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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

ANALYSE

SEPTEMBER 2019 | NR.28

Best Ager und Rückengesundheit

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analysedeutschland.de

Rückengesundheit:

„Jetzt sollten wir gezielt präventiv tätig werden!“ Ob als Mediziner, Unternehmer oder Autor: Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer ist Rückenexperte und ein Fachmann auf seinem Gebiet. In einem Interview verrät er wie man präventiv gegen Rückenschmerzen vorgehen kann und welche Folgen der „Handynacken“ mit sich bringt.  Seite 24

Lesen Sie weitere interessante Artikel auf analysedeutschland.de Best Ager:

Kreuzfahrten, Safaris und Städtetrips

Couchpotatoes und Kaffeekränzchen? Von wegen! Die Best Ager von heute sind aktiv wie nie und reisen rund um den Globus, ohne Kosten zu scheuen.  Seite 10

„Ich stehe zu meiner Natürlichkeit“

FRAUKE LUDOWIG FERNSEH- UND RADIOMODERATORIN

Lesen Sie mehr auf Seite 12 Sonderpublikation in Die Welt am 02. September 2019

Rückengesundheit:

Guter Schlaf ist vor allem eine Frage des Typs

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf – eine Zahl, die deutlich macht, wie wichtig es ist, gesund und entspannt zu ruhen. Viele Menschen leiden darunter, dass sie schlecht schlafen. Für Abhilfe ist es wichtig festzustellen, wie man liegt und welche Matratze am geeignetsten ist. Seite 20

Rückengesundheit:

Volkskrankheit Rücken

Interview mit Dr. med. Christoph Eichhorn über Ursachen, Therapien, Prävention und Rehabilitation von Rückenschmerzen: „Bei einem Großteil der Betroffenen sind die Schmerzen auf Bewegungs- und Kraftmangel zurückzuführen.“ Seite 20

Naturverbunden, schlicht und tröstlich. Lernen Sie die Bestattung in der Natur bei einer kostenlosen Waldführung kennen.

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Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

EINLEITUNG – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

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EXPERTEN DER KAMPAGNE

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Lassen Sie sich inspirieren! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

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Frauke Ludowig, Fernseh- und Radiomoderatorin

Uwe-Matthias Müller, Vorstand Bundesverband Initiative 50Plus Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer, Gründer des Grönemeyer Institutes für Mikrotherapie Bochum Dr. Roland Tenbrock, Facharzt für Orthopädie in Düsseldorf

EXKLUSIVE WEBINHALTE

DIGITAL CONTENT BELIEBTE ARTIKEL AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Erholt in den Tag starten

Folgen Sie uns:

Tipps und Tricks für die Zahn- und Mundhygiene im Alter

Das Zähneputzen im Alter fällt oft schwerer, weil die Feinmotorik nachlässt. Dennoch ist es wichtig, dass Implantate, Prothesen oder Gebiss gründlich gereinigt werden, um Mundgeruch, Entzündungen am Zahnfleisch und Karies zu vermeiden.

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Verpassen Sie keine Filme auf der Kampagnenseite.

Die Kampagnenseite enthält eine tiefere Analyse und längere Artikel und Interviews.

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Selbst Fabian Hambüchen hat ihn nicht immer im Fokus: „Wegen eines heftigen Sturmes habe ich mehrere Stapel Fliesen vom Garten in die Garage geschleppt und davon ganz schöne Rückenschmerzen bekommen.“

Über kaum etwas wird so oft gerätselt und gestritten wie die richtige Matratze oder das Zubehör für das Bett. Wie man sich bettet so liegt und erholt sich hoffentlich im Schlaf.

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Um ihren Rücken kümmern sich viele Leute zu spät

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STEFANIE UND NESLIHAN EMPFEHLEN! Wir empfehlen Ihnen die Titelstory mit Frauke Ludowig auf den Seiten 12 und 13, in der sie über das Älterwerden und Glücklich sein spricht. Stefanie Bings, Senior Campaign Manager Neslihan Gruel, Senior Campaign Manager

tinjoppen.de

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Die Best Ager sind mit einer Kaufkraft von 320 Milliarden Euro definitiv nicht zu unterschätzen. Ob Reisen, Essen oder Aktivitäten – die Generation 50 plus weiß das Leben zu genießen. Auch Frauke Ludowig bekennt sich zu dieser Gesellschaftsgruppe und spricht mit uns exklusiv über das Älterwerden und verrät uns ihr Geheimnis für ein aktiven und gesunden Lebensstil.

Dennoch bringt das Älterwerden auch so manche Beschwerden im Bewegungsapparat mit sich. So leiden 83% der Erwachsenen in Deutschland an der Volkskrankheit Rückenschmerzen – Sie gehören auch dazu? Ab Seite 18 erfahren Sie, wie Sie sich in den verschiedenen Bereichen des Lebens möglichst rückenschonend verhalten können und erhalten unter anderem Tipps von Dietrich Grönemeier zum Thema Vor- und Nachsorge bei Rückenleiden. Ein kleiner Tipp vorweg: Auf Seite 30 finden Massagefreunde, Sportbegeisterte oder Büroliebhaber tolle Produkte für einen starken Rücken.

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European Media Partner präsentiert die Kampagne Analyse: Best Ager und Rückengesundheit. In dieser Ausgabe sprechen wir mit bekannten und einflussreichen Persönlichkeiten und Experten aus dem öffentlichen und medizinischen Bereich. In Form von Interviews werden interessante Fragen zu aktuellen Themen rund um das körperliche und seelische Wohlbefinden beantwortet.

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INHALT BEST AGER 4 Vorwort – Uwe-Matthias Müller 6 Jungbrunnen Bewegung 7 Fußpilz vorbeugen 8 Ernährung im Alter 10 Reisen 11 Einbruchschutz 12 Titelstory – Frauke Ludowig 14 Hautalterung 16 3 Arten zum optimalen Wohnen RÜCKENGESUNDHEIT 18 Vorwort – Detlef Detjen 19 Volkskrankheit Rücken 20 Gesunder Schlaf 22 Die richtige Matratze 22 Ergonomische Schulranzen 23 Gartenarbeit ohne Rückenschmerzen 24 Titelstory – Prof. Grönemeyer 26 Ergonomie im Haushalt 28 Sport gegen Rückenschmerzen 29 Rückenschmerzen ohne Diagnose 30 Produkte für den gesunden Rücken 31 Langes Sitzen kann krankmachen

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Campaign Manager: Stefanie Bings, Neslihan Gruel stefanie.bings@europeanmediapartner.com neslihan.gruel@europeanmediapartner.com Geschäftsführerin: Nicole Bitkin Chief Content Officer: Mats Gylldorff Art Director: Aileen Reese Junior Editor: Alicia Steinbrück Text: Jörg Wernien, Armin Fuhrer, Katja Deutsch, Frank Tetzel, Chan Sidki-Lundius, Helmut Peters, Kirsten Schwieger Titelbilder: RTL / Margaretha Olschewski Fotolia, mostphotos, TVNOW Pressefoto, Claudio di Lucia Distribution: Die Welt Gesamt, Sept. 2019 Druck: Axel Springer SE CONTENT WITH A PURPOSE

European Media Partner Deutschland GmbH Neuer Wall 59 | DE-20354 Hamburg Tel.: +49 40 87 407 400 Email: info@europeanmediapartner.com www.europeanmediapartner.com

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Fit durch den Tag – unser Geheimtipp für einen aktiven Alltag. Wer voller Energie in den Tag starten will, der braucht vor allen Dingen eines: Eine erholsame Nacht. Dafür sind nicht nur äußere Einflüsse wie eine ruhige Umgebung, eine Wohlfühltemperatur und ein angenehmes Licht wichtig. In erster Linie ist es das Bett, das für einen guten Schlaf sorgt. Und deshalb ist es wichtig, dass sich unser Bett genau auf unsere Bedürfnisse einstellt. Sogenannte Boxspringbetten sind heute in aller Munde. Doch was genau ist ein Boxspringbett? Und ist Boxspring gleich Boxspring? Der Rastatter Bettenhersteller Ruf Betten gibt uns die Antwort: Im Prinzip ist Boxspring erst mal nichts anderes als eine Box, in die ein Federkern eingelassen ist. Darauf legt man eine Matratze – fertig. Aber natürlich gibt es Unterschiede: Ist es ein Federkern oder ein Taschenfederkern, ist das Bettsystem belüftet, wie ist es von unten her abgestützt? Ein gutes Boxspringsystem erinnert uns an den Schlafkomfort, wie man ihn aus den besten Hotels der Welt kennt. Und den möchten wir gerne mit nach Hause nehmen. Ein unvergleichliches Liegekomfort-Erlebnis bietet Ruf Betten mit seinem Boxspringsystem QLX. Hinter den drei Buchstaben QLX verbirgt sich ein genialer Boxspringunterbau mit einem System aus vier perfekt aufeinander abgestimmten Schlafkomfort-Ebenen. Ganz

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gezielten Mehrwert bei diesem System bietet eine integrierte Dämpfungsebene, die die Schwingungen von Federkern auf Federkern eliminiert und so für ein beruhigtes Ein- und Durchschlafen sorgt. Vertikalkammern in den einzelnen Bettkomponenten gewährleisten ein frisches, angenehmes Bett- und Raumklima. Dieses einzigartige, von Ruf Betten konstruierte und vom Deutschen Patent-und Markenamt mit einem Patent gewürdigte System findet Einzug in viele Boxspringbetten aus dem Ruf-Programm. „Unser QLX-System interpretiert den herkömmlichen Boxspring neu.“, so Christoph Stawinoga, der für den Vertrieb bei Ruf Betten verantwortlich ist. „Der QLX-4-Komponenten-Schlafkomfort ermöglicht Ihnen ein nahezu schwereloses Liegen, so dass sich Körper und Geist in der Nacht wirksam entspannen und erholen können“. Dem nicht genug, bietet Ruf Betten eine breite Palette an geprüften und zertifizierten Tonnentaschenfederkern-Matratzen, so dass jeder im wahrsten Sinne nach eigener Fasson selig werden kann – oder noch besser: Traumhaft gut schlafen kann. Den Unterschied spürt man. Nicht nur beim Schlafen in der Nacht, sondern direkt morgens beim Aufstehen: Man fühlt sich fitter, ist aktiver und kann die Herausforderungen des Alltags besser bewältigen.

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(1) Zum unvergleichlichen Liegekomfort bietet Ruf beispielsweise beim Bett Veronesse andockbare LED-Leuchten, speziell für Leseratten. (2) Verstellbare Kopfteile für mehr Anlehnkomfort sind bei Ruf in vielfältiger Ausführung zu finden. (3) Boxspring auch mit Stauraum? Bei Ruf-Betten kein Problem. Natürlich belüftet. (4) Ruf denkt praxisorientiert und bietet beispielsweise auch Betten mit abnehmbaren Kopfteilbezügen. Hygienisch, denn die Teile können gereinigt werden. (5) Luxus pur: Nahezu jedes Ruf-Bett kann mit der elektrischen Vollautomatik ausgestattet werden. Einfach traumhaft!

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Uwe-Matthias Müller, Vorstand Bundesverband Initiative 50Plus

Die besten Jahre sind jetzt – gesund und glücklich im Alter

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eder von uns möchte glücklich sein. Das kleine Kind ebenso wie der Teenager, das junge Familien-Mitglied und natürlich auch der Mensch 50Plus. Dabei ist der Begriff Glück diffus und hat für jedes Individuum eine ganz eigene, persönliche Bedeutung. Gemeinsam aber ist allen Menschen, dass Glück von bestimmten, allgemeinen Voraussetzungen abhängt: die Akzeptanz durch das eigene Umfeld und die Wertschätzung des Alters durch die Gesellschaft, Selbstbestimmtheit und persönliches Wohlergehen, materielle Sicherheit im Alter und der Einklang des Lebens mit der Natur.

Richtig ist, dass noch nie eine Generation in Deutschland so gute Voraussetzungen hatte, gesund und glücklich zu sein, wie die heutige Generation 50Plus. Richtig ist aber auch, dass wir als Bürger und als Gesellschaft noch mehr tun können und mehr tun müssen, um für jetzt und vor allem für die Zukunft die richtigen Weichen zu stellen. Glück zu ermöglichen auch für die nachfolgenden jüngeren Generationen ist unsere gemeinsame Pflicht, der wir uns konsequent stellen müssen und die wir erfolgreich bewältigen können. „Jeder will alt werden, niemand will alt sein!“ Das klingt reichlich paradox in einer durch den de-

mografischen Wandel bedingten alternden Gesellschaft. Warum eigentlich will angeblich niemand alt sein? Weil alt sein in Deutschland noch immer verpönt ist und mit körperlicher oder geistiger Hinfälligkeit assoziiert wird. Die Lebenserfahrung, die Reife und (hoffentlich!) die Gelassenheit, die wir im Alter in uns wachsen spüren, werden leider oftmals von unserem persönlichen Umfeld, von der Gesellschaft gering geschätzt im Vergleich zur ewigen Jugendlichkeit, die uns vor allem von der Werbung als anzustrebendes Vorbild suggeriert wird. An dieser Aufgabe können wir uns also alle als schöpferischer Teil unserer Gesellschaft beweisen und ein besseres

Verständnis für die veränderten Bedürfnisse und Fähigkeiten der Generation 50Plus erarbeiten.

Immer stärker kommen Fragen wie Gesundheit allgemein, eigene Fitness und persönliche Prävention in den Fokus unserer Altersbetrachtung. Vielleicht sollten wir Gesundheit nicht immer nur als ewig zementierten Zustand, sondern besser als einen kontinuierlichen Prozess verstehen. Und wir sollten lernen und akzeptieren, dass Menschen 50Plus sehr wohl genauso leistungsfähig wie jüngere sind, nur eben oft anders. Es ist eine Mär, dass alle Menschen jenseits der 50 anfällig für Krankheiten sind. Keine ernstzunehmende Studie bestätigt dieses

gern wiederholte Vorurteil. Die Zahl der Menschen, die 100 Jahre alt und sogar älter werden, steigt ständig. Die Lebenserwartung nimmt ganz allgemein zu. Die Zahl der Menschen, die älter als 50 sind und regelmäßig arbeiten, war noch nie so hoch wie heute. Klar ist aber auch, dass mit zunehmendem Alter Unterstützung und Hilfe – in menschlicher und technologischer Hinsicht – gefragt ist. Die Voraussetzungen für ein gesundes und glückliches Sein im Alter sind in unserer Zeit besser als sie es jemals waren – wir müssen sie nur ergreifen! Also: packen wir’s an. Uwe-Matthias Müller, Vorstand Bundesverband Initiative 50Plus

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Über das Geheimnis gesunder Füße Kaum zu glauben: Die Mehrheit der Deutschen kauft Schuhe, die nicht passen. Ein Fehlkauf in der Oberbekleidung ist natürlich unkritisch, eine etwas zu große oder zu kleine Bluse führt kaum zu größeren Problemen. Aber ein Fehlkauf bei Schuhen kann zu gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen führen: Hat der Fuß keinen perfekten Halt im Schuh, so können sich Druckstellen entwickeln, oder Fehlstellungen an den Zehen, am Fußgewölbe oder an der Achillesferse. Zweidrittel der Deutschen klagt über Fußprobleme. Diese strahlen bis in Rücken und Nacken. Manch als Migräne identifiziertes Gesundheitsproblem hat seinen Ursprung an den unteren Extremitäten. Die Frage lautet: Warum kaufen Kunden nicht perfekt passende Schuhe? Das hat verschiedene Gründe. Damen wünschen sich überwiegend einen zierlichen Eindruck der Fußgarderobe, also kaufen sie häufig zu kleine Schuhe. Bei Herren ist das Gegenteil der Fall. Hinzukommt: Während fast jeder seine Schuhgröße nennen kann, kennt nur eine Minderheit die eigene Schuhweite. Die ist aber für die Passform des Schuhs entscheidend. Dabei werden Schuhe von deutschen Markenherstellern wie Sioux in mehreren Weiten produziert (Schmalweite F, Normalweite G, Mehrweite H), Massenhersteller aus China kennen demgegenüber nur eine Weite. Der Fuß ist aber ein komplexes Meisterwerk. Gleichwohl fristet er ein Schattendasein und auf seine Bedürfnisse wird wenig Rücksicht genommen. Dabei ist perfekt sitzendes Schuhwerk immer seinen Preis wert, es ist die Voraussetzung für Wohlbefinden und Gesundheit. Mitten im Schwabenland – vor den Toren Stuttgarts - werden auch heute noch Schuhe für höchste Ansprüche entwickelt und das seit 65 Jahren: Die deutsche Traditionsschuhmarke Sioux, bereits 1954 von Peter Sapper in Walheim am Neckar gegründet, fertigt Schuhe, die perfekt passen. Seine Vision war es, die Füße der Deutschen aus der Enge der damaligen modischen Konventionen zu befreien. Sioux legt von je her besonderen Wert darauf, dass sich Bequemlichkeit und Mode gegenseitig ergänzen. Sioux hat die Schuhkollektionen in den letzten Jahren deutlich verjüngt und modischer gemacht. Das Walheimer Unternehmen gilt als Erfinder des Mokassins in Deutschland und brachte die ersten wirklich bequemen Freizeitschuhe auf den Markt.

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angenehmes Schuhklima. Wird der Schuh wieder ausgezogen, regeneriert sich das Leder und ist nach ca. 24 Stunden wieder trocken. Ein gesundes Fußklima ist eine der wichtigsten Vorbedingungen für einen gesunden Fuß. Schicke und bequeme Sioux-Schuhe gibt es im ausgewählten Fachhandel und online auf www.Sioux.de. Hier erfahren Sie viele wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Füße gesund halten, auf was Sie beim Schuhkauf achten sollten und Wissenswertes über Schuhe und Lederarten.

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Besondere Aufmerksamkeit erlangte das schwäbische Traditionsunternehmen im Frühjahr diesen Jahres, als Til Schweiger mit Sioux eine eigene Kollektion vorstellte. Was macht die Schuhe von Sioux so besonders bequem? Ein Grund sind die verwendeten Materialien, die besonders weichen Innenausstattungen und flexible Sohlen, die für ein märchenhaft angenehmes Tragegefühl sorgen. Sioux setzt dabei so oft es möglich ist auf Echt-Leder. Und das nicht nur aus Gründen der Tradition. Leder hat eine Reihe ganz besonderer, natürlicher Eigenschaften: Leder ist atmungsaktiv, feuchtigkeitsspeichernd, dehnfähig und reißfest. Das Nonplusultra aller positiven Eigenschaften und Vorteile von Leder ist dessen Fähigkeit, auf ganz natürliche Art relativ viel Feuchtigkeit aufnehmen und ebenso wieder abgeben zu können. Das hat kein anderes Material in vergleichbarem Ausmaß zu bieten. Der wesentliche Vorteil ist, dass während des Schuhtragens die Fußfeuchte absorbiert wird. Dadurch sorgt das Leder für ein

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Jungbrunnen Bewegung

Durch Bewegung und einen aktiven Lebensstil können Abbauerscheinungen verlangsamt werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, ungefähr 150 Minuten pro Woche aktiv zu sein.

