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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

Nr. 69 März 2021

Neues Arbeiten und Lernen EUROPEAN

Sonderpublikation in Die Welt im März 2021

MEDIA PARTNER

Zukunft gestalten Die Digitalisierung erweitert die Möglichkeiten um die Karriere anzukurbeln.

Interview

Lesen Sie weitere interessante Artikel auf analysedeutschland.de

| Dorothee Bär, MdB

„Digitale Hilfsmittel bieten auch mehr Raum für individuelle Förderung und Lernfortschritte.“ Seite 26

Digitalisierung

Berufsausbildung

Die Digitalisierung schreitet voran

Berufliche Weiterbildung zahlt sich aus

Thiemo Fojkar, Vorsitzender des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung (BBB), über die Digitalisierung im Aus- und Weiterbildungsbereich. Seite 22

Strukturwandel, Transformation und Fachkräftemangel machen berufliche Weiterbildung immer dringlicher. Seite 12

Zukunft | Prof. Dr. Friedrich | Hubert Esser, (BIBB),

Digitalisierung: „Da ist noch Luft nach oben“ Über die Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Ausbildung. Seite 18 und 19

AUSBILDUNG ZUM DROGIST raus d s a w h c a e/m d . s b o j m d – WIR SUCHEN DICH


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Neues Arbeiten und Lernen

Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

ANALYSE

Recyclen oder weiterreichen!

analysedeutschland.de

WEITERE INHALTE Neues Arbeiten und Lernen 6. Umschulungen 10. Fachkräftemangel 14. Social Health 16. Work-Life-Balance

18. Prof. Dr. Esser 24. E-Learning 28. MBA im Ausland 30. Bildungsmessen

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE E-Learning auf dem Vormarsch Bitkom-Vize-Präsident Ulrich Dietz über computerbasiertes Lernen.

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Hochschulabschluss aus der Ferne Alles über Vor- und Nachteile eines Fernstudiums.

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FOLGE UNS! Bleiben Sie mit unseren neuesten Kampagnen auf dem Laufenden auf unseren sozialen Kanälen.

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EXKLUSIVE ONLINE INHALTE

AUCH IN DIESER AUSGABE:

ANALYSE. #69

NEUES ARBEITEN UND LERNEN

E

uropean Media Partner präsentiert

die neue Kampagne „Analyse. Neues Arbeiten und Lernen“.

Seit gut einem Jahr

ist unser aller Alltag von Pandemie und Lockdown geprägt. Sowohl Arbeit als auch Unterricht, Vorlesungen, Weiterbildungen und auch das Privatleben finden vor allem Zuhause und digital statt. In unserer Kampagne erfahren Sie, wie der aktuelle Digitalisierungsstand in diesen Bereichen ist, und was noch getan werden kann, um eine bestmögliche Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen – unabhängig von der Branche und Art der Weiterbildung. Zusätzlich haben viele Unternehmen wirt-

schaftlich zu kämpfen, Kurzarbeit ist ein immer gegenwärtigeres Thema geworden und viele Menschen sehen sich von der Arbeitslosigkeit bedroht. Doch hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, um dem vorzugreifen: Sowohl für Arbeitnehmerin-

ANALYSE. #69 Neues Arbeiten und Lernen

nen und Arbeitnehmer als auch Unternehmen und natürlich auch Auszubildende. Erfahren Sie, welche Anreize es seitens Unternehmen gibt, und welche Türen in puncto Aus- und Weiterbildung nach wie vor offenstehen. Denn andererseits ist auch der Fachkräftemangel in vielen Branchen nicht zu unterschätzen, Bedarf an geschultem und qualifiziertem Personal ist da!

Seite 26

Sehen Sie sich exklusive Filme und Videos auf unserer Website an.

Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung

So differenziert wie die Themen sind, so

unterschiedlich und breit gefächert sind auch unsere Artikel – renommierte Expertinnen und Experten äußern sich in interessanten Interviews und teilen ihr Fachwissen, wie beispielsweise der Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil, Thiemo Fojkar als Vorstandsvorsitzender des Bundesverband der Träger berufliche Bildung e. V. oder auch die Staatsministerin Dorothee Bär. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen

und Informieren!

Campaign Manager: Nicolas Präger, Lina Bürmann Geschäftsführung: Nicole Bitkin Editor: Alicia Steinbrück Art Director: Aileen Reese Text: Kirsten Schwieger, Katja Deutsch, Chan Sidki-Lundius, Alicia Steinbrück, Armin Fuhrer Coverfotos: Presse, Armin Rimoldi/pexels Distribution&Druck: Die Welt, 2021, Axel Springer SE

Seite 16

Auf unserer Website finden Sie viele weitere interessante Artikel und Interviews.

Andreas Schubert, Leiter des Forschungsund Beratungsinstituts Great Place to Work®

Seite 22 Thiemo Fojkar, Vorsitzender des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung (BBB)

European Media Partner Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.

Herausgegeben von: European Media Partner Deutschland GmbH Rödingsmarkt 20 DE-20459 Hamburg

Tel.: +49 40 87 407 400 Die Inhalte des „Partner Content” in dieser Kampagne wurden in Email: de@europeanmediapartner.com Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen. Web: www.europeanmediapartner.com

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Neues Arbeiten und Lernen

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Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

analysedeutschland.de

ANALYSE

@europeanmediapartnerdeutschland

Ausbildungsplätze sichern! einleitung Die Corona-Pandemie ist die größte Herausforderung unserer Generation. Seit mehr als einem Jahr kämpfen wir gegen das Virus und auch gegen die wirtschaftlichen Folgen. Mit der Kurzarbeit haben wir Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Brücke über ein tiefes wirtschaftliches Tal gebaut und auf diese Weise Massenarbeitslosigkeit verhindert. Gleichzeitig ist wichtig, dass wir auch an die jungen Menschen denken, die am Beginn ihres Berufslebens stehen. Sie brauchen gute Startchancen und in der jetzigen Situation unsere besondere Unterstützung. Foto: BMAS/Dominik Butzmann

I

m letzten Jahr sind

wir – auch dank massiver Unterstützung der Betriebe in der beruflichen Ausbildung – noch mit einem blauen Auge davongekommen. Doch die wirtschaftliche Lage ist seitdem nicht einfacher geworden. Das gilt vor allem für viele kleinere Betriebe, die einen Großteil der Ausbildungsplätze stellen. Was wir für das kommende Ausbildungsjahr brauchen, ist deshalb ein nationaler Kraftakt, damit der Sommer 2021 zu einem „Sommer der Berufsausbildung” wird. Das Bundesministerium für Arbeit

und Soziales unterstützt die Unternehmen bereits seit Juni 2020 mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern” dabei, ihr Ausbildungsniveau zu halten und neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Diese Anreize werden wir für das neue Ausbildungsjahr ab 1. Juni 2021 noch einmal verstärken: Für von der Corona-Krise besonders betroffene Betriebe, die entweder Kurzarbeitergeld bezogen oder einen deutlichen Umsatzeinbruch zu verzeichnen haben, verdoppeln wir die Ausbildungsprämien auf 4.000 Euro, wenn sie ihr Angebot an Ausbildungsplätzen stabil halten. Und wir prämieren solche Betriebe sogar mit 6.000 Euro, wenn sie ihr Ausbildungsniveau

Es geht um die Lebensperspektive einer ganzen Generation junger Menschen.

erhöhen. Gleichzeitig öffnen wir die Ausbildungsprämien auch für größere Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten; bislang liegt die Grenze hier bei 249 Beschäftigten. Zusätzlich verbessern wir auch

den Anreiz, Auszubildende und ihre Ausbilderinnen und Ausbilder trotz Kurzarbeit im Betrieb zu halten. Künftig gibt es nicht nur einen Zuschuss zur Vergütung der Auszubildenden, sondern auch zur Vergütung der Ausbildenden. Auch hier gilt künftig die erhöhte Unternehmensgröße. Zusätzlich führen wir für sehr kleine Ausbildungs-

betriebe mit bis zu vier Beschäftigten einen „Lockdown-11-Sonderzuschuss” von 1.000 Euro je Auszubildenden ein. Das hilft den Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit Corona-bedingt nicht oder nur in geringem Umfang ausüben durften, die Ausbildung aber gleichwohl an mindestens 30 Tagen fortgesetzt haben. Mit der Übernahmeprämie, die

auf 6.000 Euro verdoppelt wird, setzen wir zudem Anreize für die Übernahme von Auszubildenden, die ihre Lehrstelle durch eine Insolvenz verlieren. Auch die Auftrags- und Verbundausbildung stärken wir durch Fördermittel. Diese Investition in die

Zukunft ergänzen wir durch eine Förderung der beruflichen Weiterbildung. Die Digitalisierung und der Strukturwandel unserer Wirtschaft verändern die Anforderungsprofile für viele Beschäftigte. Wir müssen dafür sorgen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von heute auch die Arbeit von morgen machen können. Mit dem Qualifizierungschancengesetz und dem Arbeit-von-morgen-Gesetz haben wir Instrumente geschaffen, die vor allem kleine und mittlere Betriebe bei den Kosten für berufliche Weiterbildung unterstützen.

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales

Was wir für das kommende Ausbildungsjahr brauchen, ist deshalb ein nationaler Kraftakt.

Es geht um die

Lebensperspektive einer ganzen Generation junger Menschen. Sie sollen auch während der Pandemie eine gute und sichere Berufsperspektive in unserem Land haben. Und es geht um Millionen von Beschäftigten, die Perspektiven brauchen, um sich auf die beruflichen Herausforderungen der Zukunft vorbereiten zu können. Für die Fachkräftesicherung in unserem Land ist das von zentraler Bedeutung. Dafür arbeiten wir gemeinsam mit aller Kraft. ANZEIGE

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ANALYSE

SAE Institute – Partner Content

Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

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analysedeutschland.de

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Digitalisierung in der Lehre ist kein Hexenwerk partner content

Martin Endel, zuständig für Culture & Product Development am SAE Institute, erklärt, worauf es in der digitalen Lehre ankommt. Herr Endel, was macht zeitgemäßes Lernen heute aus? Während an vielen staatlichen Schulen und Einrichtungen noch über Digitalisierung diskutiert wird, gibt es bereits erfolgreiche Modelle. Digitales Lernen erfordert weit mehr als die Bereitstellung von technischer Infrastruktur. Wir stellen die Bedürfnisse unserer Studierenden und die verschiedenen Lerntypen in den Mittelpunkt und passen darauf basierend unser Lehrkonzept immer wieder neu an. Das erfordert stete Anpassungsfähigkeit – ist aber kein Hexenwerk. Und wie steht es um die Methoden der digitalen Wissensvermittlung? Den Kern bildet die Kombination von E-Learning und Präsenzveranstaltungen am Campus. Bei theoretischen Vorlesungen werden die Vorzüge der Digitalisierung besonders spürbar. Alle Themen werden zu festen Zeiten live in campusübergreifenden Online-Vorlesungen abgehalten. Dabei legen wir großen Wert darauf, auch den Austausch unter den Studierenden zu ermöglichen. Über die Live-Vorlesungen hinaus steht jede Vorlesung im Nachgang als Aufzeichnung für die gesamte Studiendauer zur Verfügung, so dass diese im Sinne einer optimalen Prüfungsvorbereitung zeitlich flexibel nachbereitet werden kann. Praxisnahe Seminare und Workshops, digital oder am Campus, runden den Lernprozess ab. Welchen Stellenwert nimmt die Projektarbeit bei der digitalen Lehre ein? Die praxisnahe Arbeit an Projekten und in Gruppen steht im Mittelpunkt der Leh-

Martin Endel, Zuständig für Culture & Product Development am SAE Institute re. Die theoretische Wissensvermittlung schafft den nötigen Rahmen und bildet knapp ein Viertel des Lernstoffes. So Gelerntes wird dann direkt in der praktischen Anwendung umgesetzt, erprobt, vertieft und gefestigt. Die Studierenden arbeiten an Games, Filmen, Musikproduktionen und vielem mehr. Das erfolgt seit vielen Jahren schon online und softwarebasiert – also ortsunabhängig. Welche Vorteile hat die Zeit- und Ortsunabhängigkeit? Beides bietet einen immensen Vorteil, gerade für die berufliche Weiterbildung oder das berufsbegleitende Lernen und Studieren. Es gibt keine starren Zeiten für den Präsenzunterricht. So sorgen wir für maximale Flexibilität. Was wird sich am SAE Institute ändern, wenn die Corona-Pandemie überwunden ist? Der offene Austausch untereinander und das praktische Lernen auf Augenhöhe in der Gemeinschaft stellen für uns einen unumstößlichen Kern der Lehre dar. So schulen sich neben den technisch-handwerklichen Fertigkeiten auch maßgebliche Softskills, die unerlässlich für den Erfolg im Berufsleben

„Den Kern bildet die Kombination von E-Learning und Präsenzveranstaltungen am Campus. Bei theoretischen Vorlesungen werden die Vorzüge der Digitalisierung besonders spürbar.“ sind. Nach der Corona-Pandemie werden wir unsere digitalen Lehrangebote beibehalten und zugleich das persönliche Miteinander am Campus wieder stärken. Darauf freuen wir uns sehr!

Auszeichnung für das SAE Institute Das SAE Institute zeigt, wie Digitalisierung in der Lehre funktionieren kann. Seit über 40 Jahren verhilft der private Bildungsanbieter Talenten zum erfolgreichen Berufseinstieg. Mit einem digitalen und praxisnahem Lehrkonzept reagierte das SAE Institute schnell und ohne Unterrichtsausfälle auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie. Damit zählt das SAE Institute unter anderem zu den innovativsten Ausbildungsunternehmen für Medienberufe in Deutschland. Dass das SAE Institute innovativ auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie mit einem flexiblen und sicheren Lehrkonzept reagierte, überzeugte auch die Macher des Innovationspreises TOP 100. Die Auszeichnung unter der Schirmherrschaft von Mentor Ranga Yogeshwar ist der wichtigste Innovationspreis für Unternehmen im Mittelstand. Dabei beurteilen der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien und sein Team die Innovationskraft von mittelständischen Unternehmen anhand von 120 Prüfkriterien. Das SAE Institute wurde 1976 gegründet und zählt zu den weltweit führenden privaten Bildungsanbietern für Berufe in der Kreativ- und Medienwirtschaft und ist an 50 Standorten in 20 Ländern aktiv. In Deutschland ist es mit Niederlassungen in Berlin, Bochum, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München und Stuttgart vertreten. Der Lehrplan ermöglicht bereits nach zwei Jahren einen Abschluss als Bachelor of Arts/ Science. Darauf aufbauend werden verschiedene Master-Studiengänge angeboten. Weitere Informationen: www.sae.edu/deu/de/lehrkonzept und auf www.sae.edu.

www.sae.edu


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Neues Arbeiten und Lernen

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ANALYSE

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Berufliche Weiterbildung zahlt sich aus weiterbildung Strukturwandel, Transformation und Fachkräftemangel machen berufliche Weiterbildung immer dringlicher. Wer in Kurzarbeit ist, kann die gewonnene Zeit dafür nutzen. Text: Kirsten Schwieger Foto: Christin Hume/unsplash

D

er Strukturwandel und die digitale Transformation stellen immer neue Anforderungen an Arbeitnehmer. Berufe verändern sich, manche sterben gänzlich aus. Eine aktuelle Studie der Boston Consulting Group (BCG) belegt, dass der deutsche Arbeitsmarkt in diesem Jahrzehnt immer mehr ins Ungleichgewicht geraten wird: Auf der einen Seite fallen eine Millionen Arbeitsplätze der zunehmenden Digitalisierung zum Opfer, auf der anderen Seite werden bis 2030 Millionen Fachkräfte in der IT-Branche, in Schulen und im Gesundheitswesen fehlen. Zwar erschafft die Digitalisierung auch viele neue Tätigkeitsfelder, doch fehlt es dafür vielerorts an qualifizierten Arbeitskräften. Der Fachkräftemangel schürt den Wettbewerb um Hochqualifizierte und Menschen in Mangelberufen. Durch die Corona-Pandemie hat

der Strukturwandel noch deutlich Fahrt aufgenommen. Deutschland blickt zurück auf ein hartes Jahr mit einem von Kurzarbeit geprägten Arbeitsmarkt. Damit der erhoffte Wirtschaftsaufschwung nach der

Der Fachkräftemangel schürt den Wettbewerb um Hochqualifizierte und Menschen in Mangelberufen.

Durch die strukturellen Veränderungen, die Digitalisierung und auch Corona beschäftigen sich viele Angestellte mit beruflichen Weiterbildungen.

Corona-Krise nicht durch einen Fachkräftemangel ausgebremst wird, will das Arbeitsministerium 2021 zu einem „ Jahr der Ausbildung“ machen – mit finanzieller Unterstützung für Unternehmen und politischen „Ausbildungsbündnissen“. Doch nicht nur die Aus-, sondern auch die Weiterbildung erfährt einen pandemiebedingten Push. So sieht das Arbeitsministerium Kurzarbeit auch als Chance für Branchen im digitalen Umbruch. Die gewonnene Zeit soll genutzt werden, um MitarbeiterInnen für die neue Arbeitswelt fit zu machen. Mit Zuschüssen zu Lehrgangskosten und Arbeitsentgelt leistet die Qualifizierungsoffensive WEITER. BILDUNG der Arbeitsagentur finanzielle Schützenhilfe für Unternehmen. Ein gesondertes Programm für Weiterbildung in Kurzarbeit erstattet unter bestimmten Voraussetzungen die Sozialversicherungs-

beiträge bis Ende 2021. Unabhängig von Kurzarbeit und Corona-Pandemie können Firmen auf Basis des Qualifizierungschancengesetzes Zuschüsse für die Weiterbildung ihrer Beschäftigten beantragen – statt Kurzarbeit. Generell hat jeder, der

Kurzarbeitergeld bezieht, Anspruch auf geförderte Weiterbildung. Auch auch Angestellte und Arbeitssuchende, die mithilfe einer Weiterbildung ihre bisherige Anstellung halten oder eine Neuorientierung wagen wollen, können auf ein großes Fass der Weiterbildungsförderung zurückgreifen. Dies gilt auch für längere Umschulungen, welche durch den Erwerb neuer Kompetenzen den Jobwechsel in gefragtere Berufsfelder ermöglichen sollen. Die meisten Umschulungen in Deutschland werden von Arbeitsagentur, Jobcenter oder Ren-

tenversicherung finanziert. Gute Chancen auf eine Kostenübernahme haben Beschäftigte in Industrien und Branchen, die aufgrund technologischer Entwicklungen oder Auslagerung ins Ausland stark im Umbruch stehen. Aber auch aussichtsreiche Umschülerinnen und Umschüler in boomenden Branchen haben gute Aussichten auf finanzielle Förderung. fakten Beratung zu allen Fragen lebensbegleitenden Lernens bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einem Infotelefon unter der kostenlosen Nummer 0800/2017909. Dort besteht sogar die Möglichkeit zur gemeinsamen Internetrecherche (Co-Browsing) mit den BeraterInnen.

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Analog trifft digital Eine gute Berufsorientierung ist sowohl für SchülerInnen als auch für Unternehmen zur Gewinnung von Nachwuchskräften entscheidend. Insbesondere jetzt ist es wichtig, Studien- und Berufsorientierungsangebote zu schaffen, da sie der Fachkräftesicherung dienen. Daher hat die Wirtschaftsregion Westbrandenburg gemeinsam mit dem Koordinierungskreis Berufsorientierung ein auf die aktuelle Situation angepasstes Maßnahmenpaket zur Berufs- und Studienorientierung für das Jahr 2021 geschnürt. Dabei wird unter anderem auch das Format „Offene Unternehmensbesuche“ erneut angeboten. Hierbei können sich die SchülerInnen ihre Unternehmenstour selbst zusammenstellen. Am 25.09.2021 präsentieren sich die teilnehmenden Ausbildungsbetriebe der Region im Rahmen des gemeinsamen Aktionstages „Offene Unternehmensbesuche“ den Ausbildungsinteressierten. Sie geben ihnen einen Einblick in das Unternehmen und lassen auch typische Tätigkeiten praktisch erproben. Weitere Informationen unter: www.was-willst-du-lernen.de oder auf Instagram @waswillstdulernen. Schauen Sie vorbei! Die Wirtschaftsregion Westbrandenburg besteht aus den Städten Rathenow, Premnitz und Brandenburg an der Havel und wird vom Landkreis Havelland unterstützt.


