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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

ANALYSE: GESUNDHEIT MIT FOKUS AUF FRAUENGESUNDHEIT

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MÄRZ 2018 NR.2

ANALYSEGESUNDHEIT.DE

Endlich ein Baby!

Für kinderlose Paare gibt es verschiedene Möglichkeiten, der Natur auf die Sprünge zu helfen. Etwa jedes zehnte Ehepaar in Deutschland bleibt ungewollt kinderlos. Pro Jahr gehen deshalb um die 800.000 Paare zu Hausarzt, Gynäkologe und Urologe, um den Ursachen auf den Grund zu gehen – die zu jeweils einem Drittel ausschließlich beim Mann und ausschließlich bei der Frau liegen. In jedem dritten Fall liegt es an beiden, bei jedem zehnten Paar jedoch werden gar keine Auffälligkeiten gefunden und trotzdem tritt keine Schwangerschaft ein. Um die 100.000 Paare begeben sich jährlich in eins der rund 120 spezialisierten Kinderwunschzentren hierzulande. Diese helfen den Paaren mit allen Methoden der modernen Medizin und auch mit psychologischer Betreuung. Denn nicht selten wird der verzweifelte Wunsch nach einem Kind zum einzigen Gedanken im Leben. Von 100 bei uns geborenen Kindern kommen übrigens zwei bis drei nach einer Kinderwunsch-Therapie zur Welt – um die 20.000 bis 30.000 Babys gäbe es sonst jedes Jahr weniger. Fortsetzung auf Seite 10

Mehr gibt es ONLINE Weitere interessante Interviews und Einblicke zu aktuellen Themen gibt es auf analysegesundheit.de zu lesen.

RATGEBER

JANA INA ZARRELLA,

MODERATORIN, MODEL UND MUTTER

„Ich habe gemerkt, dass alles viel besser läuft und funktioniert, wenn man im Leben positiv ist!“

Good Aging auf die sanfte Tour Die Kombination sanfter, sicherer und effektiver Behandlungsmethoden steht derzeit im Mittelpunkt der ästhetischen Medizin. Glatte, frische, makellose Haut – welche Frau wünscht sich die nicht. Und zwar möglichst lange. Um die Spuren der Zeit zu minimieren oder sogar rückgängig zu machen, muss „frau“ sich schon seit längerem nicht mehr unters Messer legen. Minimal-invasive Behandlungskonzepte sind heute bewährte Verfahren der ästhetischen Medizin. Laut Statistik der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) konnte 2016 nahezu die Hälfte aller ästhetischen Korrekturen dem Bereich der sogenannten sanften Verfahren zugerechnet werden. Wer heutzutage „etwas machen“ lässt, will nicht danach aussehen, sondern wie frisch verliebt.  Seite 4

Lesen Sie mehr auf Seite 8 Sonderpublikation in Die Welt am 06. März 2018

FOKUS

MÖGLICHKEITEN

EINBLICK

Möglichkeiten der modernen Brustrekonstruktion

Die Gefahr in der Brust

Seite 6

Eigengewebe, Implantat oder eine Kombination von beiden: Die Methoden zur Brustrekonstruktion sind vielfältig und für Frauen oft verwirrend.  Seite 7

Gesunde Füße ein Leben lang

Seite 15


Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

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DIE KAMPAGNE – ANALYSEGESUNDHEIT.DE

ANALYSE: GESUNDHEIT European Media Partner präsentiert Analyse: Gesundheit mit Fokus auf Frauengesundheit. In dieser Ausgabe sprechen wir mit bekannten und einflussreichen Persönlichkeiten und Experten aus dem medizinischen Bereich. Es werden interessante Fragen zu aktuellen Gesundheits-Themen beantwortet. Die eigene Gesundheit ist das Wichtigste für den Menschen. Dennoch war jeder in seinem Leben schon einmal krank. Die moderne Frau weiß meist genau um den Zustand ihres Körpers und trägt gerne selbst dazu bei, einen gesunden Lebensstil zu führen. Sie haben ein sensibles Gespür und wissen, wenn mit ihrem Körper etwas nicht stimmt. Frauen suchen bei Beschwerden früher als Männer einen Arzt auf und informieren sich regelmäßig in

EXPERTEN DER KAMPAGNE

Zeitschriften oder im Internet über Gesundheit und Ernährung. Neueste Therapieverfahren, umfangreiche Präventionsuntersuchungen und medizinische sowie technische Innovationen gestalten die Maßnahmen der Frauengesundheit so individuell wie noch nie. Eine Vorsorge sollte Gewissenhaft und regelmäßig stattfinden um eine ganzheitliche, gesundheitliche Betreuung zu gewährleisten. In dieser Kampagne werden Themen aus allen Lebensphasen behandelt. In Form von hochinteressanten, informativen und thematisch intensiv ausgearbeiteten Fachartikeln können Sie sich einen tiefen Einblick hinter die einzelnen Thematiken verschaffen.

Jana Ina Zarrella, brasilianische Moderatorin und Model

MERLE EMPFIEHLT Ich empfehle Ihnen den Artikel auf Seite 6, der zeigt, welche Chancen Brustkrebspatientinnen durch verschiedene Therapieansätze haben. Merle Tölke, Campaign Manager

Prof. Dr. med. Kai J. Bühling, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Frauengesundheit e.V. (dgf)

Dr. Lucas Kneisel, ESC Excellent Skin Center

INHALT 3

Vorwort – Dr. med. Kai J. Bühling

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Good Aging auf die sanfte Tour

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Die Gefahr in der Brust

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Moderne Brustrekonstruktion

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Titelstory – Jana Ina Zarrella

10 Endlich ein Baby! 12 Willkommen Wandel

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

14 Neuigkeitenseite

ANALYSEGESUNDHEIT.DE

15 Gesunde Füße ein Leben lang

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ANALYSE: GESUNDHEIT

DIGITAL CHRONICLE

Campaign Manager: Merle Tölke merle.toelke@europeanmediapartner.com

BELIEBTE ARTIKEL Mein Kind liebt Brokkoli!

Weiterleben nach dem Schicksalsschlag

Manchmal trifft einen das Leben mit voller Wucht. Monica Lierhaus ritt viele Jahre ganz oben auf der Erfolgswelle und war durch ihre Tätigkeit als Sportreporterin einem Millionenpublikum bekannt.

In diesem Heft finden Sie einen kleinen Auszug ihres Interviews auf Seite 12. Besuchen Sie uns online für den ganzen Beitrag. Folgen Sie uns:

Fit und gesund trotz sechs-Tage-Woche

„Ich versuche, sehr positiv in den Tag zu starten und Spaß an dem zu haben, was ich mache“ – Frauke Ludowig moderiert das Boulevardmagazin Exclusiv und leitet zudem die dazugehörige Redaktion. Trotz wenig Freizeit sieht sie strahlend aus und fühlt sich absolut gesund. Foto: RTL / Margaretha Olschewski

„Ich habe wieder Träume und Ziele“ – Sandra Haase schreibt auf ihrer Facebookseite über ihre Diagnose Brustkrebs. Eine Diagnose, die alles auf den Kopf stellt. Doch gerade das, sagt Sandra Haase, gebe ihr einen Sinn.

„Genießen! Genießen! Genießen! Die Schwangerschaft geht viel zu schnell vorbei“ – Zweifach-Mama Nina Bott im Interview über Schwangerschaftsmythen, gesunde Babynahrung, Krampfadern und gemeinsame Rituale.

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Recyclen oder weiterreichen!

Geschäftsführer: Chief Content Officer: Production Manager: Lektorat: Titelbilder: Distribution: Druck:

Kristoffer Andersson Mats Gylldorff Aileen Reese Nicole Bitkin WavebreakMediaMicro/ stock.adobe.com ladyalex - Fotolia koszivu - Fotolia Sven Bähren/stock.adobe.com Die Welt Gesamt, März 2018 Axel Springer SE

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European Media Partner Deutschland GmbH Neuer Wall 59, DE-20354 Hamburg Tel.: +49 40 87 40 74 00 Email: info@europeanmediapartner.com www.europeanmediapartner.com

European Media Partner sind Spezialisten im Content-Marketing. Durch ein hochwertiges redaktionelles Umfeld und eine hohe Verbreitung schaffen wir eine optimale Medienpräsenz auf dem Markt. Wir helfen Unternehmen durch passgenaue Produkte ihre Zielgruppe treffsicher zu erreichen.

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ANALYSEGESUNDHEIT.DE – VORWORT FRAUENGESUNDHEIT 3

Foto: ©Robert Kneschke - stock.adobe.com

VARNYAKVINNOHALSA.SE – VINJETT

Prof. Dr. med. Kai J. Bühling, Leiter der Hormonsprechstunde im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Frauengesundheit e.V. (dgf)

FRAUENGESUNDHEIT – AUFGABE FÜR JEDE FRAU

S

ehr geehrte Leserin,

vor Ihnen liegt die Sonderausgabe zur „Frauengesundheit“, über deren Erscheinen ich mich als Frauenarzt und Präsident der „deutschen gesellschaft für frauengesundheit e. V.“ natürlich besonders freue! Seit 2009 haben wir mit unserer Gesellschaft etwa 900 FrauenärztInnen und -ärzte in einem eigens erschaffenen Curriculum zu „Präventionsmedizinern“ ausgebildet. Die Teilnehmer haben in dem Curriculum erlernt, wie sich Krankheiten vermeiden lassen und welche Maßnahmen für ein gesundes, langes Leben sinnvoll sind. Viele der Kollegen bieten in ihrer Praxis inzwischen Präven-

tionssprechstunden für ihre Patientinnen an (Kontaktdaten unter www.frauengesundheit.de). Letztlich haben wir Frauenärztinnen und -ärzte viele gesunde Patientinnen in unserer Praxis, die einer Prävention gegenüber sehr offen eingestellt sind. Und genau im gesunden Zustand sollte die Prävention anfangen: Ernährung, Bewegung und Lebensstil sind die wichtigsten Faktoren, wenn es um das Vorbeugen von Krankheiten geht. Wussten Sie, dass Raucher durchschnittlich 10 Jahre kürzer leben als Nichtraucher? In jeder Altersgruppe ab 40 Jahren sterben doppelt so viele Raucher wie Nichtraucher. Aber auch die

„Prävention sollte im gesunden Zustand anfangen.“

Ernährung spielt eine wichtige Rolle. So ist ein optimales Ernährungsverhalten nicht nur für das Gewicht entscheidend, sondern auch für die Zähne, die Haut und Haare. Es mehren sich sogar Hinweise, dass nicht nur die Laune das Essen beeinflusst („Frustfressen“), sondern die Ernährung über die Hormonproduktion von Darmbakterien auf die Laune einwirken kann. Dieser Einfluss der Ernährung ist auch sehr gut in der Schwangerschaft zu sehen, Frauen, die bereits zu Beginn der Schwangerschaft Omega-3-Fettsäuren einnehmen, haben einen unkomplizierteren Schwangerschaftsverlauf, die Kinder haben später seltener Allergien.

