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Jahresschrift der

Evangelischen Schule Spandau Schuljahr 2009/10

Freundlich unterst端tzt vom


2009 / 10 Jahresschrift Nummer 5 !

Die inzwischen fünfte Ausgabe unserer Jahreszusammenfassung ist auch die zweite, die wir dank unseres Werbepartners, dem Autohaus Dallgow, kostenfrei an alle Schüler, Lehrer und Freunde unserer Schule abgeben können. Das ist in Zeiten allseits knapper Kassen alles andere als selbstverständlich. Ein überaus ereignisreiches Schuljahr liegt hinter uns und zugleich das letzte der Realschule. Die Schüler der beiden nächsten siebten Klassen werden die neu geschaffene „Sekundarschule“ besuchen. Als wir vor drei Jahren das Abenteuer eines zweiten Zuges in der Realschule gewagt haben, konnte noch niemand ahnen, wie wichtig diese Entscheidung einmal sein würde. Eine einzügige Sekundarschule wäre nicht möglich gewesen, und wir hätten ein echtes Problem gehabt. Heute müssen wir uns keine Gedanken mehr darüber machen, ob wir denn die beiden Klassen voll bekommen werden, eher über das Gegenteil. Die zweizügige Oberschule ist etabliert. Natürlich gibt es auch weiterhin Baustellen, an denen wir arbeiten, aber die Dinge entwickeln sich insgesamt positiv. Neben den vielen kleinen Geschichten, Ereignissen und Vorkommnissen stach das gemeinsam mit dem Hort durchgeführte Zirkus-Projekt hervor. Die auch diesmal wieder über 50 Seiten der Jahresschrift berichtet darüber und gewähren jedem Leser wie immer

EINBLICKE Viel Spaß beim Lesen wünscht Wilfried Dahlke

Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Gal. 6,2) Der Wochenspruch für die letzte volle Schulwoche passt ganz gut zum abgelaufenen Schuljahr 2009/10. Beim Zirkusprojekt haben alle mit angepackt und im wahrsten Sinne des Wortes Lasten gestemmt, in den Schulgottesdiensten hat uns ein Geistlicher des Johannesstifts viele Lasten abgenommen, in schwierigen Überlegungen und Gesprächen zur Schulentwicklung wurden Lasten geteilt. Nicht immer, aber häufig war dieser Weg erfolgreich, und auf jeden Fall hat er uns der Idee der geschwisterlichen Gemeinschaft näher gebracht. Ich hoffe, dass Sie auf den folgenden Seiten einiges davon spüren können und wünsche Ihnen Einsichten und Vergnügen bei der Lektüre, Ihr Thomas Brand – Schulleiter

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Let’s go ISS - die Integrierte Sekundarschule kommt ISS – das ist nicht nur ein Kürzel für die Internationale Weltraumstation, sondern such für die „Integrierte Sekundarschule“, in Zukunft eine der beiden Säulen des Berliner Oberschulsystems. Die Sekundarschule entsteht aus der Verschmelzung der Schultypen Hauptschule, Realschule und Gesamtschule. Besonders die Hauptschule hatte sich zunehmend als kostenintensiv und wenig effektiv erwiesen, sodass viele Gründe für deren Abschaffung sprechen. Nun werden alle bisherigen Haupt-, Real- und Gesamtschulen zu Integrierten Sekundarschulen – so auch die Evangelische Schule Spandau. Die Sekundarschule setzt gegenüber der bisherigen Schule drei Schwerpunkte:  ein systematisches Konzept der Berufsvorbereitung mit einem starken Praxisbezug  ein Differenzierungskonzept, das schwächeren und stärkeren Schülerinnen und Schülern das Lernen in einer gemeinsamen Gruppe ermöglichen soll  die verbindliche Kooperation mit Oberstufenzentren und allgemeinbildenden Schulen, die den Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule eine Aufnahme entsprechend ihren Voraussetzungen garantieren. Entsprechend haben Schulleitung und Schulkonferenz das vergangene Schuljahr intensiv genutzt, um die Weichen für den Umbau zu stellen, damit 2010/11 die ersten beiden Sekundarschulklassen an den Start gehen können. Das von der Schulkonferenz verabschiedete Konzept zur Berufsorientierung sieht vor, dass in jedem Jahr im Rahmen des Arbeitslehre-Unterrichts (Schulfach Wirtschaft-Arbeit-Technik [W-A-T]) ein betriebspraktischer Teil stattfindet. In Klasse 7 kann das, dem Alter der Schüler entsprechend, eine Betriebserkundung sein. In Gruppen sollen die Schüler einen Betrieb nicht nur besichtigen, sondern dazu konkrete Aufgaben bearbeiten und den Betrieb oder die entsprechende Abteilung in der Klasse vorstellen. Ein Kernpunkt ist die Differenzierung. Um allen Schülerinnen und Schülern den ihren Möglichkeiten entsprechenden Lernfortschritt zu ermöglichen, werden sie ab dem 2. Halbjahr in den Fächern Englisch und Mathematik einem Grund- (G-) oder einem Erweiterungs- (E-) niveau zugeteilt. Entsprechend werden sich die Aufgaben und Klassenarbeiten gestalten. Mit dieser Form wird das selbstständige und selbst organisierte Lernen gefördert. Ab dem 9. Schuljahr kommen die Fächer Deutsch und Chemie dazu. Die Einteilung entscheidet mit über den Schulabschluss. Zugleich bedeutet sie keine endgültige Festlegung ab Klasse 7 bzw. 9; bei einer Veränderung der Leistungen ist jeweils zum Halbjahr oder Schuljahresanfang ein Wechsel zwischen den Niveaus möglich. Die Eltern werden jeweils angemessen an den Entscheidungen beteiligt.

← Die Schule der Zukunft? Um die Durchlässigkeit zu den nachfolgenden Schulformen zu gewährleisten, werden Kooperationsverträge mit Oberstufenzentren und Sekundarschulen mit gymnasialer Oberstufe geschlossen. Das betrifft vor allem die Schüler, die am Ende der 10. Klasse die Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe erwerben. Ihnen soll ein Platz an einer der Kooperationsschulen garantiert sein. Doch auch für die Schülerinnen und Schüler, deren MSA-Abschluss nicht zum Besuch einer Gymnasialen Oberstufe berechtigt oder die dieses nicht wollen, bieten die kooperierenden Oberstufenzentren ein reichhaltiges Angebot an, über das in der 10. Klasse regelmäßig informiert wird. So soll gewährleistet werden, dass die Schüler nach 10. Klasse wirklich wissen, dass und wie es weiter geht. Für unsere Schule konnte die Schulleitung Kooperationen mit dem OSZ TIEM (Technische InformatikEnergiemanagement), der Knobelsdorff-Schule (OSZ Bautechnik), dem OSZ Recht sowie der Anna-Freud-Schule (OSZ Sozialwesen) und der Martin-Buber-Oberschule für ein begrenztes Kontingent aushandeln. Damit sind bei den Oberstufenzentren die groben Richtungen Technik, Handwerk, Verwaltung und Soziales abgedeckt. Alle Schulen liegen in Spandau bzw. Nord-Charlottenburg und sind damit für unsere Absolventen gut erreichbar.

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Natürlich besteht keine Pflicht, eine dieser Schulen als weiterführende Schule zu wählen, sondern jeder kann sich nach seinen Möglichkeiten und Interessen entscheiden. Indem die entscheidenden Weichenstellungen zum Anfang des Schuljahres 2010/11 gestellt sind, sind wir „startbereit“ auf dem Weg zur Integrierten Sekundarschule. Beide 7. Klassen sind gut besetzt, und die Klassenlehrerinnen, Frau Schäfer und Frau Baldauf, sehen dem Unternehmen ISS mit Spannung entgegen. Möglicherweise wird es auf dem Weg noch die eine oder andere Unebenheit oder Korrekturnotwendigkeit geben, aber fürs erste sind wir fit für die Zukunft. Br.

Das Team 2009 / 2010 Mit diesen Mitarbeitern hat die Evangelische Schule Spandau das Schuljahr bestritten.

Oben von links: Fr. Sorowka, Fr. Rinkenburger, Fr. Schroth, Fr. Dume, Fr. Dahlke, Hr. Dahlke, Fr. Schulze, Hr. Baumann, Hr. Puttkammer, Hr. Curt, Fr. Michling, Hr. Biedermann, Hr. Delitz, Fr. Schwede // Mitte: Fr. Seider, Fr. Marinoff, Fr. Behrends, Fr. Riemann, Fr. Brinkmeier, Fr. Wolf, Fr. von Ascheraden, Fr. Gather, Fr. Sagwitz, Fr. Engelhardt, Fr. Bartknecht // Unten sitzend: Frau Camphausen, Fr. Baldauf, Fr. Schäfer, Fr. Hammann, Hr. Brand, Fr. Finkheiser-Hampel, Fr. Grzygorski, Fr. Wenzel, Fr. Fuchs, Fr. Tiainen Auf dem Bild fehlen und deshalb ergänzt (von links): Fr. Grant, Fr. Schweppe, Fr. Jähner, Fr. Rehmann und Fr. Wobker-Howen

Personalia Zwar sind wir um Konstanz beim Personal bemüht, doch gibt es immer ganz verschiedene Gründe für einen Personalwechsel: Wohnortnähe, finanzielle Motive, Lust auf Neues oder eine „Auszeit“ vom Lehrerberuf. Und hatten wir auch im Schuljahr 2009/10 einige Wechsel zu verzeichnen. Ein herber, wenn auch nicht überraschender Verlust stand uns gleich zu Schuljahresbeginn mit dem Weggang von Frau Bruske ins Haus. Frau Bruske, die sich sowohl im Kollegium als auch bei den Schülern der Realschule großer Beliebtheit erfreute, wollte Ihrem Steglitzer Zuhause näher sein und unterrichtet nun an der dortigen Evangelischen Schule. Ebenfalls in den ersten Wochen des Schuljahres, aber sehr überraschend, verließ uns Frau Bohk, um an ihrem Wohnort in Hennigsdorf eine Stelle anzutreten. Die dadurch entstandene Lücke in der Klasse 2b konnte vorübergehend mit Frau Tiainen geschlossen werden, die seit Beginn des Schuljahres eine Teilzeitstelle im Grundschulbereich inne hat. Neu an die Schule aufnehmen konnten wir auch Frau Rehmann, die im naturwissenschaftlichen Bereich das Kollegium verstärkt und sich nebenbei auch um den nicht ganz leichten Aufbau einer (Online-)Schülerzeitung bemüht. Mit einem äußerst erfreulichen Ergebnis konnte Frau Dume im November 2009 ihr Referendariat an unserer Schule beenden. Noch erfreulicher ist, dass wir sie für die Grundschulbereich bei uns halten konnten. Seit Beginn des zweiten Halbjahres hat sie nun die Leitung der Klasse 2b inne und wird ab dem kommenden Schuljahr mit einem vollen Deputat an der Evangelischen Schule Spandau tätig sein. - 04 -


Ihre direkte Nachfolge als Referendarin hat Frau Sagwitz für die Fächer Deutsch und Mathematik (und eigentlich, wenn es ein Fachseminar gäbe, auch Musik) angetreten. Dass wir kontinuierlich im Rahmen unserer Möglichkeiten ausbilden, und wenn möglich auch für den eigenen Bedarf, gewinnt angesichts der sich abzeichnenden Lehrerknappheit zunehmend an Bedeutung. Zum Schuljahresende wird uns nun Frau Behrends verlassen, die 7 Jahre lang nicht nur Deutsch unterrichtete und Klassen geleitet hat, sondern vor allem den Kunstunterricht an der Evangelischen Schule Spandau entscheidend mit prägte. Die von ihr gestalteten schönen und anregenden Ausstellungen werden uns in Erinnerung bleiben – für ihren weiteren Weg wünschen wir Frau Behrends alles Gute. Neben den Wechseln gab es auch verschiedene Jubiläen zu begehen. So kann Herr Dahlke mit 25 Jahren sein „Silbernes“ feiern, und Frau Seider ist seit 15 Jahren mit dabei. In Zeiten, in denen Jobwechsel „angesagt“ ist und Betriebstreue keine Tugend an sich mehr ist, ist lange Zugehörigkeit zum Kollegium umso bemerkenswerter. Angesichts dessen ist Frau Wolf eine bemerkenswerte Ausnahmeerscheinung: 40 Jahre arbeitet sie mittlerweile, an der Schule, in der sie selbst als Schülerin schon die Schulbank gedrückt hat. Damit umfasst ihre Schulzugehörigkeit fast die ganze Spanne der Existenz der Schule. Vielen Dank, liebe Frau Wolf, für vier Jahrzehnte der engagierten Begleitung unserer Schule! Und Dank und Gratulation natürlich auch an die anderen Jubilare für ihre Betriebstreue. Sie ist ein Fundament, auf das wir alle aufbauen können. Br.

Zur Person: Diakon Ulrich Hierse Zwar wollen wir ihm kein Amt antragen, das es offiziell gar nicht gibt, aber als „inoffiziellen Schulseelsorger“ können wir Diakon Ulrich Hierse getrost bezeichnen, nachdem er zwei Schuleingangsgottesdienste und im Schuljahr 2009/10 vier Schulgottesdienste für und mit uns gestaltet hat. Ulrich Hierse wurde in Braunschweig am 21. April 1962 geboren und wuchs als sechstes von acht Kindern in einem evangelischen Pfarrhaus in Niedersachsen auf. Nach der Hochschulreife, einem Ausflug in die Ingenieurwissenschaften und dem Zivildienst in einer Einrichtung für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen zog er 1984 zog er nach Berlin ins Evangelische Johannesstift um Diakon zu werden. Hier lernte er auch seine Frau Jutta BöhnemannHierse, ebenfalls Diakonin, kennen. Beide sind Eltern von drei Kindern. Von 1991 bis 2004 arbeitete er als Diakon in zwei Evangelischen Kirchengemeinden in Wolfsburg / Niedersachsen u.a. in der Arbeit mit Kindern, Konfirmanden und Jugendlichen. 2004 zog er nach Berlin ins Johannesstift – nachdem seine Frau zur Ältesten der Schwestern– und Brüderschaft gewählt wurde – und war seit dem in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Weißensee für die Christenlehre verantwortlich. Zusätzlich übernahm er seit Dezember 2006 Betreuungsaufgaben in der Behindertenhilfe des Evangelischen Johannesstifts in der Einrichtung NEBO. Seit dem 1. August 2008 arbeitet er als Seelsorger im Evangelischen Johannesstift. Wir sind für Ulrich Hierses Mitarbeit nicht nur sehr dankbar, weil durch seine Person das Johannesstift und unsere Schule wieder ein Stück enger zusammenrücken. Mit Herrn Hierse steht ein „richtiger“ Geistlicher vor der Gemeinde und natürlich nimmt er uns auch viel Arbeit ab. Er gestaltet die Gottesdienste in gleicher Weise kompetent und verständlich und legt dabei großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern, und so hoffen wir, dass Ulrich Hierse auch ohne offizielles Amt noch manchen Schulgottesdienst für und mit uns gestalten wird. Br.

Aus der Schulkonferenz In den letzten Einblicken konnten wir von der Arbeit am Schulprogramm und ihrem (vorläufigen) Ende berichten. Nach der Billigung des Programms durch die Schulkonferenz wurde dieses zur Genehmigung beim Schulträger, der Evangelischen Schulstiftung, eingereicht. Leider liegt bis heute, nach fast einem Jahr, noch - 05 -


keine Reaktion vor. Deshalb wird die Schulkonferenz im neuen Schuljahr darüber zu beraten haben, ob wir das Schulprogramm mit einem entsprechenden Vermerk auf unserer Homepage veröffentlichen. Wesentliches Thema, um nicht zu sagen eine unendliche Geschichte, im abgelaufenen Jahr war das Thema der Schulentwicklung und der Partizipation der Schule an einem Neubauvorhaben des Evangelischen Johannesstifts. In der Schulkonferenz haben wir verschiedene Varianten der Evangelischen Schule Spandau in der Zukunft durchgespielt. Dabei stellte sich relativ rasch heraus, dass unter den gegebenen Umständen sich eine gymnasiale Oberstufe nicht verwirklichen lassen wird. Andere, realistischere Möglichkeiten bestehen in der Erweiterung der Schule um einen dritten Zweig der Grundschule, gegebenenfalls mit einem integrativen Schwerpunkt in Zusammenarbeit mit der AugustHermann-Francke-Schule des Johannesstifts. Hierzu gibt es nachvollziehbare Motive: die Übereinstimmung mit dem christlichen-diakonischen Konzept der Schule sowie ein nachweislich vorhandener Bedarf. Aber hier besteht noch ein größerer Diskussions- und Entscheidungsbedarf innerhalb und außerhalb der Schule. In dieser Sache gab es im März ein Gespräch ein Gespräch mit dem Evangelischen Johannesstift in Gestalt des Vorstandsvorsitzenden Herrn v. Essen und des Leiters des Diakonischen Bildungszentrums, Herrn Moy, sowie mit Frau Mächler vom Vorstand der Evangelischen Schulstiftung. Seitens der Schulkonferenz nahmen Hr. Meißner und Hr. Brand an diesem Gespräch teil, das in der Sache aber leider nicht weiter führte. In der Folge wurden noch ein Antrag seitens der Schulkonferenz auf Erweiterung um einen dritten Grundschulzweig sowie ein Erinnerungsschreiben in dieser Angelegenheit verfasst und an die Schulstiftung weitergeleitet – bislang leider ohne Resonanz Fazit: Das Thema bleibt auf der Tagesordnung auch im kommenden Schuljahr. Mit diesem Schuljahr endet auch die Amtsperiode der zweiten Schulkonferenz der Evangelischen Schule Spandau. Ihr gehörten an (ohne persönliche Vertreter und ohne Schulleiter): für die Eltern Fr. Bergmann, Fr. Doege, Hr. Groß und Hr. Lichtenau, für die Schüler Nico Klaußner und Annabelle Bergmann sowie Christopher Philippsen, für die Lehrer Hr. Baumann, Fr. Brinkmeier, Fr. Dahlke und Hr. Delitz und als externes Mitglied und ebenso kritischer wie engagierter Begleiter Herr Meißner. Allen Mitgliedern für die sachliche und im Rahmen unserer Möglichkeiten fruchtbare Arbeit einen ganz herzlichen Dank! Br.

