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       Erstens: In einer Gospelmesse predigte der Priester kurz und prägnant: ÂŤWhat’s all about Christianity? Christianity means to serve Jesus Christ. To serve him, you have to love him. To love him, you have to know him. So get to know Jesus!1Âť Das geht nicht ohne die Bibel: ÂŤDie Bibel nicht kennen heisst Christus nicht kennenÂť, sagte schon der Kirchenvater Hieronymus2. Zweitens: Menschen haben vielfältigen ÂŤHungerÂť. Womit stillen sie ihn?

Jesus sagt, dass die Bibel nährt: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jeglichem Worte, das aus dem Munde Gottes kommt (Mt 4,5). Letztlich aber ist Jesus Christus selbst das Brot des Lebens. Drittens: Die Bibel ist die Grundlage unseres Glaubens. Als gemeinsame Publikation aller Christen kann sie, auch wenn sie sehr unterschiedlich ausgelegt wird, zwischen der Vielzahl christlicher Denominationen und Konfessionen verbindend wirken. Viertens: Biblische Texte leihen uns eine AusdrucksmÜglichkeit, fßr die uns die Worte fehlen: zum Klagen, zum Lo-

ben, zum Hoen, zur Anklage, zum Trost im Leben und im Sterben. ÂŤWir werden in der Bibel gerade so viel ďŹ nden, wie wir suchen: Grosses und GĂśttliches, wenn wir Grosses und GĂśttliches suchen; Nichtiges und Historisches, wenn wir Nichtiges und Historisches suchen; Ăźberhaupt nichts, wenn wir Ăźberhaupt nichts suchenÂť, schrieb der Theologe Karl Barth.   

Juden und Christen erkennen in der Bibel ÂŤGottes WortÂť. Inwiefern? Sie ist ja nicht ÂŤvom Himmel gefallenÂť. Wenn wir in der    


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Bibel lesen, kĂśnnen wir mit dem in BerĂźhrung kommen, was uns wirklich trägt; ja mit dem, der uns wirklich trägt: dem Mensch gewordenen Wort Gottes: Jesus Christus, in dem sich Gott in unĂźberbietbarer Weise oenbart hat. Die Bibel will nicht nur Informationen vermitteln, sie will Wirk-Wort sein. Jesus vergleicht seine Worte mit einem Samenkorn, das in den Boden unseres Lebens gesät wird. Der brasilianische Bibelwissenschaftler Carlos Mesters sagte es so: ÂŤDas Ziel der Bibelarbeit ist einfach: Alle, die sich damit beschäftigen, sollen ein GespĂźr dafĂźr bekommen, dass Gott durch die Bibel ein lebendiges, wichtiges Gespräch mit uns anknĂźpfen will, ein Gespräch, das nichts mit schwierigen Worten zu tun hat, sondern mit dem Leben, das ja schon schwierig genug ist. Die Worte der Bibel verlieren ihren Sinn, wenn ihr vergesst, dass sie Worte eines Gesprächs sind. So sehr ihr auch nach dem Sinn suchen mĂśgt, ihr werdet ihn nicht ďŹ nden. Die Worte der Bibel sind wie ein Samenkorn: Den Sinn, den

fĂźr die ewige Zukunft. Die Bibel gibt Antworten auf die Grundfragen der menschlichen Existenz: ÂŤWas ist der Mensch? Was sind Sinn und Ziel unseres Lebens? Was ist das Gute, was ist die SĂźnde? Was ist der Weg zum

      $     +     $  ( wahren GlĂźck? Was hat es mit dem Tod und dem Leben nach dem Tod auf sich? Welches ist das Schicksal der ganzen Welt?Âť Weil die Bibel die Antwort - die Antwort Gottes – auf diese Grundfragen enthält, ist sie unersetzlich und heilsnotwendig fĂźr uns. %     &  '  Die Bibel beantwortet die letzten Fragen. Das bedeutet zugleich, dass es ihr nicht um die ÂŤvorletztenÂť Fra-

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gen geht. Es ist also wichtig, dass wir nicht Nebensächlichkeiten fßr fundamental erklären und an dem vorbeistolpern, was zählt. So verstehe ich die SchÜpfungsberichte nicht als naturwissenschaftli-

      

                       !    "           #   $  %& %  ! $#      '  #  ( sie fĂźr uns haben, oďŹ&#x20AC;enbaren sie nur, wenn sie in den Boden des Lebens gesät worden sind. Dort verwandelt sie das Leben, und die BlĂźte erscheint. An der BlĂźte erkennt ihr den Sinn des Samenkorns.Âť #

