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AUSGABE

MONATLICHES

17

INFORMATIONSJOURNAL AUS DEM NETZWERK

EVENTMAL

MÄRZ 2012

AUS DIESER AUSGABE: NEW ENERGY

S. 04

JOST DE JAGER BEI MIT

S. 20

KREIS NF ENERGIESIEGER

S. 23

KROKUSBLÜTE IN HUSUM

S. 31

IMPRESSUM

IM EVENTMAL-INFORMATIONS-JOURNAL ERSCHEINEN NEUIGKEITEN AUS DEM EVENTMALNETZWERK. DER LESERKREIS IST DAS EVENTMAL-NETZWERK BZW. DARAN INTERESSIERTE PERSONEN.

ALLE TEXTE UND FOTOS UNTERLIEGEN DEM DEUTSCHEN URHEBERRECHT UND DÜRFEN DAHER OHNE SCHRIFTLICHE GENEHMIGUNG NICHT KOPIERT ODER ANDERWEITIG VERÖFFENTLICHT WERDEN. DA ES SICH HIER VORRANGIG UM PRTEXTE HANDELT, IST DAS KOMPLETTE JOURNAL ALS „ANZEIGE“ DEKLARIERT, OHNE DASS DIESES EXTRA SEPARAT AUSGEWIESEN WIRD. FÜR VON FIRMEN ZUR VERFÜGUNG GESTELLTE TEXTE, FOTOS UND LINKS SIND DIESE SELBST UND VOLL VERANTWORTLICH. DAS JOURNAL ERSCHEINT EINMAL IM MONAT (CA. AM 15.) UND WIRD AUSSCHLIESSLICH ONLINE VERTEILT. ANZEIGENSCHLUSS ENDE KALENDERMONAT.

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Titelfoto: Die New Energy zieht jedes Jahr mehr Besucher an. Foto: Blume


Editorial

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erzeit rückt Husum mal wieder in den Fokus der (Welt-)Öffentlichkeit. Die kleine Schwester der großen Messe „Husum Wind“, die im September 2012 auf dem Plan steht, scheint mit einem neuen Besucherrekord zu Ende zu gehen. Noch bis einschließlich Sonntag, 18. März, kann man sich ein Bild machen, was es im Bereich der Erneubaren Energien inzwischen so gibt, was wie gefördert wird oder wie man sich wohl in Zukunft selbst befördern kann. Elektroautos und -fahrräder stehen hoch im Kurs beim Publikumsinteresse. Ebenso wird inzwischen gerne wieder in die eigene Immobilie investiert, so ein Aussteller, statt in Kapitalmärkte. „My home is my castle“ bekommt da eine ganz neue Dimension. Gerade diese Einstellung verschafft der New Energy in Husum einen Anspruch, der weit über die Grenzen der Stormstadt hinausgeht. Neben Fachpublikum kommt vor allem der interessierte Immobilienbesitzer, der durch Wärmedämmung Energiekosten senken möchte oder auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten im Bereich Wind, Solar oder Biogas ist.

Für Schleswig-Holstein kann sich die Energiewende zur Jahrhundertchance auswachsen, sagt jedenfalls Wirtschaftsminister Jost de Jager. Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt werden bereits jetzt gesucht, wie auch die Jobbörse der New Energy zeigt. Aber noch etwas lässt bereits jetzt die Gäste verstärkt in die Stormstadt kommen. Die Krokusblüte beginnt rechtzeitig, um den Schlosspark zum 24. und 25. März beim Krokusblütenfest mit verkaufsoffenem Sonntag in ein lila Blumenmeer zu verwandeln. Der Kunsthandwerkermarkt im Schlosshof und die Proklamation der Krokuskönigin 2012 sind nur einige der Programmhöhepunkte an den beiden Tagen. Die lila Krokusse sind einzigartig in ihrer Art und sorgen für einen Massenansturm an Besuchern. Für Fotografen – ob Hobby oder Profi – gibt es reichlich Motive zur Auswahl. Auf nach Husum! Die Stadt erwartet Sie.

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Jubiläumsmesse: 10 Jahre New Energy Husum (eventmal.de) – Bis zum Sonntag, 18. März, dreht sich in der Messe& Congresszentrum alles um die Erneuerbaren Energien. Was vor zehn Jahren mit ein paar Ausstellern begann, hat sich inzwischen zu einem Publikumsmagnet für Fachbesucher und Verbraucher entwickelt. Im Zeichen steigender Energiekosten und dem Trend zu alternativen Energiequellen konnte sich die Messe stetig entwickeln und jedes Jahr neue Besucherrekorde vermelden.

Dänemark ist in diesem Jahr das Partnerland. Im Jahr 10 des Bestehens könnte ein neuer Besucherrekord möglich sein. Fotos: (c) by eventmal.de, Petra Blume

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änemark spielt auf der diesjährigen New Energy Husum eine gewichtige Rolle. Experten erläutern die Anforderungen und Vorteile, welche der dänische Energiemarkt bietet. Das deutsch-dänische grenzüberschreitende Fachvorträge sind in deutscher und dänischer Sprache zu verfolgen und richten sich an Handwerker und Fachleute aber auch Privatpersonen, die ihr Eigenheim energieeffizient umrüsten möchten. Auch präsentiert sich das Land Dänemark in Halle 1 zum zweiten Mal mit zahlreichen Unternehmen auf einem großen Gemeinschaftsstand, organisiert von der dänischen Botschaft in Berlin. Dänemark gilt als weltweit führend auf dem Gebiet der Windenergie. Seit der Regierungserklärung vom Frühjahr 2011, die als Zielsetzung die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen bis

