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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

OKTOBER 2018 | NR.3

Analyse

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Verpackungsindustrie & Logistik

Künstliche Intelligenz schafft neue Möglichkeiten in der Logistik Im Interview mit Robert Blackburn, Vorsitzender des Vorstands Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V.. Wie verändern Big Data, Blockchain und KI traditionelle Business-Konzepte und Organisationsformen in der Logistik? Sie machen sie schneller und sicherer: Wir wissen mehr und eher, was Kunden brauchen. Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten bei der Automatisierung von Prozessen, im Service oder bei Prognosen. Integrierte Wertschöpfungsketten nutzen verbundene IT-Systeme: Daten über Bedarf und Bestände werden zuverlässig und automatisch durch Sensorik erhoben und stehen in Echtzeit ohne Zeitverzug allen Beteiligten zur Verfügung. So kann jeder aktiv mit Veränderungen umgehen, egal ob Lieferant, Hersteller, Händler oder Dienstleister. Das wirkt auf viele Menschen erschreckend, also sollten die Mitarbeiter/-innen geschult werden. Wer versteht, welche Chancen durch Digitalisierung für den eigenen Job entstehen, hat keine Sorgen, wenn Strukturen verändert und neue Formen der Zusammenarbeit möglich werden.  Fortsetzung auf Seite 13

Lesen Sie mehr auf analysedeutschland.de Weitere interessante Interviews und Einblicke zu aktuellen Themen gibt es auf analysedeutschland.de zu lesen.

VERPACKUNGSINDUSTRIE

„„UNSER ZIEL IST EINE WELT OHNE MÜLL“

Supermarktketten setzen auf Nachhaltigkeit REWE, Aldi und Lidl, die großen Supermarktketten, reagieren und setzen auf Nachhaltigkeit bei den Verpackungen. Fast alle wollen die Plastikmengen reduzieren. Über 18 Millionen Tonnen Verpackungsmüll produzierten die Deutschen allein im Jahr 2015. Das entspricht einem Verbrauch von 167 kg pro Kopf. Damit überragt der deutsche Verpackungsmüllberg den unserer europäischen Nachbarn deutlich. Ein kurzer Blick in einen Supermarkt reicht, um den Verpackungswahn zu sehen. In Plastik verpacktes Obst und Gemüse, immer kleinere Verpackungen bei Wurst und Käse – kaum ein Produkt, das nicht in Plastik eingeschweißt oder in Folie abgepackt wurde. Dabei würden die meisten Verbraucher deutlich weniger Verpackungen bevorzugen. Laut einer Studie der Unternehmensberatung PwC würden 95 % der Befragten es begrüßen, wenn die Verpackungen auf ein Minimum reduziert würden und 80 % finden Verpackungen bei Obst und Gemüse überflüssig. Seite 10

UWE KLEINERT

Leiter Nachhaltigkeit bei Coca-Cola Deutschland

Lesen Sie mehr auf Seite 8

Sonderpublikation in Die Welt am 16. Oktober 2018

VERPACKUNGSINDUSTRIE

LOGISTIK

VERPACKUNGSINDUSTRIE

Logistik: Den Schritt in die Zukunft wagen Eine Marke stark machen

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Die Logistik-Branche hängt bei der Digitalisierung weit hinterher und gefährdet damit ihre Zukunftschancen. Dabei bieten sich ihr viele Möglichkeiten. Seite 14

Ein Siegel für die Nachhaltigkeit

Seite 9


Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

EINLEITUNG – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

ANALYSE.

EXPERTEN DER KAMPAGNE

In Form von hochinteressanten, informativen und thematisch intensiv ausgearbeiteten Fachartikeln können Sie sich einen tiefen Einblick hinter die einzelnen Thematiken verschaffen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Winfried Batzke, Geschäftsführer, Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi)

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Des Weiteren gibt die Kampagne einen kurzen aktuellen und zukunftsweisenden Einblick in die Logistikbranche. Wie kann und wird die Zukunft in den einzelnen Branchen-Sektionen aussehen? Wie lässt sich die Logistik auch weiterhin effizient, ressourcenschonend und kundenfreundlich gestalten um den Pfeiler der globalisierten Wirtschaft zu stärken und ein aktives Miteinander zu ermöglichen?

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Geht man in den Supermarkt, fällt der erste Blick immer auf die Verpackung der Lebensmittel. Sie prägt den Eindruck der Ware beim Konsumenten und damit auch das Image des Unternehmens. Gleichzeitig sichert und schützt die Verpackung die Lebensmittel und alle Waren des täglichen Bedarfs. Angesichts rasant drehender Trends, gestiegener Verbraucheransprüche und wachsender Verantwortung ist die Branche enorm auf innovative Prozesse und intelligente Verpackungen angewiesen. Stabilität, Sicherheit, Gewicht und Ästhetik sind einige

wichtige Kriterien, nach denen die Art und Qualität der Verpackung gewählt wird.

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European Media Partner präsentiert die Kampagne Analyse. – Verpackungsindustrie & Logistik. In dieser Ausgabe sprechen wir mit bekannten und einflussreichen Persönlichkeiten und Experten aus den unterschiedlichen Bereichen. Es werden interessante Fragen zu aktuellen Themen beantwortet.

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Uwe Kleinert, Leiter Nachhaltigkeit bei Coca-Cola Axel Plaß, Präsident des Deutschen Speditionsund Logistikverbandes e. V. und Geschäftsführender Gesellschafter der Zippel Group Robert Blackburn, Vorsitzender des Vorstands Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V.

EXKLUSIVE WEBINHALTE

BELIEBTE ARTIKEL AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Sensitives Erlebnis statt brauner Karton – Lencke Steiner

Die Ansprüche an Produktverpackungen steigen: Sie sollen ökologisch sein, aber auch den Verbraucher ansprechen, sagt die Unternehmerin Lencke Steiner.

Logistik – Chance und Herausforderung für Unternehmen

Eine gute Logistik ist wichtig für den Erfolg eines Unternehmens. Über Vorteile und Voraussetzungen weiß Experte Raimund Klinkner Bescheid.

Foto: Oliver Roesler

Foto: Warloka79 - Fotolia

Die Recycling-Quoten des neuen Verpackungsgesetzes sind hoch. Kein Problem, sagen die Unternehmen. Wiederverwertetes Material ist neuer Rohstoff.

Ich empfehle den Veranstaltungskalender auf Seite 4 und 5, der die wichtigsten Events der Branchen vorstellt. Marija Despotoviç, Senior Campaign Manager



INHALT VERPACKUNGSINDUSTRIE 3 Vorwort – Verpackungsindustrie 4 Veranstaltungen 2018/2019 6 Eine Marke stark machen 8 Titelstory – Coca Cola 9 Ein Siegel für die Nachhaltigkeit 10 Supermärkte setzen auf Nachhaltigkeit LOGISTIK

12 Vorwort – Logistik 13 Titelstory – Robert Blackburn, BVL 14 Den Schritt in die Zukunft wagen

ANALYSE.

DIGITAL CONTENT Neue Rohstoffe – überall und immer mehr

MARIJA EMPFIEHLT!

Verpassen Sie keine Videos auf der Kampagnenseite.

Senior Campaign Manager: Marija Despotoviç marija.despotovic@europeanmediapartner.com Geschäftsführer: Fredrik Thorsson Chief Content Officer: Mats Gylldorff Art Director: Aileen Reese Editor: Nicole Bitkin Titelbilder: Coca-Cola Deutschland GmbH Kai Bublitz golubovy – Fotolia Photographee.eu – Fotolia Journalisten: Katja Deutsch, Frank Tetzel, Jörg Wernien, Armin Fuhrer Distribution: Die Welt Gesamt, Okt. 2018 Druck: Axel Springer SE

Die Kampagnenseite enthält weitere tiefgehende Analysen sowie Artikel und Interviews. CONTENT WITH A PURPOSE

European Media Partner Deutschland GmbH Neuer Wall 59 | DE-20354 Hamburg Tel.: +49 40 87 407 400 Email: info@europeanmediapartner.com www.europeanmediapartner.com

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Recyclen oder weiterreichen!

European Media Partner sind Spezialisten im Content-Marketing. Durch ein hochwertiges redaktionelles Umfeld und eine hohe Verbreitung schaffen wir eine optimale Medienpräsenz auf dem Markt. Wir helfen Unternehmen durch passgenaue Produkte ihre Zielgruppe treffsicher zu erreichen.

ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Partner für 360° Pharma Packaging Dieses Versprechen löst Uhlmann überall auf der Welt ein. Mit passgenauen Maschinen, umfassenden Services und digitalen Lösungen. Die Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG ist ein weltweit führender Systemanbieter für das Verpacken von Pharmazeutika in Blister, Flaschen und Kartons. Das Unternehmen bietet flexible Gesamtlösungen für die Herausforderungen internationaler Pharmakonzerne, Generikahersteller und Lohnverpacker. Dazu zählen ständig steigende Anforderungen an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sowie die in vielen Ländern gesetzlich vorgeschriebene Nachverfolgbarkeit der Produkte. Mit seinem innovativen Portfolio von Blistermaschinen und Flaschenlinien über Kartonierer bis hin zu Endverpackern setzt Uhlmann seit Jahrzehnten Maßstäbe in Sachen Qualität, Effizienz und Verfügbarkeit. Dabei hat sich das Unternehmen im Laufe der Zeit zum Total-Solution-Provider entwickelt: „360° PHARMA PACKAGING“ steht für Beratung, Projektmanagement, Umsetzung und umfangreiche Services aus einer Hand. Das Unternehmen mit Stammsitz in Laupheim,

Deutschland, operiert weltweit und gewährleistet mit fünfzehn Vertriebs- und Servicestandorten eine produktionsnahe Betreuung. Aktuell leisten mehr als 10.000 Verpackungsmaschinen in über 80 Ländern ihren Beitrag zur sicheren und effizienten Herstellung von Medikamenten. Die Exportquote liegt bei über 80 Prozent und unterstreicht die universellen Einsatzmöglichkeiten der Uhlmann-Maschinen auf technologisch unterschiedlich entwickelten Märkten. Die Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG wurde 1948 gegründet und gehört zur Uhlmann Group, die sich in dritter Generation in Familienbesitz befindet. Mit über 2.200 Mitarbeitern erzielte die Gruppe im Geschäftsjahr 2017/18 einen Umsatz von 411 Mio. Euro. 2018 blickt Uhlmann auf 70 erfolgreiche Jahre in der Pharmaverpackungsbranche zurück und zielt mit zukunftsweisenden Innovationen auf eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte.

www.uhlmann.de


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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – VORWORT VERPACKUNGSINDUSTRIE ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: BVL

Foto: Monkey Business Images - Fotolia

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Winfried Batzke, Geschäftsführer Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi)

Ein Leben ohne Verpackung ist möglich...

