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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

Nr. 65 Januar 2021

Mobilitätsmanagement EUROPEAN

Sonderpublikation in Die Welt im Januar 2021

MEDIA PARTNER

Zukunftsfähige Mobilität

Mit effizienten Lösungen das Mobilitätsmanagement optimieren Mobilität | Markus Emmert, BEM

„Die beiden Dinge Elektromobilität und Erneuerbare Energien ergänzen sich ideal und gehören zusammen.“ Seite 14

Lesen Sie weitere interessante Artikel auf analysedeutschland.de Einleitung

Kostenoptimierung

„Es gibt keine Ausreden mehr.“

Mit simplen Mitteln Kosten senken

Kurt Sigl über die aktuelle Lage und neue Entwicklungen der Branche.

Ein Fuhrpark kostet viel Geld, ist jedoch für viele Unternehmen unverzichtbar. Es gibt aber Möglichkeiten, die Verbrauchskosten herunterzufahren.

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Seite 12

Großes Interview | Marc-Oliver Prinzing

Verkehr der Zukunft sollte weniger Verkehr bedeuten Wie kann der Verkehr auf unseren Straßen nachhaltiger werden? Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Fuhrpark, im Interview. Seite 10 und 11

Fuhrpark-Investitionen brauchen Kompetenz.

Vertrauen Sie nur den

BESTEN

www.ril-fuhrpark.de


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Mobilität

Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

ANALYSE

Recyclen oder weiterreichen!

analysedeutschland.de

WEITERE INHALTE Mobilitätsmanagement 4. Kurt Sigl 6. Achim Berg 7. Leasingmodelle 8. Verkehrstelematik 8. Navigationssysteme

10. Marc-Oliver Prinzing 12. Kostenoptimierung 14. Elektromobilität 16. Neuigkeiten 18. Schadenmanagement

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Viele Vorteile – gerade in Krisenzeiten: Das Leasen der Betriebsausstattung.

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Wer die Wahl hat, hat die Qual Die Verwaltung eines Fuhrparks ist kaum ohne professionelle Software realisierbar.

AUCH IN DIESER AUSGABE:

ANALYSE. #65 MOBILITÄTSMANAGEMENT

E

uropean Media Partner präsentiert die neue Kampagne „Analyse. jj Mobilitätsmanagement“.

Bewegungen halten auch die Mobilitäts- und Automobilbranche auf Trab. Dazu gehören vor allem Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, generell die zunehmende Digitalisierung und Automation von Prozessen, aber auch der Trend und Ruf nach mehr Nachhaltigkeit. Wie können sich nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen und Anbieter von Mobilitätslösungen diesen Entwicklungen anpassen, oder sogar Richtungen vorgeben? Antworten liefert unsere neue Kampagne. Verschiedenste Trends und

So kommen Experten verschiedener Bereiche zu Wort und teilen wertvolle Informationen und Erfahrungen, so beispielsweise Markus Emmert vom Bundesverband eMobilität, über Innovationen von Ladeinfrastrukturen und intelligentes Laden. Der Bitkom-Präsident Achim Berg äußert sich in einem Interview über digitale Netze, deren Potenzial und wo noch Verbesserungspotenzial besteht.

ANALYSE. #65 Mobilitätsmanagement

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Angriff digital – Schaden real 23 Millionen Opfer von Cyber-Kriminalität gab es laut des NCSIR im Jahr 2017.

In Deutschland sind über 40 Millionen PKW zugelassen, darunter auch eine steigende Anzahl von Fahrzeugen, welche speziell für Carsharing verwendet werden. Ein neuer Trend, welcher immer insbesondere in den Metropolen Deutschlands immer größer wird – und langsam auch in den ländlichen Regionen immer gefragter wird.

ebenfalls über intelligente Navigationssysteme und Neuigkeiten in der Verkehrstelematik. Einen weiteren Schwerpunkt stellen die verschiedenen Möglichkeiten des Schadensmanagement und ausreichender sowie individuell angepasster Vorsorge und Prävention von Schadensfällen dar. Ebenso wird beleuchtet, wie sowohl Unternehmen mit einem Fuhrpark, als auch Privatpersonen ihren Kraftstoffverbrauch und damit auch den Verschleiß ihrer Fahrzeuge verringern können.

FOLGE UNS! Bleiben Sie mit unseren neuesten Kampagnen auf dem Laufenden auf unseren sozialen Kanälen.

EXKLUSIVE ONLINE INHALTE

Seite 8

Sehen Sie sich exklusive Filme und Videos auf unserer Website an.

Achim Berg, Bitkom-Präsident

Informieren Sie sich

Seite 10

Auf unserer Website finden Sie viele weitere interessante Artikel und Interviews.

Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Fuhrpark

viel Spaß beim Lesen und Informieren!

Wir wünschen Ihnen

Seite 14 Markus Emmert, Vorstandsmitglied Bundesverband eMobilität (BEM)

Campaign Manager: Alina Gurski, Stefanie Bings, Neslihan Gruel Geschäftsführung: Nicole Bitkin Editor: Alicia Steinbrück Art Director: Aileen Reese Text: Christian Litz, Christiane Meyer-Spittler, Armin Fuhrer, Katja Deutsch, Kirsten Schwieger Coverfoto: Presse, Afif Kusuma/unsplash Distribution&Druck: Die Welt, 2021, Axel Springer SE

In Deutschland sind etwa 42,4 Millionen PKW zugelassen.

European Media Partner Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.

Herausgegeben von: European Media Partner Deutschland GmbH Rödingsmarkt 20 DE-20459 Hamburg

Tel.: +49 40 87 407 400 Die Inhalte des „Partner Content” in dieser Kampagne wurden in Email: de@europeanmediapartner.com Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen. Web: www.europeanmediapartner.com

Im IT-Bereich fährt jeder Zehnte einen Dienstwagen.

In Deutschland gibt es etwa 25.000 CarsharingFahrzeuge. 10,4 Milliarden Fahrgäste haben 2019 den ÖPNV in Deutschland genutzt.

Für 93 Prozent der Befragten sind Echtzeitauskünfte beim ÖPNV wichtig. Quellen: Statista, Carsharing.de, VDV


FORD S-MAX TREND MONATLICHE FORD LEASE FULL-SERVICE-RATE € 269,- NETTO 1,2 (€ 320,11 BRUTTO) Innen flexibel und komfortabel, außen dynamisch und elegant – mit unserem Sportvan haben Sie im Business und in der Freizeit alle Möglichkeiten. Mehr Informationen unter ford.de/s-max-4business Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung): 6,3 (innerorts), 4,5 (außerorts), 5,1 (kombiniert); CO2-Emissionen: 137 g/km (kombiniert). * Der Ford S-MAX, Gewinner des autonis Awards „Beste Design-Neuheit 2020“ in der Kategorie Vans. Ausgezeichnet von auto motor und sport, Heft 23/2020. Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes. 1 Ford Lease ist ein Angebot der ALD AutoLeasing D GmbH, Nedderfeld 95, 22529 Hamburg, für Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer wie z. B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). Das Ford Lease Full-Service-Paket ist optional erhältlich und in der Ford Lease Full-Service-Rate berücksichtigt. Eingeschlossen sind Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowie anfallende Verschleißreparaturen in vereinbartem Umfang und ohne Leasing-Sonderzahlung. Bei weiteren Fragen zu Details und Ausschlüssen zu allen Services wenden Sie sich bitte an Ihren Ford Partner. Nur erhältlich im Rahmen eines Ford Lease-Vertrages. Ist der Leasingnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein Widerrufsrecht. 2 Z. B. der Ford S-MAX Trend, 2,0-l-EcoBlue-Dieselmotor mit 110 kW (150 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, inklusive Metallic-Lackierung, ohne Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und 30.000 km Gesamtlaufleistung. Leasingrate auf Basis einer UPE der Ford-Werke GmbH von € 32.226,89 netto (€ 38.350,- brutto), zzgl. Überführungskosten. Die Rate enthält das Ford Lease Full-Service-Paket zum Preis von € 6,06 netto (€ 7,21 brutto) monatlich. Details bei allen teilnehmenden Ford Partnern.


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Mobilität

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@europeanmediapartnerdeutschland

analysedeutschland.de

„Es gibt keine Ausreden mehr.“ einleitung Wer im vergangenen Jahr noch behauptet hat, das Produkt E-Fahrzeug sei in der Fläche nicht marktreif und erfülle viele Kundenanforderungen nur ungenügend, der wurde zum Jahreswechsel von der Realität eingeholt. Der Absatz von Elektroautos boomt, ihr Marktanteil beläuft sich in Deutschland auf inzwischen acht Prozent. Die monatlichen Zulassungen im Herbst überstiegen die Vorjahreswerte teilweise um das Dreifache und bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau versagten im November die Server beim Online-Ansturm auf die Anträge zur Förderung privater Ladeinfrastruktur. Das alles macht deutlich: Die E-Branche ist aus der Nische gefahren.

Es gibt also keine Ausreden mehr, Elektromobilität lässt sich nicht mehr ignorieren. Selbstverständlich lässt sie sich verbessern. Im Bereich Batterie und digitale Dienste wird es große Fortschritte geben. Wir werden neue Fahrzeuge sehen: Nicht nur Pkw, sondern vielfältigste Vehikel – dreirädrige, klappbare oder führerlose Fahrzeuge, die Platz sparen, quasi geräuschlos fahren, absolut individualisierte Mobilität umsetzen und viel Spaß versprechen, wenn auch die Ladeinfrastruktur qualifiziert ausgebaut und standardisiert wird. Hier gibt es im neuen Jahr und nach der Bundestagswahl sehr viel zu tun. Bislang fehlt der uneingeschränkte Zugang zu öffentlichen Ladesäulen, punktuelles Laden ist nicht überall möglich und Ladeinfrastruktur oftmals unzuverlässig. Ebenso fehlt es an Preistransparenz und fairen Preisen, hier ist Deutschland ein teures Pflaster.

Foto: Presse

Vieles liegt dabei in den Händen von Politik und

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nur in Deutschland. Während viele Manager hierzulande empört über Forderungen nach dem Ende des Verbrenners reagieren, machen andere Länder längst Nägel mit Köpfen. Paris startet im Jahr 2024 mit einem Dieselfahrverbot und wird Benziner ab 2030 in Frankreichs Hauptstadt nicht mehr fahren lassen. Amsterdam will ab 2030 jegliche Benzin- und Dieselfahrzeuge aussperren. Das gilt auch für Motorräder und Roller. Auf der Ferieninsel Mallorca dürfen neue Diesel-Pkw ab 2025 nicht mehr zugelassen werden, Benziner sind ab 2035 dran. Das gilt dann auch für die Mietwagenbranche, der bereits ab dem kommenden Jahr 2021 kontinuierlich steigende Quoten an Elektroautos vorgeschrieben werden. Nach einer Erhebung der Unternehmensberatung Berylls sind in Europa 16 Millionen Fahrzeuge von Aussperrungen bedroht. Großbritannien will hier auch Hybrid-Modelle dazuzählen... nd das nicht

Behörden. Die Erwartungen sind groß, dass die Bundesnetzagentur ein kluges Modell für die Regulierung der Ladeinfrastruktur präsentiert. Das Kraftfahrtbundesamt muss die Vielfalt neuer Fahrzeuge erfassen und analog zu ihrem Klimabeitrag richtig einstufen. Vom Bundeswirtschaftsministerium wird es abhängen, ob die Automobilwirtschaft mit der Energiewirtschaft gemeinsam Innovationen im Bereich Stromspeicher und bidirektionales Laden schafft. Ziel ist es, grünen Strom möglichst rund um die Uhr verfügbar zu machen. Und die gesamte Bundesregierung sollte sich endlich zum neuen Antrieb bekennen und die eigenen Fuhrparks vorbildhaft umrüsten. Das alles ergibt eine lange Liste an Chancen und Auf-

gaben. Wer sich dem verweigert, ist nicht nur halsstarrig, sondern kann nicht rechnen und erweist sich als schlechter Manager seines Unternehmens. Die Treue zum alten Antrieb bringt keine Rendite, der Einsatz des Verstandes dafür zahlt sich in Marge aus.

20,8 % der Vertriebler haben einen Firmenwagen.

2,29 Millionen Deutsche sind als Carsharing-Kunden registriert.

