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O^coZcYdg[/LZaiZgdWZgZgjcY 6WZciZjgZg[“g<dii Nikolaus Graf von Zinzendorf (1700 – 1760), Begründer der Weltmission, kommt aus einer frommen und weltoffenen Familie. Seine Grossmutter zählt zu den gebildetsten Frauen des 18. Jahrhunderts. Als Achtjähriger setzt er sich

bereits mit dem christlichen Glauben auseinander und erfährt Zweifel: «Die raffiniertesten Gedanken der Atheisten entsponnen sich in meinem Gemüte.» Was ihn schliesslich zum Glauben führt, ist die «Noblesse des Gemüts Jesu». Sein Opfertod rührt ihn zutiefst. Beim Lesen des Neuen Testaments kommt dem Grafen in den Sinn: Jesus liebt mit einer unnachahmlichen Egalität! Vor Gott sind alle Menschen gleich, er will die «Egalisierung aller Seelen». ;dgihZiojc\Vj[H#(


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Der Traum von der idealen Kirche Kürzlich klagte ein ehemaliger Student, der sich auf Gemeinde-Suche befindet, er habe verschiedene Landes- und Freikirchen besucht, aber noch keine gefunden, welche ihm entspreche: «Entweder haben sie eine tolle Lobpreisband oder anspruchsvolle und anregende Predigten oder ein Herz für Randständige ... aber immer entweder-oder!» Schnell wurden wir uns einig, dass es die «perfekte Gemeinde» nicht gibt, und dass jede Kirche Schwerpunkte haben darf – aber: Könnte es sein, dass das Christentum deshalb oft irrelevant oder kraftlos erscheint, weil es zu einseitig geglaubt und gelebt wird, reduziert auf einzelne Teilaspekte? Eine Kirche mit einer fundierten biblischen Lehre, in der auch kritisch gedacht werden darf, mit einem Herz für soziale Gerechtigkeit wie auch für Mission und einer Antenne für den Heiligen Geist: Die wäre wohl ziemlich «salzig» (Mt 5,13). Die Mitglieder dieser Kirche würden verschiedene traditionelle und moderne Formen der Anbetung praktizieren und auch vor Stille nicht zurückschrecken. Bei der Planung ihrer Angebote und beim Einsatz ihrer Mittel liessen sie sich zudem leiten vom BonhoefferZitat «Kirche ist nur Kirche, wenn sie für Andere da ist». Es ist möglich, dass sich dieser Traum ein Stück weit erfüllt – auch wenn es die ideale Kirche nie geben wird. Ich bin selbst Mitglied einer Kirche, welche bewusst verschiedene Gottesdienst-Stile sowie eine sozialdiakonische Arbeit pflegt. Als VBG möchten wir einen relevanten Beitrag an Gesellschaft und Kirche leisten. Unser Anliegen ist es unter anderem, eine vielfältige christliche Spiritualität zu fördern. Unser Ziel darf aber nicht sein, Kirche(n) zu kritisieren, sondern ihr/ihnen zu dienen. Wir wollen nicht frustrierte Kirchen-Suchende oder -Aussteiger «produzieren», sondern Menschen, die sich konstruktiv in ihre Gemeinden und Kirchen hineingeben.

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Diese Erkenntnis wird bei ihm zur Vorlage, gesellschaftliches Leben komplett umzugestalten. Keine Leibeigenschaft, keine Sklaverei, kein Standesdünkel. Bei Jesus höre alles auf: Stand, Gemüt, Rang. Christus sei der «Menschenfreund». 14 Frauen werden bei Zinzendorf ordiniert, er will sie aus ihrer Beschränkung auf Haus und Familie befreien und lässt sie predigen.

O^coZcYdg[bV]ci! Y^ZJciZghX]^ZYZYZg BZchX]ZcojhijY^Z" gZc!^]gZ>cY^k^YjVa^i~i ojl“gY^\ZcjcYc^Z" bVcYZcojhi^\bVi^" h^ZgZc#JciZghX]^ZYZ hdaaZcWZ_V]ijcYYZg <ZbZ^chX]V[ioj\Z" [“]gilZgYZc#9Zcc cjg^cYZg<ZbZ^c" hX]V[ihZ^8]g^hihZ^c aZWWVg# Gleichheit heisst bei ihm aber nicht Gleichmacherei. Immer wieder mahnt er, die Unterschiede der Menschen zu studieren, ihre Individualität zu würdigen und niemanden zu stigmatisieren. Unterschiede sollen bejaht und der Gemeinschaft zugeführt werden. Denn nur in der Gemeinschaft sei Christsein lebbar. Der Referent betont, wie fröhlich und lebensbejahend die Zinzendorf´sche Frömmigkeit gewesen sei. Für die Herrenhuter ist die Welt kein Jammertal, das Elend der eigenen Sünde solle nicht dauernd, sondern nur dann und wann angeschaut werden. Herrnhuter Christen seien dazu bestimmt, «in den Himmel zu tanzen». B~cca^X]ZHe^g^ijVa^i~i In seinen Ausführungen zu Zinzendorfs «Streiteridee» entfaltet Zimmerling die Notwendigkeit einer männlichen Spiritualität. Deren Charakteristika seien es wert, in Gemeinden wieder gelebt zu werden, die Spiritualität weitestgehend Frauen überlässt. Zinzendorf wegen seines emanzipatorischen Gedankenguts