ANALYSE

IBB – Partner Content

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analysedeutschland.de

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Durch Umschulung neue Jobchancen ergreifen partner content

Beruflich nochmal ganz neu anfangen? Viele, die sich nach jahrelanger Eintönigkeit in ihrem bisherigen Umfeld langsam langweilen, träumen davon. Einige müssen es, weil sie pandemiebedingt ihren sicher geglaubten Job verloren haben oder wegen Kindererziehung, Pflege eines Angehörigen oder einer Erkrankung lange nicht in der Lage waren, einen Beruf auszuüben. „Die Arbeitswelt ist heutzutage extrem schnelllebig, nach nur drei bis sieben Jahren Pause im Job gilt man je nach Branche schon wieder als ungelernt“, sagt Frauke Pohl, Leiterin Umschulungsmanagement beim Institut für Berufliche Bildung (IBB). Das in einer Umschulung neu erworbene Wissen vermittelt Selbstsicherheit und bringt auch denjenigen Menschen große Vorteile, die die 50 schon überschritten haben. Denn der Bedarf von Fachkräften in Deutschland ist nach wie vor hoch. „Vor Kurzem hat bei uns beispielsweise ein 50-Jähriger die Umschulung zum Industriekaufmann abgeschlossen. Die Prüfung hat er mit 1 bestanden, und direkt im Anschluss bekam er einen Job in dem Betrieb, in dem er auch sein Umschulungs-Praktikum absolviert hatte“, berichtet Pohl. Doch wie f indet man nun heraus, welcher Umschulungsberuf wirklich der richtige ist? Am besten informiert man sich ausgiebig im Vorfeld: Man kann auf Internetseiten wie berufenet.arbeitsagentur.de die umfassenden Datenbanken mit Berufsprof ilen ansehen und sich beim Bundesinstitut für Berufsbildung über Ausbildungsberufe informieren. Hilfreich ist auch ein Gespräch mit Menschen, die bereits im Wunschberuf arbeiten. Dazu

„Die Arbeitswelt ist heutzutage extrem schnelllebig, nach nur drei bis sieben Jahren Pause im Job gilt man je nach Branche schon wieder als ungelernt.“

Weitere Informationen unter www.ibb.com

Das Institut bietet seine Kurse an mehr als 600 Standorten in Deutschland an – in vielen Fällen ist eine Teilnahme außerdem ortsunabhängig im Homeoffice möglich.

sollte man sich ehrlich ein paar Fragen beantworten: Wie hoch darf oder muss der Stresslevel sein, damit es mir gutgeht? Welche Art von Arbeit schaffe ich körperlich? Kann ich mir vorstellen, den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen? Stundenlang zu telefonieren? Bei einem kostenlosen Beratungstermin im IBB erfahren Umschulungs-Interessenten außerdem alles über den regionalen Arbeitsmarkt und die besten Jobaussichten – trotz Pandemie und Lockdown. „Es gibt unterschiedliche Wege, eine Umschulung zu machen“, erklärt Frauke Pohl. Bei der betrieblichen Umschulung überspringt man das erste Lehrjahr und muss sich diesen Stoff selbst aneignen. Bei einer außerbetrieblichen Umschulung, wie sie beispielsweise vom IBB angeboten wird, werden alle Inhalte der normalen Ausbildung vermittelt – allerdings in komprimierter Form. „Das Wissen aus dem Umschulungs-Unterricht vertieft man dann durch ein mehrmonatiges Praktikum in einem Unternehmen“, sagt Pohl. Wer bereits über umfangreiche Erfahrungen in einem Beruf verfügt,

kann sich beim IBB auch in mehrwöchigen Intensiv-Kursen auf die Abschlussprüfung vor der jeweiligen Kammer vorbereiten lassen. Manchmal ist es auch ausreichend, sich nur in einem speziellen Bereich weiterzubilden, um seinen Job zu sichern oder die Chance auf einen Wechsel deutlich zu erhöhen. Das IBB hat neben Umschulungen auch geförderte Weiterbildungen für Arbeitssuchende, berufsbegleitende Online-Kurse und Inhouse-Schulungen für Unternehmen im Programm. Das Institut bietet seine Kurse an mehr als 600 Standorten in Deutschland an – in vielen Fällen ist eine Teilnahme außerdem ortsunabhängig im Homeoffice möglich: Statt Präsenzpflicht im Gebäude wird das erforderliche Wissen via Live-Unterricht über die virtuelle Online-Akademie VIONA® vermittelt. Laptop, Bildschirm und Dockingstation stellt das IBB den Umschülern zur Verfügung. Übrigens: Alle IBB-Angebote sind zertifiziert und können daher mit einem Bildungsgutschein bezahlt werden.

„In vielen Fällen ist eine Teilnahme ortsunabhängig im Homeoffice möglich.“ Voraussetzung ist, dass der Kostenträger, etwa die Agentur für Arbeit, der Umschulung zustimmt. Zudem können Umschüler unter bestimmten Voraussetzungen 1.000 Euro für eine erfolgreich vor einer Kammer abgelegte Zwischenprüfung erhalten sowie 1.500 Euro bei Bestehen der Abschlussprüfung. Beruflich nochmal ganz neu anfangen lohnt sich also in jeder Hinsicht. Mit dem IBB Institut für Berufliche Bildung ganz besonders, denn der Weiterbildungsträger unterstützt seine Teilnehmer auch mit professionellem Jobcoaching bei der Anbahnung von Kontakten und der Erstellung des bestmöglichen Lebenslaufes.


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Neues Arbeiten und Lernen

Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

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ANALYSE

@europeanmediapartnerdeutschland

Arten des Studiums

Duales Studium: Viele Varianten möglich

arbeiten ist das Prinzip des dualen Studiums. Absolventinnen und Absolventen eines solchen Studiums haben verschiedene Vorteile. Vor allem sparen sie viel Zeit, sie lernen neben der praktischen Tätigkeit in ihrem Unternehmen aber auch die theoretische Seite ihres Berufes kennen. Außerdem bekommen sie von ihrem Arbeitgeber ein Gehalt ausgezahlt, auf das normale Studenten verzichten müssen. Wer sich für ein

duales Studium entscheidet, muss sich aber auch klar machen, dass eine anstrengende Zeit auf einen zukommen kann. Das gilt vor allem für diejenigen, die ein berufsoder ausbildungsbegleitendes Studium absolvieren, denn dieses läuft neben dem Beruf in der Freizeit ab. Einfacher haben es Absolventen, deren Studium in den Beruf oder die Ausbildung

integriert ist. Hierzu ist eine Absprache mit dem Arbeitgeber nötig. Auch wenn sich Fächer

wie Betriebswirtschaftslehre für ein duales Studium besonders anbieten, so können heute viele Fächer im Rahmen eines solchen Studiums absolviert werden. Als Voraussetzung benötigt man eine Hochschulzugangsberechtigung. Wer sich nicht mit dem Bachelor zufrieden gibt, sondern auch den Master machen möchte, muss meistens auch eine mehrjährige Berufspraxis vorweisen. Für den Ablauf des Studiums gibt es verschiedene Zeitmodelle wie Block- oder Wochenendunterricht. Für ein duales Studium fallen in der Regel Gebühren an.

Foto: Tim van der Kuip/unsplash

Studieren und gleichzeitig praktisch

Informationen gibt es unter:

www.wegweiser-duales-studium.de/infos/ was-ist-ein-duales-studium

Fernstudium: Studieren von Zuhause Keine Seminare, keine Anwesenheitspflicht

Foto: Sarah Shaffer/unsplash

an der Uni, kein Stundenplan – klingt gut, oder? Ist es auch, zumindest für solche Studierenden, die nicht die Möglichkeit haben, in Vollzeit an einer Universität zu studieren. Deshalb muss man trotzdem nicht auf ein Studium mit Abschluss verzichten. Denn für diese Studierenden bietet sich ein Fernstudium an. Es ermöglicht ein Studium von Zuhause.

Die Absolventen erhalten den Lernstoff von ihrer Fernuniversität per Post oder digital zugeschickt und arbeiten dann in Eigeninitiative in den eigenen vier Wänden damit. In manchen Fällen kann eine kurze Phase der Präsenzpflicht aber obligatorisch sein, und zu einem bestimmten Zeitpunkt muss schließlich am Hochschulstandort eine Prüfung abgelegt werden. Am Ende können

der Bachelor- oder Masterabschluss erlangt werden. Die Zugangsvoraussetzungen sind in vielen Fällen dieselben, die auch für das normale Präsenzstudium gelten, also in der Regel die Hochschulreife. Es gibt aber eine ganze Reihe von Ausnahmen, in diesen Fällen wird auf das Abitur verzichtet. Das Fernstudium bietet eine Reihe von Vor-

teilen, aber Achtung: Es birgt auch Risiken. Vor allem sollte sich ein solches Studium nur aufbürden, wer sich wirklich sicher ist, dass er die nötige Motivation und Selbstdisziplin aufbringt. Die Gebühren für ein Fernstudium können hoch sein, aber es gibt Möglichkeiten für eine Förderung. Informationen gibt es unter:

www.studieren-berufsbegleitend.de/ fernstudium/was-ist-das/

Triales Studium: Drei Fliegen mit einer Klappe le des Mittelstandes (FHM) einen Studiengang, mit dem Studierende gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen können: Das triale Studium. Im Rahmen dieses berufsbegleitenden Studiums, das in Hannover, Köln und Bielefeld angeboten wird, können sie innerhalb von nur viereinhalb Jahren drei Abschlüsse gleichzeitig machen: Geselle/-in und Meister/-in im Handwerk sowie Handwerksmanagement Bachelor of Arts (B.A.). Der Anspruch der FHM ist es, gleichermaßen wissenschaftlich und praxisnah auszubilden. Der Studiengang richtet sich nicht nur an die Handwerker, die bereits selbstständig sind oder einen eigenen Betrieb gründen wollen. Unter den künftigen Studenten sind auch Arbeitnehmer, die sich für anspruchsvollere Aufgaben im Unternehmen qualifizieren wollen, beispielsweise eine größere Abteilung leiten wollen.

exakt auf das Handwerk zugeschnitten“, sagt FHM-Rektorin Anne Dreier. Er vereine die beruflich-praktische mit der akademischen Ausbildung und bereite potenzielle Nachwuchsunternehmer und -unternehmerinnen sowie Führungskräfte in kompakter und abgestimmter Form auf ihre Leitungsaufgaben in modernen Handwerksunternehmen vor. Inzwischen arbeitet die FHM mit einer Reihe von Industrie- und Handwerkskammern zusammen. Das Studium findet am Freitagabend sowie an den Samstagen statt, Ferien sind eingeplant. „Der Studiengang ist

Informationen gibt es unter:

www.fh-mittelstand.de/handwerksmanagement Texte: Armin Fuhrer

Foto: c d x/unsplash

Vor mehr als zehn Jahren „erfand“ die Fachhochschu-


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Montanuniversität Leoben:

Zukunft im Blick, Job in der Hand

Was erwarten wir uns eigentlich von der Zukunft? Zum einen geht es um unsere persönliche Entwicklung: Eine interessante Ausbildung und ein guter, sicherer Job, der auch Sinn macht. Zum anderen wollen wir auch das Wohl unserer Umwelt sicherstellen. Dafür braucht es nachhaltige Technologien und Innovationen. Durch unsere Studienrichtungen schaffen wir als Universität gute Aussichten für unsere Studierenden und die Umwelt. Zukunft im Blick, Job in der Hand. Das ist das Credo, wonach in unseren vier Studienbereichen gelehrt wird und das Motto für unsere Absolvent*innen im späteren Berufsleben.

Studienbereich: Rohstoffe und Energie

Studienbereich: Werkstoffe

Ressourcen mit Zukunftspotenzial Der Rohstoff- und Energiebedarf steigt konstant an. Die Konsequenzen dafür muss vor allem die Umwelt tragen. Um gute Aussichten für die Zukunft zu gewährleisten, arbeitest du an einem sorgsamen Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten und neuen Technologien für die Gewinnung von Rohstoffen und Energie. • Studienrichtung Angewandte Geowissenschaften • Studienrichtung Rohstoffingenieurwesen • Studienrichtung International Study Programm in Petroleum Engineering • Studienrichtung Industrielle Energietechnik

Nachhaltigkeit an erster Stelle Um Innovation voranzutreiben müssen auch Materialien ständig neu gedacht werden. Leichter, stärker, billiger reicht nicht mehr. Werkstoffe müssen auch umweltverträglich sein, damit sie gute Aussichten für unseren Planeten schaffen. Du arbeitest aktiv an den Stoffen der Zukunft. • Studienrichtung Werkstoffwissenschaft • Studienrichtung Kunststofftechnik

Studienbereich: Prozess und Produkt Studienbereich: Recycling Alles hat (k)ein Ende In einer Wegwerfgesellschaft, wie der unseren, ist es nicht nur wichtig Bewusstsein für den sorgfältigen Umgang mit Produkten und Abfall zu schaffen. Wo „reduce“ und „reuse“ nicht möglich ist, kommt „recycle“ ins Spiel. Mit der Entwicklung von Recyclingtechnologien schaffst du gute Aussichten für die Umwelt. • Studienrichtung Industrielle Umweltschutzund Verfahrenstechnik • Recyclingtechnik Mit ihrem einzigartigen Profil nimmt die Montanuniversität Leoben eine besondere Stellung in der nationalen wie internationalen Bildungslandschaft ein. Die angebotenen Studienrichtungen können in dieser Form nur in Leoben belegt werden – mit dem Erfolg, dass die Leobener Absolvent*innen zu den begehrtesten Akademiker*innen zählen. Als kleinste technische Universität Österreichs bietet die Montanuniversität ihren Studierenden eine hervorragende Ausstattung und optimale Betreuung durch

So läuft die Zukunft Transportwege und Produktionen müssen noch nachhaltiger gestaltet werden, damit sie den hohen Ansprüchen einer grünen Zukunft gerecht werden. Um gute Aussichten zu schaffen, setzt du dich für effektive Prozesse und Endprodukte ein, die mit unserer Umwelt in Einklang stehen. • • • •

Studienrichtung Metallurgie Studienrichtung Montanmaschinenbau Studienrichtung Industrielogistik Studienrichtung Industrial Data Science

die Lehrenden. Ihr Vorteil ist die überschaubare Größe: Der intensive Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden ermöglicht es, Herausforderungen im Studienalltag schnell zu lösen. „Massenuniversität“ ist in Leoben ein Fremdwort. Die an der Montanuniversität angebotenen Studien orientieren sich am Wertschöpfungskreislauf. Die Nachhaltigkeit aller Prozesse ist dabei ein zentrales Anliegen der Montanuniversität. Das erste Studienjahr ist als Orientierungsphase für alle weitgehend gleich gestaltet,

sodass am Ende des ersten Jahres problemlos und ohne Zeitverlust die Studienrichtung gewechselt werden kann. In diesen ersten beiden Semestern werden die Studienanfänger*innen aus den verschiedenen Schultypen auf einen einheitlichen Level gebracht. Unsere Studierenden beschäftigen sich schon heute mit nachhaltigen Lösungen und schaffen so #guteaussichten für die Umwelt. www.unileoben.ac.at/studieren


10 Neues Arbeiten und Lernen

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ANALYSE

@europeanmediapartnergermany

analysedeutschland.de

Desperately needed fachkräftemangel Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in Deutschland sollen Ausund Weiterbildung verbessert sowie ausländische und abgewanderte Experten geködert werden.

Betreuung und Transparenz im gesamten Recruiting-Prozess – für Unternehmen jeder Größenordnung. Neben der Erstellung von Talent Pools sowie Schulungen für die bestehende Belegschaft, wird zum Aufzeigen klarer Karrierepfade geraten, um Nachwuchskräfte im Unternehmen zu halten. Insbesondere Weiterbildungsmöglichkeiten kommen hierbei besondere Bedeutung zu.

Text: Kirsten Schwieger Foto: Science in HD/unsplash

N

ach vorübergehender Abschwächung durch

die Corona-Pandemie verzeichnet Deutschland weiterhin einen gravierenden Fachkräftemangel über alle Branchen hinweg. Mit weitreichenden Folgen für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit vieler, insbesondere mittelständischer, Unternehmen. Laut aktuellem Kf W-ifo-Fachkräftebarometer behindern die Engpässe in einigen Dienstleistungsbranchen bis zu 44 Prozent der Unternehmen. Bis Ende 2021 prognostiziert man dort für ein Drittel aller Unternehmen deutschlandweit einen Fachkräftemangel.

Vor allem in den MINT-Berufen, aber auch im Gesundheitsbereich, klafft eine große Lücke zwischen Nachfrage und

Bis Ende 2021 prognostiziert man dort für ein Drittel aller Unternehmen deutschlandweit einen Fachkräftemangel. Angebot. Insbesondere IT-Experten sind hierzulande Mangelware, und zwar branchenübergreifend. Laut aktueller Bitkom-Studie waren Ende 2020 86.000 IT-Stellen unbesetzt – der zweithöchste jemals gemessene Wert seit der Ersterhe-

Ergänzend zu einer besseren

Der Fachkräftemangel betrifft in Deutschland so gut wie alle Branchen.

bung im Jahr 2011. Doch nicht nur Akademiker werden händeringend gesucht, auch Fachkräfte im Handwerk und in der Pflege.

Unis strömt, wird es auch in Berufen, die einen Aus- oder Fortbildungsabschluss erfordern, immer schwieriger, geeigneten Nachwuchs zu rekrutieren.

Ausgelöst durch die Digitalisierung

Insbesondere der Mittelstand hat Probleme, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Mit dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BmWi) KMU dabei unterstützen, Fachkräfte zu finden, zu binden und zu qualifizieren. Allerdings sind Mittelständler oftmals nicht willens oder in der Lage, in Sachen Vergütung mit Großunternehmen mitzuhalten. Dennoch empfehlen Experten eine durchdachte Personalstrategie mit dem Fokus auf persönlicher

und befeuert vom demografischen Wandel fehlen vielerorts genau die Mitarbeiter, die den Schritt von der Industrie 3.0 hin zu 4.0 bewerkstelligen sollen. Paradoxerweise steht dem Fachkräfte-Defizit mittelfristig ein Überschuss von Arbeitskräften gegenüber, deren Jobprofile durch die digitale Transformation obsolet werden. Die Engpässe im Fachkräftebereich werden durch den nahenden Rentenbeginn der Babyboomer-Generation noch verstärkt. Weil das Gros der Jugendlichen an die

Aus- und Weiterbildung fordert der Branchenverband Bitkom eine Stärkung von Frauen in der IT und die Förderung qualifizierter Zuwanderung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Diese Maßnahmen hat sich auch die Bundesregierung branchenübergreifend auf ihre Fahnen geschrieben. So will sie zum einen Frauen sowie Ältere stärker in das Erwerbsleben einbinden als auch Geflüchtete gezielt in den Arbeitsmarkt integrieren. Zum anderen fördert sie die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland. Seit März 2020 soll das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) den Zuzug ausländischer Experten durch eine entschlackte Bürokratie beschleunigen. Außerdem spielt die Politik mit dem Gedanken, deutsche Fachkräfte im Ausland zur Rückkehr und für eine Karriere in Deutschland zu begeistern. fakten Mehr als jedes dritte Unternehmen rechnet damit, aufgrund von Fachkräftemangel Aufträge ablehnen oder das Angebot einschränken zu müssen. Zudem wirken sich steigende Personalkosten negativ auf das Geschäftsergebnis aus. In der IT-Branche dauert es durchschnittlich 159 Tage, bis eine offene Stelle wiederbesetzt wird.

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Neue Perspektiven gegen den Fachkräftemangel Immer mehr Menschen entschließen sich, unabhängig von Alter, Erfahrung und Bildungsabschluss, zu einem beruflichen Wechsel. Seitens der Unternehmen haben viele Branchen mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Die AW Academy bietet vielversprechende Möglichkeiten für alle Arbeitnehmer, die auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen – vor allem im IT-Bereich – sind, was mit der steigenden Digitalisierung von Prozessen, Dienstleistungen und Produkten ein immer größeres Thema wird. Ebenso berät und begleitet die AW Academy Firmen jeder Größe und Branche bei der Umschulung des eigenen Mitarbeiterstammes. Insbesondere IT-Spezialisten sind mehr als gefragt, sei es im Bereich der Programmierung, der Beratung oder der Begleitung in die Cloud. Die AW Academy bietet mit ihren Weiterbildungsmöglichkeiten nicht nur den Teilnehmenden die Möglichkeit, ohne Vorwissen in eine neue Branche und in eine neue berufliche Etappe zu gelangen, sondern entlastet auch die Unternehmen, die vom Fachkräftemangel betroffen sind. Bei erfolgreichem Abschluss der kostenfreien 12-wöchigen Ausbildung wird den Teilnehmenden eine unbefristete Stelle bei der Schwesterfirma Academic Work garantiert. Partnerunternehmen können die Absolvierenden dann direkt in der Stelle einsetzen und von den erlernten Qualifikationen profitieren.

