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VBG-Nachrichten    März 14

bausteine

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Im Alltag begegnet uns Gott Was heisst es, den christlichen Glauben in der Schule, im Studium oder bei der Arbeit auszuleben? Wie kann unser Alltag das Evangelium reflektieren statt nur fromme Gesetzlichkeit? Diese Fragen beschäftigen uns. Das Evangelium – diese «gute Nachricht» der Liebe Gottes – ist etwas ganz Anderes als das Einhalten moralischer Regeln und «christlicher Werte». Es ist eine Kraft, die unser Leben auf den Kopf stellt und jeden Bereich unserer Identität prägen will: unser Denken, unsere Arbeit, unsere Beziehungen. Das VBG-Leitbild bringt den Unterschied zwischen Gesetzlichkeit und einem Leben aus der Gnade

auf den Punkt: «Weil wir Gottes Liebe erfahren haben, wünschen wir uns, dass Menschen Gott kennen  lernen.» Alles, was wir tun, ist eine Antwort auf die barmherzige Liebe Gottes – und nicht etwa Voraussetzung dafür. Wir sind die gescheiterten Produkte einer gescheiterten Geschichte. Aber Gott liebt uns. Sich dieser Liebe gegenwärtig zu werden, ist ein Lernprozess, der in einer

Gruppe besser gelingt als alleine. In der VBG treffen sich Menschen aus einer ähnlichen Lebenssituation, um in ihrem Alltag Gott auf die Spur zu kommen: Mittelschülerinnen und Mittelschüler, Studierende und Berufstätige. In der Begegnung mit dem dreieinen Gott verändern wir uns – und mit uns unser Alltag. Die Begegnung ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem Leben, das Reife, Offenheit und  Authentizität vereint. Aus ihr erwächst das Christsein in allen Lebensbereichen.


Heiner Schubert, Präsident der VBG

Kirche im Exil

Inhalt

Bericht Präsident & Leitung

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Christsein in der Schule 

4-5

Christsein im Studium

6-7

Christsein im Beruf

8-9

Casa Moscia / Campo Rasa

10-11

Gesamtarbeit / Vorstand

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Finanzen

13

Agenda

14-15

Impressum Herausgeberin VBG, Zeltweg 18, 8032 Zürich, Tel. 044 262 52 47, www.vbg.net, info@vbg.net, PC 80-41959-5 Redaktionelle Verantwortung Benedikt Walker Schlussredaktion Fritz Imhof Lektorat Tanja Ackermann-Gfeller Layout Matthias Ackermann Druck, Versand Druckerei Jakob AG, Grosshöchstetten Jahresabonnement CHF 14.– für 4 Ausgaben pro Jahr  Auflage 5200 Ausgaben 23. März, 23. Juni, 23. Sept., 27. Dez. Abo-Service VBG (siehe oben)  ISSN 1664-0977 Inserate Ausgaben 2, 3 und 4 auf Seite 14, melden an beat.monhart@vbg.net, Tel. 044 262 52 47. Tarife und Termine auf www.vbg.net/inserate Bildnachweis Eliane Hagmann (Titelbild - Englandlager 2013, S. 4, 5; Matthias Ackermann (S. 3, 8, 12, 14); Roman Gut (S. 4, 14); Remi Tobler (S. 6); Beneditk Hitz (S. 7, 11); Anne-Lise Diserens, Markus Lerchi, Flurina Hari (S. 9); Sam Stauffer (S. 10); Carol Stelzer (S. 11, 14), Nicole Galli (S. 16)

VBG-Sekretariat Zeltweg 18 | 8032 Zürich Tel. 044 262 52 47 | Fax 044 262 01 60 info@vbg.net | www.vbg.net

Casa Moscia Via Moscia 89 | 6612 Ascona Tel. 091 791 12 68 | Fax 091 791 59 32 info@casamoscia.ch | www.casamoscia.ch

Campo Rasa 6655 Intragna Tel. 091 798 13 91 | Fax 091 798 13 88 info@camporasa.ch | www.camporasa.ch

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bausteine / jahresbericht märz 14

Während ich diesen Bericht schreibe, walzt der Arbeiter eines bekannten Strassenbauers mit schwerer Maschine den Kiesweg vor meinem Fenster. Ich kann nicht behaupten, dass der vorliegende Text aus der Stille entstanden sei. Doch die Walze wurde mir zum Bild: Ich bin glücklich, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Gesprächspartner nicht niederwalzen, sondern weise und sensibel das Gespräch suchen und sich weiterbilden. Im Sommer absolvieren sie gar ein veritables Trainingscamp, um immer besser zu werden in der heiklen Aufgabe, die gute Nachricht von Gott, der in Jesus Christus Mensch wurde, in dieser Zeit weiterzugegeben. Ich gebe es zu: Ich bin richtig stolz auf unser Team. Ich bin sehr glücklich, dass unser Gott die VBG bis heute davor bewahrt hat, niedergewalzt zu werden durch üble Medienkampagnen oder andere Desaster. Ein anderes Bild: Ich habe unlängst gelesen, dass die Kirche aus der Zeit der Wanderschaft in eine Zeit des Exils geraten sei. Das Bild gefällt mir. Wir werden Fremdlinge in einer Welt, in der die meisten Menschen andere Prioritäten haben als die Beziehung zu Gott. Wir leben als Schweizer mitten unter Schweizern und bleiben irgendwo fremd. Im Exil besann Israel sich auf das, was Gott in der Geschichte getan hatte.

Sich seines Wirkens zu erinnern, stärkt die Identität. So soll auch der Bericht auf diesen Seiten die Dankbarkeit nähren, dass Gott zu seinem Werk steht. Das vergangene Jahr gibt wiederum sehr viel Anlass zu danken: Ihnen, liebe Freunde der VBG, dass sie so treu die VBG unterstützen im Gebet und im finanziellen Mittragen. Den angestellten und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie ihre Lebenszeit zur Verfügung stellen, ihre Hingabe und ihren Enthusiasmus. Den Vorstandsmitgliedern für die viele Zeit, die sie für zahlreiche Sitzungen drangeben. Allen, die auf irgendeine Weise mittragen. Über allem und vor allem aber unserem Gott, der schon seit über 60 Jahren dieses Gefäss braucht, um Menschen in die Nachfolge zu rufen.

heiner schubert,

pfarrer, ist präsident der vbg. er lebt mit seiner familie in der kommunität don camillo in montmirail.


Die VBG ist eine Weggemeinschaft Sehr dankbar schaue ich auf das Jahr 2013 zurück. Ich staune immer wieder, wie über Tausend Mittelschüler und Mittelschülerinnen sich in den örtlichen Gruppen an den Schulen engagieren. Ich freue mich zu sehen, wie hunderte Studierende in ihrer Gottesbeziehung gestärkt werden, oder wie mehrere Hundert Berufstätige sich mit der Frage auseinandersetzen, wie ihr christlicher Glaube im Arbeitsalltag an Relevanz gewinnt. Und wie die Casa Moscia und das Campo Rasa über alle Generationen hinweg als Orte zur Erholung, zum Auftanken und zur Vertiefung der Gottesbeziehung genutzt werden. Die Berichte aus den Bereichen vermitteln dazu einen ermutigenden Einblick. An dieser Stelle möchte ich drei Punkte hervorheben: 1) Seit einigen Jahren beobachten wir, dass Studierende nach ihrem Abschluss häufig den Kontakt zur VBG verlieren. Viele Bemühungen, sie zu halten, sind bislang erfolglos geblieben. Daher starteten wir im

vergangenen März einen neuen Effort mit einem Kick-off-Anlass für junge Berufstätige. Die Folge: Heute gibt es bereits etliche Gefässe mit jungen Berufstätigen: zum Beispiel den Jungmännerstamm, einen Business Brunch und nicht zuletzt den Neujahrskurs für junge Berufstätige. Fazit: Der Neustart kann als Erfolg gewertet werden. 2) Alle zwei Jahre nehmen sich die angestellten Mitarbeitenden eine Auszeit und verbringen zusammen eine Woche im Campo Rasa. Diesmal setzten wir uns mit der Frage auseinander, wie die Kulturgeschichte unser Denken und Handeln prägt und die Gesellschaft verändert. Für die angestellten Mitarbeitenden wurde diese Woche zu einem inhaltlichen und geistlichen Höhepunkt des Jahres. 3) Im vergangenen Jahr gab es verschiedene personelle Veränderungen: Barbara Meister-Ninck gab die Regionalleitung Region Bern Stadt (Bereich Schule) an Eliane Hagmann weiter. James Morgan