Das vorliegende Heft erlaubt es Ihnen, sich in kurzer Zeit einen Einblick in die typischen Frauenkrankheiten zu verschaffen. Aber es erlaubt Ihnen auch, mehr über die optimale Vorsorge und Behandlung verschiedener typischer Frauenprobleme zu erfahren. Ich wünsche Ihnen bei der Lektüre viel Freude! Und bitte denken Sie daran: Nutzen Sie die Möglichkeit der Vorsorgemaßnahmen und gehen Sie einmal jährlich zu Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt. Und eine weitere Bitte an die Leserinnen: Bitte schicken Sie Ihren Mann zur Vorsorge beim Urologen! Herzlichst Ihr Prof. Dr. med. Kai J. Bühling ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Ordentlich Druck machen Moderne Kompressionsgeräte von FMT-Medizintechnik ermöglichen Lymphödem-Patienten eine ergänzende Therapie bequem im eigenen Heim.

Schätzungen zufolge leiden rund 80.000 Menschen in Deutschland unter sekundären Lymphödemen. Anders als bei der primären, auf angeborene Störungen des Lymphsystems zurückzuführenden Form, wurden sie erst im Laufe des Lebens erworben, z.B. als Folge einer chirurgischen Therapie von Krebs. Die Schwellungen an Armen oder Beinen entstehen, wenn sich Lymphflüssigkeit im Gewebe, also in Zellzwischenräumen, einlagert. Zur Behandlung von Lymphödemen wird die sogenannte komplexe physikalische Entstauungstherapie eingesetzt. Diese besteht unter anderem aus Kompressionstherapie und Lymphdrainage, welche idealerweise parallel erfolgen sollten. Bei der Kompressionstherapie werden Ödeme mit Hilfe von Kompressionsstrümpfen entstaut, der venöse und lymphatische Rückfluss wird nachhaltig gefördert. Kommen dazu ergänzend Geräte zum Einsatz, spricht man von apparativer intermittierender Kompression (AIK). Ein Kompressor pumpt dabei Luft in eine, am betroffenen Bein oder Arm angelegte, Manschette um damit den Lymphtransport in Richtung Bauch- und Brustraum anzuregen. Hält der behandelnde Arzt diese

Methode für sinnvoll, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. In Deutschland wird die AIK seit gut 40 Jahren betrieben mit Gerätesystemen in Kliniken und Arztpraxen - und seit 1982 auch als Heimtherapie. So kann die beim Arzt begonnene Behandlung Dank eines Heimgerätes bequem zu Hause fortgesetzt werden. Eine Institution für Artikel zur Kompressionstherapie ist die Firma FMT-Medizintechnik mit über 30 Jahren Erfahrung. Ihr Kernsortiment bildet eine Gerätegruppe sogenannter Wechseldruckgeräte mit dem Markennamen HYDROPRESS. Die modernen Ein- und Mehrkammergeräte decken mittlerweile alle Indikationen ab. Absoluter Top-Performer ist derzeit die HYDROPRESS 12: In gleich zwölf nebeneinander liegenden Luftkammern der dazugehörigen Manschetten wird durch abwechselndes, aufeinanderfolgendes Befüllen und Ablassen von Luft ein vorab definierter, zeitweilig aussetzender Behandlungsdruck erzeugt. Individuell einstellbare Parameter des digitalen Gerätes machen effektive wie individuelle Behandlungserfolge aus.

www.fmt-medizintechnik.de


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RATGEBER – ANALYSEGESUNDHEIT.DE

GOOD AGING AUF DIE SANFTE TOUR Foto: ladyalex - Fotolia

Die Kombination sanfter, sicherer und effektiver Behandlungsmethoden steht derzeit im Mittelpunkt der ästhetischen Medizin.

Glatte, frische, makellose Haut –

welche Frau wünscht sich die nicht. Und zwar möglichst lange. Um die Spuren der Zeit zu minimieren oder sogar rückgängig zu machen, muss „frau“ sich schon seit längerem nicht mehr unters Messer legen. Minimal-invasive Behandlungskonzepte sind heute bewährte Verfahren der ästhetischen Medizin. Laut Statistik der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) konnte 2016 nahezu die Hälfte aller ästhetischen Korrekturen dem Bereich der sogenannten sanften Verfahren zugerechnet werden. Wer heutzutage „etwas machen“ lässt, will nicht danach aussehen, sondern wie frisch verliebt. Schonende, sichere Technologien

und resorbierbare Komponenten sind heutzutage marktführend. Im Trend liegen dabei Kombi-Konzepte. „Die clevere Kombination von Behandlungsmethoden ist mit Sicherheit DER Trend in der ästhetischen Medizin“, bestätigt Dr. Lucas Kneisel, Dermatologe und Mitinhaber des ESC Excellent Skin Center in Frankfurt. „Dabei gilt es, die vier „R’s“ zu erfüllen: Relaxation, Refilling, Resurfacing und Reposition.“ Relaxation, also die Entspannung

der Muskulatur und der darüber liegenden Haut, wird am

Dr. Lucas Kneisel, ESC Excellent Skin Center

besten mit einer Behandlung mit Botulinum erreicht. Für das Refilling, die Volumenauffüllung, eignen sich Materialen wie Hyaluronsäure, Kollagen oder andere Filler. „Gute Erfahrungen machen wir mit resorbierbaren Fillern, welche eine lange Wirkdauer besitzen und neben der Volumengabe auch noch das körpereigene Kollagen anregen“, erläutert Dr. Kneisel und fügt hinzu: „Filler mit dem Wirkstoff Polycaprolacton haben genau diese Eigenschaften und sind seit einigen Jahren auch in Deutschland verfügbar.“

Für die oberflächliche Hauterneu-

erung, das sogenannte Resurfacing, kommen bevorzugt innovative Lasertechnologien wie die fraktionierte Photothermolyse oder der Picosekunden-Laser zum Einsatz. Auch manche Peeling- und Microneedling-Methoden eignen sich hierfür gut. Die Reposition, also Straffung von

erschlafften Hautpartien, war bisher nur mit einem operativen Lifting möglich. Apparative Methoden führten meist nur zu minimalen Verbesserungen und benötigten viel Zeit und

Geduld, bis man ein Ergebnis sah. So wundert es nicht, dass die noch junge, minimal-invasive Methode des Faden- oder Silhouette-Liftings seit einigen Jahren die Schönheitspraxen und Herzen der Frauen erobert. „Mit dieser Art von Fadenlifting haben wir nun eine sichere Behandlungsmethode an der Hand, die sofortige Ergebnisse liefert. Das Besondere an dieser Variante des Fadenliftings sind die innovativen und resorbierbaren Fäden aus Polymilchsäure, die mit kleinen Kegeln versehen sind. Dadurch kommt es zu

„Behandlungsmethoden zu kombinieren, ist DER Trend in der ästhetischen Medizin“

einer sicheren Verankerung der Fäden im Gewebe. Außerdem regt die Polymilchsäure sukzessive die Kollagenneubildung an, was langfristig für mehr natürliches Volumen sorgt“ erklärt Dr. Kneisel begeistert und fügt hinzu: „Beginnt man in frühen Jahren mit einem Fadenlifting, so kann es gut sein, dass man in späteren Jahren auf ein klassisches Facelift verzichten kann.“ Eigentlich selbstredend, wo es doch so viele wirksame, sanfte Alternativen gibt. Text: Kirsten Schwieger

FAKTEN • Innovatives Fadenlifting zur Straffung der Haut im Gesicht und Hals. • Fäden werden in lokaler Betäubung unter die Haut gelegt. • Durch kleine Kegel im Faden kommt es zu einer sicheren Verankerung im Gewebe. • Dauer des Eingriffs: ca. 30 Min. • Wirkung hält bis zu 18 Monate an. • Lifting- und regenerativer Volumen Effekt. ANZEIGE

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DNA-Test vor der Brustkrebsnachbehandlung STADAPHARM vertreibt Test zur Optimierung der individuellen Tamoxifen Therapie. Die ersten Knospen sprießen in Ankes Garten. Die warme Sonne zaubert ein kleines Lächeln auf ihr Gesicht. Nach den langen, grauen Wintermonaten sitzt sie heute das erste Mal wieder draußen und spürt, wie die Kräfte langsam zurückkehren. Vor beinahe einem Jahr hatte sie unter der Dusche einen Knoten in der rechten Brust entdeckt und war am nächsten Tag zu ihrer Ärztin gegangen, die sie sogleich an einen Mammografie- Spezialisten überwies. In der folgenden, genaueren Abklärung war der Therapieweg für Anke recht klar: Nach der Operation sollte sie noch mehrere kurze Chemotherapien durchlaufen und auch bestrahlt werden – eine physisch wie auch psychisch hohe Belastung für die zarte 57jährige. Mit ungefähr 30 Prozent stellt Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen (in Staaten der industrialisierten Welt) dar. Anke teilt ihre Prognose demnach mit ungefähr 69.000 Frauen, die mit ihr im letzten Jahr die Diagnose „Mammakarzinom“ erhielten. Frühzeitig erkannt ist diese Erkrankung heutzutage erfolgreicher und mit weniger Belastungen als früher behandelbar und der Großteil aller behandelten Frauen hat sehr gute Chancen, den Tumor zu überwinden und geheilt und gesund weiterzuleben. Weil auf der Oberfläche ihres Tumors Andockstellen (=Rezeptoren) für Geschlechtshormone gefunden wurden, ergab sich eine weitere Therapieoption nach der Entfernung ihres Mammakarzinoms: als anti-

