Page 1

meet austria 2009

Anregungen f체r Veranstaltungsplaner & Ideen f체r Jedermann in einem Bilderbogen aus neun Bundesl채ndern

The International Management Magazine for Meetings, Incentives, Congresses, Exhibitions


Business. In Österreich.

abcn austrian business and convention network Austrian National Tourist Office Margaretenstrasse 1 A-1040 Vienna Tel.: +43 (0)1 588 66 350 E-Mail: abcn@austria.info www.abcn.at

Mit seinem einzigartigen und spezialisierten Angebot aber auch mit seinem touristischen Know-how bietet Österreich ideale Bedingungen für Veranstalter von Meetings, Incentives, Conventions und Events. Perfekte Erreichbarkeit, modernste Infrastruktur, Top Locations und vor allem Qualität und Serviceorientierung zeichnen das österreichische Angebot aus – nicht umsonst zählt Österreich noch immer zu den beliebtesten und gastfreundlichsten Destinationen weltweit. In den internationalen Rankings der ICCA und UIA belegt Österreich immer wieder Spitzenplätze. abcn austrian business and convention network ist ihr kompetenter Österreichpartner für Meetings, Incentives, Conventions und Events. Die Spezialisten stehen Ihnen jederzeit mit professioneller Beratung und kreativen Ideen zur Verfügung.

Convention Bureaus Wenn Sie konkrete Fragen zu den Bundesländern haben, unterstützen Sie auch gerne die Convention Bureaus hinsichtlich Angebot und perfekter Umsetzung Ihrer geplanten Veranstaltung.

Steiermark Convention St.-Peter-Hauptstraße 243 A-8042 Graz Tel.: +43 (0)316 4003 0 E-Mail: info@steiermarkconvention.com www.steiermark-convention.com

Convention Bureau Tirol

Conventionland Kärnten

Maria-Theresien-Straße 55 A-6020 Innsbruck Tel.: +43 (0)512 9008 633 E-Mail: convention@tirol.at www.convention.tirol.at

Feldkirchnerstraße 140/4 A-9020 Klagenfurt Tel.: +43 (0)463 507355 14 E-Mail: convention@kaernten.at www.convention.kaernten.at

Salzburg Convention Bureau

Convention Bureau Niederösterreich

Auerspergstraße 6 A-5020 Salzburg Tel.: +43 (0)662 88987 271 E-Mail: convention@salzburgcb.com www.salzburgcb.com

Convention Partner Vorarlberg Römerstraße 2 A-6900 Bregenz Tel.: +43 (0)5574 43443 23 E-Mail: service@convention.cc www.convention.cc

Convention Bureau Oberösterreich Freistädter Straße 119 A-4041 Linz Tel.: +43 (0)732 221022 E-Mail: tagung@oberoesterreich.at www.tagung.info

Niederösterreichring 2, Haus C A-3100 St. Pölten Tel.: +43 (0)2742 9000 19825 E-Mail: convention@noe.co.at www.convention-bureau.at

Vienna Convention Bureau Untere Augartenstraße 38/Top 5 A-1020 Wien Tel.: +43 (0)1 21114 500 E-Mail: convention@vienna.info www.vienna.convention.at

Burgenland Tourismus Schloss Esterházy A-7000 Eisenstadt Tel. +43(0)2682 63384 0 E-Mail: info@burgenland.info www.burgenland.info


Editorial: Tu Felix Austria Ein berühmter Architektur-Theoretiker aus der Alpenrepublik hat einmal behauptet, österreichischer Architektur wohne ein spezifisches Moment inne, ein Austrian Phenomenon sozusagen. Er bezog sich damit vor allem auf das spielerische Element. Was liegt nun näher, als diese heitere und überaus angenehme Eigenschaft des Spielerischen auch für das Phänomen Österreich insgesamt in Anspruch zu nehmen? Heiterkeit, Beschwingtheit, positive Erregung, Leidenschaft, Freude – endlos sind die Synonyme für das Spiel, für die Gemütszustände, die dem Homo Ludens, dem spielenden Menschen, zugeschrieben werden. Wer spielt, fühlt sich sicher. Spiel kann Bewegung bedeuten, die froh macht – so wie Wiener Walzer und der Tanz der Lipizzaner, der Rausch auf der Piste und das eintauchende Paddel im türkisfarbenen Wasser des Fuschlsees. Der spielerische Umgang mit den Freuden des Lebens führt zur Frittatensuppe, zum sanft gesottenen Wiener Schnitzel, hinein in einen pluderigen Berg Kaiserschmarren und direkt auf das unvermeidliche Verreißerle zu. Er führt zur Lebensart. Die manifestiert sich in Österreich auf unzähligen Bühnen, Freilichtbühnen und Seebühnen, im gelebten Brauchtum und: in der gelassenen Grundstimmung des Gemüts, die über die Bundesländergrenzen hinweg dem Österreicher generell zu eigen ist. Lebensart erkennt man auch in der Eigenständigkeit von Geschmack, Mode, Kultur und gesellschaftlichem Leben. Daher gilt: Honi soit qui pense, unsere österreichischen Nachbarn seien so etwas Ähnliches wie Deutsche. Nur mit anderem Dialekt. Vielleicht allenfalls gesegneter mit Umgebung und näher am Mittelmeer. Daher können unsere Seelen unbesorgt und voller Neugier in andere Befindlichkeiten reisen. Denn die sucht man schließlich, wenn man sich für Tagungen, Seminare, Events und Incentives auf Reisen begibt. Und was zusätzlich wichtig ist – und da sind uns die Nachbarn mentalitätsmäßig wieder ganz nah: dass man sich auf seine Geschäftspartner dort hundertprozentig verlassen kann! Schön, dass man ganz nebenbei auf Einrichtungen trifft, die sowohl in der Software als auch in der Hardware zum Besten gehören, was in Europa zu finden ist. „Volk, begnadet für das Schöne, viel gerühmtes Österreich!” heißt es in einer Textzeile der Nationalhymne. Hoffen wir, dass es uns gelungen ist, bei aller Notwendigkeit zur sachlichen Beschreibung von diesem Schönen in unserem Sonderheft das Wichtigste sichtbar zu machen. Dös wär‘ leiwand und dann passt‘s scho!

Hans Jürgen Heinrich Chefredakteur


meet Austria: Inhalt Übersicht.......................................................................................................................6/7

Salzburg und Salzburger Land Von Fiakern, Festpielen und Froschgoscherln ................................................8

Vorarlberg Auch im Ländle wird kräftig inszeniert! ..........................................................25 Haubenrestaurants in Österreich – eine Übersicht der besten..........28 Kleine Kaffeefibel – von Einspännern und Verlängerten.......................29

Oberösterreich Kaleidoskop aus Stadt, Land, See & Fluss......................................................30 Typisch österreichisch – Versuch einer Sprachführung..........................45

Tirol Auf den Spuren des Freiheitshelden Andreas Hofer................................46

Burgenland Sonne, Störche und ein See zum Stehen .......................................................59

Wien Küss die Hand: die Hauptstadt!...........................................................................64

Niederösterreich Die wein- und sinnenfrohe Welt um Wien....................................................82 Landauf, landab: Ideenbörse ................................................................................92

Steiermark Das grüne Herz des Landes mit der Genusshauptstadt Graz ..............96 Liebesbrief eines Senners .................................................................................. 108

Kärnten So schön kann Multikulti sein! ........................................................................ 109

Impressum Verlag: Werbe- & Verlagsgesellschaft Ruppert mbh Trakehner Straße 7-9 D-60487 Frankfurt www.events-magazine.de Publisher/Chefredakteur: Hans Jürgen Heinrich Redaktion: Christina Feyerke Robin Daniel Frommer 4 | Austria 2009

Anzeigenleitung: Lea Spielmann Anzeigen: Kerstin Quirin Joachim Berger Druckauflage: 15.500 Erscheinungstermin: September 2009 Gestaltung: Rainer Schmoll, 65307 Bad Schwalbach Druck: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co. KG, 47608 Geldern

Bildnachweis: Robin Daniel Frommer, H.J. Heinrich, C.Feyerke, Wien Tourismus, E.Reismann, IAKW AG-Schauer, Schiedl, Tourismusverband Steyr, Villach-Faaker See-Ossiach-Tourismus, Steiermark Tourismus, Österreich Werbung Wien, Arge Kongress St. Wolfgang, Retter Events, Conventionland Kärnten, Salzburg Convention Bureau, Eigenfotos diverser beschriebener Leistungsträger. Titelfoto: Jedermann-Aufführung in Salzburg


Anzeige

Treffen, tagen & neue Kräfte tanken Das Europeum in Mariazell ist ein Ort der Begegnung, wo Tradition und Moderne harmonisch miteinander verschmelzen. In der reinen Bergluft eines bedeutenden Marienwallfahrtsortes werden körperliche und geistige Kräfte wach, in der Inspirierenden Atmosphäre eines hochmodernen, multifunktionalen Veranstaltungszentrums schaffen Sie die Grundlagen für Wissenstransfer, Mitarbeiter- und Kundenbegeisterung. Das Europeum bietet Ihnen auf 4.500 m² > sechs Kongress- und Veranstaltungsräume mit modernster Technik für bis zu insgesamt 1.200 Personen; max. 600 Personen im großen Konferenzsaal > 800 m² Ausstellungsbereich > 800 m² Wellnesslandschaft mit Pool-, Sauna-, Beauty- und Massagebereich > Möglichkeiten für Incentives in der Mariazeller Bergwelle (auf der Seebühne am Bergsee der Bürgeralpe, mit dem neuen Veranstaltungsgebäude „Arche des Waldes” der ÖBf), Mariazeller Advent, Führungen durch die Stadt, die Schatzkammern der Basilika, die Lebzelterei und die Magenlikörmanufaktur, Hochseilklettergarten am Erlaufsee, Wintersportmöglichkeiten, Spirituelle Programme > Hotels: 160 Gästezimmer in der Vier- und gediegenen DreisterneKategorie, direkt angeschlossen oder vis a vis des Europeums und weitere 500 Zimmer in Hotels, Gasthöfen und Privatzimmern in Mariazell und Umgebung.

Mariazeller Europeum GmbH Wiener Straße 9, 8630 Mariazell Tel. +43 3882 43147-0 Fax +43 3882 43147-20 Spa-Bereich: Tel. +43 3882 43147-40 Fax +43 3882 43147-21 office@europeum.at


Formation der Skilehrer zum Umriss des Landes

Touristen und Einheimische formen Gemeinschaftsgeist

@67<CE"=

(EOD38'

!<>-<>

BO65+8-EO

@67<CE"= != ?E6 A+8R$>

2.D

1B-

//-

01

/ B-

B

0

=E8$6

:A"=(LL879E$(

2E86JE0E

:A"=(LL879E$( != ?E6

2,1

#HR>

2B

A83M+RR+6FA8366+R

2D+

)(9=4(9M("98879E$(

,8E>T)385FSG

B+.

P$C+

*+><1E

22D

1,,

B1-

0

.0 .

+ 2. !"3DR"E>E

4+>+J$E

LE'8+D

:79E$(==6JJ(9

7,>

?E"=L!=!(

9

@67<4(9LE*6=% E6' *!( ?E"= #=7(9=E7!<=EL(9 )L6%"E'(=

/1

1

ZM,>DM,>( O[

:7EE78%9(=I( ?6=*(8LK=*(9%9(=I(

/

PE8D<>>+

BD

2$+> A8E5$6RE1E 95G =HR5+> /2 2/2 9ERJD38' ?$6+>65E-5 A3-E;+65 #RE'+>)385 %$+, 021 !$>J

1.

0B.

4+8<>E

B/0

S$RE><

8<=87!%( :79E$(= &%"

B/-

B/,

&>>6D83CT

-

-/

!K<>

A8+'+>J

2,0

%#)(/#

L.8$C%

2/-

2-+

B2.

B/-

220

B-/

B22

2+

S.>C%+>

D

1/,

1/.

B01

@$"<>

&E6;7879E$(

2,

958E6D<38' P.8>D+8'

211

1B B

0,,

=8E%E

2D2

2/ B

/

1D

22D

."!#&*'"$-

A+<'8E-

,$8+>J+

B8G2>G2 4BB

&%"

_O>#O ?K%[B^^D E((,^<M,>( _8D.,>*#D( _#K%O,^S ?:Q -,^#Y M,8,>D C,>5OD( !BK%,D ?:Q COD:O^,BD !O[A>,K%:<S OQ +Q ?:Q +,B>(,D _O::<,, ?:>O M,# ?O^TM8>( %O8<,D ZM,>:>8[ OQ ?Q \,8[O>`: ZM,>D.B>* OQ 7Q H,>D.B>* MQ ?Q .3))=:5== ),DD.B>* ID:%,>#D( ?,,`#>K%,DP7Q H,>(%,#[ )O^^5OD(=%O^(O8 7O^<S?#,T,D%,#[ )B* MQ ?Q +,>,:<M,>( ->OD`#D(

2,0

9E8E"+1<

:<OE

&$#

9C!NB5:*

&$!

EM,DO8 -8<K +>R.#( =%8>DM,>( OQ +>B'([O#D I.D,: C8K% MQ )Q E>^ ">#<A^S+O#'O8 (GSS+#> &") HO. 9#(O8D "R<<,D ;D`,D \#,.,>D.B>*S\#,.,>D.B>*M,>( HO. F1>>DM,>( 7O^K%<,, )#D:,>S ?:Q "B^B[OD ?K%5,D.: "8K%^ EMM< )R>M>ODT :%#,><,, &"! +B^^#D(P '@?=B5== !BK%O8 !B*,> !OD.^ 9#^< "2)64+#> E>A*,D.B>* 7O#.>#D( ?8^TM,>( $8D(%B^T ?O^TOK% ?K%,**O8 &!& HO. B:?*?QN FB>,D ?K%,**O8 ?:,#DM,>( ?:Q _O>:#D MQ !B*,> "#>K%.B>* =ODD%,#[ @#,*,D<M,>( !OD(`O[A*,D )]>#D( <K%O8 )O>. OQ 7Q "Q +B#D( ?:Q $B%ODD ?:Q ;^>#K% OQ CQ 7]D(^, !,K%O O[ @B*OD !O8:,>OK% ">8[MOK% IK%,D`#>K% :+244+ 8D. ;[(,M8D( +>]DS)O^.,D<,, *&(7,>*,DS H>OD.,DS "#>K%M#K%^ )RK%<: 7,#'MOK% MQ !B*,> ?:Q $O`BM #Q )Q #Q =Q )#::#<O8 \,<<,^5]D(^, )R*,D *&% @<8>F#8> 7,>*,D M,>( *&) +-2=B5== &::,> ?R^^ E^^[O8 ZM,>D.B>* -#,M,>M>8DD 5,D( '&& !#D(,DO8 ),#:,>5OD( ">O[<OK% 4BB"8D.^ 7,#',DMOK% #Q HQ C,>:#<O8 1J8'S )BA*(O>:,D ?#M>O:<(*]^^ C*O>>5,>*,D !264+>G2 ?K%5O>T,DM,>( E(( OQ 7Q "Q &#% )BK%*#^T,D H#K%^MOK% ?OO^*,^.,D O[ !,K% H>#Y,D #Q =Q )1 _O8>OK% @O::,DM,>(S@O.*,^. _O>#O I^[ _1%^MOK%P "#4LF.%+S X"^,#D5O^<,>:O^U !,>[BB< H,TO8 ID.,^<M8K% I^:OK% 7#,<#D( ?OO^MOK%S !,B(OD( $,DMOK% H#TO8 H>#Y^,(( 9B>.,>SP)#D:,>S 7#^.<K%RDO8 7,<:,DS "#>K%S @#,T^,>D )B%,D,[< H,>5OD( )BK%`RD#( I8>OK% E%>5O^. !,8:O<K% &#% ?:OD< H8K% &#, M( #Q =Q ?K%D,A*O8 9#,%%B*,D ?:ODTOK% B#6E%<)6 ?K%O>D#:T +R:T#< %B>DMOK% .B>* F#,D:,D _,^^O8 HO. "BM^OK% H#M,>5#,> )#><K%,(( )#D:,>(^,[[ &"" 9B[A 9E%0GLS ?K%^#::,>< I^AMOK% ",^K%<O8 _O#<%B*,D &", HB.,DS "^O8< $BK%M,>( ?:Q $B%ODD #Q CQ %<)+ @,8:%, I8 ?,,*,^. )]<,^(,%> _#::,^M,>( ?8^TS@R:%#< -1(,DS-1(,DM,>( H<K%^OM< \O<<,>,#:% &!, _#,[#D( 7+S)6S_I C#^^ @,#:% +DO.,D5O^. E^M#(,DO^A &#& ?K%BAA,>DO8 ;::,D.B>*S C#,<,DSN+SS GP 9++ +B^.,(( !O:,>D< FO[1^< 7O(>O#D @OD`5,#^ MQ ?Q &QQ9K =%O8> IM<O[ =,>*,D<S9B[A,>MQ ;.,>D< )(( =OY,DMOK% '&& =O>>,DT )B^T(O8 )O::#D( 7,#'<,, .B>* ?:8%^*,^.,D ?K%>RK`,D ZM<:,#( -BD:OD,^^OP-Q &,! ?K%5O>TOK% #Q CQ S _R:T (GSS #I 7I 7,,>S"B^<O' @#,. #Q WQ W#>^ H>O[M,>( ,+S-U#8E% B:5A" 7O^.S &#! *&) &P64 @#,:T ?O::,#D< H^BD< "O^:,DS ?:8[[ 7O::,D< ?:Q 9,#: #Q C \#,.,>D<#^^ P H>8K` OQ .Q + HOK% ?BDD:O(S &DT#D( @8[ ?#^T ?:O[< 7O>:% "RD#(<^,#:,D +R:T,D< ?:Q +,>B^. !8.,<K% H8K%MB.,D "O>>R<:,D FB>*(O<:,#D I<K%O8 #Q WQ )B^^,><MOK% _#::,><#^^ E[MOK% ?:,,( #Q !,K%:O^ ->O<:ODT )O#[#D( "1%:O# C,>*8<< @#DD9B^.,>< 7O::,DMQ MOK% "OA>8D !,K% &(^< \,8`#>K%,D \1T#.,>< BS2-+>L W,^^ O[ W#^^,> )#AAOK% +,>^B< &#$ !OD< I^.>OD< Z,:T ?:Q ?#([8D.S C,::D,8 -^#><K% ?K%RD5#,< I>T^ #Q CQ @BAA,D +>B'O>^ IYO[< _8::,>< \,DT#D( &#" -8<K% OQ .Q +Q OQ +Q ">#[[^ @O8>#< W1>< ?K%5,D.O8 !OD(,D H>OT 7,DD<SC#^^,> OQ IQ WO[< )O((,D +>#,< ?,^^>O#D_#,.,>< )O#DT,DM,>( OQ IQ C#OD< ?K%RDM,>( ?:8M,D !OD,><MOK% H1>< H1><,>M,>( +&# #Q ?,^^>O#D ?:Q ID:BDS !G>-+EU $,>T,D< &!# \#,.,>S _OV>%B*,D HO. )B*(O<:,#D ?:Q ID:BD #Q _Q "^R<:,>^, -8^A[,< )1::<K%^O( _O:>,#S_1%^S -#D`,DM,>( \O6#< ?:>,D(,D -^#,' C>OY[O> \,8<:#*: ?:Q G%>#<:BA% FO^OO<S7O^. H>OD. 9OD.OD< ;[%O8<,D :%O# "O8D<S &(" O[ I>^M,>( ?,, #Q CQ !O.#<SZM^O.#< ?K%>8D< MOK%SC*BD< BG- *G64 !]D(,D*,^. )#D:,>:8Y =<K%O((8D< ?AB>:(O<:,#D -#<< B C>8:T "O8D,>M,>(S "OAA^ ?:,#DOK% OQ HQ &!' ?:Q +O^^,D`#>K%P &(! B *&' =>#D< +>#,< #[ 4 ?,>*O8< HRK`<:,#D &DD,>A#:T:O^ +B>:#AB%^ +>#,< O[ H>,DD,> C>](>O:,D &<K%(^ Z,:T:O^ &!( @#,. #[ X?:Q !,BD%O>.U +O>(,^^,D ),#^#(,DM^8: ?A#<< 9#>(,D _O:>,# &!! ZM,>#DD:O^ ?R^.,D S)BK%<R^.,D +O<K%8>DP "O^< O[ X-,#K%:,DU C*8D.< #Q ZQ +>B'(^BK`D,> CO>:,D,D +O^:1> +>B'`#>K%%,#[ _O^^D#:T ?:Q 9,#: "O8D,>:O^ -^O::OK% #Q FQ )8M,D ZM,>6, _R>:<K%OK% \O8.,>< &(# )BA*S ?:O^^ 9,D: ?:Q$O`BM (O>:,D #Q FQ "B^MD#:T 7#D`^,>D #D F,*,>,((,D I#D,: ZM,>(8>(^S @OD(,><.B>* !#,DT,> _1%^ )BK%(8>(^ &<,^<M,>(S?:>BDOK% FB^B[#:,DP !#+>L &DD,>6#^^(>O:,D _R^ FR^<OK% !,#<OK%SH8>(*>#,.,D P$+-+8H65+88+$C% \#`B^<.B>* I[^OK% I8',>6#^^(>O:,D &><K%,D H,>( #Q FQ ?:,#D*,^. =%O^SI<<^#D( &(( IM*O^:,><MOK% 2$+> ZM,>.>O8M8>( ?#^^#OD F,^^OK% #Q FQ +>,#*,DM8>( 7, ND+8H65+88+$C% "O>:#:<K% &&& ?:Q !B>,DT,D &&( ZM,>:#^^#OK% F,^^OK% #Q +Q 7,#' !,<OK%:O^ "R:<K%OK%S + ?:Q $,D#( _O8:%,D FOD#,^ 9ERJD38' 4<8E8RD+8' "#>K%MOK% ),>[ C>,<<,(( A38'+>RE>ID#*P\Q

<3)A# 3-2

@$+ A3>-+6RQ>-+8

7$8<R

95+$+8OE8T

N655$8<R #Q8>5+>

6 | Austria 2009


Formidabel: Gamsbart-Wettbewerb in Bad Goisern

Gut in Form: Steinbรถcke im Hochgebirge

FBM,><M,>(

!#:<K%O8

@OOM< OD .,> =%OVO '( F>B<,D.B>* S W#<<,><.B>* 1G#-%<)+> +,>O< G> -+8 7%GMG

),#.,D>,#K%<:,#D $

)O>.,((

@,:T ?,,*,^.S !GG G> -+8 7%GMG "O.B^T %& C8^`O8 ) "^O**,> OQ )BK%*#K%: _BB>MO. )O>MOK% CBV<.B>* ?K%5O>T,DM,>( %$ )O8(<.B>* 7,#:>O (<8> ;^>#K%<M,>( OQ HR%[,>5O^. I^^,D:<:,#( E((,DM8>( %# I^:,DM8>( I#(,D HO. +>B'A,>:%B^T $8^MOK% N0+44S @B<,DO8 !,BAB^.<K%^O( 9B>.,>D,M,^M,>( ">8[O8 O[ "O[A +O>< O[ "O[A ?K%^](^ !OD(<K%^O( )O<^OK% OQ .Q _1%^ %, T#64+SFGE% @O6,^<MOK% +>B' +,>8D(< @O#DMOK% '% (<SSGF82>> C,#^<:,#D ?OD.^ @O<:,D*,^. ?:Q ?:,*OD OQ 7O^., ZM,>`OAA,^ !#,M,DO8 ?K%RDM,>( @B%>MOK% '# # '(' HO. C#>O5O>:% ->,#DM,>( 9#K%:,D<:,#D '! HO. !,BD*,^.,D !,[MOK% O[ "O[A '" I>M,<MOK% ,8+#64G-4 !OD(,D^B#< #Q _1%^`>Q I^:,D*,^.,D >D<:,#D O[ &DD " I^M>,K%:<M,>( ?,D*:,DM,>( 7,#:,><*,^.,D &)% ED(,^%O>:<T,^^P ?O^^#D(M,>( )O.,><.B>* S"O[[,>D % )#><K%MOK% \,8*,^.,D ?:Q $B%ODD _O:T,DS ED(,^<T,^^ OQ 7#[M,>( )B*`#>K%,D #Q _Q &)" ?:,#D 7B^`,><.B>* ",*,>[O>`: ?K%^B<< +>O*,D,(( F1>D<:,#D 94<EU+8G2 @O((,D.B>* ;D:,>5,#',DMOK% 9E%R8-#>' +$ 7O^.`#>K%,DS7,<,D8*,> "#>K%M,>( 7,#',D`#>K%,D @,#K%,DO8 \,8[O>`: ),^^[BD<R.: )O#MOK% BQ .Q FQ #Q .Q 7OK%O8 "8+P6 G> -+8 @<>G2 "RD#(<5#,<,D #Q _1%^`>Q $@B *)) "B>D,8M8>( #Q _1%^`>Q I<K%OK% OQ .Q FQ +]D<,>D.B>* &'( \O::,>DMOK% ?:#*: +R::5,#( _1%^.B>* 3/ &, ?K%RDO8 ?:Q +,B>(,D '&( -,^.`#>K%,DPFQSHO. _1%^^OK`,D H#<O[M,>( ?:Q I(O:%O =>O#<[O8,> ?:>O<<%B* ?A#:T OQ .Q FBDO8 HO. W,^^ ! CR((<:O^^ 72SS> &), ?:Q =%B[O< O[ +'' C>O[MOK%S F,8:<K% 7O(>O[ ' &DD @,#K%,><M,>( C8AA#D( *" 4<A,>:O^ ?K%RDM1%,^S ),>TB(,DM8>( 7,#:,D Z::,D<%,#[ ?#,(%O>:<`#>K%,D "^B<:,>D,8M8>( H^O<,D<:,#D +O^^D,8`#>K%,D C,8,>MOK% `#>K%,D +8:,DM>8DD 7#D.%OO( I((<MOK% %, HO. &'" !&QN 7O^.%O8<,D +,#DM,>( ?)+8-#>' +OM^#:T C8>`,><S _O8:%O8<,D & _O>#O =O*,>^ ?K%^B<<%B* 7,#DM,>( HO. ">,8T,D :#+- #P *! .B>* +>B'SEDT,><.B>* \#,.,>5,#.,D +>#,<`#>K%,D \RK%^#D( 7O^^,>D OQ .Q =Q \,8^,D(MOK% 97I =D!7?Q _O>MOK%PFQ T+SU HR%,#[`#>K%,D +>,#D (G#>F28' ?:Q ' & &>>U8+#6 &%& C>,<<MO8[ HO. Z>:% OQ .Q FBDO8 EDD< G> -+8 @<>G2 \#`B^O OQ .Q FQ CRK%^O>D 4MM<PFQ !BB<.B>* *)' +O^^<AOK% ?K%O^^,>MOK% *)$ E#K%(>OM,D *& 7B^*<(>OM,D 7O^^<,, HO. F,8:<K% I^:,DM8>( ?:Q -^B>#OD I<AOK% )OO( O[ )O8<>8K` C,>K%:B^.<.B>* +& CV%>O H^#D.,DS 1+S6 7#,<,^M8>( +,MB^:<`#>K%,D ?:>,D(M,>( C>,^^,D`#>K%,D ?:Q !,BD%O>. OQ -Q H>,#:,D*8>: H>8DD O[ +,M#>(, 7#^%,^[<M8>( [O>`: H>OD.S CP64+44+> !B%D<M8>( 7O^.T,^^ !OY,DM8>( *% )OO( ?:O.: *& !O[MOK% *)& !OOM,D +R::^,<M>8DDSI>M,<:%O^ "#::<,, TJ-S#>' OQ "Q -,><K%O8 I[A*^5OD( 7B^*<,(( @OM,D<:,#D ZM,>D.B>* "#^M +8[AB^.<`#>K%,D \,8%B*,D 94+M8 7,#<:>OK% I<K%MOK% _`:Q \,8%B*,DP4Q ( ?O::^,.: I^^OD. ?#,>D#D( B82EU P *# )O#D*,^. +O::,D.B>* OQ .Q CQ ->OD`,DM8>( W,^^ OQ CQ &)) =>O#<`#>K%,D ?:,#DO`#>K%,D C8>(<:O^^PE>^O8* "#>K%M,>( HO. H>8K`D,8.B>* HO. 7#[<MOK%S #( I^:,D[O>`:P &! $B#< BG-+> OQ .Q CQ ">,[<[1D<:,> )O^^ ?:Q ;^>#K% MQ ?:Q ?:Q C,:,> ?,#:,D<:,::,D 9RK`^O[O>`: 3JEUSGF82EU \,V.%O>:#D( @OD.,(( 7#D.,DP?Q @O[<O8 =>#,<:#D( !#^#,D*,^. Q+26#+-S GP 9++ !,#:%OS &)& H>,#:,DM>8DD HO. 9R<^O8 ?:,#DMOK% ?K%,#MM< & +>,<:,D "^,#DT,^^ *, A>B.,><.B>* ->OD`,D*,^< )( 7,#.,D OQ ?Q \#K`,^<.B>* 1G#-%<)+> GI -I /FF6 O' 5O^K%,D ?,,5O^K%,D H,>D.B>* !,BM,><.B>* OQ .Q ?:Q =,>DM,>( @,#D<M,>( !OO`#>K%,D +[R< )B%,DS C8>MOK% @B%> #[ C8K%,D<:8M,D +B^< ZM,>%B*,D OQ &Q *' FBDD,><S $( O[ \Q ?K%^#,>MOK% &%( M,>( ?K%R>*^#D( 4MM<#:T !B<,D<:,#D *) +,M#>(, *P2>-+> +O[#D( )B>D<:,#D `#>K%,D _RDK%%B* &=/50=?)=: =1>D#:T _O>`: C#,<:#D( ?:Q +,B>(,D #Q IQ +>B'>O[#D( W,^^ \,8*,^.P!Q ?K%O>D<:,#D "#8E%-<8) GI -I "8I )& )O^M:8>D )$ * O[ _BB< I::,><,, !OK`,D%B* I^:[1D<:,> ?&9?Q97C@7 7,V>,(( CB.,><.B>* &&$ 1#+>+8 ZAABD#:T ?:,#DM>8DD ?:Q I,(V. +8:,D<:,#D _B^^D OQ =>O8D<Q ?:>O' \8'.B>* OQ IQ ->O8,D`#>K%,D Z((O8 OQ ?,, _#::,>MOK% IDDOM,>( @,#K%>O[#D( ?:Q _O>(O>,:%,D !8DT Q+264G-4 *& ZM,>S O[ \,85O^., 7:3/B5== HO. -#<K%O8PH>8DD _#K%,^.B>* ?:Q ID.>] OQ WQ <== 7,V,>S_O>`: OQ EQ +11=:5== )#>[ O[ ?,, +>1DO8 "^O8< ID.O8 _BD.<,, 5OD( ?:Q ?,MO<:#OD ?#,(,D.B>* @8<: +>1DMOK%P?Q 71>*^OK% +% ?:,#DMOK% OQ IQ =>O8DS &^^[#:T #[ I^[:O^ `#>K%,D +R<:^#D( _R>M#<K% HO. CR::,^<.B>* "^#D(,DMOK% *@B?5== =O.:,D &'! C8K%M,>(P ;D:,>OK% TG8#GL+SS EM,D<,, OQ )B^^,D<:,#D OQ .Q 4MM< ?O8,>M>8DD OQ ?,, IA,:^BD 7O^^,>D K%^ ?:Q +#^(,D OQ I::,><,, Q+2>U#8E%+> ?K%D,,M,>( TG44+86F28' =>O8D<,, OQ .Q 4MM< 7#,<,D @,#K%,DO8 Q ?Q 7#D.#<K%(O><:,D @B<,DO8 +8'5,>` CO[%O(,D !O8<<O ?:Q 7B^*(OD( !B#A,><MOK% #Q HQ OD .,> @OY C#::,D -B>K%:,D<:,#D .@);63B65== 9B>.,><:B.,> CO^*O8 )#D:,><,, +^B((D#:T EDT,D>,#:% )% ?#,((>OM,D @B'^,#:%,D _1>T<:,( )' BG- &6E%S 8 ?,,M,D<:,#D ?:>BM^ !OK`,DS ?,[[,>#D( )#D:,><:B.,> 7#^.O^A,D +'& +O[< MQ \,8M,>(P_Q )( &%$ ?A#:O^ O[ CV%>D ?:Q +O^^,D +# "#>K%M,>( OQ 7Q MOK% I^:O8<<,, )#,*^O8 F,8:<K%`>,8:T +>8D.^<,, T.8LL26E%SG' !OD.^ "BM,><.B>* HO. +B#<,>D -,#<:>#:T OQ 7Q )B>#:<K%BD )#,*^O8 E.^#:T 5 &%# 9,#:<K% "BB =O8A^#:TS I*^,DT !OD(,D5OD( +>B'5O>O<.B>* HO. I8<<,, +B<O8 !#+L+> ?:Q GB>BDO OQ 7Q ">8[MOK% \#`#:<K% ?#6+>+8L =O8A^#:TO^[ 7R><K%OK% "8>B>: ?:BBM 83))51(11=: <== _#::,>.B>* ">#,(^OK% "#>K%<K%^O( =8>DO8 @,::,D,(( I<AOD( ?:O#DOK% =>O(R' OF+8;2SS+>-<8) HO. _#::,>D.B>* 7,#',DMOK% M,# !#,T,D I.[BD: )O^^<:O:: IM:,DO8 #Q .Q HQ 7Q "#D.M,>( +# E:[#'^ _O>`: HO. I^A^ @O.[,> &&$ ZM,>:>O8D C1>((S=>O8:,D*,^< !8:T[ODD<M8>( S ?:Q "O:%>,#D OQ )Q _RD#K%`#>K%,D ?:ODT #Q _Q C#>#D(<.B>* I#(,D #[ EDD<:O^ *, ?K%RDO8 I^^,>%,#^#(,D =>,(^5OD( _ODD,><S _RD#K%5O^. !8D(R:T ?:Q _O>:#D O[ +>#[[#D( ->OD`,DO8S 9B>.,>DM,>( @O::,D &>.D#D( #Q _Q .B>*P@Q -#<K%MOK% 7O^. O[ ->#,.M,>( ;D:,>A8^^,D.B>* _#::,>M,>( ?:Q _O>:#DP=,DD,D(,MQ @O[<O8 OQ H,>D<:,#D !BK`,DS 7,D#(T,^^ FBDD,><MOK% 9B>O8 JM^O>D "G;)+>F+8' ?K%BM,>AO<< 1::O8 "^B<:,>[O>#,DM,>( %O8<Q =>B*O#OK% : -#^T[BB< C#K%^S FOK%<:,#D +>RM[#D( ") C#D`O*,^. / $( \,8<:#*: * B82EU GI -I T28 ?:>O^^,(( I#K%SI<<OK% )B%,D:O8,>D EM,D HO. =O:T[ODD<.B>* @O.<:O.: ?:Q C,:,>S OQ .Q !Q ')( )O8< #[ EDD<:O^ _O8:,>D 6K !B#A,><.B>*S H#>`*,^. _OD.^#D( &&% ->,#,D<:,#D ?:O.:<K%^O#D#D( #Q .Q ?Q !+<F+> FBDD,><MOK%5O^. +>O*,D.B>* 9E%SG-P#>' +> "#:T^O.,D ?:Q $B%ODD I^:,D[O>`: CR^^O8 ?:Q _#K%O,^ @B%>[BB< OF+80G84 @,K%D#:T ?:Q "O:%>,#D OQ ZQ S O[ =O8,>D -^OK%O8 WO8K%,D<,, (G84F+8' ?:Q ?:,*OD ID(,> #' _O>`: I^^%O8 CO<<O#^ S ?,K`O8 ,, BM !,BM,D ?:8M,DM,>( ->B%D^,#:,D +'# C "^,#DO>^ "O#D.B>* +>B'A,:,><.B>* -^O.D#:T OQ ?,, 1+#L C8K% ZM,>T,#>#D( !#:T,^<.B>* +'$ CR^< ZM,>:O8,>D _O>#O ?A#,^M,>( ?:Q ?,[>#OK% ZM,>5R^T "B%*#.#<K% F,8:<K% ?K%1:T,DS ">#44+S)+SC>,.#D( ?:Q $B%ODD ?:,(,><MOK% _O(.O^,DO -#,M,>M>1D.^ !,<<OK% ">O`O8,M,D, ?K%R.,> ?K%RDM,>(S 7,#'A>#OK% E#<,DM,>( -B%D<.B>* C#<K%,^<.B>* HO. H8>(O8 ?:Q C,:,> O[ !OK%:O^ $" ?:Q _#K%O,^ W,^:5,( +>B'^BM[#D( W,.,>%O8< +,><S 7O^:,><.B>* ?:Q @O.,(8D. +R>#OK% "^,#D^BM[#D( #Q HQ EM,>O8 ">O`O8.B>* "O[[,><M,>( $% ?:Q @8A>,K%: _O>#OA*O>> ( .B>* $2-+>F28' ?:Q ID.>] #Q !Q ?:Q +,B>(,DS _O8:,>D.B>* OQ .Q @OOM "" +1<<#D( ,# HO. H^8[O8 "8`[#>D _8%> 4+#> *S+#6-<8) H]>DMOK% 7GP60+' ?:Q !B>,DT,D _8>O8 ?:Q 7B^*(OD(S"#,DM,>( _O>#O%B* ?:Q _#K%O,^ !O'D#:T%R%, ?:>,[ "J)SGE% ,.864+>)+S\,8[O>`: @8.,><.B>* BM _8>O8 *:CN ZM.OK% ;D:,>DM,>( #Q !Q ," '&, E^:,D.B>* ),#^#(,DM>8DD ?:Q _O>,#D *) E.,^<K%>B:: "( 9B#:<M,>( ?RK%O8 ?:Q !O[M>,K%: _O>(O>,:%,D #Q !Q _O>`: )O>:[ODD<.B>* "! W,8:<K%OK% ?:Q C,:,> =%B[O:O^S @O[#D(<:,#D ">,#<K%M,>( ?:Q $B%ODD BQ )Q _OD:<K%O @#,(,><M8>( @,#K%,D*,^< !B#A,><.B>* @,DD5,(P ),#^#(,D`>,8T #Q !Q ?K%RD*,^. _,:D#:T !#(#<: "O:<K%M,>( #! COK` =8>>OK%S $,DD,><.B>* HO. ?:Q !,BD%O>. _O^:O &DD,>`>,[< ;D:,>A>,[<:]::,D ,+S-FGE% ->#,<OK% =8>>OK%,>%R%, ,^^OK% ?:Q ?:,*OD BQ ?Q '&" !ODDOK% ">,[<M>1K`, HO. +^,#K%,DM,>( -,%>#D( _#D#%B*S!#,MO8 )1::,DM,>( ?:>O'M8>( =8>>OK%,>%R%, ?:O#DT *, HO. +O[< T S @,#',K` +[1D. +8::O>#D( 7#^.BD \,8%O8< O[ "^O8<,DMOK% I^:%B*,D EM,D, @,#K%,DO8 "# S 7,#:,D<*,^. ,' +8>` ,) =>,M,<#D( ^.B>* ?:Q \#`B^O# #[ ?O8<O^ HO. ## -^O::D#:T =>O%1::,D ->O8,D:O^ *&( "^,#D ?:Q CO8^ "OAA,^ O[ 1<S)6F+8' P ?,,MB.,D "^,#D`#>K%%,#[ -O^`,>:S ^^M>1K`, ?:Q ID.>] #[ ?O8<O^ S)RK% "^RK% ">OAA*,^. ?#>D#:TS)BK%>#D.^ EM,><:,#D @+246E%SG>-6F+8' CO:,>(O<<,D !,D.B>* *0))51(11=:_#^^<:O::P?,, !+#F>#4L ?:Q _O>:#D #Q ?Q ?:Q ID.>] 94I 3+#4H ?:Q +,B>(,D O[ !]D(<,, *) +B<.B>* . &(( "#:T,K` #Q ?Q E%>,D%O8<,D -,^. O[ ?,, ,$ +D,<O8 ?K%5ODM,>( ?:Q ;>MOD #[ !O6OD::O^ <== H>1K`^ *SG> !O8D<S !#D. 9;#44GSH@I -,>D.B>*$FRM>#OK%S@O.,D:%,#D ?:Q C,:,> #Q ?8^[:O^ +>B'`^,#D #, F#,Y I>>#OK% ,+S-U#8E%+> ,% !#,M,D*,^< .B>* :3 ?:Q CO8^ +O[^#:T HO. @O.`,><M8>( +>#**,D ,#',D<,, _8>,K` 7#,< / I*>#:T 2 N +^OD,(( "I #, ?:BK`,DMB# #[ !O6OD::O^ ->,<OK% HB.,D<.B>* %55!#I <== 'M>#OK%P CO:,>D#BD _O>#O ?OO^ I>D*,^< E#M#<5O^. _BB<M8>( #Q "Q 3JSU+8PG8U4 =>,**,D OQ ZQ =,K%,^<M,>( !,8:<K%OK% +#:<K%:O^ !O6O[1D. "( 7,#',D<:,#D ?:Q ?:,*OD Z<<#OK% !( "!C*?Q,5:7 CR>:<K%OK%P7Q _O(.O^,D<M,>( 7,>DM,>( 9,^.,DP7Q #Q +O#^:O^ HO. H^,#M,>( ?:Q "ODT#OD OQ "Q ">8[A,D.B>* .9:12=: *) [O(B>P 3#SSGE% <== _O>#O 7R>:% EM,>D.B>* H^,#M8>( EM,D:O^ @B<,(( ?K%#,*^#D( ",8:<K%OK% 9 (,><,, !OD:<K%OK% \R:<K% 7O>[MO. 9#^^OK% +O^^#T#,D !) >33,=: F>BMB^^OK% &&& ,& OQ ?Q _O>#O @O#D <== *&& OQ ?,, !8.[ODD<.B>* I>DB^.<:,#D -#D`,DS -OO` ?:Q _O>(O>,:,D +^BMO<D#:T -,#<:>#:T BM H^,#M8>( !$ <:,#D O[ ?,, ?:Q $O`BM -,>^OK% #[ @B<,D:O^ N LN 3N 2N 0N /N `[ #[ @B<,D:O^ -,#<:>#:T #[ @B<,D:O^ HO. E#<,D`OAA,^

*P.>-

)B%,D,#K%

1&?Q

/ ?-G (HRJ+RI 2$+>

Austria 2009 | 7


meet Austria: Salzburg/Salzburger Land

Salzburg: Etwas f端r Jedermann!

Foto: Salzburger Festspiele

8 | Austria 2009


_#K%O,^S ?:Q -,^#Y M,8,>D !O[A>,K%:<S ?:Q +,B>(,D ZM,>:>8[ _O::<,, ?:>O'5O^K%,D %O8<,D M,# ?O^TM8>( OQ ?Q \,8[O>`: ZM,>D.B>* OQ 7Q H,>D.B>* MQ ?Q .3))=:5== ),DD.B>* ID:%,>#D( ?,,`#>K%,DP7Q ?:>O' *& H,>(%,#[ )O^^5OD(=%O^(O8 7O^<S?#,T,D%,#[ )B* MQ ?Q

9C!NB5:*

&$!

&

Land Salzburg: 526.000 Einwohner, davon 150.000 in der Hauptstadt Salzburg. 11 multifunktionale Kongresszentren, 192.000 Gästebetten, davon 10.100 in Salzburg-Stadt, 11 Fünf-, 426 Vier-SterneHotels. Vom Flughafen W.A. Mozart 4 km und vom Flughafen München 170 km bis zur Innenstadt.

*@B?5==

EM,DO8 -8<K%^ ?:Q +#^(,D +>R.#( =%8>DM,>( OQ ?Q +>B'([O#D .@);63B65== I.D,: C8K% MQ )Q )#D:,><,, ">#<A^S+O#'O8 ?:>BM^ (GSS+#> &") HO. 9#(O8D &%$ ;D`,D HO. F1>>DM,>( "8K%^ ?:Q "B^B[OD &"! +B^^#D(P !B*,> ?O^TOK% ?K%,**O8 ?:Q _O>:#D MQ !B*,> IM:,DO8 *&(7,>*,DS 7,#'MOK% MQ !B*,> 7,>*,D !8D(R:T 5,D( '&& &#% ?:Q _O>:#DP=,DD,D(,MQ C*O>>5,>*,D ?OO^*,^.,D )1::O8 _O>#O I^[ _1%^MOK%P -#^T[BB< ?OO^MOK%S !,B(OD( )BK%`RD#( &#% 9#,%%B*,D ')( B#6E%<)6K EM,D @O.<:O.: F#,D:,D )#D:,>(^,[[ _O#<%B*,D ?:Q $B%ODD #Q CQ %<)+> I^:,D[O>`: N+SS GP 9++ &#& ;::,D.B>*S C#,<,DS +B^.,(( S 7O(>O#D -^OK%O8 WO8K%,D<,, =OY,DMOK% '&& ?:8%^*,^.,D 7,#'<,, .B>* ?K%5O>TOK% #Q CQ S H>O[M,>( ,, 7O^.S ?:Q 9,#: #Q C "^,#DO>^ \#,.,>D<#^^ &#! H>8K` OQ .Q + "RD#(<^,#:,D FB>*(O<:,#D )B^^,><MOK% _#::,><#^^ E[MOK% ZM,>:O8,>D &#$ "OA>8D \,8`#>K%,D +>B'O>^ &#" -8<K% OQ .Q +Q @O8>#< ">#[[^ OQ +Q !,<<OK% 7,#'A>#OK% W,.,>%O8< +R>#OK% HO. )B*(O<:,#D _O>#OA*O>> )1::<K%^O( ?:Q ID.>] #Q !Q &(" _8%> _O8:,>D.B>* BG- *G64+#> 7GP60+' ?:Q _#K%O,^ ?AB>:(O<:,#D ;D:,>DM,>( #Q !Q &(! ," HRK`<:,#D _O>(O>,:%,D #Q !Q N LN 3N `[ =%B[O:O^S @O[#D(<:,#D ?K%RD*,^. ID#*P\Q

<3)A# 3-2

3 >*F &GLI(LH 5!(=

&DD,>`>,[<

Bona nox, bist a rechter Ochs. Buona notte, liebe Lotte, Bonne Nuit. Pfui, pfui, Good Night, Good Night, heut‘ müass ma no‘ weit, Gute Nacht, Gute Nacht, ‚s wird höchste Zeit, Gute Nacht! Schlaf‘ fei‘ g‘sund und bleib‘ recht kugelrund... Offensichtlich hatte Wolfgang A. Mozart manchmal keine Lust, genial zu sein und komponierte albernes Zeug. Dieses Liedchen könnte gut die Juxversion von „Eine Kleine Nachtmusik” sein. Vielleicht war es auch nur die Vorahnung, dass sich sein Konterfei einmal millionenfach ungefragt auf schokoladigem Rund kugeln würde.

Der Jedermann

Austria 2009 | 9


Amadeus, Amadeus: Niemand sonst hat einen Mozart! Selbstverständlich sind Salzburg und Mozart untrennbar – genauso wie Salzburg und die Festspiele oder Salzburg und Herbert v. Karajan, der im nahen Anif seit genau 20 Jahren in einem bescheidenen Grab ruht. Die Festung Hohensalzburg und der Domplatz, auf dem der Jedermann gespielt wird, die Alte Residenz, einflussreiche Erzbischöfe, der Mirabell-Garten, der Mönchsberg, der Grünmarkt und die ‚Schranne‘, die Stiegl-Brauerei, die Salzach, der Schnürlregen, Trachten, Schloss Leopoldskron und die Trapp-Familie machen es aus – und die mimosenhaften Nockerln, die oft bockig in sich zusammensinken, sobald man sie aus dem Rohr geholt hat! Süß sind sie trotzdem. Es gibt sogar einen eigenen Berufsstand: Die Salzburger Bergputzer entfernen jedes Frühjahr Schnee- und Eisreste aus den Felsritzen, um Steinschlag vorzubeugen.

10 | Austria 2009


„Wenn wir die Kunden erst einmal da haben...” Bert Brugger, Geschäftsführer der Tourismus Salzburg GmbH (TSG) erzählt über seine Stadt und Salzburg Congress „Eine Destination ist nicht austauschbar, auch nicht die Leute, die sie betreiben. Hier sind alle Service orientiert. Man muss Lösungsansätze finden und nicht sagen, was nicht geht. Wir haben viele neue Locations wie die ehemalige Salzburger Glockengießerei Gusswerk, Red Bull, die Kavernen etc. und ein historisches Ambiente mit Veranstaltungsräumlichkeiten in Festung oder Residenz: das ist eine gute Mischung mit einem Gesamtergebnis, das angebotsseitig recht attraktiv ist. Events zum Thema Bier in der Stiegl Brauwelt, unsere Alltagskultur, das Volkstümliche – alles lässt sich gut kombinieren und jeder wird etwas für sich finden. Durch die kulturelle Vielfalt ist der Anteil an Begleitpersonen hoch. Salzburg hat eine Größe, die menschlich verkraftbar ist. Nicht nur das Angebot, auch die Infrastruktur im Umfeld des Veranstaltungsgeschäfts hat sich gut entwickelt: Caterer, Zeltverleiher, Veranstaltungstechnik, Personal, das man kurzfristig abrufen kann... Man braucht das, um ein ordentliches Gesamtpaket auf die Schiene zu bekommen! Wir punkten beim Thema Sicherheit, die Verkehrsanbindung ist gut. Zwar haben wir keinen Metropolen-Flughafen, aber internationale Anbindung, teilweise über Low-Cost-Carrier. Man kommt schon her... Möglich, dass der Kunde bei der Anreise einmal mehr umsteigen muss, aber wenn wir ihn einmal da haben beweisen wir ihm, dass er vor Ort Zeit und Kosten wieder einspart. Der Gast braucht keinen Shuttle-Service, keine großartige Logistik, die Hotels Sheraton, Crowne Plaza, NH sind nur Schritte vom Kongresszentrum entfernt, nach einem 3 – 5-minütigen Spaziergang durch den Mirabellgarten ist er beim Bristol oder beim Sacher und hat sich so den Transfer erspart! Das wirkt sich auch positiv auf die Stimmung der Teilnehmer aus: Sie können länger feiern oder schlafen und müssen sich nicht im Pulk per Bus befördern lassen. Das Handling vor Ort ist bei uns wirklich einfach.