als Frauenversteher oder Weichling zu stigmatisieren, wäre falsch. Zinzendorf sei ein Welteroberer, ein Abenteurer gewesen, habe Europa durchwandert und sogar Kanzler von Dänemark werden wollen. Am Ende unterhält er in den Antillen oder in der Karibik Kolonien und lernt den Häuptling der Irokesen kennen. Bereits als 14-Jähriger macht sich Zinzendorf Sorgen darüber, ob es denn noch «genügend Unbekehrte gibt, die sich noch gewinnen lassen.» Gott ist bei Zinzendorf ein leidenschaftlicher Gott: «Unser Glaube darf leidenschaftlich sein. Häufig verwechseln wir diesen mit Bravsein oder Wohltemperiertheit. Nicht attraktiv für Männer», resümiert Zimmerling. Glaube bei Männern wirke manchmal «autoritär, profillos oder konfirmandenhaft». «Im Mann steckt viel Leidenschaft, die man zünden kann!» Das sei ihm, Zimmerling, klar geworden, als er sich zum ersten Mal im Fussballstadion aufgehalten und gehört habe, wie Männer laut singen können. Entgegen einem evangelikalen Trend warnt Zimmerling aber davor, sich zu sehr in der Beschreibung der Andersartigkeit sogenannter männlicher oder weiblicher Spiritualität aufzuhalten. Die «Schnittmenge» von Mann und Frau, nämlich deren beider Menschsein,

<aVjWZWZ^B~ccZgc l^g`ibVcX]bVa®Vj" idg^i~g!egdÄaadhdYZg `dcÄgbVcYZc]V[i¯# sei grösser als der Unterschied der Geschlechteridentität. Wenn aber Gemeinden das Männliche stärker integrieren, werde evangelische Spiritualität konfliktfreudiger, und sie werde mehr für Gott riskieren. Der frühe Pietismus sei sehr progressiv gewesen und habe einen «missionarischen Impetus» gehabt, während der aktuelle sich eher bewahrend gebärde. 6ccVHX]aViiZg&,,(·&-'+/ Hi^aaZhjX]ZcjcY;gZjcYhX]V[i eÅZ\Zc Anna Schlatter gilt als aufgeklärte Pietistin. Als Geschäftsfrau und Mutter von zehn Kindern ist sie doppelt

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eingebunden, sehnt sich viel nach Stille und findet sie auch. Ihr Beispiel zeigt Möglichkeiten eines kontemplativen Lebens inmitten eines umtriebigen Alltags auf. Sie soll ein innerlich reiches Leben gepflegt und dabei ein selbstständiges Denken mit eigenem Urteil gehabt haben. Würde sie heute leben, wäre sie die geborene Netzwerkerin. Sie pflegt Beziehungen über konfessionelle Grenzen hinaus. Sie sucht Kontakt zur Allgäuer Erweckungsbewegung, besucht den katholischen Gottesdient mit Michael Seiler und pilgert nach Königsfeld, um Herrnhuter Spuren zu entdecken. Auch pflegt sie Kontakte nach Basel mit Christian Friedrich Spittler, dem Gründer der Pilgermission, oder zu Johann Christoph Blumhardt in Süddeutschland. Dabei schreibt sie so viele Briefe, dass sich ihr Mann über die hohen Papierkosten ärgert. Unzählige Menschen leitet sie zu einem Leben im Glauben an. Diese Briefe seien aber auch voller Humor, sodass man beim Lesen laut lachen müsse. Sie teile sich darin in ihrer ganzen Person mit, und das mache ihre Korrespondenz anziehend, so Zimmerling. Mit ihrem Sohn Caspar diskutiert sie über die charismatische Bewegung. «Du glaubst nicht richtig», sagen die Töchter, welche die Vernunft in geistlichen Dingen als nicht kompetent erachten. Sie lässt ihre Kinder an ihren vielerlei Freundschaften teilhaben. «Kinder brauchen das. Sie sollen Beziehungen über die Kleinfamilie hinaus zu erwachsenen BezugsperWVjhiZ^cZ_jc^&'

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sonen haben, ergänzt Zimmerling. Eltern mßssten das bewusst fÜrdern.

