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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

Nr. 64 Dezember 2020

Traumheim EUROPEAN

Sonderpublikation in Die Welt im Dezember 2020

MEDIA PARTNER

Gemütliches Zuhause

Sicher und beschaulich durch den Winter

Interiordesign | Prof. Dr. Peter Zec vom | Red Dot Design Award

„Gutes Design lebt von Veränderungen und Innovationen.“ Seite 16

Lesen Sie weitere interessante Artikel auf analysedeutschland.de Smart Home

Hausbau

Drei Experten äußern sich über die Vorteile und Techniken von Smart Home Systemen.

Der schnelle Weg zum eigenen Haus

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Fertighäuser sind eine günstige und praktische Alternative zum Massivbauhaus – kein Wunder, dass sich immer mehr Bauherren für diese Variante entscheiden.

Großes Interview | Alexander Herrmann

Der Sternekoch und sein Traumheim Alexander Herrmann hat als Sternekoch schon viel erreicht. Wie lebt er privat und hat er sein Traumheim schon gefunden? Seite 28

Mehr Lebenskomfort in Ihrem Traumheim! Lesen Sie dazu Seite 39


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Traumheim

Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

ANALYSE

Recyclen oder weiterreichen!

analysedeutschland.de

WEITERE INHALTE Traumheim 6. Gütesiegel 10. Fertighäuser 16. Red Dot Design Award 18. Franziska van Almsick

22. Wasserfilter 30. Nachhaltigkeit 32. Wärmepumpen 44. Smart Home

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Farbe bekennen Innenarchitekt Andrin Schweizer über die Kraft der Farben.

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Individualität ist Trumpf Perfekt ist die Küche, wenn sie den Gewohnheiten der BenutzerInnen entspricht.

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Tipps aus Studers Studio Andreas C. Studer lässt sich von der mexikanischen Küche inspirieren.

AUCH IN DIESER AUSGABE:

ANALYSE. #64 –

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EXKLUSIVE ONLINE INHALTE

TRAUMHEIM

E

uropean Media Partner präsentiert

die neue Kampagne „Analyse. Traumheim“.

Mit Weihnachten, Silvester und

Neujahr steht uns die für viele schönste und besinnlichste Zeit des Jahres bevor – auch wenn wir die Zeit deutlich anders verbringen werden, als wir es gewohnt sind. Für viele ist, trotz der besonderen Umstände, das Beisammensein in den engsten Kreisen mit einem kulinarischen Menü und leckeren Getränken, das Herzstück und Highlight des Dezembers. Dadurch, dass die Reisemöglichkeiten 2020 massiv eingeschränkt waren, und viel Zeit Zuhause verbracht wurde, haben viele Menschen schon einiges in Renovierungs- und Sanierungsarbeiten, oder auch neue Möbel investiert. Wie können Sie also die durch den Lockdown gepräg-

ten Tage möglichst gemütlich und schön Zuhause gestalten? Unsere Kampagne liefert Antworten, Tipps und Inspirationen zu Interieur, Designs, Renovierungen und Sanierungen. Gerade die Küche ist für viele Menschen der Dreh- und Angelpunkt ihres Zuhauses – hier werden Freunde und Familie eingeladen, es wird gekocht, gegessen und gelebt. immer größer wird, ist Smart Home – auch bei den älteren Generationen. Denn es sorgt für Sicherheit und erleichtert alltägliche Tätigkeiten ungemein. Wir stellen verschiedene Möglicheiten vor und zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten, um Risiken zu vermeiden.

Seite 4 Alexandra Schneider, www.aktion-pro-eigenheim.de

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Ein weiteres Thema, welches

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und erholsame Festtage!

Sehen Sie sich exklusive Filme und Videos auf unserer Website an.

Lutz Dietzold, Geschäftsführer Rat für Formgebung

Auf unserer Website finden Sie viele weitere interessante Artikel und Interviews.

Seite 28 Alexander Herrmann, Sternekoch und Buchautor

ANALYSE. #64 TRAUMHEIM

Campaign Manager: Yvonne Bauer, Merle Tölke Geschäftsführung: Nicole Bitkin Editor: Alicia Steinbrück Art Director: Aileen Reese Text: Jörg Wernien, Helmut Peters, Lotta Jachalke, Alicia Steinbrück, Kirsten Schwieger, Chan Sidki-Lundius, Katja Deutsch, Jakob Bratsch Coverfoto: Avery Klein/unsplash, Jens Hartmann Distribution&Druck: Die Welt, 2020, Axel Springer SE

European Media Partner Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.

Herausgegeben von: European Media Partner Deutschland GmbH Rödingsmarkt 20 DE-20459 Hamburg

Tel.: +49 40 87 407 400 Die Inhalte des „Partner Content” in dieser Kampagne wurden in Email: de@europeanmediapartner.com Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen. Web: www.europeanmediapartner.com

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Traumheim

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ANALYSE

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Mit Kindern, Hund und Katz ins Eigenheim! einleitung Kein Urlaub, kaum Zerstreuung, wenig Geselligkeit – für die meisten von uns war 2020 kein besonders gutes Jahr. Und doch hat das Krisenjahr auch den Blick geschärft: für Annehmlichkeiten, denen wir sonst kaum Beachtung schenken, für das, was uns persönlich wichtig ist, und dafür, wie wir wohnen und leben wollen. Besonders Letzteres wurde in diesem Jahr zu einer entscheidenden Frage. Denn die Wohnsituation hat maßgeblich dazu beigetragen, wie gut sich die oft schwierigen Situationen meistern ließen. Und so wuchs nicht nur bei Familien der Wunsch nach Veränderung: Lieber großzügig und mit Garten in einer Kleinstadt als mitten im hippen Großstadtviertel, lieber Eigenheim als Mietwohnung, lieber gleich als irgendwann später! Foto: Presse

W

zum Wohnen hat, einen Garten, Balkon oder Terrasse, der konnte in diesem Jahr kleine Freiheiten und Fluchten aus dem Alltag genießen. Viele Eigentümer haben die Zeit genutzt, um die eigenen vier Wände und das Grundstück zu verschönern. Eine neue Küche, eine sanierte Terrasse, ein Wintergarten oder gar ein Pool – Heimwerker hatten Hochkonjunktur! Gar nicht so selten kommt dabei auch intelligente Technik ins Eigenheim, das sogenannte Smart Home steht hoch im Kurs. Und immer öfter gehört auch eine eigene Wallbox für das Elektroauto zur Ausstattung. Die erst kürzlich gestartete Fördeer ausreichend Platz

rung der Kf W für private Ladestationen hat einen wahren Run auf die Zuschüsse ausgelöst und auch die Nachfrage bei den Zuschüssen für Barrierefreiheit war hoch. auf der Suche nach dem Traumhaus ist, musste in diesem Jahr viele Hürden überwinden. Finanzielle Einbußen durch Kurzarbeit, komplizierte Besichtigungen, Verzögerungen bei vielen Terminen unçd Abläufen kamen zum ohnehin oft nervenaufreibenden Suchprozess hinzu. Ebenso schwierig: Der vielfache Wunsch nach dem kleinen Glück im Eigenheim hat die Preise auf dem Immobilienmarkt weiter steigen lassen. Wie gut, dass das Baukindergeld verlängert wurde! Bis Ende März 2021 darf der Kaufvertrag bzw. die Baugenehmigung jetzt datieren, damit Familien Anspruch auf den üppigen Zuschuss haben. Und auch wer schon Eigentümer ist oder eine gebrauchte Immobilie erwirbt, kann umfangreiche Fördermittel in Anspruch nehmen: für eine Dämmung oder die neue Heizung, für mehr Barrierefreiheit oder Einbruchschutz. So gut wie seit Anfang des Jahres waren die Förderbedingungen noch nie. Wer dagegen aktuell

nach all den Schwierigkeiten, wenn er dann wahr wird, der Traum vom Eigenheim! Wenn endlich Platz ist für das Homeoffice der Eltern und das Haustier, das die Kinder sich schon so lange wünschen. Wenn man mit Freunden unkompliziert im eigenen Garten grillen oder den Aperitif auf der Terrasse trinken kann. Wenn das Leben wieder ein Stück leichter wird, weil alle sich wohlfühlen! Umso schöner ist

2019 kostete ein Quadratmeter für Wohnraum in München 8.993 Euro. 2018 betrug die Eigentümerquote in Deutschland 46,5 %.

8,31 Millionen Deutsche wollen in den nächsten 2 Jahren eine Mietwohnung renovieren.

von Alexandra Schneider, Portalbetreiberin www.aktion-pro-eigenheim.de und www.energie-fachberater.de

Wer ausreichend Platz zum Wohnen hat, einen Garten, Balkon oder Terrasse, der konnte in diesem Jahr kleine Freiheiten und Fluchten aus dem Alltag genießen.

Deutsche Wohnungen sind im Durchschnitt 92 m2 groß.

Die Wohnfläche pro Kopf betrug 2019 47 m2.

Quellen: Statista, Haufe, Umweltbundesamt


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INNOVATIVE

BRAND

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*Plus X Award 2019

WIE MÖCHTEN SIE LEBEN? Die Entscheidung, ein Haus zu bauen, ist der Anfang einer fantastischen Reise. Ganz unabhängig davon, ob Sie bereits wissen, wohin diese Reise führen soll, müssen Sie unterwegs vieles bedenken. Finanzielle Aspekte, den Grundstückskauf, die neue Nachbarschaft, Entfernungen zu Schule, Arbeit, Einkauf. Und natürlich das Haus selbst: Größe, Aufteilung, Ausgestaltung und Ausstattung. Vor Ihnen liegen viele Entscheidungen. Als Profis mit über 110 Jahren Erfahrung im Hausbau unterstützen wir Sie tatkräftig und kompetent auf jeder Etappe Ihrer Reise. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir das Haus, das der Mittelpunkt Ihres Lebensraums wird. MACHEN WIR UNS GEMEINSAM AUF DIE REISE. Bien-Zenker GmbH Am Distelrasen 2 36381 Schlüchtern

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Blauer Engel

ANALYSE

QDF

RAL

IBR

Das Siegel der Bundesregierung

Das ganzheitliche Siegel

Das Zeichen technischer Gütekriterien

Das Gesundheitssiegel

Der Blaue Engel ist Deutschlands bekanntestes Ökolabel. Die RAL gGmbH vergibt es im Rahmen einer strengen Prüfung an nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. Neben der Umweltfreundlichkeit steht das Zeichen auch für die Langlebigkeit der Produkte.

Das umfangreichste Qualitätszeichen im deutschen Fertighausbau ist das Siegel der QDF, der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau. Anders als andere Gütesiegel umfasst das Zeichen den gesamten Prozess des Fertighauses – von der Planungsphase bis zum Bezug.

RAL Gütezeichen werden seit 1925 von „RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung“ anerkannt. Damit gehören sie zu den ältesten Kennzeichnungen Deutschlands.

Im Baubereich fallen neben anderen Materialien zum Beispiel Werkstoffplatten unter das prüfende Auge der RAL – für Bauherren eine zuverlässige Orientierungshilfe. Dazu gehören etwa Spanplatten, Sperrholzplatten oder Massivholzplatten.

Fertighaushersteller, die dieses Siegel tragen, erfüllen bautechnische Standards, die weit über den gesetzlichen Vorschriften liegen. Dabei bietet QDF den Bauherren höchste Qualität auf allen Ebenen.

Für ein gesundes und angenehmes Wohnen sorgt das Prüfsiegel des IBR (Institut für Baubiologie Rosenheim GmbH). Neben vielen anderen Produkten werden auch Fertighäuser genauer unter die Lupe genommen – Wandaufbauten und andere Konstruktionsbestandteile werden auf wohnbiologische und gesundheitliche Kriterien geprüft. Siegeltragende Häuser versprechen umweltfreundliches und gesundheitlich unbedenkliches Wohnen.

Kauft der Häuslebauer also Platten, die mit dem Blauen Engel versehen sind, kann er sicher sein, dass diese umweltschonend und für seine Innenräume emissionsarm hergestellt wurden. Wer Altholz, Rezyklat-Materialien oder Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in seinen Hausbau integrieren möchte, sollte nach dem Umweltzeichen Ausschau halten. Interessant auch: Neben der Herstellung wird heutzutage der gesamte Lebensweg einer Platte auf Umwelt- und Gesundheitsbelastungen geprüft. Darüber hinaus ist der Hersteller dazu verpflichtet die Ökobilanz des Produktes zu veröffentlichen.

So darf nur Holz aus legaler und nachthaltiger Forstwirtschaft verwendet werden. Durch eine besondere Außenwand-Konstruktion speichern die Häuser mindestens 25 Prozent mehr Wärme, als die Energieeinsparverordnung (EnEV) verlangt. Um die Wohngesundheit weiter zu fördern, werden konsequent gesundheitsverträgliche Holzwerkstoffe und Dämmstoffe verwendet. Diese und weitere Kriterien bauen auf den neuesten Erkenntnissen der Bautechnik auf. Die Hersteller werden mehrmals jährlich durch unabhängige Sachverständige im Auftrag der QDF kontrolliert. Siegeltragende Fertighäuser gelten als äußerst wertbeständig.

Bauherren sollten bei Holzhäusern auf das RAL Gütezeichen Holzhausbau (RAL-GZ 422) achten. Hierbei unterliegt nicht nur die Herstellung, sondern auch die Montage der Fertigteile einer regelmäßig neutralen Überwachung. Der Bauherr sollte im Übrigen darauf achten, dass die Gütesicherung Holzhausbau im Auftrag Erwähnung findet. Viele Banken machen dies zur Bedingung bei der Gewährung einer Baufinanzierung. Die Vergabe des RAL Gütezeichens Holzrohelementherstellung (RAL-GZ 421) kennzeichnet die Qualität der vorgefertigten Holzbauteile z. B. im Hinblick auf Holzfeuchte und Emissionen. Im Rahmen einer regelmäßigen Fremdüberwachung wird zweimal im Jahr durch einen neutralen Prüfer überwacht, dass der Hersteller die in den Güteund Prüfbestimmungen gestellten Anforderungen einhält. Die Fremdüberwachung wird durch eine kontinuierliche Eigenüberwachung des Herstellers ergänzt.

Im Auftrag des IBR untersuchen unabhängige Labore, ob verwendete Holzwerk- oder Mineralfaserdämmstoffe eine gesundheitliche Belastung durch Schwermetalle aufweisen. Auch die Luftqualität der Innenräume wird auf flüchtige organische Stoffe (VOC) untersucht, die die Raumluft verschlechtern würden. Radioaktivität, biozide Substanzen und Feinstaubbelastungen sind ebenfalls von Interesse. Optionale Prüfungen, wie der Nachweis allergievorbeugender Oberflächen, können das Portfolio des Siegels abrunden. Damit ist das IBR Siegel perfekt für alle, die in Bezug auf ihre Gesundheit beim Fertighausbau keine Kompromisse eingehen wollen.

Texte: Lotta Jachalke

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Wir waren die Ersten in der Branche, die Plusenergie in den Serienstandard erhoben haben. In unseren drei Hausbau-Manufakturen in Deutschland bauen wir aus Holz moderne, ökologische und zugleich wohngesunde Häuser – eben Häuser für die Zukunft. Wir schaffen Orte, an denen sich die Bauherren wohl und geborgen fühlen. Das Herzstück bildet dabei die perfekt gedämmte Gebäudehülle. Das innovative KAMPA E&H System wurde sogar mit dem einzigartigen Systemzertifikat von Viessmann ausgezeichnet. Das optimal abgestimmte Energiemanagement macht KAMPA Bauherren zu Selbstversorgern.

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ANALYSE

Fertighäuser

Foto: Sieuwert Otterloo/unsplash

Massivhäuser

Holzhäuser

vielfältige Möglichkeiten

langlebige Immobilien

natürliches Wohnflair

Eine für Hausbauer sehr beliebte und vor allem bequeme Möglichkeit ist es, sich für ein Fertighaus zu entscheiden. Fertighäuser überzeugen aber nicht nur durch den vergleichsweisen niedrigen Aufwand, sondern auch durch die breite Palette an Optionen und Möglichkeiten, zwischen denen Interessierte wählen können. So gibt es diverse Entwürfe, die allesamt von Architekten durchdacht und geplant sind, welche für alle Bedürfnisse und Lebenskonzepte passen und individuell in Gesprächen abgestimmt werden können.

Massivhäuser ähneln Fertighäusern sehr, wenn es um die Stabilität und Wohnqualität geht. Sie werden jedoch, im Gegensatz zu Fertighäusern, „Stein auf Stein“ gebaut und sind nicht innerhalb weniger Tage durch standardisierte Bausätze fertig. Dafür wird ihnen aber auch nachgesagt, stabiler und langlebiger zu sein – zusätzlich haben Bauherren hier noch individuellere Gestaltungsmöglichkeiten.

Klassisch, biologisch, als Villa, mit viel Glas, skandinavischem Flair... die Möglichkeiten von Holzhäusern scheinen unendlich, und haben doch eines gemeinsam: In jedem Falle bieten sie den Hausbewohnern eine natürliche Umgebung zum Wohlfühlen. Immer mehr Menschen sehnen sich nach einem ruhigen Rückzugsort, möglichst im Einklang mit der Natur. Da bieten diverse Anbieter von Holzhäusern ganz individuelle Möglichkeiten für Bauherren, ihre Träume zu realisieren. Dank nachhaltiger Holzmaterialien ist das Bauprojekt nicht nur umweltschonend, sondern es ist für die Bewohner auch noch gesund. Das Holz stabilisiert die Luftfeuchtigkeit, sodass die Lungen besser atmen können. Zudem ist es schallabsorbierend – was gerade für Musikliebhaber in puncto Akustik interessant sein kann.

Beispielsweise können Fertighausbauer zwischen verschiedenen Finanzierungsmethoden wählen – je nach der aktuellen Lebensphase und -planung. Außerdem besteht die Option, zwischen verschiedenen Dächern zu wählen, von den architektonischen Möglichkeiten ganz zu schweigen: Von wegen langweiliger gleicher Einheitsbrei! Für das Alter vorzusorgen, indem barrierefrei gebaut wird, und Möglichkeiten, Einliegerwohnungen zu inkludieren, sind ebenso Optionen, die sich bei Fertighäusern bieten. Auf jeden Fall lohnt es sich, das Gespräch zu verschiedenen Anbietern zu suchen, und diese miteinander zu vergleichen, um das individuell passendste Haus zu finden.

Dabei gibt es drei verschiedene Bauarten, zwischen denen gewählt werden kann: Der Bau mit einem Bauträger, mit einem Generalunternehmer oder direkt in Eigenregie. Der Bauträger übernimmt die gesamte Koordination des Bauprojektes, meistens handelt es sich hierbei um ein komplettes Leistungspaket. Das ganze Vorhaben wird außerdem, und das ist der große Unterschied zum Generalunternehmer, notariell beglaubigt. Entscheiden sich Bauherren dafür, auf eigene Faust zu bauen, kommen natürlich deutlich mehr stressige Komponenten hinzu, da alle Handwerker und Unternehmensleistungen koordiniert werden müssen. Um eine Fehlplanung zu vermeiden sollten unerfahrene Bauinteressierte eher auf ein kompetentes Unternehmen setzen.

Jeder fünfte Neubau ist ein Fertighaus.

2019 wurden über 100.000 neue Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt.

Foto: Vivint Solar/pexels

@europeanmediapartnerdeutschland

Foto: Pascal Bernardon/unsplash

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Foto: Webaliser/unsplash

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Außerdem profitieren sie davon, dass die Lieferzeiten für regionale Bauteile in der Regel kürzer sind, als beim herkömmlichen Hausbau. Holzhäuser kommen ohne zusätzliche chemische Materialien aus. Besonders beliebt ist diese Hausbauart in Kombination mit verglasten Fronten – so entsteht ein besonders natürlicher Flair.

Den höchsten Anteil an Fertighäusern gibt es mit 36,9 % in BadenWürttemberg.

Energiesparendes Bauen

nachhaltig und ökologisch Egal für welche Bauart sich Hausherren entscheiden: Am Ende spielt die Nachhaltigkeit und Energieeffizienz immer eine große und wichtige Rolle in allen Prozessen, aber auch in den ganzen Jahren, in denen das Haus bewohnt werden will. Ansonsten drohen horrende Energiekosten, und Umweltfreundlichkeit sieht auch anders aus. Zusätzlich gibt es mittlerweile gesetzliche Regelungen, die das energiesparende Bauen voraussetzen. Dazu gehören verschiedene Punkte, auf die Bauherren und Dienstleister achten sollten – Luftdichtheit, Materialien, Wärmedämmung, Fenster und auch die Nutzung energieeffizienter Energien, beispielsweise von Solarenergie. Wichtig ist, dass die Bauherren stets einen Überblick behalten. Dabei hilft es, sich im stetigen Austausch mit den zuarbeitenden Unternehmen und Dienstleistern zu befinden. Zusätzlich bietet die aktion pro eigenheim eine Checkliste an Punkten, welche sich an den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) orientiert. Texte: Alicia Steinbrück

58 % der Bauherren von Fertighäusern sind Familien mit Kindern. Mit 2,3 % werden in Bremen bislang die wenigsten Fertighäuser gebaut.

Quellen: BDF


GEBAUT FÜR DAS ECHTE LEBEN.

Alles richtig gemacht Bei Ihrem neuen Zuhause möchten Sie alles richtig machen. Und es sollte nicht nur heute perfekt zu Ihnen passen, sondern auch schon für die Zukunft vorgedacht sein. Das Leben ist abwechslungsreich, vielfältig und überraschend. Ihr neues Zuhause ist darum viel mehr, als ein Dach über dem Kopf. Es ist der Spielplatz für den Kindergeburtstag, der Saal für die Party mit den Freunden, die Wellness-Oase für Körper und Seele… Zugleich ist es Ihr geliebter Ruhepol im Leben – wo Sie sich immer wohl, geborgen und einfach zu Hause fühlen. Qualität, Service, Verbindlichkeit Beim Hausbau legen wir besonderen Wert auf höchste Qualität, bei Ihrer individuellen Beratung auf Inspiration und Verbindlichkeit. Vom passenden Hauskonzept bis zum Lieblings-Lichtschalter werden Sie auf dem Weg in Ihr neues Zuhause viele Entscheidungen treffen, bei denen wir

Glücklich Zuhause FingerHaus zählt zu den größten Herstellern von Häusern in Holzfertigbauweise in Deutschland. Wir bauen Häuser zum Wohlfühlen – und das über 700 Mal im Jahr. Erleben Sie die Vielfalt live vor Ort in 26 Musterhäusern und 30 Beratungsbüros deutschlandweit. Übrigens ist jedes Finger-Haus ein Unikat und wird individuell für die Bedürfnisse der Baufamilien geplant. Es gibt viele Hauskonzepte als Inspirationsquellen – klassische Einfamilienhäuser, moderne Bungalows, Stadtvillen, Doppel- und Landhäuser – aber letztlich bietet FingerHaus Ihnen als Bauherren ein individuelles, von Architekten geplantes Haus.

www.fingerhaus.de

fest an Ihrer Seite stehen. So entsteht ihr Finger-Haus für‘s Leben – genau so, wie Sie es sich schon immer gewünscht haben. Wir sind nämlich erst zufrieden wenn Sie es sind und auch heute wie morgen sagen: „Alles richtig gemacht.“ Über uns Mit der Erfahrung von über 15.000 gebauten Häusern wissen wir, dass das Leben nicht immer so nach Plan verläuft wie ein FingerHaus-Bau. Am Firmensitz im hessischen Frankenberg arbeiten über 800 Mitarbeiter für das Familienunternehmen und ihre Mission ist etwas ganz Wunderbares: Sie schaffen ein neues Zuhause für Familien, Paare und Singles. Lassen Sie Ihren Traum vom Eigenheim Wirklichkeit werden und entdecken Sie, was FingerHaus für Ihre Zukunft bereithält!

Attraktiv Wohnen in den Regionen Rhein-Main oder Rhein-Neckar Das Schwesterunternehmen FingerWohnbau kümmert sich innerhalb der FingerHaus-Gruppe um Entwicklung und Bebauung ganzer Wohngebiete in den Regionen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Für Ihr neues Zuhause, können Sie sich über einen kompletten Rundum-Service freuen. Denn wir schaffen ein optimal geplantes, gut durchdachtes und mit vielen Annehmlichkeiten ausgestattetes Wohnkonzept mit sehr hoher Wohn- und Lebensqualität. Für Sie bedeutet das: keinen Baustress und nach der Hausübergabe Möbelwagen kommen lassen, einziehen und wohlfühlen. Ein weiterer großer Vorteil für die Familien: FingerWohnbau kann auf das geballte Know-how sowie die Innovationen und Fertigungsqualität aller Unternehmen der FingerHaus-Gruppe zurückgreifen.

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analysedeutschland.de

Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, hat die Möglichkeit, sich sein zukünftiges Heim zuvor schon mal als Musterhaus anzuschauen.