Durch den ÖPNV werden 10,5 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart

Kurt Sigl, Präsident Bundesverband eMobilität e.V. (BEM)

Bislang fehlt der uneingeschränkte Zugang zu öffentlichen Ladesäulen, punktuelles Laden ist nicht überall möglich und Ladeinfrastruktur oftmals unzuverlässig.

27 % der Befragten können sich vorstellen, Carsharing als Alternative zum eigenen Fahrzeug zu nutzen. Bis zum Jahr 2033 müssen alte Führerscheine gegen die Kartenführerscheine getauscht werden.

Quellen: Statista, Carsharing.de, VDV


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EnBW Energie Baden-Württemberg AG – Partner Content

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Von privater E-Mobilität zum elektrisierten Fuhrpark: Das braucht es für den Umstieg partner content

Was bei Privatpersonen immer beliebter wird, gehört auch zunehmend für Unternehmen zum Alltag: Mobilität mit dem Elektroauto. Durch die wachsende Ladeinfrastruktur ist E-Mobilität heute für Privatpersonen wie gewerbliche Nutzer alltagstauglich geworden. Neben der Nachhaltigkeit und attraktiven Förderungen macht dies E-Fahrzeuge auch für Unternehmen interessant. Damit die Elektrifizierung der Flotte effizient und reibungslos funktioniert und das Fuhrparkmanagement gleichzeitig den Überblick über die Kosten behält, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Wahl. Was E-Autofahrer*innen schätzen, wird auch für Unternehmen attraktiv Elektrische Mobilität breitet sich immer stärker aus. Dank stetig wachsender öffentlicher Ladeinfrastruktur haben E-Autofahrer*innen bereits heute im urbanen Raum und in der Fläche viele Möglichkeiten, ihr Auto zu laden. Das erkennen auch Unternehmen: Neben immer mehr Privatfahrzeugen, fahren auch zunehmend gewerblich genutzte Fahrzeuge elektrisch – seien es Dienstwagen oder Poolautos, die Fahrzeuge von Paketliefer- oder die von Pflegediensten. Eine elektrifizierte Flotte hat Signalwirkung. Sie verkörpert Innovationsbereitschaft sowie nachhaltiges Denken und Handeln. Der Staat sorgt mit finanziellen Anreizen dafür, dass E-Autos immer attraktiver werden: Aktuell weisen 13,5 Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge in Deutschland einen elektrischen Antrieb auf – mit deutlich steigender Tendenz. 2020 nahm so die Zahl der neuzugelassenen Fahrzeuge mit reinem E-Antrieb um 206 Prozent1 zu.

Gleichzeitig stellen sich für Unternehmen zusätzliche Anforderungen: Zeit ist eine besonders wertvolle Ressource. Die Fahrzeuge müssen verlässlich jede Reichweite zurücklegen können. Elektrische Firmenfahrzeuge benötigen daher sowohl eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur als auch Mobilitätsanbieter mit einem dichten Akzeptanzstellennetz. So können auch gewerbliche Nutzer immer da laden, wo sie Reichweite benötigen. Nicht zuletzt bringt E-Mobilität auch ein geändertes Nutzungsverhalten mit sich. Wer seine Flotte elektrifiziert, der tauscht nicht nur die Tankkarten gegen Ladekarten aus. Der klassische Weg zur Zapfsäule bei niedrigem Tankfüllstand wird durch bedarfsgerechtes Laden ersetzt: So holen sich Fahrzeugnutzer*innen Reichweite auf dem Unternehmensparkplatz, zuhause, im Parkhaus oder an einem anderen öffentlichen Ladepunkt. Management einer E-Auto-Flotte mit einem starken Partner Damit die Elektrifizierung des Fuhrparks gelingt, müssen deshalb verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Gebraucht wird neben privaten Lademöglichkeiten, also zum Beispiel beim Unternehmen oder bei den Mitarbeiter*innen zuhause, auch der Zugang zu einem dichten öffentlichen Ladenetz. Das Flottenmanagement hängt dabei vom Unternehmen selbst und der Größe des Fuhrparks ab. Bei einem großen Fuhrpark mit hunderten Dienstfahrzeugen entsteht schnell administrativer und buchhalterischer Aufwand. Aber auch kleinere Flotten müssen entsprechend verwaltet und gepflegt werden. Hier kann ein Partner helfen. So hält etwa

die EnBW Lösungen bereit, die die Elektrifizierung von Unternehmen weiterbringen und -denken und die speziellen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens berücksichtigt. Für Unternehmen mit einem kleinen oder mittel großen Fuhrpark von wenigen bis ungefähr 50 Fahrzeugen kann eine Lösung zur Selbstverwaltung Sinn machen. Die EnBW ermöglicht ein ganzheitliches Flottenmanagement, um auch große Fuhrparks zu elektrifizieren: Alle notwendigen Informationen werden gebündelt und alle Kosten laufen dabei über eine einzige Rechnung. Das spart nicht nur Zeit im Accounting und in der Verwaltung: Dank transparenter und überall einheitlicher Tarife haben Unternehmen die Kosten im Blick. Einen Tarifdschungel gibt es so für sie nicht. Nutzen sie dabei das EnBW mobility+ Angebot, erhalten sie Zugang zu einem dichten Akzeptanzstellennetz mit mehr als 100.000 Ladepunkten in sechs europäischen Ländern – inklusive der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Italien. Das EnBW mobility+ Angebot hat die renommierte Testzeitschrift connect wiederholt zum Testsieger gekürt 2. Für große Unternehmen kann hingegen die Verwaltung durch einen Full-Service Leasing-Partner die zuständigen Mitarbeiter*innen entlasten. Diese arbeiten ebenfalls mit starken Mobilitätspartnern wie der EnBW zusammen. Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ermöglicht private und unternehmerische E-Mobilität Für den Hochlauf der E-Mobilität ist deshalb auch eine öffentliche Ladeinfrastruktur von Nöten, die in der Fläche und in Ballungsgebieten gleichermaßen ausgebaut ist. Diesen Ausbau treibt die EnBW voran. Mit mehr als 450 eigenen Schnellladestandorten betreibt sie heute schon das größte Schnellladenetz Deutschlands. Das Energieunternehmen investiert bis 2025 jährlich rund 100 Mio. Euro in die Elektromobilität und nimmt derzeit im Schnitt einen neuen Schnellladestandort am Tag in Betrieb. Bereits in diesem Jahr soll das eigene Schnellladenetz auf 1.000 Schnelladestandorte bundesweit anwachsen, die wie alle EnBW Ladestandorte mit 100 Prozent Ökostrom versorgt werden. Mit dem größten Schnellladenetz und passgenauen Services für Unternehmen und private E-Autofahrer*innen ist die EnBW Vorreiterin im Netzausbau und verlässliche Mobilitätspartnerin in einem. So wird E-Mobilität alltagstauglich – auch für Unternehmen.

Kontakt: EnBW Energie Baden-Württemberg AG E-Mobilität für Flotten & Fuhrparks mobility.business@enbw.com

Kraftfahrt-Bundesamt (2021): Pressemitteilung Nr. 01/2021 - Elektromobilität in Deutschland auf der Überholspur: https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/Allgemein/pm01_2021_E_Antrieb. html?nn=646300 2 Connect (2020): Ladenetztest: Deutschland, Österreich & Schweiz - Elektromobilitäts-Provider & Ladepunkt-Betreiber im Vergleichstest https://www.connect.de/vergleich/ladenetztest-deutschland-oesterreich-schweiz-elektromobilitaets-provider-ladepunkt-betreiber-vergleichstest-3201256.html 1

Schnell zwischenladen und weiterfahren wie hier am EnBW Ladepark in Rutesheim an der A8, ist längst auch für E-Firmenwagen alltäglich.

enbw.com/elektromobilitaet/geschaeftskunden


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Mobilität

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Vielzahl an Mobilitäts-Möglichkeiten digitale infrastruktur Bitkom-Präsident Achim Berg: „Wir werden in Zukunft ‚Mobility as a Service‘ sehen und verschiedene Verkehrsmittel nutzen. Dafür braucht es Datenplattformen.“ Text: Christian Litz Foto: Micheile Henderson/unsplash, Till Budde/Bitkom

Das sei ein Trend, der sich in den nächsten Jahren verstärken werde. den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen. Das liegt auch daran, dass digitale Technologien es ermöglichen, bequem und kostengünstig eine Reise mit verschiedenen Verkehrsmitteln zurückzulegen.“ Man könne schon jetzt an seinem Wohnort mit dem E-Scooter zum nächsten Bahnhof fahren, mit dem Zug seine Reise fortsetzen und am Bahnhof ein Carsharing-Angebot nutzen, um zum Zielort zu fahren. „Und alles wird am Ende in einer App auf dem Smartphone abgerechnet.“ „Sharing-Angebote werden in

dass das mobile Internet im Straßenverkehr der Zukunft eine größere Rolle spielen werde: „Eine funktionierende digitale Infrastruktur ist die Grundlage für eine zukunftsfähige und digitale Verkehrsinfrastruktur.“ Intelligente Transportsysteme könnten nur weiterentwickelt werden, wenn es eine „vernünftige Basis für deren Kommunikation“ gebe. Diese hinge einerseits mit einem starken Mobilfunknetz zusammen, das die Anbieter derzeit mit hohem Tempo ausbauen. Jedoch gebe es

Das führe dazu,

Achim Berg, Bitkom-Präsident Die Zukunft der Mobilität ist digital, vernetzt und autonom. Da ist sich Achim Berg sicher. Der Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, kurz Bitkom, sieht schon jetzt eine Vielzahl an Mobilitäts-Möglichkeiten und fasst sie mit „Mobility as a Service“ zusammen.

Sharing-Angebote werden in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen. auch andere Technologien, die in diesem Zusammenhang erprobt oder bereits eingesetzt werden, insbesondere in der Nahfeldkommunikation. den Verkehr mit fahrerlosen Autos benötigt. „Da letztendlich die Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit unserer Transportsysteme im Mittelpunkt steht, ist eine Weiterentwicklung der Technologien maßgeblich für die bestmögliche Mobilität der Zukunft.“ Die wird für

Die bestmögliche Mobilität sei auch eine nachhaltige. Dafür werde ebenfalls ein starkes Mobilfunknetz benötigt. „Wenn wir uns anschauen, was unser Routenplaner auf dem Handy für Daten nutzt, um die für uns günstigste Fahrtstrecke zu finden, erkennt man, was durch den Einsatz von Datenanalyse und Künstlicher Intelligenz möglich ist.“ Noch würden die Möglichkeiten zu selten genutzt, „so

„Eine funktionierende digitale Infrastruktur sei die Grundlage für eine zukunftsfähige und digitale Verkehrsinfrastruktur“, so Berg.

dass man nachts um drei auf der leeren Straße an der roten Ampel steht oder Pkws in die Innenstadt fahren, obwohl längst alle Parkplätze belegt sind.“ Hier seien die Städte und Gemeinden gefordert, die Möglichkeiten digitaler Technologien stärker zu nutzen und die Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur voranzutreiben. Der Verkehrsfluss könnte durch genaue und aktuelle Informationen über Baustellen verbessert, Ampeln gezielter auf die aktuelle Verkehrslage abgestimmt oder auch Radfahrern optimale Routen mit Blick auf Fahrradwege, Fahrbahnoberfläche oder Wartezeiten an Ampeln vorgeschlagen werden. Wie wichtig werden Elektro-Autos sein? Der Bitkom befragt dazu regelmäßig Bundesbürger zu ihrem Mobilitätsverhalten. Jeder Zweite könne sich demnach grundsätzlich vorstellen, ein E-Auto zu kaufen. Doch: „Im Detail überwiegen aber noch die Nachteile. Vor allem zu geringe Reichweite, zu wenige Ladestationen, der hohe Anschaffungspreis und die Sorge, im Ausland das Fahrzeug nicht laden zu können, bremsen das Interesse“, so Achim Berg.


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Smart dem Stau ausweichen smart mobility E-Bikes, E-Roller oder E-Scooter – Elektromobilität kann den Arbeitsalltag sehr erleichtern und die Umwelt schonen. Es gilt aber einiges zu beachten.

Elektromobilität kann den Arbeitsalltag sehr erleichtern und die Umwelt schonen.