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in Leben ohne Verpackungen ist möglich, wenn man als Tier oder Pflanze in einer intakten Natur lebt. Für Menschen – sowie ihre Haus- und Nutztiere – ist ein Leben ohne Verpackungen nicht möglich. Ganz abgesehen von den Dingen, die wir für unseren Alltag zu benötigen glauben – bei Amazon sind rund 230 Millionen Produkte gelistet – reicht ein Blick auf das Segment der Lebensmittel und Getränke, um die Unverzichtbarkeit der Verpackung klar vor Augen zu haben. Unsere Lebensmittel

brauchen Schutz und Sicherheit, damit sie beim Verbraucher ankommen. Jeder Bundesbürger verzehrt pro Jahr rund 100 kg Gemüse, 233 Eier, 85 kg Frischmilcherzeugnisse, 77 kg Brot- und Backwaren, 25 kg Käse, 3,3 kg tiefgekühlte Snacks und so weiter und so fort. Wie sollen diese Mengen ohne Verpackung in die Läden und zum Konsumenten gelangen? Es ist schlicht unmöglich. Auch im „Unverpackt-Laden“ blieben die Regale ohne Verpackungen leer. Trotzdem muss man noch viel zu oft die pauschale Aussage, Verpackun-

Foto: Fotoarchiv Würth

ONLINE ARTIKEL

„Die Verpackung ist kein Selbstzweck. Sie ist notwendig und sie ist nachhaltig.“

gen seien überflüssig, richtigstellen. Worüber wir uns wirklich unterhalten sollten: Ob es ein „zu viel“ an Verpackungen gibt. Ob wir neue Verpackungsmaterialien brauchen? Und ob wir schon genug getan haben, damit die Verpackung nach ihrem Gebrauch nicht zum Problem wird, Stichwort: Kreislaufwirtschaft. Warum Verpackungen von Verbrauchern in der Regel falsch beurteilt werden, haben wir jüngst im Rahmen einer repräsentativen Befragung der Bundesbürger geklärt: Über 60 % sehen sich nicht ausreichend informiert! Und mehr als zwei Drittel wollen mehr und bessere

Informationen von Handel, Produkt- und Verpackungsherstellern. Diesen Weckruf müssen wir ernst nehmen! Die Verpackung ist kein Selbstzweck. Sie ist notwendig und sie ist nachhaltig. Im Produkt stecken durchschnittlich über 90 % des ökologischen Fußabdrucks. Die Verpackung schützt große Werte mit geringem Einsatz. Sehen wir zu, dass sie das immer besser und nachhaltiger tut. Reden wir über die richtigen Dinge. Winfried Batzke, Geschäftsführer Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi)

ADOLF WÜRTH AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Ihm verdanke ich mindestens Heute ist die Würth-Gruppe ein VOM KLEINEN 60 % des notwendigen Wissens. Weltkonzern mit fast 12 MilliAnschließend baute ich einen guSCHRAUBENHANDEL arden Euro Umsatz und über Mitarbeitern in den unten Kontakt zu Prof. Bruno Tietz, ZUM WELTKONZERN 70.000 damals an der Universität Saarterschiedlichsten GeschäftszweiKaum ein Unternehmen in Deutschland steht für die Begriffe Mittelstand, Gründergeist und den Willen zum Erfolg wie die Adolf Würth GmbH & Co.KG. Die Arbeit hat Reinhold Würth noch nie gescheut. Direkt nach dem Krieg begann er eine Lehre bei seinem Vater in einer kleinen Schraubenhandlung in Künzelsau. Der hatte die Firma gegründet, Deutschland musste wiederaufgebaut werden und brauchte Schrauben in großen Mengen.

gen. Ein Gründergeist, mit dem absoluten Willen zum Erfolg. Wir haben mit Reinhold Würth gesprochen und ihn zum Thema Gründergeist, Unternehmensnachfolge, Digitalisierung und Fachkräftemangel befragt. Herr Würth, woher bezogen Sie

damals als junger Mann Ihre Erfahrungen? Nun, mein bester Ausbilder und Lehrmeister war mein Vater Adolf, bei dem ich ja meine kaufmännische Lehre absolviert habe. Insgesamt haben wir fünf Jahre zusammengearbeitet – von 1949 bis zu seinem Tod 1954.

brücken auf. Ihm verdanke ich sicher 20 weitere Prozent meines Wissens. Prof. Tietz war auch der Gründungsvorsitzende meines 1975 gegründeten Beirats, den er über viele Jahre geführt hat. Der Rest ist natürlich „Learning by doing“...

HABEN WIR IHR INTERESSE GEWECKT? Das ganze Interview gibt es online zu lesen auf www.analysedeutschland.de


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VERPACKUNGSINDUSTRIE VERANSTALTUNGEN – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

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DEUTSCHER VERPACKUNGSKONGRESS

Auf der 28. Dresdner Verpackungstagung am 6. und 7. Dezember 2018 treffen sich Entscheider und Projektverantwortliche von Industrie, Handel, Forschung und Wissenschaft sowie Markenartikler zum traditionellen Jahresabschluss der Verpackungsbranche. Als Netzwerk-Treffpunkt und Dialog-Plattform greift die Tagung unter dem Motto „Verpackung in der Diskussion – Widersprüche als Antrieb für Innovationen“ zentrale Entwicklungen und Innovationen rund um die Verpackung auf. Sie bietet Informationen mit Mehrwert, wichtige Impulse, neueste Insights und beste Gelegenheit für Kontakte und Gespräche unter Kollegen und Wettbewerbern. Die Messe behandelt Themen wie den Widerspruch von Ideen und Ressourcen, ganzheitliche Verpackung, Forderungen an die Verpackungsindustrie und die Verbesserung der Recyclingfähigkeit. Auch Erfahrungsberichte von der Laserkennzeichnung von Obst und Gemüse werden zu hören sein. Traditionell ist die Dresdner Verpackungstagung auch eine hervorragende Möglichkeit für den Erstkontakt von Verpackungsprofis und dem studierenden Nachwuchs.

Unter dem Motto „Image der Verpackung – Verpackung als Imageträger“ lädt der 13. Deutsche Verpackungskongress am 21. und 22. März 2019 Führungskräfte, Entscheider und Experten aus der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackung nach Berlin ein. Neben den Fachvorträgen und der Abendveranstaltung bietet das veranstaltende Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) den Teilnehmern Workshops mit Top-Referenten und eine exklusive Exkursion. Der Deutsche Verpackungskongress ist das jährliche Forum für Unternehmer, Geschäftsführer und Verantwortliche aus Industrie und Handel. Als Branchengipfel und Netzwerktreffen bietet der Kongress großen und kleinen Unternehmen, Startups und Institutionen den idealen Rahmen, um partnerschaftlich voneinander zu lernen und strategische Fragen, entscheidende Trends, Marktentwicklungen und Best Practices zu diskutieren. Der Kongress wirft seinen Blick auf das große Ganze. Er sucht den branchenübergreifenden und interdisziplinären Austausch und liefert wichtige Impulse. Ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich relevante Einflüsse und Zukunftsstrategien sind fester Bestandteil der Agenda.

07. + 08.11.2018, DORTMUND

Mehr Informationen finden Sie unter: www.easyfairs.com unter „Our Events“

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28. DRESDENER VERPACKUNGSTAGUNG

RECYCLING-TECHNIK

Die Messe RECYCLING-TECHNIK in Dortmund hat sich zu einer bedeutenden Geschäfts- und Informationsplattform für Recycling-Technologien entwickelt. Am 7. und 8. November 2018 findet sie zum fünften Mal statt. Die RECYCLING-TECHNIK Dortmund bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Branche ab, im Zentrum stehen Maschinen und technische Komponenten für die Wiederverwertung und Entsorgung von Abfallprodukten. Das vielfältige Angebot der Messe wird dabei von rund 500 Ausstellern präsentiert und umfasst Ballenpressen, Brecher, Schreddermaschinen, Sortieranlagen, Zerkleinerer, Förderbänder, Sieb- und Separiermaschinen, Wertstoffhöfe, Entsorgungsunternehmen sowie Firmen mit innerbetrieblichen Recyclinganlagen. Zudem präsentieren Aussteller aus dem Bereich Schüttguttechnologien Lösungen für Recycling-Anbieter. Hochkarätige Fachvorträge über zukunftsweisende Forschungsergebnisse bis hin zu Gesetzesnovellen liefern Wissenswertes. Als Informations- und Präsentationsplattform bietet das Rahmenprogramm in Fachforen, Guided Tours und Sonderveranstaltungen die Möglichkeit des Austauschs und Networkings.

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06. + 07.12.2018, DRESDEN

Mehr Informationen finden Sie unter: www.verpackungstagung.de

72% der Konsumenten freuen sich über praktische Verpackungen wie Kartons mit Tragegriffen.

