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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

ANALYSE: WIRTSCHAFT MIT FOKUS AUF MITTELSTAND, NACHHALTIGKEIT UND PERSONALMANAGEMENT

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JULI 2018 NR.8

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Märkte, Mitarbeiter, Service – die Digitalisierung bietet dem Mittelstand enorme Chancen

MITTELSTAND

Christian Spancken, Wirtschaftsinformatiker, Speaker und Google Partner Academy Trainer, über digitale Herausforderungen für den Mittelstand. Noch dreht sich das Rad schnell und reibungslos, die Auftragsbücher sind gut gefüllt, die Welt blickt mit Bewunderung auf das, was sie „The German Mittelstand“ nennt: Familiengeführte, zuverlässige Unternehmen, die seit Jahrzehnten erfolgreich ihre qualitativ sehr hochwertigen Produkte in die ganze Welt verkaufen. Doch die bisherige Ordnung gerät weitaus schneller aus den Fugen, als vielen bewusst ist. Ob Kunden, Mitarbeiter, Produktion, Marketing, Kommunikation oder Vertrieb – der zunehmende Einfluss der Digitalisierung macht an Ländergrenzen nicht halt und zwingt auch Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen, sich mehr als bisher mit den Chancen und Risiken auseinanderzusetzen, wenn sie nicht bald Sand im Getriebe spüren möchten. Fortsetzung auf Seite 10

Mehr gibt es ONLINE Weitere interessante Interviews und Einblicke zu aktuellen Themen gibt es auf analysedeutschland.de zu lesen.

PERSONALMANAGEMENT

CHRISTOPH KÜBEL GESCHÄFTSFÜHRER UND ARBEITSDIREKTOR DER ROBERT BOSCH GMBH

„Führungskultur ist Voraussetzung für die Transformation ins Digitale Zeitalter“

Alles im Blick mit der passenden HR-Software Die wichtigste Ressource im Unternehmen sind die Mitarbeiter, doch die Dokumentation über ihren gesamten Life-Cycle kann ziemliche Ausmaße annehmen: Bewerbungseingang, ein bis drei Bewerbergespräche, Probezeit, Verträge, Job Description, Emailverkehr, Krankmeldungen, Urlaubsanträge, Fortbildungen, Überstunden, Geschäftsreisen, Beförderungen, gegebenenfalls Abmahnungen müssen allesamt dokumentiert und archiviert werden. Dazu kommen die eigentlichen Tätigkeitsfelder des Mitarbeiters wie Aufträge und Bestellungen, Rechnungen, Buchungen und Dokumentationen, die ihrerseits aufbewahrt werden müssen, um den rechtlichen Anforderungen nach Revisionssicherheit, langfristiger und rechtssicherer Archivierung zu entsprechen.  Seite 36

Lesen Sie mehr auf Seite 34 Sonderpublikation in Die Welt am 23. Juli 2018

NACHHALTIGKEIT

MITTELSTAND

NACHHALTIGKEIT

Vorteile für Leasingunternehmen

Ein Energieträger mit Zukunft Seite 20

Personalarbeit neu gedacht Mit der Business Solution ELO HR Enterprise-Content-Management · Archivierung · Workflow · www.elo.com/hr

Im Interview mit Horst Fittler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen, über die Leasing-Branche, die aktuellen Entwicklungen des Leasings in diesem Jahr und der optimistisch Blick in die Zukunft.  Seite 14

60 Prozent Energieeinsprung für BrauereiSeite 26 Betreiber 


Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

DIE KAMPAGNE – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

ANALYSE: WIRTSCHAFT

Auch das Personalmanagement ist einer der oft unterschätzten Bereiche eines Unternehmens. Mitarbeiterzufriedenheit, Recruiting und Anreizprogramme sind heutzutage entscheidende Aspekte für die erfolgreiche Führung eines Unternehmens. Seit 2017 ist die Digitalisierung eines der meist nachgefragten Themen im Bereich Personalmanagement

Mario Ohoven, Präsident Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)

Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH

s Imo/photothek

Produkte und Prozesse. 79 % der deutschen Unternehmen nutzen bisher kein Energiemanagementsystem. In dieser Kampagne werden aktuelle Entwicklungen und Trends rund um die Energiewende dargestellt.

THERES, JAN UND FABIAN EMPFEHLEN!

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European Media Partner präsentiert die Kampagne Analyse: Wirtschaft mit Fokus auf den Mittelstand, Nachhaltigkeit und Personalmanagement. In dieser Ausgabe sprechen wir mit bekannten und einflussreichen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen im Bereich des Mittelstands. In Form von Interviews werden viele Fragen zu aktuellen Themen beantwortet.

EXPERTEN DER KAMPAGNE

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Wir empfehlen Ihnen den Artikel auf Seite 6 zum Thema Cybersecurity. 

Fabian Wendt, Campaign Manager Jan Kittlar, Key Account Manager Theres Olbrich, Senior Campaign Manager

INHALT

DIGITAL CONTENT

MITTELSTAND 4 Einleitung – Mario Ohoven 6 Angriff digital – Schaden real 7 Factoring 8 Forderungsmanagementl 10 Titelstory – Christian Spancken 11 Arbeiten im Ausland 12 Urbane Logistik neu denken 14 Vorteile für Leasingunternehmen NACHHALTIGKEIT 16 Einleitung – Urban Windelen 18 Intersolar Nachbericht 19 Power-to-gas 20 Ein Energieträger mit Zukunft 22 Titelstory – Sophie Heimes 24 Smarte Stadtquartiere 26 CO2-neutrales Bier PERSONALMANAGEMENT 28 Einleitung – Dr. Rübling (DGFP) 30 EU-DSGVO 31 Mitarbeiterentsendung 32 Bürolicht 32 Incentives 34 Titelstory – Christoph Kübel 36 Die passende HR-Software 38 Veranstaltungen 2018

BELIEBTE ARTIKEL AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

ANALYSE: WIRTSCHAFT

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Nachhaltiger Klimaschutz eröffnet vielen mittelständischen Unternehmen langfristig Chancen auf dem wachsenden Weltmarkt für klimaschonende

In Form von hochinteressanten, informativen und thematisch intensiv ausgearbeiteten Fachartikeln können Sie sich einen tiefen Einblick hinter die einzelnen Thematiken verschaffen.

Christian Spancken, Wirtschaftsinformatiker, Speaker und Google Partner Academy Trainer Ku

Der Mittelstand 4.0 ist einer der Schwerpunkte der Kampagne. Von der EU-DSGVO bis hin zum Internet of Things stellen wir vor, welche Entwicklungen für den Mittelstand wichtig sind. Denn: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Von Factoring und Forderungsmanagement bis hin zum Leasing.

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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

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Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW).

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Wie sieht der Arbeitsmarkt der Zukunft aus und wie stellen sich die Unternehmen auf? Wie finden die Personalchefs die besten Kräfte für ihr Unternehmen? Auch der Markt für Arbeitskräfte wird sich stark verändern.

Folgen Sie uns:

„Stillstand ist für mich ein Fremdwort“ – Lea Lange

Lea Lange, Geschäftsführerin und Gründerin von JUNIQE, zählt zu den erfolgreichsten Frauen der deutschen Startup-Szene. Ihre Mission: Kunst in jedes Zuhause zu bringen.

Solarstrom lohnt sich mehr denn je

Deutschland hatte im ersten Halbjahr 2016 auf einen Anteil von 32 % an Erneuerbaren Energien in der gesamten Stromerzeugung. Dabei lag die Nutzung der Sonnenenergie bei 6.5 % (Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energien).

@europeanmediapartnerdeutschland

analysedeutschland.de

Foto: Styleuneed – Fotolia

Vor, während und am Ende einer Businessreise helfen digitale Tools und Technologien bei Planung und Durchführung. Mehr als 11 Millionen Reisende waren 2016 für ihr Business unterwegs. Trotz Videokonferenz und permanentem digitalem Austausch sei ein leichter Anstieg an Reisen gegenüber dem Vorjahr vor allem bei den großen Unternehmen zu verzeichnen

Was moderne Unternehmen alles ihren Mitarbeitern bieten

Foto: Jennifer Fey

Was moderne Unternehmen alles ihren Mitarbeitern bieten

Recyclen oder weiterreichen!

Campaign Manager: Fabian Wendt, Jan Kitlar, Theres Olbrich, Marija Despotovic jan.kittlar@europeanmediapartner.com theres.olbrich@europeanmediapartner.com maria.despotovic@europeanmediapartner.com Geschäftsführer: Fredrik Thorsson Chief Content Officer: Mats Gylldorff Art Director: Aileen Reese Editor: Nicole Bitkin Titelbilder: Deutsche Energie-Agentur (dena) Wolfram Scheible rogerphoto Distribution: Die Welt Gesamt, Juli 2018 Druck: Axel Springer SE CONTENT WITH A PURPOSE

European Media Partner Deutschland GmbH Neuer Wall 59 | DE-20354 Hamburg Tel.: +49 40 87 407 400 Email: info@europeanmediapartner.com www.europeanmediapartner.com

European Media Partner sind Spezialisten im Content-Marketing. Durch ein hochwertiges redaktionelles Umfeld und eine hohe Verbreitung schaffen wir eine optimale Medienpräsenz auf dem Markt. Wir helfen Unternehmen durch passgenaue Produkte ihre Zielgruppe treffsicher zu erreichen.

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Schubs in die Cloud für die Digitalisierung Die Cloud setzt sich auch im Mittelstand immer mehr durch. Der IT-Dienstleister SENTINEL bietet Cloud-Ressourcen und Systemadministration aus einer Hand.

Lars Heymeier, Geschäftsführer des Hamburger IT-Dienstleisters SENTINEL

Cloudlösungen sind in kleinen, mittleren und großen Unternehmen inzwischen unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Sie sorgen für die Sicherheit der Daten, sind skalierbar und entlasten die IT-Abteilungen. Trotz dieser Vorteile sind manche Unternehmen noch zögerlich bei der Implementierung von Cloud-Ressourcen.

Cloud ungemein, besonders, wenn sie jemanden wie uns an ihrer Seite haben, die sie bei allen Schritten vor, während und nach der Einführung der Cloud unterstützt, so Heymeier. „Unser Kerngeschäft ist die Transformation der IT-Infrastruktur in die Cloud und der anschließende Betrieb der Systeme“.

Dabei sind solche Vorbehalte

SENTINEL existiert seit 2013 in Hamburg und unterstützt inzwischen zahlreiche Unternehmen – vom kleinen und mittelständischen Betrieb bis zum Konzern. Vertreten sind viele Wirtschaftszweige wie Beratung, Technologie, Medien, Logistik, Handwerk, Produktion und Forschung. Wichtig ist bei SENTINEL der umfassende Service. Heymeier: „Als IT-Systemhaus liefern wir Systemadministration und Cloud-Infrastruktur aus einer Hand

unnötig, sagt Lars Heymeier, Geschäftsführer des Hamburger IT-Dienstleisters SENTINEL. Der Fokus von SENTINEL liegt auf IT-Dienstleistungen für mittelständische Unternehmen. Cloud-Lösungen sind ein wichtiger Bestandteil bei der Modernisierung von IT-Infrastrukturen und bieten eine optimale Grundlage für Digitalisierungsvorhaben. „Unternehmen profitieren von der

und bieten unter anderem Managed Cloud Services“. Viele Unternehmen denken zu kompliziert. Die meisten der vorhandenen geschäftlichen Anwendungen im Mittelstand lassen sich auf Cloud-Infrastruktur betreiben - „Daher können wir die Anwendungen im laufenden Geschäftsbetrieb des Unternehmens in die Cloud überführen“, erklärt Experte Heymeier. Mit planbaren Kosten, kontrollierbaren Risiken und sofortiger höherer Flexibilität und Sicherheit lasse sich der geschäftliche Nutzen überzeugend demonstrieren. „Wer vielleicht noch zögerlich ist, sollte einfach den ersten Schritt wagen. Er wird schnell die Vorteile der Cloud-Infrastruktur schätzen“.


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Jobst D. Diercks Geschäftsführer PRIMAGAS

Mit Flüssiggas betriebene BHKWs produzieren gleichzeitig Wärme und Strom. Sie eignen sich besonders für Betriebe, in denen ein stetig hoher Energiebedarf besteht, beispielsweise in Hotels.

Flüssiggas lagert netzunabhängig in oberirdischen oder erdgedeckten Behältern.

EFFIZIENT – UND KLIMAFREUNDLICH Flüssiggas ermöglicht moderne Energieversorgung in ländlichen Regionen. Rund ein Viertel der Bundesbürger lebt in ländlichen Gebieten, abseits von Städten und Ballungszentren. Die deutsche Politik hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dafür ist es notwendig, auch den ländlichen Raum und seine Besonderheiten zu berücksichtigen. So sind diese Regionen häufig nicht an das Erdgasnetz angeschlossen. Für die gewerbliche und private Energieversorgung folgt daraus: Es bedarf netzunabhängiger Lösungen. Gasversorgung ohne Netzanschluss Flüssiggas lagert netzunabhängig vor Ort in oberirdischen oder erdgedeckten Behältern und steht deutschlandweit zur Verfügung. „Flüssiggas“, sagt Jobst-Dietrich Diercks, Geschäftsführer des Flüssiggasversorgers Primagas, „ermöglicht es privaten wie gewerblichen Anwendern, auch abseits des

öffentlichen Netzes alle Vorteile einer Gasversorgung zu nutzen – idealerweise kombiniert mit moderner Anlagentechnik.“ Bei der Versorgung privater Haushalte hat sich Flüssiggas über Jahrzehnte hinweg bewährt, doch auch in Gewerbe und Industrie überzeugt der Energieträger. Flexibel einsetzbar Ein Beispiel für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Flüssiggas sind Blockheizkraftwerke, kurz: BHKWs. Die kompakten Anlagen produzieren gleichzeitig Wärme und Strom. Sie eignen sich besonders für Betriebe, in denen ein stetig hoher Energiebedarf besteht, beispielsweise im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe oder in Hotels. Mit Flüssiggas betriebene BHKWs rechnen sich – auch dank zahlreicher Förderprogramme – oft schon nach vier bis fünf Jahren. Auch in Hallenheizungssystemen oder bei der Lacktrocknung hat sich Flüssiggas als sparsame Alternative zu Heizöl bewährt.

Flüssiggas ermöglicht es privaten wie gewerblichen Anwendern, auch abseits des öffentlichen Netzes alle Vorteile einer Gasversorgung zu nutzen. Jobst D. Diercks, Geschäftsführer PRIMAGAS

Umweltschonende Alternative Flüssiggas ist nicht nur effizienter, es ist auch erheblich umweltfreundlicher als Heizöl: Flüssiggas verursacht bis zu 15 Prozent weniger Treibhausgase. Mit Flüssiggas betriebene BHKWs sparen so rund 40 Prozent CO2 ein, verglichen mit einer getrennten Strom- und Wärmeerzeugung. Außerdem hinterlässt der Energieträger kaum Asche, Ruß oder Feinstaub, wenn er verbrannt wird. Und: Er verdampft rückstandslos und ist nicht wassergefährdend. Somit stellt Flüssiggas auch in Wasserschutzund Hochwassergebieten eine umweltschonende Lösung dar. BioLPG – biogenes Flüssiggas Gewerbetreibende, die ihre CO2-Bilanz noch weiter verbessern wollen, können das seit Ende April mit BioLPG tun, biogenem Flüssiggas. Der regenerative Energieträger wird aus organischen Rest- und Abfallstoffen sowie nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. So ermöglicht er eine CO2-Ersparnis von bis zu 90 Prozent gegenüber konventionellem Flüssiggas. Darüber hinaus bietet er dieselben Vorteile wie das herkömmliche Produkt. Unternehmer, die bereits Flüssiggas einsetzen, können mühelos auf BioLPG umsteigen. Der biogene Brennstoff erfordert keinerlei Umrüstung der Heizanlage, denn er ist chemisch identisch

www.primagas.de

mit der herkömmlichen Variante. Gewerbetreibende können ihn in bereits bestehenden Flüssiggasanlagen verwenden und im selben Behälter lagern. Außerdem haben sie die Wahl, BioLPG entweder zu 100 Prozent einzusetzen oder anteilig dem konventionellen Flüssiggas beizumischen. Primagas-Geschäftsführer Jobst-Dietrich Diercks setzt große Hoffnungen in den flexiblen und klimafreundlichen Brennstoff. „Mit BioLPG“, sagt er, „werden wir die CO2-Emissionen von Flüssiggasheizungen von heute auf morgen erheblich reduzieren.“ Verflüssigtes Erdgas – LNG Für besonders energieintensive industrielle Anwendungen empfiehlt sich Liquified Natural Gas (LNG), verflüssigtes Erdgas. Es ist als Prozessenergie mit vielen Anlagentechniken kompatibel und eignet sich unter anderem für Anwendungen wie Dämpfen oder Trocknen – sei es in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, bei Tierfutterherstellern, Recyclingfirmen oder Glasproduzenten. LNG-Anlagen arbeiten in aller Regel wirtschaftlicher als Systeme mit Diesel oder Heizöl. Im Schnitt senken Unternehmen ihre Energiekosten mit einem Wechsel von Öl auf LNG um 10 bis 15 Prozent. Außerdem emittiert verflüssigtes Erdgas bis zu 32 Prozent weniger CO2.


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EINLEITUNG MITTELSTAND – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: Thomas Imo/photothek

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„Deutschland verdankt seine Wirtschaftskraft dem Mittelstand. “

Mario Ohoven, Präsident Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und Präsident European Entrepreneurs (CEA-PME), Brüssel

STARKER MITTELSTAND D eutschland verdankt seine Wirtschaftskraft dem Mittelstand. Hierzu zählen 99,6 Prozent der insgesamt rund 3,6 Millionen Unternehmen. Unsere Klein- und Mittelbetriebe bilden acht von zehn Azubis aus und beschäftigen verlässlich 60 Prozent der Arbeitnehmer, auch in Krisenzeiten.

Traditionell verwurzelt in der Region, stellen sich mittelständische Unternehmer der Internationalisierung. Sie schätzen ihre Fachkräfte und nehmen gesellschaftliche Verantwortung vor Ort wahr. Mittelständische Unternehmer denken in Generationen, nicht in Quartalszahlen wie Konzerne. Traditionsbewusstsein und unternehmerischer Mut, Flexibilität, Kundennähe

und Innovationsstärke, diese Eigenschaften zeichnen unseren Mittelstand aus. Der starke Mittelstand ist Wirtschaftsmotor und Innovationstreiber zugleich. Die Mehrzahl der rund 60.000 Patente, die jährlich angemeldet werden, kommt aus dem Mittelstand. Und 1.300 mittelständische Unternehmen zählen als „Hidden Champions“ zu den Weltmarktführern.

Auch in der Außenwirtschaft fungiert der Mittelstand als Vorreiter. Rund 98 Prozent der 350.000 deutschen Exporteure sind mittelständische Unternehmen. Mit innovativen Produkten erschließen sie sich schon heute die Märkte von morgen. „Think global, act local“, lautet ihr Erfolgsgeheimnis.

Eine der größten Herausforderungen für den Mittelstand stellt die Digitalisierung dar. Deutschland weist die dritthöchste Roboterdichte der Welt auf – und hat dennoch einen neuen Beschäftigungsrekord aufgestellt. Neue Automatisierungsansätze der Industrie 4.0 setzen auf die Kombination spezifisch menschlicher und maschineller Stärken. Durch die fortschreitende Automatisierung werden Berufe in der Regel nicht entfallen, sondern sich verändern. Gerade für den Mittelstand bietet die digitale Vernetzung enorme Potentiale, wie die Möglichkeiten der individuellen Fertigung, also der kostengünstigen Produktion mit Losgröße eins. Im Mittelstand gibt es vor allem enge Kundenbeziehun-

gen, genau diese werden bei kleineren Betrieben geschätzt. Durch Digitalisierung können sie intensiviert werden. Hinzu kommen enorme Einsparmöglichkeiten durch frühzeitige Wartungsarbeiten sowie den Einsatz von Messtechnik und Sensorik im Betrieb.

zung. Als vorrangige Aufgaben der Bundesregierung nannten die Unternehmer in einer Umfrage unseres Verbandes investitionsfreundlichere Rahmenbedingungen, Verbesserung der Infrastruktur, vor allem aber Abbau von Bürokratie. Kein Wunder bei Bürokratiekosten für die Wirtschaft von über 45 Milliarden Euro jährlich.

Mittelständler brauchen Beispiele, an denen sie sich orientieren können, die ihnen von den Ressourcen, finanziellen Mitteln oder der Betriebsgröße her vergleichbar sind. Wir als BVMW unterstützen sie dabei, beispielsweise durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin. Dort erfahren die Unternehmer praxisnah, wie sie von Arbeit 4.0 profitieren können. Von der Politik erwartet der Mittelstand mehr Unterstüt-

Deutschland braucht zudem ein Wagniskapitalgesetz für innovative Klein- und Mittelbetriebe sowie endlich eine steuerliche Forschungsförderung wie in 28 von 35 OECD-Ländern. „Soli“ und Erbschaftsteuer gehören sofort abgeschafft. Damit ein starker Mittelstand auch 2018 verlässlich seine Rolle als Wachstums- und Beschäftigungsmotor in unserem Land erfüllen kann. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

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MITTELSTAND – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

ANGRIFF DIGITAL – SCHADEN REAL Foto: Andrey Popov

23 Millionen Opfer von Cyber-Kriminalität gab es laut des Norton Cyber Security Reports im Jahr 2017. Der materielle Schaden beläuft sich auf 55 Mrd. Euro (Quelle: BKA).

mobbing – immer öfter müssen sich Unternehmen und Privatpersonen der wachsenden Angriffe im Netz erwehren. Laut dem Bundeskriminalamt beläuft sich der materielle Gesamtschaden im Jahr 2017 auf mehr als 55 Milliarden Euro. Eine Zahl, die durch die Digitalisierung und die weitere Vernetzung unserer Arbeitswelt vermutlich in den nächsten Jahren stark steigen wird. Umgang mit den Passwörtern sollten zum Standard gehören. Doch so eine Sicherheitsstruktur will ständig gepflegt und gewartet werden. Immer neue Viren, Bots und Würmer werden auf der Seite der kriminellen Hacker entwickelt. Wer sein System nicht ständig aktualisiert, wird angreifbar. Zwei Drittel der Unternehmen haben kein ausreichendes Notfall-Management, das hat die Studie der Beratungsfirma Willis Tower Watson ergeben. Dazu kennen die Unternehmen kaum die aktuelle Bedrohungslage und sind schlecht über einen mögli-

Foto: CyberDirect.

HANNO PINGSMANN

Versicherungen gibt, etwa mit der Haftpflicht-, der Vertrauensschaden- oder der Ertragsausfall-Versicherung.“ Hier haben also die Versicherungs-

Phishing, Ransomeware und Cyber-

Eine Firewall und der sichere

FRAGEN AN

chen Cyber-Versicherungsschutz informiert. „Wir raten Unternehmen dringend, ihre Mitarbeiter-, Kapital- und IT-Risiken sowie ihren Versicherungsschutz zu analysieren und qualitativ wie quantitativ zu bewerten. Solch ein Risikoprofil ist die Basis, um Gefahren zu minimieren und bei Bedarf entsprechende Schritte einzuleiten“, empfiehlt Studienleiter Gerald Sonnleitner, Sales Executive Key Accounts bei Willis Towers Watson. Dabei würden die Unternehmen gerne die Angebote der Cyber-Versicherungen annehmen.