Text: Armin Fuhrer Foto: mostphotos

Der neue große Renner

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elcher Angestellte mit Außeneinsatz kennt das nicht: Man hat einen Termin irgendwo in der City, doch der Weg dorthin mit dem Auto wird einem nicht leichtgemacht, denn es drohen Staus und nicht zuletzt eine zeitraubende Parkplatzsuche. Wer in so einer Situation nicht auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen möchte oder kann, hat noch andere Möglichkeiten: Neben dem guten alten Fahrrad auch das E-Bike, den E-Roller und neuerdings auch den E-Scooter. Sie alle haben Vorteile gegenüber dem Auto, denn sie bringen einen nicht nur schneller zum Ziel, sondern sind auch umweltfreundlich und platzsparend. Kein Wunder, dass immer mehr Arbeitgeber auch solche Fortbewegungsmittel in ihren Fuhrpark aufnehmen. Einen regelrechten Boom haben

in den vergangenen Jahren vor allem E-Bikes erlebt. Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, eine firmeneigene E-Bike-Flotte anzuschaffen, die sie für die Mitarbeiter im Bedarfsfall ständig bereithält. Die Bikes stehen auf dem Firmengelände und jeder Mitarbeiter, der zu einem Außentermin fahren muss, kann eines dieser Fahrzeuge nutzen. Inzwischen tummeln sich zahlreiche Anbieter auf dem Markt, die solche Fahrräder mit Elektromotor als Leasingfahrzeuge für die E-Bike-Flotte anbieten. Ebenso gibt es die Möglichkeit, über den Arbeitgeber ein E-Bike für den Arbeitnehmer zu leasen. Das Leasing beim E-Bike hat die gleichen Voraussetzungen wie der Dienstwagen. Unternehmer können sich anstelle des E-Bikes zu ähnlichen Voraussetzungen auch für Elektroroller entscheiden. Sie können vor allem Vorteile haben, wenn die Strecken, die der Angestellte zurücklegen muss, etwas länger sind.

sind die E-Scooter, die jetzt in vielen Städten zu sehen sind. Sie sind billiger als E-Bikes, leicht zu bedienen und noch platzsparender. Sie dürfen bis zu 20 Stundenkilometer fahren und eignen sich gut für den schnellen Einsatz in nicht allzu großer Entfernung. Auch mit dem E-Scooter heißt es: Stau und Parkplatzsuche adé.

Aber aufgepasst: Arbeitgeber sollten unbedingt die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften beachten, sonst kann es im Falle eines Unfalls ein böses Erwachen geben. Eine Halterhaftung gibt es beim E-Scooter allerdings nicht. Der Arbeitgeber ist aber verpflichtet, seine Angestellten in die Nutzung des kleinen Flitzers einzuweisen. Auch die Sachkundigenprüfung ist jährlich vorzunehmen. Eine E-Scooter-Flotte kann also sehr praktisch sein. Einfach aufsteigen und losfahren sollte man aber nicht. Zu guter Letzt gibt es natürlich auch das gute alte Fahrrad ohne Elektromotor. Fahrradfahren fördert die Gesundheit, so sind laut einer Studie der niederländischen Regierung Angestellte, die mit dem Rad zur Arbeit kommen, im Durchschnitt einen Tag pro Jahr weniger krank als Autofahrer. Einen Vorteil haben alle diese Alternativen zum Auto ohnehin: Sie sind CO2-neutral.

fakten Unternehmen, die eine Flotte von E-Scootern anschaffen wollen, müssen einiges beachten. Vor allem gilt es, die arbeitsschutzrechtlichen Grundlagen bei Dienstfahrzeugen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), mit den darin enthaltenen Unfallverhütungsvorschriften (UVV) zu berücksichtigen.

Leasing ist bei Unternehmen und Privatpersonen immer mehr im Kommen.

Leasing - oder Langzeitmiete: Es kommt darauf an finanzierung Die Finanzierungsformen für betriebliche Mobilität sind sehr unterschiedlich. Neben dem klassischen Kauf von Fahrzeugen, stehen Flottenverantwortliche immer wieder vor der Frage, ob sie sich zwischen Fahrzeugleasing oder Langzeitmiete entscheiden sollen. Antwort von Experten: Es kommt darauf an. Text: Frank Tetzel Foto: Fotolia

B

eim Einsatz eines Langzeitmiet-

wagens, unabhängig ob dies PKW oder LKW sind, ist die Flexibilität der Mietdauer. Langzeitmieten beginnen bei einem Monat und reichen bis etwa 24 Monate. Vor allem für Unternehmen, deren Mobilitätsbedarf schwankt – etwa weil sie saisonal bedingte Aufträge abarbeiten müssen – ist die Langzeitmiete interessant. Das Fuhrparkmanagement kann kurzfristig auf Fahrzeuge zugreifen und sie bei volatilem Geschäftsverlauf auch ohne Frist zurückgeben.

So kann der Fuhrparkleiter kurzfristig über die Fahrzeuge verfügen, sie aber auch bei sich verändernden Marktbedingungen jederzeit ohne Zusatzkosten zurückgeben. Doch nicht nur bei einer schwankenden Auftragslage ist die Langzeitmiete interessant. So macht die Anmietung eines Fahrzeuges auch dann Sinn, wenn beispielsweise im Arbeitsvertrag die Stellung eines Dienstfahrzeuges geregelt wird, das bestellte Fahrzeug aber lange Lieferfristen hat. Dann kann so die Wartezeit überbrückt werden. Hinzu kommt das Unternehmen im Prinzip mit der Langfristmiete ein Rundum-Sorglos Paket abschließen, kurz gesagt – außer beim Tanken fallen keine Extra-Kosten an, Kfz-Steuer, Vollkaskoversicherung – in der Regel mit 1.000

Nicht nur bei einer schwankenden Auftragslage ist die Langzeitmiete interessant. Euro Selbstbeteiligung im Schadenfall und die PKW Steuer, sind im Mietpreis genauso enthalten, wie Inspektionen und Reparaturen. Solange das Fahrzeug als Dienstwagen eingesetzt wird, kann es komplett als Betriebsausgabe steuerlich abgesetzt werden. Wenn es um die

Sicherstellung von Mobilität geht, dann kommt natürlich auch die Möglichkeit des Leasings von Fahrzeugen für Unternehmen in Betracht, zumindest dann, wenn man langfristige Mobilität benötigt und kein Unternehmenskapital binden will. Der Vorteil des Leasing besteht einerseits aus den steuerlichen Vorteilen und der Bilanzneutralität andererseits. Was bedeutet das genau? Leasing-Raten sind als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzbar, wenn das Leasing-Objekt steuerlich dem Leasing-Geber zugeordnet ist, zudem erscheinen sie nicht in der Bilanz des Leasing-Nehmers. Somit ändern sich weder Eigenkapitalquote oder der Verschuldungsgrad, die anfallenden Leasing-Raten können als Betriebsausgaben in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht werden. Das schafft zusätzliche Liquidität für den Leasingnehmer, der sein Kapital für andere Aufgaben und Projekte einsetzen kann. Zudem verspricht das Fahrzeugleasing eine entsprechende Planungssicherheit, weil die Leasingraten mit Vertragsschluss über die gesamte Laufzeit feststehen. Viele Leasinggeber bieten im Fahrzeugbereich individuelle Vertragsgestaltungen an, was sowohl die Kilometerleistungen oder die Laufzeit angeht.


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Vom Ego zum Schwarm digitalisierung 39 Kilometer pro Tag legt jeder Deutscher laut Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Durchschnitt zurück. Die Straßen werden immer voller, die Städte immer enger. Der Lieferverkehr nimmt laufend zu und der Ruhende Verkehr wächst stetig an. Doch selbst lästige Parkplatzsuche könnte schon bald der Vergangenheit angehören, indem vernetzte Fahrzeuge wissen, wo die nächste Lücke frei wird. Der Lösungsschlüssel für die immer komplexer werdende Verkehrsproblematik liegt in der Digitalisierung des öffentlichen sowie Individualverkehrs. Da gibt es zwar schon vernetzte Verkehrsangebote und Mobilitätskonzepte – wie Sharing-Modelle und On-Demand-Dienste – die aufgrund von Echtzeitdaten Mobilität für jeden anbieten. Doch sie stehen alle erst am Anfang der digitalen Kompetenz und setzen beim Individuum an. Text: Christiane Meyer-Spittler Foto: Jannes Glas/unsplash

P

dass die Kapazitäten im Straßenverkehr bald nicht mehr ausreichen

rognosen sehen voraus,

werden. Dagegen steht eine Feststellung, dass bisher 90 Prozent der Fahrzeuge nur rund 10 Prozent der Straßeninfrastruktur nutzen. Um dieses Missverhältnis zu ändern, reichen konventionelle Navigationssystemen nicht aus. Sie leiten nur den gesamten Verkehr um, was den Stau verlagert statt verhindert. Da sind intelligentere Lösungen gefragt, die auf eine Art Schwarmintelligenz setzen. Wie zum Beispiel eine intelligente Abstimmung von Fahrzeuge untereinander und eine sinnvolle Verteilung auf das gesamte vorhandene Straßennetz. Jeder Nutzer erhält eine individuelle Route, um an sein Ziel zu kommen, die in Abhängigkeit zu allen anderen Nutzern steht. So können alle Fahrzeuge bestmöglich auf die bestehende Infrastruktur verteilt werden. Durch diese Schwarmintelligenz sind Routingmodelle möglich, die weit über die herkömmlichen Modelle hinausgehen.

Die Digitalisierung von Deutschlands Straßen steht noch vor vielen Herausforderungen.

Gelenkter Verkehr Prognosen sehen voraus, dass die Kapazitäten im Straßenverkehr bald nicht mehr ausreichen werden.

verkehrstelematik Verkehrsgeschehen effizienter, ökologischer und sicherer zu machen ist das vornehmliche Ziel der Verkehrstelematik. Darunter versteht man eine Vielzahl verschiedener technischer Systeme, die Verkehrsteilnehmer informieren und damit ihr Mobilitätsverhalten beeinflussen. Der Autoverkehr ist wohl neben dem Schienenverkehr das größte Einsatzgebiet der Verkehrstelematik. In Zeiten des Klimawandels rückt dabei der ökologische Effekt an vorderster Stelle. Denn solange es immer noch fossile Verbrennungsmotoren gibt, gehört die Vermeidung von Kohlendioxid-Ausstoß zur obersten Priorität. Doch trotz der Bemühungen der Autoindustrie, Autos effizienter zu machen, stieg bisher der Ausstoß von Emissionen durch den Straßenverkehr in Deutschland Jahr für Jahr. Dabei hätte der Verkehr neben der Energieerzeugung und Industrieproduktion das meisten Einsparpotenzial.

Verkehrswege und eine flächendeckende Mobilfunkabdeckung. Es wird eine staatliche Verantwortung im Auf bau einer leistungsfähigen Recheninfrastruktur für die digitale Gesellschaft gesehen, um damit ein innovationsfreundliches Ökosystem für Wirtschaft und Wissenschaft in Deutschland voranzutreiben. Dazu gehört der Einsatz neuer Sensorik und Informations- und Analysesysteme zur besseren Informationsgewinnung und Verkehrslenkung auf den Straßen. Denn Datenerfassung zu Verkehr und Infrastruktur sind entscheidend für die Digitalisierung der Mobilität. Nur eine umfassende und verlässliche Datengrundlage schafft es, dass Entwicklungen im Bereich der Automatisierung und Künstlichen Intelligenz ihr Potenzial entfalten können, um die Mobilität von Personen und Gütern zu verbessern.

Text: Christiane Meyer-Spittler Foto: Joey Kyber/unsplash

Herausfordernd bei der

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erreichen zu können, gehört es dazu, Verkehrsteilnehmer umfassend, aktuell und leicht zugänglich zu informieren und dadurch den Verkehrsfluss gezielt und dynamisch zu steuern. Doch darin liegt noch viel Zukunftsmusik und ist ohne den umfassenden Ausbau der digitalen Möglichkeiten nicht machbar. m Klimaziele überhaupt

Der Aktionsplan des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zeigt sehr ambitioniert, wohin die digitale Reise in Deutschland gehen kann: Grundvoraussetzung dazu ist eine ausreichende Glasfaserversorgung entlang der

Der Autoverkehr ist wohl neben dem Schienenverkehr das größte Einsatzgebiet der Verkehrstelematik. Datenerfassung ist die große Zahl unterschiedlicher Stellen, die solche Daten erheben und halten sowie die Vielfalt der Datenarten und -formate. Damit eine Gesellschaft von einem hochwertigen Mobilitätssystem profitieren kann, muss der Zugang zu umfassenden Daten kontinuierlich – vor allem von Seiten der öffentlichen Hand – verbessert werden. Da gibt es bereits das Open-Data-Portal ‚mCLOUD‘, welches die Bereitstellung mobilitätsrelevanter Daten zusammenführt und so den Zugang zu mobilitätsrelevanter Daten aus einer Hand ermöglicht. Dies wird auch im Hinblick auf autonome Fahrzeuge von immer größerer Bedeutung.