Der schnelle Weg zum eigenen Haus fertighäuser Fertighäuser sind eine günstige und praktische Alternative zum Massivbauhaus – kein Wunder, dass sich immer mehr Bauherren für diese Variante entscheiden. Text: Armin Fuhrer Foto: Fotolia

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ist für viele Deutsche ein Traum. Wer ihn real werden lassen möchte, hat zwei Varianten zur Auswahl: das hergebrachte Haus in Massivbauweise und das Fertighaus. Diese zweite Variante hat aus Sicht des privaten Bauherrn einige nicht zu unterschätzende Vorteile. Vor allem geht die Errichtung erheblich schneller vonstatten, denn ein Fertighaus wird aus zuvor angefertigten Einzelteilen zusammengesetzt. Fertighäuser können, vorausgesetzt Keller und Bodenplatte sind fertig, binnen weniger Tage aufgestellt werden. Das erspart Ärger über Verzögerungen während einer sonst viel längeren Bauphase, ebenso muss der Bauherr sich as eigene Haus

Fertighäuser können, vorausgesetzt Keller und Bodenplatte sind fertig, binnen weniger Tage aufgestellt werden.

nicht mit mehreren Auftragnehmern wie Dachdecker, Maurer oder Elektroinstallateur streiten. Da die Bauelemente vorgefertigt sind, ist auch kein monatelanges Austrocknen des Mauerwerks nötig. Und da lange Bauzeiten entfallen, sinken auch die Personalkosten deutlich. Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, hat die Möglichkeit, sich sein zukünftiges Heim zuvor schon mal als Musterhaus anzuschauen. Stellt man dann fest, dass einem ein oder mehrere Details nicht gefallen, kann man mit dem Anbieter Änderungen besprechen. Entgegen einem verbreiteten Vorurteil sind also auch Fertighäuser durchaus individuell gestaltbar. Noch größere eigene Gestaltungsmöglichkeiten hat der Bauherr, wenn er sich ein „Ausbauhaus“ hinstellen lässt. In diesem Fall wird entweder nur die Hülle geliefert – um den Rest kümmert sich der Bauherr selbst. Oder das Bauunternehmen errichtet zum Beispiel nur das fertige Erdgeschoss und ein Dachgeschoss, dass der Bauherr später selbst ausbauen kann. Beide Varianten sparen Geld – man sollte sich aber sicher sein, dass man sich die Mühen wirklich aufhalsen möchte. Auch beim Thema Nachhaltigkeit kann das Fertighaus punkten. Das Baumaterial Holz ist CO2-neutral und kann nach einem möglichen Abriss wiederverwertet werden. Außerdem wächst der Rohstoff

Holz nach. Und gerade für umweltbewusste Bauherren – und davon gibt es ja immer mehr – bietet das Fertighaus noch einen großen Vorteil: Es ist in jeder Effizienzhaus-Klasse erhältlich. Da der Staat ökologischen Bauen finanziell fördert, kann man auf diese Weise nicht nur der Umwelt etwas Gutes tun, sondern auch seinem eigenen Konto. Ebenfalls immer wichtiger wird der Ausbau zu einem smarten Home – auch auf diesem Gebiet kann das Fertighaus durch eine unkomplizierte Umsetzung der eigenen, individuellen Ideen Pluspunkte sammeln. von Smart-Home-Anwendungen liegt in der Einfachheit der Bedienung, bei der man auch von unterwegs die Kontrolle über verschiedene Bereiche seines Hauses hat. Das Smart Home kann Bewohnern mehr Sicherheit, Komfort, Energieeffizienz sowie Entertainment bieten und dazu beitragen, dass Menschen länger in den eigenen vier Wänden bleiben können. Der große Vorteil

optimal auszuschöpfen, gilt es zu verstehen, wie die Technologien für den Nutzer echte Mehrwerte schaffen können. Branchenübergreifende Kooperationen sind dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor, um Verbrauchern sinnvolle Produkte anzubieten. Um die Möglichkeiten

Zusammenarbeit zwischen Smart-Home-Anbietern Beispielsweise führt eine

und Versicherungen zu einer Verknüpfung von Sicherheitssystemen mit Schutzund Notfallservices. Erkennt das System zerbrochene Scheiben, gewaltsame Türund Fensteröffnungen oder ungewöhnliche Bewegungen, wird zur Abschreckung eines Einbrechers eine Sirene ausgelöst, dem Bewohner eine Nachricht geschickt und via Assistance-Service ein Notfallservice informiert, der bei Abwesenheit nach dem Rechten sieht. das Smart Home weder eine Alarm-, noch Überwachungsanlage. Die smarten Geräte können zwar bei der Sicherung helfen, haben aber nicht den gleichen Anspruch wie eine klassische, doppelt gesicherte Alarmanlage. Doch momentan ersetzt

Fertighäuser haben viele Vorteile: Sie können schnell und unkompliziert errichtet werden, sind dadurch preiswert, und der Bauherr kann sich auf einen Anbieter konzentrieren. Zugleich sind sie ökologisch nachhaltig und lassen sich von Anfang an leicht als Smart Home individuell nach den Wünschen des Bauherrn gestalten.


Wir realisieren Ihr Lieblingshaus. Zuhause ist es am schönsten. Diese Aussage hat dieses Jahr eine völlig neue Bedeutung bekommen. Homeoffice und Ausgangsbeschränkungen machen es wichtiger denn je, sich daheim wohlzufühlen. Mit LUXHAUS wird daraus ein echter Lieblingsort, der zu Ihnen, Ihrem Stil und Ihren Bedürfnissen passt. Was darf es sein? Ein Familienheim mit viel Platz für Spiel und Spaß, ein stylishes Flachdachhaus mit extra Raum für Fitness und Wellness oder vielleicht ein Bungalow als Rückzugsort mit Kamin und großem Garten? Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und kreieren Sie Ihr Lieblingshaus. Ihr persönlicher Ansprechpartner begleitet Sie bei der Realisierung: www.LUXHAUS.de/ansprechpartner

Drei Fragen an den LUXHAUS Finanzierungsexperten Holger Farcken Weshalb ist es sinnvoll, gerade jetzt einen LUXHAUS Hausvertrag zu unterzeichnen und parallel eine LUXHAUS Finanzierung zu sichern? Die seit Frühjahr andauernde „Corona“Lage hat dazu geführt, dass die Baufinanzierungszinsen auf ein Allzeittief gefallen sind. Für Bauherren ein idealer Zeitpunkt, Finanzierungen mit historisch niedrigen Zinsen zu sichern und damit Planungssicherheit für viele Jahre zu erhalten. So sind, in Abhängigkeit vom Eigenkapitaleinsatz und Region, für 10 Jahre Zinsbindung bspw. Abschlüsse ab 0,48% p.a., im Bereich von 15 Jahren Zinsbindung ab 0,74% p.a. nicht ausgeschlossen. Selbst eine Zinsbindung von 20 Jahren oder länger ist mit relativ geringen weiteren Aufschlägen möglich. Für das nächste Jahr ist von keiner grundsätzlichen Änderung des Zinsniveaus auszugehen, d.h. auch für LUXHAUS Finanzierungen können Bauherren 2021 mit hoher Wahrscheinlichkeit von den niedrigen Zinsen profitieren.

Welche Förderungen der KfW bzw. des Bundes empfehlen Sie, aktuell in eine LUXHAUS Finanzierung einzubinden? Ich empfehle insbesondere das KfWProgramm Energieeffizientes Bauen, welches derzeit eine Niedrigverzinsung ab 0,75% p.a. für 10 Jahre ausweist und jedem Bauherr, der ein Niedrigenergie-LUXHAUS baut (Mindeststandard KfW55), für ein Darlehen über EUR 120.000 einen Tilgungszuschuss zwischen EUR 18.000 und EUR 30.000 pro Wohneinheit – abhängig von der Energieeffizienzklasse des Hauses – garantiert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, 35% der Kosten für bestimmte Heizungsanlagen über die BAFAProgramme zurückerstattet zu bekommen. Ergänzend ist es möglich, bis zu EUR 4.000 Zuschuss für eine qualifizierte Baubegleitung des Energieeffizienten Bauens durch die KfW zu erhalten.

Wie lange haben Bauherren noch einen Anspruch auf das Baukindergeld? Der Rechtsanspruch des rückwirkend zum 01.01.2018 eingeführten Baukindergeldes ist jüngst um 3 Monate verlängert worden und endet nunmehr zum 31.03.2021. Für LUXHAUS Bauherren bedeutet dies konkret, dass Sie spätestens zum Ende des I. Quartals 2021 eine Baugenehmigung erhalten haben müssen, um nach Abschluss des Bauvorhabens und Einzug ins LUXHAUS in den Jahren 2021 bis Mitte 2023 den Antrag auf das Baukindergeld stellen zu können. Pro minderjährigem Kind (maßgeblich ist der Beantragungszeitpunkt) stehen für gewisse Einkommensgruppen (max. zu versteuerndes Einkommen 75.000 EUR zzgl. EUR 15.000 pro Kind für das vorletzte und vorvorletzte Jahr vor Beantragung) jährlich für 10 Jahre 1.200 EUR zur Verfügung.

Holger Farcken ist seit 2016 als Geschäftsführer beim LUXHAUS Finanzierungsservice tätig. Seine Hauptaufgabe liegt in der Finanzierungsberatung der LUXHAUS Bauherren. Zudem informiert er im Rahmen von Bauherrenabenden sowie Finanzierungstagen potenzielle Kunden über die aktuelle Finanzierungsmarktentwicklung sowie Förderprogramme.

www.LUXHAUS.de


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Wie finde ich mein perfektes Haus und den passenden Anbieter? hausbau Viele Bauherren stehen direkt am Anfang der Planung vor einer von vielen Grundsatzfragen: Entscheiden sie sich für ein Fertig- oder ein Massivhaus? Wichtig ist bei dieser Entscheidung, dass sie sich nicht von emotionalen Faktoren leiten lassen, und durch rationale Kriterien die individuell passendste Lösung finden. Dabei spielt auch die Wahl der Baufirma eine wichtige Rolle – die Kriterien für die Auswahl sind vielfältig. Kunden sollten auf finanzielle Sicherheit, die Vorlaufzeit, das Angebot von individuellen oder Typhäusern, das Vertrauen, eine gute Kommunikation sowie die Anzahl der Häuser, welche der Anbieter baut, achten. Dies sind gute Indikatoren für die Qualität. Text: Alicia Steinbrück Foto: Pixabay

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er Preis für ein

Haus ist grundsätzlich abhängig von vielen Faktoren: Haustyp, Ausbaustufe, Größe, Ausstattung, Qualität der Baumaterialien und die Bauregion dürften nur die wichtigsten sein. Vergleicht man nun zwei in diesen Punkten sehr ähnliche, also nahezu „identische“ Häuser, sind Massivhäuser in der Regel tatsächlich oft einen Tick günstiger. Das Klischee vom „billigen“ Fertighaus gilt als längst überholt: Moderne Fertighäuser der aktuellen Generation sind vielmehr hochwertige Immobilien mit großem technischem Komfort, die auch einen entsprechenden, aber eben gerechtfertigten Preis haben. Einer der größten Vorteile

des Fertighauses: Die sensationell schnelle Montage vor Ort auf der Baustelle. Es gibt Häuser, die sind tatsächlich an ein bis zwei Tagen errichtet. Beim Massivhaus hingegen beträgt die reine Rohbauphase, abhängig von der Zahl der Geschosse, dem Dach und letztlich auch dem Wetter, rund vier bis sechs Wochen. Fertighausbauherren profitieren obendrein von höchstmöglicher Planungssicherheit: Vom Innenausbau bis zum Einzug kann alles zuverlässig und weit im Voraus auf den Punkt genau terminiert und arrangiert werden. Bis vor einigen Jahren

wurde im Winter generell nicht oder kaum gebaut, da viele Baustoffe, zum Beispiel der Putz oder Estrich, mindestens Temperaturen von etwa 5 Grad benötigen, um durchzutrocknen. Moderne Heizsysteme und vergleichsweise milde Winter machen einen Massivhaus-Bau im Winter zwar mittlerweile generell möglich. Dieser ist aber recht fehleranfällig, bei sehr kalten Temperaturen dann doch schwierig und obendrein fallen auch ein paar Extra-Heizkosten an. Ein Fertighaus

hingegen wird im Werk komplett vormontiert und kann – außer bei sehr extremer Witterung – auch im Winter in kürzester Zeit problemlos aufgestellt werden. Es liegt auf der

Hand: Je schneller das Haus gebaut werden kann, je rascher der Rohbau steht, desto weniger Feuchtigkeit kann beim Bau ins Haus dringen. Mit nur wenigen Tagen Aufbauzeit gegenüber rund vier bis sechs Wochen für den Rohbau beim Massivbau sind Fertighausbauherren hier deutlich im Vorteil. Mit Eigenleistungen können handwerk-

lich begabte Bauherren beim Hausbau viele Kosten sparen. Die meisten Fertighaus-Anbieter haben aus diesem Grund verschiedene Ausbaustufen im Angebot. Weiterer Vorteil: Da das Fertighaus schnell steht, kann man unmittelbar mit dem Innenausbau beginnen. Beim Massivhaus sind aber unter dem Strich die Möglichkeiten, mit Eigenleistungen aktiv zu werden, deutlich größer. Man kann – mit entsprechendem Know-how oder unter Anleitung der Fachleute – sogar schon beim Mauerbau oder Verputzen mit anpacken, wenn man möchte. Oder zum Beispiel den Fenstereinbau oder die Elektro-Rohinstallation mitübernehmen.

Fast alle Fertighäuser sind individuell planbar, von der Raumaufteilung und

dem Grundriss bis zu den Details. Allerdings kommen hier eben doch standardisierte Grundkonstruktionen/Bauteile für Dach, Wände und Decken zum Einsatz und es müssen Rastermaße beachtet werden. Typenhausanbieter gibt es sowohl bei Fertig-, als auch Massivhäusern. Somit lassen sich beide Haustypen mittlerweile sehr individuell planen und bauen. Fakt ist: Die meisten

Fertighäuser (Ausnahme: Beton-Elementbauweise) bestehen zu großen Teilen aus Holz, ein Massivhaus aus Steinen. Trotzdem ist die deshalb oft geäußerte, vermeintlich naheliegende größere Brandgefahr im Fertighaus nicht ganz korrekt. Die Brandwahrscheinlichkeit bei Fertighaus und Massivhaus kann als gleich (niedrig) eingeschätzt werden, bricht ein Brand doch meist im Inneren eines Hauses – durch die Inneneinrichtung – aus. Dennoch verfügen die Steine eines Massivhauses halt über besonders gute Brandschutzwerte, sind nicht brennbar und extrem feuerbeständig, Holz hingegen brennt im Vergleich leichter und schneller. Das heißt vor allem: Sollte es brennen, sind die Verluste an der Bausubstanz beim Fertighaus größer. Für welche Bauweise, welchen

Haustyp und welchen Anbieter sich Bauherren entscheiden, hängt letztlich von den persönlichen Präferenzen, dem Geldbeutel und

auch dem Wohnumfeld ab. Wichtig ist natürlich auch, dass unter dem Strich das Gesamtkonzept der Baufirma passen muss und Sie restlos überzeugt. Einerseits gibt es einige gute Gründe, warum der Anteil der Fertighäuser seit Jahren langsam aber sicher steigt. Wem Wohngesundheit und Nachhaltigkeit wichtig ist, sowie Wert auf eine kurze Stellzeit des Hauses liegt, sollte sich eher für das Fertighaus entscheiden. Andererseits setzt der weitaus größte Teil aller Baufamilien in Deutschland, 75 Prozent, wie seit Jahrzehnten schon auf massiv gebaute Häuser. Wenn zum Beispiel guter Schallschutz unabdingbar ist, wie in verkehrsreicher Lage, dürfte (mit entsprechenden Bausteinen) das Massivhaus die etwas bessere Wahl sein. Auch dann, wenn größtmögliche Individualisierung gewünscht und maximale Selbstverwirklichung im Haus das persönliche Ziel ist, ist die Unterstützung eines erfahrenen und renommierten Bauunternehmens empfehlenswert. Die Punkte, auf die Sie dabei achten sollten, sind vielfältig, unter anderem: Kurze Vorlaufzeiten, der Gebrauch ökologisch nachhaltiger Materialien, Schallschutzwerke und Brandschutzmaßnahmen. Generell lässt sich sagen, dass weder Fertig-, noch Massivhäuser besser sind als das jeweils andere, die Wahl der Bauart hängt letztendlich von den persönlichen und individuellen Ansprüchen und Präferenzen ab.


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Die Herausforderung Homeoffice hat auch ein paar intelligente Produktideen fürs Zuhause hervorgebracht.

Staubsauger zum Sitzen oder Falt-Möbel design Lutz Dietzold ist seit 2002 Geschäftsführer des Rates für Formgebung. Er studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Germanistik in Frankfurt. Text: Helmut Peters Foto: Lutz Sternstein, Bench Accounting/unsplash

Lutz Dietzold, Geschäftsführer des Rates für Formgebung

Design sucht nach Lösungen, die ihrer Zeit voraus sind.

Ein irritierendes Jahr 2020 liegt hinter uns. Wie hat das die Schöpfungen der Designer beeinflusst?

Treiber für Innovationen ist seit Jahren das Thema Nachhaltigkeit. Die Designer sehen sich in der Verantwortung, unsere Welt von morgen aktiv mitzugestalten. Von der Auswahl der Materialien über die Fertigung bis zum Recycling am Lebensende eines Produktes.

Das unfreiwillige Verweilen in den eigenen vier Wänden war gewissermaßen ein Glücksfall für die Designindustrie: Viele haben sich eingängiger damit befasst, wie sie sich ein Umfeld schaffen, in dem sie gern viel Zeit verbringen. Da hilft natürlich Ästhetik, aber auch Qualität. Da zahlt sich gut durchdachtes Design in jeder Hinsicht aus. Die Designer konnten sich in diesem Jahr also vor allem darüber freuen, dass ihre gelungenen Entwürfe derzeit neuentdeckt werden. Die Herausforderung Homeoffice hat auch ein paar intelligente Produktideen fürs Zuhause hervorgebracht wie z. B. Mikroarbeitsplatzlösungen von Sedus Stoll oder modulare Möbel, die sich schnell den unterschiedlichen Nutzungen des Lebensraums anpassen lassen.

Beim Minimalismus im Design geht es weniger um einen Trend als eine Haltung deutscher Gestalter, die dem deutschen Design international viel Anerkennung eingebracht hat. Die Konzentration auf das Wesentliche, reduzierte, oft geometrische Formen und die Verwendung der Grundfarben sind Stilelemente, die seit der Bauhaus-Bewegung vor 100 Jahren das weltweite Designgeschehen prägen.

Was steht bei den jungen, zum Teil ja

Gibt es pfiffige Ideen in Sachen

auch ausgezeichneten Designern

funktionaler Möbelstücke?

aktuell im Fokus?

Besonders interessante Ideen finden wir oft bei den Nachwuchsdesignern. 2020 haben wir z. B. einen Staubsauger von zwei Absolventen der Fachhochschule Potsdam gefördert, der im unbenutzten Zustand als Couchtisch oder Hocker verwendet werden kann und die Optik eines Haushaltsgerätes hinter sich lässt.

Design sucht nach Lösungen, die ihrer Zeit voraus sind. Es fragt nach den Bedingungen des Morgen und welche Dinge oder Lösungen diese Zukunft besser machen. Der German Design Award ist jedes Jahr ein schönes Brennglas für das, was die Designwelt umtreibt. Ein großer

Solche Projekte stoßen manchmal ganze Paradigmenwechsel in einem Produktsegment an. Für kleine Wohnräume werden immer mehr falt- und klappbare Möbel entworfen, die sich an die individuelle Raumsituation anpassen. Wie kann man schon mit geringem

Schon in jüngster Zeit deutete sich ja

finanziellen Aufwand frischen Wind

ein Trend zum Minimalismus an. Welche

in die eigene „Hütte“ bringen?

Veränderungen hat das ausgelöst?

Start-ups wie der Designmöbel-Vermieter Readymade in Köln versuchen sich an tollen neuen Ansätzen, um den Zugang zu gutem Design erschwinglich zu machen. Neben Mietmodellen sind die drei Nachhaltigkeit-Rs Reduce, Reuse und Recycle wohl der einfachste Weg, um mit wenig Investment Glanz in die Hütte zu bringen.

fakten Mit dem German Design Award werden deutsche und internationale Hersteller und Designer für innovative Produkte und Projekte ausgezeichnet. Eine Besonderheit dieses Wettbewerbes ist, dass nur nominierte Beiträge daran teilnehmen können. Bewertet werden die Gesamtidee, Nachhaltigkeit, Ästhetik und Funktionalität.


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Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen dieser Waschplatz bekannt vorkommt: Steel19 zitiert eines der bekanntesten unbekannten Waschbecken der Welt. Jeder kennt es. Geduldig hängt es als Ausgussbecken seit einem Jahrhundert in Kellern, Garagen und Ateliers dieser Welt: selbstverständlich, dienlich, unverwüstlich. Steel19 übersetzt den Klassiker aus glasiertem Stahl als neue Waschplatz-Unit ins Badezimmer: leichtfüßig, puristisch und clean. Entdecken Sie Alape und Ihre Liebe für Waschtische und Becken aus glasiertem Stahl. Mehr unter www.alape.com


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Red Dot Design Award: Zeitlose Klassiker design Design begleitet uns in nahezu allen Lebensbereichen und spielt eine elementare Rolle, wenn es darum geht, ob Produkte am Markt erfolgreich sind und bei Konsumenten bzw. Kunden gut ankommen, oder ob es Raum für Verbesserungen gibt. Gerade in der Einrichtungsbranche ist das Thema mehr als relevant – schließlich geht es um Wohlfühloder auch Arbeitsorte, bei welchen zig verschiedene Trends, Entwicklungen und Richtungen Einfluss nehmen. Die Einrichtung, Dekoration und Gestaltung nimmt unweigerlichen Einfluss auf unsere Stimmungen und beeinflussen diese. Text: Alicia Steinbrück Foto: Michael Dannenmann/red dot, Michael Oxendine/unsplash

Prof. Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Design Awards

G

utes Design erkennt man

aber nicht nur an der Optik, auch die Haptik, Technik, Innovation, Funktionalität und die gesamte Qualität sind wichtige und entscheidende Faktoren. Das weiß auch der Red Dot Design Award, welcher in jedem Jahr innovative Produkte und elegante zeitlose Designstücke auszeichnet. Konkret werden gute Gestaltungen in den drei Wettbewerben „Red Dot Award: Product Design“, „Red Dot Award: Brands & Communication Design“ und „Red Dot Award: Design Concept“ prämiert. Dabei steht die herausragende

Designqualität im Vordergrund. Die Jury besteht aus Professoren, Designern und Journalisten verschiedener Bereiche und sind allesamt vom Fach. Zusätzlich werden jedes Jahr die Agentur des Jahres mit dem Ehrentitel „Red Dot: Agency of the Year“ und das beste Designteam mit der Prämierung „Red Dot: Design Team of the Year“ ausgezeichnet. „Von dem Aluminium Chair

von Charles und Ray Eames über die Barcelona-Serie von Ludwig Mies van der Rohe bis hin zu dem LC2 Sessel von Le Corbusier – um nur ein paar Beispiele zu nennen – insbesondere im Möbelbereich finden sich zahlreiche Designklassiker, die vor vielen Jahren auf den Markt kamen und die bis heute für höchste Ästhetik stehen. Sie alle eint ihre zeitlose, gradlinige Gestaltung, die sich ideal in jede Umgebung einfügt.

Der Red Dot Award zeichnet in jedem Jahr innovative Produkte aus.

