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VBG-Nachrichten    Dezember 11

bausteine

Der Faktor Jesus in meinem Lebensalltag Vor einigen Wochen stellte ich verschiedenen Unternehmern die Frage, worin sich Vorgesetzte mit einem humanistisch geprägten Menschenbild von solchen mit einem biblischen Menschenbild unterscheiden. Ist ihr Umgang mit unterstellten Mitarbeitenden anders? Wenn Gott wirklich Realität ist, wenn er der Schöpfer dieser Erde ist und falls Jesus Christus wirklich gelebt hat, sollten dann nicht Spuren von seinem Wirken in ihrem Leben sichtbar sein? Gibt es einen «Faktor Jesus»? Wenn ja, wie wirkt sich dieser auf ihr Leben aus? Mehr als eine Lebensphilosophie Inspirierend fand ich die Antwort einer guten Freundin. Sie antwortete, dass das Christentum dort beginne, wo der

Humanismus aufhöre. Der Glaube an den christlichen Gott sei mehr als eine Lebensphilosophie und das Einhalten von christlichen Werten. Es sei die Be-

ziehungspflege zum Schöpfergott, welche mein Denken, Handeln und meinen Umgang mit den Mitarbeitenden beeinflusse. Ich möchte mit vier Beispiele zeigen, wie der Glaube an den biblischen Gott mein Handeln beeinflusst: Gott im Mitmenschen sehen Im ersten Buch Mose (1 Mose 1,28) lesen wir, dass Gott die Menschen «nach seinem Bilde» schuf. Gott ist der Töpfer und wir sind die Vasen und Schalen, die Fortsetzung auf S. 3


angedacht

O du fröhliche, o du selige, Gnaden bringende Osterzeit Anfangs November traf ich mich im Trägerkreis (siehe Seite 7) mit dem Team der Bibelgruppe (BG) Olten. Im Ausblick auf die kommende Zeit war für die Jugendlichen klar, dass sie auf Weihnachten hin ein Zeichen an ihrer Schule setzen wollten. In den vergangenen Jahren schmückte die BG im Auftrag der Schulleitung den Weihnachtsbaum. Da zu einem Weihnachtsbaum auch Geschenke gehören, packte die BG jedes Jahr für alle Mitschüler ein Geschenk ein. Dieses Jahr möchten die BGler einen Gedankenanstoss geben, indem sie Geschenke mit Schokoladeeiern verschenken – sofern solche bereits im Handel erhältlich sind! Der Autor eines der bekanntesten Weihnachtslieds spricht in der dritten Strophe der ursprünglichen Fassung von der «Gnaden bringenden Osterzeit». Die Geburt des Christkinds ist ja erst vom Ende her betrachtet etwas Besonderes. Erst vom Kreuz und der Auferstehung her verstehen wir sie als eine ganz besondere Geburt. Wer sich mit dem Tod auseinandersetzt, erkennt, wie begrenzt und kostbar das Leben ist. Er weiss auch, dass das Leben mehr ist als ein gutes Zeugnis, ein grosser Freundeskreis oder Reichtum. Das Leben auf dieser Welt ist begrenzt durch den Tod. Wir glauben jedoch, dass mit dem Kind in der Krippe die Türe des Todes zum Leben hin aufgestossen wurde. Zu einem Leben, das über den Tod hinaus reicht. Deshalb ist diese Geburt für uns so wichtig, ja lebensentscheidend. Für die meisten BGs ist es selbstverständlich, dass sie in der Adventszeit an ihren Mittelschulen ein Zeichen setzen. Sie wünschen sich, dass ihre Mitschüler diesem Zeichen nachgehen – wie die Hirten oder die Weisen bei Christi Geburt. Ich bin dankbar, dass es solche wegweisende Sterne an den Mittelschulen gibt. Auch mir wurden sie damals zum Segen.

rico bossard ist leiter der schülerarbeit der vbg, rico.bossard@evbg.ch

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bausteine dez 11

Inhalt

input | Der Faktor Jesus

1, 3, 4

angedacht | Rico Bossard

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input | Effata – öffne dich!

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schule | Trägerkreise

7

universität | Freidenker kritisch hinterfragt

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beruf | Unterrichten mit Leib und Seele

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beruf | Bewegende Studienreise nach Bulgarien 10 Casa Moscia | Campo Rasa vbg anzeigen agenda

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Die VBG – eine Bewegung Die VBG ist eine Bewegung mit dem Ziel, den christlichen Glauben in allen Lebensbereichen einzubringen. Die VBG unterstützt interkonfessionelle Gruppen an Mittelschulen, Hochschulen und Universitäten und vernetzt Berufstätige in Fachkreisen und Arbeitsgruppen, um den Austausch über Lebens- und Glaubensfragen und fachspezifische Themen zu fördern. Die VBG wurde 1949 gegründet als «Vereinigte Bibelgruppen in Schule, Universität, Beruf». Impressum Herausgeberin | VBG, Vereinigte Bibelgruppen in Schule, Universität, Beruf, Zeltweg 18, 8032 Zürich, Tel. 044 262 52 47, www.evbg.ch, info@evbg.ch, PC 80-41959-5 Redaktion | Benedikt Walker, Christoph Egeler, Rico Bossard, Ruth Maria Michel Schlussredaktion | Fritz Imhof  Lektorat | Tanja Ackermann-Gfeller Layout | Matthias Ackermann; konzeptuelle Unterstützung durch fortissimo.ch Druck, Versand | Druckerei Jakob AG, Grosshöchstetten Jahresabonnement | CHF 14.– für 4 Ausgaben pro Jahr  Auflage | 5200 Ausgaben | Mitte Februar, Mitte Mai, Mitte September, Mitte Dezember Abo-Service | VBG (siehe oben)  ISSN | 1664-0977 Inserate | Auf Seite 14, melden an beat.monhart@evbg.ch, Tel. 044 262 52 47. Tarife und Termine auf www.evbg.ch/inserate Bildnachweis | Diserens Anne-Lise (Titelbild – Fachkreis Architektur, Besichtigung Westside Bern, Juni 2008; S. 10), Bärtschi Jonas (S. 3), Matthias Ackermann (S. 3, 4, 5, 6, 7, 11, 16), Cornelia Bärtschi (S. 8), Matthias Kägi (S. 9), Conny Grzywa (S. 11), jala/Quelle photocase (S. 12), Jonas Bärtschi (S. 16)


input Christsein im Alltag | Der Faktor Jesus

Fortsetzung von S. 1

er liebevoll und mit viel Kreativität geformt hat. Spuren seines Handelns sind in jedem Gegenstand erkennbar. So ist der Umgang mit den Vasen und Schalen ein Ausdruck der Wertschätzung und des Respekts vor dem Künstler. Auf uns Menschen übertragen, bedeutet dies, dass unser Umgang mit den Mitmenschen eine Form der Wertschätzung Gott gegenüber ist. Konkret drückt sich also eine Beziehung zu Gott in der Beziehung und im Umgang mit den Mitmenschen aus. Man kann auch sagen, so wie ich in einem Bild dem Maler begegne, begegne ich im Mitmenschen auch Gott. Hier sind nicht nur die engsten Familienmitglieder, sondern auch Menschen gemeint, die mir fremd sind, da sie zum Beispiel aus einer anderen Kultur kommen.

Unser Umgang mit den Mitmenschen ist eine Form der Wertschätzung Gott gegenüber. Sichtbar wird dies auch im Einsatz für die Ärmsten, für die Kranken und für die Verlierer in der Gesellschaft. Oder im Anliegen, Menschen von der Liebe Gottes zu erzählen. Diese Erkenntnis beeinflusst meinen Umgang mit den Mitarbeitenden und meinen Nachbarn. Auf ein Unternehmen übertragen heisst dies, dass dieser Aspekt des Menschenbildes in der Mitarbeiterkultur sichtbar wird. Versöhnt mit Gott und den Mitmenschen Die Bibel ist voll von Beispielen, in denen es um Versöhnung und Vergebung geht. So ist die Versöhnung ein zentraler Bestandteil im christlichen Glauben: Versöhnung mit Gott, Versöhnung mit den Mitmenschen und mit mir. In einer Rede fordert Jesus uns auf (Matthäus 5,24), uns zuerst mit den «Geschwistern» zu versöhnen, bevor wir Gott anbeten. Gelebte Versöhnung verändert uns Menschen zutiefst und setzt uns innerlich frei. Dies verändert unsere Haltung den Mitmenschen gegenüber und ist für die Menschen um uns herum spürbar.