Für zwei von drei Firmen wäre es von einem großen Interesse, einen Teil der Risiken über eine Versicherung abdecken zu lassen. Doch noch ist es vielen gar nicht klar, in welchem Umfang diese Versicherungen angeboten werden und mit welchen Deckungen die Unternehmen kalkulieren können. „Offensichtlich sind vielen Versicherungseinkäufern in Unternehmen die Deckungsbestandteile sehr unklar“, findet Sonnleitner. „Dabei ist es wichtig, genau zu wissen, welche Positionen versicherbar sind und wo es eventuell Überschneidungen mit anderen, bereits vorhandenen

unternehmen in Deutschland noch eine Menge Aufklärungsarbeit zu leisten. Der Markt für Cyber-Versicherungen ist vorhanden und wird in den nächsten Jahren stark wachsen. Aber auch die Unternehmen müssen klare Risikostrategien entwickeln, um die möglichen gravierenden Folgen eines Angriffes, wie Unterbrechung der Produktion, das Risiko der Haftung und der Verlust der Reputation zu minimieren. Der im DAX notierte Konzern Beiersdorf wurde im letzten Jahr das Opfer eines solchen Angriffes. Die Erpresser-Software „Petya/NotPetya“ legte die Produktion von „Nivea“ und „Tesa“ für mehrere Tage komplett lahm. Der Schaden ging in die Millionen. Text: Frank Tetzel

FAKTEN Zahlreiche Versicherungen bieten inzwischen den Schutz vor Angriffen aus dem Netz an. Im internationalen Vergleich sind die deutschen Unternehmen eher unterversichert. In den USA sind solche Versicherungen längst etabliert. (Quelle: ”Potenzialanalyse Digital Security 2017” des Beratungsunternehmens Sopra Steria Consulting).

Gründer CyberDirekt.

Was macht den Mittelstand so gefährdet für IT-Angriffe? Zunächst ist der deutsche Mittelstand der größte Arbeitgeber in Deutschland und damit ein breites Ziel für Cyber-Angriffe. Darüber hinaus verlaufen neue Formen von Cyber-Attacken ungezielt, wie z.B. die massenhafte Verbreitung von Erpressungstrojanern und können jedes Unternehmen treffen. KMUs verfügen oft nicht über die erforderlichen Budgets und Organisationsstrukturen.

Betriebe haben oft keine IT-Verantwortlichen – warum?

KMUs sind in Fragen der Digitalisierung besser aufgestellt als oftmals vermutet. Es gibt jedoch einen klaren Unterschied zwischen versierten Anwendern und geschulten IT-Sicherheitsexperten. Eine Person oder ein Team, das nur für die IT-Sicherheit zuständig ist, wird noch immer als Luxus angesehen.

Cyberversicherungen boomen – wie entwickelt sich der Markt?

Es gibt schon recht präzise Hochrechnungen der Industrie-Versicherer, die sich auf acht bis zehn Milliarden US Dollar bis zum Jahr 2020 belaufen. Meiner Einschätzung nach wird der Mittelstand noch einmal ein besonderes Gewicht in dieser Betrachtung spielen. Die Nachfrage nach Cyberversicherungen durch flächendeckende Angriffe wird noch schneller zunehmen. ANZEIGE

ES GIBT KEINE 100% ABSICHERUNG GEGEN CYBERATTACKEN, ABER EINE VERSICHERUNG. Hiscox CyberClear – die Cyberversicherung für kleine und mittelständische Unternehmen. Hiscox weiß, wie schwerwiegend Schäden durch Systemausfall, Datenverlust oder Schadprogramme sind. Mit maßgeschneiderten Versicherungslösungen schützen wir Sie vor Digitalrisiken und unterstützen Sie bei der Prävention. Mehr erfahren: hiscox.de/cyber

WISSEN VERSICHERT.


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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – MITTELSTAND ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: MKiMAGES

Als moderne Form der Unternehmensfinanzierung erfreut sich Factoring wachsender Beliebtheit in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Die Finanzdienstleistung Factoring

befindet sich nach wie vor im Aufwärtstrend: Um satte 8,4 Prozent auf 113,25 Mrd. Euro konnten die Umsätze der Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes bereits im ersten Halbjahr dieses Jahres gesteigert werden. Die Kundenzahlen der Verbands-Mitglieder stiegen um über 70 Prozent auf nunmehr 35.300. Laut Deutschem Factoring-Verband sind davon 91 Prozent kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs). Bundesweit nutzen bereits 15% der KMUs den Verkauf von Forderungen als Finanzierungsform, wie der Bundesverband Factoring für den Mittelstand (BFM) bekannt gibt. Der fortlaufende Verkauf der Forde-

rungen eines Unternehmens aus Warenlieferungen und Dienstleistungen gegen seine Kunden an ein Factoringinstitut überzeugt durch eine ganze Reihe an Vorteilen. Der hierzulande wohl bedeutendste ist der Aspekt der Vorfinanzierung: Die sofortige Umwandlung von bloßen Forderungen in Liquidität schließt die Liquiditätslücke zwischen

Übernimmt das Factoringinstitut

auch das Forderungsmanagement, spricht man von Full-Service-Factoring. Administrative Aufgaben wie die Debitorenbuchhaltung, das Mahnwesen und das gesamte Inkasso outzusourcen, kann Fixkosten sparen und lohnt in jedem Fall, einmal durchkalkuliert zu werden. Die Zeiten, in denen Unternehmen,

Rechnungsstellung und Bezahlung. Dieser planbare Mittelzufluss wird von einem Großteil der Factoring-Nutzer zur Wachstumsfinanzierung eingesetzt. Die erhöhte Liquidität verbessert zudem die Eigenkapitalquote, und lang- oder mittelfristig auch die Bonität. Sie kann auch genutzt werden, um Schulden zu tilgen oder um Skonto bei Lieferantenrechnungen zu ziehen. Dass die bankenunabhängige

Finanzierungsalternative sich im Mittelstand wachsender Beliebtheit erfreut, basiert auch auf der Tatsache, dass sie umsatzkongruent ist und nicht an einer Kreditlinie endet. So passt sich der Liquiditätsbedarf flexibel an die Spitzen und Flauten des entsprechenden Business an. Auch müssen beim Factoring nicht die üblichen Bank-Sicherheiten gestellt

werden. Laut einer aktuellen, repräsentativen Studie des BFM gaben dann auch 57 Prozent der befragten Mittelständler an, dass sie bei der Liquiditätsbeschaffung gerne unabhängiger von ihrer Bank wären. Ein weiterer Vorteil von Factoring

ist, dass es umfassenden Schutz vor Forderungsausfällen bietet. So übernimmt das Factoringinstitut beim echtem Factoring das Risiko des Forderungsausfalls. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen ist dieser Ausfallschutz bedeutsam - laut BFM-Studie musste jedes fünfte KMU in Deutschland bereits größere Forderungsausfälle hinnehmen. Das unechte Factoring, bei dem das Ausfallrisiko beim Unternehmen verbleibt, ist dagegen hierzulande kaum von Bedeutung.

die ihre Forderungen verkaufen, wirtschaftliche Schwierigkeiten unterstellt wurden, sind vorbei. Das Gros der Factor-Nehmer ist wachstumsorientiert und benötigt dafür Planungssicherheit. Dass es dennoch Vorbehalte gegenüber dieser flexiblen Finanzierungsalternative gibt, ist eher fehlendem Wissen zuzuschreiben. So hält laut BFM-Studie „mangelnde Vertrautheit“ 75 Prozent der Entscheider in KMUs davon ab, Factoring einzusetzen. Text: Chan Sidki-Lundius

FAKTEN Vorteile des Factoring • schnelle & planbare Liquiditätsbeschaffung • Flexibilität durch umsatzkongruentes Prinzip • Schutz vor Forderungsausfall • Beim stillen Factoring erfahren Geschäftskunden nichts vom Forderungsverkauf • Zeitersparnis & Fixkostensenkung durch Outsourcing des Forderungsmanagements

INTERVIEW MIT DR. ALEXANDER M. MOSESCHUS

©J.F.Klam/Berlin

FACTORING WEITER AUF WACHSTUMSKURS

Geschäftsführer des Deutschen Factoring-Verbandes e.V. in Berlin Factoring

Wie hat sich die Factoringquote entwickelt? Factoring ist ein immer wichtig werdender Baustein in der Unternehmensfinanzierung. Die Umsätze der Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes stiegen in 2017 erneut um 7,2 Prozent auf nunmehr insgesamt 232,4 Mrd. Euro. Noch weitaus dynamischer hat sich die Kundenanzahl mit über 33 Prozent entwickelt.

Wie viele Nutzer hat Factoring mittlerweile?

Bereits über 36.000 Kunden nutzen mittlerweile die Finanzierungsalternative.

Was sind die wichtigsten Trends?

Immer wichtiger wird der Trend zum B2C-Factoring, hier gab es mit 92,9 Prozent fast eine Verdopplung auf nunmehr 12,2 Mrd. Euro. Neben den vermehrt immer moderner werdenden Absatzwegen erkennen zunehmend auch Dienstleister aus dem medizinischen Sektor Factoring als Finanzierungsform. Die Mitglieder des Verbandes repräsentieren rund 98 Prozent des verbandlich organisierten Factoring-Marktes in Deutschland. Diese Zahlen sind daher maßgebliche Benchmark des gesamten deutschen Factoring-Marktes. Knapp drei Prozent der Mitglieder sehen eine „sehr gute“ Prognose, 41 Prozent eine „gute“ Entwicklung und 55 Prozent sehen eine „befriedigende“ Geschäftsentwicklung für 2018 voraus. ANZEIGE

www.af-ag.de info@af-ag.de

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Foto: BDIU

MITTELSTAND – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: Subito AG

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Holger Müller, Vorstand der Subito AG

Kay Uwe Berg, Hauptgeschäftsführer des BDIU

WARUM DER MITTELSTAND VIEL GELD BEI FORDERUNGEN LIEGEN LÄSST Das Managen von Forderungen wird von vielen Betrieben immer noch sehr stiefmütterlich betrieben. Auch die öffentlichen Verwaltungen könnten mit dem richtigen Management richtig viel Geld in die Kassen spülen. Die Wirtschaft boomt, die Arbeits-

losenzahlen sind niedrig und so ist es auch um die Zahlungsmoral der Deutschen gut bestellt. „Die Gründe liegen auf der Hand: Mehr Jobs, höhere Löhne und auch die niedrigen Zinsen spülen mehr Geld ins Portemonnaie. Trotzdem gibt es Probleme. Nicht jeder Verbraucher profitiert von dem guten Trend. Ungefähr jeder zehnte Deutsche gilt als überschuldet, dieser Anteil hat sich in den letzten Jahren leider kaum verändert“, sagt Kay Uwe Berg, der Hauptgeschäftsführer des BDIU (Bund der Deutschen Inkasso Unternehmen). Laxe Zahler sind problematische Kunden für die Wirtschaft. Sie können kleine und mittelständische Unternehmen ernsthaft in Gefahr bringen. Die Wirtschaft profitiert eindeutig von einer guten Zahlungsmoral, hat aber auch Probleme so Kay Uwe Berg: „Noch vor wenigen Jahren hatten

viele Handwerker und Baufirmen Probleme, das Geld für ihre Leistungen zu erhalten. Jetzt ist an erster Stelle der Onlinehandel, der mit säumigen Zahlern kämpft. Das hat mit dem Boom zu tun, den das digitale Einkaufen in den letzten Jahren erlebt hat. Mehr Umsatz bedeutet mehr Inkassofälle, da es immer auch Kunden gibt, die mit ihrer Vertragserfüllung in Verzug geraten.“ Zwischen fünf und zehn Milli-

arden Euro werden pro Jahr durch die Inkassounternehmen wieder der Wirtschaft zugeführt und immer mehr Unternehmen setzen hier auf externe Dienstleister. Die wollen und sollen mit modernster Software arbeiten, doch hier steht die Digitalisierung der Serviceleistungen noch ziemlich am Anfang. „Das liegt an der Regulatorik im Geschäft, dieser Markt hat ganz hohe rechtliche Einstiegshürden. Wir werden durch die Digitalisierung in Zukunft deutlich mehr Kanäle anbieten müssen, um mit dem Schuldner in Kontakt zu treten. An dieser Stelle gibt es noch richtig viel Platz für gute Ideen. Es gibt bei Payback Punkte, warum soll es so ein System nicht auch für Schuldner geben. Wir

müssen es dem Schuldner in Zukunft so einfach wie möglich machen, bezahlen zu können“, sagt Holger Müller, Vorstand der Subito AG. Hier wird genau über solche Systeme nachgedacht, es wird Software entwickelt, die der Mittelstand für das Managen der Forderungen einsetzen kann.

ware bieten unseren Kunden die unterschiedlichsten Module an, wenn das Unternehmen wächst, wachsen die Module mit. Wir stehen natürlich auch immer als Partner zu Seite, um beraten zu können“, versteht Holger Müller von der Subito sein Verständnis für die Kunden.

So sieht das auch der Hauptge-

Das ist wichtig für viele Startups,

schäftsführer des BDIU, Kay Uwe Berg: „Wenn sich die Wirtschaft immer weiter digitalisiert und die Kunden im Netz einkaufen gehen, dann muss natürlich auch das Forderungsmanagement Schritt halten. Zum Beispiel Schuldnern anbieten, auf digitalem Wege ihre offenen Rechnungen zu begleichen oder online mit dem Gläubiger beziehungsweise dem Inkassodienstleister Kontakt aufzunehmen. Die Branche steht hier vor großen Veränderungen, wir sind dafür gewappnet und werden diesen Prozess mit eigenen Ideen befeuern. Digitalisierung ist eine Chance für noch besseres und verbraucherfreundliches Inkasso.“ Innovationen wie künstliche Intel-

ligenz oder auch die Blockchain werden für neue Möglichkeiten im Forderungsmanagement sorgen. „Wir als Anbieter von Soft-

die können sich so auf den Aufbau und die Finanzierung ihres Geschäftes konzentrieren. Das Managen der ausstehenden Forderungen übernehmen dann qualifizierte Dienstleister. Eine Idee, die sich auch in vielen deutschen Rathäusern und Verwaltungen durchsetzen könnte. Offene Forderungen bei Bund, Länder, Gemeinden und den Sozialversicherungen summieren sich auf über 70 Milliarden Euro, Tendenz steigend. Dieses Geld fehlt dann natürlich an allen Ecken und Kanten in den klammen Gemeinden für die nötigen Investitionen. „In den öffentlichen Verwaltungen findet jetzt zum Glück auch ein langsames Umdenken statt, da geht tatsächlich sehr viel Geld im Augenblick verloren. Das ist für uns ein großer Markt als Anbieter von Software, wo wir

jetzt verstärkt reingehen wollen“, erklärt der Vorstand der Subito AG, Holger Müller. Auch wenn die Städte und

Gemeinden jetzt anfangen, ihre Forderungen durch spezialisierte und professionelle Dienstleister managen zu lassen, eines wird sich auch durch die Digitalisierung nicht ändern: „Am Ende zählt beim Inkasso aber immer der persönliche Kontakt. Gerade dafür halten unsere Mitgliedsunternehmen enorme Ressourcen vor. Wenn ein Schuldner sich an ein Inkassounternehmen wendet, um seine Zahlungsverpflichtung zu besprechen, dann wird hier auch in Zukunft ein Mensch mit einem anderen Menschen reden. IT erleichtert den Weg dahin, aber der eigentliche Inkasso-Vorgang basiert immer auf der Kommunikation zwischen zwei Seiten“, da ist sich Kay Uwe Berg sicher. Inkassounternehmen setzen auf digitale Schnittstellen, sowohl mit ihren Auftraggebern als auch mit den Schuldnern, damit die Kommunikation einfacher wird. Das birgt große Chancen, mehr Services anzubieten.“ Text: Frank Tetzel ANZEIGE

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Das Beste aus zwei Welten EOS setzt auf künstliche Intelligenz im Forderungsmanagement Das Forderungsmanagement befindet sich im Umbruch: Klassische Mahnabläufe werden verstärkt auf der Basis von Zahlen, Daten und Fakten verbessert. Die Inkasso-Spezialisten bei EOS setzen dafür zunehmend auf künstliche Intelligenz – und schaffen damit bereits heute das Forderungsmanagement von morgen. Forderungsmanagement im Wandel Der Umgang mit Big Data gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ob zur Neukundengewinnung, Kundenbindung oder zur Erstellung von Prognosen zum individuellen Kaufverhalten – künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Auch in der Beitreibung ausstehender Forderungen gilt es, die Bedürfnisse des einzelnen Kunden zu erkennen und ihn individuell anzusprechen. Die effektive Kommunikation mit dem säumigen Kunden steht im Vordergrund, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen. „Es gilt: Wann, wie und in welcher Art kommuniziere ich mit dem Kunden, um die höchstmögliche Rückzahlung zu generieren?“, erläutert

Jürgen Borgartz, Geschäftsführer von EOS Deutschland. Zur individuellen Kundenansprache nutzt EOS neben dem klassischen Brief oder Telefonanruf auch verstärkt die digitale Kommunikation. Neue Erkenntnisse aus maschinellem Lernen Zur Zielerreichung setzt EOS auf technologische Unterstützung: Die Inkasso-Experten nutzen historische Daten und entwickeln mit modernsten Machine-Learning-Verfahren Prognosen über das künftige Verhalten von Kunden. Zur Voraussage der Zahlungswahrscheinlichkeit sind u. a. die Zahlungsfähigkeit und -willigkeit bedeutende Faktoren. Auf Basis dieser Prognosen werden die einzelnen individuellen Maßnahmen optimiert und Entscheidungen getroffen. Alle neu gewonnenen Erkenntnisse werden im dynamischen Inkassosystem verarbeitet und in der Folgeaktion berücksichtigt. Für die säumigen Kunden werden spezifische Vorgänge erstellt. EOS gewährleistet in der Kundenansprache den optimalen Einsatz von Kommunikationswegen und -maßnahmen.

Der digitale Wandel hat bei EOS also längst Einzug gehalten. „Unsere strategische Ausrichtung basiert auf modernster Technologie, unterstützt durch künstliche Intelligenz. Wir setzen überall da auf technologische Innovation, wo es das Kerngeschäft wirtschaftlich sinnvoll unterstützt“, so Jürgen Borgartz.

Synergien“, erklärt Jürgen Borgartz. „Bei EOS verbinden wir das Beste aus zwei Welten und befinden uns in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. In großen Schritten ergänzen wir den klassischen Mahnablauf um den Einsatz neuester Technologien mit dem Ziel, bestehende Muster komplett abzulösen.“

Digitaler Wandel im Forderungsmanagement Zur selben Zeit sind Experten zur Analyse und Steuerung am Werk. Sie bedienen sich eines vielfältigen Methoden-Spektrums, um den Erfolg im Championship-Challenger-Verfahren zu messen.

Über 40 Jahre Erfahrung im Forderungsmanagement Als Tochtergesellschaft des Otto Konzerns bearbeitet EOS Forderungen von Mittelstands- und Konzerngesellschaften. Dabei steht im Vordergrund, die Geschäftsbeziehung zum säumigen Kunden aufrechtzuerhalten und eine maximale Rückführung zu erzielen – beispielsweise durch verbindliche Ratenzahlungsvereinbarungen.

Zur Prozessoptimierung setzt EOS auch weiterhin auf das BranchenKnow-how der Mitarbeiter, die im Rahmen von individuellen Entscheidungen auch künftig gefordert sein werden. Mehrwert durch Synergien Das Zusammenspiel aus jahrzehntelanger Erfahrung und Erkenntnisgewinn aus maschinellem Lernen bildet einen besonderen Mehrwert in der Forderungsbearbeitung. „Unsere Stärke liegt in der Nutzung von

Den Herausforderungen des digitalen Wandels begegnet der Inkasso-Spezialist mit Fachkenntnis und künstlicher Intelligenz. So treibt EOS den Umbruch im Forderungsmanagement aktiv voran.

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EOS – Ihr Spezialist im Forderungsmanagement EOS ist Ihr zuverlässiger Partner, um Außenstände zu reduzieren und dabei die Geschäftsbeziehung zu Ihren Kunden aufrecht zu erhalten. Die säumigen Kunden erreicht EOS per datengetriebener Ablaufsteuerung postalisch, telefonisch, persönlich und auch digital. Als Tochtergesellschaft des Otto Konzerns verbindet EOS jahrzehntelange Erfahrung im Forderungsmanagement mit Erkenntnissen aus modernster Technologie, um Ihre Forderungen sowohl national als auch international erfolgreich einzuziehen. Erfahren Sie mehr unter www.eos-deutschland.de With head and heart in finance


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Foto: Rogerphoto

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Christian Spancken, Wirtschaftsinformatiker, Speaker und Google Partner Academy Trainer

MÄRKTE, MITARBEITER, SERVICE – DIE DIGITALISIERUNG BIETET DEM MITTELSTAND ENORME CHANCEN Christian Spancken, Wirtschaftsinformatiker, Speaker und Google Partner Academy Trainer, über digitale Herausforderungen für den Mittelstand Noch dreht sich das Rad schnell

und reibungslos, die Auftragsbücher sind gut gefüllt, die Welt blickt mit Bewunderung auf das, was sie „The German Mittelstand“ nennt: Familiengeführte, zuverlässige Unternehmen, die seit Jahrzehnten erfolgreich ihre qualitativ sehr hochwertigen Produkte in die ganze Welt verkaufen. Doch die bisherige Ordnung gerät weitaus schneller aus den Fugen, als vielen bewusst ist. Ob Kunden, Mitarbeiter, Produktion, Marketing, Kommunikation oder Vertrieb – der zunehmende Einfluss der Digitalisierung macht an Ländergrenzen nicht halt und zwingt auch Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen, sich mehr als bisher mit den Chancen und Risiken auseinanderzusetzen. „Die größte Herausforderung für

den Deutschen Mittelstand ist dabei jedoch nicht etwa die plötzliche Unberechenbarkeit

der Weltpolitik, sondern der Umgang mit Digital Natives“, sagt Digitalisierungsexperte Christian Spancken. „Denn die überproportional älteren Geschäftsführer dieser meist patriarchisch geführten Unternehmen waren die letzten zehn bis 20 Jahre wahnsinnig erfolgreich und möchten gerne auch in der Zukunft die Zügel in der Hand halten. Sie registrieren zwar die einschneidenden Veränderungen, verschieben die Entscheidungen über den Umgang damit aber oft auf die nachfolgende Führungsgeneration.“ Und die sitzt hellwach in den

Startlöchern beziehungsweise ist schon am Start – und hat alle Hände voll zu tun, den Anschluss nicht zu verpassen. Denn die „alten“ Kunden und Vertriebskanäle, wie sie sie kennen, wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Jetzt geht es darum, digitaler zu werden. Das bedeutet allerdings mehr als das Pflegen einer Internetseite. „Wenn 50 Prozent der Mitarbei-

ter den ganzen Tag am Telefon sitzen, um neue Kunden durch Kaltakquise zu finden, halte

ich das für den völlig falschen Weg“, sagt Christian Spancken. „Viele Mittelständler führen ihre Marketingabteilungen wie Budgetverwalter und verteilen ihre Ausgaben ähnlich wie im vorangegangenen Jahr. Doch Marketing bedeutet heute die strategische Ausrichtung eines Betriebes mit guten Onlinelösungen und vernünftig skalierbaren Modellen. Heute geht es immer mehr darum, Interessenten zu binden, sodass sie zu Kunden werden.“

Was brauchen und wollen unsere

Kunden? Wer das herausfindet, kann diese Informationen über Kanäle wie LinkedIn oder Xing verbreiten und damit automatisch Interessenten auf seine Seite und seine Plattform ziehen. Dort lassen sich entsprechende Leads zum Absender generieren und dann gezielt Warmakquise betreiben, gerade im B2B-Bereich ein spannendes Feld. „Diese kennzahlenbetriebenen Aktivitäten bedeuten für viele Mittelständler den kompletten Umbau ihrer bisherigen Marketing- und Vertriebsorganisation“, so der erfolgreiche Unternehmer und Speaker.