Während sich die Umwelt stetig in Veränderung befindet, bleiben diese Produkte weiterhin aktuell. Dies entspringt der Verwendung von qualitativen Materialien, der makellosen Verarbeitung, der besonderen Form und der richtungsweisenden Funktion der Produkte. Nachhaltigkeit durch Langlebigkeit – das versprechen echte Klassiker“, das weiß Prof. Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Design Awards, und dafür steht auch der Red Dot Design Award. Und was beeindruckt den

Initiator des Red Dot Awards besonders? Nicht nur die Jury, auch Konsumenten würden neue Innovationen und Ideen immer wieder begeistern. Zec sagt dazu: „Gutes Design lebt von Veränderungen und Innovationen. Seine Aufgabe ist es, Lösungen für alltägliche Probleme zu finden.“ Die Ausschreibungsphase des Red

Dot Award: Product Design 2021 geht noch bis einschließlich 19. Februar 2021. Ein

besonderes Augenmerkt liegt dabei auf smarten und innovativen Produkten. Anmelder haben die Möglichkeit, diese in den Metakategorien „Smart Products“ oder „Innovative Products“ einzureichen. Damit begutachten die Juroren nicht nur das ganzheitliche Design, sondern werfen insbesondere einen Blick auf den Grad der Neuerung bzw. das Interaktionsdesign und die Vernetzung. Im Red Dot Award:

Product Design 2020 erhielt beispielsweise die Abschlussleiste „minileiste“ von ENGELTECH einen Red Dot: Das Produkt wurde in der Metakategorie „Innovative Products“ ausgezeichnet. „Sie ermöglicht durch ein patentiertes Clip-System einen dezenten Übergang vom Boden zur Wand. Der Philips Hue Smart Button von Signify begeistert mich ebenso. Er dient als Lichtsteuerung für das Hue-System. Mit nur einem Knopfdruck können Nutzer die Beleuchtung intuitiv einstellen, wobei das System die Einstellungen entsprechend

der Tageszeit aktiviert. Auch der Stuhl „Stakki“ von VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken und Design Ballendat präsentiert sich als innovativ und wurde dafür mit einem Red Dot ausgezeichnet. Er besitzt eine dreieckige Grundform, wird als Monoblock gefertigt und wiegt nur 3,8 kg. Die ergonomische Sitzgelegenheit erlaubt verschiedene Positionen und lässt sich dank des konkaven Beinprofils gut stapeln“, beschreibt Prof. Dr. Zec eine Auswahl der Sieger des letzten Jahres. oder bahnbrechende Innovationen – für die Designbranche sind beide Produkte enorm wichtig. Denn nur durch eine Kombination aus Beständigkeit und Weiterentwicklung können Gestalter die Lebensqualität nachhaltig steigern. Dass sie sich dabei immer wieder an den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher orientieren, bleibt das wichtigste Anforderungskriterium. Denn letztendlich muss Design vor allem eins: Gefallen. Ob zeitlose Klassiker


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Deutschland, deine Bäder badträume Badbotschafterin Franziska van Almsick über Trends, WellnessOasen und geordnetes Abtauchen. Text: Katja Deutsch Foto: VDS, unsplash/Holger Link

einzusetzen, dass sie die ganze Familie nicht schon nach kurzer Zeit nervt. Ich persönlich würde Farbe für Akzente nutzen und mit einer farbigen Waschschüssel, einem ausgefallenen Möbelstück oder aber einer glänzenden Armatur Hingucker schaffen. Metallene Oberflächen wie Gold, Kupfer, Messing, Bronze oder Roségold fallen übrigens auch unter den Begriff Farbe. Damit lässt sich ein Bad ebenfalls schick gestalten. Welche Materialien sind angesagt?

Franziska van Almsick, ehemalige deutsche Schwimmerin, mehrfache Europa- und Weltmeisterin und Badbotschafterin der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) Welchen Stellenwert hat das Badezimmer in Deutschland?

Ich denke, dass der Stellenwert des Badezimmers inzwischen sehr hoch ist und weiter steigt. Das Bad gilt mittlerweile als der ideale Rückzugsort vom Alltag. Die frühen Erkenntnisse zur heilenden Wirkung des Wassers spielen dabei ebenso eine Rolle, wie aktuelle Studien, die zeigen, wie sich etwa durch ein warmes Wannenbad Stress abbauen lässt. Das Bad eignet sich bestens für eine Kurzkur, für die man nicht einmal die eigenen vier Wände verlassen muss – oder sogar für einen Wohlfühl-Urlaub. Deshalb ist es kein Wunder, dass Badanschaffungen Untersuchungen zufolge immer wieder auf Platz 1 im Kaufranking der Bundesbürger stehen. Was sind die Trends bei der Badgestaltung?

Als Badbotschafterin der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) müsste es jetzt nur so aus mir raussprudeln. Wenn man über eine internationale Sanitärmesse, wie die ISH in Frankfurt, spaziert, kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Wichtig ist am Ende, individuelle Prioritäten zu setzen. Meine Meinung: Trends kommen, Trends gehen. Entscheidend sind die großen Begriffe wie Gesundheit, Komfort, Sicherheit, Ökologie, Wohnlichkeit, Funktionalität und nun natürlich auch Hygiene. Wenn man das alles auf einen Nenner bringen kann, hat man ein echtes Trend- und Traumbad zugleich geschaffen. Ob das nun eckig oder rund oder schwarz oder weiß ist, das ist doch Geschmackssache. Mit zeitloser Einrichtung für alle Lebenssituationen fährt man besser. Man sollte dabei übrigens auch ans Älterwerden denken.

Alles, was natürlich oder in irgendeiner Form wiederverwertbar ist. Holz spielt bei Möbeln eine große Rolle, aber bloß nicht aus den Tropen. Heimisches Holz ist viel ökologischer. Stoffe für Badewannen, Duschflächen oder Sanitärelemente, die sich sortenrein recyceln lassen, sind neu und angesagt – ebenso alles, was langlebig ist. Hygienische Materialien, die leicht zu reinigen sind, werden durch die Corona-Pandemie bestimmt zum Renner. Wie wichtig ist die Badewanne?

Endlich kommt die Frage: Ich bin eine absolute Badewannenliebhaberin. Für mich persönlich ist sie das Herzstück eines Bades, auch, weil sie ein zentrales Element ist, um die positiven Wirkungen des Wassers genießen zu können. Gerne freistehend und mit einem netten Sessel daneben.

Ich persönlich würde Farbe für Akzente nutzen und mit einer farbigen Waschschüssel, einem ausgefallenen Möbelstück oder aber einer glänzenden Armatur Hingucker schaffen.

Ihre Vorschläge reinpassen. Ich finde, Wellness-Oase hat auch etwas mit der eigenen Einstellung und viel Disziplin zu tun. Wenn ich in meiner Badewanne abtauche bei leiser Musik, Kerzenschein und einem Entspannungsduft, dann brauche ich gar nicht so viel Drumherum. Ordnung, ja, das ist wichtig. Und Ungestörtsein. Alles andere ist Zugabe. Man muss nur wollen.

Haben Sie Pflanzen, eine Liege, beleuchtete Spiegel, Einbauschränke, einen Jacuzzi, Fußbodenheizung?

Jeder denkt, die Badbotschafterin muss ja ein besonderes Bad haben. Nee, ist nicht so. Ich habe ein normales Bad, und wenn ich es demnächst renoviere, dann mit sehr viel Stauraum und Megalicht am Spiegel. Plus Fußbodenheizung.

Was zeichnet eine moderne Dusche aus?

Sie bietet in vielen Fällen fast ein echtes Spa-Erlebnis. Zahlreiche Düsen sowie individuell einstellbare Programme für verspannte Schultern oder überlastete Oberschenkelmuskulatur sind immer häufiger integriert. Schon eine Handbrause liefert geniale Strahlarten, mit denen sich das Wasser als sanfter Regen oder harter Massagestrahl variieren lässt. Es gibt sogar einen Kneipp-Wasserschlauch für kalte Beingüsse. Super finde ich Modelle, bei denen man den Wasserstrahl im Liegen genießen kann. In jedem Fall sollte eine Dusche aber bodengleich sein. Wie kann man sein Badezimmer zur

Weiß und Grau geben seit 20 Jahren den

ganz eigenen Wellness-Oase machen?

Ton an – bleibt das weitere 20 Jahre so,

Lichtgestaltung? Ruhezone? Pflanzen?

oder ist Farbe in Sicht?

Dampfbad, Infrarotlicht, Minisauna

Weiß und Grau geben garantiert weiter den Ton an, weil sie zeitlos sind. Ich mag Weiß und Naturtöne auch sehr. Das bringt mir Ruhe und Klarheit. Aber zurzeit ist in der Tat Farbe auf dem Vormarsch. Die Kunst liegt darin, sie so

integrieren?

Klar, kann man alles integrieren, wenn man genug Platz hat. Das deutsche Durchschnittsbad misst so um die neun Quadratmeter. Da muss man schon einen guten Planer haben, damit

Was kann man zuhause in/an seinem Bad sehr gut selber vornehmen, wo lieber einen Fachmann holen?

Ich war Schwimmprofi, schon deshalb ist es logisch, dass ich auf einen Badprofi setze. Ich käme gar nicht auf die Idee, eine Armatur einzubauen oder ein neues WC. Wir haben von Komfort gesprochen, mehr Hygiene, Gesundheit, Sicherheit und Ökologie im Bad, das alles ist u. a. mit exakter Planung und viel Technik verbunden. Da braucht es neben dem Sanitärfachmann beispielsweise auch den Elektriker. Spiegelschränke etwa, die in die Wand eingebaut werden, das ist nichts für Laien. Eine WC-Brille austauschen oder eine Handbrause, okay, das ist nicht so das Problem. Oder mal ein Regal aufhängen – wobei, da kann man schon mal eine Leitung anbohren... Was ist Ihnen an Ihrem eigenen Bad sehr wichtig?

Dass ich dort absolut meine Ruhe habe. Wenn Mama badet, bleibt die Tür zu. Eine Stunde lang. Das ist Familiengesetz.

fakten Seit 2014 kooperiert Franziska van Almsick als Badbotschafterin mit der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Der Dachverband von Industrie, Fachgroßhandel und Fachhandwerk repräsentiert die mittelständisch strukturierte Branche mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 25 Mrd. Euro. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die aktive Kommunikation zur Erhöhung des Badbewusstseins in der Bevölkerung auf Basis professioneller Planung, Ausführung und Einrichtung. So initiierte die VDS den bundesweiten „Tag des Bades“, der am 19. September 2020 wieder in den ständigen Badausstellungen des Fachhandels stattfindet.


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Das Wellfit-Duschsystem von HANSA:

Wechselduschen beleben Körper und Geist Unsere Gesundheit ist kostbar und das höchste Gut. Um das Immunsystem zu stärken und Energie zu tanken, bieten die täglichen Rituale vielfältige Anknüpfungspunkte: Das eigene Badezimmer eignet sich hier je nach Bedürfnislage bestens als Ruheoase oder Kraftquelle. Beispielsweise verbringen wir viele Stunden unseres Lebens unter der Dusche – für viele Menschen meist ein tägliches, wohltuendes Ritual – ohne jedoch die Wirkung unterschiedlicher Wassertemperaturen auf den Körper gezielt für die Gesundheit einzusetzen. Das smarte Duschsystem HANSAEMOTION Wellfit bringt die bewährte Methode der Warm-Kalt-Wasserbehandlung ins private Badezimmer. Starten Sie Ihr eigenes erholsames Wellnessprogramm in Form von Wechselduschen ganz leicht auf Knopfdruck. Menschen mit Liebe zu herausragendem Stil freuen sich zudem gleich über zwei Designpreise: Das Wellfit-Duschsystem wurde sowohl mit dem IconicAward als auch mit dem GOOD DESIGN® Award ausgezeichnet. Drei Programme zum Wohlfühlen Kernelement des Duschsystems ist der HANSAEMOTION Thermostat mit Wellfit-Funktion. Ob zum Cooldown, als Energiespender oder als Entspannungsmöglichkeit – über den Wellfit-Button

mit Herz-Symbol lassen sich drei verschiedene Programme mit jeweils unterschiedlich langen und temperierten Wasserzyklen aktivieren. Jedes Programm hat eine andere Wirkung auf den Körper: Die RELAX-Funktion mit ihren langen Warmwasserphasen und einem sanften Temperaturwechsel wirkt beruhigend und hilft beim Entspannen. Wer lieber kraftvoll, frisch und aktiv in den Tag startet, wählt die RELOAD-Funktion, denn sie regt mit ausgeglichenen Wärme- und Kältereizen die Blutzirkulation an und lädt den Körper mit Energie auf. Wer nach einem intensiven Workout oder körperlicher Belastung Muskelkater vorbeugen möchte, schaltet die RECOVER-Funktion ein. Hier sorgen intensive Kaltwasserzyklen für einen CooldownEffekt, der dazu beitragen kann, die Muskeln zu entspannen. Nach der Beendigung des Programms stoppt die Wassertherapie-Behandlung automatisch und das Wasser fließt in der voreingestellten Temperatur weiter. Per Knopfdruck lässt sich die Anwendung aber auch zwischendurch jederzeit unterbrechen. Die Praxis zeigt: durch das voreingestellte Wechseldusch-Programm verringert sich die Duschdauer in der Regel insgesamt und wertvolle Ressourcen wie Wasser und Energie werden eingespart. Besonders praktisch: Der Wellfit-Thermostat und die verschiedenen Program-

Erholen, entspannen, Kraft tanken – das Wellfit-Duschsystem HANSAEMOTION fördert genau das. Es macht die heilende Wirkung des Wassers buchstäblich am eigenen Leib sinnlich erfahrbar. me sind per HANSA Connect App steuerbar. Mit ihr lassen sich auch neben den drei voreingestellten Funktionen noch eigene Wechseldusch-Programme schreiben.

Gezielt können durch die Handbrause einzelne Körperpartien in den Fokus des WechselduschRituals gesetzt werden.

Drei Strahlarten als perfekte Ergänzung

Die Dusche als Ort der Entspannung, Erholung und der Gesundheit

Neben der Temperatur kann auch der Wasserdruck zur körperlichen Stimulation eingesetzt werden. Mit drei Strahlarten fächert die Handbrause HANSAACTIVEJET Style das Duscherlebnis als Wellnessanwendung wirkungsvoll auf: Per Knopfdruck wählt der Anwender zwischen einem weichen, entspannenden Strahl (Sensible), einem kräftigen Massagestrahl (Pulsator) oder einem ausgeglichenen Strahlbild für den alltäglichen, universellen Gebrauch (Intense). Ein weiterer Pluspunkt:

Beim Wechselduschen kostet die Mischung aus warmen und kalten Phasen anfangs ein bisschen Überwindung. Wer sich aber daran gewöhnt hat, tut seinem Körper viel Gutes denn die Abwehr wird gestärkt und die Stimmung hellt sich auf. Für Sportler gilt: Wechselduschen entlasten die Muskeln durch die Verengung der Blutgefäße, was eine schnellere Regeneration fördert. So wird die heimische Dusche zum Ort der Entspannung, des Rückzugs und dient der Erholung. www.hansa.com

Thermo-Cool: Die Trennung von Wasserweg und Gehäuse bewirkt, dass sich die Oberfläche des Thermostats nicht erhitzt. Der in „Space Grey“ oder „Clear White“ erhältliche Aufsatz aus pflegeleichtem Sicherheitsglas fügt sich durch sein ansprechendes Design nicht nur perfekt ins Bad ein: Er dient auch als praktische Ablagefläche für Shampoo und Co.

Der Thermostat ist natürlich auch als Version für die Wanne verfügbar. Außerdem sind alle Varianten auch ohne Wellfit-Funktion erhältlich.

Der Wellfit-Thermostat und die verschiedenen Programme sind bequem per App steuerbar.

Im Inneren garantiert hochwertiges und korrosionsbeständiges DZR-Messing Langlebigkeit. Außen sorgen die intuitiven Bedienelemente für maximalen Komfort.

Die frontseitig angebrachten Einstellelemente lassen sich einfach bedienen, der Wellfit-Button reagiert ganz einfach auf Fingertippen und die 38º C-Heißwassersperre sorgt dafür, dass es nicht allzu heiß hergeht.


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Von der Nasszelle zum Daily Spa badezimmer Die Ansprüche an das Badezimmer steigen. Viele Menschen möchten sich statt der rein praktischen Einrichtung eine kleine Wohlfühloase schaffen. Text: Armin Fuhrer Foto: Optical Shades Media Sangroha/unsplash

E

s ist der erste Ort am Morgen, den wir betreten und hier findet der erste Blick des Tages auf uns selbst statt. Doch das Badezimmer ist zweifellos in vielen Wohnungen und Häusern nach wie vor ein unterschätzter Bereich. Während selbst die Küche immer mehr zu einem Ort wird, in dem es nicht nur um dessen eigentliche Funktion geht, sondern auch darum, sich wohlzufühlen und sich dort gerne aufzuhalten, ist das Bad oftmals rein funktional gestaltet. Klar, im Bad verbringen

wir weniger Zeit als im Wohn- oder Schlafzimmer. Das bedeutet aber nicht, dass es keinen Sinn macht, den meistens kleinsten Raum des Hauses oder der Wohnung nur nach rein funktionalen Maßstäben zu gestalten. Und das sehen auch immer mehr Deutsche so. Die Folge: Es wird mehr und mehr zu einem Raum, in dem man sich gerne aufhalten möchte. Denn in Zeiten, in denen der Alltagsstress einen oft beherrscht, kann auch das Badezimmer zu einem Rückzugsort werden, an dem man Entspannung sucht und findet – bei einem ausgiebigen heißen Bad zum Beispiel. So macht das Badezimmer eine Entwicklung von der Nasszelle zum Daily Spa durch.

Damit steigen natürlich auch

die Ansprüche. Nicht jeder kann sich gleich das Traumbad einrichten, zumal dann nicht, wenn er oder sie zur Miete wohnt. Glücklich kann sich schätzen, wer sein Bad ganz nach seinen Vorstellungen gestalten kann, weil das Haus oder die Wohnung gerade noch im Bau ist oder weil eine grundlegende Sanierung ansteht. In diesem Fall hat man also viele Möglichkeiten. Grundsätzlich kann man festhalten: Je heller und aufgeräumter ein Bad ist, desto größer wirkt es. Und die scheinbare Größe kann schon sehr viel ausmachen in einem Raum, der ja meistens eher klein ist. Um diesen Eindruck zu vermitteln, bieten sich Möbel mit geschlossenem Stauraum an. Schränke mit Türen sind besser als offene Regale, denn so lassen sich alle Utensilien leicht verstauen, die sonst frei herumstehen und für einen unordentlichen Eindruck sorgen würden. Offene Badezimmermöbel wie Wandregale eignen sich dagegen eher für größere Gegenstände, wie zum Beispiel Handtücher, oder für reine Dekoration. Gerade um Größe zu suggerieren, ist der Spiegel sehr wichtig. So darf auch der Spiegel selbst ruhig groß sein. Es muss sich dabei nicht um den herkömmlichen Spiegel des Schranks über dem Waschbecken handeln. Ein vielleicht etwa ausgefalleneres Modell kann durchaus Wunder wirken und ist schon für sich selbst ein Hingucker. Bei den Möbeln muss man eine grundsätz-

liche Entscheidung treffen: Mag man es eher im stylischen Designer-Stil oder eher

Das Badezimmer macht eine Entwicklung von der Nasszelle zum Daily Spa durch.

warm? Im ersten Fall bieten sich vor allem weiße Möbel an, im zweiten kann Holz, das stets eine eigene Wärme ausstrahlt, sehr sinnvoll sein. Aber Achtung: Da im Badezimmer eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, müssen diese Möbel wasserabweisend sein. Daher eigenen sich besonders lackierte oder geölte Nadelhölzer. Es ist ratsam, bei der Anschaffung auf eine hohe Qualität der Möbel zu achten, damit man nicht bald eine böse Überraschung erlebt. Zur Wohnlichkeit tragen auch die textilen

Materialien bei. Ein flauschiger Badteppich bringt nicht nur ein wohliges Gefühl, sondern auch Farbe in heiße Bäder. Das gilt übrigens ebenso für den Duschvorhang. Die Zeiten, in denen die Fliesen in Bade-

zimmern vorwiegend braun oder beige waren, sind zum Glück vorbei. Doch selbst ältere Bäder, in denen sich noch solche Farben finden, können mit relativ einfachen Mitteln umgestaltet werden, indem man die Fliesen mit wasserabweisenden Folien in aktuelleren Farben beklebt. Auf diese Weise kann man dem Bad das gewünschte Flair geben. Das gleiche gilt natürlich für die Farben an nicht gefliesten Wänden. Bei der Auswahl der Farben sollten man auf einen hohen Glanzanteil achten, da diese der hohen Luftfeuchtigkeit, der sie täglich ausgesetzt sind, besser standhalten. Pflanzen können ein Badezimmer eben-

falls sehr verschönern. Voraussetzung ist allerdings, dass es über ein Fenster verfügt, denn Pflanzen können ohne Tageslicht nicht existieren Apropos Licht: Auch die Auswahl der Lichtquellen und -verhältnis-

Es ist ratsam, bei der Anschaffung auf eine hohe Qualität der Möbel zu achten. se sind ausschlaggebend für den Gesamteindruck und das Ambiente, das ein Bad vermittelt. Grelle Neonröhren sind absolut fehl am Platze. Klar ist, dass in einem Badezimmer zum Beispiel beim Schminken oder Rasieren eine hohe Lichtintensität notwendig ist. Daher ist sicher eine ausreichende Deckenbeleuchtung wichtig. Sinn macht es aber, diese dimmen zu können, denn wer möchte schon bei grellem Deckenlicht ein Entspannungsbad in der Wanne nehmen? In diesem Fall bietet sich indirektes Licht an, das zum Beispiel von an den Seiten des Badezimmerschranks angebrachten Lichtquellen sanft schimmert. Aber Achtung: Nur wenn die Leuchtmittel gegen Spritzwasser geschützt sind, können sie im Badezimmer verwendet werden. Auch durch kleine Accessoires lassen sich

Effekte erzielen, wenn sie gezielt aufgestellt oder zum Beispiel an die Wand angebracht werden. Und wer das Glück hat, über ein ausreichend großes Badezimmer zu verfügen, der sollte sich nicht scheuen, eine Sauna einzurichten, denn dadurch wird das Bad endgültig zum Daily Spa. Aber wie gesehen: Auch mit weniger Mitteln lassen sich tolle Effekte erzielen, so dass man sich morgens nach dem Aufstehen auf den ersten Gang des Tages freut.


„Design ist auch eine Technik des Bewahrens.“ Nachhaltigkeit erweist sich auch im Einrichtungsbereich als komplexe Aufgabe. Zugleich erscheinen schlichte, traditionell gearbeitete Holzmöbel als Inbegriff von Natürlichkeit. Einfachheit ist auch die Botschaft der von Jeannette Altherr für den Wohnbereich und das Bad konzipierten Möbelserie MYA (burgbad), die große Kraft und innere Ruhe ausstrahlt. Für die Designerin Jeannette Altherr (Studio ADP, Barcelona) spielten Langlebigkeit und Ganzheitlichkeit bei der Entwicklung der Möbelserie MYA eine große Rolle. Und so zeichnet sich die Capsule Collection des Badmöbelspezialisten burgbad nicht nur durch einen optimierten Materialmix aus, sondern kann auch mit den Menschen mitwandern – von Raum zu Raum, von Wohnung zu Wohnung, von Generation zu Generation.

Designerin Jeannette Altherr

Frau Altherr, wie verändert sich Design unter dem Einfluss von Klimawandel und Nachhaltigkeitsbestreben?

Die Idee davon, was Design sein kann, wird sich erweitern: über das Produzieren von Produkten hinaus. Es geht auch um das Bewahren, des Festhalten und Dokumentieren. Zudem erleben wir gerade, dass sich unsere Vorstellung von Natur als „dem anderen“ ändert – vom reinen Ressourcen-Provider zu der Idee von Natur als eines eigenständigen, lebendigen Systems, dessen Teil wir sind. Das wird verändern, was wir als schön empfinden. Wie spiegelt sich so etwas in Ihrem eigenen Design wider? Uns geht es um die Suche nach dem, was essenziell ist. Eine Möbelserie wie zum Beispiel MYA, die wir für burgbad entwickelt haben, veranschaulicht das gut. MYA ist inspiriert von der Tradition der Shaker-Möbel, in der es auch um das Bewahren von Formen und Handwerkstraditionen geht, und vereint dies mit modernen Ansprüchen an Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Wieso verwenden Sie dann nicht nur Holz, sondern neben naturgegerbtem Leder auch Metall? Wir fangen an zu hinterfragen, wieweit man Bäume nur noch als nachwachsenden Rohstoff sehen kann. Ob „neu“ noch so positiv besetzt ist wie früher. Ob hochwertiges Slow Design, das repariert, verändert, oder secondhand weiterverwendet werden

kann, nicht die bessere Wahl ist. Wir müssen alles vorurteilslos durchdenken – es gibt keine einfachen Antworten.

Möbel an der Grenze zwischen Bad und Wohnen Die Marke burgbad steht für innovative Einrichtungskonzepte für das Bad im wohnlichen Kontext. Das im Sauerländischen Bad Fredeburg beheimatete, PEFC-zertifiziert klimaneutrale Unternehmen ist Weltmarktführer für individuelle BadmöbelLösungen und entwickelt in allen Segmenten überzeugende Programme – vom familientauglichen Badezimmer über Designkollektionen wie das mit dem German Design Award 2019 ausgezeichnete Programm Mya bis hin zum architektonischen Raumkonzept rc40. Bei der Suche nach nachhaltigen Konzepten setzt burgbad auf eine hohe Fertigungstiefe, Innovationskultur und Qualität – bestätigt durch zahlreiche Siegel wie etwa „Möbel Made in Germany“ oder das mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ zertifizierte Bestseller-Programm Eqio.