2050 ausgab, stehen vor allem Biomasse aber auch alle anderen Formen erneuerbarer Energie zusehends hoch im Kurs. Ein Grund mehr für die New Energy Husum im Rahmen der Messe den deutsch-dänischen Wissens- und Knowhow-Transfer anzukurbeln. Derzeit erlebt Dänemark vor allem einen Aufschwung im Solarmarkt. Lars Campradt, Leiter der unabhängigen, landesweiten Energieberatung ‚Energitjenesten Kolding‘ in Dänemark, führt dies zum einen auf die Regelung des vergangenen Jahres zurück, den Stromzähler bei der Nutzung von Solarstrom rückwärts laufen zu lassen. Zum anderen auch auf den intensiven Wettbewerb am weltweiten Solarmarkt. Die Solarpreise haben sich im Laufe nur eines Jahres praktisch halbiert. In Deutschland kann man, bis zur kürzlich beschlossenen Kürzung der Solarförderung, von einem regelrechten Solar-


boom sprechen, der sich durch hohe verbürgte Preise erklärte. Deutschland hat auf dem Gebiet der Solartechnik die Nase ganz weit vorn. Einmal mehr Grund auf der New Energy Husum dem Nachbarland Einblicke in die neuesten Entwicklungen rund um Solartechnik und deren Finanzierung sowie zu Installations- und Anschlussmöglichkeiten zu geben.

Jahr ebenfalls ihren Durchbruch in Dänemark. Die low-tech und deshalb kostengünstige Lösung zur Deckung des Warmwasserbedarfs ersetzt vor allem große Mengen von Gas. Die vielen Fernwärmeanlagen in Dänemark setzen thermische Solarpaneele auf ganzen Feldern ein. In Gram in Südjütland entsteht die bald größte Anlage der Welt.

„Weil der Strom aus der Steckdose in Dänemark inzwischen wesentlich mehr kostet als Solarstrom vom eigenen Dach, kann und wird sich die New Energy Husum auf reges Besucherinteresse von Seiten unserer nördlichen Nachbarn einstellen“, freut sich EWS Geschäftsführer Kai Lippert.

FURGY ist ein deutsch-dänisches Sammelprojekt, das von der INTERREG 4 A SyddanmarkSchleswig-K.E.R.N. mit finanziellen Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird. Im Vergleich zum letzten Jahr sind dänische Unternehmen auf doppelt so vielen Quadratmetern in den Hallen repräsentiert. (Quelle: Pressemitteilung Messe Husum & Congress )

Solarthermie – die fast geheime, aber sehr rentable und reine Form der Energie - hat dieses

Moderne und energiesparende Heizsysteme sind bei Immobilienbesitzern hoch im Kurs. Foto: Archiv Blume

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„Nach der Messe ist vor der Messe“ Husum (eventmal.de) – Gerade startet die New Energy im NCC. Davor wurde noch kräftig geschraubt, gebohrt, aufgebaut, damit sich die Firmen im besten Ausstellungslicht darstellen können.

Denise Merten ist dafür verantwortlich, dass der Stand der Firma bestens ausgestattet ist.

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enise Merten von der Firma Georg C. Hansen aus Husum ist seit zwei Jahren verantwortlich, dass es auf der Messe für ihren Betrieb rund läuft. Die erste Planung laufe bereits, so die Marketingmitarbeiterin, wenn die Messe vorbei sei. Drei bis vier Monate vor einem Messestart würden dann die ersten internen Absprachen getroffen und die Koordination mit den zusammenarbeitenden Handwerksbetrieben abgestimmt. Die ganz heiße Phase, lacht sie, begann bereits dieses Mal am 5. März mit dem Aufbau des Standes. Da bleibe ihr auch für den normalen Arbeitsalltag keine Zeit. Auf etwa 180 qm werden sie und sechs weitere Firmenmitarbeiter für die Kunden an den vier Messetagen alles geben. Die Husumer Firma ist seit Anfang an bei der New Energy vertreten, der Stand habe sich seitdem immer weiterentwickelt, sagt sie. In diesem Jahr liege der Schwerpunkt auf Solar, Pelletkessel, Lüftungssysteme und Wärmespeicher. Eine Standsymbiose gehen Mathias Schikotanz, Fa. Harreither NL Husum, und Niels Cars-

tens, WTC Mildstedt, immer wieder gerne ein. Auch bei ihnen beginnt schon nach einer Messe mit dem „Rebooking“ der neue Planungsablauf. Insgesamt fünf Mitarbeiter und die Chefs sind dabei voll im Einsatz. Das bezieht sich nicht nur auf den Standaufbau der letzten 24 Stunden. Im Vorfeld werden neue Themenschwerpunkte gesetzt und auch der Stand soll immer wieder anders gestaltet sein.

Kisten aufschrauben, um die Maschinen ausstellen zu können. Fotos: (c) by eventmal.de, Petra Blume


Die Monteure fehlen für eine gewisse Zeit damit auch im Tagesgeschäft. „Die Kunden haben dafür zwar Verständnis, aber wollen natürlich schon ihren gewohnten Service“, so Schikotanz und die interessierten Anfragen von Kunden während der Messe sollen schließlich zeitnah nach der Messe ebenfalls abgearbei-

tet werden. Er und Kollege Carstens erwarten übrigens einen neuen Besucherrekord. „Bei den steigenden Energiekosten ist das Interesse an Alternativen groß“, so der Harreither-Niederlassungsleiter, „und man investiert anscheinend auch gerne wieder in die eigene Immobilie statt in Kapitalmärkte“.

Heizungsmonteure mal in anderer Funktion - als Standbauer.

Mathias Schikotanz (Harreither) und Niels Carstens (WTC) erwarten einen neuen Besucherrekord.


Unsere Bildnachlese

In drei Hallen präsentierten die Aussteller ihr Angebot rund um Erneuerbare Energien. Fotos: Š by eventmal.de, Petra Blume

Fachsimpelei unter Ausstellern - so viel Zeit muss sein.


Unsere Bildnachlese

Kleine Windanlage im Modell.