Existentiell dabei ist, dass alle In-

formationen und Serviceleistungen auch mobil und angepasst an Smartphone-Formate abgerufen werden können und damit die Zielgruppe der Digital Natives erreicht, die ununterbrochen online ist und Service rund um die Uhr erwartet. „Service bedeutet auch Hilfe bei Problemstellungen unabhängig von Produkt und Vertrieb“, erläutert der engagierte 31jährige. „Da durch die Digitalisierung Größeneffekte wegfallen, wird mein Umgang mit Kunden umso wichtiger. Braucht mein Kunde nur einen Leistungscheck oder braucht er einen Konfigurator zur Entscheidungshilfe? Sucht er nach „How-to-Videos“? Es geht heute eher um eine Art Customer Self Service.“ Doch nicht nur Kunden, auch

Mitarbeiter sind heute wichtig wie Könige. Oft sind sie gleichzeitig auch Kunde, loben und bewerten Produkte und Dienstleistungen, beraten, informieren, und erweitern via Smartphone ihre Reichweite ins Unendliche. Doch die jungen, gut ausgebildeten Mitarbeiter, diese begehr-

ten Digital Natives in Dörfer und Kleinstädte weitab großer Unistädte zu locken, ist extrem schwierig. „Viele der Hidden Champions schalten immer noch Zeitungsanzeigen zur Personalsuche – mit null Resultat“, so Spancken. Etliche Unternehmen haben deshalb ihre Ausbildungsgehälter auf das Niveau normaler Angestellter gehoben oder bieten ein gefördertes Studium an. Warten die derzeitigen Geschäfts-

führer zu lange damit, alte Denk- und Entscheidungsmuster zu ändern, laufen sie Gefahr, die Räder ihres Unternehmens zum Stillstand zu bringen. Laut einer Studie der KFW erkennen zwar 87 Prozent der Befragten die Relevanz von Themen wie Change und Agile Management, doch nur 14 Prozent beschäftigen sich aktiv damit. Kompetenz und Macht sind dabei kein kleines Problem in den familiengeführten Unternehmen. Wagt die Leitung jedoch den Schritt und öffnet sich neuen Führungsmethoden und notwendigen Veränderungen, kann das Unternehmen möglicherweise weltweit neue Märkte erobern. Text: Katja Deutsch ANZEIGE

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ARBEITEN IM AUSLAND – OHNE DEN RICHTIGEN SCHUTZ GEFÄHRLICH Foto: Fotolia

Welche Konsequenzen es hat, wenn Unternehmen sich nicht hinreichend mit den gängigen Hürden auseinandersetzen, zeigt ein Fall eines deutschen Straßenbauunternehmens, der sich vor einigen Jahren ereignet hat. Alles begann mit einem aufgereg-

ten Anruf eines Personalverantwortlichen des Unternehmens bei dessen Beratungsfirma: Von der Krankenkasse der Frau des Bauleiters Holger K. in Kenia hatte er eine Krankenhausrechnung über rund 5.000 Euro erhalten. In einem beigefügten Schreiben wurde das Unternehmen aufgefordert, die Kosten über eine Behandlung aufgrund einer Lebensmittelvergiftung, die Holger Ks. Frau Sabine und deren gemeinsame sechsjährige Tochter in Kenia erlitten hatten, zu zahlen. Die Hintergründe: Der Bauleiter

wurde drei Jahre zuvor von seinem Unternehmen für einen Großauftrag – der Ausbau eines Straßennetzes – nach Kenia geschickt. Das Unternehmen zahlte neben einer satten Hardship-Allowance (also einer Zulage für Länder mit erschwerten Lebensbedingungen) auch mindestens sechs Flüge ins Heimatland um die Familie regelmäßig zu sehen.

Kurz vor der Fertigstellung des Stra-

ßenbauprojektes geschah etwas, dass alles auf den Kopf stellte: Der Bauleiter fuhr mit seinem Motorrad ins Büro der Niederlassung. Auf dem Weg dorthin übersah er jedoch einen Fußgänger, der die Straße überquerte – mit folgenschweren Verletzungen: Beide Verkehrsopfer kamen ins Krankenhaus – eine Privatklinik. Holger K. erlitt eine schwere Rückenmarksverletzung, der kenianische Fußgänger kam mit einem komplizierten Beinbruch davon. Sabine K. reiste sofort mit ihrer

Tochter in das Land. Bereits unmittelbar nach der Ankunft

zogen sich beide die besagte Lebensmittelvergiftung zu. Sabine K. informierte die Familienkrankenkasse, die zunächst mit Fragebögen reagierte. Für den Krankenversicherungsträger war somit klar: Holger K. befand sich auf Weisung seines Arbeitgebers in Kenia. Folglich musste das Unternehmen auch für die Gesundheitskosten von dessen Familie aufkommen. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine gesetzliche Auflage an den Arbeitgeber. Doch es kam alles noch schlim-

mer. Weil in Kenia für ihren Mann keine adäquate Versorgung gewährleistet werden

konnte, wollte Sabine K. den Rücktransport nach Deutschland veranlassen. Die Kosten dafür würde der Auslandsversicherer übernehmen. Das Problem war nur, dass ihr Ehemann aufgrund des fatalen Unfalls in einen Rechtsstreik verwickelt war und die kenianische Staatsanwaltschaft noch immer gegen ihn ermittelte. Er durfte nicht ohne weiteres ausreisen. Erst nach Zahlung einer Kaution in Höhe von 30.000 Euro, durfte der Bauleiter endlich das Land verlassen. Holger K. würde für immer querschnittsgelähmt bleiben. Seine physische und psychische Gesundheit waren von da an derartig beeinträchtigt, dass er als erwerbsunfähig eingestuft wurde. Für sein Unternehmen war diese Erkenntnis die nächste Hiobsbotschaft, denn der Mitarbeiter hatte theoretisch keinen Anspruch auf Erwerbsunfähigkeitsrente. Der Grund: Die Personalabteilung hatte es von Anfang an versäumt, die Entsendung des Mitarbeiters vorschriftsmäßig von dessen Krankenkasse prüfen zu lassen. Diese hätte feststellen müssen, ob die rechtlichen Voraussetzungen für eine Entsendung vorliegen. In dem Zusammenhang hätte sie sicherstellen müssen, dass Holger K.s Ansprüche auf Erwerbsmin-

derungsschutz gesichert bleiben. Da dies jedoch nicht geschah, waren die Sozialversicherungsbeiträge für den Entsandten ohne rechtliche Grundlage und vorgesehene Meldung beim zuständigen Sozialversicherungsträger eingezahlt worden. Hätte das Unternehmen den „Dienstweg“ eingehalten, so wäre wahrscheinlich festgestellt worden, dass die deutschen Rechtsvorschriften für die soziale Sicherheit nicht auf das Beschäftigungsverhältnis in Kenia ausstrahlten. Das Unternehmen hätte für Holger K. eine private Berufsunfähigkeitsversicherung als Ersatz für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente abschließen können. Noch immer stehen Holger K.s Arbeitgeber und der Rentenversicherungsträger miteinander in Verhandlung. Vom Standpunkt des Arbeitgebers aus, sei der Träger verpflichtet, die Erwerbsminderungsrente zu zahlen. Nach Ansicht der Rentenversicherung wiegt das Versäumnis des Arbeitgebers jedoch so schwer, dass es verpflichtet sei, Holger K. eine Schadensersatzsumme auszuzahlen. Es ist ersichtlich wichtig, Auslandseinsätze vorab rechtlich prüfen zu lassen, um den Sozialversicherungsschutz von Mitarbeitern sicherzustellen. Text: Jörg Wernien ANZEIGE

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URBANE LOGISTIK NEU DENKEN

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MITTELSTAND – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: Frank Wagner

Nicht nur die Debatte um den Dieselmotor und mögliche Fahrverbote haben der Diskussion über die modernen Lieferverkehre in urbanen Räumen einen weiteren Schub gegeben.

Durch die Zunahme des On-

line-Handels ist ein weiterer Druck entstanden, da in den vergangenen Jahren die Verkehrs- und Umweltbelastungen durch Kurier-, Express- und Paketdienste vor allem in Städten stark zugenommen hat. Besonders die engen Straßen in den Zentren, aber auch in vielen Wohnquartieren und Siedlungen, sind für Verkehrsteilnehmer inzwischen zum Hindernisrennen geworden. So müssen Lieferdienste oder Kurierfahrer ihre Fahrzeuge häufig in der zweiten Reihe, teilweise sogar mitten auf der Strasse abstellen, um ihre Waren ausliefern zu können. Da ist der Ärger vorprogrammiert. Zudem gibt es Schätzungen, dass sich die Zahl der Pakete in Deutschland bis 2025 verdoppeln könnten, so dass Lösungen dringend erforderlich sind.

Bislang befinden sich viele Lager

außerhalb der großen Städte, innerstädtische Lagerflächen sind selten und vor allem teuer. Um jedoch eine umweltfreundliche und kundenorientierte Logistik zu gewährleisten, sind neue Ansätze notwendig. So diskutiert man beispielsweise über die Nutzung von Tiefgaragen als Umschlagplatz für Waren. Auch Rohrpostanlagen sind wieder im Gespräch, in Bochum befindet sich derzeit eine Pilotanlage im

Test. Während in ländlichen Räumen eine Belieferung mit Drohnen, wie sie etwa auf Juist erprobt werden, durchaus Sinn macht, sehen Experten dies für städtische Räume eher skeptisch. Hier setzt man eher auf Elektrifizierung, wie etwa der Erfolg der Street-Scooter beweisen. So verzeichnet die Deutsche Post bei ihren eingesetzten Fahrzeugen eine jährliche Einsparung von über 16.000 Tonnen CO2 sowie 60 bis 80 Prozent geringere Kos-

„Die Stärken des Lastenrads kommen besonders in Wohngebiete mit hoher Einwohnerdichte zum Tragen.“ ten für Wartung und Verschleiß gegenüber vergleichbaren konventionellen Fahrzeugen.

Und eine weitere Entwicklung wird in den urbanen Räumen zunehmen: Der Einsatz von Lastenrädern, ebenfalls meist elektrisch als Pedelec betrieben. Die Stärken des Lastenrads kommen besonders dort zum Tragen, „wo kleinere Pakete zu Privatkunden in eng begrenzten Gebieten mit hohem Parkdruck ausgeliefert

werden müssen. Dies sind meist gründerzeitliche Wohngebiete in Großstädten oder Stadtzentren mit hoher Einwohnerdichte“, wie man beim ADAC sagt. Die Belieferung gewerblicher Kunden komme allerdings mit Lastenrädern weniger in Frage, da viele Pakete zu schwer und zu groß seien. Städte könnten die Lastenrad-Projekte fördern, indem sie an geeigneten Standorten Flächen für Mikro-Depots einrichten oder Fußgängerzonen für die Lieferfahrräder öffnen bzw. die Lieferzeitfenster ausweiteten. In Zeitalter der Digitalisierung

kommt Konnektivität der Fahrzeuge untereinander eine besondere Bedeutung zu. Das intelligente Lieferfahrzeug optimiert sowohl logistische Abläufe und vermeidet mit neuen Assistenzsystemen Verkehrsunfälle. Mit Hilfe von Echtzeitinformation und -kommunikation ließen sich - ein einheitlicher Standard vorausgesetzt – Liefer- oder Entsorgungsverkehre, ÖPNV und Individualverkehr harmonisieren. Text: Frank Tetzel ONLINE INTERVIEW

ONLINE INTERVIEW

OUTFITTERY AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE GESCHÄFTSMODELL MIT STIL

Das perfekte, individuelle Ensemble dank Personal Shopper: In nur sechs Jahren wurde „Outfittery“ zu einer erstklassigen Erfolgsstory. Mit ihrem Konzept, Männer online

und telefonisch bei der Zusammenstellung ihrer Kleiderwahl zu beraten und inspirierende Outfits für sie auszuwählen, haben die Gründerinnen Julia Bösch und Anna Alex ganz offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen – und den Geschmack vieler Männer: Etwa 500.000 Kunden in acht Ländern haben den persönlichen Service von „Outfittery“ bisher genutzt.

Dass Frauen gründen – noch dazu

ein technologisch geprägtes Unternehmen – ist in Deutschland auch im 21. Jahrhundert eine Seltenheit: Laut Startup Monitor des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. werden immer noch nur 14,6 Prozent der Startups von Frauen ins Leben gerufen. „Natürlich gab es auch bei uns am Anfang viele Zweifler, die nicht an die Idee geglaubt haben. Die gibt es immer. Das Beste ist, sie schnell eines Besseren zu belehren“, weiß Anna Alex. Die 33-Jährige und ihre Geschäftspartnerin Julia Bösch haben gründlich mit Vorurteilen aufgeräumt und die besonderen Stärken von Gründerinnen in den Fokus gerückt: „Uns war die Unternehmenskultur von Beginn an sehr wichtig. Worauf legen unsere Mitarbeiter

besonderen Wert? Ist jedem klar, welche Vision wir verfolgen? Das ist natürlich keine rein weibliche Eigenschaft, aber vielleicht haben Frauen doch eine größere Sensibilität dafür. Außerdem ist unser vielleicht etwas emotionaleres Gespür oft von Vorteil: Frauen haben bei langfristigen Entscheidungen oft den richtigen Riecher“, so Bösch. Auch die Balance zwischen Privat-

leben und Berufung haben die beiden...

HABEN WIR IHR INTERESSE GEWECKT? Das ganze Interview gibt es online zu lesen auf www.analysedeutschland.de


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VORTEILE FÜR LEASINGUNTERNEHMEN Foto: fotostudio-charlottenburg

Horst Fittler ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen. Nach wie vor blickt die Branche verhalten optimistisch in die Zukunft. Das Leasing-Geschäftsklima ist im Juni wieder gestiegen. Dies geht vor allem auf die positive Einschätzung der aktuellen Geschäftslage der Leasing-Gesellschaften zurück. Der Blick in die nächsten sechs Monate ist etwas weniger optimistisch als im Vormonat. Wir sprachen mit ihm über die aktuellen Entwicklungen des Leasings in diesem Jahr.

„Leasingsunternehmen haben in der Finanzierung der digitalen Transformation klare Vorteile.“

Herr Fittler, Leasing gehört auch

außerhalb des Automobilleasings inzwischen zu den festen Größen der Unternehmensfinanzierung? Ja, Leasing ist ein fester Grundpfeiler in der Unternehmensfinanzierung – der Leasing-Anteil an den außenfinanzierten Investitionen beträgt aktuell 55 Prozent. Damit dominiert Leasing die Finanzierungsformen. Sein Nutzen liegt auf der Hand, denn Leasing bietet passende Antworten für die Herausforderungen der heutigen Zeit mit ihrem beschleunigten Innovationstempo, der Digitalisierung sowie der Sharing

Horst Fittler ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen

Economy mit serviceorientierten Ansätzen. Die Grundidee des Leasing passt in das digitale Zeitalter, das von Cloud-Lösungen geprägt ist. Denn sowohl bei Leasing als auch der Cloud geht es um den Nutzen, weniger um das Eigentum. Herr Fittler, die Aussichten der

Branche sehen gemischt aus, woran liegt das? Insgesamt ist die Branche nach den vergangenen beiden Rekordjahren gut ins Jahr

gestartet. Das Leasing von Maschinen stieg im ersten Quartal um 12 Prozent. Leasing atmet jedoch mit der Konjunktur. Es gibt derzeit eine ganze Reihe wirtschaftspolitischer Verwerfungen, die die deutsche Wirtschaft verunsichert, angefangen von schon verhängten Strafzöllen bei Stahl durch die US-Administration und angedrohten Strafzöllen auf Autos sowie weiteren politischen Unsicherheiten. Diese Verunsicherung wirkt sich bereits negativ auf das Investitionskli-

ma in Deutschland aus. Dabei fällt der leichte Rückgang der Leasing-Geschäftserwartungen von 0,7 Punkten im Juni noch moderat aus. Herr Fittler, die deutsche Wirt-

schaft steht vor einem riesigen Transformationsprozess hin zur Digitalisierung. Die Banken tun sich teilweise schwer, diese Transformation zu finanzieren. Um den digitalen Wandel zu vollziehen, sind enorme Investitionen etwa in die Digitalisie-

rung von Produktentwicklung und Engineering sowie in die Automatisierung der Fertigung notwendig. Die Finanzierung dieser Investitionen kommt in der öffentlichen Diskussion häufig zu kurz. Dabei ist sie ein bedeutender Hemmschuh für den digitalen Prozess. Zudem befindet sich der Investitionsbegriff im Wandel: Es geht nicht mehr ausschließlich um den Maschinenbauer, der eine moderne Anlage finanzieren will. Verstärkt sind Unternehmensprozesse im Fokus, immaterielle Werte wie Software und Patente gewinnen an Bedeutung. Die Leasing-Gesellschaften sind aufgrund ihrer Expertise über Märkte und Objekte, die einzigartig in der Finanzierungslandschaft ist, prädestiniert, diese Investitionen zu realisieren. Mit diesem Know-how kann die Leasing-Wirtschaft auch für Geschäftsmodelle, die im Zuge der Digitalisierung entstehen, neue Finanzierungs-, Nutzungs- und Serviceangebote entwickeln. So verschaffen die Leasing-Gesellschaften ihren Kunden durch das Zusammenwirken von Big Data sowie Markt- und Objektexpertise echte Mehrwerte. Text: Frank Tetzel Online interview

ONLINE ARTIKEL Foto: jehafo - Fotolia

DER GANZE ARTIKEL AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE GUT GEPACKT IST HALB VERHANDELT Asiaten wissen, wie es geht: Sie tragen beim Check-in grundsätzlich Slipper und ersparen sich langwieriges Auf- und Zuschnüren der Schuhe. Wer viel zu geschäftlichen Ter-

minen fliegt, wird es ihnen über kurz oder lang gleichtun, auch wenn Slipper vielleicht nicht zu den bevorzugten Schuharten vieler deutscher Männer gehören. Für Frauen ist die Auswahl an geeigneten Schuhen zum raschen Hinein- und Herausschlüpfen um einiges größer, auch hier lässt sich viel Zeit sparen, indem auf Reißverschluss, Riemchen, Schnallen und Schnürsenkel verzichtet wird.

Business Class zu fliegen ist

toll, wird aber immer seltener bezahlt. In der EcoClass findet man die meiste Beinfreiheit in der allerersten Reihe und vor den Notausgängen. Wer als einer der Ersten einsteigt, hat zudem gute Chancen, ein Kissen zu ergattern. Das kann man am besten zum Schlafen nutzen, wenn man auf einem Fensterplatz sitzt.

Die Geschäftsreise dauert nur ei-

nen oder zwei Tage? Dann kann man vielleicht nur mit Trolley in Handgepäck-Größe plus Tasche reisen. Das spart Zeit beim Abflug und vor allem bei der Ankunft – und erspart die Panik, am Zielort ohne Wechselkleidung und Zahnbürste anzukommen. Koffer verschwinden häufiger als gemeinhin angenommen,

auch wenn sie meist nach zwei Tagen wieder auftauchen. Zwölf Stunden lang getragene Kleidung ist keine gute Ausgangslage für erfolgreiche Verhandlungen. Alle Kleidungsstücke, Ladekabel,

Akkus, Unterlagen und Papiere sollten einen Tag vor Abflug vollständig vorhanden sein. Da oft abends zusammen gegessen wird, reicht ein Oberteil pro Tag nicht aus, besser rechnet man zwei Hemden oder Blusen...

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LIL LEASING AG: MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNGEN FÜR DEN MITTELSTAND Seit über 20 Jahren bietet die Stuttgarter LIL Leasing AG individuelle Leasinglösungen ausschließlich für Klein- und Mittelunternehmen sowie Gewerbetreibende an. Mit der Vorstandsvorsitzenden Diana Schmitt sprachen wir über die Vorteile individuell maßgeschneiderter Lösungen für Leasingnehmer.

Frau Schmitt, wir leben in einer historisch niedrigen Zinsphase, welche Vorteile bietet das Leasing im Vergleich zum bankenfinanzierten Kauf?

Die Vorteile liegen auf der Hand. Selbstverständlich ist aufgrund der niedrigen Zinsen auch das Leasing günstiger als in Hochzinsphasen. Wir geben die niedrigen Zinsen als Leasingunternehmen an unsere Kunden weiter. Doch generell haben die Zinsen keine große Relevanz, was die Vorteile des Leasings gegenüber einer Kreditfinanzierung angeht. Denn Leasing schont die Liquidität von Unternehmen, und zahlt sich insbesondere in der Unternehmensbilanz aus. Das Eigenkapital wird geschont. Dies kann einen positiven Einfluss auf die Kreditwürdigkeit des Unternehmens aus Bankensicht haben. Zudem sind die Raten steuerlich voll absetzbar, sofern kein automatischer Eigentumserwerb stattfindet und das Leasing-Objekt steuerlich dem Leasing-Geber zugeordnet ist. Zudem ist es „bilanzneutral“, d.h. das Leasing-Objekt taucht nicht im Vermögen des Unternehmens auf. Es besteht deshalb kein Abschreibungsbedarf. Und die Raten fließen als Betriebsausgabe in die Gewinnund Verlustrechnung ein. Apropos Leasingraten: Diese bleiben über den gesamten Leasingzeitraum gleich, selbst dann, wenn die Zinsen steigen soll-

ten. Das schafft Planungssicherheit und unterstützt die Liquidität im Unternehmen. Zudem werden Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad nicht tangiert und das Rating des Unternehmens bleibt unberührt. Insofern ist Leasing immer auch eine alternative Unternehmensfinanzierung. Die LIL Leasing AG bietet ihren Kunden unterschiedliche Modelle in der Vertragsgestaltung. Sie haben die Wahlmöglichkeit zwischen Modellen mit Teilamortisation an dessen Laufzeitende ein Restwert bleibt, oder einer Vollamortisation ohne Restwert. Mittelständische Unternehmen haben aufgrund komplizierter mathematischer Berechnungen hin und wieder schlechte Chancen, weil der Scoring-Algorithmus ein Leasing ausschließt….

Ja, wir kennen das Problem, doch wir von LIL Leasing verfolgen eine andere Unternehmensstrategie: Es ist ein Unterschied, ob Sie ein Fahrzeug verleasen oder beispielsweise eine Zahnarztpraxis mit einem neuen Behandlungsstuhl. Auch wir benutzten selbstverständlich ein Scoringsystem, aber da wir uns auf nicht alltägliche Lösungen spezialisiert haben und sehr individuelle und maß-

geschneiderte Modelle anbieten, ist das Scoring bei uns nur ein Entscheidungskriterium und es gibt noch weitere. Am Ende kommt es immer auf die Gesamtbetrachtung des Falles an. Dies erfordert in erster Linie gut geschulte und erfahrene Experten. Das heisst, bei uns gibt es nichts von der Stange und wir erarbeiten mit unseren Kunden Modelle, die möglichst alle ihre Wünsche berücksichtigen. Betrifft das auch die Vertragsgestaltung?

Wir schließen zunächst einmal keine Branche aus und sind unabhängig hinsichtlich des Objektes oder des Finanzierungsvolumens. Unsere Spezialität darüber hinaus ist unsere Flexibilität in der Vertragsgestaltung. Hier richten wir uns auch nach den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden und passen unsere Raten beispielsweise auch einem möglichen Saisongeschäft an. Wir verstehen uns grundsätzlich als Partner und Berater und ich kann aus Erfahrung sagen, dass die große überwiegende Zahl unserer Geschäftspartner den engen und persönlichen Kontakt, den wir zu ihnen halten, sehr schätzen. Verlässlichkeit und Verbindlichkeit - auch in schwierigen Situationen - sind Tugenden, die bei uns nicht nur auf dem Papier stehen, sondern die wir alltäglich leben.

Weitere Informationen: LIL Leasing AG, Ressestraße 1-3, 70599 Stuttgart Tel.: +49-711-342189-0 | info@lil-leasing.de | www.lil-leasing.de


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EINLEITUNG NACHHALTIGKEIT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

„Speichertechnologien sind der Schlüssel, um nicht nur zu einer Stromwende, sondern auch zu einer Wärme- und Mobilitätswende zu kommen.“

Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer Bundesverband Energiespeicher

SMARTE ENERGIESYSTEME MIT ENERGIESPEICHERTECHNOLOGIEN – SO FUNKTIONIERT ENERGIEWENDE KOSTENEFFIZIENT UND VERSORGUNGSSICHER!

