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Spendenzentrum Seiersberg & Leoben

04/17

PLASMASPENDER NEWSLETTER

Plasma

- ein unersetzlicher Rohstoff

Weitere Themen:

Gesund durch den Winter Wissenswertes

Der Weg Ihrer Plasmaspende Eine Patientin berichtet


PLASMA – EIN UNERSETZLICHER ROHSTOFF Gesunde Menschen sind in der Lage Infektionen abzuwehren und Blutungen selbstständig zu stoppen, wenn sie sich verletzt haben. Aber es gibt auch Menschen, denen wichtige Substanzen in ihrem Blut fehlen, um diese Funktionen auszuüben. Unfallopfer, schwerkranke Patienten und chronisch Kranke sind auf Plasmaspender angewiesen. Fachleute schätzen, dass zwei von drei Menschen in Ihrem Leben aus Plasma hergestellte Medikamente brauchen. Plasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes. Im Körper eines Erwachsenen zirkulieren im Durchschnitt fünf Liter Blut, davon drei Liter Plasma. Bestimmte Wirkstoffe im Plasma fördern die Blutgerinnung und sorgen dafür, dass sich Wunden wieder verschließen. Andere wirken genau entgegengesetzt: Sie hemmen eine zu starke Gerinnung und verhindern so gefährliche Blutgerinnsel. Wieder andere Bestandteile des Plasmas sind „Spezialisten“ für die Abwehr von Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern. Blutplasma kann nicht künstlich hergestellt werden – und der Bedarf an Plasma steigt stetig.

Aufgrund seiner vielfältigen Inhaltsstoffe mit lebenswichtigen Funktionen wird Blutplasma nicht nur in bestimmten Fällen unmittelbar zur Transfusion verwendet, Plasma bildet einen Grundstoff für zahlreiche lebensrettende Arzneimittel. Das bedeutet Hilfe für tausende Menschen, die lebenslänglich auf diese Arzneimittel angewiesen sind.


Über 20 Proteine können zur Medikamentenherstellung isoliert werden. Die Herstellung von Medikamenten aus Plasmaprotein ist langwierig und komplex. z.B. bei sehr großen Blutverlusten, sondern es bildet auf den Ausgangsstoff für zahlreiche Arzneimittel, mit deren Hilfe vielen kranken Menschen ein weitgehendes beschwerdefreies Leben, wenn nicht sogar das Überleben ermöglicht werden kann. Es dauert bis zu zwölf Monaten von Ihrer Spende bis zur Herstellung des fertigen Medikamentes, mit dem Patienten behandelt werden können. Jede Plasmaspende wird 60 Tage lang gefriergelagert, bevor sie mit anderen Plasmaspenden zur weiteren Verarbeitung zusammengeführt wird. Dieses Ausgangsmaterial, bestehend aus vielen Einzelspenden, wird erneut getestet, bevor der eigentliche Herstellungsprozess, die sogenannte Fraktionierung, beginnt. Während der Herstellung werden therapeutische Proteine aus dem Plasma extrahiert. Die Plasmaproteine werden gereinigt, um konzentrierte und gereinigte Proteine zu erhalten. Dieser Schritt trägt außerdem zur Virussicherheit des Produktes bei. Die fertigen Präparate werden verpackt, etikettiert und verteilt. Der Patient erhält das Plasmaprotein-Medikament.

Da Plasma heute noch nicht künstlich erzeugt werden kann, ist man bei der Herstellung vieler Präparate auf Ihre Spende angewiesen – Alles beginnt mit Ihrer Spende.


GESUND DURCH DEN WINTER - TIPPS FÜRS WOHLBEFINDEN Sie können selbst einiges dafür tun, im Winter gesund und fit zu bleiben. Lange Nächte und kurze, kalte Tage, da schränken viele die körperliche Bewegung auf ein Minimum ein. Gerade im Winter sollte man für eine gesunde Ernährung, Bewegung und damit für eine bessere Durchblutung und Anregung des Stoffwechsels sorgen. Denn in der kalten, feuchten Jahreszeit wird der Organismus anfälliger für Infektionen. Ernährung - Unterstützen Sie Ihr Immunsystem mit vitaminreicher Ernährung, viel Obst und Gemüse. Heißer Tee, mit etwas Ingwer und Honig ist ideal für die Flüssigkeitsaufnahme. Bewegung – Bewegung an der frischen Luft aktiviert den Kreislauf und bringt den Stoffwechsel auf Trab. Viel Schlafen - Der Körper braucht mehr Schlaf und Ruhe im Winter. Kälte und Dunkelheit wirken sich auf die innere biologische Uhr aus. Erholungsphasen – Ab in die Wanne, das warme Wasser entspannt müde Muskeln und ätherische Öle vertreiben trübe Stimmung.

Kreislauf aktivieren – Wechselduschen regen den Kreislauf an und stärken das Immunsystem. Achten Sie auf Hygiene – Für die Erkältung sind Viren verantwortlich. Waschen Sie sich mehrmals täglich die Hände. Gut Lüften - Macht frisch und munter, und ist auch gut für die Schleimhäute.


DER WEG IHRER PLASMASPENDE EINE PATIENTIN BERICHTET

Doris F.

Patientin

Frau Doris F. hat eine erworbene Immunschwäche CVID = angeborener Immundefekt, bei welchen die Betroffenen über sehr wenige oder gar keine Antikörper verfügen. Dies führt zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Angefangen hat der Leidensweg von Doris F. mit einer schweren, hartnäckigen Lungenentzündung. Danach folgten ständige Infekte der gesamten Atemwege, vor allem monatelange Bronchitis, Nasennebenhöhlen- und Kehlkopfentzündungen und wochenlangen Spitalsaufenthalten. Die Immunitätslage war schlecht, trotz Versuchen, den Gesundheitszustand zu verbessern wie durch Antioxidantien, Vitamine, Inhalationen und Antibiotika. Ebenso half eine Kortisonbehandlung, die Entspannung für die Atemsituation brachte, nur kurzzeitig. In einer Lungenfachklinik stellte man endlich eine exakte Diagnose (CVID). Von da an erhielt sie regelmäßige Gammaglobuline (=Antikörper) intravenös und konnte nach einem Jahr auf subcutane Infusionen umgestellt werden. Dabei werden Antikörper mit Hilfe einer Infusionspumpe unter die Haut gespritzt. Die Lebensqualität hat sich durch diese spezielle Therapie wesentlich gebessert. Infekte werden wieder kommen, aber nicht mehr so bedrohlich wie früher.

Diese Antikörper können nur aus Ihrer Plasmaspende hergestellt werden!


KONTAKT EUROPLASMA GmbH Tanja Schödl Leitung Marketing Alserbachstraße 18 1090 Wien Tel.: +43 (0) 1 / 319 53 63 - 39 Fax: +43 (0) 1 / 319 53 63 - 23 E-Mail: t.schoedl@europlasma.at Firmenbuchnummer: 80279h Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien UID: ATU14240105 DVR: 0715093 Mitglied der Wirtschaftskammer Wien, Niederösterreich und Steiermark Fachgruppen: Chemisches Gewerbe Handel mit Arzneimitteln Aufsichtsbehörde: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen ww.ages.at Unternehmensgegenstand des Medieninhabers: Herstellung und Großhandel von/mit Arzneimitteln

Bilder: © stock.adobe.com, EUROPLASMA

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