Ein aktiver Lebensstil verlangsamt den Alterungsprozess und beugt Krankheiten vor. So profitiert die Generation 50 plus von Ausdauer- und Kraftsport. Die schlechte Nachricht zuerst:

Mit dem Alter baut der Körper immer mehr ab. Gelenke versteifen, Muskeln bilden sich zurück und die Knochendichte nimmt ab. Der Körper wird immer anfälliger für Krankheiten. Den natürlichen Alterungsprozess kann niemand stoppen – ihm wohl aber entgegenwirken. Und das ist die gute Nachricht: Durch Bewegung und einen aktiven Lebensstil können Abbauerscheinungen verlangsamt werden. Zudem kann damit vielen altersbedingten Gesundheitsleiden vorgebeugt werden. Um im Alter fit, leistungsfähig und gesund zu bleiben, sollte so viel Bewegung wie möglich in den Alltag integriert werden. So gelten Treppensteigen, Gartenarbeit und längere Spaziergänge schon als moderates Training. Die Weltge-

sundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, ungefähr 150 Minuten pro Woche aktiv zu sein. Wer darüber hinaus regelmäßig

Sport treibt, kann gezielt Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination stärken. Grundsätzlich sollte dem Sporttraining eine ärztliche Untersuchung vorangehen. Gibt der Arzt grünes Licht, kann es an die individuelle Ausgestaltung des Trainingsplans gehen. Richtig dosierte Trainingseinheiten, idealerweise unter fachlicher Anleitung, beugen Übungsfehler, Überanstrengung und Sportverletzungen vor. Insbesondere Ausdauersportarten

sind für die Zielgruppe 50 plus am erfolgversprechendsten. Studien zufolge wird durch Ausdauertraining das Herz-Kreislauf-System stabilisiert und das Infarktrisiko verringert. Regelmäßiges Ausdauertraining regt zudem den Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem – was wiederum Risikofaktoren wie

„Insbesondere die gelenkschonenden Sportarten (z. B. Walken) stärken die gelenkstützenden Muskeln und beugen damit Gelenkbeschwerden vor.“

Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Übergewicht und Stress reduziert. Einhergehend mit einem gesunden Lebensstil kann körperliche Aktivität sogar Demenz- und Alzheimer-Erkrankungen entgegenwirken. Auch die typischen Symptome der Menopause verbessern sich durch regelmäßige sportliche Aktivitäten.

Beliebte Ausdauersportarten

jenseits der 50 sind Walken, Schwimmen, Radfahren und Wandern. Insbesondere die gelenkschonenden Sportarten Schwimmen, Walken sowie Radeln stärken die gelenkstützenden Muskeln und beugen damit Gelenkbeschwerden vor. So können Arthritis und Arthrose durch Ausdauersport merklich gelindert werden. Auch Aqua-Gymnastik schont die Gelenke, erhöht die Durchblutung und senkt dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hüpfen auf dem Minitrampolin kräftig Herz und Kreislauf und regt die bessere Nährstoff-Versorgung von Sehnen, Bändern und Bandscheiben an. Bergwandern ist dagegen ideal, um der Volkskrankheit Osteoporose vorzubeugen, da hierbei Druck und Zug auf die Knochen ausgeübt wird, was die Bildung neuer Knochenzellen anregt. Auch moderates Krafttraining

ist für die Generation 50 plus

sinnvoll. Es kräftigt die gesamte Bewegungsmuskulatur, stärkt Sehnen, Bänder und Gelenkstrukturen und verbessert die Körperhaltung. Darüber hinaus erhöht regelmäßiger Kraftaufbau die Knochendichte, beugt Osteoporose vor und wirkt Stürzen entgegen. Eine Kombination von Kraft- und Ausdauertraining verstärkt die jeweiligen positiven Effekte, weswegen die beiden Trainingsarten sich ideal ergänzen. Zudem verbessern sie nachweislich Koordination und Beweglichkeit.

Text: Kirsten Schwieger

FAKTEN Das biologische Alter eines Menschen ergibt sich aus dem Zustand seines Körpers. Relevante Faktoren dafür sind Muskelmasse (Kraft), Sauerstoffaufnahmefähigkeit (Ausdauer), Knochendichte und Körperfettanteil. Ein Gesundheitscheck beim Arzt verrät, ob das biologische Alter höher oder niedriger ist als das biografische.


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Feuchtgebiete im Fadenkreuz Foto: mostphotos

Im Alter steigt das Risiko für Fußpilz, eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Im Anfangsstadium ist er noch einfach zu behandeln. Jeder Dritte leidet mindestens

einmal in seinem Leben an Fußpilz. Mit zunehmendem Alter erhöht sich das Risiko für Tinea pedis, so der Fachbegriff. Ab 50 hat ihn dann, Expertenschätzungen zufolge, gar jeder Zweite – weil die Haut im Alter trockener und rissiger wird. Auch ein geschwächtes Immunsystem oder Durchblutungsstörungen der Füße erhöhen das Fußpilz-Risiko. So gehören neben Senioren auch Diabetiker zur Risikogruppe dieser Infektionskrankheit. Grundsätzlich sind Männer häufiger betroffen als Frauen. In der Regel wird Fußpilz durch Fadenpilze verursacht. Dessen Sporen lauern überall dort, wo viele Menschen barfuß gehen – insbesondere feucht-warme Orte wie Schwimmbäder, Saunen, Duschen und sogar Hotelteppiche sind wahre Oasen für die Erreger. Desinfektionsanlagen bieten übrigens keinen wirksamen Schutz – im schlimmsten Fall schädigen sie sogar den natürlichen Säuremantel der Haut. Verschwitzte, feuchte Füße in geschlossenen Schuhen bieten dann einen idealen Nährboden für Fußpilz, insbesondere die feucht-warmen Zehen-Zwischenräume. So ist der „interdigitale“ Fußpilz dann auch

Die Wirksamkeit von Hausmitteln wie Apfelessig oder Teebaumöl zur Fußpilz-Behandlung ist wissenschaftlich nicht belegt. Deren Anwendung sollte, wenn überhaupt, nur im Anfangsstadium erfolgen.

„Feuchtwarme Orte wie Schwimmbäder, Saunen, Duschen und sogar Hotelteppiche sind wahre Oasen für die Erreger.“ die häufigste Fußpilzart. Seinen Anfang nimmt er häufig im vierten Zehenzwischenraum mit leichten Hautschuppungen und

Rötungen. Wenn die betroffenen Hautpartien nur schwach oder gar nicht jucken, bemerken viele Betroffene den Fußpilz gar nicht. Bei der sogenannten „Mokassin-Mykose“ geht der Pilz von den Fußsohlen über die Fußkanten auf den Fußrücken über. Kleine juckende Bläschen an Fußkanten und Fußgewölbe deuten auf die seltenere, „vesikulös-dyshidrotische“ Fußpilzsorte hin. Fußpilz ist sehr ansteckend und

kann sich auch auf andere Körperteile ausbreiten – beispielsweise durch das Abtrocknen mit nur einem Handtuch. Auch in abgeschuppter Haut auf Duschmatten tummeln sich die infektiösen Pilzsporen gerne

tagelang. Unbehandelter Fußpilz kann chronisch werden und sich auf den gesamten Fuß, inklusive Fußnägel und -knöchel ausbreiten. Außerdem kann er den Weg für weitere Infektionen mit Bakterien oder Viren ebnen, die durch die erkrankte Haut in den Körper eindringen. Deswegen sollte man gleich bei den ersten Veränderungen der Haut zum Hautarzt oder Podologen gehen. Diese untersuchen befallene Hautpartikel mikroskopisch und legen im Zweifelsfall eine Pilzkultur zur genauen Bestimmung der Pilzart an. Die gute Nachricht ist: Fußpilz

lässt sich gut behandeln! Je früher, desto einfacher. Sogenannte

Antimykotika töten die Pilze ab oder hemmen deren Vermehrung und sorgen so dafür, dass die Infektion gestoppt wird und restlos ausheilen kann. Im Anfangsstadium reicht meist eine äußerliche Behandlung mit speziellen Cremes, Salben, Gels oder Puder. Hat sich der Pilz schon ausgebreitet, ist meist noch zusätzlich eine orale Einnahme von Antipilzmitteln notwendig. Bei regelmäßiger Anwendung ist die Infektion nach ungefähr drei Wochen ausgeheilt. Die Wirksamkeit von Hausmitteln wie Apfelessig oder Teebaumöl zur Fußpilz-Behandlung ist wissenschaftlich nicht belegt. Deren Anwendung sollte, wenn überhaupt, nur im Anfangsstadium erfolgen. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft mahnt allerdings die fachärztliche Behandlung von Fußpilz an. Läuft, oder?

Text: Kirsten Schwieger

FAKTEN Fußpilz vorbeugen • Füße und Zehenzwischenräume trocken halten, notfalls Föhnen • Füße gut belüften • Schuhe & Socken möglichst synthetikfrei • Badeschuhe für Schwimmbad & Co • Separates Fuß-Handtuch • Fußpflege mit rückfettender Urea oder Salicylsäure • zuckerarme Ernährung • Immunsystem stärken ANZEIGE

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ALTERSDIABETES IST KEINE FRAGE DES ALTERS Foto: mostphotos

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Bei stark gestiegenem Durst und schlechter Wundheilung sollte man Nüchternblutzucker und Langzeitblutzucker untersuchen lassen.

Wer seine Ernährung nicht umstellt, nimmt in der zweiten Lebenshälfte zu Spätestens ab dem 50. Geburtstag registrieren auch all diejenigen Speckröllchen an Hüfte und Bauch, die bisher nie Probleme mit der Figur hatten.

Der Grund liegt im sinkenden Grundumsatz des Körpers – bei Frauen genauso wie auch bei Männern. Das bedeutet, dass weniger Energie, also Nahrung, benötigt und gleichzeitig mehr Fettgewebe gebildet wird. Als wäre das nicht schon genug des Übels, bauen sich Muskeln nun sehr schnell ab und werden schlaff, da weniger Wachstumshormone produziert werden. Trotzdem begegnet man vielen Menschen, die auch mit Mitte 50 oder Mitte 60 noch eine Topfigur haben. Sie sind den „alten Dicken“ einen entscheidenden Schritt voraus: Die strahlend und fit wirkenden Senioren haben sich über ihren Körper mitsamt seinen Veränderungen gut informiert und ihre Lebensweise umgestellt. Das bedeutet, weniger und anders zu essen und zu trinken als bisher und sich zudem mehr und anders sportlich zu betätigen als die letzten Jahre.

Wichtiger denn je sind regelmä-

ßige Mahlzeiten mit mindestens drei Stunden Abstand voneinander. Sie verhindern Heißhungerattacken und ein Absinken des Blutzuckerspiegels. Aus diesem Grund sind auch langkettige Kohlehydrate, die sich unter anderem in Vollkornbrot befinden, viel besser für die Ernährung geeignet als kurzkettige (wie in Chips oder Weißbrot). Süßes nascht man am besten nach dem Mittagessen, nicht aber nach dem Abendessen oder gar nachts. Die Vorstellung, dass viel Obst besonders gesund ist und Fruchtsäfte unerlässlich sind, sollte zudem kritisch hinterfragt werden, denn beides liefert in erster Linie jede Menge Zucker. Und Fruchtzucker ist kein bisschen gesünder als raffinierter Zucker. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Dickmacher ist der Alkohol – auch er ist letztendlich nichts als reiner Zucker und untergräbt jede noch so strenge Diät. In der zweiten Lebenshälfte baut der Körper Alkohol auch schlechter ab, das heißt, er wirkt viel stärker. Noch dazu hemmt er die Fettverbrennung. Viele Gründe also, um den Konsum von Wein,

Bier und vor allem Hochprozentigem einzuschränken. Gute Fette in der Ernährung sind jetzt dagegen ein Muss: Einem Drittel gesättigter Fettsäuren sollen zwei Drittel ungesättigter Fettsäuren gegenüberstehen. Das bedeutet, mehr Olivenöl, Sonnenblumenöl und Leinöl zu sich zu nehmen und eher fette Fischsorten zu genießen als Fleisch, Wurst, Butter, Milch und Käse und Backwaren.

Die hohe Zuckerkonzentration im Blut schädigt Blutgefäße, Nerven und auch die Organe. Das erhöht das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt ebenso wie für Nierenerkrankungen, Demenz, Durchblutungsstörungen mit dem Risiko der Amputation des Fußes, Nervenerkrankungen, chronische Wunden und Geschwüre und Netzhautablösungen mit der Gefahr der Erblindung. Bei stark gestiegenem Durst und schlechter Wundheilung sollte man deshalb Nüchternblutzucker und Langzeitblutzucker untersuchen lassen. Mehr Bewegung und Abbau eines möglichen Übergewichts wirken sich sehr positiv auf Diabetes Typ 2 aus.

LEIDER LASSEN AUGEN UND OHREN NACH Foto: unsplash

Wichtiger denn je sind regelmäßige Mahlzeiten mit mindestens drei Stunden Abstand voneinander. Sie verhindern Heißhungerattacken und ein Absinken des Blutzuckerspiegels.

Diabetes mellitus, auch Altersdiabetes und Diabetes Typ 2 genannt, ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei der die Körperzellen immer weniger auf Insulin ansprechen, bis sie schließlich resistent werden. Die Folge ist ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel. Über sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes, 90 Prozent davon an Diabetes mellitus. Neben genetischer Disposition gelten Übergewicht und Bewegungsmangel als Risikofaktoren, die mittlerweile auch häufig Kinder und Jugendliche zu Diabetikern macht.

Mindestens dreimal die Woche

sollte man sich zwingen, Sport zu machen – auch wenn man gar keine Zeit hat und müde ist. Schwimmen, Fahrrad fahren, Gymnastik, Rückentraining, Ausdauersport und leichtes Gerätetraining sorgen für Stabilität der Knochen und Muskelerhalt. Der Nährstoffgehalt wird dadurch nicht erhöht, wohl aber der Flüssigkeitsbedarf. Mit zunehmendem Alter verringert sich das Durstempfinden. Eine 1,5 Liter-Flasche voller Wasser in Sichtweite zu stellen und diese über den Tag verteilt zu trinken, ist eine gute Angewohnheit, die man bis ins hohe Alter beibehalten sollte. Texte: Katja Deutsch

Bei einem normal alternden Auge trübt sich die Linse ein und die Sehschärfe lässt nach, ebenso lassen Farb- und Kontrastsehen nach.

Der nuschelt! Oft beginnt Altersschwerhörigkeit mit der festen Überzeugung, die anderen würden zu leise und undeutlich sprechen. Wer schließlich Telefon- und Türklingeln überhört und Vogelzwitschern und Kühlschranksurren kaum noch wahrnimmt, sollte einen Hals-NasenOhrenarzt aufsuchen und sein Hörvermögen testen lassen. Denn je älter man wird, desto häufiger machen sich Verschleißerscheinungen bemerkbar und das Gehör lässt nach. Ständige Lärmbelastung (auch laute Musik durch Kopfhörer!) ist ein großes Risiko, denn hier knicken die Haarzellen im Ohr deutlich schneller ab und können sich nicht mehr regenerieren. Ein Hörgerät hilft, weiterhin am Leben teilzunehmen. Auch die Augen verlieren an Kraft, je älter man wird. Wer dachte, er sei aufgrund seiner Kurzsichtigkeit deutlich im Vorteil, muss jetzt feststellen, dass er zusätzlich weitsichtig wird und eine gut angepasste Gleitsichtbrille benötigt. Bei einem normal alternden Auge trübt sich die Linse ein und die Sehschärfe lässt nach, ebenso lassen Farb- und Kontrastsehen nach. Wichtig sind regelmäßige Kontrollen des Auges und des Sehnervs, um altersabhängige Makula-Degeneration, Grauen und Grünen Star und Netzhautablösung zu verhindern bzw. schnell zu behandeln.


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Vorsorge ist die beste Medizin Die Helios Prevention Center bieten umfassende Check-ups mit ganzheitlichem Konzept, durch welche jeder sein eigener Gesundheitsexperte werden kann. Die Lebenserwartung in Deutschland steigt stetig. Wirklich profitieren können Best Ager davon aber nur, wenn ihre Lebensqualität mithält. Denn analog zum steigenden Alter, steigt auch die Wahrscheinlichkeit chronischer Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch die meisten Krankheiten sind nicht vorherbestimmt. Durch eine gesunde Lebensweise und ärztliche Vorsorgeuntersuchungen lassen sich viele davon vermeiden. Denn Vorsorge ist die beste Medizin. Worüber im Volksmund Einigkeit herrscht, das scheitert in der Praxis oftmals an der Umsetzung. Dabei bieten medizinische Check-ups nicht nur die Möglichkeit, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen oder zu verhindern – sie ermöglichen auch den ärztlichen Blick auf die individuelle Lebensweise und potenziell krankmachende Risikofaktoren. Die Präventivmediziner der acht deutschen Helios Prevention Center (HPC) praktizieren schon seit Jahren erfolgreich Gesundheitsprävention – rund 4.500 medizinische Check-ups wurden deutschlandweit allein im vergangenen Jahr durchgeführt. Nun stellen sich die HPC neu auf. Zukünftig werden die Standorte autonom in zentral gut erreichbaren und modernen Praxisräumen zu finden sein. „Wir sind überzeugt davon, dass wir mit dem Ausbau der präventiven Medizin einen wichtigen Schritt für die Kunden tun. Dabei setzen wir auf besonderen Service und 360 Grad Gesundheitsdienstleistungen“, erläutert Enrico Jensch, zuständiger Helios Geschäftsführer, das neue Konzept. Wie das genau funktioniert, kann man seit Ende Juli im HPC in der Berliner Friedrichstraße erleben. Die moderne Praxis steht für ein neues Konzept umfangreicher Check-ups bei denen individuelle Kundenbedürfnisse im Fokus stehen. Ein persönlicher Arzt pro Teilnehmer garantiert einen reibungslosen und gut koordinierten Ablauf der medizinischen Diagnostik. Zeitaufwendige Wege zu anderen Fach-

Helios Prevention Center

Hamburg

Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg (Kooperationspartner)

Berlin

Krefeld

Erfurt

Leipzig

Siegburg

richtungen entfallen, im Bedarfsfall werden die Kunden in das eigene Netzwerk an Fachärzten weitergelotst. Ein kompetentes Expertenteam rund um die Präventionsmediziner Dr. Moser und Frau Paasche nimmt sich bei jedem Checkup Zeit für ausführliche Kundengespräche und eine individuelle Betreuung. Zwischen viereinhalb und sechs Stunden verbringen die Kunden im HPC Berlin, um sich ausführlich durchchecken zu lassen. In verschiedenen Untersuchungen werden dabei wichtige Gesundheitsparameter und körperliche Leistungsfunktionen überprüft. Beispielsweise mit einem immunologischen Test, einer Körperfettanalyse, Sehtest oder EKGs im Ruhe- und Belastungszustand. Zusatzmodule wie eine erweiterte Krebsvorsorge oder eine Verlaufsbeurteilung bestehender Vorbefunde runden das maßgeschneiderte Check-up-Paket ab. Den Abschluss bildet ein ausführliches persönliches Auswertungsgespräch. „Bei einem persönlichen Check-up haben wir die Möglichkeit, im ausgiebigen Gespräch mit den Kunden die ganz individuellen Risikofaktoren zu erkennen. Dabei entdecken wir auch immer mal wieder Symptome, die auf frühe Stadien von Erkrankungen hinweisen, wie beispielsweise beginnender Bluthochdruck“, unterstreicht Dr. Moser die große Bedeutung

Wiesbaden

München

von Prävention. Auch Langzeitauswertungen zu Puls- und Bewegungsdaten aus Gesundheits-Apps können eingereicht werden, da sie Indikatoren für Auffälligkeiten sein können. Bei eventuellen Risikokonstellationen werden Präventionsmaßnahmen und, sofern erforderlich, ergänzende Diagnostik definiert. Dabei sind die HPC eingebettet in Europas größtes Kliniknetzwerk: Über 86 Helios Kliniken mit rund 12.000 Ärzten bieten Diagnostik und Medizintechnik auf höchstem Niveau. In erster Linie aber sollen die Präventionspakete die persönliche Gesundheitskompetenz der Kunden fördern und diese zu einem souveränen Umgang mit der eigenen Gesundheit befähigen. Neben den Gesundheits-Check-ups für Unternehmen und ihre Mitarbeiter sowie Privatpersonen aus dem In- und Ausland, bieten die HPC auch intensive Gesundheitscoachings an. Mit dieser Unterstützung kann im Prinzip jeder sein eigener Gesundheitsexperte werden. So sollte Prävention immer aussehen.