Smarte Energiesysteme mit Ener-

giespeichertechnologien – So funktioniert Energiewende kosteneffizient und versorgungssicher! Mittelgroße Speicher zum Einsatz in Industrie, Handel, Gewerbe, Landwirtschaft oder auch bei Stadtwerken rücken neu ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Nachdem der Heimspeichermarkt und dann Großspeichersegmente wie Pumpspeicher oder Großbatterien zuvor an der Reihe waren, ist dies eine konsequente Entwicklung. Auch Speichertechnologien mittle-

rer Größe bestechen durch ihre multifunktionalen Einsatzmög-

lichkeiten. Über die Speichertechnologie wird auch hier einerseits die Eigenversorgung mit der selbsterzeugten Energie optimiert, jedoch zusätzlich noch weitere Anwendungen bereitgestellt. Wie bei einem Schweizer Taschen-

messer, verbindet sich in einer Speichertechnologie eine Reihe von Anwendungen. Spitzenlastkappung, unterbrechungsfreie Stromversorgung, Notstromversorgung und auch der Ersatz von Diesel-Generatoren: Alleine und gerade in der Kombination führen die Anwendungen rasch zu einem sehr wirtschaftlichen Einsatz von Speichern.

„In Nebenzeiten kann vorhandene Speichkapazität als Systemdienstleister vermarktet werden.“

Wenn dann das Speichersystem auch noch sektorenübergreifend und digital gesteuert aufgesetzt wird und so nicht nur Strom, sondern auch Wärme und/oder Kühlung liefert oder als neueste Entwicklung auch als Schnellladeinfrastruktur für E-Autos bereitsteht, steigt die Eigenversorgungsquote deutlich an und das Speichersystem wird zur kosteneffizienten Komplettversorgungsquelle. In Nebenzeiten kann obendrein die vorhandene Speicherkapazität oder -leistung als Systemdienstleistung vermarktet werden. Speichertechnologien sind der Schlüssel, um nicht nur zu

einer Stromwende, sondern auch zu einer Wärmewende und Mobilitätswende zu kommen. Jedes Energiesystem, ob klein, ob groß, ob „on-grid“ oder „offgrid“, ob analog oder digital, wird durch die Verbindung mit einer Speichertechnologie stabiler, effizienter, nachhaltiger und smarter. Die Technologien von Supercaps bis Pumpspeicher, von Batterien über Schwungräder bis Brennstoffzelle und Wasserstoff stehen bereit. Jetzt müssen wir diese smarten „Multi-tools“ nur noch ins System integrieren. Urban Windelen

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Lang lebe die Batterie im LKW, PKW und Elektrogabelstapler Altersschwache Batterien im PKW, LKW, Elektrogabelstapler und im Solarbereich lassen sich mit dem Megapulse von NOVITEC wieder reaktivieren. Das erhöht nicht nur ihre Lebensdauer, sondern schont auch die Umwelt. Vor allem im Winter haben viele Autofahrer Probleme damit, ihr Fahrzeug zu starten, weil die Batterie streikt. Der häufigste Grund für einen Ausfall der Batterie ist die sogenannte Sulfatierung, die durch unzureichendes Laden der Batterie entsteht und sich übrigens übers ganze Jahr langsam bildet. Problematisch wird die Nutzung der Batterie vor allem, wenn sie im entladenen Zustand längere Zeit ruht – bei Autos mit Stopp-and-Go ist das permanent der Fall. Denn ohne Ladung geht die amorphe Form des in der Batterie vorhandenen Bleisulfats in eine kristalline über. Die „tote“ Masse nimmt keinen Strom mehr auf und die Batterie steht als Energielieferant nicht mehr zur Verfügung – sie gilt dann als defekt. „Dabei ist sie eigentlich nur für den definierten Einsatz zu klein geworden. Wenn Batterien fachgerecht – also gleich nach dem Einsatz – wieder aufgeladen würden, gäbe es das Problem der Sulfatierung nicht. Und so werden viele tausend Batterien für tot erklärt, die eigentlich nur im Koma liegen“, erläutert Klaus Krüger, ein Wirtschaftsingenieur, der Geschäftsführer bei drei

großen Batterieherstellern war und im Fachbeirat der Stiftung Warentest saß. Seine Firma NOVITEC stellt das Batterie-Erhaltungsgerät Megapulse her, das von „Auto, Motor, Sport“ und „Auto Bild“ getestet und empfohlen wurde. Mit dem Megapulse lassen sich durch Sulfatierung geschädigte Batterien wieder vollständig aufladen und tot geglaubte Batterien wieder einsatzfähig machen. Denn das Gerät sorgt durch gleichmäßige hochfrequente Stromimpulse dafür, dass sich die Kristalle auf den Batterieplatten zu ihrer ursprünglichen Struktur zurückbilden: Die Batterie wird dadurch wieder ladefähig. „Ladespannung, Säuredichte und Kälteprüfstrom steigen deutlich messbar an“, so der Branchenexperte Krüger. „Dadurch lässt sich Geld für einen Neukauf sparen und der Bleiakku wird verlässlicher und lebt länger.“ Auskunft darüber, ob der Akku den nächsten Kälteeinbruch noch übersteht, erteilt ein kleines Profimessgerät für 59,- € (CBT12XS), das den Kälteprüfstrom misst. Außerdem ist es mit dem Gerät möglich, beim Neukauf einer Batterie zu prüfen, ob diese in Ordnung ist. Der Megapulse ist für 6, 12, 24, 48 und 80 Volt erhältlich (ab 69,95 Euro), zum Beispiel über Conrad, Amazon und direkt über NOVITEC (www.novitec.de). Die Versionen 24 bis 80 Volt finden hauptsächlich bei Elektro-Gabelstaplern Anwendung, wo eine neue Batterie 1.000 bis 5.000 Euro und mehr kosten kann.


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EUREF Campus.

Das Quartier Maselake im Norden von Spandau.

NEUE WEGE DANK NEUER ENERGIE Quartierslösungen sind „in“. Denn sie führen verschiedene Interessen zusammen und ermöglichen optimierte Lösungen für eine dezentrale Energieversorgung.

Ob reine Wohnquartiere oder in der Kombination Wohnen und Gewerbe: Immer kommen unterschiedliche Interessenlagen, Gebäude-, Infra- und Nutzungsstrukturen sowie demografische Faktoren zusammen. Andererseits ergeben sich Synergieeffekte – etwa Skaleneffekte, ausgleichende Lastprofile und eine technologische Vielfalt, die es im Zuge der Entwicklung dezentraler Versorgungslösungen möglichst clever zu nutzen gilt. Wie das in der Praxis aussieht, demonstriert die GASAG Solution Plus anhand vieler Beispiele. Ein aktuelles Großprojekt ist etwa das Maximilians-Quartier in Berlin-Wilmersdorf. Auf dem 4,7 Hektar großen Areal entstehen rund 970 Wohnungen. Der Spezialist für Quartiersver-

sorgungslösungen ist für die vier Energiezentralen vor Ort zuständig, die die Wohnungen mit Wärme versorgen. Mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit jeweils zwei Blockheizkraftwerken (BHKW) wird Strom produziert, der den Bewohnern als „Mieterstrom“ zur Verfügung gestellt wird – zu Preisen, die teilweise 15 Prozent unter dem Grundversorgertarif liegen. Wenn der vor Ort erzeugte Strom nicht direkt verbraucht wird, lässt er sich in Batterien speichern, für das Laden von E-Autos nutzen oder an virtuelle Kraftwerke vermarkten. „Allein durch Kraft-Wärme-Kopplung lässt sich gegenüber einer getrennten Erzeugung von Strom und Wärme bis zu 40 Prozent Energie und somit auch CO2 einsparen. Davon profitieren Umwelt, Bewohner und Eigentümer gleichermaßen. Die Lösungen für die Zukunft liegen in der Gemeinschaft und damit im Quartier“, sagt Frank Mattat, Geschäftsführer der GASAG Solution Plus. Dass die Energiewende gelingen kann, zeigt der EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg, wo die Klimaschutzziele der Bundesregierung für 2050 bereits erreicht

Power-to-Heat- & Power-to-Cold Anlage am EUREF Campus.

sind. Die GASAG Solution Plus hat hier eine hochmoderne zentrale Wärme- und Kälteversorgung inklusive der Installation der Verteilnetze beigesteuert. Auf dem Campus wurden BHKW installiert, eines davon wird mittels Bio-Erdgas betrieben. Außerdem wurde Deutschlands erste Power-to-Heat-/ Power-to-Cold-Anlage (P2H/ P2C) in Betrieb genommen. Die Anlage, die aus zwei Speichern mit einem Fassungsvermögen von je 22.000 Litern sowie einem Elektroheizer mit 500 kWel Leistung besteht, nutzt überschüssigen Strom zur Erwärmung von Wasser, welches bei Bedarf in das Wärmenetz des Campus eingespeist werden kann. Eine Verbindung mit zwei Kompressionskältemaschinen ermöglicht nach gleichem Prinzip die lokale Kälteversorgung und gewährleistet das Speichern von überschüssigem Strom – auch im Sommerbetrieb. Den Ausgleich einer zu geringen Netzspannung gewährleistet der Anschluss an das BHKW. Die Steuerung der Komponenten erfolgt durch eine Software, die auf künstliche Intelligenz zurückgreift. „Die P2H-/ P2C-Anlage ist ein neuer wegweisender Ansatz und zugleich eine Blaupause für die energetische Versorgung von Quartieren der Zukunft. Das Quartier ist darin Erzeuger, Verbraucher, Speicher und Netzstabilisator in einem“, erläutert Frank Mattat.

Fast 1000 kWel Leistung und rund zwei Kilometer Nahwärmeleitung: Das sind die Kennzahlen des bislang größten BHKW in Berlin, das im April im Gebiet Maselake (Spandau) neu in Betrieb genommen wurde. Dort versorgt die GASAG Solution Plus bereits seit Jahren rund 2.500 Wohneinheiten mit Wärme über eine Nahwärmeversorgung aus einem eigenen Heizkraftwerk heraus. Das Unternehmen

wurde nun auch mit der Versorgung eines neu entstehenden Wohnquartiers mit weiteren 1.000 Wohneinheiten beauftragt. Dafür kommt das neue BHKW zum Einsatz. Somit versorgt das Unternehmen im Spandauer Norden künftig 3.500 Wohneinheiten mit einem Wärmeabsatz von etwa 18.400 MWh. Aufgrund des hohen Anteils an KWK-Wärme und dem teilweisen Einsatz von Biomethan hat das Versorgungsgebiet einen Primärenergiefaktor von nur 0,24 und ist damit besonders umweltfreundlich und energieeffizient. Frank Mattat: „Dieses Beispiel zeigt, dass unsere modular aufgebauten Lösungen jederzeit mitwachsen können. Und das ist angesichts sich zu Metropolen vergrößernder Städte wichtiger denn je!“ Die GASAG Solution Plus GmbH mit Standorten in Berlin, Essen und Leipzig ist eine Energiedienstleistungsgesellschaft mit Schwerpunkten in der Konzeption und Umsetzung von Energieversorgungslösungen, der Energie- und Effizienzberatung sowie dem Angebot ganzheitlicher Lösungen, insbesondere für Quartiere. Diese werden maßgeschneidert geplant, errichtet, finanziert und betrieben, um Immobilien aller Art mit Wärme, Kälte, Dampf, KWK-Strom und weiteren Medien zu versorgen. Auch die Kombination mit Erneuerbaren Energien und Bausteine wie Elektromobilität und Smart Home kommen zum Einsatz.


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NACHHALTIGKEIT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

INTERSOLAR EUROPA IM ZEICHEN NEUER TRENDS Foto: Solar Promotion GmbH

Die Entwicklung der erneuerbaren Energien, aber auch die Fortschritte in der Energiespeicherung und die Sektorkoppelung sind nur einige Beispiele, deren technische Neuerungen auf der Intersolar Europe, die Mitte Mai in München stattfand, dem Fachpublikum präsentiert wurden.

Ein weiterer Trend, der ein wich-

tiger Bestandteil der Messe war, ist der Weg in die sogenannten Micro-Grids, mit deren Hilfe man ansonsten auch kaum erschlossene Regionen der Erde versorgen kann. Dies ist vor allem in Entwicklungsländern besonders interessant, weil die Errichtung langer Netzinfrastrukturen über weite Distanzen nicht nur sehr aufwendig, sondern vor allem teuer sind.

Nicht nur die deutsche Ener-

giewende, sondern auch die Klimakonferenz von Paris und der in vielen Ländern beschlossene Ausstieg aus den fossilen Energien, sorgt für eine besondere Dynamik der Branche. Weitere Treiber sind die Digitalisierung und die Erschließung neuer Absatzmärkte, denn zunehmend interessieren sich auch wieder Schwellen- und Entwicklungsländer für diese Technologien. Elektrische dezentrale Energie ist – neben der Bildung – für sie ein Schlüssel der Entwicklung aus der Armutsfalle. „Wir sehen auf dem Weg in eine

neue Energiewelt vor allem zwei Trends: Der erste geht in den Bereich Privathäuser. Hier beobachten wir eine zunehmende Vernetzung von Solarmodulen, Speichern und Energieverbrauchern. Das Stichwort heißt Smart

strahlen reflektiert auch auf ihrer Rückseite zu nutzen, so dass auch vom Boden abgestrahltes Licht in Energie umgewandelt werden kann.

Immer wieder war auf der InterEin Trend der Messe waren die sogenannten Micro-Grids.

Home“, so Michael Harre, Vizepräsident der EU Solar Business Group bei LG Electronics. „Der zweite Trend geht in Richtung Smart Grid, also dezentrale Energiesysteme. Diese werden in Zukunft wichtiger, weil die Energie nach dem Ausstieg aus der Kernkraft und möglicherweise auch aus der Kohle dezentraler wird. Dies erfordert auch ein intelligenteres Netz. Um diese Trends zukünftig abdecken

zu können, haben wir auf der diesjährigen Intersolar Europe die dazu passenden Lösungen präsentiert.“ Vor allem vor dem Kostendruck, den die asiatischen PV-Hersteller auf den Weltmarkt ausüben, sind es vor allem die deutschen und europäischen Hersteller, die ihren Wettbewerbsvorteil in der Steigerung des Wirkungsgrades mit gleichzeitiger Kostensen-

kung sehen. So stellte gerade Freiburger Fraunhofer ISE einen gesteigerten Wirkungsgrad multikristalliner Siliziumzellen auf 22,3 Prozent auf, was derzeitigen Weltrekord darstellt. Inzwischen arbeiten die Entwickler an sogenannten PERC-Zellen, oder auch Bifazialmodulen, alle dienen der stärkeren Effizienzausbaute des einfallenden Sonnenlichtes, die Bifazialmodule beispielsweise sind in der Lage die Sonnen-

solar auch von Sektorkoppelung die Rede. Warum soll Strom aus Photovoltaik nicht die Akkus von Elektromobilen füllen und so zur Verkehrswende beitragen? Die Energiewende kann nur dann gelingen, wenn durch intelligente Technologien die Erzeugung, die Speicherung, die Verteilung und der Verbrauch von Energie in Sektoren Mobilität, Strom und Wärme miteinander verknüpft wird. Text: Frank Tetzel

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Gute Zeiten für Solaranlagen Das traditionelle System der Energieversorgung verändert sich. Prognosen zeigen, dass der Strombedarf insbesondere aufgrund der zunehmenden Sektorkopplung weiter steigen wird. Joachim Goldbeck, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft.

„Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um in eine Solaranlage zu investieren und selbst zum Energieproduzenten zu werden. Solar wird die tragende Kraft der zukünftigen Energieversorgung sein“, sagt Joachim Goldbeck in seiner Funktion als Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft. Für den Experten liegen die Vorteile der Versorgung durch Sonnenenergie klar auf der Hand. Einerseits stelle diese im Vergleich zu neuen und in vielen Ländern sogar zu bestehenden konventionellen Kraftwerken die derzeit günstige Form der Energieerzeu-

gung dar. „Andererseits ist Solarenergie sauber und umweltfreundlich. Dazu kommt, dass moderne Solaranlagen dank ihrer modularen Konstruktion leicht zu bauen, flexibel einsetzbar und wartungsarm sind. Obendrein stören sie die Optik nicht und unter den Solaranlagen entstehen teilweise faszinierende Biotope aus Flora und Fauna, die vielen Spezies wichtige Rückzugsgebiete bieten.“ Da verwundere es nicht, dass für die neu zugebaute Kapazität der Solaranlagen in Deutschland 2018 im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 30 Prozent zu

erwarten ist. „Tatsächlich erkennen immer mehr Unternehmer und Gewerbebetriebe, dass sie mit Solaranlagen Kosten reduzieren können, Unabhängigkeit und Preis-Sicherheit gewinnen“, bilanziert Goldbeck. „Für den Umstieg auf günstige und saubere Energie ist allerdings noch mehr Zubau zu erwarten. Dazu werden mehr nutzbare Flächen benötigt, wofür es einer Flexibilisierung der derzeitigen Beschränkungen durch den Gesetzgeber bedarf. Hier fordert unser Verband die Politik dazu auf, die richtigen Entscheidungen zu treffen.“

EIN SPEZIALIST FÜR FLACHDÄCHER UND FREIANLAGEN Die Goldbeck Solar GmbH ist seit zwei Jahrzehnten ein verlässlicher Partner, wenn es um die Entwicklung und Umsetzung von Solar-Projekten geht. Das Leistungsspektrum des Familienunternehmens erstreckt sich von der Beratung über die schlüsselfertige Errichtung bis zu Überwachung, Wartung und Instandhaltung. „Damit eine Photovoltaik-Anlage wirklich zum Erfolgsprojekt wird, muss sie auf das Dach oder die Fläche, wo sie errichtet werden soll, auf die Bedürfnisse des Bauherrn sowie auf die verschiedenen Bodenverhältnisse bzw. Deponieabdichtungssysteme individuell abgestimmt sein“, rät Goldbeck. Unter dem Strich sei die Entscheidung für eine Solaranlage für Unternehmen nie so erschwinglich, vorteilhaft und einfach gewesen wie heute.

Weitere Infos: www.goldbecksolar.com


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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – NACHHALTIGKEIT 19 ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Schon jetzt sind die asiatischen Autohersteller mit ihren Brennstoffzellenfahrzeugen führend. „Zudem können Wind- und Sonnenenergie über das Power-to-Gas Verfahren in Wasserstoff umgewandelt werden“, erläutert Dipl.-Ing. (FH) Stefan Höller, der sich seit Jahren mit dem Thema Wasserstoff beschäftigt. „Die erzeugten erneuerbaren Gase

können direkt genutzt oder in die bestehende Erdgasinfrastruktur eingespeist werden und sind dort speicherbar. In Zeiten, in denen regenerativer Strom im Überfluss vorhanden ist und nicht von den Stromnetzen aufgenommen werden kann, ist es sinnvoll, grünen Wasserstoff zu erzeugen, um diesen in das Erdgasnetz einzuspeisen und somit fossiles Erdgas zu substituieren. Bei großen saisonalen Schwankun-

gen in der Strombereitstellung oder für lange Überbrückungszeiten kann der Wasserstoff auch in Kavernen zwischengelagert werden“, so der Unternehmer, der derzeit ein System entwickelt, um

Foto: Hoeller Electrolyzer GmbH

Fachleute warnen schon jetzt davor, bei der Energie- und Verkehrswende bei Antrieben ausschließlich auf elektrische Energie zu setzen. Denn auch Wasserstoff ist ein wichtiger Energieträger der Zukunft und zumal deshalb interessant, da bei seinem Einsatz keine schädlichen Emissionen verursacht werden.

Stefan Höller, Dipl.-Ing. (FH), beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Wasserstoff.

Wasserstoff mit sehr hohem Wirkungsgrad besonders preiswert zu erzeugen. Weiter ergänzt Höller: „Besonders interessant ist die Nutzung grünen Wasserstoffs als Antriebsenergie für den Verkehrssektor, da wir hier das Fahrerlebnis des Elektroantriebs mit dem Komfort der hohen Reichweite und kurzen Betankungszeit kombinieren können – und das zu attraktiven Preisen.” Darüber hinaus ist es auch möglich, Wasserstoff weiter in Methan umzuwandeln, womit beispielsweise die rund 100.000 Erdgasfahrzeuge in Deutschland betankt werden könnten. Höller steht mit dieser Meinung nicht allein.

„Besonders interessant ist die Nutzung grünen Wasserstoffs als Antriebsenergie.“ „Power-to-Gas-Anlagen sind

bereits 2030 mit einer Leistung von 15 Gigawatt und etwa 3.000 Volllaststunden in Deutschland volkswirtschaftlich sinnvoll – unabhängig davon, ob die langfristige Zukunft technologieoffen bleibt oder hin zu einer

immer stärkeren Elektrifizierung geht“, so Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga, dem größten kommunalen Verbund lokaler und regionaler Energie- und Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland. Zudem werden synthetische Energieträger, die mittels erneuerbarem Strom und Power-to-Gas-Anlagen erzeugt werden, im Gasnetz zunehmen. Sie werden insbesondere die Anwendungsbereiche abdecken, die sich durch erneuerbaren Strom nicht oder nur zu hohen Kosten von Emissionen befreien lassen, wie zum Beispiel Industrieprozesse, Bestandsgebäude, Schwerlastverkehr und Backup-Gaskraftwerke. Mit Power-to-X-Lösungen kann erneuerbarer Strom saisonal gespeichert und flexibel in verschiedenen Sektoren eingesetzt werden. Zudem tritt auch Reichel, wie vie-

le andere Experten der Branche für eine technikoffene Diskussion ein. Das gilt auch für die Speichermedien. Szenarien mit breitem Technologiemix verursachten volkswirtschaftlich deutlich geringere Mehrkosten als eine umfassende Elektrifizierung – und seien auch dann robuster, wenn die Akzeptanz für die Energiewende in der Bevölkerung sinken sollte.

Text: Frank Tetzel

Foto: Oliver Dietze

POWER-TO-GAS – ENERGIESPEICHERUNG FÜR DIE ZUKUNFT

EINE VERPASSTE CHANCE...

Klaus Krüger, Geschäftsführer von NOVITEC

Was treibt Sie an, sich rund um das Thema Batterien zu engagieren? Ich empfinde es als Verpflichtung, Verantwortung für Mensch und Umwelt zu übernehmen. Aus diesem Grund ärgert es mich maßlos, dass allein in Deutschland jährlich bis zu 12 Millionen Batterien aus Kraftfahrzeugen unnötigerweise ersetzt werden, eine Wahnsinns-Vergeudung. Die Menge entspricht etwa 200.000 Tonnen Schrott, die entsorgt werden müssen. Dazu kommen noch Millionen Tonnen Bleibatterien aus Gabelstaplern, Notstrom- oder Solaranlagen. Ganz zu schweigen von den gigantischen Summen an Energie, die für das Einschmelzen benötigt werden.

Mit Ihrem Megapulse lässt sich die Lebensdauer von Batterien verlängern. Was kann man noch tun? Immer wieder heißt es, dass Batterien wartungsfrei sind. Das stimmt so nicht. Wir empfehlen, den Akku regelmäßig nachzuladen. Denn eine Batterie sollte niemals ruhen.

Warum sperrt sich der Handel gegen Pulser? Batterien sind ein Umsatzgarant. Daher können sich Batteriehersteller und -vertrieb nicht mit Geräten wie dem Megapulse anfreunden. Ich sehe in der Front der Ablehnung eine verpasste Chance, die Umwelt zu entlasten. ANZEIGE

MIT GREENROCK – DER SALZWASSER STROMSPEICHER

- AUTARKE ENERGIE-INSEL SCHAFFEN UND AUF SICHERHEIT SETZEN Steigende Strompreise einerseits, aber auch sinkende Einspeisegebühren durch das EEG in Deutschland anderseits, veranlassen ein Nachdenken über die Energieversorgung. Betreiber von häuslichen Solaranlagen wollen ihre selbst erzeugte Energie speichern und sie dann nutzen, wenn zum Beispiel die Sonne nicht scheint.

Salzwasser-Technologie. Diese ist seit Jahren weltweit erfolgreich im Einsatz. Die Salzwasserbatterie ist weder entflammbar noch explosiv. Sie ist berührungssicher und absolut wartungsfrei. Es werden keinerlei giftige oder seltene Materialen verwendet. Die Batterietechnologie ist besonders sicher und schont die Umwelt. Familien, Schulen oder landwirtschaftliche Betriebe wollen bezüglich Sicherheit im eigenen Umfeld keine Kompromisse eingehen.

