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www.stadtmarketingaustria.at Verein Stadtmarketing Austria – Trendbook

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Das Potenzial eines Standortes wird weniger durch die geographische Lage, sein Klima oder seine nat체rlichen Ressourcen bestimmt als vielmehr durch menschlichen Willen, F채higkeiten, Energien, Werte und Organisationen. Philip Kotler

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DAS NETZWERK VON STADTMARKETING AUSTRIA*

Bild: Hallinger

Traum vs. Realität: Citymanager/Innen als Leerflächenmanager/NNEN

Mag.a Inga Horny

Verein Stadtmarketing Austria Münzgasse 1, 5020 Salzburg T. +43-662-845453 M. office@stadtmarketingaustria.at W. www.stadtmarketingaustria.at

Die Arbeit als CitymanagerIn ist ein gleichermaßen spannender wie herausfordernder Job, oft ist sie Passion und Herzensangelegenheit. Die persönlichen Anforderungen sind groß, die Stellenbeschreibung umfassend. Dabei gehört das sogenannte »Leerflächenmanagement« zu den Standards an Aufgaben der CitymanagerInnen, wie es einschlägige Beratungsunternehmen empfehlen und BürgermeisterInnen sich wünschen. Es geht um den Anspruch, keinerlei leere Schaufenster in den Einkaufsstraßen vorzufinden und als Standort für internationale Marken, neue Firmen und Geschäftsideen attraktiv zu sein. So weit der Traum, nun zur Realität. CitymanagerInnen verfügen zweifelsohne über umfassende und oftmals außergewöhnliche Standortkenntnisse, die dazu angetan sind, BeraterInnen für ansiedlungswillige Unternehmen zu sein. In größeren Städten ist jedoch die tagesaktuelle Information über vakante Immobilien mit zeit- und personalintensiver Recherchetätigkeit verbunden. Ansprechpartner sind oft Versicherungskonzerne und Immobilienentwickler, die nicht vor Ort sind. Nicht selten kommt es bei den Bemühungen zur Vermittlung von Geschäftsflächen zu Konflikten mit der Immobilienwirtschaft, die Angst um ihr Geschäft hat. Darüber hinaus soll nicht verschwiegen werden, dass die nachhaltige Vermittlung einer Gewerbeimmobilie keine leichte Aufgabe ist. Gute Standorte sind vergeben, noch bevor man Kenntnis von seiner Verfügbarkeit erlangt, schlechte Standorte bleiben schlecht und damit leer. Oftmals stehen auch diametrale Strategien von Stadtmarketing und Kommune erfolgreicher Ansiedlungspolitik im Weg. Während dezentrale Gewerbegebiete entwickelt werden, lässt sich ein Ortskern nur schwer schönreden. Nichtsdestotrotz gibt es auch gute Beispiele für Leerflächenmanagement von Stadtmarketinggesellschaften, etwa in Form von Straßenzugskooperationen oder der Zusammenarbeit aller HausbesitzerInnen. Voraussetzung für eine ernstzunehmende und nicht zahnlose Betriebsansiedelung sind allerdings Budgetmittel zum Ankauf und zur Anmietung strategischer Immobilien. Andernfalls ist es passive, reaktive Informationsarbeit, die ein Stadtmarketing aufgrund von Standortkenntnis und Fachkompetenz zu leisten vermag. Die gezielte, proaktive Ansiedlung neuer Unternehmen bleibt leider oftmals mehr Traum als Realität.

Mag.a Inga Horny Präsidentin Stadtmarketing Austria

1 Wiener Einkaufsstraßen (W) / S. 24 2 Schwechat (NÖ) / S. 27 3 Wiener Neustadt (NÖ) / S. 28 4 St. Pölten (NÖ) / S. 29 5 Mank (NÖ) / S. 30 6 Amstetten (NÖ) / S. 31 7 Sankt Valentin (NÖ) / S. 32 8 Perg (OÖ) / S. 33 9 Steyr (OÖ) / S. 34 10 Wels (OÖ) / S. 35 11 Bad Ischl (OÖ) / S. 36 12 Ried im Innkreis (OÖ) / S. 37 13 Salzburg (SBG) / S. 38 14 Maxglan & Riedenburg (SBG) / S. 39 15 Plusregion: Köstendorf, Neumarkt, Strasswalchen (SBG) / S. 40 16 Altenmarkt (SBG) / S. 41 17 SBS Plattform: St. Johann, Bischofshofen, Schwarzach (SBG) / S. 42

18 Zell am See (SBG) / S. 43 19 Innsbruck (T) / S. 44 20 Hall in Tirol (T) / S. 45 21 Wattens (T) / S. 46 22 Schwaz (T) / S. 47 23 Wörgl (T) / S. 48 24 Kufstein (T) / S. 49 25 St. Johann in Tirol (T) / S. 50 26 Telfs (T) / S. 51 27 Feldkirch (VBG) / S. 52 28 Rankweil (VBG) / S. 53 29 Bregenz (VBG) / S. 54 30 Graz (STMK) / S. 55 31 Weiz (STMK) / S. 56 32 Hartberg (STMK) / S. 57 33 Bruck an der Mur (STMK) / S. 58 34 Kapfenberg (STMK) / S. 59 35 Mürzzuschlag (STMK) / S. 60 36 Leoben (STMK) / S. 61

43 12 W3 13 46 14 29 27 28

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W4 22 44 2 1 20 19

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37 Judenburg (STMK) / S. 62 38 Liezen (STMK) / S. 63 39 Klagenfurt (K) / S. 64 40 Völkermarkt (K) / S. 65 41 Villach (K) / S. 66 42 Lienz (OT) / S. 67 Vereinspartner: 43 CIMA (OÖ) / S. 74 – Partner 44 MK Illumination (T) / S. 75 – Partner Mitglieder/Vereinspartner ohne Beitrag: 45 Wiener Tourismusverband (W) 46 Progress Salzburg Außenwerbung Ges.m.b.H. (SBG)

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W1 Wirtschaftskammer Österreich (W) / S. 68 W2 Wirtschaftskammer Niederösterreich (NÖ) / S. 70 W3 Wirtschaftskammer Salzburg (SBG) / S. 71 W4 Wirtschaftskammer Tirol (T) / S. 72 W5 Wirtschaftskammer Steiermark (STMK) / S. 73

* Stand Februar 2013 Die Reihung der Mitglieder wurde nach Postleitzahlen der Bundesländer durchgeführt.

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Stadtmarketing Austria Der Verein stellt sich vor Der Standortwettbewerb wird härter! Die Aufgaben werden komplexer! Die Budgetmittel und Ressourcen stagnieren! Mit diesen Herausforderungen sehen sich österreichische Orts- und Stadtmarketingorganisationen zusehends konfrontiert. Der im Jänner 2009 neu strukturierte Verein »Stadtmarketing Austria« ist als aktive Interessensplattform bemüht, auf diese aktuellen und zukünftigen Herausforderungen konkrete Antworten zu geben. Unsere Grundwerte: Als Kompetenzzentrum für vernetztes Denken im Ortsund Stadtmarketing ... »» ... glaubt Stadtmarketing Austria an den hohen Wert von Stadt- und Ortskernen als Lebens- und Wirtschaftsraum, »» ... arbeitet Stadtmarketing Austria auf Basis von fachlich und wissenschaftlich fundierten Grundlagen, »» ... achtet Stadtmarketing Austria auf Kompetenzaustausch, Wissenstransfer und Innovation. Die fünf Tätigkeitsfelder von Stadtmarketing Austria: »» Arbeitsfeld 1: Weiterbildung und Erfahrungsaustausch »» Arbeitsfeld 2: Informationstransfer »» Arbeitsfeld 3: Standortkennzahlen »» Arbeitsfeld 4: Öffentlichkeitsarbeit »» Arbeitsfeld 5: Europäische Netzwerke Was wir für Sie leisten: Mitglieder des Vereins Stadtmarketing Austria können exklusiv auf attraktive Leistungen zugreifen, so zum Beispiel: »» kostenlose Teilnahme an den Best-Practice-Tagen »» Teilnahme an der neuen »Stadtmarketing Austria DenkwerkStadt« (= jährliche CitymanagerInnenTagung und Branchentreff)

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»» kostenlose Präsentation Ihrer Organisation im STAMA-

Austria »Trendbook« (= jährliche Publikation zu Trends im Stadtmarketing und zu den Leistungen der Mitgliederorganisationen, die an mehr als 2.000 politische, wirtschaftliche und administrative EntscheidungsträgerInnen sowie an 150 ausgewählte Medien verschickt wird. »» Homepage von Stadtmarketing Austria: Als Mitglied haben Sie uneingeschränkten Zugriff auf unsere Homepage, wo Ihnen überdies ein eigener Blog zur Verfügung gestellt wird »» Öffentlichkeits- und Medienarbeit zum Thema Stadtmarketing und -entwicklung »» Vermittlung von nationalen und internationalen ExpertInnen und KooperationspartnerInnen zu diversen Frage- und Problemstellungen im Orts- und Stadtmarketing u.v.m.

schwerpunkt-aktivitäten des Vereins im Jahr 2013 »» DenkwerkStadt II (21. bis 23. Oktober 2013)

Mitgliedsgebühren Verein Stadtmarketing Austria Die Mitgliedsgebühren im Verein Stadtmarketing Austria sind wie folgt gestaffelt:

»» Organisation von eintägigen STAMA-Praxistagen zu

aktuellen Stadtmarketing-Themen: – Quartiersmanagement – Märkte – ihre Qualitäten und Eigenheiten – Online-Handel – Einkaufswährungen und KundInnenbindungssysteme

»» professionelle Orts-/Stadtmarketingorganisationen/

lokale & regionale Tourismusverbände/Städte und Gemeinden: 1.050 EURO pro Jahr »» ehrenamtlich tätige Werbegemeinschaften

»» Mitwirkung an bzw. Mitorganisation von Bundesländer-

Stadtmarketingforen – z.B. Tiroler Orts- und Stadtmarketingtag am 10. April 2013 »» Vorstandsklausur zum Thema »Stadtmarketing –

bis 50.000 EURO Jahresbudget: 290 EURO pro Jahr über 50.000 EURO Jahresbudget: 580 EURO pro Jahr

Aufgaben und Ziele 2013 – 2020« im Mai 2013 Aktueller Mitgliederstand: 53 »» professionelle Orts- und Stadtmarketingorganisationen aus Klein- und Mittelstädten »» professionelle Orts- und Stadtmarketingorganisationen aus Landeshauptstädten »» ehrenamtlich tätige Werbegemeinschaften »» Weitere Organisationen wie z.B.: CIMA, MK Illumination, Wiener Einkaufsstraßen, Wirtschaftskammer Österreich, Wirtschaftskammern (Sparte Handel) aus Salzburg, Niederösterreich, Tirol, Steiermark u.v.m.

»» Forschungsschwerpunkt »Die lebenswerte Stadt – Krite-

rien und Kennzahlen«

»» sonstige Unternehmen/Institutionen mit »stadtmar-

ketingaffinen« Produkten oder Dienstleistungen 2.100 EURO pro Jahr

»» Content-Ausbau der Homepage:

www.stadtmarketingaustria.at »» Monatlicher Newsletter-Versand an alle Mitglieder »» Antragstellung eines transnationalen Lifelong-learning-

Projektes zum Thema »Town Centre Manager skills and knowledge transfer«

Weitere Informationen bzw. Anmeldeformulare für Mitgliedschaften erhalten Sie unter: office@stadtmarketingaustria.at +43-662-845453

»» Angebot einer Fachstudienfahrt zum 6. World Congress

of Town Centre Management in Montréal (7. bis 11. Oktober 2013)

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Mag. Barbara Prammer, Präsidentin des Nationalrats: a

»Demokratie bedeutet Freiheit und Selbstbestimmung. Das schließt das Recht der Bürgerinnen und Bürger auf Privatheit ein. Gesellschaftliches Zusammenleben braucht freilich auch Orte der Begegnung und der Kommunikation. Den Städten kommt dabei seit jeher eine wichtige Rolle zu. Sie sind politische, wirtschaftliche, kulturelle Zentren und prägen die Identität von Regionen wesentlich. Dieses Profil zu schärfen hat somit nicht nur einen ökonomischen Zweck, um sich im Wettbewerb unverwechselbar zu positionieren; die Leistungskraft von Städten ist in ihrer Gesamtheit zu verstehen und zu fördern. Städte sind Lebenszentren.«

Bild: Parlamentsdirektion/Wilke

Bgm. Helmut Mödlhammer, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes: »Ortsmarketing gibt einer Gemeinde ein Gesicht – nach außen und nach innen. Dieser Schritt ist nicht nur eine Sache der Marketingstrategen, sondern auch der Bevölkerung. Welches Bild wollen wir nach außen tragen? Gerade für Tourismusgemeinden ist eine entsprechende Vermarktung nicht mehr wegzudenken, aber auch in anderen Kommunen wird eine Positionierung immer wichtiger. Ein Schulterschluss zwischen Gemeinde, Bevölkerung und Wirtschaft ist entscheidend für den Erfolg, der schlussendlich allen zugutekommt. Durch den gestiegenen Wettbewerb untereinander gilt es, die eigene Standortattraktivität zu vermarkten. Mit einem kompetenten Partner an der Seite kann das Orts- oder Stadtmarketing effizient und nachhaltig gestaltet werden.« Bild: Gemeindebund/Wilke

OSR Dr. Thomas Weninger MLS, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes: »Stadtzentren erfüllten über lange Zeiträume erfolgreich wichtige Versorgungs- und Identifikationsfunktionen. Besonders die Entwicklungen im Einzelhandel haben in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass Innenstädte diesen Anforderungen oft nicht mehr ›gewachsen‹ waren. Eine tourismusorientierte Wiederbelebung kann allein nicht zu nachhaltigem Erfolg führen, denn unsere Innenstädte müssen insgesamt wieder erstarken. So wären auch Adaptierungen gesetzlicher, baulicher und verkehrlicher Rahmenbedingungen notwendig, damit Stadtzentren aktuellen und zukünftigen Anforderungen wieder gewachsen sind und ihren Beitrag für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Prosperität ganzer Stadtregionen bestmöglich leisten können.« Bild: Wilke

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GemeindeKooperationen Ein Modell der Zukunft? Was bei Tourismusverbänden heute alltäglich ist, ist im Stadtmarketing bzw. Ortsmarketing noch eher die Ausnahme: Ein Zusammenschluss mehrerer Gemeinden zu einer Dachmarke und eine gemeinsame Strategie zum Erreichen der gemeinsamen Ziele. Im Zuge immer knapper werdender Stadtmarketingbudgets könnten Gemeindekooperationen künftig auch im Stadtmarketing zu einem interessanten und effizienten Modell werden.

100  %ig dazu bekennen. Oftmals ist es schwierig, sich vom Kirchturmdenken zu verabschieden und über die Gemeindegrenzen hinaus zum Wohle der Gemeinschaft zu agieren. Daneben sind eine gemeinsame Gesamtstrategie und daraus abgeleitete Aufgabenbereiche zu definieren. Eine langfristig gesicherte Finanzierung inklusive sinnvollem Finanzierungsschlüssel ist für eine funktionierende Kooperation unumgänglich.

In Österreich gibt es mittlerweile einige Städte- und Gemeindekooperationen, die gemeinsam Orts- und Stadtmarketing betreiben. Die Gründe für eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit liegen auf der Hand: Die Nutzung von Synergien und die Schonung von Ressourcen sind wohl die Hauptmotive. Oft sind es kleinere Städte und Gemeinden, die sich zu solchen Kooperationen entschließen. Damit haben sie einen Zugang zu einem höheren Marketingbudget und einem professionellen Orts- und Stadtmarketing. Doch auch für größere Gemeinden kann es aufgrund der räumlichen Nähe und eines ähnlichen Einzugsgebiets zumindest in gewissen Bereichen des Stadtmarketings durchaus sinnvoll sein, zu kooperieren. Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind. Alle teilnehmenden Organisationen (Gemeinden, Tourismusverbände und Werbegemeinschaften) sollten von Anfang an vom Nutzen der Kooperation überzeugt sein und sich auch

Ein Beispiel, wie eine Gemeindekooperation funktionieren kann, ist die Plusregion Köstendorf, Neumarkt und Strasswalchen. Die drei Gemeinden im Norden von Salzburg haben sich vor sechs Jahren zusammengeschlossen, um dem Kaufkraftabfluss in die Einkaufszentren entgegenzuwirken, die Ortszentren und die Wirtschaft zu beleben und die Zusammenarbeit der regionalen Unternehmen zu fördern. Die Plusregion ist als Verein organisiert. Das Lenkungsorgan ist ein 12-köpfiger Vorstand, der sich aus 4 Personen je Gemeinde zusammensetzt. Somit hat jede Gemeinde unabhängig von der Beitragsleistung das gleiche Stimm- und Mitspracherecht. Der Finanzierungsschlüssel richtet sich nach der Einwohnerzahl und dem Kommunalsteueraufkommen der Gemeinden. Die Beiträge je Gemeinde kommen zu 50 % aus der Wirtschaft (über den Tourismusverband) und zu 50  % von den Gemeinden. Unter dem Motto »Ja zur Region« setzt die Plusregion verschiedene regionale Aktivitäten für die UnternehmerInnen in der Region, die

den Wirtschaftsstandort stärken. Die Schwerpunkte liegen auf folgenden Tätigkeitsfeldern: »» KundInnen- und Kaufkraftbindung: Plusregion-Gutschein und Plusregion-KundInnenkarte »» Herausgabe gemeinsamer Werbemittel nach Branchen oder nach Anlässen (z. B. GastronomieSpezialitätenwochen, Aktion zum Weltfrauentag, gemeinsames Gutscheinheft, Plakatkampagne mit Unternehmen der Region etc.) »» Herausgabe eines KundInnenmagazins (vierteljährliche Erscheinung) »» Ansprechpartner für Betriebsgründungen in der Plusregion »» Aufbau von regionalen und überregionalen Kooperationen und Netzwerken »» Veranstaltungen/Events »» Marketing und Öffentlichkeitsarbeit »» Schaffung einer regionalen Identität und Stärkung des Wir-Gefühls Sämtliche Aktivitäten zielen darauf ab, die Gemeinden der Plusregion zu einem attraktiven Standort mit hoher Lebensqualität und ausreichend Arbeitsund Ausbildungsplätzen zu machen. Mehr Informationen zu Gemeinde- und Städtekooperationen: »» www.plusregion.at »» www.sbsshopping.at »» www.wir-dahoam.at »» www.8-staedte.at Mag. Silke Schlick Geschäftsführerin Plusregion

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Quartiersentwicklung Ein ungeschminkter Praxisbericht Man nehme eine in die Jahre gekommene Häuserzeile, in der in den letzten Jahren Stadtentwicklung ein Fremdwort war, überzeugt die öffentliche Hand, die Finanzierung des Notwendigen (z. B. neue Mülleimer und deren öftere Entleerung) und des Gewünschten (z. B. einige Inserate in den lokalen Medien) zu übernehmen, schließt einen zeitbefristeten Vertrag und fertig ist ein Quartier, BID oder wie auch immer die Fachwelt ein gemeinsam agierendes Stadtviertel nennt! Erfolgsversprechender und derzeit ein wenig «trendiger«, da weniger Aufwand: Sie nehmen anstatt einer Häuserzeile ein strategisch gut gelegenes Haus dieser Gegend, mit einer entsprechend großen Freifläche, versprechen der/ dem ImmobilienbesitzerIn MieterInnen zu bringen, im Gegenzug dafür verlangen Sie, dass er/sie endlich die Fläche ausmalt, eventuell den Boden renoviert und die Heizung repariert. Letztere Maßnahmen wären ja ohnehin als Basic zur besseren Vermietungschance anzusehen. Danach »ködern« Sie mit einigen mietfreien Monaten ein paar Firmen der New Economy (seien Sie nicht zu wählerisch in der Auswahl), organisieren einige Schreibtische und fertig ist – ganz dem urbanen Zeitgeist entsprechend – ein Co-Working-Space. Diese Vorgangsweise ist sicherlich für einige EntscheidungsträgerInnen (sprich PolitikerInnen) – da öffentlichkeitswirksam und kurzfristig problemlösend – eine interessante Variante, da dieses Thema allemal für einige Pressemeldungen in den regionalen Medien gut ist.

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Als kleinen themenfremden Ausflug biete ich Ihnen eine Wette an: In diesen Pressetexten wird der Begriff »Nachhaltigkeit« vorkommen! Aber ist «Nachhaltigkeit« nicht schon ein Modewort der PR-Strategen, und wer sagt, dass Nachhaltigkeit immer positiv besetzt ist? Gerade in Stadtentwicklungsprozessen stoßen wir leider auch immer wieder auf nachhaltig schlechte Entwicklungen. Im Prinzip wäre die oben salopp beschriebene Vorgangsweise ja ganz ok, wenn da nicht unzählige unterschiedliche Interessenslagen, mangelnde Kooperationsbereitschaft, ja sogar Unwille und kollektiv fehlender Leidensdruck diese wichtigen Prozesse hemmen würden. TheoretikerInnen (sprich BeraterInnen) übersehen gerne auch, dass jede große oder kleine Stadt, jede Gasse oder Straße, jeder Platz oder jedes Viertel, jedes Haus oder Innenhof, jeder Besitzer, jede Besitzerin, jeder Mieter, jede Mieterin des betroffenen und oftmals nicht einmal geografisch eingegrenzten Viertels einen – mit an 100  %iger Wahrscheinlichkeit grenzenden – individuellen Lösungsansatz benötigt, der maßgeschneidert und größtmöglich alle Interessenslagen berücksichtigt! Daher: Überlegen Sie gut, ob Sie einen langen Atem (sprich Zeit-, Finanz- u. Personalressourcen) für so ein ViertelProjekt haben, überlegen Sie gut, wen Sie mit ins Boot holen (sprich Betroffene und Umwelten), und überlegen Sie gut, ob und wenn ja welche ExpertIn-

nen Sie als ModeratorIn oder CoachIn für die konstruktive Arbeit engagieren! Wenn Sie noch immer überzeugt sind, dass der Schritt ein für Ihre Stadt notwendiger ist, sollten Sie davon ausgehen, dass Sie zu Beginn eines brauchen: Zeit, Zeit und nochmals Zeit! Am Beispiel Villach/Lederergasse waren es genau 18 Meetings/eine Studienreise/einige Dutzend Einzelgespräche und eine Expertenstudie (CIMA) innerhalb von 24 Monaten mit dem Ergebnis, dass ein Verein ausschließlich mit ImmobilienbesitzerInnen der Gasse gegründet wurde. Damit – und das sollte Ihnen bewusst sein – ist jedoch nur die Basis gelegt, mit den Betroffenen in einen gemeinsamen Entwicklungsprozess einzusteigen. Operativ notwendig ist in weiterer Folge die Umsetzung kurzfristiger Maßnahmen, da diese schnell sichtbar und somit motivierend wirken. Ein Beispiel dafür wäre, eine themenorientierte aber zeitbefristete Inszenierung der Gasse, um ein öffentliches Gesprächsthema zu werden. Mittelfristige Maßnahmen wären z. B. die Einführung eines permanenten »Graffiti-Services« und die laufende Kommunizierung der Aktivitäten. Langfristig gesehen steht eindeutig das Thema der »Flächenfüllung« an oberster Stelle der Aktivitäten. Am erwähnten Beispiel in Villachs Lederergasse wurde dazu im dritten ImmobilienbesitzerInnen-Vereinsjahr ein weiterer struktureller Meilenstein mit einer ARGE-Gründung mit 3 Gesellschaftern und mehreren überregi-

onal agierenden Partnerfirmen vorgenommen. Der Verein konzentriert/ minimiert somit den Aufgabenbereich auf das Wesentliche und ermöglicht über das ARGE-Geschäftsmodell die professionelle Füllung und Bewirtschaftung der Flächen.

Basisdaten »CO-QUARTIER« Rechtsform: Arbeitsgemeinschaft 3 ARGE-Gesellschafter zu gleichen Teilen: »» Verein Lederergasse

Die ARGE ist mittelfristig gewinnorientiert ausgerichtet und im Wesentlichen eine Community, die eine völlig neue Form der Urbanität widerspiegelt. CO-QUARTIER – so der eingetragene Firmenname der ARGE – bringt Menschen zusammen, die Freude daran haben, als kleine/r UnternehmerIn Neues zu schaffen und eine pulsierende Innenstadt als Arbeitsraum zu wählen. Das »CO« steht für ernsthaft gemeinte Kooperation und gemeinsam gelebte Innovation. »QUARTIER« steht für den klar abgegrenzten geografischen, aber zukünftig auch virtuellen Raum. Daraus abgeleitet wird der »Claim« zum Logo: Mein Raum!