Enkels konsequent auf Jesus auszurichten.

A^ZWZkdaajcYhigZc\!VWZgG~j" bZYZg;gZ^]Z^i\Zl~]gZc Als Mutter und Pädagogin will Anna Schlatter Erziehungsfragen vom Glauben her lĂśsen. Erziehen ist fĂźr sie eine geistliche Aufgabe. Mutter Schlatter ist von grosser menschlicher Wärme und kann deshalb schreiben: ÂŤAlle meine Kinder hängen an mir.Âť Sie ist sehr liebevoll, aber auch sehr streng. ÂŤEine Mischung, die offenbar mĂśglich istÂť, kommentiert Zimmerling. Auch rechnet sie mit der Bosheit der SĂźnde und will â&#x20AC;&#x201C; fĂźr uns befremdlich â&#x20AC;&#x201C; ÂŤden Eigenwillen des Kindes brechenÂť. In ihrem Heim gibt es eine Hausordnung und fĂźr jedes Kind besondere Aufgaben. Sie praktiziert keine ÂŤAffenliebeÂť, scheint nĂźchtern. Auf Charakterschwächen weist sie ohne Umschweife hin, spricht aber auch Ăźber Stärken. Ihr ist wichtig, dass Väter an der Erziehung beteiligt werden. So wie Gott als guter Vater an den Menschen handelt, sei der reale Vater fĂźr Kinder unerlässlich. Geburtstage feiert sie als regelrechte Freudenfeste. Ihr Glaube scheint keine ängstliche Enge zu verbreiten, vielmehr ist sie bemĂźht, die Freiheitsspielräume ihrer Kinder stetig zu erweitern. Adolf Schlatter, grosser Theologe und Enkel Anna Schlatters, hat Ăźber seine Grossmutter geschrieben. In seiner Erinnerung erstarrt sie nicht zum Heiligenbild. Es ist ihr aber gelungen, die Liebe ihres Sohnes und

:kVkdcI]^ZaZ"L^c`aZg/DgY" cjc\hh^ccjcY;Â&#x201C;]gjc\hajhi &-++¡&.(% Eva von Thiele-Winkler ist eine starke, fromme Frau und dabei klein und zierlich von Gestalt. Sie stammt aus der schlesischen Oberschicht und hat damit Zugang zu Bildung. Gemeinsam mit acht Geschwistern wird sie in preussischen Tugenden erzogen und zu Anspruchslosigkeit und Pflichtbewusstsein angehalten. Sie ist als junges Mädchen sehr abenteuerlustig, durchstreift stundenlang allein die Wälder oder turnt im Stadtpalais auf den Dächern herum. Sie hat einen ÂŤnatĂźrlichen Drang nach WeiteÂť. Ihr Vater ist evangelisch, ihre

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9^Zig^X]7dc]dZ[[Zg/YZbGVY ^cY^ZHeZ^X]Zc[VaaZc Am Ostersonntag, 9. April, vor 67 Jahren ist Dietrich Bonhoeffer den Märtyrertod gestorben. Nach einem der letzten Befehle Hitlers wird er ermordet, weil er fĂźr seine Ă&#x153;berzeugungen einstand. Der BonhoefferForscher und -Kenner Zimmerling stellt seinen Märtyrertod in den Kontext der Hoffnung auf die Auferstehung. In seinen AusfĂźhrungen bezieht er sich auf die Aussage Bonhoeffers: ÂŤFĂźr mich nicht das Ende, sondern der Anfang eines neuen Lebens.Âť â&#x20AC;&#x201C; ÂŤUnser Sieg Ăźber den Tod ist gewiss!Âť, freut sich Zimmerling.