Ein eigener Stromspeicher hat den Vorteil einer mehrfachen Absicherung, einerseits gegen schwankende und degressive Einspeisetarife, andererseits eben auch gegen einen zunehmend hohen Strompreis aus dem Netz für Strom aus Braunkohle oder Atomenergie.

„GREENROCK Speicherlösungen eignen sich perfekt für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom energieautark für den Eigenverbrauch optimieren möchten“, erläutert GREENROCK Marketing-Chefin Brigitte Ritzer. Zudem, so die Marketingchefin, sei die Notstromversorgung im Falle eines Stromausfalls seitens des Energieanbieters oder des Netzbetreibers garantiert, damit die wichtigsten elektrischen Geräte weiter betrieben werden können. Das sei zum Beispiel nicht nur der Gefrierschrank im Haushalt, sondern auch Kühl- oder Alarmanlagen oder ein Backup zur Datensicherung in mittelständischen Betrieben. Mit den GREENROCK Speichern schaffe man sich eine Energie-Insel, auf der man durchaus eine Zeit lang autark leben könne. Der selbst produzierte Strom aus Photovoltaik,

Speichertechnologien sind da eine Lösung. Doch die herkömmlichen Speichermedien sind nicht gerade als besonders umweltfreundlich bekannt, da seltene Erden verbaut werden oder aggressive Säuren enthalten sind. Mit GREENROCK gibt es eine sichere und umweltfreundliche stationäre Stromspeicher-Lösung. Das Unternehmen setzt bei ihrem Stromspeicher auf

Windenergie oder anderen erneuerbaren Quellen werde gespeichert und könne jederzeit verwendet werden. Die Speichersysteme von GREENROCK sind anschlussfertige Systeme sowohl für private als auch gewerbliche Anwendungen. Weitere Informationen zu

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EIN ENERGIETRÄGER MIT ZUKUNFT Der Energiebedarf in Deutschland ist groß und wird immer größer. Im privaten Sektor benötigen die Menschen Energie, um mobil zu sein, um zu kochen, zu heizen oder Licht ins Dunkel zu bringen. Auch die Industrie braucht Energie – vor allem bezahlbare, um wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Gas zu. Aufgrund der mannigfaltigen Anwendungsmöglichkeiten in der Stromund Wärmegewinnung ist es eine elementare Stütze der Energiewende. Zu diesem Ergebnis kommt auch die aktuelle Studie „Integrierte Energiewende“ der Deutschen Energie-Agentur (dena). Danach ist Gas wichtiger Leistungsträger eines regenerativen Energiesystems und die bestehende Gasinfrastruktur mit mehr als 500.000 Kilometern Leitungslänge und 50 Erdgasspeichern integrativer Bestandteil der Energiewende. Eine zentrale Energiewende-Technologie ist Power-to-Gas, mit der Wind- und Solarstrom in klimaneutralen Wasserstoff

© DVGW. Foto: Tatiana Back Kurda

Gas ist wirtschaftlich, vielseitig und integrativer Bestandteil der Energiewende – und es schont die Umwelt.

Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des DVGW

oder Methan, also synthetisches Erdgas, umgewandelt werden können. „Die Strom- und Gasnetze werden somit verbunden, überschüssiger Ökostrom kann langfristig gespeichert werden“, erläutert Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Dieser arbeitet gemeinsam mit Unternehmen und Forschungseinrich-

„Durch die konsequente Nutzung und Weiterentwicklung der vorhandenen Gasinfrastrukturen, durch Technologieoffenheit und gezielte Anreize für die Verbraucher lassen sich die Ziele der Energiewende kurz, mittel- und langfristig zu Kosten erreichen, die von der Gesellschaft akzeptiert werden. Gas und die Gasinfrastruktur können damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz der Energiewende leisten.“

tungen seit langem daran, die Energieversorgung von morgen effizient, sicher und umweltschonend zu machen. Und er plädiert für mehr Technologieoffenheit, um Innovationen zu fördern und Klimaschutz bezahlbar zu machen. Experten prognostizieren, dass

der Erdgasbedarf in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Der Vorteil von Erdgas: Aufgrund vielfältiger Versorgungsalternativen auf dem Weltmarkt wird es auch zukünftig verfügbar sein wird. Somit sichert der Energieträger auch die Konkurrenzfähigkeit deutscher Firmen und energieintensiver Technologien. Als umweltverträgliche und bezahlbare Basisenergie nimmt Erdgas dabei eine besondere Rolle im Energiemix ein. Insbesondere in der Stromerzeugung – ob in zentralen Großkraftwerken oder in dezentralen Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung – zeigt sich die Flexibilität von Erdgas in besonderer Weise. Denn Erdgaskraftwerke können flexibel hoch- und runtergefahren werden und verfügen daher über einen sehr hohen Wirkungsgrad. Die Energiewende ist nicht nur

in großen Konzernen, sondern auch in kleineren und mittelständischen Unternehmen ein

zunehmend wichtiges Thema. Viele mittelständische Unternehmen haben sich bereits für eine effiziente und umweltschonende Energieversorgung entschieden, etwa durch den Austausch alter Heizungen durch moderne Gas-Brennwertkessel. Laut DVGW lassen sich so CO2-Reduktionen von bis zu 30 Prozent erreichen. Um mehr als 20 Prozent können Unternehmen ihren CO2-Ausstoß senken, wenn sie statt Diesel verflüssigtes Erdgas in Lkw und Schiffen einsetzen. Dennoch bleiben noch immer große Einsparpotenziale unberücksichtigt. Dabei können mittelständische Unternehmen durch neue moderne Anlagen viel Energie sparen oder sogar selbst erzeugen. Das Prinzip der Power-to-Gas-Technologie besteht darin, Strom aus erneuerbaren Energien durch Elektrolyse in Wasserstoff, beziehungsweise in weiteren Schritten in Methan oder flüssige Kraftstoffe umzuwandeln. Das erneuerbare Gas kann gespeichert, einfach transportiert und später in verschiedenen Anwendungsbereichen genutzt werden – etwa zum Heizen oder als Antriebsenergie im Verkehr. In Deutschland gibt es bereits mehr als 30 Power-to-Gas-Anlagen. Im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes Store&Go wurde im

Mai eine Methanisierungsanlage als Erweiterung der bereits bestehenden Power-to-Gas-Anlage im brandenburgischen Falkenhagen feierlich eröffnet. Realisiert haben diese gemeinsam thyssenkrupp Industrial Solutions, die Forschungsstelle des DVGW und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Nachdem mit der bisherigen Anlage reiner Wasserstoff direkt ins Erdgasnetz eingespeist werden konnte, ermöglicht die neue Methanisierung die Erzeugung von „grünem“ Methan. Dabei wird der regenerativ erzeugte Wasserstoff in diesem zweiten Schritt mit CO2 aus einer Bio-Ethanol-Anlage zu Methan umgewandelt. Dieses lässt im Gegensatz zu „grünem“ Wasserstoff vielfältiger eingesetzen: Es kann verschiedenen Marktsektoren, wie dem Strom- und Wärmemarkt, der Industrie sowie der Mobilität zur Verfügung gestellt werden. Außerdem ermöglicht es die unbeschränkte Nutzung der Erdgasinfrastruktur, beispielsweise für Transport und Speicherung. Die so gespeicherte Energie steht immer zur Absicherung bereit, insbesondere, wenn Sonne und Wind nicht im erforderlichen Umfang verfügbar sind. Die neue Anlage produziert bis zu 57 m³/h Synthetic Natural Gas (SNG), was in etwa einer Leistung von 600 kWh/h entspricht. Fakt ist: Das für die Planung

erforderliche Genehmigungsverfahren von Power-to-Gas-Anlagen ist teilweise unübersichtlich und daher schwer kalkulierbar. Dies soll sich dank eines neuen Forschungsprojekts ändern. Dessen Ziel ist es, Anlagebetreibern und Behörden bis Mitte 2020 einen Leitfaden für eine schnellere und einfachere Genehmigung an die Hand zu geben. Damit wollen die Projektpartner sicherstellen, die Erfahrungen aller Beteiligten zu berücksichtigen und praxisnahe Lösungen für technische und genehmigungsrechtliche Herausforderungen zu finden. Man darf gespannt sein, ob das gelingt! Text: Chan Sidki-Lundius


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Die Verlegung der Nord + 18,3 % 1,433 + 138,2Gasversorgungssicherheit % Die europäische im Wettbewerb mit globalen Märkten Stream 2-Gaspipeline 1,136 + 10,4 % 832 804 705 660 509 441 durch die Ostsee steht + 103,3 % 312 208 143 131 + 63,6 % 1,038 1,113 994 2030 941 2020 in den Startlöchern. Vor aktuell 2020 2030 2040 aktuell 2020 2030 2040 aktuell 2040 725 678 657 655 Afrika Nahost Asien und Ozeanien + 82,3 % 270 198 165 164 diesem Hintergrund nimmt + 103,3 % + 103,3 % aktuell 2020 2030 2040 aktuell 2020 2030 2040 aktuell 2020 2030 2040 1,433 die vermeintlich politische + 138,2 % Nordamerika Südamerika Osteuropa und Eurasien 1,136 + 18,3 % 832 804 705 660 Diskussion nochmals an Fahrt 509 441 + 82,3 % + 82,3 312 +% 10,4 % 208 143 131 auf. Hinter der politischen aktuell aktuell 2020 2030 2040 aktuell 2020 2030 2040 2020 2030 2040 1,433 + 138,2 % + 138,2 1,433 % Asien + 63,6 % Nahost und Ozeanien Kritik am Projekt stecken oft Afrika 941 994 1,038 1,113 1,136 1,136 832 804 832 705 804 725 660 657 655 705 660 678 509 441 509 handfeste wirtschaftliche 441 208165 312164 312 270 198 143 131 131 208 143 aktuell 2020 aktuell 2030 20402020 aktuell 2020 aktuell 2030 2020 2040 2030 2040 aktuell 2040 2020 aktuell 2030 2040 Interessen. Für Europa und + 18,3 % aktuell 2020 2030 aktuell 2020 aktuell 2020 2030 2030 2040 2040 2020 2030 2030 2040 2040 Afrika Nahost Osteuropa Asien und Ozeanien Nordamerika Südamerika + 82,3 % Afrika Nahost und Eurasien Asien und Ozeanien + 10,4 % insbesondere Deutschland lohnt es sich, genauer auf das + 138,2 % + 63,6 % 1,038 1,113 + 18,3 % 994 941 + 18,3 % 804 725 678 Thema Wirtschaftlichkeit zu 657 660 655 509 441 312 270 + 10,4 % 208 198 165 164 143 + 10,4 % 131 schauen. aktuell 2020 2030 2040 aktuell 2020 2030 2040 aktuell 2020 2030 2040 aktuell 2020 2030 2040 aktuell 2020 2030 2040 Erdgas-Bedarf in anderen Regionen [Mrd. m3] Quelle: IEA World Energy Outlook (2016)

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Autor:

Ulrich Lissek, Head of Communications and Governmental Relations, Nord Stream 2 AG

Die heimische Gasproduktion wird in Europa in den nächsten 20 Jahren um die Hälfte zurückgehen – mehr Importe werden benötigt. Längst hat der Wettbewerb im Gasmarkt eine globale Dimension erreicht. Flüssiggastanker aus den USA, Katar oder Nigeria bieten europäischen Käufern verschiedene Optionen. Betriebe und Haushalte profitieren zunehmend von der Konkurrenz zwischen Pipeline- und Tanker-Gas (LNG). Dieser Wettbewerb kann für Kunden in Europa vorteilhaft sein. Eine Studie des Energiewissenschaftlichen Instituts der Universität Köln zeigt z.B., dass zusätzliche Pipelines – in dem Fall Nord Stream 2 – und wachsende LNG-Mengen am Weltmarkt die EU-Gasimporte um bis zu 8 Mrd. Euro im Jahr vergünstigen können. Wird das LNG am Markt knapp, wird die Pipeline umso wertvoller für Verbraucher, denn sie dämpft die Preisspitzen. Das ist auch ein Grund, warum sich fünf westliche Unternehmen (Engie, OMV, Shell, Uniper, Wintershall) mit jeweils fast einer Mrd. Euro am Projekt beteiligen.

Stahlarbeiter bei Europipe, Mülheim an der Ruhr. Am Nord Stream 2 Projekt hängen bereits jetzt mehr als 13.000 Jobs in Deutschland.

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Die Nord Stream 2-Pipeline soll helfen, die von allen seriösen Prognosen aufgezeigte Lieferlücke in der EU-Gasversorgung zu schließen. Mit der neuen Leitung werden auf direktem Weg große Gasvorkommen auf der russischen Jamal-Halbinsel an das europäische Fernleitungsnetz angebunden. Die neue komplementäre Infrastruktur in Russland sowie Nord Stream 2 sind aufgrund einer 2.000 km kürzeren Transportroute effizienter als bestehende Pipelinesysteme. Daher ist die Pipeline bei der Frage des Lieferanten und der Transportwege, unter ökologischen und ökonomischen Bedingungen, die beste Wahl – auch im Vergleich zum LNG.

Die Debatte um Nord Stream 2 ist lebendiger Ausdruck des Wettbewerbs von morgen. Die um mehr als ein Viertel höheren Kosten des LNG aus den USA gibt der EU-Markt derzeit nicht her. Vollmundige Versprechungen, Europa mit US-Lieferungen zu „retten“, gehen nicht auf. LNG aus den USA landet entsprechend nur dort, wo Einkäufer bereit sind, dem Verbraucher die Mehrkosten gegenüber Pipelinegas als geopolitische Absicherung aufzubürden. Mit ihren Ambitionen geht die US-Regierung offen um. „America first“ im Energiesektor führt zum erklärten Ziel der „Energy Dominance“, wo der Energiemarkt mit massiven Schiefergas-Ressourcen beherrscht werden soll. Mehr als 20 Mrd. Dollar wurden bereits in den Aufbau von Export-Terminals gesteckt. Die wollen wieder eingenommen werden.

Südamerika

1,136 705

832

aktuell

2020

2030

Asien und Ozean

725

270

+ 18,3aktuell %in Asien bestimmt Wohin fahren die LNG-Tanker Die globale Nachfrage insbesondere den Preis für Europas aktuell 2020übermorgen? 2030 2020 2040 2030 aktuell 2030 2020 2040 2030 2030 2020 2040 aktuell 2040 2020 aktuell 2040 2020 aktuell 2030 2040 Gasimporteure. Nordamerika Südamerika Osteuropa und Eurasien Nordamerika

+ 103,3 %

Osteuropa und Eurasien + 63,6 %

+ 10,4 %

1,038 1,113 kommt die Kritik aus 994transparent 941 Weniger 678 657 655 Osteuropa daher. Obwohl165 die EU für die Di270 198 164 versifizierung der Gasinfrastruktur Milliarden aktuell 2020 2030 aktuell 2020 2030 2040 aktuell 2020 2030 2040 bereitgestellt hat, werden veraltete Mythen Nordamerika Südamerika Osteuropa und Eur der Abhängigkeit immer wieder bemüht. Schon heute kann fast jedes EU-Mitglied aus verschiedenen Anbietern auswählen, morgen haben dann alle Staaten die Wahl ihres Gaslieferanten. Die einseitige Abhängigkeit von russischem Gas entpuppt sich somit als Mythos.

Deutschland muss und darf sich gelegentlich eigener Wirtschaftsinteressen besinnen. Hiesige Industrie und Haushalte verbrauchen mit über 90 Mrd. Kubikmeter pro Jahr mehr Gas als alle osteuropäischen Staaten zusammen. Allein die deutsche Chemieindustrie würde Platz 10 in einem EU-Länderranking einnehmen – mehr als etwa Dänemark. Knapp die Hälfte der Privathaushalte heizen mit Gas, viele Betriebe nutzen Gas zum Kühlen oder Heizen. Ist das Interesse von Unternehmen an Gaslieferungen über eine neue Infrastruktur wie der geplanten Nord Stream 2-Pipeline also unberechtigt? Der globale Gasverbrauch wird in den nächsten 20 Jahren um rund 25% wachsen, sich im stark importabhängigen Asien sogar verdoppeln. Wenn Europa dann keine verlässliche wirtschaftliche GasImport-Infrastruktur hat, zahlen europäische Haushalte und Unternehmen drauf. Europa wäre somit gut damit beraten, sich im GasStreit nicht unterkriegen zu lassen und die Wirtschaftlichkeit als entscheidendes Kriterium bei der Gasversorgung anzulegen.


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TITELSTORY NACHHALTIGKEIT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

ENERGIEEFFIZIENZ: EINSPARPOTENZIALE IM MITTELSTAND Foto: DIHK Service GmbH

Vor einigen Wochen hat die Europäische Union einen Plan verabschiedet, dass die Energieeffizienz bis 2030 um 32,5 Prozent gesteigert werden soll. Die Neufassung der Erneuerba-

re-Energien-Richtlinie legt fest, dass in der EU bis 2030 mindestens 32 Prozent des Energieverbrauchs (Strom, Wärme und Verkehr) aus erneuerbaren Energien kommen sollen. Beim bislang geltenden Ziel von 20 Prozent bis 2020 liegt die EU gut auf Kurs. Das neue 32-Prozent-Ziel fällt deutlich ambitionierter aus als die ursprünglich von der Kommission vorgeschlagenen 27 Prozent. Im Wärmebereich sollen die Mitgliedstaaten den Anteil erneuerbarer Energien pro Jahr um mindestens 1,1 Prozentpunkte steigern. Neben Privathaushalten sind es vor

allem mittelständische Unternehmen, die über viel Einsparpotenzial beim Energieverbrauch verfügen. Bereits kleine Verbesserungen helfen nicht nur bei der CO2 Reduktion, sondern machen sich auch auf der Kostenseite bemerkbar. Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz ist für Unternehmen die richtige Adresse, wenn es um das Thema Energieeffizienz geht. „Ziel ist es, Energieeinsparpotenziale in den Betrieben zu heben und ihre Energieeffizienz zu verbessern. Dabei setzen

Unternehmens, in Zeiten fehlender Auszubildender, in denen Unternehmen um Nachwuchs werben müssen, ein schlagendes Argument“, so Sophie Heimes. In einem bundesweiten Wettbe-

Prof. Sophie Heimes, Projektreferentin der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz

wir auf Dialog, Informationen, Qualifizierungen und vermitteln Ansprechpartner vor Ort“, erläutert Sophie Heimes, Projektreferentin der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. Die Initiative wird getragen vom Bundesumweltministerium, Bundeswirtschaftsministerium, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Der DIHK und der ZDH sind die Dachverbände der 79 Industrie- und Handelskammern bzw. 53 Handwerkskammern in Deutschland. Mit zahlreichen Angeboten für die mittelständische Wirtschaft kann die Mittelstandsinitiative inzwischen aufwarten: Hierzu gehören Qualifizierungen, Praxisleitfäden, Webinare oder

vielfältige Fachvorträge. Zudem haben die Umweltzentren des Handwerks zahlreiche Tools entwickelt, um Mitarbeitern in sieben verschiedenen Gewerken das Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen, um in ihren Unternehmen Energieeffizienzmaßnahmen anzuschieben. In eine ähnliche Kerbe schlägt die Qualifizierung von Auszubildenden zu Energie-Scouts. Unter dem Motto „Früh übt sich“ werden Auszubildende an die Herausforderung der Energiewende und deren Einsparpotenziale herangeführt: und wer kann dieses Thema besser in Unternehmen tragen, als motivierte junge Menschen? „Zudem erreichen wir dadurch noch ein weiteres Ziel. Wir erhöhen mit dieser Qualifizierung gleichfalls die Attraktivität des ausbildenden

werb wurden in diesem Jahr, inzwischen zum vierten Mal, die besten Energie-Scouts ausgezeichnet. Die Auszubildenden haben es geschafft, tatsächlich geldwerte Einsparungen in ihren Unternehmen zu erreichen. Den Preis in der Kategorie „Mittlere Unternehmen“ konnten Ende Juni die Energie-Scouts von Röchling Automotive Germany aus Worms entgegennehmen. Das Team aus Industrie- und Verfahrensmechanikern, Maschinen- und Anlagenführern sowie Fachinformatikern entdeckte, dass sich die Abschaltung der Kontaktheizung bereits ab einem Stillstand von fünf Minuten lohnt. Zukünftig erhält die Heizung eine Standby-Funktion mit Anzeige der benötigten Aufheizzeit. Durch die Optimierung des Stromverbrauchs sind nach einer Investition von 2.000 Euro jährliche Kosteneinsparungen von bis zu 49.000 Euro und 150 Tonnen CO2 zu erwarten. „Es sind nicht immer die Rie-

seninvestitionen, die zu Energieeinsparungen führen, sondern vor allem die kleinen Schritte“, erläutert Sophie Heimes. Text: Frank Tetzel

NETZE SIND DAS RÜCKGRAT

DER ENERGIEWENDE In absehbarer Zeit sollen in Deutschland die meisten konventionellen Kraftwerke und vor allen die Kernkraftwerke vom Netz genommen werden, das sind die Entscheidungen, die die Bundesregierung nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima, aber auch in Hinsicht auf den Klimawandel getroffen hat. Um die Energiewende zu einem Erfolg zu machen, müssen Solar- und Windenergie stark ausgebaut werden. Dies wird in Zukunft überwiegend offshore geschehen. Die Herausforderung ist nun, die Energieversorgung so auszugestalten, dass die Energie, die überwiegend in den windreichen Gebieten des Nordens produziert wird, in den Süden und Westen Deutschlands zu transportieren. Hierzu sollen zwei große Stromtrassen errichtet werden, SuedLink und SuedOstLink. Aufgrund der schwierigen planungsrechtlichen Genehmigungsverfahren und der wichtigen Bürgerbeteiligung, fordern viele Kritiker, dass der Ausbau schneller voranschreiten müsste. Die größte Herausforderung sehen die Energieversorger in der notwendigen Flexibilität für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Stromerzeugung durch Windenergie und Photovoltaik unterliegt starken Schwankungen. Aufgrund dieser volatilen Erzeugung müssen künftig Überproduktionen zwischengespeichert und bei Bedarf flexibel eingesetzt werden können. Dezentrale Stromspeicher und deren Bündelung werden dabei eine zentrale Rolle spielen. ANZEIGE


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SMARTE STADTQUARTIERE: DIE ZUKUNFT HAT BEGONNEN Energieeffiziente und intelligente Stadtquartiere sollen die Energiewende voranbringen.

