend Dank Großer Gott, wir danken Dir, dass Du uns auf all’ unseren Wegen begleitest und behütest. Unser Weg ist ein Weg zu Gott. Führt er uns auch durch dunkle Täler, so wird es doch wieder Licht und wir können die Morgensonne sehen ! Vertrauen wir auf Gott ! ER ist ein Gott der Liebe und der Barmherzigkeit. Großer Gott, wir loben Dich !

Ganzjährig

Korken für Kork Sammelstellen: Heide Ockert, Bachstraße 66 Jutta Bomke, Neuenwegstraße 71

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Alles in Gottes Hand legen ! Alles in Gottes Hand lassen ! Alles aus Gottes Hand nehmen ! Heidi Meyer


Unser Wochenprogramm Di be o r i p /D hr chor o M .30 U en un 19 a s Po

14.30 Uh r

Do

hr 10.00 U

Mi 09.30 Uhr

Frauenkreis Impuls

(einmal im Monat) 17.00 Uhr

lgruppe “ Krabbe reunde F n e n i e „Die kl hr ser 18.00 U ungblä J r e d Probe hr 18.30 U

Jungschar für Mädchen

reff Teen-T re) im EC-Haus Jah (ab 13 hr 20.00 U

(4. bis 6. Kla sse) 20.00 Uhr

Senioren na

chmittag (ca. einm al im Mo nat)

rprobe o h c n e Kirch

„Oase “ – Abend zur Bibel zweimal im Monat

So 10.00 Uhr

Gottesdienst Kindergottesdienst

11.00 Uhr

Christenlehre

10.00 Uhr

Fr eff “ r r T h 0U dere 20.0 n A „ Der16 Jahre) (ab aus C-H E im

(ca. einmal im Monat)

Dienstzeiten der Pfarramtssekretärin: Dienstag von 9.30 bis 11.30 Uhr und Freitag von 9.30 bis 11.30 Uhr

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Evang. und Kath. Kirchengemeinden – Stadt Kraichtal

11. – 13. April 2008 Freitag, 11. April 20.00 Uhr Kath. Kirche Landshausen

Zur Eröffnung Der Organist Markus Zepp und der Bezirksbläserchor Bretten spielen Bläser- und Orgelmusik verschiedener Epochen.

19. kraichtaler kirchenmusiktage

Leitung: Matthias Gromer

Samstag, 12. April

Chorkonzert

19.30 Uhr Kath. Kirche Oberöwisheim

Der Badische Kammerchor der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg singt a capella Werke. Leitung: Prof. Bernd Stegmann

Sonntag, 13. April

Festlicher Chorgottesdienst

10.00 Uhr Evang. Kirche Münzesheim

Die Kraichtaler Kirchenchöre gestalten diesen Gottesdienst mit, der gleichzeitig auch Bezirkskirchengesangstag des Kirchenbezirks Bretten ist. Leitung: Ilse Heizmann-Ernst und Bärbel Tschochohei

11.15 Uhr

Offenes Singen auf dem Kirchplatz Im Anschluss an den Gottesdienst singen die Chöre auf dem Kirchplatz einige Choräle und Liedsätze zum Zuhören oder Mitsingen.

11.45 Uhr Evang. Kirche Münzesheim

Kleines Konzert

17.00 Uhr Evang. Kirche Oberacker

Zum Beschluss

Schüler der Musik- und Kunstschule Kraichtal musizieren.

Das Saxofonquartett „Saxetto classico“ interpretiert Werke von Barock bis Moderne.

Nach dem Konzert Ausklang der Kraichtaler Kirchenmusiktage im Gemeinderaum der Kirchengemeinde Oberacker. Eintrittskarten bei den Mitgliedern der Kirchen- und Posaunenchöre Eintritt: 7,– Euro – Vorverkauf: 5,– Euro Änderungen vorbehalten


2009 Maerz