Ich bin wertvoll, weil Gott mich geschaffen hat Die Bibel spricht vom Wert jedes Menschen. Den Wert erhalten wir nicht durch die Leistung, die familiäre Zugehörigkeit oder durch das Haus an bester Lage. Den Wert erhalten wir, da wir Menschen sind. Gott als Schöpfer gibt jedem Menschen einen Wert, den wir nicht zerstören oder absprechen können. Weil Gott Schöpfer ist, darf ich schöpferisch sein Ich glaube an einen Schöpfergott, der die Menschen, die Tiere und die Welt der Sterne erschaffen hat. In der Beziehung zum Schöpfergott geht es nicht nur um die Beziehung zu ihm. Im Umgang mit der Schöpfung ist die Ehrfurcht vor dem Schöpfer erkennbar. Dies drückt sich unweigerlich im Umgang mit den Menschen, im verantwortungsvollen Umgang mit Umweltressourcen, in der Verantwortung für die nachfolgenden Generationen und im gesellschaftlichen und politischen Engagement aus. Wenn Gott in erster Linie als Schöpfer gesehen wird, dann besteht auch die höchste Würde des Menschen darin, dass er schöpferisch tätig ist. Glaube im Alltag – ein alte christliche Tradition Die Fragestellung, wie sich mein Glaube im Alltag auswirkt, stellte sich vor über 1500 Jahren auch schon Benedikt von Nursia. Für ihn war dies so zentral, dass er die Einsiedelei verlies und in seinen Klöstern verlangte, dass die Mönche sich nicht einfach für das Gebet zurückziehen dürfen, sondern körperlichen Aufgaben nachgehen und mit anderen Mönchen zusammen leben sollen. Aus dem reichen Erfahrungsschatz entstanden Grundregeln für das Klosterleben, die uns in den «Regeln von Benedikt» überliefert sind. Nach der Benediktinischen Tradition ist das Ziel des Lebens, dass in allem Gott verherrlicht wird. So sieht Benedikt von Nursia das Kloster als eine Weggemeinschaft von Menschen, welche Gott suchen. Die Herausforderungen der Arbeit und die Ausübung der Gottesbeziehung hängen für ihn eng zusammen. Der Leitsatz «Ora et Labora» umschreibt dieses wichtige Anliegen. Das «Ora et Labora» trennt den Alltag nicht in zwei unabhängige Teile wie Beten

«Ora et Labora» – die Trennung von Beten und Arbeiten aufheben. Hier im Ora et Labora für Studierende (oben) und Familien (unten).

und Arbeiten, sondern ist eine Hilfe, Gott in der Arbeit zu finden und zu verherrlichen. Wie viele Menschen bin ich verleitet, im Eifer der Arbeit meine persönlichen Grenzen zu missachten und zu überschreiten. Diese Grenzen

Das «Ora et Labora» ist eine Hilfe, Gott in der Arbeit zu finden und zu verherrlichen. zeigen mir, dass ich «nur» ein Mensch bin. Ein Missachten meiner eigenen Kräfte und Fähigkeiten führt oft zu Misserfolgen und kann in einer Erschöpfungsdepression enden. Ein gesunder Umgang mit der Arbeit führt nicht zum Burnout. Mich ermutigt ein Satz von Theresa von Avila: «Gott bausteine dez 11

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«Der Faktor Jesus» – Spuren von Gottes Wirken in alles Alltägliche einfliessen lassen...

ist vielmehr daran interessiert, uns ganz zu gewinnen, als dass wir die ganze Welt für ihn gewinnen.» Auf meiner Reise mit dem «Ora et Labora» erlebe ich, dass meine innere Gebetshaltung meinen Berufsalltag verändert. Es verändert nicht nur meine Arbeitshaltung, sondern auch mein Denken und Handeln. Mein Wunsch auf meiner weiteren Reise ist, dass ich weiter lernen darf, der Arbeit die richtige Stellung zu geben und durch meine Tätigkeiten Gott zu ehren und auf ihn zu verweisen. Verantwortung in der Gesellschaft Wer hat nicht schon versalzte Spaghetti aufgetischt bekommen? Oder Nudeln gegessen, bei denen das Salz vergessen ging? Als Chemiker fasziniert es mich zu sehen, wie gross der Einfluss von nur wenigen Salzkörnern auf den Geschmack ist. 4

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Jesus verwendet das Beispiel des Salzes und forderte seine Zuhörer und Zuhörerinnen auf, das Salz in der Gesellschaft zu sein (Matthäus 5,13). Das heisst nicht, ungeniessbare Salzklumpen zu bilden und sich zurückzuziehen, sondern sich dem «Wasser» auszusetzen, Mitverantwortung zu übernehmen und in die Gesellschaft hineinzuwirken. Dies geschieht zum Beispiel durch meinen Beruf, indem ich mich mit der Frage auseinandersetze, wie sich der Glaube in meinem Berufsfeld auswirkt. So präge ich die Gesellschaft durch meine Berufstätigkeit mit. Eine andere Form ist das Mitgestalten des Quartierlebens. Hier gibt es unzählige weitere Beispiele. Ein modernes und hilfreiches Bild ist das eines U-Boots. Ein U-Boot taucht ab, beobachtet das Geschehen aus Distanz und erscheint nach längeren Unterbrüchen wieder an der Oberfläche, um aufzutanken. Christen, die nur unter sich verkehren stehen in Gefahr, ein U-Boot-Leben zu führen. Am Montag tauchen sie ab mit der Hoffnung, dass niemand merkt, dass sie gläubige Menschen sind. Am Sonntag heisst es auftauchen und in den Gottesdienst gehen. Am darauffolgenden Montag geht es wieder für einige Tage auf Tauchstation. Die Salzkraft liegt aber nicht im Abtauchen, sondern in der ständigen Frage, wie ich mich in die Gesellschaft hineingeben und mein Umfeld mitprägen kann. Wir sind also aufgefordert, uns wie ein Schiff auf dem Wasser und nicht wie ein UBoot unter dem Wasserspiegel fortzubewegen. Der Glaube ist persönlich, aber keine Privatsache Jedesmal, wenn sich kirchliche Vertreterinnen und Vertreter zu einem innenpolitischen Thema äussern, schreien viele Politiker auf und fordern, dass sich die Kirche aus den politische Fragen heraushält. Häufig fällt auch der Ausdruck, dass der Glaube Privatsache sei und deshalb auch privat bleiben müsse. Ich freute mich sehr, als sich die katholische Bischofskonferenz zu dieser Aufforderung aus der Politik meldete und Stellung bezog. Sie erklärte, dass der christliche Glaube zwar etwas sehr Persönliches sei. Denn er wirke sich auf mich als Per-

son, auf mein Denken und mein Handeln aus. Dies betreffe aber auch die Menschen um mich herum. «Deshalb ist der Glaube nie Privatsache».

Die Forderung von «Glaube ist Privatsache» ist eine Reduktion und hat zur Folge, dass dem christlichen Glauben die Alltagsrelevanz und der gesunde provokative Stachel genommen wird. Die Stellungnahme drückt aus, dass der Glaube etwas Ganzheitliches ist, das nicht auf das stille Kämmerlein reduziert werden darf. Der Glaube beeinflusst mein Denken und mein Handeln. Das ist nicht nur für andere erkennbar, sondern hat auch einen Einfluss auf die Mitmenschen. Die Forderung von «Glaube ist Privatsache» ist eine Reduktion und hat zur Folge, dass dem christlichen Glauben die Alltagsrelevanz und der gesunde provokative Stachel genommen wird.

dr. benedikt walker

leitet die vbg und hat in chemie doktoriert. er lebt mit seiner familie in winterthur seen. benedikt.walker@evbg.ch

Informationen und Anstösse zum Thema finden Sie auf der Website zu «Glauben am Montag»: www.glaube-am-montag.ch


input Bibel | Effata – öffne dich!

Effata – öffne dich! Wir bringen Auszüge aus der Predigt von VBG-Präsident Heiner Schubert am VBG-Tag 2011 in Zürich über Markus 7,31-37. Wenn es eine unverzichtbare Bedingung für das Reden mit Gott oder über Gott gibt, so ist das Offenheit: Offenheit zu hören; Offenheit, dass es ganz anders kommen kann, als ich erwartet habe, Offenheit als Bereitschaft und Neugier. Interessanterweise gilt das nicht nur für die Begegnung mit Gott, sondern auch für Begegnungen mit Menschen. Wer im Voraus genau weiss, wie‘s wirklich ist, wird bei diesen Begegnungen scheitern. Jede Begegnung ist eine Krise der Bilder, die ich in mir habe – von Gott oder von den Anderen. Wer nicht bereit ist, diese Bilder jedesmal in Frage zu stellen, wird weder Gott noch dem Anderen wirklich begegnen. Er begegnet letztlich nur dem, was er immer schon wusste und immer schon dachte. Er bleibt ein Gefangener seiner selbst. Es gibt kommunikativ wenig Hoffnungsloseres, als diese geistig und geistlich sklerotischen Menschen, die durch nichts und niemanden bewegt werden können, ihren Standpunkt zu verlassen. Es ist eine Art der Gehörlosigkeit und Sprachlosigkeit, die zwar medizinisch nicht nachweisbar ist, aber genauso der innigen Zuwendung Gottes – eines Wunders – bedarf. So wie Jesus sich dem Kind in Markus Kapitel 7 zuwendet, wendet er sich uns zu, mit unseren Begrenzungen, Barrieren und Barrikaden. Jesus öffnet dem Kind einen intimen Raum, wo es nicht den Kommentaren und dem «Gegaffe» der Menge ausgesetzt ist. Das ist sehr berührend. Wir lernen daraus, dass es für die Begegnung mit Gott und mit Jesus diese intimen Räume braucht. Es braucht sie für mich, und es braucht sie für die Anderen. Das beste Passwort Es gibt in meiner Beziehung zu Gott einen Bereich, der nur uns zwei etwas angeht. Es ist eine Art geschützter Bereich, für den nur wir zwei das Passwort kennen, das kein Hacker auf der Welt knacken kann. In diesem Raum muss ich zuhause sein,

ich muss ihn kennen und mich darin aufhalten können. Es sind die kostbaren Momente, in denen ich erlebe, dass Jesus sich mir ganz zuwendet und ich ihm meine Verletzungen und Behinderungen hinhalten kann. Dieser Raum ist ein Geschenk und eine Aufgabe. So wie das gehörlose Kind von Bekannten gebracht wird, so braucht es meine Initiative, diesen Raum zu suchen und zu pflegen. In der Geschichte wird das Kind von seiner Mutter gebracht. Ich nahm mir die Freiheit, das so darzustellen. Markus erzählt, einige hätten einen Gehörlosen zu Jesus gebracht und ihn gebeten, ihm die Hand aufzulegen (V. 32). In dieser kurzen Bemerkung stehen zwei für die VBG entscheidende Dinge. Wir sind die, welche die Menschen zu Jesus schleppen. Das ist unser Job. Dazu sind wir angetreten. Der Fehler, den wir manchmal machen, ist, so genau zu wissen, was Jesus tun sollte. So genial es von den Leuten in der Geschichte ist, mit dem Behinderten zu Jesus zu gehen, so falsch ist es zu meinen, Jesus Regieanweisungen geben zu müssen. Für diesen Menschen passt offenbar das Handauflegen überhaupt nicht. Bei ihm braucht es Nähe, Privatheit, und etwas himmlischen «Speuz». Es ist etwas vom Schwierigsten, nicht

