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The International Management Magazine for Meetings, Incentives, Congresses, Exhibitions

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Sonderausgabe Januar 2011

Die

Schweiz The International Management Magazine for Meetings, Incentives, Congresses, Exhibitions

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GroĂ&#x;veranstaltungen zielgenau planen

11 Ăœberflieger-Locations im Porträt & 4 Famtrips

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Vier Einladungen zu Site Inspections Das vorliegende Magazin ist der informelle Kick Off zu einer einzigartigen Famtrip-Serie zu Großlocations in der schönen Schweiz. Über das Jahr hinweg, von März bis Oktober 2011, werden Sie die Gelegenheit haben, elf Mitgliedshäuser des EVVC unter die Lupe zu nehmen und gleichzeitig die Reize von sechs Destinationen zu entdecken. Einzige Voraussetzung: Sie können nachweisen, dass Sie für die Planung von Veranstaltungen ab mindestens 300 Teilnehmern verantwortlich sind. events, der EVVC und die Partner in der Schweiz behalten sich ausdrücklich eine Auswahl unter den Anmeldungen vor. Dafür bitten wir um Verständnis. Wir haben uns bemüht, bei den Reisen immer mindestens einen Wochenend-Tag einzubeziehen, damit die Abwesenheitszeiten vom Büro in Grenzen bleiben und Teilnehmer/innen, die möglicherweise mit Compliance-Regeln in Konflikt kommen, sich nicht zu viele Urlaubstage nehmen müssen. Mit St.Gallen geht es los. Für die anderen Reisen haben wir noch etwas Zeit, um die Programme differenziert auszuarbeiten. Wir werden alle, die sich zunächst unverbindlich registrieren rechtzeitig über die weiteren Details informieren. Eines ist jetzt schon klar: Es werden Highlights dabei sein wie beispielsweise die VIP-Teilnahme beim Zucchero-Konzert im Zürcher Hallenstadion. Ich wünsche Ihnen, dass Sie wie bereits viele Veranstalter vor Ihnen am Ende sagen können: Mit den professionell agierenden Partnern und gut konfigurierten „Arenen“ sind größere Events bei unseren südlichen Nachbarn immer „e subberi Sach!“

Hans J. Heinrich Chefredakteur

Inhalt Über das Swiss Chapter des EVVC......................................................................................................................4 Bern – drei Toplocations in der Bundeshauptstadt.........................................................................................6 Interlaken: Historic Conference Center mit neuem Kongress-Saal............................................................. 20 DER FAMTRIP ZUM KENNENLERNEN................................................................................................................24 St. Gallen – Kompaktes Hallen-Ensemble am Bodensee............................................................................ 26 DER FAMTRIP ZUM KENNENLERNEN............................................................................................................... 30 Basel – Triumvirat in der heimlichen Kulturhauptstadt............................................................................... 32 Luzern – Swissness pur rund um Jean Nouvels KKL................................................................................... 46 DER FAMTRIP ZUM KENNENLERNEN............................................................................................................... 50 Zürich – viel Lifestyle – und die größte Halle der Schweiz!........................................................................ 52 Baden – Im TRAFO springt der Funke über.................................................................................................... 60 DER FAMTRIP ZUM KENNENLERNEN................................................................................................................63 GEWINNSPIEL: 12 Fragen, 12 Nächte.............................................................................................................. 66 IMPRESSUM....................................................................................................................................................... 66 [3]


Martina Engert ist Leiterin der Geschäftsstelle des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs Centren e.V. mit Sitz in Bad Homburg. Amtierender Präsident des angesehenen Branchenverbandes ist Joachim König, Geschäftsführer des Congress Centrum Hannover.

Martina Engert erläutert im Gespräch mit events die Hintergründe des noch jungen Nationalverbandes in der Schweiz.

Das erste ausländische Chapter des EVVC events: Im EVVC hat sich ein Swiss Chapter formiert. Ist es das einzige ausländische Chapter? Wie kam es zur Etablierung und was war die Zielsetzung? Mit dem Swiss Chapter hat sich in der Tat das erste arbeitstechnisch und organisatorisch ausgestattete Chapter des EVVC gebildet. Am 30.03.2010 trafen sich bedeutende Schweizer Veranstaltungszentren zur konstituierenden Sitzung im Hallenstadion Zürich. Vorrangiges Ziel der Verbandsmitgliedschaft ist für die meisten Häuser der Austausch unter Kollegen – auch über Ländergrenzen hinweg - zu Aspekten der Qualitätssicherung, der Aus- und Weiterbildung und des Benchmarkings. Auf der anderen Seite erwarten die Schweizer Häuser durchaus einen Zugang zum Deutschen Markt mit entsprechenden Marketingmaßnahmen durch ihre Mitgliedschaft beim größten europäischen Branchenverband.

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Dazu Jonas Scharf, Leiter Congress Center Basel (MCH Group) und Mitinitiator des Swiss Chapter: „Viele Problemstellungen der Branche sind in der Schweiz nicht anders wie in anderen europäischen Ländern auch. Dennoch gibt es viele Unterschiede. Ich halte es für wichtig, dass sich die Veranstaltungshäuser in der Schweiz untereinander vernetzen und austauschen. Der EVVC ist hierfür eine ideale Plattform, auf der wir nun spezielle Angebote für die Schweiz entwickeln möchten, z.B. hinsichtlich Erfahrungsaustausch, Aus- und Weiterbildung, Marketing und Kennzahlen.“ events: Der EVVC repräsentiert über 600 Veranstaltungshäuser – vornehmlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch in Italien und weiteren europäischen Ländern. Wie viele und welche Mitglieder zählt das Swiss Chapter?

Derzeit zählt das Swiss Chapter 16 Mitgliedshäuser: [01] AG Hallenstadion Zürich [02] Basel United AG [03] BEA bern expo AG [04] Betriebsgesellschaft Kongresshaus Zürich AG [05] Casino Kursaal Interlaken AG [06] Congress Center Basel [07] CongressEvents St.Gallen [08] Davos Destinations-Organisation (Gen.) [09] Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) [10] Expo Centre SA, Fribourg [11] KKL Luzern [12] Kongress + Kursaal Bern AG [13] Kongress- und Kulturzentrum RONDO, Pontresina [14] Kultur- und Kongresszentrum TRAFO, Baden [15] St. Jakobshalle Basel [16] Zentrum Paul Klee, Bern


Schaffhausen

[02] [06] [15]

Basel

[14]

Winterthur

Baden

St. Gallen

[07]

Zürich

[01] [04]

Solothurn

Zug

Biel/Bienne La Chaux-de-Fonds Neuchâtel

Vaduz

Luzern

[03]

Bern [16]

[11]

[12] Fribourg

Chur

[08]

Thun

[10]

[05]

[09]

Lausanne

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Montreux-Vevey Brig Sierre Sion

Genf

Martigny

events: Wie ist dort die Organisationsstruktur? Die Organisationsstruktur des Chapters ist auf regelmäßige Treffen der Mitglieder ausgerichtet und soll in unabhängigen, arbeitsorientierten Strukturen stattfinden. Die Geschäftsstelle in Bad Homburg wird hierzu die entsprechende organisatorische Unterstützung liefern. events: Der Verband engagiert sich neben den Aktionsfeldern Networking, Austausch und Weiterbildung vor allem stark im politischen Lobbying in Berlin und nimmt auch eine VorreiterRolle ein bei den Trendthemen Green Meetings und CSR allgemein. Was kann er insbesondere für seine Schweizer Mitglieder tun – aber auch umgekehrt gefragt: Wie können sich die Schweizer Mitglieder positiv für den Gesamtverband einbringen?

Bellinzona Locarno Lugano

Viele EVVC-Themen sind auch für die Schweizer Mitglieder von großem Interesse, darunter natürlich auch der große Bereich der Nachhaltigkeit. Auch in der Schweiz wird das Thema Green Meetings mit großem Interesse verfolgt. Hier bietet der EVVC selbstverständlich das internationale Zertifizierungsverfahren EVVC/Green Globe sowie den Austausch bei der Fachkonferenz greenmeetings und events am 01. und 02. März 2011 in Mainz gleichermaßen für die Schweizer Mitglieder an. Ein großer Wunsch vieler Schweizer Häuser ist der Austausch und die Unterstützung bei Marketing-Aktivitäten. Darin begründet war die erstmalige Präsenz des EVVC mit einem Gemeinschaftsstand auf der Suisse EMEX 2010, an dem sich insgesamt neun Schweizer Mitglieder präsentierten. Auch andere Gemeinschaftsauftritte des EVVC wie z.B. bei der Best of Events in Dortmund werden gerne als Marketing-Plattform genutzt.

Der wichtigste Aspekt des Swiss Chapter ist allerdings sicherlich die Möglichkeit einer Kommunikations-Plattform für die Mitglieder, die es in dieser Form bisher in der Schweiz noch nicht gab. Neben dem Austausch der Schweizer Mitglieder untereinander zu sehr länderspezifischen Themen wie Rechtssprechung oder der SUISA ist auch der Erfahrungsaustausch mit allen anderen Mitgliedsbetrieben des Verbandes zum Beispiel bei den EVVC-Tagungen möglich und ausdrücklich gewünscht. Joachim König, Präsident EVVC und Direktor Hannover Congress Centrum ergänzt: „Wir freuen uns natürlich sehr über diese zusätzliche Weiterentwicklung unseres Verbandes in der Schweiz. Je mehr Häuser im europäischen Umfeld dazu kommen, umso optimaler wird durch die zunehmende Internationalisierung auch die Verbandsarbeit des EVVC. Dies bringt dann für alle Mitglieder positive Erfahrungen und eine qualitativ bessere Arbeit. Wir freuen uns auf diese Entwicklung und sind gespannt auf die Vielzahl von neuen Erkenntnissen!“

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Es liegt nicht in der Natur der Berner, ein großes Glockengeläut anzuzetteln. Bescheidenheit und Bedächtigkeit sind eine Zier und so ist es den Bundesstädtern immer noch nicht so recht gelungen, die zauberhafte Stadt am Aarebogen trotz vieler professioneller Bemühungen als erstrangige Destination in den Köpfen der Veranstaltungsplaner zu etablieren. Jedem echten Kenner ist das unverständlich, denn die kopfsteinpflasterselige Altstadt mit dem Weltkulturerbe-Siegel und den längsten Laubenkolonnaden der Welt (sechs Kilometer sind sie lang!) gilt als Flanier-, Schlemmer und Einkaufsparadies erster Güte. Vor allem aber die Infrastruktur an Sälen für Messen, Großevents und Kongresse ist geradezu vorbildlich. Dies ganz besonders, wenn man die Einwohnerzahl betrachtet: nur 130.000 Berner pflegen traditionell die von Zeitgeistjüngern immer sehnsuchtsvoller bewunderte hohe Kunst der Entschleunigung!

In der Ruhe ganz viel Kraft:

Bern

die Bundesstadt

Die Berner Bären sind nun unweit vom traditionellen „Bärengraben“ endlich artgerecht untergebracht in einem weitläufigen Freigehege am Ufer der Aare.

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Die Stadt, aus der Albert Einstein im Jahre 1905 die magische Formel E=mc² in die Welt hinaus trug und damit die Relativitätstheorie begründete, ist gleichzeitig das Sprungbrett in ein alpines 3D-Kino, in das Touristen aus aller Welt strömen. Hauptmagnete sind Eiger, Mönch und Jungfrau im Oberländer Revier des schönen Städtchens Interlaken. Wem mehr der Sinn nach Alpenseen steht, der wird gleichfalls bestens bedient an den Ufern von Thuner und Brienzer See. Nicht zu vergessen: das romantische Emmental! Urbane Verweilqualität und der SprungbrettCharakter zu den umgebenden Wintersportgebieten verleihen Bern besondere Attraktivität auch in der kalten Jahreszeit. Wenn in den klassischen Wintersportorten für Gruppen kaum mehr ein Bett zu bekommen ist, tagt und wohnt man bestens in Bern und plant die WintersportProgrammpunkte vor der Haustür mit kurzen Shuttle-Zeiten ein. Im Sommer ist die „Bärenstadt“ von fast mediterraner Heiterkeit und von der Terrassen-Lounge des „Schwellenmätteli“ unten im alten Mattenviertel sieht man Schwimmer in die smaragdgrüne Aare steigen, die sich von dort aus rund um die Stadt treiben lassen. Ein Stück des Weges können sie sogar neben Braunbären schwimmen. Sie sind das Wahrzeichen der Zähringerstadt, leben aber jetzt nicht mehr im viel zu engen Bärengarben, sondern in einem offenen Gehege mit eigenem Schwimmkanal gleich neben dem Flussbett der Aare. Der

russische Präsident Medwedew hat die neuen Bären übrigens vor einigen Jahren gestiftet. Bern hat viel zu erzählen. Nicht nur die Geschichte vom Goldschatz der Schweiz unter dem Asphalt des Bundesplatzes. Auch vom Berner „Marzili“, einem als Freibad abgeteilten Seitenarm der Aare, der neben Nizza im Jahre 1976 als das erste offizielle Oben-Ohne-Bad Europas galt. Und von Casanova, der einst im sündigen Mattenviertel ein und aus ging, dort, wo noch heute mit dem „Matten-Änglisch“ die Sonderform eines alten rotwelschen Dialektes gesprochen wird. Man erzählt sich auch – und eine Umfrage im Zürcher Tagesanzeiger soll es unlängst per Umfrage untermauert haben! - dass aus Bern die schönsten Frauen der Schweiz kommen. Die frühe James Bond-Gespielin Ursula Andress und Thomas Gottschalks blondes Helferlein Michelle Hunziker dürfen da kurz einmal als bekannte Kronzeuginnen herhalten. Viel zu erzählen hat auch die Aare: Das knirschende Geräusch der Kiesel auf dem Grund de Alpenflusses hat sogar Flussschwimmer Grönemeyer fasziniert. Internet-Touristen können es auch hören: www.aaremarzili.ch unter Aaresounds. Hotelkultur, Abendvenues und Rahmenprogramme Bern hat etwas mehr als 2.200 Hotelzimmer. In Sitzungswochen des Parlamentes (die sind gottlob nicht allzuoft!) kann es da für größere


Eines der Wahreichen in der Altstadt ist der Zytglogge-Turm mit dem sehenswerten alten Uhrwerk im Inneren

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Historisch, gemütlich, repräsentativ: Kornhauskeller

Loungig und mitten im Fluß: das Schwellenmätteli

Gruppen schon einmal knapp werden. Flaggschiffe sind einmal das Fünfsterne Gradhotel Bellevue mit 129 Zimmern, prunkvollen Sälen und Bilderbuch-Blick über die Unterstadt und zum anderen das ISO-zertifizierte ****superior Kursaal und Hotel Allegro mit mehr als 170 Zimmern und Suiten, mehreren hervorragenden Restaurants (16 Gault Millau Punkte im Meridiano!) und umfangreichen Raumkapazitäten für große und kleine Veranstaltungen. Bis zu 2.000 Men-

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schen gehen in diesem lebendigen Mikrokosmos täglich ein und aus. Derzeit wird umfangreich an Foyers und Sälen an- und umgebaut, damit dieser „Veranstaltungstanker“ gut gewappnet in die Zukunft schauen kann. Bereits jetzt bietet das Kongresszentrum mit der unvergleichlichen „Arena“ 1400 Delegierten Platz Die Teilnehmer am Famtrip können im Herbst 2011 dann erleben, wie schön das alles geworden ist. Für begleitende Veranstaltungen am Abend

Bern ist relaxed – auch auf dem Bundesplatz


Kongress + Kursaal Allegro Bern

1191 gründete der Herzog Berchtold V. von Zähringen die Stadt Bern. 1859 erstellte Kaufmann Lanz auf dem damals so genannten „Altenberges” eine Sommerwirtschaft. Später kam ein Musikpavillon hinzu. 1903 gründeten einige Berner Hoteliers dann die „Kursaal-Sommerkasino-Gesellschaft‘‘ und betrieben auf dem nun „Schänzli” genannten Hügel über Bern ein in ganz Europa bekanntes Kasino. 1959 schließlich wurde die Konzerthalle eröffnet und 1998 das Hotel Allegro mit direktem Zugang zum Kursaal. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus der langen Geschichte des mittlerweilen führenden Berner Kulturund Kongresszentrums. 2012 erfolgt nun der nächste wichtige Lebensabschnitt: Modernisierung des Hauptsaales „Arena” im Bereich Technik, Multiflexibilität, Dekoration und Küche und der Bau eines neuen, großzügigen Foyers.

