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AUSGABE

10 AUGUST 2011

MONATLICHES INFORMATIONSJOURNAL AUS DEM NETZWERK

EVENTMAL AUS DIESER AUSGABE: 15. THEATERTAGE WEDEL SEITE 4 TEAMGEIST

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WIE EIN 6’ER IM LOTTO

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30. HUSUMER HAFENTAGE SEITE 14

IMPRESSUM

IM EVENTMAL-INFORMATIONS-JOURNAL ERSCHEINEN NEUIGKEITEN AUS DEM EVENTMAL-NETZWERK UND AUS DER REGION. DER LESERKREIS IST DAS EVENTMAL-NETZWERK BZW. DARAN INTERESSIERTE PERSONEN.

ALLE TEXTE UND FOTOS UNTERLIEGEN DEM DEUTSCHEN URHEBERRECHT UND DÜRFEN DAHER OHNE SCHRIFTLICHE GENEHMIGUNG NICHT KOPIERT ODER ANDERWEITIG VERÖFFENTLICHT WERDEN. DA ES SICH HIER VORRANGIG UM PR-TEXTE HANDELT, IST DAS KOMPLETTE JOURNAL ALS „ANZEIGE“ DEKLARIERT, OHNE DASS DIESES EXTRA SEPARAT AUSGEWIESEN WIRD. FÜR VON FIRMEN ZUR VERFÜGUNG GESTELLTE TEXTE, FOTOS UND LINKS SIND DIESE SELBST UND VOLL VERANTWORTLICH. DAS JOURNAL ERSCHEINT EINMAL IM MONAT (CA. AM 15.) UND WIRD AUSSCHLIESSLICH ONLINE VERTEILT. ANZEIGENSCHLUSS ENDE KALENDERMONAT.

HERAUSGEBERIN: EVENTMAL.DE IHRE TEXTAGENTUR & MEHR, PETRA BLUME (V.I.S.D.P.) OLANDWEG 8, 25813 HUSUM WWW.EVENTMAL.DE

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Titelfoto: Zwei Mitglieder des Sommerkurses vom Landesverband der Amateurtheater Schleswig-Holstein e.V. beim Straßentheater in Büsum. Foto: eventmal.de, Petra Blume


Editorial Editorial Nach dem Spiel ist vor dem Spiel Husum (eventmal.de) Die 30. Husumer Hafentage sind vorbei. Lange darauf hingefiebert und hingearbeitet und dann – kam der Regen. Unter dem nassen Sommer haben schon viele Veranstaltungen in diesem Jahr leiden müssen. Der Friesenspruch „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung“ bekam eine ganz neue Dimension, denn nicht jeder hat einen Neopren-Anzug in seiner Garderobe.

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etztlich aber ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz. Zu Recht sicher, denn man hatte sich beim Programm einiges einfallen lassen. Die Organisation stimmte, die fünf Tage verliefen aus Sicht der Ordnungshüter friedlich und größere Unfälle blieben zum Glück auch aus. Unsere Bildnachlese zeigt noch einmal schöne Augenblicke zur Erinnerung für alle, die da waren, und als Trost für diejenigen, die Husums bedeutendstes Volksfest verpasst haben. Auch auf den Seiten www.eventmal.de und http://eventmal.blogspot.com/ gibt es noch die Alben mit Fotos von jedem Tag zu sehen, allerdings nur noch bis zum 31. August 2011. Dann werde ich die Alben aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes der abgebildeten Personen sperren. Doch es steht bereits eine bedeutende neue Veranstaltung an. Vom 26. bis 28. August veranstaltet der Landesverband der Amateurtheater Schleswig-Holstein e.V. gemeinsam mit dem Theater Wedel die 15. Theatertage. Erstmalig wird am Sonntag zum Abschluss ein „Publikumspreis“ vergeben. Diese Zusammenarbeit zwischen einem Verband und einer Theaterbühne ist in Schleswig-Holstein einzigartig. Die Theatertage sind die zentralen Erlebnis- und Kommunikationstage für alle Amateurtheaterbegeisterten des Landesverbandes und darüber hinaus. Dem Landesverband sind derzeit 110 Bühnen in Schleswig-Holstein angeschlossen. Gut ein Drittel der Bühnen spielen regelmäßig in plattdeutscher Sprache und fördern so den Erhalt dieses Kulturgutes. Amateurtheater heißt nicht automatisch „Schenkelklopftheater“. Hochkarätige Schauspieler gibt es unter diesen Ama-

teuren, die auch neben einem professionellen Partner durchaus bestehen können. Der Landesverband sorgt durch verschiedene Lehrgänge dafür, dass sich die Mitglieder der – meist ehrenamtlich – geführten Bühnen in Sachen Regie, Spiel- Tanz- und Musicalkunst, Bühnenbild und -technik mehrfach im Jahr weiterbilden können. Auch das Präsidium des Landesverbandes arbeitet ehrenamtlich. Leider hat die Landesregierung einen starken Sparkurs beschlossen, und die Zuschüsse sind bereits drastisch gekürzt worden. Auch in den kommenden Jahren haben die meisten Vereine und Verbände weitere Einbußen hinzunehmen, was die Arbeit massiv in der Jugendarbeit und auch bei der Plattdeutsch-Förderung gefährdet. Die Theatertage Wedel sind jedoch ein Beweis dafür, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit für das Miteinander verschiedener Generationen und auch Kulturen ist. Theater bewegt – Theater ist Teamarbeit, Rücksichtnahme auf andere Persönlichkeiten, das Einfühlen in andere Denkformen. Wenn sich Amateurtheaterspieler treffen, spürt man den familiären Charakter, der sich durch alle Altersgruppen zieht. Theaterleute erfahren spielerisch soziale Kompetenz und Respekt vor dem Partner. Neben fünf interessanten Aufführungen gibt es ausreichend Gelegenheit, sich auszutauschen, zu fachsimpeln oder Kontakt zu einer Bühne aufzunehmen. Das ausführliche Programm finden Sie auf den nächsten Seiten. Sie wollten immer schon mal Theater spielen? Warum fangen Sie nicht einfach an? www.amateurtheater-sh.de