Jesus öffnet dem Kind einen intimen Raum, wo es nicht den Kommentaren und dem «Gegaffe» der Menge ausgesetzt ist. ständig zu wissen, was für die Anderen gut ist, vor allem, wenn man Lehrperson ist. Viele von uns sind es – Pfarrer sind übrigens selten besser –, und wir kennen die Falle, Lösungen zu präsentieren anstatt zuzuhören. Nur ein Go-Between? Es ist eine enorme Herausforderung, sich mit der Rolle des Go-Between zu begnügen und es Gott zu überlassen,

seine Geschichte mit den uns anvertrauten Menschen zu machen. Gerade wo unser Kurierdienst unserer Ansicht nach scheitert, braucht es das Loslassen. Es ist Gottes Geschichte mit einem Menschen, nicht unsere.

«Wir kennen die Falle, Lösungen zu präsentieren anstatt zuzuhören» – Heiner Schuberts Predigt anlässlich des VBG-Tags am 3. Sept. 2011

Ich finde das manchmal schwierig, gerade da, wo ich jahrelang für jemanden gebetet habe. Aber ich weiss ja nicht, wie Gott wirkt, und wenn ich nichts sehe, heisst das nicht, dass Er nicht am Werk ist. Vielleicht ist Er schon daran, auf Seine Weise. Vielleicht hat Er ihn beiseite genommen, weil Er nicht will, dass dieser Mensch zum Gespräch wird, zum Erfolg für die Kuriere, zur Gebetserhörung; weil Er diesem Menschen Zeit lassen will. Vielleicht sogar bis nach dem Tod. Und dann ist da dieser Ruf: «Effata». Für die Leute, die das Evangelium hörten, als es in den Gemeinden vorgelesen wurde – die wenigsten konnten ja selber lesen – war dieses «Effata» wie ein Weckruf. Die Sprache von Markus ist eine Art PidginGriechisch – gut verständlich für die Leute, die es hörten. Und dieses «Effata» muss sie erschreckt haben, weil es so unvermittelt und fremd mitten in der sorgfältigen Schilderung aufblitzt. Das ist kein rhetorischer Trick von Markus, sondern ein Hinweis darauf, dass wir nochmals genauer hinhören sollten. Jesus heilt nicht nur eine körperliche Fehlfunktion, sondern er spricht den Gehörlosen als Person an. bausteine dez 11

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VBG-Tag 2011: Heiner Schubert illustriert die Geschichte von Jesus und dem taubstummen Kind humorvoll und eindrücklich gleich selber.

Grenzen sprengen Im Laufe unseres Lebens pflegen wir uns mit unseren Grenzen einzurichten und das zu tun, was uns möglich ist. Das ist sinnvoll, weil sonst das Leben ein einziger Stress und eine Kette von Misserfolgen wird. Es gibt Menschen, die ihre Grenzen nicht kennen. Sie ziehen in der Regel eine Spur von Chaos, Leichen und Verwüstung hinter sich her. Es ist also durchaus sinnvoll, im Rahmen zu operieren, der mir gegeben ist. Aber

Es gibt zu viele Menschen, die darauf warten, dass sich ihnen jemand in echter Zuneigung zuwendet. Dass jemand sie zu Jesus führt, der die Mauern, mit denen sie meinten sich schützen zu müssen, einreissen kann. es gibt auch Erfahrungen, Erlebnisse und Prägungen, die mich zu Unrecht einschränken und zurückbinden; die es verunmöglichen, dass ich das in mir von Gott angelegte Potenzial auslebe. Dann fehlt eine entscheidende Farbe in der Welt, weil ich das – falsche – Gefühl habe, zur grauen Maus geboren zu sein. Das Kind braucht nicht nur Heilung seiner körperlichen Gebrechen – es braucht auch die Ermutigung, dass es jetzt zu den Anderen gehen darf, dass es ein Mitglied der Gesellschaft ist; dass es etwas beizutragen hat innerhalb der Gemeinschaft, zu der es gehört. 6

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Wir dürfen die Anstrengungen nicht unterschätzen, die auf dieses Kind warten. Es wird dem hartnäckigen Vorurteil begegnen, zu nichts nütze zu sein. Mit dem Ruf: «Öffne dich» sprengt Jesus die Grenzen dieses lähmenden Selbstbildes. Es hat keine Basis mehr. «Effata!» Dieser Ruf ergeht auch an uns Mitglieder einer Gesellschaft, die zuviel konsumiert; die ständig die Haupt- mit der Nebensache verwechselt; die unter dem Berg materieller und geistiger Möglichkeiten erstickt. Wenn wir können – nicht alle können es, zum Beispiel aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen –, so müssen wir uns öffnen, dann gilt «Effata!» auch uns. Er ruft uns aus dem Irrgarten eigener Verstrickungen, aus den Elfenbeintürmen unserer edlen Überzeugungen; er ruft uns heraus – weg vom wärmenden Kaminfeuer unserer Hauskreise und In-Groups. Hin zur Begegnung mit dem Anderen. Am Schluss zählen die Begegnungen, die wir gewagt haben – nicht, was wir alles erworben, auf die Beine gestellt oder erlebt haben. Markus erzählt vom Gehörlosen, er habe nicht nur das Gehör wiedererlangt, sondern auch sofort die rechten Worte gefunden: «und er konnte richtig reden» (V. 35). Ist das nicht wunderbar? Das ist für mich die vielleicht ökumenischste Stelle im ganzen Neuen Testament. Wie können wir einander absprechen – die Protestanten den Katholiken, die Katholiken den Protestanten, die Freikirchen den Landeskirchen und umgekehrt – und dann kommen noch die Orthodoxen ins Spiel – wie

können wir einander absprechen, richtig zu reden, wo Gottes Geist uns treibt? Auch im Aufeinander-Hören müssen wir den Ruf hören: «Effata!», der die verkalkten und verhärteten Vorurteile aufbricht und wegbläst und uns den Menschen hinter den ganzen theologischen Krusten zeigt, der – wie wir – ein Kind Gottes ist. Wir haben keine Zeit, uns über verschiedene Auffassungen zu streiten. Diese Auseinandersetzungen sind in den meisten Fällen ein unverzeihlicher Luxus. Es gibt zu viele Menschen, die darauf warten, dass sich ihnen jemand in echter Zuneigung zuwendet. Dass ihnen endlich jemand zuhört. Dass jemand sie bei der Hand nimmt und zu Jesus führt, der die Mauern, mit denen sie meinten sich schützen zu müssen, einreissen kann. Amen

pfr. heiner schubert ist präsident der vbg. er ist verheiratet und mit seiner familie mitglied der kommunität don camillo in montmirail ne. heiner.schubert@evbg.ch


schule

Trägerkreise: Kontinuität im schnelllebigen BG-Business Die Schule ist zu Ende, Schüler strömen aus allen Zimmern. Drei BG-Teamler warten aufeinander, um gemeinsam ans Treffen des Trägerkreises (TK) zu gehen. Wenig später erwartet sie eine gemütliche Atmosphäre, das warme Wohnzimmer eines TK-Mitglieds und die Möglichkeit, über ihre Leitungsaufgabe und die Bibelgruppe auszutauschen. Einstieg Ein TK-Mitglied (und Lehrer der Schule) gestaltet einen Einstieg und berichtet über sein Glaubensleben. Er ist soeben von einem längeren Urlaub in einer Lebensgemeinschaft zurückgekehrt und erzählt, wie er den Schatz der Bibel ganz neu entdeckte. Ein Gespräch über unseren eigenen Zugang zur Heiligen Schrift ist eröffnet. In solchen Diskussionen wird deutlich, wie unterschiedlich unsere Gottesvorstellungen und auch unsere Bibelverständnisse sind. Das ist

Trägerkreis und BG-Team beim gemeinsamen Znacht – hier die BG der Kanti Zofingen

eine Bereicherung für alle und weckt in Einzelnen den Wunsch, Gott ganz neu – vielleicht mit einem andern Zugang – kennenzulernen.

Schule www.evbg.ch/schule An rund 80 Mittelschulen und Gymnasien der Deutschschweiz treffen sich wöchentlich SchülerInnen in inter­ konfessionellen Bibelgruppen (BG) zu gemeinsamem Gebet, Bibellesen und Austausch über Lebensfragen. Sie ermutigen einander, den christlichen Glauben unter Mitmenschen an ihrer Schule zu thematisieren.

ten ganz praktische Tipps geben, wie man der Schulleitung am besten begegnet. Den VBG-Angestellten bieten sich während dem Austausch oft passende Momente, auf unterstützende Angebote der Schülerarbeit aufmerksam zu machen. Zurzeit ist zum Beispiel eine praktische Zusammenstellung von verschiedenen Bibellesemethoden hoch im Kurs, die ein Schülermitarbeiter auf einem A4-Blatt zusammengefasst hat. Wenn konkrete Ideen fehlen, wird die Runde mit Berichten über Aktionen anderer Bibelgruppen zum Weiterdenken angeregt. Erneut werden Vorgehensweisen diskutiert und Entscheide getroffen. Eine Trägerkreissitzung hat teilweise auch den Charakter einer «erweiterten» Teamsitzung.