Mit viel Geschichte in die

Zukunft 30 Millionen Schweizer Franken werden investiert, um mit dem Umbau auch die Zugänge zu den verschiedenen Räumlichkeiten neu zu gestalten, so dass Hotel-, Restaurant-, Casino-, Kongress- und Eventbesucher schnell und auf getrennten Wegen an ihr Ziel kommen. Die Modernisierungsschritte im rückwärtigen Bereich – in der Küche und in den Lagerräumen – sind zwar für den Gast unsichtbar, führen aber zu effizienteren Arbeitsabläufen und damit zu noch höherer Dienstleistungsqualität. Präsident Daniel Frei möchte, wie er sagt, mit dem neuen und noch professionelleren Dienst-

leistungsangebot „in die Champions-League der Event-Locations austeigen“. Dabei sind vor allem die Korrekturarbeiten in der Arena, welche für 1.400 Gäste Platz bietet, von höchstem Schwierigkeitsgrad. Denn die 50-jährige Halle steht unter Denkmalschutz. Für die Architekten ist der Spagat zwischen dem Erhalt von Einzigartigem, den Bedürfnissen der neuen Kundschaft und den betrieblichen Anforderungen besonders anspruchsvoll. Aber das ist in Bern ja nichts Neues – die Stadt hat mehr als jede andere in der Schweiz ein Bewusstsein für die alten Werte, einen Respekt für das Geschaffene und ein


gesundes Verhältnis zur Vergangenheit. Aber was das Gesamtpaket auf dem ehemaligen „Altenberges” betrifft, so ist das absolut erstklassig aufgestellt für anspruchsvollste Events; ob groß für Firmen und Verbände, oder ob klein für Familien und Casino-Besucher. Das Angebot umfasst: > Unterkunft: Hotel Allegro Bern (4* Superior) mit 171 Zimmern > Verpflegung: Meridiano, eines der besten Restaurants im Kanton mit 16 GaultMillau Punkten; sowie drei weitere Restaurants mit Italienischer, Chinesischer und Schweizer Küche > Zwei Bars > Casino Bern mit 15 Spieltischen und 280 Geldspielautomaten > Konferenz- und Tagungsmöglichkeiten mit dem Plenarsaal Arena (800 m2) und einem neuen Foyer (2.000 m2). Dazu ein neuer, zusätzlich erstellter Konferenztrakt „Schänzli” (415 m2) und 22 weitere Breakout- und drei Board-Räume. > Eigene Catering-Firma „Wälchli Feste”

Hoch über der Aare, mit traumhafter Sicht auf die Altstadt und die Berner Alpen, thront also ein modernes, frisches und auch auf internationales Publikum ausgerichtetes Dienstleistungsangebot, auf welches die Stadt Bern stolz sein darf. Direktor Patrik Scherrer führt das Haus nun schon einige Jahre, durch gute und wirtschaftlich schwierige Zeiten und jetzt wohl sicher in eine nächste Erfolgsphase. Der Ausbau ermöglicht dem Kursaal Allegro größere und anspruchsvollere Mandate zu übernehmen und die notwendigen Anpassungen zwischen einzelnen Aufträgen noch schneller (und damit lukrativer) tätigen zu können. Bis zum Abschluss aller Arbeiten 2012 wird es aber noch die eine oder andere Einschränkung geben. Patrik Scherrer dazu: „Eine offene Kommunikation und viel Flexibilität sind in dieser Zeit entscheidend, um die Erwartungen und Bedürfnisse unserer Gäste erfüllen zu können“. Dazu gehört auch ein speziell eingerichteter Umbau-Blog (www.

umbau.kursaal-bern.ch), der fortlaufend über alles Wissenswerte informiert und gleichzeitig Lust auf das Dienstleistungszentrum macht. Aus internationaler Sicht mag der zu kleine Lokalflughafen Bern-Belp ein ‚Promotion-Handikap‘ sein, aber aus dem näheren Einzugsgebiet der internationalen Kundschaft (Mailand, Lyon, Paris, Frankfurt, München) gibt es allerbeste Verbindungen mit Hochgeschwindigkeitszügen. Und vom Bahnhof Bern dauert es mit der Tram 9 gerade mal fünf Minuten, bis man direkt beim Hoteleingang steht. Für die Autofahrer gibt es ein Parkhaus mit 240 Plätzen und wer in die Altstadt will: Nun, einfach zu Fuß über die Brücke! Im Rucksack des Kongress- und Kursaal Allegro Bern hat es also nicht nur viel Geschichte, sondern auch eine „wireless”-Ausrichtung auf eine erfolgreiche und spannende Kongress- und Events-Zukunft. www.kursaal-bern.ch Daniel Tschudy [11]


Das romantische Emmental

Impression aus der Einstein-Ausstellung

Die neue Westside-Mall

Einer von vielen phantasievollen Brunnen

Blich auf das Mattenviertel in der Unterstadt

empfehlen sich das Naturhistorische Museum mit der sehenswerten Albert Einstein-Dauerausstellung, das fast in die Aare hinein gebaute Schwellenmätteli als moderne Alternative, der historische Kornhauskeller als Prunkstück in der Altstadt, die Cinematte, das Kultur Casino oder auch die Berner Markthallen mit ihren zwanglosen Get Together- und Partykonzepten. Viel Brauhaus-Charme findet man im gekonnt umgebauten alten Tramdepot. [12]

Eine ganz neue Berner Errungenschaft ist die in strahlendem Weiß und mit Daniel Libeskind-typischen Linienführungen aufregend inszenierte Shopping Mall WESTSDIDE in Bern-Brünnen. 500 Millionen Schweizer Franken wurden in den multifunktionalen Erlebniskomplex investiert, der neben Geschäften, anmietbaren Großkino-Sälen, Erlebnis-Bad und Restaurants auch ein schönes 144 Zimmer Holiday Inn-Hotel zu bieten hat.

Flussidylle mit Parlament und Grandhotel Bellevue

Wer auf die Suche nach Erlebnisprogrammen in Bern gehen will, dem seien empfohlen: www.berger-reisen.ch oder www.basecamp.ch Im Emmental ist die Schaukäserei Affoltern der richtige Anlaufpunkt für „käsige“ Programmwünsche und gute „Kuhalität“: www.showdairy.ch Immer gut aufgehoben ist man bei Bern Incoming, einer Tochter von Bern Tourismus: www.bern-incoming.ch


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Zentrum Paul Klee

Sein halbes Leben hat der Maler Paul Klee in Bern verbracht. Was lag also näher, als ihm dort ein Museum zu widmen. Und nun ist es auch noch ein ganz besonderes geworden. Denn kein Geringerer als Renzo Piano hat das Zentrum Paul Klee in Form von drei großen Wellenbergen als multifunktionales Ensemble schwungvoll in die grünen Hügel der Bundesstadt hinein komponiert. Mehr als ein traditionelles Kunstmuseum ist es seit 2005 ein international bedeutendes Kompetenz-Zentrum für Erforschung und Präsentation von Person und Lebenswerk eines der bedeutendsten Künstler des 20.Jahrhunderts. 125 Millionen Schweizer Franken wurden investiert in die Landschaftsskulptur aus Stahl und Glas und das Ergebnis hat auch für Veranstaltungsplaner Überraschendes zu bieten.

Anspruchsvolle Events auf den Spuren von Paul Klee Der Kulminationspunkt für Vorträge, Produktpräsentationen und kleine Kongresse ist ein ausgesprochen energetisches Auditorium mit heraus ragender Akustik und Platz für bis zu 300 Delegierte. Technik ist Trumpf – sie wurde 2006 mit dem „Sinus Systems Integration Award“ auf der Prolight & Sound ausgezeichnet, einem Preis für besonders kreative technische Lösungen. Höchste Standards gelten auch für die SimultanÜbersetzungsanlagen und die persönlichen Induktionsschlaufen, die für Hörgeschädigte angeboten werden. Live-Übertragungen aus dem Operationssaal in den Medizinkongress hinein und online-Verbindungen der Moderatoren

zum OP-Team gehören hier zum Selbstverständnis der etwas anderen Art von hoher Kunst. Der Leiter Multimedia, Paul Schenk, hat u.a. bei großen internationalen Medizinkongressen in Davos sein Handwerk gründlich gelernt! Creaviva – Workshops am Rande einer Tagung Was wäre das Zentrum Paul Klee aber ohne Creaviva, das museumspädagogische Areal im Untergeschoss in dem schon viele Firmengruppen begeisternde Teambuildings mit künstlerischem Ansatz durchgeführt haben. In zwei- bis sechsstündigen Sequenzen werden


dort maßgeschneiderte Konzeptionen umgesetzt – ob es um das gemeinsame Gestalten von Firmenlogos, Großplastiken oder Dekorationsideen für Büro und Foyer geht oder Produktideen visualisiert werden sollen - im ZPK hat man ausreichend Erfahrung, um auf jedes Anforderungsprofil reagieren zu können. Das können Planer am eigenen Leibe erfahren beim Famtrip, der für Herbst 2011 geplant ist. Generell gilt: Veranstaltungssupport ist im Zentrum Paul Klee kein Nebenprodukt zur Querfinanzierung von Kunst und Kultur, sondern ein von Anbeginn an definiertes Kernkompetenzfeld. Dazu gehören so angenehme Dinge wie eine erfahrene hauseigene Eventmanagerin, eine Veranstaltungssekretärin und ein technischer Leiter, der so schnell nicht kapitulieren muss, wenn es einmal etwas komplizierter wird. Montags, wenn der Komplex für den Publikumsverkehr geschlossen ist, darf man hier unten in den schönen, Licht durchfluteten CreavivaRäumen auch ganztags seiner Phantasie freien Lauf lassen und kann sich noch ungestörter bei

individuellen Hausführungen die Themen Kunst und Architektur näher bringen lassen. Am Rande der die Wellenberge im Inneren verbindenden, 150 Meter langen Museumsstraße bieten fünf weitere elegante Veranstaltungsräume (38-335 qm) viel Raum für Planungen. Die Museumsstraße selbst und die Cafeteria können nach der offiziellen Schließung und mithin auch im Anschluss an eine größere Firmentagung als exklusive Flaniermeile für Walking Dinner oder Bankette genutzt werden. Durchaus stimmig, wenn man das Musik-Ensemble Paul Klee dazu

aufspielen lässt. Natürlich gibt es auch eine Satellitenküche für den Caterer. Am Schönsten aber speist es sich in einer angrenzenden Villa im stimmungsvollen Restaurant Schöngrün, dekoriert mit heraus ragenden 17 Gault MillauPunkten und separatem Platz für Gruppen in zwei abgeteilten schicken Salons. Auf der Homepage finden Interessierte neben Download-Möglichkeiten von Flächenplänen auch ein gut gemachtes Video. www.zpk.org/events [15]


1: Bitte skizzieren Sie die verschiedenen Anreise-Alternativen aus Deutschland nach Bern für größere Gruppen Bern ist zentraler Punkt des Bahnnetzes der SBB. Direkte ICE-Verbindungen verbinden Bern z.B. mit Frankfurt oder Stuttgart in 4 Stunden und Freiburg (Breisgau) in 2 Stunden. Der internationale Flughafen Bern-Belp ist mit Linienflügen aus Berlin, Hamburg oder München zu erreichen, meist jedoch mit etwas kleineren Maschinen. Größere Gruppen fliegen deshalb vorzugsweise nach Zürich und reisen dann in einer guten Stunde mit der Bahn weiter nach Bern. Ab Zürich Flughafen gibt es jede halbe Stunde einen direkten Zug.

6 Fragen an Bernhard Rhyn Bernhard Rhyn ist Direktor von Bern Incoming

2: Was sind mögliche Rahmenprogramm-Highlights in Bern für größere Gruppen und welche Rolle spielt das Umland? Sehr beliebt ist unsere „Stadtführung mit Rätseln und Spielen“. Kreuz und quer leiten unsere Stadtführer/innen die Teams durch die Berner Altstadt. Im Team werden laufend neue Aufgaben gelöst. Rund um Bern ist man in max. 15 Minuten mitten auf dem Lande. Sowohl das wilde Gantrischgebiet wie auch das mystisch-romantische Emmental bieten außergewöhnliche Naturerlebnisse. Seilparks, selber Käse herstellen, Glocken gießen oder Mountainbike-Touren sind nur ein paar Highlights. Als Gruppenevent kann auch eine „Bauernhof-Olympiade“ organisiert werden. Hier können die Kunden aus mehreren Disziplinen auswählen, z.B. (Plastik)-Kühe melken, Hufeisen werfen, Bogenschießen und viele andere. Im Anschluss wird das Siegerteam beim Apéro mit Barbecue verkündet. 3: Das Jahr 2011 ist für Sie eine Art kleines „Annus Mirabilis“, ein kleines Jahr der Wunder. Welche Umbauten und Neueröffnungen gehen wann in Betrieb und was bedeutet das für die Perspektiven der Stadt? Das Angebot in Bern erfährt tatsächlich einen weiteren Quantensprung im 2011. Im April wird das 5*-Hotel Schweizerhof nach zweijähriger Renovation mit 99 Zimmern wieder eröffnet. Im Mai folgt die neue Messehalle auf dem Gelände der BEA expo, wo gleichzeitig das Kongresszentrum einem umfassenden Facelifting unterzogen wor-

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den ist. Und im September wird das neue 1‘800 m2 große Foyer auf der Terrasse des KursaalAllegro eingeweiht. Dies eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten, um vermehrt Kongresse mit zugehöriger Ausstellung in Bern durchzuführen. Und nicht zuletzt wird aus der ursprünglich rein städtisch ausgerichteten Organisation „Bern Tourismus“ eine Marketingorganisation für die ganze Region. Ab 2011 werden wir vermehrt das Umland in unsere Aktivitäten und Angebote mit einbeziehen. Darunter das Emmental, Ursprungsort des wohl berühmtesten Käses. 4: Auf welchen Positionierungsfeldern haben sie im MICE-Bereich in den letzten Jahren die größten Fortschritte gemacht? Das Angebot in Bern ist enorm vielfältig geworden, so dass wir attraktive Programmvorschläge für Incentives ausarbeiten können. Bern hat auf kleinem Raum mehr zu bieten. Sei dies kulturell, z.B. mit dem Einsteinmuseum oder dem Zentrum Paul Klee, sportlich mit dem Stade de Suisse oder der PostFinance-Arena oder einfach mit dem tollen gastronomischen Angebot. Bei den Incentives ist es uns gelungen vermehrt internationale Kongresse aus Medizin, Politik und Umwelt / Verkehr in Bern durchzuführen.. 5: Stellen Sie sich einen virtuellen Kongress oder eine andere saalgestützte Großveranstaltung vor, die ideal nach Bern passt. Was sehen Sie typologisch und vor allem: welchen Teilnehmerkreis? Nach Bern passen idealerweise Kongresse bis 1.400 Teilnehmende. Kulturell Interessierte, Sportbegeisterte und vor allem auch Genießer werden sich hier sehr wohl fühlen. In Bern ist vieles möglich: Sogar eine Großveranstaltung wie der WM-Kampf von Klitschko konnte realisiert werden und hat einen Hauch von Glamour nach Bern gebracht. 6: Was ich Veranstaltungsplanern in Deutschland immer schon einmal sagen wollte: Jede/r Event-Planer/in sucht nach dem versteckten Juwel, jeder PCO nach DEM Geheimtipp im Meetingbereich. Bern bietet Ihnen genau das! Stellen Sie die entschleunigte Hauptstadt, die professionellen Gastgeber und unsere MICELokale auf die Probe. Bern wird sie verblüffen und begeistern! www.bern-incoming.ch


BEA Bern Expo

Das Angebot ist schon seit zwanzig Jahren auf dem Markt und hier wurden viele spannende Mandate betreut. Dennoch kennt man außerhalb der Schweiz das Kongresszentrum der BEA Bern Expo nur wenig. Das soll sich nun ändern. Im Branding neu verpackt und mit einer dem spezifischen Kongress- und TagungsSegment angepassten Sprache präsentiert sich das Zentrum neu und vor allem auch im nahen Ausland.