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15. e g a t r e Theat Wedel

Eine Veranstaltung des Landesverbandes der Amateurtheater Schleswig-Holstein e.V. in Zusammenarbeit mit dem

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Das Programm in der Übersicht Freitag, 26. August: 20 Uhr, offizielle Begrüßung und Eröffnung der 15. Theatertage Wedel im Anschluss zeigt das Theater Wedel „Table for one“, Komödie von Simon Mendes da Costa

Sonnabend, 27. August: 10.30 Uhr, Theater Nortorf „Denn sie wissen nicht, was sie erben“, Komödie von Erich Vierch 15 Uhr, Goldelunder Speeldeel, „Aphrodites Zimmer“, Komödie von Walter Pfaus 20 Uhr, Meldorfer Theatergruppe, „Der Kirschgarten“, tragische Komödie von Anton Tschechow

Sonntag, 28. August: 10.30 Uhr, Die Kleinkunstbühne Marktfrieden, Heide/ Dithmarschen „Honigmond“, Komödie von Gabriel Barylli im Anschluss Verleihung des Publikumspreises und Ausklang der Theatertage

Alle Aufführungen finden im Theater Wedel, Rosengarten 9, 22880 Wedel, statt. www.theater-wedel.de Karten: 10 Euro bzw. ermäßigt 5 Euro pro Vorstellung Festivalkarte: 30 Euro bzw. ermäßigt 15 Euro Kartenreservierung: Di und DO zwischen 15 und 18 Uhr im Theater oder telefonisch unter 0 41 03 - 52 50

15. Theatertage Wedel

Grußwort des Präsidenten Liebe Theaterfreunde, ich freue mich, Sie anlässlich der 15. Theatertage Wedel begrüßen zu dürfen. Auch für diese Theatertage haben wir wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellen dürfen. Theatertage in dieser Form sind in Schleswig-Holstein sehr selten. Die Theatertage Wedel sind ein positives Beispiel, wie sich aktive Theaterarbeit vor Ort und Verbandsarbeit ergänzen können, um Ihnen, hochverehrtes Publikum, ein attraktives und vielseitiges Programm bieten zu können. So sind diese Theatertage mehr als nur die stumpfe Sicht auf das gespielte Stück. Sie sind Ausdruck der künstlerischen Entwicklung und Fähigkeiten der Amateurtheater und sollen als Kommunikationsplattform zwischen Theatermacher und Zuschauer fungieren. Aus diesem Grund werden wir in diesem Jahr erstmals einen Publikumspreis an die Gruppe verleihen, die – ausschließlich nach Meinung des Publikums – die attraktivste Inszenierung geboten hat. Ich bin auf Ihre Meinung sehr gespannt und freue mich auf lebhafte Theatertage.

Herzlichst, Ihr

Carsten Rüscher - Präsident Landesverband der Amateurtheater Schleswig-Holstein e.V.

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15. Theatertage Wedel

Irrungen und Wirrungen um die Liebe. Pressefoto: Theater Wedel

Table for one

Inhalt:

von Simon Mendes da Costa Aufführung des Theaters Wedel Vorstellung Nr. 1, Freitag, 26. August 2011, 20 Uhr Es spielen: David: Norma: Frank: Emma: Annabel (Kellnerin): Frank:

Benedikt Hummel Barbara Michaeli Hans Kall Davia Krogmann Claudia Prehm Britta Meiners

Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom Suchen und Finden der Liebe? An einem Samstag geht David in einem kleinen Lokal essen. Doch Dank der unfreundlichen Bedienung muss er am Katzentisch neben den Toiletten sitzen. Als wäre diese Situation nicht schon schlimm genug, wird er von den einzigen anderen Gästen – einer dreiköpfigen Familie – für den Toilettenmann gehalten. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden finden sich und wollen heiraten. Doch damit fängt der Trubel erst an. Eine Boulevard-Komödie, die sich mit Wahrheit, ihrem Verfallsdatum und dem Schein und Sein auf amüsante und anrührende Weise beschäftigt.

