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Wohlfühlfaktoren Wohlfühlen lässt sich einrichten


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Einleitung

Wie können Lebensräume gestaltet werden, sodass wir uns rundherum wohl fühlen? Diese zentrale Frage stelle ich mir jedes Mal, wenn es um die Gestaltung eines Wohnraums geht. Viele verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle. Einige dieser “Wohlfühlfaktoren” habe ich in dieser Ausgabe für Sie zusammengestellt. Dieses Magazin ist das Erste in einer Serie von Veröffentlichungen, in denen ich Sie ganz herzlich dazu einlade es sich in Ihrem Haus, Ihrer Wohnung oder Ihrem Zimmer schön(er) und gemütlich(er) zu machen. Gut gestaltete Lebensräume schenken uns Kraft, motivieren und halten uns auf allen Ebenen gesund. Ich vertrete das Motto: „Alles hängt mit Allem zusammen“ und beobachte erwartungsvoll, was nach Veränderungen in meiner Wohnung so alles in die Gänge kommt. Ich möchte Sie, lieber Leser, recht herzlich willkommen heißen, wünsche Ihnen unterhaltsames Lesen – und natürlich viel Freude bei der Umsetzung von Anregungen in Ihrem eigenem Zuhause. Ihre

Eva Gossenreiter

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Wohlfühlfaktoren Wohlfühlen lässt sich einrichten Eine gemütliche, aber gleichzeitig funktionelle Atmosphäre - passend zu unseren persönlichen Vorlieben: Wir erzeugen die Atmosphäre, in der wir unser Leben verbringen, durch die Auswahl von Aufenthaltsbereichen, Farben, Möbelstücken, Dekorationen und Gebrauchsgegenständen.

als Nomaden herumgezogen waren, wurden nun Siedlungen gebaut. Sicherheit und Schutz Wenn es um unser Zuhause geht, sind Sicherheit und Schutz die wichtigsten Notwendigkeiten damit es uns gut gehen kann. Schutz vor der Witterung und den Gefahren der Umwelt waren die beiden grundlegenden Anforderungen an die damals errichteten Herbergen – und bis heute hat sich daran nichts verändert.

Ob wir uns in einem Raum wohl fühlen oder nicht hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Manche der Entscheidungen darüber, wie unser Umfeld aussieht, treffen wir ganz bewusst – wie die Auswahl einer zur Körperform passenden Matratze. Andere So banal es auch klingen mag: Ohne schützendes Dach und geschlossene Wände Entscheidungen, wie etwa die Farbauswahl, werden meistens vom Bauchgefühl getroffen. würden wir auf eine harte Überlebensprobe gestellt werden. Welche Dinge holen Sie sich ins Haus? Durch Nicht nur Kälte, Regen und Schnee würden die bewusste Auswahl von Dingen, die wir uns in unseren Breitengraden zu schaffen in unserem Zuhause aufnehmen und wo machen – ohne feste Türen und sicheren wir sie innerhalb unseres Lebensraums platzieren, können wir auf unser persönliches Fenstern müssten wir auch heutzutage unser Heim wohl mit so einigen Tierarten teilen. Wohlbefinden Einfluss nehmen. Wohlfühlfaktoren – Was wir von Nomaden über das Wohnen lernen können Vor etwa 17.000 Jahren entstanden die ersten festen Häuser. Während die Menschen davor

Sich in seinem Zuhause sicher und geborgen zu fühlen ist deshalb von oberster Priorität. Ganz besonders, weil unser Gehirn immer noch ganz ähnlich tickt, wie vor 17.000 Jahren.

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Starker Rückhalt: Sofas und Betten sollten so im Raum stehen, dass sie eine feste Wand hinter sich haben. Die Wand gibt uns Rückendeckung und sorgt so dafür, dass wir uns sicher und geborgen fühlen.

