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AUSGABE

15 JANUAR 2012

MONATLICHES INFORMATIONSJOURNAL AUS DEM NETZWERK

EVENTMAL AUS DIESER AUSGABE: NEUJAHRSEMPFANG

S. 04

GROSSER AUTONARR

S. 16

BARCAMP WESTKÜSTE

S. 20

STUDIENBAND CHINA

S. 22

IMPRESSUM

IM EVENTMAL-INFORMATIONS-JOURNAL ERSCHEINEN NEUIGKEITEN AUS DEM EVENTMALNETZWERK. DER LESERKREIS IST DAS EVENTMAL-NETZWERK BZW. DARAN INTERESSIERTE PERSONEN.

ALLE TEXTE UND FOTOS UNTERLIEGEN DEM DEUTSCHEN URHEBERRECHT UND DÜRFEN DAHER OHNE SCHRIFTLICHE GENEHMIGUNG NICHT KOPIERT ODER ANDERWEITIG VERÖFFENTLICHT WERDEN. DA ES SICH HIER VORRANGIG UM PRTEXTE HANDELT, IST DAS KOMPLETTE JOURNAL ALS „ANZEIGE“ DEKLARIERT, OHNE DASS DIESES EXTRA SEPARAT AUSGEWIESEN WIRD. FÜR VON FIRMEN ZUR VERFÜGUNG GESTELLTE TEXTE, FOTOS UND LINKS SIND DIESE SELBST UND VOLL VERANTWORTLICH. DAS JOURNAL ERSCHEINT EINMAL IM MONAT (CA. AM 15.) UND WIRD AUSSCHLIESSLICH ONLINE VERTEILT. ANZEIGENSCHLUSS ENDE KALENDERMONAT.

HERAUSGEBERIN: EVENTMAL.DE IHRE TEXTAGENTUR & MEHR, PETRA BLUME (V.I.S.D.P.) OLANDWEG 8, 25813 HUSUM WWW.EVENTMAL.DE

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FOTO VON PETRA BLUME © BY DELIA KURCH, PHOTO PORST

Die Stadt Husum begrüßt das Jahr

NEUJAHRSEMPFANG IM RATHAUS


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Titelfoto: Neujahrsempfang im Rathaus - Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und von Vereinen und Verbänden waren dabei. Foto: Blume


Editorial

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in neues Jahr liegt vor uns, das auch wieder viele Veränderungen mit sich zu bringen scheint. An der Weltpolitik wird weiter gedreht, am flatterigen Euro-Rettungsschirm auch weiter gebastelt, an Bundespräsident Wulff herumgemäkelt, bis er vielleicht doch eines Tages das Handtuch wirft.

sprechende Mittel, ist eine Aufgabe, um die „Entscheider“ wahrlich nicht zu beneiden sind. Aber auch im Kleinen – sprich im Eventmal-Online-Journal – hat sich etwas verändert. Das Layout wurde ein bisschen übersichtlicher gestaltet, um die Lesefreundlichkeit zu verbessern. Das Journal hat im letzten Jahr sehr viel Zuspruch erhalten und schon eine richtige kleine Leserfangemeinschaft. Das freut mich sehr. Auch die Blogs erhalten immer mehr Zulauf. Gerne nehme ich auch dieses Jahr wieder Anregungen, Geschichten und Termine mit auf.

Im nördlichsten Bundesland – SchleswigHolstein – wird ein neuer Landtag gewählt und die Bühne ist frei für viele neue Gesichter und „alte“ Bekannte, die nun versuchen, den Wähler davon zu überzeugen, dass der Gegner die schlechtere Wahl wäre. Husum erwartet die Windmesse im September und schaut – berufsmäßig optimistisch – in die Zukunft und auf 2014, das Jahr, indem die Hamburg Messe nunmehr inzwischen zeitgleich mit den Husumern eine eigene Windmesse ausrichten will. Auch beim besten Wohlwollen für freien Wettbewerb merkt man, dass hier der Krieg erklärt wurde und man in der Hansestadt den inzwischen lukrativen Kuchen naschen möchte. Entwickelt sich der Kampf zwischen David und Goliath? Die Husumer wollen sich jedenfalls nicht die Butter vom Fischbrötchen nehmen lassen.

