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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

Nr. 40 Februar 2020

Business Mobility und Geschäftsreisen EUROPEAN

Sonderpublikation in Die Welt im Februar 2020

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Branchen im Aufwind Visionäre Denkweisen sichern die Zukunft Geschäftsreisen

Lesen Sie weitere interessante Artikel auf analysedeutschland.de

| Carina Bauer

Mehr Auswahl und mehr Convenience! Seite 26

Firmenwagen:

Geschäftsreisen:

Die Zukunft der E-Mobilität in Deutschland. Wie sieht‘s aus?

Hotels vor der nachhaltigen Wende

Wir haben unsere Experten gefragt. Seite 20

Firmenwagen | Nico Rosberg

Nachhaltigkeit ist cool

Auch wenn die Auswahl eines Konferenzortes immer noch mit der Attraktivität der Location zusammenhängt, so spielen nachhaltige Gesichtspunkte zunehmend eine größere Rolle.

Ex-Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg (34) ist begeistert von innovativen Technologien, die die Mobilität der Zukunft schaffen und das Klima schützen.

Seite 30

Seite 12

MEHR PRODUKTIVITÄT in Handwerk und Service mit Lösungen zur Arbeitszeitoptimierung von Sortimo. my Sortimo.de


Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

EINLEITUNG – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

ANALYSE.

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Carina Bauer, CEO der IMEX Group

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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Christoph Carnier, Verband Deutsches Reisemanagement e. V. (VDR)

Mark-Oliver Prinzing, Bundesverband Fuhrpark-Management

EXKLUSIVE WEBINHALTE

DIGITAL CONTENT Leasen oder Mieten: Vor- und Nachteile

Viele Unternehmer stehen vor der Anschaffung eines Firmenwagens vor der Frage, welches die günstigere Variante ist. Ein Vergleich.

Foto: Pressefoto

Der 24-jährige Pascal Wehrlein ist Rennfahrer in der Formel E, einer Rennserie nur mit baugleichen E-Boliden. Eine Rennserie, die in Städten wie New York oder Paris ausgetragen und immer beliebter wird.

Verpassen Sie keine Filme auf der Kampagnenseite.

Foto: Fotolia

Firmenwagen als Motor der E-Mobilität

Foto: unsplash

Immer mehr Unternehmen planen ihre Tagungen, Kongresse oder Veranstaltungen im Ausland und suchen sich dafür eine sehenswerte Metropole heraus, die ein interessantes Nebenprogramm zu bieten hat.

Neslihan Gruel, Jonas Lösche, Yannic Gehrmann



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Vorwort – Kurt Sigl, BEM Fahren der Zukunft Fuhrparkmanagement Tankstelle im Wandel Tankkarten Smarte Reifen Titelstory – Nico Rosberg Smart Mobility Veranstaltungen 2020 Mit simplen Mitteln Kosten senken Full-Service beim Auto-Leasing Mobilität

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Vorwort – Christoph Carnier, VDR Hotels werden individueller Veranstaltungen 2020 Titelstory – Carina Bauer Einblicke in vier Hotels MICE-Branche als Wirtschaftsfaktor Entwicklungen der Hotelbranche

GESCHÄFTSREISEN

ANALYSE.

BELIEBTE ARTIKEL AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE 3 sehenswerte Metropolen für die Geschäftsreise

Wir empfehlen Ihnen die Titelstory mit Nico Rosberg ab Seite 12, in der er über nachhaltige und innovative Entwicklungen der Mobilitätsbranche spricht.

BUSINESS MOBILITY

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Foto:

NESLIHAN, JONAS UND YANNIC EMPFEHLEN!

INHALT

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Die E-Mobilität wird ein immer größeres und wichtigeres Thema – beispielsweise sind E-Scooter und E-Autos zu nennen. Auch die Veränderungen und Entwicklungen der Logistikbranche werden wir näher beleuchten. Zusätzlich entstehen aber auch neue Technologien und Innovationen – haben Sie gewusst, dass in verschiedenen Metropolen beispielsweise Seilbahnen zum Öffentlichen Nahverkehr gehören?

Auch die Welt der Geschäftsreisen ist durch einen Wandel geprägt, denn die Digitalisierung verändert und vereinfacht einige Prozesse, das können Sie in unserem Artikel auf S. 24 nachlesen. Ebenso sind auch hier nachhaltige Entwicklungen ein präsentes und durchaus schwieriges Thema, denn gerade in der Hotelbranche stimmen die Erwartungen der Gäste oft nicht mit den Trends der Nachhaltigkeit überein. So wäre beispielsweise der Verzicht von kleinen Badartikeln aus Umweltsicht wünschenswert, in der Realität werden diese Produkte aber immer noch nachgefragt, sogar verlangt. Erfahren Sie in unserer Kampagne, wie der Spagat zwischen Tradition und Innovation gelingen kann. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Nico Rosberg, ehemaliger Formel-1Weltmeister und Investor

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European Media Partner präsentiert die Kampagne Analyse: Business Mobility und Geschäftsreisen. In dieser Ausgabe informieren wir über die neusten Entwicklungen und Informationen aus den Bereichen. Es werden interessante Fragen zu aktuellen Themen und Trends beantwortet.

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EXPERTEN DER KAMPAGNE

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Die Kampagnenseite enthält eine tiefere Analyse und längere Artikel und Interviews.

Campaign Manager: Jonas Lösche, Yannic Gehrmann, Neslihan Gruel jonas.loesche@europeanmediapartner.com yannic.gehrmann@europeanmediapartner.com neslihan.gruel@europeanmediapartner.com Geschäftsführer: Nicole Bitkin Chief Content Officer: Mats Gylldorff Art Director: Aileen Reese Junior Editor: Alicia Steinbrück Text: Alicia Steinbrück, Jörg Wernien, Armin Fuhrer, Frank Tetzel, Helmut Peters, Chan Sidki-Lundius, Christian Litz, Christiane Meyer-Spittler, Kirsten Schwieger Titelbilder: mostphotos/Pakorn Kumruen Distribution: Die Welt Gesamt, Feb. 2020 Druck: Axel Springer SE EUROPEAN

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European Media Partner sind Spezialisten im Content-Marketing. Durch ein hochwertiges redaktionelles Umfeld und eine hohe Verbreitung schaffen wir eine optimale Medienpräsenz auf dem Markt. Wir helfen Unternehmen durch passgenaue Produkte ihre Zielgruppe treffsicher zu erreichen. ANZEIGE – ADVERTORIAL

Komplexer werdende Anforderungen erfordern individuelle Lösungen

Manfred Sensburg,

Geschäftsführer Fleetcar + Service Community GmbH & Co. KG

„Die Steuerung und das Management von Fahrzeugflotten wird immer anspruchsvoller. Nicht nur Großunternehmen, sondern auch KMU sind davon betroffen und bemerken den Veränderungsdruck“, sagt Manfred Sensburg, Geschäftsführer der Fleetcar + Service Community GmbH & Co. KG (F+SC).

Während es lange Zeit vor allem um Kostentransparenz im Fuhrparkmanagement ging, sind klassische Fuhrparkmanager aufgrund sich verändernder technischer, aber auch politischer Rahmenbedingungen, verstärkt zu Mobilitätsmanagern geworden. Herausforderungen wie CO2-Bepreisung oder der Umstieg auf Elektromobilität stehen bei vielen Unternehmen plötzlich auf der Tagesordnung.

Durch die vielseitigen neuen Anforderungen stoßen Unternehmen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. „Und hier bieten wir individuell angepasste Lösungen für unsere Kunden“ fährt Sensburg fort. „Unser Vorteil besteht darin, dass wir dezentral organisiert sind, denn wir sind die erste händlereigene Fuhrparkmanagement-Gesellschaft in Deutschland mit flächendeckendem Netzwerk von Großkunden-Leistungszentren des Volkswagen Konzerns. Wir sind immer in der Nähe unserer Kunden.“ Die Leistungen der F+SC umfassen vier große Bereiche: Zum einen analysieren die Spezialisten des Unternehmens den Fahrzeugbestand der Kunden, optimieren und strukturieren Prozesse und Abläufe, geben Handlungs- und Entscheidungsempfehlungen und definieren Arbeitsabläufe – jeweils auf die individuellen Bedarfe ausgerichtet. Zum anderen verschlanken die Services von F+SC Verwaltungsaufwände der Kunden, sei es beispielsweise

durch die Integration von Tankkarten-oder Schadenmanagement oder durch Fahrer-Direkt Kommunikation. „Transparenz,“ so Manfred Sensburg, „ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für optimales Management. Digitales Controlling erhält eine besondere Wichtigkeit in Unternehmensabläufen insbesondere im Fuhrparkbereich.“ Auswertungen nach Organisationseinheiten, Kostenstellen, Fahrzeugen und Fahrern sind nur ein Tool, das wir anbieten, darüber hinaus gehören auch die Speicherung von relevanten fahrzeugbezogenen Vorgängen in elektronischer Fahrzeugakte und die möglicherweise notwendige SAP-Integration dazu. Weitere Informationen finden Sie unter: www.fsc-fleetmanagement.de


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Hotels werden individueller und größer

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BUSINESS MOBILITY VORWORT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: Pressefoto / SabineTeller

Foto: mostphotos

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Kurt Sigl, Präsident des BEM (Bundesverband eMobilität)

E-Mobilität ist mehr als ein Antrieb

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eutschland steht am Anfang einer historischen Wirtschaftswende. Das Klimapaket der Bundesregierung verlangt von jedem denkbaren Wirtschaftsbereich sinkende Abgaswerte und die Autonation Deutschland legt in diesen Tagen einen großen Hebel um. Mit dem Nachdruck der Kanzlerin ist der Masterplan Ladeinfrastruktur beschlossen worden; eine Million Ladesäulen sollen bis 2030 im öffentlichen Raum dabei helfen, die batteriebetriebene Elektromobilität auf Deutschlands Straßen zum Rollen zu bringen. Na endlich, möchte man sagen. Im internationalen Vergleich ist Deutschland nicht gerade weit vorn. Während andere Länder längst beschlossen haben, wann

der letzte Verbrennungsmotor vom Band rollt, fördert Berlin mit Steuergeld immer noch den Diesel-Antrieb – in Herstellung und Gebrauch. Das ist sicherlich ein Grund, warum etwa Fuhrparkmanager nur langsam auf die Elektromobilität reagieren. Ein zweiter Grund ist die anstehende Komplexität der neuen Aufgaben. Bleibt es bei einer eigenen Flotte oder sollte man lieber poolen und sharen? Kommt der Strom aus dem Netz oder produziert man die Erneuerbare Energie lieber selbst? Wie lange halten die Batterien und welche Kapazität braucht es? Können alte Fahrzeuge umgerüstet und damit Geld gespart werden und wie hoch ist der finanzielle Einsatz überhaupt? Die Fragen sind vielfältig und fordern alle Beteiligten.

„Der Verkehrssektor in Deutschland hat einen Anteil am Endenergieverbrauch von etwa 30 Prozent, mit steigender Tendenz.“

Als Bundesverband BEM haben wir schon frühzeitig gesagt: E-Mobilität ist mehr als ein neuer Antrieb. Um die Technologie

dreht sich ein ganzes Ökosystem neuer Aspekte wie zum Beispiel die Ladestationen, der Energievertrag, die Werkstattfrage, Versicherung, Fahrzeugbedienung und vieles mehr, zu denen die Kunden ganzheitliche Beratung erwarten. Das betrifft neben den Automobil-Herstellern übrigens auch die Energieversorger, weshalb wir dringend eine strukturierte Zusammenarbeit empfehlen. Leider mangelt es da erheblich. Der Verkehrssektor in Deutschland hat einen Anteil am Endenergieverbrauch von etwa 30 Prozent, mit steigender Tendenz. Wer hier auf Erneuerbare Energien wechseln und diese ausbauen will, muss ihre Volatilität managen. Ob durch Wind- oder Wasserkraft,

Sonnen- oder Biomasse-Energie – die Energiepolster entstehen abhängig von der Tageszeit, der Saison oder der Region. Strom liegt da nicht konstant an der Ladesäule an. Hier muss im Zusammenhang gedacht werden, Energie- und Mobilitätsbranche müssen miteinander sprechen. Vom Energiemanagement mit dem Ausbau von stationären Speichern wird in ganz erheblichem Maße der Erfolg der Elektromobilität abhängen. Und die Speicher sollten mit genügend Erneuerbaren Energien gefüllt werden können. Denn nichts ist am Ende sinnloser, als ein E-Auto, das mit Kohlestrom fährt. Kurt Sigl, Präsident des BEM (Bundesverband eMobilität)


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Smarte Unternehmen steigen jetzt in die E-Mobilität ein. Kleine Reichweiten, hohe Preise und kaum praxistaugliche Autos: Das ist Geschichte. Vorbei, verweht, nie wieder oder auch: „Das Jahrzehnt des Durchbruchs beginnt“, wie jüngst ein bekanntes Nachrichtenmagazin titelte. Und in der Tat, die erste wirklich große Welle der Umstellung auf Elektromobilität ist sichtbar. Vorausblickende Unternehmen beginnen das Thema für sich zu erkennen, zumal die Bundesregierung mit einer CO2-Bepreisung weitere Schritte zur Klimaneutralität geht. Das macht Sinn, denn die E-Mobilität kann nicht nur maßgeblich zur Dekarbonisierung der Gesellschaft beitragen, sondern ist dank stetigen Verbesserungen heute auch praxistauglich und ökonomisch konkurrenzfähig. Zudem können Unternehmen, die auf E-Mobilität setzen, attraktive Signale an Kunden, Mitarbeiter und Partner senden und Differenzierungsvorteile bei interessanten BewerberInnen erreichen – nicht zuletzt auch dank den spannenden Anreizen bei Dienstwagen-Regelungen.

Heutige Anforderungen sind umsetzbar Dazu Manuel Reich, Geschäftsführer von GP JOULE CONNECT: „Fahrzeugflotten von Unternehmen bieten derzeit definitiv die besten Voraussetzungen für eine etappierte Umstellung auf Elektromobilität. Das typische Nutzungsprofil von 150 bis 350 km Praxisreichweite passt sehr gut zu den bereits verfügbaren und wirtschaftlichen erschwinglichen E-Fahrzeugen. Fahrzeugpools können zudem in Ergänzung zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auch reichweitenstarke Ersatzfahrzeuge für gelegentliche Sonderfahrten beinhalten, wie

zum Beispiel kostenintensivere E-Fahrzeuge mit großer Batteriekapazität.“ Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, die Elektromobilität zielorientiert und realistisch anzugehen, doch mangelt es vielfach an dem notwendigen Know-how, um Projekte von A bis Z zu planen und erfolgreich umzusetzen. GP JOULE CONNECT kann diese Lücke füllen und stellt die Expertise bereit, um Unternehmen bei der Transformation des Fuhrparks zu begleiten und den Projekterfolg sicherzustellen. Als Systemhaus für die neue Mobilität begleitet GP JOULE Firmen mit einem hersteller-unabhängigen 360° Angebot bei der Planung, Umsetzung und Betrieb von Mobilitätsprojekten mit einem starken Fokus auf Fuhrparkelektrifizierungen. Dabei werden Energie- und Mobilitätsthemen zusammen gedacht: Stichwort Sektorkopplung. Insbesondere kümmert sich GP JOULE auch um die Themen Mitarbeitermotivation, Rechtssicherheit und privates bzw. überregionales Laden.

Umstellung ist wirtschaftlich Der Vorteil von Unternehmenslösungen, so Reich, sei, dass sich in den meisten Fällen auf dem Firmengelände eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur realisieren lasse, welche die Sicherheit und Zuverlässigkeit beim Laden der E-Fahrzeuge biete. „Im besten Fall können Unternehmen auch mit Einbindung vorhandener PV-Anlagen oder Batteriespeicher die Strombezugskosten und damit Betriebskosten des Fuhrparks deutlich reduzieren.“ Diese Lademöglichkeit könnten dann gezielt mit öffentlichen oder privaten Ladestationen für de-

zentrale Arbeitsplätze ergänzt werden. Grundsätzlich habe man festgestellt, dass es heute schon für viele Firmen möglich sei, E-Mobilität sinnvoll, nachhaltig und ökonomisch einzuführen. „Wir sehen auch zunehmend vielseitigere Fahrzeugmodelle auf dem Markt und gute Ausbauperspektiven bei öffentlichem Laden“, so Reich weiter.

Professionelle Planung ist ein Muss Allerdings warnt Reich davor, das Thema E-Mobilität ohne seriöse Planung anzugehen. „Einfach mal ein paar

E-Autos zu bestellen und darauf zu hoffen, dass dann schon alles sich irgendwie ergibt, funktioniert bei der Komplexität der Elektromobilität nicht. Das Ökosystem der neuen Mobilität hat viele Dimensionen und muss systemisch gedacht werden. Es muss rechtssicher gestaltet werden und soll die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse der Fuhrpark-verantwortlichen aber auch der Nutzenden berücksichtigen. Die GP JOULE Fuhrparkconsultants bringen ihre Erfahrung aus der eigenen E-Flotte (über 50 E-Autos) und vielen Kundenprojekten ein.

Weitere Informationen und maßgeschneiderte Angebote zur Elektromobilisierung finden Sie bei GP JOULE Connect GmbH Cecilienkoog 16 25821 Reußenköge T +49 4671 6074-650w info.connect@gp-joule.de www.connect-gp-joule.de


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Fahren und Logistik der Zukunft Foto: Unsplash

Mit dem Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität III“ setzt das BMWi die Forschungsaktivitäten im Bereich der gewerblichen Nutzung der E-Mobilität fort.

Der Wandel, der sich bei allen

möglichen Mobilitätskonzepten in unserer Zeit vollzieht, ist gewaltig. In den überlasteten Metropolen wird der Kraftfahrzeugverkehr zunehmend verdrängt und Nutzfahrzeuge, die für unseren täglichen Bedarf, aber auch für das Gewerbe und die Industrie in Ballungszentren unverzichtbar sind, werden durch Fahrverbote und wirtschaftliche Herausforderungen immer stärker behindert. Die Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energieund Mobilitätsinfrastrukturen markiert einen Ausweg.

Die Diskussion über Lautstärke

Während das Bundesministerium

für Wirtschaft und Energie (BMWi) schon seit 2009 im Rahmen des Förderprogramms „IKT für Elektromobilität“ Forschungsprojekte zu den informations- und kommunikationstechnischen Grundlagen

Auch der Logistikbranche stehen dank Digitalisierung viele Änderungen und Innovationen bevor.

zeugsegment zu identifizieren und ihnen zum Durchbruch zu verhelfen, immer weiter in den Vordergrund. Das birgt ein immenses Potenzial, stellt die

„Der Wandel, der sich bei allen möglichen Mobilitätskonzepten in unserer Zeit vollzieht, ist gewaltig.“ der Elektromobilität fördert, tritt seit 2015 das Ziel, wirtschaftlich lohnende Anwendungen der Elektromobilität im Nutzfahr-

pazitäten einem Stromnetz bei Engpässen zur Verfügung stellen. Oder aber, dass Stromnetze ihrerseits überschüssige Energie an die Nutzfahrzeuge abgeben. Die Zukunftsvision, durch solche Synergieeffekte smarter Technologien Preise zu verbessern und Chancen zu vergrößern, ist unschätzbar groß.

