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02/15

PLASMASPENDER NEWSLETTER

Arzneimittel aus menschlichem Blutplasma

Weitere Themen:

Entspannt abnehmen – ohne zu hungern

Der Weg Ihrer Plasmaspende Ein Patient berichtet


ARZNEIMITTEL AUS MENSCHLICHEM BLUTPLASMA

Aus Plasma werden viele lebensrettende Medikamente hergestellt, da Blutplasma nicht künstlich hergestellt werden kann. Gesunde Menschen sind in der Lage Infektionen abzuwehren und Blutungen selbstständig zu stoppen, wenn sie sich verletzt haben. Aber es gibt auch Menschen, denen wichtige Substanzen in ihrem Blut fehlen, um diese Funktionen auszuüben. Plasma bildet einen Grundstoff für zahlreiche lebensrettende Arzneimittel die diese Funktionen übernehmen. Das bedeutet Hilfe für tausende Menschen, die lebenslänglich auf diese Medikamente angewiesen sind und die diesen somit ein beschwerdefreies Leben ermöglichen. Der Bedarf am Notfallmedikament Nr.1 ist ungebrochen. Fachleute schätzen, dass zwei von drei Menschen in ihrem Leben aus Plasma hergestellte Medikamente brauchen. Die lebenswichtigen Funktionen seiner Inhaltsstoffe machen Plasma zum vielfältigen Medikament. Über 20 Proteine können zur Medikamentenherstellung isoliert werden. Deren Eigenschaften können gezielt medizinisch eingesetzt werden und weiterverarbeitet werden:

Transfusionen: Plasma eignet sich zur Transfusion, wenn jemand viel Blut verloren hat. Es muss aber zuvor einer Virusinaktivierung unterzogen oder quarantänegelagert werden. Unter „quarantänegelagert“ versteht man, dass das Plasma sechs Monate lang vorschriftsmäßig gelagert und der Spender danach erneut untersucht wird. Wird dabei wiederum keine Infektion im Blut des Spenders ermittelt, darf das Plasma verwendet werden.

Plasmaprodukte werden ständig getestet, um die Behandlung diverser


Die Erzeugung dieser Medikamente ist nur mit Hilfe IHRER Plasmaspende möglich. Gerinnungsfaktoren: Damit kann Menschen, die an einer Bluterkrankheit leiden, geholfen werden. Mit diesen für die Blutgerinnung zuständigen Proteinen (z.B. Faktor VIII) kann Blutern ein normales Leben ermöglicht werden. Fibrinogen / Fibrinkleber: Damit kann man schwerste Verletzungen der inneren Organe behandeln und diese Medikamente zum lokalen Wundverschluss einsetzen. Auch gerissene Sehen und Nervenstränge im neurochirurgischen Bereich lassen sich mit Fibrinkleber wieder verbinden. Albumin: Wird bei schweren Verletzungen oder großflächigen Verbrennungen eingesetzt, bei denen Eiweiß- und Flüssigkeitsverlust einen lebensbedrohenden Schock verursachen können und es stabilisiert schnell den Kreislauf. Immunglobuline: Diese für das menschliche Immunsystem bedeutsame Antikörper werden vorbeugend zur Behandlung von lebens-

bedrohlichen Infekten wie Tetanus, Tollwut oder Hepatitis eingesetzt. Menschen mit angeborenem oder durch eine Erkrankung erworbenem Antikörpermangel und mit Autoimmunerkrankungen können ebenfalls erfolgreich behandelt werden. Auch bei Schwangerschaftskomplikationen im Sinne von Blutgruppenunverträglichkeiten zwischen Eltern und Kind (Rhesus Krankheit) kann es eingesetzt werden.

Erkrankungen zu unterstützen. ABER alles beginnt mit Ihrer Spende!


ENTSPANNT ABNEHMEN – OHNE ZU HUNGERN Gewichtszunahme kommt nicht über Nacht, meist schleichen sich ungesunde Essgewohnheiten langsam ein und ändern irgendwann die Kleidergröße. Um wieder in Topform zu kommen bleiben Sie entspannt, lassen Sie sich Zeit und ändern Sie Ihr Essverhalten in kleinen Schritten.