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Wasserfilter für alle Fälle wasser Hartes Wasser erhöht den Energieverbrauch und verringert die Lebensdauer von Haushaltsgeräten, Sanitäreinrichtung und Rohren. So wird Wasser weich. Text: Kirsten Schwieger/Alicia Steinbrück Foto: Jacek Dylag/unsplash, Manki Kim/unsplash

D

eutsches Leitungswasser un-

terliegt in Deutschland strengen Kontrollen und es wird für die unterschiedlichsten Zwecke – Nudeln oder Tee kochen, Kaffee brühen oder einfach zum Trinken – genutzt. Nichtsdestotrotz werden immer mehr Stimmen laut, dass mehr Kontrollen nötig sind, und Verbraucherinnen und Verbraucher sorgen sich um mögliche Schadstoffe, welche in den Wasserkreislauf geraten könnten. Wo liegt eigentlich der

Unterschied zwischen Leitungs- und Mineralwasser? Leitungs- bzw. Trinkwasser stammt aus Grundwasser, Seen, Flüssen und Talsperren, hier kann es also eher zu Verunreinigungen kommen. Mineralwasser hingegen kommt aus tiefen, und somit vor Unreinheiten geschützten, Quellen. Trotzdem wurden bei einem Trinkwasser-Test der Stiftung Warentest im Jahr 2019 keinerlei Grenzwertüberschreitungen – weder für Uran, Arsen noch Nitrat – festgestellt. Getestet wurde in den fünf größten Metropolen Deutschlands: Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main. Zusätzlich wurde die Trinkwasserqualität 15 weiterer Städte unter die Lupe genommen und zusätzlich

auf Chrom, Medikamentenrückstände und Pestizide untersucht. Wenn sich Kalzium- und

Magnesium-Ionen mit dem im Wasser gelösten Kohlendioxid verbinden, entsteht die chemische Verbindung Kalk. Der Kalkgehalt im Wasser wird als Wasserhärte bezeichnet und in drei Härtebereiche eingeteilt: weich, mittel und hart. Rund die Hälfte des deutschen Trinkwassers ist sogenanntes hartes Wasser, also mehr als 14 °dH (Grad deutscher Härte). Die Wasserhärte im eigenen Haushalt lässt sich bei den jeweiligen Stadtwerken erfragen oder per Teststreifen aus der Apotheke ermitteln. Hartes Trinkwasser ist mineralreich

und gesund, hartes Duschwasser ist der Gesundheit allerdings nicht förderlich. Denn ein Zuviel an Calcium und Magnesium macht die Haut trocken und die Haare spröde und glanzlos. Hartes Wasser beeinflusst zudem den Geschmack von Heißgetränken, da sich Kalk bei einer Erhitzung über 60 Grad absetzt. Wer Wasserkocher oder Kaffeemaschine nur mit enthärtetem Wasser füllen möchte, für den eignen sich handliche Tischfilter. Eine darin befindliche regelmäßig zu wechselnde Kartusche macht das Wasser weicher und sorgt für besseren Tee- und

Auch Kalkschutzgeräte auf der Basis von Nanooder Impfkristallen können Ablagerungen verhindern.

Kaffeegeschmack. Auch Vorfilter für den Wasserhahn können Wasser enthärten – pro Kartusche immerhin rund 300 Liter. Leidige Kalkablagerungen an Armatu-

ren und Keramik in Bad und Küche, die einen enormen Putzaufwand bedeuten, verhindert man damit allerdings nicht. Genauso wenig wie das Problem eines erhöhten Energieverbrauchs und einer verkürzten Lebensdauer von Haushaltsgeräten wie Spül- und Waschmaschinen. Ganz zu schweigen von Energieübertragungsverlusten bei Rohrleitungen und Wärmetauschern oder gar Rohrverschlüssen. Da Kalk die Wirkung von Wasch-

mitteln verringert, erhöht sich deren Verbrauch. Wer sein Wasser im gesamten System enthärten will, muss an die Hauptleitung ran beziehungsweise einen Sanitärfachmann mit der Installation eines Filters oder einer Enthärtungsanlage beauftragen. Für die Wasserenthärtung eignen

sich Systeme, die im Ionenaustauschverfahren hartem Wasser Kalzium- und Magnesium-Ionen entziehen und diese gegen Natrium austauschen. Phosphatdosierungsanlagen können durch die Zugabe von Phosphat die Kalkabscheidung unterbinden. Allerdings kann das Mineral


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Online Teaser

Der Pro-KopfVerbrauch von Wasser beträgt in Deutschland 123 Liter.

Erwachsene sollten ungefähr zwei Liter Wasser am Tag trinken, bei Hitze oder Sport auch mehr.

Durstlöscher Nr. 1 gesundheit

Gutes Wasser ist lebensnotwendig. Sowohl Leitungs- als auch Mineralwasser verfügen je nach Region und Abfüllquelle über unterschiedliche Inhaltsstoffe. Tekst: Kirsten Schwieger Foto: mostphotos

Deutsches Leitungswasser unterliegt in Deutschland strengen Kontrollen. im Abwasser zu einer Überdüngung von Seen und Flüssen führen. Auch Kalkschutzgeräte auf der Basis von Nano- oder Impfkristallen können Ablagerungen verhindern. Die chemische Zusammensetzung des Wassers bleibt dabei unverändert. Grundsätzlich sind fest installierte Systeme wartungsintensiv. Unterbleibt die regelmäßige Wartung, kann das Trinkwasser verkeimen.

fakten Die Wasserhärte ist bei Trinkwasser aus Grund- bzw. Quellwasser stark von der Zusammensetzung des jeweiligen Bodens abhängig. Je nachdem, durch welche Gesteinsschichten das Wasser sickert, wird es mit unterschiedlichen Mineralien angereichert. In Regionen mit Sand- und Kalkgesteinen im Boden ist das Trinkwasser in der Regel kalklastig, also hart.

Sauberes Trinkwasser ist ein Grund­ bedürfnis des Menschen. Rund zwei Liter Wasser sollten Erwachsene pro Tag trinken, Kinder circa einen Liter. Ab dem Kleinkindalter sind auch mineralstoffreichere Wässer zu empfehlen. Anders als Mineral­ wasser, das aus tiefen geschützten Quellen kommt, stammt Trinkwasser aus Grund­wasser, Flüssen, Seen und Talsperren. Das Umweltbundesamt (UBA) bescheinigt dem Leitungswas­ ser deutschlandweit eine Top-Qua­ lität, Grenzwerte würden nirgendwo überschritten. Allerdings werden gesundheitlich unbe­denk­liche Verunreinigungen toleriert. Trotz der zunehmenden Belastung des Trinkwassers durch Arzneimittelrück­ stände sind regelmäßige Analysen gesetzlich nicht vorgeschrieben. Lesen Sie das ganze Interview online auf: analysedeutschland.de

37 % des Trinkwassers in deutschen Haushalten wird für Körperhygiene verwendet.

Erwachsene sollten täglich mindestens 1,5 Liter Wasser trinken. Quellen: Statista, Statistisches Bundesamt, Die Techniker ANZEIGE

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Die Küche – das Herz der Wohnung trend Ob offene Wohnküche oder enge Mini-Küche: Bei der Planung sollten alle Elemente sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Text: Chan Sidki-Lundius/Alicia Steinbrück Foto: Vogelsaenger

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ie Küche ist Treffpunkt

für Familie und Freunde. Ohne Sitzplätze kommt sie daher nicht aus. Auch wenn nur wenig Platz vorhanden ist, gibt es verschiedenste Möglichkeiten, um die Küche funktionell und gleichzeitig ästhetisch zu gestalten. Dabei sollte man sich genau überlegen, welche Funktionen man mit seinem individuellen Kochverhalten benötigt, und was eher unnötig und somit vielleicht sogar Platzverschwendung ist. Auch die optischen Möglichkeiten sind vielfältig – von gemütlicher Landhaus- bis zur hoch digitalisierten Designerküche.

Im Trend sind auch offene Wohnküchen mit grifflosen Fronten. Die Farbtrends bei Küchenmöbeln umfassen Grau-Töne – von Hellgrau bis Schwarz, da diese sehr elegant wirken. Zudem lässt es sich

Die Küche ist Treffpunkt für Familie und Freunde. gut mit warmen Holztönen kombinieren. Es ist jedoch zu empfehlen, nicht mehr als drei Grundfarben zu kombinieren, da zu viel Farbe zur Überreizung der Sinne führe. Neben Küchenmöbeln, -geräten und geeigneter Arbeitsplatte gilt es auch, die passende Spüle samt Armatur auszuwählen. Die Armatur ist starker Beanspruchung ausgesetzt. Durchschnittlich

Kochinseln werden in offenen Wohnküchen immer beliebter.

wird sie im Familienhaushalt 75 Mal am Tag bedient – es lohnt sich somit, auf gute Qualität zu achten. Ein praktisches Extra ist eine ausziehbare Schlauchbrause, am besten mit verstellbarem Strahl. Auf die Spüle konzentrieren sich etwa 60 Prozent der Tätigkeiten in der Küche. Darum sind bei der Kaufentscheidung nicht nur Design, Farbe und Größe wichtige Kriterien, Qualität und Material spielen ebenso eine entscheidende Rolle. Äußerst beliebt ist zeitloser Edelstahl, da er sehr hygienisch ist, durch brillanten Glanz überzeugt und sich in nahezu jedes Ambiente integrieren lässt. Wer Farbakzente mit der Spüle setzen möchte, ist mit Keramik und Silgranit

gut bedient. Keramik ist pflegeleicht und fügt sich sowohl in die traditionelle als auch moderne Küchengestaltung ein. Silgranit-Spülen sind außerordentlich robust, schmutzabweisend und ebenfalls pflegeleicht. Sehr groß ist das Angebot an Zubehör für die Spüle: Es vergrößert die Arbeitsfläche und gestaltet sie ergonomisch. Spülen mit einem großen Becken und einer geräumigen Abtropffläche ermöglichen fließende Bewegungsabläufe. Dazu sind über die Spülenlänge verschiebbare Schneidbretter sowie frei im Becken positionierbare Funktionsschalen erhältlich – sehr praktisch! Eine weitere komfortable Ergänzung ist ein Abfallsystem unter der Spüle. Denn ein

Umherlaufen mit Gemüseresten oder Eierschalen quer durch die Küche ist lästig – und welcher „Chef de Cuisine“ will das schon?

fakten Küchenplanung ist ergonomisch, d. h. körpergerecht, wenn sie die individuell optimale Arbeitshöhe des hauptsächlichen Küchennutzers berücksichtigt. Die ideale körpergerechte und rückenschonende Arbeitshöhe liegt zwischen 10 und 15 Zentimetern unterhalb der Ellbogenhöhe.

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Die neuen BLANCO Wassersysteme sind Lebensqualität. Aufbereitetes Wasser, gefiltert, gesprudelt oder kochend heiß und in genau der richtigen Menge – das bieten die neuen BLANCO Wassersysteme. Nahtlos integriert in der BLANCO UNIT zusammen mit Spüle und Abfallsystem wird der Wasserplatz zur perfekten Einheit in Ihrer Küche. Erhältlich ab Frühjahr 2021 bei Ihrem BLANCO UNIT-Partner im Fachhandel. Mehr Infos unter blanco.de/drink


Fotos: küchenquelle

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küchenquelle: Die Zukunft der Küchenplanung Mit dem Einsatz von Mixed Reality präsentiert das innovative Nürnberger Traditionsunternehmen heute die Traumküche von morgen Jeder, der schon einmal eine Küche kaufen wollte, weiß, wie schwierig und komplex diese Entscheidung ist. Schließlich kostet eine Qualitätsküche in etwa so viel wie ein Auto. Doch was wäre, wenn Kunden ihre Traumküche sehen können, bevor sie sie kaufen? In den eigenen Räumen, mit dem gewünschten Design und allen Geräten. Und wenn sie diese betreten und mit ihr interagieren könnten? Bei küchenquelle, aus Tradition Innovationstreiber in der Küchenberatung, geht das! Das Unternehmen (r)evolutioniert die Küchenplanung ab sofort mit Mixed Reality, also per Hologramm, in der Zuhause-Beratung – als bisher einziges Unternehmen in der deutschen Küchenbranche. Die MR-Technologie verbindet reale und virtuelle Elemente, die gemeinsam durch eine Datenbrille sichtbar sind. Aufset-

zen und die Traumküche von morgen zuhause schon vor dem Kauf erleben. Was dieses Jahr im Raum Nürnberg zunächst getestet wurde, ist ab 2021 deutschlandweit erlebbar. 70 gut geschulte küchenquelle-Berater sind dann mit der Brille ausgestattet. Mixed Reality ersetzt die Vorstellungskraft Eine Dreiviertelmillion Kunden vertraut seit mehr als 40 Jahren dem Service, der Qualität und der Zuverlässigkeit von küchenquelle. „Ein Küchenkauf ist eine große Entscheidung, sowohl emotional als auch finanziell. Als Kunde kann ich mir viele Küchen ansehen und doch nicht wissen, wie diese bei mir zuhause in meinen Räumen aussehen. Viele Kunden sind deswegen unsicher“, skizziert Wolfgang Siegel, Director Marketing & Communications bei küchenquelle die Herausforderung vor dem Kauf. Diese hat nun ein Ende – dank Mixed Reality (MR). Der besondere Vorteil der neuen Technologie ist, dass der Küchenplaner sie mit einer Datenbrille zum Kunden nach Hause bringt.

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Zur neuen Küche in fünf Schritten: Termin vereinbaren, Ideen sammeln und Aufmaß nehmen, die Traumküche mit Mixed Reality vorab erleben, Änderungen vornehmen und Traumküche bestellen.

Mehr zum Unternehmen und der Küchenplanung zuhause mit Mixed Reality: kuechenquelle.de/mixed-reality-kuechenplanung

Anders als bei Virtual Reality, die die Realität komplett durch fiktive Bilder ersetzt, können Kunden bei Mixed Reality Wände, Fenster, Nischen und ihre bisherige Einrichtung weiterhin sehen. Die Bilder der neuen Traumküche legen sich als halbtransparentes Hologramm darüber. Sind der Herd und die Spüle an der richtigen Stelle und hat die Arbeitsfläche die ideale Höhe? Wirkt die Küche nicht zu dunkel oder wäre eine helle Arbeitsfläche besser? Hat eine Kücheninsel überhaupt Platz im Raum? Wie würden die Schränke besser aussehen – in Blau oder in Grün? Diese Fragen beantwortet küchenquelle nun schon vor dem Kauf. Eine kurze Anweisung genügt und der Küchenplaner macht sichtbar, wie sich eine alternative Farbe in die Räume einfügt und ob der Herd nicht besser einen Meter weit rechts steht. „Die MR-Technologie gibt dem Beratungstermin einen echten Wow-Effekt. Egal, ob alt, ob jung, technikaffin oder vorsichtig, alle Kunden sind mehr als begeistert und in ihrer Entscheidung sicher“, fasst Wolfgang Siegel die bisherigen Erfahrungen zusammen. Ein wachsendes und intelligentes Sortiment Rund 100.000 „intelligente“ Kücheneinzelteile sind aktuell dreidimensional im Mixed-Reality-Programm zur Auswahl hinterlegt. Und es werden täglich mehr. Die Teile „wissen“ nicht nur, wie tief, wie hoch oder wie breit, sondern auch was sie sind: Ein Küchenoberschrank lässt sich nicht auf den Boden stellen, ein Herd nicht dicht unter der Decke platzieren. Aus vielen Details entsteht ein stimmiger und praktikabler Entwurf, der sich ins Zuhause schmiegt und perfekt an die eigenen Wünsche und Vorstellungen angepasst ist. So mixt küchenquelle den Lebensraum von heute mit dem Küchentraum von morgen. Mit der MR-Technologie geht der Küchenhändler in die Zukunft und untermauert die digitale Transformation mit der Erfahrung eines Traditionsunternehmens. Nicht umsonst wurde das küchenquelle erst kürzlich von Microsoft zu den zehn innovativsten Unternehmen weltweit gezählt, die mit Mixed Reality arbeiten.


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Keine Kompromisse!

Premium-Steaks von regionalen Rindern Bei yourbeef.de treffen sich Tradition und Moderne

Steakfleischproduzenten der Welt: Sam Solasz. Neben den

regionales Premium-Fleisch nach ganz Deutschland.

amerikanischen Gründer-Mentalität beeindruckt – so dass die

Wenn Harald Kiesinger heute an den Gründer der Tübinger

Premium-Steaks in Deutschland nur konsequent war.

– die Metzgerei in dritter Generation versendet

Tricks rund um das perfekte Steak war Kiesinger auch von der Gründung von yourbeef als einer der ersten Online-Shops mit

Metzger Dynastie denkt, muss er schmunzeln. Denn Opa Kiesinger wäre heute ein echter Trendsetter. Schließlich setzte

Heute ist yourbeef eine der besten Adressen, wenn es um

auch er bei der Gründung seiner Metzgerei im Jahr 1940 auf

Steaks von höchster Qualität geht. Für yourbeef werden

Dry Aging mit viel Zeit und Handwerkskunst.

ausschließlich Färsen von bester Qualität ausgewählt. Diese weiblichen Rinder haben noch nicht gekalbt. Ihr Fleisch hat

Sein Enkel, der Metzgermeister und Visionär Harald Kiesinger,

besonders feine Fasern und eine besonders intensive und

führt diesen als Weg fort – und betreibt mit yourbeef.de einen

feine Marmorierung: ein Garant für perfekten Steak-Genuss!

der bekanntesten Online-Shops für hochwertiges Fleisch. Nach der Bestellung in der Online-Metzgerei erfolgt der individuelle

Jedes einzelne Tier wird übrigens vom Profi begutachtet, ob

Zuschnitt durch fachkundige Metzger – so wie man es auch

es den yourbeef Qualitätsmerkmalen entspricht. Schließlich

aus dem Laden kennt.

erwarten die Kunden feinstes Premium-Fleisch.

yourbeef ist für höchste Fleisch-Qualität bekannt. Harald Kiesin-

Der Erfolg gibt Harald Kiesinger recht, schließlich wird die

ger macht hier keinerlei Kompromisse. Vor allem nicht beim The-

Metzgerei Kiesinger regelmäßig ausgezeichnet. Und auch

ma Dry Aging. Schließlich hat er als einer der ersten Fleischer

Opa Kiesinger wäre stolz, wie sein Dry Aging Reifeverfahren

in Deutschland das eigentlich schon längst vergessene Wissen

weiterentwickelt wurde. Um wunderbar zarte, saftige

rund um das Thema “Dry Aging” wieder populär gemacht.

und geschmackvolle Steaks zu erhalten, darf das Fleisch mindestens 28 Tage offen am Knochen reifen. So entstehen

Die hohe Kunst der Fleischreifung hat Harald Kiesinger direkt

Fleisch-Produkte mit bester Qualität – die ganz bequem

in New York gelernt. Dort in der Bronx lernte er sein Hand-

online auf yourbeef.de bestellt werden können.

werk in den legendären Reifekammern bei einem der besten

get your meat here: www.yourbeef.de


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fakten Alexander Herrmann ist ein Kind einer Hoteliersfamilie. Seine Kindheit verbachte er zwischen Töpfen, Pfannen und den Gästen. Kein Wunder, dass es ihn auch später in die Küche zog. Heute betreibt er zwei Restaurants, schreibt Kochbücher, ist Juror in TV-Sendungen und duelliert sich mit Tim Mälzer im Kochduell.

Buchtipp

Alexander Herrmann

Der Sternekoch und sein Traumheim

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In seinem Buch „... und eine Prise Wahnsinn“ berichtet der Sterne- und TV-Koch aus seinem Leben und aus seiner Küche. Neben autobiografischen Geschichten dürfen sich Leser auf Einblicke hinter die Kulissen einer Sterneküche freuen. Das Buch ist für 24,90 Euro erhältlich.


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Fragen an

großes interview

Alexander Herrmann hat als Sternekoch schon viel erreicht. Er schreibt Bücher (gerade ist seine Biografie „… und eine Prise Wahnsinn“ erschienen), ist Juror in Kochsendungen und leitet seine Restaurants. Doch wie lebt er privat und hat er sein Traumheim schon gefunden? Text: Jörg Wernien Foto: Jens Hartmann

W

ie lebt der Sternekoch Alexan-

der Herrmann? Im Bungalow oder in einer Eigentumswohnung oder vielleicht in seinem Hotel? Er hat es uns im Interview verraten.

Wahnsinnigen gelebt und das ist jetzt mein Traumhaus. Ich kann auch auf 40 Quadratmetern leben, das habe ich viele Jahre gemacht. Aber das hier ist Raum pur und das genieße ich total. Sie wohnen dort zusammen mit Ihrem Sohn – funktioniert das?

Ich wohne hier mit meinem Sohn zusammen und du musst dich schon lieben, wenn du da zu zweit wohnst, du bist ja nie allein. Du brauchst hier einen gemeinsamen Rhythmus. Ich habe da viel geändert. Meine Lebensgefährtin muss früh raus, ich stehe dann mit auf, mache einen Kaffee. Meine Mitarbeiter waren am Anfang sehr verwundert, da gab es schon um 8 Uhr oder 8:30 Uhr die ersten Nachrichten per WhatsApp.

Herr Herrmann, haben Sie ihr Traumheim gefunden?

Die Frage müssen wir ja stellen – was für

Ja ohne Wenn und Aber. Ich wohne in einem besonderen Objekt. Das wurde 1938 am Rande eines Industriegebietes errichtet und ist ein oberirdischer Luftschutzbunker. Es gibt nur zwei Räume auf 400 Quadratmetern Wohnfläche. Der Hauptraum hat 250 Quadratmeter und fünf Meter Deckenhöhe mit ganz vielen Fenstern, die bis unter die Decke gehen. Etwas erhöht, auf einer Art Empore, ist der Schlafbereich. Unten sind Küche, Bad und der Wohnbereich, alles auf einer Ebene. Der Vorvorbesitzer wollte hier auf dem Grundstück Geparden halten. Das Grundstück ist 8.000 Quadratmeter groß und mit einem Stahlzaun wie in Wackersdorf gesichert. Hier haben immer nur Mischungen von Künstlern und

eine Küche hat der Sternekoch

Weihnachten ist für mich eine ganz neue Erfahrung: Feiern mit der Familie – dem Lockdown sei Dank

denn privat?

Ich habe eine sehr schöne Küche. Aber jetzt nicht das, was alle denken. Ich habe eine große Gasflamme und einen Vier-Platten-Induktionsherd. Und natürlich habe ich auch einen Backofen und dann habe ich, das wollte ich unbedingt haben, eine Vakuumier-Schublade, für das Sous-Vide-Garen. Und deswegen habe ich auch eine Mikrowelle mit einer Dampfgarfunktion. Die Mikrowelle habe ich jetzt ein Jahr und jeden Morgen mache ich damit die Milch für meine Partnerin warm. Dann habe ich noch einen Toaster und einen Pürierstab. Das war es mit technischen Geräten, keine große Küchenmaschine, keine Fritteuse oder Ähnliches. Stichwort Smart Home – fahren Sie auf moderne Technik ab, alles per App gesteuert etc., oder haben Sie es lieber konventionell?

Also, mein Backofen kann das. Da kann ich auf dem Handy schauen, wie

es drinnen ausschaut im Garraum. Das ist ein großartiges Gerät. Aber ich habe mich in der Küche für eine gewisse Normalität entschieden. Das reduziert das Arbeiten auf das Wesentliche. Ich wollte da ganz bewusst ein wenig down to Earth sein. Diese Einfachheit genieße ich. In meiner Restaurantküche muss ich mich mit High-End-Technik und Computern auseinandersetzen. Ich bin da etwas altmodisch zu Hause, wenn ich das Licht anmachen will, drücke ich auf den Schalter und fertig. Was Smart Home angeht, da hapert es bei mir. Keine Frage. Wie sind Sie eingerichtet – auf 400 Quadratmetern hat man doch jede

Jens Leyrer

Jens Leyrer, Inhaber und Vorstandvorsitzender der CABINET Schranksysteme AG schranksysteme

Im Gespräch mit dem Inhaber und Vorstandvorsitzenden der CABINET Schranksysteme AG über maßgefertigte Einbauschränke.

Menge Platz?

Text: Alicia Steinbrück

Ich liebe den Gegensatz, habe aber festgestellt, dass es bei mir eher clean ist. Mir ist aufgefallen, wenn du zu viel reinstellst, dann machst du den Raum kaputt. Ich habe einen großen Esstisch für zehn Personen, der ist aus Beton und wurde von einem „Betonschreiner“ gefertigt. Ich mag keine Glastische, liebe dafür Holztische. Mir ist die Haptik bei den Möbeln immer sehr wichtig. Du musst etwas fühlen können, wenn du mit deinen Fingern darüberstreichst. Deswegen habe ich auch überall im Haus sehr gerade Linien.

Foto: www.Frankreinhold.com

Wir stehen kurz vor Weihnachten, wegen des Lockdowns sind auch Ihre Restaurants geschlossen. Wie feiern Sie dieses besondere Jahr Weihnachten?

Ich habe eigentlich immer an Weihnachten gearbeitet, ob damals im Hotel meinen Eltern oder auch in meinen Restaurants. Dieses Jahr ist es alles anders. Wir werden in aller Ruhe mit der Familie feiern, es gibt ein Fondue mit Brühe und ganz viel Zeit für den Abend. Das wird für mich eine ganz neue Erfahrung werden.