Gesamtelternvertretung (GEV) Und wieder ist ein erfolgreiches Jahr vollbracht. Viele Aktivitäten konnten wir wieder organisieren bzw. Zuschüsse für Anträge gewähren. Dies kann nur durch die Unterstützung der Eltern erfolgen. Zum Einen durch ihren freiwilligen GEV-Beitrag zum Anderen durch tatkräftige Unterstützung, wenn viele 1-2 Stunden investieren, so kann auch zeitnah Großes geschafft werden. Ein sch��nes und aktuelles Beispiel dafür ist das Zirkusprojekt. Nachdem wir die Aufgabe bekamen, die Auf- und Abbauarbeiten sowie die Bewachung des Zeltes vom Nachmittag bis zum nächsten Morgen zu organisieren, kamen doch bei vielen Zweifel auf – wie soll das funktionieren? Schließlich sind die meisten berufstätig, wer wird sich denn freiwillig melden und sich die Nacht „um die Ohren hauen“? Es kam anders – die Organisation war einfacher als gedacht. Sicher, es gab hier und da kleinere Probleme, die jedoch größtenteils bewältigt werden konnten. Andererseits gab es sogar einen „Überhang“ an freiwilligen Bewachern. Für einige war die Übernachtung sogar zu einem Erlebnis geworden. Es bildeten sich pfadfinderähnliche Gruppen von Erwachsenen und Kindern und es wurde in pfadfindertypischer Weise die Gitarre herausgeholt und bis in die Morgenstunden gesungen – sicherlich ein Erlebnis, welches Groß und Klein so schnell nicht vergessen werden. Am Ende gab es sogar eine „Belohnung“ für alle. Es war faszinierend anzusehen, was Schüler, Lehrer und das Zirkusteam in wenigen Tagen auf die Beine gestellt haben. Alles in Allem hat dieses Projekt gezeigt, dass Eltern, Schule und Schüler ein großes Team sind. Ebenso sei an dieser Stelle erwähnt, dass dieses Projekt auch von der GEV finanziell bezuschusst wurde. Bei so viel Teamgeist, der im Moment sicher auch noch nachwirkt, möchte ich jetzt schon an den Adventsbasar erinnern, auch hier werden für das Sortieren und Verkaufen der Bücher wieder tatkräftige Helfer benötigt. All diese Aktivitäten sind natürlich nicht nur durch Teamgeist zu bewerkstelligen, sondern benötigen auch finanzielle Unterstützung. Ich bitte daher auch, an den freiwilligen GEV-Beitrag zu denken. In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen, die uns unterstützen. Für die Gesamtelternvertretung: Christian Thielbörger

Der Förderverein Auch dieses Schuljahr war für uns ein erfolgreiches Jahr. Wir schätzen uns glücklich, wieder neue Mitglieder begrüßen zu dürfen. Vielen Dank, dass Sie mit Ihrem Mitgliedsbeitrag unsere Arbeit unterstützen. Wir trafen uns mehrmals zu offenen Vorstandssitzungen – alle Interessierten sind eingeladen, daran teilzunehmen. Mit - 06 -


unseren Mitgliedsbeiträgen und verschiedenen Projekten wie die Bewirtung der Familien mit Kaffee, Saft und Kuchen am Einschulungstag, dem Losverkauf beim Adventsbasar und zwei Kinderkleiderbörsen waren wir wieder in der Lage viele ganz unterschiedliche Projekte zu unterstützen: Zuschüsse zu Klassenfahrten, den Kauf von Keyboards für den Musikunterricht, wir unterstützten die Arbeitsgemeinschaft Generationenbrücke, beteiligten uns an den Kosten der Schultüten für die Schulanfänger im letzten Jahr, spendeten die Farben für das GraffitiProjekt des Kunstunterrichts und übernahmen die Startgebühren für die Läufer des Minimarathons. Einen großen Posten der Ausgaben machte die LernErlebnisWerkstatt aus, in der Schülerinnen und Schüler üben, Lernstrategien zu entwickeln. Wir freuen uns, dass wir so das Schulleben vielfältiger und interessanter zu gestalten helfen konnten. Leider sind die Aktiven bei uns nur eine kleine Minderheit. Wir wünschen uns sehr, dass mehr Mitglieder (und auch Nicht – Mitglieder) unsere Arbeit aktiv unterstützen. Ich versichere allen: Es macht sehr viel Freude und wir haben oft viel zu lachen trotz aller Arbeit. Melden Sie sich bei uns, wenn Sie Lust haben mitzumachen! Anna Grant, Matthias Falkenberg

„Generationenbrücke“ Seit diesem Schuljahr gibt es die Generationenbrücke auch als AG. Es ist eine Brücke von der Evangelischen Schule zum Theodor-Fliedner-Haus, in dem pflegebedürftige Menschen wohnen. Die AG trifft sich jeden Donnerstag . Einmal im Monat gehen wir ins „Theo“: Entweder wir basteln, führen etwas auf und spielen mit den alten Menschen oder wir gehen gleich auf die Zimmer, sprechen mit ihnen und schauen Fotos an. Frau Conradi hat ihre Lebenserinnerungen aufgeschrieben und liest uns daraus manchmal ein Kapitel vor, z.B. wie sie früher Weihnachten gefeiert haben und wie es in der Schule bei ihr war. Die Zeit vergeht immer sehr schnell. Wir spüren, wie sich die alten Menschen freuen, wenn wir kommen – auch wenn einige es nicht mehr so zeigen können. Es macht auch Spaß, sich auf diese Nachmittage vorzubereiten. Mal sehen, wie es im nächsten Schuljahr weitergeht. Bevor wir mit Bewohnern im Rollstuhl auf die Piste gehen, müssten wir allerdings noch einmal ein Rollstuhltraining machen. Die AG Generationenbrücke – Wob.

Es „abenteuert“ an unserer Schule Haben Sie schon gehört, wie lecker Brennnessel- oder Löwenzahnsuppe schmecken kann, wenn man viel Sahne und Gewürze und nur die jungen Blätter nimmt? (Aber bitte keine Stängel verwenden!) Hat Ihnen schon jemand erzählt, wie lecker selbstgebackenes knuspriges Brot schmeckt? (auch wenn die Kruste ziemlich schwarz geworden ist), wie gemütlich es in einer originalen Pfadfinder-Jurte ist, wenn draußen der Regen prasselt und in der Mitte das Lagerfeuer? Sie wissen schon, wie spannend eine Schlacht der roten gegen die blauen Ritter um die mystische Kristall-Kugel sein könnte, wenn nur die Spielregeln einleuchtend erklärt worden wären? Dann gehört wahrscheinlich auch Ihr Kind zur Abenteuer-AG, welche sich Anfang März an unserer Schule gebildet hat. - 07 -


Die Grundidee ist einfach: Ähnlich wie in der Erlebnispädagogik oder bei den Pfadfindern dürfen die Kindern im geschützten Rahmen „Abenteuer“ erleben und so auf spannende und unterhaltsame Art ihre Fähigkeiten erproben, Gemeinschaftssinn entwickeln und die Natur kennen lernen. Zum Ende eines jeden Treffen soll auch Zeit für eine Reflektion sein und für eine kleine Katechese, damit die Kinder ihre kleinen Abenteuer mit den großen Abenteuern der Bibel und des Glaubens verbinden können. Die Resonanz der Dritt- und Viertklässler auf dieses Angebot ist überraschend groß gewesen. Etwa 50 Kinder haben sich angemeldet, sodass die Gruppe in eine Mädchen- und eine Jungengruppe aufgeteilt wurde, die sich jeweils alle zwei Wochen Donnerstagnachmittag trifft. Vorläufiger Höhepunkt soll ein Zeltwochenende Ende Juni werden. Die Jungen und Mädchen werden in einer echten Pfadfinder-Jurte übernachten, ihr Essen auf dem Feuer selber kochen, natürlich auch Waldspiele machen und können so die vielen Dinge, die sie in den Gruppenstunden kennen gelernt haben, richtig ausprobieren. Dabei ist diese Abenteuer-AG durchaus entwicklungsfähig in vielerlei Hinsicht, aber dafür braucht das Gruppenleiterteam unbedingt Verstärkung, wenn Sie mitmachen möchten, dann melden sich einfach im Schulsekretariat. Sollten Sie also an einem Donnerstagnachmittag Horden von Kindern beobachten, die durch das Stift ziehen, auf der Suche etwa nach Brennholz oder nach essbaren Pflanzen, dann wundern sie sich nicht: Es abenteuert eben. Andreas Topp

Die Schulleitung dankt Herrn Topp und seinen Unterstützern Frau Demirsah, Herrn Jürgensen und Herrn Preuß von ganzem Herzen für die Initiative und die Durchführung dieses vorbildlichen Projekts! Br.

Unsere große Hilfe – Die Konfliktlotsen Die Konfliktlotsen haben auch in diesem Schuljahr wieder ganze Arbeit geleistet: Freiwillig stellten sie sich für die neutrale Klärung von Konflikten zu Verfügung und halfen Schülern und auch Lehrern, dass ein friedliches Miteinander an unserer Schule stattfinden kann. Unser Grundschulbereich hat seit mehreren Jahren ausgebildete Konfliktlotsen. Die Anzahl unserer Streitschlichter schwankt je nach Schuljahr zwischen 10 und 12 Schülerinnen und Schüler, welche freiwillig ein halbes Jahr lang eine Ausbildung mit abschließender Prüfung zum Streitschlichter absolviert haben. Nicht nur in den Pausen stehen sie den Schüler/-innen der gesamten Schule zu Verfügung. Sondern bei größeren Konflikten können sie in Ruhe im Konfliktraum bei einer gemeinsamen Lösungsfindung für die Beteiligten suchen helfen. Für Nachwuchs an unserer Schule wird regelmäßig gesorgt. Momentan werden zwölf neue Konfliktlotsen ausgebildet. Sie werden zum Ende dieses Schuljahres ihre Prüfung bei Frau Riemann und Frau Dr. Rohnstock ablegen und spätestens nach den Sommerferien ihren Dienst übernehmen. Für das Schuljahr 2010/11 ist auch eine Konfliktlotsenausbildung für die Sekundarstufe geplant. Die Konfliktlotsen aus dem Schuljahr 2009/10: Jamie Wendt (6b), Antonia Herms (6b), Fabian Kuhnert (6b), Josefine Meier (6b), Anastasia Gontchar (6a), Nico Bremer (6a), Vanessa Latendorf (6a). RIE - 08 -


Ehrungen 2009/2010 Am vorletzten Schultag wurden bei fast tropischen Temperaturen auf dem Schulhof noch einmal Urkunden und Prämien verteilt. Es galt die diesjährigen Sieger bei den Wettbewerben „KÄNGURU der Mathematik“, „BIG CHALLENGE“ und BUNDESJUGENDSPIELE zu ehren. Wie auch schon in den letzten Jahren gab es herausragende Leistungen einzelner Teilnehmer – auch im regionalen und überregionalen Vergleich mit anderen teilnehmenden Schulen. Bedankt hat sich die Schule auch bei den Konfliktlotsen für die im zurückliegenden Schuljahr geleistete Arbeit.

Oben: Herr Brand und Frau Schäfer überreichen Urkunde und Prämie im Bereich BIG CHALLENGE an Saskia aus der 8a. Mitte links: Frau Dahlke mit einem „Känguru“-Sieger aus der Klasse 5c. Ein sehr gutes Ergebnis erzielte Jan aus der 8a bei den Bundesjugendspielen (rechts). Unten: Frau Riemann bedankt sich für die Schule bei Celina aus der 4a für die geleistete Arbeit als Konfliktlotsin. Rechts unten: Gruppenfoto der BIG CHALLENGE-Teilnehmer. Allen Teilnehmern und Siegern gilt auch von dieser Stelle ein herzlicher Glückwunsch ! WDA

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Jamie Went gewinnt den Vorlesewettbewerb Auch in diesem Jahr nahm unsere Schule wieder am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels teil. Im Laufe des Dezembers 2009 durften sich alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b ein Buch aussuchen und es ihren Mitschülern vorstellen. Für einige war dies wieder eine gute und auch aufregende Übung, vor der ganzen Klasse frei zu sprechen, eine geeignete Stelle aus dem gewählten Buch spannend vorzulesen und seine eigene Meinung zum Buch überzeugend zu vertreten. Zudem erhielten alle anderen Anregungen für ihre nächste Lektüre. Zunächst hatten die Mitschüler jeweils die Aufgabe, ihre Vorleser nach einem bestimmten Punktesystem zu bewerten. Nach jedem Vortrag mussten alle Vorleser nochmals die Zähne zusammen beißen. Nun erhielt jeder von seinen Klassenmitgliedern eine Kurzkritik. Hier galt allerdings: „Immer zuerst ein Kompliment!“ So war gab es auch bei jedem reichlich ‚Honig um die Ohren‘ und dazu eine Portion Informationen, was in Zukunft verbessert werden sollte, z. B. „lauter sprechen“, „öfter ins Publikum schauen“ oder „besser betonen“. Schlussendlich entschied die höchste Punktzahl, die von den jeweiligen Klassenkameraden vergeben wurde, welche sieben Schüler und Schülerinnen pro Klasse in die Siegerrunde in die Aula kamen. Insgesamt hatten sich aber alle Schüler gut vorbereitet. Somit war die Endrunde spannend und es war auch für die Lehrerinnen nicht immer einfach, eine gerechte Bewertung vorzunehmen. Am 11. Januar 2010 hatten sich alle Kinder der Klassen 5 und 6 in der Aula versammelt und mit Stift und Bewertungsbogen ausgestattet bildeten sie gemeinsam mit Frau Grzegorski, Frau Brinkmeier und Frau Riemann die Jury. Jetzt wurde nochmal richtig Dampf gegeben. Es wurde laut und deutlich gesprochen, bei der wörtlichen Rede lebendig geschauspielert, mit den Augen gerollt, gefaucht und geflüstert sowie sogar zum Teil in Englisch vorgetragen. Zu guter Letzt hatten es Jamie Went (6b) und Anne Buchberger (6a) an die Spitze geschafft. Sehr souverän und lebendig stellten beide Endrundenteilnehmer ihr Buch vor (Jamie: „Die Rottentodds“ von Harald Tonollo, Anne: „Biss zum Ende der Nacht“ von Stephanie Meyer). Allerdings mussten zuletzt beide Mädchen noch eine unbekannte Textpassage vorlesen. Hierbei entschied sich deutlich, wer gewinnen sollte. Aus der Endrunde ging Jamie Went als strahlende Siegerin hervor und durfte am Bezirksentscheid für Spandau teilnehmen. Wir gratulieren ihr nochmals herzlich zu ihrer tollen Leistung! Rie.

Putti Ob er mit dem Besen im Sommer fegt, oder den Traktor im Winter bewegt, wenn wir höflich sind und ´ne Fensterscheibe zerbricht, Putti immer freundlich ist. Wenn es regnet und wir morgens vor der Klasse steh´n, dann gehen wir zu Putti und lassen uns den Schlüssel geben. Jan-Ole G., Kl. 8a Noch ein neuer Job für unseren Hausmeister: Küchenboy in der Suppenküche 

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Theater, Theater, der Vorhang geht auf Die Theater-AG bestand in diesem Schuljahr aus einer Gruppe von Schülern und Schülerinnen, die teils im zweiten Jahr dabei waren. Zunächst einmal erprobten wir wie jedes Jahr viele Übungen, die Grundfertigkeiten des darstellenden Spiels fördern. Dabei war es uns auch wichtig, zu einer Gruppe zusammenzuwachsen, in der sich die einzelnen Kinder während unserer Theaterarbeit nicht mehr ihrer ursprünglichen Klasse zugehörig fühlten, sondern als Mitglied unserer Theatergemeinschaft. Danach sahen wir uns das Stück „Max und Milli“ im Grips-Theater an. Angeregt von den Profis entwickelten die Schüler und Schülerinnen eigene Szenen zu dem Stück. Doch leider mussten wir viele unserer Ideen verwerfen, weil immer wieder eine Person, die eine tragende Rolle übernommen hatte, fehlte. So konnten wir zu den 9. Spandauer Theatertagen dieses Mal leider nichts Bühnenreifes zustande bringen. Da wir dort durch unsere regelmäßige Teilnahme bereits ein festes Standbein haben, bot uns Herr Schaffrin von der Kulturwerkstatt Spandau einen Workshop nur für unsere Theatergruppe mit einer professionellen Theaterpädagogin, Larissa Gorn, an. Sie griff das bereits von den Kindern Erarbeitete zu „Max und Milli“ auf und die Gruppe kam zu einem vorzeigbaren Ergebnis, das sie am 22.06.2010 als Vorgruppe des Schattenlichttheaters „Max und Moritz“ der 5a in der Aula präsentieren werden. Die Kinder haben in diesem Jahr vor allem die Erfahrung gemacht, wie wichtig Zuverlässigkeit der einzelnen Teilnehmer beim Theater ist. Zum Ende sind wir doch zu einer Gruppe zusammengewachsen, die mit den Stärken und Schwächen der anderen recht gut umgehen und sich gegenseitig vor allem vor den jeweiligen Auftritten ermutigen kann.

