Analyse.#88 – Traumheim

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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

Nr. 88 Dezember 2021

Traumheim EUROPEAN

Sonderpublikation in Die Welt im Dezember 2021

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Modernes Wohnen Effizient und nachhaltig in der eigenen Wohlfühloase Nachhaltigkeit

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| Prof. Dr.-Ing. Natalie Eßig, | Energieberaterin

„Wer heutzutage ein Haus baut, hat konkrete Vorstellungen und Ziele.“ Seite 26

Gaming Zuhause

Genuss Zuhause

Streamen als Hobby, Comedy als Beruf

Qualität muss sein

Gaming hat eine Faszination, der auch ein Künstler wie Kaya Yanar schnell erlegen war. Was er daraus gemacht hat, ist aber noch viel faszinierender.

Alexander Herrmann, der Zwei-Sterne-Koch aus Franken, hat uns verraten, was eine Küchenausstattung ausmacht.

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Großes Interview | Jochen Schropp

Hygge durch den Winter Jochen Schropp verrät, wie er gut durch die dunkle Jahreszeit kommt. Und welche Rolle Vanillekipferl und Südafrika dabei spielen. Seite 48 und 49

03.11.2021 08:04:19


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Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

ANALYSE

Recyclen oder weiterreichen! @europeanmediapartnerdeutschland

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WEITERE INHALTE 7. Sicheres Zuhause 8. Baufinanzierung 12. Fertighäuser 20. Schimmelpilz 24. Dachsanierung 36. Solarenergie

38. Wärmepumpen 48. Jochen Schropp 64. Schlafgesundheit 68. Digitales Zuhause 70. Rocket Beans TV 71. Kaya Yanar

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Der Weg zum Traumheim geht über das Gefühl Angehende Eigenheimbesitzer müssen vieles bedenken.

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Nachhaltigkeit gibt’s nicht zum Nulltarif Lebensmittel sollen heute nicht nur sättigen und schmecken.

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Von der Nasszelle zum Daily Spa Die Ansprüche an das Badezimmer steigen.

AUCH IN DIESER AUSGABE:

ANALYSE. #88 TRAUMHEIM

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EXKLUSIVE ONLINE INHALTE

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präsentiert die neue Kampagne „Analyse. Traumheim“. uropean Media Partner

Die vergangenen zwei Jahre haben in vielerlei Hinsicht unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung verändert – unter anderem auch im Hinblick auf die eigenen vier Wände.

zu einem wertvollen Rückzugsort und einer Wohlfühloase geworden. Nicht ohne Grund haben DIY-Projekte immer mehr Aufmerksamkeit erfahren und die Menschen sind zu wahren Heimwerkern geworden. Diese sind mittlerweile

Hier lassen sich nicht nur Wohn- und Einrichtungstrends erkennen, sondern auch geschickte Umsetzungsmöglichkeiten. Da kommt es vor allem auf die Pla-

nung an – angefangen bei der Finanzierung von dem geplanten Projekt bis hin zur Dekoration am Ende – vieles, worauf man achten sollte! welches immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist das smarte Zuhause, „Smart Home“ – auch bei den älteren Generationen. Denn es sorgt für Sicherheit und erleichtert alltägliche Tätigkeiten ungemein.

Prof. Dr.-Ing. Natalie Eßig, Bau-Institut für Ressourceneffizientes und Nachhaltiges Bauen GmbH (BiRN)

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in unserer Kampagne von Tipps und Tricks zu Interieur, Designs, Renovierungen und Sanierungen inspirieren und informieren Sie sich, worauf man achten sollte, um Risiken zu vermeiden. Lassen Sie sich

Wir wünschen Ihnen

Lesen!

viel Spaß beim

Seite 58 Alexander Herrmann, TV-Koch, Kochbuchautor und Gastronom

Auf unserer Website finden Sie viele weitere interessante Artikel und Interviews.

Seite 58 Igor Josifovic und Judith de Graaff, urbanjunglebloggers.com

ANALYSE. #88 Traumheim

Campaign Manager: Merle Tölke, Nicolas Praeger Geschäftsführung: Nicole Bitkin Editor: Alicia Steinbrück Art Director: Aileen Reese Text: Armin Fuhrer, Kirsten Schwieger, Lotta Jachalke, Alicia Steinbrück, Thomas Soltau, Pia Rische, Chan Sidki-Lundius, Katja Deutsch, Jörg Wernien Coverfoto: Ian Keefe/unsplash, Nils Schwarz Distribution&Druck: Die Welt, 2021, Axel Springer SE

European Media Partner Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.

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Kleine und große Fluchten einleitung Nicht ohne Grund sind die eigenen vier Wände in den letzten zwei Jahren der wichtigste Rückzugsort geworden: Hier lässt sich die Realität ausblenden und die Freizeit entspannt und ohne Einschränkungen genießen. Doch wenn es sprichwörtlich darum geht, dass die Familie in diesem Winter wieder näher zusammenrückt, sind längst nicht alle hocherfreut! Schließlich gab es in den vergangenen Monaten ausreichend Nähe, viele träumen vielmehr von Aufbruch und Ausbruch. Was also tun, damit in den kommenden Monaten niemand die Wände hochgeht? Ein Projekt muss her! Foto: BMI

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in Projekt, das kleinere

oder auch größere Fluchten ermöglicht, je nach Energiehaushalt der beteiligten Personen. Ein paar Vorschläge, die Sie über den Winter bringen: Das heimische Bad ist mehr Stimmungskiller als Wellnesstempel? Dann nichts wie ran an die Sanierung! Der Fliesenleger muss nicht sofort erscheinen, zuerst steigen Sie in die Planung ein und lassen sich inspirieren: Werfen Sie einen Blick auf die aktuellen Kollektionen der Fliesenhersteller – von opulent bis minimalistisch ist alles möglich. Passende Armaturen und moderne Sanitärausstattung sind schnell gefunden. Auch Smart-Home-Freunde kommen auf ihre Kosten, denn automatisch gesteuerte Lösungen haben längst das Bad erobert und sorgen für Hygiene, Energieeffizienz, Barrierefreiheit und Design gleichermaßen. Mehr Wellness, mehr Design:

Mehr Entspannung, mehr Funktionalität: Sie

entspannen eher beim Kochen? Perfekt, davon haben

alle was! Wer eine klare Aufteilung und Funktionalität in der Küche schätzt, freut sich über ein Update in der Ausstattung. Die Vorfreude bei der Küchenplanung wirkt ansteckend, auch wenn es noch etwas dauert, bis die neue Küche einziehen kann. Diese zieht dann aber auch garantiert alle Blicke auf sich! Mehr Platz, mehr Freiraum: Einfach mal die Tür hinter sich schließen und durchatmen? Ein Traum – nicht nur, wenn Kinder zum Haushalt gehören! Wer die Wintermonate kreativ und planerisch nutzen möchte, nimmt am besten einen Dachausbau oder Kellerausbau in Angriff. Ob Arbeitszimmer, Kinderzimmer oder Hobbyraum – wer Platzreserven nutzt, gewinnt mehr Freiraum. Besonders gilt das für Familien, die aus der Enge einer Wohnung ins Eigenheim ziehen und gerade ihr Traumhaus planen. Wer hier besonders energieeffizient unterwegs ist, wird mit hohen Zuschüssen vom Staat belohnt. Mehr Unabhängigkeit, mehr Erneuerbare: Dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ganz schön teuer sein kann, erfahren wir alle in dieser Heizsaison. Die Preise sind kräftig gestiegen! Zeit für mehr Unabhängigkeit, oder? Eine eigene Photovoltaik-Anlage produziert günstig Strom für Haushalt, E-Auto und sogar die Heizung: Wer auf eine Wärmepumpe setzt, kann den eigenen Solarstrom nämlich dafür nutzen! Die Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien lohnt sich übrigens nicht nur im Neubau, sondern auch in teilsanierten Altbauten und wird dort auch noch kräftig gefördert. Aufgabe für die kommenden Monate also: Mit dem Heizungsbetrieb über die Möglichkeiten sprechen, über Förderung informieren, alle nötigen Unterlagen zusammentragen – und dann klimaschonend und unabhängig ins neue Jahr starten. Na, wenn das keine

Alexandra Schneider, Portalbetreiberin www.aktion-pro-eigenheim.de und www.energie-fachberater.de

Werfen Sie einen Blick auf die aktuellen Kollektionen der Fliesenhersteller – von opulent bis minimalistisch ist alles möglich.

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Ytong Bausatzhaus macht energieeffizientes Bauen bezahlbar Energieeffizientes Bauen ist die Kernkompetenz von Ytong Bausatzhaus. Denn durch die hohe Wärmedämmung des Baustoffs Porenbeton, die von keinem anderen massiven Wandbaustoff übertroffen wird, können mit Ytong Bausatzhaus die unterschiedlichen KfW-Effizienzklassen erreicht werden. Auch der Grundriss und die Gebäudeform lassen sich mit Ytong Bausatzhaus individuell planen – und das zu einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis. So können sich auch Normalverdiener ein hochwertiges, massives und energieeffizientes Traumhaus nach ihren Vorstellungen leisten. Eigenleistung unter fachlicher Begleitung eines Ytong Bausatzhaus-Partners kann dabei Eigenkapital ersetzen. Wer von Anfang an mit anpackt und den Rohbau seines Hauses mithilfe eines Bausatzes selber erstellt, kann bis zu 60.000 Euro der Kosten gegenüber einem schlüsselfertigen Massivhaus einsparen – ohne Qualitätseinbußen. Der Ytong Bausatzhaus-Partner erstellt

die entsprechenden Eigenleistungsnachweise als Grundlage für die Anerkennung der Arbeit beim Geldinstitut. Somit kann die Eigenleistung beim Hausbau als Eigenkapital anerkannt werden. Und: Wer 60.000 Euro weniger finanzieren muss, spart wegen des Zinseszins-Effekts über den Zeitraum der Finanzierung weitaus mehr. „Weil Ytong-Wände hochwärmedämmend sind und keine zusätzliche Dämmung benötigen, sparen Bauherr*innen außerdem die Kosten für ein teures Wärmedämmverbundsystem. Viele Familien, die ihr Haus selber bauen, investieren das gesparte Geld in ein Plus an Komfort, etwa in mehr Wohnraum, eine höhere Ausstattung, eine tolle Küche oder eine Sauna“, erläutert Maximilian Nötzel, Geschäftsführer der Ytong Bausatzhaus GmbH. Übrigens: Ytong ist durch seine bauphysikalischen und umweltschonenden Vorzüge bestens für einen energieeffizienten und nachhaltigen Hausbau geeignet. Neben der Nachhaltigkeit in den Bereichen Produktion, Hausbau-

prozess und Recycling fördert er die Wohngesundheit. So bietet Ytong jederzeit angenehme Raumtemperaturen, schützt vor Lärmbelästigungen und schädlichen elektromagnetischen Strahlungen. Schließlich trägt der Baustoff dazu bei, Heizkosten zu sparen, ein in diesen Zeiten nicht unwichtiges Kriterium!

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Weiches Wasser für Zuhause wasser Deutsches Trinkwasser ist ohne Bedenken oder Risiken trinkbar und sauber. Nichtsdestotrotz variiert beispielsweise der Geschmack von Kaffee – je nachdem, wo man sich gerade befindet und wie die Wasserhärte der jeweiligen Region oder Stadt ist. Doch woran liegt das und was können Verbraucher tun, um ihre Wasserhärte auf ihre Bedürfnisse einzustellen? Text: Alicia Steinbrück Foto: Andres Siimon/unsplash

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rundsätzlich entspricht die Was-

serhärte der Konzentration von Magnesium- und Calcium-Ionen im Wasser. Diese wird in °dH (= Grad deutscher Härte) angegeben – je höher dieser Wert ist, desto härter ist dementsprechend auch das Wasser. Die meisten deutschen Haushalte haben Wasser mit einer mittleren bis hohen Härte (von 8,4 °dH bis 14 °dH wird die Wasserhärte als mittel, ab 15 °dH als hart eingestuft) in ihren Leitungen. Dabei spielen verschiedene Faktoren in die Wasserhärte hinein: Beispielsweise die Gesteins- und Bodenverhältnisse, aber auch das Leitungsnetz oder die Aufbereitung durch den Wasserversorger. Hartes Wasser gilt durch den hohen Anteil an Magnesium und Kalzium sogar als gesünder, da diese

Neben dem Geschmack ist hartes Wasser teilweise sogar optisch erkennbar, nämlich dann, wenn auf der Oberfläche ein dünner Film schwimmt.

den Knochenwachstum fördern und die Zähne stärken. Um wieder auf das

Beispiel Kaffee zu kommen: Hier schmeckt man möglicherweise heraus, dass der Kaffee mit hartem Wasser gekocht wurde – schließlich besteht Kaffee zu einem nicht unwesentlichen Bestandteil aus Wasser. Für den besten Geschmack wird weiches Wasser mit einem Härtegrad bis zu 8 °dH empfohlen, denn alles darüber kann die für den Geschmack so wichtigen Kaffeesäuren neutralisieren. Was aber können Endverbraucher tun, die nun mal in einem Gebiet mit hoher Wasserhärte leben, und wie erfahren sie überhaupt, wie hart ihr Wasser ist? Neben dem Geschmack ist hartes Wasser teilweise sogar optisch erkennbar, nämlich dann, wenn auf der Oberfläche ein dünner Film

schwimmt. Verbraucher können aber auch genauer vorgehen, indem sie die Wasserhärte beispielsweise mit speziellen Teststreifen herausfinden. Eine andere Möglichkeit ist die Wasserprüfung chemischer Art. Es geht aber auch einfacher: Online lässt sich die Wasserhärte ebenfalls abfragen. Bei zu hohen Härtegraden

ist der Einbau von Wasserfiltern und Enthärtungsanlagen eine – in vielerlei Hinsicht – lohnende Investition. Diese lassen sich direkt beim Wasserzähler, am Hausanschluss, installieren und sorgen ab da mittels intelligenter und neuer Technik für weiches Wasser. Dabei arbeiten die Enthärtungsanlagen nach dem Verfahren des Ionentausches: Die eigentlich härtebildenden Magnesium- und Calciumionen werden gegen Natriumionen ausgetauscht – was einen absolut unbedenklichen Prozess darstellt.

Bei zu hohen Härtegraden ist der Einbau von Wasserfiltern und Enthärtungsanlagen eine – in vielerlei Hinsicht – lohnende Investition. kann der Wert der Wasseranlagen erhalten, sowie Armaturen, Haushaltsgeräte und Rohre vor Kalkablagerungen geschützt werden. Des Weiteren stellen die Anlagen einen Schutz vor Korrosion dar, welche ansonsten, ausgelöst durch Ablagerung von Kleinstpartikeln, eine Gefahr darstellt. Ein weiterer netter Zusatz: Verbraucher sparen langfristig Geld, da die Rohre, Amaturen und Geräte vor Verkalkung geschützt werden. Auf diese Weise

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Foto: Presse

Carsten Wege, Geschäftsführer Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V.

Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Brandschutz für Bauherren

Beim Hausbau sind baurechtliche Schutzziele im Brandschutz zu wahren. Bauten müssen so beschaffen sein, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird. Im Brandfall muss die Rettung von Menschen und Tieren möglich sein. Für Ein- und Zweifamilienhäuser gelten geringere bauliche Anforderungen an den Brandschutz beim Hausbau. Allerdings ist eine Orientierung an den Anforderungen für Reihenhäuser oder Doppelhäuser zu empfehlen: Tragende Wände und Stützen sowie Decken sind feuerhemmend auszuführen. Das bedeutet, dass sie ihre Funktionsfähigkeit im Brandfall über eine Dauer von 30 Minuten behalten müssen. Für Wohnungen sind Rauchwarnmelder zu installieren, welche beginnende Brände früh erkennen: in Schlaf- und Kinderzimmern und in Fluren, die als Rettungsweg dienen.

So sieht guter, mechanischer Einbruchschutz aus

Mehrheitlich werden Fenster und Fenstertüren aufgehebelt. Es bedarf also eines soliden mechanischen Grundschutzes. Bei Neu- und Umbauten erhält man durch den Einbau geprüfter und zertifizierter einbruchhemmender Türen und Fenster nach DIN EN 1627ff. ab der Widerstandsklasse (RC) 2 einen guten Einbruchschutz. Hier ist sichergestellt, dass es bspw. in der Gesamtkonstruktion einer Tür (Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag) keinen Schwachpunkt gibt. Für die Nachrüstung empfiehlt die Polizei für Fenster den Einbau von Systemen gem. DIN 18104 Teil 1 und 2. Sollen Türen nachgerüstet werden, muss die Grundkonstruktion widerstandsfähig sein. Außerdem müssen die Nachrüstungen für Türblätter, Türrahmen, Türbänder, Türschlösser, Beschläge, Schließbleche und auch Zusatzsicherungen in ihrer Wirkung sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Wichtig ist hierbei eine

Zur Feuersicherheit sollte wenigstens ein Feuerlöscher mit mindestens 6 Liter Schaum vorgehalten werden. Für Küchen sind spezielle Fettbrand-Feuerlöscher mit drei Liter Löschmittel zu empfehlen. Fettbrände sind nicht mit Wasser zu löschen, sonst drohen schlimme Brandverletzungen. Leicht entzündbare feste Stoffe dürfen nicht gelagert werden in Treppenräumen, notwendigen Fluren, und in nicht ausgebauten Dachräumen. Fluchtwege sollten immer freigehalten werden. Alvaro Grande, Geschäftsführer der Verisure Deutschland GmbH

Tragende Wände und Stützen sowie Decken sind feuerhemmend auszuführen.

Moderner Einbruchschutz

fachgerechte Montage geprüfter und zertifizierter Produkte. Die Verwendung von einbruchhemmendem Glas – vorzugsweise ab der Klassifizierung P4A (Durchwurfhemmende Verglasung nach DIN EN 356) – und einem abschließbaren Griff mit entsprechendem Abrisswiderstand kann wirksam gegen ein Einschlagen der Scheibe schützen. Allerdings kommt dieser Modus Operandi nur bei weniger als 10 Prozent der Wohnungseinbrüche zum Einsatz.

Es bedarf eines soliden mechanischen Grundschutzes.

Foto: Presse/Verisure

Foto: Presse/bvbf

Tipps für ein sicheres Zuhause

Beim Einbruchschutz für Zuhause oder das Geschäft gilt: Lieber auf Nummer sicher gehen. Darum ergänzt man moderne Sicherheitskameras am besten um ein smartes Alarmsystem mit professioneller Fernüberwachung, bei dem sich im Alarmfall erfahrene Notfallexperten um alles kümmern. Bei dem Versuch in ein derartig ferngeschütztes Objekt einzudringen werden nicht nur die Bewohner informiert. In einer VdS-zertifizierten Alarmzentrale reagieren qualifizierte Fachkräfte binnen Sekunden aus der Ferne: Sie überprüfen die Situation über Ton und Bild und rufen bei einem verifizierten Einbruch sofort die Polizei. Gleichzeitig kann vor Ort ein blickdichter, nebelartiger Sichtschutz ausgelöst werden, der Einbrecher effektiv vertreibt. Denn wer nichts sieht, kann auch nichts stehlen. Ein solches System lässt sich einfach, ohne Bohren nachrüsten, da es funkbasiert ist, und zeichnet sich auch dadurch aus, dass es sich flexibel an geänderte Lebenssituationen anpassen lässt. Die Empfehlung der Polizei lautet: Einbrecher schon mit Warnschildern und Außenkameras abschrecken und Haus-, Wohnungs- und Kellertüren sowie (Keller-)Fenster auch bei kurzer Abwesenheit immer gut verschließen! Texte: Kirsten Schwieger ANZEIGE – ADVERTORIAL

So finden Sie den richtigen Tresor!