Berner Kongresszentrum setzt sich neu in Szene Der momentane Bau der neuen Messehalle NAHA 2+, welche gleich neben dem Kongresszentrum entsteht, ist sicherlich auch Motivation zur Neuausrichtung. Denn die BEA Bern Expo wird mit der zusätzlichen Halle, die in diesem Frühjahr eröffnet wird, zu einem der größten Messezentren der Schweiz und in dieser Position sicher auch neue Events und Tagungen für das Kongresszentrum auslösen. Der Messebereich wird dann rund 40.000 m2 Ausstellungsfläche anbieten sowie ein riesiges Freigelände mit einer Fläche von rund 100.000 m2. Zusammen mit dem Kongresszentrum können dann zum Beispiel die großen internationalen Autohersteller

nach Bern gelockt werden: zur Vorstellung des Produktes im Kongresszentrum und anschließender Autopräsentation mit Ausgangsort für Testfahrten auf dem Freigelände. Das Kongresszentrum ist zehn Tram-Minuten vom Bahnhof Bern und fünf Auto-Minuten vom Autobahnnetz der Schweiz entfernt. Zwar sind die Flugverbindungen zum Flughafen Bern-Belp sehr beschränkt, direkte Flüge aus Deutschland gibt es allerdings an gewissen Wochentagen aus Hamburg, Erfurt und Berlin. Die ICEs garantieren aber aus Deutschland eine effiziente Anreise. In unmittelbarer Nähe des Kongresszentrums und der Messehallen befinden sich auch das


Großevents 2011 im Kongresszentrum Bern (auch mit deutscher Beteiligung): INQUA-Kongress 2011; Tagung der internationalen Quartärwissenschaftler; vom 20.-27. Juli 2011 Kraftwerke 2011; Treffpunkt der europäischen Strom- und Wärmeerzeuger; mit 1000 Teilnehmern vom 21.-23.September 2011 125. Versammlung der Interparlamentarischen Union, der Vereinigung von aktuell 147 Parlamenten; vom 16.-19. Oktober 2011. Fußballstadion „Stade de Suisse” (Austragungsort der Fußball-Europameisterschaften 2008) sowie die „PostFinance”-Arena, die wohl zu den modernsten Eishockeyhallen Europas gezählt werden darf. Des Weiteren bietet der aufstrebende Stadtteil Wankdorf auch Restaurants, Kinos und ein Wellness-Zentrum an. Und im Hotelbereich offeriert Accor seit wenigen Jahren in den Segmenten Novotel, Ibis und Etap ein imposantes Gesamtpaket von 330 Zimmern in einem einzigen Gebäudekomplex an. Dem Kongresszentrum Bern steht also ein großes Umfeld zur Verfügung und so kann es in der Tat komplette Gesamtangebote anbieten;

sowohl für Firmen-Events und RegierungsVeranstaltungen, als auch für Generalversammlungen, Tagungen und Kongresse. Neben einem Plenarsaal (678 m2) sind dazu natürlich auch genügend Ausstellungsflächen und Restaurationsmöglichkeiten im eigenen Haus notwendig. Und dies ist, bei Bedarf mit Einbeziehung von Bereichen der Messehallen, mehr als großzügig vorhanden. Platz hat es also genug. Für Großanlässe befindet sich direkt unterhalb des Plenarsaals ein multifunktionaler Raum, der je nach Anlass und Event-Budget eingerichtet und dekoriert werden kann. Zusätzlich bietet sich „Henris” mit 340 in vier Bereiche aufgeteilten Sitzplätzen an. Dieses Restaurant kann flexibel auf spezifische Gästebedürfnisse eingehen und wenn nötig die eigene Kapazität auf über 500 erhöhen. Flexibilität ist eines der Schlagwörter, die Geschäftsbereichsleiter MIchael Stocker für sein Team und das Gesamtangebot des Kongresszentrums Bern in Anspruch nimmt. Dabei meint er nicht nur Flexibilität im Bereich von Angebot und Infrastruktur, sondern auch im Engagement seines Kongressteams, das von

Sandra Schori geleitet wird. Beide arbeiten schon seit Jahren zusammen und bilden so die Basis für eine erfolgreiche Zukunft. Dabei respektiert man, dass die Konkurrenz im Umfeld von 150 km ständig wächst und man sich diesem internationalen Wettbewerb stellen muss; manchmal aktiver und: frecher! Dies gilt vor allem auch für eine BEA Bern Expo, die sich derzeit immerhin Investitionen in Höhe von 45 Schweizer Franken für die neue Messehalle und weitere Anpassungen im Kongresszentrum leisten kann. Das ist viel Geld, das da erwirtschaftet werden musste von den Machern im Messegeschäft und dem Team um Michael Stocker und Sandra Schori im Kongress- und Events-Bereich. Die Gruppe hat 2009 trotz Krise mit einem Nettoerlös von 42,2 Millionen Franken ein absolutes Rekordjahr hingelegt. Das ist verständlich, wenn man sieht, dass sie seit 2005 jährlich im Schnitt 7 % gewachsen ist. Und ebenso verständlich ist, dass man auch für dieses Jahr wieder mehrere internationale Großaufträge an Land ziehen konnte. Diese kommen auch aus der Politik und der Wissenschaft der Bundeshauptstadt Bern, aber eben auch immer häufiger aus dem Corporate Business. Das Kongresszentrum der BEA Bern Expo liegt praktisch in der Mitte der Schweiz und, so darf man getrost argumentieren, damit auch in der Mitte Europas. www.beaexpo.ch Daniel Tschudy [19]


Zwischen zwei schiffbaren Seen, von denen der Brienzer See mit 300m Tiefe einer der tiefsten Alpenseen ist, und vor dem gewaltigen 4000er-Bergriesentrio Eiger, Mönch und Jungfrau liegt Interlaken. Das erstaunlich kleine, nur aus fünf Teilgemeinden bestehende 5.000 Einwohner-Paradies, lockt mit ihrem enorm hohen alpinen Potential Naturbegeisterte aus aller Welt an.

Interlaken:

Sprungbrett in alpine

Traumkulissen

Bis 1890 hieß Interlaken noch Aarmühlen, wurde dann nach dem Kloster Inter Lacus weltvermarktungsfähig umbenannt und generiert inzwischen über 60% des beachtlichen Incoming-Geschäftes sogar aus Übersee. Angezogen werden alle von der einzigartigen Häufung touristischer Weltmarken im Alpenraum und den Qualitäten einer echten Ganzjahresdestination, in der Tophotels hohe Incentive-Wertigkeit versprechen und leistungsstarke Outdoor-Agenturen ganzjährig ein Naturerlebnis-Feuerwerk abbrennen. Die Unspunnenwiese, wo die großen Schweizer Brauchtumsfeste stattfinden, Flughafenhangars, Telldorf, Freilichtmuseum Ballenberg, das 5.000 Sterne Igloo-Hotel auf dem Männlichen, die nostalgische Trinkhalle, das James BondDrehrestaurant auf dem Schilthorn und die Sphinx hoch oben auf dem Jungfraujoch sind begehrte Locations für Rahmenprogramme aller Größenordnungen. [20]

Auf Gipfeln und an Seeufern gleichermaßen punkten die Lounge-Konzepte von Interlaken Congress & Events. In stilvollen Zelten werden beispielsweise originelle 50er Jahre Jubiläen umgesetzt, bei denen fünf Dekaden in den verschiedenen Zelten authentisch mit original Gegenständen repräsentiert werden. Die Gäste können aus einer Wurlitzer Elvis hören, die Hippiezeit in einem orientalischen Shisha-Zelt einrauchen, einen original 70er-Jahre Haarschnitt im «Airstream» Wohnwagen riskieren oder wieder einmal den klassischen «Pac Man» spielen. Auf der Unspunnenwiese, aber auch auf der weitläufigen Höhematte vor den schönen Silhouetten von Kongresszentrum und Viktoria Jungfrau, werden Schweizer Gaudi-Olympiaden organisiert: Holzsägen, Trychlen, Schwingen, Steinstoßen, Alphornblasen und Mistkarren-Rennen. Ein echtes Highlight sind Helikopterflüge in die Gletscherwelt und zur Snowbase mit dem Igloo-Basecamp auf dem Männlichen. Dort oben kann die gesamte Wintersportklaviatur gespielt


und ganz besonders im stillen Lauterbrunnen­ tal der entschleunigte Landschaftsgenuss auf Schneeschuhen oder beim Schneegolfen erfahren werden. Grindelwald, Wengen und Mürren sind klangvolle Namen im Ohr eines jeden Alpinski-Fans. Was immer man in Interlaken an Aktivitäten plant: Einen unschätzbaren Vorteil bedeutet die zentrale Steuerung aller Maßnahmen über die Interlaken Congress & Events AG. Simply eventful. Erstaunlich gut ist die ICE-Direktverbindung aus Frankfurt am Main: In fünf Stunden ist man mitten im UNESCO-Welterbe. Für das „reine“ alpine Rahmenprogramm am Rand einer Hauptveranstaltung in Bern genügt sogar eine knappe Stunde für den Bustransfer. www.interlaken-congress.ch

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Casino Kursaal Interlaken AG

Interlaken hat seine Attraktivität als Kongress-Standort mit einer 25 MillionenInvestition im Jahr 2010 deutlich gestärkt. Seit Frühjahr verfügt die Casino Kursaal Interlaken AG neben dem bestehenden Kongresszentrum mit den prächtigen Traditionssälen und dem Casino nun auch über einen ganz neuen Kongress-Saal mit entsprechender Peripherie.

Glanz & Gloria im Berner Oberland reloaded Das zentral gelegene Ensemble im Park mit Blick auf das gewaltige Massiv von Eiger, Mönch und Jungfrau zählte schon immer zu den besonders ausstrahlungsstarken Zentren im Lande. Es wird gleich von zwei Fünfsterne-Hotels flankiert, die nicht nur große Namen und 610 Betten, sondern auch weitere Veranstaltungsräume in Gehweite beisteuern: das Flaggschiff der Viktoria Jungfrau Collection Grandhotel Victoria Jungfrau und Grandhotel Beau Rivage. Mit dem Neubau des modernen Auditoriums entstand nun eine Brücke zwischen historischem Ambiente und zukunftsweisender Architektur. Damit positioniert sich das Städtchen im Berner

Oberland gleichwertig in der Spitzengruppe Schweizer Zentren, die mehr oder weniger alle in den letzten Jahren oder mit noch laufenden Maßnahmen ihr Angebot zukunftsfähig auf international wettbewerbsfähige Säulen gestellt haben. Direktor Ole Hartjen hat durch die Baumaßnahmen alleine für 2010 einen Umsatzzuwachs von 1 Million Schweizer Franken ins Auge gefasst. Alleine der Anteil des internationalen Marktes soll konsolidiert auf zehn Prozent gesteigert werden. Der neue Kongress-Saal verfügt über eine Kapazität für 1200 Personen in Konzertbestuhlung und 600 Personen in Seminarbestuhlung. Er


wird ergänzt durch eine Foyer- und Ausstellungsfläche von 1000 Quadratmetern und modernster Infrastruktur. Dazu gehören ebenso Referenten - und Seminarräume, Künstlergarderoben, vier Kabinen für Simultanübersetzung (schalldicht und klimatisiert), sowie diverse Lagerräume. Neu ist auch eine Einstellhalle mit Zufahrt für Autos bis zur Bühne und ein Verbindungskorridor zum historischen Kursaal. Das vielseitige Raumangebot, die eigene moderne Kongress-Technik auf neuestem Stand und der traditionell hohe Servicestandard des Kongresszentrums Casino Kursaal Interlaken sind ideale Voraussetzungen für Veranstaltungen jeglicher Art. Aufgewertet wird das Kongresszentrum durch die hervorragenden geographischen und touristischen Angebote der Region. Auf der einen Seite die atemberaubende Landschaft mit

dem Jungfraumassiv, andererseits die Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten rund um Interlaken. Das Kongresszentrum Casino Kursaal operiert als Fullservice-Provider für sämtliche Dienstleistungen rund um einen Kongress. Die Losung: Ein Kontakt – ein Vertrag – ein Handling – eine Schlussrechnung. So wünscht man sich das. Auch das gesamte Catering kommt aus erster Hand. Mit der eigenen Gastronomie werden neue Wege beschritten und wurde ein Konzept erarbeitet, das auf einer kreativen und inspirierenden Küchenleistung basiert. Für jeden Anlass werden passende Rezepte auf die Beine gestellt, immer zeitgemäß und mit den tragenden Säulen Saisonalität und Regionalität.

Mitglied der „Historic Conference Centres of Europe“ Der über die Zeitläufe mehrmals renovierte Casino Kursaal ist bereits seit 1859 kultureller Mittelpunkt Interlakens. Sowohl im historischen Kursaal mit seinem prächtigen Garten und der viel bewunderten Blumenuhr als auch in den anderen prunkvollen Nostalgie-Sälen aus dem 19. Jahrhundert werden seit Jahren bedeutende Tagungen und glanzvolle Bankette abgehalten. Das Kongresszentrum Casino Kursaal Interlaken ist das einzige Schweizer Mitglied der „Historic Conference Centres of Europe“, einer exklusiven Vereinigung von historisch bedeutenden und einzigartigen Kongresszentren in Europa. www.interlaken-congress.ch [23]


Donnerstag, 6. Sonntag, 9. Ok Oktober bis tober 2011

Goldener Oktober: Famtrip INTERLAKEN/BERN Am 6. Oktober reisen Sie nach Interlaken zu einem schönen Programm vor der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau und natürlich einer Besichtigung der umfangreichen Möglichkeiten des Congress Center Casino Interlaken. Im Laufe des Freitagnachmittag, 7. Oktober, kurzer Transfer in die Bundesstadt Bern, wo Sie bis zu Ihrer Abreise am Sonntag die Attraktionen der

Schweizer Hauptstadt kennen lernen, gut essen und schlafen und sich natürlich über das geballte Flächen- und Dienstleistungsangebot von BEA Bern Expo, dem Zentrum Paul Klee und dem Kursaal Bern informieren. Rückreise am frühen Sonntagnachmittag. Das detaillierte Programm bekommen Sie mit der Anmeldebestätigung.

Anmeldung

Per Fax an +49 – (0) 2236-3366 118 Hiermit melde ich mich an für den Famtrip INTERLAKEN/BERN vom 6.-9. Oktober 2011. Mir ist bekannt, dass mit der Anmeldebestätigung eine Kostenbeteiligung für die An- und Abreise i.H. 75,- Euro erhoben wird. Mir ist ebenfalls bekannt, dass die Veranstalter (Bern Incoming und Interlaken Congress + Event) sich ausdrücklich eine Auswahl unter den Anmeldungen vorbehalten und bevorzugt Teilnehmer berücksichtigen, die nachweislich Planungsvolumen für größere Veranstaltungen haben. Name: Vorname:

Funktion: Firma:

Straße: PLZ/Ort:

E-mail: Telefon:

Datum/ Unterschrift

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Grün eingerahmt von den sanften Hügeln der Ostschweiz präsentiert sich das 73.000-Eiwohner Städtchen St.Gallen auf der Schweizer Seite des Bodensees höchst beschaulich mit 111 Erkern und Tausendundeins „Beizlis“. Die Stiftskirche, eigentlich Mittelpunkt eines ganzen Bezirks, und die Stiftsbibliothek sind UNESCO WeltkulturerbeStätten und erstrangige Tourismusziele. Namenspatron der Kantonhauptstadt ist der Wandermönch Gallus (7.Jahrhundert).

Heimat von UNESCOWelterbe-Stätten und Elite-Uni

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Die Universität genießt in Wirtschaftskreisen einen Ruf wie Donnerhall und bietet auch für externe Tagungsveranstalter mit dem Executive Campus hochmoderne Flächen für Wissensvermittlung im Dunstkreis der Hochschule. Ein absolutes Highlight für kleinere und mittlere Tagungen, aber auch abendliche Begleit-Events, ist die St.Galler Pfalz mit den Pfalz- und Hofkeller-Gewölbesälen sowie dem futuristischen Forum, das der berühmte Architekt Santiago Calatrava gestaltet hat. Für Bankette ist auch die Tonhalle ein eindrucksvoller Schauplatz oder die von Hundertwasser geschaffene Markthalle Altrhein (auch für Kreativ-Workshops!) Für multiple Veranstaltungsformen empfiehlt sich das Eventschiff Sonnenkönigin. Sehr gute Hotels im Viersternebereich sind das Einstein S.Gallen Congress Hotel SPA mit 113 Zimmern und das Radisson Blu mit 123 Zimmern, gefolgt von den Hotels Säntispark und Walhalla mit 70, bzw. 56 Zimmern. St.Gallen gilt auch als das Tor zum Appenzeller Land und dort gibt es, sozusagen vor der Haustüre, weitere Viersternehäuser und reichlich Rahmenprogramm-Ideen mit und ohne Käse und. Das Heidiland für Johanna Spyri-Romantiker und der Säntis für Freunde hochalpiner Teambuildings sind ebenfalls nicht weit! www.st.gallen-bodensee.ch

3 Fragen an Andrea Boesch Head of Congress & Events bei St.Gallen-Bodensee Tourismus

1: Bitte skizzieren Sie die verschiedenen Anreise-Alternativen aus Deutschland und Österreich ins „Vierländereck“ nach St.Gallen Platt gesagt: Viele Wege führen nach St.Gallen! Der internationale Flughafen Zürich Kloten liegt nur 50 Minuten von St.Gallen entfernt, direkte Züge fahren halbstündlich ab Flughafen in die Gallusstadt. Eine Anreise via Flughafen Friedrichshafen ist ebenfalls eine schöne Möglichkeit. Von der Zeppelinsstadt gelangen Sie per Fähre in die Schweiz und sind in 20 Minuten in St.Gallen. Der Flughafen St.Gallen Altenrhein verbindet Wien mit vier täglichen Flügen. Und von Stuttgart und München kommt man in nur 2 ½ Autostunden nach St.Gallen. 2: Was sind mögliche RahmenprogrammHighlights in St. Gallen selbst und welche Rolle spielt das Umland – Appenzell, Heidiland etc.? Eines unserer Highlights sind die Themenführungen in St.Gallen, wie beispielsweise eine Aperitif-Tour, bei der Sie die Stadt entdecken und gleichzeitig regionale Spezialitäten kennen lernen und auch probieren dürfen. Oder lassen Sie sich lieber in einen der mystischen Keller unter dem als UNESCO Kulturerbe zertifizierten Klosterbezirk entführen und lauschen Sie den

Geschichten eines Mönchs? Vielleicht möchten Sie aber auch lieber die Schokoladenfabrik Maestrani oder die Schaukäserei in Appenzell besichtigen? Das Umland von St.Gallen bietet von Naturjodelkursen, Kuhtrekking, Segeltörns auf dem Bodensee oder auch einem Besuch der weltbekannten Lachs-Räucherei Balik eine breite Auswahl von Rahmenprogramm-Ideen. 3: Können sie den besonderen Charakter der Stadt aus Ihrer Sicht in wenigen Sätzen skizzieren ? St.Gallen ist die Stadt der kurzen Wege. Schlendern Sie durch die wunderschöne, autofreie Altstadt zum Kongresszentrum, das Sie von Ihrem Hotel in wenigen Gehminuten erreichen. Aber auch außergewöhnliche Eventlocations erreichen sie gemütlich per Pedes in dieser bedeutenden Kulturstadt. Zudem investiert St.Gallen stetig in Ihren Veranstaltungserfolg. In den nächsten zwei bis drei Jahren entstehen neue Kongress- und Hotelkomplexe, die die bereits modernen, multifunktionalen Kongressinfrastrukturen ergänzen. St.Gallen-Bodensee Tourismus unterstützt bei der Planung eines Anlasses von Anfang an kompetent und zunächst auch noch kostenlos! [27]


Congress Events St. Gallen

St.Gallen hat trotz seiner nur 70.000 Einwohner als wirtschaftliches Zentrum der Ostschweiz ein leistungsfähiges Messe- und Kongresszentrum. Einige Messen, gegenwärtig jährlich zwischen sechs und sieben, führen die Olma Messen St.Gallen in eigener Regie durch, darunter als bekannteste und umsatzstärkste die OLMA Schweizer Messe für Land- und Milchwirtschaft und die OFFA Ostschweizer Frühlings-und Freizeit-Messe. Weiter werden auf dem Areal und in den Hallen der Olma Messen St.Gallen diverse Gastmessen und Ausstelllungen, Kongresse, Seminare, Generalversammlungen, Fest- und Kulturanlässe durchgeführt von Events mit einigen hunderttausend Besuchern bis zu kleineren Anlässen mit nur ein paar Dutzend Teilnehmern. Parkmöglichkeiten für bis zu 1000 Fahrzeuge gibt es auf dem Gelände.

