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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

Nr. 38 Dezember 2019

Gründergeist und Mittelstand Sonderpublikation in Die Welt im Dezember 2019

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Titelstory | Nico Rosberg

Als Gründer braucht man Leidenschaft Seite 12

Dr. Carsten Mahrenholz:

Auch bei uns funktioniert nicht immer alles, aber wir haben immer einen Plan B. Seite 16

Lesen Sie weitere interessante Artikel auf analysedeutschland.de Mittelstand:

Titelstory | Mario Ohoven

Gründergeist:

Wege aus dem Dauerzustand Fachkräftemangel

Warum der Fachkräftemangel den Aufschwung bedroht

Wir brauchen wieder einen echten TechnologieChampion in Deutschland

Seite 42

Im Interview mit Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft. Seite 34

Ein Interview mit Frank Thelen. Seite 10

Bank-Verlag: IT- und Service-Dienstleister

Wir sind Ihr Ansprechpartner für wirklich alle Themen, bei denen fachliche und technische Kompetenz gefragt ist. www.bank-verlag.de


Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

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EINLEITUNG – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE EXPERTEN DER KAMPAGNE

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Nico Rosberg, Ex-Formel1-Weltmeister und Investor

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Laut BVMW sind 99 Prozent aller deutschen Unternehmen kleine und mittlere Unternehmen, und bilden somit den Mittelstand. Momentan werden die mittelständischen Unternehmen besonders von der Digitalisierung und dem Fachkräftemangel beeinflusst. Erfahren Sie mehr über Erfolgsgeschichten, die neuesten Entwicklungen und Trends.

Dr. Ute Günther, Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND)

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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Marc Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstand-Bundes

Mario Ohoven, Bundesverband mittelständische Wirtschaft

EXKLUSIVE WEBINHALTE

DIGITAL CONTENT BELIEBTE ARTIKEL AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Folgen Sie uns:

Das Managen von Forderungen wird von vielen Betrieben immer noch sehr stiefmütterlich betrieben. Auch die öffentlichen Verwaltungen könnten mit dem richtigen Management richtig viel Geld in die Kassen spülen.

Verpassen Sie keine Filme auf der Kampagnenseite.

Durch die Wüste statt ins Schlaraffenland

„Um ein Start-up zu gründen, braucht man nicht nur eine Idee und ein Marketingkonzept“, sagt Experte Felix Thönnessen. „Nötig ist auch viel Ausdauer.“

Die Kampagnenseite enthält eine tiefere Analyse und längere Artikel und Interviews.

Foto: Pressefoto

Foto: Headway, Unsplash

Insbesondere die Finanzierung und das benötigte Startkapital sorgen oft für Unsicherheit, dazu besteht bei der breiten Fülle an gebotenen Fördermöglichkeiten aber gar kein Grund.

Warum der Mittelstand viel Geld bei Forderungen liegen lässt

Foto: Fotolia

Erfolgstipps von Start-up-Gründern

Ich empfehle Ihnen die Titelstory mit Nico Rosberg auf den Seiten 12 und 13, in der er über nachhaltige Investitionen spricht. 

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Haben Sie gewusst, dass drei von vier Startups in Teams gegründet werden? Außerdem befinden sich die meisten Start-ups in Berlin, wobei auch München oder Hamburg sehr beliebte Standorte sind. Mit unseren renommierten Experten, wie beispielsweise dem Unternehmer Frank Thelen oder Nico Ros-

berg, bietet die Kampagne hilfreiche Tipps und Erfahrungen aus der Praxis, sowie einen fundierten Blick in die Zukunft der Gründerszene.

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European Media Partner präsentiert die Kampagne Analyse zum Thema Gründergeist und Mittelstand. In dieser Ausgabe informieren wir über die neusten Techniken und Informationen aus den beiden Segmenten. Es werden interessante Fragen zu aktuellen Themen und Trends beantwortet.

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ANALYSE.

ALIA EMPFIEHLT!

Alia Fahda, Senior Campaign Manager

INHALT

GRÜNDERGEIST 4 Wirtschaftlichkeit

4 Vorwort – BAND e. V. 8 Digitalisierung 8 Veranstaltungen 2020 10 Interview – Frank Thelen 12 Titelstory – Nico Rosberg 14 Standortfaktoren 14 Expertenmeinungen 16 Wundheilung mit Plasma 18 Buchführung 18 Buchhaltungssoftware 20 Energie 22 Chemie-Start-ups 24 Franchise 24 Gründungstipps MITTELSTAND

26 Vorwort – Marc Tenbieg 30 Experten zum Thema Finanzierung 32 Digitalisierung im Mittelstand 34 Titelstory – Mario Ohoven 36 E-Mobilität 38 Logimat 42 Fachkräftemangel

ANALYSE. Campaign Manager: Alia Fahda, Rouven Flache alia.fahda@europeanmediapartner.com rouven.flache@europeanmediapartner.com Geschäftsführerin: Nicole Bitkin Chief Content Officer: Mats Gylldorff Art Director: Aileen Reese Junior Editor: Alicia Steinbrück Text: Armin Fuhrer, Christian Litz, Katja Deutsch, Frank Tetzel, Chan Sidki-Lundius, Kirsten Schwieger, Christiane Meyer Spittler Titelbilder: Unsplash Paul Ripke Distribution: Die Welt Gesamt, Dez. 2019 Druck: Axel Springer SE CONTENT WITH A PURPOSE

European Media Partner Deutschland GmbH Neuer Wall 59 | DE-20354 Hamburg Tel.: +49 40 87 407 400 Email: info@europeanmediapartner.com www.europeanmediapartner.com

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Recyclen oder weiterreichen!

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GRÜNDERGEIST VORWORT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: Fotolia

Foto: Pressefoto

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Dr. Ute Günther, Vorstand Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND)

Von der Garage zum Einhorn braucht es Kapital

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ssen 1826: Alfred Krupp übernimmt die kleine Fabrik seines Vaters. Seine große Vision ist, den besten Stahl in Europa herzustellen. Aber er hat kein Geld zur Finanzierung seiner Ideen. In Friedrich Sölling findet er einen Geldgeber, der sehr sorgfältig darauf achtet, dass Krupp mit dem Geld sparsam umgeht. Gründung und Finanzierung, das gehörte schon immer zusammen, insbesondere wenn es sich um Start-ups mit innovativen Geschäftsmodellen handelt. Die guten Finanzierungsmöglichkeiten waren neben dem internationalen Flair ein wesentlicher Grund, dass Berlin nicht nur Deutschlands Start-upMetropole wurde, sondern auch mit London und Paris um die Krone der europäischen Startup-Hauptstadt streitet. Aber anders als in Großbritannien oder Frankreich ist Gründergeist in Deutschland aber nicht nur auf die Kapitale beschränkt, sondern

auch in München, Hamburg, Rhein-Ruhr, Frankfurt, Dresden, Stuttgart und sogar in der sog. Provinz zu Hause. Celonis, gerade mit dem Deutschen Zukunftspreis durch den Bundespräsidenten geehrt, sitzt in München, Trivago in Düsseldorf, CureVac in Tübingen, Biontec in Mainz. Sie alle sind „Unicorns“, „Einhörner“, die sind, was viele erreichen wollen: Sie können einen Marktwert von 1 Milliarde Dollar und mehr vorweisen. Auch Unicorns haben allerdings klein angefangen. Aus der kleinen Garagenfirma ein so großes Unternehmen zu machen, gelingt kaum ohne Finanzierung von außen. Meist sind Business Angels die ersten, welche die Finanzierung sichern. Anders als Banken geben sie keine Kredite, sondern beteiligen sich mit Eigenkapital. Ein zusätzlicher Vorteil für die Gründer ist, dass Business Angels neben Kapital einen „zweiten Flügel“ haben. Sie kennen sich im Geschäftsleben aus und helfen

mit ihrer Erfahrung und ihren Kontakten, das Unternehmen flügge zu machen. Gerade in der frühen Phase ist allerdings das Finanzierungsrisiko am größten. Um dennoch möglichst viele Angels zu ermutigen, dieses Risiko in Kauf zu nehmen belohnt der deutsche Staat Investitionen von Business Angels in innovative Start-ups mit 20 % der Finanzierungssumme. Gut ist, dass Business Angels nicht allein in der Gründer- und Finanzierungslandschaft stehen. Businessplan Wettbewerbe, Company Builder und Coworkingspaces helfen bei den ersten Schritten und viele Mittelständler nutzen die Innovationskraft der Start-ups. Bei der Finanzierung stehen neben den Business Angels auch Crowdinvesting Plattformen bereit. Sie klopfen über das Internet bei Jedermann an, um Geld für das junge Unternehmen aufzutreiben.

Später kommen größere Geldgeber, die Venture Capital Fonds, ins Spiel. Einer der Größten ist der gemischt staatlich-private High-Tech Gründer Fonds, der sowohl in der frühen Phase als auch später noch finanziert. Auch Family Offices, die das Vermögen von Unternehmerfamilien verwalten und spezielle Fonds der großen Industrieunternehmen mischen jetzt bei der Finanzierung der Start-ups mit. Gerade in den letzten Jahren ist in ganz Deutschland eine nahezu unübersehbare Fülle an solchen Gründerunterstützungsund Finanzierungsstrukturen entstanden, sodass gute Gründer oft die Qual der Wahl haben. Dennoch sollten sie sich gut auf die Finanzierung vorbereiten, wobei neben der Geschäftsidee die persönliche Qualität der Gründer besonders ausschlaggebend ist. Ein Qualitätsmerkmal sind Gender-gemischte Teams, da

sie erfahrungsgemäß besonders erfolgreich sind. Deswegen täten den Gründerteams viel mehr Frauen gut. Gegenwärtig sind jedoch nur in 14 % der Gründungsteams Frauen vertreten. Bei den investierenden Business Angels liegt die Frauenquote sogar unter 10 %. Auch hier besteht großer Nachholbedarf, zumal mehr Investorinnen wohl auch mehr Frauen Mut machen würden, zu Gründerinnen zu werden. Um das zu ändern, wird das Jahr 2020 zum „Woman Angel Year 2020“ ausgerufen. Gezeigt werden soll, dass Frauen als Business Angels mindestens so gut wie Männer sind. Dafür gibt es genügend Beispiele, wie Prof. Susanne Porsche und Dr. Mariana Bozesan „Europe’s Female Angel of the Year“ 2018 und 2019 oder Dr. Andrea Kranzer, Deutschlands „Business Angel des Jahres 2019“. 2020 geht es darum, dass möglichst viele ihrem Vorbild folgen. Dr. Ute Günther ANZEIGE

WISSEN SCHAFFT ERF LG Der Science4Life Businessplan-Wettbewerb FÜR ANGEHENDE GRÜNDER UND ERFOLGREICHE START-UPS AUS GANZ DEUTSCHLAND www.science4life.de

Eine Initiative von


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AWORK – PARTNER CONTENT

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awork sorgt für den perfekten Überblick Mit unserer intuitiven Projektmanagement-Software lässt sich Teamarbeit ganz einfach organisieren, so dass Zeit für das Wesentliche bleibt.

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er Ideen verfolgt, Pläne in die Tat umsetzen möchte oder gar Träume hat, die er wahr werden lassen will, muss mit beiden Füßen auf dem Boden der Realität stehen. Denn ein Projekt zu haben ist das eine – ein Projekt in die Tat umzusetzen, das andere. awork hilft dir, deine Arbeit so zu organisieren, dass du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst. Denn damit du deine Projekte produktiv umsetzen kannst, organisiert unser smartes Workmanagement deine Arbeitsstrukturen.

awork ist eine intuitive Projektmanagement-Software zur Organisation von Teamarbeit, die sich besonders für dynamische Teams eignet, so wie wir selbst eins sind. Mit awork kann dein Team – bis zu zehn Mitglieder sogar kostenlos – Aufgaben in Boards und Listen erstellen und nach Projektabschnitten oder Themen organisieren. Die Projektspalten lassen sich individuell konfigurieren und passen sich euren Prozessen an. Für den perfekten Überblick kannst du

einfach in die Kanban-Übersicht wechseln und Aufgaben per Drag-and-Drop

verschieben. Und das Beste: Dank der Live-Funktion brauchst du nicht einmal das Fenster deines Browsers zu aktualisieren, um Veränderungen zu sehen. Denn jede neue Aufgabe und jeder Status, der sich ändert, wird in Echtzeit auf deinem Bildschirm angezeigt. Mit der praktischen Dateivorschau siehst du außerdem jede Datei, die einer Aufgabe angehängt ist. Unkomplizierter kann die Zusammenarbeit im Team eigentlich gar nicht sein. Aber klar: Manchmal arbeitet man lieber

mit einer einfachen To-Do-Liste. In Fällen, in denen du das möchtest, kannst du solche To-Do-Listen in awork denkbar einfach erstellen, verändern und innerhalb eines Projekts nahtlos zwischen beiden Ansichten wechseln.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass

bei der Umsetzung eines Projekts auch der Zeitplan eine wichtige Rolle spielt. Deshalb kannst du mit einem Klick auch in die visuelle Zeitplanung mit dem praktischen Gantt-Chart wechseln. So kann dein Team jederzeit ganz einfach Termine, Meilensteine und Deadlines im Auge behalten. Aber awork kann noch mehr, denn unser Tool definiert auch Abhängigkeiten zwischen den Aufgaben und zeigt dem Team, welche Aufgabe zuerst erledigt werden muss. Und damit klar ist, wer wofür zuständig ist, können

mit awork die Verantwortlichen für jede awork ist eine praktische und einfache dieser Aufgaben direkt bestimmt werden. Software, die sich bestens für dynamische Unternehmen und produktive Teams Weil awork es dir wirklich einfach eignet, die mit komplizierten Lösungen machen soll, kann unser Tool nahtlos nichts anfangen können. Unser Tool in deinen Alltag integriert werden. Du hilft allen Unternehmen, in denen die kommunizierst per Chat sowie E-Mail, Menschen und ihre Ideen im Mittelnutzt deinen Kalender und andere Apps punkt stehen und die keine Zeit haben, für den Job und du hast dich an diese sich mit schlechter Organisation herumProgramme gewöhnt – warum solltest du zuschlagen. Verwirkliche deine Projekte sie ersetzen? awork verfügt über etliche und Träume – wir stellen das Tool für Integrationen, wie z. B. zu Slack, deinem die Infrastruktur. Kein Wunder, dass wir Kalender oder dem Google Assistant. schon bei mehr als 10.000 Teams im Über eine praktische Zapier-Integration Einsatz sind. kann awork mit über 1.000 weiteren Anwendungen aus dem Arbeitsalltag verbunden werden und reiht sich auf diese Weise nahtlos in deine anderen Arbeitsabläufe ein. Deiner Produktivität sind so keine Grenzen gesetzt.

www.awork.io

Aus einem Sommer wurden acht Jahre Das Hamburger Unternehmen HQLabs hat sich mit innovativer Management-Software am Markt etabliert. Dabei war die Gründung gar nicht geplant.

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ie schnell man zu einem eigenen Unternehmen kommen kann, hat Tobias Hagenau am eigenen Leib erlebt. Gemeinsam mit seinen Freunden Lucas Bauche und Nils Czernig hatte er die Idee, eine Management-Software für Maschinen- und Anlagebauer zu entwickeln. „Eigentlich hatten wir nur vor, das nach dem Studium mal einen Sommer auszuprobieren“, erinnert sich Hagenau acht Jahre später. Als die drei ihrem Business-Angel, den sie bei der studentischen Unternehmensberatung kennengelernt hatten, davon erzählten, war er aber so begeistert, dass er gleich einstieg und auch die Büroräume stellte. Also entwickelten die drei ihre erste

Management-Software mit Namen HQ. Doch die Branche, die sie sich ausgewww.hellohq.io

sucht hatten, erwies sich als ziemlich schwerfällig. Schließlich sattelten sie um auf eine andere Branche, die viel schneller reagieren und entscheiden kann: Agenturen und Berater. „Wir waren etwas erstaunt, dass selbst in Agenturen noch viel mit Excel-Tabellen oder gar herkömmlichen Notizbüchern gearbeitet wird“, so Hagenau. Die Strategie des jungen Unternehmens aus Hamburg erwies sich als richtig, auch wenn der Anfang durchaus schwierig war. Heute läuft das HQ erfolgreich – über 600 Agenturen aus dem deutschsprachigen Raum nutzen die Agentursoftware aus Hamburg, jedes Jahr kommen etliche neue Kunden dazu. Mit dem zunehmenden Erfolg wuchs auch

das Unternehmen, inzwischen arbeiten für HQLabs 30 Mitarbeiter. 2018 wurde es Zeit für den nächsten Schritt. „Wir wollten unser Produkt auf eine breitere Basis stellen und entschlossen uns, eine Anwendung zu entwickeln, die sich nicht nur für Agenturen eignet, sondern einfach für jedes Team, das

in Projekten zusammenarbeitet“, sagt Tobias Hagenau. So entstand awork, eine Management-Software, die einfacher zu bedienen ist als das speziellere HQ und sich an einen viel breiteren Kundenstamm richtet. awork hat sich inzwischen zu einem echten Erfolgspro-

dukt entwickelt. Zurzeit registrieren sich rund 2.500 Teams pro Monat für das Tool in der kostenlosen Version. Und die Entwicklung geht weiter: „Wir stehen gerade vor dem größten Produktrelease, das wir bislang hatten“, kündigt Tobias Hagenau an.


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PARTNER CONTENT – DIE SIRIUS FACILITIES GMBH

Dynamische Raumlösungen für den Mittelstand Mit den Sirius Business Parks & Office Centern auf Erfolgskurs. Über 60 innovative Business Parks und Office Center in ganz Deutschland werden von der Sirius Facilities GmbH verwaltet, die ehemalige Industrieflächen revitalisiert und anschließend neu am Markt positioniert. So entstehen dank umfassender Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen lebendige Gewerbeparks und Bürogebäude. Die rund 250 Mitarbeiter kümmern sich in dem mittelständischen Unternehmen um insgesamt 1,5 Millionen Quadratmeter Fläche und 4.800 Mieter. Unser Konzept In erster Linie verstehen wir uns als Dienstleister für kleine und mittelständische Unternehmen. Unser flexibler Ansatz macht es Kunden möglich, ihre Räumlichkeiten stets den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. Zur Abrundung unseres Komplettangebots stellen wir eine umfassende Palette an Zusatzdiensten bereit. Dazu gehören etwa Konferenzräume, Virtual Office und weitere Büroservices sowie Kommunikationsdienstleistungen inklusive der Bereitstellung von Internet und Telefonie. Highlights Attraktiv nicht nur für Start-ups: Beinahe alle Standorte bieten Büros auf Wunsch als komplettes All-inclusive-Paket mit Möblierung, Internet und Telefonie sowie Kaffee- und Teeflatrate.

Wer dieses „Plug & Play“-Prinzip auf Premiumniveau erleben möchte, ist im First Choice Business Center an der richtigen Adresse: An aktuell drei Standorten in Essen, Neuss und Wiesbaden stehen mit Designermöbeln im eleganten Look eingerichtete Büros und Arbeitsplätze im Coworking Space zur Auswahl. Zahlreiche Dienstleistungen wie Postannahme, Sekretariat und Empfang sind in der monatlichen Pauschalmiete bereits enthalten. Tagungsräume vor Ort Top ausgestattete Konferenzräume gehören ebenfalls zum Angebot. An aktuell 15 Standorten bieten die Konferenzzentren der Marke meetinn, die ebenfalls zu Sirius gehört, direkt im Business Park Räumlichkeiten für die verschiedensten Veranstaltungen: So ist vom kleinen Workshop bis zur Tagung mit 900 Gästen alles möglich. Modernste Präsentationstechnik ist selbstverständlich, Catering kann dazu gebucht werden. Wachsen mit Sirius Das Besondere bei Sirius: Dank flexibler Laufzeiten und einem breiten Flächenangebot können Mieter jederzeit auf Veränderungen reagieren. Ein Existenzgründer startet vielleicht im Coworking Space um dann in ein kleines möbliertes Büro umzuziehen. Mit der Zeit kommen weitere Räume für die wachsende Beleg-

Moderne Lounges, wie hier im First Choice Business Center Wiesbaden, laden zum Netzwerken ein.

schaft hinzu, eventuell auch Lager- oder Archivflächen. So begleiten wir Firmen auf ihrem Weg zum Erfolg. Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe wissen dieses dynamische Angebot sehr zu schätzen. Unser Versprechen Unsere Mission lautet: Sie kümmern sich um Ihr Geschäft – um Ihre Ge-

schäftsräume kümmern wir uns! „Mit maßgeschneiderten Vermietungskonzepten“, fasst Geschäftsführer Rüdiger Swoboda das Modell Sirius zusammen, „schaffen wir einen Rahmen, in dem kleine und mittelständische Firmen ihre Innovationskraft optimal entwickeln können.“ Genau das macht Sirius in der Landschaft der deutschen Gewerbeparks so einzigartig.


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WAHLER HUMAN RESOURCES – PARTNER CONTENT

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Fit für die Arbeitswelt der Zukunft Ohne fachkundige Beratung sind die Herausforderungen der revolutionierten Arbeitswelt kaum zu meistern. Wie Unternehmen erfolgreich wachsen und agieren.

Erfolgreich wachsen Interview mit Michael Wahler, Inhaber von WAHLER HR, über die Dos and Don’ts bei Start-up-Gründungen.

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ie Zukunft der Arbeit ist dynamisch, agil und digital. Innovative Technologien bieten großes Wachstumspotential. Die Digitalisierung verändert aber auch die Art und Weise, wie Arbeit organisiert wird. HR kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. So muss sie den digitalen Transformationsprozess im Unternehmen proaktiv begleiten und sich gleichzeitig selbst verändern. Um diesen Wandel zu meistern und unternehmerisches Wachstum zu garantieren, bedarf es fachlicher Expertise und Unterstützung. Start-ups müssen lernen, strukturiert zu wachsen – und etablierte Unternehmen sollten versuchen, innovative Technologien und den Spirit eines agilen Start-up zu integrieren. Der Beratungsbedarf ist groß. „Unter unseren Kunden finden sich sowohl DAX-Unternehmen als auch kleine Start-ups“, verrät Michael Wahler, Inhaber von WAHLER HR. Seine Beratungsfirma unterstützt Personalabteilungen dabei, ihre HR-Funktion entlang der kompletten HR-Wertschöpfungskette zukunftsorientiert zu gestalten. Viele der Kunden werden dabei über Jahre hinweg begleitet. „Am spannendsten sind für mich die kleineren Unternehmen, die starkes Wachstum hinlegen“, verrät der Diplom-Betriebswirt mit über 20-jähriger Erfahrung in sowohl operativen HR-Rollen als auch der internationalen HR-Beratung.

Themenfelder Strategie, HR Services, Organisation der HR und Effizienz der Prozesse“, erläutert Wahler. Von einer definierten Strategie leiten wir dann die HR Themen (Portfolio) ab, um in jeder Phase die richtigen Dinge zu machen, die zur Umsetzung der Strategie benötigt werden.“ Für ein junges Unternehmen auf Wachstumskurs sei das beispielsweise nicht „Unsere ganzheitliche HR-Beratung stimmen wir nur Recruiting, sondern auch Talent-Management, präzise auf die individuellen Bedürfnisse unserer um bereits angeheuerte Mitarbeiter auch bei der Kunden ab. Je nachdem, ob ein Unternehmen sich in Stange zu halten. Auch der Bereich Trennungs-Mader Wachstumsphase befindet oder schon stabil läuft, nagement ist laut Wahler von Anfang an wichtig, sind verschiedene Methoden und Instrumente gedenn „der Multiplikator unzufriedener Mitarbeiter, fragt. Unser HR-Leistungsportfolio umfasst die vier die das Unternehmen verlassen, wird oftmals total unterschätzt“, weiß der HR-Profi.

„Alle strategischen HR-Themen sind wenig wert, wenn die Stammdatenverwaltung und Entgeltabrechnung in schlechter Qualität erbracht werden.“ Michael Wahler, Inhaber von WAHLER HR

www.wahler-hr.com

Anschließend wird mit einer unternehmensspezifischen HR-Organisation eine passgenaue Aufbau- und Ablauforganisation entwickelt: Welche Rollen gibt es, wie sind diese beschrieben und voneinander abgegrenzt? Zum Abschluss werden Maßnahmen für eine effiziente Abwicklung der HR-Leistungen entwickelt, also „die Dinge richtig und effizient zu administrieren mit einer ‘state-of-the-art’ IT-Infrastruktur“, wie es der Berater formuliert, denn: „Alle strategischen HR-Themen sind wenig wert, wenn die Stammdatenverwaltung und Entgeltabrechnung in schlechter Qualität erbracht werden.“

Wie holen Start-ups die richtigen Leute ins Boot? Indem sie Arbeitgeberattraktivität und Bekanntheit schaffen. Dazu müssen sie als erstes verstehen, was die potentiellen Mitarbeiter wirklich wollen. Ein schönes, bedarfsgerechtes Arbeitsumfeld und flexible Arbeitszeitmodelle zählen manchmal mehr als Kommastellen auf der Gehaltsabrechnung. Wichtig beim Recruiting ist auch der Fokus auf Leadership, denn mit fachlichen Kompetenzen allein lassen sich später keine Abteilungen führen. Was sind die häufigsten Fehler von Gründern in der Wachstumsphase? Alles selber machen zu wollen und nicht groß genug zu denken. In der Anfangsphase denken viele, das bisschen HR können sie noch nebenbei machen. Dabei müssen schon von Beginn an Strukturen geschaffen werden, die im Laufe des Wachstumsprozesses flexibel angepasst werden können. Auch bei Investitionen in die richtigen IT-Systeme ist Weitblick gefragt. Hier müssen Architekturentscheidungen getroffen und leistungsfähige, skalierbare Systeme angeschafft werden. Nicht jedes Modul wird gleich benötigt werden, aber wenn es so weit ist, sollte es schnell implementierbar sein. State-of-the-art Tools zahlen übrigens auch auf die Arbeitgeberattraktivität ein. Welchen Tipp können sie Start-ups noch mit auf Weg geben? Alle Mitarbeiter sollten permanent offen und bereit für Veränderungen sein, denn Wachstum bedeutet immer Veränderung. Dazu gehört auch, Verantwortung abzugeben und Spezialistenrollen zu schaffen und zuzulassen. Das gilt insbesondere für Führungskräfte und Mitarbeiter, die von Anbeginn dabei sind. Ein Growth-Manager (CGO) ist in meinen Augen eine sehr sinnvolle Investition.


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GRÜNDERGEIST – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

interessantesten Veranstaltungen 2020 Fakten statt Fiktion auf der Digisurance 2020 in Berlin Am 19. März 2020 bringt die

Digisurance in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG in Berlin wieder Tech-Start-ups, Versicherer und Investoren zusammen. Die führende Veranstaltung für Kooperationen zwischen InsureTechs und Versicherungsunternehmen der DACH Region erfreut sich seit ihrem Start im Jahr 2015 wachsender Beliebtheit. So profitieren die Besucher

von konkreten Erfahrungen und Learnings, wenn Corporates und Start-ups gemeinsam echte Use-Cases von Kooperationen, Zahlen und Fakten rund um die Digitalisierung des Vertriebs präsentieren. Auf der Agenda stehen unter anderem Projekte der Allianz SE und MLP SE. „Fakten statt Fiktion“ lautet dann auch das Motto der vom Unternehmen flexperto ausgerichteten Veranstaltung.