Forschung aber auch vor ungeahnte Innovationshürden. Wie das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung

in einer Studie zur Elektromobilität in gewerblichen Flotten prognostizierte, sollte „unter günstigen Rahmenbedingungen für Elektrofahrzeuge das Ziel der Bundesregierung von einer Million Elektrofahrzeuge bis 2020 auch ohne Kaufförderung erreichbar sein.“ Um der Elektromobilität bei

Nutzfahrzeugen ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz bei Nutzern abzutrotzen, bedarf es indes einer Vielzahl weiterer technischer Innovationen. Dazu gehören

intelligente Leitsysteme, die den Verkehrsverlauf, der im gewerblichen Bereich meist regelmäßig befahrenen Routen, antizipieren und optimieren. Dazu gehört aber vor allem auch das Nachladen traditioneller Batterien in den Fahrzeugen. Vergleichbar dem Energiemanagement zum Beispiel der Smart City oder der Smart Quartiere, könnte auch die Versorgung von Elektrofahrzeugen in smarte IKT-Lösungen und Speichersysteme mit eingebunden werden. Das könnte im Idealfall dazu führen, dass E-Fahrzeuge eigene Batterieka-

eines Benzinmotors vs. Stille der E-Mobilitätslösungen oder Benzingeruch und schnelles Tanken vs. klinisches und langes Laden der E-Mobilitätslösungen gehört bald der Vergangenheit an. Wir sind Teil einer Zeitwende. In der E-Mobilität, aber eben auch im Nutzfahrzeugbereich, sind wir abhängig von einer intelligenten Einbindung in ganzheitliche Mobilitäts-, Plattform- und Logistikkonzepte. Schlüsselthemen der aktuellen Forschung sind die bessere Vernetzung von E-Fahrzeugen mit der Verkehrsinfrastruktur sowie hochautomatisierten Fahrens, aber eben auch die Verarbeitung von Echtzeitdaten zu Fahrzeugpositionen und Reisezielen bzw. von Informationen aus vernetzten Sensoren in taktilen Straßen. Text: Helmut Peters

FAKTEN Unternehmensfuhrparks, die Land- und Bauwirtschaft, die Distributionslogistik und nicht zuletzt der ÖPNV einschließlich innovativer E-Taxi- und E-Flotten-Konzepte sind abhängig von technologischen Innovationen. ANZEIGE – ADVERTORIAL

Die Zukunft der E-LKW Die Logistik und Wirtschaftlichkeit moderner E-LKW sind Grundvoraussetzungen für eine reibungslose Energiewende auch im Güterverkehr. Voraussetzung für ein gut funktionierendes Gesamtsystem intelligent gesteuerter Elektromobilität sind moderne Informations- und Kommunikationstechnologien, kurz IKT. Im Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität“ fördert das BMWi insgesamt 33 Pilotprojekte mit dem Fokus auf der gewerblichen Nutzung der Elektromobilität. Die Summe aller Bemühungen soll sein, auch die Einsatzbereitschaft gewerblich eingesetzter Fahrzeuge moderner E-Flotten zuverlässig, wirtschaftlich und mit hohem Auslastungsgrad zu optimieren.

bedingte Reichweitenbeschränkung und den im Vergleich zu Dieselmotoren langen Ladezeiten von E-Mobilen, entwickelt das Pilotprojekt „RouteCharge“ neue Batteriewechselkonzepte für Nutzfahrzeuge in Verbindung mit einem Zweitnutzen. Der Lösungsvorschlag sieht vor, wie Projektleiter Bijan Abdolrahimi sagt, dass im Fahrbetrieb von der Batterie elektrische Energie für das Fahrzeug bereitgestellt wird und während der Lade- und Ruhephasen der Wechselbatterie in der Ladeeinheit Primärregelleistung zur Netzstabilisierung zur Verfügung gestellt wird.

Eine der größten Herausforderungen bei der Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge (NFZ) im Wirtschaftsverkehr ist die Batteriewechseltechnologie in der Logistik. Mit Blick auf die technologie-

An der Zukunft des Flottenmanagements in der Stückgut-Logistik arbeitet dem gegenüber das Konsortium des Pilotprojektes „iHub“ unter Prof. Karl-Georg Steffens vom Institut für postfossile

Logistik. Er wünscht sich, den Anteil elektrisch betriebener LKW in Flotten zu erhöhen, die E-LKW mit ihren Besonderheiten in den Speditionsbetrieb (Hub) zu integrieren und dabei die Wirtschaftlichkeit der gemischten Flotte beizubehalten. Eine intelligente Steuerung, die den Nachteil kurzer Reichweiten und langer Ladezeiten ausgleicht, ist für jeden Logistikdienstleister unverzichtbar. Das bewerkstelligt eine dynamische Touren-

planung, die Transportaufträge nur dann einem E-LKW zuteilt, wenn dieser den Auftrag so zuverlässig erledigen kann wie ein Diesel-LKW, erklärt Steffens. Dies ist die Hauptaufgabe der „iHub“-Plattform.

www.ikt-em.de


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Trend zum Full-Service beim Auto-Leasing Foto: Pressefoto

Foto: mostphotos

Die Zusatzleistungen beim Auto-Leasing gewinnen an immer mehr Bedeutung – gerade ist ein starker Anstieg im noch kleinen Bereich des Elektrofahrzeug-Leasings zu beobachten.

Full-Service ist auf dem Vor-

marsch. Seit einigen Jahren sorgen zusätzliche Bausteine für hohe Steigerungsraten beim Leasing. Diese Bausteine werden inzwischen immer häufiger mitgeleast. Die gesamte Leasing-Wirtschaft

schreibt seit 2016 Rekordzahlen. Im vergangenen Jahr erreichte das Neugeschäft der Branche in Deutschland fast 75 Milliarden Euro und wuchs damit deutlich dynamischer als die Ausrüstungsinvestitionen. Von der Möglichkeit des Outsourcings machen auch immer mehr mittelständische Unternehmen Gebrauch. „Die Unternehmen haben gerade

bei ihrer Fahrzeugflotte erkannt, dass der Wert in der Nutzung, nicht im Eigentum liegt“, sagt Dr. Claudia Conen, die neue Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Leasing-Unternehmen. Leasing mache es leichter, „regelmäßig die neusten, umweltfreundlicheren Modelle zu fahren, die auch den neusten Sicherheitsstandard bieten.“ In der Regel seien Fahrzeuge nicht das Kerngeschäft der Unternehmen. Leasing mit ergänzenden Serviceangeboten schont Ressourcen und schafft Freiräume für das Kerngeschäft.

Bahn, dem Flugzeug oder mit dem Auto zurückgelegt werden. Darüber hinaus gibt es Flottenbetreiber, die ihren Fahrzeugpool abgebaut haben, weil sie auf Carsharing-Angebote zurückgreifen konnten. „Denkt man Richtung Mobilitätsdienstleistungen, ist es vorstellbar, dass auch Car-Sharing oder Travel-Management im Rahmen von Plattform-Angeboten integriert werden.“ Zudem würden viele Leasing-Gesellschaften eigene Mobilitätslösungen entwickeln. Die Kombination verschiedener

Dr. Claudia Conen, Hauptgeschäftsführerin des BDL (Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen)

Große Steigerungsraten zeigen

sich zurzeit beim Leasen von Elektrofahrzeugen. Allerdings ist die Anzahl entsprechend der Neuzulassungszahlen relativ gering. Claudia Conen: „Leasing ermöglicht die Verbreitung von Elektrofahrzeugen.“ Denn der Löwenanteil der gewerblich zugelassenen Elektrofahrzeuge werde mittels Leasings finanziert. „Leasing ist dafür bekannt, die Verbreitung von innovativen Produkten im Markt zu unterstützen. Die Leasing-Wirtschaft begleitet auch Unternehmen bei der Einrichtung von Ladestationen.“ Nach einer Umfrage des Fuhrpark-

barometers Deutschlands 2019 bei Fuhrparkmanagern nutzen oder beabsichtigen 22 Prozent der Unternehmen in den nächsten drei Jahren Elektro- und Hybridfahrzeuge anzuschaffen.

Trotz starker Steigerungsraten liegt der Anteil von Elektrofahrzeugen an den Kraftfahrzeug-Neuzulassungen aktuell unter 2 Prozent. „Die erweiterte steuerliche

Förderung betrieblich genutzer Elektrofahrzeuge begrüßen wir“, sagt Claudia Conen. Dass die Besteuerung des privaten Nutzungsanteils um die Hälfte reduziert wurde, habe bereits zu positiven Nachfrageeffekten für Leasing-Lösungen geführt. Jedoch stelle die schlechte Infrastruktur in Deutschland, lange Ladezeiten und unzureichende Reichweiten immer noch Hindernisse für Unternehmen dar, im großen Umfang auf Elektromobilität umzusteigen. Inzwischen kann ein Unternehmen

sogar eine sogenannte Mobilitätsgarantie mit dem Leasingver-

trag erhalten. Wer diese bucht, bekommt Ersatzfahrzeuge bei Ausfall des geleasten Fahrzeugs. Auch Kraftfahrzeug-Steuer und Versicherung können inzwischen vom Leasing-Nehmer mitgebucht werden – was die eigene Verwaltung im Unternehmen entlastet. Kostenkontrolle und Planungssi-

cherheit seien für Unternehmer wesentliche Aspekte. Dass mit Leasing die Kosten gleichmäßig und genau kalkulierbar sind, ist seit Jahrzehnten für Unternehmen eines der Hauptargumente für Leasing. Claudia Conen: „Wir beobachten

einen Trend zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Mobilitätsbedarfs, der sich derzeit vor allem auf die Ballungsräume konzentriert.“ Das heißt: Es werden Kilometer eingekauft, egal, ob diese Kilometer in der

Service-Module entlastet den Leasing-Nehmer von zeit- und arbeitsintensiven Tätigkeiten, die nicht direkt mit seinem Kerngeschäft zu tun haben. Zudem setzt sich der Trend fort, Fuhrparkmanagement komplett auszulagern, was auch Kostenvorteile gegenüber selbstverwalteten Fuhrparks mit sich bringt. Auch elektronische Rechnungs-

legung, Fahrzeugauslieferung sowie umfangreiches Telematik-Reporting über die Fahrzeugnutzung gehören zu Dienstleistungen, die Leasing-Gesellschaften anbieten.

Text: Christian Litz

FAKTEN Zu den beliebtesten Leasing-Gütern gehört alles, was Räder hat. Dabei dominiert das Pkw-Leasing. Pkw machen 58 Prozent des Neugeschäfts-MobilienLeasing aus. Bei Nutzfahrzeugen liegt der Anteil bei 17 Prozent. Ihre Nutzungsdauer ist länger als beim Pkw. Es kommt vielen Firmen nicht auf das neuste Modell an. ANZEIGE

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Foto: unsplash

Tankstelle im Wandel

Tankstellen bieten heute schon weit mehr als nur den Verkauf von Treibstoff. Doch genügt ihr Angebot auch für die Zukunft? Ein Interview mit Dr. jur. Jochen Wilhelm, Geschäftsführer des tiv TankstellenInteressenverbandes e. V..

Dr. jur. Jochen Wilhelm, Geschäftsführer des tiv Tankstellen-Interessenverbandes e. V.

Tank-Apps machen startklar Tankkarten werden digital. Über zwei Drittel aller Fuhrparks tanken per Tankkarten, denn sie vereinfachen die Abrechnung und bieten Sparpotential. Doch nun wird das Bezahlen mit sogenannter Tank-App noch einfacher und vor allem schnell. Ein Carsharing-Anbieter hat bereits in Berlin

und Hamburg das kartenlose Bezahlen an Total-Tankstellen eingeführt: Hier erkennt das Auto die angesteuerte Tankstation und kommuniziert selbstständig mit dem Kassensystem. Dem Fahrer bleiben Gang und Anstehen an der Kasse erspart. Alle zur Abrechnung benötigten Daten werden verschlüsselt vom Auto oder Smartphone übertragen. Die Abrechnung erfolgt digital und direkt mit dem Betreiber des Wagens.

Große Internetunternehmen sind inzwischen

mit ihren Bezahldiensten in den deutschen Markt eingestiegen. Dazu hat die Tankstellenbranche in die dafür notwendige Infrastruktur investiert. Bislang ist an fast 12.000 Tank-Stationen ein mobiles Bezahlen möglich.

Aber auch die Mineralölgesellschafften

entwickeln eigene digitale Bezahllösungen, sei es per Tank-Card oder -App. Fuhrparkmanager können damit Kosten kontrollieren, Kartenlimits setzen, Karten sperren lassen oder den Kraftstoffverbrauch individuell für jede Tankkarte nachvollziehen. Weitere Optionen wie Kraftstoffpreise vergleichen, ein elektronisches Fahrtenbuch führen oder seinen Standort auslesen, bringen dem Fahrer viele Vorteile. Da die Apps ohne PIN funktionieren, entfällt auch das aufwendige PIN-Management für beide Seiten.

Die Tankstellen sind schon heute in einem neuen Mobilitätszeitalter. Der Verbrennungsmotor, auch der Motor der Tankstellen, der Frequenzbringer, ist politisch unter großem Druck. Eine fast gänzlich einseitige Versteifung auf E-Mobilität versperrt die Sicht auf sinnvolle Alternativen, die es erlauben, dass die Tankstelle bzw. die Tankstelleninfrastruktur am Leben bleibt. Somit ist eine große Verunsicherung gegeben. Wie soll ein junger Tankstellenbetreiber über seine Zukunft denken? Auf der anderen Seite kann nicht erklärt werden, wie aus über 45 Millionen Verbrenner-PKW in Deutschland zig Millionen E-Autos gemacht werden sollen. Und das noch am Kunden vorbei, der trotz Subventionen nicht auf den E-Zug springt. Ca. 14.000 Tankstellen versorgen heute in Stadt und Land den privaten und wirtschaftlichen Verkehr in Deutschland – an 365 Tagen, teilweise 24 Stunden am Tag. Die „Energiewende“ hat das nicht auf dem Schirm. Wie der Ersatz vernünftig aussieht, sagt niemand. Wie müsste sich die Tankstelle verändern, um zukünftig allem gerecht zu werden?

In diesem unsicheren Raum muss die Tankstelle – als Überlebensstrategie – sehen, wie sie weiter Frequenzstandort sein kann, um über ihre Fläche ein breites

Werden sich Tankstellen von Stadt zu Land unterscheiden?

Die Leute auf dem Land wollen sich von einer städtischen Elite nicht vorschreiben lassen, was sie fahren und essen sollen. Die Mobilität im ländlichen Raum ist ein Politikum. Die Tankstelle ist hierbei ein Kristallisationspunkt. Selbstredend spielen städtische und ländliche Gepflogenheiten auch an Tankstellen eine Rolle. So wird Sushi eher in Düsseldorf als in Schwarzheide gegessen, auch wenn beider Orts Diesel getankt wird. Für die Tankstelle im ländlichen Raum wird es eigene Konzepte geben. Text: Christiane Meyer-Spittler

Foto: Gudellaphoto, mostphotos

Foto: Pressefoto

Welche Veränderungen kommen auf Tankstellen von morgen zu?

Portfolio an Waren und Dienstleistungen abzusetzen. Im ländlichen Raum ist sie heute bereits teilweise der letztverbliebene Nahversorger, die letzte Kommunikationsdrehscheibe – mit Shop, Gastro und täglichem Bedarf. Für die Tankstelle der Zukunft gibt es am Reißbrett einige Szenarien. Einmal als Logistik-Hub, einmal als Wellness-Oase mit Clubcharakter. Oder auch als vollautomatisierter Roboterstation. Dabei dreht sich natürlich sehr viel um die Frage, wie der Kunde von morgen aussieht. Selbst wenn das heutige Wohlstandsniveau gehalten werden soll, wird der Tankstellenkunde wenig Zeit haben, er wird viel auf einmal erledigen wollen. Er will dann bestimmt „Umwelt“ und „Bio“ und „Digital“ sein. Es wird auch darauf ankommen, was die Automobilindustrie als bislang fundamentaler Tankstellenzulieferer zukünftig für „Lifestyle“-Angebote gerade für jüngere Fahrer macht. Auf all das wird „Tankstelle“ antworten müssen, wenn sie eine Zukunft haben will.

Doch ob letztlich die Tank-App als

weiterentwickelte Tankkarte angenommen und sich durchsetzen wird, bleibt offen. Bisher gelten sie als Insellösungen. Noch stellt nicht jeder Fuhrpark ein Smartphone, zumal auch eine Plastikkarte leichter unter wechselnden Fahrern ausgetauscht ist.

Text: Christiane Meyer-Spittler ANZEIGE

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FUHRPARKMANAGER BRAUCHEN

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GEZIELTE INFORMATIONEN

Andreas Schneider, Co-Founder und Geschäftsführer von Vimcar

Deutlich mehr Sicherheit – das wünschen sich die Autofahrer laut einer Umfrage. Hierbei spielt der Reifen eine große Rolle.

Die Reifenhersteller drehen am großen Rad Revolution auf dem Asphalt: Die smarten Pneus der Zukunft kommen ohne Luft aus, sind mit der Umwelt vernetzt und passen sich an die Verhältnisse an. Eine Umfrage ergab kürzlich, dass

viele Autofahrer sich sicherere Reifen wünschen, um Pannen und Unfällen noch besser aus dem Weg gehen zu können. Ein Wunsch, der in Zukunft in Erfüllung gehen dürfte, denn neue technische Entwicklungen werden in absehbarer Zeit für mehr Sicherheit auf dem Asphalt sorgen. Führende Reifenhersteller sind nämlich gerade dabei, das Rad neu zu erfinden – in Zukunft wird alles anders werden. Selbst bei der Form könnte eine Revolution anstehen.

Schäden ausgeschlossen. Noch wird es etwas dauern, bis die Serienreife erreicht ist, aber schon in wenigen Jahren könnte der luftleere Reifen über die Asphaltpisten rollen. Doch das ist erst der Anfang der Revolution auf der Straße. Der Autoreifen der Zukunft ist smart, vernetzt und Bio. Mittels künstlicher Intelligenz wird er Teil des Internets der Dinge und vernetzt sich mit seiner Umgebung. Sensoren im Reifen werden die Profiltiefe und den Verschleiß messen und den Fahrer warnen, wenn neue Reifen nötig sind. Gedacht ist sogar daran, dass sich der vernetzte Reifen selbständig mit der Werkstatt des Fahrzeughalters in Verbindung setzt und den Bedarf einer Auswechslung anmeldet.