Seit etwa zwei Jahrzehnten setzen immer mehr Städte auf Klimaschutz, Nachhaltigkeit und smarte Quartiere. Die Entwicklung bedeutet unter anderem auch zusätzliche Wertschöpfung. Liegenschaften in nachhaltigen und smarten Quartieren erzielen nicht nur höhere Preise, sie ziehen auch viele Unternehmen an. Denn Elektromobilität, intelligente Infrastrukturen, digitale Dienstleistungen und ein möglichst CO2-neutraler Betrieb werden in Zeiten von Globalisierung und steigendem Konkurrenzdruck immer wichtiger. Darüber hinaus ermöglichen innovative Technologien wie Smart Grid, Smart Lightning oder Smart Traffic Management Einsparpotenziale, auf die viele Unternehmen nicht mehr verzichten mögen. Das zeigen smarte Stadtquartiere, wie sie etwa in Dublin, Eindhoven, Wien, San Francicso, Kopenhagen oder Porto entstanden sind. „Smarter Together“ ist die derzeit größte Smart City-Stadterneuerungsinitiative in Wien. Mehr als 40 Projekte werden derzeit im Gebiet Simmering-Nordwest umgesetzt. Sie sollen zur Steigerung der Lebensqualität,

Ulf Stecher, Bürgermeister der Stadt Heide, anlässlich der Auftaktveranstaltung von QUARREE100. Hier rechts im Bild mit Bürgervorsteher Franz Helmut Pohlmann.

zur Stärkung der Wirtschaft, vor allem aber auch zur Erreichung der dortigen Klimaziele beitragen. Im Rahmen der Initiative werden Wohnhausanlagen saniert, dazu kommen zahlreiche Mobilitätsangebote in Form von E-Bike- und Carsharing. Ein wichtiges Merkmal von smar-

ten Quartieren ist die Ressourcenoptimierung durch intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, mit denen die Erzeugung bzw. die Bereitstellung und der Verbrauch von Elektrizität, Wasser und Wärme verwaltet werden. Dänemark gehört zu den Ländern, die bereits über ein hoch integriertes Energiesys-

„Wir möchten, dass das Projekt über die Region hinaus Strahlkraft hat. Wir wollen gern ein Vorbild sein.“ tem verfügen. Insbesondere in Kopenhagen werden einige der weltweit ehrgeizigsten Smart-City-Ziele verfolgt. Auch in Deutschland gibt es derzeit spannende Projekte, die die Ener-

giewende voranbringen sollen bringen. Ein Leuchtturmprojekt, das das Bundeswirtschaftsministerium und Bundesforschungsministerium unterstützen, befindet sich in Oldenburg. Unter dem Motto „Energie von Nachbarn für Nachbarn“ entsteht auf dem Fliegerhorst ein smartes Wohnquartier mit etwa 110 Wohneinheiten, in dem der Energiebedarf zum größten Teil aus lokal erzeugter Energie gedeckt werden wird. Das Konzept sieht vor, die Energieeffizienz zu steigern, indem Abfall-Energie vermieden und eine Maximierung des lokalen Verbrauchs von nachbarschaftlich erzeugter Energie angestrebt wird. Auf dem

einstigen Werksgelände der Pfaff AG entsteht ebenfalls ein klimaneutrales Quartier – mit aufeinander abgestimmten Lösungen für die Bereiche Energieversorgung, Gebäude, Elektromobilität und Digitalisierung. Die Energieversorgung erfolgt auch über ein Smart Grid, Solarflächen und -fassaden erzeugen erneuerbare Energie vor Ort. Elektroautos dienen sowohl als Verbraucher und Speicher. In Heide ist Anfang dieses Jahres das Projekt QUARREE100 gestartet. Vor Ort erzeugte erneuerbare Energien und Windkraftanlagen sollen die Energieversorgung sicherstellen. Zudem geht es darum, flexible Batterie- und Gasspeicher weiterzuentwickeln, um Stromüberschüsse zu sammeln und später nutzen zu können. In puncto Mobilität sollen regenerativ erzeugter Wasserstoff , Methan und Strom als alternative Antriebsquellen genutzt werden. Und im Projekt „Zwickauer Energiewende Demonstrieren setzt man auf vernetzte und intelligente Technik: Den Bewohnern soll Wärme und Energie zur Verfügung stehen, wenn diese wirklich gebraucht wird. Erzeugt werden diese über Wärmepumpen und Solaranlagen, überschüssiger Strom wird in Speichern gesammelt. Text: Chan Sidki Lundius ONLINE ARTIKEL

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DER GANZE ARTIKEL AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

LONGSTAY-HOTELS – EINE ALTERNATIVE FÜR DEN MODERNEN BUSINESSREISENDEN Für alle Geschäftsreisenden sind Serviced Apartments heutzutage die bevorzugte Adresse – haben sie doch manches mehr zu bieten als klassische Hotels. Wer des Öfteren auf Geschäftsreise fährt, dem könnten klassische Hotelzimmer auf Dauer zu eng werden. Wie passend, dass hier Longstay-Hotels mit sogenannten Serviced Apartments eine maßgefertigte Alternative für die Bedürfnisse von modernen Businessreisenden bereitstellen.

Für den gebuchten Zeitraum wohnt der Reisende in seinen eigenen, komplett möblierten vier Wänden. Dazu gehören, wie im klassischen Hotelzimmer, Bereiche zum schlafen, arbeiten und entspannen. Erweitert wird dieses Angebot bei fast allen Anbietern um eine Kochnische und einen vollständig eingerichteten Schreibtisch. Da ist es nur verständlich, dass die Annehmlichkeiten der Serviced Apartments sich einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuen.

setzt insbesondere das Citadines auf Mitgliedschaften, die den Übernachtungsgästen Vergünstigungen ermöglichen.

Mittlerweile gehört die asiatische

HABEN WIR IHR INTERESSE GEWECKT?

Kette Citadines, das Hilton mit Homewood Suites und das Marriot Hotel mit Residence Inn zu den internationalen Marktführern, die bereits in Deutschland aktiv sind. Um Neukunden zu gewinnen,

Das Hilton hat zum Beispiel ein Prämien-Punkte-System, genannt „HHonor-Points“, die den Gästen kleine Prämien bei bestimmten Servicebuchungen einbringen. Gemeinsam ist jedoch bei allen Hotelketten, dass der Firmengast diverse Dienstleistungen, wie das Einkaufen im Supermarkt...

Das ganze Interview gibt es online zu lesen auf www.analysedeutschland.de


QUARTIER HEIDKARTE KOMMT

Quartier Heidestrasse – Wo Berlins smartes Herz schlägt. Die Digitalisierung von Immobilien ist in aller Munde. Jedoch ist vielen noch unklar, was darunter zu verstehen ist: Breitbandanschluss, Smart Home-Lösungen, Video-Gegensprechanlagen? Ein konkretes Konzept wird im Quartier Heidestrasse verfolgt. Hier sollen vernetzte Lebensräume entstehen, die im Quartier Synergien aus Wohnen, Leben und Arbeiten für mehr Lebensqualität schaffen. Alles kann, nichts muss! Gerade in Berlin führt der Megatrend Individualisierung zu den unterschiedlichsten Lebensformen, die sich in Lebensstilen, spezifischen Arbeitsmodellen und neuen Wohnformen ausprägen. Das Quartier Heidestrasse will darauf mit Digitalisierung reagieren. Nach dem Motto „Alles kann, nichts muss!“ wird Digitalisierung hier nicht künstlich aufgezwungen, sondern den Alltag wie von selbst und ohne individuelles Zutun erleichtern. Moderne, differenzierte und generationenübergreifende Wohnformen machen das Quartier zudem attraktiv. Der digitale Concierge Die Bewohner werden über einen digitalen Concierge diverse im Quartier verfügbare Services einfach buchen und nutzen können. Das beginnt bei klassi-

schen Dienstleistungen wie Babysitting oder Reinigungsservices, über die Nutzung von Sport- und Fitnessangeboten, bis hin zur Nutzung benachbarter Co-Working-Spaces. Damit sparen Wohnungsmieter eigene, wenig genutzte Arbeitszimmer ein. Und in gemeinschaftlich nutzbaren Community-Räumen können private Veranstaltungen und Feiern stattfinden. Bedarfsgerechte Gebäudesteuerung Die Gebäudetechnik in den Bürobereichen kann so ausgelegt werden, dass Heizen, Kühlen und Lüften bedarfsgerecht und automatisch auf die Anzahl der Personen im Raum erfolgen. So werden Energie gespart, der Komfort erhöht und Kosten reduziert. Durch automatische Zutrittskontrollen können Zugangsrechte individuell vergeben werden, so dass nur befugte Personen Zutritt zu bestimmten Bereichen erhalten. Digitale Leitsysteme erleichtern die Navigation innerhalb der Gebäude. Dank der Sensorik ist erkennbar, welche Arbeitsplätze in den Desk-Sharing-Bereichen und Co-Working-Zonen aktuell zur Verfügung stehen. Auch das Facility Management wird einfacher, da die Wartung der technischen Anlagen effizienter wird und die Fehlfunktion meist schon vor einer Havarie erkennbar wird.

Soziale Kommunikation Kommunikation spielt eine überragende Rolle im Quartier Heidestrasse. So können nicht nur Tausch- und Sharing-Börsen eingerichtet und der Lauftreff am nächsten Morgen vereinbart werden. Auch direktes Feedback an die Verwaltung ist möglich – Mängelund Reparaturleistungen werden über ein „Ticketing-System“ übermittelt und der Bearbeitungsstatus kann live nachverfolgt werden. Der Einzelhandel kann durch die Vernetzung mit den Büro- und Gewerbenutzern sein Angebot bedarfsgerecht anbieten und den Kunden im Quartier lokal zur Verfügung stellen. Die Nutzer können beispielsweise auch über die bevorzugte Speisekarte der nächsten Woche abstimmen und Feedback geben.

wiederum tagsüber. Das schafft Synergien, Kostenreduktion und der vorhandene Parkraum wird optimal genutzt. Die quartiersübergreifende Plattform Die Kommunikation funktioniert über eine quartiersübergreifende Plattform, in der alle Funktionen zu-sammengeführt werden. Alle Prozesse und Aufgaben werden dort automatisiert gesteuert – die Nutzer müssen also weder Touch-Panels, noch Apps oder ähnliches bedienen, sondern die Prozesse werden über intelligente Sensoren automatisch in Gang gesetzt. In der Regel reichen dafür das bloße Vorhandensein der Handys und die Sensorik im Gebäude.

Fazit: Digitale Features werden das Leben der Menschen im Quartier Heidestrasse erleichtern.

In zentral platzierten Bring- and Take-Stationen werden Pakete und Lieferungen hinterlegt, die zu einer beliebigen Zeit abgeholt werden können. Zudem stehen Car-Sharing-Angebote zur Verfügung und auch Parkplätze können nach Bedarf angemietet werden. Warum einen Parkplatz ganztäg- www.quartier-heidestrasse.com lich reservieren, wenn man ihn als Wohnungsnutzer nur über Nacht benötigt? developed by Der Büronutzer benötigt den Parkplatz Taurecon Real Estate Consulting


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60 PROZENT ENERGIEEINSPARUNG FÜR BRAUEREI-BETREIBER Foto: Deutsche Energie-Agentur (dena)

CO2-neutrales Bier? Das mag im ersten Moment nach einer unrealistischen Wirtshausidee klingen. Doch die Krones AG meint das bierernst. Energie ist für jedes Unterneh-

men ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen sehr genau hinterfragen, welche Einsparpotenziale für sie möglich sind und welche modernen Techniken sich in der Praxis auszahlen. Zum Beispiel, indem

„Die Preisträger begreifen Energieeffizienz als einen Wettbewerbsvorteil und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die Senkung klimaschädlicher Emissionen.“

Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung (v.l.n.r.): Andreas Kuhlmann (Vorsitzender der dena-Geschäftsführung), Dr. Ralph Schneid (Product Management Breweries, Krones AG) und Norbert Ottmann (Beratung Energiekonzepte Fabriken, Krones AG)

Kosten durch den Einsatz energieeffizienter Querschnittstechnologien gesenkt werden. Investitionen in die Energieeffizienz stärken jedoch nicht nur die eigene Wettbewerbsfähigkeit, sie verbessern auch das Image und schonen das Klima. Einen ebenso detaillierten wie zukunftsweisenden Plan, mit dem sich eine energieautarke und CO2-neutrale Brauerei realisieren lässt, hat die Krones AG ausgetüftelt. Die praktische Umsetzung der energieautarken Brauerei erfolgt bei dem Technologiekonzern aus der Oberpfalz mittels mehrerer

fein aufeinander abgestimmter Technologien. Zu deren Kernkomponenten zählen eine Biogasanlage zum Verwerten der Reststoffe, ein modifiziertes Blockheizkraftwerk zum Gewinnen von Wärme und Strom sowie eine kontinuierliche Sieben-Tage-Produktion zum Abbau von Lastspitzen. Dazu kommen eine neuentwickelte Abfülltechnik, die im Prozess benötigte Kühlenergie für Sekundärprozesse ermöglicht, und die Energieschaukel EquiTherm, die überschüssige Energie aus dem Sudhaus anderen Prozessschritten zuführt. Die nach der Kochung der Würze entzogene

Energie kann genutzt werden, um zum Beispiel beim Maischprozess den Primärenergieeinsatz zu verringern – oder in der CIP-Anlage für schlüssige Reinigungsabläufe, die für den störungsfreien und mikrobiologisch einwandfreien Betrieb einer Produktionslinie sorgen. Bei einem Produktionsvolumen von rund 2,6 Millionen Hektolitern Bier erzeugt die energieeffiziente Brauerei in Summe mittlerweile einen jährlichen Überschuss von 1.534 MWh Wärme sowie 1.066 MWh Strom, der sich an andere Abnehmer weiterverkaufen lässt. Die Einsparung an elektrischer

Energie beläuft sich im Vergleich zu einer Standardbrauerei auf 30 Prozent, bei thermischer Energie sogar auf rund 60 Prozent.

Dass das Thema energieeffizientes Brauen gut ankommt, zeigte sich beim letzten Kongress der Deutschen Energie-Agentur (dena): Krones erhielt für die „Brewery of the Future“ den Publikumspreis des Energy Efficiency Awards. Mit dieser Auszeichnung prämiert die bundesweite Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur (dena) herausragende Projekte, die besonders innovativ und gut auf weitere Unternehmen übertragbar sind. Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, verwies bei der Preisverleihung auf die wichtige Rolle der Unternehmen bei der Steigerung der Energieeffizienz und der Erreichung der deutschen Klimaschutzziele. „Der Energy Efficiency Award zeigt eindrucksvoll, wie sich Klimaschutz und Energieeffizienz mit unternehmerischem Handeln vereinbaren lassen. Die Preisträger begreifen Energieeffizienz als einen Wettbewerbsvorteil und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die Senkung klimaschädlicher Emissionen.“ Text: Chan Sidki-Lundius ANZEIGE

Lehm-Trockenbau: die neue Generation energieeffizienter &

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Kundenfeedback: Die kurze Reaktionszeit und das Raumklima sind bemerkenswert, ebenso die hohe Kühlleistung. Und das Ganze ohne Probleme mit Tauwasser, selbst bei einer Vorlauftemperatur von 12°C (Ingenieur aus Leipzig).

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EnEV-konform Perfekt in Verbindung mit PV-Anlagen Leichte Montage mit überschaubarem Aufwand Keine teure Anlagentechnik notwendig Keine Wartungs- & Instandsetzungskosten Geringste Verbräuche durch Niedertemperaturtechnik Automatische Feuchteregulierung & natürliche Kühlung im Sommer ✔ Allergiker- und Asthmatiker geeignetes Raumklima ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Kundenfeedback: Das Heizen von der Decke mit Lehm ist wirklich super angenehm. Es fühlt sich mollig warm und gleichzeitig frisch an. Auch unsere anfänglichen Bedenken zwecks kalter Füße waren unberechtigt. Und der Hammer ist, unsere Heizkosten inkl. Warmasser vom 160m² großen Einfamilienhaus liegen bei nur 600€ im Jahr und wir haben noch gute 5.000 kWh selbsterzeugten Strom übrig (4-köpfige Familie aus Kassel).

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MITGESTALTER DER ENERGIEWENDE Ob Gasbrennwerttechnik, Solaranlagen, GasAbsorptions-Wärmepumpen, Mikro-KWK-Technologie oder Hybridsysteme: Die Produkte von Remeha sind nicht nur sauber, sparsam und umweltfreundlich, sie funktionieren auch reibungslos, und zwar jahrelang. Dank ihres ausgereiften Produktportfolios und hoher Entwicklungsaufwendungen in den Bereichen fossile Verbrennungen, erneuerbare Energien, Brennstoffzellen und Blockheizkraftwerke gehört die Remeha GmbH als Teil der BDR Thermea Gruppe mit ihren 6.500 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen der Heizungsbranche. Als Heizkesselfabrikant ist Remeha bereits seit über 80 Jahren ein Garant für optimale Sicherheit in Sachen Wärme. Seit mittlerweile mehr als 30 Jahren produziert Remeha hocheffiziente

Gas-Brennwert-Wärmeerzeuger. „So können wir heute neben der Gasbrennwerttechnik nahezu jedes Heizsystem durch thermische Solaranlagen, Hybridsysteme, Gas-Absorptions-Wärmepumpen und Mikro-KWK-Technologie ergänzen oder ersetzen“, erläutert Geschäftsführer Alexander Schuh. „Der Focus liegt dabei immer in der besonders effizienten Nutzung der eingesetzten Brennstoffe sowie der sinnvollen Verteilung der erzeugten Wärme.“ Speziell die Verknüpfung regenerativer Energien rücke dabei immer weiter in den Fokus. „Alle Komponenten müssen sinnvoll miteinander verknüpft werden,

ohne zu kompliziert zu erscheinen. An diesem Ziel arbeiten wir tagtäglich, um unseren Kunden eine effiziente und umweltschonende Wärmeversorgung zu garantieren“, so Schuh weiter. Für ihn und sein Team steht das Thema Erneuerbare Energien – ob in Form von Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken oder auch hybriden Systemen – in den nächsten Jahren ganz klar im Vordergrund. Somit ist Remeha auch Mitgestalter der Energiewende. NEU VON REMEHA: ENERGY HOME

Mit dem Energy Home hat Remeha einen weiteren großen Schritt in die

Alexander Schuh Geschäftsführer

Zukunft der umweltschonenden Haustechnik gemacht. Die mobile Heizzentrale ist in einem schicken Blockhaus untergebracht, das auch in dem kleinsten Garten Platz findet. Angeliefert, montiert und in Betrieb genommen wird die Energieversorgungsanlage für Wärme und Strom innerhalb von nur acht Stunden. Einbauarbeiten und damit potenzielle Fehlerquellen entfallen bei diesem System komplett.

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EINLEITUNG PERSONALMANAGEMENT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: TRUMPF/Moro

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„Die Unternehmenskultur wird immer mehr zum Alleinstellungsmerkmal“ Dr. Gerhard Rübling, Vorsitzender der Geschäftsführung, Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) e. V.

MITARBEITERBINDUNG UND UNTERNEHMENSKULTUR IN ZEITEN DIGITALER TRANSFORMATION

S

chnelligkeit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, kurz Agilität, sind heute erfolgskritische Faktoren für Unternehmen und Organisationen, die sich in einem immer volatileren Umfeld ausrichten müssen. Dies erfordert ein Umdenken in vielerlei Hinsicht, insbesondere jedoch im Hinblick auf die Themen Unternehmenskultur, Führung und Mitarbeiterbindung. Unsere DGFP-Studie zum Thema Agile Unternehmen – Agiles Personalmangement zeigt auf Basis von Best-Practice-Beispielen, dass Unternehmen, die Veränderungen wie der digitalen Transformation besonders erfolgreich begegnen, sich vor allem durch ihre Kultur und ihr Menschbild von anderen unterscheiden. Denn der Wandel

hin zur Arbeitswelt 4.0 beinhaltet nicht nur neue technologische Lösungen und Prozesse, er bedingt vor allem eine Kultur, die auf Individualität und Vielfalt basiert und Veränderungsbereitschaft fördert. Gegenseitiges Vertrauen, Toleranz, Kritikfähigkeit, Reflexivität, Neugierde, Engagement und Gestaltungswillen sind auf Basis der DGFP-Analyse Werte, die agile Unternehmen besonders prägen. Veränderung wird als konstante Größe akzeptiert, innovationsförder-liches Querdenken gefördert und nicht unterdrückt. Hinzu kommt, dass agile Organisationen wesentlich mehr auf die intrinsische Motivation ihrer Mitarbeiter durch Freiraum und Gestaltungsspielräume setzen als auf Zielvereinbarungen und externe

Incentivierungsmaßnahmen. So weit die Erkenntnisse unserer Studie, die belegen, dass Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter essenziell für einen Kulturwandel im Hinblick auf die Transformation der Arbeitswelt sind. Mitarbeiter nehmen eine ganz zentrale Rolle bei der Gestaltung der neuen Arbeitswelt ein und sind somit wichtiger denn je für die Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmen. Im aktuellen HR-Report 2018 der Recruiting-Spezialisten Hays rangiert das Rhema Mitarbeiterbindung und Weiterentwicklung der Unternehmenskultur an vorderster Stelle der HR-Agenda von Unternehmensleitungen und Personalmanagement – aus gutem Grund. Heute suchen Unternehmen nach qualifizierten

Bewerbern und nicht umgekehrt. Der Wettbewerb um Fachund Nachwuchskräfte ist hart: Stellhebel wie Arbeitsplatzsicherheit, attraktive Entlohnung und Sozialleistungen sowie flexible Arbeitszeiten sind zwar nicht zu unterschätzen, jedoch sicherlich kein Alleinstellungsmerkmal für Arbeitgeber mehr. Die Unternehmenskultur hingegen schon: Ein gutes Betriebsklima ist für mehr als die Hälfte der Beschäftigten am wichtigsten, wenn es um die Bewertung ihres Arbeitsplatzes geht. Es fördert die Leistungsbereitschaft und die Bindung an den Arbeitgeber, denn Kollegen und gute Führungskräfte sind nicht ohne Weiteres austauschbar, ebenso wenig wie die Werte eines Unternehmens, die den Rahmen einer Organisation bilden und

die Zusammenarbeit prägen. Die Unternehmenskultur ist mittlerweile der entscheidende Faktor, der Mitarbeiter zum Bleiben bewegt und neue Bewerber anzieht. Führungskräfte und Personalmanagement nehmen bei der Gestaltung des Arbeitsumfelds und der Unternehmenskultur eine zentrale Rolle ein, indem sie Eigenverantwortung, Selbstorganisation, eine aktive Einbindung der Beschäftigten in Entscheidungsprozesse und vor allem eine Kommunikation auf Augenhöhe fördern. Sie sollten als Vorbilder mit gutem Beispiel vorangehen. In diesem Sinne unterstützen und begleiten wir als das größte Kompetenz- und Karrierenetzwerk Führungskräfte und HR-Professionals auf dem Weg in die Zukunft der Arbeitswelten. ANZEIGE

BEI DEN ANDEREN

Eintagsfliege oder Vielfalter? hofmann.jobs

BEI UNS!


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PERSONALMANAGEMENT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

DSGVO VERSPRICHT DATENSCHUTZ UND MACHT VIEL ARBEIT

Dabei müssen sich beileibe nicht nur große Konzerne über die Umsetzung beziehungsweise Einhaltung Gedanken machen, jeder, der mit personenbezogenen Daten zu tun hat, sollte sich, falls noch nicht geschehen, schnell darum kümmern. Auch Friseure, kleine Onlinehändler, Behörden, Vereine, Handwerker, Meinungsforschungsinstitute oder Marketingagenturen sind gezwungen, sich mit dem neuen Gesetz zu beschäftigen und ihren Datenschutz anzupassen. Dazu benötigen alle Webseitenbetreiber seit dem 25. Mai 2018 eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung auf ihrer Seite. Grundsätzlich haben alle Behörden und Unternehmen in Deutschland, bei denen mindes-

Foto: REDPIXEL

Es ist ein Schritt in die richtige Richtung: Eine aus dem Jahre 1995 stammende EU-Datenschutz-Richtlinie zu Urbeginn des Internetzeitalters wird an die aktuellen Gegebenheiten des Internet angepasst und soll Bürgern zu mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Daten verhelfen. Die 99 Gesetze der neuen Datenschutz-Grundverordnung gelten europaweit seit dem 25.Mai 2016, seit dem 25.Mai 2018 sind sie verpflichtend für alle Unternehmen und Betreiber einer Webseite in sämtlichen EU-Mitgliedsstaaten.

tens zehn Mitarbeiter personenbezogene Daten digital erfassen, die Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Das kann ein Jurist oder ein Internet-Experte mit „nachgewiesener erforderlicher Fachkunde“ sein, erkennbar an Ausbildungszertifikat von TÜV oder IHK. Neben typischen Newsletter-Aus-

künften wie Name, Anschrift, Telefonnummer, Email, Geburtsdatum und Beruf liefern Bestell-

daten samt Kontoverbindung, KFZ-Kennzeichen, Standortdaten, IP-Adressen aus Server-Statistiken, Google Analytics, plugins und Like-Buttons von Facebook sehr viele personenbezogene Daten. Besteht auch nur die Möglichkeit einer Identifizierung einer Person, kann das zu einer Klage führen. Denn grundsätzlich ist die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten verboten, es sei denn, es liegt eine Erlaubnis dazu vor.

