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                     ! "   # $  ! ! "           %     &    '(  "    )    '1 Heute argumentieren Vertreter des Unglaubens viel aggressiver. Sie sagen nicht: «Die Bibel ist nicht mehr aktuell», sondern behaupten: «Sie ist ein schädliches Buch, das man von Kindern fernhalten muss!» In einer Debatte zwischen Christen und Atheisten äusserte sich ein Professor ganz unverhohlen. Er kritisierte ein Bibelplakat mit dem Text: «Vertraue

nicht Menschen, vertraue Gott. Das sei eine gefährliche Botschaft fßr schwache Menschen, denn man mßsse doch auch den Menschen vertrauen. In seinem Bßchlein Brief an ein christliches Land schreibt der amerikanische Philosoph Sam Harris: Die Vorstellung, dass die Bibel ein vollkommener Wegweiser zur Moral

sei, ist angesichts ihrer Inhalte schon mehr als erstaunlich.2 Er zitiert dann diverse Gesetze aus dem Alten Testament: Gotteslästerer, Ehebrecher und Homosexuelle sollten wir steinigen ... Er meint weiter, heutige Christen kÜnnten sich nicht auf Jesus berufen mit dem Argument, er habe diese Barbarei abgeschat, denn Jesus billige das Gesetz voll und ganz. Dazu verweist er auf Matthäus 5,17: Ich bin nicht gekommen, das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Richard Dawkins wird noch polemischer: Die Bibel begrßnde ein    


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ÂŤethisches System, das jeder zivilisierte, moderne Mensch, ob religiĂśs oder nicht, widerwärtig ďŹ nden mĂźsste – freundlicher kann ich es nicht formulieren. Doch ich will fair seinÂť, meint Dawkins ironisch: ÂŤDie Bibel ist in grossen Teilen nicht systematisch bĂśse, sondern einfach nur grotesk.Âť3 Tatsächlich, man kĂśnnte geneigt sein, Gott zu fragen: ÂŤWeshalb nur hast du uns ein Buch gegeben, das jeder Rassist und jeder Fernsehprediger fĂźr sich auslegen kann; ein Buch, mit dem nicht nur Unfug sondern auch Brutalität legitimiert wird; ein Buch, in dem so vieles von unserer Auslegung abhängt und damit der Beliebigkeit preisgegeben wird?Âť & $$  *   Ich denke, dass Gott uns die Bibel zumutet, weil er uns mit Verstand ausgerĂźstet hat. Nicht nur betend, auch denkend sollen wir an die Ăźberlieferten Worte herangehen. Er mutet uns die Bibel zu, weil wir erkennen sollen, dass wir mit der Gabe der Bibel nicht Gott selber in der Hand halten. Und er mutet uns dieses Buch zu, weil wir demĂźtig feststellen mĂźssen, dass unsere Erkenntnis StĂźckwerk ist und wir bei der Aktualisierung

      

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Wir mßssen auch bedenken, dass wir oft einfach ZuhÜrer sind. Wenn sich ein Prophet an das Volk Israel wendet oder Paulus an eine bestimmte Gemeinde schreibt, dann hÜren wir eben die biblische Botschaft an Israel oder an eine bestimmte Gemeinde. Soll dieser Text auch auf unsere Situation anwendbar sein, dann muss er aktualisiert werden. Wir hÜren zum Beispiel, dass Jesus in Kana Wasser in Wein verwandelt hat. Ohne Aktualisierung wßrde eine Predigt zu diesem Text zur blossen Nacherzählung – oder zur Auorderung, ebenfalls Wasser in Wein zu verwandeln.  "  

Die Christenheit geht seit ihren Anfängen einhellig davon aus, dass der Heilige Geist die biblischen Texte aktualisieren kann und will. Schon Jesus aktualisierte das Gesetz. In Matthäus 5 sagt Jesus nicht nur: Ich bin nicht gekommen, um ausser Kraft zu setzen, sondern um zu erfßllen. Er zeigt auch, was dieses Erfßllen bedeutet. Zweimal (Mt 5,21-22.2728) betont er: Ihr habt gehÜrt ... ich aber sage euch. Fßr jeden ZuhÜrer war damals klar, was da geschah: Ein Rabbi legt das Gesetz aus und aktualisiert es. Erfßllen bedeutete fßr Jesus, den Buchstaben des Gesetzes so zu aktualisieren, dass Gottes ursprßngliche Absicht wieder hervorschien: Der Mensch ist nicht fßr die Gebote da; die Gebote dienen dem Leben – wie z.B. der Sabbat. Sam Harris versteht Jesus schlichtweg falsch. Es wäre aber ein Missverständnis zu meinen, dass der Heilige Geist, wann immer wir

die Bibel Ünen, zu uns sprechen mßsse. Die Bibel ist kein Automat, der beim Önen Gottes Stimme ausspuckt. Wir merken auch schnell einmal, dass der Heilige Geist uns beim Aktualisieren der biblischen Texte nicht zu einheitlichen Auslegungen fßhrt. Auch wer die Ansicht vertritt, der biblische Text sei von Gott Wort fßr Wort eingegeben, läuft Gefahr, dass seine Aktualisierung nicht die