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Paukenschlag und Tanz hinter ihr her.1» Ob auch Mose und andere Männer mitgetanzt haben, davon steht in der Bibel nichts. Männliche Spiritualität ist weniger spontan, wortkarger und zweifellos ritualisierter. Das sieht man gerade an den typisch männlichen Traditionen von Judentum und Islam. Dort findet das tägliche Gebet

>cYZg7^WZaÄcYZi bVc·^bJciZghX]^ZY ojVaaZcVcYZgZc@ja" ijgZc·cjg®=ZaYZc¯! Y^ZVjX]®9gZX`Vb HiZX`Zc¯]VWZc#6ahd B~ccZgl^ZYjjcY ^X]# immer zu festen Zeiten und mit ständig wiederkehrenden Formen statt. Damit können wir Männer in der Regel besser umgehen als mit den spontan kreativen Formen der Spiritualität. «Mann» weiss eben gerne, was «Mann» zu tun hat. 7ZiZc^hi[“gk^ZaZB~ccZgjc" b~cca^X] Aber wichtig ist das Beten für uns Männer schon. Denn es erfordert eine Haltung, die der traditionellen Männerrolle widerspricht. Unausgesprochen gilt doch: Der Mann hat keine Probleme, und wenn, dann weiss er selber, was zu tun ist. Im Gebet machen wir uns aber ganz klein und bekennen: «Ich weiss nicht mehr weiter, bitte hilf mir.» Wir kapitulieren. Gerade darum ist das Gebet eine hervorragende Übung, aus der männlichen Selbstüberschätzung herauszukommen.

Beim Beten tritt noch etwas anderes auf. Häufig scheitern Männer nämlich daran, dass sie gar nicht wissen, was sie eigentlich selber wollen. Sie lassen sich von Anderen vorschreiben, was sie tun sollen, sind ständig beschäftigt und kommen gar nicht dazu, innezuhalten. Beten wäre eine solche Form des Innehaltens, um zu sehen: Wo stehe ich eigentlich? Was will ich eigentlich? Was will Gott von mir? B~ccZgXa^X]‚hjciZgYZgAjeZ Zusammen haben wir auch über einige «Männerschelten» nachgedacht. Zum Beispiel, dass Männer ihre Gefühle nicht äussern können. Wenn nun die Spiritualität vor allem in der Form des Ausdrückens von Gefühlen und Stimmungen gepflegt wird, dann haben wir Männer immer etwas schlechtere Karten. Männerglaube erscheint dann immer karg, einsilbig, stumm. Allan Guggenbühl findet aber2: «Männer dürfen nicht in das Korsett der Psychologie gezwungen werden, sondern wir müssen ihnen ihre Suche nach den Mythen

7ZiZcl~gZZ^cZhda" X]Z;dgbYZh>ccZ" ]VaiZch!jbojhZ]Zc/ LdhiZ]Z^X]Z^\Zci" a^X]4LVhl^aa^X] Z^\Zcia^X]4LVhl^aa <diikdcb^g4 erlauben, damit sie ihre Energien einbringen können.» Männer wollen sich eher am mythischen Wesen realisieren, Frauen orientieren sich eher am Psychischen. Für Männer sind Mythen Erklärungsgeschichten, an denen sie sich orientieren

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und an denen sie teilhaben können. Die damit auch das Gefühl von Sinn vermitteln. Mythen kommen nicht von innen, sondern von aussen. Sie ziehen, sie geben die Richtung und helfen das Leben zu verstehen und zu bewältigen. Diese Überlegung war denn auch für uns massgebend. Ausgehend von den in der Männerliteratur erwähnten vier «Grundfarben der Männlichkeit», haben wir unsere vier Mythen oder Archetypen näher betrachtet. Es sind dies: Verantwortlichkeit (im Bild des Vaters, Patriarchen oder Königs dargestellt); Konkurrenzverhalten (Krieger) Verletzlichkeit (Liebhaber) und Unabhängigkeit (Prophet, Hofnarr oder Magier). 9^Z<gjcY[VgWZcYZgB~cca^X]" `Z^i Bei gesunder Entwicklung entfalten sich meist drei der vier Grundfarben. Unsere jeweilige Aufgabe ist es nun, den fehlenden vierten Typ zu suchen und ihn zu fördern. Denn wenn sich nicht alle vier Farben entwickeln, fehlt uns jeweils die Korrektur. Wenn jemand zum Beispiel nur den Krieger übermässig in sich auslebt, dann ist sein ganzes Leben nichts anderes als ein ständiger Wettbewerb im Weitpinkeln. Der Krieger braucht

K^ZaZB~ccZgcl^g`Zc^g\ZcY" l^ZVW\ZaŽhX]i!^bediZcijcY kZgWgZ^iZc<aZ^X]\“ai^\`Z^ijcY YZegZhh^kZHi^bbjc\#9ZgA^ZW" ]VWZg\^WiYZbAZWZc;VgWZjcY 7Z\Z^hiZgjc\# die Korrektur durch den Liebhaber. Denn der Liebhaber bewahrt uns vor der dunklen Seite des Kriegers, dem Macho und dem Sadisten, der seine Frau schlägt. Der Liebhaber lässt sich nicht nur durch Logik, Nützlichkeitsdenken und Funktionalität leiten. Er hört auf sein Herz. Ohne Liebhaberenergie wird das Leben öde und farblos. Vielen Männern fehlt gerade dieser Enthusiasmus und diese Lebendigkeit. Sie wirken irgendwie abgelöscht, impotent und verbreiten Gleichgültigkeit und depressive Stimmung. Der Liebhaber gibt dem Leben Farbe und Begeisterung. +