Zur Bühne „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, meinte Helmut Schmidt, aber auch BundeskanzlerInnen können irren. Die Keimzelle des 1977 von 28 Mitgliedern gegründeten Theater Wedel e.V. war der seit 1965 angebotene Kurs „Laienspiel“ an der hiesigen Volkshochschule unter Leitung des Krimiautors Hansjörg Martin. Noch unter den Fittichen der VHS übernahm Andrew Neil die Verantwortung und wurde bei Vereinsgründung hauptamtlicher Intendant. Seine erfolgreiche Arbeit wurde von der Stadt Wedel 1978 mit einem Mietvertrag für das alte Gebäude der Stadtwerke honoriert. Umfangreiche Eigenleistungen ließen daraus unser heutiges Theater entstehen. Durch das breite Angebot aus Schauspiel, Musical, Kabarett und Kinderstücken hat sich das Theater Wedel einen Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus erworben. Seit 2004 führt Günter Hagemann als Intendant mit innovativen Ideen das Theater. Mittlerweile sind etwa 60 Menschen auf und hinter der Bühne aktiv und der tragende Verein zählt 400 Mitglieder. Die teilnehmenden Bühnen und Besucher der seit 1983 zum 15. Mal statffindenden Wedeler Theatertage heißen wir herzlich willkommen und wünschen allen Beteiligten „toi, toi, toi“! www.theater-wedel.de 6


Denn sie wissen nicht, was sie erben Komödie von Erich Vierch Aufführung des Kleinstadt Theaters Nortorf Vorstellung Nr. 2, Sonnabend, 27. August 2011, 10.30 Uhr Es spielen: Hanna Werth, Henner Kinder, Uta Metreveli, Jürgen Gissel, Susanne Mikloweit-Wittköpper, Claudia Süchring Das Stück wurde verlegt im Verlag Ahn & Simrock, Hamburg

15. e g a t r e t a e h T Wedel

Inhalt: Aufregung im Hause Buschmeier, die „taube“ Tante Witha ist von der Leiter gefallen! Nun wird sie mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und das versetzt den Steueranwalt und seine Familie in nervöse Aufregung. Geht es doch um das noch unbekannte und längst nicht sichere Erbe. Da tauchen Testamente auf und verschwinden wieder, ein bereits geplantes und eingeleitetes Verfahren zum Verbleib der Erbtante in sicherer, weil entfernter Umgebung erscheint plötzlich auch nicht mehr sicher, und auch der Rest der Beteiligten erweist sich nicht gerade als Hilfe bei der alles entscheidenden Frage: “Was erben wir denn nun?“ Der Autor hatte das turbulente Boulevardstück dem bekannten Comedian Kalle Pohl „auf den Leib“ geschrieben. Es hatte erst im Juli 2010 in der „Düsseldorfer Komödie“ seine Uraufführung und wird nun vom Kleinstadt Theater Nortorf bei den Theatertagen Wedel gezeigt. Zur Bühne Das Kleinstadt Theater Nortorf wurde im November 2007 als gemeinnütziger Verein ins Leben gerufen. Der Vereinsgründer, Jürgen Gissel, hat langjährige Erfahrung im Amateur-Theater. Die Gründung erfolgte mit dem Ziel, als Ergänzung zu den reichlich vorhandenen plattdeutschen Gruppen ein Gegengewicht zu bieten. Daher führt die Bühne nur in hochdeutscher Sprache auf. Das Repertoire soll Lesungen, Boulevard und auch einmal anspruchvollere Stücke der klassischen und Gegenwartsliteratur enthalten. Begonnen hat man mit einer szenischen Brecht-Lesung, die viel Beachtung fand. Danach nahm man sich des Stückes „Aurelia“ an, einer französische Kriminalkomödie. Aber auch anderen Aktivitäten widmet sich die „junge“ Theatergruppe. So brachten sie mit dem Kinder-und Jugendchor Groß Vollstedt eine von Cornelia Froboess genehmigte Revue mit ihren alten Liedern unter dem Titel „Pack die Badehose ein“ auf die Bühne. Im Februar diesen Jahres schloss sich ein Liederabend mit Werken von Kurt Tucholsky und Otto Reutter an. www.theaternortorf.de Szenenfoto mit Susanne Mikloweit-Wittköpper und Henner Kinder. Foto: Jürgen Gissel, Theater Nortorf

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15. Theatertage Wedel

Szenenfoto, in dem ein Zimmermädchen und ein falscher Schlosser für Verwirrung sorgen. Foto: Marlies Andresen

Aphrodites Zimmer Komödie von Walter G. Pfaus, plattdeutsch von Heino Buerhoop Aufführung der Goldelunder Speeldeel Vorstellung Nr. 3, Sonnabend, 27. August 2011, 15 Uhr Es spielen: Ehemann Guido Schwarz: Ehefrau Sandra Schwarz: Guidos Geliebte Valerie Berg: Guidos Freund Horst Wilmer: Horst seine Ehefrau Ruth Wilmer: Zimmermädchen Laura: Geschäftsführer Max Meiners: Lauras Freund Benno:

Bernd Erichsen Ingemarie Katzenberger Simone Asmussen Andreas Andresen Frauke Liehmann Anke Schmidt Uwe Teweleit Sascha Lewi

Inhalt: Was passieren kann, wenn man in „seinem Flitterwochenhotel“ noch einmal alte Gefühle von einst auffrischen möchte, wie es Sandra Schwarz mit Ehemann Guido vorhat, zeigt diese turbulente Komödie. Denn der Göttergatte hat sich dort auch mit seiner Geliebten Valerie Berg verabredet. In dem ganzen Durcheinander ruft der „vielseitige“ Ehemann seinen besten Freund Horst zu Hilfe. Doch dieser erweist sich auch nicht als die rechte Hilfe, hat er doch selbst ein Verhältnis mit Sandra. Als ob das nicht schon schlimm genug ist, findet das Zimmermädchen auch noch diese Turbulenzen heraus und erst recht für reichlich Irrungen und Wirrungen bis zum Happy End.