hormonelle Therapie wurde ihr zur Einnahme von Tamoxifen geraten. Der Wirkstoff zählt zu den Standardmedikamenten in der Brustkrebstherapie. Er blockiert die Hormon-Rezeptoren auf den Tumorzellen, so dass diese dann keinen Wachstumsimpuls mehr empfangen können und nicht mehr weiterwachsen. Durch diese Chemoprophylaxe kann man Patientinnen sehr gut vor möglicherweise doch noch irgendwo im Körper zurückgebliebenen Krebszellen schützen. Um jedoch überhaupt wirken zu können, muss Tamoxifen im Körper erst in Endoxifen umgewandelt werden – und ob und wie das funktioniert, ist von angeborenen Faktoren der Patientin abhängig. Sieben Prozent der Frauen sind nicht der Lage, Tamoxifen ausreichend in Endoxifen umzuwandeln, womit die Nachbehandlung wirkungslos werden kann. Gehörte Anke dazu? Von ihrer Ärztin wurde Anke ausdrücklich auf die mögliche Nichtwirksamkeit von Tamoxifen hingewiesen. Sollte sie das Präparat nehmen oder doch lieber eine andere Behandlungsform wählen? Um das bereits im Vorfeld abzuklären, vertreibt die STADAPHARM einen von der humatrix AG entwickelten DNA-Test, der ein mögliches Wirkungsrisiko valide aufzeigt. Anke hat nach Rücksprache mit ihrer Ärztin eine entsprechende Testbox in der Apotheke gekauft und ließ sich bei ihrer Frauenärztin eine Blutprobe entnehmen, die danach an das Labor gesendet wurde. Nach drei Tagen bekam Ankes Ärztin die ausführliche Analyse, die sie mit ihrer Patientin besprach und an die sie die weitere Behandlung anpasste. Als „normale Metabolisiererin“ fühlt Anke sich jetzt auf der sicheren Seite. Bald wird sie anfangen, neue Pflanzen in ihren Garten zu setzen. Denn sie spürt den Frühling – und sie möchte endlich Kletterrosen haben.

ONLINE – ARTIKEL

Foto: GOLDBANY - FOTOLIA

ONLINE ARTIKEL

BLASENSCHWÄCHE LINDERN UND HEILEN Unkontrollierter Urinverlust ist nicht nur ein körperliches, sondern auch ein psychisches Problem. Doch zum Glück lässt sich Blasenschwäche behandeln.

„Beckenbodentraining behebt oft schon nach wenigen Wochen leichte Formen der Blasenschwäche.“ Über neun Millionen Menschen

leiden Schätzungen zufolge deutschlandweit an unkontrolliertem Urin- oder Stuhlabgang. Die so genannte Belastungsinkontinenz, eine Form der Blasenschwäche, trifft besonders häufig ältere Frauen. Diese verlieren beispielsweise schon bei Husten

oder Treppensteigen unkontrolliert Urin. Aber auch junge Mütter kann diese Stressinkontinenz betreffen, da ihr Beckenboden durch Schwangerschaft und Geburt geschwächt wurde. Viele Betroffene verschweigen Blasenschwäche aus Scham und gehen nicht zum Arzt mit einer Krankheit, die zwar harmlos, aber doch sehr leidvoll und einschränkend ist. Mögliche Ursachen der Belas-

tungsinkontinenz bei Frauen sind Beckenbodenschwäche oder ein Wechseljahre-bedingter Östrogenmangel. Aber auch eine Gebärmutter- oder Scheidensenkung, psychische Belastungen, chronische Bronchitis oder Übergewicht können Blasenschwäche begünstigen. Zur Basisdiagnostik bei Blasen-

schwäche gehören neben einer gynäkologischen Untersuchung eine Urin- und Blutuntersuchung sowie eine Ultraschalluntersuchung. Auch ein sogenanntes Miktionstagebuch (Toiletten- und Trinkprotokoll) kann Aufschluss über die Ursachen einer Blasenschwäche geben. Herunterladbar ist dieses z.B. auf der Homepage der Deutschen

Kontinenz Gesellschaft e.V., die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Früherkennung und Prävention von Inkontinenz zu stärken sowie über moderne Therapiemöglichkeiten aufzuklären, denn: „Inkontinenz ist sehr häufig heilbar“. Bei einem Östrogenmangel ver-

schreibt der Arzt Hormonpräparate, oft in Form von östrogenhaltigen Salben oder Zäpfchen. Gezieltes Beckenbodentraining stärkt sowohl den Beckenboden als auch die Schließfunktion der Blase und behebt oft schon nach wenigen Wochen leichte Formen der Blasenschwäche. Oft wird es auch ergänzend zu anderen Behandlungsmethoden eingesetzt. Pflanzliche Präparate wie Gingko oder Kürbissamenextrakt können die Blase stärken, ebenso wie homöopathische Tropfen. In schwereren Fällen verschreiben Ärzte ...

HABEN WIR IHR INTERESSE GEWECKT? Das ganze Interview gibt es online zu lesen auf www.analysegesundheit.de


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FOKUS – ANALYSEGESUNDHEIT.DE

DIE GEFAHR IN DER BRUST Foto: Sven Bähren - stock.adobe.com

Brustkrebs kann immer noch tödlich enden. Früh erkannt und nach neuesten wissenschaftlichen Methoden behandelt, hat er aber gute Heilungschancen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebs-

erkrankung bei Frauen: Weltweit erkranken jährlich 1,5 Millionen Frauen am Mammakarzinom. Wenn auch die Sterblichkeitsrate aufgrund standardisierter Vorsorge-Screenings und innovativer Behandlungsmethoden sinkt, sterben allein in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) jährlich etwa 17 000 Frauen an dieser Krebsart. Mehr als 70 000 Neuerkrankungen verzeichnet das RKI hierzulande pro Jahr. Auch Männer können Brustkrebs bekommen, allerdings sehr selten.

In vielen Fällen ist Brustkrebs

Interdisziplinäre Therapieansätze innerhalb von zertifizierten Brustzentren gewährleisten höhere Überlebenschancen.

„Zertifizierte Brustzentren gewährleisten höhere Überlebenschancen.“ Ab dem 40. und besonders ab dem

50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko einer Frau, an Brustkrebs zu erkranken. Neben dem Alter gibt es noch weitere Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine fettreiche

der Patientin. In zertifizierten Brustzentren erarbeiten interdisziplinäre Expertenteams maßgeschneiderte Therapiepläne. „Oft ist es sinnvoll, vor einer Operation den Tumor mittels Chemo- oder Hormontherapie zu verkleinern. Nach jeder brusterhaltenden Krebsoperation sollte unbedingt eine Strahlentherapie folgen“, erläutert Prof. Dr. Janni. Die Behandlung in zertifizierten Brustzentren wird von den Krankenkassen übernommen.

Ernährung. Einer der größten Risikofaktoren sind jedoch die Hormone: sowohl künstliche wie Antibabypille und Hormon-Ersatztherapie als auch die natürlichen zyklischen Schwankungen während der Periode. Auch ein dichtes Brustgewebe sowie bestimmte genetische Veranlagungen erhöhen das Brustkrebsrisiko. Frauen mit erblichem Brustkrebs in der Familie wird ein spezieller Gentest empfohlen. Je früher ein Karzinom oder eine

Brustkrebs-Vorstufe entdeckt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Früherkennung ist ein elementarer Faktor der Krebsbekämpfung.

Hierzu zählt die Selbstuntersuchung durch regelmäßiges Abtasten der Brust sowie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt. In nicht wenigen Fällen entpuppen sich ertastete Knoten auch als harmlos. Manche Gewebeveränderungen können aber auch bereits Brustkrebs-Vorstufen darstellen. In Deutschland können Frauen

ab 50 Jahren alle zwei Jahre kostenfrei das Mammographie-Screening in Anspruch nehmen. Hierbei wird die Brust beim Frauenarzt mittels Röntgengerät untersucht. Bei auffälligem Befund werden in der Regel weitere Untersuchungen wie Ultraschall,

Magnetresonanztomografie (MRT) oder auch eine Biopsie durchgeführt. „Obwohl sich Mammographie und Ultraschall komplementär ergänzen, ist eine Screeninguntersuchung mit Ultraschall ressourcenbedingt nicht machbar“, erläutert Prof. Dr. W. Janni, Direktor der Universitätsfrauenklinik Ulm und Leiter des zertifizierten Brustzentrums, das standardisierte Verfahren. Liefert der pathologische Befund

einen eindeutigen Beweis für ein Mammakarzinom, gibt es verschiedene Therapieansätze, abhängig von Tumor-Art sowie individuellen Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand

heilbar. Die Heilungschancen hängen neben dem Alter von Faktoren wie Tumor-Stadium, -Art und Entartungsgrad ab. Grundsätzlich gilt: Je früher Brustkrebs entdeckt wird, umso höher sind die Heilungschancen. Laut RKI-Statistik leben fünf Jahre nach der Diagnose noch 88 Prozent der Brustkrebs-Patientinnen, 10 Jahre danach noch 82 Prozent. Text: Kirsten Schwieger

FAKTEN Information und Beratung für Betroffene: Stiftung Deutsche Krebshilfe (krebshilfe.de, INFONETZ KREBS 0800/80708877) (kostenfrei), Mo bis Fr 8 – 17 Uhr Brustkrebs Deutschland e. V. (brustkrebsdeutschland.de, 0800/0117112) Brustkrebs Info e. V. (brustkrebs-info.de) mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V. (mamazone.de + Diskussionsplattform) ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Krebs verliert dank neuer Methode sein Gesicht

Geräte zur Kühlung der Kopfhaut verringern den Haarverlust bei einer Chemotherapie. Haarausfall ist, neben den anderen Begleitumständen einer Chemotherapie, noch immer eine gefürchtete Nebenwirkung. Die Krankheit wird nach außen sichtbar, jeder sieht es einem an. Vor allem für Frauen ist dies ein tiefer Einschnitt, auch in ihr eigenes Selbstbild.

ten bereits von der neuen Technik profitieren. Die Erfahrungen sind durchweg positiv. „Vielen Patientinnen hilft es, wenn sich ihr Aussehen nicht radikal verändert. Dafür ist die Kühlkappe ein hervorragendes Hilfsmittel“, resümiert Dr. Schmatloch.