»» IT-Management GmbH »» Stadtmarketing Villach GesmbH Weitere Partner: »» TELE 2 »» Raiffeisenbank 2 Geschäftsführer in der Startphase: »» Anton Abson (techn. Teil) »» Gerhard Angerer (kaufm. Teil) Zweck der ARGE: Kooperation, Förderung, Entwicklung und Ansiedelung (kleiner) Unternehmen der Kreativwirtschaft in der Lederergasse Ziel/Auftrag: 10 Kooperationspartner bis Ende 2013

Gerhard Angerer GF Stadtmarketing Villach GesmbH

Finanzierung: Erstinvestition über Eigenmittel Stadt Villach u. Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds Meilensteine: »» Glasfaserkabel-Verlegung »» Eröffnung Meeting Point »» Einzug der ersten UnternehmerInnen Kontakt: CO-QUARTIER / ARGE CreatiVILLACH c/o Stadtmarketing Villach GesmbH 9500 Villach, Lederergasse 12 T. +43-4242-46600-90 T. +43-4242-46600-60 M. gerhard.angerer@villach.at W. www.co-quartier.at

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Freiwilligkeit vs. Steuerung Elementar – ein Weckruf! Wie soll in Zukunft die Magnetwirkung der Innenstädte erhalten bleiben? Stadtmarketing ist mit sinkenden Budgets und sinkender Bereitschaft zu freiwilliger Mitarbeit konfrontiert. Kann man sich die Freiwilligkeit in der Standortpositionierung noch leisten? Wie macht man transparent, dass nur mehr wenige die gesamte Last übernehmen? Die Aufgaben und Ziele im Stadtmarketing wird jede Stadt aus einer anderen Perspektive beurteilen, festlegen und definieren. Betrachtet man eine Stadt als Produkt, dann setzt die Marketingstrategie für KonsumentInnen auf kurze Wege. Auf einen optimalen Branchenmix, bei dem Arbeitsplatz, Ausbildungsstätten, Ärzte, Geschäfte und Gastronomie in unmittelbarer Nähe des Wohnortes liegen. TouristInnen wiederum lieben es, durch eine belebte Stadt mit historischen Elementen, bedeutender Architektur und gepflegtem Ambiente zu flanieren. Das sind hohe Anforderungen an ein Stadtmarketing und sie wachsen proportional zu der Verschlechterung der Rahmenbedingungen. Multifunktionale Städte gewinnen zusehends an Bedeutung, deren Speckgürtel werden

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immer breiter, kleine Städte kämpfen weiterhin gegen sinkende BesucherInnenzahlen und steigende Verkaufsflächen in der Peripherie. Innerstädtisch verschwinden die lokalen eigentümergeführten Unternehmen und werden bestenfalls durch internationale Unternehmen ersetzt – diese werden als Filialbetriebe, Ketten usw. bezeichnet. Sie übernahmen in den letzten Jahrzehnten die Funktion des Nahversorgers, des Beherbergungsbetriebes oder des Gastronomen. Im mitteleuropäischen Raum arbeiten und zahlen ca. 30 % der UnternehmerInnen einer Stadt freiwillig an der Positionierung und den damit verbundenen Aktivitäten mit. Die internationalen Unternehmen sehen dies differenzierter: In ihrer Wahrnehmung investieren sie ausreichend Geld für die Standortbewerbung und müssen daher finanziell nichts zum Stadtmarketing beitragen. Das bedeutet: Wenige bezahlen alles.

gesetzt werden. Und doch: Mit jedem frei werdenden Lokal schwindet die Hoffnung, im nächsten Jahr die eine oder andere Aktion wieder realisieren zu können. Budget und Motivation stoßen an ihre Grenzen. 74 % des Stadtmarketings in Österreich basieren auf Freiwilligkeit. Eine Basis, die Gefahr läuft wegzubrechen. Was kommt nach der Freiwilligkeit? Wer wird dann die Innenstädte beleben und bewerben? Was ist Ihre Meinung? Senden Sie diese an: office@stadtmarketingaustria.at Guido Miklautsch, MSc GF Wiener Einkaufsstraßen-Management

www.weihnachtsbeleuchtung.cc

Deshalb ist es großartig, dass in vielen Städten sensationelle Stadtfeste, kulturelle Veranstaltungen, Aktionswochen und Leistungsschauen, saisonal geschmückte Innenstädte und wunderschöne Weihnachtsbeleuchtungen um-

Blachere Illumination GmbH Österreich - zuständig für den deutschsprachigen Raum. office@blachere-illumination.at / + 43 7242 25 20 210

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Reale Einkaufswelt vs. Online-shopping – der Wettbewerb eröffnet neue Fronten Die Wertigkeit! Städtische Erfolgsfaktoren sind so vielfältig wie der Blick darauf. Themen aus den Bereichen Architektur, Mobilität, Technologie, Sicherheit, Inszenierung, Tradition, Soziales u.v.m. haben die Berechtigung, als ein Erfolgsfaktor angesehen zu werden. Etwas tiefer, aus der Vogelperspektive, betrachten wir den Erfolgsfaktor »Handelsattraktivität«. Dazu fallen der breiten Unternehmermeinung richtigerweise Themen wie Rentabilität, Serviceleistung und Produktqualität ein. Mancherorts werden Misserfolgsfaktoren ausschließlich außerhalb des eigenen Einflussbereiches gesucht und permanent die »Wer ist schuld an meinem Problem-Frage« gestellt. Stadtmarketing-Insidern fallen wahrscheinlich vorwiegend Kooperations(un)wille (»Bitte nicht in Selbstmitleid verfallen.«) und Branchenmix-Themen ein. Seriöse Experten beschäftigen sich meist mit den Themen Standortstabilität und Medien oftmals mit dem einseitigen Wettbewerb zwischen den Innenstädten und den grünen Wiesen! Aus der Vielfalt aller mehr oder weniger berechtigten Experten-, Stammtisch- und sonstigen Diskussionsrunden-Meinungen und auf der Suche nach Misserfolgs-Ursachen »stolpert« man nur manchmal über den nicht zu übersehenden Trend der Online-Shops. Hier könnte man vermuten, dass das Thema einfach verdrängt wird! Die Ernüchterung! Diese vielerorts noch nicht erkannte Bedrohung bringt mit sich, dass die damit verbundenen Chancen auch nicht gesehen werden können. Das Gottlieb Duttweiler Insti-

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tut brachte es in der Studie »The Story of Unstoring« (2010) mit folgenden Kernaussagen auf den Punkt! »Unstoring bedeutet eine Entwicklung, die den klassischen Händler umgeht …«, »es erwartet uns eine Zukunft, die den Laden – so er bei Bestehendem verharrt – überflüssig machen könnte …«, »statt einer klaren Trennung zwischen online und realer Welt verschmelzen die beiden Universen …« und »seit immer günstigere und leistungsfähigere Endgeräte auf den Markt kamen, musste die Geschichte des Einkaufs neu geschrieben werden. Am Laden vorbei!« Auch die KMU Forschung Austria schrieb im Juni 2011 in der Studie »Distanzhandel begeistert alle Generationen«, dass es zukünftig »kein reales Shopping ohne vorheriger InternetRecherche« geben wird. Zahlen daraus ergeben, dass 4,1 Mio. Österreicher im Distanzhandel (so der sperrige Fachbegriff) kaufen und durchschnittlich 1.300 Euro ausgeben. Nur 16 % der KonsumentInnen kaufen alles bei einem Anbieter, somit haben auch kleinere Plattformen Chancen, ein Stück des »Online-Shop-Kuchens« abzubekommen. Ausgabefreudigste Altersgruppe der »Online-Shopper« stellt die Gruppe der 30- bis 39-Jährigen dar. Spannend zu betrachten sind auch die unterschiedlichen Bereiche der Wertigkeit im Kaufkraftverhalten. Hierbei zeigt sich, dass »Bekleidung« den Bereich der Bücher bereits überholt hat und die Bereiche Elektro, Möbel, Schuhe, Musik, CDs und Spielwaren knapp dahinter landen. Festzustellen ist, dass nahezu alles – vom hochpreisigen Auto bis zur kitschigen Zuckerlbox – virtuell

ausgewählt und wenige Tage später frei Haus geliefert wird. Vorbei am heimischen Handel! Eine Feststellung! Vielerorts wird mangels Gegenstrategie das Thema einfach ignoriert, gleichzeitig stellt sich die Frage der Verantwortlichkeit. Sollte sich jeder selbst einen Shop einrichten (lassen) oder wäre es nicht sinnvoller, auch hier Kooperationen zu suchen? Die Aufforderung gilt: Reden Sie darüber! Es muss nicht immer der – zugegebenermaßen auch wichtige – Kaufkraftabfluss in die Nachbarstadt sein oder, noch »enger« gedacht, der Abfluss in die peripheren Gebiete innerhalb der eigenen Stadtgrenzen Gesprächsstoff sein! Stellen Sie sich der Tatsache, dass das Online-Shop-Geschäft jetzt schon der stärkste Konkurrent des stationären Einzelhandels ist und nehmen Sie dieses bereits eingetroffene Szenario ernst! Beweis gefällig? Dann beobachten Sie z.B. große Printmedien, die sich dieses Themas annehmen und offensichtlich erfolgreiche Online-Auktionen mit den heimischen HändlerInnen veranstalten, aber mittlerweile auch themenorientierte (z. B. Baby- und Genussartikel) Online-Shops ganzjährig mit Partnern betreiben bzw. promoten. Warum wohl? Ein Lösungsversuch! Fakt ist, dass eine Stadtmarketingorganisation im besten Fall »Markenwächter« ist und identitätsstiftend wirkt. Fakt ist aber auch, dass frequenzbringende Aktionen gesetzt werden sollten. Genau hier ist der Widerspruch mit herkömmlichem Stadtmarketing-Verständnis zu über-

winden. Eine Idee dazu wäre, die Betreibung eines gemeinsamen Online-Shops für den stationären Einzelhandel, in dem ausschließlich Gutscheine gekauft werden können. So ist sichergestellt, dass z. B. die KundInnen den Weg in das Geschäft suchen müssen. Das Kaufmotiv und die Werbeaussage würden dazu auf der Hand liegen! »Bequem von zu Hause aus shoppen, mit der Sicherheit beim bekannten Händler ums Eck in der eigenen Stadt einzukaufen«! Das würde den Trend zur Regionalität unterstützen und das Thema »Unsicherheit bei OnlineKäufen« minimieren. Es stellt sich einzig die Frage, ob heimische HändlerInnen/ DienstleisterInnen den oben erwähnten Kooperationsunwillen überwinden können, da eine kritische Angebotsmas-

se (möglichst viele UnternehmerInnen müssen teilnehmen) die Attraktivität eines Online-Shops bestimmt. Nahe oder ferne Zukunft? Drei attraktive Gedankengänge sollten das Tun von Stadtmarketingorganisationen bestimmen. Erster Gedankengang: »Virtuelles Schaufenster«! Ein GutscheinOnline-Shop könnte eine ausbaufähige Basis für einen »richtigen« Webshop sein, um damit den Startschuss zu einer gemeinsamen städtischen Artikel- u. Dienstleistungsdatenbank zu setzen! Zweitens würde so eine Maßnahme zumindest ein schlagkräftiges Argument zur Minderung der Problemantik sein und für den einen oder anderen Betrieb durchaus nutzenstiftend wirken! Drittens

könnte es durchaus eine österreichweit agierende Plattform geben, um Zeitund Geldressourcen der Einzelnen nicht überzustrapazieren. Der Verein Stadtmarketing Austria wäre für solche Projekte der richtige Impulsgeber!

Gerhard Angerer GF Stadtmarketing Villach GesmbH

Quellen: Gottlieb Duttweiler Institut und KMU Forschung Austria; im Text erwähnt, zum Thema siehe auch www.gutscheinbox.at

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Wir können die Stadt nur so weit denken wie uns selbst Warum Stadtmarketingorganisationen mehr sein müssen als Einzelhandelsvertreter

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Feldkircher Gauklerfestival

Stadtmarketingorganisationen sind bekanntlich eine relativ junge Gattung. In Deutschland und Österreich kamen in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts erste professionelle Stadtmarketingorganisationen auf. Entstanden meist aus Werbegemeinschaften des örtlichen Einzelhandels, die durch zusätzliches Personal die große Anzahl an Aktivitäten, zum Beispiel Modeschauen, Großveranstaltungen oder Werbekampagnen, zu koordinieren versuchten. Auch heute noch bilden diese ehrenamtlichen oder semiprofessionellen

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Einheiten einen Großteil unserer Stadtmarketingorganisationen in Österreich. All diese Organisationen machen einen tollen Job. Mit viel Engagement und (häufig unbezahlten) Arbeitsstunden versuchen sie, die Besonderheiten ihrer Stadt oder Gemeinde nach außen zu tragen. Die zweite große Säule der städtischen Vermarktung bilden die Tourismusorganisationen. Diese sind aufgrund ihrer längeren Geschichte und der wirtschaftlichen Potenz ihrer Leistungsträger in der Regel professioneller strukturiert und mit mehr finanziellen

Mitteln ausgestattet. Aber inhaltlich denken reine Tourismusorganisationen in den seltensten Fällen über den infrastrukturellen Tellerland bzw. den nächsten Wanderweg hinaus. Wir müssen uns die Frage stellen, welche strukturellen Probleme diese sequenzielle Betrachtungsweise der eigenen Arbeit bringt. Denn es steht zu befürchten, dass die Trägerschaft der jeweiligen Organisation die Ausdifferenziertheit des Handlungsspielraums determiniert. – Stadtmarketingorganisationen auf Werbegemeinschaftsbasis haben auch heute noch selten Aufga-

benbereiche außerhalb des Einzelhandels und TouristikerInnen sind gerne auf dem einheimischen Auge blind. Ein Tourismuskollege meinte unlängst in einem Gespräch mit mir, er wäre froh, das Citymarketing nicht in seinen Agenden zu haben. Denn so könne er einen klaren touristischen Weihnachtsmarkt designen, der sich doch sehr stark von Weihnachtsmärkten für die regionale Bevölkerung unterscheidet. Bei der Differenzierung der Weihnachtsmärkte hatte er sicherlich Recht. Nur leider nimmt dies der Stadt nicht die Entscheidung ab, welche Art von Weihnachtsmarkt man denn überhaupt haben möchte, bzw. welche am besten in die jeweilige Stadt passt. Denn nicht die vorhandene Organisation bestimmt den Bedarf einer Aktion, sondern die Eigenheiten der Stadt. Somit muss die Frage »was passt/wer sind wir?« zuallererst geklärt werden.

Die Summe ist was Anderes als die Einzelnen Teile ... In der Literatur findet man in der Regel fünf Sparten, die dem modernen Stadtmarketing zugeordnet werden: Tourismus-, City-, Standort-, Eventund teilweise Verwaltungsmarketing, beispielsweise BürgerInnenserviceeinrichtungen. All diese Bereiche zusammen werden unter dem strategischen

Ziel betrachtet, die Stadt als Gesamtheit weiterzuentwickeln, darin involvierte Akteure zu vernetzen und einen attraktiven Standort für (potenzielle) BürgerInnen, Gäste und Unternehmen darzustellen. Was dabei oft vergessen wird: Es ist nicht möglich, einzelne Bereiche sinnvoll losgelöst voneinander zu behandeln. Denn auch wenn die oben beschriebenen Grabenkämpfe der Interessensgruppen anderes vermuten lassen, in Wahrheit haben die verschiedenen Marketingeinheiten keine oder nur untergeordnet verschiedene Zielgruppen. Der/Die Einheimische interessiert sich genauso für Veranstaltungen wie der Gast und der Tourist/ die Touristin ist im selben Maße Kunde/Kundin der Innenstadt wie ein Angestellter/eine Angestellte aus einem der zahlreichen Betriebe einer Stadt. Die dahinterliegende Frage ist immer dieselbe: Wie tickt die Stadt, was muss getan werden, dass Menschen in ihr gerne arbeiten, leben, einkaufen oder Urlaub machen? Natürlich gibt es in der praktischen Arbeit Projekte und Themenbereiche, die nahezu ausschließlich einer der Zielgruppen »zugutekommen«, wie Einkaufsgutscheine auf der einen oder Hotelverzeichnisse auf der anderen Seite. Aber wo sollen die Grenzen bei Großveranstaltungen oder der Attraktivierung der Innenstadt liegen? Langfristig kann eine Stadt oder eine

Region touristisch nur dann interessant sein, wenn der Einheimische sich mit ihr identifiziert und eine Kulturalität entwickelt und lebt, die »typisch« für sie ist. Was bedeutet das nun für die tägliche Arbeit im Stadtmarketing? Es zeichnet sich eine Evolution ab, die oben genannten Sparten in einer Einheit zu bündeln, um die beschriebenen Herausforderungen bestmöglich meistern zu können. Hier nimmt Österreich übrigens europaweit eine Vorreiterrolle ein. Natürlich erleichtern diese Organisationen das gemeinsame Agieren. Die darin involvierten Gesellschafter kümmern sich schon darum, dass sie nicht vergessen werden. Sichtbar werden diese Zusammenschlüsse aber immer erst durch das Verstehen und das Tun. Und dies kann und sollte unabhängig von der Organisationsstruktur passieren. Unsere Aufgabe im Stadtmarketing ist es, abhängig von den Strukturen der jeweiligen Stadt die hierfür nötigen Akteure zusammenzuführen. Denn genauso bunt und vielfältig wie das Leben in der Stadt müssen dabei auch die Mechanismen und Werkzeuge sein, mit denen dies herausgearbeitet wird. Mag. Edgar Eller GF Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH

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Bild: Klaus Stattmann

»Generationenstadt« Ein Projekt des »kunsthauses muerz«

Veranstaltungen 2012 Praxistag Judenburg – Alternative Finanzierungsmethoden Der erste Praxistag des Jahres 2012 fand am 8. März zum Thema »Alternative Finanzierungsmethoden« in Judenburg statt. Dieses Thema hat in Zeiten der schrumpfenden öffentlichen Budgets höchste Bedeutung: Mehr denn je müssen Orts- und Stadtmarketingorganisationen nach möglichen alternativen Finanzierungsmodellen Ausschau halten.

Das »kunsthaus muerz« initiierte das einzigartige Projekt »Generationenstadt«, das weit über die Thematik des Alterns hinausging. Das Älterwerden gehört zum natürlichen Prozess des Menschseins. Es stellt uns täglich vor neue Hürden und Herausforderungen. Herausforderungen, die generationenübergreifend durch gemeinsam erarbeitete Lösungen bewältigt werden können. Das »kunsthaus muerz« setzte sich das Ziel, nachhaltige und im Alltag umsetzbare Konzepte erkennbar sowie anwendbar zu machen. Aber wieso wird Österreich eigentlich älter?

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Laut den Prognosen der Österreichischen Raumordnungskonferenz wächst Österreichs Bevölkerung bis zum Jahr 2050 um rund 1 Million – von derzeit 8,4 auf 9,4 Millionen. Innerhalb dieser Entwicklung ändert sich die Altersstruktur. Der Anteil der über 65-jährigen Menschen steigt überproportional von 1,5 auf 2,7 Millionen. Dies ist eine Folge des Nachrückens starker Jahrgänge (Babyboom) ins Pensionsalter sowie der immer höheren Lebenserwartung. Die Auswirkungen dieser demogra-

fischen Alterung werden in kleineren Städten besonders spürbar und verändern auch in Mürzzuschlag die städtische Alltagskultur. Auswirkungen, die den Handel, das Wohnen, die Stadtplanung, das Kulturangebot u.s.w. beeinflussen. Die Ausstellung »Generationenstadt« ging deshalb vor Ort der Frage nach, welche Gestaltungsmöglichkeiten Kommunen und ihre BürgerInnen in einer älter werdenden Gesellschaft haben – räumlich, wirtschaftlich, sozial und kulturell. Auf der Suche nach einer generationenübergreifenden Stadtentwicklung trat die Ausstellung in einen direkten Dialog mit der Gastgeberstadt. In einer Serie von Workshops (Start war im Frühjahr 2011) wurden Szenarien und Strategien diskutiert. Anregungen lieferten viele internationale Beispiele, von großräumigen Stadtumbauten bis zu kleinen bürgerschaftlichen Initiativen. In der Ausstellung gruppieren sich diese Projekte um eine Momentaufnahme der Generationenwerkstatt Mürzzuschlag. Konzepte für eine »Generationenstadt« müssen weit über

altersspezifische Lösungen wie Barrierefreiheit oder Pflegedienste hinausgehen. Sie wollen Mehrwert für alle Altersgruppen schaffen: Großzügige Freiräume, ein vielfältiges Angebot an Wohnungen, Kultur- und Bildungsmöglichkeiten oder intelligente Mobilitätskonzepte interessieren auch jüngere Menschen. Das eröffnet vor allem Städten, deren Bevölkerung derzeit abnimmt, neue Perspektiven. Das Projekt »Generationenstadt« des »kunsthauses muerz« tritt den Beweis an, dass auch im kleinstädtischen Raum positive Veränderungen durch Zusammenarbeit aller Altersschichten möglich sind. Mehr Infos dazu unter: www.generationenstadt.at Ausstellungskuratorinnen: Christiane Feuerstein, Angelika Fitz

Brigitte Mair, Geschäftsleitung Mürzzuschlag Agentur

Mag. Heimo Maieritsch, Citymanager der Stadt Graz, präsentierte das Weihnachtsbeleuchtungs-Kooperationsprojekt »Festlich(t) Graz 2018«, das er durch ein mehrjähriges Contracting-Modell mit der Energie Graz finanziert hat.

Gerhard Angerer von der Stadtmarketing Villach GesmbH gab in seinem Vortrag einen Überblick über die diversen Organisationsstrukturen und Finanzierungsvarianten von Stadtmarketingorganisationen. Im Anschluss stellte er die Einnahmequellen der Stadtmarketing Villach GesmbH vor: eine wesentliche Besonderheit daran ist das Modell der »Freiwilligen Leistungsbeiträge«, bei welchem keine »Mitgliedsbeiträge« von den UnternehmerInnen eingefordert, sondern konkrete Leistungen zu einem gewissen Betrag angeboten werden.

5. Tiroler Stadt- & Ortsmarketingtag 2012 Am 24. April 2012 waren ca. 60 VertreterInnen diverser Stadt- und Ortsmarketing-Organisationen zum jährlichen Branchentreffen in St. Johann zu Gast.

Orts- und Stadtmarketingtag 2013 Termin: 10.4.2013 Ort: Stadttheater Sterzing (Südtirol)

Bereits zum 5. Mal wurde die Veranstaltung von der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol organisiert, diesmal gemeinsam mit dem St. Johanner Ortsmarketing. Dr. Alois Schellhorn von der Wirtschaftskammer Tirol: »Der Stadt- und Ortsmarketingtag soll Tiroler Städten, Märkten und Gemeinden, die in Sachen Entwicklung von Innenstädten und Ortszentren oft ähnliche Herausforderungen zu meistern und Probleme zu bewältigen haben, als Plattform dienen – einerseits um von hochkarätigen Referenten neue Impulse und Anregungen zu erhalten, andererseits um im Gedankenaustausch gemeinsam zu Lösungen zu kommen.« Gleich vormerken: Auch 2013 wird die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol gemeinsam mit dem Stadtmarketing Hall in Tirol einen Orts- und Stadtmarketingtag veranstalten.