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Die Bibel enthält alle Wahrheiten, die Gott uns mitteilen wollte fßr das Gelingen unseres Lebens und

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chen Report. Die beiden SchĂśpfungsberichte sind eine Art Hymnus auf Gott, den Ursprung und das Ziel aller Dinge. Ob die sieben SchĂśpfungstage

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vielleicht Millionen Jahre umfassen, darf man getrost oďŹ&#x20AC;en lassen, sind doch vor Gott ÂŤtausend Jahre wie ein TagÂť (2 Petr 3,8). Das Entscheidende ist, dass wir hinter allen GeschĂśpfen den SchĂśpfer sehen! Bibeltexte haben eine bestimmte Perspektive und wollen bewegen. Deshalb braucht Bibellesen den ganzen Menschen, der sich auf das biblische Wort einlässt mit seinem Verstand, seinem GefĂźhl und seinem Herz. Es ist gut, wenn verschiedene Zugänge angewendet und von Zeit zu Zeit variiert werden3.  () % 

Die Worte der Bibel warten auf eine persĂśnliche ÂŤAnt-WortÂť. In der Bibel kommt die ganze Lebenswirklichkeit mit Freude und GlĂźck, aber auch mit Kummer und

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#     $   %&  7( Leid zur Sprache4. Sie ermutigt uns damit, Ăźber unser Leben mit Gott zu reden, wie es gerade ist. Da haben auch oďŹ&#x20AC;ene Fragen und Zweifel ihren Platz. Wir mĂźssen nichts beschĂśnigen oder frommer beten, als wir sind. In der Bibel wird gedankt5 und gelobt6, gefragt und geklagt7, gestritten8 und sogar geďŹ&#x201A;ucht9. Wer, wenn nicht Gott, trägt und erträgt uns mit all unseren Gedanken und GefĂźhlen?  (( Es ist besser, täglich ein wenig zu lesen als unregelmässig viel. Es ist wie mit einem Musikinstrument, wo das beständige Ă&#x153;ben zu einer entsprechenden Vertrautheit und Fertigkeit fĂźhrt10. Wenn ich eine Einsicht gewinne durch die BibellektĂźre, lohnt es sich, diese schriftlich festzuhalten.

SchlĂźsselverse, die mich bewegen, auswendig zu lernen fĂźhrt zu einem bleibenden Schatz, mit starker Wirkung auf das Leben.

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  Das Wort ÂŤMissionÂť kann als rotes Tuch wirken und bei Schulleitungen oder Jugendlichen zu einer Abwehrhaltung fĂźhren. Dass sich dabei die Christen fragen mĂźssen, welchen Beitrag sie dazu leisten, dass Mitmenschen sich bedrängt fĂźhlen, ist richtig. Es ist jedoch oďŹ&#x20AC;enkundig, dass dieses Thema auch von einer Ă&#x153;bersensibilität begleitet ist. $   /    2     4 In der ÂŤSternstunde ReligionÂť von SF TV äusserte sich der Schweizer Theologe Tobias Brander, Gefängnisseelsorger und Missionar in Hongkong, auf die Frage, ob er sich als Missionar bezeichnen wĂźrde, wie folgt: ÂŤJa, im Sinne von gesendet sein. Ich habe etwas erlebt, eine existenzielle Erfahrung des Angenommenseins gemacht und mĂśchte dies mitteilen. Ich wĂźrde mich aber nicht als Missionar bezeichnen im Sinne, dass es mein erstes Ziel ist, mein GegenĂźber zu bekehren. Wenn ich etwas von dem, was ich erlebt habe, mitteilen kann, dann berĂźhre ich andere Leben. Und was in diesen Leben geschieht, das ist dann eine Frage der Beziehung dieser anderen Menschen mit Gott.1Âť Im Johannesevangelium 17,2026, dem Hohepriesterlichen Gebet, sieht sich Jesus als Gesandter Gottes, welcher wiederum seine JĂźnger und JĂźngerinnen aussendet. Es ist seine Abschiedsrede, sozusagen sein Vermächtnis.