Zur Bühne

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Im Dezember 1985 begann eine Idee zu wachsen. Es trafen sich fünf Goldelunder, die gerne einmal auf der Bühne stehen und in plattdeutsch für Abwechslung und Spaß sorgen wollten. Danach wurden weitere Spieler gesucht und das war gar nicht so schwer. Bei soviel Anklang in der Dorfgemeinde wurde ein Stück ausgesucht und richtige Rollenbücher bestellt. Mit viel Engagement wurde geprobt, eine Bühne gebaut, die sogar einen Souffleusenkasten bekam, Bühnenvorhänge wurden gefunden, Kostüme hergerichtet, Frisuren überlegt, die Bühneneinrichtung zusammengetragen. Schon im Februar 1986 – pünktlich zum Feuerwehrfest – fand die erste Aufführung des Einakters „Dat geiht to wiet“ statt. Es wurde ein großer Erfolg für die junge Theatergruppe. Dieser Erfolg, der aus einer tatkräftigen, fröhlichen Gemeinschaft entstand, ermutigte zum Weitermachen. Der große Schritt und die Entscheidung, die Theatergruppe langfristig weiterzuführen, wurde am 1. Januar 1987 durch den Eintritt in den Landesverband der Amateurtheater Schleswig-Hostein e.V. besiegelt. Und tatsächlich feierte „de Goldelunder Speeldeel“ 2010 ihr 25-jähriges Jubiläum. 2008 kam noch ein Meilenstein in der Geschichte des Vereins dazu: Die Gründung einer Jugendgruppe.


Inhalt:

Der Kirschgarten Tragische Komödie von Anton Tschechow Aufführung der Meldorfer Theatergruppe Vorstellung Nr. 4, Sonnabend, 27. August 2011, 20 Uhr

Es spielen: Ljubow Andrejewna Raneskaja: Susan Claussen Anja, ihre Tochter: Frauke Hell Warja, ihre Pfölegetochter: Sabine Schiewek Leonid Andrejewitsch Gajew: Axel Staudte Jermolai Alexejewitsch Lopachin: Christoph Boger Pjotr Sergejewitsch Trofimow: Sven Methner Boris Simeonow-Pietschik: Peter v. Drathen Charlotta Iwanowa: Christine Grothues Semjon Jepichodow: Julius Beeck Dunjascha: Dagmar v. Drathen Firs: Tim Sendel Jascha: Fernando Brandao Spaziergänger/ Bahnhofsvorsteher: Gabriele Bufe

Der Kirschgarten ist eine tragische, gesellschaftskritische Komödie in vier Akten. Das Stück spielt um 1900 auf einem russischen Landgut mit einem Herrenhaus, das von einem wunderschönen Kirschgarten umgeben ist. Anja, die Tochter der Gutsbesitzerin Ranjewskaja, holt ihre Mutter aus Paris zurück, weil das Anwesen hoch verschuldet ist und versteigert werden muss. Die Mutter war vor fünf Jahren mit ihrem Geliebten nach Frankreich geflohen, nachdem ihr kleiner Sohn damals im nahe gelegenen Fluss ertrunken war. Der Bruder von Ranjewskaja, Gajew, war unfähig, mit Geld umzugehen und genoss das Leben. Auch Ranjewskaja verbrauchte ihr Geld in Paris. Eine Rettung könnte der ehemalige Leibeigene der Familie, der Kaufmann Lopachin, bedeuten, der zu einem Vermögen gekommen ist. Er schlägt vor, Datschen (Ferienhäuser) auf dem Grundstück zu errichten und sie an Sommergäste zu vermieten. Die Voraussetzung dafür wäre das Abholzen des wunderschönen, aber nutzlos gewordenen Kirschgartens, der gerade in voller Blüte ist. Eine andere Lösung wäre, wenn Warja, die Pflegetochter der Gutsbesitzerin, Lopachin heiraten würde, aber ihr Traum geht nicht in Erfüllung.

Zur Bühne Die Meldorfer Theatergruppe wurde 1982 gegründet. Drei Jahre später wurde daraus eine Arbeitsgemeinschaft der Volkshochschule und damit so etwas wie ein ehrenamtlich betriebenes Stadttheater. Zehn Jahre nach der Gründung wurde 1992 die Ditmarsia bezogen, nachdem diese wörtlich aus Ruinen wieder auferstanden war. Seither hat die Gruppe optimale Arbeitsbedingungen für den Spiel- und Probenbetrieb. Jährlich werden mindestens zwei abendfüllende Stücke inszeniert. Die letzten Eigenproduktionen waren „Equus“, „Der nackte Wahnsinn“, „Der Zauberer von Oz“, „Die Dreigroschenoper“, „Ein Fall für Pater Brown“ sowie jetzt „Der Kirschgarten“ von Anton Tschechow. Dazu kamen diverse Literaturabende. Insgesamt kann die Theatergruppe jetzt auf mehr als 70 Inszenierungen zurückblicken. In Vorbereitung ist das Musical „Peter Pan“ (Premiere im November 2011) und ein Literaturabend über Kurt Tucholsky. www.meldorfertheatergruppe.de