Kompaktes Hallenareal für einen breiten Veranstaltungs-Mix CongressEvents St.Gallen ist ein Geschäftsbereich der Olma Messen St.Gallen. Die Abteilung organisiert rund 100 erfolgreiche Großveranstaltungen aller Typologien pro Jahr in den teilweise mehrgeschossigen Hallen 1-9, die ein kompaktes Szenario in zentraler Stadtlage darstellen. Insbesondere die Hallen 2.1, 9.1.2 und 9.2 sind mit guter Standardtechnik ausgestattet und es überrascht, mit wie viel Phantasie und Expertise die Hallen sich wie ein Chamäleon den unterschiedlichsten Anforderungen anpassen lassen und zu erstaunlichen atmosphärischen Metamorphosen fähig sind. Großveranstaltungen sind für das Team von CongressEvents St.Gallen längst Tagesgeschäft.

Konzeption und Budgetierung, Evaluation von Infrastruktur und Technik, Eventkonzepte, gastronomische Versorgung, Organisation von Anreise und Vorort- Transfers, Kommunikation und Betreuung von begleitenden Industrieausstellungen oder Sponsorenständen gehören zum Fullservice- Verständnis. Die Nachfrage steigt und so ist zur Eröffnung schon im Jahr 2o13 nun der Neubau eines eigenständigen Conference Centers mit Hotel geplant. Conference Center 6 wird es heißen, 3‘200 qm zusätzlichen Raum für Kongresse, Tagungen und  Events bieten und 155 Zimmer beherbergen. Es soll mit seiner markanten, aber schnörkellosen Bauweise und der strukturell


gegliederten Fassade einen starken Auftakt zum Messe-Areal bilden. In einem mehrstufigen Architekturwettbewerb setzte sich das Projekt Corner Field von Hutter Nüesch Architekten durch. Corner Field zeichnet sich aus durch einen einfachen Solitärbaukörper mit Kongress- und Konferenzräumen und mit einem auf zwei Seiten fassadenbündigen zehngeschossigen Hotelturm. Die Besucher werden das Gebäude betreten über eine Eingangshalle mit Businesscenter

und gelangen über Rolltreppen und Lifte zu den Obergeschossen. Die Halle ist zur Hotellobby und zu den Obergeschossen hin offen gestaltet und bietet einen repräsentativen Empfang und gute Orientierung. Im 1. und 3. Obergeschoss liegen die Kongresshallen mit Foyers. Das 2. Obergeschoss bietet zahlreichen Seminarräumen Platz. Aussichtsreiche Bankett- und Sitzungszimmer im 15. Obergeschoss (Skylounge) werden das Angebot abrunden. www.congressevents.ch

Ein folkloristischtierisches Highlight im Rahmen der OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung ist das „SäuliRennen”

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Donnerstag, 3. bis Samstag, 5. März 2011 März, 2011

Der 1. Famtrip 2011 geht nach St. Gallen Nach der Anreise im Laufe des Donnerstagvormittag und Check-In im Hotel um 14: 00 Begrüßungsdrink in der Hotellobby. Ab 16:15 Besichtigung CongressEvents St.Gallen. Anschließend erlebnisreiche Führung durch die Gallus-Stadt. Es gilt Geheimnisse zu lüften, heißen Spuren zu folgen und versteckte Winkel aufzusuchen. Entdecken Sie die Schätze der Stadt (Inklusive Stiftsbibliothek) / Besichtigung Radisson Blu und Abendessen Freitag, 4.März 2011 Reichhaltiges Frühstück im Hotel Einstein und Site Inspection Hotel Einstein und Einstein Congress

11.00-11.45 Besichtigung Lokremise 11.45-17.00 Aktivprogramm Appenzeller Alpolympiade / Ochsenfahrt (mit Schlitten oder Kutsche) 17.00-18.00 Relaxen/frisch machen im Hotel 18.00-18.45 Apéro im Pfalzkeller / ab 18.45 Abendessen im Schlössli Samstag, 5. März 2011 9.15-11.30 Exklusiver Brunch außerhalb von St.Gallen in einmaliger Location mit tollem Ausblick! Ab 11.30 Heimreise oder verlängern Sie Ihren Aufenthalt ganz individuell nach Wunsch.

Anmeldung

Per Fax an +49 – (0) 2236-3366 118 Hiermit melde ich mich an für den Famtrip ST.Gallen vom 3. bis 5. März 2011. Mir ist bekannt, dass mit der Anmeldebestätigung eine Kostenbeteiligung für die An- und Abreise i.H. 75,- Euro erhoben wird. Mir ist ebenfalls bekannt, dass der Veranstalter (Conventionbüro St.Gallen) sich ausdrücklich eine Auswahl unter den Anmeldungen vorbehält und bevorzugt Teilnehmer berücksichtigt, die nachweislich Planungsvolumen für größere Veranstaltungen haben. Name: Vorname:

Funktion: Firma:

Straße: PLZ/Ort:

E-mail: Telefon:

Datum/ Unterschrift

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Basel ist eine ganz besondere Schweizer Stadt. Sprichwörtliche Schweizer Qualität trifft in Basel auf eine multikulturelle Bevölkerung (knapp 190.000 Einwohner) im Grenzgebiet zu Frankreich und Deutschland. Das macht die Heimatstadt des FC Basel so unverwechselbar weltoffen, international und innovativ. Das Stadtbild versprüht Kultur in vielen Facetten und nahezu 40 Museen prägen mit ihren hochkarätigen Sammlungen und Sonderausstellungen den Ruf Basels als angesehene Kunststadt. Die Kunst begegnet einem überall in der Stadt und die Nachbarschaft klassischer Herrschaftshäuser, mittelalterlicher Kirchen und moderner Bauten zahlreicher Stararchitekten von Weltruf verspricht spannende Kontraste.

Basel ist die

Kulturha Dem Basel Tattoo ist innerhalb weniger Jahre gelungen, was im Unterhaltungssektor als Ausnahme gelten dürfte: die erfolgreiche Lancierung eines neuen Entertainmentgenres in der Schweiz, eine Wachstumsrate von 130% innerhalb fünf Jahren, 100% Auslastung seit der ersten Vorstellung 2006 und eine Rekordverkaufszeit von 36 Stunden für alle 85‘000 Tickets des Basel Tattoo 2010 – und das alles 7 ½ Monate vor dem Event. Das Basel Tattoo gehört in der Tattoo-Musikszene längst zum guten Ton und Bands aus aller Welt stehen Schlange, um dabei sein zu können. Das Mega-Event begeistert so sehr, dass 98% der Zuschauer planen, erneut eine Vorstellung zu besuchen

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Zudem bietet Basel Savoir-vivre vom Feinsten mit dem sonnenverwöhnten Rheinufer, verträumten Gassen der bestens erhaltenen Altstadt und unzähligen Boulevardcafés. Besonders an den Ufern des Rheins – in Basel Riviera genannt – pulsiert das Leben und das Herz der lebensfrohen Stadt am Rheinknie ist ein Shopping-, Kulinarik- und Flanierparadies. Als führende Messe- und Kongressstadt der Schweiz beherbergt Basel zwei Weltmessen: die Kunstmesse Art Basel sowie die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld, die den Wind internationaler Extraklasse durch die Stadt wehen

lassen. Denn das Basels großer MICE-USP: Die Messe liegt im Herzen der Stadt! Und wem die Messe und das integrierte Kongresszentrum vielleicht gerade nicht den passenden Platz geben können, der wird entweder im St.Jakobspark oder in der St.Jakobshalle mit Sicherheit auf die passende Alternativ-Lösung stoßen. Schauplatz großer, international renommierter Leitmessen Auf die BASEL WORLD, die weltgrößte und wichtigste Messe für die Uhren- und Schmuckindu­ strie strömten auch 2010 wieder aus über 100 Ländern mehr als 100.000 Facheinkäufer, darunter alleine 3.000 Medienvertreter. Die Stärke der BASELWORLD beschreibt Olivier Bernheim,


auptstadt der Schweiz

CEO und President von Raymond Weil, wie folgt: „Alle Marktteilnehmer der weltweiten Uhren- und Schmuckindustrie sind an diesem idealen Ort präsent. Es ist der jährliche Auftakt, wo wir für unsere Kunden und für die wichtigsten Medien unsere Neuheiten enthüllen.“ 2011 findet die Weltmesse für Uhren und Schmuck vom 24. bis 31. März statt und wird wohl wieder knapp 2.000 Aussteller auf 160.000qm Fläche bündeln und dabei wie in jedem Jahr Messestände vorweisen können, die an Eleganz und Größe kaum zu übertreffen sind.

Als weltweit prestigereichste Kunstmesse ist die Art Basel alljährlicher Treffpunkt der internationalen Kunstwelt. 2010 zeigten über 300 ausstellende Galerien aus 36 Ländern und sechs Kontinenten Werke von über 2›500 Künstlerinnen und Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Darüber hinaus präsentierten die Aussteller über 60 großformatige Arbeiten in der Art Unlimited Ausstellungshalle sowie Projekte im Sektor Art Public auf dem Messeplatz.

Herausragendes Ereignis der Art 41 Basel aber war der Art Parcours, in dessen Rahmen eine Reihe von Orten in Basel durch ortsspezifische Arbeiten und Performances verwandelt wurden. Zusätzlich zu den umfangreichen Attraktionen der Art Basel boten auch die städtischen Museen und Institutionen faszinierende Ausstellungen. Vom 15. bis 19.Juni 2011 geht die 42. Art Basel über die Bühne und wird wieder die ganze Stadt in Ihren besonderen Bann ziehen. www.artbasel.com

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Hotels in Basel Im Fünfsterne-Segment bietet Basel 553 Zimmer, weitere 1.117 Zimmer in der ViersterneKategorie und noch einmal 1.135 im Dreisterne-Segment. Nimmt man das Umland hinzu und berücksichtigt den Umstand, dass hier Weltmessen über die Bühne gehen, so darf man getrost von einer ausreichenden Zimmerkapazität auch für andere GroßveranstaltungsTypologien ausgehen. Eine kleine Hotelauswahl: Das ****Ramada Plaza glänzt mit Glas und bester Aussicht im Messeturm und funktionelledlem Design in 224 Zimmern auf zehn Etagen. Acht Tagungsräume auf 1.000 qm Fläche bieten Ausweichkapazitäten zum Kongresszentrum in allernächster Umgebung. Das Swissôtel Le Plaza ist ein *****Business & Freizeit Hotel, das direkt an das Kongresszentrum Basel im Herzen der Stadt angeschlossen und frisch renoviert ist. 238 geschmackvoll eingerichtete Zimmer und Suiten. Auch das Hilton Basel ist ein Fünfsternehaus im Herzen der Stadt mit einem erwähnenswerten „Auditorium Bâloise“ für bis zu 212 Delegierte. Die Spitze des Angebots markiert allerdings ein Traditionshaus. Das Grand Hotel Les Trois Rois ist ein 5-Sterne Konferenz- und Businesshotel direkt am Rheinufer. Von der Terrasse kann man an schönen Sommertagen den vielen Rheinschwimmern zuschauen, die sich mit ihren bunten Kleiderbeuteln entspannt im noch grünlich schimmernden Wasser des jungen Flusses treiben lassen. Der Teufelhof Basel schließlich ist ein ganz besonderes Hotel. Mitten in der Altstadt bietet er 33 Zimmer mit viel Kunst und hoher Individualität. Der Teufelhof beherbergt Galeriehotel, Kunsthotel, Bel Etage Gourmetrestaurant, Restaurant Weinstube, Café, Bar und die Shine und Kubus Konferenzräume. Sogar ein Theater und eine Weinhandlung gehören zum inspirierenden Ensemble. Acht Tagungs- und Veranstaltungsräume stehen zur Verfügung.

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Die Basler Herbstmesse schließlich wurde bereits von Kaiser Friedrich III am 11. Juli 1471 auf dem Reichstag zu Regensburg dem angereisten Basler Bürgermeister Hannsen von Berenfels, «für ewige Zeiten», bewilligt. Sie beginnt jeweils 14 Tage vor dem Sankt Martinstag, dauert zwei Wochen und endet am dritten Sonntagabend. Die Basler Herbstmesse ist mit ihrer weit über 500jährigen Tradition der größte und traditionsreichste Jahrmarkt der Schweiz und der Region Oberrhein. Eine Million Menschen erleben unter Hunderten von Ständen alleine rund 60 Fahrgeschäfte, die zwischen den Ständen und Schießbuden auf dem Barfüsser-, Münster-, Peters-, Messeplatz und dem Kasernenareal verteilt sind. Jeder Platz ist nach einem anderen Konzept gestaltet. www.bdm.bs.ch/messen Showcase für Architektur-Fans Basel gilt weltweit als architektonische Topadresse. Zahlreiche Baukunstwerke, die in den letzten Jahren entstanden und am Entstehen sind, locken Architekturinteressierte aus aller Welt an. Bereits rund um den Bahnhof SBB ist das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron mit dem kupfernen Stellwerk, dem Lokomotivdepot und dem Glaspalast Elsässertor vertreten, dessen Front nicht nur das blendend weiße

Geschäftshaus Euregio des US-Amerikaners Richard Meier spiegelt, sondern auch Roger Dieners markantes Schulungszentrum von UBS. In unmittelbarer Nähe sind das Peter-Merian-Haus von Zwimpfer Partner mit einer spektakulären, smaragdgrünen Fassade des Künstlers Donald Judd sowie das Jakob-Burckhardt-Haus von Patrick Gmür und Jakob Steib. Keine fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt befindet sich ein als runde Skulptur konzipiertes Bankgebäude von Mario Botta. Ein herausragendes Statement zeitgenössischer Architektur ist das monumentale Schaulager in Münchenstein, 2003 konzipiert von Herzog & de Meuron. 1997 erhielt die hochkarätige Sammlung von Hildy und Ernst Beyeler mit dem Bau der Fondation Beyeler in Riehen durch Renzo Piano ein öffentliches Museum. Der Hauptakzent der Architektur wird durch den Kontrast zwischen den schweren vertikalen, mit rotem Porphyr verkleideten Tragmauern und dem horizontalen, 4500 m2 grossen Dach gebildet. Das Museum Tinguely, 1996 gebaut von Mario Botta, schafft mit einer verglasten Halle viel Raum für die kinetischen Kunstwerke. Und gleich vor den Toren Basels, in Weil am Rhein (D), baut der Schweizer Möbelhersteller Vitra seit 1989 sein

Werkareal mit dem Vitra Design Museum zu einem eigenen Architekturpark aus. Vertreten sind mit exemplarischen Bauten Frank O. Gehry, Zaha Hadid, Nicolas Grimschaw, Alvaro Siza und Tadao Ando. Ein aktuelles Projekt ist die Erweiterung des Museums der Kulturen Basel, die von Herzog & de Meuron umgesetzt wird. U.a. mit einem neuen Eingang soll das Museum gleichzeitig auf attraktive Weise direkt vom Münsterplatz erschlossen werden. Die Region Basel Basel hat Glück mit seinen Nachbarn. Nicht nur wegen der tiefen Verbundenheit, die Grenzen überwindet. Sondern auch wegen der wunderschönen, üppigen Landschaften, der malerischen Ortschaften und der vielen kulinarischen Verlockungen, von denen Basel umgeben ist. Denn die angrenzenden Kantone Baselland und Solothurn, das Elsass und Südbaden bilden ein gewaltiges Naherholungsgebiet mit grenzenlosen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. In kurzer Zeit gelangt man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Römerstadt Augusta Raurica in Augst, zum Schlemmen ins Elsass oder in einen der berühmten badischen Weinkeller. [35]


Congress Center Basel

Das Congress Center Basel gehört zur Unternehmensgruppe der MCH Messe Schweiz, die in Basel, Zürich und Lausanne drei moderne Messe-, Kongress- und EventInfrastrukturen betreibt. Zur MCH Group gehören zudem führende international tätige Unternehmen in den Bereichen Veranstaltungs­technik und Standbau.Das Messe- und Kongressgelände in Basel mit seiner enorm günstigen innerstädtischen Lage wird bis April 2013 eine markante Moderni­sierung erfahren.