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LZccEgde]ZiZc `Z^cZKZgVcildgijc\ “WZgcZ]bZc!lZgYZc h^ZojZl^\ZcCŽg\" aZgc!Y^Zcjg`g^i^h^Z" gZc!hiViiZ^cZcLZ\ ^cY^ZOj`jc[ioj lZ^hZc# Wenn aber nur der empfindsame Liebhaber in uns entwickelt ist, dann besteht die Gefahr, dass wir zum Softie werden und nicht mehr kämpfen, wo der Kampf nötig wäre. Dann steigen wir nicht mehr aus unserer Passivität aus. Gerade heute sind die Kosten für unsere Familien und die Gesellschaft sehr hoch, weil Männer ihre Verantwortung oft nicht wahrnehmen. Ist es nicht so, dass man in unserer Welt um alles, was wertvoll ist, kämpfen muss? Ohne Kriegerenergie läuft der Liebhaber Gefahr, zum Süchtigen zu werden. Er verliert sich im Meer der Sinnlichkeit. Beim geringsten Verlangen gibt er nach, weil er nicht kämpfen kann. OZgg[dgbZcYZgB~cca^X]`Z^i So wie der Krieger und der Liebhaber einander brauchen, so ergänzen und korrigieren sich auch der König und der Prophet. Könige verkünden in ihrem Reich, was gilt, und sichern so die Grenzen ihres Reiches. Damit schaffen sie einen Bereich der sicheren Entfaltungsmöglichkeit. Ein Vater (oder eben König) sucht das Wohl der «Seinigen». Ihm entspricht daher die Grundhaltung des Segnens im Sinne von: Ich stehe zu dir und gebe dir Raum zur Entfaltung. Doch väterliche Verantwortung zu übernehmen, ist oft mit Leiden verbunden. Daher drücken sich Männer gerne davor und suchen den bequemen Weg oder nur noch den eigenen Vorteil. Väter oder Könige müssen auch demütig sein. Daher brauchen sie den Propheten, der ihnen den Spiegel vorhält und Ungerechtigkeit aufdeckt. Ohne diese Korrektur gleitet der König leicht in seine Zerrform ab, den Tyrannen. Dieser kämpft gegen alle, die eine innere Stärke besitzen. Er erscheint zwar stark, seine Stärke kommt aber nicht von innen. Innen ist er ängstlich und schwach. So wird er eifersüchtig und gnadenlos. Die andere Zerrform ist der Schwächling, der nicht auf den Thron

steigt und wenn, dann sucht er nicht das Beste für sein Reich, sondern den Applaus. Zum Propheten gehört auch der Magier. Er tritt oft als Wissender auf, der viel liest und weiss. Oft sind die Propheten die klaren Denker. Sie beobachten aus der Distanz und sind damit fähig, zu korrigieren. Weil sie nicht angepasst sind, leben sie aber gefährlich. Wenn Propheten die väterliche Seite nicht entwickeln, wirken sie mit ihrer Wahrheit nur verletzend. Und wenn sie keine Verantwortung übernehmen, werden sie zu ewigen Nörglern, die nur kritisieren, statt einen Weg in die Zukunft zu weisen. Und wenn sie nicht auch Krieger sind, dann besteht die Gefahr, dass sie vorgeben, nichts zu wissen, weil ihnen die Kraft zur Konfrontation fehlt. Das führt dann zu den schlüpfrigen Typen, die man nicht fassen kann. @g^Z\ZgjcYA^ZW]VWZg^cZ^cZb So haben wir uns also auf den Weg gemacht zum ganzen Mann. Zu Männern, die alle vier Farben der Männlichkeit integrieren. Die als Krieger für das Gute einstehen und dafür kämpfen können. Die als Liebhaber begeisterungsfähig für das Schöne sind und auch mit dem Herzen denken können. Die durch ihre Vater- und Königsenergie in ihrer Umgebung Sicherheit und Entfaltung ermöglichen. Und eben, die als Propheten die Wahrheit suchen und es wagen, sie auszusprechen.