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Veranstaltungen 2012 Praxistag Wels – MaSSnahmen zur Verschönerung von Stadt- und Ortskernen

Praxistag Hall in Tirol – Immobilien-Masterplan für Städte Mit 30 TeilnehmerInnen aus Stadtmarketing und -politik stieß der Praxistag zum Thema »Immobilien-Masterplan für Städte« auf großes Interesse: Fachleute aus den Bereichen Standortentwicklung und -management präsentierten bereits umgesetzte Projekte und konkrete Services für Standortsuchende sowie Empfehlungen für Immobilien-Masterpläne. Mag. Edgar Eller, Geschäftsführer vom Stadtmarketing Feldkirch und Vizepräsident des Vereins Stadtmarketing Austria, beleuchtete in seinem Referat die Einflussmöglichkeiten von CitymanagerInnen auf die Immobilienentwicklung ihrer Stadt bzw. ihres Ortes. »Stadtmarketing-Organisationen müssen versuchen, sich ein Netzwerk der im Immobilienmanagement tätigen Personen und Multiplikatoren, wie Immobilien-MaklerInnen, Medien und VermieterInnen, aufzubauen. Darüber hinaus ist es von großer Wichtigkeit, dass sich CitymanagerInnen in Gesprächen und Kooperationen mit Partnern aus der Politik, mit der Öffentlichkeit und mit Projektentwicklern ein gutes Standing erarbeiten. Die Stellung als seriöse Partner der Standortentwicklung bringt einen größeren Handlungsspielraum mit sich, wodurch die eigenen Vorstellungen besser eingebracht werden können.«

Beim Welser Praxistag am 25. April 2012 stand das Thema »Farbe in die Innenstadt« im Mittelpunkt des Interesses. Die zentrale Frage lautete: Wie kann das Erscheinungsbild von Stadt- und Ortskernen attraktiver werden? In den Vorträgen wurden drei unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten anhand von bereits umgesetzten Projekten vorgestellt: Licht – Kunst – Möblierung/Bepflanzung. Dieter Bartenbach, Experte für Licht- und Raummilieugestaltung, zeigte Möglichkeiten auf, wie Stadt- und Ortszentren auch bei Nacht behutsam in Szene gesetzt werden können. Bei seinen zahlreichen Arbeiten im In- und Ausland legt er großen Wert auf die optische Wahrnehmung und Energieoptimierung. Die Kunsthistorikerin Cornelia Offergeld hielt einen inspirierenden Vortrag zum Thema »Kunst im öffentlichen Raum«. Anhand schon realisierter niederösterreichischer Projekte

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zeigte sie mögliche gesellschaftliche Auswirkungen von Kunstwerken auf: viele tragen hohes Identifikationspotenzial in sich, z. B. können v. a. partizipative Projekte das Interesse der BürgerInnen an ihrer Stadt und ihrem Umfeld wecken, während andere der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten. Abschließend hielt der Geschäftsführer der Wels Marketing & Touristik GmbH, Peter Jungreithmair, einen Vortrag über die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum. Der langjährige erfahrene Citymanager betonte, dass gelungene temporäre Gestaltungsmaßnahmen wirtschaftliche Impulse in Innenstädten bewirken. Dabei dürfe das Stadtmarketing auch ruhig einmal gewagte Akzente setzen und tiefer in den Farbtopf greifen.

Interessant und aufschlussreich war auch der Vortrag von Dr. Christian Märk von der Standortagentur Tirol über Immobilienprojekte in Vorarlberg und Tirol. Am Beispiel des Garnmarkt-Areals in Götzis und des Hämmerle-Areals in Feldkirch zeigte der Experte für Standortentwicklung wesentliche Erfolgsfaktoren von Immobilienentwicklungsprojekten auf.

Bild: Stadtmarketing Hall in Tirol

Bild: Stadtmarketing Hall in Tirol

Bild: Stadtmarketing Hall in Tirol

Die Leiterin vom ServiceCenter Geschäftslokale der Wirtschaftskammer Wien, DI (FH) Silvia Spendier, referierte über die Freie Lokale Datenbank – ein Vorzeigeprojekt aus dem Bereich des Leerflächenmanagements. Zur aktuellen Situation des Handels in Südtirol nahm Dr. Stefan Perini vom Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer Bozen Stellung. Des Weiteren präsentierte er Maßnahmen zur Aufwertung des Handels am Beispiel der Stadt Klausen. Inhalte und Beispiele von Immobilienmasterplänen wurden von Ing. Mag. Georg Gumpinger, Prokurist und Projektleiter der CIMA Beratung und Management GmbH, erläutert.

Stadtmarketing Austria Vorstand (v.l.n.r.): Mag. Michael Gsaller (Ländersprecher für Tirol), Marije Moors, MSc (Schriftführerin), Mag. Edgar Eller (Vizepräsident), Dr. Eva Maria Posch (Vizebürgermeisterin Hall in Tirol), Mag. Inga Horny (Präsidentin)

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Veranstaltungen 2012 Praxistag Salzburg – Identitätsstiftung und Qualitätssicherung im Eventmanagement Bild: Stadtmarketing Austria

Der Praxistag am 12.9.2012 in Salzburg widmete sich den Erfolgskriterien für die Organisation von qualitativen und identitätsstiftenden Veranstaltungen: Workshop »Qualitätskriterien für das gastronomische Angebot bei Events« – Gerhard Eder, Kulturmanager aus Salzburg, erarbeitete gemeinsam mit den TeilnehmerInnen Erfolgskriterien auf programmatisch-inhaltlicher Ebene und in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sicherheit und Sauberkeit. Bei der Ausarbeitung des kulinarischen Konzepts zum Beispiel müsse der Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Gastronomiepartnern hohe Bedeutung beigemessen werden, um den technischen und personellen Möglichkeiten des Gastronomen gerecht zu werden und um gemeinsam neue Ideen entwickeln zu können. Große Bedeutung legt der langjährig erfahrene Kulturmanager auf die Verwendung saisonaler und regionaler Produkte sowie die Einbindung ortsansässiger Gastronomen in die Veranstaltung. Darüber hinaus kann eine Veranstaltung aufgewertet werden, indem Glas/Porzellan statt Pappe/Plastik, Service statt Self Service und Gartenmöbel statt Biergarnituren angeboten werden.

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Workshop »Kompetenzaustausch im Stadtmarketing« – In einem weiteren Workshop wurden die Erfolgsfaktoren einer qualitativen Presse- und Medienarbeit (Pressefolder, Pressetexte, PR, optimaler Medienmix u.s.w.) behandelt. Ebenso beschäftigten sich die Anwesenden mit den Inhalten einer sorgfältigen und vorausschauenden Budgetplanung und begutachteten unterschiedliche Arten von Verträgen im Eventmanagement. Drei konkrete Best-Practice-Beispiele qualitativer und identitätsstiftender Veranstaltungen rundeten das Tagungsprogramm ab: Gerhard Eder, Ideengeber des Kulinarikfestivals Eat & Meet, beleuchtete die identitätsstiftende Rolle von Veranstaltungen am Beispiel seines Kulinarikfestivals. Mag. Anny Franzelin, MA, vom Stadtmarketing Hall in Tirol stellte die Marke »Advent in Tirol« und deren gemeinsame Qualitätsrichtlinien vor. Abschließend zeigte Marije Moors, MSc., vom Ortsmarketing St. Johann in Tirol auf, wie auch mit kleinem Budget qualitätsvolle Veranstaltungen auf die Beine gestellt werden können. Wichtig sei es u. a., vorhandene Strukturen zu nützen und Vereine sowie Institutionen einzubinden, die Zielgruppe(n) gut zu kennen, um maßgeschneiderte Veranstaltungen bieten zu können, sowie eine gewisse Liebe zum Detail in der Umsetzung und Dekoration.

Praxistag Wien – Baustellenmanagement Am 20.11.2012 lud das Wiener Einkaufsstraßen-Management, auf Initiative des Geschäftsführers Guido Miklautsch, MSc. zum Stadtmarketing Austria Praxistag »Baustellenmanagement – Chance oder Umsatzgrube«. Anhand von BestPractice-Beispielen – zu den Umbauarbeiten im 1. Bezirk, in der Simmeringer Hauptstraße und in der Neubaugasse – wurden wesentliche Erfolgsfaktoren des Baustellenmanagements und -marketings behandelt. Erich-Michael Dobo (Mitarbeiter des Wiener Einkaufsstraßenmanagements) lieferte einen Bericht über charakteristische Baustellen in der Wiener Innenstadt. Das gemeinsame Ziel der Wiener Einkaufsstraßen und der Stadt Wien ist es, trotz der hohen Baustellen-Dichte einen ungehinderten Passanten- und Lieferverkehr zu ermöglichen. So wird versucht, die Erdgeschoßzone begehbar zu halten und die Baustoffe auf dem Baugerüst zu lagern. Vor allem im Bereich Baustellengestaltung hat sich in den letzten Jahren viel getan: Mittlerweile werden die Baustellen komplett beplankt, wodurch eine attraktive Werbefläche entsteht, die allerdings nur vom betroffenen Betrieb benutzt werden darf.

Im letzten Vortrag ging DI Dr. Kunisch, WK-Referatsleiter der Abteilung Stadtplanung & Verkehrspolitik, auf die Notwendigkeit von Baustellen ein. Das Straßenbild ist ständig Veränderungen ausgesetzt und Baustellen helfen dabei, auf diese Veränderungen zu reagieren. Trotz all der Unannehmlichkeiten, die Baustellen bereiten, sind sie wirtschaftlich betrachtet unabdingbar: »Baustellen verbessern das Umfeld, lassen neue Infrastruktur entstehen und eröffnen Chancen, für die Stadt, die Straße und die UnternehmerInnen.«

Bild: Wiener Einkaufsstraßen

DI Wolfgang Ablinger von der Magistratsabteilung Straßenbau berichtete über den Umbau der Kärntner Straße und des Grabens im Jahr 2009. Diese Neugestaltung musste in einer 21.000 m² umfassenden Zone, die täglich von 60.000 Passanten frequentiert wird, durchgeführt werden und erforderte somit eine strikte Planung. Auch die Kommunikation mit vielen unterschiedlichen Interessensgruppen musste klar strukturiert werden. So gab es eine eigene Hotline, einen wöchentlichen Jour Fixe, regelmäßige Infoschreiben an die UnternehmerInnen sowie JournalistInnenführungen. Im Zuge des Praxistages wurde eine weitere Baustellenmarketing-Kampagne mit dem Titel »Ka Gatsch« vorgestellt, die im Zuge der Neugestaltung der Simmeringer Hauptstraße ins Leben gerufen wurde. Diese begleitete die UnternehmerInnen in der Baustellenphase mit diversen Aktionen und sorgte für Zusammenhalt und positive Stimmung. Es gab verschiedene Maßnahmen im B2B- (Infoschreiben, Werbemittel, Führungen und Infoabende) und B2C-Bereich (Imagewerbung, Baustellenreport, Straßenfest, Gewinnspiele).

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Veranstaltungen 2012

Bild: Foto Weinhäupl

DenkwerkStadt 2012 am Attersee Bild: Foto Weinhäupl

Die bei der DenkwerkStadt anwesenden Vorstandsmitglieder von Stadtmarketing Austria

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Stadtmarketing Austria lud vom 29. bis 31. Oktober 2012 zur ersten »DenkwerkStadt« nach Nußdorf am Attersee. Inmitten der idyllischen Landschaft und abseits des Tagesgeschäfts wurden den teilnehmenden CitymanagerInnen Impulsreferate, Diskussionen und Workshops rund um das Kernthema »Kriterien lebenswerter Städte« geboten. Der Einladung zum interdisziplinären Diskurs und Querdenken waren über 25 VertreterInnen von Stadtmarketing-Organisationen aus ganz Österreich gefolgt. Fünf hochkarätige ExpertInnen aus den Bereichen Innovationsmanagement, Stadtplanung, Kultur und Multimedia Technology hielten die Impulsreferate.

Standortfaktoren wie Mietpreise und Infrastruktur sei v. a. ein kreatives Milieu, in dem die Entrepreneure Offenheit und Gleichgesinnte fänden, unerlässlich. Neuerungsprozesse in städtischen Unternehmen würden durch dynamische Netzwerke und gelebte Innovationskultur begünstigt.

Den Tagungseinstieg machte Innovationsberaterin Dr. Gertraud Leimüller mit einem Vortrag zum Thema »Innenstadt als Unternehmensstandort und Raum für Innovation«. Sie beleuchtete die Kriterien, die angehende UnternehmerInnen bei der Standortwahl beeinflussen: neben den harten

Auch Dr. Robert Kaltenbrunner, Leiter der Abteilung »Bauen, Wohnen, Architektur« des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung in Bonn und Berlin, vertrat die Ansicht, dass Baukultur zum Aushandlungsprozess werden müsse. In seinem Impulsvortrag zur »Rückgewinnung des öffentlichen

Wolfgang Andexlinger, Architekt und Assistenzprofessor am Institut für Städtebau und Raumplanung der Universität Innsbruck, maß in seinem Referat zur architektonischen Vielfalt als Kriterium lebenswerter Städte der öffentlichen Diskussion über Architektur einen hohen Stellenwert bei.

Bild: Foto Weinhäupl

Raums« ging der Architekt und Stadtplaner auf drei Entwicklungen ein, die für ein zeitgemäßes Verständnis öffentlicher Räume relevant sind: Urban Gardening, Shared Space und Public Viewing. Nicht nur Quer-, sondern auch Vordenken war bei der Fachtagung gefragt: Im Workshop »Stadtfeste der Zukunft« beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit innovativen Veranstaltungsformaten zur Belebung der Stadt- und Ortskerne. Als Impulsgeber war Dr. Alf Krauliz, Gründer und Organisator des Wiener Stadtfestes, langjähriger Intendant des Niederösterreichischen Donaufestivals sowie Initiator des Wiener Kulturhauses Metropol, geladen.

Bild: Foto Weinhäupl

Daran anschließend hielt DI Robert Praxmarer, Lektor der FH Salzburg im Studiengang MultiMediaTechnology und Fachbereichsleiter Augmented Reality & Game, einen äußerst mitreißenden Vortrag zu den Themen interaktive Kunst, Realtime Performances und Augmented Reality. Er zeigte den TeilnehmerInnen Möglichkeiten auf, wie der öffentliche Stadtraum durch den Einsatz von digitalen Medien zum Ort der spielerischen Interaktion transformiert und damit belebt und erfahren werden kann. Zwischen den Programmpunkten hatten die CitymanagerInnen zahlreiche Gelegenheiten, sich mit KollegInnen aus ganz Österreich auszutauschen.

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Bild: Wiener Einkaufsstraßen

Bild: Gerhard Weinkirn

Wiener EinkaufsstraSSen

City-Management für Wien: Stärke zeigen – das EinkaufsstraSSen-Festival Wien ist eine der wichtigsten Handelsstädte Europas. Neben den bekannten Einkaufsstraßen laden viele kleine Seitenstraßen und Märkte, alle mit ganz eigenem Flair, zum Bummeln und Einkaufen ein.

Die aktivsten EinkaufsstraSSen-Vereine in Wien: Wollzeile Habsburgergasse Krugerstraße Palais-Viertel Stuwerviertel Taborstraße – Karmeliterviertel Karmelitermarkt Vorgartenmarkt Landstraße Erdberg Freihausviertel Wiedner Favoritenstraße – Obere Wieden Margaretenplatz Gumpendorf Naschmarkt Neubaugasse Kirchengasse/Siebensterngasse Westbahnstraße Lerchenfelder Straße Kaiserstraße Alser Straße

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Josefstadt Volksopernviertel Alsergrund Servitenviertel Favoriten Viktor-Adler-Markt Simmering Meidling Meidlinger Markt Ober St. Veit Speising Hietzing Brunnenmarkt Floridsdorfer Markt Linzer Straße Hütteldorf Reindorfgasse Hütteldorfer Straße Märzstraße Mariahilfer Straße im 15. Bezirk Brunnenviertel in Neulerchenfeld Thaliastraße

Alt-Ottakring Hernalser Spitz Dornbach Hernalser Hauptstraße Kalvarienberggasse-Dornerplatz Kreuzgasse Döblinger Hauptstraße Obkirchergasse Nussdorf Brigittenau Allerheiligenplatz Hannovermarkt Strebersdorf Jedlersdorf/Stammersdorf Floridsdorfer Spitz Jedlesee Odeon-, Volkert- und Alliiertenviertel Stadlau Kaisermühlen Aspern und Essling Mauer Rodaun

Das Wiener Einkaufsstraßen-Management organisiert seit dem Jahr 2012 das große wienweite Einkaufsstraßen-Festival, das zu einem jährlichen Fixpunkt auf dem Wiener Eventkalender wird. Die einheitliche Dekoration, das große Gewinnspiel, das Gutscheinheft und viele große und kleine Veranstaltungen in den Einkaufsstraßen und auf den Märkten unterstreichen die Lebendigkeit der Stadt und die Aktivität ihrer Kaufleute.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Wiener Einkaufsstraßen-Management Leiter: Guido Miklautsch

Maßnahmen für die Wiener Einkaufsstraßen »» Medienpaket: Medienschaltungen, EinkaufsstraßenMedien, Veranstaltungsbewerbung »» Verteilaktionen in den Einkaufsstraßen und auf den Märkten »» Internetplattform: www.einkaufsstrassen.at »» Veranstaltungsbus »» Organisation Weihnachtsbeleuchtung »» Fundierte Standortinformationen »» gezielte Ansiedlung von Unternehmen »» POOL-Kooperationsservice »» Einkaufsstraßen-Festival Durch die Arbeit in den Einkaufsgebieten und auf den Märkten wächst das Wissen des Wiener Einkaufsstraßen-Managements täglich. Der Austausch mit Stadtmarketing Austria erweitert dieses Wissen und gibt zusätzliche Impulse für neue Strategien.

Postanschrift: Hietzinger Kai 133 1130 Wien T. +43-1-51450-6700 F. +43-1-51450-6749 M. einkaufsstrassen@wkw.at W. www.einkaufsstrassen.at

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2012: 1.731.236

»

Kaufkraftvolumen vor Ort 2010: 30,8 Mrd. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2 2012: 2.400.000

»

Tourismusnächtigungen 2011: 1,4 Mio.

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Bild: Wirtschaftsplattform Schwechat

Der Bewohner einer groSSen Stadt ist doch immer zu beneiden, weil ihm vor Aug und Ohr kommt, wovon wir Kleinstädter nie einen Begriff erhalten. Johann Wolfgang von Goethe

schwechat

Stadtmarketing zwischen Flughafen und Raffinerie Die Stadtgemeinde Schwechat mit mehr als 16.000 EinwohnerInnen und mehr als 18.000 Arbeitsplätzen weist neben einer hervorragenden Infrastruktur auch eine sehr hohe Wohn- und Lebensqualität auf. Durch die Nähe zur Bundeshauptstadt Wien und Einkaufszentren ist die Lage einkaufstechnisch gesehen schwierig und stellt eine Herausforderung dar. Mitten drin statt nur dabei: Die Wirtschaftsplattform, die von der Stadtgemeinde Schwechat gefördert wird, hat zum Zweck, den Standort Schwechat als Einkaufsstadt für KonsumentInnen attraktiver zu gestalten und dadurch die in der Stadt wirksame Kaufkraft zu erhöhen. Alle Aktivitäten und Events bauen immer auf lokale und vorhandene Stärken auf, um Bewusstseinsbildung für den »Einkauf im Ort« zu schaffen.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Wirtschaftsplattform Schwechat GesnbR Postanschrift: Rathausplatz 9 2320 Schwechat T. +43-699-10797326

Durch gezielte Marketingmaßnahmen wird die Attraktivität der Einkaufsstraßen erhöht und der örtliche Handel gestärkt. Zur Steigerung der Besucherfrequenz und zur Präsentation der Betriebe finden regelmäßig unterschiedliche Veranstaltungen statt (Einkaufsabende bis 21 Uhr, Wochen- und Themenmärkte, Charity-Veranstaltungen, Adventaktionen und vieles mehr). Das im September 2012 zur Koordination der vielseitigen Leistungen eingerichtete Service-Center am Hauptplatz agiert als Kommunikationsdrehscheibe für die Betriebe und Bevölkerung. Speziell zum Themenschwerpunkt »Wirtschaftskraft Innenstadt« kooperiert die Wirtschaftsplattform mit den Einrichtungen der Stadtgemeinde Schwechat sowie der Wirtschaftskammer NÖ und nutzt bestmöglich vorhandene Synergien.

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www.stadtmarketingaustria.at

M. info@kauf-in-schwechat.at W. www.kauf-in-schwechat.at

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2011: 16.571

»

Gesamtstädtische Kaufkraftbindung: 66 %

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 82,5 Mio. EURO

»

Tourismusnächtigung 2011: 312.255

Datenquellen: Statistik Austria

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Bild: Marcel Billaudet

Wiener Neustadt

Bild: Josef Vorlaufer

St. Pölten

Ein Überblick: Die Marketing St. Pölten GmbH Die Plattform für gezielte Werbe und Marketingaktivitäten Der Verein »Neu in der Stadt – die Unternehmer« bildet gemeinsam mit der »kme – Kultur Marketing Event Wiener Neustadt GmbH« die Plattform Stadtmarketing. Als gemeinnütziger Verein haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Einkaufsstadt mit gezielten Werbe- und Marketingaktivitäten zu stärken. Im Zentrum unserer Aktivitäten steht die Innenstadt, die sich aufgrund der weiter ansteigenden Zahl von Verkaufsflächen an der Peripherie immer neuen Herausforderungen stellen muss.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Neu in der Stadt, die Unternehmer Obmann: Karl Linauer Kontakt:

Leistungen 2012: »» »Ziel- und Maßnahmenkonzept zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Wiener Neustädter Innenstadt«. Die »Cima GmbH« wurde beauftragt, eine umsetzungsorientierte Konzeption zur mittelfristigen Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit des City-Einzelhandels in Wiener Neustadt auszuarbeiten. »» »WNTV – Neu in der Stadt Magazin« (Internet- und Fernsehspots zur Bewerbung des Standortes in Kooperation mit »WNTV – Ihr Privatfernsehen«) »» Projekt »Parkscheine« (1 Stunde gratis Parken in der Innenstadt) »» »Neu in der Stadt«-Gutschein zur KundInnenbindung »» Durchführung von gemeinsamen Veranstaltungen (»Hasenzeit«, »Zauber im Advent«) mit der »kme« »» Benefits für unsere Mitglieder und deren MitarbeiterInnen (z. B. vergünstigte Dauer-Parkplätze in der Innenstadt) »» Homepage

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Alexandra Potzmann

Ein Einblick: Die Marketing St. Pölten GmbH ... »» ist eine Stadtentwicklungs- und Marketinginstitution mit einem dementsprechend ganzheitlichen Aufgabenprofil »» entwickelt Marken (»insBesondere Innenstadt St. Pölten«, Unternehmen Zukunft), Marketingprojekte, Themenkampagnen »» bewirbt die Handelszone und den Standort mit dem Ziel der Stärkung und Profilierung des Standorts (mittels Grätzelmarketing, Events, Medienkooperationen, Verkaufsförderungsund Kaufkraftbindungsmaßnahmen) »» ist Dienstleister und Vermittler von Projektpartnern und Ressourcen, auch im Rahmen einer Private-Public-Partnerschaft »» ermöglicht und unterstützt Initiativen im Rahmen des Standortmarketings (Sonderprojekte)

Postanschrift: Wiener Straße 4 2700 Wiener Neustadt T. +43-664-9130027 F. +43-2622-27006-25 M. info@neuinderstadt.at W. www.neuinderstadt.at

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2012: 41.537

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 184,2 Mio. EURO

»

Größe des regionalen Einzugsgebiets im Einzelhandel:

zw. 88.900 und 299.200 Personen

Datenquellen: Statistik Austria, WK Niederösterreich

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Marketing St. Pölten GmbH Geschäftsführer: DI (FH) Matthias Weiländer, Rainer Höberth, Mag. Peter Zuser

Ein Rückblick: 2012 vom Rosenfest zum Wilden Leopold ... »» Veranstaltungen im Rahmen des sogenannten »Grätzelmarketings«: Straßenfeste, Schmankerlmärkte, Leopoldifeier, ... »» Events von der Musikalischen Innenstadt (Konzert-Veranstaltungsreihe) bis zum Rosenfest, ... »» Marketingmaßnahmen und Verkaufsförderungsaktionen von Papiertaschen über eine besondere Familienbroschüre, gleichzeitig Malbuch und Nachschlagewerk, bis zu »insBesondere« Innenstadt-Gutscheinheften zu Weihnachten und Ostern, ... »» Kaufkraftbindung durch die »insBesondere InnenstadtGutscheine«, der »insBesondere Innenstadt-Währung«, mit neuem System, ... »» Kooperationen zun den Themen Kinder mit Kinderdisco und Babykino, Bildung mit dem Bildungsmarktplatz, Kultur mit dem Blätterwirbel, Jugend mit der CitySupaCard, ...

Postanschrift: Rathausplatz 1 3100 St. Pölten T. +43-676-3523348 F. +43-2742-333-5300 M. matthias.weilaender@st-poelten.gv.at W. www.insbesondere.at

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2012:

52.207 Hauptwohnsitze + 4.671 Nebenwohnsitze

»

Tourismusnächtigungen 2011: 148.437

Datenquellen: Statistik Austria, WK Niederösterreich

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Bild: www.stubauer.com

Mank

Amstetten Amstetten – die Einkaufs metropole des Mostviertels

Gemeinsam stark für die STadtgemeinde Mank Unter dem Motto »Gemeinsam sind wir stark« werden die vielen Ressourcen der Stadt gebündelt. Erfolgreich und positiv wirkt sich die Miteinbeziehung verschiedener Organisationen, der Stadtgemeinde und auch der Bevölkerung aus. »Bewusstseinsbildung« war dabei eines der erfolgreichen Hauptprojekte: Der »Fiffikus«, eine bildliche Symbolfigur, verkörpert eine Märchenfigur, die auf das Sterben der Kleinbetriebe in den Ortskernen aufmerksam macht. Hauptaufgabenfelder: »» Unterstützung und Maßnahmen, damit Mank ein attraktiver Stand-

ort für die Wirtschaft, Bewohner und Gäste ist und bleibt. »» Das soll durch gezielte Steigerung der Wirtschaftsdynamik und optimalen Branchenmix erreicht werden.