Was ist das Besondere an Einbauschränken? Millimetergenaue Einbauschrän­ ke sind ein Unikat. Sie passen sich räumlichen Gegebenheiten beliebig an. Nur durch geschickte Planung von Beratern ist gewährleistet, dass sowohl Stauraumnutzung als auch Design ei­ nes Einbauschrankes optimal aufeinan­ der abgestimmt sind. Was sind die Stärken der Maßfertigung? Ein maßgefertigter Schrank schmiegt sich durch präzise Technik jedem Raum an und schafft Stauraum, wo viele ihn nicht für möglich halten. So kann auch eine kleine Nische plötz­ lich zum Stauraumwunder werden. Spielt Nachhaltigkeit bei Ihnen eine Rolle? Unternehmen müssen sich dieser Verantwortung bewusst sein. CABINET greift für seine Schranklösungen auf Holzwerkstoffe aus nachhaltiger Forst­ wirtschaft zurück. Wir beziehen das Holz ausschließlich aus Waldflächen, die wieder aufgeforstet werden. Zudem beziehen wir über 85 % unserer Roh­ stoffe aus Deutschland, das verringert den CO2-Fußabdruck und die Lieferzeit. ANZEIGE

Natürlich köstlich genießen Das macht COMTÉ so einzigartig: Die herrliche Natur des französischen Jura-Massivs, einer urgesunden Landschaft im Osten Frankreichs, in der die rot-weißen Montbéliard-Kühe zu Hause sind, die natürliche Zubereitung aus frischer Rohmilch und zum Reifen die Ruhe, die nur die Natur schenken kann. Mindestens vier Monate, aber auch zwölf und mehr Monate, ruht jeder Laib im Reifekeller, wo er regelmäßig gewendet und mit Salzwasser eingerieben wird. Was auf den kräuter-verwöhnten Wiesen im Jura-Massiv beginnt, kommt so als naturreines, würzig-mildes Geschmackserlebnis auf den Tisch.

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17.12.2020 23:51:02


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Der wichtigste Trend: Nachhaltigkeit küche Eine Küche soll schick und funktional sein, doch das reicht vielen Kunden nicht mehr aus. Sie wollen auch Sparsamkeit und Klimafreundlichkeit. Text: Armin Fuhrer Foto: Sidekix Media/unsplash

wahrscheinlich viele: Man organisiert eine kleine Party, richtet das Wohnzimmer her – und am Ende drängeln sich doch alle in der Küche. Warum das so ist, wäre sicher mal eine genauere Untersuchung wert. Aber auch in normalen Zeiten, also wenn keine Party stattfindet, bildet die Küche für viele Menschen einen wichtigen Bestandteil ihrer eigenen vier Wände. Und daher haben viele auch hohe Ansprüche, was Ausstattung, Funktionalität und nicht zuletzt Design und Look angehen.

meint sind autonome Küchengeräte, die selbstständig arbeiten und zudem untereinander vernetzt sind. Eine ausgefeilte Technik, Sensoren und eingebaute Kontrollfunktionen machen es möglich, dass der Backofen fast autonom backt, die Kaffeemaschine sich den Lieblingskaffee ihres Besitzers oder ihrer Besitzerin merkt und der Herd selbsttätig dafür sorgt, dass nichts mehr anbrennt oder überkocht.

Das Phänomen kennen

der wichtigste Küchentrend 2021 wohl ein anderer: Nachhaltigkeit. Viele Hersteller folgen dem Wunsch immer mehr Kunden nach einer ökologischen und nachhaltigen Küchenherstellung. Das bedeutet: Die Küchengeräte sollen energieeffizient und klimafreundlich sein, die Materialien möglichst langlebig und natürlich. Die Branche reagiert auf diesen Trend und stellt vielerorts auf eine klimaneutrale Fertigung um. Und doch ist

Und noch einen zweiten

großen Trend gibt es: Das Guided Cooking. Ge-

aber andere Fragen keineswegs unwichtig. Zum Beispiel die nach dem Design – und auch da gibt es durchaus überraschende Entwicklungen. Statt dem bisherigen Favoriten Hochglanz ist wieder Matt groß im Kommen. Daran, dass Hochglanzfronten immer wieder unschöne Fingerabdrücke hinterlassen, stören sich doch wohl viele Benutzer. Bei den Farben ist ein Klassiker immer aktuell: Weiß. Aber deutlich beliebter werden derzeit gedeckte Farben wie Grau und Schwarz, sanfte Naturtöne, aber auch Holz-, Beton- und Steinoptiken. Knallige Töne sind out. Natürlich ist auch die grundsätzliche Entscheidung ausschlaggebend, ob man lieber eine Design-Küche, eine im Landhaus-Stil oder eine im kühlen Industrielook bevorzugt. Die Entscheidung über die Optik ist sehr wichtig, denn naturgemäß fällt als erstes das Aussehen auf. Diese Trends machen

Entwicklung hin zu grifflosen Küchenfronten. Griffleisten und Griffmulden fügen sich möglichst unsichtbar in die Front ein, auch abgeschrägte Kanten fallen nicht auf den Ebenso geht die

ersten Blick ins Auge. Noch zurückhaltender sind Tip-On-Beschläge, die dafür sorgen, dass sich die Tür durch ein leichtes Antippen öffnet. Auch die elektronische Variante erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Immer angesagter werden offene Küchen nach amerikanischem Vorbild. Sie bilden keinen eigenen Raum, sondern sind direkt mit dem Wohnzimmer verbunden. Vor der Planung und Einrichtung sollte man sich überlegen, ob und wie man beide Einheiten – also Wohnraum und Küche – so gestaltet, dass sie keinen Kontrast bilden, sondern eine Einheit. Um das zu erreichen, kann man für die Küchenausstattung auf einzelne Module zurückgreifen, denn damit lassen sich Ober- und Unterschränke flexibel in die Einrichtung einpassen. Umso kleiner die Küche ist, umso schwieriger wird es, ausreichend Stauraum einzuplanen. Er ist jedoch sehr wichtig, denn mangelnder Stauraum sorgt für ein unordentliches Aussehen. In kleinen Küchen bietet sich meistens der Einzeiler an – alle Geräte sind auf einer Seite in einer Front zusammengefasst. Ist die Küche etwas größer – ab zirka zehn bis zwölf Quadratmeter – kann eine platzsparende und praktische Lösung die U-Form der Küchenmöbel sein. Dadurch entsteht eine relativ geräumige Arbeitsund Abstellfläche. Auch die G-Form hat Vorteile, sie besteht aus einer U-Küche, die mit einer Theke oder einem Essplatz erweitert wurde. Sie benötigt aber

nochmals mehr Platz als die U-Form. Auch die zunehmend beliebter werdenden Kücheninseln brauchen Platz, denn um die Insel herum wird ein Radius von mindestens 1,20 Meter benötigt, damit man sich bewegen kann und die Türen weit genug aufgehen. in einer Küche nicht nur um das Optische, immerhin soll in ihr ja auch gearbeitet werden. Und gerade Hobbyköche wissen, dass man beim Kochen viel Zeit verbringen kann. Daher spielt auch die Ergonomie eine Rolle, das heißt, das Arbeiten muss so bequem wie möglich sein und sollte nicht zu einer ungesunden Körperhaltung verleiten. Für die Entlastung des Rückens ist es sinnvoll, Arbeitsflächen, Geräte und Schränke auf die Körpergröße des Benutzers oder der Benutzerin einzurichten. Die Faustregel für die Arbeitsplatte lautet, dass sie etwas zehn bis 15 Zentimeter unterhalb des Ellbogens liegen sollte. Die Spüle kann dagegen etwas höher eingebaut sein, denn die tatsächliche Arbeitshöhe ist ja ihr Boden. Auch ein Backofen oder ein Geschirrspüler auf Augenhöhe sind unter ergonomischen Gesichtspunkten empfehlenswert. Doch es geht

Um eine neue Küche zu planen und sich

ein Bild von ihr zu machen, bevor es zu spät ist und man viel Geld ausgegeben hat, bietet sich eine 3D-Visualisierung an. Sie gibt einen realistischen Eindruck davon wieder, wie die Küche einmal aussehen wird. Auf diese Weise sind böse Überraschungen eigentlich ausgeschlossen.

Viele Hersteller folgen dem Wunsch immer mehr Kunden nach einer ökologischen und nachhaltigen Küchenherstellung.

fakten In der Pandemie können sich mit 61 Prozent ungewöhnlich viele Deutsche vorstellen, auf einen Urlaub zu verzichten und das Geld stattdessen für Möbel auszugeben. Das ergab eine Umfrage der Offerista Group. Die Küche nimmt mit 29 Prozent den dritten Platz ein, davor liegen das Wohnzimmer (39 Prozent) und das Schlafzimmer (32 Prozent).

Die Küche in vielen Haushalten der Ort des Beisammenseins.


Zuhause war noch nie so wichtig!

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Wärmepumpen für die Zukunft heizen Auch wenn eisige Winter mit klirrender Kälte und Temperaturen unter minus zehn Grad zukünftig in Deutschland kaum noch vorkommen werden – unser Zuhause müssen wir trotzdem mehr als die Hälfte des Jahres beheizen. Bisher wird diese Wärme zum Großteil noch von veralteten und ineffizienten Heizanlagen erzeugt, was zur Folge hat, dass mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs von Privathaushalten für die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser aufgewendet werden muss. Bei Heizungsanlagen, die älter als 20, 30 oder gar 40 Jahre sind, sollte man deshalb über eine Sanierung nachdenken, denn diese spart nicht nur massiv CO2, sondern zeigt sich auch in blanker Münze durch geringere Heizkosten, zudem steigt der Gebäudewert. Text: Katja Deutsch Foto: Graes Magazine/unsplash

Um die 14 Millionen alter Heizanlagen im

Bestand müssen in den nächsten Jahrzehnten hierzulande ausgetauscht werden, denn jedes vierte Gerät davon ist zu alt und mehr als zwei Drittel der bestehenden Heizanlagen verschleudern Energie und belasten die Umwelt. Eine umweltschonende und nachhaltige Möglichkeit der Wärmegewinnung ist der Einbau einer Wärmepumpe, der nicht nur bei Neubauten, sondern auch in den allermeisten älteren und alten Wohnungen und Häusern machbar ist. Wird sie vom Fachmann geplant, funktioniert sie selbst in historischen Gebäuden, teilweise auch ohne Flächen- oder Fußbodenheizung. Auch in Reihenhaussiedlungen ist der Einbau von Wärmepumpen möglich, da sie mittlerwei-

le sehr leise arbeiten und kaum noch als störend empfunden werden. Wärmepumpen bestehen aus einer

Wärmequellanlage, die ihrer Umgebung die erforderliche Energie entzieht, der eigentlichen Wärmepumpe und dem Verteil- und Speichersystem. Dem Erdreich, der Luft oder dem Grundwasser entzieht die Wärmepumpe Wärme und „pumpt“ diese mittels Strom auf die zum Heizen erforderliche Vorlauftemperatur von 30 bis 55 Grad Celsius. Aus einer Einheit Strom wird ein Vielfaches an Wärme erzeugt – oder aber gekühlt, denn auch das ist bei Wärmepumpen möglich. Besteht der Strom aus erneuerbaren Energien, arbeitet eine Wärmepumpe beinahe CO2-neutral. Der Fachmann wird dabei vorab nicht

nur die baulichen Gegebenheiten und den erforderlichen Energiebedarf analysieren, er wird im Zuge der Sanierung auch alle Warmwasserleitungen dämmen, denn die Wärmepumpe erzeugt nicht nur eine kuschelig warme Wohnung, sondern auch Warmwasser. Zudem weiß der Fachmann, welche Art von Wärmepumpe genehmigungspflichtig ist. Wer sich für den

Austausch seiner alten Heizung und den Einbau einer Wärmepumpe entscheidet, kann mit stattlichen staatlichen Fördergeldern rechnen: Wird der Antrag vor dem Beginn der Sanierung abgeschickt, kann der Eigentümer 35 Prozent der Investitionskosten erstattet bekommen, unabhängig davon, ob der Einbau im Bestand oder im Neubau erfolgt. Wird dabei eine Ölheizung ersetzt, gibt es sogar 45 Prozent. Dieses Jahr wird in Deutschland bereits die millionste Wärmepumpe installiert. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, wären innerhalb der nächsten zehn Jahre weitere sechs Millionen erforderlich.

Viele Heizkörper sind veraltet und müssen demnächst ausgetauscht werden. ADVERTORIAL

Die Renovierungswelle muss kommen Seit 2020 sind in Deutschland eine Million Wärmepumpen in Betrieb. Ein Grund zum Feiern – und gleichzeitig ein Weckruf. Denn um die Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen und im Jahre 2050 flächendeckend klimaneutrale Gebäude zu haben, müsste die zweite Million bereits in zwei Jahren geschafft werden. Bis 2030 sollten sechs Millionen Wärmepumpen verbaut sein. Über zwölf Millionen Heizungssysteme müssen in den kommenden Jahren aufgrund ihres Alters und ihrer schwachen Leistung ausgetauscht werden. Wärmepumpen sollten dabei eine entscheidende Rolle spielen, denn sie bringen auf effiziente und nachhaltige Weise Wärme ins Haus. Die Chance besteht nur dann, wenn die Modernisierungsrate von derzeit einem Prozent jährlich deutlich erhöht wird, denn bisher hinkt Deutschland im Kontext der sogenannten „Renovationwave“ als Teil des europäischen „Green Deals“ deutlich hinterher. Heizsysteme haben ein relativ langes Leben: Mindestens 20 Jahre lang sind sie üblicherweise in Betrieb. Es ist

deshalb wichtig, bei einem Heizungstausch schon jetzt die Entscheidung für ein umweltschonendes Heizungssystem zu treffen. Oft werden Ölkessel immer noch auf über 1000 Grad Celsius erhitzt, um anschließend eine Raumtemperatur von 22 Grad zu liefern – nicht gerade nachhaltig. Neue staatliche Fördergelder machen den Einbau neuer Wärmepumpen in Ein- und auch Mehrfamilienhäusern sehr attraktiv – bis zu 45 Prozent der Investitionskosten werden beim Tausch einer alten Ölheizung gegen eine Wärmepumpe übernommen. Der Bundesverband Wärmepumpe e.V. fordert, dass auch die Post-Corona-Konjunkturprogramme nachhaltig auf die Wärmewende ausgerichtet werden, denn rund ein Drittel der CO2-Emission gehen auf das Konto des Gebäudesektors. Steht eine Modernisierung an, sollte ein erfahrener Wärmepumpen-Experte kontaktiert werden. Diese sind unter anderem unter www.waermepumpe.de/ fachpartnersuche zu finden. Versierte Heizungsbauer, Planer oder Energieberater analysieren Grundstück, Gebäude und Umgebung und prüfen dabei, ob

grundsätzlich genügend Platz für eine Luft-WasserWärmepumpe oder eine Erdwärmebohrung gegeben ist, ebenso die Vorlauftemperatur der Heizungsanlage und die Anzahl auszutauschender Heizkörper. Vielleicht lässt sich die bestehende Anlage zunächst mit einer Wärmepumpe ergänzen oder mit einer bereits vorhandenen Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage kombinieren? Die Fachpartner Handwerk erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot und unterstützen beim Antrag von Fördergeldern. Weitere Informationen unter www.waermepumpe.de


Klimapaket vom Staat Klimaschutzpaket für Zuhause www.stiebel-eltron.de

Jetzt Energiegewinner werden Schaffen Sie neue Perspektiven für Ihr Zuhause mit effizienter Haustechnik auf Basis erneuerbarer Energien – zum Beispiel mit Wärmepumpen zum Heizen und Kühlen. Für Sie bedeutet das mehr Lebensqualität, Investitionssicherheit und Förderung vom Staat. So geht nachhaltiges Wohlfühlen. Warmwasser | Wärme | Lüftung | Kühlung


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Nachhaltig und sicher mit Holz heizen heizen Von Urzeiten an beschäftigte sich der Mensch damit, Feuer in die eigene Behausung zu holen. Die Kunst bestand stets darin, die Flammen beherrschbar zu machen. Während frühzeitliche Feuerstellen eher an Lagerfeuer erinnern, entwickelten sie sich mit den steigenden Komfortansprüchen der Bewohner zu fest installierten Feuerstätten. Text: Alicia Steinbrück Foto: Timothy Eberly/unsplash

Schornsteinsysteme gelangen heute die Rauchgase sicher nach außen. Sichtscheiben aus Glaskeramik erlauben den ungetrübten Blick auf das lodernde Feuer. Runde, gewinkelte sowie drei- bis vierseitige Scheiben ermöglichen die Sicht von mehreren Seiten auf die Feuerstelle – perfekt für offen gestaltete Wohnräume, die oft die Küche und den Essbereich mit einbeziehen.

versammeln sich um eine Feuerstelle im Haus auch heute Familien, gute Freunde, alte und junge Menschen. Sie sorgt dabei für Gemütlichkeit, Wohlbefinden und Harmonie. Die Faszination für das lodernde Flammenspiel ist ungebrochen. Und dennoch werden viele moderne Häuser heutzutage ohne Schornstein geplant, da ein Heizungssystem vorgesehen ist, das keinen Schornstein benötigt. Kurzfristig betrachtet spart man Baukosten, langfristig verbaut man sich im wahrsten Sinne des Wortes die Zukunft für nachhaltiges Heizen mit Holz.

Über technisch ausgefeilte

Wo ein Feuer brennt, möchte man verwei-

len und sich entspannen. Auf fast magische Art und Weise ziehen uns die flackernden Flammen in den Bann. Schnell ist der Alltagsstress vergessen. Wie in alten Zeiten

ANALYSE

Design und Funktion sind

fast keine Grenzen gesetzt. Sie können mit einem Kamin das Wohnzimmer erwärmen, ihn an die Heizung anschließen, das gesamte Haus beheizen oder einfach nur die Flammen beobachten – ein Ofen als Lagerfeuer-Ersatz.

Der Schornstein ist quasi

der Motor der Feuerstätte. Unabhängig davon, ob ein Schornstein bereits vorhanden ist, nachträglich errichtet werden soll oder bei einem Hausneubau eingeplant wird. Er sorgt dafür, dass Verbrennungsgase sicher abgeführt werden und ein emissionsarmer Betrieb möglich wird. Dafür ist

Damit ein Feuer ordentlich prasselt, benötigt es Sauerstoff, welcher über die Verbrennungsluft zugeführt wird. es notwendig, Schornstein und Feuerstätte aufeinander abzustimmen. Damit ein Feuer ordentlich prasselt, benötigt es Sauerstoff, welcher über die Verbrennungsluft zugeführt wird. Diese wird in der Regel dem Aufstellraum entnommen. Über einen Regler wird die Luftmenge so eingestellt, dass das eingelegte Holz möglichst sauber und vollständig abbrennt. Hierbei spricht man von einem raumluftabhängigen System. Dieses System kann bei

undichten Bestandsgebäuden in Einsatz kommen. Wird ein Gebäude saniert oder es kann nicht ausreichend Frischluft durch Fugen, Ritzen und Undichtigkeiten in den Aufstellraum nachströmen, würde der Unterdruck des Schornsteins nicht ausreichen, um genügend Verbrennungsluft zu generieren.

Intelligent heizen oder Geld verbrennen? statement

Alte und falsch eingestellte Heizungen verbrauchen unnötig viel Energie. Dem will der Staat mit attraktiven Modernisierungszuschüssen entgegenwirken. Text: Kirsten Schwieger Foto: Presse/vdz

Kerstin Vogt, VdZ-Geschäftsführerin Drei von vier Heizungen in Deutschland arbeiten ineffizient, sagt der Spitzen­ verband der Gebäudetechnik (VdZ). Gründe hierfür sind falsch eingestellte Anlagen sowie veraltete Heiztechnik. Durch eine professionelle Heizungsop­ timierung wie die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, einen Pum­ pentausch, eine Rohrisolierung oder neue Thermostatventile lassen sich bereits erhebliche Einsparpotenziale realisieren. Doch die größten Energieräuber sind veraltete Heizungsanlagen. Über 50 Prozent der Öl- und Gasheizungen in Deutschland sind älter als 20 Jahre. Solch veraltete Heizungen verbrau­ chen unnötig viel Energie und treiben dadurch nicht nur die Heizkosten nach oben, sondern auch die CO2-Bilanz. „Viele Eigenheimbesitzer scheuen eine Sanierung, solange die Anlage noch funktioniert. Generell lässt sich aber sagen, dass sich bei Heizungen ab einem Alter von 15 Jahren aufwärts eine Modernisierung oder ein komplet­ ter Austausch fast immer lohnt“, weiß VdZ-Geschäftsführerin Kerstin Vogt und ergänzt: „Aktuell bezuschusst der Staat neue Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien mit bis zu 45 Prozent!“ Sowohl im Alt- als auch im Neubau sind heutzutage verschiedene Heizungssys­ teme möglich. Die meisten Heizungen hierzulande werden mit Gas oder Öl be­ heizt. Veraltete Gas- oder Ölheizungen können durch die Installation moderner Brennwerttechnik erneuert werden. Damit können die jährlichen Heizkosten um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Sowohl neue Gas- als auch Ölheizun­ gen können auch gut mit erneuerba­ ren Energien zu einer Hybridheizung erweitert werden – etwa einer Solarther­ mieanlage, Wärmepumpe oder einem Pelletofen. Dabei wird die regenerativ erzeugte Energie in der Hybridanlage gespeichert, um Heizflächen im Haus zu erwärmen. Erst wenn diese Energie aufgebraucht ist, springen die Gasoder Ölbrennwertkessel an. „Der große Vorteil einer Hybridheizung liegt in ihrer Flexibilität: Sie kann nach und nach erweitert werden und lässt sich passge­ nau auf die ökonomischen Vorausset­ zungen und ökologischen Wünsche der Hausbesitzer zuschneiden“, erläutert die VdZ-Geschäftsführerin. Lesen Sie das ganze Interview online auf: analysedeutschland.de

Ein Kamin im Wohnbereich sorgt für Harmonie, Wohlbefinden und Gemütlichkeit.


KNISTERNDE WÄRME AN EINEM STÜCK Nachhaltig und kompakt heizen

Wärme spüren und Feuer erleben – so lautet der Wunsch von immer mehr Hausbesitzern. Das hat die Schiedel GmbH & Co. KG, europäischer Marktführer in der Schornsteintechnik, früh erkannt und erweitert deshalb die Produktpalette seiner einzigartig platzsparenden Ofenlösung KINGFIRE® stets um neue Modellvarianten. Die perfekt aufeinander abgestimmte Kombination aus moderner Ofen- und Schornsteintechnik in einem Element unterstützt den Trend von nachhaltigem Heizen mit Holz. einen eigenen gedämmten Luftschacht mit der notwendigen Verbrennungsluft von draußen.

Die elementare Macht des Feuers fasziniert die Menschen seit jeher und mit der platzsparenden KINGFIRE® Produktreihe bietet Schiedel die optimale Kombinationslösung aus Ofen und Schornstein in einem System, d.h. individuell gestaltbaren Feuer- und Flammengenuss auf kleinstem Raum. Das vormontierte Komplettsystem (Schornstein + Ofen = EINS) wird bereits in der Rohbauphase mit dem Kran fix und fertig versetzt, ist sofort betriebsbereit und garantiert einen zeitund kostensparenden Einbau. Als raumluftunabhängiges System ist es auch bestens für Neubauten mit dichter Gebäudehülle geeignet.

Schema KINGFRIRE®

Mit einer großen Anzahl an verschiedenen Modellvarianten zeigt Schiedel hohe Gestaltungskompetenz bei seinen einzigartigen Ofenlösungen.

Modell GRANDE S

Zum Beispiel mit dem Modell KINGFIRE® GRANDE S präsentiert Schiedel den ersten raumluftunabhängigen dreiseitig einsehbaren Scheitholz-Kamineinsatz, der sich besonders als ästhetischer Raumteiler eignet und auch im Hinblick auf Feuer-Perspektive und Design erneut Akzente setzt. Dank dem direkt aufgesetztem EnergiesparSchornstein Schiedel ABSOLUT wird keine zusätzliche wertvolle Wohnfläche benötigt. Das durchdachte Schornsteinsystem ist ideal für den modernen Hausbau, denn es versorgt den raumluftunabhängig betriebenen Kaminofen über

Das innovative Ofensystem bietet einen hohen Mehrwert für den Hausbesitzer. Durch das moderne Design und die verwendeten Materialien lässt sich der KINGFIRE® in jede Wohnsituation integrieren. Er schafft individuelle Lösungen für anspruchsvolle und kreative Raumarchitektur. Darüber hinaus kann der Einbau in moderne, hochwärmegedämmte Häuser ohne größere Abstände zu brennbaren Baustoffen erfolgen. Die Modelle des KINGFIRE® Ofensystems können somit direkt und ohne Abstand an brennbare und nicht brennbare Wände anschließen. Weitere Infos unter www.kingfire.de

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Für die Abwechslung:

Für mehr frische Luft:

Der Trend der Zeit spricht dafür, es sich zu Hause auf dem Sofa gemütlich zu machen. „Chillaxen“ oder „Netflix and chill“ nennt es die heutige Jugend. Eigentlich gar nicht so schlecht – so macht dieser Trend doch unseren geliebten Sessel, das gemütliche Sofa oder das kuschelige Bett zum besten Ort der Welt. Jetzt noch Popcorn oder Chips, Kissen, Decke und einen guten Film – und die Nachmittage sind perfekt.