15. Theatertage Wedel

Szenenfoto aus Tschechows "Der Kirschgarten". Foto: Meldorfer Theatergruppe

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15. Theatertage Wedel

Männer und Frauen passen nicht zusammen - oder doch? Foto: Anne-Lena Cordts

Honigmond Komödie von Komödie von Gabriel Barylli Aufführung der Kleinkunstbühne Marktfrieden e.V., Vorstellung Nr. 5, Sonntag, 28. August 2011, 10.30 Uhr

Es spielen: Christine: Linda: Barbara:

Dagmar Kurr-Mensing Ulla Udluft Beate Schukraft-Scholz

Inhalt: Dagmar Kurr-Mensing inszenierte die Komödie „Honigmond“ von Gabriel Barylli und spielt selbst eine der drei Frauen, die sich auseinandersetzen mit Doris Day, Rock Hudson, Handtaschen und Hüten und dem Verhältnis zwischen Männern und Frauen überhaupt. In einem sparsamen Bühnenbild – vier Paravents und eine Sitzgruppe – erlebt das Publikum eine große Spannbreite von Gefühlen: Linda, ist zwar verlobt, möchte aber auf die Wasserträger, die den Sieg des Champions erst ermöglichen, nicht verzichten. Christine und ihr Mann haben sich scheiden lassen. Aber Christine hat ja ihre Freundin Barbara. Sie und ihr Mann Manuel sind Christines „Leuchttürme“, ihr leuchtendes Beispiel für eine intakte Beziehung. Als Barbara an Weihnachten ohne Manuel auftaucht, geraten die festen Vorstellungen, die alle drei bis dahin hatten, gehörig durcheinander.

Zur Bühne

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Entstanden ist die Kleinkunstbühne Marktfrieden aus den Schauspielern des Heider Marktfriedens, die sich nicht damit zufrieden geben wollten, nur alle zwei Jahre auf der Bühne zu stehen, und deren Wunsch es war, auch andere Stücke zu spielen. So entstand noch vor der Vereinsgründung die erste Produktion „Die Mitschuldigen“ von Joh. Wolfgang v. Goethe. 1999 wurde der Verein gegründet. Inszenierung, Bühnenbild, Ausstattung, Requisite, Kostüme, Maske und was sonst noch für die Präsentation eines Theaterstückes notwendig ist, liegt in den Händen des Vereins, wobei er das Glück hat, dass für manche Bereiche auch Profis zur Verfügung stehen. Bei „Mirandolina“ hatte Hans-Peter Kurr, der Regisseur des Heider Marktfrieden-Schauspiels, die Regie übernommen und seine Tochter Dagmar Kurr-Mensing inszeniert seitdem die Mehrzahl aller Stücke. Bei Tanzeinlagen wird die Gruppe von den Tanzpädagoginnen Melanie Mallach und Jutta Warnecke unterstützt und bei den Kostümen gibt es Hilfe von der Kostümschneiderin Ulla Udluft. Die Spielorte sind überwiegend in Dithmarschen. Die Gruppe bringt sich auch ein bei der „Langen Nacht des Theaters“, die abwechselnd in Heide und Meldorf stattfindet, und alle zwei Jahre sind sie beim Heider Marktfrieden dabei, denn da kommen sie schließlich her. www.kleinkunstbuehne-marktfrieden.de


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Teamgeist im Laufen zahlte sich aus

Olaf Zimmermann und Teamleiterin Simone Ehler, stellvertretend für die zwei Laufteams des Kreises Nordfriesland, übergaben den symbolischen Scheck an „Sonnenscheinkind“ Henrik Bohnert, einer der ersten Bewohner des neuen Hauses. Re. neben ihm Doris Melchert, Gesine Kneib und Bärbel Lüdemann. Foto: (c) eventmal.de, Petra Blume

Teamgeist im Laufen zahlte sich aus Husum (eventmal.de) Große Freude beim Verein „Sonnenscheinkinder Husum e.V.“: Der ehrenamtlich geführte Verein erhielt einen Scheck über 1.000 Euro. Diesen Betrag hatten die zwei Mannschaften des Kreises Nordfriesland beim „Lauf zwischen Meeren 2011“ für ihren erreichten dritten Platz erhalten. Der Staffellauf ging von Husum nach Damp, die 96 km waren in zehn Etappen aufgeteilt. Simone Ehler und Olaf Zimmermann als Vertreter ihrer „Kreis-Mannschaften“ übergaben den symbolischen Scheck an „Sonnenscheinkind“ Henrik Bohnert.

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ie erste Vorsitzende des Vereins Bärbel Lüdemann freute sich mit ihrer zweiten Vorsitzenden Doris Melchert und Kassenwartin Gesine Kneib sehr über diesen willkommenen Beitrag, der auch schon seine Bestimmung gefunden hat. Derzeit befinden sich zwei Häuser in der Husumer Woldsenstraße im Bau. Hier entstehen Appartements, in denen junge geistig und körperlich behinderte Erwachsene ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können. Das hintere Haus wird von den ersten Bewohnern, die bislang noch zu Hause wohnen, im September bezogen. Insgesamt werden dort sieben junge Erwachsene ihre erste eigene Wohnung beziehen. Angegliedert ist ein Büro für die Betreuer des Vereins „Sonnenscheinkinder Husum e.V.“.