Unsere Bildnachlese

Elektrofahrr채der sind gefragt,

Elektrisches Motorrad demn채chst als Alternative f체r Motorradfreunde.


Unsere Bildnachlese

Solarstromtanker - hier schon Realit채t.

Das kleinste Auto der Welt wird durch einen Solarchip betrieben.


Unsere Bildnachlese

Interessierte Besucher lieĂ&#x;en sich gerne informieren.

Sportlicher Chic, der mit Strom fährt: der neue Opel Ampera.


Unsere Bildnachlese

Internationales Publikum auf der New Energy.


Unsere Bildnachlese

D채nemark war in diesem Jahr Partnerland.


Unsere Bildnachlese

Lächeln für die Fotografen - so soll es sein.

Steigende Energiekosten sorgen für eine Nachfrage bei Alternativlösungen.


Unsere Bildnachlese

F端r diese Sch端ler war die New Energy ein besonderer Unterrichtstag.

Kleiner Vortrag 端ber Bioenergie - Schulunterricht der praktischen Art,


Unsere Bildnachlese

Nichts geht über ein strahlendes Lächeln.

Auch diese Damen waren mit Spaß bei der Sache.


Unsere Bildnachlese

Eine gute Dämmung kann helfen, Kosten zu senken.

Die Aussteller der New Energy kĂśnnen sich Ăźber mangelndes Interesse nicht beklagen.


Unsere Bildnachlese

Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf im Gespr채ch mit einem Aussteller (li.). Husums B체rgermeister Uwe Schmitz (2.v.li.) und Messe-Gesch채ftsf체hrer Peter Becker (re.) begleiten sie.

Aussteller sind zufrieden mit dem Verlauf der Messe.


de Jager will „Wertschöpfung im Lande lassen“ Husum (eventmal.de) – Erneuerbare Energien, verkehrstechnische und damit bessere wirtschaftliche Anbindung der Westküste und verstärkte Bildungsmöglichkeiten, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken, waren Themen, denen sich Wirtschaftsminister Jost de Jager beim Unternehmerfrühstück bei der BT Nord im Husumer Gewerbegebiet stellen musste.

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Jost de Jager hält die Windkraft für die Jahrhundertchance Schleswig-Holsteins. Fotos: (c) by eventmal.de, Petra Blume

uf Einladung des Hausherren Thomas Holst und dem MIT Kreisverband Nordfriesland mit seinem Vorsitzenden Henning Koritzius waren Husumer Mittelständler und Kommunalpolitiker gekommen, um sich vom Kandidaten um das Ministerpräsidentenamt über zukünftige (Spar-)Pläne informieren zu lassen. Die Erneuerbaren Energien seien für das Land eine große Chance, die es zu nutzen gelte. Er verteidigte dabei die geplante Kürzung bei den Photovoltaikanlagen. „Die Entscheidung ist in der Sache richtig“, so der Minister, „bei den Fristen muss man vielleicht noch mal nachbessern“, gab er zu. Die Grundlage für die Förderung habe sich geändert. Die Materialkosten für diese Anlagen seien gesunken, der Markt „überfördert“ in der Relation zu den drei Prozent Anteil am Gesamtstrom. Als sehr viel effizienter bezeichnete er die Windkraft. Ohne Schleswig-Holstein werde die Energiewende nicht funktionieren. „Es ist eine Jahrhundertchance für unser Land“, so de Jager. Das kön-

ne aber nur klappen, wenn die Wertschöpfung im Lande bleibe. „Es kann nicht sein, dass wir Anlagen und Leitungen bauen, aber die Arbeitsplätze und Messen woanders sind. Wir stehen zur Husum Messe“, was von den Anwesenden mit Beifall goutiert wurde. Die Windenergie sei ebenfalls gut für die Häfen und er brachte Helgoland, Büsum und Hörnum als potenzielle Servicehäfen ins Spiel. Die Landesregierung habe den Anteil der Windeignungsflächen auf 1,5 Prozent erhöht und gerade in NF habe man weit mehr Anfragen, als man beantworten könne. Hier kenne man bereits die Bürgerwindparks und stoße daher auf eine große Akzeptanz in der Bevölkerung. Als „Achillesferse“ bezeichnete der Minister allerdings den Leitungsbau. Vorlaufende Bürgerbeteiligung und Planungs- und Ausgleichsklarheit sollen einen Baubeginn ab 2015 möglich machen. Mehr als das Bekenntnis de Jagers zum Ausbau der A20 und der westlichen Elbquerung interessierte die Besucher allerdings, was nun


mit dem Ausbau der Bundesstraße 5 im Bereich Horstedt/ Hattstedt passieren soll. Das Geld stehe bereit, so der Minister, und forderte ein schnelles Planfeststellungsverfahren. Rickmer Topf bemängelte, dass es da schon viele Zusagen gab, die nicht eingehalten wurden und Amtsvorsteherin Karen Hansen vom Amt Treene, die auch Bürgermeisterin von Horstedt ist, verwies auf die Wünsche ihrer Bürger, das Geld für zwei eingesparte Brücken in eine zusätzliche Abbiegerspur zu verwenden, damit nicht der komplette Verkehr durch Horstedt fließen müsse.

sich gewünscht habe. Als beste Voraussetzung für einen guten Unterricht halte er die, dass er erst einmal stattfinde und verwies auf die Verdoppelung der Mittel, um den Schulausfall zu vermindern. Gleichzeitig sei eine neue Grundlage für die Lehrerausbildung von Nöten. Kreishandwerksmeister Hans-Jürgen Grube stellte dann auch die Frage, ob nicht mal die Bürokratie über sich hinauswachsen könne und einen bedarfsgerechten Unterricht in Bezug auf den Fachkräftemangel unterstützen wolle. Als Beispiel nannte er den „Praktischen Helfer.“ Gestufte Ausbildungsangebote seien sicher sinnvoll, so de Jager, aber sie müssten auch seitens der Bewerber akzeptiert werden. Es sei im vergangenen Jahr nicht gelungen, alle offenen Ausbildungsplätze Bewerbern zuzuweisen. Dem Fachkräftemangel und der schwindenden Attraktivität der ländlichen Räume müsse in Zukunft verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet werden.