21. + 22.03.2019, BERLIN

Mehr Informationen finden Sie unter: www.verpackungskongress.de

Die Verpackungen erzeugen nur 1% des gesamten CO2-Fußabdrucks.

Jeder vierte Alleine in Deutschland werden jedes Jahr Verpackungen im Wert von rund 32 Milliarden Euro gebraucht.

Konsument entscheidet anhand der Verpackung, ob ein Artikel im Einkaufskorb landet oder nicht.

ACK Foto: EMP

EMPACK

08. + 09.05.2019, DORTMUND Die führende regionale Fachmesse für die Verpackungsindustrie versteht sich als kompakte und effiziente zweitägige Fachmesse rund um die komplette Prozess- und Wertschöpfungskette der Verpackungsindustrie. Ausstellern erschließt der Messestandort Dortmund gezielt die Absatzmärkte Nordrhein-Westfalen, Nord- und Mitteldeutschland und reicht bis in die angrenzenden Benelux-Länder hinein. Treffen Sie am 8. und 9. Mai 2019 auf investitionsstarke Entscheider mit gezielten Lösungsanfragen und erleben Sie die neusten Trends und Wissenstransfers der Branche. Thematisch wird die EMPACK Dortmund durch die parallel stattfindende Intralogistikfachmesse Logistics & Distribution Dortmund optimal ergänzt und bildet im Zuge des digitalen Wandels wertvolle Synergien zwischen Packaging und Intralogistics. Bei der kommenden EMPACK wird es erstmals Guided Tours, Workshops, ein Symposium und das Erleben von Virtual Reality geben. Der Veranstalter Easyfairs ermöglicht Wirtschaftszweigen einen Blick in die Zukunft – „Visit the Future“. Leitveranstaltungen greifen die Bedürfnisse der jeweiligen Branche auf und präsentieren Lösungen in einem idealen Veranstaltungsformat. Mehr Informationen finden Sie unter: www.easyfairs.com unter „Our Events“

76% der Verbraucher ist es wichtig, dass Verpackungen umweltfreundlich sind.

75% der Verpackungen aus Glas müssen stofflich verwertet werden.

Quelle: IFH Köln & KPMG, Statista, Umwelt Bundesamt

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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – VERANSTALTUNGEN LOGISTIK

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ZURICH 2019

BVL KONGRESS

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TRANSLOG

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LOGIMAT

LOGISTICS & DISTRIBUTION

Die Logistics & Distribution Dortmund ist eine neue Messe, die sich als kompakte und effiziente zweitägige Fachmesse rund um die komplette Prozess- und Wertschöpfungskette der Intralogistik versteht. Ausstellern erschließt der Messestandort Dortmund gezielt die Absatzmärkte Nordrhein-Westfalen, Nord- und Mitteldeutschland sowie teilweise die Benelux-Länder, denn hier pocht das Herz des bedeutendsten Logistikstandortes von Europa: 27.800 nordrhein-westfälische Logistikunternehmen agieren in der Region und erwirtschaften 70 Milliarden Euro Umsatz. Treffen Sie am 8. und 9. Mai 2019 auf investitionsstarke Entscheider mit gezielten Präsentationen und erleben Sie die neuesten Trends sowie den aktuellsten Wissenstransfer der Branche. Intralogistik, Materialfluss, Distribution und E-Logistics sind die übergeordneten Schwerpunkte dieser neuen Messe. Thematisch wird die Logistics & Distribution Dortmund durch die parallel stattfindende etablierte Verpackungsfachmesse EMPACK Dortmund 2019 optimal ergänzt und bildet im Zuge des digitalen Wandels wertvolle Synergien zwischen Intralogistics und Packaging.

17.-19.10.2018, BERLIN

19. + 20.02.2019, KALKAR

19.-21.02.2019, STUTTGART

Der diesjährige 35. Deutsche Logistik-Kongress in Berlin behandelt sämtliche Themen, die für die Logistikbranche von Bedeutung sind. Mehr als 120 nationale und internationale Referenten präsentieren vom 17. bis 19.10.2018 Beispiele für das Zusammenspiel von Logistik und IT sowie die Verschmelzung von Realem und Digitalem. Auf dem BVL-Kongress stehen die drängenden Probleme der Branche im Raum: Kapazitätsengpässe bei Transportangeboten und der Fachkräftemangel. Das dreitägige Kongressprogramm bietet Plenumsvorträge und Podiumsdiskussionen, Fachsequenzen und interaktive LOG.Camps. In der Podiumsdiskussion am ersten Kongresstag, die vom Vorstandsvorsitzenden der Ludwig-Erhard-Stiftung, Roland Tichy, moderiert wird, geht es um Fragen zu digitalen Technologien: Wie stark hat die Digitalisierung die Logistik bereits verändert, was steht noch bevor? Sind Unternehmen hinreichend auf die Digitalisierung vorbereitet, sowohl organisatorisch als auch mit Blick auf die Qualifizierung der Mitarbeiter, und wie können Defizite ausgeglichen werden? 16 Fachsequenzen aus den Themenbereichen „Technologie“, „Methoden“, „Märkte“ und „Science und Research“ laden zur Vertiefung ein.

Am 19. und 20. Februar 2019 geben sich auf der Fachmesse TransLog im Messe- und Kongresszentrum Kalkar erneut Profis aus Transport und Logistik die Klinke in die Hand. Wer dauerhafte Kontakte knüpfen und Geschäfte anbahnen möchte, trifft sich genau hier – am multimodalen Hotspot des Niederrheins! Auf der TransLog präsentieren Spediteure, Intralogistiker, IT-Anbieter und viele andere Zulieferer der Branche ihre Dienstleistungen und Produkte: vom Gabelstapler bis zum E-LKW, von der Ladungssicherung bis zur Logistik-IT. Ein wichtiger Schwerpunkt des Rahmenprogramms ist der Bereich rund um das Thema Ausbildung, Weiterbildung, Fachkräfte. Hier ist insbesondere die Zusammenarbeit mit der Ler(n)enden Euregio hervorzuheben, die während der Messe einen Logistiker-Wettbewerb mit deutsch-niederländischen Teams veranstaltet. Mit dem Standort Kalkar sitzt die Trans-Log unmittelbar auf der Logistik-Achse Rotterdam-Ruhrgebiet und wird von Branchenprofis aus den benachbarten niederländischen Provinzen wie auch von Gästen aus dem Rheinland, Ruhrgebiet und Münsterland besucht.

Die LogiMAT, internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement, setzt als größte jährlich stattfindende Intralogistikmesse in Europa neue Maßstäbe. Sie ist die führende internationale Fachmesse, die einen vollständigen Marktüberblick und kompetente Wissensvermittlung bietet. Vom 19. bis 21. Februar 2019 treffen auf dem Messegelände am Stuttgarter Flughafen zum 17. Mal internationale Aussteller auf Entscheider aus Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, die kompetente Partner suchen. Im Fokus stehen innovative Produkte, Lösungen und Systeme für die Beschaffungs-, Lager-, Produktionsund Distributionslogistik. Wie sollen Unternehmen mit dem Rohstoff der Zukunft – den Daten – effizient und sicher umgehen? Wie sind die Schnittstellen zwischen Fachkräften, Produktionsmitteln und intelligenten Roboterassistenten zu definieren, um Arbeitsplätze zu optimieren? Wie können virtuelle Welten die entscheidenden Szenarien abdecken, die konkrete Wege vor Augen führen? Auf der LogiMAT wird Intralogistik aus erster Hand präsentiert: intelligent, effizient, innovativ.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.trans-log-kalkar.de

Mehr Informationen finden Sie unter: www.logimat-messe.de

Mehr Informationen finden Sie unter: www.bvl.de/dlk

Gemessen am Inlandsumsatz war die Deutsche Post im Jahr 2015 das größte Logistikunternehmen in Deutschland. Der Inlandsumsatz belief sich auf 9 Milliarden Euro.

Die Logistik ist nach der Automobilindustrie und dem Handel der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland mit rund 258 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.

08. + 09.05.2019, DORTMUND

Mehr Informationen finden Sie unter: www.easyfairs.com unter „Our Events“

Zu den dynamischsten Logistikregionen Deutschlands zählen das Ruhrgebiet, Hamburg sowie die Region Nordhessen. Der mit Abstand wichtigste Binnenhafen Deutschlands ist der Duisburger Hafen. Im Jahr 2015 wurden dort über 50 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen.

Deutschland führt erneut die Rangliste des Logistics Performance Index 2018 an und ist damit zum dritten Mal in Folge ’Logistik-Weltmeister’.

Künstliche Intelligenz: Lag das Potenzial dafür 2013 noch bei 36 Prozent, kletterte der Wert 2016 auf 56 Prozent. KI könnte die Arbeitswelt umwälzen und bietet auch die Chance, dass Maschinen immer häufiger Tätigkeiten übernehmen und die Arbeit erleichtern.

Quelle: BVL, LPI 2018

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VERPACKUNGSINDUSTRIE – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Eine Marke stark machen Foto: golubovy – Fotolia

Zur Marke wird man nicht einfach so. Viele Analysen und Fragestellungen gehen dem gezielten Aufbau einer Marke voraus.

Was bin ich und was möchte ich

sein? Stimmen diese beiden Punkte überein oder klafft die Schere bereits hier weit auseinander? Wer oder was soll kommuniziert werden, um das „Was möchte ich sein?“ zu erreichen? Wer soll mein Produkt oder meine Dienstleistung kaufen? Auch hier liegen Wunsch und Wirklichkeit selten auf einer Linie. Was tue ich, um meine Kunden kennenzulernen, wer sollen meine neuen Kunden werden? Denn wenn ich so weitermache wie bisher, werden sich kaum neue Absatzmärkte auftun. Wer seine ganz eigene „Most Wanted“-Zielgruppe definiert hat, muss sie in passender Weise ansprechen und dazu wissen, wo sie sich bewegt und was sie antreibt, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen – positive Aufmerksamkeit, wohlgemerkt.