Statt abgedrehter Zukunftsvisionen bietet die Digisurance echten Austausch und konkrete Handlungsempfehlungen. In zahlreichen Impulsvorträgen erfahren die Besucher, vor allem Vorstände, Vertriebs- und Innovationsmitarbeiter, zudem neueste Branchentrends in puncto Digitalisierung und Innovation. Weitere Infos unter:

digisurance.org

Foto: GHM / Thomas Plettenberg

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Foto: BERND CHORITZ

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IHM: Netzwerkplattform & Inkubator zukunftsweisend zeigt sich das Handwerk auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) vom 11. bis 15. März 2020 auf dem Münchener Messegelände. Die Halle C2 richtet sich mit ihrem Angebot auf etwa 100.000 Quadratmetern direkt an die Fachwelt: 30.000 Experten, Fachbesucher und Entscheider aus Handwerksbetrieben, Handwerkskammern und der Handwerkspolitik treffen hier aufeinander. Neben besonderen Ausstellungsflächen wie dem „Land des Handwerks“ mit einigen von Deutschlands

Vorzeigebetrieben umfasst die Halle C2 die Sonderschauen „INNOVATION GEWINNT!“, YoungGeneration und AutoBerufeAktuell. Im Mittelpunkt der wichtigsten Netzwerkplattform des Handwerks in Deutschland stehen 2020 mit dem Digitalzentrum Handwerk und dem Innovation Lab des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk offene Dialog- und Innovationsplattformen, die zur Steigerung der (digitalen) Innovationskraft im Handwerk beitragen. Die Bedeutung der Digitalisierung für das Handwerk spiegelt sich in der erstmals stattfindenden

Foto: Jochen Müller / AUFSCHWUNG-Messe / IHK Frankfurt am Main

Digital, vernetzt, innovativ: So

Kooperation mit dem Digitalverband Bitkom wider und wird damit auf der IHM erlebbar. In ihrer Rolle als Netzwerkplattform für das Handwerk fungiert die IHM unter anderem als Inkubator für Start-ups und stellt ihnen eine Umgebung bereit, welche optimale Bedingungen für einen erfolgreichen Start ins Geschäftsleben erfüllt. So werden unter anderem die vier Gewinner der Startupnight in Berlin als Aussteller ihre Innovationen erstmals einem breiten Fachpublikum präsentieren. Weitere Infos unter: www.ihm.de

Mitmachen bei der AUFSCHWUNG 2020 „Entdecke die Start-ups!“ lau-

tet das Motto der 14. AUFSCHWUNG-Messe am 31. März 2020 in der IHK Frankfurt am Main. Die Mitmach-Messe ist „The Place to be“ für innovative Unternehmensgründer – und jene, die mit ihnen zusammen arbeiten wollen. Mehr als 100 Start-ups aus ganz Deutschland präsentieren in der Start-up Area, in Start-up Pitches, Gründertalks, Podiumsdiskussionen, im Speaker‘s Corner und diversen Matchmaking Events ihre

innovativen Geschäftsideen. 300 Experten aus ganz Deutschland informieren an Messeständen und in 50 Programmpunkten, wie Existenzgründer und junge Unternehmen erfolgreich durchstarten können. Zahlreiche Aussteller bieten Check-Ups an und prüfen die Ideen der Gründer auf „Herz und Nieren“. Ein hochwertiges Kongressprogramm mit Top-Speakern bietet effektiven Wissenstransfer. Auf der AUFSCHWUNG 2020 werden wichtige Kontakte geknüpft,

Erfahrungen ausgetauscht, spannende Impulse gesetzt und neue Geschäfte angebahnt. All dies wird der aufstrebenden Frankfurter Gründerszene mit ihren diversen Vernetzungshubs, Networking-Events und Accelerator-Programmen weiteren Auftrieb geben. Weitere Infos unter:

aufschwung-messe.de

Text: Kirsten Schwieger


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KOMPETENZZENTRUM DIGITALES HANDWERK – PARTNER CONTENT

Schluss mit der Zettelwirtschaft Die Mission des Start-ups Meisterwerk lautet: Digitalisierung des Handwerks. Seine App erleichtert den Betrieben die Planung und Organisation erheblich.

2016 das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) ins Leben gerufen. Als eines von 25 Kompetenzzentren soll das KDH den deutschen Mittelstand – mit Branchenfokus auf das Handwerk – bei ertram Wildenauer kennt das aus seider digitalen Transformation unterstütner Zeit als Bauklempner nur zu gut: zen. Die Mission sei damit die gleiche „Oft schrieben sich meine Kollegen wie die des Start-ups Meisterwerk, sagt wichtige Informationen auf irgendwelche CEO Bertram Wildenauer: „Wir wollen lose Zettel.“ Später wurden diese Notizen den Handwerksbetrieben helfen, die notwendigen Schritte auf dem Weg in irgendwohin verlegt – und waren für alle Zeiten verschollen. Diese lästige Zetteldie Digitalisierung zu tun.“ Gemeinsam wirtschaft ist noch immer Alltag in vielen mit seinem Kollegen Nick Sonnenberg deutschen Handwerksbetrieben. gründete er im Sommer 2018 in Berlin das Unternehmen und entwickelte die Um dies zu ändern und die DigitalisieMeisterwerk-App. rung von Handwerksbetrieben voranzubringen, wurde im Rahmen der Per PC, Laptop, Tablet oder Smartphone Förderinitiative Mittelstand Digital des bietet die Meisterwerk-App die MögBundeswirtschaftsministeriums bereits lichkeit, den Einsatz der Angestellten,

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Autos und Maschinen zu planen und zu koordinieren sowie die gesamte Organisation des Betriebs deutlich zu vereinfachen. „Die Betriebe, die die Meisterwerk-App nutzen, arbeiten erheblich zeitsparender, kostenschonender und effizienter.“ Bis zu 60 Prozent der Arbeitszeit, die bisher durch Planungsaufgaben angefallen sind, könne ein Planer in einem Handwerksbetrieb so einsparen, rechnet der 34-Jährige vor. Die Meisterwerk-App arbeitet cloudbasiert. Es gibt eine Basis-Version für 99 Euro und eine abgespeckte Version für kleinere Betriebe. Die Kosten gelten pro Planer, alle weiteren Mitarbeiter können die App kostenfrei nutzen.

zentrums. Das KDH ermöglichte ihnen die Teilnahme an der Startupnight in Berlin, bei der der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) erstmalig Mitveranstalter war und die den Fokus auf digitale Lösungen für das Handwerk legte. Diese Chance nutzte das junge Unternehmen, setzte sich mit seinem Pitch gegen zahlreiche andere Start-ups durch und gewann so eine Messepräsenz auf der Internationalen Handwerksmesse 2020 in München, was ihnen eine hohe Sichtbarkeit bei genau dem richtigen Publikum beschert. „Wir schätzen die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk sehr“, so Wildenauer.

Wildenauer und Sonnenberg profitierten von den Aktivitäten des Kompetenz-

Infos: www.meisterwerk-app.de

WWW.HANDWERK.DE

Starke Partner – starkes Handwerk D

ie Digitalisierung im Handwerk schrei- Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk

tet stetig voran und wird immer wichtiger, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Zahlreiche Handwerksbetriebe haben das bereits erkannt. Doch viele Betriebe wissen nicht, wie sie neben dem Alltagsgeschäft und mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen den Schritt in die Digitalisierung gehen sollen. Häufig ist auch fehlendes Know-how der Grund dafür, dass Digitalisierungsvorhaben zurückgestellt werden.

Um die Digitalisierung im deutschen Handwerk voranzutreiben, sind Netzwerke und Partnerschaften ein entscheidender Faktor. Aus diesem Grund unterstützt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unter anderem den Austausch zwischen Start-ups mit digitalen Lösungen für das Handwerk und Handwerksbetrieben, die genau diese Lösungen für die digitale Transformation ihrer Unternehmen benötigen.

(KDH) ist eine vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderte Initiative zur Stärkung der digitalen Kompetenz in Handwerksbetrieben. Es agiert deutschlandweit, stellt Expertenwissen zur Verfügung und führt Schulungen durch, informiert und sensibilisiert Handwerksbetriebe bezüglich der konkreten Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien und gibt nützliche Hilfestellungen zur praktischen Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen. Dieses kostenfreie und anbieterneutrale Informations- und Unterstützungsangebot ist unter www.handwerkdigital.de abrufbar.

Darüber hinaus können Handwerksbetriebe auf weitere Unterstützungsangebote zurückgreifen. Mit dem Beraternetzwerk der Handwerksorganisationen besteht für Betriebsinhaber und an einer Existenzgründung Interessierte eine exzellente Anlaufstelle, um sich in puncto Digitalisierung unterstützen zu lassen. Unternehmer können sich ganz einfach an ihre Kammer „Start-ups und Handwerksbetriebe zusammen- vor Ort wenden. Neben den allgemeinen zubringen, ist uns ein wichtiges Anliegen in Betriebsberatern und den Beauftragten unserem Digitalisierungsvorhaben. Denn für Innovation und Technologie begleiten Lean-Start-ups und traditionelle Handwerks- seit Juli 2018 auch immer mehr spezielle betriebe können voneinander profitieren – ebenfalls vom BMWi geförderte – Digiund sich gegenseitig unterstützen. Mit talisierungsberater Handwerksbetriebe auf Veranstaltungen wie der Startupnight ihrem Weg ins digitale Zeitalter, indem sie oder der TECH IN CONSTRUCTION über die Einsatzmöglichkeiten von Digischaffen wir im Handwerk ideale Matchtalisierungsmaßnahmen informieren, eine making-Plattformen“, sagt Stephan Blank, kostenfreie Beratung ermöglichen und auch Projektleiter im Kompetenzzentrum Digita- bei Veranstaltungen und in Workshops über les Handwerk und Referatsleiter digitale Technologien und Unterstützungsfür Digitalisierung beim ZDH. möglichkeiten aufklären.

Willkommen bei der Mutter aller Start-ups. Du willst dich selbstständig machen? Dann bist du im Handwerk genau richtig.

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GRÜNDERGEIST – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

„Höhle der Löwen“-Investor Frank Thelen liegt das Gründen in der DNA: Bereits im Alter von 18 Jahren gründete er sein erstes eigenes Unternehmen, dem mittlerweile andere gefolgt sind. Seitdem beobachtet und analysiert er auch die Gründerszene in Deutschland. „In dem Deep Tech-Bereich, in dem ich selbst tätig bin, wird natürlich weitaus weniger gegründet als beispielsweise im Food- oder Lifestyle-Bereich“, sagt der Investor. „Denn es ist eher selten, dass jemand einen neuen Kernreaktor oder Energiespeicher entwickelt.“ Besonders schwierig sind Unter-

nehmensgründungen auch im Bereich Chemie und Medizin. Erforderlich ist hierfür grundsätzlich ausgezeichnete Fachexpertise und nach Möglichkeit Erfahrung in Forschung und Entwicklung. „Mal eben“ am Wochenende ein Design online stellen und sehen, ob jemand darauf reagiert, funktioniert bei hoch spezialisierten Erfindungen nicht. Hier benötigen Gründer viele Jahre Vorarbeit und müssen große Summen an Geld auftreiben. „Vielleicht ist es aber gar nicht so schlecht, dass es hier keine Massen an Gründern gibt. Denn die wenigen, die wirklich besessen von ihrer Idee sind, werden sich durchkämpfen und passende Investoren finden – so wie uns von Freigeist und den High-Tech Gründerfonds“, sagt

Foto: OLAF BLECKER BERLIN

Wir brauchen wieder einen echten Technologie-Champion in Deutschland

Frank Thelen, deutscher Autor, Gründer und Unternehmer

„Auch in den handwerklichen Berufen werden sich zukünftig durch technologische Entwicklungen Veränderungen ergeben.“ Frank Thelen. „Dabei sehen wir an Universitäten wie dem Karlsruhe Institute of Technology (KIT), der Technischen Universität München (TUM), der RWTH Aachen, der Delft University of Technology (TU Delft) und anderen ganz herausragende

Forschung und Technologie – mit sehr guten Optionen, daraus große, zukunftsfähige Unternehmen zu machen.“ Viel bewirken könnte die Umset-

zung von 5G, die die Kommunikation hundertmal schneller machen wird. „Gleichzeitig bedeutet dieses ‚Edge Computing‘ eine der größten technischen Revolutionen unserer Zeit, weil das Ergebnis für den Konsumenten heißt, dass jede Glühbirne unendlich intelligent ist, denn durch Edge-Computing erhält sie die gleiche Rechenkapazität wie der beste Supercomputer.“ Zeige sich ein mutiger Oberbürgermeister oder Investor, könnten Gebiete durch die Bereitstellung dieser Infrastruktur plötzlich ganz andere wirtschaftliche Chancen bekommen – sofern nicht Bürgerinitiativen diese zukunftsträchtigen Vorhaben und damit

WERTVOLLE PARTNERSCHAFTEN Foto: Boris Trenkel

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wirtschaftlichen Aufschwung verhinderten. „Auch in den handwerklichen

Berufen werden sich zukünftig durch technologische Entwicklungen Veränderungen ergeben“, ist Frank Thelen überzeugt. „Sei es durch Augmented Reality in der Ausbildung oder durch Sensoren und Roboter in der Ausführung von Arbeiten. Wer sich hier frühzeitig die Vorteile dieser Technologien zu Nutze macht, kann sich zukünftig von der Konkurrenz abheben.“ Was die Zukunft anbelangt, hat Frank Thelen seine eigene Agenda: Den Mitaufbau eines Technologie-Champions aus Deutschland. „Nach SAP kam kein einziger Technologie-Champion mehr aus Deutschland, nicht einmal aus Europa! Das sollten wir ändern, wenn wir mittelfristig mit Amerika und China auf Augenhöhe reden wollen.“ Wer bei Themen wie Klimaschutz und KI abgehängt werde und keinen technologischen Weltkonzern aufbaue, der werde auch politisch an Einfluss verlieren, so der Investor. „Wo auf der einen Seite der Welt Google, Amazon, Apple, Facebook, Tesla und Microsoft entstanden sind, und auf der anderen Seite Alibaba, Weibo, Tencent und JD, ist bei uns NICHTS entstanden. Das müssen wir ganz dringend ändern!“ Text: Katja Deutsch

Holger Schwannecke, Generalsekretär ZDH

Lean Start-ups und traditionelle Handwerksbetriebe – passt das zusammen? Sehr gut sogar. Innovative Produkte und individuell zugeschnittene Kundenlösungen zeichnen das Handwerk seit jeher aus. Handwerk ist in diesem Sinne schon immer „lean“ gewesen. In einer zunehmend digitalen Welt braucht es für eine gute Vermarktung ein gutes Netzwerk. Start-ups mit digitalen Lösungen für das Handwerk und Handwerksbetriebe können sich hier gegenseitig unterstützen.

Wie kann so eine Partnerschaft aussehen? Digitalisierung ist der gemeinsame Nenner. Die Auftragsfülle, fehlende Ressourcen und fehlendes Know-how sind Gründe dafür, dass viele Betriebe Digitalisierungsvorhaben vorerst zurückstellen. Start-ups bieten passende Lösungen auch für Kleinstbetriebe, und sie können umgekehrt von der Diversität des Handwerks profitieren, um gemeinsam neue Angebote, neue Kundengruppen und Märkte zu erschließen.

Wie unterstützt der ZDH diese Partnerschaft? Zusammen mit den Handwerksorganisationen und dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) setzen wir diverse Projekte um, die den Austausch zwischen Start-ups und Handwerksbetrieben fördern, wie zuletzt die Startupnight oder die TECH IN CONSTRUCTION.

Text: Armin Fuhrer

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gate Garching lässt Hightech Startups wachsen

„Wir helfen unseren Gründern dabei, ihre Idee von den ersten Schritten als Startup hin zu einem großen Unternehmen erfolgreich zu verwirklichen“, sagt Christian Heckemann, Geschäftsführer des gate. Dazu erhalten die jungen Unternehmen geeignete Räumlichkeiten – deren Fläche sie problemlos erweitern können. Denn nicht selten wachsen die gate-Startups in wenigen Monaten von einer Handvoll Mitstreiter auf 20 bis 40 Mitarbeiter. Während ihrer Zeit im gate nutzen die Gründer das intensive Training eines fest angestellten Coachs, der seine jahrzehntelange Business-Erfahrung weitergibt.

Durch die Vermittlung innerhalb des Netzwerks wird den gate-Startups zudem der Kontakt zu Business Angels und Venture Capital-Firmen erleichtert. „Mittlerweile höchst erfolgreiche gate-Startups wie inveox und Artisense zeigen, was erreicht werden kann, wenn man optimale Rahmenbedingungen schafft“, so Heckemann. inveox digitalisiert Pathologie-Labore, um fehlerfreie Diagnosen zu ermöglichen. Nach Finanzierungsrunden in Millionenhöhe baut das mehrfach ausgezeichnete Startup inzwischen Zweigstellen in den USA und Polen auf. Artisense etabliert sich zunehmend als internationaler Deep-Tech-Spezialist. Mit dem eigens entwickelten Bildgebungsverfahren, bei dem sich aus zweidimensionalen Aufnahmen Echtbilder in 3D erstellen und zuordnen lassen, macht das Team autonom fahrende Autos sicherer.

Foto: gate

Auf dem Forschungscampus der Technischen Universität in Garching bei München liegt das Gründerzentrum gate – das „Tor zum Erfolg für Hightech Startups“. In dem großzügigen Gebäude erhalten Gründer die bestmögliche Unterstützung und Infrastruktur für die Entwicklung ihrer innovativen Technologien. Denn die zu den besten Universitäten weltweit gehörende TU München legt nicht nur viel Wert auf starke Forschung, sie forciert auch den Weg abseits theoretischer Pfade, hinein in die praktische Realisierung und markttaugliche Anwendung.

Seit 2002 wurden im gate Garching bereits mehr als 300 junge Unternehmen gefördert, nur ein Bruchteil derer, die sich darum beworben haben. Denn pro Jahr schaffen es nur etwa zehn bis zwölf Unternehmen in die modernen und hellen Räume nördlich von München, bleiben können sie bis zu fünf Jahre lang. Weitere Informationen unter www.gategarching.com


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CYBERLAB – PARTNER CONTENT 11

Auch der Firmensitz von Volocopter liegt in der Technologieregion und IT-Start-up-Hochburg Karlsruhe. (Foto: Volocopter)

IT-Start-ups, die in Karlsruhe den Erfolg suchen, können sich über folgenden Link für das CyberLab bewerben: www.cyberlab-karlsruhe.de/erfolg

Karlsruhe – Digitale Start-up-Schmiede in Europas innovativster Wirtschaftsregion Was haben Volocopter, Chrono 24, WEB.DE, ArtiMinds Robotics oder HQS Quantum Simulations gemeinsam? Sie alle haben als Start-up in einem Hightech-Ecosystem begonnen, das seit mehr als zwei Jahrzehnten Gründer ins Zentrum seines Wirkens stellt. „Karlsruhe war schon digitale Start-up-Hochburg, bevor die Bedeutung von Gründungen überhaupt erkannt wurde.“ David Hermanns sollte es wissen. Als Geschäftsführer des CyberForum, eines der größten Hightech-Unternehmensnetzwerke Europas, hat er schon oft erlebt, wie es Start-ups gelungen ist, ihre Visionen zu verwirklichen.

A

ls die Brüder Michael und Matthias Greve in den 90er Jahren Unternehmen davon überzeugen wollten, mit einer Website im Internet präsent zu sein, brachte sie erst die Absage ihrer Gesprächspartner auf die eigentliche Gründungsidee. Denn auf die Frage, wie denn die eigene Marke im World Wide Web gefunden werden könne, gab es keine Antwort. Also sicherten sich die Greves die Domain web.de und erfanden den ersten deutschen Web-Katalog. Der Rest ist Geschichte: WEB.DE stieg zum millionenschweren, börsen-

www.cyberlab-karlsruhe.de

notierten Unternehmen auf und wurde schließlich vom einstigen Erzrivalen 1&1 übernommen. Heute schmieden beide Marken im Karlsruher Headquarter am Konzernerfolg.

mann zählt zu den Top 40 der deutschen Jungunternehmerinnen; für die Quantencomputer-Technologie des Start-ups HQS Quantum Simulations interessieren sich Groß-Konzerne rund um den Globus; HelioPas AI gehört zu den Top Dass IT-Start-ups aus Karlsruhe gefragter 5 der wichtigsten AI-Start-ups in der Agrarbranche und schließlich wurde der sind als anderswo und Investoren-Kabundesweite „de:hub für Angewandte pital inzwischen immer öfter in die Künstliche Intelligenz“ ebenso in Karbadische Tech-Region fließt, hat viele lsruhe verortet, wie das CyberLab, der Gründe. Zum Beispiel verfügt die Stadt mit der ältesten Informatik-Fakultät über IT-Accelerator des Landes Baden-Württemberg. eine lange Hightech-Tradition. Heute zählt das KIT (Karlsruher Institut für Technologie) als Exzellenzuniversität Inmitten dieses prosperierenden Ecozu den renommiertesten Einrichtungen system bietet das CyberLab auf einer seiner Art. Doch wovon Hightech-Start- Fläche von 1.600 Quadratmetern Platz ups in Karlsruhe am meisten profitieren: für vielversprechende Gründer-Innovaein einzigartiges Netzwerk von mehr als tionen. Allein 2019 erhielten hier mehr 4.000 mittelständischen IT-Unternehals 50 Start-up-Teams im Rahmen von men, eingebettet in einer der innovaAccelerator Programmen Zugang zu tivsten Wirtschaftsregionen Europas, Business-Mentoren und Investoren. Baden-Württemberg. Zugang zu diesem CyberLab-Alumnis, die nach einer Prewertvollen Unternehmerwissen erhalten Lab-Phase und erfolgreichem Pitch den Start-ups über das CyberForum, das seit Einzug ins CyberLab geschafft haben, 22 Jahren Gründerförderung praktiziert. erzielen heute Umsätze von mehr als 100 Millionen Euro und haben bereits Viele Indizien sprechen dafür, dass Eumehr als 500 Arbeitsplätze geschaffen. ropas Cupertino für Gründer in KarlsTeams, die heute im CyberLab an ihrem ruhe liegt. Nur einige von unzähligen Erfolg schmieden, profitieren zudem von Beispielen aus der badischen Metropole: der Frühförderung „Start-up BW PreGoSilico-Gründerin Dr. Teresa BauSeed“, das Gelder von bis zu 200.000

Euro verspricht – übrigens nimmt das CyberForum als gemeinnütziger Verein und Betreiber des CyberLabs weder Anteile noch Provision. Wer sich für eine Gründung in Karlsruhe

entschieden hat, bleibt dem Ecosystem gerne treu. Denn neben den Themen-Schwerpunkten Artificial Intelligence, IT-Security, B2B oder Digitalisierung im Mittelstand, setzt Karlsruhe Maßstäbe in Sachen Lebensqualität und Kultur: dank des weltbekannten Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) ist Karlsruhe übrigens die einzige deutsche Stadt mit dem UNESCO-Siegel „Creative City of Media Arts“. Vor den Toren der radfahrerfreundlichsten Stadt Deutschland bieten Schwarzwald, Elsass, Pfalz oder Kraichgau Erholung pur. Für Gründer mit Familie ein weiteres, dickes Plus auf dem Karlsruher Standort-Konto. Wenn dann noch Ende 2020 eines der modernsten ÖPNV-Netze nach mehrjähriger Bauphase in Betrieb geht, wird Karlsruhe erneut an Fahrt gewinnen ... Gründer, die jetzt noch auf den Zug aufsteigen wollen, schauen hier: www.cyberlab-karlsruhe.de/erfolg


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GRÜNDERGEIST TITELSTORY – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: Sepp-Morrison FormulaE

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„Als Gründer braucht man Leidenschaft“ ANZEIGE

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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – TITELSTORY GRÜNDERGEIST 13

EIN GUTER VERSICHERUNGSSCHUTZ IST FÜR START-UPS WICHTIG

„Wer ein Start-up gründen möchte, sollte nicht nur Disziplin mitbringen, sondern auch für sein Thema brennen“, sagt ExFormel1-Weltmeister Nico Rosberg.

noch durch nachhaltige Energien angetrieben werden. Dies wird dann auch im Motorsport der Fall sein. Wie genau das in der Formel-1 aussehen wird, wird sich dann zeigen.

Sie selbst investieren in Unternehmen, die umweltfreundliche Mobilität fördern. Was für Aktivitäten sind das genau?

Ein Tipp für Gründer: Reicht es, wenn man „nur“ Geld verdienen möchte oder sollte man auch wirklich hinter der Sache stehen, in die man Zeit, Arbeit und Geld investiert?

Ich investiere viel im Bereich der First- und Last-Mile-Mobilität wie z. B. Elektroscooter oder technische Zukunftsforschungen wie Flugtaxis. Ich beschäftige mich natürlich intensiv mit Mobilitätsthemen, da dies ein logischer Übergang von meiner Karriere im Rennsport war, beschränke mich aber auch nicht darauf. Als Marke versuchen wir, einen holistischen, 360-Grad Ansatz zum Thema Nachhaltigkeit zu verfolgen, das heißt, ich unterstütze nicht nur Start-ups, sondern als Markenbotschafter auch große Marken wie die Deutsche Bahn oder die Kempinski Hotel Gruppe in ihrer Mission für mehr Nachhaltigkeit. Warum halten Sie solche Investitionen für wichtig und sinnvoll?

Um der nächsten Generation eine Welt zu hinterlassen, welche der heutigen entspricht, müssen wir jetzt handeln! Jeder ist gefragt, seinen Teil zu leisten. In meinem Fall lassen sich glücklicherweise meine Herzensthemen und geschäftlichen Engagements gut vereinen und ich kann durch meine Investments nicht nur Gutes bewirken, sondern auch die Zukunft aktiv mitgestalten.

Sie engagieren sich auch dafür, dass die Formel 1 vom Verbrennungsmotor auf Elektro umsteigt. Warum? Und halten Sie das für realistisch?

Ich versuche mich, wo es geht, bei diesen Themen einzubringen und mit meiner Erfahrung aus Rennsport und Business meinen Teil beizutragen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bevor alle unsere Mobilitäts-Lösungen nur

Es reicht nicht, sich nicht nur mit einem Thema oberflächlich zu beschäftigen. Wenn man wirklich erfolgreich sein möchte, muss man für seinen Bereich eine Leidenschaft entwickeln. Konsumenten sind immer informierter und finden Nachhaltigkeit und ähnliche Themen in ihrem Kaufprozess zunehmend wichtig.

Welche Eigenschaften benötigt man als Gründer?

Ich glaube, dass jeder Gründer hier etwas anders ist. Jedoch gibt es Eigenschaften, die generell wichtig sind. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, und für mich sind Disziplin, Leidenschaft, harte Arbeit und Durchhaltevermögen von größter Wichtigkeit. Nehmen Sie etwas aus Ihrer Zeit als Formel 1-Fahrer mit, das Ihnen als Gründer und Investor hilft?

Die Eigenschaften, die für mich heute wichtig sind, gleichen stark denen, welche ich auch schon in der Formel 1 mitbringen und entwickeln musste. Schon damals war ein bestimmter Fokus, eine Disziplin und natürlich auch Leidenschaft am Rennsport wichtig. Dies trifft genauso auf meine derzeitigen Engagements zu. Bietet die Mobilitätsbranche gute Bedingungen für Gründer?