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     -& Absichten Gottes widerspiegelt, sondern seine theologischen Vorlieben. Dennoch kĂśnnen wir uns, bei aller Unsicherheit, den Prozess der Aktualisierung oder Auslegung nicht ersparen. Last but not least: Wenn wir das von Gott GehĂśrte nicht umsetzen, versickert auch die klarste Aktualisierung durch den Heiligen Geist auf halbem Wege. Erst wenn uns der Geist durch die Worte der Bibel zur Praxis fĂźhrt, kĂśnnen wir auf die Frage, ob die Bibel aktuell sei, mit einem Ja antworten.             !   "! #! $%    &  '( ) *+ ,

dieser alten Worte, trotz aller theologischen Arbeit, auf das Wirken des Heiligen Geistes angewiesen sind und bleiben. Vom Textcharakter her kann man Bibelstellen zusammenstellen, welche ganz Grundsätzliches, ja ewig Wahres aussagen. Viele Texte enthalten jedoch historische Berichte oder Worte, die in eine bestimmte Situation hinein gesprochen wurden. Man wird der Bibel daher nicht gerecht, wenn man sie unhistorisch liest.    


senschaftlichen Fragen des 21. Jahrhunderts Antworten geben mĂźsse, scheint mir daher falsch zu sein.

Einmal am Tag, da solltest du ein Wort in deine Hände nehmen, ein Wort der Schrift. Sei vorsichtig, es ist so schnell erdrßckt und umgeformt, damit es passt. Versuch nicht hastig zu melken, zu erpressen, damit es FrÜmmigkeit absondert. Sei einfach einmal still. Das Schweigen, HÜren, Staunen ist bereits Gebet und Anfang aller Wissenschaft und Liebe. Betaste das Wort von allen Seiten, dann halte es in die Sonne und lege es an dein Ohr wie eine Muschel. Stecke es fßr einen Tag wie einen Schlßssel in die Tasche, wie einen Schlßssel zu dir selbst. (Paul Roth) +   !    Einige Leitlinien, welche mir bei der Aktualisierung der Bibel helfen: 1. Mein Motiv - die zentrale Frage Weshalb studiere ich die Bibel? Suche ich den lebendigen Gott, der nirgendwo kräftiger als in der Heiligen Schrift redet (Luther), oder suche ich eine Bestätigung meiner theologischen Vorurteile oder meines Bibelverständnisses? Ich setze daher mein Vertrauen nicht auf die Bibel, sondern auf Gott selber und auf seine Bereitschaft, durch die Bibel zu mir zu sprechen – zumindest dann und wann, wenn ich hÜrbereit bin. Diese Haltung unterscheidet uns von fundamentalistischen Kreisen oder vom Umgang der Muslime mit dem Koran. Gerade der fundamentalistische Bibelzugang liefert die Folie, mit der die neuen Atheisten wie Harris und Dawkins die Bibel kritisieren. 2. Gottes Oenbarung hat ein Zentrum: Jesus Christus Christus ist der Herr! – Herr auch der Bibel. Jesus und die Bibel mßssen unterschieden werden: Beide sind Gottes Wort, haben aber nicht die gleiche Autorität. Nicht durch die Bibel ist die Welt entstanden, sondern durch ihn (Jesus) ist alles erschaffen (Joh 1,3). Und niemand kann uns Gott besser vorstellen, als der eingeborene Sohn, der an der Brust des Vaters ruht (Joh 1,18).

   

Ich frage daher bei jedem Text: Was hätte Jesus dazu gesagt? Mit dieser Frage entscheide ich, dass kein biblischer Text an Jesus vorbei Autorität ßber mich gewinnen darf. Ich weiss mich daher in der Nachfolge Jesu, wenn ich die (alttestamentliche) Auorderung ignoriere,

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              /  #  -& Gotteslästerer zu steinigen. Damit mein Verständnis von Jesus und seiner Oenbarung von Gott in mir wachsen kÜnnen, lese ich die Bibel – bevorzugt die Evangelien. 3. Die zentrale Absicht der Bibel Unsere Vorannahmen bezßglich des Grundanliegens der Bibel bestimmen, wie wir die einzelnen Teile auslegen oder aktualisieren. Ich bin ßberzeugt, dass alle Teile der Bibel dem einen Ziel dienen: Sie wollen uns Gott vorstellen, indem sie uns zeigen, wie wir zu einem richtigen Verhältnis mit ihm gelangen kÜnnen. Die Annahme, die Bibel sei eine Enzyklopädie, die auch auf unsere wis-

4. Die Tradition Weil ich nicht glaube, dass ich die einzig richtige Auslegung eines Bibeltextes kenne, befrage ich andere, wie sie ihn verstanden haben. Ich studiere Kommentare, lese in der Gemeinschaft die Bibel und frage auch, wie sich eine bestimmte Auslegetradition in der Geschichte ausgewirkt hat. Denn Jesus sagte: ÂŤAn den FrĂźchten sollt ihr sie erkennen.Âť 5. Der Verstand Gott hat uns einen Verstand gegeben, den wir bei der Aktualisierung der Bibel nicht ausschalten dĂźrfen. Gewinne ich mit diesen Punkten eine absolute Sicherheit? Nein, meine Erkenntnis bleibt immer StĂźckwerk. Sicherheit haben wir nur in Gott. Dennoch: ÂŤChristsein bedeutet, dass wir uns in einem niemals endenden Gespräch mit der Bibel beďŹ nden, das grundlegend fĂźr unsere Identität und Vision ist. Wenn dieses Gespräch verstummt oder planlos wird, hĂśren wir auf, Christen zu sein, denn die Bibel gehĂśrt zum Herz des Christentums.Âť4

      