Eine gute Marke ist durchaus in

Durch einen Chat auf der Internetseite des Unternehmens haben Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Meinungen zu äußern.

Wie wird der wichtigste Aspekt meiner Marke kommuniziert und welche Instrumente setze ich dazu sein? Das zieht die Fragen nach sich, ob der Einsatz

„Auch wenn es bei vielen Dingen eine relativ homogene gefühlte Preisgrenze gibt, entscheidet der Preis noch lange nicht als Hauptkriterium.“ Wer sich wegen zu vieler und zu hektischer Marketingaktivitäten genervt fühlt, wird sicherlich nicht zum Kunden werden.

den! – Chat auf der Internetseite des Unternehmens. Hier haben Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Meinungen zu äußern, was über kurz oder lang dazu führt, dass sie zu Kunden werden – und ihrerseits die Möglichkeit haben, auf passenden Kanälen mit und über die Marke zu kommunizieren.

lokal begrenzt bleiben soll oder ob eine überregionale Aktivität sinnvoll ist und wie die Art der Markenkommunikation ausse-

hen soll. Neben den seit einiger Zeit so überschwänglich gelobten Kommunikationsstrategien in verschiedenen sozialen Medien gibt es weitere nicht zu unterschätzende Kanäle, die ebenfalls wichtiges Kommunikationswerkzeug für den Aufbau und die Pflege einer Marke sind. Haptische Vergnügen sind dabei nicht zu vergessen, denn etwas Hochwertiges in die Hand zu nehmen, bereitet durchaus Vergnügen, sei es ein ansprechender Briefumschlag, Flyer oder Karton. Was noch vor ein paar Jahren bei der verständlich geschriebenen Bedienungsanleitung endete, reicht heute im Idealfall bis zum – bitte auch funktionieren-

der Lage, ihren Umsatz durch die richtigen Marketing- und Kommunikationsinstrumente aktiv zu steuern. Durch die Abgrenzung von der Konkurrenz und den Transfer bestimmter Emotionen entsteht ein Produkt oder eine Dienstleistung von hoher Anziehungskraft. Auch wenn es bei vielen Dingen eine relativ homogene gefühlte Preisgrenze gibt, entscheidet der Preis noch lange nicht als Hauptkriterium. Der alte Spruch „Wer billig kauft, kauft zweimal“, gewinnt in Zeiten leidenschaftlicher Diskussionen über Nachhaltigkeit wieder stark an Bedeutung. Dem Kunden das Gefühl zu vermitteln, durch den Kauf etwas Gutes zu tun oder besonders hip, fit, sportlich, modisch oder gesund zu sein, ist ein Aspekt, der eine starke Marke ausmacht und Kunden bindet. Gut dosierte Kommunikation ist dazu unerlässlich. Text: Katja Deutsch

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EXPERTENSTATEMENT

ULF KELTERBORN

Foto: Anne Huneck

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Ulf Kelterborn, Hauptgeschäftsführer IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V.

Kunststoffverpackungen haben aufgrund ihrer vielfältigen Verpackungseigenschaften eine hohe Schutzfunktion. Besonders deutlich wird dies bei Lebensmitteln. Rund ein Drittel der weltweit erzeugten Nahrungsmittel verrotten bereits beim Transport bzw. bei der Lagerung, in Europa allein 88 Millionen Tonnen im Jahr. Ein Grund hierfür ist der fehlende Einsatz geeigneter Verpackungen. Verdorbene Lebensmittel verursachen neben einem erheblichen ökonomischen Schaden wesentliche Umweltbelastungen. So werden beispielsweise für die Produktion von 1 kg Rindfleisch ca. 15 kg CO2-Emissionen verursacht, wohingegen für die Produktion der Kunststoffverpackung, die dieses Fleisch schützt, gerade einmal zwischen 200 und 400 g CO2 anfallen. Kunststoffverpackungen verbessern deutlich die Haltbarkeit gerade sensibler Lebensmittel, müssen aber natürlich richtig entsorgt werden – ordnungsgemäß über den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne. Hauptverursacher des Müllstrudels im Pazifik sind asiatische Staaten. Dort gilt es schnellstmöglich entsprechende Rückführungs- und Recyclingsysteme, wie wir sie in Deutschland haben, zu installieren. Wir unterstützen mit Projekten dieses Vorhaben in einigen dieser Länder. ANZEIGE

PRECISION

RELIABILITY

LASER TECHNOLOGY FOR THE PACKAGING INDUSTRY

Lasers are the key technology for smart packaging with an added value: Laser scribed easy-to-open lines and laser perforated monolayer films for enhanced shelf life of perishable fresh food. Benefit from our wide range of lasers and machines combined with in-depth process knowledge. Learn more – www.coherent.com/packaging


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MARKE HEISST WIEDERERKENNUNG. Einheitliche Standards sind der Wert jeder Marke. Sie garantieren überall auf der Welt eine hohe Wiedererkennung im Kaufprozess. Insbesondere Farben leiten das menschliche Auge, schaffen eine erhöhte Aufmerksamkeit und machen eine Marke unverwechselbar. FARBMANAGEMENT SCHAFFT KONTINUITÄT. Um eine markenkonforme Gestaltung von Verpackungen sicherzustellen, bündeln wir unsere vielfältigen Kompetenzen aus den Bereichen Farbmanagement, Oberflächenveredelung und Druckformherstellung in einem globalen Netzwerk. Mit jahrzehntelanger Erfahrung unterstützen wir hier unsere Kunden bei der Entwicklung, Aktivierung und Implementierung der gewünschten Markenkonsistenz. Wir bieten individuelle Lösungen zur einheitlichen farblichen Darstellung bei konventionellen und digitalen Druckverfahren – nicht nur auf unterschiedlichen Materialien und Oberflächen, sondern auch bei wechselnden Substraten, Druckverfahren und Workflowprozessen.

Durch die Bereitstellung globaler Farbportfolios in einem cloudbasierten System, stehen Ihnen die digitalen Farbstandards jederzeit zur Verfügung. Schaffen Sie einen unverwechselbaren Erkennungswert mit konsistenten, präzisen Farben – überall in der Welt. WIR SPRECHEN IHRE FARBE. Von der ersten Idee bis hin zur fertigen Verpackung – Wir begleiten unsere Kunden mit fachgerechter Beratung, innovativen Technologien und maßgeschneiderten Lösungen entlang der Druckvorstufe. Entdecken Sie unser gesamtes Spektrum auf saueressig.de Saueressig GmbH + Co.KG Gutenbergstraße 1-3 48691 Vreden | Germany mail@saueressig.de

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VERPACKUNGSINDUSTRIE TITELSTORY – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Wir nehmen unser Engagement für die Umwelt sehr ernst Foto: Coca-Cola Deutschland GmbH

Uwe Kleinert, Leiter Nachhaltigkeit bei Coca-Cola, über das erfolgreichste Getränk der Welt und die anspruchsvollen Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens. Always Coca-Cola! 3,9 Milliarden

Liter eines der über 80 zum Coca-Cola Imperium gehörenden alkoholfreien Getränke tranken die Bundesbürger im letzten Jahr, was der täglichen Menge eines kleinen Glases für jeden entspricht. Das bedeutet Millionen an Flaschen, Glas- wie Plastikflaschen, Einweg- wie Mehrwegflaschen sowie Weißblechdosen, die The Coca-Cola Company rund um die Uhr auf den Markt bringt. Inwieweit ist das US-amerikanische Unternehmen mitverantwortlich für die rasant gestiegene Menge des weltweiten Plastikmülls? Diese steigt Jahr für Jahr, besonders in Deutschland, wo gerne stolz auf die hervorragende Mülltrennung verwiesen wird. Doch mit 11,7 Millionen Tonnen Plastikmüll aller Art im Jahr 2016 sind die Deutschen Plastikmüll-Spitzenreiter in Europa, und nur 42 Prozent davon werden recycelt. Zum Vergleich: Dänemark schafft 90 Prozent. Fest steht: Die Welt vermüllt. Was können Unternehmen, von denen vor allem die großen gerne als Umweltsünder par exellence abgestempelt werden, dagegen tun? Ohne Verpackung würden viele Nahrungsmittel verderben, Getränke könnten gar nicht gelagert, transportiert und verkauft werden. Die Herausforderung besteht darin, Verpackungen nicht als Müll sondern als Wertstoff zu betrachten, und diese Sicht und Notwendigkeit den Menschen zu vermitteln – auch in Deutschland. Bei Coca-Cola legt man gro-

ßen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz und zwar innerhalb der gesamten Lieferkette. „Schon jetzt haben wir eine sehr hohe Rücklaufquote bei unseren Flaschen“, sagt Uwe Kleinert, Leiter Nachhaltigkeit bei Coca-Cola Deutschland. „Unsere Glasflaschen, die übrigens seit rund 90 Jahren über ein freiwilliges Pfandsystem gesammelt werden, werden rund 25 Mal wiederbefüllt. PET-Mehrweg-Flaschen, die besonders im Lebensmitteleinzelhandel gekauft werden, werden im Schnitt rund 15 Mal wieder-