Ein guter Tresor sichert Wertgegenstände, Dokumente und Liebgewonnenes. Doch bei Größen, Widerstandsklassen und Zertifizierungen kann man schnell den Überblick verlieren. Das muss nicht sein. Der renommierte Premium-Hersteller BURG-WÄCHTER beantwortet die fünf wichtigsten Punkte, auf die Sie beim Tresorkauf achten müssen.

Platz

Feuerschutz

Beim Tresorkauf besser das größere Modell mit Platzreserve wählen. „Denn erfahrungsgemäß kommen mit der Zeit immer Dinge hinzu, die gut gesichert werden sollen“, erklärt der langjährige BURG-WÄCHTER Vertriebsleiter Dietmar Schake. Praktisch sind Tresore mit Ordnertiefe, somit sind alle wichtigen Unterlagen zentral gesammelt und gut gesichert.

Einige Tresore bieten zusätzlich zum Einbruchschutz einen zertifizierten Feuerschutz. „Damit ist man doppelt abgesichert“, so Dietmar Schake. Die Serie CombiLine garantiert – genau wie die Dual-Safe Serie – bei einem Brand mindestens 30 Minuten Schutz für im Tresor gelagerte Papiere. Beim Diplomat sind es sogar 60 Minuten. Die Modelle sind optimal für den Einsatz zu Hause und in Firmen geeignet. Übrigens: BURGWÄCHTER stellt mit dem Combi-Line mit geprüftem Aufbruch- und Feuerschutz den aktuellen Testsieger bei „Stiftung Warentest“.

Aufbruchschutz Der Tresor sollte über einen zertifizierten Aufbruchschutz verfügen. Die Widerstandsgrade zeigen die Stärke an. Sie reichen von S1, S2 und 0/N bis zu den Klassen I-V. Privat sind die Widerstandsklassen S2 (Dual-Safe und Combi-Line), 0/N (Magno und Karat) und I (Diplomat) üblich. Je höher, desto höher die mögliche Versicherungssumme.

Typ Die meisten Tresorkäufer entscheiden sich für einen Möbeltresor. Obwohl die Tresore handlich wirken, bringen sie 100 Kilo und mehr auf die Waage. Trotz des

hohen Gewichts müssen die Tresore fest in Wand und/ oder Boden verankert werden. Denn der Großteil der Tresore wird bei Einbrüchen nicht vor Ort geöffnet, sondern mitgenommen. Die Alternativen zum Möbeltresor sind der Wandtresor, der fest im Mauerwerk einbetoniert wird, und ein Panzergeldschrank. Der steht frei im Raum und kann mehr als eine Tonne wiegen.

Öffnung Ob Möbeltresor, Panzergeldschrank oder Wandtresor: Bei der Öffnung wählen Sie zwischen Schlüssel, Code und Fingerabdruck. Dabei geht der Trend zu Code und Fingerabdruck. Denn einen Schlüssel kann man schnell verlieren. Entdeckt ein Einbrecher den Tresor, wird er auch nach dem Schlüssel suchen. Mehr Informationen: www.burg.biz


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Genaue Planung schützt vor Überraschungen baufinanzierung Wer eine Immobilie erwerben oder sich ein neues Heim bauen möchte, sollte gezielt vorgehen und seriös kalkulieren, um später Probleme zu vermeiden. Text: Armin Fuhrer Foto: Paul Kapischka/unsplash

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ie Zinsen sind niedrig,

die Mieten steigen und steigen und der Traum von der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus lebt schon länger in einem – das scheinen gute Voraussetzungen zu sein, um sich diesen Traum zu erfüllen. Damit daraus kein Albtraum wird, der den Bauherrn finanziell überfordert, sollten einige potenzielle Fallen und Gefahren beachtet werden, bevor man loslegt. Schließlich ist der Bau oder der Kauf einer eigenen Immobilie für viele Menschen eine große Sache, etwas, das man nur einmal in seinem Leben durchzieht. Daher sind eine genaue Planung und eine seriöse Kalkulation unerlässlich.

Experten geben als Faustregel an, dass der Eigenanteil am aufzubringenden Kapital bei mindestens 15 bis 30 Prozent liegen sollte. Am Anfang steht die Überlegung, was für eine Immobilie man sich überhaupt anschaffen sollte. Soll es ein Haus mit Garten für die junge Familie sein oder doch eher die klassische Zwei- oder Dreizimmerwohnung für den Single? Was muss die Immobilie leisten, in welcher Gegend sollte sie liegen? Entscheidende Fragen, die zunächst beantwortet werden wollen. Ganz wichtig: Auch wenn man sein Traumobjekt gefunden hat, sollte nicht zuerst das Herz sprechen, sondern stets die Vernunft. Bei ihren Überlegungen sollten die Bauherren oder Käufer unbedingt Wünsche und Machbares unter einen Hut bringen, also realistisch bleiben, was die eigenen finanziellen Möglichkeiten angeht. Potenzielle Hauskäufer sollten sich zudem einen möglichst breiten Überblick über das Angebot verschaffen, bevor sie sich entscheiden. Denn dadurch bekommen sie ein Gefühl für den regionalen Markt und können das Wunschobjekt besser einschätzen. Experten geben als Faustregel an, dass der Eigenanteil am aufzubringenden Kapital bei mindestens 15 bis 30 Prozent liegen sollte. Je höher er liegt, umso besser, denn bei einem höheren Eigenkapital sinken automatisch die monatlichen Kreditbelastungen. Andererseits ist auch eine Finanzierung ohne jegliches Eigenkapital möglich. In diesem Fall steigen aber die monatlichen Belastungen, daher ist diese Variante in erster Linie interessant, wenn man nicht über Eigenkapital verfügt, wohl aber über ein gutes regelmäßiges Einkommen. Ob der

Bauherr oder Immobilienkäufer sich erst auf die Suche nach einem Objekt macht oder sich erst genau den möglichen finanziellen Rahmen absteckt, bleibt ihm überlassen. Aber auch im ersten Fall sollte man grundsätzlich wissen, was man sich leisten kann. dass die Summe der monatlichen Belastungen für den Hauskredit und die Tilgung nicht mehr als 35 bis 40 Prozent des Einkommens betragen sollte, wobei ein 13. Monatsgehalt nicht mitberechnet wird. Denn der Hausbau oder -kauf soll auch noch Mittel für das tägliche Leben und seine unschönen Überraschungen lassen. Ist beispielsweise die Anschaffung einer neuen Waschmaschine notwendig oder steht der Kauf oder die Finanzierung eines neuen Autos an, sollten solche Ausgaben möglichst bestritten werden können, ohne dass es dafür gleich an die letzten Reserven geht. Und auch auf den Urlaub am Strand und auf den gelegentlichen Städtetrip nach Paris oder Rom möchten viele nicht verzichten.

Am Anfang steht die Überlegung, was für eine Immobilie man sich überhaupt anschaffen sollte.

Experten raten zudem,

dazu, in Zeiten von Niedrigzinsen eine möglichst lange Zinsbindung zu wählen. Und für den Fall, dass sich die finanziellen Möglichkeiten des Bauherrn ändern, sollte der Kreditvertrag flexibel gehalten werden, so dass Sondertilgungen möglich sind. Das kann beispielsweise bei einer Erbschaft, einer Schenkung oder einem Bonus vom Arbeitgeber der Fall sein.

Schließlich raten Experten

Ein häufig gemachter Fehler liegt darin, dass Bauherren vergessen, dass sie nicht nur den monatlichen Kredit zu bedienen haben, sondern dass auch noch eine Reihe von Erwerbsnebenkosten auf sie zukommen. Diese müssen unbedingt von Anfang an in die Kalkulation einbezogen werden, sonst drohen böse Überraschungen und Finanzierungslücken. Zu diesen zusätzlichen Kosten zählen die Grunderwerbssteuer sowie die Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag. Die Grunderwerbssteuer ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich (siehe Factbox). Die Kosten für Notar und Grundbucheintrag betragen zwischen 1,5 und zwei Prozent des Kaufpreises, wobei in der Regel etwa zwei Drittel auf den Notar entfallen. Hinzu können unter Umständen noch Ausgaben für den Makler kommen.

bei der Kalkulation der monatlich anfallenden Ausgaben noch zu bedenken, dass auch für Eigentümer Wohngeld anfällt, zum Beispiel für die Müllabfuhr. Schließlich können am Haus oder an der Wohnung Instandhaltungskosten auftreten, die die EigentüUnd dann ist

mer schnell überfordern können, wenn sie dafür keine Rücklagen angelegt haben. Als Faustregel gilt, dass diese bei Neubauten drei bis vier Euro monatlich pro Quadratmeter betragen sollten, bei Altbauten 3,50 bis 4 Euro. Vor allem für Familien mit Kindern interessant sind die Möglichkeiten, eine staatliche Förderung in Anspruch zu nehmen. Die Kreditanstalt für Wiederauf bau (Kf W) unterstützt zudem energiesparende Baumaßnahmen an Altund Neubauten. Zum Teil gibt es auch entsprechende regionale Förderprogramme in den Bundesländern. Es gibt also viel zu beachten, bevor man einen Vertrag unterschreibt und in die eigenen vier Wände einzieht. Besonders für Anfänger ist es daher zweifellos sinnvoll, sich professionelle Beratung zu holen. Klar ist: Der Weg zu den eigenen vier Wänden ist lang, aber er lohnt sich.

fakten Wie hoch die Grunderwerbssteuer ist, hängt vom jeweiligen Bundesland ab, denn die Erhebung ist Ländersache. In Hamburg beträgt sie beispielsweise 4,5 Prozent, in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Thüringen 6,5 Prozent, in Berlin sechs Prozent. In Bayern liegt sie dagegen nur bei 3,5 Prozent.

Für den Fall, dass sich die finanziellen Möglichkeiten des Bauherren ändern, sollte der Kreditvertrag flexibel gehalten werden, so dass Sondertilgungen möglich sind.


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Zuhause im Glück: Wie wir uns das Wohnen der Zukunft vorstellen partner content

Zuhause ist ein Gefühl – also immer weniger ein physischer Ort als mehr ein psychischer Zustand. Wie sehr die beiden Komponenten zusammenhängen, zeigte uns die Corona-Krise. Plötzlich dreht sich alles um die eigenen vier Wände, Third Places sind geschlossen oder nur mit Beschränkungen zugänglich. Die reduzierte Mobilität macht die eigenen Vier-Wände wieder zu einem kreativen Aufenthaltsort, von dem wir viel verlangen. Knapp die Hälfte der Deutschen sind derzeit Eigentümer einer Immobilie, ein weiteres Viertel plant den Erwerb bereits. Kaum verwunderlich, dass die aktuellen Wohntrends also allesamt um das Zuhause kreisen. Und es wird deutlich, dass Trends nicht aus dem Nichts entstehen – wir müssen nur hinschauen. Was bewegt Wohneigentümer und solche, die es werden wollen? Der unabhängige Immobilienfinanzierungsvermittler Baufi24 untersucht aktuelle Trends rund um das Thema Leben und Wohnen. Rein ins Urbane Dorf Während der Krise werden die Umgebung und die Nachbarschaft wichtiger, vieles in nächster Nähe wird neu entdeckt. Der Wunsch, alles in Laufnähe zu haben oder

zumindest mit dem Rad schnell zu erreichen, wird die Städte umkrempeln. Die Urbanisierung zeigte in den vergangenen Jahren die Macht der Städte, gleichzeitig wurde sie in Zeiten der Pandemie auch zum Nachteil. Die „Stadtflucht“ wird in der Tat von der Pandemie beflügelt. So bestätigen 61 Prozent der Stadtbewohner, dass sie das Land während einer Krise als den besseren Ort zum Leben sehen. Sogar 88 Prozent von ihnen sind bereit, unter bestimmten Bedingungen aufs Land zu ziehen. Dazu gehören schnelles Internet, gute Wohnqualität sowie niedrige Kosten. Die Top-Faktoren für attraktive Wohngegenden sind ländlich geprägt: Freiraum im Grünen, günstige Wohnkosten, ein stressfreier Lebensstil. Urbane Dörfer vereinen wichtige Vorzüge der Stadt mit denen des Landes: Grün- und Freiräume, eine hohe Wohn- und Lebensqualität und die Erreichbarkeit von allem, was man täglich braucht. Zentral für das urbane Dorf ist das aktive Zusammenleben der Menschen in der Gegend. Auf dem Land zeigt sich, dass die Zugezogenen die Natur, die Freiräume zur Selbstentfaltung und die aktive Gemeinschaft vor Ort schätzen. Gleichzeitig sind sie via Internet mit dem Rest der Welt verbunden. Attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze und Einkaufsmöglichkeiten sind so auch auf dem Land verfügbar. Zentrumsnahes Wohnen erleichtert das

Gemeinschaftsleben, niedrigere Kosten das übrige Leben. In der Stadt gestaltet sich das Urbane Dorf gemeinschaftlich, grün und lebendig. Der Platz wird für Freiräume und Einrichtungen verwendet, die gemeinsam genutzt werden. Geschäfte, Büros und andere Einrichtungen sind so geplant, dass sie in kurzer Zeit zu Fuß oder per Rad erreicht werden. Ein dörflicher Charakter in der Stadt entsteht. Infrastrukturen sind die Basis für eine funktionierende Stadt, doch eine lebenswerte Stadt beruht auf ihrer sozialen Stärke. Künftig ist die urbane Resilienz entscheidend, um Krisen zu meistern und sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Ein Arbeitszimmer, bitte Der Wohntrend „Hoffice“ bringt den Megatrend New Work ins Spiel, indem das Büro zum Teil des Zuhauses wird. Wohnen und arbeiten verschmelzen. Mehr als die Hälfte der Befragten, die im vergangenen Jahr im Homeoffice arbeiteten, wollen diese Art des Arbeitens beibehalten. Es zeigt sich: Diese Entwicklung ist gekommen, um zu bleiben! Nun gilt es, smarte Lösungen zu entwickeln, um dies durch Raumgestaltung zu unterstützen. Der Wunsch, das Zuhause für Wohnen, Erholen und Arbeiten zu nutzen, erfordert Flexibilität. 79 Prozent der Befragten sind aktuell offen dafür, in kleineren Wohn-

verhältnissen zu leben, als sie es derzeit tun. Mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, in 30 Jahren mit weniger Zimmern als heute auszukommen. Wir bauen heute also größer, als es für morgen notwendig scheint. Auf zu neuen Ufern Betrachtet man die Mikrotrends „Romancing the Balcony“ und „Home Suite Home“, dann unterstreicht das nur, wie groß unser Wunsch nach Freiräumen im eigenen Zuhause ist: Ein wenig Outdoor-Feeling auf Balkon oder Urlaubs-Feeling durch die Orientierung an Hotelkonzepten zur Gestaltung des Wohnraums. Wenn ein Viertel der Deutschen noch über den Kauf einer Immobilie nachdenkt, was genau hindert sie an der Umsetzung? Überall dort, wo Lebens- oder Wohnkrisen drohen, greifen Standardlösungen nicht mehr und es braucht zukunftsfähige Wohnmodelle. Die Trendstudien von Baufi24 zeigen Pionierprojekte, die traditionelle Konzepte hinterfragen und Inspiration für innovative Lebensweisen geben: von modularen Häusern über inklusive Mehrgenerationenprojekte bis zu Tipps und Tricks für das Selberbauen. Mehr dazu gibt es unter: baufi24.de/studien

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Durch Bausparen zum Wohnglück baufinanzierung Nicht ohne Grund träumen viele Menschen von den eigenen vier Wänden. Was viele nicht wissen: Die Finanzierung kann leichter sein als gedacht. Text: Lotta Jachalke Foto: Ron Lach/Pexels

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in eigenes Haus oder eine eigene Wohnung bedeuten Freiheit und Unabhängigkeit, versprechen eine höhere Lebensqualität und sichern die Altersvorsorge – das sind nur einige Vorteile des begehrten Eigenheims. Geht es schließlich ans Eingemachte, steht die Frage der Finanzierung schnell im Raum. Ein wichtiges Stichwort lautet hier Eigenkapital, denn es gilt: Je mehr Eigenkapital, desto besser die Chancen auf eine Kreditzusage sowie gute Konditionen bei der Bank. Mit steigendem Eigenkapital sinkt nämlich das Finanzierungsrisiko. Hinzu kommt, dass eine stabile finanzielle Basis für anfallende Nebenkosten (z. B. die Grunderwerbsteuer) sowie unvorhergesehene Ausgaben notwendig ist.

gesichertem Darlehenszins, der für Planungssicherheit beim Bauvorhaben sorgt, ist ein Bauspardarlehen außerdem flexibel. Ob kaufen, bauen, modernisieren oder renovieren – die Einsatzmöglichkeiten zeigen sich äußerst vielfältig. Mit den passenden Voraussetzungen können Interessenten außerdem in den Genuss von staatlichen Fördermitteln kommen: Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage und Riester-Zulage. Durch Partnerschaften, Kinder und Einkommen fällt die Höhe der Zuschüsse individuell aus. Hier ein erster Überblick: Die Wohnungsbauprämie verhilft Arbeitnehmern mit einem geringen bis mittleren Einkommen zum Eigenheim.

Die Arbeitnehmersparzulage hingegen

Die Einsatzmöglichkeiten zeigen sich äußerst vielfältig. Bereits ab einem Mindestsparbeitrag von 50 € und einem Alter von 16 Jahren wird der Eigenkapitalauf bau unterstützt. Achtung: Seit Januar 2021 gelten verbesserte Konditionen. Noch mehr Menschen profitieren durch die angehobene Einkommensgrenze (35.000 €) von der Prämie. Durch den neuen Fördersatz von 10 % und die Erhöhung der jährlich geförderte Sparleistung kann eine Person jetzt bis zu 70 € pro Jahr erzielen.

Um eine stärkere private Vorsorge zu schaffen, zahlt der Staat außerdem eine Riester-Zulage an Arbeitnehmern, die in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Die Vorteile: Dieser Zuschlag ist nicht durch eine Einkommensgrenze beschränkt und kann auch für einen alters- oder behindertengerechten Umbau genutzt werden. Dank der Riester-Kinderzulagen kann eine vierköpfige Familie bis zu 950 € im Jahr erhalten. Noch ein Tipp: Baufinanzierungen

sind überwiegend auf mehrere Jahre ausgelegt und sollten gut durchdacht sein. Mithilfe einer umsichtigen Beratung ist jedoch bereits ein großer Schritt auf dem Weg zum Wohnglück getan.