„Ein weiterer visionärer Gedanke sieht vor, dass Autoreifen zukünftig die Form einer Kugel haben könnten.“ Bereits in der intensiven Erpro-

bungsphase befindet sich der Reifen, der gänzlich ohne Luft auskommt. Der Vorteil: Bei verbesserter Leistungsfähigkeit sind der „Platten“ oder andere

Für deutlich mehr Sicherheit wird

seine Fähigkeit sorgen, sich eigenständig an die Straßenverhältnisse anzupassen, indem er automatisch sein Profil an Nässe, Glätte oder Schmutz anpasst.

So könnten sich beispielsweise bei Nässe die Rillen vergrößern und für mehr Halt sorgen. Das ist auch ein großer Vorteil bei auftretendem Aquaplaning, das zu den größten Gefahren für Autofahrer zählt. Auch die Beschaffenheit des Profils wird sich weiter verbessern. Produziert werden könnten solche Reifen eines Tages im 3D-Drucker.

haben könnten. Das hätte Vorteile für die Beweglichkeit des Autos, denn statt wie bisher nur in Fahrtrichtung, könnte es sich dadurch auch seitwärts bewegen. Gerade vor dem Hintergrund, dass das Auto der Zukunft autonom fahren wird, könnte sich das als großer Fortschritt herausstellen.

Durch eingebaute Sensoren

Autoreifen die Luft ausgeht, ist absehbar; bis er intelligent und vernetzt sein wird, dürfte es aber sicher noch ein paar Jahre dauern. Doch eins ist sicher: Auch auf dem Asphalt ist die Zukunft smart.

kann der Reifen der Zukunft Aquaplaning zudem frühzeitig erkennen und den Fahrer warnen. Und nicht nur den eigenen Fahrer, sondern alle Fahrer in allen Autos in der Umgebung, die von der Gefahrenquelle betroffen sein könnten. Möglich wird das durch die Vernetzung mit anderen Systemen – Stichwort Internet der Dinge. Um auch Umweltanforderungen besser gerecht zu werden, soll der Spruch „Gib Gummi“ bald von gestern sein, denn der Reifen der Zukunft wird aus receyclebaren Materialien hergestellt, die sich nach dem Gebrauch wiederaufbereiten und wiederverwenden lassen. Ein weiterer visionärer Gedan-

ke sieht vor, dass Autoreifen zukünftig die Form einer Kugel

Der Zeitpunkt, an dem dem

Text: Armin Fuhrer

FAKTEN Der Autoreifen der Zukunft wird als Teil des Internets der Dinge mit anderen Systemen vernetzt sein. So kann er nicht nur den Fahrer „seines“ Wagens rechtzeitig vor Aquaplaning warnen, sondern auch die Fahrer anderer Autos, die sich in der Nähe befinden und dieser Gefahr ausgesetzt werden könnten.

Welche Herausforderungen ergeben sich für die Fuhrparkverwaltungen von Unternehmen durch die Umstellung des Verkehrs auf E-Mobilität? Bei vielen Fuhrparkleitern herrscht eine gewisse Furcht vor den Herausforderungen durch die E-Mobilität. Sie fragen sich, ob der Firmenverkehr mit E-Autos eigentlich grundsätzlich machbar sei. Ich sage da ganz klar: Ja. Denn die meisten Fahrten im Auftrag der Unternehmen sind kurz und die Reichweite der Elektroautos reicht dafür normalerweise aus. Ebenso gibt es Unsicherheiten wegen der notwendigen Ladeinfrastruktur, aber auch ihr Aufbau ist machbar.

In Großstädten wird über die Zurückdrängung des motorisierten Individualverkehrs diskutiert. Was bedeutet das für Fuhrparkmanager? Sie sollten die Diskussion verfolgen, aber konkrete Entscheidungen vor Ort erst abwarten, bevor sie etwas unternehmen. Alternative Fortbewegungsmittel wie E-Bikes können natürlich auch jetzt schon angeschafft werden und viele Unternehmen machen das ja auch schon.

Ist die Situation für kleinere Unternehmen schwieriger als für große? In vielen kleineren Unternehmen macht ein Mitarbeiter die Verwaltung des Fuhrparks nebenbei mit. Es wäre gut, wenn es für diese Verantwortlichen gezielt Informationen gäbe. Das könnte beispielsweise durch ein Tool der öffentlichen Hand geschehen, oder auch mehr noch durch die Autohersteller oder Anbieter von Dienstleistungen zur Fuhrparkverwaltung. Text: Armin Fuhrer

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Sicherheit und Umweltschutz für die Mobilität von morgen: Der MICHELIN Uptis Die Nachhaltigkeit der Mobilität entscheidet sich nicht nur durch die Wahl des Autoantriebs. Auch die Reifen sind entscheidend.

T

atsache ist: Der Verkehr gehört zu

den größten Einflussfaktoren auf das Klima. Darüber muss 2020 nicht mehr diskutiert werden. Stoff für Visionen und Innovationen ergeben sich heute aus der Suche nach Lösungen. Der Suche nach echten nachhaltigen Verkehrskonzepten, vor allem in Großstädten und Ballungsgebieten: Ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr, mehr Fortbewegung mit dem Fahrrad, dem E-Bike, neuerdings auch dem E-Scooter oder Car-Sharing können den Verkehr umweltfreundlicher gestalten. Doch der motorisierte Individualverkehr auf vier Rädern wird auch in Zukunft unverzichtbar bleiben, und das nicht nur auf dem Land. Dabei geht es keineswegs nur um den CO2-Ausstoß oder die Frage nach der Antriebsart, es muss auch eine Antwort gegeben werden, wie die saubere Antriebskraft auf die Straße übertragen wird. Und da das fliegende Auto oder der im Rucksack versteckte Raketenantrieb noch lange nicht in Sicht sind, ist und bleibt das der Autoreifen.

Weitblick und Innovationskraft beweist der

Reifenhersteller Michelin mit seinem neuen Reifen Uptis, dem Unique Punctureproof Tire System. Dabei handelt es sich um eine Rad-Reifen-Kombination, die völlig ohne Luftdruck auskommt. Er schont gleich auf mehreren Wegen Umwelt und Klima. Und trotz der derzeit laufenden Erprobung wurde er bereits als

„Innovation des Jahres 2019“ mit dem Goldenen Lenkrad ausgezeichnet. Seine Eigenschaft, vollkommen ohne Luft über den Asphalt zu rollen, macht den MICHELIN Uptis bereits nachhaltig. Denn zu niedriger oder überhöhter Luftdruck sorgen für vorzeitigen Verschleiß des Reifens genauso wie Beschädigungen an Hindernissen oder Bordsteinkanten. Und auch durch den „guten, alten“ Plattfuss werden pro Jahr rund 200 Millionen Reifen weltweit vorzeitig ausgetauscht, obwohl sie noch längst nicht das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben. Wenn das Profil des Uptis dann doch einmal die Mindestprofiltiefe erreicht hat, ist die Lauffläche erneuerbar, was eine enorme Ersparnis an Rohmaterialien und Energie darstellt. Auch bei der Herstellung des MICHELIN Uptis stehen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft groß im Lastenheft der Entwicklung. Dazu entwickelt Michelin die heute schon eingesetzte hochkomplizierte Zermahlung von Altreifengummi zur Wiederverwertung im Neureifen kontinuierlich weiter und geht mit einer ökologisch und sozial nachhaltigen Naturkautschukgewinnung in Kooperation mit anderen Reifenherstellern beispielhaft voran. Dabei ist der Uptis von Michelin trotz seines revolutionären Ansatzes ohne Luftdruck auszukommen, nur eine Etappe zum Reifen der Zukunft: Wie Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz eine Liaison eingehen, zeigt das Visionary Concept von Michelin aus dem Jahr 2017. Bei dieser luftlosen Konzeptstudie unterbreitet eine mit dem Reifen verbundene App je nach Jahreszeit oder Reiseplanung maßge-

Informationen zu den laufenden Straßentests: www.michelin.de/Reifen

schneiderte Vorschläge für den Reifentyp, also für die Frage, ob der Fahrer lieber mit Winter-, Sommer- oder Offroadreifen fahren sollte. In speziellen Servicestationen soll dem Reifen dann im 3D-Druckverfahren das gewünschte Profil aufgetragen oder erneuert werden, wobei nur exakt so viel Material verwendet wird, dass keine Rohstoffe verschwendet werden.

einer Produktionsstätte, die aus pflanzlicher Biomasse zunächst Ethanol und anschließend Butadien als Grundstoff für synthetischen Kautschuk produziert.

Bis das Visionary Concept Realität ist, wird noch eine Weile vergehen. Den Uptis aber testet Michelin bereits auf öffentlichen Straßen. Angesichts seiner Vorteile geriet Stefan Bratzel, Direktor Zu den herausragenden Merkmalen der Kon- des Centers of Automotive Management zeptstudie Visionary Concept gehört auch, an der Fachhochschule der Wirtschaft in dass der Reifen aus Recyclingmaterial wie Bergisch Gladbach und Jury-Mitglied des Stroh, Holzchips, glukosehaltige Pflanzen- Goldenen Lenkrads bei der Preisverleirückstände und recycelte Haushaltsabfälle hung im September 2019 ins Schwärmen: wie Orangenschalen hergestellt werden „Das Konzept eines luftlosen Reifens von soll. Zudem soll der Reifen so ausgelegt Michelin hat den Charakter einer Durchsein, dass er den kompletten Lebenszybruchinnovation mit hohem praktischen klus des Fahrzeugs durchhält. Ein erster Nutzwert für Autofahrer.“ Der Reifen Eckpfeiler dazu ist das BioButterfly-Prohabe positive Umwelteffekte und elimijekt, das Michelin gemeinsam mit dem niere zusätzlich das häufige Ärgernis von Reifenpannen. Ein wenig Geduld müssen Forschungsinstitut IFP Energies nouvelles (IFPEN) und dem französischen Unterneh- Autofahrer noch haben: Der Serienstart men Axens ins Leben gerufen hat. Anfang des Michelin Uptis ist für 2024 geplant. 2020 beginnt der Bau des ersten Prototyps


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Nachhaltigkeit ist cool

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Ex-Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg (34) ist begeistert von innovativen Technologien, die die Mobilität der Zukunft schaffen und das Klima schützen. In deutschen Großstädten wie Berlin und Hamburg gibt es die Forderung von Klimaschützern, Autos komplett aus der Innenstadt zu verbannen. Hat das Auto vor diesem Hintergrund eigentlich als Fortbewegungsmittel noch eine Zukunft?

Auf jeden Fall! Das Auto wird als Mittel der individuellen Fortbewegung immer oder zumindest noch sehr lange eine wesentliche Rolle spielen. Ich gehe allerdings davon aus, dass sich die Art und Weise der Benutzung ändern wird. Inwiefern?

In nicht mehr sehr ferner Zukunft werden wir als Einzelne selbst kein eigenes Auto mehr besitzen. Carsharing ist die Zukunft. Das bedeutet also, dass wir Autos fahren, die uns nicht mehr gehören, sondern die wir mit vielen anderen Nutzern teilen. In vielen Städten bieten ja bereits Carsharing-Unternehmen ihre Dienste an – das ist aber erst der Anfang. Dieses Teilen, das persönlichen Besitz ausschließt, wird in Zukunft der Alltag sein. Wie sieht es mit der Antriebskraft aus? Wie sehen Sie die Zukunft des Verbrennungsmotors?

Auch wenn die Zukunft elektrisch ist: Die Tage des Verbrennungsmotors sind noch lange nicht gezählt. Und das gilt meines Erachtens besonders auch für den Dieselmotor. Es gibt gerade in Deutschland eine starke Betonung auf den Elektromotor. Begrüßen Sie das?

Dem Elektromotor gehört die Zukunft, keine Frage. Aber wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass auch die Batterien für den E-Motor umwelt- und klimaschädlich sind und

dass der Strom derzeit noch zu einem nicht unerheblichen Teil aus fossilen Brennstoffen wie Kohle gewonnen wird. Was den zweiten Punkt angeht, so ist klar, dass wir unbedingt eine richtige Energiewende umsetzen müssen. Da ist noch immer sehr viel zu tun. Ich finde es übrigens falsch, dass nicht auch der mit Wasserstoff betriebene Motor viel stärker im Mittelpunkt steht. Leider gibt es um diese Möglichkeit nicht den gleichen Hype wie um den Elektromotor und deshalb hat er derzeit kaum Chancen. Ich halte das für nachlässig. Sie leben in Monaco, einer bergigen Stadt mit schmalen und ständig verstopften Straßen. Fahren Sie mit ihrem eigenen Auto herum?

Meinen eigenen Wagen benutze ich nur für Strecken außerhalb der Stadt. Innerhalb der Stadt benutze ich den kleinen Renault Twizy, der überall von einem Carsharing-Unternehmen angeboten wird. Ich nehme mir einen, wenn ich ihn brauche, und stelle ihn anschließend an meinem Zielpunkt wieder ab. Das ist klassisches Carsharing – äußerst praktisch und zeitsparend, vor allem bei der Parkplatzsuche. Wie sieht für Sie die Mobilität der Zukunft innerhalb von Städten aus?

Innerhalb von Städten sehe ich, wie schon gesagt, das Carsharing als die Zukunft an. Für kurze Strecken sind auch E-Scooter – ich selbst bin beteiligt an einer Verleihfirma – oder E-Bikes und natürlich überhaupt das gute alte Fahrrad geeignet und klimafreundlich. Ich finde solche Lösungen auch für Unternehmen gut, die ihren Angestellten eine klimafreundliche Fortbewegung während der Arbeitszeit ermöglichen wollen. Wenn Angestellte mit dem E-Scooter oder dem geleasten E-Bike anstatt einem Firmenwagen zum Termin fahren, ist das eine gute Sache.

Und längere Strecken?

Für längere Strecken gehe ich davon aus, dass es in der Zukunft so eine Art Mobilitätsketten, die aus verschiedenen Verkehrsmitteln bestehen, geben wird. Ein Beispiel: Wenn ich von Hamburg nach München reisen möchte, fahre ich mit meinem E-Scooter zu einem Drohnenflugplatz in Hamburg, fliege nach Berlin und lande dort auf einem Drohnenlandeplatz der Bahn am Hauptbahnhof. Dort steige ich in den ICE ein und fahre bequem nach München. Ich buche und bezahle die verschiedenen Fortbewegungsmittel über eine App auf meinem Smartphone. Am sinnvollsten wäre es, wenn man dafür einfach eine Flatrate buchen kann, sagen wir mal 44,90 Euro pro Monat. Unter Klimaschützern wird immer wieder die Meinung geäußert, das Klima könne nur durch Verbote gerettet werden. Sehen Sie das auch so?

Nein, das sehe ich gar nicht so. Ich möchte über technologische Innovationen zu Fortschritten im Klimaschutz gelangen. Ich bin fasziniert von Start-ups, die neue Technologien und Ideen entwickeln. Deshalb beteilige ich mich selbst auch mit viel Spaß an solchen Start-ups. Wenn wir diesen Weg der Innovationen beschreiten, dann brauchen wir überhaupt gar keine Verbote. Ich möchte zeigen, dass Nachhaltigkeit cool ist und dass wir mit technischen Erfindungen den Durchbruch für den Klimaschutz schaffen können. 

Text: Armin Fuhrer

FAKTEN Der Weg Nico Rosbergs vom Formel 1-Fahrer zum Klimaschützer ist nur auf den ersten Blick überraschend. Denn der Weltmeister von 2016 interessiert sich schon länger dafür, wie wir uns in Zukunft fortbewegen werden. Er war Gast auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos und tritt als Botschafter für Nachhaltigkeit der Bahn auf.

Foto: Pressefoto Bilster Berg

EINE DER ANSPRUCHSVOLLSTEN STRECKEN IN EUROPA

„Ich bin fasziniert von Start-ups, die neue Technologien und Ideen entwickeln.“

Hans-Jürgen von Glasenapp, Geschäftsführer & Projektentwickler bei Bilster Berg Drive Resort GmbH & Co. KG.

Warum zählt der BILSTER BERG zu einer der anspruchsvollsten Rennund Präsentationsstrecken? Der BILSTER BERG ist keine Rennstrecke im eigentlichen Sinn, sondern eine Test-, Event- und Präsentationsstrecke. Die Herausforderung der Strecke liegt in dem 4,2 Kilometer langen Asphaltband. Mit seinen 44 Kuppen und Wannen, 19 Kurven bei einem Gefälle von bis zu 26 Prozent und Steigungen bis zu 21 Prozent, wird auch den Profis aus dem Motorsport einiges abverlangt.

Wie klimafreundlich arbeitet der BILSTER BERG? Es ist uns wichtig, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Wir haben uns z. B. schon 2012 für die Installation eines Umweltmanagementsystems entschieden, 150 Hektar ökologische Ausgleichsflächen für Flora und Fauna geschaffen und setzen ausschließlich auf 100 % regenerative Energie.

Welche neuen Kundenkreise konnten Sie erobern? Neben sensiblen Fahrzeugtests zur Erprobung neuer Entwicklungen in der Fahrzeugindustrie begleiten wir auch aktuelle Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität und werden immer mehr von der Werbefilmindustrie gebucht.

Text: Helmut Peters ANZEIGE

BEIM SCHEIBENTAUSCH ZUM EXPERTEN


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ÜBER DEM VERKEHRSKOLLAPS SCHWEBEN Foto: mostphotos

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Smart dem Stau ausweichen

In vielen Städten sind E-Scooter überall zu sehen – und sie werden immer beliebter.

E-Bikes, E-Roller oder E-Scooter – Elektromobilität kann den Arbeitsalltag sehr erleichtern und die Umwelt schonen. Es gilt aber einiges zu beachten.