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'     6  !         ' «Menschen ohne Beziehungen können nicht Person werden», erklärt Manfred Engeli den 116 Studierenden und Berufstätigen, die sich im Vortragssaal mit Sicht auf den Lago Maggiore versammelt haben. Der christliche Psychotherapeut und Buchautor betont, Beziehungen gehörten zum Schönsten, aber auch zum Schmerzvollsten im Leben: «Wir alle sehnen uns danach, geliebt zu werden und lieben zu dürfen, doch der Sündenfall hat unsere Beziehungsfähigkeit beschädigt.» 67

 57   7   In sechs Referaten fĂźhrt Engeli die Teilnehmenden durch einen Prozess, der ihnen helfen soll, Gottes Ziele fĂźr ihr Leben zu entdecken: Sie sollen in ihrer einmaligen Art Person sein, wie Gott es sich vorgestellt hat, hineinwachsen in ihre Identität als TĂśchter und SĂśhne des AllerhĂśchsten und schliesslich in all ihren Beziehungen ÂŤmakariosÂť werden â&#x20AC;&#x201C; liebesfähig und glĂźcklich, nicht im unrealistischen, oberďŹ&#x201A;ächlichen Sinn, sondern ganzheitlich, durch alle HĂśhen und Tiefen des Alltags. ÂŤGott liefert uns nicht eine Checkliste mit all den Dingen, an denen

wir arbeiten mĂźssenÂť, fĂźhrt Engeli aus. Vielmehr mĂźsse jede Person auf das hĂśren, was der Heilige Geist in ihr anklingen lasse â&#x20AC;&#x201C; und sich dann dieser konkreten Herausforderung stellen. ÂŤDen ganzen Rest kĂśnnen wir getrost Gott Ăźberlassen. Er wirkt an uns, ohne dass wir es merkenÂť, ist Engeli Ăźberzeugt.     

 "   ' Die Beziehungsfähigkeit eines Menschen hänge sehr stark von dessen Selbstbeziehung ab. ÂŤDas Mass der Selbstliebe setzt das Mass der Nächstenliebe festÂť, meint Engeli in Bezug auf das Gebot in Matthäus 22,39. Aus der Psychologie sei bekannt, dass man Ăźber sich selbst nur so viel wissen kĂśnne, wie einem von anderen Menschen zurĂźckgespiegelt werde. ÂŤWir mĂźssen lernen, auf das zu sehen, was uns Gott zurĂźckspiegelt.Âť Der Anspruch, sich selbst zu erkennen, komme aus einer heidnischen Tradition, betont Engeli. In einem Moment der existenziellen Angst habe er selber erfahren, wie Gott einen anderen LĂśsungsweg habe: ÂŤEr sagte zu mir: Du musst nicht wissen, wer du bist. Du bist. Und du gehĂśrst mir!Âť Aus dieser Gnade Gottes erwachse die Selbstannahme, die eine unabdingbare Voraussetzung fĂźr die Begegnung mit anderen Menschen sei. ÂŤGottes Liebe will durch mich zu anderen Menschen ďŹ&#x201A;iessen. Der Output dieses Systems hängt von der engsten Stelle ab, der Selbstbe-

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ziehung. Wer sich nicht mag, ist im Grunde ein Egoist. 8!    Die eigene Geschichte wirkt sich ebenfalls prägend auf das Beziehungsverhalten aus. Wir alle treten das Erbe unserer Eltern an, sowohl genetisch als auch seelisch, erklärt Engeli. Es sei unumgänglich, dass man von der Familie Verhaltensmuster ßbernehme, die ungesund oder destruktiv sind: Wir geben weiter, was uns selbst geschehen ist, erklärt Engeli.



 

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  -& Auch der Konkurrenzkampf unter Geschwistern habe einen EinďŹ&#x201A;uss auf die Art und Weise, wie man mit Beziehungen umgehe. ÂŤNiemand in diesem Raum hat keine DeďŹ zite an    




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Liebe und AnnahmeÂť, stellt der Referent fest. ÂŤDoch Gott kann diese DeďŹ zite stillen.Âť Viele Menschen seien auch geprägt von negativen Erlebnissen. Wie sich diese auf eine Person auswirkten, habe vor allem mit der Verarbeitung des Erlebten zu tun: ÂŤWir haben die Tendenz, Geschehnisse immer gegen uns zu interpretieren, anstatt bei den Fakten zu bleibenÂť, stellt der erfahrene Berater fest. Er beobachtet jedoch, dass die Seele diesen zahlreichen Altlasten zum Trotz nicht immer der kausalen Logik von Ursache und Wirkung folgt â&#x20AC;&#x201C; ÂŤund das ist eine Gnade Gottes, denn sonst wären wir alle seelische KrĂźppel!Âť Gerade bei seinen eigenen Kindern konnte er beobach-