Eigenkapitalaufbau ist also der Schlüssel zum Traumheim. Doch wie kann das benötigte Kapital möglichst effizient und risikolos aufgebaut werden? Eine beliebte Option ist der Bausparvertrag – zuerst wird gespart, dann geliehen. Wer sich für diesen Vertrag entscheidet, profitiert nicht nur von der gezielten Eigenkapitalbildung. Neben dem von vornherein

Je mehr Eigenkapital, desto besser die Chancen auf eine Kreditzusage sowie gute Konditionen bei der Bank.

wird auf vermögenswirksame Leistungen (VL), die in einen Bausparvertrag investiert werden, gezahlt. VL sind freiwillige Zahlungen, die viele Beschäftigte von ihren Arbeitgebern erhalten. Durch eine aktuelle Förderung von 9 % beläuft sich der jährliche Betrag der Zulage auf maximal 43 €. Was viele nicht wissen: VL können oftmals auch von Auszubildenden beantragt werden. Aber Vorsicht! Auch hier greift eine Einkommensgrenze von 17.900 € pro Person.

fakten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um für die Finanzierung des Eigenheims – was oftmals auch

Eine Überprüfung lohnt sich: Auch Arbeitnehmer mit einem höheren Bruttoeinkommen können unter die Einkommensgrenzen für staatliche Zuschüsse fallen, denn die Bewertungsgrundlage ist das zu versteuernde Einkommen. Werbungskosten sowie die Freibeträge werden bei der Berechnung abgezogen.

eine Altersvorsorge darstellt – zu sorgen. ANZEIGE – ADVERTORIAL

Einzigartige Wohnwelten auf dem Wasser Das Unternehmen Floating Homes aus dem niedersächsischen Verden plant, projektiert und realisiert seit 2006 schwimmende Häuser. Dabei entsteht eine völlig neue Kultur des Wohnens, des Arbeitens und der persönlichen Freizeitgestaltung. Wasser hat auf Menschen seit jeher eine starke Anziehungskraft. In Umfragen geben über 80 Prozent der Deutschen an, gerne in Wassernähe leben zu wollen. Nun ist es das eine, in einem Haus oder einem Appartement mit Seeoder gar Meeresblick zu wohnen oder seine Freizeit zu verbringen. In einem schwimmenden Haus zu wohnen, ist hingegen ein Traum, den sich bislang nur wenige Menschen erfüllt haben. Floating Homes lässt diesen Traum bereits seit dem Jahr 2006 Wirklichkeit werden. Vielfach umgesetzte Architektur Zu dieser Zeit entstand das erste schwimmende Haus in unmittelbarer Nachbarschaft

der Hamburger Elbphilharmonie. Der Floating Homes B-Type ist ein zweigeschossiges Haus im City Sporthafen. Wenig später realisierte Floating Homes am Hamburger Victoriakai-Ufer Deutschlands erste geschlossene Haussiedlung auf dem Wasser, bestehend aus sieben eingeschossigen Wohnhäusern. Es folgten zahlreiche schwimmende Ferienhäuser in den Ostseebädern Großenbrode und Laboe sowie in der privaten Marina Minde, am dänischen Südufer der Flensburger Förde. Nachhaltige, hochwertige Bauweise Objekte von Floating Homes besitzen bereits in der Standardausführung eine gehobene Ausstattung. Die meisten Häuser verfügen über eine Terrasse auf Wasserhöhe sowie über ein begehbares Skydeck auf dem Dach des Hauses. Gebaut werden die Häuser in Holzrahmenbauweise auf einem wasserdichten, schwimmfähigen Ponton aus Stahlbeton. Zusätzlich sind die Gebäude an Dalben befestigt und damit

selbst gegen extremes Hochwasser geschützt. Alle Häuser sind voll erschlossen und verfügen über sämtliche Einrichtungen der Ver- und Entsorgung. Durch eine intelligente Bauweise erreichen die schwimmenden Domizile die Effizienz von Energiesparhäusern an Land. Dadurch sind sie gleichermaßen ökologisch nachhaltig und wirtschaftlich im Gebäudeunterhalt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.matthaei.de



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Ein Fertighaus für jeden Geschmack fertighäuser Interview mit Fabian Tews, dem Pressesprecher des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) e.V., über die Vorteile, Qualität, Energieeffizienz und Preisspannen von Fertighäusern sowie individuellen Spielräumen bei deren Gestaltung.

2025 dürfte jedes vierte neue Ein- und Zweifamilienhaus in Deutschland ein Fertighaus sein.

Wie viel individueller Spielraum ist möglich und wo?

Der Fertighausmarkt bietet heute eine nie dagewesene Vielfalt an Möglichkeiten. Das fängt bei der Vielzahl namhafter Hersteller an und geht bis hin zur Auswahl jedes noch so kleinen Details für das neue Zuhause. Denn wer ein Haus baut, möchte sich selbst verwirklichen, daher wird von A bis Z alles individuell geplant und konfiguriert.

Fabian Tews, Pressesprecher Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) e.V. Wie hoch ist der Marktanteil von Fertighäusern in Deutschland, mit welcher Tendenz?

Wie groß ist die Preisspanne von Fertig-

Die Nachfrage nach Fertighäusern wächst stetig. Bundesweit liegt ihr Marktanteil bei gut 22 Prozent, in Baden-Württemberg schon bei fast 40 Prozent. 2025 dürfte jedes vierte neue Ein- und Zweifamilienhaus in Deutschland ein Fertighaus sein.

häusern?

Welche Vorteile bietet ein Fertighaus

Wie steht es um die Energieeffizienz und

Bauherren von Fördermöglichkeiten für energieeffizientes Bauen profitieren?

Nachhaltigkeit von Fertighäusern?

bar. Ein von Anfang an wohngesundes Raumklima, das auf den natürlichen Baustoff Holz sowie streng qualitätsgeprüfte Bauprodukte zurückzuführen ist, ist ein weiterer Vorteil.

Text: Kirsten Schwieger Foto: Presse/BDF

bietet. Im Rahmen der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau verpflichten sich alle Fertighaushersteller unseres Verbandes zur Einhaltung von Qualitätsvorgaben, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen.

Wussten sie schon, dass...

Die Preispanne ist ziemlich groß: Vom eher preiswerten Familienheim, bei dem man Eigenleistungen einbringen kann, bis hin zur großen Villa ist im Holz-Fertigbau alles möglich. Der Preis wird natürlich, neben der Größe des Hauses, auch durch individuelle Bau- und Ausstattungsentscheidungen beeinflusst.

– insbesondere gegenüber der Massivbauweise?

Sind Fertighäuser qualitativ gleichwertig

Es gibt viele Vorteile, die für ein Fertighaus sprechen und die angehende Baufamilien überzeugen – von der sehr gut planbaren und weitaus kürzeren Bauphase bis hin zu einem hohen Wohnkomfort direkt nach der Schlüsselübergabe. Nach nur ein bis zwei Baustellentagen ist ein Fertighaus wetterfest und abschließ-

zu Massivhäusern?

Dank ihrer industriellen Vorfertigung unter konstant guten Produktionsbedingungen im Werk besitzen Fertighäuser immer einen Qualitätsvorsprung. Hinzu kommt ein überlegenes Qualitätssicherungssystem, das Bauherren die gewünschte Sicherheit für ihren Hausbau

Beides sind Schlüsselkompetenzen unserer Bauweise, für die der ressourcenschonende und CO2-bindende Baustoff Holz die Grundlage schafft. Das Holz für ein durchschnittliches Fertighaus wächst in gerade einmal 23 Sekunden in deutschen Wäldern nach. Es ist wesentlicher Bestandteil eines intelligenten Wand- und Dachaufbaus, der die Wärme nur sehr langsam entweichen lässt und der zielgerichtet mit effizienter Haus- und Heiztechnik kombiniert wird. Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Der Staat fördert allen voran energieeffizientes Bauen durch zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse. Für ein „Effizienzhaus 40 Plus“, das nicht nur wenig Energie benötigt, sondern auch selbst Energie erzeugt und speichert, sind Zuschüsse von bis zu 37.500 Euro möglich. Geringer fallen Förderungen für ein „Effizienzhaus 40“ oder „Effizienzhaus 55“ aus. Etwa neun von zehn Fertighäusern werden heute entsprechend eines dieser drei Förderstandards geplant. fakten Keller und Fertighäuser schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Viele Anbieter kooperieren mit Fertigkeller-Herstellern oder haben eine eigene Kellerproduktion. Aber auch die Errichtung durch örtliche Bauunternehmen oder sogar in Eigenleistung ist unter Umständen möglich.

Maximilian Nötzel, Geschäftsführer der Ytong Bausatzhaus GmbH

statement

Maximilian Nötzel, Geschäftsführer der Ytong Bausatzhaus GmbH, informiert über finanzielle Fördermöglichkeiten für Energieeffizienzhäuser. Text: Chan Sidki-Lundius, Foto: Presse

Energieeffizientes Bauen ist auch finanziell attraktiv. Wer ein Energieeffizienzhaus baut, kann bei der KfW zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse erhalten. Für das Förderprogramm Energieeffizientes Bauen gilt: Je geringer der Energiebedarf der Immobilie, desto höher der Förder- und Tilgungszuschuss. Zur Bewertung wurden drei Effizienzhaus-Standards festgelegt: 55, 40 und 40 Plus. Für sie alle gibt es zusätzlich einen Bonus, wenn die Kriterien für die Erneuerbare-Energien-Klasse (EE) oder Nachhaltigkeits-Klasse (NH) erreicht werden. Hier beträgt der mögliche Kreditbetrag 150.000 Euro, der (Tilgungs-)Zuschuss ist jeweils 2,5 Prozent höher als in der klassischen Effizienzhaus-Variante. Für ein Effizienzhaus 55 EE liegt er bei 26.250 Euro (statt 18.000 Euro). Voraussetzung für die EE-Klasse ist zum Beispiel, dass mindestens 55 Prozent regenerative Energie zur Wärmeversorgung des Gebäudes beiträgt oder ein Nachhaltigkeitszertifikat für das Effizienzhaus ausgestellt wird. ANZEIGE

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Bereits seit über 120 Jahren bauen wir Traumhäuser für die ganze Familie. Vorreiter waren wir immer schon. Auch als es darum ging, die Plusenergie konsequent in den Serienstandard zu erheben. Bis heute verknüpfen wir Tradition mit Innovation, nachhaltigen Holzbau mit modernster Technologie und maximale Energieeffizienz mit umfangreichem Ressourcenschutz. Kombiniert mit eleganter Architektur und Wohnkomfort schaffen wir Ihr Zuhause der Zukunft.

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Modernisieren – aber sinnvoll modernisierung Photovoltaikanlage oder Wärmepumpe – Beispiele für clevere Energielösungen. Aber welche Voraussetzung benötigt eine energieeffiziente Modernisierung? Text: Pia Rische Foto: Henry Co/unsplash

Photovoltaikanlagen und die Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms ist eine Möglichkeit, bestehende Häuser sinnvoll und energieeffizient zu modernisieren. Es gibt mittlerweile viele Systeme und Technologien, die moderne Energielösungen bereithalten. Hierbei müssen allerdings wichtige Voraussetzungen im Haus berücksichtigt werden. Schließlich bringt die beste Technik nichts, wenn das Haus nicht damit „arbeiten“ kann. Der Einbau von

bietet der Einbau einer neuen, modernen Heizung oder die Integration von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Wichtig hierbei ist aber, dass geeignete Maßnahmen zur Wärmedämmung, vor allem die Dachdämmung, Dämmung der Kellerdecke und der Außenwände, damit einhergehen. Der Austausch von undichten Türen und Fenstern kann Eine grundlegende Erneuerung

ebenfalls sinnvoll sein und zur Senkung des Energiebedarfes beitragen. Nicht zu vergessen: Nicht alle Häuser sind gleich. Bestimmte Maßnahmen können an verschiedenen Häusern unterschiedliche Auswirkungen haben. Daher sollte immer das Gesamtbild des Gebäudes und die konkreten Gegebenheiten geprüft und im Modernisierungskonzept berücksichtigt werden.

aber nicht unterschätzt werden, welche Möglichkeiten energieeffiziente Lösungen mit sich bringen. So kann beispielsweise auch ein Altbau in ein Effizienzhaus umgewandelt werden. Aber auch hier müssen wichtige konstruktive Voraussetzungen berücksichtigt und die passenden Optimierungen gewählt werden. Es sollte generell

Es sollte generell aber nicht unterschätzt werden, welche Möglichkeiten energieeffiziente Lösungen mit sich bringen.

Ein erster möglicher Schritt ist die Erstellung einer Prioritätenliste. Damit wird sichergestellt, dass die finanziellen Mittel effektiv genutzt und in qualitativ hochwertige Materialien investiert werden. Die grundlegenden Elemente sind hierbei wieder die Wärmedämmung, das Dach, Fenster und die Heizung. Aufgepasst: Hier sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden. Tapeten und Wandfarben lassen sich nachträglich immer nochmal ändern. Elementare Dinge dagegen, die zur effizienten Modernisierung und vor allem der Nutzung dieser Systeme beitragen, sollten im Fokus stehen. Eine mögliche Unterstützung bietet hierbei aber die Beantragung staatlicher Hilfe, die bei einer energetischen Sanierung von Immobilien eingesetzt werden kann. Zudem kann mithilfe einer Photovoltaikanlage ein Teil der Dachdeckung ersetzt werden. Das spart wiederum Geld, ist eleganter und für die Nutzung von Solarstrom sinnvoll.Zusätzlich kann ein Energieexperte, oder eine Expertin, beratend zur Seite stehen und die zum Haus passenden Maßnahmen prüfen und konzipieren. Ein geeigneter Sanierungsplan kann dabei helfen, die optimale Reihenfolge der Maßnahmen im Blick zu behalten und für Folgeprojekte vorbereitet zu sein.

Eine Modernisierung des Hauses kann schnell dazu beitragen, dass das eigene Zuhause noch mehr zum Wohlfühlort wird.

Nicht alle Häuser sind gleich. Baut man neue Fenster ein, ohne die Wände neu gedämmt zu haben, können schwerwiegende Folgen auftreten. Die Luftzirkulation wird verringert und durch die Kälte an den Wänden entsteht möglicherweise Schimmel. die Grundvoraussetzungen seines Hauses im Blick und kalkuliert finanziell und energetisch sinnvoll, kann mithilfe des erstellten Sanierungsplans, die Modernisierung des Hauses in eine energieeffiziente Wohlfühl-Oase begonnen werden! Behält man aber

fakten Gut zu wissen: Eine energetische Sanierung des Hauses ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll. So lassen sich nicht nur Heizkosten senken und das generelle Wohnklima im Haus verbessern, sondern auch dem Klimaschutz tut es gut. Außerdem erhöht es den Wert der Immobilie und dient somit als ideale Geldanlage!


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Danwoods NEXT Generation:

Schneller bauen mit Modulen Dass sich der Traum vom eigenen Haus trotz Bauboom und Pandemiefolgen rasch und dabei klimafreundlich erfüllen lässt, zeigt das Fertighaus-Unternehmen Danwood mit seiner neuen Marke „NEXT “ – modernen, komfortablen und hochwertigen Energiesparhäusern in Modulbauweise. Ganz neu präsentiert NEXT by Danwood ein kleines, aber sehr wandelfähiges Bungalowprogramm mit 80, 90, 110 und 140 Quadratmetern modular errichtetem Wohnraum, das dem Wunsch nach schnellerem Bauen entgegenkommt und dabei hochwertig gebaut und ausgestattet ist. „Next by Danwood“ richtet sich vorwiegend an Paare und Singles, ist aber auch für kleine Familien interessant. Es bietet für den Anfang vier Grundrisse mit einem Spektrum an architektonischen Varianten. Es gibt jeweils Flach- und Walmdachmodelle mit oder ohne Terrassenüberdachungen. Charakteristisch für die Next-Bungalows ist – unabhängig von der Zahl ihrer Quadratmeter – das großzügige und großartige Wohngefühl, das sie vermitteln. Denn das offene Wohnkonzept und die raumhohen Fens-

www.danwoodbungalow.de

terfassaden schaffen neben der außergewöhnlich attraktiven Architektur auch eine unmittelbare Beziehung zur umgebenden Natur. Gut fürs Klima, gut fürs Konto Damit diese Natur intakt bleibt und auch in Jahrzehnten noch genossen werden kann, ist jedes Next-Haus ein umwelt- und klimafreundliches Effizienzhaus 40 Plus. Es erzeugt und speichert seinen eigenen Strom mittels Photovoltaik mit Batteriespeicher, verteilt die Wärme über elegante flache Infrarotheizkörper, die je nach Wunsch an Wand oder Decke befestigt sind, und erzeugt das warme Wasser mit einer Wärmepumpe. Frische Luft gelangt über ein automatisches Lüftungssystem in die Räume, damit das hervorragend gedämmtes Haus gut belüftet wird. Damit profitieren Bauherren neben der sparsamen Haustechnik auch von der großzügigen staatlichen Förderung für solche energieeffizienten Häuser, in diesem Fall bis zu 37.500 €. Noch grüner – auch im übertragenen Sinn – können die Next-Flachdachvarianten mit einem Gründach werden, was zusätzlich ein angenehmes Mikroklima schafft.

Das Beste für Best Ager mit smarter Begleitung Vor allem die Generation 50 Plus, die sich jetzt ihre Hausträume oder den Wunsch nach einem kleineren Haus erfüllen möchte und gewisse finanzielle Spielräume genießt, wird von den hochwertig ausgestatteten und schneller verfügbaren Bungalows begeistert sein. Hier ist alles verbaut, was man sich wünschen kann. Neben der attraktiven Architektur bieten die Häuser dank eines komplexen und leicht zu bedienenden Smart-Home-Systems sehr viel Komfort und zusätzliche Sicherheit. Hochwertig vorgefertigte Module Bei den einzugsfertigen Next-Bungalows werden nicht nur – wie im Holzfertigbau üblich – Fenster und Haustüren im Werk eingebaut, sondern auch komplette Bäder und Gäste-WCs. Das Design wählen die Kunden im Vorfeld, wobei sie auf Wunsch auf fertige Architektenentwürfe zurückgreifen können. Markennamen garantieren beste Qualität und hohen Ausstattungsstandard. Wenn das Haus auf die Baustelle kommt, sind die Wände fertig und die Fußböden mit hochwertigem Vinyl belegt. Neben Fenstern, elektrischen Rollläden und Haustür sind auch die Innentüren und die Heizungselemente bereits montiert. Das reduziert die Arbeiten auf der Baustelle enorm, und so dauert es von Lieferung bis Hausübergabe in der Regel nur zwei bis drei Wochen. Das Zusammenfügen der Module, die Fertigstellung des Daches und die letzten Handgriffe, um die Nahtstellen mit dekorativen Elementen unsichtbar zu machen, erledigt ein kleiner Danwood-Bautrupp. Die Größe der Module ist so perfekt ausgetüftelt, dass sie mit ganz normalen Sattelzügen auf nahezu jedes Grundstück geliefert werden können, wo sie auf eine Bodenplatte montiert werden.