Die Ärztinnen im Brustzentrum des Elisabeth-Krankenhauses in Kassel erleben täglich in ihrer Praxis die psychischen Probleme, die damit verbunden sind. „Die Frauen wollen nicht, dass sie als Krebskranke erkannt werden. Schließlich möchten sie weiterhin als ganz normale Menschen wahrgenommen werden“, sagt Chefärztin Dr. Sabine Schmatloch.

Bei der modernen Technik handelt es sich um eine patientenindividuell sensorgesteuerte Kühlung der Kopfhaut während der gesamten intravenösen Verabreichung einer Chemotherapie. Die Kühlung verursacht an den betroffenen Stellen eine Gefäßverengung und reduziert den Zellstoffwechsel in der Kopfhaut. Dadurch nehmen die Zellen weniger chemische Substanzen auf, die Haarzellen werden geschont. Je nach Chemotherapie wird dann eine Nachkühlzeit benötigt, die sich direkt an die Infusion anschließt.

Die Forschungen von Wissenschaft und Medizintechnik haben einen erfolgversprechenden Durchbruch geschafft: Jetzt sind die Geräte zur Kühlung der Kopfhaut unter Chemotherapie so weit entwickelt, dass gute Chancen bestehen, den Haarverlust zu verringern. Und zwar so, dass Patientinnen ohne Perücke oder das Verhüllen der Kopfhaut auskommen können. „Wir freuen uns, dass wir diese Methode in unserem Brustzentrum anbieten können“, sagt Dr. Schmatloch. Zahlreiche Patientinnen konn-

„Uns lagen Berichte vor, die gute Behandlungsergebnisse bei Patientinnen mit primärem Mammakarzinom bestätigten. Daher haben wir uns entschlossen, die Kühlkappe auch unseren Patientinnen anzubieten“, sagt Dr. Schmatloch und verweist gleichzeitig darauf, dass mehrere Studien die Wirksamkeit belegen:

Mit dem Einsatz von Kühlkappen während der Chemotherapie kann das Risiko des Haarverlustes verringert werden.

Das Ärzteteam des Brustzentrums (von links): Ulrike Scharf, Christina Trzeja-Höhlein, Dr. med. Sabine Schmatloch, Dr. med. Ute Pfetzing.

„Im Durchschnitt lagen die Erfolgsraten der Kopfhaut-Kühlbehandlung bei 80 Prozent.“ Die Methode ist eine so genannte IGEL-Leistung, bei der sich die Kosten pro Zyklus auf etwa 60 Euro belaufen, wobei die Möglichkeit der Kostenerstattung durch die Krankenkassen besteht.

Leib und Seele, Körper und Psyche bilden eine untrennbare Einheit im Heilungsprozess – das ist das Grundkonzept des Elisabeth-Krankenhauses, dessen zertifiziertes Brustzentrum zu den Top 10 deutschlandweit gehört. Moderne Medizin geht hier Hand in Hand mit einem hohen Maß an Menschlichkeit und individueller Betreuung.

Die Erfolgsquote zeigt sich auch im Elisabeth-Krankenhaus. „Für viele unserer Patientinnen ist dies endlich eine Methode, ihre Lebensqualität im Rahmen der Behandlung zu verbessern und so viel Normalität wie möglich in ihrem Alltag zu haben“, sagt Oberärztin Dr. Ute Pfetzing. Und sie betont: „Bei der Diagnose Krebs ist es enorm wichtig, den Menschen als Ganzes im Blick zu haben.“


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ANALYSEGESUNDHEIT.DE – MÖGLICHKEITEN ANALYSEGESUNDHEIT.DE VARNYAKVINNOHALSA.SE – VINJETT

MÖGLICHKEITEN DER MODERNEN BRUSTREKONSTRUKTION Foto: www.karrastock.com - stock.adobe.com

Eigengewebe, Implantat oder eine Kombination von beiden: Die Methoden zur Brustrekonstruktion sind vielfältig und für Frauen oft verwirrend. Für Frauen, die an Brustkrebs

erkrankt sind, ist die Abnahme der Brust meistens der sicherste Weg, den Krebs zu besiegen – auch wenn dies einen großen Schock bedeutet. Nach einer Mastektomie stehen sie dann vor der Frage, wie sie mit der körperlichen Veränderung umgehen möchten. Weil BH-Einlagen keine dauerhafte Lösung sind, entscheiden sich viele Frauen für eine Brustrekonstruktion. Zu den häufigsten Verfahren gehören das Einsetzen eines Implantats und die Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe. Implantate bedeuten den gerings-

ten operativen Aufwand. Sie werden vor oder unter der Muskulatur eingesetzt. Falls während der Entfernung des Tumors die ursprüngliche Brusthaut nicht erhalten werden konnte, muss zur Wiederherstellung die vorhandene Haut gedehnt werden. Dazu wird ein Kunststoffballon, ein sogenannter Expander, über mehrere Wochen mit einer Kochsalzlösung oder speziellem Silikongel aufgefüllt, bis der Dehnungsvorgang abgeschlossen ist. Danach wird der Expander durch das endgültige Implantat ausgetauscht. Die

Silikonkissen wählen die Operateure so, dass sie der natürlichen Brust ähneln. Teilweise ist es nötig, zusätzlich zum Implantat ein Netz aus Kunststoff- oder Hightech-Biomaterial einzusetzen, das das Implantat unterhalb der bedeckenden Muskelschicht ummantelt. Bei der komplizierteren und auf-

wändigeren Rekonstruktion mit Eigengewebe bauen die Chirurgen die amputierte Brust mit körpereigenem aus Haut-, Fettoder Muskelgewebe wieder auf. Zwei Verfahren sind gängig: Ein Gewebelappen wird mitsamt der ihn versorgenden Blutgefäße verpflanzt – eine sogenannte

gestielte Lappentransplantation. Oder der Chirurg entnimmt ein Gewebestück aus seiner Umgebung, formt es zur Brust und schließt es dann wieder an die Blutgefäße an – eine sogenannte freie Transplantation. Welches Verfahren am sinnvollsten ist, hängt von den Wünschen der Patientinnen, vom Gesundheitszustand, der Größe des Busens, den Gewebs- und Narbenverhältnissen im OP-Gebiet und der weiteren Behandlung ab. So bietet sich etwa die Diep-Flap-Methode, bei der der Operateur Unterhautfettlappen aus dem Unterbauch für die Brustrekonstruktion entnimmt, bei sehr schlanken Patientinnen

FRAGEN AN DR. MED. SILVIE KOHLMANN

„Es gibt zwei gängige Verfahren.“

oftmals nicht an. Eine Alternative kann der transversale myokutane Gracilislappen (TMG) sein. Hierbei wird Gewebe aus der Oberschenkelinnenseite gewonnen. Die Methode ist zum Beispiel zur Rekonstruktion kleinerer Brüste geeignet. Bei komplikationslosem Verlauf

Für alle Rekonstruktionsverfahren gilt: Die Brustkrebs-Heilungsrate wird nicht verschlechtert und eine Rekonstruktion behindert auch nicht die Nachsorge.

können die Patientinnen oft schon nach wenigen Tagen, spätestens aber nach zwei bis drei Wochen entlassen werden. Anschließend sollten sie sich noch eine Weile schonen. Für alle Verfahren gilt: Die Brustkrebs-Heilungsrate wird nicht verschlechtert und eine Rekonstruktion behindert auch nicht die Nachsorge. Über den Zeitpunkt für die Brustrekonstruktion müssen Patientinnen selbst entscheiden. In jedem Fall ist eine individuelle Beratung durch einen versierten Arzt unbedingt empfehlenswert. Text: Chan Sidki-Lundius

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Frau Dr. med. Silvie Kohlmann, ärztliche Leitung Reha-Klinik Ostseeblick

Warum soll ich als BrustkrebsPatientin eine Reha in Anspruch nehmen?

Nach der Behandlung einer Brustkrebserkrankung leiden die Patientinnen häufig noch unter Begleiterscheinungen wie Einschränkungen der Schultergelenkbeweglichkeit, Konditionsmangel, Polyneuropathien, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung und Schlafstörungen. Geschulte Therapeuten und die ähnliche Lage der anderen Patientinnen helfen dabei, wieder positiv in die Zukunft zu blicken und Lebensenergie zurückzugewinnen.

Was bietet die Klinik Ostseeblick ihren Patientinnen?

Ein ganzheitliches, psychoonkologisch ausgerichtetes Behandlungskonzept, bei dem sich die Patientinnen sehr gut aufgehoben fühlen, dient als Grundlage einer Rehabilitation. Dazu kommt der schöne Blick auf die Ostseeküste mit ihrer Steilküste und ihrem endlosen Sandstrand – Balsam für die Seele der Patientinnen.

Wer kann eine onkologische Reha von der Rentenversicherung erhalten?

Die DRV bietet die onkologische Reha nicht nur für aktiv Versicherte an, auch Rentenbezieher und nichtversicherte Angehörige können sie bekommen. Fragen dazu beantwortet die DRV Bund am kostenfreien Servicetelefon. ANZEIGE

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TITELSTORY FRAUENGESUNDHEIT – ANALYSEGESUNDHEIT.DE

Das Leben ist zu kurz, um schlechte Laune zu haben!