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Die Spende wird in den Ausbau des Gemeinschafts-

raumes und der Küche fließen. Im kommenden Jahr wird auch das Vorderhaus mit vier Appartements fertiggestellt werden. Die jungen Leute sind allesamt schon sehr gespannt auf ihre ersten eigenen vier Wände. 2005 wurde der Verein von Eltern gegründet, die Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen hatten und denen das Angebot im Bereich Freizeitgestaltung und Wohnen in selbstbestimmter Form nicht ausreichend genug erschien. Mittlerweile hat der Verein 25 Mitglieder. Er unterstützt seine Mitglieder in den Bereichen Familie, Wohnen, Freizeit, Arbeiten und Sport. Mehr Infos unter: http://sonnenscheinkinder-husum.de/


Wie ein 6’er im Lotto Wie ein 6’er im Lotto Krumstedt (gvb) Sobald ein Mensch die Weide betritt, kommen die „Dreivierteltonner“ freudig angestürmt und der Boden bebt unter ihrem Gewicht. Ungestüm, so dass sie ihn fast umrennen, eilen die Schleswiger Kaltblüter auf ihren Besitzer und Züchter Helmut Fuchs zu, bremsen jäh ab, stehen still und lassen sich ein paar Äpfel reichen und fordern Streicheleinheiten.

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in scherzhaft gemeintes Warnschild hängt am Eingang des Hofes: „Achtung frei laufende Kaltblüter! Wenn die Dicken kommen, auf den Boden legen und auf Hilfe hoffen...“

Momentan sind es vier fuchsfarbene Pferde, darunter eine Stute mit Fohlen, die sich auf den Weiden in der Gemeinde Krumstedt (bei Meldorf/Dithmarschen) tummeln. Und da ist noch die schwarze Stute „Stine“, das ebenfalls ein Fohlen hat. Dieses wird „Fenna“ genannt und ist eine absolute Rarität! Denn ihr Vater, der 14-jährige „Orbid“, ist ein fuchsfarbiger Hengst! „Es ist fast wie ein 6’er im Lotto,“ strahlt der erfolgreiche Züchter. „Eine Rappstute mit einem fuchsfarbigen Hengst zu kreuzen, ergibt normalerweise fuchsfarbigen Nachwuchs. Schwarze Fohlen sind äußerst selten.“Der Erhaltung dieser schwergewichtigen Gemütstiere und vor allem der Zucht von Rappen, hat sich der Krumstedter auf seinem „Gestüt zum Wiedbusch“ verschrieben. Wie alle Kollegen im Körbezirk Dithmarschen gehört seine Zucht dem Stammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg an. Die Kaltblüter, eine Abstammung von jütischen Pferden in Dänemark, wurden schon von den Wikingern als Reit- und Arbeitstiere eingesetzt. In Deutschland dienten diese XXL-Pferde den Bauern und Waldarbeitern wegen

ihrer Umgänglichkeit und großen Kraft Jahrhunderte lang bei der Arbeit, kamen aber im Technik-Zeitalter als Arbeitspferde aus der Mode, denn als Reittiere werden die leichteren Warm- oder Vollblüter favorisiert. Daher sind Kaltblüter selten geworden und stehen auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Haustierrassen. Neuerdings werden sie aber wegen ihres ausgeglichenen Charakters und ihrer Stressunempfindlichkeit wieder gern als Freizeit-, Kutsch- oder Voltigierpferde eingesetzt. Sogar für das Ringreiten sind sie geeignet, weil sie trotz ihres Gewichtes von etwa 750 Kilo geschwind starten und schnell wieder abbremsen können. Bei der Waldarbeit können sie oftmals das Dreifache ihres eigenen Körpergewichtes ziehen Ihre Lebenserwartung liegt bei 20 bis 25 Jahren. In Schleswig-Holstein gibt es rund 900 bis 1000 fuchsfarbene Kaltblüter, davon 25 eingetragene Zuchthengste. Im Land finden ungefähr 120 Bedeckungen statt mit dem Ergebnis von etwa 50 Fohlen. Von den Rappen sind nur noch 15 Tiere bekannt. Zwei von diesen „charmanten Dicken“, nämlich die Stute „Stine“ und den Hengst „Zigeunerbaron, hat das “Gestüt zum Wiedbusch“, aus deren Zucht vor einigen Jahren auch „Nightfire“ hervor ging, der weltweit einzige gekörte Rapphengst.

Das Fohlen „Fenna“, hier mit Muttertier „Stine“ und dem Züchter Helmut Fuchs. Noch ist es anthrazid-farbig, wie alle neu geborenen Rappen. Erst im zunehmenden Alter wird das Tier schwarz Foto: gvb

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30. HUSUMER HAFENTAGE 30. Husumer Hafentage trotz des vielen Regens erfolgreich Husum. (EV) - Die Organisatoren waren zufrieden, so verkündeten Peter Cohrs, Karl-Heinz Häuber und Wilfried Bossen dies gegenüber der Tageszeitung. Natürlich waren Auswahl und Umfang der Programmpunkte auch interessant, und für viele Besucher – auch unumstritten – waren die Hafentage auch „richtige Hafentage“, wie man sie sich wünscht.