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Paketversand? Bequem und unkompliziert! versand Online bestellen ist schnell und praktisch – vor allem um Weihnachten herum und in Zeiten von Corona. Doch wie sieht es mit den Lieferungen aus? Text: Lotta Jachalke Foto: Mealpro/unsplash

M

Klicks können wir uns heutzutage fast alles liefern lassen, was das Herz begehrt: Von Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu Medikamenten. Kein Wunder also, dass der Trend zum Onlinehandel in den letzten Jahren ordentlich an Fahrt aufgenommen hat. it nur wenigen

Während das Bestellen leicht von der Hand geht, kann das Annehmen der Pakete problematisch sein. Nicht jeder arbeitet im Homeoffice oder kann sich

Zum Glück gibt es mittlerweile Möglichkeiten, mit denen die Pakete sicher zugestellt werden können.

die Bestellungen ins Büro liefern lassen. Und was passiert, wenn ein paar Tage lang niemand daheim ist? An dieser Stelle kommen häufig Nachbarn ins Spiel. Probleme entstehen, wenn sie beschädigte Pakete annehmen oder zeitlich selbst nicht gut erreichbar sind. So kommt es dann, dass Tage vergehen, bis man das ersehnte Päckchen in den Händen hält. Auch eine Abstellerlaubnis ist riskant, denn wenn die Bestellung abhandenkommt, haften die Empfänger selbst. es mittlerweile Möglichkeiten, mit denen die Pakete sicher zugestellt werden können. So hat die Paketstation in den letzten Jahren an großer Beliebtheit gewonnen. Die Vorteile: Der Service steht rund um die Uhr zur Verfügung und ist kostenlos. Eine zeitliche Einschränkung beim Abholen gibt es nur, wenn sich die Station in Geschäftsräumen mit Öffnungszeiten befindet. Wer sich für diese Lieferoption entscheidet, registriert sich zuerst online und wählt dann die gewünschte Packstation aus. Sobald die Sendung eingetroffen ist, kommt eine Benachrichtigung und das Paket kann in den nächsten Tagen abgeholt werden. Vorsicht: Sendungen an Paketstationen haben Mindestmaße! Zum Glück gibt

Sind sie etwa zu flach, werden sie an den Absender zurückgeschickt. Wem der Weg zur Paketstation noch zu weit ist, kann durch Paketkästen oder -boxen den schnellen Transport lösen. Diese können am eigenen Haus installiert werden – entweder direkt an der Wohnungstür oder freistehend. Die Paketboten öffnen die Box durch einen Schlüssel-Chip oder per Smartphone-App und hinterlegen das Paket, dass so gleichzeitig vor Wetter und unbefugten Händen geschützt ist. Sollte eine Bestellung doch gestohlen werden, übernimmt den Schaden in vielen Fällen die Hausratversicherung – hier einfach mal nachfragen. Ein Tipp: Viele Familienhäuser sind bereits mit Paketkästen ausgestattet, die ähnlich funktionieren wie individuelle Boxen. Das Paket ist da,

aber die Meinung hat sich geändert? Kein Problem, dank der Paketbox ist die Retoure schnell vom Tisch. Die vorfrankierten Pakete einfach in den Kasten legen und mitnehmen lassen. Aber aufgepasst: Wer zur Miete wohnt, sollte die Installation eines Paketkastens unbedingt vorher mit den Vermietern absprechen. Sollten diese dagegen sein, ist der Paketsack eine platzsparende

Immer mehr wird online bestellt – doch das Annehmen der Pakete kann, insbesondere wenn man berufstätig ist, zum Problem werden.

und weniger aufwendige Alternative. Dieser wird zum Beispiel an die Haustür gehängt und mit einem Zahlen- oder integriertem Schloss gesichert. Wer hätte gedacht, dass

das Annehmen von Paketen so unkompliziert sein kann? Gerade jetzt in der bestellfreudigen Weihnachtszeit und durch die Pandemie, ist es sinnvoll, sich um sichere und kontaktbeschränkte Lieferoptionen zu bemühen. So bereitet Bestellen noch viel mehr Freude!

Vorsicht: Sendungen an Paketstationen haben Mindestmaße! fakten Wer sich für eine private Paketbox oder den Paketsack entscheidet, darf nicht vergessen bei den verschiedenen Lieferdiensten eine Abstellerlaubnis zu hinterlegen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder die Genehmigung schriftlich in den Kasten legen oder online auf der Website ein Formular ausfüllen.


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Das Musterhaus AVIVA von Wolf System in Osterhofen überrascht mit edlen Lichteffekten und der Smart-Home-Technologie von Loxone.

Edles Design & intelligente Technik im Fertighausbau bei Wolf System Der Baustoff Holz ist nicht nur modern, sondern auch nachhaltig und sorgt vor allem im Hausbau für ein angenehmes und gesundes Wohnklima. Alle Fertighäuser von Wolf System werden in Holztafelbauweise gebaut. Die Fassadengestaltung ist jedoch so individuell wie die Bauherren selbst. Welche Möglichkeiten sich hier auftun, zeigt das Musterhaus AVIVA. Der Hersteller dieses Hauses ist bereits seit über 50 Jahren in der Baubranche tätig. Er bedient nicht nur Kunden im Industrie- und Gewerbebau, Agrar-, Behälter- oder Stahlbau, sondern macht sich seit über einem Jahrzehnt auch im Fertigbauhaus einen Namen: Wolf System. Der bekannte Akteur der Baubranche ist wegweisend im Bereich des modernen und energieeffizienten Wohnens. Diese zwei Eigenschaften kombiniert Wolf System beim neuen Musterhaus AVIVA mit hochwertigem Design und luxuriöser Ausstattung. Das Haus ist seit August 2021 im Bauherrenstudio von Wolf System in Osterhofen zu besichtigen. Ausgestattet mit der Smart-Home-Technologie von Loxone wird das Haus zu einem interaktiven Lebensraum, das den Alltag erleichtert. Die Bedienelemente des Systems sind trotz der umfangreichen Steuerungsmöglichkeiten sehr benutzerfreundlich und intuitiv. Jeder Hausbesitzer entscheidet dabei selbst, welche Bereiche inwieweit gesteuert werden sollen. Von der Präsenzerkennung bei Betreten des Hauses, über die Alarmanlage und die Regulierung von Heizung und Lüftung bis hin zu Licht- und Musikeffekten bietet das Smart-Home-System neue Möglichkeiten im sicheren und smarten Wohnen.

Wolf System GmbH

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Neben den Komfortargumenten bietet die Technologie auch auf sicherheitsrelevante Fragen eine Antwort. Beispielsweise wird durch den integrierten Rauchmelder ein Audiowarnsystem im Haus aktiviert. Ein Wassermelder benachrichtigt die Hausbesitzer, sobald sich Wassermengen am Boden sammeln. Für Notfälle kann über einen Panikknopf das Licht im gesamten Haus aktiviert werden. Das System erkennt Tür- und Fensterkontakte und ist mit einer Alarmanlage gekoppelt. Über eine einfach zu bedienende App haben die Besitzer auch unterwegs ständig die Möglichkeit, ihr Haus im Blick zu behalten.

„Uns ist es besonders wichtig, die Wünsche unserer Bauherren so gut wie nur möglich zu erfüllen. Wir setzen auf Individualität statt auf Typhäuser. Deshalb bieten wir zum Beispiel auch drei verschiedene Wandaufbauten zur Auswahl. Gemeinsam mit unseren Kunden können wir einzigartige Traumhäuser verwirklichen.“ – Alois Konrad, Geschäftsführer Wem das AVIVA zu gewagt und ausgefallen ist, wird sicher auch mit den eigenen, individuellen Vorstellungen seines Traumhauses bei Wolf System gut beraten werden. Bei Wolf System werden Kunden und Kundinnen von der Grundstückbesichtigung bis hin zum Stelltermin individuell beraten. Das Ergebnis eines jeden Bauprozesses mit Wolf System ist ein Unikat, das im Detail den Wünschen der Bauherren entspricht. Das Bauunternehmen präsentiert einige der Fertighäuser auf Instagram (wolfhaus.de) und auf der Website (www.wolfshaus.de). Dort kann über die Fachberatersuche ein kostenloser Beratungstermin mit Fachberatern in Kundennähe vereinbart werden.

Zusätzlich zu den technischen Elementen wurde im Innendesign des AVIVA Wert auf Erholung und Entspannung gelegt. Das großzügige Bad mit freistehender Badewanne sowie die Infrarotkabine laden zum Entspannen und Gutgehenlassen ein. Wer dann noch nicht genug hat, kann sich eine Auszeit im Whirlpool auf der Dachterrasse nehmen. Von dort aus hat man einen Blick auf die extravagante Aluminium-Verkleidung der Außenwände, die in Kombination mit den indirekten Lichteffekten ein ganz besonderes Highlight des Hauses darstellt.

Am Stadtwald 20, 94486 Osterhofen

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Tel. +49 9932 37-0

Mehr Informationen über das Musterhaus finden Sie hier:

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mail@wolfsystem.de


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Tiny Houses sind, wie der Name schon verrät, vor allem eins: Winzig. Eine einheitliche Definition gibt es in Deutschland nicht. Jedoch werden die meist einstöckigen Häuser gerne auf Trailern gebaut, wodurch die Wohnfläche häufig nicht mehr als 15 qm beträgt. Immer mehr Menschen entschließen sich für diese Lebensart. Mit der steigenden Nachfrage sehen sich Häuslebauer in Deutschland oft mit Schwierigkeiten bei der Baugenehmigung oder Grundstücksfindung konfrontiert. Sind diese Hürden jedoch erstmal überwunden, geht es ans Eingemachte: Viele Anbieter werben mit unterschiedlichen Designs, cleveren Inneneinrichtungen und der Einbindung individueller Wünsche. Natürlich kann der Häuslebauer die Sache auch selbst in die Hand nehmen. Aber Vorsicht: Weitreichende Kenntnisse sind hier das A und O. Attraktiv ist diese Art des Wohnens vor allem für Menschen, die ein minimalistisches Leben vorziehen. Dabei sind auch der niedrige Energiebedarf und die geringen Bau- und Unterhaltungskosten von Vorteil. Und ein weiteres Plus: Ein kleines Haus bedeutet oft mehr Zeit, um das Leben zu genießen.

Energieeffizienzhaus

Foto: Im3rd Media/unsplash

Foto: Tony Xavier/unsplash

Foto: Aysegul Yahsi/unsplash

Tiny House

Minimalistisch leben

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Energiesparend wohnen

Nachhaltig bauen

Holzhaus

Einliegerwohnung

Energiesparende Häuser sind längst keine Seltenheit mehr. Dafür sorgen die Mindestanforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Wer beim Neubau darüber hinaus Energie sparen möchte, orientiert sich an den KfW-Effizienzhaus-Standards (40 Plus bis 55). Das „KfW Effizienzhaus 55“ verbraucht z. B. nur 55 % der Jahres-Primärenergie, die vom Referenzhaus („KfW Effizienzhaus 100“) des GEG vorgegeben wird.

Es wird seit Jahrhunderten gebaut und ist dennoch immer im Trend: Das Holzhaus. Kein Wunder – neben der Flexibilität und Robustheit des Rohstoffs, liegt Holz heutzutage vor allem aufgrund der positiven Ökobilanz weit vorne. Durch den Einsatz von natürlichen und erneuerbaren Materialien und durch die Speicherung von CO2 ist der Bau eines Holzhauses besonders umweltschonend. Auch die energieärmere Produktion und die meist kürzeren Transportwege verkleinern den ökologischen Fußabdruck.

Wohnt der Mieter in einer in sich geschlossenen Wohneinheit im Haus seines Vermieters, so spricht man von einer Einliegerwohnung. Das bedeutet: Der Hauseingang wird geteilt, andere Räumlichkeiten jedoch meistens nicht. Ein eigenes Schlafzimmer, ein Bad und eine Kochgelegenheit müssen vorhanden sein, um dem Mieter einen selbstständigen Haushalt zu ermöglichen.

Diese Werte können beispielsweise durch eine effektivere Wärmedämmung, eine bessere Luftdichtheit oder regenerative Energiequellen erreicht werden. Je nach Haus bieten sich verschiedene Maßnahmen an, wodurch es sinnvoll ist, bei der Planung und Umsetzung einen Experten für Energieeffizienz zur Rate zu ziehen. Und es lohnt sich: Der Häuslebauer kann sich nicht nur über den kleineren ökologischen Fußabdruck, einen höheren Wiederverkaufswert des Hauses und geringere Energiekosten freuen, sondern erhält zusätzlich eine finanzielle Unterstützung von der KfW. Dabei gilt: Je geringer der Energieverbrauch, desto höher der Zuschuss, der meist in Form von zinsgünstigen Krediten erfolgt.

Mit 9.566 € pro Quadratmeter ist München die Stadt mit den höchsten Kaufpreisen für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Die Eigentümerquote in Deutschland beträgt 46,5 %.

Holz ist zwar pflegebedürftiger als andere Rohstoffe und knackt auch häufiger als ein Steinhaus, aber dank der Atmungsaktivität und der natürlichen Filterung von Umweltgiften erfreuen sich die Bewohner an einem angenehmen und gesunden Wohnklima. Darüber hinaus lässt sich durch die isolierende Eigenschaft, die geringere Energiekosten zur Folge hat, sogar Geld sparen. Entscheidet sich der Häuslebauer schlussendlich für das Holzhaus, hat er die Qual der Wahl. Egal ob Blockhaus, Fertighaus oder Fachwerkhaus, altmodisch oder modern, schlüsselfertig oder ganz individuell – den Wünschen sind kaum Grenzen gesetzt.

36,07 Mio. Personen der deutschsprachigen Bevölkerung besitzen einen Garten. 58,67 Mio. einen Balkon oder eine Terrasse.

Clever vermieten

Sind diese Kriterien erfüllt, kann die Einliegerwohnung für den Vermieter eine lukrative Angelegenheit sein: Die Mieteinnahmen, das Sonderkündigungsrecht und steuerliche Vorteile sorgen für eine attraktive Kapitalanlage. Auch für viele Mieter bietet sich diese Wohnart an. Wenn sie nicht gerade an Großeltern oder erwachsene Kinder vergeben wird, freuen sich vor allem Senioren, Studenten oder Singles an den vergleichsweise günstigen Wohnungen, die häufig schon möbliert sind. Um Konflikte von vornherein zu vermeiden, sollten alle Regelungen, wie z. B. die Betriebskostenabrechnung, im Mietvertrag festgehalten werden. Und wichtig: Wenn die Chemie zwischen Mieter und Vermieter stimmt, wird das Zusammenleben gleich viel einfacher.

Texte: Lotta Jachalke

56,4 % der deutschen Bevölkerung leben in Wohnungen.

Rund 8,44 Mio. Personen der deutschsprachigen Bevölkerung arbeiten mehrmals wöchentlich im Garten.

Quellen: Statista


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Ein Traumhaus ohne böses Erwachen partner content

Den Traum vom Eigenheim erfüllt man sich gewöhnlich nur einmal im Leben. Kein Wunder also, dass dessen Erfüllung auch ein sehr emotionaler Prozess ist. Also gilt es, von Anfang an einen kühlen Kopf zu bewahren und möglichst wenig dem Zufall zu überlassen. Da die Kosten für den traditionellen Wohnungsbau seit vielen Jahren stetig steigen und die Wartezeiten immer länger werden, gibt es gute Gründe, sich nach Alternativen umzuschauen. So verzeichnen Fertighäuser derzeit wieder einen wachsenden Marktanteil. Jedes fünfte neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus in Deutschland ist ein ‚Haus von der Stange‘. Es hat längst sein muffiges Image aus den frühen 1960er-Jahren hinter sich gelassen und bietet gegenüber dem konventionellem Planen und Bauen entscheidende Vorteile. Einer davon ist unschlagbar, die Besichtigungsmöglichkeit von Musterhäusern. Sie ist eine ideale Orientierungshilfe und lässt ein genaues Vorstellungsvermögen und Raumgefühl auf kommen.

bindlich und gehen weit über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. Allein schon die industrielle Herstellung vermeidet Fehler, dadurch dass Außenwände, Innenwände und Decken in trockenen Werkshallen unter kontrollierten Bedingungen vorgefertigt und überwacht werden. Zudem ist ein Fertighaus ebenso individuell planbar wie ein konventionelles Haus. Das gilt sowohl für die Architektur wie für die Ausstattung: Vom passenden Bodenbelag über die maßgeschneiderte Badezimmerausstattung, die komplette Haustechnik und den richtigen Kamin für das Wohnzimmer bis hin zu farbigen Ziegeln auf dem Dach. Heutzutage sind zwei Drittel aller Fertighäuser frei nach den Wünschen der Baufamilie geplant.

„Vom Vertragsschluss über die Fertigung im Werk bis zur Lieferung und Montage auf der Baustelle liegen in der Regel nur wenige Monate.“

NEUER MEILENSTEIN VON ELK

Ein weiterer Pluspunkt ist die verhältnismäßig kurze Bauzeit durch die Fertigungsketten. Vom Vertragsschluss über die Fertigung im Werk bis zur Lieferung und Montage auf der Baustelle liegen in der Regel nur wenige Monate. Ein Rohbau dauert in der Regel nur wenige Tage und der Innenausbau nur noch wenige Wochen. Somit gibt das dem Kunden eine hohe Planungssicherheit und Kostenkontrolle. Durch den Alles-in-einer-Hand-Service kann wenig vergessen oder übersehen werden. Ebenso kann man sich auf einen hohen Standard bei der Bauausführung verlassen, denn die Richtlinien der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) sind für alle BDF-Unternehmen ver-

die Systeme sind einfach zu bedienen und sorgen neben hohem Wohnkomfort für geringe Energiekosten.

So stimmt auch der österreichische Marktführer in der Fertig-Hausbranche ELK Fertighaus GmbH, in Deutschland ELKHAUS genannt, die Haustechnik seiner Häuser nicht nur intelligent, sondern ganz individuell auf die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner ab. Ob Multifunktions-Wärmetechnik oder Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung und Komfortlüftung oder Infrarotheizung,

Mit einer nach Wunsch installierten Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher können die Hausbesitzer nicht nur ihren eigenen Strom produzieren, sondern werden auch unabhängiger von Preisen und Schwankungen der Energie-Versorger. Mit so einer Investition qualifiziert sich ein ELK Haus im Umweltschutz mit der Effizienzhausklasse 40 Plus für den zurzeit besten Standard im Hausbau und damit für die höchste staatliche Förderung. Das bedeutet praktisch: ELK Hausbesitzer können zusätzlich mit einem staatlichen Direkt- oder Tilgungszuschuss für ihren Kredit von bis zu 37.500 Euro rechnen – der nach Bestätigung des Fördergebers nicht zurückgezahlt werden muss.