Es gibt eine unendliche Menge an Branchen, welche für Gründer interessant sein können. Das macht ja das Unternehmertum so attraktiv! Mobilität ist generell in einem

Foto: Pressefoto

„Man sollte niemals aufgeben! Unternehmertum setzt Belastbarkeit und positive Denkweise voraus.“ positiven Umschwung, daher ist dort sicherlich noch viel zu erreichen. Nachhaltige, oder genaugenommen umwelt- und ressourcenbewusste Themen werden zunehmend einen Platz in der Wirtschaft haben. Glauben Sie, dass Start-ups in Deutschland ausreichende Förderungsmöglichkeiten finden oder könnten der Staat oder die Banken mehr tun?

Christoph Wetzel, Vorstandsvorsitzender der HDI Versicherung AG

Warum sind Versicherungen für Gründer grundsätzlich wichtig?

Man kann Jungunternehmer sicherlich noch besser unterstützen. Es gibt jedoch auch schon vielfältige Förderprogramme für Existenzgründer, die den Start in die Selbstständigkeit in Deutschland erleichtern. Zudem stehen auch zahlreiche Fördermittel vom Staat für Unternehmen zur Verfügung. Allerdings ist es durch die Vielzahl an Angeboten und Akteuren gerade für neue Unternehmensgründer nicht immer ganz leicht den Durchblick zu bewahren. Am besten ist es sich frühzeitig gut zu informieren, sich zu vernetzen und so viel wie möglich von anderen zu lernen.

In der Phase der Existenzgründung fällt das Thema Versicherung oft hinten runter. Insbesondere eine Absicherung der Haftpflichtrisiken ist aber von Beginn an wichtig, denn bei einer Schädigung Dritter können existenzbedrohende Ansprüche von der ersten Minute an entstehen. Aber auch Sach- und Inhaltsdeckungen zum Schutz von Vermögenswerten oder andere Absicherungen können für ein Start-up schon existenziell sein.

Worauf sollte man beim Abschluss achten?

Es passiert auch, dass Gründer scheitern. Sollte man in einem solchen Fall neu starten?

Man sollte niemals aufgeben! Unternehmertum setzt Belastbarkeit und positive Denkweise voraus. Wie sagt man so schön? Es spielt keine Rolle, wenn man scheitert. Letztendlich hängt es davon ab, wie man sich davon erholt und aus Fehlern lernt, wie erfolgreich man im Geschäft und im Leben sein wird. Text: Armin Fuhrer

FAKTEN Im Juni 2020 findet in Berlin zum zweiten Mal das Greentech Festival statt, das von Nico Rosberg gegründet wurde. Die weltweit innovativsten grünen Unternehmen stellen ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Es werden mehr als 35.000 Besucher erwartet. „Auf dieses Festival bin ich besonders stolz“, sagt Nico Rosberg. Infos gibt es auf www.greentechfestival.com

Wer gerade ein Unternehmen aufbaut, braucht einen Schutz, der dieses sinnvoll absichert und gleichzeitig übersichtlich ist. Dazu bieten sich oft Paket-Lösungen an, die speziell für Gründer entwickelt sind. So ein Komplettschutz setzt sich aus individuell kombinierbaren Versicherungsbausteinen zusammen.

Was passiert mit den Verträgen im Falle eines vorzeitigen Endes des Start-ups? Scheitert der Jungunternehmer und sein Unternehmen muss wieder aufgelöst werden, sprechen wir von einem Risikofortfall, der auch zur gleichzeitigen Auflösung des Versicherungsschutzes führt.

Text: Armin Fuhrer

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Gründerflucht aufs Land Warum sich immer mehr Startups in ländlichen Regionen, wie beispielsweise dem niedersächsischen Diepholz, ansiedeln.

Bernd Öhlmann,

Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Diepholz

Ohne Frage, eine Startup-Gründung in Berlin, Köln oder gar an internationalen Gründer-Hotspots wie Tel Aviv, Hongkong oder dem Silicon Valley klingt cool. Aber ist sie das auch in der Realität? Die Mieten in beliebten kosmopolitanen Gründungs-Zentren sind größtenteils kaum noch bezahlbar und Venture-Kapital liegt dort schon lange nicht mehr auf dem Boden.

Die erschwerten strukturellen Bedingungen gehen einher mit einer generellen Bewusstseinsveränderung. Arbeitnehmer haben neue Prioritäten wie bezahlbaren Wohnraum, kurze Wege, praktikable Kinderbetreuung, ein umfassendes Bildungsangebot sowie ein gesundes und sicheres Umfeld. Inhalte sind wichtiger als Geld. Ähnliches gilt auch für Unternehmensgründer.

„Bislang herrschte das Denken, lieber einer von vielen in den Zentren, als der Eine auf dem Lande. Doch das ändert sich gerade“, beobachtet Bernd Öhlmann, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Diepholz und ergänzt: „Die Frage für einen erfolgreichen Start lautet heutzutage: Wo finde ich meine persönliche, familiäre und unternehmerische Zufriedenheit und die meiner Mitarbeiter? All diese Faktoren sprechen eher für ländliche Regionen.“ Vorausgesetzt diese verfügen über eine gute Infrastruktur. Im Falle der 18.000-Einwohner Kreisstadt Diepholz ist dies der Fall. Zusätzlich zu erschwinglichen Mieten, einem breiten Kinderbetreuungs- und Bildungsbereich punktet die niedersächsische Stadt mit idealen verkehrstechnischen Voraussetzungen. „Zudem ist die Wirtschaftsförderung praxisorientiert aufgestellt. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen wider. So konnte der Standort Diepholz von 2009 bis 2018 eine fast 30-prozentige Steigerung der Arbeitsplätze verzeichnen“, verkündet Öhlmann stolz. Neun davon gehen auf die Kappe von Paul André de Jong. Der aus Holland stammende IT-Profi hat sich 2016 mit Sicherheitslösungen und -Konzepten in Diepholz selbstständig gemacht. Vor kurzen fand dort der Spatenstich für

Gute familiäre Bedingungen in Diepholz. eine 6.000 m² Gewerbefläche mit einem geplanten Anfangsinvestitionsvolumen in Höhe von 500.000 Euro statt, trotz attraktiver Wettbewerbsangebote. „Bei allen Schritten im Rahmen meiner Selbstständigkeit am Standort Diepholz bin ich sowohl von der Verwaltung als auch von der Wirtschaftsförderung immer bestens beraten und unterstützt worden“, bekräftigt der 53-jährige Unternehmer. Text: Kirsten Schwieger


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GRÜNDERGEIST – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

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Tobias Hagenau, Co-Founder HQLabs Ohne Kreativität, Durchhaltevermögen und Risiko läuft nichts. Ich bin der Meinung, dass die meisten Start-ups an fehlender Übereinstimmung von Produkt und Markt scheitern. Was erstmal komisch klingt, denn warum sollte man überhaupt gründen, wenn nicht klar ist, wem man sein Produkt verkaufen möchte? Aber es ist der wichtigste Schritt nach der Gründung. Ein Start-

up hat im besten Fall etwas von einem wissenschaftlichen Experiment: Es wird mit einer Hypothese gegründet („Hier vermuten wir Marktpotenzial“), die solange überprüft und abgewandelt werden muss, bis schließlich die Skalierung beginnen kann. Der Weg zum „Product-Market-Fit“ ist mit viel Kreativität, Durchhaltevermögen und Risiko verbunden. Man muss bereit sein, Dinge loszulassen, von denen man bisher überzeugt war. Er beinhaltet außerdem zwei Voraussetzungen: Geld und guten Vertrieb. Ohne ausreichenden finanziellen Atem, haben viele Teams gar nicht erst die Möglichkeit, Zielgruppen und Richtungen auszuprobieren – und müssen auf dem Weg zum Product-Market-Fit aufgeben. Das wird noch dadurch befeuert, dass viele Start-upTeams von ihrer Produktidee beflügelt sind, aber keinen erfolgreichen Vertrieb aufbauen und daher auch keinen ausreichenden Dialog mit ihren Kunden führen.

Was sind die drei größten Fehler von Start-ups und wie kann man sie vermeiden?

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schäftsidee auf der Grundlage von ungeprüften Annahmen zu entwickeln. Das führt oft dazu, dass man eine fabelhafte Lösung für ein Problem findet, welches nicht existiert. Ich rate Gründer*innen dazu, so früh wie möglich mit möglichst vielen potentiellen Kunden über die eigene Idee zu sprechen und das Feedback ernst zu nehmen. Ein Pivot ist günstiger, je eher er passiert.

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Florian Nöll,

Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Startups Der erste und größte Fehler, den man als Gründer*in machen kann, ist, keine Fehler zu machen. Denn nur wer nichts macht, kann auch nichts falsch machen. Untätigkeit und die Angst davor, Entscheidungen zu treffen, ist der sichere Weg in den Misserfolg. Einen weiteren Fehler, den ich insbesondere in Deutschland häufig sehe, ist es, die Ge-

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aussieht, sind die Gründer meist nicht glücklich – in Wahrheit ein Misserfolg.

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Matthew Mockridge, Unternehmer und Autor

Es gibt natürlich viele Fehler, die Gründer machen können, aber zum Scheitern führen häufig die folgenden drei Punkte: Erstens zu viel Ego. Gründen um berühmt oder schnell reich zu werden, kommt aus Mangel. Weil Mangel immer auch zu Mangel führt, werden Gründer mit zu großem Ego nie wirklich erfolgreich. Selbst wenn das Start-up auf Papier erfolgreich

Der zweite große Fehler liegt in zu vielen Funktionen. Viele Gründer wünschen sich zu viele Funktionen in ihrem Produkt. Der Fokus geht verloren. Gute Frage machen den Unterschied, wie beispielsweise: Können wir noch etwas weglassen? Nicht: Können wir noch etwas hinzufügen? Google.com ist eine weiße Seite mit einem Suchfeld. Die Firma hat letztes Jahr 136 Milliarden Dollar Umsatz gemacht. Simplicity wins! Der dritte große Fehler hört sich nach genau dem Gegenteil an: Zu viel Erfolg. Nichts ist so gefährlich wie Erfolg. Wenn etwas funktioniert, werden Gründer oft arrogant und dadurch unkonzentriert. Viele Gründer scheitern am eigenen Erfolg.

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Felix Thönnessen,

Gründer und Start-up Coach Der häufigste Fehler ist es, zu wenig Budget zu haben – Budget, nicht Geld. Viele Gründer haben tolle Produkte, schaffen es aber nicht, diese Produkte im Markt zu platzieren, weil ihnen einfach schlichtweg das Geld für Marketing und Werbung fehlt. Dabei unterschätzen sie, dass Werbung und Vermarktung Faktoren sind, die viel Geld kosten.

Ebenfalls problematisch: Viele Gründer*innen beschäftigen sich zu sehr damit, Geld von Investoren oder Förderprogrammen einzusammeln, anstatt die offensichtliche Alternative in den Blick zu nehmen: Das beste Geld ist immer noch das Geld des Kunden. Bei allen Warnungen: Fehler gehören zum Leben – und zum Gründen insbesondere – dazu. Man sollte keine Angst davor haben, bei mutigen Entscheidungen auch mal einen Fehler zu begehen, im Gegenteil. Gar keine Entscheidung zu treffen ist oft einer der größten Fehler, die man machen kann. Zweitens unterschätzen viele Gründer den Vertrieb: Es gibt heute immer weniger Leute, die wirklich Vertrieb können und dazu eine gewisse Sales-Expertise haben. Es wird dann davon ausgegangen, das alles selber gut zu können und plötzlich stellt man fest, dass das richtige Verkaufen gerade im Eins-zu-eins-Gespräch mit potentiellen Kunden wesentlich schwieriger ist als gedacht. Deshalb mein Ratschlag, sich hier weiterzubilden, auszutauschen, sich Unterstützung und Hilfe zu holen. Der dritte Punkt ist Mindsetting, der Glaube an sich selbst. Denn viele Gründer, gerade aus der Kreativ- und Medienbranche, stellen ihr Licht viel zu schnell unter den Scheffel. Zu denken, man sei nur ein kleines Gründerlein, das nichts könne und keine Ahnung habe, überzeugt niemanden und bringt langfristig keinen Erfolg. Der Glaube an sich selbst ist ein wesentlicher Faktor. Texte: Katja Deutsch ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Gründen auf Deutschlands Sonnendeck? – für Start-ups immer beliebter!

Ob wissenschaftliche Start-ups, die direkt aus der Universität heraus gegründet werden, innovative digitale Geschäftsmodelle oder klassische Unternehmensgründungen, die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH (WFG) berät, unterstützt und fördert Gründer zu jedem Zeitpunkt. „Unsere Hochschulen und Universitäten initiieren den Großteil der Ideenwettbewerbe, bei denen wir als Fördergesellschaft mit in der Jury sitzen“, sagt Marie Büchler, Projektmanagerin Gründung & Nachfolge der WFG.

„Wir beraten und unterstützen Gründer zusammen mit einem engagierten Netzwerk individuell, intensiv und von Anfang an.“ Die Bandbreite spannender Gründungen ist enorm: So ermöglicht die Advocado GmbH mit ihrer Justice-as-a-ServicePlattform ein schnelles, fachspezifisches und persönliches Zusammenbringen von Mandat und Anwalt, während die Coldplasmatech GmbH bahnbrechende Wundheilpflaster realisiert. Die Lunch Vegaz GmbH produziert frische, biologische Convenience Produkte, NautiTronix ermöglicht durch ein intelligentes Predictive Maintenance System die vorausschauende Wartung von Schiffen. Die Online-Plattform „Schafe vorm Fenster“ fungiert als digitaler Marktplatz fürs Dorfleben und öKOHLE ist gerade dabei, nachhaltige und klimaneutrale Kohle aus Schilf zu entwickeln. 2021 rechnet das Unternehmen mit der Marktreife. Marie Büchler: „Sehr kurze Entscheidungswege, Ämter zum Anfassen und hervorragende Beratung bei Gründung und Finanzierung sind die Vorteile, die Gründer in Vorpommern so sehr schätzen.“

Foto: Georg Hundt

Begehrte Universitäten, charmante Städte und ursprüngliche Dörfer inmitten malerischer Natur – Vorpommern, eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands, wird nicht nur bei Touristen sondern auch bei Gründern immer beliebter. Neben etlichen Gründerzentren locken Innovationshubs, Coworking Spaces und die Gründungsunterstützung durch die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH und ihre Partner zahlreiche Unternehmensgründer in die Region, in der mehr und mehr spannende Geschäftsideen erfolgreich realisiert werden.

Start-up: Treibholz Boards Drüding & Mersmann GbR: Gründung: 2014, Handgemachte und fair produzierte Mode von der Küste Norddeutschlands, Fertigung von Boards mit innovativen Holzkernen in Handarbeit Weitere Informationen unter www.vorpommern-sonnendeck.de


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HESSISCHES MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, ENERGIE, VERKEHR UND WOHNEN – PARTNER CONTENT 15

Aufblühender Start-up Hub Mit einer Top-Infrastruktur, millionenschweren Förderprogrammen und einer florierenden Gründerszene wird Hessen für Start-ups immer interessanter. „Der Schlüssel für wirtschaftliche Dynamik sind Start-ups: Junge Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen. Wir wollen, dass Hessen für sie zur ersten Adresse in Deutschland wird.“ Dass es Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir ernst meint, zeigt sich unter anderem durch die Entwicklung eines Masterplans mit einem Förderprogramm im Volumen von 20 Millionen Euro. Auch das 2017 aufgelegte 33,5 Millionen Euro schwere Programm „Hessen Kapital III“ soll Gründer weiterhin unterstützen, aus Ideen marktreife Produkte und Dienstleistungen zu erschaffen. Im kommenden Haushalt ist zudem eine halbe Million Euro Stipendiengelder für Start-up-Gründungen aus dem Job heraus vorgesehen. Koordiniert werden diese Stipendien von dem neu gegründeten Referat „Start-ups, Kultur- und Kreativwirtschaft“ im hessischem Wirtschaftsministerium. Zudem ist die Gründung einer Geschäftsstelle Start-up Hub Hessen vorgesehen. Diese ist angedockt an die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes, Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) und soll die vielen Hubs, Labs und Meetups, die in der jüngsten Vergangenheit aus dem Boden sprießten, vernetzen und fördern.

Und sprießen tut es reichlich in Hessens Start-up-Szene. Nach der

Gründer-Brutstätte Unibator von der Goethe-Universität, von Banken initiierten Digital-Laboren und diversen Gründer-Events wurde im Frühjahr 2016 das Fintech-Hub der Deutschen Börse eröffnet. Richtig Fahrt nahm die Gründerszene Hessens mit dem von der Landesregierung angestoßenen Start-up-Zentrum TechQuartier (TQ) auf. Der Ende 2016 gestartete Vernetzungshub für die Fintech-Branche hat sich mittlerweile zur zentralen Anlaufstelle für eine internationale Start-up-Community unterschiedlichster Branchen entwickelt. „Mit der richtigen Infrastruktur, einem großen Netzwerk an lokalen Unternehmen sowie diversen Events und Accelerator-Programmen bringen wir Start-ups gezielt mit Expertise und Kapital zusammen und haben auf diese Weise bereits zur Entwicklung einer Vielzahl neuer Technologien und Geschäftsmodelle beigetragen“, erläutert TQ-Co-Director Thomas Funke dessen Erfolgsstory. Darüber hinaus wächst sowohl die Anzahl als auch die Teilnehmerzahl von Networking-Events wie Gründerhub-Meetup, Futur@ Marburg oder Start-up-Safari rasant. Und mit regionalen Partnern, wie dem Business Angel Netzwerk und Initiativen wie Start-up

Grind will das Networking-Start-up Pitch-Club die Rhein-Main Region pushen. Dieses florierende, aber fragmentierte Ökosystem für Start-ups und Innovation zu vereinen, hat sich die 2018 gegründete Online-Plattform STATION zum Ziel gemacht. „Mit STATION bieten wir dem wachsenden Ökosystem FrankfurtRheinMain eine digitale

„Wir wollen, dass Hessen für Junge Gründerinnen und Gründer zur ersten Adresse in Deutschland wird.“

Tarek Al-Wazir, Wirtschaftsminister Hessen zentrale Anlaufstelle, die alle relevanten Informationen zur regionalen Start-upund Innovationsszene bündelt. Und mit dem Flagship-Event Startup-SAFARI FrankfurtRheinMain macht STATION die redaktionelle Berichterstattung sowie das Start-up-Verzeichnis noch anfassbarer”, erläutert Co-Founderin Carolin Wagner das Konzept.

Anfassbar wird der Start-up-Spirit auch durch Delegationen zur Tech-Konferenz Slush in Helsinki, SXSW Conference & Festivals in Austin sowie ins Silicon Valley, welche hochrangige Repräsentanten des hessischen Ministeriums interessierten Gründern bieten. Durch die konsequente Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und privaten Initiativen holt der Standort auf – zumal er an sich ja schon über eine beindruckende Infrastruktur verfügt. So zählt die Metropolregion Rhein-Main zu einem der stärksten Wirtschafts- und Forschungszentren in Deutschland und Europa, und Frankfurt ist ein bedeutender Finanzplatz und größter Internetknoten der Welt. Das Land Hessen gehört schon heute zu den wichtigsten High-Tech-Regionen Europas. Allesamt ideale Voraussetzungen für die Herausbildung eines florierenden Gründer-Ökosystems. Erste Erfolge wurden bereits erzielt. So sammelten hessische FinTechs, laut EY-Startup-Barometer, im ersten Halbjahr 2018 63 Millionen Euro ein und katapultierten Hessen damit bei Investitionen in dieser Branche auf Platz 2 – nach Gründer-Mekka Berlin. Sieht so aus, als müssten sich die bisherigen Gründer-HotSpots in Zukunft warm anziehen.

Der Vernetzungshub für die Fintech-Branche hat sich mittlerweile zur zentralen Anlaufstelle für eine internationale Start-up-Community unterschiedlichster Branchen entwickelt. Foto: Jessica Schaefer

Richtig Fahrt nahm die Gründerszene Hessens mit dem von der Landesregierung angestoßenen Start-up-Zentrum TechQuartier (TQ) auf.

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Foto: Nadine Bauerfeind

Wie schafft man es, hintereinander problemlos Biologie, Chemie und Wirtschaftswissenschaften zu studieren und das jeweilige Fach mit einem Master abzuschließen oder darin sogar seinen Doktor zu machen? „Ganz einfach: Ich habe jeden Tag mal eben 30 Stunden mehr!“ schmunzelt Dr. Carsten Mahrenholz. „Nach meinem Biologiestudium habe ich den Doktor in Chemie gemacht und während der Arbeitszeit dazu noch einen Master in Wirtschaft daraufgesetzt. Zugegeben, ich bin ein großer Freund davon, für etwas eine Leidenschaft zu entwickeln!“

Anfangs war das Team noch am

Forschungshaus angegliedert, doch bald überwog der Wunsch nach Autarkie und Dr. Mahrenholz gründete die Coldplasmatech GmbH. Die ersten großen Investoren sprangen auf und unterstützen jetzt das vielversprechende Start-up.

Diese Leidenschaft brachte neben

großer „Sympathie für Systeme“ ein besonders ausgeprägtes Verständnis der Naturwissenschaften mit sich, was sich heute auszahlt. Nach dem letzten Studium arbeitete der Dreifachabsolvent erst einmal in der Unternehmensberatung, in der so seltenen Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Denn im Gegensatz zu den USA sind diese beiden Welten hierzulande strikt getrennt: Die Wissenschaftler forschen im stillen Kämmerlein

„Ich bin ein großer Freund davon, für etwas eine Leidenschaft zu entwickeln!“

das eigentlich unfassbar heiße Plasma kann in kalter Form, als Cocktail aus Ionen, Radikalen und freien Elektronen, diese chronischen Wunden innerhalb weniger Wochen verschließen und ist dabei imstande, multiresistente Keime zu zerstören. Das blau schimmernde Plasma ist einfach anzuwenden und schmerzfrei für den Patienten.

„Wir machen etwas sehr GroDas blau schimmernde Plasma ist einfach anzuwenden und schmerzfrei für den Patienten.

und sind vor allem an Erkenntnisgewinn interessiert und die Kaufleute möchten Umsatz und Rendite generieren und eine Anwendung sehen. Ein Auftrag der Leibnitzgesell-

schaft führte Dr. Mahrenholz nach Greifswald, wo er schließlich gebeten wurde, Geschäftsführer eines Technologieunternehmens zu werden, das zu Plasma forschte – mit großartiger Technologie, aber noch ausbaufähiges Potenzial in der Anwendung. „So endete ich auf einmal in der Plasmaphysik“, lacht Dr. Mahrenholz. Was in jahrelanger Forschungsarbeit erforscht worden war, nämlich

die herausragende Wirkung von Plasmakomponenten auf die Wundheilung, soll nun nicht nur als Randnotiz in der Forschung bekannt werden, sondern auch den rund vier Millionen Patienten allein in Deutschland mit schmerzenden, chronischen Wunden zugutekommen. Flugs wurde ein Forschungsauftrag finanziert und eine Arbeitsgruppe initiiert. Dr. Mahrenholz hat mit seinem Team am INP Greifwald in nur 18 Monaten den Prototypen eines Geräts entwickelt, mit dem kaltes Plasma als Wundauflage sicher und unkompliziert an die Wunde gelangen kann. Denn

ßes, sehr Neues – dass wir so unterstützt werden, freut uns sehr und zeugt von großem Vertrauen!“ Denn Start-ups seien schließlich auch Geburtsstätten neuer Unternehmen, sollten viel ausprobieren und dürften auch scheitern. Ein falscher Weg ist aber in jedem Fall besser als gar kein Weg und wer immer nur auf Nummer sicher geht, wird nie Erfolg haben. „Auch bei uns funktioniert nicht immer alles, aber wir haben immer einen Plan B, auf den wir zurückgreifen können. Wir gehen davon aus, dass unsere Plasma-Wundauflagen in wenigen Jahren ähnlich wie Laser und Röntgen zum medizinischen Standard gehören werden.“ Text: Katja Deutsch

Foto: Frauke Schumann

Mit kaltem Plasma Wunden heilen

STARTUP TEENS BIETET ONLINE-HILFE FÜR GANZ JUNGE UNTERNEHMER

Hauke Schwiezer, Gründer & Geschäftsführer STARTUP TEENS

Was ist STARTUP TEENS? STARTUP TEENS ist die erste Online-Plattform in Deutschland, die Jugendlichen unternehmerisches Denken und Handeln beibringt. Es gibt drei Zielgruppen, nämlich potenzielle Gründer, potenzielle Unternehmensnachfolger und potenzielle Entrepreneure.

Wie unterstützen Sie Jugendliche beim Gründen? STARTUP TEENS hat vier Bausteine: Erstens unsere Online-Videos auf Youtube. Zweitens haben wir das größte Mentoren-Programm für Entrepreneurship bei Jugendlichen. Drittens veranstalten wir bundesweit Events und Ideen-Camps für Teenager und viertens ist unsere Challenge mit sieben mal 10.000 Euro der am höchsten dotierte Businessplan-Wettbewerb für Schüler in Deutschland.

Was möchten Sie erreichen? 64 Prozent der jungen Menschen würden laut einer aktuellen Yougov-Umfrage gerne ihre eigenen Ideen umsetzen. Aber faktisch tut das nur ein verschwindend geringer Teil, weil Jugendliche in der Schule und im privaten Umfeld nicht lernen, wie sie Ideen unternehmerisch aufgreifen. Ihnen das beizubringen – unabhängig von sozialer Herkunft, Wohnort und Schulbildung – ist unsere Mission! Mehr Informationen: www.startupteens.de

Text: Armin Fuhrer

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Gründerland Mecklenburg-Vorpommern Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft mbH (MBMV) begleitet die wirtschaftliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern seit mehr als 25 Jahren. Ein Gespräch mit Michael Meis, Teamleiter Markt Privatbanken. Was macht Ihre Beteiligungsgesellschaft genau? Die MBMV fördert kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Mecklenburg-Vorpommern bei der Umsetzung zukunftsträchtiger Vorhaben, indem sie Risikokapital zur Verfügung stellt – in Form von stillen oder offenen Beteiligungen bis zu einer Million Euro. Seit 1993 haben wir insgesamt 768 Unternehmen mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 246,5 Millionen Euro gefördert. Damit haben wir dazu beigetragen, dass hier ausgebildetes Personal nicht in andere Regionen und Städte wie Berlin oder Hamburg abwandert. Und noch mehr als das: Mittlerweile lassen sich auch viele Unternehmensgründer aus anderen Bundesländern wegen der zielgerichteten Förderung in Mecklenburg-Vorpommern nieder. Wer profitiert von dieser Finanzierungshilfe? Wir haben drei Zielgruppen aus dem KMU-Bereich: Startups, Unternehmensnachfolgen und Firmen, die expandieren möchten. Mit unserem Programm MBMV innoSTART haben wir in den Jahren 2016 bis 2018 insgesamt 35 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bei Aus-/Grün-

dungen erfolgreich begleitet. Neu seit letztem Jahr ist das Programm MBMV innoSTARTup, mit dem die Finanzierung von Forschung und Entwicklung von Innovationen bis zu ihrem Markteintritt unterstützt wird. Hier konnten wir bereits elf Unternehmen begleiten. Welche Bedingungen gilt es zu erfüllen? Die Betriebsstätte muss in MV liegen. Zudem muss ein tragfähiges Unternehmenskonzept nachgewiesen werden und der „Proof of concept“ innerhalb von voraussichtlich drei Jahren erreichbar sein. Ferner sind Eigenmittel in Höhe von mindestens zehn Prozent sowie ein Nachweis der Gesamtfinanzierung erforderlich. Und schließlich sollte das Geschäftsmodell skalierbar und die Rückzahlungsprognose der Investition gegeben sein. Förderanträge können Unternehmen aller Branchen stellen. Worauf sind Sie besonders stolz? Auf die vielen großen und kleinen Erfolgsgeschichten und dass die Hansestadt Rostock auch dank unserer Hilfe auf Platz neun der deutschen Städte mit den meisten Neugründungen rangiert. Und dass die MBMV im dritten Quartal dieses Jahres im startupdetector auf Platz 18 der Top-VCs in Deutschland landete! Text: Chan Sidki-Lundius

Michael Meis, Teamleiter Markt Privatbanken

Foto: Volker Bohlmann SVZ

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Wo gibt es weitere Informationen? Unter www.mbm-v.de oder unter Tel. 0385 / 39 555 - 0. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!