In allen Größen zieren sie deutsche Vorgärten: Die Rede ist von Trampolinen, die hoffentlich mit GS-Prüfzeichen und sicheren Netzen versehen sind. Meistens tummeln sich – entgegen der Herstellerempfehlung – mehrere Kinder gleichzeitig darauf. Doch wurden auch schon Erwachsene beim Hüpfen gesichtet, nur Schwangere sollten Trampoline meiden.

Die Tage zuhause bringen reichlich Futter für Heim-Cineasten. Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime erleben derzeit ein Hoch auf das andere Unternehmen aufspringen, wie nun auch Disney. Der Streaming-Dienst Disney Plus ist im März in Deutschland gestartet und bringt viele tolle Filme mit dem Launch mit sich. Eine von Disney veröffentlichte kleine Übersicht des Angebots umfasst mehr als 150 Spielfilme, 34 Serien und mehr. Gerade Star Wars Fans können sich über die Episoden 1-8 freuen. Die letzte Episode „Der Aufstieg Skywalkers“ wird laut Disney im Sommer folgen. Wer nach acht Episoden noch nicht genug hat, kann sich auch die die finale Staffel von „Star Wars: The Clone Wars“ und die Serie „The Mandalorian“ anschauen. Hier ist besonders ein gutes Soundsystem empfehlenswert!

Der aus den USA herübergeschwappte Trend sind Trampolinhallen.

Blockbuster fürs Heimkino

Hüpfen im Grünen

Auf den kleineren Indoor-Brüdern hopsen die ganz Kleinen oder schwitzen Mamas auf gelenkschonende und verspielte Weise ein paar Pfunde weg. Der aus den USA herübergeschwappte Trend in Deutschland sind dieses Jahr Trampolinhallen. Bisher gibt es erst in einigen Metropolen sogenannte „Jump Houses“, weitere Hallen werden in Deutschland gerade gebaut. Auf hunderten Quadratmetern und über 70 Trampolinen (Hamburg) können Kinder wie Erwachsene zu einem stolzen Stundenpreis hüpfen, was das Zeug hält. Wer die Sache ernster angehen und Fett verbrennen oder Muskeln trainieren will, kauft sich ein spezielles Fitness-Trampolin mit Stange oder sucht ein Studio auf, in dem es zusätzlich zu diesen Geräten spezielle Jumping-Kurse gibt.

Für Naschkatzen: Gesunde Snacks

Leckere selbstgemachte Kekse bringen eine wohlige Atmosphäre ins Haus und bespaßen die ganze Familie. Nun gehören die Backklassiker Mehl und Zucker in größeren Mengen nicht unbedingt zu dem, was gängig als gesunde Ernährung gilt. Mit den richtigen Zutaten lassen sich die kleinen Soulfood-Snacks aber ganz wunderbar so zubereiten, dass neben der Seele auch der Körper etwas Gutes bekommt. Damit die nicht ganz so gesunden Inhaltsstoffe nicht zu sehr ins Gewicht fallen. Typisch nussige Ingredenzien wie Haselnüsse oder Mandeln punkten mit ungesättigten Fettsäuren, Haferflocken sind reich an Ballaststoffen und Dinkelmehl hat viele Vitamine und Mineralstoffe. Knusperplätzchen mit diesen Zutaten sind schnell gemacht. Man braucht: 125g Butter 100g brauner Zucker 1 Päckchen Vanillezucker 1 Ei 125g Dinkelmehl TL Backpulver Prise Salz 125g Haferflocken 50g gehackte Mandeln 100g gewürfelte Trockenfrüchte Zubereitung: 1. Butter, Zucker und Vanillezucker werden in einer Schüssel zusammen mit einem Ei cremig gerührt. 2. Das Dinkelmehl, Backpulver und das Salz mischen und einrühren. 3. Zum Schluss die Haferflocken, die Mandeln und die Trockenfrüchte nach Wahl untermischen. Aus dem Teig Kugeln formen, bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen. Et voilá, Plätzchenglück!

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Wer die Klassiker lieber mag, wird auch hier nicht enttäuscht: „Cinderella“, „Das Dschungelbuch“, „Arielle, die Meerjungfrau“ und die jüngst verfilmten Prinzessinnen aus „Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren“ und „Rapunzel“ können über den Anbieter abgespielt werden.

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Für das Gehirn:

Nährstoffe können helfen Geistig fit bleiben – was kann man selbst dafür tun? Neue Impulse zu suchen und das Gedächtnis zu „trainieren“ sind Empfehlungen, die in der entsprechenden Literatur zu finden sind. Es hält den Kopf fit, wenn er in Übung bleibt. Ein entscheidender Einfluss kommt auch der Ernährung zu: Ausgewogene Kost mit viel Fisch, Obst und Gemüse liefert die wichtigen Omega-3-Fettsäuren, die den Gehirnstoffwechsel fördern und die geistige Leistungsfähigkeit steigern.

Gerade ältere Menschen leiden oft an einem unentdeckten Mangel der B-Vitamine. Gerade ältere Menschen leiden oft an einem unentdeckten Mangel der B-Vitamine: Vor allem B6, B12 und Folsäure haben einen positiven Einfluss auf die kognitiven Leistungsfähigkeiten. Wo sie fehlen, können Nervenzellen geschädigt werden. Ein Mangel könne zu verminderter Gedächtnisleistung führen und Demenz ebenso wie Depressionen begünstigen, so legen Studienergebnisse nah. Ursache für das Defizit an den Vitalstoffen können Fehlernährung oder eine Verwertungsstörung im Magen-Darm-Trakt sein. Da der Körper die B-Vitamine nicht produzieren kann, müssen sie dann zugeführt werden.


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Kein Zutritt für Einbrecher sicherheit Einbrüche können verhindert werden – durch die fachgerechte Montage einbruchhemmender Fenster und Terrassentüren. Tipps für Nachrüstung und Umbau. Text: Helmut Peters Foto: Presse, mostphotos

Haraldt Schmidt, Kriminaloberrat und Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes sowie Sprachrohr der 2012 gegründeten Initiative K-EINBRUCH Während die Zahl der Wohnungsein-

brüche in den vergangenen zehn Jahren stetig gesunken ist, steigen die Zahlen die Einbruchsversuche kontinuierlich an. Diese beiden Parameter unterstreichen die Bedeutung und Wirksamkeit professioneller Sicherungstechnik. Da in der Regel über leicht erreichbare Fenster, Terrassenund Balkontüren eingebrochen wird, gilt es, diese mit wirksamem Einbruchschutz auszustatten. Einfache Fensterkonstruktionen bieten keinen ausreichenden Schutz, da sie mit einfachem Werkzeug aufgehebelt werden können. An vorderster Front stehen also sinnvoll aufeinander abgestimmte, mechanische Sicherungen. Bei dem Einbau von Sicherheitsfenstern sind Gesamtsysteme statt Teilkomponenten empfehlenswert.

Einbruchhemmende Fenster werden in sieben Widerstandsklassen, Resistance Classes (RC) eingeteilt. Während die Widerstandsklasse RC 1 N nur als Grundsicherung für höher gelegene Fenster eingesetzt wird, wird die Widerstandsklasse RC 2 N ohne Sicherheitsverglasung nur empfohlen, wenn kein direkter Angriff auf die Verglasung zu erwarten ist. Im privaten Bereich sind die Widerstandsklassen RC 2 sowie RC 3 (nach der bis 2011 gültigen alten DIN V ENV 1627 Norm WK2, WK3) üblicherweise ausreichend. „Bei Neu- und Umbauten erhält man durch den Einbau geprüfter und zertifizierter einbruchhemmender Türen und Fenster nach DIN EN 1627ff. ab der Widerstandsklasse (RC) 2 einen guten Einbruchschutz. Diese werden einer praxisgerechten Einbruchprüfung unterzogen und es ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag) keinen Schwachpunkt gibt“, erläutert Kriminaloberrat Harald Schmidt. Schmidt ist Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und Sprachrohr der 2012 gegründeten Initiative K-EINBRUCH. „Geeignete Fenster und Türen kön-

nen auch nachgerüstet werden“, führt Schmidt weiter aus und ergänzt: „Geprüfte einbruchhemmende Fensterbeschläge

fakten Uneingeschränkt empfehlenswert sind Fenster ab der Widerstandsklasse (RC) 2 nach der neuen Norm DIN EN 1627. Gleichwertig sind Fenster, die nach der bisherigen, bis September 2011 gültigen Vornorm, der DIN V ENV 1627, geprüft wurden. Quelle: www.k-einbruch.de

nach DIN 18104 in Verbindung mit abschließbaren Fenstergriffen erhöhen den Einbruchschutz.“ Denn die Mehrheit aller Einbrüche erfolgt durch das Aushebeln des Fensterflügels und nicht durch das geräuschvolle Einschlagen der Glasscheibe. Ob bestehende Holz-, Aluminium- oder Kunststofffenster für eine solche Nachrüstung geeignet sind, und ob das wirtschaftlich ist, kann ein Fachbetrieb oder eine (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstelle sagen. Auch aufschraubbare Zusatzsicherungen sind möglich und sollten mindestens an der Griff- und Bandseite erfolgen. Hier, wie auch der Nachrüstung kompletter Fensterbeschläge, ist eine fachgerechte Montage nach Herstelleranleitung das A und O, um einen ausreichenden Einbruchschutz zu erreichen. Professionelle Fachbetriebe stellen eine Montagebescheinigung aus. Genauso wie eine Garantie, 10 Jahre sind durchaus möglich.

How to:

Wer umbaut oder renoviert, hat die Möglichkeit, einen Zuschuss oder eine Förderung vom Staat zu erhalten. Auch kleinere Sicherungsmaßnahmen werden gefördert. In diesen vier Schritten kommen Sie zur Förderung:

1

Lassen Sie sich zur Feststellung geeigneter Maßnahmen von der Polizei kostenlos beraten. Eine (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden Sie über die Beratungsstellensuche unter www.k-einbruch.de

2 3

Stellen Sie vor Beginn der Baumaßnahme einen Förderantrag im KfW-Zuschussportal. Beauftragen Sie nur spezialisierte Fachunternehmen, nachdem Sie die Zusage von der KfW erhalten haben. Fachunternehmen finden Sie beispielsweise in den Adressennachweisen von Errichterunternehmen der Landeskriminalämter. Informationen hierzu erhalten Sie in Ihrer (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle.

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Lassen Sie sich vom Fachunternehmen den fachgerechten Einbau schriftlich mit der Fachunternehmerbestätigung bescheinigen. Die Fachunternehmerbestätigung können Sie unter www.kriminalpraevention.de/finanzanreize.html herunterladen.

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Smart Alarms: Hygge und Seelenfrieden durch Rund-um Sicherheit vom Profi Neuere Audio- und Beleuchtungssysteme können als Einbruchschutz bereits ganz gut Anwesenheit simulieren. Doch um Familie und Besitz wirklich effektiv vor Einbruch und anderen Gefahren zu schützen, braucht es mehr: ein smartes Alarmsystem wie das des europäischen Marktführers Verisure, vernetzte Sicherheitstechnik, die sich von überall aus jederzeit steuern lässt. Hierin lassen sich neben modernsten Sicherheitskameras wie z.B. Arlo Essential Spotlight, die Farbsicht auch bei Nacht bietet und unerwarteten Besuch direkt

auf das eigene Smartphone meldet, auch Schocksensoren an Fenstern und Türen integrieren. Schon beim leisesten Versuch ins Haus zu gelangen, lösen diese Alarm aus. Damit auf den Alarm dann aber auch zeitnah reagiert wird, sollte das System unbedingt mit einer VdS-zertifizierten Notruf- und Serviceleitstelle verbunden sein. Dort prüfen qualifizierte Fachkräfte rund um die Uhr über Ton und Bild binnen Sekunden, was los ist und schalten im Notfall sofort Polizei, Wachdienst oder Rettungskräfte ein. Handelt es sich um einen Einbruch, wird augenblicklich die nebelartige Sichtschutzbarriere ZeroVision® ausgelöst, die den Übeltäter nichts mehr sehen lässt und direkt in die Flucht schlägt. Auch smarte Wasser- oder Rauchmelder sind in ein solches System integrierbar. Und das Schöne ist, bei der funkbasierten Lösung müssen nicht einmal Wände aufgeschlitzt und wieder neu verputzt werden. Neu: Sicherheit to go! Mit Guardian, dem Schutzengel für die Hosentasche, lässt sich der Rund-um Schutz von

Verisure jetzt auch außer Haus nutzen. Sie können sich z. B. beim Joggen im Dunklen begleiten lassen und die Sorge, ob Kinder oder ältere Familienmitglieder gesund und munter von A nach B kommen, gehört ebenfalls der Vergangenheit an. Ist das Kind nicht wie geplant heimgekommen, kann es lokalisiert werden und erhält bei Bedarf sofort Hilfe. Näheres unter www.verisure.de oder Tel: 0800 0800 821


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Komfort und Sicherheit für Ihr Traumheim

Nie wieder den Schlüssel vergessen: Mit secuENTRY von BURG-WÄCHTER öffnen Sie Ihre Haustür ganz bequem per Code, Fingerabdruck oder App.

Die eigenen vier Wände sind behaglicher und vertrauter Rückzugsort. Dank moderner Techniken wie einem elektronischen Türschloss oder einem Smart-HomeSystem wird Ihr Zuhause noch bequemer und sicherer. Wo ist denn bloß der Haustürschlüssel hin? Liegt der im Auto oder sogar im Büro? Oder noch schlimmer: Der Schlüssel steckt innen in der Tür und Sie haben sich ausgesperrt! Fast jeder hat diese alltägliche aber trotzdem unangenehme Situation schon einmal erlebt. Die Rückfahrt ins Büro kostet nur Zeit, ein Schlüsseldienst ein nettes Sümmchen. Dabei muss das nicht sein. Im digitalen Zeitalter können Sie Türen längst viel smarter bedienen – und das ganz ohne den lästigen Schlüssel. Ein elektronisches Türschloss ist die Lösung! Denn das ermöglicht Ihnen den komfortablen Zutritt per Code, Fingerabdruck, Smartphone oder Transponder. Da haben Sie die freie Wahl. Alle Möglichkeiten haben eins gemeinsam: Sie werden nie wieder den Schlüssel verlieren, verlegen oder verleihen. Mit wenigen Handgriffen zu neuem Komfort Besonders bequem in der Montage und Bedienung ist das secuENTRY System von Premiumhersteller BURG-WÄCHTER. Denn da tauschen Sie Ihren alten mechanischen Zylinder mit wenigen Handgriffen gegen einen modernen elektronischen Schließzylinder aus.

So erhalten Sie ein komplett neues smartes Schließsystem. Nicht nur einen klobigen Aufsatz, der den Schlüssel des alten Zylinders mehr oder weniger präzise mechanisch dreht. Selbst technische Laien montieren das secuENTRY System problemlos. Denn ein exaktes Maßnehmen wie bei klassischen mechanischen Schließzylindern ist nicht nötig. Das System passt auf alle gängigen Türen bis zu einer Stärke von 120 Millimetern. Über das beiliegende Zubehör und ein Rastsystem wird der elektronische Zylinder millimetergenau auf Ihre Türstärke eingestellt. Per Fingerabdruck, Code oder App die Haustür öffnen Zum Wechseln des Zylinders muss nur eine Schraube in der Tür gelöst werden. Schon können Sie den alten Zylinder entfernen und den neuen einsetzen. Weder Bohren noch ein Netzwerkanschluss sind bei secuENTRY nötig. Auch Ihre Türbeschläge bleiben erhalten. Die Kommunikation zwischen dem Zylinder und dem Keypad zur Eingabe von Code oder Fingerprint sowie die Öffnung über die kostenlose Smartphone-App erfolgt über eine verschlüsselte Bluetooth-Verbindung. Wenn Sie möchten, können Sie Ihr Türschloss sogar aus der Ferne öffnen. Per App schicken Sie ein Öffnungssignal an die secuENTRY Bridge. Schon kann ein Gast, der Paketdienst oder ein Handwerker das Haus betreten. Einfacher war es noch nie, auf seinen Schlüssel zu verzichten!

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Individuelle Öffnungsrechte für bis zu 50 Personen

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Der Trend zu mehr Komfort rund ums Haus setzt sich beim Thema Sicherheit fort. Schließlich bieten moderne Smart-HomeSysteme Schutz vor Einbrüchen und warnen gleichzeitig bei möglichen Schäden durch Feuer oder Wasser. Das alles vereint das Smart Home System BURGprotect™ von BURG-WÄCHTER. Smart-Home-System warnt bei Einbruchsversuchen Den Einbruchschutz überwachen Bewegungs-, Kontakt- und Vibrationsmelder. Mit der kostenlosen BURGprotect™ App registrieren Sie alle Sensoren per QR-Code-Scan schnell und intuitiv. Schon ist das System einsatzbereit und Ihr Haus deutlich besser vor Einbrüchen gesichert. Die smarte Alarmanlage können Sie jederzeit erweitern und auf ein neues Wohnumfeld anpassen. Die optimale Ergänzung des Smart-HomeSystems bildet eine Überwachungskamera. Die Modelle der BURGcam Serie liefern auch bei Dunkelheit hochaufgelöste und scharfe Bilder. Über die BURGprotect™ App können Sie sich das Live-Bild und die Aufzeichnungen der Kamera anschauen. Durch diese clevere Sicherheits-Kombination schrecken Sie Einbrecher von vornerein ab. Denn um gut gesicherte Häuser machen diese erfahrungsgemäß einen weiten Bogen. So leben Sie komfortabel und sicher in Ihrem Traumheim.


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Foto: Anja Rottke/VDE

Günther Ohland, Vorstandsvorsitzender Smart Home Initiative Deutschland e.V.

Alexander Matheus, Senior Expert Smarte Technologien und Informationssicherheit des VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH

Wenn bei einem Gebäude der grundsätzliche Schutz durch vernünftige Türen, Fenster, Beschläge und Glas gegeben ist, macht Smart Home als Einbruchschutz Sinn, denn die smarte Technik ist immer nur ein Zusatz zu einem gut vorbereiteten, stabilen Gebäude. Smart Home besteht aus Sensoren und Aktoren: Ein einfacher Rauchmelder erkennt Rauch und macht Lärm. Ein smarter Rauchmelder kann mehr: Er erkennt Rauch, macht Lärm, schaltet das Licht an und fährt sämtliche Rollläden hoch – bevor nämlich der Strom ausfällt und sie nicht mehr zu öffnen sind und den Fluchtweg versperren. Ein konventioneller Rauchmelder in der Küche macht wenig Sinn, da er nicht zwischen Rauch und Wasserdampf unterscheiden kann. Hier sind spezielle, infrarot-basierte Melder angebracht, die Brandentwicklung erkennen und dann sofort den Herd ausschalten. Für Gasherde gibt es Sensoren, die Gasgeruch erkennen.

Feuergefahr durch vergessene Speisen auf dem Herd begegnet man per Bewegungsmelder, die anspringen, sobald sie länger als beispielsweise zehn Minuten keine Bewegung am eingeschalteten Herd registriert haben. Doch teurer als Brandschäden sind Wasserschäden. Smarte Überflutungssensoren lösen bei geplatzten Waschmaschinenschläuchen oder Rohrbruch sofort Alarm aus. Einige können dann sogar das Wasser abstellen. Zudem hilft Smart Home, ein Gebäude auch bei längerer Abwesenheit bewohnt wirken zu lassen: Automatisch bewegte Rollläden, Licht im Haus, Bewegungsmelder und nicht zuletzt der Rasenroboter vermitteln Anwesenheit.

Ein großes Problem von Smart Home ist die nicht vorhandene Interoperabilität von Geräten unterschiedlicher Anbieter. Einen Trend setzen hier Geräte zur Sprachsteuerung von Alexa, Google und Apple, die sich auf der oberen Ebene verbinden lassen, sodass verschiedene Systeme, die eigentlich nicht miteinander steuerbar sind, eine Verbindung eingehen. Im Moment gibt es sehr viele gut funktionierende Insellösungen. Jedes Unternehmen möchte sein System als Komplettangebot anbieten und nach vorne bringen, aber das ist oftmals schwierig, da eine „richtige“ Interaktion zwischen Sensoren und Aktoren noch nicht existiert. Bisher lassen sich die drei Bereiche Sicherheitstechnik, Medienzentrale und Kamerasysteme nicht immer mit allen Systemen verbinden. Der große Vorteil von Smart HomeAnwendungen liegt in der Einfachheit der Bedienung, bei der man auch von

unterwegs die Kontrolle über verschiedene Bereiche seines Hauses hat. Doch Vorsicht: Smart Home ersetzt weder Alarmanlage noch Überwachungsanlage. Die smarten Geräte können zwar bei der Sicherung helfen, haben aber nicht den gleichen Anspruch wie eine klassische, doppelt gesicherte Alarmanlage. Leider wurde bislang noch kein Standard in Bezug auf die Sicherheit der Systeme festgelegt – die Cybersecurity ist also noch nicht durchgängig etabliert, was ein gewisses Risiko darstellt, das vielen Kunden nicht bewusst ist.

Zudem hilft Smart Home, ein Gebäude auch bei längerer Abwesenheit bewohnt wirken zu lassen.

Der große Vorteil von Smart Home-Anwendungen liegt in der Einfachheit der Bedienung.

Foto: Presse

Foto: Presse

3 Experten zu Smart Home Lösungen Prof. Dr. Dr. h.c. Sahin Albayrak, Vorstandsvorsitzender Connected Living e. V.

Die Digitalisierung dringt seit Jahren in einen Großteil unserer alltäglichen Lebensbereiche vor. Immer mehr Geräte sind in diesem Zusammenhang digital steuerbar und liefern mehr und mehr Daten über die Umgebung. Zukünftig ist zu erwarten, dass dieser Trend durch die Integration von standardmäßig ausgestatteter Sensorik und Aktorik in allen unseren Lebensräumen fortgesetzt wird. Einen wesentlichen dahingehend beeinflussten Lebensbereich stellen die Wohnräume dar, welche hier im Zusammenhang der Digitalisierung als „Smart Home“ bezeichnet werden. Derzeitige Lösungen adressieren dabei vorwiegend einfache Aufgaben der Automatisierung und schöpfen das Potential nicht hinreichend aus. Nutzer verlangen deshalb nach umfassenderen Smart Space Lösungen, welche Aufgaben aus den Themenbereichen der Sicherheit, der Nachhaltigkeit und der Lebensqualität abdecken. Es wird in Anbetracht dieses unzureichend ausgeschöpften Potentials mehr Intelligenz (bzw. Methoden und Verfahren des maschinellen Lernens und der KI) entwickelt, die in den Lösungen eingesetzt werden muss. Diese intelligenten und lernenden Systeme (Assistenz Systeme) werden ausgehend von Sensorik und in anderen Quellen (Kontext) gesammelten Daten optimale Entscheidungen für aktuelle Situationen treffen können. Außerdem sollen diese Lösungen in der Lage sein, zukünftige Situationen vorherzusagen und Aktionen zu empfehlen, welche für die Zukunft definierte Ziele erfüllen bzw. zukünftige unerwünschte Situationen vermeiden. In Anlehnung und im Sinne des Konzeptes der „Explainable Artificial Intelligence“, sollen die Assistenz Systeme ihre getroffenen Entscheidungen erklären können. Dies soll nicht nur das Vertrauen der Nutzer stärken, sondern auch im gesellschaftlichen Kontext den zusätzlichen Mehrwert untermauern. Diese Eigenschaften werden die Akzeptanz sowie den Nutzen solcher Systeme in den Smart Spaces erhöhen und den Nutzern gegenüber mehr Transparenz schaffen. ANZEIGE


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Smartes Heizen:

Wenn Komfort und Klimaschutz aufeinandertreffen

Alternativ kann die Raumtemperatur auch per Wochenprofil exakt auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. So ist es im Badezimmer morgens angenehm warm, tagsüber wird die Temperatur heruntergeregelt und nach dem Feierabend wird das Wohnzimmer wieder auf die gewünschte Wohlfühltemperatur aufgeheizt – vollkommen automatisch.