Wir sind recht zufrieden, wie unser Kongresszentrum läuft, obwohl Veränderungen spürbar sind, was die Nebenleistungen betrifft; Understatement ist angesagt; niemand klotzt mehr. Viele Veranstaltungen finden mit geringerem technischem Aufwand und weniger Personal statt, sind eben nicht mehr so üppig. Auch die Teilnehmerzahl bei wissenschaftlichen Kongressen ist geringer. Das Firmengeschäft liegt derzeit auf Warteposition. Oft überfordern Side-Events die Teilnehmer! Bei Firmenveranstaltungen darf es immer etwas Besonderes sein. Aber Wissenschaftler, die den ganzen Tag im Kongress verbracht haben, möchten abschalten – und nicht in ein Programm-Korsett gezwängt werden. Viele wollen einfach nur ein Bier trinken, es gemütlich haben und entspannen.“

D i e P rach t vo l l St e lo cat i o n Sa lzburgS

Residenz zu Salzburg. Einst diente sie als prachtvoller Rahmen fürsterzbischöflicher Feste. Unverändert bis heute stehen die feudalen Räumlichkeiten für besondere Veranstaltungen und Anlässe zur Verfügung. Mehr Infos unter www.salzburg-burgen.at


Terrasse m32 Residenz – Audienz – Exzellenz Die breite herrschaftliche Treppe hoch in die Residenz soll zu Zeiten von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau sogar die Kavallerie samt Pferden erklommen haben. Der Carabinierisaal mit 580 qm (ca. 500 pax) ist Ausgangspunkt für einen Streifzug durch die Alte Residenz, die quasi im Quadrat zu erobern ist und zu zunehmend prächtigeren Räumen führt, die für Veranstaltungen angemietet werden können. Ein privilegierter Blick auf den Domplatz – auf dem jährlich der Jedermann gegeben wird – eröffnet sich aus dem Korridor hinter dem Carabinieri-Saal. Es bleibt ein Traum, eine Aufführung von hier oben verfolgen zu wollen... Neun prunkvolle Säle stehen insgesamt für Tagungen, Empfänge, Produktpräsentationen, Konzerte, Bankette, Konferenzen oder Ausstellungen zur Verfügung. Elegant beenden kann man eine Veranstaltung so: Licht aus! Im Finstern tappen durch den Geheimgang zur gotischromanischen Franziskanerkirche und das aus dem Dunkel heraus erschallende Orgelkonzert mit Großnoppen-Gänsehaut genießen. Das lässt niemanden kalt! Der Innenhof der Alten Residenz – lange einer der Schauplätze der Salzburger Festspiele – eignet sich für Musik-Events wie für Autopräsentationen; die Anlage generell ist eine würdige Stätte für gediegene Feste – und wer es sich leisten kann, hält

Carabinierisaal in der Alten Residenz

hier Hochzeit. Gemäß Vorschrift dürfen sich in der Residenz max. 645 Personen gleichzeitig aufhalten. www.salzburg-burgen.at Festung Hohensalzburg: Frischer Wind bei grandioser Aussicht Hinauf führt die Festungsbahn, zu Fuß geht man etwa 30 Minuten. Auf dem Burgareal werden ganzjährig Konzerte abgehalten und im Großen Burghof (800 pax) unter alten Lindenbäumen ein Parallel-Jedermann aufgeführt für alle, denen die Filet-Version auf dem Domplatz vorenthalten bleibt. Die Freifläche bietet sich – passend zum Ambiente – gut für Ritterspiele, Turniere, Hufeisenwerfen etc. an. Zum Einkehren, Tagen und Feiern oder das eine oder andere ausgelassene Gelage laden diese Lokalitäten ein: Burgschänke: innen und außen rustikal ritterlich; Rittersaal (180 Gäste) mit Gewölbedecke und elektrischen Fackeln. Festungsrestaurant mit zwei Biergärten und schönen (Konferenz-)Räumlichkeiten bei herrlicher Aussicht! Bsp.: Wappensaal für max. 150 Gäste. www.salzburg-burgen.at

12 | Austria 2009

Gehobene Gastronomie: Auf dem Mönchsberg thront das m32 Stararchitekt Matteo Thun hatte immer schon ausgefallene Ideen, unter anderem jene, im m32 390 abgeworfene Hirschgeweihe als Dekoration an die Decke zu hängen. Das sieht originell aus, jagt abergläubischen Hochzeitspaaren, die hier gerne feiern, aber schon einen gewissen Respekt ein – denn gehörnt wollen sie auch in Zukunft nicht werden. Das Restaurant passt für max.150 Gäste, es waren aber auch schon 250 exklusiv da – schließlich ist auf der Terrasse noch viel Platz. Künstler kommen nach den Festspielaufführungen traditionell hier hoch – vielleicht auch wegen des spektakulären Blicks über die Dächer der Stadt. Veranstaltungen vielfältiger Art sind möglich. Kürzlich fand hier um vier Uhr morgens ein indisches Konzert statt. Das Wetter war gut – und so spielte der ins Stück hinein komponierte Protagonist Sonnenaufgang seinen Part vorbildlich. Ach, ja, Sie wollen wissen, wie das m32 zu erreichen ist? Na, mit dem Fahrstuhl mitten durch den Fels! Es gibt auch Kombitickets für den Besuch des Museums für Moderne Kunst, das auf dem Weg liegt. www.m32.at Der Berg ruft: die Kavernen 1595 in der Altstadt Genauer gesagt ruft er nach innen, nicht nach oben. Die ins Gestein des Mönchsbergs gehauenen Gewölbe dienten ursprünglich der Lagerung von Bier und Wein. Vor rund 20 Jahren kaufte Wüstenrot die Kavernen auf Wunsch der Stadt auf und transformierte sie zu einer Event-Location par excellence. Seit Inbetriebnahme im September 2007 ist das Interesse rege und die Buchungslage des 1.000 qm großen Venues mit im Schnitt drei Veranstaltungen pro Woche sehr erfreulich; von Empfängen über Präsentationen, Seminaren, Tagungen, Firmenfeiern oder Ausstellungen ist alles dabei. Für Konzerte eignet sich dank erstklassiger Akustik die Große Kaverne (285 qm, Kino: 280, Tische: 200 pax) besonders gut. Die angrenzende Kleine Kaverne mit 174 qm ergänzt die große ideal: hier könnten Empfang oder Buffet vor der Veranstaltung stattfinden. Beide Räume gleichzeitig werden stets nur an einen Kunden vermietet. Das Kellergeschoss hält ein unerwartetes Schätzchen parat: einen Raum mit 400 Jahren Geschichte, erbaut unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich mit 127 qm für unvergess-


St. Peter hat einen der schönsten Friedhöfe der Welt. Die in den Mönchsberg gehauenen Katakomben sind dabei eine besondere Sehenswürdigkeit, der Stiftskeller St. Peter eine beliebte Location. Musikanten sind in der Stadt! Das Große Festspielhaus, das Mozarthaus und die Felsenreitschule sind Schauplätze der Salzburger Festspiele – prominente Schauspieler und Musiker gehören dann zum Stadtbild.

liche Feste, als Lounge, für Aperitifs, Pressegespräche oder tiefgründige Klausuren. Es ist selbstverständlich passende Technik neuer Generation verfügbar, um die sich während der Veranstaltung Betreuer kümmern – und den Fall der Fälle sichert ein ebenfalls individueller Service ab. Zugang zu den Kavernen erfolgt entweder über die Gstättengasse oder von der Altstadtgarage (Lifts auf den Mönchsberg) durch einen 60 m langen Stollen. Die Kavernen sind Caterer-frei. Es gibt aber eine Empfehlungsliste. www.kavernen.at Erfolgreich am Park: Salzburg Congress Die seit Jahren konkretisierten Wissenschafts- und Medizinkongresse brachten bereits im ersten Halbjahr 2009 einige tausend Teilnehmer in die Stadt. Zentraler kann ein Kongresszentrum kaum liegen, viel schöner auch nicht: vorne, Blick in den Kurpark, seitlich auf die historischen FasKavernen

saden klassischer Architektur. Sind die Bäume unbelaubt, gleitet der Blick an der Festung vorbei hinein in eine friedliche Bergwelt! Das 2001 nach Abriss als kompletter Neubau wieder eröffnete Zentrum kann viel und es demonstriert dabei eine wohltuende Leichtigkeit. Flexibel gestaltbare weitläufige Flächen und großzügige Verglasung lassen den Benutzern viel Raum zum Variieren und Atmen – bei erstaunlichem Wohlfühl-Potenzial! Hat man für den Europa-Saal (Auditorium, 1.324 Plätze) beispielsweise nur 400 Teilnehmer, wird die Galerie einfach ausgeblendet, so dass der Saal dennoch gut gefüllt wirkt. Bei Autopräsentation ist es einfach, einen Wagen von der angrenzenden Sheraton-Tiefgarage aus über einen Lift auf die Bühne zu befördern. Mit Mozart- und Karajan-Saal und einer Reihe sehr heller kleinerer Räume plus Mietbüros für Kongress-Administration ist Salzburg Congress für ca. 2.500 Gäste eine schöne Option. Zum Flugha-

„Jedermann” Simonischek

Salzburg Congress

Brüssel 3/2008 | 13


Nur aus einem Hocker spritzt kein Wasser, dem des Erzbischofs!

fen sind es vier Kilometer. Die Nähe zu einer Reihe guter Hotels der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie mit 1.200 Betten wurde bereits erwähnt. Hotels: Sheraton, Crowne Plaza, NH-Hotel. www.salzburgcongress.at Wasserspiele, Amor in der Badehose* oder einfach: Huch! Wasser! Er war schon ein rechter Schelm, der Markus Sittikus, Erzbischof zu Salzburg und Erbauer des Schlosses Hellbrunn 1615. Lustschlösser hatten sie alle, die Kaiser, Könige und – Kirchenfürsten, aber dieses hier beweist den Schalk, der Seiner Exzellenz schon bei der Planung im Genick gesessen hatte: Die Wasserspiele im Schlosspark kompromittierten quasi jeden Besucher. Nach ausgeklügeltem System und auf unterschiedlichen „Stationen” wurde neckisch eine Reihe von Düsen in Boden, Decken, Wänden oder ande-

Veranstaltungsmöglichkeiten im Schloss Vier Räume (41/41/42/95 qm) für ca. 200 Gäste vornehmlich für Sommernutzung sind im Hochparterre im Angebot (obwohl im Winter ‚dazu geheizt‘ werden kann). Im gesamten Schloss herrscht aus nachvollziehbaren Gründen Rauchverbot, Kerzen sind aber erlaubt; feierliche Staatsempfänge, die Eröffnung der Festspiele, Firmen- oder Privatveranstaltungen in vornehmem Rahmen werden hier ausgerichtet. Das Obergeschoss erfährt gegenwärtig Schonzeit aufgrund feuchter Wände – die wunderbarst bemalt sind! Sektempfänge mit Häppchen sind aber durchaus noch im Rahmen des Möglichen. Die Herausforderung liegt hier beim Caterer: Der Weg hinauf führt über eine sehr steile ‚Stiege‘. Die Wiese vor der ganzjährig geöffneten frontverglasten Orangerie kann in Veranstaltungen einbezogen werden. Innen: max. 90 Gäste/Bankett. Der Weinkeller auf dem Hügel passt als Mini-Venue für 20 – 25 Teilnehmer. www.hellbrunn.at

14 | Austria 2009

ren unerwarteten Verstecken versenkt, aus denen – manuell bedient – unverhofft und gnadenlos ein pfeilschneller Strahl schoss. Manchmal war vielleicht die Frisur hin oder die Schminke verlaufen; die feuchte Salve von unten-hinten aber wirkte sicherlich stets auch optisch am beschämendsten und man kann sich ausmalen, dass das spitze Juchzen mehrlagig berockter Damen nicht zwingend ein freudiges war. Verschärfend streckte ihnen in der NeptunGrotte auch noch eine Fratze, das „Hellbrunner Germaul” hämisch die Zunge heraus! Gejauchzt wird während der ca. 40-minütigen Führung auch von den Besuchern heute und die meisten betrachten die kleinen gemeinen Fontänen im Sommer durchaus als willkommene Abkühlung. Die Wasserspiele sind ein mechanisches Wunderwerk: an jeder der Stationen bewegen sich sog. Wasserautomaten aus reiner Wasserkraft. Besonders faszinierend: das „Mechanische Theater”. Ausgangspunkt der fröhlichen Tour ist der Fürstentisch/Römisches Theater. * eines der Werbemotive des Schlosses 2009. Hellbrunn kulinarisch Seit 2001 betreibt das Restaurant am Schloss Gassner Gastronomie, durch die auch das anspruchsvolle Catering bei Veranstaltungen im Schlossgebäude erfolgt. Der im Seitentrakt untergebrachte Restaurant-Bereich könnte stimmungsvoller kaum gestaltet sein. Insbesondere genießen werden es jene, die den Weg von der Stadt zum Schloss mit einem Fiaker über die legendäre Hellbrunner Allee zurückgelegt haben. Fenster und Seitenteile eines der rückwärtigen Räume sind komplett entfernbar und dienen als nahtloser Übergang zu einem Zelt im Hof (Fasanerie) mit ca. 2.330 qm (Ausrichtung Fürstentisch). Gassner betreut neben anderen Locations auch die Festung Hohensalzburg. www.gassner.tv


>

Froschgoscherln oder Herzerlrüschen: Das Gwandhaus Das Gwandhaus der Firma Gössl ist mehr als eine edle Immobilie in pittoresker Lage, in der Trachtenkleidung entworfen, ausgestellt und verkauft wird. Die an einer Leine aufgereihten Hanf-Lederhosen in der sonst sehr eleganten Lobby sind ein witziger Empfang für Tages- oder Tagungsgäste. Das Boot zur Hose, den Gössl-Lateiner, kann man ebenfalls käuflich erwerben. Natürlich eignet sich das romantische Ambiente besonders gut für Hochzeiten, aber auch mit weniger hohen Erwartungen verknüpfte Zusammenkünfte von Firmen, Banken und Versicherungen oder etwa auch Modenschauen finden regelmäßig statt. Der Veranstaltungssaal für 300 Gäste (Dinners: 220 pax) ist verdunkelbar, die Technik nach Wunsch erweiterbar. Das Haus besitzt sogar eine Kinolizenz und führt daher das benötigte Equipment. Es ist

bei Mitnutzung aller Freiflächen groß genug für bis zu 500 Personen. www.gwandhaus.com Im Gwandhaus-Restaurant speist man gepflegt; von der großen Terrasse (perfekt auch für Aperitifs) aus kann man die Szenerie auf sich wirken lassen. Dazu gehören der angrenzende Park, die Hellbrunner Allee und die Frohnburg – einer der Drehorte des Herz–Schmerz-Stücks „The Sound of Music“. Die Speisen-Palette reicht von klassisch bis trendy, im Event-Bereich ist „alles möglich”, das Restaurant konzentriert sich vorwiegend auf österreichische Küche. Caterer: www.gaumenfreunde.com

Froschgoscherln: Bei der eng geschnürten Corsage klopft nicht nur der Trägerin das Herzerl bis zum Hals.

Eine schöne Ergänzung zum Herrenhaus, die Greißlerei: Der feine Krämerladen auf dem Gelände führt Erzeugnisse aus

Advertorial

Die einzigartige Eventlocation mit eigenem Flughafen Infrastruktur optimal ausnutzen heißt es am Salzburg Airport. Im Winter ist der amadeus terminal 2 ein hochmodernerFlughafen Abfertigungsterminal und inderSommersaison steht eralsVeranstaltungsplattform für qualitativ hochwertige Events zur Verfügung. Durch seine besondere Lage im Herzen Österreichs bzw. Salzburgs bietet der amadeus terminal 2 einen perfekten Standort für nationale und internationale Veranstaltungen. Die besondere Atmosphäre eines Flughafens, der vertraute Ausblick auf die Berge des Salzburger Landes und der besondere Flair Salzburgs sind große Pluspunkte für die Wahl dieser Eventlocation. Für jeden Veranstalterwunsch hat unser Terminalmanagement eine Lösung parat, um Ideen und Wünsche optimal umzusetzen – ob Konzerte, Ausstellungen, Firmenfeiern, Produktpräsentationen oder Clubbings. Mit einer Kapazität bis zu 1700 Personen, modernster technischer Ausstattung, eigener Bühne sowie Cateringräumlichkeiten ist amadeus terminal 2 am Veranstaltungsmarkt als Location sehr gefragt. Neben mehr als 2800 Parkplätzen am Salzburg Airport und gutem Anschluss an die Autobahn mit eigener Ausfahrt ist der amadeus terminal 2 auch optimal ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Per Taxi sind es nur 5 Minuten ins Zentrum von Salzburg.

Einchecken im amadeus terminal 2? Ganz leicht: Klicken Sie auf www.amadeus-terminal2.com und landen Sie den Event der besonderen Art!


der Südsteiermark. Dort haben sich Bauern zu dem Projekt De Merin zusammen getan für Herstellung und Vertrieb feinster Produkte. Es gibt wunderbare Sachen zu kaufen, z.B. Wollschweinpastete, schönen Wein oder Schafmilchschokolade. Toll für Degustationen! Einfach probieren! www.demerin.at Jack in the Box: die Brandboxx Wie eine Wundertüte offenbart das Venue bei Besichtigung immer mehr Facetten! Im Event Center tun sich in der 1870

qm mit aller Technik, netter Atmo, fixer Bar. Aus der ehemaligen Boxx A wurden 14 Schauräume im Glasboxen-Stil, weiß und sehr elegant; einige davon werden vermietet, andere dienen als Break-out-Rooms. Der klimatisierte „Kuppelsaal” mit Galerie für Empfänge (570 qm) bietet Platz für eine Bühne und 1.000 Galadinner-Gäste, ist verdunkelbar, verfügt über große Leinwand und erlaubt Theater, Kongress, Seminar oder Messe. Die Brandboxx gehört mit 6.500 qm Veranstaltungsfläche und sieben Multifunktionsräumen zu Salzburgs drei größten Locations und ist ganz schön wandelbar! Catering: Haslauer. www.brandboxx.eu Ein gutes Team: Messe Salzburg + Salzburg Arena Im Rahmen des in der Salzburg-Arena erstmals stattfindenden ATP Salzburg Indoors-Tennisturniers vom 28. November bis 6. Dezember 2009 verspricht bereits der Auftakt zum Aufreger zu werden: Der inzwischen 41-jährige Thomas Muster, ehemals Weltranglisten-Erster und erfolgreichster österreichischer Tennisspieler misst seine Kräfte an Sybille Bammer (29), derzeit Spitzenreiterin im rot-weiß-roten Damentennis. Man darf gespannt sein, wer der beiden die 100.000 US-Dollar-Prämie einheimsen wird.

qm großen, L-förmigen Halle mit Industrieboden (boxx c+d) Veranstaltungsmöglichkeiten für Ausstellungen oder Clubbing auf, parken (1100 Plätze) und direkte Anlieferung sind ein Leichtes. Weiterhin gibt’s: eine komplett verdunkelbare und flexible Boxx B mit Lastenaufzug. Im hinteren Foyer 550 Salzburg Arena

16 | Austria 2009

Seit Eröffnung der Arena 2003 fanden „im Wohnzimmer Salzburgs” Business-und spektakuläre Sport-Events, Pressekonferenzen, Musicals, Konzerte oder TV-Produktionen statt. Durch nahe am Geschehen platzierte Tribünen und Säulenfreiheit ist die Sicht hervorragend. Eine Holzkuppelkonstruktion und raffinierte Lichteffekte mildern das Arenen-Flair bei Galas geschickt ab. Bisheriges Highlight: „Wet-


Citylife & Country Chic

Alpine & Urban

Tradition & Trend

Gem端tlich & Glamourous

Mozart & Moderne

See & Be Seen

The Sound of Music & The Beats of Today

Hot-Spot & Hideaway


Punktlandung: amadeus terminal 2 Im Winter ist der Terminal eine reguläre Schalterhalle: Wintersportler mit ausladendem Gepäck und sperrigen Sportausrüstungen drängen sich vor Förderbändern und Countern. Außerhalb des Saison geht mit wenig Zeitaufwand dies: Landen auf Terminal 1, kurz ein paar Schritte gehen, Tagen, Präsentieren, Musizieren, Studieren, Tanzen oder Feiern, übernachten und zurückfliegen. Per Privatjet angereiste Gruppen sind sogar schon am gleichen Abend wieder zurückgeflogen. Der Transfer zum Rollfeld ist kurz!

amadeus terminal 2

ten dass...” Die technische und logistische Herausforderung wurde hier so gut gemeistert, dass die Show wiederkommt! Von Vorteil bei der Organisation war dabei das dringend benötigte zusätzliche Platzangebot der mit der Arena verbundenen Messehallen 12 und 13. Ging gut: Show in Arena, Crew (ca. 400 Leute!) und Equipment in den Hallen. Dieses Jahr kommen noch Lionel Richie, Carmen Nebel, der Musikantenstadel... Zahlen und Fakten: Arena: Maximale Kapazität: 6.710 Sitzplätze, nutzbare Hallenfläche: 2.650 qm, kein Tageslicht. Die Arena ist auf Wunsch „verkleinerbar” durch eine Projektionsfläche (Logos, Branding). Das ansprechende Hauptrestaurant passend für 600 – 700 pax wirkt gar nicht „arenig”! Exklusiv-Catering mit ausschließlich heimischen Bioprodukten und: die Arena läuft mit Öko-Strom. Messe: 15 miteinander verbundene Hallen; Haupthalle 8 mit Parkettboden, zwei Seminarräumen und einem für Presse auf erhöhtem Level, ökologisch sinnvolle Neuverglasung; große Umbauaktion 2012. 2009 ist ein gutes Jahr! Mit neun Eigen- und 16 Reed-Messen sowie 12 Gastveranstaltungen ist das Zentrum hervorragend gebucht Anreise: Park & Drive (ca. 3.500 Parkplätze) und Bushaltestelle vor dem Haus (eigene Buslinie im 10-Minuten-Takt, bei Messen: fünf Minuten). Entfernung zur Stadt: ca. 10 – 15 Minuten. Autobahnanschluss zu den zwei Hauptachsen Wien und München, Flughafen nicht weit. Großer Wunsch der Betreiber: ein S-Bahn-Anschluss. www.messezentrum-salzburg.at

Noch mehr Flügel! Red Bull vermarktet seinen Hangar 7 (Besuch der Ausstellung ist kostenlos) selbst und achtet dabei sehr auf die Auswahl der Kunden. Ins Zentrum des turbinenähnlichen Glasdachs wurde die originelle Sky Bar platziert.

18 | Austria 2009

Mit 3.000 qm ist die Gesamtfläche der Halle stattlich. Die bisher größte Veranstaltung verzeichnete 1.200 Personen (max. 1.700), für Galadinners liegt die sinnvolle Grenze bei 900 – dann bleibt noch Platz zum Schwofen! Die Bereiche werden je nach Teilnehmerzahl intelligent abgetrennt, um ungenutzte Fläche zu kaschieren. Der Zugang ist für Zulieferer durch große Tore einfach: eines liegt versteckt hinter einem vorklappbaren Flügel der großen Projektionswand. In der offenen Cafeteria „Salzburger” (Salzbörger) können Gäste sitzen und Caterer kochen; die Möglichkeit, eine zusätzliche Küche aufzubauen (Starkstrom vorhanden) gibt es außerdem. Die 600 qm-Fensterfront mit direktem Blick auf die Runway und die sich im Hintergrund erhebenden Berge ist schalldicht; abends ist das Rollfeld schön beleuchtet – das gefällt den Leuten! Probleme wegen Fluglärms gab es bisher keine. amadeus terminal 2 ist Caterer-frei und auch bei der Technik ist der Kunde auf Wunsch unabhängig. www.amadeus-terminal2.com

Venues im Umkreis von einer Stunde Zell am See: Wer braucht schon ein Auto? Das 2007 ans Netz gegangene Kongresszentrum ist ein veritables Chamäleon. Durch außergewöhnliche Flexibilität und bewegliche Wände schmiegt es sich quasi dem Kundenwunsch an. Dank vorausschauender Planung ist vom Tagungsszenario mit Seminarräumen bis zum Konzert mit 1.000 Besuchern vieles machbar. Eine vornehm-nüchterne Architektur und Materialien wie Sichtbeton und helles Holz stehlen Inszenierungen nicht die Schau. Apropos Schau: Licht-und Tontechnik sind auf dem allerletzten Stand, WLAN selbstverständlich. Hier gibt es sogar sogenannte Wireless Touch Panels, über die sich die gesamte Medientechnik steuern lässt. Im großen Saal „RedBox” verlaufen 100 m


Ferry Porsche Congress Center

Lichttraversen, u.a. bestückt mit in sich drehenden Spots für Farbchoreographien. Auf die 8 x 6 Meter große Leinwand strahlt der Hauptprojektor mit kräftigen 12.000 ANSI-Lumen und das Beschallungssystem im Zusammenspiel mit der gegebenen Architektur garantieren eine hervorragende Akustik. Anlieferung jeglicher Art kann ebenerdig erfolgen – auch ein praktisches Detail. Die dem verglasten Seiteneingangsbereich vorgelagerte 800 qm große Freifläche

grenzt direkt an die Fußgängerzone, und nur zwei Minuten brauchen vogelfrei und umweltfreundlich mit dem Zug angereiste Tagungsgäste vom Bahnhof zu ihrer Veranstaltung. Dem Full-Service-Gedanken folgend konnte das FPCC einige der führenden Hotels vor Ort als Partner gewinnen mit mehr als 4.100 Betten im Premium Segment nur Gehminuten vom Kongresszentrum entfernt. Das Inhouse-Catering

Historisches Veranstaltungszentrum im Herzen der Salzburger Altstadt. Mit den Kavernen 1595 wurde im Inneren des Mönchsbergs eine Veranstaltungslocation der besonderen Art geschaffen. Ursprünglich als Weinlager genutzt, entstanden auf über 1.000 m2 großzügige Veranstaltungsräumlichkeiten, die das geschichtsträchtige Ambiente und die modernste Technik gekonnt miteinander verbinden. Großzügig gestaltete Nebenräume wie Künstlergarderobe und Catering-Infrastruktur machen die Kavernen 1595 zum idealen Veranstaltungsort. Alle Räumlichkeiten sind bestens klimatisiert und daher für Empfänge, Präsentationen (auch neuer Modelle der Automobilindustrie), Firmenfeiern, Seminare, Tagungen, Konzerte und Ausstellungen ganzjährig nutzbar. Eine Besonderheit ist der direkte Zugang von den Altstadtgaragen durch einen eigens gebauten Verbindungsgang, der auf die Besucher schon beim Betreten einen eigenen Reiz ausübt und jeder Veranstaltung einen besonderen, einzigartigen Rahmen bietet. Kontakt: Kavernen 1595, Alpenstraße 61, A-5033 Salzburg Tel.: +43 (0)662 6386 DW 541 E-Mail: kavernen@wuestenrot.at, www.kavernen.at Austria 2009 | 19


Congress Saalfelden

kommt aus den Töpfen des renommierten Gastronomen Harald Wuthe. Neuer Webservice: die digital-interaktive Tour für Veranstaltungsplaner. Auf einem virtuellen Rundgang auf Basis von 3D-Computergraphiken können Planer ihren Event komplett durchspielen. Auf Wunsch kommunizieren Interessent und FPCC per Telefon und hecken so gemeinsam die optimale Lösung aus. Anreise: Wer nicht mit dem PKW oder der Bahn anreist, kommt z.B. von den Flughäfen Salzburg oder München in den Genuss eines FPCC-Shuttle-Service. Das Zentrum kooperiert eng mit Zell am See-Kaprun-Marketing. www.fpcc.at Aktivitäten für Rahmenprogramme in Zell am See Kaprun? You name it, they’ve got it!

EVVC-gekürt: Congress Saalfelden „Früher” fiel die Optik des Zentrums unter die Kategorie „Lederhosenarchitektur” – aber seit der Neuerstehung erstrahlt es in schönen, geraden Linien neutral und vielseitig. Die raffinierte Fassaden-Struktur gewährt von außen keinen Ein-, von innen aber perfekten Durchblick. Der Große Saal mit Galerie im Erdgeschoss erstreckt sich über 427 qm, bei Kinobestuhlung finden max. 1000 pax Platz. Beleuchtungsmöglichkeiten werden voll ausgespielt: Neben Verfolgern an Deckenriggs ermöglichen Prismen-Spiegel die Verstärkung der Lichteffekte. Ein Tor neben der Bühne erleichtert die Anlieferung. Die feinen Seminarräume (größter: 154 qm) liegen in 14 Metern Höhe im obersten Stockwerk, von der weitläufigen Terrasse eröffnet sich ein uneingeschränkter Blick auf die höchsten Berge Österreichs. Inhouse-Gastronomie. Ideale Nähe: Das ****Hotel Hindenburg mit 70 Zimmern (150 Betten) ist direkt mit dem Kongresszentrum verbunden. Es wird eine freundschaftliche Zusammenarbeit mit Leistungspartnern in Saalfelden, und dem 15 km entfernten Ferry Porsche CC in Zell am See gepflegt. Zu wenig Tische? Kein Problem! Passt eh! Programmpunkte für Incentives gibt es bei der Congress- und Eventworld Saalfelden Leogang reichlich. Unter anderem auch eine Bagger-Challenge... www.congress-saalfelden.at

Oldtimer lieben Salzburg.

20 | Austria 2009


Romantikhotel Gmachl**** Erfolgreiche Familienhotels á la bonheur Frauenpower mit Herz und fester Hand: Romantikhotel Gmachl**** 73 Zimmer findet man nun, nachdem im Juli 2009 nach Umund Ausbau 40 neue Zimmer und eine Spa-Landschaft hinzu kamen. Gewonnen wurde der Platz durch Entkernung des alten „Klosterhofs” auf der gegenüber liegenden Straßenseite in Verbindung mit einem Neubau. Die praktische Untertunnelung zwischen beiden Häusern führt Badebemantelte dezent zu den jeweiligen Trakten.

Die Restaurants, einen 500 Jahre alten Saal mit Gewölbedecke und weitere Zimmer beherbergt der „alte”, jüngst ebenfalls renovierte Teil des Hotels mit Platz für 250 Gäste, Terrassen/Garten eingeschlossen. Hier vereint sich ein liebenswertes Potpourri aus über Jahrhunderte gesammelten Schätzen in verschiedenen Räumen zu gepflegtem Landhausstil: Die Gmachls sind beurkundet als das älteste Familienunternehmen Österreichs. Der Stammbaum reicht fast 700 Jahre zurück und die Hotelleitung heute ist: Generation 22!

www.messezentrum-salzburg.at

Austria 2009 | 21


The Alpine Palace New Balance Luxus Resort

Derzeit drei Seminarräume zwischen 69 und 144 qm liegen in einem separaten Gebäude mit Zugang vom Garten, ein neuer für weitere 40 Teilnehmer plus Pausenraum entsteht gerade. Auf den Hauben-Tisch gelangen Produkte aus eigener Landmetzgerei und von Bauern aus der Umgebung. Die Speisekarte führt die jeweilige Bezugsquelle namentlich auf und ein Siegel gibt es auch: Traditionelle Gerichte, regionale Produkte, Kuratorium kulinarisches Erbe. Wie wär‘s mit einer leckeren „Gebackenen Kalbskopftorte mit Sommersalaten und Radieschen?” www.gmachl.com Schillerndes Füllhorn im Pinzgau: The Alpine Palace New Balance Luxus Resort***** Der Name sagt es bereits: Luxus ist das Zauberwort. Inhaber Thomas Wolf hatte die Vision, ins friedliche Hinterglemm

Krallerhof

das erste Fünf-Sterne-Hotel (82 Zimmer) zu platzieren und setzte lange gehegte Träume um. Äußerlich passt sich das Alpine Palace dem vorherrschenden Baustil gut an, aber bei Betreten stellt sich ein Alice-im-Wunderland-Gefühl ein. Originell bis skurril sind Architektur und Einrichtung – ein schräger Mix aus Stilen, die irgendwie doch zusammen passen. Couchtische aus aus der Adria gefischtem Wurzelholz, Nachttischleuchten aus Einweckgläsern, alpine Accessoires, Wasserbetten in den Suiten, teils offene Bäder. Der Tagungsbereich umfasst fünf Räume mit total 493 qm, Präsentationen sind über vier Seminarräume gleichzeitig möglich, Kaffeepausen werden in der Hotel-Lobby (mit offener Feuerstelle) abgehalten, man kann sich in die Cigar Lounge oder die offene Bibliothek auf der Galerie mit wunderbarer Aussicht in die Landschaft zurückziehen. Was es sonst noch gibt? Eine beinahe unfassbare Palette an unterschiedlichen Restaurant-Inseln mit hervorragender Küche, ein Card Casino, in dem jüngst 400 Spieler abwechselnd ihr Glück ausreizten. Sehr schön auch die Vinothek: Eingangswand aus Glas, Eingangstür aus rustikalem Holz: ein gelungener Kontrast. Innen ein gepflegtes Ambiente mit wertvoller Weinkollektion für Degustationen und feine Dinners. Thomas Wolf ist Helikopter-Pilot und bietet auf Anfrage einen Flug-Shuttle z.B. von/nach Salzburg an. Auch ein Luxus. An Aktivitäten werden von Schischule über Hüttengaudi, Fackelwanderungen, Ice-Carts oder Paragliding, Golf, Bogenschießen u.v.m. angeboten. www.alpine-palace.com Warm und sonnig in Leogang: Krallerhof****s Den eleganten Tagungsbereich im 124-Zimmer-Hotel gibt es seit 2005. In diesem über eine interne Rampe erreichbaren eigenen Trakt finden inzwischen um die 300 Veranstaltungen pro Jahr statt; mit fünf Tagungs-und neun Gruppenräumen (50 – 330 qm) und dem 200 qm großen Foyer


Ihr (t)Raum für Events

Hotel Gut Brandlhof

(z.B. für Ausstellungen) steht der Krallerhof gut da. Das Design wirkt durch Weite, Helligkeit und Großzügigkeit, aber auch emotional durch Feinsinnigkeit und viel Geschmack. Der über die Jahrzehnte zu stattlicher Größe herangewachsene Krallerhof bietet selbstverständlich auch alpines Flair und viel stimmige Einheit bei der gekonnten Verbindung von Tradition und Zeitgeist. Die Zimmer sind sehr schön eingerichtet mit viel Bewegungsfreiheit, die Balkon-Fronten aus Glas sorgen für den uneingeschränkten Blick in die malerische Gebirgslandschaft. Zur Entspannung stehen ein 500 qm Hallenbad mit einem Klangdom aus Schiefer zur Verfügung und der 1.720 qm große Wellness-Bereich Refugium mit vielen zusätzlichen Rückzugsmöglichkeiten. Zur rustikalen Kraller-Alm geht man nur 100 m übers hoteleigene Grundstück: Sie ist liebevoll und reich bestückt mit einer Fülle ländlicher Gerätschaften und Möbel; die verschiedenen Stuben eignen sich für urige Zusammenkünfte von max. 350 Personen. Noch eine Hütte: Die Alte Schmiede auf 1.760 m Höhe, nur ein paar Schritte von der Station der Leoganger Asitzbahn entfernt. www.krallerhof.com Rennstrecke hinterm Haus: Hotel Gut Brandlhof***** Konferenzen und Rahmenprogramme spielen hier im Saalfeldener 184-Zimmer-Haus die Hauptrolle bei breit gefächertem Angebot: 19 Tagungsräume (total: 3500 qm, Gesamtkapazität: 700 Personen), der größte (teilbar) fasst bei Kinobestuhlung 500 Gäste, sechs der Räume sind befahrbar bis 20t. Hinter einer flippig-„rostigen” Metallfassade verbirgt sich EventO mit 283 qm, befahrbar, ausgestattet mit Deckenriggs für Spezialmontagen, großer Leinwand und einer geschwungenen Treppe als beliebter Sitzgelegenheit mit Ausblick. Direkt am Eingang: das Fahrsicherheitszentrum des ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motor-

• • • • •

Zentrale Lage im Zentrum von Zell am See Großes Hotelangebot in Gehnähe Vielfältiges Angebot an Side-Events Flexible Raumgestaltung Umfangreiche Services

5700 Zell am See, Austria Phone +43(0)6542-47475-0 office@fpcc.at, www.fpcc.at


rad- und Touring-Club) für Fahrtrainings von harmlos bis „eisig” – auf einer 40.000 qm großen Eis-Arena! Die Rennstrecke beinhaltet eine hoteleigene Kart-Bahn, auf der sich auch Promis röhrend durch die Runden knattern. Mercedes Deutschland absolviert hier seit 15 Jahren Eis- und Schneetraining. Für Sportler: Golfplatz, bespielbar als Parcours für 18 oder 9 Loch und für Anfänger ohne Platzreife den 6-LochKompaktplatz (hier darf Fiffi mit!;) drei Tennisplätze drau-

ßen, zwei in der Tennishalle (ideale Ausweich-Location bei schlechtem Wetter oder für Ausstellungen), Squash-Box, Hochseilgarten, Reithalle, zwei Kegelbahnen, Tischtennis, Billard, Fitness-Centre, Mountain-Biking, Walking, Fischen, Bogenschießen und: Jagen. Winteraktivitäten nicht zu vergessen (auch Snowmobil-Ritte). Einen riesigen WellnessBereich mit 3.000 qm Außenfläche und die „Wilderer-Alm” auf dem Hügel hinter dem Hotel zum Feiern gibt es darüber hinaus. www.brandlhof.com mit Outdoor-Partner www.outdoor-geisler.at

Anreise: Salzburg ist durch direkte Flugverbindungen u.a. aus Düsseldorf, Hamburg, Köln-Bonn, Dortmund, Berlin, Frankfurt und Hannover über den stadtnahen Flughafen unkompliziert zu erreichen. Alternative: München. Mit der Salzburg Card sind kostenlos: Eintritt in Museen, Fahrten mit Festungs- und Untersbergbahn, dem Salzach-Schiff und den öffentlichen Verkehrsmitteln. Besitzer einer Salzburg Card erhalten zahlreiche Vergünstigungen für Konzerte, Theaterbesuche oder Ausflugsziele in der Umgebung.

Kontakt: Salzburg Convention Bureau · Auerspergstraße 6 · 5020 Salzburg T.: +43 (0)662 88 987 271 · F.: +43 (0)662 88 987 535 · convention@salzburgcb.com · www.salzburgcb.com


meet Austria: Vorarlberg

‘s Ländle – ein Meister der Inszenierungen Er ist unendlich viel schlauer und charismatischer als seine internationalen Widersacher, besitzt einen aufs Schönste gestählten, scheinbar schmerzfreien und schier unzerstörbaren Körper und seine überwältigend himmelblauen Augen im markanten Gesicht haben nicht nur auf die stets überirdisch schönen Filmpartnerinnen Tiefenwirkung... James Bond-Fans kennen den Streifen: In „Ein Quantum Trost” – noch actionreicher als seine Vorläufer mit noch mehr Atemlosigkeit an noch mehr Schauplätzen – hetzte Daniel Craig 2008 über das Bregenzer Festspiel-Setting von „Tosca” und für ein paar filmische Augenblicke durch die hübschen Arkaden der Feldkircher Altstadt.

Ein Geniestreich der Vorarlberger? Besser kann man Product Placement kaum planen? In Realität fragte die James Bond Company sogar aus eigenen Stücken bei den Bregenzern an! Ein Beweis mehr, dass das kleine Bundesland im äußersten Westen der Republik – mit Grenzen zu Deutschland, der Schweiz und zu Liechtenstein – als Partner für Aufsehen erregende Projekte von der Weltkarte nicht mehr wegzudenken ist! Man erinnere sich auch an die Fußball-EM Österreich/ Schweiz, während der Johannes B. Kerner, Jürgen Klopp und Urs Meier von der Seebühne aus kommentierten. International erfolgreiche Unternehmen wie Doppelmayr Seilbahnen oder Zumtobel Lighting transportieren zudem den guten Ruf hinaus in die weite Welt.

)R>M>ODT

'@?=B5== !BK%O8 ?8^TM,>( B:?*?QN FB>,D @#,*,D<M,>( )O>. !O8:,>OK%

)RK%<:

">8[MOK% )#::#<O8

*&% @<8>F#8> !#D(,DO8 ?#M>O:<(*]^^ !264+>G2 ?K%5O>T,DM,>( E(( ID.,^<M8K%

X"^,#D5O^<,>:O^U H,TO8 H#TO8 @#,T^,>D )B%,D,[< +R:T#< _,^^O8 HO. ?K%D,A*O8 )#><K%,(( "^O8< @,8:%, I8 _#::,^M,>( ?K%BAA,>DO8 !O:,>D< FO[1^< )(( ?K%>RK`,D -BD:OD,^^OP-Q ,+S-U#8E% ?O::,#D< H^BD< ?BDD:O(S 7O>:% ?:Q +,>B^. !8.,<K% H8K%MB.,D ->O<:ODT !,K% \1T#.,>< BS2-+>L \,DT#D( !OD(,D W1>< H>OT ?:8M,D H1>< H1><,>M,>( +&# ?:Q ID:BD #Q _Q "^R<:,>^, FO^OO<S7O^. H>OD. 9OD.OD< ?K%>8D< =<K%O((8D< ?:Q +O^^,D`#>K%P +B>:#AB%^ +O>(,^^,D &! +O<K%8>DP CO>:,D,D I^:OK%

"BM^OK% ?8^TS@R:%#< @OD`5,#^

N

LN

3N `[

3 >*F &GLI(LH 5!(=

Foto: Bregenzer Festspiele, AIDA-Aufführung

Austria 2009 | 25


Ein Zwerg, der es in sich hat Vorarlberg ist ein kleiner Geheimtipp für all jene, die eine rege Kulturszene, hochklassige Gastronomie, innovative Architektur, wunderbare Natur und unkonventionelle Denkungsart schätzen und das Nützliche mit dem Schönen verbinden möchten, ohne weit zu reisen. Man kann hier sogar eine kryptische Fremdsprache erlernen: Vorarlbergerisch ist eine alemannische Mundart, die Schwyzerdütsch ähnelt. Aber dees hond Sie eh scho‘ gwisst, odr? Verlässliche Partner für internationale Kunden Tagungs- und Kongressveranstalter finden im Team von Convention Partner Vorarlberg CPV Unterstützung bei der Auswahl des Veranstaltungsortes, dem Einholen von Angeboten, der Abwicklung von Buchungen, Koordination der Zimmerkontingente oder der Organisation von Transfers und Rahmenprogrammen. Mit den Kongresshäusern in Bregenz, Dornbirn und Feldkirch, der Dornbirner Messe, Seminarhotels in Städten oder Bergtälern, Bildungshäusern und DMCs als Partner ist CPV gut gerüstet. Neueste „Errungenschaft” in der Riege: das edle Eventschiff „MS Sonnenkönigin“. Es kreuzt als Gruß aus der Zukunft leise über den Bodensee und ist zu buchen als

Theater, Konzerthalle, Festsaal, Laufsteg oder Tagungs- und Kongresszentrum mit Platz für max. 1.000 Personen und Komfort, Technik und Kulinarik vom Feinsten. Kongresshäuser Festspielhaus Bregenz, größtes Venue: Werkstattbühne mit 1665 qm. www.festspielhausbregenz.at Kulturhaus Dornbirn, Bsp: Großer Saal 606 pax (Bankett) www.kulturhaus-dornbirn.at Montforthaus Feldkirch, Beispiel: Graf-Hugo-Saal: 1160 pax/Kino. 2012: Neubau geplant; Investitionssumme ca. 32 Mio, Nettonutzfläche ca. 6.200m². www.montforthaus.at Messe Dornbirn: 17 Hallen (ca. 34.000 qm), komplett neu angelegtes Freigelände. www.messedornbirn.at Einige Venues... Charterschiff MS Sonnenkönigin: www.sonnenkoenigin.com Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg: max. Kapazität im A. Kaufmann-Saal: 260 pax/Bankett. www.schwarzenberg.at Vorarlberg Lines – Bodenseeschifffahrt, www.vorarlberg-lines.at Casino Kleinwalsertal, Riezlern, www.kleinwalsertal.casinos.at ... und Hotels: Burg Hotel****S, Lech-Oberlech: www.burghotel.at Hotel Gotthard****S, Lech: www.gotthard.at Hotel Mercure Bregenz City****, Bregenz: www.mercure.com Weißes Kreuz****, Bregenz: www.weisseskreuz.bestwestern.at Deuring Schlössle****, Bregenz: www.deuring-schloessle.at Frisch umgebaut: Hotel Post****, Bezau, www.hotelpostbezau.com Valavier Aktivresort****, Brand, www.valavier.at

26 | Austria 2009


Hotellerie und Gastronomie: mit ca. 160 5- und 4-Sterne- und 310 3-Sterne-Hotels verfügt das Land über gut 23.000 Betten. 53 Restaurants sind vom Gourmetführer Gault-Millau mit Hauben ausgezeichnet. Rahmenprogramme: Ski fahren in renommierten Skigebieten wie Lech-Zürs am Arlberg oder im Montafon, Wandern mit uriger “Kässpätzle-Partie”, Canyoning, Rafting, Schiffstouren auf dem Bodensee oder Architektur-Touren durchs Land. Kulturprogramm: Bregenzer Festspiele, Tanzfestival Bregenzer Frühling, Feldkirch Festival, Schubertiade Hohenems/Schwarzenberg u.v.m. Im Herbst 2009 anstehende Internationale Kongresse: Internationales Concil der Schlaraffen: 3.000 Mitglieder von „Schlaraffia“, einer weltweiten Vereinigung zur Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor, treffen sich im Oktober in der Messe Dornbirn. Internationaler Musikkongress 2009: 1.000 Musikpädagogen tagen im Oktober in Feldkirch. Für maßgeschneiderte Veranstaltungen: Die Convention Card Vorarlberg mit einem Barcode, der auf beliebigen Datenträgern mit Leistungen nach Wahl bestückt werden kann, vereinfacht die Organisation erheblich. Erstmals erfolgreich eingesetzt wurde die Karte bei der Weltgymnaestrada 2007 mit 21.000 Teilnehmern.

Erreichbarkeit: Per Auto oder Bahn, gute Anbindung auch über den Luftweg: Bodensee-Airport Friedrichshafen (D), 32 Kilometer von Bregenz entfernt, direkte Anbindung an den internationalen Flughafen Frankfurt. Mit dem Low-Cost-Carrier Intersky u.a. von/nach Wien, Graz, Berlin, Köln, Münster, Hamburg, Dresden. St. Gallen-Altenrhein (CH), mit Austrian Airlines direkt von/nach Wien Allgäu-Airport Memmingen (D), u.a. Verbindungen von/nach Köln/Bonn, Berlin, Hamburg, Rom und Neapel. Innsbruck (A) von/nach Wien/Europa und Zürich (CH), interkontinental. Linien- oder Shuttlebusse pendeln von den Flughäfen in die Städte im Rheintal, auf Anfrage auch in die Täler. Kontakt: Convention Partner Vorarlberg · Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH Römerstraße 2 · 6901 Bregenz · T +43 5574 43 443-23 · F +43 5574 43 443-4 · service@convention.cc · www.convention.cc


Hauben-Restaurants in Österreich: Die Hitliste von Gault Millau www.gaultmillau.at Wien ****Steirereck im Stadtpark, 1030 Wien **Bauer, 1010 Wien ***Mraz & Sohn, 1200 Wien ***Meinl am Graben, 1010 Wien Niederösterreich

Oberösterreich Salzburg

***Hanner, 2534 Mayerling **„bittermann“, 2464 Göttlesbrunn ***Mörwald „Kloster Und“, 3500 Krems ***Landhaus Bacher, 3512 Mautern ***Tanglberg, 4655 Vorchdorf ****Hubertus, 5532 Filzmoos **Erlhof, 5700 Zell am See ***Riedenburg, 5020 Salzburg ***Esszimmer, 5020 Salzburg ***Ikarus, 5020 Salzburg ***Pfefferschiff zu Söllheim, 5300 Hallwang ***Hotel Schloss Fuschl, 5322 Hof bei Salzburg ***Döllerer, 5440 Golling ****Obauer, 5450 Werfen

Tirol ****Alexander, 6263 Hochfügen im Zillertal ***Schalber, 6534 Serfaus ***Schindlhaus, 6306 Söll ***Tannheimer Stube, 6675 Tannheim ***Tennerhof, 6370 Kitzbühel **Arlberg Hospitz, 6580 St. Christoph am Arlberg ***Rosengarten, 6365 Kirchberg in Tirol ***Paznaunerstube, 6561 Ischgl Burgenland

****Taubenkobel, 7081 Schützen am Gebirge

Steiermark

***Saziani Neumeister, 8345 Straden ***Kreuzwirt, 8463 Leutschach ***Lercher‘s Panorama, 8850 Murau

Kärnten ***Wulfenia, 9620 Nassfeld ***Sicher, 9121 Tainach ***Landhaus Kellerwand, 9640 Kötschach-Mauthen ** Caramé, 9220 Velden am Wörthersee **Dolce Vita, 9020 Klagenfurt ***Schlossstern, 9220 Velden am Wörthersee Vorarlberg

28 | Austria 2009

**Brunnenhof, 6764 Lech am Arlberg **Deuring Schlössle, 6900 Bregenz **Edel-Weiß, 6780 Schruns ***Griggeler Stuba, 6764 Lech am Arlberg


Kleine Kaffee-Fibel Brauner, klein oder groß Schwarzer Kaffee, dem Milch beigemengt wird, bis er eine braune Farbe erhält „Einspänner“ Schwarzer Kaffee im Henkelglas serviert mit Schlagobers und Staubzucker Mokka, klein oder groß Schwarzer Kaffee in kleiner oder großer Mokkatasse „Kurzer“ Mokka, mit nur wenig Wasser zubereitet Mokka gespritzt Mokka mit ein wenig Rum oder Weinbrand Pharisäer Großer Mokka mit 4 cl Rum und Schlagobers Melange Eine Schale Kaffee mit heißer, aufgeschäumter Milch und meist mit Schlagobers Kaisermelange Großer Mokka ohne Milch, dafür mit Eidotter, Honig, Cognac oder Weinbrand verrührt! Kapuziner Mit einigen Tropfen Obers versetzter kleiner Mokka Kaffee „Verkehrt“ Kleiner Mokka, der mit geschäumter heißer Milch aufgegossen wird Verlängerter Ein mit heißem Wasser zum „Großen“ verlängerter kleiner Schwarzer oder Brauner Schale Gold Kaffee mit Obers so vermischt, dass er eine goldbraune Farbe erhält und somit heller ist, als ein Brauner Franziskaner Melange mit Schlagobers Fiaker Espresso mit Rum oder Cognac, im Glas mit Schlagobershaube

„Kaffee” kann man lernen! Das Kaffee Kompetenz Zentrum in Wien bildet Gastronomen, Fachschüler, Baristas und private Kaffee-Liebhaber zu Experten aus. Schüler anerkannter Wiener Fachschulen für Gastronomie erhalten hier ihre Grundausbildung in Sachen Kaffee. Barista-Fachworkshops führen die Teilnehmer bis zur Barista-Reife mit SCAE-Zertifizierung. Die Ausbildung zum Kaffee-Experten ist anerkannt vom Stadtschulrat Wien, von der WK-Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser und der WK-Fachgruppe Wien Gastronomie und erfolgt nach den Richtlinien der SCAE (Speciality Coffee Association of Europe) und in Kooperation mit der Vienna School of Coffee. http://kaffeemuseum.at


meet Austria: Oberösterreich

Oberösterreich – die große Vielfalt

St. Wolfgang mit der scalaria im Hintergrund

30 | Austria 2009

Oberösterreich, das Bundesland rund um Linz, bietet auf kompakter Fläche einen ganzen Mikrokosmos. Alleine das Industrie-Dreieck Linz – Wels – Steyr produziert mehr als ein Viertel aller Exporte Austrias; die Region und ihre Privatwirtschaft prosperieren, alle drei Städte bieten mehr Arbeitsplätze als sie Einwohner verzeichnen und haben so eine entsprechende Sogwirkung auf das Umland. Die landschaftliche Vielfalt reicht vom bis zu 2.995 Meter hohen Dachsteingebirge, über das Salzkammergut mit seinen 76 Seen, das voralpine Innviertel und den urwüchsigen Nationalpark Kalkalpen bis zu den vom böhmischem Wind bestrichenen Granithügeln des Mühlviertels. „Das Salzkammergut steht“, erläutert Peter Pühringer, beim Oberösterreich Tourismus für die Sparte Geschäftstouris-

mus zuständig, „traditionell für Gesundheitstourismus. Wohingegen sich der Nationalpark Kalkalpen auch für Rahmenprogramme von Tagungen und Events in den Städten Linz, Wels und Steyr anbietet. Entlang der Donau ziehen sich herrliche Radwanderwege und im Innviertel können für Veranstaltungen ganze Hotelanlagen geschlossen gechartert werden“. Dies gilt beispielsweise für den Robinson-Club Ampflwang (www.robinsonclub-ampflwang.at). Und obwohl das Hauptthema der 3.000 qm großen Therme Geinberg (www.therme-geinberg.at) Wellness und Gesundheit sei, so Pühringer weiter, gibt es auch dort ein Konferenzzentrum (231 qm) für 120 bis maximal 240 Teilnehmer.