de Jager: „Wir stehen zur Husumer Messe“

Selbstkritisch betrachtete de Jager die Schulpolitik. „Wir sind leider nicht da, wo wir uns das 2009 vorgestellt haben. Es gab Unruhe.“ Er mache sich stark für das zweigleisige Schulsystem aus Regional- bzw. Gemeinschaftsschulen auf der einen und Gymnasien auf der anderen Seite. Er räumte auch ein, dass die Wirtschaft nicht immer die Schulabgänger finde, die sie

MInister Jost de Jager, Henning Koritzius und Thomas Holst. Foto: Blume Sie hätten gerne Ihr Foto von einer Messe oder Veranstaltung per eMail für Ihren privaten oder geschäftlichen Gebrauch? Preise auf Anfrage. Mailen Sie uns gerne unter info@eventmal.de Werbung im Eventmal-Online-Journal? Fragen Sie uns!


Info zum Jobeinstieg in die Windenergie Husum (eventmal.de) - Der Bereich der erneuerbaren Energien hat sich in den vergangenen Jahren zu einem konstanten Jobmotor entwickelt: Mittlerweile verdienen rund 100.000 Menschen bundesweit ihr Geld mit der Planung, dem Bau oder dem Betrieb von Windkraftanlagen. Fachkräfte sind in diesem Wirtschaftssegment gefragter denn je.

Job mit Zukunft - Techniker für Windanlagen sind gefragt. Foto: WAK

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emeinsam mit Branchenvertretern informiert die Wirtschaftsakademie in Husum am 22. März 2012 um 10 Uhr in der Flensburger Chaussee 30 über Berufsperspektiven und die Weiterbildung zu Servicetechnikern für Windenenergieanlagen, die einen Jobeinstieg in die regenerativen Energien ermöglicht. Zu den Aufgaben von Wartungstechnikern in der Windenergie zählt beispielsweise Rotorblätter auf Risse zu überprüfen und zu reparieren, der Ein- und Ausbau von Getriebeteilen auf den Türmen oder die Wartung der elektrischen Anlagen. Das nötige Wissen für einen Job in bis zu 150 Meter über dem Boden haben die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und das Bildungszentrum für Erneuerbare Energien e.V. (BZEE) in einer sechsmonatigen und in dieser Form landesweit einmaligen Weiterbildung zusammengestellt.

Neben technischem Know-how wird Sicherheit groß geschrieben: Abseilübungen und Höhenrettung sind Teil des Trainingsprogramms von angehenden Servicetechnikern. Körperliche Fitness sowie eine vorhergehende Berufsausbildung in der Metall- oder Elektrobranche sind Voraussetzung für die Weiterbildung. Neben dem BZEE-Abschluss kann auch ein Zertifikat der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg als Servicemonteur für Windenergieanlagen (IHK) erlangt werden. Insbesondere für Arbeitsuchende bietet der Lehrgang, der im Mai erneut starten wird, eine gute Chance zurück in den Beruf, da eine Finanzierung beispielsweise über einen Bildungsgutschein möglich ist. Um Anmeldung zu der unverbindlichen und kostenlosen Informationsveranstaltung wird bei Beatrice Hobritz von der Wirtschaftsakademie unter Tel. 04841 - 96 08 0 oder per E-Mail husum@wak-sh.de gebeten.


Kreis NF gewinnt 100.000 Euro Nordfriesland (eventmal.de) - Zum ersten Mal ist in Schleswig-Holstein eine Energie-Modellregion ausgezeichnet worden. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis im Wettbewerb „EnergieOlympiade“ geht an den Kreis Nordfriesland mit der Aktivregion Nordfriesland Nord. „Nordfriesland ist ein würdiger Preisträger, weil hier das Thema Energie angekommen ist und in der Bevölkerung akzeptiert und eindrucksvoll getragen wird“, sagte der Geschäftsführer der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH), Prof. Dr. Hans-Jürgen Block, in Kiel bei der Überreichung von Urkunde und Scheck an die Vertreter der Region, Landrat Dieter Harrsen und Wilfried Bockholt, Vorsitzender der Aktivregion und Bürgermeister der Stadt Niebüll.

Schon im September 2011 war klar, dass Nordfriesland gegen Flensburg antritt. Nun haben Landrat Harrsen, Baum und Bockholdt (v.re.) gewonnen. Archivfoto: (c) eventmal.de, Petra Blume

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ie EKSH ist als Nachfolgerin der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein Initiatorin der EnergieOlympiade. Sie organisiert den Wettbewerb und stellt das Preisgeld zur Verfügung. Nach den Worten von Schleswig-Holsteins Energie-Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang war der Wettbewerb ein wichtiges Instrument, Erkenntnisse für die Umsetzung der Energiewende auf regionaler Ebene zu sammeln. „Einen Königsweg gibt es nicht, weil die Umstände in den Regionen sehr unterschiedlich sind. Kommunales Engagement für die Energiewende trägt aber regelmäßig auch zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung bei. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist ganz offenbar die Existenz von ,Kümmerern‘ vor Ort“, sagte Zieschang. Deshalb plane die Landesregierung in einem neuen Programm die Arbeit solcher Kümmerer unterstützen. Eine unabhängige Jury hatte sich nach intensiver Beratung der zwei Finalrunden-Teilnehmer aus Nordfriesland und der Region Flensburg für das Konzept der nördlichen Westküste entschieden. Block wies in seiner Laudatio darauf hin, dass die Ausgangslagen an beiden Orten