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Kreuzfahrten, Safaris und Städtetrips „Ich war noch niemals in New York“, dachte sich Rosalie Hein, kurz bevor sie 60 wurde. Kurzerhand buchte sie für sich und ihren Freund eine einwöchige Reise zum „Big Apple“ inklusive Sightseeing-Tour, Museumsbesuchen, Fünf-Sterne-Hotel und Candlelight-Dinner anlässlich ihres runden Geburtstages. Der Trip wurde ein voller Erfolg. Noch heute, sieben Jahre später, erinnert sich die Hamburgerin gern an die gemeinsame Zeit in der quirligen Mega-Metropole.

„Sie machen sich auf, um Neues zu entdecken oder kehren noch einmal an die Orte zurück, an denen es ihnen früher sehr gut gefallen hat.“

Foto: mostphotos

Couchpotatoes und Kaffeekränzchen? Von wegen! Die Best Ager von heute sind aktiv wie nie und reisen rund um den Globus, ohne Kosten zu scheuen.

an der Nord- und Ostsee. Aber auch Sightseeing, Kultur-, Rundund Studienreisen sind weiter im Kommen. Ebenso erfreuen sich Natururlaube mit Camping oder dem Wohnmobil, Kreuzfahrten oder die günstigeren Flusskreuzfahrten immenser Beliebtheit. Damit Genuss und Erholung nicht

Zu den bevorzugten Destinationen der über 50- und 60-Jährigen zählen nach Deutschland insbesondere Spanien, Italien, Österreich, Griechenland und Frankreich. Aber auch Ferneisen liegen in der Altersgruppe im Trend.

So wie ihr geht es vielen Best Agern. Sie machen sich auf, um Neues zu entdecken oder kehren noch einmal an die Orte zurück, an denen es ihnen früher sehr gut gefallen hat.

sonders häufig geht es in die Vereinigten Staaten oder nach Asien, da vor allem nach Thailand und Bali. Studien- und Umfrageergebnisse zeigen auch, dass Menschen über 65 Jahre mehr Geld pro Reise ausgeben als jüngere Reisende, vor allem aber ziehen sie Städtetrips Erholungsurlauben vor. Während in der Gesamtbevölkerung beinahe die Hälfte aller Urlaubsreisen auf Strandoder Familienurlaub entfallen, sind es bei den Älteren „nur“ 35 Prozent. Denn ein Großteil der Ruheständler will heute vor allem eines: Action, zum Beispiel in Form von Walken, Wandern oder E-Biken, beispielsweise im Bayerischen Wald, in der Eiffel,

Laut ADAC Reisemonitor 2019 haben 81 Prozent der über 50-Jährigen in diesem Jahr eine oder mehr Urlaubsreisen geplant. Bei den über 60-Jährigen sind es noch 75 Prozent. Zu den bevorzugten Destinationen in diesen beiden Altersgruppen zählen nach Deutschland insbesondere Spanien, Italien, Österreich, Griechenland und Frankreich. Aber auch Ferneisen liegen in der Altersgruppe im Trend. Be-

zu kurz kommen, bieten viele Veranstalter spezielle Abenteuer-, Wellness- oder Gourmet-Packages für Best Ager an. Zudem gibt es Reiseveranstalter, die den Wünschen ihrer anspruchsvollen Klientel entsprechend Pakete mit (medizinischer) Begleitung schnüren. Doch damit nicht genug: Viele Hotelgruppen sind dazu übergegangen, die speziellen Bedürfnisse der älteren Generationen zu berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem Zimmer, die barrierefrei mit breiteren Türen oder höheren, beziehungsweise höhenverstellbaren Betten ausgestattet sind. Auch Rosalie Hein zieht es dieses Jahr wieder in die Ferne. Im Oktober geht es mit einer kleinen Gruppe ins südafrikanische Kapstadt, danach auf die Garden Route und schließlich auf Safari. Diesmal kommt eine Freundin mit, die wie Rosalie keine Angst vor großen und wilden Tieren hat. Text: Chan Sidki-Lundius

FRAGEN AN LEWIN BERNER Foto: Pressefoto

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Lewin Berner, Geschäftsführer von Sioux

Warum sollte man sich auch schon in jungen Jahren gut um seine Füße kümmern? Füße sind die Körperteile des Menschen, deren Wichtigkeit weithin unterschätzt wird. Gerade hier gilt: Sie stellen heute die Weichen für die Zukunft. Oft zeigt sich der Raubbau an den Füßen erst Jahrzehnte später.

Sorgt das viele Tragen von Sneakern für gesündere Füße? Leider nein: Zu viel Sneakertragen ist sogar schädlich. Der Fuß ist ein komplexes Meisterwerk, das aus Sehnen und Muskeln besteht. Wird er quasi in Watte gepackt, konterkariert man das Dämpfungssystem des Körpers, so dass die Fußmuskulatur erlahmt und die Sehnen geschwächt werden. Die meisten Sneaker sind zu weit geschnitten: Der Fuß findet keinen Halt und das Fußgewölbe sackt ab. Dadurch wird der Fuß weiter.

Worauf sollte man beim Schuhkauf achten? Die Schuhe müssen sich nach den Füßen richten und zu 100 % in der Weite und in der Länge passen. Viele kaufen zu kleine (Damen) oder zu große Schuhe (Männer). Zudem sollten Schuhe rundherum aus Leder bestehen, Leder ist das natürlichste und beste Material und allen Synthetikstoffen überlegen. Die Sohle wählt man am besten ohne übertriebene Dämpfung und nur mit so wenig Absatz wie möglich.

Text: Katja Deutsch ANZEIGE

Rundreise in kleiner Gruppe:

Erleben Sie die Highlights von Perus Süden! Von Lima geht es über Nazca an der Pazifikküste entlang nach Arequipa, ins malerische Colca-Tal, zum Titicaca-See, in das Urumba-Tal – das Heilige Tal der Inkas – und schließlich zur legendären Anlage von Machu Picchu.

Im Reich der Inkas

17-tägige Reise nur €

4.198.-

pro Person im Doppelzimmer

Inklusivleistungen pro Person • Linienflüge mit KLM Royal Dutch Airlines von Deutschland nach Lima und zurück (Umsteigeverbindung über Amsterdam) • Inlandsflug • Transfers, Besichtigungen, Eintrittsgelder • Zugfahrt nach Machu Picchu und zurück • Ärztliche Reisebegleitung ab/bis Frankfurt • 15 Übernachtungen in sorgfältig ausgewählten 3-Sterne-Hotels (Landeskategorie) • Verpflegung (täglich Frühstück, 6 x Mittagessen, 1 x Abendessen) • 1 Reiseführer pro Buchung • Rail & Fly, 2. Klasse inkl. ICE-Nutzung Peru

LIMA

Machu Picchu

Ollantaytambo/ Urubamba-Tal

Islas Ballestas Ica

Paracas

Cusco

Nazca Colca-Tal

Arequipa

Pazifischer Ozean

Reiseroute

Bus

Puno

TiticacaSee

Flug

Titicaca-See

Begleitet von einem erfahrenen Höhenmediziner! Wunschleistungen pro Person • Flug über die Nazca-Linien: ca. USD 90.• Zuschlag Einzelzimmer: € 650.Preise & Termine 2020 in € p.P. im DZ Buchungscode: LIMB05 Abflughäfen: Frankfurt, Berlin Tegel, Hamburg, Düsseldorf, München Anreisetermine:

17 Tage

13.05. – 29.05. 03.06. – 19.06.

4.198.-

Hinweise: Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen. Maximale Teilnehmerzahl: 16 Personen. Bei Nichterreichen Absage bis 30 Tage vor Reisebeginn vorbehalten. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger: siehe www.auswaertiges-amt.de.

Buchen Sie jetzt Ihren Wunschreisetermin:

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Änderungen vorbehalten, es gelten unsere AGBs u. die Reisebestätigung, die Sie nach Buchung erhalten. Daraufhin wird eine Anzahlung von 20 % (mind. € 25.-) auf den Reisepreis fällig. Restzahlung 30 Tage vor Reiseantritt, anschließend erhalten Sie Ihre Reiseunterlagen. Reiseveranstalter: BAVARIA FERNREISEN GmbH, Parkstraße 1, 61118 Bad Vilbel.


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Jeder Hausbesitzer hat das Recht auf seinem Grundstück eine Videoüberwachung anzubringen. Wichtig ist dabei, dass ausschließlich das eigene Grundstück oder Haus gefilmt und überwacht wird. Auch gemeinsame Zuwegungen oder Einfahrten dürfen nicht überwacht werden. Diese Beobachtung greift in das allgemeine Persönlichkeitsrecht ein und das ist durch das Grundgesetz geschützt. Auch öffentliche Wege und andere öffentliche Bereiche darf die Kamera nicht im Visier haben. Hier könnten Passanten betroffen sein. Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte eine nicht schwenkbare Kamera angebracht werden. Ein Schild „Videoüberwachung“ setzt Besucher davon in Kenntnis. Wenn diese Regeln beachtet werden, steht einer Videoüberwachung nichts im Wege. Experten schätzen, dass es in Deutschland rund eine Million Überwachungskameras gibt.

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Smarte Sicherheit Trends bei den Alarmanlagen

Die Schwachstellen Fenster und Türen

Am 10. Mai 2017 hat das Bundeskabinett eine Verschärfung der Strafen für Einbruchsdiebstahl auf den Weg gebracht. Die Mindeststrafe liegt bei einem Jahr. Eine gute Nachricht für alle in Deutschland. Dennoch investieren die Deutschen immer mehr in die Sicherheit von Haus und Wohnung. Besonders gefragt sind elektronische Einbruchssicherungen, die auch nachträglich eingebaut werden können und besonders bedienerfreundlich sind.

In Bad Segeberg laufen Beamte der Kripo so genannte Präventionsstreifen. Sie schauen sich die Wohngegenden an, notieren die Schwachstellen und reden aktiv mit betroffenen Bürgern. „Da steckten die Haustürschlüssel draußen in der Tür, Fenster waren reihenweise auf Kipp,“ so Sandra Mohr von der Polizei Bad Segeberg.

Videoüberwachung – was zu beachten ist Alle fünf Minuten wird eingebrochen. Ein Grund für viele Hausbesitzer eine Überwachungskamera zu installieren. Dabei gelten allerdings einige Regeln.

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Anlagen, die per Funk miteinander kommunizieren und per Smartphone gesteuert werden können, sind Trend. Hier werden Tür- und Fenstersensoren mit Bewegungsmeldern verkoppelt, auch Videokameras und Rauchmelder lassen sich mit einbinden. Für eine große Wohnung zahlt man zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Die Bundesregierung hat dazu ein Zuschussprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufgelegt.

Wer so sorglos mit der Sicherheit umgeht, darf sich über ungebetenen Besuch nicht wundern. Dabei gibt es heute sichere Techniken für Fenster und Türen, die einen Einbruch erheblich erschweren. „Wir raten zu Installation einer Alarmanlage und dem Einbau einbruchshemmender Fenster und Türen. Jede Polizeidienststelle in Deutschland kann sie da gut beraten,“ so Sandra Mohr von der Kripo in Bad Segeberg. Auch zum Nachrüsten gibt es viele Möglichkeiten. „Eingebaute Sicherungen können nur bei fachgerechter Montage den entsprechenden Einbruchschutz bieten,“ so die Expertin von der Kripo.

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Einbruchschutz auf dem Prüfstand:

Infraschall-Technik überzeugt Reisen liegt absolut im Trend. Doch viele Menschen lässt dennoch ein Gedanke nicht los: Wer passt auf mein Zuhause auf wenn ich im Urlaub bin? Ein neues Gutachten überprüft die Infraschall-Alarmanlage des deutschen Unternehmens safe4u – und gibt eine klare Handlungsempfehlung. Die Kinder sind aus dem Haus, die Rente ist noch lange nicht in Sicht und sie erfreuen sich guter Gesundheit? Dann ist jetzt die Ideale Zeit zum Reisen. Reiseagenturen haben sich mittlerweile darauf eingestellt und bieten Rundum-Sorglos-Pakete für das ideale Reiseerlebnis der Generation 50+. Doch während Sie die Welt erkunden sollte Ihr Zuhause nicht ungeschützt bleiben, immerhin wird in Deutschland etwa alle 5 Minuten eingebrochen. Eine Alarmanlage sorgt für ein sicheres Gefühl und hilft, Einbrecher abzuhalten und zu vertreiben. Die Anlage sollte zuverlässig sein und möglichst einfach zu bedienen. Idealerweise ist sie dann auch noch flexibel umbaubar (falls mal ein Immobilienwechsel ansteht) und verursacht nicht viel Baudreck und Wartungskosten. Die Infraschall-Alarmanlage 365pro von safe4u erfüllt diese Kriterien und wurde im Juni 2019 von einem Sachverständigen des KIT Karlsruhe (Karlsruher Institut für Technologie) auf Herz und Nieren getestet. Infraschall – das ideale Frühwarnsystem Die Funktionsweise einer Infraschall-Alarmanlage wird beschrieben als ein „hochempfindlicher Infraschall-Sensor“, der selbst keine Infraschallwellen

aussendet, sondern diese nur detektieren kann. So kann die Alarmanlage für den Menschen nicht hörbare Infraschall-Wellen, die beim gewaltsamen Öffnen von Türen oder Fenstern entstehen, erkennen. Laut Sachverständigen funktioniert das System somit als Frühwarnsystem, „da ein gewaltsamer Einbruchversuch bereits unmittelbar im Ansatz am charakteristischen Infraschall erkannt wird und nicht erst, wenn der Einbrecher bereits ein Fenster geöffnet oder durchbrochen hat“. Klingt gut, doch wie störungsanfällig ist eine solche Infraschall-Alarmanlage? Schließlich gibt es auch natürliche oder technische Quellen, die Infraschall-Wellen erzeugen können (z. B. Sturm, Windkraftanlagen oder ein vorbeifahrender LKW). Auch das wurde im Rahmen des Gutachtens getestet. Das Ergebnis belegt, dass der durch solche Quellen verursachte Infraschall innerhalb geschlossener Gebäude „unterhalb der Auslöseschwelle der Alarmanlage“ liegt und diese somit nicht auslöst. Laut des Gutachtens kann „eine Schalldruckwelle, z.B. erzeugt durch das Öffnen eines Fensters im Keller, […] noch im Speicher eines Einfamilienhauses durch Infraschall-Messung instantan gemessen werden“. Die „Außenhaut“ der Wohnräume muss für eine optimale Funktionsweise komplett geschlossen sein (z. B. kein Fenster auf „Kipp“). Aufgrund der gängigen Versicherungsbedingungen sollte dies bei Verlassen des Hauses sowieso der Fall sein, da ansonsten „grob fahrlässiges Verhalten“ vorliegt und somit Einbruchschäden nicht erstattet würden.

Fazit Zentrale Vorteile der safe4u 365pro gegenüber z.B. Funk-Alarmsystemen bestehen vor allem im einfachen Einbau, der Strahlungsfreiheit sowie der Zuverlässigkeit des Systems. Für jede Generation, aber gerade auch für die Generation 50+, ist eine solche Infraschall-Alarmanlage ideal geeignet, um ihr Zuhause während kurzer oder längerer Abwesenheit gegen Einbrecher zu sichern. Das Alarmsystem von safe4u kann vor dem Kauf völlig kostenlos und unverbindlich im eigenen Zuhause getestet werden. Über 5000 Fachberater*innen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz beraten Sie gerne vor Ort zum EinbruchFrühwarnSystem. Alle Infos finden Sie unter www.safe4u.de oder telefonisch unter 0711 78 25 60 60.


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BEST AGER TITELSTORY – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: TV NOW

Das Alter ist nur eine Zahl

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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – TITELSTORY BEST AGER 13

Frauke Ludowig gehört zu den bekanntesten Frauen im deutschen Fernsehen. Wie sie zum Alter steht und wie sie sich fit hält, hat sie uns verraten – ganz exklusiv. Sie gab Einblicke in das Privatleben von

Arnold Schwarzenegger, ließ die Zuschauer an der Hochzeit von Tennislegende Boris Becker und seiner Lilly teilhaben, frühstückte mit der australischen Sängerin Kylie Minogue, sowie mit der US-amerikanischen Schauspielerin Pamela Anderson. Und sie traf Königin Silvia von Schweden oder auch die drei Kinder von Pop-Ikone Michael Jackson zum exklusiven Interview in Deutschland: Frauke Ludowig liefert seit 25 Jahren mit ihrem Team von „RTL Exclusiv“ und „Exclusiv Weekend“ spannende Geschichten aus der Welt der Prominenten. Dabei kommt die Moderatorin mit den langen blonden Haaren den nationalen und internationalen Stars und Sternchen meistens ganz nah. Man müsse das Talent und Spaß daran haben, gute Geschichten zu erzählen – und den Biss, immer wieder Neues herauszufinden, ist Frauke Ludowig überzeugt, die für ihren Job brennt wie am Tag ihrer ersten Sendung. Freundschaften mit Prominenten pflegt sie

jedoch grundsätzlich nicht, um eine kritische und professionelle Distanz zu wahren – ebenso, wie es sich für eine ernst zu nehmende Journalistin gehört. Ihr eigenes Leben sei jedoch alles andere als glamourös, sondern eher normal, beteuert die attraktive 55-Jährige, deren Lebensmotto „Take it easy“ ist. Selten zeigt sie sich mit ihrem Ehemann Kai Röffen auf dem Roten Teppich. Denn anders als diejenigen, über die sie berichtet, hält sie ihr eigenes Privatleben lieber aus der Öffentlichkeit heraus.