%&

"^O**,> OQ )BK%*#K%: ?K%5O>T,DM,>( ;^>#K%<M,>( OQ HR%[,>5O^. I#(,D $8^MOK% @B< !,BAB^.<K%^O( 9B>.,>D,M,^M,>( ?K%^](^ !OD(<K%^O )O<^OK% OQ .Q _1%^ @O#DMOK% C,#^<:,#D ?OD.^ ?:Q ?:,*OD OQ 7O^., ZM,>`OAA,^ !#,M,DO8 @B%>MOK% ->,#DM,>( 9#K%:,D<:,#D '! !,[MOK% HO. !,BD*,^.,D ,8+#64G-4 #Q _1%^`>Q I^:,D*,^.,D 7,>D<:,#D O[ &DD 7,#:,><*,^.,D &)% ED(,^%O>:<T,^^P )#><K%MOK% \,8*,^.,D ?:Q $B%ODD ED(,^<T,^^ OQ 7#[M,>( )B*`#>K%,D #Q _Q &)" ",*,>[O>`: ;D:,>5,#',DMOK% 9E%R8-#>' 7O^.`#>K%,DS7,<,D8*,> "#>K%M,>( @,#K%,DO8 \,8[O>`: ),^^[BD<R.: )O#MOK% BQ .Q FQ "RD#(<5#,<,D #Q _1%^`>Q #Q _1%^`>Q I<K%OK% OQ .Q FQ &'( \O::,>DMOK% ?K%RDO8 ?:Q +,B>(,D -,^.`#>K%,DPFQSHO. _1%^^OK`,D '&( ?:Q I(O:%O HO. W,^^ &), ?:Q =%B[O< O[ C>O[MOK%S ZM,>DM,>( O[ &DD @,#K%,><M,>( C8AA#D( *" +O^^D,8`#>K%,D Z::,D<%,#[ H^O<,D<:,#D C,8,>MOK% `#>K%,D 7#D.%OO( HO. &'" !&QN 7O^.%O8<,D +,#DM,>( ?)+8-#>' _O8:%O8<,D 7,#DM,>( HO. ">,8T,D :#+- #P *! +>#,<`#>K%,D 7O^^,>D OQ .Q =Q ?:Q B8G2>G2 ' +>,#D & &>>U8+#6 &%& HO. EDD< \#`B^O OQ .Q FQ +O^^<AOK% ?K%O^^,>MOK% *)$ 4BB )OO( O[ )O8<>8K` 7O^^<,, ?:Q -^B>#OD I<AOK% 1+S6 &%" +,MB^:<`#>K%,D &$# _O>#O ?K%[B^^D !B%D<M8>( 7O^.T,^^ !O[MOK% OQ "Q *& +,>,:<M,>( I[A*^5OD( E((,^<M,>( 7B^*<,(( 94+M8 ->OD`#D( _8D.,>*#D( ?O::^,.: ?#,>D#D( _#K%O,^S ->OD`,DM8>( W,^^ OQ CQ &)) HO. HO. 7#[<MOK%S C M,8,>D C,>5OD( ">,[<[1D<:,> )O^^ ?:Q ;^>#K% 9RK`^O[O>`: 3JEUSGF82EU \,V.%O>:#D( ?:Q COD:O^,BD OQ +Q !BK%,D &)& ?:,#DMOK% & *, ?,,5O^K%,D OQ .Q ?:Q =,>DM,>( !OO`#>K%,D +[R< &%( ZM,>%B*,D OQ &Q ?K%^#,>MOK% ?K%R>*^#D( !B<,D<:,#D *P2>-+> +>B'>O[#D( W,^^ I::,><,,?:Q +,B>(,D #Q IQ "#8E%-<8) GI -I "8I I^:[1D<:,> ?K%O>D<:,#D 7,V>,(( O[ _BB< &&$ _B^^D OQ =>O8D<Q ?:>O' \8'.B>* OQ IQ @,#K%>O[#D( *& ZM,>S 7:3/B5== _#K%,^.B>* 7,V,>S_O>`: +11=:5== +>1DO8 "^O8< _BD.<,, 5OD( ?:,#DMOK% OQ IQ =>O8DS #[ I^[:O^ &$! `#>K%,D *@B?5== ;D:,>OK% &'! EM,D<,, OQ OQ I::,><,, =>O8D<,, 7#D.#<K%(O><:,D @B<,DO8 !O8<<O 9B>.,><:B.,> @B'^,#:%,D BG- &6E%S )#D:,><:B.,> &%$ ?A#:O^ O[ CV%>D HO. F1>>DM,>( HO. +B#<,>D ?:Q "B^B[OD +B<O8 *&( '&&

Auch im Mühlviertel, an der Grenze zu Tschechien, haben sich mehrere 4-Sterne-Hotels auf kleinere Gruppen spezialisiert: Das erst im Frühjahr 2009 mit 117 Zimmern eröffnete Falkensteiner Hotel & Spa in Bad Leonfelden (www.badleonfelden.falkensteiner.com) bietet einen hochwertigen Tagungs- und Veranstaltungsbereich (400 qm) mit drei, teils kombinierbaren Seminarräumen (61, 76 und 82 qm). Das Hotel Aviva (www. hotel-aviva.at) in St. Stefan am Walde ist 50 Kilometer von Linz und 60 Kilometer von Passau entfernt. Das seit September 2007 eröffnete Haus verfügt über 100 Panorama-Einzelzimmer mit Balkon und fünf, teilweise kombinierbare Seminarräumen (24 bis 132 qm), Hallenbad, Schwimmteich, Fitnessraum Whirlpool und Saunalandschaft. Im Sommer kann hier Mountainbiking oder Beach-Volleyball, im Winter Eisstockschießen ein Teambuilding erfolgreich abrunden. www.oberoesterreich-tourismus.at

ZM,>:>O8D

&%#

7R><K%OK%

83))51(11=: <==

)O^^<:O::

N

LN

3N

3 >*F &GLI(LH 5!(=

2N `[ *,

„Wir punkten durch die kostenlose und neutrale Beratung der nachfragenden Kunden, vertreten in Oberösterreich 45 Mitgliedsunternehmen – Kongresshäuser, Seminarhotels, Eventlocations und drei Tourismusverbände – und sind eine „Non-ProfitOrganisation.“ Peter Pühringer

Austria 2009 | 31

&&$


Idylle pur und gute Infrastruktur: Salzkammergut Traunsee, Mondsee, Wolfgangsee, Fuschlsee – so kulminiert die ganze oberösterreichische Seenromantik zu einer selten schönen Perlenkette heiterer Berg- und See-Idyllen. Gleich hinter dem Fuschlsee, an dem Red Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz seine futuristisch-gläserne Firmenzentrale hat, erreicht man nach etwa 40 Minuten Fahrt vom Salzburger Flughafen aus den Wolfgangsee. Das Mozartdorf St. Gilgen ist zwar der Hauptort am See, aber nur in St. Wolfgang findet sich die perfekte Kombination zwischen hochprofessionellen Sälen für wissenschaftlichen Transfer und einer internationalen Top-Location für emotionale Motivation. Denn hier ergänzen sich Scalaria und das Michael Pacher-Kongresshaus geradezu vorbildlich und sind zudem eingebettet in eine funktionierende Arbeitsgemeinschaft lokaler Leistungsträger. Das Kongresshaus wird vom PächterEhepaar Andreas und Elisabeth Sailer mit Herzblut betrieben. Die Sailers waren sich bei der Übernahme der ehemaligen Gemeindesäle von vorneherein bewusst, dass sie mit einem noch so feinen, aber eher kleinen Kongresszentrum in einer 2.800-Seelen-Idylle nicht alleine be-

32 | Austria 2009

stehen können. Schnell war der Gedanke einer ARGE geboren, in der mittlerweile 27 Partner zusammen arbeiten und in der Mitgliederstruktur alles abbilden, was ein Veranstalter an Leistungen benötigt. Damit repräsentiert Andres Sailer hier quasi ein Convention-Bureau und koordiniert alle Gewerke als zentraler Ansprechpartner und one stop-shop. Die besondere Magie dieses Standortes ist die gesunde Basis, auf die alle Vermarktungskonzepte aufbauen. Der unbestreitbare allgemeintouristische Reiz hat hohe MICE-Relevanz hinzu gewonnen und nicht zuletzt durch das visionäre Projekt „Scalaria“ ist die Traditionsidylle St. Wolfgang aus ihrer Operetten-Biederkeit aufgebrochen in eine neue Dimension. Dazu passen auch die gerade abgeschlossenen An- und Umbauten des Operetten-Hotels „Weisses Rössl“. Das Romantikhotel präsentiert sich nun als zeitgemäßes Viersterne superior-Haus mit übrigens dem ersten auf einem See schwimmenden Whirlpool der Welt!

Wo Weltfirmen getagt und gefeiert haben ist alles möglich! Unmittelbar gegenüber dem internationalen Player „scalaria“ blinzelt man vor dem Michael-Pacher-Kongresshaus am Ausgang des verkehrsberuhigenden Straßentunnels vergnügt in die Sonne. Der obere Eingang liegt an einem großen und überdachbaren Vorplatz und von dort betritt man angrenzend an ein nettes Foyer den nach dem OperettenKomponisten Ralph Benatzki benannten großen Saal, der


bis zu 450 Gäste in Reihe, parlamentarisch 220 aufnehmen kann. Der Saal ist mit Autos befahrbar, offen, freundlich, mit viel hellem Holz und natürlichen Materialien gebaut. Über der Vollbühne mit vorgebautem Hebepodium glänzen gut bestückte Deckenriggs, über der kleinen Galerie steigt die Decke variabel an zwischen sechs und acht Meter Höhe. Auf der gleichen Ebene befindet sich noch ein zweiteilbarer Konferenzraum für bis zu 100 Personen und eine Etage höher nochmals drei kleinere Säle, so dass man genügend Breakoutflächen im Verhältnis zum Fassungsvermögen des Hauptsaals vorfindet. Wem das nicht reicht, der kann noch auf drei wirklich perfekte Rathaussäle zurück greifen, die nur drei Gehminuten entfernt mitten in der gemütlichen Fußgängerzone liegen und in Echtzeit per Fernsehübertragung mit dem Kongresszentrum verbunden werden können. Mit temporären Überdachungen überdachen die Kongressmacher bei schlechtem Wetter gekonnt die Wege zu Scalaria und auch zum Rathaus, sodass Veranstaltungsgäste in- und outdoor in einer fast geschlossenen kleinen Welt in das romantische Ortsbild eingebunden werden. Die klassischen Fragen des Veranstalters „Was kostet´s, wie werde ich bedient und wen habe ich bei der Abrechnung?“ werden von Andreas und Elisabeth Sailer mit Handschlag-Qualität zuverlässig bedient. Die Wiederholer-Quote spricht Bände. Zu den Stammkunden gehört der Echo-KardiografieKongress, der jedes zweite Jahr mit etwa 400 Teilnehmern nach St Wolfgang kommt und eine Veranstaltungsgröße abbildet, die hier sehr gut beherrschbar ist.

„Wie möchten Sie anreisen?“, fragt Andreas Sailer. „Mit dem Boot, mit dem offenen Doppeldeckerbus, dem Wasserflugzeug, dem Hubschrauber?“ Tja, Nachbar Peter Gastberger hat die unbegrenzten Möglichkeiten des Unmöglichen schließlich vorgelebt und Stadt und Flughafen Salzburg sind ja auch nur 50 Kilometer entfernt. Sailer weiß natürlich, dass die Hotelstruktur hier kleinzellig ist, aber: Innerhalb von 10 Fußminuten bündeln sich hier 1400 Hotelbetten im Viersternesegment, und das ist dann eigentlich auch wieder ein Reifezeugnis der Destination!

Ein Eldorado für Rahmenprogramme

links oben: Der Laimer Urschlag, eine echte VorzeigeHütte. rechts oben: Advent am Wolfgangsee. links unten: Das Michael Pacher Kongresshaus. rechts unten: Elisabeth und Andreas Sailer.

In St. Wolfgang ist man Wer mit seinem Kongress, denn der Ort macht sich bereitwillig hübsch für die Firma. Beispiel: Muss man die Gäste in verschiedenen Hotels unterbringen, so werden alle diese Hotels in der Firmenfarbe des Kunden angestrahlt. Das stiftet Identität, hat Charme und erleichtert Spätheimkehreren aus der „Scalaria” oder der Vorzeigehütte „Laimer Urschlag” das Wiederfinden. Rahmenprogramme am Wolfgangsee? Endlos. Für Filmabende im Stil der 60er Jahre steht ein plano bestuhlbares Nostalgiekino in St. Gilgen zur Verfügung und auch der Ruderclub St. Gilgen oder die Remise in der Talstation der Schafbergbahn bieten interessante Location-Alternativen. Der ganze See wird durch inszeniert, mit allem was mög-

Austria 2009 | 33


lich ist von Segelregatten bis zu romantischen Schaufelraddampfer-Fahrten. Aber hier gibt es auch Eisgrotten, das Salzbergwerk Berchtesgaden, Schlittenhundecamps, Eisstockschießen, Golfkurse beim Golfmotivationskünstler in Bad Ischl, Oldtimer-Ausfahrten, Laser-Tontaubenschießen vor der Traumkulisse von Schloss Fuschl, Ballooning, Hüttenabende auf Postalm und Laimer Urschlag, urige Übernachtungen im kleinen Hotel auf dem Schafberg, Schneeschuhwanderungen usw. Fazit: Das kleine St. Wolfgang ist eine Anytghing Goes-Gemeinde und wenn einmal die Seepromenade für eine Fahrzeugpräsentation drei Stunden gesperrt werden muss – nun, man redet sich zusammen und fast alles kann man „kaufen“ im One-Sto-Shop Arge Kongress St. Wolfgang! www.congress-wolfgangsee.at / www.scalaria.com

Willkommen in der Kaiserzeit! Bad Ischl – so sieht Kaisers Sommerfrische aus! Sie würde ihm wohl noch heute gefallen, dem Kaiser Franz Josef, der hier so gerne bei der Witwe Schratt in deren Villa Gerüchten zufolge nicht nur Guglhupf aß. Ein schnuckliges Städtchen an der Traun, mit immerhin noch vom echten Kaiserenkel bewohnter Kaiservilla, mit Lehar-Haus und legendärem Café Zauner, mit Kutschen und sanften Bergkulissen ganz im Stil der Kaiserzeit. 2008 feierte man hier 20% Zuwachs bei den Übernachtungszahlen. Für die neue alte Popularität wurde die Kaisertherme weitreichend um- und ausgebaut und vor allem hinter dem Kongresshaus wurde ein völlig neues, wunderbares Hotel eröffnet, das Villa Seilern Vital Resort mit 114 Zimmern und Suiten. (www.villaseilern.at) Ja, auch das bezaubernde kleine Bad Ischl hat ein Kongresszentrum! Das ehemalige Kurhaus sieht zwar aus wie eine

34 | Austria 2009

weitere schöne Kaiserzeit-Kulisse, ist aber längst umfunktioniert zu einem Kongresszentrum mit internationalem Anspruch. Elisabeth Ebli leitet hier die „Kongress-Initiative“ als Fullservice-Convention Büro und das schöne Kongresszentrum. Leider hat sie zu Traumkulisse und Saalformaten nicht die passend großen Einzelhotelkapazitäten zur Verfügung. Bei medizinischen Kongressen, wo sich die Teilnehmer häufig einzeln einbuchen ist das weniger ein Problem, ansonsten gilt: St. Wolfgangs Hotels sind auch nicht weit und auch die Wintersportdestination Dachstein West ist nur eine knappe halbe Autostunde entfernt, wenn kleinere und mittlere Tagungsgruppen sich „schneewärts“ verlustieren wolllen. Also: Nicht nur wer „bei Kaisers“ abends nach dem Kongress mit viel k&k-Charme dinieren möchte, wird fündig bei: www.kongress.badischl.at


LINZ.VERÄNDERT, NICHTS IST UNMÖGLICH - DIE KULTURHAUPTSTADT EUROPAS 2009 IST DER IDEALE STANDORT FÜR ERFOLGREICHE TAGUNGEN, SYMPOSIEN UND IDEENREICHE BEGLEITPROGRAMME. FORDERN SIE DIE KOSTENLOSEN PLANUNGSUNTERLAGEN „HANDBUCH TAGUNGEN/EVENTS“ UND „INCENTIVES“ AN.

scalaria

Tourismusverband Linz, Veranstalterservice Adalbert-Stifter-Platz 2, A-4020 Linz, Tel. +43(0)732/7070-2924 od. -2928 vas@mag.linz.at www.linz.at/tagung www.linz.at/incentives

Convention Bureau Oberösterreich

Das Convention Bureau bietet bei der Ausrichtung einer Veranstaltung in Oberösterreich rasche, kompetente und kostenfreie Unterstützung aus einer Hand. Als zentrale Leistung steht die Vermittlung freier Kapazitäten in Seminarhotels, Kongresshäusern, Veranstaltungszentren und Locations im Mittelpunkt. So kann rasch und maßgeschneidert der passende Veranstaltungsort gefunden werden. Darüber hinaus wird die Planung und Organisation durch kompetente und neutrale Beratung unterstützt. Auf diese Weise können die Ressourcen des Netzwerks von Top-Anbietern optimal für kompakte Gesamtlösungen ausgeschöpft werden. Wir beraten Sie: • Sie möchten Ihr Produkt wirkungsvoll präsentieren? Die passende Location, die Inszenierung... Sie erhalten Beratung • Sie wollen Mitarbeiter motivieren und Kunden binden? Das richtige Incentive, das Programm zur Feier, zum Betriebsausflug... Sie gewinnen neue Ideen • Sie planen Meetings, Klausuren, Seminare? Der freie Termin im Seminarhotel, das Kommunikations-Programm... wir zeigen Ihnen maßgeschneiderte Angebote • Oder sind Sie Mitglied einer nationalen Vereinigung? Wir fördern Ihre Kongress-Bewerbung und unterstützen Ihre Tagung in Oberösterreich

www.tagung.info

Kontaktieren Sie uns! Convention Bureau Oberösterreich Herr Peter Pühringer Freistädter Straße 119, 4041 Linz Tel.: +43 (0) 732 / 2210 22 E-Mail: tagung@oberoesterreich.at www.tagung.info


Für große und kleine Veranstaltungen

Tipps von einem, der es wissen muss! Walter Ilk ist geschäftsführender Eigentümer der in Linz beheimateten Agentur „Eventwerkstatt”. Vor mehr als 14 Jahren rief er den Austrian Event Award ins Leben, weil das noch junge Event-Marketing seinerzeit noch nicht mit dem notwendigen Budget ausgestattet wurde. Das Österreichische Pendant zum später entstandenen „EVA” haben seither auch alle deutschen Fachmedien fest im Blick. Herr Ilk, welche Gründe sprechen für Linz als Tagungsort? Wir gehen an eine Veranstaltung immer mit der Frage heran: Was ist für den Event, für das Incentive gut. Wir denken dabei nicht in regionalen Strukturen. Aber ein nicht hoch genug zu schätzender Vorteil von Linz als Meeting-Destination ist die Offenheit, Herzlichkeit und die Freundlichkeit der Bevölkerung. Der besondere Charme von Linz liegt darin begründet, dass man, für eine Stadt mit knapp 200.000 Einwohnern, mit Einrichtungen wie „Ars Electronica”, dem Kunstmuseum „Lentos” oder dem neu erbauten Südflügel des Schlossmuseums über ein kunstaffines Flair verfügt. Linz zeichnet aus, dass hier auch von Seiten der Politik schon seit ungefähr 40 Jahren neue Wege beschritten und neue Bereiche der Kultur erschlossen wurden, die eigene architektonische Körper bekamen. Damit hat Linz schon bisher sehr erfolgreich Stadt- und Tourismusmarketing gemacht. Durch ein sehr gutes Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik hat Linz das Industrie-Image hinter sich gelassen, wurde von der Stahl- zur Kulturstadt. Die Initialzündung hierfür war meiner Meinung schon der Bau des Brucknerhauses 1974. Das Brucknerhaus ist Dank seiner hervorragenden Akustik bis heute die beste Wahl für Konzerte in Linz; die klassische Adresse für Bälle und Veranstaltungen in Oberösterreich ist das Palais Kaufmännischer Verein, sowie für Messen und Events das Design Center.

Ideal für Kongresse, Tagungen, Seminare, Workshops, Messen, Konzerte, Gala-Abende, Modeschauen, Hochzeiten, Jubiläen, Weihnachtsfeiern ... Tel: 0732/77 31 59

LOGISTIK, TECHNIK, CATERING, MUSIK ... ALLES AUS EINER HAND VON 20 BIS 600 PERSONEN

7 KLIMATISIERTE SÄLE

EIGENE TIEFGARAGE

www.palaislinz.at

Was fehlt Linz um im internationalen Bekanntheitsgrad zu Salzburg und Wien aufzuschließen? Wien und Salzburg halten Begriffe wie „K.u.K” und „Mozart” besetzt und sind durch bedeutende Events wie die Salzburger Festspiele häufig in den Medien präsent. Beispielsweise fragen asiatische Gruppen bei uns immer nach Johann Strauss, Bruckner, Mozart, Sissi und Franz Joseph. Aber eine eigene Nische belegt Linz mit dem „Ars Electronica”, dem weltweit führenden Museum der digitalen Kunst und Medienkunst. Nur in Japan gibt es ein vergleichbares „future lab”. Und der „Prix Ars Electronica” ist weltweit „das” anerkannte Festival für Computerkunst. Vielleicht müsste das Thema ’Linz entdecken’ stärker beworben werden, denn Viele sagen nach dem Erstbesuch: So schön habe ich mir die Stadt nicht vorgestellt. Das „Linzer Auge”, eine kreisrunde, in die Donau gebaute Plattform für bis zu 200 Personen, ist für Linz ein weiteres nachhaltiges Alleinstellungsmerkmal. Seine beiden Ringe drehen sich, nur durch Wasserkraft, in gegensätzlichen Richtungen und ermöglichen seit dem 21. August 2009 entspanntes Sitzen mit 360°-Panoramablick. Außerdem wurde mit dem Südflügel des Schlossmuseums eine neue Eventfläche mit herrlicher Terrasse und gutem Restaurant geschaffen, die sicher für Incentive-Gruppen attraktiv sein wird. 2012 kommt auch das Neue Opernhaus an der Blumau hinzu. Welche Größenordnung von MICE-Gruppen kannOberösterreich überhaupt bewältigen? Bei Veranstaltungen mit 200 bis 600 Teilnehmern hat man in Linz/Wels/Steyr die Wahl zwischen mehreren Locations. Bei Gruppen mit mehr als 1.000 Delegierten bieten sich das Design Center Linz und die neue Messe Wels an. In beiden Locations haben wir, die Eventwerkstatt, übrigens die Eröffnungsveranstaltung gestaltet. Aus meiner Erfahrung tut sich Linz bei großen Events mit der vielfältigeren und höheren Hoteldichte etwas leichter, denn die Tendenz geht bei den Firmen klar und im Grunde schon immer zur „Ein-Hotel-Buchung”. Die Messe Wels hat aber ein ausgesprochen schönes Foyer, die neue Veranstaltungshalle, das Kongresszentrum und sehr viele kostenlose Parkplätze, und ihre unmittelbare Nähe zu Trabrennbahn und Eislaufarena ist bei unterschiedlich gestalteten Programmpunkten am gleichen Tag fraglos ein Vorteil, weil es seitens der Kunden immer gewünscht ist, Transferzeiten einzusparen. Bei Veranstaltungen mit Programmpunkten an unterschiedlichen Tagen werden Transferzeiten hingegen allgemein akzeptiert. Grundsätzlich sind alle drei Städte sehr kompakt: Vieles lässt sich in Gehdistanz ganz leicht erschließen.


Steyr: Tagen in romantischem Rahmen Das romantische Steyr ist eine wahre Perle mittelalterlicher Stadtbaukunst. Ihr historisches Zentrum umschließt den Zusammenfluss der türkisblauen Fluten von Enns und Steyr. Angler finden selbst im Zentrum Flusskrebse oder fangen Forellen. Durch die traditionelle Eisenverarbeitung kam schon früh Wohlstand in die mehr als 1.000 Jahre alte Stadt mit ihren, sage und schreibe, 119 Brücken und Stegen. Nahe Industriebetriebe von SKF, BMW und MAN tragen dazu bei, dass die Stadt bis heute prosperiert. Seit gut und gerne 600 Jahren steht inmitten des historisch geschlossenen Ortsbildes das Wahrzeichen Steyrs, das gotische Bummerlhaus. Hoch emporstrebende Kirchtürme, plätschernde Stadtbrunnen, romantische Innenhöfe, schattige Biergärten. Steyr bietet MICE-Gruppen eine Fülle echter Rückzugsmöglichkeiten. Mitten im Zentrum laden die taghellen Seminarräume und das erlesene Panoramarestaurant des, von der Inhaberfamilie zuvorkommend freundlich geführten 4-Sterne-Traditionshotels Minichmayr (www.hotel-minichmayr.at) zur Verbindung von effizienter Wissensvermittlung und kulinarischem Genuss ein. Steyrs ganz besondere Stärke liegt in der Vielzahl der angebotener Rahmenprogramme: Incentive-Gruppen haben hier die Wahl zwischen Floßbauworkshop, geführten Segway-Touren (www.mohumo.at), einer Fahrt mit dem City-Jet-Boat „Franziska“, einem Firmen-Grand Prix auf der Indoor-Kartbahn (www.gokartsteyr.at), einer kombinierten Fahrt mit der Museumsbahn Steyrertal und Kanus, das kollektive Mondscheinbacken

von Holzofenbrot oder einem „Dine-Around“ genannten kulinarischen Laternen-Streifzug im Schlepptau der Steyrer Nachtwächter in alter Tracht und mit Hellebarde. Ein originelles Highlight kann auch ein Besuch bei der in einem mystischen Kellerraum am Zusammenfluss von Enns und Steyr auf einem Thron aus Schwemmholz residierenden „Wasserfrau“ sein, die über die seit Generationen tradierte Fähigkeit des Handlesens verfügt… www.steyr.info

Wo die Gedanken in Fluss kommen An einem besonders idyllischen Abschnitt des Steyr-Flusses liegt das Museum Arbeitswelten. Das Gebäude wird ringsum von Wasser umflossen und ist mit dem Rest des Städtchens über mehrere Brücken und Stege verbunden. Das gelungen renovierte und wieder belebte Fabrikgebäude stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Heute bilden traditionelle und neue Elemente eine einmalige Erlebnisstätte, die mit der detailreichen Ausstellung „working_world.net“ den rasanten Wandel der globalisierten Arbeitswelt unmerklich, aber mit sanftem Nachdruck in den Mittelpunkt des Besucherinteresses rückt. Elf spannende Abschnitte zeigen Maschinen aus der Frühzeit der Industrialisierung, sich wandelnde Arbeitswelten – von der getakteter Fließbandarbeit bis zu computergestützten Prozess-Steuerung – und interaktive Kunstinstallationen, die in ihren transparenten „Adern“ die Zusammenhänge des weltweiten Börsengeschehens in Real-Time farbig widerspiegeln. Für MICE-Gruppen stehen der „Große Saal“ (400 qm), der „Mittlere Saal“ (200 qm) der teilbare „Kleine Saal“ (160 qm) sowie ein Tagungsbüro (20 qm), das Museumscafé (60 qm plus 75 qm Terrasse), eine Foyer-Bar (65 qm) und etwa 300 qm Ausstellungsfläche zur Disposition. www.museum-steyr.at

Austria 2009 | 37


38 | Austria 2009


Überraschen, verblüffen, begeistern: Scalaria Ein bewohnbares Erlebnis für Planer mit Phantasie – kann man es schöner sagen? Seit Jahren ist Peter Gastbergers „Scalaria“ am Wolfgangsee der Inbegriff für eine außergewöhnliche Event-Location mit angeschlossenem Hotel. Dies erst recht nach Vollendung der ersten Sch ritte zu spektakulären Erweiterungen, zu denen vor allem neben dem traditionellen „Circus Circus“ nun das soeben eröffnete Do-X teatro als zweite Veranstaltungshalle gehört – ausgestattet mit einer Fülle technischer Leckerbissen. Das Foto zeigt das Eventresort in voller dramaturgischer Beflaggung während der mystischen aquaria-Aufführung Mitte August 2009. Der Besuch der Website ist Muss und Erlebnis zugleich: www.scalaria.com

Austria 2009 | 39


Linz: Im Hier und Jetzt Die drittgrößte Stadt Österreichs hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert, wie kein anderer Ort im Land. Auf halbem Weg zwischen Salzburg und Wien gelegen, ist ein wirtschaftlich erfolgreicher, junger und moderner Lebensraum entstanden, der Kunst und Architektur entdeckt hat und im positivsten Sinne für sich zu nutzen weiß. An der Donaulände oder auf der Nibelungenbrücke wird im Stadtbild unübersehbar, wie tief greifend und nachhaltig sich Linz verändert hat. Kulturelle Institutionen wie das 2003 eröffnete Lentos Museum (www.lentos.at) oder, auf der linken Donauseite, das tagsüber an ein angedocktes futuristisches Schiff erinnernde Zukunftsmuseum ’Ars Electronica Center’ (www.aec.at) sind die spektakulären Highlights des modernen, zukunftsorientierten Linz. Rechtzeitig zum Kulturhauptsstadtjahr 2009 wurde der Gebäudekomplex des Ars Electronica einem 30 Millionen Euro teuren Umbau unterzogen: Nachts lassen seither zigtausend LED-Leuchten seine gläserne Außenhaut in einem Lichtmeer wechselnder Farben erstrahlen. Eine ähnliche Aufwertung, wie sie mit den Linzer Neubauten einhergeht, stünde selbst deutlich größeren Metropolen gut zu Gesicht. Linz: Eine Auswahl jährlich stattfindender Events Klangwolke Linz alljährlich im September, mit Laser- und Lichtzauber im Donaupark. (www.klangwolke.at) Festival Ars Electronica – ebenfalls September, (www.aec.at)

„Linz ist jetzt eine der erfolgreichsten Städte Europas. Ihre Entwicklung geht einher mit dem ganzheitlichen Ansatz Industrie – Kultur – Natur.“ Eine erfolgreiche und lebenswerte Stadt des 21. Jahrhunderts, die der klassische Städtetourist möglicherweise erst in ein- oder zweihundert Jahren auf der Agenda hat“. Georg Steiner, Tourismusdirektor Linz

40 | Austria 2009

Krippenstadt Linz, vom 4. November bis zur vierten Adventswoche Hunderte von Krippen aus aller Welt in den Schaufenstern der Altstadt. (www.advent.linz.at) Linz Fest, Musik und Kulturspektakel am Pfingst-Wochenende. 2009 kamen 33.000 Besucher in die Linzer Innenstadt und den Donaupark. (www.linzfest.at) Pflasterspektakel Linz. Straßenkünstler aus aller Welt in der 3. Juliwoche. 2009 kamen über 200.000 begeisterte Besucher.(www.pflasterspektakel.at) Linz hat eine perfekte Bahnanbindung und bietet damit die Möglichkeit „entschleunigt zur Tagung reisen“. Der Hauptbahnhof ist beim jährlichen Bahntest zum fünften Mal als schönster Österreichs gewählt worden. Linz bietet eine ganze Palette unterschiedlichster Locations für Kongresse und Tagungen. In der Folge werden das Palais Kaufmännischer Verein und das Design Center Linz vorgestellt. Darüber hinaus bietet beispielsweise das Casino Linz (www.linz.casinos.at) einen gehobenen Rahmen für Empfänge und Galas. Dort zeichnet das Austria Trend Hotel Schillerpark für das Catering verantwortlich. Ausgefallene, authentische und stylische Bars und Restaurants wie beispielsweise das „Cubus” (www.cubus-aec.at) im Ars Electronica Center finden sich im Gastro-Verbund „Hot Spots” (www. hotspots-linz.at). Außerdem lassen es Kinos, Cafés, Fachgeschäfte entlang der Flaniermeile Landstraße und rings um den von der Dreifaltigkeitssäule gezierten Hauptplatz, Varietétheater und Discotheken in Linz zu keiner Zeit langweilig werden. Weitere Informationen: www.linz.at/tagung www.linz.at/incentives

Palais Kaufmännischer Verein: Gesellschaftlicher Mittelpunkt Rauschende Ballnacht: Sekt perlt in den Gläsern. Der GalaSaal ist bis auf den letzten Platz belegt. Eröffnung in traditionellem Schwarz-Weiß. Die Herren tragen Fliege, Handschuhe und Smoking, graziöse Damen wiegen sich in eleganten Festkleidern, dann drehen sich die Paare geschmeidig im Dreivierteltakt. Strahlende Debütantinnen und viel Prominenz: Ein ganzer Schwarm Linzer Fotografen hat sichtlich alle Hände voll zu tun, das alle Jahre wieder, am 30. Januar, beim KV-Ball konzentrierte „Who’s who“ der oberösterreichischen Gesellschaft lückenlos zu portraitieren. Mindestens bis vier Uhr früh wird in den prächtigen, hohen Festsälen des Palais’ Kaufmännischer Verein musiziert und getanzt, von den mit Stuck umrahmten Logen eifrig, mitunter per Opernfernglas geäugt und auf der mit rotem Teppich ausgelegten Repräsentationstreppe begrüßt und


verabschiedet, inszeniert und flaniert, geflirtet und gelacht. Sehen und gesehen werden gehört – natürlich – immer dazu. Auch und gerade im neo-barocken Prunkbau des zentral gelegenen Stadtpalais, das bisweilen und offenkundig auch ganz gerne die „kleine Hofburg von Linz“ genannt wird. Tatsächlich ist das 1896 bis 1898 erbaute Palais des Kaufmännischen Vereins Linz ein architektonisches Juwel, das auf Initiative der ortsansässigen Kaufleute errichtet wurde. Von Anfang an multifunktional geplant, als repräsentatives Zentrum vielfältigen Vereinswesens, bürgerlicher Bildung und gesellschaftlicher Veranstaltungen, verfügt das Palais Kaufmännischer Verein bis heute über ein weit über die Grenzen von Linz hinaus einzigartiges Raumangebot: Der von glitzernden Kristalllusterlüster bekrönte „Festsaal“ (385 qm) verfügt über eine Galerie mit sieben Logen und

gebot ergeben sich für das Palais Kaufmännischer Verein weitere Geschäftsfelder wie beispielsweise große Firmenevents mit künftig bis zu 1.800 Delegierten, technisch angelegte Produktpräsentationen, kreative Brainstormings oder intensive Workshops in vielfach kombinierbarem und anregend abwechslungsreichem architektonischen Umfeld. Außerdem wird gegenwärtig unter dem Palais eine Tiefgarage mit 380 Stellplätzen und eigener Zufahrt in der Bismarckstraße vollendet. Aus dem neu entstandenen Untergeschoss besteht direkter und witterungsunabhängiger Zugang zu den Festsälen und Veranstaltungsräumen – für das Linzer Tagungszentrum ein „echter“ Quantensprung, umso mehr, da ähnliche Projekte im Herzen einer historisch gewachsenen Groß- und Altstadt aus Kostengründen äußerst selten geworden sind. Im Zuge des technisch hochmodern aus-

Karten für den kommenden KV-Ball 2010 sind jedermann bequem zugängig und kosten für erwachsene Nicht-Mitglieder nur 65 Euro. Der Ball der Bälle im Palais beginnt am Samstag, dem 30. Januar 2010, um 19.30 Uhr. eine 54 bis 65 qm große Bühne. Antike Spiegel und großflächige Ölgemälde zieren den „Bildersaal“ (216 qm), rote Seidentapeten und eine kürzlich restaurierte Stuckdecke verleihen dem „Roten Saal“ (87 qm) ein ganz besonderes Flair. Der „Blaue Saal“ (69 qm) grenzt an das von einem Balkon eingefasste, kreisrunde Turmzimmer (32 qm), hinter der „Blauen Bar“ folgt der ebenfalls mit einem Balkon zur Linzer Landstraße blickende Gelbe Saal (104 qm). Alle Räume sind mit Parkettfußböden und modernster, aber dezent im Hintergrund gehaltener Technik ausgestattet. Zu den illustren Gästen des Hauses zählen und zählten auch viele Prominente wie Modezar Nicolo Trussardi, André Heller, Udo Jürgens, der legendäre Fußballtrainer Ernst Happel, Abfahrtsski-Ass Hermann Maier oder der Dramatiker Arthur Miller. Siemens, Lancôme und Schwarzkopf zählen zu den Firmenkunden des Linzer Palais Kaufmännischer Verein. Das historische Konferenz- und Veranstaltungszentrum wartet im laufenden Jahr und Anfang 2010 mit mehreren baulichen Ergänzungen auf. Neben dem benachbarten 173-Betten-Business-Hotel der Park Inn-Marke (www. linz.parkinn.at), erhält das Stadtpalais einen eigenen modernen Anbau mit einem zusätzlichen Konferenzsaal (241 qm) und einem Seminarraum (100 qm), samt der unverzichtbaren Nebenräume für Catering und Küche, sowie ein neues Foyer (500 qm). Durch dieses zusätzliche Rauman-

gestatteten Erweiterungsbaus wird das Linzer Palais Kaufmännischer Verein außerdem behindertengerecht gestaltet. Individuell gecatert wird von Gabriele Hofstetters „Fest & Gast” (www.festundgast.at). Außerdem findet sich im Palais Kaufmännischer Verein das Gasthaus „Josef” (www.josef. co.at). www.palaislinz.at

Austria 2009 | 41


Design Center Linz: ein Alleskönner! Das Design Center Linz zeichnet ein flexibles Raumkonzept aus, das für Messen, Kongresse, Events, Incentives und Präsentationen gleichermaßen optimale Voraussetzungen bietet. Im ansteigenden Kongresssaal (650 qm), im Veranstal-

„Das Design Center Linz ist trotz seines Alters von 15 Jahren eine zeitlos moderne Eventlocation auf dem letzten Stand der Technik. Die mehrfach preisgekrönte Tageslichtarchitektur des Münchner Architekten Thomas Herzog, die exzellente Veranstaltungstechnik, und die dynamische Stadt Linz, die Europäische Kulturhauptstadt Europas 2009 – die geographisch im Herzen Österreichs liegt und von allen Landeshauptstädten die beste Erreichbarkeit aus ganz Österreich aufweist – sind triftige Gründe für die Standortwahl Design Center Linz. Locationmanagement durch das Design Center bedeutet, dass wir auch andere Locations in Linz für die Gesamtausrichtung einer Veranstaltung in Linz über unsere Vereinbarung abwickeln – one face to the customer!“ Thomas Ziegler 42 | Austria 2009

tungssaal (1.170 qm), auf der Empore (1.300 qm) und in der, trotz ihrer Größe säulenfreien Ausstellungshalle (4.300 qm) sowie in zahlreichen Breakout-Räumen lässt es sich in angenehmer Atmosphäre tagen. Maßstäbe setzt das Design Center Linz mit modernster Veranstaltungstechnik, beispielsweise mit digitaler Licht-& Tontechnik, mit HD-Präsentationen,16:9- und 3D-Projektion, Lasershows undmodernstes Screen-Management. 275 Parkplätze hat die Tiefgarage, 215 weitere Stellflächen der Außenbereich. Das unmittelbar benachbarte Hotel Courtyard by Marriott Linz (www.courtyardlinz.at) bietet 326 Gästezimmer. www.design-center.at

Handelsstadt Wels: Kleine aber feine Vielfalt „Wels ist eine verkehrsgünstig gelegene, natürlich gewachsene Kleinstadt“, schildert Gerald Leblhuber vom örtlichen Tourismusverband, „man kann hier jeden Event in kleinstädtischer Gemütlichkeit genießen. Hinzu kommt der typische Charme der oberösterreichischen Gastronomie“. Knapp 60.000 Einwohner leben hier, täglich strömen etwa 22.600 Pendler aus dem Umland in die Dienstleistungs- und Handelsstadt, die schon zu römischer Zeit als nördliches Handelszentrum „Ovilava” bekannt war. In den hübschen zum Stadtplatz führenden Seitenstraßen und Gassen finden sich auffällig viele Ateliers und Werkstätten von Goldund Silberschmieden. Und eine vielfältig bunte Bar- und Musikkneipen-Szene. Wels ist eine lebendige Stadt. „In ihrem Zentrum“, betont Gerald Leblhuber, „steht mit dem Kulturzentrum Burg Wels eine historische Location für kleine aber feine Events bereit“. Im Burghof finden bis zu 150 Gäste einen Sitzplatz, im Festsaal bis zu 60 Personen. Die Burg kann über den Tourismusverein gebucht werden. „In Wels sind Tagungen mit bis zu 2.500 Delegierten ohne weiteres


Hotel Kolping: Im guten Geist

WOLFGANGSEE

St. Wolfgang

Mitten im Herzen von Linz liegt das Hotel Kolping. In Vorbereitung auf das Linzer Kulturhauptstadtjahr wurden alle 52 Zimmer, die lichte Hotelhalle, die Fassade und der Eingangsbereich grundlegend renoviert. Das 3-Sterne-Hotel überzeugt mit zentraler, aber ruhiger Lage, eigenem Parkhaus (mit 45 Stellplätzen) und bester Erreichbarkeit. Seinen Gästen bietet das Hotel Kolping 52 Zimmer mit insgesamt 106 Betten, Dusche/WC, Fön, Klimaanlage, Telefon, Radio und Kabel-TV; ausgewiesene Nichtraucherzimmer verfügen zusätzlich über eine kleine Sitzecke und einen Schreibtisch sowie einen (kostenlosen) Internet-Anschluss. Für Veranstaltungen steht im Erdgeschoss ein großer, von Tageslicht erhellter Konferenzsaal für bis zu 250 Delegierte zur Verfügung, der sich auch in drei Seminarräume teilen lässt. Weitere Tagungsmöglichkeiten bieten der Raum ’Frankfurt’ (32 qm) und, im Tiefgeschoss (ohne Tageslicht), der Raum „Bozen” (52 qm). Zu den Tagungsgästen des Hotels Kolping zählten bereits „Ärzte ohne Grenzen”, Bank Austria, Bosch, Comm-Tec, Eli Lilly, Helvetia Versicherungen, Johnson & Johnson Wien, LUK, die Porsche Bank Salzburg und die Tunesische Botschaft. Im Hotel Kolping kommt zur Gastfreundschaft das soziale Engagement – ganz im Sinne Adolf Kolpings (1813-1865) für den das „Ankommen”, als auch das „zu Hause sein“ von gleicher Wichtigkeit sind. In einem Nebenhaus finden junge Handwerksgesellen Herberge und Bildungsstätte, in einem anderen stehen Firmenwohnungen zur Verfügung, aus deren Mieterlös 1 Euro pro Nacht in Entwicklungshilfeprojekte fließt. www.hotel-kolping.at

Wir inszenieren ihre Veranstaltung Der ganze Ort ist Bühne

„One Stop Shop“

Modernes Congresscenter, 1.600 Viersternbetten, Transfers, Incentive-, Rahmen- und Abendprogramme

Elisabeth & Andreas Sailer

A-5360 St. Wolfgang 183 Tel.: ++43/+6138/20300 www.congress-wolfgangsee.at e-mail: office@congress-wolfgangsee.at

Auf der access 2009 in der Antekammer Austria 2009 | 43


möglich”, versichert Gerald Leblhuber, „beim Treffen der Anonymen Alkoholiker hatten wir sogar 4.500 Gäste.” Im Zentrum stehen folgende 4-Sterne-Hotels zur Verfügung: Amedia, vormals „Traumpark”, (www.amediahotels.com) mit 107 Zimmer, Austria Boutique Hotel Hauser (www.hotelhauser. com) mit 42 Zimmer, Best Western Hotel Ploberger (www. hotel-ploberger.at) mit 92 Nichtraucherzimmer, Hotel Greif (www.greif-hotel.at) mit 78 Zimmer, Hotel Maxlhaid (www. maxlhaid.at) mit 30 Zimmer und das Hotel Alexandra (www. hotelalexandra.at) mit 21 Zimmer. Im Norden von Wels liegt ein Lipizzaner-Gestüt, im Westen das Salzkammergut, im Süden das Voralpengebiet und im Osten Linz. www.wels.at/tourismus

Messe Wels: SpielRaum für Ideen Die Messe Wels ist das größte Messezentrum Oberösterreichs. Im Dreh- und Angelpunkt aller Verkehrswege gelegen und per Autobahn innerhalb von zwei Stunden aus ganz Österreich erreichbar. Passau und Salzburg sind in einer Stunde Fahrtzeit erreichbar, Wien in anderthalb. Die Messe Wels besteht seit 1885 und richtet jährlich zwölf große Eigenveranstaltungen und ein große Anzahl unterschiedlichster Gastveranstaltungen aus. Insgesamt stehen 21 Hallen mit einer Nutzfläche von 60.230 qm und Freigelände von 97.810 qm zur Verfügung. Alleine das 2007 eröffnete „Neue Messezentrum” bietet 16.000 qm säulenfreie Ausstellungsfläche, wovon der Löwenanteil (14.400 qm) auf die, von 90 Meter langen, hölzernen Brückenbögen überspannte und in sechs Module (A bis F) teilbare, Halle 20 sowie auf ihr großzügig bemessenes Foyer entfällt. Alle Hallenbereiche sind mit Trucks und Bussen befahrbar, dank der Zufahrtstore von bis zu sechs Metern Breite und sieben Metern Höhe. Das 900 qm große Modul „A” wird hauptsächlich für Kongresse genutzt, das flächenmäßig größte Modul „F” (3.600 qm) hat eine nutz-

44 | Austria 2009

bare Raumhöhe von 16 Metern und erlaubt raumgreifende und spannende Inszenierungen (fast) jeder Größe. Das Neue Messezentrum Wels erhielt 2007 den oberösterreichischen Holzbaupreis – als „Projekt das in neue Dimensionen vordringt“. 69 Mitbewerber ließ es dabei hinter sich. Ein Tagungszentrum (382 qm) mit zentralem Foyer und drei teilweise kombinierbaren Seminarräumen (57 bis 115 qm) mit moderner AV-Technik runden das Raumangebot des Neuen Messezentrums in Wels ab. Der neue Trakt ist vollständig mit Klimaanlagen ausgestattet und kann bereichsweise beschallt werden. In jedem Hallensegment (30 x 90 m) befinden sich vier Zugänge zu unterirdischen Fluchtwegen. Vis-a-vis liegt die für bis zu 9.000 Besucher ausgelegte „BRP-Rotax Halle”, in der überwiegend Konzerte und Sportveranstaltungen abgehalten werden und das vollständig mit Solarzellen eingekleidete Sicherheitszentrum. Ergänzt wird die Neue Messe Wels durch die beiden älteren Messezentren „West”, mit 7.091 qm Gesamthallenfläche, und „Ost”, mit 21.950 qm Gesamthallenfläche, VIPLounge, Büros und dem „Europacenter” (2.250 qm) mit drei kombinierbaren Sälen (zu 140, 167 und 316 qm). Bei größeren Veranstaltungen können, auf den Gleisen der normalspurigen Almtalbahn nach Grünau, Shuttle-Züge zwischen dem Welser Hauptbahnhof und der Messe eingesetzt werden. Vertrags-Caterer: www.livingbistro.com. In unmittelbarer Nachbarschaft des am Flusslauf der Traun gelegenen Messegeländes befinden sich: Trabrennbahn, Faltbootverleih, Hallen- und Freibad „Welldorado”, Minigolfplatz, Lokalbahnhof, Tierpark, Tennis- und Sportplatz sowie eine Kunsteisbahn. Firmen-Sulkyrennen wurden in der Trabrennbahn bereits erfolgreich veranstaltet; aber das Umfeld birgt noch zahlreiche weitere „Steilvorlagen” für kurzweilige Rahmenveranstaltungen und gelungene Incentives… www.messe-wels.at


Kleines Österreich-Lexikon: Na bitte, geht doch! Russen Stelze Faschiertes Geselchtes Beuscherl Quargel Germ Fisolen Fritaten Eier/Schwammerln Karfiol Erdäpfel Kukuruz Paradeiser Zibeben Ribisl Ogrosl Marillen Topfen Powidl Rahm/Obers schiach Traffik fette Plunzn Gendarmerie Gelsen piesacken Lamourhatscher Mascherl Nackerpazl Ohrwaschl patschert Rauchfangkehrer raunzen Tachinierer rundumadum Verkühlung speibm zeaschd reahn saudeia Pfiati losn Gölt neama Weiwaleit schnaxln vazöhn der Akt a Hetz

Heringe Eisbein Hackfleisch Geräuchertes Innereien Stinkkäse Hefe Bohnen Flädle Pfifferlinge/Pilze Blumenkohl Kartoffeln Mais Tomaten Rosinen Johannisbeeren Stachelbeere Aprikosen Quark Zwetschgenmus Sahne hässlich Kiosk dicke Frau Polizei Mücken ärgern romantisches Lied zum Mittanzen Schleife/Fliege Nackedei Ohr unbeholfen Schornsteinfeger nörgeln Faulenzer herum Erkältung sich erbrechen zuerst weinen schweinisch teuer Auf Wiedersehen zuhören Geld nicht mehr Frauen Sex erzählen die Akte ein Spaß

Nach oana Fritatensuppn mit einem Petersil bestellen Sie sich Gselchtes oder ein faschiertes Laberl mit Fisolen und dazu einen Paradeiser-Erdäpfel-Salat. Als Dessert Marillenknödel oder Powidl-Datschgerln mit Schlagobers und dazu einen Einspänner. Das Essen war scho saudeia und am liebsten würden Sie zeaschd eine Runde reahn und den Ober mit dem Mascherl ordentlich anraunzn oder mit einem Quargel um sich werfen, aber Ihnen fehlt der Schneid: am Ende kommt noch die Gendarmerie! Das schöne Gölt! Und das Wetter ist ahno schiach. Um Sie herum nix als Weiwaleit, die sich viel zu vazöhn haben und sich über den Rauchfangkehrer gfrein, der sich mit seiner verrußten Ausrüstung und schwoazn Ohrwaschln patschert übers Trottoir schleicht. So a Glick! Wieder versöhnt beschließen Sie, I wü heit am Obnd danzen gehn und hoffen auf an romantischen Lamourhatscher zum Bussln im Finstern. So a Hetz. Aber lassen Sie sich danach nicht gleich beim Schnaxln erwischen...

Austria 2009 | 45


meet Austria: Tirol

Freiheit ist das höchste Gut

„Freiheit ist die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Alternativen auswählen und entscheiden zu können.” Für die Freiheit Tirols ist vornehmlich einem zu danken: Andreas Hofer, bis zum heutigen Tage hoch ver-ehrt und insbesondere 2009 vermehrt ge-ehrt: Im September wurde das 200-jährige Jubiläum des Aufstands gegen Napoleon feierlich begangen. Freiheit durch Freiräume in imposanten, zerfurchten Massiven, tiefen Tälern, kühlen Schluchten, wilden Flüssen, stil-

46 | Austria 2009


E>^ &")

((

"R<<,D \#,.,>D.B>*S\#,.,>D.B>*M,>( 7O^K%<,, )#D:,>S ?K%5,D.: EMM< &"! !OD.^ :%#,><,, "2)64+#> E>A*,D.B>* 9#^< $8D(%B^T 7O#.>#D( &!& HO. ?:,#DM,>( "#>K%.B>* =ODD%,#[ !OD(`O[A*,D )]>#D( ?K%,**O8 <K%O8 OQ 7Q "Q +B#D( ?:Q $B%ODD ?:Q ;^>#K% OQ CQ 7]D(^, !,K%O O[ @B*OD IK%,D`#>K% :+244+ 8D. ;[(,M8D( +>]DS)O^.,D<,, H>OD.,DS "#>K%M#K%^ ?:Q $O`BM #Q )Q #Q =Q \,<<,^5]D(^, )R*,D M,>( +-2=B5== &::,> ?R^^ E^^[O8 ZM,>D.B>* -#,M,>M>8DD ),#:,>5OD( ">O[<OK% 4BB"8D.^ *&) 7,#',DMOK% #Q HQ C,>:#<O8 1J8'S )BA*(O>:,D OQ 7Q "Q &#% )BK%*#^T,D H#K%^MOK% O[ !,K% H>#Y,D #Q =Q _O8>OK% @O::,DM,>(S@O.*,^. "#4LF.%+S !,>[BB< $,DMOK% 7#,<#D( H>#Y^,(( 9B>.,>SP)#D:,>S 7#^.<K%RDO8 7,<:,DS "#>K%S H,>5OD( I8>OK% E%>5O^. !,8:O<K% ?:OD< H8K% &#, M( #Q =Q ?:ODTOK% ?K%O>D#:T %B>DMOK% .B>* H#M,>5#,> &"" 9B[A 9E%0GLS ?K%^#::,>< I^AMOK% ",^K%<O8 &", $BK%M,>( ?,,*,^. )]<,^(,%> HB.,DS \O<<,>,#:% -1(,DS-1(,DM,>( H<K%^OM< C#^^ 7+S)6 S_I @,#:% +DO.,D5O^. E^M#(,DO^A &#& &!, _#,[#D( &QQ9K =%O8> ;.,>D< =,>*,D<S9B[A,>MQ MQ ?Q IM<O[ =O>>,DT )B^T(O8 )O::#D( ZM<:,#( _R:T &,! (GSS #I 7I 7,,>S"B^<O' @#,. #Q WQ W#>^ B:5A" *&) &P64 @#,:T 7O::,D<P "O^:,DS ?:8[[ HOK% &DT#D( +R:T,D< @8[ ?#^T ?:O[< "O>>R<:,D I<K%O8 #Q WQ ?:,,( #Q !,K%:O^ )O#[#D( "1%:O# C,>*8<< @#DD9B^.,>< 7O::,DMQ MOK% &(^< W,^^ O[ W#^^,> )#AAOK% +,>^B< &#$ I^.>OD< !OD< Z,:T ?:Q ?#([8D.S C,::D,8 -^#><K% ?K%RD5#,< I>T^ #Q CQ @BAA,D IYO[< _8::,>< ?K%5,D.O8 ?,^^>O#D +>#,< 7,DD< SC#^^,> OQ IQ WO[< )O((,D )O#DT,DM,>( OQ IQ C#OD< ?K%RDM,>( !OD,><MOK% #Q ?,^^>O#D _#,.,>< ?:Q ID:BDS !G>-+EU $,>T,D< &!# \#,.,>S _OV>%B*,D -8^A[,< _O:>,#S_1%^S \O6#< -#D`,DM,>( ?:>,D(,D -^#,' C>OY[O> \,8<:#*: ?:Q G%>#<:BA% ;[%O8<,D :%O# "O8D<S &(" O[ I>^M,>( ?,, #Q CQ !O.#<SZM^O.#< MOK%SC*BD< !]D(,D*,^. )#D:,>:8Y "O8D,>M,>(S ?A -#<< B C>8:T "OAA^ ?:,#DOK% OQ HQ &!' &(! =>#D< *&' +>#,< #[ ?,>*O8< 4B &DD,>A#:T:O^ +>#,< O[ H>,DD,> C>](>O:,D &<K%(^ Z,:T:O^ &!( @#,. #[ X?:Q !,BD%O>.U ?A#<< 9#>(,D _O:>,# &!! ZM,>#DD:O^ ?R^.,D S)BK%<R^.,D "O^< O[ X-,#K%:,DU C*8D.< #Q ZQ +>B'(^BK`D,> +O^:1> ?:Q 9,#: "O8D,>:O^ #Q FQ )8M,D \O8.,>< )BA*S 9,D: ?:Q$O`BM (O>:,D #Q FQ N LN 3N 2N `[ #D F,*,>,((,D I#D,: ZM,>(8>(^S !#,DT,> )BK%(8>(^ &<,^<M,>( FB^B[#:,DP !#+>L &DD,>6#^^(>O:,D FR^<OK% 3 >*F &GLI(LH 5!(= !,#<OK%SH8>(*>#,.,D I[^OK% \#`B^<.B>* I8',>6#^^(>O:,D =%O^SI<<^#D( &(( IM*O^:,><MOK% ?#^^#OD "O>:#:<K% &&& ?:Q !B>,DT,D && ZM,>:#^^#OK%

Land Tirol: 690.000 Einwohner, davon 130.000 in der Hauptstadt Innsbruck 251 Betten in 2 Fünfsterne-, 4.634 in 40 Viersterne-, 3.153 Betten in 61 Drei-Sterne-Hotels. Tagungskapazitäten für max. 4.500 Personen.