Unser Überlebenssinn Im Gegensatz zu unseren Vorfahren müssen wir uns um Bären oder Löwen die unser Leben bedrohen könnten keine Sorgen mehr machen. Doch trotzdem ist das Bedürfnis von uns Menschen nach Sicherheit von uns selbst, unserer Familie und unserem Besitz von oberster Priorität für uns.

Dafür gibt es in unserem Gehirn eine eigene Funktionseinheit, deren Aufgabe es ist, in potentiell gefährlichen Situationen das Kommando zu übernehmen: Die Funktion des Hirnstammes ist es, alle Über-Lebenswichtigen Funktionen, wie Atmung und Herzschlag, aufrechtzuerhalten – um jeden Preis.

Wir Menschen haben uns seit der Zeit der Jäger und Sammler weit entwickelt. Während dieser Evolution war unser Überlebenssinn absolut essentiell um in gefährlichen Situationen unser Überleben zu sichern.

Sobald dieser Überlebenssinn das Kommando übernimmt wird all die zur Verfügung stehende Energie möglichst effizient auf die lebenswichtigen Funktionen fokussiert: Unser Körper schaltet in den Kampf-Flucht-Starre-Modus.

Obwohl wir heutzutage kaum in Situationen geraten, die wirklich lebensbedrohlich sind, leiten viele Arten von Stress das Umschalten unseres Funktionsmoduses auf “potentielle Gefahr” ein. 6

Für Kreativität und Genuss ist dann keine Zeit mehr – bekannte Muster von Flucht, Kampf oder Starre werden quasi auf Auto-Pilot je nach Situation abgespielt.

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In wirklich gefährlichen Situationen ist das sehr hilfreich: Ohne lange nachdenken zu müssen, springen wir im Straßenverkehr im letzten Augenblick vom Zebrastreifen auf den Gehweg bevor hinter uns ein Fahrzeug vorbeirast.

Gehirns, der uns unser Zuhause genießen lasst.

Stressfaktor Lebensraum Obwohl es auf den ersten Blick verwunderlich scheint, kann auch unser Wohnraum eine Ursache für so eine „scheinbare“ Gefahr sein. Doch die Struktur unseres Gehirns macht Nicht jeder Mensch ist gleich, aber schon keinen Unterschied zwischen realen alleine der Ausblick aus dem 15. Stockwerk Bedrohungen und „scheinbaren“ Gefahren. eines Wohnhauses mit vollständig verglasten Wänden löst in mir persönlich den Zustand Bedrohungen, die gar nicht real sind, einer solchen potentiellen Gefahrensituation die uns aber real vorkommen, gibt es aus. Mein Körper schaltet in Alarmbereitschaft haufenweise: Ein spannender Film, stürzende ohne einer realen Gefahr ausgesetzt zu Börsenkurse oder negative Schlagzeilen in sein und beginnt mit der Ausschüttung der der Zeitung können Auslöser sein, damit der entsprechenden Hormone. Überlebenssinn das Kommando übernimmt und gleichzeitig das Kreativitäts- und Genuss- Die gesamte im Körper zur Verfügung Zentrum in unserem Gehirn abschaltet. stehende Energie wird auf die Flucht fokussiert – in meinem Fall weg von den Jedoch ist es aber gerade dieser Bereich des Fenstern, in Richtung Wohnungsmitte.

Neben Möbelstücken eignen sich auch Pflanzen hervorragend, um Räume zu gliedern: Besonders gut kann man eine Gruppe von Pflanzen einsetzen um Nischen zu kreieren, in denen man gemütich lesen, fernsehen oder einfach genießen kann.

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Wie viele Dinge brauchen wir wirklich? Oft ist es trotz vorläufigem Trennungsschmerz sehr erleichternd sich von Dingen in seinem Leben zu trennen, die uns nicht mehr dienen und stattdessen für etwas Neues Platz zu machen.