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und bleiben überzeugt von den Fähigkeiten der Jugendlichen und bleiben Weggefährten, deklarieren Fehler als Chancen, etwas zu lernen, und profitieren selber von den neuen Ideen und Möglichkeiten, die sie ausprobieren. AdhaVhhZc Das Ziel des Förderns ist, dass die jungen Menschen weiter kommen als wir. Sie sollen mehr sehen, mehr erleben, uns überragen. Dazu gehört für uns auch immer wieder das Loslassen. Wir wollen keine Abhängigkeitsbeziehung; die Jugendlichen sollen ihren eigenen Weg gehen dürfen. Wir lassen sie weiterziehen, wohl mit einem weinenden, vor allem aber mit einem lachenden, dankbaren Auge. Dankbar für die gemeinsamen Erlebnisse und Wegabschnitte, dankbar, sie Gott anbefehlen zu können und zu wissen, dass sie selber wiederum junge Menschen fördern und begleiten werden. :A>6C:=6<B6CC!b^iVgWZ^iZg^cWZgZ^X]

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von VBG-Gruppen an verschiedenen Universitäten durchgeführt wurden. >ciZgV`i^kjcYWZo^Z]jc\hdg^" Zci^Zgi Die Anlässe – in Basel ein einzelner Vortrag im Hörsaal, an den anderen Universitäten eine Reihe mit unterschiedlichen Beiträgen – waren insgesamt gut besucht, doch zeigte sich ein deutlicher Trend: Viel entscheidender als das Thema eines Vortrags ist für viele Studierende, ob ihre Kollegen mitkommen oder ob sie Leute kennen, die selber am Anlass mitwirken. In dieser Hinsicht erwies sich das «Markustheater» als Paradebeispiel. Die auf dem Markusevangelium basierende Vorführung ist interaktiv angelegt und wurde nicht von professionellen Schauspielern, sondern von Studierenden aus den VBG-Gruppen in Zürich, Fribourg und Bern bestritten. Das Theater in der Uni-Mensa war in Zürich mit rund 150 Zuschauern der bestbesuchte Anlass der Reihe. EdY^jbb^iX]g^hia^X]ZbJc^" GZ`idg In Bern verzeichnete die Podiumsdiskussion mit vier Professoren – unter ihnen auch Uni-Rektor und Christ Martin Täuber – am meisten Resonanz. Anklang fanden auch die kreativen Werbeaktionen, die sich als idealer Einstieg für Gespräche erwiesen. In Basel und Luzern forderte SMD-Mitarbeiter Matthias Clausen die Studierenden mit seinen provokativen und durchdachten Thesen heraus. ?DC6H7tGIH8=>!b^iVgWZ^iZgWZgZ^X]jc^# _dcVh#WVZgihX]^5ZkW\#X]

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EhnX]dad\^hX]jcY \aVjWZcYjciZglZ\h Ein Schwerpunkt des Fachkreises Psychologie und Glaube im vergangenen Jahr war die Neuauflage des Verzeichnisses christlicher Fachleute für psychologische Beratung, Psychotherapie, Psychiatrie und Supervision. Dieses Verzeichnis wird in einer Online-Version über die Website der VBG abrufbar sein. An der Sitzung des Leitungsteams vom Februar haben wir einige Massnahmen für die nächsten Monate und Jahre beschlossen, wo und wie wir als Fachkreis «Psychologie und Glaube» aktiv werden wollen. Wir haben die Massnahmen in drei Bereiche verteilt:

sehr wertvoll. Darum streben wir an, solche Mittagstische auch in Basel und Zürich aufzubauen. 3. Nachdem die letzte Ausgabe des Verzeichnisses zweisprachig erschienen ist, suchen wir nach christlichen Fachpersonen aus der Romandie, die neu in der nächsten Auflage erscheinen werden.

;VX]`gZ^h^ciZgc 1. Um einen wirksamen Beitrag zur Verjüngung des Fachkreises zu leisten, wollen wir den Kontakt zu Psychologiestudentinnen und -studenten suchen. Phantastisch wäre es, wenn wir sie im Blick auf ihre Fragen zu Psychologie und Glaube schon im Studium begleiten könnten. Damit wir auf ihre Anliegen angemessen eingehen können, würden wir gerne einzelne Studierende für eine Mitarbeit im Leitungsteam gewinnen. 2. Gegenwärtig gibt es Mittagstische in Aarau, Bern und Thun. Dort kommen psychologische Berater, Psychologen und Psychiater ca. vier Mal jährlich zusammen, um nach einem kurzen Vortrag über das jeweilige Thema auszutauschen. Diese Treffen sind für die lokale bzw. regionale Vernetzung

y[[Zcia^X]`Z^i Ab 2013 wollen wir verstärkt mit Kirchen und Gemeinden kommunizieren, um unser Anliegen und unser Angebot besser bekannt zu machen. Aktuelle Anlässe werden wir gezielt publizieren. Zudem wollen wir der Öffentlichkeit als kompetenter Ansprechpartner bei aktuellen Fragen aus dem Fachbereich Psychologie und Glaube zur Verfügung stehen. Durch diese Aktivitäten wollen wir mit den vorhandenen Möglichkeiten den Raum ausfüllen, den Gott uns zumisst. Unter der Führung seines guten Geistes wollen wir unseren Beitrag zum Bau seines Königreiches leisten und den Menschen im Land gute Dienste erweisen.