19 Megatonnen Kohlendioxid könnten durch Smart-HomeTechnologien und vernetzte Gebäude allein bis 2030 gespart werden. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Klimaeffekte der Digitalisierung“ des Bitkom. Die Untersuchung zeigt: Im Gebäudesektor schlummert ein großes Potenzial für die Reduktion des CO2-Ausstoßes, ausgenutzt wird es nach wie vor zu wenig. Dabei können vor allem im Bereich Heizen mit ge-

Die Produkte sorgen für mehr Komfort im Alltag und zugleich eine deutliche Reduktion des Energieverbrauchs. Werden die Heizkörperthermostate durch Homematic IP Fensterkontakte ergänzt, endet auch die Energieverschwendung beim Lüften. Die Sensoren erkennen zuverlässig geöffnete Fenster und Türen und senken die Raumtemperatur daraufhin sofort ab. Mit dem Schließen des Fensters wird die Wohlfühltemperatur automa-

ringem Aufwand beeindruckende Ergebnisse erzielt werden. Bedarfsbasierte Regelung der Temperatur Ein Leeraner Smart-Home-Anbieter macht es vor: Mit den elektronischen Heizkörperthermostaten von Homematic IP können Räume bedarfsbasiert geheizt werden. Nutzer können die Temperatur jederzeit direkt am Gerät, per Sprachbefehl oder per Smartphone aus der Ferne regeln.

tisch wiederhergestellt. Bis zu 30 % Energie können so gespart werden. Günstig in der Anschaffung, einfach in der Installation Die Anschaffungskosten der Produkte sind mit drei bis fünf Euro pro Quadratmeter niedrig und amortisieren sich in der Regel in zwei bis drei Jahren. Die Heizkörperthermostate und Fensterkontakte können ohne Werkzeug und ohne Hilfe eines Handwerkers installiert und ganz einfach per App konfiguriert werden. Da sich die Produkte ohne Rückstände jederzeit wieder entfernen lassen, sind sie sowohl für Eigentümer als auch für Mieter geeignet. So kann jeder – ohne großen finanziellen Aufwand – den Komfort in den eigenen vier Wänden steigern und zugleich einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes leisten.

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Die Heizkosten und CO2-Emissionen um bis zu 30% senken und gleichzeitig den Wohnkomfort steigern? Mit Homematic IP geht das – einfach so. Umbaumaßnahmen oder große Investitionen sind hierfür nicht nötig – auch nicht im Altbau. Unser System lässt sich kinderleicht in jeder Wohnung oder jedem Haus implementieren und über die kostenlose Homematic IP App bedienen. Machen Sie Ihr Zuhause zu einem smarten und komfortablen Wohlfühlort.

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Fragen an Andreas Friederichs renovieren

Der Bereichsleiter Marketing der EUROBAUSTOFF über Trends und Entwicklungen bei Renovierungen. Text: Alicia Steinbrück Foto: Presse, Ksenia Chernaya/Pexels

Immer mehr Personen profitieren von den Vorteilen von Smart Home.

Das Smart Home hat auch Fallstricke digitalisierung Bei der Einrichtung eines Systems muss man einige Dinge beachten, um Enttäuschungen und Probleme zu vermeiden und die Funktionalität zu gewährleisten. Text: Armin Fuhrer Foto: Picjumbocom/Pexels

Die Digitalisierung der Haushalte schreitet ungebremst voran. Laut einer aktuellen Studie des Branchenverbandes Bitkom wünschen sich 49 Prozent aller Befragten, dass alle ihre technischen Geräte im Haushalt miteinander verbunden sind – das ist fast ein Drittel mehr als im Jahr 2019. So würden sich beispielsweise 72 Prozent der Befragten freuen, wenn die Kaffeemaschine beim Aufstehen den Kaffee von alleine zubereitet und 48 Prozent würden sich einen Backofen anschaffen, der lernt, wie kross die Nutzer ihren Braten mögen. Die Zahlen zeigen: Das Smart Home ist keine Science-Fiction mehr, sondern in deutschen Haushalten angekommen. Und die Aussichten für die Hersteller sind rosig, den Nachfrage wird weiter ansteigen. Die Hauptanliegen der Nutzer sind Sicherheit, Lebensqualität und Energieeffizienz.

Das Smart Home ist keine Science-Fiction mehr, sondern in deutschen Haushalten angekommen.

nicht zu Enttäuschungen oder gar bösen Überraschungen kommt, sollten Anfänger ein paar Dinge beachten. Und das gilt bereits bei der Anschaffung des Smart Home-Systems, denn an diesem frühen Punkt werden Weichen gestellt, die später über die Einfachheit der Bedienung sowie die Funktionalität und Sicherheit des Systems entscheiden. Daher sollte man möglichst vor dem Kauf fachmännischen Rat einholen. Zwei Fragen sollten ganz am Anfang stehen: Was brauche ich wirklich an Ausstattung? Möchte ich ein offenes oder ein geschlossenes System verwenden? Offene Systeme können später erweitern werden – ein Vorteil, wenn man anfangs die erste Frage nach dem Umfang der Ausstattung noch nicht beantworten kann. Geschlossene Systeme hingegen können nur durch Komponenten des Anbieters erweitert werden. Das macht sie unflexibler, dafür aber sicherer vor Fehlfunktionen und Hackerangriffen. Doch damit es

Anwender ist natürlich auch die Bedienung. Ist sie einfach zu handhaben? Liegt mir ein System vielleicht besser als ein anderes? Man sollte vor einer Kaufentscheidung unbedingt solchen Fragen auf den Grund gehen. Denn es ist ärgerlich, wenn das System aufgrund von Problemen den Alltag eher erschwert – das Gegenteil sollte ja der Fall sein. Wichtig für den

Fallstricke können sich auch aus dem rechtlichen Bereich ergeben. Oftmals ist die Haftung für Schäden durch die

Nutzung eines Smart Home-Systems unklar. Der Hersteller ist sehr häufig juristisch nicht haftbar zu machen, denn der Nutzer muss stets nachweisen, dass ihm keine Fehler unterlaufen sind, wenn es zu einem Schaden kam. Gelingt ihm das nicht, kann er nur auf die Kulanz des Herstellers hoffen. Auf der sichereren Seite ist der Anwender, wenn er zu Hause ist, während ein smartes Gerät, zum Beispiel eine Waschmaschine oder ein Staubsauger, arbeitet. ist das Thema Datenschutz und Sicherheit sehr wichtig. An dieser Stelle können die Nutzer selbst einiges tun, zum Beispiel können sie Vorkehrungen bei ihrem WLAN-Netz treffen. Dennoch sollten sie sich bewusst sein, dass vor allem offene Systeme keinen hundertprozentigen Schutz vor Hackern bieten – daher sind eine regelmäßige Prüfung und mögliche Sicherheitsupdates unerlässlich. Für viele Deutsche

fakten Laut der Studie „Smart Home Deutschland 2020“ von uptodate. de sind es vor allem vier Probleme, die Smart Home-Usern Probleme bereiten: • Die fehlende Netzabdeckung im Haushalt • Unterschiedliche Smart Home-Funktionsstandards • Heterogene Smart Home Lösungswelten • Komplizierte Einrichtung von Smart Home-Geräten

Was sind die neuesten Renovierungstrends? Wir stellen in unseren bundesweit rund 130 i&M Bauzentren beispiels­ weise beim Thema Fliese Interesse an großen Formaten fest. Außerdem zei­ gen die Endverbraucher bei der Reno­ vierung Mut zum Dekor, andererseits schätzen sie Natur- oder Betonopti­ ken. In unseren Bauzentren können sich die Kunden einen guten Über­ blick über alle benötigten Baustoffe verschaffen. Darüber hinaus sehen sie in den Ausstellungen eine Vielzahl der Produkte in der Anwendung. Wie können Kunden sichergehen, Materialien mit einer guten Qualität zu kaufen? i&M ist die Fachhandelsmarke der Kooperation EUROBAUSTOFF und ihrer Gesellschafter, die Profi- und Endkunden bedienen. Daher bieten die Bauzentren ein breites Angebot qualitativ hochwertiger Marken-Baus­ toffe, die auch von Fachhandwerkern verwendet werden. Welche Corona-bedingten Veränderungen haben sich bei Ihnen gezeigt? Im Zeichen der Pandemie haben viele Endverbraucher ihr Geld in die eigenen vier Wänden statt in den Ur­ laub investiert. Dadurch konnten wir eine deutlich höhere Frequenz und Nachfrage bei Haus- und Wohnungs­ besitzern an den Standorten feststel­ len. Auch weil die i&M Bauzentren neben der Sortimentsbreite eine hohe Beratungsqualität und viele Dienst­ leistungsangebote bieten.

Andreas Friederichs, Bereichsleiter Marketing der EUROBAUSTOFF


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Smarte Wohlfühlzone

Ob Licht, Heizung, Strom oder Sicherheit: Die Smart Home Lösungen von Hama sorgen für mehr Komfort, Effizienz, Atmosphäre und Schutz im Alltag. Wer möchte schon nach einem langen, knackig kalten Winterspaziergang in ein dunkles, ungemütlich kaltes Zuhause zurückkehren? Die Heizung schon Stunden vorher auf mollige 24 Grad hochzupowern, ist aber auch nicht gut. Weder für die Umwelt, noch fürs Portemonnaie. Genauso wenig, wie im Hellen bereits das Licht anzuschalten. Viel komfortabler und energiesparender ist es, dies einfach eine Viertelstunde vor Ankunft ganz bequem vom Smartphone aus zu erledigen. Mit den smarten Systemen des Zubehörspezialisten Hama ist die Steuerung von Licht, Heizkörpern und sogar Strom von unterwegs ein Kinderspiel. Zu diesem Zweck hat der Spezialist aus Monheim die App „Hama Smart Home” entwickelt, welche ortsunabhängig einen Überblick und volle Kontrolle über sämtliche verbundene Geräte verschafft. Doch die smarten Thermostate lassen Heizkörper nicht nur aus der Ferne steuern, sondern können diese auch automatisieren. So lässt sich für jede Tageszeit und jeden Raum ein individuelles Heizszenario festlegen. Beispielsweise ein gesundes Schlafklima bei 16 Grad, 20 Grad im Kinderzimmer und zum Feierabend dann kuschelige 24 Grad im Wohnzimmer. „Zu warm, zu kalt“ ist mit Hama Schnee von gestern, weil nun immer die gewünschte Wohlfühltemperatur herrscht. Die Heizzyklen lassen sich komfortabel steuern und von überall nachregeln. Geht es früher in den Feierabend, kann die Heizung zuhause vom Büro aus vorher hochgefahren werden. Selbstverständlich lassen sich sämtliche Hama Produkte auch via Sprachbefehl mit Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant steuern. Die smarte WLAN-Heizungssteuerung lässt sich, wie alle Hama Lösungen, ganz einfach installieren – ohne technischen Aufwand und vor allem ohne Umbauten vom Fachmann. „Smart Home. Made simple“, lautet die Devise. So besteht das Starter-Set Heizungssteuerung aus einer Smart-Home-Zentrale, die an eine beliebige Steckdose angeschlossen wird und zwei Thermostaten für den einfachen Austausch der bisherigen Heizkörperregler. Einzelne Hama-Thermostate lassen sich bequem nachkaufen – für alle, die auf den Geschmack gekommen sind und solch energiesparenden Komfort an jedem Heizkörper haben möchten.

Selbstverständlich lassen sich sämtliche smarte Hama-Produkte miteinander – und sogar mit smarten Geräten anderer Hersteller – kombinieren. So können in der App verschiedene Szenen programmiert werden, mit denen zu bestimmten, einstellbaren Zeiten verschiedene smarte Geräte automatisch angesteuert werden. Im Szenario „Home Coming“ könnte beispielsweise die Außenbeleuchtung zusammen mit einer gedämmten Deko-Beleuchtung in Wohnzimmer und mit der Wohnzimmerheizung angeschaltet werden. Über eine WLAN-Steckdose womöglich noch die elektrische Lichterkette des Tannenbaums oder das prasselnde künstliche Kaminfeuer. Mehr Wohlfühlatmosphäre geht kaum. Smarte Decken- und Wandleuchten, WLAN-LED-Einbaustrahler oder -LEDS zum Eindrehen erschaffen die perfekte Lichtstimmung. Als Lichtspender, Effektbeleuchtung oder für die Erzeugung raffinierter Lichtatmosphären. Per Sprachkommando oder App lassen sich diese jederzeit in Punkto Farbe, Helligkeit und Farbtemperatur justieren. 16 Millionen Stimmungsfarben stehen bei den LED-Leuchtmitteln von Hama zur Auswahl – auf Kommando. Licht an, Licht aus oder doch lieber dimmen? Noch nie hat Lichtgestaltung so viel Spaß gemacht und gleichzeitig Energie gespart. Neben solch ausgeklügelten Lichtspielen hat Hama auch feinfühlige Sicherheitssensoren im Programm. WLAN-Bewegungsmelder schalten das Licht ein und senden Push-Benachrichtigungen auf das Smartphone, wenn sich jemand unerlaubt durchs traute Heim bewegt. Und mit der WLAN-Outdoor-Kamera inklusive Bewegungserkennung und Nachtsichtfunktion lässt sich gleich erkennen, ob der Weihnachtsmann vor der Tür steht. Oder der Paketbote mit den smarten Produkten von Hama.

Infos zu allen smarten Produkten von Hama gibt es unter: www.hama.de/smarthome


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Smarte Hilfe in den eigenen vier Wänden smart home Das seniorengerechte Smart Home bietet älteren Menschen eine größere Sicherheit im Alltag und die Möglichkeit zu einem längeren selbstbestimmten Leben. Text: Armin Fuhrer Foto: Dan Lefebvre/unsplash

D

älteren Menschen gegenüber der Digitalisierung ist immer noch größer als die der jüngeren. Dabei können gerade Senioren von smarten Helfern profitieren – sie erleichtern den Alltag und unterstützen die Gesundheit. Besonders wer im Alter selbst eingeschränkter wird oder einen Angehörigen hat, der alleine bestimmte Dinge nicht mehr problemlos bewältigen kann, kann von einem seniorengerechten Smart Home erheblich profitieren. ie Skepsis unter

retten. Ein Beispiel: Wenn unter den Teppich ein digitales Underlay gelegt ist, das Stürze registrieren kann, können im Falle eines solchen Sturzes durch die automatische Aktivierung eines Notrufs an ein Krankenhaus wertvolle Minute gewonnen werden, die über das Leben entscheiden können. Zurzeit wird diese Technik nur in Pflegeeinrichtungen und Seniorenwohnheimen genutzt, weil sie noch sehr teuer ist, aber natürlich sind solche Underlays auch zuhause nutzbar. Ebenso können Sensoren, die in der Couch installiert wurden, den Herzschlag messen und bewerten. In naher Zukunft können sie bei Unregelmäßigkeiten im Einverständnis mit der betroffenen Person selbstständig mit dem Hausarzt einen Termin vereinbaren und ein Taxi bestellen, um dorthin zu gelangen oder in einem echten Notfall auch den Notfall-Arzt informieren. Digitale Hausnotrufsysteme lassen

digitale Assistenzsysteme, sind fest im Haus installiert und können sogar das Leben des Bewohners oder der Bewohnerin Digitale Helfer, sogenannte

sich mit Zusatzgeräten wie Brand- oder Wassermeldern, Tür- oder Bewegungssensoren kombinieren. Andere Systeme geben ein Warnsignal, wenn der Herd

angelassen wurde oder das Wasser im Badezimmer ungewöhnlich lange läuft. Diese Systeme sind sogar lernfähig, denn sie erkennen, wie lange der Bewohner oder die Bewohnerin normalerweise kocht oder das Wasser laufen lässt und melden daher lediglich signifikante Abweichungen. dramatischen Situationen hat das Smart Home viele Vorteile. Lampen können per Sprachbefehl über einen Smart Speaker an- und ausgeschaltet werden. Kühlschränke sind mit dem Internet verbunden und können selbsttätig Bestellungen von Lebensmitteln aufnehmen, wenn sie die Bestellgewohnheiten des Bewohners oder der Bewohnerin kennen. Genauso können Wasch- oder Kaffeemaschinen per App gesteuert werden, was gehbehinderten Menschen die Bedienung einfacher macht. Das gilt auch für Saug- und Wischroboter.

gelassen werden müssen, können digitale Assistenzsysteme eine große Hilfe sein. Zum Beispiel können sie einen virtuellen Zaun erreichten. Entfernt sich die an Demenz erkrankte Person aus dem Haus, dem Garten oder einer bestimmten Zone (beispielsweise 100 Meter um das Haus herum) wird automatisch eine zuvor festgelegte Person informiert.

Auch in weniger

Gerade auch für demente Menschen, die noch allein leben oder zumindest hin und wieder eine Zeit lang alleine

und damit auch die Digitalisierung des Wohnbereichs schreiten rasant voran und was heute noch wie Zukunftsmusik erscheint, kann morgen schon Wirklichkeit sein. Senioren sollten ihre häufig noch vorhandene Skepsis digitalen Lösungen gegenüber ablegen, denn sie können ihr Leben einfacher und sicherer machen.

Die digitale Technik

Was heute noch wie Zukunftsmusik erscheint, kann morgen schon Wirklichkeit sein.

fakten 63 Prozent der Deutschen glauben laut einer Bitkom-Studie, dass Smart Home-Anwendungen in ein paar Jahren in jedem Haushalt zu finden sein werden. Bei 33 Prozent werden sie eine Rolle bei der Entscheidung für die neue Wohnung oder das neuen Eigenheim spielen. 25 Prozent sind bereit, dafür mehr Miete zu bezahlen. Auch das Zuhause von Senioren wird zunehmend digitaler.


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Auch im Haushalt auf Ergonomie achten ergonomie Hausarbeit ist Arbeit. Mit falschen Bewegungen und falschen Arbeitsmitteln kann sie krank machen. Text: Katja Deutsch Foto: Cottonbro/Pexels

I

n vielen Studiengängen wird

Ergonomie gelehrt, denn Absolventen der verschiedensten Disziplinen haben im Laufe ihres Berufslebens mit ergonomischen Belangen zu tun. Auto- und Computerbauer genauso wie beispielsweise Möbelfabrikanten, Werkzeugmacher, Designer, Ärzte und Landwirte. Der aus dem Griechischen stammende Begriff Ergon heißt Arbeit, Nomos bedeutet Gesetz, Ergonomie ist demnach die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit der Arbeit, in der untersucht wird, wie Arbeitsabläufe und Arbeitsgeräte möglichst belastungsarm für den arbeitenden Menschen organisiert werden können. Wenig Beachtung fand dabei lange Zeit das Tätigkeitsfeld, das jeder Berufstätige zusätzlich „nebenbei“ bearbeitet, den eigene Haushalt nämlich. Auch wenn natürlich große Unterschiede zwischen einem Singlehaushalt in kleiner Wohnung und dem einer Familie mit Kindern und Haustieren in einer großen Wohnung bestehen, ist der Aufwand, den man braucht, um sein Zuhause sauber zu halten, doch überraschend hoch: So verbringen Frauen in Deutschland laut einer Statistik der OECD aus dem Jahr 2014 durchschnittlich jeden Tag 164 Minuten mit der Arbeit im Haushalt, Männer um die 90 Minuten.

Hausarbeit ist nicht nur körperlich anstrengend, im Haushalt passieren auch nach wie vor die meisten Unfälle. Knapp 10.000 Menschen kommen in Deutschland jedes Jahr bei Unfällen in den eigenen vier Wänden ums Leben, ungefähr dreimal so viele wie im Straßenverkehr. Acht von zehn Menschen verlieren dabei aufgrund eines Sturzes ihr Leben, sei es beim Fensterputzen oder Stolpern über Stufen, Teppichkanten oder Staubsaugerkabel. Rauchvergiftungen und Vergiftungen gelten als Todesursache Nummer zwei und drei im Haushalt. Ältere Menschen sind besonders gefährdet, denn sie sehen nicht mehr so gut und reagieren langsamer. Auf Ergonomie zu achten bedeutet demnach auch, auf Sicherheit zu achten. Putzen, waschen, kochen und alles, was damit zu tun hat, ist nicht nur wegen der Unfallgefahr ein Risiko, die oft anstrengenden Bewegungen belasten auch Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke. Bei Hausarbeiten sollte man deshalb immer versuchen, häufig die Arbeitshaltung zu wechseln. Wer viel bügelt, spart mit einem Dampf bügeleisen Kraft und Zeit.

Gegenstände des täglichen Bedarfs müssenbequem erreichbar sein.

Haushalt ist nicht nur anstrengend, sondern führt durch falsche Bewegungen auch zu Überlastungen des Körpers.

Ein am Bügelbrett angebrachter Kabelhalter sorgt dafür, dass sich das Kabel nicht mit Hemd oder Hose auf dem Bügelbrett verwickelt. Um den Rücken zu schonen, kann man eine Fußbank unter sein Bügelbrett stellen, auf die abwechselnd jeweils ein Fuß gestellt werden. Um nicht drei Stunden lang im Stehen zu bügeln, kann man das Bügelbrett nach einer Weile auch auf Sitzhöhe herunterstellen und im Sitzen weiterbügeln. Für kleinere Wäscheteile funktioniert das gut, größere bügelt man wegen der weit ausholenden Bewegungen besser im Stehen.

hat und somit das schmerzende Bücken vermeidet. In den allermeisten Küchen sind Platte, Kochfeld und Spüle auf einer Höhe, wer jedoch vorhat, sich eine neue Küche anzuschaffen, kann diese Punkte ohne größeren Aufwand berücksichtigen und dabei auch noch gleich ein weiteres Detail beachten, um ergonomischer arbeiten zu können, nämlich den Backofen in Brusthöhe einbauen zu lassen. Um sich nicht dauernd schmerzhaft bücken zu müssen, bieten Unterschränke mit Vollauszügen große Vorteile. Praktisch aber teuer sind elektronisch absenkbare Oberschränke.

In der Küche kann man ebenfalls zwischen sitzender und stehender Arbeitshaltung wechseln. Die Höhe der Arbeitsplatte sollte ungefähr zehn bis 15 Zentimeter niedriger als die Ellenbogenhöhe des Benutzers sein.

Doch egal, ob alte oder neue Küche: Gegenstände des täglichen Bedarfs müssen bequem erreichbar sein und sollten nicht ganz oben oder ganz unten verstaut werden, als guter Anhaltspunkt gelten hier Knie- und Augenhöhe. Bitte nie auf Stühle steigen, um etwas oben aus dem Schrank zu holen. Besser und sicherer ist ein rutschfester Tritt. Einkaufstasche, Wasserflaschen, Wäschekorb – wer etwas von unten hochheben muss, sollte den Rücken gerade lassen und aus den gebeugten Knien heben.