Rico Bossard Leiter Bereich Schule Region Aargau ad interim: Ostschweiz Roman Gut Regionen Zürich, Graubünden

Nicole Lüdi-Keller Region Innerschweiz

Barbara Meister Region Bern Stadt

Eliane Hagmann Region Bern Land, Solothurn, Fribourg

Abschluss Im gemeinsamen Gebet für die Bibelgruppe werden die Anliegen vor Gott gebracht. Trägerkreis-Abende sind sehr wertvoll, weil sie den Teamlern Wertschätzung entgegenbringen und einen Rahmen bieten, ihr Handeln zu überdenken und zu schärfen. Es tut den Schülern gut, Erwachsene vor Ort zur Seite zu haben, welche die Bibelgruppe in ihrer Aufgabe an der Schule unterstützen und die Gruppen, welche sich schnell ändern, längerfristig begleiten. Sei dies durch Gebet, tatkräftiges Mithelfen oder durch das Weitergeben einer wertvollen Aussensicht. Viele Trägerkreismitglieder unterstützen Aktionen der Gruppe oder die VBGSchülerarbeit auch finanziell.

Stephan Huber Region Basel

Ausblick Detaillierte Infos: www.evbg.ch/camps  E-Mail: schuelercrew@evbg.ch Treff, Kantonsschule Sursee Fr 16. – Sa 17. März 12 Freitag ab 19:00 von deinem Schulort – mit «Gleis 7»! je ein Sa im Mai bzw. Juni 12

Ostertreff, Casa Moscia

Fr 6. – Mo 9. April 12

Velolager, Engadin - Salzburg

Sa 14. – Sa 21. Juli 12

England Sprachlager, GB

Sa 14. – Sa 28. Juli 12

➜ Geeignet für Ferien mit Freunden und Schulkolleginnen!

roman gut,

Austausch Während dem Austausch steht das Erzählen der BG-Teamler im Vordergrund. Lust und Frust ihres Leitens, die Strukturen der BG-Mittage sowie geplante und durchgeführte Aktionen werden besprochen. Darin erkennen wir nicht selten die Umsetzung von Impulsen, die wir als Trägerkreis an der letzten Sitzung gegeben hatten: zur Stärkung von Strukturen, zur Motivierung für Aktionen. Oder wir konn-

Teamfit für die Schulen

mitarbeiter bereich schule der vbg. roman.gut@evbg.ch

Mosciacamp l, Casa Moscia

Sa 21. – Sa 28. Juli 12

Mosciacamp ll, Casa Moscia

Sa 28. Juli – Sa 4. Aug. 12

➜ Geeignet für Ferien mit Freunden und Schulkolleginnen!

Haben wir Ihr Interesse an einer Mitarbeit geweckt? Sie dürfen sich gerne bei uns melden: schuelercrew@evbg.ch

Gymnas

das bg-fenster

ium Kir chenfel

Die Bibelgruppe des Gymnasiums Kirchenfeld in Bern trifft sich jeden Montag in der zweiten Mittagslektion. Zusammen beten wir, tauschen uns aus und erzählen von unseren Erlebnissen mit Gott. Der Lobpreis ist uns sehr wichtig und somit auch ein grosser Bestandteil unserer Zusammenkünfte. Nebst unseren Treffen am Montag laden wir neu seit den Sommerferien jeden Dienstag um 7.30 Uhr ein Frühgebet ein. Am Mittwoch treffen wir uns in der grossen Pause zum Gebet. Unsere Schule liegt uns am Herzen und es ist uns wichtig für die Schüler und Lehrpersonen zu beten. Eva Malmström

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universität

Freidenker kritisch hinterfragt Die Freidenker hatten vom 8.11. September zum «Denkfest» ins Volkshaus Zürich eingeladen. Ich besuchte den Skeptikerkongress mit einer skeptischen, aber offenen Einstellung und dem Ziel, mir die besten atheistischen Argumente anzuhören. Die erhoffte intellektuelle Herausforderung blieb aber weitgehend aus. Die Referenten, fast ausschliesslich Professoren an renommierten Unis, beschränkten sich leider vor allem auf Tiraden gegen alles Religiöse, speziell das Christentum. Wo sie sachlicher wurden, kam es zum Teil zu abstrusen Aussagen: So zeigte sich zum Beispiel der Kosmologie-Professor

L. Krauss überzeugt, dass das Universum aus Nichts entstanden sei, wobei er das «Nichts» schlicht in ein fluktuierendes Quantenvakuum umdefinierte. Woher dieses kam, liess er offen. Prof. M. Schmidt-Salomon postulierte eine evolutionäre Ethik. Die Begründung, weshalb diese Ethik normativ bindend sein soll, blieb er dem Publikum aber schuldig; dafür plädierte er mit derselben Vehemenz für Tierrechte und für Abtreibung. Als Fazit lässt sich festhalten: Ideologie und Rhetorik machen keine Argumente.

Universität www.evbg.ch/uni Studierende werden ermutigt und angeleitet, gemeinsam Lebens- und Glaubensfragen auf den Grund zu gehen, sowie Glauben, Denken und Alltag miteinander zu verbinden. Zu den Angeboten gehören Gottesdienste, Gebetsgruppen, Glaubensgrundkurse, Ferienwochen, fachspezifische Anlässe, Wohngemeinschaften und Anlässe für internationale Studierende (ISA). In Osteuropa unterstützt «LINK» den Aufbau nationaler studentischer Bewegungen. Christoph Egeler Leiter Bereich Uni, Zürich/Luzern

Martin Forster Basel

pascal kallenberger,

doktorand und freier mitarbeiter der vbg für doktoranden und apologetik. pascal.kallenberger@evbg.ch

Benedikt Hitz Bern

Vom Staunen zum Vertrauen Ist Gott real oder nur eine Einbildung? Eine PsychologieProfessorin und ein Professor für Astrophysik diskutierten am 15. November an der ETH Zürich. «Die Naturwissenschaft kann Gott nicht beweisen. Aber sie ist auch nicht für alle Wahrnehmungen eines Menschen zuständig», sagte Arnold Benz, Professor für Astrophysik an der ETH und Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Zürich, zu Beginn der Podiumsdiskussion. Diese wurde von der BGS Zürich organisiert. Indizien für Gott findet Benz vor allem in persönlichen Erfahrungen: «Die Dankbarkeit, wenn ein neuer Morgen vor mir liegt, Erlebnisse der Bewahrung und das Staunen über mein Dasein – all das weist für mich auf ein göttliches Gegenüber.» Für Brigitte Boothe, Professorin für Klinische Psychologie an der Uni-

Annina Pfister Fribourg

versität Zürich, bleibt das «Wozu?» des Lebens unklar. Sie bezeichnete religiöse Praxisformen zwar als «grosse menschliche Leistung». Ob Gott auch ausserhalb unserer Vorstellung existiere, könnten wir aber nicht wissen. Glaube bedeutet auch für Benz weniger Wissen als Vertrauen. Er forderte die Anwesenden auf, sich auf Gott einzulassen, denn «Glauben eröffnet eine ganz neue Tiefendimension.» simone pflüger,

Jonas Bärtschi Zürich

Esther Köppel Leiterin Internationale Studierende, ISA Fribourg Remi Tobler ISA Zürich

studentin, bgs zürich

Fachhochschulen gefragt! Als VBG-Studierendenarbeit möchten wir nebst den Unis vermehrt auch in Fachhochschulen investieren. Studierst du an einer FH und möchtest eine christliche Gruppe / Bibelgruppe gründen? Oder es existiert schon eine solche, und ihr wärt froh um Unterstützung und Vernetzung? Dann melde dich bei christoph.egeler@evbg.ch!

Doris Liechti Pädagogische Hochschulen

Ausblick Details siehe www.evbg.ch/uni BGS Basel www.bgs.unibas.ch | BGS Bern www.bibel.be BGS Fribourg www.bgs-fribourg.ch | credo.unilu Luzern www.credo-unilu.ch | ICG St. Gallen www.icg-sg.ch BGS Zürich www.bgs-zueri.ch ISA – International Students and Academics:  Bern: www.bibel.be/ISB.html | Fribourg: www.bgs-fribourg. ch/isa | Zürich: www.bgs-zueri.ch/isa.php Undivided, Györ/Ungarn Do 5. – Di 10. Apr. 2012 Europa-Konferenz der IFES für christliche Studierende über Ostern. Infos und Anmeldung: www.evbg.ch/uni Ora et Labora, Campo Rasa So 1. – Fr 13. Juli 12 Moscia im Sommer, Casa Moscia Sa 14. – Sa 21. Juli 12 Sommerlager für Internationale, Lenzerheide  Sa 7. – Sa 14. Juli 12

Mitglieder der BGS Zürich laden ein zur Podiumsdiskussion.

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beruf

Carlos Martínez im «Gespräch» mit Teilnehmenden der pädagogischen Kurswoche in Moscia.