Dabei ist AW Academy die Leidenschaft für den neuen Karriereweg wichtiger, als das bisherige Wissen der Teilnehmenden: Die Lernenden benötigen keinerlei Vorkenntnisse oder Erfahrungen im IT-Bereich, wenngleich sich einige schon Fähigkeiten angeeignet haben. Sie sollten aber über potenzialbasierte Kompetenzen wie Motivation oder Lösungsorientierung verfügen. Unter den Absolvierenden sind alle Altersklassen vertreten, außerdem sowohl Hochschulabgänger als auch Berufstätige aus anderen Bereichen und Branchen, insgesamt sind Erfahrungen aber keine Voraussetzungen für die Teilnahme. Auch das Verhältnis von Männern und Frauen ist mit einem Frauenanteil von etwa 35 Prozent ungleich höher als in der Branche üblich. Von eben dieser Heterogenität der Gruppe profitiert jeder einzelne Trainingsteilnehmer und damit auch die späteren Arbeitgeber. Insgesamt versteht sich die AW Academy nicht als Alternative zur Hochschulbildung, sondern bietet eine sinnvolle und effiziente Ergänzung an – sowohl für die Teilnehmenden als auch die Kundenunternehmen. Weitere Informationen gibt es unter www.awacademy.de


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Deutsch lernen an den Goethe-Instituten in Deutschland – Präsenz und Online Das Goethe-Institut ist das offizielle Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland und mit rund 270.000 Kursteilnehmern jährlich der größte Anbieter von Deutschkursen weltweit. In Deutschland verfügt es über ein flächendeckendes Netzwerk von 12 Instituten. Das Goethe-Institut steht für die kompetente und effiziente Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache. Das Erfolgsrezept: Der Unterricht orientiert sich an klaren Lernzielen und stellt die Bedürfnisse der Teilnehmer in den Vordergrund. Unterrichtssprache ist von der ersten Stunde an Deutsch. Die muttersprachlichen Lehrkräfte sind speziell für den Unterricht ausgebildet und bilden sich regelmäßig fort. Die Goethe-Zertifikate bescheinigen das erfolgreiche Erreichen einer Kursstufe. Sie sind international anerkannt und werden von Arbeitgebern und Bildungseinrichtungen wie etwa Hochschulen als Qualifikationsnachweis angesehen. Der abwechslungsreiche Unterricht ermöglicht nicht nur das Deutschlernen, sondern auch, viel über die Kultur zu erfahren. Dazu kommt das kostenlose Übungsangebot „Deutsch für Dich“. In der Community haben Deutschlernende Zugriff auf interaktive Lern- und Übungsmaterialien und können sich mit anderen Mitgliedern austauschen.

sieren auf dem qualitativ hochwertigen Kursmaterial „Deutsch Online“ und unterscheiden sich hinsichtlich Angebotsform und Preis. Zur Auswahl stehen Individualunterricht und Gruppenkurse; Progressionskurse und Intensivkurse, die tutoriert bzw. untutoriert – also ohne Lehrkraft – sein können. Der Individualunterricht garantiert eine maximale zeitliche Flexibilität; man beginnt, wann man möchte und legt das Lerntempo selbst fest. Die Online-Kurse in der Gruppe beginnen zu festgelegten Terminen und sind interaktiv ausgerichtet. Das Deutsch Training Online ist dagegen ein Selbstlernmaterial, das sogar auf dem Smartphone ganz flexibel bearbeitet werden kann. Hinzu kommen hocheffiziente Prüfungsvorbereitungskurse sowie Online-Kurse für Firmenkunden, deren Fachkräfte auf Beruf und Alltag vorbereitet werden. Im Anschluss an die Online-Kurse ist es möglich, in einem Präsenzkurs weiterzulernen.

Hier finden Sie alle Informationen zum Kursangebot:

Susan Zerwinsky, Leiterin Goethe-Institut Mannheim Was macht guten Deutschunterricht aus? Gute Lehrkräfte! Das nehmen wir uns auch für unsere Deutschkurse zu Herzen und bauen voll auf unsere engagierten und motivierten Lehrkräfte. Ihr Lehransatz ist handlungsorientiert und praxisnah. Und das macht letztlich auch den Lernerfolg aus. Unsere Lehrkräfte beraten die Teilnehmenden, wie sie ihre Lernziele sicher erreichen können und trainieren gezielt Fertigkeiten ein, die in den GoetheZertifikaten geprüft werden. Durch was zeichnet sich das Goethe-Institut insbesondere aus? Die Goethe-Institute bieten eine anregende Lernumgebung. Das Lernerlebnis in internationalen Gruppen wird in Begegnungsräumen und unseren Mediotheken vertieft. Unser vielfältiges Kultur- und Freizeitprogramm und unsere kostenlosen digitalen Lernangebote schaffen einen wirklichen Mehrwert für die Teilnehmenden und runden das Lernerlebnis ab.

Seit 2020 haben die Goethe-Institute in Deutschland mehrere Online-Sprachlern-Angebote für Erwachsene (ab 16 Jahren) im Portfolio. Sie ba-

Inwiefern unterstützt das Goethe-Institut Unternehmen? Neben der sprachlichen Ausbildung, die wir komplett übernehmen, unterstützen wir Unternehmen auch bei der sprachlichen Integration ihrer Fachkräfte aus dem Ausland. Die Herausforderungen, sich im neuen Berufsalltag und der fremden Kultur zurecht zu finden, meistern wir mit den Mitarbeitenden gemeinsam. Nur so kann das Onboarding im Job gelingen und letztlich Fluktuation im Betrieb minimiert werden.

Das Goethe-Institut ist mit 157 Instituten in 98 Ländern tätig, davon sind 12 Institute in Deutschland. An zahlreichen weiteren Orten kooperiert das Goethe-Institut mit Partnerorganisationen. Damit verfügt das Goethe-Institut insgesamt über rund 1.000 Anlaufstellen weltweit.

1951 gegründet kann das Goethe-Institut inzwischen 70 Jahre Erfahrung in der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache vorweisen.

Die Goethe-Institute in Deutschland zählten 25.783 Sprachkursteilnahmen im Jahr 2019.

2019 nahmen die Goethe-Institute in Deutschland insgesamt 90.475 Prüfungen auf den Sprachniveaus A1 bis C2 ab.


12 Neues Arbeiten und Lernen

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Kaufmann, Koch oder Klempner? berufsausbildung Schule fertig, und dann? Eine Berufsausbildung ist eine gute Basis, um später auf der Karriereleiter aufzusteigen. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Jesus Terres/unsplash, mostphotos

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Azubis! Ab dem nächsten Jahr erhalten sie im ersten Lehrjahr mindestens 515 Euro. Das hat die Bundesregierung gerade beschlossen. Der Betrag wird in den folgenden Jahren schrittweise weiter erhöht – auf bis zu 620 Euro monatlich im ersten Lehrjahr. Auch im zweiten und dritten Ausbildungsjahr soll es mehr geben. ute Nachrichten für

Wer in Deutschland eine duale Berufsausbildung machen möchte, hat viele Optionen.

eine duale Berufsausbildung machen möchte, hat viele Optionen. Eine kaufmännische Ausbildung ist immer eine gute Idee. Denn kaufmännische Mitarbeiter werden derzeit händeringend gesucht. Für das Gros der Ausbildungsplätze wird zumeist mindestens ein mittlerer Schulabschluss vorausgesetzt. Je nach Branche kommen spezielle Anforderungen dazu. Das können gute Fremdsprachenkenntnisse sein, die im Bereich der Schifffahrt oder im Tourismus besonders wichtig sind. Neben den klassischen kaufmännischen Ausbildungsberufen – dazu gehören unter anderem die Bankkaufleute, die Industrie- und Immobilienkaufleute oder die Hotelkaufleute – gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, um als Kaufmann oder Kauffrau durchzustarten. Denn es kommen immer mehr neue Ausbildungsberufe dazu, 2018 etwa der Kaufmann im E-Commerce. Wer in Deutschland

Meistertitel erwerben und in die Selbstständigkeit gehen. Zwei „linke Hände“ sollte man dafür aber nicht haben, sondern handwerkliches Geschick und Interesse an moderner Technik mitbringen. dualen Ausbildung erwerben die Auszubildenden von Anfang an Berufspraxis und sie lernen ab dem ersten Tag, die an der Berufsschule erlernte Theorie in die Praxis umzusetzen. Zu den beliebtesten Ausbildungsberufen von jungen Frauen gehörten derzeit die Kauffrau für Büromanagement, die Kauffrau im Einzelhandel, die Medizinische Fachangestellte, die Verkäuferin und die Zahnmedizinische Fachangestellte. Junge Männer werden vorzugsweise KFZ-Mechatroniker, Elektroniker, Industriemechaniker, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder Fachinformatiker. Im Rahmen einer

für einen Beruf sollte der Spaßfaktor an erster Stelle stehen. Daneben sind für viele junge Menschen auch das Gehalt, die Attraktivität und Sicherheit eines Berufs Bei der Entscheidung

rund 130 verschiedenen Handwerksberufen sind die Karriereperspektiven gut. Wer genug Ehrgeiz und Durchhaltevermögen hat, kann den Auch in den

Handwerkliche Ausbildungsberufe bilden, auch für Mädchen, eine solide Grundlage.

Wichtig ist, dass die Ausbildung vielseitig und klar gegliedert ist und dass Azubis individuell betreut werden. wichtig. Doch wie erkennt man einen guten Ausbildungsbetrieb? Wichtig ist, dass die Ausbildung vielseitig und klar gegliedert ist und dass Azubis individuell betreut werden. Zudem sollten sie gut auf Prüfungen vorbereitet werden und etwaige Probleme im persönlichen Kontakt mit Vorgesetzten oder mit der Personalabteilung klären können. Ein optimales Verhältnis zwischen Theorie und Praxis sollte ebenfalls gewährleistet sein. Einen guten Ausbildungsbetrieb erkennt man schließlich auch am Angebot einer Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung. Tipp: Capital hat gerade zum dritten Mal Deutschlands beste Ausbilder ausgezeichnet.


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HSB AKADEMIE Weiterbildung & Fernstudium

HSB Akademie – So geht Lernen heute Die beruflichen Anforderungen sind so hoch wie niemals zuvor und gleichzeitig gab es auch noch nie so vielfältige Möglichkeiten, um sich neues Wissen und Kompetenzen anzueignen. Die HSB Akademie – einer der TOP-Weiterbildungsanbieter in Deutschland (Business- Focus Okt./20) – bietet seinen Teilnehmern modernste Online- Weiterbildungen, die smart im Lernen sind und dazu auf die neuen beruflichen Herausforderungen vorbereiten. Besonderer Fokus wird in den Online-Weiterbildungen auf die Kurse im Online Marketing Bereich gelegt. So bietet die HSB Akademie als zertifizierter Bildungsanbieter folgende Kurse für die neue digitalisierte Arbeitswelt an: • Online Marketing Manager/-in (IHK) • Online Marketing Consultant/-in (IHK) • Projektmanager im E- Commerce (IHK) • Social Media Manager/-in (IHK) • Social Advertising Manager/-in (IHK) • Augmented/Virtual Reality Marketing Manager/-in (IHK) • Digital Leader (HSB) mit Daniel Hoch (TOP Speaker) • Personal Branding Junior Consultant (IHK) mit Ben Schulz (Autor des Buches „Das große Personal-Branding-Handbuch“) Alle Kurse der HSB Akademie sind smart im Lernen und durch wöchentliche Live- Vorlesungen mit Top-Dozenten

aus den jeweiligen Branchen praxisnah gestaltet. Durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht sind sie zudem staatlich zugelassen. Geeignet sind die Kurse der HSB Akademie als nebenberufliche Weiterbildung im Rahmen des digitalen Kontextes und zur Marketing- Neuorientierung von Unternehmen. Unsere begeisterten Teilnehmer lernen in modernsten Lerncontents und über unser eigenes social learning network startIQ. Dieses Lernkonzept bietet die Vernetzung mit anderen Teilnehmern und Dozenten sowie ein echtes Gruppengefühl in der eigenen Lerngruppe. Gern können Teilnehmer auch Fördermöglichkeiten wie den Bildungsgutschein (Agentur für Arbeit/Jobcenter) oder landeseigene Fördermittel (bei Förderfähigkeit) nutzen, um die Weiterbildung auch finanziell smarter zu gestalten. Klicken Sie jetzt auf www.hsb-akademie.de und lernen Sie bei einem der TOP-Weiterbildungsunternehmen in Deutschland (Business-Focus Okt./20) in staatlich zugelassenen (ZFU) und zertifizierten (DEKRA Certification GmbH) Fernlernkursen. Wir freuen uns auf Sie!


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Das Homeoffice kann krank machen social health Arbeit im Homeoffice ist im Trend, hat aber ihre Tücken. Denn die räumliche Isolation kann die soziale Gesundheit nachweislich negativ beeinflussen. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Annie Spratt/unsplash

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ie Corona-Pandemie prägt

weiterhin unseren privaten und beruflichen Alltag. Nahezu alle Bereiche des Lebens sind von der Reduzierung sozialer Kontakte geprägt. Dies betrifft auch die vielen Millionen Menschen, die derzeit im Homeoffice arbeiten. Studien zeigen, dass lange Arbeitstage ohne soziale Interaktion zu Gefühlen von Einsamkeit und Isolation, zu einem signifikanten Anstieg des Stresserlebens sowie zu schlimmen Depressionen führen können. Zoom, Teams, Skype & Co. fördern zwar die Kommunikation mit Kollegen und Kunden, die soziale Komponente im Arbeitsleben ersetzen sie allerdings nicht. Forscher prognostizieren, dass wir zukünftig sogar noch deutlich mehr negative Auswirkungen durch die Heimarbeit und das damit verbundene digitale Arbeiten auf die Gesundheit der Menschen erleben werden. Denn das Selbst ist manchmal einfach nicht genug. Doch wie lässt sich dem entgegenwirken? Zunächst einmal ist es

ratsam, zeitliche und örtliche Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben zu ziehen und für Struktur durch einen festen Tagesrhythmus zu sorgen. Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass sich dies positiv auf die mentale und physische Gesundheit auswirkt. Dem regelmäßigen Abschalten und Auftanken kommt dabei eine besonders große Bedeutung zu. Dafür eignen sich alle Aktivitäten außerhalb der

Ein Spaziergang, Walken oder eine Jogging-Runde bei Tageslicht aktivieren neben Serotonin auch die Hormone Dopamin und Adrenalin. Tipp: Bei einem Walk&Talk mit Kollegen oder Freunden lassen sich obendrein auch noch soziale Beziehungen pflegen.

vier Wände gut. Denn das Sonnenlicht ist ein wichtiger Taktgeber für unsere Gesundheit: Natürliche Lichtduschen sind stimmungsaufhellend und erhöhen die Zufuhr des Glückshormons Serotonin. Insbesondere körperliche Aktivität im Freien ist eines der wichtigsten Mittel im Umgang mit dem Blues. Ein Spaziergang, Walken oder eine Jogging-Runde bei Tageslicht aktivieren neben Serotonin auch die Hormone Dopamin (Erzeugung eines Belohnungseffektes) und Adrenalin (Steigerung der Leistungsbereitschaft). Tipp: Bei einem Walk&Talk mit Kollegen oder Freunden lassen sich obendrein auch noch soziale Beziehungen pflegen. Körperliche Bewegung bewirkt auch zu Hause wahre Wunder. Vielleicht können Sie Yoga machen oder an einem On-

line-Fitnesskurs teilnehmen? Sie werden vermutlich spüren, dass es Ihnen dann täglich besser geht. Bewusstes Atmen, Tai-Chi oder Qi Gong: Diese gesundheitsfördernden Achtsamkeitstechniken lassen sich ebenfalls zu Hause, aber auch im Garten, im Park oder Wald bestens umsetzen. Sie können dabei helfen, ein negativ geprägtes Gedankenkarussell zu stoppen und Ängsten nicht zu viel Raum zu geben. Zur Stimmungsaufhellung trägt auch

eine geeignete Ausstattung des Homeoffice bei. Genügend Licht am Arbeitsplatz ist hier besonders wichtig. Positiv fürs Gemüt sind auch helle Farben, Bilder, Fotos und Pflanzen: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und schließlich ist es ratsam, sich auf das Positive zu fokus-

Zur Stimmungsaufhellung trägt auch eine geeignete Ausstattung des Homeoffice bei. sieren. Versuchen Sie doch einmal, sich auch auf die kleinen Freuden im Alltag zu konzentrieren. Das kann ein erfolgreiches Meeting, ein gesundes Mittagessen oder ein endlich abgeschlossenes Projekt sein. Sich zu vergegenwärtigen, wie Sie die derzeitige schwierige Situation bereits gemeistert haben und dass die Krise ein Ende haben wird, kann ebenfalls viel bewirken. Wenn dies alles nichts hilft, sollten Sie sich nicht scheuen, professionelle Hilfe anzunehmen. ANZEIGE – ADVERTORIAL

Alleinerziehend – und trotzdem Auszubildende Beruf und Familie zu vereinen ist für viele Frauen noch immer eine Herausforderung. Besonders schwer fällt dieser Spagat Alleinerziehenden. Statistiken zeigen, dass sie deutlich häufiger von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen sind, als der Rest der Bevölkerung.

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Auch Sabrinas berufliche Zukunft war vor noch nicht all zu langer Zeit ungewiss. Kurz nach der Geburt ihres dritten Kindes scheiterte die Beziehung zu ihrem Partner. Die Rückkehr aus der Elternzeit in ihren alten Beruf als Einzelhandelskauffrau, mit Schichtdienst und einem langen Arbeitsweg, war für die nun alleinerziehende Mutter E ln nahezu unmöglich. tz ori ©

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Die 32-Jährige wendet sich an die Agentur für Arbeit. Die schlägt eine Umschulung vor und verweist Sabrina an das Mehrgenerationenhaus des SOS-Kinderdorf Saar. Denn hier hat man sich mit einem speziellen Ausbildungsprogramm auf die Bedürfnisse von Alleinerziehenden und anderen jungen Menschen mit Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt eingestellt. Sie können im Mehrgenerationenhaus zur Hauswirtschaftskraft ausgebildet werden und sich so beruflich weiterentwickeln. Das Angebot ist nur eines von vielen, mit denen SOS-Kinderdorf im Bereich der schulischen und berufsqualifizierenden Bildung hilft. Gerade für junge Eltern ist das Angebot eine große Chance, weiß die Leiterin des Mehrgenerationenhauses Ursula Zeimet: „Alleinerziehende haben es bei der Suche nach Ausbildungsplätzen oft schwer.“ Auch seien viele konventionelle Ausbildungen nicht einfach mit einer Familie zu vereinbaren. „Bei uns ist das Besondere: Die

Ausbildung kann in Teilzeit absolviert werden“, erklärt Zeimet. Auch Sabrina kennt die Vorbehalte, die Müttern am Arbeitsplatz begegnen. Im Mehrgenerationenhaus macht sie andere Erfahrungen: „Hier hat auch jeder Verständnis, wenn mal ein Kind krank ist.“ Wenn die junge Mutter mit ihrer Ausbildung fertig ist, würde sie gerne noch einen Meister machen und dann als Fachlehrer in einer Berufsschule arbeiten „oder in einer Kindertagesstätte kochen“, sagt sie. Ursula Zeimet ist zuversichtlich, dass diese Träume wahr werden können, denn Hauswirtschaftskräfte sind gesucht: „Ich denke, Sabrina hat sehr gute Chancen. Sie hat Talent und ist mit Freude dabei.“


ANALYSE

BARMER – Partner Content 15

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Wie wirkt sich mobile Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten aus? partner content

Das Besondere an „social health@work“: Die Studie ist repräsentativ für den Teil der deutschen Erwerbstätigen, für die mobile Arbeit aufgrund ihrer Arbeitsinhalte eine Rolle spielen kann. Über dreieinhalb Jahre nehmen halbjährlich jeweils rund 8.000 Erwerbstätige an einer Panel-Befragung teil. Welche Veränderungen nehmen sie durch die digitale und flexible Arbeit wahr? Inwie-

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se

Die weltweite Pandemie hat den Trend zu mobiler Arbeit in den vergangenen Monaten massiv beschleunigt. Die Idee zur gemeinsamen Studie „social health@work“ hatten Prof. Stephan Böhm (Universität St. Gallen) und die Krankenkasse BARMER aber schon lange vor dem Ausbruch von SARS-CoV-2. „Insofern treffen wir mit dem Thema natürlich voll ins Schwarze. Denn wenn sich die Infektionszahlen verringern, ist mobile Arbeit weiterhin Thema. Und dann werden sich vor allem Arbeitnehmer dafür interessieren, wie sich diese für viele neue Arbeitsform auf den Teamzusammenhalt, die Produktivität oder die Gesundheit von Beschäftigten auswirkt. All das finden wir mit unserer Studie heraus“, erklärt Prof. Böhm. Für die BARMER sind die Ergebnisse vor allem interessant, um die Gesundheitsförderung für mobile Arbeitsplätze an die Bedürfnisse der dort Beschäftigen anzupassen und weiterzuentwickeln.

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Prof. Stephan Böhm, Universität St. Gallen weit verändert sich das soziale Miteinander im Team oder eigene Verhaltensweisen? „Wir setzen die Studie in insgesamt acht Wellen um. Schon recht früh können wir auch sehen, welche konkreten Veränderungen die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat“, verspricht Prof. Böhm. Im Mittelpunkt steht dabei immer „social heath“, also die soziale Gesundheit der Beschäftigten. Die Ergebnisse der ersten Befragungswelle zeigten Ende 2020: Gelingt es mobil Beschäftigten, zeitliche und örtliche Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben zu ziehen, wirkt sich dies positiv auf ihre mentale und physische Gesundheit aus. Auch eine höhere digitale Kompetenz hat positive Effekte: Wer bereits ein hohes Know-how im Umgang mit digitalen Anwendungen hat, klagt deutlich seltener

über Schlafprobleme (-18,3 %) und Stress (-6,4 %) als mobil Beschäftigte, die dieses Wissen noch nicht besitzen. Auch virtuelle Führungsfähigkeiten haben Auswirkungen auf die Produktivität und Gesundheit von Beschäftigten. Kommuniziert eine Führungskraft virtuell kompetent und effektiv, schätzen mobil beschäftigten Mitarbeiter ihre eigene Produktivität um zehn Prozent höher ein als

Arbeiten von überall ist der Wahnsinn Oder macht es uns verrückt? Die große BARMER-Studie definiert zusammen mit der Universität St. Gallen social health und liefert Erkenntnisse wie sich flexibles und mobiles Arbeiten auf unsere soziale Gesundheit auswirkt. Jetzt mehr erfahren unter: barmer.de/social-health

Beschäftigte, deren Führungskraft nicht über digitale Skills verfügt. Die Arbeitszufriedenheit steigt bei der erstgenannten Gruppe sogar um 48,3 %. Im Frühjahr 2021 veröffentlichen BARMER und das St. Gallener Forscherteam die Ergebnisse der zweiten Befragungswelle. Aktuelle Informationen, alle Ergebnisse zum kostenlosen Download und ein Film zur Studie gibt es unter: www.barmer.de/social-health


16 Neues Arbeiten und Lernen

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Wichtigstes Kriterium ist eine Vertrauenskultur work-life-balance Great Place to Work® zeichnet jedes Jahr die 100 besten Arbeitgeber Deutschlands aus. Leiter Andreas Schubert erklärt, woran man ein gutes Unternehmen erkennt. Text: Katja Deutsch Foto: Great Place to Work®, Mimi Thian/unsplash

Andreas Schubert, Leiter des Forschungs-und Beratungsinstituts Great Place to Work®

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sind diejenigen, die ihre Mitarbeiter fürstlich entlohnen, dachte man lange. Doch Andreas Schubert, Leiter des Forschungs-und Beratungsinstituts Great Place to Work ® erachtet bei der Bewertung guter Arbeitgeber ganz andere Punkte als wesentlich. Seit 2002 arbeitet das Great Place to Work Institut daran, die besten Arbeitgeber ausfindig zu machen und auszuzeichnen. ie besten Arbeitgeber

bei der Beurteilung von Arbeitgebern weit überschätzt“, sagt er. „Man braucht natürlich eine faire Bezahlung, das ist wichtig. Doch wenn die Kultur nicht stimmt, ist die Bezahlung häufig die harte Währung, die damit zu „Die Bezahlung wird

Wenn die Kultur nicht stimmt, ist die Bezahlung häufig die harte Währung, die damit zu Schmerzensgeld wird.