übernahm von Annina Pfister die Region Fribourg (Bereich Studium). Domenica Winkler-Hitz (Praktikantin) und Markus Lerchi (Junge Berufstätige) verstärken den Bereich Beruf. Tabea Kummer trat die Nachfolge von Ilona Szabo als Lernende im Sekretariat an. Und Rebekka und Michel Bieri übernahmen die Zentrumsleitung Casa Moscia/Campo Rasa von Cornelia und Peter Flückiger. Ich danke Barbara MeisterNinck, Annina Pfister, Ilona Szabo, Cornelia und Peter Flückiger für ihren wertvollen Beitrag und wünsche ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute.

dr. benedikt walker,

leiter der vbg. benedikt.walker@vbg.net

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Christsein in der Schule

eine Bewegung von Weltverbesserern Kurz gesagt: Wir träumen. Wir denken nach. Wir suchen Verbündete. Wir beginnen Grosses mit Kleinem. Wir unterstützen und holen uns Unterstützung. Wir multiplizieren. Wir, das sind 1000 Mittelschülerinnen und -schüler an 80 Mittelschulen der Deutschschweiz. 145 unter ihnen sind aktive Mitarbeitende. Dazu gehören die fünf angestellten Regionalleiter und -leiterinnen.

1. Träumen

Wir träumen davon, dass junge Menschen während ihrer Mittelschulzeit in ihrem Glauben gestärkt werden, und dass ihre Schulkameradinnen und -kameraden von Jesus Christus hören und ihn kennenlernen. Die Zeit an der Mittelschule soll ihnen zum Segen werden. Die ge-

meinsame Auseinandersetzung mit den kritischen Anfragen an den Glauben durch den Unterrichtsstoff, die Lehrpersonen und die Mitschüler sollen den Glauben vertiefen. Die Regionalleiter ermutigen zu dieser Auseinandersetzung und vermitteln dazu Grundlagen, damit sich die Jugendlichen aus der Perspektive des Evangeliums eine eigene Meinung bilden können.

2.

Nachdenken

Zur Hauptaufgabe einer Regionalleiterin gehört es, die Teams zu begleiten. Sie trifft die Jugendlichen regelmässig, tauscht sich mit ihnen über die aktuelle Situation ihrer Schule und der VBG-Gruppe aus und regt an zum Vorausdenken und zum Planen. Die fünf Regionalleiter begleiten die 145 Jugendlichen, welche zu den

Angestellte im Bereich Schule (v.l.): Stephan Huber (Region Basel, Innerschweiz), Lea Brückmann (Ostschweiz, Graubünden), Roman Gut (Region Zürich, Schaffhausen), Eliane Hagmann (Region Bern, Solothurn, Fribourg), Rico Bossard (Bereichsleiter und Region Mittelland)

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Mitarbeitenden im Bereich Schule zählen. Erwachsene ehemalige Schüler engagieren sich in Trägerkreisen für die VBG-Gruppe an einer Mittelschule. An diesen Treffen ermutigen sie die Jugendlichen, denken mit und beten für sie. Trägerkreise für alle Mittelschulen zu haben, gehört zur Strategie des Bereichs Schule. Zur Zeit können etwas mehr als die Hälfte aller VBGGruppen auf die Begleitung eines Trägerkreises zählen.

3.

Verbündete suchen Das ist wohl eine der herausforderndsten Aufgaben. Im Leitbild der VBG haben wir unter «Identität» folgendes formuliert: «Als Christinnen und Christen aus verschiedenen Kirchen teilen wir die Überzeugung, dass der christliche Glaube alle Le-

deine gruppe du auf t findes le t/schu vbg .ne


.

4.

Grosses beginnt klein

Prayday – Bätte wie d’ Helde Das Prägen des Lebensbereichs Schule beginnt mit dem Gebet. Es ist ein fester Bestandteil der wöchentlichen Treffen an den Mittelschulen. Etliche Gruppen treffen sich zusätzlich, zum Beispiel an einem Morgen vor Unterrichtsbeginn oder in einer grossen Pause am Morgen, für das gemeinsame Gebet. Seit über zehn Jahren laden wir jährlich zum Gebet für die Mittelschulen ein. Am dritten Dienstag im November ist Prayday. Ehemalige einer VBG-Gruppe kommen am Prayday an ihre Schule zurück und beteiligen sich so weiter an der Bewegung an den Mittelschulen. Gemeinden nehmen die Anliegen der Gruppen in ihren Gebetstreffen auf und beten im Gottesdienst für die Aufgaben und Herausforderungen im Alltag ihrer Jugendlichen. Das wünschen wir uns noch öfter. Am vergangenen Prayday nahmen wir uns die Glaubensvorfahren vor: Wie haben sie gebetet? Welchen Stellenwert hatte das Gebet in ihrem Leben? Es gab dazu Heldenkarten mit fünf biblischen Personen und einem Gebet von ihnen zum Download auf der Website. bensbereiche prägt und umfasst. Wir treffen uns, um mit Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation diesen Glauben im Alltag zu leben.» In den VBG-Gruppen an den Mittelschulen beteiligen sich durchschnittlich 10 Jugendliche. Oft kennen die Gruppen noch viele weitere Schüler und Schülerinnen, welche sich beteiligen könnten. Dass sie sich nicht beteiligen, kann die Mitarbeitenden vor Ort demotivieren. Die Regionalleiter geben Tipps, wie Jugendliche gewonnen werden und wie sie auf verschiedene Arten verbindlich mitarbeiten könnten. Unterstützung erleben wir auch aus christlichen Gemeinden, welche ihre Jugendliche zur Beteiligung an der VBG-Gruppe motivieren. Einige laden eine Regionalleiterin in ihre Jugendgruppe ein und beteiligen sich am Gebetstag für die Schulen.

5.

Unterstützung holen «Wir sind überzeugt, dass jede Gruppe von der Eigeninitiative und dem Engagement der Teilnehmenden lebt. So pflegen wir eine Kultur der Beteiligung und Mitverantwortung.» (aus dem Leitbild der VBG, Überzeugungen) Mit der Unterstützung und Begleitung durch die Regionalleiter wollen wir diese Kultur pflegen. Zum Beispiel mit den folgenden

zwei Angeboten: Follow him – das Schulungsangebot für Mitarbeitende. Während fünf Tagen lesen wir gemeinsam in der Bibel, tauschen über Mittelschulthemen aus, setzen uns mit kritischen Anfragen an den Glauben auseinander und lernen Aufgaben und ihre Umsetzung durch die Leiterinnen und Leiter kennen. Follow up – ein Angebot von Schülern für Schüler fand im vergangenen Jahr das erste Mal über Neujahr statt. Jede teilnehmende Person bereitete ein Programmelement vor. Dabei wurde sie vom Regionalleiter begleitet. Während der Neujahrswoche präsentierten sie ihren Beitrag und konnten daran wachsen.

6.