Theater in der 5a Erfreulicherweise sind wir als Theater-AG seit letztem Jahr nicht mehr die einzigen Vertreter unserer Schule bei den Spandauer Grundschultheatertagen. Die Klasse 5a führte unter der Leitung Frau Gathers und Frau Behrends das bereits erwähnte Schattenlichttheater „Max und Moritz“ dort erfolgreich auf. Während die Schüler in ihren Workshops beschäftigt waren, durften wir Lehrerinnen uns unter Frau Edelgard Hansens (Schauspielerin im Fliegenden Theater) Anleitung in der Herstellung von Puppen aus diversen Haushaltsgegenständen und Resten üben. Dabei entstand unter anderem „Kriemhild“ (3. Figur von links), die hier von Frau Gather vorgestellt wird. - 11 -

Grz


TeilnehmerInnen der Theater-AG im Schuljahr 200/10 waren: Aus der 4a: Lena Hübner, Luisa Elegbusi, Deborah Hopp, Celina Deisler 4b: Sebastian Leschke, Ellen Turner, Zerrin Erdogan, Lisa Scholz 5a Enrik Vandieken, Myriam Hardegen 5b: Miya Gerlich, Manja Kretschmer Leitung: Frau Schulze und Frau Grzegorski

Kommentar von Deborah (4a) zu der Theater-AG: Ich finde, dass die Theater-AG toll war. Obwohl sie anstrengend war, spielten wir viele Spiele, machen Aufwärmübungen und gingen ins Grips-Theater. Dort haben wir uns „Max und Milli“ angeguckt. Zum Schluss haben wir ein Eis bekommen.

Schwimmwettkampf der Spandauer Grundschulen am 28.06.2010 Das Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen und endlich ist es wieder soweit! Eine Schülerauswahl aus beiden 3. Klassen fährt zum Schwimmwettkampf ins Schwimmbad Gatow Süd und muss sich zum ersten Mal dem Vergleich mit den anderen Spandauer Schülern stellen. Der Wettkampf wird in mehreren Gruppen ausgetragen, so dass ich heute noch kein endgültiges Ergebnis verkünden kann. Nur so viel sei gesagt: Jeder hat sein Bestes gegeben und in unserer Gruppe sind wir aller Voraussicht nach Zweiter geworden.

Zum Ablauf: Alle Disziplinen werden als Mannschaftswettkampf durchgeführt, bestehend aus 5 Mädchen und 5 Jungen, wobei pro Disziplin immer 2 Schüler ausgewechselt werden dürfen. Los geht’s mit dem Streckentauchen: Jeder aus der Mannschaft probiert, so weit wie möglich unter Wasser voranzukommen. Kopf, Po oder Füße dürfen dabei nicht schon vorher zu Tage treten ( was schneller passiert als man denkt ). Schafft man es durch alle drei quer durch das Becken gespannte Leinen ( Tauchstrecke 12 m ), gibt es pro Schwimmer 3 Punkte, taucht man schon nach der zweiten Leine wieder auf ( 10 m ), gibt es 2 Punkte für die Mannschaft, reicht es bis zur ersten Markierung ( 8 m ), 1 Punkt. Der überwiegende Teil unserer Schüler hat übrigens die letzte Leine durchquert, teilweise als neue Bestleistung. Da war das nötige Adrenalin im Spiel! Zweite Disziplin ist die Bruststaffel 10 x 25 m in Form einer Pendelstaffel, natürlich sehr aufregend, denn hierbei spürt man die Konkurrenz ja sehr direkt. Leider hat uns eine andere Schule in der letzten Sekunde noch den sicher geglaubten zweiten Platz streitig gemacht. Das haben wir uns allerdings nicht ein zweites Mal bieten lassen, bei der Freistilstaffel waren wir einige Nasenlängen voraus und bekamen die sichere Zweitplatzierung. Wie schön – so fand der Wettkampf ein glückliches Ende! Das Ergebnis im Vergleich zu den anderen Gruppen bleibt abzuwarten, aber gewonnen haben wir in jedem Falle, nämlich an Erfahrung und dem Erlebnis „Zusammen sind wir stark!“. Gratulation allen Teilnehmern! A. Hammann

Aus der Klasse 3a: Annika Bachmann, Yasemin Enselin, Carolin Faulenbach, Quinn Jürgensen, Tristan Schulte-Limbeck, Willi Schwope

Aus der Klasse 3b: Chantal Hülsenbeck, Victoria Knabe, Liza Lehmann, Tom Czwartek, Lucas Menne, Pascal Schönemann

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Bouncerturniere 2010 Traditionell im Februar und März fanden die Bouncerturniere der Grund- und Realschule statt. Und wie fast in jedem Jahr blieben auch diesmal die Überraschungen nicht aus. Zwar gab es mit der Jungenmannschaft der Klasse 6b noch einen erwarteten Sieger, mit dem Erfolg der Mädchen aus der 5c hingegen musste man nicht unbedingt rechnen. In der Realschule siegten die Jungen der Klasse 8b das Turnier dank einer homogenen Mannschaftsleistung, währen es bei den Mädchen zu einer faustdicken Überraschung kam. Hier bezwang die Mannschaft der Klasse 10 unerwartet das favorisierte Team der 9b. Ein besonderes Problem hatte die Klasse 9a zu lösen. Aufgrund des hohen Krankenstandes bei den Mädchen der Klasse, musste eine „unkonventionelle“ Lösung gefunden werden, um die Mannschaft aufzufüllen. „Linusie“ – hier links im Bild – wurde kurzfristig von der Jungenmannschaft ausgeliehen und optisch modifiziert. Laute Proteste von anderen teilnehmenden Mannschaften gab es nicht … WDA

Voll integriert: Linusie – links neben Veronika

Die Mädchen der Klasse 10 haben abgeräumt

Wie in jedem Jahr: Die Teilnehmer – hier die Jungen der 5c – haben ganz viel Spaß und lassen sich bei der Gestaltung der Trikots immer wieder etwas einfallen. Rechts: Voll besetzte Tribüne und großer Einsatz auf dem Spielfeld. WDA

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Andachten in der Aula Seit anderthalb Jahren führen wir wieder regelmäßig in unserer Aula Andachten durch. Sie finden im 2Wochen-Rhythmus jeweils für die Jahrgangsstufen 1 und 2, 3 und 4, 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10 statt. Eine Klasse ist verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung. Absicht dieser Regelung ist die Reduzierung der Schulgottesdienste mit der gesamten Schulgemeinde, da die Stiftskirche immer aus allen Nähten platzt und die inhaltliche Arbeit oft sehr umfangreich ist. Eine Andacht in der Aula lässt sich da leichter „stemmen“. Zumal manchmal die Themen des Religionsunterrichts oder Belange der Klasse aufgegriffen werden. WH Einige Themenbeispiele: - Wachsen und Gedeihen - Worte und Zeichen der Liebe - Schöpfung - Biographie eines Zeitzeugen - Die Seele - Als Fisch gegen den Strom - Nikolausgeschichte - Da sein, wenn’s brennt - Heilung eines Gelähmten - Der verlorene Sohn - Sonntag - 10 Gebote - Konflikte lösen - Kinderarmut - Generationenbrücke - Frieden für Israel

Findet auch weiterhin als großer Schulgottesdienst statt: Die Einschulung der Erstklässler.

Konzertbesuch im Berliner Dom mit der Klasse 5a Am Freitag, dem 6. November 2009, fuhr die Klasse 5a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Gather zum Berliner Dom, um dort „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn in einer kindgerechten Neufassung zu erleben. „Was könnte spannender sein“, so war es im Programmblatt zu lesen, „als die Frage nach dem Anfang der Welt?“ Joseph Haydn (1732-1809) gibt uns mit seinem klassischen Oratorium eine mögliche Antwort: die biblische Schöpfung. In einer dramatischen Neufassung erfahrt ihr vom gefallenen Engel Luzifer (Otto Sander), wie aus dem Chaos der Himmel und die Erde, die Pflanzen und die Tiere und schließlich die ersten Menschen erschaffen wurden.“ Welche Eindrücke das Konzert und der Dom bei den Schülern hinterließen, geben folgende Zitate aus Schülerberichten über den Konzertbesuch wieder: „Im Berliner Dom war es toll. Er ist riesengroß. Das Tolle am Konzert war, dass sie ein Orchester, einen Chor und einen Sprecher hatten, mit denen sie die Schöpfung dargestellt haben. Die Musik und der Gesang waren gut. Man hat nicht so gut was verstanden, aber es ging trotzdem.“ „Es war ziemlich schön im Berliner Dom. Ich habe dort eine große Orgel gesehen und eine Statue von Martin Luther. Wenn man nach oben schaute, sah man ein Bild aus Glas mit einer Taube drauf. Es gab auch Bilder aus Mosaiksteinen und Wandreliefs.“ „Im Dom war es sehr schön. Beim Umsehen im Dom habe ich Martin Luther und andere berühmte Menschen als Statuen gesehen.“ „Als ich den Dom zum ersten Mal betrat, gab er mir das Gefühl von Geborgenheit und Zuverlässigkeit. Ich glaube, das macht den Dom aus.“ „Die Fenster sind sehr schön. Und wenn das Licht rein scheint, leuchtet das bunte Glas.“ „Im Berliner Dom war es sehr edel. Fast die Hälfte aller Gegenstände war aus Gold. Es sah dort drinnen wunderschön aus und wir konnten sehr schöne Musik hören.“ „Das Konzert hat mir sehr gut gefallen, auch wenn man nicht alle Texte verstehen konnte.“ „Die Musik, die die Leute gespielt haben, hat mir gefallen. Und übrigens, es war ein klassisches Konzert, vor allem der Anfang und das Ende.“ Irene Baldauf - 14 -


Aus den Klassen Besuch bei der Polizei Am 09.09.09 besuchten wir, die Klasse 3b, zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Baldauf, die Polizeiwache in der Spandauer Moritzstraße. Im Eingangsbereich begrüßte uns Herr Ostendorf, ein Polizist, der dort arbeitet. Danach gingen wir zu einem Polizeiauto und schauten uns die Ausrüstung an. Herr Ostendorf stellte Blaulicht, Sirene und die leuchtende Signalschrift an. Dann durfte unsere gesamte Klasse in einen Wasserwerfer steigen. Anschließend besuchten wir die Schmiede. Dort bekamen wir ein Hufeisen geschenkt, nachdem uns Herr Ostendorf gezeigt hatte, wie ein Schmied mit Hammer und Amboss umgeht. Anschließend liefen wir in den Pferdestall. Jeder von uns durfte die Pferde „Venus“ und „Vivaldi“ streicheln. Danach kletterten wir in einen Mannschaftswagen. Anschließend gingen wir in einen Vernehmungsraum und erhielten dort Pässe und Aufkleber für unsere Fahrräder. Zum Schluss wurden wir in zwei Zellen gesperrt und mussten ganz laut schreien um herauszukommen. Die Klasse 3b

Die Klasse 4b auf der Eisbahn Auf der Eisbahn am Klinkeplatz fanden wir es super. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht und wir fanden es schade, dass wir nur so kurz da sein konnten. Selbst die, die nicht Schlittschuh laufen konnten, hatten eine Menge Spaß, da immer wieder ein anderes Kind dazu kam um zu helfen. Das war richtig toll. Die Idee für diesen Ausflug hatte Frau Schroth. Einigen Kindern waren die Schlittschuhe zu groß, aber das war gar nicht schlimm. Wir konnten trotzdem perfekt Schlittschuh laufen. Jasmin – für die Klasse 4b

Bouncer – Klasse 4b Am Tag, wo das Bouncerturnier stattfand, hat sich jede Klasse um 8:00 Uhr am PZ getroffen. Dann ging´s los und die Spieler waren aufgeregt. Die ersten Spiele fingen an. Alle Zuschauer feuerten die Spieler an, so laut sie konnten. Nach einiger Zeit waren die neuen Klassen 4a und 4b dran, sie waren noch aufgeregter als alle anderen. Bald kam die Siegerehrung dran. Die Jungentruppe der 6b hat den ersten Pokal bekommen und die Mädchenmannschaft der 5c hat den anderen Pokal bekommen.

Von Carolina und Zerrin, Kl. 4b

Das Schuljahr der 8a Unsere Klasse hatte ein ereignisreiches Schuljahr. Höhepunkte waren die Klassenfahrt im Winter nach Südtirol und das Sozialpraktikum. Dieses Sozialpraktikum war für uns alle etwas ungewöhnlich, denn Senioren pflegen, in der Behindertenhilfe arbeiten oder im Büro Rechnungen bearbeiten ist nicht jedermanns Sache. Wir haben gelernt, Respekt gegenüber anderen Menschen zu zeigen. Den meisten hat es sehr viel Spaß gemacht, aber es war auch sehr anstrengend. Die Klassenfahrt fanden wir alle echt gut und mit Herrn Delitz und Frau Fuchs hat es wirklich Spaß gemacht. Jeden Tag Ski fahren, und das 5 Tage lang. Für die Klasse 8a: Frances, Clarissa, Bonnie, Svenja - 15 -


Skireise der Klasse 8a - Mit Fullspeed durchs Gebirge ! Die Skireise ging nach Südtirol. Wir wohnten in der „Dependance Sonja“, gegenüber dem Klausberg. Als wir ankamen, brachten wir unsere Koffer auf die Zimmer, zogen uns um und sprangen auf die Skipiste. Herr Delitz wollte uns das Skifahren beibringen. Einige konnten es schon und durften in Vierergruppen den Übungshang runter düsen. Traurigerweise hat sich Isabel bei der allerersten Fahrt den Arm gebrochen. Sie musste einem Hund ausweichen, verlor dabei die Kontrolle, fuhr eine Rampe hoch, machte zwei Saltos und landete auf dem Arm. Das war schon das Aus für Isabel. Wir brachten sie ins Krankenhaus, wo der Arm ruhig gestellt worden ist, fast am Ende der Fahrt wurde sie nach Berlin geflogen, wo der Arm operiert worden ist. Obwohl es sehr kalt war, hatten wir viel Spaß und dank Herrn Delitz, Frau Fuchs, die sich leider am Bein verletzt hat und ihrem Mann, der für sie eingesprungen ist, konnten wir am Ende auch einigermaßen gut skifahren. Außerdem waren wir die erste Klasse unserer Schule, die eine Skifahrt unternommen hat. Am vorletzten Tag überraschten uns Frau Fuchs und Herr Delitz mit zwei Fahrten „Snowrafting“. Dabei sitzt man in einem Schlauchboot und fährt einen Hügel hinunter. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Außerdem gab es noch eine Ski-Show vor unserem Hotel, die wir uns angesehen haben. Am Abfahrtstag mussten wir packen und sind früh losgefahren. Abends sind wir dann wieder an der Schule angekommen. Alle fanden es toll !

Für die Klasse 8a: Svenja L., und Sarah R., Raphael M., Marvin S., Mathias K.

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Klasse 1b – Unser erstes Jahr In unserer Klasse sind 25 Kinder. Wir fühlen und wohl miteinander, auch wenn wir uns manchmal streiten. Aber wir vertragen uns auch immer wieder. Alle haben Freunde gefunden und das erste Schuljahr ist ganz schön schnell vergangen. Wir haben eine Partnerklasse, die 5b. Bei unserer Einschulung haben sie uns im Schulgarten begrüßt und für uns Brote mit selbst gemachter Kräuterbutter und Kräuterquark geschmiert. Das war toll. Jetzt können wir alle schon lesen und haben sogar schon kleine Geschichten geschrieben, zum Beispiel vom Tiger und Bär oder vom Leseraben oder von der Fußballmaus oder von unserem Zirkusprojekt, welches die ganze Schule im Juni veranstaltet hat. Seit einiger Zeit schreiben wir schon richtige Wörterdiktate. Die Wörter müssen wir über die Woche zu Hause üben und am Freitag diktiert uns Frau Brinkmeier diese Wörter. Immer noch lernen wir neue Buchstaben schreiben und anwenden. Zum B haben wir ein B-Frühstück veranstaltet. Alles, was wir mitgebracht haben, fing mit B an. Zum Beispiel Bananen, Bockwurst, Bierschinken, Buchstabenkekse, Butterkäse, Brötchen, Brot, Bienenhonig, Butter, Bretzeln, Babybel, Beerenmarmelade und Brunch. Wir waren erstaunt was es alles mit B zu essen gibt und alle sind satt geworden. Aber eigentlich waren die Projekte und Ausflüge das Schönste in diesem Schuljahr. Mehrmals waren wir in der Gartenarbeitsschule um zu weben, zu töpfern, Kerzen zu drehen, Osterschalen zu bemalen und zu bepflanzen und um Weihnachtsgestecke herzustellen. Da konnten wir immer hinlaufen. Das war praktisch. Ins Puppentheater Berlin sind wir immer mit dem Bus gefahren. Das erste Mal war richtig aufregend. Dort haben wir den Nikolaus von Myra, die 12 Monate, Karneval der Tiere und Peter und der Wolf gesehen. In der Waldschule Spandau waren wir auch. Wir haben Tierspuren gesucht, ausgestopfte Tiere angesehen und viel über sie erfahren. Einen Biberbaum haben wir auch gesehen. Zweimal haben wir einen Gartennachmittag mit unseren Eltern und der 5b veranstaltet. Wir haben Unkraut gezupft, Kartoffeln gesetzt, Zwiebeln gepflanzt, die Erdbeerbeete mit Heu ausgelegt und den Teich sauber gemacht. Das wichtigste war aber die Kräuterspirale. Die haben wir mit Pflanzsteinen ganz neu gemacht und ganz viele Kräuter eingepflanzt. Aber wir waren auch auf dem Bolzplatz spielen und unsere Eltern haben Kaffee getrunken. In der Tanzschule waren wir mit der 5b. Dort haben wir zwei lustige Tänze eingeübt. Zuletzt besuchten wir die Bücherei Spandau. Jeder von uns hat einen Ausweis bekommen und konnte sich ein Buch ausleihen. Neben den Ausflügen haben wir auch ganz viele Projekte gemacht, oft mit anderen Klassen zusammen aber auch alleine. Immer waren auch Mütter dabei um zu helfen. Weihnachten haben wir für unsere Eltern gemeinsam mit Frau Schulze und Frau Brinkmeier eine Aufführung einstudiert und Plätzchen gebacken. Zum Fasching haben wir Tiermasken gebastelt. Sehr beliebt bei uns war Malvina, die im vorigen Schuljahr noch Schülerin der 10. Klasse war und jetzt bei uns ein Praktikum gemacht hat, weil Sie Erzieherin werden will. Sie hat uns ganz viel geholfen und war voll lieb !