DIE (R)EVOLUTIONÄRE PREMIUM-THERMO-VITALWAND WANDAUFBAU DER PREMIUM-THERMO-VITALWAND

200ER-HOLZRAHMEN INKL. DÄMMUNG Besonders massiv und nachhaltig mit PEFC- und Blauer-Engel-Zertifizierung

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Die Niedrigenergiebauweise der Häuser von ELKHAUS spart durch den nachhaltigen Baustoff Holz von vornherein Energie, indem diese erst gar nicht benötigt wird. Der ELK Wandauf bau schlägt alle bisher bewährten Systeme. Die Premium-Thermo-Vitalwände zeichnen sich durch ihre enorme Belastbarkeit, verminderte Rissbildung und einer maximalen Wohngesundheit aus. Bei diesen Gegebenheiten kann man Häuser von ELKHAUS als „Klimaschützer“ verstehen. Die durchschnittlich pro Haus verwendeten rund 30 m³ Holz wachsen in unseren heimischen Wäldern binnen 30 Sekunden nach. Jeder Kubikmeter verbautes Holz bindet langfristig eine Tonne CO2. Jedes Haus, das aus Holz gebaut wird, trägt dazu bei, dass CO2-Emissionen aus der Herstellung anderer CO2-intensiver Baustoffe wie Beton oder Stahl vermieden werden. Was bedeutet, dass mit dem Bau eines ELK Hauses die CO2-Emission um 36.035 kg reduziert wird. Und selbst beim Auf bau jedes einzelnen ELKHAUS Fertighauses ist an Klimaschutz gedacht: Pro Hauslieferung sind durchschnittlich nur vier LKW-Fahrten mit abgasarmen Fahrzeugen notwendig. Die optimierte Logistik ermöglicht wenig Fahrten und dadurch Reduktion von Lärm und Schadstoffen. Das ELKHAUS-Konzept lässt von Beginn an den Traum von nachhaltigem Bauen und Leben wahr werden.

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Gesundes Zuhause schimmelpilz Schimmelpilze lieben feuchte Stellen im Haus und können sich schnell ausbreiten. Weil sie gesundheitsschädigend sind, sollten sie rasch beseitigt werden. Text: Armin Fuhrer Foto: Roelf Bruinsma/unsplash

S

ie schwirren durch die

Räume und bleiben für uns Menschen unsichtbar. Das ändert sich erst, wenn die Sporen von Schimmelpilzen eine Stelle gefunden haben, an der sie andocken können. Dann entstehen Stellen mit Schimmelpilzen, die nicht nur unschön anzusehen sehen, sondern vor allem eins sind: Gefährlich für die Gesundheit der Menschen. Wer in seinem Haus oder seiner Wohnung Schimmelpilze entdeckt, sollte daher umgehend handeln und sie entfernen. Schimmelpilze benötigen Feuchtigkeit,

um sich ausbreiten zu können. Diese kann durch Wasserschäden oder Baumängel oder eine mangelnde Instandhaltung gerade von Altbauten ebenso entstehen wie durch falsches Heizen oder mangelnde Belüftung. Vor allem unbeheizte Räume können von der lästigen Plage befallen werden. So kann sich während der heißen Tage im Sommer an offenen Fenstern in Kellerräumen Kondenswasser bilden. Als Folge entsteht eine dauerhafte Feuchtigkeit im Mauerwerk. Und da Keller gewöhnlich nicht beheizt werden, bieten sie einen günstigen Nährboden zur Ausbreitung von Schimmelpilzen. Das gleiche gilt auch für andere Räume des Hauses, die zu wenig geheizt werden oder die wie das Badezimmer einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind, wenn es kein Außenfenster und eine unzureichende Belüftung gibt. Ebenso stellt der Einbau energetischer Fenster eine Gefahren-

quelle dar. Zwar ergeben sie unter dem Aspekt des Energiesparens Sinn, denn sie dämmen das Haus besser und sorgen dafür, dass keine Luft von außen eindringt. Aber genau darin liegt auch die Gefahr, denn sie verhindern einen permanenten leichten Luftaustausch, wie er bei älteren Fenstern stattfindet. Schimmelpilze breiten sich gerne auf Zellulose als Nährboden aus. Sie ist in allen Gebäuden vorhanden, zum Beispiel in Tapeten, Gipskarton, Holz, Kleister, Teppichen und Bodenbelägen. Ebenso können zum Beispiel Bücher oder Kleidung befallen werden. Auf harten glatten Flächen wie Glas und Metall hat er dagegen keine Chance.

der Pilz für das Auge deutlich sichtbar aus. Er ist häufig pelzig-flauschig und kann in verschiedenen Farben wie schwarz, grün, gelb, weiß oder rot auftreten – ein Anblick, vor dem sich viele Menschen ekeln. Besonders gefährlich aber wird es, wenn er sich unbemerkt zum Beispiel hinter Tapeten oder Schränken vermehrt. Dann stellt er eine unter Umständen schwere gesundheitliche Belastung für die Menschen dar. Denn Schimmelpilze können zu Erkrankungen der Atemwege ebenso führen wie zu starken Allergien. Besonders betroffen davon sind Kinder und ältere Menschen mit geschwächtem Immunsystem, aber betroffen sein kann jeder. Entgegen einer weit verbreiteten Annahme sind Schimmelpilze schon in der Luft gefährlich, nicht erst dann, wenn sie sich irgendwo niedergelassen haben und sich ausbreiten. Oft breitet sich

rund ein Viertel aller von Schimmelpilzbefall Betroffenen durch falsches Verhalten selbst die Schuld für die Ausbreitung tragen. Die gute Nachricht lautet, dass mit ein paar Maßnahmen der Befall der WohExperten schätzen, dass

Insbesondere Kellerwände und -decken sind oft von Schimmelpilzen befallen.

Schimmelpilze breiten sich gerne auf Zellulose als Nährboden aus. nung mit Schimmelpilz in vielen Fällen vermieden werden kann. Grundlegend dafür ist vor allem eine Raumtemperatur zwischen 19 und 21 Grad und die Vorsorge, dass die Temperatur nicht unter 16 Grad fallen sollte. Kühlere Räume sollten nicht indirekt durch andere Räume beheizt werden. Wichtig ist eine ausreichende Belüftung, daher sollte unbedingt für jeden Raum täglich rund zehn Minuten eine Stoßlüftung vorgenommen werden. Weitere Tipps: Schränke und große Möbel am besten fünf bis zehn Zentimeter zu den Außenwänden des Hauses aufstellen und Wäscheständer mit feuchter Wäsche zum Trocknen nicht in der Wohnung aufstellen. Eine grundsätzliche Maßnahme besteht in einer isolierenden Wärmedämmung. Wer einen Befall einer

Stelle in der Wohnung oder im Haus mit Schimmelpilz feststellt, sollte umgehend handeln. Laut einer Empfehlung des Bundesumweltamtes können Privatpersonen ohne Fachkenntnisse kleinere Flächen bis zu einem halben Quadratmeter selbst entfernen. Dabei sollte einige Punkte unbedingt beachtet werden. Der Pilz sollte niemals mit einem trockenen Tuch beseitigt werden, sondern immer mit einem feuchten. Auch eine feuchte Bürste eignet sich gut. Unbedingt sollte während der Entfernung ein Mundschutz getragen werden, damit die möglicherweise gesundheitsschädlichen Schimmelsporen nicht in die Atemwege gelangen. Und nicht zuletzt sollten bei der Arbeit Handschuhe getragen werden, um Hautkontakt zu vermeiden. großflächig, weist also eine Fläche von mehr als einem halben Qua-

Ist der Befall

dratmeter auf, ist es dringend ratsam, ein Fachunternehmen zu beauftragen. In diesem Fall wird der betroffene Raum zunächst staub- und luftdicht abgeschottet. Auf diese Weise soll eine Ausbreitung in andere Räume unterbunden werden. Als nächstes wird der Schimmel gründlich von der befallenen Stelle abgesaugt, bevor die befallenen Putzoberflächen vollständig entfernt werden. Anschließend werden die Rohoberflächen abgesaugt und mit Alkohol desinfiziert. Das Fachunternehmen sorgt auch für fachgerechte Entsorgung des Materials. beseitigt, sollten die Hausbewohner anschließend unbedingt die Vorsorgemaßnahmen beachten: Vor allem gut lüften und heizen sowie feuchte Stellen aufspüren. Auf diese Weise kam man am ehesten vermeiden, dass der lästige Mitbewohner sich bald wieder einnistet.

Ist der Schaden

Wer einen Befall einer Stelle in der Wohnung oder im Haus mit Schimmelpilz feststellt, sollte umgehend handeln. fakten Die wichtigsten Gründe für den Befall eines Raumes mit Schimmelpilz sind: 1. Wasserschaden am Gebäude, zum Beispiel durch Baumängel 2. Mangelndes Heizen 3. Falsches Lüften 4. Mangelnder Luftaustausch nach dem Einbau energetischer Fenster 5. Indirekte Beheizung durch andere Räume 6. Kondenswasser


ADVERTORIAL

Immobilienkauf mit kühlem Kopf Feuchteschäden bei Bestandsgebäuden weit verbreitet Immobilien sind derzeit die beliebteste Kapitalanlage, vor allem Wohngebäude stehen hoch im Kurs. Negativzinsen für Bankguthaben und niedrige Zinsen für Immobilienkredite machen sie besonders attraktiv. Aber auch die CoronaPandemie und Arbeit im Home Office haben den Wunsch nach den eigenen vier Wänden nochmals gesteigert. Trotzdem sollte jedes Haus vor dem Kauf eingehend geprüft werden. Denn übersehene und kaschierte Feuchteschäden, Schimmel & Co. können im Nachhinein teuer werden. Der Wunsch nach Wohneigentum hat infolge der Corona-Pandemie zugenommen. Das knappe Angebot auf dem Immobilienmarkt führt nicht nur zu steigenden Preisen, sondern manchmal auch zu „Schnellschüssen“ beim Kauf. Dabei sind gerade bei Bestandsbauten ein klarer Blick und die Prüfung durch einen Gutachter empfehlenswert. Denn neben schlechter Energieeffizienz, Schadstoff- und Asbestbelastung versteckt sich in vielen Altbauten häufig ein weiteres Problemfeld: Feuchteschäden. Diese relativieren nicht nur den objektiven Wert einer Immobilie. „Gerade bei Feuchteschäden und Schimmel sind zusätzlich subjektive Ängste potentieller Käufer absolut ein Thema“, weiß Kai Enders, Vorstandsmitglied der international tätigen Immobiliengruppe Engel & Völkers. Werden Feuchteschäden vom Verkäufer des Objekts benannt oder während des Verkaufsprozesses festgestellt, ist der Makler gehalten, das sofort zu thematisieren. „An dieser Stelle schalten wir sinnvollerweise einen Gutachter ein, der den Schaden genau bewerten und die konkreten Sanierungskosten beziffern kann“, so Kai Enders. „Wir empfehlen, den Sanierungsbedarf bei der Kaufpreisbindung fair zu berücksichtigen und dann dem Käufer die Beseitigung in Eigenregie zu überlassen.“ So hat dieser die Möglichkeit, mit einem Unternehmen seiner Wahl eine für ihn passende Sanierung ausführen zu lassen. Eindringende Feuchtigkeit – Schädigung des Mauerwerks Bis etwa ins Jahr 1970 war es üblich, Gebäude mit Streifenfundamenten und ohne durchgehende Bodenplatte direkt ins Erdreich

zu gründen. „Daher kann die Feuchtigkeit aus dem Boden ungehindert im Mauerwerk kapillar aufsteigen. Horizontalsperren, die das verhindern könnten, sind meist nicht vorhanden“, analysiert Dipl.-Ing. Thomas Molitor, stellv. technischer Leiter der ISOTEC GmbH. Ähnlich verhält es sich beim Thema Außenabdichtung des Mauerwerks: In der Regel ist sie gar nicht vorhanden oder, falls doch, oft beschädigt. Durch diese „Achillesfersen“ dringt dann ungehindert Feuchtigkeit ins Mauerwerk ein. „Erst nach genauer Identifizierung der konkreten Ursachen sollte das jeweilige Problem passgenau behoben werden“, betont der ISOTEC-Experte. „Mit einer nachträglichen Horizontalsperre bei kapillar aufsteigender bzw. einer Außen- oder Innenabdichtung bei seitlich eindringender Feuchtigkeit.“ Im Ergebnis werden damit nicht nur Kellerräume zu trockenen Lager,Hobby- oder sogar Wohnräumen, sondern ein Gebäude als Ganzes wird in seinem Wert erhalten und sowohl für einen lukrativen Verkauf als auch für einen bedenkenlosen Kauf besonders attraktiv.

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Blauer Engel

QDF

RAL

Das Siegel der Bundesregierung

Das ganzheitliche Siegel

Das Zeichen technischer Gütekriterien

Der Blaue Engel ist Deutschlands bekanntestes Ökolabel. Die RAL gGmbH vergibt es im Rahmen einer strengen Prüfung an nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. Neben der Umweltfreundlichkeit steht das Zeichen auch für die Langlebigkeit der Produkte.

Das umfangreichste Qualitätszeichen im deutschen Fertighausbau ist das Siegel der QDF, der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau. Anders als andere Gütesiegel umfasst das Zeichen den gesamten Prozess des Fertighauses – von der Planungsphase bis zum Bezug.

RAL Gütezeichen werden seit 1925 von „RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung“ anerkannt. Damit gehören sie zu den ältesten Kennzeichnungen Deutschlands.

Im Baubereich fallen neben anderen Materialien zum Beispiel Werkstoffplatten unter das prüfende Auge der RAL – für Bauherren eine zuverlässige Orientierungshilfe. Dazu gehören etwa Spanplatten, Sperrholzplatten oder Massivholzplatten.

Fertighaushersteller, die dieses Siegel tragen, erfüllen bautechnische Standards, die weit über den gesetzlichen Vorschriften liegen. Dabei bietet QDF den Bauherren höchste Qualität auf allen Ebenen.

Kauft der Häuslebauer also Platten, die mit dem Blauen Engel versehen sind, kann er sicher sein, dass diese umweltschonend und für seine Innenräume emissionsarm hergestellt wurden. Wer Altholz, Rezyklat-Materialien oder Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in seinen Hausbau integrieren möchte, sollte nach dem Umweltzeichen Ausschau halten. Interessant auch: Neben der Herstellung wird heutzutage der gesamte Lebensweg einer Platte auf Umwelt- und Gesundheitsbelastungen geprüft. Darüber hinaus ist der Hersteller dazu verpflichtet die Ökobilanz des Produktes zu veröffentlichen.

ANALYSE

So darf nur Holz aus legaler und nachthaltiger Forstwirtschaft verwendet werden. Durch eine besondere Außenwand-Konstruktion speichern die Häuser mindestens 25 Prozent mehr Wärme, als die Energieeinsparverordnung (EnEV) verlangt. Um die Wohngesundheit weiter zu fördern, werden konsequent gesundheitsverträgliche Holzwerkstoffe und Dämmstoffe verwendet. Diese und weitere Kriterien bauen auf den neuesten Erkenntnissen der Bautechnik auf. Die Hersteller werden mehrmals jährlich durch unabhängige Sachverständige im Auftrag der QDF kontrolliert. Siegeltragende Fertighäuser gelten als äußerst wertbeständig.

Bauherren sollten bei Holzhäusern auf das RAL Gütezeichen Holzhausbau (RAL-GZ 422) achten. Hierbei unterliegt nicht nur die Herstellung, sondern auch die Montage der Fertigteile einer regelmäßig neutralen Überwachung. Der Bauherr sollte im Übrigen darauf achten, dass die Gütesicherung Holzhausbau im Auftrag Erwähnung findet. Viele Banken machen dies zur Bedingung bei der Gewährung einer Baufinanzierung. Die Vergabe des RAL Gütezeichens Holzrohelementherstellung (RAL-GZ 421) kennzeichnet die Qualität der vorgefertigten Holzbauteile z. B. im Hinblick auf Holzfeuchte und Emissionen. Im Rahmen einer regelmäßigen Fremdüberwachung wird zweimal im Jahr durch einen neutralen Prüfer überwacht, dass der Hersteller die in den Güteund Prüfbestimmungen gestellten Anforderungen einhält. Die Fremdüberwachung wird durch eine kontinuierliche Eigenüberwachung des Herstellers ergänzt.

IBR

Das Gesundheitssiegel Für ein gesundes und angenehmes Wohnen sorgt das Prüfsiegel des IBR (Institut für Baubiologie Rosenheim GmbH). Neben vielen anderen Produkten werden auch Fertighäuser genauer unter die Lupe genommen – Wandaufbauten und andere Konstruktionsbestandteile werden auf wohnbiologische und gesundheitliche Kriterien geprüft. Siegeltragende Häuser versprechen umweltfreundliches und gesundheitlich unbedenkliches Wohnen. Im Auftrag des IBR untersuchen unabhängige Labore, ob verwendete Holzwerk- oder Mineralfaserdämmstoffe eine gesundheitliche Belastung durch Schwermetalle aufweisen. Auch die Luftqualität der Innenräume wird auf flüchtige organische Stoffe (VOC) untersucht, die die Raumluft verschlechtern würden. Radioaktivität, biozide Substanzen und Feinstaubbelastungen sind ebenfalls von Interesse. Optionale Prüfungen, wie der Nachweis allergievorbeugender Oberflächen, können das Portfolio des Siegels abrunden. Damit ist das IBR Siegel perfekt für alle, die in Bezug auf ihre Gesundheit beim Fertighausbau keine Kompromisse eingehen wollen.