   $   Jesu Mission hat die Botschaft der Freiheit in die ganze Welt gebracht. Gott beachtet alle Menschen, vor ihm ist jeder Mensch gleich viel wert. Diese Botschaft erquickt die MĂźhseligen und Beladenen und bewahrt die Starken davor, sich von Leistung und Erfolg ein erfĂźlltes Leben zu versprechen. Diese Botschaft soll weitergesagt werden, das ist der Auftrag auch der Bibelgruppen. 6      Die Werbung weiss schon lange, dass PersĂśnlichkeiten auch Botschafter sind. Die gute Nachricht braucht Träger, die selbst Beteiligte sind; Menschen, die erlebt haben, dass diese Botschaft trägt und eine gute Grund- und Ausgangslage fĂźr das Leben ist. Die Mitarbeitenden der VBG SchĂźlerarbeit ermutigen deshalb junge Menschen an den Mittelschulen, sich an ihren Schulen zu treďŹ&#x20AC;en, um gemeinsam diese Botschaft zu leben und zu feiern: im Gebet, beim Bibellesen, in der Anbetung. Wer die so gewonnene Freiheit erfahren hat, kann sie auch bezeugen. In diesem

einen Einblick in die Beziehungsgestaltung. Gesandt in die Welt zum Zeugnis, das ist Mission: Das Leben teilen mit all seinen Fragen und die Schätze des Glaubens miteinander entdecken. Die Ferienwochen im

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#      * %&  9    ( Sommer und Winter (Mosciacamps und Snowcamps) der Schülerarbeit sind ein Beitrag dazu. Reden von Gott in der Schule, das ist der missionarische Auftrag der Bibelgruppen. Längst wissen jedoch viele Mittelschüler und -schülerinnen

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Sinne vermitteln Christen an Mittelschulen eine Beziehung: zu Menschen und zu Gott. Bereits an ihrem Anfang betont die Bibel, dass das Einzigartige des Menschseins seine Ausrichtung auf Gott hin sei, die Begegnung mit ihm als dem GegenĂźber der Menschen. Das gemeinsame Bibellesen und das Gebet fĂźreinander in der Bibelgruppe ermĂśglicht

nichts mehr vom Evangelium. Daher ist es notwendig, dass die alten Geschichten wieder neu erzählt werden. Das braucht Mut und die Fähigkeit zu sagen, was ich glaube und warum. Ich muss dialogfähig werden oder bleiben. Dies gelingt nur, wenn ich einen guten Grund habe, auf dem ich stehe, und wenn ich für mein Gegenüber erkennbar bin2. Die Schüler  

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arbeit der VBG will junge Christen und Christinnen an Mittelschulen in ihrer Sprachfähigkeit unterstĂźtzen. Das Leitwort ÂŤGlauben stärkenÂť fasst dies zusammen. .(+      Sprachfähig sein bedeutet somit, sich der Schätze des Glaubens bewusst zu werden und sie anderen zugänglich zu machen, zum Beispiel in der Auseinandersetzung mit der Bibel. Dabei wird sichtbar, was gemeinsam trägt. Zur Sprachfähigkeit gehĂśrt auch eine Ă&#x153;bersetzungskompetenz. Martin Luther schreibt in seinem ÂŤSendbrief vom DolmetschenÂť, dass er bei seiner Ă&#x153;bersetzungsarbeit nach der grĂśssten Verständlichkeit fĂźr die Leserschaft strebte. Er lehnte wĂśrtliche Ă&#x153;bersetzungen ab, welche der Zielsprache widersprachen, und orientierte sich daran, wie die Menschen redeten. ÂŤDenn wer dolmetschen will, muss einen grossen Vorrat von Worten haben, damit er die recht zur Hand haben kann, wenn eins nirgendwo klingen will.3Âť Es ist wichtig, Worte zu haben, damit die Botschaft in die heutige Zeit, in die Lebenssituation der Jugendlichen hineingesagt werden kann, so dass sie verständlich ist. Dies macht dialogfähig. In unserer individualisierten Gesellschaft kommt es mehr denn je darauf an, dass man sagen kann, was man

.'  %#         . #            #   ( glaubt, was Ăźberzeugt und trägt. Die Begeisterung fĂźr den Glauben, die daraus erwachsene HoďŹ&#x20AC;nung und der Trost, der darin zu ďŹ nden ist, gilt es den Menschen weiterzuerzählen. Der deutsche Philosoph JĂźrgen Habermas sagte in einer Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreises des $

  

Deutschen Buchhandels, in der säkularen Gesellschaft mĂźssten die Gläubigen ihre religiĂśsen Ă&#x153;berzeugungen in säkulare Sprache fassen. Gleichzeitig mahnte er die säkulare Seite, ein GespĂźr fĂźr die religiĂśse Sprache zu bewahren4. Sprachfähigkeit meint das Wort, aber nicht ausschliesslich Worte. Deshalb verfolgt die VBG SchĂźlerarbeit an den Mittelschulen das doppelte Ziel ÂŤLeben teilen â&#x20AC;&#x201C; Glauben stärkenÂť. Die Botschaft soll nicht aufdringlich, nicht penetrant, aber doch deutlich weitergegeben werden. Die VBG SchĂźlerarbeit ermutigt Jugendliche, ihre Fähigkeiten dazu auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Sie bietet dazu Schulungen an.