Wir haben mit der 2b ein Osterprojekt in der Aula gemacht. Wir konnten basteln, rätseln und malen, haben aber auch viel über die Ostergeschichte erfahren. Dann haben wir zum Welttag des Buches ein Projekt zum Leseraben veranstaltet, auch mit der 2b. Dieser Rabe ist nachts in einer Bücherei gefangen und erlebt ganz viele Abenteuer mit Figuren aus verschiedenen Büchern. Zu jeder Geschichte mussten wir ein Rätsel lösen. Die Lösung haben wir jetzt an den Verlag geschickt, denn man kann tolle Preise gewinnen. Wir hoffen, dass wir einen Preis bekommen. Das letzte in diesem Schuljahr war unser Schmetterlingsprojekt mit der 2b und 4b. Wir hatten nämlich echte Raupen in der Klasse und haben beobachtet wir daraus Distelfalter wurden. Wir haben noch viel mehr gemacht, können uns aber gar nicht mehr an alles erinnern. Jetzt sind wir gespannt auf das zweite Schuljahr. BRI /(WDA) - 17 -


Ausflug durch Berlin Mitte Berichte aus der Klasse 4a Im Sachunterricht haben wir gerade das Thema „Berlin“ durchgenommen. In Gruppen haben wir Plakate über Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes von Berlin erstellt und den anderen Mitschülern präsentiert. Als wir dann Vieles wussten, sind wir durch Berlin gewandert und mit dem Bus (Linie 100) gefahren. Dabei haben wir Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Rote Rathaus und das Brandenburger Tor gesehen und fotografiert. Unsere Klassenlehrerin Frau Michling hat sich Fragen zu Berlin ausgedacht und auf ein Blatt geschrieben. Diese Fragen konnten wir meistens nur beantworten, wenn wir gut aufgepasst und uns alles gut angeschaut haben. Dies war für uns alle ein kleines Abenteuer, wo wir viel entdecken konnten. von Fabian Richter (4a)

Zum 3.Mal Staffelsieger! Zum dritten Mal in Folge gewannen wir den Staffellauf. Dies war aber erst nach einem Wiederholungslauf entschieden, denn ein Schüler der 4b ist versehentlich im ersten Lauf nicht mit gerannt. Nach dem 2. Rennen gewannen wir mit 23 Sekunden Unterschied. von Fabian Richter (4a)

Welttag des Buches Am Welttag des Buches haben wir, die Klasse 4a, uns gegenseitig Bücher vorgestellt. Dazu haben wir Schaufenster gebastelt. Da haben wir hinein geschrieben, wie das Buch heißt, wie der Autor heißt, wie wir heißen, ob wir selbst das Buch gelesen haben, vorgelesen bekommen haben oder als Hörspiel gehört haben. Außerdem haben wir geschrieben, wie wir das Buch fanden und den ersten und letzten Satz aufgeschrieben. Dann haben wir noch ein selbst gemaltes Bild zu dem Buch in die Mitte geklebt. Wir haben auch unsere Handschriften verglichen und festgestellt, dass – obwohl wir alle dieselbe Schrift gelernt haben – sie doch total unterschiedlich aussehen. Zum Schluss haben wir uns noch eine schöne Andacht der 6. Klassen angehört. von Saskia Weiß (4a) - 18 -


Der Basteltag Am Basteltag gab es fünf verschiedene Gruppen. Wir haben zum Beispiel Gläser mit Transparentpapier beklebt oder Schachteln gebastelt, in die man kleine Sachen packen konnte. Jeder hat zwei Sachen von jedem gebastelt: Eins zum Mitnehmen und eins für den Weihnachtsbasar. Vielen hat das Basteln Spaß gemacht. Die Fünftklässler haben mit ihrer Patenklasse, der 1a, gemeinsam gebastelt. Manche Eltern der Erstklässler kamen zur Unterstützung und haben kräftig mitgeholfen. Zum Essen hatte jedes Kind etwas für ein großes Buffet mitgebracht. Es gab allerlei leckere Sachen! Von Maja Saß Klasse 5a

Radionacht In der Nacht vom 27. Auf den 28. November hat unsere Klassenlehrerin Frau Gather mit uns in den Betreuungsräumen im Gustav-Werner-Haus übernachtet. Anlass für dieses Abenteuer war die Kinderradionacht der ARD. Im Vorfeld hatten einige Kinder der Klasse Vorschläge für den Ausgang einer Krimigeschichte eingeschickt. Die besten Geschichten sollten in dieser Nacht im Radio vorgelesen werden und wir hatten die Aussicht bis 1 Uhr morgens aufbleiben zu dürfen. Bevor die Geschichten begannen, haben wir noch getobt, Kissenschlachten gemacht und Sachen für den Advent gebastelt. Als um 22 Uhr die eigentliche Geschichte begann, versammelten wir uns im Fußballzimmer und kuschelten uns in unsere Schlafsäcke. Ich habe leider nur die erste Geschichte mitbekommen, von der zweiten Geschichte konnte ich leider nur Bruchteile verstehen. Bei der dritten Geschichte war vor lauter Trubel nichts mehr zu hören. An Schlaf war wirklich nicht zu denken. obwohl einige von uns in das Nachbarzimmer ausgewandert waren, machte kaum jemand ein Auge zu. Am Morgen darauf stürzten wir uns hungrig auf das Buffet. Als unsere Eltern eintrafen, um uns abzuholen, trafen sie uns völlig übermüdet an. Von Friederike Schmit,t Klasse 5a

Besuch eines Jazz-Konzerts im Atze-Musiktheater Am Dienstag, dem 4.5.2010, fuhren die Klassen 5c, 7a, 8b, 9a und 10 zu einem für Schüler moderierten JazzKonzert im Atze-Musiktheater. Dort führten uns fünf Musiker und eine als Gastmusikerin geladene Abiturientin auf kurzweilige Art und Weise durch die 110-jährige Geschichte der Jazz-Musik. Die musikalische Reise startete mit einem Lied, das damals von den aus Afrika stammenden Sklaven bei der Arbeit auf den amerikanischen Baumwollfeldern gesungen wurde, und nahm ihren weiteren Verlauf entlang der Jazz-Stile „New-Orleans“, „Swing“, „Bebop“, „Cool-Jazz“, „Free-Jazz“ bis zum „Jazz-Rock“. Auch wenn das Konzert nicht die Hörgewohnheiten und den Musikgeschmack aller Schüler bediente, so konnte doch jeder, der es wollte, seinen musikalischen Horizont erweitern. I. Baldauf

Klasse 3b im Waldkrankenhaus Einen besonders spannenden Vormittag haben wir mit unserer Klassenlehrerin, Frau Baldauf, im Spandauer Waldkrankenhaus verbracht. Dort haben wir an einem Modell erfahren, wie der menschliche Körper aufgebaut ist. Anschließend hat uns der

Stationsarzt viele Fragen beantwortet. Am spannendsten war es, als bei Steven eine Sonographie (das ist eine Ultraschall-Untersuchung) des Brustraums gemacht worden ist. Wir durften alle am Bildschirm zusehen, wie Stevens Herz geschlagen hat. i. Vertr. WDA

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Das Schuljahr der 5b Schmetterlinge Wir haben als kleines Projekt ein paar Raupen in einem Becher geschickt bekommen. Als sie sich vollgefressen hatten, haben sie sich an der Decke des Bechers verpuppt und wir haben die Puppen in einen Schmetterlingsbrutraum gehängt. Nach ein paar Tagen sind die Distelfalter geschlüpft und wir mussten sie mit Zuckerwasser füttern. Drei Tage später haben wir sie freigelassen. Josephine Lange und Manja Kretschmer, 5b

Der Welttag des Buches Am Freitag dem 23.4.2010 haben wir den Welttag des Buches gefeiert. Zuerst gingen wir zu der Andacht der Klassen 6a und 6b. Dort haben die beiden Klassen ein Buch vorgestellt. In unserer Klasse haben wir in einzelnen Gruppen Kapitel des Buches „Der Tag, an dem ich cool wurde“ nachgespielt. Dabei hatten wir viel Spaß. Marcel Wagner, 5b

Zuckerprojekt Wir, die 5b haben am 5.5.2010 zusammen mit der 9b mit dem Thema Zucker beschäftigt. Die Großen haben viele Stationen aufgebaut, z.B. einen Geschmackstest, bei dem wir herausfinden mussten, ob das Essen süß schmeckt oder nicht. An einer anderen Station konnten wir uns selbstgekochte Karamellbonbons schmecken lassen. Viele Rätsel gab es auch. Ein bisschen Englisch haben wir an einer Station außerdem gelernt. Georg von Usedom, 5b

Papierschöpfen Am 19.5.2010 war die Klasse 5b in der Gartenarbeitsschule zum Papierschöpfen. Wir wurden in zwei große Gruppen eingeteilt und sahen fünf Stationen vor uns. An einigen Stationen haben wir etwas über Papierformate und die Geschichte des Papiers erfahren. An der fünften Station durften wir selbst Papier schöpfen. Ganz viele Papierschnipsel mussten mit dem Mixer zu einem Brei verarbeitet werden. Wir durften selber Farben aussuchen, so wie unser Papier werden sollte. Bald konnten wir uns über die Papiere freuen, durften sie aber nicht sofort mitnehmen, weil sie noch zu nass waren. Klasse 5b

Erste Hilfe Am 09.12.2009 nahem wir an einem Erste-HilfeProjekt teil. Wir lernten, was zu tun ist, wenn man sich verletzt, wie man fachmännisch einen Verband anlegt und was man in Notsituationen zu tun hat. Das war einerseits lustig, aber auch sehr lehrreich. Klasse 5b

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Ausflug der Klasse 7b nach Ribbeck Am Donnerstag, dem 24. September 2009, trafen wir uns um 8.30 Uhr in der Bahnhofshalle des Rathauses Spandau. Schnell wurden noch die restlichen Fahrkarten gekauft. Und nun konnte der Ausflug nach Ribbeck beginnen. Die Zugfahrt führte uns vorbei an Albrechtshof, Seegefeld, Falkensee, Finkenkrug und Brieselang bis nach Nauen. In Nauen stiegen wir in den Bus 661 Richtung Friesack und fuhren bis Ribbeck. Dort besuchten wir zuerst das Schloss-Museum. Wir besichtigten den Schlossgarten mit seiner Birnbaum-Ausstellung, bei der jedes Bundesland mit einer Birnensorte vertreten ist. Anschließend erhielten wir eine Führung durch das Schloss. Es steht dort, wo sich das alte Gutsherrenhaus, das Doppeldachhaus des von Fontane verewigten Ribbeck (Hans Georg von Ribbeck)befunden hat. 1893-97 ließ Hans Georg Henning von Ribbeck das Gutshaus umbauen und schuf so das Schloss in seiner heutigen neobarocken Erscheinung. Bei der Besichtigung der Schlossräume, die u.a. ein Standesamt beherbergen und zum Teil mit Möbeln aus der Gründerzeit eingerichtet sind, kamen wir in Räume, die unterhalb der Decke von einem Wandfries durchzogen sind, auf dem die berühmte Ribbeckballade von Fontane zu lesen ist. Im letzten Raum unseres Rundganges trugen wir der Museumsführerin die Ballade vor. Anschließend sahen wir einen kurzen Film über den Ort Ribbeck und die Fauna und Flora des Havellandes. Nachdem wir noch den großen Balkon des Schlosses hatten betreten dürfen, gingen wir zur Kirche hinüber. In der Kirche befindet sich die Grabstelle (Gruft) vom alten Ribbeck und darauf ein Baumstumpf des sagenumwobenen Birnbaums, der durch die List des alten Ribbecks, der eine Birne mit ins Grab nehmen wollte, aus seiner Grabstelle herausgewachsen sein soll. Im Kirchgarten wurden wir mit selbstgebackenem Kuchen und Birnensaft bewirtet. Frisch gestärkt warfen wir noch einen Blick in die alte Schule. Hier fanden wir alte Schulbänke vor, in denen sich noch Einlassungen für die damals zum Schreiben benötigten Tintenfässer befinden. Auf den Schreibpulten lagen Schiefertafeln, auf denen die Kinder früher das Schreiben lernten. Vor den Schulbänken stand ein hohes Schreibpult, ein sogenannter Katheder, von dem aus der Lehrer in alter Zeit unterrichtete. Nun machten wir uns auf den Weg zum Mais-Labyrinth beim Marienhof. Den etwa 2 km langen Weg dorthin kann man über einen Barfußweg erreichen, der den nackten Füßen durch den Einsatz verschiedener Materialien zahlreiche Sinneseindrücke vermittelt. Wir balancierten über Baumstämme, Baumstümpfe, Steine, Autoreifen, Hängebrücken u. a. und schulten dabei unseren Gleichgewichtssinn. Am Ende des Pfades wurden wir mit einem Imbiss, bestehend aus Getränken und belegten Brötchen, belohnt. Damit hatten wir den Marienhof erreicht, bei dem es sich um einen Bauernhof mit zahlreichen Tieren handelt. Besonders angetan waren wir von den Hasen und den niedlichen Meerschweinchen. Anna erlaubte sich den Spaß, eines von den frei laufenden Hühnern zu packen und unter ihrem Arm herumzutragen. Im Mais-Labyrinth hat sich wider Erwarten keiner so richtig verirrt. Einige Schüler fanden den Ausgang in kürzester Zeit. Andere erforschten noch die an das Labyrinth angrenzenden Felder und Wiesen. Nach einer kurzen Verschnaufpause inmitten der Ponys, Ziegen, Esel, Schweine, Enten, Hühner, Meerschweinchen und Hasen machten wir uns auf den Rückweg nach Ribbeck. Einige von uns fingen jetzt an ihre müden Füße zu spüren. Bus und Bahn brachten uns schließlich wieder zurück an unseren Ausgangspunkt. Dies war ein schöner Ausflug, den alle sehr genossen haben. Irene Baldauf - 21 -


Mehr als Unterricht: Von Klassenfahrt & Co der Klasse 9a Ende Nov./ Anfang Dez.2009 waren wir, die Klasse 9a, mit Frau Wolf und Herrn Zander im WannseeForum in Berlin- Wannsee. Wir nahmen mit einer Partnerklasse der Carlo-SchmidtOberschule an dem Workshop KUNST & KNIGGE teil, näherten uns in Gruppen dem Thema durch eigene Videosequenzen, kreatives Schreiben, durch Umsetzung in Kunst, Theaterspiel und darstellenden Tanz. Ergänzend fanden für alle ein Tanzstundenabend und Exkursionen in ausländische Kulturen statt. Eine große Präsentation vor den Eltern am letzten Tag mit anschließender Abschlussfeier krönte diese Woche. Unsere Assoziationssträuße (mit treffenden, positiven Bezugsbegriffen auf Anhängern), Urkunden, ein umgedichtetes Danke-Lied bezeugten den Kursleitern unsere Dankbarkeit. Im Zusammenhang mit den Mauerfall-Feiern zum 20. Jahrestag entdeckten und probierten wir in der interaktiven Ausstellung Sag´, was war die DDR? im FEZ aus, was Jugendliche in der DDR dachten und fühlten, worüber sie gelacht oder wogegen sie sich aufgelehnt haben. Inspiriert von den Themen der Ausstellung schrieben wir in dem anschließenden Schreib-Workshop eigene Texte zu Werten, Freundschaft, Rebellion und Mut…

In der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde erforschten wir in Kleingruppen Originaldokumente zum Lesen, Hören, Ansehen, Fotografien, Gegenstände und Lebenszeugnisse von Flüchtlingen und präsentierten unsere jeweiligen Themenbereiche in wechselseitiger Führung den anderen Gruppen. In der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Str. eigneten wir uns auch anhand von Dokumentationsstationen, Hörbeispielen, Filmausschnitten und Fotos Kenntnisse rund um den 13.August 1961 an. Unsere in Kleingruppen herausgearbeiteten Ergebnisse präsentierten wir danach im Plenum. Schüler der Klasse 9a und W. - 22-


Auf den Opernbesuch Faust von Charles Gounod an einem Sonntagabend (!) in der Staatsoper Unter den Linden ließen wir uns in einem kleinschrittigen Workshop einige Tage zuvor mit eigenem Ausprobieren, Verkleiden und Darstellen kleiner Szenen vorbereiten.