Texte: Lotta Jachalke

© arche noVa/Axel Fassio

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Eine Spende ist das schönste Geschenk! Aktion Deutschland Hilft leistet Nothilfe nach schweren Katastrophen und hilft Familien, sich besser zu schützen. Erdbebensicheres Bauen rettet Leben. Getreidespeicher wappnen gegen Hunger. Und Hygieneprojekte bekämpfen Seuchen wie Corona. Das verhindert Leid, noch bevor es geschieht. Helfen Sie vorausschauend und schenken Sie Familien in Not neue Hoffnung! Mit Ihrer Spende zu Weihnachten. Spendenkonto: DE62 3702 0500 0000 1020 30 Jetzt Förderer werden: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de



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Gute Planung ist das A und O dachsanierung Bei einer Dachsanierung muss viel bedacht und beachtet werden – von der Auswahl des Materials bis zur Abnahme durch den Auftraggeber. Text: Armin Fuhrer Foto: Robin Kutesa/unsplash

K

mangelnde Wärmedämmung, der Ausbau des Dachstuhls oder der Wunsch nach der Installation einer Photovoltaik-Anlage: Die Gründe für die Renovierung des Dachs oder für den Bau einer völlig neuen Dachkonstruktion sind vielfältig. Doch egal, was der Grund ist – eine gute Planung ist unabdingbar. Das beginnt bereits mit Überlegungen darüber, ob man sein Dach komplett neu herrichten lassen möchte oder ob eine Renovierung ausreicht. Soll das Dachgeschoss nicht als Wohnraum genutzt werden, kann es als Hinterlüftungsebene verwendet werden. Auch das muss im Anfangsstadium bedacht werden. aputte Dachziegel, eine

zweite, wenn das Dach undicht geworden ist. Und bevor man loslegt, liegt auch eine Entscheidung über das zu verwendende Material an. Neben herkömmlichen Dacheindeckungen wie Dachziegel, Holzschindel oder Betonsteine können auch langlebigere Materialen wie Metall zum Einsatz kommen. In diesem Fall sollte man sich möglichst für rostfreie Dachschindel entscheiden. benötigt wird, hängt davon ab, wie groß der Umfang ist und ob sie beim Bauamt anzeigepflichtig oder sogar bewilligungspflichtig ist. Eine Renovierung zur baulichen Erhaltung oder Sanierung wird als geringfügig angesehen, eine bauliche Veränderung wie ein komplett neuer Dachstuhl ist dagegen in der Regel bewilligungspflichtig. Bei denkmalgeschützten Gebäuden sollte stets ein Planer hinzugezogen werden, zumal eine Genehmigung eingeholt werden muss. Ob ein Planer

Damit es nicht zu

bösen Überraschungen kommt, sollte der Bauherr unbedingt vor dem Beginn der Arbeiten eine möglichst genau Kostenplanung anstellen lassen. Wenn es sich um eine energetische Dachsanierung mit einem Umstieg auf erneuerbare Energien handelt, kann er in vielen Fällen staatliche Unterstützung beantragen. Dafür kann er auf die Förderprogramm des Bundes und der Länder ebenso zurückgreifen wie auf die Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kf W). In der Umsetzungsphase ist

eine reibungslose Zusammenarbeit der einzelnen Gewerke wichtig. Der Bauherr selbst sollte die Arbeiten unbedingt genau im Blick haben. Dazu sollte er über die Kontaktdaten aller beteiligten Unternehmen verfügen und für diese im Falle von Rückfragen oder Problemen stets selbst erreichbar sein. Wenn möglich, sollte er die Baustelle täglich begehen, Mängel und Terminversäumnisse sollten schriftlich festgehalten

Eine Renovierung zur baulichen Erhaltung oder Sanierung wird als geringfügig angesehen, eine bauliche Veränderung wie ein komplett neuer Dachstuhl ist dagegen in der Regel bewilligungspflichtig. und mit Hilfe von Fotos belegt werden. Ebenso muss zum Ende der Arbeiten unbedingt anhand eines schriftlichen Abnahmeprotokolls mit allen ausführenden Unternehmen eine Liste mit möglichen Mängeln und nicht eingehaltenen Fristen von allen Beteiligten unterzeichnet werden. Differenzen zwischen dem ursprünglichen Angebot und dem Ergebnis sollten festgehalten werden.

Die Gründe für die Renovierung des Dachs oder für den Bau einer völlig neuen Dachkonstruktion sind vielfältig. ist auch ein Nachdenken darüber sinnvoll, ob sich die Anforderungen später vielleicht einmal ändern könnten, denn ein Umbau kann sehr kostenintensiv sein. Der Fall einer kompletten neuen Dachkonstruktion tritt beispielsweise ein, wenn der Dachstuhl als Wohnraum ausgebaut werden soll, der An dieser Stelle

Es gibt vielfältige Gründe, die für eine Sanierung des Daches sprechen. ANZEIGE


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Energiemanagement mit der Sonne partner content

Es etablieren sich auch in der Photovoltaik immer mehr Geräte und Verbraucher mit intelligenten Schnittstellen, die in das Energiemanagement mit eingebunden werden können.

„Die Systeme werden allgemein immer intelligenter.“

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Was ist neu auf dem Markt der Solarenergiespeicherung? Pierre Kraus: Um das Maximum an Eigenverbrauch herauszuholen, genügt es nicht mehr, Gewerke einzeln zu betrachten. So verschmelzen beispielsweise die Gewerke Heizung und Elektro immer weiter hin zum vollumfänglichen Energiemanagement (Sektorenkopplung). Diese Koppelung ist notwendig für eine ganzheitlich effiziente Steuerung der Energie. Andreas Bodenmüller: Zudem rückten im Heimbereich Solaranlagen mit Batteriespeichersystemen immer stärker in den Fokus. In diesem Segment werden heute ca. 75 % aller Anlagen mit Batteriespeichern ausgerüstet. Die Tendenzen gehen hin zu höheren Kapazitäten der Batteriespeicher, sowie zu All-in-One Speichersystemen bei denen der Wechselrichter, das Batterie-

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Andreas Bodenmüller, Geschäftsführer SOLARMAX

Pierre Kraus, Produktmanager SOLARMAX

management und die Batterie eine Einheit bilden, d. h. in einem kompakten Gerät verbaut sind. Hier bietet die SOLARMAX aus Bayern mit dem MAX.STORAGE Ultimate die aktuell höchste Speicherkapazität auf kleinstem Raum.

len Lösungen gehen, in denen grüne elektrische Energie mit Wärmeenergielösungen Hand in Hand funktionieren. Technisch ist alles vorhanden. Teilweise werden derartige Projekte limitiert durch nicht vermitteltes Wissen an pot. Projektträger, durch die nicht eingespielte Zusammenarbeit unterschiedlicher Gewerke und nicht zuletzt durch Regularien die noch nicht auf die Konzepte und Möglichkeiten neuer Energielösungen angepasst sind. Kraus: Fakt ist, dass wir deutlich höhere Zubaumengen benötigen, um die Klimaziele zu erreichen und für uns und unsere Kinder eine zukunftsfähige Welt zu schaffen.

Wie kann die Photovoltaik wirklich zur treibenden Kraft der Energiewende werden? Kraus: Die Photovoltaik ist bereits eine der treibenden Kräfte der Energiewende. Es gibt jedoch technologisch als auch bei den Mengen der verbauten Anlagen noch viel Potenzial nach oben. Im EFH-Bereich ist neben der zu geringen Zubaumenge auch der Bedarf einer intelligenteren Vernetzung mit den Übertragungsnetzen anzubringen. Im Gewerbebereich ist vor allem die Lastspitzenkappung relevant, um von einer zentralen zu einer dezentralen Energiestruktur zu gelangen. Bodenmüller: Es geht verstärkt um die Etablierung von energieautarken Zellen. Dies kann im Wohnbereich vom autarken Eigenheim, über Wohnanlagen mit gemeinsamen Anlagen bis hin zu kommuna-

Der Wechselrichter ist das Herzstück einer Photovoltaikanlage. Auf welche Kriterien muss man beim Kauf achten? Kraus: Das Herzstück einer PV Anlage ist mittlerweile der Energiemanager, dieser steuert die Energieflüsse im Haus und entscheidet darüber, wie die erzeugte Energie der PV-Anlage genutzt werden kann. Da die Einspeisung von selbst erzeugtem Strom nur noch die unwirtschaftlichste Möglichkeit darstellt gilt es den selbst erzeugten

Strom weitgehend selbst zu verbrauchen. Bodenmüller: Im Bereich der Anlagen fürs Eigenheim werden Batteriespeicher damit immer relevanter. Bei SOLARMAX, haben mit unserem MAX.STORAGE damit eine neue Gerätearchitektur entwickelt, die den neuen Anforderungen und Bedürfnissen flexibel und zukunftssicher entgegnet. Kraus: Aus unserer Sicht sind wichtige Kaufkriterien die Flexibilität des Systems hinsichtlich der Lade- und Entladeleistung sowie die zeitlich unbegrenzte Nachrüstbarkeit der Speicherkapazität. Damit ist das System zukunftssicher und passt sich den sich ändernden Lebenssituationen an. Anschaffung eines E-Autos, oder Austausch der Heizung hin zur Wärmepumpe, oder einfach nur anstehender Nachwuchs – alles Faktoren, die den Energieverbrauch maßgeblich verändern und damit auch eine Anpassung des Speichersystems mit sich bringen. Eine große Rolle spielt die Software. Inwieweit hat sich auch hier der Markt weiterentwickelt? Bodenmüller: Die Systeme werden allgemein immer intelligenter. Neben der Kommunikation mit dem Gerät, um beispielsweise über das SMART-Phone Ertragsdaten auszulesen geht es in Zukunft viel mehr um die Einbindung neuer Funktionen und Services, wie auch um die Integration der Kommunikation mit anderen Geräten und Verbrauchern. Entsprechend sind „over-the-air“ Updates zentraler Bestandteil unseres Konzeptes, um Hardwarereserven zu nutzen und Softwareerweiterungen aufzuspielen. Damit bleibt der MAX.STORAGE Ultimate über viele Jahre up-to-date und ist für unsere Kunden eine nachhaltige Investition in die Zukunft.

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Transparenz und Zukunftsfähigkeit nachhaltigkeit Was es mit dem von ihr entwickelten Nachhaltigkeitszertifikat BNK auf sich hat, erläutert die Professorin und Energieberaterin Prof. Dr.-Ing. Natalie Eßig im Interview. Text: Kirsten Schwieger Foto: Fotographin: Nicole Zausinger, Hochschule München

Was steht hinter dem BNK-Zertifikat?

Das Bewertungssystem BNK wurde in die Liste der Bewertungssysteme und Zertifizierungsstellen der QNG-Siegelvarianten für Ein- bis Fünffamilienhäuser aufgenommen. Anhand vergleichbarer Zahlen und Fakten zeigt es die tatsächliche nachhaltige Qualität eines Eigenheimes auf. Warum wurde es ins Leben gerufen?

Prof. Dr.-Ing. Natalie Eßig, Bau-Institut für Ressourceneffizientes und Nachhaltiges Bauen GmbH (BiRN)

Zielsetzung des Siegels ist, das nachhaltige Bauen in Deutschland landesweit zu fördern. Wer heutzutage ein Haus baut, hat konkrete Vorstellungen und Ziele, bekommt aber vom Bauträger oder den ausführenden Firmen nach dessen Fertigstellung meist wenig Informationen, ob diese in dem finalen Gebäude tatsächlich realisiert wurden. Anhand unseres Nachhaltigkeitszertifikats können Bauherren die Stärken und Schwächen ihrer Häuser ablesen und Qualitätskriterien in Bezug auf Umwelt, Kosten, Barrierefreiheit etc. objektiv vergleichen. Wie profitieren Bauherren konkret davon?

Für das BNK-Zertifikat bekommen Bauherren einen von uns ausgebildeten und zertifizierten Auditor zur Seite gestellt.

Für das BNK-Zertifikat bekommen Bauherren einen von uns ausgebildeten und zertifizierten Auditor zur Seite gestellt, meist sind das Architekten oder Energieberater mit einer Zusatzausbildung zum Thema Nachhaltigkeit. Dieser berät den Bauherren von der Planung über die komplette Ausführung. So stellt der Auditor beispielsweise sicher, dass genau die nachhaltigen Materialien verbaut werden, die

sich der Bauherr gewünscht hat oder dass die Heizung mit erneuerbaren Energien so funktioniert wie angedacht. All das dokumentiert der Auditor – momentan ist das nämlich ein großes, schwarzes Loch. Nach der Fertigstellung des Gebäudes übergibt er dem Bauherren die komplette Gebäudeakte und stellt das Zertifikat aus.

KfW übernommen. Je nachdem welchen KfW-Standard man hat, können Bauherren bis zu 10.000 Euro Förderung erhalten. Zusätzlich sind bis zu 5.000 Euro für die Baubegleitung möglich. Allerdings bekommt es nicht jeder, weil die erforderlichen Kriterien auch wirklich umgesetzt werden müssen.

Wie viele Kriterien umfasst es?

Wie funktioniert die Beantragung bei

Innerhalb der Entwicklungszeit des Siegels wurden 19 objektive Bewertungskriterien für die nachhaltige Qualität von Ein- bis Fünffamilienhäusern entwickelt. Drei Hauptkriterien stehen dabei im Fokus: Gesundheit, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit. So geht heutzutage jeder davon aus, dass verbaute Bauprodukte oder die aus dem Baumarkt umweltfreundlich und gesund sind. Aber das ist nicht so. Oftmals wissen wir weder, woher die kommen, noch, wer sie gemacht hat. Unsere Auditoren prüfen das anhand umfangreicher Checklisten. Mit Hilfe dieser wird auch geprüft, wie viel CO2 beziehungsweise graue Energie bei der Herstellung der Materialien angefallen ist. Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit schauen wir nicht nur auf die Bau-, sondern auch auf die Betriebs- und Instandhaltungskosten.

der KfW?

Was kostet dies, beziehungsweise gibt es finanzielle Förderungen?

Seit 1. Juli dieses Jahres wird das BNK-Zertifikat unter dem NH-Paket in die Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG) aufgenommen und von der

Anhand vergleichbarer Zahlen und Fakten zeigt das BNK-Zertifikat die tatsächliche nachhaltige Qualität eines Eigenheimes auf.

Das machen die Auditoren zusammen mit einem DENA gelisteten Energieeffizienz-Experten, falls der Auditor nicht selbst ein zugelassener Energieberater ist. Wenn die Bauherren dann die KfW-Bestätigung haben, gehen sie damit zu ihrer Hausbank, welche den Finanzierungsprozess einleitet.

Wer heutzutage ein Haus baut, hat konkrete Vorstellungen und Ziele. fakten Prof. Dr.-Ing. Natalie Eßig leitet das Fachgebiet Bauklimatik und Baukonstruktion an der Architekturfakultät der Hochschule in München, mit dem sie die Kriterien des BNK-Zertifikats entwickelt hat. 2015 gründete sie das Bau-Institut für Ressourceneffizientes und Nachhaltiges Bauen GmbH (BiRN), das als Zertifizierungsstelle für das BNK System tätig ist.


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Holz aus heimischen Wäldern glänzt mit einer Top-Ökobilanz. Insbesondere, wenn es in vorbildlicher Wertschöpfungskette zum klimaneutralen Baustoff wird. Etwa 38 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland gehen auf die Kappe von Gebäuden. Demzufolge spielt der Gebäudesektor eine maßgebliche Rolle beim Erreichen der deutschen Klimaschutzziele. Die Reduktion von CO2 beginnt mit der Wahl der Baustoffe. Nachwachsende und CO2-neutrale Baustoffe helfen, die fossilen und mineralischen Ressourcen zu schonen. Ob ein Baustoff CO2-neutral ist, hängt von seinem Primärenergiegehalt ab, also der Energie, die für Herstellung, Produktion, Transport, Einbau als auch Entsorgung aufgewendet wird. Insbesondere der aufwendige Prozess der Verarbeitung eines Rohstoffes zum Baustoff, schlägt sich in dessen Ökobilanz nieder. Als nachwachsender Rohstoff weist Holz eine ausgezeichnete Ökobilanz auf. Bereits während seines Wachstums bindet es tonnenweise CO2. Im Herstellungsprozess toppt Holz dann das Gros der Baumaterialien. Einheimisches Holz besitzt zudem den Vorteil kurzer Transportwege. Die elka-Holzwerke im rheinland-pfälzischen Morbach, inmitten der ausgedehnten Waldgebiete des Hunsrücks, arbeiten seit 115 Jahren mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. In dem in vierter Generation geführten Familienunternehmen wird einheimisches Holz in einer einzigartigen und vorbildlichen Wertschöpfungskette zu sinnvollen und nachhaltigen Holzprodukten für die Bauindustrie verarbeitet. Dafür wird ausschließlich Holz aus nachhaltiger,

www.elka-holzwerke.de

kontrollierter Forstwirtschaft verarbeitet. So nutzt elka bevorzugt Holz aus zertifizierten Wäldern, wie beispielsweise die PEFC™ und FSC ® -Zertifizierung. Als ökologischer Vorreiter bekannt, bieten die elka-Holzwerke mit ihren umweltverträglichen, energieeffizienten Markenprodukten schon jahrzehntelang einen überdurchschnittlichen Qualitätsstandard für gesundes Bauen und Wohnen. Den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Holz weist elka durch entsprechende Zertifizierungen seiner Produkte und Prozesse nach. Im August wurde das Unternehmen durch die

„Den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Holz weist elka durch entsprechende Zertifizierungen seiner Produkte und Prozesse nach.“ Gesellschaft für Klimaschutz für die Holzindustrie (GKH) als klimaneutral zertifiziert. Dasselbe Siegel wurde elka bereits im April dieses Jahres für seine innovative esb-Produktlinie verliehen – den ersten klimaneutralen Holzwerkstoffplatten im deutschen Markt. Die hochwertigen Fichten-Frischholz-Platten „esb Standard“ und „esb PLUS“ garantieren zudem problemlose

Recyclingfähigkeit, Rückbau und Wiederverwendbarkeit. Ein spezieller verarbeitungsfreundlicher MUF-Leim ohne Isocyanate zeichnet die gesamte Produkt-Palette aus. Dasselbe gilt für elkas Naturholzplatte vita, dessen Einzelzertifizierung gerade vorbereitet wird. Den Anspruch auf Nachhaltigkeit der elka-Produkte bestätigt bereits die Label-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) für den Holzwerkstoff-Bereich sowie die langjährige elka-Mitgliedschaft. So engagiert sich elka bereits seit vielen Jahren für die Themen Nachhaltigkeit, Emissionsreduzierung und Wohngesundheit. Ein seit 2011 umfangreiches Energiemanagement-System überwacht alle energierelevanten Prozesse des Unternehmens. Derzeit unvermeidbare CO2-Emissionen wurden durch gezielte Förderung klimaf-

reundlicher Projekte kompensiert und werden zukünftig durch betriebliche Maßnahmen im Herstellungsprozess reduziert. Doch nicht nur die betrieblichen Prozesse sind bei elka in permanenter Optimierung. Mit dem Beitritt zur neuen Initiative „Klimaschutz Holzindustrie“ zeigt das Unternehmen sein weiteres Engagement in eine durchdachte Nachhaltigkeitsstrategie und bekennt sich zu den Leitlinien einer nachhaltigen und klimafreundlichen Entwicklung. „Nachhaltigkeit und Ökologie wird zum Lebensstil. CO2-Emissionen zu reduzieren und nach Möglichkeit zu vermeiden, gehört zu den verantwortungsvollen Aufgaben unserer Gesellschaft für eine zukunftsfähige Umwelt nachfolgender Generationen“ unterstreicht Dipl. Kfm. Dagmar Hilden-Kuntz, verantwortlich für die Leitung Nachhaltigkeit des Unternehmens elka-Holzwerke.