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   Die Zeit an einer Mittelschule bringt viele Herausforderungen mit sich. Zum einen ist diese Lebensphase durch einen Berg oďŹ&#x20AC;ener Fragen geprägt. Man muss sich damit auseinandersetzen, welche Begabungen in einem stecken, welchen Beruf man anstreben will und welche Ausbildung dazu am geeignetsten wäre. Dazu gesellen sich Fragen nach dem Sinn des Lebens und der eigenen Identität. Eine Zeit des Umbruchs und der Veränderungen, verbunden mit der Herausforderung, zu wählen und dabei auf anderes verzichten zu mĂźssen. Junge Menschen suchen auch heute noch nach Religion und wollen auf ihre grossen Lebensfragen Antworten ďŹ nden. Hier sind Jugendliche gefragt, welche einen Zugang zum Glauben ermĂśglichen (siehe angedacht S.2). Ob jedoch Menschen den Bezug und damit die Beziehung zu Gott aufnehmen, bleibt in ihrer eigenen Verantwortung. Zuallererst sehen junge Christen im Anderen den Nächsten. $

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In dieser Zeit wird auch der Glaube stark herausgefordert. Was trägt? Die

Fundamente des Glaubens werden hinterfragt. Ansichten werden durch Inhalte und Diskussionen im Unterricht in Frage gestellt. Dieses Umfeld bietet ein Potenzial, im Glauben zu reifen. Es gilt nicht einfach die Zeit an der Mittelschule zu Ăźberstehen, sondern an ihren Herausforderungen des Glaubens zu wachsen. Die VBG SchĂźlerarbeit will genau hier einsetzen.

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       /   (( 08     .    0  * #  9  &   0 Drei Gruppen liessen sich zu einer Kreativaktion herausfordern. Inspiriert durch verschiedene KĂźnstler wie Nedko Solakov oder Markus Rätz, entwickelten sie eine Idee. Das Ziel war und ist jeweils, die MitschĂźlerInnen herauszufordern, Ăźber das Leben (und Gott) nachzudenken â&#x20AC;&#x201C; und gleichzeitig die BG bekannt zu machen. Nachahmung ist erlaubt. BG ReussbĂźhl, Luzern: Wo ist dein Standpunkt? Die BG fertigte auf dem Pausenhof mit Malerklebeband ein riesiges dreidimensionales Bild an. Das Bild war nur von einem Ort aus erkennbar, da der dargestellte Kreis zerstĂźckelt Ăźber alle ÂŤHindernisseÂť geklebt wurde. Im Kreis stand die Frage: ÂŤWo ist dein Standpunkt?Âť Leider hat ein nicht informierter Lehrer das Klebeband schon am ersten Tag entfernt. BG Stans: Findet mich das GlĂźck? Nach den Sommerferien wird die BG Plakate mit Fragen aus dem Buch ÂŤFindet mich das GlĂźck?Âť des KĂźnstlerduos Fischli/Weiss an den TĂźren einzelner WCs befestigen. Unter der Frage bleibt Platz fĂźr Gedanken

und Kommentare der MitschülerInnen. Nach einer Woche werden die Plakate entfernt, zusammengeklebt und im Eingang der Schule mit einem Hinweis auf die BG aufgehängt. Mögliche Fragen sind: Wandern die Seelen? Soll ich die Wirklichkeit in Ruhe lassen? Scheitern die Illusionen an der Härte der Welt? BG Glarus: Post-it Die BG hängt nach den Ferien Post-it Zettel mit immer der gleichen Frage (z.B. «sehen wir die Wirklichkeit?» oder «wie siehst du dich?») im Schulhaus auf. Nach einer halben Woche werden die Zettel durch andersfarbige Post-its mit einer weiteren Frage ersetzt. Auf der letzten Serie wird auf die BG aufmerksam gemacht und eingeladen, an einem Mittag über die Fragen zu diskutieren. Dazu noch ein Anstoss: Es ist wichtig, solche Aktionen mit der Schulleitung abzusprechen. Am besten verfasst die BG einen Text mit zeitlichem Ablauf, Inhalt und Ziel der Aktion und erläutert diesen in einem persönlichen Gespräch mit dem Rektorat. Im Text kann auf das Leitbild des Gymnasiums Bezug genommen werden.     