Im Betriebspraktikum vom 4. bis 22. Januar 2010 hatten wir Plätze im Fahrradshop, in einer Fleischerei (morgens um 5 Uhr Beginn!), in Kindergärten, in einer Ladenausstattung, in einer Glaserei, in einer Physiotherapiepraxis, beim Goldschmied, im Drogeriemarkt, im Schuhhaus, beim Optiker, in der Autowerkstatt, im Pflanzenmarkt, bei MikroM und im Zoo. Wir durften i. d. R. viel versuchen und erfolgreiche Erfahrungen sammeln. Die Plakate unserer Präsentationen zeugen davon.

Wir als Klasse, aber auch einige unserer Mütter stellten Anfang Nov.2009 und am Bußtag, unserem SchulAdventsbasar-Basteltag, mit Frau Wolf einen Renner für den Adventsbasar her: eine 15-Minuten-Adventstüte, gefüllt mit einem Adventsteebeutel, einem Teelicht, einer kleinen Adventsgeschichte und einem Stück Adventskonfekt. Wegen des großen Anklangs wiederholen wir diese Besonderheit. Klasse 9a und W. - 23 -


Ein halbes Jahr ohne Frau Wolf – geht das? Alles fing am Donnerstag, den 25. März 2010, an. Wir Französisch-Kinder der Klassen 9a und 9b hatten ein vierstündiges Französisch - Projekt vor uns. Wir lernten das Lied Je ne regrette rien und schauten dazu einen Film über Edith Piaf an. Es schien Frau Wolf schon den ganzen Tag schlecht zu gehen. Ende der zweiten Doppelstunde verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch. Sie musste von der Feuerwehr abgeholt werden. Da nahm die Schule ihren Wendepunkt, und das Chaos begann. Was als überragende Freude wegen viel Ausfall ansetzte, endete in einem unorganisierten Schulalltag. Keiner von uns hatte sich je ausgemalt, dass das Fehlen eines einzigen Lehrers so ein großes Loch hinterlassen würde. Es bohrte durch ständige Erneuerung des Stundenplanes, viel zu viele Stundenausfälle, kündigende Ersatzlehrkräfte, drastische Senkung der Noten bis hin zu drei unruhigen Gottesdiensten, in denen die Klasse 9a für ihre fehlende Frau Wolf in vollem Einsatz – hier als Lehrerin betete. Trümmerfrau zur Zeit der Schulgründung Man lernt immer erst zu schätzen, was man hat, wenn es weg ist. Wie z.B. unsere morgendlichen Gebete, der reguläre Unterricht und ihr Lachen, ja selbst das Schimpfen. Besonders wir, als ihre Klasse, sind über die Zustände jetzt, knapp drei Monate später, alles andere als begeistert. Denn unter anderem gehen auch unsere Leistungen baden, da unsere „Ersatzlehrer“ uns nicht so gut einschätzen können und uns nur nach unserem jetzigen Fleiß beurteilen. Frau Wolf hingegen kennt uns schon drei Jahre und weiß, was wir leisten können. Sie kämpft um jeden einzelnen Schüler. Das ist das, was UNSERE Frau Wolf ausmacht. Anfangs waren wir über die vielen Stundenausfälle begeistert, jetzt ist uns klar geworden, dass uns der Stoff beim MSA fehlen wird. Was hilft uns das ganze Gerede? Wir blicken in die Zukunft mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen möglichst nächstes Schuljahr. Wir wünschen ihr in allen Richtungen alles Gute. FRAU WOLF – außen eine kleine Frau mit Ziehkoffer und immer einem Lächeln im Gesicht, innen eine große Frau, die viel Gutes leistet. Und egal, was auch immer sie tut, sie tut es mit Liebe. Denn was sie sich vornimmt, zieht sie auch durch, selbst wenn sie dafür ihre Wochenenden, Ferien oder ihre Freizeit opfert. Fonny und Kelly, Kl.9a

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Manege frei! Berichte aus der Klasse 6b Manege frei: Das war das Motto unseres Zirkusprojektes vom 31.05. – 05.06.2010. Alle Klassen von 1-10 arbeiteten in diesem Projekt zusammen. Neue Freundschaften wurden geschlossen. Man lernte die Lehrer von einer ganz anderen Seite kennen. Es war ein komisches Gefühl, seine Klassenlehrerin so anders zu erleben. Es half mir besonders, meine Englischlehrerin besser zu verstehen. Frohen Mutes startete ich in diesem großartigen Event. Viele Eltern, mit denen ich mich unterhielt, sagten, dass dies der beste Zirkus gewesen wär, den sie jemals gesehen hätten. „Jeder Fehler war wie eingeprobt. Es war schön eine Vorstellung zu sehen, die nicht ganz vollkommen war, aber die Kinder hatten sichtlich Spaß“, sagte eine Mutter. Und ich muss sagen: „Es war einfach toll!“ Jessica Thamm (6b)

Die Schoko-Stunde Um 8.30 Uhr trafen wir uns an der Bushaltestelle M45. Nach ungefähr 45 Minuten Fahrt gingen wir in ein Cafe. Dort aßen wir ein Brötchen. Anschließend gingen wir zur RittersportSchokoladenfabrik. Dann wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Nachdem wir uns in dem Verkaufsbereich umgeschaut hatten, gingen wir in die SchokoWerkstatt. Dort wurde uns erklärt, wie Schokolade hergestellt wird. Wir bekamen dann geschmolzene Schokolade und gossen sie in Formen. Außerdem durften wir uns zusätzlich drei Zutaten, wie z. B. Gummibärchen, aussuchen und in unsere Schokolade mischen. Nachdem beide Gruppen Schokolade hergestellt hatten, fuhren wir wieder nach Hause. Ein paar Schüler hatten von der vielen Schokolade Bauchschmerzen. Es war aber trotzdem ein schöner Tag. Kilian Doege und Jesper Schüler (6b)

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Wer möchte nicht am Leben bleiben – Besuch eines Zeitzeugen der Nazidiktatur Die Klasse 7a hatte sich in Geschichte und in Religion mit der Nazizeit beschäftigt; dabei ging es darum, wie jüdische Kinder diese Zeit (teilweise) überleben konnten. Thema war das Schicksal von Anne Frank und und der Überlebenskampf eines polnischen Jungen im Warschauer Ghetto. Wir hatten das große Glück, einen Überlebenden dieser Zeit kennen zu lernen: Kurt Gutmann. Kurt Gutmann konnte anschaulich schildern, wie er als jüdischer Junge in der Schule drangsaliert und gequält und das Leben für seine Familie immer gefährlicher wurde. Schließlich wurde er von seiner Mutter in ein schottisches Waisenhaus geschickt, wo er mehrere Jahre mit seinem älteren Bruder blieb. Für den ältesten Bruder und die Mutter selbst reichte das Geld für eine Ausreise nicht, sodass beide nach Polen verschleppt wurden. Die Spur der Mutter und des Bruders endet im KZ Sobibor. Kurt Gutmann beendete die Schule in Schottland, meldete sich mit 17 Jahren freiwillig zur britischen Armee und kam mit dem Ende des Krieges als Dolmetscher nach Italien und in seine alte Heimatstadt Mülheim, die nun britische Besatzungszone war. Bald ging er wie viele zurück aus dem Exil nach Berlin um beim Aufbau eines besseren Deutschlands mitzuhelfen. In der späteren DDR arbeitete er lange als Dolmetscher, später auch beim Rundfunk. Seine Mahnung für uns lautet: Menschen, bleibt wachsam. Dies ist eines von Kurts Lieblingsliedern : Wer möchte nicht im Leben bleiben (Küchenmeister/Schwaen) Wer möchte nicht im Leben bleiben, die Sonne und den Mond besehn, mit Winden sich umher zu treiben und an Wassern still zu stehn. Wer möchte nicht im Leben bleiben, den Mensch und Tieren zugesellt? Wer ließe sich denn gern vertreiben Von dieser reichen, bunten Welt? O lasset uns im Leben bleiben, weil jeden Tag ein Tag beginnt. O wollt sie nicht so früh vertreiben alle, die lebendig sind - 26 -


Das Fachblatt „AUTO Straßenverkehr“ hat in seiner Ausgabe 26/2009 einen großen bundesweiten und markenübergreifenden Händlertest veröffentlicht. Das AUTOHAUS DALLGOW erreichte als einziges Unternehmen die Höchstpunktzahl von 100 Punkten Unser Angebot - Ihr Vorteil: Die Mietwagenflotte vom Autohaus Dallgow umfasst etwa 30 Fahrzeuge der Marken Volkswagen und Audi sowie Volkswagen Nutzfahrzeuge. Außerdem bieten wir einen kostenlosen Verleih von Fahrrädern

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Das Jahr der 9b Schüler schreiben in Berliner Morgenpost

der

Im Rahmen des Deutschunterrichts hat die 9b am Projekt „Schüler machen Zeitung“ teilgenommen. In diesem Zusammenhang haben wir auch das Axel-Springer-Druckhaus am Brunsbütteler Damm besichtigt. Es gab dort einen Vortrag und eine Führung durch die Druckstraße. Als teilnehmende Klasse wurde ein Foto von uns veröffentlicht. Auf diesem Foto erkennt man mehrere Paletten mit Media-Markt-Katalogen, die ebenfalls hier gedruckt werden …

Meine Erwartungen an das Zirkusprojekt Ich erwarte vom Zirkusprojekt, dass es vielleicht den Zusammenhalt der gesamten Schule fördert. Denn wenn jeder Workshop aus fünf bis zehn Schülern besteht, kann man auch Leute besser kennenlernen, die man vorher nicht mochte. Am Ende hoffe ich, dass bei allen die Vorstellung sehr gut ankommt und dass das Zirkuszelt voll wird. Michelle D., 9b

Mein Jahr in der 9b In der Klasse 9b habe ich schon viel erlebt. Es war teils aufregend teils nicht so toll, aber eigentlich war ich immer in meiner Klasse gut aufgehoben. Wir haben viel unternommen. Zuletzt waren wir im Zuckermuseum, im BIZ und im Reichstag. Wir, die 9b sind eine kleine Klassengemeinschaft. Ich hatte leider zu viele persönliche Probleme und habe wenig vom Schuljahr mitbekommen. Aber es war immer einer da, mit dem ich reden konnte und der mir geholfen hat. Eine Klasse wie die 9b gibt es nur einmal, immer freundlich und immer gut gelaunt. Wir haben uns immer gefreut, wenn die Lehrer über uns freundlich geredet haben. Herr Dahlke ist, glaube ich zumindest, ist sehr zufrieden. Es war ein schönes Schuljahr und ich hoffe, dass die Klasse immer so bleibt. Sammy S.

WM-Fieber Gegen Ende des Schuljahres sind wir dann alle vom WM-Fieber befallen worden. Eine große Deutschlandfahne hing an unserem Fenster und auch sonst waren wir alle sehr gut ausgerüstet.

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Besuch im Reichstag Im Rahmen des Geschichtsunterrichts haben wir am 12. Mai auf Einladung des Spandauer Bundestagsabgeordneten Swen Schulz den Deutschen Reichstag besichtigt. Es gab eine sehr kompetente Führung durch das historische Gebäude. Uns wurde eine Wand gezeigt, auf der bei Kriegsende russische Soldaten Inschriften und ihre Namenszüge hinterlassen haben. Zu vielen dieser Inschriften haben wir bemerkenswerte Einzelheiten darüber erfahren, was aus den Soldaten oder deren Familien geworden ist und dass einige von ihnen viele Jahre später an diesen Ort zurückgekehrt sind. Am Ende der Führung meldete sich noch spontan eine ältere Dame zu Wort, die ebenfalls an der Führung teilgenommen hatte. Sie sagte, dass sie noch nie eine so disziplinierte und interessierte Klasse gesehen hätte. So etwas hätte sie nicht erwartet. Das war ein dickes Kompliment. WDA Die Inschriften der russischen Soldaten an einer Innenwand des Gebäudes Die 9b auf der Freitreppe vor dem Reichstag

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Klassenfahrt nach England und Wales Wir, die Klasse 10, haben eine Klassenfahrt nach England gemacht. Wir haben sehr viel erlebt, da wir eine Rundreise mit unserem „Tourbus“ gemacht haben. Wir waren in York, Nord- und Südwales und in London. Hier ein kleiner Auszug von dem, was wir gemacht haben: Wir liefen auf der intakten Stadtmauer von York, besichtigten das Krönungs-Castle in Caernarfon, haben einen Vergnügungspark besucht, standen vor Stonehenge, haben uns London ganz genau angeschaut und erkundet und waren bei Madame Tussaud´s. Das alles war ein schönes Erlebnis, das wir nicht so schnell vergessen werden.

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Manege frei! – Zirkus in der Schule Vom 30.Mai bis zum 5. Juni fand auf dem Gelände der Evangelischen Schule ein groß angelegtes Zirkusprojekt statt. Ursprünglich von der Jugendhilfe als Kooperationsprojekt vom Hort des Johannesstifts und der Grundschule angeschoben, konnten auch die Klassen 7-10 der Oberschule einbezogen werden. Der Auf – und Abbau des 350 Plätze fassenden Zelts vom Zirkus „ZappZarap“ wurde unter tatkräftiger Unterstützung der Eltern bewältigt. Diese und einige Schulklassen übernahmen auch den notwendigen nächtlichen Wachdienst am Zelt. Für das Training der Kinder hatten sich Erzieherinnen, Lehrerinnen und Schüler der 10. Klassen zuvor unterrichten lassen. Nach einer ersten Vorstellung der Trainer ging es dann in einzelnen Workshops zu Disziplinen wie Jonglage, Clownerie, Zauberei, Akrobatik und vielem anderen mehr zur Sache. Es wurde umschichtig gearbeitet: Die Schülerinnen und Schüler, die sich nicht im Training befanden, haben an einzelnen Workshops rund um das Thema „Zirkus“ teilgenommen. So konnte Langeweile gar nicht erst aufkommen, und wer in dieser Woche über das Schulgelände streifte, konnte allenthalben eine entspannte und doch auch arbeitsame Stimmung wahrnehmen. Am 4. Juni war es dann soweit. Schon zu beiden Generalproben waren zahlreiche Gäste aus verschiedenen Einrichtungen des Johannesstifts anwesend, so z.B. aus der August-Hermann-Francke-Schule. Die vier angesetzten Vorstellungen am Freitagnachmittag und am Samstag waren bis auf den letzten Platz ausgebucht, und vor dem Eingang zum Zelt bildeten sich lange Schlangen. Viele Angehörige der Schule, aber auch viele aus dem Johannesstift gehörten zu den Besuchern. Sie hatten das Eintrittsgeld nicht zu bereuen. Die Schülerinnen und Schüler begeisterten mit ihren Darbietungen das Publikum. In zügiger Reihenfolge wurde ein ebenso kurzweiliges wie ambitioniertes Programm geboten: Schülerinnen und Schüler fuhren mit dem Einrad, legten sich als Fakire auf ein Nagelbett und auf Glasscherben, führten Kunststücke mit dem Springseil vor, brachten das Publikum zum Lachen, balancierten auf großen Kugel, spuckten und schluckten Feuer, bauten menschliche Kunstwerke aus Leitern, turnten auf dem Trapez in luftiger Höhe und, und, und… Am Ende waren alle Beteiligten mit Recht stolz auf die von ihnen erbrachten Leistungen, und die ersten fragten schon, wann denn das nächste Mal Zirkus sei. Der Dank der Schule und des Hort geht an alle, die bei diesem Projekt tatkräftig mitgeholfen haben: an die Jugendhilfe des Johannesstifts, die beteiligten Erzieherinnen und Lehrerund Lehrerinnen, die zupackenden Eltern und natürlich an die Leute vom Zirkus ZappZarap und an die vielen größeren und kleineren Artisten. Br.