Ganz neu habe ich auch die Kunstfigur Hein Achterndiek ins Leben gerufen. Hein hat – meist auf Platt – zu vielen kleinen Begebenheiten aus dem Alltag und zu großen Dingen aus der Politik etwas zu sagen und hält mit seiner Meinung auch nicht hinterm Berg. Mal lustig, mal nachdenklich beleuchtet er auf seine Weise das Tagesgeschehen unter http://heinachterndiek.blogspot.com/ Hein wird auch im Laufe der Zeit noch ein richtiges Gesicht bekommen und hoffentlich jede Menge „Lese“-Freunde.

Husums neuer Bürgermeister und die Verwaltung haben immer noch mit relativ leeren Kassen, aber großen Aufgaben zu kämpfen. Vorhaben und Ideen umzusetzen ohne ent-

Viel Spaß auch mit den nächsten Ausgaben des Journals. Auf ein gutes neues Jahr!

<Keine überschneidende Verknüpfung> Foto: <Keine überschneidende Verknüpfung> Eventmal.de berichtet auch auf www.eventmal.de www.facebook.com/eventmal.de Besuchen Sie uns auch auf den Blogs!

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„Unsere Region ist ein einziger Windpark“ Husum (eventmal.de) - Die Stadt Husum geht neue Wege. Das zeigte sich auch daran, dass der Neujahrsempfang im Rathaus nicht nur geladenen Gästen sondern jedem Bürger der Stadt offenstand. So kamen dann auch ein paar mehr als angemeldet, was Bürgermeister Uwe Schmitz so kommentierte. „Die Resonanz zeigt deutlich, dass diese Entscheidung die richtige war, auch wenn vielleicht die Schnittchen knapp werden sollten.“

Neujahrsempfang Husumer Rathaus: <Keine überschneidende Die Gastgeber Bürgermeister Verknüpfung> Uwe Schmitz, Bürgervorsteherin Birgitt Encke, Kopmmodore FlaRak Marcus Ellermann. Fotos: (c) by eventmal.de, Petra Blume

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Foto: <Keine überschneidende Verknüpfung>

ür ihn als Bürgermeister und auch für Oberstleutnant Marcus Ellermann als Standortältester und Kommodore der FlaRak G1 „S-H“ war dieser Neujahrsempfang in dieser Funktion eine Premiere. Locker und humorig erklärte Schmitz, warum er auf die Begrüßung Einzelner in seiner Rede oder auf eine „politische Abrechnung“ verzichte.

Schmitz: „Husum bekennt sich zur Bundeswehr“

Als das erfreulichste Ereignis für die Region bezeichnete der Bürgermeister, dass der Kelch der Standortschließungen im Rahmen der Bundeswehrstrukturreform an Husum vorüberging. So bleiben das Flugabwehrraketengeschwader 1 und das Spezialbataillon 164 als einzige

Einheiten ihrer Art bundesweit in der nordfriesischen Kreisstadt erhalten. Das gebe Anlass zur Hoffnung auf längerfristigen Bestand der beiden Kasernen und des Bundeswehrdienstleistungszentrums in Husum.

„Husum bekennt sich nach wie vor zu seiner Bundeswehr“, so Schmitz, „denn neben aller wirtschaftlichen Bedeutung für die Stadt und die Region, sind unsere Soldaten und Soldatinnen fester Bestandteil der örtlichen Gemeinschaft und der nordfriesischen Gesellschaft.“ Er grüßte dabei auch ausdrücklich diejenigen, die derzeit ihren – oft lebensgefährlichen – Dienst im Ausland ableisten.

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Aber auch in einem anderen Bereich sieht


Schmitz die Stadt Husum als gut aufgestellt an. Im Bereich der Betreuung von Kindern und Jugendlichen sei man 2011 vorangekommen. Mit der Einweihung der Iven-AgßenSchule sei das Schulbau- und Sanierungsprogramm abgeschlossen und könne als zukunftssicher bezeichnet werden. Bei Plätzen in den Kindertagesstätten für unter Dreijährige sieht Schmitz eine erfolgreiche Umsetzung. „Bis zum Zielerreichungsjahr werden wir das Soll von 35% der Betreuungsangebote locker übertroffen haben.“

Schmitz: „Die Windmesse bleibt hier!“

sich sicher, dass unsere Region, die ein „einziger großer Windpark ist“, auf Dauer gute Karten habe und sich weder „die breite Masse der Aussteller noch der Besucher von Pseudoargumenten blenden lässt.“ Dennoch gelte es nun, in enger Zusammenarbeit mit der Messegesellschaft die „WindEnergy 2012“ erfolgreich zu gestalten und die Zielgruppen durch Taten zu überzeugen.