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Foto: Presse/LUXHAUS

Torsten Safarik, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Dirk Adam, LUXHAUS Geschäftsführer

Geförderte Klimaneutralität

Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Ich bin überzeugt: Mit guten Förderanreizen wird es uns gelingen, dieses Ziel zu erreichen. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) des Bundeswirtschaftsministeriums bieten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die KFW ein flexibles und attraktives Förderangebot für Klimaneutralität im Gebäudebereich. Besonders bei den Bestandsgebäuden gibt es großes Einsparpotenzial. Grundsätzlich gilt: Je klimafreundlicher das Vorhaben, desto höher der Förderbetrag. Gerade bei komplexen Sanierungsvorhaben hilft zusätzliche Expertise. Daher werden auch Energieberatungen und individuelle Sanierungsfahrpläne (iSFP) für die Sanierung von Wohngebäuden gefördert. Ein iSFP zeigt Ihnen dazu konkrete Schritte auf, zum Beispiel wie eine Wohnimmobilie durch HeizungsausGute Förderung

LUXHAUS baut ausschließlich Häuser aus Holz. Gegenüber Massivbauten haben wir also den großen Vorteil, dass sich bei diesem Werkstoff die Energieeffizienz mit relativ geringem Aufwand steigern und neuen Normen anpassen lässt. Da die Politik ab dem 1. Februar 2022 nur noch Kf W 40 und Kf W 40 plus fördert, richten wir unsere Konzepte aktuell darauf aus. Die Förderung für ein Kf W 40 Haus ist zum Beispiel höher als der Aufwand. Wie energieeffizient das jeweilige Projekt ist, bestimmen die Bauherren selbst. Zentrales Element ist unsere Climatic-Wand. Durch den besonderen Wandauf bau mit hervorragenden Dämmeigenschaften dringen weder Hitze noch Kälte nach innen. Ebenfalls serienmäßig verbauen wir Heizungsanlagen mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, die den Primärenergiebedarf weiter senken und für eine gleichmäßige Wärmeverteilung

Im 3. Quartal des Jahres 2021 zahlte man beim Kauf einer Eigentumswohnung in München im Durchschnitt etwa 8.989 Euro für den Quadratmeter an Wohnfläche.

tausch oder bessere Dämmung stufenweise saniert werden kann. Das BAFA hat bereits in diesem Jahr über 5 Milliarden Euro für 315.000 Anträge bewilligt. Mit der BEG wird Engagement bei der Gebäudesanierung unterstützt – jedes erfolgreiche Projekt hilft dem Klima und nachfolgenden Generationen.

Foto: KfW Bankengruppe / Thorsten Futh

Foto: Dirk Beichert BusinessPhoto

Förderungen für nachhaltiges Bauen

Detlev Kalischer, Bereichsleiter Mittelstandsbank & Private Kunden bei der KfW Bessere Förderung

Grundsätzlich gilt: Je klimafreundlicher das Vorhaben, desto höher der Förderbetrag. sorgen. Auch Dreifachverglasung ist Standard bei LUXHAUS. Individualisierbar im Hinblick auf die Energieeffizienz sind Wärmedämmung, Haustechnik sowie Anlagen zur Energieerzeugung, zum Beispiel Photovoltaik. Für die Nutzung von Solarenergie sind Neigung und Ausrichtung des Dachs entscheidend, was wir von Anfang an in der Planung berücksichtigen.

Wie energieeffizient das jeweilige Projekt ist, bestimmen die Bauherren selbst.

8,31 Millionen Deutsche wollen in den nächsten zwei Jahren eine Mietwohnung renovieren.

Klimaschutz geht uns alle an und das betrifft nicht zuletzt Immobilienbesitzer und Bauherren. Denn in unseren Gebäuden steckt ein großes Energiesparpotenzial, schließlich entfällt gut ein Viertel aller CO2-Emissionen auf Gebäude und ihre Energieversorgung. Die vorherige Bundesregierung hat daher die Förderung für energiesparendes Bauen und Sanieren mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ verbessert und vereinfacht. Ziel ist es dabei, die Fördergelder gezielter dorthin zu lenken, wo am meisten CO2 eingespart werden kann. Das trifft auf besonders effiziente Neubauten und auf die Sanierung älterer Gebäude zu. Vor diesem Hintergrund hat der Bund entschieden, die Neubauförderung für das Effizienzhaus/Effizienzgebäude 55 zum 1. Februar 2022 einzustellen und durch ein neues, stärker auf eine CO2-Reduzierung je m² ausgerichtetes Förderprogramm zu ersetzen. Die BEG kann sowohl für Wohngebäude als auch für Nichtwohngebäude beantragt werden. Zur Finanzierung bietet die Kf W zinsgünstige Kredite mit attraktiven Tilgungszuschüssen an, die je nach erreichtem Effizienzgrad bis zu 75.000 Euro betragen und bei allen Banken und Sparkassen beantragt werden können, die Kf W-Förderung anbieten. Gleichwertige BEG-Zuschüsse für den Neubau oder die Sanierung von Effizienzhäusern oder -gebäuden können alternativ direkt bei der Kf W beantragt werden. Wichtig ist dabei, dass der Förderantrag vor Beginn des Vorhabens gestellt wird. www.kfw.de/beg Texte: Armin Fuhrer

Deutsche Wohnungen sind im Durchschnitt 92 m2 groß.

Die Wohnfläche pro Kopf betrug 2019 47 m2.

58 % der Bauherren von Fertighäusern sind Familien mit Kindern. Quellen: Statista, Haufe, Umweltbundesamt


ANALYSE

Zolar – Partner Content 29

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Mit Solaranlage Geld sparen und Gutes tun partner content

Solaranlagen sind gut fürs Klima und eine günstige Alternative für die private Energieversorgung, rechnet Alex Melzer, CEO des Online-Solaranbieters Zolar vor.

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Alex Melzer, CEO bei Zolar

Herr Melzer, die Strompreise steigen kontinuierlich. Lohnen sich vor diesem Hintergrund private Solaranlagen finanziell? Sie lohnen sich sogar mehr denn je. Die Solartechnik ist in den vergangenen Jahren deutlich preiswerter geworden. Die Strompreise sind auf einem Rekordhoch. Immer mehr Menschen kaufen sich ein E-Auto oder schaffen sich eine Wärmepumpe an. Dadurch steigt der Stromverbrauch enorm – wer hier von kostengünstigem Solarstrom vom eigenen Dach profitieren kann, ist also klar im Vorteil. Wir merken, dass viele unserer Kunden vor allem ihre Kosten senken möchten. Dafür ist die Photovoltaik eine tolle Sache. Die Installation einer Anlage ist ein unkomplizierter Vorgang, der nur rund zwei Tage in Anspruch nimmt.

„Die Solartechnik ist in den vergangenen Jahren deutlich preiswerter geworden.“

www.zolar.de

Können Sie das Einsparpotenzial für eine vierköpfige Familie berechnen? Mithilfe des Online-Konfigurators von Zolar kann jeder ganz unkompliziert auf unserer Website sein individuelles Einsparpotenzial durch eine Solaranlage berechnen – sowohl was die Kosten als auch die CO2-Emmissionen betrifft. Basierend auf der Auswahl der Komponenten, der Größe der geplanten Solaranlage, wahlweise mit Speicher und Wallbox, können wir simulieren, wie groß die Ersparnis der individuellen Lösung ist. Eine vierköpfige Familie, deren Haus mit einer Wärmepumpe ausgestattet ist, zahlt aktuell 210 Euro monatlich für Strom. Mit einer PV-Anlage auf dem Dach sind es noch 63 Euro. Über 25 Jahre gerechnet – so lange hält eine Photovoltaikanlage durchschnittlich – macht das eine Ersparnis von rund 48.000 Euro. Zieht man die Investition für die Solaranlage ab, kommt man immer noch auf eine Kostenersparnis von knapp 30.000 Euro. Eine Solaranlage amortisiert sich nach fünf Jahren. Wer zusätzlich einen Speicher anschafft, hat die Kosten nach etwa acht bis elf Jahren wieder raus. Danach profitieren Verbraucher rund 15 Jahre lang von fast kostenlosem und sauberem Solarstrom. Für viele Verbraucher ist neben der Kostenersparnis, auch die CO2-Ersparnis wichtig. Wie sieht es da aus? Auch hier haben PV-Anlagen eine gute Bilanz. Eine Solaranlage spart pro Jahr rund 4,5 Tonnen CO2. Wir haben ausgerechnet, dass wir, wenn wir jedes Dach in Europa mit einer PV-Anlage belegen würden, die gesamten CO2-Emissionen von Spanien, Frankreich und Italien zusammen ausgleichen könnten. Das zeigt, welcher signifikante Beitrag zum Klimaschutz möglich ist, wenn die große Mehrheit mitmacht. Können sich Hausbesitzer mit PV-Anlage auch unabhängig vom Stromnetz machen? Der Grad der Unabhängigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Größe der Anlage und der Frage, ob man auch einen Stromspeicher einbaut. Das können wir mit unserem Online-Konfigurator ebenfalls individuell in Prozentzahlen simulieren. Grundsätzlich erreichen reine Solaranlagen eine Unabhängigkeit

von rund 30 Prozent. Eine Solaranlage plus Batteriespeicher erreicht bis zu 80 Prozent Unabhängigkeit. Die hundertprozentige Unabhängigkeit ist theoretisch möglich, empfehlen wir jedoch aus wirtschaftlichen Gründen nicht, da man eine enorm große Anlage benötigen würde. Zolar bietet die PV-Anlage auch zur Miete an. Worin liegt der Vorteil im Vergleich zum Kauf? Die Miete hat den Vorteil, dass sich der Hausbesitzer um nichts kümmern muss. Ab Tag eins profitieren Solarmieter von einer Ersparnis – und das ganz ohne Anschaffungskosten. Bei unserem Rechenbeispiel würde ein Eigenheimbesitzer ab dem ersten Tag rund 40 Euro monatlich sparen. Als weiteren Vorteil gibt es ein Rundum-Schutzpaket, so ist die Anlage voll versichert. Das ist wie ein Leasing-Modell mit Vollkasko. Nach Ende der Miet-Laufzeit können Kunden die Anlage für einen symbolischen Euro kaufen und profitieren noch bis zu zehn weitere Jahre von kostenlosem Solarstrom vom eigenen Dach.

„Eine Solaranlage spart pro Jahr rund 4,5 Tonnen CO2 .“ Wir sind auf dem Weg zur E-Mobilität. Wie eng wird in Zukunft die PV-Anlage mit dem E-Auto verknüpft sein? Sehr eng. Denn man muss nicht mehr zur nächsten Tankstelle fahren, sondern kann sein Auto zu Hause aufladen. Und auch an dieser Stelle gibt es Sparpotenzial, denn Zolar bringt 2022 eine App heraus, die dafür sorgt, dass der Strom dann geladen wird, wenn er entweder kostenlos vom eigenen Dach kommt oder gerade an der Strombörse am billigsten ist. Das heißt: Mit einer PV-Anlage fährt man zumindest teilweise völlig kostenlos.


30 Traumheim

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Der schnelle Weg zum eigenen Haus einblick Fertighäuser sind eine günstige und praktische Alternative zum Massivbauhaus – kein Wunder, dass sich immer mehr Bauherren für diese Variante entscheiden. Text: Armin Fuhrer Foto: mostphotos

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as eigene Haus ist für viele Deutsche ein Traum. Wer ihn real werden lassen möchte, hat zwei Varianten zur Auswahl: das hergebrachte Haus in Massivbauweise und das Fertighaus. Diese zweite Variante hat aus Sicht des privaten Bauherrn einige nicht zu unterschätzende Vorteile. Vor allem geht die Errichtung erheblich schneller vonstatten, denn ein Fertighaus wird aus zuvor angefertigten Einzelteilen zusammengesetzt. Fertighäuser können, vorausgesetzt Keller und Bodenplatte sind fertig, binnen weniger Tage aufgestellt werden. Das erspart Ärger über Verzögerungen während einer sonst viel längeren Bauphase, ebenso muss der Bauherr sich nicht mit mehreren Auftragnehmern wie Dachdecker, Maurer oder Elektroinstallateur streiten. Da die Bauelemente vorgefertigt sind, ist auch kein monatelanges Austrocknen des Mauerwerks nötig. Und da lange Bauzeiten entfallen, sinken auch die Personalkosten deutlich. Wer sich für ein

Fertighaus entscheidet, hat die Möglichkeit, sich sein zukünftiges

Fertighäuser können, vorausgesetzt Keller und Bodenplatte sind fertig, binnen weniger Tage aufgestellt werden.

Heim zuvor schon mal als Musterhaus anzuschauen. Stellt man dann fest, dass einem ein oder mehrere Details nicht gefallen, kann man mit dem Anbieter Änderungen besprechen. Entgegen einem verbreiteten Vorurteil sind also auch Fertighäuser durchaus individuell gestaltbar. Noch größere eigene Gestaltungsmöglichkeiten hat der Bauherr, wenn er sich ein „Ausbauhaus“ hinstellen lässt. In diesem Fall wird entweder nur die Hülle geliefert – um den Rest kümmert sich der Bauherr selbst. Oder das Bauunternehmen errichtet zum Beispiel nur das fertige Erdgeschoss und ein Dachgeschoss, dass der Bauherr später selbst ausbauen kann. Beide Varianten sparen Geld – man sollte sich aber sicher sein, dass man sich die Mühen wirklich aufhalsen möchte. Auch beim Thema Nachhaltigkeit kann das Fertighaus punkten. Das Baumaterial Holz ist CO2-neutral und kann nach einem möglichen Abriss wiederverwertet werden. Außerdem wächst der Rohstoff Holz nach. Und gerade für umweltbewusste Bauherren – und davon gibt es ja immer mehr – bietet das Fertighaus noch einen großen Vorteil: Es ist in jeder Effizienzhaus-Klasse erhältlich. Da der Staat ökologischen Bauen finanziell fördert, kann man auf diese Weise nicht nur der Umwelt etwas Gutes tun, sondern auch seinem eigenen Konto. Ebenfalls immer wichtiger wird der Ausbau zu einem smarten Home – auch auf diesem Gebiet kann das Fertighaus durch eine unkomplizierte Umsetzung der eigenen, individuellen Ideen Pluspunkte sammeln. Der große Vorteil von

Smart-Home-Anwendungen liegt in der Einfachheit der Bedienung, bei der man auch von unterwegs die Kontrolle über verschiedene Bereiche seines Hauses hat. Das Smart Home kann Bewohnern mehr Sicherheit,

Komfort, Energieeffizienz sowie Entertainment bieten und dazu beitragen, dass Menschen länger in den eigenen vier Wänden bleiben können. Um die Möglichkeiten optimal

auszuschöpfen, gilt es zu verstehen, wie die Technologien für den Nutzer echte Mehrwerte schaffen können. Branchenübergreifende Kooperationen sind dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor, um Verbrauchern sinnvolle Produkte anzubieten. Beispielsweise führt eine Zusammen-

arbeit zwischen Smart-Home-Anbietern und Versicherungen zu einer Verknüpfung von Sicherheitssystemen mit Schutzund Notfallservices. Erkennt das System zerbrochene Scheiben, gewaltsame Türund Fensteröffnungen oder ungewöhnliche Bewegungen, wird zur Abschreckung eines Einbrechers eine Sirene ausgelöst, dem Bewohner eine Nachricht geschickt und via Assistance-Service ein Notfallser-

vice informiert, der bei Abwesenheit nach dem Rechten sieht. Doch momentan ersetzt das

Smart Home weder eine Alarm-, noch Überwachungsanlage. Die smarten Geräte können zwar bei der Sicherung helfen, haben aber nicht den gleichen Anspruch wie eine klassische, doppelt gesicherte Alarmanlage.

fakten Fertighäuser haben viele Vorteile: Sie können schnell und unkompliziert errichtet werden, sind dadurch preiswert, und der Bauherr kann sich auf einen Anbieter konzentrieren. Zugleich sind sie ökologisch nachhaltig und lassen sich von Anfang an leicht als Smart Home individuell nach den Wünschen des Bauherrn gestalten.

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VQC – Partner Content 31

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Qualitätskontrolle am Bau Ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit partner content

Eine Qualitätskontrolle trägt dazu bei, dass am Ende der Bauzeit die vereinbarten Eigenschaften und die berechneten Verbrauchswerte Ihres neuen Eigenheimes auch tatsächlich stimmen. Das ist ganz klar ein Beitrag für mehr Nachhaltigkeit. Aber eine Qualitätskontrolle beim Einfamilienhaus, was ist das überhaupt?

„Selbst kleine Nachlässigkeiten können sich hier negativ auf die Energiebilanz des Hauses auswirken.“ Die typische baubegleitende Qualitätskontrolle findet während der Entstehung Ihres Einfamilienhauses statt. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine Dauerbetreuung der Baustelle. Dafür ist der Bauleiter zuständig. Vielmehr werden zu verschiedenen fest definierten Zeitpunkten systematisch neuralgische Punkte bzgl. der Bauqualität geprüft. Zum Beispiel bei Fundament und Keller, beim offenen und geschlossenen Rohbau und kurz vor der Fertigstellung. In jeder dieser Phasen werden ganz bestimmte Punkte geprüft. So können Verarbeitungsfehler rechtzeitig gefunden und beseitigt werden, bevor daraus handfeste Mängel oder Schäden entstehen. Der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau (VQC) verwendet dafür Checklisten, die aus der Praxis von inzwi-

www.vqc.de

schen über 30.000 Baustellen entstanden sind und ständig weiterentwickelt werden. Aber warum ist das überhaupt nötig?

Hier geht es eben nicht um Besserwisserei oder Schuldzuweisung. Erstes Ziel eines Bausachverständigen sollte es sein, möglichst viele Verarbeitungsfehler aufzudecken. So lange sie noch zu beheben sind. Damit für die Baufamilie am Ende das ersehnte Traumhaus in der gewünschten Qualität entstehen kann. Natürlich wird in Medien immer wieder über spektakuläre Baumängel berichtet. Diese sind aber eher die Ausnahme. Viel wichtiger ist es, auf die Kleinigkeiten zu achten, wie z. B. den Durchmesser der Warmwasserrohre, die Beschaffenheit der Gebäudehülle oder den Anschluss des Fensters an die Fassade. Selbst kleine Nachlässigkeiten können sich hier negativ auf die Energiebilanz des Hauses auswirken oder zu Schäden führen. Gute Sachverständige werden immer gesucht – auch beim VQC!

Ein Haus als Hightech-Produkt Ein Haus ist heute nicht mehr das, was es vor 20 Jahren einmal war. In den letzten Jahren fand immer mehr Technik Einzug in ein reguläres Eigenheim. Durch entsprechende gesetzliche Vorgaben beim Energieverbrauch und bzgl. der verwendeten Materialien wie z. B. Dämmstoffen gab es einen Schub an technischer Entwicklung: Wärmepumpe, Solartechnik, Kf W-Haus bis hin zum Plus-Energiehaus... Diese Technik ist mit vielen anspruchsvollen Arbeiten verbunden. Hier muss präzise und exakt gearbeitet werden, damit die gewünschten Ergebnisse am Ende des Tages auch erzielt werden. Und die Entwicklung geht weiter, wenn man nur an Smart Home oder die Anschlüsse für die E-Mobilität denkt. Das VQC-Prinzip bei der Qualitätsprüfung setzt auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den bauenden Partnern.

Letztlich kommt es auch bei der Kontrolle selbst auf die Qualität an. Hier geht es um die Qualität des Sachverständigen. Ein Bausachverständiger braucht eine fundierte Ausbildung und regelmäßige Schulungen, um bei der rasanten Entwicklung immer auf dem Laufenden zu sein. Außerdem wäre praktische Erfahrung z. B. als Bauleiter von Vorteil.