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GRÜNDERGEIST – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Der Traum vom papierlosen Büro Foto: mostphotos

Eine gute Buchhaltungssoftware erleichtert den Arbeitsalltag. Aber sie muss die hohen Anforderungen der Finanzämter erfüllen. Wer kennt das nicht: auf dem

Schreibtisch ein Chaos, die Ablagen voll mit Papieren – aber just die Belege, die man gerade dringend für das Finanzamt braucht, sind irgendwo verschollen. In Zeiten digitaler Technik muss so etwas aber gar nicht mehr sein. Denn auf dem Markt tummeln sich immer mehr Anbieter von Buchhaltungssoftware. Ganz gleich, ob das Komplettpaket, reine Online-Dienste oder eine Mischung aus beiden: Sie können tatsächlich wichtige Helfer im Büro-Alltag sein. Wer Ordnung hält, hat Zeit für die wichtigen Dinge – und Zeit ist Geld.

„Wer Ordnung hält, hat Zeit für die wichtigen Dinge – und Zeit ist Geld.“ Das gilt vor allem für Start-ups

und kleine Betriebe, in denen die Buchhaltung für gewöhnlich eher nebenbei erledigt wird, handelt es sich dabei doch schließlich um lästiges Beiwerk der alltäglichen Arbeit. Da kommt eine gute Buchhaltungssoftware gerade richtig. Vor allem auch in einer Zeit, in der der Jahresabschluss

Eine gute Buchhaltungssoftware erleichtert den Arbeitsalltag.

gemacht werden muss. Aber eine gute Software ist nur dann eine Hilfe, wenn sie den Anforderungen des Nutzers entspricht und einfach zu bedienen ist. Beispiel Belege: Eine Software, mit der man sie einfach und schnell fotografieren oder scannen und dann direkt verbuchen kann, ist ein echter Helfer im Alltag. Ebenso sollte eine Software ganz einfach Rechnungen schreiben können. Der Nutzer wählt den Kunden aus, füllt die Positionen aus und sendet sie an den Empfänger. Eine gute Software ist aber auch

wichtig im Umgang mit dem Finanzamt. So sollte die Umsatzsteuer-Veranlagung mit nur wenigen Klicks beim Finanzamt eingereicht werden können, und Elster sollte möglichst bereits integriert sei, so dass der Nutzer nicht eigens ein Elter-Zertifikat beantragen muss.

Überhaupt ist es unabdingbar, dass

die Software die hohen Anforderungen der Finanzämter erfüllt. Nach der 2015 in Kraft getretenen GoBD-Verordnung, die Vorschriften zur Organisation und Speicherung elektronischer Dokumente vorgibt, gelten diese Grundsätze zu ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form für alle Unternehmen – ganz gleich ob Kleinbetrieb oder Großkonzern. Und genauso sind Selbständige und Freiberufler einbezogen. Belege müssen demnach zunächst

einmal vollständig sein, so dass die Geschäftsvorfälle lückenlos nachgewiesen werden können. Ebenso müssen alle Buchungen klar und übersichtlich sein, schließlich muss das Finanzamt sie ohne Schwierigkeiten überprüfen können. Wichtig auch: Es muss ausgeschlossen sein,

„Eine gute Software ist nur dann eine Hilfe, wenn sie den Anforderungen des Nutzers entspricht und einfach zu bedienen ist.“ dass Buchungen nachträglich verändert werden können. Für die Speicherung müssen daher unveränderbare Dateiformate zur Verfügung stehen, die eine Buchhaltungssoftware auf jeden Fall an Bord haben muss. Eine gute Buchhaltungssoftware speichert alle vorgenommenen Änderungen lückenlos und leicht nachvollziehbar ab. Und nicht zuletzt müssen laut Gesetz alle steuerpflichtigen Unterlagen sechs bis zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Frage, ob eine Cloud-Lösung

oder eine klassische Software die bessere Lösung ist, hängt jeweils von den individuellen Anforderungen, den jeweiligen Rahmenbedingungen und den jeweiligen persönlichen Präferenzen des Nutzers ab. Die Preise beider Varianten unterscheiden sind inzwischen kaum noch. Text: Armin Fuhrer

KONTINUIERLICHER AUFWÄRTSTREND Foto: mostphotos

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Immer mehr Frauen entscheiden sich dazu, ein Start-up zu gründen.

Immer mehr Frauen entscheiden sich in Deutschland für eine Existenzgründung. Laut KfW-Gründungsmonitor 2019 liegt der Anteil der weiblichen Gründerinnen bei 40 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Existenzgründungen durch Frauen um 4 Prozent auf 216.000 an. Allerdings wurden hierbei sämtliche Frauen erfasst, die eine gewerbliche oder freiberufliche Selbstständigkeit im Voll- oder Nebenerwerb begonnen haben. Im Unterschied zu Existenzgründungen fällt die Gründerinnenquote hierzulande bescheidener aus. Laut dem vom Bundesverband Deutsche Startups herausgegebenen Female Founder Monitor 2019 sind nur 15,7 Prozent der deutschen Startup-Gründerinnen Frauen. Die gute Nachricht lautet jedoch: Die Zahlen gehen seit fünf Jahren kontinuierlich nach oben. Und: Die Zahl von Startups, in denen Frauen als Mit-Gründerinnen vertreten sind, ist circa doppelt so hoch. Fast die Hälfte der Gründerinnen orientieren ihr Geschäftsmodell übrigens an gesellschaftlichen Problemstellungen. Beliebte weibliche Branchen sind E-Commerce, Offline-Marktplätze und -Dienstleister, Bildung, Beratungsunternehmen, Nahrungsmittel sowie die Medienund Kreativwirtschaft.

Text: Kirsten Schwieger

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FLUM Manufaktur Mit Stil & Eleganz und viel Liebe für die Fellnasen Sie verstehen sich als Pioniere, als Wegweiser. Sie machen Schluss mit langweiligen Hundedecken und Liegeplätzen, die nicht ins Interieur passen. Die Trendsetterinnen der FLUM Manufaktur bringen Style und Glamour ins Zuhause. Für jede Einrichtung und für jeden Geschmack hält die Kollektion passende Modelle bereit – von Kunstleder in Vintage-Look, elegantem Fake-Fur oder maskulinem Camouflage. Schon die Redaktionen von Gala und Bunte, Der Hund und Dog’s Avenue haben über die mehr als außergewöhnlichen Hundekissen berichtet. Auch Promis wie Michelle Hunziker, Lewis Hamilton und Jorge Gonzales haben ihre Begeisterung auf Instagram mit den Fans geteilt. Bei FLUM arbeitet eine Handvoll Frauen, die ihr ganzes Herzblut in die Marke stecken: Christiane, die Geschäftsführerin, unterstützt als Working Mom nicht nur das Unternehmen ihres Vaters und ihren Mann als Bauunternehmer. Sie ist auch der sympathische Chaos-Kopf der FLUM Manufaktur

und regelmäßig mit ihrer Tochter Marie und Dalmatiner Enzo in den Instagram Stories zu sehen. Unverzichtbar für FLUM ist die fleißige Schneiderin Alex, die als Frau vom Fach den Schnitt so perfekt optimiert hat und jedes Material vor der Produktion eines Kissens auf Herz und Nieren prüft. Christine mit Office-Chihuahua Jolie, übernimmt – neben dem Hauptjob als Assistenz der Geschäftsführung im Unternehmen eines Freundes – die Website, Marketing, Social Media und auch die Beantwortung aller Kunden-Mails in ihrer herzlichen Art. Sie alle setzen ihre Erfahrung und Liebe für FLUM ein. Die Materialien der FLUM Hundekissen kommen hauptsächlich aus Deutschland; das Start-Up achtet dabei darauf, dass die Betriebe fair und nachhaltig arbeiten. In Zeiten billiger Massenproduktion macht Verarbeitungsqualität einen entscheidenden Unterschied. FLUM fertigt seine exklusiven Hundekissen in Bayern und setzt dabei auf das traditionelle Schneiderhandwerk. Sämtliche Details sind akkurat verarbeitet – denn FLUM ist eine Manufaktur mit Herz!


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SEVDESK – PARTNER CONTENT 19

Eine Erfolgsgeschichte aus der Provinz sevDesk ist ein junges Unternehmen, Wie kommt man denn als Student das eine Buchhaltungssoftware anbie- darauf, eine Buchhaltungs-Software zu tet. Mitgründer Fabian Silberer erzählt entwickeln? über den Aufstieg des Start-ups. Am Anfang wollten wir nur etwas programmieren und einen Mehrwert bei Sie kommen aus einem kleinen Dorf unseren Kunden schaffen. Aber uns kam namens Schuttern bei Offenburg. Wie dann die Idee, dass gerade kleine Unterkommt man dort dazu, sich für das nehmen, Selbständige und Freiberufler in Programmieren zu interessieren? Deutschland noch einen großen NachholGenau genommen komme ich sogar bedarf bei der Digitalisierung im Bereich nur aus dem Umfeld von Schuttern, Buchhaltung haben. Sie verschwenden denn meine Eltern besitzen einen Bauhunderte Stunden im Jahr mit dem Samernhof. Dass ich diesen Hintergrund meln und Ordnen von Belegen. Unser habe, finde ich übrigens ziemlich gut, Ziel war und ist es, sie wieder zum Herrn denn das hilft mir bodenständig zu ihrer eigenen Finanzen zu machen. bleiben. Ich war vor allem aber schon als Junge von allem fasziniert, was mit Computern zu tun hatte Leider konnte ich nicht am PC über das Internet zocken wie meine Schulfreunde, denn wir hatten zuhause nur eine ganz lahme Internetverbindung, und so musste ich mich anders beschäftigen. So brachte ich mir Programmieren bei. Trotzdem ist es ja ein ordentlicher Weg von diesen Anfängen bis zu sevDesk. Wie ging es weiter? Ich fing nebenbei auch an, mir HTML beizubringen und stellte fest, dass man damit Geld verdienen kann, als ich das erste Mal eine Website für ein Restaurant machte. Daher gründete ich im Alter von 16 Jahren mein erstes Unternehmen. Nach dem Abitur studierte ich dann Wirtschaftsinformatik in Karlsruhe. Studieren allein war Ihnen aber nicht genug? Das kann man so sagen. Ich lernte Marco Reinbold kennen. Er war mein Kommilitone und hatte die gleichen Interessen und Vorlieben wie ich. Wir wollten beide unternehmerisch tätig werden und so gründeten wir zusammen ein Unternehmen: sevDesk.

ist cloudbasiert und baut auf Künstlicher Intelligenz auf – aber die Banken verstanden einfach überhaupt nicht, was wir eigentlich machten. Das dauerte ein bisschen, aber dann klappte es. Was zeichnet denn die Buchhaltungs-Software von sevDesk aus? sevDesk ist smart und intelligent und baut auf Künstlicher Intelligenz auf. Der Nutzer kann einfach und unkompliziert seine laufende Buchhaltung damit erledigen. Nur ein Beispiel: Man kann Belege mit der sevDesk App abfotografieren oder sie als Email direkt an

Fabi und Marco, Gründer von sevDesk

Sie hatten also die Idee – aber noch kein Geld. Wie lief es mit der Finanzierung? Das war am Anfang ziemlich schwierig. Das fing schon damit an, dass Marco und ich uns entschlossen hatten, in unserer Heimat Offenburg zu bleiben. Aber jedes Mal, wenn potenzielle Investoren hörten, dass wir hier, in der tiefsten Provinz sitzen und nicht im hippen Berlin, verloren sie das Interesse. Durch ein paar andere Projekte konnten wir ein bisschen Geld verdienen. Aber das reichte natürlich nicht. Als wir zu den Banken gingen, stießen wir auf das nächste Problem: sevDesk

sevDesk weiterleiten. Die Informationen auf der Rechnung werden automatisch erkannt und eine passende Buchungskategorie vorgeschlagen. Das ist aber nur eine von vielen Nutzungsmöglichkeiten. Mittlerweile kann man auch Angebote und Rechnungen schreiben, sowie sein Online-Banking abbilden. Wer Interesse hat, kann sevDesk kostenlos auf unserer Website für 14 Tage testen und sich selbst ein Bild machen. Die meisten Nutzer, die sie einmal ausprobiert haben, möchten anschließend nicht mehr ohne sie arbeiten. Wichtig: Bei

uns stehen die Kunden im Vordergrund. Wir rufen sie an und befragen sie nach ihren Erfahrungen mit uns und finden so auch heraus, wie wir den Mehrwert von sevDesk für die Kunden noch weiter steigern können. sevDesk ist eine Erfolgsgeschichte. Aber sicher haben Sie doch seit der Gründung auch Fehler gemacht und Rückschläge erlebt? Wir haben heute 100 Mitarbeiter, man kann also sicher sagen, dass sevDesk eine Erfolgsgeschichte ist. Aber tatsächlich haben Marco und ich viele Fehler gemacht. Sei es beim Organisationsaufbau oder auch bei der Zusammenarbeit mit großen Partnern. Am Anfang haben wir ebenfalls die Finanzierung durch Business Angels völlig überschätzt. Tatsächlich ist eine erste Finanzierungsrunde 2016 sogar geplatzt. Wir waren damals total unvorbereitet und sind viel zu demütig aufgetreten. Das ist ein Fehler, den man niemals machen sollte. Man muss potenziellen Geldgebern immer auf Augenhöhe gegenübertreten, nicht als das junge Unternehmen, das unbedingt Geld braucht. Welches Ziel haben Sie sich für die Zukunft gesetzt? Marco Reinbold und ich sind uns einig, dass wir eines Tages der Marktführer für cloudbasierte Software für Buchhaltung und Finanzen von kleinen Unternehmen sein wollen. Wir wollen den Markt umkrempeln, in Deutschland und ganz Europa. Immerhin warten 25 Millionen potenzielle Kunden – Kleinselbständige, Freiberufler – auf uns. Haben Sie ein Vorbild? Ja: SAP. Dieses Unternehmen kommt nicht nur aus unserer Region, sondern wir wachsen heute schneller, als SAP in seiner Anfangsphase vor 30 Jahren.


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PARTNER CONTENT – BAYWA R.E. ENERGY VENTURES

„Wir Deutschen haben eine mitführende Rolle“ Interview mit Ulrich Seitz, Managing Director BayWa r.e. Energy Ventures Wo sehen Sie die signifikantesten Veränderungen im Energiesektor, und welche Chancen für Gründer entstehenden daraus? Die stärkste Veränderung stellen ohne Frage die erneuerbaren Energien dar – sei es Photovoltaik, Wind- oder Wasserkraft. Sie haben den signifikantesten Effekt und bringen unterschiedliche Herausforderungen mit sich, die es anzugehen gilt. Dabei denke ich beispielsweise an den Transport von Energie, ebenso wie an ihre Einspeisung und Speicherung. Die letzten beiden Punkte stellen außerdem besondere Anforderungen an die IT-Infrastruktur. Das betrifft sowohl das Thema Sicherheit wie auch das Datenmanagement und die Verwaltung der Energieflüsse. Aus diesem Zusammenspiel ergibt sich für Start-ups eine ganze Menge an Chancen. Ich denke hier insbesondere an die Bereiche Elektromobilität, Storage und Digital Energy Solutions – welche die Investmentschwerpunkte der BayWa r.e. Energy Ventures sind.

Ulrich Seitz, Managing Director BayWa r.e. Energy Ventures

www.baywa-re.com

Das letzte Investment von Ihnen wurde in das deutsche Jungunternehmen Zolar GmbH aus Berlin getätigt: Wie gut sind die deutschen Start-ups aus dem Energiebereich? Wir sehen eine sehr hohe Qualität bei den Gründungen hierzulande, insbesondere wenn man sie mit denen von vor fünf und zehn Jahren vergleicht. Das hat auch damit zu tun, dass die Gründer heute vielfach erfahrener sind, als dies noch vor einiger Zeit der Fall war. Das zeigt sich auch daran, dass sie besser vorbereitet in Gespräche mit Investoren gehen, über optimierte Unterlagen verfügen und wissen, worauf ein Venture Capital-Geber achtet. Was sind die größten Hürden für junge, innovative Unternehmen im Energiesektor? Grundsätzlich gibt es regulatorische Rahmenbedingungen – vergleichbar vielleicht mit denen der Gesundheitsbranche –, an denen gewisse Geschäftsmodelle nicht vorbeikommen. Außerdem ist der Markt sehr fragmentiert, was natürlich auch eine Hürde beim Erreichen hoher Umsätze darstellt. Gleichzeitig entstehen innerhalb dieses jetzt schon kleinteiligen Markts aktuell immer neue Nischen, was Gründern aber die Chance bietet, mit einem spezialisierten Angebot in den jeweils profitabelsten Teilbereichen zu starten und von dort heraus in andere Bereiche zu wachsen. Welche Rolle spielen deutsche Start-ups bei der Gestaltung des Energiemarkts von morgen? In unserem Investmentfokus liegt Europa und Israel, innerhalb diese Fokus haben wir Deutschen definitiv eine mitführende Rolle. Auch die skandinavischen Länder sind in diesem Bereich sehr aktiv. Unsere gute Position rührt natürlich auch daher, dass kaum eine andere Nation die Energiewende so weit vorne in ihrer Agenda positioniert hat wie Deutschland.

Solaranlagen einfach online kaufen Interview mit Alex Melzer, CEO von Zolar

Was ist die Mission von Zolar? Unsere Mission ist es, jedem Einzelnen zu ermöglichen, einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Ist die Solar-Branche für Start-ups empfehlenswert? Die emissionsfreie Energiegewinnung ist ein elementares Zukunftsthema und deswegen genau der richtige Ort für junge Unternehmen wie Zolar. Mithilfe von digitalen Geschäftsmodellen können mehr Menschen für Solarenergie begeistert werden. Wer kann Kunde von Zolar werden? Unsere Kunden sind Eigenheimbesitzer mit Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland. Aus technischer Sicht kann auf nahezu jedem Dach – egal, ob bei Neu- oder Bestandsbauten – eine Solaranlage installiert werden. Was spricht für eine Solaranlage auf dem eigenen Dach? Mit einer kombinierten Solaranlage aus PV-Anlage und Stromspeicher lässt sich der Eigenbedarf an Energie nahezu decken und langfristig viel Geld sparen. Hinzu kommt, dass die Minimierung des eigenen CO2Abdrucks für Hauseigentümer immer wichtiger wird. Wie wählt man die passende Solaranlage bei Zolar aus? Mit dem Zolar Online-Konfigurator können Kunden aus einem breiten Produktportfolio wählen, ein Algorithmus optimiert die Auswahl, sodass ohne viel Vorwissen die passende Anlage konzipiert werden kann. Wichtig ist uns der persönliche Kontakt, unsere Berater stehen jederzeit telefonisch zur Verfügung. Wer übernimmt dann die Installation? Nach dem Kauf übernimmt unser Team aus bundesweit tätigen Handwerkern und Partnern die Installation vor Ort.

www.zolar.de


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INVESTITIONSBANK SCHLESWIG-HOLSTEIN – PARTNER CONTENT 21

Mit Hightech in die Zukunft CUSTOMCELLS® ist weltweiter Marktführer in der Prototypenentwicklung von Lithium-IonenBatterien. Ohne Förderung wäre der Erfolg der Schleswig-Holsteiner aber nicht möglich gewesen.

A

ls sich Torge Thönnessen und Leopold König 2012 entschieden, Lithium-Ionen-Batteriezellen in Kleinserien zu produzieren, waren sie ihrer Zeit voraus. „Von der Euphorie in Sachen E-Autos war zu dem Zeitpunkt noch nichts zu spüren“, beschreibt Thönnessen die damalige Situation. Die beiden Jungunternehmer aus dem schleswig-holsteinischen Itzehoe hatten schon vor zehn Jahren bei potentiellen Investoren nach Beteiligungskapital gefragt – vergeblich. Viele der möglichen Geldgeber bedauern heute die verpasste Chance. Denn inzwischen ist längst klar, dass die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien ein Geschäft mit großer Zukunft ist. Schließlich bewegt sich kein Elektroauto ohne eine solche Batterie fort. Damals aber mussten die zwei Gründer andere Finanzierungsquellen lokalisieren. Sie fanden diese beim High-Tech Gründerfonds, bei der örtlichen Sparkasse und bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH (MBG), die zu den Förderinstituten des Landes zählt. CUSTOMCELLS® erhielt von der MBG Mittel aus den gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) gemanagten Fonds, dem Seed- und StartUp-Fonds und dem Mittelstandsfonds Schleswig-Holstein.

„Die Unterstützung durch schleswigholsteinisches Beteiligungskapital ist für uns fair und flexibel.“ Leopold König, Geschäftsführer CUSTOMCELLS®

www.ib-sh.de

Interview mit Susann Dreßler, Leiterin der Förderlotsen der Investitionsbank Schleswig-Holstein

Durch das Finanzierungsmodell konnten die beiden Unternehmer das persönliche Risiko im Falle einer Insolvenz reduzieren. „Die Stille Beteiligung ist sehr vorteilhaft, gerade für Gründer, die ja meistens wenige Rücklagen haben und diese dann nicht bei einer Bank verpfänden müssen“, so Torge Thönnessen. Ein Risiko des Scheiterns bleibt natürlich trotzdem. „Bei jungen Unternehmen kann man nie wissen, in welche Richtung sie sich entwickeln“, weiß Banner aus Erfahrung. Viele geförderte Start-ups überleben die ersten Jahre nicht.

Inzwischen ist Beteiligungskapital der schleswig-holsteini-

schen Förderinstitute die wichtigste Finanzierungsquelle von CUSTOMCELLS®. „Die Unterstützung durch schleswig-holsteinisches Beteiligungskapital ist für uns fair und flexibel“, sagt Leopold König. Die Finanzierung läuft über Stille Beteiligungen. „Das Geld muss bei diesem Modell bei einer Laufzeit von zehn Jahren entweder endfällig in einer Summe oder in fünf Tranchen vom sechsten bis zehnten Jahr zurückgezahlt werden“, erklärt Georg Banner von der MBG in Kiel. Die Beantragung einer derartigen Förderung wird bewusst unkompliziert gehalten. „Ein formeller Antrag ist nicht nötig. Wir brauchen nur einen Businessplan inklusive einer Drei- Jahres-Planung“, so Banner. Daran ist abzulesen, wie groß der Finanzierungsbedarf sein wird.

„Zu uns können alle kommen“

Auch Torge Thönnessen und Leopold König hatten

es am Anfang ziemlich schwer. Inzwischen ist CUSTOMCELLS® aber voll auf der Erfolgsspur, hat über 50 Beschäftigte und schreibt Gewinne. „Wir haben uns die Position als Marktführer bei der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien erkämpft“, so Torge Thönessen. Und das nicht nur, weil das Unternehmen gute und zukunftsträchtige Produkte abliefert, sondern auch, weil es dabei durch eine gute und zielgerichtete Förderung unterstützt wurde. Derzeit wird in Tübingen ein zweiter Produktionsstandort errichtet. Das nächste Ziel ist bereits anvisiert: „Unsere Vision ist neben der Prototypenfertigung für die Automobilindustrie auch, führender Zulieferer hochqualitativer Batterien für das elektrische Fliegen zu werden. Die Kombination aus einer modernen Zellchemie, hohen Qualitätsstandards und einer vollen Prozesstransparenz ist für die Luftfahrt prädestiniert“, so Leopold König. Das Geld, das die schleswig-holsteinischen Förderinstitute in CUSTOMCELLS® investierten, ist gut angelegt.

Wie fördert die Investitionsbank SchleswigHolstein Start-ups? Wir haben als Förderbank des Landes Schleswig-Holstein verschiedene Säulen der Förderung. Zunächst bieten wir Beratungen unter anderem durch unsere Förderlotsen. Sie arbeiten kostenlos und sind neutral. Ihre Aufgabe ist es zum Beispiel, Gründungsinteressierte und Unternehmen über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten zu beraten. Darüber hinaus haben wir natürlich Finanzierungen im Programm. Wir bieten sowohl Mikrokredite bis 25.000 Euro als auch Kredite für Start-ups und Mittelständler bis 250.000 Euro an. Gemeinsam mit den Hausbanken sind auch größere Summen möglich – beispielsweise wenn es um eine Übernahme geht. Unsere dritte Säule sind Beteiligungen, und zwar stille und offene. Auch sie können für eine Finanzierung sehr interessant sein. Darüber hinaus bieten wir Zuschüsse sowie Unterstützung durch Wettbewerbe und Preise. Gibt es eine besondere Förderung für Frauen? Gründerinnen wünschen häufig mehr Beratung als Gründer. Sie sind weniger risikofreudig, dafür oft nachhaltiger. Auf diesen Wunsch gehen wir ein, indem wir spezielle Beratungen und Veranstaltungen anbieten. Mit dem IB.SH-Unternehmerinnenpreis machen wir erfolgreiche Unternehmerinnen sichtbar ermutigen Gründerinnen. Welche Branchen bieten besonders gute Chancen für Gründer und Gründerinnen? Zu uns können alle kommen, wir haben keinen Fokus auf bestimmte Branchen. Allerdings haben viele Start-ups, die uns kontaktieren, digitale Geschäftsmodelle und sind in ökologischer oder sozialer Hinsicht nachhaltig.


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PARTNER CONTENT – CHEMOVATOR

Chemische Formel für Erfolg

Geburtshelfer für Chemie-Start-ups

Mit Hilfe des BASF-Inkubators Chemovator entwickeln zwei IT-Profis des Chemiekonzerns eine innovative Geschäftsidee zu einem Start-up.