sehr unterschiedlich seien: In Flensburg gebe es einen städtischen Verdichtungsraum mit einem hohen Anteil an Geschosswohnungen und 98 Prozent Fernwärmeversorgung sowie ein dünn besiedeltes Umland mit viel Potenzial für Wind. Sonne und Bioenergie. Nordfriesland sei dagegen eine ländliche Region mit bereits heute viel Energie aus Wind, Sonne und Biomasse, dünn besiedelt mit überwiegend Ein- und Zweifamilienhäusern und mittendrin einige Klein- und Mittelstädte. Für Nordfriesland hätten die diversen Aktivitäten für den Ausbau der vorhandenen Wertschöpfungsketten (Wind, Photovoltaik, Bioenergie) hin zu Bürgernetzen, Ökostromvermarktung oder Elektromobilität den Ausschlag gegeben. „Eine Energiemodellregion muss mehr sein als Bürgerwindpark, Solargenossenschaft und Biogas“, so Block unter Hinweis zum Beispiel auf kleine Fernwärmenetze mit dezentralen Blockheizkraftwerken der Stadtwerke in Bredstedt. Das anspruchsvolle und integrierte Konzept der Region Flensburg, das in enger Kooperation mit der Universität Flensburg erarbeitet worden ist, sei mit einem zweiten Preis der Jury gewürdigt worden.


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Countdown für das Barcamp läuft Breklum (eventmal.de). Ende März findet nun das erste „Barcamp Westküste“ im Breklumer Christian Jensen Kolleg statt. Wer teilnehmen möchte, sollte sich ab sofort anmelden unter http://barcampwk.de/ Das Christian Jensen Kolleg ist ein Tagungsund Bildungsstätte für kirchliche und nichtkirchliche Gruppen, in der Menschen aus unterschiedlichen Berufen und Lebensbereichen miteinander ins Gespräch kommen. Ausreichende Konferenzräume mit moderner Technik stehen den Teilnehmern des Barcamps zur Verfügung und wer gerne übernachten möchte, kann sich dort vor Ort einmieten. Infos und Preise sind auf der Webseite zu ersehen. Eine rechtzeitige Buchung ist empfehlenswert. http://www.christianjensenkolleg.de/seiten/ preise.html Für Getränke und ein Süppchen während des Barcamps ist gesorgt und für die Teilnehmer kostenfrei. Neben vielen interessanten Themenvorschlägen, die abwechslungsreiche

Sessions versprechen, ist auch für eine abendliche Unterhaltung gesorgt. Wer mag, kann den Abend beim Griechen beginnen und in der „KostBar“ in Bredstedt beenden. Mittlerweile zieht das Barcamp weite Kreise nicht nur im Bereich der Teilnehmer, die selbst aus Hamburg und Bremen anreisen. Auch die Kommunalpolitiker des Kreises stehen hinter der Barcamp-Idee. Kreispräsident Albert Pahl, die Vorsitzenden der sechs Fraktionen des nordfriesischen Kreistages – Tim Hanke (CDU), Thomas Nissen (SPD), Jürgen Jungclaus (WG-NF), Ulrich StellfeldPetersen (SSW), Uwe Schwalm (Grüne), Thorsten Schulze (FDP) – und Landrat Dieter Harrsen stehen dem Barcamp aufgeschlossen gegenüber: „Veranstaltungen dieser Art fördern das Bewusstsein für die Möglichkeiten einer offenen Bürgergesellschaft“, sagen sie. Gute


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Ideen, die den Kreis betreffen, könnten sogar in die Beratungen der Kreisgremien einfließen. Mehr als die Hälfte der Plätze sind bereits gebucht wie ein Blick auf die Barcamp-Westküsten-Webseite zeigt. Themenvorschläge und -wünsche wurden bereits reichlich eingestellt. Als Silbersponsor konnte „KielNET“, - Ihr Kommunikationspartner in der Region - gewonnen werden. Die Firma hat ihren eigenen Bezug zu Breklum, denn die dort ansässige Breitbandgesellschaft baut ein Glasfasernetz und KielNET wird hier als Betreiber seine Dienste anbieten. http://kielnet.de/startseite/ Mit dabei auch das Nordfriesische Innovations-Center (NIC) mit Sitz in Niebüll als BronzeSponsor. Seit 1993 bietet das nördlichste Gründerzentrum Deutschlands funktionell eingerichtete Räumlichkeiten und kompetente Beratung für junge Unternehmen und Existenzgründer. Mit besonders günstigen Mietkonditionen und sehr guten Serviceleistungen erleichtert das NIC den Start in die Selbstständigkeit. http://www.nic-nordfriesland.de/ Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH (WFG NF) setzt sich für die innovative Barcamp-Idee an der Westküste ein. Wir begrüßen damit den zweiten BronzeSponsor. Wirtschaftsförderungsgesellschaft - das bedeutet: Ein guter Kontakt zur Wirtschaft, die Pflege der vorhandenen Betriebe, die Schaffung eines günstigen Klimas für Investitionen und Ansiedlungen, Hilfe bei Existenzgründungen und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Dies sind die vorrangigen Ziele. http://www.wfg-nf.de/ Ebenfalls unterstützen folgende Sponsoren:

30. und 31. März Christian-Jensen-Kolleg, Breklum

Das schwimmende Restaurantschiff im Husumer Hafen „Nordertor“ http://www.nordertor-husum.de/ Hier gibt es leckere Gerichte der Region aus der Bordküche. Der Eiderstedter Blog „Strandbote“ http://www.strandbote.de/ Mit vielen Tipps und Veranstaltungshinweisen für den Urlaub in der Region Eiderstedt. Appartements in St. Peter-Ording.de http://www.appartements-stpeterording.de/ Ferienhäuser und -appartements rund um den Eiderstedter Urlaubsort mit zahlreichen Informationen für einen erholsamen Urlaub. Black Work Pirates GmbH aus Husum. Die „junge“ Firma bietet viele Produkte und Leistungen rund um den „Schrauberkult“. http://www.blackworkpirates.de/ H+G & SCO Hausverwaltungen Die Firma ist seit 1980 auf die Verwaltung von Immobilieneigentum, Bundesbedienstetenwohnungen, Mietwohnungen mit §5-Schein, Immobilien-Portfolios, Hotelappartements, seniorengerechte Wohnanlagen und SeniorenWohnparks spezialisiert.