„Unsere Glasflaschen, die übrigens seit rund 90 Jahren über ein freiwilliges Pfandsystem gesammelt werden, werden rund 25 Mal wiederbefüllt.“ befüllt. Und Einwegflaschen, die ihrerseits dank Einwegpfand am Flaschenautomat zurückgegeben und dort sofort zerquetscht werden, sind ja auch kein Müll, denn der Wertstoff wird recycelt und für neue Flaschen oder andere Gegenstände wieder verwendet. PET-Flaschen werden zu 97 Prozent über das deutsche Pfandsystem eingesammelt und wiederverwertet.“ Aus ihnen lässt sich relativ reines Recyclingmaterial gewinnen. Coca-Cola setzt bei der Herstellung seiner neuen PET-Flaschen knapp 30 Prozent Recyclingmaterial ein. Ziel ist es, in Europa diesen Anteil auf 50 Prozent im Jahre 2025 zu steigern. Dosen spielen mit einem Anteil von unter vier Prozent nur eine kleine Rolle und sind seit 2003 ebenfalls mit Pfand belegt. Auch

sie werden heute fast vollständig wieder eingesammelt und recycelt. Neue Wege werden bei der zu Coca Cola gehörenden Linie der ViO-Mineralwässer gegangen: Sie werden in Einweg-PET-Flaschen abgefüllt, die zu 14 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen, nämlich aus Zuckerrohr-Resten, stammen und zu 35 Prozent aus Recycling-PET, sodass pro Flasche insgesamt nur etwa 50 Prozent Neumaterial benötigt wird. Bis 2030 will das Unterneh-

men mit 8750 Mitarbeitern in Deutschland weltweit für jede verkaufte Flasche oder Dose eine zurücknehmen und recyceln, auch, wenn sie von einem anderen Unternehmen stammt – denn das große Ziel ist eine saubere Welt. „Menschen auf der ganzen Welt sind in Sorge um unseren Planeten. Sie erwarten von einem Unternehmen wie unserem eine Führungsrolle auf dem Weg zu einer Welt ohne Müll“, sagt James Quincey, CEO der The Coca-Cola Company. „Wir werden in unseren Planeten und unsere Verpackungen investieren, um das Müllproblem zu überwinden. Denn wir glauben, dass jede Verpackung einen Wert hat, der über ihren einmaligen Gebrauch hinausgeht.“ Am Standort Genshagen bei Berlin

beweist das Unternehmen, dass dieses Engagement auch über Verpackungen hinaus geht. „Genshagen ist eine Art Proto-

RICHARD CLEMENS

typ für ein äußerst ausdifferenziertes Sammel- und Sortiersystem und schafft eine stoffliche Verwertungsquote der Produktionsabfälle von 99,5 Prozent. Hier haben wir Sammelbehälter für rund 50 verschiedene Materialfraktionen“, sagt Uwe Kleinert. Schon heute arbeitet Coca-Cola

Uwe Kleinert, Leiter Nachhaltigkeit bei Coca-Cola

EXPERTEN-STATEMENT

Foto: VDMA/Uwe Noelke

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außerdem mit Organisationen wie dem WWF, der Ocean Conservancy/Trash Free Seas Alliance und der Ellen MacArthur Foundation zusammen und sponsert Ocean Conservancy’s International Coastal Cleanup, einen riesigen Zusammenschluss freiwilliger Helfer, der Müll an den Meeresküsten einsammelt. Coca-Cola European Partners (CCEP) stand letztes Jahr auf Platz 48 im Global 100 Index der nachhaltigsten Unternehmen der Welt, wurde erneut im Dow Jones Sustainability Index aufgenommen und in den A-Listen der Bereiche Wasser und Klima des Carbon Disclosure Projects geführt. „Auf eine Armeslänge erreichbar“

sollte das braune Kultgetränk sein, hatte Robert W. Woodruff, Coca Cola Präsident, 1923 erklärt. Sechs Jahre später wurden die ersten knapp 6.000 Kisten in Deutschland verkauft, zehn Jahre später waren es bereits viereinhalb Millionen Kisten. Auch in der Deutschlandzentrale in Berlin stehen viele Kühlschränke, in denen das gesamte Coca-Cola-Sortiment angeboten wird. „Mittlerweile greife ich jedoch öfter zu Erfrischungsgetränken von ViO“, sagt Uwe Kleinert. „Aber auf der Autobahn ist eine gut gekühlte Coca-Cola für mich immer noch unschlagbar. Sie erfrischt mich einfach viel mehr als ein heißer Kaffee.“ Dessen Wegwerf-Becher außerdem eine weit schlechtere Recycling-Quote hat als die ikonische Coca-Cola-

Richard Clemens, Geschäftsführer VDMA Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate

Bei der Getränkeherstellung und -abfüllung stehen Produkt und Produktsicherheit im Fokus, das heißt, Hygiene hat hier einen extrem hohen Stellenwert. Maschinenteile, die das Getränk berühren, müssen aus Werkstoffen wie Edelstählen oder anderen ebenfalls für den Lebensmittelkontakt geeigneten Materialien bestehen. Eine Temperaturbelastung sollte nur in dem Maße erfolgen, wie es zur Eindämmung des Keimwachstums im Getränk erforderlich ist – so bleiben Inhaltsstoffe wie Vitamine oder Aromen besser erhalten. Innerhalb der Abfüllmaschine gibt es unterschiedliche Anforderungen an die „Reinräume“ und ein strenges Hygienekonzept. Um ein Entweichen der Kohlensäure zu verhindern, muss der Deckel bei karbonisiertem Wasser sehr schnell angebracht werden. Die Einbuchtungen am Flaschenboden dienen zum einen der Drehbarkeit der Flaschen während der Produktion und zum anderen der Standfestigkeit der Flasche, denn eine Wasserflasche mit karbonisiertem Wasser ist nichts anderes als ein kleiner Druckbehälter. Wäre der Boden glatt, könnte er sich durchdrücken – bei Wasser genauso wie bei Wein oder Bier, bei Glas genauso wie bei PET-Flaschen. Eine gute Abfüllanlage schafft übrigens 60.000 Flaschen pro Stunde.

WEITERE ARTIKEL AUF: ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Flasche. 

Text: Katja Deutsch

FAKTEN Uwe Kleinert, geboren und aufgewachsen in der DDR, trank seine erste original Coca-Cola erst im Alter von 27 Jahren, vorher kannte er die dort erhältlichen Marken wie zum Beispiel Club Cola und Disko Cola. Im Herbst 1990 wechselte er dann als erster Ostdeutscher nach der Wende in die Coca-Cola Zentrale in Essen im Ruhrgebiet. Mit Verpackungen hatte er damals schon zu tun.

Rund 100 Millionen Tonnen Müll, drei Viertel davon aus Kunststoff, schwimmen in den Weltmeeren. Plastikmüll ist zu einem der dringendsten Umweltprobleme überhaupt geworden.


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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – VERPACKUNGSINDUSTRIE ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Das FSC (Forest Stewardship Council) Zertifikat ist ein weltweit anerkanntes Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft. Es stellt sicher, dass Holz- oder Papierprodukte nicht aus illegalen Abholzungen stammen.

mit dem FSC-Siegel kennzeichnen. Gerade im Verpackungsbereich gibt es seit einiger Zeit eine stetig wachsende Nachfrage nach umweltfreundlichen, zertifizierten Materialien, insbesondere nach FSC.

Viele Betriebe in Deutschland

Wie prüft der FSC, dass alle Richtlinien einer nachhaltigen Produktion eingehalten werden? Um eine sozial und ökologisch verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Wälder unserer Erde zu unterstützen, wurden vom FSC weltweit einheitliche Prinzipien und Kriterien festgelegt. Diese müssen alle zertifizierten Forstbetriebe einhalten. Produkte dürfen das FSC-Warenzeichen nur dann tragen, wenn über die gesamte Verarbeitungsund Handelskette (die sogenannte Chain of Custody) hinweg sichergestellt ist, dass FSC-Material nicht unerlaubt mit solchem aus nicht zertifizierten Quellen vermischt wird. Auf diese Weise wird es Verbrauchern beim Kauf von FSC-zertifizierten Produkten ermöglicht, einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Waldwirtschaft zu leisten.

sind FSC-zertifiziert. Unter den 200 Mitgliedern sind alle großen Umweltverbände, Gewerkschaften und praktisch alle großen Handelsmarken. Vermutlich 8090 % des Handels mit holz- oder papierbasierten Produkten wird durch das Siegel in Deutschland repräsentiert. Das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) soll für weniger Plastikmüll sorgen. Heißt das, der Verbrauch von Pappe und Papier steigt dramatisch an? Wir haben mit dem FSC-Geschäftsführer, Dr. Uwe Sayer, gesprochen. Viele Supermärkte verzichten

auf Plastik – es wird also mehr Papier verbraucht werden. Ist das umweltfreundlich? Das hängt natürlich immer davon ab, welchen oder welche der Faktoren man in den komplexen Begriff „Umweltfreundlichkeit“

„Das FSCSiegel erlaubt eine deutliche Orientierungsmöglichkeit für Verbraucher.“

Dr. Uwe Sayer, Geschäftsführer der organisation FSC Deutschland

miteinbezieht. Grundsätzlich steht der FSC im Papierbereich für folgende Bewertungskaskade: 1. Vermeidung, 2. wo möglich Recycling, 3. wo Frischfasern erforderlich: FSC-zertifizierte Frischfasern. Ein kluges Verbraucherverhalten wägt also zunächst ab, ob man eine Tüte im Supermarkt überhaupt braucht, selbst wenn diese aus Papier ist. Die nachhaltigste Variante überhaupt stellt nun einmal eine grundsätzliche Einsparung von Ressourcen dar. Das Anliegen des FSC ist es also nicht, dass jedes Plastikprodukt dieser Erde in Zukunft aus Papier und Holz produziert wird – sondern dass dort, wo ein erforderlicher Bedarf an holzbasierten Rohstoffen besteht und wo diese beispielsweise herkömmliche, umweltschädlichere Materialien ersetzen können,

auch Wert auf eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung gelegt wird. Berücksichtigt man diese Aspekte, ist Papier auf jeden Fall als sinnvolle Alternative zu Plastik anzusehen. Wie können Produkte aus der Verpackungsindustrie (Getränkekartons, Pappen etc.) sich zertifizieren lassen? Verpackungshersteller müssen sich als Unternehmen in der Verarbeitungskette (Chain of Custody) durch eine unabhängige und vom FSC zugelassene Zertifizierungsstelle prüfen lassen, um das FSC-Zertifikat zu erhalten. Gegenüber dem Zertifizierer muss der Betrieb dann in mindestens jährlichen Kontrollen zeigen, dass er die FSC-Regeln einhält. Ist dies erfolgreich, können Verpackungshersteller ihre Produkte

Text: Jörg Wernien

FAKTEN Im Jahr 2016 wurden pro Kopf in Deutschland 248 kg Pappe, Papier und Karton verbraucht. Insgesamt waren das 20,5 Millionen Tonnen. Gleichzeitig haben private und kommunale Entsorger 15,4 Millionen Tonnen Altpapier gesammelt – eine Rücklaufquote von fast 75 % (Quelle: Umweltbundesamt).