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Seit anfangs Mai leitet AndrĂŠ Tapernoux als Freier Mitarbeiter LINK, die Arbeit der VBG unter Studierenden in Osteuropa. 1997/98 lebte AndrĂŠ mehr als ein Jahr in Kaliningrad, um Russisch zu lernen und russische Studierende mit dem Evangelium bekannt zu machen. Im IFES-Jahresteam erlebte er in dieser Zeit hautnah mit, wie segensreich sich dieser Einsatz auf die Studierenden auswirkte. Zwei Mal pro Jahr wird er nach Osteuropa reisen und die Leitenden der lokalen IFES-Studie-

rendenbewegungen ermutigen. In den Studierendengruppen der VBG wird er regelmässig Ăźber LINK informieren und Inputs halten. Er will Studierende fĂźr Auslandeinsätze im Baltikum motivieren und Kontakte mit Menschen und Kirchgemeinden pďŹ&#x201A;egen, welche LINK im Gebet und ďŹ nanziell unterstĂźtzen. AndrĂŠ arbeitet als Pensionsversicherungsexperte, ist verheiratet mit Esther und hat zwei Kinder im Alter von drei und fĂźnf Jahren. Die Familie wohnt in KĂźsnacht ZH.    *     

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Seit Mitte Juli engagiert sich Pascal Kallenberger als Freier Mitarbeiter

in der Studierendenarbeit Zßrich. Sein Herz schlägt fßr Apologetik und Evangelisation. Pascal mÜchte in der BGS und in Kursen durch Referate und Workshops aufzeigen, dass der christliche Glaube Sinn macht und es stichhaltige Grßnde dafßr gibt. Weiter mÜchte er evangelistische Bibellesegruppen lancieren und mitleiten und auch bei der Organisation und Durchfßhrung von Anlässen an Uni und ETH anpacken. Pascal ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im ETH Studio Basel (60%) und schreibt an einer Dissertation.

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  %0 =     6A ( #  %  :)((       9-&     =  $ $  0 Mit einer geistlichen Ă&#x153;bung zur Thematik ÂŤDas Gebet der liebenden AufmerksamkeitÂť â&#x20AC;&#x201C; mit Stille, Gesang und Gebet â&#x20AC;&#x201C; gestaltete Ruth Maria Michel den Auftakt der Tagung. Dieses Gebet dient dazu, eine besondere Zeit zu schaďŹ&#x20AC;en, um sein Leben ausdrĂźcklich mit Gott in Beziehung zu bringen. Es ist das Gebet, das den Menschen einlädt, etwas loszulassen bzw. Gott zu Ăźberlassen, zu ändern oder zu bestätigen.   .  Anschaulich und unterstĂźtzt mit wertvollen Literaturangaben fĂźhrte Ana CĂśppicus in die Thematik und den BegriďŹ&#x20AC; der Sorge ein. Sie wies darauf hin, dass die Psychotherapie in diesem Zusammenhang oft von SelbstfĂźrsorge spricht. ÂŤFĂźrsorgeÂť kĂśnne eine Haltung der Liebe sein, die sich so manifestiere: ÂŤIn der Welt sein, OďŹ&#x20AC;enheit gegenĂźber Mitmenschen, Freisein von Sorge um die

Bewältigung des AlltagsÂť . Besorgte Christen kĂśnnten sich immer wieder von den Worten Jesu in Matthäus 6,25f berĂźhren lassen. Eine wertvolle, von Ana CĂśppicus angeleitete ImaginationsĂźbung rundete diesen Beitrag ab.   .   CĂśppicus erläuterte den BegriďŹ&#x20AC; des Selbst als Selbsterkenntnis in der Philosophie, als Selbstverwirklichung in der Psychologie und unter dem Aspekt der Selbstwerdung â&#x20AC;&#x201C; zum Bilde Gottes â&#x20AC;&#x201C; in der Theologie. Sie fĂźhrte dazu das ÂŤDrei Stufen-Modell der Stadien der SelbstwerdungÂť von Kierkegaard und das Modell der Seelenlehre von Tauler ein. Kierkegaard sprach von einem ästhetischen Selbst und beschrieb damit den Menschen, der noch nicht sich selbst ist und in der Welt der Dinge und Sinne lebt, gefangen in Ă&#x201E;usserlichkeiten. Das ethisch-religiĂśse Selbst meint den Menschen, der sich selbst erkennt, aus Gnade zur Reue bewegt wird und dadurch bewusst und ethisch wählen kann. Das religiĂśs-christliche Bewusstsein schliesslich umschreibt den Menschen, der sein Gesetzt-Sein von Gott akzeptiert und nur durch die Beziehung zu Jesus Christus die Trennung von Gott Ăźberwinden kann. .    =#