Die Messe Schweiz erweitert am Standort Basel Die MCH Group investiert permanent in die Optimierung der Energie-Effizienz und die Minimierung der Umwelt­-Emissionen in ihren Gebäuden und im Betrieb und nimmt in Sachen Energiepolitik und Umweltschutz daher auch eine Führungsposition ein. Unter anderem wurden umgesetzt: > Photovoltaikanlage mit integrierter Solarenergie auf dem Dach der Halle 1 in Basel. (1.900 m2 Panelfläche von mit einer Leistung von 215 000 KWh pro Jahr) > energieeffiziente Haustechnikanlagen und Leuchtmittel, wie umweltverträgliche Kältemittel.

> 90% Recycling aller Abfälle, nicht recyclierbare Abfälle werden der thermischen Wiederverwertung zugeführt. > Spezielle Kombi-Tickets und zur Förderung der Benutzung des öffentlichen Verkehrs. Bis zum Frühjahr 2013 entstehen nun noch mehr zusammenhängende Ausstellungsflächen (insgesamt rund 140.000 m2 Bruttoausstellungsfläche) mit mehr Hallenhöhe in den neuen Hallen für mehrstöckige Standbauten und auch größere Eingangsbereiche in den Hallen 1 und 3. Das werden die Hauptergebnisse des NeubauProjekts vom Reißbrett des Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron sein. Der markante Hal-


lenneubau wird hohen energetischen Standards genügen, sowohl in Bezug auf die Dämmung der Hülle als auch auf eine Ressourcen schonende Bereitstellung der benötigten Wärme- und Kälteenergie. Alle Heizungs- Lüftungs- und Kälteanlagen werden bedarfsabhängig betrieben und die anfallende Abwärme größtenteils genutzt. Auf dem Dach sind eine Photovoltaik-Anlage sowie eine Begrünung vorgesehen.Die Minergie-Zertifi­ zierungsstelle Basel-Stadt hat dem Messe-Neubau die Zusicherung des Minergie-Labels BS-054 zugesprochen. Dieses Zertifikat, das der Neubau nach der Fertigstellung und Abnahme erhalten wird, ist eigens für den Messe-Neubau der MCH Messe Basel entwickelt worden. www.messe.ch/neubau Viel Know How für große Anlässe Das Congress Center Basel ist Teil der MCH Group und als flächenmässig größtes Kongresszentrum der Schweiz Maßstab für Vielseitigkeit und Professionalität. Die 16 multifunktionalen Räume mit modernster Technik, die umfassenden

Dienstleistungen und das Knowhow für Kongresse, Konferenzen, Seminare, Ausstellungen und Präsentationen garantieren einen reibungslosen Ablauf von Veranstaltungen für 100 oder auch 2000 Personen. Mit Fertigstellung des Neubaus bis zum Frühjahr 2013 werden eine neue multifunktionale Eventhalle, zwei imposante Foyers sowie modernste Hallen das Angebot des Congress Center Basel bedeutend erweitern. So werden mitten in einer erlebnisintensiven Stadt künftig Kongresse und Veranstaltungen in völlig neuen Dimensionen möglich sein. Kapazitäten im Congress Center Basel Saal San Francisco Montreal (Auditorium) Singapore Sydney Osaka Samarkand Rio neue Eventhalle (ab 2013)

m2 1.233 767 611 611 92 92 104 4.500

Bankett 1.500 600 600 75 75 93 1.620

Seminar 800 525 300 300 44 44 60 1.790

Konzert 1.000 320 320 40 40 60 2.560

Umfassend renoviertes Auditorium Montreal Der Saal Montreal mit einer Mischung von Modernität, Funktionalität und Komfort ist das Flaggschiff aller Säle im Congress Center Basel. Im Sommer 2010 hat Montreal eine umfassende Renovierung erfahren: Die Kapazität wurde auf 525 Plätze erhöht, bestehende Stühle wurden durch bequeme Ledersessel ersetzt und die Audio- und Videoinstallationen auf den neuesten Stand gebracht. Das Auditorium Montreal ist das größte seiner Art in Basel. Es eignet sich besonders für Referate und Podiumsdiskussionen, insbesondere für Anlässe, bei denen interaktive Kommunikationsmöglichkeiten gewünscht werden. Um diesen Anforderungen weiter gerecht zu bleiben, wurde für künftige Veranstaltungen die bestehende Anlage mit einem Brähler Conferencing System ausgerüstet. www.congress.ch

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Eine der traditionellen Freibade-Anstalten auf Stelzen mitten im Rhein

Zu den jüngsten architektonischen Höhepunkten Basels gehört auch der Messeturm. Das elegante, monolithische Bauwerk auf dem Messeplatz mit den transparenten Fassadenflächen steht für das weltoffene Basel, ist mit 105 Metern das höchste Gebäude und beherbergt ein Viersternehotel. Im Bau ist der Novartis Campus mit Beteiligung renommierter Architekten, zum Beispiel Diener & Diener, Adolf Krischanitz, Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa (Büro SAANA). Der Novartis Campus ist eines von vielen Symbolen für die extrem hohe Life Science-Kompetenz am traditionellen Chemie- und Pharma-Standort. Auf dem Dreispitzareal schließlich wird auf 50.000 Quadratmetern wieder nach einer Vision von Herzog & de Meuron ein Generationenprojekt realisiert: Nach dem Prinzip Mischen, Verdichten und Öffnen werden die Funktionen Arbeiten und Wohnen in für die Stadt Basel völlig neuen Dimensionen durchmischt. In wechselnden Präsentationen stellt das Schweizer Architekturmuseum internationale und Schweizer Architektur vor. [38]

Wenn‘s in der Früh vier Uhr schlägt... …..dann erlischt alljährlich jeweils am Montag nach Aschermittwoch um vier Uhr in der Früh in der Altstadt beidseits des Rheins die Straßenbeleuchtung und damit auch das normale Leben. Pünktlich auf den vierten Glockenschlag hin stimmen Abertausende von maskierten und kostümierten Trommlern und Pfeifern die archaisch anmutende Melodie des „Morgestraich” an, während die Gassen, Straßen und Plätze der Innenstadt vom Schein unzähliger, bunt bemalter Laternen in ein zauberhaft diffuses Licht getaucht werden. Der Morgestraich ist der Auftakt zur Basler Fasnacht, die sich praktisch ohne Unterbrechung über drei Tage hinzieht. Kreuz und quer marschieren die mal verträumt, mal rasant aufspielenden Gruppierungen nach dem Morgenstraich durch die Straßen, Gassen und Plätze der Altstadt, die sich in ein wundervoll chaotisches Universum aus Tönen und Licht verwandelt, bis am Donnerstag früh, wiederum um vier Uhr, alles zu Ende geht. In zahlreichen Cliquenkellern und Restaurantsälen in der ganzen Stadt verfeinern bereits im Vorfeld die Basler das gesamte Jahr hindurch ihr Trommel- und Piccoloflötenspiel, studieren Guggenmusiker auf ihren Blasinstrumenten neue, fetzige Arrangements ein. Unmittelbarer vor der Fasnacht bemalen die Laternenkünstler ihre Riesenleinwände, feilen Zeedeldichter (Zettel-Dichter) und Schnitzelbänggler an ihren Versen, werden die Pappmaschee-Larven (Masken) angefertigt und bemalt sowie die Kostüme genäht. Die weit über 10.000 Aktiven stammen aus allen Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten sogar der große Joseph Beuys fand einst Spaß daran!

Wer am Rande einer Tagung auch einmal dabei sein will: Kein Problem, denn Basel ist die Stadt der kurzen Wege. Das dichte öffentliche Transportnetz bringt Zaungäste rasch und pünktlich an jeden beliebigen Ort. Kostenlos: Jeder Gast erhält ein Mobility Ticket für die freie Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel während der gesamten Dauer des Aufenthaltes. www.fasnacht.ch, www.fasnachts-comite.ch Savoir Vivre im Dreiländer-Eck Basel ist ein kulinarisches Paradies. Raffinierte Schweizer Rösti genießt man in der Hasenburg, das Menü Surprise in der trendigen Fabriklounge eo ipso, das selbst gebraute Bier in einer der traditionellen Zunftstuben, das Schlemmermahl im Gourmettempel STUCKI oder auch einfach einen Cappuccino in einem der unzähligen Straßencafés. Was das Herz begehrt, bekommt es in Basel, ob am Sonntagmorgens im Parkcafé Pavillon beim Frühstück oder beim Mittagessen im Acqua, einem heiss begehrten Szenelokal. Die hervorragende Küche und die Räume des ehemaligen Pump- und Wasserwerks sind ein überzeugendes Doppel. Reservieren ist hier Pflicht. Den Tag in Ruhe ausklingen lassen kann man etwa im Café des Arts mit seiner Pianobar und der edlen Zigarrenlounge. Man kehrt am besten dort ein, wo die Basler Szene verkehrt: Im Noohn gefällt eine stimmige Mischung aus New York und Schanghai, werden in topmoderner Atmosphäre authentisches Sushi oder coole Cocktails serviert. Einfach mal die Augen schließen? Das geht prima im Restaurant blindekuh in vollkommener Dunkelheit. Mehr: www.basel.com


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5 Fragen an Christoph Bosshardt Christoph Bosshardt ist Vizedirektor und Head of Incoming bei Basel Tourismus

falt. Für Grossveranstaltungen ist die Stadt sowohl in Bezug auf die Hotelinfrastruktur als auch auf die Gewährleistung der Sicherheit und des Verkehrs bestens gewappnet. Durch die langjährigen Erfahrung mit wiederkehrenden Events wie der Art Basel oder der BASELWORLD, aber auch durch einmalige Anlässe wie beispielsweise die Fussballeuropameisterschaft im Jahr 2008 ist die Zusammenarbeit der verschiedenen involvierten Behörden, der Verkehrsanbieter und der privaten Dienstleister gut eingespielt. Zudem ist Basel durch seine zentrale Lage im Herzen Europas für internationale Besucherinnen und Besucher ideal erreichbar. 4: Welche wesentlichen Neueröffnungen und Umbauten oder Erweiterungen sind in den nächsten zwei Jahren zu erwarten?

1: Bitte skizzieren Sie die verschiedenen Anreise-Alternativen aus Deutschland nach Basel Basel ist aus Deutschland sehr einfach zu erreichen. Im Dreiländereck Schweiz, Frankreich und Deutschland gelegen und als Drehpunkt des internationalen Schienenverkehrs in Europa ist die Stadt ideal an das deutsche ICE- bzw. Bahnnetz angebunden. Die Reisezeit von Frankfurt beträgt zum Beispiel weniger als drei Stunden. Der deutsch-schweizerische Grenzbahnhof, der Badische Bahnhof, liegt nur fünf Gehminuten vom Messe- und Kongresszentrum und den umliegenden Hotels entfernt. Mit dem EuroAirport verfügt Basel zudem über einen internationalen Flughafen mit Verbindungen zu mehr als 60 Destinationen, darunter auch Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Das Stadtzentrum ist vom Flughafen aus in nur 15 Minuten mit dem regelmässig verkehrenden Shuttlebus zu erreichen. Last but not least kann Basel auch mit dem Auto über die A5 leicht erreicht werden, z.B. von Stuttgart aus in knapp zweieinhalb Stunden. 2: Was sind mögliche Rahmenprogramm-Highlights in Basel für größere Gruppen und welche Rolle spielt das Umland? Basel und seine Umgebung bieten viele Möglichkeiten für Team-Buildings, Führungen, Rundgänge, Ausflüge und Rahmenprogramme. Zu den Highlights gehören etwa international renommierte Museen wie das Kunstmuseum Basel, die Fondation Beyeler, das Vitra Design Museum oder das Museum Tinguely. Auch die historische Altstadt, eine der am besten erhaltenen in Europa, ist sehr sehenswert und lässt sich auf eigene Faust oder auf einer geführten [40]

Tour erkunden. Sehr beliebt sind Touren mit dem Segway, Architekturführungen, auf denen sich das einzigartige Zusammenspiel zwischen moderner Spitzenarchitektur und historischen Gebäuden entdecken lässt, oder unser City Treasure Hunt, bei dem Gruppen gegeneinander antreten und die Stadt auf spielerische Weise entdecken. Von Basel aus lassen sich zudem interessante Ausflüge in die Umgebung unternehmen, sei es auf dem Rhein, beispielsweise zur antiken Römerstadt Augusta Raurica, oder auf dem Landweg, zum Beispiel entlang der Weinstrasse im benachbarten Elsass. 3: Können sie den besonderen Charakter der Stadt aus Ihrer Sicht in wenigen Sätzen skizzieren und dann auch insbesondere die Positionierung der Stadt als ideale Destination für größere Veranstaltungsformen heraus arbeiten? Basel ist eine Metropole im Taschenformat; überschaubar, kompakt, eine Stadt der kurzen Wege. Trotzdem bietet die Stadt alle Vorzüge einer modernen Metropole: ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, welches übrigens als Hotelgast kostenlos genutzt werden kann, Hotelzimmer in allen gewünschten Sternekategorien, ein sehr breites, internationales kulinarisches Angebot sowie eine einzigartige kulturelle Viel-

Für Veranstalter relevant ist sicherlich der Ausbau der Messe mit der Erweiterung des Congress Center Basel. Mit dem Erweiterungsbau, welcher im Frühjahr 2013 fertiggestellt sein wird, schaffen die Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron ein neues Wahrzeichen für die Stadt und für die Messe die räumlichen Voraussetzungen, um auch in Zukunft international wettbewerbsfähig zu bleiben. In kultureller Hinsicht sei der Erweiterungsbau des Kunstmuseums erwähnt, der bis 2015 fertiggestellt werden soll. Das wird einen weiteren architektonischen Höhepunkt darstellen und die spektakuläre Kunstsammlung, übrigens die älteste öffentliche Kunstsammlung der Welt, noch besser erlebbar machen. 5: Wie bewerten Sie die Entwicklung von Basel im MICE-Sektor in den letzten Jahren und warum erwarten Sie in Zukunft weitere Steigerungen? Der MICE-Sektor hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt und maßgebend dazu beigetragen, dass die Zahl der Hotelübernachtungen in den letzten fünf Jahren um 30% angestiegen ist. Zu verdanken ist dies nicht nur den internationalen Kongressen und den bereits erwähnten Weltmessen, sondern auch der in Basel ansässigen Pharmaindustrie. Zwei der fünf größten Pharmaunternehmen der Welt haben ihren Hauptsitz in Basel. In deren Umfeld hat sich in den letzten zwanzig Jahren eine Wissenschafts- und Forschungslandschaft entwickelt, die Basel zum Ruf eines weltweit anerkannten Life Sciences Standortes verholfen hat. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass sich in Basel Wissenschaftler und Forscher aus aller Welt begegnen. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen und wird zusammen mit dem Ausbau der Messe und des Congress Center Basel mittelfristig die Kompetenzen im Bereich der Meeting Industrie noch stärker beleben.


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Basel United

Die verkehrstechnische Anbindung verdient

In der „St. Jakob-Arena” ist der Eishockey-Verein zuhause...

...und im St. Jakob-Park der FC Basel

bereits ein erstes Lob, sobald man sich dem St.Jakobs Park nähert. Sowohl von der Autobahn aus als auch per ÖPNV ist das Event-Areal exzellent angebunden und sogar ein richtiger Bahnhof bringt Zugreisende im Bedarfsfall mit Sonderzügen direkt an den Ort des Geschehens. Man sieht ihn bereits von der Autobahn nach Süden aus, den 70 Meter hohen St.Jakob-Turm und den St.Jakob-Park, der das Herzstück eines viel größeren Flächen-Komposits darstellt für Veranstaltungen aller Art. Nicht weniger als vier Plattformen werden dort von Basel United vermarktet und bewirtschaftet: der bereits erwähnte St.Jakob-Park als Heimat des FC Basel mit der integrierten großen Shoppingmall, die St.Jakob-Arena (6.600pax), die Trabrennbahn „Schänzli“ und das Pantheon. Nur die gegenüber dem Fußballstadion liegende St.Jakobshalle hat sich als separat betriebene Einheit in das Basel United-Biotop „hinein geschmuggelt“.