Frau Ludowig, wie schaffen Sie es, immer so voller Energie und Lebenslust vor der Kamera zu stehen? Woraus schöpfen Sie diese Energie?

Ich nehme alles nicht zu ernst und versuche aus allem etwas Positives zu ziehen und den Moment zu genießen. Darüber hinaus ist es mir sehr wichtig, jede freie Minute mit meiner Familie zu nutzen. Das gibt mir sehr viel Kraft und Energie für meine Projekte. Sind Sie ein glücklicher Mensch?

Ich bin sehr glücklich mit meinem Leben. Ich liebe meine Familie über alles, sie unterstützt mich, wo immer sie kann. Man sollte niemals seine positive Einstellung zum Leben verlieren. Natürlich gibt es auch hin und wieder stressige Phasen, in denen auch ich meine Nerven beisammenhalten muss. Wenn das der Fall ist, bemühe ich mich darum, schnell darüber hinwegzusehen und mich wieder den schönen Dingen des Lebens zu widmen. Sie bewegen sich in einer Welt – der Medienwelt – in der Jungsein extrem wichtig zu sein scheint. Wie kommen Sie damit klar?

Ich komme damit ziemlich gut klar. Ich setze mich nicht unter Druck, um jede Minute perfekt auszusehen, sondern stehe zu meiner Natürlichkeit. Da gehört nun mal auch das Älterwerden dazu. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, meinem Körper das zu geben, was er benötigt, zum Beispiel Bewegung.

Was bedeutet es Ihnen, jetzt Mitte 50 zu sein? Wie ist Ihr derzeitiges Lebensgefühl, was hat sich diesbezüglich in den letzten Jahrzehnten verändert?

Das Alter ist nur eine Zahl. Man ist immer so alt, wie man sich fühlt. Ich fühle mich heute tatsächlich sehr frisch und voller Energie. Natürlich gewinnt man viel an Lebensweisheit dazu und lernt Dinge mehr zu schätzen, aber ich fühle mich nicht anders als vor fünf oder zehn Jahren.

Foto: Pressefoto

BEI ANLAGEN NICHT AUF EINE KARTE SETZEN

„Ich setze mich nicht unter Druck, um jede Minute perfekt auszusehen, sondern stehe zu meiner Natürlichkeit.“ Haben Sie Angst vor dem Älterwerden?

Darüber mache ich mir überhaupt keine Gedanken. Ich denke natürlich an so etwas wie Vorsorge, das bleibt ja nicht aus. Älterwerden gehört aber zum Leben dazu und ich bin dankbar für alles, was ich bisher erleben durfte. Verraten Sie uns Ihre Tricks? Wie schaffen Sie es, so aktiv und attraktiv zu bleiben?

Ich versuche den Sport in meinen Alltag einzubauen, zum Beispiel gehe ich in der Mittagspause bei RTL oft zum Kollegensport. Denn Sport ist nicht nur gut für die Fitness und die Ausdauer, sondern hebt auch Glücksgefühle. Obendrein versuche ich natürlich auch, mich überwiegend gesund zu ernähren. Das klappt allerdings nicht immer (lacht). Was sind Ihre Pläne für die nächsten Jahre bzw. die dritte Lebenshälfte?

Mein Leben einfach weiterhin zu genießen und mich an den schönen Sachen zu erfreuen. Wir verbringen alle viel zu viel Zeit damit, uns an den weniger schönen Dingen aufzuhängen und darüber zu grübeln. Wir sollten unsere Zeit einfach sinnvoller nutzen und das versuche ich jeden Tag umzusetzen. Ich selbst lasse das Leben einfach auf mich zukommen und setze alles daran, stets das absolut Beste rauszuholen. 

Text: Chan Sidki-Lundius

FAKTEN Frauke Ludowig wurde am 10. Januar 1964 in Wunstorf, in der Nähe von Hannover geboren. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und volontierte anschließend bei radio ffn. Danach wechselte sie zum Privatsender RTL. Mit ihrem Ehemann und ihren beiden Töchtern im Teenageralter lebt sie in Köln.

Anlageprodukte gibt es viele, doch welches Produkt ist das Richtige? Genauso wenig wie es das ideale Angebot für die Altersvorsorge gibt, existiert auch nicht das Rundum-sorglos-Produkt für das Alter. Eine alte Bankerweisheit besagt, dass man lediglich in die Produkte investieren sollte, die man auch versteht. Eines ist sicher, aufgrund des anhaltenden schlechten Zinsniveaus wirft das Sparbuch keine Rendite mehr ab. Inflationsbereinigt verlieren Sparer sogar Geld. Grundsätzlich sollte man Geldanlagen streuen und nie auf eine Karte setzen, denn im Falle eines Totalausfalls ist das eingesetze Kapital dann komplett abzuschreiben. Bei der Geldanlage der über 50-Jährigen spielt der Anlagegrund eine entscheidende Rolle, soll das Geld für den späteren Konsum oder als Vorsorgeleistung für eine eventuell auftretende Rentenlücke angelegt werden? Grundsätzlich gilt auch hier, dass man die persönliche Situation genauso einschätzen muss, wie die eigene Entwicklung, das Risikobewusstsein und den zukünftigen Finanzbedarf, zumal für die eigene Rente, Sicherheit eine besondere Bedeutung hat. Fachleute empfehlen zum Beispiel Investmentfonds, wobei das Risiko verteilt werden sollte, etwa in Mischfonds. Das schmälert dann möglicherweise zwar die Rendite, schafft aber mehr Sicherheit. ANZEIGE


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Diese Anti-Aging-Stars haben es in sich Foto: mostphotos

Die Hautalterung ist ein natürlicher unausweichlicher Prozess, der sich durch geeignete Gegenmaßnahmen beeinflussen lässt – auch ohne Skalpell.

Lachfalten, Zornesfalten, Knitter-

falten: Etwa ab dem 25. Lebensjahr zeigen sich die ersten Fältchen im Gesicht. Im Laufe der Jahre verliert die Haut weiter an Elastizität und Spannkraft – aus den Fältchen werden allmählich tiefe Falten. Die einen ärgern sich darüber, andere akzeptieren Falten als optisch sichtbares Zeichen des Alterungsprozesses. Das zeigt auch eine repräsentative Umfrage: Danach finden 75,5 Prozent der Befragten die Gesichter älterer Menschen schön und ausdrucksstark – auch oder gerade wegen der Falten.

gegen Falten und kraftlose Haut wirken. Und ganz nebenbei bekämpft Retinol auch freie Radikale.

Die Hautveränderungen haben ver-

schiedene Ursachen. Sie können genetisch bedingt und/oder auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sein. Das Rauchen etwa lässt unsere Haut schneller alt aussehen. Und auch zu viel Sonne, fehlende Pflege, Luftverschmutzung und Stress fördern die Faltenbildung. Mittlerweile gibt es diverse Anti-

Aging-Cremes, Seren und andere Pflegeprodukte, mit denen sich der Hautalterungsprozess hinauszögern beziehungsweise verlangsamen lässt. Zu den bekanntesten Inhaltsstoffen gehören Hyaluronsäure, die Vitamine C und E, das Coenzym Q10, Spilanthol, Retinol, Kollagen und Ceramide.

„Die einen ärgern sich darüber, andere akzeptieren Falten als optisch sichtbares Zeichen des Alterungsprozesses.“

Kollagen ist im Grunde nichts Eine repräsentative Umfrage zeigt, das 75,5 Prozent der Befragten die Gesichter älterer Menschen schön und ausdrucksstark finden – auch oder gerade wegen der Falten.

Hyaluronsäure trägt als wichtigs-

ter Wasserspeicher in unserem Bindegewebe zu dessen Festigkeit und Straffheit bei. Wird die Säure nicht mehr ausreichend vom Körper produziert, verliert die Haut an Druckfestigkeit und kann Wasser schlechter speichern. Produkte, die Hyaluronsäure enthalten, gleichen dies aus. Vitamin C ist antioxidativ und somit in der Lage, aggressive Sauerstoffverbindungen unschädlich zu machen. Die sogenannten freien Radikale entstehen beispielsweise durch den Kontakt mit UV-Strahlung,

anhaltenden Stress und Nikotinkonsum. Hautpflege mit Vitamin C kann auch die Kollagenneubildung anregen. Vitamin E bietet ebenfalls Schutz gegen freie Radikale und hemmt Entzündungen. Zudem spendet es Feuchtigkeit und fördert die Zellerneuerung. Q10 ist eine vitaminähnliche

Substanz, die in allen Zellen unseres Körpers vertreten ist. Sie ist unentbehrlich, um die Energie, die wir aus der Nahrung zu uns nehmen, in Zellenergie umzuwandeln. Außerdem spielt

Q10 eine zentrale Rolle für den Zellschutz. Durch Q10 wird die Haut nicht nur elastischer und dichter, feine Falten werden ebenso reduziert. Spilanthol, der Newcomer unter

den Anti-Aging-Präparaten, wird auch als Bio-Botox bezeichnet. Der Wirkstoff wird aus der Parakresse gewonnen und soll die Hautmuskeln entspannen und so Mimikfältchen mildern. Retinol ist eine reine Form

von Vitamin A, es fördert die Bildung von Hautzellen. Schon eine geringe Konzentration soll

anderes als Protein (Eiweiß) – es macht etwa 60 Prozent des Bindegewebes unserer Haut aus. Kollagen wird häufig in Anti-Falten-Produkten eingesetzt, weil es in der Lage ist, Feuchtigkeit zu speichern. Bei regelmäßiger Anwendung fühlt sich die Haut dann glatter und weicher an. Ceramide sind besondere Fette in der obersten Hautschicht. Sie sorgen dafür, dass unsere Hautbarriere funktioniert. So wird die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt und bleibt gut durchfeuchtet. Text: Chan Sidki-Lundius ANZEIGE

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Arten zum optimalen Wohnen Foto: mostphotos

Zuhause bleiben Wohnen, wo man sich am wohls-

ten fühlt: Viele ältere Menschen möchten so lange wie möglich im vertrauten Umfeld wohnen bleiben. Doch schon kleine Hindernisse können diesen Wunsch zunichtemachen. Ein hoher Einstieg in die Wanne etwa wird schnell zum unüberwindbaren Hindernis. Irgendwann ist es möglicherweise auch so weit, dass man nicht ins Obergeschoss gelangt. Und ohne Hilfe klappt das Duschen nicht mehr, weil das Bad nicht barrierefrei ist. Dann führt kein Weg daran vorbei: Das Zuhause muss barriere-

frei gestaltet werden, etwa mit sicheren Bodenbelägen, breiten Türen, einer bodengleichen Dusche oder einem Treppenlift. Einen barrierefreien Wohnraum zu schaffen, setzt meistens einen Umbau voraus. Doch der Aufwand lohnt sich meistens, zumal für die einzelnen Baumaßnahmen finanzielle Unterstützung beantragt werden kann. Personen mit Pflegegrad können bei der Pflegekasse zum Beispiel einen Zuschuss für „wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“ beantragen. Bei alters- oder behindertengerechten Umbau-

ten helfen teilweise auch die Krankenkassen weiter. Dazu gibt es die Landesförderprogramme für barrierefreies Wohnen. Die Darlehen oder Zuschüsse werden zumeist einkommensabhängig gewährt. Eine Alternative zum Alleine-Wohnen im eigenen Haus oder in der Wohnung kann die Gründung einer Alters-WG sein. Oder man zieht in eines der Mehrgenerationenhäuser. Diese bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und ein nachbarschaftliches Miteinander. Jüngere helfen Älteren und umgekehrt – praktisch.

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Betreutes Wohnen lichkeit, einen eigenen Haushalt zu führen und unabhängig zu leben. Die Privatsphäre bleibt also erhalten. Wird Hilfe erforderlich, besteht die Option, entsprechende Pflege-, Haushalts- und Betreuungsleistungen dazu zu buchen. Viele Einrichtungen bieten auch Ausflüge, Vorträge, Konzerte und Sportprogramme an – eine tolle Chance, Kontakte zu knüpfen. Die betreute Wohnform ist besonders für jene Senioren interessant, die noch wenig Unterstützung im Alltag benötigen, sich aber Sicherheit für die Zukunft wünschen.

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Je älter der Mensch wird, um so schwerer wird es irgendwann fallen, den Dingen des Alltags ohne fremde Hilfe nachzugehen – vom Einkaufen über das Kochen bis zum Saubermachen. Hier setzt Betreutes Wohnen an (auch Service-Wohnen bzw. Wohnen plus). Ähnlich divers wie die benutzten Begriffe sind die Ausgestaltungsformen der Einrichtungen. Eines ist jedoch immer gleich: Man lebt im altersgerechten Apartment – zumeist mit den eigenen Möbeln – in speziellen Wohnanlagen oder Altersresidenzen. Hier besteht die Mög-

Bei der Suche nach einer

passenden Unterbringung ist es ratsam, nicht nur auf die Außendarstellung zu achten. Eine Besichtigung vor Ort und Gespräche mit Bewohnern und Personal können helfen, ein Gefühl für die Atmosphäre in der Einrichtung und den Service vor Ort zu bekommen. Ein Blick in die Hausordnung und den Heimvertrag gibt weitere Hinweise. Gewährleistet sein sollten beispielsweise Grundleistungen wie ein haustechnischer Service und ein Notrufsystem.

Pflegeheim mit Rundum-Versorgung Einen Umzug in ein Alten- oder

Pflegeheim schließen die meisten Menschen im fortgeschrittenen Alter zunächst einmal kategorisch für sich aus. Viele von ihnen fühlen sich abgeschoben oder sie haben Angst, dort zu vereinsamen. Tatsächlich aber bietet ein Alten- oder Pflegeheim auch Vorteile: Die Bewohner müssen sich nicht mehr mit der Haushaltsführung belasten und sie werden bei Bedarf medizinisch beziehungsweise pflegefachlich rundum von qualifiziertem Personal versorgt.

Vor allem aber haben sie soziale Kontakte. Neben einer gesunden Lebensweise ist dies eine der Grundvoraussetzungen, um im Alter geistig und körperlich fit zu bleiben. Aus diesem Grund bieten die meisten Pflegeheime einen bunten Strauß an Freizeitund Bewegungsaktivitäten an. Das Wohnangebot reicht von Einzelzimmern bis zu kleinen Wohnungen, eigene Möbel können oftmals mitgebracht werden. Sofern es ihnen möglich ist, können sich die Bewohner weitestgehend eigenständig

bewegen und ihren Alltag individuell gestalten. In den meisten Eirichtungen ist eine Pflegebedürftigkeit (ein Pflegegrad) eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Senioren einen Platz erhalten. In jedem Fall ist es empfehlenswert, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Über das Thema Heimplatzkosten beraten unter anderem die Sozialämter, die Verbraucherzentralen, Pflegestützpunkte und auch die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e. V. (BIVA).


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RÜCKENGESUNDHEIT VORWORT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

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Detlef Detjen, Geschäftsführer Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.

Liebe Leserinnen und Leser,

R

ückenschmerzen sind eine echte Volkskrankheit – es gibt kaum jemanden, der noch nie davon betroffen war. Die Zahlen an Rückenschmerzpatienten sind seit Jahren konstant hoch und stellen damit nicht nur ein persönliches, sondern längst auch ein volkswirtschaftliches Problem dar. Um dem entgegenzuwirken und um umfassend über die Prävention und Therapie von Rückenschmerzen aufzuklären, haben wir bereits Mitte der 90er Jahre die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gegründet. Fast jeder kennt das Gefühl, wenn am Ende eines langen Arbeitstages der Rücken verspannt ist und schmerzt. Für einige der Betroffenen sind die Beschwerden permanent und es gibt kaum

noch schmerzfreie Phasen. Unser aktueller AGR-Rückenreport (2017) vermittelt ein klares Bild von der allgemeinen Rückenschmerz-Situation. Die wichtigste Erkenntnis: Rückenschmerzen sind nach wie vor weit verbreitet. 70 Prozent der Befragten geben an, mindestens einmal pro Monat darunter zu leiden und rund zwei Drittel fühlen sich durch ihre Schmerzen in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Nicht nur Menschen in handwerklichen Berufen leiden an Rückenbeschwerden, auch Büroarbeiter sind häufig davon betroffen: 44 Prozent der mehr als 21 Millionen Deutschen mit Bürojob haben mindestens einmal pro Woche Rückenschmerzen. Der Grund dafür ist in vielen Fällen die überwiegend sitzende Arbeitshaltung und

fehlende Bewegung. Der einfachste Weg zu mehr Bewegung ist häufiges Aufstehen. Meine Empfehlung ist, das persönliche Gespräch mit den Kollegen zu suchen statt anzurufen oder eine Mail zu schreiben. Den Drucker nicht direkt neben dem Schreibtisch zu platzieren oder in der Mittagspause einen Spaziergang zu machen. Das verbessert die Bilanz des eigenen Bewegungskontos. Außerdem leistet ein rückenfreundliches Büro mit Büromöbeln, die sich optimal an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen lassen oder aber einen permanenten Haltungswechsel fördern, einen wesentlichen Beitrag zu einem starken und gesunden Rücken. Zur Förderung der Rückengesundheit sind ergonomische Alltagsgegenstände besonders wichtig.

Dafür ist das unabhängige AGR-Gütesiegel eine wichtige Entscheidungshilfe: Nach strenger Prüfung durch ein interdisziplinäres Gremium aus Ärzten & Therapeuten wird es ausschließlich an Produkte verliehen, die nachweislich einen Beitrag zu mehr Rückengesundheit leisten. Einen Überblick finden Interessierte unter www.ruecken-produkte.de Unabhängig von Berufsgruppe oder Alter: Die beste Vorbeugung von Rückenschmerzen ist eine trainierte Muskulatur. Bewegung und Sport helfen, Verspannungen zu lockern und die Durchblutung anzuregen. Eine Schonhaltung dagegen, also das Vermeiden von Bewegungen, kann die Schmerzen noch verstärken. Das Ziel sollten 10.000 Schritte am Tag sein. Wer

allerdings einen Bürojob hat und mit dem Auto zur Arbeit fährt, kommt meist nicht einmal auf die Hälfte. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, mehr Schritte in den Alltag zu integrieren. Beispielsweise öfters mal die Treppe nutzen, statt mit dem Fahrstuhl zu fahren, zur Bus- oder Bahnhaltestelle laufen und/oder eine Station früher aussteigen und das letzte Stück zu Fuß gehen – wer dies beherzigt füllt sein SchritteKonto ganz nebenbei. Diese Ausgabe hält viele wertvolle Tipps für Sie bereit. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Detlef Detjen, Geschäftsführer Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. ANZEIGE

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Volkskrankheit Rücken Foto: Pressefoto

Interview mit Dr. med. Christoph Eichhorn über Ursachen, Therapien, Prävention und Rehabilitation von Rückenschmerzen. Der niedergelassene Facharzt für

Orthopädie und Rheumatologie ist anerkannter Osteologe DVO mit Schwerpunktsbezeichnung. Seit 2012 ist Eichhorn 1. Vorsitzender des Deutschen Orthopäden- und Unfallchirurgenverbandes (DOV). Im Rahmen seiner langjährigen operativen Tätigkeit in der Wirbelsäulenchirurgie ist er seit 1995 Mitglied der Eurospine Society.