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ten, dass es besser herauskommt, als es aufgrund der geschehenen Verletzungen und Enttäuschungen hätte herauskommen kĂśnnen. ÂŤDas hängt damit zusammen, dass Gott uns vom Kreuz her sieht. Er will, dass allen Menschen geholfen wird. Das ist nicht nur geistlich zu verstehen. Seine LĂśsung ist keine Reparatur des Menschen, sondern eine komplette NeuschĂśpfung!Âť 9  *  Wenn Jesus die Menschen auďŹ&#x20AC;ordere, sich immer wieder zu vergeben, sei dies nicht nur ein Gebot, sondern ein Angebot: ÂŤVergebung ermĂśglicht es mir, selber Frieden zu ďŹ ndenÂť, erklärt Engeli. Nur dann sei man wieder frei, sich auf andere einzulassen. Die Seele muss jedoch einen Weg machen, bevor sie dieses Angebot annehmen kann: ÂŤVergebung heisst eingestehen, dass der Andere mir nichts mehr schuldig ist â&#x20AC;&#x201C; das braucht Zeit.Âť Gott habe durch Jesus den Weg zu diesem Willensakt freigemacht. ÂŤDoch die Entscheidung liegt bei uns. Und wenn wir sie einmal getroďŹ&#x20AC;en haben, mĂźssen wir ihr treu sein, auch wenn die alten GefĂźhle zurĂźckkommen.Âť All dies kann jedoch nicht aus eigener Anstrengung geschehen. ÂŤLieben kann man nicht, indem man sich MĂźhe gibt.Âť Als Mensch sei man immer in einer Abhängigkeit, kĂśnne aber wählen, ob man sich abhängig macht von sich selbst, von anderen Menschen â&#x20AC;&#x201C; oder von Gott. ÂŤGottes Liebe ist Lebenskraft, sie ist unser BetriebsstoďŹ&#x20AC;Âť, betont Engeli. ÂŤWir brauchen nicht nur eine allgemeine Stillung unserer DeďŹ zite, sondern auch eine tägliche Stillung und Stille, in der uns Gott auďŹ&#x20AC;Ăźllen kann.Âť Jesus lade die Menschen ein, aus der Stellung des GeschĂśpfs in die Stellung als TĂśchter und SĂśhne Gottes zu treten. In dieser neuen Freiheit sei man erst richtig fähig zu lieben. ÂŤDas Paradox ist, dass wir freier werden, je mehr wir uns von Gott abhängig machen. Und in jeder Beziehung kann es nur so viel Liebe geben, wie Freiheit vorhanden ist.Âť  

+ Gott wĂźnscht sich, dass die Menschen in ihren Beziehungen lernen, so zu lieben, wie er es tut, ist Manfred Engeli Ăźberzeugt. Die gĂśttliche Agape-Liebe

sehne sich nach dem Anderen, fordere aber nicht, sie lasse sich zurĂźckstossen und wende sich trotzdem nicht ab. ÂŤDieses Liebesgebot kĂśnnen wir nicht erfĂźllen. Doch Gott gibt, was er von uns verlangt.Âť Wenn wir uns seiner Gegenwart aussetzten, kĂśnne der Heilige Geist die Frucht der Liebe in uns wachsen lassen. Bisweilen sei es aber nĂśtig, gewisse Beziehungshindernisse bewusst abzulegen: ÂŤWir kĂśnnen Gott fragen, wie er uns sieht â&#x20AC;&#x201C; und uns Schritt fĂźr Schritt auf dieses Bild hin bewegen. Dazu gehĂśrt, MinderwertigkeitsgefĂźhle, Stolz und Selbstmitleid bewusst abzugebenÂť, rät der Psychotherapeut Engeli. Auch Grundhaltungen wie Menschenfurcht, Kritiksucht, Verletzlichkeit oder Rechthaberei

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 $ -& kĂśnnten ein Hindernis fĂźr die Begegnung mit dem Anderen sein: ÂŤDie Beziehung zu Gott erĂśďŹ&#x20AC;net uns in unseren Beziehungen einen neuen Weg ... Wir dĂźrfen den Anderen mit Gottes Augen sehen und ihn deshalb ohne Vorbehalte annehmen und lieben lernen.Âť Vor schwierigen Begegnungen kĂśnne es zudem helfen, Gott speziďŹ sch um seine Geduld oder Liebe zu bitten und diese dann wie ein Kleid Ăźberzuziehen.

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  # "   % !   ' Viele MittelschĂźlerinnen und -schĂźler wissen wenig Ăźber gelebtes Christsein und geben auch zu verstehen, dass sie das nicht brauchen. Diese abweisende Haltung ihrer Schulkollegen gibt jungen Christen zu denken. Um zu zeigen, dass Weihnachten mehr ist als Essen, Ferien und Geschenke, haben einige Bibelgruppen (BGs) das Fest zum Anlass

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genommen, in ihren Schulen auf kreative Weise auf Jesus Christus hinzuweisen.  ''' Die BGler der Ecole SupĂŠrieure de Commerce in La Neuveville haben sich folgende Weihnachtsaktion einfallen lassen: Beim Lesen der Weih-

nachtsgeschichte nach Matthäus ist ihnen der Name ÂŤImmanuel = Gott mit unsÂť aufgefallen. Die Frage lag im Raum, welche Bedeutung ihr eigener Name hat. Einige wussten es, andere nicht. Man forschte und suchte nach Verheissungen in der Bedeutung des eigenen Namens. Dabei entstand die Idee eines Namens-Adventskalenders. 24 Namen, welche MitschĂźler an ihrer Schule hatten, wurden ausgewählt und deren Bedeutungen herausgesucht. So entstand ein Namenskalender, der in der Eingangshalle aufgehängt wurde. Am letzten Schultag vor Weihnachten stand im Kalender der Name ÂŤImmanuel = Gott mit unsÂť. Hunderte gingen daran vorbei, einige haben bewusst auf den Kalender geschaut und gespannt ihren eigenen Namen erwartet. Andere gingen gleichgĂźltig vorĂźber. < ''' Die BGlerinnen sind sich einig, dass sich die Aktion gelohnt hat. Carola meint dazu: ÂŤMeine Kollegen fanden die Idee mit dem Adventskalender gut. Wir sollten nächstes Jahr wieder etwas machen.Âť Die Aktion schweisste die Gruppe zusammen, und die Jugendlichen dĂźrfen hoďŹ&#x20AC;en, dass ein paar MitschĂźler einen Gedankenanstoss bekommen haben. Die BG wurde nicht Ăźberhäuft von Feedbacks, aber Gott kann auch im Verborgenen wirken. Daran will sie festhalten.  #$   