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ber einer machte dennoch nicht mit. Wettergott Petrus bescherte dem Husumer Volksfest den Rekord als regenreichstes Volksfest und das im 30. Jahr der Hafentagegeschichte. Da können auch die guten Worte der Organisatoren nichts ausrichten, denn das Wetter ließ unter dem Motto „Nur die Harten kommen in den Garten“ nur die regenerprobten Freunde an allen Tagen zur Meile kommen. Wäre der schönere Freitag und der gut besonnte Sonnabend nicht gewesen, hätte es ein finanzielles Fiasko für die Standbetreiber werden können. Aber an diesen beiden Tagen brummte es auf der Meile, denn alle hatten sich auf diese Jubiläumsveranstaltung gefreut. Ein großes Lob geht daher nicht nur an die Organisatoren, sondern auch an die vielen Helfer - von Feuerwehr, Bundeswehr, DLRG und an alle Vereine, die sich trotz Wetters mit ganzem Einsatz einbrachten, um die Hafentage zum Erfolg zu führen. Nicht zuletzt auch an

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die Zuschauer, die sich – mit Regenkleidung und Schirmen bewaffnet – nicht die gute Laune vermiesen ließen. Der Hafentagelauf konnte mit neuem Melderekord punkten, die Show-Acts konnten sich sehen lassen und ganz neu waren die abendlichen, farbigen Wasserspiele ins Programm gekommen und ließen das sonst gewohnte Feuerwerk nicht vermissen. Die Polizei konnte auch keine handfesten Ausschreitungen vermelden und auch die Anwohner schienen zufrieden zu sein. Fazit: Stimmung gut, Regen viel – fünf tolle Tage wieder einmal Historie. Die schönsten Bilder aller fünf Tage von eventmal.de zeigen wir hier noch einmal. Auf den Seiten www.eventmal.de und unter http://eventmal.blogspot.com/ sind alle Bilder bis Ende August noch zu sehen, danach werden die Alben zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte wieder gesperrt.

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30. HUSUMER HAFENTAGE

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Der Rödemisser Spielmannszug wechselte sich mit dem Husumer Shantychor ab und unterhielt die Besucher im strömenden Regen, bis zur offiziellen Eröffnung der 30. Husumer Hafentage. Fotos: (c) eventmal.de, Petra Blume

Wirtschaftsminister Jost de Jager glast an und eröffnet so offiziell die 30. Husumer Hafentage. Links zum letzten Mal als Bürgermeister dabei Rainer Maaß, daneben die Krokusblütenkönigin Sina und rechts Peter Cohrs von der Hafen Event GmbH.

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MdB Ingbert Liebig lässt es sich nicht nehmen, zu den Hafentagen nach Husum zu kommen. Hier stellt er sich mit LammkÜnigin Lena Ralfs zum Foto zur Verfßgung.

Husum hat so viel zu bieten und das nicht nur zu den Hafentagen. Maritim und freundlich stellte dies die Mitarbeiterin der Tourismusinformation unter Beweis.

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Die Jungs von United Four gehĂśren zu den Highlights in Husum und brauchen nicht lange, um die Stimmung anzuheizen. www.unitedfour.de

Sie sorgen fĂźr die erste Hilfe, sollte jemand zu Schaden kommen. DRK und Malteser gemeinsam im Einsatz.

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Nordfriesen lassen sich die Laune von ein bisschen Regen nicht vermiesen.

Aber auch Besucher aus Unterfranken finden sich schnell mit den Feiermodalit채ten der Husumer Hafentage zurecht.

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Lena Thyen (re.) schaffte es, die Jury von ihren Model-Qualitäten zu überzeugen. Sie wurde zur „Miss Husum“ gewählt.

So ein Barkeeper ist nicht mehr nur Getränkeausschenker sondern inzwischen schon ein Jongleur. Hier wird gerade ein bisschen geübt.

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Die Sängerin von „Boerney und die Tri Tops“ hatte nicht nur das Outfit von Tina Turner drauf, sondern auch die rockige Röhre.

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Einen echten Musiker hält auch ein Bänderriss nicht vom Auftrag ab. Der Bassist spielte eben im Rollstuhl. Boerney und die Tri Tops rockten die Bühne und brachten die Leute in Schwung und zum Singen. www.boerney.de


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Tin Lizzy gehĂśren ebenfalls schon zu den Stammattraktionen in Husum. Wo sie sind, ist immer auch das Publikum und hottet mit. www.tin-lizzy.de

Die Husumer Hafentage bieten auch immer wieder Gelegenheit, alte Bekannte oder - wie hier - Husumer Geschäftsleute zu treffen, die auch mal Lust auf ein Feierabendbierchen oder Prosecco haben.

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Engelchen und Teufelchen unterwegs auf den Hafentagen.Mal ist es nur die Lust am Verkleiden zu diesem Volksfest, mal auch das Feiern des Junggesellendaseins.

Die Band „Level One“ hatte so manch einen Ohrwurm-Song im Gepäck. www.level-one-band.de

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Pink Trouble stand dem Original nicht nach. Weder in Stimme noch in der H채ufigkeit der Outfits. Eine Augen- und Ohrenweide. www.pink-trouble.com

Ob Latin-Musik oder softe Balladen - Pink Trouble coverte erfolgreich das Original.

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Unsere Stadtführer zeigten sich mal im historischen Gewande und zogen so die Blicke auf sich.

Besuch aus der Partnerstadt Heilbad Heiligenstadt. Links und rechts: die Nachtwächterinnen Heidelinde Liepe und Sigrid Seifert. In der Mitte die Märchenprinzessinen Rosarot Lili und Schneeweißchen Caro.