I

m September 2017 treffen die

beiden BASF-Mitarbeiter Adrian von Mühlenen und Thomas Janssen im Unternehmensbereich Coatings aufeinander. Die Fachexperten sind neu in diesem Bereich, von Mühlenen in den Laboren und Janssen in der Produktsicherheit. Und beiden kommt die dortige Praxis, vorgeschriebene Informationen zu chemischen Produkten oder Gemischen manuell in eine Datenbank zu übertragen, nicht zeitgemäß vor. Zwar gab es in der Vergangenheit bereits Überlegungen einer automatisierten Erstellung von Sicherheitsdatenblättern, diese wurden jedoch aufgrund von Umsetzungsschwierigkeiten wieder verworfen. „Die manuelle Eingabe von Lieferantendaten zu Produkten in ERP-Systeme kostet unnötig wertvolle Zeit. Wir sind überzeugt, diesen Prozess effizienter gestalten zu können und zudem die Produktentwicklung und Produktsicherheit enger verzahnen zu können“, erläutert Janssen ihre Motivation, sich nicht mit dem Status Quo zufrieden zu geben. Dieses Unterfangen haben sich die beiden BASFler seit Juni 2018 auf ihre Fahnen geschrieben. Sustragil (SUStainable, TRaceable, AGILe) haben sie ihr Projekt getauft. Unterstützung für ihr Vorhaben finden die zwei Intrapreneure beim BASF-Inkubator Chemovator. Im geschützten Raum des Mitte 2018 gegründeten, internen Inkubators haben die beiden zwei Jahre Zeit, sich zu hundert Prozent auf ihre Geschäftsidee zu konzentrieren. Neben der technischen Entwicklung müssen sich die frisch gebackenen Unternehmer dafür auch mit der Frage beschäftigen, ob sich für ihr Produkt ein Markt finden lässt. Denn aus ihrer Idee, einer Plattform zur Automatisierung von Sicherheitsdatenblättern, soll ein nachhaltiges Geschäftsmodell werden, welches im Chemovator

www.chemovator.com

Dr. Markus Bold, Geschäftsführer der Chemovator GmbH

Venture Team Sustragil (Mai 2019): Dr. Adrian von Mühlenen & Dr. Thomas Janssen

beschleunigt zur Marktreife enwickelt werden soll. Von Mühlenen und Janssen bilden

eines von insgesamt zwölf Venture Teams, die in den Räumlichkeiten des Inkubators in der Mannheimer Industriestraße neue Geschäftsfelder erschließen wollen. Unkonventionelle und mit hohem Risiko behaftete Geschäftsideen, oftmals außerhalb des Kerngeschäfts von BASF. Dafür arbeitet die 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF New Business GmbH eng mit externen, gründungserfahrenen Unternehmern und Business Angels zusammen. Als „Entrepreneurs in Residence“ stehen erfahrene Gründer den Venture Teams dafür ab der frühen Orientierungsphase bis zur erfolgreichen Kommerzialisierung als Coach, Mentor und Netzwerker zur Seite. „Unsere beiden Mentoren Benedikt Scholz und Robin Titus haben uns den ganzen Weg bis hierher begleitet und ihre Gründererfahrung einfließen lassen, um uns vor den großen Fettnäpfchen zu bewahren. Und gleichzeitig haben sie uns animiert, Entscheidungen als eigenständige Unternehmer zu treffen, losgelöst von der BASF“, skizziert von Mühlenen diesen Benefit im Chemovator.

Um einen Business Case für einen nicht-existenten Markt zu entwickeln, müssen die beiden

IT-Profis mögliche Kunden und deren Bedürfnisse eruieren, daraus Hypothesen ableiten und diese in Interviews überprüfen. „Wir bringen die Branchenerfahrung, Wissen über die Technologie und Produktsicherheit mit, was bei unserem Produkt zwingend notwendig ist“, erklärt Janssen. Darüber hinaus müssen sie sich auch um die Vermarktung ihres Produktes kümmern. Vor diesem Hintergrund ist diesen Monat Amelie Wolfgart aus der Start-up-Szene zum Team Sustragil gestoßen. „Sie treibt Thomas und mich an und bringt zusätzlich eine geballte Ladung an Wissen und Kontakten mit, die einen großen Mehrwert im Aufbau von Sustragil haben“, freut sich von Mühlenen. Schon Anfang nächsten Jahres soll ein erster Pilot auf den Markt gebracht werden. Es geht also wirklich beschleunigt zu im Chemovator. Die Chemovator GmbH ist der Inkubator für innovative Geschäftsideen aller BASFMitarbeiter. Komplementär zur bestehenden Innovationslandschaft der BASF werden dort neuartige Produkte, digitale Geschäftsmodelle oder umfassende Komplettlösungen zur beschleunigten Marktreife entwickelt. Vision ist, die Anlaufstelle für neue Geschäftsideen im Bereich der Chemie zu werden und somit die Rhein-Neckar-Region zum Startup-Hub der Chemiebranche zu transformieren.

Welche Ziele verfolgt Chemovator? Chemovator ist der Geschäftsinkubator der BASF. Wir bieten BASF-Mitarbeitern einen geschützten Raum, um Geschäftsideen aus dem chemischen und digitalen Bereich zu testen und innerhalb von zwei Jahren zu investierbaren und skalierbaren Geschäftsplänen für den externen Markt oder die BASF zu entwickeln. Somit können wir frühzeitige Geschäftsideen und unkonventionelle Wachstumsmöglichkeiten für BASF fördern. Warum haben es Start-ups in der Chemiebranche schwer? In der Chemiebranche haben Start-ups in der Regel lange und kostenintensive technische Entwicklungsphasen von der Erfindung bis zum lieferfähigen Produkt im Markt. Außerdem ist es für Start-ups schwierig, relevante Industriekontakte zu finden und sich mit diesen zu verknüpfen. Warum setzt BASF hierbei auf Intrapreneure? Wie auch Entrepreneure, sind Intrapreneure sehr ehrgeizig, intrinsisch motiviert und bereit, ein gewisses Risiko für ihre Idee einzugehen. Auch in BASF arbeiten viele clevere Köpfe mit tollen Ideen. Unkonventionelle Ideen können aber manchmal einfach nicht in gegebenen Strukturen umgesetzt werden. Für diese Ideen bieten wir dann die richtige Plattform. Zudem bringen Intrapreneure wichtige ersten Kontakte und Domänexpertise für ihre Gründung mit. Wie unterstützt BASF diese konkret? Im geschützten Raum des Chemovators erhalten BASF-Mitarbeiter die Freiheit, sich voll und ganz ihrer Idee zu widmen. Darüber hinaus gibt es Zugang zu unkonventionellen Netzwerken und Ressourcen aus der externen Gründerwelt. Gründerteams können frei von klassischen Corporate Strukturen und Prozessen an ihren Ideen arbeiten und diese schnell und unkompliziert im Markt testen und weiterentwickeln. Welche Rolle spielen Mentoren dabei? Jedes unserer Venture Teams wird von externen Gründern und Business Angels unterstützt, sogenannten Entrepreneurs in Residence. Diese haben sich bereits (mehrmals) auf den Gründerweg begeben und verstehen, worauf es ankommt. Diese Erfahrungen sind essentiell für Teams, die in einem Corporate Kontext gründen wollen und wir können internes Know-how mit externer Gründererfahrung verheiraten.


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BCNP – PARTNER CONTENT

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Für ein nachhaltiges Europa Chemistry makes the World go around! Das glauben Sie nicht? 97 Prozent aller Produkte enthalten mindestens einen chemischen Prozess-Schritt. Wohnen, fahren, sich kleiden, kommunizieren, Sport treiben, gesund leben. Ohne Chemie undenkbar.

B

eim European Chemistry Partnering

treffen sich Entscheider. C-LevelManager von großen Unternehmen und die Gründer aus Start-ups und Scaleups, sowie der europäische Mittelstand und Business Angels, Venture Capitalists und die Corporate Ventures der Industrie. Wer bei Chemie immer noch zuckt, sollte genauer hinschauen: ohne chemische Innovationen läuft wenig in Sachen Wohlstand und Gesundheit. Gleichzeitig werden die Wertschöpfungsketten neu organisiert. BIOÖKONOMIE UND DIGITALISIERUNG

Zwei Mega-Trends treiben das Geschehen:

Die Bioökonomie führt weg vom Erdöl

hin zu nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien. Und Digitalisierung unterstützt, verbessert und verändert die chemische Produktion. Neue umweltfreundlichere Materialien und nachhaltige Geschäftsmodelle werden gesucht. Die biobasierte Kreislaufwirtschaft in Europa und die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen geben die Richtung vor. ÜBER DEN TELLERRAND SCHAUEN Business Speed Dating war in der Che-

mie-Industrie unbekannt, doch ist seit drei Jahren Realität: Entscheider der chemischen Industrie und ihren vielen Anwenderbranchen treffen sich in 20-minütigen Gesprächen mit dem Unternehmer-Nachwuchs, hören ihren Pitches von sechs Minuten zu oder zeigen in 15 Minuten selbst, was die etablierte Industrie sucht. Im Februar treffen sich zum vierten Mal mehr als 1.000 internationale Innovatoren in der Mitte Europas: Frankfurt ist auch ein Hotspot der Chemie und bekennt sich zur Bioökonomie im Ballungsraum.

Dr. Holger Bengs, Initiator des European Chemistry Partnering VON GENERATION ZU GENERATION Das Ziel ist es, die vielen Bodenschätze in

unseren Köpfen gemeinsam zu heben und Innovationen schneller Realität werden zu lassen. Chemie-Start-ups sind in Europa gefragt wie noch nie.

4th European Chemistry Partnering 27. Februar 2020 Frankfurt, Kap Europa www.ecp2020.com | www.orange-tie.biz STARCAR – PARTNER CONTENT

STARCAR Autovermietung – eine rasende Entwicklung in 2019! Der Zusammenschluss der STARCAR Autovermietung und der EUROPA SERVICE Autovermietung zu Beginn dieses Jahres bringt zusätzliche Modernität, Größe sowie Flexibilität für den Kunden. Der Ausbau des Stationsnetzes schreitet voran: Nicht nur mit eigenen Stationen, sondern auch mit geprüften STARCARLizenznehmern werden zukünftig immer mehr STARCAR-Stationen deutschlandweit eröffnet. Die Bündelung von Kompetenzen ermöglicht eine erhebliche Erweiterung des Geschäftssegments. Die Entwicklung operativer Vorteile schürt aus verbesserten Einkaufskonditionen und der Fusionierung von Abteilungen.

Als Service-Sieger „Motor, Sport, Outdoor” in der Kategorie Autovermietung konnte sich STARCAR dieses Jahr den ersten Platz sichern: das Magazin TestBILD (aus der Familie der BILD-Magazine) und die Statista GmbH zeichnen STARCAR als Branchen-Sieger aus. In allen Bewertungskriterien Erreichbarkeit, Fachliche Kompetenz, Kundenorientierung, Service-Umfang, Kommunikation und Weiterempfehlungsbereitschaft lässt STARCAR die Konkurrenz alt aussehen. Das Ergebnis setzt sich aus einer der größten Kundenbefragungen Deutschlands und der professionellen Auswertung von Analysten zusammen. Und TestBILD ist damit nicht allein: Auch Focus MONEY hat für die Studie „Deutschlands Beste Darüber hinaus äußert sich die Entwicklung auch in 2019“ mehr als 20.000 Marken auf den Prüfstand geder Variation des Angebots: Ob Kurzzeit- oder Langzeit- stellt. Auch hier wurde STARCAR mit der Auszeichnung mieten, flexible Monatsmieten, One-Way-Mieten, Stun„Deutschlands Beste“ gekürt. denmieten oder Corporate Carsharing – das Sortiment passt sich den aktuellen Bedürfnissen dynamisch an. Der Blick in die Zukunft unterstreicht, dass die EntwickDie Mietwagenvielfalt reicht von Cityflitzern wie dem lung des Unternehmens zunehmend voranschreitet! Smart über Oberklasselimousinen, Sportwagen bis Bald schon, so ist es das Ziel, wird STARCAR in allen hin zum LKW bis 12-Tonnen und Sonderfahrzeugen, Großstädten mit eigenen Stationen und auch in kleinen wie (Tief-)Kühlfahrzeugen und Pharmatransportern. Städten durch STARCAR-Lizenznehmer vertreten sein. Auch die Auswahl an Elektro- und Hybridfahrzeugen Des Weiteren wird der flächendeckende Ausbau des verdeutlicht die Diversität des Angebots sowie der Filialnetzes für den Firmenkunden anvisiert sowie der Orientierung STARCARs an Umweltgeschehnissen, um Ausbau an Mobilitätsleistung der Autohäuser und der insbesondere die Luft in Großstädten zu entlasten. Die Hersteller Assistancen. Obendrein ist die Präsenz an STARCAR Flotte verzeichnet derzeit insgesamt 4.000 allen wichtigen Flughäfen geplant, aber auch das Ziel PKW, Transporter und LKW! einen Schritt in die Internationalisierung zu machen, ist

www.starcar.de

gesteckt: Ein europaweites Filialnetz soll insbesondere Urlaubern ein breites Spektrum an Fahrzeugen bieten. Die Entwicklungen 2019 sind erst der Startschuss – es geht in 2020 mit rasendem Tempo weiter!


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GRÜNDERGEIST – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

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Existenzgründung als Franchisenehmer Dank verschiedener neuer Franchisesysteme können junge Gründer oft auch ohne viel Eigenkapital starten.

Alternative Finanzierungsmöglichkeiten und nicht zwingend hohe Gesamtinvestitionen machen Franchise-Konzepte auch für junge Gründer interessant.

An die 1.000 Franchisesysteme

gibt es deutschlandweit. Großer Beliebtheit erfreut sich das Konzept im Dienstleistungssektor, gefolgt von Gastronomie, Handel und Handwerk. Die Nutzung eines etablierten Geschäftsmodells gegen Entgelt stellt eine beliebte Option für Unternehmensgründer dar, die mit minimiertem Gründungsrisiko schnell in die Selbstständigkeit durchstarten wollen. So darf der Franchisenehmer gegen eine Gebühr das Konzept, die bereits etablierte Marke sowie die gesamte Corporate Identity des Franchisegebers für sein Start-up nutzen. Das Marketing- und Vertriebskonzept wurde bereits vom Franchisegeber erarbeitet und ausgetestet, Service- und Dienstleistungen können mitbenutzt werden. Bei der vorange-

henden Businessplan-Erstellung sowie der Standortanalyse und der Immobilienwahl steht der Franchisegeber unterstützend zur Seite. Zudem ist er für die Ausund Weiterbildung des Franchisenehmers zuständig. All dies hat natürlich seinen Preis.

Neben einer einmaligen Eintrittsgebühr werden in der Regel monatliche Franchise-Gebühren vertraglich festgelegt. Die Eintrittsgebühr kann je nach Franchisesystem sehr unterschiedlich sein. Laut statistischen Erhebungen des FranchisePORTALs erheben mehr als 50 Prozent der Franchisesysteme in Deutschland zwischen 1.000 Euro und 20.000 Euro für den Start. Damit werden Lizenzen, Nutzungsrechte, Einweisungen und Schulungen „bezahlt“. Zusammen mit Investitionen in den Auf- und Ausbau des lokalen Geschäfts sowie dem Lebensunterhalt in der Anlaufzeit kommt dabei in der Regel eine stattliche Summe für eine Franchise-Existenzgrün-

„Neben einer einmaligen Eintrittsgebühr werden in der Regel monatliche FranchiseGebühren vertraglich festgelegt.“ dung zusammen. Es gibt aber auch Franchisegeber, die keine Startgebühr verlangen und auf andere Re-Finanzierungsmodelle setzen. Die monatlichen Franchise-Gebühren berechnen sich in der Regel aus den Umsätzen, Umsatzerlösen oder Gewinnen des Franchisenehmers und liegen üblicherweise bei fünf bis sieben

Prozent. Verlangt der Franchisegeber zusätzlich noch Werbegebühren für Marketing-Aktivitäten können die monatlichen Gebühren bis zu zehn Prozent des Erwirtschafteten betragen. Diese hohen Investitionen waren

einer der Gründe, warum insbesondere junge Existenzgründer in der Vergangenheit nicht selten andere Geschäftsmodelle favorisiert haben. Doch scheint es einen Sinneswandel zu geben. Abgesehen davon, dass insbesondere der Dienstleistungsbereich vermehrt niedrig-investive Konzepte bietet, mehren sich die Möglichkeiten für Franchise-Nehmer, sich mit wenig oder ganz ohne Eigenkapital selbstständig machen zu können. So bieten Förder- und Bürgschaftsbanken diverse Förderprogramme an, welche kaum Eigenkapital voraussetzen und trotz bestehender Risiken vergeben werden. Eine bankenunabhängige Finanzierung eines aussichtsreichen Franchise-Konzepts kann

auch mit Hilfe von Crowdfunding möglich werden. Wenn der Businessplan zukünftige oder bestehende Kunden, Freunde, Verwandte oder andere Privatanleger überzeugt, stehen die Chancen gut, die erforderlichen Anfangsinvestitionen durch die Beteiligung diverser Kleinanleger an dem Franchise-Konzept zusammen zu bekommen. Text: Kirsten Schwieger

FAKTEN • Deutschlandweit gibt es rund 990 Franchisesysteme mit über 128.000 Franchisepartnern. • Es existieren in Deutschland etwa 168.000 Franchisebetriebe mit rund 715.000 Mitarbeitern. • Gegenüber dem Vorjahr gab es in diesem Jahr fast 4.500 neue Franchisenehmer. • Durch Franchiseunternehmen wurden 2018 122,8 Milliarden Euro Gesamtumsatz generiert. Quelle: Deutscher Franchiseverband


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VOM FASS AG – PARTNER CONTENT

Durchstarten beim Marktführer Ein einzigartiges, nachhaltiges Verkaufskonzept und innovative Finanzierungsmöglichkeiten machen die VOM FASS AG zum Vorzeige-Franchiseunternehmen. „Die besten Produkte, ein einzigartiges Einkaufserlebnis und vor allem – unsere Franchisepartner“ – mit nur einem Satz bringt Gründer Johannes Kiderlen das Erfolgsrezept einer 25-jährigen Firmengeschichte auf den Punkt. Einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, die ihn „nebenbei“ zum Pionier des nachhaltigen Verkaufs in Deutschland machte. Denn mit dem losen Verkauf exklusiver Essige, Öle, Spirituosen und Weinen baute der gelernte Küfer und Getränkeingenieur eine Marke und ein Franchise-Konzept auf, welche heute mit 300 Partnern in 30 Ländern Erfolge feiert. Gesteuert und weiterentwickelt wird das Franchise-System von der Zentrale in Waldburg aus, wo sich rund 70 Mitarbeiter um Produkte, Vertrieb, Marketing und Franchise-Partnerschaften kümmern – und um die Franchisenehmer. Kaum ein Unternehmen der deutschen Franchise-Wirtschaft konnte dabei so rasch expandieren wie die VOM FASS AG. Das einzigartige Verkaufskonzept in Form des Einkaufserlebnisses „Sehen – Probieren – Genießen“ entwickelte Kiderlen dabei von

Beginn an auf Franchise-Basis. Es sollte für zahlreiche Existenzgründer und Unternehmer weltweit multiplizierter sein – und zwar unbürokratisch, einfach und schnell. Dabei werden die Franchise-Nehmer nicht nur bei Planung und Eröffnung, sondern auch im laufenden Tagesgeschäft von der Systemzentrale unterstützt. Das langjährig erprobte VOM FASS-Know-how in Sachen Marketing und Vertrieb, ist der Erfolgsfaktor nicht nur für gute Umsätze, sondern auch erstklassige Gewinne. „Wir sind selbst erstaunt, fast überrascht über unseren tollen Erfolg“, freut sich Kerstin Feldmeier, die sich mit ihrem Lebensgefährten Christian Spörl im April 2014 ein bereits seit Jahren eingeführtes vomFASS-Geschäft in MünchenMitte übernommen hatte. Und ihr Partner ergänzt: „Unsere Selbstständigkeit verläuft deutlich über unseren Erwartungen!“ So platzierten die beiden jungen Franchisepartner sich und das Geschäft auf Anhieb unter den Top 20 der umsatzstärksten vomFASS-Geschäfte.

www.vomfass.de www.franchise.vomfass.com

Dafür bietet das, inzwischen von Sohn Thomas geführte, Familienunternehmen individuelle Finanzierungen. „Wir ermöglichen Finanzierungskonzepte für jeden“, versichert der junge Vorstandsvorsitzende der VOM FASS AG. Und um junge Existenzgründer mit wenig Eigenkapital zu fördern, hat sich der Marktführer etwas ganz besonderes ausgedacht. So vergibt VOM FASS zehn Franchise-Stipendien an Gründerwillige unter 35 Jahren. „Mit dem Start-up-Wettbewerb START35 finanzieren wir zehn ausgewählten Franchise-Nehmern die Eröffnung eines vomFASS-Geschäftes“, verkündet Thomas Kiderlen. Eine Idee, die auch den Hauptgeschäftsführer des Deutschen Franchiseverbands, Torben Leif Brodersen, begeistert: „Welch innovative Wege Franchisesysteme wählen, um die neue Partnergeneration anzusprechen und für sich zu gewinnen, zeigt unser langjähriges Mitglied vomFASS. Das Resultat ist ein nachhaltig wachsendes und international breit aufgestelltes Unternehmen, das sich den Herausforderungen am Gründermarkt zukunftsorientiert stellt.“

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START35: 10 Franchise-Stipendien zu vergeben! Zehn geeigneten Gründerwilligen unter 35 Jahren finanziert VOM FASS mit diesem Start-up-Wettbewerb die Eröffnung eines Geschäftes als Franchisenehmer. Nach bezahltem Praktikum in bis zu drei verschiedenen vomFASS-Geschäften und bestandenem Grundseminar wird gemeinsam die Ladenplanung, Standortauswahl und Objektsuche bestritten. Bewerbung mit Motivationsschreiben und Vita unter: www.franchise.vomfass.com/start-35

Nachhaltigkeit in Reinkultur Die Gründerfamilie setzt auf ethische, ökologische und regionale Werte. Mit dem losen Verkauf und dem Wiederbefüllen von Flaschen spart das Unternehmen jährlich mehr als 3,5 Millionen Einweg- und PET-Flaschen. Anstatt Plastiktüten kommen nur recycelbares Papier, FSC-zertifizierte Kartons und wiederverwendbare Baumwolltaschen zum Einsatz. Der bedachtsame Umgang mit Natur und Umwelt spielt entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine entscheidende Rolle. Eine Erdwärme- sowie eine Photovoltaik-Anlage sorgen dafür, dass die gesamte Produktion klimaneutral ist.


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MITTELSTAND VORWORT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

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Marc Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstand-Bundes

Digitalisierung: Besinnen Sie sich auf Ihre eigenen Stärken!

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al ganz ehrlich: Digitalisierung bedeutet für so manch ein Unternehmen immer noch vorrangig, Kundenoder Lieferantendaten in Excel zu sammeln. Mit dem, was mit der Digitalisierung möglich ist und was unter dem Begriff heute verstanden wird, hat das natürlich nur sehr wenig zu tun. Unter uns: solche Praktiken sollten ohnehin – Stichwort DSGVO – besser gestern als morgen abgestellt werden. Wir stehen an der Schwelle zum Jahr 2020 und da ist es doch verwunderlich, dass viele Unternehmer im Privatleben in aller Regel deutlich besser digital vernetzt sind, als es ihr Unternehmen ist. Es ist von daher immer wieder inspirierend mit Unternehmern zu sprechen, die die digitale

Transformation scheinbar mühelos meistern. Und dies, obwohl ihr Unternehmen klein oder höchstens mittelgroß ist, ihnen kein Riesenbudget für teure Hardware oder Beratungsleistungen zur Verfügung steht und ihre Produkte überdies einhundertprozentig analog sind. Wenn es um die Digitalisierung des eigenen Unternehmens geht, neigen wir in Deutschland leider immer noch oft dazu, die Hürden zu hoch zu setzen und die Chancen stets kleinzureden: Die am häufigsten vorgebrachten Digitalisierungshemmnisse in KMU wie etwa fehlendes Fachpersonal, hohe Kosten oder eine vielerorts nach wie vor mangelhafte technische Infrastruktur sind in der Tat Hürden, wenngleich keine unüberwindbaren.

So unterschiedlich und vielfältig Geschäftsmodelle im deutschen Mittelstand auch sind, so deckungsgleich sind doch die unternehmerischen Kerngedanken, die (fast) alle erfolgreichen Digitalisierer antreiben: Erstens verstehen sie die Digitalisierung nicht als Selbstzweck, sondern als absolute Notwendigkeit. Die Digitalisierung ist weitaus mehr als eine Chance. Sie ist schlechtweg ein Muss für Unternehmen. Wer sich dieser Notwendigkeit bewusst ist, wir jede Hürde kreativ überwinden können. Zweitens fußt eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie immer auf einer ganz simplen Frage, die sich Unternehmer aus dem Mittelstand ohnehin ständig stellen müssen: Was will mein Kunde eigentlich? Oft stellen

Unternehmer dann überrascht fest, dass es Kunden relativ egal ist, welche technischen Systeme oder welche Software im Hintergrund läuft. Vielmehr sind es oft vermeintliche Kleinigkeiten, die ihnen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen könnten.

Kreativität, Kundenzentrierung und Prozesskenntnis sind aus meiner Erfahrung sowohl die drei Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche digitale Transformation, als auch die klassischen Stärken von KMU. Und ihr Riesenvorteil gegenüber Großkonzernen.

Drittens verfügen besagte Unternehmer über ein ausgeprägtes Detailwissen zu Abläufen im eigenen Unternehmen. Die Digitale Transformation bedeutet eben auch, Prozesse gänzlich neu – und aus Kundenperspektive – zu denken, anstatt die alten Prozesse und die damit verbundenen Probleme zu digitalisieren. Dabei hilft es ungemein, jene Mitarbeiter mitzunehmen, die tagtäglich mit diesen Prozessen befasst sind.

Manchmal muss man sich eben nur auf seine eigenen Stärken besinnen. Wenn Unternehmer oder Unternehmerinnen dann noch die richtigen Partner für ihre Strategie finden, werden digitale Erfolgsgeschichten am laufenden Band geschrieben.

Mit freundlichen Grüßen Marc S. Tenbieg Geschäftsführender Vorstand, Deutscher Mittelstands-Bund (DMB) ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Online-Lösung für den Mittelstand:

Wirtschaftsinformationen und Inkassoaufträge gebündelt in einem Portal Das Kundenportal Meine Creditreform liefert Bonitätsauskünfte, bietet umfassende Inkasso-Dienstleistungen und überwacht Geschäftspartner dauerhaft – für eine optimale Unterstützung im Geschäftsalltag. „Nur wer Kunden und Geschäftspartner im Hinblick auf ihre wirtschaftliche Situation richtig einschätzen kann, ist in der Lage, geschäftliche Chancen und Risiken abzuwägen. Da der unternehmerische Alltag oft stressig ist, bedeutet das Einholen von bonitätsrelevanten Informationen zusätzlicher Aufwand.“, weiß Roland Wedding, Mitglied der Geschäftsleitung beim Verband der Vereine Creditreform e.V., Deutschlands führender Anbieter von Wirtschaftsinformationen, Marketingdaten und Lösungen zum Forderungsmanagement. „Darauf zu verzichten, kann jedoch dazu führen, dass Unternehmer riskante Geschäfte abschließen und Zahlungsausfälle entstehen“, so Wedding weiter. Damit sich das Einholen von bonitätsrelevanten Informationen einfacher in den Geschäftsalltag integrieren lässt, hat Creditreform das Kundenportal Meine Creditreform entwickelt. „Mit Meine Creditreform geben wir unseren Mitgliedsunternehmen eine Online-Lösung

an die Hand, die die Dienstleistungen von Creditreform an einer Stelle bündelt“, erklärt Wedding. Es ermöglicht den Abruf von Bonitätsauskünften zu Unternehmen und Privatpersonen – jederzeit und überall. Zudem können bis zu 100 Firmen kostenfrei auf die Watchlist gesetzt werden. Diese löst umgehend eine Meldung aus, sobald Änderungen zu den Firmen vorliegen. Und sollte es doch einmal zu Zahlungsausfällen kommen, können unbezahlte Rechnungen in Meine Creditreform direkt hochgeladen und als Inkassoauftrag eingereicht werden. Das geht mit dem Smartphone oder Tablet auch von unterwegs und erleichtert die Betriebsabläufe für kleine und mittlere Unternehmen ungemein.

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SO EINFACH KOMME ICH AN MEIN GELD Meine Creditreform ist die einfache Online-Lösung für Bonitätsauskunft und Inkasso.