Ein bisschen mehr Verständnis von den Bürgern und Bürgerinnen erhoffe sich in 2012 bei der angespannten Haushaltslage der Stadt und bei angedachten Verkehrskonzepten. Hier sei Toleranz, Respekt und gegenseitige Rücksichtsnahme gefordert. Als Aufgabe für die kommenden Jahre müsse man sich auch verstärkt dem demografischen Wandel stellen. Das gelte auch für Vereine und Verbände, die über Veränderungen nachdenken müssten. Der Masterplan Daseinsvorsorge des Kreises Nordfriesland gebe hier erste aufschlussreiche Hinweise.

Sehr ernst wurde Schmitz beim Thema „Windmesse“. Er bedauerte die Ankündigung der Hamburger Messe, mittlerweile zeitgleich mit der „Husum WindEnergy“, 2014 eine Konkurrenzveranstaltung in der Hansestadt aufzuziehen und die daraus resultierenden negativen Schlagzeilen, die diese Ankündigung gemacht habe. „Hier würde bereits ziemlich medienwirksam auf verschiedensten politischen und wirtschaftlichen Ebenen – im Wesentlichen aber ergebnislos – gestritten.“ Aber Schmitz ist

<Keine überschneidende Verknüpfung> Foto: <Keine überschneidende Verknüpfung>

Aufmerksam verfolgte man die Rede des Bürgermeisters Uwe Schmitz.

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Unsere Bildnachlese

Neujahrsempfang Husumer Rathaus

Gute Laune beim Neujahrsempfang: 3. v. li. Hans-Peter Schweger von der VHS Husum.

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Unsere Bildnachlese

Neujahrsempfang Husumer Rathaus: Abordnung der Ringreiter und Sch端tzen.

War mit dabei: MdL Marion Sellier.

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Unsere Bildnachlese

Bigband des Spielmannszugs & Jugendblasorchesters Rรถdemis e.V.

Musikalische Untermalung des Empfangs.

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Unsere Bildnachlese

CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Czock und Sven-Thomas Schmidt-Knäbel vom Bauauschuss.

Geschäftsführer der Messe Peter Becker im Gespräch mit Rickmer Topf, "Topf Baubeschläge".

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Unsere Bildnachlese

Dieter Boe, Rickmer Topf und Dr. Matthias H端ppauf unterbrachen ihr Gespr辰ch kurz f端r ein Foto.

li.: Holger Delfs, Sozialzentrum Husum, sowie re. Amtsleiter Ordnungsamt G端nter Zumach.

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Unsere Bildnachlese

Bürgervorsteherin Birgitt Encke im Gespräch mit Kommodore Marcus Ellermann.

Zeit für Smalltalk: re. Dr. Matthias Hüppauf, Wirtschaftsförderung NF.

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Unsere Bildnachlese

2.v.li. Rolf Johannsen vom Weißen Ring NF, re. Truels Hansen, Leiter Husumer Werkstätten.

MdB Ingbert Liebing re. im Gespräch mit einer Besucherin.

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Unsere Bildnachlese

Neujahrsempfang Husumer Rathaus -Dienst als Servicekraft.

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Unsere Bildnachlese

So manches wurde mit Applaus bedacht beim Neujahrsempfang im Husumer Rathaus.

Christian Czock, CDU-Fraktionsvorsitzender, mit Helmut Stemke, Fraktionsvorsitzender der WGH.

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Unsere Bildnachlese

Warten auf den Catering-Einsatz: das Service-Team der Bundeswehr.

Neujahrsempfang Husumer Rathaus - das B端ffet vom "Catering-Service der Bundeswehr".

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Kleiner, großer Autonarr Nordhastedt (gvb) Falls es die ZDF-Show „Wetten dass....???“ bis dahin noch geben sollte, wäre der kleine Niklas gewiss ein aussichtsreicher Kandidat. Sein Hobby, bei dem ihm kaum jemand etwas vormachen könnte, sind Autos, Autos und noch mal Autos....