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Sie sehen schottisch aus und klingen auch so und dennoch haben die North Frisian Pipes & Drums ihr Zuhause im nahen Rantrum. www.nfpd.info

Der Husumer Hafen im strahlenden Sonneschein. Ein leider seltener Anblick w채hrend dieser Hafentage.

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Startschuss zum Jedermannslauf im Rahmen des „Husumer Hafentagelaufs“. Dieses Jahr mit einem Anmelderekord von 400 Läufern und Läuferinnen.

Die grüne Insel im Wattenmeer - das ist Pellworm. Diese Vertreter machten gute Werbung für die Ferieninsel. www.pellworm.de

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Der Feuerwehrmusikzug Viöl spielte zur besten Frühschoppenzeit am Sonntag auf.

Eine kleine Formation der Hohner Dorfmusikanten sorgt für eine Husumer Version der Oktoberfeststimmung. Wettertechnisch passte es ja. www.hohner-dorfmusikanten.de

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Frühschoppen ist auch mal was für Frauen. Gleichberechtigung an der Theke.

Ein zünftiger Frühschoppen macht auch im Regen Spaß. Diese Herren hatten jedenfalls gut Lachen.

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Die Optimisten wurden kurzfristig zum Paddelboot. Hier warten die Kiddies auf den Start zur Paddelregatta. Ausrichter war der Husumer Segler-Verein www.hsrv-husum.de

Das Team vom „Kleinen Onkel“ siegte in der Paddelregatta zwei Mal souverän.

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4000 Plastikenten stürzen sich von Bord der „Marion“. Zum fünften Mal veranstaltete der Round Table 121 Husum das „Entenrennen“. www.round-table-husum.de

Deutlich zu sehen ist der große Abstand, den sich die Enter mit der Nummer 320 erkämpft hat. An Bord des Schlauchbootes li. Tim Hanke vom Round Tabkle 121 und in der Mitte der Notar Jürgen Fülscher.

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Unter notarieller Aufsicht wurde ein Ente nach der anderen aus dem Trichter geholt.

Ente 320 gab ihren Vorsprung nicht ab Husum. (eventmal.de) - Das fünfte Entenrennen war nur was für die regenerprobten Zuschauer. Mit Regenschirmen und –kleidung ausgestattet, waren sie dennoch in Scharen zum Außenhafen gekommen, um den mutigen Sturz der 4000 Plastikenten vom Krabbenkutter „Marion“ am letzten Tag der Husumer Hafentage mitzuerleben.

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ine Ente setzte sich sofort ab und wollte dieses Rennen partout für sich entscheiden. Es herrschte zwar Flaute, aber mit Hilfe der „Marion“ und der Beiboote von Feuerwehr und DLRG wurden Wellen erzeugt und die gelbe Schar nach vorne getrieben. Auch die kleine Ausreißergruppe, die sich von rechts an der forsch vorgepreschten Ente vorbeischlängeln wollte, hatte letztlich keine Chance. So konnte Tim Hanke vom Round Table Husum 121 unter den wachsamen Augen des Notars Jürgen Fülscher dann die Turbo-Ente sehr schnell aus dem Einlauftrichter holen. Die Besitzer des Loses von Ente Nummer 320 dürfen sich nun über den ersten Preis freuen und für ein Jahr einen Citroën C1 fahren (inkl. Steuern, Versicherung, max. 15.000 km). Auf die Besitzer der zweitplatzierten Plastikente wartet eine Solaranlage zur Warmwassererzeugung für ein Einfamilienhaus im Wert von 2.500 Euro. Die ersten zehn Gewinnernummern wurden noch von Bord aus genannt, die restlichen Preisträger unter notarieller Aufsicht gezogen und später an Land verkündet. Vor Ort wurden auch traditionell die Preise ausgegeben, so die Gewinner vor Ort waren. Insgesamt warteten 102 Preise im Gesamtwert von ca. 13.000 Euro auf ihre neuen Besitzer. Der Erlös aus dem Losverkauf geht in diesem Jahr

an das Projekt „Haus der Kleinen Forscher“. In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Nordfriesland fördert dieses bundesweit die frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik. Ziel ist es, bereits bei Drei- bis Sechsjährigen die Neugier auf alltägliche naturwissenschaftliche Phänomene zu verstärken und ihnen die Möglichkeit zu geben, beim Experimentieren in Kindertages-einrichtungen und Grundschulen selbst Antworten zu finden. Dabei werden der Forschergeist von Mädchen und Jungen in den Kindertagesstätten und Grundschulen geweckt und Kinder für naturwissenschaftliche Phänomene sowie technische und mathematische Fragestellungen begeistert. Der Round Table 121 Husum hat durch das Entenrennen in den vergangenen Jahren bereits insgesamt über 46.000 Euro für verschiedene Projekte in Nordfriesland gespendet. Wer wissen möchte, ob seine Ente auch einen Preis erschwommen hat, der kann sich ab sofort unter www.round-table-husum.de oder www.eventmal.de vergewissern, ob seine Ente mit zu den Gewinnern gehört. Die Preise können bis zum 15. September unter Vorlage des „Entenloses“ beim Autovertrieb Kielsburg, Robert-Koch-Straße, 25813 Husum abgeholt werden.

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Eventmal Online Journal August_2011  
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Vorschau auf die 15. Theatertage Wedel, Bildnachlese zu den 30. Husumer Hafentagen, Kaltblüter mit seltenem Nachwuchs

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