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 /   /!)  .  $-D  ##'         2    "      Benedikt, was hast du von der Konferenz in Ă&#x2013;sterreich mitgenommen? Mir wurde deutlicher, dass klare und kompromisslose Evangelisation nicht moralisch, anbiedernd und langweilig sein muss, sondern ganz im Gegenteil einladend, herzerwärmend, humorvoll und lebensbejahend sein kann und soll. ÂŤEvangelisationÂť â&#x20AC;&#x201C; was verstehst du darunter? Das zentrale Element der Evangelisation ist kein Dogma und keine Ideologie, sondern die Beziehung zu Jesus Christus. Ich habe ihn kennen gelernt und mĂśchte ihn meinen Mitmenschen bekannt und beliebt machen. Kannst du einige Voraussetzungen dazu nennen? Die Liebe zu Gott und die Liebe zu

den Menschen. Ohne diese Voraussetzungen sind meine BemĂźhungen von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Was motiviert dich, Jesus Christus den Mitmenschen beliebt zu machen? Es gibt drei HauptgrĂźnde: Das Evangelium ist wahr, relevant und eine gute Nachricht fĂźr jeden Menschen. Wie trägst du das Evangelium hinaus in die (universitäre) Welt? Ich versuche einen ganzheitlichen, zur Nachfolge einladenden Lebensstil zu pďŹ&#x201A;egen nach dem Motto von Franz von Assisi: ÂŤPredige das Evangelium immer, wenn nĂśtig auch mit Worten.Âť Weiter versuchen wir in der BGS wieder vermehrt, ĂśďŹ&#x20AC;entlich evangelistisch tätig zu sein, sei es mit Podiumsveranstaltungen, Debatten oder apologetischen Vorträgen. Im kommenden April und im Herbstsemester sind evangelistische Hochschultage geplant. Was ist dein Anliegen bezĂźglich Evangelisation? Ich wĂźnsche mir, dass Christen den ĂśďŹ&#x20AC;entlichen Diskurs vermehrt mitprägen und sich engagiert und pointiert zu Wort melden. Christen sollten sich nicht verstecken. Sie haben etwas zu sagen, es ist die gute Nachricht schlechthin!   '  #

 

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 "     Der biblische Gott ist ein sendender Gott. Die Bibel berichtet, dass er aus Liebe zu den Menschen seinen Sohn zu ihnen sendet. Zudem werden in verschiedenen Bibelstellen gläubige Menschen aufgefordert, von ihren Erfahrungen im Glauben weiter zu erzählen (Joh 20,21; Mt 28,19-20; Apg 1,8). Sie werden zu den Menschen gesendet und berĂźhren diese durch ihre Worte. Was dann mit ihnen geschieht, ist eine Sache der Beziehung dieser Menschen zu Gott. Es ist nicht die Aufgabe des gläubigen Menschen. Seine Aufgabe liegt darin, fĂźr die Mitmenschen ÂŤlesbarÂť und verständlich zu sein. Die VBG leistet ihren Beitrag, indem sie ... ... sich mit Denkbarrieren auseinandersetzt, die Menschen daran hindern, Gott als den SchĂśpfer zu erkennen. Sie nimmt kritische Fragen an die Bibel und den christlichen Glauben ernst. Diese Fragen fordern immer wieder neu heraus, sich mit dem eigenen Glaubensleben auseinander zu setzen. ... vielfältig auf Gott und Jesus verweist. Ein anderes Bild: Versuche, fĂźr die Mitmenschen ein TĂźrĂśďŹ&#x20AC;ner fĂźr eine Begegnung mit Jesus zu sein. Sei dies durch Gemeinschaft, in Gesprächen, durch Referate, Bibellesen oder Texte.

... Ăźberzeugt ist, dass der Glaube den ganzen Menschen mit seinem Denken und Handeln beeinďŹ&#x201A;usst. 5    

      Oliver Reboul nennt in seinem Buch ÂŤIndoktrination â&#x20AC;&#x201C; wenn Denken unterdrĂźckt wirdÂť unter anderem folgende Kriterien fĂźr Indoktrination: a) Im Bildungsprozess wird die persĂśnliche Autorität als Argument fĂźr die Wahrheit einer Aussage eingesetzt. b) Eine Doktrin wird so gelehrt, als sei sie die einzig mĂśgliche, bzw. es werden bei der Diskussion andere Positionen verächtlich gemacht. c) Es werden unwissenschaftliche Inhalte als Wissenschaft gelehrt. d) Man indoktriniert immer dann, wenn man ÂŤdogmatischÂť unterrichtet, wenn man als objektives Wissen ausgibt, was persĂśnliche oder kollektive GlaubensĂźberzeugung ist. e) In der Darstellung der Inhalte werden nur diejenigen Fakten gezeigt, die fĂźr die eigene Doktrin sprechen. Gott sendet die Menschen. Sie dĂźrfen sich bewusst sein, dass â&#x20AC;&#x201C; wenn es ihn gibt â&#x20AC;&#x201C; er sich auch selbst bezeugt. Er ist nicht auf die Indoktrination der Menschen angewiesen, Indoktrination ist ein Ausdruck von Misstrauen ihm gegenĂźber. ÂŤFalls es Gott nicht gibt, bleibt nur die Indoktrination. Wenn es ihn aber gibt, bezeugt er sich selbst und ist erfahrbare Wirklichkeit.Âť (Daniel Kummer)  '  