Beruf www.evbg.ch/beruf Die Berufstätigenarbeit unterstützt ein ganzheitliches, vom Glauben her inspiriertes Leben im Berufsalltag. Indem Christen sich mit der Integration von Glaube und Beruf beschäftigen, nehmen sie ihre Verantwortung in Gesellschaft und Kirche bewusster wahr. In berufsspezifischen Fachkreisen werden Fachleute ermutigt, ihren Berufsalltag aus dem Glauben heraus zu gestalten und auf das gesellschaftliche Umfeld Einfluss zu nehmen. Dr. Benedikt Walker Leiter Bereich Beruf

«Unterrichten mit Leib und Seele» Pädagogische Kurswoche mit dem Pantomimen Carlos Martínez vom 9. – 14. Oktober in Moscia. Über Riga, Frankfurt und Vevey kam der internationale Pantomime mit Wohnsitz in Barcelona direkt nach Moscia. Etwa die Hälfte der 34 Kursteilnehmenden genoss schon am Samstagabend Martínez’ Vorstellung im Teatro Dimitri. Welch ein Genuss! Auf der Bühne entstanden aus Nichts imaginäre Welten voller Humor und Tiefsinn. Am Sonntagabend begann der eigentliche Kurs. Anders als gewohnt gab es keine vorprogrammierten Inhaltsblöcke, sondern der Künstler formte das Programm im Dialog mit seinem Kurspublikum. Das Konzept blieb im Hintergrund. Die Ausschreibung hatte versprochen: «Sie lernen, wirksamer und glaubwürdiger mit Ihrer Klasse zu kommunizieren. Sie haben vielfältige Gelegenheit, Carlos zu beobachten und selber zu üben.» Und so war es. Der Auftritt vor Publikum Eingangs erklärte Martínez, es gehe in dieser Woche primär darum, wer man sei. «Wenn jemand zum erstenmal zu dir in den Gottesdienst kommt, will er zuerst wissen, wer du bist – und erst in zweiter Linie, was du sagst.» Sein Englisch war einfach und klar, so dass nur selten eine Übersetzung nötig war. Als Konzept diente ein Bild: Die 16 Bewegungen eines Menschen, der in eine Dusche steigt und sich duscht... Auch den Kursteilnehmer standen anfangs einige Fragezeichen im Gesicht, aber der Mime erklärte, es brauche etwas Geduld, bis alle Puzz-

leteile zusammenpassen würden. Mit der Zeit konnte man verschiedene Kompetenzen und Methoden am Bild vom Duschen einprägsam und einleuchtend festmachen: Kontakt mit dem Publikum aufnehmen – sich seiner Sache sicher sein – Spannung erzeugen und aushalten – Emotionen dosiert ausdrücken und wirken lassen – immer eine persönliche Botschaft mitbringen – auch das Ende sorgfältig planen... Dies und vieles mehr wurde in Martínez’ stets unterhaltsamen und überzeugenden Ausführungen sowie in vielen Übungen greifbar. Neuer Schwerpunkt Die drei Stunden am Morgen und eineinhalb am Abend waren keinen Moment langweilig. Umrahmt wurden sie von Gesang, geleitet von André Burnand – eine unverzichtbare Tradition, denn Pädagogen singen einfach wunderbar! Einige Teilnehmer wunderten sich, warum die Kurswoche nur noch «pädagogisch» und nicht mehr «religionspädagogisch» heisse. Anfänglich war der seit 40 Jahren stattfindende Kurs auf das obligatorische Schulfach «Biblische Geschichte» ausgerichtet. Da heute nur noch wenige Lehrpersonen dieses Fach unterrichten, musste der Schwerpunkt verlagert werden – von Didaktik hin zu Kompetenzen wie Autorität / Humor / geistige Präsenz usw. Das Religiöse hat trotzdem seinen Platz – nicht zuletzt in den freiwilligen Morgen- und Abendandachten. fritz imhof, journalist und freier mitarbeiter der vbg. fritz.imhof@evbg.ch

Beat Christen Fachkreise

Anne-Lise Diserens Fachkreise

Matthias Kägi Pädagogik

Daniel Kummer Pädagogik

Dieter Bösser Psychologie und Glaube

ausblick KrisenKompass für Alltag und Schule Pädagogische Kurswoche 2012 So 7. bis Sa 13. Oktober 2012, Casa Moscia Krise als Chance – das tönt zwar ermutigend, aber Krisen werfen oft aus der gewohnten Bahn. Wie können wir uns dagegen wehren, wie können wir als direkt oder indirekt Betroffene mit Tod, Unfällen, Trennung, Gewalt, schwerer Krankheit, Suiziddrohung usw. umgehen? Christian Randegger, Notfallseelsorger, Kriseninterventionstrainer und Mitautor des KrisenKompass zeigt hilfreiche Strategien im Umgang mit schweren Krisen. Das zugrunde liegende Modell der Wiederermächtigung hilft, nach den eigenen Ressourcen zu fragen, um das Erlebte ins eigene Leben zu integrieren. Der Kurs soll die Teilnehmenden dazu befähigen, sich den eigenen Bezug zu Krisen bewusst zu machen und Symbolhandlungen und Rituale zu entwickeln, um sich auch Anderen in Krisen zu zuwenden. Als Grundlage für den Kurs dient der KrisenKompass. Zielgruppe: KindergärtnerInnen, LehrerInnen aller Stufen, KatechetInnen, PfarrerInnen, sonst pädagogisch Tätige Leitung: Matthias Kägi, Daniel Kummer, Doris Liechti, Jörg und Vreni Weisshaupt Referent: Christian Randegger bausteine dez 11

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Die Metropolitenkirche «Geburt Christi» in Arbanassi, Innenraum, mit wunderbaren Fresken

Bewegende Studienreise nach Bulgarien Unter der Leitung von AnneLise Diserens und ihren drei russischen Freunden von ArtTour St. Petersburg erkundeten 18 Teilnehmende Bulgarien. Sie sahen ein noch weitgehend unbekanntes Land zwischen Orient und Okzident. Das Bulgarische Reich wurde sehr früh, 681 n. Chr., gegründet und erlebte nach 160jähriger byzantinischer Herrschaft seine Blütezeit zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert. Es geriet dann während 500 Jahren unter osmanisch-islamischer Herrschaft, wovon es sich erst am Ende des 19. Jahrhunderts befreien konnte. Auf der 2000 Kilometer langen Rundreise von Sofia bis zum Schwarzem Meer begegnete die Gruppe viele Zeugen dieser bewegten Geschichte. Beeindruckt haben sie die byzantinischen Kreuzkuppelkirchen in Nessebar am Schwarzem Meer und die eindrücklichen Klosteranlagen und Kirchen mit ihren wunderbaren Fresken. Unter osmanischer Herrschaft durften die Kirchen nicht höher als die Minarette und ein Reiter zu Pferd gebaut werden. So verbargen sich die herrlichen Wandmalereien hinter niedrigen unscheinbaren Bauten, wie in Arbanassi. Unter allen Klöstern hat vor allem das grösste, das Rilakloster, die geistliche, kulturelle und literarische Identität Bulgariens bewahren können. Unter türkischer Besatzung gab es kaum Bildung, und es herrschte bittere Armut. Wechselvolle Geschichte Schulen wurden erst nach der Befreiung mit Hilfe der orthodoxen 10 bausteine dez 11

Kirche eingerichtet. Die Befreiung wirkte sich auch auf die Architektur aus, besonders auf den sogenannten Wiedergeburtstil, den die Besucher des Landes vor allem in Plovdiv bewundern. Im zweiten Weltkrieg kämpfte Bulgarien auf der Seite der Deutschen und geriet ab 1944 unter sowjetische Herrschaft, die erst 1989 endete. Seit 2007 ist das Land EU-Mitglied und damit das einzige EU-Land mit kyrillischer Schrift und einer der ältesten Staaten Europas. 85% der Bulgarier sind orthodoxe Christen und 13% Muslime. Leider hat der Staat mit massiver Korruption zu kämpfen, und an vielen Orten herrscht grosse Armut. In Sofia, der Hauptstadt mit sowjetisch neoklassizistischem Kern und Plattenbauten, widerspiegelt die postmoderne Glasarchitektur den Aufbruch in eine Hauptstadt westlicher Prägung. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, von karger Küste am Schwarzem Meer bis zum bewaldeten Bergland. Bei der Ankunft im Rilakloster schneite es. Auf der Reise wurde getanzt und gesungen, einmal an einer Bahnstation ganz spontan zusammen mit einer bulgarischen Volkstanzgruppe. Die Menschen sind offen und herzlich. Köstlicher Wein und Honig fliesst überall. Ein Land, das darauf wartet, entdeckt zu werden! anne-lise diserens,

vbg-mitarbeiterin, fachkreise beruf anne-lise.diserens@evbg.ch

Ein ausführlicher Bericht mit Bildern finden Sie auf unserer Homepage unter www.evbg.ch/bulgarien

Die Teilnehmenden der Bulgarien-Reise (oben) sowie die Aussenansicht der Metropolitenkirche, unscheinbar, niedrig gebaut (unten)