Welcher Angestellte mit Auße-

neinsatz kennt das nicht: Man hat einen Termin irgendwo in der City, doch der Weg dorthin mit dem Auto wird einem nicht leichtgemacht, denn es drohen Staus und nicht zuletzt eine zeitraubende Parkplatzsuche. Wer in so einer Situation nicht auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen möchte oder kann, hat noch andere Möglichkeiten: neben dem guten alten Fahrrad auch das E-Bike, den E-Roller und neuerdings auch den E-Scooter. Sie alle haben Vorteile gegenüber dem Auto, denn sie bringen einen nicht nur schneller zum Ziel, sondern sind auch umweltfreundlich und platzsparend. Kein Wunder, dass immer mehr Arbeitgeber auch solche Fortbewegungsmittel in ihren Fuhrpark aufnehmen. Einen regelrechten Boom haben

in den vergangenen Jahren vor allem E-Bikes erlebt. Unterneh-

men bietet sich die Möglichkeit, eine firmeneigene E-Bike-Flotte anzuschaffen, die sie für die Mitarbeiter im Bedarfsfall ständig bereithält. Die Bikes stehen auf dem Firmengelände und jeder Mitarbeiter, der zu einem Außentermin fahren muss, kann eines dieser Fahrzeuge nutzen. Inzwischen tummeln sich zahlreiche Anbieter auf dem Markt, die solche Fahrräder mit Elektromotor als Leasingfahrzeuge für die E-Bike-Flotte anbieten. Ebenso gibt es die Möglichkeit, über den Arbeitgeber ein E-Bike für den Arbeitnehmer zu leasen. Das Leasing beim E-Bike hat die gleichen Voraussetzungen wie der Dienstwagen. Unternehmer können sich anstelle des E-Bikes zu ähnlichen Voraussetzungen auch für Elektroroller entscheiden. Sie können vor allem Vorteile haben, wenn die Strecken, die der Angestellte zurücklegen muss, etwas länger sind. Der neue große Renner sind die

E-Scooter, die jetzt in vielen Städten zu sehen sind. Sie sind billiger als E-Bikes, leicht zu bedienen und noch platzsparender. Sie dürfen bis zu 20 Stundenki-

„Elektromobilität kann den Arbeitsalltag sehr erleichtern und die Umwelt schonen. Inhalt: Smart Mobility.“

lometer fahren und eignen sich gut für den schnellen Einsatz in nicht allzu großer Entfernung. Auch mit dem E-Scooter heißt es: Stau und Parkplatzsuche adé.

ist jährlich vorzunehmen. Eine E-Scooter-Flotte kann also sehr praktisch sein. Einfach aufsteigen und losfahren sollte man aber nicht. Zu guter Letzt gibt es natürlich

auch das gute alte Fahrrad ohne Elektromotor. Fahrradfahren fördert die Gesundheit, so sind laut einer Studie der niederländischen Regierung Angestellte, die mit dem Rad zur Arbeit kommen, im Durchschnitt einen Tag pro Jahr weniger krank als Autofahrer. Einen Vorteil haben alle diese Alternativen zum Auto ohnehin: Sie sind CO2-neutral. Text: Armin Fuhrer

Aber aufgepasst: Arbeitgeber

sollten unbedingt die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften beachten, sonst kann es im Falle eines Unfalls ein böses Erwachen geben. Eine Halterhaftung gibt es beim E-Scooter allerdings nicht. Der Arbeitgeber ist aber verpflichtet, seine Angestellten in die Nutzung des kleinen Flitzers einzuweisen. Auch die Sachkundigenprüfung

FAKTEN Unternehmen, die eine Flotte von E-Scootern anschaffen wollen, müssen einiges beachten. Vor allem gilt es, die arbeitsschutzrechtlichen Grundlagen bei Dienstfahrzeugen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), mit den darin enthaltenen Unfallverhütungsvorschriften (UVV) zu berücksichtigen.

Auch in New York wird die Seilbahn als praktisches öffentliches Verkehrsmittel genutzt.

Fahrräder, E-Scooter, ein leistungsstärkerer ÖPNV, ja bald auch noch teure Flugtaxis sollen Metropolen helfen, die Autos von den Straßen zu holen und einen drohenden Verkehrskollaps zu vermeiden. Warum aber denken nur wenige Verkehrspolitiker an einen guten alten Bekannten der Personenbeförderung mit Garantie für schöne Aussichten? Die Drahtseil-Luftseilbahn ist weit über hundert Jahre erfolgreich, dies zwar hauptsächlich im Gebirge, an einigen Orten mittlerweile aber auch im städtischen Verkehr auf dem flachen Land. Südamerika spielt dabei eine Vorreiterrolle. In der bolivianischen Stadt La Paz sind bereits zehn Seilbahnlinien im Einsatz und im mexikanischen Ecatepec nahe Mexiko-Stadt ist das charmant als „Himmels-Metro“ bezeichnete Beförderungsmittel dreimal schneller als ein Sammeltaxi oder ein Bus auf den Straßen. Seilbahnfahren ist umweltfreundlich, sicher und verlässlich, der Bau kostengünstig und in kurzer Zeit realisierbar. Hindernisse jedenfalls versperren in einer Gondel niemals den Weg und immerhin kann eine Seilbahn bis zu 24.000 Menschen am Tag bewegen.

Text: Helmut Peters

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The Next Level of Mobility Urbane Mobilität ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor unseres täglichen Lebens. Integrierte Verkehrslösungen mit Seilbahnen sorgen für relevante Zeitersparnis im Pendlerverkehr, ermöglichen komfortable Mobilität für alle, sind umweltfreundlich und konkurrenzlos kosteneffizient. Wir denken urbane Seilbahnen als Service und Maßstab, als Next Level of Mobility, und ermöglichen so multimodale Verkehrslösungen in einer unabhängigen Dimension. doppelmayr.com

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interessante Messen 2020 Foto: Sandro Joedicke - WHITEDESK

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E-Mobilität und PS-Stars in Erfurt Alle Welt spricht über Elektro-

mobilität und andere alternative Antriebsmöglichkeiten für das Auto der Zukunft – da ist es nicht verwunderlich, dass dieses Thema auch Schwerpunkt der ersten großen Fachmesse in diesem Jahr, der Automobilmesse Erfurt, war. Vom 31. Januar bis zum 2. Februar drehte sich in drei Hallen und im Outdoorbereich des Messegeländes alles um das Thema Auto. Insgesamt traten 30 Automobilmarken und 125 Aussteller an, um die 30.000 Besucherinnen und Besucher schon zum 13. Mal in die Welt des Automobils einzuführen.

Die Automobilmesse Erfurt gilt als

erste Leitmesse des Jahres und zudem als größte Automesse im mitteldeutschen Raum. Gerne nutzten die Hersteller diese Gelegenheit, ihre neuesten Produkte vorzuführen. Zu sehen sein waren unter anderem das neue Plug-in-Hybridmodell Ceed Sportswagon von Kia und Porsches Aushängeschild in Sachen Elektromobilität, der Porsche Taycan. Neuheiten wurden auch von Subaru, Skoda, Mercedes, Opel und Ford präsentiert. Die Besucher konnten sich auch über die neuesten Entwicklungen rund um das Thema E-Mobilität

informieren, sowie über die Ausbaupläne des Versorgungsnetzes für Käufer von E-Fahrzeugen in Thüringen. Voll auf ihre Kosten kamen auch die Fans PS-starker Wagen auf der Tuningmesse. Und neben einer Reihe von Klassikern und Modellen von Lamborghini sind weitere Superstars zu besichtigen: der JP Performance MOMENTUM mit bis zu 1000 PS, der Ferrari F488 Pista mit 720 PS und ein Ferrari 458 Speciale mit 605 PS. Weitere Informationen gibt es unter www.automobilmesse-erfurt.de

Am 23. und 24. Juni 2020 öffnet die Leitmesse für betriebliche Mobilität zum 19. Mal ihre Tore, diesmal unter dem Motto „Informieren – Qualifizieren – Erfahren – Netzwerken“. Deutschlands Leitmesse für betrieb-

Foto: FWTM

liche Mobilität bietet rund 3.000 Fachleuten auf 15.000 qm eine Netzwerk-Plattform am Nürburgring. Die Messe setzt auf Innovationen der Branche. Digitale Anwendungen schaffen Voraussetzung für neue Mobilitätskonzepte. Um ein erfolgreiches betriebliches Mobilitätsmanagement zu übertra-

gen, sind Austausch und Wissenstransfer nötig. Der gewerbliche Anteil an allen Fahrzeugzulassungen liegt bei über 60 Prozent – das macht die betriebliche Mobilität zum Schlüssel der Verkehrswende. Fuhrparkmanagement bedeutet zunehmend die Bereitstellung von alternativen betrieblichen Mobilitätslösungen. Das bfp Fuhrpark-FORUM greift die Digitalisierung, E-Mobilität und weitere wichtige Trends gezielt auf: Aussteller präsentieren aktuelle Lösungen, Experten diskutieren praxis- und zukunftsorientierte Fragestellungen.

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Leitmesse für betriebliche Mobilität am Nürburgring „Das Geschäft verändert

sich rasant und wer mitreden und richtig entscheiden will, muss zum bfp Fuhrpark-FORUM kommen“, Moderator Stephan Lützenkirchen. Antworten gibt es am Nürburgring, zudem die perfekten Bedingungen für Fahrtests auf der Formel-1Strecke, innovative Management-Tools, ein breites Informationsangebot – alles komfortabel verdichtet auf zwei Tage. Wer am Nürburgring dabei sein will, kann sich online bereits Tickets sichern. Weitere Informationen: www.fuhrparkforum.de

Alles rund ums Auto in Freiburg Das Autojahr startet auch 2020

wieder mit der größten und bedeutendsten Automesse Süddeutschlands – der AUTOMOBIL 2020 in Freiburg. Auf rund 21.000 Quadratmetern erwartet die Besucher vom 28. Februar bis 1. März eine große Auswahl an Neuheiten aus der Branche und Entwicklungen aus den Bereichen innovative Mobilität und alternative Antriebe. Die erwarteten 22.000 Besucher – unter ihnen kommen viele auch aus den Nachbarländern

Schweiz und Frankreich – können sich an den drei Tagen auf dem Freiburger Messegelände ausführlich umsehen und sich von den Ausstellern auch professionell beraten lassen. In drei Hallen finden die Besucher auch in diesem Jahr wieder eine große Auswahl an Neuwagen und eine Vielfalt an Elektround Hybridfahrzeugen, die sie teilweise direkt vor Ort Probe fahren können. Neben Neuwagen hält die AUTOMOBIL auch

unter anderem Informationen zu Ladestationen für die alternativen Antriebe, zur barrierefreien Mobilität und eine Auswahl an Schmuckstücken der Auto-Geschichte aus verschiedenen Jahrzehnten parat. Auf dem Freigelände und auf den Flächen der Automobil-Marken erwartet die Autoliebhaber ergänzend ein umfassendes Rahmenprogramm. Weitere Informationen gibt es unter:

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Mit simplen Mitteln Kosten senken Ein Fuhrpark kostet viel Geld, ist jedoch für viele Unternehmen unverzichtbar. Es gibt aber Möglichkeiten, die Verbrauchskosten herunterzufahren.

Viele Firmenchefs kennen das: Die laufenden Kosten für das Unternehmen sind zu hoch und müssen dringend gesenkt werden. Da fällt der Blick schnell auch auf den Fuhrpark. Bevor man aber an der Ausstattung der Flotte die Schere ansetzt, sollte man sich zunächst überlegen, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt. Denn die Flotte ist für viele Unternehmen immens wichtig, oder, wie bei Transportunternehmen, sogar die Grundlage ihres Geschäfts. Es gibt Schritte, die sind denkbar

einfach – aber zur Umsetzung müssen vor allem die eigenen Mitarbeiter sensibilisiert werden. Beispiel Fahrverhalten. Viele Fahrer lassen den Motor ihres Firmenwagens gern im Stand laufen. Für das einzelne Fahrzeug vielleicht kein großes Ding – rechnet man die dadurch zusätzlich entstehenden Kraftstoffkosten aber auf die gesamte Flotte hoch, kommt einiges Sparpotenzial zusammen. Experten berichten, dass es Unternehmen gibt, die mit solch einer einfachen Maßnahme sechsstellige Summen einsparen konnten. Um einen solchen Spareffekt zu erzielen, müssen die Mitarbeiter darüber jedoch von Experten geschult werden, wann der Leerlauf notwendig ist und wann nicht.

Sehr hilfreich ist es, einen Über-

blick über die jeweiligen Kraftstoffverbrauchsdaten der Fahrer zu haben. Mit diesen Daten kann individuell auf falsches Verhalten hingewiesen, den Mitarbeitern richtiges Verhalten beigebracht und auf diese Weise der Kraftstoffverbrauch im gesamten Fuhrpark verringert werden. Ein positiver Nebeneffekt stellt sich auch noch dadurch ein, dass die Motornutzung der Fahrzeuge verringert und dadurch die Kosten für Reparaturen und von Verschleißerscheinungen ebenso gesenkt werden können wie die Kosten für die Wartung. Am Ende wird auch die Lebenszeit des Fahrzeugs verlängert.

„Eine regelmäßige Wartung scheint nur auf den ersten Blick die Kosten zu erhöhen.“ Ebenso sind die Fahrer in puncto

wirtschaftliches Fahren angesprochen. Nach Erkenntnissen des US-amerikanischen Energieministeriums kann durch wirtschaftliches Verhalten bis zu ein Drittel der Kosten für den Kraftstoff eingespart werden. So wirkt

sich beispielsweise aggressives Fahrverhalten ebenfalls negativ auf den Verbrauch aus. Spezialisierte Software-Anbieter haben inzwischen Apps im Programm, mit denen das Fahrverhalten der Fahrer überprüft werden kann. Möglich ist, im Unternehmen einen kleinen Wettbewerb zwischen den Fahrern zu veranstalten: Wenn vielleicht der Fahrer, der sich als der effizienteste beim Kraftstoffverbrauch herausstellt, am Ende einen Bonus erhält, hat das Unternehmen immer noch viel Geld gespart, aber zugleich die Fahrer zu sparsamerem Verhalten animiert. Ebenso gibt es heute die Möglichkeit, über ein Audiosystem die Fahrweise des Fahrers zu überprüfen. Sie kann dann direkt korrigiert werden.

aufgrund der längeren Strecke steigt. Zusätzlich wirkt sich jeder unnötig gefahrene Kilometer auf den Verschleiß des Fahrzeugs aus und erhöht die Wartungskosten. Auch können mögliche Kosten, durch Überstunden, die der Fahrer wegen des Umwegs und der damit verbundenen längeren Fahrtzeit machen muss, vermieden werden. Zur Routenplanung gehört übrigens auch, Staus rechtzeitig zu erkennen und zu umfahren. Denn Staus bedeuten mehr Stehen im Leerlauf und eine längere Fahrtzeit. Nach Untersuchungen soll die Kilometerleistung des Fuhrparks um rund zehn Prozent zurückgehen, wenn das Unternehmen über eine fähige Fuhrparkmanagementsoftware verfügt.

Aber nicht nur die Fahrer sind gefragt, auch das Unternehmen kann zur Kraftstoffeffizienz und zum Sparen beitragen. Beispiel Tankkarte: Wer eine solche Karte besitzt, kommt oft in den Genuss von Preisnachlässen beim Kraftstoff. Auch gibt es Möglichkeiten, die korrekte Abrechnung zu überprüfen. Auch Tankkarten bieten zudem die Möglichkeit, Einblick in den Kraftstoffverbrauch zu erhalten und Verschwendung zu erkennen.

Stichwort Wartung: Eine regelmä-

Wichtig ist auch, gerade bei

längeren Fahrten, eine gute Planung der Route. Wer seinen Fahrweg schlecht plant, fährt vielleicht Umwege, die wiederum dafür sorgen, dass der Verbrauch

ßige Wartung scheint nur auf den ersten Blick die Kosten zu erhöhen. Viel teurer kann es aber werden, wenn der Fuhrparkchef sie nachlässig behandelt. Denn tatsächlich kosten Wartungen Geld – aber im Vergleich zu hohen Reparaturkosten, die möglicherweise aufgrund mangelnder Wartung entstehen, kann die Summe am Ende viel niedriger sein als im Schadensfall. Zudem erhöht sich bei schlecht gewarteten Fahrzeugen auch der Kraftstoffverbrauch, beispielsweise durch alte Zündkerzen. Intelligente Software kann über die Zahl der Betriebsstunden des Fahrzeugmotors oder die Laufleistung informieren oder

über die Frage, welche Wartung notwendig ist, aufklären. Diese Informationen geben dem Fuhrparkchef die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld an eine Werkstatt zu wenden und einen Termin zu vereinbaren und so unnötige Wartezeiten auf den Werkstatttermin und überflüssige Ausfallzeiten des Fahrzeugs zu vermeiden. Apropos Werkstatt: Die Auswahl einer Werkstatt in der Nähe sorgt für Zeitersparnis. Und Zeit ist Geld. Und schließlich kann auch die

Wahl der richtigen Reifen für Kostenersparnis sorgen, denn ein guter Reifen kostet zwar vielleicht etwas mehr, sogt aber im besten Fall dafür, dass der Kraftstoffverbrauch sinkt. So ist das wichtigste Kriterium für Fuhrparkbetreiber von Transportunternehmen bei der Auswahl des Reifen laut einer Befragung des Reifenherstellers Goodyear, der Rollwiderstand. Text: Armin Fuhrer

FAKTEN Ein Fuhrpark kostet Geld, und ein nicht geringer Anteil der Kosten geht in den Kraftstoffverbrauch. Durch verschiedene Maßnahmen können Fuhrparkchefs an dieser Stelle viel Geld sparen. So sollten sie auf eine effiziente Fahrweise der Fahrer achten und regelmäßig die Fahrzeuge warten lassen.


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Die Datenfluten des Fuhrparkmanagements

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DER TRUCK DER ZUKUNFT

Wenn ein Fahrer einen Strafzet-

tel bekommt, muss die Firma den Fahrer benennen können und Software, die automatisch eine SMS oder eine Mail an den Fahrer sendet, ist eine starke Vereinfachung. Da kommt dann der Datenschutz ins Spiel, sagt Marc-Oliver Prinzing. Er ist Fuhrpark-Berater in Stuttgart und Vorsitzender des Vorstands des Bundesverbands Fuhrpark-Management. Den interessieren dann: Können die Daten der Fuhrpark-Verwaltung bei einem

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Ein Auto als Teil des Fuhrparks eines Unternehmens ist ein Kostenfaktor und damit eine Möglichkeit, Kosten zu senken. Entscheidend wird deshalb das sogenannte Schnittstellenmanagement. Wer einen Fuhrpark managt, muss wissen, in welchem Zustand das Auto ist, ob es vollgetankt ist, wann die nächste Inspektion fällig ist, wer es fahren darf, wer es wann hatte, wann es abgeschrieben ist. SIM-Karten im Auto und GPS-Daten geben dem Fuhrpark-Management neue Möglichkeiten. Die digitale Fahrzeugakte ist nur der erste Schritt. Das Auto sollte auch Daten an die Buchhaltung oder an die Personalabteilung liefern.

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Große Fuhrparks brauchen logistische Feinarbeit. Sie ist nur noch mit passender Software möglich, vor allem, wenn eine Firma Elektroautos einsetzt.