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nierende Altersdurchmischung. Was uns verbindet, ist das Interesse an Literatur. Zudem leben wir alle (gerade in unserem begrenzten Wissen) aus der Gnade Gottes. Das entspannt. +   #(     # ;

' Die Beschäftigung mit Literatur hilft, unsere nichtchristlichen Mitmenschen besser zu verstehen. Der eigene Glaube an Jesus wird vertieft. Zu oft vermeiden Christen die Auseinandersetzung mit «weltlicher» Literatur. Literarische Werke sind keine biblisch aufbereitete Erbauungsliteratur, oft das Gegenteil. Aber säkulare Dichter haben ein feines Gespür für Themen, die in der Luft liegen, und für das, was auf uns zukommt. Auch wenn moderne Autoren das Evangelium ignorieren oder belächeln, fordern sie zur Konfrontation mit dem Evangelium heraus. In allem gilt: «In Christus sind verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis» (Kol 2,3). Hier liegen noch weite Möglichkeiten akademischer Evangelisation brach.    '  )

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   I    Als Fachkreis der VBG im Bereich bildende Kunst stellen wir unsere Werke aus. Es ist eine besondere Ausstellung fĂźr uns. Die Vorbereitungen dazu trafen wir noch gemeinsam mit Christina Erni, der MitbegrĂźnderin und bisherigen Co-Leiterin der Gruppe. Anfangs 2009 ging es Christina psychisch zunehmend schlechter, bis sie sich am 12. Februar 2009 das Leben nahm. Wir entschieden, nicht zuletzt in Gedenken an Christina, diese Ausstellung nun erst recht durchzufĂźhren und freuen uns, dass ihre AngehĂśrigen uns dazu auch eine Bildserie aus ihrer letzen SchaďŹ&#x20AC;ensphase fĂźr die Ausstellung im Mauritiushof zur VerfĂźgung stellen.    

Es ist uns ein Anliegen, als kunstschaďŹ&#x20AC;ende Christen und Christinnen unsere Ideen, Visionen und unser SchaďŹ&#x20AC;en in Kirche und Gesellschaft hineinzutragen und mit Menschen darĂźber ins Gespräch zu kommen. Alle sind herzlich eingeladen zur Vernissage.    ')!)!

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(    ,.0. Am 1. Januar ging das Moscia-Jahr mit dem gut besuchten Neujahrskurs mit Dr. Manfred Engeli zu Ende. Wir schauen auf ein gutes Jahr zurĂźck, die Zahl der Gäste nahm insgesamt nur leicht um 3,5% ab, von der Wirtschaftskrise spĂźrten wir wenig. Der Januar ist wie nĂśrdlich der Alpen der kälteste Monat, aber auch der ruhigste. Vieles steht still, von Gästen â&#x20AC;&#x201C; ausser ein paar Unentwegten â&#x20AC;&#x201C; keine Spur. Doch diese Stille trĂźgt, denn hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen fĂźr die neue Gästesaison im März auf Hochtouren. Tagtäglich treďŹ&#x20AC;en Anmeldungen fĂźr VBG-Kurse und Anfragen von Gästegruppen und Einzelgästen ein. In der RĂŠception der Casa Moscia herrscht Betrieb: Cornelia FlĂźckiger und Susanne Buser erfassen und beantworten die Anfragen fĂźr die Casa Moscia und das Campo Rasa.   9  FĂźrs Campo Rasa konnte Linda Keller noch im Dezember erfolgreich die fehlenden Fächer des Wirtekurses abschliessen - die Voraussetzung dafĂźr, dass wir die deďŹ nitive Betriebsbewilligung wieder erhalten. Herzliche Gratulation, Linda! Andreas Seifert, die zweite Leitungsperson in Rasa, kĂźmmert sich um die Häuser und die notwendige Schneeräumung. Nachdem die erste Saison im Verbund mit der Casa Moscia erfolgreich durchgefĂźhrt werden konnte, blicken wir dankbar zurĂźck. Gelungenes wollen wir bewahren und weiter pďŹ&#x201A;egen, kritische Ereignisse wie Zuständigkeiten, Arbeitsabläufe und Gemeinschaft auswerten und verbessern. Die Präsenz einer geistlichen Begleitperson soll auf mehrere Personen aufgeteilt werden. Besonders den vielen freiwilligen Mitarbeitenden mĂśchte ich danken: Die ganz unterschiedlichen Beiträge sind wesentlich fĂźrs Campo Rasa und werden es auch in Zukunft sein. Die Zunahme der Spenden deutet auf einen RĂźckgewinn des Vertrauens hin. Mit speziell gesammelten Mitteln wird im Februar die AbwaschkĂźche saniert werden. Sie wird dann den hygienischen Anforderungen genĂźgen und die Arbeitsabläufe erleichtern. Zu-

dem besteht grosser Erneuerungsbedarf an Einrichtungsgegenständen wie Geschirr, Wäsche, MÜbel und Licht. ; 