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BANK VERLAG – PARTNER CONTENT 27

eIDAS hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen Was ist eIDAS? eIDAS steht für „electronic IDentification, Authentication and trust Services”. Es handelt sich um eine Europäische Verordnung, die 2014 verabschiedet wurde und den Rahmen dafür schafft, elektronische Interaktionen zwischen Unternehmen, Bürgern und Behörden sicherer und effizienter zu machen, unabhängig davon, in welchem europäischen Land sie stattfinden. Mit der eIDAS-Verordnung wird ein einheitlicher Rahmen für eID- und TrustServices geschaffen, der die Erbringung von Unternehmensdienstleistungen in der gesamten EU erleichtert. Sie fördert die Interoperabilität zwischen den 28 EU-Ländern und stellt sicher, dass die Länder elektronische Identifizierungs- und Vertrauensdienste grenzüberschreitend gegenseitig anerkennen. In Deutschland wurde die Verordnung mit dem Durchführungsgesetz und Vertrauensdienstegesetz zum 29. Juli 2017 umgesetzt. Die ausgestaltende Vertrauensdiensteverordnung wurde am 15. Februar 2019 in Deutschland erlassen.

Warum ist es für mein Unternehmen wichtig? Die in der eIDAS-Verordnung erwähnten eID- und Trust-Services werden das Sicherheitsniveau bei grenzüberschreitenden Transaktionen für Unternehmen erhöhen und viele weitere Vorteile bieten: • Weniger Verwaltungsaufwand im elektronischen Geschäftsverkehr mit Unternehmen, Kunden und öffentlichen Verwaltungen • Effizientere Geschäftsprozesse und infolgedessen • Deutliche Kostensenkung und Gewinnsteigerung, • Sicherere elektronische Transaktionen, die zu mehr Kundenvertrauen und einer größeren potenziellen Kundenbasis führen.

Eine Übersicht der Services Elektronische Identifikation (oder eID) ist eine Möglichkeit für Unternehmen und Verbraucher, andere zu erkennen (Identifikationsprozess) und sich selbst auszuweisen (Authentifizierungsprozess), Zugang zu Dienstleistungen zu erhalten und geschäftliche Transaktionen leichter durchzuführen. • Elektronische Signatur (eSignature): der Ausdruck, in elektronischer Form, der Zustimmung einer Person zum Inhalt eines Dokuments oder eines Datensatzes. Qualifizierte eSignatures haben die gleiche Rechtswirkung wie handschriftliche Unterschriften. • Elektronisches Siegel (eSeal): ein elektronisches Äquivalent zu einem Stempel, der auf einem Dokument angebracht wird, um dessen Herkunft und Integrität zu garantieren. • Elektronischer Zeitstempel (eTimestamp): beweist, dass ein Dokument zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden war. • Website Authentication Certificates (WACs): elektronische Zertifikate, die den Benutzern (z.B. Bürgern und KMUs) den Nachweis erbringen, dass eine natürliche oder juristische Person eine Website besitzt. Sie helfen auch gegen Datenphishing. • Elektronisches Einschreiben (eDelivery): ermöglicht den elektronischen Datentransfer zwischen Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Bürgern. eDelivery weist das Senden und Empfangen der Daten nach und schützt vor dem Risiko von Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder unbefugter Veränderung.

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Ingmar Besch, Key Account Manager beim Bank-Verlag

Ein Beispiel für die elektronische Signatur (eSignature) VOR eIDAS Stellen Sie sich vor, Sie sind ein OnlineWeinhändler mit Sitz in Deutschland. Während Ihrer monatlichen Bestandskontrolle stellt der Lagerleiter fest, dass Sie noch 20 Kisten Wein von einem Weingut in Frankreich brauchen. Das Weingut bietet einen Rabatt von 25 % für Bestellungen, die vor 20 Uhr am Freitag unterschrieben werden. Sie sind auf Geschäftsreise und kommen erst am Montag wieder ins Büro. Aufgrund der Notwendigkeit einer physischen Unterschrift wird die Bestellung verzögert, Ihr Unternehmen verpasst den Rabatt von 25 %, und Sie haben einen hohen Verwaltungsaufwand beim Hinund Herschicken von Papieren.

eIDAS-Lösungen Mit dem Einsatz von eIDAS-Lösungen fördern profitieren Unternehmen von der Sicherheit ihrer Kunden durch eID (z.B. Multifaktor-Authentifizierung). Trust-Services ermöglichen die Authentifizierung der Kundenidentität und bestätigen den Kauf von Waren online. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei vielfältig:

MIT eIDAS Stellen Sie sich das gleiche Szenario vor, aber diesmal verwenden Sie eine qualifizierte eSignature-Lösung und einen qualifizierten eTimestamp. Ihre Sekretärin schickt Ihnen die Bestellung während Ihrer Geschäftsreise. Sie können unterwegs unterschreiben, mit einem eTimestamp den Zeitpunkt der Unterschrift bestätigen und elektronisch an das Büro zurücksenden. Die Bestellung wird nicht verzögert, und Sie erhalten 25 % Rabatt. Da Sie qualifizierte eSignature- und eTimestampLösungen verwenden, ist der Weinberg in Frankreich verpflichtet, diese als gültig zu akzeptieren.

• Kundenbeziehungsmanagement: Fernunterzeichnung von Vertragsvereinbarungen, dadurch schlankere Geschäftsprozesse; Zertifizierung des Zeitpunkts der Unterzeichnung/Abstempelung von vertraglichen Vereinbarungen für eine verbesserte Dokumentenverfolgung und mehr Verantwortlichkeit; Sicherer Online-Austausch von vertraglichen Vereinbarungen mit allen Beteiligten, wodurch diese sich seltener physisch treffen müssen, was zu mehr Effizienz und Vertrauen führt.

• Kunden-Onboarding: Mehr Verbrauchervertrauen, weniger Phishing. Vertrauenswürdige Identifikation des Verbrauchers über die Grenzen hinweg, insbesondere bei Einschränkungen unterliegenden oder hochwertigen Gütern.


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28 PARTNER CONTENT – MATURUS

Alternative objektbasierte Finanzierung

Wie sich mittelständische Unternehmen neue Quellen der Liquidität erschließen Gerade in Zeiten branchenübergreifender Veränderungen und eines umfassenden Strukturwandels sollten Unternehmer Finanzierung strategisch angehen. Es reicht heute in vielen Fällen nicht mehr, bei der Hausbank vorstellig zu werden und einen Kredit zu beantragen. In vielen Fällen sind die Häuser bei der Vergabe deutlich zurückhaltender geworden. Doch es gibt für den produzierenden und handelnden Mittelstand mittlerweile eine ganze Reihe von alternativen Finanzierungsoptionen. Dazu zählen auch objektbasierte Modelle wie Sale & Lease Back oder Asset Based Credit.

V

iele Experten sehen die Bankenlandschaft derzeit in einem historischen Umbruch. So spricht der Bankenreport von Oliver Wyman beispielsweise davon, dass von den knapp 1.600 Banken hierzulande in 10 bis 15 Jahren nur noch maximal 300 übrig sein könnten. Hierfür gibt es einige Gründe: Viele traditionelle Häuser werden durch lange Entscheidungswege sowie komplexe interne Abläufe und Prozesse gebremst. Hinzu kommt eine fortwährende Niedrigzinsphase, die kürzlich noch einmal ein Rekordtief erreichte. Ein entscheidender Faktor sind auch die verschärften gesetzlichen Regulierungen, die im Rahmen der Reformpakete Basel III und des anstehenden Basel IV umgesetzt werden müssen. Dadurch werden die Finanzinstitute unter anderem dazu verpflichtet, für ihre Risikopositionen ein höheres Eigenkapital zu hinterlegen und eine strikte Obergrenze bei der langfristigen Verschuldungsquote einzuhalten. Verschärft wird der Druck auf die klassischen Häuser durch ein neues Konkurrenzumfeld: Dienstleister aus der Financial Technology (FinTech), Auslandsbanken, Finanzierer mit alternativen Ansätzen und sogar globale Technologiekonzerne mischen am Finanzierungsmarkt mit. Viele der Konkurrenten nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung oder flexible Modelle und können Unternehmen damit oft schneller sowie individueller mit den benötigten Mitteln versorgen.

Das alternative Finanzierungsmodell unterstützt vor allem mittelständische Produktionsbetriebe, die über werthaltige Maschinen- und Anlagen verfügen. Sale & Lease Back (SLB) hilft im Rahmen einer reinen Innenfinanzierung, stille Reserven zu heben und für frische Liquidität zu sorgen. Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführender Gesellschafter der Maturus Finance GmbH, Bildrechte: Maturus Finance GmbH.

und Moody’s in einer gemeinsamen Studie. So habe sich das Interesse der Banken an der Kreditvergabe in vielen Fällen verringert. Problematisch: Gerade der Mittelstand in Europa sei auf Banken angewiesen wie in kaum einer anderen Wirtschaftsregion. 70 Prozent der europäischen KMU seien von Krediten abhängig. Besonders bei kleinen Unternehmen und solchen, die über keine Top-Bonität verfügten, zögern die Kredithäuser jedoch bei der Vergabe. Bonität wird immer mehr zum zentralen Kriterium beim Gewähren von Unternehmenskrediten. Solche Schwierigkeiten bei der Kreditbeschaffung kommen für den Mittelstand jedoch zur Unzeit. Der weltweite Strukturwandel mit seinen Herausforderungen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel, Klimawandel oder Mobilitätswende MITTELSTÄNDLER SPÜREN hat längst auch heimische DIE AUSWIRKUNGEN Unternehmen erreicht. Um Die veränderte Lage der konkurrenzfähig zu bleiben, bedarf es hier oft konsequenter Banken wirkt sich auch auf kleine und mittelständische Investitionen und nachhaltiger Unternehmen (KMU) aus. Dies Anpassungen bei Geschäftsmobestätigten die Experten von dell, technischer Ausstattung Euler Hermes, TRIB Rating und Betriebsstruktur.

DER STRATEGISCHE FINANZIERUNGSMIX ENTSCHEIDET

WAS IST SALE & LEASE BACK?

Der Ansatz Sale & Lease Back In diesem Spannungsfeld von (SLB) kommt vor allem in SonInvestitionsdruck und erdersituationen zum Tragen, in schwerter Kreditvergabe ist denen Unternehmen nicht über unternehmerische Handlungs- eine optimale Bonität verfügen fähigkeit das A und O. Statt oder flexibel finanzielle Mittel sich – wie bisher häufig – auf benötigen. Denn SLB ist soeinen Anbieter zu verlassen, wohl banken- als auch bonitätsmüssen Mittelständler heute unabhängig. Allerdings benötigt den aktuellen Finanzierungsein Mittelständler für diesen markt im Blick behalten. Sie Finanzierungsansatz einen sollten nach geeigneten Mowerthaltigen Maschinen-, Fuhrdellen und Anbietern schauen, oder Anlagenpark – einzelne die zur aktuellen Situation, der Maschinen oder Fahrzeuge reiBranche und den Unternehchen nicht aus. Zudem müssen menszielen passen. Da hat sich die Objekte mobil und fungibel in den letzten Jahren viel getan: sein. Das heißt, bei den Assets Mittlerweile steht Betrieben sollte es sich nicht um Prototyeine ganze Reihe an Finanziepen oder Sonderanfertigungen rungsoptionen offen. Dazu zäh- handeln, sondern um gängige len zum Beispiel unbesicherte, Maschinentypen. Sind die kurzfristige Kredite von FinGrundvoraussetzungen erfüllt, Tech-Anbietern, Beteiligungen hilft SLB dabei, stille Reseroder andere alternative Model- ven im Rahmen einer reinen le wie das Factoring. Für proInnenfinanzierung zu heben. duzierende Mittelständler mit Dazu verkauft das Unterneheinem großen Maschinen- oder men seine werthaltigen Objekte Fuhrpark oder Handelsunteran eine Finanzierungsgesellnehmen bieten sich sogenannte schaft und least sie direkt im objektbasierte – oder Englisch: Anschluss wieder zurück. Der asset based – Finanzierungen Kaufpreis wird auf das Unteran. Dazu zählen beispielsweise nehmenskonto überwiesen und Ansätze wie Sale & Lease Back steht ohne Bedingungen bereit, oder Asset Based Credit. so zum Beispiel für wichtige In-

vestitionen. Während des gesamten Finanzierungsprozesses muss keine Maschine stillstehen oder die Halle verlassen – der Produktionsprozess wird durch Sale & Lease Back also zu keinem Zeitpunkt unterbrochen. SLB sorgt vor allem in Situationen für frische Liquidität, in denen die Zeit knapp ist. In der Regel steht die Finanzierung innerhalb weniger Wochen – vom ersten Einholen eines indikativen Angebotes bis hin zur finalen Auszahlung des Betrages. Das Modell wird in der Regel von Unternehmen mit Umsätzen zwischen 5 und 250 Millionen Euro genutzt. Die Leasingraten für die Maschinen sind teilweise als Betriebsausgaben steuerlich abzugsfähig. Außerdem steigert der Rückgriff auf SLB die Eigenkapitalquote eines Betriebes, was positive Auswirkungen auf die Bonität und damit auf die zukünftige Kreditvergabe durch Banken haben kann. DAS MODELL UND SEINE PRAXIS: DRUCKINDUSTRIE

Der allgemeine Strukturwandel traf die Druckindustrie sehr früh und beispielhaft.


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MATURUS – PARTNER CONTENT

Preiskampf, Innovationsdruck und Nischenzwang hätten auch im Fall des bayerischen Unternehmens Bosch-Druck Restrukturierungen schon im laufenden Geschäft erfordert. Hiermit wartete man jedoch zu lang und musste 2018 Insolvenz anmelden. Im anschließenden Verfahren wurde eine ganze Reihe von Maßnahmen erarbeitet: Geschäftsbereiche neu strukturiert, Arbeitsabläufe optimiert und digitale Prozesse implementiert. Schließlich konnte auch ein Investor gefunden werden, der bereits die Mehrheit an einer anderen Druckerei besaß und BoschDruck daher als strategische Investition sah. So ergaben sich Synergien und Bosch-Druck fand seine Nische als Logistikdienstleister, der beispielsweise Bedienungsanleitungen für Automobile druckt und sie just-in-time an die Hersteller liefert. Damit der Betrieb neu aufgestellt werden konnte, brauchte es auch eine zeitnahe, flexible Finanzierung. Passend zur maschinenlastigen Druckbranche kam hier Sale & Lease Back zum Einsatz: Druckanlagen wurden verkauft, zurückgeleast und erzeugten

im Rahmen einer Objektfinanzierung frische Liquidität für den Investorenprozess. Nicht einmal drei Monate nach Insolvenzantragstellung konnte die Sanierung des Unternehmens abgeschlossen werden. Als BoschDruck Solutions GmbH war man neu aufgestellt und bereit für die Herausforderungen der Branche. MASCHINEN UND WAREN ALS SICHERHEITEN: ASSET BASED CREDIT

Für mittelständische Handels- und Produktionsbetriebe können auch objektbasierte Kredite eine sinnvolle Option darstellen. Genau dann nämlich, wenn akuter Liquiditätsbedarf besteht, die Hausbank bei der Kreditvergabe jedoch zögert oder mit ihrem Angebot schlicht zu langsam ist. Das können Situationen der Auftrags-, Projekt- oder Einkaufsvorfinanzierung sein, oder auch Herausforderungen durch saisonale Spitzen. Asset Based Credit kann in dieser Lage für eine Überbrückungsfinanzierung sorgen. Dazu werden das Anlage- und Umlaufvermögen bewertet und als Sicherheiten für einen Kredit mit kurzer bis

mittlerer Laufzeit herangezogen. Der alternative Finanzierer koordiniert in diesem Fall meist die Bewertung der Sicherheiten, die Kommunikation mit dem Unternehmen und das laufende Monitoring, während das Darlehen selbst von einer sogenannten Frontingbank gewährt wird. Voraussetzung für objektbasierte Kredite kann neben werthaltigen Maschinen und Anlagen – ähnlich wie bei Sale & Lease Back – auch ein werthaltiges Umlaufvermögen sein. Zu letzterem zählen unter anderem gängige, sekundärmarktfähige Handelsgüter und Lagerbestände oder ein auftragsbezogener Warenbestand. Unfertige Produkte, Einzelstücke oder Sonderanfertigungen für nur einen Auftraggeber sowie verderbliche Waren gelten jedoch beispielsweise nicht als Sicherheiten im Sinne eines Asset Based Credit. Text: Carl-Jan von der Goltz

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Für diese Branchen eignen sich objektbasierte Finanzierungen: • Maschinenbau • Metall-, Kunststoff- und Holzverarbeitung • Hoch- und Tiefbau • Land- und Forstwirtschaft • Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie • Textil- und Druckindustrie • Handel • Spedition und Logistik Dabei können objektbasierte Modelle liquiditätsseitig unterstützen: • Investitionen in neue Technologien oder Geschäftsbereiche • Neuausrichtung des Geschäftsmodells, Reformierung interner Prozesse • Unternehmenszukäufe, Diversifikation • Gestaltung von Unternehmensnachfolgen • Einkaufs- und Projektvorfinanzierung • Auftragsvorfinanzierung und Abdecken saisonaler Spitzen • Restrukturierung oder Sanierung eines Betriebes Über den Autor: Carl-Jan von der Goltz Geschäftsführender Gesellschafter Maturus Finance GmbH Hamburg/Österreich … ist seit 2007 Geschäftsführender Gesellschafter von Maturus Finance. Zuvor war er Senior Risk Manager für Strukturierte Finanzierungen bei der HypoVereinsbank in München. Von der Goltz studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg und Hamburg und absolvierte sein Assessorexamen am OLG Düsseldorf. Zusätzlich erwarb er einen „Master of Laws“ an der University of Stellenbosch, Südafrika, und absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann beim Bankhaus M.M.Warburg in Hamburg.

Balance in der Finanzierung? Bieten wir Ihnen! Sale & Lease Back als alternative Mittelstandsfinanzierung: Liquiditätszufluss durch Ankauf Ihrer Maschinen bei gleichzeitiger Weiternutzung Banken- und bonitätsunabhängige Innenfinanzierung Verbesserung der Bilanzkennzahlen und damit Ihres Ratings Realisierung außerordentlicher Erträge durch Heben stiller Reserven

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MITTELSTAND – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Möglichkeiten der Finanzierung für den Mittelstand Texte: Christiane Meyer-Spittler

Marktbefragungen zeigen, dass die Leasing-Kunden besonders die Beratung auf Augenhöhe schätzen: Vom Mittelstand für den Mittelstand. Zudem verfügen Leasing-Gesellschaften über eine ganz spezifische Objekt- und Branchenkenntnis. Diese ermöglicht c i oihnen, Investitionen in innovative stud o t o f Foto: Technologien zu realisieren, bei denen Horst Fittler, sich andere Finanzierer zurückhaltend Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes zeigen. Darüber hinaus überzeugt Leasing mit einer Reihe von Vorteilen: Deutscher Leasing-Unternehmen Die Flexibilität der Vertragsgestaltung Nutzen statt Eigentum, diese Grundidee gehört zu den Kerneigenschaften des Leasings wird nicht zuletzt in Zeiten des Leasing. Die Planbarkeit und von Sharing Economy neu aufgeladen. Transparenz der Investitionskosten ist Seit Jahren wird über die Hälfte aller ein weiteres entscheidendes Argument. außenfinanzierten Investitionen in Investitionsgüter können mit Leasing Deutschland mittels Leasing realisiert. schneller und einfacher durch neue, Leasing stellt damit einen unverzichtbaren modernere ersetzt werden. Zudem Grundpfeiler der Unternehmensfinanzierung bieten Leasing-Gesellschaften zahlreiche dar, besonders im Mittelstand. Drei von ergänzende Services (Wartung, Reparatur, vier mittelständischen Unternehmen Schadensmanagement, Speicherlöschung ziehen Leasing regelmäßig für ihre etc.) an, die für die Kunden einen Investitionspläne in Betracht. Für 40 deutlichen Mehrwert darstellen. Prozent ist Leasing sogar die erste Wahl im Somit ist Leasing längst mehr als eine Wettbewerb der Finanzierungsinstrumente. Finanzierungsalternative. ha rlot tenb urg

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Branchenkreisen auch als „umsatzkongruente Finanzierungsform“ gilt.

Dr. iur. Alexander Moseschus, Verbandsgeschäftsführer Deutscher Factoring-Verband e. V.

Beim Factoring verkauft ein Unternehmen seine Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen gegen seine Kunden fortlaufend an ein Factoring-Institut. Auf diese Weise erhält das Unternehmen sofortige Liquidität unmittelbar aus seinen Außenständen. Der Factor prüft vor Vertragsabschluss und fortlaufend die Bonität der Abnehmer und übernimmt im Rahmen eines vereinbarten Limits das volle Ausfallrisiko. Diese Form der Finanzierung wächst dabei quasi automatisch mit eventuell steigenden Umsätzen des Unternehmens mit, weshalb Factoring in

Factoring, also der Verkauf von Forderungen („Rechnungen“), wird immer beliebter, gerade im Mittelstand. Allein die Umsätze der Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes e. V. stiegen im ersten Halbjahr um knapp 12 Prozent auf knapp 133 Mrd. Euro, die Kundenzahl konnte sich sogar mehr als verdoppeln, auf nunmehr über 91.000. Gerade der weite Bereich des Mittelstandes weist noch erhebliches Potential auf, Factoring als alternative und attraktive Form der Unternehmensfinanzierung zu nutzen.

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Im Weiteren bietet Factoring neben sofortiger Umwandlung von Forderungen in Liquidität ebenso umfassenden Schutz vor Forderungsausfällen und Entlastung beim Debitorenmanagement. Mit der durch Factoring erhaltenen sofortigen Liquidität kann sich ein factoringnutzendes Unternehmen zusätzlich Erträge im Einkauf beschaffen, weil Skonti und Sonderkonditionen genutzt werden können.

Detlev Kalischer,

Leiter des Geschäftsbereichs Mittelstand und Private Kunden der KfW Alle Unternehmen brauchen langfristige und sichere Refinanzierungen – ob es um die Gründung oder die Expansion eines Unternehmens geht, ob Kleinstbetrieb oder Mittelständler und gleichgültig in welcher Branche. Die KfW-Bank ist einer der größten Mittelstandsfinanzierer in Deutschland. Sie stellt Unternehmen langfristige Investitionskredite zur Verfügung, ebenso wie Kredite zur Betriebsmittelfinanzierung. Ganz besonders unterstützt sie Unternehmen bei Investitionen in die

energetische Sanierung von Gebäuden oder zur Steigerung von Energieeffizienz in der Produktion. Einige Kreditprogramme sind durch Bundesmittel bezuschusst und dadurch besonders günstig. Auch im derzeitigen Niedrigzinsumfeld entfalten die KfW-Förderprogramme ihre gewünschte Wirkung, denn sie bleiben wegen ihrer langen Laufzeiten und der Übernahme von Risiken beispielsweise bei der Innovationsund Gründungsförderung weiterhin attraktiv. Da die KfW-Programme in aller Regel über externe Finanzierungspartner – meistens die Hausbank – vergeben werden, die das Kreditrisiko tragen, entscheiden diese auch über die Zu- oder Absage eines Kreditantrags. Für die KfW-Bank ist entscheidend, dass das zu finanzierende Vorhaben den inhaltlichen Anforderungen des Programms entspricht. Darum empfiehlt sie Unternehmen, die sich für einen KfW-Kredit interessieren, sich zunächst zu erkundigen, welche Bank KfW-Kredite anbietet und welche Förderprogramme für ihr Vorhaben in Frage kommen. ANZEIGE

Ihre Experten für erfolgreiches Content-Marketing Wir sind das führende Unternehmen im Content-Marketing für Nischenmärkte. Mit unseren Kampagnen, die unter dem Namen „Analyse“ erscheinen, erreichen wir bereits sechs verschiedene Märkte in Europa. Die Kampagnen werden mit führenden Tageszeitungen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, sowie verschiedenen Partnerplattformen vertrieben.

Seit unserer Gründung im Jahr 2012 sind wir schnell expandiert und haben fünf Büros in ganz Europa, die jeweils über 300 verschiedene Themen betreuen. Wir sind ein junges, schnell wachsendes Unternehmen mit einer Vision und dem Ziel, die europäische Medienlandschaft zu verändern.

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REICHHART LOGISTIK – PARTNER CONTENT 31

Logistik vom Mittelstand für den Mittelstand Die steigende Komplexität der eigenen Supply Chain, fehlende Transparenz und wachsender Kostendruck stellen Herausforderungen dar, mit denen viele mittelständische Unternehmen zu kämpfen haben. Gerade aus dem mit viel Kraft und Mühe angestrebten Wachstum eines Betriebes ergeben sich oftmals komplexe logistische Aufgaben, die fernab der eigentlichen Kernkompetenz liegen und so viele Unternehmen an ihre Grenzen bringen.

H

ier lohnt es sich, auf einen Spezia-

listen zurückzugreifen, der sich mit den Herausforderungen mittelständischer Unternehmen auskennt. Ein solcher Experte ist das Familienunternehmen REICHHART Logistik aus Gilching bei München: Der Logistiker bietet mit über 1000 Mitarbeitern an 20 Standorten passgenaue Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an.