Mark-Oliver Prinzing, Fuhrpark-Berater in Stuttgart und Vorsitzender des Vorstands des Bundesverbands Fuhrpark-Management

externen Anbieter in einer Cloud gespeichert werden? Das muss im Unternehmen mit dem Datenschutzbeauftragten geklärt werden. Laut Prinzing gibt es in Deutschland etwa zehn große Anbieter von professioneller Software für Fuhrpark-Management. Firmen können Spezial-Software kaufen oder leasen, die sie auf Firmenrechnern installieren können oder solche, die Daten in der Cloud speichern. Meist sind die Autos im Fuhrpark einer Firma geleast. Die Software ermöglicht es der Firma, dass ihr Management die Daten des Autos anschauen kann und bietet die Verbindung zur Buchhaltung und Personalplanung. „Einen Fuhrpark mit zehn Fahrzeugen kann man vielleicht noch irgendwie mit einer Excel-Tabelle managen, aber mehr Autos machen das

unmöglich“, sagt Prinzing. Nutzt ein Unternehmen Elektrofahrzeuge wird es noch viel komplizierter. Das System muss dann auch wissen, wieviel Kilometer der letzte Fahrer absolviert hat, für wieviel es der nächste Fahrer braucht. Reicht die Zeit zwischen den beiden Fahrten, um das Auto aufzuladen? Gibt es andere freie Fahrzeuge? Prinzing sagt, dass Schnittstellenmanagement besonders wichtig geworden ist: „Sie bekommen viele Daten von außerhalb, die sie nicht manuell eingeben wollen: Tankbelege, Strafzettel, Leasing-Abrechnungen.“ Je professioneller die Informationsflut gemanagt werden kann, desto besser für Firmen. Für viele Unternehmen seien die Fuhrpark-Kosten nach den Personal-Kosten der zweitgrößte Ausgaben-Block.

Wer etwa hundert Autos im Einsatz hat, kann im Monat 1.000 Tankbelege und mehr erzeugen. Wenn die vom Tankkarten-Anbieter direkt ins System überspielt werden, spart das Zeit, reduziert Fehlerquellen und ermöglicht Kontrollen. Eine Software kann in Sekunden Alarm geben, wenn in einen 60-LiterTank 68 Liter getankt würden. Firmen müssen regelmäßig die Führerscheine ihrer den Fuhrpark nutzenden Mitarbeiter kontrollieren. Moderne Software ermöglicht diese Kontrolle mit RFID-Chips auf dem Führerschein, den Mitarbeiter dann einfach nur noch regelmäßig an ein Lesegerät halten müssen. In Zukunft dürfte die Datenflut, die die Software für das Fuhrpark-Management verarbeiten muss, noch steigen. Bisher liefern die in den Autos gespeicherten SIM-Karten Daten nur an die Fahrzeughersteller. Einige dieser Daten sind aber auch für die Fuhrpark-Manager interessant. Sollten die Herstellerdaten in ihr System gespielt werden, könnten sie kontrollieren, wie welcher Fahrer mit welchem Auto umgeht. Text: Christian Litz

FAKTEN Unternehmen können für ihr FuhrparkManagement Software kaufen oder leasen. Dabei müssen sie vorab die Grundsatzentscheidung treffen, ob sie die Daten in der Cloud oder auf Firmenservern speichern. Der Datenschutzbeauftragte ist gefragt.

Im Zentrum der Messe steht unter anderem der Truck der Zukunft.

Die IAA Nutzfahrzeuge, die vom 24. bis zum 30. September in Hannover stattfindet, bietet die weltweit wichtigste Plattform für die Zukunft der Nutzfahrzeugindustrie. Vor zwei Jahren stellten fast 2.200 Aussteller aus 43 Ländern ihre Neuheiten und Produkte vor. Rund 250.000 Besucher erlebten eine Branche im Aufbruch. Auch in diesem Jahr können sich die Besucher auf zahlreiche Weltneuheiten freuen. Wie sehen die Nutzfahrzeuge im Jahr 2030 aus? Wie wird die Technologie im Cockpit aussehen? Experten der TU München stellen auf der Messe eine spannende Studie vor. Aber auch die Hersteller widmen sich dem Truck der Zukunft. Der Beruf des Fernfahrers wird sich in zehn Jahren komplett wandeln. Statt der riesigen Außenspiegel kann der Fahrer den Verkehr mit den sogenannten Mirror-Cams überwachen. Im Cockpit gibt es moderne und bequeme Sitze; große Stauflächen lassen das Gepäck und die persönlichen Utensilien verschwinden. Die modernen LKW der Zukunft werden mit den LKW von heute nicht mehr zu vergleichen sein, da sind sich die Experten sicher.

Text: Jörg Wernien ANZEIGE

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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE GEOTAB – PARTNER CONTENT 19

Fuhrparkmanagement leicht gemacht

Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde, immer mehr Elektrofahrzeuge erobern die Straße, die Infrastruktur der Ladestation wächst schnell. Kein Wunder, dass auch immer mehr Fuhrparkmanager nach und nach die Flotte an Elektrofahrzeugen erhöhen. Welche Fahrzeuge sollen angeschafft werden, welche versprechen den größten Nutzen, die höchste Reichweite und das beste Einsparungspotenzial? Fragen, die ein brandneues Tool von Geotab beantworten kann. Geotab ist der weltgrößte Anbieter von Telematik-Systemen. Gerade erst wurde die Marke von zwei Millionen gewerblicher Abonnenten überschritten. Große und kleine Unternehmen, private und staatliche Fuhrpark-Flotten vertrauen weltweit der offenen Plattform.

sich entwickelt, desto interessanter werden die denkbaren Nutzungsszenarien und auch die finanziellen Anreize“, so Boeckers. „Dank des EVSA werden die Vorteile der Elektromobilität auch für Fuhrparkmanager nachvollziehbar. Wir freuen uns sehr, dass immer mehr von unseren Kunden den Weg in Richtung Elektromobilität gehen.“

„Soziale Verantwortung spielt für Unternehmen

Geotab verfügt über eine einzigartige Menge an

Das neue EVSA ist Bestandteil der marktführenden

Telematik Lösung in der Geotab-Produktpalette. Damit sind die Flottenmanager in der Lage, den Return of Investment (ROI) für die E-Mobile präzise nachzuweisen. Das EVSA erfasst die Emissionen, die Gesamtbetriebskosten und weitere wichtige relevante Fahrzeugdaten im täglichen Betrieb. Das System ist für User als Add-in der Telematikplattform von Geotab verfügbar.

heute eine wichtige Rolle. Sie setzen sich Klimaziele und wollen die Luftverschmutzung in Städten reduzieren. Elektromobilität ist eines der wichtigen Themen“, sagt Klaus Boeckers, Vice President Nordics, Central & Eastern Europe and Benelux bei Geotab. „Die Umstellung einer Flotte auf Elektromobilität ist jedoch keine leichte Aufgabe. In einem wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge müssen Flottenmanager herausfinden, welche Modelle am besten zu ihren Anforderungen passen. Dabei geht es sowohl um die Reichweite, um lokale Wetter- und Straßenverhältnisse, Änderungen im Fahrverhalten als auch um Budgetfragen.“

Klaus Boeckers kann sich solche Partnerschaften zwischen der öffentlichen Hand und Geotab sehr gut vorstellen.“ Zusammen können wir den Verkehr viel wirksamer leiten und regulieren. Das bedeutet weniger Schadstoffe, weniger Lärm und ein großes Plus an mehr Lebensqualität für die Städte.“

Das neue Tool, Electric Vehicle Suitability Assess-

Auch Neil Cawse, der CEO von Geotab, sieht noch

„Elektrofahrzeuge sind allein schon aus der Emissi-

Die Zeit, die Zahl der Abonnenten weltweit erneut

ment, kurz: EVSA (Eignungsbewertung für Elektrofahrzeuge) ist der neue Analyse-Schlüssel bei der Einführung von E-Mobilen in einem gewerblichen Fuhrpark. Das EVSA beurteilt das Fahrverhalten, berechnet das Einsparpotenzial und die mögliche Reduktion des CO2-Ausstoßes. Es empfiehlt ausschließlich Elektrofahrzeuge, die allen Anforderungen des Fuhrparks entsprechen und auch finanziell tragfähig sind. onsperspektive sinnvoll. Je weiter die Technologie

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Software-Einblicke

Daten, die jeden Tag gesammelt werden. Big Data das auch anderen in der Zukunft zu Gute kommen könnte. Städte wie Hamburg oder Berlin denken über Open Data Plattformen nach, wollen so den Individual- und den öffentlichen Personennahverkehr besser steuern und damit effektiver machen.

Überprüfen Sie den Status Ihrer Fahrer. Fotos: Geotab

große Potenziale in der Zukunft.“ „Die Abonnentenzahl wächst weltweit weiter. Gemäß unseres Firmenmottos ‚you can‘t manage what you don‘t measure‘ haben wir gezeigt, dass unsere Kunden und die Gesellschaft von einem verbesserten Flottenmanagement und datengesteuerten Erkenntnissen profitieren können, um Herausforderungen in den Bereichen Verkehrssicherheit, Stadtplanung, Klimawandel und mehr zu bewältigen.” zu verdoppeln, hat bereits begonnen.

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BUSINESS MOBILITY – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Julia Schwärzler, Kommunikation und Marketing bei Doppelmayr Mobilität auf einem höheren Level

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Unsere Gesellschaft verändert sich zusehends, unsere Lebensräume entwickeln sich rasant. Der Verkehr nimmt zu, die Stadt wird lauter, die Straßen verstopfter, die Luft immer schlechter. Faktoren, die sich merklich auf die Lebensqualität der Menschen auswirken. Gleichwohl sind wir

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Stephan Lützenkirchen, Inhaber von pfefferminds.com Das Klima im Fokus Die größte Veränderung der letzten Jahre ist der – zumindest in den Ballungsräumen – schnelle und einfache Zugang zu verschiedenen Mobilitätsangeboten: Sharing, Taxi und Uber sowie öffentlicher Nah- und Fernverkehr, alles über Apps verfügbar. In den Städten haben diese Angebote die Abhängigkeit vom eigenen Auto deutlich gelöst. Doch schon am

Zum Schutz der Umwelt kann sie an vielen Stellen angesetzt werden. Mit einem in der Seilbahnstation untergebrachten Elektromotor ist die Seilbahn energieeffizient und leistungsstark – ohne Auspuff, ohne Feinstaub. Städte wie La Paz, Portland und London setzen Seilbahnen bereits erfolgreich ein: mit Mobilität auf dem nächsten Level.

Stadtrand ist es anders, und darin liegt ein Grund dafür, dass die Zahl der in Deutschland zugelassenen PKW weiter steigt – es sind inzwischen über 47 Millionen. Ein weiterer Grund ist der verhältnismäßig geringe Preis: Autofahren ist vor allem bei gewerblich genutzten Fahrzeugen immer günstiger geworden, zudem sind die Prozesse schlank und die Barrieren durch Flatrates niedrig. Waren es zur Jahrtausendwende noch komplexe Beschaffungsprozesse, genügen heute wenige Klicks, um ein sehr gutes, zum Teil irritierend günstiges Angebot zu bekommen. Der Firmenwagen wurde für immer mehr Menschen zur Normalität, die Ehrfurcht vor dieser einst so komplexen und langfristigen Festlegung ist verschwunden und wurde seit dem Dieselskandal nach und nach durch Zweifel am Auto ersetzt – es wird über die Auswirkungen aufs Klima das Leben in der Stadt diskutiert.

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wurden die Rad-Durchmesser immer größer, wodurch sich der Rollwiderstand des Reifens reduziert. Entwickler wollen mit aerodynamischen Grundfunktionen den cw-Wert und den CO2-Verbrauch senken, was mehr Flexibilität und optimale Kostenstrukturen erfordert.

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auf Mobilität angewiesen. Ein Verkehrsmittel, das durch seine Eigenschaften in der Stadt Herausforderungen auf einer neuen Ebene lösen kann, ist die Seilbahn. Sie verfügt über eine ganze Reihe an Vorteilen. Seilbahnen können die Verkehrsinfrastruktur erweitern, sowie wichtige Knotenpunkte oder Hotspots an das Verkehrsnetz anschließen. Damit sind sie eine ideale Ergänzung zu einem bestehenden Mobilitätssystem. Die Seilbahn erschließt eine komplett neue Verkehrsebene: Sie erstreckt sich über der bestehenden Infrastruktur, die weiterhin für das Stadtleben genutzt werden kann.

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Peter Wilhelm Borbet jun., Innovations- und Projektmanager BORBET GmbH Mehr Flexibilität für neue Technologien Jüngste Entwicklungen veränderten die Mobilität: die Elektrifizierung, neue Konzepte sowie Unternehmensübernahmen und Start-ups. Praktisch ging die Elektrifizierung mit mehr Gewicht der Fahrzeuge einher. Für LeichtmetallräderHersteller sind deshalb höhere Achs- und Radlasten zu beachten. Gleichzeitig

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Experten über die Zukunft der Mobilität

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Clemens Noll-Velten, Publisher und Chefredakteur bfp FUHRPARK & MANAGEMENT Neue Möglichkeiten Kaum ein anderer Bereich steht vor einem solchen Wandel wie die Mobilität. Stand bislang das Auto im Fokus, ist nun ein Umdenken spürbar. Die Digitalisierung und Vernetzung verschiedener Lebensbereiche ermöglichen neue Angebote, die auf individuelle

Wir arbeiten beim Schwerpunktthema Leichtbau an der Weiterentwicklung vorhandener Technologien – mit dem Ziel das Rad effizienter zu machen.Immer mehr Kunden setzen zudem verstärkt auf Individualisierung, um die eigenen Fahrzeuge vom Wettbewerb abzuheben. Im Fokus der Branche stehen neue wegweisende Technologien, die zur Gewichtsreduktion, zur Optimierung der aerodynamischen Eigenschaften und zur optischen Individualisierung zum Einsatz kommen. Sie sind vor allem für elektrifizierte Pkw und SUV der neuen Generationen geeignet.

Bedürfnisse ausgerichtet sind. Politik und Wirtschaft müssen künftig entlang von Mobilitätsketten denken und Bedingungen für integrierte Konzepte schaffen – auch bei der betrieblichen Mobilität. Nirgendwo sonst verschmelzen so viele verschiedene Mobilitätsanforderungen wie im Unternehmen. Und der technische Fortschritt beschleunigt diese Entwicklung rasant. Digitale Anwendungen schaffen überhaupt erst die Voraussetzung für Carsharing, Ridesharing oder Citybikes. Unternehmen können so durch „Mobility as a Service“ als attraktiver Arbeitgeber bei Fachkräften punkten, etwa in Form eines Mobilitätsbudgets. Statt Dienstwagen gibt es ein variables Angebot: Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern ein festes monatliches Budget zur Verfügung, das sie für Sharing-Angebote, Bahntickets, E-Bikes, Taxis oder ähnliches verwenden. Texte: Armin Fuhrer ANZEIGE – ADVERTORIAL

Experten für Mobilität im Wandel Der VMF ist Ratgeber, unabhängiger Richtungsweiser und Impulsgeber in der Mobilitätsbranche der Gegenwart und Zukunft. Die Mobilität ist aktuell einem rasanten Wandel unterworfen. Die Großstädte werden gerade von E-Rollern geflutet und Carsharing als mobiles Alternativangebot steht im Fokus der Nutzer. Wie entwickelt sich die Mobilität in 10 Jahren? Wird sich die Elektromobiltät als das ökologische Allheilmittel herausgestellt haben und wie werden sich die Kosten entwickeln? Wie wird sich die Infrastruktur in Form von Ladesäulen, Batterieentwicklung als auch in Form von Dienstleistungen mit Förderanreizen weiterentwickeln? Die beschriebenen Herausforderungen wachsen damit auch für Firmen und die Projektsynergien und einer starken, mitgestaltenden Mobilität ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Markt- und Gremienpräsenz ein wichtiger Partner und ermöglicht Zeit- und Kostenersparnis sowie Stärkung. Der Verband der markenunabhängigen Mobilitätsund Fuhrparkmanagementgesellschaften e.V., kurz Executive-Mitglieder im VMF sind alle herstellerunVMF, gibt hier als unabhängiger Richtungsweiser für abhängigen Anbieter von fairen, wirtschaftlichen und Firmen- und Privatkunden, die ihre modernen Mobili- nachhaltigen Mobilitätslösungen wie Leasing, Miete, tätsherausforderungen neutral, umweltfreundlich Bereitstellung (auch sharing, „free floating“), Verund vertrauenswürdig gelöst haben möchten, gerne waltung von Fahrzeugen gleich welcher Antriebsart Orientierung. Für seine Executivmitglieder und Premi- sowie herstellerunabhängige Beratung. Premiumumpartner ist er mit hochspezialisiertem Fachwissen, partner des VMF sind Anbieter von Dienstleistungen,

Texte: Armin Fuhrer

ergänzend zum Angebot der Executive-Mitglieder, aber auch Individualpersonen mit anerkanntem Expertenstatus. Sie finden im Verband der markenunabhängigen Mobilitäts- und Fuhrparkmanagementgesellschaften e.V. interessante Kontakte, Synergien und Zukunftsimpulse. Der VMF stärkt zur Zeit dieses bedeutende Branchennetzwerk durch neue Mitglieder und Premiumpartner inklusive interessanter Start-ups. Weitere sind jederzeit herzlich willkommen. Gemeinsam mit ihnen unterstützt der Verband die Gestaltung von fairen, herstellerunabhängigen, ökonomisch-ökologischen Mobilitätslösungen der Zukunft, aber auch die Vertrauensbildung für digitale, autonome Mobilitätskonzepte und -prozesse u.a. durch bedeutende Qualitätsstandards (Siegel) wie „Die Faire Fahrzeugbewertung VMF®“.

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In Zeiten des Fachkräftemangels bietet Sortimo Lösungen zur Arbeitszeitgewinnung für Handwerk und Service Ordnung ist das Schlagwort, mit dem der professionelle Arbeitsalltag schon im Fahrzeug beginnt, denn jedes Kilo unnötige Ladung kostet Kraftstoff und jeder doppelte Weg braucht Zeit. Mittels speziell auf die individuellen Bedürfnisse aus Handwerk und Service abgestimmten Mobilitätslösungen trägt Sortimo zu einer deutlich höheren Effizienz im Arbeitsalltag sowie einer verbesserten Wirtschaftlichkeit der Unternehmen bei. Dabei setzt die Sortimo Online-Plattform mySortimo neue Maßstäbe in der Beschaffung und Organisation des mobilen Handwerkeralltags. Handwerker und Servicetechniker haben auf mySortimo die Möglichkeit, ihr Fahrzeug rund um die Uhr den branchenspezifischen Gegebenheiten individuell anzupassen. Nicht nur durch ein Regalsystem im Laderaum, sondern auch durch Ordnungssysteme, wie Beschriftungen und Schaumstoffeinlagen für Werkzeuge und sensible Geräte sowie Fahrzeugbeklebungen für die Eigen-

werbung des Handwerkers. mySortimo erlaubt es Handwerkern und Servicetechnikern, sich ihr Nutzfahrzeug rund um die Uhr den individuellen und branchenspezifischen Anforderungen entsprechend zu gestalten. An nur einer Anlaufstelle erhalten Kunden schlüsselfertige Lösungen für ihren beruflichen Alltag, wodurch ihnen mehr Zeit bleibt, die genau dort eingesetzt werden kann, wo sie auch benötigt wird – nämlich in der Werkstatt oder auf der Baustelle.