3.000 km Wanderwege, 6.000 km Radwege, 4.000 km Mountainbike-Tracks, mehr als 1.200 Seilbahnen und Lifte, 3.500 km Schipisten, 4.600 km Langlaufloipen, 200 Rodelbahnen, 200 Schischulen, 5 erschlossene Gletscher-Schigebiete, 57 Seen, 20 Golfplätze

len Seen... Auszuprobieren und zu wagen oder gar vogelfrei durch die Lüfte zu schweben sind uralte Menschheitsträume, die heute erfüllbar sind: Tandem-Paraglidings im Schutze des Könners sind einfach zu meistern, Risiko und Schwierigkeitsgrade beim Klettern, Abseilen oder Biken dosierbar. Wer Alpin-Schi nicht gewachsen ist läuft eben Lang oder in glitzernd-weißer Pracht unter stahlblauem Himmel Schneeschuh oder rodelt ausgelassen über verschneite Hänge. Welch meditative Wirkung Wanderungen

durch unberührte Natur haben können, lässt sich leicht herausfinden. Das Angebot für Rahmenprogramme ist verlockend und facettenreich. Wo und wie man Wohnen und Tagen kann, steht auf den folgenden Seiten.

Austria 2009 | 47


Innsbruck: Mittelalter, Renaissance, Barock, Moderne: durch Führungen in authentischen Kostümen bleibt Information besser haften. www.perpedes-tirol.at Übrigens wurde vor vielen hundert Jahren von „Tirols einzigem Kaiser” Maximilian die „Hirnhaube” erfunden – der heutige Sturzhelm. Maximilian kraxelte gerne in den Bergen und hatte berechtigten Respekt vor Steinschlag. Er ist Erbauer des Goldenen Dachls und Auftraggeber der wunderbaren Bronzefiguren („Schwarzmander”) in der Hofkirche: Sie umringen den – leeren – Sarkophag, den er sich hat fertigen lassen: Die sterblichen Überreste Maximilians ruhen in der Wiener Neustädter Burg.

48 | Austria 2009


Innsbruck Freilich in historischem Auftrag: Grand Hotel Europa***** Das Grand Hotel existiert seit 1869. Zwei römische Brüder – im Besitz weiterer vier- und Fünfsterne-Häuser in Italien – weckten es kürzlich aus seinem Dornröschenschlaf und entschlossen sich zu einer Renovierung des 120-ZimmerHauses quasi von Kopf bis Fuß – peu à peu und bei laufendem Betrieb; das Resultat kann sich sehen lassen! Obwohl sehr modern, wirkt das Design der Lobby gemütlich. Dazu kontrastreich das Restaurant Europa-Stüberl im rustikalen Tiroler Stil für ein gepflegtes Mahl, zubereitet von einer 2-Hauben-Gaulle-Millaud-Küche. Separiert und trotzdem verbunden: Hinter einer Schiebetür verbergen sich am Ende des Stüberls dezent Theresienund Adlersalon, als Paar ganz wunderbar für überschaubare Meetings. Im Meinhard-Saal trifft sich häufig die Presse, aber das Tüpfelchen auf dem ist der prachtvolle Barocksaal mit Nebenräumen und eigener Küche! Rauschende Ballnächte finden hier statt, aber auch flippige Modenschauen; der Aufreger schlechthin war ein Fotoshooting für die Erotikmesse nach dem Motto Moulin Rouge! Bei der Erneuerung der Zimmer ist behutsam vorgegangen worden; es gibt dem Zeitgeist entsprechende oder die traditionellen Europa Suiten, auf großzügiger Fläche gestaltet in 30 Jahre altem Holz aus Osttiroler Bauernhäusern teils mit Himmelbett und behaglichen Kachelöfen. www.grandhoteleuropa.at

Frei gestaltbar: Congress Innsbruck COME Bislang galt als maximal handhabbare Teilnehmer-Kapazität die Zahl 3.000. Seit Juni 2009 darf man 500 draufsetzen. Dass das Kongresszentrum auch sehr große Veranstaltungen professionell meistert, bewies es bei der Austragung des European Congress of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine „Euromedlab“ im Sommer 2009. Die größte Tagung, die in Innsbruck je über die Bühne gegangen war barg die logistische Herausforderung, fünf Tage lang 3.500 Teilnehmer reibungslos zu betreuen. Verschiedene Venues wie der Riesensaal in der Hofburg für das Speakers‘ Dinner oder gleich die Altstadt als Festplatz bis zum Abschiedsball im Salzlager Hall wollten koordiniert sein. Für die begleitende medizinische Ausstellung wurden 4.000 qm Fläche bereitgestellt sowohl in den Gebäuden des Congress Innsbruck, als auch in zwei großen Zelten vor dem Landestheater; für 100 abgehaltene Meetings und Seminare wurde außer dem Kongresszentrum eine Reihe anderer Räumlichkeiten implementiert. Umfeldfreundliche Beförderung der Teilnehmer erfolgte mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Sonderzügen zwischen Innsbruck und Seefeld als Zubringer für 1.000 dort zusätzlich gebuchte Zimmer und durch bereitgestellten ShuttleService. Die Fäden zogen bei dieser Veranstaltung Congress Innsbruck zusammen mit dem internationalen Kon-

Ein nettes Team...

Meetings & Incentives Austria

20 yea r s in austr i a Our core competence is developing, planning, and implementing meetings, congresses, seminars, conferences, company events, anniversaries, product launches, presentations, summer & winter incentives, and more. Down to the very last detail.

We are based in Innsbruck & Vienna and due to our Global Network we operate all over the world. So tap into our rich network of relations and get professional design and organisation counsel, including detailed costing for your event.

kuoni destination management austria gmbh burggraben 3, a-6020 innsbruck T: +430 512 5818 30 F: +430 512 5818 3040 dmc.inn@at.kuoni.com


gressbüro Emezeta Congressi, Milano – und alles lief wie am Schnürchen. Überhaupt sieht‘s gut aus im COME: In der ersten Hälfte 2009 allein fanden bereits sechs Kongresse zum Thema Klimawandel statt und es ist geplant, in weiteren Nischenbereichen wie Wasserkraft, nachhaltigem Tourismus, Forstwirtschaft, Verkehr, Bergrettung u.v.m. Fuß zu fassen. Alles neu bis 2011: Messe Innsbruck Ein Invest von 25,9 Millionen Euro soll die Messe zu einem der modernsten Messezentren des Alpenraums aufsteigen lassen. Das gesamte 40.000 qm große Gelände wird generalsaniert. Beginn der Bauarbeiten: Spätherbst 2009. www.come-innsbruck.at Freie Sicht im Kurpark: Congresspark Igls Wie auf einem Silbertablett präsentiert sich nur 15 Minuten außerhalb Innsbrucks ein wunderbar handliches Kongresszentrum. Der elegante Glaskubus des Congresspark Igls hockt wie ein kleines Juwel transparent am oberen Ende des Kurparks. Die großzügige Fläche erstreckt sich als Einheit vom Tagungssaal (abtrennbar) über die lichte Lobby bis zum Restaurant; die Überdachung der Terrasse

Frei schwebend: 7. bis 11. Oktober 2009: In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Weltraum Forum und der Universität Innsbruck, Institut für Astro- und Teilchenphysik entsteht mit der Sonderschau „Unser Kosmos“ eine Erlebniswelt zum „Angreifen, Ausprobieren und Staunen“. Highlights: Live-Schaltungen zu Raumfahrtzentren, Sonnenbeobachtung mit Teleskopen im Freigelände, ein Mars-Rover zum Selbststeuern, Raumanzüge zum Anprobieren, der LiveStart eines unbemannten Stratosphärenballons mit Funk-Videoüberwachung und eine Weltraum-Ausstellung mit einzigartigen Exponaten, ermöglicht in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumagentur ESA und dem European Southern Oberservator. Der Mars-Raumanzug „Aouda“ wurde in Tirol entwickelt.

50 | Austria 2009

schützt vor Sonne und Regen. Igls ist geeignet für max. 300 Teilnehmer (auf 900 qm), und durch das gefällige Format drängt sich für Gruppen ab 200 pax. eine Exklusiv-Anmietung fast auf. Die Tagungspauschalen sind durchaus interessant! Die Vermarktung erfolgt durch Congress Innsbruck. www.congresspark-igls.at Freie Hand: Kuoni Destination Management Tirol Im November 2007 eröffnete Kuoni Destination Management ein DMC (Destination Management Company)-Büro im Herzen Innsbrucks. Wie die Partnerbüros in Wien und Zürich gehörte die Innsbrucker Niederlassung zunächst zur offiziellen Accommodation Agency der EURO 2O08™. Hauptkunden waren die spanische Fußballnationalmannschaft mit ihren Familien, die komplette spanische Presse und Sponsoren wie Canon und Mastercard. Inzwischen ist „Innsbruck” gut etabliert und zuständig für West- und Mittelösterreich mit besonderem Augenmerk auf Tirol und Salzburg. Das Büro wird von Eric Gaulin geleitet, der seit mehr als 17 Jahren in der Tiroler Tourismusbranche tätig ist und vor seinem Eintritt bei Kuoni als Verkaufsund Marketingdirektor des einzigen 5-Sterne-Hotels in Innsbruck in relevanten Bereichen Erfahrungen sammelte.


Swarowski Kristallwelten: Die kristalline Märchenwelt im Bauche eines Riesen fasziniert nicht nur Kinder! www.kristallwelten.com

Kuoni Innsbruck bietet Reise-Services für Meetings, Incentives, Konferenzen, Incentive-Skigruppen, Outdoor-Aktivitäten, Trainingscamps, Sportveranstaltungen, Tagungen und Teamentwicklung an. Die Kunden kommen aus allen Branchen und stammen größtenteils aus Russland, der Ukraine, Skandinavien, Italien, Deutschland, Polen, Griechenland, Grossbritannien, den Benelux-Staaten, der Schweiz, Österreich, Kroatien und Spanien.

Auf immer kurzfristigere Anfragen zu immer günstigeren Preisen reagiert Kuoni flexibel. Eric Gaulin: „Aufgrund unserer exzellenten Beziehungen zu unseren Partnern können wir häufig Preise neu aushandeln und kostengünstig anbieten“. Dies bedeutet für den Kunden maßgeschneiderte Veranstaltungen, bei deren Planung und Durchführung das Innsbrucker Team wiederum auf seinen Ideenreichtum und fundiertes Fachwissen baut. Zahlreiche Events wurden bereits organisiert – wie etwa eine Nacht im Iglu-Hotel, ein Firmen-Ski-Rennen, Rennrodeln, Rafting oder Bergexpeditionen. Für die Zukunft möchte sich Kuoni Innsbruck noch stärker auf dem Meetings-, Incentives- und Kongressmarkt positionieren, mit Fokus auf „Green-Meetings“ und naturverbundene Veranstaltungen. www.kuoni-dmc.com

A natural stage for your events Convention Bureau Tirol Maria-Theresien-Str. 55, 6010 Innsbruck, Austria, Tel +43.512.9008-633, Fax +43.512.9008-625, convention@tirol.at, www.convention.tirol.at Austria 2009 | 51


St. Anton am Arlberg

Congress Centrum Alpbach

Where the Living is free and easy: Internationales Flair in St. Anton am Arlberg Ein exklusives Publikum und viel Weltläufigkeit werden dem kleinen Ort attestiert. Neben Après-Ski, veritablem Film-Festival, dem Davis Cup, rustikalem Almabtrieb und vielfältigen Incentive-Möglichkeiten ist er aber auch für Tagungen oder Kongresse bestens gewappnet. Bei größeren Events läßt sich der Charme dieses Tiroler Bergdorfs auf Wunsch gleich mehrfach ausschöpfen: Spezielles „Branding“ durch Fahnen, Banner oder Straßenschilder weist Teilnehmern den Weg zu ihrer Veranstaltung. Überhaupt haben es Planer und Organisatoren durch ein rundes Angebot leicht mit: > dem modernen Veranstaltungszentrum ARLBERG-well.com (2.000 qm) > 13 weiteren Tagungsräumen zwischen 13 bis 350 qm (z.B. Valluga-/Arlberg-Saal) > der Zielarena für Freiluft-Veranstaltungen > Unterbringung der Teilnehmer in Hotel-Kategorien nach Wahl > Tagungsräumen und Hotels in Gehdistanz und interessanten Rahmenprogrammen im Ort – und dadurch entfallende Transfers > einem Ansprechpartner für Locationsuche, Zimmerreservierungen, Rahmenprogramm, Transfers bzw. Herstellen aller Kontakte – Tourismusverband St. Anton am Arlberg, Abteilung Kongresse, Incentives und Events In St. Anton am Arlberg lassen sich Messen oder Meetings mit einem Hauch von Abenteuer verbinden. Für Mountainbiker gibt’s Radwanderwege über 60 km, für Wanderer und Bergsteiger Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und für erfahrene Alpinisten den anspruchsvollen St. Antoner Klettersteig. Im Ortsteil Nasserein wartet als einziges Green am Arlberg der Sechs-Loch-Golfplatz, durch seine Hanglage eine Herausforderung auch für erfahrene Golfer. Nervenkitzel findet man beim Canyoning oder Rafting oder im lautlosen Paraglider; Entspannungssuchende lassen sich einfach im Wellnessbereich des ARLBERG-well.com willenlos verwöhnen. Wer es esoterisch mag und lieber in sich geht, bucht Feuerläufe – oder Meditation in 2800 Metern Höhe. Bei Wanderungen zu besonderen „Kraftplätzen” füllen Teilnehmer ihre Energietanks auf, ein Effekt, der sich

52 | Austria 2009

durch eine Klang- oder Aromamassage oder eine ShiatsuAnwendung noch vertiefen lässt. www.arlberg-well.com Freigeist: Congress Centrum Alpbach „Wir wollen die Teilnehmer erden”, sagte ein Kunde. Das geht gut in Alpbach. Wenn man nicht mehr weiß, in welche Sphären man noch toppen soll – noch höher, noch weiter, noch großartiger – bleibt: zurück auf die Erde mit den Füßen! Die Alpbacher selbst haben die Bodenhaftung nie verloren, schärften stattdessen ihr Nischenangebot weiter. Nur, nachhaltiger, als sie es ohnehin schon immer waren, können sie kaum werden! Übrigens war das Feedback der „Geerdeten” überwältigend positiv. Je nach Veranstaltungsgröße erfolgt die Unterbringung der Delegierten nach einer Art Rent-a-Village-Prinzip: das ganze mehrfach gekürte Alpbach („Reinste Luft Österreichs” 1975, „Schönstes Dorf Österreichs” 1983, Europafahne seit 1985, „Schönstes Blumendorf Europas” 1993) ist mit von der Partie. Um dem Neidfaktor zwischen den Teilnehmern ein Schnippchen zu schlagen und Palastrevolutionen zu vermeiden, werden die Zimmer einfach verlost. So landet man entweder in der Luxussuite mit Whirlwanne oder in einer einfachen Pension. Größtes Hotel im Ort: der Böglerhof mit 72 Zimmern. Durch einen spiralförmigen gläsernen Lichtkegel fällt Tageslicht in das Congress Centrum (1.585 qm), das sich energiesparend in den Hang hineinschmiegt. Architektonischer Anspruch: es sollte sich vom Rest des Dorfes abheben. Tut es! Firmenkunden, die sich durch Branding inszenieren wollen, brauchen ein neutrales Venue. Haben sie! Für sie ist Alpbach ideal. Auch, weil es ein sehr menschliches, harmonisches Zentrum ist. Die Autogarage kann für kleine Messen genutzt werden, dafür wird sie aufgehübscht. Teilnehmer, die mit dem Auto anreisen, stellen es an ihrem Hotel ab und gehen die sehr kurzen Wege fortan nur noch zu Fuß. Das schaffen auch atemlose Städter. Als Komplettanbieter kümmern sich die Betreiber des Congress Centrum Alpbach neben Zimmerbuchungen, Transfers und Serviceleistungen auch um verträgliche Rahmenprogramme für die Teilnehmer (Hochseilgarten, Hüttenabend, Schneeschuh-/Fackelwanderung, Nachgondelfahrten etc.).


Zillertal Congress Europahaus Mayrhofen

Im August 1945 wurden von Otto Molden und Dozent Simon Moser in Alpbach die ersten Internationalen Hochschulwochen Europas nach dem Kriege veranstaltet. Seitdem findet alljährlich im Monat August das vom Österreichischen College organisierte „Europäische Forum Alpbach“ statt. Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik, die das Denken ihrer Zeit geprägt haben, waren dabei – wie Ernst Bloch, James Buchanan, Ralf Dahrendorf, Gottfried von Einem, Indira Gandhi, Jacques Delors, Yitzak Rabin, Bruno Kreisky und viele andere.

congress innsbruck

„Wir bieten nur an, was wir können, und was wir können, das machen wir gut”, versichert glaubhaft Georg Hechenblaikner von www.congressalpbach.com Bald wieder Freizeichen in Mayrhofen Macht Mediziner schlau: Zillertal Congress Europahaus Mayrhofen Das Europahaus entsteht derzeit neu, die Wiedereröffnung ist für April/Mai 2010 geplant. Und die Arbeiten gehen zügig voran! Das sind gute Neuigkeiten für den Stammkun-

messe innsbruck

congresspark igls

come innsbruck. ein unternehmen. drei standorte.

sales@come-innsbruck.at, Telefon: +43 512 5936-121

www.come-innsbruck.at

Austria 2009 | 53


Interalpenhotel

Aqua Dome

den Uni Köln, der seit ca. 20 Jahren zuverlässig jährlich vier Seminare von je einer Woche Dauer bucht - bei ca. 180 bis 250 Teilnehmern pro Seminar; die Schulungen bereiten auf die Facharztprüfung für Anästhesie vor. Unterstützt werden die Delegierten dabei in Zukunft durch nagelneue mobile Touchscreens, die ihnen von ihrem Sitzplatz aus direkte Kommunikation mit den Referenten erlauben. Im neuen Eingangsbereich wird es zwei Terminals à 100 qm geben, mit Schalterbereich, Flachbildschirmen für Tagungsprogramme oder Produktwerbung und einem abschließbaren Lager mit Tischen zum Einlegen von Mappen, Abstellen von Rucksäcken, Give-aways etc., plus ein Büro mit PCs und allen Anschlüssen. Geöffnet wird rund um die Uhr sein! Max. Kapazität: 1.200 Teilnehmer. In und um Mayrhofen stehen innerhalb von 10 Gehminuten 2.500 Gästebetten und von fünf Fahrminuten über 10.000 Unterkünfte der 3 – 5 Sternkategorie zur Verfügung. Sportliche können das ganze Jahr am Tuxer Gletscher Schifahren oder sich mit Paragliding, Mountainbiking, Canyoning oder Klettern auf gut gesicherten Steigen betätigen. Gemütlicher ist ein Ritt mit der 100 Jahre alten Zillertal-Dampfbahn oder der größten Gondelbahn Österreichs hoch auf die Berggipfel. www.europahaus.at

Zimmer frei! Olympiaregion Seefeld (25 km von Innsbruck) Der 3.000 Seelen-Ort ist das Kernstück der Olympiaregion Seefeld, der auch Leutasch, Mösern, Reith und Scharnitz angeschlossen sind. Die Einwohner sind es gewohnt, in der Minderzahl zu sein und handhaben logistische Herausforderungen mit Bravour. Zur Weltvorstellung des VWBeetle 1998, der bisher größten Veranstaltung, reisten gar ca. 17.000 Händler und Medienvertreter in die Region; die Infrastruktur kann es verkraften! Hauptlocations in Seefeld sind das multifunktionale Olympia-Sport- und Kongresszentrum (drei Säle für max. 300 Personen) und die WM-Hallen (2.500/2.200 qm). Eine Reihe 4 – 5*-Sterne-Hotels bietet neben guten Unterkünften auch Tagungsmöglichkeiten und die Natur die perfekte Kulisse für Outdoor-Rahmenprogramme an. www.seefeld.com

Hotelbeispiele im Raum Seefeld: Freisitz: Interalpenhotel***** Tyrol, Telfs Hans Liebherr, Erfinder des gleichnamigen Baukrans, eröffnete dieses auf den ersten Blick gigantisch wirkende Hotel 1985. Äußerlich ist das Erscheinungsbild geprägt vom Stil jener Zeit. Das Innenleben durchlief jüngst eine umfangreiche Renovierungsaktion: die ehemals alpine Rustikalität ist nun entschärft durch Beimischung verträglich moderner Elemente und auch durch die teils vergrößerten (isolierenden) Fenster wird das Gesamtbild heller, leichter und luftiger. Die Erneuerung der 283 Zimmer (wovon einige zu kleinen Tagungsräumen umgebaut wurden) im Hauptgebäude ist erfolgreich abgeschlossen. Sensationell gut gelungen ist die Gestaltung der „Lodge”-Etage!! Was noch fehlt, ist das Revamping des 800 qm großen Tagungsbereichs, der zusammen mit dem Ballsaal die größte Hotel-Konferenzfläche Tirols stellt. Das geschieht 2010. Das als Tagungshotel erbaute Haus sah seinen MeetingBoom in den 1990ern; nach Eröffnung des 5.000 qm großen Wellnessbereichs wurde es auch für Individualgäste attraktiv. Umfeldfreundlichkeit wurde immer schon groß geschrieben: Das Interalpenhotel liegt inmitten eines Naturschutzgebietes mit herrlichem Blick ins Inntal und die Südalpen. www.interalpenhotel.com

54 | Austria 2009


Ihr nächster Tagungsort?

Besser als Freibad: Feng Shui im Ötztal: Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld****s (140 Zimmer) Die Tagungsräume haben fantasievolle Namen wie Kristallwissen (270 qm), Blitzgneis, Erz´gscheit, Ideenglimmer, Schieferschlau usw., sind modern, hell und klar. So wie das gesamte Hotel. Seit Eröffnung 2004 ist die Auslastung gut: 2008 lag sie bei 85 Prozent mit knapp unter 500 Veranstaltungen. Das Foyer Diamantklar(129 qm) mit Bar kann sich beruhigt in die Riege veritabler Veranstaltungsräume einreihen: es wird häufig genutzt für Steh-Empfänge, Produktpräsentationen, kleine Musik-Sessions oder zum Tanzen. Ruhe findet man in der Bibliothek – mit Kamin, aber ohne Schnörkel und gediegenen und exklusiv entspannen kann man im Bereich VRP = „Very Relaxed People“ – eine hochfeine Sache! Bei meditativer Musik absenken dürfen sich Gäste im Feng-Shui-Raum, gestaltet und feierlich inauguriert durch die erfahrene Hand eines Meisters. Vom Hotelgebäude führt ein beheizter Bademantelgang zur weiträumig angelegten Therme, in der sich Menschen in gesundheitsfördernden Gewässern aalen, massieren und besprudeln lassen, um sich später in zahlreichen Ruhezonen ermattet von der Erholung erholen. Auch für die kleine Konferenzpause liegt eine Lösung parat: die steifen Typen in Schlips und Anzug, die auf der Terrasse ungelenk Leibesübungen absolvieren, sind sich in der Reaktivierungsphase befindliche Tagungsteilnehmer... Für die Zeit zwischen Auschecken und Abreise stehen Umkleidekabinen, Spinde und Duschen zur freien Verfügung. Eine hervorragende Idee! www.aqua-dome.at Freie Fahrt Wo die Gondeln Namen tragen: Kitzbühel Und zwar jene meist roten, die lautlos hinauf zum Hausberg Hochkitzbühel schaukeln – und klar heißt eine davon „Hansi Hinterseer”! Die weltberühmte Schistrecke Hahnenkamm kann man sich faul von der Gondel aus betrachten oder virtuell als Schi-As im Schuss bewältigen: Per Simulator im Bergbahnmuseum auf der Hahnenkamm-Station

200 Jahre spürbare Tradition am Puls der Gegenwart im Klosterbräu in Seefeld. www.klosterbraeu.com

Weitere Infos: Congress Centrum Alpbach A-6236 Alpbach Tel. +43 5336 600 100 info@alpbach.at www.congressalpbach.com


ist die 3,3 Kilometer lange Streif in knapp zwei Minuten zu schaffen, Vibration in den Beinen inklusive! Die Durchschnittsgeschwindigkeit realer Skirennfahrer beträgt 103 km/h, die Höchstgeschwindigkeit 140 km/h!! Den Rekord hält Fritz Strobl aus Österreich mit 1 Minute und 51,58 Sekunden. Die Starthütte für das Hahnenkammrennen vermietet als Venue für Veranstaltungen der Schiclub Kitzbühel. Magen und Tagen Die Bergstation auf 1.670 Metern Höhe beherbergt neben dem Hochkitzbühel-Restaurant mit großer Terrasse und festem Zeltdach mit Heizstrahlern das Museum und gut ausgestattete Seminarräume (geräumigster für 195 Personen). Zur Sommersonnenwende wird nach altem Brauchtum auf jedem der umliegenden Berggipfel ein Feuer entfacht – ein wunderbares Schauspiel, von hier besonders gut zu beobachten! Die Preise auf dem Kitzberg sind passabel - den

Erlebnischarakter gibt es gratis obendrauf. Maximale Kapazität: 500 Gäste. www.hochkitz.com Freie Auswahl: Noch ein Schloss, bitte! Grand Spa A-Rosa Kitzbühel***** Eine einflussreiche Persönlichkeit hatte etwas, wovon sie sich mehr wünschte. Gehabt: Schloss Kaps, mehr: A-Rosa – ein 151-Zimmer-Hotel im Stil des existierenden Schlosses, nur größer. Man muss neidlos anerkennen: der Wurf ist gelungen! Nicht, weil das Areal groß und schön ist, auch nicht, weil der 3.000 qm betragende Wellnessbereich asiatischhawaiianisch – ach, was: international! ist. Der tiefgrüne 9-Loch-Golfplatz? Der 2-fache schweizer Sternekoch, der sich seine Kräuter und Gräser selbst im Garten zusammensammelt? Der Mix ist’s, ein Cocktail ausgewogener Zutaten, die als Menü angenehmen Wohlgeschmack hervorrufen. An die Veranstaltungsräumlichkeiten des Hotelgebäudes (160 Personen) grenzt die Schlosshalle als Venue für feierliche Anlässe (100 pax). Das „Restaurant im Golfhaus” mit Terrasse und Blick auf den Teich ist von solch einladender Stimmigkeit, dass man am liebsten dort festwachsen möchte. Krachledern und zünftig geht es auf der Toni-Alm zu (ca. 30 Autominuten per Hotel-Shuttle) mit Außenterrasse und Platz für bis zu 100 Personen (innen). Mit etwas Wetterglück reicht die Sicht bis zum Großglockner – nach ein paar Gläschen „Alpentequila” vielleicht auch bei bewölktem Himmel... www.a-rosa.com Freiherr: Altes Herz in neuer Brust – Schloss Lebenberg***** Das Herz des 150-Zimmer-Hauses schlägt seit 1534 und tut dies unvermindert als Schloss-Teil eines feinen Hotels mit schönem Innenleben verschiedener Stilrichtungen und einer reichen Palette interessanter Tagungsalternativen. ‚Your Smile is our Job‘: fünf Seminarräumlichkeiten zwischen 32 und 420 qm bieten Platz für bis zu 400 Personen. Der traditionelle Gobelinsaal (80 pax Theater) für Meeting oder Bankett mit kleinem Tanzboden ist mit einem Kaminzimmer verbunden. Zurück zur Lobby (max. 600 pax) führt eine in-

56 | Austria 2009


hohe Verglasung und die weiterführende Terrasse (betörender Ausblick!) noch großzügiger. Zu den kleineren Speiseräumen im Schloss-Trakt zählt auch ein rustikales „Stüberl”. Wunderschön ist der Wintergarten für 35 Personen, die das Schauspiel „Natur” hier kostenlos serviert bekommen. Die großzügige Bade- und Saunalandschaft mit 360° Panoramablick und der mit rechtsdrehendem Granderwasser gefüllte 45 Meter lange Dachpool ergänzen reizvoll das attraktive Gesamtangebot. Schloss Lebenberg kann viel! www.austria-trend.at/leb · www.kitzbuehel.com

terne Verbindungsbrücke. Der taghelle Konferenzbereich im Untergeschoss besitzt einen separaten Eingang, Rezeption und Terrasse; fünf Maisonette-Wohnungen in diesem Gebäudeteil eignen sich als zusätzliche Breakout-Rooms. Das Hauptrestaurant mit 240 Sitzplätzen wirkt durch boden-

Der ganze Ort ist Bühne. Der renommierte Tiroler Ferienort St. Anton am Arlberg setzt Impulse als Sport- und Kongresszentrum. Hier verbinden sich dörfliche Tradition und internationales Flair auf das Beste. Das Flaggschiff der St. Antoner Seminar-, Kongress- und Eventinfrastruktur ist das im Zuge der alpinen Ski-WM 2001 errichtete ARLBERGwell.com, das Center für Wellness und Kommunikation. Das zentral gelegene multifunktionelle Kongresszentrum beherbergt die 1.600 m2 große WM-Halle für 100 bis 3000 Personen. Zur Auswahl stehen insgesamt 13 Einrichtungen mit einer Größe von 30 bis 350 m2.

Kufstein Größte Freiorgel der Welt: Die Festung Kufstein Man braucht Puste, um die Festung zu erkunden: 1 km Umfang, 50.000 qm Fläche und viele steile Treppen. Die ehemalige Josefsburg ist jetzt offene Festungsarena (Sitz- und Stehplätze: 4.200). Weitere Venues: der trutzige runde Kaiserturm mit sieben Meter dicken Wänden, die Kasematten oder die ehemalige herrliche kleine Schlosskapelle für ein Dinner mit besonderem Flair. Hoch zur Festung führt die Panoramabahn, an deren Fuß sich in einem winzigen Räumchen täglich um 12 Uhr für ca. 15 Minuten ein Ritual zu Ehren der Opfer des II. Weltkriegs abspielt: Ein Organist betätigt mit der darin aufgebauten Orgel über ein Glasfaserkabel die 65 Register und 4.948 Pfeifen hoch oben in der Burg und intoniert so ein feierliches Konzert. Eine schöne Geste – jeden Tag aufs Neue! www.festung.kufstein.at

events on the top

Tourismusverband Kongress- und Eventmarketing A-6580 St. Anton am Arlberg Tel. +43/(0)5446-2269-54 oder 55, Fax 2269-57 marketing@arlberg-well.com mice@stantonamarlberg.com www.arlberg-well.com

Austria 2009 | 57


Anreise nach Tirol: Per Bahn oder Autobahn oder mit direkten Flugverbindungen über den Airport Innsbruck-Kranebitten z.B. aus Frankfurt, Hannover, Berlin, Hamburg, Köln/Bonn, Wien, Graz. Entfernung der Flughäfen Salzburg und München: 150 resp. 170 km.

Kontakt: Convention Bureau Tirol · Maria-Theresien-Straße 55 · 6010 Innsbruck T.: +43 (0)512 9008 633 · F.: +43 (0)512 9008 625 · convention@tirolmarketing.at · www.convention.tirol.at

Welten verbinden – im Grand Hotel Europa begegnen sich italienisches Design und wohltuendes Tiroler Flair. Großveranstaltung oder Zweiergespräch: die unterschiedlichen Räumlichkeiten und die haubengekrönte Küche bieten für jeden Anlass den passenden Rahmen. Faszinierender Kontrast auch im Umfeld. Die alpine Natur beeindruckt mit unzähligen Möglichkeiten. Südtiroler Platz 2 A-6020 Innsbruck

T. +43 (0) 512 5931 F. +43 (0) 512 5878 00

E. info@grandhoteleuropa.at W. www.grandhoteleuropa.at


meet Austria: Burgenland

Burgenland: kleine, feine Angebote für Seminare Mildes Klima mit gut 300 Sonnentagen im Jahr, sanft-hügelige Landschaften, der Neusiedler See als WassersportMekka und einzigartiges Naturreservat, topmoderne Thermen, mächtige Burgen und Schlösser, ein reichhaltiges Kulturleben und die Nähe zu Wien und Bratislava bilden den Rahmen für Veranstaltungen in Österreichs jüngstem Bundesland. Optisch unterscheidet sich das Burgenland deutlich vom Rest Österreichs: Berge sucht man hier vergebens. Die östlichen Ausläufer der Alpen bilden die natürliche Grenze zwischen dem Burgenland und dem „alpinen“ Österreich. Weite Ebenen, der größte Steppensee Mitteleuropas, sanft wogende Hügel, Waldgebiete und Auen, sowie mehr als

16.000 Hektar Rebflächen prägen das Landschaftsbild. Das Burgenland verdankt seinen Namen nicht den zahlreichen Schlössern und Wehrbauten im Land, sondern seiner Entstehung aus drei altungarischen Komitaten. Dennoch sind gerade Zitadellen, Festungen und Burgen weithin sichtbare Zeugen seiner wechselvollen Geschichte geblieben. Neben dem Stammschloss der Familie Esterházy in Eisenstadt – das noch bis zum 18. Oktober Mittelpunkt der Konzertreihe zum 200. Todesjahr Joseph Haydns ist – genießt auch die Burg Forchtenstein eine ganz besondere Bedeutung: Das mächtige Bollwerk, das majestätisch auf einer Hügelkuppe thront, konnte als einzige in der Region nie von den Türken erobert werden. Heute beherbergt die Burg neben der Esterházyschen Schatzkammer auch die größte private

+& *%

*)&

"#::<,,

*# +O::,D.B>* $B#< 7#D.,DP?Q Q+26#+-S GP 9++ !,#:%OS H>,#:,DM>8DD 7,#.,D OQ ?Q \#K`,^<.B>* A>B.,><.B>* C8>MOK% +B^< *' FBDD,><S $( O[ \Q *) )B>D<:,#D `#>K%,D _RDK%%B* &=/50=?)=: \,8*,^.P!Q )O^M:8>D ?&9?Q97C@7 CB.,><.B>* ?:,#DM>8DD ->O8,D`#>K%,D Z((O8 OQ ?,, ?:Q _O>(O>,:%,D ?:Q ID.>] OQ WQ <== )#>[ @8<: ID.O ?#,(,D.B>* &^^[#:T +% _R>M#<K% HO. CR::,^<.B>* "^#D(,DMOK% =O.:,D ?O8,>M>8DD OQ ?,, IA,:^BD 7O^^,>D TG44+86F28' 7#,<,D CO[%O(,D !B#A,><MOK% #Q HQ -B>K%:,D<:,#D ?#,((>OM,D +'& !OK`,DS MOK% F,8:<K%`>,8:T "BM,><.B>* )B>#:<K%BD #(

+>B'5O>O<.B>* ?:BBM

\#`#:<K%

OF+8;2SS+>-<8)

!8:T[ODD<M8>( _ODD,><S ->OD`,DO8S ;D:,>A8^^,D.B>* !BK`,DS .B>*P@Q "^B<:,>[O>#,DM,>( %O8<Q

C#>#D(<.B>* \,8<:#*: OQ .Q !Q

H,>D<:,#D C#D`O*,^. $( HO. =O:T[ODD<.B>* ?:O.:<K%^O#D#D( OF+80G84 @,K%D#:T _O>`: I^^%O8 #' +>B'A,:,><.B>* !#:T,^<.B>* ?:,(,><MOK% "B%*#.#<K% F,8:<K% ?K%1:T,DS E#<,DM,>( $" ?:Q _#K%O,^ #Q HQ EM,>O8 "8`[#>D +1<<#D( ?:>,[ @8.,><.B>* '&, E^:,D.B>* ),#^#(,DM>8DD

!B#A,><.B>*S "#:T^O.,D

),#^#(,D`>,8T #Q !Q $,DD,><.B>* _#D#%B*S!#,MO8 \,8%O8< O[ "^O8<,DMOK%

N

LN

3N `[

3 >*F &GLI(LH 5!(=

Austria 2009 | 59


Die Therme Larimar und Schloss Halbthurn

Waffensammlung Mitteleuropas. Hier sorgen alte Festungsmauern für viel Flair bei der Tagung. Kaum eine halbe Fahrstunde von Burg Forchtenstein entfernt, liegt das 1552 erbaute Renaissanceschloss Lackenbach. In einem Teil der ehemaligen Wasserburg ist heute ein Museum eingerichtet, in dem sich alles um die Natur dreht. Seminaren und Tagungen verleiht auch das Schloss im Eigentum der Esterházy einen glanzvollen Rahmen.

Freilichtmuseen und Golf mit Leadbetter Der traditionsreiche Thermen- und Kurort Bad Tatzmannsdorf ist für klassische und modernste Heilmethoden berühmt und kann außerdem mit einem großzügigen Golf-

Vier Fragen an den Cheftouristiker

platz und eigener Golfakademie aufwarten: David Leadbetter, für viele der beste Golftrainer der Welt, steht dafür mit seinem Namen und einem Lehrprogramm Pate. Am Ortsrand von Bad Tatzmannsdorf wurden 300 Jahre alte Gebäude zu einem originalgetreuen Museumsdorf aufgebaut – hier wird Geschichte lebendig und jede Tagung zu einer unvergleichlichen Erfahrung.

Pannonische Kultur, Musik und Gastlichkeit Haydn und Liszt, im kleinen mittelburgenländischen Ort Raiding geboren, sind die großen musikalischen Botschafter der Region. Die Lebensart des Burgenland lässt sich in zauberhafter Ursprünglichkeit in den Häusern der Ange-

Das Burgenland verfügt über eine Vielzahl historischer Prachtbauten und mächtiger Bollwerke; einige davon bieten für Tagungen und Konferenzen geeignete Räumlichkeiten in historischem Ambiente. Welche Unternehmen fragen diese Locations bislang nach? Gerhard Gucher: Das Burgenland ist keine klassische Kongress- und Tagungsdestination. Wir verfügen aber nach dem Motto „klein aber fein“ über einige äußerst attraktive und individuelle Seminarangebote. Wir registrieren dort eine stetig steigende Nachfrage, vor allem von in Österreich stationierten nationalen und internationalen Firmen. Überwiegend kommen die Anfragen aber von eher kleinen Gruppen bis zu 100 Personen. Welche besonderen Vorzüge finden Event und Incentive-Gruppen im Burgenland? Gerhard Gucher: Wir haben ein bestens ausgebautes Straßennetz sowie eine sehr gute Fluganbindung über die Flughäfen Wien, Graz und Bratislava. Mit dem Welterbe Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel vermitteln wir ein authentisches Angebot. Bestens ausgebaute Rad- und Reitwegenetze für ein entsprechendes Rahmenprogramm wurden ebenfalls installiert. Welche Möglichkeiten für Events und/oder Incentives bieten sich entlang des Ufers des Neusiedler Sees? Gerhard Gucher: Die St. Martins Therme & Lodge, die am 11. November 2009 feierlich ihre Pforten öffnet, befindet sich direkt im Nationalparkgebiet des Neusiedler Sees. In der St. Martins Therme & Lodge erleben Sie das Naturwunder Seewinkel – erstmals als Ganzjahresangebot. Als Incentive-Möglichkeit bietet sich eine Fahrt mit den Nationalpark Scouts über die pannonische Steppenlandschaft an. Die Angebotsgruppe „Pannonisch Wohnen“, die für Wohnen im authentischen, pannonischen Ambiente steht, wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet. Die zu dieser Gruppe gehörenden Betriebe (z.B. Knappenstöckl und Bliem´s Genussreich in Halbturn) präsentieren jeweils spezielle Angebote zum Thema Wein & Kulinarik. Der Neusiedler See gilt als einer der attraktivsten Sportseen Mitteleuropas: In Podersdorf und Umgebung finden alljährlich der Surf-Worldcup, Segel- und Kitemeisterschaften, die Österreichische Radrundfahrt und der Triathlon statt. Welche Agenturen bieten im Burgenland derzeit Incentive-Programme an? Gerhard Gucher: Derzeit sind nur wenige Event-Agenturen auf unserer Seminar-Plattform vertreten (z.B. Perfect Orange in Jois). Grundsätzlich übernimmt Burgenland Tourismus derzeit die Funktion einer Agentur – wir reagieren auf Anfragen und Kundenwünsche sehr individuell, flexibel und kreativ in der Planung. www.burgenland.info

60 | Austria 2009

Direktor Gerhard Gucher (59) ist seit Ende 1998 Geschäftsführer des Burgenland Tourismus’


Der Pannonia Tower botsgruppe „Pannonisch Wohnen“ erleben. Deren Besitzer haben sich der Erhaltung des wertvollen architektonischen Erbes des Burgenlandes verschrieben und möchten dies für ihre Gäste erlebbar machen. Die liebevoll revitalisierten Häuser, vom Kellerstöckl über den altehrwürdigen Landhof bis zum edlen Winzerhof vereinen gediegenes, ästhetisches Ambiente mit zeitgemäßem Komfort, aber ohne modernistisches Beiwerk. Gerade Gäste, die Schlichtheit und unverfälschte Authentizität schätzen, sind hier bestens aufgehoben. Einige der Häuser erweisen sich als veritable Tagungsoasen. Seit Mai 2009 etwa das „Bliems Wohnreich“, (www. bliems.com) im kleinen Ort Halbturn im Seewinkel, der Region östlich des Neusiedler Sees. Stilvoll genießen bezieht sich hier neben dem Wohnen und der Tagungsarbeit aber auch auf die Gaumenfreuden: Die Koch- und Weinseminare der Familie Bliem gelten (noch) als Geheimtipp; der 55 qm große Seminarraum eignet sich für 14 bis 30 Personen. Ergänzt wird er durch einen unmittelbar angrenzenden 13 qm großen Nebenraum. In feudalerem Rahmen, jedoch ähnlich gemütlich, wohnt und tagt man im „Knappenstöckl“ im prächtigen Barockschloss Halbturn (www.schlosshalbturn.com). Das spätbarocke Schloss wurde 1711 vom berühmten Baumeister Lukas von Hildebrand erbaut und war anfangs im Besitz von Kaiserin Maria Theresia. Umgebung und Ambiente des wichtigsten Barockbaus des Burgenlandes sowie das Schlossweingut machen jede Tagung zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

Tagen nach Noten Das Geburtshaus von Franz Liszt in Raiding steht Besuchern als Museum offen. Gleich nebenan: ein formidables Musikzentrum, in dem die Kompositionen des Meisters – neben vielen anderen – regelmäßig zur Aufführung gelangen. Längst hat sich der Konzertsaal mit seiner großartigen Akustik einen Namen gemacht – die Größen der internationalen Musikszene machen hier regelmäßig Station und damit Raiding zu einem Weltzentrum der Pflege von Liszts Werk. Atmosphäre und exzellente Akustik der Location, verdankt man dem Münchner „Akustikpapst“ Prof. Karlheinz Müller, konsequente Architektur dem niederländischen Atelier Kempe Thill. Hier kann man sehr inspiriert tagen! www.lisztfestival.at

Die Region mit der langen Naturschutz-Tradition verfügt heute über einen grenzüberschreitenden Nationalpark sowie sechs Naturparks. Rings um den Neusiedler See und an seinen einzigartigen, periodisch austrocknenden Salzlacken haben fast 300 Vogelarten ihren Lebensraum, darunter auch die seltene Großtrappe.

St. Martins Therme & Lodge: Eröffnung Ende 2009 Eingebettet in die steppenartige Naturlandschaft am Rande des Nationalparks liegt die neue St. Martins Therme & Lodge (www.stmartins.at), an einem acht Hektar großen See. Hier gilt das Hauptaugenmerk dem Entdecken und Erleben der umgebenden Natur. Diesem Konzept werden auch spezielle Entdeckungsfahrten und begleitete Jeep-Exkursionen in den Nationalpark gerecht. Ein spektakulärer Sonnenaufgang in der wildromantischen Steppe wird leicht zum unvergesslichen Highlight des Aufenthalts – und zum perfekten Start in einen viel versprechenden Seminartag. Die Lodge sieht der Eröffnung im November 2009 mit 150 Zimmern der gehobenen Viersterne-Kategorie entgegen. Sie wird über eine großzügige Therme mit allen Annehmlichkeiten einer Wellness- und Saunawelt verfügen, und bietet außerdem einen Fitnessbereich mit breit gefächertem Sportangebot. Für das gastronomische Wohl sorgen künftig drei Restaurants mit Seeterrasse, verschiedene Bars und ein eigener Weinraum.

Unkonventionelles Design: Pannonia Tower Im März 2009 wurde das Businesshotel Pannonia Tower (www.pannoniatower.at) in Parndorf – eine halbe Autostunde von Wien und von Bratislava entfernt. Mit seinen 14 Stockwerken ist der Tower das höchste Hotel des Landes. 119 modern eingerichtete Zimmer, die Nähe zu den Flughäfen Wien und Bratislava, beste Verkehrsverbindungen und sechs Konferenzräume für bis zu 220 Personen und einer Gesamtfläche von 460 qm machen den „Pannonia Tower“ zu einer idealen Location für internationale Meetings, Tagungen und Konferenzen. Die Tower Lounge im obersten Stockwerk bietet einen fantastischen Ausblick über den nahen Neusiedler See und den Nationalpark. Und die Einkaufsmöglichkeiten im benachbarten Designer Outlet Parndorf wissen auch Geschäftsreisende zu schätzen. RDF

Austria 2009 | 61


GÖtterdÄMMerUnG FÜr eine KLeine nAchtMUsiK.

Eine laue Sommernacht, internationale Orchester und ein einzigartiger Ort. Erst vor zwei Jahren gründete der Pianist Rudolf Buchbinder das Musik-Festival in Grafenegg. Ein romantischer Schlosspark und kulinarische Genüsse vor und nach den Konzerten machen das Festival unter dem futuristischen „Wolkenturm“ zu einer Symphonie der Sinne. Informationen über Urlaub in Österreich auf www.austria.info oder telefonisch unter 0180 210 18 18.


meet Austria: Wien

Weltoffenes Wien

Österreichs größte Stadt ist Österreichs kleinstes Bundesland und hat knapp 1,7 Millionen Einwohner. Hier an einem der vier offiziellen Amtssitze der UNO wurden beim legendären Wiener Kongress 1814/1815 nach Napoleon Europas Grenzen neu festgelegt, liegen mit Altstadt und Schloss Schönbrunn zwei UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten und mit Prater, Hofreitschule und Stephansdom mindestens drei weltbekannte Wahrzeichen. Die Donaumetropole gilt als Welthauptstadt der Musik, Hort der Heurigen- und Kaffeehauskultur und: des „Wiener Schmäh“, jenes sehr spezifischen Humors, der Ausdruck einer besonderen Befindlichkeit ist. Johann Nestroy, Qualtinger, Wolfgang – nur drei willkürlich unter vielen ausgewählte Gallionsfiguren des Wiener Schmäh. 2008 wurden im Fünfsterne-Segment 14 Betriebe mit 3.229 Zimmern und im Viersterne-Segment 157 Häuser mit 13.137 Zimmern gezählt. Etwa 6.600 Betten kommen in der Dreisterne-Kategorie hinzu. Zusammen mit über 60 Fluggesellschaften, die den Standort bedienen und weit mehr als 100 Venues unterschiedlichster Art sind das überzeugende Grundlagen für die traditionell herausragende Position im internationalen Kongressgeschäft. Der Anteil der Kongresswirtschaft am gesamten Wien-Tourismus geht gegen 15 Prozent.

64 | Austria 2009


Eine Momentaufnahme. 18. Juni 2009 im sommerlich heißen Wien: Die Aktion entstand spontan. Zwei junge Studentinnen, Romy Grasgruber und Maria Sofaly, Mitte Zwanzig, setzen ein Zeichen. Was ihnen dafür zur Verfügung steht, sind drei Wochen Zeit, ein winziges Budget von 1.500 Euro und das Internet. Mehr nicht. Dennoch erreichen die Wiener Studentinnen gut 20.000 Mitglieder einer Facebook-Community und trommeln mehr als 6.000 Demonstranten zusammen, für eine Lichterkette vor dem österreichischen Parlament. Für Menschenwürde und Respekt – und gegen verbale Ausgrenzung, Diskriminierung und Ausländerhetze im Rahmen des ansonsten eher lahmenden Wahlkamps zum Europäischen Parlament. Das vielleicht erstaunlichste an der, in den Medien außerhalb Österreichs leider kaum wahrgenommenen Episode: Dem Aufruf der Studentinnen folgten keineswegs nur ohnehin rebellische, junge Menschen auf die Straße, sondern ganze Familien mit bis zu drei Generationen, von den pensionierten Großeltern bis zu den Enkeln! Selbst die Schriftsteller Doron Rabinovici (geb. 1961) und Robert Menasse (geb. 1954) folgten dem Facebook-Aufruf der Studentinnen. Bloße Demonstration der Macht der neuen Medien? Mit nichten. Sympathischer Beleg für Generationen übergreifende Zivilcourage in einer weltoffenen Stadt. Gut zu wissen, dass es sie (doch) noch gibt: Menschen, die eben nicht wegsehen, wenn die Verunglimpfung aus politischem Kalkül hässliche Urstände feiert. Und gut für eine international aufgestellte Kongressmetropole! Denn was wären die viel beschworenen „harten“ Standortvorteile wie Angebotsqualität, Wirtschaftlichkeit oder Innovationskraft, wenn sie nicht von breiter Gastfreundschaft und gelebter Toleranz der Einheimischen flankiert werden? Glückliches Wien: Dein sprichwörtlicher Charme hat im Sommer 2009 eine besonders sympathische „weiche“ Facette weiterentwickelt, öffentlich und fassbar gemacht.

Austria 2009 | 65


Christian Mutschlechner:

Klartext ist Wiener Art Welchen Stellenwert haben für Wien wissenschaftliche Kongresse in Hinblick auf die internationalen Rankings von ICCA oder UIA? Fakt ist, dass die Medizinerkongresse in Wien rund 25 bis 30 Prozent des gesamten Veranstaltungsaufkommens darstellen, je nach Jahr. Natürlich ist es bei einer Infrastruktur, wie wir sie haben klar, dass die Großkongresse – eine – unserer Zielgruppen sind. Ein Vorteil: Der Kongresskunde kann in der Stadt wachsen, ohne sie verlassen zu müssen. Wir haben sehr viele Kunden die dem Austria Center sozusagen entwachsen sind und jetzt auf der Reed Messe tagen. Gott sei Dank, hat man dieses Wachstum vorhergeahnt. Was in diesem Zusammenhang auch interessant ist: Die wissenschaftlichen Kongresse lösen sich ganz massiv aus der Welt des Tourismus. Touristische Konsumation, die noch vor 20 Jahren gang und gäbe war, existiert heute kaum mehr – speziell bei europäischen Kongressen. Die Kongresse werden mehr und mehr zu Wissenschaftsplattformen und Wissenschaftsnetzwerken. Natürlich ist es wichtig, dass dahinter auch eine gut positionierte touristische Marke steht, aber sie wird kaum oder nicht mehr konsumiert.

Ketten da, vom 5- bis zum 3-Sterne-Bereich. Traditionshotels sind aber dennoch in ganz verschiedenen Marktsegmenten wichtig, um eine Stadt als Destination zu positionieren. Wien wird gerne die östlichste Hauptstadt Westeuropas genannt. Wie wichtig ist die geografische Lage Wiens bei der Wahl als Kongressort? Mag da und dort sicher wichtig sein. Und, um diesen Gedanken der östlichsten Hauptstadt Westeuropas aufzugreifen: Wien strahlt natürlich in die osteuropäischen Nachbarländer aus. Es gibt nach Osten, in einem im Umkreis von 500 bis 600 Kilometern, keine vergleichbare Infrastruktur für Kongresse. Das spielt fraglos eine Rolle, zumal aus diesen Ländern traditionell nicht per Flugzeug angereist wird, sondern per Pkw, in Bussen oder mit der Bahn. So gesehen ist die geopolitische Lage Wiens sicher kein Nachteil!