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Herr „- und günstig“ kommt aus Friedrichstadt Friedrichstadt (eventmal.de) – Wer Werbung macht, muss sich heute schon anstrengen, wenn er seine Kunden begeistern möchte. So versucht eine große Lebensmittelkette ihre Hausmarke „gut und günstig“ marktfördernd an den Mann und die Frau zu bringen. Der TV-Spot, in dem eine junge Familie vom Marktleiter über die Vorzüge des Warenangebotes informiert wird, läuft derzeit.

Marktleiter Axel Vester (li.) und Stellvertreter Nils Drescher (re.) freuen sich, dass der heimliche Star des Werbespots Sebastian Müller aus Friedrichstadt ist. Foto: Blume

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n sich ist das nun noch keine Sensation, wenn da nicht der junge Mann mit der Brille wäre. Das ist der „Herr Hartwig“, der zum Schluss durchs Bild läuft, den Zeigefinger in die Höhe reckt und ein „- und günstig“ ergänzt. Mit dieser Pointe bleibt er dem Zuschauer in Erinnerung und „Herr Hartwig“, oder vielmehr Sebastian Müller im echten Leben, hat damit auch seinen „Spruch weg“, wie er sagt.

Was kaum einer hier in Nordfriesland weiß, ist, dass der 28-Jährige aus Friedrichstadt stammt. Grund genug, den Komparsen aus Leidenschaft mal mit Edeka-Marktleiter Axel Vester und seinem Stellvertreter Nils Drescher zusammenzubringen. Beide kennen Sebastian schon lange und waren überrascht, ihn in dem Werbespot wiederzuerkennen, „wenn auch erst auf den zweiten Blick“, schmunzelt Drescher. Eine Überraschung, die auch der gelernte Augenoptiker teilte. Eigentlich war er nur Lichtdouble für den Hauptdarsteller, als der Regisseur auf ihn aufmerksam wurde. Seit über zehn Jahren ist Müller in einer Agentur für Komparsen gemeldet und konnte schon in Spielfilmen und bei Krimis wie Bella Block mitspielen, oder in vielen Werbespots - vom italienischen

Nobelsportwagen bis hin zur Partnervermittlung - sein markantes Gesicht hinhalten. Der eigentliche Einsatz als „Herr Hartwig“ war dann in zehn Minuten abgedreht an einem Dezembersonntag in der Hamburger Hafencity. Gerne erinnert er sich an die Irritationen bei den Kunden des Marktes, als er in „seinem“ Verkaufskittel vor der Tür stand. „Ach, haben Sie heute doch geöffnet?“, hieß es immer wieder. Mittlerweile wird er häufig von seinen Bekannten angesprochen. Auch Vester und Drescher bestätigen ihm, dass er seine Sache gut gemacht hat. „Realitätsnah“, wie Drescher sagt, verkörpert die Rolle doch in etwa seinen Aufgabenbereich. Er hat seine Ausbildung im Friedrichstädter Markt gemacht und ist inzwischen mit 21 Jahren schon stellvertretender Marktleiter. Fachkräftemangel kennt Chef Axel Vester nicht, denn er bilde sich „seine Nachwuchsriege“ selbst heran, lacht er. Ob „Herr Hartwig“ noch eine Fortsetzung erlebt, weiß Sebastian Müller nicht. Er selbst hätte nichts dagegen. Der Konzern wollte sich in dieser Richtung allerdings nicht festlegen und teilte über die Pressestelle mit, dass er sich noch nicht über zukünftige Werbespots äußern wolle. Dennoch hat „Herr Hartwig“ ein Zeichen gesetzt – wie gut. „…und günstig.“


Falke von Rauschgiftspürhund Überschrift gerettet Hamburg (eventmal.de) - Ein Rauschgiftspürhund des Zolls hat kürzlich einen lebenden Falken im Gepäck von Reisenden aus dem vorderen Orient aufgespürt. Bei der Kontrolle der Koffer eines aus der Türkei kommenden Flugzeuges, hinter den Kulissen des Hamburger Flughafens, zeigte der eingesetzte Rauschgiftspürhund an einem Gepäckstück starkes Interesse.

In dieser viel zu kleinen Box wurde der Falke geschmuggelt. Pressefoto: Zoll Daraufhin wurde der, einem 39-jährigen Dänen, gehörende Koffer im „grünen Kanal“ am Terminal 2 einer genaueren Durchsuchung unterzogen. Allerdings kamen zwischen diversen Kleidungsstücken nicht die erwarteten Drogen sondern ein lebender, jedoch stark geschwächter Falke in einer viel zu kleinen Box zum Vorschein. Nach Angaben des Reisenden handelt es sich bei dem Tier um einen Wildfang aus Kuwait, für den er keine Papiere habe. Schätzungsweise dauerte die Reise des Tieres in der Box zehn bis zwölf Stunden. „Ich kann nicht nachvollziehen, wie denkende und fühlende Menschen andere Lebewesen unter

solch erbärmlichen Umständen transportieren können. Gut, dass wir den Falken gefunden haben, denn es ist nicht sicher, ob er das Ziel der Reisenden lebend erreicht hätte“, meinte der Pressesprecher des Hauptzollamtes Itzehoe, Thomas Gartsch. In Absprache mit der Veterinärin des Hamburger Flughafens wurde der Vogel zur endgültigen Artbestimmung, artgerechten Pflege und Quarantäne in den Tierpark Hagenbeck gebracht. Gegen den Reisenden wird ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen artenschutzrechtliche Bestimmungen und gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Er konnte jedoch seine Reise nach Zahlung einer Sicherheit fortsetzen.