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Aus diesem Grund wurde die SR5 Fahrzeugeinrichtung von Grund auf für ein digitales Umfeld konzipiert, sie kann schnell und einfach im Online-Konfigurator erstellt oder mit dem Sortimo Berater gemeinsam geplant werden – je nach Belieben des Kunden. Das innovative Regalsystem ermöglicht eine perfekte Arbeitsplatzorganisation auf engstem Raum und schafft für Handwerk und

Service dank simpler Individualisierungsmöglichkeiten ein optimales Arbeitsumfeld. Die Anpassung des Regalsystems an die Fahrzeugsilhouette erlaubt eine maximale Nutzung des Laderaums im Nutzfahrzeug. Die Unterbringung von Werkzeugen, Maschinen und Verbrauchsmaterialien in Koffern und BOXXen funktioniert über Systemgrenzen hinaus.

SR5 bietet Handwerkern eine perfekte Arbeitsplatzorganisation auf engstem Raum.

Über weitere Services und ein breites Produktportfolio lässt sich das Firmenfahrzeug ganz den eigenen und branchenspezifischen Anforderungen entsprechend optimieren. Dank Werkzeugeinlagen aus Schaumstoff und Beschriftungsetiketten profitieren Handwerker und Servicetechniker im

Sinne einer optimalen Arbeitsplatzorganisation von einem höchst produktiven Arbeitsumfeld. Die damit einhergehende Zeitersparnis schlägt sich wiederum in einer gesteigerten Rentabilität der Unternehmen nieder.

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Eine perfekte Verknüpfung aus Online- und Offline-Kanälen erlaubt es Kunden, den für sie optimalsten und produktivsten Weg zum Kauf einer Mobilitätslösung zu wählen. So bietet Sortimo ein Verkaufs- und Servicenetz, welches online über die Plattform mySortimo rund um die Uhr zugäng-

lich ist, aber gleichzeitig auch über den persönlichen Kontakt vor Ort in einer Sortimo Niederlassung oder Station zur Verfügung steht. Egal, ob online bestellt oder über den Sortimo Berater gekauft, alle Bestellungen, Planungen und Grafiken sind für den Kunden in seinem persönlichen

Alles aus einer Hand Auf mySortimo erhalten Sortimo Kunden alles, was sie für ihren mobilen Arbeitsplatz im Nutzfahrzeug benötigen – und das an nur einer Anlaufstelle: >> >> >> >> >> >> >>

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Account auf mySortimo einsehbar und erleichtern so den Überblick über das Inventar der Fahrzeuge, aber auch die Nachbestellung von Zubehör, Fahrzeugeinrichtungen und Beklebungen, was dem Handwerker und Servicetechniker, wie auch dem Flottenmanager und Einkäufer Zeit spart.


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GESCHÄFTSREISEN VORWORT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

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Foto: Pressefoto VDR

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Christoph Carnier, Präsident des Verbands Deutsches Reisemanagement e. V. (VDR)

Die Zukunft der Geschäftsreise beginnt heute

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eschäftsreisen sind ein immenser Wertschöpfungsfaktor und wichtiger Motor der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Laut VDR-Geschäftsreiseanalyse 2019 geben deutsche Unternehmen für Reisen ihrer Mitarbeiter jährlich 53,5 Milliarden Euro aus. Die persönliche Begegnung bleibt für deutsche Unternehmen auch in Zeiten virtueller Meetings wertvoll und dient nicht zuletzt dem Aufbau von Businesskontakten und gegenseitigem Vertrauen. Das geschäftliche Mobilitätsmanagement kümmert sich dabei um die Interessen der

Unternehmen und der Mitarbeiter in Fragen der Nachhaltigkeit, Sozialverantwortung, Sicherheit, Datenschutz und Kosteneffizienz. Der Wirtschaftsstandort Deutschland braucht verlässliche Mobilität. Reisehemmnisse haben den Motor in den vergangenen Monaten des Öfteren ins Stottern gebracht. Je größer der Zeitverlust durch unzuverlässige Bahnverbindungen, ineffiziente Sicherheitskontrollen an Flughäfen und Verkehrsstaus auf den Straßen, desto größer ist der Produktivitätsverlust für Unternehmen. Ausfälle und Verspätungen von Verkehrsmitteln gefährden ganze

Dienstreisen und damit auch deren unternehmerische Zwecke. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist eine leistungsfähige und verlässlich funktionierende Verkehrsinfrastruktur – auf der Straße, auf der Schiene und in der Luft essentiell. Die Branche darf sich der Klimadebatte nicht entziehen. Verlässlichkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit müssen dabei einander nicht ausschließen – im Gegenteil: Durch ganzheitliche Mobilitätskonzepte, den Einsatz neuer Technologien, den Abbau administrativer Hürden sowie Anreize in den richtigen Bereichen kann die geschäftliche Mobilität wirtschaftlicher und

nachhaltiger gestaltet werden. Wichtig ist dabei, nicht in blinden Aktionismus zu verfallen. Der VDR befürwortet ein Mobilitätskonzept, das die Einhaltung der Klimaschutzziele in der gesamten Europäischen Union und darüber hinaus verfolgt. Mit Hilfe von Technologie die ideale Geschäftsreise planen – gerade beim Thema Geschäftsreisen werden die technologischen Innovationszyklen immer kürzer. Das wirkt sich natürlich auch auf die Zukunft der geschäftlichen Mobilität aus, auf den einzelnen Reisenden und den, der ihn auf Reisen schickt.

Ziel muss sein, den idealen Geschäftsreiseprozess des Mitarbeiters zu entwickeln, Synergien zu nutzen und dabei auch seinen individuellen Bedürfnissen als Mitarbeiter und Mensch gerecht zu werden. Künstliche Intelligenz, robotergestütztes Travel Management und Virtual Reality sind bereits jetzt im Einsatz, um Geschäftsreisen schneller, angenehmer, effizienter und nachhaltiger zu machen. Daran gilt es weiter zu arbeiten. Christoph Carnier, Präsident des Verbands Deutsches Reisemanagement e. V. (VDR)

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Die Welt zu Gast in FrankfurtRheinMain Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist einer der bedeutendsten Tagungsstandorte in Deutschland und Europa - voller Dynamik, weltoffen und pulsierend. Allein in Frankfurt findet durchschnittlich alle sieben Minuten eine Veranstaltung statt. Seit mehr als 800 Jahren ist die Mainmetropole bereits ein Zentrum für Handel und Warenaustausch. Sie bietet eine inspirierende Atmosphäre für innovatives Denken und kreative Ideen und verbindet ihre jahrhundertelange Tradition mit den modernsten Trends des 21. Jahrhunderts. Mit ihrer guten Erreichbarkeit, einer Vielzahl an attraktiven Eventlocations und Unterkünften aller Kategorien sowie branchenspezifischen Netzwerken schafft die Region ideale Voraussetzungen für Tagungen und Events. Mit zunehmender Bedeutung von Incentives und originellen Rahmenprogrammen rücken auch die Vorzüge der Region FrankfurtRheinMain immer weiter in den Fokus. Burgen und Schlösser, UNESCO-Welterbestätten und die malerischen Landschaften laden zu abwechslungsreichen Aktivitäten ein. Viele Highlights der Region sind nicht einmal eine Stunde von Frankfurt entfernt. Gerade die sehr gute Erreichbarkeit Frankfurts aus vielen Teilen der Welt spricht für die Mainmetropole. An Deutschlands wichtigstem Luft-Drehkreuz sind rund 100 Fluggesellschaften angesiedelt, die 300 Zielflughäfen in 100 Ländern ansteuern. Einmal gelandet geht es sehr bequem in die City und an alle wichtigen Orte weiter, denn die Anbindung des Flughafens an die City und die Messe-Locations ist denkbar unkompliziert und schnell. Frankfurt ist aber nicht nur pulsierende Großstadt und innovativer Messestandort, sondern hat weit mehr zu bieten. Kaum eine Stadt und ihre Region bieten so viele Möglichkeiten, die wachsenden Bedürfnisse von Tagungs- und Messegästen zu be-

NEUIGKEITEN AUS FRANKFURT: GekkoHouse

Anfang 2020 eröffnet in Frankfurt das erste Gekko House. Auf sechs Etagen wird das neue Haus mit 128 Zimmern und Suiten zum Zentrum für internationale Gäste. Im Erdgeschoss werden Bar und Restaurant sowohl für Übernachtungsgäste als auch für Locals der Place to be im Gallusviertel, unweit der Messe. Das Berliner BBQ-Konzept „Chicago Williams“ eröffnet im Gekko House seine zweite Dependance. Als ganz besonderer Platz mit Blick auf die Frankfurter City ist der Chicago Williams Rooftop geplant. Das Design des Hotels übernimmt das Frankfurter Team von Morgen Interiors.

Marriott und Sheraton Frankfurt Airport:

Foto: #meetfrankfurt, Holger Ullmann

friedigen und ihnen ein Angebot rund um die eigentliche Veranstaltung zu offerieren – von kulturellen Highlights bis hin zu perfekten Möglichkeiten, sich vom stressigen Diensteinsatz zu entspannen. Und das alles während der Veranstaltungstage oder danach. Denn die Region FrankfurtRheinMain bietet tolle Angebote, um einfach mal etwas länger zu bleiben. Entschleunigung findet der Gast zum Beispiel bei dem neuen healthy & casual Deli-Konzept von Feel Good Nomads mitten im Herzen der Stadt im House of Tribes. Dieses Workplace-Konzept des Garden Towers wurde von den Nomadenstämmen inspiriert und verschafft seinen Besuchern eine einzigartige Atmo-

sphäre. Dafür sorgen nicht zuletzt die mehr als 1.000 Pflanzen. Und auch hier geht es für die Besucher ganz hoch hinauf, auf den Roof Top, auf dem man entspannte Drinks zum Sonnenuntergang genießen kann. Wer es aufregender mag, ist zum Beispiel bei den Mini Hotrod Tours genau richtig. Für die ausgefallenen City-Touren, auf denen viele spannende Sehenswürdigkeiten zu besichtigen sind, stehen die Touristen inzwischen Schlange. Ein Highlight der Eventkultur wird zum Beispiel auch in der Alten Textilfabrik geboten, die im Herzen der Stadt zwischen Hauptbahnhof, Messe, Bankenviertel und Mainufer gelegen ist. Während sie außen mit ihrer denkmalgeschützten Sandsteinfassade einen Blickfang darstellt, überrascht sie innen als industrielle Off-Location mit einem unkonventionellen und szenigen Raumkonzept im Retrolook. Ein echtes Juwel findet sich auch mit dem Stadthaus am Markt in der neuen Altstadt. Zwischen Dom und Römer, Schirn und Kunsthalle sowie der Braubachstraße gelegen, stellt das Gebäude mit seiner traditionellen Architektur und seiner hochmodernen Ausstattung ebenfalls eine optimale Location für Veranstaltungen dar. Und es kann noch mit einem besonderen Clou aufwarten: Dem Archäologischen Garten im Untergeschoss. Hier finden sich Spuren der ersten römischen Ansiedlung, die jetzt erstmals museal präsentiert werden können. Damit steht das Stadthaus am Markt beispielhaft für die Messestadt Frankfurt: Die Mainmetropole bietet optimale Möglichkeiten für Messen und Events – aber eben auch noch viel mehr.

Foto: BUMB JUNIOR Finest Catering

Das Frankfurt Convention Bureau informiert Sie gerne unter Tel. 069 /21 23 87 03 und www.meetfrankfurt.de

Das Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center wird Ende Januar 2020 unter zwei Marken geführt: Marriott Hotels und Sheraton. Die drei separaten Gebäudeteile des bisherigen Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center werden künftig aufgeteilt. Das Frankfurt Airport Marriott Hotel wird über 233 Gästezimmer, das Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center über 779 Gästezimmer verschiedener Kategorien und Größen verfügen. Gäste des Frankfurt Airport Marriott Hotels werden im Rahmen der Doppelmarken-Strategie außerdem die Tagungsräumlichkeiten des Conference Centers des Sheraton Frankfurt Airport Hotels nutzen können.

Melia Frankfurt City:

Mit einer Event- und Tagungsfläche von 1.400 Quadratmetern eröffnet 2020 das Melía Frankfurt City in dem Neubauprojekt „One Forty West“. Das Hotel erstreckt sich über neun Etagen des neuen Wolkenkratzers und bietet einen Blick über die ganze Stadt und in den Taunus. Ein Wellnessbereich lädt nach anstrengenden Meetings zum Entspannen ein.

Congress Center und Halle 5:

Bis Mai 2020 verleiht die Messe Frankfurt dem Congress Center ein neues Look and Feel. Ein neues Interior Design sowie moderne Gebäudeausstattung und –technik verleihen dem Bauwerk von 1996 zukünftig ein neues Image. Das Congress Center lässt sich mit der 18.000 m2 großen Hallenfläche der Halle 5 kombinieren, die bis 2023 ebenfalls rundumerneuert wird.

Fenster zur Stadt:

Im Februar 2020 öffnet die Messe Frankfurt das „Fenster zur Stadt“. Auf der Ostseite der Halle 1 entstehen zusätzliche Gastronomieeinheiten und als gestalterisches Element eine offene Fensterfront, die sich über beide Hallenebenen erstreckt und von einem roten Rahmen gefasst wird. Damit will die Messe Frankfurt das Messegeschehen für Passanten transparenter und erlebbarer machen.

Gateway Gardens:

Auf der Strecke zwischen der Frankfurter Innenstadt und dem Flughafen ist im Dezember die S-Bahn-Anbindung des neuen Stadtteils Gateway Gardens in Betrieb genommen worden. Neben dem Gewerbegebiet sind unter anderem das House of Logistics & Mobility (HOLM) und Hotels wie das Hyatt Place Frankfurt Airport direkt an das Streckennetz angebunden.


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GESCHÄFTSREISEN – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Hotels werden individueller und größer Foto: mostphotos/LightField

Der Markt für Geschäftsreisen verändert sich. Intelligentes Gepäck und smarte Anwendungen setzen sich durch. Hotels werden Orte der Begegnung. Knapp 90 Prozent der Unterneh-

men schicken ihre Mitarbeiter mit der Mission, Geschäftsabschlüsse unter Dach und Fach zu bringen oder zumindest vorzubereiten, auf Reisen. Der effizienten Gestaltung von Geschäftsreisen im Unternehmen misst die Chefetage allerdings oft keine strategische Bedeutung zu. Das monieren die Initiatoren von „Chefsache Business Travel“, eine Kampagne von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV). Die Planung von Geschäftsreisen

wird immer komplexer. Denn zu beachten gibt es nicht nur Kosten, sondern meistens auch Kriterien wie Nachhaltigkeit oder Sicherheit. Gemäß der Studie „Chefsache Business Travel 2019“ haben fünf Entwicklungen den Geschäftsreise-

„Moderne Hotels stellen heute folglich weit mehr als ‚nur‘ einen Schlafplatz bereit.“

Hotels reservieren können. Bereits seit Längerem ist WLAN im Flugzeug kein Luxus mehr: Immer mehr Airlines rüsten ihre Flotten mit onlinefähigen Flugzeugen auf. Erleichterung im Reisealltag versprechen auch clevere Smartphone-Anwendungen. Von der Navigation bis zum Check-in: Travel-Apps werden immer besser, kein Wunder also, dass Geschäftsreisenden diese zunehmend für ihre Business Trips nutzen. Noch ein Trend: In vielen großen

Hotels werden Orte der Begegnungen.

markt im letzten Jahr geprägt. Erstens hat sich die Bedeutung von Nachhaltigkeit zunehmend bemerkbar gemacht: Die Hälfte der Firmen achtet inzwischen darauf. Zweitens spielt das Stressmanagement eine immer wichtigere Rolle, denn immerhin 77 Prozent der Fach- und Führungskräfte empfinden das Reisen als anstrengend. Drittens wünschen sich viele Geschäftsreisende bessere Arbeitsbedingungen. Jeder Dritte wäre sogar bereit, für einen ruhigen Platz zu bezahlen. Viertens will künftig mehr als jeder Fünfte häufiger mobile Zahlungsmittel nutzen. Und fünftens nimmt das Verlängern

von Geschäftsreisen für private Zwecke zu. Drei von vier Mitarbeiter haben schon einmal eine „Bleisure“-Reise unternommen und Geschäftliches mit Privatem verbunden. Ein weiterer Trend, der sich immer mehr durchsetzt, ist intelligentes Gepäck, sogenanntes Smart Luggage. Koffer sind heute teilweise in der Lage, sich selbst einzuchecken, sich zu orten und auch über Fingerabdruck öffnen zu lassen oder sich selbst zu verschließen, sollte sich der Besitzer aus irgendeinem Grund entfernen. Einige Modelle bieten auch Bluetooth-Lautsprecher und Travel Assistenten an, die

Städten jagt eine Hoteleröffnung die nächste. Allein in Hamburg haben im letzten Jahr 15 neue Hotels ihren Betrieb aufgenommen. Viele von ihnen sollen nicht nur ein Ort für Gäste aus dem In- und Ausland, sondern auch für die in der Stadt lebenden und arbeitenden Menschen sein. Kein Wunder also, dass Hotels nicht nur immer größer, sondern auch individueller werden. Darüber hinaus liegt der Fokus oftmals nicht mehr so sehr auf den Hotelzimmern, sondern auf attraktiven Bars, guten Restaurants, Spa-Bereichen und einer lebendigen Lobby. Moderne Hotels stellen heute folglich weit mehr als „nur“ einen Schlafplatz bereit. Sie werden also zunehmend zu Orten für Begegnungen und kulinarische Erlebnisse und häufig auch zur Alternative zum (Home-)Office – vorzugsweise mit Wellness-Oase. Text: Chan Sidki-Lundius

MEHR SCHUTZ FÜR ARBEITNEHMER INNERHALB DER EU Foto: Pressefoto/DVK

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Dr. Julius Heintz, Geschäftsführer der Deutschen Visa und Konsular Gesellschaft (DVKG).