Kompetenz-Zentrum für Events: Basel United In der Arena ist der Eishockey-Verein EHC Basel zuhause, das Pantheon ist ein bemerkenswertes Oldtimer-Forum, das gleichzeitig als Museum und Eventplattform dient und im Schänzli, der Trabrennbahn, lassen sich neben Pferdesport Outdoor-Aktivitäten aller Art auf weitem Geläuf inszenieren. Eine Blaupause für die Münchner Allianz Arena Der St.Jakob-Park selbst präsentiert sich als beeindruckend kompaktes, reinrassiges Fußballstadion mit erhebenden Perspektiven für 38.500 Zuschauer. Es scheint fast, als könne man von den steilen Rängen aus mit der Hand den Rasen

berühren, so intim ist die Architektur. Gleichberechtigt neben San Siro und Frankfurt ist man hier schließlich auch noch stolz auf die steilste Rampe Europas, besonders seit die Ebene G für die letzte EM nachträglich hinein gebaut wurde. Häufig trägt die Schweizer „Nati“ mit Ottmar Hitzfeld hier ihre Heimspiele aus – für Hitzfeld durchaus ein kleines Déjavu, denn der St.JakobPark war so etwas wie die „Blaupause“ von Herzog de Meuron für die Münchener Allianz-Arena. Neben Fußball hat das Schmuckstück aber auch bereits viele Firmen-Anlässe, große Opern wie AIDA und Nabucco, Rockkonzerte mit Herbert Grönemeyer und die Premiere des Zinedin


Zinedane Films auf großer Leinwand während der Art Basel gesehen. Die modernsten LEDLeinwände Europas unterstützen jedes Format mit den passenden Bildern. Aus der weitläufigen und dennoch gut mehrfach segmentierbaren Premium-Lounge, die mit Platz für bis zu 900 Gäste als Flaggschiff für Indoor-Veranstaltungen gilt, schaut man durch breite, leicht abgeschrägte Panorama-Fenster in das Stadion hinein. Zwei größere Konferenzräume grenzen an und eine Etage tiefer noch der Saal Giacobo und ein gut ausgestattetes Media Center mit schönen Raummaßen. Eine Etage höher liegen die zehn Logen mit acht, zehn oder 20 Plätzen und eine Open Air „Sky Loge“. Wer also mit einer Gästegruppe einmal den FC Basel im Rahmen eines europäischen Wettbewerbs spielen sehen möchte, der kann hier durchaus auch als Mieter noch fündig werden. Neu ist ein stilvoller Pub gleich neben den Logen, in dem überreichlich viel schön verarbeitetes Holz fast für echte Hüttenromantik sorgt. Im Pub kann die Tagung in den Logen bei Raclette oder Fondue zünftig ausklingen.

Viele Flächen-Alternativen mit Fullservice-Kompetenz Mehrzügige Veranstaltungen sind im Innenbereich sehr beliebt, denn während unten in der Premium Lounge das größere Format abläuft, hat man eine Etage höher viele gut ausgestattete Breakout-Räume. Die ortsansässigen Großunternehmen praktizieren das häufig, so dass man auf ausreichend Orga-Expertise vertrauen darf. Die für die Tagungsplanung in Fußballstadien nicht unerhebliche Frage „Wie einsam und alleine kann man sich denn gegebenenfalls an einem beliebigen Wochentag mit seiner kleinen Gruppe vorkommen?“ kann in Basel einfach beantwortet werden: Überhaupt nicht, denn hier ist alles freundlich und kompakt, Shopping-Mall, Restaurants, Hattric Sportsbar und FitnessCenter sorgen für lebhaften Betrieb. Basel United ist ein perfekt konfiguriertes „Kompetenz-Zentrum für Events“ und in Zusammenarbeit mit einem festen Caterer als Fullservice-Provider auf allen Flächen tätig. Marketingleiter Jonas Blechschmidt verkündet

überzeugend, dass es eigentlich keine Veranstaltungsform gibt, die in dieser Location-Vielfalt nicht organsiert werden kann. Von Sitzungen mit vier Personen in kleinen Räumen bis zu Tagungen mit 700 Teilnehmern, von Dinner on Ice bis zu Curling-Europameisterschaften beispielsweise in der Arena. Das „Pantheon“ vermittelt mit seiner beachtlichen Oldtimer-Ausstellung die Geschichte des Automobils. Auf der Eventfläche finden bis zu 1.200 Personen Platz – mit Blick auf die Exponate. Für die kleine Tagung stehen dort zusätzlich zwei Seminarräume bereit und auch ein Restaurant ist angeschlossen. Auf der von den Baslern liebevoll „Schänzli“ genannten Trabrennbahn haben bereits MountainbikeEuropanmeisterschaften stattgefunden, aber auch Pony-Rennen, Firmen-Olympiaden und Public Viewings. Eine von vielen guten Ideen für stadiontypische Rahmenprogramme ist ein Eishockey-Turnier. Alles was dazu gehört, kann von Firmen in der Arena gemietet werden. www.baselunited.ch [43]


St. Jakobshalle

Michel Loris-Melikoff war Geschäftsführer einer großen Züricher Eventagentur, hat sozusagen „die Seiten gewechselt“ und ist seit acht Monaten verantwortlich für die Geschicke der St.Jakobshalle, ein 22.000qm großes Hallen-Ensemble im besitz der Stadt Basel. „Eine extrem spannende Sache: Bei jeder Firmenkunden-Anfrage weiß ich natürlich aus eigener Erfahrung ganz genau, mit welcher Erwartungshaltung uns der Kunde gegenüber tritt und was zu tun ist, damit wir als Location sauber ins Ziel kommen.“

Event-Know How & Locationmanagement in einer Hand Man darf Loris-Melilkoff mit Fug und Recht als „Großveranstaltungs-Spezialisten“ bezeichnen. Schließlich hat er sechs Jahre lang die Züricher Street Parade organisiert. Zwei Kernsätze hat er. Einer steht an der Wand: „Leidenschaft macht den Unterschied“ und der andere fällt im Gespräch: „Keep it simple“. Heute dürfen beide wohl als Grundcredo einer intelligenten Handlungsweise gelten und es scheint, als habe man in der St. Jakobshalle ziemlich genau verstanden, worauf es dabei ankommt. Der Komplex mit zehn Hallen und den Schwerpunkten „Große Halle“ mit 2.800 qm und „Kleine Halle“ mit immerhin 1050 qm Fläche ist verkehrstechnisch hervorragend angebunden

(30 m von der Haltestelle bis zum Eingang!), hat üppige Parkflächen und kann alle Eventarten bedienen bis hin zu Inhouse-Festivals. Das Alter der Gebäude spielt dabei keine Rolle, denn ein gelungener Event geht auch in einer älteren Halle problemlos über die Bühne. Vor allem, wenn die Hülle zwar älter, das Innenleben aber durchaus noch mit modernen Anforderungen Schritt hält. In diesem Sinne wir derzeit schon einmal als Auftakt einer neuen Ära mit viel Geschmack und Phantasie der Pinsel geschwungen, das 70er-Jahre Beige ausgetrieben und die Wände alle in einen trendigen Rot/Schwarz-Mix getaucht. Die Decke der mit Sattelschleppern befahrbaren Haupthalle wurde gerade mit vielen


Basel wird Festivalstadt!

Riggs für alle Segmentierungsanforderungen neu ausgebaut, neue Hängepunkte für jeweils 1000 Kilo, schwarze Trenn- und Abdeckungsvorhänge sind bereits eingebaut. Viele internationale Trainingslager finden in mehreren Hallen, einem Hallen-Schwimmsportbecken, Tennisplätzen usw, ideale Bedingungen vor. Aber auch die größte Sportveranstaltung der Schweiz, die Davidoff Swiss Indoors, findet hier statt, Technoparties und Side Events zur Art Basel. Was zeigt, dass diese Hallen zu fast jeder Metamorphose fähig sind. „In alten Pfannen lernt man kochen“, sagt Loris-Melikoff lachend und meint damit die Problemlosigkeit in der je nach Anforderung nötigen Umgestaltung des Ensembles inklusive der vielen kleinen Sonderflächen. 900.000 Besucher werden hier jährlich vom Caterer „gestemmt“, Außenareal gibt es reichlich und rund um die Haupthalle laufen großzügige Foyers. Die bisher stärkere Ausrichtung auf Entertainment und Public Events soll unter Loris-Melikoffs Leitung gleichgewichtiger in Richtung Firmen-

Das Sonisphere Festival macht am Freitag, 24. Juni 2011, das gesamte St. Jakob-Gelände zur großen Musikbühne. Mit einem Open Air im St. Jakob-Park, Konzerten in der St. Jakobshalle sowie einem Festgelände auf den Parkfeldern vor der Halle wird für Rockbegeisterte eine Reise nach Basel zum Muss. Bereits im Sommer diesen Jahres hatte sich der Veranstalter an die Verantwortlichen der St. Jakobshalle gewandt, um die Durchführbarkeit auf dem Gelände zu St. Jakob zu besprechen. Bereits nach wenigen Meetings war klar, dass auch der St. Jakob-Park Teil des Festivalgeländes sein muss. Dadurch ergibt sich erstmals im Konzertbereich eine enge Zusammenarbeit zwischen der Betreiberin der St. Jakobshalle und der Basel United AG, die den St. Jakob-Park betreibt. Diese Zusammenarbeit stellt sich bereits jetzt als sehr erfreulich und konstruktiv heraus. Beide Geschäftsführer sind sich einig, dass sie künftig gemeinsam Großveranstaltungen (Sport und Unterhaltung) akquirieren und im Quartier zu St. Jakob umsetzen können, denn auch die Behörden der Kantone Basel-Stadt und Basel-Land zeigten in der Vorplanung große Unterstützungsbereitschaft. Generell wird auf vier Bühnen gespielt. Die Hauptbühne wird der St. Jakob-Park sein, wo zirka 40.000 Fans in den Genuss von Rockmusik kommen. Fünf bis sechs Bands sollen im Fußballstadion die Lautsprecher füttern. Die ersten Gitarren-und Bassklänge werden dann am 24. Juni ab 16.00 Uhr zu hören sein und dauern bis 23.00 Uhr. Gleichzeitig wird aber auch in drei weiteren Locations das Publikum begeistert. Alle Nebenbühnen befinden sich in den Räumlichkeiten der St. Jakobshalle, in der bis in die frühen Morgenstunden gerockt wird, wobei sich jede dieser Nebenbuhnen jeweils auf eine andere Stilrichtung konzentrieren wird. www.stjakobshalle.ch

und Verbandsveranstaltungen ausgebaut werden. Gerade im Markt für Veranstaltungen ab 1.000 Personen sieht er am Standort Basel noch gute Positionierungschancen. Aber er denkt auch über den eigenen Kirchturm hinaus, sieht das Gesamtareal St.Jakob als

europaweit einzigartigen Flächenmix perfekt geeignet für Mega-Events ohne überflüssige Scheu vor dem Griff nach Europa- und sogar Weltmeisterschaften aller Art. Erster Beweis: das Sonisphere-Festival. [45]


Kann denn Lage Sünde sein? Das KKL sagt: Nein!

Swissness pur genießen am

Vierwaldstätter See Luzern ,das kulturelle Zentrum der Zentralschweiz, vermag immer wieder neu zu begeistern und das selbst im November, wenn nur ein klein wenig die Sonne scheint.Man steht am Schwanenplatz vor der berühmten Kulisse der Kapellbrücke, hat die liebenswerte Altstadt im Rücken und vor sich die Traumkulisse der Luzerner Bucht, bestaunt hinter der imposanten Silhouette von Jean Nouvels KKL den schneebedeckten Gebirgssaum in der Ferne hinter dem Vierwaldstätter See und das noble FassadenPanorama der Luxushotels in Gehweite. Es ist einfach schön, Stadt, See und Landschaft in so Die Rütli-Wiese Das Verkehrshaus der Schweiz

geglückter Allianz zu erleben! Kein Wunder, dass vier Millionen Touristen aus aller Welt sogar im Winter in der kompakten 76.000- EinwohnerIdylle für einen Hauch von Weltstadt-Flair sorgen. Es wäre ein Frevel, auf der Autobahn nach Süden einfach so vorbei zu fahren! Wir sind in der Urschweiz, jenem Teil der sogenannten „Postkartenschweiz“, in der Wilhelm Tell zuhause war, sind nahe bei den „Nationalheiligtümern“ Hohle Gasse, Rigi und Rütli-Wiese und dort, wo man vom nicht allzu fernen St.Gotthardt schon ein wenig den Hauch des Südens spürt – in Bauen, dem Geburtsort der Schweizer Nationalhymne, gedeihen Kiwis und Feigen. Und im IGLU-Dorf Engelberg-Titlis wachsen alljährlich im Winter eiskalt geplante Eiszapfen an Touristennasen – da muss man mit der Gruppe einfach mal „alternativ“ übernachten. www.iglu-dorf.com Hoteltipps Wer in Luzern, dem Stammsitz der Juwelierfamilie Bucherer, unter fast 2000 Hotelzimmern im Vier- und Fünfsterne-Segment nicht das passende Bett zur Veranstaltung im KKL oder im Verkehrshaus (www.verkehrshaus.ch) der Schweiz findet, dem ist nicht zu helfen. Die Stadt hat sich hoteltechnisch exzellent aufgestellt. Wir haben unlängst im ****Seehotel Hermitage übernachtet. In schönster Alleinlage am See ist es nach einigen Erweiterungsbauten in jüngerer Zeit um etliche Charme-Komponenten reicher

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5 Fragen an Christian Grichting Christian Grichting ist gemeinsam mit Corinne Bucher zuständig für das MICEMarketing bei LuzernTourismus 1: Warum ist Luzern nach Ihrer Ansicht infrastrukturell gut aufgestellt für größere Veranstaltungen?

geworden und präsentiert sich heute als ganz hervorragendes Seminarhotel mit fast 70 Zimmern und Suiten und hellen Seminarräumen mit Seeblick. Auch aus den schönen neuen Zimmern im Anbau fällt der Blick durch große Glasfronten direkt auf See und Alpenkette. Ein zauberhaft nostalgisches Strandbad wird im Winter zum Ice-Rink umfunktioniert, mit Feuerschalen und Fell bedeckten Relax-Liegen zur Winterwunder-Lounge umfunktioniert, an der Tagungsgruppen viel Spaß haben. In zwei gemütlichen Restaurants wird erstklassige Schweizer Küche angeboten, im Wintergarten und auf den Seeterrassen, aber auch in der urgemütlichen Hotelbar darf die Seele Ansichtskarten gucken. Hier wird Schweizer Gastlichkeit at it`s best zelebriert. Am Schiffsanlege-Steg übrigens, wie es in Luzern nicht ungewöhnlich ist, und damit am Sprungbrett ins Touristenglück per Schiff „von Luzern uf Wäggis zue“, wie es in der berühmten Liedzeile heißt. Ein Muss ist auch die so genannte „Goldene Rundfahrt“ auf dem See mit besuch des www.hermitage-luzern.ch Doch nicht nur hier etwas außerhalb der Stadtgrenzen nahe beim Verkehrshaus der Schweiz, sondern auch in den anderen schönen Hotels am Seeufer, wo hinter teils prächtigen alten Fassaden auf Neuzeit polierte Schweizer Grandhotel-Träume gelebt werden können: wie im Schweizerhof, im Palace, im Art Deco Hotel Montana beispielsweise. Jünger sind das Radisson Blu Lucerne und auch die 25 Zimmer-DesignPreziose „The Hotel“, wo Hotelier-Tausendsassa Urs Karli keinen Geringeren als Jean Nouvel den Neubau gestalten ließ – nur wenige hundert Meter vom ersten Luzerner Meisterwerk des Stararchitekten, dem KKL. www.the-hotel.ch

Luzern hat seit dem Bau des KKL in den verschiedenen MICE-Sektoren enorm aufgeholt. Die Infrastruktur für große Messen erweitert sich laufend und auch die für Seminare- und Meetings in Hotels und Veranstaltungslokalitäten ist top und wird auch zukünftig durch Großprojekte (Bürgenstock!) erweitert. Luzern verfügt mit über 85 Hotels und 7500 Betten über genügend Kapazität, um auch in der Hochsaison noch Platz für Seminare und Kongresse zu bieten. Die eher kleine Stadt mit Feriencharakter hat eine ungewöhnliche Infrastruktur für größere Anlässe. Der Großteil der Hotels liegt in Gehdistanz rund um Bahnhof und KKL oder in der Altstadt. Kein Problem, die größeren Anlässe auf mehrere Hotels aufzuteilen. 2: Welche besonderen Locations gibt es für Abendveranstaltungen? KKL Luzern mit Dachterrassen und Luzerner Saal bis 900 Pers./ Verkehrshaus der Schweiz mit „Erlebnishallen (Halle Schienenverkehr, Halle Flug- und Raumfahrt, Halle Straßenverkehr) sowie ganz neuem Kongresszentrum bis 300 Pers. / Stanserhorn mit Drehrestaurant für 200 Pers. / Rigi mit Eventzelt für 600 Pers./ Pilatus mit neu renoviertem Hotel Kulm für 160 Pers./ Dampfschiffe auf dem Vierwaldstättersee bis 300 Pers./Historische Hotelsmit nostalgischen Ball-Sälen und weitere ca. 80 Möglichkeiten in Luzern und der Region. 3: Auf welchen Positionierungsfeldern haben sie im MICE-Bereich in den letzten Jahren die größten Fortschritte gemacht? Tagen wo andere Ferien machen! Mit dieser Kernbotschaft versuchen wir in Luzern, uns von den

großen Business-Städten der Schweiz abzuheben. In Luzern bieten wir ein Gesamtpaket von Seminar- und Kongresslokalitäten, Veranstaltungszentren, Hotels – und dem dazugehörenden Rahmenprogramm auf See und Berg. Der Claim: Luzern – DIE STADT. DER SEE. DIE BERGE. 4: Stellen Sie sich einen virtuellen Kongress oder eine andere saalgestützte Großveranstaltung vor, die ideal nach Luzern passt. Was sehen Sie typologisch und vor allem: welchen Teilnehmerkreis? Wer wünscht sich nicht den internationalen Groß-Kongress, das internationale Sales-Meeting eines Weltkonzerns oder einen Medizinkongress… Idealerweise hätten wir natürlich gerne Veranstaltungen mit Größen bis zu 600 Personen. Die Ausrichtung ist da nicht so wichtig. Wichtiger ist, dass die Gäste Luzern nicht nur als international sehr bekannte Tourismusdestination sondern auch als kleine feine Business-Stadt wahrnehmen. 5: Welche Neuigkeiten hat Luzern im MICESegment zu vermelden und: Was ist eigentlich aus dem Chateau Gütsch geworden? 2011 wird ein Hotel und Businesscenter auf dem Pilatus eröffnet, 2012 das Parkhotel Vitznau nach Umbau, 2014 das neue Bürgenstock Resort und auch das bereits viel beschriebene Chedi im nahen Andermatt. Nun zu unserem „Zuckerbäcker-Schlösschen“: Der russische Oligarch Alexander Lebedev hat das Gütsch aufgekauft. Projekt und Baubewilligung liegen vor und das Projekt ist auch bereits ausgesteckt. Die letzten zwei Jahre wurde nur noch die Restauration betrieben und das Haus befindet sich derzeit noch im Dornröschenschlaf. Aber ab 2013 soll dann das neue Château Gütsch wieder als Luxus-Boutiquehotel offen für die Gäste sein. Mehr: www.luzern.com [47]


Kultur- und Kongresszentrum Luzern

Das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) ist der beliebte Treffpunkt für Konzertgäste, Business-Meetings und gastronomische Höhenflüge im Herzen der Schweiz. Zentrale Lage, direkte Anbindung an Schifffahrtslinien- und Schienennetz, genügend Parkplätze, ein differenziertes Raum- und Gastronomie-Angebot und persönliche Kundenbetreuung durch Fachleute aus Eventmanagement, Technik und Gastronomie schaffen den Rahmen für professionelle Auftritte. Herz, was willst Du mehr!?