Niklas erkennt die vorbei kommenden Autos schon aus weiter Ferne

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iklas ist gerade mal drei Jahre alt. Umso erstaunlicher ist es, dass er in diesem zarten Alter bereits ein kleiner Fachmann ist in allen Fragen, die das Automobil betreffen. Angefangen hat das vor einem Jahre beim Spazierengehen. Seine Mutter Berit W. und sein Opa erzählen, dass der Junge den Autos auf der Straße hinterher blickte und nach den Namen ihrer Fabrikate fragte. Immer und immer wieder. Gern setzt sich der Knirps unter Aufsicht des Großvaters auf einen grauen Strom-Verteilerkasten am Gehweg der Landesstraße und wartet auf vorbei kommende Autos. Er kennt inzwischen so ziemlich alles, was vier Räder hat. Der Großvater erzählt: „Kürzlich meine ich, dass gerade ein alter Fiat Sportwagen heranrausche, da verbesserte mich mein Enkel ganz empört, dass es kein Fiat, sondern ein Alfa Romeo sei. Tatsächlich, so war es auch.“ Niklas bildet sich aber auch ständig weiter! Inzwischen haben seine Eltern eine wöchentlich erscheinende Auto-Zeitung abonniert, in der sich Niklas die Bilder ansieht und man ihm die dazu passen-

Foto: gvb

den Texte vorliest. So kennt er mittlerweile auch die ausländischen Modelle. Selbst Oldtimer wie Bugattis, Studebakers, Chevrolets, Aston Martins, MGs oder Pontiacs. Dies ist nur eine kleine Auswahl.

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Und wieder verbessert er den Opa bei den Wagentypen. Der meint beispielsweise, dass sich gerade ein französischer P e u g e o t nähere und Niklas unterbricht ihn neunmalklug: „Aber Opa, das heißt Pöschooo.“ Die Liebe zu den Autos ist kolossal. Niklas besitzt über 100 Spielzeugautos, die er in einer großen Kiste sammelt und regelmäßig zur Waschanlage bringt, nämlich in die Dusche im Badezimmer. Anschließend werden sie in geordnet nach Größe nebeneinander aufgestellt und mit dem Föhn getrocknet. Auch klare Vorstellungen hat der Junge von der Zukunft. Er will den Beruf eines Spezialisten für Monster-Trucks ergreifen, privat einen edlen, schnellen und auf alle Fälle schwarzen Porsche fahren, natürlich auch heiraten und mit seiner Frau drei Kinder haben. Erst einmal muss er aber den Kindergarten und anschließend die Schule absolvieren. Was dann kommt, wird man sehen...


Stürmt ins Leben wild hinaus! Rudolstadt (EV) „Stürmt ins Leben wild hinaus!“ Unter diesem Motto veranstaltet der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) in Zusammenarbeit mit der Ständigen Konferenz „Kinder spielen Theater“ und dem Thüringer Theaterverband (TAT) vom 14. bis 17. Juni 2012 das „5. Deutsche KinderTheater-Fest“ in Rudolstadt/Thüringen.

Kinder spielen Theater. Foto: (c) Jörg Sobeck

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as Festival unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder möchte die breite Vielfalt von Themen, Stoffen und Spielformen im Kindertheater abbilden.

Bewerben können sich Kindertheatergruppen, deren Darstellerinnen und Darsteller zwischen sechs und zwölf Jahre alt sind, Produktionen aus allen Sparten (z. B. auch Tanzund Musiktheater, Puppen- und Figurentheater) sind willkommen. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2012. Kontakt: BDAT, Gabriele Freudenmann,Tel. 07321 94699-02, bdatfreudenmann@t-online.de, www.bdat.info Im Rahmen der Theaterbegegnung erhalten die Teilnehmer u. a. kostenfreie Verpflegung und Unterkunft sowie freien Zutritt zu den Auf-

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führungen und theater- und spielpädagogischen Angeboten. Eine Fachtagung, veranstaltet vom Bundesverband Theaterpädagogik (BuT), sowie ein attraktives Rahmenprogramm für Teilnehmer und Gäste ergänzen das Angebot. Aus den Einsendungen wählt eine Fachjury sechs bis acht Kindertheatergruppen aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland aus. Dabei sollen insbesondere auch integrative theaterpädagogische Konzepte berücksichtigt werden. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt das Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück. Weitere Kooperationspartner sind das Theater Rudolstadt und der theater-spiel-laden Rudolstadt. Das Festival wird u.a. gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Auswärtige Amt, das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.