„Ob der Versuch der Politik, etwas anzukurbeln, unterm Strich richtig war, werden wir vermutlich erst in drei oder vier Jahren wissen. Ich glaube, dass beispielsweise die US-Automobilproduzenten, gleichgültig wie sie jetzt reguliert werden, nichts mehr zu lachen haben. Hätte Amerika eine ähnliche Benzinpreissituation gehabt wie Europa in den letzten zehn Jahren, dann gäbe es heute vermutlich gar kein GM- oder Chrysler-Problem.“

Gibt es in Wien einen Trend zu kleineren Veranstaltungen? Werden Zielgruppen genauer, sprich: enger definiert und wird eine unverwechselbare Handschrift bei Events und eine markante Architektur der Locations zunehmend wichtiger? Im klassischen Wissenschaftskongress ist die strategische Überlegung, wie sich das Geschäft entwickelt, krisenunabhängig. Aus vielschichtigen Gründen wird es künftig ’den’ großen europäischen Jahreskongress geben, der inhaltlich, wissenschaftlich und in der Hängt das auch mit den veränderten steuQualität das Maß aller Dinge ist und dadurch eine innere Stärke bekommt, die erlichen Rahmenbedingungen für medizijeden in der Branche zur Anwesenheit nische Kongresse zusammen? zwingt, weil er nicht nur Messe ist, sonNein, das ist nur eine große Mär, bei dern Fortbildung und Netzwerk, sowie der meist nicht in die Tiefe der einIndustrie- und Jobplattform. Eigentlich schlägigen Vorschriften geblickt wird. Christian Mutschlechner, Im deutschen Pharma-Kodex steht beierwarten wir, dass die großen Kongresse Präsident Austrian Convention Bureau spielsweise nicht, dass 5-Sterne-Hotels noch weiter wachsen werden. Parallel nicht gebucht werden dürfen. Es steht dazu gibt es spezialisierte ‚high-heeled’ nur drin, welche Art von 5-Sterne-Häusern nicht mehr in Frage kommt Meetings, die ebenfalls eine Zukunft haben. Die amorphe Masse dazwi– nämlich Leisure-Hotels oder Resorts, die in ihrer Vermarktung eindeu- schen wird es schwierig haben. Ich würde aber gerade nicht sagen, dass tig die Schiene fahren: Wir haben den größten Pool, den besten SPAein ’architektonischer Wurf’ Teilnehmer motiviert zu kommen. Es geht Bereich oder den schönsten Golfplatz. Hier kommt ein anderer Faktor um den Inhalt alleine. Ausschließlich dort wird in der Zukunft die Entins Spiel: Pharma-Unternehmen, die Ärzte bei der Kongressteilnahme scheidung fallen, ob man kommt oder nicht. Eine interessante Location unterstützen, sind nur noch bereit soundso viel Euro pro Nacht auszunehmen viele Delegierte sicher gerne mit, aber die Entscheidungsparageben. Gleichgültig, ob das Haus mit fünf Sternen bewertet wird oder meter haben sich verändert. Diese ,high- heeled’ Veranstaltungen sind, nicht; nur noch der Preis spielt eine Rolle. Es ist klar, dass hier eine Ver- auch das ist eine Debatte in unserer Industrie, in Bezug auf den allgeschiebung stattfindet in die 4- und 3-Sterne-Kategorie, aber so ist eben meinen Trend eigentlich chancenlos. Meine Antwort ist aber: Gerade sie der Markt. Die steigende Seriosität von wissenschaftlichen Kongressen haben eine Chance, die die Großen so nicht haben. Und im Übrigen könbewirkt gleichzeitig, dass die Verweildauer von Teilnehmern in den Sit- nen ja auch diese so genannten ’kleinen’ High-heeled-Veranstaltungen zungen viel länger ist. Das Angebot innerhalb der Kongresse wurde er1.000 bis 2.000 Teilnehmer haben. In Bezug auf die wissenschaftlichen Diskussionen sind sie noch eine Spur intensiver, als manche Großveranheblich ausgeweitet: Es gibt durchaus die ersten Veranstalter, die bereits um 7 Uhr früh anfangen und ihr Programm bis 22 Uhr abends fahren. staltung, das gilt insbesondere für Retreat-Kongresse – mehrtägige Klausurtagungen bei denen man sich durch nichts ablenken lassen möchte. Wie wichtig sind für den Standort Wien – heute – klassische Traditions- Solch eine Veranstaltung kann fast überall stattfinden, solang die Infrahotels? struktur stimmt. Dafür muss man nicht in eine europäische Hauptstadt. Nur die Verkehrsanbindung muss generell passabel sein. Heutzutage verfügt die Traditionshotellerie meist nicht über die Kapazitäten, die am Markt notwendig sind; dazu sind die internationalen

66 | Austria 2009


Zeitzeugen: Herrengasse und Palais Pallavicini Herrengasse. Wer sich hier niederließ, wer hier gar bauen konnte, der hatte (oder hat) es zu etwas gebracht. Der war weit oben in der österreichischen Gesellschaft und dem imperialen Machtzentrum Hofburg zumindest ziemlich nahe. War Botschafter oder – wie Graf Moritz Fries – einer der bedeutendsten Bankiers und Grundbesitzer seiner Zeit. Er ließ sich in den Jahren 1782 bis 1784 am Josefsplatz, dem Ausgangspunkt der Herrengasse, ein beeindruckend großes, wenn auch äußerlich klassizistisch schlichtes Stadtpalais errichten, unmittelbar hinter der Wiener Hofburg, zwischen Österreichischer Nationalbibliothek und der Spanischen

Hofreitschule. Erst 1842, nach dem Zusammenbruch des Bankhauses Fries, ging dieses Haus in den Besitz der Pallavicinis über und gehört somit zu den Adelspalästen, die ihren heutige gebräuchlichen Namen erst vom späteren Besitzern bekommen haben. Neben dem monumentalen Treppenhaus beeindrucken die repräsentativen Räume der heute vom Wiener Rennverein (www.rennverein.at) verwalteten Beletage. Mozart und Beethoven haben hier dirigiert. Besonders schön ist der überreich dekorierte Festsaal im Stil des Neo-Rokokos, mit prachtvollen Spiegeln, Gobelins und Kaminen (Cocktail-Empfang bis 400, Dinner bis 160 Gäste). Mit der Tanzschule Elmayer hat eine weitere Wiener Institution ihren Sitz im Palais Pallavicini; ihr Inhaber ist für die meisten Eröffnungen der großen Wiener Bälle verantwort-

BEI EINEM ZIMMERPREIS AB 59,- EUR KANN MAN SICH IN WIEN VIEL LEISTEN. Oder über einen persönlichen Erfolg sprechen. In einem der vier Seminarräume mit Tageslicht. Für bis zu 85 Personen. Die aus einem der 152 Zimmer eilen. 24 Stunden lang unterstützt von Lounge, Bar und Restaurant. Bewegt durch direkte Lage an der City-U3. Wenige Minuten von Flughafen und Stadtzentrum. Online mit freiem Wlan. Roomz Vienna - Schauplatz Wien

wien | vienna roomz vienna, paragonstrasse 1, 1110 wien, austria. t +43 1 7431 777, welcome@roomz-vienna.com, www.roomz-vienna.com


lich, beispielsweise den Wiener Opernball oder den Philharmonikerball. Die Herrengasse war zu Beginn des 20. Jahrhunderts „der“ gesellschaftliche Treffpunkt Wiens. Aber einer der letzten Bombenangriffe des 2. Weltkriegs galt dem Wiener Südbahnhof – und traf versehentlich das Gebiet um die Staatsoper, auch Teile der Herrengasse. Das Palais Palavicini blieb zum Glück weitgehend verschont und war bereits 1948, als Wohnhaus Harry Limes, ein Drehort des Schwarz-Weiß-Klassikers „Der dritte Mann“. Doch weite Teile der Herrengasse fielen in den Nachkriegsjahren in einen lang anhaltenden Dornröschenschlaf.

Film-Highlight im Nachkriegs-Wien Das British Film Institute wählte den Film Noir-Klassiker „Der dritten Mann“ 1999 schlicht zum besten britischen Streifen aller Zeiten. Und mit den Darstellern Alida Valli, Joseph Cotten, Trevor Howard, Ernst Deutsch, Paul Hörbiger, Erich Ponto und Hedwig Bleibtreu war dieser 1948 gedrehte Thriller tatsächlich überragend besetzt. Titelheld und absoluter „Star“ des Films ist aber einer der „Giganten“ Hollywoods, Orson Welles. Sein Kurzauftritt, eine Riesenradfahrt im Prater, dauert kaum fünf Minuten, zählt aber dennoch zu den unvergesslichen cineastischen Highlights. Weitere Schauplätze in Wien, das während der Dreharbeiten noch in Besatzungszonen aufgeteilt war, sind das Palais Pallavicini, die Mölkerbastei, ein Teil der ehemaligen Wiener Stadtmauer, die Kirche Maria am Gestade am Passauerplatz, das Stundenhotel Orient, der Zentralfriedhof und die weitläufige Wiener Kanalisation.

68 | Austria 2009

Palais Events: Renaissance der Herrengasse In den letzten Jahren fand die Herrengasse zur alten Pracht zurück. Ihre urbane Attraktivität wurde auch durch die am 6. April 1991 vollendete Haltestelle „Herrengasse“ der UBahnlinie 3 gesteigert. Für die MICE-Branche ist ein Besuch der Herrengasse längst fester Programmbestandteil, denn in ihren Cafés und Palais ist die traditionelle Wiener Gastlichkeit zu Hause. Nahe der Einmündung der Strauchgasse befinden sich gleich drei historische Eventlocations: Die beeindruckenden Palais Niederösterreich, Ferstel und Daun-Kinsky. Im Erdgeschoss des Palais’ Ferstel befindet sich das 1876 eröffnete und 2002 ebenso gründlich wie liebevoll behutsam renovierte Café Central, ein legendäres Literatencafé, in dem kreative Köpfe wie Alfred Polgar, Leo Trotzki, Theodor Herzl oder Adolf Loos ebenso Stammgäste waren, wie Kapazitäten der Mediziner wie beispielsweise Sigmund Freud oder Bänker der Rothschild-Dynastie. Dem Inbegriff des Café Central-Stammgast, dem Bohemien und Schriftsteller Peter Altenberg (1859-1919), hat man im Schankraum des Café Central mit einer lebensgroßen Figur post mortem sogar ein Denkmal gesetzt. Im gemütlichen Flair des nach wie vor sehr beliebten Café Central werden Wiener Spezialitäten gereicht, vom Einspänner bis zum Apfelstrudel, vom Schnitzel bis zur Rindsuppe mit Tafelspitz. Die hauseigene Küche steht mit nach individuellen Wünschen gestalteten Menüs und stets frisch zubereiteten Speisen auch für Veranstaltungen in den Festsälen des Palais Ferstel zur Verfügung – und die Backwaren der hauseigene Patisserie werden in der gegenüberliegenden Konditorei Café Central auch zur Mitnahme angeboten. Allerdings fällt es im Sommer schon schwer, in dem herrlichen Innenhof der Konditorei nicht doch ein paar Minuten bei einer Melange zu verweilen. Klein aber fein ist ihr


Herrensaal (102 qm), der bei Cocktails gut 100 Gäste aufnehmen kann und beispielsweise auch bei einem Dinner mit Tanz für bis zu 40 Personen eingedeckt werden kann. Berühmt ist das 1856 bis 1860 erbaute Palais Ferstel auch als Eventlocation, und es bedarf großer Fantasie, sich heute vorzustellen, dass der herrliche Werksteinbau in venezianisch-florentinischem Trecento-Stil wegen massiver Kriegsschäden noch bis in die 1970er-Jahre nur als BasketballArena benutzt wurde. Die prächtigen Festsäle (450 und 138 qm) strahlen längst wieder in imperialem Glanz, auch Arkadenhof (220 qm), Treppe und Potikus (115 qm) verleihen jeder Veranstaltung einen ausgesprochen noblen Rahmen. Eine nicht minder glanzvolle Location für anspruchsvolle Tagungen und festliche Bankettveranstaltungen bietet das in den Jahren 1713 bis 1716 nach Plänen von Johann Lukas von Hildebrandt in Barockstil ebenfalls an der Herrengasse erbaute Stadtpalais Daun-Kinsky. Bei Konferenzen, Empfängen und anderen Events erlauben der prunkvolle Festsaal (90 qm) mit ovalem Grundriss, der Gelbe Salon (80 qm), der Herrensalon (63 qm), der Damensalon (55 qm) und das Empfangszimmer (57 qm) eine besonders variantenreiche Raumgestaltung. An der Herrengasse 10 bietet das Steigenberger Hotel Herrenhof (www.herrenhof-wien.steigenberger.at) hinter neoklassizistischer Fassade 186 großzügig bemessene Gästezimmer; an der Herrengasse 12 liegt das Radisson SAS Style Hotel (www.stylehotel.at) mit 78 Zimmern und Suiten. Die Wiener Börsensäle wurden von 1871 bis 1877 direkt am Schottenring nach Plänen des dänischen Architekten Theophil von Hansen errichtet. Im Innern des Monumentalbaus war in den Jahren 1877 bis 1998 die Wiener Börse zu Hause. Heute bieten Säulenhalle (412 qm), Arkaden (163 qm) und drei Festsäle (68, 132 und 272 qm) eine ebenso farbenprächtige wie prunkvolle Umgebung für Gala-Dinner, Cocktailempfänge oder für festliche Konzerte und Konferenzen. Der Große Festsaal wird von Tageslicht geradezu durchflutet; er beeindruckt mit einer Raumhöhe von 13 Metern, exzellenter Akustik und gediegenem Mobiliar von Thonet. Die Wiener Börsensäle sind Ressourcen schonend und auf kürzestem Wege mit der U-Bahnlinie 4 (via Stadtpark) erreichbar. Weitere Informationen zu den Palais, den Börsensälen und zum Café Central: Bankettbüro Palais Events Veranstaltungen GmbH www.palaisevents.at

Albertina: Location und modernes Weltmuseum Das Palais Albertina (www.albertina.at) thront seit 1744 auf einer der letzten erhaltenen Bastionen der ehemaligen Stadtmauer – mitten in der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Wiener Altstadt, unmittelbar neben der Staatsoper und dem nicht minder berühmten Hotel Sacher. Der aufwendig renovierte Museumsprachtbau zeigt seit Mai 2009 auf 3.000 qm die Ausstellung „Meisterwerke der Moderne“, die aus 280 Werken bestehende Dauerleihgabe der Sammlung Batliner. Die Exponate spannen einen Bogen über einige der spannendsten Kapitel aus 130 Jahren Kunstgeschichte: vom französischen Impressionismus bis in die jüngste Gegenwart. Wechselnde Ausstellungen – auch Fotografien und Grafik – ergänzen die permanent gezeigten Werke. Außerdem besitzt die Albertina 21 prächtige Gemächer: Die Habsburgischen Prunkräume. Kunst und Event lassen sich beispielsweise verbinden in: Musensaal (170 qm), Audienzsaal (95 qm), im Empfangssalon (64 qm) oder in den Spanischen Appartements (28 qm).

Reisen ist mehr als nur von A nach B zu gelangen. Reisen sollte Geschäftliches mit Vergnügen verbinden. Let’s meet in Österreich Hilton hat die Möglichkeiten, die Kapazitäten und die Erfahrung um für Sie ein professionelles Event oder eine aufgewöhnliche Tagung auszurichten. Brauchen Sie mehr als nur einen Ort für Ihre nächste Veranstaltung, Konferenz oder Messe? Hilton bietet Ihnen und Ihren Teilnehmern eine tolle Erfahrung in Österreich, einen exzellenten Rahmen, komfortables Wohnen, ausgezeichnetete Restaurants, Bars und perfekte Freizeiteinrichtungen in Wien und Innsbruck. Hilton Vienna • Raum für bis zu 1.800 Teilnehmer • 16 Minuten vom Flughafen entfernt (via CAT – City Airport Train) Hilton Vienna Plaza • Einzigartig ausgestattet mit mehr als 1.000 Originalkunstwerken • 10 Minuten Fußweg zur Innenstadt Hilton Vienna Danube • Wiens einziges Hotel direkt an der Donau • Große Gästezimmer mit Ausblick auf den Fluss Hilton Innsbruck • Im Herzen der Tiroler Alpen, direkt in der Stadt • Perfekt für Konferenzen, Sport & Freizeit

Reservieren Sie unter hilton.at oder telefonisch +43 (0)1 71700 15000 cb.vienna@hilton.com

Austria 2009 | 69


Die Wiener Hofburg: Ewig junger Hofdamast Bis 1918 war die Wiener Hofburg die Residenz der Habsburger. Heute ist sie das Repräsentationshaus der Republik Österreich – und eine Drehscheibe der Weltpolitik. Seit mehr als 700 Jahren wird hier Geschichte geschrieben: Maria Theresia wurde 1717 im Rittersaal getauft. 1814 bis 1815 „tanzte“ der Wiener Kongress, beim Versuch einer nachnapoleonischen „Neuordnung“ Europas, im Zeremoniensaal. Auch die prächtigen Redoutensälen der Hofburg sind seit Jahrhunderten Schauplatz glanzvoller Bankette, Konzerte und Bälle. Die Komponisten Josef Strauss und Franz Liszt dirigierten hier ihre Konzerte, John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow trafen sich ebenfalls hier und Jimmy Carter unterzeichnete gemeinsam mit Leonid Iljitsch Breschnew in der Hofburg den Abrüstungsvertrag zu den über sechs Jahre dauernden Salt II-Verhandlungen (Strategic Arms Limitation Talks). Außerdem ist die Wiener Hofburg schon seit 1987 ständiger Konferenz-Sitz der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa). Heute bietet die Hofburg jährlich mehr als 300.000 Gästen aus aller Welt Gelegenheit, in denselben Räumlichkeiten zu tagen oder zu feiern, in denen sich auch schon so hoch-

„Die Hofburg hat einen sehr gesunden Veranstaltungs-Mix. Das heißt, wir haben im Januar und Februar unsere Traditionsbälle – auch in schwierigen Zeiten wird gefeiert. Im Frühjahr folgen viele Kongresse, und Gala-Dinners, im Sommer hauptsächlich Konzerte, da und dort noch eine kleine Konferenz, im Herbst finden im Haus Kongresse und auch einige Messen statt und im Dezember haben wir Weihnachtsgeschäft, also Feiern. Dieser Mix erlaubt uns auch eine gewisse Risikostreuung: 2009 schaut bei uns sehr, sehr gut aus, aber da wurden die großen Buchungen auch schon in den Vorjahren gemacht. 2010 sehen wir im Moment gewisse Vorboten, dass die Industrieunternehmen nicht mehr so stark buchen, wobei insgesamt kurzfristiger gebucht wird. Es ist bei uns aber keine Krisenstimmung angesagt.“ Renate Juliana Danler, Geschäftsführerin Hofburg Wien

70 | Austria 2009

rangige Staatsgäste wie die britische Königin Elisabeth II. oder Papst Benedikt XVI. sichtlich wohl fühlten. Alleine die Traditionsbälle des Hauses besuchen jährlich etwa 45.000 internationale Gäste. Das vor mehr als 50 Jahren gegründete internationale Kongress- und Veranstaltungszentrum Hofburg Vienna nimmt mehrere Trakte der Wiener Hofburg mit zusammen 17.000 qm ein: 35 Konferenz- und Festsäle für 50 bis 4.900 Teilnehmer stehen – mitten im Herzen Wiens – zur Verfügung. Zu den architektonischen Prachtstücken zählen die beiden Redoutensäle (jeweils geeignet für 280 und 700 Gäste), der Festsaal (für bis zu 1.300 Personen), der Zeremoniensaal (für bis zu 500 Teilnehmer), das moderne Dachfoyer, die Hofburg Galerie und das Foyer (für jeweils bis zu 250 Delegierte). Ausstellungsflächen, Büros und Nebenräume, Lounges, Pressebüros und Garderoben runden das Angebot ab. Kabel- und Funkverbindungen (W-LAN) sind im gesamten Gebäude möglich. Exzellente Tontechnik und aufwendige Lichtsysteme sowie ortsfeste und mobile Simultandolmetscheranlagen sind selbstverständlich. Für das Catering der Hofburg zeichnen zwei Gastro-Teams verantwortlich: „Catering’s Best“, ein Tochterunternehmen des Inter-Continental Hotels Wien und der Event-Spezialist „Club-Catering“. Ein ganz besonderes Jubiläum steht in der Hofburg am 31. Dezember 2009 mit dem 40. Kaiserball (www.kaiserball. com) an: Aus Anlass des 125. Jubiläums der Premiere von Johann Strauss’ Operette „Der Zigeunerbaron“ darf ein Abend mit besonders feurigen Melodien und zündenden Tänzen erwartet werden. Das Jahr klingt mit Walzer- und Csárdásklängen aus, umrahmt von imposanten Esterházy Husaren auf edlen Lipizzaner Hengsten und mündet in die Neujahrsgala, bei Darbietungen des Ballettensembles des Kaiserballes und, und, und…www.hofburg.com

Sis(s)i lebt! Die römische Schauspielerin Cristina Capotondi wagt sich in die übergroßen Fußstapfen Romy Schneiders: Sie spielt in dem neuen, rund elf Millionen Euro teuren ORF/RAI/ZDFZweiteiler Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn (18371898). Tross und Filmcrew von Regisseur Xaver Schwarzenberger drehte Mitte 2009 mit bis zu 2.000 Komparsen, 20 Kutschen und 110 Pferden an Originalschauplätzen: in der Wiener Hofburg, im Schloss Schönbrunn, in Triest, Venedig und im ungarischen Schloss Fertöd. „Gegen Romy Schneider anzukämpfen ist eine mühsame Angelegenheit“, gesteht der gebürtige Wiener freimütig. Seine „Sisi“, die voraussichtlich schon zu Weihnachten ausgestrahlt wird, soll deshalb einen neuen Zugang zum emanzipierten kaiserlichen Idol schaffen und sich von den noch immer populären Ernst Marischka-Filmklassikern (www.sissi.de) der 50er-Jahre absetzen – um dies schon im Titel zu unterstreichen, schreibt


er seiner Sisi nur mit einem „s“ und hat für die Rolle des jungen Kaisers Franz Joseph mit David Rott eine Besetzung gewählt, die mit dem berühmten, nach Afrika entwichenen Vorgänger, Karlheinz Böhm, nicht viel gemein hat. Seine „Sisi“ inszeniert Schwarzenberger als rebellisches Idol, als durchaus eigensinnigen Popstar und „als Stilikone, in einer Zeit, als diese Worte noch nicht existierten“. Man darf gespannt sein.

Museum für Völkerkunde: Sehenswerte multikulturelle Schatzkammer Das Museum für Völkerkunde Wien ist eine ethnografische Schatzkammer. Seine einzigartige Sammlung stammt aus der ganzen Welt, dokumentiert Geschichte und Kultur vorwiegend außereuropäischer Völker. Zu den wertvollsten Exponaten zählen Gegenstände aus Ozeanien und Nordamerika, die James Cook (1728-1779) von seinen Weltreisen mitgebracht hatte und Kostbarkeiten aus Amerika, Afrika und Indonesien, die sich bereits 1596 in der Sammlung des Erzherzogs Ferdinand von Tirol auf Schloss Ambras befanden. Indirekt hat auch die Heiratspolitik Fürst Metternichs (17731859) zur herausragenden Sammlung des Museums für Völkerkunde beigetragen: Er zog ganz unverblümt die Fäden,

als Maria Leopoldine (1797-1826), die vierte Tochter von Kaiser Franz I. (1768-1835), mit dem portugiesischen Kronprinzen Dom Pedro (1798-1834) verheiratet wurde und so eine Habsburgerin in Brasilien Kaisergattin wurde. Leopoldine zog zahlreiche österreichische Naturwissenschaftler und Maler nach Brasilien. Wien schwelgte in „Übersee-Euphorie“. Die Kaiserin veranlasste auch Gelehrtenexpeditionen, die wertvolle Ergebnisse lieferten. Zu den bemerkenswertesten Forschungsreisen zählte die Österreichische Brasilien-Expedition (1817-1835) von Johann Baptist Natterer (1787-1843), die anfangs von Fürst von Metternich finanziert wurde. Seit 2006 zählt zu seinem Bestand auch das ethnologische Filmarchiv Irenäus Eibl-Eibesfeldts; mit mehr als 300 Kilometern Dokumentarfilm über das Alltagsleben von fünf traditionellen Gesellschaften Afrikas, Südamerikas und Ozeaniens.

STUDIO

44

Das Beste für Events.

Foto: Rita Newman

Auch wenn das Hörnchen bei uns Kipferl heißt im Herzen von Wien erwartet Sie eine Event-Location vom Feinsten: modernste Technik, exzellentes Know-how und ein eingespieltes Team aus Event-Profis, das Ihre Wünsche perfekt umsetzt. In diesem Sinn: Servus im Studio 44! Studio 44 der Österreichischen Lotterien • Rennweg 44 • A-1038 Wien • Tel.: (01) 790 70-3210 • Fax: (01) 799 39 28 • Internet: www.studio44.at • E-Mail: studio.44@lotterien.at

Austria 2009 | 71


Vortragsraum und die prachtvolle Säulenhalle des Völkerkundemuseums verleihen heute unterschiedlichen Veranstaltungen einen glanzvollen Rahmen, meist werden hier multikulturelle Events für bis zu 400 Gäste zelebriert, wie beispielsweise Gala-Empfänge asiatischer, amerikanischer oder afrikanischer Botschaften. Für die Buchung der Räume im Museum für Völkerkunde ist das benachbarte Kunsthistorische Museum (www.khm.at) zuständig.

Kunsthistorisches Museum: Glamouröse Location, einzigartige Kunstsammlung Das prächtige Foyer, das gewaltige Treppenhaus und die barocke Kuppelhalle des Kunsthistorischen Museums würden jedem Mantel-und-Degen-Film zur Ehre gereichen. Sie sind

glanzvoller Ausdruck kaiserlicher Selbstinszenierung und architektonischer Höhepunkt einer bereits unmerklich ausklingenden höfischen Macht. Festlich ausgeleuchtet entfalten die Marmor-, Kunstmarmor- und Stuckoberflächen gerade am Abend ihre ganze Pracht. Geplant wurde Wiens Kunsthistorisches Museum im Zuge der Erweiterung der Hofburg. Gebaut wurde der beeindruckend prachtvolle Monumentalbau nach Plänen Gottfried Sempers und Carl von Hasenauers in den Jahren 18711891, zusammen mit seinem „Zwilling“, dem gegenüberliegenden Naturhistorischen Museum. Mit der Eröffnung des Kunsthistorischen Museums konnten die über Jahrhunderte gewachsenen Habsburgischen Kunstsammlungen endlich geschlossen in angemessenem Rahmen präsentiert werden. Der Bestand an ägyptischen Altertümern, antiker Skulptur, filigranem Kunsthandwerk sowie großformatigen Gemälden des 15. bis 18. Jahrhunderts sucht seinesgleichen. In der kreisrunden Kuppelhalle finden im Rahmen von Cocktail-Empfängen bis zu 400 Gäste Platz, in Kombination mit der Galerie im 1. Stock sogar 700. Zum Dinner kann die Kuppelhalle für bis zu 250 Personen festlich eingedeckt werden. Zusammen mit der der Galerie bietet die Kuppelhalle sogar Platz für maximal 350 Dinnergäste. Ein kulinarisches Erlebnis, dass sich, zwischen den Gängen der Menüfolge, durch Besichtigungen der Ausstellungen abrunden lässt. Eine Kombination, die von Agenturen, Pharma-Unternehmen, von der Verpackungsmittelindustrie und Lehrstuhlinhabern gleichermaßen nachgefragt wird. Für das exzellente Catering im Kunsthistorischen Museum ist seit vielen Jahren das Wiener Traditionsunternehmen Gerstner (www.gerstner.at) zuständig. www.khm.at/vermietungen

Museums-Quartier Wien: Cross-over-Kultur Ein von Gebäuden umstandener Hof mit wahren Piazza-Ausmaßen: Wiens beeindruckend weitläufiges Museums-Quartier bietet auf einer Fläche von 60.000 qm mehr als 20 kulturellen Institutionen Platz und Spielwiese. Rings um die für Events, Diskussionen, Klang- und Videoinstallationen bekannte Kunsthalle (www.kunsthallewien.at) haben das Architekturzentrum Wien (www.azw.at), das Zoom Kindermuseum (www.kindermuseum.at), das Tanzquartier Wien (www. tqw.at) und das mit peppigen Tanz-Workshops und Aufführungen an ein jugendliches Publikum gewandte Theaterhaus Dschungel Wien (www.dschungelwien.at) ihre Pforten geöffnet. Entsprechend breit gefächert ist die Angebotsfülle der im Museums-Quartier (www.mqw.at) ganzjährig abgehaltenen Festivals, Konzerte und Events.

72 | Austria 2009


2001 wurden, nach Plänen der Architektenbrüder Laurids und Manfred Ortner (www.ortner.at) sowie Manfred Wehdorns (vgl. Gasometer-City), seitlich der ehemaligen Winterreithalle, zwei moderne Museumskuben errichtet: Das basaltgraue, quaderförmige Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, meist nur kurz „Mumok“ (www.mumok. at) genannt und den, um einen zentralen Lichtschacht gebauten, weißen Muschelkalk-Würfel des Leopold Museums (www.leopoldmusuem.org). Auf einer Ausstellungsfläche von 5.400 qm werden bis zu 5.000 Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert gezeigt, die das Wiener Sammler-Ehepaar Rudolf und Elisabeth Leopold in mehr als 50 Jahren zusammengetragen hat: Die weltweit größte Egon-SchieleKollektion sowie einzigartige Werke von Klimt, Kokoschka, Richard Gerstl, Albin Egger-Lienz, Gemälden und Grafiken von Herbert Boeckl, Hans Böhler, Anton Faistauer, Anton Kolig, Alfred Kubin und Wilhelm Thöny. Nicht minder sehenswert sind die, ebenfalls im Leopold Museum ausgestellten Dauerleihgaben aus der Sammlung Thyssen-Bornemisza. Salon, Winter- und Dachgarten des in den Museumsbau integrierten Café Leopold (www.cafe-leopold.at) erlauben einen Überblick über das Areal des Museums-Quartiers und können bei maßgeschneiderten Events im Leopold Museum in die Veranstaltung integriert werden. Neben einem Auditorium mit bis zu 130 Sitzplätzen stehen für Galadinner, Cocktail-Empfänge, Seminare, Pressekonferenzen, Themenabende, Präsentationen und Workshops eine Lounge, zwei strahlend weiße Atrien, ein zur Sonne gewandtes Atelier sowie auf der Ebene 2 bis zu drei Museumsräume zur

hervorragende infrastruktur

ERLEBEN

Ob Kultur oder Kongress – das Austria Center Vienna garantiert anspruchsvollen Veranstaltern alles für ein perfektes Event. Eine Vielfalt an Veranstaltungssälen mit variablen Kapazitäten kennzeichnet die außergewöhnliche Infrastruktur des Hauses. Und wo sonst findet man für jeden Saal eigene Besprechungsräume, Büros und Foyers mit Catering-Stationen?

Austria Center Vienna IAKW-AG | Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien Tel.: +43-1-260 69-0 | office@acv.at | www.ACV.at

Austria 2009 | 73


Verfügung, die es erlauben eine Gesamtveranstaltungsfläche von bis zu 932 qm zu gestalten. Besonders gefragt ist die Location seitens französischer Kosmetikhersteller. Außerdem fand hier unlängst die Kick-off-Veranstaltung von Nintendos „Wii Sports“ statt. Das gegenüber liegende „Mumok“ zeigt Installationen von Kabakov und Weibel, Fotos von Gilbert & George, großformatige Gemälde von Immendorf und Richter sowie Jannis Kounellis’ mythische Schiffsteile. Für Workshops und Veranstaltungen stehen auch hier mehrere Räume zur Verfügung: Direkt unter dem weit geschwungenen Dach liegt beispielsweise die 172 qm große Lounge, mit einmaligem Ausblick auf die aktuelle Ausstellung im etwas tiefer liegenden Kuppelsaal. Ebenfalls im Angebot des „Mumok“, das bei Events und Veranstaltungen gerne mit dem Hotel Roomz koope-

„Hyperventilieren kann man hinterher!” „Das Third Party Geschäft der Messe Wien besteht aus drei Veranstaltungstypen, die ganz unterschiedliche Vorlaufzeiten haben. Mit einer extrem langen Planungsphase von bis zu fünf Jahren verbunden sind die Großkongresse, wobei hier eher der Platzbedarf als alleine die Teilnehmerzahl das Kriterium für Größe ist. Mit einer Vorlaufzeit von ein bis zwei Jahren werden lokale Kongresse und internationale Firmenveranstaltungen geplant. Zunehmend kurzfristig erfolgt hingegen die Ortswahl, Terminierung und Durchführung von Events und lokalen Tagungen aller Art. Aber ganz unabhängig von der Dauer der jeweiligen Vorbereitungszeit kann bei jeder Veranstaltung immer etwas Unvorhergesehenes eintreten und kurzfristiges Handeln notwendig werden. Zum Glück habe ich bei der Reed Messe Wien ein flexibles und erfahrenes Team um mich, das mit Alternativen und Lösungen aufwarten kann, wann immer es erforderlich wird und auch ganz kurzfristig auf jede neue Situation angemessen zu reagieren weiß. Bei uns gilt: Hyperventilieren kann man hinterher.“ Renate Dobler-Jerabek, Director Congresses & Events der Reed Exhibitions Messe Wien 74 | Austria 2009

riert, sind die Säle der früheren Kavallerie-Stallungen hinter der Kunsthalle Wien. Weitere verfügbare Locations im Museums-Quartier sind der MQ-Haupthof, die Arena 21, die Ovalhalle und die barocken Suiten A, B und C.

Reed Exhibitions Messe Wien: Multifunktional Eine helle, 450 Meter lange Mall erschließt das Messezentrum Wien. Von ihr zweigen, seit Fertigstellung der Neubauten Anfang 2004, drei Messehallen (mit 46.000 qm) sowie die multifunktionale Mehrzweckhalle „D“ (mit 9.000 qm), zwei Cafés, eine VIP-Lounge und das Congress Center (mit 7.000 qm) ab. Ein markanter Messeturm schafft einen weiteren Zugang zum Congress Center, auf dessen zwei Geschossen sich, neben Registratur, Bar-Restaurants und Media Lounge, 15 teil- bzw. kombinierbare Tagungsräume (94 bis 1.422 qm), und vier kleinere, aber kombinierbare Seminarräume (zu 38, 42, 50 und 54 qm) finden. Abgerundet wird das Raumangebot durch vier großzügig bemessene Foyers (mit zusammen 1.944 qm gestaltbarer Fläche) und Büros. Exklusiver Betreiber des Messe- und Kongresszentrums Wien ist das österreichische Tochterunternehmen des weltweit erfolgreichen Veranstalters Reed Exhibitions. Hier entwickelt und organisiert Reed Exhibitions Messe Wien verschiedene Fach-, Publikums und Gastmessen mit Teilnehmerzahlen von 1.000 bis 120.000 Besuchern. Kerngeschäft ist die Veranstaltung von Messen, aber Know-how, Nutzflächen und Infrastruktur der Reed Messe Wien stehen allen Kunden auch bei Gastveranstaltungen und Kooperationen im Haus immer zur Verfügung. Das Messezentrum Wien ist perfekt in das Netz des öffentlichen Nahverkehrs eingebunden: 2008, fristgerecht zur Fußball-Europameisterschaft, wurde die Wiener U-Bahnlinie 2 bis zum Ernst-Happel-Stadion verlängert. Den Investitionen in den Ballsport dankt die Reed Messe Wien die beiden neuen U-Bahnstationen „Messe / Prater“ (am Zugang zur Halle A) und „Krieau“ (am Zugang zur Halle D). „Der Zugang per U-Bahn ist optimal und schont Ressourcen“, betont Renate Dobler-Jerabek, Director Congresses & Events der Reed Exhibitions Messe Wien. „Zum Beispiel lassen die Veranstalter von zwei Großkongressen im Herbst diesen Jahres in Kooperation mit den Wiener Linien die Badges aller Teilnehmer mit einem entsprechenden Ticketaufdruck versehen.“ www.messecongress.at


Die Wiener Donau City: neue Entwicklungsachse

stehen in dem Mitte 2006 eröffneten Komplex zur Verfügung, darunter ein Auditorium mit 300 Sitzplätzen und die im 19. Stock gelegene Tech Lounge mit Panoramablick über Donau, Reichsbrücke und Teile der Wiener Innenstadt.

Die Wiener Donau City, kurz „Vienna DC“ hat für Wien die gleiche Bedeutung, wie das himmelwärts strebende Geschäftsviertel „La Défense“ für Paris: Städtebauliche Entwicklungsachse und urbanes Aushängeschild, gespickt mit markanten Bürotürmen, Eventlocations, zukunftsweisenden Forschungsstätten und den Niederlassungen internationaler Konzerne. Das 17,4 Hektar große Areal erstreckt sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Austria Center Vienna und zur UNO-City. Sein Grundstein wurde erst 1995 gelegt, mit dem Baubeginn des 113 Meter hohen Andromeda Tower. Mehr als 7.500 Menschen arbeiten derzeit in Vienna DC, bis 2012 sollen es bis zu 15.000 sein. Internationale Unternehmen wie General Electric, IBM, Sanofi-Aventis oder Unisys haben sich in der Donau City ebenso angesiedelt, wie be-

Nicht weniger als 120 Plasmascreens weisen den Delegierten im ACV den Weg: Ein computergesteuertes Netzwerk moderner, lichtstarker Bildschirme, von denen jeder Einzelne mit individuellen Informationen oder Botschaften, bei Bedarf in mehreren Sprachen, bespielt werden kann. Zuverlässige Wegweiser, die durch Österreichs größtes Kongresszentrum geleiten – vom weitläufigen Registraturbereich bis zu den Auditorien, von den Seminarräumen bis zu den neun Foyer-Restaurants und wieder zurück. Selbst bei parallel abgehaltenen Veranstaltungen kann jeder Gästestrom mit Hil-

kannte Hightech-Unternehmen, die sich mit ihren Mitarbeitern und wissenschaftlichen Einrichtungen in Wiens erstem Wissenschafts- und Technologiepark, dem 19-geschossigen und 54.000 qm großen „Tech Gate Vienna“ (www.techgate. at), niedergelassen haben. Ungefähr 2.000 qm multifunktionale Eventfläche, mit moderner, attraktiver Architektur und Hightech-Ausstattung

fe dieser Signalanlage und des über vier Stockwerke verteilten Raumangebots so geschickt und zielsicher gesteuert werden, dass sich die Teilnehmer unterschiedlicher Events gar nicht begegnen müssen. Keine Frage: Wegen seiner Größe, verkehrsgünstiger Lage und modernster Technik zählt das Austria Center Vienna zu den Spitzen-Venues des internationalen Kongresswesens.

Austria Center Vienna: ein internationaler Player

CELEBRATE ART!

kunst historisches khm museum

Das Kunsthistorische Museum zählt wegen des großen Reichtums an Kunstschätzen zu den bedeutendsten Museen der Welt. Geben Sie Ihren Gästen die Möglichkeit, in diesem einzigartigen Rahmen einen unvergesslichen Abend zu verbringen: Die prachtvolle Kuppelhalle bietet den perfekten Rahmen für alle, die das Außergewöhnliche suchen. Auch für Seminare, Vorträge oder Konzerte sind unsere Räume geeignet. Höhepunkt einer jeder gelungenen Veranstaltung ist eine Führung durch die imperialen Sammlungen. Ob Vortrag mit 50 oder Cocktail mit 700 Gästen – wir bieten elegantes Ambiente, kulinarische Genüsse und individuelles Kulturangebot. Nicht nur das Kunsthistorische Museum sondern auch unsere anderen Locations stehen Ihnen für besondere Events zur Verfügung. Setzen Sie Ihr Unternehmen eindrucksvoll in Szene!

Kunsthistorisches Museum

1010 Wien, Maria Theresien-Platz · Tel. +43 1 525 24- 4030 event@khm.at · www.khm.at/vermietung

Austria 2009 | 75


Nach umfassender Modernisierung bietet das, 1982 bis 1987 nach Plänen von Johann Staber als Sechseck ausgeführte ACV heute eine Netto-Geschossfläche von etwa 90.000 qm, hierin enthalten sind 17 klimatisierte Säle mit einer Fläche von 11.577 qm und einer Kapazität von 10.200 Sitzplätzen. Die Raumhöhen der Säle variieren je nach Stockwerk: Sie liegen zwischen 3,24 Metern (auf der grünen Ebene), 4.86 Metern (auf der blauen Ebene) und 6,48 Metern (auf der gelben Ebene). Der 2.890 qm große Ballsaal A (auf der roten Ebene) lässt mit seiner gestuften lichten Höhe von 10,26 Metern und 15,12 Metern selbst aufwendigste Produktpräsentationen zu: spannende Darbietungen am Hochseil, Trapez und Jonglage eingeschlossen. Mobile Trennwände ermöglichen höchste Flexibilität, die hauseigenen Caterer „E-Catering“ und „Eurest“ sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Nicht weniger als 190 Lounges, Büros, Suiten und Seminarräume (22-203 qm) runden das Raumangebot ebenso ab, wie – seit 2007 – insgesamt 22.000 qm Ausstellungsfläche mit Raumhöhen bis zu sechs Metern. Das ACV sowie die Ausstellungshallen X and XL werden durch zahlreiche Rolltreppen und Stiegen, sowie durch mehrere Personen- und Lastenaufzüge erschlossen. Von der Ladezone auf Straßenniveau bis zum Saal A (auf der roten Ebene) wird für sperriges Gut – bis zum Klein-Lkw – ein Fahrkorb mit den Abmessungen 6 m (L) x 3,1 m (B) x 3,5 m (H) eingesetzt. Neben überdachten Parkmöglichkeiten für bis zu 1.000 Pkws bestehen auf der Haupteingangsebene Stellflächen für bis zu 40 Busse. Über die Donauuferautobahn (A22) kann der Airport Schwechat vom ACV binnen 25 Minuten erreicht werden; die schnellste Verbindung in die Wiener Innenstadt erschließt die Station Vienna International Centre / Kaisermühlen der U-Bahnlinie 1; die Fahrzeit zum Stephansplatz liegt bei acht Minuten.www.acv.at

Studio 44: der technologische Trendsetter Neueste Technologie ist Trumpf – im Studio 44, dem Veranstaltungsbereich der Österreichischen Lotterien. In der

76 | Austria 2009

1.100 qm großen Location setzt man ganz auf HD-Technik (gestochen scharfe Bilddaten, in höchster Auflösung von bis zu 1280 x720 Pixel). Veranstaltungen können im 1994 bezogenen Studio 44 mit bis zu drei hauseigenen HD-Kameras aufgezeichnet, dokumentiert und im Format 16:9 projiziert werden. Live-Schaltungen via ISDN und GlasfaserSatellitenverbindung sowie alle erforderlichen Anschlüsse für einen externen Übertragungswagen erlauben die reibungslose Kommunikation rund um den Erdball. Gäste oder Referenten aus Übersee oder Down Under, denen die Anreise in den Studio- und Eventbereich im 3. Wiener Bezirk nicht möglich war, können dank der Hightech-Ausstattung und Live-Übertragung zumindest „virtuell“ am Geschehen vor Ort teilhaben. Gerade für die multinational aufgestellten Firmen im Kundenkreis des Studio 44 ein nicht hoch genug einzuschätzender Vorteil. Im Studio 44 lassen sich Events ganz unterschiedlicher Größenordnungen ausrichten, denn die verfügbare und gestaltbare Fläche in Veranstaltungssaal, Foyer und Nebenräumen reicht von 300 bis ca. 900 qm und kann maximal 460 Gästen Platz bieten. Markantes Herzstück des großen Saales ist die fixe Leuchtbühne, die farblich an jeden einzelnen Programmpunkt angepasst werden kann. Gerade die szenische Wirkung im Ablauf eines Events lässt sich hierdurch zusätzlich herausarbeiten. In der Location stehenferner modernste Tonanlagen zur Verfügung.EinMischpult mit DAT, CD und MD, kleinste Ansteckmikrofone, filigran-leichte HeadSets, Pult- und Handmikrofone sowie Tonangeln für Publikumsfragenwerden jeder Übertragungssituation gerecht und erfüllen alle Ansprüche wenn es darum geht zu hören – und gehört zu werden. 25.000 Gäste nutzten 2008 Räume, Kundenservice und technische Ausstattung des Studio 44 im Rahmen von insgesamt 114 Veranstaltungen. Das Studio 44 befindet sich im Haus der Österreichischen Lotterien, am Rennweg 44. Die S-Bahnlinien S1, S2, S3, S7 und S15 steuern die Station „Rennweg“ an, von dort pendeln die Straßenbahnen der Linie 71 zur Haltestelle „Kleistgasse/ Rudolfstiftung“. Mit dem Kfz geht es von


der Stadtautobahn A23, Ausfahrt Gürtel, über Landstraßer Gürtel und Adolf-Blamauer-Gasse zur Kleistgasse/Rennweg. www.studio44.at

Gasometer City: die Stadt in der Stadt Das zylindrische Quartett im Wiener Bezirk Simmering war Teil des größten europäischen Gaswerks. Jeder der vier ummauerten Teleskopbehälter hatte ein Fassungsvermögen von bis zu 90.000 Kubikmetern Stadtgas. Aber Pipelines und das darin aus Russland einströmende Erdgas machten die zwischen 1896 und 1899 errichteten Gasometer nach etwa 80 Betriebsjahren überflüssig. Vermutlich wären sie heute kaum mehr als ein längst vergessenes Stück Industriegeschichte, wie die letzte Gaslaternen, die im November 1962 im 13. Wiener Bezirk ausgingen, hätte man die riesigen Gasometer in Simmering nicht schon 1981 unter Denkmalschutz gestellt und vor dem Abriss bewahrt.

Wiens Gasbehälter und Hollywood Timothy Dalton spielte die 007-Hauptrolle, der Kalte Krieg sorgte für den Handlungsrahmen und Regie führte der Brite John Glen, der bereits als 17-Jähriger in der Filmcrew des Schwarz-Weiß-Klassikers „Der dritte Mann“ mitgearbeitet hatte und seither jeden fotogenen Winkel Wiens kannte. Er sorgte dafür, dass es auch im 1986/87 gedrehten James Bond-Film „Der Hauch des Todes“ eine Prater-Szene gab, mit dem Wiener Schauspielers Hanno Pöschl in einer Gastrolle als Aufse-

Austria 2009 | 77


hers beim Riesenrad. Weitere Drehorte waren der Zentralfriedhof, das Schlosstheater Schönbrunn und, da in Bratislava nicht gefilmt werden durfte, die Wiener Volksoper. Mehrere aufwendige Actionszenen wurden gedreht in den vier riesigen Gasbehältern in Simmering, damals noch Industriebrache. Spektakulärer Höhepunkt: Ein Harrier Senkrechtstarter entschwebte durch das sich öffnende Dach von Gasometer B... Im Zuge einer aufwendigen Revitalisierung entstand in den Außenmauern der die weithin sichtbaren Gasbehälter zwischen 1999 und 2001 ein neuer und äußerst lebendiger Stadtteil (www.wiener-gasometer.at), dessen Bewohner längst ein ganz eigenes Wir-Gefühl entwickelt haben und ausstrahlen. Jeder der vier Rundbauten wurde dabei von einem anderen Star-Architektenteam umgestaltet: Gasometer A vom Büro des Pariser Pritzker-Preisträgers Jean Nouvel (www.jeannouvel.fr), Gasometer B samt Anbau von Wolf D. Prix und Wolfdieter Dreibholz, alias „Coop Himmelb(l)au“ (www.coop-himmelblau.at), Gasometer C von Prof. Manfred Wehdorn (www.wehdorn.co.at) und Gasometer D trägt die Handschrift von Prof. Wilhelm Holzbauer (www.holzbauer.com). Nach ihren völlig unterschiedlichen und innovativ-ausgefallenen Entwürfen entstanden hier 615 attraktive Wohnungen, ein modernes Studentenwohnheim, eine 20.000 qm große Shoppingmall mit gut 70 Geschäften und Restaurants sowie ein externer Entertainment-Komplex (www.hollywood-megaplex.at) mit zwölf Kinos und einem Casino. Im Untergeschoss des Gasometers B entstand in schalldichter Bauweise außerdem die 1.400 qm große Bank Austria Halle, auch „Planet Music“ (www.planet.tt) genannt. Diese Mehrzweckhalle bietet 1.900 Sitz- oder 4.200 Stehplätze und wird besonders gerne für Raves, Clubbings, Musicals und Konzerte genutzt, da sogar schwere Trucks über den Hauptanlieferungsbereich direkt in die Halle fahren können, um Bühnen-Equipment einzubringen. Gasometer City ist mit dem Wiener Zentrum durch die UBahnlinie 3 bestens verbunden, die Haltestelle heißt nach den 75 Meter hohen Wahrzeichen des Stadtteils: „Gasometer“.

78 | Austria 2009

Roomz: Budget meets Design Das erst im Juni 2007 eröffnete 312-Betten-Hotel „Roomz“ partizipiert an der optimalen Verkehrsanbindung von Gasometer City: Dieses in einem frischen und durchgängig lichten Flair gestylte Budget Design Hotel grenzt an ein neu geschaffenes Geschäfts-, Wohn- und Einkaufszentrum und ist nur eine Gehminute von Gasometer City entfernt – und höchstens drei von der U3-Station Gasometer: Wiens Westbahnhof (26 Minuten Fahrzeit) und Stephansplatz (10 Minuten) können somit sogar direkt, ganz ohne umzusteigen, erreicht werden. Dank der guten Autobahnanbindung von Roomz und Gasometer City kann auch der internationale Flughafen Wien-Schwechat in 15 bis 30 Minuten erreicht werden. Entsprechend gesucht ist das extravagante Haus bei Geschäftsreisenden. Alle Gästezimmer sind modern und qualitativ hochwertig ausgestattet, beispielsweise mit Flatscreen-TV, Klimaanlage, Safe, Telefon, Twinbetten, Lärmverglasung und High Speed-Internetzugang. Drei Zimmer sind speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugeschnitten, das gesamte Haus ist durchgängig rollstuhlgerecht gestaltet. Das Roomz Vienna – Budget Design Hotel bietet angenehm ungezwungene Atmosphäre, das helle Restaurant „Atelier“ mit zwei Terrassen sowie die 24 Stunden offene Snack-Bar und eine eigene Parkgarage; (24 h zu 3 Euro). Erklärtes Ziel des Roomz Budget Design Hotels ist es, Qualitätsstandards des 4-Sterne-Niveaus zu den vorteilhaften Preisen eines


3-Sterne-Hauses anzubieten. Im Vorjahr konnte so eine Jahresauslastung von mehr als 80 Prozent erreicht wurde, ein Ergebnis, das Anfang 2009 trotz gesamtwirtschaftlich schwierig werdender Zeiten noch übertroffen wurde und von den Juroren der Österreichischen Wirtschaftskammer mit der Auszeichnung „Businesshotel des Jahres“ gewürdigt wurde. Im Erdgeschoss verfügt das junge Hotel über vier 2,8 Meter hohe, von Tageslicht durchflutete und teils kombinierbare Tagungsräume von 36 bis 85 qm mit technisch perfekter Ausstattung, Lärmverglasung, W-LAN, Beamer und Klimaanlage. Ein Angebot, das bereits Unternehmen wie Merz Pharma, Steyr-Daimler, T-Mobile, Quintiles und Valtech zu nutzen wussten. Das Haus offeriert neben der Kombination „Galamenü plus Seminarraum“, einen FitnessBereich sowie spezielle Teambuilding- und Incentive-Pakete: vom Kanuausflug auf der Donau bis zum Grillabend, von Segway-Exkursionen bis zum TischfußballTurnier. www.roomz-vienna.com

Neue Verkehrsanbindungen

Schnelle Zugverbindung: In nur 16 Minuten befördert der CAT (City Airport Train) Fahrgäste an 365 Tagen im Jahr vom Zentrum Wiens zum Flughafen Schwechat. Der urbane City Air-Terminal mit Check-In-Schaltern befindet sich beim Hotel Hilton am Stadtpark. In Doppelstockwagen mit JetAmbiente und „First Class“-Sitzen. Weitere Informationen: www.cityairporttrain.com Schnelle Schiffsverbindung: Mit 70 km/h, leise, ruhig und energiesparend gleiten die Schnellkatamarane des Twin City Liners vom Zentrum Wiens (Anlegestelle: Schwedenplatz) ins Zentrum Bratislavas. In den Monaten April bis Oktober täglich, November und Dezember 2009 sind Verbindungen freitags und an den Wochenenden vorgesehen. Weitere Informationen: www.twincityliner.com

RDF

Where His tory is Made.

Genau hier liess Prinz Eugen vo n Savoye n d i e M a s ke fallen.

Right here P r i nc e E u g e n o f S avoy e d ro p p e d his mask. www.hofburg.com

Austria 2009 | 79


wo sich der horizont erweitert.