Multiplizieren

Der Bereich Schule versteht sich als eine Bewegung von Schülern für Schüler. Es ist uns deshalb ein Anliegen, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich über ihre eigene Gruppe hinaus zu engagieren.

Gemeinsam liest’s sich am Besten Wer sich und sein Leben von Gott prägen lassen will, der liest die Bibel – und er liest sie am besten zusammen mit anderen. Deshalb ermutigen die Regionalleiterinnen und -leiter die Jugendlichen in den VBG Gruppen zum gemeinsamen Bibellesen. Sie erhalten Impulse zu verschiedenen Methoden des Bibellesens. In diesem Zusammenhang haben die angestellten Mitarbeitenden an ihrer Retraite im Herbst Hörimpulse fürs gemeinsame Bibellesen aufgenommen. Diese können gemeinsam in den Gruppen angehört werden und leiten zum gemeinsamen Bibellesen an. Sie sind auf www.vbg. ch/schule abrufbar. Dazu stehen verschiedene Bibellesehilfen für VBG-Gruppen zur Verfügung.

Warum VBG? «Ich engagiere mich in der VBG, weil ich andere Christen ermutigen will, ihren Glauben in der Schule voll und ganz zu leben.» thomas,17,

vbg-mittelschulgruppe rämibühl

«Ich bin Teil der VBG, weil Gott hier Herzen verändert.» elias,

rico bossard, leiter bereich schule / regionalleiter mittelland. rico.bossard@vbg.net

17, vbg-mittelschulgruppe st. gallen

«Ich bin Teil der VBG, weil hier in Menschen in einem sehr wichtigen Alter investiert wird.» daniel,17,

vbg-mittelschulgruppe köniz-lerbermatt

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Christsein im Studium

Eine Vision für die Schweizer Hochschulen In der VBG treffen sich Studierende, um gemeinsam zu entdecken, was Christsein heisst – ganz neu oder aus der Vielfalt anderer christlicher Traditionen. Was sie verbindet, ist das gemeinsame Anliegen, den Glauben zu reflektieren und im Studienalltag zu verankern – damit Gott in der Diskussion am Mensatisch ebenso Platz hat wie beim Lernen auf die Prüfung. In der Praxis nimmt dieses Anliegen immer wieder neue Formen an. Neben den VBG-Abenden entstehen neue Formen wie das «Lerncamp», das in der Studierendenarbeit in Zürich ein fester Bestandteil der Zeit vor den Prüfungen ist. Auch Wohnwochen bleiben aktuell, zum Beispiel in Rapperswil oder in der VBG Winterthur. Im vergangenen Jahr hat die VBG Bern zudem Fakultätsgruppen gestartet, die sich direkt am Institut treffen und Studierende eines bestimmten Fachs zusammenbringen. Ebenfalls 2013 fand in der Casa Moscia das erste «reVISIO» statt, eine besondere Auszeit für Studierende.

Auch «Ora et Labora» und der Neujahrskurs für Studierende setzten Akzente. Als besonderer Katalysator erwiesen sich immer wieder Studierende aus nichtchristlichem Umfeld. Sie stellen ungewohnte Fragen und bringen damit eine neue Frische in die Gruppe. Hochschulaktionen, öffentliche Vorträge und eine einladende Atmosphäre sind somit zentrale Elemente einer lebendigen VBG. Die Ausrichtung «nach aussen» verhindert nämlich, dass sich die Gruppe nur um Bedürfnisse der Mitglieder dreht und darin verkümmert. Es ist ein christliches Prinzip, dass man

Angestellte im Bereich Studium (v.l.): Benedikt Hitz (Region Bern), Jonas Bärtschi (Region Zürich), Doris Liechti (Pädagogische Hochschulen), Annina Pfister (Region Fribourg, bis August 2013), Esther Köppel (Internationale Studierende, Fribourg), Remi Tobler (Internationale Studierende Zürich), Christoph Egeler (Bereichsleiter, Nordwestschweiz). Seit August 2013 dabei: James Morgan (Region Fribourg, rechts)

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erst im Geben, im Tun, im Loslassen auch selbst beschenkt wird – nicht nur als Einzelne, sondern auch als Gruppe.

jonas bärtschi, regionalleiter zürich (bereich studium). jonas.baertschi@vbg.net

deine gruppe du auf

t findes tudium t/s vbg .ne


reVISIO – Auszeit für Studierende

Warum VBG?

Neben den vielen gemeinschaftlichen Aktivitäten zu Wasser und zu Land nehme ich aus dem reVISIO das gemeinsame Bibellesen mit. Wir haben als Gruppe mehrere ReichGottes-Gleichnisse angeschaut. Neu war für mich die Methode «Bibelteilen». Dabei wird der Text weder bis ins Detail diskutiert, noch von einer Einzelperson erläutert. Vielmehr lässt man den Text auf sich wirken, sich davon bewegen und berühren. Dann wird überlegt, was das Gelesene für den Alltag bedeuten kann. Dieses gemeinsame Entdecken und das Hören verschiedener Eindrücke und Beobachtungen lernte ich schätzen.

Gemeinsam unterwegs Mir gefällt es, mit anderen Studierenden zusammen zu sein, welche auch mit Gott unterwegs sind. So kann man frei über den Glauben reden und einfach so sein, wie man ist. Ich mag auch die Stimmung beim gemeinsamen Abendessen. Die VBG gibt mir die Gelegenheit, auch während der Woche ein wenig zur Ruhe zu kommen und Gott im Unistress nicht zu vergessen.

Wir können einander mit unseren unterschiedlichen Hintergründen, Gaben und Persönlichkeiten sehr bereichern. Das habe ich an der VBG ebenfalls schätzen gelernt: dieses Zusammenkommen von Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Ansichten. Ich wünsche uns, dass wir diese Chance immer wieder erkennen und uns dafür öffnen. noemi weber,

studentin, zürich

franziska schleusser,

Grosse Bereicherung Die VBG-Gruppe ist ein toller Ort, um mit anderen Studis ausserhalb meiner Fachgruppe auszutauschen. Dies empfinde ich als grosse Bereicherung. Die Gemeinschaft lässt mich auch erfahren, dass Christen keine Einzelkämpfer sind, sondern gemeinsam unterwegs. veronica bots,

«Weil Gott niemanden zwingt ...» Als Kind las ich die Bibel meiner Grossmutter. Auch später las ich in der Bibel, doch es war mir zu kompliziert. Ich wünschte mir jemanden, der mir eine systematische Anleitung zu Bibel und Glaube geben könnte. In der Schweiz lernte ich Esther Köppel von der VBG kennen, die mich über die Bibel und den Glauben lehrte und mit mir jede Woche die Bibel las. Eine Frage beschäftigte mich: “Wenn Gott allmächtig ist, warum hat er dann aus Satan nicht einen guten Typen gemacht? Wenn Gott wirklich allmächtig ist, dann kann er das tun – aber warum tat er es nicht? Weil er

entweder nicht existiert, oder nicht allmächtig ist...?“ Esther antwortete: “Weil Gott niemanden zwingt, er lässt dir immer die Freiheit zu entscheiden.“ Ich war sehr überrascht. Er hat alle Macht, er kann tun, was er will, aber er gibt uns den freien Willen in allem, sogar ihn abzulehnen. Das überzeugte mich. Ich fing an zu beten, in eine Kirche zu gehen, und ich liess mich taufen. chengjun zhang,