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Oft sind es die Schlafzimmertüren, die nachts offen stehen und Durchzug verursachen, Bettwäsche in schrillen Farben oder dunkle, unübersichtliche Treppen, die den Überlebemsmodus aktivieren. Solche „scheinbaren“ Gefahrenquellen sollte man in seinem Zuhause unbedingt entschärfen: Die Schlafzimmertür nachts fest schließen, einfarbige Bettwäsche in ruhigen Tönen verwenden und für gute Beleuchtung auf der Treppe sorgen – all das währt unseren Körper in Sicherheit und Wohlgefühl.

Im Gegensatz zu den aktiven Bereichen sollten Sie uns Geborgenheit und Rückendeckung geben, damit der Körper sich vom Stress des Alltags erholen kann und unser gesamtes System wieder entspannt und regeneriert ist. Sitzmöbel im Wohnzimmer sollten an festen Wänden stehen um gute Rückendeckung zu gewährleisten. Am besten schafft man sich eine gemütliche Nische, die auch seitlich vom restlichen Zimmer durch Raumteiler oder hohe Pflanzen etwas abgeschirmt ist. Besonders wichtig ist das in modernen offenen Wohn-Essräumen, die auch zur Küche hin offen sind und oft sehr aktive YangZonen sind.

Kleine Veränderungen in unserem eigenen Lebensraum können in diesem Zusammenhang mehr bewirken als man es für möglich hält: Den Stresslevel Zuhause zu senken hilft dem Körper zur Ruhe zu kommen und sich von den Strapazen des Alltags zu Wer sich in seiner Wohnung hingegen zu erholen. passiv fühlt und Schwierigkeiten damit hat, ins Tun zu kommen, sollte dafür sorgen, dass Das Streben nach Balance genügend Licht in die Räume kommt. Wenn Von den traditionellen asiatischen Kulturen notwendig, mit guter künstlicher Beleuchtung können wir Europäer so einiges über Balance nachhelfen. lernen. Das Prinzip der beiden Pole von Yin und Yang, dem Passiven und dem Aktiven, ist Frische Farben heitern passive Räume auf – tief in der chinesischen Kultur verwurzelt. Als wer mag kann eine Wand in einem Zimmer in Grundsatz gilt, dass Balance in allen Aspekten einer kräftigen Farbe streichen. des Lebens die Grundlage für seelisches und körperliches Gleichgewicht ist. Balance sollte außerdem im Verhältnis zwischen der Größe der Wohnung und Das Streben nach Harmonie veranlasst der Anzahl unserer Sachen herrschen: Menschen, die beruflich sehr aktiv und Zu viele Möbel, Bücher, Kleider und gefordert sind einen Ausgleich zu suchen Gebrauchsgegenstände können die um ihre Batterien wieder aufzuladen. Das Atmosphäre eines Raums oder einer gesamte System von einem Menschen, der Wohnung drücken. Hier gilt: Spätestens wenn über einen langen Zeitraum keinen Ausgleich alle Schränke bis zum letzten Winkel gefüllt hat gerät durch zu viel Aktivität - zu viel Yang - sind ist es Zeit zu entrümpeln. immer mehr in Schieflage. Platz machen und Raum geben Auch unser Zuhause braucht diese Balance: Was hat in meinem Lebensraum Platz – und Neben aktiven Zonen, wie etwa Küche oder wie viel davon? Arbeitszimmer, brauchen wir passive Zonen zur Erholung und Entspannung: Ruhige „Raum geben“ kann man einer Aktivität oder Schlafzimmer und gemütliche Sitzecken im einem Lebensbereich. Sich im Klaren über Wohnraum. seine persönlichen Prioritäten zu sein, ist vor allem in kleinen Wohnungen wichtig – hier WOHLFÜHLEN www.terraboa.eu Ausgabe Nr. 1

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Wabi Sabi ist die Japanische Philosophie Patina und Charakter eines Gegenstands in Szene zu setzten, anstatt stets nach Perfektion zu suchen.