Bild: Stadtmarketing Mank

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Stadtmarketing Mank Obfrau:

Aktuelle Projekte des Stadtmarketing Mank: »» »Fiffikuskurier«, Mankcard, Manker Wertscheine, Einkaufsnacht, Einkaufsaktionstage, Gutscheinheft, Italienischer Benefizmarkt, Michaelikirtag, Adventmarkt etc.

Sigrid Schalhas Geschäftsführer: Christian Seitlhuber Postanschrift: Schulstraße 1

Ziel des CityClubs ist es, Amstetten im Allgemeinen und das Stadtzentrum im Besonderen für seine EinwohnerInnen und BesucherInnen aus Nah und Fern als lebenswerte Stadt und als Einkaufsmetropole in der Region zu erhalten und ständig weiter zu entwickeln.

Zu diesem Zweck ist der Verein mit kommunalen und regionalen Einrichtungen laufend an der Weiterentwicklung der Infrastruktur, der Standortqualität, der Optimierung des Branchenmix und der nachhaltigen Steigerung der Attraktivität von Amstetten tätig.

Einkaufsrelevante, frequenz-, image- und bekanntheitssteigernde Veranstaltungen wie der Autofrühling, die lange Einkaufsnacht, der Stadtflohmarkt, das Weihnachtsgewinnspiel oder der Adventmarkt werden vom CityClub Amstetten organisiert und durchgeführt. Ein Highlight im letzten Jahr war das »Most. Dirndl.Spring« – ein modernes Brauchtumsfest gemeinsam mit den ansässigen Mostbaronen, bei dem sich Amstetten als das Herz des Mostviertels in Szene setzen konnte.

»Stadtmarketing ist ein ständiger Prozess, bei dem die Einbindung möglichst aller Akteure eine zentrale Rolle spielt. In Mank ist die Kooperation von Stadtgemeinde und Stadtmarketing seit mehr als 15 Jahren gelebte Realität. Der Wechsel in der Leitung vom langjährigen Obmann Hannes Zimola zum neuen Führungsduo mit Sigrid Schalhas und Christian Seitlhuber ist perfekt gelungen. Bewährtes Bürgermeister wurde beibehalten und mit neuen Ideen ergänzt. DI Martin Leonhardsberger Wichtigste Herausforderung in Mank ist neben der Aufrechterhaltung des hohen Standards auch die Reduktion der Leerflächen aufgrund des Nahversorgungszentrums im Ort. Einige schöne Erfolge gibt es schon zu verzeichnen, Gemeinde und Marketing arbeiten aktiv am Ausbau des lebendigen Ortskerns in unserer Stadt mit vielen Gesichtern.«

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T. +43-676-5337080 F. +43-2755-2082 M. christianseitlhuber@aon.at W. www.mank.at

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2013: 3.437

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 120 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 2.000

Laura und Luisa Terranova – die Zwillinge haben den Bewerb »Miss Most.Dirndl.Spring 2012« gewonnen. Hier sind sie vor dem wunderschönen Amstettner Rathaus zu sehen.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: CityClub Amstetten Obmann: Dir. Rudolf Decker Citymanagement: Bakk.Komm. Gerhard Stubauer, Stubauer PR (www.stubauer.com) Postanschrift:

3240 Mank DI Martin Leonhardsberger, Bürgermeister Mank:

»

Amstetten gilt aber auch als Kulturstadt: Mit dem Sommermusical ist Amstetten eine der großen Bühnen des niederösterreichischen Kultursommers. Der CityClub Amstetten unterstützt jedes Jahr das Musical mit gemeinsamen Werbeaktionen und so tritt beispielsweise das Musical-Ensemble bei der Einkaufsnacht auf, um das aktuelle Stück einer großen Anzahl von BesucherInnen zu präsentieren.

c/o Hotel Exel Alte Zeile 14 3300 Amstetten T. +43-676-9442277 M. office.cityclub@aon.at W. www.cityclub-amstetten.at

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2012: 22.876

Datenquelle: Statistik Austria

Ursula Puchebner, Bürgermeisterin Amstetten: »Wenn das Zentrum lebt, lebt die Stadt! Gute Infrastruktur, ein guter Branchenmix, Angebote, die zum Bürgermeisterin Verweilen einlaUrsula Puchebner den, sind wohl die fixen Säulen für eine lebendige Innenstadt. Der City Club Amstetten trägt durch Events vielfältiger Art dazu bei, Amstetten in der gesamten Region Mostviertel als Einkaufsstadt in all ihren Facetten zu präsentieren.«

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Bild: Daniela Weilguni

SANKT ValentiN »

Bild: Stadtmarketing PERG/Mag. A. Schneider

PERG

Valentiner Festtracht

Stadtmarketing Perg – Gemeinsam mehr bewegen

Basisdaten organisation: »St. Valentin – Das Tor zum Mostviertel«

Sankt Valentin hat zum Valentinstag 2013 eine komplette Dirndl- und Janker-Kollektion auf den Markt gebracht. Weiters wurde ein Logo »Valentinerin« und »Valentiner« kreiert, das in jedem Dirndl und in jedem Janker eingestickt wird. Das modische Dirndl garantiert Zusammengehörigkeit und wird wieder zum Selbstverständnis ohne politischideologische, ohne konfessionelle, nationale oder regionale Beschränkungen.

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Kooperationsmarketing

Basisdaten organisation:

»» PERG-Card – Immer im Bonus! (21 Partner, 6.500 KundInnen)

Name der Organisation:

Name der Organisation:

»» Perger Einkaufsgutschein (110 Partner)

Stadtmarketing PERG

Stadtmarketing & Tourismus

»» PERG-Journal (2x/Jahr)

Geschäftsführung:

GmbH St. Valentin Geschäftsführerin/Citymanagerin:

Das City Management in Sankt Valentin hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Stadtimage aufzubauen und zu pflegen. Die Identifikation der BürgerInnen einer Stadt ist das Spiegelbild in der Öffentlichkeit. Neben der operativen Abwicklung von Aktionen, Veranstaltungen und Marketingaufgaben stellt das Stadtmarketing die Vernetzung zwischen Einrichtungen und handelnden AkteurInnen in der Stadt dar und kümmert sich um ein langfristiges Controlling. Eine wichtige Voraussetzung ist, Projekte nicht nur einmalig, sondern kontinuierlich im gesamtstädtischen Interesse zusammenzuführen, um ein Zeichen für eine kooperative Stadtentwicklung mit dem Ziel der Aufwertung der Stadt für die Bevölkerung, die Wirtschaft und die BesucherInnen zu setzen. Projekte ohne Ablaufdatum zu entwickeln. Projekte mit einem Wiedererkennungswert zu schaffen und weniger auf Events als auf marketingstrategische Aktivitäten zu setzen.

Im Verein Stadtmarketing Perg kooperieren die Stadtgemeinde, der örtliche Tourismusverband und die Perger Wirtschaft. Das ermöglicht in Perg die Koordination zwischen den Bereichen Handel, Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Stadtentwicklung. Das Stadtmarketing Perg bündelt budgetäre und personelle Ressourcen und setzt gemeinsame Aktivitäten um, die mit hohem Wirkungsgrad eine optimale Positionierung der Stadt Perg erzielen.

Mag. Doris Haider Postanschrift: Hauptplatz 6 4300 St. Valentin

Günter Kowatschek

Standortmarketing »» Baustellenmarketing im Rahmen der baulichen Maßnahmen im Stadtzentrum »» Entwicklung einer neuen Geschäftsflächendatenbank und Datenwartung »» Parkplatzmanagement für Dauerparkplätze im Stadtzentrum »» Bewerbung Gratis-Kurzparkzone

T. +43-7435-505-4120 F. +43-7435-505-2999 M. office@stadtvalentin.at W. www.st-valentin.at

Basisdaten Stadt:

Obmann: Bgm. Toni Froschauer Postanschrift: Linzer Straße 2 4320 Perg T. +43-7262-53150

Tourismusmarketing »» Positionierung der Stadt in den Markendestinationen Donau Oberösterreich und Mühlviertel »» Projektkoordination im Bezirk Perg für Radland Mühlviertel »» Partner in der Steuerungsgruppe zum Markenvertiefungsprozess der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich »» Marketing für Gruppenreisen inkl. Aufbau einer regionalen Kooperation

M. info@perg.at W. www.stadtmarketing.perg.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2013: 8.033

»

EinwohnerInnen 2012: 9.222

»

Tourismusnächtigungen 2011:

25.195

Datenquellen: Statistik Austria, WK Niederösterreich

Eventmarketing »» Kooperationsveranstaltungen des Einzelhandels »» Musikalischer Christkindlmarkt (3-tägig) »» Unterstützung des Vereins Perger Wochenmarkt

» Tourismusnächtigungen 2011/2012: 16.569

Datenquellen: Stadtgemeinde PERG, Amt der

OÖ Landesregierung, Abt. Statistik

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Bild: Wels Marketing & Touristik GmbH

Bild: Stadtmarketing Steyr/Rußkäfer

steyr

Wels

Wels – »Die Stadt voller Impulse«

Leistungen Stadtmarketing Steyr Stadtmarketing Steyr ist Partner und Servicestelle der Wirtschaft, Stadtteilentwickler, Frequenzbringer für die Innenstadt und positioniert mit einer überregionalen Werbelinie den Handels-, Dienstleistungs- & Gastronomiestandort Steyr erfolgreich in Österreich. Wichtige Basis für die Arbeit von Stadtmarketing Steyr ist die Kommunikation mit Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Tourismus, Kulturabteilung, Medien und der Öffentlichkeit. In diesem Sinne werden folgende Maßnahmen gesetzt:

Die Aufgaben der Wels Marketing & Touristik GmbH haben sich enorm weiterentwickelt. Die ganzheitliche Betrachtung der gesamten Innenstadt steht nun mehr im Vordergrund.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Stadtmarketing Steyr GmbH Geschäftsführer: Alfred Pech

»» Gezieltes Quartiersmanagement und Durchführung von Stadtteilentwick-

»» »» »» »»

lungsprojekten zur Förderung und Weiterentwicklung bestimmter Stadtteile (z.B. Grünmarkt, Ennsdorf) unter Berücksichtigung flächenschonender Ressourcen Aktives Geschäftsflächen- und Immobilienmanagement als Moderator und Plattform für Betriebe, HauseigentümerInnen und ImmobilienhändlerInnen Entwicklung und Durchführung von Einzelhandelsstrukturanalysen, Marktforschungsprojekten, Erhebung von Kaufkraft- und Frequenzdaten etc. Durchführung wirtschaftsorientierter Events zur Positionierung der Einkaufsund Gastronomiestadt Steyr Forcierung von Adventaktivitäten und Erlebnis-Shopping im Rahmen der »Christkindlstadt Steyr« mit überregionaler Medienpräsenz

Bürgermeister Gerald Hackl

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Postanschrift: Zwischenbrücken 1 4400 Steyr T. +43-7252-42582 F. +43-7252-42722 M. office@stadtmarketing-steyr.at W. www.stadtmarketing-steyr.at

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2012: 38.248

Gerald Hackl, Bürgermeister der Stadt Steyr:

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel:

»Die Steyrer Innenstadt entwickelt sich als Handelsstandort ausgezeichnet. Experten bescheinigen dem Stadtzentrum gute Aussichten für die Zukunft. Viele Innenstadt-Unternehmen investieren und modernisieren, ein untrügliches Zeichen für einen Aufwärts-Trend. Einen wichtigen und wesentlichen Anteil an dieser erfreulichen Entwicklung hat das Stadtmarketing-Team Steyr, das gemeinsam mit den Innenstadt-Kaufleuten mit viel Engagement und Fachwissen für den wirtschaftlichen Aufschwung der Einkaufsstadt Steyr arbeitet.«

827 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m :

120.886 (gesamt), 31.430 (Innenstadt)

»

Tourismusnächtigungen 2010/2011:

2

104.763

Datenquellen: Statistik Austria, CIMA Austria

Die Qualitätsallianz »Shoppen mitten in Wels« – Die innerstädtischen gewachsenen Handelszonen haben in Wels einen sehr hohen Anteil inhabergeführter Geschäfte. In einem Partnerschaftsprozess wurde die Marke »Shoppen mitten in Wels« entwickelt. Erklärtes Ziel ist das Profil und die Positionierung der Kernzone Wels – Innenstadt und Stadtteilzentren – für die KonsumentInnen zu schärfen. Unter dem gemeinsamen Marketingdach ist es möglich, die Vorteile der Kernzone Wels zu kommunizieren und die Welser Innenstadt als gewachsene Erlebniszone zu positionieren. Business Touristik Wels – Wels bietet im Herzen von Oberösterreich mit bester Infrastruktur und gebündelter Organisation die optimalen Voraussetzungen für den Erfolg von Business-Veranstaltungen. Mit dem Zusammenschluss der wichtigsten Welser Betriebe im Veranstaltungsbereich, der Business Touristik Wels, hat die Stadt Wels ein wegweisendes Angebot geschaffen. Erklärtes Ziel ist es, die Wartezeiten bei der Verfügbarkeitsabfrage und Angebotslegung zu minimieren. Innenstadtgestaltung – Neben den klassischen Aufgabengebieten wie der Entwicklung von kreativen Veranstaltungsformen und origineller Bewerbungskampagnen für den Standort Innenstadt wird die nachhaltige Mitgestaltung beim Branchenmix und der Innenstadtgestaltung ein zentrales Aufgabenfeld. Für die Gestaltung des öffentlichen Raumes ist es notwendig, in engster Kooperation mit der Politik und Verwaltung eine moderne, funktionale und innovative Gestaltung zu entwickeln. Die unmittelbare und direkte Beeinflussung des innerstädtischen Branchenmix stellt derzeit eine der großen neuen Herausforderungen für unsere Organisation dar. Dort wo sich der Markt nicht mehr selbst reguliert, sind neue Konzepte zur Unterstützung zu entwickeln.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Wels Marketing & Touristik GmbH Geschäftsführer: Peter Jungreithmair, MBA Postanschrift: Stadtplatz 44 4600 Wels T. +43-7242-67722-0 F. +43-7242-67722-4 E. office@wels-info.at W. www.wels-info.at

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2012: 58.717

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 326 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2:

272.452 (gesamt), 40.477 (Innenstadt)

»

Tourismusnächtigungen 2012: 175.001

Datenquellen: Statistik Austria, CIMA Austria

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Bild: www.tricksiebzehn.at

Bild: www.fotohofer.at – Auböckplatz

Bad ISCHL

Ried im Innkreis Stadtmarketing für ein lebendiges Zentrum

STADTMANAGEMENT DER KAISERSTADT BAD ISCHL Bad Ischl – eine Stadt, die Sinne anspricht: authentische Atmosphäre in einer einzigartigen Landschaft und Shoppingvergnügen pur. Die Kaiserstadt bietet allen Gästen und Einheimischen ein unverwechselbares Flair und Einkaufserlebnis. Das Stadtmanagement koordiniert in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband und der Stadtgemeinde neue Projekte und verwirklicht innovative Ideen. »» Shopping Guide: bewährtes Projekt weiter entwickelt und neu

gestaltet »» Ischler Gulden: die einzigartige Stadtwährung; speziell angefertig»» »»

»»

»» »»

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te Sammleredition Eigens entwickelte »Majestätische Weihnachtsbeleuchtung« lässt Bad Ischl in neuem Glanz erstrahlen – von der Wirtschaft finanziert Kaiserbummel: Fest der Wirtschaft zum Kaiser-Geburtstag – Attraktionen der Wirtschaft, eine Vielzahl an kulinarischen Angeboten, Straßenkünstler, Kinderprogramme locken Gäste aus ganz Österreich in die Kaiserstadt Lichterfest »… oben leuchten die Sterne …«: Ein gemeinsames Martinsfest aller Kindergärten von Bad Ischl wurde von einer Maturaprojektgruppe und dem Stadtmanagement organisiert Traditionelle »HandwerksKultur« mit einem umfangreichen Kulturprogramm Kaisereis: Von Ende November bis Anfang Jänner bietet die Stadt Bad Ischl ungetrübtes Eislaufvergnügen für Jung und Alt direkt vor der historischen Trinkhalle inmitten der Stadt.

Basisdaten organisation:

Basisdaten organisation:

Name der Organisation:

Name der Organisation:

Event & Werbe GmbH / Stadtmarketing Bad Ischl

ARGE Stadtmarketing Ried

Geschäftsführer:

Geschäftsführung:

Tourismusdirektor Robert Herzog

Stefan Schmid

Postanschrift:

Postanschrift:

Trinkhalle, Auböckplatz 5

Hauptplatz 12

4820 Bad Ischl

4910 Ried im Innkreis

T. +43-6132-27757-18

T. +43-7752-85180

F. +43-6132-27757-77

F. +43-7752-85180 20

M. stadtmanagement@badischl.at

M. office@stadtmarketing-ried.at

W. www.kaiserstadt.info

W. www.ried.com

Basisdaten Stadt:

Ried kann viel – darüber sind sich BewohnerInnen und BesucherInnen einig. Im Laufe vieler Jahre hat sich die Stadt mit ihrem breiten Angebot für Freizeit und Beruf, der guten Verkehrsanbindung sowie dem gepflegtem historischen Stadtkern zum beliebten Treffpunkt im Herzen des Innviertels entwickelt. Tourismusverband, Stadtgemeinde und der Verein der Rieder Wirtschaft arbeiten als Stadtmarketing gemeinsam aktiv daran, die Positionierung Rieds für die Zukunft weiter zu optimieren. Dem Wandel der Zeit entsprechend stärkt das Stadtmarketing mit seinen konkreten Aktivitäten die sogenannte Hauptstadt des Innviertels. Aufgabengebiete stellen vor allem Veranstaltungen, Tourismus, Marketing und Projekte sowie Kooperationen dar: »» Jahresplan für Aktivitäten und Veranstaltungen »» Umsetzung des Marketingkonzepts »» Bearbeitung von Anfragen von ReiseveranstalterInnen und Gästen sowie Information der BesucherInnen der Stadt Ried »» Organisation von Veranstaltungen und Events »» Durchführung der Medien Planung (Event) und Beauftragung der Insertionen »» Koordination der Werbeaktivitäten von Stadt, Verein der Rieder Wirtschaft, Tourismusverband, Rieder Gastronomie und Hotellerie in Form einer einheitlichen Dachwerbestrategie »» Umsetzung eines einheitlichen Erscheinungsbildes nach außen »» Positive Darstellung der städtischen Dienstleistungen (Verwaltung, Kultur u.s.w.) »» Flächenmanagement betreffend leerstehende Geschäftsflächen und Büros in der Stadt Ried »» Förderung von Maßnahmen zur städtebaulichen, gestalterischen und funktionalen Weiterentwicklung der Stadt »» Geschenkmünzen (»Schwanthaler«)-Organisation »» Tourismuskooperation (Bierregion Innviertel)

Basisdaten Stadt:

»

EinwohnerInnen 2012: 13.955

» EinwohnerInnen 2012: 11.396

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 79,2 Mio. EURO

» Kaufkraftvolumen im Einzelhandel: 60,7 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 42.285

» Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 87.258

»

Tourismusnächtigungen 2011: 380.845

» Tourismusnächtigung 2012: 30.000

Datenquellen: Statistik Austria, WK OÖ

Datenquellen: CIMA Austria

Albert Ortig, Bürgermeister Ried i. Innkreis:

Bürgermeister Albert Ortig

»Die Bauarbeiten für das innerstädtische Einkaufszentrum beginnen im Frühjahr 2013, voraussichtliche Fertigstellung ist im Juni 2015. Handel, Gastronomie und Dienstleistung stehen dadurch vor wesentlichen Herausforderungen. Das Stadtmarketing hat die Aufgabe, die einzelnen Betriebe zu unterstützen und die Einkaufsstadt Ried in ihrer Gesamtheit erfolgreich weiter zu entwickeln.«

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Bild: Wildbild

Salzburg

Maxglan & Riedenburg Stadtteilmanagement für Maxglan & Riedenburg Die Stadtteile Maxglan und Riedenburg liegen an der Haupteinfahrtsstraße in die Stadt Salzburg. Etwa 7.000 Haushalte befinden sich hier zwischen den Einkaufszentren am Stadtrand und einer starken Innenstadt. Während das Altstadtmarketing durch den Tourismusverband Salzburger Altstadt über ein regelmäßiges Budget verfügt, ist der Verein »Initiativkreis der Maxglaner Wirtschaft e.V.« überwiegend auf die ehrenamtliche Leistung seiner Funktionäre und Mitglieder angewiesen.

Vielfalt zeigen, Stärken bündeln, Synergien nützen Die Stadtmarketingorganisation der Altstadt Salzburg ist als Tourismusverband organisiert und damit nicht nur in Österreich ein Unikum. Ziel ist die Sicherung des Wirtschaftsstandortes durch die Positionierung einzelner Cluster, das Bündeln von Stärken und das Nützen der Synergien von Unternehmenskooperationen.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Tourismusverband Salzburger Altstadt Geschäftsführerin: Mag.a Inga Horny Postanschrift:

Das Kulinarik-Festival »eat & meet« im März stellt Küche und Keller der Salzburger Gastronomie einen ganzen Monat lang ins Zentrum des Geschehens und ist dem Cluster »Kulinarik, Hotellerie und Stadtleben« zuzuordnen. Die »Salzburg Biennale« und »Jazz & The City« bieten einem breiten Publikum zeitgenössische Musikformen an bis zu 60 Spielstätten der Salzburger Altstadt und sind dem Cluster »Kunst, Kultur und Festivals« zugehörig. Der Cluster »Mode, Beauty und Lifestyle« präsentiert mit den »Fashion Weeks« die Vielfältigkeit der ModeunternehmerInnen und DesignerInnen der Stadt. Mit dem Projekt »Hand.Kopf.Werk« sollen 2013 alle Formen klassischen Handwerks sowie neue Formen kreativen Schaffens mit unterschiedlichen Aktivitäten vor den Vorhang geholt und die Altstadt als Ort der Produktion ins Bewusstsein gerückt werden. Eine Neuheit des Jahres 2013 stellt die »todu! Akademie für Stadtunternehmen« dar – ein Angebot, das sich an UnternehmerInnen richtet, die in ihrer Stadt mitgestalten bzw. etwas »unternehmen« wollen.

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Münzgasse 1 / 2 5020 Salzburg T. +43-662-845453-0 F. +43-662-845453-22 M. office@salzburg-altstadt.at W. www.salzburg-altstadt.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2013: 149.760 » Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 800 Mio. EURO »

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 289.312

»

Tourismusnächtigungen 2011: 2.293.208

Datenquellen: WK Salzburg, CIMA Austria

Ziel der Werbegemeinschaft ist der Erhalt einer funktionierenden wirtschaftlichen Infrastruktur in diesen Stadtteilen. Der Verein hat etwa 90 Mitglieder, von Großbetrieben (1.200 MitarbeiterInnen) bis hin zu eigentümergeführten Kleinstunternehmen. Gemeinsame Werbung soll die Vielfalt der regionalen Betriebe aufzeigen und über den lokalen Raum hinaus wirken. Die Einführung einer gebührenfreien Kurzparkzone geht ebenso auf das Engagement des Vereins zurück wie die mittlerweile institutionalisierten Stadtfeste – mit 12.000 bis 25.000 BesucherInnen. »» Marktforschung und Strukturanalysen »» Vertretung der Interessen der Mitgliedsbetriebe gegenüber der Stadt(regierung) »» Dachwerbung/Öffentlichkeitsarbeit »» übergreifende Aktivitäten zur KundInnenbindung, z. B. multipartnerfähiges Gutschein- und KundInnenkartensystem (seit 10/2009) »» eigene Veranstaltungen: autofreier Tag, Aktionsverkaufstage, Adventmarkt etc. »» Förderung von Mitgliederaktivitäten, die allen zugutekommen (Jugendveranstaltungen, CityMaps, E-Räderverleih etc.) »» karitatives Engagement im Stadtteil »» »Gesundes Essen« auf Facebook: Ernährung ist ein weiterer wesentlicher Punkt. Im Stadtteil wurde das Projekt »Gesundes Mittagessen/Gesunde Jause« gestartet. Über die Maxglan-FacebookSeite gibt es eine für die Wirte und Geschäfte interessante und einfache Möglichkeit, ihre Angebote zu transportieren. Betriebe/ Wirte, die »gesundes« Mittagessen anbieten, mailen ein Foto plus Angebot und werden vom Initiativkreis der Maxglaner Wirtschaft e.V. als Tipp der Woche vorgestellt.