doktorand an der uni fribourg

20 Jahre LINK in Lettland Lena ist seit Mitte 2013 angestellte Mitarbeiterin der lettischen Bibelgruppen LKSB und wird von der VBG-Hochschulgruppe Bern unterstützt. Sie arbeitet mit Studierenden in Daugavpils und Rezekne im Osten Lettlands. Evangelisation ist ihr ein wichtiges Anliegen. Sie hat auch ein Herz für die Russen und könnte sich unter Umständen vorstellen, als Missionarin nach Russland zu gehen. Lena ist ein Beispiel von vielen jungen Menschen, die in den letzten 20 Jahren zum Glauben kamen und als Leiter Verantwortung übernahmen. Das hat Auswirkungen auf ihre Umgebung, ihr Land und auch interna-

studentin an der uni fribourg

studentin an der ph bern

Neue Motivation Auftanken, «plöiderle», diskutieren, zuhören, lange Spielabende – das war der Neujahrskurs für Studierende für mich. Die Bibel stand dabei im Zentrum, was mir neue Motivation gegeben hat, das Buch der Bücher intensiver und besser kennenzulernen. Auch bot sich die Gelegenheit, auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und mit viel Elan ins neue zu starten. mirjam zehnder,

studentin an der uni bern

Durchdringendes Gebet Die konstanten Gebetszeiten durchdringen Arbeit und Freizeit und schaffen Raum für die persönliche Ausrichtung auf Gott. Seit ich im «Ora et Labora» war, versuche ich, jeden Tag in diesen Gebetsrahmen einzubetten und Gott so täglich neu in mein Leben einzuladen und Ihm zu danken für die Kraft, die allein aus Ihm strömen kann. christian schenker,

student an der uni zürich

tional. Im Jahr 2013 hatte ich viele Begegnungen mit Studierenden und Mitarbeitern in den verschiedensten Orten in Litauen und Lettland. Zusammen mit Hansjörg Baldinger konnte ich am eindrücklichen 20-Jahre-Jubiläum der Bibelgruppen in Riga (Lettland) teilnehmen.

andré tapernoux, freier mitarbeiter der vbg und leiter von link.

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Christsein im Beruf

Auch 2013 fanden in den beiden Kurs- und Ferienzentren Campo Rasa und Casa Moscia gegen 30 Kurse in verschiedenen Themenbereichen statt. Daneben trafen sich zahlreiche Interessengruppen und Fachkreise zu Exkursionen, Mittagstischen, Firmengebeten, Kulturreisen, Exerzitien usw. Die Teilnehmenden dieser Angebote verbindet die Überzeugung, dass der christliche Glaube sich auf jeden Wochentag auswirkt. In den Treffen erhalten sie Impulse für ein christliches Leben im Berufsalltag.

Impulse für den Berufsalltag Fachkreis Pädagogik Die Konsultation zum Lehrplan 21 beanspruchte ziemlich viel Zeit – zu Recht, denn dieses Jahrhundertwerk wird kommende Generationen prägen. Mit dem Ziel, die 880 Lehrkräfte, welche monatlich das VBGPädagogik-Mail erhalten, fundiert und prägnant orientieren zu können, befassten sich Matthias Kägi und Daniel Kummer eingehend mit

der Sexualpädagogik bzw. der Religionspädagogik. Die Anstrengungen zeigten bereits Früchte. Daniel Kummer wurde von der Initiative Christliche Bildung (Privatschulen) gebeten, ein Konzept für die Weiterbildung von Lehrpersonen an christlichen und staatlichen Schulen auszuarbeiten. matthias kägi, leiter fachkreis pädagogik. matthias.kaegi@vbg.net

Doris Liechti rief die «Pädagogischen Chillouts» ins Leben – hier ein Feedback der Seklehrerin Susanna Wieland: «Das vierteljährliche Treffen für chen und dabei zu merken, dass es junge Lehrpersonen ist für mich verschiedene Sichten und Lösungseine wohltuende Oase inmitten des ansätze gibt – und wir alle unsere manchmal sehr hektischen Alltags Kraft vom gleichen Ort schöpfen. in der Schule. Es macht Mut, mit Die prägnanten Inputs sind zudem Anderen über positive Erlebnisse, motivierende Anstösse für die komlustige Momente, herausfordernde menden Monate in meinem spanSituationen oder Zweifel zu spre- nenden Beruf.»

Angestellte im Bereich Beruf (oben v.l.): Dieter Bösser (Psychologie und Glaube), Anne-Lise Diserens (Fachkreise), Markus Lerchi (Junge Berufstätige), Felix Ruther (Studienleiter), Daniel Kummer (Pädagogik); (unten v.l.): Matthias Kägi (Pädagogik), Benedikt Walker (Bereichsleiter), Domenica Winkler (Praktikantin), Ruth Maria Michel (Spiritualität und geistliche Begleitung)

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Fachkreis Psychologie und Glaube Anstelle einer eigenen Fachtagung lud der Fachkreis zum Kongress der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge im Mai 2013 nach Würzburg ein. Der Fachkreis empfig die Teilnehmenden aus der Schweiz zu einem Apéro, an dem rund 50 Personen teilnahmen. Dabei entstanden zahlreiche neue Kontakte. Die Mittagstische erweisen sich als wichtige Begegnungsplattform auf lokaler oder regionaler Ebene. Christen aus Beratung, Psychotherapie, sozialer Arbeit und verwandten Bereichen treffen sich, um einen kurzen Input zu hören und darüber auszutauschen. Daneben ist die Beziehungspflege ein wesentliches Element. Der Mittagstisch in Thun wuchs auf ca. zehn Teilnehmende

täte n ivi t ak ppen u r g und f t du au s e d n i f f t/beru vbg .ne


an. Am 13. November fand der erste Zürcher Mittags-Treff mit rund 20 Teilnehmenden statt – ein gelungener Start. Seit Sommer 2013 hat der zwei Mal jährlich erscheinende Infobrief ein neues Layout erhalten. Er wird ab 2014 durch einen digitalen Newsletter ergänzt. dieter bösser, geschäftsleiter des fachkreises psychologie und glaube. dieter.boesser@vbg.net

Fachkreise Der Fachkreis Architektur besichtigte das Mehrgenerationen-Haus Giesserei in Winterthur, ein bedeutendes Beispiel von ökologischem Bauen und gemeinschaftlichem Wohnen. Zwei Tagesexkursionen führte nach Basel und nach Freiburg im Breisgau, wo ein neuer ökumenischer Kirchenbau in einem Neubauquartier die Teilnehmenden beeindruckte. Zwei Angebote führten ins Ausland: ein Seminar in Zürich zur baulichen Situation in Nordkorea und eine Architekturreise auf Lanzarote. In den mehrmals stattfindenden Treffen der Fachkreise Informatik, Ingenieure, Recht und Naturwissenschaft wurden fachliche und persönliche Themen besprochen. Neu hat sich ein Netzwerktreffen Recht in Zürich gebildet, der vor allem jüngere Juristinnen und Juristen anspricht. Sie trafen sich zwei Mal im legendären Dadahaus in Zürich, zu den Themen «Treu und Glauben» und «das Kreative im Beruf». In der Lesegruppe unter GeisteswissenschafterInnen wurde unter anderem das Buch von Jeanette Winterson «Warum glücklich statt einfach nur normal?» besprochen. anne-lise diserens,

leiterin berufs-fachkreise. anne-lise.diserens@vbg.net

Ressort Spiritualität Gegründet auf der Verheissung des Prophetenwortes «In Umkehr und Ruhe liegt euer Heil; im Stillehalten und Vertrauen besteht eure Stärke» führten die Ressortleiterin Ruth Maria Michel und 25 frei Mitarbeitende in wechselnden Teamzusammensetzungen 46 Anlässe mit etwas über 900 Teilnehmenden durch. Die Angebote der unterschiedlichen Gefässe tragen dazu bei, dass Teilnehmen-

de im Vertrauen auf Gott wachsen, als Mensch reifen und verfügbarer werden für den Dienst am Mitmenschen. Persönliche Begleitgespräche während der Kurstage sowie regelmässige Begleitungen in Zürich und Bern haben dieses Ziel unterstützt. «Co-Produktionen» wie mit dem tecum in der Kartause Ittingen und dem Hotel Scesaplana sowie den reformierten Kirchgemeinden Bischoffszell, Meisterschwanden und Zürich Hirzenbach schufen Synergien und bewährten sich. Erfreulich fiel das Ergebnis einer Analyse der Suchbegriffe auf der VBG-Homepage aus: Unter den ersten acht Begriffen fanden sich mehrere aus dem Ressort, wie z.B. «Christliche Meditation» und «Christus in mir». ruth maria michel, spiritualität und geistliche begleitung. ruthmaria.michel@vbg.net