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Sie pflegen täglich Ihr Gesicht. Und Ihre Beine? Venenleiden behandeln – mit medizinischen Kompressionsstrümpfen inklusive Hautpflege. Tag für Tag tragen uns unsere Beine durchs Leben – ob bei der Arbeit, beim Sport oder in der Freizeit. Um gesund zu bleiben, brauchen die Beine regelmäßige Bewegung. Und manchmal auch Unterstützung von außen. Dann kommen medizinische Kompressionsstrümpfe von Ofa Bamberg zum Einsatz. Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Venenproblemen. Erste Anzeichen sind u. a. schwere und müde Beine. Aber auch nächtliche Wadenkrämpfe, geschwollene Unterschenkel, trockene Haut und Juckreiz deuten auf eine Venenerkrankung hin. Hierfür kommt eine Vielzahl von Ursachen in Frage: eine Bindegewebsschwäche, Schwangerschaft oder die Wechseljahre. Medizinische Kompressionsstrümpfe mit Hautpflege Um diesen Anzeichen entgegen zu wirken, kommen medizinische Kompressionsstrümpfe zum Einsatz. Sie werden in der Regel von einem Hausarzt oder einem Phlebologen verordnet. Durch die dauerhafte Kom-

pression klingen die Symptome wie z. B. geschwollene Beine ab. Denn medizinische Kompressionsstrümpfe üben von außen einen festen Druck auf das Bein aus. Somit verengen sie den Venendurchmesser und das Blut fließt schneller zum Herzen zurück. Da eine Venenschwäche häufig auch zu trockener Haut und Juckreiz führt, brauchen die Beine zusätzliche Pflege – am besten schon beim Tragen. Memory Aloe Vera, die elegante medizinische Kompression von Ofa Bamberg, ist ein sowohl zuverlässiger als auch attraktiver Helfer bei Venenleiden. Entwickelt für die moderne Frau von heute, überzeugt Memory Aloe Vera mit einem komfortablen Tragegefühl und hautfreundlichen Funktionsgarnen. Natürliches Aloe Vera und Vitamin E werden beim Tragen abgegeben und die Haut kontinuierlich mit den wohltuenden Pflegeextrakten versorgt. Dank der transparenten Optik muss sich niemand verstecken: 10 verschiedene Farben sorgen für einen unwiderstehlichen Auftritt. Memory Aloe Vera erhalten Sie in Ihrem medizinischen Fachhandel und in ausgewählten Apotheken. Mehr Infos unter www.ofa.de/memory-aloe-vera


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FRAGEN AN DR. FRANK KISCHKEL

„Natürlich läuft auch bei mir nicht immer alles perfekt, aber ich versuche immer, das Gute aus den Situationen zu ziehen.“ Die Moderatorin Jana Ina Zarrella scheint mit einem strahlenden Lächeln geboren worden zu sein. Sie hat sich vor langer Zeit dazu entschlossen, positiv durchs Leben zu gehen. Mütter kennen solche Situationen: In zwei Stun-

den werden jede Menge Kinder zur Geburtstagsfeier der Tochter einfallen, doch der Mann liegt seit Tagen mit Fieber im Bett und kann nicht bei den Vorbereitungen helfen. Dann klingelt auch noch das Telefon, die Schule ruft an: Der Sohn hat Bauchweh – ob man ihn wohl schnell abholen könne?

Dabei muss man eigentlich jetzt den Kuchen

verzieren, den Tisch schmücken, Getränke besorgen, Kaffee, Muffins und Prosecco für die anderen Mütter organisieren, außerdem die Luftballons aufblasen, die Mitnehm-Tütchen füllen und beschriften. Chapeau, wer dabei nicht zumindest ansatzweise durchdreht.

Was viele Frauen an den Rand des Nervenzusam-

menbruchs bringt, steckt die ehemalige Miss Brasil, Jana Ina Zarrella, locker weg. Sie schafft es sogar noch, bei diesem Stress ein bisschen zu lachen – willigt dann aber doch ein, unser Gespräch auf den nächsten Tag zu verschieben. Die Brasilianerin hat sich ganz bewusst dazu entschieden, positiv durchs Leben zu gehen. „Das war ein Entschluss von mir“, erzählt sie fröhlich strahlend. „Natürlich läuft auch bei mir nicht immer alles perfekt, aber ich versuche immer, das Gute aus den Situationen zu ziehen, denn ich habe gemerkt, dass alles viel besser läuft und funktioniert, wenn man im Leben positiv ist! Das ist auch keine aufgesetzte Rolle, die ich spiele, sondern meine Lebenseinstellung.“

Gatte Giovanni hat ein ähnliches Naturell;

Freunde sehen die beiden oft lachen, richtig gemeckert wird selten in der Familie. Fehlt ihr die Heimat nie? „Ich bin schon so lange hier und mittlerweile extrem ‚eingedeutscht‘, sagt meine Mutter immer“, schmunzelt Jana Ina Zarrella. Glücklicherweise kann man auch

eingedeutscht sein, ohne in deutsche Miesepetrigkeit zu verfallen. Kulinarische Heimat- und Glücksgefühle kommen auf, wenn sie ihre Lieblingsgerichte serviert: Frische, saftige Papaya zum Frühstück oder das Nationalgericht Reis mit schwarzen Bohnen kommen regelmäßig auf den Tisch und werden gern gegessen. „Papaya war das erste Obst, das mein Sohn gegessen hat – mit vier Monaten. Er hat es wie ich von Anfang an geliebt.“ Jahrelang hat die attraktive Moderatorin mit

von Giovannis Eltern, die wegen der Enkel nach Köln gezogen sind und oft einspringen, wenn das Power-Paar beruflich stark eingespannt ist. Die brasilianische Moderatorin trinkt genüsslich einen großen Latte Macchiato. Warum hat sie nach so viel Kaffee solche schneeweißen Zähne? Das sei wohl einfach Glück, so die Wahlkölnerin, die große Stücke auf ein schönes Gebiss hält, täglich Zahnseide benutzt und spätestens alle sechs Monate zur professionellen Zahnreinigung geht. Seitdem schwangerschaftsbedingte Pigmentstö-

den vielen Miss-Titeln nicht sonderlich auf ihre Ernährung geachtet, aber nun bemerkt auch sie an sich die ersten Zeichen der Zeit. „Du bist, was du isst, das habe ich jetzt verstanden.“ Das bedeutet täglich ein gesundes Frühstück, für das sie Porridge kocht oder gesunde Pancakes aus Haferflocken, Ei und Banane in Kokosöl backt. Nachmittags gibt es für alle eine Schüssel frisches Obst. „Könnte ich nicht gut essen oder müsste gar eine Diät machen, hätte sogar ich schlechte Laune“, schmunzelt sie.

rungen aufgetreten sind, geht die zweifache Mutter im Sommer nicht mehr ohne Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50 aus dem Haus. „Natürlich ist gute Ernährung, viel schlafen und genügend Wasser wichtig für schöne Haut“, erklärt sie. „Aber gute Pflege von außen halte ich für noch wichtiger.“ Seit ihrer Jugend benutzt die Brasilianerin hochwertige Kosmetik und pflegt ihre Haut morgens und abends sehr sorgfältig, denn die Kamera ist gnadenlos.

Seit vier Jahren erst macht Jana Ina regelmä-

Die viele Arbeit und die „Doppelbelastung“

ßig Sport, vorzugsweise Pilates mit ein paar Mädels aus der Nachbarschaft. Das Ergebnis ist eine noch bessere Figur und eine noch schönere Haut. „Man muss Sport richtig als Termin in seinem Kalender blocken, sonst wird das nichts“, erklärt sie. „Wenn ich eine Woche komplett durcharbeite, vermisse ich mein Pilates schon sehr. Aber dann mache ich die Übungen nach der DVD, die ich mit Detlef D! Soost herausgebracht habe.“ Bei diesen Functional-Übungen reichen 20 Minuten Training, um viel Energie und einen schönen, straffen Körper zu bekommen. In stressigen Wochen mit langen Drehtagen schwört die Moderatorin auch auf Yoga. Das reguliert die Atmung und lockert den steifen Nacken. „All das mache ich auch, damit ich am Wochen-

ende die fantastische Lasagne meiner Schwiegermutter essen kann“, erklärt sie und erzählt

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von Beruf und Familie sieht man ihr nicht an – während unseres Gesprächs lacht sie immer wieder schallend los und verbreitet unfassbar viel gute Laune. Jana Ina Zarrella würde den typisch miesepetrigen deutschen Begriff wohl eher durch das Wort „Doppelglück“ ersetzen. Eine glückliche Beziehung, zwei süße Kinder, einen Job, der viel Spaß macht und keine finanziellen Sorgen aufkommen lässt, und dazu noch jeden Tag lachen – die Entscheidung, das Leben positiv zu nehmen, ist die beste Entscheidung, die man treffen kann. Text: Katja Deutsch

FAKTEN Jana Ina Zarrella wurde Miss Petrópolis, Miss Rio de Janeiro, Miss Brasil und Miss Intercontinental. Sie liebt Schokolade über alles und könnte niemals eine Diät machen. In Deutschland vermisst sie Straßenmärkte mit viel Obst und Gemüse und vor allem die Möglichkeit, überall frisch gepresste Säfte zu bekommen.

Dr. Frank Kischkel von TherapySelect, eine Diagnostikfirma für die Planung von medikamentösen Krebstherapien.

Was raten Sie Krebspatienten? Krebs ist heute kein Todesurteil mehr. Es hat sich gezeigt, dass ein engagierter Patient, der sich mit der Erkrankung aktiv auseinandersetzt, viel zu einer positiven Behandlung beitragen kann. Hierzu ist es wichtig, dass der Patient Fragen stellt, sich seine eigene Meinung bildet, eine zweite Arztmeinung einholt und aktiv bei der Therapieentscheidung dabei ist.

Gibt es Behandlungsalternativen? Ja, zur Auswahl stehen die Möglichkeiten Operation, Bestrahlung, Medikamente und Immuntherapie. Allein bei den Medikamenten existieren weit über 200 Mittel gegen Krebs. Oft helfen Leitlinien bei der Entscheidungsfindung, die die klinisch validierten Optionen zusammenfassen. Garantien über einen Therapieerfolg kann aber kein Arzt geben.

Kann der Erfolg einer Therapie vorab ermittelt werden? Speziell für die Wirksamkeit von Medikamenten gibt es diagnostische Möglichkeiten. Sie unterscheiden sich darin, welche Medikamente bewertet werden können und ob Tumor (lebend oder archiviert) oder Blut benötigt werden. Eine der umfassendsten Beratungen zu dem Thema der Therapieindividualisierung bietet TherapySelect an. ANZEIGE

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MÖGLICHKEITEN – ANALYSEGESUNDHEIT.DE

ENDLICH EIN BABY! Foto: WavebreakMediaMicro - stock.adobe.com

Für kinderlose Paare gibt es verschiedene Möglichkeiten, der Natur auf die Sprünge zu helfen. Etwa jedes zehnte Ehepaar in

Deutschland bleibt ungewollt kinderlos. Pro Jahr gehen deshalb um die 800.000 Paare zu Hausarzt, Gynäkologe und Urologe, um den Ursachen auf den Grund zu gehen – die zu jeweils einem Drittel ausschließlich beim Mann und ausschließlich bei der Frau liegen. In jedem dritten Fall liegt es an beiden, bei jedem zehnten Paar jedoch werden gar keine Auffälligkeiten gefunden und trotzdem tritt keine Schwangerschaft ein. Um die 100.000 Paare begeben sich jährlich in eins der rund 120 spezialisierten Kinderwunschzentren hierzulande. Diese helfen den Paaren mit allen Methoden der modernen Medizin und auch mit psychologischer Betreuung. Denn nicht selten wird der verzweifelte Wunsch nach einem Kind zum einzigen Gedanken im Leben. Von 100 bei uns geborenen Kindern kommen übrigens zwei bis drei nach einer Kinderwunsch-Therapie zur Welt – um die 20.000 bis 30.000 Babys gäbe es sonst jedes Jahr weniger.