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Schmerzensgeld wird.“ Und das sei in sehr vielen Unternehmen der Fall. Der Psychologe muss es wissen, er erhält im Zuge des Bewertungsverfahrens für Great Place to Work ® jährlich über zehn Millionen Befragungsdaten weltweit, die Mitarbeitende von Unternehmen aller Branchen und Größen (ab zehn Mitarbeitende) ausfüllen und einreichen können. Über 840 Firmen haben sich allein in Deutschland im letzten Jahr um die Auszeichnung als „Bester Arbeitgeber Deutschlands“ beworben und dabei 60 Einzelfragen zu ihrem Unternehmen beantwortet, die besten 100 wurden ausgezeichnet. „Natürlich müssen die Mitarbeiter ein gutes Auskommen haben, aber wir sehen viele hervorragende mittelständische Unternehmen, die nicht überdurchschnittlich zahlen können. Dafür trumpfen sie bei den Punkten Teamgeist, einer motivierenden Führung, Erfüllung und Spaß – und der besonders guten Arbeitsplatzkultur, die hier herrscht“, sagt Andreas Schubert.

besonders gute Arbeitsplatzkultur? Great Place to Work ® definiert hierzu fünf Werte, die Menschen in den Organisationen erleben, die zu besonderer Motivation beitragen: Glaubwürdigkeit, Fairness, Respekt, Stolz und Teamgeist. Erfolgreiche Unternehmen messen diese Qualitäten durch regelmäßige anonyme Befragungen und schaffen wirksame Maßnahmen, um diese Kultur zu fördern. Sie binden Führungskräfte und Mitarbeitende ein, diese auch dann in die Tat umzusetzen und zu leben. Was bedeutet eine

„Bei den meisten ist

mittlerweile angekommen, dass eine gute Unternehmenskultur keine Kür mehr ist, sondern eine Pflicht, mit einer starken Kultur von innen heraus. Wahre Schönheit kommt von innen! Es geht hierbei darum, worüber auch Joe Biden in seiner Antrittsrede gesprochen hat: Um Kultur und Werte,

um Integrität, Vertrauenswürdigkeit, Fairness, Respekt, um das Miteinander. Das sind im Wesentlichen die Prinzipien, die Menschen brauchen, um ein positives (Arbeits-)leben zu haben.“ die ausschlaggebende Komponente, um ein Unternehmen und seine Mitarbeiter gut führen zu können. Denn Führung wird zunehmend als Unterstützungsfunktion als Vorgesetztenfunktion definiert. Was kann ich tun, damit das Team motiviert ist? Wie kann ich Freiräume entwickeln? Social Leadership bedeutet, eine vertrauensvolle Führung herzustellen. Gerade bei Corona bedingtem Homeoffice unterstellen viele Führungskräfte ihren Mitarbeitenden, dass sie Zuhause kaum arbeiten würden. Wer das ständig hört, arbeitet wahrscheinlich auch wirklich weniger. Besser bindet man seine Mitarbeiter aktiv ein und gibt ihnen Entscheidungsfreiräume. Vertrauen sei dabei

Great Place to Work zeichnet nicht nur die besten Arbeitgeber aus, sondern bietet auch regelmäßige Führungsseminare an. Hier wird hier auch das Thema Purposeness, die Sinnhaftigkeit, diskutiert, angeblich besonders für Berufseinsteiger ein wesentliches Kriterium. Andreas Schubert hält das für Unfug, genauso wie die Aussage, dass eine ausgewogene Work-Life-Balance bei Berufsanfängern ausschlaggebend ist. Denn auch die älteren Mitarbeiter möchten einen Sinn in ihrem täglichen Tun sehen, auch die älteren Kollegen möchten sich in einer fairen Austauschbeziehung befinden. „Das Thema Work-Life-Balance wird falsch gepackt“, sagt der Psychologe. „Es geht bei dem Begriff viel mehr um Selbstbestimmung, Flexibilisierung, um die angemessene Verbindung von Arbeit und privatem Leben.“ Flexibilisierung und Life-Balance sind für ältere Mitarbeiter laut Auswertung der Fragebögen sogar noch wichtiger als für die jungen.

Great Place to Work ausgezeichnet werden, suchen nicht nur die krönende Auszeichnung, sondern erfragen auch Feedback, um ihre Kultur zu verbessern. Denn dies hat starke Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg. Sie sind weitaus krisenresistenter, denn sie haben einen 74 Prozent geringeren Krankenstand und eine um 50 Prozent geringere Fluktuation. Sie zeigen ein deutlich stabileres Wachstum und eine fast doppelt so hohe Umsatzrendite als der Gesamtmarkt. Nicht zuletzt erzeugen die ausgezeichneten Unternehmen eine drei- bis zehnmal so hohe Bewerberquote. Unternehmen, die von

ernst genommen“, so Schubert. „Unternehmen profitieren sehr davon, denn Bewerber suchen nach einer verlässlichen Bewertung.“ Im Vergleich zu Onlineratings, wo sich schlechte Bewertungen kostengünstig entfernen lassen, ist eine Auszeichnung von Great Place to Work eine seriöse und verlässliche Größe – mit weltweiten Standards in über 100 Ländern.

„Unser Siegel wird

Die meisten Unternehmen wissen mittlerweile, wie wichtig eine gute Unternehmenskultur ist.

„Bildung ist der Innovationsmotor für die Post-CoronaGesellschaft!“

Dr. Yvonne Zimmermann, Vorstandsvorsitzende der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG)

interview

Die Corona-Krise hat die Versäumnisse vieler Unternehmen in der digitalen Transformation ans Licht gebracht: Strategische Fragestellungen wie die digitale Readiness und die Anpassungsfähigkeit an große und plötzlich auftretende globale Herausforderungen verlangen schnelles und kompetentes Handeln. Weiterbildung ist der Schlüssel für Transformationsprozesse, sagt Dr. Yvonne Zimmermann, Vorstandsvorsitzende der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) in Montabaur. Text: Alicia Steinbrück, Foto: Presse/ADG

Warum sind Investitionen in Bildung so wichtig für die Post-Corona-Gesellschaft und Wirtschaft? Leistungs- und Zukunftsfähigkeit von Gesellschaft und Wirtschaft lassen sich nur mit digitalem Fachwissen, mit Leadershipund Change-Management-Kompetenzen sicherstellen. Bisher wurde in Weiterbildung nicht ausreichend zielgerichtet investiert – weder seitens der Unternehmen noch der Arbeitnehmer aus quasi eigener Tasche. Nun wäre es dringend an der Zeit, qualitativ hochwertige Bildung als Lösung für unsere heutigen und zukünftigen Herausforderungen zu begreifen. Nur so haben Gesellschaft und Wirtschaft, und nicht zuletzt die Menschen, die Chance, sich eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Viele Unternehmen haben aktuell existenzielle Herausforderungen zu meistern, Investitionen in Bildung stehen oft nicht an erster Stelle. Das stimmt – doch Corona ist ein GameChanger und die Nach-(Qualifizierung) von Beschäftigten muss gerade in Krisenzeiten antizyklisch erfolgen. Nur so lassen sich die Organisations-, Unternehmens- und Personalentwicklung ausrichten auf neue Kompetenzen und Fähigkeiten. Wie werden wir in Zukunft lernen? Mit digitalen Lernangeboten lässt sich Wissenshunger schnell und ohne Reiseaufwand stillen – und das qualitativ überzeugend: Unterricht aus virtuellen Lernräumen ist keine reine frontale Wissensvermittlung mehr, sondern bindet Teilnehmer durch Chats aktiv ein und erlaubt Vernetzung und Austausch in digitalen Lerngruppen. Nach Corona werden wir eine größere Vielfalt und einen Mix aus digitalen und hybriden Lernformaten sowie Präsenzangeboten mit persönlichem Austausch sehen – auch in Alumni-Netzwerken. Informationen: www.adg-campus.de

Aktuell gibt es in Deutschland 1,3 Millionen Auszubildende. Quelle: Destatis


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dm-drogerie markt – Partner Content 17

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Sicher in die Zukunft partner content

Ein Ausbildungsplatz, der Zukunftsperspektiven bietet – dieser Wunsch ist bei Berufseinsteigern momentan stärker denn je. Auch, wenn die CoronaLockdowns und Beschränkungen, die das Virus mit sich bringt, an vielen Unternehmen nicht spurlos vorbeigegangen sind: Nach wie vor ist es wichtig, in Ausbildung zu investieren, davon ist dm-drogerie markt überzeugt. Ob bei Babynahrung oder Körperpflege, Ernährung oder Hygiene, bei der Auswahl des passenden Produkts im dm-Markt wünschen sich viele Kunden Beratung. Dann sind die Kenntnisse der ausgebildeten Fachkräfte gefragt, den Drogisten, die zu den Inhaltsstoffen der Produkte und deren Wirkung Auskunft geben können. Eine Leistung, die von Kunden geschätzt wird. Denn in den vergangenen Monaten haben wir durch Corona erlebt, dass nicht alles selbstverständlich ist: Das Virus zwingt uns Menschen, unsere Routinen zu verlassen und unter anderem mehr auf Abstand zu gehen. „Wir möchten unsere Kunden aber auch weiterhin die positive Einkaufsatmosphäre spüren lassen und ihnen zeigen, dass es sich lohnt, zu dm zu gehen“, erklärt Geschäftsführer Christian Harms. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist für viele der zwischenmenschliche Kontakt besonders

Ein Ausbildungsplatz, der Zukunftsperspektiven bietet – dieser Wunsch ist bei Berufseinsteigern momentan stärker denn je.

wichtig – das gilt auch beim Einkauf. Dazu tragen die Präsenz der Mitarbeiter in den Märkten, die Beratung zur Produktauswahl und der Austausch über kleine Fragen des Alltags maßgeblich bei. Dementsprechend blieb die Lehrstellenzahl für den Ausbildungsstart 2020 unverändert hoch. Auch für 2021 schafft das Unternehmen wieder rund 2.000 Ausbildungs- und Studienplätze und gewinnt dadurch perspektivisch weitere, qualifizierte Mitarbeiter.

Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten Auf die jungen Menschen wartet ein einzigartiges und ganzheitliches Ausbildungskonzept: Neben der fachlichen Qualifizierung für den gewählten Beruf hat die Ausbildung bei dm den Anspruch, den Lernenden einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu ermöglichen. Der Fokus liegt darauf, das eigenständige, selbstentdeckende

Lernen und Handeln zu fördern – ob beim Lernen an praktischen Aufgaben oder während Theaterworkshops, dem sogenannten „Abenteuer Kultur“. Selbstbewusst auftreten, klar kommunizieren: Was sie während dieser Zeit lernen, können die jungen Menschen auch in ihren Berufsalltag einbringen.

Fachlich fundierte Ausbildung Die meisten Lehrlinge zeigen ihre Stärken als Drogisten. Sie beraten Kunden im dm-Markt rund um die Themen Gesundheit, Beauty, Wellness und Foto – und haben dabei immer die neuesten Trends im Blick. Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt anzuschließen. Neben der Ausbildung zum Drogisten und dem dualen BWL-Studium bietet dm auch vielfältige Möglichkeiten im kaufmännischen Bereich sowie in der IT und Logistik. Anna-Lena Cremerius hat ihre Ausbildung zur Drogistin 2018 mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen. „Damit habe ich den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gelegt“, ist sie überzeugt. Nach ihrem Abschluss hat sie schnell mehr Verantwortung übernommen: Heute leitet sie einen dm-Markt in Kiel. Diesen Entwicklungsprozess vom Schüler zum verantwortungsvollen Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft unterstützt und begleitet die Ausbildung – eine wichtige Aufgabe und ein Beitrag zum Gelingen unserer Gesellschaft.

Zu dm-drogerie markt In über 2.000 dm-Märkten von Kiel bis Konstanz sind mehr als 40.000 Kollegen täglich für ihre Kunden da. Das Unternehmen bietet Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in den dm-Märkten deutschlandweit, den Logistikzentren oder der Unternehmenszentrale und IT in Karlsruhe. Informationen und die Möglichkeit, sich direkt zu bewerben, finden Interessierte online unter: dm-jobs.de/machwasdraus

www.dm-jobs.de/machwasdraus


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fakten Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, geboren 1959, studierte Wirtschaftswissenschaften an der TU Braunschweig sowie BWL und Wirtschaftspädagogik in Köln. Neben seiner Tätigkeit am BIBB engagiert er sich in zahlreichen Gremien und Ausschüssen. Esser lebt mit seiner Familie in seiner Geburtsstadt Grevenbroich. In seiner Freizeit geht er gern zur Jagd.

Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser über Digitalisierung:

„Da ist noch Luft nach oben.“


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großes interview Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), über die Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Ausbildung. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Presse

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selbst unterliegt das Berufsbildungssystem einem steten Veränderungsprozess. Kompetenzprofile müssen folglich angepasst werden, damit Berufsbilder nicht aus der Zeit fallen. Um zu verhindern, dass es soweit kommt, wurde 1970 das BIBB gegründet. Dort ist das Thema Digitalisierung bei der Modernisierung von Ausbildungsberufen bereits seit langem ein Schlüsselbegriff. „Wir beobachten, dass sich die Digitalisierung in sehr unterschiedlichem Maß auf die einzelnen Berufe auswirkt“, sagt Friedrich Hubert Esser. „In Berufen im Bereich der IT und des Handwerks, hier insbesondere in der Elektronik, ist sie immanent. Dann gibt es natürlich Berufe, die im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung fortlaufenden Veränderungen unterworfen sind. Dazu zählen zum Beispiel die Zahntechniker und viele Bauberufe. Und schließlich sind da noch neuere Berufe wie etwa der Kaufmann für E-Commerce, die aufgrund der Digitalisierung überhaupt erst entstanden sind.“ ie die Gesellschaft

das Thema Digitalisierung in der Berufsausbildung geht, sieht Friedrich Hubert Esser Handlungsbedarf. „Da ist teilweise noch einige Luft nach oben“, Wenn es um

Unter dem Strich sollte die Maschine dem Menschen dienen, und nicht umgekehrt.

sagt er. Insbesondere in vielen kleineren Betrieben und im Mittelstand sei der digitale Standard noch nicht besonders hoch. „Dies liegt einerseits daran, dass die technischen Rahmenbedingungen nicht sichergestellt sind. Entweder hapert es an der Verfügbarkeit und/oder an der Finanzierung“, so die Erfahrung des Berufsbildungsexperten. „Andererseits fehlt es in vielen Betrieben auch an Experten mit digitalen Kompetenzen, die die Azubis als Innovationsmanager und Lernprozessbegleiter entsprechend anleiten und die digitale Weiterentwicklung vorantreiben können.“ Aufgrund dieser Tatsache stehe beim BIBB die Schulung des Ausbildungspersonals sowie von Prüferinnen und Prüfern ganz weit oben auf der Agenda. seien die Defizite in Aus- und Weiterbildung seit dem Ausbruch der Corona-Krise. Um die Berufsausbildung moderner und zukunftsweisender zu gestalten, hat das BIBB in Abstimmung mit dem Bund und den Sozialpartnern neue berufsübergreifende Standards für alle Ausbildungsberufe definiert. Der qualifikatorische Mindeststandard soll in den Ausbildungsordnungen ab August 2021 aufgenommen werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass alle Auszubildenden digitale Grundkenntnisse erwerben, auf denen sie im Berufsverlauf auf bauen können. „Systemisches Denken und IT-spezifisches Grundlagenwissen sind ebenso zukunftsrelevante Kompetenzprofile wie die bewusste Auswahl spezifischer Medien für die Bewältigung von Arbeitsund Lernaufgaben“, betont Friedrich Hubert Esser. Die sichere Nutzung von Daten, die Übernahme von Verantwortung und hohe Teamfähigkeit würden die zukunftsweisenden Kompetenzprofile abrunden. Bei der Bewältigung des Transformationsprozesses habe auch die Weiterbildung eine herausragende Bedeutung, so Esser weiter. Besonders deutlich geworden

Die meisten Ausbildungen werden im Bereich Industrie und Handel absolviert.

Der beliebteste Ausbildungsberuf unter den Männern ist der zum Kraftfahrzeugmechatroniker.

Es fehlt in vielen Betrieben auch an Experten mit digitalen Kompetenzen. sich in den nächsten Wochen und Monaten über seine Standardaufgaben hinaus vor allem dafür engagieren, die Weiterbildung des Ausbildungs-, Lehr- und Prüfungspersonals sowie die Ausstattung der Lernorte mit modernen Medien voranzutreiben. „Damit wollen wir auch einen aktiven Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der beruflichen Bildung leisten. Dieser ist zwingend notwendig, um die zukünftige Nachfrage nach Fachkräften in Deutschland zu sichern. Denn schon die Finanzkrise 2008/09 hat gezeigt, dass eine einmal erfolgte Abkehr der jungen Generation vom dualen Ausbildungssystem nur unter größten Anstrengungen wieder umzukehren ist“, bilanziert Esser.

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Fragen an Andrea Fammler

Das BIBB wird

Auch wenn Einigkeit darüber besteht, dass die Digitalisierung nicht mehr aufzuhalten, wichtig und nötig ist, findet Friedrich Hubert Esser auch kritische Worte. „Über allem sollte die Frage stehen: Wo bleibt der Mensch?“, formuliert er. „Unter dem Strich sollte die Maschine dem Menschen dienen, und nicht umgekehrt. Dies gilt es angesichts aktueller Entwicklungen stets zu reflektieren. Da ist nicht alles Gold, was glänzt.“ Insofern macht er sich für eine vorausschauende Bildung stark, die den Strukturwandel antizipiert und flexibel auf Veränderungen zu reagieren in der Lage ist. Dabei komme der Risikoüberwachung eine besonders große Bedeutung zu. „Denn was nützt uns eine zunehmende Digitalisierung, wenn es keine Leute mehr gibt, die zum Beispiel bei Störfällen Lösungen mithilfe ihrer handwerklichen Kompetenz herbeiführen können?“

2019 haben 71.300 Menschen eine Ausbildung im Pflegebereich begonnen.

Andrea Fammler, Senior HR Advisor der BWI GmbH

interview

Andrea Fammler, Senior HR Advisor der BWI GmbH, über das Thema Ausbildung. Text: Alicia Steinbrück Foto: Presse Warum ergeben sich neue Ausbildungsberufe durch die digitale Transformation? Als IT-Dienstleister der Bundeswehr liegt bei der BWI GmbH der Fokus auf der Ausbildung von IT-Fachpersonal. Im Fachkräftemangel und veränderten Wissensanforderungen muss die Nachwuchsförderung erweitert werden. Deshalb haben wir unser Ausbildungsprogramm aufgestockt. Wie funktioniert das Onboarding für neue Auszubildende? Wir heißen unseren Nachwuchs mit Welcome Days und Onboarding-Game willkommen. Neben Informationen zu Prozessen und Abläufen erhalten sie Einblicke in die Fachabteilungen und können sich vernetzen. Wir hoffen, dass der Ausbildungsstart im Sommer wieder mit Präsenzveranstaltungen beginnen kann. Was hat es mit dem Konzept „Heimathafen“ auf sich? Im Rahmen ihrer Ausbildung „schnuppern“ die Azubis in verschiedene Bereiche hinein. Mit dem „Heimathafen“ haben die Azubis eine fest zugewiesene Fachabteilung inklusive Ausbildungspaten/-patin, in die sie immer wieder zurückkehren.

10,5 % der Frauen, die sich für eine Ausbildung entscheiden, machen eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement.