'''G Das grĂśsste Anliegen sind und bleiben die Mitarbeitenden. FĂźrs Campo Rasa suchen wir noch zwei ÂŤAllrounder(innen)Âť, die Freude haben, im ursprĂźnglichen Tessinerbergdorf eine Saison lang in KĂźche, Esssaal, AbwaschkĂźche, Hauswirtschaft und manchmal rund ums Haus mitzuarbeiten. Wir brauchen Leute, die anpacken kĂśnnen, einen Beitrag leisten wollen und sich als Teil des sechskĂśpďŹ gen Teams verstehen. Letztes Jahr hat sich gezeigt, dass gerade auch ältere Personen und FrĂźhpensionierte wertvolle TeamstĂźtzen sind, weil sie mit ihrer Lebens- und Glaubenserfahrung gut auf Gäste eingehen kĂśnnen, eigenverantwortlich und selbständig handeln und mit dem ruhigen Umfeld gut klar kommen, weil sie es persĂśnlich zu schätzen wissen. Auch fĂźr die mediterrane Casa Moscia suchen wir ab 1. März etliche Mitarbeitende, besonders fĂźr das Saisonteam! Wir haben bis jetzt mehr Anfragen aus SĂźd- und Osteuropa als aus der Schweiz erhalten. Aus sprachlichen und rechtlichen GrĂźnden kĂśnnen wir häuďŹ g nicht darauf eintreten. Wo sind die jungen, deutschsprachigen Menschen, die gerne einen Dienst in einem christlichen Gästehaus leisten? Viele Ehemalige erlebten ihren Einsatz erfĂźllend und gewinnbringend. Wenn wir sie nicht ďŹ nden, mĂźssen wir auf Mitarbeitende ohne Bezug zum Haus und seine Ausrichtung zurĂźckgreifen. Dies wiederum beeinďŹ&#x201A;usst Atmosphäre und Identität. Wir sind auf UnterstĂźtzung in diesem Bereich sehr angewiesen, herzlichen Dank fĂźr alle Hinweise!

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Seit dem 1. Februar arbeitet Jonas Bärtschi zu 50% in der VBG. Zusammen mit Christoph Egeler betreut er die BGS in ZĂźrich. Jonas kennt die VBG und auch die BGS ZĂźrich bereits bestens. Während seiner Mittelschulzeit in Zug nahm er am dortigen ÂŤGospel-TreďŹ&#x20AC;Âť teil. Seit er in ZĂźrich wohnt, besucht er regelmässig die BGS. Jonas Bärtschi wurde am 29. Juni 1983 geboren. Seine Kindheit und Schulzeit verbrachte er im SĂźden der Philippinen. Dort waren seine Eltern in einem Entwicklungsprojekt der Ă&#x153;berseeischen Missions-Gemeinschaft tätig. Nach der Mittelschule in Zug studierte Jonas an der Universität ZĂźrich Englische Sprach- und Literaturwissenschaft. Jonas mag Herausforderungen, die Interaktion mit anderen Menschen und die Zusammenarbeit in einem Team. Zu seinen Stärken gehĂśren sein Ideenreichtum und ein Flair fĂźr Organisation. Die MĂśglichkeit, junge Menschen während einem sehr prägenden Abschnitt ihres Lebens zu begleiten, sie zu ermutigen und herauszufordern, fasziniert Jonas an der Studierendenarbeit. Er wĂźnscht sich Studierende, die in einem guten Beziehungsnetz aufgehoben sind, in dem sie persĂśnlich und geistlich wachsen kĂśnnen. Seine Vision fĂźr die BGS ist ein Christsein, das nicht nur vom Kopf gesteuert ist, sondern auch einen kĂźnstlerischen, kreativen Ausdruck beinhaltet und sich im liebenden, ermutigenden Umgang miteinander beweist. Neben seiner Tätigkeit in der VBG ist Jonas auf der Suche nach einer 40%-Anstellung im Bereich Ă&#x2013;ďŹ&#x20AC;entlichkeitsarbeit/Kommunikation. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!    # 

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;    Vor 5 Jahren (1. Februar 2005) stieg Barbara Meister-Ninck als Mitarbeiterin in der VBG SchĂźlerarbeit ein. Ihr Schwerpunkt liegt im Begleiten der Bibelgruppen in den Regionen Bern-Land und Nordwestschweiz und im Leiten von Lagern fĂźr Jugendliche. Vielen Dank fĂźr dein Engagement! Roman Gut, SchĂźlerberater der Region ZĂźrich/SchaďŹ&#x20AC;hausen/GraubĂźnden, feiert am 5. April seinen 30. Geburtstag. Wir gratulieren Roman ganz herzlich und wĂźnschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg Gottes Segen. Roland Frauchiger feiert am 22. Februar seinen 50. Geburtstag, zu dem wir ihm ganz herzlich gratulieren. Roland war zwischen 1988 und 2008 Mitglied des VBG-Vorstandes und ist auch heute noch eng mit der VBG verbunden. Wir wĂźnschen ihm fĂźr das neue Lebensjahr viel Kraft und Freude. Am 9. Januar 1940 erblickte das Vorstandsmitglied Margrit Baumann das Licht der Welt. Wir gratulieren Margrit zum 70. Geburtstag und wĂźnschen ihr fĂźr ihr neues Lebensjahr viel Kraft und Freude. Am 22. Dezember 2009 feierte Hans Peter Jaeger seinen 90. Geburtstag. Er war in den 70er Jahren Präsident der VBG. Wir gratulieren Hans Peter ganz herzlich zu seinem Geburtstag und wĂźnschen ihm von Herzen Gottes Segen.