Bild: Initiativkreis der Maxglaner Wirtschaft

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Initiativkreis der Maxglaner Wirtschaft e.V. Obmann: Alexander Oberwimmer Postanschrift: Kugelhofstraße 18 5020 Salzburg T. +43-650-8902606 E. oberwimmer@aon.at W. www.maxglan.net

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2010: 147.571

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 289.312

»

Kaufkraft Stadt Salzburg: 800 Mio. EURO

»

Kaufkraft im Einzugsgebiet: 3,2 Mrd. EURO

Datenquellen: Statistik Austria, WK Salzburg, CIMA Austria

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PLusregion

Altenmarkt

Köstendorf, Neumarkt, StraSSwalchen

Werbegemeinschaft Altenmarkt »WGA«

3 Gemeinden – 1 Ziel Ja zur Region lautet die Devise der Plusregion Köstendorf, Neumarkt, Strasswalchen. Gemeinsam arbeiten die drei Gemeinden erfolgreich an der Stärkung der regionalen Wirtschaft, an der Belebung der Ortszentren sowie an der Schaffung einer regionalen Identität. Konkret widmet sich das Regionalmarketing folgenden Hauptaufgabenfeldern:

Basisdaten organisation:

Bild: Plusregion

Name der Organisation: Plusregion Köstendorf, Neumarkt, Straßwalchen Geschäftsführerin: Mag.a Silke Schlick Postanschrift:

Altenmarkt- Zauchensee ist ein österreichischer Wintertourismusort der Sonderklasse, mit einer Schneesicherheit, wie es sie nicht allzu oft gibt. Auch der Sommertourismus steigt von Jahr zu Jahr und wird durch die vor einem Jahr eröffnete Therme Amadé noch wichtiger. Um auch dem Handel in dieser Region einen derartigen Aufschwung zu ermöglichen, wurde vor bereits sechzehn Jahren die Werbegemeinschaft Altenmarkt gegründet, zu der sich in der Zwischenzeit weit über siebzig Mitgliedsbetriebe zählen – Tendenz steigend. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Anteil, wenn man die Ortsgröße von 3.711 EinwohnerInnen berücksichtigt. Altenmarkt weist neben einer ausgezeichneten Infrastruktur eine besonders hohe Wohn- und Lebensqualität auf, was einen sehr guten wirtschaftlichen Standpunkt für die Unternehmen darstellt.

Mayburgerplatz 4 »» KundInnen- und Kaufkraftbindung in der Region: »»

»»

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Plusregion-Gutschein und Plusregion-KundInnenkarte Gemeinschaftswerbung für regionale Unternehmen: z. B. KundInnenmagazin Info Plusregion mit vierteljährlicher Erscheinung und einer Auflage von 29.000 Stück, Werbung zum Weltfrauentag, Gutscheinheft, Wirtepost etc. Marketing und Öffentlichkeitsarbeit: Presseaussendungen, Betrieb einer Website, Onlinemarketing, Direkt-Mailings, KundInnen- und UnternehmerInnen-Newsletter etc. Organisation von Veranstaltungen: z. B. Regionalmesse mit rund 100 AusstellerInnen und 10.000 BesucherInnen, lange Einkaufstage, Stadtfeste, Themenfeste etc. Austausch/Kennenlernen der Unternehmer: Netzwerktreffen, Plusregion trifft sich Betriebsansiedelung/Leerflächenmanagement

5204 Strasswalchen T. +43-6215-20417-12 F. +43-6215-20417-4

Basisdaten Region: »

EinwohnerInnen 2011: 15.400

Neumarkt: 5.846, Köstendorf: 2.543, Strasswalchen: 7.011

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 80 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 16.000

Datenquellen: Statistik Austria

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Werbegemeinschaft Altenmarkt Obmann: Christian Hofmann Postanschrift: Hauptstraße 19

Die Philosophie der Werbegemeinschaft Altenmarkt ...

M. info@plusregion.at W. www.plusregion.at

Bild: TVB Altenmarkt

5541 Altenmarkt T. +43-6452-5494-106

+43- 664-9947610

M. info@wga.at

... liegt in der vollsten Zufriedenheit ihrer KundInnen, die über alles geschätzt wird und für die kein Aufwand zu groß ist. Der Kontakt von Mensch zu Mensch wird hier großgeschrieben. Die Werbegemeinschaft Altenmarkt ist eine starke Gemeinschaft, die sich weit über den Markt Altenmarkt im Pongau hinaus spiegelt und sich laufend mit lukrativen Aktionen für die ganze Familie präsentiert. Den KundInnen wird Lebensqualität und ein großes Spektrum an Dienstleistungen und Aktivitäten geboten, daher muss niemand in die entfernte Stadt fahren, um die gewünschte Leistung zu erhalten. Das alles bedeutet lebendige Freizeitgestaltung vor Ort und natürlich vielfältige Einkaufsmöglichkeiten mit dem Plus der persönlichen Note.

W. www.wga.at

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2012: 3.755

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 14,5 Mio. EURO

»

Tourismusnächtigungen 2011: 547.790

Datenquellen: Statistik Austria, WK Salzburg, CIMA Austria

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Bild: Stadtmarketing Zell am See

Bild: SBS Plattform

SBS Plattform

Werbegemeinschaft für die Einkaufsorte St. Johann, Bischofshofen, Schwarzach

Standortmarketing Als Kommunikationsdrehscheibe Die traditionsreichen und über Jahrzehnte erfolgreichen Werbegemeinschaften in St. Johann (EZ St. Johann), Bischofshofen (Aktionsgemeinschaft Bischofshofen) und Schwarzach (Schwarzach aktiv) haben viel zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beigetragen.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: SBS Plattform Geschäftsführer: Mag. Jörg Tichy

2001 schlossen sich die Werbegemeinschaften der drei Orte zur SBS Plattform zusammen. Gemeinsames Marketing, Standortsicherung, Verringerung des Kaufkraftabflusses, Nahversorgung und Sicherung der Arbeitsplätze sind nur einige der wichtigen Funktionen von SBS. Die wesentlichen Aufgaben, die von SBS als übergeordneter Plattform wahrgenommen werden, sind:

Zell am See

Einkaufsflair in der Zeller Altstadt Wir verstehen uns als Kommunikationsdrehscheibe für die Zeller UnternehmerInnen. Gemeinsam arbeiten wir daran, das Einkaufen und Verweilen in Zell am See interessant, aktiv, lebendig und nachhaltig zu gestalten.

Postanschrift: Leo-Neumayr-Platz 1

Name der Organisation:

Hier unsere aktuellen Arbeitsschwerpunkte: »» Parken: Wir organisieren und verteilen die Zeller Parkmünze, um

F. +43-6412-8630-4 M. info@sbsshopping.at W. www.sbsshopping.at

»» Gemeinsame KundInnenbindungstools »» »» »» »»

z. B. SBS Scheck- und Bon-Club Herausgabe des gemeinsamen Einkaufs-Journals (4 x jährlich, Auflage: 42.000 Exemplare) jährliche Weihnachtsaktion (ab 20 Euro Einkauf ein Gewinnlos, Hauptpreis 10.000 Euro in SBS Schecks) SBS Onlineauftritt (Website, Social Media etc.) Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit

Zusätzlich werden von den einzelnen Werbegemeinschaften – großteils eigenständig – weitere Projekte umgesetzt. Diese reichen von »» der Organisation diverser Märkte und Feste (ital. Spezialitätenmarkt, Stadtfeste etc.) über »» Sport-, Kulturveranstaltungen und Regionalmessen »» bis zur Realisierung eines Einkaufstaxis.

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»»

Basisdaten ORT: »

EinwohnerInnen 2011: 24.659 (St Johann: 10.740,

Bischofshofen: 10.352, Schwarzach: 3.567)

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel 2005:

St. Johann: 50,5 Mio. EURO, Bischofshofen: 45,2 Mio. EURO,

Schwarzach: 16,4 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: Über 35.000

(70 % der Betriebe und knapp 40 bis 45 % der Verkaufs-

fläche im Stadtkern)

»

Tourismusnächtigungen 2011: St Johann: 509.233,

Bischofshofen: 29.950, Schwarzach: 15.528

Datenquellen: Statistik Austria, WK Salzburg, CIMA Austria

Stadtmarketing Zell am See e.V. Obmann:

5600 St. Johann T. +43-6412-8630

Basisdaten organisation:

»»

»»

»»

das Thema Parken zu entschärfen und den KundInnen kostenfreie Parkflächen zur Verfügung stellen zu können. Dieses System wird mittelfristig digital erarbeitet werden. Gutscheine: Unsere »bestZeller-Einkaufsgutscheine« erfreuen sich großer Beliebtheit und sind gängiges Zahlungsmittel in einem Großteil der Betriebe in der Stadt. Vorteilskarte: Wir betreiben für unsere Partnerbetriebe das System Zell am See-Vorteilskarte mit einem Bonussystem und vielen weiteren Annehmlichkeiten für die Vorteilskarten-Inhaber. Märkte: Wir organisieren und veranstalten im Jahreskreis eine Vielzahl von Märkten: Stadtmarkt, Nostalgie-Markt, Adventzauber-Markt, Kunst-Markt, Italienischer-Markt ...! Insgesamt herrscht an zumindest 80 Tagen im Jahr buntes Marktgeschehen in der Stadt. Veranstaltungen: Wir sind Veranstalter für unsere Mitgliedsbetriebe, von Modeschauen, Kinder-Stadtfesten, Aktionstagen (Zell am Sale), Flaniermeilen (roter Teppich) u.v.a.m.

Gemeinsam arbeiten wir für unser Zell am See!

Michael Scholz Geschäftsführer: Franz F. Schmalzl Postanschrift: Seilergasse 1 5700 Zell am See T. +43-664-2010828 F. +43-6542-72200 M. stadtmarketing@zellamsee.com W. www.zellamsee-altstadt.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2011: 9.568 » Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 51,8 Mio. EURO »

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 34.114

»

Tourismusnächtigungen 2010: 1.346.039

Datenquellen: Statistik Austria, WK Salzburg, CIMA Austria

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Innsbruck

Bild: Innsbruck Tourismus

Hall in Tirol

Stadtmarketing der dritten Generation – Immobilien-Masterplan als Frühwarnsystem

Innsbruck Marketing VerFolgt primär folgende Aufgaben: Umsetzung und Koordination der Marke Innsbruck: Die Marketingmaßnahmen der Stadt Innsbruck, Tourismusverband Innsbruck und Innsbruck Marketing sowie der einzelnen Stadtbeteiligungsgesellschaften werden systematisch abgestimmt. Als Grundlage dient das erarbeitete strategische Markenprofil. Innsbruck Marketing übernimmt dabei die Rolle eines Markenstrategen (Markenrechteinhaber, Downloadportale, Umsetzungsprojekte in den einzelnen Erfolgsmustern, Kommunikation nach innen).

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Innsbrucker Marketing GmbH Geschäftsführer: Bernhard Vettorazzi Postanschrift: Stiftgasse 19/I 6020 Innsbruck

Eventmanagement: Der Innsbrucker Stadtmarketing GmbH obliegt es, eine zentrale Koordinierungsfunktion hinsichtlich der national und international bedeutsamen Veranstaltungen in Innsbruck wahrzunehmen. Die Innsbrucker Stadtmarketing GmbH tritt einerseits als Veranstalter von markenprägenden Events auf (z. B. Bergsilvester, Bergsonnwend), andererseits werden ganz gezielt Veranstalter unterstützt, die in das Markenprofil von Innsbruck passen. Standortmarketing: Innsbruck Marketing verfolgt in seiner Arbeit, insbesondere im Standortmarketing, einen ganzheitlichen Anspruch. Dennoch liegt ein besonderer Fokus des Stadtmarketings auf der Innenstadt Innsbrucks. Wie ein pulsierendes Herz ist sie nicht nur ein touristisches Zentrum, sondern auch ein wichtiger Handels-, Verwaltungs-, Kultur- und Bildungsstandort. Als lebendiges Zentrum hat die Innenstadt große Anziehungskraft auf Bevölkerung und Touristen und beweist zugleich Strahlkraft bis in die einzelnen Stadtteile hinaus.

44

T. +43- 512-561500 F. +43-512-561500-4 M. office@innsbruckmarketing.at W. www.innsbruckmarketing.at

Basisdaten Stadt:

Die Innenstadt erlebte in den vergangenen Jahrzehnten einen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aufschwung. Um die Altstadt auch in Zukunft als attraktiven und lebenswerten Ort mit einem erfolgreichen Branchenmix zu erhalten bzw. weiter zu stärken, setzt die Stadt Hall auf innovative Akzente. Aus diesem Grund wurden von Seiten des Stadtmarketings Hall in Tirol die Vorarbeiten zu einem Immobilien-Masterplan initiiert, der im Sinne eines »Frühwarnsystems« rechtzeitig Hilfestellungen ermöglichen soll. Der Immobilien-Masterplan ist ein weiterer Baustein des Interreg IV-Projektes mit dem Titel: REVITA – Alte Städte:Neues Leben »Neue Aspekte der Altstadtrevitalisierung am Beispiel von Hall und Klausen«. Vorrangiges Ziel dieses von der EU geförderten und grenzüberschreitenden Projektes ist es, eine Verbesserung der Nutzung, eine Reduzierung der Leerflächen und damit eine Wertsteigerung bzw. Werterhaltung der Immobilien in der Haller Altstadt zu erreichen. Das wirtschaftliche Potenzial eines Besitzes setzt sich aus verschiedenen Faktoren wie Lage, Umfeld und bauliche Struktur zusammen. Durch die Analyse können grundsätzliche Aussagen zu einer sinnvollen und standortverträglichen Nutzung gemacht werden. Für die ImmobilieneigentümerInnen entstehen weder Kosten noch sonstige Verpflichtungen. Aktive TeilnehmerInnen werden auf Wunsch über die Chancen ihres Standortes, mögliche Entwicklungspotenziale und Nutzungsmöglichkeiten informiert. Die Haus- und ImmobilienbesitzerInnen des Stadtzentrums werden gebeten, diese vertraulichen Datenerhebungen mittels Fragebogen zu unterstützen. Dr. Eva Maria Posch, Bürgermeisterin Hall in Tirol: »Wir investieren viel in die Revitalisierung unserer Altstadt. Wir sehen unsere Stadt jedoch nicht als Museum, das inszeniert werden muss. Vielmehr wissen wir, dass die Altstadt nur dann florieren wird, wenn sich darin das ›echte Leben‹ abspielt. Daher richten wir unsere Marketingmaßnahmen danach aus, dass unsere BürgerInnen Hall als ›ihre Stadt‹ wahrnehmen.«

» EinwohnerInnen 2012: 121.329 »

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2:

52.705 (Innenstadt), 235.455 (gesamt)

» Tourismusnächtigungen 2011: 1.340.946

Datenquellen: Statistik Austria, WK Tirol, CIMA Austria

Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch

Bilder: Stockhammer/Bildarchiv Stadt Hall/Stadtmarketing

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Stadtmarketing Hall in Tirol Leiter Stadtmarketing: Mag. Michael Gsaller Postanschrift: Wallpachgasse 5 6060 Hall in Tirol T. +43-5223-45544-36 F. +43-5223-45544-20 M. info@hall-in-tirol.at W. www.hall-in-tirol.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 13.014 »

Kaufkraft pro Einwohner: 18.608 EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2:

2.256 (Altstadt), 13.620 (gesamt)

» Tourismusnächtigungen 2012: 51.655

45


Bild: grafmedia.at

Wattens

Für eine sinnvolle Stadtentwicklung

Stadtmarketing Für Wattens: »I kauf in Wattens, Wattens hat`s« Die Gemeinschaft der Wattner Kaufleute besteht nun seit über 37 Jahren. Ohne die Initiative dieser Vereinigung gäbe es heute kein Wattner Sommerfestival, keine Weihnachtsbeleuchtung oder keinen Wattner Adventmarkt. Einkaufen in Wattens hat Zukunft, denn: »I kauf in Wattens, Wattens hat`s«.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Gemeinschaft der Wattner Kaufleute

Veranstaltungen 2013:

Obfrau: Silvia Junker

»» Tag der Frau am 16. und 17. Mai 2013

Postanschrift:

»» Vorteilswochen mit Gutscheinaktion

Kirchplatz 4a

»» Stickermania – hol dir dein Stickerheft »Heimische Wildtiere«

6112 Wattens

»» Wattner Sommerfestival:

T. +43-664-3417178

»» »» »» »» »» »»

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jeden Donnerstag von 27. Juni bis 29. August 2013 5 Platzkonzerte, 5 Open-Air-Live-Konzerte Wattner Ferienexpress – Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren Gutscheinflyer-Aktion 2013 Stehkalender 2014 Wattner Christkindlmarkt: 1., 2., 3. und 4. Adventwochenende 2013 Wattner Weihnachtsgewinnspiel Stoager Tennenfest: 9. bis 10. August 2013

Schwaz

M. info@kaufmannschaft-wattens.at W. www.kaufmannschaft-wattens.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 7.689 »

Tourismusnächtigungen: 107.172 (inkl. Umgebung)

Datenquellen: Statistik Austria, WK Tirol

Mit der Eröffnung eines neuen Einkaufszentrums in zentraler Innenstadtlage und der Inbetriebnahme eines Veranstaltungszentrums war das Schwazer Stadtmarketing 2012 vor große Herausforderungen gestellt. Im Zuge dieses Veränderungsprozesses der gesamten Innenstadt werden Maßnahmen gesetzt, um den historischen Stadtkern auch weiterhin für Gäste und Wirtschaftstreibende interessant zu gestalten. Mit aktivem Geschäftsflächenmanagement motiviert die Stadt Schwaz neue Betriebe, sich in der Altstadt anzusiedeln. Durch Mietzuschüsse und kostenlose Marketingmaßnahmen können so neue Unternehmer in die Silberstadt geholt werden. Gleichzeitig wird mit Aktionen für KundInnen und Gäste die Attraktivität der Silberstadt Schwaz gesteigert. Maßnahmen wie »Schwaz parkt gratis!« oder zahlreiche Events rund um das zentrale Thema »Silber« sind Schritte zur nachhaltigen Förderung der Stadtentwicklung und zur Verbesserung des Gemeinschaftsgefühls aller Gruppen in der Stadtgemeinde. Aus der zweiten neuen Funktion des Stadtmarketings, die im Betrieb des Veranstaltungszentrums SZentrum liegt, ergeben sich auch für den klassischen Marketingbetrieb Synergien, etwa im Bereich der Außenwerbung oder in der Planung von Großveranstaltungen, die sowohl im Veranstaltungszentrum als auch in der Innenstadt stattfinden. An der konsequenten Attraktivitätssteigerung und bewussten Gemeinschaftsbildung in der Schwazer Innenstadt zwischen allen Playern wird auch im Jahr 2013 weitergearbeitet. Mit ständig weiterentwickelten Maßnahmen folgt man in der einstigen Bergbaustadt am Inn einem kontinuierlichen Weg für eine sinnvolle Stadtentwicklung.

Bild: Stadtgemeinde Schwaz

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Stadtmarketing und Saalmanagement Schwaz GmbH Geschäftsführung: Manfred Berkmann Postanschrift: Andreas-Hofer-Straße 10 Top 201 6130 Schwaz T. +43-5242-6960-101 F. +43-5242-6960-104 M. stadtmarketing@schwaz.at W. www.schwaz.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2013: 13.053 » Kaufkraftvolumen in Schwaz: 76,4 Mio. EURO » Tourismusnächtigungen 2012: 35.670

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Bild: Horvath

Bild: Hannes Dabernig

Wörgl

Kufstein

Wörgl – die Energiemetropole Wörgl versteht sich als Energiemetropole: »Wir leben Visionen«. Unter »Energie« wird einerseits die positive menschliche Energie und andererseits die technische Energie verstanden. Die Organisation für die Marke Wörgl besteht aus dem Träger »GmbH« und Themengruppen, die eigene Projekte erarbeiten und umsetzen sowie wichtige Wörgl-interne Kommunikationsarbeit leisten. Markenprojekte:

Hedi Wechner, Bürgermeisterin Wörgl:

»» Initiierung des Spendenprojektes »Licht für Wörgl«

»Ein gut funktionierendes Zentrum wirkt sich positiv auf die ganze Stadt aus. Deshalb werden sich das Stadtmarketing und alle Verantwortlichen diesem Thema mit viel Energie und Herzblut widmen. So wird sich Wörgl glaubwürdig als Marke positionieren und in ihrer Einzigartigkeit jenes Profil entwickeln, das die Anziehungskraft ständig erhöht.«

»» Christkindlmarkt in Wörgl »» Installierung der »energy.card« »» Weiterentwicklung der Bahnhofstraße/Frequenzmessung »» Konzepterstellung für das Uhrenmuseum

Markendesigns: »» Kreation eines neuen Logos »» Erarbeitung eines Corporate Designs »» Gestaltung diverser Werbemittel

Basisdaten organisation: Name der Organisation:

Markenkommunikation: »» Strategische Kommunikationsplanung »» Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit »» Neuorganisation und -aufbereitung des Stadtmagazines »» Installierung der Homepage www.energiemetropole.at

Stadtmarketing Wörgl GmbH Geschäftsführung: Luggi Ascher & Mario Wiechenthaler Postanschrift: Bahnhofstraße 15 6300 Wörgl

Markenentwicklung: »» Organisation des Wörgler Stadtfestes »» Konzeption und Installierung der Galerie am Polylog

T. +43-5332-7826-177 F. +43-5332-7826-155 M. stadtmarketing@woergl.at W. www.energiemetropole.at

Markenführung: »» Erarbeitung einer Gesamtausrichtung inkl. Claim »» Entwicklung von Datenbanken und Netzwerken Themenschwerpunkt Wirtschaftskraft Innenstadt: Das Zentrum von Wörgl ist die Bahnhofstraße. Sie ist Tirols zweitlängste Einkaufsstraße. Ein entsprechender Schwerpunkt ist in den nächsten Jahren, die Bahnhofstraße weiter aufzuwerten und die Attraktivität für KundInnen und Unternehmen laufend zu steigern.

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Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2013: 12.834 »

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 78.550

»

Tourismusnächtigungen 2012: 61.069

Datenquellen: TVB Hohe Salve, CIMA Austria

ARGE Citymarketing Kufstein – Initiative für ein besseres Miteinander Die ARGE Citymarketing bildet ein Netzwerk für die Innenstadtvermarktung: Die erfolgreich aktiven Innenstadtvermarkter Kaufmannschaft (bestehend seit 41 Jahren), der Tourismusverband Ferienland Kufstein, die Centermanagements der Innenstadt-Einkaufscenter Kufstein Galerien und Inntalcenter und die Stadtwerke haben sich zusammengefunden, um – mit finanzieller Unterstützung der Stadt – die Koordination der Aktivitäten zu verbessern und die Schlagkraft zu erhöhen. Mit folgenden Zielen wurde Anfang 2012 diese ARGE gegründet: Frequenzsteigerung, Imageverbesserung und wirkungsvolle Vermarktung. Petra Buchberger, Obfrau der Kufsteiner Kaufmannschaft und eben auch der ARGE Citymarketing: »Wir haben ja auch bisher schon eng zusammen gearbeitet, aber jetzt versuchen wir verstärkt unsere Aktivitäten abzustimmen, Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und Synergien zu nutzen. Und das gelingt prächtig!« Einige Eckpunkte aus 2012: »» Regelmäßige Medienpräsenz im angrenzenden bayerischen Einzugsgebiet: Unter dem Titel »Lust auf Kufstein« wird auf regelmäßig erscheinenden Doppelseiten über Aktuelles und Verlockendes berichtet. »» Bündelung der Oster-Aktivitäten zu einem dreitägigen Ostermarkt »» Ergänzung zu bestehendem Ritterfest auf der Festung Kufstein: großer Ritter-Festumzug in der Innenstadt »» Verstärkte Einbindung der Innenstadtgastronomie in die Operettenfestspiele auf der Festung »» Veranstaltungsprogrammheft zu Schwerpunktzeiten »» Diverse Marktforschungsprojekte »» Installation einer permanenten Frequenzzählung Letztendlich wird angestrebt, durch Optimierung und Koordination das Image von Kufstein bei den Konsumentinnen und Konsumenten zu verbessern und so einen Besuch der Festungsstadt noch erstrebenswerter zu machen.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: ARGE Citymarketing Kufstein Geschäftsführung: Thomas Ebner Postanschrift: Marktgasse 18 6330 Kufstein T. +43-676-6239230 F. +43-5372-64383 M. info@marketing-kufstein.at W. www.marketing-kufstein.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 17.550 »

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 31.570

»

Tourismusnächtigung 2011: 148.000

Datenquellen: Statistik Austria, CIMA Austria

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St. Johann in Tirol

Telfs Basisdaten organisation: Name der Organisation: Sport- und Veranstaltungszentren Telfs Geschäftsführung & Citymanager: Dr. Peter Raunicher Postanschrift: Franz-Rimml-Straße 4 6410 Telfs T. +43-5262-67875 F. +43-5262-67875-20 M. peter.raunicher@telfs.gv.at

Citymanagement für die Marktgemeinde Telfs Das Citymanagement der Marktgemeinde Telfs widmet sich folgenden Aufgaben: »» Durchführung von eigenen Veranstaltungen z.B. Italien zu Gast, Wirtefest, Schafschoad, Public Viewing Fußball-EM, Adventmarkt, ... »» »Telfs Gutschein« als KundInnenbindungsmaßnahme »» Einkaufen in der City: 4 Stunden gratis Parken in den Tiefgaragen am Wochenende »» Eventkalender als gemeinsame Plattform zur Stärkung der Marke Telfs (Handelsbetriebe, Tourismusverband, Sport- und Veranstaltungszentren Telfs) »» Aufbau, Ausbau und Etablierung der Marke Telfs und Positionierung in der Region

Basisdaten Stadt: Ortsmarketing als Platz für Kreativität und Zukunftsvisionen Die wichtigste Rolle des St. Johanner Ortsmarketings liegt in seiner Funktion als Plattform für Wirtschaft und Gesellschaft – als Platz für Kreativität und Zukunftsvisionen. Die Stärke unserer Organisation besteht darin, Kräfte zu bündeln, Synergien zu schaffen und diese gemeinsam für die Zukunft unserer Gemeinde zu nutzen.