35,3 % lauter der Anteil der Frauen in Ausbildung. Quellen: Statista, Destatis


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Flexibleres Lernen durch Digitalisierung e-learning Videokonferenzen, Homeoffice, digitale Klassenzimmer und auch E-Learning sind Begriffe, die insbesondere seit dem Beginn der Corona-Pandemie immer alltäglicher und aktueller werden. Gerade in Krisenzeiten wie jetzt zeigt sich, welche Vorteile die Digitalisierung von Prozessen bietet, wenn es um Lernen, Unterricht und Arbeit geht. Text: Alicia Steinbrück Foto: Annie Spratt/unsplash

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nter E-Learning werden alle Arten des Lernens verstanden, welche durch elektronische Geräte – beispielsweise Laptops oder Tablets – unterstützt werden. Dabei wird bei dem modernen E-Learning, welches im Internet stattfindet, zwischen zwei Arten unterschieden: Computer-Based-Learning und Web-Based-Training. Wird über den Computer, beispielsweise in Form von Lernvideos oder Präsentationen, Wissen vermittelt, handelt es sich um erstgenanntes Computer-Based-Learning. Web-Based-Training bezeichnet hingegen das aktive Lernen mit dem PC. E-Learning kann bereits in

E-Learning kann bereits in nahezu allen Altersgruppen angewandt und genutzt werden.

nahezu allen Altersgruppen angewandt und genutzt werden. Oftmals beginnt es schon bei Kindern im Vorschulalter, beispielsweise mit interaktiven Lernapps auf dem Tablet. Für die Kinder ist es, gerade in unserer digitalen Welt mit einer Omnipräsenz der

Medien, besonders wichtig, eine ausgewogene Medienkompetenz und ein gesundes Medienkonsumverhalten zu erlernen. Auf diese Weise können Menschen bereits im Kindesalter lernen, wie sie Medien – und eben auch E-Learning-Angebote – für sich nutzen können. Auch die Anwendungsbereiche von E-Learning sind zahlreich vorhanden: In der Schule, im Studium, bei weiterbildenden Programmen, in der Berufsausbildung oder auch in der Freizeit, beispielsweise mit Apps zum Lernen von Sprachen auf dem Smartphone. Viele Lernmethoden, die sich bereits in analoger Form bewährt haben, können auch digital angewandt werden. So gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Angebote. Dazu zählen beispielsweise digitale Karteikarten, Zusammenfassungen, Lerngruppen oder Mind Maps. Der Markt ist so breit aufgestellt, dass jeder Lerntyp individuell für

E-Learning eignet sich vor allem für Menschen mit hoher Selbstdisziplin und mit der Fähigkeit zur Eigenmotivation.

sich fündig wird, um Wissen zu erlernen, aufzubereiten und vertiefen zu können. Die Vorteile von E-Learning liegen auf der Hand: Lernpausen können individuell eingelegt werden und das Lerntempo kann, abhängig vom Lernenden, beibehalten werden. Außerdem lassen sich etwaige Übungen und Aufgaben beliebig oft wiederholen. Durch diese interaktiven Übungen festigt sich zudem das Gelernte im Gedächtnis. E-Learning-Interessierte sollten sich außerdem darüber informieren, ob das jeweilige Angebot auch kostenlose Updates beinhaltet, sodass das Material stets auf einem aktuellen Stand bleibt. Was sollten Lernende also,

außer dem Grundgerüst – einem Laptop oder Tablet sowie Internetzugang – noch mitbringen? E-Learning eignet sich vor allem für Menschen mit hoher Selbstdisziplin und mit der Fähigkeit zur Eigenmotivation.


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Wissen für eine nachhaltige neue Wirtschaftsordnung partner content

Können wir mit Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich erfolgreich sein? Das bisherige klassische Gegensatz-Denken von wirtschaftlichem Erfolg und werteorientierter nachhaltiger Entwicklung gilt heute nicht mehr! Im Gegenteil – die Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Kriterien in ausgewogenen Geschäfts- oder Investitionsentscheidungen nutzt dauerhaft allen Stakeholdern. Davon profitieren sowohl Eigentümer, Mitglieder, Kunden, Mitarbeiter, Kooperationspartner, als auch die Gesellschaft – ein absolut zeitgemäßer Ansatz also. Das bedeutet, wir müssen ganz neu denken – und lernen? Akademische Lehre und berufliche Weiterqualifizierung müssen sich ausrichten an einer werteorientierten Ökonomie, die auf Partnerschaftlichkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit beruht. Ich bin überzeugt, dass viele Studierende an einem qualifizierten Abschluss in diesen Zukunftsthemen

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Nicht erst seit Corona wird der Ruf nach einer neuen Wirtschaftsordnung lauter. Regierungen in aller Welt haben die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN) anerkannt und sind aufgefordert, Wirtschaft und Wachstum neu zu denken. Dafür braucht es einen Wissenstransfer zwischen Forschung, Lehre und Praxis, so Prof. Dr. Guido Pfeifer, Geschäftsführer der ADG Business School an der Steinbeis-Hochschule und Inhaber der Professur „Finance and Risk in Cooperatives“.

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Prof. Dr. Guido Pfeifer, Geschäftsführer der ADG Business School und an Modellen interessiert sind, die eine nachhaltige Alternative zum ökonomietheoretischen, gewinnorientierten Mainstream darstellen. Denn nur wenn die Bedürfnisse der Menschen, der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Umwelt in Balance sind, lassen sich Ökonomie und Ethik konsequent intrinsisch verknüpfen. Wie kann ein solcher Wissenstransfer kurzfristig gelingen? Absolventen von ausbildungs- und berufsintegrierten Studiengängen nehmen akademische Lösungsansätze für die praktischen Herausforderungen der Post-Corona-Wirtschaft mit in ihre Unternehmen. Sie bringen aber auch kontinuierlich konkrete Aufgabenstellungen aus ihren Firmen mit ein. So gelingt der Transfer aus Forschung und Lehre in die Praxis: Eine Win-win-Situation für Studierende und ihre Arbeitgeber.

Weitere Informationen unter: www.adg-business-school.de

Erfolgsfaktor Qualifizierung Digitalisierung und Transformation werteorientiert gestalten

Berufliche Qualifizierung für Management, Leadership und Transformation ADG Akademie Akademische Studiengänge in werteorientierter Ökonomik Die ADG-Gruppe bietet Menschen in führenden und gestaltenden Rollen aus kooperativen Unternehmen und Verbundgruppen ein breites Bildungsund Qualifizierungsangebot. Qualifizieren Sie sich mit der ADG digital, hybrid oder in Präsenz auf dem Campus von Schloss Montabaur.

ADG Business School Genossenschaftliche Forschung zu kooperativem Ökonomieverständnis Forschungsinstitut ADG Scientific Präsenz- und Hybrid-Tagungen, Webkonferenzen und Videostudio Hotel und Campus Schloss Montabaur

Campus Schloss Montabaur www.adg-campus.de


22 Neues Arbeiten und Lernen

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Die Digitalisierung schreitet voran

Fragen an Matthias Leimpek

digitalisierung Thiemo Fojkar, Vorsitzender des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung (BBB), über die Digitalisierung im Aus- und Weiterbildungsbereich. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Presse, Marvin Meyer/unsplash

Matthias Leimpek, Wissenschaftlicher Direktor des BCL Business Campus Lahn GmbH

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Im Gespräch mit dem Wissenschaftlichen Direktor des BCL Business Campus über die Arbeit der Zukunft.

Durch die Digitalisierung ergeben sich zahlreiche neue Lernmöglichkeiten.

Thiemo Fojkar, Vorsitzender des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung (BBB)

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eit etwa einem Jahrzehnt schreitet die Digitalisierung in Deutschland voran. Auch im Bereich der Ausund Weiterbildung nutzen immer mehr Menschen digitale Angebote – vorausgesetzt sie verfügen über die hierfür nötige Hard- und Software sowie die entsprechenden Kompetenzen. Beschleunigt wird die Entwicklung durch die Corona-Pandemie. So erfahren viele Unternehmen und Organisationen, aber auch Ämter, Behörden und Schulen derzeit einen Digitalisierungsschub, um den Betrieb weiter am Laufen halten zu können. „Die Corona-Krise wirkt da wie ein Katalysator“, sagt Thiemo Fojkar. Er betrachtet digitalen Unterricht als sinnvolle Alternative zum Präsenzunterricht, gänzlich ersetzen könne digitaler Unterricht den Präsenzunterricht allerdings nicht. „Es

Die Corona-Krise wirkt da wie ein Katalysator.

gibt inzwischen eine Menge guter didaktischer Module, die man sich herunterladen kann, weil man Lernstoff im Selbststudium vertiefen oder nachholen möchte, und die zur Effizienzsteigerung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen beitragen“, unterstreicht Thiemo Fojkar. Zudem würden durch digitalen Unterricht Wegeund Reisezeiten entfallen. Und schließlich eröffne das zeit- und lernortunabhängige Lernen die Möglichkeit, bei einem vergleichsweise viel größeren Kreis an Bildungsträgern passende Lernangebote zu belegen. „Diese regionale Flexibilität kommt zum Beispiel Arbeitssuchenden, die sich im Zuge des derzeit stattfindenden Transformationsprozesses in der Wirtschaft weiterqualifizieren wollen oder müssen, sehr zugute. Und den Bildungsträgern natürlich auch“, so der Diplom-Pädagoge. Die Kehrseite der Medaille: Der Zugang zum Arbeitsmarkt und die Jobsuche ist für Menschen ohne digitalen Zugang erschwert oder verhindert. „Diese Menschen werden in der digitalen Kommunikation unsichtbar und dadurch bei der gesellschaftlichen Teilhabe weiter abgehängt“, beklagt der BBB-Vorsitzende. Darüber hinaus sei die auch die digitale Ausstattung der Schulen und Weiterbildungsanbieter, die im öffentlichen Auftrag

aktiv sind, verbesserungswürdig. Hier sei Deutschland im internationalen Bereich Text: Kirsten Schwieger noch ganz weit hinten, kritisiert Thiemo Foto: Presse Fojkar. Er fordert, dass die Erkenntnisse, die man in der Krise bislang gewonnen Braucht Deutschland Nachhilfe in Sachen digitales Lernen? habe, unbedingt weiterverfolgt werden Ein klares Ja! Deutschland ist immer sollten. Der Bildungsverband setzt sich noch auf Präsenzunterricht ausgerichdaher dafür ein, dass öffentliches WLAN tet – sowohl an den Schulen, als auch und eine digitale Mindestausstattung aus in der beruflichen Qualifizierung. Zwar wird gerade viel vom DigitalisierungsComputer oder Laptop mit Drucker fläschub geredet, allerdings existieren chendeckend allen Menschen zur Verfühierzulande ganz unterschiedliche gung stehen muss. Außerdem macht sich Definitionen von digitalem Lernen. der Verband dafür stark, dass Aus- und Richtiges virtuelles Lernen, in welchem Kompetenzen für das Arbeiten in der Weiterbildungsanbieter, die im öffentlidigitalen Welt entwickelt werden, finchen Auftrag unterwegs sind, zukünftig det momentan kaum statt. mehr finanzielle Unterstützung erhalten, damit sie sich digital besser aufstellen Welche Kompetenzen erfordert die Arbeit der Zukunft? können. „Insbesondere der von GemeinDie Fähigkeit sich selbst zu mananützigkeit geprägte Weiterbildungssektor gen, zu disziplinieren und sich konsewird derzeit von der Politik sträflich quent und eigenmotiviert selbst zu vernachlässigt und in seinen Bemühunführen, und sich damit letzten Endes immer neu zu erfinden, ist Erfolgsgagen um die Weiterbildung von Millionen rant in agilen Zeiten. Heutzutage ist ein von Menschen kaum gewürdigt. Die hoher Grad an Eigenständigkeit und für den Unterricht entstehenden Kosten Eigenmotivation nötig, verbunden mit können teilweise schon längst nicht mehr der Fähigkeit, sich Neuem zu öffnen. 0 gedeckt werden. Das ist für viele Anbie1 Wo 1müssen Staat und Wirtschaft ter existenzgefährdend, wir rennen da jetzt ansetzen? 0 auf eine Insolvenzwelle zu“, bilanziert01 Schule, und 1 Berufsausbildung 04.0 gehören zusammen Thiemo Fojkar. Der BBB arbeitet daher Arbeitswelt 0 1 0 und dürfen nicht getrennt voneinander gemeinsam mit anderen Organisationen 1 1 0werden. Die entsprechenbetrachtet 1 an einer Digitalisierungsoffensive. Fojkar: 0 den Regelwerke müssen konsequent 0 1 1 0 „Lebenslanges Lernen ist in aller Munde, 1 neu ausgerichtet und zukunftsfähig 1 0 0 0 0 aufgestellt 1 jetzt müssen Taten folgen.“ 1 werden.

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Zukunftsjob Informatik? Dann ist ein Karriereweg bei der Techniker Krankenkasse das Richtige für Sie! Willkommen bei der Techniker! Wir lieben IT und gestalten Zukunft. In einer Ausbildung zum Fachinformatiker (m/w/d) für Systemintegration oder Anwendungsentwicklung oder in einem dualen Studium mit Schwerpunkt Angewandte Informatik oder Wirtschaftsinformatik werden Sie zum Experten der Informationstechnologie. Arbeiten Sie mit uns am digitalen Gesundheitswesen von morgen und werden Sie Teil unseres Teams mit mehr als 600 IT-Mitarbeitenden. Dank unserer engagierten und zufriedenen Mitarbeitenden sind wir nicht nur Deutschlands beste Krankenkasse (FOCUS-MONEY, 07/2021) sondern belegen auch Platz 1 im Wettbewerb „Great Place to Work® – Deutschlands Beste Arbeitgeber 2020“. Wir bieten unseren Auszubildenden und dual Studierenden viel, damit das so bleibt: • 35,5 Stunden/Woche & flexible Arbeitszeiten von 6 - 20 Uhr • 28 Tage Urlaub

• Faire Ausbildungsvergütung: 1. Jahr: 967,75 Euro, 2. Jahr: 1.126,62 Euro, 3. Jahr: 1.299,99 Euro, 4. Jahr (nur für dual Studierende): 1.501,85 Euro • Digitales Lernen mit Convertibles • Weihnachtsgeld und vermögenswirksame Leistungen • Zuschuss zum HVV-Profiticket • Betriebssport – von Klettern über Laufen bis Yoga • Hauseigene Kantine Darüber hinaus haben unsere dual Studierenden folgende Vorteile: • Auslandssemester auf Wunsch (im 5. Semester) • Übernahme der Studiengebühren durch die TK Sie wollen sich selbst überzeugen? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere Karriereseiten (tk.de/karriere), unseren Karriereblog (karriereblog.tk.de) und unsere Social Media Kanäle. #eslohntsich Die Fakten haben Sie bereits überzeugt? Dann bewerben Sie sich direkt: tk.de/stellenmarkt

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W e it e r b il d u n g

be ru fl ic he re ha Ausbildung + Studium

Durchstarten statt abwarten! Die Eckert Schulen sind eines der führenden privaten Unternehmen für berufliche Rehabilitation und Weiterbildung in Deutschland.

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Digitale Revolution auf dem Stundenplan Weiterbildung mit „fünf Sternen“ beim Aufbruch in die „Smart Economy“: Die Eckert Schulen als Deutschlands führende Talentschmiede für technische und kaufmännische Fachkräfte gehen neue Wege, um die Studierenden auf die digital-vernetzte Berufswelt von morgen vorzubereiten. Regenstauf — Personalexperten wissen: Der Schlüssel für den beruflichen Erfolg des Einzelnen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands liegt in maßgeschneiderten Aufstiegs- und Bildungsangeboten, die Arbeitnehmer auf die künftigen Herausforderungen der Arbeitswelt vorbereiten. Dieser Ansatz beflügelte den Aufstieg der bayerischen Eckert Schulen zu einem der führenden Weiterbildungsanbieter Deutschlands mit Standorten von Düsseldorf bis Dresden und von Hamburg bis Freiburg. Das Konzept begeistert Absolventen, Unternehmen und auch die Fachwelt gleichermaßen: Eine wachsende Zahl an Auszeichnungen wie die zweimalige Prämierung als „Deutschlands bester Weiterbildungsanbieter“ 2019 und 2020 oder auch der Gewinn von Deutschlands renommiertestem Personalmanagement-Award belegen die Rolle der Eckert Schulen als Schrittmacher für die Zukunft der beruflichen Weiterbildung. Mehr als 100.000 junge und erfahrene Berufstätige haben an Deutschlands größtem privaten Weiterbildungscampus seiner Art in den vergangenen mehr als sieben Jahrzehnten den Turbo für ihre Karriere gezündet. Jährlich legen dort heute rund 9.000 Teilnehmer den Grundstein für einen erfolgreichen Karrieresprung oder für neue Karriereperspektiven. Digitales Lernen und Digital Skills im Fokus Digitales Know-how ist für Deutschlands Unternehmen und damit auch für Arbeitnehmer, Fach- und Führungskräfte nicht nur während der Corona-Pandemie der wichtigste Erfolgsfaktor für die Zukunft. Das gilt insbesondern auch für die mittlere

Führungsebene, allen voran für die Techniker und Meister in den Betrieben. Deutschland steht dabei vor einer gewaltigen Herausforderung. Denn die meisten Bildungs- und Weiterbildungsangebote im Bereich digitaler Kompetenzen sind akademisch oder richten sich ausschließlich an Akademiker.

„Unabhängig von der derzeitigen Konjunktursituation ist es notwendig, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter auf eine zunehmend digitalisierte, vernetzte arbeits- und berufswelt von morgen vorbereiten.“ Alexander Eckert von Waldenfels Vorstandsvorsitzender der Eckert Schulen

Die Talentschmiede, deren Heimat ein fast 30 Hektar großer Campus im Grünen vor den Toren Regensburgs ist, geht deshalb einmal mehr neue Wege, um die Studierenden auf die digital-vernetzte Berufswelt von morgen vorzubereiten: Digitale Zukunftskompetenzen haben dort, bundesweit eine Premiere, erstmals im großen Stil Einzug gehalten

in die Stundenpläne der technischen Fachkräfte von morgen. Neu auf dem Stundenplan ist das Fach „Digitale Transformation“, das Themen wie Vernetzung, Big Data, Data Mining und vieles mehr in den Fokus rückt. Zusätzlich bekommen auch auf Feldern wie Projekt-, Umweltoder Qualitätsmanagement die digitalen Aspekte mehr Gewicht und werden enger miteinander verzahnt werden — wie zum Beispiel die digitale Kollaboration, also die Zusammenarbeit im virtuellen Raum. Dahinter steht vor allem eine Überzeugung: „Unabhängig von der derzeitigen Konjunktursituation ist es notwendig, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter auf eine zunehmend digitalisierte, vernetzte Arbeits- und Berufswelt von morgen vorbereiten“, sagt Alexander Eckert Freiherr von Waldenfels, der Vorstandsvorsitzende der Eckert Schulen. Gelebte Innovation als Schlüssel für den Erfolg Einer der Hauptgründe, warum die Eckert Schulen in bundesweiten Weiterbildungs-Rankings heute regelmäßig weit vorn liegen: „Wir reden nicht nur über Innovation und Digitalisierung, wir leben sie“, ergänzt Gottfried Steger, der stellvertretende Vorstandschef. So habe der Campus bereits während des ersten Corona-Lockdowns quasi über Nacht mit einer einzigartigen Vielfalt an digitalen Angeboten beim virtuellen Lernen und Lehren Maßstäbe gesetzt. „So ist zum Beispiel die Online-Vermittlung von Lerninhalten, deren Verknüpfung mit Präsenz-Kursen und die Zusammenarbeit

in virtuellen Teams bei der TechnikerWeiterbildung an den Eckert Schulen heute bereits gelebte Realität“, macht Markus Johannes Zimmermann deutlich, Geschäftsführer und Leiter der Dr. Eckert Akademie, der größten Technikerschule in Deutschland. „Netzwerk Digitalkompetenz“ als neue Zukunftsinitiative Die Eckert Schulen engagieren sich seit vielen Jahren mit zahlreichen Pilot- und Modellprojekten zur Digitalisierung, um Fachkräfte beim Aufbruch in die digitale Welt der Industrie 4.0 zu unterstützen. Das große Ziel der Eckert Schulen: Fachkräfte von heute sollen mit einem „digitalen Mindset“ auch in der Welt von morgen erfolgreich navigieren können. Auch deshalb entstand jetzt auf Initiative des Unternehmens ein neues bundesweit aktives „Netzwerk Digitalkompetenz“. Als zentrale Plattform des Austauschs wird dieses virtuell im Netz unter www.netzwerk-digitalkompetenz.de und künftig auch mit Veranstaltungen, Beiträgen und Informationsangeboten Praxis-Initiativen rund um diese Zukunftsfrage bündeln, Akteure und Angebote miteinander vernetzen. Bayerns Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, hat die Schirmherrschaft für die neue Initiative übernommen — aus Überzeugung: „Sie schafft echten Mehrwert für Unternehmen und Beschäftigte“, sagt die Ministerin.