Der Gynäkologe untersucht, ob

eine Eizellreifestörung vorliegt, ob der Eisprung überhaupt statt findet, ob genügend Gelbkörperhormone gebildet werden oder zu viele männliche Hormone im Blut sind. Wer vor und bei jeder Regelblutung extreme Schmerzen

men der IVF eine Micro-Injektion (ICSI) erfolgen – hilfreich bei schlechterer Samenqualität des Mannes. Dabei injiziert der Arzt jeweils ein einzelnes Spermium direkt in die Eizelle. Wie auch bei der IVF-Behandlung erfolgt der Embryo-Transfer zurück in die Gebärmutter zwei bis drei Tage später. Bei der intrauterinen Insemination

werden der Frau beim Eisprung speziell aufbereitete Spermien ihres Partners direkt in die Gebärmutterhöhle gespritzt. Sind beim Partner keine Spermien vorhanden, besteht auch die Möglichkeit der heterologen Insemination mittels Samenspenders. Manchmal hilft auch einfach der

Von ungewollter Kinderlosigkeit

spricht man, wenn die Frau nach ein bis zwei Jahren regelmäßigen Geschlechtsverkehrs ohne Verhütung nicht schwanger wird. Allgemeine Ursachen liegen am gestiegenen Alter der Frauen, an zu niedrigem oder zu hohem Gewicht, am Rauchen, am Stress und an Problemen mit der Schilddrüse. Dazu kommt, dass viele Paare erst berufliche Ziele verwirklichen möchten, bevor sie an ein Kind denken. Doch bereits ab 25 Jahren sinkt die Chance auf eine spontane Schwangerschaft.

Als Unterstützung kann im Rah-

Um die 100.000 Paare begeben sich jährlich in eins der rund 120 spezialisierten Kinderwunschzentren hierzulande.

hat, sollte sich auf Endometriose untersuchen lassen. Diese gutartigen Wucherungen gebärmutterschleimhautähnlicher Zellen können neben Gebärmutter und Eierstöcken auch im Darm auftreten und eine Schwangerschaft unmöglich machen, ebenso wie Myome, Gebärmutterfehlbildungen und Verklebungen der Eileiter. Beim Mann wird untersucht, ob

sich überhaupt Spermien im Ejakulat befinden. Hormonstörungen, Umweltbelastungen, Hodenhochstand, operierte Tumore oder auch eine frühere Mumpsinfektion können seine Spermienqualität vermindern.

Wie kann man nun seinem Ziel

näher kommen? Zuerst sollten die fruchtbaren Tage bestimmt werden. Zeigt sich, dass die Eizellenreifung zu unregelmäßigem Blutungsmuster führt, kann mittels Medikamenten oder Spritzen eine hormonelle Stimulation erfolgen, die ovarielle Stimulationstherapie. Bei der In-vitro-Fertilisation, kurz

IVF, werden Eizellen der Frau außerhalb ihres Körpers befruchtet. Bei dieser bereits seit 1978 erfolgreich angewandten Methode werden die Eierstöcke hormonell durch Spritzen stimuliert, was zum Heranreifen mehrerer Eizellen führt. Kurz vor dem Eisprung werden die Eizellen

abgesaugt und mit den Spermien des Mannes in einer Nährlösung vermischt. Dabei entstehende befruchtete Eizellen werden danach wieder in die Gebärmutterhöhle zurückgebracht. Bei dieser Methode der Befruch-

tung wird ein follikelstimulierendes Hormon (FSH) zur Stimulation der Eierstöcke eingesetzt. Wesentlich ist ebenfalls die Bildung von Progresteron von den Eierstöcken. Bei der IVF-Behandlung wird nach der Eizellentnahme Progresteron in die Scheide geführt, um sicher zugehen, dass sich das Hormon in ausreichender Menge in der Gebärmutter befindet.

Spruch aus England: abwarten und Tee trinken. Nach zwei Jahren sind nämlich immerhin neun von zehn Frauen schwanger. Falls es trotzdem bisher nicht geklappt hat, wird zunehmend Traditionelle Chinesische Medizin als unterstützende Maßnahme empfohlen. Bei künstlicher Befruchtung steigen mit TCM die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft. Die wichtigste Behandlungsmethode der TCM ist neben der Moxibustion, bei der verglimmende Beifußstäbchen zur Hormonanregung auf bestimmte Stellen der Haut gesetzt werden, die Akupunktur, die nachweislich die Schwangerschaftsrate erhöht. Chinesische Heilkräuter schmecken zwar meist unangenehm, zeigen jedoch bei Mann und Frau nicht zu unterschätzende Erfolge. Auch spezielles Hormon-Yoga kann

beim Kinderwunsch hilfreich sein. Die etwa 20 Übungen setzen sich aus tibetischen Heilmethoden, Kundalini-Yoga und Hatha-Yoga zusammen und sollen die Drüsen und Organe anregen und dadurch die Hormonproduktion ankurbeln.

Text: Katja Deutsch ANZEIGE

Diagnose Brustkrebs: Mit Reha wieder aktiv ins Leben

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Informationen zu diesen und zu allen bundesweit 22 Reha-Zentren der Deutschen Rentenversicherung Bund gibt es hier: www.drv-bund.de/reha-zentren


Die unterstützende Formel zum Kinderwunsch? = Temperaturmessungen + Nahrungsmittelergänzung

Beim Mann können übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum die Qualität der Spermien genauso vermindern wie vermehrter Stress. Man vermutet auch einen zunehmenden Zusammenhang zwischen Umweltgiften aus Plastikflaschen und stundenlanger Strahlung des in der Hosentasche getragenen Mobiltelefons, was gleichermaßen für Männer und Frauen gilt. Messbare Studien dazu existieren leider nicht, es gibt dazu nur vereinzelt Tieruntersuchungen. Verminderte männliche Fruchtbarkeit bedeutet unzureichende Produktion normaler, gut beweglicher Spermien, die die Eierstöcke nicht erreichen. Unterstützend wirken hier Nahrungsergänzungsmittel wie FOLANDROL®. Das ist ein speziell auf Männer zugeschnittenes Präparat mit Myo-Inositol, Folsäure, Selen sowie Carnitin. Während Folsäure zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt, die Zellteilung positiv beeinflusst und Ermüdungssymptome verringert, unterstützen die Wirkstoffe Selen und Carnitin die normale Spermabildung.

Für die Frau hat sich CLAVELLA® als Nahrungsmittelergänzung bewährt. CLAVELLA® kombiniert Myo-Inositol mit Folsäure – wichtige Zugabe während und sehr wichtig bereits vor der Schwangerschaft, denn Folsäure ist an Zellteilung und Blutbildung beteiligt. Myo-Inositol ist ein Stoff, der erwiesenermaßen die Störungen des Zuckerhaushaltes verbessert, die Hormone der Frau wieder in ein „Gleichgewicht“ bringt und die Qualität der Eizelle verbessert. Viele Gynäkologen empfehlen ihren Patientinnen vor allem die genaue Bestimmung ihres Eisprungs und damit die Feststellung ihrer fruchtbaren Tage im Monatszyklus. Mit OvulaRing® bietet das Unternehmen Exeltis eine einzigartige Methode dafür an, die mittels vaginalem Biosensor alle fünf Minuten, täglich insgesamt 288 Mal, die Körperkerntemperatur misst und den kompletten, individuellen Monatszyklus abbildet. Das Schöne am OvulaRing® ist, dass man weiterhin Sport treiben und auch Sex haben kann. Eingesetzt wird er am 5.Tag des Zyklus, mit Beginn der nächsten Monatsblutung wird er entnommen. Die Daten werden über das dazugehörige Lesegerät und das Internetportal myovularing.com ausgelesen, wobei das individuelle Zyklusmuster einer Frau lückenlos veranschaulicht wird. OvulaRing® funktioniert auch bei langen, kurzen und unregelmäßigen Zyklen. Nach Aufzeichnung von drei Zyklen liefert OvulaRing® eine zuverlässige Vorhersage des Eisprungs und der fruchtbaren Tage für den nächsten Zyklus – hormonfrei und sicher. Wer weiß, wann die fruchtbaren Tage sind, hat größere Chancen, bald ein Baby im Arm zu halten und sagen zu können: „Stell Dir vor, es hat geklappt – wir bekommen ein Baby!“ Aus 2 werden endlich 3.

CLAVELLA® und FOLANDROL® erhalten Sie in Ihrer Apotheke. OvulaRing® ist auf www.ovularing.de erhältlich. Weitere Informationen unter www.exeltis.de

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Aus 2 mach 3 – dieser Rechnung könnte selbst Adam Ries(e) nicht widersprechen. Aber, wenn es mit dem Kinderwunsch partout nicht klappen will, kann das unterschiedlichste Ursachen haben. Bei etwa jedem 6. Paar liegt ein unerwünschter Kinderwunsch vor – was im Gegensatz zu jahrtausendelanger Verunglimpfung der betroffenen Frauen etwa zu gleichen Teilen an der Frau und am Mann liegt. Wenn nach einem Jahr ohne Verhütung und regelmäßigem Geschlechtsverkehr an den fruchtbaren Tagen der Frau keine Schwangerschaft eintritt, sollten sich sowohl der Mann als auch die Frau in ärztliche Hände begeben, um den Ursachen der ungewollten Kinderlosigkeit auf den Grund zu gehen.