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Elexon – Partner Content

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Betriebliche Ladeinfrastruktur:

Oft reicht schon die „Lösung von der Stange“ partner content

muss auch die Ladeinfrastruktur noch enorm wachsen, um diesen Bedarf dann auch decken zu können.

Ist das deutsche Ladesystem also inzwischen alltagstauglich? Ich sehe keinen Grund, warum das nicht so sein sollte. Es kommt natürlich auch darauf an, was für ein Fahrzeug man hat. Nutzt man eins mit geringer Ladeleistung, steht man länger an einer Ladesäule. Bei Autos mit höherer Leistung vertreten Sie sich während des Ladens kurz die Beine, essen anschließend einen kleinen Snack – und fertig ist der Ladevorgang. Das lässt sich problemlos in den Geschäftsalltag eingliedern und genau das ist ja die Voraussetzung, damit die Elektromobilität richtig Fahrt aufnehmen kann. Das gelingt also nur, wenn E-Autos auch für Firmenwagennutzer relevant werden – denn dann werden sie auch interessant für Firmenflotten.

Pr e to:

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Herr Scholz, wie beurteilen Sie die Ladeinfrastruktur in Deutschland? Wenn wir uns die ursprünglichen Ziele anschauen, sind wir sicher noch ein gutes Stück davon entfernt, diese zu erreichen. Setzen wir aber die derzeitige Ladeinfrastruktur ins Verhältnis zu den angemeldeten Elektrofahrzeugen, ist sie, abgesehen von einigen blinden Flecken, ausreichend.

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Der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für E-Mobility ist für viele Unternehmen unkompliziert, erklärt Marcus Scholz, CEO des Anbieters Elexon.

Marcus Scholz, CEO des Anbieters Elexon Haben Sie einen Zeithorizont vor Augen, bis wann sich E-Fahrzeuge durchgesetzt haben werden? Ich glaube, es wird durch die Vorgaben für die Einsparung von CO2 einerseits und die staatliche Förderung andererseits in den kommenden fünf Jahren ein enormer Druck entstehen. Geht der Masterplan Ladeinfrastruktur der Bundesregierung in die richtige Richtung? Dabei handelt es sich um einen soliden Plan. Bis 2030 soll es eine Million Ladesäulen bei zehn Millionen E-Fahrzeugen geben. Jetzt haben wir rund 30.000 öffentliche Ladesäulen bei rund 380.000 Elektroautos oder Plug-In-Hybriden, das ist in etwa das gleiche Verhältnis. Aber klar: Wenn wir die gewünschten zehn Millionen E-Autos auf den Straßen sehen wollen,

Der Grund für die Umstellung liegt ja auch in der Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Sollten die großen Unternehmen mit gutem Vorbild vorangehen? Ja, das sollten sie, tun dies aber laut einer Umfrage von compan-e noch sehr zögerlich. Gerade DAX-Unternehmen könnten der E-Mobilität den richtigen Drive geben. Hier gibt es allerdings auch positive Beispiele. Die Deutsche Post, für die wir die Ladeinfrastruktur planen und installieren, ist hier ein Vorreiter und Treiber, an dem sich mittlerweile viele in der Branche orientieren. Sind bei der Umstellung immer individuelle Lösungen gefragt? Das kommt immer auf den Grad der Komplexität an. Wenn ein Unternehmen eine reine AC-Ladeinfrastruktur auf bauen möchte, dann reicht oft eine einfache Lösung von der Stange. Es gilt, den größtmöglichen Nutzen mit einem vertretbaren Einsatz zu erzielen. Ich bin beispielsweise kein Freund davon, Schnellladesäulen zu installieren, wenn diese gar nicht benötigt werden. Viele Mitarbeiter könnten beispielsweise auch die Möglichkeit bekommen, ihre Firmenwagen zuhause über Nacht und am Wochenende zu laden. Da der durchschnittliche Pendler pro Tag rund 50 Kilometer zurücklegt, reicht das völlig

„Individuelle Lösung sind vor allem dann gefragt, wenn man die Ladeinfrastruktur mit Photovoltaik und Batteriespeichern kombiniert.“ aus. Selbst wenn das Fahrzeug in der Firma geladen werden muss, reicht gewöhnlich eine einfache AC-Lademöglichkeit während der Arbeitszeit. Und bei Firmenflotten? Bei großen Flotten kann der Einsatz von Schnellladesäulen sinnvoll sein. Eine solche ermöglicht Mitarbeitern, die ad hoc geschäftlich unterwegs sein müssen, ihr Fahrzeug in sehr kurzer Zeit zu laden. Individuelle Lösung sind vor allem dann gefragt, wenn man die Ladeinfrastruktur mit Photovoltaik und Batteriespeichern kombiniert. In diesem Fall muss das gesamte Energiemanagement eines Unternehmens ganzheitlich betrachtet werden. Was gehört zur Leistung des Anbieters, wenn ein Unternehmen eine Ladeinfrastruktur aufbauen möchte? Wir von Elexon gehen zunächst in eine genaue Bestandsaufnahme. Es ist wichtig, als erstes mit den Kunden zu besprechen, welche Ziele sie verfolgen und wie sich die vorhandene Infrastruktur gestaltet. Eine einfache Lösung mit AC-Ladesäulen können wir innerhalb von vier bis sechs Wochen ab Planungsbeginn realisieren. Je größer und komplexer die Lösung sein soll oder, wenn die Gegebenheiten wie die Stromversorgung zusätzliche Herausforderungen bergen, dauert es natürlich etwas länger. Wir haben allerdings den Vorteil, dass wir sowohl einfache als auch komplette 360-Grad-Lösungen anbieten können – und das alles aus einer Hand. Über elexon Elexon ist ein im Jahr 2019 gegründetes Joint-Venture der SMA Solar Technology AG (SMA), der AixControl GmbH und der aixACCT charging solutions GmbH mit dem Ziel, den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge europaweit voranzutreiben. Elexon agiert als Full-Service-Anbieter und kann auf alle notwendigen Kompetenzen im Bereich Elektromobilität zurückgreifen. Schwerpunkte sind Ladeinfrastruktur, Energiemanagement und erneuerbare Energien. Elexon bietet ganzheitliche Plug-and-Play-Lösungen für die Planung, die Installation und den Service von effizienten Ladeparks.

www.elexon-charging.com


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großes interview Wie kann der Verkehr auf unseren Straßen nachhaltiger werden? In der Fuhrparkbranche findet ein Umdenken statt. Text: Katja Deutsch Foto: Presse

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icht mal mehr Stop and Go. Alles steht. Fahrzeugscheiben beschlagen langsam, während der Blick aufs Navi bestätigt: Nichts geht mehr, der Stau ist kilometerlang, auch auf den Alternativrouten. Der Kaffee in der Halterung bereits kalt, sitzen wir im Auto, als Arbeitnehmer, als Lkw-Fahrer, als Selbstständige, als Chef, zur Untätigkeit verdammt, wartend, viele irgendwann fluchend. In allen Ballungszentren das gleiche Drama. Die Pandemie, die kurzzeitig ein anderes Bild vorgaukeln mag, beschleunigt das ohnehin hohe Verkehrsaufkommen durch die massive Zunahme an Online-Bestellungen. Laut Prognosen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) soll der Pkw-Verkehr im Jahr 2030 im Vergleich zu 2010 um zehn Pro-

Marc-Oliver Prinzing:

Verkehr der Zukunft sollte weniger Verkehr bedeuten Nur 3% der weiblichen Führungskräfte fahren einen Firmenwagen.

Die teuersten Firmenwagen werden von Anwälten und Steuerberatern gefahren.

Je mehr Mitarbeiter ein Unternehmen hat, desto größer ist meist auch die Flotte.

Auf Deutschlands Straßen werden täglich 33,2 Milliarden Kilometer zurückgelegt.

11% aller in Deutschland beschäftigten fahren einen Firmenwagen. Quellen: Firmenwagenmonitor, BMVI, Icon: Freepik


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zent steigen, die Verkehrsleistung Güterverkehr sogar um 38 Prozent. Trotz oder gerade wegen dieser vom Februar 2020 stammenden Prognosen, findet in der Mobilitätsbranche seit einiger Zeit ein massives Umdenken statt, sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Fuhrpark. generelle Überlastsituation haben, ist die Frage, wie man es schafft, die die Straßen zu entlasten“, erklärt der Experte. „Das Ziel ist, Mobilität anders zu steuern als durch Umleitungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Zum Beispiel digital, durch telematische Regelungen.“ „Wenn wir eine

Verkehr und geringeren CO2-Ausstoß zu erreichen, müssen an mehreren Stellen die Weichen anders gestellt werden: Bei Fuhrparkunternehmen, bei Firmen mit vielen Angestellten, bei den professionellen und auch privaten Fahrern und bei der Umsetzung der E-Mobility. Um zukünftig weniger

Sind zu viele Lkw mit überflüssigen Leerfahrten unterwegs? Auch wenn aufgrund der zunehmenden Just-in-Time-Lieferungen die Lagerhaltung innerhalb der letzten 20 Jahre mehr und mehr auf die Autobahn verschoben wurde, sieht Marc-Oliver Prinzing das Problem woanders. Denn Logistikunternehmen würden zur Vermeidung von Leerfahrten seit Jahren eng mit speziellen Plattformen und Börsen zusammenarbeiten. Für den Vorstandsvorsitzenden liegt die Ursache eher im privaten Bereich: Dort, wo in jedem Fahrzeug nur der Fahrer und sonst niemand sitzt. „Würde jeder Arbeitnehmer morgens auch nur eine einzige andere Person mit zur Arbeit nehmen, hätten wir eine Reduktion des privaten Verkehrs um 50 Prozent. Selbst, wenn nur jeder vierte jemanden mitnehmen würde, wäre das sensationell!“ Marc-Oliver Prinzing regt deshalb an,

dass Unternehmen mit vielen Angestellten/Pendlern den Pendlerbetrieb als Mobilitätsaufgabe betrachten und organisieren, beispielsweise durch das Bereitstellen einer Mitarbeiterplattform, Benefits für Fahrer und Mitfahrer und durch Parkraum-Management. Außerdem sollte immer die Frage gestellt werden, wie viel automobile Mobilität man im Unternehmen wirklich braucht. Nutzt ein Außendienstmitarbeiter seinen Dienstwagen nur deshalb, weil er ihn eben hat, so ist das weder intelligent noch nachhaltig. „Man muss die Fahrzeugnutzer erreichen und sie sensibilisieren und dazu bringen, das Firmenauto energieeffizient zu nutzen. Die Gefahr: Wer seinen Sprit nicht selbst bezahlen muss, achtet nicht auf den Verbrauch.“ Rund 20 Prozent des Kraftstoffverbrauchs liegen in der Hand bzw. im Fuß des Fahrers. Erste Unternehmen haben deshalb damit begonnen, Bonussysteme einzuführen und ihre Fahrer auch bei Plug-in-Hybriden in die Pflicht zu nehmen, indem sie beispielsweise nur den Strom bezahlen, den hohen Kraftstoffverbrauch aber nicht. Oft wird der ausschließliche Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen für Unternehmen gefordert. Bei Tagesstrecken um die 200 Kilometer sieht Marc-Oliver Prinzing darin nur Vorteile, anders stellt sich die Lage bei Vertriebsmitarbeitern mit einer Jahresdistanz von 70.000 Kilometern dar. Hauptprobleme seien hierbei die oft besetzten Ladesäulen, die lange Ladedauer, und die händisch vorzunehmenden Abrechnungen. Denn der Verwaltungsaufwand sei im Fuhrparkmanagement per se sehr hoch und komplex.

passenden Software erleichtere die Arbeit deshalb spürbar. Prinzing: „Gute Software ist wichtig, um Transparenz zu erreichen und damit zu jedem Zeitpunkt die Flotte im Blick zu haben, auch was Laufleistung und

Der Einsatz der

Das Ziel ist, Mobilität anders zu steuern als durch Umleitungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Leasingverträge anbelangt. Ein zweiter Grund liegt in der Automatisierung, die beispielsweise beim digitalen Schlüsselmanagement ihren Einsatz findet.“ Viele Fuhrparkmanager, die bisher mit sechs oder sieben verschiedenen Excel-Tabellen plus HR-Systemen und Finanzbuchhaltung gearbeitet haben, geraten irgendwann an ihre Grenzen. Ihnen ermöglicht die passende Software gerade zu Pandemiezeiten die problemlose Führung aus dem Homeoffice, um dort die Auswertung sämtlicher Daten vorzunehmen und Kommunikation und Prozesse steuern zu können. immer öfter in Richtung Nachhaltigkeit. „Das Interesse unserer über 500 Verbandsmitglieder an nachhaltigen Mobilitätskonzepten ist sehr hoch“, sagt der zweifache Vater. „Das gibt mir Hoffnung.“ Jetzt müssen nur noch die Privatfahrer auf den Geschmack kommen. Denn weniger Verkehr ist möglich – wenn wir alle mitmachen.“ Und das geht

fakten Marc-Oliver Prinzing… …hört am liebsten Reportagen und Podcasts beim Autofahren. …sucht auch privat nach dem optimalen Mobilitätsmix zwischen Auto, Mountainbike und Vespa.