Impressionen aus Nordfriesland

Farbenspiel zwischen Himmel und Erde - die Eider bei Tรถnning. Foto: (c)by eventmal.de, Petra Blume

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„Liebe Stadt, wir sind auch noch da!“ Husum (eventmal.de) - Der Bauausschuss hatte sich im Dezember dafür ausgesprochen, im Bereich zwischen Altenbegegnungsstätte und Volksbank die Norderstraße für Radfahrer sicherer zu machen und dafür einen Radweg und eine komplette Halteverbotszone einzurichten. Damit folge man einer Empfehlung aus dem vorliegenden Radwegekonzept. Bei den Anliegern gibt es Befürchtungen, dass alles in einem versenkbaren Poller im Kreuzungsbereich Herzog-Adolf-Straße gipfelt, um nur noch den Anliegern mit entsprechendem Schlüssel die Zufahrt zu gewähren.

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Claus-Peter Zobel freut sich, dass es zu konstruktiven Gesprächen mit dem Bauausschuss kommen soll. as so für den einen gut sein mag, finden die gewerbetreibenden Anlieger alles andere als optimal, wie deren Sprecher Claus-Peter Zobel bei einer Anliegerversammlung und seine Mitstreiter vor Vertretern aus der Stadtpolitik Matthias Ilgen (SPD), Tim Pietrzik (Husumer Liga) sowie Hermann Wichmann und Bernd Hansen (beide WGH) deutlich machten. Bei einer Sperrung und einem kompletten Halteverbot könne nicht mehr angeliefert werden, Krankenmobiltransporte könnten nicht mehr kurz halten, um Patienten in Praxen zu bringen und der Kunde, der schnell mal in der Apotheke das Rezept abholen, Kontoauszüge ziehen will oder einfach nur ein paar Minuten für seine Angelegenheit braucht, habe das Nachsehen. Existenzbedrohende Umsatzeinbußen befürchten die Gewerbetreibenden, ausbleibende Stammkundschaft und Touristen würden komplett abgeschreckt und kämen kaum noch bis zur westlichen Norderstraße. Zo-

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bel: „Wir sollten das Gesamte sehen und nicht nur die Radfahrer.“ Dazu kämen neben den Bedürfnissen der Verbraucher, die kurze Wege bevorzugen, auch die wirtschaftlichen Interessen für die Anlieger. „Liebe Stadt, wir sind auch noch da!“ - Unter diesem Motto verständigte man sich darauf, in den nächsten Tagen das Gespräch mit der Stadt aufzunehmen und mittelfristig konkrete Vorschläge zu unterbreiten, „bevor plötzlich der Bagger den Poller setzt“. So könne es einen Mix aus Kurzzeitparkplätzen mit „Brötchentaste“ und absolutem Halteverbot geben. „Straftickets sollten ruhig teuer sein“, so Marianne Ziegler von „Leder Meißner“. So würde man die Dauerparker auch schnell in den Griff bekommen. Die Kommunalpolitiker zeigten Verständnis für die Befürchtungen und signalisierten Kommunikationsbereitschaft im Gespräch zwischen Stadt und Anliegern. Schon vor gut zwei Jahren gab es ähnliche Änderungsgedanken und Gespräche, die aber bislang kein Ergebnis brachten. Nun hofft die Straßengemeinschaft darauf, dass es jetzt zu einem Konsens kommt.