„Bei einem Großteil der Betroffenen sind die Schmerzen auf Bewegungsund Kraftmangel zurückzuführen.“

und für Rückenschmerzpatienten einmal im Jahr auch Kassenleistung. Yoga, Pilates oder ChiGong können gut begleitend eingesetzt werden. Auch Chiropraktik kann sinnvoll sein, wenn dadurch unspezifischer Schmerz für längere Zeit verschwindet. Klassische Massagen dagegen sind bei unspezifischem Rückenschmerz nicht wirkungsvoll. Ist die Psyche mit im Spiel, kommt natürlich auch Psycho- oder eine spezielle Schmerztherapie zum Einsatz.

Nackenbereich rühren sehr häufig von unbeweglichen Schulterblattmuskeln her. Manuelle Therapietechniken sind hier sehr hilfreich. Unspezifischer Rückenschmerz wird in der Regel mit Krafttraining therapiert. Auch alternative Heilmethoden kommen zum Einsatz. So werden bei bestimmten Muskelverspannungsthemen oder verklebten Faszien sogenannte Manualtherapien, wie beispielsweise Osteopathie, verordnet. Auch die Akupunktur ist eine gute Therapiealternative

Text: Kirsten Schwieger

Herr Dr. Eichhorn, Deutschland hat Rücken – was sind die größten Leiden und warum?

Die meisten Betroffenen leiden unter unspezifischen Rückenschmerzen. Das lässt sich auch an den Arbeitsunfähigkeitsdiagnosen hierzulande ablesen. Im Gegensatz zu spezifischem Rückenschmerz gibt es dabei keine eindeutigen Hinweise auf eine spezifische Ursache, wie beispielsweise ein Bandscheibenvorfall, Skoliose oder gar eine Fraktur. Bei einem Großteil der Betroffenen sind die Schmerzen auf Bewegungs- und Kraftmangel zurückzuführen. Generell fehlt es heute an Kraft – eine große Anzahl Menschen hat eine unterdurchschnittliche Rückenkraft. Unter anderem deswegen, weil unser Arbeitsumfeld es mit sich bringt, dass wir zu viel und ungünstig sitzen. Auch die psychische Komponente spielt eine

Dr. med. Christoph Eichhorn, Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie

große Rolle bei unspezifischem Rückenschmerz – und zwar als größte, gemeinsame Unbekannte. Sogar Kinder und Jugendliche sind zunehmend betroffen – greift die Prävention nicht?

Auf jeden Fall ist die Wahrnehmung für Beschwerden sowie die Sorge im Umfeld viel größer geworden. Ein tatsächlicher Zuwachs an spezifischen Rückenerkrankungen wie beispielsweise Skoliose, ist nicht zu verzeichnen. Allerdings muss

man auch sagen, dass rückenfördernde Freizeitaktivitäten zu Gunsten eher bewegungsarmer Hobbys an Computer und Handy zurückgegangen sind. Klassische Prävention ist eher ein Thema für den Arbeitsplatz und da ist in der Tat noch Luft nach oben. Wie wird unspezifischer Rückenschmerz heutzutage therapiert?

Als erstes muss ein spezifischer Grund ausgeschlossen werden, der spezielle Fachärzte auf den Plan riefe. Verspannungen im

Was passiert in der Reha?

Bei der ambulanten oder stationären Reha werden Patienten nach einem festgelegten Schema an nachhaltige Schmerzlinderung herangeführt – durch Elemente wie Ernährung, Bewegung, Dehnung und Kraft. Wichtig ist, dem Patienten zu vermitteln, dass Schmerz nichts Schlimmes ist – er soll sich nur nicht verfestigen können.

FAKTEN • 83 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland leiden unter Rückenschmerzen. • 20,9 Prozent betrug der Anteil von Erkrankungen des Muskel Skelett-Systems am Krankenstand im Jahr 2018. • 24,9 Prozent betrug der Anteil von Rückenbeschwerden an den volkswirtschaftlichen Kosten durch Krankmeldungen im Jahr 2015.

(Quelle: statista + DAK-Gesundheitsreport 2019) ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

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Das ist genial und hilft dabei, Tag für Tag selbstbestimmt und sicher seine Arbeitshaltung kontrollieren zu können. Im Büro, beim Meeting, im Zug, am Tisch zuhause. „Niemand muss mehr an einem falsch eingestellten Arbeitsplatz Schmerzen haben“, sagt be:ergo MINI-Erfinder und Produktmanager Friedrich Scherübel. „All diejenigen, die am Bildschirm arbeiten kann das be:ergo Mini von teilweise jahrelangen Schmerzen erlösen und hilft mit, dass es gar nicht so weit kommt. Unternehmer können durch den breiten Einsatz des kleinen Tools sicher sein, ihre Mitarbeiter fit und leistungsstark zu halten und ihre Gesundheit zu fördern. Jeder Mitarbeiter verdient sich sein persönliches be:ergo MINI.“ Denn mit solch einer kleinen Sieben sitzt man eben wie eine Eins.

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Erfahrungsgemäß erspüren Menschen weder durch Broschüren noch durch Videos ihre richtige Haltung. Doch seit letztem Jahr gibt es ein kleines Tool, das innerhalb von 15 Sekunden aufzeigt, wie man gesund am Rechner arbeiten kann, be:ergo MINI. Wie das geht? Eine knapp sieben Zentimeter lange, transparente, „amerikanische“ Sieben wird mittels Adhäsionskraft in die linke, untere Ecke des Bildschirms gedrückt, wo sie haften bleibt. Der

Clou: Im Steg der Sieben ist eine Wasserwaage verbaut. Drückt man jetzt den zweiten Teil des Tools, eine kleine Spiegelbrille, in die Mitte des Bildschirmes und setzt sich im vorgeschriebenen 90 Grad Winkel davor, kann man den Bildschirm so lange in Höhe und Neigung einstellen, bis man seine eigenen Augen in der Spiegelbrille sieht und gleichzeitig die Luftblase in der Wasserwaage den ergonomisch gesunden Bereich anzeigt.

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Kaum einer weiß um die richtige Körperhaltung bei der Bildschirmarbeit. Zwanzig Millionen Arbeitnehmer arbeiten allein in Deutschland fast ausschließlich am Rechner, dabei sitzen sie zu hoch oder zu tief, der Bildschirm ist zu nah am Gesicht oder zu weit davon entfernt, die Arme und Hände sind in verkrampfter Haltung, Schultern und Nacken hart und steif. Das führt zu Schmerzen, die oft in lange Krankschreibungen münden. Mehr als ein Viertel aller Krankschreibungen ist auf massive Rückenschmerzen zurückzuführen – die in Kombination mit starker psychischer Belastung mürbe machen. Muskel- und Skeletterkrankungen führen Jahr für Jahr zu Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen, die einen enormen wirtschaftlichen Schaden verursachen.

Friedrich Scherübel, Dipl.-Ing. Erfinder und Produktmanager

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Weitere Informationen unter www.beergo.at


Selbstregulierung über Verdrängung oder extremer 1 Markus Kamps sind Matratzenlösungen oder Sondersysteme wie LFl Bei Flachrüf (Ideal für I und A bedingt O schlechter meist Matratzen Bereich v SChlafen Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

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RÜCKENGESUNDHEIT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

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Fachdozent fürBettwaren und Präventologen für Schlaf

Guter Schlaf ist vor allem eine Kurzanalyse

Die verschiedenen schlaflagen

wahl häng ponente s

Haltung

Die verschiedenen Typen

Wer bist du?

SChlafen

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Foto: Schlafkampagne

1 RÜckenlage bietet eine enorme Reduzierung tig. Aber Achtung: Sie darf nicht des Drucks auf Halswirbel und dazu führen, dass das Hohlkreuz Rücken und sorgt zudem dafür, weiter verstärkt wird. Die Rückenlage bietet eine enorme Druckredudass sich der Körper während der zierung und hat einen gewissen Streckungseffekt Ruheposition streckt. Das gilt vor Auch die Frage, zu welchem Kör2 R 1 FlachrÜcken Markus Kamps Insbesonders dann wenn das passende Kissen allem dann, wenn ein passendes pertyp man gehört, spielt eine Kissen und die richtige MatratRolle. Experte Markus KampsMatratzenhärte genutzt wird. Rund ein Drittel unseres Lebens und die richtige Fachdozent fürBettwaren Je keine stärker Bei Flachrücken sollten zu unterscheidet zwischen den Tyverbringen wir im Schlaf – zenhärte verwendetund werden. Die Präventologen wird die eine Zahl, die deutlich macht, Seitenlage eignet sich sehr zur pen A, I, O, V und X. Der A-Typ fürgut Schlaf Matratzen mit zuviel StützeffH wie wichtig es ist, gesund und Entspannung. Sie kann zudem hat eine eher birnenförmige FiMatratD Bereich verwendet der werden. entspannt zu ruhen. Denn wer durch verstellbare Lattenroste im gur – ein breiteres Becken macht wahl hängt meist nicht von de nicht gut schläft, leidet tagsüber Beinbereich, im Becken und im eine höhere und im BeckenbeAußerdem darunter. Wir sind weniger Bereich der Lendenwirbelsäule reich weichere Matratze in Abponente sondern vom Muskele und Rücke leistungsfähig, fühlen uns müde weiter verbessert werden. Die stimmung zur Gewichtsrelation Dieundverschiedenen schlaflagen sinnvoll. Der I-Typ verfügt über abgespannt und verspüren Bauchlage dagegen gilt als wenig Beachtung 2 Seitenlage sehr häufig Verspannungen im geeignet – wer hierzu neigt, sollte eine schlanke, flache Figur. Da er Nacken- und Schulterbereich und versuchen, sich an eine der andewegen seiner leichten Schultern Seitenlage ist ein tolle Entspannungslage, die daraus resultierende Kopfschmerund derDie oft gleichen Gewichtsren beiden Lagen zum Schlafen noch unter Zuhilfenahme von verstellbaren zu gewöhnen. Oft ist die Bauchzen. Das A und O für einen verteilung und dadurch ein 1 RÜckenlage guten und gesunden Schlaf ist die geringesLattenrosten Einsinkverhaltenim hat,Beinbereich, ist lage eine Ausweichhaltung, weil im Becken und im Rundrücken Flachrücken Hohlkreuz optimale Lage im Bett. eine weichere oder mittelfeste, in dem Schlafenden das Bett in der LWS Bereich rückenfreundlich optimiert werden jedem Fall aber gleichmäßigere Seitenlage zu unbequem ist, erDie Rückenlage bietet eine enorme Druckredu2 RundrÜcken kann. Matratze angebracht. Der O-Typ klärt Markus Kamps, Fachdozent zierung und hat einen gewissen Streckungseffekt 3 H mit seiner volumenhaften Figur für Bettwaren und Präventologe Insbesonders hat dann wenn das passende Je stärker der Rundrücken ist, seinen Körperschwerpunkt in Kissen für Schlaf. Variante 1 derMatratzenhärte Mitte und verfügt über rund- wird. und die richtige genutzt wird die Höhe,Bauchlage Materialund Je stärker Wichtig für den guten Schlaf ist liche Körperbereiche. Ihm rät der Matratze. weiterführen (Eher weicher und passende es auch, festzustellen, zu welMarkus Kamps zu einer festeren verstärken 3 weicheren Bauchlage Matratze mit Bezügen. chem Haltungstyp man zählt, Außerdem sollte insbesondere Eine mittelfeste Matratze mit um die bestmögliche Matratze einem deutlichen Unterschied auswählen zu können. Wer einen und Rückenlage der D.h. Kissenlösu die Ein Diese rückenunfreundliche Lage sollte in die beschiedenen schlaflagen an Schultern und Becken eignet Flachrücken hat, sollte keine Beachtung geschenktMatratze werden. sere am Seitensich dagegen besten oder für denRückenlage verändert werden. zu stark in Zonen aufgeteilte Außerdem V-Typ. Bei ihm handelt esmuss sich das Schlafsystem fester geMatratze verwenden,2 da diese Anderenfalls Seitenlage um einen athletischen Figurtyp über zu viele Stützen im Bereich wählt werden, um ein Durchbiegen zu verhinVariante 2 mit breiteren Schultern. Schließdes Lendenwirbels verfügt. Die dern. Oft ist die Bauchlage eine Ausweichhaltung, Bauchlage Seitenlage ist der einX-Typ tolle mit Entspannungslage, die Frage, wie fest die Die Matratze sein lich schmalerer 1 RÜckenlage wenn das Bett in Seitenlage zu unbequem geentwöhnen sollte, hängt gewöhnlich nicht Taille: Für ihn eignenvon sich am Um herauszufinden, wie diese noch unter Zuhilfenahme verstellbaren vom Gewicht ab, sondern vom besten Matratzen einfachen optimale Schlafposition aussieht, wordenmit ist.im Lattenrosten im Beinbereich, Becken und im Die Rückenlage bietet eine enormeZonierungen DruckreduMuskelempfinden. Wer an einem oder deutlichen sollte man sich klarmachen, zu LWS Bereich rückenfreundlich optimiert werden zierungRundrücken und hat einen 3 Hohlkreuz leidet, gewissen sollte sich fürStreckungseffekt und genauen Abstimmungen von welcher Schlaflage man neigt. kann. eine weiche und höhere Matratze Unterbau und Matratze. Drei solche Lagen gibt es: Die Insbesonders dann wenn das passende Kissen Bei einem Hohl- genutzt wird. Rücken-, die Seiten- und dieund dieentscheiden. richtige Matratzenhärte Je stärker das Hohlkreuz dest Bauchlage. Die Rückenlage kreuz ist eine Abstützung wichZur Auswahl der am besten geeigVariante 1 Vermeidung Viele Menschen leiden darunter, dass sie schlecht schlafen. Für Abhilfe ist es wichtig festzustellen, wie man liegt und welche Matratze am geeignetsten ist.

Komfortorientiert und Materialbezogen wird über Ba federkern , Boxspringbetten der Körperanpassung die (Ideal für A und O bedingt V schlechter meist

Wer bist du?

„Wichtig für den guten Schlaf ist es, afenfestzustellen, zu welchem Haltungstyp man zählt.“

A

I

O

passende Abstützung ohne da Bauchlage flaches oder verstärken. weiterführen

3 Bauchlage Diese grobe Hilfseinteilung ersetzt keine ausführliche Beratung D.h. die Einbeziehung der Wech Matratze mit dem Unterbau undLage evtl. Besonderheiten. Diese rückenunfreundliche solltekörperlicher in die besDas Maß aller DingeHaltungstyps sind Sie. Außerdem muss die Größe bea 2 Seitenlage sere Seiten- oder Rückenlage verändert werden. Anderenfalls fester geEinstellung durch ihre besondere Die Wirbelsäule muss muss sowohl das Schlafsystem Wer sich Gedanken macht über Diesich Seitenlage tolle Entspannungslage, Geometrie und Seitenals auch in Rückenlage gutes Liegen, macht automa- istinein wählt werden, um ein die Durchbiegen zuBeweglichkeit. verhinZusammen mit dem in der Höhe ihre natürliche behalten. tisch auch Gedanken überunter seine Zuhilfenahme noch von verstellbaren dern. OftForm ist die Bauchlage eine Ausweichhaltung, anpassbaren Nackenstütz-Kissen Deshalb wird das Ecco 2 BettGesundheit. UndLattenrosten umgekehrt. im Beinbereich, imBett Becken und im zu unbequem wenn in Seitenlage bilden diese einzelnengeElemente system an dendas Körper angepasst. Denn beides ist untrennbar. Ein LWS Bereich rückenfreundlich optimiert worden ist. Und zwar ganz genau nach werdeneine harmonische, individuell Bettsystem, das für erholsamen kann. angepasste Einheit. Maßarbeit für den individuellen, personenSchlaf sorgen kann, tut dem Körper Nacht für Nacht gut und fördert so Gesundheit und Wohlbefinden.

bezogenen Maßen, die eine exakte und sorgfältige Abstimmung erst möglich machen.

Variante 2 Bauchlage entwöhnen

Dazu in eine wechseln mi effekte ode und Matratz Becken und T

guten Schlaf und Liegekomfort.

Variante 1

Das Ergebnis ist ein Bettsystem, Bauchlage das genau der jeweiligen Person So entsteht aus Ihren persönweiterführen und ihren Schlafgewohnheiten Jeder Mensch ist individuell. lichen Maßen Ihr ideales Bett. entspricht. Und das so fl exibel Deshalb ist es das Ecco 2 Bett3 Bauchlage Beim Ecco 2 Bettsystem passt system auch. Größe, Gewicht, ist, dass es bei Veränderungen alles zusammen: Die aufgenomjederzeit neu eingestellt werden Körperbau, SchlafgewohnDieseistrückenunfreundliche Lage sollte in die bes-kann. menen Körpermaße werden heiten … jeder Mensch anders. den Lattenrost übertragen. Wichtig ist dabei sere die ergoSeiten- oderauf Rückenlage verändert werden. Die Matratze übersetzt diese nomisch richtige Liegeposition. Anderenfalls muss das Schlafsystem fester ge-

wählt werden, um ein Durchbiegen zu verhinVariante 2 Informationen finden Sie unter: www.roewa.de/bettsysteme/ecco2.html dern. OftWeitere ist die Bauchlage eine Ausweichhaltung, Bauchlage wenn das Bett in Seitenlage zu unbequem geentwöhnen worden ist.

Vermeidung eines Hohlkreuzes flaches oder kein Kissen bei feste

Dazu in eine bequeme Seiten- & R wechseln mit abgestimmter Kisse effekte oder Einsinken von Unte und Matratze. Weichere Schulter Becken und Tailleenpartie.


Schlanker flacher Figurtyp – die leichten r Nachgiebigkeit durch das jeweilige Körpervolumen. Hier 2 RundrÜcken Schultern und die oft gleiche Gewichtsverteilung und das geringe Einsinkverhalten stellen hier Luft, Oel, Gel, Wasser und Visco bekannt. Je stärker der Rundrücken ist, desto wichtiger den Beratungsschwerpunkt da. Tendenz zur wird die Höhe, Material- und Festigkeitswahl weicheren oder mittelfesten aber gleichmäßigMatratze. für Xderund V(Eher ) weicher und höher) eren Matratze Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – RÜCKENGESUNDHEIT 21

Frage des Typs Foto: Fotolia

Außerdem sollte insbesondere bei Rundrücken und Rückenlage der Kissenlösung eine höhere Beachtung geschenkt werden.