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Fragen an Romana Blume

Romana Blume, Vertriebsleiterin Car & Van Deutschland von Aral Fleet Solutions

elektromobilität

Die Vertriebsleiterin über Elektromobilitätslösungen für Flottenkunden. Text: Alicia Steinbrück Foto: Presse/Aral

Was ist für Flottenmanager besonders interessant und relevant? Die Antwort auf die Frage nach einer verlässlichen Energieversorgung – nämlich sowohl was klassische Kraftstoffe, aber auch Strom für Hybridund Elektrofahrzeuge angeht. Mit Aral Fuel & Charge bieten wir den Zugang zu mehr als 46.100 Ladepunkten in Deutschland. Wir helfen aber auch beim Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur – sowohl zu Hause als auch auf dem jeweiligen Firmengelände. Die Ladegeschwindigkeit ist ebenfalls ein wichtiges Thema. Was raten Sie hier? Ein Ladevorgang darf nicht länger als ein normaler Tankstopp dauern. Deshalb konzentrieren wir uns auf den Aufbau von Ultraschnell-Ladesäulen. Die Leistung der Ladepunkte liegt bei bis zu 350 kW. Was ist für Gewerbekunden besonders wichtig, die auf E-Mobilität setzen wollen? Ein ganzheitliches Angebot. Neben der Ladeinfrastruktur geht es um ein einfaches Handling. So können über Aral Fuel & Charge etwa die Stromkosten an Mitarbeiter erstattet werden, die ihren Dienstwagen an der heimischen Wallbox laden – vollautomatisch und rechtssicher. ANZEIGE

Weniger Kosten. Weniger Stress. Mehr Raum für Sie.

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Mit simplen Mitteln Kosten senken kostenoptimierung Ein Fuhrpark kostet viel Geld, ist jedoch für viele Unternehmen unverzichtbar. Es gibt aber Möglichkeiten, die Verbrauchskosten herunterzufahren. Text: Armin Fuhrer Foto: Fotolia

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iele Firmenchefs kennen das: Die laufenden Kosten für das Unternehmen sind zu hoch und müssen dringend gesenkt werden. Da fällt der Blick schnell auch auf den Fuhrpark. Bevor man aber an der Ausstattung der Flotte die Schere ansetzt, sollte man sich zunächst überlegen, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt. Denn die Flotte ist für viele Unternehmen immens wichtig, oder, wie bei Transportunternehmen, sogar die Grundlage ihres Geschäfts. Es gibt Schritte, die sind denkbar einfach –

aber zur Umsetzung müssen vor allem die eigenen Mitarbeiter sensibilisiert werden – Beispiel Fahrverhalten. Viele Fahrer lassen den Motor ihres Firmenwagens gerne häufig im Leerlauf laufen. Für das einzelne Fahrzeug vielleicht kein großes Ding – rechnet man die dadurch zusätzlich entstehenden Kraftstoffkosten aber auf die gesamte Flotte hoch, kommt einiges Sparpotenzial zusammen. Experten berichten, dass es Unternehmen gibt, die mit solch einer einfachen Maßnahme sechsstellige Summen einsparen konnten. Um einen solchen Spareffekt zu erzielen, müssen die Mitarbeiter darüber jedoch von Experten geschult werden, wann Leerlauffahrten notwendig sind und wann nicht. Sehr hilfreich ist es,

einen Überblick über die jeweiligen Kraftstoffverbrauchsdaten der Fahrer zu haben. Mit diesen Daten kann individuell auf falsches Verhalten

hingewiesen, den Mitarbeitern richtiges Verhalten beigebracht und auf diese Weise der Kraftstoffverbrauch im gesamten Fuhrpark verringert werden. Ein positiver Nebeneffekt stellt sich auch noch dadurch ein, dass die Motornutzung der Fahrzeuge verringert und dadurch die Kosten für Reparaturen und von Verschleißerscheinungen ebenso gesenkt werden können wie die Kosten für die Wartung. Am Ende wird auch die Lebenszeit des Fahrzeugs verlängert.

Nach Untersuchungen soll die Kilometerleistung des Fuhrparks um rund zehn Prozent zurückgehen, wenn das Unternehmen über eine fähige Fuhrparkmanagementsoftware verfügt. Ebenso sind die Fahrer

in puncto wirtschaftliches Fahren angesprochen. Nach Erkenntnissen des US-amerikanischem Energieministeriums kann durch wirtschaftliches Verhalten bis zu ein Drittel der Kosten für den Kraftstoff eingespart werden. So wirkt sich beispielsweise aggressives Fahrverhalten ebenfalls negativ auf den Verbrauch aus. Spezialisierte Software-Anbieter haben inzwischen Apps im Programm, mit denen das Fahrverhalten der Fahrer überprüft werden kann. Möglich ist, im Unternehmen einen kleinen Wettbewerb zwischen den Fahrern zu veranstalten: Wenn vielleicht der Fahrer, der sich als der effizienteste beim Kraftstoffverbrauch herausstellt, am Ende einen Bonus erhält, hat das Unternehmen immer noch viel Geld gespart, aber zugleich die Fahrer zu sparsamerem

Verhalten animiert. Ebenso gibt es heute die Möglichkeit, über ein Audiosystem die Fahrweise des Fahrers zu überprüfen. Sie kann dann direkt korrigiert werden. Aber nicht nur die

Fahrer sind gefragt, auch das Unternehmen kann zur Kraftstoffeffizienz und zum Sparen beitragen. Beispiel Tankkarte: Wer eine solche Karte besitzt, kommt oft in den Genuss von Preisnachlässen beim Kraftstoff. Auch gibt es Möglichkeiten, die korrekte Abrechnung zu überprüfen. Auch Tankkarten bieten zudem die Möglichkeit, Einblick in den Kraftstoffverbrauch zu erhalten und Verschwendung zu erkennen. Wichtig ist auch, gerade

bei längeren Fahrten, eine gute Planung der Route. Wer seinen Fahrweg schlecht plant, fährt vielleicht Umwege, die wiederum dafür sorgen, dass der Verbrauch aufgrund der längeren Strecke steigt. Zusätzlich wirkt sich jeder unnötig gefahrene Kilometer auf den Verschleiß des Fahrzeugs aus und erhöht die Wartungskosten. Auch können mögliche Kosten, die durch Überstunden, die der Fahrer wegen des Umwegs und der damit verbundenen längeren Fahrtzeit machen muss, vermieden werden. Zur Routenplanung gehört übrigens auch, Staus rechtzeitig zu erkennen und zu umfahren. Denn Staus bedeuten mehr Stehen im Leerlauf und eine längere Fahrtzeit. Nach Untersuchungen soll die Kilometerleistung des Fuhrparks um rund zehn Prozent zurückgehen, wenn das Unternehmen über eine fähige Fuhrparkmanagementsoftware verfügt.

Stichwort Wartung: Eine regelmäßige Wartung scheint nur auf den ersten Blick die Kosten zu erhöhen. Viel teurer kann es aber werden, wenn der Fuhrparkchef sie nachlässig behandelt. Denn tatsächlich kosten Wartungen Geld – aber im

Vergleich zu hohen Reparaturkosten, die möglicherweise aufgrund mangelnder Wartung entstehen, kann die Summe am Ende viel niedriger sein als im Schadensfall. Zudem erhöht sich bei schlecht gewarteten Fahrzeugen auch der Kraftstoffverbrauch, beispielsweise durch alte Zündkerzen. Intelligente Software kann über die Zahl der Betriebsstunden des Fahrzeugmotors oder die Laufleistung informieren oder über die Frage, welche Wartung notwendig ist, aufklären. Diese Informationen geben dem Fuhrparkchef die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld an eine Werkstatt zu wenden und einen Termin abzumachen und so unnötige Wartezeiten auf den Werkstatttermin und überflüssige Ausfallzeiten des Fahrzeugs vermeiden. Apropos Werkstatt: Die Auswahl einer Werkstatt in der Nähe sorgt für Zeitersparnis. Und Zeit ist Geld. Und schließlich kann auch die Wahl der richtigen Reifen für Kostenersparnis sorgen, denn ein guter Reifen kostet zwar vielleicht etwas mehr, sogt aber im besten Fall dafür, dass der Kraftstoffverbrauch sinkt. So ist das wichtigste Kriterium für Fuhrparkbetreiber von Transportunternehmen bei der Auswahl des Reifens laut einer Befragung des Reifenherstellers Goodyear der Rollwiderstand.

fakten Ein Fuhrpark kostet Geld und ein nicht geringer Anteil der Kosten geht in den Kraftstoffverbrauch. Durch verschiedene Maßnahmen können Fuhrparkchefs an dieser Stelle viel Geld sparen. So sollten sie auf eine effiziente Fahrweise der Fahrer achten und regelmäßig die Fahrzeuge warten lassen.


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Energiewende beschleunigt auf den Straßen Große Ökoziele: DKV, ein Dienstleister der Transportbranche, hat viel vor. Das bedeutet was, denn die Firma entwickelte schon oft entscheidend Neues. Das Ziel ist hochgesteckt. 2050 soll, so hat die Europäischen Union angekündigt, die Wirtschaft in der Gemeinschaft klimaneutral arbeiten, also keinerlei Kohlendioxid mehr ausstoßen. Dieses Green-Deal-Versprechen hat die EU im Pariser Abkommen gemacht. Um in 30 Jahren auf einen CO2Ausstoß von Null zu kommen, muss sich schon jetzt einiges ändern. Der Transportsektor, der heute etwa ein Viertel des CO2Ausstoßes verursacht, wandelt sich deshalb gerade schnell. „Wir sehen diese Entwicklung als Chance und wollen der führende Anbieter nachhaltiger Produkte und innovativer Lösungen in unserer Branche werden“, kündigt Marco van Kalleveen, der CEO des Mobilitäts-Dienstleisters DKV, an. DKV hat 250.000 Vertragspartner, denen das Unternehmen Dienstleistungen und Management-Tools im Transportbereich anbietet, zum Beispiel für Firmenfuhrparks oder Speditionen. Van Kalleveen weiter: „Der Bedarf an alternativen Kraftstoffen steigt.“ So bindet DKV immer mehr Multi-Energy-Tankstellen an, die neben herkömmlichen Kraftstoffen auch Alternativen aus Erdgas, Wasserstoff und ElektroLadepunkte anbieten. Vor kurzem hat der Mobilitäts-Dienstleister die Marke von 60.000 Tankstellen überschritten, an denen seine Kunden, was für einen Kraftstoff auch immer, tanken können. Die Zahl war in jedem der vergangenen Jahre um 5.000 gewachsen. Die Anlagen sind in 45 Ländern in ganz Europa verteilt. Van Kalleveen: „Was für einen Versorgungsbedarf unsere Kunden auch immer haben, wir stellen sicher, dass er gedeckt wird.“ Für Elektrofahrzeuge bietet ein Joint Venture von DKV und innogy seit Anfang des Jahres Zugang zu 130.000 Ladepunkten in Europa. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das größte Ladenetz Europas aufzubauen“, so van Kalleveen. Neben dem öffentlich zugänglichen Ladenetz bietet DKV Versorgungslösungen bei Dienstwagen-Fahrern zuhause und an deren Arbeitsplatz an. DKV selbst will bereits 2023 klimapositiv wirtschaften und seinen Vertragspartnern bis 2030 helfen, 30 Prozent der durch ihre Fuhrparks verursachten CO2-Intensität einzusparen. „Unser Versprechen lautet: Selbst aktiv werden, aber vor allem unseren Kunden die Werkzeuge anzubieten, um klimafreundli-cher zu wirtschaften.“