24 Neues Arbeiten und Lernen

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Digitales HR-Management

Digitales Recruiting per Videobewerbung Ohne eine performante Personalsoftware läuft heute nichts mehr im HR-Management – zumindest nicht in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern. Je mehr Mitarbeiter, desto mehr administrative Aufgaben. Das fängt schon beim Recruiting an. Das inhabergeführte und unabhängige Software-Unternehmen rexx systems bietet die Abdeckung der vollständigen Prozesskette aller HR-Maßnahmen: von der Stellenbesetzung über Ausschreibung, Interviewmanagement, Vertragsmanagement, Onboarding bis hin zur Zeitwirtschaft, der digitalen Personalakte und dem Talent Management mit allen Facetten. Die ständig weiterentwickelte Software sorgt für die optimale Unterstützung und Vernetzung von HR-Abteilung, Managern und Mitarbeitern. Die modulare Integration der verschiedenen Lösungen ist sowohl in der Cloud als auch auf eigenen Servern möglich. Text: Kirsten Schwieger, Foto: Fotolia

Sich mit einem originellen Video statt einem 0815-Anschreiben zu bewerben, liegt für die Generation Smartphone quasi auf der Hand. Text: Kirsten Schwieger Foto: Fotolia

frühere Generationen stellen Videobewerbungen eine immer wichtiger werdende Spielart auf der Bewerbungs-Klaviatur dar – welche wachsende Akzeptanz bei Unternehmen findet und nicht selten sogar eingefordert wird. Wenngleich nicht für jedes Unternehmen und jede Branche gleichermaßen geeignet, stellen Videobewerbungen eine effiziente und kosteneffektive Recruiting-Lösung dar. Vorstellungs-Videos können als alleinige oder flankierende Bewerbungs-Möglichkeit eingesetzt werden – und in verschiedene Phasen des Recruiting-Prozesses eingebunden werden. Für viele Unternehmen stellen sie eine probate Methode Doch auch für

dar, die anvisierte Zielgruppe zu erweitern. Zudem zahlt ein innovatives Bewerbungserlebnis positiv aufs Employer Branding ein. Abhängig von Unternehmensprofil und ausgeschriebener Stelle ist ein professionell erstelltes Video einem Handy-Clip vorzuziehen. Allerdings setzen die meisten Unternehmen keine perfekt ausgeleuchteten, choreografierten Videos voraus. In erster Linie geht es ihnen darum, einen authentischen ersten Eindruck vom Bewerber zu bekommen. Arbeitgeber, die ganz konkret auf den Person-Organization Fit abzielen, können Bewerber auch konkrete Fragen im Video beantworten lassen. Anbieter von Videobewerbung-Apps haben diese Option integriert, ebenso wie eine standardisierte Kurz-Vita. Jobsuchende können sich direkt in der App per Video auf verschiedenste Stellenanzeigen bewerben. Unternehmen erhalten durch die App einen Pool vergleichbarer Kandidaten in einem strukturierten Prozess.

IT-Weiterbildung auf Lernplattformen Wer in der IT arbeiten will, muss nicht nur „on the job“ lernen, sondern sich nebenbei permanent weiterbilden. Text: Kirsten Schwieger Foto: Fotolia

Mit Chatbots Bewerbungsprozesse vereinfachen Karriereberater sind sich sicher: Der Trend bei Bewerbungen geht in den nächsten Jahren Richtung Chatbots. Diese sparen nicht nur personelle Kapazitäten, sondern reduzieren auch die Abbruchrate von Online-Bewerbungen. Sprachbots können Kontaktdaten erfragen oder Bewerber-Eingaben durch Nachhaken auf ihre Richtigkeit überprüfen. Sie eruieren den gewünschten Kommunikationskanal und beantworten Bewerberfragen mittels semantischem Textverständnis. Chatbots können aber auch selber Fragen stellen und die Anworten anschließend hinsichtlich Wortwahl, Satzbau oder Tonfall analysieren, um konkrete Aufschlüsse über Persönlichkeitsmerkmale der Bewerber zu geben. Sogar das Einverständnis zur EU-DSGVO holen sich gleich zu Beginn der Konversation ab. Text: Kirsten Schwieger, Foto: Fotolia

Dieses unbezahlbare Wissen muss aber dennoch bezahlt werden. Folgende Lernplattformen bieten gute Qualität zu kleinen (oder gar keinen) Preisen. So können sich Technik-Begeisterte auf Lecturio beispielsweise über verschiedenste Formen von Netzwerktechnologie schlau machen. Einsteigern wird in Tutorials HTML und CSS verklickert. Der Branchenriese Udemy bietet zahlreiche Kurse zu IT-Sicherheit, Computernetzwerken und Hacking – allerdings größtenteils auf Englisch. Auch die von den amerikanischen Elite-Universitäten Harvard und MIT gegründete Plattform edX bietet ihre kostenlosen Kurse mit rund 100 Bildungspartnern überwiegend auf englisch an. Dafür kommen Computer- und Datenwissenschaftler genau wie Front-End Web Entwickler dort voll auf ihre Kosten. Auf Informatiker spezialisiert ist die MOOC-Plattform OpenHPI des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts. Die kostenlose Kursangebot umfasst neben Informatik-Grundlagen und Programmiersprachen wie Java oder Python auch Spezialthemen wie Cloud Computing oder In-Memory Datenmanagement.

LinkedIn und Facebook besitzen neuerdings Lernportale für digitale Kompetenzen wie beispielsweise Cloud-Speicher, SEO in TYPO3 und diverse Software-Trainings. Und in der Apple-App iTunes U finden sich kostenlose Bildungsressourcen namhafter Institutionen. Sogar die Netzwerke


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Das virtuelle Klassenzimmer partner content

Ein Plädoyer für mehr Mut und Phantasie in der digitalen Lehre von Gregor Knipper, Managing Director DACH für Jabra Business Solutions.

„Auch nach der Pandemie können Schulen und Schüler von virtuellem (Live-)Unterricht per Video profitieren.“ Mehr als Tools und Technik Um visionär zu denken, braucht es zunächst die Grundlagen. Schulen mangelt es immer noch an Technik, Tools und Beratung. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Dafür müssen vor allem die richtigen Fragen gestellt werden: Welches Equipment, welche Apps und Plattformen sind sinnvoll? Welche Unter-

Unterricht aus dem Home Office – mit der Jabra PanaCast 180°-Kamera und dem Evolve2 40 Headset. Bild: Jabra

richtsformen möchten wir in der Zukunft anbieten – Präsenz, virtuell per Live-Videostream, zeitversetzter Videounterricht, hybride Modelle? Die Fragen sind vielfältig und gerade Lehrern fehlt momentan einfach noch Zeit und Know-how, um sich mit diesem neuen Bereich auseinanderzusetzen. Lehrer, die ihren Unterricht live per Videokonferenz streamen möchten, müssen den Unterricht aber ganz anders vorbereiten und gestalten als ihren normalen Präsenzunterricht, da die Interaktion mit den Schülern hier ebenfalls anders (aber nicht zwingend schlechter) verläuft. So ist es vorstellbar, während des digitalen Unterrichts über Quiz und Umfrage-Tools die Aufmerksamkeit der Schüler hoch zu halten und gleichzeitig einen Eindruck von Verständnis und Stimmung in der Klasse zu bekommen. Bereits jetzt gibt es hierfür tolle Lernsoftware und Apps, die eine kreative Bereicherung für jede Form von Unterricht sein können. Dazu sind aber auch Kreativität und Phantasie gefragt, damit die virtuelle Schulstunde nicht zu starrem Frontalunterricht verkommt. Eine professionelle Audio- und Videokonferenzlösung bildet hier die Grundlage dafür, dass Lehrer und Schüler sich gegenseitig und untereinander sowohl gut sehen als auch hören können, und ist ein absolutes Muss, aber noch lange kein Garant, für gelungenen interaktiven Unterricht.

Jabra ist Förderpartner des Netzwerks Digitale Bildung. www.jabra.com.de/business/education

„Wir von Jabra möchten Schulen und andere Bildungseinrichtungen über die Technologie hinaus beraten und so auf dem Weg in die Zukunft begleiten.“

Ausblick Auch nach der Pandemie können Schulen und Schüler von virtuellem (Live-)Unterricht per Video prof itieren – man denke nur an Themen wie Lehrermangel und Unterrichtsausfall aufgrund von Krankheiten. Ersatzlehrer könnten in Zukunft spontan digital einspringen und zentral, anstatt lokal nur sehr begrenzt, eingesetzt werden. Kleinere Schulen könnten in der Mittel- oder Oberstufe zum Beispiel weitere Sprachen oder spezielle Wahlfächer anbieten, für die sonst weder der geeignete Lehrer noch eine ausreichende Anzahl von Schülern vor Ort vorhanden wären.

Es gibt viele weitere spannende Anwendungsfälle und Vorteile von virtuellem Unterricht – mit etwas Mut und Phantasie kann die Digitalisierung die traditionelle Lehre bereichern. Und dies muss schließlich das Ziel sein. Digitale Lehre kann und soll den Präsenzunterricht nicht komplett ersetzen. Aber vor den Chancen, die sich mit ihr bieten, sollten wir nicht zurückschrecken. Die Politik muss bürokratische Hürden abbauen, die Schulen und Lehrer dem Thema aufgeschlossen gegenüberstehen. Wir von Jabra möchten Schulen und andere Bildungseinrichtungen über die Technologie hinaus beraten und so auf dem Weg in die Zukunft begleiten.

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Als Spezialist für Audio- und Videolösungen für das Büro beschäftigen wir uns bei Jabra schon lange mit dem Thema New Work. Viele Aspekte, die in der Arbeitswelt gelten, finden sich auch im Bildungssektor wieder und lassen sich hervorragend übertragen: Wo liegt zum Beispiel der Unterschied zwischen Großraumbüro und Klassenzimmer? In beiden Räumlichkeiten soll konzentriert gearbeitet werden, trotz zahlreicher Ablenkungen durch Lärm, Störungen, Kollegen bzw. Klassenkameraden. In Büros wird bereits Abhilfe geschaffen: mit Möglichkeiten zum Rückzug, Tools für störungsfreies Arbeiten oder eben auch ‚remoten‘ Arbeitsmöglichkeiten wie dem Homeoffice. In Schulen fehlt ein ähnlicher Ansatz bisher, Homeschooling wurde erst durch die Corona-Krise erzwungen und dementsprechend ohne langfristigen Plan umgesetzt. Im Klassenraum sind es zu große Lerngruppen, die konzentriertes Arbeiten schwierig machen, zuhause dagegen zu viel Isolation – aber es muss kein „entweder, oder“ sein. In der Bildung sind genau wie in der Arbeitswelt dieselben grundsätzlichen Themen von Bedeutung: Kommunikation und Zusammenarbeit, Inhalte vermitteln, verstehen und umsetzen. Um das auch in Bildungseinrichtungen optimal zu erreichen, braucht es einen mutigeren Ansatz als es ihn derzeit gibt.

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Gregor Knipper, Managing Director für Jabra Business Solutions in der Region EMEA Central


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Neue Lernansätze für den digitalen Unterricht werden gebraucht e-learning Millionen Kinder und Jugendliche werden seit einem Jahr ganz oder teilweise per Homeschooling unterrichtet. Was hat sich seitdem getan, was muss besser werden? Dorothee Bär MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, spricht über Erfolge und Herausforderungen beim Unterricht ohne Anwesenheit. Text: Katja Deutsch Foto: Jörg Rüger, Nick Morrison/unsplash

Dorothee Bär MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung Wie hat sich der Online-Unterricht in den Schulen verändert? Zu Beginn der Pandemie waren die Schwierigkeiten ja riesig.

Im vergangenen Jahr hat sich bei der digitalen Bildung mehr getan als in den Jahrzehnten zuvor. Das war auch dringend nötig. Vieles, was vorher undenkbar war, findet heute statt. Der Bund engagiert sich in Sachen Bildung u.a. durch den Digitalpakt Schule mit 6,5 Milliarden Euro für die Digitalisierung an den Schulen. Die Mittel kommen jetzt auch immer stärker in den Schulen an und werden zum Auf bau einer digitalen Infrastruktur, für Endgeräte für Schülerinnen und Schüler oder für Lehrkräfte verwendet.

ter bearbeiten wie sie in ihrer eigenen Schulzeit. Das ist natürlich fatal. Es geht nicht darum, dass Bildung in erster Linie digitaler, sondern besser wird. Und lebensnaher. Unterrichtsstoff wird zudem erlebbarer, das Lernen auch interaktiver, sei es mithilfe von Lernapps oder serios games. Digitale Hilfsmittel bieten auch mehr Raum für individuelle Förderung und Lernfortschritte. Welche Plattform hat sich bewährt? Gibt es einen Überblick darüber, was wo verwendet wird und wie gut sich damit arbeiten lässt?

In einigen Ländern gab es ja zu Beginn der ersten Schulschließungen im vergangenen Jahr noch keine Bildungsplattform, die die Schulen nutzen konnten. Deshalb hat der Bund die HPI-Plattform gleich zu Beginn der Pandemie für diejenigen Schulen zur Verfügung gestellt, die keine landeseigenen Angebote nutzen konnten. Vor der Pandemie hatte das Bundesbildungsministerium die HPI-Schulcloud in der Pilotphase gefördert. Die Schulcloud konnte dann rasch ausgerollt werden. Vor den Schulschließungen haben von nur etwa 180 Schulen die Cloud genutzt. Anfang Oktober waren es schon 3.400 Schulen mit mehr als 1 Mio. registrierten Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften. Momentan entwickeln wir einen Nationalen Bildungsraum als eine Art Meta-Plattform, um bestehende und neue digitale Bildungsplattformen zu einem bundesweiten und europäisch anschlussfähigen Plattform-System verknüpfen. Mit Lernplattformen lassen sich

Unterrichts- und Lernzeiten effektiv nutzen, sofern wir dazu leistungsfähige und datenschutzkornforme Tools anbieten. Wie kann man Grundschulkinder am Rechner aus der Ferne unterrichten?

Digitaler Unterricht ist für Grundschulkinder nicht ideal. Vor allem junge Kinder brauchen viel direkten Kontakt im Klassenraum. Aber auch die bereits erwähnten Gamification-Elemente können helfen. Das Erlernen sozialer Kompetenzen ist ein elementarer Teil der Ausbildung, das soziale Miteinander ist im digitalen Raum anders als physisch vor Ort. In einer Notsituation wie dieser ist Fernunterricht natürlich unumgänglich, aber ich finde nicht, dass sich das für Grundschulkinder verstetigen sollte. Mit Blick auf alle Schulformen lässt sich sagen, dass es selbst innerhalb derselben Klassenstufen ein- und derselben Schule sehr unterschiedlich läuft, je nachdem, ob Lehrerinnen und Lehrer Freude an neuen Lernmethoden und neuer Technik haben oder eben nicht. Auch die Eltern spielen eine große Rolle. Ab welchem Alter kommen Kinder einigermaßen mit dem eigenständigen Lernen/Selbstorganisation klar?

So mit 12 Jahren macht es Sinn, dass Digitalunterricht bei bestimmten Projekten und Themen zum Standard wird. Jugendliche lernen dadurch, sich selbstständig die Zeit einzuteilen und ihr Lernmanagement zu organisieren – eine gute Vorbereitung auf die Arbeitswelt. Damit die Schülerinnen und Schüler nicht nur vor dem PC sitzen, sollten

Im vergangenen Jahr hat sich bei der digitalen Bildung mehr getan als in den Jahrzehnten zuvor. Warum haben es viele Schulen jahrelang versäumt, Mittel aus der dazu bereitgestellten Förderung abzurufen, um sich digital gut aufzustellen?

Die Beharrungskräfte waren sehr groß und der Nutzen des digitalen Lernens wurde in der Vergangenheit zu wenig gesehen. Viele werden nostalgisch, wenn sie an Schule denken. Da erinnert man sich an die eigene Schulzeit und sieht Tafeln mit Kreide vor sich. Ich kenne Eltern, die erfreuen sich daran, dass die Kinder die gleichen Arbeitsblät-

Digitale Möglichkeiten bieten gute Ergänzungen zu herkömmlichen Lernmethoden.

Digitale Hilfsmittel bieten auch mehr Raum für individuelle Förderung und Lernfortschritte. Eltern feste Zeiten vereinbaren und diese auch kontrollieren. Und wenn es gar nicht geht, muss das Spazierengehen oder Fußballspielen draußen eben eingefordert werden. Das wird ja zum Glück mit den jetzt steigenden Temperaturen auch wieder leichter. Sonne ist für uns alle motivationsfördernd. Welche Schritte sind nötig, um E-Learning im Schulunterricht zu verbessern und so für weitere Katastrophen gewappnet zu sein?

Der Unterricht könnte auf absehbare Zeit aus einer Mischung von Präsenzunterricht und digitalem Lernen von Zuhause aus bestehen. Dafür brauchen wir dringend neue Lernansätze, denn stundelange Videokonferenzen sind für Kinder ermüdend. Für uns Erwachsene ja auch. Es braucht zudem eine Art Gütesiegel, was in Deutschland datenschutzrechtlich unbedenklich ist. Wir müssen die Zuständigkeiten der vielen Datenschutzbeauftragten bündeln, so dass es hier bundesweit nur einen Ansprechpartner gibt und nicht für jedes Bundesland einen. Wir brauchen eine „White List“ mit geprüften Anwendungen, aus der die Schulen dann direkt auswählen und über Schnittstellen die Apps dann auch direkt herunterladen können.


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MLU Matthias Leimpek Unternehmensberatung – Partner Content 27 analysedeutschland.de

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Wettbewerbsfaktor lebenslanges Lernen. partner content

„Genau dort, am Menschen, genauer gesagt bei den Führungskräften, muss eine nachhaltige und professionelle Umsetzung der digitalen Transformation ansetzen“, betont Matthias Leimpek, Geschäftsführer und Inhaber der MLU

„Der einzige Weg, dem deutschlandweiten Dilemma des Fachkräftemangels zu begegnen ist Bildung.“

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ath

ari

Die Digitalisierung verändert Produktions- und Arbeitsprozesse, Kompetenzprofile und Karrieren. Neue Geschäftsmodelle, Berufsgruppen und Formen der Zusammenarbeit im (virtuellen) Team entstehen – und zwar in rasantem Tempo. Um mit neuen Anforderungen und veränderten Jobprofilen Schritt halten zu können, benötigen Beschäftigte nicht nur technologisches Know-how, sondern auch neue Kompetenzen. Ein aktuelles Strategiepapier des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zum Qualifizierungsbedarf und den Anforderungen im Zeichen der Digitalisierung macht deutlich, dass Methoden- und Sozialkompetenzen immer wichtiger werden. Neben Planungs- und Organisationsfähigkeit beispielsweise auch die Eigenschaft, sich auf neue Situationen schnell einzustellen und benötigtes Wissen anzueignen – und zwar durch lebenslanges Lernen. Diese Skills müssen Unternehmen durch konsequente Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter fördern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn der ausschlaggebende Faktor der Digitalisierung ist nicht die Technologie, sondern der Mensch.

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Warum Aus- und Weiterbildung sowie neue Denkstrukturen für die digitale Transformation so bedeutend sind.

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Matthias Leimpek, Geschäftsführer und Inhaber der MLU Matthias Leimpek Unternehmensberatung

Matthias Leimpek Unternehmensberatung. Und fügt hinzu: „Nur wenn das Denken in der Unternehmensführung aufgebrochen wird und neue Formen des Führens gefunden werden, lässt sich die Digitalisierung nachhaltig meistern. Und nur dann ist sie auch nachhaltig und mehr als nur ein Strohfeuer.“ Dabei auf externe Hilfe zurückzugreifen, stellt für viele mittelständische Unternehmen einen unschätzbaren Mehrwert dar. Denn für die Umstellung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen müssen auch die Mitarbeiter erfolgreich ins Boot geholt werden. Ein schwieriger Change Prozess, den insbesondere viele Mittelständler unterschätzen. Aber nur wer seine Mitarbeiter in diesem Veränderungsprozess begleitet, ihnen ihre Ängste nimmt und glaubhaft versichern kann, dass sie in der neuen digitalen Welt noch gebraucht werden, wird dort auch erfolgreich ankommen. Allerdings reicht es nicht, dass die Belegschaft mit an Bord ist, also zum Beispiel umfassend informiert ist, sie muss auch qualifiziert sein für die Arbeit der Zukunft. „Dafür braucht es zum einen klassische Weiterbildung, also Wissensvermittlung. Allerdings in digitalen Formaten und in kleinen, in den Arbeitsalltag eingebauten Sequenzen – hier mal ein Podcast, da mal eine Videolernstunde. Und zwar in immer kürzeren Intervallen, denn unser Wissen von gestern ist morgen schon

Digitale Transformation hat viele Handlungsfelder

„Die bestehenden Berufsbilder müssen dringend überarbeitet werden, und zwar um neue Jobs und neue Ausbildungsinhalte.“ überholt“, weiß Leimpek. Der Unternehmensberater ist zudem wissenschaftlicher Direktor der BCL Business Campus Lahn GmbH, die Competence Center und Prüfungszentrum der Allensbach Hochschule in Konstanz ist. Am BCL werden neben Zertifikatsstudiengängen wie dem „Information Security Management“ auch Weiterbildungen rund um das Thema Digitalisierung speziell für Berufstätige – beispielsweise digitale Coaches wie „Digital Business Coach“ – angeboten. Diese digitalen Vordenker beschäftigen sich sowohl aus der Unternehmens- als auch aus der Mitarbeiterperspektive mit digitalen Prozessveränderungen. „Im Bereich der Bildung können wir als Unternehmensberatung im BCL genau das aufnehmen, was wir an Defiziten in Unternehmen feststellen“, beschreibt Leimpek die Synergien zwischen seinen beiden Wirkungsstätten und fügt hinzu: „Die digitalen Coaches müssen über einen riesigen Wissensfundus rund um die Mega-Trends der Digitalisierung, Social Media und Design Thinking verfügen. Im Dialog mit den Mitarbeitern befeuern sie deren Bereitschaft für kontinuierliches, lebenslanges Lernen und kontinuierliche Prozessanpassung.“ Doch reicht das, damit etwa eine Produktionsfachkraft nun entsprechende Roboter bedienen kann? „Nein, es braucht eine grundsätzliche Novellierung der Berufsausbildung. Die bestehenden Berufsbilder müssen dringend überarbeitet werden, und zwar um neue Jobs und neue Ausbildungsinhalte. Warum bilde ich einen Einzelhandelskaufmann nicht gleich zu einem Online-Kaufmann aus?“, fragt Leimpek und fügt hinzu: „Daneben muss die Qualifizierung der digitalen Coaches stehen, die eine neue Position in Unternehmen einnehmen.“ Schule und Berufsausbildung müssen also viel stärker darauf eingehen, was Unternehmen brauchen. Der innovative Mittelstand ist zwar der Dreh und Angelpunkt der deutschen Wirtschaft, aber in Sachen Digitalisierung noch etwas träge. Laut aktuellem Digitalisierungsindex stieg sein Digitalisierungsgrad 2020 im Vergleich zum Vorjahr um zwei Punkte – auf nun 58 von 100 möglichen Punkten. Das liegt teilweise auch an fehlenden Rahmenbedingungen. Dennoch ist die Wirtschaft in Sachen Ausund Weiterbildung laut Leimpek oftmals schon weiter als der Staat. „Mit vereinten Kräften müssen Mitarbeiter so qualifiziert werden, dass die digitale Transformation im Unternehmen gemeinsam gemeistert werden kann“, betont der Unternehmensberater und geht sogar noch einen Schritt weiter: „Der einzige Weg, dem deutschlandweiten Dilemma des Fachkräftemangels zu begegnen, ist Bildung. Und zwar eine Bildung, die immer mehr in die Unternehmen verlagert wird und weniger an Bildungsstätten stattfindet. Nicht lernen fürs Leben, sondern leben fürs Lernen.“

www.leimpek-beratung.de

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28 Neues Arbeiten und Lernen

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Mannheim Business School

INSEAD

in Harvard

Von den Besten lernen

Harvard-Absolvent sein! Der Name steht für sich und bringt weltweit höchste Ehre und Anerkennung. Die Harvard Business School bietet ein zweijähriges Vollzeit-MBA-Programm mit einem allgemeinen Management-Lehrplan, der sich auf die reale Praxis und Geschäftswelt konzentriert. Das Programm erstklassig, die Kurse breit gefächert, das Curriculum stellt man sich anhand seiner Interessen und Fähigkeiten selbst zusammen. Bei der Harvard Business School baut man ein einzigartiges berufliches Netzwerk auf, trifft CEOs, Präsidenten anderer Länder, bekannte Professoren und andere bedeutungsvolle Menschen. Rund 60 Prozent der Abgänger fangen nach dem Ende des Programms in den Bereichen Beratung und Finanzen an. Nach 20 Jahren haben sich fast acht von zehn Absolventen als Unternehmer selbstständig gemacht.