3

Hohlkreuz

Je stärker das Hohlkreuz desto wichtiger die passende Abstützung ohne das Hohlkreuz zu verstärken.

neten Matratze für die jeweiligen Typen wurde das ADK-System entwickelt. A steht für „Anmess- und Anpasssysteme“, D für „Druck und Selbstregulierende Systeme“ und K für „Komfortund Materiallösungen“. Beim A-Prinzip werden individuelle, auf die Bedürfnisse einer bestimmten Person zugeschnittene Matratzen oder Unterfederungen hergestellt, erklärt Markus Kamps. Lattenrost und Unterbau sind immer in Abstimmung mit der Matratze zu sehen. Das A-Prinzip ist ideal für die Körpertypen V und X, bedingt für die O-Typen und nicht gut für die A- und I-Typen. Das D-Prinzip dagegen, bei der Selbstregulierung über Verdrängung oder extreme Nachgiebigkeit durch das Körpervolumen erreicht wird, eignet sich gerade für die I- und A-Typen, nur bedingt für die O- und schlecht für die X- und V-Typen. Verwendung finden meistens Sondersysteme wie Luft, Gel, Wasser und Visco. Die K-Lösung, die am Komfort orientiert ist, stellt die Bauhöhe und verschiedene Materialien in den Mittelpunkt. Zu denken ist beispielsweise an Boxspringbetten oder Taschenfederkernmatratzen. Die K-Lösung ist ideal für A- und O-Typen, bedingt geeignet für V-Typen und schlechter meistens für I- und X-Typen.

SO HEBEN UND TRAGEN O Der O Typ SIE RÜCKENSCHONEND Volumen Figurtyp – die Stabilisierung des ne dicke Zudecke – ein Vorteil deutlichen Körperschwerpunkts in der Mitte und für Menschen, die viel Wert auf Gerade im Alltag lässt es sich die ansonsten rundlicheren Körperbereiche häufig nicht umgehen, einen Hygiene legen. Für den Frierer schweren Gegenstand zu heben stellen der unterschätzten Druckempfindeigenen neben sich Daunendecken, und zu tragen. Doch Heben und denn Daunen sind sehr leicht lichkeit den Beratungsschwerpunkt dar. Tendenz Tragen von schweren Lasten führt und in der Lage, viel Feuchzur festeren Matratze - gerne mit weicheren zu starken Belastungen der Armtigkeit zu absorbieren. Der und Rumpfmuskulatur. Zudem Bezügen. Schwitzer wiederum kann auf kommt es dabei kurzzeitig oder

O

Vermeidung eines Hohlkreuzes durch ein flaches oder kein Kissen bei festerer Matratze.

Dazu in eine bequeme Seiten- & Rücken- lagen wechseln mit abgestimmter Kissenhöhe, Stützeffekte oder Einsinken von Unterfederungen und Matratze. Weichere Schulter und stabile Becken und Tailleenpartie.

V

X

Foto: Schlafkampagne

auhöhen und verschiedensten Materialien z.B. bei Taschene Hauptbedeutung gegeben. D.h. die Einbeziehung der Wechselwirkung der Matratze mit dem Unterbau wird wichtiger. V Der V Typ für I Außerdem und Xmuss ) die Größe beachtet werden.

Entscheidend für einen guten

Schlaf ist auch die Frage, zu welchem Wärmetyp eine Person gehört. Der Hitzer benötigt kei-

eine Zudeckhilfe aus Schurwolle, Cashmere oder Kamelhaar zurückgreifen. Der Vorteil: Naturhaare können etwa 40 Prozent ihres eigenen Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass sie dabei klamm werden.

auch auf längere Dauer zu starken Druck- und auch Biegebelastungen der Wirbelsäule, die Schädigungen am Stütz- und Bewegungsapparat verursachen können. Umzugskartons oder der wöchentliche Einkauf mit Getränkekisten sind nur einige Beispiele. Der Klassiker – die Kiste Mineralwasser mit Glasflaschen Athletischer Figurtyp – die breiteren mit einem Gewicht von zirka 17 kg Zu allerletzt sollte man auch beSchultern, die Schulterabsenkung gekoppelt muss erst ins Auto und anschlieachten, dass Menschen verschießend in stellen die Wohnung getragen mit dem Stabilisieren des Beckens den dene Körperlängen haben – dass werden. Dabei beugen die meisten Beratungsschwerpunkt zur aber bei verschiedenen Größenda. Tendenz Menschen ihren Oberkörper nach die Körperlängen-Verhältnisse mittelfesten Matratze mit deutlichem vorn, um die Kiste anzuheben. unterschiedlich sein können. Schulter-Becken-Unterschied Durch den gekrümmten Oberkörper werden jedoch die Bandscheiben Das beeinflusst möglicherweise in unserer Wirbelsäule keilartig das Stütz- und Liegeempfinden verformt und an den Kanten im Lenden- und Beckenbereich. überlastet. Dabei kommt es nur Größere Menschen sollten auf auf die richtige Technik an. Um zu die Bettlänge und auf die Übervermeiden, dass die Wirbelsäugänge zwischen Becken-Lendenle unnötig belastet wird, sollte wirbelsäule und Schulterkissen man beim Anheben den Rücken möglichst gerade lassen, die Beine achten, kleinere dagegen stärker die in Seitenlage, die und Beachleicht spreizen in die Hocke auf Taillenabstützung die Position im Bett. gehen, durch Kippen im Hüftgelenk tung des Haltungstyps sowie den desOberkörper Grössentyps nach vorne bringen Text: Armin Fuhrer stehen hier bei der Beratung im und Mittelpunkt. so die Last gleichmäßig anheben und auch wieder absetzen. Tendenz zur einfacheren Zonierungen oder Tragen Sie die Last möglichst nah deutliche und genaue Abstimmung am Körper,von und mit beiden Armen, um eine einseitige Körperbelastung Unterbau und Matratzen. zu vermeiden. Noch besser ist es Zur Auswahl der am besten geeigneten Matratze wurde das ADK-System jedoch, sich das zu hebende Geentwickelt. Beim A-Prinzip werden wicht zu teilen. Holen Sie sich Hilfe individuell zugeschnittene Matratzen und tragen zu zweit die schwere hergestellt. Das D-Prinzip erreicht Last oder nutzen Sie Hilfsmittel, durch Verdrängung oder extreme wie zum Beispiel eine Sackkarre, Nachgiebigkeit eine Selbstregulierung, das schont den Rücken und beugt das K-Prinzip stellt unter anderem die Bauhöhe in den Mittelpunkt. so Problemen vor.

X

Der X Typ

FAKTEN

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g mit geführtem Gespräch unter Berücksichtigung der Längenmaße des

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RÜCKENGESUNDHEIT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Guter Schlaf ist wichtig! Damit sich der Körper dabei gut erholt, sollte er sich auf einer hochwertigen Matratze betten, die zu ihm passt. Solch „perfekte“ Matratze ist ein sehr individuelles Thema, abhängig von Gewicht, Körpergröße, und -bau, Schlafposition und -gewohnheiten sowie körperlicher Temperaturregelung. Zu den gängigen Materialien gehören

Federkern, Kaltschaum, Viscoschaum und Latex. Während Feder- oder Taschenkernmatratzen über eine gute Luftzirkulation verfügen, schwächeln sie ein wenig in punkto Wärmeisolation. Außerdem sind sie anfälliger für Milben sowie die Geräusch- und Kuhlenbildung als Schaumstoffmatratzen. Diese punkten dagegen mit Allergikerfreundlichkeit und einer hohen Anpassungsfähigkeit an alle Schlaftypen – dafür bekommen sie die Feuchtigkeitsaufnahme nicht ganz so gut hin.

Alles ergo, oder was? „Wieviel Schulranzen verträgt das Kind?“, fragt die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. in ihrem Onlineratgeber zu ergonomischen Schulranzen. Und trifft damit wohl die Ängste Millionen besorgter Eltern. Die Antwort wird zu Teilen gleich mitgeliefert: Schwerer als 1.500 Gramm sollte ein leerer Schulranzen oder Rucksack sein. Bei Grundschülern sogar nur 1.300 Gramm.

Wobei das Gewicht gar nicht der alleinige Knackpunkt ist, sondern vielmehr die Art und Weise, wie es optimal verteilt und geschultert werden kann. Grundsätzlich sollte ein Ranzen oder Rucksack ergonomisch sein und den Rücken entlasten. Neben Gewicht, Größe und Form spielt dabei insbesondere das Tragesystem eine bedeutende Rolle. Für die optimale Gewichtsverteilung auf den Rücken, braucht es ein gutes Zusammenspiel aus verstellbaren, gepolsterten Schulter-, Brust- und Beckengurten. Mindestens 4 Zentimenter breit, rutschfest und in ergonomischer S-Form sollte der Schultergurt beschaffen sein. Der längen- und höhenverstellbare Brustgurt verhindert dessen Abrutschen

von den Schultern. Eine tragende Rolle kommt dem weich gepolsterten (abnehmbarem) Hüftgurt zu, welcher das Gewicht von den Schultern auf die Hüfte verlagert und so die Wirbelsäule entlastet. Damit der Ranzen wirklich mitwachsen kann, muss das Tragesystem unkompliziert zu verstellen sein. Die Ranzenrückseite sollte ebenfalls ergonomisch geformt und zudem atmungsaktiv sein. Und die Fächerverteilung so, dass schwere Gegenstände körpernah verstaut werden können.

Da jeder Kinderrücken individuell ist und insbesondere Erstklässler in Punkto Körpergröße und körperlicher Belastbarkeit enorm variieren, ist eine persönliche Anprobe absolut ratsam. Und wenn der passgenaue ergonomische, schadstoffarme, wasserdichte, pflegeleichte Ranzen mit optischer Warnwirkung in ansprechendem Design das Gefallen des Kindes gefunden hat, ist nur noch eines zu beachten: darauf zu achten, dass er nicht unnötig voll gepackt wird. Und zwar täglich. Text: Kirsten Schwieger

Während die Materialwahl also schon etwas Introversion abverlangt, scheint es bei der Wahl des Härtegrads auf den ersten Blick einfacher. Prinzipiell sollten schwerere Menschen eine härtere Matratze wählen, während sich Leichtere theoretisch ruhig etwas weicher betten können – es sei denn, sie schlafen „härter“ einfach besser. Zu hart ist allerdings ebenso ungünstig wie zu weich. Die Crux dabei ist auch, dass Herstellerangaben wie hart, mittelhart oder weich keiner Norm unterliegen. Und es wird noch komplizierter. So weisen manche Matratzentypen unterschied-

lichen Härtegrade in verschiedenen Liegezonen auf, damit sich der Körper optimal an die Unterlage anpassen kann. Denn die Wahl von Härtegrad hängt stark

von der bevorzugten Schlafposition ab. Die perfekte Rückenschläfer-Matratze stützt die Lendenwirbelsäule und den Nackenbereich. Die ideale Matratze für Seitenschläfer dagegen gibt an Schultern und Becken ein wenig nach. Bauchschläfer sollten darauf achten, dass die Matratze sie ausreichend stützt. Unabhängig von der bevorzugten Schlafposition sollte die Wirbelsäule im Liegen in ihrer natürlichen S-Form erhalten bleiben – also an keiner Stelle gekrümmt werden oder gar durchhängen. So weit, so einfach – allerdings wechseln die meisten Menschen mehrmals pro Nacht ihre Schlafposition. Was auch der Grund dafür ist, dass Experten von mehr als drei verschiedenen Liegezonen abraten, da man sich andernfalls eigentlich nicht mehr bewegen dürfte. Dagegen ist das Kriterium Matratzendicke geradezu lachhaft einfach: 16 Zentimeter oder mehr sollten es schon sein, auf keinen Fall darf der Lattenrost zu spüren sein. Aufgrund all dieser Variablen in Kombi-

nation mit individuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten raten Experten beim Matratzenkauf zu fachmännischer Beratung und ausgiebigem Probeliegen. Und zu einem Rückgaberecht. Das allerdings bieten auch manche Online-Anbieter an. Text: Kirsten Schwieger

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Die perfekte Matratze


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Gartenarbeit ohne Rückenschmerzen

Gartenarbeit ist gesund und wirkt auf viele Menschen erholsam. Sie verleiht ihnen frische Energie, gibt ihnen Kraft und Ruhe im hektischen Alltag. Allerdings geht bei Vielen die ungewohnte körperliche Arbeit auch nach hinten los; immer dann, wenn der Rücken durch zuviel sitzende Büroarbeit nicht trainiert oder durch Stress verspannt ist. Moderate Bewegung bei der Gartenarbeit hilft, aber Viele überanstrengen sich dabei auch schnell – insbesondere beim schweren Heckenschneiden und Rasenmähen. Aber auch bückende Arbeit kann schnell zum Problem werden; dafür gibt es z.B. Hochbeete

Foto: pixabay

Frühlingsluft, Garten lockt? Während sich die Einen aufs Sommerhalbjahr mit Gartenarbeit freuen, wissen manche nicht, wie sie die schaffen sollen. Zwischen Unkrautjähten und Pflanzarbeiten warten häufig Hecken und Rasen auf Beschnitt – regelmässig, immer wieder. Was hilft denen, die die Kraft dazu nicht mehr haben oder unter Rückenproblemen leiden?

zu verheben. Es gibt auch Unkraut-Roboter, die selbstständig Ordnung ins Beet bringen und automatische Bewässerungssysteme oder Gartenrollsitze. Unabhängig von solchen Garten-

Elektronische und digitale Geräte jeder Art haben Zeit und klagen niemals über Rückenschmerzen oder Kraftverlust.

und ergonomische Gartengeräte, mit ausziehbaren Teleskop-Stielen oder handfreulichen, kraftsparenden Griffen. Doch wie sparen Gartenfreunde

beim Heckenschneiden und Rasenmähen ihre Kraft? Alle 14 Tage? In regenreichen Jahren mit warmen Klima muss der Rasen deutlich öfter gemäht werden – immer wieder. Bei kleinen Stadtgärten lohnt das Rausholen des Rasenmähers kaum. Große Flächen brauchen Zeit. Viel Zeit, Ausdauer und Kraft.

„Ich erinnere mich gut an meine vorherigen Nachbarn, die vor einigen Jahren ihr großes Doppelgrundstück verkauft hatten, weil sie alleine 3.000 Quadratmeter Rasen zu mähen hatten – und das irgendwann einfach nicht mehr körperlich schafften. Er hatte durch jahrelange Büroarbeit große Rückenprobleme und für sie alleine war es zuviel. Sie wohnten danach mir gegenüber und waren total unglücklich auf ihrer neuen Terrasse mit winzigem Stadtgarten dazu. Gärtner waren denen zu teuer, digitale

Geräte, die autark Arbeiten, gab es damals noch nicht oder waren unbezahlbar”, erzählt eine Großhansdorferin aus dem Kreis Stormarn. Elektronische und digitale Geräte

jeder Art haben Zeit und klagen niemals über Rückenschmerzen oder Kraftverlust. Es sieht zwar ein wenig chaotisch aus, wenn zum Beispiel Mähroboter kreuz und quer und scheinbar ohne Logik, nach eigenem Ermessen die Runde drehen aber: sie mähen den Rasen, ohne sich dabei

helfern: Wechseln Sie oft die Position und arbeiten nicht zulange in der gleichen Haltung. Hocken Sie eher, als dass Sie knien und arbeiten im Rücken aufrecht, anstatt krumm. Ist große Kraft notwendig, zum Beispiel beim Umgraben oder Hecke schneiden, nehmen Sie die Kraft dafür nicht aus dem Rücken, sondern aus den Beinen. Text: Susanne Braun-Speck

FAKTEN Kauftipp Bei elektronischen Gartenhelfern sollte beim Kauf auf die GeräuschpegelAngabe und Batterienutzungsdauer geachtet werden. Viele Modelle sind fast flüsterleise unterwegs und verursachen keinen ruhestörenden Lärm. Ihrer Sonntagsarbeit steht dem entsprechend nichts im Wege. Bei digital gesteuerten Geräten ist auf leicht verständliche Bedienungs-Software zu achten. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT


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„Jetzt sollten wir gezielt präventiv tätig werden!“


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MEHR BEWEGUNG AM ARBEITSPLATZ

„Der Rücken muss alles ‚tragen‘, so auch Stress und seelische Belastungen.“ Ob als Mediziner, Unternehmer oder Autor: Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer ist Rückenexperte und ein Fachmann auf seinem Gebiet. In einem Interview verrät er wie man präventiv gegen Rückenschmerzen vorgehen kann und welche Folgen der „Handynacken“ mit sich bringt. Rückenleiden sind in Deutschland weit verbreitet und kommen durch Bewegungsarmut, zu vielem Sitzen und falsches Heben. Doch jetzt kommt ein neuer Faktor hinzu – der „Morbus Smartphone“ – was passiert dabei und welche Gefahren lauern dort, besonders für die jungen User der Handys?

Es handelt sich hier um eine neue Volkskrankheit. Das Verwenden von Smartphones oder Tablets führt leider oft zu einer Fehlhaltung. Ständig steht oder sitzt man mit gesenktem Kopf…. Etwa zwei Stunden täglich, so eine aktuelle Studie, schauen wir durchschnittlich auf unser Handy! Folgen sind Nackenprobleme oder Rückenschmerzen. In der medizinischen Fachsprache wird vom RSI-Syndrom gesprochen: Repetitive Strain Injury – Verletzung durch wiederholte Fehlbelastung. Konkret kann man sich das so vorstellen: Der Kopf wiegt etwa 4-6 kg. Bei einer Neigung von 15 Grad werden etwa 13 kg auf den Rücken (Halswirbelsäule) übertragen. Bei einer Neigung von etwa 45 Grad wirken aber 20 bis 27 kg auf den Rücken! Die Beugung der Wirbelsäule nach vorn nennt man medizinisch Ventralflexion. Das bedeutet: Die Halswirbelsäule ist einer enormen Kraftanstrengung ausgesetzt, sie versucht also, dieser Belastung muskulär entgegenzuwirken. Dabei verschlechtert sich die Blutversorgung, die Bänder werden gedehnt, die Muskulatur wird angespannt und verspannt. Langfristig können segmentale Funktionsstörungen im Halsbereich auch zu starken Kopfschmerzen führen. Wir bewegen uns zu wenig, die Jugend leider noch weniger – wird Ihre Aussage „Turne bis zur Urne“ nicht mehr ernst genommen?

