Page 1

Spendenzentrum Seiersberg & Leoben

04/18

PLASMASPENDER NEWSLETTER

IHRE PLASMASPENDE WIRD ZUM LEBENSRETTENDEN MEDIKAMENT

Weitere Themen:

Winterdepression

Tipps gegen den Winterblues

Der Weg Ihrer Plasmaspende Ein Patient berichtet


IHRE PLASMASPENDE WIRD ZUM LEBENSRETTENDEN MEDIKAMENT

Unfallopfer, schwerkranke Patienten und chronisch Kranke sind auf Plasmaspender angewiesen, da Blutplasma nicht künstlich hergestellt werden kann - und der Bedarf an Plasma steigt stetig. Fachleute schätzen, dass zwei von drei Menschen in ihrem Leben aus Plasma hergestellte Medikamente brauchen.

Zu den wichtigsten

Aus Plasma werden lebensrettende Medikamente hergestellt, das bedeutet Hilfe für tausende Menschen, die lebenslänglich auf diese Arzneimittel angewiesen sind. Auch in der Notfallmedizin, bei Operationen und bei der Behandlung vieler schwerer Erkrankungen kommt Plasma täglich zum Einsatz.

dienen zur Behandlung von:  Menschen mit einem angeborenen Antikörpermangel und zahlreichen Autoimmunerkrankungen. Diese können mit Immunglobulin Präparaten erfolgreich behandelt werden.  lebensbedrohlichen Infektionen wie Tetanus, Tollwut oder Gehirnhaut-Entzündung durch Zeckenbiss.  Schwangerschaftskomplikationen im Sinne von Blutgruppenunverträglichkeiten zwischen Eltern und Kind (Rhesus Krankheit) Ein Präparat aus Plasma verhindert die Rhesus-Sensibilisierung der Mutter.

Plasmaprodukten zählen: Immunglobuline


Zu den wichtigsten Plasmaprodukten zählen: Albumin: wird bei schweren Verletzungen, großflächigen Verbrennungen, auszehrenden Krebserkrankungen und bei starken Blutverlusten eingesetzt und stabilisiert schnell den Kreislauf. In der Notfallbehandlung sind Gerinnungsfaktoren aus Plasma lebensrettend. Ohne sie hätten viele Unfallopfer keine Chance.

Fibrinogen / Fibrinkleber: Damit kann man schwerste Verletzungen der inneren Organe behandeln und zum lokalen Wundverschluss einsetzen Auch gerissene Sehnen und Nervenstränge im neurochirurgischen Bereich lassen sich mit Fibrinkleber wieder verbinden.

Gerinnungsfaktoren: Damit kann man Menschen, die an der Bluterkrankheit leiden, ein normales Leben ermöglichen. Mit diesen für die Blutgerinnung zuständigen Proteinen (z.B. Faktor VIII) kann Blutern ein normales Leben ermöglicht werden.


WINTERDEPRESSION TIPPS GEGEN DEN WINTERBLUES

Die Winterdepression beginnt in den Herbstmonaten und endet im Frühjahr. In dieser Zeit klagen die Betroffenen über Energielosigkeit und übermäßige Traurigkeit. Der Lichtmangel bewirkt eine Störung des Schlaf-WachRhythmus, was zu Schlafstörungen führt. Der Mangel an Tageslicht, die verminderte Lichtintensität im Winter gemeinsam mit den kürzeren Tagen und den abfallenden Temperaturen gelten als Auslöser. Die innere Uhr gerät außer Takt. Tipps gegen den Winterblues Bewegung: Die Bewegung an der frischen Luft aktiviert den Kreislauf und bringt den Stoff wechsel auf Trab. Tageslicht: täglicher 30- bis 60-minütiger Spaziergang bei Tageslicht reicht, um den Serotonin-Spiegel zu erhöhen, welcher zu einer Stimmungsaufhellung führt. Kreislauf aktivieren: Kalte Aufgüsse können helfen, den Kreislauf anzuregen, die Durchblutung zu fördern und das Immunsystem zu stärken.