Fachkreise www.evbg.ch/fachkreise In den Fachkreisen treffen sich Fachleute, die einander ermutigen, den Berufsalltag aus ihrem Glauben heraus zu gestalten und auf das gesellschaftliche Umfeld Einfluss zu nehmen. Damit wird die Integration von Glaube, Fachwissen und Berufsalltag gefördert. Die Form und Häufigkeit der Treffen ist sehr unterschiedlich. Fachkreise gibt es in den folgenden Bereichen: Pädagogik | Daniel Kummer, 032 533 34 03, daniel.kummer@evbg.ch | Matthias Kägi, 052 534 72 90, matthias.kaegi@evbg.ch | Markus Lerchi, 044 461 69 28, markus.lerchi@bluemail.ch | Doris Liechti, 062 962 16 13, doris.liechti@evbg.ch Medizin/AGEAS | Beat Christen, 062 922 73 31, beat.christen@evbg.ch Psychologie | Dieter Bösser, 062 534 91 98, dieter.boesser@evbg.ch | Roland Stettler, 079 840 48 86, r.stettler@sonnenhalde.ch Agronomie | Anne-Lise Diserens, 044 341 30 85, anne-lise.diserens@evbg.ch Architektur | Anne-Lise Diserens, 044 341 30 85, anne-lise.diserens@evbg.ch Bildende Kunst | Anita Sieber, 056 242 18 17, sieber.anita@gmail.com Informatik | Zürich: Christian Marrocco, 043 466 83 41, marrocco@gmx.ch | Bern: Felix Grimm, 031 534 93 92, fgrimm@swissonline.ch Ingenieurberufe | Thomas Gantenbein, 044 362 52 73 thomas.gantenbein@wvz.stzh.ch Naturwissenschaft | Zürich: Felix Ruther, 044 363 75 33, felix.ruther@evbg.ch | Basel: Martin Geiser, 061 981 51 13, martin.geiser@roche.com Pharmazie | Hanna Zeller, 044 761 70 47, hanna.zeller@gmx.net Physio- und Ergotherapie | Gerlind Ingold-Gottschling, 062 958 60 07, lindi@tradein.ch Politik/Wirtschaft | Beat Christen, 062 922 73 31, beat.christen@evbg.ch Recht | Ernst Danner, 044 311 55 00, ernst.danner@bluewin.ch Technische Fachhochschulen | Thomas Gantenbein, 044 362 52 73, thomas.gantenbein@wvz.stzh.ch Firmengebet | Benedikt Walker, 052 233 78 06, benedikt.walker@evbg.ch


Casa Moscia | Campo Rasa

Spätherbst in der Casa Moscia und im Campo Rasa Unaufhörlicher, tagelanger Regen und danach wieder wochenlang Sonnenschein. Beides war Realität im Spätherbst im Tessin. Vor einigen Wochen ist die Saison 2011 zu Ende gegangen, zuerst Ende Oktober im Campo Rasa und dann Anfang November in der Casa Moscia. Es folgten Grundreinigung, Unterhaltsarbeiten und Gartenräumung, die bezüglich Aufwand nicht zu unterschätzen waren. Und es galt, von vielen Saisonmitarbeitenden Abschied zu nehmen, die mit uns diese Saison bewältigt haben. Wir schauen wiederum auf eine gute Saison 2011 zurück, hier einige Eckwerte: Die Casa Moscia hat etwa 6’000 Gäste beherbergt, die durchschnittlich 4,3 Tage lang da waren und 26’000 Übernachtungen generierten. Der Rückgang von 6% ist vor allem der wirtschaftlichen Unsicherheit und dem starken Schweizer Franken zuzuschreiben. Gerade deutsche Gruppen mit Jugendlichen und Studierenden können sich einen Aufenthalt bei uns nicht mehr leisten. Zudem war das Haus im Vorjahr ausserordentlich gut belegt. Im Campo Rasa blieben 1’500 Gäste durchschnittlich 3,7 Tage lang da und generierten 5’600 Übernachtungen. Dies entspricht einer leichten Zunahme von einem Prozent auf eher tiefem Niveau. Gute Belegungen – und Flauten Beide Häuser waren in der Herbstferienzeit im Oktober sehr gut belegt. Zu dieser Zeit fanden etliche VBGKurse statt, die mehrheitlich sogar ausgebucht waren. Die Teilnehmenden erhielten viele Anregungen für ihr geistliches Leben und den Berufsalltag. Hingegen herrschte vorher etwas Flaute: Im Campo Rasa besonders im August und in der Casa Moscia Mitte September. Trotzdem wird in der Jahresrechnung 2011 nach unseren Prognosen das Campo Rasa positiv und sogar besser als die Casa Moscia abschliessen. Die Identifikation vieler Freunde mit dem Campo Rasa ist weiterhin stark. Sie drückt sich in vielseitiger ehrenamtlicher Mitarbeit aus, sei es in

den Holzerwochen im Frühling und Herbst, in «Ora et labora»-Wochen im Sommer, in praktischer und geistlicher Mitarbeit, Gebet und Spenden. Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben! Neues Saisonteam gesucht Bezüglich Mitarbeitenden hatten wir in beiden Häuser genügend motivierte und gastfreundliche Leute, in der Casa Moscia bereits ab Frühling und im Campo Rasa ab Juni. Konstruktive Arbeits- und Teamatmosphären waren entstanden. Natürlich gab es auch Differenzen, Zwischentöne oder Krankheitsfälle. Im Campo Rasa harrt über den Winter Andreas Seifert alleine aus. Ab Frühling sind Bernd Gräbe, Raphael Kummer und Waltraud Scherrer wieder mit dabei. Ulla Würmli wird nach fast zwei Saisons ausscheiden. Besten Dank für deine wertvolle Mitarbeit! So suchen wir zwei Personen ab März oder April 2012, davon eine für die Ablösung in der Küche. In der Casa Moscia bleiben alle Bereichsleiter und Festangestellten, dagegen verlässt uns das ganze Saisonteam bis Ende Jahr. So suchen wir erneut ein Team von zwölf jungen Leuten zwischen 18 und 35 Jahren, die ihren Glauben in Gemeinschaft und durch Gastfreundschaft leben wollen. Zwei junge Frauen haben bereits zugesagt. Gerne geben wir Auskunft über die Aufnahmebedingungen.

Casa Moscia | Campo Rasa www.evbg.ch/ferienzentren Die VBG führt zwei Ferienzentren im Tessin und betreibt dort einen Gästebetrieb für VBG-Ferienkurse, Gruppen und Einzelpersonen. Die mediterrane Casa Moscia direkt am Lago Maggiore offeriert neben einem vorzüglichen Hotelbetrieb ein reiches Angebot an Aktivitäten und Seminarräumen. Für Erholung und Vertiefung ist das Campo Rasa im ruhigen, autofreien Tessinerdorf der ideale Ort. Cornelia und Peter Flückiger Zentrumsleitung Casa Moscia/Campo Rasa

finitiv in den Ruhestand treten. Wir danken ihm herzlich, dass er durch seine kreative und ausdauernde Gartenarbeit den Moscia-Gästen schöne Aussenräume und grosse Freude bereitet hat! In Zusammenarbeit mit Christian Gerber ist ein neuer Führer unseres botanischen Wildgartens entstanden, der für Fr. 25.– plus Porto bei der Casa Moscia bestellt werden kann. peter flückiger, leiter vbg-ferienzentren. info@casamoscia.ch

Dank an Emanuel Schätti Nach 23 Jahren treuer Mitarbeit und Verantwortung für den Moscia-Garten wird Emanuel Schätti 2012 de-

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vbg

Nicole Lüdi

Martin Forster

Gratulationen

All-Tag Heute, ein gewöhnlicher Tag, mit gewöhnlichen Menschen, mit gewohnter Arbeit, mit gewohnten Kleinigkeiten, mit dir, dem Gott meines Lebens. Heute, ein guter Tag, mit guten Ideen, mit guten Gesprächen, mit guten Gefühlen und Gedanken, mit dir, dem Gott meines Lebens. Heute, ein schwerer Tag, mit schweren Sorgen, mit schweren Belastungen, mit schweren Niederlagen, mit dir, dem Gott meines Lebens. Heute, ein schöner Tag, mit schönen Überraschungen, mit schönen Begegnungen, mit schönen Erinnerungen, mit dir, dem Gott meines Lebens. Heute, ein All-tag, ein Tag mit dir, dem Gott meines Lebens. Paul Weismantel

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Am 11. Februar 2012 feiert die VBGMitarbeiterin Nicole Lüdi ihren 30. Geburtstag. Als Mitarbeiterin im Bereich Schule betreut sie Bibelgruppen an den Mittelschulen in der Innerschweiz. Wir gratulieren Nicole ganz herzlich zu ihrem Geburtstag und wünschen ihr von Herzen Gottes Segen. Martin Forster, Mitarbeiter im Bereich Uni, feiert am 13. Februar seinen 50. Geburtstag. Er betreut die Studierendengruppe in Basel und berät als Theologe die Mitarbeitenden bei theologischen Fragestellungen. Wir gratulieren Martin ganz herzlich zu seinem Geburtstag und

Beat Christen

wünschen ihm von Herzen Gottes Segen.

Finanzielle Unterstützung Sich über den Tod hinaus Gedanken zum Geld Spenden zu machen, ist für viele tabu. Mit dem Verfassen eines Testaments machen Sie von dem Ihnen zustehenden Recht Gebrauch, über einen Teil Ihres Nachlasses selbst zu bestimmen. Haben Sie Fragen zu Testament oder Legat in Zusammenhang mit der VBG? Nehmen Sie bitte Kontakt auf mit dem Gesamtleiter der VBG, Benedikt Walker, benedikt.walker@ evbg.ch, Tel. 052 233 78 06.

zu lebzeiten säen Haben Sie Fragen und Anliegen zum Thema Legat und Testament? Wir beraten Sie gerne. Verlangen Sie die Informationsbroschüre der vbg oder wenden Sie sich an Benedikt Walker, den Leiter der vbg, Tel. 052 233 78 06


Verabschiedungen

ein Spruch, sondern ein Ausdruck seiner inneren Überzeugung. Mit diesem Selbstverständnis bewegt er sich im Bundeshaus und knüpft Beziehungen. Er hat keine Furcht vor Titeln und Spitzenpositionen und scheut sich nicht, exponiert zu sein. In den 32 Jahren in der VBG hinterliess Beat bei Tausenden von Menschen Spuren. Danke!