Mit Deerten lehrt sik dat lichter Schobüll (eventmal.de) - Siet Johrn is de Bornschool flietig in Gang, de Kinners de plattdüütsche Spraak neger to bringen. Susanne Dircks hett ´n Plattdeutsch AG un snackt, vertellt, singt un speelt mit de Lütten eenmal de Woch. Dat alln’s mokt se ehrenamtlich un so manch een Idee kümmt ehr dörch’n Kopp, üm dat Lehrn för de Schöler noch lichter to moken. Leeder un lütte Theoterstücken hölpt ja, man meist sünd de Kinner denn doch’n beten bang, wat falsch to moken. Man, wenn een so`n lütte wuschelige Deerten in de Hannen hett un denn batz ´ne Koh, Aant oder `n Schaap is, denn geiht dat fix mit dat plattdüütsche Snacken.

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v.li.Beate Springstubbe mit Wiebke Jensen, de dat Geld geev, achtern Birgit Horst und Susanne Dircks vun de Bornschool. Foto: (c) by eventmal.de, Petra Blume

e Deerten harr se in’t Internet funnen, man dat kost ok wat. So hett se bi de Stiften „Mien Moderspraak“ fraagt un de funnen de Infall so goot, dat se 500 Euro geev. Dat Mehrste weer al för de lütt Deerten utgeven worrn, de Rest övergeev de Vörsittende Wiebke Jensen nu an Beate Springstubbe, Birgit Horst un Susanne Dircks för de nedderdüütsche AG. So lehrten denn die Gäste in`n lütt Fierstunn de niegen Frünne vun de Kinner kennen, so ok dat Schaap „Fiede Anders“, de ok blots Platt snacken kann. „Fru Dircks mokt so veel för dat Plattdüütsche. Dat Geld is dor in gode Hannen. Hier sünd de Lütten mit de Sprrak goot vör. Man överall

mutt Platt snackt warrn, üm de Spraak nich ünnergahn to laten“, nöömt Wiebke Jensen de Grund för de Ünnerstütten. Un de tweete Vörsitter de Stiften, Ingwer Oldsen, sä: „Sowat mach ik geern fördern.“ De Stiften „Mien Moderspraak“ is vun Hans Ahrenstorf in’t Leven ropen worrn. För sien Warken för de plattdüütsche Spraak is he mit de Hans-Momsen-Pries utteknet worrn. He hett ok grode Andeel dor an, dat dat Nedderdüütsche in de „Europäische Charta der Regionaloder Minderheitensprachen“ opnohmen worr. De Stiften ünnerstütt op Andrag nordfreesche Gruppen, de sik för de Spraak insetten doot un dat an’n besten mit Kinner un Jugendliche. Kontakt kann een opnehmen över dat Plattdüütschzentrum (ZFN) in Leck, Tel. 04662-77272, http://www.plattdeutsches-zentrum.de


„Schöler leest Platt“ Regionalentscheid Husum (eventmal.de) – Wenn Jungen und Mädchen wieder verstärkt Lesen üben und dann auch noch auf Platt, ist es wieder soweit. Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund (SHHB) hat den alle zwei Jahre stattfindenden Lesewettbewerb „Schöler leest Platt“ gestartet.

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n diesem Jahr haben sich 316 Schüler und Schülerinnen der allgemeinbildenden Schulen als Schulsieger in ihren Altersstufen für den Landschaftsentscheid qualifiziert. 15 davon aus dem Kreis Nordfriesland, die nun vor einer vierköpfigen Jury in der Stadtbibliothek ihr Können präsentieren mussten. Ingwer Oldsen, Leiter des Zentrum für Niederdeutsch (ZFN) in Leck, moderierte und fragte die aufgeregten Teilnehmern nach ihren Hobbys, auch wenn deren Konzentrationsnerven schon längst bei den zu lesenden Texten waren. Die fachkundige Jury bestand aus dem Kreispräsidenten Albert Pahl, der plattdeutschen Autorin Heinke Hannig, Angelika Albertsen-Kruse, die mit Kindern „plattdeutsch“ backt und Pastorin Inke Raabe, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Kreis Dithmarschen, und hatte die Leistungen zu bewerten in den Kategorien: Lesefertigkeit, Aussprache und Ausdruck.

Das war gewiss keine leichte Aufgabe, denn die Vortragenden hatten zumindest schon ihre Schulentscheide gewonnen, und so war die Messlatte auch hoch angelegt. “. Für jeweils die ersten beiden Sieger aus den Altersklassen geht es im Mai beim Regionalentscheid weiter. Grietje Backens und Katharina Ley sowie Lara Marie Paulsen und Mandy Gilde werden den Kreis vertreten.Ingwer Oldsen bezeichnete dann auch die Leistung der Teilnehmer als „sehr dicht beieinander und sehr beeindruckend“. Kreispräsident Pahl vergab verdient sogar noch einen „Orden“ in Form des Ansteckers „Ik snack ok platt“. „Schölers leest Platt“ wird alle zwei Jahre vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund (SHHB) – mit den Sparkassen, der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und der Büchereizentrale Schleswig-Holstein – unter der Schirmherrschaft des Bildungsministeriums veranstaltet.