Als Logistikexperte aus Leidenschaft macht

REICHHART dabei für seine Kunden zwar fast alles möglich, gleichzeitig sieht man sich jedoch in der Verantwortung zu hinterfragen und seinen Auftraggebern

Geschäftsführer der REICHHART Logistik GmbH (v.l.n.r.): Alexander Reichhart und Michael Jackl

www.reichhart.eu

beratend zur Seite zu stehen. Ein Konzept, das sich gerade in der Zusammenarbeit mit Mittelständlern bewährt hat: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass besonders unsere mittelständischen Kunden Kommunikation auf Augenhöhe und partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen ebenso schätzen wie wir. Das macht die Beratungsleistung auf unserer Seite einfacher – so können wir wiederum Optimierungspotentiale aufzeigen und gemeinsam mit unseren Auftraggebern realisieren“, so Michael Jackl, einer der beiden Geschäftsführer der REICHHART Logistik GmbH. „Eine ausgeklügelte Materialversorgung minimiert beispielweise benötigte Lagerfläche und steigert die Produktivität unserer Kunden. Somit profitieren beide Seiten.“

Know-how immer mehr Aufgaben und Verantwortung übernommen. So verdichtet und verpackt der Logistikexperte mittlerweile auch die Ware für seinen langjährigen Auftraggeber, verantwortet die Tourenplanung, sichert die Verladung und übernimmt den Transport zu den Verkaufshäusern – und das täglich und europaweit. Beide Seiten legen Wert auf einen fairen und vertrauensvollen Umgang miteinander, sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Führungsebene. Auch zukünftig soll daher auf gemeinsames Wachstum gesetzt werden.

diesem Grunde setzen wir ganz bewusst auf Inhouse IT-Kompetenz, um schnell und effizient agieren zu können.“

Wie positiv sich die Fachexpertise des Logistikers dabei auswirkt, das weiß als einer der regionalen Auftraggeber von REICHHART auch die Bäckerei Traublinger. So kommissioniert REICHHART unter Beachtung lebensmittelspezifischer Hygienerichtlinien für Traublinger Backwaren und beliefert damit Filialen und Wiederverkaufskunden im Rahmen eines maßgeschneiderten Transportkonzeptes. Dabei überzeugt REICHHART nicht Wachstum, das auch dadurch ermöglicht nur durch Qualität und Termintreue – wird, dass ein Unternehmen sich auf auch das Aufzeigen von Möglichkeiten seine Kernkompetenzen fokussieren kann, zur Effizienzsteigerung und die Beratung anstatt zusätzlich komplexe logistische in allen logistischen Fragen bieten für Auch mit Blick auf Innovation in der Logis- Herausforderungen meistern zu müssen. Traublinger einen Mehrwert. Denn so kann man sich hier auf die Herstellung tik sei es wichtig, proaktiv voranzugehen: Gerade mittelständische Betriebe tun erstklassiger Backwaren konzentrieren. „Wir prüfen kontinuierlich den Einsatz sich damit jedoch teils schwer: man ist es neuer Technologien mit dem Ziel, Abläufe gewohnt, in Eigenregie zu arbeiten und effizienter zu gestalten“, erklärt Jackl. „Da- so schnell und handlungsfähig zu bleiben Gerade der Fokus auf das eigene, oft hoch bei suchen wir Lösungen, die gleichzeitig – ein Umstand, den Michael Jackl gut spezialisierte Können ist ein wichtiger wirtschaftlich und nachhaltig sind.“ So hat nachvollziehen kann: „Als Mittelständer Bestandteil des Erfolges im Mittelstand. REICHHART beispielsweise an einem verstehen wir, wie wichtig es ist, agil zu Dabei heißt entscheiden auch verzichten: seiner Sequenzierungsstandorte fahrerlosein – das unternehmerische Denken, Nämlich auf zusätzliche komplexe Aufgase Transportsysteme und leistungsstarke das den Aufbau eines Betriebs geprägt ben, die bei einem Spezialisten besser aufLithium-Ionen-Stapler im Einsatz. hat, muss unbedingt erhalten bleiben, um gehoben sind. Dieser sollte mit Bedacht künftige Potentiale nicht nur schnell aufgewählt werden und insbesondere in der Wettbewerbsfähigkeit durch nachhaltige zudecken, sondern auch zu realisieren.“ Lage sein, die Rahmenbedingungen des Entwicklung sichern – ein Konzept, eigenen Unternehmens zu verstehen. So das nach Erfahrung des Logistikers Genau dieses Verständnis macht es können Optimierungs- und Einsparpoam besten in Zusammenarbeit funktiREICHHART Logistik möglich, als tenziale nicht nur sinnvoll identifiziert, oniert und sich für beide Seiten lohnt. integraler Bestandteil der Wertschöpsondern auch realisiert und beste VorausDas beste Beispiel für eine derartige fungskette die Agilität seiner Kunden setzungen für ein nachhaltiges, gemeinsaWin-Win-Geschäftsbeziehung ist die zu fördern anstatt zu schmälern. Auch mes Wachstum geschaffen werden. zwischen REICHHART und seinem digitale Schnittstellen spielen dabei eine langjährigsten Kunden, dem Mittelständ- wichtige Rolle, betont Jackl: „Unsere ler Stahlgruber: Bereits seit 1969 arbeitet Auftraggeber arbeiten mit den verschieREICHHART Logistik mit Stahlgruber densten IT-Systemen. Hier über SchnittHand in Hand zusammen. Über die stellen einen reibungslosen Datenfluss Jahre hat REICHHART im Zuge des zu realisieren ist ein wichtiger Faktor für wachsenden Bedarfs an logistischem die erfolgreiche Zusammenarbeit – aus


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MITTELSTAND – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Sicherheit hat Vorfahrt

Ob mit Geschäftspartnern, Kunden oder Kollegen: Die Kommunikation erfolgt mittlerweile weitestgehend elektronisch. Laut einer Studie des Bitkom nutzen trotzdem noch ungefähr sechs von zehn Unternehmen häufig das Faxgerät, allerdings mit deutlich rückläufiger Tendenz. Gefragter sind für die digitale Kommunikation und den Datentransfer in der IP-Welt Insellösungen, die für einige Berufsgruppen entwickelt worden sind. Sie sollen sicherstellen, dass Dokumente rechtssicher und verschlüsselt versendet werden können. Zu den bekanntesten Beispielen gehören das Anwaltspostfach beA oder der e-Arztbrief. Wirklich durchgesetzt haben sich diese Insellösungen jedoch bislang nicht, denn sie haben meistens eine gemeinsame Schwachstelle: Sie nutzen eine Client-Server-Architektur mit einem zentralen Server. Dieser muss immer verfügbar sein, ansonsten klappt die Kommunikation nicht. Auch Empfangsbestätigungen kommen häufig nicht direkt vom Empfänger, sondern

Foto: mostphotos

Die Zeichen der Zeit stehen ganz klar auf digitale Kommunikation, doch sicher sollte diese schon sein.

Datenschutz und Sicherheit sollten immer im Vordergrund stehen.

das Dokument wird einmal zentral zwischengespeichert. Hat der Server ein Sicherheitsproblem, ist sämtliche Kommunikation davon betroffen. Dazu kommt, dass es die Lösungen aufgrund ihres Inselcharakters nicht ermöglichen, mit Lö-

„Hat der Server ein Sicherheitsproblem, ist sämtliche Kommunikation davon betroffen.“

sungen in anderen Branchen zu kommunizieren. Das führt dazu, dass beispielsweise nur Anwälte über das beA miteinander in Kontakt treten können. Müssen einem Gutachter oder Versicherungen Dokumente zur Verfügung gestellt werden, kann das Postfach hierfür nicht genutzt werden. Ein Manko sind auch die technischen Probleme, die es immer wieder mit dem beA gibt. Ende November traten beispielsweise erneut Probleme

bei der Anmeldung auf, ebenso wie Einschränkungen beim Nachrichtenversand und bei der Adresssuche. Dokumentenaustauschsysteme

der neuen Generation – als Alternative zu Insellösungen – vereinfachen und beschleunigen nicht nur den Transfer von Dokumenten, sondern garantieren vor allem auch Rechtssicherheit. Sinn machen sie überall dort, wo Sicherheitsbedenken groß

und gesetzliche Vorgaben streng sind. Daher eignen sie sich zum Beispiel für Unternehmen, Rechtsanwälte, Ärzte oder Wirtschaftsprüfer, die regelmäßig kritische Dokumente mit sensiblen Inhalten oder Beweiskraft auf digitalem Wege versenden beziehungsweise austauschen müssen. Obwohl manche Berufsgruppen schon qua ihrer Funktion gesetzlich zu einem sicheren Umgang mit Dokumenten verpflichtet sind, nutzen dennoch nutzen viele von ihnen zum Versand ihrer Dokumente immer noch E-Mails – ob aus Bequemlichkeit oder wider besseren Wissens. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass E-Mails alles andere als sicher sind. Der Grund: Bei ihrem Versand kann keine End-to-End-Verbindung aufgebaut werden, sie sind anfällig für Virenbefall und können schadhaften Code übertragen. Zudem kann eine erfolgreiche Zustellung des Dokuments nicht nachgewiesen werden.

Werden Smartphones und Tablets für den Austausch von Dokumenten genutzt, kommen häufig Kurznachrichten-Dienste und Messenger-Apps zum Einsatz. Hier sollten klare Vorgaben gemacht werden, wie Mitarbeiter diese Dienste zu nutzen haben. Insbesondere ist bei der Wahl eines Messenger-Dienstes darauf zu achten, dass Datenschutz und Sicherheit im Vordergrund stehen. Text: Kirsten Schwieger

Sicherer Datentransfer in der IP-Welt – schnell, rechtsicher und verlustfrei übertragen

Dokumentenaustausch auf digitalen Wegen

NGDX. Das neue Dokumentenaustauschverfahren eröffnet Unternehmen ganz ungeahnte Möglichkeiten beim rechtssicheren Transfer von Daten: End-to-End, verschlüsselt, schnell, in Farbe und die Übertragung umfangreicher Dokumente oder Formate wie PDF/A oder ZUGFeRD 2.0 wird unterstützt. Diese Formate sind von Menschen und Maschinen lesbar und lassen sich problemlos in Business Process Management Systemen weiterverarbeiten.

Unternehmen, Behörden und Organisationen müssen sich im Zeitalter der Digitalisierung darauf verlassen können, dass der Austausch von Dokumenten zuverlässig ist. Der nachweislich rechtssichere Transfer ist einer der wichtigsten Bausteine für den Erfolg. Direkt, nachweisbar, sicher & branchenübergreifend einsetzbar Im Zeitalter der Digitalisierung müssen elektronische Dokumente von Menschen und Maschinen gelesen werden Beim Dokumentenaustausch über NGDX wird vom Absenkönnen. Die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unter- der zum Empfänger eine direkte Verbindung aufgebaut. nehmen hängt deshalb auch vom effizienten Umgang mit Kann das Empfangsgerät noch kein Dokument über NGDX diesen Dokumenten ab. Lange Zeit war das Fax das einzige empfangen, ist die Technologie abwärtskompatibel zum interdisziplinäre und universelle Dokumentenaustauschver- herkömmlichen Faxserver. Der Nachweis des erfolgten fahren, das, im Gegensatz zur E-Mail, rechtssicher ist. Die Dokumentenaustausches liegt in der Quittierung durch Entwicklung eines neuen und zeitgemäßen Standards ist die den Empfänger. Dann können beide Seiten diese Inforlogische Weiterentwicklung in der IP-Welt. mationen sicher ablegen. Dieses Verfahren ist natürlich Branchenübergreifend einsetzbar und macht InsellösunNGDX – ein neuer Standard entsteht gen obsolet. Zahlreiche Prozesse in Unternehmen bieten Potential zur digitalen Optimierung – der Dokumentenaustausch ist einer davon. Die nachweisbare Übertragung übernimmt in der IP-Welt Next Generation Document Exchange, kurz

Digitale Inhalte können heute relativ einfach erstellt, übertragen und verändert werden. Hier kommt die BlockchainTechnologie ins Spiel, die im Zusammenspiel mit NGDX für ein Höchstmaß an Revisionssicherheit sorgt.

Foto: HelenNicolai-BusinessPortraits.de

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Für ein versendetes Dokument wird ein Hashwert errechnet und in der Blockchain hinterlegt – ganz wichtig, mit dem Hashwert erhält man keine Informationen zum Inhalt des Dokuments. Ist der Hashwert beim Empfänger des Dokuments identisch, ist nachgewiesen, dass auf dem Versandweg keine Veränderungen vorgenommen worden sind. Das schafft zusätzliches Vertrauen in digitale Prozesse und eröffnet Unternehmen ganz neue Möglichkeiten beim Transfer von Dokumenten in der IP-Welt. ngdx.ferrari-electronic.de


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STERAC – PARTNER CONTENT 33

Wir bereiten uns auf viele Szenarien vor Seit einem Jahr leitet Nicola Rackebrandt das Logistik-Unternehmen STERAC. Im Interview spricht sie über den Brexit und andere Herausforderungen. ziemlich undurchsichtig. Wir bekommen keine verbindlichen Angaben, was denn nun passieren wird. Das bedeutet, dass wir uns auf viele verschiedene Szenarien vorbereiten müssen, was wir auch tun. Da Großbritannien eines unserer HauptgeIch arbeite schon seit 13 Jahren bei biete ist, haben wir zum Beispiel die Zahl STERAC und gehöre seit acht Jahren der Trailer um 30 auf 150 erhöht. Es ist der Geschäftsführung an. STERAC ist damit zu rechnen, dass der Weg durch die ein Bestandteil meines Lebens. Und ich zukünftigen Zollkontrollen länger wird bin stolz darauf, wie meine Eltern dieses und es zu LKW-Staus mit den entspreUnternehmen seit 1979 aufgebaut haben. chenden Zeitverzögerungen kommen Sicher muss man aber auch eine Affinität wird. Ebenso haben wir unsere Lagerkazu diesem Job haben. Und noch etwas ist pazitäten ausgebaut, weil wir einen Puffer ganz wichtig: Mein Vater hat mir nicht nur für die Lagerung brauchen. zugestanden, Verantwortung zu übernehmen, sondern auch mal Fehler zu machen. Spüren Sie aktuell schon Auswirkungen? Er ist mir immer mit großer Fairness Oh ja. Jedes Mal, wenn es zu einem entgegengetreten. Mit diesem Vertrauen dieser Fast-Brexit-Termine kam, hatten begegnen wir auch unseren Mitarbeiten. wir vorher einen starken Anstieg der Lieferungen nach England zu verzeichnen. Wie war Ihr Weg bis zum Chefinnen-Sessel? Wenn der Brexit dann ausfiel, gingen sie Ich habe am Anfang eine Ausbildung sofort stark zurück. Es ist unsere Aufgabe bei Schenker gemacht und dann dort als Logistik-Unternehmen, die Schwierigknapp zwei Jahre gearbeitet. Nach meinem keiten durch solche starken SchwankunBetriebswirt in Bremen, habe ich ein gen zu meistern. BWL-Studium mit Schwerpunkt Logistik an der Oxford Brookes University abWie können Sie sich für die Schwierigkeiten wappnen? solviert. Nach einer Tätigkeit bei einem Logistikunternehmen in den USA bin Wichtig ist eine gute Kommunikation. ich dann mit 27 Jahren zurückgekehrt Unsere Kunden haben einen sehr hohen Nicola Rackebrandt und habe unterschiedliche Aufgaben bei Beratungsbedarf und den erfüllen wir. STERAC Transport & Logistik GmbH STERAC übernommen. Das war sehr Wir haben ein Wissensforum eingewichtig für mich, da ich bis heute die richtet, indem wir unsere Kunden über Aufgaben der einzelnen Abteilungen gut aktuellen Entwickelungen innerhalb der kenne und entsprechend bewerten kann. Branche informieren. Dieses wird stark von unseren Kunden genutzt. an LKW-Fahrern, die Digitalisierung, STERAC hat eigene Lagerkapazitäten und Transportnetze. Bietet das Vorteile? Die Logistikbranche steht vor vielen Herausdie Umweltproblematik und gesetzliche forderungen. Die aktuellste ist der Brexit. Welche längerfristigen Herausforderungen Anforderungen. Alle stellen uns vor große Ja, große Vorteile sogar. Wir können sehr Was bedeutet das für die Branche? sehen Sie für die Logistikdienstleister? Aufgaben. So versuchen wir zum Beispiel schnell und sehr flexibel auf neue AnforDie Situation ist für uns im Moment Da sehe ich vier Themen: den Mangel mit Hilfe neuer digitaler Technik unsederungen reagieren oder eigene Visionen re Transportkette zu visualisieren. Wir umsetzen, ohne lange Entscheidungswege haben hierfür eine Digitalisierungs-Abtei- verfolgen zu müssen. Unsere Kunden lung gegründet. Um unseren Beitrag zum setzen sich aus unterschiedlichen Branchen Klimaschutz zu leisten ziehen wir gerade und Größenordnungen zusammen. Für eine Reihe von Neuerungen durch. Wir uns ist eine Zusammenarbeit auf Augenhaben zwei Lagerhallen gebaut, die sich höhe sehr wichtig und wir kennen die Anzum Teil mit selbst produziertem Strom forderungen jedes einzelnen Kunden sehr aus Sonnenenergie versorgen. Generell genau. Man darf nicht vergessen, dass die ist es unser Anliegen, den Einsatz von Güter, die sie bei uns lagern und die wir für umweltfreundlichen Ressourcen zu forsie transportieren, ihre Lebensversicherung cieren. Unter anderem stellen wir unsesind. Da braucht es Vertrauen. Wir können ren PKW-Fuhrpark auf E-Mobilität um uns immer an unsere Kunden anpassen. und prüfen den Einsatz von alternativen Und übrigens: Als Mittelständler denken wir nicht in kurzen Fünf-Jahres-Plänen, Kraftstoffen im LKW Bereich. Und um den gesetzlichen Anforderungen gerecht sondern langfristig in Zeitabschnitten von zu werden, haben wir uns alle notwendi- zehn, 15 oder 20 Jahren – wie unser Ausgen Zertifizierungen besorgt. bau regenerativer Energie gerade zeigt. Frau Rackebrandt, Sie haben vor einem Jahr die operative Geschäftsführung bei der STERAC Transport & Logistik GmbH von Ihrem Vater Gerald, dem Unternehmensgründer, übernommen. Was hat Sie an der Aufgabe gereizt?

www.sterac.com


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MITTELSTAND TITELSTORY – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: Thomas Imo

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Warum der Fachkräftemangel den Aufschwung bedroht Konzipiert für alle, die viel unterwegs sind


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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – TITELSTORY MITTELSTAND 35

„Deutschland ist bei den Energiepreisen, Steuern und Sozialleistungen KREDITE im internationalen Vergleich Spitze, bei Investitionen, Digitalisierung und ABSICHERN Eine Kreditversicherung sichert Unternehmensneugründungen aber eher Schlusslicht.“ Unternehmen und Privatpersonen

Der Fachkräftemangel bedroht nach wie vor das Wachstum unserer Wirtschaft. Ein Anti-Rezessionsprogramm ist jetzt notwendig. Der Mittelstand steht vor großen Herausforderungen, strukturellen wie konjunkturellen?

Eine der größten Herausforderungen ist der Fachkräftemangel. Das zeigen unsere Unternehmerumfragen immer wieder. Nahezu die Hälfte der Mittelständler hat in den vergangenen zwei Jahren Aufträge ablehnen müssen, weil ihnen geeignete Mitarbeiter fehlten. Und sogar mehr als 90 Prozent haben Schwierigkeiten, offene Positionen zu besetzen. Früher waren einzelne Branchen wie IT, Maschinenbau oder Gesundheit besonders betroffen. Inzwischen bleibt kaum noch eine Branche vom Fachkräftemangel verschont. Der demografische Wandel wird den Fachkräftemangel in Zukunft noch verschärfen. Deshalb ist es wichtig, dass die Bundesregierung die Fachkräftestrategie effektiv umsetzt. Berufliche Bildung gehört wieder stärker in den Fokus der Gesellschaft. Dafür muss die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung aktiv von der Politik beworben und erreicht werden. Wir brauchen weniger Master und mehr Meister. Ein weiteres strukturelles Problem, das Sie ausgemacht haben, ist die Unternehmensnachfolge…

Richtig, allein in den nächsten vier Jahren steht in 150.000 mittelständischen Unternehmen in Deutschland die Übergabe an einen Nachfolger an. Gleichzeitig wagen in Deutschland aber immer weniger Menschen

den Schritt in die Selbstständigkeit. Waren es vor zehn Jahren noch vier von 100, ist es heute gerade einmal noch einer. Die Politik tut leider ein Übriges, um Unternehmern und solchen, die es werden wollen, das Leben schwer zu machen. Anstatt Gründern den roten Teppich auszurollen und beispielsweise die bürokratische Last zu mindern, werden ihnen Steine in den Weg gelegt. Zudem fehlt es bis heute an attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapitalgeber. Man hört und liest, dass Sie mit der Arbeit der Großen Koalition unzufrieden sind?

Mich ärgert, dass die GroKo seelenruhig zuschaut, wie Deutschlands Wirtschaft in die Krise schlittert. Die Bundesregierung muss handeln, und zwar jetzt. Doch statt echte Wachstumsimpulse zu setzen, verunsichert die SPD mit der unsinnigen Forderung nach einer Vermögensteuer die Wirtschaft noch zusätzlich. Das würde unsere mittelständischen Unternehmen unverhältnismäßig hart treffen. Deren Vermögen steckt nämlich nicht in Luxusgütern, sondern einzig und allein im Betrieb. Eine zusätzliche Steuer ginge zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands und somit auch zu Lasten vieler Arbeitsplätze. Und das vor dem Hintergrund der krisenhaften Entwicklungen nicht nur in Europa: Ein ungeregelter Brexit wird immer wahrscheinlicher, der Streit zwischen den USA und Iran nimmt an Schärfe zu, Chinas Wirtschaft bricht ein, und die globale Konjunktur wird sich weiter abkühlen.

Bei diesen Konflikten hat die Bundesregierung doch nur begrenzten Einfluss…

Es kommen ja hausgemachte Ursachen hinzu: Deutschland ist bei den Energiepreisen, Steuern und Sozialleistungen im internationalen Vergleich Spitze, bei Investitionen, Digitalisierung und Unternehmensneugründungen aber eher Schlusslicht. Wir brauchen deshalb ein Anti-Rezessionsprogramm, der wichtigste Punkt ist die vollständige Abschaffung des Soli für alle, schon zum 1. Januar 2020. Das würde Millionen Mittelständler und deren Beschäftigte entlasten, die nämlich alle Einkommensteuer zahlen. Und ich sage ganz deutlich: Weitere milliardenschwere soziale Wohltaten wie die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung müssen auf Eis gelegt werden. 

Text: Frank Tetzel

FAKTEN Professor h.c. Mario Ohoven, 1946 in Neuss geboren, ist langjähriger Präsident des Bundesverbandes Mittelständiger Wirtschaft. Sein Verband vertritt viele tausend Unternehmen des Mittelstandes, die Millionen von Arbeitsplätzen sichern. Ohoven ist mit der UNESCO Sonderbotschafterin Ute Ohoven verheiratet und hat zwei Kinder. Wenn man den Präsidenten des BVMW nicht in seinen Büros in Düsseldorf oder Berlin oder auf seinen zahlreichen Reisen antrifft, dann kann man sicher sein, dass man ihn eventuell bei einer Opernaufführung in der Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen oder anderen Opernhäusern der Welt treffen kann.

gegen Zahlungsausfälle ab. So können private Kreditnehmer mit einer Restschuld- oder Ratenschutzversicherung die eigenen Zahlungen gegen Ausfall durch Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit versichern – ein Schutz, der sich insbesondere bei langfristigeren Krediten wie Immobilienfinanzierungen lohnt. Im Falle von Unternehmen ist mit Kreditversicherung in der Regel die Warenkreditversicherung gemeint, mit der sich Lieferanten gegen Zahlungsausfälle ihrer Kunden absichern. Eine sinnvolle Maßnahme, entstehen deutschlandweit gut 25% aller Insolvenzen durch unbezahlte Rechnungen. Und fast 50% der Zahlungsausfälle ereignen sich bei Käufern, zu denen eine stabile Handelsbeziehung bestand. Die Einschätzung von Bonität ist also ein heikles Unterfangen, welches man besser in professionelle Hände gibt. Um das Ausfallrisiko und die Versicherungsprämie zu kalkulieren, führt der Versicherer eine umfangreiche Bonitätsprüfung der Lieferanten-Kundschaft durch. Neben dem Schutz vor Zahlungsausfällen bietet eine Warenkreditversicherung noch weitere Vorteile. Weil ihre Forderungen versichert sind, erhalten Lieferanten leichter Finanzierungen von Banken. Oft bekommen sie dadurch sogar bessere Konditionen oder höhere Kreditlinien. Durch das maximale Einholen an Außenständen sowie gesenkter Verwaltungskosten steigert eine Kreditversicherung zudem den Unternehmensumsatz. Darüber hinaus stärken Unternehmen durch eine Kreditversicherung ihre Kundenbeziehungen – so können sie Kunden mit guter Bonität höhere Kredite einräumen, was wiederum das Handelsvolumen erhöht.

Text: Kirsten Schwieger ANZEIGE

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Foto: mostphotos

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E-Mobilität nimmt an Fahrt auf

Immer mehr Unternehmen überlegen derzeit, ihren Fuhrpark mit Elektroautos aufzustocken oder diesen vollständig auf E-Mobilität umzustellen. Ein Grund dafür sind die Steuer-

erleichterungen der Bundesregierung. Diese will bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen bringen. Und das zu erreichen, hat sie am 1. Juli die Umweltprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride bis Ende 2020 verlängert. Die Prämie wird mit je 50 Prozent von der Bundes-

sind allerdings nur für Modelle mit einem Listenpreis von maximal 60.000 Euro möglich. Die Kaufprämie habe sich bewährt, die Zahl der Anträge steige stetig an, teilte Bundeswirtschaftsminister Peter
Altmaier
zur neuen Förderrichtlinie mit. Zudem kommen Unternehmen derzeit noch zehn Jahre in den Genuss einer Kfz-Steuer-Befreiung für Elektrofahrzeuge, das Laden beim Arbeitgeber ist von der Einkommensteuer befreit. Und auch die Ladeinfrastruktur bezuschusst die Bundesregierung.

„Und nicht zuletzt führt das umweltbewusste Fahren zu einer positiven Wahrnehmung bei Kunden und in der Öffentlichkeit.“ regierung
und der Autoindustrie finanziert. Beim
Kauf eines Batterieautos bedeutet dies einen Zuschuss von bis zu 4.000
Euro, für Hybridautos 3.000 Euro.
Prämien

Elektroautos, E-Transporter und

Busse haben gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor drei wesentliche Vorteile. Sie sind leise, sie fahren emissions-

frei und ihr Motor ist nicht sehr wartungsintensiv. Skepsis bezüglich der Reichweite ist nicht angebracht: Denn Elektrofahrzeuge sind heute bereits mit knapp 600 Kilometern Reichweite erhältlich. Das reicht allemal für Unternehmen, deren Fahrzeuge vor allem im Stadtverkehr unterwegs sind. Auf kürzeren auf Fahrten spart die umweltschonende Alternative jedoch nicht nur CO2, sondern auch Spritkosten. Flotten von Handwerksbetrieben, Pflegediensten, Kurierservices oder Paketauslieferern sind somit für den Einstieg in die Elektromobilität geradezu prädestiniert. Weitere Pluspunkte: Die Akkukapazitäten werden ständig weiterentwickelt, die Ladegeschwindigkeit verbessert sich kontinuierlich. Viele Elektroautos lassen sich in weniger als 30 Minuten aufladen. Auch das deutsche Ladenetz nimmt an Fahrt auf. Dienstwagen lassen sich daher auf längeren Strecken problemlos aufladen. Smarte

Apps zeigen den Fahrern die Ladesäulen unterwegs an.

Beim Umstieg auf die Elektromo-

bilität spielen auch emotionale Kriterien eine wichtige Rolle. Viele Unternehmen setzen auf Elektromobilität, weil sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und den CO2-Ausstoß reduzieren wollen. Daneben können drohende Fahrverbote in Städten entscheidende Argumente sein. Und nicht zuletzt führt das umweltbewusste Fahren zu einer positiven Wahrnehmung bei Kunden und in der Öffentlichkeit. Denn nachhaltiges Handeln kommt in der Gesellschaft gut an. Auch wenn die Kosten in der Anschaffung häufig höher sind als bei Dieselfahrzeugen und Benzinern und bei der Öko-Bilanz noch Luft nach oben ist, wird sich auf lange Sicht der Einsatz von grünen Autos in der Flotte lohnen.

„Beim Umstieg auf die Elektromobilität spielen auch emotionale Kriterien eine wichtige Rolle.“

E-Bikes. Mitarbeiter kommen damit emissionsfrei von einem Unternehmensstandort zum anderen oder zu Terminen. Kleinere Lieferungen lassen sich mit einem E-Lastenrad einfach erledigen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Parkplatzsuche fällt weg, Fahrräder und Scooter brauchen weniger Platz als Firmenwagen und innerstädtisch kommen die elektronischen Zweiräder meistens sogar schneller ans Ziel als Autos.

Immer größerer Beliebtheit er-

freuen sich auch E-Scooter und

Text: Chan Sidki-Lundius


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KFM DEUTSCHE MITTELSTAND AG – PARTNER CONTENT

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Renditeperlen von Hidden Champions Unternehmensanleihen des Mittelstandes sind die letzten Zinsoasen gegen die verordnete EZB-Zinsarmut. Cross-OverKandidaten stehen derzeit im Fokus von Fixed-Income Investoren. Ein Gespräch mit Hans-Jürgen Friedrich, Vorstandsvorsitzender der KFM Deutsche Mittelstand AG. Herr Friedrich, was macht den deutschen Mittelstand so gut?