Nach 32 Jahren VBG-Mitarbeit wird Beat Christen am 31. Dezember 2011 seinen letzten Arbeitstag haben und pensioniert werden. In seiner Zeit bei der VBG hat er viele Menschen geprägt. Sei es als Schülerberater in Lagern, Kursen oder beim Besuch von Bibelgruppen. In den 90er-Jahren wechselte er von der benedikt walker, leiter der vbg Schülerarbeit in den Bereich Beruf und baute Fachkreise und Firmengebetsgruppen auf. Zudem verbrachte er viele Wochen in Skitouren- und Trekkinglagern. Auch das jährliche Vernetzungstreffen der christlichen Berufsverbände geht auf ihn zurück. Zwei Punkte, die ihn auszeichnen, seien hier besonders erwähnt: Beat hat ein grosses Anliegen für Menschen, die durch ihre Position Beat Christen in jüngeren Jahren in Politik und Wirtschaft einsam sind. Mit diesem Anliegen ist auch sein Engagement im Bundeshaus für die Schweiz und die Parlamentarier verbunden. Wer mit Beat einmal unterwegs war, kennt sein Motto: «Meinem Vater gehört die UBS.» Dies Beat Christen, der «Lobbyist des lieben Gottes» im Bundeshaus – bekannt, geachtet und von den Medien beachtet ist nicht nur

Gesamtarbeit Benedikt und Marianne Walker Leitung VBG

Beat Monhart Sekretariatsleiter

Gabi Monhart Spendenbuchhaltung

Matthias Ackermann Öffentlichkeitsarbeit

Ilona Szabo KV-Lernende

Ruth Maria Michel Spiritualität und geistliche Begleitung

Dr. Felix Ruther VBG-Studienleiter

Finanzen Stand VBG-Hauptkasse per Ende November 2011: Spenden/Ertrag: 1’260’032.– Defizit: 169’769.– Bedarf Spenden/Ertrag

Nachrichten aus dem Vorstand Erneuerung des Leitbildes Aufgrund von Ergebnissen der Vorstandsretraite und Erfahrungen in den Alltagsgeschäften wurde der Antrag gestellt, das Leitbild der VBG zu erneuern und an die heutigen Umstände anzupassen. Die Erneuerung soll in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden erfolgen. Der Vorstand beschloss, diesem Antrag einen hohen Stellenwert zu geben, damit die Mitarbeitenden bald mit dem neuen Leitbild arbeiten können. So wird ein Leitbildentwurf bis zur VBG-Retraite im März ausgearbeitet, damit die Diskussion darüber in Moscia stattfinden kann. Der Abschluss der Leitbildentwicklung ist auf den Sommer 2012 geplant.

Erste Umsetzungen von Visionen Im Januar organisierte der Vorstand einen Visionstag um neue Ideen zu erhalten. Einige Ideen konnten bereits teilweise umgesetzt werden. So erweiterte sich der VBG-WG-Verein mit neuen WG‘s für Studierende. Der Wunsch nach einem «next generation monitoring», also die Bereicherung zwischen den Generationen, konnte durch die Gästebegleitung in Rasa und die AlumniAngebote umgesetzt werden. Im Zeitalter neuer Kommunikationsmittel ist der Wunsch nach Vernetzung gross. Die VBG-Öffentlichkeitsarbeit arbeitet daran und sammelt Erfahrungen. micha fuss,

mitglied des vbg-vorstandes

Mio CHF

Der Vorstand tagte am 9. September und am 28. Oktober zusammen mit der Werksleitung in Zürich. Hier ein Auszug aus den wichtigsten Geschäften:

Ist Spenden/Ertrag

2.0 1.5 1.0 0.5 0.0

8 9 10 11 12 2010

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 2011

Für einen ausgeglichenen Jahresabschluss fehlt uns noch ein grosser Betrag an Spendeneinnahmen. Wir sind dankbar, wenn wir auch im neuen Jahr MittelschülerInnen, Studierende und Berufstätige in ihrem schulischen und beruflichen Alltag begleiten können. Regelmässige Spenden - z.B. monatlich CHF 150.- mittels Dauerauftrag - geben der VBG die nötige Sicherheit, um ihren Auftrag weiterzuführen. Danke insbesondere für alle (nicht steuerabzugsfähigen) Kultusspenden. Angaben: Postkonto 80-41959-5, VBG, Hauptkasse, 8032 Zürich unter Angabe des Verwendungszwecks, z.B. Unterstützung für [Name des Mitarbeiters oder Bereich]. Gerne senden wir Ihnen vorgedruckte Einzahlungsscheine zu!

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Sprachreisen Unsere Partnerschulen sind christlich geführt.

Kostenlose, fundierte Beratung und Originalpreis-Garantie. Du bezahlst nicht mehr als bei Direktbuchung. Reise, Kurs und Unterbringung: Alles aus einer Hand. Bestelle unseren Sprachreisen Spezialprospekt. 071 414 50 80 www.surprise-reisen.ch

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Für unsere interne Sonderschule suchen wir eine / einen

Schulische Heilpädagogin / Schulischen Heilpädagogen oder Primarlehrerin / Primarlehrer mit Interesse, diese Ausbildung zu machen Unser vollständiges Stelleninserat mit Anforderungsprofil, etc. finden Sie unter www.sonderschulinternat.ch. Wir freuen uns, wenn Sie sich durch diesen Hinweis angesprochen fühlen. vbg Ferienzentren Casa Moscia und Campo Rasa

The Voice Of Silence Kurs mit Carlos Martínez für Prediger Körpersprache – Gestik – Inhalte – Gefühle – Ausdruck – Phantasieschulung 22. - 26. Oktober 2012 in Montmirail/Schweiz

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Für die Saison 2012 (9.3. - 4.11.) suchen wir

Mitarbeitende in Küche, Service oder Hauswirtschaft Einmal ausklinken und dabei neue Perspektiven gewinnen? Wir stellen jedes Jahr ein Saisonteam zusammen, um unsere zwei Häuser «Casa Moscia» und «Campo Rasa» mitzubetreiben. Dafür suchen wir Leute zwischen 18 und 35 Jahren (Casa Moscia) oder zwischen 35 und 65 Jahren (Campo Rasa), die durch praktisches Arbeiten und gemeinsames Leben ihren christlichen Glauben konkret leben und ausdrücken wollen.

Wir bieten:

Kleinanzeigen

Stilrichtungen. Über Ihre Anfrage freue ich mich.

Berührt von der Schönheit der Schöpfung gestalte ich gesangliche Beiträge für Hochzeiten und Feste. Begleitet von einem Pianisten, interpretiere ich Songs aus verschiedenen

Lea Gut-von Orelli, 044 932 11 25, leavo@gmx.ch

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Training in Teamarbeit, Inputs zu Glaube, Lebensführung und Charakter, einen Praktikantenlohn, tolle Umgebung direkt am Lago Maggiore bzw. im Centovalli

Weitere Infos: Peter Flückiger, Via Moscia 89, CH-6612 Ascona Tel: 091 791 12 68, Mail: peter.flueckiger@evbg.ch www.casamoscia.ch | www.camporasa.ch


agenda

Hier finden Sie alle Angebote der VBG für Erwachsene (Angebote für Studierende und SchülerInnen siehe S. 7 bzw. 8). Weitere Informationen wie Preis, Anmeldung usw. finden Sie unter www.evbg.ch/agenda  Morgen  Datum | Zeit

Dauer

 Nachmittag 

 Abend 

B: Beruf/Fachkreise | F: Ferien und Kurse | S: Spiritualität/Meditation/Gottesdienst

 ganzer Tag

Veranstaltung

Ort

Referent; Info

Art

2.1.12 | 1215

Juristen-/Juristinnen-Stamm

Zürich

Ernst Danner; ernst.danner@bluewin.ch

6.1.12 - 8.1.12

Wildbergwochenende

Wildberg ZH

Eberhard Winkler (Sa); urs.lehner@bluewin.ch

12.1.12 | 1930-2100

Meditationsgruppe

Zürich

Esther Brunnschweiler; e.48bru@bluewin.ch

14.1.12 | 1000-1645

Medienseminar: Soziale Medien

Baar

Markus Baumgartner; matthias.ackermann@evbg.ch

21.1.12 | 0930-1630

Judentum – Wurzel des Christentums

Basel

Susi Schweizer; matthias.kaegi@evbg.ch

23.1.12 | 1730-1900

Fachkreis Naturwissenschaft

Zürich

Felix Ruther; felix.ruhter@evbg.ch

23.1.12 | 1900-2100

Exerzitien im Alltag (6 Abende, siehe Rückseite)

Zürich

R. M. Michel, Esther Brunnschweiler; ruth.michel@evbg.ch

24.1.12 | 1915-2115

Exerzitien im Alltag (6 Abende, siehe Rückseite)

Bern Köniz

R. M. Michel, U. Neuenschwander; u.berger.k@bluewin.ch

28.1. - 4.2.12

Skitouren-Woche

Lauenen BE

Jeremia Solenthaler; jeremy_sol@gmx.ch

3.-5.2.12

Stilles Wochenende (siehe Rückseite)

Luzern

R. M. Michel, E. Brunnschweiler; ruth.michel@evbg.ch

4.2.12 | 1800-2000

Fachkreis Pharmazie: Spuren Gottes im Alltag

Zürich

Benedikt Walker; hanna.zeller@gmx.ch

6.2.12 | 1215

Juristen-/Juristinnen-Stamm

Zürich

Ernst Danner; ernst.danner@bluewin.ch

25.2.12 | 0930-1630

Judentum – Wurzel des Christentums

Zürich

Susi Schweizer; matthias.kaegi@evbg.ch

2.-4.3.12

Stilles Wochenende (siehe Rückseite)