 Zum Schluss gestaltete Ruth Maria Michel mit einer Ă&#x153;bung die Stille als ÂŤWirk-Raum GottesÂť mit Gott als Gastgeber. Hier wird die Stille als gĂśttliche ÂŤWartungs-ZeitÂť zur PďŹ&#x201A;ege des Selbst verstanden. Gemäss Ruth Maria Michel heisst ÂŤdie Sorge um sich selbstÂť aus einer ÂŤgeistlichen PerspektiveÂť, bei Gott stille zu werden ÂŤmit allem, was man ist und tut und denkt und redet, und mit allem, was auf einen einstĂźrmt, einen umtreibt, einen erfĂźllt, einen quält und nicht zur Ruhe kommen lässt.Âť    - -

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 ?&   ?&  6@      $    2*  40    *    #    0 Der Arzt Ruedi Brodbeck (Liga fĂźr Leben+Gesundheit) und die Psychologin Maria Teschner (Klinik SGM) legten mit ihren Referaten die Grundlagen. Anschliessend vertiefte Prof. Helmut Renner das Thema mit seinem persĂśnlichen spirituellen Zugang. Den PďŹ ngst-Gottesdienst begleitete eine ad hoc Musikgruppe musikalisch. In seiner Predigt zeigte Ruedi Brodbeck die Parallele zwischen den BegriďŹ&#x20AC;en ÂŤVersĂśhnungÂť und ÂŤFriedenÂť auf. In einem weiteren Referat stellte Prof. Gerd Nagel das Konzept der ÂŤStiftung fĂźr Patienten-KompetenzÂť

  

vor und betonte die Notwendigkeit der Integration der spirituellen Dimension in die Heilkunst. Als Präsident dieser Stiftung griďŹ&#x20AC; er auf interessante Fallbeispiele zurĂźck. Im abschliessenden Teil erzählten dann Teilnehmende aus ihrer persĂśnlichen Erfahrung. Mit dem gemeinsamen Abendmahl schloss die Tagung. Da diese ur-evangelischen Erkenntnisse sicher ein kostendämpfender Faktor im Gesundheitswesen sind, mĂźssten sie auch in der Gesundheitspolitik thematisiert werden. Neben der einmaligen Lage des Tagungsortes, dem super Wetter und den persĂśnlichen Kontakten kann die Tagung sowohl inhaltlich als auch organisatorisch als sehr gelungen bezeichnet werden.     * * 

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   0 Der Wunsch, Sonne und Wärme zu tanken oder Schulferien sinnvoll zu verbringen, war der äussere Beweggrund vieler Gäste. Kursteilnehmende dagegen freuten sich auf geistliche Impulse, Rückzug und einen Kontrast zum Alltag. Vorher, in den Monaten Mai und Juni, hatten uns viele Einzelgäste und Gruppen, vor allem aus dem schulischen Bereich, besucht. Im Juli waren also die VBG-Kurse und -Camps dran: im Campo Rasa Exerzitien, Stille und «ora et labora» für Studierende und Familien. In der Casa Moscia drei Wochen Familycamps, Moscia im Sommer (für Studierende und junge Berufstätige), zwei Wochen Mosciacamps (für 16 - 20-Jährige), zwei Tanzworkshops und die Segelwoche. Alle diese VBGAngebote konnten mit guten Teilnehmerzahlen durchgeführt werden oder waren gar ausgebucht.  000 Was mich am meisten berührte, waren Kinder, die voll Inbrunst sangen, Gott lobten oder biblische Geschichten nacherlebten; Teenager und Erwachsene, die in aller Ruhe die Bibel lasen oder in Gesprächsgruppen austauschten und beteten. In meist friedvoller Gemeinschaft wurde etwas von Gottes Reich sichtbar und spürbar. Letztlich ist Gott aber an all

unserem Sein und Tun interessiert, weil er an unserer Freude und LebensfĂźlle Anteil nimmt. Alles kann ihn ehren und verherrlichen, wenn wir es in Dankbarkeit vor ihm tun: Ausspannen, baden, beten, bewegen, Bibel lesen, dasein, diskutieren, einander Anteil geben und nehmen, ermuntern, essen, geniessen, nachdenken, nichtstun, reden, singen, spielen, Sport, stille sein, zuhĂśren etc. MĂśgen alle Impulse in diesen Sommercamps und -kursen dazu beitragen, dass der lebendige Gott uns in der Tiefe und existenziell erreicht, umwandelt und bewegt!