EhnX]dad\ZcVjhhZg]VaWYZh ;VX]`gZ^hZh Wir investieren stärker in die Vernetzung mit befreundeten Organisationen, um voneinander profitieren zu können und um einander zu unterstützen.

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Allzu leicht verfällt man, wenn man auf solche Angriffe nicht gefasst ist, in die Opferrolle und begnügt sich dann mit Statements wie den eingangs erwähnten. Damit dies nicht geschieht, sollten wir uns über drei Tatsachen klar sein: Erstens herrscht in Europa weitherum die falsche Meinung (wenn nicht gar Doktrin!), es gebe nur Gläubige und Neutrale. Meine Schulpflegerin meinte, Neutralität heisse, nur das bei uns vorherrschende materialistisch-atheistische Vokabular zu verwenden. Sie dachte, der Säkularismus sei kein Glaube. Zweitens ist eine Glaubensäusserung noch lange nicht Indoktrination. Indoktrination heisst, nur eine einzige Ansicht als richtige und allgemein gültige darzustellen. Allein dadurch, dass ich meinem Glauben Ausdruck verleihe, indoktriniere ich nicht. Drittens verlangen die Schweizer Lehrpläne, dass die Schüler eigene Werte aufbauen. Das ist nur möglich in der Begegnung mit authentischen Menschen, die ihre eigenen Werte haben und dazu stehen – und da sind in einer pluralistischen Gesellschaft die christlichen Werte gleichberechtigt mit den säkularen und allen andern! B6II=>6H@t<>!b^iVgWZ^iZgYZhWZgZ^X]h e~YV\d\^`YZgkW\! bVii]^Vh#`VZ\^5ZkW\#X]

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betreute die Kinder. Daneben leitete Rico Bossard den Ostertreff der Jugendlichen. Auf unterschiedliche Art und Weise wurden Tod und Auferstehung von Jesus gefeiert und aktualisiert. Im Campo Rasa fanden danach verschiedene Kurswochen mit spirituellen und kreativen Inhalten statt, die gut besucht wurden. Ohne VBG-Kurswochen und -Seminartage sowie Gastgruppen wäre das Campo besonders in der Frühlingszeit fast leer. Die Casa Moscia dagegen beherbergte weit mehr Einzelgäste und Gruppen wie Konfirmanden- und Schulklassen, Universitätsseminare und (Kirch-)Gemeindefreizeiten in der gleichen Zeit. E:I:G;Az8@><:G!aZ^iZgkW\"[Zg^ZcoZcigZc# ^c[d5XVhVbdhX^V#X]

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8VhVBdhX^V Besonders in der Casa Moscia ist das Mitarbeiterteam dieses Jahr sehr unterschiedlich zusammengesetzt: Leute von Norddeutschland bis Süditalien arbeiten mit. Das erfordert viel sprachliches und kulturelles Feingefühl und eine angepasste Führung. Neu ist, dass Max Oesch, ein Privatlehrer aus Ascona, wöchentlich Deutschstunden für Italienischsprachige und Italienischlektionen für Deutschsprachige anbietet, die rege besucht werden. 8VbedGVhV In der Casa Moscia begann die Gästesaison am 9. März. Im Campo Rasa geschah der Start erneut etappenweise: zuerst am 11. März eine Gruppe für Schweigeexerzititen mit Pfarrer Dr. Wolfgang Bittner. Darauf fand mit guter Beteiligung und bei milden Wetterverhältnissen die Holzer- und Handwerkerwoche statt. Am 31. März begann dann die eigentliche Gästesaison. Die Frühlingsferien mit den Ostertagen waren erste Höhepunkte in beiden Häusern. In der Ostertagung der Casa Moscia war Prof. Dr. Peter Zimmerling aus Leipzig ein sehr kompetenter Referent für die Erwachsenen. Ein engagiertes Team WVjhiZ^cZ_jc^&'

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Philipp Aebi wird in diesem Sommer zu 50% wieder in der VBG im Bereich Beruf einsteigen. Seine Zielgruppe werden Jungakademiker/innen sein. Philipp Aebi war bis vor einem Jahr Leiter des Bereichs Uni der VBG.