Wir bewegen uns leider zu wenig, sitzen

zu viel – beispielsweise im Büro – und dann auch noch oft falsch. Dadurch verspannen sich die Muskeln, die die Wirbelsäule stützen und einen Großteil des Gewichts abfedern, das auf der Wirbelsäule lastet. Etwa 80 Prozent aller Rückenschmerzen sind auf verspannte Muskulatur zurückzuführen. Kommt noch Übergewicht dazu, ist der Rücken besonders gefährdet. Weitere Schmerzursachen können eingeklemmte Nerven, verschobene Bandscheiben und einseitige Belastungen sein sowie Verrenkungen durch Unfälle. Verschleiß ist dagegen nur zum kleineren Teil für Rückenschmerzen verantwortlich. Etwa zehn Prozent der Rückenschmerzen sind auf Blockaden oder Verschleiß (Arthrosen) der Wirbelgelenke und nur 3 bis 4 Prozent auf Veränderungen der Bandscheiben zurückzuführen. Nicht übersehen darf man auch den Zusammenhang mit der Psyche: Der Rücken muss alles „tragen“, so auch Stress und seelische Belastungen. Denn der Rücken ist nicht nur ein Körperteil, sondern wirklich ein ganz zentrales psychosomatisches Organ! Stress treibt uns an, etwas zu tun. Aktiv zu sein, das eigene Leben zu gestalten, in körperlich und geistig in Bewegung zu sein. Chronischer negativer Stress ist es jedoch, der zu Anspannung, dann zur Verspannung und dann möglicherweise zu chronischen Schmerzproblemen führt. Wer unter Dauerbelastung steht, zieht instinktiv die Schultern hoch. Das ist eine ganz natürliche, unbewusste Abwehrhaltung. Diese Körperhaltung bremst auch die Beweglichkeit des Brustkorbs. Die Drehbewegungen zwischen Hüfte und Schultern werden immer anstrengender, bis es richtig weh tut. Welche Methoden, besonders im ambulanten Bereich, können Sie empfehlen?

In den interdisziplinären Grönemeyer Instituten für Mikrotherapie handeln wir nach dem Grundsatz „micro is more – so wenig wie möglich, so viel wie nötig“. Je nach Diagnose ergibt sich ein individueller Therapieansatz.

Medikamentöse Mikrotherapie bedeutet, dass Substanzen gezielt in den Körper injiziert werden. Behandelt wird beispielsweise die Wirbelsäule bei einem kleinen Bandscheibenvorfall durch die Periradikuläre Mikrotherapie, bei der Bandscheibengewebe durch gezielte Injektion von antientzündlichen und Wasser entziehenden Medikamenten geschrumpft bzw. die Entzündung behandelt wird. Der Nerv kann sich wieder beruhigen. Auch die kleinen Wirbelgelenke werden bei Rücken- oder Kopfschmerzen im Rahmen einer mikrotherapeutischen Behandlung (Facettenbehandlung) mit antientzündlichen Medikamenten infiltriert. Bei chronischen Schmerzen können Nerven mit Kleinstmengen von 96-prozentigem Alkohol oder Hitzereizen ruhig gestellt (verödet) werden. An und in Hüft-, Schulter-, Kniegelenken und kleinen Gelenken können gezielt lokal Schmerzmittel oder künstliche Gelenkflüssigkeit eingebracht werden. Bei chronischen Rückenschmerzen ist aufgrund der vielfältigen möglichen Ursachen eine Analyse durch ein interdisziplinäres Ärzteteam sehr wichtig. Die Operation steht ganz am Ende. Unumgänglich wird eine Operation, wenn ein Nerv stark eingedrückt wird, z.B. durch einen Massenvorfall einer Bandscheibe oder bei stärksten Schmerzen und Lähmungen durch einen Vorfall. Das ist aber ein seltenes Ereignis. Bei nur etwa drei Prozent der Rückenschmerzen handelt es sich überhaupt um Bandscheibenprobleme. 

Text: Jörg Wernien

FAKTEN Dietrich Grönemeyer geboren 1952 in ClausthalZellerfeld und wuchs in Bochum auf. Er ist praktizierender Arzt, Professor für Radiologie und Mikrotherapie an der Universität Witten/Herdecke und Verfasser zahlreicher Bestseller. Er steht für das Teamwork der verschiedenen medizinischen Disziplinen genauso wie für die ganzheitliche Wahrnehmung von Körper, Seele und Geist. 1997 gründete Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer das Grönemeyer Institut für Mikrotherapie in Bochum.

Ergonomische Schreibtische helfen gegen Verspannungen und Schmerzen, erklärt der Sportwissenschaftler und Ergonomieexperte Christof Otte.

Warum ist ergonomisches Arbeiten so wichtig? Der Mensch war ursprünglich ein Jäger und Sammler und hatte täglich viel Bewegung. Unser Bewegungsapparat ist nicht geschaffen, den ganzen Tag zu sitzen. Das stundenlange Sitzen am Computer und Schreibtisch, kann Verspannungen und Schmerzen verursachen.

Was kann man dagegen tun? Stundenlange bewegungsarme Arbeitsabläufe sollten wir vermeiden. Dies erreichen wir durch den häufigen Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen.

Wie macht man das in unserer modernen Arbeitswelt? Ein sehr probates Mittel ist die Sitz-Steh-Dynamik, die den ergonomischen Arbeitsmöbeln von officeplus zugrunde liegt. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Man arbeitet an einem höhenverstellbaren Schreibtisch, so dass die Arbeitsfläche in eine Stehhöhe nach oben gefahren werden kann, oder man benutzt zusätzlich zum Schreibtisch ein Stehpult, an dem ein Teil der Arbeitsabläufe vollzogen wird.

Was ist, wenn ein Arbeitgeber die Kosten für die Anschaffung neuer Büromöbel scheut? Eine Neuanschaffung ist oft nicht notwendig. Man kann die meisten Schreibtische leicht umrüsten, in dem man ein höhenverstellbares Tischgestell unter den vorhandenen Arbeitsplatz schiebt und das alte Gestell abschraubt. So bleibt das Arbeitspatzdesign erhalten. Das ist oft eine Sache von ein paar Minuten. Diese Lösung ist praktisch und preiswerter als die Neuanschaffung.

Text: Armin Fuhrer ANZEIGE

Beim Kauf einer inoroll bekommen Sie mit dem Code WELT2019 eine Cross Body Bag kostenlos dazu.

DIE GEHEIMWAFFE FÜR EINEN GESUNDEN RÜCKEN Für Ärzte, Physiotherapeuten und Osteopathen ist die Vibrationstherapie längst unverzichtbar. Mit der inoroll holt man sie sich nach Hause. Die vib.innovation GmbH mit Sitz in Wernigerode ist langjähriger Spezialist für neuromuskuläre Stimulationstherapie, hat mit der inoroll ein Instrument geschaffen, das für den privaten Gebrauch zur Linderung von Rückenschmerzen und Verspannungen sowie zum Bewegungstraining vielseitig einsetzbar ist. Stolz ist man in der vib.innovation GmbH darauf, mit der von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) zertifizierten inoroll einen Beitrag zur Bekämpfung des Volksleidens Rückenschmerzen zu leisten. „Das AGR-Zertifikat ist eine Bestätigung von Fachleuten, dass wir gute Arbeit leisten.“ Menschen jeden Alters erhöhen durch regelmäßige Anwendung die Blutzirkulation, aktivieren

ihr Lymphsystem und verbessern die Streckfähigkeit der Lendenwirbelsäule. Darüber hinaus erzeugt der regelmäßige Einsatz eine optimierte Körperwahrnehmung und -haltung sowie einen Mobilitätszuwachs und damit eine Verbesserung der Lebensqualität. Ein weiterer unschlagbarer Vorteil der inoroll liegt darin, dass sie überall zum Einsatz gebracht werden kann: Ob im Büro, auf dem Sofa daheim, unterwegs oder sogar draußen – die kleine Vibrationsrolle kann fast überall in den Rücken gelegt werden. „Dank des weichen Schaummantels und der kompakt-handlichen Größe ist eine angenehme, auch für Anfänger nicht zu harte und besonders vielfältige Anwendung der inoroll möglich“, so Prof. Dr. Martin Sobczyk, Geschäftsführer des Herstellers.


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Oft unterschätzt – Ergonomie im Haushalt Foto: mostphotos

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Das Home-Office wird bei vielen Arbeitnehmern immer beliebter. Doch welche Regeln gelten eigentlich für solche Arbeitsplätze und wie können wir im Haushalt für mehr Sicherheit sorgen?

Haushalt und Ergonomie hört sich

auf den ersten Blick nicht aufregend an. Doch leider passieren immer noch die meisten Unfälle in den eigenen vier Wänden. Stürze von wackligen Leitern beim Fenster putzen oder stolpern über sorglos verlegte Kabel am Boden. Dabei wäre es mit wenig Aufwand durchaus möglich, einen großen Teil der Gefahren zu minimieren. Wir haben mit Christian Brunner, Vorstand des IGR Institutes für Gesundheit und Ergonomie e. V. über das Thema gesprochen. Herr Brunner, das Home-Office wird immer beliebter. Ein Arbeitsplatz zuhause – welche rechtlichen Dinge gelten hier in Fragen von Ausstattung und Sicherheit am Arbeitsplatz?

Wichtig ist, dass es in Deutschland bislang keinen gesetzlichen Anspruch auf mobile Arbeit oder Telearbeit gibt. Das gilt sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber. Man muss auch grundsätzlich unterscheiden, ob es sich um Telearbeit handelt, die mit dem Arbeitgeber genauer vertraglich geregelt ist, oder, ob der normale Angestellte lediglich hin und wieder einige Dinge im Home-Office, also einem Arbeitsplatz innerhalb der eigenen vier Wände, erledigt. Wenn wir von mobiler Arbeit sprechen, heißt das lediglich, dass der Ort der Arbeit nicht

Christian Brunner, Vorstand des IGR Institutes für Gesundheit und Ergonomie e. V.

festgelegt ist. Der Arbeitnehmer kann dann theoretisch auf einer Parkbank oder im Café sitzen. Geht es tatsächlich um Telearbeit, gilt in Bezug auf Ausstattung und Sicherheit das Gleiche, wie auch im Betrieb. Allerdings muss man schon genau hinsehen, denn zum Beispiel beim Versicherungsschutz gibt es Unterschiede. Wenn Sie von zu Hause aus arbeiten und zwischendurch auf die Toilette gehen, sind sie bei einem Unfall nicht durch den Arbeitgeber versichert. Bei der regulären Arbeit im Betrieb wäre das überhaupt kein Problem. Sollten dann solche Arbeitsplätze nicht auch mit Tischen, Stühlen und richtigem Licht vom Arbeitgeber ausgestattet werden?

Selbstverständlich. Das alles sollte laut gesetzlicher Anforderungen in geeigneter Qualität zur Verfügung gestellt werden. Man vereinbart mit dem Arbeitgeber, was genau dazu gehört. Im Prinzip ist das hier nicht anders, als beim normalen Büroarbeitsplatz. Der Arbeitgeber hat übrigens das Recht und die Pflicht den

Arbeitsplatz zu begutachten. So kann es auch notwendig sein, dass Mitarbeiter des innerbetrieblichen Gesundheitsmanagements, ein Betriebsrat oder zum Beispiel Spezialisten der EDV-Abteilung Zutritt bekommen. Alle rechtlichen Fragen sollten im beiderseitigen Interesse sorgfältig geprüft und geklärt werden. Sie kümmern sich aber auch um andere Probleme im Haushalt – warum passieren eigentlich immer noch so viele Unfälle im Haushalt?

Sie haben Recht, auch die neuesten Statistiken sind erschreckend. Ich glaube, der Hauptgrund ist, dass es im Haushalt viele ganz unterschiedliche Tätigkeiten gibt. Und das Meiste wird natürlich nicht professionell ausgeführt. Haben Sie schon mal eine Hausfrau gesehen, die beim Fenster putzen auf dem Fensterbrett steht und ein Sicherheitsgeschirr umgelegt hat? Oft werden auch die Arbeiten im Haushalt unter großem Zeitdruck und eher nebenbei erledigt. Wer mit heißem Kochgeschirr hantiert, darf nicht gleichzeitig

Fragen am Telefon beantworten. Das so viel zitierte Multitasking ist nicht immer eine gute Lösung. Gibt es eigentlich für Sie den perfekten Haushalt und wenn ja, wie sieht er aus?

Da sind wir jetzt wieder beim perfekten Arbeitsplatz, also einer Umgebung, in der sich zumindest alle Familienmitglieder vollkommen wohl fühlen und nichts zu verbessern hätten. Da sehe ich etwas schwarz. Aber ein Vorschlag zur Güte: Wie wäre es mit einem Spitzenkoch und einem routinierten englischen Butler? Doch im Ernst, zum Beispiel die „Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik“, eine gemeinnützige mbH mit Sitz in Iserlohn, beeindruckt mich immer wieder. Auf deren Website findet man sogar ganze Musterhäuser und erhält hochinteressante Denkanstöße. Ihr Institut überprüft eine Menge Dinge und schaut sich den ergonomischen Nutzen an – was sind Ihre Haupttätigkeitsfelder?

Unsere Wurzeln gehen bis in

die frühen 1990er Jahre zurück. Heute beschäftigen wir uns mit fast allem rund um das Thema Ergonomie. Naturgemäß ist da ein Schwerpunkt der Arbeitsplatz – sowohl in der Fertigung als auch der Verwaltung. Bei Beratung, Prüfung und Zertifizierung setzen wir dabei modernste computergestützte Technik ein, an deren Entwicklung wir auch beteiligt sind. So helfen wir unseren Auftraggebern, entsprechende arbeitsrechtliche Vorgaben zu erfüllen. Wir beraten zudem Hersteller ganz unterschiedlicher Produkte. Das reicht vom Schulranzen über Arbeitsplatzausstattung bis hin zu Rasenmähern. Sehr wichtig ist uns auch, das Thema Ergonomie möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Wir bilden zum ErgoCoach aus, schulen Verkäufer und Fachberater und organisieren Gesundheitstage in Betrieben. Ganz wichtig ist uns dabei, dass die Beschäftigung mit Ergonomie unterhaltsam bleibt, denn dann wirkt das Lernen wirklich nachhaltig. Deshalb haben wir uns den Begriff „ergotainment“ schützen lassen. Text: Jörg Wernien

FAKTEN Das eigene Haus soll eigentlich der sicherste Ort der Welt sein. Doch nirgends passieren so viele tödliche Unfälle. Rund 8.000 Menschen verunglücken pro Jahr tödlich in den eigenen vier Wänden. Laut dem RobertKoch Institut erleiden 2,8 Millionen Bundesbürger jährlich einen Unfall im Haushalt. ANZEIGE

Revolutionär. Vielseitig. Trainieren. Faszienrolle sieben verschiedene Faszienrollen, mit unterschiedlichen Oberflächen zusätzliche Erweiterungssets für ein abwechslungsreiches Training das Starterset bietet die perfekte Kombination aus glatter Rolle plus strukturierter Oberfläche mit Aussparung, speziell für den Rücken geeignet

Trainingsgeräte die ROLLover Geräte garantieren ein sicheres Training im Stehen besonders geeignet für ältere oder schmerzempfindlichere Menschen, denen ein Training im Liegen zu intensiv ist entwickelt für Therapie und Rehaeinrichtungen

Mey Ergonomics ist eine weitere Produktlinie der Marke meychair. In dritter Generation widmet sich meychair der Entwicklung und Produktion ergonomischer Produkte. Die Faszienrollen switchROLL und die Trainingsgeräte ROLLover ergänzen zum einen perfekt das Portfolio im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, zum anderen bringen sie Bewegung in das Faszientraining und erweitern den Markt um ein sicheres Training im Stehen.

Mey CHAIR SYSTEMS GmbH 96145 Sesslach-Merlach/Germany Telefon: +49(0) 9567/92 26-0 Telefax: +49(0) 9567/92 26-36 E-mail: info@mey-ergonomics.de

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ERGO BA L A NCE MEHR BE W EGUNG IM SIT ZEN

Menschen müssen sich bewegen, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Deshalb haben wir das Sitzen in Bewegung gebracht. Mit der patentierten ERGO BALANCE 3D-Technik wechselt man dreidimensional und häufig die Sitzposition und bewegt sich damit auch am Schreibtisch ganz natürlich. Einseitige Belastungen für die Bandscheiben werden

Aktiv vorbeugen gegen Haltungsund Gesundheitsschäden im Büro

vermieden und die Rückenmuskulatur wird auch im Sitzen aktiviert. ERGO BALANCE setzt damit Maßstäbe in der Bürostuhlergonomie und beugt Haltungsschäden durch langzeitige Schreibtischarbeit aktiv vor.

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STIMULIERT Regt die Muskulatur an. Entlastet die Bandscheiben und beugt Haltungsschäden vor.

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Unterstützt das natürliche Bewegungsbedürfnis und steigert die Leistungsfähigkeit.

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Ob im Wasser, auf der Matte oder an Geräten: Bewegung wirkt bei Rückenschmerzen Wunder Foto: unsplash

Auch wenn der Rücken richtig weh tut, sollte man runter vom Sofa. Wir stellen die besten Sportarten gegen Rückenschmerzen vor. Drei von vier Berufstätige leiden

hierzulande an Rückenschmerzen – so das Ergebnis einer Analyse der DAK 2018, die dazu Daten ihrer zweieinhalb Millionen Versicherer ausgewertet hat. Vor fünfzehn Jahren war es erst jeder zweite, der sich so vor Schmerzen krümmte, dass er sich deshalb krankschreiben ließ.

Fitness-Studiobetreiber wissen

Auch wenn Männer etwas häufiger

krankgeschrieben werden als Frauen und ältere Berufstätige öfter als jüngere, leiden alle Altersgruppen unter der Krux mit dem Kreuz. Denn wer tagsüber acht bis zwölf Stunden starr vor dem Rechner sitzt und abends zur Entspannung am liebsten den Fernseher einschaltet, der tut weder seinem Skelett noch seinen Gelenken, Sehnen oder Muskeln Gutes.

„Hoch wirksam gegen die Schmerzen an der Körperrückseite wirken richtiges Schwimmen, Yoga und gezielte FitnessÜbungen.“ Besonders häufig treten Schmerzen

im unteren Bereich des Rückens auf, doch auch die Bandscheiben und der Nacken schmerzen oft so stark, dass die Betroffenen kaum arbeiten können – sich aber oft trotzdem ins Büro schleppen. Neben einem besseren Umgang mit dem in fast allen Branchen stark gestiegenen Zeitdruck und Arbeitsumfang helfen vor allem Bewegung, Bewegung und noch mal Bewegung dabei, die Schmerzen besser in den Griff zu bekommen

gut durch den Tag zu kommen, doch wer bereits an starken Rückenschmerzen leidet, muss mehr dagegen tun. Für Schmerzen besonders in der Lendenwirbelsäule bietet Yoga extrem wirksame Übungen, um die verkürzten Bereiche zu dehnen und zu entkrampfen. Der unschlagbare Vorteil an Yoga ist die einfache Durchführbarkeit an so ziemlich allen Orten der Welt: Ob zuhause, im Büro, am Strand, selbst in einer Flugzeugtoilette lassen sich viele Übungen ausführen.