Um bereits heute unvermeidbare CO2Emissionen zu kompensieren, bietet DKV seit Jahren eine einfache Möglichkeit an: Pro Tankvorgang wird, wenn der Kunde das will, ein geringer Cent-Betrag in zertifizierte Klimaschutz-Projekte investiert, um an anderer Stelle Emissionen einzusparen. Die geringen Mehrkosten können für einen Wettbewerbsvorteil sorgen, weil Geschäftspartner immer öfter Nachweise über Emissionen verlangen. Weitere Möglichkeiten für klimafreundlichere Mobilität schon heute bietet das Telematiksystem DKV LIVE, das die Kommunikation zwischen Fahrern und Disponenten verbessert, das gesamte Tankstellen-Management digitalisiert und den Kunden immer auf dem kürzesten Weg zur günstigsten nahe gelegenen Tankstelle führt. Die Plattform digitalisiert das Tankstellenmanagement. Disponenten wissen wegen des Tools die exakten Ankunftszeiten der Lastwagen. Sie reduziert die Strecken, die Lastwagen

fahren müssen und steigert so die Effizienz und senkt den Energieverbrauch. Fahrer und Disponent können künftig auch über eine App kommunizieren. DKV steht für Deutscher Kraftverkehr. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit schon öfters für Innovationen in der Transportbranche gesorgt: Als erster brachte die Firma Standard-Container auf den Markt, um Verladezeiten zu reduzieren. Vor 50 Jahren führte DKV Tankschecks ein, die Vorläufer von Tankkarten. Bereits in den 1970er Jahren konnten Kunden Tankkarten mit Magnetstreifen einsetzen. Lange waren in der Branche die sogenannten DKV-Scheine gängig. Sie ermöglichten es LKW-Fahrern, durch ganz Europa zu fahren, ohne Geld in andere Währungen wechseln zu müssen. Das Unternehmen betrieb lange Autohöfe und entwickelte bereits vor 45 Jahren Lösungen zur bargeldlosen Mautabwicklung in ganz Europa.

„Was für einen Versorgungsbedarf unsere Kunden auch immer haben, wir stellen sicher, dass er gedeckt wird.“ Marco van Kalleveen, der CEO des Mobilitäts-Dienstleisters DKV Mobility

DKV Mobility Group Balcke-Dürr-Allee 3 40882 Ratingen T +49 2102 5518-0 E info@dkv-euroservice.com W www.dkv-mobility.com


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E-Mobilität und Energiewende gehören zusammen e-mobilität Mithilfe der Elektromobilität soll es gelingen, den Verkehrssektor mit seinen unvermindert hohen CO2-Werten zu dekarbonisieren. Der Erfolg für dieses Projekt hängt nicht nur von der Fahrzeugindustrie und dem Verkehrssektor ab, sondern auch von der Energiebranche und ihrer erfolgreichen Produktion von grüner Energie. „Die beiden Dinge Elektromobilität und Erneuerbare Energien ergänzen sich ideal und gehören zusammen“, sagt Markus Emmert, Vorstandsmitglied Bundesverband eMobilität (BEM). „Nichts ist sinnloser, als ein E-Auto, das mit Kohlestrom fährt und ein Energiespeicher, der nur einseitig genutzt wird.“ Text: Katja Deutsch Foto: BEM e.V., chuttersnap/unsplash

Ladepunkte, davon 300.000 normale und 100.000 Schnelladepunkte“, so Markus Emmert. Derzeit haben wir in Deutschland rund 35.000 öffentliche Ladepunkte. Es müssten aber bereits doppelt so viele sein, um die Klimaziele von Paris zu erreichen. Doch dafür sind immer noch zahlreiche Veränderungen notwendig, vor allem im Kopf: So wird die Beladung mit Strom zu 85 Prozent im privaten Bereich und beim Arbeitgeber stattfinden. Strom muss also dort verfügbar sein, wo geparkt wird – und das zu EU-weiten Standards. Hier ist viel zu

tun. Weiterhin muss das Verständnis für grüne Energie gestärkt werden: Regenerative Energie aus Wind und Strom fällt nicht konstant an, sondern differiert nach Tageszeit und Wetterlage. Doch gibt es neben diesen auch grundlastfähige EE-Erzeugungsanlagen, wie Wasserkraft und geothermische Anlagen. Batterien werden helfen, eine konstante Energieversorgung zu sichern, in dem sie als die notwendigen Zwischenspeicher fungieren. Hier werden Millionen an Fahrzeugbatterien einen Beitrag leisten können, Stromreserven zu bilden und das Netz zu sichern. „Diese Technologie, die man Vehicle-to-Grid nennt, braucht eine regulatorische Öffnung“, so

Nichts ist sinnloser, als ein E-Auto, das mit Kohlestrom fährt und ein Energiespeicher, der nur einseitig genutzt wird. Markus Emmert. „Das Endkonsumenten ins Stromnetz einspeisen, hat es bisher nur im Bereich der Solarenergie gegeben.“ In Zukunft können das jedoch auch Fuhrparkmanager tun und damit Geld verdienen. Mit einer eigenen PV-Anlage auf den Dächern der Produktionshallen wird das zu einem profitablen und ökologischen Zusatzprofit. Allerspätestens hier wird deutlich,

dass Mobilität und Energie in Zukunft zusammenarbeiten müssen. Es wird höchste Zeit, dass Politik und Verwaltung den Zusammenhang verstehen, um die Möglichkeiten dieser neuen Verbindung auch industriell zu fördern und für Konsumenten nutzbar machen. Die Nutzer dürfen sich auf Anwendungen freuen, die technisch höchsten Standards entsprechen und ökologisch im Einklang mit den Grundsätzen der Nachhaltigkeit stehen.

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Fragen an Sven Mehringer

Sven Mehringer, Managing Director Energy & Vehicle Services bei DKV. interview

Der Mobilitätsexperte erklärt die neue Auswahl an Tankstellen. Text: Christian Litz Foto: Presse

An Tankstellen gibt es CNG, LNG und LPG. Was bedeutet CNG? CNG steht für Compressed Natural Gas, also für komprimiertes Erdgas. Dem kann landwirtschaftlich gewonnenes Biogas beigemischt werden, was es ökologischer macht. Theoretisch sind 100 Prozent Biogas – ohne CO2-Ausstoß – möglich. CNG ist ein preisgünstiger Kraftstoff, der eine umweltfreundliche Alternative für Pkw-Flotten oder im lokalen/regionalen Güterverkehr darstellt. Billiger als LPG? Ja. LPG steht für Liquid Petroleum Gas und ist ein Nebenprodukt aus der Erdölraffinerie, eine Mischung aus Butan und Propan, manchmal auch als Autogas bezeichnet. Es ist billiger als herkömmlicher Diesel oder Super, aber ein bisschen teurer als CNG.

Markus Emmert, Vorstandsmitglied Bundesverband eMobilität (BEM)

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es gute Fortschritte. Leider kommen diese nur ungenügend im Verkehrssystem an, denn immer noch fehlen flächendeckende, verlässliche und für jedermann zugängliche Ladepunkte. „Bis zum Jahr 2030, wo wir von zehn Millionen E-Fahrzeugen ausgehen, benötigen wir rund 400.000

ANALYSE

m Bereich Energiewandel gibt

Im Bereich des Energiewandels gibt es zahlreiche Fortschritte, jedoch noch nicht im Verkehrssystem.

Dann gibt es noch LNG. Was ist das? LNG ist Liquified Natural Gas, also ähnlich wie CNG, aber mit einer höheren Energiedichte, was LNG auch für den internationalen Güterverkehr interessant macht. Es gibt in Europa und auch in Deutschland bereits einige Tankstellen, an denen ich LNG bekomme. Es entsteht, indem Erdgas, auch mit beigemischtem Biogas stark gekühlt wird. ADVERTORIAL

Sicher und unkompliziert aufladen Die Wallbox von KEBA macht die Nutzung von Firmenwagen mit E-Motor für die Angestellten einfach und flexibel, erklärt der Sales Director E-Mobility, Frank Petersen. Herr Petersen, KEBA hat schon 2009 angefangen, Lösungen für die E-Mobilität zu entwickeln. War das damals nicht sehr gewagt? Pionier- und Erfindergeist zeichnen uns seit jeher aus. Der Vorteil des frühen Einstiegs ist, dass unser Produkt heute sehr ausgereift ist. Die Entwicklung verlief vom Pionier zu einem der drei Weltmarktführer bei Wallboxen? Genau. Wir sind damals mit Ladesäulen gestartet, aber durch regional unterschiedliche Vorgaben war der Installationsaufwand sehr groß. Wir haben deshalb bereits 2011 die erste Wallbox auf den Markt gebracht, mit der E-Autos ganz unkompliziert und sicher geladen werden können. Heute sehen wir uns

als einen der TOP 3 Hersteller im Bereich intelligenter Ladestationen weltweit. Unkompliziert ist im Alltag wichtig. Muss ein Firmenwagen mit E-Antrieb in der Firma und Zuhause beim Mitarbeiter geladen werden können, damit er alltagstauglich ist? Aus unserer Sicht ja, denn nur so kann eine uneingeschränkte Nutzung des Dienstwagens erreicht werden. Im Idealfall sollte sowohl auf dem Firmengelände als auch im Privatbereich eine Ladestation zur Verfügung stehen. Wie funktioniert die Abrechnung mit dem Arbeitgeber, wenn der Wagen zuhause beim Angestellten geladen wird? Die entsprechende Wallbox verfügt über einen geeichten Zähler, über den sehr genau die verbrauchten Kilowattstunden abgerechnet werden können. Kann es dann nicht zu Überlastungen des Stromnetzes kommen? Die steigende Anzahl an E-Fahrzeugen stellt die Energieversorger und Netzbetreiber natürlich vor

Herausforderungen. Wenn man für das Laden aber eine intelligente Wallbox wie unserer KeContact P30 verwendet muss man klar sagen: nein. Intelligente Wallboxen verfügen über ein integriertes Lastmanagement, das den Ladestrom so regelt, dass es nicht zu Leistungsüberschreitungen kommt. Das schützt das Stromnetz und spart zusätzlich Kosten. Das wichtigste für den Kunden ist aber, dass er von dieser Regelung im Normalfall nichts mitbekommt, denn der Ladevorgang startet nach einer Unterbrechung automatisch wieder.


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Neu denken wegen des Stromer-Booms partner content

Firmen wollen Elektro-Autos als Dienstwagen. Doch die sorgen für Probleme mit dem Finanzamt, weil sie meist von Angestellten daheim geladen werden.

„Nun wollen Fuhrpark-Betreiber ihre Fahrzeugflotten elektrifizieren, weil E-Autos mit bis zu 9.000 Euro des Neupreises gefördert werden und zehn Jahre von der KfzSteuer befreit sind.“

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Die Mehrzahl der neuen Autos in Deutschland sind Dienstwagen. In den letzten fünf Jahren waren etwa zwei Drittel der Neuzulassungen Fahrzeuge, die nicht Privatleute, sondern deren Arbeitgeber gekauft oder geleast haben. Nun wollen Fuhrpark-Betreiber ihre Fahrzeugflotten elektrifizieren, weil E-Autos mit bis zu 9.000 Euro des Neupreises gefördert werden und zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit sind. Nach anfänglicher Zurückhaltung haben auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Interesse an Elektrofahrzeugen. Sie wollen ökologischer fahren, die Kinderkrankheiten von E-Autos sind vorbei und die private Nutzung von E-Firmenautos ist steuerlich günstiger als die von Benzinern und Dieseln. Für die wird 1 Prozent des Neuwagen-Bruttolistenpreises berechnet, für E-Dienstfahrzeuge aber nur 0,5 Prozent oder 0,25 Prozent.