Jean Nouvels Sinfonie der Sinne: Das KKL Mit diesen perfekten Bedingungen avancierte das KKL Luzern zum angesagten Ort für Veranstaltungen aller Art. Internationale Firmen lancieren hier Ihre neuesten Produkte, große Unternehmen feiern Ihre Jubiläen. Aktionäre, Firmenkunden und Luzerner Gesellschaften treffen sich zum Austausch. Ob Gala-Dinner, Rose-d`Or Award oder bei der Verleihung des Schweizer Filmpreises Quartz – mit drei großen Sälen, den zahlreichen Foyers, Terrassen und WorkshopRäumen inspiriert, begeistert und stimuliert das Haus als eines der spektakulärsten modernen Bauwerke der Schweiz, als Meisterwerk des französischen Architekten Jean Nouvel direkt

am Vierwaldstättersee. Der Konzertsaal inspiriert Orchester zu Höchstleistungen und bietet Konzertbesuchenden einmalige Klangerlebnisse. Der Saal wird von Fachleuten hoch geschätzt und zählt akustisch zu den besten der Welt – was berühmte Sinfonieorchester ebenso wie begnadete Jazz-, Brass-, Pop- und World-Musiker vor 1.840 Gästen regelmäßig beweisen. Modernste Technik sorgt dafür, dass sich aber auch Preisverleihungen und Product Launches, Jubiläumsfeiern, Tagungen und Empfänge nicht nur auf garantiert hohem Niveau abspielen, sondern zu echten Sternstunden werden. Zwei Wasserkanäle begrenzen den multifunktio-


nalen Luzerner Saal. Dank moderner Audio- und Visual-Ausstattung, stufenlos verstellbaren Bühnenpodesten und Trennwänden ist die Größe gut variierbar von 200 bis 1800 Gäste. Ein beliebter Treffpunkt für bis zu 600 Gäste ist die Luzerner Terrasse direkt über dem Saal. Das Auditorium mit seinen 270 bequemen Ledersesseln, ausziehbaren Tischen, idealen Lichtverhältnissen und einer State-of-the-Art Kongresstechnik ist das Herzstück des Kongresszentrums. Sechs unterteilbare Clubräume, drei Business- und Medienräume, sowie die Crystal Lounge, ein Juwel für Meetings und VIP-Empfänge, komplettieren den Kongressbereich.

Eine neobarocke Villa als Ergänzung Eine ideale Ergänzung zum modernen KKL Luzern bieten die Räumlichkeiten der St. Charles Hall am Stadtrand. Die neobarocke Villa am Vierwaldstättersee ist hervorragend mit SBahn, Bus und Schiff erschlossen. Konzertsaal, Luzerner Saal und Auditorium im KKL Luzern erfahren mit dem Rittersaal, dem Wienersaal und dem Gobelin-Zimmer in der St. Charles Hall eine atmosphärische Bereicherung. Die Räume in der St. Charles Hall eignen sich besonders für hochwertige Anlässe wie Management-Meetings, Diskussionsrunden, Jubiläumsfeste, persönliche Festtage, Auktionen, Networking-Events und

Cocktails. Die Partnerschaft von St. Charles Hall und KKL Luzern ermöglicht die Integration des Erlebnisses Vierwaldstättersee in jede Art von Eventplanung. Für hochklassige kulinarische Erlebnisse zum Event, in den Restaurants sowie in der St. Charles Hall sorgt Executive Chef Christian Iten, der sich im Restaurant RED 15 Gault Millau-Punkte mit seinem Team erkocht hat. Differenzierte Angebotslinien mit Ausrichtung Schweiz, Mediterran oder World komponiert die KKL cuisine vom einfachen Time out bis hin zum anspruchsvollen Flying Dinner®. Dies in der klassisch-trendigen Seebar, der Open-Air Waterfront, dem kosmopoliten World Café oder dem eleganten Gault Millau Restaurant RED. Eine kleine Tour durch die Architektur von Jean Nouvel bereichert jeden Event und mit der atemberaubenden Aussicht von einer der Terrassen unter dem fliegenden Dach auf die berühmte Kapellbrücke mit Wasserturm, See und Bergen endet jede Veranstaltung wie ein Incentive. À la fin: vielleicht ein Cocktail in der Crystal Lounge und Konzertkarten für Delegierte nach einem erfolgreichen Meeting? Aber natürlich vor allem eine exklusive Schiffspartie auf dem See direkt vom eigenen Schiffsanleger aus! www.kkl-luzern.ch [49]


Freitag, 17. Jun Montag, 20. J i 2011 bis uni 2011

Ihre Famtrip-Kombi LUZERN – BASEL Erleben Sie die urbanen Reize von Basel und das Juwel der Zentralschweiz in einer schönen Frühsommer-Kombination. Am Freitag, 17.Juni 2011 reisen Sie zunächst an den Vierwaldstättersee. Am Nachmittag erwartet Sie bereits das Luzern Convention Bureau mit ersten Programmhighlights. Auch der Samstag gehört ganz der Stadt, den Highlights der Region und Jean Nouvels KKL Luzern als Site-InspectionJuwel. Nach einer weiteren Übernachtung in Luzern erfolgt am Sonntagmorgen der Transfer nach Basel.

Dort besuchen Sie unter anderem die berühmte ART BASEL und schauen hinter die Kulissen des Aufbaus für ein Großkonzert. Das Congress Center, der St.Jakob Park und die St.Jakobhalle sind wichtige Info-Stationen für die Planer von Großveranstaltungen. Am späten Nachmittag des Montag, 20.Juni 2011, treten Sie dann von Basel aus die Rück­reise nach Deutschland an.

Anmeldung

Per Fax an +49 – (0) 2236-3366 118 Hiermit melde ich mich an für den Famtrip LUZERN/BASEL vom 17.-20.Juni 2011. Mir ist bekannt, dass mit der Anmeldebestätigung eine Kostenbeteiligung i.H. 75,- Euro für An- und Abreise erhoben wird. Mir ist ebenfalls bekannt, dass die Veranstalter (Basel Convention Bureau und Luzern Convention Bureau) sich ausdrücklich eine Auswahl unter den Anmeldungen vorbehalten und bevorzugt Teilnehmer berücksichtigen, die nachweislich Planungsvolumen für größere Veranstaltungen haben. Name: Vorname:

Funktion: Firma:

Straße: PLZ/Ort:

E-mail: Telefon:

Datum/ Unterschrift

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380.000 Einwohner hat die größte Stadt der Schweiz und die leben offenbar wie die sprichwörtlichen „Maden im Speck“. Zumindest lässt sich das aus den regelmäßig erscheinenden Mercer–Studien zur Lebensqualität ableiten, wo Zürich relativ beständig mit Wien und Genf auf den ersten Plätzen weltweit liegt.

Zürich

lebendig, sicher, jung und vielseitig! Zürich-Novizen seien an dieser Stelle erneut hingewiesen auf die äußerst gelungene Kombination von Stadt, See und Bergen, die seit jeher als Anziehungsfaktor für eine erfolgreiche MICEDestination ganz hoch im Kurs steht. Ebenso wie die Anzahl der Betten im Vier- und FünfsterneSegment. 10.000 Betten sind eine stolze Zahl und natürlich auch Indiz für die Weltgeltung Zürichs als Finanzplatz. Man darf allerdings in diesem Zusammenhang auch nicht verschwei-

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gen, dass die Übernachtungspreise in Genf und Zürich generell zu den höchsten weltweit zählen, wie es die jüngste HRS-Statistik ausweist. Entwarnung: Dabei sind wohl die erheblich günstigeren Gruppenraten nicht erfasst, so dass zumindest an der MICE-Front Beruhigendes verkündet werden kann. Immerhin sprechen 570.000 aus dem Quellmarkt Deutschland generierte Übernachtungen für die Beliebtheit einer


Destination mit stetig wachsender touristischer Bedeutung. Das Spektrum der Spitzenhotellerie reicht vom in frischem Glanze auferstandenen Klassiker Dolder Grand Hotel (173 Zimmer), dem feinen kleinen *****s Aldenhotel Splügenschloss (22Suiten) oder dem *****Swissôtel (347) bis zum beliebten ****Seedamm Plaza (142 Zimmer) oder den guten Mövenpick- und Radisson-Häusern am Flughafen. Um nur ganz wenige zu nennen.

Was bekommt der Kongress- und Tagungsgast für sein Geld? Er bekommt neben hoher Verweilqualität auch sehr viel Sicherheit. Zürich bei Nacht bedeutet sorgenfreien Genuss und reichlich Abwechslung. Die Prominenten (Udo Jürgens!), die auf dem „Golden Hill“ genannten Seeufer wohnen, Manager und Politiker aus aller Welt wissen das zu schätzen. Die heitere Stadt ist alles andere als verstaubt und viel lebendiger, als alte Vorurteile

aus Zwinglis Zeiten das immer noch glauben machen wollen. Die Gastro-Szene gilt als ausgesprochen vielfältig und nicht nur die Street Parade zeigt immer wieder aufs Neue, dass die Stadt an der Limmat eine jugendliche-vitale Stadt ist. Die farbenprächtige Street Parade zieht jährlich bis zu 900.000 Besucher an und findet 2011 am Samstag, dem 13. August satt. Für das junge Zürich steht unter anderem als bildungspolitisches Aushängeschild, die ETH (Eidgenössische

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Technische Hochschule), aus der schon mehr als zwanzig Nobelpreisträger hervor gegangen sind und deren Hauptgebäude vom berühmten Architekten Gottfried Semper (Dresdner Semper­ oper!) entworfen wurde. Der Kongress- und Tagungsgast bekommt weiter eine Fülle an Special Locations geboten und mit den EVVC-Mitgliedern Hallenstadion und Kongresshaus Zürich auch zwei für Kongresse gut geeignete Gallionsfiguren. Das Hallenstadion ist die größte Multifunktionshalle der Schweiz und perfekt angebunden an die Hallen der Messe Schweiz, die hier neben Basel ihren zweiten Standort hat. Mehr als 40 Millionen Euro werden übrigens in den nächsten Jahren in Um- und Erweiterungs-

bauten im Zürcher Kongresshaus investiert, denn der Souverän hatte ja bekanntermaßen 2009 einen Kongresshaus-Neubau per Volksabstimmung abgelehnt. Nun, da macht man eben

jetzt das „alte“ richtig schön, denn mit seiner tolle innerstädtischen Lage am Seeufer hat es das ohnehin längst verdient! www.zuerich.com

5 Fragen an Mark Burri Mark Burri ist Leiter des Zürich Convention Bureau Renaissance Zürich Tower Hotel mit 1.000 m2 Gesamtmeetingfläche http://www.marriott.de/ hotels/event-planning/travel/zrhbr-renaissancezurich-tower-hotel/ 2: Welche besonderen Locations gibt es für Abendveranstaltungen? 1: Warum ist Zürich infrastrukturell gut aufgestellt für größere Veranstaltungen? Zunächst wegen der sehr guten Erreichbarkeit mit Bahn und Flugzeug – alleine aus Deutschland mit zahlreichen Direktflügen. Stolz dürfen wir sein auf die weltbeste Lebensqualität – das Mercer Ranking weist uns in den letzten Jahren immer einen Platz unter den ersten drei zu! Dann der See, die intakte Altstadt, Kultur, Gastronomie, Berge und Gletscher in Tagesausflugs-Distanz, alles ist sauber und sicher, die Distanzen sind kurz und der ÖPNV hervorragend aufgestellt. Wir haben etablierte Häuser wie das Kongress­ haus am See für Kongresse, Ausstellungen und Events bis 1.750 Teilnehmer. Tophotels wie Swissôtel, Renaissance und Marriott haben ihrerseits Kapazitäten bis jeweils 700 Teilnehmer. Dazu kommen neue oder umfassend renovierte wie das Forum Hallenstadion als perfekte Möglichkeit für kürzere Konferenzen mit Ausstellungsflächen, Restaurationsbetrieben im Haus und State of the Art-Technik und das [54]

Der einzigartige Mix macht Zürich aus – auch bei den Locations! Gediegen geht es zu im historischen Altstadt-Haus, einem traditionellen Zunfthaus mit Zürcher Geschnetzeltem und Zunftwein ODER urban trendig in der umgewidmeten Fabrik-Halle, z.b. die Maag Halle www.maag-halle.ch Weitere Highlights sind die Masoala-RegenwaldHalle www.zoo.ch/xml_1/internet/de/application/ d5/d166/d176/d1677/f1692.cfm ein ehemaliger Kuhstall: http://www.adlisberg. ch/stuben-stall/kuhstall/ und das Restaurant Sonnenberg http://www.sonnenberg-zh.ch/ index2.html 3: Was sind mögliche Rahmenprogramm-Highlights in Zürich für größere Gruppen und welche Rolle spielt das Umland? Sehr schön ist der Uetliberg, zu erreichen per Bahnfahrt auf den autofreien Aussichtspunkt mit Restaurant inkl. Rundumsicht auf Stadt, See und Berge www.uetliberg.ch Empfehlenswert ist

weiterhin ein Tagesausflug auf den Titlis: Tagsüber genießt man das ewige Eis des Gletschers und abends kehrt man zurück in trendy Zürich – und hat das Eis dann im Cocktailglas www. titlis.ch Der Klassiker: eine Rundfahrt auf dem See – eine Stunde oder den ganzen Tag – je nach Lust und Zeit www.zsg.ch Das Umland ist gut erreichbar, von jedem Punkt in der Stadt ist man in zehn Bus-/Tram-/Auto-Minuten im Grünen! 4: Auf welchen Positionierungsfeldern haben sie im MICE-Bereich in den letzten Jahren die größten Fortschritte gemacht? Das Corporate-Segment ist weiterhin das wichtigste. Aber auch den Verbandsmarkt haben wir in den letzten Jahren sehr gut weiter entwickelt. Das zeigt sich zum Beispiel im ICCA Ranking. Zürich verbesserte sich von Rang 61 auf Rang 30 im internationalen Städte-Ranking (2000 bis 2009). Zürich hat Hochschulen von internationalem Rang wie die Universität Zürich und die ETH Zürich und positioniert sich damit als WissensStandort. 5: Was ich Veranstaltungsplanern in Deutschland immer schon einmal sagen wollte: Perfekte Infrastruktur, beste Lebensqualität, nette Menschen – es ist der einmalige Mix, der Zürich ausmacht!


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Hallenstadion Zürich

Das Hallenstadion Zürich ist die größte stützenfeie Halle Europas mit einer Dachfläche von über 10.000 qm und liegt bestens angebunden direkt am Messezentrum Zürich - SuisseEmex-Besucher fallen förmlich darüber! In enger Kooperation mit den nahe gelegenen Hotelpartnern Holiday Inn Zürich Messe, Swissôtel Zürich, Courtyard by Marriott Zürich Nord und Renaissance Zürich Hotel bietet die AG Hallenstadion ein strukturiertes Raumkonzept für Kongresse und Events in der Größenordnung von 600 bis 3‘000 Personen an.