<gVijaVi^dcZc Der 1. August 2002 war der erste Arbeitstag von Matthias Kägi in der VBG. Seither engagiert er sich als Vernetzer im Fachkreis Pädagogik. Heute leitet er den Fachkreis und steht auch mit einem Bein im Lehrerberuf. Neben seinem Einsatz im Fachkreis Pädagogik ist Matthias für den Mitarbeiterkreis eine grosse Bereicherung. Besonders seine Bereitschaft, dort zu helfen und einzuspringen, wo eine Person gebraucht wird, ist beeindruckend. Ein Danke im Namen aller Mitarbeitenden!

;Vb^a^ZccVX]g^X]iZc Felix Amstutz und Sonja Müller (Team-Mitglied der Internationalen Studierendenarbeit) heiraten am 7. Juli 2012 in der reformierten Kirche Winterthur-Seen. Wir wünschen ihnen die Führung Gottes (gemäss Psalm 32,8 auf ihrer Hochzeitsanzeige) in ihrer Ehe und ein gelungenes Hochzeitsfest!


Am 31. März 2012 heirateten Sonja Bolli und Pascal Kallenberger, freier Mitarbeiter der VBG, in Dinhard. Wir wünschen den beiden von Herzen einen guten Start und Gottes Segen für ihren gemeinsamen Lebensweg. «Hurra Hurra, Finn ist da!». Unglaublich dankbar und reich beschenkt sind Nicole und Dani: Am 14. April 2012 kam ihr Sohn Finn Levi Lüdi zur Welt. Wir freuen uns mit Ihnen und wünschen der ganzen Familie Gottes Schutz und Segen.

K7<"IV\'%&' Der VBG-Tag findet dieses Jahr am Samstag, 3. September wiederum in Zürich beim VBG-Zentrum statt.

Neu endet der VBG-Tag mit der Begegnungszeit beim Mittagessen. Alle VBG-Freunde sind herzlich eingeladen (siehe auch letzte Seite).

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HijY^ZciV\'%&' Unter dem Titel «Faktor Gott» findet in diesem Herbst ein Studientag der VBG in Zusammenarbeit mit insist statt. Er unterstützt die Initiative «Glaube am Montag» und befasst sich mit der Frage, wie das Christsein in Studium und Beruf die Gesellschaft verändern. Der Studientag findet am Samstag, 10. November 2012 von 10 bis 16 Uhr am Zeltweg 18 in Zürich statt. Weitere Infos gibts auf www.evbg.ch/studientag

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Der Vorstand tagte am 16. März und am 13. April zusammen mit der Werksleitung in Zürich. Hier ein Auszug aus den Geschäften. Vorstand laufend über den aktuellen Stand. Nun sind wir dankbar, dass mit der Familie Bieri eine sehr gute Nachfolge gefunden werden konnten.

Egd_Z`ij(% Der Vorstand hat im Februar beschlossen, ein neues Projekt in der Öffentlichkeitsarbeit zu starten. Es ist gezielt an unter Dreissigjährige gerichtet, denn diese Gruppe hat ganz andere Bedürfnisse punkto Informationen aus der VBG. Jonas Bärtschi konnte für diese Arbeit gewonnen werden und hat dem Vorstand sein Konzept und seine Ideen vorgestellt.

7ZhjX]<ZgcdiHe^Zh Gernot Spies, der Generalsekretär der SMD (deutsches Pendant zur VBG) und Mitglied des IFES-Vorstandes (Dachorganisation der VBG und SMD), kam Mitte März in die Schweiz und besuchte den VBG-Vorstand. Zum Beginn stellte Gernot die SMD und dann auch die IFES vor und berichtete über laufende Projekte und Schwerpunkte. Darauf folgte ein anregendes Gespräch über Gemeinsamkeiten und die gegenseitige Unterstützung zwischen der SMD und der VBG. Es war eine grosse Ermutigung, weiter in die VBG zu investieren und zu sehen, wie Gott auch in Deutschland die SMD braucht um sein Reich zu bauen.

CVX][da\ZBdhX^V$GVhV Ein grosses Thema, das den Vorstand in diesem Jahr beschäftigte, war die Neubesetzung der Leitung von Rasa und Moscia. Die Findungskommission, welche die Bewerbungsdossiers durchsah und eine Vorwahl traf, führte auch Gespräche mit einzelnen Bewerbern und informierte den

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Bausteine | Juni 2012  

» Engagement und Innerlichkeit (Dorothea Gebauer) » Männliche Spiritualität (Felix Ruther) » Praktische Jüngerschaft (Eliane Hagmann) » Chri...

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