Page 1

Spendenzentrum Seiersberg & Leoben

03/18

PLASMASPENDER NEWSLETTER

Was ist

PLASMA?

Weitere Themen:

Klimawandel: Mehr Infektionen durch Insekten?! Wissenswertes


WAS IST PLASMA?

PLasMa – eIn MIt Besonde

Blut hat viele lebenswichtige Aufgaben. Es besteht aus Zellen, etwa den roten Blutkörperchen, die ihm die rote Farbe geben. Plasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes. Das menschliche Blut besteht aus Blutzellen (ca. 40%, z.B. rote und weiße Blutkörperchen) und aus der Blutflüssigkeit, dem Blutplasma (ca. 60%). Im Körper eines Erwachsenen zirkulieren im Durchschnitt fünf Liter Blut, davon drei Liter Plasma. Das Plasma besteht zu etwa 92% aus Wasser, zu rund 1% aus Mineralsalzen und zu etwa 7% aus Eiweißkörpern, den sogenannten Plasmaproteinen. Diese Eiweiße üben wichtige Funktionen im Körper aus. Plasmaproteine unterstützen u.a. die Blutgerinnung, die Immunabwehr und die Wundheilung. Sie sind daher die Grundlage vieler Medikamente, die Leben retten und schwere Folgeerkrankungen verhindern. Die Plasmaspende ist sehr schonend da sich das Plasma innerhalb weniger Stunden regeneriert.

Plasma ist unersetzlich für die Blutgerinnung und die Immunabwehr. Bestimmte Wirkstoffe im Plasma fördern die Blutgerinnung und sorgen dafür, dass sich Wunden wieder verschließen.

Pla sta me Blu Plasma 55% we der Weiße Blutkörperchen ma und BlutIm plättchen 4% zirk Rote Blutkörperchen 41% Lite ma 92% aus Wasser, zu rund 1% a 7% aus Eiweißkörpern, den so Bestimmte Wirkstoffe im Plas


Blutplasma ist in der Chirurgie, in der Notfallmedizin und bei der Behandlung vieler schwerer Erkrankungen durch nichts zu ersetzen. Andere wirken genau entgegengesetzt: Sie hemmen eine zu starke Gerinnung und verhindern so gefährliche Blutgerinnsel. Wieder andere Bestandteile des Plasmas sind „Spezialisten“ für die Abwehr von Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern. Aufgrund seiner vielfältigen Inhaltsstoffe mit ihren lebenswichtigen Funktionen wird Blutplasma nicht nur in bestimmten Fällen unmittelbar zur Transfusion verwendet, beispielsweise bei sehr großen Blutverlusten, sondern es bildet auch den Ausgangsstoff für zahlreiche Arzneimittel, mit deren Hilfe vielen kranken Menschen ein weitgehend beschwerdefreies Leben, wenn nicht sogar das Überleben ermöglicht werden kann. Blutplasma ist in der Chirurgie, in der Notfallmedizin und bei der Behandlung vieler schwerer Erkrankungen durch nichts zu ersetzen. Heute kann die Industrie über 20 Proteine zur Medikamentenherstellung isolieren. Deren Eigenschaften können gezielt medizinisch eingesetzt werden und zu lebenswichtigen Medikamenten weiterverarbeitet werden.

Da Plasma auch heute noch nicht künstlich erzeugt werden kann, ist man bei der Herstellung vieler Präparate ebenso wie beim unmittelbaren therapeutischen Einsatz von Plasma auf die Spende Freiwilliger angewiesen.


KLIMAWANDEL: MEHR INFEKTIONEN DURCH INSEKTEN?!