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ist es auch oft notwendig den zur Verfügung stehenden Platz gut einzuteilen und auszunutzen.

wichtigsten Faktoren mit denen wir das Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden verbessern können. Es geht hier aber ganz und gar nicht darum, dass die Wohnung Wie viel Raum habe ich ganz persönlich für absolut makellos sein muss. Ganz im mich? Möchte ich gerne zusätzlich einen Gegenteil. Es geht darum sich wohl zu Platz zum Meditieren, den ich von meiner fühlen und es sich nach seinem Geschmack Familie abschotte? Ist es an der Zeit, aus dem einzurichten. Arbeitszimmer ein Atelier zu machen? Gibt es Seinen Blickwinkel zu verändern und in meiner Küche drei Schränke für Müll und Putzmittel aber nur einen für Lebensmittel? Wenn Sie Ihr Leben gerne bereichern würden, dann kann es ein guter Anfang sein erst einmal Platz dafür zu machen: Den Schreibtisch aufräumen, um ein neues Projekt zu beginnen, die Küche entrümpeln, um Platz für gesündere Nahrungsmittel zu schaffen, einen festen Platz zum Meditieren auswählen oder den Keller aufräumen, um Platz zum Basteln zu finden. Die Reise in die Welt des Im-Perfektionismus Ganz ehrlich: Wie schön finden Sie Ihre Wohnung? Ich meine damit nicht ob Ihre Freundinnen Ihre Wohnung schön finden, ob Sie Ihre Wohnung für zu klein halten oder ob Sie denken, dass Ihr Wohnzimmer fit für das Titelbild einer Hochglanz-Illustrierten wäre. Ich meine die Frage genau so, wie ich sie stelle: Finden Sie Ihre Wohnung schön? Es ist spannend in die Welt von Wabi Sabi einzutauchen: Das Konzept von Wabi Sabi stammt aus Japan und ist dort weit verbreitet. Es bedeutet, gezielt nach Dingen zu suchen, die nicht perfekt sind. Wabi Sabi sucht ganz bewusst weder Glanz noch Makellosigkeit eines Gegenstands – nein, der Fokus liegt darauf den Charakter und die Patina eines Möbelstücks oder Raums zeigen. Anstatt die Fehler eines Objekts zu suchen, werden diese bewusst inszeniert, damit alle Blicke die Einzigartigkeit des Gegenstands bestaunen können. Es sich schön zu machen ist einer der

“Alles hängt mit allem zusammen”

Abnutzungserscheinungen, Makel und NichtZusammenpassendes ganz bewusst nicht zu verstecken sondern in Szene zu setzen kann einem Raum eine ganz besondere Atmosphäre geben. Unsere Schätze Dinge, die uns wertvoll erscheinen, werten auch unseren Lebensraum auf. Für den einen mögen es Bilder sein, die ihn an seine Familie erinnern, für den anderen Mitbringsel aus dem Urlaub oder Gegenstände, die an das eigene Hobby erinnern. Jeder von uns hat Vorlieben für bestimmte Farben, Materialien oder Einrichtungsgegenstände. Darüber hinaus hat jeder von uns ganz besondere Dinge, die er wirklich schätzt. Es sind meistens sehr persönliche Dinge, verknüpft mit Erinnerungen oder Emotionen. Diese Schätze können Bilder von Personen oder Ereignissen wie Urlaub oder Feiern sein, aber auch Gebrauchsgegenstände die mit einer schönen Freizeitbeschäftigung zu tun haben sein. Seine Schätze im eigenen Lebensraum gebührend zu präsentieren und sich damit zu umgeben verschönert nicht nur die Wohnung (wenn sie liebevoll arrangiert sind), sondern feiert auch Erfolge, Erinnerungen, seine eigenen Werte und Wünsche, sodass man

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Erinnerungen und andere “Schätze” in unserer Wohnung zu präsentieren lässt uns jeden Tag aufs Neue wieder dankbar für unsere Erfahrungen und Erlebnisse sein.