Ab in die Wanne: Das warme Wasser entspannt müde Muskeln und ätherische Öle vertreiben trübe Stimmung. Ernährung: Besonders gut sind kalorienarme Kost, viel frisches Obst und Gemüse. Aber auch Süßigkeiten enthalten Stoffe, welche die Stimmung erhöhen. Farben: Orange-, Gelb- und Rottöne, kräftige Farben wirken Wunder. Farben sind Streicheleinheiten für die Seele.

Die Kombination aus Bewegung und Licht sind die besten Antidepressiva bei einer Herbst- und Winterdepression


DER WEG IHRER PLASMASPENDE EIN PATIENT BERICHTET

Judith S. Patient

Wie mehrere tausend Österreicher leidet Judith S. seit ihrer Geburt an einem Primären Immundefekt (PID) – in ihrem Fall Myelokathexis und WHIM-Syndrom Dabei ist das Immunsystem aufgrund einer genetischen Störung nicht in der Lage genügend Antikörper gegen Krankheitserreger zu produzieren. Nur mit Immunglobuline kann Judith ein ziemlich normales Leben ohne viele Krankenhausaufenthalte führen. DAS ALLES ERMÖGLICHEN SIE MIT IHRER PLASMASPENDE! Mit 19 Monaten wurde festgestellt, dass Judith viel zu wenig Leukozyten hatte. Nach vielen Untersuchungen und stationären Spitalsaufenthalten wurde ein Jahr später ein Immundefekt diagnostiziert. Bei dieser Krankheit sind die Patienten auffallend gesund, nur wenn sie einmal einen Infekt haben, dann ist dieser sehr stark ausgeprägt und die Krankheit sehr schwerwiegend. Bei Judith wurde z.B. aus einem Husten gleich eine starke Lungenentzündung. Ab ihrem 3. Lebensjahr bekam sie stationär Infusionen mit Immunglobulinen, zuerst alle 4 Wochen, später wurde auf alle 6 Wochen umgestellt. Durch die Aufenthalte im Spital versäumte Judith immer wieder Schultage und war dann meistens zu müde um die Hausübungen und den verlorenen Schulstoff nachzuholen.

Vor 1 ½ Jahren wurde auf subkutane Injektionen umgestellt, dabei werden die Antikörper mit Hilfe einer Infusionspumpe unter die Haut gespritzt. Dies erleichterte Judith den Umgang mit Ihrem Immundefekt, denn im Laufe der Zeit entwickelte Sie eine Abneigung gegen die Stiche in die Vene. Damit ist alles um vieles leichter geworden, denn die Infekte treten nicht mehr so häufig auf und sie kann trotz ihres Immundefektes ein ziemlich normales Leben ohne viele Krankenhausaufenthalte führen.


KONTAKT EUROPLASMA GmbH Tanja Schödl Leitung Marketing Alserbachstraße 18 1090 Wien Tel.: +43 (0) 1 / 319 53 63 - 39 Fax: +43 (0) 1 / 319 53 63 - 23 E-Mail: t.schoedl@europlasma.at Firmenbuchnummer: 80279h Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien UID: ATU14240105 DVR: 0715093 Mitglied der Wirtschaftskammer Wien, Niederösterreich und Steiermark Fachgruppen: Chemisches Gewerbe Handel mit Arzneimitteln Aufsichtsbehörde: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen www.ages.at Unternehmensgegenstand des Medieninhabers: Herstellung und Großhandel von/mit Arzneimitteln

Bilder: © stock.adobe.com, EUROPLASMA

Spendenzentrum Seiersberg & Leoben

EUROPLASMA Newsletter 04/18  

Plasmaspender Newsletter 04/18 Europlasma GmbH

EUROPLASMA Newsletter 04/18  

Plasmaspender Newsletter 04/18 Europlasma GmbH

Advertisement