Kleine Veränderungen, große Wirkung – So erhöhen sich Ihre Erfolgschancen beim Abnehmen. Drei feste Mahlzeiten täglich mit einem Abstand von mindestens vier Stunden. Sie nehmen leichter ab, wenn Sie keine Mahlzeit ausfallen lassen und nichts zwischendurch essen. p Genießen Sie jede Mahlzeit in Ruhe p Nie neben dem Essen andere Dinge tun. p Nie mit dem Handy telefonieren und gleichzeitig essen p Füllen Sie jeweils die Hälfte des Tellers mit Gemüse oder mit Obst p Essen Sie grundsätzlich ein kleines bisschen weniger als Sie möchten und könnten p Ersetzen Sie zuckerhaltige Getränke möglichst oft durch Wasser oder Tee Wählen Sie zunächst nur einen der Vorschläge aus und setzen Sie ihn konsequent um. Haben Sie sich an die Umstellung gewöhnt, können Sie den nächsten in Angriff nehmen.

Bloß nicht hungern Frühstücken ist wichtig. Wer morgens ausreichend isst, leidet nachmittags und abends seltener unter Snackattacken. Auch mittags und abends möglichst jeden Tag zur selben Zeit essen.

Regelmäßigkeit ist das beste Mitten gegen übermächtigen Hunger.


DER WEG IHRER PLASMASPENDE EIN PATIENTENBERICHT Die ersten 3 Monate nach der Geburt war Mario ein richtiger Wonneproppen. Doch plötzlich begann er zu kränkeln und litt ständig unter heftigem Schnupfen und Husten. Medikamente halfen nur kurze Zeit. Als die Ärzte endlich herausfanden, dass Mario an einem angeborenem Immundefekt leidet, hatte er schon einen sehr langen Leidensweg hinter sich.

Mario B. Patient

Durch Ihre Plasmaspende leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Herstellung von dringend benötigten Medikamenten.

Krankengeschichte Mit 13 Monaten entdeckte seine Mutter Blut in der Windel. Nach einer Blasenspiegelung und Ultraschall Untersuchung kamen die Mediziner zu einem niederschmetternden Befund, denn Marios Blase war voller Blut, die Nieren arbeiteten nur noch mit halber Kraft. Nach weiteren Blutuntersuchungen stellte man fest, dass sein Blut keine sogenannten B-Zellen enthält (das sind Zellen, die Immunglobuline = Antikörper produzieren). Bis zu diesem Befund hatte Mario fast 3 Monate im Krankenhaus verbracht! Alle 3 Wochen erhielt er nun eine Infusion mit dem fehlenden Immunglobulin. Von da an verbesserte sich sein Gesundheitszustand. Mario wurde nach einiger Zeit auf die subkutane Therapie umgestellt. Dabei werden Antikörper mit Hilfe einer Infusionspumpe unter die Haut gespritzt, dies ist auch zu Hause möglich. Die Lebensqualität ist dadurch erheblich verbessert worden, er ist unabhängig, kann den Zeitpunkt seiner Behandlung selbst bestimmen und es gibt kein Stechen mehr in die Venen. Durch den gleichmäßigen Antikörper-Serumspiegel im Blut, geht es ihm gesundheitlich wesentlich besser. Mario möchte die Immunglobuline nie mehr intravenös verabreicht bekommen.

Ohne Plasmaspender würden viele Patienten mit Immundefekten nicht mehr leben!


KONTAKT EUROPLASMA GmbH Tanja Böhm Leitung Marketing Alserbachstraße 18 1090 Wien Tel. : +43 (0)1 / 319 53 63 – 39 Fax: +43 (0)1 / 319 53 63 – 23 E-Mail: t.boehm@europlasma.at Firmenbuchnummer: 80279h Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien UID: ATU14240105 DVR: 0715093

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