Die private Graduate Business School INSEAD (ursprünglich Institut Européen d’Administration des Affaires) mit Unternehmenssitz im französischen Fontainebleu und Standorten in Singapur und Abu Dhabi zählt zu den angesehensten Business-Schulen der Welt. Das zehnmonatige Full-time MBA-Programm wurde für Berufsanfänger wie Berufserfahrene entwickelt, um ihr volles Potenzial zu entwickeln und ihnen die Türen zu wirklich globalen Karriereoptionen zu öffnen.

Die Zulassung zum MBA Programm ist übrigens unabhängig vom finanziellen Background des Bewerbers. Besteht man also die strengen Auswahlverfahren, ohne sich die Ausbildung überhaupt leisten zu können, übernimmt Harvard alle Kosten. Harvard bleibt man sein ganzes Leben lang verbunden, die Universität in Boston ist viel mehr als nur Ausbildungsstätte.

INSEAD ermöglicht eine personalisierte Karriereentwicklung: In über 75 Wahlfächern kann man seine persönlichen Führungsqualitäten optimieren. Das Besondere an INSEAD ist die einzigartige Diversität: Bis zu 90 verschiedene Nationalitäten aus der ganzen Welt machen multikulturelle Begegnungen mit Gleichalterigen zur Normalität und schulen für das ganze Leben – im beruflichen wie im privaten Kontext. Der straffe Lehrplan führt die Teilnehmer des Programms auf einen Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft, in dem sie zu reflektierten Führungskräften und Unternehmern werden, die spürbare Werte für ihre Organisationen und ihre Gemeinden schaffen. Alumni sagen oft, dass ihr Jahr bei INSEAD ihr Leben stark verändert hat.

77,3 % der deutschen Unternehmen bieten Weiterbildungsmöglichkeiten an.

Die meisten Menschen streben eine Weiterbildung im Gesundheitsbereich an.

Foto: Presse

Foto: Presse

Foto: Benjamin Rascoe/unsplash

Vollzeit-MBA

Foto: Norbert Bach

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entwickelt Führungskräfte ganzheitlich

Copenhagen Business School

Sie sind beruflich erfolgreich und möchte sich noch weiterentwickeln? Dann entscheiden Sie sich für eins der besten Programme für das internationale Top-Management in Europa: Den Mannheim Executive MBA. Der berufsbegleitende Studiengang besteht aus einer Vielzahl von Elementen, die aufeinander aufbauen, eng miteinander verzahnt sind und letztlich ein Ziel haben: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als fachlich beschlagene, entscheidungsstarke, sozial kompetente und verantwortungsbewusste Führungskraft gezielt weiterzuentwickeln. Der Executive MBA vermittelt neben aktuellem ManagementWissen sinnvoll aufeinander abgestimmte Kurselemente und -inhalte, die Hard und Soft Skills verbinden und ausreichend Wahlkurse ermöglichen. Krönung ist das Strategic Business Project, in dem etwas ganz Eigenes, Neues, Einmaliges entsteht. Zudem bieten wir eigene Leadership Blocks an – inklusive Outdoor-Training, der Workshop-Reihe Mannheim Series for Executives oder Teamcoaching. Denn das übergreifende Motto der Mannheim Business School ist Exzellenz. Das Ergebnis des Executive MBA Programms ein auf die Anforderungen erfahrener Führungskräfte abgestimmtes Curriculum auf Weltklasseniveau.

Knapp 3 Millionen Menschen sind aktuell an einer deutschen Hochschule eingeschrieben.

Dänischer MBA

Wenn Sie eine erfolgreiche Führungspersönlichkeit von morgen werden wollen, finden Sie an der Copenhagen Business School die perfekten Voraussetzungen dafür, indem Sie eines der drei weltbekannten MBA-Programme absolvieren, die die CBS anbietet: Einen Full-time MBA, einen Executive MBA und – als weltweite Spezialität mit Fokus auf die Schifffahrtsbranche – einen Executive MBA in Shipping & Logistics, auch bekannt als Blue MBA. Da das Management von Häfen, Reedereien und maritimer Logistik eine sehr spezifische Ausbildung erfordert, hat die Copenhagen Business School ein eigenes MBA-Programm in diesem Bereich konzipiert. Dänemark ist weltbekannt für seine Herangehensweise an Management, Wachstum und Innovation und steht an vorderster Front, wenn es um Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und verantwortungsvolle Führung geht – absolut entscheidende Werte für Unternehmen in der Zukunft. An der Copenhagen Business School wird nach diesem skandinavischen Erfolgsrezept gelehrt. Die berühmte Schule hat einen Weltklasse-Ruf, ein exzellentes Alumni-Netzwerk und alle drei MBA-Programme sind dreifach akkreditiert. Hier finden MBA-Studenten die Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern und gemeinsam mit erfahrenen internationalen Kollegen und weltbekannten Dozenten den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu machen. Texte: Katja Deutsch

Im Jahr 2019 gab es 145.373 Masterabsolventen.

2019 haben in Deutschland 254.142 Menschen ihren Bachelorabschluss gemacht. Quellen: Statista, Destatis


ADVERTORIAL

Der Kasseler MBA jetzt mit vier Vertiefungsrichtungen Uni Kassel passt den berufsbegleitenden MBA an den Zukunftsbedarf der Wirtschaft an Uni Kassel passt den berufsbegleitenden MBA

Managerinnen und Manager bietet der neu

an den Zukunftsbedarf der Wirtschaft an

konzipierte MBA-Studiengang der UNIKIMS

Die UNIKIMS, die Management School der

auch die „Veredelung des ersten akademischen

Universität Kassel, startet zum Wintersemester

Abschlusses an einer Universität“, verweist Prof.

mit dem weiterentwickelten berufsbegleitenden

Mann auf Erfahrungswerte.

MBA-Studiengang, um das Angebot noch zukunftsfähiger zu machen und wichtige Trendthe-

Fachwissen veraltet rasch und muss

men in das Curriculum aufzunehmen.

regelmäßig aufgefrischt werden Reines Fachwissen, sagt Prof. Mann, veralte

Denn Studierende und Unternehmen wünschen

rasch. „Nach fünf bis zehn Jahren ist der Großteil

sich neben der breiten Ausbildung im General

dessen, was man gelernt hat, nicht mehr relevant

Management weitere Schwerpunkte, ohne dabei

für die neuen beruflichen Herausforderungen“, so

Basis und wichtige Schlüsselqualifikationen zu

Prof. Mann. Um Herausforderungen und Chancen

vernachlässigen. So können die Studierenden

des Wandels zu erkennen und zu verstehen, und

nach zwei Semestern, in denen sie sich Ma-

den Studierenden Methoden für ein klar struktu-

nagementkompetenzen auf unterschiedlichen

riertes Vorgehen bei der Analyse und Entschei-

betriebswirtschaftlichen Feldern angeeignet

dungsfindung zu vermitteln, wurde der Studien-

haben, im dritten Semester eine der vier bei

gang 2020/2021 neu konzipiert. Der Studiengang

Unternehmen häufig gewünschten Spezialisie-

vermittelt weitere methodische Fähigkeiten, die

in die jeweiligen Lehrmodule einfließen lassen“,

rungen „Marketing and Sales“, „Innovation and

Gestaltungs- und Implementierungsfähigkeit

sagt Prof. Mann.

Entrepreneurship“, „Digital Business“ oder „Ge-

sowie spezielle Kompetenzen, die das Chartered

neral Management“ wählen. Das vierte Semester

Management Institut (CMI), die OECD und auch

Absolventen empfehlen Studiengang

behandelt einheitlich Themen wie Komplexitäts-

die UNESCO definiert haben.

uneingeschränkt weiter

management und Ideenwerkstatt.

Prof. Dr. Andreas Mann, Akademischer Leiter des Studiengangs

„Das Masterstudium an der UNIKIMS, der Ma-

Das MBA-Studium ist auf fünf Semester ein-

Die Studierenden wollen höheres Einkommen

nagementschool der Universität Kassel, mit dem

schließlich Masterthesis angelegt, das – bis auf

und Anerkennung

Abschluss MBA General Management hat sich

sechs Präsenz-Termine im Jahr jeweils an Wo-

Der erste Studienabschluss, sagt Prof. Mann, sei

für mich total gelohnt“, sagt Jessica Wachendorf

chenenden in Kassel – online stattfindet.

nur die „Eintrittskarte in den Job“. Dann stelle

aus dem Produktmanagement der Deutsche Post

sich die Frage, wie man Kompetenzen aufbauen

AG in Bonn, die das berufsbegleitende Studium

Qualifikation für Führungsaufgaben in einem

und besser werden könne. Der Wunsch nach hö-

Ende 2020 abgeschlossen hat. „Ich habe in

transferorientierten Studiengang

herem Verdienst und mehr Anerkennung sei für

einem breiten Themenspektrum von Accounting

Voraussetzung für die Aufnahme des MBA-Studi-

Teilnehmer eines berufsbegleitenden Studiums

bis hin zu agiler Zusammenarbeit mein Wissen

ums sind ein akademischer Abschluss und erste

ein wichtiges Kriterium, während sich Unter-

erweitert, wie ich es durch berufliche Praxis allein

Berufserfahrung. Für Nicht-Betriebswirte wie

nehmen über die Mitarbeiter mit hoher Moti-

nie hätte ausbauen können.“

Ingenieure, Natur- und Sozial-wissenschaftler in

vation und Zähigkeit freuen würden. So lernen

Führungspositionen ist die Vertiefung in General

die Studierenden im Masterstudium in Kassel,

Auch für Felix Toepsch, bei der Fraport AG verant-

Management die erste Wahl.

wie man neue Geschäftsmodelle entwickelt,

wortlich für die Entwicklung von Geschäftsmodel-

Transformations- und Veränderungsprozesse in

len für die unbemannte Luftfahrt, lief das Master-

„Vielen Führungskräften fehlt eine solide be-

Unternehmensorganisationen implementiert, und

studium an der UNIKIMS wirklich gut. „Dadurch,

triebswirtschaftliche Basis, um die neuen Her-

wie man Unternehmen nachhaltig führt. Auch

dass immer ein Modul an einem Präsenzwochen-

ausforderungen erfolgreich zu bewältigen“, sagt

Methoden zur Ideenfindung und -prüfung sowie

ende in Kassel bearbeitet wurde, war das Studium

Prof. Dr. Andreas Mann, Akademischer Leiter

zum Komplexitäts- und Konfliktmanagement

sehr gut vereinbar mit der Arbeit im Beruf.“

des Studiengangs. Da auch vielen Absolventen

stehen auf der Agenda.

der Disziplinen Betriebswirtschaft und Wirt-

Einladung zur Online-Informationsveranstaltung

schaftswissenschaft Managementkompetenzen

Dozenten sind ausgewiesene Experten in

Prof. Dr. Mann und die UNIKIMS laden alle Inte-

fehlen, wird bei allen Themen in allen Modulen

ihren Fachgebieten

ressierte und Entscheider in Unternehmen zur

des MBA Führungskompetenz vermittelt. Ein

Die Dozenten des Studiengangs kommen weit-

Online-Informationsveranstaltung ein. Termin ist

Naturwissenschaftler beispielsweise muss

gehend aus dem Fachbereich Wirtschaftswissen-

der 08. Juni 2021 um 17.00 Uhr, die Anmeldung

imstande sein, eine Bilanz zu lesen und richtig

schaften der Universität Kassel. Es handelt sich

erfolgt online unter www.unikims.de/mba

zu interpretieren. Er muss zudem wissen, welche

hierbei um erfahrene Dozenten und reputierte

Kommunikationsmedien vor dem Hintergrund

Wissenschaftler. „Damit erhalten die Studieren-

des Informationsverhaltens seiner Zielgruppen

den des MBA-Studiengangs die Möglichkeit,

sinnvoll sind. „Sowohl für angehende Führungs-

Wissen von Experten zu bekommen, die neueste

nachwuchskräfte als auch für bereits etablierte

wissenschaftliche Erkenntnisse generieren und

Kontakt: mann@wirtschaft.uni-kassel.de oppermann@uni-kassel.de www.unikims.de/mba


30 Neues Arbeiten und Lernen

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Berufswahlmessen „Einstieg“ veranstaltung Kurz vor dem Schulabschluss sollte auf die Frage „Was soll ich nach der Schule machen?“ eine Antwort her. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Einstieg

E

inen guten Überblick über die vielen Studien-, Ausbildungsund Berufsmöglichkeiten bieten momentan digitale Berufswahlmessen wie die „Einstieg“. Hier stehen z. B. Online-Tests und virtuelle Beratungsangebote zur Verfügung. Die teilnehmenden Unternehmen, Hochschulen und Gap-Year-Anbieter informieren in der Regel per Live-Vortrag oder im persönlichen Chat über ihre Angebote. Infos zu offenen Stellen, Karrierechancen und Tipps zum Bewerbungsverfahren sind inklusive. Auch der Austausch mit anderen

Die teilnehmenden Unternehmen, Hochschulen und Gap-Year-Anbieter informieren in der Regel per Live-Vortrag oder im persönlichen Chat über ihre Angebote.

Jugendlichen ist möglich – wahlweise per Textchat oder Mikro und Kamera. Noch eindrucksvoller gelingt die Berufswahl auf einer Live-Messe. Die BesucherInnen bekommen hier Infos aus erster Hand und einen persönlichen Eindruck von Hochschulen, Ausbildungsbetrieben oder bestimmten Berufen. An den Messeständen können Jugendliche Fragen stellen. Zudem gibt es spannende Vorträge und Talkrunden. Workshop- und individuelle Beratungsangebote wie etwa Bewerbungsmappen-Checks runden das Angebot ab. Die MesseteilnehmerInnen bekommen also viele Infos an einem Tag und üben ganz nebenbei, sich selbst zu präsentieren. So sind sie später bestens gerüstet für den „Ernstfall Vorstellungsgespräch“.

Termine Einstieg Hamburg Online: 15. April 2021 (14 bis 19 Uhr, Teilnahme kostenlos), Anmeldung unter: www.einstieg.com/hamburg-online Messe Einstieg Köln: 11./12. Juni 2021. Messe Einstieg Frankfurt: 18./19. Juni 2021. Weitere Infos: www.einstieg.com/messen

Die Möglichkeiten eines Bachelor- und Masterstudiums sind vielfältig.

Bachelor- und Mastermessen: Studienwahlevents für AbiturientInnen und Bachelor-Studierende veranstaltung Lohnt sich ein Studium überhaupt? Und welches Studium passt zu mir? Was sind meine persönlichen Interessen und womit habe ich möglicherweise die besten Jobchancen? Reicht der Bachelor heute als Abschluss? Welche Einstiegsmöglichkeiten habe ich mit Bachelor und Master? Antworten auf diese und viele weitere Karrierefragen finden AbiturientInnen, Bachelor-Studierende und Bachelor-AbsolventInnen bei den Studienwahlmessen der Informationsdienste „MASTER AND MORE“ sowie „BACHELOR AND MORE“. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: mario brand werbefotografie

Die Studienwahlmessen punkten vor

allem durch persönlichen Kontakt. In individuellen Beratungsgesprächen erhalten Studieninteressierte auf den Messen zum Beispiel einen wichtigen Einblick in den Studienalltag. Fragen rund um Inhalte, Schwerpunkte und Anforderungen für das Studium können persönlich beantwortet werden. Im Fokus der individuellen Beratungsgespräche stehen neben dem Studienverlauf und der Studieninhalte vor allem auch die Karriereperspektiven sowie die späteren Berufschancen mit dem Studium. Vorgestellt werden bei den Studienwahlmessen Studiengänge aller Fachbereiche: von Wirtschaft und Management über Sprache und Kultur bis hin zu Medien und MINT-Studiengängen. Tipp: Die Erfahrung zeigt, dass es sinnvoll ist, den Messebesuch im Vorfeld zu planen und vorab entsprechende Beratungstermine zu vereinbaren. Abgerundet wird das Angebot der Messen durch ein umfangreiches Vortragsprogramm. Mal geht es um die Wahl des passenden Studiums, mal um

Finanzierungsmöglichkeiten oder auch Tipps dazu, wie AbsolventInnen in der Berufswelt Fuß fassen. Zudem besteht die Möglichkeit, mit den Speakern sowie weiteren ExpertInnen aus dem Bildungsbereich allgemeine Fragen der Studienwahl zu klären. Die aktuellen Messetermine im

Frühjahr 2021: • 23.4.2021: Master Messe Düsseldorf • 24.4.2021: Bachelor Messe Düsseldorf • 27.4.2021: Master Messe Leipzig • 29.4.2021: Master Messe Hannover • 7.5.2021: Master Messe Nürnberg • 8.5.2021: Bachelor Messe Nürnberg

Angepasste Messekonzepte gewähr-

leisten die Sicherheit der BesucherInnen auch während der Corona-Pandemie. Für die Master- und Bachelor-Messen wurde daher ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens können sich die Messetermine allerdings noch ändern. Grundsätzlich gilt: Interessierte müssen sich im Vorfeld der Messen anmelden, um im Falle eines Covid-19-Verdachtsfalls eine Kontaktnachverfolgung sicherzustellen. Die Kontaktdaten werden datenschutzkonform aufbewahrt. Alle weiteren Informationen, auch

über etwaige Terminänderungen, finden sich unter www.master-messen.de und www.bachelor-messen.de

Angepasste Messekonzepte gewährleisten die Sicherheit der BesucherInnen auch während der Corona-Pandemie.


ANALYSE

Territory Embrace – Partner Content 31

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Generation Corona? Träume der Azubis werden kleiner. partner content

Freiheit, Selbstverwirklichung, große Träume. Auszubildende haben hohe Erwartungen an die Zukunft. Doch wie wirkt sich die Corona-Krise auf diese aus?

Ein Drahtseilakt: Ausbildung in Krisenzeiten Dabei sind die Unternehmen durchaus bemüht, den Azubis auch in Krisenzeiten ein Gefühl der Sicherheit zu übermitteln. Das funktioniert vor allem, indem an der Ausbil-

Jetzt downloaden unter ausbildung.de/azubi-report-2021

res

se

Durch die Pandemie steht eine Generation junger Menschen vor einer ungewissen Zukunft. Felix von Zittwitz, Geschäftsführer von Ausbildung.de und Herausgeber des azubi.reports, erklärt: „Auszubildende sind in einer besonders kritischen Situation: Stellen sie doch gerade jetzt die Weichen für ihre Zukunft. Aber was bedeutet es für sie, wenn Betriebe stillstehen, Berufsschulen geschlossen sind und Unklarheit herrscht?“ Der Report geht diesen Fragen nach. Zwischen Oktober und November 2020 wurden rund 2.800 Azubis zu ihrer Situation befragt. Dabei im Fokus: Wie schätzen sie ihre Zukunft ein und wie haben sich ihre Wünsche und Vorstellungen im Laufe der Krise verändert? „Uns überrascht es nicht, dass in diesen Zeiten der Wunsch nach Sicherheit größer wird“, erklärt Felix von Zittwitz. So ist ein sicherer Arbeitsplatz für 69 Prozent der befragten Auszubildenden der größte Wunsch für die Zukunft, für 47 Prozent ist dieser Wunsch stärker geworden. Flexibilität verliert jedoch an Bedeutung: Nur für 22 Prozent der Befragten ist es wichtig, frei und ortsungebunden arbeiten zu können. Die Ansprüche an Selbstverwirklichung zeigen sich nur im Kleinen. Denn neben einer hohen Jobsicherheit wünschen sich Azubis, mit Freude zur Arbeit zu gehen (67 %) und eine gute Work-Life-Balance (62 %). Wo sie das erleben, ist nachrangig. Denn nur elf Prozent der Befragten wünscht sich, in Zukunft noch für den eigenen Ausbildungsbetrieb zu arbeiten.