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Jens Thomas, Head of Sales bei chargecloud Doch noch gibt es bei E-Autos Grauzonen und ein Problem bei der Mehrwertsteuer-Rückerstattung des Finanzamts. Mit einem Stromfahrzeug ist die Rückerstattung für Firmen zurzeit fast unmöglich zu bekommen, wenn es von Angestellten bei sich zuhause aufgeladen wird. Anders beim Betanken von Autos mit Verbrennungsmotoren. Die Mehrwertsteuer des Treibstoffs kann von Firmen leicht mit dem Finanzamt abgerechnet werden, alles ist gesetzlich geregelt, die Rückerstattung ist sicher. E-Dienstwagen sind dennoch „ein ganz starker Trend“ so Jens Thomas, Head of Sales bei chargecloud, einem Anbieter von cloudbasierten Software-Lösungen zur Verwaltung von Ladeinfrastruktur. Die Software-Firma vereinfacht das Verwalten von Ladepunkten und Vertragskonten sowie die Abrechnung für Unternehmen. Die Liste der chargecloud-Dienstleistungen ist lang: Dazu gehört unter anderem Beratung und Koordination des Betriebs von Ladestationen. Wichtig sei, dafür zu sorgen, dass Roaming an den Ladestationen möglich ist, auch in Tiefgaragen und Parkhäusern. chargecloud-Software kann als offenes System herstellerübergreifend von mehr als 30 verschiedenen Herstellern von Ladeinfrastruktur genutzt werden. Der Software-As-A-Service-Anbieter beschafft

RFID-Karten zum Bezahlen der Ladevorgänge und ermöglicht Zugang zu europaweiten Ladeplattformen. Die Firma managt das technische Monitoring von Stationen und das Abrechnen des Stroms. Ein Business, das wächst: chargecloud wurde 2016 in Köln mit drei Mitarbeitern gegründet, hat inzwischen 50. Jedes Jahr seit dem Start hat das Unternehmen seinen Umsatz, seine Mitarbeiter und die Zahl der Ladepunkte, zu denen er Zugang verschafft, mehr als verdoppelt. Jens Thomas sagt, die E-Autos werden zum größten Teil nicht an öffentlichen Ladestationen, sondern auf dem Firmengelände und vor allem bei den Angestellten mit Firmenwagen zuhause aufgeladen. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass fast 80 % aller Ladevorgänge daheim von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stattfinden, nicht an öffentlichen Stationen oder in der Firma. Der Anteil dürfte noch größer werden. Ein neues Gesetz sorgt dafür, dass Mieterinnen und Mieter nun Ladestationen zuhause einrichten können, ohne ihre Vermieter zu fragen. Und: Wohnungseigentümer benötigen keinen Beschluss der Eigentümerversammlung mehr für ihre Ladestation. Das Laden daheim bringt nun ein neues Problem für das Fuhrpark-Management, die Buchhaltung und das Controlling: „Bei

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„Nach anfänglicher Zurückhaltung haben auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Interesse an Elektrofahrzeugen.“ einem normalen Dienstverhältnis hat der Arbeitgeber keine Belege für die Stromkosten der Arbeitnehmenden. Er kann deshalb beim Finanzamt die Mehrwehrsteuer nicht geltend machen wie bisher bei Dienstwagen mit Verbrennungsmotoren.“ Unternehmen verlieren hier zurzeit Geld. Nur der Gesetzgeber könnte das ändern. Bis das so weit ist, bietet chargecloud eine Lösung, um den Abrechnungsprozess so automatisiert und einfach wie möglich zu gestalten. Der Verlust an Umsatzsteuer lässt sich aber nicht vermeiden. Jens Thomas hat da eine Vision: „Wenn der Staat auf die Mehrwertsteuer auf Strom an Auto-Ladestationen zuhause verzichtet, würde er ein effektives Förderinstrument schaffen, das für ihn relativ billig wäre verglichen mit anderen Maßnahmen.“


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Umweltbonus revisited

Kfz-SteuerErhöhung ab 2021 Neuer Berechnungsschlüssel macht Kfz-Steuer für Neuzulassungen mit hohem Verbrauch teurer. Text: Kirsten Schwieger Foto: Scott Graham/unsplash

F Seit Mitte November 2020 gelten neue Richtlinien für den 2016 eingeführten, und 2019 erhöhten, Umweltbonus. So gibt es eine neue Mindesthaltedauer für Leasingfahrzeuge von sechs Monaten sowie gestaffelte Fördersätze für Leasingverträge mit Laufzeiten bis einschließlich 23 Monate. Den vollen Förderbetrag in Höhe von 6.000 Euro für rein elektrische Fahrzeuge sowie 4.500 Euro für Plug-In-Hybride (bis einem maximalen Nettolistenpreis von jeweils 40.000 Euro) gibt es künftig erst ab einer Vertragsdauer von 24 Monaten. Für die Ermittlung der Höhe gilt die Leasingvertragslaufzeit zum Zeitpunkt der Antragstellung. Die neue Richtlinie ermöglicht zudem die Kombination des Umweltbonus mit einer Innovationsprämie in gleicher Höhe. Diese kann bis einschließlich 31. Dezember 2021 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Der Umweltbonus ist ein gemeinsamer Beitrag von Industrie und Bundesregierung zur Ankurbelung der Nachfrage nach neuen und jungen gebrauchten E-Autos.  Text: Kirsten Schwieger, Foto: Dan Stark/unsplash

ür neue Autos mit hohem Spritverbrauch wird ab diesem Jahr eine höhere Kfz-Steuer fällig. Diese wird für 2021 erstmalig zugelassene Neuwagen nach einem neuen Berechnungsschlüssel berechnet. Je höher der ausgestoßene CO₂-Wert, sprich der Verbrauch, desto höher der Steuersatz. Während der Steuersatz pro ausgestoßenem Gramm CO₂ je Kilometer bisher bei zwei Euro lag, wird er nun von zwei bis zu 4 Euro gestaffelt – und zwar auf insgesamt sechs Stufen. Für sparsame Autos mit maximal 95 Gramm CO₂-Ausstoß pro Kilometer gibt es keinen Aufschlag. Das schaffen allerdings nur Elektroautos oder Hybridfahrzeuge, wobei erstere ohnehin bis 2030 von der Kfz-Steuer befreit sind. Im Bereich von 95 bis 115 Gramm CO₂-Aus-

Batterien von Elektroautos haben ein zweites Leben Batterien gelten noch immer als ein Schwachpunkt in der Öko-Bilanz von Elektrofahrzeugen. Text: Armin Fuhrer Foto: Presse, Ed Harvey/unsplash

Vollgas für alternative Antriebe Die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos in Deutschland hat sich 2020 verdreifacht. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden im vergangenen Jahr 194.000 rein batterieelektrische Pkw neu für den Straßenverkehr zugelassen. Zusammen mit weiteren alternativen Antrieben wie Gas- oder Wasserstoff sowie Hybridfahrzeuge sind nun gut 395.000 Automobile mit deutschem Kennzeichen umweltfreundlich unterwegs. Damit steigt der Anteil von emissionsarmen Fahrzeugen an den Gesamt-Neuzulassungen auf rund ein Viertel. Bei einem anhaltenden Zulassungstrend von E-Autos wie im letzten Quartal 2020 (rund 22 Prozent) könnte, laut KBA, das staatlich anvisierte Ziel von sieben bis zehn Millionen zugelassenen Elektroautos in Deutschland bis zum Jahr 2030 erreicht werden.  Text: Kirsten Schwieger, Foto: Austin Park/unsplash

stoß pro Kilometer kostet jedes Gramm CO2 zwei Euro. Der Preis steigt dann in 20-Gramm-Schritten pro Gramm auf bis zu vier Euro oberhalb des Wertes von 195 Gramm pro Kilometer. Für Autos wie SUVs oder Sportwagen mit einem hohen Normverbrauch von mehr als acht Litern pro 100 Kilometer steigt die Steuer also stark. Wie bisher knüpft der Staat die Höhe der Kfz-Steuer an den Hubraum und den CO₂-Ausstoß des Fahrzeugs. Als Berechnungsgrundlage gelten die Messergebnisse laut WLTP-Norm (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure). Hersteller geben diesen Wert sowie den Hubraum in ihren Preislisten und Konfiguratoren an. Im Internet gibt es diverse kostenlose Kfz-Steuer-Rechner zur Berechnung des individuellen Steuersatzes. Der neue Berechnungsschlüssel gilt allerdings nicht für bereits zugelassene Autos. Auch nach dem 1. Januar 2021 neu zugelassene Gebrauchtwagen sind von der Steuererhöhung nicht betroffen.

Wichtig ist die Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Marcus Scholz, CEO von Elexon „Dabei handelt es sich

jedoch um einen Mythos“, sagt Marcus Scholz, CEO beim Anbieter von Ladeinfrastruktur Elexon. In der Regel weise eine Batterie nach rund 1.500 bis 2.500 Ladezyklen immer noch einen Energieinhalt von 70 bis 80 Prozent auf. „Ist diese Schwelle nach fünf bis sieben Jahren erreicht, bedeute dies nicht automatisch, dass die Batterien recycelt werden müssen. Ab dem Jahr 2025, wenn ein Großteil der Batterien, die derzeit im Einsatz sind, die 80-Prozent-Kapazität unterschreiten werden, können diese als Speichereinheiten für weitere zehn bis 15 Jahre verwendet werden.“ Erst müssten sie ins Recycling gehen. Scholz ergänzt: „Wichtig ist die Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die Ziele für die Recyclingeffizienz sollten gemäß dem technisch realisierbaren Stand auf über 90 Prozent anstatt derzeit 50 Prozent angehoben werden.“

Dass Batterien nicht gut für die Öko-Bilanz von E-Autos sind, ist ein Mythos.


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Eine Rundstrecke im Grünen Aus einem Nato-Munitionsdepot in Ostwestfalen wird eine Rennstrecke und der Marketing-Fachausdruck White Label bekommt eine neue Bedeutung. Als der Kalte Krieg zu Ende war, wurde ein Munitionsdepot der Britischen Rheinarmee im ostwestfälischen Teutoburger Wald funktionslos. Das Gelände inmitten der Natur lag 20 Jahre lang brach, vergessen, nutzlos. Bis sich eine Gruppe MotorsportBegeisterter zusammentat und dem Bilster Berg im Landkreis Höxter nahe Paderborn eine völlig neue Funktion gab. Sie schufen eine Rennstrecke. Als Architekt wurde Hermann Tilke gewonnen, der bereits viele der neueren Kurse der Formel 1 gestaltet hat. Mit der Unterstützung vom mehrfachen RallyeWeltmeister Walter Röhrl entstand ein 4,2 Kilometer langer Rundkurs, der sich an den Berg anschmiegt und somit eine besondere Topografie aufweist. Gefälle von bis zu 26 Prozent, Steigungen von 21 Prozent, insgesamt 44 Kuppen und Wannen auf 19 Kurven machen den Bilster Berg zu einer Achterbahn für Automobile. Die 180 Motorsport-Anhänger, denen die Anlage gehört, brachten für ihren Bau rund 34 Millionen Euro auf. Sie alle sind somit Besitzer einer Test- und Präsentationsstrecke, für die keinerlei öffentliche Mittel geflossen sind. Zum Bilster Berg gehören neben der Strecke zwei weitläufige Fahrerlager, Boxenanlagen, eine bewässerbare Dynamikfläche, ein Offroad-Parcours für Autos sowie Tagungsräume, ein exklusives Clubhaus und ein Restaurant. All dies kann vom Kunden einzeln oder im Gesamtpaket angemietet werden. Die

Zum Bilster Berg gehören neben der Strecke zwei weitläufige Fahrerlager, Boxenanlagen, eine bewässerbare Dynamikfläche, ein Offroad-Parcours für Autos, sowie Tagungsräume, ein exklusives Clubhaus und ein Restaurant.