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RATGEBER – ANALYSEGESUNDHEIT.DE

WILLKOMMEN WANDEL Foto: absolutimages - stock.adobe.com

Die Wechseljahre sind eine Zeit der Veränderung – und die muss nicht immer negativ sein. Der erste verkürzte Zyklus, die

erste Nacht, in der man schweißgebadet erwacht, der erste Tag, an dem das Gesicht im Spiegel fahler wirkt als sonst: Die physischen und oft auch psychischen Veränderungen, die der sinkende Hormonspiegel in den Wechseljahren mit sich bringt, können unangenehme, teils belastende Auswirkungen haben – doch sie treffen nicht jede Frau mit der gleichen Wucht. Etwa jede dritte leidet an Symptomen, die die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen, an anderen gehen

„Die physischen und psychischen Veränderungen können unangenehme, teils belastende Auswirkungen haben – doch sie treffen nicht jede Frau mit der gleichen Wucht.“

zunächst ärztlich abklären lassen, ob die hormonelle Umstellung tatsächlich die Ursache ist oder andere Erkrankungen vorliegen könnten. Eine mögliche Therapie kann dann individuell in Absprache mit dem Arzt zusammengestellt werden. In vielen Fällen wird der Mangel durch Hormonpräparate ausgeglichen, um die Beschwerden zu lindern. Je nach individueller Situation und Vorgeschichte können sich auch pflanzliche Wirkstoffe eignen. Leichteren Beschwerden wirken

häufig bereits einige positive Veränderungen im Lebensstil entgegen: Gesunde Ernährung, viel Bewegung und ausreichend Flüssigkeit bringen den verlangsamten Stoffwechsel in Schwung, können die Stimmung positiv beeinflussen und sorgen für ein besseres Hautbild. Neben den unangenehmen bis belastenden Beschwerden bringen die Lebensjahre um die 50 auch neue Freiheiten.

die Wechseljahre leichtfüßiger vorbei – oder bewirken gar Positives. Meist zwischen Mitte 40 und dem

50. Lebensjahr beginnend, zieht sich das Klimakterium über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Die Eierstöcke produzieren immer weniger Progesteron und Östrogen, ein Mangel, der körperliche Prozesse verändert und sich in unterschiedlichen Symptomen zeigt. Zu Hitzewallungen und Schlafstörungen können Reizbarkeit und – meist

aufgrund von Veränderungen der Schleimhaut – auch Probleme beim Geschlechtsverkehr kommen. Da Östrogene an der Bildung des feuchtigkeitsspeichernden Kollagens in der Haut beteiligt sind, wird diese nun trockener und weniger elastisch. Die Folge: Fältchen werden stärker sichtbar, die Reaktion auf Reize, wie etwa Sonnenbestrahlung, fällt heftiger aus. Wer in den Wechseljahren unter

massiven körperlichen und seelischen Beschwerden leidet, sollte

Neben den unangenehmen bis

belastenden Beschwerden bringen die Lebensjahre um die 50 auch neue Freiheiten: Wenn zum Beispiel erwachsene Kinder das Haus verlassen und dadurch völlig neue Möglichkeiten, diese Lücke zu füllen, entstehen. Wenn Verhütung kein Thema mehr und die Sexualität unbeschwerter ist. Oder wenn die körperlichen Veränderungen vorher vorhandene Schmerzen positiv beeinflussen: Hormonabhängige Migräne etwa, eine enorme Belastung für Betroffene, kann nach der Menopause zurückgehen oder ganz verschwinden. Text: Ulrike Christoforidis

ONLINE INTERVIEW

SANDRA HAASE

Sandra Haase teilt ihre positive Sicht ihrer Diagnose Brustkrebs auf Facebook.

„Ich habe wieder Träume und Ziele“ – Sandra Haase.

Plötzlich Krebs. Im Juli 2017 erhielt Sandra Haase eine Diagnose, die von einer Sekunde zur anderen ihr Leben veränderte. „Brustkrebs, fortgeschrittenes Stadium. Knochenmetastasen im ganzen Körper. Auch das Lungenfell ist betroffen. Meine neue Mitbewohnerin nennt sich muzinöses Karziom, eine Schleimerin, zu weich, als dass ich sie selbst hätte entdecken können“, schreibt die 39-Jährige in ihrem Blog. Eine Diagnose, die alles auf den Kopf stellt. Doch gerade das, sagt Sandra Haase, gebe ihr einen Sinn. Ihre starke, positive Sicht teilt die Freiburgerin auf Facebook mit anderen Menschen. Mit Betroffenen, Angehörigen, mit Menschen, die vermutlich mit dem Krebs in Berührung gekommen sind. Wie sehr es ihr gelingt, ihren eigenen Mut weiterzugeben, zeigen die dankbaren, bestärkenden Kommentare unter jedem Beitrag. Ihr Leben, so erzählt Sandra Haase, sei bereits vor der Krankheit aus den Fugen gewesen. Der Krebs habe sie gezwungen, neue Prioritäten zu setzen, annehmen zu lernen und ebenso loszulassen, wenn etwas oder jemand nicht gut tue. Lektionen für ein besseres Leben. Trotz oder eben gerade wegen des Krebses.

DEN GANZEN BEITRAG GIBT ES ZU LESEN AUF: ANALYSEGESUNDHEIT.DE ANZEIGE


Neuer Lebensabschnitt, Ja – Neue Beschwerden, Nein Danke!

Wechseljahre – Machen Sie was draus! Ob Menopause, Wechseljahre oder Klimakterium – der Beginn der hormonellen Umstellungsphase markiert einen neuen Lebensabschnitt, der etliche Veränderungen mit sich bringt. Hitzewallungen, schlaflose Nächte, Haarausfall oder scheinbar grundlose Reizbarkeit: Viele Frauen jenseits der Mitte 40 kennen die vielfältigen Anzeichen der Wechseljahre nur zu gut. Beginn, Dauer und Intensität der Symptome sind jedoch so individuell wie die Frauen selbst. Manche haben aufgrund der hormonellen Umstellung massive körperliche und seelische Beschwerden, anderen fällt der Übergang in die neue Lebensphase leicht. Der Körper produziert nun geringere Mengen der weiblichen Sexualhormone Östradiol und Progesteron, die den Zyklus steuern. Dieser Mangel kann zu einer Reihe begleitender Symptome führen. Ist die Lebensqualität erheblich eingeschränkt, empfiehlt es sich, die Gynäkologin/Gynäkologen hinzuzuziehen und eine geeignete Behandlung zu finden. Mit einer individuell angepassten Therapie, die neben dem Alter und dem Grad der Beschwerden der Betroffenen auch deren Krankheitsgeschichte berücksichtigt, können die Symptome gelindert oder vollständig reduziert werden. Heute werden zur menopausalen Hormontherapie vor allem bioidentische Hormone verwendet. Es handelt sich dabei um eine wirkliche Substitution: Die Frau erhält genau die Hormone, die ihr Körper nicht mehr produziert. Zur Gabe eines Östrogens wird Frauen mit intakter Gebärmutter zusätzlich die Gabe eines Progestagens empfohlen. Für jene, die so wenig wie möglich in den Stoffwechsel eingreifen wollen, ist das bioidentische Progesteron der ideale Partner zum Östradiol. Die Kapseln werden idealerweise abends eingenommen, da sie auch müde machen können. Eine Östrogengabe wird hingegen am Morgen empfohlen.

Eine noch einfachere Handhabung bieten Kombinationspräparate. Diese enthalten z.B. in einer Tablette neben dem Östrogen ein Progestagen namens Dienogest. Einmal täglich eingenommen wirkt dieses Präparat auch belastenden Folgen des menopausalen Hormonmangels wie Haarausfall oder altersbedingte Veränderungen der Haut entgegen. Das Präparat eignet sich insbesondere für Frauen, die nunmehr auf die Monatsblutungen verzichten möchten. Die über Jahre hinweg veröffentlichten Vorbehalte gegenüber einer Behandlung mit Hormonen wurden vor Kurzem durch weitere klinische Studien widerlegt. Diese Untersuchungen zeigen, dass die rechtzeitige Gabe eines Hormonpräparats deutliche, positive Auswirkungen hat und langfristigen gesundheitlichen Folgen des Mangels – wie Diabetes (Typ II), Osteoporose, koronaren Herzerkrankungen und verschiedenen Krebsarten – vorbeugen kann. Frauen, die dennoch keine Hormone einnehmen möchten oder aus medizinischen Gründen nicht dürfen, z.B. nach einer Mammakarzinom-Behandlung, empfiehlt es sich, auf ein pflanzliches Präparat zurückgreifen, um ihre Wechseljahresbeschwerden zu lindern. So ein Produkt ist z.B. Sérélys®. Als Nahrungsergänzungsmittel hat Sérélys® keine phytoöstrogene Wirkungen, da es aus gereinigten Pollenextrakten besteht und daher auch für eine dauerhafte Anwendung geeignet ist. Neben der menopausalen Therapie spielen in dieser wichtigen Umbruchphase auch weitere Faktoren eine Rolle, die in der Hand der betroffenen Frau liegen: Mit ausreichender Bewegung, einer gesunden Ernährung, den Verzicht auf Genussmittel wie Tabak und Alkohol und einem achtsamen Blick auf die eigenen Bedürfnisse lässt sich sehr viel für das eigene Wohlbefinden tun. Machen Sie was aus Ihren Wechseljahren!

HITZEWALLUNGEN?

KENNE ICH... ABER NUR NOCH VOM SPORT In der Pubertät setzte die Produktion der weiblichen Hormone Östradiol und Progesteron in den Eierstöcken ein. In den Wechseljahren verringert sich die Hormonausschüttung nach und nach, was zu Wechseljahresbeschwerden führen kann.

Was können Sie tun? Menopausaler Hormonersatz

mit bioidentischem Progesteron als idealer Partner zur Östrogengabe oder ■ mit einem Kombinationspräparat, das in einer Tablette Östrogen und ein Progestagen (Dienogest) enthält. Ein rechtzeitiger Beginn der Hormontherapie zur Menopause bringt viele gesundheitliche Nutzen. Lassen Sie sich bei Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt beraten.