EXPERTENSTATEMENT

MICHAEL BRANDL

Foto: Matthias Horn

Ein Siegel für die Nachhaltigkeit

Michael Brandl, Geschäftsführer des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e. V. (FKN)

Der Getränkekarton ist die einzige Verpackung für Milch und Fruchtsäfte, die heute schon zum weit überwiegenden Anteil aus einem nachwachsenden Rohstoff hergestellt wird. Das verwendete Holz ist nach dem weltweit anspruchsvollsten Nachhaltigkeitsstandard (FSC) zertifiziert. Ziel ist es, auch die Beschichtungen und Verschlüsse, mit denen die Verpackungen ausgestattet sind, durch klimafreundliche Alternativen zu ersetzen. Getränkekartonverpackungen, die Bio-Polymere einsetzen und auf Aluminium komplett verzichten, sind bereits auf dem Markt. Dies wird die Ökobilanz weiter verbessern: Alle vorliegenden Studien kommen zu dem Ergebnis, dass der Getränkekarton selbst den Vergleich mit Mehrwegsystemen nicht zu scheuen braucht. Deshalb wird er vom Umweltbundsamt (UBA) als einzige Einwegverpackung von Marktbedeutung als „ökologisch vorteilhaft“ anerkannt und ist von der Pfandpflicht befreit. Die Recyclingquote liegt nach den Erhebungen des UBA bei 76 % (2016). Die Folienreste gehen derzeit noch als Ersatzbrennstoff in die Zementindustrie. Das wird sich im nächsten Jahr ändern: Die Hersteller von Getränkekartons nehmen die Verwertung selbst in die Hand und haben in eine Recyclinganlage investiert, die in der Nähe von Köln gebaut wird. ANZEIGE

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VERPACKUNGSINDUSTRIE – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Supermarktketten setzen auf Nachhaltigkeit Foto: Pumba – Fotolia

REWE, Aldi und Lidl, die großen Supermarktketten, reagieren und setzen auf Nachhaltigkeit bei den Verpackungen. Fast alle wollen die Plastikmengen reduzieren.

Über 18 Millionen Tonnen Ver-

packungsmüll produzierten die Deutschen allein im Jahr 2015. Das entspricht einem Verbrauch von 167 kg pro Kopf. Damit überragt der deutsche Verpackungsmüllberg den unserer europäischen Nachbarn deutlich. Ein kurzer Blick in einen Supermarkt reicht, um den Verpackungswahn zu sehen. In Plastik verpacktes Obst und Gemüse, immer kleinere Verpackungen bei Wurst und Käse – kaum ein Produkt, das nicht in Plastik eingeschweißt oder in Folie abgepackt wurde. Dabei würden die meisten Verbraucher deutlich weniger Verpackungen bevorzugen. Laut einer Studie der Unternehmensberatung PwC würden 95 % der Befragten es begrüßen, wenn die Verpackungen auf ein Minimum reduziert würden und 80 % finden Verpackungen bei Obst und Gemüse überflüssig.

haben jetzt die Pflicht, sich registrieren zu lassen und zudem eine Datenmeldepflicht. Hier müssen sich alle sogenannten Erstinverkehrbringer von Verkaufs- oder Umverpackungen in Deutschland bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister registrieren. Die Zentrale Stelle soll für Transparenz und Kontrolle sorgen und ist mit hoheitlichen Aufgaben als Bundesbehörde tätig.

Eine Möglichkeit, die Flut von Müll etwas einzudämmen, sieht die Bundesregierung im neuen Verpackungsgesetz (VerpackG), das am 1. Januar 2019 in Kraft tritt. Es bringt verschiedene Neuerungen mit sich. Hersteller

So lässt sich hier für Verbraucher nachvollziehen, welche Hersteller angemeldet sind und mit welchen Marken sie vertreten sind. Hersteller, die sich nicht registriert haben, dürfen ihre Verpackungen

„Mit dem neuen Gesetz sollen alle Hersteller ihrer gemeinsamen Verantwortung nachkommen.“ nicht in Deutschland vertreiben. Mit dem neuen Gesetz sollen alle Hersteller ihrer gemeinsamen Verantwortung nachkommen. Das war mit der alten Verpa-

EXPERTENSTATEMENT Foto: VDMA/Uwe Noelke

ERIC REHBOCK

ckungsordnung nicht der Fall, da haben viele das Recycling für die schwarzen Schafe mitbezahlt. Hauptziele des neuen Verpa-

ckungsgesetzes sind die Erhöhung der Recyclingfähigkeit und des Wettbewerbs. So soll die Recyclingquote für Kunststoffverpackungen bis zum Jahr 2022 von 36 auf 63 % angehoben sowie die Pfandpflicht erweitert werden und der Handel muss eine Kennzeichnungspflicht „Einweg“ oder „Mehrweg“ am Regal verpflichtend einführen. Neu ist auch, dass das Gesetz erstmals Regelungen über recyclinggerechte Verpackungsdesigns enthält. Mit dem neuen Gesetz soll es gelingen, den Müllberg der Verpackungen in den nächsten Jahren schrumpfen zu lassen. Text: Jörg Wernien

FAKTEN Das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) tritt am 1. Januar 2019 in Kraft und löst die alte und noch geltende Verpackungsordnung ab. Das Gesetz gilt für mit Ware befüllte und beim Endverbraucher anfallende Verpackungen inklusive des Füllmaterials.

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Eric Rehbock, bvse-Hauptgeschäftsführer (Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V.)

Hierzulande sind 44 % aller Verpackungen aus Kunststoff – vorrangig aus PET, PE und PP. Bisher liegt die Recyclingquote für Kunststoffverpackungen bei nur 36 %. Ab 2019 wird es anspruchsvoller: Dann gilt eine Quote von 58,5 %. Unternehmen, die schlecht recycelbare Kunststoffverpackungen, zum Beispiel aus mehreren Schichten, herstellen, müssen dann höhere Lizenzgebühren zahlen als diejenigen, deren Verpackungen sich gut recyceln lassen. Ab dem 1. Januar 2021 soll die Quote sogar auf maximal 63 % steigen. Dieses ambitionierte Ziel lässt sich nur dann erreichen, wenn Kunststoffverpackungen auf den Markt kommen, die recyclingfähig sind. Hinzu kommt: Kommunen und duale Systeme müssen durch offensive Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung mehr Akzeptanz für die Mülltrennung erreichen. Zudem müssen die Abfall- und Wertstoffsammlungen optimal aufeinander abgestimmt werden, damit im gelben Sack tatsächlich nur Wertstoffe landen. Die Recyclingbranche hat gute Anlagen und investiert weiter. Beispielsweise sind in den letzten Monaten neue Sortieranlagen an den Start gegangen, um dieses Ziel zu erreichen. ANZEIGE

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LOGISTIK EINLEITUNG – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: DSLV

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Axel Plaß, Präsident des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes e. V. und geschäftsführender Gesellschafter der Zippel Group

Wirtschaft braucht ein logistikfreundliches Umfeld

D

ie Logistik ist mit drei Millionen Beschäftigten und mehr als 260 Mrd. Euro Jahresumsatz drittgrößter Wirtschaftszweig Deutschlands, das bereits zum dritten Mal den Logistics Performance Index der Weltbank anführt. Sie bietet berufliche Entwicklungsperspektiven für Bewerber zahlreicher Qualifizierungsstufen. Als Branche mit eigener Innovationsdynamik ist sie Grundlage für das Wachstum von Volkswirtschaften, in denen Speditio-

nen zentrale Organisationsfunktionen ausüben. Speditionen fördern die Komodalität, d. h. die funktionale Verknüpfung sämtlicher Verkehrsträger – Lkw- und Schienenverkehre, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht. Als Logistikdienstleister bündeln und optimieren sie Güterströme und tragen damit zur Erbringung der konjunkturbedingt gigantischen Verkehrsleistung in Höhe von 670 Mrd. tkm allein in Deutschland bei. Logistik ist systemrelevant – doch muss der universelle

„Der Beitrag des Verkehrs zum Klimaschutz wird die zentrale Herausforderung für deutsche Speditionen in den kommenden Jahren bleiben.“