Dieser Sommer hat es gezeigt! Der Klimawandel ist Realität, die wir akzeptieren müssen und mit ihm verändert sich auch die Verbreitung von Infektionskrankheiten. Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die von Tieren auf den Menschen überspringen können - dazu gehören etwa Malaria, Ebola, West Nile Virus (WVN) oder auch Salmonellen. Drei Viertel aller Erkrankungen, die in den vergangenen zehn Jahren aufgetaucht sind, gehören zu diesen Zoonosen. Eine wesentliche Rolle spielen dabei Insekten Eine Analyse, welchen Einfluss steigenden Temperaturen auf die einhundert wichtigsten Infektionskrankheiten haben könnte, die den Menschen betreffen, zeigt, dass sich zwei Drittel davon in Folge des Klimawandels weiter ausbreiten werden, auch in Europa. Die Krankheiten, die von Insekten übertragen werden, reagieren demnach stärker auf die steigenden Temperaturen, als bisher gedacht. Jene Infektionen, die von Insekten wie Mücken und Zecken übertragen werden, „profitieren“ am meisten von den steigenden Temperaturen. Gefolgt von jenen Erregern und Parasiten, die sich über Boden, Wasser und Nahrung verbreiten. Dass sich gerade von In-

sekten übertragene Krankheiten wegen des Klimawandels weiter ausbreiten hat mehrere Gründe. Wenn sich die Klimazonen Richtung Norden verschieben, können in Österreich neue Insektenarten ansiedeln. Es können Stechmücken oder Zecken, die bereits hier sind, durch das wärmere Klima eine Vektor-Kompetenz erwerben. Wird es in unseren Breiten wärmer,


dann wird nicht nur die Saison für die Insekten länger. Die höheren Außentemperaturen führen auch dazu, dass sich die Erreger in den Mücken oder Zecken schneller vermehren können. Denn die Insekten und die Spinnentiere werden erst zu einem Vektor, wenn sie ausreichend Viren oder Bakterien in sich tragen, um Mensch oder Tier bei einem Stich oder Biss anzustecken. Steigen die Temperaturen, werden sich wohl zunächst andere Erreger ausbreiten. Jene Zecken, die FSME und Borreliose-Bakterien übertragen, erobern neue Lebensräume. Wird es wärmer, dann können die Insekten auch in höheren Regionen Österreichs, im Gebirge, überleben. Außerdem beobachten die Wissenschaftler, dass infizierte Zecken immer weiter in den Norden Europas vordringen. Einen Hinweis dass dies ein Problem werden könne zeigt der Anstieg von FSME-Infektionen in diesem Sommer, der die Gesundheitsbehörden veranlasste die FSME Impfung bzw. Auffrischung verstärkt zu propagieren. Dass die Gefahr einer Zunahme von Infektionserkrankungen real ist, zeigt ein historisches Beispiel. Der Maler Albert Dürer infizierte sich mit Malaria anlässlich einer Reise an die Nordsee, wo er einen gestrandeten Wal zeichnen wollte, da die Überträgerin dieser Erkrankung, die Anopheles Mücke, um 1500 infolge einer Warmperiode sich bis zur Nordsee ausbreitete.


KONTAKT EUROPLASMA GmbH Tanja Schödl Leitung Marketing Alserbachstraße 18 1090 Wien Tel.: +43 (0) 1 / 319 53 63 - 39 Fax: +43 (0) 1 / 319 53 63 - 23 E-Mail: t.schoedl@europlasma.at Firmenbuchnummer: 80279h Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien UID: ATU14240105 DVR: 0715093 Mitglied der Wirtschaftskammer Wien, Niederösterreich und Steiermark Fachgruppen: Chemisches Gewerbe Handel mit Arzneimitteln Aufsichtsbehörde: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen www.ages.at Unternehmensgegenstand des Medieninhabers: Herstellung und Großhandel von/mit Arzneimitteln

Bilder: © stock.adobe.com, EUROPLASMA

Spendenzentrum Seiersberg & Leoben

Profile for Europlasma GmbH

EUROPLASMA Newsletter 03/18  

Plasmaspender Newsletter 03/18 Europlasma GmbH

EUROPLASMA Newsletter 03/18  

Plasmaspender Newsletter 03/18 Europlasma GmbH

Advertisement