Manege frei! Manege frei: Das war das Motto unseres Zirkusprojektes vom 31.05. – 05.06.2010. Alle Klassen von 1-10 arbeiteten in diesem Projekt zusammen. Neue Freundschaften wurden geschlossen. Man lernte die Lehrer von einer ganz anderen Seite kennen. Es war ein komisches Gefühl, seine Klassenlehrerin so anders zu erleben. Es half mir besonders, meine Englischlehrerin besser zu verstehen. Frohen Mutes startete ich in dieses großartige Event. Viele Eltern, mit denen ich mich unterhielt, sagten, dass dies der beste Zirkus gewesen wär, den sie jemals gesehen hätten. „Jeder Fehler war wie eingeprobt. Es war schön eine Vorstellung zu sehen, die nicht ganz vollkommen war, aber die Kinder hatten sichtlich Spaß“, sagte eine Mutter. Und ich muss sagen: „Es war einfach toll!“ Jessica Thamm, Klasse 6b - 31 -


Manege frei ! Die Anregung der Stiftsleitung, Hort und Schule mögen ein gemeinsames Projekt durchführen, führte zu der Idee ein Zirkusprojekt zu initiieren. Das liegt schließlich voll im Trend und wird zurzeit von vielen Schulen veranstaltet. Zirkus Zappzarap ist ein weitläufig bekannter „pädagogischer Zirkus“, der „projektorientiertes Lernen“ anbietet – für uns genau das richtige. „Ähh, wie jetzt ?“, das schwirrte wohl etlichen Kollegen durch den Kopf, als die Idee auf einer gemeinsamen Konferenz vorgestellt worden ist. Den allermeisten war auch nach der Konferenz sicher nicht so recht klar, was da auf sie zukommen würde – und es war ja auch noch einige Zeit bis dahin… Diese Zeit verging dann doch schneller als gedacht, und so gab es am 24. April einen vorbereitenden Workshop, an dem auch die Schüler der Klasse 10 teilnahmen. Es wurde jongliert, Feuer geschluckt, mit Pois geschleudert und mit Leitern Pyramiden gebaut. Die Gesamtleitung für die Schule hatte Frau Grzygorski, und ich weiß, dass das kein leichter Job ist. Lob und Anerkennung für das, was dabei herauskam, von mir persönlich schon mal an dieser Stelle ! Und was dabei herauskam, ist sicher das mit Abstand bemerkenswerteste Projekt, das jemals an unserer Schule durchgeführt worden ist. Alle Schüler waren beteiligt, alle Lehrer und insgesamt kamen 1400 Zuschauer zu den vier Vorführungen. Für alle Mitwirkenden war es ein einmaliges Erlebnis, und besonders der Umgang der verschiedenen Altersstufen miteinander hat nachhaltig das Klima an der Schule positiv beeinflusst. HD-Videos für die A- und B-Shows, sowie eine DVD mit insgesamt 1378 Bildern, die für 3 Unkosten deckende Euro verkauft wird, dokumentieren das Ereignis. Auch bei den Eltern war die Resonanz überwältigend positiv. Als Beleg dafür mag die kleine Dankkarte gelten, die eine seit Jahrzehnten der Schule verbundene Familie geschrieben hat. Danke für diesen Mutmacher ! Der Dank gilt aber auch ganz vielen Eltern, ohne deren Engagement die Durchführung so nicht möglich gewesen wäre – egal, ob beim Aufbau, bei der nächtlichen Zeltbewachung oder schließlich beim Abbau. Auch dafür vielen Dank ! W. Dahlke

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Bilder vom Zirkusprojekt, die auch auf der Verkaufs-DVD zu finden sind. Der Preis für eine DVD beträgt 3 €. Sie umfasst 1378 Bilder, die das gesamte Projekt von der Vorbereitung bis zum Abbau des Zeltes dokumentieren. Filmmitschnitte der beiden Showprogramme A und B sind in allen Klassen verteilt worden. Interessenten können die DVDs für einen geringen Betrag erwerben. Bitte melden bei Herrn Dahlke über die Schule. WDA

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O. v.l.: Frau v. Ascheraden, Florian Germer, Tanita Bremer, Levin Malige, Hannah Malige, Joshua-Luca Gorn, Alicia Waltering, Samuel Reichenheim, Frau Wobker-Howen Mitte: Emily Mross, Mats-Arne Koopmann, Jeremy Frenz, Sarah Langer, Julia Wendtlandt, Marvin Quiel, Ludwig Richter, Tobias Wichmann Unten: Aurelia Barnick, Kadir Özer, Paula Wandelmaier, Jeremias Delitsch, Leon Brüsch, Florian Wienholz, Gerda Varamann, Anna-Jill Försterling, Livia Kaiser Neu : Paul Gallinat (Extrabild)

Klasse 1 a Von Anfang an klebten wir für jeden Tag einen farbigen Punkt. Nach 100 Punkten feierten wir unser 100-TageFest. Heute haben wir ausgerechnet, dass wir am letzten Schultag dieses Schuljahres 180 Tage in der Schule waren. Im nächsten Jahr zählen wir weiter! Unsere Klasse ist in zwei Gruppen aufgeteilt: die Tiger und die Bären. Jede Gruppe hat eine eigene Musik. Außerdem gibt es noch eine Aufräummusik. Als wir in die Schule kamen, wurden wir schon von unseren Paten aus der 5a erwartet. Sie zeigten uns das Schulgelände und waren immer wieder für uns da, wenn wir sie brauchten. Außerdem haben wir auch noch 2 Lesepaten über die Generationenbrücke mit dem Matthias-Claudius-Haus. Frau Adelmann kommt montags und Frau Reschke am Donnerstag. Einmal waren wir sogar zum Mittagessen zu Nudeln und Tomatensoße eingeladen. Im Januar waren wir im Rahmen der Grünen Woche im „Fliegenden Klassenzimmer“. Leider hatten wir für die Tiere in der Halle kaum noch Zeit. Inzwischen hat auch jeder einen Bibliotheksausweis. In der Stadtbibliothek erfuhren wir auch den Unterschied zwischen Sachbüchern und ausgedachten Geschichten. Wir wissen sogar, wo wir bestimmte Themen und Bücher für unsere Altersstufe finden. Wir waren öfter im Theater, in der Waldschule und auch in der Gartenarbeitsschule. Die meiste Zeit aber saßen wir in der Schule und haben Buchstaben, Zahlen, Gebete, Lieder und vieles andere gelernt. Einige von uns können schon richtig gut lesen. Wir schreiben auch kleine eigene Texte. Manche von uns schreiben Regeln – wenn sie gegen sie verstoßen haben. Vor ein paar Wochen bekamen wir Raupen, die sich verpuppten und als Schmetterlinge schlüpften. Nun haben Schüler aus der Klasse selbst Raupen gesammelt und züchten eigene Schmetterlinge. Eine ganz besondere Zeit war natürlich die Woche, in der das Zirkusprojekt stattfand. Wir konnten überall mitmachen – und es hat riesigen Spaß gemacht!

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O. v.l.: Milena Toenne,Marco Münzberg,Johannes Müller,Felix Schöpke,Joschua Uchabow,Leonidas Gatidis,Philipp Baumann Lena Drüsedow,Ben Born,Emma-Luise Bruhns,Scarlett Herrmann,Anton Grabowatschki,Mia Karow,Luka Nikolaus Katharina Steffan,Isabell Hentschel,Anthony Hasse,Milena Toenne,Jasmin-Yagmur Karahan,Maike Squinobal Charlotte von Usedom,Yuhma Steinwedel,Alina Happe,Simon Richter Extrabild: Lucy Lehmann

Klasse 1 b In unserer Klasse sind 25 Kinder. Wir fühlen und wohl miteinander, auch wenn wir uns manchmal streiten. Aber wir vertragen uns auch immer wieder. Alle haben Freunde gefunden und das erste Schuljahr ist ganz schön schnell vergangen. Wir haben eine Partnerklasse, die 5b. Bei unserer Einschulung haben sie uns im Schulgarten begrüßt und für uns Brote mit selbst gemachter Kräuterbutter und Kräuterquark geschmiert. Das war toll. Jetzt können wir alle schon lesen und haben sogar schon kleine Geschichten geschrieben, zum Beispiel vom Tiger und Bär oder vom Leseraben oder von der Fußballmaus oder von unserem Zirkusprojekt, welches die ganze Schule im Juni veranstaltet hat. Seit einiger Zeit schreiben wir schon richtige Wörterdiktate. Die Wörter müssen wir über die Woche zu Hause üben und am Freitag diktiert uns Frau Brinkmeier diese Wörter. Immer noch lernen wir neue Buchstaben schreiben und anwenden. Zum B haben wir ein B-Frühstück veranstaltet. Alles, was wir mitgebracht haben, fing mit B an. Zum Beispiel Bananen, Bockwurst, Bierschinken, Buchstabenkekse, Butterkäse, Brötchen, Brot, Bienenhonig, Butter, Bretzeln, Babybel, Beerenmarmelade und Brunch. Wir waren erstaunt was es alles mit B zu essen gibt und alle sind satt geworden. Aber eigentlich waren die Projekte und Ausflüge das Schönste in diesem Schuljahr. Mehrmals waren wir in der Gartenarbeitsschule um zu weben, zu töpfern, Kerzen zu drehen, Osterschalen zu bemalen und zu bepflanzen und um Weihnachtsgestecke herzustellen. Da konnten wir immer hinlaufen. Das war praktisch. Neben den Ausflügen haben wir auch ganz viele Projekte gemacht, oft mit anderen Klassen zusammen aber auch alleine. Immer waren auch Mütter dabei um zu helfen. Weihnachten haben wir für unsere Eltern gemeinsam mit Frau Schulze und Frau Brinkmeier eine Aufführung einstudiert und Plätzchen gebacken. Zum Fasching haben wir Tiermasken gebastelt. Wir haben noch viel mehr gemacht, können uns aber gar nicht mehr an alles erinnern. Jetzt sind wir gespannt auf das zweite Schuljahr. - 35 -


O. v.l.: Frau Schweppe, Max Wichmann, Caroline Walther, Simon Jurisch, Jonas Happe, Franka Lindenberg, Janis Willhausen. M.(stehend) v. l.: Viktoria Klein, Tommy Wylegalla, Jan Felix Brandstaeter, Jan-Ole Koopmann, Sandra Burandt, Vincent Klindt, Cedrik Petsch. M. (sitzend) v. l.: Yael Wedekind, David Friedrich, Marie Lindner, Celina Schmechel, Ben Ole Hahnen U. v. l.: Sarah Glasow, Lisa-Marie Stuth, Maurice Klose, Lisa Mattstädt, Tara Kaiser. Auf dem Gruppenbild fehlen Justin Wittig und Milo Funk. Milo kam erst später in unsere Klasse.

Klasse 2 a Wir sind eine fröhliche Truppe von 25 Kindern. Auch in diesem Schuljahr haben wir wieder viele tolle Sachen unternommen. Mit unseren Eltern und Lehrerinnen feierten wir ein Lampionfest, bei dem wir singend durch das Johannesstift zogen und schließlich für alte Leute sangen, die sich mit einem riesigen Kekspaket bei uns bedankten. Mehrmals waren wir auch in der Gartenarbeitsschule Hakenfelde. Dort töpferten und glasierten wir Schalen aus Ton und machten ein Regenwurmprojekt. Dabei erlebten wir, wie schnell Spandauer Regenwürmer sind und lernten noch viele andere Sachen über diese Tiere. Im Naturkundemuseum sahen wir uns Saurierskelette und andere Fossilien an. Danach gossen wir eigene „Fossilien“ aus Gips. Da wir uns im Unterricht mit Ägypten beschäftigt hatten, bestanden wir darauf, uns im Neuen Museum Dinge aus dem Alten Ägypten (auch Mumien!) anzusehen. Dabei zeigte uns Davids Vater (der uns begleitete) am Museumsgebäude echte (!) Einschusslöcher aus dem zweiten Weltkrieg! Wir waren auch wieder im Puppentheater. Dieses Mal sahen wir uns das Stück „Ferdinand, der Stier“ an. Dabei haben wir viel gelacht. Im Frühling feierten wir wieder ein Familienfest. Dabei spielten wir Spiele, die wir mitgebracht und uns ausgedacht hatten. Unsere Eltern spielten fröhlich und entspannt mit uns und hatten wieder herrliche Sachen zum Essen und Trinken mitgebracht. Dann gab es natürlich die Zirkuswoche, an der wir begeistert teilnahmen. Unsere Klasse schlief eine Nacht im Zirkuszelt! Darauf sind wir sehr stolz, denn das war echtes Überlebenstraining! Es regnete nämlich in Strömen und das Zelt war nicht dicht…. Die Mütter von Tara und Justin sowie Frau Schweppe zogen uns immer wieder auf unseren Isomatten auf trockene „Inseln“. Uns hat das nicht gestört. Wir schliefen heldenhaft weiter…. Morgens frühstückten wir dann und zogen mehr oder weniger lässig gleich im Anschluss unser Zirkusprojekt durch. Frau Schweppe war ganz schön stolz darauf, dass wir so eine tolle Truppe sind! Mit den anderen Klassen unseres Hauses veranstalteten wir schließlich noch ein Supermarktprojekt, bei dem wir lernten, Dinge zu verkaufen und zu kaufen. Einige Hartgesottene trainierten zudem auch das Sparen! Außerdem können wir inzwischen noch besser lesen und schreiben und haben einen 1x1-Führerschein!

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O. v.l.: Fritz, Tim, Maximilian, Simeon, Anastasia, Janice, Jacqueline, Isabell, Yasmin, Luca, Frau Böll, Fabian Treff, Annika, Paula, Leonie, Laura-Marie, Lasse, Joshua, Simon, Mariella, Saskia, Frau Dume, Natalie, Maja, Rachel und Sophie.

Klasse 2 b In diesem Schuljahr bekamen wir eine neue Klassenlehrerin, Frau Dume. Zuerst haben wir unseren Raum aufgeräumt und Klassenregeln aufgestellt. Unser erster Ausflug ging ins Puppentheater Berlin. Wir haben uns Nicolaus von Myra angesehen. Gemeinsam mit der Klasse 1b haben wir viele Projekte gemacht, z.B. die Weihnachts-, Osterund Schmetterlingsprojekte. In der Gartenarbeitsschule haben wir Osterschalen bemalt und bepflanzt, getöpfert und gewebt. Außerdem haben wir an einem großen Lesewettbewerb teilgenommen. Vielleicht gewinnen wir ja etwas. Zum Schuljahresabschluss feierten wir gemeinsam mit den Eltern und vielen Lehrern ein großes Klassenfest. Wir hoffen, dass wir uns im nächsten Schuljahr in unserem neuen Klassenraum wohlfühlen und wieder viel Spaß mit Frau Dume haben werden.

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O. v.l.:

Frau Reppenhagen (MAE-Kraft), Carolin Faulenbach, Paul Dorn, Meret Gutschke, Chris Schmechel, Artemisia Sayed, Yasemin Esenel, Anika Hansen, Frau Grant Mitte: Alina Philippsen, Tristan Schulte-Limbeck, Philipp Weber, Alina Münzberg, Quinn Jürgensen, Annika Bachmann, Celina Mating Unten: Willi Schwope, Melina Jahn, Maximilian Fritzen, Julia-Carolin Groß, Alexander Hoyzer, Sophie Latendorf Extrabilder von links: : Mira Gängler, Henriette Grund, Henrik Hedram

Klasse 3 a Wir haben ein recht ereignisreiches Jahr hinter uns. Zum Beginn des Schuljahres fanden wir den Staffeltag toll. Wir landeten auf dem ersten Platz. In Sachkunde haben uns die Projekte zu den Themen Zeitung, Feuer, Wasserkreislauf, Wetter und Raupen viel Spaß gemacht. Wir haben zusammen das Buch „Die kleine Hexe“ gelesen und dazu ein Lesetagebuch geschrieben. Zum Tag des Buches sollten wir unser Lieblingsbuch vorstellen und dazu einen Schuhkarton gestalten. Dann sind wir in unserem Haus von Klasse zu Klasse gezogen und haben unsere Bücher vorgestellt und über die Bücher der Kinder der anderen Klassen etwas erfahren. Vor Ostern haben wir in der Gartenarbeitsschule Osterbrot gebacken. Wir hatten in diesem Jahr gleich zwei Zirkusprojekte: Zum Fasching haben wir eine Zirkusvorstellung eingeübt und sie anderen Klassen vorgeführt. Dann waren wir natürlich auch an dem großen Zirkusprojekt beteiligt. Das hat viel Spaß gemacht. Wir hatten jetzt auch regelmäßig Englischunterricht und durften auch schon ein kleines Stück vorführen. Es hieß: The lion is ill. Ein Höhepunkt war die Klassenfahrt im Mai ins Kinderland Schorfheide. Dort sind wir geritten, haben am Lagerfeuer Stockbrot gebacken und unternahmen eine Schnitzeljagd. An einem Abend machten wir eine Nachtwanderung, die für einige von uns etwas aufregend war, weil wir von fremden Geräuschen erschreckt wurden. Aber am nächsten Tag konnten wir darüber schon wieder lachen. Außerdem waren wir noch im Wildpark Schorfheide. Zum Ende des Schuljahres hatten wir noch zwei Projekt: den Supermarkt mit dem gesamten Haus 2 und das Puppenspiel „Der Mond der Prinzessin Leonore“, bei dem wir die Puppen und die Bühnenbilder selbst hergestellt haben. Wichtig war für uns auch, dass wir dieses Jahr Klassensprecher gewählt haben, für jedes Halbjahr jeweils ein Mädchen und einen Jungen. Außerdem hatten wir für immer zwei Wochen Ämter übertragen bekommen. Es war schön, dass wir bis zum April Frau Reppenhagen in unserer Klasse hatten. Sie hat dem Chris sehr viel, aber auch uns oft geholfen, wenn wir mit unserer Aufgabe einmal nicht weiterkamen. Frau Grant meint, dass wir in diesem Jahr viel gelernt haben und auch dadurch, dass wir mit Wochenplänen gearbeitet haben, sehr viel selbstständiger geworden sind.