Alumni, Kulturreisen, Frauen, Männer Die drei Alumni-Angebote vernetzen VBG-Freunde verschiedener Berufe. Der VBG Alumni Talk zum Thema «Ethische Vermögensanlagen» stiess auf grosses Interesse. Die Stadtführung «Zwinglis Zürich» bewirkte eine angeregte Diskussion. Der zweite Talk zum Thema «Einsatz für Randständige» gab einen bewegenden Einblick in die Arbeit der Sozialwerke Pfarrer Sieber in Zürich. Mit der Kulturreise nach Georgien feierte Anne-Lise Diserens ihr 20-jähriges Jubiläum von gemeinsam organisierten Reisen mit ihren russischen Freunden aus St. Petersburg. Die fünf Frauenabende behandelten Themen wie «Grenzen erkennen – Grenzen setzen» und «Palliative Care». Zudem berichtete eine Mitarbeiterin über einen Missionseinsatz in Ghana. Ein Rundgang führte die Teilnehmerinnen durch ZürichWest. Das alljährlich stattfindende Männerwochenende fand zum Thema «männliche Spiritualität» statt. anne-lise diserens,

leiterin berufs-fachkreise. anne-lise.diserens@vbg.net

Junge Berufstätige Unter dem Label «enVie» startete die VBG im Herbst eine neue Arbeit unter jungen Berufstätigen. Der Begriff «enVie» steht für: «Im Leben stehen / ins Leben schreiten / Lust haben am Leben». Ein wichtiger erster Grossanlass war der Neujahrskurs, der von über vierzig jungen Berufstätigen miterlebt wurde. Fünf Referate über die poetischen Bücher der Bibel bildeten den roten Faden durch die knapp sechs Tage. Wobei das Wort Referat zu kurz greift: Geschickt bezog Referent Bruder Thomas die Teilnehmenden immer wieder mit ein, indem er sie zum Beispiel in Gruppen grosse Abschnitte des jeweiligen Buches lesen liess. Sein Wunsch, «dass dieser Neujahrskurs nicht spurlos an euch vorbei geht», ging in Erfüllung. Auf den Feedbackblättern fanden sich dazu viele Belege, wie zum Beispiel: «Ich konnte enorm viel lernen.» – «Der Kurs bietet die richtige Mischung an Erholung, Gemeinschaft und vielen wertvollen Impulsen, die ich mit ins neue Jahr nehmen kann.» martina seger-bertschi war teammitglied im neujahrskurs für junge berufstätige

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Casa Moscia Campo Rasa

BESTÄNDIGKEIT IN DEN VERÄNDERUNGEN Ein Leiterwechsel in der Hotellerie ist herausfordernd. Die neue Leitung soll die gewachsene Beziehungen zwischen Gästen und Leitung pflegen. Sie soll die Gastfreundschaft in gewohnten Bahnen weiterführen. Und sie muss ein Gespür für die betrieblichen Mechanismen entwickeln. Bei den Ferienzentren der VBG ist dieser Übergang geglückt. Auf praktisch gleichem Niveau wie 2012 durften wir in der Casa Moscia im vergangenen Jahr Gäste empfangen. Während einer Öffnungszeit von neun Monaten haben sie rund 25‘000 Mal bei uns übernachtet. Das entspricht einer Auslastung von nahezu 80%. Bemerkenswert, wenn auch nicht ganz überraschend – weil einem allgemeinen Trend folgend – ist die kürzere Aufenthaltsdauer von rund 4 gegenüber 4,2 Nächten im Vorjahr. Betrieblich herausfordernd sind die rasant steigenden vielfältigen Gebühren und der Bedarf an ständigen Sanierungsarbeiten. Es war daher unerlässlich, durch interne Umstrukturierungen die Personalkosten um rund 100‘000 Franken zu verringern. Dank einem ausserordentlichen Gabenfluss wurde der grössere Erneuerungsbau im Winter 2012/2013 mit Investitionen von rund 400‘000 Franken beinahe eigenfinanziert. Daher musste das Preisniveau der Zimmer nur leicht angepasst werden. Insgesamt weist 10 bausteine / jahresbericht märz 14

die Casa Moscia ein ausgewogenes betriebliches Ergebnis aus. Im Campo Rasa ist die Lage etwas anders. Die Übernachtungszahlen sanken weiter um beträchtliche 5% auf 4‘711. Wie in Moscia konnten die Personalkosten jedoch gesenkt werden, um das Ergebnis zu verbessern. Ihr Niveau lässt sich aber kaum mehr senken. Eine vorbildliche Haushalterschaft des Verantwortlichen vor Ort und seines Teams haben die Optimierungsprozesse unterstützt. Eine überaus grosse Solidarität haben wir in Form von Gaben erlebt. Dank diesen konnte die Jahresrechnung – trotz ausserordentlichen Kanalisationsgebühren der Gemeinde Centovalli von 44‘000 Franken – in einem erträglichen Minusbereich abgeschlossen werden. Eine Auswertung der VBG-Kurse in Moscia und Rasa zeigt ein überaus erfreuliches Bild. Fast alle angebotenen Kurse konnten durchgeführt werden, etliche waren sogar ausgebucht. Wir bewegen uns damit nahe am Auftrag unserer Trägerschaft und am geistlichen Puls der Gäste. Den

zahlreichen Feedbacks entnehmen wir, dass die VBG-Kurse in den Ferienzentren die persönliche und geistliche Stärkung unterstützen und im erhofften Mass herausfordern und weiterbringen. Ebenso stabil wie erfreulich ist die Buchungssituation der externen Gruppen wie Schulund Konfirmandenklassen, wobei Moscia hier etwas mehr punktet als Rasa. Moscia ist eine eigene Erlebniswelt, die den Planungsaufwand stark reduziert. In Rasa hingegen erhalten wir ausserordentlich positive Rückmeldungen bezüglich Gruppendynamik und Tiefe der Themenbearbeitung. In Rasa wird eben der Blick geschärft. Ein Blick ins 2014 Einige bewährte Angebote sind im aktuellen Kursprogramm der VBG wieder zu finden, neue sind dazu gestossen. Sofern alle Angebote mit einer guten Belegung durchgeführt werden können, sind mit den zusätzlich neu akquirierten externen Gruppen in Moscia wie Rasa die Aussichten auf ein gelingendes Jahr intakt. In Moscia konnten bei weitem nicht alle Anfragen von Schul- und Konfirmandenklassen positiv beantwortet werden. Dieser Bedarf ist ungebrochen gross, und wir sind mit unserer Preisstruktur optimal positioniert. Allerdings – und das freut uns beson-