Versorgungs- und Mobilitätsanspruch von Industrie, Handel und Gesellschaft zunehmend mit einem wachsenden Bedürfnis nach Sicherheit, Gesundheit und ökologischer Nachhaltigkeit in Einklang gebracht werden. Die Verkehrs- und Infrastrukturpolitik orientiert sich deshalb zunehmend auch an den Zielen der Umwelt-, Sozial- und Städtebaupolitik. Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft wird diese interdisziplinäre Verknüpfung beschleunigen und das hohe technische Niveau

der Logistik weiter anheben. Der Beitrag des Verkehrs zum Klimaschutz wird neben der Nachwuchssicherung, der Bewältigung der Infrastrukturkosten und der digitalen Transformation der Branche die zentrale Herausforderung für deutsche Speditionen in den kommenden Jahren bleiben. Herstellerindustrie und Energiewirtschaft müssen die Logistik schnell bei Lösungen unterstützen, die dem gesellschaftlichen Anspruch an hohe Mobilität bei null Emissionen gerecht werden. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Preisvergleich für Transporte auf einen Klick Wie umständlich es doch früher war: Jens ist bei einem Großhandel für Logistik zuständig und sucht einen Spediteur für den nächsten Auftrag. Er nimmt also das Telefon in die Hand und fragt bei zehn Speditionen in seiner Umgebung nach einem Angebot. Bei fünf der angefragten Speditionen ist leider kein Gabelstapler dabei, den er für diesen Auftrag aber braucht. Von zwei Speditionen bekommt er nicht einmal eine Antwort. Bei den übrigen drei Angeboten werden zwar alle Anforderungen erfüllt, aber der Preis erscheint Jens doch sehr hoch – er ruft also noch mal an und verhandelt nach. Für alle Beteiligten bedeutet das Ganze viel Aufwand und leider auch ein hohes Maß an Ineffizienz und somit hohe Kosten. Pamyra.de, ein junges Gründerteam aus Leipzig, hat sich zum Ziel gesetzt, die Logistik in Deutschland transparenter, einfacher und effizienter zu machen und dazu eine Plattform entwickelt, die Speditionen wie Versendern die Arbeit erleichtert. So wird erfolgloses Abtelefonieren genauso vermieden wie teure Leerfahrten, einem häufigen Problem vieler Speditionen. Wie praktisch es heute ist: Auf der Webseite von Pamyra.de kann Jens seinen Transportwunsch einfach eintippen und einen Klick später erscheinen die

große Pakete oder einzelne Paletten. „Wir haben uns von Unternehmen wie AirBnB, die Unterkünfte vermieten, ohne eine einzige zu besitzen und Uber, die Menschen transportieren, ohne ein einziges Fahrzeug zu besitzen, inspirieren lassen“, sagt Felix Wiegand, einer der beiden Gründer.

Felix Wiegand und Steven Qual

Gründer von Pamyra.de

Angebote aller Speditionen samt Preisen, Leistungen und Bewertungen von anderen Kunden auf seinem Bildschirm – übersichtlich, klar, schnell. Was transportiert werden soll, spielt für Pamyra.de eine untergeordnete Rolle: Von schweren Produkten wie Schrank, Waschmaschine oder Vespa bis hin zu ganzen LKW-Ladungen ist alles möglich, auch über-

„Die wichtigste Zielgruppe sind die gelegentlichen Versender oder solche mit sehr unregelmäßigem Aufkommen.“ Zentrales Thema von Pamyra.de ist der Preisvergleich für Transporte – auf einen Blick. Der autarke Vertriebskanal ermöglicht neben den großen Transportunternehmen vor allem den rund 5.000 mittelständischen Speditionen in Deutschland Onlinepräsenz, Angebotserstellung, Auftragserfassung und neuerdings sogar Factoring der Online-Aufträge. Erst für vermittelte Transporte bezahlt der Spediteur eine Marge an Pamyra, für den Versender ist das Angebot komplett kostenlos. Jens hat seine Lieferung gleich am nächsten Tag abholen lassen und konnte sich nach weniger als fünf Minuten wieder einem anderen Thema widmen. Weitere Informationen unter www.pamyra.de


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ANALYSEDEUTSCHLAND.DEANALYSEDEUTSCHLAND.DE – TITELSTORY LOGISTIK 13

Künstliche Intelligenz schafft neue Möglichkeiten in der Logistik Foto: BVL

Im Interview mit Robert Blackburn, Vorsitzender des Vorstands Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V. Wie verändern Big Data, Block-

chain und KI traditionelle Business-Konzepte und Organisationsformen in der Logistik? Sie machen sie schneller und sicherer: Wir wissen mehr und eher, was Kunden brauchen. Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten bei der Automatisierung von Prozessen, im Service oder bei Prognosen. Integrierte Wertschöpfungsketten nutzen verbundene IT-Systeme: Daten über Bedarf und Bestände werden zuverlässig und automatisch durch Sensorik erhoben und stehen in Echtzeit ohne Zeitverzug allen Beteiligten zur Verfügung. So kann jeder aktiv mit Veränderungen umgehen, egal ob Lieferant, Hersteller, Händler oder Dienstleister. Das wirkt auf viele Menschen erschreckend, also sollten die Mitarbeiter/-innen geschult werden. Wer versteht, welche Chancen durch Digitalisierung für den eigenen Job entstehen, hat keine Sorgen, wenn Strukturen verändert und neue Formen der Zusammenarbeit möglich werden. Welche Herausforderungen bringt

das Internet der Dinge, also die komplette Vernetzung für die

„Aufgrund der geografischen Lage und des starken Außenhandels brauchen wir in Deutschland eine TopInfrastruktur.“

Welches sind derzeit die größten Herausforderungen im Wirtschaftsbereich Logistik? Der Zustand der Infrastruktur in Deutschland, der Fachkräftemangel, der aufkeimende Protektionismus und politische Unsicherheiten. Aufgrund der geografischen Lage und des starken Außenhandels brauchen wir in Deutschland eine Top-Infrastruktur. Investitionen werden allzu schleppend realisiert, die Genehmigungsprozesse dauern zu lange und der Wirtschaftsbereich Logistik leidet unter überbordender Bürokratie.

Logistik- und Lieferketten werden über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg über Plattformen organisiert. Dadurch verändern sich die internen und die externen Logistikprozesse. Wie wird der Weg der Ware vom Wareneingang bis zum Kunden in Zukunft funktionieren? Wie bislang auch. Nichts ist in der Logistik konstanter als der Wandel. Plattformkonzepte sind nur ein neuer Weg, um Kundenwünsche schnell, flexibel und kostengünstig zu erfüllen. Durch Kooperation und Transparenz werden neue Formen der Zusammenarbeit möglich, beispielsweise die gemeinsame Organisation von IT-Systemen, Lagerung und Transport.

Wie reagieren die Logistiker auf

Robert Blackburn, Vorsitzender des Vorstands Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V.

Logistik mit sich? Das Internet der Dinge bietet mehr Chancen als Herausforderungen: eine erhöhte Transparenz von Bedarf und Beständen, von Abläufen in Wertschöpfungsketten. Wenn frühzeitig bekannt ist, wenn bei einem Lieferanten ein Maschinenschaden vorliegt oder dringend benötige Ware länger auf dem Seeweg ist als geplant, dann kann flexibel reagiert werden. Präzisere Prognosen und exaktere Planungen sind möglich, wenn geeignete Infrastrukturen wie schnelle Netze zur Verfügung stehen. Daran muss beim Exportweltmeister Deutschland gearbeitet werden. Go Green und Nachhaltigkeit wer-

den in der Intralogistik und in der

Lieferlogistik immer nachgefragter. Schnelligkeit steht häufig im Widerspruch zur Nachhaltigkeit. Wie reagieren die Unternehmen?

Logistiker arbeiten nach dem Prinzip „Nachhaltigkeit durch Effizienz“. Wenn eine leistungsfähige IT und eine gute Ablauforganisation verfügbar sind, kann schnell und flexibel agiert werden. So kann ein Lieferant aus 350 000 möglichen Sitzvarianten innerhalb von vier Stunden die richtige Sitzgruppe an einen Automobilhersteller liefern. So erreichen Versandhändler über Apps, Portale, IT-Systeme und Microhubs in Ballungsgebieten eine Lieferzeit an Endkunden von zwei Stunden. Mit Ressourcenverschwendung funktioniert das nicht.

den Mangel an Fachkräften? Bisher zu wenig. Logistik bietet in Industrie, Handel und Dienstleistung abwechslungsreiche und anspruchsvolle Berufsbilder. Das müssen wir jungen Menschen besser vermitteln. Automatisierung und digitaler Wandel werden neue Berufe schaffen, die der Logistik neue Zielgruppen erschließen und sie insgesamt attraktiver machen. Wir müssen intensiver und emotional ansprechend werben. Ein neuer Startpunkt dafür wird beim 35. Deutschen Logistik-Kongress Mitte Oktober in Berlin gesetzt. 

Text: Frank Tetzel

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LOGISTIK – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Logistik: Den Schritt in die Zukunft wagen Foto: Warakorn – Fotolia

Die Logistik-Branche hängt bei der Digitalisierung weit hinterher und gefährdet damit ihre Zukunftschancen. Dabei bieten sich ihr viele Möglichkeiten. 81 % der deutschen Logistik-

Unternehmen arbeiten entweder oder nur zum Teil digital, 11 % glauben, dass die Digitalisierung für sie keine Rolle spielt. Und mehr als ein Drittel der Unternehmen haben keine ausreichend ausgebildeten Mitarbeiter. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Befragung der Bundesvereinigung Logistik unter ihren Mitgliedsunternehmen. Dass auch im Jahr 2018 Papier und Telefon noch eine vorherrschende Rolle in der Branche spielen, gefährdet die Chancen der Unternehmen beträchtlich. Das gilt besonders für die Mittelständler. Großunternehmen sind dagegen auf dem Weg in die digitale Zukunft schon deutlich weiter.