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$    Damit unsere vielen Gäste gut versorgt und bedient werden konnten, brauchte es auch etliche Mitarbeitende: In der Casa Moscia mit 140 Gästen waren bis zu 30 Personen tätig, die voll- oder teilzeitlich mitarbeiteten und zum Gelingen beitrugen. Nur zwölf Personen davon gehörten zum eigentlichen Saisonteam. Im Campo Rasa, das 56 Betten bietet, waren entsprechend weniger «Heinzelmännchen» tätig; hauptsächlich Personen, die bereits in der zweiten Lebenshälfte stehen und vielfältige Lebenserfahrung einbrachten. Zusätzlich waren einige Ehrenamtliche wochenweise als geistliche Begleiter im Einsatz.       *   

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8$    9  #    .    !:   +  Das Sekretariatsteam hat Verstärkung erhalten: Cornelia Bärtschi absolviert im VBG-Sekretariat ein einjähriges KV-Praktikum. Ein solches Praktikum ist Voraussetzung fĂźr das Managementstudium, welches Cornelia an einer Fachhochschule aufnehmen mĂśchte. Cornelia, welche am 4. September ihren 20. Geburtstag feiert, besuchte die Schulen in Brugg und Baden. Das letzte Jahr verbrachte sie mit Jugend mit einer Mission in Brisbane. Cornelia kennt die VBG bestens von ihrer Zeit in SchĂźlertreďŹ&#x20AC; und Bibelgruppe. Sie freut sich, hinter die Kulissen einer Organisation zu sehen, welche ihren Glauben stark geprägt hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

=  !8$     5.%1  Remi Tobler wurde 1966 in Nigeria geboren. Nach den Schulen war sie selbst eine internationale Studierende in Cambridge: Sie schloss mit dem Master of Religious Education ab. Nach etlichen Jahren in Kanada, in denen sie eine Internationale Studierendenarbeit leitete, kehrte sie nach Cambridge zurĂźck. Dort lernte sie ihren Mann Philipp kennen. Seit Juni wohnen sie in der Schweiz, Philipps Heimat. Wir haben Remi folgende Fragen gestellt: Remi, wie bist du zum Glauben an Jesus Christus gekommen? Remi Tobler: Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen,

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habe aber als Kind nicht wirklich verstanden, was es bedeutet, Christ zu sein, weil die Liebe in meiner Familie an Bedingungen geknĂźpft war. Als ich an einem BibeltreďŹ&#x20AC;en Ăźberraschend von der bedingungslosen Liebe Gottes hĂśrte, entschied ich mich, es mit Gott zu versuchen. Ich akzeptierte Jesus als meinen Herrn und Retter. Als ich darauf nach England zog, wurde mir die Realität meiner Entscheidung richtig bewusst: Alles war Liebe, ganz und gar bedingungslose Liebe. Wie sieht deine Arbeit fĂźr die VBG aus? Meine Rolle bei der VBG ist es, mit internationalen Studierenden und Akademikern (ISA) zu arbeiten. Ich freue mich darauf, den Auftrag von Jesus Christus zu erfĂźllen, indem ich Studierende jeder Nation mit der guten Nachricht zu erreichen versuche. Internationale Studierende kehren später dann oft aus der Schweiz in ihre Heimat zurĂźck und bezeugen dort Jesus Christus ihren Mitmenschen. Welche Visionen hast du fĂźr die ISA ZĂźrich? Ich mĂśchte die Internationale Studentenarbeit an Uni und ETH ausbauen und internationale Bibellesegruppen starten. Ich werde auch versuchen, die BGS und lokale Gemeinden zu motivieren, mehr zur Internationalen Studentenarbeit beizutragen. Ausserdem mĂśchte ich zur GrĂźndung eines internationalen CafĂŠs beitragen und beim Aufbau des Gästefamilienprojekts mithelfen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Remi!      



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#     Wir gratulieren Cornelia Bärtschi, Praktikantin im VBG-Sekretariat, ganz herzlich zu ihrem 20. Geburtstag, den sie am 4. September feiert. FĂźr ihr neues Lebensjahr wĂźnschen wir ihr Gottes Segen. Vor fĂźnf Jahren (1. Oktober 2005) stieg Christoph Egeler als Mitarbeiter im Bereich Uni ein. Sein Schwerpunkt liegt im Leiten der Bibelgruppe fĂźr Studierende in ZĂźrich und im DurchfĂźhren von Ferienwochen fĂźr Studierende. Am 1. September Ăźbernimmt Christoph die Leitung des Bereichs Uni. Vielen Dank fĂźr dein Engagement! Vor drei Jahren startete Anna Hakopian ihre Ausbildung zur KauďŹ&#x20AC;rau im VBG-Sekretariat. Diesen Juni durfte sie das Diplom zum Lehrabschluss entgegennehmen. Wir gratulieren Anna zur bestandenen AbschlussprĂźfung.