» EinwohnerInnen 2012: 14.736 »

Basisdaten organisation: Name der Organisation:

Größe des regionalen Einzugs-

gebiets im Einzelhandel: ca. 30.000

Datenquellen: Statistik Austria

Bild: Ortsmarketing St. Johann in Tirol GmbH

Ortsmarketing St. Johann in Tirol GmbH

Einen Auszug aus dem facettenreichen Aufgabengebiet des St. Johanner Ortsmarketings: »» KundInnenbindungsaktionen, Gemeinschaftswerbung & Veranstaltungen wie St. Johanner Einkaufsgutschein, St. Johanner Advent, Nightshopping, Fasching etc. »» Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation über die Plattform »Treffpunkt St. Johann« »» Vereinsmanagement Wirtschaftsforum St. Johann mit monatlichem Stammtisch, Newsletter sowie diverse Themenprojektgruppen »» Konzipierung und Umsetzung von Projekten im Bereich Standortmarketing/Standortentwicklung »Wirtschaftskraft Innenstadt« – Bedeutung für St. Johann: Sowohl wirtschaftlich als auch in Sachen Lebensqualität hat das St. Johanner Ortszentrum eine wichtige Funktion: Als Platz zum Verweilen, für soziale Begegnung, zum Einkaufen oder Essen und Trinken ist der Ortskern mit dem sympathischen Dorfcharakter weitum beliebt. Um das Ortszentrum für die Zukunft zu rüsten und die Aufenthaltsqualität für Einheimische und Gäste zu verbessern, steht für Jahr 2013 das Projekt »Masterplan Ortskern« auf dem Programm.

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Geschäftsführung: Marije Moors MSc Postanschrift: Hauptplatz 11, 1. Stock 6380 St. Johann in Tirol T. +43-5352-90321 F. +43-5352-90322 M. office@ortsmarketing-stjohann.at W. www.ortsmarketing-stjohann.at

Basisdaten Gemeinde: » EinwohnerInnen 2012: 8.734 »

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 37,7 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2:

38.794 (gesamt), 14.206 (Ortskern)

»

Tourismusnächtigungen 2011: 411.178

Datenquellen: CIMA Austria

51 Bild: Citymanagment Telfs


Bild: Dietmar Mathis

Bild: Hascher Jehle Architektur, Mitiska Wäger Architekten ZT-OG

Feldkirch

Rankweil

Stadtmarketing im Vierländereck Die rund 800 Jahre alte Stadt Feldkirch verbindet im Vierländereck zwischen Österreich, Schweiz, Deutschland und Liechtenstein Tradition und Moderne. Im Wirtschafts- und Einzelhandelsbereich ergeben sich aus den Märkten jenseits der Grenzen besondere Aufgabenstellungen. Als eine der vier Städte im eng vernetzten Vorarlberger Rheintal gilt es, die Identität als »Stadt in der Stadt« herauszuarbeiten. Die Schwerpunkte Bildung und Kultur prägen die Geschichte der Stadt. Hochschuleinrichtungen im musischen, pädagogischen und medizinischen Bereich und kulturelle Highlights wie das poolbar Festival bieten dabei identitätsstiftende Möglichkeiten. Ab 2014 wird das neue Montforthaus als modernes Kultur- und Kongresshaus inmitten der Altstadt für neue Bespielungsmöglichkeiten sorgen und starke Impulse setzen.

»

Montforthaus Feldkirch ab Spätherbst 2014 inmitten der Feldkircher Altstadt

Basisdaten organisation: Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH Geschäftsführer: Mag. Edgar Eller Palais Liechtenstein Schlossergasse 8 6800 Feldkirch

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Die Marktgemeinde Rankweil positioniert sich als »ErlebnisGemeinde« und lässt sich von den drei Werten »natürlich, gastlich, lebendig« leiten. Dies sind eindeutige Vorgaben für die Programmgestaltung und Kommunikation nach innen und nach außen. Durch gemeinsames Denken und Handeln unserer Leistungsträger werden qualitätsvolle Erlebnismomente für Einheimische und Gäste geschaffen.

BASISDATEN ORGANISATION: Name der Organisation: Erlebnis Rankweil Gemeindemarketing GmbH Geschäftsführerin: Dipl.-FW Carolin Frei Postanschrift: Am Marktplatz 1

Name der Organisation:

Postanschrift:

Die Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH ist organisatorisch in vier Sparten gegliedert:

Ortsmarketing für die »Erlebnis-Gemeinde« Rankweil

»» Citymarketing: Datenerhebung und Analyse, Marketingprojekte

T. +43-5522-73467-3411

für den Einzelhandel, KundInnenbindungsinstrumente, Imagekampagnen und Öffentlichkeitsarbeit »» Eventmanagement: Großveranstaltungen mit klarem Profil und Bezug zur Positionierung der Stadt Feldkirch und zur Erhöhung der KundInnenfrequenz: Weihnachtsmarkt, Designmesse »ArtDesign«, Montfortspektakel, Gauklerfest, Weinmesse Vinobile, u.a., Förderung von Veranstaltern in Feldkirch, Veranstaltungskalender print und online »» Standortmarketing: Erste Anlaufstelle für Betriebe in Standortfragen, Organisation von Vernetzungstreffen »» Tourismusmanagement: Positionierung der Stadt Feldkirch innerhalb der Destination Bodensee Vorarlberg, Gästebetreuung vor Ort, Tourismus- und Freizeitcounter mit Infoschalter, landesweitem Ticketverkauf und Vertrieb von Tickets für Feldkircher Leistungsträger (Bäder-Saisonkarten etc.)

F. +43-5522-73467-3419 M. stadtmarketing@feldkirch.at W. www.feldkirch.at

Basisdaten Stadt:

Projekthighlights – realisiert und in Entwicklung: »» Das Ortskern-Impulsprogramm ist ein Projekt, das Entwicklungspotenziale in der Infrastruktur sowie Wirtschaft aufzeigt. Daraus ergeben sich bisher Impulse für die Neugestaltung der wichtigsten Handelsstraße im Zentrum und die Umsetzungsstrategie für eine Neupositionierung des Ortszentrums. »» Kaufmannschaft, Gastronomie und Tourismus erhalten unter der Dachmarke »Erlebnis Rankweil« ein neues Kommunikationsdesign. Ziel ist, die gemeinsame Identität zu stärken und so die Marke Rankweil zu schärfen. »» Durch das neue Gesamterscheinungsbild des Rankler Wochenmarktes wird das Einkaufserlebnis im Zentrum der Marktgemeinde Rankweil attraktiver. Professionelle Kommunikation, Planung und Vermarktung soll dazu führen, dass die BesucherInnenfrequenz nachhaltig erhöht wird.

6830 Rankweil T. +43-5522-405550 F. +43-5522-405601 M. carolin.frei@rankweil.at W. www.rankweil.at

BASISDATEN Gemeinde: »

EinwohnerInnen 2012: 11.609

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 56,7 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2:

25.846 (gesamt), 5.000 (Innenstadt)

»

Tourismusnächtigungen 2011: 6.791

Datenquellen: Statistik Austria, WK Vorarlberg, CIMA Austria

»

EinwohnerInnen 2012: 31.025

Ing. Martin Summer, Bürgermeister Marktgemeinde Rankweil:

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 163,5 Mio. EURO

»

gesamtstädtische Kaufkrafteigenbindung: 76 %

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2:

49.546 (gesamt), 14.829 (Innenstadt)

»

Tourismusnächtigungen 2011: 236.391

Datenquellen: Statistik Austria, CIMA Austria

»Die Anziehungskraft eines Ortes entsteht nicht alleine durch die Anzahl der Fachgeschäfte oder die Qualität der Gastronomie – es ist vielmehr die besondere Atmosphäre einer Gemeinde, die Anziehungskraft ausstrahlt. Solchen Orten scheint ein besonderer Geist innezuwohnen – der sogenannte ›Genius Loci‹ oder auch ›Geist des Ortes‹ genannt. In Rankweil gehen wir daher bei der Neugestaltung des Ortskerns mit viel Fingerspitzengefühl vor und suchen das Gespräch mit allen Interessensgruppen. Denn nur durch aufmerksames Zuhören und intensive Diskussionen kann ein realistisches Bild davon entstehen, was Rankweil als Ort langfristig braucht, um ein gutes und unverwechselbares Lebensgefühl zu vermitteln.« Bürgermeister Ing. Martin Summer

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Bild: Reinhard Fasching

Bild: Graz Tourismus/Harry Schiffer

Graz

bregenz

Stadtmarketing sorgt für ein attraktives »Mehr am See« Bregenz – die Bühne für erfolgreiches Standort-Management: Bregenz bezaubert seine EinwohnerInnen und die zahlreichen BesucherInnen während aller Jahreszeiten mit einer Kombination aus vielfältigen Kunst- und Kulturangeboten auf höchstem Niveau sowie zahlreichen Veranstaltungen. Die Kulturhauptstadt am Bodensee ist facettenreich wie kaum eine andere und bietet ein breites und qualitativ hochwertiges Spektrum an Dienstleistungen. Die Verbreitung der Kernbotschaft »Das Mehr am See« und die damit verbundenen Maßnahmen sind einer der Schwerpunkte des Standort-Managements. Unter dem Dach der Bregenz Tourismus & Stadtmarketing GmbH sind drei Abteilungen – Standortmarketing, Tourismus und Wirtschaftsservice – zusammengefasst.

BASISDATEN ORGANISATION: Name der Organisation: Bregenz Tourismus & Stadtmarketing GmbH Geschäftsführer: Christoph Thoma Postanschrift: Rathausstraße 35a 6900 Bregenz T. +43-5574-4959-0

Die Bregenz Tourismus & Stadtmarketing GmbH nimmt folgende Aufgaben wahr: »» Kommunikation für den Standort Bregenz »» Kooperation mit Leistungsträgern – Netzwerkbildung »» Impulsgeber und Kommunikation für den Standort Bregenz (Internes & externes Marketing) »» Organisation, Planung und Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen »» Interessenvertretung, Flächen- und Genehmigungsmanagement »» Corporate Identity & Corporate Design des Standorts Bregenz »» Quartiersentwicklung »» Kartenverkauf

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CityManagement für die Genuss Hauptstadt Graz

F. +43-5574-4959-59

»Wir haben die Nase vorne« – das ist das Motto all unserer Arbeiten. Kreativität, Querdenken und Innovation stehen dabei als Leitmotive im Vordergrund. Konkret widmet sich das Citymanagement Graz folgenden Aufgaben:

M. tourismus@bregenz.at W. www.bregenz.travel www.wirtschaftsservice-bregenz.at

»» Grundlagenarbeit: Einzelhandelsstrukturanalyse, PassantInnen-

frequenzmessungen, Mobilitätserhebung etc. »» Kommunikation mit Anspruchsgruppen: z. B. Grazer Cityfrüh-

BASISDATEN STADT:

stück; Schlüsselbetriebe-Treffen; Newsletter etc.

Basisdaten ORGANISATION: Name der Organisation: Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH Geschäftsführer: MMag. Dieter Hardt-Stremayr Citymanager: Mag. Heimo Maieritsch Postanschrift: Messeplatz 1/Messeturm 8010 Graz T. +43-316-8075-68 F. +43-316-8075-35 M. heimo.maieritsch@citymanagementgraz.at W. www.citymanagementgraz.at

»» Marktkommunikation/Öffentlichkeitsarbeit: z. B. Magazin

»Stadtleben« zur Präsentation von Einkaufsstraßen »» GrazGutschein als KundInnenbindungsmaßnahme

»

EinwohnerInnen 2012: 28.208

»» Durchführung von eigenen Veranstaltungen und Aktionen z. B.

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 129,5 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 46.441

»

Tourismusnächtigungen 2012: 301.330

Datenquellen: CIMA Austria

Advent in Graz, »Park and Shop«-Aktion etc. »» Förderung von innenstadtrelevanten Veranstaltungen »» Unterstützung von Gemeinschaftsaktionen wie z. B. »Gassen Schau(n)«, Vorstadtgarten etc.

Basisdaten STADT: » » » »

EinwohnerInnen 2012: 269.539 Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 1,5 Mrd. EURO im Jahr Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 580.000 Tourismusnächtigungen 2012: 943.817

Datenquellen: WK Steiermark, CIMA Austria, Graz Tourismus

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Bild: Harald Eisenberger

Bild: Stadtmarketing Hartberg/Bernhard Bergmann

Weiz

Hartberg

Gestalten – nicht verwalten ist das Motto des Weizer Stadtmarketings. Wir verstehen uns als Kommunikations-Netzwerk und Umsetzungsstelle für Aktivitäten in der Weizer Innenstadt zur Erhaltung derselben. Hauptschwerpunkt ist die Stärkung der Handelsstruktur in der Innenstadt sowie die Errichtung eines Innenstadt-EKZ.

Hartberg – die Stadt der Sinne

Hauptaufgabenfelder: »» Marketingkooperationen (Kunsthausviertel) »» »Weiz zieht an« Werbekooperation mit diversen Firmen »» »Partner-Kunde Qualifizierungsmaßnahmen« »» Organisation von Einkaufsnächten »» Ostermarkt, Christkindlmärkte, Weizer Weihnacht

Basisdaten organisation:

»» Förderung von Betriebsneuansiedelungen

Name der Organisation:

»» Standortmarketing (Geschäftsflächenentwicklung)

Stadtgemeinde Weiz – Stadtmarketing KG

»» Organisation von Wochenmärkten

Geschäftsführer:

»» 8-Städte-Kooperation (Gutscheinaktionen)

Ingo Reisinger

»» Weiz Shop (Weiz-Münzen-Verkauf, Ö-Ticket)

Postanschrift: Hauptplatz 7

Citymanagement für Weiz Weiz ist heute eine pulsierende Einkaufsstadt mit einem hervorragenden kulturellen Angebot und sehr hoher Lebensqualität. Weiz, die Stadt voll Energie, ist aber auch eine Stadt mit hervorragenden Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und ein Zentrum der österreichischen Elektroindustrie. Umweltschutz, Energie und Innovation werden großgeschrieben, wie zahlreiche international ausgezeichnete Projekte und nicht zuletzt auch mittlerweile vier Energie-Innovationszentren (W.E.I.Z.) beweisen. Auch der Kultur wird in Weiz sehr viel Platz eingeräumt und mit dem Kunsthaus in der Weizer Innenstadt hat die Kultur auch ein hochmodernes Haus für Vernissagen, Ausstellungen, Konzerte und Vorführungen erhalten. Die Lage inmitten der wunderschönen Oststeiermark mit Almenland, Apfelland, Schlösserstraße und Thermenland bietet viele Möglichkeiten. Weiz – wir laden ein.

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8160 Weiz T. +43-3172-2319-650 F. +43-3172-2319-9650 M. stadtmarketing@weiz.at

Das Stadtmarketing Hartberg belebt die »Stadt der Sinne«-Imagekampagne mit alljährlichen Veranstaltungen, wie dem Ostermarkt mit Gartenausstellung, dem Città-Slow-Jazzfest, dem Winzerfest und dem Hartberger Lichter- und Weihnachtszauber. Die Veranstaltungen, die allesamt den Schwerpunkt auf regionale Erzeugnisse und heimische Produktionen legen, sollen einerseits die Stärken der Region spürbar machen, andererseits die Innenstadt beleben.

»

EinwohnerInnen 2012: 8.751

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 53,9 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 41.000

»

Tourismusnächtigungen 2011: 18.322

Datenquellen: Statistik Austria, WK Steiermark, CIMA Austria

Name der Organisation: Hartberg Standortentwicklung & Immobilien GmbH Geschäftsführerin:

Ebenso werden Veranstaltungen im Kultur- und Sportbereich wie die Hartberger Radsportwoche, die Oldtimerrallye »Hartberg Historic«, oder die ClariArte – das Klarinettenfestival sowie Initiativen von und für die Hartberger Wirtschaft wie Modepräsentationen, Durchführung von Gewinnspielen, Abendeinkäufen etc. unterstützt.

W. www.stadtmarketing-weiz.at

Basisdaten Stadt:

Basisdaten organisation:

Mag.a Astrid Maier Postanschrift: Hauptplatz 10 8230 Hartberg T. +43-3332-66505-0 (14) F. +43-3332-66505-16

Stadtrelevante Themen, Neuigkeiten und Informationen werden vom Stadtmarketing Hartberg im Magazin »Hartberg – das sinnvolle Stadtmagazin« behandelt. Das Magazin wird über Bezirks- und Landesgrenzen hinweg verteilt. Stadtmarketing Austria bietet die Möglichkeit, ein professionelles Netzwerk nutzen zu können, um Arbeitsprozesse zu optimieren und effiziente Zugänge zu finden. Der Verein ist eine wichtige Informationsquelle für handelsrelevante Daten und aktuelle Umfragen. Besonders wertvoll ist der Austausch von Erfahrungen mit KollegInnen.

M. stadtmarketing@hartberg.at W. www.hartberg.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 6.540 » Tourismusnächtigungen 2011: 13.775

Datenquellen: Statistik Austria, CIMA Austria

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Bild: Stadtgemeinde Kapfenberg

Bild: Steininger

BRUCK AN DER MUR

Kapfenberg

Stadtmarketing für Bruck an der Mur Das Stadtmarketing Bruck an der Mur ist eine Kooperation der Stadtgemeinde mit dem Tourismusverband und der Werbegemeinschaft Bruck an der Mur. Hauptaufgabenfelder: »» Förderungs-Koordinations- und Informationsstelle für touristische

sowie kulturell- und veranstaltungsspezifische Themen der Stadt Bruck an der Mur »» Präsentation der Stadt mit den verschiedensten Medien nach innen und außen. Mitarbeit bei der Positionierungsstrategie von Bruck an der Mur »» Leerflächenmanagement und Standortanalysen für die Brucker Innenstadt, Stadtkernimpulsprogramme, Gutscheinverwaltung

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Stadtmarketing & Tourismusverband Bruck an der Mur

In Zeiten vermehrten Mitbewerbs arbeitet auch das Stadtmarketing in Bruck an der Mur unter den Vorgaben der immer komplexer werdenden Vermarktungsmöglichkeiten von historisch gewachsenen Innenstädten. Nicht nur die oft zitierte »Grüne Wiese«, auch das Internet und ein geändertes Einkaufsverhalten generell bilden die Rahmenbedingungen für die aktuelle Arbeit im Stadtmarketing. Spezielle Aktionen im Bereich Tourismus (Bewerbung der historischen Innenstadt von Bruck inklusive spezieller thematisch ausgerichteter Stadtführungen, Wirtschaftsinitiativen wie etwa »Heiraten in Bruck« oder auch der durch das Stadtzentrum führende Murradweg) und ein modernes Geschäftsflächenmanagement sind die aktuellen Hauptarbeitsgebiete des Stadtmarketings in Bruck an der Mur. Durch die Beendigung der Großbaustelle »Hochbrücke Bruck« konnte 2012 die bis dato schwierige Verkehrssituation wesentlich verbessert werden. Gemeinsame Werbeaktionen inklusive der von der Stadt massiv unterstützten Gratisparkstunde in der Hauptplatzgarage sollen zusätzlich den Kaufkraftabfluss aus der Innenstadt verringern. Der Ankauf von 10 topmodernen Veranstaltungshütten durch die Stadtgemeinde garantiert in Zukunft auch noch eine wesentliche Qualitätssteigerung im Veranstaltungsbereich.

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Vorsitzender: Bürgermeister Bernd Rosenberger Citymanager: Mag. Andreas Steininger Postanschrift: Koloman-Wallisch-Platz 1 8600 Bruck an der Mur

Innovatives Standortmanagement zur Steigerung der Attraktivität Kapfenberg soll sich unter Ausnutzung der bestehenden Kernkompetenzen zu einer der modernsten Industriestädte entwickeln. Dabei ist Innovation ein Leitbegriff, der auch im Standortmanagement gilt. Durch innovative Beleuchtung, einheitliche Stadtmöblierung, Blumenschmuck und Sauberkeit wollen wir eine Vorbildwirkung in der Stadtgestaltung erreichen. Anreizsysteme sollen zur Erhaltung und Steigerung der Attraktivität im Handelsbereich beitragen. Im Rahmen des Standortmanagements werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

T. +43-3862-890-120 »» die kompakte Stadt: maßvolle Verdichtung der Innenstadt

M. stadtmarketing@bruckmur.at

»» die soziale Stadt: städtebauliche und soziale Integration

der benachbarten Wohngebiete »» Erlebnisraum Altstadt: Kompetenz, Kulinarik und Kommu-

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 12.558 » Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 68 Mio. EURO » Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2:

60.000 (50 % im Stadtkern)

» Tourismusnächtigungen 2012: 28.153

Name der Organisation: Standortmanagement Kapfenberg Ansprechpartner: Ing. Wolfgang Wiesenhofer Postanschrift: Koloman-Wallisch-Platz 1 8605 Kapfenberg T. +43-3862-22501-2040 F. +43-3862-22501-2090 M. wolfgang.wiesenhofer@kapfenberg.at

F. +43-3862-890-102 W. www.bruckmur.at

Basisdaten organisation:

nikationszentrum Durch die seit Jahren ausgezeichnete Zusammenarbeit des Vereins Stadtmarketing Austria und der Stadt Kapfenberg konnten Erfolge für und in der Stadt Kapfenberg verbucht werden. Die Belebung der Innenstadt, die Stärkung der Identität bzw. des Standortes Kapfenberg sind nicht zuletzt auf die stets konstruktive und kompetente Kooperation mit dem Verein Stadtmarketing Austria zurückzuführen.

W. www.kapfenberg.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 21.710 » Kaufkraftvolumen Einzelhandel in Kapfenberg:

115 Mio. EURO

» Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2:

54.000 (35 % davon im Stadtkern)

» Tourismusnächtigungen 2011: 30.243

Bild: Steininger

Datenquellen: Statistik Austria, WK Steiermark

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Bild: Foto Freisinger

Bild: Mürzzuschlag Agentur

Mürzzuschlag

LEOBEN

Wirtschaftskraft Innenstadt

Stadtmarketing am Puls der Zeit Die Mürzzuschlag Agentur verfolgt – analog der Stadtgemeinde Mürzzuschlag – das Ziel, das Wohl der EinwohnerInnen zu fördern. Sie orientiert sich daher in allen ihren Aktivitäten stets an den Bedürfnissen der BürgerInnen und den definierten Zielen. Zentrale Aufgabe der Mürzzuschlag Agentur ist die professionelle Vermarktung der Stadt und damit die Erhöhung der Anziehungskraft von Mürzzuschlag für BewohnerInnen und Gäste der Stadt.

Durch die optimale Konstellation – Einkaufszentrum (LCS) direkt am Leobener Hauptplatz und bestehender Handel in der Altstadt – liegt ein Schwerpunkt in der Kooperation zwischen innerstädtischem Handel und Einkaufszentrum. Außerdem wirkt die Innenstadt dadurch auch als Magnet für die Unternehmen im gesamten Stadtgebiet!