Der größte Steppensee Europas reicht bis nach Ungarn. Nicht umsonst gilt der Neusiedler See daher auch als „Meer der Wiener“ und ist dabei so seicht, dass man ihn stehend durchqueren kann. Wenn die Abendsonne alles in rosiges Licht taucht, gibt es keine schönere Gelegenheit, die Gedanken schweifen zu lassen. Informationen über Urlaub in Österreich auf www.austria.info oder telefonisch unter 0180 210 18 18.


meet Austria: Niederösterreich

Niederösterreich beginnt in Wien

Das Bundesland Niederösterreich umschließt Wien. Ringsum. Mit Rebflächen, mit Auen, Streuobstwiesen und tief verwurzelten Mostbirnbäumen. Außerdem mit weiträumigen Wäldern, zu beiden Seiten der Donau. Und es reicht im alpinen Süden bis an den Semmering. Im Grunde „beginnt“ Niederösterreich sogar mitten in der von ihm umgebenen Metropole: in der Herrengasse mit dem Prachtbau des Palais’ Niederösterreich, der früheren Vertretung seiner mittelalterlichen Stände in der Hauptstadt. Schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts trafen sich hier regelmäßig die Vertreter der Herren, Ritter, Prälaten und der niederösterreichischen Städte; nahe der Hofburg, im Dunstkreis des imperialen Machtzentrums Österreichs.

82 | Austria 2009


FBM,><M,>(

!#:<K%O8

@OOM< OD .,> =%OVO '( F>B<,D.B>* S W#<<,><.B>* +,>O<

),#.,D>,#K%<:,#D $

*P.>_BB>MO. )O>MOK%

)B%,D,#K%

1G#-%<)+> G> -+8 7%GMG

%&

)

7,#:>O

I^^,D:<:,#(

HO. +>B'A,>:%B^T

N0+44S @B<,DO8 !OD(<K%^O( +>B' +,>8D(<

I^:,DM8>(

(<8>

">8[O8 O[ "O[A

)O>.,(( @,:T C8^`O8 %$

E((,DM8>(

?,,*,^.S "O.B^T )O8(<.B>*

!GG G> -+8 7%GMG

CBV<.B>*

%#

+O>< O[ "O[A

%, T#64+SFGE% @O6,^<MOK% '% (<SSGF82>> ?K%RDM,>( # '(' HO. C#>O5O>:% O[ "O[A !OD(,D^B#< " ?,D*:,DM,>( % S"O[[,>D )O.,><.B>* &)% _O:T,DS 7B^`,><.B>* ?K%^B<< +>O*,D,(( F1>D<:,#D ?:,#D 94<EU+8G2 @O((,D.B>* +$ 7,#',D`#>K%,D #Q .Q 7OK%O8 "8+P6 G> -+8 @<>G2 $ *)) "B>D,8M8>( +]D<,>D.B>* @B3/ &, ?:#*: +R::5,#( _1%^.B>* '&( H#<O[M,>( =>O#<[O8,> ?:>O<<%B* ?A#:T OQ .Q FBDO8 ! CR((<:O^^ 72SS> +'' F,8:<K% 7O(>O[ 4<A,>:O^ 7,#:,D ' ?K%RDM1%,^S ),>TB(,DM8>( ?#,(%O>:<`#>K%,D "^B<:,>D,8M8>( +8:,DM>8DD I((<MOK% %, +OM^#:T C8>`,><S ?K%^B<<%B* & _O>#O =O*,>^ .B>* +>B'SEDT,><.B>* \#,.,>5,#.,D \RK%^#D( _O>MOK%PFQ T+SU 97I =D!7?Q HR%,#[`#>K%,D \,8^,D(MOK% (G#>F28' ' C>,<<MO8[ Z>:% OQ .Q FBDO8 G> -+8 @<>G2 CRK%^O>D 4MM<PFQ !BB<.B>* *)' E#K%(>OM,D *& 7B^*<(>OM,D 7O^^<,, HO. F,8:<K% I^:,DM8>( C,>K%:B^.<.B>* CV%>O H^#D.,DS +& 7#,<,^M8>( ?:>,D(M,>( C>,^^,D`#>K%,D ?:Q !,BD%O>. OQ -Q H>,#:,D*8>: H>8DD O[ +,M#>(, 7#^%,^[<M8>( [O>`: H>OD.S CP64+44+> !OY,DM8>( *% )OO( ?:O.: *& *)& !OOM,D +R::^,<M>8DDSI>M,<:%O^ TJ-S#>' -,><K%O8 @OM,D<:,#D ZM,>D.B>* "#^M +8[AB^.<`#>K%,D \,8%B*,D 7,#<:>OK% I<K%MOK% _`:Q \,8%B*,DP4Q I^^OD. B82EU P *# )O#D*,^. OQ .Q CQ =>O#<`#>K%,D ?:,#DO`#>K%,D C8>(<:O^^PE>^O8* "#>K%M,>( H>8K`D,8.B>* #( &! I^:,D[O>`:P BG-+> OQ .Q CQ ?:Q C,:,> ?,#:,D<:,::,D @OD.,(( @O[<O8 =>#,<:#D( !#^#,D*,^. &)& HO. 9R<^O8 ?K%,#MM< "^,#DT,^^ ->OD`,D*,^< )( 1G#-%<)+> GI -I /FF6 +>,<:,D @,#D<M,>( H,>D.B>* !,BM,><.B>* )B%,DS @B%> #[ C8K%,D<:8M,D $( *' M,>( 4MM<#:T *) +,M#>(, +O[#D( =1>D#:T _O>`: C#,<:#D( )& )$ !OK`,D%B* &&$ 1#+>+8 ZAABD#:T ?:Q I,(V. +8:,D<:,#D _#::,>MOK% IDDOM,>( !8DT O[ \,85O^., HO. -#<K%O8PH>8DD Q+264G-4 OQ EQ O[ ?,, +>1DMOK%P?Q 71>*^OK% +% +R<:^#D( C8K%M,>(P )B^^,D<:,#D OQ .Q 4MM< ?K%D,,M,>( Q+2>U#8E%+> OQ .Q 4MM< @,#K%,DO8 OD .,> @OY C#::,D +^B((D#:T EDT,D>,#:% )% )' ?,,M,D<:,#D ?,[[,>#D( N LN )( 3N 2N `[ +# "#>K%M,>( OQ 7Q -,#<:>#:T OQ 7Q E.^#:T 3 >*F &GLI(LH 5!(= &%# ?:Q GB>BDO OQ 7Q ">8[MOK% "#>K%<K%^O( I<AOD( +# #Q .Q HQ 7Q _O>`: HO. I^A^ &&$ _RD#K%`#>K%,D ?K%RDO8 '#

I>M,<MOK%

?O^^#D(M,>(

@O<:,D*,^.

I^M>,K%:<M,>(

'"

1&?Q

"^

# M

Gladiatorenspiele in Carnunthum

Austria 2009 | 83


Spätgotik und moderne Technik: Palais Niederösterreich Bis ins 19. Jahrhundert diente das Palais Niederösterreich als Konzert- und Ballsaal. Sein im Renaissancestil ausgeführter Landtagssaal (346 qm) wurde in der Barockzeit vom kaiserlichen Theaterregisseur, Maler, Architekten und Dekorationskünstler Antonio Beduzzi (1675-1735) mit prächtigen Fresken verziert, die unverändert plastisch das mächtige Muldengewölbe schmücken. Im ursprünglich spätgotischen Baustil blieben das Gotische Zimmer (38 qm) und die noch heute bei Hochzeitspaaren beliebte Landhauskapelle erhalten. Die Eingangshalle und der befahrbare Innenhof des Niederösterreichischen Landhauses waren am 13. März 1848 Hauptschauplatz der bürgerlich-demokratischen (März-) Revolution, die Fürst Metternich zur Flucht und vorübergehend ins Londoner Exil zwang. Auch am 21. Oktober 1918 wurde im Palais Niederösterreich Geschichte geschrieben: mit der Konstituierung der provisorischen Nationalversammlung der Ersten Österreichischen Republik (1918-1938). Bis 1997

84 | Austria 2009

war das Haus Sitz des Niederösterreichischen Landtags, der heute in der Provinzhauptstadt St. Pölten residiert. Zwischen 2002 und 2004 wurde das Palais Niederösterreich detailgetreu restauriert und mit modernster Technik versehen, z.B. mit Klimaanlage, Beamer und Leinwänden. Seit fünf Jahren beherbergt das frühere Landeshaus ein glanzvolles und zeitgemäß ausgestattetes Veranstaltungszentrum für Events mit bis zu 670 Teilnehmern. Im Obergeschoss liegen vier Prunksälen für 24 bis 340 Delegierte. An den Rittersaal (167 qm) grenzt eine separate Küche. Das Palais arbeitet mit fünf verschiedenen Catering-Unternehmen zusammen. Herrensaal (120 qm) und Landtagssaal liegen unmittelbar nebeneinander und sind jeweils durch ein Foyer mit der feudalen Prachtstiege verbunden. Im Untergeschoss stehen ferner drei Seminarräume (36, 47 und 54 qm) für MICE-Gruppen zur Verfügung, deren moderne Garderobe mit wenigen Handgriffen in eine Lounge für 120 Gäste umgestaltet werden kann. Das exklusive Palais Niederösterreich verbindet historisches Ambiente mit modernster Technik und mit der Sicherheit eines hauseigenen Portiers, der den Zugang ins Haus und die Zufahrt in den Innenhof stets im Blick hat. www.palais-niederoesterreich.at


Conference Center Laxenburg – bei Autofirmen beliebt Nur 25 Kilometer südlich von Wien liegt Schloss Laxenburg, schnell erreichbar über die Europastraße E 59 und, ab dem Autobahnkreuz Vösendorf, über die Bundesstraße B 11. Die ehemalige Sommerresidenz war zu Zeiten Maria Theresias, neben der Hofburg und Schloss Schönbrunn, das wichtigste Domizil der Habsburger. Das um 1753 erbaute Schlosstheater und seine Nebenräume sowie die kaiserlichen Speisesäle wurden im Zuge einer groß angelegten Renovierung in das Conference Center Laxenburg umgestaltet; heute können hier zu 500 Gäste an Veranstaltungen aller Art teilnehmen. Besonders beeindruckend sind der mit einem Deckenfresko geschmückte Ovale Saal (184 qm) und der Theatersaal (374 qm). W-LAN wird in der eleganten Anlage ab dem Jahresende 2009 flächendeckend verfügbar sein. Neben Philip Morris und ÖVP buchen häufig Autohersteller wie Porsche und VW das Conference Center Laxenburg, da sich Pkws nicht nur in den Schlosspark steuern lassen, sondern, auch im eleganten Ambiente der vorderen, an die Terrasse grenzenden Säle ausgestellt werden können. Audi hat hier die Kick-Off-Präsentationen für den A2 und den A4 inszeniert. Ein besonders gewichtiger Standortvorteil des Conference Center Laxenburgs ist die unmittelbare Nähe zum internationalen Flughafen Wien-Schwechat. www.conference-laxenburg.at

Der größte künstliche Sandstrand Österreichs – in Baden bei Wien

Congress Casino Baden – eine Postkartenschönheit

Die knapp 26.000 Einwohner zählende Biedermeierstadt Baden ist an den Osthang des Wienerwalds gebettet. Der idyllische Bade- und Kurort liegt, wie das benachbarte Bad Vöslau, an der für zahlreiche Heilquellen bekannten Thermenlinie, an der beispielsweise auch das Thermalbad Oberlaa im gut 30 Kilometer entfernten Wiener Bezirk Favoriten liegt. Badens Wasser wurde schon von den Römern gerühmt, während der Regierungszeit von Kaisers Claudius (41-54 n. Chr.) hieß die Siedlung sogar schlicht „Aquae“. Bis heute zählt Baden durch seine 14 heißen Schwefelquellen zu den bedeutendsten Kurorten Österreichs. Die älteste Heilquelle befindet sich in einem Stollen unter dem Congress Casino Baden. Außerdem ist Baden bei Wien auf Grund seiner guten Luft auch ein heilklimatischer Luftkurort, der über einen Kurpark und einen Rosengarten, ein Thermenklinikum und Kurzentrum, ein reichhaltiges Theaterleben, eine kleine beschaulich anmutende Markthalle, über mehrere 4-SterneHotels und über den größten künstlichen Sandstrand Österreichs mit einem weitläufigen Thermalstrandbad verfügt.

Das Badener Casino wurde unmittelbar nach seiner Eröffnung am 12. März 1934 zu Österreichs wichtigster Spielbank – eine Spitzenposition, die es noch heute innehat. Das Casino nimmt ein 1886 in Neo-Renaissance-Stil errichtetes historisches Gebäude ein, das zwischen 1992 und 1995 völlig neu gestaltet und durch ein Kongresszentrum mit knapp 1.700 qm Veranstaltungsfläche (auf drei Etagen) aufgewertet wurde. Das Congress Casino Baden verfügt über exklusive Räumlichkeiten von 40 bis 450 qm. Von den rund 250 Events und Veranstaltungen, die hier in den letzten zwölf Monaten abgehalten wurden, zählen der Internati-

Den Beinamen „Biedermeierstadt“ erhielt Baden nach einem Brand 1812, als der zentrale Ortskern nach Plänen des Wiener Architekten Joseph Georg Kornhäusel (17821860) neu aufgebaut wurde. Unmittelbar vor den Toren der Stadt beginnt das malerisch gewundene Helenental, das vom Schwechatbach durchflossen wird und bis zum tragisch-berühmten Jagdschloss und Kloster Mayerling reicht. Heute ist das von Wald gesäumte Tal bei Wanderern, Radfahrern und Motorradenthusiasten gleichermaßen beliebt und nicht nur wegen des Seminar- & Eventhotels Krainerhütte (www.krainerhuette.at) für eine Vielzahl von Rahmenprogrammen (drinnen wie draußen) geeignet.

„Wir haben noch nie ein so gutes Kongressjahr wie 2009 gehabt. Wir betreuen gegenwärtig gut 50 Kongresse – an Tagungsorten, die von Frankreich bis zur Türkei reichen. Überschaubare Konferenzstädte, wie beispielsweise Baden bei Wien, Mayrhofen in Tirol oder auch Zell am See bieten den unschätzbaren Vorteil, dass sich alle Delegierten, selbst wenn sie in unterschiedlichen Hotels untergebracht sind, früh oder später, auch außerhalb der Veranstaltung, im Ort begegnen und hierdurch ganz automatisch ins Gespräch kommen.“ Rudolf Kadanka, Inhaber der Mondial GmbH und ACB-Past President Austria 2009 | 85


onale der Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Diabetes mit über 1.000 Teilnehmern, der Österreichische Chirurgentag und die DICOM, sowie die Poker-Europameisterschaft zu den größten. Aber auch das jährlich stattfindende internationale Filmfest für Nachwuchsschauspieler aus dem deutschen Sprachraum und das Undine Film Festival – gehören zu den Fixpunkten im Badener Veranstaltungsreigen. Das Congress Casino Baden ist vorwiegend auf österreichische Kunden und den deutschsprachigen Markt ausgerichtet. Business-Kunden werden Location plus Dienstleistungen für Kongresse, Meetings, Produktpräsentationen und Tagungen angeboten. Grohe, IBM und Geberit zählen zu den Firmenkunden. Zu den medizinischen Kongressen, die 2009 bereits zum wiederholten Male im Congress Casino Baden abgehalten werden, zählen der Österreichische Chirurgentag und der Kongress der Psychoonkologen. Kulturelle CCB-Eigenproduktionen ergänzen die, durch das Badener Stadttheater und die Sommerarena ohnehin prall gefüllte Veranstal-

„Zirka 75 Prozent unserer buchenden Tagungen und Verbände sind Stammkunden, die wiederholt nach Baden kommen. Hier spiegelt sich unsere ausgezeichnete Servicequalität wider. Wir legen sehr großes Augenmerk auf eine technisch perfekte Ausstattung sowie auf die persönliche Betreuung unserer Kunden; deren Projekte werden – vom Veranstaltungsbeginn bis zur Abrechnung – von ein und demselben Mitarbeiter betreut.“ Ursula Winter, Congress Casino Baden

86 | Austria 2009

tungspalette. Banketts sind im Casino für bis zu 360 Gäste (jeweils in Festsaal und Restaurant) möglich; für das exklusive Catering zeichnet der gastronomische Partner „Do & Co“ (www.doco.com) verantwortlich. Montags bis donnerstags gibt es im Congress Casino Baden spezielle Buffet- und Dinner-Angebote, in deren Grundpreis immer auch Jetons im Wert von 25 Euro enthalten sind. Für MICE-Gruppen kreiert das Gastro-Unternehmen, eigens nach den Wünschen der Gäste, das zur jeweiligen Veranstaltung passende kulinarische Angebot. In einer Gehdistanz von nur einem Kilometer zum Congress Casinos Baden befinden sich zahlreiche 4-Sterne-Hotels mit einer Gesamtkapazität von 1.600 Gästebetten. Gerade einmal 25 Meter entfernt ist der Herzoghof (www.hotel-herzoghof.com), nur knapp 50 Meter beträgt die Distanz zum Parkhotel Baden (www.parkhotel-baden.com) und drei weitere Häuser, das Hotel Schloss Weikersdorf (www.hotelschlossweikersdorf.at), das Grand Hotel Sauerhof (www.sauerhof. at) und das Hotel Caruso (www.hotelcaruso.at) sind nur etwa einen Kilometer entfernt. Zu den in Baden bei Wien mit Niederlassungen vertretenen DMCs und PCOs gehören u. a. Imperial Connection Beck (www.imperial-connection.at) und der auch von Wien aus tätige Branchen-Primus Mondial (www.mondial-congress.com). Bei der Verkehrsanbindung von und nach Wien hat man die Wahl zwischen der Autobahn E 59 und den Zugverbindungen der Badener Bahn (via Wien-Oper); die Distanz zum internationalen Flughafen Wien-Schwechat beträgt nur 33 Kilometer. winter.ccb@casinos.at, www.ccb.at

Weitere Locations im Wiener Becken und Wienerwald Austria Trend Eventhotel Pyramide Die 42 Meter hohe Pyramide überspannt 4.000 qm von Tageslicht durchfluteter Veranstaltungsfläche. www.austria-trend.at/epw Das Reinisch W-LAN kostenlos und unbegrenzt. 56 Gästezimmer, drei kombinierbare Tagungsräume von 24 bis 108 qm. Nur 4 km vom Flughafen Wien-Schwechat entfernt. www.dasreinisch.at


Arena Nova Mit insgesamt 10.500 qm „indoor“ und 35.000 qm „outdoor“ der größte Messe- und Veranstaltungskomplex südlich von Wien. 3,80 m hohe Lkw-Einfahrt, bis zu 250 qm Bühne. www.arenanova.com Hanner Klein, aber fein: 20 Gästezimmer, drei Tagungsräume mit 40, 45 und 70 qm Fläche, mehrfach ausgezeichnetes Spitzenrestaurant. www.hanner.cc Hotel & Spa Linsberg Asia 60.000 qm großes Areal mit 4-Sterne-Hotel, Wellnessbereich, Fitnessanlagen, Gärten, Therapie- und Seminarräumen. Vier kombinierbare Tagungsräume können für 18 bis 195 Teilnehmer konfiguriert werden. www.linsbergasia.at Burg Feistritz am Wechsel MICE-Gruppen können die gesamte Burg (20 Zimmer) exklusiv mieten. In der alten Reitschule stehen 544 qm multifunktionale Veranstaltungsfläche zur Verfügung, ferner der Rittersaal (100 qm) und zwei Seminarräume mit 60 und 90 qm. Der Speisesaal im Burggewölbe kann bis zu 50 Gäste aufnehmen. www.burgfeistritz.com St. Pölten im Mostviertel: Hauptstadt mit 52.000 Einwohnern St. Pölten ist seit 1986 Niederösterreichs Landeshauptstadt und mit bescheidenen circa 52.000 Einwohnern zugleich

die größte Stadt des gesamten Bundeslandes. Seit dem 1997 vollzogenen Auszug der Landesbehörden aus Wien (vgl. Palais Niederösterreich) ist St.Pölten auch der aktuelle Amtssitz der niederösterreichischen Landesregierung. St. Pölten liegt am Fluss Traisen und am Schnittpunkt der Westautobahn A1 mit der Kremser Schnellstraße S33. Das Gebiet des heutigen St.Pölten war vermutlich schon in der Jungsteinzeit bewohnt, erstmals in historischen Quellen erwähnt wird die Stadt – noch unter dem Namen „Traisma“ – im Jahr 799 n. Chr. Eine ganz besondere Blütezeit erlebte St. Pölten im 17. und 18.Jahrhundert als Zentrum barocker Baukunst, das der um den Wiener Hof gruppierten Schule ebenbürtig

Spielend Tagen & Feiern…

elegant historisches Congress- und Eventcenter für bis zu 1.100 Personen kreativ individuelle Betreuung durch unser dynamisches Team stilvoll DO&CO Gastronomie auf höchstem Niveau spielerisch größtes Casino Europas nahe 25 km südlich von Wien

Kaiser Franz Ring 1 · Postfach 185 · A-2500 Baden bei Wien · Österreich Austria 2009 | 87 Tel.: +43 (0) 2252-44540-501 · Fax: +43 (0) 2252-44540-60 · e-mail: congress.ccb@casinos.at · www.ccb.at


war. Zu dieser Zeit erhielt das Stadtbild mit dem Dom, der Kirche der Karmelitinnen, dem Institut der Englischen Fräulein, der Rathausfassade und den Adelspalästen sein reizvolles barockes Aussehen. In St. Pölten sind mehrere Hochschulen ansässig, außerdem ist die Stadt ein wichtiger Medien- und Industriestandort, Bischofssitz, Bahnknotenpunkt und kulturelles Zentrum des für seine flächendeckend hohe Konzentration an Birnbäumen bekannten Mostviertels. St. Pöltens größtes Veranstaltungszentrum ist das 1997 eröffnete Festspielhaus (www.festspielhaus.at), das primär für Konzertgastspiele und Theateraufführungen ausgelegt wurde, aber auch für große Präsentationen und Tagungen geeignet ist. Vier unterschiedliche Säle bieten zwischen 45 und 1.009 Gästen Sitzplätze. 2002 folgte die Eröffnung des nach Plänen des Stararchitekten Hans Hollein gestalteten Niederösterreichischen Landesmuseums (www.landesmuseum.net), das Kunst und Natur, 3D-Museumskino, Aquarium und Reptilien-Zoo unter einem Dach symbiotisch vereinigt. Für exklusive Events stehen in Museumslabor, Foyer und zwei Erlebnisbereichen Veranstaltungsflächen von 96 bis 200 qm zur Verfügung. Weitere Informationen zu ganz Niederösterreich: Convention Bureau Niederösterreich, Tamara Blaschek www.convention-bureau.at

Die Wachau, eine Unesco Welterbe-Landschaft Nordwestlich von St. Pölten erstreckt sich die Wachau, ein 36 Kilometer langer, von Rebflächen gesäumter Donauabschnitt, der seit dem Jahr 2000 als Weltkulturerbe von „außergewöhnlichem und universellen Wert“ unter Schutz der UNESCO steht. Sehenswürdigkeiten dieser Region sind beispielsweise das Stift Göttweig, die markante Kirche von Dürnstein oder die Basilika von Maria Taferl – allesamt architektonische Zeugen der sakralen PrachStift Melk

88 | Austria 2009

tentfaltung des österreichischen Barocks. Das wohl spektakulärste Beispiel dieser, mit einer ganzen Reihe mittelalterlicher Burgruinen beeindruckenden Kulturlandschaft ist das Stift Melk, das weithin sichtbar auf dem 60 Meter hohen Felsen am westlichen Zugang zur Wachau thront. Das Benediktiner-Kloster zählt zu den hochkarätigsten Attraktionen der Wachau, denn in der Bibliothek der beeindruckenden Klosteranlage in Melk wurden mehr als 700 Jahre alte Fragmente des Nibelungenliedes entdeckt und seither öffentlich ausgestellt. Ein besonders intensives Erleben und Genießen der Wachau ermöglicht die Kombination der Donau-Radwanderwege mit einer entspannten Fahrt an Bord der teils speziell für Biker ausgestatteten „MS Austria“ und „MS Austria Princess“ der Reederei Brandner. Gerade die 2008 vollständig neu gestaltete „MS Austria“ setzt völlig neue Maßstäbe in der Ausflugs- und Charterschifffahrt auf der Donau: schneeweiß, mit riesigen Panoramafenstern (300 qm Glas) und Panoramawänden. Das Hauptdeck ist barrierefrei gestaltet, Holz bestimmt die Innenräume, mediterrane Lounge-Atmosphäre lädt zum relaxten Verweilen auf dem mit Sofas und Sesseln ausgestatteten Sonnendeck ein, edle Tropfen lagern in temperierten Design-Weinschränken: fachgerecht und verlockend. Das Gastro-Team M&P Patzalt sorgt für das kulinarische Verwöhnprogramm an Bord. Mehrere Flatscreens informieren an allen Decks oder ermöglichen, bei Bedarf, die Übertragung von Präsentationen oder Ansprachen.


Für Incentives, Produktpräsentationen oder Seminare können Teil- und Gesamtcharter auf der gesamten Donau, sowie attraktive Tagesprogramme oder stimmungsvolle Abendfahrten durch die Wachau arrangiert werden. Moderne Seminartechnik, variable Bestuhlung und die professionelle Unterstützung von der Planung bis zur Umsetzung bieten beste Voraussetzungen für einzigartige Veranstaltungen in gehobenem Rahmen. www.brandner.at

Krems – Ideenvielfalt rund um Wein & Musik Am östlichen Rand der Wachau finden MICE-Gruppen in und um die Stadt Krems so außergewöhnliche Locations wie das historische Kloster Und (www.klosterund.at) oder den 2001 bis 2003 neu gestalteten Klangraum Krems Minoritenkirche (www.klangraum.at) mit Seminarräumen für zwölf bis 320 Teilnehmer sowie akustisch einzigartigen Konzertsälen und Open-Air-Flächen für Konzerte, Veranstaltungen und Empfänge. Beide Locations werden, wie beispielsweise auch die

1995 eröffnete Kunsthalle Krems (www.kunsthalle.at), regelmäßig in den ungemein vielfältigen und bunten Veranstaltungsreigen der „Kunstmeile Krems“ (www.kunstmeilekrems.at) einbezogen.

Ein echtes Highlight in Niederösterreich: das Loisium

Ungefähr zehn Kilometer nordöstlich von Krems entfernt befindet sich das Wine&Spa Resort Loisium Hotel (www.loisiumhotel.at). Das Haus wurde als Wein-Erlebniswelt vom amerikanischen Stararchitekten Steven Holl gestaltet, verfügt über 82 Gästezimmer, drei kombinierbare Seminarräume mit 42, 70 und 75 qm, eine bestens sortierte Vinothek und ein Besucherzentrum mit Weinshop und -bar für Events mit bis zu 400 Teilnehmern. Eine ebenfalls nur 14 Kilometer von Krems entfernte Alternative ist das in einem 32 Hektar großen Park gelegene Romantikschloss Grafenegg (www.grafenegg.at) mit modernem Auditorium (740 qm), Gartenpavillon (100 qm), Open-Air-Bühne, Reitschule (570 qm), mit dem Restaurant unter Leitung des Sternekochs Toni Mörwald, mit Schlosshof (830 qm) und sechs historischen Prunkräumen von 110 bis 215 qm. Seit August

Innovative Werte:

Ob Event, Tagung oder Seminar – für Ihre Gäste ist das Beste gerade gut genug! In Niederösterreich finden Sie für jede Art von Veranstaltung die goldrichtige Location: Wir garantieren Ihnen gute Erreichbarkeit, moderne Infrastruktur, aufmerksames Service und ein attraktives Rahmenprogramm. Werten auch Sie Ihre nächste Veranstaltung auf ! Sie erreichen uns unter +43/2742/9000-19824 oder convention@noe.co.at Austria 2009 | 89 www.convention-bureau.at


2007 wird auf Schloss Grafenegg im August und September einmal jährlich ein vom österreichischen Star-Pianisten Rudolf Buchbinder geleitetes Musikfestival veranstaltet. Das internationale Festival lockt Solisten und Formationen aus

aller Welt an und findet unter Mitwirkung des Orchesters der Niederösterreichischen Tonkünstlerstatt. Da sich hier buchstäblich alles „um die Musik“ dreht, wurden auch für Event- und Incentivegruppen Programme mit einer humorvollen, kreativen und unterhaltsamen Mischung von Teamspiel und Musik aufgelegt: Jedes teilnehmende Team erhält die Kurzbeschreibung einer bekannten Oper wie Carmen, Rigoletto, Don Giovanni, Zauberflöte oder Madame Butterfly – und hat anschließend zwei bis drei Stunden Zeit, die Oper einzustudieren und mit einer Spieldauer von zehn Minuten im Wolkenturm, der großen Bühne im Park von Schloss Grafenegg, nachzuspielen. Neben einem zünftigen Winzerbuffet werden einige Requisiten gestellt; „Stimmgewalt“ und „Gesangstalent“ der Teams werden bei der abschließenden Siegerehrung gewürdigt.

Hoteltipps: Weitere Tagungshotels sind: das 2006 eröffnete Steigenberger Avance Hotel Krems (www.krems.steigenberger.at), mit 143 Gästezimmern und acht Tagungsräumen, sowie das Kunst und Kultur Seminarhotel Geras (www.kuk-hotel.at) mit 71 Zimmern und zehn Tagungsräumen, die u. a. mit 60 ZollFlatscreen-Bildschirmen ausgestattet sind.

Semmering und Ghega-Bahn Niederösterreich besitzt mit der Eisenbahntrasse am Semmering noch ein von der UNESCO (seit 1998) geschütztes Weltkulturerbe. Die vor 154 Jahren nach Plänen von Carl Ritter von Ghega (1802-1860) erbaute Semmeringbahn gilt bis heute als ganz großes Paradestück österreichischer Ingenieurskunst. Die normalspurige Bahnstrecke wurde bereits 1854 eröffnet. Die Trasse ist ein Meilenstein des Eisenbahnbaus und zugleich die älteste Alpenquerung; sie entstand viele Jahre vor der Brennerbahn (1867), der MontCenis-Strecke (1871) und der Gotthard-Bahn (1882). Ihre 41 Kilometer langen Gleise verlaufen durch 14 Tunnels, über 16 Viadukte und mehr als 100 steinerne Brücken und Durchlässe. Sie verbinden den Süden Niederösterreichs mit der Steiermark. Gut 16 Prozent der Strecke windet sich in engsten Kurven und besitzen Steigungen, die immer wieder Höchstwerte von 28 Promille erreichen, was nur knapp unterhalb des Zahnradzwangs liegt. Bis heute gilt die Semmeringbahn als Paradebeispiel für das harmonische Zusammenspiel von Konstrukteurskunst

90 | Austria 2009


und imposanter Alpenlandschaft. Eine Bahnstrecke, die den Reisenden ein ums andere Mal staunen lässt, ihn durch zur Talseite offene Galerien, an beeindruckenden Felspartien vorbei und über kühn gespannte Viadukte führt und so immer wieder spannende Einblicke in die einzigartige Gebirgslandschaft schafft. Mit der Inbetriebnahme der Semmeringbahn konnte ab dem Ende des 19.Jahrhnderts auch die feine Gesellschaft Wiens innerhalb nur einer Stunde in den alpinen Luftkurort gelangen. Die Region um den Semmering entwickelte sich dank der Bahn zum bevorzugten Sommerrefugium von Adel, Neureichen und Künstlern. Die verspielten Gründerzeit-Villen und beeindruckenden Grand Hotels, der anmutige Kurpark und das traditionsreiche Kurtheater in Reichenau sowie die Flaniermeilen am Semmering zeugen noch heute gleichermaßen von dieser schwungvollen Entwicklung und vom charmanten Flair des Fin de Siècle. www.wieneralpen.at

Tagungshotels am Semmering Artis Hotel Semmering Das 2008 von Grund auf renovierte 95-Betten-Haus verfügt über elf Seminar- und Gruppenräume für 11 bis 100 Personen. Für Incentive-Gruppen werden Eis- und Asphaltstockturniere organisiert und Musher-Workshops angeboten, bei denen der Semmering mit Schlittenhunden erkundet wird. www.artis-semmering.at

Hotel Panhans Das 1888 gegründete Traditionsunternehmen am „Zauberberg“ bietet 113 Gästezimmer, Apartments, Studios und Suiten sowie ein Penthouse; außerdem zehn Tagungsräume von 20 bis 270 qm. ISDN und W-LAN sind in allen Seminarräumen und in einem Großteil der Zimmer kostenlos. In der Lobby des Panhans steht den Gästen außerdem die Business-Corner mit Internet-Zugang und Drucker offen. www.panhans.at RDF

Austria 2009 | 91


Österreich neu entdecken: Ideen abseits ausgetretener Pfade Wenn man mit dem Nationalpark-Ranger hoch oben am Berg die seltenen Steinböcke beobachtet. Wenn man in der romantischen Buschenschank in den Weinbergen der Steiermark das kostbare Kernöl und die verführerische steirische Küche genießt. Wenn man mitten im pulsierenden Zentrum von Wien einen Weingarten ausfindig macht. Wenn man hochkarätige Klassikkonzerte in einem bezaubernden niederösterreichischen Schlosspark erlebt. Wenn man in einem berühmten Gourmetrestaurant in einem alten burgenländischen Bauernhof dieses ganz spezielle und naturverbundene pannonische Lebensgefühl für sich entdeckt. Oder wenn man in Salzburg das sensationelle Flugzeugmuseum von Red Bull besucht und in Linz einen Blick in die Zukunft wirft.

Mit der U-Bahn zum Weingarten Wien hat als wohl einzige Großstadt einen bedeutenden Weinanbau, wovon man sich bei den traditionellen Weinhauern überzeugen kann. Die Entdeckungsreise spielt sich ab auf knapp 50 Quadratmetern bester Citylage an der Ringstraße. Gleich daneben die Oper, das Schwarzenbergpalais, elegante Luxushotels. Ein guter Platz für eine Nobelboutique oder für eine schicke Lounge. Aber für einen Weingarten? Beim Weingut Mayer am Pfarrplatz ist man stolz auf die Weinstöcke und das Kuriosum mitten in der Stadt ist eine charmante Sehenswürdigkeit, die jedes Jahr zur Weinernte ganz offiziell vom Wiener Bürgermeister besucht wird. Der Weingarten am Schwarzenbergplatz ist ein Geheimtipp und der Wiener Wein ist es auch. „Den Wiener Wein kennen auch viele Einheimische nicht wirklich“, sagt Barbara Müller von der Landwirtschaftskammer Wien. Dabei haben die Wiener sogar stattliche Weinberge. Ganz im Norden hinter Grinzing und Nussdorf, wo Gäste und Einheimische zum Heurigen pilgern, dort oben am Kahlenberg reifen Grüner Veltliner, Rheinriesling und Weißburgunder, aber auch rote Sorten wie Blauer Burgunder und Cabernet Sauvignon. Insgesamt 677 Hektar sind es in der Stadt. Wo sonst auf der Welt kann man mit der U-Bahn zum Weinberg und zum Heurigen fahren? Klingt ziemlich ungewöhnlich, aber irgendwie auch vernünftig. www.wienerwein.at Das vermutlich größte Wohnzimmer der Welt Der Wiener liebt es gemütlich. Keine Frage. Er sitzt gern im Kaffeehaus und scheut auch sonst Hektik und Unruhe. Und so ist es auch keine Überraschung, dass mitten in Wien das wohl größte Wohnzimmer der Welt steht. Mit Wohnzimmer meinen die Wiener ihr Museumsquartier. Gut 60.000 Quadratmeter groß, mit über drei Millionen Besuchern pro Jahr und mit einem einzigartigen Flair dank der prachtvollen Ringstraßen-Architektur, der modernen Kunst, der Designausstellungen, der Lounges und der charmanten Kaffeehäuser. Heuer gibt es unter anderem eine Shopping Mall Zone, ein Literaturfestival und eine Ausstellung mit Hofmöbeln. Bei all der nostalgischen Pracht darf Modernes und Unkonventionelles nicht fehlen. Und das verhalf Daniela Enzi, der Marketingleiterin des Museumsquartiers, zu unerwarteter Popularität. Sie suchte nur ein prägnantes Sitzmöbel, das einladen sollte zum gemütlichen Entspannen. Was kam heraus, als die beiden Architekten Anna Pope-

92 | Austria 2009

ka und Georg Poduschka ihren Entwurf präsentierten? Ein ulkiges Ungetüm, das die Wiener sofort in ihr Herz schlossen. Ungewöhnlich, unangepasst, sperrig und doch verführerisch, es sich irgendwie bequem zu machen. Studenten breiten ihre Skripte darauf aus, Touristen genießen eine kurze Pause, junge Leute treffen sich zum Rendezvous in der Sonne, und Senioren halten ein Mittagsschläfchen, während Kinder vergnügt darauf herum klettern. Für dieses Jahr sollen die Enzi-Möbel eine neue Farbe bekommen. Welche das sein wird, darüber wird gerade im Internet abgestimmt. www.mqw.at Graziöse Kapriolen Nicht nur im legendären Sacher ist sie die Grand Dame – nun ist Hotelkönigin Elisabeth Gürtler auch die Chefin der Wiener Hofreitschule. Als erste Frau seit 430 Jahren! Dabei könnten die Arbeitsplätze nicht unterschiedlicher sein. Hier feine Confiserie auf edlem Porzellan, dort der rustikale Duft nach Streu und Pferdeäpfeln. Und doch sind beide Orte absolute Institutionen und weltweit berühmt. Und wer einmal das Erlebnis hatte, schon morgens hinter die Kulissen lugen zu dürfen, wenn in einem der schönsten Renaissancegebäude der Stadt die Lippizaner gepflegt und bereit gemacht werden für ihre großartigen Auftritte, dann spürt man die bedingungslose Qualität, zu der sich hier alle verpflichten. http://www.srs.at/ Die große Musikwelt im kleinen Dorf Ihre Welt sind die berühmten Bühnen und die exklusiven Kammermusiksäle. Angelika Kirchschlager ist eine gefragte Mezzosopranistin. Aber wenn sie auf der Schubertiade in Schwarzenberg singen soll, in einem schlichten Holzsaal mit Blick auf ein prächtiges Bergpanorama, dann versucht sie irgendwie, ihren Terminkalender frei zu machen. Schwarzenberg? In Vorarlberg? Die kleine Gemeinde mit Dorfbrunnen, der Pfarrkirche und den über hundert Jahre alten Bauernhäusern? Dort wo die Künstler im Wälderhaus hinter dem Hirschen untergebracht werden. Wo man schon morgens beim Frühstück jemanden Geige üben hört und man noch bis kurz vor dem Konzert im Garten unter den Kirschbäumen sitzt. Für Angelika Kirschschläger ist die Schubertiade in Schwarzenberg eines der prunkvollsten Kulturereignisse, das es weltweit gibt. Aber trotzdem ist die Schubertiade familiär geblieben. „In der Mitte von Schwarzenberg steht ein Dorfbrunnen, rundherum die 100 Jahre alten Bauernhäuser und die Pfarrkirche, und zum Konzert laufen wir zu Fuß“, freut sie sich über die charmante Atmosphäre. In der Pause flanieren die Gäste in Anzug und elegantem Kleid auf der Wiese – bis zwei Hörner wieder zum Konzert rufen. Danach treffen sich Künstler und Zuschauer im Gasthaus oder Restaurant und fachsimpeln oder philosophieren einfach nur über das Leben. So schön kann Kultur sein. www.schubertiade.at


40 Käsewirte an der Käsestraße Eines muss man ihnen lassen, den Leuten im Bregenzer Wald. Sie wissen genau, was die Wanderer wollen und was ihnen gut tut. Morgens geht es von einem der idyllischen Dörfer hinauf zu den Almwiesen. Unterwegs kommt man zu einer Almhütte, lässt sich vom Senner einen herrlichen Bergkäse mit würzigen Brot auftischen, frische Milch dazu und weiter geht`s vorbei an stolzen Gipfeln und einsamen Bergseen. Später unten im Tal kehrt man bei einem der über 40 Käsewirte ein, setzt sich in die schöne alte Stube und lässt sich die berühmten Käsknöpfle, fast so etwas wie das Nationalgericht im Bregenzer Wald, kredenzen. Als Zwischendurch gibt es eine Hofführung und einen Besuch im Alpsennereimuseum oder man besucht Handwerker, die uralte Techniken ihrer Vorfahren wie das Schindelmachen wieder belebt haben. So wie die Küferei Lässer, wo man noch wie anno dazumal Teller, Schüsseln und Butterformen aus Holz fertigt. www.kaesestrasse.at Langer Pfiff – Gefahr von oben! Plötzlich klingt ein lang gezogener Pfiff durch den Nationalpark Hohe Tauern in Tirol. Der Nature Watch-Guide erklärt, dass die Murmeltiere mehrere Pfiffe hintereinander ausstoßen, wenn vom Boden aus Gefahr droht. Die so gewarnten Murmeltiere machen Männchen, schauen hoch, rennen davon und verschwinden blitzschnell im nächsten Fluchtbau. Ein langgezogener Pfiff jedoch bedeutet, dass sich die Gefahr aus der Luft nähert. Was hat das warnende Murmeltier lange vor uns gesehen? Der Blick zum Himmel bestätigt es. Dort zieht ein Steinadler seine Kreise. Streng genommen pfeifen Murmeltiere gar nicht, erfahren wir von unserem Nature Watch-Guide. Sie spitzen nicht die Lippen und pfeifen eine Melodie, wie wir Menschen, sondern sie stoßen kurze Rufe aus, die sie im Kehlkopf bilden. Diese Rufe klingen in unseren Ohren jedoch wie Pfiffe. „Nature Watch“ ist das Angebot an Gruppen, eine Entdeckungsreise mit einem ausgebildeten Guide zu unternehmen. www.nature-watch.at

bruck. Auch die große Sprungschanze, die auf der Südseite über der Stadt thront, wurde von ihr gestaltet.„Ich habe mich bei der Hungerburgbahn von den Formen der Gletscherzungen inspirieren lassen“, erzählt sie. Die weichen fließenden Formen sind voller Anmut und Eleganz. Ein eindrucksvoller Kontrast zu den kantigen Felsformationen der Nordkette.A propos Kontrast. Dieser einzigartige Wechsel der Welten, die 20minütige Fahrt von den eleganten Boulevards im Innsbrucker Zentrum hinauf in die hochalpine Natur ist ein unvergleichliches Erlebnis. Die Seegrube auf 1905m mit dem Restaurant und der originalen Architektur der 20er Jahre ist ebenso sehenswert wie die legendäre Geierwally-Hütte bei der Bergstation. Die alte Hütte war Drehort für Luis Trenker, für eine Geierwally-Verfilmung und auch für die Sissi-Romanzen. Hier ein wenig Nostalgie, dort der Glamour der Moderne. Das macht den Hausberg der Innsbrucker so einzigartig. www.innsbruck.info / www.nordpark.com Die neue Lust am einfachen Leben Eine Alm wie aus dem Bilderbuch. Herrlich grüne Bergwiesen auf der Loseggalm auf 1460 m Höhe über dem Lammertal. Darüber die bizarren Felszacken der Bischofsmütze und des Gosaukamms. Immer Ende Mai packt Mi-

Bei Saha Hadid fühlen sich die Tiroler wie im Himmel Stolz waren sie immer schon auf ihre Hungerburgbahn. Für die Innsbrucker ist sie wie ein Wahrzeichen, fast so berühmt und charakteristisch wie das Goldene Dachl in der Altstadt. In wenigen Minuten schwebt man vom Innufer über die steilen Hänge der Nordkette hinauf zum Gipfel der 2256 m hohen Hafelekarspitze. Grandios der Ausblick auf die Stadt, auf das Inntal und das Wipptal, auf die schneebedeckten Gipfel der Stubaier und Zillertaler Alpen. Selbst auf die Flugzeuge, die den Airport ansteuern, blickt man herab. Mit der neuen Bahn ist die Fahrt von der Stadt in die einsame Gipfelwelt noch eindrucksvoller geworden. Gestaltet wurden die avantgardistischen Stationen von Zaha Hadid. Die weltberühmte britisch-irakische Architektin hat eine besondere Beziehung zu Inns-

Austria 2009 | 93


chaela Kendlbacher ihre Studienunterlagen zur Seite und macht sich auf den Weg zur Loseggalm. Bis zum Oktober wird die angehende Akademikerin nun in eine ganz andere Rolle schlüpfen. Sie wird zur Sennerin auf Zeit und unterstützt ihre Schwester Maria bei der Arbeit.Morgens um halb fünf, wenn sie wegen der Kühe aufsteht, hört sie den Wind, der über die Almen streicht. Vor der 400 Jahre alten Langfeldhütte plätschert der Brunnen. Die Kühe muhen vor Freude, die Schweine quieken vor Ungeduld. Die Melkmaschine surrt, das gerupfte Heu wird schmatzend wiedergekäut. Dann singt die Zentrifuge, in der die Milch vom Rahm getrennt wird. Die Glocke der Leitkuh bimmelt den anderen den Weg. Michaela hat das einfache Leben hoch oben am Berg lieben gelernt. Kein Fernseher, kein Internet. Dafür gibt es ein rustikales Matratzenlager, frisches Quellwasser, und ein Plumpsklo. Aber was spielt das für eine Rolle, wenn man schon morgens vor der Hütte auf der Bank sitzt und den Tag mit einem köstlichen Frühstück beginnt.Sechs verschiedene Käsesorten, alle auf der Alm hergestellt, selbst geräucherter Speck, hausgemachte Butter und würziges Bauernbrot. Ein Leben weit weg von Supermärkten und Fastfood. Kein Wunder, dass die Michaela jeden Sommer auf die Alm kommt und immer mehr Gäste den Luxus des einfachen Lebens nicht mehr missen wollen. www.loseggalm.at Geheimnisse im Turm Wenn die Gymnasiasten des barocken Benediktinerstifts Kremsmünster zu Studienzwecken in den mathematischen Turm wollen, dann gibt es da hinter der Turnhalle einen verborgenen Zugang. Er führt direkt in den ersten Stock des ältesten Hochhauses Europas. Bereits 1758 blickten die Mönche vom Dach dieses bemerkenswerten Turms ins Weltall. Heute wird man auch mit einem atemberaubenden Panoramablick vom Stiftsgelände über das Kremstal bis zu den Bergen belohnt. Natürlich gibt es keinen Lift, aber die Exponate der einzelnen Kabinette sind so interessant, dass man ohnehin in jedem der sieben Stockwerke verweilen möchte. In anschaulicher Weise zeigen die prähistorischen, botanischen, anthropologischen und astronomischen Sammlungen die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Forschung. Das Stift wurde 777 vom Bayernherzog Tassilo III. gegründet und der Hl. Benedikt meinte: „Gäste werden dem Kloster nie fehlen“. Und deshalb kann man in Kremsmünster auch sehenswerte Führungen durch die Kunstsammlung und durch die Sternwarte mit der naturwissenschaftlichen Sammlung erleben. Man könnte dem klösterlichen Weingut einen Besuch abstatten.Oder sich gleich für einige Tage ins Klosterleben zurück ziehen. www.stift-kremsmuenster.at Ars Electronica – Die Zukunft ist ganz nah Roboter, die Felswände hochklettern können. Vermeintlich unscheinbare Pflanzen, die sich unter dem Mikroskop zu wahren Kunstwerken entwickeln. Unkonventionelle Bilder vom Menschen, die verblüffen und begeistern. Das neue Ars Electronica Center in Linz fasziniert, erstaunt, beeindruckt. Dabei begann es 1979 aus einer privaten und spontanen Initiative heraus. Hubert Bognermayr und Ulli A.Rützel von der Electronic Popgruppe Eela Craig hatten die Idee, anstelle eines konventionellen Wissenschaftssymposions innerhalb des Brucknerfestes ein Veranstaltung zur elektronischen Musik zu schaffen. Und heute? Die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen der Kunst, der Technologie und der Gesellschaft

94 | Austria 2009

sind so komplex und so intensiv wie nie zuvor. Im „Ars Electronica Center – Museum der Zukunft“ können die Besucher agieren und experimentieren. Im BrainLab erlebt man die Neuroanatomie des menschlichen Auges, den Prozess des Sehens und bekommt Einblicke in die Zukunft der Hirnforschung. Im RoboLab begegnet man dem achtbeinigen „Halluc II“ oder „Geminoid“, einem Androiden, der seinem Schöpfer Prof. Ishiguro perfekt ähnelt. Im BioLab kann man seine Lieblingsorchidee klonen, Körperzellen betrachten oder mit dem „HoloMan“ einen Blick in das Innere eines Menschen wagen. Faszinierende Perspektiven. Genauso im Ars Electronica Futurelab, dem Medienkunstlabor, in dem sich künstlerische und technologische Innovation wechselseitig inspirieren. Ohne Zweifel ist die Ars Electronica einer der ganz großen Höhepunkte der Kulturhauptstadt Linz. www.aec.at Sinnliche Momente unterm Wolkenturm Irgendwann erkennt man es am Horizont in den weiten Feldern des niederösterreichischen Waldviertels: ein Schloss mit Erkern, Türmchen und einer verspielten Fassade im Tudorstil. Grafenegg! Man schlendert unter den dichten Kronen alter Baumriesen durch den kunstvollen Schlosspark, der in Jahrhunderten organisch gewachsen ist, zum Konzertsaal unter freiem Himmel. Welch eine Kulisse für einen Kulturevent der Extraklasse. Das sommerliche Musikfestival Grafenegg lässt Landschaft, Schloss und Aufführungen zu einem unvergesslichen Erlebnis verschmelzen.Die Künstler sitzen auf der Open Air Bühne des Festivals Grafenegg, gut beschirmt vom Wolkenturm. Den Besuchern wird ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Préludes, Einführungsgesprächen, einer Soiree sowie Filmvorführungen geboten. Grafenegg verspricht ganzjährig Genuss für alle Sinne – bei einem Picknick im Park, für das köstlich bestückte Picknickkörbe angeboten werden, oder bei einem ein Besuch in der Schlosstaverne mit feiner österreichischer Küche. Höhepunkt: Dinner im Schloss. www.grafenegg.at Oh Mohn Amour! Eigentlich kommt er ja aus Persien. Aber wahrscheinlich fühlt er sich nirgends so wohl und wird wohl kaum irgendwo so gut und so leidenschaftlich behandelt wie im Waldviertel: der Graumohn! Dass er vor Jahrhunderten von den Hochebenen Persiens nach Europa kam, mag fast vergessen sein. Aber was die Waldviertler aus ihm machen, das ist sensationell. Niemand weiß das besser als Rosemarie Neuwiesinger. Sie ist die Mohnwirtin in Armschlag. Und Armschlag ist das Mohndorf. Das hat seine guten Gründe. Denn hier in Armschlag wird der Mohn auf einzigartige Weise gehegt und gepflegt. Hier kann man auf dem Mohnlehrpfad an Schaufeldern und Bauerngärten vorbei wandern, wo der gelbe und weiße Alpenmohn, der gelb-orange Islandmohn, der Orientalische Mohn mit weißen und dunkelvioletten Blüten und der Waldviertler Graumohn gedeihen. Danach wartet die „Mohnwirt“-Chefin mit verführerischen Rezepten auf. Eine Berühmtheit: Neuwiesingers Mohntorte. Vorher könnte man sich einen Karpfen in Mohnkruste oder einen Mohn-Käse-Salat gönnen. Oder vielleicht die Mohnnudeln als süßen Abschluss. Nach den mehrfach ausgezeichneten Spezialitäten aus Rosemaries Küche lohnt sich noch ein Abstecher ins Mohnmuseum in Ottenschlag. Als Mitbringsel für zuhause: die Mohn-Pflegeserie mit Seifen, Cremes und Körpermilch – MohnAmour. www.waldviertel.or.at www.mohndorf.at www.mohnwirt.at


Das spektakuläre Hobby des Herrn Generaldirektors Irgendwo ganz hinten im Südosten Kärntens. Die Drau fließt gemächlich durch das Land. Wiesen, Wälder, Bauerndörfer. Und sonst nichts? Von wegen. Die Südkärntner haben seit einigen Monaten eine echte Attraktion. Ein aufsehenerregendes Bauwerk. Eine spektakuläre architektonische Kreation, die die Passanten, die auf der Bleiburger Bundesstraße unterwegs sind, aus der Monotonie reißt. Ein riesiges kantiges Gebilde ragt über die Straße, legt sich wie ein Fremdkörper quer über die Wiesen. Wo sonst Kühe weiden, dominiert große Kunst das Geschehen.Das Museum Liaunig ist ohne Zweifel selbst ein Kunstwerk, das sich der Industrielle und Kunstsammler Herbert Liaunig vom Wiener Architektenteam querkraft hat bauen lassen. Die wiederum haben diesen eindrucksvollen Bau einen Weinkeller der Kunst genannt, weil ein Großteil der rund 5000 m² unterirdisch angelegt ist. Ob man nun Kunstfreund oder Architekturliebhaber ist oder einfach nur neugierig, die Reise ins hinterste Kärnten ist es wert. Seit Herbst 2008 lockt hier eine der besten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1950. Malerei und Grafik sowie Plastiker und Objektkünstler aus Österreich werden um Werke ausländischer Künstler ergänzt. Dazu gibt es die Dauerausstellung „Gold der Akan“. 2150 Werke. Liaunig selbst übrigens genießt in Wirtschaftskreisen den Ruf eines Sanierungsspezialisten. Was ihn nicht stört, denn, so Liaunig: „Sanierungen sind sehr einträglich und damit kann ich mein Hobby finanzieren.“ www.museumliaunig.at Wo der Millstätter See seine Geheimnisse verrät Langsam gleiten die schlanken dunklen Boote über den ruhigen See. Noch kräuselt sich das Wasser leicht in der frühen Morgensonne. Die Ruder ziehen gleichmäßig durch das Wasser, die Wellen plätschern sanft. Gelegentlich springt ein Fisch hoch, oder es landet eine Stockente. Frühmorgens wenn die Urlauber gewöhnlich noch in den Federn liegen, ist der Strobl Gottlieb mit seinen Gästen schon unterwegs am Südufer des Millstätter Sees. Einsame Buchten, verschwiegene Schilfgürtel. Nur wenige Meter trennen die ursprüngliche Natur vom üblichen Badebetrieb. Und doch sind es Welten. Der Bootsbauer vom Millstätter See in Kärnten spricht jetzt nur noch wenig. So kann man den Alltag am besten vergessen. Das weiß auch der Strobl Gottfried. Nachmittags kehren seine Gäste wieder zurück zum Strandbad in Millstatt. Mit dem ältesten Sprungturm Kärntens. Oder machen einen Abstecher zum nahen Bonsaimuseum. Auch das ist der Millstätter See. www.millstaettersee.at

andererseits die Vorliebe fürs Moderne. Auch in den Suiten und Appartements des Taubenkobel begegnet man diese Raffinesse. Grobes Mauerwerk hier, diskrete Eleganz dort und individuelle Accessoires als Blickfänger. Typisch Pannonien. Das flache Land um den Neusiedler See ist gut bestückt mit wunderbaren Gasthäusern und Restaurants, mit Winzerhöfen und Landgütern, die einen mit individuellem und geschmackvollem Landleben glücklich machen. www.taubenkobel.at Schwimmen oder waten? Wer ist schneller im Neusiedler See ? Der Neusiedler See ist ein besonderes Gewässer, so flach, dass man ihn durchwaten kann und mit einzigartiger Flora und Fauna, mit einem wichtigen Rastplatz der Zugvögel vor ihrem Flug nach Afrika. Und die größte Tiefe erreicht gerade mal 1,8 Meter. Das hat kuriose Nebenwirkungen. Zum Beispiel ein Wettschwimmen von Mörbisch auf 3,6 km zum Gegenüber liegenden Ufer in Illmitz. Da bleibt es den Teilnehmern überlassen, ob sie schwimmen oder gehen. Eine tolle Gruppengaudi. Da ist es auf den zehn Radwegen mit 500 km Länge schoneinfacher. Alles schön flach und in Ufernähe. Mit den Fährschiffen kann man auch mal recht schnell und stilvoll die Uferseite wechseln. Für Naturliebhaber bietet der Nationalpark Neusiedler See spannende Freizeitprogramme. Ein Klassiker ist das Bird Watching zum Beispiel mit dem Balz- und Brutgebiet der Großtrappe. Interessant sind auch die Fische des Neusiedler Sees. Als Thema einer Führung oder danach als Steckerlfisch beim Wirt. www.neusiedlersee.com www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at

Im Taubenkobel wird das Landleben zum Hochgenuss Wer beim berühmten Taubenkobel in Schützen am Gebirge absteigt, erlebt pannonisches Lebensgefühl pur am Neusiedlersee. Eines der besten, manche sagen sogar das beste Restaurants Österreichs in einem 150 Jahre alten Bauernhaus. Rustikales Ambiente gepaart mit multikulturellem Esprit. Walter Eselböck wurde für seine exzellente Küche mit zwei Michelinsternen und vier Hauben von GaultMillau ausgezeichnet. Er selbst liebt die Landschaft am Neusiedler See und ihre Produkte, vor allem natürlich auch die erstklassigen Weine. In der Greisslerei, dem Laden gleich neben dem Restaurant, kann man sich mit den besten Spezialitäten des Burgenlandes, mit Wein, Schinken, Marmeladen und Eingelegtem eindecken. Alles natürlich in Taubenkobel-Qualität. Einerseits die Ursprünglichkeit, die Konzentration auf die Natur und Landschaft,

Austria 2009 | 95


meet Austria: Steiermark

Impressionen aus der Steiermark

Der Friendly Alien, das Grazer Kunsthaus

96 | Austria 2009


Kein schöner Land: Steierisches Weinland

Hin und weg am Grundlsee...