ders – werden dieses Jahr vermehrt kirchliche Gemeinden ihre Freizeiten bei uns verbringen. Ein Meilenstein wird 2014 mit dem neuen Konzept der Saisongemeinschaft gesetzt. Bedingt durch Vorgaben des Landes-Gesamtarbeitsvertrages des Gastgewerbes müssen wir strukturelle Anpassungen mit grossen Auswirkungen auf die Personalkosten umsetzen. Aus diesem Grund wurde im 2013 viel Zeit und Kraft investiert, die interne Aufbauorganisation mit einer Verringerung der Personalkosten optimal vorzubereiten. Nun sehen wir aber auch Chancen in den Auflagen der Gewerkschaften. Sie haben uns gezwungen, uns klar für oder gegen ein Modell der Saisongemeinschaft mit geistlichem Auftrag zu entscheiden. Unser Entscheid fiel zugunsten der Gemeinschaft aus, allerdings noch pointierter in ihrer Gestaltung und ihren Zielen. Während des Versuchsjahres 2014 erfolgen die Anstellungen mit 80%-Pensen zu regulären Löhnen. Das bremst zwar die massive Steigerung der Personalkosten nicht, beschert uns jedoch zusätzliche Hände. Die verbleibenden 20 Prozent werden für Module zu Themen der Theologie, Bibelkunde und zur geistlichen Begleitung genutzt. Tatkräftige Unterstützung

in der Ausgestaltung und Durchführung dieser Module erhalten wir aus den VBG-Ressorts Spiritualität, Berufstätigen-, Studierenden- und Schülerarbeit. Bereits mit einer ersten Kommunikation dieses Konzeptwechsels haben uns viele Anfragen zur Mitarbeit in der aktuellen Saison erreicht. Jüngere und reifere Menschen möchten dieses Gefäss für einen Lebensabschnitt nutzen. Das Campo Rasa liegt uns ausserordentlich am Herzen. Wir sind mehr denn je begeistert von diesem Ort und der Möglichkeit, ihn Menschen mit Freude am besonderen Ferienerlebnis zugänglich zu machen. Vielleicht lässt sich die Stärke des Campo Rasa mit dem Begriff der «Konzentration» sehr treffend beschreiben. Ob Individual-, Kurs- oder Gruppengäste, stets berichten sie uns begeistert, dass ihnen hier die Konzentration und Vertiefung besser gelingt als anderswo. Ein Geschenk und letztlich eine Fähigkeit, die in unserer Zeit einen immer grösseren Wert erhält. Wir sind überzeugt, dass die beste Zeit für das Campo Rasa noch kommt. Wir tragen dazu bei, indem wir unsere Hausaufgaben erledigen. Danke, dass Sie uns darin ausdauernd unterstützen. Im Sinne des lateinischen Sprichwortes «mein Haus ist dein Haus»

grüssen wir Sie herzlich aus dem Süden.

michel & rebekka bieri, leitung casa moscia/campo rasa. michel.bieri@casamoscia.ch, rebekka.bieri@casamoscia.ch

bausteine / jahresbericht märz 14

11


Gesamtarbeit

Arbeit im Vorstand: Das Leitbild umsetzen Ein Leitbild, das ähnlich einer Verfassung die Handlungsgrundlage der VBG definiert, ist ein sehr gutes Werkzeug. Es bietet stets Wegweiser in Entscheidungsprozessen. Der Vorstand begann jede Sitzung mit einer Besinnung zu einem Abschnitt des im Jahr 2013 in Kraft gesetzten Leitbildes. Im Juni traf er sich zu einem Retraiten-Wochenende in Rasa. Daraus wuchs eine neue Begeisterung für diesen Ort. Unser uneingeschränktes «Ja» zu Rasa wird mithelfen, dass dieses Juwel erneuert fortbesteht und sich entwickelt. Der Vorstand war 2013 mit einer neuen Rechnungslegung nach «FER21» herausgefordert. Sie hat den Vorteil transparenterer Mittelflüsse, jedoch den Nachteil, dass die Zusammenstellungen weniger schnell durchschaubar sind. Die Erfahrung wird uns hier weiterhelfen. Überaus dankbar sind wir für die Erbschaft, die wir gemäss Testament etwa hälftig an Waisenhausprojekte

Vorstand und Werksleitung bei der Arbeit(v.l.): Heiner Schubert (Präsident), Lukas Haldemann (Finanzen), Margrit Baumann, Simone Wyss, Rico Bossard, Beat Monhart (Protokoll), Benedikt Walker, Christoph Egeler, Michel Bieri, Margrit Walti-Jenny, Peter Meier, Micha Fuss, Max Schmid (Vizepräsident). Es fehlt John Decker.

12 bausteine / jahresbericht märz 14

weitergaben und zur anderen Hälfte in strategische Projekte der VBG investieren können. Mit grosser Genugtuung und Dankbarkeit blicken wir auf die gelungene erste Saison in Moscia und Rasa unter der Leitung von Michel und Rebekka Bieri zurück. Wir sind wirklich stolz auf unsere angestellten und freien Mitarbeitenden. Ohne ihren unermüdlichen

Einsatz wäre der Vorstand ein Gebilde ohne Arme, Beine und Stimme. Im Wissen, dass Gott uns auch im vergangenen Jahr sehr wohlgesinnt war, und wir total auf seine Treue und sein Reden angewiesen sind, schauen wir getrost in die Zukunft der «Bewegung VBG». max schmid,

vizepräsident der vbg. max.schmid@vbg.net

Sekretariat: Administration, Kreativität, Unterstützung Wir Angestellten der Gesamtarbeit erledigen nicht nur umfangreiche Hintergrundarbeiten, sondern sind bemüht, die Menschen im Fokus unserer Arbeit zu sehen: Mittelschüler, für die eine Angestellte noch rasch eine Broschüre drucken will; Menschen, die sich in einer Meditationsgruppe Gottes Wort aussetzen wollen – zur Vorbereitung müssen noch Utensilien besorgt werden; Gäste einer Partnerorganisation, die nach einem freien Raum fragen und unseren Saal für ein Coaching benötigen; Studieren-

de, die im Neujahrskurs ihren Alltag im Lichte des Evangeliums überdenken wollen – und mittels Flyer und einem einladenden Webauftritt darauf aufmerksam gemacht werden sollen; Kinder von Angestellten, die ernährt werden wollen und darauf angewiesen sind, dass ihrem Mami oder Papi der Lohn korrekt ausbezahlt wird. In diesem Sinn freuen wir uns immer wieder über unseren Beitrag zur Weiterfahrt des «VBG-Schiffs». matthias ackermann, öffentlichkeitsarbeit. matthias.ackermann@vbg.net

Angestellte der Gesamtarbeit (oben v.l.): Matthias Ackermann (Öffentlichkeitsarbeit), Jonas Bärtschi (Öffentlichkeitsarbeit), Nicole Lüdi (Grafik), Marianne Walker (Assistentin Gesamtleitung), Benedikt Walker (Gesamtleitung); (unten v.l.): Tabea Kummer (KV-Lerndende ab 2013), Ilona Szabo (KV-Lernende bis 2013), Gabi Monhart (Spendenbuchhaltung), Beat Monhart (Sekretariatsleiter)


Casa Moscia Bei der Betriebsrechnung der Casa Mosica erwarten wir eine ausgeglichene Rechnung (im Vorjahr ein Defizit von rund CHF 34‘000). Die Erträge aus dem Gastbetrieb bewegten sich auf Vorjahresniveau, während die Personal- und Betriebskosten optimiert werden konnten. Die Sanierung der Gästezimmer auf zwei Stockwerken konnte je zur Hälfte aus Rückstellungen und Spenden finanziert werden.

Die Jahresrechnung konnte vor Redaktionsschluss noch nicht revidiert werden. Der vollständige Jahresabschluss nach FER21 ist ab Juli 2014 im VBG-Sekretariat erhältlich. Vereinsmitglieder erhalten den Abschluss mit den Unterlagen zur Mitgliederversammlung direkt zugestellt.