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Mürzzuschlag Agentur Geschäftsleitung: Brigitte Mair Postanschrift: Wiener Straße 9

Der Eigenbetrieb versucht in all seinen Aktivitäten ein Gleichgewicht zwischen den kaufmännischen Erfordernissen eines Wirtschaftsunternehmens und den Aufgaben einer Stadtgemeinde zu schaffen. Eine wesentliche Kernkompetenz entsteht durch die Vernetzung von kommunalen und nicht-kommunalen Tätigkeiten in der Mürzzuschlag Agentur. Zahlreiche Aktivitäten mit Veranstaltungsreihen, besonderen Kauferlebnissen, KundInnenbindungsprogrammen und der aktiven und direkten Betreuung des Handels vor Ort haben auch das Jahr 2012 begleitet. Die Stärkung der Innenstadt und eine klare Fokussierung auf Qualität und Beratung sind für Bürgermeister DI Karl Rudischer zentrale Anliegen des Stadtmarketings.

60

8680 Mürzzuschlag T. +43-3852-3399-11 F. +43-3852-3399-31 M. office@muerzzuschlag.at W. www.muerzzuschlag.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 8.663 » Tourismusnächtigungen 2010: 5.920

Datenquellen: Statistik Austria, WIBIS Land Stmk.

»» »Leoben Gutschein« – Besonders wichtig ist der »Leoben Gut-

schein« der in über 240 Geschäften in Leoben gilt: Sowohl im LCS, im innerstädtischen Handel als auch den großen Konzernen in den Fachmarktzentren in den Stadtteilen. Durch die Tatsache, dass der Gutschein fast überall eingelöst werden kann, konnte 2012 abermals der bisherige Rekord gesteigert werden. Es wurden Gutscheine im Wert von 2,6 Millionen Euro verkauft. Dadurch wird der stationäre Handel vor allem gegenüber anderen Einkaufszentren und Online-Shopping-Möglichkeiten gestärkt. »» Magazin »Erlebnis Leoben« – Ein wichtiges Marketinginstrument ist das eigene Magazin »Erlebnis Leoben«, das mit einer Auflage von 116.000 Stück sechsmal im Jahr aufgelegt und per Postversand in den Bezirken Mürzzuschlag/Bruck a.d. Mur, Leoben, Knittelfeld/Judenburg und in den Städten: Trieben, Rottenmann und Liezen verteilt wird. In diesem Medium haben die Mitgliedsunternehmen des Vereins Stadtmarketing die Möglichkeit, besonders günstig zu inserieren. »» Geschäftsflächenmanagement (Vermittlungs- und Servicestelle) – Es werden die leerstehenden Geschäftsflächen in der Innenstadt erfasst und die Citymanagement Leoben GmbH agiert als zentrale Ansprechstelle für Unternehmen, HausbesitzerInnen, Verwaltungen.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Citymanagement Leoben GmbH Geschäftsführer & Citymanager: Ing. Anton Hirschmann Postanschrift: Peter-Tunner-Straße 2 8700 Leoben T. +43-3842-48148 F. +43-3842-48148-13 M. office@citymanagement-leoben.at W. www.citymanagement-leoben.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2013: 27.256

(inkl. Nebenwohnsitzen)

» Tourismusnächtigungen 2012: 91.482

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Bild: Foto Mitteregger

JUDENBURG

Liezen

Bild: Stadtmarketing & Tourismus Liezen

Die Frequenz und Bindung zur Stadt steigern – bei Bewohnern und Gästen Mit ausgewählten Marketingmaßnahmen und Kooperationen die Bindung an die Stadt, die Frequenz und das Image der Innenstadt zu steigern und kreative Projekte zu entwickeln – das ist das Ziel des Judenburger Stadtmarketings. Dazu zählen folgende Aufgabenbereiche: »» Inszenierung der Innenstadt: Regelmäßige Einkaufsnächte, Brauchtumsfeste wie das Murtaler Bauernfest oder die Volksmusikserie am Bauernmarkt, das Stadtfest oder der Christkindlmarkt stärken und unterstützen Handel, Gastronomie und Tourismus. »» Schnittstellenfunktion: Regelmäßiger Austausch mit Stadtgemeinde, Wirtschaftsforum, Tourismus, Vereinen und Institutionen »» Aktives Standortmarketing: Enge Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklung und der Wirtschaft führten bereits zur Eröffnung von Handelsbetrieben, BürgerInnenbeteiligungsmodellen (Fairer Handel Judenburg GmbH) sowie der Ansiedelung von Fachgeschäften. »» Öffentlichkeitsarbeit und Werbung: Laufende Medien- und Pressearbeit führen durch die Berichterstattung zu einem positiven Image und dokumentieren die Tätigkeiten nach innen und außen. »» Kommunikationsdrehscheibe: Verbesserung des Informationsaustausches durch Kommunikation nach innen wie Newsletter und Bildung von Arbeitskreisen sowie gezielte Kommunikation nach außen, Beratung & Coaching »» Kreative Projektentwicklung: Mitentwicklung und Betreuung der MurtalCard, einer Bonus- und Gäste-Karte zur Stärkung von Handel und Tourismus der Region Murtal/Murau

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Basisdaten organisation:

Basisdaten organisation: Name der Organisation:

Name der Organisation:

Stadtmarketing Judenburg GmbH

Stadtmarketing & Tourismus Liezen

Geschäftsführer:

Geschäftsführer:

Heinz Mitteregger

Mag. Hartwig Strobl

Postanschrift:

Postanschrift:

Murtaler Platz 1 8750 Judenburg T. +43-3572-47127

Stadtmarketing für eine pulsierende Einkaufsstadt

F. +43-3572-47127 M. stadtmarketing@judenburg.at W. www.judenburg.com

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2011: 9.314 » Kaufkraftvolumen Einzelhandel: 56,4 Mio. EURO » Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2:

40.930 (34 % im Stadtkern)

» Tourismusnächtigungen 2010: 27.830

Datenquellen: Statistik Austria, WK Steiermark

Rathausplatz 1 8940 Liezen T. +43-3612-25658 F. +43-3612-21050

Liezen ist wirtschaftliches, kulturelles und soziales Zentrum des Ennstales. Die Bezirkshauptstadt ist durch ein stetes, zukunftsorientiertes Wachstum, Modernität und Dynamik geprägt. Die in Österreich einmalige zentrale Lage der Stadt und die damit in Zusammenhang stehende schnelle Erreichbarkeit haben Liezen zu einer wichtigen und bekannten Handelsstadt werden lassen. Durchwegs alle großen Handelsunternehmen und Konzerne sind mit einem Standort in Liezen vertreten. Mit Liezen Gutscheinen – einlösbar in über 140 Betrieben – wurde 2012 ein Umsatz von knapp 1,5 Mio. Euro erreicht

M. office@stadtmarketing-liezen.at W. www.stadtmarketing-liezen.at

Basisdaten Stadt: »

EinwohnerInnen 2012: 6.681

»

Kaufkraftvolumen Einzelhandel: rd. 33,6 Mio. EURO

»

Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2 : ca. 84.000

»

Tourismusnächtigungen 2011: 5.714

Datenquellen: Statistik Austria, WK Steiermark, CIMA Austria

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Klagenfurt am Wörthersee

Völkermarkt

Bild: Wirtschaftsverein

STADTMARKETING Klagenfurt bringt Leben in die Stadt In Klagenfurt gibt es immer etwas zu erleben – das liegt nicht zuletzt an den Aktionen, die das Stadtmarketing mit seinen Partnern durchführt. Das Klagenfurt Marketing versteht sich als Organisator, Impulsund Ideengeber, Schnitt- und Servicestelle für die Anspruchsgruppen der Stadt. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in der Entwicklung, Förderung und Sicherung einer breiten Marketingkooperationsplattform von Handelsbetrieben und handelsnahen PartnerInnen zur Bindung der stationären Kaufkraft, Steigerung des Einkaufstourismus aus dem AlpeAdria-Raum und zur Erhöhung der Bekanntheit der Stadt Klagenfurt als Handelsstandort. »» Grundlagenarbeit: Wirtschaftsstrukturanalyse, Marketingplanung und -konzeption »» Sales Promotions & Service für inhabergeführten Einzelhandel: Oster-Gutscheinheft, Gewinnspiele, 1 Stunde gratis Parken, Sprachkurse, Speisekartenübersetzung, Regenschirmservice »» POS-Inszenierungen: Grüne Fahrräder als Frühlingsboten, Vogelscheuchen – vom Acker in die Stadt, Bachmann-Liegestühle »» Veranstaltungen und Aktionen: Blumenmarkt, Kulinart – Weinherbst, Gasse der Genüsse, Golf in the City, Kinderflohmarkt, Kunst im Schaufenster »» Baustellenmarketing: Umbaubonus-Aktion »» PR & Öffentlichkeitsarbeit: »inKLAGENFURT« – Das Magazin der Klagenfurter Stadtbetriebe, Einkaufsmünze City Zehner, Christkindlmarkt in neuem Design, Newsletter, Homepage »» Forcierung des Freiflächenmanagements: Relaunch der OnlineVernetzungsplattform www.freiflaechenservice.at; Belebung leerstehender Geschäftsflächen »» Kommunikation mit den Zielgruppen: »Meet & Greet« für Handelsbetriebe in den Straßenzügen, Newsletter, »Wirtschaft trifft sich«, Wirtschaft macht Mode

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Standort- und Stadtmarketing für eine groSSe Region Bild: pixelpoint/Klagenfurt Marketing

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Klagenfurt Marketing GmbH Geschäftsführerin:

Gemeinsam für Völkermarkt: Der Wirtschaftsverein Zukunft Völkermarkt unterstützt die Unternehmer und betreibt Stadt- und Standortmarketing. Offene Ohren für Anliegen und Ideen zu einem verbesserten Wohn- und Unternehmensstandort und deren Umsetzung ist Teil der Arbeit des Wirtschaftsvereins. Oberstes Ziel des Wirtschaftsvereins und der Stadtgemeinde sind die Belebung von Völkermarkt und die Verbesserung der Lebensqualitäten.

Name der Organisation:

Mag. Anita Telijan Postanschrift: Paradeisergasse 9 9020 Klagenfurt am Wörthersee T. +43-463-591599 F. +43-463-591599-12 M. office@klagenfurtmarketing.at W. www.klagenfurtmarketing.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 95.928 (Stand 31.12.2012) » Bevölkerungsentwicklung 2001 – 2011: + 4,6 % »

Kaufkraftvolumen Einzelhandel in Klagenfurt:

456,1 Mio. EURO

»

Größe des regionalen Einzugsgebietes im Einzel-

handel: zw. 20.700 und 274.300 Personen »

Tourismusnächtigungen 2012: 390.943

Datenquellen: Statistik Austria, WK Kärnten, CIMA Austria

Basisdaten organisation:

Der Wirtschaftsverein organisiert zahlreiche Aktionen: »» Charity Event »Kinder backen für Kinder« »» einzigartige Konzert-Highlights »» Weindegustation »wine & more« – 21 internationale Winzer und Gastronomie »» Südkärntner Businessrun »» Weihnachtsgewinnspiel – Aktion von 95 Betrieben und den Marktfieranten »» Gutscheinheft-Aktionen, Rabatt-Aktionen »» GIVe Jugendcard – soziales Engagement von 13- bis 17-Jährigen wird belohnt

Wirtschaftsverein Zukunft Völkermarkt Obmann: Prof. Wilfried Magnet Geschäftsführung: Sandra Pichler B.A. Postanschrift: Klagenfurter Straße 10 9100 Völkermarkt T. +43-664-4537330 M. office@wirtschaftsverein-vk.at W. www.wirtschaftsverein-vk.at facebook.com/wirtschaftsverein.vk

Der Wirtschaftsverein Zukunft Völkermarkt entwickelt von 2012 bis 2014 die Marke Völkermarkt, die Identität und Zusammengehörigkeit vermitteln und das positive Image auch nach außen tragen soll. Völkermarkt wird so auf allen Kanälen mit »Leben gefüllt« und eindeutig identifizierbar und einzigartig für Gäste, Unternehmer und Einwohner. Mit der Entwicklung der Marke ist es uns ein großes Anliegen, die Landesausstellung 2020 in Völkermarkt – anlässlich »100 Jahre Volksabstimmung und der positive Blick in die Zukunft« – zu veranstalten.

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 11.109 » Tourismusnächtigungen 2011: 955.479

Datenquellen: Statistik Austria, WK Kärnten

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Bild: Vi-Fa-Os Tourismus GmbH / Lammerhuber

Bild: Martin Lugger

Villach

Lienz STADTMARKETING als INNOVATIONS- und EMOTIONSDREHSCHEIBE

»Trend bestimmt Projekt« – Meilensteinprojekte und Beweggründe KOOPERATION – 2005 Gründung und laufende Umsetzung des Leistungsprogrammes für »City Shop« und »City Gastro«. Ziel ist, die Wahrnehmbarkeitsgrenze unserer TeilnehmerInnen zu heben und den Kooperationsgedanken auf EinzelhändlerInnen umzulegen! »Nur wer den Nutzen erkennt, versteht den Sinn« oder »Nicht jeder muss dabei sein!« KUNDENBINDUNG – Einführung (2007) unseres KundInnenbindungssystems »City Bonus – Einkaufen und gratis Parken« mit derzeit 13.800 KundInnen und 70 Akzeptanzstellen. Auf die individuellen Bedürfnisse eingehen und kein »Produkt von der Stange« kaufen, denn Regionalität ist auch bei KundInnenbindung ein Trumpf! »Erst wenn die Betriebe erkennen, dass KundInnen gelenkt werden können, haben wir den Durchbruch geschafft. Wir sind am besten Weg dazu!« VERTRIEBSAKTIVITÄT – Neben unserem klassischen Gutschein (ca. 0,75 Mio. Euro Umsatz) wurde der überbetriebliche, aber auf die Altstadt beschränkte Onlineshop www.gutscheinbox.at umgesetzt. Derzeit werden darüber individuelle Gutscheine angeboten. »Nicht die Nachbarstadt, sondern der E-Commerce-Bereich ist die wahre Konkurrenz unserer HändlerInnen. Online auswählen, in der eigenen Stadt kaufen und das Geschäft zu kennen ist ein Vorteil, den uns keiner nehmen kann!« EVENTS – Initiierung neuer Veranstaltungen wie etwa den Blumen-, den Winzer- oder Radlermarkt und trendiger Maßnahmen wie etwa »Urban KnittingAktionen« stehen auf unserer Jobliste. Nach einer gestützten mind. 3-jährigen Einführungsphase heißt es für jedes Event »Stop or GO«! »Jahreszeitliche und standörtliche Lückenfüllerfunktion, die kaufaffines Publikum bringen, ist das Ziel!« ANGEBOTSSTÄRKUNG – Gründung der Altstadtmärkte GmbH mit 12 privaten Gesellschaftern. Seit 2011 ist der Relaunch des Villacher Advents Kernaufgabe dieses ausgegliederten PPP-Modells. »Eine flächendeckende Gesamtinszenierung die jährlich – wie kleine Nadelstiche – Neuerungen bringt, ist eher anzustreben als ein wie ein Luftballon zerplatzender ›Eventionitisvirus‹!« STANDORTENTWICKLUNG – CO-QUARTIER ist eine neue Firma mit Stadtmarketing-Beteiligung und ist eine Community, die versucht, eine neue Form der Urbanität widerzuspiegeln. Das »CO« steht für ernsthaft gemeinte Kooperation und gemeinsam gelebte Innovation. »QUARTIER« steht für die Villacher Lederergasse, aber auch für einen virtuellen Kooperationsraum. CO-QUARTIER bringt Menschen zusammen, die Freude daran haben, als kleine UnternehmerIn Neues zu schaffen und eine pulsierende Innenstadt als Arbeitsraum zu wählen.

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Wir sind im Sinne und Auftrag unserer Gesellschafter eine selbstständig agierende Firma, aber integraler Bestandteil des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Geschehens der Innenstadt und unterstützen die Altstadt-Positionierung als pulsierende Handels-, Genuss- und Wohlfühlstadt! Wir verstehen uns als Puzzlestein eines gesamtheitlichen Stadtorganismus und pflegen als Arbeitsstil eine ehrlich-konsequente Haltung gegenüber unseren Partnern. Innerstädtischer Erfolgsfaktor Nr. 1 ist KOOPERATION. Daran zu arbeiten gilt quasi als »StadtmarketingLebensaufgabe«.

Basisdaten organisation: Name der Organisation: Stadtmarketing Villach GesmbH Geschäftsführer: Gerhard Angerer

umfassendes Stadtmarketing für die Sonnenstadt Lienz Die Sonnenstadt Lienz ist das regionalräumliche, gesellschaftliche/kulturelle und ökonomische Zentrum für den Bezirk Lienz, die angrenzenden Bereiche Oberkärnten und Südtirol mit hoher Marktattraktivität im Bedarfsgüter-, Dienstleistungs- und Freizeitsektor für 170.000 Personen. Als impulsgebende Stadt erfüllt Lienz alle Faktorbedingungen eines modernen Lebens-, Wirtschafts- und Tourismusstandortes. Das Stadtmarketing Lienz wurde im Jahr 1995, ausgerichtet als umfassende, die Stadt, ihr Profil und die Strukturen gestaltende und verändernde Marketing-/Managementorganisation, gegründet und ist in folgenden Handlungsfeldern für Lienz engagiert:

Postanschrift: Lederergasse 12

»» Stadtwerbung und Marketing: Profilbildung, Dachmarken»»

F. +43-4242-46600-60 E. office@stadtmarketing-villach.at

»»

W. www.stadtmarketing-villach.at »»

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 59.585 » gesamtstädtische Kaufkrafteigen bindung: 92 % » Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2:

64.833 (Innenstadt), 250.000 (Gesamt)

» Tourismusnächtigungen 2012: 870.522 Datenquellen: Statistik Austria, WK Kärnten,

CIMA Austria

Name der Organisation: Stadtmarketing Lienz Geschäftsführer: Mag. (FH) Oskar Januschke

9500 Villach T. +43-4242-46600

Basisdaten organisation:

»» »» »» »» »»

Management Standortmarketing: Betriebsansiedelung, Wirtschaftsstandortentwicklung Kooperative Quartiersentwicklung, Area-Management: Initiieren und Betreuen von Quartiersmanagementprojekten Stadt- und Marktforschung: Grundlagendatenerhebung für Ziel- und Steuerungsindikatoren für Stadtentwicklung Integrierte, kooperative Stadtentwicklung Kreativwerkstätte und Innovationsplattform: offene BürgerInnenforen, Wirtschaftsstammtische etc. Eventmanagement: Eigenveranstaltungen und beratend/ koordinative Tätigkeit für private Veranstalter Management des Marktwesens (Stadtmarkt Lienz, Adventmarkt etc.) Schnittstellenfunktion der Stadt zur Tourismuswirtschaft: integrierte Standortentwicklung für den Tourismus

Postanschrift: Hauptplatz 7 9900 Lienz T. +43-4852-600-220 F. +43-4852-600-222 M. marketing@stadt-lienz.at W. www.stadt-lienz.at

Basisdaten Stadt: » EinwohnerInnen 2012: 11.816 » Kaufkraftvolumen Einzelhandel in Lienz: 71 Mio. EURO » Verkaufsfläche im Einzelhandel in m2: 90.000 » Tourismusnächtigungen 2011: 184.037

Datenquellen: Statistik Austria, AdTLR

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Handel sichert VIELFALT – schafft ARBEITSPLÄTZE – garantiert LEBENSQUALITÄT

Bild: Wilke

Bild: WKÖ

Wirtschaftskammer ÖstErreich – Bundessparte Handel

Bettina Lorentschitsch, MSc MBA

Mag. René Tritscher, LL.M.

Name der Organisation: Wirtschaftskammer Österreich Bundessparte Handel Obfrau: Bettina Lorentschitsch, MSc MBA Geschäftsführer: Mag. René Tritscher, LL.M. Postanschrift: Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien T. +43-5-90-900-3339 F. +43-5-90-900-214 M. bsh@wko.at Dr. Hannes Mraz W. www.derhandel.at

Eckdaten des österreichischen Groß- und Einzelhandels:

» umsatzstärkster Wirtschaftsbereich in Österreich

mit 228 Mrd. Euro netto pro Jahr

» bedeutender Arbeitgeber für 570.000 Menschen in Österreich » wichtiger Faktor in der Berufsausbildung mit 19.000 Lehrlingen

Der Handel als moderner/multifunktionaler Nahversorger. Der österreichische Groß- und Einzelhandel hat sowohl gesellschaftspolitisch als Garant für Nahversorgung und zur Sicherung der Lebensqualität als auch volkswirtschaftlich durch die Erhaltung von Arbeitsplätzen und die Schaffung von Wertschöpfung eine wesentliche Funktion. Der Handel leistet als »moderner und multifunktionaler Nahversorger« einen wesentlichen Beitrag zur Belebung von Städten und Ortskernen und führt damit zu einer Erhöhung der Lebensqualität im ländlichen und städtischen Bereich. Diese Bedeutung wird in den nächsten Jahren durch die Übernahme neuer Funktionen durch Handelsbetriebe noch zunehmen. Der österreichische Groß- und Einzelhandel ist somit eine der wichtigsten Säulen der österreichischen Wirtschaft im Hinblick auf die Sicherung von Arbeitsplätzen, die Berufsausbildung, Nahversorgung, Innovation und Lebensqualität. Gesellschaftspolitische Änderungen wie die verstärkte Mobilität oder die Landflucht führen zu veränderten Erwartungshaltungen und Einkaufsgewohnheiten der KonsumentInnen. Diese Entwicklung stellt die Politik vor große Herausforderungen. Handel bedeutet Lebensqualität. Das Image von Städten und Orten hängt ganz wesentlich davon ab, ob sich vor allem in deren Zentren die Läden durch einen ausgewogenen (also breit gefächerten) und qualitätsvollen Mix der Sortimente auszeichnen. Dann nämlich stellt der Einzelhandel – gemeinsam mit gastronomischen und kulturellen Angeboten – jenen Grad der Attraktivität sicher, der die Menschen zum Bleiben und TouristInnen zum Besuch einlädt. Der Handel hält daneben insbesondere auch in vielen strukturschwachen ländlichen Regionen die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfes aufrecht. Sind die Stadt- und Ortszentren mit Leben erfüllt, so leisten sie als pulsierende Stätten der menschlichen Begegnung in einer angeblich kommunikationsarmen Zeit einen wertvollen gesellschaftspolitischen Beitrag. Kreative Ideen und adäquate Rahmenbedingungen. Voraussetzung für die Realisierung der hohen Lebensqualität sind einerseits innovative Ideen, andererseits aber auch Rahmenbedingungen, welche die Umsetzung dieser Ideen in der Praxis ermöglichen. So ist es etwa gelungen, auf gesetzliche Grundlagen hinzuwirken, die für einen Postpartner als Paradebeispiel eines multifunktionalen Nahversorgers notwendig sind. Die Bundessparte Handel sieht es als ihre Aufgabe, die Umsetzung und Weiterentwicklung solcher kreativen Ideen auch in Zukunft zu fördern. Wirksamer Vollzug der Raumordnungen. Stadt- und Ortsmarketingkonzepte helfen dabei, eine überbetriebliche Sichtweise in die Planung einfließen zu lassen. Ebenso wichtig ist es jedoch, dass

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die jeweiligen Raumordnungsbestimmungen der Länder von Visionen für prosperierende Stadt- und Ortskerne geprägt sind und auch durchgesetzt werden können. Besonders wichtig ist dabei der wirksame Vollzug. Es ist nämlich ein gravierendes Manko, wenn theoretisch gute Regelungen in der Praxis nicht gelebt werden. Interkommunaler Finanzausgleich. Zur Sicherung der Nahversorgung könnte ein interkommunaler Finanzausgleich beitragen. Wenn etwa durch Investitionen in große Verkaufsflächen Kaufkraft aus einer Region abgezogen wird, sollten einkommensschwächere Gemeinden dafür einen finanziellen Ausgleich erhalten. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Gemeinden, in denen der Einzelhandelsumsatz höher ist, als er der Kaufkraft der Wohnbevölkerung entspricht, den korrespondierenden Teil ihres Kommunalsteueraufkommens zweckgebunden für Maßnahmen der Nahversorgung abgeben müssen. Grenzüberschreitende Kooperationen und Abstimmung der Bundesländer. Im Zeitalter des gemeinsamen Europäischen Marktes sollte die Koordinierung der Raumordnungspolitik über die Staatsgrenzen hinweg längst eine Selbstverständlichkeit geworden sein. Diese Art der supranationalen Kooperation steckt noch in den Kinderschuhen und sollte daher in Zukunft forciert werden. Was für den überstaatlichen Bereich wichtig wäre, gilt umso mehr für den Bereich der Zusammenarbeit der einzelnen Bundesländer innerhalb Österreichs. Das ambitionierte Ziel der Bundessparte Handel ist es, im österreichischen Raumordnungsrecht bundeseinheitliche Rahmenbedingungen vorzusehen. Ziel: Gewährleistung einer ausgewogenen Handelslandschaft. Die Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sieht die Gewährleistung einer ausgewogenen Handelslandschaft als ein wesentliches Ziel, da damit auch ein Beitrag zur Belebung der Stadt- und Ortskerne geleistet wird. Notwendig dazu sind ein offensiver Umgang mit gesellschaftspolitischen Veränderungen, das aktive Aufzeigen von neuen Geschäftschancen für Unternehmen (Beispiel: HändlerIn als Postdienstleister im Projekt Postpartnerschaft) sowie die Förderung der Kooperationen zwischen Handelsbetrieben (insbesondere Einkaufsgenossenschaften und Einkaufsstraßen). Der Verein Stadtmarketing Austria (STAMA) leistet als Dachverband der Stadtmarketing-Organisationen dazu einen wichtigen Beitrag.