?:Q ?,MO<:#OD &'!

TG8#GL+SS CO^*O8

+8'5,>` )%

_1>T<:,( )' 7#^.O^A,D +O[< MQ \,8M,>(P_Q )( ?:Q +O^^,D +# )#,*^O8 +>8D.^<,, T.8LL26E%SG' !OD.^ )#,*^O8 9,#:<K% "BB5 &%# =O8A^#:TS I*^,DT !OD(,D5OD( ?#6+>+8L =O8A^#:TO^[ 7R><K%OK% !#+L+> "8>B>: _#::,>.B>* ">#,(^OK% =8>DO8 @,::,D,(( ?:O#DOK% =>O(R' HO. _#::,>D.B>* 7,#',DMOK% M,# !#,T,D I.[BD: +# "#D.M,>( E:[#'^ I^A^ @O.[,> &&$ C1>((S=>O8:,D*,^< ?:Q "O:%>,#D OQ )Q I#(,D #[ EDD<:O^ *, I^^,>%,#^#(,D ?:ODT #Q _Q =>,(^5OD( _RD#K%5O^. ?:Q _O>:#D O[ +>#[[#D( 9B>.,>DM,>( @O::,D &>.D#D( #Q _Q -#<K%MOK% 7O^. O[ ->#,.M,>( _#::,>M,>( @O[<O8 OQ 7,D#(T,^^ FBDD,><MOK% 9B>O8 JM^O>D "G;)+>F+8' ?K%BM,>AO<< FOK%<:,#D +>RM[#D( =>B*O#OK% ") /: C#K%^S \,8<:#*: * B82EU GI -I T28 ?:>O^^,(( I#K%SI<<OK% )B%,D:O8,>D ?:Q C,:,>S OQ .Q !Q ')( )O8< #[ EDD<:O^ _O8:,>D H#>`*,^. _OD.^#D( &&% ->,#,D<:,#D #Q .Q ?Q !+<F+> FBDD,><MOK%5O^. +>O*,D.B>* 9E%SG-P#>' ?:Q $B%ODD CR^^O8 ?:Q _#K%O,^ @B%>[BB< ?:Q "O:%>,#D OQ ZQ O[ =O8,>D (G84F+8' ?:Q ?:,*OD ID(,> CO<<O#^ ?,K`O8 BM !,BM,D ?:8M,DM,>( ->B%D^,#:,D +'# "O#D.B>* -^O.D#:T OQ ?,, 1+#L C8K% ZM,>T,#>#D( +'$ CR^< _O>#O ?A#,^M,>( ?:Q ?,[>#OK% ZM,>5R^T ">#44+S)+SC>,.#D( ?:Q $B%ODD -#,M,>M>1D.^ _O(.O^,DO ">O`O8,M,D, ?K%R.,> ?K%RDM,>(S -B%D<.B>* C#<K%,^<.B>* HO. H8>(O8 ?:Q C,:,> O[ !OK%:O^ W,^:5,( +>B'^BM[#D( +,><S ?:Q @O.,(8D. 7O^:,><.B>* "^,#D^BM[#D( ">O`O8.B>* "O[[,><M,>( ?:Q @8A>,K%: $% .B>* $2-+>F28' ?:Q +,B>(,DS OQ .Q @OOM "" ,# HO. H^8[O8 *S+#6-<8) ?:Q !B>,DT,D _8>O8 ?:Q 7B^*(OD(S"#,DM,>( _O>#O%B* !O'D#:T%R%, "J)SGE% H]>DMOK% ,.864+>)+S\,8[O>`: BM _8>O8 *:CN ZM.OK% ," ' ?:Q _O>,#D *) E.,^<K%>B:: "( 9B#:<M,>( ?RK%O8 ?:Q !O[M>,K%: _O>`: )O>:[ODD<.B>* "! ">,#<K%M,>( W,8:<K%OK% ?:Q C,:,> ?:Q $B%ODD BQ )Q _OD:<K%O @#,(,><M8>( !B#A,><.B>* !#(#<: #! COK` =8>>OK%S &DD,>`>,[< ;D:,>A>,[<:]::,D ,+S-FGE% =8>>OK%,>%R%, ?:Q ?:,*OD BQ ?Q '&" !ODDOK% HO. +^,#K%,DM,>( -,%>#D( ?:O#DT *, HO. +O[< 7#^.BD N LN 3N 2N `[ "# ,' ,) ?:Q \#`B^O# #[ ?O8<O^ ## =>O%1::,D ->O8,D:O^ 3 >*F &GLI(LH 5!(= ?:Q ID.>] #[ ?O8<O^S)RK% "^RK% @+246E%SG>-6F+8' *) !+#F>#4L ?:Q _O>:#D #Q ?Q +B<.B>* ,$ "#:T,K` #Q ?Q E%>,D%O8<,D ?K%5ODM,>( !O8D<S ?:Q C,:,> #Q ?8^[:O^ +>B'`^,#D #, ,% .B>* +O[^#:T HO. @O.`,><M8>( _8>,K` 7#,< &%$

I^:O8<<,,

HO. I8<<,,

#,

"(

E#M#<5O^. !(

I>D*,^<

!,8:<K%OK%

Dreh- und Angelpunkt: Die Kultur- & Genusshauptstadt Graz

Die Grazer Murinsel

Graz hat das kulturelle Angebot einer Großstadt bei fußläufiger Grundstruktur. Auf 260.000 Einwohner kommen 35.000 Studenten in vier Universitäten, die ihrerseits wieder für fast 70% der Kongresse in Graz verantwortlich sind. Graz ist eine junge Stadt und dies, obwohl man die steirische Hauptstadt an der Mur früher einmal Pensionopolis genannt hat. Sie war ein Refugium für ehemalige österreichische Politiker, Schauspieler und Sänger, die natürlich eine gewisse kulturelle Tiefe in die Steiermark hineingetragen haben, eine Tiefe, die sich auch architektonisch wider spiegelt. Die konservative Beschaulichkeit im Rahmen des Guten, Wahren und Schönen hat sich dann sehr lange gehalten – bis nach dem zweiten Weltkrieg. „Aufgemischt“ wurde diese gutbürgerliche Enklave erst durch die neueren Entwicklungen wie Ernennung zum Weltkulturerbe, zur Kulturhauptstadt 2003 und noch früher durch das forum stadtpark. Unter diesem Titel hatten sich in den 60er Jahren Studenten gegen den Konservativismus aufgelehnt und deren Erneuerungsbewegung auf allen, vor allem aber künstlerischen Ebenen ging so weit, dass man in den 70er Jahren Graz sogar als die heimliche Hauptstadt der neuen deutschen Literatur bezeichnete, deren berühmtester Protagonist dann Peter Handke war. Auch der Künstler und ehemalige Leiter des Grazer Congress, Dr. Nikki Breisach, war Gründungsmitglied der Bewegung.

Nun feiert man allerorten die Heimatstadt von Arnie Schwarzenegger als eine außerordentliche geglückte Synthese aus Alt und Neu, aus Kunstbeflissenheit und kulinarischer Begeisterung in einer atmosphärischen Gesamtstimmung, die bereits das Mittelmeer ahnen lässt! Graz gilt als die Jazz-Hauptstadt Österreichs, von der der Komponist Friedrich Gulda behauptete: „Was Jazz betrifft, ist Wien bestenfalls ein Vorort von Graz!“ Und Graz ist grün. Die Grazer leisten sich fast 70 % Grünanteil und sie leisten sich auch mitten in der Stadt einen „grünen Hügel“, den Schlossberg, der völlig unberührt von Bau- und Grundstücksspekulationen bleiben durfte. Der Automobilzulieferer Magna hat hier seinen Europahauptsitz und wie dazu passend darf man anmerken, dass die meisten Incentivekunden aus dem automobilen Bereich kommen. Die ausgewiesene Kongressstadt liegt im Vergleich zu den anderen österreichischen Städten auf dem zweiten Platz im ICCA-Ranking, natürlich hinter Wien aber erstaunlicherweise vor Salzburg und Innsbruck! 1800 Zimmer in Viersternehotels und noch einmal 1000 Zimmer im Dreisterne-Segment bieten genügend Alternativen. Als Designhotels empfehlen sich das Augartenhotel des ehemaligen österreichischen Rennfahrers Daniel Marco und das Hotel Daniel aus dem Portfolio der Hoteliersfamilie Weitzer, die hier gleich mehrere Häuser betreibt. Drei Golfplätze liegen innerhalb des Stadtgebietes

Austria 2009 | 97


Architektur im Fluß: die Murinsel, am Abend von bizarrer Schönheit

Stolz sind die Grazer auch auf den vermutlich größten Ball der Welt, den Bauernbundball, bei dem traditionell mehr als 15.000 Teilnehmer zusammen kommen. Und auf die 60 Innenhöfe noch aus der Renaissancezeit, die wo immer möglich öffentlich zugänglich gemacht werden. Rund um Prokopigasse, Mehlplatz, Färberplatz liegt das Bermudadreieck von Graz mit einer Vielzahl von Restaurants mit Außengastronomie. Alljährlich im August gibt es hier eine Woche lang das Straßenmusik- & Gauklerfestival „La Strada“ und immer neue Events kreiert der mit Stolz getragene Ehrentitel „Östtreichs heimliche Genuss-Hauptstadt“. Ihre Fortschrittsfreudigkeit zelebrieren die ansonsten recht gut geerdeten Steirer jedes Jahr im Steirischen Herbst, einem vierwöchigen Festival mit Ausstellungen, Bildender Kunst, Konzerten, Improvisationstheater. Der Steirische Herbst ist Avantgarde mit Historie, fast 40 Jahre alt und vielleicht einer der wichtigen Anknüpfungspunkte an Veranstaltungen in der Steiermark, wenn man hochklassige Rahmenprogramme als Gratisbeigabe genießen möchte. Über den Franziskanerplatz bummelt man entspannt zur Mur, über die hinweg sich zwei Wahrzeichen tief in die Augen blicken: oben der Schlossbergturm mit der dominierenden Uhr und unten der friendly alien, diese wunderbare biomorphe Architektur des Kunsthauses Graz, von den Einheimischen „ Blaue Blase“ genannt. Als verbindendes Element dazwischen: die Murinsel. Die Hülle des Kunsthauses besteht aus 1000 blau eingefärbten Acrylglasplatten, die alle unterschiedliche Wölbungen und Biegungen haben – man kann dort Räume anmieten und in der Needle, der vorgebauten Glasgalerie, lassen sich schöne Empfänge organisieren. Natürlich ist auch die avantgardistische Murinsel vor allem für kleinere Veranstaltungen gut geeignet.

Historic Conference Center von Format: Grazer Congress Früher Sparkassengebäude, jetzt Historisches Kongresszentrum: die Metamorphose ist äußerst gelungen. Hinter der üppigen historischen Freitreppe läuft man direkt auf eine

98 | Austria 2009

sitzende Beethoven-Skulptur zu. Unter einer wunderschönen runden Lichtkuppel folgt ein prunkvoller Paukenschlag dem anderen: gleich linker Hand der opulente Stefaniensaal mit der dominierenden Orgel, den edlen Lüstern, der erhabenen Raumgeometrie – ein Prunksaal, über den schon hinreichend viel gesagt und geschrieben wurde, in dem die großen Komponisten in ausgemalten Stuckrahmen verewigt sind. Bei aller Grandeur wirkt dieser Grazer Musterknabe mit seinen warmen Holztönen erstaunlich zurückhaltend und verdient sich damit gleich das Prädikat: Multifunktional. Er gilt im Übrigen als einer von nur zwei Sälen im Lande mit vergleichbar einzigartiger Akustik – der „Kollege“ ist der Musikvereinssaal in Wien, in dem das berühmte Neujahrskonzert gespielt wird.


Der kleine Kammermusiksaal wirkt fast wie eine maßstabsgetreue Verkleinerung des Stefaniensaales. Hinter dem Blauen Salon beginnt ein neues Foyer und hier endet auch das Kapitel HCCE. Es folgt der modernere Anbau, der durch eine fast visionäre Einbeziehung von Kunst einigermaßen glaubwürdig an den historischen Stil angegliedert ist. Wir denken an Nikki Breisachs fast schon legendäre One-Minute-Skulpturen, aus denen viel beachtete Anzeigenkampagen wurden. Farblich sehr intensive, mit geometrischen Formen gestaltete Teppichböden und künstlerisch bemalte Schiebegardinen setzen mit weiteren Details und optischen Frechheiten pfiffige Akzente in den eher zweckmäßigen Siebziger-Jahre-Anbau. Der Saal Steiermark bietet dort auch wieder Platz für bis zu 1500 Delegierte.

Wer die historische Aura schätzt, der ist hier mit den zahlreichen Breakouträumen bis zu einer Größenordnung von 800 gut aufgehoben, auch was die Nebenflächen angeht. EU-Kultusministertreffen und Internationales AstronautenMeeting ( IAF), wo der Kongress regelrecht in die Stadt getragen wurde, hat Elisabeth Hansa noch in bester Erinnerung. www.mcg.at

Flächenvielfalt, Flächenadel: Stadthalle Graz

Moderner Flächenriese mit kühner Architektur: Stadthalle Graz Die Stadthalle Graz, markant betont durch das große fliegende Dach, bietet bereits im voll verglasten dreigeteilten Foyer 3.100 qm Platz für begleitende Ausstellungen und

Bei Sonne noch beschwingter: Die Grazer Altstadt

Austria 2009 | 99


gleich anschließend eine gewaltige Halle mit 6500 qm, die teilbar und variabel zu bestuhlen ist, mit Tribünen, großen LKW- Toren für eine problemlose An- und Abbaulogistik. Keine öde Riesenhalle, sondern mit den lila lackierten Wänden und konisch zulaufenden Betonsäulen durchaus ein wenig stylish. Die Deckenhöhe steigt aus statischen Gründen leicht an von 14 auf 17 Meter, weil diese gewaltige säulenfreie Konstruktion wie eine Tischplatte aufliegt. Eine Wand kann beiseite gefahren werden und die gesamte Fläche in den Messepark hinein geöffnet werden. Große Formate laufen hier ab, hier begegnet Graz der Welt in Form von Anastacia, Simply Red, Thomas Gottschalk. Die erste große Veranstaltung, mit der die Stadthalle eröffnet wurde, war 2002 im Beisein des Dalai Lama. 2005 und 2008 wurde nochmals erweitert. Ganz moderne kubische Säle findet man eine Etage höher vor, mit sehr viel Tageslicht als zentrales architektonisches Thema. Klare Flächen, klare Farben, offener Beton – moderne Anmutung, immer wieder verschiedene Zwischenebenen. Schnell ist man im netten kleinen Park mit abwechslungsreichen Flächen aus Asphalt und Rasen, Baumbestand und Brunnen. Über eine verglaste Galeriebrücke schlendert man hinüber zu weiteren kleinen Tagungsräumen, in ein weiteres, elegantes schneeweißes Foyer mit schönem Parkettboden und großem Tropenholzbalkon und in den hypermodernen Saal 1 für bis zu 600 Personen. Im 2005 angebauten Bereich kann man nun ganz separate Veranstaltungsformate fahren, mit eigenem Eingang und eigenen logistischen Strukturen. Ebony and Ivory living in Perfect Harmony: Die wunderbare Kombination mit dem historischen Kongresszentrum für Abendveranstaltungen, Bälle, glanzvolle Bankette mit dem breit diversifiziertem und ultramodernen Raumangebot der Stadthalle Graz, das ist ein Zweiklang auf überschaubarem Raum, den man selten in dieser Form und in einer Stadt dieser Größenordnung findet. Und: Die meisten Hotels liegen in der Nähe. Das jüngste Baby wurde im Oktober 2008 eröffnet: die Halle A, eine zweigeschossige neue Messehalle. Etwas ganz Besonderes: die benachbarte Halle B! Eigentlich nur ein einziges, frei tragendes Holzdach, eine Denkmal geschützte, 15 Meter hohe Holzdachkonstruktion mit offenen Seiten, fast 4000 qm groß – der Platz für das anstehende Anastasia-Gastspiel. Wunderbare Sommerfeste finden hier statt, man ist draußen und doch drinnen, drinnen und doch draußen……Das fliegende Dach ist zwischenzeitlich übri-

100 | Austria 2009

gens zur dritten Landmarke der Stadt Graz avanciert, nach der Kunsthalle und dem Schlossbergturm. www.stadthallegraz.at

Einseifen war gestern, Einheizen ist heute: Die Seifenfabrik Nahe bei der Stadthalle und direkt an der Mur liegt die ehemalige Seifenfabrik als besondere Location für den Abend. Sie ist gegliedert in fünf atmosphärische Biotope: Extraktionshalle Heizhaus, Fachwerkhalle, Markthalle, Foyer und zwei neuere Seminarräume im ersten Stock. Sechstes Biotop: das schöne Außengelände. Produktpräsentationen bis zu Pkw-Größe sind hier Bread & Butter-Geschäft, alles ist beheizbar, alles ist ganz liebevoll renoviert. Wie ein langes Kirchenschiff mit frei gelegtem, teilverputztem Backstein präsentiert sich als schönster Raum die Fachwerkhalle, wo eine intime Lichtarchitektur die Balkenkonstruktion und die 56 Meter langen Wände in mystische Stimmungen versetzt. Insgesamt 1750 qm miteinander verzahnte und autarke Einzelflächen gruppieren sich um ein modernes Foyer und wegen der unterschiedlichen Art der Raumausstattung und Raumgröße sowie der engen Verknüpfung der Räume miteinander lassen sich hier sehr gut mehrzügige Events organisieren. Bis ein Uhr nachts kann man sich hier durchgängig amüsieren, Nachbarn gibt es keine und Sommerfesten drinnen wie draußen schlägt daher praktisch keine Sperrstunde. Die catererfreie Seifenfabrik gehört zu den feineren Industrielocations, wo sehr viele Installationen bereits Standard sind – auch Bestuhlung und Bühne sind im Haus, alles andere wird organisiert über externe Dienstleister wie die Agentur 4events, die auf dem Gelände beheimatet ist und sich vom Technik-Dienstleister zu einer Fullservice Eventagentur entwickelt hat. www.seifenfabrik.info

Heinz Kaltschmidt: „Wer hier war, der bucht!“ „Das letzte Jahr war erstmals ein Kongressjahr, wo die Kapazitäten anstiegen. Das weist auch die ICCA-Statistik als gewaltigen Sprung aus. Alleine vier Kongresse mit um die 1000 Teilnehmern, einer gar mit 2300!“, bilanziert Heinz Kaltschmidt das Jahr 2008. Auch für 2009 und 2010 ist


Die Kategorien Weitzer Classic und Weitzer Classic Rubin überraschen mit Kühlschränken im Lederlook. Hier versucht man im Zuge der Renovierungen das, was Graz ja insgesamt auszeichnet: Alt und Neu gekonnt miteinander zu verheiraten.

der Leiter des Graz Convention Bureau relativ gelassen, denn hier laufen zwar nicht die Boom-Kongresse wie in großen Metropolen, dafür gibt es allerdings ein sehr beständiges Geschäft im kleinen und mittleren Segment, so dass die Grazer gegen konjunkturelle Verwerfungen ziemlich immun sind. „Wenn die Entscheidungsträger die Stadt besucht haben, haben wir sie immer überzeugen können mit unseren großen Stärken. Da ist zunächst die sympathische Größe und Fußläufigkeit. Damit wischen wir den scheinbaren Nachteil, Kongresszentrum und Hotel nicht unter einem Dach zu haben, spielend weg. Denn das bietet Österreich und Graz oder die kleineren Städte fast überhaupt nicht. Wir zeigen dem Kongresskunden, dass er hier alles zu Fuß machen kann: Hotel, Kongress und Abendlocations und das alles noch in diesem herrlichen Ambiente, in dieser Altstadt mit Weltkulturerbe-Status, die ja schon ein Rahmenprogramm für sich ist. Da sind die Leute begeistert, aber man muss sie eben zuerst einmal hierherbekommen.“ Hinsichtlich des Preis-/Leistungsverhältnisses gilt generell, dass der Süd-Osten Österreichs ist etwas günstiger ist. Uns so sei der Preis, sagt Heinz Kaltschmidt, fast nie ein Grund gewesen, sich nicht für Graz zu entscheiden. Und das Image, das ist mittlerweile sehr gut. Hat er noch Wünsche? „Naja, wünschen könnt‘ man sich immer was!“, lacht Kaltschmidt. „Graz ist wirklich sehr gut verbunden Richtung Deutschland, da sind eigentlich fast alle größeren Städte angebunden. Hamburg noch nicht direkt, aber Berlin ist jetzt dabei, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt mit täglichen Flügen, München ist auch sehr wichtig. Da sind wir sehr gut aufgestellt. Aber für das sonstige Ausland, da sind wir noch relativ bescheiden dran. Wir haben eine Verbindung nach London, allerdings mit Ryan Air, wir haben Zürich und dann gibt’s einige Destinationen, die eher für Ferien wichtig sind. Also da könnte man sich schon noch so einiges wünschen.“ Das Leistungsangebot des Convention Bureaus? „Wir bieten das volle Leistungspaket. Neben Marketing, Imagewerbung und Verkauf betreuen wir auch Kongresse und zwar mehr als die Hälfte der 120 internationalen Kongresse pro Jahr. Wir wickeln Zimmervermittlung und Rahmenprogramme ab wie eine Agentur und bieten bei Bedarf auch weitere typische PCO-Services an beispielsweise Teilnehmerregistrierung, Budgetierung, Inkasso, zentrale Rechnungslegung. Das ist in dieser Form einmalig in ganz Österreich für ein Convention Bureau. Zusätzlich geben wir Kongressveran-

staltern, die 300 Nächtigungen in Graz verursachen, eine Kongressförderung als Provision vom Nächtigungsumsatz. Im vergangenen Jahr wurden so 40 Kongresse cofinanziert.“ www.graz.at/kongress

Alles außer langweilig! Im „Weitzer“ hat die nächste Generation der Familie den Muff und Plüsch gekonnt hinaus geblasen. Das traditionelle Viersternehaus ist heute eine gelungene Mischung aus Grand Hotel und Arthotel, mit ein wenig Zeitgeist, mit a little bit of everything wurde alles sehr stilsicher gelöst. Es gibt kein geschlossenes Tagungszentrum, sondern die Räume sind im Haus verteilt: Im Erdgeschoss befinden sich Galerie und Styria 1 und 2, angrenzend an die Lobby mit genügend Platz für einen Reception Desk und dort auch das sogenannte Oval Office, ein pfiffiger kleiner Board Room. Auf der anderen Straßenseite liegt der Bereich mit den Räumen Nikolaisquare, Nikolai und Riverside, fein restaurierte Gewölbesäle mit Bogenarkaden für die Pausenzonen, mit Licht an den Säulen und durchgängig modern und sachlich interpretierter Historie. Das Ensemble ist gut geeignet für kleinere Produktpräsentationen. Auch der Raum „Deep Purple“ zeigt, wie gut das kluge Redefining gelungen ist. Es gibt ein zentrales Reservierungsbüro, das Kunden je nach Gruppe und Veranstaltungstypologie das geeignet Haus empfiehlt, entweder Designhotel Daniel (lässig und leistbar!), Weitzer oder Grandhotel Wiesler je nach Budget. Alle 70 Zimmer im Weitzer werden momentan konsequent durchrenoviert. www.hotelwiesler.com / www.hotelweitzer.com Schön: das Vinofaktur-Restaurant „Der Steirer“! Das Gewölberestaurant Engelreich ist die Laufverbindung zum Grandhotel Wiesler, einem reinen Jugendstilhaus gegenüber vom „Friendly Alien“, das derzeit noch als Fünfsternehotel geführt wird. Eine angenehme Kissenauswahl für jeden Schlafgeschmack bietet das Courtyard by Marriott Graz in 114 großen Zimmern. Sechs Tagungsräume gibt es hier und einen „Market“, in dem man seine Minibar neben Artikeln des täglichen Bedarfs rund um die Uhr individuell aufladen kann. Das im Jahr 2000 eröffnete Hotel liegt etwas außerhalb an der Autobahnabfahrt im Gewerbegebiet Unterpremstätten, allerdings nur sieben Minuten vom Flughafen entfernt. Man

Lounge im Hotel Daniel

Austria 2009 | 101


ist schnell bei den großen Automotive-Firmen und genießt an und auf dem Schwarzlsee in Sichtweite weitere Gastronomiebetriebe und zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. Das Erzherzog Johann Hotel in der Nähe des Hauptplatzes ist ein sehr traditionelles Haus in einem Barockpalais in bester Lage mit einem schönen Innenhof, stilvollen Tagungsräumen und 59 Zimmern und Suiten.. www.erzherzog-johann.com

Pilgerziel für idyllesüchtige Architekturfans Mariazell ist einer der ganz großen Marienwallfahrtsorte in Europa und zieht 1,5 Millionen Pilger pro Jahr in die entrückt-beschauliche 1200-Seelen-Enklave in knapp 1000 m Höhe auf dem Berg. Das sind alles richtige Steirer hier, wie man an der Statue des steirischen Idols Erzherzog Johann erkennen kann. Aber sie sitzen an der Nahtstelle zwischen Niederösterreich und der Steiermark. Achtung: Wenn Sie hinfahren, lassen Sie sich vorher impfen: gegen Blick- und Idyllevergiftung! Davon war vielleicht auch Papst Benedikt nicht gefeit, der 2007 mit Zehntausenden von Katholiken die 850-Jahrfeier des Ortes beehrt hat. Der Wiener Kardinal Schönborn meint gar: „Mariazell ist ein Ort, wo der Himmel die Erde geküsst hat!“ www.mariazell.at In der strukturschwachen Bergwelt ist Mariazell und hier vor allem das Europeum ein wichtiger Arbeitgeber, ökonomisch, aber auch von der perspektivischen Signalwirkung her, da

Locationtipps Schlossberg Auf dem Schlossberg empfehlen sich als eine Art Open Air Gewölbe die sanierten Kasematten. Die sehr schöne, urig restaurierte historische Location hat für gesetzte Dinner und Aufführungen Platz für 400-500 Personen und bietet eine fest installierte Bühne und Teilüberdachung. Gleich gegenüber findet man beim Schlossbergrestaurant ein kleines Veranstaltungszentrum. Das elegante, zeitgenössisch reduzierte Restaurant mit den großen Glasflächen zur Stadt hin besticht mit einem wunderbaren Blick über die gesamte Altstadt hinweg. Sehr loungig, très chic: Die Lounge-Bar für den Late Night-Absacker, wieder mit besten Aussichten.

102 | Austria 2009

man junge Leute in der Heimat halten kann. Zu den 20 Planstellen im Europeum rechnet man hier mit 50 Arbeitsplätzen, die mittelbar am neuen Veranstaltungszentrum hängen. Gerhard Kleinhofer, zweifacher österreichischer Meister im Naturbahnrodeln, ist einer von den jungen Einheimischen, die zurück gekehrt sind. Er ist für Verkauf und Veranstaltungsorganisation im Europeum zuständig und hat bei Michel Maugés m:con in Mannheim zwei Monate hospitiert und viel gelernt in Sachen Teilnehmerverwaltung, Registrierung, Management und allgemeine Kongressorganisation. www.europeum.at Das Europeum operiert als Komplettanbieter, wo man die Hotelkapazitäten bündelt, Rahmenprogramme, Transfers, alles was man braucht. Das ist leicht hier, denn die Hoteliers können sich gegenseitig in die Suppentöpfe schauen. In

Die alte Universität Schöner als auf dem Werbeplakat kann man es eigentlich nicht sagen: Ein Juwel im Herzen der Altstadt! Schwerelosigkeit, verzaubertes Ambiente für exklusive Veranstaltungen, adaptierbare Raumgrößen für Galaveranstaltungen, Hochzeiten, Empfänge, Kongresse, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Präsentationen etc. – das ganze Programm in schönen Räumen, deren eindrucksvollster die Aula ist. Die vielen Säulen im zweischiffigen Saal können in unterschiedliche Farbwelten getaucht werden. www.alte-universitaet.at Innenhöfe Der schönste Platz aus der Renaissancezeit wurde von Domenico de Lallio erbaut: der sogenannte Landhaushof. Er gilt als der schönste Arka-


der Tat lassen sich für 250 bis 300 Teilnehmer hier in dieser Bergidylle Hotelzimmer mobilisieren, in einem vernünftigen Standard und in Gehweite des Europeum. Der „Weiße Hirsch“ markiert die Spitze am Ort, ein sehr gekonnt neuzeitlich interpretiertes Traditionshaus. www.weisser-hirsch. at. Sehr beliebt sind hier oben Autopräsentationen, denn der Pkw kann bereits gut bei der Anreise eingebaut werden auf Bergstraßen- und Autobahnkursen und auf der sensationellen 750qm großen Panoramaterrasse des Europeum letztendlich präsentiert werden. Aber auch in den großen Saal kann man hineinfahren und der Ort selbst ist ohnehin eine einzige Freilichtbühne. Hinzu kommen sehr viele Parkplätze im Nahbereich. Für elf Millionen Euro wurde das Europeum hierher gezaubert und besticht auf allen drei Ebenen durch reduzierte Eleganz und ein hoch professionelles Flächenangebot. Gegessen wird im wunderschönen Jugendstilsaal des Europeums, der eigentlich schon dem Abriss preisgegeben war aber revitalisiert und eingebunden wurde in dieses aufregend moderne architektonische Konzept. Der Hauptveranstaltungssaal, ist wie eine riesige wooden box mit Akustik-Kassetten, großer Glasfront und respektabler Deckenhöhe, vor allem aber mit einer sehr warmen Aura. Multifunktionalität ist das große Thema im Europeum. Ein feines Wellness & Spa-Zentrum ist im Gebäudekörper zuhause und wie überall im Haus wird auch hier durch viel Glas immer wieder die Bergwelt herein geholt. Schön auch der Blick auf die wunderschöne Basilika, die harmonisch

eingebunden ist in das alte Häuserensemble des kompakten Ortskerns, eingerahmt von etlichen kleinen Devotionalienläden, für die beim Betreiberwechsel leicht einmal der Gegenwert eines Einfamilienhauses bezahlt wird – so gut lassen sich wohl auch heutzutage mit frommen Häuptern noch Geschäfte machen. Trockenen Hauptes und Fußes geht man übrigens aus dem Europeum zu zwei Hotels, Drei Hasen und Goldenes Kreuz. Der Name Europeum basiert auf einem Vortrags-& ShowKonzept, das hier eine feste räumliche Heimat gefunden hat. 27 für diesen Zweck ausgesuchte junge Europäer ge-

denhof nördlich von Italien und ist dank eigener Gastronomie sehr gut für Empfänge und Bankette geeignet. Ein ganz heißer Tipp für sommerliche Innenhoffeste und Aufführungen ist auch das nur knapp zwei Kilometer entfernte Schloss Eggenberg mit dem Planetensaal, der in Kerzenlicht getaucht eine sehr spannende Aura bietet. Von dort bis zur Wallfahrtskirche Maria Trost fährt auch die abwechslungsreichste Straßenbahnlinie Österreichs, die Linie 1, und zeigt die gesamte Baugeschichte der Stadt innerhalb einer Fahrstunde. In Maria Trost gibt es ein Straßenbahnmuseum, wo man Oldtimerstraßenbahnen für schöne Rundfahrten mieten und die Remise für Abendveranstaltungen nutzen kann. Bereifte Ode an die mediterrane Atmosphäre der Stadt ist ein Cabrio-Bus, mit dem man bei entsprechend schönen Temperaturen Stadtrundfahrten oder auch Fahrten ins Umland unternehmen kann.

Auf einem Wappen mit dem steirischen Panther steht der Spruch: Niemand wage es den Panther der Steirer mit Arglist zu reizen, denn Feuer verspeiet sein Maul, Feuer sein Hinterer auch. Der steirische Adel war seinerzeit verantwortlich für die Verteidigung des Reiches und das hieß natürlich auch des gesamten deutschen Raumes gegen die Türken. Das Zeughausmuseum gibt davon ein beindruckendes Zeugnis: mit der größten historischen Waffensammlung aus dem 16. und 17. Jahrhundert weltweit, mit 32.000 Waffen auf drei historischen Geschossebenen. Dazu Simulationen von Schlachtaufbauszenen und Schlachtordnungen, Kostümen. www.zeughaus.at

Austria 2009 | 103


30 bis 45 Minuten fährt man nur von Graz ins Steirische Thermenland, nach Bad Waltersdorf und Loipersdorf beispielsweise. In Bad Waltersdorf hat ein Falkensteiner Golfhotel im Mai 2009 unlängst eröffnet mit schönen Tagungsräumen, vorbildlichem Wellnessbereich und eigenem Golfplatz. Schon viele Jahre eine Berühmtheit ist das Hundertwasser-Hotel Rogner Bad Blumau in der unmittelbaren Nachbarschaft. Am Eingang steht groß das Plakat mit dem Spruch von Friedensreich Hundertwasser: „Wenn du und der Nachbar schöpferisch tätig seid, braucht man nicht weit zu reisen und nicht weit zu gehen, denn das Paradies ist um die Ecke.“ Nicht nur beim Anblick der nahen Riegersburg , die eine der schönsten Burgen der Welt und steirisches Key Visuals ist, versteht man, was Hundertwasser gemeint haben muss. www.blumau.com

104 | Austria 2009

hen dort per Flachbildschirm in den interaktiven Dialog mit dem Besucher und haben alle ein Exponat eingebracht, das nach ihrer individuellen Meinung sinnbildhaft für Europa ist. Jeder für sich und für sein Land. Der eine erkennt als Symbol Mona Lisa, der andere die russisch-orthodoxe Kultur, hier hängen Ikonen, dort steht ein siebenarmiger Leuchter, hier Picasso. Für einen anderen ist es U2. Hier kann und soll man mit Europa spielerisch in den Clinch gehen – bis hin zur babylonischen Sprachverwirrung. Mariazell ist ein gemeinsam atmender Organismus aus Zentrum, Hotels und Ort. Im Ort hängen die Wohlgerüche Österreichs in der Luft. Die berühmte Lebzelterei Pirker sitzt hier, berühmte Magenliköre werden angesetzt, Kerzen gezogen – eben alles, was zu einer Bergidylle gehört bis hin zu einem intimen kleinen Brauhaus mit offenen Kupfersudkesseln. Die Bergwelle schließlich ist die höchst gelegene Seebühne Österreichs – ein kleines alpines Erlebnisbiotop auf dem Berg mit einem kleinen See, auf dem Lasershows, Wasserspiele und Projektionen auf Wasservorhänge möglich sind. Open Air-Konzerte mit bedeutenden Künstlern finden sogar hier oben statt. Auch einen Hüttenwirt gibt es hier oben und drumherum viel Platz für Holzfällerolympiaden. Dafür steht am Ort ein hoch qualifizierter Teambuil-

ding- und Outdoorspezialist als weiterer Standortverstärker bereit: Harald Gumpold. Fragen Sie ihn mal nach dem Gaudiwettbewerb „Dirndlspringen“. www.naturgeist.at Preisverleihungen nach einer Rallye finden auf der Seebühne auch einen sehr eigenwilligen Schauplatz. Für Wintersportfans gibt es ein kleines Skigebiet und eine einen Kilometer lange Naturbahnrodelstrecke, die mit ihren vielen Schikanen optimal für den Profisport geeignet ist. Mariazell ist übrigens auch Partnergemeinde des Rent-a-Village-Konzepts und geradezu ideal zur Komplettanmietung geeignet. Mehr unter: www.rentavillage.com

Schloss Seggau – Veranstaltungen in der Landidylle Unterwegs in der Südsteiermark. Das heißt auch unterwegs sein in einem besonderen Preis-Leistungsverhältnis. Dort, wo man an vielen Plätzen sein Glas Wein noch für 1,20 € bekommt und die Brettljause für drei bis fünf Euro. Und das bei frischen Produkten häufig aus der eigenen Landwirtschaft. Kaum hat man in Leibnitz die Autobahn verlassen, verschlucken einen auf dem Weg zum Schloss bereits das Bischöfliche Weingut, während wir die passende Hotelempfehlung passieren: das erst knapp acht Jahre alte Viersternehotel


Staribacher mit 41 Zimmern und einem mit einer GaultMillau-Haube dekorierten Restaurant. www.staribacher.at

Und für alle, die das Produktversprechen „Alles aus einer Hand“ zu schätzen wissen. Charakteristisch ist auch der Hide-away-Charakter: Man ist ganz weit weg und doch nah dran, hat Autobahnzugriff und den Grazer Flughafen nur etwa 30 Fahrminuten entfernt. Das Drumherum: Museales zum Thema Römer und Kelten, Kulinarik mit Schwerpunkt Kernöl und allerlei Degustationsmöglichkeiten. Kanufahren auf der Sulm, Drachenbootregatten auf dem kleinen See und andere Outdoorszenarien werden organsiert von Retter Events. Der Golfplatz ist zehn Minuten entfernt und auch Abstecher in das Herz der großen steirischen Brennerkultur, wie zur Schnapsdynastie Jöbstl lohnen sich immer. Hauptzielgruppen für Schloss Seggau sind Universitäten, wissenschaftliche Institute, Forschungseinrichtungen aber auch Unternehmen, die ein komplexes und stilistisch gut differenziertes Raumangebot schätzen. www.seggau.com

© Kastner & Partner! GmbH | 8700 Leoben

Im bischöflichen Weingut mit dem weiten Innenhof begeben wir uns nun auf die Spuren der Verwandlung vom Bischofssitz zum Tagungs- und Seminarzentrum. Der Styria-Saal, zweitgrößter Raum, ist ein schlicht weißes, reduziertes Gewölbe mit Parkett, ausgewogenen Raummaßen und schöner Deckenhöhe für bis zu 150 Teilnehmer in Reihe. Gegenüber konterkariert ein weiterer Seminarraum die klösterliche Schlichtheit mit modernem Design. Gleich angrenzend zwei weitere Räume, im Ensemble ein geschlossenes Quartett, das wiederum durch eine offene Galerie mit dem luftigen Wintergarten verbunden sind, der an den 300qm großen Kongresssaal angrenzt. Ein gutes Produkt für unterschiedlichste Typologien. Seitenwechsel. Einmal schnell durch den Hof und einen Torbogen später erfreut ein weiterer Veranstaltungsbereich das Auge: Brennersaal 1, 2 und 3. Im Schlossbereich wechselt die Stimmung, liegt eine große Zahl traditioneller Räume mit meterdicken Mauern, alten Holzböden, historischen Öfen, Lüstern und Gemälden, darunter vier Fürstenzimmer, alle mit Blattgold verzierten Stuckornamenten und gemalten Porträts aller Bischöfe. Weit geht der Blick über das Flüsschen Sulm ins schöne Hügelland. Große Speisesäle, große Terrassen für temporäre Bauten, ein Pool mit Sportschwimmbeckenmaßen, eine weite baumbestandener Wiese, eine Orangerie, ein Schlosscafé – alles da! Nicht zu vergessen: der herrliche Weinkeller, der älteste und größte seiner Art in der Steiermark aus dem 17.Jahrhundert, der mit dem Außengelände prädestiniert ist für Weinfeste und Degustationen des hier so vortrefflichen Sauvignon. Im Hotel sind alle 77 Zimmer identisch ausgestattet und die Preise sind unbedingt einen Praxischeck wert! Seggau ist ideal für Gruppen, die eine exponierte Lage mit der tollen Aussicht auf der Hügelkuppe schätzen, die eingebettet sein möchten in grüne Natur, wo die Seele atmen kann und der Kopf frei wird.

Hauptplatz 1 | A-8700 Leoben T: +43 (0)3842/425 81 | 40 62-324 F: +43 (0)3842/425 81-24 congresszentrum@leoben.at www.congressleoben.at

Austria 2009 | 105


gehen die Leute wohl so gerne hin. Im Juli stehen drei Tage ganz im Zeichen von Summertime Blues, man kann Helikopter Wining machen und: mit kleinen Schätzchen aus den 50er Jahren vom Steyr Puch Club Expeditionen organisieren zu Obst- und Weingütern, Balsamicoverkostungen, Schnapsbrennereien, Kernöl-Herstellern, Imkern und Kunsthandwerkern. Was isst man eigentlich hier? Natürlich die Jause, die Hauswurst, Verhackertes, Schweinsbrüstl, Bratenteller mit Essiggemüse, warme Selchwürste, Leberpasteten, geräucherten Hirschschinken, saure Sulz, Käferbohnensalat, jungen Ziegenkäse und immer und überall Kürbiskerne. Das ist die steirische Kernkraft. Alles ist autochthon, sagt der alte Melcher. Ein schönes Wort, das man lange nicht mehr gehört hat und er fügt gleich die steirische Übersetzung mit an: „Das ist von da hier!“ www.melcher.at

Avantgarde bei Storch & Co. Von Bad Blumau ist es nicht weit nach Bad Radkersburg direkt an der slowenischen Grenze. Maribor ist nur 40 KiIometer entfernt. Idylle pur, südliche Heiterkeit, Störche auf den Dächern und: mit dem IM-Zentrum neu eröffnete Avantgarde im Veranstaltungsbereich. Das iM Zentrum Bad Radkersburg ist ein Kultur-, Ausstellungs- und Tagungszentrum, ein multifunktionales Kulturzentrum im Herzen des Städtchens. Gut gelungen ist der Versuch, die im alten Baukörper vorhandenen Arkaden- und Gewölbestrukturen zu erhalten und mit avantgardistischen Elementen zu verzahnen. Unten ein Jazzkeller und eine Enoteka, dann ein offener Lichthof mit Sonnensegeln, über das interessante Treppenhaus gelangt man in die oberen Arkadengänge, hinter denen sich der große Saal auftut, eine richtige Black Box, ein sehr szeniger Raum mit allen modernen Installationen. Es folgen vier weitere, miteinander verbundene Räume, über zwei Zugänge zu erreichen, ideal für mehrzügige Veranstaltungsformen. Liebevoll restaurierte Tryptichon-Fenster, gut erhaltene Gewölbe, moderne Lichtinstallationen, als Refe-

Schloss Gamlitz – Drehscheibe für Wein und Kulinarik Steirisches Weinland ist Hügelland. Mit Dörfern und Städtchen von eigenwillig behäbiger Romantik, ein wenig verträumt, keine aufdringlichen Postkartenidyllen, eher geerdete Plätze von sanfter Beschaulichkeit. Auch im Weingut Schloss Gamlitz ist man bei Lebenskünstlern zu Gast. Hier ist alles leicht italienisch angehaucht, wirkt locker, unprätentiös. Den urigen Innenhof schmückt eine große Trauerweide, das alte Gemäuer ist mit Glyzinien bewachsen und verströmt reichlich BuschenschankAtmosphäre. „Hier geht man hin, hier kommen die Steirer hin,“ schwärmt Andrea Sajben vom Steiermark Convention Bureau, „wenn sie cool und szenig und trotzdem traditionell feiern, Weinproben oder was auch immer machen wollen. Diesen Ort kennt jeder in der Steiermark!“ Im Weinkeller kann man noch 69er, 70er trinken, wer unter 40 ist, möge sein „Fruchtwasser“ ordern. Gamlitz ist der Platz für ein ländliches Firmenweinfest, mit Spanferkeln auf dem Grill, steirischer Musi mit Ziehharmonika und Geige. Ein kleines Weinmuseum gibt es, ein paar Hotelzimmer, einen Festsaal mit großem Foyer und Bar-Zone, Gelegenheit zum Hinaustreten unter das weit überragende Scheunendach unter den Nussbaum, vor dem die alten Langholzwagen stehen. Eine gewachsene Struktur, die seit 1900 im Familienbesitz ist. Nicht hip oder chic und gerade deswegen

106 | Austria 2009

renz an die Mur rahmen Kiesel aus dem Flussbett die wertvollen Naturholzböden ein. Der besondere Reiz von Bad Radkersburg liegt in dem wunderbaren Altstadtkern, der im kleinzelligen steirischen Thermenland einzigartig ist. Im Oktober werden das 500 Psychologen genießen, die sich im neu eröffneten Zentrum zum Kongress angemeldet haben. www.badradkersburg.at/kulturzentrum

Kongress-Städtchen für Liebhaber 60 Kilometer hinter Graz liegt an der Mur die alte Universitäts- und Montanstadt Leoben im grünen Hügelland, deren Kongresskompetenz auf einem guten industriell-technolo-


gischen Cluster (Voest Alpine!) aufbauen kann. Mit 28.000 Einwohnern inklusive 2000 Studenten ist Leoben bereits die zweitgrößte Stadt der Steiermark, flächenmäßig zwar fast so groß wie Salzburg, aber natürlich mit 75 % Waldanteil! Der kleinstädtisch-l(i)ebenswerte Standort kann problemlos eine Kongressgrößenordnung von 300 Teilnehmern abbilden. Darauf ist auch die Hotelinfrastruktur eingerichtet. Im imposantesten Gebäude am schönsten Platz „versteckt“ sich hinter der schönen Fassade des alten Rathauses das Kongresszentrum, Congress Leoben, angebunden an eine neu erbaute kleinstädtisch Mall mit Galerien, Shops und Restaurants. Der heiter beschwingte Hauptplatz beteiligt sich am Wettbewerb um den schönsten Platz der Steiermark. Wir finden: Er sollte gewinnen! Von dieser herrlichen Freilichtbühne haben schon Elton John und Eros Ramazotti in die Hügel gesungen und viele Kongresse Auftakt- oder Abendveranstaltungen gestaltet. Leoben ist die Heimat der Gösser-Brauerei und die üppig grünen GösserSchirme lassen sich dort zu einem wettersicheren Gesamtbaldachin von 700 qm Fläche zusammenstellen! Am Hauptplatz liegt die schönste Jesuitenkirche Österreichs und ein umgebautes Dominikanerkloster, aus dessen ehemaligem Gefangenenhof ein moderner, überdachter Lichthof geworden ist, in dem man wunderbar am Abend feiern kann. Leoben hat auch das älteste bespielte Theater Österreichs mit Platz für um die 200 bis 250 Leute, wo man dann je nach Geschmack abends entsprechende Aufführungen organisieren kann. Seit fünf Jahren gibt es das Convention Bureau, eine von Anton Hirschmann geleitete PPP-Konstruktion. In der Kleinstadt ist Hirschmann der Allrounder, macht City-Management, Marketing, Tourismusmarketing, leitet Kongresshaus und Convention Bureau. Alle sind hier gut miteinander vernetzt in überschaubaren Strukturen. Anspruchsvolle Veranstaltungen sind gut eingeübt – beim österreichischen Städ-

tetag, der unlängst in drei kleineren steirischen Städten mit Einbeziehung von Leoben stattfand, wurden hier 700 Gäste mit 4-Gänge-Menü und Empfängen problemlos zufrieden gestellt. Fünf Säle mit Tageslicht liegen im Kongresszentrum, der große Saal fasst 600 Personen in Reihe. Dieser Sparkassensaal ist trotz des respektablen Alters von 19 Jahren gut in Schuss und bietet eine sehr warme, funktionelle Arbeitsatmosphäre. Die nächst größeren sind Peter Tunnerund Erzherzog Johann-Saal – schöne große Seminarräume mit alten Holzbalkendecken aus dem 16. Jahrhundert und mit modernen Lichtinstallationen ausgestattet. Ergänzend steht in Donawitz noch ein Tagungszentrum mit Platz für etwa 200 Teilnehmer zur Verfügung, das zu Voestalpine gehörende CCD. www.voestalpine.com Ganz stadtnah und doch in grünen Flussauen liegt das neue Asia Spa der Falkensteiner Gruppe mit angeschlossenem 64-Zimmer-Hotel. Unmittelbar angebunden an das Kongresszentrum ist ein Viersternehotel mit ebenfalls 64 Zimmern. Gemeinsam mit Hotel Brückenwirt und zwei weiteren Hotels stehen mehr als 200 Zimmer im Viersternebereich zur Verfügung. Die Überschaubarkeit und Kompaktheit ist ein Riesenvorteil für Kongress- und Event-Konfigurationen in diesem mittelstädtischen Wohlfühl-Milieu. 45 Minuten sind es zum Flughafen Graz, nach Wien eineinhalb Stunden. Autochthon ist´s hier, würde Herr Melcher sagen! www.congressleoben.at

Was wäre das Kongress-Zentrum in Leoben ohne diesen wunderbaren Hauptplatz, der bei größeren Inszenierungen mit einbezogen wird.