„Besteht auch nur die Möglichkeit einer Identifizierung einer Person, kann das zu einer Klage führen.“

beitet werden dürfen. Daten von abgelehnten oder gekündigten Bewerbern müssen unverzüglich gelöscht werden, außer, es geht um Renten- oder Rechtsansprüche. Bewerberdaten dürfen nur gegen ausdrückliche Einwilligung für „mögliche weitere Jobangebote“ gespeichert werden, auch Personalvermittler und Betriebsräte müssen hier aufpassen. Die DSGVO greift auch in der Auf-

Erhoben und verarbeitet werden

dürfen nur so viele Daten wie tatsächlich benötigt, sie dürfen nur zu dem Zweck verarbeitet werden, zu dem sie erhoben wurden und sie müssen inhaltlich und sachlich richtig sein. Alle Datenverarbeitungstätigkeiten müssen zudem dokumentiert werden. Selbst für die Personalabteilung gilt, dass personenbezogene Daten nur mit Einwilligung oder nach gesetzlicher Grundlage verar-

tragsdatenverarbeitung (ADV), die nun Auftragsverarbeitung (AV) heißt. Hier ist laut neuem Gesetz nicht nur wie gehabt der Auftraggeber für dessen Einhaltung verantwortlich, sondern auch der Auftragnehmer, also der Auftragsverarbeiter (z.B. externes Callcenter, externer Newsletter-Anbieter, externes Rechenzentrum). Führungskräfte müssen die Verträge aktualisieren. WhatsApp und auch Snapchat

sollten übrigens schnell von den Diensthandys der Mitarbeiter entfernt werden, denn deren Geschäftsmodell ist nicht datenschutzkonform. Bei Verstößen drohen Bußgelder zwischen 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes und 20 Millionen Euro. Text: Katja Deutsch ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Keine Angst vor der DSGVO So gelingt Ihnen die Umsetzung des neuen Datenschutzrechts Seit dem 25.05.2018 ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verbindlich anzuwenden. Sie betrifft alle Unternehmen, die personenbezogene Daten automatisiert erfassen und verarbeiten. Die Umsetzung der neuen gesetzlichen Anforderungen bedeutet einen erheblichen Mehraufwand, da die vielen Neuerungen und zahlreichen Auflagen – vor allem die verstärkten Dokumentations- und Transparenzpflichten – eine Anpassung der Prozesse und Verträge erfordern. In vielen Unternehmen herrscht Unwissenheit und Verunsicherung. Die hohen Bußgelder bei Datenschutzverstößen schüren zusätzlich Besorgnis und Angst bei den Unternehmen. Das breite Veranstaltungsportfolio der AKADEMIE HERKERT im Bereich Datenschutz vermittelt neu benannten und erfahrenen Datenschutzbeauftragten, Führungskräften, IT-Beauftragten und Mitarbeitern in Personalabteilungen kompakt und praxisnah alle relevanten Informationen für die rechtssichere Umsetzung der neuen Datenschutzvorschriften. Die Teilnehmer der Weiterbildungen erhalten Hilfe bei der Erfüllung ihrer täglichen Aufgaben und praxisorientierte Lösungsansätze – so ist für die entsprechenden Qualitätsstandards in den Unternehmen gesorgt. Zur direkten Umsetzung des neuen Datenschutzrechts im Unternehmen bietet die FORUM VERLAG HERKERT GMBH das passende Datenschutz-Paket 2018 – eine bewährte Zusammenstellung der wichtigsten Vorlagen und Informationen, die die Verantwortlichen benötigen.

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Das Datenschutz-Paket 2018 Weiterbildungen im Bereich Datenschutz bei der AKADEMIE HERKERT: – Betriebliche/r Datenschutzbeauftragte/r In drei Tagen zum qualifizierten und kompetenten Datenschutzbeauftragten (3-tägiger Zertifikats-Lehrgang) – Grundlagenseminar: Der Datenschutzbeauftragte Alle Pflichten und praktische Maßnahmen im Überblick (1-tägiges Seminar) – Das Update im Datenschutz Alle Neuerungen zur EU DS-GVO sicher im Unternehmen umsetzen (1-tägiges Seminar) – Der neue Beschäftigtendatenschutz Grundlagen und rechtssichere Umsetzung unter Berücksichtigung der EU DS-GVO (1-tägiges Seminar) – Online-Training: Mitarbeiterschulungen im Datenschutz Jetzt Mitarbeiter abteilungsspezifisch schnell und einfach fit machen für die EU DS-GVO (E-Learning)

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Wenn Firmen Mitarbeiter ins Ausland entsenden, müssen viele rechtliche und organisatorische Aspekte vorab geklärt werden, damit der Einsatz zum Erfolg wird.

Im Rahmen der Globalisierung

gewinnt die Entsendung von Arbeitnehmern ins Ausland eine immer größere Bedeutung – auch für kleine und mittlere Unternehmen. Vielen Arbeitgebern und -nehmern sind die Risiken und möglichen Probleme dabei allerdings nicht bewusst. Neben Aspekten wie interkulturellem Training, Betreuung und Reintegration sind auch diverse arbeitsrechtliche, steuerrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Gesichtspunkte bei der Vorbereitung zu berücksichtigen. So muss der Arbeitsvertrag des

zu entsendenden Mitarbeiters angepasst werden, worin auch der Betriebsrat involviert sein sollte. Eine allgemeingültige passende Vertragsform gibt es nicht, da jedes Land steuer- und sozialversicherungsrechtlich seine eigenen Regeln und Abkommen hat. Klassiker ist ein deutscher Vertrag mit einer Zusatzvereinbarung für die Zeit, die ein Mitarbeiter ins Ausland geht. Bei einem Auslandseinsatz über 36 Monate ruht der deutsche Arbeitsvertrag für die

von seinem Wohnsitz und den jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen ab. Bei den meisten dieser Abkommen müssen die Steuern in dem Staat gezahlt werden, in den der Mitarbeiter entsendet wurde. Dauert der Auslandseinsatz weniger als 183 Tage, müssen die Steuern in dem Staat gezahlt werden, in dem der Wohnsitz liegt. Susanne Hierl, Rechtsanwältin

Zeit oder wird zugunsten eines ausländischen Vertrages ganz aufgehoben. Neben der konkreten Tätigkeitsbeschreibung sowie Währung des Arbeitsentgeltes und Klassikern wie Urlaubsanspruch und Feiertage sollten folgende Punkte vertraglich festgehalten werden: Mobilitätszulagen, Ausgleich von Mehraufwendungen, Zusatzversicherungen, Betriebliche Altersvorsorge und Rückkehrbedingungen. Auch sozialversicherungsrechtlich

gibt es je nach Entsendeland und -dauer viele Fallstricke, die den Mitarbeiter im schlimmsten Fall teuer zu stehen kommen können. Grundsätzlich sollte versucht werden, die Ansprüche im deutschen Sozialversicherungssystem zu sichern. Besteht ein Beschäf-

tigungsverhältnis im Inland und ist die Entsendung zeitlich begrenzt, kann der Mitarbeiter mittels der sogenannten Ausstrahlung weiterhin in Deutschland sozialversicherungspflichtig bleiben. Innerhalb der EU gilt bei einer Entsendung von maximal 24 Monaten in allen Zweigen der Sozialversicherung der Schutz des deutschen Systems weiter. Bei Ländern außerhalb der EU muss sich die Personalabteilung mit den jeweiligen Sozialversicherungsabkommen auseinandersetzen. Auch eine Pflichtversicherung ist auf Antrag für einzelne Teilbereiche möglich. Ob ein entsandter Arbeitnehmer

sein Einkommen weiterhin im Inland oder aber im jeweiligen Zielland zu versteuern hat, hängt

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bei Rödl & Partner, rät selbst kleineren Unternehmen mit nur wenigen Auslandseinsätzen nicht nur detaillierte Checklisten, sondern firmeninterne Entsendungs-Richtlinien zu erstellen, in die alle involvierten Abteilungen miteinbezogen werden. Wer die komplexe Vorbereitung zeitlich oder fachlich nicht leisten kann, kann diese auch an einen Dienstleister outsourcen. Text: Kirsten Schwieger

FAKTEN Entsendeformen: bis 3 Monate: Dienstreise 3-6 Monate: Verlängerte Dienstreise oder Delegation 6-12 Monate: Kurzfristige Entsendung 1-5 Jahre: Langfristige Entsendung länger als 5 Jahre: Versetzung ins Ausland

VOLKER TSCHIRCH

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GUT GEPLANT, ERFOLGREICH ENTSANDT

STATEMENT VON

Volker Tschirch, Hauptgeschäftsführer AGA Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung

Arbeiten und Ausbilden in Zeiten der Digitalisierung bedeutet Umbruch, Disruption und jede Menge Chancen. Unternehmen, Schulen, Kammer- und Arbeitsverwaltung, Eltern und natürlich die Jugendlichen selbst sind gefordert. Unternehmen sind Chancengeber! Doch sie sehen sich damit konfrontiert, dass sie immer weniger qualifizierte Bewerbungen auf ihre Ausbildungsstellen bekommen. Qualität und Quantität sind rückläufig. Im Ergebnis können rund ein Drittel der Betriebe ihre Ausbildungsstellen nicht besetzen. Unternehmen müssen sich selbst stark engagieren, ihre Qualitäten als Ausbilder sichtbar machen. Es wird Zeit, unsere Anstrengungen in der Bildung zu erhöhen. Durch gezielte Investitionen muss die Große Koalition im Bund gerade die Anstrengungen der Länder in der beruflichen Bildung flankieren. Wir benötigen mehr Lehrerinnen und Lehrer, besser ausgerüstete Schulen und eine systematische Berufsorientierung, die Chancen und Karrierewege gerade über die berufliche Ausbildung offensiv aufzeigt. Bildung ist nicht nur ein kleiner Teil des Lebens. Bildung heißt Vorschule, Schule, Berufsausbildung, Hochschule und Universität, berufliche Weiterbildung – eben lebenslanges Lernen. Jugendliche können – stärker als jemals zuvor – ihre Chancen nutzen! ANZEIGE

Arbeitseinsätze von Mitarbeitern müssen in Europa gemeldet werden. Ab der ersten Minute. Sonst drohen hohe Strafen. Die Internetportale dafür haben viele Namen. Wir kümmern uns für Sie um alle Portale und Meldungen. Rechtssicher. Zuverlässig. Umfassend. Budgetsicher. Und ab Herbst 2018 auch digital. Registrieren Sie Ihr Unternehmen schon heute: digital@terrassign.com.

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STARKE LICHTREIZE MACHEN MÜDE Eine adäquate Beleuchtung im Büro beugt Ermüdung vor, sie wirkt leistungsfördernd und verhindert Fehlhaltungen. Viele Menschen verbringen einen großen Teil ihres Lebens im Büro. Daher sollte das Arbeitsumfeld so gestaltet werden, dass es sich positiv auf das gesundheitliche und seelische Wohlbefinden der Mitarbeiter auswirkt. Dem Licht kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Immerhin springt der Blick an einem Computerarbeitsplatz täglich zigtausend Mal zwischen Bildschirm, Unterlagen und Tastatur hin und her – Schwerstarbeit für die Augen. Für unerfahrene Planer, die sich mit dem Thema Licht beschäftigen, stehen Stil und Ästhetik oft an erster Stelle. Aber was taugt das tollste Design, wenn das Licht nicht zum Arbeiten geeignet ist? Viel wichtiger sind energiespendende, er-

INCENTIVES – DAS SAHNEHÄUBCHEN DER MOTIVATION Ein Picknick mit Kollegen in der Abend-

sonne am Fuße der zwölf Apostel, dem Nachbargebirge des Tafelberges an der Südspitze Afrikas oder ein Ballonflug am Kilimandscharo, eine Fahrt mit dem Atomeisbrecher durch die Arktis – Reisen sind für jede Zielgruppe und Altersklasse attraktiv und ein ideales Incentive, denn mit dem Begriff Reisen verbindet man entspannte oder inspirierende Momente, zudem tragen sie zur Erfüllung lang gehegter Sehnsüchte nach Erholung und Inspiration bei und sind damit sehr positiv besetzt. Doch es müssen nicht immer attrakti-

ve Fernziele sein, um Mitarbeiter zu belohnen. Allerdings: In Zeiten des allgemeinen Fachkräftemangels sind Unternehmen verstärkt darauf angewiesen, Mitarbeiter zu binden und zu motivieren. Und dies funktioniert nicht immer über die klassischen Werkzeuge wie Boni und Prämien, Gehaltserhöhungen, Dienstwagen, Beförderungen, Möglichkeiten zur individuellen und

flexiblen Arbeitszeitgestaltung, Weiterbildungsmaßnahmen oder wichtiger noch Lob und Anerkennung durch den Vorgesetzten. Unvergleichliche Erlebnisse gehören ebenso

müdungsfreie und augenschonende Beleuchtungsstärken sowie eine blendfreie, möglichst dimmbare Allgemeinbeleuchtung. Versierte Lichtexperten empfehlen, diese mithilfe mehrerer Lichtquellen möglichst variabel zu gestalten, damit je nach Bedarf unterschiedliche Aufgaben erledigt werden können. Ein geeignetes Lichtkonzept für Büroarbeitsplätze ist somit die teilflächenbezogene Beleuchtung: Dabei wird eine direkte und indirekte Allgemeinbeleuchtung mit einer auf den Arbeitsbereich bezogenen Beleuchtung kombiniert. Bei Computerarbeitsplätzen ist dies meist eine Schreibtischleuchte. Denn starke Lichtreize sind für die Augen anstrengend; sie können zu Ermüdung und Leistungsab-

fällen führen. Die Deckenbeleuchtung sollte so gewählt werden, dass sie je nach Tätigkeit und Tageszeit veränderbar ist. Moderne Lichtsteuerungssysteme sind heute in der Lage, die künstliche Beleuchtung dem natürlichen Verlauf des Sonnenlichts anzupassen und Tageslicht durch künstliches Licht zu imitieren. Dennoch gilt: Je mehr Tageslicht man im Büro hat, desto besser. Denn es fördert die Leistungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Motivation. Für die Produktivität und Stimmung der Mitarbeiter entscheidend ist auch der Lautstärkepegel. Wer längere Zeit extreme Lautstärke ertragen muss, ist womöglich weniger produktiv und leidet mehr unter Konzentrationsschwierigkeiten und Stress als Kollegen in ruhigen Büros. Gut gegen Lärm sind schallschluckende Teppiche, Deckensegel, abgehängte Deckenabsorber und Wandpaneele. Ebenfalls wichtig: ein gutes Raumklima. Ein Richtwert von 20 bis 22 Grad Celsius ist eine sinnvolle Orientierung. Weil die Luftfeuchte mit steigender Temperatur oft sinkt, ist es ratsam, den Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft im Auge zu behalten. Die empfohlene Luftfeuchtigkeit sollte am Arbeitsplatz 30 Prozent nicht unterschreiten. Büroräume mit zu wenig Feuchtigkeit können mithilfe eines Luftbefeuchters angereichert werden. Und schließlich: Eine Verbesserung der Luftqualität lässt sich durch ausreichendes Lüften – am besten durch Stoßlüften – und mit Pflanzen fördern. Text: Chan Sidki-Lundius

dazu, weil sie unwiederbringlich sind. Dabei müssen es nicht gleich Südafrika, Asien oder Kenia sein, Boldern in der Kletterhalle, Segeln auf der Ostsee oder auch eine gemeinsame Offroad-Tour durch eine Kiesgrube, ein Bowlingabend oder ein Team-Kocherlebnis sind Incentives, die sowohl zur Mitarbeitermotivation, als auch zum Teambuilding beitragen. Denn nichts ist für Unternehmen wichtiger als effiziente und motivierte Kollegen, die Hand in Hand arbeiten. Wichtig für Arbeitgeber zu beachten:

Unabhängig ob großes oder kleines Incentive veranstaltet wird, unter Umständen unterliegt die Durchführung der Steuerpflicht, weil es sich um einen steuerpflichtigen Sachbezug handelt. Text: Chan Sidki-Lundius ANZEIGE

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Mitarbeiter zum Beispiel nicht im Raum, können die Klimaanlage oder die Heizung auf eine vordefinierte Temperatur heruntergefahren oder das Licht ausgeschaltet werden. Individuelle Konzepte für jeden Bedarf

Innovative Bürokonzepte bieten viele Vorteile Mehr Komfort, effizientere Arbeitsabläufe oder geringere Energiekosten – die Gründe für eine Raumautomation sind vielfältig. Bei MIDITEC profitieren Unternehmen von einer flexiblen Lösung, die auch höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird. Raumautomation besonders interessant Intelligente Automation-Lösungen werden durch den Smart-

Als einer der führenden Hersteller von Hard- und Softwareprodukten für die Bereiche Zutrittskontrolle, Zeiterfassung, Gebäudesicherheit und Raumautomation garantiert MIDITEC Materialien, Verarbeitung und Funktionalität auf höchstem Niveau. Besonders die hohe Qualität der Glaskomponenten sowie die Individualisierbarkeit in Farbe und die Bedruckung der Panels stechen hier hervor.

Wer sich für die MIDITEC-Raumautomation entscheidet, wählt aus mehreren Bestandteilen, die zu einem individuellen Konzept verbunden werden. Die hochwertige und zuverlässige Technik, mit der dann beispielsweise Leselampen oder Jalousien über ein Panel gesteuert werden können, spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie garantiert, dass Nutzer das System individuell auf ihre Bedürfnisse anpassen können.

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Home-Trend auch für Büros immer beliebter. Mit dieser Art der Raumsteuerung können nämlich beispielsweise Lichter, die Raumtemperatur oder Jalousien bequem reguliert werden. Gerade in Büros kann ein schlüssiges und individuell konfiguriertes System zahlreiche Prozesse vereinfachen, von denen auch Ihre Mitarbeiter profitieren. Eine Raumautomation hilft dabei, Energie und dadurch Kosten zu sparen. Ist ein

Die Raum- und Temperatur-Bedieneinheiten von MIDITEC bilden die Grundlage für eine intuitive Raumautomation.

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Im Kampf gegen den Fachkräftemangel Wie Corporate Events helfen, Mitarbeiter an ein Unternehmen zu binden. Der Fachkräftemangel ist gerade im Mittelstand eine große Herausforderung für Unternehmen. Dabei gibt es zwei Aspekte: gute Mitarbeiter zu finden, was besonders in Regionen abseits der Ballungsräume oft sehr schwierig ist, aber auch Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und Abwanderung zu minimieren. Seit langem ist allgemein bekannt, das Geld dabei eine wichtige, aber nur bedingte Rolle spielt. Der eher kurzfristige Effekt einer guten Bezahlung nutzt sich im Alltag ab und ist daher wenig geeignet, gute Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Die Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen sowie ein gutes Betriebsklima sind Soft-Skills, die in diesem Zusammenhang eine sehr wichtige Rolle übernehmen.

hundert Gästen, über das alljährliche Sommerfest oder die Weihnachtsfeier, das große Jubiläum oder der Tag der offenen Tür, bei dem die Mitarbeiter endlich mal voller Stolz der eigenen Familie den Arbeitsplatz präsentieren können. Oder die außerordentliche Party, einfach weil das Team gemeinsam eine schwierige Zeit mit viel Einsatz erfolgreich gemeistert hat.

Diese beiden Einflussfaktoren zu optimieren, hat sich die Passepartout Agentur für Events GmbH zur Kernkompetenz gemacht. Mit Hilfe von Corporate Events werden den Mitarbeitern Werte vermittelt, die der Abwanderung entgegenwirken: Wertschätzung, Identifikation, Stolz und Zusammengehörigkeit. Versteht sich der Mitarbeiter nicht nur als Angestellter, der für seine eingebrachte Arbeitskraft bezahlt wird, sondern als Teil eines Teams, welches gemeinsam für das Wohlergehen des Unternehmens einsteht, wird er auch in schwierigen Zeiten oder bei rein finanziellen Anreizen von außen das Unternehmen und die Kollegen nicht im Stich lassen. Die Erfahrung von Wertschätzung der eigenen Leistung und Person, ausgedrückt durch das „Dankeschön“ einer begeisternden Mitarbeiterfeier, bewirkt mehr als eine einmalige Bonuszahlung, denn das persönliche Erlebnis ist nachhaltiger als der Geldwert.

„Der Erfolg jedes Events lebt davon, dass wir uns ganz intensiv mit der Zielgruppe auseinandersetzen. Wir müssen wissen, wer unsere Gäste sind. Denn das vom Vorstand formulierte Ziel – Ich möchte den Satz „Mein Arbeitgeber ist der tollste der Welt!“ hören – wird sicherlich mit unterschiedlichen Mitteln erreicht, je nachdem ob die Zielgruppe die 1. Führungsebene eines internationalen Börsenunternehmens oder die Werksbelegschaft eines produzierenden mittelständischen Unternehmens in einer ländlichen Region ist. Hier müssen wir auch schon mal den Vorstand ausbremsen, der den Mitarbeitern zwar etwas Gutes tun will, aber mit Champagner und Kaviar an der Zielgruppe der Werksbelegschaft vorbei denkt. Als Agentur haben wir auch einen Beratungsauftrag, wir müssen auch mal Nein sagen. Dabei hilft uns, dass wir uns nie auf eine Branche festgelegt haben. Wir müssen uns immer wieder mit neuen Menschen und Rahmenbedingungen auseinandersetzen. Wir denken ständig out of the box. In unserem interdisziplinären Team sitzen Spezialisten aus den verschiedensten Fachgebieten, die sich immer wieder gegenseitig inspirieren. Das ist wahnsinnig spannend und wir können alle Kernaufgaben von der Konzeption bis zur Umsetzung inhouse umsetzen – das ist wiederum unsere Motivation“ so Thorsten Kalmutzke, Geschäftsführer der Agentur Passepartout.

Dabei kommt es auf die Individualität des Events an. So hat die Passepartout Agentur für Events in 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich die gesamte Klaviatur der Corporate Events gespielt und perfektioniert: von der Incentivereise mit 7 Personen bis zu mehreren

Passepartout Agentur für Events GmbH Meerbuscher Straße 64-78 40670 Meerbusch Tel.: 02159 6943720 www.passepartout-gmbh.de


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FÜHRUNGSKULTUR IST VORAUSSETZUNG FÜR DIE TRANSFORMATION INS DIGITALE ZEITALTER ANZEIGE

Unkomplizierte Lösung aus einem Guss Die Software-Lösungen von LeEasy Solutions erleichtern kleinen und mittelständischen Unternehmen die tägliche Arbeit in vielen Bereichen. Wer ein kleines oder mittleres Unternehmen leitet oder gar neu gründet, kann ein Lied davon singen, wieviel Arbeit dabei täglich anfällt. Denn neben den alltäglichen Führungsaufgaben binden zeitraubende Bereiche wie Verwaltung, Logistik und Personalmanagement wertvolle Ressourcen. Das Unternehmen braucht ein gut funktionierendes Softwareprogramm, das im Idealfall nicht mehr Arbeit macht, sondern die Arbeit erleichtert. Solche Programme bietet LeEasy Solutions an – und zwar aus einem Guss und für alle relevanten Abteilungen des Unternehmens. Sie verbessern die Kommunikation zwischen einzelnen Bereichen und minimieren die Fehlerquellen. LeEasy Solutions bietet zwei Software-Lösungen an: Odoo CMS (Compliance Management System) und ERP (Enterprise Resource Planning). Sie können die unterschiedlichen Bereiche abbilden und miteinander vernetzen. Der Vorteil dieser beiden Lösungen liegt auf der Hand: Über die Software können Daten zentral

gespeichert und zudem über die verschiedenen Geschäftsanwendungen verarbeitet werden. Dazu zählen etwa das Marketing und der Vertrieb, die Verwaltung des Personals sowie die Finanzen und das Controlling. Vorbei sind die Zeiten, in denen zur Erledigung all dieser Aufgaben umständlich auf verschiedene Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsdateien zurückgegriffen werden musste. Dafür steht mit LeEasy Solutions ein einziges Programm zur Verfügung. Das ERP dokumentiert die gesamte Tätigkeit des Unternehmens. So geht kein Vorgang oder Ergebnis verloren, denn ein ERP-System vergisst nichts. Unternehmer haben dadurch jederzeit einen guten Überblick und erkennen, wo Veränderungen im Arbeitsprozess für reibungslose Abläufe nötig sind. LeEasy Solutions bietet noch mehr: Über zusätzliche Apps können die verschiedenen Geschäftsbereiche eines Unternehmens integriert werden – und zwar ohne großen technischen Mehraufwand. Für Start-ups ist es sinnvoll, schon in der Gründungsphase auf LeEasy Solutions zurückzugreifen. Denn auf diese Weise kann das zentrale System von Anfang an mit den Strukturen des Unternehmens wachsen.