Sérélys – Als pflanzliche Alternative zur menopausalen Hormontherapie

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1. WINTHER K, REIN E, HEDMAN C. CLIMACTERIC 2005;8:162-170 2. ELIA D, MARES P. GENESIS 2008;135:12-15


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NEUIGKEITEN – ANALYSEGESUNDHEIT.DE

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Rötungen, schuppende oder rissige

Flächen und vermehrt sichtbare Fältchen sind äußere Anzeichen für eine stark beanspruchte Haut. Die Gründe für die belastenden Symptome können sehr unterschiedlich sein: Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Ekzeme oder stoffwechselbedingte Erkrankungen kommen dafür ebenso in Frage wie äußere Belastungen – zum Beispiel durch Kälte oder extreme Hitze – und alltägliche Gewohnheiten, die sich ungünstig auswirken. Linderung können einige Tipps brin-

Hilfe für die Haut

Und auch von innen muss aus-

reichend Feuchtigkeit zugeführt werden: Genug zu trinken, kann trockener Haut vorbeugen bzw. den Symptomen entgegenwirken und tut jedem Hauttyp gut – ebenso wie frische Luft und Bewegung. Sind wir draußen unterwegs, wird der Körper mit wichtigem Sauerstoff versorgt. Aktiv zu sein, bringt zudem die Durchblutung und damit die Versorgung der Haut in Schwung. Gesunde Ernährung, der Verzicht auf Gifte wie Nikotin und ausreichend Schlaf sorgen für ein frischeres Aussehen und gesteigertes Wohlbefinden. Acht Stunden Tiefschlaf? Da lächelt uns das Spiegelbild doch direkt mit weniger Falten entgegen.

Daran liegt es nach den langen Wintermonaten selten, wenn die Hose zwickt und das Shirt spannt.

Foto: Fotowerk

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Es spannt, juckt oder zwickt: Trockene Haut macht sich meist unangenehm bemerkbar.

gen, die sich im Alltag leicht umsetzen lassen: Wer unter trockener Haut leidet, sollte so zum Beispiel nicht zu oft und zu heiß duschen, sondern sich zwischendurch auch mal auf eine Katzenwäsche beschränken. Für die Körperreinigung empfehlen sich milde Produkte, Lotionen mit rückfettenden Wirkstoffen bringen die Haut nach dem Duschen wieder ins Gleichgewicht.

ZU HEISS GEWASCHEN?

Zu enge Kleidung kann dagegen zusätzlich reizen und sollte vermieden werden. Für ein äußeres Schutzschild gegen klimatische Bedingungen sorgen fetthaltige Cremes an kalten und Sonnenschutzprodukte an warmen Tagen.

Foto: nito - stock.adobe.com

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GEGEN DIE ZEIT

Der menschliche Körper altert: Wie, bestimmen genetische Faktoren, biochemische und hormonelle Prozesse und äußere Einflüsse. Das Spektrum an Anti-Aging-Produkten und Maßnahmen, mit denen die Spuren der Zeit gebremst und gemildert werden sollen, reicht von Nahrungsergänzungsmitteln über kosmetische Produkte bis hin zu therapeutischen oder chirurgischen Eingriffen. Positiv wirkt sich in der Regel eine Lebensweise aus, die generell als gesundheitsfördernd gilt: Eine ausgewogene Ernährung mit vielen, frischen Zutaten, regelmäßige Bewegung – im besten Fall an der frischen Luft –, dagegen der Verzicht auf Nikotin und das Vermeiden von negativem Stress.

HILFE BEI HEUSCHNUPFEN

Hautrötungen, brennende Augen, laufende Nase: Allergien

haben viele Gesichter. Sowohl die Symptome als auch das Bemühen, Auslöser zu vermeiden, können die Lebensqualität des Betroffenen erheblich einschränken. Wer unter Heuschnupfen leidet und damit auf Allergene reagiert, die durch die Atemluft übertragen werden, hat es besonders schwer, diesen aus dem Weg zu gehen. Pollenschutzgitter für Fenster oder Geräte für die Luftreinigung machen zumindest den Alltag zuhause oder im Büro ein wenig leichter. Die Symptome der Allergie lassen sich durch Arzneimittel, etwa mit Antihistaminika oder Kortison, lindern. Eine Desensibilisierung geht die Beschwerden dagegen ursächlich an, ebenso wie die Traditionelle Chinesische Medizin, die zur Regulierung des Immunsystems individuell auf den Patienten abgestimmte Heilkräuter und Akupunktur einsetzt.

Ein Überangebot an Schokoweihnachtsmännern und das Bedürfnis nach Soulfood an dunklen, kalten Tagen zählen zu den vielen möglichen Gründen für wachsende Unzufriedenheit mit dem Spiegelbild. Wer sich in seiner Haut nicht mehr wohlfühlt oder gesundheitliche Beschwerden aufgrund einer Gewichtszunahme hat, kann auf eine Fülle von Abnehmtipps und Diätvarianten zurückgreifen. Vom Verzicht auf Kohlenhydrate über intermittierendes Fasten und den Klassiker FDH, der kleine Portionen fordert, bis hin zu speziellen Präparaten und Shakes reicht die Palette der Möglichkeiten, seinen Körper zu verändern. Trends wie Clean Eating haben neben der Gewichtsreduktion die Gesundheit im Blick: Auf Zusatzstoffe oder industriellen Zucker zu verzichten, soll nicht nur die Kilos schmelzen lassen. Die erste Herausforderung ist es, eine Methode zu finden, die im Alltag umsetzbar ist, die keinen schädlichen Mangel verursacht und die wirkt – idealerweise auch über einen längeren Zeitraum. Nicht jeder Körper reagiert auf die gleiche Weise auf gleiche Maßnahmen. Ernährungsexperten können helfen, individuelle Reaktionen zum Beispiel auf den Konsum bestimmter Lebensmittel zu identifizieren. Immer ratsam: Nicht nur die Energiezufuhr zu reduzieren, sondern zugleich den Verbrauch zu erhöhen. Bewegung unterstützt jede Diät – und fällt mit jedem Pfund ein wenig leichter.

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EINBLICK – ANALYSEGESUNDHEIT.DE

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GESUNDE FÜSSE EIN LEBEN LANG Foto: koszivu - Fotolia

Regelmäßige Fußpflege und gute Belüftung kann vielen Fuß- und Nagelkrankheiten vorbeugen. Vorsicht bei häufiger Nutzung von Nagellackentfernern.

Sie tragen uns durchs Leben,

legen unzählige Kilometer zurück – und werden von vielen dennoch eher stiefmütterlich behandelt: die Füße. Nicht selten rächt sich diese Vernachlässigung irgendwann. Insbesondere im Alter, wenn die Geschmeidigkeit der Haut oder auch das Immunsystem nachlässt, kommt es bei vielen Menschen zu Krankheiten von Fuß und Fußnagel.

insbesondere mit Shellac, sollte mit Vorsicht genossen werden. Dabei sind es in erster Linie gar nicht die Lacke selber, sondern die Nagellackentferner, die mit Substanzen wie Aceton oder Alkohol die Nägel angreifen und ihnen Feuchtigkeit entziehen. Doch auch in manchen Nagellacken wurden fragwürdige Inhaltsstoffe gefunden – dabei gibt es bezahlbare Alternativen auf Wasserbasis mit natürlichen Ingredienzen.

weiß dann auch der Tübinger Dermatologe Prof. Dr. med. Martin Schaller. In der zweiten Lebenshälfte wird die Haut

trockener und rissiger, sodass der Pilz besser eindringen kann. Dringt der Fadenpilz auch in den Nagel ein, wird es meistens sehr unangenehm und langwierig für die Patienten. Nagelpilz ist die häufigste Infektionskrankheit von Fußnägeln. Behandelt wird er mit Antipilz-Lacken, oft auch parallel mit Tabletten. Neben dem Fuß(nagel)pilz gibt es

noch diverse andere Krankheiten, die den Füßen das Leben

feuchtes Milieu an den Füßen zu vermeiden“, betont Schaller. Zehenzwischenräume also gut abtrocknen, Plastikschuh-Pausen einlegen und die Füße möglichst oft „lüften“. Für Nagelpflege von innen eignet sich Vitamin H, da es den Aufbau von Keratin fördert, aus dem Nägel hauptsächlich bestehen. Häufiges Lackieren der Nägel,

„Ab 50 hat jeder Zweite Fußpilz“,

„Ab 50 hat jeder Zweite Fußpilz.“

„Wichtig ist auch, ein dauerhaft

Insbesondere im Alter, wenn die Geschmeidigkeit der Haut oder auch das Immunsystem nachlässt, kommt es bei vielen Menschen zu Krankheiten von Fuß und Fußnagel.

schwer machen. So führen Nagelbettentzündungen, eingewachsene Zehennägel, Hühneraugen, Warzen oder übermäßige Verhornung oft zu schmerzhaften Beschwerden, die (unbehandelt) in manchen Fällen sogar zu einer akuten Bedrohung für die Betroffenen werden können. Sobald Fußschmerzen oder Veränderungen an Haut und Nägeln auftreten, sollte deshalb ein Arzt konsultiert werden. Zur Risikogruppe für Nagelerkrankungen gehören Patienten mit

Diabetes, Gefäßerkrankungen, Abwehrsystemschwäche oder Schuppenflechte. Diese Personengruppen sollte Infektionsquellen wie Schwimmbäder oder Saunen sowie jegliche Nagelverletzungen meiden. Doch nicht nur Risikogruppen

sollten Fußpflege betreiben und prophylaktische Maßnahmen zur Fußgesundheit ergreifen, sondern jeder, der gesund und beweglich bleiben möchte. Wer nicht selber Hand anlegen kann

oder will, kann auf kosmetische oder medizinische Fußpfleger (Podologen) zurückgreifen. Selfmade-Pedikeure starten idealerweise mit warmen Fußbädern. Beim anschließenden Nagelschneiden sollten die seitlichen Nagelränder stehenbleiben. Überschüssige Hornhaut kann mit Bimsstein oder Feile entfernt werden. Anschließend freuen sich die Füße über Cremes mit rückfettender Urea oder Salicylsäure, welche Hornhautentstehung vorbeugt.

Text: Kirsten Schwieger

FAKTEN Fußkrankheiten Fußpilz: oft unbemerkt, oft ausgelöst durch Fadenpilz. Nagelpilz: verdickte + verfärbte Nägel, häufig Folge von Fußpilz Nagelbettentzündung: Infektion durch Bakterien, Keime oder Pilze. Fersensporn: knöchernder Auswuchs am Knochen der Ferse. Hühnerauge: lokale Verhornung der Haut durch Reibung oder Druck. ANZEIGE

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