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o: P

Felix von Zittwitz, Geschäftsführer von Ausbildung.de dung festgehalten wird. So waren im Befragungszeitraum insgesamt nur fünf Prozent der Befragten von Auswirkungen wie geplanter oder bereits durchgeführter Vertragsauflösung oder einer Insolvenz betroffen. Kurzarbeit, die für Azubis bis dato unzulässig war, wurde für 18 Prozent der Befragten veranlasst. Positiv: Rund 79 Prozent der Azubis denken, dass ihr Unternehmen gut durch die Krise kommen wird. Wie sicher sie sich in Corona-Zeiten fühlen, hängt vor allem von einer transparenten Kommunikation und guten Betreuung ab. „Für Unternehmen ist es ein Drahtseilakt, die Krise zu meistern, ohne dabei die Ausbildung schleifen zu lassen. Was viele nicht wissen: Azubis unterliegen besonderem Schutz. Sie dürfen beispielsweise nicht einfach in Kurzarbeit oder ins Homeoffice geschickt werden. Dass dennoch 85 Prozent der Azubis mit der Betreuung in der Krise zufrieden sind, zeigt, dass sich das Gros der Unternehmen vorbildlich verhält“, so der Ausbildungsexperte. Auffällig: Sorgen und Unzufriedenheit steigen mit den Ausbildungsjahren an. So schätzen 20 Prozent der Azubis im dritten Ausbildungsjahr und 29 Prozent der Azubis im vierten Ausbildungsjahr ihre Übernahmechancen als schlech-

„Für Unternehmen ist es ein Drahtseilakt, die Krise zu meistern, ohne dabei die Ausbildung schleifen zu lassen.“ ter ein. Zudem befürchtet jeder Dritte, seine Abschlussprüfung aufgrund von Unterrichtsausfällen nicht zu bestehen. Haben sich die Azubis krisenbedingt bereits von ihrem Traum nach Freiheit und Selbstverwirklichung verabschiedet, halten nun auch noch existenzielle Sorgen Einzug. „Wenn kaum Klarheit herrscht, ist es natürlich schwer, den Auszubildenden Sicherheit zu vermitteln. Wir empfehlen dennoch, so offen wie möglich mit ihnen über ihre Zukunft zu sprechen und nicht die Kommunikation einzuschränken, nur weil gerade nicht alle Fragen beantwortet werden können. Die jungen Menschen müssen schließlich nicht nur die aktuelle Situation aushalten, sondern sind zusätzlich auch mit einer ungewissen Zukunft konfrontiert“, sagt Felix von Zittwitz. „Uns als Gesellschaft muss es gelingen, eine Generation Corona zu verhindern und ihnen starke und attraktive Perspektiven aufzuzeigen.“ Ausbildung.de ist mit 2,4 Millionen Besuchern im Monat das reichweitenstärkste Ausbildungsportal Deutschlands. Was Azubis bewegt, ermittelt das Portal seit 2015 mit dem azubi.report. Der azubi.report 2021 ist kostenlos unter www.ausbildung.de/azubi-report-2021 erhältlich. Infos: www.ausbildung.de/info


32 Neues Arbeiten und Lernen

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Zukunft der Forschung und Entwicklung mint Studienfächer der MINT-Bereiche bieten einiges an Potenzial für die Zukunftsperspektiven der Studierenden und Interessierten. Zu den MINT-Fächern zählen alle Studiengänge, welche zu den Bereichen der Mathematik, Informatik, Technik sowie Natur- und Ingenieurswissenschaften gehören – unter anderem auch Geologie oder Astronomie. Text: Alicia Steinbrück Foto: Louis Reed/unsplash

I

nsbesondere Deutschland gilt dabei als Standort der – besonders wirtschaftlichen – Innovation, denn Studierende, Studieninteressierte und -absolventen haben hier die Möglichkeit, bei verschiedenen Initiativen und Institutionen Förderung und Unterstützung zu erhalten. In Deutschland leben und arbeiten etwa 2,3 Millionen MINT-Akademiker.

Und wie sieht die Studienlandschaft und -auswahl für die MINT-Bereiche aus? Im Jahr 2015 betrug der Anteil unter den Studierenden des MINT-Bereiches immerhin nicht zu unterschätzende 40 Prozent. Dabei war etwa ein Drittel der Studierenden weiblich. Für die Studieninteressierten ist ein Einstieg in die Branche, wenn es um die bürokratischen Hürden geht, teilweise einfacher als bei anderen. Zulassungsbeschränkungen sind, sofern sie denn überhaupt vorhanden sind, nicht hoch. Ist das Studium im MINT-Bereich erfolgreich abgeschlossen, können sich die Absolventen auf eine berufliche Zukunft in der Forschung und Entwicklung freuen. Dabei kann sogar die knappe Hälfte der Studierenden direkt nach dem Uniabschluss eine Arbeitsstelle mit Leitungsfunktion besetzen. Der guten Zukunftsperspektive stehen allerdings hohe Abbruchquoten gegenüber.

Studiengänge in diesem Bereich werden häufig durch einen Mangel an Vorwissen und Informationen abgebrochen. Um Kinder und Heranwachsende früh in den Bereich einzubringen und Interesse bei ihnen zu wecken, ist eine frühkindliche Förderung, bestenfalls bereits ab dem Kindergarten, sinnvoll. Spätestens Schulen sollten dann mittels Praxistagen, Laboren,

In Deutschland leben und arbeiten etwa 2,3 Millionen MINTAkademiker.

Praktika oder auch Vorträgen Initiative zeigen und den Schülerinnen und Schülern mitgeben, wie vielfältig und spannend die Möglichkeiten von MINT sind. Eine Maßnahme, die genau dieses Ziel verfolgt, ist die Initiative „Zukunft schaffen“, bei welcher die Bundeskanzlerin Angela Merkel Schirmherrin ist. Ziel ist es, junge Berufseinsteiger und Absolventen in MINT-Berufen zu unterstützen. Dabei steht auch der Punkt im Vordergrund, dass es wünschenswert wäre, wenn sich mehr Frauen in den Bereichen beteiligen würden – was ebenfalls durch mehr Förderung und Information passieren soll.

Der sogenannte „Scully-Effekt“ zeigt, dass auch Medien die Wahrnehmung und Bildung eines Menschen beeinflussen. Die Rolle der Dana Scully bei „Akte X“ beeinflusste nach einer Studie des Geena Davis Institute of Gender in Media die Berufswahl von Mädchen und jungen Frauen. Die Befragten, die Scully kannten, entschieden sich eher für eine Karriere in der Technik und Naturwissenschaft. Von diesen gaben die meisten zusätzlich an, dass Scully ihnen als Vorbild diente, und sie in der Berufswahl beeinflusste – ganz nach dem Motto: „Was sie kann, kann ich auch.“

Nach dem Studium im MINT-Bereich können sich die Absolventen auf eine berufliche Zukunft in der Forschung und Entwicklung freuen. ANZEIGE


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Die Zukunftsgestalter Die Herausforderungen der Umwälzungen in vielen Technologiefeldern lassen sich nur ganzheitlich betrachtet gewinnbringend bearbeiten und lösen. Erfinden und entdecken, tüfteln und basteln, neu denken und experimentieren – Ingenieur*innen und Wissenschaftler*innen haben sich schon lange vor dieser Berufsbezeichnung mit dem Entwurf und der Optimierung von technischen Systemen befasst. Über Jahrzehnte hinweg waren dabei die Technologie und der Wille, Neues zu entwickeln selbst die Motivation für Innovationen. Genau an dieser Stelle erleben wir einen Wandel: Heute steht die Erfüllung von gesellschaftlichen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Die Prinzipien der Nachhaltigkeit, der Sicherheit und des ressourcenschonenden, umweltverträglichen Handelns gewinnen an Bedeutung. Fragestellungen, die im derzeitigen Umwälzungsprozess in vielen Technologiefeldern, insbesondere der künstlichen Intelligenz (KI), entwickeln, lassen sich nur in der ganzheitlichen Betrachtung gewinnbringend bearbeiten und lösen. Durch die Verknüpfung von Forschung und Lehre sind insbesondere die Absolvent*innen technischer Universitäten optimal gerüstet, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Die Technische Universität Darmstadt ist eine der führenden technischen Universitäten in Deutschland.

Die Technische Universität Darmstadt ist eine der führenden technischen Universitäten in Deutschland. Etwa zwei Drittel ihrer Studiengänge sind technisch oder naturwissenschaftlich. Hinzu kommen Geistes-, Gesellschafts- und Humanwissenschaften sowie Lehramtsstudiengänge. Das Besondere: Sie alle wirken zusammen und profitieren voneinander. Mit ihren aktuellen Forschungsschwerpunkten Energy & Environment, Information & Intelligence sowie Matter & Materials wird an der TU Darmstadt die Zukunft aktiv mitgestaltet. Aus ihrem Gesamtstudienangebot von 110 Studiengängen sind mehr als 30 Studiengänge, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit den Themen Nachhaltigkeit, Energie oder Grüner Chemie befassen, darunter das Chemiestudium oder der interdisziplinäre Masterstudiengang Energy Science and Engineering. So bietet die TU Darmstadt einen vielseitigen Einstieg in das Berufsfeld und ausgezeichnete Karrierechancen in der Energiebranche und in grünen Berufen. Bei der verantwortungsvollen Gestaltung der Zukunft spielen digitale Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) eine bedeutende Rolle. „Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts und Algorithmen dessen Maschinen“ formuliert dann auch Prof. Peter Pelz, Fachbereich Maschinenbau. Sei es für die Entwicklung von maschinellen Lernmethoden zur Echtzeit-Steuerung und Interaktion von Robotern und Maschinen oder Computerlinguistik zur zielgruppenspezifischen Verarbeitung großer Textmengen. KI-Forschung ist an der TU Darmstadt stark verschränkt mit Kognitionswissenschaft, die im Centre for Cognitive Science gebündelt ist. Doch nicht nur in der Kern-KI ist die Uni optimal positioniert, sondern auch in der interdisziplinären Forschung, die spezifische KI für andere

Foto: Britta Hünig

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Disziplinen wie etwa Materialwissenschaft oder Maschinenbau entwickelt. Darüber hinaus ist das Thema Digitale Transformation in vielen Masterstudiengängen der TU Darmstadt eine Querschnittskompetenz. Auch Internationalität wird an der TU Darmstadt großgeschrieben. Neben einem breitgefächerten englischsprachigen Masterangebot steht ein bilingualer Studiengang im Bauingenieurwesen am Start. Zudem eröffnet die Unite!-Allianz durch eine starke internationale Vernetzung Studierenden zahlreiche weitere Möglichkeiten für ein Auslandsstudium. Dahingegen er-

Bei der verantwortungsvollen Gestaltung der Zukunft spielen digitale Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) eine bedeutende Rolle.

www.tu-darmstadt.de

Foto: Sebastian Keuth

Foto: Katrin Binner

möglicht das RMU-Studium Studierenden der TU Darmstadt ohne weitere Gebühren Lehrveranstaltungen an der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu belegen und dazu die Prüfungen abzulegen. Derart ausgerüstet haben die über 25.000 Studierenden beste Voraussetzungen, mit fachlichen Know-how und ausgeprägtem Innovationswillen die Zukunft zu gestalten, nicht selten sogar mit einem eigenen Business. So kommt der TU Darmstadt mit ihrem Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST im Start-up-Ökosystem als Quelle wissens- und technologiebasierter Innovationen und Startups eine besondere Rolle zu.


34 Neues Arbeiten und Lernen

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Ein MBA fördert die Karriere mba Wer eine Ausbildung zum Master of Business Administration absolvierten möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Der Executive MBA ist für Führungskräfte. Text: Armin Fuhrer Foto: Mikael Kristenson/unsplash

A

rbeitnehmer, die sich für ein MBA-Programm (Master of Business Administration) interessieren, stehen oftmals vor der Frage, was für sie das Beste ist: ein Vollzeitstudiengang oder die berufsbegleitende Ausbildung. Wer sich für einen MBA in Vollzeit entscheidet, hat oft einen ganz bestimmten Grund: Er möchte aus seinem bisherigen Beruf ausbrechen und etwas völlig Neues wagen, nach neuen Perspektiven suchen. Soweit aber gehen in Deutschland die allermeisten MBA-Absolventen nicht. Hierzulande werden rund 90 Prozent aller MBA-Programme berufsbegleitend angeboten. Eine solche zusätzliche Ausbildung

neben dem Beruf kann für Jung-Manager eine sehr gute Wahl sein, denn sie kann die Karriere fördern. Aber man sollte sich nichts vormachen: Sie kostet nicht nur Geld, sondern es ist auch viel Energie und Motivation nötig, um bis zum Ende durchzuhalten. Immerhin bietet diese Ausbildung aber außer besseren Karrierechancen auch eine Möglichkeit zum effektiven Networking.

Es gibt verschiedene Varianten des Master of Business Administration (MBA).

Es ist viel Energie und Motivation nötig, um bis zum Ende durchzuhalten. am Wochenende stattfinden oder in einem Blockstudium. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, den MBA im Fernstudium zu machen. Außerdem wird auch das Angebot an Online-MBAs größer.

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Während beim Vollzeit-MBA auf der Hand liegt, wie die Ausbildung vonstattengeht, nämlich in dauerhafter Präsenz an der jeweiligen Hochschule, gibt es beim berufsbegleitenden MBA verschiedene Varianten. Dazu gehören ebenfalls Präsenzkurse. Sie können beispielsweise

#1 NORDIC EMBA

Neben der Frage nach

Vollzeit- oder berufsbegleitender Ausbildung steht der Interessent auch vor der Entscheidung, welche Art MBA-Programm er wählen soll. Wer sich für ein MBA-Studium interessiert und im Berufsleben steht, hat möglicherweise die Wahl zwischen dem Executive MBA und „normalen” MBA-Programmen. Der Unterschied

liegt darin, dass sich das Executive – Berufserfahrung voraussetzt wird. MBA an Angestellte richtet, die bereits Diese Hürde ist aber nicht als groß einFührungs-, Budget- oder Personalverantzuschätzen, da ja der Bewerber oder die wortung haben. Für die Zulassung kann Bewerberin für ein berufsbegleitendes eine Berufserfahrung je nach Anbieter Programm ohnedies über Berufserfahzwischen einem und fünf Jahren nötig rung verfügt. Zukünftig können auch sein, in manchen Fällen sogar mehr. solche Interessenten ein MBA-Studium Ebenso können Aufnahmetests und aufnehmen, die kein Erststudium absol-gespräche obligatorisch sein. In solchen viert haben. In diesen Fällen ist dann Gesprächen werden die fachlichen, ausschließlich die Berufserfahrung von persönlichen, integrativen und mentalen mindestens fünf Jahren ausschlaggebend. Voraussetzungen der Bewerberin oder des Bewerbers geprüft. Darüber hinaus dient Ranking 2020 das Auswahlgespräch auch dazu, eine Bewertung und Einschätzung der bisherigen Auch bei „normalen“ Berufserfahrung des Bewerbers vorzunehmen. Executive MBA-Programme sind MBA-Programen wird oft Ranking 2020 immer berufsbegleitend. eine – zumeist geringere

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Kühne Logistics University – Partner Content 35

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Fit für Logistik und Leadership 4.0 partner content

In einem solchen Umfeld beruht unternehmerischer Erfolg darauf, globales und wertschöpfendes Denken und Handeln zu fördern sowie die Potenziale von Mitarbeitern und Führungskräften im Unternehmen auszuschöpfen. Ständige Weiterbildung ist neben fachlicher Qualifikation ein Schlüsselelement, um in schnellen Veränderungsprozessen bestehen zu können. Häufig kommt diese wichtige Aufgabe

„Die Corona-Krise hat zudem problematische Lücken offengelegt – sowohl in unserer technischen Infrastruktur als auch in den nötigen Fähigkeiten, Lieferketten in einer turbulenten Welt zu verwalten.“

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Unsere Arbeitswelt bef indet sich in einem dynamischen Wandel: Digitalisierung, Globalisierung sowie politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändern ganze Industrien von Grund auf. Etablierte Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten werden hinterfragt oder neugestaltet. Das verändert unsere Arbeitswelt, die Unternehmenskultur und die Art, Mitarbeiter und Unternehmen zu führen.

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Beschäftigte in der Logistik benötigen zukünftig vor allem Digitalkompetenz, um mit den derzeitigen Veränderungsprozessen Schritt halten zu können.

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Prof. Dr. J. Rod Franklin, Professor für Logistikpraxis

im Tagesgeschäft zu kurz. Laut einer Bitkom-Studie (2019) finden zwar rund drei Viertel der Befragten, dass Digitalkompetenz für Beschäftigte immer wichtiger wird – aber nur etwa ein Viertel bildet das Gros ihrer Mitarbeiter gezielt weiter. Dabei steigern Weiterbildungen die Leistung und Motivation der Mitarbeiter und binden diese an ihre Arbeitgeber. Durch den Erwerb von Fach- und Führungskompetenzen eröffnen sich Beschäftigten neue Karriereperspektiven im Unternehmen. So kommen Weiterbildung und Digitalkompetenz insbesondere in der Logistikbranche wachsende Bedeutung zu. „Die jüngste Pandemie hat gezeigt, wie kritisch Lieferketten für unsere Wirtschaft sind. Die Corona-Krise hat zudem problematische Lücken offengelegt – sowohl in unserer technischen Infrastruktur als auch in den nötigen Fähigkeiten, Lieferketten in einer turbulenten Welt zu verwalten“, betont Prof. Dr. J. Rod Franklin, Professor für Logistik. Der erfahrene Ingenieur ist Akademischer Leiter der Executive Education der Kühne Logistics University, die maßgeschneiderte Weiterbildung für Top-Manager anbietet. Die Weiterbildungsangebote in englischer und deutscher Sprache konzentrieren sich darauf, die Lücke beim Management von Lieferketten durch Weiterbildung in den Bereichen digitale Transformation,

„Ständige Weiterbildung ist neben fachlicher Qualifikation ein Schlüsselelement, um in schnellen Veränderungsprozessen bestehen zu können.“ Führung und Anwendung zu schließen. So zeigt eine aktuelle Studie der Boston Consulting Group und Faethm AI über den deutschen Markt, dass diese Art der Umschulung und Neuqualifizierung von Supply-Chain-Fachleuten entscheidend für das weitere wirtschaftliche Wohlergehen unseres Landes ist. Eingebettet in ein internationales Netzwerk von Unternehmen und Partneruniversitäten vermitteln erstklassige Dozenten praxisnahe Methoden und Fähigkeiten in den Bereichen General Management und Leadership, Digitalisierung und Data Science, Logistik und Supply-Chain-Management, allesamt komplexe, fachübergreifende Themen mit großem Innovations- und Wertschöpfungspotenzial und hoher Aktualität. Daneben bieten sie den Teilnehmenden die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und internationale Netzwerke zu knüpfen. Wahlweise stehen dazu kompakte Formate zur Verfügung, wie beispielsweise eine Summer School oder berufsbegleitende Angebote, wie der „Master of Business Administration“ (MBA). Auf Grundlage der gut ausgebauten digitalen Infrastruktur und der allgemein gestiegenen Akzeptanz digitaler Weiter-

bildungsangebote haben KLU und KLU Executive Education sowohl bestehende Präsenzveranstaltungen um E-Learning-Komponenten erweitert als auch reine Online-Formate entwickelt. Die sehr gute Arbeit der Executive Education wurde dabei 2020 vom Ranking des deutschen Magazins „Stern“ bestätigt: „Unser Weiterbildungsangebot wurde mit 5 Sternen in der Kategorie „Best Business Schools“ ausgezeichnet“ erklärt Prof. Franklin. Die Digitalisierung der Formate ermöglicht einem internationalen Teilnehmerkreis einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu den Angeboten und spart Zeit und Reisekosten. Dies gilt auch und besonders für firmenspezifische Programme, die die Executive Education – maßgeschneidert auf die Bedürfnisse ihrer Kunden – auch online oder als kombinierte Online- und Präsenzveranstaltungen anbietet. Die private Kühne Logistics University (KLU), gelegen in Hamburgs moderner HafenCity, konzentriert sich neben der Lehre und Weiterbildung seit nunmehr zehn Jahren auf erstklassige Forschung im Bereich von Logistik, Supply-Chain-Management und Leadership.

„Unser Weiterbildungsangebot wurde mit 5 Sternen in der Kategorie „Best Business Schools“ ausgezeichnet.“

EXECUTIVE EDUCATION

www.the-klu.org


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Analyse#69 – Neues Arbeiten und Lernen  

Distributed with Die Welt on 31st of March 2021.

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