Erfolgreiche mittelständische Unternehmen zeichnen sich durch flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege aus. Engagement und Leidenschaft für die eigenen Produkte und Dienstleistungen, Vorbild und Teamgeist, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft, Disziplin im Denken und im Handeln werden nicht nur vom Unternehmer selbst, sondern auch von den Mitarbeitern gefordert. Schnelle und konsequente Entscheidungen und eine gute Beziehung zu Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden, aus denen sich frühzeitig neue Trends ableiten lassen, machen diese Unternehmen zu Schnellbooten unserer Volkswirtschaft. Die Vielfalt dieser Schnellboote bewerkstelligen Innovationen, sichern Arbeitsplätze, sind die Basis für sprudelnde Steuereinnahmen und unseren Volkswohlstand. Dass sich die Bonität aller mittelständischen Unternehmen deutlich verbessert hat, zeigen auch die Analysen der DZ-Bank und des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Aus unserer Sicht ein Grund, sich mit Investments in deutsche mittelständische Unternehmen sorgfältig auseinanderzusetzen.

Gibt es bei Anleihen noch Zinssätze bzw. Renditen, mit denen ein Anleger langfristig zufrieden sein kann?

Bei Mittelstandsanleihen finden wir Zinssätze, bei denen das Kreditrisiko angemessen bezahlt wird. Allerdings bedarf es einer

www.kfmag.de

gewissenhaften Analyse, um die Anleihen mit einem attraktiven Chancen-Soliditäts-Profil zu sondieren – insbesondere bei den Cross-Over-Kandidaten, bei denen eine künftige BonitätsverDer Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS hat seit fünf Jahren in Folge seinen Anlegern eine Ausschüttungsrendite besserung greifbar ist. Da kommt oberhalb von 4% p.a. auszahlen können. Die Entwicklung des Fonds wird von Morningstar mit der besten Bewertung es auf einen detaillierten Blick von 5 Sternen beurteilt. Die GBC-Analysten haben den Fonds bei einer Bewertung von 9000 Publikumsfonds als HiddenChampions-Fonds eingestuft. auf das Geschäftsmodell, den betriebswirtschaftlichen Cash-Flow profitieren möchten, ohne das und andere Kennziffern aus der so wie es auch Kreditexperten deutsche Mittelstand nach wie durchführen. Wird diese Prüfung Risiko eines Einzelinvestments Bilanz und der Gewinn- und vor gut aufgestellt. Die in der Presse publizierten Entlassungen bestanden, folgt die Wertpapier- einzugehen. Darüber hinaus Verlustrechnung an. von mehreren Tausend Mitanalyse. Nur wenn beide Prüpasst der Fonds für Anleger, die Wie selektieren Sie die Anlei hen fungen erfolgreich abgeschlossen nicht die Zeit und die geeigneten arbeitern von großen, global für den von Ihnen initiierten Deutaufgestellten Industrieunternehsind, erfüllt die Anleihe die stren- Analyseinstrumente haben, das schen Mittelstandsanleihen FONDS? gen Regeln des Auswahlprozesses Investment detailliert zu prüfen men tangieren derzeit nicht den Dabei kommt das eigens für den Deutschen Mittelstands- und zu überwachen. Mittelstand. Vielmehr profitieren mittelständische Unternehmen für diesen Fonds entwickelte anleihen FONDS und kann Der Deutsche Mittelstandsvon den Entlassungen. Sie könKFM-Scoring zum Einsatz. Auf als Investment aufgenommen anleihen FONDS hat seit fünf der einen Seite wird die Bonität werden. In der Folgezeit werden Jahren in Folge seinen Anlegern nen vielfach die offenen Stellen des Unternehmens analysiert, Bonität des Unternehmens und eine Ausschüttungsrendite ober- durch Mitarbeiter besetzen, die Qualität der Anleihe fortlaufend halb von 4% p.a. auszahlen kön- zuvor bei Großunternehmen mit Hilfe das KFM-Scorings nen. Die Entwicklung des Fonds tätig waren. Der bemängelte Fachkräftemangel kann damit überwacht. Aktuell überwachen wird von Morningstar mit der wir über 800 Anleihen in einem besten Bewertung von 5 Sternen gelindert werden. Denn nach wie Gesamtumfang von 183 Mrd. vor ist es ja so, dass zahlreiche beurteilt und die GBC-AnalysEuro. Aus dieser Fülle lassen sich ten haben bei einer Bewertung Aufträge, die den Mittelstand aus immer wieder attraktive Rendite- von 9000 Publikumsfonds den dem Inland erreichen, nicht anperlen finden. Deutschen Mittelstandsanleihen genommen werden können, weil die Fachkräfte fehlen. FONDS als Hidden-ChampiFür welchen Anlegertyp ist der ons-Fonds eingestuft.

Es bedarf einer gewissenhaften Analyse, um die Anleihen mit einem attraktiven ChancenSoliditäts-Profil zu sondieren.

Text: Chan Sidki-Lundius

Fonds die richtige Anlage?

Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS (WKN: A1W5T2) eignet sich als Beimischung insbesondere für die Anleger, die an attraktiven Renditen von Mittelstandsanleihen

Werden die Zeiten bei schwächerer Konjunktur härter für mittelständische Unternehmen? Wo geht der Weg hin?

Für eine schwächere Konjunktur ist aus meiner Sicht der


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MITTELSTAND – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Automatisierte Intralogistik für die digitale Transformation Foto: Pressefoto

Interview mit Michael Ruchty, der seit Mai 2011 bei der EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH in München ist. Es wird gern von der grundsätzlichen Automatisierung von Prozessen gesprochen. Trifft das Ihrer Erfahrung nach auf jedes Unternehmen zu, welche Unternehmen stehen im Hauptfokus derartiger Automatisierungsprozesse?

Vor welchen Herausforderungen steht die Intralogistik in den kommenden Jahren?

Da sehe ich nach wie vor insbesondere die Umsetzung der Digitalisierung und Vernetzung sowie den Fachkräftemangel. Was Letztgenannten betrifft, sind aktuell einige Initiativen angestoßen, die aufklären und das Image der Logistik sowie deren Arbeitsumfeld verbessern

Text: Frank Tetzel

Foto: Pressefoto

Bei der intralogistischen Prozessautomatisierung haben die Fahrzeughersteller eine Vorreiterrolle eingenommen. Dort führen Robotik und Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) die industriellen Produktions- und Logistikprozesse. Inzwischen prägen die rasanten dynamischen Technologieentwicklungen und deren Integration in den Anlagenbau auch die Prozesse in der Industrie und deren Warehousing. Geprägt durch die Anforderungen des wachsenden E-Commerce sind die Anlagenkonzepte dabei auf optimale Lager- und Kommissionierprozesse für die Losgröße 1 ausgelegt. Nachholbedarf bei der Automatisierung sehen die Experten im Handel. Überdies, das unterstreichen aktuelle Studien, hinken die kleineren und mittelständischen Unternehmen (KMU) bei der mit der Automatisierung verbundenen Digitalisierung der Prozesse, der Informationserfassung und ihrer Aufbereitung hinterher – und lassen damit erhebliche Potenziale ungenutzt.

rung – die Intralogistik weiter prägen. Als weltweit bedeutendsten jährlich veranstaltete Fachmesse für Intralogistik bildet die LogiMAT dabei eine einzigartige Plattform, dem internationalen Fachpublikum entsprechenden Lösungen zu präsentieren und zukunftsorientierte Innovationen der internationalen Anbieter zu vergleichen – ein Muss für alle, die sich mit ihren Investitionen in die Intralogistik frühzeitig Wettbewerbsvorteile sichern wollen.

FAKTEN Michael Ruchty, der seit Mai 2011 bei der EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH in München ist. 

sollen. Dabei rückt das Thema Mensch/Maschine-Kollaboration in den Vordergrund. Wenn die Intralogistik künftig von Künstlicher Intelligenz (KI), Robotern und autonom fahrenden Transportmitteln geprägt ist, müssen die Arbeitsplätze und -prozesse darauf ausgerichtet werden. Da werden anspruchsvolle Tätigkeitsfelder entstehen, die das Image der Logistik positiv verändern werden. Auf technologischer Ebene wird die Ausrichtung der Unternehmen zunehmend in Richtung energie- und ressourceneffizienter Anlagentechnik und Emissionssenkung liegen. Um die Klimaziele zu unterstützen muss die Industrie hier bis 2030 34 Prozent einsparen. Diese Ansätze müssen mit dem Gebot

der Wirtschaftlichkeit sinnvoll verknüpft werden. Wie können Intralogistik und Supply-Chain-Managementprozesse in Unternehmen beeinflussen und gegebenenfalls optimieren?

Da gilt unternehmensintern wie bei der unternehmensübergreifenden, ganzheitlichen Betrachtung der gleiche Grundsatz: Effizienz durch koordinierte Prozesse und Prozesssteuerung. Basis dafür ist der Austausch von Daten und Informationen auf einer vereinheitlichten oder konvertierbaren Daten- beziehungsweise Formatgrundlage. Welche Megatrends in der Intralogistik sind derzeit erkennbar und welche von diesen haben aus Ihrer Sicht ein hohes Zukunftspotenzial?

Die digitale Transformation, mithin Projekte wie Industrie 4.0 und Logistik 4.0, sind längst nicht realisiert. Auf ihrer Grundlage werden Systematiken wie die Einbindung von KI und Robotic Process Automation (RPA), das Internet der Dinge (IoT) mit autonom fahrenden, fahrerlosen und elektrobetriebenen Transportsystemen, Schwarmintelligenz und dezentraler Steuerung folgen. Bei diesen Aspekten, das werden im März einmal mehr die Aussteller der 18. LogiMAT in Stuttgart belegen, zeigt die Intralogistik wie es geht. Daneben werden die Anforderungen von E-Commerce und Omnichanneling sowie die Robotik – etwa mit dem Griff in die Kiste bei der Kommissionie-

Über die LogiMAT Die nächste LogiMAT, 18. Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement, findet vom 10. bis 12. März 2020 auf dem Messegelände Stuttgart direkt am Flughafen statt. Sie bietet einen vollständigen Marktüberblick über alles, was die Intralogistik-Branche von der Beschaffung über die Produktion bis zur Auslieferung bewegt. Internationale Aussteller zeigen bereits zu Beginn des Jahres innovative Technologien, Produkte, Systeme und Lösungen zur Rationalisierung, Prozessoptimierung und Kostensenkung der innerbetrieblichen logistischen Prozesse. Seit 2014 veranstaltet die EUROEXPO gemeinsam mit der Landesmesse Stuttgart die LogiMAT China mit jährlichem Turnus. Diese findet in Shanghai parallel zur transport logistic China statt. Die nächste Veranstaltung wird vom 16. bis 18. Juni 2020 durchgeführt. Über Michael Ruchty Michael Ruchty, gelernter Speditionskaufmann bei einem global tätigen Logistikdienstleister, ist seit Mai 2011 bei der EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH in München. Zunächst als Messeberater und ab 2016 im Projektmanagement tätig, verantwortet er seit März 2018 als Messeleiter die LogiMAT – Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement in Stuttgart. Privat fährt er sehr gerne auf seiner Vespa, liebt gute Küche, die er auch gerne selbst zubereitet und geht gerne auf Reisen, um die Welt zu entdecken. Wenn ihn die Messeplanung nicht auf Trapp hält, dann sein kleiner Sohn. ANZEIGE


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UNIVERSAL ROBOTS – PARTNER CONTENT 39

Am Zahn der Zeit Auch kleine und mittelständische Unternehmen beschäftigen sich mit dem Thema Automatisierung – damit aus der großen Idee ein praktischer Ansatz wird, muss eine Taktik her. Universal Robots, der Weltmarktführer für kollaborative Robotik, weiß, eine „Schritt für-Schritt-Methode“ ist genau das Richtige.

D

as Vorurteil „Roboter sind nur etwas

für große Konzerne“ ist noch viel zu oft in kleinen und mittleren Unternehmen vorhanden. Roboter heißt bei ihnen oft ein Kollos aus Metall, der von Schutzgittern umgeben ist und beispielsweise in der Automobilproduktion große Karosserieteile verbaut. Solch ein Ungetüm passt weder ins Budget, noch in die Produktionsumgebung eines KMU. Doch gleichzeitig kämpfen auch kleine und mittlere Betriebe mit typischen Herausforderungen der Branche: Wettbewerbs- und Kostendruck, Fachkräftemangel, immer kleinere Losgrößen zu immer knapperen Lieferterminen. Verzichten sie auf die Automatisierung von Prozessen, finden sie sich bald in einer heiklen Marktsituation wieder.

Dabei muss für die Automatisierung nicht immer ein großer, teurer und komplizierter Roboterher: Es gibt auch flexible, kostengünstige und einfach zu handhabende Lösungen – sogenannte kollaborierende Roboter, kurz Cobots. Sie ermöglichen eine Automatisierung im Handumdrehen für Unternehmen jeder Größe. Seit mehr als zehn Jahren begleitet das Unternehmen Betriebe dabei, Cobots in ihre Fertigungen zu integrieren. Im Ergebnis sind mittlerweile mehr als 39.000 Roboter von Universal Robots weltweit im Einsatz. Die Technologie Schritt für Schritt einzuführen, ist für viele KMU der ideale Weg.

„Unsere Erfahrung zeigt: Meist gibt es

einen ‚soften Einstieg‘ in die Automatisierung. Dabei werden Cobots zunächst für einfache Pick-and-Place-Aufgaben eingesetzt. Nach und nach entdecken Unternehmen dann, wie vielseitig die Anwendungsmöglichkeiten sind“, erzählt Helmut Schmid, Geschäftsführer der Universal Robots (Germany) GmbH und General Manager für Westeuropa & Skandinavien

Gleichzeitig hat Universal Robots die Bedürfnisse der Unternehmen immer im Blick. Der kürzlich vorgestellte UR16e punktet mit erhöhter Tragkraft: Bis zu 16 kg hebt das Kraftpaket und bleibt dabei vollständig kollaborativ einsetzbar. Der Technologiesprung ermöglicht völlig neue Szenarien der Automatisierung, beispielsweise in der Palettierung, Bestückung von CNC-Maschinen oder beim Schrauben und Bohren.

Raphaël Schwartz, Leiter Robotik & Indstandhaltung BWIndustrie Universal Robots

COBOT HEBT SCHWER UND STEIGERT DURCHSATZ Als erster Anwender weltweit setzt

BWIndustrie den UR16e des dänischen Herstellers in seiner Fertigung ein. Bei dem Elsässer Metallbearbeiter automatisiert der neue Cobot das Entgraten von unterschiedlichen Teilen zwischen 4 und 14 kg Gewicht. Im Ergebnis verbessert der mittelständische Betrieb die Qualität seiner Produkte, steigert den Durchsatz

und befreit Mitarbeiter von der manuell beanspruchenden Tätigkeit. „Der UR16e ermöglicht es uns, die Vielfalt

an Gewicht und Form unserer Metallteile zu handeln. Dank der einfachen Programmierung und Flexibilität haben wir die Applikation in nur zwei Wochen an den Start gebracht,“ sagt Raphaël Schwartz, Leiter Robotik & Indstandhaltung BWIndustrie.

unlängst in der Königsdisziplin der Automatisierung „Bin Picking“. Zwei Cobots von Universal Robots greifen unsortierte Teile aus einer Kiste und bestücken eine CNC-Fräse für mehr Prozesssicherheit. Zuvor wurde die Maschinen händisch

bestückt. „Für unsere Mitarbeiter war das sehr fordernd und ermüdend. Sie mussten mit einem Akkuschrauber jedes Teil einzeln einspannen und sicherstellen, dass alles richtig sitzt. Dabei hat die CNC-FräDer UR16e nimmt bei BWIndustrie verse ihnen den Takt vorgegeben“, erinnert schiedene Metallteile auf und hält sie an sich Geschäftsführer Daniel Waltle. Die Entgratwerkzeuge wie etwa Fräsen und UR-Cobots entlasten die Mitarbeiter heuSchleifscheiben. Den Prozess erledigt te zugunsten höherwertiger Aufgaben. Sie er hochpräzise und in weniger als einer richten die Anlage für neue Aufträge ein, Minute Taktzeit. So unterstützt der Cobot stellen den Cobots ausreichend Teile beseine menschlichen Kollegen dabei, pro reit oder widmen sich der Endabnahme. Jahr bis zu 300.000 Produkte verschiedenster Losgrößen zu fertigen. „Die Qualitätssteigerung durch die Cobots von Universal Robots ist unglaublich. KMU MEISTERT ‚GRIFF IN DIE KISTE‘ Seit wir sie im Einsatz haben, hatten wir kein schlechtes Teil mehr. So können wir unseren Kunden auch zukünftig Produkte Auch der Aluminiumverarbeiter Jenny | Waltle aus dem österreichischen Vorarlin Spitzenqualität garantieren“, zeigt sich berg automatisiert mit kollaborierenden Waltle zufrieden. Neben einer Null-FehRobotern. Das Unternehmen lebt Lean ler-Produktion konnte der Zulieferer und Kaizen für kurze Lieferzeiten und seinen Output im Anwendungsbereich höchste Qualität. In seiner optimierten innerhalb von zwölf Monaten um elf Produktion beweist sich der Zulieferer Prozent steigern.

Mehr Informationen gibt es auf: www.universal-robots.com/de/produkte/ur16e-roboter


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40 PARTNER CONTENT – ULM

Innovationsregion Ulm ist Spitze im Süden Eine Prognos-Studie hat sechs Kompetenzfelder für die Innovationsregion definiert, in denen Ulm im bundesweiten Vergleich unter den Top 30 platziert ist. In Deutschland gibt es elf Metropolregionen, in denen sich Metropolen wie zum Beispiel Bremen, Hamburg, München oder Nürnberg mit ihrem jeweiligen Umland verbinden. Ziel ist es dabei, die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Zusammenarbeit zu stärken und Synergieeffekte zu nutzen. Im baden-württembergischen Ulm und dem angrenzenden Bayern ist man noch einen Schritt weiter gegangen und hat eine Innovationsregion geschaffen, die, wie der Name schon sagt, die stete Weiterentwicklung der ganzen Palette solcher Möglichkeiten noch forcierter fördern will. Neben den beiden Städten Ulm und Neu-Ulm gehören zu der seit zwei Jahrzehnten bestehenden Innovationsregion auch der Alb-DonauKreis und der Landkreis Neu-Ulm. Das Herz dieser Region wird in wirtschaftlicher Hinsicht vor allem von mittelständischen Familienunternehmen und einem breiten Branchenmix gebildet.

Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu ermöglichen, ist das Ziel des Hochschulverbundes InnoSÜD. Gemeinsam will man ein dynamisches Innovationssystem schaffen, das die Region als Bindeglied zwischen den Metropolregionen StuttWeltweit arbeitende Unternehmen und gart und München mittelfristig unter den wettbewerbs- und innovationsfähigsten Konzerne haben in der WissenschaftsRäumen Europas positioniert. Im Zentrum stadt Ulm Forschungs- und Entwicklungszentren entwickelt. Ein Beispiel ist stehen dabei die Themenfelder Energie, Mobilität, Gesundheit und Biotechnoloetwa der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental, der hier ein Entwick- gie sowie Transformationsmanagement. lungszentrum für Fahrerassistenzsysteme Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt im Rahmen Eine Prognos-Studie (11/2017) hat sechs eröffnet hat. Auch im Umfeld siedeln sich hochspezialisierte Fachleute an, die der Bund-Länder-Initiative Innovative Kompetenzfelder für die InnovationsreHochschule über eine Laufzeit von fünf als Führungskräfte ihrerseits neue Argion definiert, in denen die Region im beitsplätze schaffen und zum wirtschaft- Jahren mit vier Millionen Euro. bundesweiten Vergleich unter den Top lichen Aufschwung der Innovationsregi30 platziert ist. Darunter befinden sich on beitragen. Die Standortvorteile teilen Die IHK-Region Ulm ist ein TOP-Wirtdie Branchen Maschinenbau (Platz 6 in sich dabei weltweit agierende Konzerne, schaftsstandort und verzeichnet immer Deutschland), Metall (Platz 7), Logistik (Platz 14), Nutzfahrzeugbau (Platz 15), In- ein starker Mittelstand und ein zukunfts- wieder Rekorde. Dies kann die IHK formations- und Kommunikationstechnik fähiges Handwerk. Insgesamt 75 Städte Ulm in einer neuen Analyse belegen. und Gemeinden gehören zur InnovatiDabei wurde die Entwicklung seit dem (Platz 26) sowie Life Science (Platz 27). onsregion Ulm und Neu-Ulm und alle Jahr 2000 untersucht. „Demnach sind wir nicht nur die Spitze im Süden, Neben den mittelständischen Unterneh- arbeiten als sich gegenseitig unterstützende Partner. sondern weit darüber hinaus“, fasst men verdankt die Region ihre gute PlatIHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle, zierung auch der breiten Forschungs- und Mit innovativen Transferformaten einen Vorstandsmitglied der Innovationsregion Wissenschaftslandschaft. In Deutschland nachhaltig wirksamen Austausch zwischen Ulm, die Ergebnisse zusammen. sticht die schwäbische Region durch ein Natürlich spielt auch ein ganz bestimmter Typ von Menschen aus Schwaben dabei eine Rolle, der die Unternehmer und Mitarbeiter von Firmen dieser Region kennzeichnet. Viele Studien haben sich mit der Innovationsregion Ulm und NeuUlm inzwischen beschäftigt und verorten, wie die Focus-Studie 2018 „Städte und Regionen“ eindrucksvoll belegt, die Region auf Spitzenplätzen im innerdeutschen Vergleich. Ulm steht hier auf einem beachtlichen Platz vier.

dicht gespanntes Netz von Universitäten, Hochschulen, Kliniken und Forschungseinrichtungen hervor und belebt den gesamten Wirtschaftsraum mit weiterführenden Innovationen.


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Wege aus dem Dauerzustand Fachkräftemangel

Personalfluktuation und Fachkräftemangel prägen den Arbeitsmarkt – Unternehmen fällt es schwer, gutes Personal zu finden.

Das alte Problem verstärkt sich, weil die Babyboomer in Rente gehen. Unternehmen haben es immer schwerer Spezialisten für wichtige Stellen zu finden. Schon lange gibt es das Wort

Fachkräftemangel im deutschen Sprachgebrauch. Immer wieder mal hörte man es besonders oft und gerade jetzt beschreibt es erneut den wunden Punkt der deutschen Wirtschaft: Handwerksbetriebe, Unternehmen und Behörden haben Probleme, ausgebildete Spezialisten zu rekrutieren.

„Als guter Arbeitgeber zu gelten, hilft bei der Akquise von Fachkräften.“

So meldet das Bundesministeri-

um für Wirtschaft und Energie (BMWI), „dass schon heute die Wirtschaftsleistung ohne Fachkräftemangel noch höher wäre.“ Und dass das Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre nur möglich war, weil bereits ausgebildete Arbeitskräfte aus anderen EU-Staaten nach Deutschland gezogen sind. Im Vergleich der Landesteile sind die südlichen Bundesländer am stärksten von dem Engpass auf dem Arbeitsmarkt betroffen. Die größte Zunahme des Fachkräftemangels habe es allerdings in Thüringen gegeben. Das könnte erst der Anfang sein:

Weil zurzeit die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter kommen und der Wirtschaft als Arbeitskräfte nach und nach fehlen werden, kann sich das Problem demnächst verstärken.

Die BMWI-Studie beschreibt die Arbeitsmarktsituation als sich „verfestigender Fachkräftemangel“. Ein neuer Grund ist die aktuelle Wohnraumsituation: Weil es schwer ist, Wohnungen zu mieten oder zu kaufen, rentiert es sich für Fachkräfte oft nicht, in anderen Städten neue Arbeitsplätze anzutreten, selbst wenn sie besser bezahlt sind. Die Gehaltsunterschiede würden die neuen Wohnkosten meist nicht ausgleichen. Der Fachkräftemangel zwingt

Arbeitgeber dazu, neue Methoden bei der Personalbeschaffung zu nutzen. So wie das Wort Fachkräftemangel gängig wurde, folgte ihm in den Personalabteilungen der Unternehmen der Ausdruck Employer Branding. Der Begriff fasst die Möglichkeiten zusammen, die Arbeitgeber haben, um die von ihnen zu besetzenden Stellen attraktiv zu machen. Dabei

ist, das zeigen Studien, das Image der Firma fast so wichtig wie das Gehalt: Als guter Arbeitgeber zu gelten, hilft bei der Akquise von Fachkräften. Hinzu kommt: Wer als Unternehmen Personalfluktuation vermeiden kann, ist von dem Problem erst Mal weniger betroffen und wer ausbildet, kann sich die Nachfolger für die in Rente gehenden Spezialisten heranziehen. Noch werden in Deutschland 45

Prozent aller neuen Arbeitsverträge befristet. Die Zahl dürfte sich aber wegen des Fachkräftemangels verringern, da unbefristete Verträge Stellen für Mitarbeiter attraktiver machen. Eine Studie der Industrie und Handelskammern nennt weitere Möglichkeiten, wie Unternehmen dem Fachkräftemangel begegnen können. Weiterbildung gehört ebenso zu den Maßnahmen die

Mitarbeiter zum Bleiben motivieren oder anzulocken wie flexible Arbeitszeiten und Gesundheitsförderung. Wenn Mitarbeiter länger fit sind, gehen sie später in Rente. Flexible Arbeitszeiten helfen, Frauen als Arbeitskräfte zu halten. Die Rückkehr nach der Elternzeit wird in Studien als Knackpunkt beschrieben. Klar ist, Frauen als Fachkräfte könnten für Unternehmen einen größeren Stellenwert bekommen, weil ihre Beschäftigungsquote noch unter der von Männern liegt. Hier ist also noch Potenzial. Text: Christian Litz

FAKTEN Die Alterung der Gesellschaft verstärkt die Engpässe im Fachkräftebereich. Laut Prognosen sinkt die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 65 Jahren in Deutschland von heute knapp 50 Millionen bis ins Jahr 2030 um 3,9 Millionen. 2060 werden 10 Millionen weniger Menschen arbeiten können als heute.


W I R Ö F F N E N W E LT E N D I E I N N O VAT I V E N FA C H M E S S E N I N E S S E N

AC QUA ALTA | ALL AB OUT AUTOMATION | CAR AT | C OM P OU N DI NG WORLD EX P O | CUT TI NG WO R L D | D C O N EX | D I G I TA L F UT U R E C O N G R E S S | D I KO M M | E - WO R L D E N E RGY & WAT E R | E U RO P EA N B R I DA L W E E K | G A ST ROTAG E W E ST | I N F R AT E C H | I N T E R A E R I A L S O LUT I O N S | I N T E RG E O | I P M E S S E N | M ET PACK | M Ö LO | P L A ST I C S E X T R U S I O N WO R L D E X P O | P L A ST I C S RE CYCLI NG WORLD EX P O | P OLYM E R TE STI NG WORLD EX P O | S CHWE I S S E N & S CH N E I DE N | S E C U R IT Y E S S E N | S H K E S S E N | S M A RT C I T Y S O LUT I O N S | TA N K ST E L L E & M I T T E L STA N D | T H E R A P RO E S S E N | 17. D E UT S CH E R K I N D E R- U N D J U G E N D H I L F E TAG | 2 8 . J A H R E STAG U N G D E U T S C H E G E S E L L S C H A F T F Ü R S C H L A F F O R S C H U N G U N D S C H L A F M E D I Z I N E . V. | 5 3 . E S S E N E R TAG U N G F Ü R WA S S E RW I RT S C H A F T

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Distributed with Die Welt on 18th of December 2019.

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