Weitere Infos finden Sie auf: leeasyoffice.com

LeEasy Solutions UG Raffeltersteige 19 | 74076 Heilbronn +49 (0) 71 31 / 12 400 60 | info@leeasy-solutions.com


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AUTOMATISIERTE ALLESKÖNNER

„Qualifizierung ist eines der Schlüsselthemen für die Zukunft und Lernbereitschaft eine der wichtigsten Kompetenzen heutzutage.“ Ein Interview mit Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH über Digitalisierung im Personalmanagement und gute Führungskulturen. Herr Kübel, Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, was das Management der Digitalisierung betrifft. Neben der technischen Umsetzung der Digitalisierung gilt es auch Menschen mitzunehmen. Wo liegen aus Ihrer Sicht dort die größten Hemmnisse? Bosch sieht große Chancen in der Digitalisierung und auch im Wandel der Mobilität. Wir sind erfolgreich auf dem Weg, ein führender Anbieter im Internet der Dinge zu werden. Gleichzeitig treiben wir die Transformation vom Automobilzulieferer zum Anbieter von Mobilitätslösungen voran. Beides bedeutet große Veränderungen für unsere Organisation und unser Produktportfolio. Damit dieser Wandel gelingen kann, benötigen wir einen kulturellen Wandel im Unternehmen. Denn ein vernetztes Unternehmen braucht vernetzte Mitarbeiter. Und das wirkt sich auf Führung und Zusammenarbeit aus. Welche Schwerpunkte setzen Sie beim kulturel-

len Wandel? Wir haben frühzeitig begonnen, eine neue Führungskultur zu entwickeln, die geprägt ist von Offenheit und Vertrauen. Nicht mehr die Führungskraft allein trifft sämtliche Entscheidungen, sondern wir binden die Teams mit ein. Die Rolle der Führungskraft wird vergleichbar mit der eines Coaches. Zudem fördern wir regelmäßiges Feedback über alle Hierarchieebenen. Außerdem stärken wir die Eigenverantwortung der Mitarbeiter. Bereits seit einigen Jahren können Mitarbeiter selbst entscheiden, wann und wo sie arbeiten, wenn es ihre Art der Arbeit erlaubt. So lassen sich Privat- und Berufsleben besser miteinander vereinbaren. Und es fördert die Kreativität. Gute Ideen entstehen häufig gerade nicht am Schreibtisch. Einmal im Jahr rufen wir sogenannte Disco-

very Teams ins Leben. Mitarbeiter aus aller Welt stellen wir dann für mehrere Wochen von ihrer regulären Arbeit frei, damit sie in selbstorganisierten Teams an bahnbrechenden Lösungen für gesellschaftliche Probleme arbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt ist Lernen. Denn Qualifizierung ist eines der Schlüsselthemen für die Zukunft und Lernbereitschaft eine der wichtigsten Kompetenzen heutzutage. In den vergangenen fünf Jahren haben wir mehr als eine Milliarde Euro in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter investiert. Aber das allein ist nicht genug. Mit unserer Initiative ‚Bosch Learning Company‘ wollen wir eine neue Lernkultur im Unternehmen etablieren und Lernen in den beruflichen Alltag integrieren. In umfangreichen Qualifizierungsprogrammen machen wir unsere Mitarbeiter fit für Themen wie Elektromobilität oder auch Software. Hier ist großes Engagement gefragt – nicht nur auf Seiten des Unternehmens, sondern auch auf Seiten der Mitarbeiter. Change-Management ist bei der Digitalisie-

rung gefragt. Wie ist Ihr Unternehmen dabei vorgegangen und geht vor, um die Mitarbeiter für die Veränderungen zu begeistern oder zumindest zu motivieren? Wir beteiligen unsere Mitarbeiter frühzeitig in Veränderungsprozessen und sammeln häufig in Piloten Erfahrungen, die wir in die Umsetzung einfließen lassen. Ein Beispiel sind unsere neuen Führungsgrundsätze, die unser gemeinsames Verständnis von guter Führung und Zusammenarbeit widerspiegeln. Sie sind von der Geschäftsführung in einem iterativen Prozess erarbeitet worden, in den wir die vielfältigen Erfahrungen, Kenntnisse und Meinungen unterschiedlichster Führungskräfte, vor allem aber der Mitarbeiter und Arbeitnehmervertreter einbezogen haben. In Workshops mit den eigenen Teams übersetzen Führungskräfte und Mitarbeiter diese Grundsätze jetzt in den eigenen Alltag: was bedeuten sie für jeden persönlich, für die

Führung des Teams und für die Zusammenarbeit? Wir involvieren unsere Mitarbeiter aber nicht nur, wir setzen auch auf Dialog. Ein ganz persönliches Beispiel: ich gehe regelmäßig in die mir zugeordneten Bereiche und suche den direkten Austausch mit den Mitarbeitern dort. Dabei ist mir wichtig, dass auch Themen zur Sprache kommen, auf die Mitarbeiter einen kritischen Blick haben. Viele Kollegen in den Bereichsvorständen führen ebenfalls Diskussionsrunden auf Mitarbeiterebene, in denen über wichtige Entwicklungen im jeweiligen Bereich berichtet wird und Mitarbeiter Fragen stellen können. Diese Diskussionsrunden werden zusätzlich per Video im Intranet übertragen, so dass Mitarbeiter aus aller Welt daran teilnehmen können. Und inwieweit ist Change-Management eine

Führungskultur? Gute Führung bedeutet für mich, ideale Rahmenbedingungen für gute Leistungen zu schaffen und Barrieren konsequent aus dem Weg zu räumen. Es bedeutet auch, Fähigkeiten und Neigungen der Mitarbeiter zu erkennen und sie entsprechend einzusetzen, so dass sie an ihren Aufgaben wachsen und sich bestmöglich einbringen können. Das geht weiter über Change-Management hinaus.  Text: Armin Fuhrer

Prof. Dr. Ulrich Schäfer (l.) und Prof. Dr. Gerald Pirkl (r.), Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden

Bei den Angewandten Ingenieurswissenschaften entwickelt sich der Markt im Turbotempo. Wie können Hochschulen ihren Ingenieurnachwuchs adäquat darauf spezialisieren? Prof. Schäfer: Als Technische Hochschule stehen wir in engem Kontakt mit den Industrieunternehmen in unserer Region, unter denen sich zahlreiche „Hidden Champions“ und auch Weltmarktführer befinden. Außerdem sind wir in der Forschung gut vernetzt. Unsere Rolle ist in gewisser Weise die eines Mittlers zwischen Industrie und Forschung.

Bei welche neuen Aufgaben ist der Mensch unverzichtbar?

Prof. Pirkl: Ähnlich wie ein Kleinkind benötigen automatisierte Systeme sehr viel Aufmerksamkeit – der Ingenieur sorgt für das korrekte Zusammenspiel von Hard- und Software, der Bediener bringt der Maschine Abläufe bei, überwacht die korrekte Funktion und wartet die Maschine.

Warum spielen cyberphysische Systeme eine so zentrale Rolle?

FAKTEN

Prof. Pirkl: Immer mehr alltägliche Systeme werden durch digitale Elemente aufgewertet, um autonome Funktionen zu erreichen. Sensoren erfassen die Umwelt, intelligente Algorithmen verarbeiten diese Informationen und steuern die Aktorik. Und genau das sind die drei wesentlichen Bestandteile von cyberphysischen Systemen.

Christoph Kübel, geboren 1959 in Stuttgart, verheiratet, drei Kinder, studierte Betriebswirtschaft an der FH Pforzheim. Er ist seit Januar 2012 Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. In dieser Positon ist er zuständig für das Personal- und Sozialwesen inklusive Leitender Mitarbeiter. Darüber hinaus verantwortet er die Bereiche Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Recht, Steuern, Compliance Management, gewerblicher Rechtsschutz, interne Revision, Versicherungen, Außenangelegenheiten, Regierungs- und Politikbeziehungen.

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ALLES IM BLICK MIT DER PASSENDEN HR-SOFTWARE Dazu kommen die eigentlichen Tätigkeitsfelder des Mitarbeiters wie Aufträge und Bestellungen, Rechnungen, Buchungen und Dokumentationen, die ihrerseits aufbewahrt werden müssen, um den rechtlichen Anforderungen nach Revisionssicherheit, langfristiger und rechtssicherer Archivierung zu entsprechen. Platz sparender, schneller, übersichtlicher und sicherer funktioniert das Personalmanagement mit der passenden HR-Software. Rund 150 verschiedene Anbieter für HR-Software bieten ihre Produkte auf dem deutschen Markt an. Sie zu vergleichen ist schwierig und die eine beste Standardlösung gibt es nicht. Laut einer Umfrage des österreichischen Magazins „Personalmanager“

Foto: rogerphoto

Die wichtigste Ressource im Unternehmen sind die Mitarbeiter, doch die Dokumentation über ihren gesamten Life-Cycle kann ziemliche Ausmaße annehmen: Bewerbungseingang, ein bis drei Bewerbergespräche, Probezeit, Verträge, Job Description, Emailverkehr, Krankmeldungen, Urlaubsanträge, Fortbildungen, Überstunden, Geschäftsreisen, Beförderungen, gegebenenfalls Abmahnungen müssen allesamt dokumentiert und archiviert werden.

vom letzten Jahr nutzen bereits 84 Prozent der Personalverantwortlichen im deutschsprachigen Raum eine unterstützende Software, denn „von Hand“ ist der damit verbundene Arbeitsaufwand mittlerweile nicht mehr zu schaffen. Grundsätzlich muss klar sein,

welche Prozesse die Software überhaupt übernehmen soll und welche Abteilungen und wie viele Mitarbeiter damit arbeiten werden. Womit muss

HR-Software erleichtert die Suche nach geeigneten Fachkräfte und ermöglicht mit passenden Tools auch die langfristige Personalbedarfsplanung.“

die Software kompatibel sein, welche Schnittstellen müssen reibungslos funktionieren und welche Sonderwünsche sollten umgesetzt werden? Erst dann kann man sich über die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit Gedanken machen. Wie steht es um Mobile Apps, wie gut lesbar und einfach zu handhaben ist das Angebot von unterwegs aus?

DSGVO – und die Frage nach kompetentem Support und Service. Letztendlich steht die Entscheidung nach Funktionsumfang und Konditionen an. Welche Art der Finanzierung ist möglich und vorteilhafter: Lieber ein Abonnement-Modell mit gemieteter Software über eine Cloud oder doch besser ein Lizenzkauf?

Nicht unerheblich ist auch die

Großen Wert legen HR-Abteilun-

Frage nach dem Standort des Servers, gerade in Bezug auf die

gen bei der Entscheidung für die passende Software auf gut

durchdachte Bewerbermanagement-Module, die nicht nur die Bewerbungen selbst sondern auch die Kontaktaufnahme einfach und schnell ermöglichen. Fast nebenbei können sich hiermit auch die verschiedenen Kanäle anhand ihrer Rückmeldungen analysieren lassen. Positiv bewertet werden dabei vor allem Active Sourcing, Karrierepage-Editor, die Möglichkeit zu One-Click-Bewerbungen über Social Media Netzwerke, Multiposting-Tools, Ausschreibungsevaluierung und Bewerberverwaltung samt Ranking.

HR-Software erleichtert nicht nur den immer größer werdenden Aufwand nach der Suche der geeigneten Fachkräfte, sondern ermöglicht mit passenden Tools auch die langfristige Personalbedarfsplanung. Denn in jedem Unternehmen stehen irgendwann Umstrukturierungen und Beförderungen an. Mit der richtigen HR-Software lässt sich hier der benötigte Personalbedarf gut ablesen und innerbetriebliche Weiterbildungen anhand People Analytics planen sowie externe Recruiting-Aktivitäten durchführen.

Text: Katja Deutsch ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

TALENTED PEOPLE NEED ORGANIZATIONS LESS THAN ORGANIZATIONS NEED TALENTED PEOPLE. Dan Pink bringt es in einem Satz auf den Punkt: Es ist wichtig für Organisationen, eine Umgebung für ihre Beschäftigten zu schaffen, in der diese nicht nur arbeiten sollen, sondern arbeiten wollen.

Mit People Analytics eine positive Employee Experience gestalten

Eine wichtige Grundlage für die Zufriedenheit der Beschäftigten, deren Leistungsbereitschaft, Bindung und Kündigungsneigung ist die Employee Experience. Diese bezeichnet die Qualität aller Interaktionen zwischen Beschäftigten und Arbeitgeber entlang des gesamten Mitarbeiterpfads – von der Rekrutierung bis zum Austritt. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel die Erfahrung mit dem Bewerbungsprozess, die wahrgenommene Führungsqualität, Weiterbildungsmöglichkeiten, Vergütungskomponenten sowie die Ausstattung und Gestaltung des Arbeitsplatzes. Für eine positive Employee Experience ist eine starke Personalisierung des Personalmanagements sehr wichtig. Denn: Employee Experience ist komplex. Die Bedürfnisse und Ansprüche der Beschäftigten unterscheiden und verändern sich im Zeitverlauf. Standardi-

sierte HR-Prozesse können hier nicht greifen. Weiß man zum Beispiel, was Gruppen mit einer niedrigen Employee Experience von Gruppen mit einer hohen Employee Experience unterscheidet, so kann man die Personalstrategie entsprechend anpassen und gezielte Maßnahmen einleiten. People Analytics ist dabei das ideale Werkzeug zur Steuerung der Employee Experience. Mit Hilfe von People Analytics wird das Potenzial moderner Datenanalysen aus den Bereichen Statistik und künstlicher Intelligenz für das Personalmanagement erschlossen. Die Umsetzung erfolgt am besten integriert über einen Employee Experience Hub: Das ist eine Continuous-Listenting-Plattform, die alle relevanten Daten der Employee Experience zusammenführt und über People Analytics eine zielgruppenspezifische Steuerung ermöglicht. Einen solchen Employee Experience Hub bietet

Die Employee Experience immer im Blick und umfassend ausgewertet mit dem HR Keyboard

function(HR) mit der preisgekrönten Softwarelösung HR Keyboard. Darüber hinaus können die Analysemodule des HR Keyboard in den wichtigen Bereichen Find (z.B. Rekrutierungsanalysen), Grow (z.B. Engagement- & Performanceanalysen) und Keep (z.B. Fluktuationsverhinderung) eingesetzt werden. Damit erschließt das HR Keyboard das volle Potenzial des datengestützten Personalmanagements.

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Personalprozesse einfach managen – KYOCERA Workflow Manager HR Von der Personalplanung über Abrechnungen bis zum Talent Management: Die Aufgaben in der Personalverwaltung sind meist dokumentenintensiv. Dementsprechend groß ist das Potenzial, interne Prozesse durch ein intelligentes Management dieser Dokumente zu optimieren. Ein Ansatz sind hier digitale Personalakten. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen mit geringen Personalressourcen können von den Möglichkeiten einer entsprechenden Software profitieren. Ausgerechnet diese KMU stehen der Investition in eine solche Lösung oft skeptisch gegenüber, geht doch der digitalen Personalakte der Ruf hoher Beratungs- bzw. Implementierungskosten voraus. KYOCERA Document Solutions hat dieses Dilemma erkannt und bietet mit dem KYOCERA Workflow Manager HR eine Lösung, die sich schnell und kostengünstig in den Unternehmensalltag integrieren lässt.

Schnelle Implementierung Der KYOCERA Workflow Manager HR bündelt und organisiert dazu alle wichtigen Personaldokumente in einem System. Arbeitsverträge, Lohnabrechnungen, Reisekosten-nachweise oder Krankmeldungen lassen sich somit zentral verwalten und archivieren. Die Software setzt dazu auf eine hohe Standardisierung. Dadurch kann die Implementierung binnen weniger Tage erfolgen. Die KYOCERA-Lösung ist zudem flexibel skalierbar, so dass sie sich später auch um weitere Funktionen erweitern lässt. Über die intuitive Menüführung lassen sich die Dokumente überdies bequem per Drag & Drop in das System überführen. Wer ein KYOCERA Multifunktionssystem besitzt, das mit der HyPAS-Funktionalität des japanischen Herstellers ausgerüstet ist, kann sogar direkt vom System aus in die Akte scannen.

Einfaches Arbeiten Das Arbeiten mit der Software ist sehr leicht: Der KYOCERA Workflow Manager HR setzt auf vorkonfigurierte Aktenstrukturen und bietet die Möglichkeit, HR-typische Workflows abzubilden. Verdeutlichen kann dies das Beispiel einer Beförderung: In der Regel muss zunächst der Vorgesetzte eine Beurteilung schreiben. Hat er diese in der Akte erstellt, geht der Prozess weiter zu einem Bearbeiter in der Personalabteilung, der auf dieser Basis ein Zwischenzeugnis formuliert. Parallel erstellt ein anderer Bearbeiter einen Änderungsvertrag. Nach Unterschrift aller Beteiligten werden die Dokumente eingescannt und in der digitalen Personalakte archiviert. Jetzt ist die Verwaltung gefordert, alle notwendigen Arbeitsmaterialien anzupassen. So erhält ein Mitarbeiter die Aufgabe, einen neuen Satz Visitenkarten mit den Veränderungen im Titel oder den Kontaktdaten des Mitarbeiters anzufertigen. Das Facility-Management muss ein neues Türschild am Büro anbringen und natürlich muss die Personalabrechnung über geänderte Gehaltsprofile

informiert werden, damit diese zum Dienstantritt auf der neuen Position bei der Auszahlung das geänderte Gehalt berücksichtigt. Mit dem KYOCERA Workflow Manager HR lassen sich all diese Prozesse digital abbilden und automatisieren. Er begleitet dazu die Kommunikation zwischen HR und Fachabteilungen. Dazu weist die Software allen relevanten bzw. an einem Prozess beteiligten Personen Aufgaben zu und meldet, wenn eine Teilaufgabe abgeschlossen ist bzw. zeitkritisch zu werden droht. Auf diese Weise steigt die Transparenz und die Effizienz, während Fehlerquellen abgestellt werden: nichts geht verloren, nichts bleibt mehr liegen! Weitere Informationen zum „KYOCERA Workflow Manager HR“ gibt es auf www.smart.kyocera.de. Hier stehen Ihnen im Download-Bereich viele E-Books und Webcasts zur Arbeit mit der Software zur Verfügung.


Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

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PERSONALMANAGEMENT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

DEINE JOBMESSE ÜBER 20 MESSEN 13 STÄDTE

HORIZON 8. + 9. SEPTEMBER LEIPZIG

„Alle Wege zu Deiner Karriere“ – das ist das Motto von „Deine Jobmesse“. In 13 Städten gibt es mehr als 20 dieser Karrieremessen – bald an noch mehr Orten. Sie sind Anziehungspunkt für Besucher jeden Alters und jedes Bildungsstandes – egal, ob sie auf der Suche nach einer Ausbildung, einem Studium, einer Weiterbildung oder einem neuen Job sind.

Die HORIZON-Messen richten sich an junge Menschen in der Zeit vor und nach dem Abitur. Sie sind speziell auf deren Fragen und Bedürfnisse zugeschnitten. Neben Unternehmen präsentieren sich vor allem private und öffentliche Hochschulen, aber auch Behörden, Institutionen und Vereine, um die Besucher bei der Studien- und Berufsorientierung zu unterstützen.

Die Jobmesse bietet nicht nur den Besuchern eine unvergleichliche Chance, persönlich mit Ausbildungsunternehmen, Bildungseinrichtungen und Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Gerade auch regionale Unternehmen können sich mit einem Messeauftritt verbunden mit Gesprächen den Besuchern präsentieren. Im Kampf um die Fachkräfte können sie sich so gegen große Firmen behaupten.

Doch die HORIZON-Messen bieten mehr: „Ein ganz großes Thema ist bei den Schülern das Gap Year, das Orientierungsjahr“, sagt Valerie Senden von der HORIZON. „Das ist ein wichtiges Merkmal unserer Messen. Dazu präsentieren sich bei uns auch sehr viele Anbieter, beispielsweise zu Sprachreisen oder zum Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr.“

„Wir legen viel Wert auf Feedback von Aussteller-, aber auch von Besucherseite, egal ob Lob oder Kritik. Beispielsweise entschieden wir uns, unsere Herbstmesse in Dresden von 12 bis 18 Uhr zu veranstalten, weil dies mehrfach gewünscht wurde“, sagt Holger Kopplin, Geschäftsführer der HR Business GmbH, dem Veranstalter von Deine Jobmesse.´üß09.8, Wo und wann die Messen stattfinden, darüber informiert das Webportal www.deine-jobmesse.de.

Schwerpunkt der kommenden Messe am 8. und 9. September in Leipzig wird erneut das Thema „Lehrer werden in Sachsen“ sein, denn hier ist der Bedarf an Nachwuchs besonders groß. „Natürlich ist auch das Thema Studienfinanzierung wichtig, das in Expertentalks und Vorträgen besonders beleuchtet wird“, betont Senden. Die HORIZON bietet individuelle und kompetente Beratung vor Ort, um jeden jungen Menschen auf seinem persönlichen Weg in die Zukunft zu unterstützen. Mehr Infos unter: horizon-messe.de

T5-KARRIEREPORTAL 17. OKTOBER HAMBURGER

„KARRIERETAG FÜR INGENIEURE“ + „IT DAY VIELE STÄDTE – VIELE MESSEN

Zweigleisigkeit ist das Erfolgsmodell des Karriereportals T5, um Jobsucher mit Unternehmen, aber auch mit Behörden zusammenzubringen. Auf den Jobmessen bietet T5 Möglichkeiten für Kurzinterviews an, im Internet präsentieren sich Unternehmen ausführlich und schreiben auch dort ihre Bedarfe aus.

Informatiker und Ingenieure gehören zu den gefragtesten Absolventen auf dem Arbeitsmarkt. Das Karrierenetzwerk e-fellows.net unterstützt seine erstklassigen Stipendiaten, Mitglieder und Alumni bereits im Studium durch Events, Bücher und andere Maßnahmen mit Karriere-Fokus und bringt sie mit den passenden Unternehmen wie Bertelsmann, Bosch, Capgemini und Daimler zusammen.

„Bereits im Vorfeld der Jobmesse können Arbeitgeber und Bewerber über unser Portal Termine vereinbaren, um auf der Messe kurze Bewerbungsgespräche unter vier Augen zu führen“, sagt Katrin Schenck von T5. Zwischen 700 und 1000 Besucher nehmen auf jeder Messe Kontakt zu den 20 bis 30 Ausstellern auf. Die nächste T5-Jobmesse findet am 17. Oktober in der edlen Location des Hamburger Kunstvereins statt. „Wir sprechen besonders erfolgreich berufserfahrene Bewerber an“, sagt Schenck. „30 bis 40 Prozent der Messebesucher haben Berufserfahrungen von über drei Jahren.“ Gesucht sind vor allem Kandidaten aus den sogenannten MINT-Fächern: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, wobei IT-Kräfte, Ingenieure und Technische Assistenten besonders gefragt sind. T5 kooperiert seit Jahren aber auch mit Fachmessen und Lifescience-Netzwerken, so beispielsweise mit der MEDICA in Düsseldorf, LifeScience Nord, BerlinPartner oder BioPro BW.

Der von e-fellows.net veranstaltete „Karrieretag für Ingenieure“ und der „IT Day“ finden mehrmals im Jahr im Frühjahr und Herbst an verschiedenen Standorten in Deutschland statt. Die Teilnehmer können sich dabei in spannenden Fachvorträgen über neueste Entwicklungen in der Industrie und in Kennenlerngesprächen über ihre Einstiegsmöglichkeiten informieren. Beim XXL-Kicker, kostenlosen Buffet und Feierabendbier mit den Unternehmensvertretern und anderen Studenten oder Young Professionals können sie sich austauschen und netzwerken. Anmelden und informieren kann man sich unter efn.me/ingenieure oder unter efn.me/it.

Mehr Infos auf: www.t5-karriereportal.de ANZEIGE

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Analyse: Wirtschaft #8  

Distributed with DIE WELT on Friday 23th of July 2018.

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