Im Sommer 2018 hat die Europäische Kommission die Entsenderichtlinie (96/71/EG) reformiert. Es ist das Ziel, keine Zweiklassengesellschaft auf dem Arbeitsmarkt entstehen zu lassen und Lohn- und Sozialdumping zu vermeiden. Die EU-Staaten haben nun bis zum 30. Juli 2020 Zeit, diese in nationales Recht umzuwandeln. Bisher gelten für entsandte Mitarbeiter der Mindestlohn des jeweiligen Aufnahmemitgliedstaates. Ab August 2020 muss der gleiche Lohn für die gleiche Arbeit vergütet werden. Neben dem Fokus auf den Arbeitslohn gehört u. a. auch die Einhaltung der gesetzlichen Urlaubstage und die Arbeitszeitenregelung dazu. Mit der Umsetzung der Entsenderichtlinie haben die EU/EFTA Staaten bereits umfangreiche Meldesysteme eingeführt. Destinationen wie Frankreich, Schweiz, Österreich und Italien kontrollieren vermehrt die regelkonforme Durchführung der EU-Meldung. Bei Missachtung werden nicht nur empfindliche Sanktionen verhängt. Für Arbeitgeber, insbesondere HRler und die Reisenden bedeutet die Entsenderichtlinie vor allem ... Text: Armin Fuhrer

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Bereits seit 1966 findet die ITB Berlin (Internationale Tourismus Börse Berlin) als internationale Leitmesse jährlich statt. Dieses Jahr öffnet sie vom 4. Bis zum 8. März auf dem Messegelände Berlin ExpoCenter City ihre Pforten. Auf einer Ausstellungsfläche von über

160.000 Quadratmetern stellen 10.000 Aussteller ihre Angebote vor. Diese stammen aus 180 Ländern von 6 Kontinenten – bereits hier wird die internationale Relevanz der Messe deutlich. Doch nicht nur in diesem Punkt kann sie global punkten. Zusätzlich zur ITB Berlin finden auch im asiatischen Raum Messen und Kongresse statt – nämlich die ITB Asia in Singapur sowie die ITB China in Shanghai. Zusätzlich können sich Interessierte ab April 2020 auch in Mumbai auf der ITB India inspirieren lassen. Besonders hierbei: der rein indische Fachbesucher- und Einkäuferanteil. Die diesjährige ITB Berlin erwartet etwa

Meeting- und Businessreisen im Fokus Die IMEX Frankfurt, welche in diesem Jahr vom 12. Bis zum 14. Mai stattfindet, konzentriert sich auf Geschäftsreisen und Business Events. Zusätzlich wird die IMEX America jährlich im Oktober in Las Vegas veranstaltet. Die IMEX Frankfurt ist eine der wichtigs-

ten Messen, wenn es um Tourismus und Events geht. Dabei stehen insbesondere Meeting- und Incentive-Reisen im Mittelpunkt. Es werden mehr als 3.400 Aussteller aus 170 verschiedenen Ländern erwartet, zusätzlich werden den Besuchern über 250 Fortbildungsmöglichkeiten geboten. In diesem Jahr steht besonders das Thema

Entspannung im Fokus des Messeprogramms. Ein wichtiger Punkt ist die Natur: Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur wird thematisiert. Außerdem werden vielfältige Möglichkeiten von Event-Technologien vorgestellt, die von den Besuchern gerne ausprobiert werden können. Doch es gibt noch mehr interaktive Programmpunkte zu entdecken: Erlebnisreiche Meetings und Veranstaltungen warten mit erfahrungs-

orientierten Ansätzen auf die Besucher. Auch auf der IMEX selbst werden einige Entspannungs- und Ruhemöglichkeiten geboten. 85 % der Aussteller stellen nach erfolgrei-

chen Messepräsenzen der letzten Jahre wieder aus. Darunter zählen beispielsweise internationale Tourismusbüros, Airlines, Hotels, Branchenverbände, Dienstleister und Reiseveranstalter. Bereits im Vorfeld werden die Erfolge für die ausstellenden Unternehmen absehbar – schließlich wurden bereits knapp 70.000 Termine vereinbart (darunter direkte Kundengespräche, Präsentationen und Gruppentermine).

160.000 Messebesucher, worunter sich mehr als 113.500 Fachbesucher befinden werden. Die Fachbesucher kommen aus allen Bereichen der internationalen Tourismuswirtschaft, darunter Hotels, Reisebüros und -veranstalter, Verlage, Versicherungen, Tourismus-Organisationen oder auch Zulieferbetriebe. Außerdem werden etwa 1.000 Top-Einkäufer vor Ort sein, welche Geschäftsabschlüsse von mehreren Milliarden Euro tätigen werden. 2016 waren es beispielsweise 7 Milliarden Euro. Jedes Jahr präsentiert die ITB Berlin ein

Partnerland, in diesem Jahr ist es der Oman. Insbesondere asiatische Regionen und Reisedestinationen profitieren von

einem wachsenden Zulauf an Reisenden und Urlaubern.

Insgesamt bietet die ITB Berlin ein breites

Angebot und Sortiment an verschiedenen Segmenten und Themenbereichen. So können sich die Besucher zu folgenden Schwerpunkten informieren: „Länder und Destinationen“, „Adventure Travel, Responsible Tourismus“, „Business Travel“, „MICE“, „Career Center“, „eTravel“, „Hospitality“, „Kulturtourismus“, „Luxus“, „Medical Tourism“, „Technology, Tours & Activities“, „Youth Travel & Economy Accommodation“, „Virtual & Augmented Reality“. Damit bietet die ITB Berlin weltweit das größte Angebot an Travel Technology an. Die Besucher können sich zu Bereichen wie Digitales Marketing, Social Media und Mobile Travel Services weiterbilden. Ein weiteres Augenmerk liegt auf den ITB Berlin BuchAwards, welche seit mittlerweile 18 Jahren verliehen werden. Dabei werden herausragende publizistische Werke aus dem Bereich Tourismus und Reise prämiert. Dabei verfolgt die unabhängige Jury insbesondere das Ziel, auf das breite Angebot an hochwertigen Reisepublikationen aufmerksam zu machen. Parallel zu der Messe findet der ITB

Kongress, ebenfalls in Berlin, statt. Mit über 23.000 Teilnehmern, 400 Referenten und Podiumsgästen sowie mehr als 200 Programmpunkten an 4 Tagen gilt er als größter internationaler Tourismuskongress. Weitere Informationen finden Sie unter:

www.itb-berlin.de

Text: Alicia Steinbrück

Foto: Presse/IMEX

Foto: Pressefoto / Messe Berlin

Leitmesse der Reisebranche – ITB Berlin

Zum Netzwerken und Weiterbilden werden

also sowohl für den Besucher, als auch Aussteller einige Möglichkeiten geboten. So gibt es neben der großen Ausstellungsfläche auch diverse Fachforen, vertiefende Seminare sowie praxisnahe Workshops, welche kostenlos angeboten werden. Weitere Informationen finden Sie unter:

de.imex-frankfurt.com

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Mehr Auswahl und mehr Convenience! Foto: davidmyersphotography.com

Für Carina Bauer, CEO der IMEX Group, zählen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Natur zu den Themen, die die MICE-Branche derzeit bewegen. „Es war ein turbulentes Jahr. Für

die Welt im Allgemeinen und dadurch auch für viele unserer Aussteller. Während wir in den letzten Jahren disruptive Trends beobachten konnten, konnten wir 2019 Bewegungen identifizieren, die einen positiven Einfluss auf die Industrie haben“, sagt Carina Bauer. Ob „Fridays for Future“ oder Industrie 4.0: Die Veränderungen im globalen Umfeld seien auch für die MICE-Branche ein großer Einflussfaktor. Für Carina Bauer, die sich in der MICE-Branche so gut wie nur wenige auskennt, sind das ein „gesteigertes Körperbewusstsein“ und „Technologie als Helfer“. Hierfür nennt sie die Echtzeit-Emotions-Erkennung, die in Stockholmer Metrostationen Licht und Musik, die an die jeweilige Stimmung anpasst. Die beiden weiteren Bewegungen: „Datengesteuerte Entscheidungen“ und natürlich „Nachhaltigkeit“. Insofern verwundert es nicht, dass

die IMEX-Gruppe das Thema „Nature“ zum Fokusthema erklärt hat. Dieses soll die IMEX-Messen schwerpunktmäßig begleiten. „Wir tun dies aus unserem Anspruch heraus, Veränderungstreiber unserer Branche zu sein. Mit Kommunikation, Aus- und Weiterbildung und Kollaboration wollen wir unsere Branche vereinen und so auf ein höheres

Carina Bauer, CEO der IMEX Group

gemeinsames Ziel einzahlen“, erläutert Carina Bauer. „Denn wir können nicht länger die Natur und ihre Ressourcen für selbstverständlich annehmen!“ Rund um das Fokusthema soll

es folglich Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen geben, darüber hinaus jede Menge Diskussionen und Informationsmaterialien. Gleichzeitig möchte die IMEX sämtliche Akteure der Meeting-Branche dazu anregen, selbst tätig zu werden und ihre Erfahrungen zu teilen. Konkret geplant ist, Einweg-Plastikgeschirr von den Ausstellungsflächen zu verbannen. Zudem sind Aussteller und Partner eingeladen, eigene Initiativen und Projekte zu präsentieren, um

damit positive Beispiele aus der Branche hervorzuheben. In Bezug auf die Business Event

und die Business Travel-Branche gibt es für Carina Bauer viele Überschneidungen. „Der Trend zum ‚Sharing’ ist in beiden Business-Segmenten nicht mehr aufzuhalten, ob im Transportbereich, bei den Unterkünften oder der Verpflegung. Auch Geschäftsreisende wollen heute einfach mehr Auswahl, mehr Unabhängigkeit, mehr Convenience und immer mehr maßgeschneiderte, individualisierte Angebote“, so Carina Bauer. Der Entwicklung trägt man bei der IMEX zum Beispiel Rechnung, indem Besuchern und Mitarbeitern eine große Bandbreite an Unterkünf-

ten zur Verfügung gestellt wird. „Je fotogener eine Unterkunft ist, desto prädestinierter ist sie dafür, nachhaltig im Gedächtnis zu bleiben“, so Carina Bauer. Ein weiterer Trend ist schließlich die Digitalisierung. „Die Entwicklung setzt Unternehmen unter großen Druck, ihre Dienstleistungen schneller, authentischer, transparenter und personalisierter anzubieten“, bilanziert die aus England stammende IMEXCEO. „Kunden erwarten schnelle Antworten. Künstliche Intelligenz macht da vieles möglich und Videos, Webinare und Podcasts ersetzen zunehmend das geschriebene Wort.“ Schließlich habe auch die Übersetzungstechnologie einen großen Anteil daran, Geschäftsreisenden und Eventteilnehmern das Leben leichter zu machen. Einen Eindruck von den neuen spannenden Technologien kann man sich auf der IMEX 2020 in Frankfurt verschaffen, die vom 12. bis 14. Mai 2020 in der Messe Frankfurt stattfindet. Der EduMonday am Montag, den 11. Mai, steht ganz im Zeichen der Weiterbildung. 

Text: Chan Sidki-Lundius

FAKTEN

VERANSTALTUNGSHOTSPOT FRANKFURT Foto: Jens Braune del Angel

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Jutta Heinrich, Geschäftsbereichsleiterin des Frankfurt Convention Bureaus

Die IMEX ist die bedeutendste MICE-Messe der WELT. Wie wichtig ist sie für den Standort Frankfurt? Ein großer Vorteil der IMEX ist, dass viele Entscheider der Branche die Vorzüge unserer Stadt als MICE-Destination selbst erleben können. Dazu zählt die gute Erreichbarkeit und die Anbindung in die Stadt. Veranstaltungsplaner lernen sowohl die Hotels, als auch Locations im Rahmen von Abendveranstaltungen kennen.

MICE kann weit über das jeweilige Event hinauswirken. Spüren Sie solche Wirkungen in Frankfurt? Unter dem Begriff „Bleisure“ verbinden immer mehr Geschäftsreisende ihre Dienstreise mit einem privaten Aufenthalt. Dieser Trend ist natürlich auch in Frankfurt spürbar. Unsere neue Altstadt ist seit ihrer Eröffnung ein Dauerbrenner und auch für Geschäftsreisende ein Grund länger zu bleiben.

Wird sich diese Entwicklung noch verstärken?

Nach ihrem Abschluss in Politik, Philosophie und Wirtschaft an der Universität Oxford startete Carina Bauer ihre Karriere im Einzelhandel und in der Gastronomie. 2002 wechselte sie zu IMEX in Frankfurt in die Meetingbranche. Carina lebt in Brighton, sie hat zwei Söhne, ist begeisterte Klettererin und Skifahrerin.

Städtetrips sind hoch im Kurs und wir bilden aktuell 21 neue Gästeführer aus, weil wir mit den Buchungen kaum hinterherkommen. Auch für den MICE-Bereich sehen wir immer mehr privates Interesse an unserer Stadt.

Text: Armin Fuhrer

Scandic Hotels: Die grünen Hotel-Pioniere Nachhaltigkeit hat in Schweden Tradition und ist nicht erst seit Greta Thunberg ein wichtiges Thema in der Gesellschaft. Kein Wunder, dass auch schwedische Unternehmen vorbildlich in Sachen Umweltschutz sind. Bei Scandic Hotels steht das Thema schon seit 1993 ganz oben auf der Agenda. Und heute überzeugt die Hotelkette mit einem einzigartigen Nachhaltigkeitskonzept, das zur Benchmark der Branche geworden ist.

mer bis in die Küche konsequent getrennt, Einzelverpackungen am Buffet gemieden, Kosmetika nur in nachfüllbaren Behältern angeboten. Aber auch Ideen, an die man nicht sofort denken würde: Ein auseigenes, gefiltertes Wasser, das jedes Jahr nicht nur fast vier Millionen Flaschen spart, sondern auch 160 Tonnen CO². Speisereste, die in RuBIO-Anlagen recycelt werden sowie eine Partnerschaft mit Too Good To Go für noch verwertbares Essen.

Eine der ersten nachhaltigen Ideen von Scandic ist mittler-

Sogar die Zimmer der Scandic Hotels sind zu 90% recy-

weile zum Standard in fast allen Hotels geworden: „Hang up your towel if you want to use it again.“ Basierend auf dieser Erfolgsgeschichte hat die Hotelkette ihr Nachhaltigkeitskonzept in allen Bereichen kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut – auch beim Better Meetings Konzept für Tagungsgäste.

celbar. Neben diesen nationalen Maßnahmen setzen die einzelnen Häuser auch eigene Ideen um und geben mit diesen der gesamten Kette Impulse. So leben zum Beispiel auf allen Scandic Hotels Bienen auf dem Dach. Sie produzieren einen hauseigenen Honig, der dann am Frühstücksbuffet angeboten wird. Keine Überraschung, dass letzteres zu 30% aus Bio-Produkten besteht.

sind nachhaltige Meetings. Mit ökozertifizierten Arbeitsmaterialien, FairTrade und biozertifiziertem Kaffee und Tee, energiereichen, gesunden Snacks, DB Veranstaltungstickets und sogar Emissionsberechung pro Veranstaltung. Die Scandic Meeting Advisor entwerfen dafür individuelle Meetingkonzepte. Und auch jetzt ist noch immer nicht Schluss mit der

Nachhaltigkeit: Neben den ökologischen Aspekten, hat diese auch soziale und ökonomische Auswirkungen. Der Umgang mit den Mitarbeitern ist fair, die Unternehmensführung von Transparenz geprägt. Barrierefreiheit ist eine Selbstverständlichkeit in allen Häusern. Diversität gewünscht. Denn bei Scandic ist einfach jeder willkommen.

Dazu gehört ein verantwortungsvolles Energiemanagement und ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen. Ökostrom Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt sorgt für fließt zu 100% in allen Häusern, Müll wird vom Gästezim- eine neue Dynamik bei Tagungen. Denn: Better Meetings

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Business Makeover: Radisson Blu

Titanische Ausmaße: TITANIC Chaussee

Beliebte Eventlocation: Hotel Schönbuch

Hanseatische Kulisse: Lindner Hotel Am Michel

Aufgrund der hohen Nachfrage der Geschäftsreisebranche lässt der Deutschland Chef der Radisson Hotel Group, Yilmaz Yildirimlar, derzeit das Meetinggeschäft in Deutschland ausbauen. Gezielte Investitionen in bestehende Hotels mit großem Meeting- und Event-Volumen bilden den Kern der verstärkten Positionierung. Den Auftakt machen die Radisson Blu Hotels in Frankfurt, Köln und auch in Basel. Alle Zimmer und Suiten wurden in einem neuen und frischen Design gestaltet. Allein das markant-runde Businesshotel in Frankfurt kann mit einer beeindruckenden 1.800 Quadratmeter großen Veranstaltungsfläche mit 17 Meeting-Räumen aufwarten. Das Makeover entspricht den heutigen Ansprüchen des modernen Geschäftsreisenden. So sind beispielsweise, ergänzend zum großen Plenumsaal, begleitende Boardroom Meetings für den kleinen Kreis der Garant für ein erfolgreiches Miteinander und Interaktion auf persönlicher Ebene. In vielen Radisson Blu Hotels fokussiert sich die Hotelgruppe darüber hinaus auf Auto-Präsentationen und setzt damit neue Trends: Nach dem Motto „Vom Meeting-Room zum Show-Room“ wird aus der klassischen Hotellobby eine stilsichere Präsentationsfläche.

Auf 2.500 Quadratmeter bietet das Tagungscenter des TITANIC Chaussee in Berlin-Mitte räumlich und logistisch ideale Voraussetzungen für erfolgreiche Business-Veranstaltungen mit bis zu 1.500 Gästen. Allein der Ballsaal des über einen separaten Eingang verfügenden TITANIC Convention Center umfasst 1.400 Quadratmeter und ist in drei Einzelsegmente teilbar.

Zu den beliebtesten und bekanntesten Eventhotels gehört das 4-SterneHotel Schönbuch im badenwürttembergischen Pliezhausen. Aus diesem Grund wurde es bereits mehrfach als bestes Tagungshotel in der Kategorie „Event“ ausgezeichnet – dabei sticht es besonders durch das breite und abwechslungsreiche Angebot an aktuellen Rahmenprogrammen hervor.

Weitere sieben Veranstaltungsräume zwischen 45 und 175 Quadratmetern mit Tageslicht befinden sich auf der ersten Etage des TITANIC Chaussee. Das Hotel ist das größte von insgesamt drei Häusern, welche die türkische Hotelkette TITANIC in Berlin betreibt.

Zusätzlich können sich die Hotelgäste auf einen beeindruckenden Panoramablick über das Neckartal bis zur Schwäbischen Alm freuen.

Nicht nur die zentrale Lage zwischen der Hamburger Alt- und Neustadt macht das Lindner Hotel Am Michel zur attraktiven Business- & EventLocation. Auch sieben Tagungsräume im hanseatischen Stil mit Namen wie Senator, Lotse und Seilerbieten den Rahmen für erfolgreiche Konferenzen und Business-Meetings. Die Veranstaltungsräume von 30 bis 210 Quadratmetern Größe bieten Platz für insgesamt bis zu 250 Personen. Alle Tagungsräume sind mit neuester Technik und kostenfreiem WLAN ausgestattet. Die beiden kleineren Räume für Meetings von bis zu zehn Personen befinden sich in der 7. Etage des Hotels und verfügen neben einem ansprechenden Ambiente über eine Terrasse mit Blick über die Hansestadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten.

Auch der Spa-Bereich des Hotels kann sich sehen lassen: Gegen eine Eintrittsgebühr können sich die Hotel- und Tagungsgäste auf rund 3.000 Quadratmetern nach getaner Arbeit fürstlich entspannen. Zum Berliner Hauptbahnhof sind es nur 1,9 Kilometer, der Flughafen Tegel ist neun Kilometer entfernt.