Wohin fliesst das Geld? Die Löhne der rund 30 Angestellten bilden einen Schwerpunkt des VBGBudgets, das rund 1,8 Mio. Franken beträgt. Die Angestellten sind darum besorgt, die VBG-Bewegung in Gang zu halten.

Spenden von den Steuern abziehen? Bitte deklarieren Sie Ihre Spende mit «gemeinnützig» oder «Kultus». Spenden für gemeinnützige Zwecke

2007 2008 2009 2010 2011 2012

2007 2008 2009 2010 2011 2012

Hauptkasse

Casa Moscia

Campo Rasa

2008 2009 2010 2011 2012 2013

2008 2009 2010 2011 2012 2013

Campo Rasa Leider schliesst Rasa erneut mit einem Defizit von rund CHF 40‘000 ab. Während der Ertrag aus dem Gastbetrieb und die Personalkosten um je 7% zurückgingen, stiegen insbesondere die Gaben stark an. Der Vorstand hat einen Strategieprozess zur Zukunft von Rasa gestartet, sowohl aus geistlicher als auch aus betrieblicher Sicht.

Verlauf der Jahresabschlüsse der drei Kassen der VBG von 2008 bis 2013

2.0

lukas haldemann,

unternehmer und als vorstandsmitglied der vbg zuständig für die finanzen. lukas.haldemann@vbg.net

Hauptkasse

Casa Moscia

Campo Rasa

1.5 Mio CHF

Hauptkasse Die Hauptkasse – sie umfasst die Bereiche Schule, Studium und Beruf – wird auch dieses Jahr leicht positiv abschliessen (rund CHF +23‘000, Vorjahr +CHF 55‘000). Sowohl die Spenden zur freien Verwendung als auch die Mitarbeitergaben sind gestiegen. Allerdings waren im Jahresschnitt auch mehr Stellen besetzt. Eine grosse Erbschaft (rund CHF 660‘000, siehe Bausteine 4/13) ermöglichte erste Anschubfinanzierungen von strategischen Projekten bei den Kernanliegen der VBG.

CHF 80000 60000 40000 20000 0 -20000 -40000 -60000 -80000

2007 2008 2009 2010 2011 2012

Dank grosszügigen Spenden schliessen die Angebote für Schüler, Studierende und Berufstätige positiv ab, sodass neue Projekte lanciert werden können. Die Defizite der Ferienzentren konnten deutlich reduziert werden.

2008 2009 2010 2011 2012 2013

Finanzen

1.0 0.5 0.0

Hauptkasse Casa Moscia Spenden

Campo Rasa Betriebsertrag

Aufteilung der Einnahmen der drei Kassen in Spenden und Betriebsertrag 2013.

Einnahmen

Aufwände Übrige Aufwände

Übrige Übrige Einnahmen sind Mieten, Kulturbeiträge des Bundes, Abobeiträge Bausteine und Lager-/Tagungseinnahmen

Spenden LINK

1.5

Übrige Büromieten

LINK IFES Spenden Mitarbeiter/ Bereich

Übrige

1.0

Bausteine/ Werbung Büroauslagen/ Spesen

Personal 0.5

Spenden allg. Einnahmen und Aufwände 2013 der VBG-Hauptkasse einander gegenübergestellt. Die übrigen Einnahmen und Aufwände werden noch Einnahmen Ausgaben näher erläutert.

können in vielen Kantonen von den Steuern abgezogen werden. Sogenannte Kultus-Spenden (für Gottesdienste o.ä.) sind nicht abzugsfähig. Herzlichen Dank!

Kollekte für die VBG Kirchgemeinden können die VBG mit einer Kollekte oder einer Spende aus den ordentlichen Mitteln unterstützen. Wir senden Ihnen gerne die nötigen Unterlagen. www.vbg.net/kollekte

n de n Spe spenden vbg .ne

t/

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13


Anschluss finden...

... in der Schule Suchst du eine christliche Gruppe an deiner Mittelschule? Oder möchtest du dich für ein Camp mit Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Schweiz anmelden? Du findest alles auf www.vbg.net/schule

... im Studium Suchst du eine christliche Gruppe an deiner Uni oder Fachhochschule? Oder möchtest du dich für einen Kurs mit Studierenden aus der ganzen Schweiz anmelden? Du findest alles auf www.vbg.net/studium

... im Berufsalltag Junge Berufstätige An verschiedenen Orten in der Schweiz treffen sich Berufseinsteiger und junge Berufstätige um auszutauschen und geistlich zu wachsen. Daten und Infos auf www.vbg.net/beruf Fachkreise Um Glaube, Fachwissen und Berufsalltag zusammenzubringen, hilft der regelmässige Kontakt mit Menschen in einer ähnlichen Situation. Daten und Infos auf www.vbg.net/fachkreise Spiritualität und geistliche Begleitung Einzelkurse oder regelmässige Treffen dienen als Oasen der Stille im hektischen Alltag. In Bern und Zürich treffen sich eine Meditations- und eine Spiritualitätsgruppen verbindlich ein Mal im Monat (Schnupperbesuch nach Absprache). Daten und Infos auf www.vbg.net/spiritualitaet

Vorschau Pädagogische Kurswoche 2014 Neue Autorität So 5. bis Sa 11. Oktober 2013, Casa Moscia Autorität braucht jede und jeder, um erfolgreich unterrichten zu können. Die «Neue Autorität» ermutigt Eltern und professionelle PädagogInnen, Kindern und Jugendlichen mit Präsenz und Beziehung zu begegnen. Referentin ist Frau Dr. Angela Eberding, Systemische Familientherapeutin.

Alumni Die Alumni-Veranstaltungen fördern die Vernetzung über die Generationen hinweg. Informationen und Anmeldung auf www.vbg.net/agenda

Auffahrtstage in Rasa Mittwoch 8. bis Sonntag 12. Mai 2013, Campo Rasa Rasa und seine Umgebung geniessen, die Narzissenblüte und den kraftvollen Frühling im Centovalli erleben, sich in eine fesselnde Lektüre vertiefen, Zeit und Raum für Gedanken einnehmen – ein kurzes Time Out über die Auffahrtstage. Katharina und Marc Peytrignet umrahmen die Tage mit Elementen der Besinnung und des Innehaltens .

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Anmeld

ung au

t/ vbg .ne

f

agend

a

Agenda

R asa oscia/ Tel. M 91 12 68 091 7 iat kretar Tel. Se 2 52 47 0 4 4 26  Morgen 

 Nachmittag 

 Abend 

 ganzer Tag

B: Beruf/Fachkreise | F: Ferien und Kurse | S: Spiritualität/Meditation/Gottesdienst SCH/STU: Angebote für SchülerInnen bzw. Studierende