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Erste Erfolge zeichnen sich ab! Husum (eventmal.de). Am 2. und 3. März soll es erstmalig das „Barcamp Westküste“ im NCC geben. Ein Barcamp ist laut Wikipedia „eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden...“ Das Orga-Team hat Anfang des Jahres viele Firmen und Verbände angeschrieben und um Unterstützung im Bereich Sponsoring gebeten. Dabei zeigte sich, dass viele mit dem Begriff „Barcamp“ und mit seinem Wesen bislang noch keine Verbindung schaffen konnten. Das ist nur zu verständlich, denn diese Veranstaltungsform ist hier eben noch nicht so bekannt, daher hat es zumindest für die Westküste Schleswig-Holsteins einen innovativen Charakter und Perspektiven für die Zukunft. Aber wenn man sich mit dem Begriff „Barcamp“ auseinander setzt und auch mal „googelt“, stellt man schnell fest, dass es bereits eine breite Gemeinschaft überall auf der Welt gibt. Ghana, Australien, Phnom Penh, Österreich, USA seien als Beispiele genannt. In deutschen Großstädten sind etliche Barcamps zu finden. In Schleswig-Holstein ist Kiel als äußerst erfolg-

reich zu nennen. Sie sorgten im letzten Jahr für Aufmerksamkeit, als Datenschützer Thilo Weichert Facebook den Kampf ansagte. Aber auch Husum ist schon in den Fokus der anderen Barcamps terminlich gerückt. Das Netzwerk funktioniert. So wird die Husumer Erstlingsveranstaltung bereits in zahlreichen Blogs und Barcamp-Seiten aufgeführt. Denn man darf nicht vergessen, es gibt schon einen richtigen „Barcamp-Toruismus“. Eingefleischte Fans reisen durch die Republik auf der Suche nach Sinnbildung, Information, Netzwerk und Austausch. Daher ist das „Barcamp Westküste“ eine zusätzliche Bereicherung im Terminkalender für Husum. So werden wir auch bereits in den Husumer Veranstaltungskalendern geführt und auch auf der Messe-Veranstaltungsseite wird – inklusive Teaser – auf das Ereignis hingewiesen.


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Auch ein Blick auf die Barcamp-Westküsten-Webseite http://barcamp-wk.de/ zeigt, dass sich etwas tut. Die ersten Teilnehmer lassen sich bereits registrierren. Wünsche werden geäußert, zu welchen Themen man informiert werden möchte oder Vorschläge gemacht, zu welchen Topics Fachleute ihr Wissen an andere weitergeben. Austausch ohne Anspruch auf Gegenleistung, allein die Bereicherung durch das Feedback und die Diskussion mit anderen zählt. So haben bereits IT-Spezialisten kurz umrissen, was sie vortragen wollen, aber auch zum Thema Burnout, Ernährung oder Existenzgründung gibt es Angebote. Es verspricht, spannend zu werden. Weitere Wünsche und Vorschläge können noch gemacht werden. Ob Erneuerbare Energien, Mode, Gesundheit, Lebensart, philosophische Fragen, Tourismus, Wirtschaft – es gibt mindestens so viele Bereiche, wie es Fachleute oder am Gespräch Interessierte dafür gibt. Das Orga-Team kann sich nun auch über die ersten Sponsoren freuen, die sich der innovativen Idee nicht verschließen wollen. So hat das Nordfriesische Innovations-Center (NIC) mit Sitz in Niebüll zugesagt und wird als Bronze-Sponsor fungieren. Seit 1993 bietet das nördlichste Gründerzentrum Deutschlands funktionell eingerichte-

Ebenfalls Sponsoring zugesagt hat Dr. Frank Ingwersen vom „Institut Ahrnfjolde“ – das Gesundheits- und Tagungshaus im Norden. http://www.ahrnfjolde.de/ Als Privatperson beteiligt sich auch Kay Michaelsen, Husum, als Sponsor. Für alle Interessierten gibt es einen Sponsoren-Info-Abend am Dienstag, 17. Januar 2012, 19.30 Uhr im Best Western Theodor-Storm-Hotel http://www.theodor-storm-hotel.de/ Neustadt 60-68, 25813 Husum/Nordsee, Telefon: 04841-89660

MITMACHEN UND INNOVATIV SEIN! te Räumlichkeiten und kompetente Beratung für junge Unternehmen und Existenzgründer. Mit besonders günstigen Mietkonditionen und sehr guten Serviceleistungen erleichtert das NIC den Start in die Selbstständigkeit. http://www.nic-nordfriesland.de/

Alle Informationen erhalten Sie auch kompakt und übersichtlich im Internet unter http://barcamp-wk.de/sponsoren

Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH (WFG NF) setzt sich nun für die innovative Barcamp-Idee an der Westküste ein. Wir begrüßen damit den zweiten BronzeSponsor.