Das Hotel Schönbuch besticht ebenfalls durch seine zentrale Lage zwischen Stuttgawrt, Tübingen, Metzingen und Reutlingen – so ist es nicht weit zum Frankfurter Flughafen oder zur Frankfurter Messe, und die nahegelegene Natur lädt zur Entspannung ein. Für Abwechslung zwischen Meetings, Konferenzen und Tagungen wird in dem Hotel eine beliebte Besonderheit geboten – gleich mehrere EscapeRooms, welche sich perfekt für Teambuilding anbieten und gleichzeitig viel Spaß machen.

Die 259 Zimmer des Vier-Sterne-Hotels verteilen sich auf sechs Etagen. Im 7. Stock erwartet die Hotelgäste ein ausgedehnter Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad. Viele Hotspots wie der Hamburger Michel, die Reeperbahn und die Elbphilharmonie sind vom Lindner Hotel Am Michel bequem zu Fuß erreichbar.

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Die MICE-Branche als Wirtschaftsfaktor Foto: mostphotos

Meetings, Incentives, Conventions und Events haben jeweils spezielle Herausforderungen. Für einen Wirtschaftsstandort spielen sie eine positive Rolle. Deutschland gehört zu den füh-

renden Ländern weltweit, was Messen und Kongresse angeht. Rund um solche Events existiert hierzulande eine florierende Branche, die auch als Meeting Industry bezeichnet wird. Der Begriff lässt sich sogar noch erweitern in MICE – die Abkürzung steht für Meetings, Incentives, Conventions und Events. Die MICE-Branche ist Teil der Tourismusindustrie, bildet aber als Geschäftsreisen einen eigenen Zweig. Die Übergänge können fließend sein. Unter Meetings versteht man

gemeinhin ein Treffen von mindestens zehn Teilnehmern eines oder mehrerer Unternehmen. Dabei kann es sich um Seminare,

Bei Meetings kann es sich um Seminare, Schulungen oder Tagungen handeln.

besonders wichtig. Für Incentives eignen sich unter anderem Vier- bis Fünf-Sterne-Hotels, die ein hervorragendes Catering und einen besonders guten Service

„Für Städte kann die MICEBranche zu einem interessanten Wirtschaftsfaktor werden.“ Schulungen oder Tagungen handeln. Ein solches Meeting findet zumeist entweder am Hauptsitz eines Unternehmens oder an einem anderen Ort dieses Unternehmens statt. Incentives dagegen werden zur Motivation der Mitarbeiter veranstaltet. Daher ist gerade in diesem Fall die Auswahl der Location

und einen gut ausgebauten Wellness-Bereich bieten. Zudem sollte der Ort leicht erreichbar sein – schließlich stehen ja Komfort und Bequemlichkeit im Vordergrund. Conventions wie Kongresse und Tagungen finden in einem deutlich größeren Rahmen

mit bis zu hunderten oder gar tausenden Teilnehmern statt. Daher muss natürlich auch die Location anders gewählt werden als für kleine Meetings oder Incentives. Auch in diesem Fall sollte aber die Location Komfort und ein angenehmes Ambiente bieten. Neben ausgewiesenen Conventioncentern eignen sich auch große Hotels mit einem ausreichenden Platzangebot gut für solche Veranstaltungen. Es macht sich gut, wenn der Ort eine hohe Attraktivität ausstrahlt – zum Beispiel eine interessante Stadt – und gute Freizeitmöglichkeiten bietet. Auch hier gilt, dass die Location möglichst gut zu erreichen sein sollte. Bei einem Event wiederum han-

delt es sich meist eher um eine

kleinere Veranstaltung. Sie kann zum Beispiel für die eigenen Mitarbeiter ausgerichtet sein – wie eine Weihnachtsfeier – oder für die Kunden des Unternehmens. Daher ist auch in diesem Fall besonders wichtig, dass die Location die Teilnehmer in besonderer Weise anzusprechen vermag.

„Deutschland gehört zu den führenden Ländern weltweit, was Messen und Kongresse angeht.“

außerhalb der Tourismussaison stattfinden, können sie somit die jeweilige Tourismusbranche fördern. Noch ein interessanter Punkt: Laut Untersuchungen geben Geschäftsreisende in der Regel mehr Geld am Veranstaltungsort aus als Freizeitreisende – und das in kürzerer Zeit. Die MICE-Branche fördert also an beliebten und bevorzugten Tagungs- und Kongressorten auch den jeweiligen Arbeitsmarkt. Text: Armin Fuhrer

Für Städte kann die MICE-Bran-

che zu einem interessanten Wirtschaftsfaktor werden, denn die Veranstaltungen können über den eigenen Termin hinauswirken. So können sich Teilnehmer beispielsweise entscheiden, noch ein paar Tage zu bleiben, Partner oder die Familie nachzuholen oder, wenn ihnen der Ort gefallen hat, zu einem Urlaub wiederzukommen. Wenn MICE-Veranstaltungen

FAKTEN Weltweit führen die USA im Ranking der Länder mit den meisten Meetings vor Deutschland. Auf den weiteren Plätzen folgen Großbritannien, Spanien und Frankreich. Unter den Städten nimmt Berlin eine Spitzenstellung ein, gefolgt von Paris, Barcelona, Wien, London und Madrid. ANZEIGE – ADVERTORIAL

Das passiert, wenn Unternehmen Meldepflichten missachten Ein deutsches Unternehmen schickt einen Vertriebsmitarbeiter für einen Tag in die Schweiz.Passend mit Anzug und Krawatte bekleidet, macht er sich in seinem Dienstwagen auf den Weg. Als er die Grenze passiert, schießt der Zoll – von ihm unbemerkt – ein Foto und erfasst den Zeitpunkt. Das Gleiche passiert bei seiner Rückkehr etwa zwölf Stunden später. Kurz darauf ziehen ihn die Beamten zur Kontrolle aus dem Verkehr und fragen nach seiner Meldebescheinigung, die er jedoch nicht vorlegen kann. Damit verstößt sein Unternehmen gegen die Schweizer Arbeitsschutzbestimmungen. Bei wiederholtem Verstoß droht ein Eintrag auf der schwarzen Liste der mit der Schweiz gewerbetreibenden Unternehmen. Im schlimmsten Fall also der Ausschluss vom Markt.

Meldepflichten in der EU meistern

Die einzelnen Meldeverfahren variieren innerhalb der EU bzw. des EWR von Staat zu Staat genauso wie die zuständigen Behörden. Oftmals gibt es Ausnahmen für spezielle Tätigkeiten, die ein

Arbeitnehmer vor Ort ausüben soll. Sehr häufig gelten zudem besondere Anforderungen – vor allem im Baugewerbe. Die Meldepflicht ist überdies fast immer mit Dokumentationsvorschriften verbunden. Egal in welchem Land ein Mitarbeiter tätig wird und gemeldet werden muss – das bürokratische Verfahren ist in jedem Land anders, stets komplex sowie voller Ausnahmen und Besonderheiten. Zwar stellen viele nationale Behörden Informationsblätter in englischer Sprache zur Verfügung, der oftmals online-basierte Meldeprozess selbst findet allerdings in der Regel in der jeweiligen Landessprache statt. Die Berater der BDAE Consult (entsendeberatung.bdae.com) unterstützen Unternehmen dabei, die richtigen Anträge auszufüllen sowie Fristen einzuhalten und helfen bei Bedarf auch strategisch und operativ bei den Meldepflichten.


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Die perfekte Tagung planen Wer einen Kongress oder eine Tagung organisiert, muss an Vieles denken und früh mit der Planung beginnen. Wichtig ist die Auswahl des richtigen Ortes. Die Planung eines Kongresses, einer Tagung, eines Symposiums oder ähnlicher Veranstaltungen bedeutet stets viel Arbeit. Ganz am Anfang müssen zunächst einmal Form und Zielsetzung bestimmt werden. Dann stellt sich die Frage nach dem Veranstaltungsort. Tagungs- und Kongresshotels können häufig den geeigneten Rahmen abgeben, das ist aber kein Muss. Die Frage des Ortes und der Location hängt eng mit der Auswahl des Termins zusammen. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass nicht zur selben Zeit eine Konkurrenzveranstaltung stattfindet, die Publikum und Referenten vom eigenen Event abziehen könnte. Wenn schließlich alle Eckdaten feststehen, kann es an die Einladungen der potenziellen Teilnehmer und Redner gehen. Die Presse muss informiert sowie eine Präsenz in den sozialen Medien hergestellt werden. Und nicht zuletzt stellt sich eine Frage: Reicht die Finanzierung durch die Gebühren, die für die Teilnehmer erhoben wird, aus? Oder hat man ein eigenes Unternehmen im Rücken? Wenn das nicht der Fall ist, muss man sich auch noch auf die Suche nach einem Geldgeber machen.

zumindest dann, wenn sich der Ort nicht aus der Tagung selbst ergibt. Bei der Auswahl gilt es, auf ganz unterschiedliche Dinge zu achten. Gibt es eine passende Location? Ist sie mit ausreichender Technik ausgestattet? Passt das Ambiente? Wie sehen die Mietund Hotelpreise aus? Und heute wird auch eine andere Frage immer wichtiger: Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit des möglichen Veranstaltungsortes aus?

Nicht zuletzt muss der Veranstalter sich auch für eine Stadt entscheiden. Das gilt

Und weil Kongressteilnehmer auch ein angenehmes Ambiente schätzen, bietet sich

www.koblenz-kongress.de

Ein Beispiel für eine Stadt, die sich hervorragend als Tagungsort anbietet, ist Koblenz. In der Stadt im Südwesten Deutschlands mit ihren 112 000 Einwohnern entstand aus einer konventionellen Stadthalle eine hochmoderne Veranstaltungsstätte, die den höchsten Ansprüchen für sämtliche Arten von Veranstaltungen gerecht wird. Die Rhein-Mosel-Halle mit ihrer multifunktionalen Ausstattung und bester Veranstaltungstechnik eignet sich für Tagungen, Seminare und Kongresse für kleine ebenso wie für bundesweit und international agierende Unternehmen, Verbände und Institutionen. Für jeden Zweck stehen die geeigneten Räume und Säle zur Verfügung.

die Möglichkeit, gleich neben der Halle im herrschaftlichen Schloss zu essen und gleich um die Ecke im Hotel Mercure zu übernachten. Und nur einen Steinwurf entfernt befindet sich das rustikale Weindorf mit seinem besonderen Ambiente. Wer ein wenig Geschichte schnuppern möchte, kann einen Spaziergang zum Deutschen Eck machen, wo Rhein und Mosel sich vereinen. Die Mitarbeiter von Koblenz-Kongress helfen gerne bei allen möglichen Fragen, wie zum Beispiel nach einer speziellen Veranstaltungstechnik oder einem interessanten Begleitprogramm, weiter. Nicht zuletzt ist die Rhein-Mosel-Halle ein umweltfreundlicher Tagungsort. Eine „grüne“ Halle mit 85 bis 90 Prozent eigener Energieversorgung durch eine Solaranlage, Bodensonden und ein Blockheizkraftwerk, die in mitten einer schönen Parkanlage steht. Das gilt natürlich auch für das Catering während der Veranstaltung, denn auch daran muss gedacht werden, und es muss dem Event angepasst sein. Wer denkt, nach dem Kongress oder der Tagung sei die Arbeit zu Ende, der irrt. Denn meistens muss noch eine Dokumentation erstellt werden – für den Chef, den Geldgeber und natürlich für die Teilnehmer.

GUT ZU WISSEN! TAGEN IN KOBLENZ: Fortschrittlich – kurfürstlich

Die beiden zentralen VeranstaltungsLocations „Kurfürstliches Schloss“ und „Rhein-Mosel-Halle“ liegen direkt am Rhein, unweit der historischen Koblenzer Altstadt mit ihrem vielfältigen kulturellen Angebot, den zahlreichen Museen, den geschichtsträchtigen Plätzen, kleinen Boutiquen und großen Einkaufsgalerien.

Tagen wo einst Könige und Fürsten residierten

Kurfürst Clemens Wenzeslaus ließ das Kurfürstliche Schloss von 1777 bis 1786 im Stil des französischen Klassizismus errichten. Heute bietet das Kurfürstliche Schloss Koblenz exklusive Räumlichkeiten in historischem Ambiente von 75-370 m² mit einer Bestuhlung für bis zu 430 Personen.

Tagen, feiern & erleben auf höchstem Niveau

Die Rhein-Mosel-Halle ist der zentrale Veranstaltungsort in Koblenz. Die Halle wurde grundlegend modernisiert und um ein Tagungszentrum erweitert. Sämtliche Räume bieten modernste Ausstattung und sind technisch und architektonisch auf dem neuesten Stand der Zeit.


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Foto: unsplash/Benjamin Child

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Konferenz- und Tagungshotels vor der nachhaltigen Wende Die Hotelbranche steht vor großen Herausforderungen, um alle Kundenerwartungen erfüllen zu können.

Die beiden großen Herausforderungen der Meeting- und Incentivebranche sind mit zwei Schlagworten beschrieben: Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Genau genommen sind es sogar fünf: Sicherheit (IT und physisch), Fachkräfte und neue Veranstaltungsformate. Doch auch wenn die Auswahl eines Konferenzortes in erster Linie immer noch mit der Attraktivität der Location zusammenhängt, so spielen nachhaltige Gesichtspunkte zunehmend eine größere Rolle. Immer wieder belegen Studien

und Befragungen, dass der Stellenwert von Umwelt- und Klimaschutz bei den Deutschen zunimmt. Die Tatsache, dass der Gast von Morgen nachhaltiger sein wird, gilt als sicher. Nicht nur aufgrund eines steigenden Preises für CO2 denken Unternehmen und Verbände, die Veranstaltungen und Kongresse planen, zunehmend über Ressourcenschonung nach; genauso, wie sich die Anbieter von Unterkünften und Locations auf dem Weg begeben, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Schon vor Greta oder Fridays For

Future waren die gestiegenen Umweltansprüche der Generation X und Y zu erkennen, auch wenn diese sich nicht immer auch in der Bereitschaft niederschlagen, auch einen höheren Preis zahlen zu wollen. Umweltund Klimaschutz ja, aber wenn

es um die finanzielle CO2-Kompensation von etwa Flügen geht, dann geht die Bereitschaft der Reisenden zurück.

So konstatiert der Deutsche Reiseverband, dass 2018 lediglich zwei Prozent der Flugreisen ausgeglichen wurden. Auch wenn Reisende aller Alters- und Einkommensklassen in Studien übereinstimmend angeben, möglichst nachhaltig reisen zu wollen, so ist es mit der Umsetzung doch noch schwierig. Das merkt auch die Meeting- und Hotelbranche, denn auch dort unterscheiden sich Anspruch und Wirklichkeit. Als beispielsweise einige große Hotelketten ankündigten, ihre Mini-Toilettenartikel abzuschaffen, stieg die Zahl der Beschwerden kräftig an. Innegrit Volkhardt vom Bayeri-

schen Hof in München stößt in das gleiche Horn, sie äußerte jüngst gegenüber dem Branchenblatt AHGZ, dass das Problem die Forderungen der Menschen sei. Man handele

„Nachhaltige Gesichtspunkte spielen zunehmend eine größere Rolle.“

„Wenn es um die finanzielle CO2Kompensation von etwa Flügen geht, dann geht die Bereitschaft der Reisenden zurück.“

im Hotel verantwortungsvoll, aber die Kundenwünsche seien widersprüchlich. So habe man beispielsweise bei den E-Steckdosen im Hotel anhand des Stromverbrauchs seit sechs Jahren festgestellt, dass sie – bis jetzt zumindest – so gut wie nicht genutzt würden. Und beim Essen versuche man soweit es gehe heimische Produkte zu verarbeiten und auf gefährdete Tierarten ganz zu verzichten – aber der Gast fordere gewisse Dinge. Man rede heute viel über Klima-

und Naturschutz, die Wirklichkeit sei oft anders. Dennoch ist der Hotel- und Meetingbranche bewusst, dass ein Wandel nötig ist. Die beschlossene Abgabe auf CO2 wird mit steigenden Kosten verbunden sein. „Kundenwünsche sind die eine Seite, die

Anforderungen von Analysten und Investoren die andere“, sagt Katrin Schmitt, Expertin für die Meetingbranche und Chefredakteurin des Branchenfachmagazins „CIM – Conference & Incentive Management“. „Zum einen hängen CO2-Emissionen vor allem davon ab, wie Locations errichtet und betrieben werden, zum anderen achten Analysten zunehmen darauf, wie Nachhaltigkeit in der Branche gelebt wird.“ In der Zeit, in der sich beispielsweise große Finanzunternehmen – wie jüngsten Blackrock – der Finanzierung von fossilen Unternehmen entziehen würden, würde auch die Branche stärker unter Druck geraten, fährt die Spezialistin fort. Und noch etwas anderes käme hinzu. Aufgrund des Fachkräftemangels seien auch festgeschriebene Nachhaltigkeitsziele wie die UN SDGs zunehmend wichtig, um Nachwuchs rekrutieren zu können. Und es gebe noch eine andere Entwicklung: Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz verpflichtet inzwischen kapitalorientierte Unternehmen über 500 Mitarbeiter, über ihr Engagement für Gesellschaft und Umwelt einen Bericht abzulegen. Und dies adressiere selbstverständlich die gesamte Branche, die sich – um eine langfristige Perspektive zu schaffen – darauf einstelle. Denn Großunternehmen – immerhin ein sehr begehrtes Kundensegment in der Meetingbranche –

werden aufgrund der Vorgaben zunehmend auf die Dienstleister und Anbieter zurückgreifen, die deren Nachhaltigkeitskodex unterstützen, um ihre eigene Liefer- bzw. Beschaffungskette kongruent zu halten. Tagungs- und Kongresshotels,

aber auch Kongresszentren, haben bereits einen längeren Weg hinter sich, was die Umstellung auf Nachhaltigkeit angeht. Es gibt Häuser, bei denen beispielsweise Kugelschreiber oder Notizblöcke nur noch auf Wunsch ausgehändigt werden, weil die meisten Teilnehmer sowieso mit Tablets oder Notebooks anreisen. Katrin Schmitt: „Die Branche ist seit einigen Jahren an verschiedenen Stellen aktiv im Entwickeln nachhaltiger Prozesse. An einem eigenen Nachhaltigkeitsstandard, der sowohl von der Nachfrageseite, als auch von der Anbieterseite gleichermaßen definiert wird, ist allen voran NGO Positive Impact Events, unterstützt von den internationalen Branchenfachberbänden.“ Aber auch im Kleinen zeigt sich, was inzwischen nachhaltigen möglich ist: Küchenschürzen aus recycelten PET, Fair-Trade Standards bei Hotelbettwäsche und Handtüchern oder Kleiderbügel aus wieder aufgearbeitetem Karton sind nur einige wenige Services und Produkte, auf die Locations oder Hotels zurückgreifen. Text: Frank Tetzel


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Analyse #40 - Business Mobility und Geschäftsreisen  

Distributed with Die Welt on 6th of February 2020.

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