Die hohe Kunst der Verwandlung Das Hallenstadion hat eine tiefe Tradition, denn es wurde bereits 1939 eröffnet und sein Bau kostete zur damaligen Zeit gerade einmal 2,5 Millionen Franken. Die komplexe Runderneuerung, die 2005 abgeschlossen wurde, verschlang indes bereits 145 Millionen Schweizer Franken. So vergeht die Zeit. Damit die Anziehungskraft des 14.000 qm großen Giganten gut in die Zukunft übersetzt werden kann, ist im Rahmen des 14monatigen Umbaus enorm viel geschehen. Die heute auch als Eishockeystadion genutzte Multifunktionsarena hat eine große Vergangenheit als Radrennstadion. Dessen letzte Relikte wurden fast vollständig entfernt – bis auf die

Stützmauern der beiden Steilkurven, die sich harmonisch in das neue Konzept integrieren ließen. Es entstand ein völlig neues Conference Center mit einem 2.000 qm großen Foyer und vier teilbaren Konferenzräumen, deren größter 170 qm groß ist. Der größte Mehrzweckraum hat knapp 700 qm. Zwei der insgesamt fünf Restaurants (1.000 Plätze!) liegen in diesem Bereich. Das Restaurant „Frontline“ ist mit 550 Plätzen im Bedienservice das größte im Kanton Zürich. Lions Bar und Knock-Out Bar flankieren es an den Seiten. Aus 7.970 Sitzplätzen wurden 11.543, Teleskoptribünen hat man angeschafft, TV-Studios und


Regieräume gebaut, über 7.000 Polsterstühle und 200 Plasmabildschirme angekauft, 10.000 Garderobenplätze geschaffen, eine Klima-Anlage eingezogen, 20 Logen neu etabliert im zweiten und dritten Obergeschoss der Südkurve. Mit Balkon bieten sie beste Aussicht auf Live Acts von Weltstars aus Musik und Sport. Zwei Logen sind aktuell in der freien Vermietung. Seit den Umbaumaßnahmen können auch 40TonnerSattelschlepper durch zwei Tore direkt in den Innenraum fahren. 150 große Konzerte, Shows und Sportevents, aber auch eine stetig wachsende Zahl an Firmen- und Verbands-Events bewältigt das

Team um Direktor Felix Frei, der seine Mannschaft im Bedarfsfall wie einen Kugelfisch auf über 400 Mitarbeiter aufblasen kann. Hinzu kommen dann noch bis zu 500 Kollegen in der Gastronomie. Technikpartner ist Habegger. Die größte Multifunktionsarena der Eidgenossen

hat 19 unterschiedliche, durch die Feuerwehr bewilligte Veranstaltungslayouts. Durch die enorme Wandelbarkeit der Halle ist alles – O-Ton! – „bei optimalen atmosphärischen Bedingungen möglich, was auf 82 x 50 Meter Platz findet“. Wenn man es einfach ausdrücken möchte. Wie [57]


zahlreiche Referenzveranstaltungen belegen, macht man sich hier auch vor der Bereitstellung von 30 Gruppenräumen keineswegs bange. Forum – die kreative Lösung für kleinere Veranstaltungen Aber das Problem eines jeden europäischen Hallenanbieters besteht nun einmal auch darin, dass die regelmäßigen Mandate (wie Sport) und die Eigenproduktionen (Musicals) den Kalender substantiell füllen. Zwar gab es zwischen diesen fixen Terminen immer wieder freie Lücken, die aber für Einzelanfragen nicht genutzt werden konnten – vor allem aus zeitlichen und auch finanziellen Gründen war es selten machbar, ein Eishockey-Setup kurzfristig für eine Tagung umzubauen. Oder einfach auch, weil die gesamte Halle für einen Anlass viel zu groß war. Die Führung unter Direktor Felix Frei entschied sich deshalb für eine pragmatische Eigenlösung: Man installierte eine Art Trennwand, ein fixes Modul, das wie im Theater unter die Hallendecke gehängt wird und unter dem Namen ‚Forum‘ für Tagungen und Events heruntergelassen wird. Dieses Angebot erlaubt dem Hallenstadion nun auch, kleineren Kunden für Einzelevents (zum Beispiel Aktionärsversammlungen) genau dieses Forum anzubieten. Entscheidend ist dabei, dass die gesamte Halle innerhalb von nur 22 Stunden zweimal umgebaut werden kann, also inklusive Aufbau und Rückbau. Das

ist neu und erlaubt Marketingdirektor Hugo Mauchle ganz gezielt Tagesveranstaltungen zu akquirieren. Das Angebot ist so „tafelfertig” zusammengefasst, dass sich der Kunde keine Sorgen um Mehrkosten im technischen oder infrastrukturellen Bereich machen muss. In der Pauschale (aufgeteilt nach Personenzahl;

bis zu 3.500 Sitzplätze sind möglich) werden sämtliche Kosten für Aufbau, Dekoration, Sprachbeschallung inklusive Regie, Hallen-, Bühnen- und Event-Licht, Standardbühne und Möblierung, Betriebspersonal, Sanitär, Abbau und Reinigung mit eingerechnet. Die Gesamtkosten bei zum Beispiel 1.250 Personen belaufen sich auf rund CHF 100.000, was pro Person etwa € 60 ausmacht. Der Kunde erhält mit diesem Angebot „sein” Forum schlüsselfertig morgens um 8 Uhr und schließt es abends um 18 Uhr wieder ab (oder entsprechend zeitverschoben, wenn es eine Abendveranstaltung ist). Zürich bietet dieses nun standardisierte System seit Beginn des Jahres an und konnte bereits Erfolge verbuchen – leider ohne Kopierschutz, denn auf Zürich folgte dann als zweiter europäischer Anbieter die O2-World in Berlin mit ihrem „HalbeHallen” Angebot. www.hallenstadion.ch


TRAFO

Nur 15 Fahrminuten benötigt man mit dem Zug von Zürich in das beschauliche 18.000 Einwohner-Städtchen Baden, wo 1891 durch Brown und Boveri der Weltkonzern BBC gegründet wurde. Auch die PKWAnreise ist durch die unmittelbare Nähe zur Autobahn von Deutschland aus völlig problemlos. In der Badestadt-Idylle mit der charmanten Altstadt gibt es ein Casino für das große Spiel und haben immerhin Firmen von Weltruf wie ABB, Brother, Wrigley und Oracle ihren Sitz. Nicht nur für diese Local Player hat sich die Stadt mit Blick auf geschäftliche Veranstaltungen durch den Umbau einer ehemaligen Transformatorenfabrik Bemerkenswertes gegönnt.

TRAFO – der One Stop Shop vor den Toren Zürichs Nun kann man in Zürich wohnen und im Badener Trafo den Event abhalten oder aber die Abendveranstaltung in Baden organisieren - just for a change. Für diesen Szenenwechsel kann es gute Gründe geben, denn Miriam Kaelin, die Leiterin des TRAFO, kommt aus dem Gastgewerbe, hat im Eventmanagement gearbeitet und formuliert überzeugend einen auf den ersten Blick unsichtbaren USP: „Das Wichtigste ist das Essen!“ Was wohl jeder bestätigen kann. Hier gilt es ganz besonders, denn der Betreiber ist ein angesehener Caterer und beliefert auch etliche andere Locations in der Schweiz. Formuliertes

Ziel Nummer 1 also ist die gute Verpflegung von 70.000 Gästen bei etwa 300 Events im Jahr. Die durchschnittliche Veranstaltungsgröße liegt bei etwa 250 Teilnehmern, die maximale Kapazität bei 700 Gästen in Reihenbestuhlung. Was ist das Besondere an TRAFO? Neben der inspirierend urbanen Loftarchitektur ist es etwas, was man bei umgebauten Industriehallen nicht allzu häufig findet: Der Plenarsal wird durch eine hohe Anzahl an Breakouträumen ergänzt – vor allem durch die angrenzenden fünf Kinosäle können große Breakout-Areale zur Verfügung gestellt werden. Miriam Kaelin bezeichnet das als ziemlich einmalig in der Schweiz. Bezieht


man dann noch das 2000 qm große Parkareal mit ein, dann kann man im TRAFO interessante Indoor/Outdoor-Kombinationen spielen. Ab Ende 2012 wird die Location noch sehr viel größer: Ein kompletter Saal mit Platz für 1.200 Personen soll angebaut werden. Was nichts anderes heißt, als dass das große, bislang noch ungenutzte Hallenareal nebenan nun auch Zug um Zug in das Gesamtkunstwerk integriert wird. Pünktlich zum 10. Geburtstag bekommt das Veranstaltungszentrum dann als letztes Sahnehäubchen auch noch ein 80 Zimmer-Hotel dazu. Damit sind neben den Badener Hotels „du

Parc“ (150 Zimmer) und dem Designhotel „Blue City“ auch ausreichende Zimmerkapazitäten in der Hand der Betreiber, so dass dann problemlos mehrtägige Seminare vor den Toren Zürichs angeboten werden können.

Variantenreiche Saalkombinationen Die Flanken der unteren Mall sind an etliche Restaurants verpachtet, aber dennoch nutzbar als Empfangszone und für Flying Check Ins. Mit Rolltreppen und Aufzügen fährt man bequem [61]


in den ersten Stock, wo die obere Mall mit dem liebevoll restauriertem Industriehallen-Charme und viel Licht als zentraler Verteiler in die Säle dient, aber auch bei Cocktailparties und Ausstellungen eine gute Figur macht. Der Materialmix aus alten und neuen Design-Elementen ist überall außergewöhnlich stimmig. Zitieren wir die Wahrheit und nichts als die Wahrheit von der Homepage: „Die vielfältige Loftarchitektur und die Licht durchfluteten Räume bieten einen exklusiven Komfort. Mit Platz für 150 bis 500 Personen ist die 715 qm große Trafohalle die Bühne für den Keynote Speaker. Die je 25 qm großen Räume Ampère 1-4 eigenen sich für kleinere Gruppen, der stilvolle Glas-Saal (250 qm) oder die fünf Kinosäle (190-400 pax) für die Side Speaches. Die 2.000 qm große Mall oder das Foyer (200 qm) sind kommunikative Plattformen für den Networkingteil.“ Wichtig: Per Autolift gelangt mit großen Exponaten und hier natürlich insbesondere mit PKWs in alle Räume.

Seit zwei Jahren ist das Orga-Team auch für vom Kunden nachgefragte NachhaltigkeitsAspekte gut aufgestellt. Das Gebäude selbst ist energietechnisch sehr gut gebaut. Ansonsten liegt das Augenmerk auf der Kulinarik und fokussiert dabei auf regionale Produkte und selbst gemachte Säfte und Tees. Miriam Kaelin weiß als ehemalige Corporate Eventplanerin, worauf es den fast 200 Kunden, die hier pro Jahr mit ihren Gruppen zu Gast sind, ankommt. Dazu gehört vor allem, dass das Catering-Konzept mit dem Kunden gemeinsam erarbeitet wird, und nicht einfach Listen übergeben oder 08/15-Vorschläge gemacht werden. „Denn die Werte, die eine Veranstaltung transportieren will, spiegeln sich auch in einem intelligenten gastronomischen Konzept wider!“, so Kaelin. Diese Aussage passt

zum Fullservice-Konzept, das sich über Entertainment- und Mobiliarvermittlung bis hin zu den Hotelarrangements erstreckt. Fazit: In der Badener TRAFOHALLE findet man ideale Räumlichkeiten mit viel Charme für größere Veranstaltungen vor. In zentraler Lage einer idyllischen Kleinstadt und dennoch erstklassig angebunden an Großstadt, Flughafen und Bahnknoten Zürich. Auf die technische Ausstattung ist Verlass, denn der renommierte Partner heißt Habegger. Auf das Team auch – wie zahlreiche Dankesschreiben renommierter Kunden bezeugen. Auf der gut gemachten Homepage gibt ein Demo-Film einen atmosphärisch aussagefähigen Einblick. www.trafobaden.ch


Sonntag, 8. M Dienstag, 10. Mai, bis ai 2011

Die Famtrip-Kombination Zürich/Baden Frühling am Zürichsee. Am Sonntag, 8.05.2011, reisen Sie gemütlich im Laufe des Nachmittags nach Zürich. Ab 18:00 Uhr Treffpunkt im Hotel zum gemeinsamen Abendessen.

DAS HIGHLIGHT AM ABEND: ZUCCHERO-Konzert mit VIP-Treatment im Hallenstadion. Übernachtung

Anschließend „kleine Nachtschwärmerei“ mit dem Zürcher events-Redakteur Daniel Tschudy. Übernachtung.

Dienstag, 10.05.2011 Nach dem späten Frühstück kurzer Transfer (15-20 Minuten) nach Baden. Dort Lunchhopping mit Überraschung durch die TRAFO-Räumlichkeiten.

Montag, 09.05.2011 Tagsüber: Schönes Erlebnis-Programm in Zürich.

Am frühen Nachmittag Rückreise nach Deutschland.

Anmeldung

Per Fax an +49 – (0) 2236-3366 118 Hiermit melde ich mich an für den Famtrip Zürich/ Baden 8.-10. Mai 2011. Mir ist bekannt, dass mit der Anmeldebestätigung eine Kostenbeteiligung für die An- und Abreise i.H. 75,- Euro erhoben wird. Mir ist ebenfalls bekannt, dass die Veranstalter (Zürich Convention Bureau und TRAFO Baden) sich ausdrücklich eine Auswahl unter den Anmeldungen vorbehalten und bevorzugt Teilnehmer berücksichtigen, die nachweislich Planungsvolumen für größere Veranstaltungen haben. Name: Vorname:

Funktion: Firma:

Straße: PLZ/Ort:

E-mail: Telefon:

Datum/ Unterschrift

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Schweiz Die

hat viele Gesichter

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12 Fragen, 12 Nächte Unter den Einsendern, die die folgenden 12 Fragen richtig beantworten können, verlosen wir unter Ausschluss des Rechtsweges drei Preise. Einsendeschluss ist der 20.Februar 2011. 1: Hauptpreis: 6 Übernachtungen in Luxushotels auf Sardinien 2. + 3. Preis: 2 x 3 Übernachtungen im Hotel Ellington, Berlin 1: Wie viele Schweizer Mitglieder hat der EVVC?......................................................................................................................................................................... 2: Wie heißt die Kreativabteilung im Zentrum Paul Klee?.......................................................................................................................................................... 3: Wie viele Millionen werden in Bern derzeit in den Kursaal investiert?................................................................................................................................. 4: Wie heißt die neue Messehalle bei BEA Bern Expo?............................................................................................................................................................... 5: Aus welchem Jahrhundert sind die Prunksäle bei Interlaken Congress?........................................................................................................................... 6: Wer ist Technikpartner im TRAFO?............................................................................................................................................................................................ 7: Wie heißt das neue Auditorium im Congress Center Basel?.................................................................................................................................................. 8: Wie heißt das Oldtimer Museum im Baseler St.Jakobspark?................................................................................................................................................ 9: Wie viele qm hat die große Halle in der St.Jakobshalle?....................................................................................................................................................... 10: Wer hat das KKL in Luzern gebaut?.......................................................................................................................................................................................... 11: Der Name der Messegesellschaft in St.Gallen?...................................................................................................................................................................... 12: Nennen Sie einen der Hotelpartner des Zürcher Hallenstadions?.......................................................................................................................................

Per Fax an +49 – (0) 2236-3366 118 Name: Vorname:

Funktion: Firma:

Straße: PLZ/Ort:

E-mail: Telefon:

Datum/ Unterschrift

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Verlag: Werbe- und Verlags-Gesellschaft Ruppert mbH. Sitz der Gesellschaft ist 89073 Ulm, Karlstraße 41, Registergericht Ulm, HRB 724783 Geschäftsführer: Gerrit Klein Redaktion & Anzeigenmarketing: events Emil-Hoffmann-Str. 13, D-50996 Köln Tel.: +49/(0) 2236 - 3366 11-0 Fax: +49/(0) 2236 - 33 66 118 E-Mail: info@events-magazine.de www.events-magazine.com Publisher/Chefredakteur

Hans Jürgen Heinrich Redaktion Dr. Isabel Kuhl, Christina Feyerke Anzeigenleiterin Inga Schade Manager Sales Erhan Erdogan Freie Redaktionsmitarbeiter Gisela Katharina Prenzel, Daniel Tschudy, Marie Fink Gestaltung Rainer Schmoll Druck L.N. Schaffrath DruckMedien

GmbH & Co. KG, 47608 Geldern Anzeigenpreisliste Nr. 39 vom November 2010 Anzeigendisposition: Marion Bondar Jahresabonnement Euro 42,– Einzelpreis Euro 9,40 + Versandspesen u. MwSt. Inland Konto: Volksbank Ulm- Biberach, Kto. 154 411, BLZ 630 901 00 Mitglieder des EVVC, des FAMAB und des VERANSTALTUNGSPLANER.DE erhalten das Magazin events im Rahmen des Mitgliedsbeitrages. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlags. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangte Einsendungen keine Gewähr. Druck-Auflage: 19. 500 Exemplare, IVW IV/2009 © Werbe- und Verlags-Gesellschaft Ruppert mbH, Ulm


Die Schweiz. Sonderausgabe events Januar 2011  

The International Management Magazine For Meetings, Incentives, Congresses, Exhibitions - Special Issue 1/2011

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