Seewis

R. M. Michel, E. Brunnschweiler; ruth.michel@evbg.ch

3. - 4.3.12

Aus der Mitte leben und unterrichten

Rüschlikon

Matthias Kägi, Daniel Kummer; matthias.kaegi@evbg.ch

B

5.3.12 | 1215

Juristen-/Juristinnen-Stamm

Zürich

Ernst Danner; ernst.danner@bluewin.ch

B

5.3.12 | 1730-1900

Fachkreis Naturwissenschaft

Zürich

Felix Ruther; felix.ruhter@evbg.ch

B

6.3.12 | 1215-1315

Fachkreistreffen Informatik

Bern

Felix Grimm; fgrimm@swissonline.ch

B

14.3.12 | 1915-2115

Meditationsgruppe

Bern Köniz

Ursula Berger; u.berger.k@bluewin.ch

22. – 25.3.12

Architekturreise

Milano

Samuel Scherrer; anne-lise.diserens@evbg.ch

F

25. - 31.3.12

Holzer- und Handwerkerwoche 1

Campo Rasa

Peter Flückiger; info@camporasa.ch

F

26. - 29.3.11

Authentisch führen

Casa Moscia

John R. Decker, Dr. Benedikt Walker; benedikt.walker@evbg.ch

F

29.3.-1.4.12

Zwischenhalt 1

Casa Moscia

Ruth Maria Michel; info@casamoscia.ch

S

30.3. - 5.4.12

Fastentage

Campo Rasa

Dr. med. P. Meier-Hirschi; info@camporasa.ch

S

2.4.12 | 1215

Juristen-/Juristinnen-Stamm

Zürich

Ernst Danner; ernst.danner@bluewin.ch

5. - 9.4.12

Ostertagung in Moscia

Casa Moscia

R. M. Michel, Prof. Dr. Peter Zimmerling; info@casamoscia.ch

F

5. - 9.4.12

Ostertage in Rasa

Campo Rasa

Felix Ruther; info@camporasa.ch

F

9. - 14.4.12

Fotografieren in Rasa

Casa Moscia

Matthias Ackermann, Samuel Stauffer; info@camporasa.ch

F

9. - 13.4.12

Wenn der Brunnen austrocknet

Campo Rasa

Jens Kaldewey; info@camporasa.ch

S

11.4.12 | 1915-2115

Meditationsgruppe

Bern Köniz

Ursula Berger; u.berger.k@bluewin.ch

S

12.4.12 | 1930-2100

Meditationsgruppe

Zürich

Esther Brunnschweiler; e.48bru@bluewin.ch

15. - 21.4.12

Exerzitien im Frühling

Campo Rasa

Esther Brunnschweiler, R. M. Michel; info@camporasa.ch

F

22.4. - 27.4.12

Enneagramm-Grundkurs

Casa Moscia

Peter Flückiger, Ruth Maria Michel; ruth.michel@evbg.ch

F

23. - 27.4.12

Männliche Spiritualität

Campo Rasa

Felix Ruther; info@camporasa.ch

30.4. - 4.5.11

Dazugehören und doch fremdbleiben

Casa Moscia

R. M. Michel, Rolf Lindenmann; info@casamoscia.ch

F

6. - 11.5.12

Lobpreis und Malen

Casa Moscia

Jürg und Franziska Wüthrich; wuethrich.franziska@bluewin.ch

F

6. - 11.5.12

Wir werden älter – unsere Ehe auch

Casa Moscia

Reinhard H. und Ruth Egg-Altorfer; www.egg-praxis.ch

F

6. - 12.5.12.

Wandernd auf Gott hören

Campo Rasa

Daniel Bollinger; info@camporasa.ch

7.5.12 | 1215

Juristen-/Juristinnen-Stamm

Zürich

Ernst Danner; ernst.danner@bluewin.ch

12. - 16.5.12

Meine Träume – Weisheit der Seele

Campo Rasa

Ruth Schmocker-Buff; info@camporasa.ch

16. - 20.5.12

Auffahrtstagung in Moscia

Casa Moscia

Felix Ruther, Seraina Kiener; info@casamoscia.ch

F

16. - 20.5.12

Auffahrtstage in Rasa

Campo Rasa

Philipp und Regina Aebi; info@camporasa.ch

F

17. - 20.5.12

Benediktinische Spiritualität für den Alltag

Fischingen

Markus Lerchi, Leo Gauch; markus.lerchi@evbg.ch

21. - 25.5.12

Suche nach dem Glück

Campo Rasa

Ruth Maria Michel, Manfred Engeli; info@camporasa.ch

25. - 28.5.12

Pfingsttage in Rasa

Campo Rasa

Felix Ruther; info@camporasa.ch

4.6.12 | 1215

Juristen-/Juristinnen-Stamm

Zürich

Ernst Danner; ernst.danner@bluewin.ch

B

9.6.12 | 9050-1230

VBG Alumni: Besichtigung des Fernsehstudios

Zürich

Christian Dütschler; anne-lise.diserens@evbg.ch

B

23.12

Fachkreis Psychologie und Glaube

Aarau

Gerhard Neumann; Samuel Pfeifer; dieter.boesser@evbg.ch

B

24. - 30.6.2012

Exerzitien im Sommer

Campo Rasa

Christoph und Gertrud Stücklin; info@camporasa.ch

Januar 2012 B S S F F B S S F

Februar S F B F

März S

S

April B

S

S

Mai

S B S

S S F

Juni

bausteine dez 11

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agenda Spiritualität und Geistliche Begleitung Weitere Infos auf www.evbg.ch/spiritualitaet und ruth.michel@evbg.ch. Flyer, Anmeldung beim VBG-Sekretariat

VBG-Spiritualitätsgruppe Zürich

Stille Wochenenden 2012

Viele Quellen hat der Strom Monatliche Treffen in verbindlichen Gruppen. Schnupperbesuch möglich nach Absprache mit Benedikt Walker, benedikt.walker@evbg.ch www.evbg.ch/spiritualitaetsgruppe

UM EIN HÖRENDES HERZ BITTE ICH In der Stille einen Raum schaffen zum Hören: Mit der biblischen Geschichte von Samuels Berufung meinen Hörbarrieren auf die Spur kommen. Hellhöriger werden für Gottes manchmal überraschendes Reden in meinem Alltag. Dem Dreiklang «hören – gehören – gehorchen» nachsinnen.

Exerzitien im Alltag 2012 Vertiefter beten und glauben lernen durch Einübung in christliche Meditation und Kontemplation. Exerzitien sind ein dynamischer Prozess. Abende und Tagesübungen bauen inhaltlich aufeinander auf, deshalb ist die Teilnahme an allen Abenden erwünscht. ort/zeit/daten/themen: Zürich: Jeweils Mo 19.00 bis 21.00 23./30. Jan, 6./13./20./27. Febr. 2012 «Glaube in meinen All-Tagen» Bern-Köniz: Jeweils Mi 19.15 bis 21.15 25. Jan, 1./8./15./22./29. Febr. 2012 «Glaube in meinen All-Tagen» Rückfragen: Ruth Maria Michel, ruth.michel@evbg.ch Flyer: VBG-Sekretariat oder www.evbg.ch/ meditation Anmeldung: VBG-Sekretariat

3. – 5. Februar 2012  Haus Bruchmatt, Luzern Nur für Geübte im Schweigen 2. – 4. März 2012  Hotel Scesaplana, Seewis-Dorf GR Für alle Interessierten Leitung: Esther Brunnschweiler, Ruth Maria Michel Rückfragen: Ruth Maria Michel, ruth.michel@evbg.ch Flyer: VBG-Sekretariat oder www.evbg.ch/ meditation Anmeldung: VBG-Sekretariat

Männliche Spiritualität Der Mann: König – Krieger – Liebhaber – Prophet In der Bibel und in vielen «Männerbüchern» findet man verschiedene Männerbilder, die sich in die vier Grundtypen König, Krieger, Liebhaber und Prophet einordnen lassen.

Wir möchten uns gemeinsam aufmachen, die uns noch fehlenden Ausprägungen unserer Männlichkeit kennen zu lernen, zu suchen und anfangen mit Gottes Hilfe an ihrer Entfaltung mitzuarbeiten. 23. – 27. April 2012  Campo Rasa, Centovalli, TI Zielgruppe: Männer jeden Alters Leitung: Felix Ruther Info: www.evbg.ch/agenda

Wenn der Brunnen austrocknet Geistliche Wüstenzeiten verstehen und überstehen Die Erfahrung, dass die «gefühlte», wahrnehmbare Beziehung zu Gott austrocknen kann, haben Christen aller Jahrhunderte gemacht. Wir fragen nach Sinn und möglichen Ursachen einer solchen «Wüste» und suchen nach Überlebenshilfen. Wir werden ermutigt, wenn wir tiefer verstehen: «Keiner durchschreitet die Glut ohne Verwandlung» (Alfred Delp). Daneben bleiben genug Zeit für Stille, Erholung und Schlaf.

VBG-Sekretariat Zeltweg 18 8032 Zürich Tel. 044 262 52 47 Fax 044 262 01 60 info@evbg.ch www.evbg.ch

9. – 13. April 2012  Campo Rasa, Centovalli, TI Zielgruppe: Alle Interessierten Leitung: Jens Kaldewey Info: www.evbg.ch/agenda

ora et labora Da s andere Ferienerlebnis in R a sa

Für Studierende: 1. bis 13. Juli 2012 Für Familien: 21. bis 28. Juli 2012


Bausteine | Dezember 2012