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Wirtschaftskammer Niederösterreich – Sparte Handel Name der Organisation: Wirtschaftskammer Niederösterreich Sparte Handel Körperschaft öffentlichen Rechts Strategische Geschäftsfelder: »» Interessenvertreter »» Wissensvermittlung »» Wirtschaftsförderung Spartenobmann: Franz Kirnbauer Spartengeschäftsführer: Mag. Karl Ungersbäck 20 MitarbeiterInnen 400 ehrenamtliche FunktionärInnen Postanschrift: Landsbergerstraße 1 3100 St. Pölten T. +43-2742-851-18300 F. +43-2742-851-18399 M. handel.sparte@wknoe.at W. wko.at/noe/handel

Die Sparte Handel ist die Interessenvertretung aller niederösterreichischen Handelsbetriebe. Dazu gehören neben dem klassischen Einzelhandel auch der Großhandel, der Direktvertrieb und verschiedene Vermittlerberufe. Die Sicherung der Innenstädte als Handelsstandort und die Förderung der Nahversorgung gehören seit Jahren zu den Kernanliegen der Sparte.

Franz Kirnbauer

Basisdaten Mitgliedsbetriebe: 29.714 Mitglieder, davon 7.520 im Einzelhandel 9.700 Outlets 108.000 unselbstständig Beschäftigte 2.830 Lehrlinge 10,5 Mrd. Euro Netto-Umsatzerlöse des Einzelhandels

INNENSTÄDTE ALS HANDELS STANDORTE – EIN KERNANLIEGEN 70

Aktivitäten – Innerstädtischer Handel: »» Mitwirkung an der Gestaltung des niederösterreichischen Raumordnungsgesetzes: Großflächiger Handel kann in Niederösterreich nur innerörtlich angesiedelt werden. »» Medienkooperation: z. B. WKNÖ und KURIER suchen die beliebteste Einkaufsstraße. »» Bereitstellung von Daten: Eine neue Kaufkraftstromanalyse 2013 für Niederösterreich wird erstellt. »» Informationspartner für Stadtmarketing-Organisationen »» Beratungsangebot für Stadtmarketingvereine über Unternehmensservice

Wirtschaftskammer Salzburg – Sparte Handel Name der Organisation: Wirtschaftskammer Salzburg Sparte Handel Spartenobmann: KommR Peter Buchmüller Spartengeschäftsführer: Johann Peter Höflmaier Postanschrift: Julius-Raab-Platz 1 5020 Salzburg T. +43-662-8888-264 F. +43-662-8888-583 M. handel@wks.at W. www.wko.at/sbg/handel

Einige Zahlen:

Niederösterreich ist Vorbild bei der Förderung von Innenstädten: Die NAFES (Niederösterreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung von Innenstädten) ist eine Kooperation zwischen dem Land und der Wirtschaftskammer Niederösterreich zur Förderung und Attraktivierung der Innenstädte. 640 Projekte wurden in den vergangenen Jahren mit einem Gesamtfördervolumen von 12,6 Millionen Euro unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf infrastrukturellen Investitionen der Gemeinden und der Unterstützung von Marketingaktivitäten der Werbegemeinschaften lag. 2013 wurde die Kooperation um weitere 5 Jahre verlängert und es werden weitere 6 Millionen Euro zur Förderung der Innenstädte bereitgestellt. Nähere Informationen dazu: Geschäftsstelle der NAFES Wirtschaftskammer Niederösterreich Landsbergerstraße 1 3100 St. Pölten Ansprechpartner: Mag. Wolfgang Fuchs T. +43-2742-851-18310 W. www.nafes.at

Anzahl der Handelsbetriebe in Salzburg (inklusive Großhandel): 10.247 Anzahl der im Handel beschäftigten MitarbeiterInnen: 41.434 Anzahl der Handelslehrlinge: 1.765

KommR Peter Buchmüller

Johann Peter Höflmaier

Städte und lebendiger Handel gehören untrennbar zusammen Ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Städte und Gemeinden hängt unmittelbar mit lebendigen Strukturen, einem attraktiven Branchenmix und einer guten Erreichbarkeit der Innenstädte und Ortskerne zusammen. Diese historisch gewachsenen Siedlungszentren sind bedeutende Orte des Handels, von Dienstleistungen, kulturellen Angeboten sowie Kommunikationsdrehscheiben. Der Einzelhandel in seiner vielfältigen Ausprägung trägt in hohem Maße zur Lebendigkeit und Funktion dieser Zentren bei. Besonders im Tourismusland Salzburg sind daher die Wirkungen dieser Zentren auf die Gäste aus aller Welt und ihre Erlebbarkeit und Sicherheit ein zentraler Bestandteil ihrer Aufenthaltsqualität. Unbestritten befinden sich die Innenstädte und Ortskerne in einem ständigen Wandel und haben in den letzten Jahrzehnten zunehmend gegen Konkurrenzstandorte auf der »Grünen Wiese« bzw. am Ortsrand bestehen und antreten müssen. Daher ist es geradezu essenziell notwendig, diese Konkurrenzsituation nicht zusätzlich durch verkehrsplanerische Behinderungen weiter zu verschärfen, sondern die Schlagworte »Erreichbarkeit« und »Attraktivitätssteigerung« als Schlüssel zum Erfolg zu positionieren. Der Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Salzburg, KommR Peter Buchmüller, fordert daher die Politik immer wieder dazu auf, nicht nur auf den dynamischen Strukturwandel des Handels zu verweisen, sondern das Heft bei der Gestaltung von Orts- und Stadtkernen noch fester in die Hand zu nehmen und ihren Beitrag dazu zu leisten, denn politische Tätigkeit heißt nicht nur gestalten, sondern auch mit Mut Entscheidungen für und nicht gegen die Wirtschaftsstandorte in Stadt- und Ortszentren voranzutreiben. Da sich die Sparte Handel mit diesen Forderungen eines Sinnes mit den verschiedensten Stadtmarketingorganisationen und Werbegemeinschaften des Bundeslandes Salzburg weiß, gibt es eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren.

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Starke Leistungen für Werbe gemeinschaften Wirtschaftskammer Tirol – Sparte Handel

Wirtschaftskammer Steiermark – Sparte Handel

Bild: Foto Fofi

KommR. Michael Falkner

Dr. Alois Schellhorn

Plattform/Koordinations stelle für alle Stadt- und Orts marketingaktivitäten in Tirol Zur Unterstützung der Tiroler Orts- und Stadtmarketingorganisationen, Werbegemeinschaften und Kaufmannschaften ist die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol Mitglied bei der Stadtmarketing Austria (STAMA). Gemeinsam mit den Tirolvertretern in der STAMA organisieren wir jährlich einen Orts- und Stadtmarketingtag. Dieser bietet Gelegenheit, neben interessanten Referaten auch den Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Organisationen zu intensivieren. Gleichzeitig versuchen wir auch mit unseren Partnern aus Bayern und Südtirol, eine Plattform und Drehscheibe für Informationen innovativer Orts- und Stadtmarketingaktivitäten zu bilden.

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KommR. Gerhard Wohlmuth

Bild: Pachernegg

Name der Organisation: Wirtschaftskammer Steiermark Sparte Handel Spartenobmann: KommR. Gerhard Wohlmuth Spartengeschäftsführer: Mag. Helmut Zaponig Postanschrift: Körblergasse 111-113 8021 Graz T. +43-316-601-564 F. +43-316-601-566 M. helmut.zaponig@wkstmk.at W. www.wko.at/stmk/handel

Bild: Die Fotografen

Bild: Patrick Saringer

Name der Organisation: Wirtschaftskammer Tirol Sparte Handel Spartenobmann: KommR. Michael Falkner Spartengeschäftsführer: Dr. Alois Schellhorn Postanschrift: Meinhardstraße 14 6020 Innsbruck T. +43(0)590905-1298 F. +43(0)590905-51298 W. wko.at/tirol/handel

Mag. Helmut Zaponig

Die Förderung von steirischen Werbegemeinschaften ist ein Arbeitsschwerpunkt der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Steiermark mit Spartenobmann KommR. Gerhard Wohlmuth und Spartengeschäftsführer Mag. Helmut Zaponig. Diese Förderung erfolgt insbesondere in folgenden Bereichen: Projektunterstützung: »» z. B. ReferentInnenpool, Hilfestellung bei Kontaktaufnahme mit

Behörden und Förderstellen Zur-Verfügung-Stellung von Daten: »» z. B. Kaufstromanalyse Steiermark, KundInnenbefragungen, Studien zu Handelsthemen Finanzielle Unterstützung: »» z. B. für Startworkshops als Auftakt für ein Stadt- oder Ortsmarketingprojekt, für einzelne Strategie- und Marketingaktivitäten von Werbegemeinschaften »» z. B. für Adventmärkte Öffentlichkeitsarbeit: »» Die Sparte Handel unterstützt den Masterplan Innenstadt. Dabei schließen sich ImmobilieneigentümerInnen zu Gemeinschaften zusammen, die die Entwicklung der Zentren aktiv steuern und so den Ortskern stärken. »» Darüber hinaus stellt die Sparte Handel in der Wirtschaftskammerzeitung »Steirische Wirtschaft« erfolgreiche Projekte von Werbegemeinschaften vor und macht sie damit einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Werbung: »» z. B. »Scharfe Tage«, »Radfahren & Einkaufen« und andere Branchenaktivitäten, Info-Kleber für besondere Einkaufstage, Handelsbeilage in der Kleinen Zeitung Beratung in relevanten Rechtsbereichen: »» z. B. Late-Night-Shopping und andere Events, Ausverkäufe, Vereinsgründungen Mitgliedschaft bei STAMA Austria: »» Ziel unserer Mitgliedschaft ist es, wichtige Informationen und Trends zum Thema Standortmarketing zu erfahren und sie an steirische Werbegemeinschaften weiterzugeben. Interessenvertretung in werbegemeinschaftsrelevanten Bereichen: »» z. B. Raumordnungspolitik, Förderungen, Öffnungszeiten

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Bild: MK Illumination

CIMA

MK Illumination

Beratung + Management GmbH

25 Jahre Beratungskompetenz CIMA Beratung + Management GmbH Seit 25 Jahren agiert die CIMA als das Kompetenzzentrum für Stadt- und Regionalentwicklung und Marketing im öffentlichen Sektor im mitteleuropäischen Raum. Unsere Stärken sind Kommunikation und Kooperation an der Schnittstelle zwischen öffentlicher Hand, privater Wirtschaft und den aktiven Teilen der Stadtgesellschaft. Als Koordinator öffentlicher und privater Interessen sind wir ein methodensicherer kooperativer Partner, der gemeinsam mit den Akteuren in den Städten und Regionen Problemlösungen erarbeitet und ihnen Wissen und Instrumente vermittelt.

Basisdaten organisation:

n Part

CIMA Austria Beratung + Management GmbH Mag. Roland Murauer und Mag. Stefan Lettner Bürostandorte: D: Forchheim, Hannover, Köln, Leipzig, Lübeck,

Projekt-Felder: »» Orts-, Stadt- und Citymarketing »» Urban Branding- bzw. kommunale Positionierungsprozesse »» Immobilienwirtschaftliche Masterpläne und Quartiersmanagements »» Aufbau und Restrukturierung von Orts-/Stadtmarketingorganisationen »» Regionalentwicklungskonzepte »» Aufbau von Stadt-Umland-Kooperationen und -Netzwerken »» Entwicklungskonzepte für Gewerbe-, Büro- und Industrieparks »» Investoren- u. Betreibermarketing für Immobilienprojekte u. Standorte »» Landesweite, regionale und lokale Einzelhandelsstrukturanalysen »» Kommunale und regionale Tourismuskonzeptionen »» Feasibility-Studien für Tourismus- und Freizeitobjekte/-standorte »» Aufbau von Besucher-, Hotel- und Verkehrsleitsystemen

München, Norderstedt, Stuttgart Ö: Ried im Innkreis Projektvolumen: seit Gründung rund 3.000 Projekte in Belgien,

»Wenn man einen Ort betritt, erfasst man sofort, ob er emotional leuchtet, oder nicht« MK Illumination, Europas Marktführer für festliche Beleuchtung, sorgt mit ihren Licht-Inszenierungen für brillante Auftritte. Egal wo und in welcher Größenordnung. Umweltschonend und wirtschaftlich attraktiv.

Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweiz, Tschechische Republik, Ungarn Postanschrift: Johannesgasse 8, 4910 Ried T. +43-7752-71117 F. +43-7752-71117-17

Name der Organisation: MK Illumination Handels GmbH Geschäftsführer: Klaus Mark Anzahl MitarbeiterInnen: Am Standort Innsbruck: 30

ner t r a P

Postanschrift: Trientlgasse 70 6020 Innsbruck

MK beleuchtet die Innenstädte von Stockholm oder Innsbruck, aber auch bekannte Wintersportorte wie Sölden oder Flachau. Weihnachtsbeleuchtung zieht Menschen an, wie man kürzlich in Essen durch eine repräsentative Umfrage herausfand: 88 Prozent der Essener »betrachten« ihre Weihnachtsbeleuchtung als »ESSENziell«.

T. +43-512-20 24 30 F. +43-512-20 24 33 M. info@mk-illumination.com W. www.mk-illumination.com

M. cima@cima.co.at W. www.cima.co.at

Neu-Produkte: Im »Jubiläumsjahr« bietet die CIMA Austria zwei neue, innovative Produkte aN: »» Wertschöpfungsanalyse von Kultur-/Sport- und Freizeitevents: Im Rahmen von Wertschöpfungsanalysen werden nicht nur die direkten und indirekten monetären Auswirkungen von Großevents dargestellt, sondern auch eingehende BesucherInnen-Befragungen und Imageanalysen durchgeführt. Weitere Auskünfte bzw. Ansprechpartner bei der CIMA: Mag. Christian Streitberger (streitberger@cima.co.at) »» Praxisseminar-Reihe »Evaluierung von Werbegemeinschaften«: Werbegemeinschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur Attraktivierung der Orts- und Stadtkerne. Leider haben viele dieser Organisationen in den letzten Jahren an Schlagkraft eingebüßt. Die CIMA Austria entwickelte insgesamt 3 leistbare Praxis-Pakete zur Neumotivation der Akteure, Restrukturierung der Organisation und dem Relaunch von Projekten und Maßnahmen. Weitere Auskünfte bzw. Ansprechpartner bei der CIMA: Dipl.Bw. Sarah Günther (guenther@cima.co.at)

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Basisdaten organisation:

Name der Organisation: Geschäftsführende Gesellschafter:

Die CIMA bekennt sich zur kompakten europäischen Stadt mit kurzen Wegen und gewachsenen Strukturen.

er

»Es ist spannend und herausfordernd zugleich, auf der einen Seite Beleuchtungskonzepte für kleine Gemeinden und auf der anderen für Weltstädte entwickeln zu dürfen. Wir entwickeln Lichtkonzepte, die nicht nur Emotion vermitteln, sondern auch verantwortungsvoll hergestellt werden«, versichert Thomas Mark, Mitglied der Geschäftsführung. Nachhaltigkeit hat sich weltweit als eine Art Maßstab auf Metaebene umweltrelevanten Handelns etabliert. MK Illumination entwickelt seit Jahren seine Produkte unter diesem Aspekt. Die Produktlebensdauer zu erhöhen und vermehrt organische Materialien einzusetzen ist dabei oberste Prämisse. Bei MK ist man überzeugt: Investitionen in qualitativ hochwertige Beleuchtung erfüllt alle Anforderungen, ist wirtschaftlich attraktiv und leistet zudem einen wertvollen Beitrag zum Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz.

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Best-Practice Tag – Wien: Märkte – ihre Qualitäten & Eigenheiten: 7.5.2013

Vorschau

Veranstaltungen 2013

Best-Practice-Tag – Villach: Quartiersmanagement: 20.03.2013 Sie wissen nicht, an wen Sie die leeren und wahrscheinlich auf viele Straßen und Plätze verteilten Geschäftsflächen in Ihrer Stadt /Ihrem Ort vermitteln können? Es gibt die ersten Anzeichen eines Lageverfalls in bestimmten Stadtvierteln oder Straßen? Sie sind der Meinung, dass Leerflächenmanagement ohne Verbindlichkeit außer Unzufriedenheit nur Ärger bringt? Haben Sie schon mal über den Tellerrand der Händler und Dienstleistungs-Branche geblickt? Können Sie sich vorstellen, dass Büros auch ebenerdige Schaufenster besitzen? Wann haben Sie das letzte Mal mit einem Immobilienbesitzer Ihrer Stadt über das Problem der leeren Flächen diskutiert? Wann haben Sie sich das letzte Mal über neue Fachbegriffe geärgert und dabei an das Sprichwort »vom alten Wein in neuen Schläuchen…« gedacht?

Wenn Sie nur eine der Fragen beschäftigt, sollten Sie sich den Stadtmarketing Austria-Praxistag »Quartiersmanagement – Quo vadis Stadtmarketingorganisationen?« nicht entgehen lassen! Am ersten Praxistag des Jahres 2013 erhalten Sie von PraktikerInnen für PraktikerInnen ungeschminkte Antworten, manchmal mit nützlichen Lösungsansätzen, nicht immer mit Lösungsvorschlägen, aber jedenfalls mit wertvollen Tipps. Best-Practice-Tag – Villach: Quartiersmanagement 20. März 2013, 11.00 bis 16.00 Uhr

6. Tiroler Orts- und Stadtmarketingtag 2013 – Sterzing: 10.04.2013 Die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol veranstaltet heuer gemeinsam mit dem Stadtmarketing Hall in Tirol am 10. April 2013 den 6. Tiroler Orts- und Stadtmarketingtag im Stadttheater Sterzing (Südtirol). Heuer sind dazu wieder die Stadtmarketing-Organisationen und Werbegemeinschaften von Vorarlberg, Tirol und Salz-

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burg eingeladen. Ein bunter Mix von ReferentInnen gibt wertvolle Tipps und Anregungen für ein erfolgreiches Stadtund Ortsmarketing (Einladung folgt). 6. Tiroler Orts- und Stadtmarketingtag 2013 – Sterzing 10. April 2013, 10.00 bis 16.00 Uhr

Seit jeher prägen Märkte Städte. So manche Stadtentwicklung wurde durch einen bestehenden Markt beschleunigt. Die alten Namen sind Zeitzeugen ihrer Funktion, z.B.: Naschmarkt, Fleischmarkt, Kohlmarkt, Getreidemarkt usw. Eines haben alle Märkte gemeinsam: Sie sind Orte der Begegnung und der Kommunikation, an denen der Austausch von Waren vollzogen wird. Rezepte werden getauscht, frische Waren angeboten oder günstige Angebot ergattert. Märkte haben nichts an Attraktivität eingebüßt, im Gegenteil, sie gehören nach wie vor zu einer vielfältigen Stadt. Die Unterscheidung der Märkte erfolgt nach permanenten und temporären Märkten, Bauernmärkten, Flohmärkten und sai-

sonalen Märkten. Beim Stadtmarketing Austria Praxistag stehen Qualität, aber auch Eigenheiten der unterschiedlichen Markttypen im Mittelpunkt. Professionelles Marktmanagement wird ebenso präsentiert, wie Beiträge von Fachleuten aus der Praxis zu den verschiedenen Märkten. Best-Practice Tag – Wien: Märkte – ihre Qualitäten und Eigenheiten 7. Mai 2013, 10.00 bis 14.30 Uhr

Best-Practice-Tag – Feldkirch: Online-Handel: 25.6.2013 4,5 Milliarden Euro wurden in Österreich 2012 online umgesetzt, wovon aber nur 1,9 Milliarden auf das Konto heimischer Unternehmen gingen. Zentrale und dringliche Aufgabe der HändlerInnen ist es, sich rapide an die Marktveränderungen anzupassen und das World Wide Web als Chance zu erkennen. Denn der OnlineVerkauf als komplementäres Angebot zum stationären Ver-

kauf birgt enormes Entwicklungspotenzial in sich. Welche Rolle Stadtmarketing-Organisationen in diesem Prozess spielen können (z.B. in Form von Händler-Kooperationen) steht im Fokus dieses Praxistages. Best-Practice-Tag – Feldkirch: Online Handel 25. Juni 2013, 11.00 bis 16.00 Uhr

Best-Practice-Tag – Bruck an der Mur: Regionale / lokale Einkaufswährungen und Kund/Innenbindungssysteme: 10.9.2013 Der Praxistag in Bruck behandelt ein für Kaufkraftbindung und Standortsicherung höchst bedeutendes Thema: »Einkaufswährungen und KundInnenbindungssysteme«. In den österreichischen Städten sind unterschiedliche Systeme und Technologien in Verwendung: Ziel dieses Praxistages ist es, mittels Erfahrungsberichten der CitymanagerInnen (u. a. aus der Plusregion, Leoben und St. Pölten) die Vor- und Nachteile der in den jeweiligen Städten und Regionen bestehenden Systeme zu beleuchten. Dabei stehen operative Umsetzung, rechtliche Aspekte, Handling und Sicherheit im Mittelpunkt.

Best-Practice-Tag – Bruck an der Mur: Regionale/lokale Einkaufswährungen und KundInnenbindungssysteme 10. September 2013, 11.00 bis 16.00 Uhr

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Vorschau

Veranstaltungen 2013 DenkwerkStadt II: »Stadtmarketing: Aufgaben & Ziele 2013 – 2020«: 21.10. – 23.10.2013 Im Rahmen der zweiten Ausgabe der DenkwerkStadt wird der Blick auf die Zukunft des Stadtmarketings gerichtet. Welchen zentralen Herausforderungen und Aufgaben müssen sich CitymangerInnen in Zukunft stellen? Darüber hinaus setzen wir den 2012 entfachten Gedankenaustausch zum Thema Innovationsmanagement / unternehmerische Innovationskraft fort und bieten Ihnen spannende Impulsreferate, Diskussionen und Workshops rund um das Thema.

When you look at a city, it’s like reading the Hopes, Aspirations and Pride of everyone who built it. Hugh Newell Jacobsen

DenkwerkStadt II: »Stadtmarketing – Aufgaben und Ziele 2013-2020« Montag, 21. Oktober 2013, 16.00 Uhr bis Mittwoch, 23. Oktober 2013, 15.00 Uhr

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen 2013 Best-Practice-Tage

DenkwerkStadt

Kosten:

Das Tagungs-Programm wird unseren Mitgliedern zeitgerecht zugestellt und kann ebenso unter www.stadtmarketingaustria.at abgerufen werden.

»» Für Dachverbandsmitglieder: gratis »» Für Nichtmitglieder: Seminargebühr 95,00 EURO

p. P. exkl. 20 % Ust. Das detaillierte Praxistag-Programm erhalten unsere Mitglieder zeitgerecht per Mail und kann ebenso unter www.stadtmarketingaustria.at abgerufen werden.

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www.stadtmarketingaustria.at 79


Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Verein Stadtmarketing Austria M端nzgasse 1, 5020 Salzburg T. +43 662 845453 M. office@stadtmarketingaustria.at W. www.stadtmarketingaustria.at Textredaktion: CIMA Austria Beratung + Management GmbH Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH Corporate Design: EN GARDE Communication + Design www.engarde.at Grafik Yearbook 2013: Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH Citymanagement Graz Gesamtkoordination: CIMA Austria Beratung + Management GmbH Satz und Druckfehler vorbehalten.

Stadtmarketing Austria Trendbook  

A publication about city marketing institutions in Austria, their activities and goals. The Trendbook also contains articles / essays about...

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