Architektur der Gebäude ist von einer klaren Modernität und bietet freie Sicht auf die Rennstrecke, die von allem nur wenige Meter entfernt ist. So erfährt jedes Event eine besondere Motorsportatmosphäre. Nicht nur, aber vor allem die Automobilbranche präsentiert ihre Neuheiten am Bilster Berg, führt sie im Detail vor und kann ihren Gästen dabei eine besondere Show bieten. Das funktioniert besonders gut, weil die Besitzer der Anlage einem alten Fachausdruck aus der Marketing-Expertensprache eine zusätzliche, ganz neue Bedeutung gegeben haben. White Labelling ist schon lange Zeit gängige Praxis im Produktionsgewerbe. Ein Unternehmen stellt sein Produkt ohne Markenkennzeichnung als White Label her und verkauft es an ein anderes Unternehmen, welches dieses wiederum unter eigenem Namen weiter vertreibt. Man kennt dies zum Beispiel aus dem Einzelhandel wie im Supermarkt, beim Discounter oder in Drogeriemärkten.

Das White-Label-Prinzip am Bilster Berg legt diese Darstellung etwas anders aus. Auf der gesamten Anlage gibt es keine fest belegten Werbeflächen, keine Tafeln, Tribünen oder Banden, die dauerhaft für Produkte oder Firmen werben. Stattdessen kann jeder Mieter und Veranstalter ganz nach seinen Vorstellungen arrangieren und die zur Verfügung stehenden Flächen und Räumlichkeiten während seines Events für seine Marke nutzen und gestalten. Zusätzlich ist das Gelände nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Folglich kann jede Gästegruppe ganz für sich und unbeobachtet bleiben. Hans-Jürgen von Glasenapp erklärt: „Nichts und niemand lenkt von ihrer Veranstaltung und Marke ab.“ Von Glasenapp ist der Bilster-Berg-Geschäftsführer und Projektentwickler. „Der Bilster Berg bietet die Kulisse für eine völlig neue Erlebniswelt – sogar für Erlkönige.“ Also, wie man im Fachjargon sagt, für noch nicht veröffentlichte Fahrzeugmodelle, die geheim getestet werden, um unerwünschte Fotografien durch Dritte zu verhindern. Jeder einzelne Mieter kann also seine ganz eigene Markenwelt für seine spezielle Zielgruppe zum Leben erwecken. Keine Werbung für andere Marken – somit auch nicht von Konkurrenten – oder Zuschauerverkehr können davon ablenken. Der Bilster Berg ist die einzige Rennstrecke in Europa, die solche Möglichkeiten bietet. Namhafte Automobilhersteller und auch kleinere Manufakturen nutzten dieses in Europa einmalige Setting für Kunden- und Mitarbeiterevents, Foto- und Filmaufnahmen oder als Kulisse für Fahrzeugpräsentationen mit Journalisten und Bloggern. Bilster Berg Drive Resort GmbH & Co. KG Bilster Berg 1 33014 Bad Driburg T +49 5253 973 90 00 E info@bilster-berg.de W www.bilster-berg.de


18 Mobilität

Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

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Um im Schadensfall optimal versichert zu sein, empfiehlt es sich, nach der individuell besten Lösung zu suchen.

Wer den Schaden hat... schadenmanagement ...braucht für den Spott nicht zu sorgen, heißt es sprichwörtlich. Doch statt Schadenfreude fürchtet man vielmehr die Kosten, den Ärger und den Ausfall. Text: Christiane Meyer-Spittler Foto: Clark van der Beken/unsplash

A

ls einziger Schutz vor bösen Über-

raschungen hilft nur Prävention: Neben einem passenden Versicherungsmodell für seine Flotte braucht es einen guten Notfallplan und ein Netzwerk von Experten an der Hand, die im Falle eines Falles wissen, was zu tun und zu lassen ist. Viele Unternehmen haben zwar einen

Fuhrparkleiter, der die Wartung der Fahrzeuge, Vertragspflege und Planung der Einsätze übernimmt. Doch im Schadenfalle ist auch dieser mit der Schadensregulierung oftmals überfordert. Ob selbst- oder fremdverschuldet, höhere Gewalt oder

Vandalismus, im In- oder Ausland, es erfordert viel Detailkenntnis um relevante Anspruchsgrundlagen und Schadenpositionen im Blick zu behalten und dann noch erfolgreich abzuwickeln. Zudem benötigt es viel zusätzliche Zeit für Nachfragen, Schriftverkehr und Abwicklung, die neben dem Alltagsgeschäft eines Unternehmens oft gar nicht vorhanden ist. Da ist man als Fuhrparkverantwortlicher gut beraten, wenn man sich schon im Vorwege um verlässliche Unterstützung kümmert, beispielsweise in Form einer leistungsfähigen Software. Speziell für die Schadenabwicklung entwickelt können sich diese in bestehende Software-Systeme integrieren oder in Kombination mit weiteren Modulen nutzen lassen. Sie legen zum Beispiel eine digitale Schadensakte an, die für alle Beteiligten verfügbar ist und die Schadenabwicklung zeit- und ortsunabhängig erfolgen lässt. Die Vorteile liegen dafür in der versicherungskonformen Onlinemeldung und der beschleunigten Bearbeitungszeit.

Die Sicherstellung der Vollständigkeit aller versicherungsrelevanten Daten kann wiederum Versicherungsausfälle vermeiden. der komplette Abwicklungsprozess wie beispielsweise die Auswahl und Beauftragung von Dienstleistern, Werkstätten oder die Belegüberprüfung automatisiert abgewickelt werden. Das vereinfacht notwendige Verfahren, beschleunigt die Bearbeitungszeit und senkt damit die Kosten bei effizienter Schadensbehebung. Alle Betroffenen profitieren von schnellen Wegen und kurzen Entscheidungen. Darüber hinaus kann

Auch Schaden-Apps, wie sie mittlerweile entwickelt wurden, können Dienstwagennutzer oder Fuhrparkmanager unterstützen. Sie leiten im Schadenfall die

Beteiligten direkt vor Ort durch einige Abwicklungsprozesse. Relevante Daten wie Geolokalisation, Adressbestimmung, Nutzerprofile, Kfz-Profile, etc. werden automatisch erfasst und digital übermittelt. Denn die Sicherstellung der Vollständigkeit aller versicherungsrelevanten Daten kann wiederum Versicherungsausfälle vermeiden. Eine andere Lösung ist

es, das Schadenmanagement in fremde Hände zu geben. Nicht nur für Großfuhrparks, auch für kleine Flotten bieten einige Dienstleister ihren speziellen Service an. Der unabhängige Dienstleister optimiert Prozesse in der Schadensaufnahme und -abwicklung durch spezialisierte Mitarbeiter und kann bessere Konditionen bei ausgewählten Werkstattpartnern erzielen. So ist durch das Outsourcen der Prozesse nicht nur eine kostenreduzierte Abwicklung möglich, sondern auch der Kunde behält den Kopf frei für sein laufendes Geschäft.


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Digitale Zukunft der Schadensregulierung 300 Millionen Autounfall-Daten aus der ganzen Welt haben das Tool Qapter so schlau gemacht, dass es für Kostenvor-

„Prozesse müssen heute digitaler denn je sein. Autos wechseln schneller als je zuvor den Besitzer.“

anschläge bei kleineren und mittleren Schäden nur noch Fotos braucht. Künstliche Intelligenz ist an sich eigentlich nicht schlau. Sie muss erstmal viel lernen. Mit je mehr Beispielen das digitale Hirn trainiert wurde, desto besser ist die KI am Ende. So hat das Unternehmen Solera in

Karol Englert,

vier Jahren mehr als 300 Millionen Auto-

Managing Director, Audatex AUTOonline GmbH

Schadensfälle- und Reparaturdaten genutzt, um die Künstliche Intelligenz ihres Tools zur Unfallschadens-Erkennung zu züchten. Sie heißt Qapter, eigentlich Qapter Intelligent Estimating. Auch jetzt wird das Tool jede Woche mit weiteren 1,5 Millionen

globalen Autoschadensfälle.“ Die Datenban-

tet, um Künstliche Intelligenz und maschi-

zusätzlichen Bildern und Daten zu Auto-

ken des Unternehmens hielten über 7,9 Mil-

nelles Lernen in unsere bereits vorhandene

unfällen gefüttert.

lionen Autoteile-Nummern vor und deckten

Qapter-Lösung zu integrieren und bekannte

200 Herstellermarken in aller Welt ab.

Prozesse zu automatisieren.“ Qapter ermögliche in Werkstätten eine schnellere An-

Wie funktioniert Qapter? Nach einem Unfall werden die Beteiligten per SMS aufgefor-

Qapter Intelligent Estimating ist bereits

nahme des Fahrzeuges und Erstaufnahme

dert, Fotos ihres Autos und der Schäden

in fünf europäischen Märkten im Einsatz,

des Schadens und dies ohne Einsatz von

zu machen und zurückzusenden. Mit den

darunter den Niederlanden, Frankreich, der

Fachkräften. Diese können sich auf Repara-

Fotos erstellt Qapter automatisch einen

Schweiz, Polen und der Türkei und steht

turen und komplexe Fälle konzentrieren. Die

Aufwands- und Kostenvoranschlag für die

als Pilot bereits auf dem deutschen Markt

Grundlagen einer ersten Schadenkalkulation

Reparatur. Karl-Albert Englert, Managing

zur Verfügung. Das Unternehmen plant,

werden automatisiert. Englert: „Durch einen

Director von Audatex, der deutschen Toch-

diese Version von Qapter bis Ende 2021 in

vollständig digitalisierten Prozess sehen wir

ter von Solera, beschreibt die Vorteile der

weiteren 20 Märkten einzuführen, darunter

schnellere Reparaturfreigaben und kürzere

Künstlichen Intelligenz so: „Nach Rück-

Nordamerika, Lateinamerika, Europa und

Reparaturzeiten, da durch die frühzeitige

sendung von Fahrzeugschadensbildern

Ostasien und im Pazifikraum.

Erkennung von Schäden, erforderliche Teile vorbestellt werden können, oft bevor das

erhält der Gutachter, Versicherer und die

Fahrzeug vor Ort eintrifft.“

Reparaturwerkstatt eine sofortige Benach-

Bereits heute wird Technologie von Solera

richtigung und real time eine automatisiert

auf dem deutschen Markt von über 3.000

erstellte Schadenkalkulation. Diese kann

Werkstätten, 3.500 Gutachter und 63 Ver-

Bei Flotten- oder Leasingunternehmen

von einem Experten überprüft und genutzt

sicherern genutzt – schon seit Jahrzehnten.

überprüfe Qapter zum Zeitpunkt des Bild-

werden, um eine Reparatur zu genehmigen

Englert: „Der Schlüssel für unsere Kunden

Uploads bereits vorhandene und neue

und einer spezialisierten Reparaturwerk-

ist die zunehmende Digitalisierung über den

Schäden, um die Reparaturkosten sofort zu

statt zuzuweisen oder das Fahrzeug gleich

gesamten Schadenprozess hinweg, um eine

ermitteln und so das Risiko von Betrugsver-

als Totalverlust zu deklarieren.“

effiziente Mobilität zu erbringen. Prozesse

suchen erheblich zu reduzieren. Mit Qapter

müssen heute digitaler denn je sein. Autos

könnten Versicherungen auch sicherstellen,

Solera sei der einzige Global Player, der

wechseln schneller als je zuvor den Besitzer.“

dass die Fahrzeuge schneller wieder auf der

über die erforderlichen vielen historischen

Die Kunden benötigten digitale Manage-

Straße fahren, ohne Qualität und Sicher-

Schadensfälle und Reparaturdaten ver-

mentlösungen, um das Fahrzeug genau zu

heit der Reparatur zu beeinträchtigen, so

fügt, um die erforderliche Genauigkeit bei

inspizieren und gesteigerte Arbeitslasten

Englert. „Qapter wurde entwickelt, um den

der Reparaturentscheidung sicherzustel-

und Schnittstellen zu bewältigen. „Wir haben

Übergang in eine zunehmend digitalisierte

len. „Wir verarbeiten über 70 Prozent aller

eng mit unseren Kunden zusammengearbei-

Welt zu erleichtern.“

AUTOonline


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Analyse#65 – Mobilitätsmanagement