Grietje Backens konnte die Jury mit ihrer Geschichte überzeugen. Foto: Blume


Buchtipp: Der Zauberspiegel II anschließen. Sie sitzen erstmals auf einem Kamel und lernen die Tuareg kennen. Doch in Afrika machen sie nicht nur Bekanntschaft mit Berggorillas und vielen wilden Tieren, sondern auch mit Wilderern und den Ureinwohnern, wie den Pygmäen und den Massei. Ein Weg voller Gefahren liegt wie immer vor ihnen, bevor sie die Möglichkeit haben, zurückzukehren. Die Autorin Silvia Busch, Jahrgang 1960, war als Sekretärin tätig, wurde wirtschaftsbedingt arbeitslos und entdeckte in dieser Zeit das Schreiben für sich. Seit frühester Kindheit waren Bücher für die gebürtige Zwickauerin die ganz große Leidenschaft. Seit 1989 lebt und schreibt sie in NordrheinWestfalen und engagiert sich als Vorlesepatin an einer Grundschule, um bei den Kindern die Leidenschaft für das Lesen zu wecken. Gleichzeitig unterstützt die Autorin die Schüler bei der Leseförderung. Ihre Kinderbücher soll die kleinen Leser auf eine Entdeckungsreise in eine andere Welt mitnehmen. Mehr zu ihren Büchern und Aktiväten unter http://busch.persimplex.de/

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ilvia Buschs „Der Zauberspiegel II“ ist die Fortsetzung zum ersten Band. Da spielte die Geschichte in Frankreich, wo sich im Jahre 1781 durch einen tragischen Unglücksfall zwei sehr unterschiedliche Jungen kennen lernen. Durch diesen Unfall verlor Nathan die Fähigkeit zu laufen. David und sein Hund, welche den Unfall verursachten, müssen zur Strafe fortan auf dem Schloss des Landesherren verbleiben. Im zweiten Teil wendet sich das Schicksal. Nathan hatte wieder einmal Glück im Unglück gehabt. Durch einen hinterhältigen Anschlag auf sein Leben bekam er erstmals wieder Gefühle in seinen Beinen. David hilft ihm, und nach vielen Bewegungsübungen kann er endlich wieder laufen. Doch schon erleben sie ein neues Abenteuer, denn der Zauberspiegel schickt die Jungen dieses Mal nach Afrike. Sie stranden in der glühenden Hitze der Sahara. Durch Zufall finden sie endlich eine rettende Oase und können sich dort einer Karawane

Der Zauberspiegel, Band II von Silvia Busch Hardcover A5, 76 Seiten, Persimplex-Verlag Wismar ISBN: 978-3-942157-55-1 Preis 14,90 € (inkl. gestzl. MwSt) Wir verlosen nun dieses Buch! Wenn Sie gewinnen möchten, dann beantworten Sie folgende Frage: • Wie heißt die Wüste, in der die beiden Jungen stranden? Senden Sie die richtige Antwort bis zum 15. April 2012 (Datum der eMail) mit dem Betreff „Zauberspiegel“ an info@eventmal.de Unter allen Einsender verlosen wir einmal das Buch. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird per eMail benachrichtigt.


Krokusblüte - das lila Wunder Husum (eventmal.de) - Am 24. und 25. März findet das Husumer Krokusblütenfest statt und passend zum Termin scheinen sich die lila Blüten auch in bester Präsentierlaune zu zeigen. An den beiden Tagen ist in der Stormstadt einiges los und die Stadt lockt ebenfalls mit einem verkaufsoffenen Sonntag die Besucher von weit her an die Westküste. Außerdem wird die neue Krokuskönigin vorgestellt, die von da an für ein Jahr Husum vor Ort und deutschlandweit repräsentieren wird.

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Sie sind einzigartig - die Krokusse im Husumer Schlosspark. Foto: Katrin Schäfer

assend zum Krokusblütenfest startet das Biohotel Miramar in Tönning die Saison mit einer blumigen Fotoausstellung, in deren Mittelpunkt – lila - Krokusse und andere Frühblüher stehen. Vom19. März bis 30. April sind die Blumenporträts von Katrin Schäfer zu sehen. Die Frühlingsboten präsentieren sich mal in hauchzarten, mal in kräftigen Farben, fast immer allerdings sind sie aus einer ganz individuellen Perspektive fotografiert worden. Denn in ihren Aufnahmen konzentriert sich Katrin Schäfer darauf, ungewohnte Ausschnitte alltäglicher Motive zu finden oder auch einmal andere Blickwinkel einzunehmen. Alle Motive sind sozusagen “Ansichtssachen” – zwar mit dem “objektiven” Medium der Kamera aufgenommen, aber durchaus von subjektivem Charakter.

tografischer Arbeit. Sie ist Mitglied im Husumer Fotoclub „Blende 13“. Mit ihrer ersten Einzelausstellung im Biohotel Miramar möchte sie beim Betrachter einfach nur die Lust auf den Frühling wecken und die heimischen Frühblüher ins Bild setzen. Dabei „untermalt“ ihre Ausstellung natürlich auch das anspruchsvolle Programm des einzigen Biohotels in Schleswig-Holstein, das sich mit seinen Angeboten z.B. aus den Bereichen Gesundheit und Wellness auch ganz im Trend der frühlingshaften Aufbruchstimmung bewegt. In einem zweiten Ausstellungsabschnitt werden übrigens auch weiterhin Ausschnitte aus der historische Fotodokumentation über Sturmfluten an der nordfriesischen Küste zu sehen sein, um anlässlich des 50. Jahrestag an die Jahrhundertflut von 1962 und ihre verheerenden Auswirkungen zu erinnern.

Dabei verwendet sie auch das Stilmittel der Mehrfachbelichtung. Natur- und Landschaftsaufnahmen sowie Detail- bzw. Makroaufnahmen sind die Schwerpunkte von Schäfers fo-

Öffnungszeiten: tägl. 8 Uhr bis 23 Uhr. Biohotel Miramar, Westerstr. 21, 25832 Tönning, Tel.: 04861-9090, http://www.biohotel-miramar.de


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Eventmal Online Journal März 2012  

u.a. mit diesem Themen: Messe New Energy in Husum; Jost de Jager in Husum; Kreis NF gewinnt 100.000 Euro

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