„Big Data und Vernetzung aller Komponenten sind die Zauberworte der Zukunft für die LogistikBranche.“ ONLINE ARTIKEL

kann sich nicht verlinken und eine manuell betriebene Belieferung eines Kunden kann in Zukunft viel zu langsam vonstattengehen, zumal die Same-Day-Delivery schon heute immer beliebter wird. Und die Konkurrenz schläft nicht – wenn erst einmal 3D-Drucker flächendeckend zum Einsatz kommen, können komplette Datensätze vom Produzenten zum Kunden geschickt und vor Ort ausgedruckt werden. Die Forcierung der Digitalisie-

Die Unternehmen, die sich schon auf digitale Technik stützen, haben längst erkannt, dass hier die Zukunft liegt. Wer nicht mitzieht, wird untergehen – da sind sich die Experten einig. Die Zurückhaltung verwundert, da die Digitalisierung unübersehbare Vorteile mit sich bringt: Arbeitsabläufe werden erleichtert und beschleunigt und können erheblich besser geplant werden. So können Fehlplanungen leichter vermieden und Kosten gespart werden. Ein großer Vorteil ist beispiels-

weise die Fähigkeit, mithilfe intelligenter Technik Simulationen durchzuführen. Auf diese

Weise können ganze Modelle entworfen werden. Sogar eine dreidimensionale Darstellung ist möglich. Gerade dieses Beispiel zeigt, wie einfach digitale Technik die Arbeit machen kann, zumal das Tool eine umständliche Programmierung aufgrund seiner einfachen Bedienungsoberfläche fast ganz unnötig macht. Auch der Einsatz der Telema-

tik bietet den Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, die die Arbeit erleichtern. Mit ihrer Hilfe können Routen geplant, die Flotten gemanagt, die Temperatur der Ladung überwacht oder der Lkw geortet werden.

Nicht zu vergessen, dass die Entwicklung der nächsten Jahre klar in Richtung selbstfahrende Autos gehen wird – auch das ist eine Entwicklung, die für die Logistikbranche hochinteressant ist. Aber auch sie ist nur ein Stein im Mosaik, denn die selbstfahrende Lkw-Flotte wird eines Tages in nicht ferner Zukunft komplett mit dem sich selbst organisierenden Lager zusammenarbeiten – und zwar mit dem eigenen ebenso wie mit dem des Kunden. Big Data und Vernetzung aller Komponenten sind die Zauberworte der Zukunft für die Logistik-Branche. Papier aber

rung stellt übrigens auch eine gute Chance dar, dem Mangel an Fachkräften, über den viele kleine und mittelständische Unternehmen der Logistikbranche klagen, zu beheben. Denn junge Leute haben keine Lust, bei einem analogen Dinosaurier zu arbeiten, der ihnen keine zukunftsträchtigen Arbeitsplätze bieten kann. Die Fortbildung schon vorhandener Mitarbeiter wird trotzdem unumgänglich sein, wenn der Schritt in die digitale Zukunft gelingen soll. Text: Armin Fuhrer

FAKTEN Die Digitalisierung ist in allen Bereichen der Wirtschaft auf dem Vormarsch, aber ausgerechnet die LogistikBranche hinkt hinterher. Dabei sind intelligente Lösungen eine Möglichkeit, Arbeitsabläufe zu erleichtern und zu beschleunigen sowie Kosten zu senken.

DAS GANZE INTERVIEW AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE VOM VERSANDHANDEL IN DIE DIGITALE REVOLUTION Seit fast zwei Jahren führt Dr. Michael Müller-Wünsch als CIO den neu geschaffenen Vorstandsbereich Technology der OTTO-Einzelgesellschaft. Er ist verantwortlich für die weitere Digitalisierung des Geschäftsmodells. OTTO kennt fast jeder in Deutsch-

land. Vor fast 70 Jahren in Hamburg als Versandhandel für Schuhe gegründet, ist die OTTO-Einzelgesellschaft heute nach „Amazon“ Deutschlands zweitgrößter Händler im Onlinebereich. Dicht gefolgt vom Modeportal „Zalando“. Damit das auch so bleibt, wurde Dr. Michael Müller-Wünsch in den

Bereichsvorstand nach Hamburg-Bramfeld geholt. Der Doktor der lngenieurwissenschaften im Bereich der Künstlichen Intelligenz soll die Digitalisierung auf eine neue Ebene bringen. „Über 90 Prozent unseres Umsat-

zes machen wir bereits online. Das ist das Ergebnis eines seit vielen Jahren andauernden Transformationsprozesses. Seit 1995 gibt es die Internetadresse OTTO.de. Da hat damals Michael Otto als Vorstandsvorsitzender schon weit in die Zukunft geblickt. Wir bekommen für unsere heutige Position viel Lob und Anerkennung“, erklärt Dr. Müller-Wunsch den Status Quo.

Die großen Konkurrenten von damals, wie Quelle und Necker-

mann, sind längst in der analogen Versenkung verschwunden. Neue Mitbewerber drängten auf den Markt. Versehen mit großen Kapitalgebern aus den USA und Asien machen sie OTTO das Leben nicht leicht. „Amazon hat sicherlich dazu bei-

getragen, den Weg in die digitale Welt zu ebnen. Aber wir gehen unseren eigenen Weg. Unsere starke Marke und unsere Werte werden uns helfen...

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Da, da, da ist die Fracht! So macht BPW digitale Frachtverfolgung für alle bezahlbar Verblüffend preiswert und unkompliziert: Eine kleine Box verrät online, wo die Ware steckt, wie es ihr geht und wann sie ankommt.

Nie wieder die Frage: „Wo bleibt unsere Lieferung?“. Nie wieder: „Wann kommt sie an?“. Eine kleine, robuste Box beantwortet jetzt die meist gestellten Fragen im Transport – und beendet die telefonische Odyssee zwischen Empfängern, Versendern, Disponenten, Speditionen und Fahrern. Die Box namens „CargoTracer“ wird am Warenträger oder direkt an der Fracht befestigt. Von dort funkt sie Positions- und weitere Daten wie Temperatur oder Erschütterungen in das Cargotracer Online-Portal. Das zeigt auf einen Blick, wo die Ware gerade steckt, wie es ihr geht, welche Route sie genommen hat und wann sie ankommt. Auf Wunsch lässt sich der CargoTracer auch direkt in ERP- und Warenwirtschaftssysteme wie SAP integrieren. Auf diese Weise kommt endlich Transparenz in den Transportweg, bisher das „schwarze Datenloch“ der Logistik. Weil der CargoTracer dafür einen neuartigen Datenfunk nutzt, ist das System so preisgünstig, dass es die Lieferverfolgung erstmals für viele Anwendungsfälle bei Versendern und Spediteuren bezahlbar macht. Eine SIM-Karte ist nicht erforderlich, die Batterie hält bei normalem Betrieb bis zu zwei Jahre. „Konventionelle Frachtverfolgungssysteme sind technisch aufwändig, teuer und vor allem extrem energiehungrig, denn sie beruhen auf GSM-Mobilfunktechnik“, erklärt Alexander Lutze vom BPW Innovation Lab. „Im Grunde sind das kleine Handys, deshalb konnten sie sich für die energieautarke Frachtverfolgung nicht durchsetzen. Wir haben unser System gemeinsam mit Versendern, Logistikern, ERP- und Transportexperten von Grund auf neu entwickelt – und genau auf die Anforderungen der Praxis ausgerichtet. Der CargoTracer macht jetzt digitale Frachtverfolgung erstmals einfach und bezahlbar.“ Das BPW Innovation Lab ist die Ideenschmiede der BPW Gruppe, einem der weltweit führenden Mobilitäts- und Systempartner der Transportbranche. Seit 1898 entwickelt und produziert das Familienunternehmen BPW an seinem Stammsitz in Wiehl Fahrwerksysteme und Komponenten für Lkw-Anhänger und -Auflieger und inzwischen auch elektrische Antriebe für die Innercity Logistik. Außer den

Ideenschmiede für Logistikanwendungen: Das Team des BPW Innovation Labs in Siegburg.

Da, da, da ist die Fracht – ein Video erklärt unterhaltsam, wie Frachverfolgung einfach funktionieren kann.

Experten von BPW waren an der Entwicklung des CargoTracers zahlreiche Anwender beteiligt, die das System in der Praxis auf Herz und Nieren testeten, darunter große Namen wie der Stahlhändler thyssenkrupp MPE oder Fuchs Schmierstoffe, aber auch zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre Warenträger und Fahrzeuge mit dem CargoTracer auf die Reise schickten.

auch die Idee zur Vermarktung der kleinen, grauen Box: Ein Videoclip, unterlegt mit dem Song „Da, da, da“ der Popgruppe Trio, erklärt unterhaltsam, wie die Lieferverfolgung mit dem BPW CargoTracer funktioniert: https://youtu.be/YwEO_SgFEek.

„Die ersten Kundenprojekte zeigten, dass die Vorteile des Produktes über die Transparenz in der Lieferkette sogar noch weit hinaus gehen“, berichtet Alexander Lutze. „Der CargoTracer bringt auch Transparenz in die Ladeträgerverwaltung: endlich wird sichtbar, wo die vielen – und mitunter teuren – Ladeträger eigentlich unterwegs sind und wie sie verwendet werden. So lässt sich die Anzahl und damit das Working Capital verringern und es sind weniger Neuanschaffungen nötig.“ Nicht nur die ersten Kunden zeigten sich beeindruckt: Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ kürte das BPW Innovation Lab zu einer der „zehn besten Ideenschmieden Deutschlands“ – zum Teil sogar deutlich vor den Innovationsprojekten bekannter DAX-Konzerne. Innovativ ist

Die Markteinführung des BPW CargoTracers startet mit einem attraktiven Testangebot: Versender können Prototypen drei Monate lang testen – für nur vier Euro pro Monat und Gerät. Und das ist keineswegs ein Lockangebot: Auch bei der offiziellen Markteinführung ab Dezember soll der Preis ab circa vier Euro liegen.

Interessenten können unter cargotracer@bpw.de oder unter der Nummer +49 7142/9006-678 Kontakt aufnehmen.


Analyse#3 – Verpackungsindustrie&Logistik  
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