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Seine Wohnung schön zu gestalten muss nicht teuer sein: Die Natur stellt zu jeder Jahreszeit wieder frische Sammelstücke bereit, mit denen wir unser Zuhause schmücken können.

sich tagtäglich daran erfreuen kann. „Alles hängt mit allem zusammen“ Ausreden dafür, warum man es sich dann doch (noch) nicht so schön gemacht hat, wie man es gerne hätte, gibt es so einige: Zeit, Budget oder „temporäre“ Wohnsituationen sind die am meisten genannten Gründe. Aber sind diese Gründe möglicherweise nur Ausreden für fehlende Wertschätzung von sich selbst und seinem eigenen Zuhause?

zu schätzen. Es dauert nicht lange, frische Blumen in eine Vase zu geben, die Bücher auf dem Regal liebevoll zu arrangieren und ein paar Lieblingsstücke gefällig zu gruppieren. Es kostet auch nicht viel in der Natur nach schönen Fundstücken für die eigene Wohnung zu suchen, alte Möbel frisch herauszuputzen oder seinen Kleiderschrank nach Farben einzusortieren.

Sogar wenn es sich nur um einige Tage oder Wochen handelt, in der Sie sich in Ihrem derzeitigen Lebensraum aufhalten, sollten Sie Nach dem Motto der Quantenphysik „Alles hängt mit allem zusammen“ ist die Schönheit es sich Wert sein, in einer schönen Umgebung zu wohnen. Viele Bilder zum Ideen sammeln unseres Lebensraums mit der Schönheit unseres Lebens verknüpft – und davon hätten gibt es auf Pinterest. wir ja gerne alle mehr. Und noch ein Tipp: Es dekoriert und Es sich Zuhause schön zu machen hat damit verschönert sich auch ausgezeichnet im Team mit Familienmitgliedern und Freunden. zu tun, das was wir haben, zu genießen und WOHLFÜHLEN www.terraboa.eu Ausgabe Nr. 1

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6 Fragen an Sie und Ihre Wohnung Ich wünsche mir, dass Sie heute in Ihren Räumen etwas verändern. Weil ich weiß, dass es sich besser anfühlt in einem schönen und liebevoll gestalteten Zuhause zu leben. Und weil es wichtig ist jeden Tag einen kleinen Schritt auf sein großes Ziel zuzugehen. Ich durfte diese Übung von Dr. Martha Beck lernen und hoffe dass Sie – leicht verändert – auch Ihnen dient. Frage 1: Wo sind die gemütlichsten, schönsten Plätze in meiner Wohnung? Wo halte ich mich gerne auf?

Frage 2: Welchen Platz in meinem Lebensraum finde ich am Ungemütlichsten? Wo halte ich mich am wenigsten gerne auf?

Frage 3: Diese 3 Eigenschaftswörter beschreiben diesen Platz:


Frage 4: Angenommen ich hätte unlimitierte Ressourcen zur Verfügung und könnte damit den Raum nach meinen Wünschen verändern: Welche 3 Eigenschaften würden den Raum nach der Veränderung beschreiben?

Frage 5: Welche konkreten Dinge (die möglicherweise klein oder vielleicht auch groß sind) kann ich in diesem Bereich meiner Wohnung verändern, um ihm mehr nach meinen Wunsch-Eigenschaften zu gestalten? (*Hier ist es manchmal notwendig ein bisschen „quer“ zu denken: Auch wenn es nicht möglich ist, ein neues großes Fenster mit Blick ins Grüne in seine kleine Küche zu zaubern, die Kinder in ordnungsliebende Heinzelmännchen zu verwandeln oder dem nervigen Nachbarn auf den Mond zu schicken: Oft machen kleine Dinge dann doch viel mehr aus, als wir uns das zuerst vorstellen können. Sie möchten mehr Licht? Probieren Sie es mit einem Spiegel. Immer Unordnung? Wie wäre es mit einem neuen Ordnungssystem? Kein Platz um ungestört zu sein? Raumteiler zonieren große Räume und schaffen mehr Platz.)