'     Am 16. Oktober 2010 werden Jenny May Neuburger und Elias Jenni (ehem. Mitarbeiter der VBG) in der Leonhardskirche in Basel heiraten. Wir wĂźnschen ihnen ein schĂśnes Fest und einen tollen Start in ihr Eheleben! Christoph (VBG-Mitarbeiter) und Nadine Egeler (ehem. VBG-Mitarbeiterin) durften am 1. August 2010 ihr zweites Kind Lia Matilda in die Arme schliessen. Wir freuen uns mit ihnen und wĂźnschen der ganzen Familie Gottes Segen! Am 3. Juni 2010 erblickte Leonie Glur das Licht der Welt. Wir wĂźnschen Franziska und HansjĂźrg (ehem. VBG-Mitarbeiter) viele angenehme ÂŤĂ&#x153;bärraschungenÂť (O-Ton


Geburtsanzeige) mit ihren Kindern und schĂśne Momente als Familie!

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Nach abgeschlossener Ausbildung zur KauďŹ&#x20AC;rau verlässt uns Anna Hakopian. Wir danken ihr fĂźr ihren grossen Einsatz und wĂźnschen ihr auf ihrem weiteren Lebensweg Gottes Segen.      *  

8*#  Die in die Jahre geratene Homepage drängte schon lange auf eine Erneuerung; die Anforderungen an diese sind jedoch gross: Die neue Website muss alle Bereiche mit ihrer jeweili-

gen Zielgruppe vertreten, trotzdem Ăźbersichtlich bleiben sowie unsere Anliegen prägnant positionieren. Mit UnterstĂźtzung durch Markus Frehner von fortissimo (GraďŹ k, Konzeptuelles) sowie Renzo Lauper von kircheonline (Technische Umsetzung) ist uns dies gelungen: Die Ăźbersichtliche Startseite sowie benutzerfreundliche Datenbanken fĂźr Personen, Termine und Ressourcen sprechen an und geben BesucherInnen einen leichten Zugang zu unseren ÂŤSchätzenÂť. Die Homepage wird am 4. September anlässlich des VBGTags aufgeschaltet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus der Sitzung des Vorstandes und der Werksleitung vom 16. April und 11. Juni 2010 in ZĂźrich und der Retraite vom 3. Juli in Montmirail %E1  & $ > =<   Die neu formierte Moscia/RasaKommission setzt sich wie folgt zusammen: Benedikt Walker (Präsident der Kommission, Leiter VBG), John Decker (Vertretung VBG Vorstand), Cyrill Bischof (Bau Casa Moscia), Beat Nievergelt (Bau Campo Rasa), Susi SchiďŹ&#x20AC;erle, Koni Schelker, Marcel Wettstein. Die Kommission soll noch mit jĂźngeren Mitgliedern ergänzt werden. Walter Ernst und Annemarie Schmid, beide langjährige Mitglieder der Rasa-Kommission, sind zurĂźckgetreten. Der Vorstand dankt ihnen fĂźr das langjährige und treue Mittragen.

Matthias Kägi statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Themen wie das Engagement beim Lehrplan 21, die Strategie mit persÜnlichen Kontakten und die Arbeit an den PHs.

E7 F)   G #(+ '   6+  Ein Schwerpunkt der Sitzungen des Vorstandes ist die Begegnung und der Austausch mit Mitarbeitenden der VBG. Im April war der langjährige VBG-Mitarbeiter HansjÜrg Baldinger Gast in der Vorstandsitzung. Er gab Einblick in seine Tätigkeit und seine Herzensanliegen, zusammengefasst mit seinen Worten: Wenn wir Jesus ganzheitlich unter die Menschen bringen wollen, dann mßssen wir ßber Jesus reden. Im Juni fand ein Gespräch mit Doris Liechti, Daniel Kummer und

E=   Im Mittelpunkt der Retraite standen eine Bibelarbeit und die Begegnung untereinander. VBG-Präsident Heiner Schubert verzichtete auf das Abarbeiten von Traktanden. In der Bibelarbeit wurde ausgetauscht, welche Bibelstellen eher einen sßssen und welche einen bitteren Geschmack auslÜsen. In einem Walk and Talk gaben die Vorstandsmitglieder einander Anteil an dem, was sie in den letzten Monaten mit Jesus erlebt hatten.

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Fßr die Vorstandsmitglieder ist es ein hoher Anspruch, ßber alle Arbeitsbereiche und Mitarbeitenden à jour zu sein und aktiv mitzutragen. So entschied der Vorstand, fßr die einzelnen Bereiche (inkl. Mitarbeitende) eine Gebetsbegleitung durch je ein oder zwei Vorstandsmitglied einzufßhren. Darin geht es primär um Gebetsrßckendeckung und Ermutigung.

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Bausteine | September 2010