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O. v.l.: Fr. Baldauf, Celina Fincke, Jessica Thielbörger, Jasmin Schäfer, Lucas Menne, Bennet Mennicken, Thomas Czwartek, Chantal Hülsenbeck, Sophie Langer, Jenny Wilsky, Mitte: Mara Maiwaldt, Tore Jürgensen, Emily Both, Marie-Christin Engelbrecht, Dilara Demirsah, Konrad Wacke, Viktoria Knabe, Kevin Arnold, Pascal Schönemann, Maik Stolze, Unten: Pia Topp, Liza Lehmann, Jilka Reichhelm, Emilie Gerhardt, Maxim Nowotny, Extrabild: Steven Dalfior

Klasse 3 b Zu unserer Klasse gehören15 Mädchen und 10 Jungen. Kurz nach dem Halbjahreswechsel hat uns Maureen Friedrich verlassen. Nach den Osterferien ist Tore Jürgensen aus der 2a zu uns gekommen. Unser erster Ausflug im vergangenen Schuljahr führte uns zur Polizeiwache in der Spandauer Moritzstraße, wo wir verschiedene Polizeifahrzeuge von außen und innen, Polizeipferde, die Funkleitzentrale und selbst die Arrestzellen im Keller kennenlernen konnten. Anfang Oktober machten wir dann im Kino „Cineplex Spandau“ mit den „Vorstadtkrokodilen“ Bekanntschaft, die uns dazu animierten, selber verschiedene Banden zu gründen. Im Rahmen des Sachkundeunterrichts fuhren wir ins Waldkrankenhaus, in dem uns unseren ersten Anatomieunterricht erhielten und anschließend eine Magenspiegelung beobachten durften. Einen großen Eindruck hinterließ der Besuch des Theaterstücks „Momo“ im Atze-Musiktheater. Die „grauen Männer“ von der „Zeitsparkasse“ lehrten uns das Fürchten. Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien erfreuten wir uns und die Eltern wieder durch ein in kürzester Zeit einstudiertes Krippenspiel. Unser Musikthema über Mozart und seine Musik mündete in einen Besuch einer mit Marionettenfiguren gespielten Fassung der berühmten Oper „Die Zauberflöte“. Am 26. März begrüßten wir im Rahmen eines Klassenfestes mit Liedern, Gedichten und Flötenstücken den Frühling. Im Schulgottesdienst vor Ostern gestalteten wir einen Teil der Passionsgeschichte Jesu, indem wir über Situationen berichteten, in denen wir uns wie Jesus im Garten Gethsemane sehr gefürchtet haben. Am 22. April sahen wir den sehr schönen und auch traurigen Film „Die Brücke nach Terabithia“. Am darauf folgenden Tag, dem „Tag des Buches“, entwickelten wir ausgehend vom Film mit Zeichnungen und Texten unsere eigenen Vorstellungen von einem Traumland. Im Juni besuchten wir das Naturkundemuseum, in dem wir uns mit Fossilien beschäftigten. Das Schuljahr beschließen wir mit einem Sommerfest. Einen besonderen Dank sprechen wir Frau Kunkel aus, die uns ein Jahr lang beim Lernen und unsere Lehrerinnen bei ihrer Lehrtätigkeit unterstützt hat.

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O. v.l.: Leticia Fritsch, Luisa Elegbusi, Caroline Kruse, David Wylegalla, Tobias Engelmann M.v.l.: Connor Curgol, André Brauer, Deborah Hopp, Lena Hübner, Celina Deichsler, Nicole Preuß, Niklas Lischke, Simon Reichenheim, Frau Michling, Hannes Schad V.v.l. : Lucas Wolf, Luca Hain, Romina Keller, Saskia Weiß, Fabian Richter U.v.l.: Alina Taterra, Joel Beyer, Alischa Dybowski

Klasse 4 a Unsere Klasse hat sich im Vergleich zum letzten Schuljahr sehr verändert. Nachdem insgesamt 8 Schüler die Klasse im Verlauf des letzten Schuljahres verlassen hatten, bekamen wir zu Beginn des 4. Schuljahres mit Simon wieder Verstärkung. Außerdem haben wir mit Frau Michling eine neue Klassenlehrerin und gleichzeitig auch einen neuen Klassenraum „drüben“ im Gustav-Werner-Haus bekommen. Am Anfang mussten wir uns also an viel Neues gewöhnen – eines blieb aber gleich: Den Staffellauf haben wir wieder gewonnen! Einiges unternommen haben wir in Sachkunde: Im Herbst besuchten wir die Zitadelle, wobei alle mutig die Wendeltreppe zum Juliusturm hinauf stiegen und durch die stockdunklen unterirdischen Gänge schlichen, weil die Winterruhe der Fledermäuse nicht gestört werden durfte. Später machten wir einen „Ausflug nach Berlin“, wo wir viele Sehenswürdigkeiten besuchten und feststellten, dass das Brandenburger Tor „ganz schön riesig“ ist. Unser neuer Klassenraum wurde dank der Renovierung unserer Eltern in den Winterferien richtig schön. Danke hierfür! Mit besonderer Aufregung erwarteten wir unsere erste Teilnahme am BouncerTurnier. Wir spielten für das erste Mal gar nicht so schlecht und konnten viel Erfahrung für das nächste Jahr sammeln. Der große Höhepunkt in diesem Schuljahr war dann das Zirkusprojekt. Nun steht noch die Fahrradprüfung an, für die wir im Laufe des Jahres viel geübt haben. Zum Ende des Schuljahres verlassen uns Hannes und Fabian, weil sie ab Klasse 5 ein Gymnasium besuchen werden. Wir wünschen euch alles Gute!

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O. v.l.:

Sebastian Leschke, Saphira Herrmann, Lucas Höfken, Tim Riedel, Tim Janßen, Laurids Selbach, Jonathan Völz, Frau Schroth Mitte: Ellen Turner, Angelina Müller, Henriette Walther, Alina-Maria Gorn, Fabian Lorenz, Jan Felix Moy, Victoira Venohr, Zerrin Erdogan Unten: Carolina Steinke, Lisa Scholz, Alexander Ihlefeldt, Philipp Schad, Julian Mainz, David Müller Sitzend: Jasmin Germer, Neele Kiesele, Leo Hahnen

Klasse 4 b Auch in diesem Schuljahr ist wieder eine Menge passiert. Nach den Herbstferien bekamen wir mit Tim Janßen einen neuen Klassenkameraden. Wir sind nun 24 Schüler. Frau Dume kam als Lehramtsanwärterin zu uns und machte bei uns ihre Prüfung. Durch sie erfuhren wir viel über Berlin und staunten nicht schlecht, was unsere Stadt so alles zu bieten hat. Zu Weihnachten zogen wir farbenfrohe Kerzen, die auf dem Basar reißenden Absatz fanden. In der Biosphäre erkundeten wir eine tropische Welt und waren angetan von den unterschiedlichen Tierarten. Ein Highlight war der Besuch der Schlittschuhbahn. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (wir standen draußen und kamen nicht rein ) hatten wir einen Riesenspaß. Besonders aufgeregt waren wir vor unserem ersten Bouncerturnier. Begeistert gestalteten wir Plakate für unser Team und feuerten sie angemessen an und … für das erste Mal waren wir gar nicht übel . Bei unserer Andacht wurden wir tatkräftig von Frau Wobker-Howen und ihrer Gitarre unterstützt und schafften es sogar zum richtigen Zeitpunkt zu klatschen ;) „Sei…(klatsch) ein lebendiger Fisch (klatsch)“ Am Welttag des Buches spielten wir Detektive und lösten knifflige Fälle. Im Frühling konnten wir Raupen beim Schlüpfen beobachten. Anlässlich des Zirkusprojektes gestalteten wir mal wieder Plakate und machten damit ordentlich Werbung im Johannesstift. Besonders aufregend war natürlich die Radfahrprüfung, nach der wir nun endlich alleine auf der Straße fahren dürfen. Mal sehen, was das nächste Schuljahr so bringt… Macht es gut Zerrin, Lisa, Jasmin und Laurids! Wir werden euch vermissen!!!

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O. v.l.: Myriam Hardegen, Friederike Schmitt, Luisa-Marie Faßmers, Ewa Berg, Darius Herrmann, Josephine Rechlin, Fr. Gather, Markus Voß, Niklas Thielbörger, Hans Richter, Rahel Friedrich, Anja Fischer, Marc Steinbrenner, Julian Steinbach, Elias Brandenburg, Maja Saß, Tina Spengeler, Antonia Althaus, Enrik Vandieken, Tim Grabianowski, Elias Hanania, Per Achterberg Es fehlt: Jennifer Krehl

Klasse 5 a In diesem Schuljahr haben wir eine neue Schülerin bekommen, so dass zu unserer Klasse jetzt 10 Mädchen und 12 Jungen gehören. Wie immer war es ein aufregendes, lustiges und spannendes Schuljahr. Turbulent und rasant schnell ging es los mit dem Staffeltag, an dem wir den 1. Platz mit der Klasse belegten. Den nächsten Ausflug gingen wir dagegen ruhig und besinnlich an: Im Berliner Dom hörten wir uns „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn an. In einem 1. Hilfe Kurs lernten wir Pflaster und Verbände anzulegen und andere in die stabile Seitenlage zu bringen. Im 2. Schulhalbjahr starteten wir wieder an Karneval mit Frau Gather, die es als Karnevalsjecke aus ihrer Heimat auch nicht anders kennt, eine Polonäse durch verschiedene Räumlichkeiten unserer Schule. Herr Brand freute sich auch sehr uns zu sehen und kölsche Lieder mit uns zu hören! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Denkt dran: Am 11.11.10 ist es wieder so weit! Einen weiten Weg hatten wir zu Biosphäre Potsdam, wo wir uns im Schmetterlingshaus umsahen, nachdem wir einige Wochen zuvor selbst Schmetterlinge in der Klasse gezüchtet hatten. Im Deutschunterricht machten wir uns mit „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch bekannt. Wir lernten die Texte auswendig und erfanden neue Streiche. Da uns die Geschichten so gut gefielen, hatten wir die Idee, diese in einem Theaterstück umzusetzen. Am Welttag des Buches starteten wir mit unserem „Max - und Moritzprojekt“ und entwickelten aus den Texten ein Schattenspiel, welches wir zum ersten Mal an den Spandauer Theatertagen aufführten. Wir freuen uns schon, das Stück den anderen Klassen und besonders unseren Eltern zu präsentieren. Das Highlight in diesem Schuljahr war für uns allerdings die Zirkuswoche, in der wir jonglieren, balancieren, Feuer spucken und vieles mehr ausprobieren durften. Am Ende gab es eine richtige Zirkusvorstellung mit uns als Artisten, Akrobaten, Clowns oder auch Fakiren. Danach waren wir uns alle einig: Jederzeit gerne wieder!

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O. v.l.: Fr. Dahlke, Luisa Bock, Jan-Eric Dube, Nele Hammer, Sebastian Simmen, Steffen Schad, Josephine Lamge Mitte: Marcel Wagner, Julian Lanbrenz, Georg von Usedom, Fabienne Bellmann, Miya Gerlich, Magnus Jakubik, Tobias Weirauch, Katharina Labrenz Unten: Niklas Heider, Franziska Hille, Jana Falkenberg, Manja Kretschmer, Nina Hochtritt Zusatzfotos: Nicolas Forkel und Angela Resagk

Klasse 5 b Unser fünftes Schuljahr mit neuer Klassenlehrerin und im neuen Klassenraum war total cool, spannend und anfangs ungewohnt, weil wir uns erst an die neuen Lehrer und Mitschüler gewöhnen mussten, Frau Dahlke nett war und wir tolle Sachen gemacht haben. Am Anfang haben wir ein Methodentraining gemacht, bei dem wir mehr über unseren Lerntyp erfuhren. Außerdem hat jeder ein Patenkind aus der ersten Klasse bekommen, dem wir bei Schulstart halfen. Das Besondere an unserem Klassenraum ist, dass er immer sehr warm ist, wir direkt in den Schulgarten können und bei uns eine schöne Atmosphäre herrscht. In diesem Jahr haben wir viel unternommen. Wir waren z.B. in der Gartenarbeitsschule, in der Tanzschule, im Kino, im Grünen Klassenzimmer, in der Oper, haben am Zirkusprojekt teilgenommen und an den Gartennachmittagen und einigen Schulstunden unseren Garten gepflegt. Besonders schön waren das Schmetterlings- und das Zirkusprojekt, weil es beim Zirkusprojekt spannend war neue Sachen auszuprobieren, kein „normaler „Unterricht stattfand und was man kann zeigen zu können. Schmetterlinge bei ihrer Entwicklung zu beobachten war sehr interessant. Wir freuen uns schon auf die Klassenfahrt am Schuljahresende. Für das nächste Schuljahr hoffen wir, dass wir gute Noten bekommen, alle gut miteinander klarkommen und wir gemeinsam wieder viel Spaß haben.

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O. v.l.: Marvin Taterra,Timo Bäker, Lars Konkel, Tabea Löprik, Beatrice Gelbke, Katharina Klein, Herr Biedermann, Lara Bowitz, Pia Klein, Cezilie Rüther, Friedrich Lichtenau, Gianluca Huster, Francesca Finessi, Sophie Aßmann, Isolde Baron, Jacob Kelber, Lion Lepach, Julian Falkenberg, Justin Petsch, Sophie Hulyk, Jason Chow, Sarah Schulz, Marvin Chow, Miriam Kammer

Klasse 5 c Das Schuljahr ging gleich richtig los. Mit zwei neuen Mitschülern, Lara Bowitz und Lars Konkel, starteten wir einen Monat nach Schulbeginn mit unserem neuen Klassenlehrer, Herrn Biedermann, und Frau Riemann zu unserer 2. Klassenfahrt nach Wyk auf Föhr. Bei einer Wattwanderung haben wir einen riesengroßen Taschenkrebs gefunden. Aber am witzigsten waren Lars „Stinkbomben“, die statt im Zimmer der Mädchen zu landen, leider schon in seinem Schrank „hochgingen“. Noch nicht mal Cezilies ausgeliehenes Deo konnte etwas gegen den Gestank ausrichten. Im Januar ist unsere Mitschülerin Sophie Aßmann leider auf eine andere Schule gegangen. Ein paar Monate später stand das Bouncer-Turnier vor der Tür. Für Lars war es natürlich eine besondere Ehre, dass er Schiedsrichter sein durfte. Die Jungs haben zwar nur den vierten Platz gemacht, dafür waren die Mädchen mit dem 1. Platz die Besten. Mit Frau Behrends waren wir im Naturkundemuseum und anschließend noch auf dem Spielplatz. Dort haben Lars und Timo Jason dermaßen heftig auf der Hängematte geschaukelt, dass er herausgeschleudert wurde und sich dabei sein Gesicht aufschlug. Schön war auch der Ausflug ins Turm-Erlebnisbad in Oranienburg. Der krönende Abschluss war aber die Zirkusprojektwoche. Da konnten wir unseren Lehrern und Eltern mal zeigen, wie wir auch Feuer spucken, Einrad fahren u.v.m. können.

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O. v.l.:

Melissa P. , Sonja J., Anne B., Annelie G., Celine A., Nico K., Max K., Andreas F., Christin B., Rebekka M., Vanessa L., Christopher P., Elisa L., Merlin S., Robin M., Tom R., Leonard B., Anastasia G., Jeannine R., Michelle L., Sarina F., Nico B., Philipp Z.

Klasse 6 a Im Schuljahr 2009/10 waren wir 24 Schüler. Davon waren 11 Jungen und 13 Mädchen. Wir haben Dario Kley neu in unsere Klasse aufgenommen. In diesem Schuljahr hatten wir wieder einige interessante Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten. So haben wir den Berliner Dom besucht und durften an diesem majestätischen Ort ein Kinderkonzert nach J. Haydns „Die Schöpfung“ genießen. Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen erzielte aus unserer Klasse Anne Buchberger mit dem selbstgewählten Buch „Biss zum Ende der Nacht“ den zweiten Platz. Im zweiten Halbjahr bildete ein Besuch der Rundfunkanstalt des RBB das Highlight. Im Tonstudio durften einzelne Schüler einen Originaltext einer Fernsehsendung sprechen und sich diese anschließend anschauen. Wir waren beeindruckt, wie gut die Berichte gelungen waren. Zudem hatten wir die Ehre, einen Einblick ins Studio der Berliner Abendschau zu erhalten. Weiter erhielten wir vom Deutschen Roten Kreuz eine Unterweisung in 1. Hilfe. Vom Umgang mit Verletzten, Verbandstechniken bis hin zur Herzmassage lernten wir an einem Schultag alles Wichtige für den Notfall. Am meisten zu lachen gab es natürlich beim Ausprobieren der Verbandtechniken. In Anlehnung an das behandelte Thema im Religionsunterricht haben wir an einer interessanten Führung durch das Jüdische Viertel am Hackeschen Markt und im Museum der Blindenwerkstatt Otto Weidt teilgenommen. Hier haben wir viel über das Leben von verfolgten Juden im Nationalsozialismus und über einzelne mutige Helfer gelernt und dabei noch ein wenig die Gegend um den Hackeschen Markt erkundet. Am Staffeltag der gesamten Schule sowie im Bouncer-Turnier haben wir leider keine Siege erzielen können. Unseren gemeinsamen Abschied feierten wir mit Frau Riemann, Frau Camphausen und Frau Marinoff im Freizeitheim in Schönwalde. Unser Übernachtungsziel erreichten wir gemeinsam mit dem Fahrrad. Verschiedene sportliche Aktivitäten sowie ein Lagerfeuerabend mit diversen kulinarischen Köstlichkeiten und Stockbrot haben uns gemeinsam mit den Eltern viel Spaß bereitet.