Yoga bekämpft Rückenschmerzen in zweierlei Hinsicht: Es beruhigt und führt zu aktiver Entspannung und gleichzeitig lockert, stärkt und dehnt es die Muskulatur.

oder dauerhaft los zu werden. Gesünder als abends wieder nur zu sitzen ist es, zwei- bis dreimal pro Woche Sport zu machen. Hoch wirksam gegen die Schmerzen an der Körperrückseite wirken richtiges Schwimmen, Yoga und gezielte Fitness-Übungen. Im Wasser kann man gut zur Ruhe kommen und Stress und Sorgen regelrecht wegspülen. Dabei verwechseln viele allerdings schwimmen mit baden. Um seinen eigenen Schwimmstil kontrollieren zu lassen, lohnt sich ein Besuch in einer Schwimmschule. Denn wer weiß schon, welche Bewegungen man wirklich unter Wasser macht? Schwimmbewegungen, die man als Kind gelernt hat, führt man als Erwachsener selten noch korrekt aus und Brustschwimmen mit durchgedrücktem Hohlkreuz, falschem Beinschlag und komischen Armbewegungen kann Rückenschmerzen sogar noch verstärken. Nur wer seinen Kopf bei jedem Zug unter die Wasseroberfläche bringt und

beim Ausatmen schräg nach vorne blickt, hält seinen Nacken gerade. Wichtig ist zudem ein gutes Zusammenspiel aus Armund Beinbewegungen. Um den „Flow“ zu erlangen und leicht wie ein Fisch durchs Wasser zu gleiten, zieht man seinen Körper gleichmäßig zusammen und auseinander. Das stärkt Rumpf, Oberarme, Schultern, Arme und Beine – und macht Brustschwimmen zu einem tollen und entspannten Erlebnis. Wer Kraulen kann, ist klar im Vor-

teil, denn hier liegt der Körper gestreckt im Wasser, wobei Kopf und Körper eine Linie bilden. Auch hier lohnt sich der kritische Blick vom Schwimmprofi, denn viele heben ihren Kopf beim Atmen zu stark über das Wasser und zeigen zu wenig Beinarbeit. Der Kopf sollte beim Ausatmen ebenfalls schräg nach vorne zeigen und nicht nach hinten. Hilfreich bei Rückenschmerzen ist

natürlich vor allem das Rückenschwimmen. Doch genauso

wie Kraulen ist Rückenschwimmen in den oftmals überfüllten Schwimmbecken schwierig umzusetzen. Man sollte darauf achten, sein Kinn nicht auf der Brust abzulegen und nicht den Po abzuknicken – und natürlich den Beckenrand und die anderen Schwimmer im Blick haben. Yoga bekämpft Rückenschmerzen

in zweierlei Hinsicht: Es beruhigt und führt zu aktiver Entspannung, gleichzeitig lockert, stärkt und dehnt es die Muskulatur. Anfänger sollten eine Yogaschule besuchen, um neben der richtigen Durchführung der Haltungen und Bewegungsabläufe auch die dazugehörige Atmung zu lernen. Denn das richtige Atmen und bewusste Halten der Yogastellungen ist für die Harmonisierung von Körper und Geist sehr wichtig. Regelmäßiges Yoga führt zu körperlicher Geschmeidigkeit und vitaler Kraft. Durch Yoga kräftigt man nicht nur Muskeln, sondern auch Organe. Jeden Morgen ein paar Mal das Sonnengebet zu machen ist ein guter Anfang, um

ebenfalls um die Probleme schlimmer Rückenschmerzen und bieten deshalb häufig Rückenkurse an beziehungsweise erweitern die „Bauch-Beine-Po“- Kurse zu „Bauch-Beine-Rücken-Po“-Kursen – für all diejenigen, die nur trainieren, was sie sehen, also in erster Linie den Bauch und die Oberarme. Doch wer seine Bauchmuskulatur zum Sixpack formt, muss gleichzeitig an seine Rückenmuskulatur denken, sonst entsteht ein Ungleichgewicht, das seinerseits Schmerzen hervorrufen kann. In Fitness-Studios lässt sich die Rückenmuskulatur unter Anleitung mit Gewichten auf der Fläche sehr gut und effizient aufbauen, wer mehr Abwechslung möchte, besucht zusätzlich Kurse. Leicht zu Hause durchführen lassen sich Liegestützen, Arm- und Beinheben aus dem Vierfüßlerstand und Planking. Im Kraftraum können Rumpfheben, Reverse-Flys und seitliche Crunches beim gezielten Muskelaufbau helfen. Bei schlimmen, akuten Schmerzen hilft eine vorsichtige Kombination aus Stretching, Mobilisation und Massage der schmerzenden Punkte. Kein Termin mehr frei beim Masseur? Dann holt man zwei Tennisbälle, legt sich diese unter den Rücken und rollt vorsichtig darauf hin und her. Auf Dauer ist der einzige Weg für ein Leben ohne Rückenschmerzen jedoch lebenslange, regelmäßige Bewegung. Welche, muss jeder für sich selbst herausfinden. Am besten kombiniert man richtiges Schwimmen, Yoga und Fitness. Text: Katja Deutsch


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Rückenschmerzen ohne eindeutige Diagnose Foto: mostphotos

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Millionen Deutsche klagen über Schmerzen im Rücken. Oft handelt es sich um nicht spezifische Kreuzschmerzen.

Die einen stehen regelmäßig jeden

Morgen mit Rückenschmerzen auf, andere hingegen haben sich nur kurz gebückt und ein massiver stechender Schmerz schießt durch den Rücken. Die Schmerzen bleiben über Stunden oder auch Tage und der Gang zum Arzt wird notwendig. Viele Patienten denken sofort an einen Schaden ihrer Wirbelsäule, einen Bandscheibenvorfall oder andere schwerwiegende Erkrankungen, die für die extremen Schmerzen verantwortlich sind.

„Ein Großteil der Rückenschmerzen ist jedoch nicht auf eine eindeutige Diagnose oder schwerwiegende Pathologie zurückzuführen. Je nach Altersgruppe finden sich bei über 50 Prozent oder sogar über 70 Prozent der Personen ohne Rückenschmerzen Veränderungen der Bandscheiben, Bandscheibenvorwölbungen oder -vorfälle oder Arthrose im Bereich der Wirbelsäule. In den meisten Fällen sind diese jedoch nicht die Ursache für einen auftretenden Rückenschmerz. Wenn Ihnen also eine entsprechende Diagnose an der Wirbelsäule gestellt wird: Keine Panik! In der Regel sind

Dr. Roland Tenbrock, Facharzt für Orthopädie in Düsseldorf

diese Befunde normal und finden sich fast bei jedem Zweiten“, so Dr. Roland Tenbrock, Facharzt für Orthopädie in Düsseldorf. Wenn jedoch Veränderungen an der Wirbelsäule nicht immer für die teilweise starken Schmerzen im Rücken verantwortlich sind, wo liegt dann die Ursache? „Hier gibt es viele Theorien und Modelle, die die Entstehung von Rückenschmerzen beschreiben, obwohl strukturell keine Problematik vorliegt, die das Beschwerdebild des Patienten erklärt. Häufig sind vor allem psychische Rahmenbedingungen wie Stress, Depressionen oder auch andere Faktoren wie z.B. anhaltender Bewegungsmangel als Ursache

für einen Rückenschmerz zu benennen. Zu Grunde liegen hier unter anderem eine veränderte Schmerzwahrnehmung, ein anhaltender Belastungszustand des Nervensystems ohne entsprechende Ruhe- und Entlastungsphasen und ungünstige Verhaltensmuster in der Reaktion auf einen auftretenden Schmerz“, erklärt Dr. Roland Tenbrock. Auch Muskelverspannungen, verkürzte Bänder, Sehnen und Faszien, so auch der klassische Hexenschuss, können starke Schmerzen verursachen und lassen uns fast unbemerkt Fehlhaltungen einnehmen, um dem Schmerz auszuweichen. Welche Therapien können helfen, um den Schmerz zu bekämpfen?

„Je nach Ursache, Ausprägung und Dauer der Schmerzen empfehlen sich verschiedene Behandlungsansätze. Der klassische ‚Hexenschuss‘ bedarf keiner großen Therapie, da die Beschwerden in der Regel innerhalb von 7-10 Tagen von allein verschwinden. Wichtig ist nur, dass sich der Patient weiterhin in Maßen und nach Möglichkeit bewegt. Sofern die Schmerzen das alltägliche Leben zu massiv einschränken, können auch leichtere Schmerzmittel über den Zeitraum von einer Woche genutzt werden. Bei anhaltenden Beschwerden stehen verschiedene Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung. Hier ist insbesondere die Physiotherapie in

den Vordergrund zu stellen. Hier können über verschiedene Therapieformen sowohl akute Schmerzen gelindert als auch Wege aufgezeigt werden, um die körperlichen Ressourcen langfristig steigern und erhalten zu können“, empfiehlt der Facharzt für Orthopädie, Dr. Roland Tenbrock. Sind die Schmerzen einmal bekämpft, möchte jeder diesen schmerzfreien Zustand erhalten. „Langfristig gilt es die körperlichen Ressourcen an Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit nachhaltig auszubauen und zu trainieren. Darüber hinaus empfiehlt es sich, ungünstige Kontextfaktoren wie Übergewicht, Rauchen und Co. zu reduzieren, wenn nicht sogar ganz einzustellen“, rät Dr. Roland Tenbrock. Text: Jörg Wernien

FAKTEN Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den häufigsten Krankheiten. Sie sind der Hauptgrund für Arbeitsunfähigkeit und medizinische Rehabilitationsmaßnahmen. Bei 85 bis 90 Prozent der Betroffenen können Ärzte laut der DGOU (Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirugie) die Ursache für den Schmerz nicht ausmachen. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Physiotherapie bei Rückenschmerzen Rückenschmerzen können plötzlich akut und auch als dauerhafte Schmerzzustände auftreten. Durch eine Schonhaltung kann sich sogar ein Teufelskreis entwickeln. Ob man unter Verspannungen im Nacken leidet, ein Stechen im Kreuz verspürt oder der Lendenbereich schmerzt, die Ursache kann immer sowohl körperlicher als auch psychischer Art sein. Zu den körperlichen Ursachen gehören Faktoren wie Bewegungsmangel, eine zu schwache Muskulatur, Übergewicht oder Fehlhaltungen in Beruf und Freizeit. Psychische Ursachen umfassen Stress, Angst oder Depressionen. Bei einer adäquaten Therapie und einem richtigen Bewegungsverhalten können die Schmerzen meist schnell gelindert werden. Halten die Symptome jedoch länger an bzw. werden durch Medikamente und Fehlverhalten unterdrückt, kann es bald zu komplexeren Beschwerdebildern kommen. Durch häufig entstehende Schonhaltungen und Bewegungsvermeidung stehen die Strukturen immer mehr unter Stress. Die Durchblutung wird reduziert, die Muskulatur verspannt sich und die Gelenke werden zunehmend in ihrer Bewegung eingeschränkt. Die Schmerzwahrnehmung kann sich verändern und das Gehirn speichert die Schmerzen als festes und normales Programm ab. Diesen Teufelskreis wieder zu durchbrechen, bedarf einer

gut geplanten Herangehensweise. Die NOVOGERTUM Physiotherapiezentren haben deswegen ein ausgeklügeltes Rückentherapiekonzept entwickelt. Zu Beginn des Programms werden anhand von Fragebögen Art und Verlauf der Beschwerden erfragt, um mögliche Auslöser und angeeignete Verhaltensweisen zu erkennen. Bei der körperlichen Untersuchung und Befragung durch die Physiotherapeuten vervollständigt sich das Bild. Zusätzlich geben computergesteuerte Messungen an Therapiegeräten Auskunft über Kraft und Ausdauer des Patienten. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse wird dann ein Behandlungsplan erarbeitet, der – je nach Beschwerdebild – in Kleingruppen an Geräten und durch Einzeltherapie ergänzt wird. Während der gesamten Therapie werden Vergleichsmessungen durchgeführt, um den Erfolg der Therapie zu optimieren und Erfolge aufzuzeigen. Damit die Patienten nach der erfolgreichen Therapie auch weiterhin schmerzfrei bleiben, bietet NOVOGERTUM mit nextPHYSIO zusätzlich ein webbasiertes physiotherapeutisches Trainingsprogramm. Auch hier wird mit dem behandelnden Physiotherapeuten ein optimal auf den Patienten abgestimmtes Trainingsprogramm erststellt. Unter professioneller Anleitung werden so unterhaltsame, motivierende Übungen zu Hause durchgeführt. Mit Hilfe einer kurzen Befragung können die Patienten auch ihre eigenen Fortschritte dokumentieren.


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Langes Sitzen kann krankmachen

Und wer viel am Computer arbeitet, sollte mal einen Stehtisch ausprobieren. Dass das viel bringen kann, hat ein wissenschaftliches Team um Charlotte Edwardson von der University of Leicester gezeigt.

Ursprünglich ist der Mensch eigentlich Jäger und Sammler. Und das bedeutet: Um Tiere zu erlegen, Pilze und Beeren zu sammeln, bedarf es einer Menge Bewegung. Doch der Mensch von heute tut genau das Gegenteil: Er sitzt stundenlang – vor allem im Büro, aber auch im Auto oder vor dem Fernseher.

„Sitzen ist das neue Rauchen“: Mit

dieser These sorgte der Wissenschaftler James Levine im Jahr 2011 weltweit für Aufsehen. Mittlerweile gibt es unzählige Studien, die seine Aussage untermauern. Schon zwei Stunden sitzen am Stück, erhöhen danach das Risiko, an Darm-, Gebärmutter- oder Lungenkrebs zu erkranken oder aber ernsthafte Probleme mit dem Rücken zu bekommen. Denn infolge langen Sitzens leidet und degeneriert der gesamte Stützund Bewegungsapparat. Laut des Wissenschaftlichen Instituts der AOK lassen sich rund 23 Prozent aller krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeitstage hierauf zurückführen. Andere Studien kommen sogar zu

dem Ergebnis, dass Sitzen aufgrund der ausbleibenden körperlichen Bewegung die Lebensdauer verkürzt: Die Weltgesundheitsorganisation stuft körperliche Inaktivität mittlerweile als weltweit viertgrößte Todesursache ein. Dass die Menschen in Deutsch-

land immer mehr zu Bewe-

gungsmuffeln werden, bereitet auch den Wissenschaftlern der Sporthochschule Köln um Professor Ingo Froböse Sorge. Sie monieren, dass sich jeder zehnte Mensch in seiner Freizeit nie länger als zehn Minuten am Stück bewegt. „Das ist viel zu wenig, um eine wirksame Prävention zur Vermeidung oder Verringerung von Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselkrankheiten zu erreichen“, sagt Prof. Gerd Glaeske, Leiter des „Länger besser leben“-Instituts, einer Kooperation der Universität Bremen und der Krankenkasse BKK24. Er beziffert die tägliche Sitzdauer mit fast acht Stunden und nennt als Beispiele das Sitzen bei der Arbeit, vor dem Fernseher und im Auto. Vergleicht man die Ergebnisse der Kölner Studie mit den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wird das Bewegungsdefizit deutlich. Die WHO fordert mindestens 150 Minuten Bewegung täglich – mit mittlerer Anstrengung wie zum Beispiel schnelleres Gehen oder Schwimmen. Alternativ empfiehlt sie 75 Minuten intensive körperliche Aktivität wie Joggen oder zügiges Radfahren. Haben vor zehn Jahren noch 60 Prozent diese Empfehlungen umgesetzt, sind es jetzt nur noch 43 Prozent. Darin sieht Professor Froböse ein „trauriges Ergebnis“ und warnt daher vor Gefahren wie Herzinfarkt, Diabetes und einem generell höheren Risiko, früher zu sterben.

Die gute Nachricht: Abhilfe ist

möglich, auch im Büro. Experten raten dazu, mindestens alle 30 Minuten einmal die Arbeit im Sitzen zu unterbrechen und gezielt für ein paar Minuten aufzustehen. Auch während des Telefonierens ist es empfehlenswert, zu stehen oder herumzulaufen. Und wer viel am Computer arbeitet, sollte mal einen Stehtisch ausprobieren. Dass das viel bringen kann, hat ein wissenschaftliches Team um Dr. Charlotte Edwardson von der University of Leicester gezeigt. Das Team stellte Büroarbeitern höhenverstellbare Tische zur Verfügung. Ein kleines Gerät zeichnete die körperliche Aktivität der Teilnehmer auf. Die Auswertung ergab, dass das Stehtisch-Programm die tägliche Sitzzeit um mehr als eine Stunde am Tag verkürzte. Außerdem fanden die Wissenschaftler Hinweise auf eine verbesserte Arbeitsleistung, mehr berufliches Engagement und im Vergleich zur Kontrollgruppe vor allem weniger Schmerzen im unteren Rücken. Zugegebenermaßen kann nicht

jeder gut im Stehen arbeiten. Wer sich dazuzählt, sollte zumindest auf einem rückengerechten Bürostuhl Platz nehmen, der sich individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Eine gut eingestellte Sitzhöhe und Rückenlehne sorgen für eine bessere Haltung während der

Bildschirmarbeit. Anpassbare Armstützen unterstützen eine rückenfreundliche Sitzposition durch Entlastung der Schultermuskulatur zusätzlich. Verändert man seine Sitzhaltung, bewegt sich ein guter Bürostuhl aufgrund der mehrdimensionalen Beweglichkeit der Sitzfläche mit. Ob Sitzen in Arbeitshaltung, aktives Wippen und Drehen oder rückentlastendes Zurücklehnen: Die natürlichen Bewegungen des Körpers werden so unterstützt und gefördert. Wie bei so vielen Dingen im

Leben gilt auch hier die Devise: Je besser die Qualität des Bürostuhls, desto länger wird er voraussichtlich halten. Doch manchmal ist die Zeit eben auch reif für ein neues Modell. Grundsätzlich gilt: Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern einen sicheren und gesundheitsfördernden Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Dabei haben sie die gesetzlichen Ergonomie-Vorschriften einzuhalten, die im BGB und im Arbeitsschutz geregelt sind.

sen. Die verwendeten Materialien sind meistens nicht wirklich hochwertig, so dass sich erste Schäden und Risse oft schon nach kurzer Nutzungsdauer einstellen. Oder der Stuhl verliert schon nach wenigen Monaten seine komplette Statik. Das hat zur Folge, dass man die Schiefe oder das Wackeln des Stuhls durch schiefes Sitzen auszugleichen versucht. Dass dann Rückenprobleme auftauchen, wird niemanden verwundern. Tipps für Menschen, die viel sitzen: • Beim Telefonieren nicht sitzen

bleiben sondern herumgehen • Die Sitzposition öfter mal wechseln • Pausen bewusst für kleine Spaziergänge nutzen • Besprechungen auch mal im Stehen abhalten • Statt der Rolltreppe oder des Lifts die Treppe benutzen • Wann immer möglich, zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen Text: Chan Sidki-Lundius

In jedem Fall lohnt es sich, beim

Kauf eines Bürostuhls auf Qualität und Komfort zu achten. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man im Chefsessel sitzt oder einfacher Angestellter oder Freiberufler ist. Die Erfahrung zeigt, dass sich

günstige Stühle nach dem Kauf oftmals als Fehlinvestition erwei-

FAKTEN Britische Forscher fanden heraus, dass körperliche Inaktivität für mehr als doppelt so viele Todesfälle verantwortlich ist wie starkes Übergewicht. Eine amerikanische Studie hat ergeben, dass sechs Stunden im Sitzen täglich das Risiko um bis zu 40 Prozent erhöhen, innerhalb der nächsten 15 Jahre zu sterben.


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Analyse#28 - Best Ager und Rückengesundheit  

Distributed with Die Welt on 2nd of September 2019.

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