März Treff

Frauenfeld, TG

Schülerteam; rico.bossard@vbg.net

5.4.14 | 0900-1130

Businessbrunch

Zürich

Ruben Härtel, Markus Lerchi; businessbrunch@vbg.net

6.-11.4.14

Vom nährenden Umgang mit sich selber

Campo Rasa

Ruth Schmocker-Buff; info@camporasa.ch

7.4.14 | 1215

Fachkreistreffen Recht

Zürich

Ernst Danner; ernst.danner@bluewin.ch

B

8.4.14 | 1730-1900

VBG Alumni Talk: reformierter Gottesdienst

Zürich

Hans Corrodi, A.L. Diserens; anne-lise.diserens@vbg.net

B

11.-13.4.14

Engagiert unterwegs

Casa Moscia

D.+Ch. Klenk, Ruth Maria Michel; info@casamoscia.ch

F

17.-21.4.14

Ostertagung in Moscia

Casa Moscia

Peter Zimmerling, Ruth Maria Michel; info@casamoscia.ch

F

17.-21.4.14

Ostertage in Rasa

Campo Rasa

Felix Ruther; info@camporasa.ch

17.-21.4.14

Ostertreff

Casa Moscia

Rico Bossard; info@casamoscia.ch

28.-29.3.14

SCH

April B S

F SCH

21.-25.4.14

Ich war hungrig und ihr habt mich genährt

Campo Rasa

Christa Bauer; info@camporasa.ch

F

21.-26.4.14

Enneagramm-Grundkurs

Casa Moscia

Ruth Maria Michel; ruthmaria.michel@vbg.net

F

27.4.-3.5.14

Exerzitien im Frühling

Campo Rasa

Ruth Maria Michel; info@camporasa.ch

S

30.4.-4.5.14

Wandernd auf Gott hören

Campo Rasa

Daniel Bollinger; info@camporasa.ch

S

3.5.14 | 0900-1130

Businessbrunch

Zürich

Ruben Härtel, Markus Lerchi; businessbrunch@vbg.net

B

5.5.14 | 1215

Fachkreistreffen Recht

Zürich

Ernst Danner; ernst.danner@bluewin.ch

B

5.-8.5.14

Authentisch Führen

Casa Moscia

Benedikt Walker; info@casamoscia.ch

F

8.-11.5.14

Impulstage für Frauen

Casa Moscia

Rebekka Bieri; info@casamoscia.ch

F

11.-16.5.14

Wir werden älter – unsere Ehe auch

Casa Moscia

Reinhard H. & Ruth Egg-Altorfer; info@casamoscia.ch

F

11.-16.5.14

Leiten aus der Stille

Campo Rasa

Benedikt Walker, Thomas Bucher; info@camporasa.ch

F

Mai

12.5.14 | 1730-1900

Fachkreis Naturwissenschaft, Lesegruppe

Zürich

Felix Ruther; felix.ruther@vbg.net

B

16.-18.5.14

Architekturreise nach München

München, DE

A.L. Diserens, Samuel Scherer; anne-lise.diserens@vbg.net

B

19.5.14 | 1930-2130

Frauenabend: Umarme das Leben

Zürich

S. Oppliger, C. Boschung; anne-lise.diserens@vbg.net

24.5.14 | 1000-1615

Fachtagung befriedigt – und was dann?

Aarau

Leitungsteam des Fachkreises; dieter.boesser@vbg.net

24.-25.5.14

Bewegte Männer – Männer die bewegten

Sachseln, OW

Markus Lerchi und Team; markus.lerchi@vbg.net

25.-28.5.14

Zwischenhalt 2

Casa Moscia

Ruth Maria Michel; info@casamosica.ch

28.5.-1.6.14

Auffahrtstagung in Moscia

Casa Moscia

Dr. Felix Ruther, Sibyl Ruther; info@casamoscia.ch

F

28.5.-1.6.14

Meine Lebensspur finden als Frau

Campo Rasa

Claudine Aeberli, Evelyne Zahnd; info@camporasa.ch

F

28.5.-1.6.14

Auffahrtstage in Rasa

Campo Rasa

Katharina und Marc Peytrignet; info@camporasa.ch

29.5.-1.6.14

Benediktinische Spiritualität für den Alltag

Fischingen, TG

Markus Lerchi, Leo Gauch; markus.lerchi@vbg.net

1.-6.6.14

Veränderungen bewusst gestalten

Campo Rasa

Kirsten Pritschow, Rebekka Bieri; info@camporasa.ch

6.-9.6.14

Pfingsttage in Rasa

Campo Rasa

Christoph und Esther Schmutz-Zysset; info@camporasa.ch

14.6.14 | 0900-1130

Businessbrunch

Zürich

Ruben Härtel, Markus Lerchi; businessbrunch@vbg.net

19.-25.6.14

Camp mit Studierenden in Lettland

Lettland

André Tapernoux; andre.tapernoux@vbg.net

22.-28.6.14

Exerzitien im Sommer

Campo Rasa

Christoph und Gertrud Stücklin; info@camporasa.ch

Campo Rasa

Christoph Egeler; info@camporasa.ch

B S

F B

Juni

29.6.-11.7.14

zwei Wochen Ora et Labora für Studierende

F F B STU S STU

30.6.14 | 1730-1900

Fachkreis Naturwissenschaft, Lesegruppe

Zürich

Felix Ruther; felix.ruther@vbg.net

30.6.14 | 1930-2130

Frauenabend: Film «GirlRising»

Zürich

A.L. Diserens, Esther Bodenmann; anne-lise.diserens@vbg.net

5.-12.7.14

Familycamp 1

Casa Moscia

D. + I. Kummer, M. + R. Bieri; info@casam-oscia.ch

F

6.-12.7.14

Naturerlebnisse für Familien

Campo Rasa

Daniel + Astrid Bollinger und Söhne; info@camporasa.ch

F

12.-19.7.14

Wanderferien für Singles

Davos

Lilian und Jürg Birnstiel; treffpunktsingle@feg-zuerich.ch

F

12.-19.7.14

Familycamp 2

Casa Moscia

Rebekka und Michel Bieri; info@casamoscia.ch

F

B

Juli

13.-19.7.14

Enneagramm in der Beratung

Campo Rasa

Ruth Maria Michel, Justine Krause; info@camporasa.ch

F

19.-26.7.14

Familycamp 3 wenig Plätze

!

Casa Moscia

Benedikt und Marianne Walker; info@casamoscia.ch

F

19.-26.7.14

Ora et Labora für Familien

Campo Rasa

M. + T. Ackermann, K. + K. Ulrich; info@camporasa.ch

F

19.-26.7.14

Mosciacamp

Casa Moscia

Roman Gut, Eliane Hagmann; info@casamoscia.ch

F

26.7.-2.8.14

Segelkurs Moscia

Casa Moscia

Andrea Krebs, Martin Kraut; info@casamoscia.ch

F

26.7.-9.8.14

zwei Wochen Sommer-Kunstakademie in Rasa

Campo Rasa

Michel Bieri; info@camporasa.ch

F

August 10.-16.8.14

Mit dem Herzen beten

Campo Rasa

Peter und Helene Ruh; info@camporasa.ch

25.8.14 | 1730-1900

Fachkreis Naturwissenschaft, Lesegruppe

Zürich

Felix Ruther; felix.ruther@vbg.net

29.8.-5.9.14

reVISIO 1

Campo Rasa

Jonas Bärtschi, Benedikt Hitz-Gamper; info@camporasa.ch

30.-31.8.14

tanzen – bewegen – spüren

Kehrsatz, BE

Gerda Koller; koller.haru@hispeed.ch

6.9.14 | 1000-1400

VBG-Tag

Zürich

info@vbg.net

6.-13.9.14

reVISIO 2

Casa Moscia

Jonas Bärtschi, Benedikt Hitz-Gamper; info@casamoscia.ch

S B STU B

September

bausteine / jahresbericht märz 14

STU

15


Wir sind überzeugt, dass der christliche Glaube alle Lebensbereiche durchwirken soll. Das ist ein Lernprozess, dem wir Raum geben und den wir fördern. Wir setzen uns mit Fragen an den christlichen Glauben auseinander. Besonders interessieren uns Fragen aus dem akademischen Umfeld. Wir pflegen einen reflektierten und methodisch vielfältigen Umgang mit der Bibel, um dabei Gott zu begegnen und ihn besser kennen zu lernen. Wir pflegen eine Spiritualität, die Elemente aus unterschiedlichen christlichen Glaubensformen umfasst. Diese Vielfalt erleben wir als Bereicherung. Wir sind überzeugt, dass jede Gruppe von der Eigeninitiative und dem Engagement der Teilnehmenden lebt. So pflegen wir eine Kultur der Beteiligung und Mitverantwortung.

A us dem L eitbild der V B G


Bausteine | März 2014 (mit Jahresbericht 2013)