*   Mit Martina Bertschi, Studierendenberaterin Uni Fribourg, verlässt uns diesen Winter eine wertvolle Mitarbeiterin. Wir danken ihr fßr *    

   

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ihren grossen Einsatz in den letzten vier Jahren und wĂźnschen ihr auf ihrem weiteren Lebensweg Gottes Segen.  ' 

  

 Andrea Sommer und Micha Fuss heiraten am 24. April 2010 in der ref. Kirche St. Peter in ZĂźrich. Sie waren beide Ăźber viele Jahre im Leitungsteam der Bibelgruppe fĂźr Studierende in ZĂźrich engagiert. Wir wĂźnschen ihnen einen gesegneten Start in die Ehe! Am 30. Januar 2010 haben Karin Fehr, ehemalige VBG Mitarbeiterin und Nicola Fiaschi in Egg bei ZĂźrich geheiratet. Wir wĂźnschen ihnen einen beschwingten, gesegneten Start in ihre Ehe, in Zusammenklang von Tanz, Architektur und Musik.

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9     %  "; %*; 1 ,../  $ # 1 %     G Nachdem die Hauptkasse in den Jahre 2007 und 2008 erstmals seit langem einen positiven Ergebnisbeitrag erzielen konnte, wird dieser ErtragsĂźberschuss 2009 nochmals hĂśher ausfallen als im bereits sehr positiven 2008. Moscia erwirtschaftet seit vielen Jahren ein positives Ergebnis. Dies wird auch im 2009 der Fall sein und freut uns deshalb besonders, weil dies trotz leicht abnehmenden Gästezahlen gelungen ist. Die erfreulichste Botschaft aus ďŹ nanzieller Sicht kommt dieses Jahr aber aus Rasa. Dank grossem Einsatz aller beteiligten Personen kann das Campo auf eine sehr gelungene Saison zurĂźckblicken. Vor allem ďŹ nanziell ist ein echter Turnaround ge-


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lungen. Nach kumulierten DeďŹ ziten von Ăźber CHF 300â&#x20AC;&#x2122;000 in den Jahren 2004-08 dĂźrfen wir fĂźr 2009 mit einem ausgeglichenen, evtl. leicht positiven Jahresabschluss rechnen! Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die verantwortlichen Leiter, sämtliche Mitarbeitende, die in oder fĂźr Rasa Arbeit geleistet haben, und vor allem auch an die vielen Freiwilligen, die Rasa ehrenamtlich

vor Ort tatkräftig unterstĂźtzt haben. Ohne diese wäre dieser ďŹ nanzielle Gesundungsprozess nicht mĂśglich gewesen. Herzlichen Dank auch unseren treuen Spenderinnen und Darlehensgebern!

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Sitzung des Vorstandes und der Werksleitung vom 30. Oktober und 12. Dezember 2009 in ZĂźrich 'E   :% (%  Die bestehenden Rasa- und MosciaKommissionen wurden im Dezember 2009 aufgelĂśst. Im FrĂźhling 2010 wird neu eine Kommission gebildet, die fĂźr beide Kurs- und Ferienzentren zuständig ist. Die Kommission setzt sich zusammen aus dem VBGLeiter (Präsidium), der Zentrumsleitung, ein bis zwei Vorstandsmitgliedern und externen Mitgliedern mit Fachkompetenzen. Das Vize-Präsidium wird durch ein Vorstandsmitglied besetzt. Der Auftrag der Kommission wurde wie folgt formuliert: ÂŤIm Auftrag des VBG-Vorstandes unterstĂźtzt die Kommission die VBG-Leitung in der FĂźhrung und Begleitung der operativen Leitung der Kurs- und Ferienzentren in ihren vielfältigen Aufgaben.Âť Schwerpunkte sind: a) Weiterentwicklung der Kurs- und Ferienzentren, die inhaltliche ProďŹ lierung, Umsetzung des inhaltlichen Auftrages als VBG Kurs- und Ferienzentrum b) Projektierung von Sanierungen/ Umbauten c) Budget und Preispolitik d) Personelles e) Gebet

'   Cornelia und Peter FlĂźckiger Ăźbernahmen am 1. Januar 2010 die Zentrumsleitung der VBG Kurs- und Ferienzentren. Christoph Egeler Ăźbernimmt am 1. September 2010 die Leitung des Bereichs Uni von Philipp Aebi. Philipp bleibt sicher bis Sommer 2011 in der VBG, mit Schwerpunkt Uni Luzern, tätig. )'   $C4 %   49  Bis heute werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VBG jeweils auf eine Dauer von vier Jahren ins Werk berufen. Von den Mitgliedern der Werksleitung erwarten wir eine langfristige Ă&#x153;bernahme von Verantwortung im Werk. Dies erfordert den Aufbau eines nachhaltigen BeziehungsgeďŹ&#x201A;echtes und eine langfristige Entwicklung von Kompetenzen. Mitglieder der Werksleitung werden auf der Grundlage eines besonderen Vertrauensverhältnisses berufen. Aufgrund dieser Sachlage beschloss der Vorstand, dass ab Januar 2010 Mitglieder der Werksleitung einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten. FĂźr die Zentrumsleitung und die Leitung VBG liegt die KĂźndigungsfrist neu bei 12 Monaten.

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Bausteine | Februar 2010