Twitter: https://twitter.com/#!/BarcampWK

Wirtschaftsförderungsgesellschaft das bedeutet: Ein guter Kontakt zur Wirtschaft, die Pflege der vorhandenen Betriebe, die Schaffung eines günstigen Klimas für Investitionen und Ansiedlungen, Hilfe bei Existenzgründungen und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Dies sind die vorrangigen Ziele. http://www.wfg-nf.de/

Für Rückfragen steht das Orga-Team gerne zur Verfügung.

Das offizielle hashtag lautet #bcwk12 Für die Medien steht Pressematerial zum Download unter http://barcamp-wk.de/presse bereit. Der Barcamp MINI-Flyer in Visitenkartengröße ist soeben erschienen und wird an der Westküste und bis Flensburg und Schleswig verteilt. Wenn auch Sie uns dabei unterstützen möchten, indem Sie die Werbeträger in Ihrem Geschäft auslegen möchten, lassen Sie uns das gerne wissen.


Ökologische Perspektiven in China Hamburg (ce) – Aktuelle Beiträge zu Ökologie und Nachhaltigkeit von chinesischen Wissenschaftlern, Umweltpolitikern und Theologen sind in einem neuen Studienband zusammengefasst worden, der gerade erschienen ist. Fast alle der Texte liegen dazu erstmals in deutscher Übersetzung vor.

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Schonheit und Wirtschaftsmacht - China ist beides. Foto: Pressefoto: NMZ

erausgegeben wird das Buch von der China InfoStelle des Evangelischen Missionswerks in Deutschland (EMW), die im Nordelbischen Missionszentrum angesiedelt ist. „Wir wollen vor allem darstellen, wie in China über Ökologie, Umweltprobleme und Schöpfungsethik nachgedacht wird. Die Vielfalt der Meinungen und der wissenschaftlichen Ansätze ist bei uns kaum bekannt“, betont Dr. Katrin Fiedler, verantwortliche Redakteurin und Leiterin der China InfoStelle. Die chinesischen Ansätze bewegen sich zwischen linientreuem Öko-Marxismus, wiederentdeckter chinesischer Tradition und westlicher Zivilisationskritik. Autoren des Studienbandes sind Umweltpolitiker, Vertreter staatsnaher „think tanks“, Mitglieder von Umweltschutzorganisationen, Naturwissenschaftler, Politologen und Religionswissenschaftler. Aus dem Inhalt (Auszug): Pan Yue, Vizeminister im chinesischen Ministerium für Umweltschutz: „Die sozialistische ökologische Zivilisation“. Er gilt als Vordenker eines

ökologischen Marxismus und hat in China die Ausweisung eines „grünen Bruttosozialproduktes“ eingeführt. Liu Lifu, Generalsekretär des ChuanshanForschungsinstitut für buddhistische Kultur der Buddhistischen Vereinigung der Provinz Hunan und Vizevorsitzender des Zentrums für Religiöse Kultur und Moralischen Aufbau der ZhongnanUniversität: „Eine überschätze Größe: Die Einheit von Himmel und Mensch“. Er kritisiert eine oberflächliche Beschäftigung westlicher Wissenschaftler mit asiatischer Philosophie. Der Band wird von der China InfoStelle gegen Spende abgegeben. Die China InfoStelle wurde 1996 auf Initiative verschiedener deutscher Kirchen und Einrichtungen, die Verbindungen nach China unterhalten, ins Leben gerufen. Als Fachstelle in kirchlicher Trägerschaft informiert sie zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in China, im Fokus steht dabei das chinesische Christentum.

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Neuer Studienband erschienen

Der Studienband ist gegen Spende zu beziehen bei; China InfoStelle im NMZ, Dr. Katrin Fiedler, Tel. 040 88181-313, k.fiedler@nmz-mission.de; china@nmz-mission.de

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Eventmal Online Journal Januar 2012  
Eventmal Online Journal Januar 2012  

Neujahrsempfang der Stadt Husum; Kleiner Autonarr; Ökologische Perspektiven in China; Kindertheaterfestival in Rudolstadt

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