Die optimale Arbeitshöhe am Herd dagegen ergibt sich aus der Oberkante des Topfes, deshalb sollte der Kochbereich nicht zu hoch sein: Beim Kochfeld liegt die ideale Arbeitshöhe 25 Zentimeter unterhalb des Ellenbogens. Anders dagegen die Spüle: Eine erhöhte Spüle ist rückenfreundlich, da man beim Abspülen die Hände in der Spüle

mit extra tiefer Sitzfläche sehen zwar schick aus, sind jedoch Ganz weiche Sofas

alles andere als rückenfreundlich und erschweren mit zunehmenden Lebensjahren das Aufstehen. Besser geeignet sind festere, höhere und weniger tiefe Sofas. Und auch im Schlafzimmer gilt nach wie vor: Wie man sich bettet, so liegt man. Je höher der Lattenrost, desto leichter das Aufstehen. Die Waschmaschine kann auf einen gemauerten Sockel gestellt werden, sodass das tiefe Bücken wegfällt. Auch beim Putzen und Saugen kann man Rücken- und Gelenk schonend vorgehen. Alte und schwere Staubsauger verbrauchen nicht nur viel Energie, sie sind auch meistens sehr laut und unhandlich und ganz besonders für Wohnungen mit Treppen aufgrund des Kabels ein enormes Stolperrisiko. Moderne Akkustaubsauger kommen ohne Kabel aus, sind leistungsstark, ergonomisch und bieten Sicherheit – auch beim Absaugen der Bücherregale in Form eines Handakkusaugers.

seit Jahren geachtet wird, rückt zunehmend auch in den Fokus vieler Hersteller: Haushalt ist Arbeit, jeden Tag. Dazu benötigt man ergonomische Produkte, die die tägliche Arbeit nicht zur schmerzhaften Belastung werden lassen. Worauf im Büroalltag


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Optimale Saugleistung bei größtmöglicher Flexibilität – der neue X-Force Flex 11.60 Animal von Rowenta Mit dem X-Force Flex 11.60 Animal bringt Rowenta ein neues Modell seiner beliebten Akku-Staubsauger auf den Markt. Wie auch schon das Vorgängermodell, verfügt auch der X-Force Flex 11.60 Animal über das bewährte knickbare und flexible Teleskoprohr, um bequem unter Bett, Schrank und Sofa zu saugen. Die leistungsstarken, austauschbaren Slide-In-25,2-V-Akkus, bieten eine Laufzeit von bis zu 45 Minuten, sorgen so für noch mehr Leistung und Flexibilität bei der Boden- und Oberflächenreinigung und sind leicht wie nie in der Bedienung und Handhabung. Damit wird Saugen zum wahren Vergnügen! Maximale Saugleistung mit nur einem Fingerdruck Komplett aufgeladen bietet der X-Force Flex 11.60 Animal eine optimale Saugleistungsdauer von bis zu 45 Minuten pro mitgeliefertem Akku. Die praktischen austauschbaren Akkus verdoppeln die Saugleistung sogar auf 90 Minuten. Und dank der schnellen Ladezeit ist der Sauger innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit. Bei besonders starker Verschmutzung bietet die „Boost Funktion“ Abhilfe: Indem der Zeigefinger den Boost-Trigger aktiviert, lässt sich die normale bzw. höchste Saugleistung dann noch einmal auf ein absolut maximales Saugvermögen steigern. So kann auch der hartnäckigste Schmutz entfernt werden. Absolute Flexibilität durch innovative Produktfeatures Dank der neuen „Stop & Go Funktion“ bleiben Düse und Saugrohr freistehend, während Sofa, Kommode oder Tisch mit dem Handteil gereinigt werden. Mit nur einem Klick und ohne sich dafür bücken zu müssen, lässt sich das Saugrohr mit der Düse dann wieder an das Handteil anbringen, um mit der Bodenreinigung fortzufahren. So müssen keine Bürsten gesucht und aufgesteckt werden, der benötigte Aufsatz steht sofort und unkompliziert zur Verfügung. Zudem verfügt der X-Force Flex 11.60 Animal über eine integrierte LED-Beleuchtung an der Düse, damit auch in den dunkelsten Ecken nichts übersehen wird. Smartes Display und maximale Reinigungsleistung Dank seines Digital-Force-Motors verfügt der X-Force Flex 11.60 Animal über eine maximale Saugleistung von 130 Air Watts, die eine effiziente, schnelle Reinigung vom Boden bis zur Decke ermöglicht. Ein smartes Display informiert dabei über Laufzeit, Akkuverbrauch und Saugleistung – So können Sie die Betriebsdauer live mitverfolgen und haben immer den perfekten Überblick. Der X-Force Flex 11.60 Animal verfügt über den größten Staubbehälter von Rowenta mit 0,9 Litern Fassungsvermögen und wiegt trotzdem nur handliche 3 Kilogramm. Mit 81 Dezibel ist er zudem leiser als viele seiner Konkurren-

ten. Zudem ist der X-Force-Flex 11.60 in zwei besonderen Versionen erhältlich. Die rote „Animal“-Version ist perfekt für Haustierbesitzer geeignet, die ihr Zuhause von Tierhaaren befreien wollen. Das zugehörige Animal-Kit bietet dafür die nötigen Utensilien: Eine Mini-Elektrodüse zum Aufsaugen von tiefsitzendem Tierhaar und Schmutz, eine Fugendüse für schwer erreichbare Zonen, eine Sofa-Düse für ein optimal sauberes Wohnzimmer, eine Ladestation, um das Gerät praktisch aufzuladen und aufzubewahren und zwei integrierte EasyDüsen, um alle Oberflächen immer und überall zu reinigen. Die blaue „Aqua“-Version ermöglicht mit Hilfe des Saug-Wisch-Aufsatzes in nur einem Arbeitsschritt das Saugen und Wischen. Absolut einzigartig: Egal in welche Richtung man die Bodendüse führt, der Boden wird immer zuerst gesaugt und dann gewischt. So ist maximale Hygiene garantiert. Auch das zugehörige Aqua-Kit beinhaltet eine umfassende Zubehörauswahl: Eine Aqua-Düse mit zwei Wischmopps, eine MiniTurbodüse, um selbst tief sitzendes Haar und Schmutz zu entfernen, eine Fugendüse für schwer zu erreichende Zonen, eine Polsterdüse für ein perfekt sauberes Schlafzimmer, zwei integrierte kleine Düsen zum Saugen für alle Oberflächen und ebenfalls eine Ladestation, um das Gerät einfach zu laden und aufzubewahren. Egal ob „Animal“oder „Aqua“-Version – der neue X-Force-Flex 11.60 wird Ihre Vorstellungen des Staubsaugens grundlegend verändern und Ihnen eine Staubsaugerfahrung bescheren, die die altbekannten Möglichkeiten des Staubsaugens bei weitem übertreffen. Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers: Rowenta X-Force Flex 11.60 Animal RH9879 649,99 Euro, ab Nov. 2020 Rowenta X-Force Flex 11.60 Animal+ RH9889 749,99 Euro, ab Nov. 2020 Rowenta X-Force Flex 11.60 Aqua RH9890 699,99 Euro, ab Nov. 2020


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Langes Sitzen kann krankmachen rückengesundheit Ursprünglich ist der Mensch eigentlich Jäger und Sammler. Und das bedeutet: Um Tiere zu erlegen, Pilze und Beeren zu sammeln, bedarf es einer Menge Bewegung. Doch der Mensch von heute tut genau das Gegenteil: Er sitzt stundenlang – vor allem im Büro, aber auch im Auto oder vor dem Fernseher. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: mostphotos

S

itzen ist das neue Rauchen“: Mit dieser These sorgte der „ Wissenschaftler James Levine im Jahr 2011 weltweit für Aufsehen. Mittlerweile gibt es unzählige Studien, die seine Aussage untermauern. Schon zwei Stunden Sitzen am Stück erhöhen danach das Risiko, an Darm-, Gebärmutter- oder Lungenkrebs zu erkranken oder aber ersthafte Probleme mit dem Rücken zu bekommen. Denn infolge langen Sitzens leidet und degeneriert der gesamte Stütz- und Bewegungsapparat. Laut des Wissenschaftlichen Instituts der AOK lassen sich rund 23 Prozent aller krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeitstage hierauf zurückführen. Andere Studien kommen sogar

zu dem Ergebnis, dass Sitzen aufgrund der ausbleibenden körperlichen Bewegung die Lebensdauer verkürzt: Die Weltgesundheitsorganisation stuft körperliche Inaktivität mittlerweile als weltweit viertgrößte Todesursache ein.

Dass die Menschen in

Deutschland immer mehr zu Bewegungsmuffeln werden, bereitet auch den Wissenschaftlern der Sporthochschule Köln um Professor Ingo Froboese Sorge. Sie monieren, dass sich jeder zehnte Mensch in seiner Freizeit nie länger als zehn Minuten am Stück bewegt. „Das ist viel zu wenig, um eine wirksame Prävention zur Vermeidung oder Verringerung von Herz-Kreislaufoder Stoffwechselkrankheiten zu erreichen“, sagt Prof. Gerd Glaeske, Leiter des „Länger besser leben“-Instituts, einer Kooperation der Universität Bremen und der Krankenkasse BKK24. Er beziffert die tägliche Sitzdauer mit fast acht Stunden und nennt als Beispiele das Sitzen bei der Arbeit, vor dem Fernseher und im Auto. Vergleicht man die Ergebnisse der Kölner Studie mit den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wird das Bewegungsdefizit deutlich. Die WHO fordert mindestens 150 Minuten Bewegung täglich – mit mittlerer Anstrengung wie zum Beispiel schnelleres Gehen oder Schwimmen. Alternativ empfiehlt sie 75 Minuten intensive körperliche Aktivität wie Joggen oder zügiges Radfahren. Haben vor zehn Jahren noch 60 Prozent diese Empfehlungen umgesetzt, sind es jetzt nur noch 43 Prozent. Darin sieht Professor Froboese ein ”trauriges Ergebnis” und warnt daher vor Gefahren wie Herzinfarkt, Diabetes und einem generell höheren Risiko, früher zu sterben.

Die gute Nachricht: Abhilfe ist möglich, auch im Büro. Experten raten dazu, mindestens alle 30 Minuten einmal die Arbeit

im Sitzen zu unterbrechen und gezielt für ein paar Minuten aufzustehen. Auch während des Telefonierens ist es empfehlenswert, zu stehen oder herumzulaufen. Und wer viel am Computer arbeitet, sollte mal einen Stehtisch ausprobieren. Dass das viel bringen kann, hat ein wissenschaftliches Team um Charlotte Edwardson von der University of Leicester gezeigt. Das Team stellte Büroarbeitern höhenverstellbare Tische zur Verfügung. Ein kleines Gerät zeichnete die körperliche Aktivität der Teilnehmer auf. Die Auswertung ergab, dass das Stehtisch-Programm die tägliche Sitzzeit um mehr als eine Stunde am Tag verkürzte. Außerdem fanden die Wissenschaftler Hinweise auf eine verbesserte Arbeitsleistung, mehr berufliches Engagement und im Vergleich zur Kontrollgruppe vor allem weniger Schmerzen im unteren Rücken. Zugegebenermaßen kann nicht jeder

kann gut im Stehen arbeiten. Wer sich dazuzählt, sollte zumindest auf einem rückengerechten Bürostuhl Platz nehmen, der sich individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Eine gut eingestellte Sitzhöhe und Rückenlehne sorgen für eine bessere Haltung während der Bildschirmarbeit. Anpassbare Armstützen unterstützen eine rückenfreundliche Sitzposition durch Entlastung der Schultermuskulatur zusätzlich. Verändert man seine Sitzhaltung, bewegt sich ein guter Bürostuhl aufgrund der mehrdimensionalen Beweglichkeit der Sitzfläche mit. Ob Sitzen in Arbeitshaltung, aktives Wippen und Drehen oder rückentlastendes Zurücklehnen:

Die natürlichen Bewegungen des Körpers werden so unterstützt und gefördert. Wie bei so vielen

Dingen im Leben gilt auch hier die Devise: Je besser die Qualität des Bürostuhls, desto länger wird er voraussichtlich halten. Doch manchmal ist die Zeit eben auch reif für ein neues Modell. Grundsätzlich gilt: Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern einen sicheren und gesundheitsfördernden Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Dabei haben sie die gesetzlichen Ergonomie-Vorschriften einzuhalten, die im BGB und im Arbeitsschutz geregelt sind. In jedem Fall lohnt es sich, beim Kauf eines Bürostuhls auf Qualität und Komfort zu achten. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man im Chefsessel sitzt oder einfacher Angestellter oder Freiberufler ist. Die Erfahrung zeigt, dass sich günstige Stühle nach dem Kauf oftmals als Fehlinvestition erweisen. Die verwendeten Materialien sind meistens nicht wirklich hochwertig, so dass sich erste Schäden und Risse oft schon nach kurzer Nutzungsdauer einstellen. Oder der Stuhl verliert schon nach wenigen Monaten seine komplette Statik. Das hat zur Folge, dass man die Schiefe oder das Wackeln des Stuhls durch schiefes Sitzen auszugleichen versucht. Dass dann Rückenprobleme auftauchen, wird niemanden verwundern.

Tipps für Menschen, die viel sitzen: • Beim Telefonieren nicht sitzen bleiben sondern herumgehen • Die Sitzposition öfter mal wechseln • Pausen bewusst für kleine Spaziergänge nutzen • Besprechungen auch mal im Stehen abhalten • Statt der Rolltreppe oder des Lifts die Treppe benutzen • Wann immer möglich, zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen

fakten Britische Forscher fanden heraus, dass körperliche Inaktivität für mehr als doppelt so viele Todesfälle verantwortlich ist wie starkes Übergewicht. Eine amerikanische Studie hat ergeben, dass sechs Stunden im Sitzen täglich das Risiko um bis zu 40 Prozent erhöhen, innerhalb der nächsten 15 Jahre zu sterben.

Langes Sitzen schadet dem Rücken massiv.


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Große Unterschiede bei Grundpreisen grundstückspreise Knapp die Hälfte der Einwohner Deutschlands bewohnen ihre eigene Wohnung oder besitzen ein Haus. Dabei stieg die Eigentumsquote in den vergangenen Jahren konstant an – und der Trend zum Eigenheim wird auch in Zukunft immer größer. Außerdem möchten immer mehr Menschen ihren Lebensraum individuell, oft mithilfe eines Architekten oder Bauunternehmens, aufbauen und gestalten. Der Trend in Deutschlands Hausund Wohnlandschaft entwickelt sich also auch bei Wohnhäusern zu Neubauten.

Schleswig-Holstein 133,15 € Hamburg 1.157,91 € MecklenburgVorpommern 56,10 € Bremen 252,68 €

M

Unterschiede in den Preisen für Baugrundstücke. Tendenziell sind diese in den großen Metropolen, sowie in Süddeutschland, teurer als beispielsweise in den neuen Bundesländern, wie Sachsen. Mit durchschnittlichen 1.328,48 Euro pro Quadratmeter Bauland müssen Bauherren in Berlin richtig tief in die Tasche greifen. Ein großer Unterschied zu Thüringen, welches die vergleichsweise niedrigsten Bodenpreise hat – im Durchschnitt sind es hier knapp 50 Euro. Der Bundesdurchschnitt liegt bei knappen 190 Euro pro Quadratmeter Bauland.

Berlin 1.328,48 €

Niedersachsen 96,80 €

Text: Alicia Steinbrück Quelle: Statistisches Bundesamt, 2020

arkant sind die

Natürlich ist der Bodenpreis aber nicht der einzige Punkt, welcher die Gesamtkosten eines Hausbaus beeinflusst, und auch dieser variiert je nach konkreter Lage des zu bebauenden Grundstücks. Hinzu kommt natürlich die Größe des Bauwerkes, die Bauart, die verwendeten Materialien, besondere Bauspecials und der Faktor, wie viele Akteure und Dienstleister an dem Bauvorhaben beteiligt sind – diese wollen schließlich auch alle bezahlt werden.

Tendenziell sind die Preise für Baugrundstücke in den großen Metropolen, sowie in Süddeutschland, teurer als beispielsweise in den neuen Bundesländern.

SachsenAnhalt 52,19 €

NordrheinWestfalen 143,57 €

Sachsen 96,51 € Hessen 232,24 €

Thüringen 46,67 €

RheinlandPfalz 135,93 €

Saarland 94,03 €

Brandenburg 117,42 €

BadenWürttemberg 227,44 €

Bayern 301,75 €


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Für angehende Eigenheimbesitzer gibt es viel zutun.

Der Weg zum Traumheim geht über das Gefühl hausbau Angehende Eigenheimbesitzer müssen vieles bedenken, wenn sie ein Haus bauen oder kaufen wollen. Am Anfang steht die Frage der Finanzierung. Text: Armin Fuhrer Foto: Macau Photo Agency/unsplash

K

eine Frage: Die Entscheidung zum

Bau oder zum Kauf eines Hauses ist für die meisten Deutschen eine der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens. Denn viele treffen sie genau einmal und sie soll eine lange Zeit überdauern. So überrascht es gar nicht, dass nach einer Studie des Bauherren-Beraters Almondia aus dem Jahr 2017 immerhin 43 Prozent der Befragten manchmal Existenzängste spürten, während sie an ihrem „Projekt Traumheim“ arbeiteten. Und sogar 63 Prozent sagten aus, dass die große Zahl von Entscheidungen, die sie zu treffen hätten, eine Belastung für sie darstellten.

Aber der Bau oder der Kauf eines Hauses soll ja eigentlich eine schöne Sache und eine spannende Herausforderung sein. Und so äußerten 86 Prozent der angehenden Eigenheimbesitzer die Hoffnung, dass der Bau Kräfte und Kreativität freisetzen werde. Tatsächlich stehen angehende Hausbesitzer vor einem Berg von Entscheidungen und Aufgaben. Vieles muss bedacht werden und ganz oben steht zunächst einmal die finanzielle Seite. Denn nur, wer

Der Bau oder der Kauf eines Hauses soll ja eigentlich eine schöne Sache und eine spannende Herausforderung sein.

den Bau oder Kauf dergestalt finanzieren kann, dass neben ein paar Rücklagen auch zum Leben noch etwas übrigbleibt – für Urlaub oder Hobby beispielsweise – sollte sich wirklich intensiv mit dem Gedanken daran beschäftigen. Da sich die meisten Deutschen ein Haus nur mit Unterstützung einer Bank leisten können, sollte man sich ganz am Anfang erst einmal über die möglichen Konditionen ein Bild machen. Gegen das eigene Haus kann auch eine

mangelnde Flexibilität der Lebensgestaltung sprechen. Denn wer sich ein Haus anschafft, ist möglicherweise bei der Planung der beruflichen Karriere eingeschränkt, kann beispielsweise nur noch unter erheblich schwierigeren Bedingungen vom Status des Angestellten in den der Selbstständigkeit wechseln, wenn er beruflich sein eigener Chef oder seine eigene Chefin werden möchte. Ganz am Anfang steht

auch die Frage an, ob man ein Haus kaufen oder ein neues bauen möchte. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die von der individuellen Lage abhängen. Entscheidet man sich für den Kauf eines Hauses, kann man sich auf Online-Plattformen umsehen oder einen Makler konsultieren. Entscheidet man sich für einen Neubau, ist das weitere Vorgehen komplizierter, denn man muss vieles – vom Finden eines passenden Baugrundstücks bis zur Auswahl der Handwerker – selbst in die Hand nehmen. Und gleich am Anfang stellt sich zudem noch die Frage, ob es ein Fertig- oder ein Massivhaus sein soll. Manch ein Bauherr hat in dieser Situation sicher schon einmal darüber nachgedacht, wie praktisch eine Online-Plattform wäre, die alle am Bau eines Einfamilienhauses Beteiligten vernetzen könnte. Also eine Art Facebook für Bauherren.

Bevor die Sache konkreter wird, sollte man sich zudem in aller Ruhe Gedanken über die Wünsche und Anforderungen machen, die mit dem neuen Eigenheim verbunden werden. Vor der ersten Hausbegehung kann man eine Liste darüber erstellen und sie dann mit dem konkreten Objekt abgleichen. Dabei geht es einerseits um das Haus selbst, also die Frage, ob der Raumzuschnitt passt, die Zahl der Zimmer ausreichend oder ob der Umbau- und Ausbau möglich ist – und wenn ja natürlich, wie hoch der finanzielle Aufwand dafür wäre. Andererseits geht es um die Lage, den täglichen Weg zur Arbeit, die Entfernung der Schulen für die Kinder sowie um weiche Faktoren: Reicht das kulturelle Angebot aus oder wie sieht es mit Restaurants und Cafés aus zum Beispiel. An dieser Stelle muss jeder selbst für sich entscheiden, wie wichtig ihm solche Fragen sind. Klar ist, dass Kompromisse nie vollständig zu vermeiden sind – die Frage aber ist, wo die Grenze gezogen werden sollte. Es gibt Menschen, die gehen dabei eher rational vor und wägen die Argumente pro und contra ab. Sie lesen sachliche Medienberichte über Zinskonditionen, die allgemeine Entwicklung der Immobilienpreise oder die Höhe der Nebenkosten. Andere wiederum entscheiden eher nach individuellen Gesichtspunkten. Sie erhoffen sich Sicherheit und Geborgenheit im eigenen Heim, Unabhängigkeit vom Vermieter, verfügen vielleicht über einen eher konservativen Wertekanon (Heirat, Kinder, Haus). Gerade in solchen Fällen können durchaus auch Statusdenken oder der Wunsch, das Haus besitzen zu wollen, vielleicht auch, weil Angehörige, Freunde oder Kollegen auch eins haben, eine Rolle spielen. Verhaltensökonomen weisen darauf

hin, dass letztlich die Entscheidung für

oder wider den Bau oder den Kauf eines Hauses größtenteils im emotionalen Bereich fällt. Mögen rationale sachliche Argumente auch noch so viele Hinweise darauf geben, ob man sich das Haus kaufen oder doch besser die Finger davon lassen sollte – am Ende sind die Emotionen, gewürzt mit einer Prise Vernunft, ausschlaggebend. Immerhin geht es für viele angehende Bauherrn ja auch darum, dass sie sich ein Zuhause für den Rest ihres Lebens bauen – da spielen Gefühle zwangsläufig eine Rolle. Das geschieht bei vielen Menschen eher im Unterbewusstsein und manch einer würde das auch vehement abstreiten. Es gibt also für angehende Eigenheimbesitzer viel zu tun und zu bedenken. Abschrecken lassen sollten sie sich von dem Berg an Aufgaben, vor dem sie stehen, aber nicht. Immerhin 90 Prozent der Bauherren, die in den fünf Jahren zuvor ein Haus gebaut haben, haben in der erwähnten Umfrage eine beruhigende Aussage gemacht: Sie hätten das auch getan, wenn sie vorher gewusst hätten, was alles auf sie zukommt.

fakten Im November 2020 mussten sich nach einer Studie des Immobilienfinanziers Dr. Klein Bauherren in Deutschland mit 300.000 Euro verschulden – das waren 34.000 Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig sinkt das Eigenkapital, während der Anteil des Fremdkapitals von knapp 80 auf 85,3 Prozent kletterte.


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Als Hauseigentümer gut versichert versicherungen Bei einem eigenen Haus gibt es viele Risiken, die nicht nur ärgerlich sind, sondern auch für große finanzielle Schäden sorgen können. Die passenden Versicherungen sorgen hier vor – für den sorgenlosen Traum vom Eigenheim. Ein Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern lohnt sich immer, um das individuell passendste Versicherungspaket herauszufinden. Text: Alicia Steinbrück Foto: Chewy/unsplash

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Hausbesitzer eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen haben. Mit dieser wird das gesamte Gebäude, zusätzlich aber auch alle darin fest eingebauten Gegenstände, vor finanziellen Folgen durch Sachschäden geschützt. rundsätzlich sollte jeder

Ein Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern lohnt sich immer, um das individuell passendste Versicherungspaket herauszufinden. Folgende Schäden sind beispielsweise abgesichert: Feuer, Wasser, Hagel, Überspannung als Folge von Blitzeinschlägen, Ex- und Implosion. Auch im absoluten Worst-Case-Szenario, den sich eigentlich kein Hausbesitzer vorstellen mag, unterstützt die Wohngebäudesicherung – dem Totalschaden. In diesem Fall wird das Haus gleichartig neu gebaut, die Versicherung übernimmt alle anfallenden Kosten, beispielsweise für den Architekten. Allerdings gilt es zu beachten, dass mit dem Wiederauf bau dann binnen drei Jahre begonnen wird. werden, dass alternative Kosten für Miete, sollte das Eigentum unbewohnbar sein, ebenso von der Versicherung übernommen werden. Zusätzlich kann inkludiert

Die passenden Versicherungen sorgen hier vor – für den sorgenlosen Traum vom Eigenheim.

Eine andere elementare Versicherung ist die Naturgefahrenversicherung bzw. Elementarschadenversicherung. Diese bietet finanziellen Schutz bei Folgen von Natur-

ereignissen, beispielsweise Schneedruck, Erdbeben oder Hochwasser. Hier greift die Versicherung bei Reparatur- und Sanierungsarbeiten, außerdem werden Kosten für alternative Unterbringungen getragen. Meistens wird die Versicherung mit einem Anteil an Selbstbeteiligung abgeschlossen. Oft ist sie bereits in Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen inkludiert – hier lohnt es sich, einmal genau zu prüfen! Die dritte Versicherung, mit welcher Hauseigentümer und -besitzer ausgestattet sein sollten, ist die Haftpflichtversicherung. Sie bewohnen ein Eigenheim, ohne Wohnraum davon zu vermieten? Dann reicht die private Haftpflichtversicherung aus. Diese greift, wenn andere Personen durch Ihre Immobilie Schäden nehmen – beispielsweise, wenn Lampen nicht befestigt sind, und herunterfallen. Hier sind auch Ehepartner und minderjährige Kinder mitversichert.

Sie dagegen eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung abschließen. Denn als Eigentümer haben Sie dafür zu sorgen, dass Dritte schadenfrei bleiben. Die Versicherung ist also ein Muss für beispielsweise Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, aber auch für Besitzer von unbebauten Grundstücken empfehlenswert. Man Als Vermieter sollten

denke beispielhaft an das Szenario, dass Spaziergänge auf Glatteis auf dem Gehweg vor dem Grundstück ausrutschen und sich Verletzungen zuziehen. Eine Hausratversicherung ist nicht nur für Eigentümer von Wohnungen oder Häusern, sondern auch für Mieter wichtig. Diese schließt alle beweglichen Gegenstände, welche sich in dem Wohnraum befinden, ein – beispielsweise Kleidung, Möbel oder auch elektronische Geräte, wie Fernseher. Die Hausratversicherungen bietet Schutz bei Diebstahl sowie Beschädigungen, die durch Naturgefahren entstehen. Dazu zählt beispielsweise Überspannung, Hagel oder auch Feuer. Die Versicherten erhalten dann den Wert des beschädigten oder sogar gestohlenen Inventars von der Versicherung zurück. Außerdem können zusätzliche Leistungen, zum Beispiel bei Fahrraddiebstahl, dazu gebucht werden. Um nicht den Überblick zu verlieren und am Ende gar eine der wichtigen Versicherungen zu vergessen, kann es für Hausbesitzer und auch Mieter ratsam sein, einen Experten zur Rate zu ziehen und sich individuell über das Portfolio an benötigen Versicherungen abzustimmen.


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Analyse#64 – Traumheim