Frage 6: Bis wann kann ich diese Dinge umsetzen?

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1. Außen an der Augenbraue 2. Unter dem Auge am Jochbein

3. Unter der Achselhöhle 4. Zwei Finger breit unter dem Brustansatz

5. Nagelfalz des kleinen Fingers ringfingerseitig

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“Ich lasse es mir gut gehen” klopfpunkte

Ganz nach dem Grundsatz „Wie im Innen so im Außen“ können innere Blockaden uns davon abhalten im Außen etwas zu verändern. Gerade bei Projekten im eigenen Wohnraum, die immer wieder hinausgeschoben werden (natürlich aus überaus wichtigen und ganz besonders triftigen Gründen), wäre es eine Möglichkeit, das Thema zuerst von einer anderen Perspektive anzugehen.

Die Klopfpunktmethode ist eine sehr wirksame Methode um Stress im Bezug zu einem bestimmten Thema zu verringern und Loszulassen, was nicht mehr von Nutzen ist. Die Punkte, die dabei mit leichtem Druck geklopft werden, stehen mit unserem Meridiansystem in Verbindung. Diese einfache Methode kann unser energetisches System in Balance bringen,und hilft ganz besonders gut, wenn uns innere Blockaden im Weg stehen, um es sich schön zu machen und sich besser gehen zu lassen.

Anleitung: 1. 2x tief durchatmen 2. Klopfen Sie rhythmisch den ersten Punkt mit Zeige- und Mittelfinger einer Hand und sprechen Sie dabei den Satz “Ich lasse es mir gut gehen” laut aus. Es ist dabei egal, ob Sie auf der linken oder auf der rechten Körperseite klopfen. 3. Gehen Sie von einem zum nächsten Punkt über, bis Sie einmal ganz durch sind. 4. Wiederholen Sie die ganze Runde noch 2x (oder öfters). 5. Atmen Sie zum Abschluss noch 2x tief aus und ein.

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Design-Tipps spiegel & ihre magische Wirkung

Eine neue Perspektive eröffnet sich: Spiegel können Räume größer wirken lassen. Das eignet sich besonders dazu, um enge Vorzimmer optisch zu vergrößern. Man kann Spiegel aber auch in Wohnräumen einsetzten, um Ihnen mehr Tiefe zu geben. Spiegel bringen auch mehr Aktivität in sehr passive Räume. Zusätzlich spiegelt sich das Licht und wird im Raum besser verstreut. Spiegel sind eine tolle Möglichkeit um dunkle Räume oder Ecken aufzuhellen.

Vorher: Im Garderobenschrank ist zu wenig Platz für Schuhe und die Abtropftasse blockiert den Durchgang in dem ohnehin schon engen Vorraum, der alle Zimmer der kleinen Wohnung miteinander verbindet.

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Nacher: Auf der Ablagefläche in Hüfthöhe können Schlüssel oder andere Kleinigkeiten abgelegt werden. Ein mobiler Hocker steht auf einem saugfähigen Teppich, der den Parkettboden schont. Der großer Spiegel auf der Tür zum Badezimmer vergrößert den Raum optisch und macht ihn heller, indem er einfallendes Licht reflektiert.

Nacher: Der alte Garderobenschrank wurde durch einen flachen Schuhschrank ersetzt. Die Hakenleiste vor dem Sicherungskasten hinter der Wohnungseingangstüre kann bei Bedarf rasch und ohne Werkzeug abmontiert werden. Ein Teppich bringt Struktur in den kleinen Raum.

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Ausgabe 1 - Wohlfühlfaktoren (c) Eva Gossenreiter

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