Alle Informationen über die Steiermark und sachkundige Hilfe gibt es zentral bei Steiermark Convention St.-Peter-Hauptstraße 243 / 8042 Graz Tel.: +43 (0)316 400 3 - 0 info@steiermark-convention.com www.steiermark-convention.com

Austria 2009 | 107


Terra incognita: Alpine Kommunikation jenseits von Schreibschrift und Wortsprache 2. Jodeln

Die winzigen Pygmäen tun es und die Eskimos, die Melanesen, Chinesen, Thai, die Kambodier und sogar die Schweden, Polen oder Rumänen und natürlich die Österreicher: sie jodeln. In den USA wird zu ‚Yodel the Cowboy Way‘ aufgefordert und – man mag es sich kaum vorstellen: auch in Palästina wird gejodelt; möglicherweise haben sich sogar tragende Bibelgestalten so untereinander ausgetauscht. In gebirgigen Regionen ist Jodeln durch den praktischen Widerhall besonders ergiebig und eindringlich.

1. Hieroglyphen – Liebesbrief eines Senners Piktogramme waren auch in der Vergangenheit nicht ausschließlich Hilfsmittel für Analphabeten! Schnell und einfach aufgezeichnet weisen Symbole bis in die heutige Zeit unberührt von Sprachbarrieren der Welt unmissverständlich den Weg. Der in alpiner Zeichensprache verfasste Großarler Liebesbrief tauchte vor ca. 70 Jahren erstmals auf und wurde lange Zeit später von Buchautor Walter Mooslechner so interpretiert: Herzliebste Sennerin (Zeichen 1)! Am Sonntag zur Kirchzeit (2,3,4) schicke den Hüter (5) auf die Bergweide (6), denn ich, der Rossknecht (7) komme zu Dir (Pfeil) auf die Alm (Hütte mit Käsekessel). Ist irgendwer, der nichts wissen darf von uns in der Hütte, so warte ich im nahen Wald (Hufeisen zwischen Bäumen) und komme erst, wenn die Luft wieder rein ist (Schlangenlinie, Kamm, großer und kleiner Kreis). Das letzte Symbol könnte sowohl bedeuten ‚Ich will bei Dir sein‘ als auch ‚Ich möchte einen Hirschen jagen‘. Der moderne Mensch neigt wohl eher zu Ersterem...

1 = Sennerin (Milchleiter in Herz) 2 = Kirche 3 = Stundenglas = Zeit 4 = Sonntag 5 = Peitsche für Hüter auf der Alm 6 = Berge, Gebirge 7 = Hufeisen für Rossknecht 8 = Hirschbrunft oder Schusszeit Das originelle Stück ist Exponat im Museum im Gwandhaus/Salzburg und wir danken der Firma Gössl für diese amüsante Leihgabe.

108 | Austria 2009

Ursprung Weit reichende Rufe abzusetzen um Distanzen in unwegsamen Gebieten akustisch zu schließen ist der eigentliche Sinn des Jodelns. Schon in prähistorischen Zeiten verständigten sich so Hirten und Sammler und sogar das Vieh wurde mit den üblichen Silbenfolgen „Hodaro“, „Iohodraeho“ oder „Holadaittijo“dirigiert. Jodeln ist Singen ohne Text auf Lautsilben bei häufigem schnellem Umschlagen zwischen Brust- und Kopfstimme. Kennzeichnendes Merkmal sind dabei große Intervallsprünge. Könner Weltrekordhalter im Dauerjodeln ist derzeit der Österreicher Roland Roßkogler mit 14 Stunden 37 Minuten. Der Schweizer Peter Hinnen (‚Auf meiner Ranch bin ich König‘) erhielt 1992 einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde: mit 22 Jodel-Tönen in einer einzigen Sekunde stellte er den Weltrekord im Schnelljodeln auf. Aber die Konkurrenz schläft nicht. In Birmingham warf einst bei einer Hundeshow ein Basenji 20.000 vierbeinige Mitbewerber aus dem Rennen und jodelte sich schnurstracks in die Herzen des sprachlosen Publikums. Basenjis gehören zur einzigen Hunderasse, die heult statt zu bellen. Jodeldiplom Am Institut für modernes Jodeln bastelt Liselotte Hoppenstedt (die ‚Jodelschnepfe‘) am Fundament für eine unabhängige Zukunft nach dem Flüggewerden ihrer Kinder. Trotz hoher Ambitionen gelingt es ihr nicht, Vorjodler Dr. Vogels akribischen Ansprüchen zu genügen. Sie scheitert wiederholt am korrekten „Holleri du dödl di, diri diri dudl dö“ und der Jodellehrer diskreditiert ihre ständig misslingende Eigenversion rigoros als „zweites Futur bei Sonnenaufgang“. Für Liselotte ist der Abschluss lebensnotwendig: „Da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, dass ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom.“ Ein Meister-Sketch von Loriot in Verballhornung wertloser Bildungszertifikate. www.jodelkurs.com


meet Austria: Kärnten

Angenehme Überraschungen in Villach An einem Sonntagabend nach Einbruch der Dunkelheit in einem Kongresshotel einzuchecken gehört nicht immer zu den atmosphärisch erfreulichen Erlebnissen eines Tagungsreisenden. Ganz anders ist das in Villach, der mit nur 58.000 Einwohnern bereits siebtgrößten Stadt Österreichs und gar der größten, die nicht gleichzeitig Landeshauptstadt ist. Kaum auf dem Klagenfurter Flughafen gelandet, biegen wir mit dem Leihwagen schon ein auf die „Zielgerade“ und nehmen den Altstadtkern der Kreisstadt ins Visier. Hinter der Brücke tut sich der charakteristische Hauptplatz mit dem Parade-Seitenverhältnis 8:1 auf, links und rechts der Brücke tauchen bunte Projektionen Häuserfassaden und Ufermauern in mystisches Licht. Schön. Lebhaft und gleichermaßen lauschig wird im Dunkeln gemunkelt auf der von De-

signerlampen sanft erhellten Barterrasse des neuen Kongresshotels Holiday Inn. Wie wir hören, hat am Vorabend im Rahmen von „Summertime“ Reinhard Fendrich auf einer schwimmenden Draubühne Tausenden von Kärtnern wieder einmal vorgesungen, wie gern sich die Dame von Niveau und Adel verbeißen tut in ein Tiroler Wadel...

Summertime, das große Fest an und auf der Drau vor der Kulisse des Congress Centrum Villach

Austria 2009 | 109


Gutes Design und perfekter Komfort sind herausragende Merkmale des Holiday Inn Villach. Fast mediteran ist die Stimmung auf der DrauPromenade am CCV.

Kongressstadt mit alpinem Begleitszenario Fließend sind die Übergänge zwischen Kongresszentrum und dem neu hinzu gebauten Kongresshotel und exzellent wie die Architektur ist die Lage an der Uferpromende der grünen Drau, am Schiffsanleger wiegt sich das Ausflugsschiff „Landskron“ und über je eine Straßen- und Fußgängerbrücke ist das hochmoderne Stahl- & Glas-Ensemble in nur fünf Gehminuten mit der bunten Innenstadt verbunden. Der Hauptbahnhof liegt nur 200 Meter entfernt und vom Flughafen Klagenfurt benötigt der Kongressteilnehmer lediglich knapp 30 Minuten, bis er in die freundliche, neue Tiefgarage „rauscht“. Berücksichtigt man noch die Anreisemöglichkeit über den slowenischen Flughafen Ljubljana, der auch nur 70 Kilometer entfernt ist und als Hauptstadtflughafen beste Verbindungen bietet, so muss man sagen: Besser geht eigentlich es kaum. Und dann dieser Blick! Zieht man in den oberen Stockwerken des Hotels am Morgen die Gardinen beiseite, entste-

110 | Austria 2009

hen spontane Urlaubsgefühle, denn an der die Stadt umgebenden Silhouette scheint ein Landschaftsmaler mitgewirkt zu haben: Das ist Beschaulichkeit pur mit grünen Hügeln, den Aktiv-Hausbergen Gerlitzen und Dobratsch und aus der Ferne schieben sich noch schroffe Hochgebirgsgipfel pittoresk mit ins Bild. Hier hat die Deutsche Fußballnationalmannschaft während ihrer Klagenfurter Spieltage bei der EM 2008 gewohnt. Und hier fragt man sich, warum man zum Kongress eigentlich in die Großstadt soll.

Abgelegen war gestern! 500 Zimmer liegen in Gehweite des Kongresszentrums, aber unbestrittener Platzhirsch ist dieses neue Holiday Inn. Es pulverisiert im Handstreich alle schlechten Erfahrungen, die man mit anderen Häusern dieser Marke möglicherweise einmal gemacht hat. Die 133 Zimmer sind hervorragend, die öffentlichen Flächen sehr stylish, im Restaurant wird Haubenküche zelebriert und – hoppla! – aus der gleichen Küchenlogistik kommt das Catering für die Kongressgäste! Whisky-, Kaffee- und Rumauswahl in der Bar „Divino“ haben


Weltstadtformat und der Humidor stellt anspruchsvollste Afficionados zufrieden. Der neue GM Schroff ist ein erfahrener Rogner-Mann und angetreten, um sich mit dem für eine so kleine Stadt sehr außergewöhnlichen Duett aus designigem Viersterne plus-Haus und modernem Kongresszentrum lautstark in der internationalen Planer-Szene bemerkbar zu machen. Anreiseprobleme? Abgelegen war gestern! „Mit nur einmal Umsteigen kommt die ganze Welt hierher!“ So plakativ beschreibt der sympathische Doppel-Hausherr von CCV und Kongresshotel, die exzellente Anbindung der kleinen Drau-Idylle für internationale Kongressisten. Aber auch die Direktverbindungen sind viel besser, als man vermuten möchte: Ryan Air und Tuifly, German Wings und Lufthansa fliegen Klagenfurt an von Frankfurt, Köln/Bonn, München, Hamburg, Hannover, Berlin. Mehrmals täglich wird sogar das nur 70 staufreie Autobahnkilometer entfernte Ljubljana von den meisten europäischen Hauptstädten angeflogen, so dass man wirklich die Qual der Wahl hat. Von Süddeutschland und Italien aus ist auch der Intercity eine gute Alternative, denn in Villach treffen sich die Linien Wien-Mailand und München-Mailand! www.ccv.at

Fakten CCV: Tagungsräume: Acht nebeneinander liegende Hotelzimmer werden als Besprechungssuiten oder Breakouträume vorgehalten, vier verbindbare Konferenzräume à 72 qm liegen im 1.Stock mit modernen Technikinstallationen und – wie überall hier – mit viel Licht! Durch großzügige Foyerflächen gelangt man über eine gläserne Laufbrücke hinüber in die Foyers im ersten Stock des Kongresszentrums und in den Josef-RechSaal, ein klassisches, energetisch rot bestuhltes Auditorium mit Theater-Vollbühne im Stile einer Black Box. Fassungsvermögen: 1060 mit Galerie, bis 550 im unteren Bereich, der komplett plano und teilweise parlamentarisch umgerüstet werden kann. Ein weiterer, nach dem Komponisten Gottfried von Einem benannter, teilbarer Saal bietet Platz für 520 Gäste in Reihenbestuhlung oder zusätzlichen Raum für begleitende Ausstellungen. An Foyerflächen stehen weitere ca. 2000qm brutto auf drei Ebenen zur Verfügung. Der für die Außenarchitektur charakteristische rote Würfel verbirgt die komplexe Technik der Theaterbühne und weitere drei hoch funktionelle Seminarräume. Top-Technikausstattung, professionelle Satellitenküche, frei verfahrbare Gastronomie-Stationen, eigener Ladehof für problemlose Anlieferlogistik, zahlreiche Backstage-Räume und gepflegte Freiflächen für Zelte. Großes Restaurant zusätzlich zu den Restaurants im Hotel. 260 VA-Tage, 100.000 Besucher p.a.


""

,#

&("

?AB>:(O<:,#D

,"

),#^#(,DM^8: +>B'`#>K%%,#[ _R>:<K%OK%

-^O::OK%

_O^^D#:T ZM,>6,^^OK%

@,DD5,(P "O:<K%M,>( _O^:O &DD,>`>,[<

"!

_,:D#:T ->#,<OK%

@,#K%,D*,^<

HO. ?:Q !,BD%O>.

'&" ">,[<M>1K`, )1::,DM,>( ?:>O'M8>( =8>>OK%,>%R%, +[1D. +8::O>#D( EM,D, @,#K%,DO8 7,#:,D<*,^. S ,' +8>` I^:%B*,D ,) =>,M,<#D( _1%^.B>* HO. -^O::D#:T *&( "^,#D ?:Q CO8^ "OAA,^ O[ 1<S)6F+8' ?,,MB.,D "^,#D`#>K%%,#[ -O^`,>:S _R^^M>1K`, ">OAA*,^. ?#>D#:TS)BK%>#D.^ EM,><:,#D CO:,>(O<<,D !,D.B>* *0))51(11=:_#^^<:O::P?,, ?:Q ID.>] 94I 3+#4H ?:Q +,B>(,D O[ !]D(<,, *) &><K%,D H,>( #Q FQ ?:,#D*,^. &(( ,$ +D,<O8 -,^. O[ ?,, ?:Q ;>MOD #[ !O6OD::O^ <== *SG> !O8D<S H>1K`^ ZM,>.>O8M8>( !#D. 9;#44GSH@I -,>D.B>*$FRM>#OK%S@O.,D:%,#D F#,Y I>>#OK% ,+S-U#8E%+> ,% F,^^OK% #Q FQ +>,#*,DM8>( 7,#',D<,, !#,M,D*,^< .B>* :3 ?:Q CO8^ +>#**,D &&& ?:Q !B>,DT,D &&( / I*>#:T +^OD,(( "I ?:BK`,DMB# #[ !O6OD::O^ ->,<OK% HB.,D<.B>* %55!#I <== F,^^OK% #Q +Q 7,#'M>#OK%P CO:,>D#BD _O>#O ?OO^ 3JSU+8PG8U4 !,<OK%:O^ "R:<K%OK%S =>,**,D OQ ZQ =,K%,^<M,>( _BB<M8>( #Q "Q +#:<K%:O^ !O6O[1D. ?:Q "( 7,#',D<:,#D ?:Q ?:,*OD $,D#( Z<<#OK% !( _O8:%,D FOD#,^ "!C*?Q,5:7 CR>:<K%OK%P7Q 7,>DM,>( 9,^.,DP7Q #Q +O#^:O^ HO. H^,#M,>( "#>K%MOK% ?:Q "ODT#OD OQ "Q ">8[A,D.B>* _O(.O^,D<M,>( .9:12=: *) ),>[O(B>P 3#SSGE% <== _O>#O 7R>:% EM,>D.B>* H^,#M8>( !OD:<K%OK% EM,D:O^ @B<,(( ?K%#,*^#D( ",8:<K%OK% C>,<<,((,><,, \R:<K% 7O>[MO. 9#^^OK% +O^^#T#,D !) F>BMB^^OK% >33,=: OQ ?,, &&& ,& OQ ?Q _O>#O @O#D <== *&& I>DB^.<:,#D !8.[ODD<.B>* -#D`,DS -OO` ?:Q _O>(O>,:,D +^BMO<D#:T -,#<:>#:T BM H^,#M8>( !$ <:,#D O[ ?,, #[ @B<,D:O^ ?:Q $O`BM -,>^OK% N LN 3N 2N `[ #[ @B<,D:O^ -,#<:>#:T #[ @B<,D:O^ HO. E#<,D`OAA,^

7#D`^,>D

?:O^^

&(#

"B^MD#:T S @,#',K`

@OD(,><.B>*

3 >*F &GLI(LH 5!(=

Sommerfrische, Winterzauber, niedrige Preise und viel Neues für Veranstaltungsplaner Die Kärntner Seen haben Trinkwasserqualität. Das weiß fast jeder. Aber wie gut das Preis/Leistungsverhältnis ist? Sogar im schönen Klagenfurter „Landhaushof”, direkt gegenüber dem Landtag bekommt man einen „außerirdischen” Schweinebraten mit Kennersauce, Kraut und Semmelknödel noch für 7,90 Euro! Auf der Herrentoilette steht: Herren, Signori, Gospodje als augenfälligstes Symbol für einen einzigen, großen Kulturraum, wo immer wieder neu das Schlagwort „Senza Confine” fällt. Besonders schön lässt sich auf Cabriooder Oldtimer-Ausfahrten nachvollziehen, was das bedeutet. Und so lockt auch den Einheimischen ewig die Grenze, gesellt sich zur starken Italien-Affinität das slawische Element mit einem leichten Hang zur Melancholie. Das Berg-Seen-Thema wird in der Region Villach ebenso virtuos gespielt, wie das Multikulti-Thema „Alpe Adria“. Fünf Kilometer sind es nur zu den Bergauffahrten Gerlitzen und Dobratsch, fünf Kilometer auch nur zu Ossiacher See und Faaker See (bis zu 28° warm!). Die Lage im Knotenpunkt dreier Kulturen prägt die weltoffene Region kulinarisch, kul-

turell und wirtschaftlich. Germanische, slawische und romanische Kultur begegnen sich im südlichen Kärnten. Und so vernimmt man kaum erstaunt, dass Villach die einzige Stadt Österreichs ist, in der heftig Karneval gefeiert wird und fast selbstverständlich erscheint gar die Verheißung, in nur zwei Stunden mit dem Auto in Porec oder Venedig zu sein. Sie liegt eben schon in der Luft, die mediterrane Stimmung und Sommer wie Winter sind saisonal mit gleichwertiger Attraktivität vertreten. Längst ist die Region mit den vielen Son-

112 | Austria 2009

Burgarena Finkenstein

nenstunden dem einstigen Status einer reinen Sommerfrische entwachsen. Conventionland Kärnten-Geschäftsführer Max Egger: „Wir haben uns eindeutig im MICE-Geschäft positioniert und bieten mittlerweile ein respektables Angebot für alle, die einmal etwas Anderes sehen und ausprobieren wollen!“

„Wir haben manchmal Schwierigkeiten, die Veranstaltungsplaner von Kärnten zu überzeugen, weil sie immer noch das alte Sommerfrische-Bild im Kopf haben. Aber die, die hier waren, sind immer absolut begeistert!“ Stimmt. In den letzten Jahren hat sich, nicht zuletzt durch das hohe Engagement der Hypo Alpe Adria-Bank, einiges getan und dies bezeichnenderweise in der Hauptsache auch MICE-relevant. So wurde im Bereich des Kongresswesens im mittelkärnterischen St.Veit mit der Blumenhalle 2009 ein neues Veranstaltungszentrum mit Platz für 500 Personen im größten Saal eröffnet und relativ neu ist auch das Blumenhotel. In St.Veit kann man auch den unserer Ansicht nach sehr gewöhnungsbedürftigen „Fuchspalast“ besichtigen oder bewohnen. Auch das Casino Velden wurde 2006 erheblich ausgebaut und renoviert, so dass es jetzt über ein großes Foyer und zwei große Räume mit 500 qm Fläche verfügt. Dies in bester See-Lage und in sehr ansprechender Architektur. Hotelseitig strahlt in hellstem Licht das Schloss Velden, nicht nur Roy Black-Fans bekannt aus der Serie „Ein Schloss am Wörthersee“. Die beiden ebenfalls recht neuen Falkensteiner Hotels Carinzia und Bleiberger Hof und natürlich das erst 2009 eröffnete Lindner Congresshotel „Seepark in Klagenfurt” sind mit dem neuen Holiday Inn in Villach knackig junge Protagonisten im Viersterne-Segment, sogenannte Leitbetriebe, die das Image des gesamten Bundeslandes ganz neu prägen können. Für Kongresse bis zu 600 Teilnehmern ist Kärnten, und hier insbesondere das schöne Villach, nun bestens aufgestellt. Endlich verfügen die neuen Hotels auch über Zimmerkapazitäten, mit denen man Incentivegruppen mit bis zu 150 Teilnehmern beherbergen kann und sind meistens ganzjährig buchbar. Kulinarisch ist die Flucht aus der Biederkeit umfassend gelungen: Etwa 35-40 Hauben-Restaurants haben sich im Großraum Villach-Klagenfurt etabliert, einschließlich einiger Hotelrestaurants. 4000 Skoda Händler mit 12.000 Übernachtungen im Juni 2009 setzten ein unübersehbares Signal: Kärnten ist wieder wer auf der internationalen Event-Bühne!


Die Boom-Region Villach-Faaker See/ Ossiacher See In einem Umkreis von nur 15 Fahrminuten werden 2,6 Millionen Übernachtungen und 550.000 Gästeankünfte generiert. Das entspricht 25% des gesamten Kärntner Tourismusaufkommens. Da bekommt der alte Slogan „Tagen wo andere Urlaub machen” neue Plausibilität. Mit 200 Millionen Euro Umsatz im Incoming gehört diese Kärntner Teilregion zu den zehn umsatzstärksten in Österreich – übrigens als einzige Sommerdestination unter ansonsten reinrassigen Wintersportdestinationen!

Für etwa 30 Millionen Euro entsteht im Thermalbade-Ortsteil Warmbad gerade ein neuer Thermenkomplex. Dort setzt auch die erste und bis heute einzige Golfklinik in Österreich hoffnungsvolle Zeichen für einen beginnenden neuen Aufschwung im Medical Wellness Tourismus. Die Burg Landskron ist berühmt für Adlerflugshows oberhalb des Ossiacher Sees. Dort wo schon 1351 Fürsten, Könige und Kaiser, bewirtet wurden, gibt es von kernigen mittelalterlichen Tafelrunden bis zu siebengängigen GourmetMenüs von Mai bis Ende September ein wirklich sehr breites Spektrum an gastronomischen Gruppen-Erlebnissen. www.burg-landskron.at / www.adlerarena.at

Adler Flugvorführung auf Burg Landskron

Austria 2009 | 113


Burgarena Finkenstein und der Ossiacher See

Beachvolleyball in Klagenfurt und die Klagenfurter Seebühne

Ganz weit vorne bei Public Events Carinthischer Sommer – so heißt das herausragende Kulturfestival von Mitte Juli bis Mitte August. Hauptspielorte sind das Congress Center Villach, das Stift Ossiach und die Burgarena Finkenstein, deren von Zinnen gesäumtes, offenes Plateau hoch über dem Land auch eine wunderbare Eventlocation ist – sogar mit einer Halle als Schlechtwetter-Redundanz! Finkenstein liefert das Stichwort für die Erwähnung des Reichtums an Golfplätzen. Gleich 12 liegen innerhalb einer Fahrstunde rund um Villach und einer davon eben unterhalb von Finkenstein. Der einwöchige Villacher Kirchtag ist das größte Brauchtumsfest Österreichs, der Grand Slam-Spielort Klagenfurt

steht für das größte Beachvolleyball-Turnier der Welt und den Ironman, alljährlich im Herbst blubbern rund um den Faaker See bis zu 70.000 Harley Davidsons auf der European Bike Week und auf der Klagenfurter Seebühne (von hier hat das Aktuelle Sportstudio während der Fußball EM 2008 gesendet) sind jeden Sommer die Wörtherseefestspiele zu Gast . Also: Event in jeder Form können die Kärntner! Hollaröhdulliöh – der Watzmann ruft! Die Rocky Horror Alpen

Show mit der zur Kultfigur aufgestiegenen Gailtalerin, heuer alias Klaus Eberhartinger, war wieder einer der Abräumer bei den diesjährigen Festspielen – dreimal ausverkauft mit je über 2000 Zuschauern und Wolfgang Ambros; auch mit mittlerweile 57 ist der immer noch die „Nummer 1 vom Wienerwald“! www.woerthersee-festspiele.com

114 | Austria 2009


Die Villacher Variante von Wintersport Add on für Tagungsgruppen in den Wintermonaten (und im Gegensatz zu reinen Wintersportorten auch in der alpinen Hochsaison buchbar!) ist die Wintersportarena Villachs, die 1911 Meter hohe Gerlitzen mit Talstation am Ossiacher See. Die Gerlitzen ist dank 100 Schneekanonen, die 400 Liter Wasser pro Sekunde in weiße Glückseligkeit verwandeln, schneesicher von November bis April. Nicht nur mit nächtlichen Sonderfahrten der Gondelbahn sondern auch per Pistenbully können 40-45 Personen starke Gruppen zum Gipfel gebracht werden um von dort nach einem zünftigen Ripperlabend auf der urigen Hütte mit dem Schlitten im Mondschein talwärts zu rodeln. 50 Kilometer bestens präparierte Pisten stehen Skifahrern auf dem ge-

ografischen Mittelpunkt Kärntens zur Verfügung – Pistenpräparierung gilt hier nicht als Handwerk, sondern als Religion! In der offenen Jahreszeit kann man sich mit den Gerlitzen Pistenflitzern lustige Rennen mit Zeitnahme liefern. Ansonsten ist es, wenn man von den vielen Gleitschirmfliegern absieht, authentisch hier oben mit bewirtschafteten Almen, glücklichen Kühen und sogar einem Berg- und Bauernmuseum. Perfekte Entschleunigung lässt sich – wie auch auf dem ruhigeren Dobratsch – beim Bergwandern genießen oder auf dem 32 Kilometer langen Drauradweg mit BuschenschankEinkehr. Entschleunigung ist ein Kärntner Kernthema. „Lei looßn”, nennen das die Einheimischen und es bedeutet durchaus so etwas Ähnliches wie Laissez faire.

Kleiner, feiner Skiberg: die Gerlitzen am Ossiacher See

Conventionland

Erstklassige Meeting-Facilities & außergewöhnliche Event Locations. Kombiniert mit kulinarischen Spitzenleistungen & kulturellen Hot-Spots. Dazu eine breite Palette an sportlichen Aktivitätsmöglichkeiten & entspannenden Wellness-Oasen. Umrahmt von glasklaren Badeseen & eindrucksvollen Berglandschaften. Abgerundet durch die gute Erreichbarkeit und zentrale Lage im Zentrum Europas.... beste Voraussetzungen für Ihre Business Veranstaltung in Kärnten, im Süden Österreichs. Das Conventionland Kärnten steht Ihnen als zentrale Anlaufstelle gerne für Ihre Fragen zur Verfügung. Besuchen Sie unsere Homepage und inforAustria 2009 | 115 mieren Sie sich über die aktuellen Angebote unserer 59 Leistungspartner, News und Events. WWW.CONVENTION.KAERNTEN.AT


kap 4613, die schwimmende Event-Plattform auf dem Millstätter See

…und die Kärnter Variante von Braveheart Kein Wunder, dass die Kärntner „lässig” sagen, wenn sie „toll” oder „prima” meinen.… „Lässig” ist auch die Art, wie der Villacher Edel-Schneider Rettel (seit 1868) in der fünften Generation mit dem „Kärntner Karo” umgeht. Er hat den Schottenkilt mit einem eigenem Kärtner Tartan zu einem festen Bestandteil der hiesigen Ausgehfolklore gemacht, zum neuen „Hamatgwand“. Der stilechte Kärntner Kilt (auch Thomas Gottschalk hat ihn schon getragen!) ist besonders bei modebewussten jungen Leuten außerordentlich beliebt. Rettel hat also eine Nische entdeckt, sie konsequent und sehr hochwertig besiedelt und entwickelt bereits für andere österreichische Bundesländer eigene Muster. Furcht erregend dräut er als wehrhafter Highlander vom Plakat herunter, denn natürlich hat er zwischenzeitlich auf Schloss Hallegg auch Alpen-Highland-Games etabliert. Für Firmen eine reizvolle Sache, eine Gaudi, eine echte „Hetz“ mit „Mandln und Weibln“ gemischt: die International Business Alpen Highland Games „The Clan Gathering“. Die Disziplinen lesen sich so: Bierle Zupfn (Bier-Wetttrinken), Strick Ziagn, Heihigllafn (Hürdenlauf), Eiawixn (Eierlaufen????) und Bama schmeissn (Baumstammweitwurf). Mehr unter: www.alpenhighlander.eu, www.rettl.com

Villach war lange Zeit bambergisch und wurde erst von Maria Theresia wieder in Österreich eingemeindet. Paracelsus hat hier einige Jahre verbracht und so findet man dann auch beim Stadtspaziergang eine augenfällige Büste des Theophrastus Bombastus von Hohenheim. Nicht weit vom Hotel zur Post, das jenen gefallen wird, die gerne k&k-romantisch wohnen und essen. Am Abend wird die ganze Stadt nach einem ausgeklügelten Beleuchtungskonzept wirkungsvoll in Szene gesetzt.

116 | Austria 2009

KleineTipps: Es gibt einen alten Marmorsteinbruch bei Treff am Ossiacher See, in dem Kunstausstellungen organisiert, aber auch antike Tragödien aufgeführt werden. Letzteres ist auch für Firmen bei vernünftigen Budgets umsetzbar. Eine ausgefallene Kärntner Spezialität ist Kaviar vom Bachsaibling. Dem Haubenlokal „Sicher” in Tainach ist eine kleine Fischzucht angeschlossen, wo ein sehr ausgefallener und feiner Kaviar erzeugt wird. www.sicherrestaurant.at Außen Bauernhof, innen Designhotel, Kunst trifft Kuhfladen, altes Hirschgeweih auf kunstvolles Arschgeweih: in 1058 m Seehöhe wurde der 300 Jahre alte „Rohrerhof“ von zivilisationsmüden Werbeagentur-Aussteigern zur ****artlodge umgebaut. Neun Suiten, drei Zimmer gelten als abgefahrener Tipp zur Exklusivanmietung für kleine Gruppen, für Menschen, die gerade mal starke Kontraste für außergewöhnliche Inspirationen suchen. Exerzitien mit Exercising der Berg ist ja da, sommers wie winters. Und die Skipiste,. Und ein Naturpool. Und Crossover-Küche vom Chef. Mehr: www.art-lodge.at


Entspannter Luxus für Wanderer, Skifahrer und Golfer Nassfeld, Gailtal, Hochgebirge, Golfplatz, Seen – kurz ein breites Angebot an außergewöhnlichen Naturkulissen vor der Haustür zeichnet das Falkensteiner Hotel Carinzia aus, nur 50 m von der Talstation für das Gipfelglück auf der Sonnenalpe Nassfeld, dort, wo auf der Passhöhe bereits Italien beginnt und der Robinson Club Schlanitzen Alm seit jeher feierfreudige Freunde des alpinen Lifestyle lockt. Das vorbildliche Konferenzcenter hat sechs klimatisierte, von Tageslicht geflutete Räume von 22 bis 340 qm und neben 2.400 qm feinstem Acquapura SPA eine aufregende Bandbreite an Outdoorprogrammen zu bieten – inklusive perfekt entschleunigter Wanderungen zur Schaukäserei auf dem Berg. Top: Der NTC Outdoorpark auf 1590 m Höhe im Gebiet der Tressdorfer Alm mit 480 m Flying Fox, 8 Parcours, 2500 m Kletterstrecken, 50 Plattformen, 80 Stationen, Höhlen, Schluchten usw. Teambuilding professionell wird organisiert von www.soelle.at /www.felsenlabyrinth.at.

www.falkensteiner.com/carinzia Ganz neu ist der Golfplatz Gailtal Golf mit Golf-Akademie. Firmenturniere werden hier unbürokratisch umgesetzt. Etwas kleiner (108 Zimmer und Suiten) als das Carinzia ist das Falkensteiner Hotel Bleiberger Hof im südlichen Thermenhochland. Es hat einen romantischen Schwimmteich und natürlich ausgedehnte Lifestyle-SPA-Einrichtungen. Hochwertig: ein Seminarraum von 118 qm, teilbar und ein weiterer mit 78 qm, ebenfalls teilbar. Als gute Adresse gilt der Bleiberger Hof auch für Gourmets, nicht nur wegen der Sechsgang-Abendmenüs. www.bleibergerhof.falkensteiner.com

Ach ja: 114 DZ, davon 39 Juniorsuiten und 7 Seniorsuiten hat das Carinzia dem anspruchsvollen Outdoor-Fan zu bieten und ein Flächenkonzept, in dem die Seele atmen kann. 17 Meter hoch ist die Lobby und augenfällig ist: Bei Vollbelegung tritt man sich hier nicht auf die Füße und sogar das kleinste Zimmer hat noch 32 qm.

Austria 2009 | 117


Drilling: Musikakademie, Eventlocation, Seminar & Kongresshaus Verträumt liegt sie da an Badestrand und Bootsanleger des Ossiacher Sees, die 2009 eröffnete Carinthische Musikakademie Stift Ossiach. Das ehemalige Kloster wurde 1995 vom Land Kärnten angekauft und ist nun nach aufwendigen Bauarbeiten eine perfekte Synthese von Kloster und Eventzentrum. Hier befindet sich das Grab des polnischen Königs Boleslaw II, der als „stummer Büßer von Ossiach” im 11.Jahrhundert verkleidet in das Kloster eintrat und erst auf dem Sterbebett Identität und Untat preisgab: Er hatte den Krakauer Bischof Stanislaus ermordet! Der Schwerpunkt des Stifts liegt auf dem musikalischen Bereich wegen einer

wohnen

tagen

sehr speziellen Infrastruktur, unter anderem auch mit Tonund Aufnahmestudio. Angeschlossen ist ein kleines Hotel mit 16 Zimmern und über das Restaurant Allegro werden Konzertbesucher und Seminaristen qualitativ gut bedient. Das Holiday Inn-Hotel in Villach ist als Übernachtungsstützpunkt nur 15 Kilometer entfernt. Vom Musikseminar bis zu ganz normalen Firmenseminaren und Events reicht das Angebotsspektrum. Alle historischen Räume wurden komplett renoviert, einige sind ganz neu. Buchbar ist das Stift ganzjährig – bis auf den kurzen Zeitraum, wo es einer der Hauptspielorte des Carinthischen Sommers ist. Neu angebaut für 11,1 Millionen Euro wurde der Hauptsaal, ein mit Fichtenholzschindeln komplett ausgekleideter Konzerttempel mit eleganter schwarzer Bestuhlung. Große Glasflächen

wohlfühlen

genießen

...you get more! ist die Philosopie des Hauses: Sie erhalten das gewisse „Mehr“ und werden rund um die Uhr verwöhnt. 4-Stern Superior Design Hotel . 130 Zimmer & 3 Suiten modern eingerichtet . Klimaanlage W-LAN & Highspeed Internet kostenlos . TV-SAT Flatscreen Minibar Tiefgarage

12 Seminarräume im Haus 9 Konferenzräume im direkt angeschlossenen Congress Center . Gesamtkapazität für 2.000 Personen . technisch ausgestattet

exklusive 800m Vitality Club . Sauna . Dampfbad Solarium . Sanarium . Fitness & Yoga Raum Massagen . direkt im Stadtzentrum und an der Drau gelegen

INN VILLACH . CONGRESS CENTER VILLACH . Europaplatz 1-2 . 9500 Villach 118 | HOLIDAY Austria 2009 Tel. +43 (0) 4242 22522 . info@hi-villach.at . www.hi-villach.at . www.ccv.at

Restaurant LAGANA . Brasserie COMO . Wein- & Cocktailbar DIVINO mit Drauterrasse . TABAC Lounge mit offenem Kamin


Weitere Hoteltipps:

holen Berge und See in den zwölf Meter hohen Saal, der von erhabener Nüchternheit ist und natürlich Regieraum, Aufnahmestudio, Dolmetscherkabinen, mobile Bühne und allerneueste Technik vorhält – Herz, was willst Du mehr! Platz ist für 400 Personen in Reihe. Für Sommerfeste und Weinfeste ist der Innenhof die ideale Kulisse und die enorme Anzahl barocker Prachträume und strahlend weißer, klösterlich schlichter Seminarräume macht allerlei Begleitszenarien möglich. Alles hier ist behindertengerecht bis hinauf in den rustikalen Giebelsaal. Unlängst haben hier die „Energytalks” stattgefunden, ein österreichweites Symposium rund um Energie. www.cma-musikakademie.at Sehenswert in der Nähe: Die umstrittenen „Steinhäuser” von Architekturprofessor Domenig am Ossiacher See – Interessierte aus der ganzen Welt kommen hierher! www.domenig.at

Karnerhof – kein Leitbetrieb im modernen Sinne, aber ein traditionelles Viersterne plus-Haus mit einem sehr schönen Badestrand am stillen Faaker See. Toll: Die verschachtelten Restaurant-Außenterrassen mit unvergleichlichem Seeblick. Kleines, gemütliches Seminarzentrum mit vier Räumen und See-Terrasse. Ein in Kärnten beliebtes Haus mit guter Küche. www.karnerhof.com Günstig, ländlich und mit guter Outdoor-Animation in schönen Seminarräumen tagen kann man im Dorfhotel Schönleitn. Am besten natürlich außerhalb jedweder Ferien. Auf Naturburschen und -Mädelprogramme sind die Leutedort gut eingestellt in der heiteren Seeund Waldrandlage bei der Burgruine Finkenstein. www. schoenleitn.at Das Hotel Moselebauer wird betrieben von einem Entrepreneur draußen im Lavanttal, der auf weitläufigem Gelände ein breit diversifiziertes Erlebnishotel-Konzept umgesetzt hat (89 Zimmer mit QuadExpeditionen und Hochseilgarten. Was er macht, macht er gut, hört man und hin kommt man am schnellsten über Graz, denn die Grenze zur Steiermark ist nah. www. moselebauer.com. Der Jägerwirt auf der Turracherhöhe (1500 m) soll ein schöner Outdoorstützpunkt sein www.seehotel-jaegerwirt.at und das Romantikhotel Seefischer www.seefischer.at in zauberhafter Lage am Millstätter See ist ideal für Strategietage. Am Millstätter See gibt es auch eine schwimmende Eventplattform, ganzjährig nutzbar und 360 qm groß, für mystische Feuerschalendinner und Parties mit DJ.

Geschäftliches mit Genuss verbinden.

Die vielleicht effektivste Art für Ihren Erfolg. Moderne Eleganz gepaart mit hoher Funktionalität – so stellen wir uns das ideale Seminarhotel vor. Wenn dann auch noch exklusiver Komfort und ein hochwertiges Rahmenprogramm geboten werden, dann ist das ein Anreiz mehr, Ihr nächstes Meeting, Seminar oder Incentive in einem unserer Falkensteiner Hotels zu veranstalten. Sie finden in unseren City-Hotels immer auch eine kleine Entspannungsoase und gleichzeitig sind unserer Wellness-Hotels mit großzügig und modern eingerichteten Seminarräumen ausgestattet. Verzichten Sie also nicht auf den Komfort während einer Geschäftsreise und lassen Sie sich von uns überzeugen, Ihre nächsten Meetings und Tagungen in einem Falkensteiner Hotel zu planen. Falkensteiner Hotel Am Schottenfeld, Falkensteiner Hotel Palace, Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia, Falkensteiner Hotel & Spa Bleibergerhof, Falkensteiner Hotel & Spa Bad Waltersdorf, Falkensteiner Hotel & Spa Bad Leonfelden, Falkensteiner Hotel & Asia Spa Leoben Mehr Informationen unter: mice@falkensteiner.com, www.mice.falkensteiner.com


Bad Kleinkirchheim: Hier schlägt das Herz ruhiger 36 Kilometer von Villach entfernt – und mithin auch nur etwa 50 Minuten vom Flughafen Klagenfurt liegt das Wintersportzentrum Bad Kleinkircheim am Rande der Nockberge. Einer der beliebtesten Seminarorte in Österreich. Eine ultramoderne Therme, gebaut von den Architekten Behnisch ziert die Ortsmitte und geworben wird mit der Sinnlichkeit einer heilenden Landschaft. Und mit Franz Klammer, dem Abfahrtsolympiasieger von 1976, dem hier eine Piste gewidmet ist. Bad Kleinkirchheim ist die alpine Nische im Conventionland Kärnten, wo systematisch auf der Outdoor-Klaviatur gespielt wird. Von der Entdeckung einer Thermalquelle aus hat sich der Ort touristisch entwickelt und heute beeindruckt die Hotellerie im Sommer und Winter mit einer großen Dichte an historisch gewachsenen Vier- und Fünfsterne-Betrieben. Meist Familienbetriebe wie Pulverer und Ronacher, die Jahrhunderte Tradition in Sachen Gastlichkeit haben. Der umgebende Erlebnisraum Nockberge steht für Vielseitigkeit auf kompaktem Raum – von der Hubschrauberlandung zum hochalpinen Picknick. Wandern, Wintersport, Mountainbiking, Canyoning, Golf – alle Bewegungssportarten zu Wasser und zu Land bietet der Ort der kurzen Wege mit den authentischen Gastgebern. Die Sportschule Kreiner ist hier der große, breit aufgestellte Outdoor-Anbieter und die Bad Kleinkirchheim Tourismus Marketing GmbH mit dem rührigen Geschäftsführer Stefan Heinisch fungiert als zentraler Einlauffilter für Anfragen. www.badkleinkirchheim.at Die Zirbe ist der Charakterbaum der Nockberge. Verglei-

120 | Austria 2009

chende Schlafforschungen des Johanneum-Research Instituts haben ergeben, dass das Herz in einem Zirbenzimmer mit einer Stunde weniger Arbeit auskommt, also langsamer schlägt. Der Schlaf ist tiefer, die Erholung größer. Viele Betriebe haben sich darauf eingestellt nach dem Prinzip einheitlich definierter Designrichtlinien. Empfehlenswerte Hotels: Pulverer (100 Zimmer) und Ronacher mitten im Ort sind die Stars im Fünfsternebereich, zu den Hidden Stars zählt der Kirchheimer Hof mit vier Sternen in exponierter Höhenlage Die Leu-Stuben im „Pulverer“ ist eines der ältesten Gasthäuser auf Haubenniveau mit regionalen Produkten wie u.a. dem Nockberge Almrind – Shrimps mit 17.000 Flugmeilen auf dem Tacho gibt es hier nicht. Die zahllosen ausgestopften Tiere, alles was kreucht und fleucht, soll die Großmutter selbst erlegt haben. Ansonsten ist der Pulverer alpenländisches Fünfsterne-Hotel mit einer Vorzeige-Wellness- & Saunawelt im traditionellen Stil. Großer Seminarraum mit Austritt, vergrößerbar zu einem L-Winkel rund um das Foyer, mehrere fest installierte Beamer usw. Sehr modern. Geistesblitz, Arbeitsfreude, Elan usw. heißen die Räume. „Erleichterung” die Toilettenanlagen. Nett, oder? Familie Pulverer ist konsequent unterwegs auf der Behaglichkeitsebene und der Kräutergarten vor der Haustüre signalisiert: Produkte vom eigenen Bauernhof. www.pulverer. at Der Kirchheimer Hof liegt auf 1084 m Höhe als familiengeführtes, gewachsenes Viersternehaus mit drei Tagungsräumen im alpenländischen Stil. Die Hintereggers sind erfahren im Umgang mit Pharma- und Ärzteveranstaltern, die wohl die allgegenwärtig schöne Aussicht und das natürliche Ambiente schätzen, vielleicht auch die 24 schönen Juniorsuiten zum Superpreis! Fünf verschiedene Saunen mit Panoramafenstern gibt es, Kochkurse und: Speick – die Bergkräuter für die soeben revitalisierte Kosmetikserie wachsen hier und die Hoteliersfamilie ist Konzeptionspartner der Walter Rau AG. www.harmonys.at


Retter Events – zweimal in Kärnten, einmal in Wien Neuer Leitbetrieb am Wörthersee Das Lindner Seepark Hotel Congress & SPA mit 146 Zimmern (sieben Suiten) wurde erst im Juli 2009 eröffnet in Klagenfurt, dem mit 2.347 Sonnenstunden pro Jahr sonnenreichsten Ort Kärntens. Die Lage ist perfekt: 500 m von Autobahnabfahrt, Universität, Klagenfurter Seebühne und: Sunset-Club für Abendevents am See. Das Hotel ist ein hochmodernes Viersterne superior-Tagungshotel mit hohem Designanspruch und liegt mit seinen gewaltigen Außendimensionen wie ein soeben gelandetes Ufo direkt an einem Zugangskanal zum Ostufer des Wörthersees. Wo die sanften Wellen an die vielen Tropenholzterrassen schlagen, können Boote anlegen und dümpeln zwei BBQ-Donuts als schwimmende Gaudi-Grillstationen für kleinere Gruppen. Business und Wellness im exklusiven Design lautet das stimmige Motto. Was soll man über ein so neues Haus mit einem im Tagungsgeschäft so routinierten Betreiber sagen, was nicht das Internet besser könnte: www.lindnerhotels.at Und abends in die Schleppe! Schleppe heißt die Klagenfurter Brauerei, eine der ältesten Österreichs, mit der sensationellen Eventhalle, mit 1000 qm auf drei Ebenen vor Sudkesseln und in Gewölben und zusätzlicher Freiluftarena www.schleppe.at. Hier war u.a. auch die After Show-Party von „Wetten dass?“. Lieber am See? Nun gut: www.sunsetbar.tv

Nina Strempfl von Retter Events bestätigt den klar wahrnehmbaren Trend zu geerdeten Programmvarianten. Dazu passt das Traktortaxi, bei Programmen in der Natur ein beliebtes Transportmittel hierzulande. Im Gespräch erfahren wir, dass es in Friesach eine entweihte Kirche mit Seminarpark gibt, bei St.Veit im Ort Dreifaltigkeit eine urige Hütte wartet, wo man sich aus Kräutern seine eigene Zahnpasta anrühren usw – Tipps dieser Art bekommt man nicht so leicht, denn wie sagt Max Egger: Es gibt so viel hier, aber „es sogt halt keiner!” Kärntner Mentalität. Und noch etwas ist Kärntner Mentalität: Nehmen wir mal an sie wollen mit 15 Quads zwei bis drei Stunden durch die Landschaft brausen. Dann sagen Ihnen die Salzburger und Tiroler: „Ihr spinnts wohl!“ Der Kärntner aber stutzt kurz, denkt nach. Legt den Kopf schief und sagt: „Na gut, do kennts foan!“ Die Retter-Programme sind österreichweit einsetzbar. Die eigene Drachenbootflotte wird von See zu See versetzt und 13 Jeeps stehen in den eigenen Garagen. In der Hochsaison werden oft fünf bis sechs Veranstaltungen an einem Tag gefahren. 50 „Retter“ sind unter dem Label Erlebnismanufaktur unterwegs. Tailormade machen Sie am liebsten, viel Equipment haben sie und müssen daher kaum zumieten. Pioniere auf Kärntner Boden. www.retter.at. Weitere Agenturen: www.sportschule.at www.freigeistevents.at / www.abenteuer-reisen.at

Kongresse und Seminare im Herzen Kärntens zwischen Bergen und Seen Region Villach! • Problemlose Anreise mit Flugzeug, Zug und Auto • Service aus einer Hand – Beratung, Planung und Organisation • Kontakt zur Hotellerie und Gastronomie • Individuelle Incentives und Rahmenprogramme • Kongresszentrum und Eventlocations mit höchstem Servicestandard

Villach-Warmbad • Faaker See • Ossiacher See Tourismus Martina Mayrhofer Töbringer Straße 1, 9523 Villach-Landskron, Österreich Tel.: +43 / (0)4242 / 42 000 - 53, Fax: +43 / (0)4242 / 42 000 - 42 E-Mail: mayrhofer@region-villach.at • www.region-villach.at

Austria 2009 | 121


Die Pole Position für High End-Events in Kärnten: Schloss Velden

wie vom üppigen Tageslicht, das von der seeseitigen Panoramaterrasse hinein fällt. Weitere vier Tagungsräume mit eigenem Foyer schließen sich an und die Technik ist natürlich überall vom Feinsten – einer der Räume kann sogar komplett abhörsicher abgekapselt werden. Im Restaurant Seespitz wird unmittelbar am bis zu 26° warmen Seewasser gefrühstückt und zwar in einer Qualität, wie sie nur in den ganz großen Hotels dieser Welt üblich ist. Die vorgelagerte Tropenholzterrasse verbindet seeseitig den Beachclub mit eingelassenem Pool und die Terrassenlounge zu einem einzigen Eventkomplex, der am Abend privatisiert werden kann für Abendveranstaltungen auf höchstem Niveau am exklusivsten Platz des Wörthersees: mit schwimmender Leinwand für Filmprojektionen, Laserkanonen-Pontons und Feuerwerksrampen. Hier wird man ein wenig an

20 Milliardäre leben am Wörthersee oder haben zumindest dort ein zusätzliches Domizil und diese einsamen Seelen brauchen doch eine adäquate Anlaufstation. 120 Millionen Euro haben An- und Umbauten des einst Gunter Sachs gehörenden Schloss Velden verschlungen, bis es sich im Mai 2007 als „a Capella-Hotel” mit „sechs Sternen” anschicken durfte, längst verloren geglaubten Glanz an den Wörthersee zurück zu holen. In Velden spielt die touristische Musik und das repräsentative Haus liegt dort natürlich auch am schönsten Platz! Bentley, Ferrari, Lamborghini und Co. im Bereich der Vorfahrt ziehen magisch die Blicke der Flaneure an der Seepromenade an und am Abend lassen sich die Gäste des Kärntner „Starkoch 2009” auf dem Balkon des 2-Sterne-Michelin-Restaurants „Schlossstern“ wie Hochadlige ehrfurchtsvoll begutachten. Mit gedämpfter Ehrfurcht darf man zur Kenntnis nehmen, dass 15 Marmorsorten erbaut wurden und in der wunderbaren Lounge-Bibliothek gerade der bekannte CEO eines Weltunter nehmens sein Laptop aufklappt.

Der historische Schlossteil, bekannt als „Schloss am Wörthersee”, ist von den Architekten harmonisch mit dem U-förmigen Neubau verbunden, in dem sich der zeitgenössisch schlichte Wellnessbereich, die neuen Capella-Juniorsuiten mit den Loggien zum weit offenen Innenhof und der Veranstaltungsbereich befinden. Der separierte Veranstaltungsbereich kann über eine eigene Vorfahrt angesteuert werden. Ein großes, Glas überdachtes Foyer verbindet die stimmungsvolle Außenfassade des alten Gebäudeteils wie ein Lichthof auf reizvolle Weise mit dem Anbau. Der wiederum verbirgt als Prunkstück einen 400qm großen und teilbaren Ballsaal, dessen zurückhaltende Eleganz durch extrem elegante Lüster mit je 1200 Einzelkristalltropfen wirkungsvoll akzentuiert wird

122 | Austria 2009

Gastbergers Scalaria am Wolfgangsee erinnert – ein wenig, denn die Exklusivität ist ungleich höher. Für zwei Millionen Euro hat unlängst eine Hochzeitsgesellschaft das Schloss Velden gemietet und auf einer Seebühne Seal exklusiv für die Gäste singen lassen. Ecco: Das ist der Platz für die High End Events in Kärnten! Elmar Greif, kompromisslos bei Qualität und Preis, vielen noch als langjähriger Direktor des Kempinski Hotels Gravenbruch in Frankfurt bekannt, ist vor kurzem angetreten, diese schöne Haus für die Capella-Gruppe im Veranstaltungsbereich nachhaltig zu positionieren und hier und da letzte Feinkorrekturen an Hard- und Software vorzunehmen. Sei neuer Verkaufsleiter Hebbel ist übrigens ein Ururenkel des Dichters Friedrich Hebbel. 105 Zimmer und Suiten, darunter die 350qm große Kaisersuite mit einem 50qm Balkon – das Richtige für MittelostPrinzen. www.schlossveldencapella.com


KOSTENLOSE HANDBÜCHER FÜR VERANSTALTUNGSORGANISATOREN!

Steiermark Convention ist Ihre kompetente Servicestelle für alle Fragen bezüglich der Organisation von Kongressen, Tagungen, Seminaren und Rahmenprogrammen. Wir unterstützen Sie rasch und kostenlos bei der umfassenden Planung und professionellen Organisation Ihrer Veranstaltung.

TAGUNGSPLANER STEIERMARK

INCENTIVE HIGHLIGHTS TS STEIERMARK

! NEU

en: mit über 30 Programmideen: Teambuildings, Incentive Reisen, Betriebsausflüge, Rahmenprogramme

mit 43 Anbietern: Tagungshotels, Kongresszentren,, Veranstaltungslocations, Event Agenturen, Convention Bureaus und Ausflugsziele

MEETINGS INCENTIVES CONVENTIONS EVENTS

Bestellen Sie Ihr kostenloses Handbuch: Mag. Andrea Sajben, Steiermark Convention, Steirische Tourismus GmbH, A-8042 Graz, St.-Peter-Hauptstraße 243 Tel.: +43 (0) 316 / 4003-0, Fax: DW 10, info@steiermark-convention.com, www.steiermark-convention.com

GR AZ

CONVENTION B URE A U Graz – die Kongressstadt mit Charme – bietet Ihnen ideale Voraussetzungen für perfekte Tagungen, internationale Kongresse, großzügige Seminare, atemberaubende Events! Bestellen Sie Ihren GRAZER TAGUNGSPLANER! ➔ www.graztourismus.at/kongress KONTAKT Graz Convention Bureau Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH Messeplatz 1/Messeturm 8010 Graz, Austria T +43/316/80 75-47, -49, F -55 kongress@graztourismus.at

Austria 2009 | 123


wo erFoLGreiche KonGresse GAnz nAtĂ&#x153;rLich sind.

meet Austria  

Anregungen für Veranstaltungsplaner & Ideen für Jedermann in einem Bilderbogen aus neun Bundesländern.

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you