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O. v.l.: Niklas Schulte-Limbeck, Tim Göbel, Antonia Herms, Doreen Bremer, Florentine Rüther, Germain Edomwonyi, Kilian Doege M. v. l.: Feline Ockert, Frau Grzegorski, Jessica Thamm, Jamie Went, Jan Krohne, Lennart Kiesele, Vera Budilov, Angela Resagk*, Fabian Kuhnert V. v. l. Tim Weber, Noa Wedekind, Josefine Meier, Alexandra Krenitz, Amy Dillon Sitzend: Jesper Schüler, Jan Hille und Lasse Westphal Extrabild: Pembe Kaymakci (* im zweiten Halbjahr in der Klasse 5b)

Klasse 6 b Wir, die Klasse 6b, lassen in diesem Sommer unsere Grundschulzeit hinter uns. Schon seit der dritten Klasse haben wir Frau Grzegorski als Klassenlehrerin und erlebten viel mit ihr. Unsere Deutschlehrerin, Frau Dume, schloss im November letzten Jahres ihr Referendariat bei uns erfolgreich ab. Sie war bei unseren Ausflügen fast immer dabei, wie z. B. bei unserem Schokoladen-Workshop in Berlin-Mitte. Dort konnten wir alles über die Herstellung von Schokolade lernen und sogar zwei eigene Tafeln herstellen. In diesem Schuljahr waren wir sehr erfolgreich. Unsere Jungen gewannen den Bouncer-Cup. Jamie wurde erste bei unserem schulinternen Vorlesewettbewerb und beim Waldlauf schnitten wir auch recht gut ab. Außerdem gab es ein großes Zirkusprojekt an unserer Schule, in dem wir alle in verschiedene Zirkusgruppen eingeteilt wurden. Nach einer Woche üben, hatten wir alle unseren großen Augenblick während der Aufführungen. Das Wichtigste war: Wir hatten alle einen riesigen Spaß. Zum Abschluss des Schuljahres fahren wir mit der Klasse 5b für fünf Tage nach Groß-Pinnow an die Oder. Darauf freuen wir uns alle schon sehr.

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O. v.l.: Lucie*, Katharina, Svenja, Chantal, Vincent, Jan, Lucas; 2. Reihe: Jennifer, Fr. Seider, Kimberly, Alissia, Annika*, Melina, Nasariy, Jannis, Hr. Baumann 3. Reihe: Aljoscha, Niklas, Victor, Nando*, Kilian Vorne: Liza, Celia, Kristin, Pembe*, Annika * im 2. Halbjahr nicht mehr in der Klasse

Klasse 7 a Die meisten aus der Klasse finden, dass das 1. gemeinsame Schuljahr schön, lustig und chaotisch war. Am Anfang haben wir die Lehrer geärgert, uns kennen gelernt und uns angefreundet. Wir sind alle verschieden, die lauteste Klasse der Schule und haben den besten Klassenlehrer der Schule. Das macht unsere Klasse so besonders. In diesem Schuljahr waren wir Schlittschuh laufen, waren im Theater und haben ein Jazzkonzert besucht, dass wir nicht so gut fanden. Außerdem übten wir im Rahmen des Zirkusprojektes einige Kunststücke ein. Für das nächste Schuljahr wünschen wir uns mehr Ruhe in der Klasse, nicht mehr so viel Streit und eine Klassenfahrt.

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O. v.l.: Benny Warmuth, Anna Richter, Seraphine Tauchert, Kora Rocha, Bianca Gelbke, Camilla Brandenburg, Virginia Hintz, Fr. Fuchs, Jacqueline Voß, Janine Kagemann, Shion Ogami, (Marvin Strauß)*, Gina Konieczny, Vivien Schönherz, Timothy Hering, Darion Kley *, Cecilia Groth, Christophe Brüsch, Jerôme Radue, Tizian Lamprecht, Mark Fritsch, Marco Panter Extrabilder: Alicia Tschinkel (links) und Alicia Schikowski (re.)

* im 2. Halbjahr nicht mehr in der Klasse

Klasse 7 b Unser Schuljahr 2009/10 Es war unser erstes gemeinsames Schuljahr und es war schön und lustig (also insgesamt klasse), weil wir uns schnell zusammen gefunden und meistens gut verstanden haben. Am Anfang waren wir noch schüchtern und konzentriert, aber mit der Zeit haben wir uns immer besser kennengelernt und angefreundet. Inzwischen haben wir alle gemeinsam viel Spaß und sind dadurch etwas "hibbeliger" - . Unser Klassenraum ist zwar klein, aber gemütlich und etwas Besonderes, weil er im "Haus der Geriatrie" liegt. Da haben wir zurzeit das ganze Haus für uns und sogar einen schönen großen Garten davor. Im Laufe des Schuljahres haben wir einige nette Ausflüge gemacht: wir waren im Schloss Ribbeck, auf der "you"-Messe, im "Grips"-Theater, beim Tanzen und in der Biosphäre Potsdam. Aber richtig cool und schön war unsere Klassenfahrt bei der Sportjugend im Olympiastadion. Dort haben wir uns noch besser kennengelernt und erfahren, was es heißt, ein super Team zu sein. Außerdem konnten wir dort klettern, hatten viel Spaß (auch nachts ;)) und haben sogar Hertha BSC getroffen. Für das nächste Schuljahr hoffen wir, dass es weiter so lustig bleibt, wir viele Ausflüge und / oder noch eine Klassenfahrt machen und dass wir als Klasse immer zusammenbleiben und auch zusammenhalten. Und natürlich wollen wir uns mehr anstrengen, zusammenreißen, ruhiger werden und weniger Faxen machen - ;D.

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O. v.l.: Mitte:

Jamie Dinse, Jan Fischer, Maria Kröse, Liza Akkaoui, Saskia Freeland, Marvin Schönherz Kai Bergmann Jan-Ole Groth, Hr. Delitz, Raphael Müller, René Rossa, Tim Jansen, Saskia Rieger, Sharin Kiesow, Antonia Hoffmann, Dennis Quadflieg, Frances Richter Unten: Jörn-Matthias Kärstens, Bonnie Jaretzky, Isabel Fredl, Jennifer Geraldes-Rodrigues, Melina Schmidt, Clarissa Rolfes, Katharina Krunitsch Extrabilder von links: Svenja Lehmann, Marvin Laarß, Martin Wistuba, Carsten Neugebauer, Samuel Schmidt (seit Juni in der 8a)

Klasse 8 a Das Schuljahr der 8a Unsere Klasse hatte ein ereignisreiches Schuljahr. Höhepunkte waren die Klassenfahrt im Winter nach Südtirol und das Sozialpraktikum. Dieses Sozialpraktikum war für uns alle etwas ungewöhnlich, denn Senioren pflegen, in der Behindertenhilfe arbeiten oder im Büro Rechnungen bearbeiten ist nicht jedermanns Sache. Wir haben gelernt, Respekt gegenüber anderen Menschen zu zeigen. Den meisten hat es sehr viel Spaß gemacht, aber es war auch sehr anstrengend. Die Klassenfahrt fanden wir alle echt gut und mit Herrn Delitz und Frau Fuchs hat es wirklich Spaß gemacht. Jeden Tag Ski fahren, und das 5 Tage lang. Für die Klasse 8a: Frances, Clarissa, Bonnie, Svenja

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Oben v.l.: André, Björn, Jan, Louis, Karolin, Kevin, Antonio, Max, 2.Reihe v.l.: Adrian, Marius, Nico H., Dominik, Nico J., Lisa-Marie, Franzisca, Sandra, Katharina, Ann-Kathrin, vorne v.l.: Frau Jähner, Patrick, Lennard, Martin, Sharlin, Vanessa, Dania

Klasse 8 b Dieses Schuljahr war mehr als interessant, um nicht zu sagen turbulent. Wir bekamen sieben Neue dazu, und es war nicht leicht, zueinander zu finden. Unser Sozialpraktikum war interessant und eigentlich zu kurz. Wir lernten mit jungen und alten Behinderten und Kranken umzugehen. Für machen von uns war dies auch für die Berufswahl wichtig. Ab Februar 2010 waren wir z.B. gemeinsam tanzen und bowlen, wir besuchten Karuna Prevents und lernten eine Menge über Alkohol und seine Folgen. Das Jazztheater war nicht für alle interessant, aber ging doch in die Beine und Füße. Bei Synanon sprachen wir mit Drogenabhängigen, die sehr offen über ihr Leben berichteten. Im April – gleich nach den Osterferien – waren wir eine Woche in Scharbeutz an der Ostsee. Wir hatten immer zu tun: im Hansapark, bei der Scharbeutz-Rallye, in Lübeck, am Strand, im Sea Life Center und natürlich nachts in unseren Zimmern…. Nur schade, dass das Wetter nicht so toll war. In Lübeck genossen wir alles: Hagel, Sonne, Regen, heftigen Wind und wieder Hagel. Zurück in Spandau ging es gleich weiter mit Lernen, Lernen, Lernen, wozu nicht alle gleich viel Lust hatten. Aber das Zirkusprojekt zeigte, was in uns steckt!!! Unser Kontakt zur August-Herrmann-Francke-Schule wurde vertieft durch das Sport- und Spielfest. Dort konnten wir tatkräftig helfen, damit alle Schüler der AHF-Schule die Stationen spielerisch bewältigten. Anschließend waren wir Gäste bei Würstchen und einem Getränk. Was das nächste Schuljahr bringt, werden wir ja sehen – hoffentlich eine bessere Klassengemeinschaft!

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O. v.l.: Constantin Krause, Justin Röhrig, Vanessa Reichert, Leon Kessler, Sören Löbsin, Frau Wolf Mitte: Jan Menzel, Tim Stefainsky, Vanessa Späth, Kelly-Ann Petrow, Linus Fuhl, Marius Kristan*, Alexander Bergmann Unten: Lydia Neumann, Felix Ockert, Nicolas Sperling, Tobias Löprik Extrafotos v. l.: Frederike Welzel, Jorden-Damian Hering, Anne-Sophie Hellmys, Katharina Tobian (* im 2. HJ nicht mehr dabei),

Klasse 9 a Hinter uns liegt ein außergewöhnlich ereignisreiches Schuljahr. In der ersten Woche gab es einen tollen Badeausflug zum Wandlitzsee – zusammen mit unserer Parallelklasse. Es folgten noch zahlreiche Ausflüge und Exkursionen, unter anderem die sechstägige Seminarfahrt an den Wannsee mit Herrn Zander als zusätzlichem Begleiter. Außerdem waren wir im Zuckermuseum und im BIZ. Durch Besuche im Mauermuseum, im ehemaligen Notaufnahmelager in Marienfelde und im FEZ („Das Leben in der DDR“) haben wir uns ausführlich mit der Geschichte der DDR beschäftigt. Höhepunkt des Schuljahres war sicher unser dreiwöchiges Berufspraktikum, bei dem wir in die Berufswelt reinriechen konnten. Es war für uns alle eine eindrückliche Erfahrung. Der große Schock kam dann unmittelbar vor Ostern, als wir erfuhren, dass unsere Klassenlehrerin, Frau Wolf, längerfristig dienstunfähig sein würde. Zu Beginn der zehnten Klasse wird sie hoffentlich wieder bei uns sein. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir einen großen Gottesdienst in der Kirche mit Unterstützung von Frau Wobker-Howen ganz alleine gestaltet haben. Im zweiten Halbjahr stießen mit Kathi, Anne, J.-D. („Jähdieh“) und Rike nach und nach vier neue Schüler/Innen dazu.

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O. v.l.: Mitte: Unten:

Vincent Tobian, Niels Weber, Tim Schöpke, Samuel Schmidt, Lisa Schönwälder, Alina Sander, Marinela Miguel, Marthe Busch, Kevin Reichel, Hendrik Rindermann, Sascha Burghardt Jennifer Brose, Katharina Kelski, Shanice Schmidt, Jessica Fiedler, Nicole Rehberg, Herr Dahlke und Lavinia Paul, Laura Paulus, Annabelle Bergmann, Michelle Dräger, Henry Buchberger

Nicht auf dem Bild: Jessica Fiedler, Sascha Burghardt und Shanice Schmidt (von links)

Klasse 9 b Gleich am Anfang des Schuljahres bekamen wir mit Laura eine neue Schülerin, die die Klasse wiederholt. Nach einigen Startschwierigkeiten wurde sie ein festes Mitglied unserer Klasse. Im Januar absolvierten wir ein dreiwöchiges Betriebspraktikum. Dabei konnten wir viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Einige wollten schon gleich ins Berufsleben starten. Im März mussten wir dann eine herbe Niederlage einstecken, da unsere noch nie unterbrochene Siegesserie im Bouncer endete. Doch sind wir voller Zuversicht fürs neue Schuljahr, unserem letzten. Dann erfuhren wir kurz vor Ostern, dass unsere Französischlehrerin, Frau Wolf, für das restliche Schuljahr aus gesundheitlichen Gründen ausfallen würde. Im Mai stand für uns im Deutschunterricht Zeitung im Vordergrund. Wir arbeiteten mit der Berliner Morgenpost an einem Zeitungsprojekt. In diesem Zusammenhang haben wir auch das Axel-SpringerDruckhaus im Brunsbütteler Damm stand besichtigt. Außerdem waren wir noch im Reichstag, Im Zuckermuseum, im Botanischen Garten, am Wandlitzsee, auf der Jobbörse in der Zitadelle, auf dem Girlsday und im BIZ. Leider mussten wir wir uns im Mai von Sammy verabschieden, der die 9. Klasse wiederholen wird und schon mal in seine neue Klasse reinschnuppert. Sammy, wir hatten viel Spaß mit dir ! Mit Jennifer, die kurz vor Ende des Schuljahres neu in unsere Klasse kam, hat sich das Verhältnis weiter in Richtung Mädchen verschoben. Unsere Klasse hält auch jetzt noch zusammen, auch wenn es manchmal etwas chaotisch zugeht. Anfang Juni gab es noch das große Zirkusprojekt, bei dem wir alle viel Spaß hatten. Für die Kl. 9b: Lisa S. und Nicole R.

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O. v.l.: Destina Kuyral, Marcel Knipp, Pascal Bäker, Maximilian Frost, Christoph Matysik, Nico Klaußner, Sascha Lobitz, Erik Kopacek Mitte: Frau Schäfer, Dorota Zukierska, Sabrina Brauner, Matt Seifert, Tim Teßmer, Laura Kuhlmey, Saskia Mewes, Aileen Schulz, Nathalie Jung, Fabien Vater Unten: Josephine Herrmann, Marie Jansen, Kevin Klinkert, Fabian Treff, Fabian Schneider, Martin Riemer Auf dem Bild fehlen Oliver Treff, Nico Henkel und Maximilian Schürer

Klasse 10 Unser letztes Schuljahr neigt sich dem Ende zu und nun sind wir die Abschlussklasse. Auch wenn es sehr anstrengend war, hatten wir schöne Erlebnisse neben dem vielen Lernen. So besuchten wir z.B. mehrere Messen wie die „YOU“, die „IFA“ und die „Grüne Woche“. Bei einem Projekt zum Thema Graffiti besprühten wir mehrere Türen der Schule. Im März belegten beide Mädchenmannschaften beim Bouncer-Cup 2010 die ersten beiden Plätze. Bei den Präsentationsprüfungen am 23. März waren alle Schüler/Innen erfolgreich. Nun blicken wir mit Zuversicht den restlichen Prüfungen entgegen und freuen uns auf die bevorstehende Klassenfahrt nach England. Wir möchten uns abschließend bei allen Lehrern bedanken, denn es war vielleicht nicht immer ganz einfach mit uns … Sabrina und Josi – für die Klasse 10

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Gedanken zum Abschluss der Klasse 10 Unser letztes Schuljahr neigt sich dem Ende zu und nun sind wir die Abschlussklasse. Auch wenn es sehr anstrengend war, hatten wir schöne Erlebnisse neben dem vielen Lernen. So besuchten wir z.B. mehrere Messen wie die „YOU“, die „IFA“ und die „Grüne Woche“. Bei einem Projekt zum Thema Graffiti besprühten wir mehrere Türen der Schule. Im März belegten beide Mädchenmannschaften beim Bouncer-Cup 2010 die ersten beiden Plätze. Bei den Präsentationsprüfungen am 23. März waren alle Schüler/Innen erfolgreich. Nun blicken wir mit Zuversicht den restlichen Prüfungen entgegen und freuen uns auf die bevorstehende Klassenfahrt nach England. Wir möchten uns abschließend bei allen Lehrern bedanken, denn es war vielleicht nicht immer ganz einfach mit uns … Sabrina und Josi – für die Klasse 10

Einen Tag nach der Zeugnisausgabe fand am 03. Juli im Festsaal der traditionelle Abschlussball der zehnten Klasse statt. Auf dem Foto gut mit ihrem schicken, weißen Hut zu erkennen ist die Klassenlehrerin, Frau Schäfer. Wie immer gab es interessante Programmpunkte wie beispielsweise den Einmarsch. Ausgefallen ist diesmal zum ersten Mal seit vielen Jahren der Abschlussscherz, was verwundert hat, aber nicht wirklich vermisst wurde.

Impressum Die Evangelische Schule Spandau ist eine staatlich anerkannte Grund- und Realschule. Sie befindet sich auf dem Gelände des Evangelischen Johannesstifts Spandau und steht in der Trägerschaft der Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Telefon: Telefax:

030/355 99 050 030/355 99 054

E-Mail: Homepage:

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Die Jahresschrift 2009/10 ist erstellt worden von den Lehrern, Schülern und Eltern und Freunden der Schule. Redaktionelle Bearbeitung: Thomas Brand und Wilfried Dahlke / Layout: Wilfried Dahlke Verwendetes Bildmaterial: ©EVS (außer Klassenfotos) Wir danken der Firma PICTURA für die Freigabe der in diesem Heft verwendeten Klassenfotos und des Kollegiumsfotos. Für die finanzielle Unterstützung danken wir dem Autohaus Dallgow. - 54 -


Der VW- und AUDI-Partner Ihres Vertrauens – ganz in Ihrer Nähe

Autohaus Dallgow GmbH, Wilmsstrasse 120, DE-14624 Dallgow Telefon: +49 (0)3322 5050-0

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Jahresschrift 2009-2010