„Architekten und Bauingenieure sind als freie und unabhängige Bausachverständige immer willkommen.“ Der VQC arbeitet ausschließlich mit unabhängigen und freien Architekten bzw. Bauingenieuren. Im Augenblick sind bundesweit knapp 40 Bauexperten im Einsatz. Eine interne Ausbildung im VQC Prüfsystem, regelmäßige Weiterbildungen und die Möglichkeit, jederzeit auf das Netzwerk der Kolleginnen und Kollegen zurückzugreifen, sorgen für eine hohe Prüfqualität. Neue Bausachverständige sind beim VQC immer willkommen, um die Baufamilien zu unterstützen und das Bauen nachhaltiger zu machen.


32 Traumheim

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Kein Ende des Preisschocks in Sicht energiewende Als wären Klimakrise und Pandemie nicht genug, sind wir jetzt auch noch in eine Energiekrise geschlittert. Für die Verbraucher wird das teuer. Text: Armin Fuhrer Foto: Kwon Junho/unsplash

für Zeiten: Als wegen der Corona-Krise in Deutschland und vielen anderen Ländern das Leben heruntergefahren wurde, hatte das auch einen massiven Rückgang der Preise für das Öl zur Folge. Doch jetzt kommt die Rolle rückwärts umso brutaler: Die Kosten für die fossilen Energieträger Öl und Gas kennen, so scheint es, nur noch eine Richtung: Nach oben. Mehrjahresrekorde werden gerissen und Experten schätzen, dass sie auch in absehbarer Zukunft von Gipfel zu Gipfel stürmen werden. Keine schönen Aussichten für die Verbraucher. Was waren das

Anstieg der Preise werden Autofahrer, die auf ihr Auto angewiesen sind, ebenso belastet wie Menschen, die mit fossilen Energieträgern wie Öl und Gas heizen – und das ist noch immer gut die Hälfte aller Deutschen. Die Gründe für den Preisschock an der Tankstelle oder beim Blick auf die Stromabrechnung für das Heizen und Kochen sind vielschichtig. Einerseits sind die Energiespeicher leer, andererseits aber steigt die Nachfrage wieder deutlich an, die während des Lockdowns runtergefahren war. Knappes Angebot hier, hoher Preis da – es gehört zum Einmaleins der Marktwirtschaft, dass in einem solchen Fall die Kosten durch die Decke schießen. Dazu kommt noch ein hausgemachtes Problem: Die Energiewende. Denn weil der Staat den Ausbau der erneuerbaren Energien fördert, um das Klima zu schützen, muss der Bürger dafür in die Tasche greifen, und zwar tief. Zum 1. Januar 2021 wurde die CO2-Steuer um 25 Euro pro Tonne heraufgesetzt. Strom kostet in Deutschland mittlerweile 32 Cent pro Kilowattstunde und wird nach Einschätzung von Experten zeitnah um weitere fünf Cent teurer werden. Denn durch den

Gehört die Energiewende einerseits zu den Gründen für die aktuelle Hochpreissituation, so scheint sie andererseits aber auch der einzige Ausweg, um Deutschland langfristig von den volatilen Weltmarktpreisen für die fossilen Energien unabhängig zu machen. Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien installieren lassen. Auch wenn die Einrichtung zunächst Kosten verursacht, so sparen sie schon mittelfristig und außerdem unterstützt der Staat in vielen Fällen solche Maßnahmen recht großzügig, um auf diese Weise die Energiewende zu fördern. Pech hat dagegen, wer ohne sein Auto nicht zur Arbeit kommt oder wer zur Miete wohnt und dem Preisanstieg hilflos ausgeliefert ist, weil er nicht in der Lage ist, eine neue Heizung zu installieren. Daher fordern manche Politiker sowie Sozialverbände, zumindest die Geringverdiener und Empfänger staatlicher Leistungen durch Zuschüsse zu unterstützen. einerseits zu den Gründen für die aktuelle Hochpreissituation, so scheint sie andererseits aber auch der einzige Ausweg, um Deutschland langfristig von den volatilen

Gehört die Energiewende

Weltmarktpreisen für die fossilen Energien unabhängig zu machen. Denn wenn Deutschland seinen Strom mit Hilfe von Wind und Sonne selbst produzieren kann, muss hierzulande niemand mehr hohe Gas- oder Ölpreise zahlen, weil die Nachfrage massiv steigt und Förderstaaten ihre Lager nicht auffüllen oder ihre Vorräte bewusst zurückhalten, um die Preise zu verteuern. so weit ist, ist es noch ein sehr weiter Weg, und die Jahre 2020 und 2021 haben sogar Rückschläge gebracht. Denn anstelle eines Rückgangs der fossilen Energieträger ist wieder ein Anstieg zu verzeichnen. In den ersten drei Quartalen 2021 lieferten die regenerativen Stromquellen 178 Milliarden Kilowattstunden, die konventionellen dagegen 249 Milliarden. Russisches Gas hat zuletzt die Windkraft als Energieträger Nummer 1 sogar abgelöst und fast die Hälfte des in Deutschland erzeugten Stroms wird mit Erdgas, Kohle und Atomkraftwerken erzeugt. Da aber die Atomkraftwerke demnächst endgültig abgeschaltet werden, drohen weitere Preisanstiege für Strom. Denn wenn nicht bald mehr Strom aus regenerativer Energie erzeugt wird, muss noch mehr aus fossilen Trägern produziert werden. Das ist aber nicht nur schlecht für das Klima. Der Strom aus diesen Quellen wird auch durch die beschlossene Steigerung der CO2-Abgabe weiter verteuert. Allein: Bis es

Umso stärker fällt ins Gewicht, dass zur gleichen Zeit die Energiewende ins Stocken geraten ist, denn der Ausbau der Windenergie ist fast zum Erliegen

Zum 1. Januar 2021 wurde die CO2-Steuer um 25 Euro pro Tonne heraufgesetzt. gekommen. Langfristige und viel zu komplizierte Planungs- und Genehmigungsverfahren, Artenschutz und Bürgerproteste gegen Windräder sorgen dafür. Der Verbraucher muss also die steigenden Energiesteuern zahlen, um die klimafreundliche Energie der Zukunft zu finanzieren, ohne die Möglichkeit zu haben, umzusteigen. Und selbst, wer auf ein klimafreundliches E-Auto umsattelt, dessen Anschaffung immerhin vom Start finanziell unterstützt wird, muss damit rechnen, dass der Strom aus klimaschädlichen Energiequellen stammt. die neue Bundesregierung zum Handeln gezwungen sein wird, um die sozialen Folgen des Preisschocks abzumildern. Andererseits steigt aber auch der Druck, noch mehr für den Klimaschutz zu tun. Die Situation erinnert an ein Paar, das sich eine zu kleine Bettdecke teilen muss – ein Fuß, ein Knie oder eine Schulter liegen immer im Freien und frieren. So bleibt als Fazit: Der Weg zur Energiewende ist holprig und vor allem teuer, aber vermutlich unabwendbar. Denn den anderen Weg, nämlich die emissionslose Atomkraft auszubauen, den andere EU-Staaten gehen wollen, schließt die neue Bundesregierung genau wie ihre Vorgängerin ebenso aus wie laut Umfragen die Mehrheit der Bundesbürger. Möglich ist, dass

bereits beschlossene weitere Erhöhung der CO2-Abgabe auf 55 Euro pro Tonne ab 2025 werden die Kosten nochmals massiv steigen. Nach Berechnungen des Eigentümerverbandes Haus & Grund wird dadurch das Bauen und Wohnen deutlich verteuert. So werden Warmwasser und Heizung für eine 90 Quadratmeter große Wohnung dann zwischen 300 und 600 Euro im Jahr teurer. Benzin würde sich vermutlich alleine durch diese Maßnahme nochmals um rund 7,5 Cent verteuern. Und durch die

auf das Auto angewiesen sind, können auf das Fahrrad oder den Öffentlichen Nahverkehr umsteigen. Hausbesitzer können sich energiesparende, klimafreundliche Menschen, die nicht

Möglich ist, dass die neue Bundesregierung zum Handeln gezwungen sein wird, um die sozialen Folgen des Preisschocks abzumildern.


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EWE – Partner Content 33

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Der Eigenverbrauch rechnet sich immer mehr partner content

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Wer seinen Strom über die eigene PV-Anlage produziert, kann 30 Prozent Kosten sparen, erklärt Andy Satzer, Solar- und Speicher-Experte vom Dienstleister EWE. Die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen hat im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent zugelegt, auch dank verbesserter Technologien, unkomplizierter Montagetechniken und geringerer Anschaffungskosten. Mittlerweile ist ein Quadratmeter Modulfläche günstiger als ein Quadratmeter Parkettfußboden.

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Andy Satzer, Solar- und Speicher-Experte vom Dienstleister EWE

Herr Satzer, in den vergangenen Monaten schien die Sonne ziemlich oft, PV-Anlagen haben also ordentlich produzieren können. Ein Betreiber kann somit seine Stromkosten kräftig reduzieren, oder? In der Tat lässt sich die Stromrechnung etwa um 30 Prozent reduzieren, wenn man seinen Strom über eine PV-Anlage produziert. Wenn die Sonne nicht scheint, muss man allerdings auf Strom aus dem Netz zurückgreifen. Es sei denn, der eigene Solarstrom kann gespeichert werden, dann steht er auch nachts oder an weniger sonnigen Tagen zur Verfügung. Mit einer Kombination aus PV-Anlage und Stromspeichersystem kann der Jahresstrombedarf inzwischen bis zu 70 Prozent gedeckt werden.

Das heißt etwa 30 Prozent des Strombedarfs muss ich aber weiterhin konventionell beziehen? Das ist ein Weg, diesen Bedarf zu decken. Einen anderen bietet EWE mit der myEnergyCloud. Damit teilt man die selbst erzeugte Energie mit anderen Stromproduzenten quasi wie Musik in einer Cloud und macht sich so zu 100 Prozent energieautark. Für die virtuelle Lösung braucht man nur die PV- und Speichertechnik.

„Mit einer Kombination aus PV-Anlage und Stromspeichersystem kann der Jahresstrombedarf inzwischen bis zu 70 Prozent gedeckt werden.“

Wann rechnet sich ein solches System eigentlich? Da sich die Einspeisung von Solarstrom wegen sinkender Vergütung immer weniger lohnt und gleichzeitig die Strompreise für Endkunden tendenziell ansteigen, rechnet sich Eigenverbrauch zunehmend. Als großes Plus sehe ich die ausgereifte PV- und Speichertechnik unserer favorisierten Hersteller. Hinzu kommt, dass eine PV-Anlage und ein Stromspeicher ein Haus aufwerten.

www.ewe-solar.de

Eignet sich ein Stromspeichersystem für jeden? Speicherlösungen sind ideal für Leute, die eine PV-Anlage betreiben oder planen. Jedes System wird passend für die Situation vor Ort und für den persönlichen Energiebedarf zusammengestellt. Entscheiden kann der Kunde dann auch, ob er eine Notstromfunktion haben möchte oder eine Wallbox fürs Laden eines Elektroautos.

Warum treibt EWE die energetische Selbstversorgung seiner Kunden dann so voran? Wir nehmen ganz deutlich wahr, dass bei unseren Kunden ein Bedarf besteht, Energie selbst zu erzeugen und diese auch selbst zu nutzen. Photovoltaik boomt geradezu. Und diese Nachfrage bedienen wir. Wir sehen uns ganz klar nicht nur als den Versorger unserer Kunden. Wir umsorgen sie vielmehr in allem rund um ein energieeffizientes Zuhause. Und dazu gehört auch die Selbstversorgung mit Sonnenstrom. Zudem leisten Speichersysteme einen wichtigen Beitrag für eine klimaneutrale Zukunft. Schließlich ist jede Kilowattstunde Energie aus der Sonne ein Pluspunkt für die Umwelt. Um den Weg für mehr Nachhaltigkeit im Eigenheim noch stärker zu forcieren, wurde Ende 2020 auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) reformiert. Für die meisten Besitzer einer Photovoltaikanlage fällt damit die sogenannte Sonnensteuer weg, also der kleine Teil des selbst verbrauchten Stroms der als Abgabe zu zahlen ist. Zahlen muss man jetzt erst bei einer Anlage ab 30 kWp, nicht wie bisher bei Anlagen ab 10 kWp.

Die gute Nachricht: Da sehr viele Einfamilienhäuser das Potential für Anlagengrößen zwischen 10 und 20 kWp besitzen, fällt diese Steuer jetzt für sie weg. Photovoltaik boomt, dennoch bemängeln Kritiker, dass der Zubau in Deutschland zu langsam läuft, um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen. Ja, das stimmt. Global betrachtet, müssten wir noch viel mehr umsetzen. Im gewerblichen Bereich sind die Hürden größer geworden, auch wenn es hier einen letztjährigen Zuwachs von 22 Prozent gab. Auf dem Privatsektor haben wir nach wie vor eine steigende Nachfrage aus verschiedenen Gründen. Steigende Benzinpreise befördern das Umdenken zu Elektromobilität. Viele E-Autofahrer wollen ihren Strom selbst per PV-Anlage produzieren und speichern. Außerdem gibt es hier viele verschiedene Fördermöglichkeiten. Allerdings ist der Markt für viele Endkunden unübersichtlicher geworden, weil es mehr Wettbewerber gibt. Die Kunden brauchen Orientierung, wer der richtige Partner für sie ist und wen sie auch noch in 20 Jahren ansprechen können.


34 Traumheim

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Volle Ladung, wo sie gebraucht wird batteriespeicherung Batteriespeicher im modernen Wohnen können einen erheblichen Beitrag zur besseren Integration erneuerbarer Energien insgesamt leisten. Text: Theo Hoffmann Foto: Kumpan Electric/unsplash

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kaum, aber allein 25 % des gesamten Stromverbrauchs entfallen auf die privaten Haushalte. Aus diesem Grund spielt dieser Bereich für eine nachhaltigere und kostensparende Energieversorgung eine herausragende Rolle. Im Fokus stehen dabei Heimspeicher, deren Potenzial heute jedoch weitestgehend ungenutzt ist. Denn moderne, smarte Häuser und smarte Wohngemeinschaften wären in der Lage, mit Stromreserven in Heimspeichernetzen weitaus geschickter umzugehen, wenn hier die richtigen Voraussetzungen geschaffen würden. „Den Energieverbrauch senken, an glaubt es

Heute werden Heimspeicher vor allem mit einer PV-Anlage in Verbindung gebracht, um den Eigenverbrauch zu steigern.

Batteriespeicher müssen optimiert werden.

regenerative Energieerzeugung steigern und den Eigenverbrauch selbsterzeugten Stroms auszubauen“, erklärt Dr. Sebastian Heinz von der High Performance Battery Technology GmbH, „sind die Themen des modernen Wohnens, in dessen Zentrum Heimspeicher zukünftig stehen.“ Heute werden Heimspeicher vor allem mit einer PV-Anlage in Verbindung gebracht, um den Eigenverbrauch zu steigern. Dabei können sie deutlich mehr beitragen. Werden sie zwischen den Haushaltsgeräten und dem Stromnetz eingesetzt, können sie unter Erhalt der Geräte den Strom dann aus dem Netz beziehen, wenn er zur Verfügung steht, und dann bereitstellen, wenn er im Haushalt gebraucht wird. Ebenso interessant ist es aber, dass sie auch in Zeiten einer Unterversorgung Strom ins Netz einspeisen, um die Volatilität der Erzeugung, z. B. bei einer Windflaute, netzdienlich auszugleichen. Damit kann der Verbraucher sogar selbst Geschäfte machen, denn über eine aktive Teilnahme an der Strombörse oder der Regelenergie kann er zusätzliche Einnahmen generieren und damit die Energiekosten insgesamt für den Haushalt senken.

smarten Quartieren, dann kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, der für eine nachhaltige Energie-

Sprechen wir von

versorgung ebenso zentral ist: Die Synergieeffekte im Quartier führen dazu, dass der Speicherbedarf im Quartier kleiner ist als die Summe der Speicher, die nötig wären, wenn jeder nur seinen eigenen Speicher einsetzen würde. Das führt allerdings auch zu der relevanten Frage, wie Speicher dimensioniert werden müssen, um solche Speicherziele zu erreichen. Mit dieser Zukunftsfrage setzt sich das aktuelle White Paper „Rightsizing – aber richtig!“ auseinander und spannt den Bogen für den Einsatz von Batteriespeichern über alle Anwendungsfälle bis hin zu industriellen Großspeichern. Die Kombination der Batterieeigenschaften entscheidet darüber, wie groß Speicher tatsächlich sein müssen und wie klein sie werden können. Ein Aspekt, der umso wichtiger wird, je mehr Speicher wir einsetzen. Ansonsten tauschen wir ein Klimaproblem gegen ein Ressourcen- und Entsorgungsproblem bei Batteriespeichern.

noch Voraussetzungen geschaffen werden, denn die eingeschränkte Langlebigkeit und die Entflammbarkeit der aktuellen Batterien sowie eine Regulierung, die das Potenzial von Speichern für die Energiewende noch nicht ausreichend erkannt hat, sind Felder, auf denen es neue Lösungen braucht. Die High Performance Battery Doch dafür müssen

25 % des gesamten Stromverbrauchs entfallen auf die privaten Haushalte. Technology GmbH arbeitet genau daran. Und dafür, dass sowohl das Geschäftsmodell als auch das Design überzeugen kann, wurde sie doppelt nominiert für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022. nicht die Technik wie ein flexibles Rightsizing von Akkus und Batterien allein, das uns hier weiterhilft. Im Fokus steht auch unser täglicher Umgang mit den Ressourcen und eine optimierte Anwendung der Energiespeicher, über die wir verfügen. Es klingt fast paradox und ist doch eine große Verführung, wenn uns immer effizientere Batteriespeicher jetzt und in Zukunft zur Verfügung stehen, wir bei der verbesserten Nutzung dieser Mittel den Verbrauch aber nicht drosseln, sondern wegen geringerer Kosten und stärkerer Belastbarkeit der Speicher auch noch erhöhen. Gesteigerter Bedarf erhöht den Energieverbrauch und auch den Rohstoff bedarf für die Batterieherstellung. Und Letzteres ist nicht immer nachhaltig nachhaltig und sollte daher kritisch überprüft werden. Es ist aber


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Optimale Nutzung von Solarenergie solarenergie Photovoltaikanlagen erzeugen ausschließlich erneuerbaren Strom. Diverse Methoden, wie unter anderem Wärmepumpen, helfen dabei, ihn optimal zu nutzen. Text: Pia Rische Foto: American PublicPowerAssociation/unsplash

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bauen, um somit die CO2-Bilanz des Hauses zu verbessern und das Klima zu schützen, ist längst keine Seltenheit mehr. Genau aus diesem Grund gibt es immer mehr Technologien und Systeme, die dabei helfen sollen, den erzeugten Strom noch sinnvoller zu nutzen. Da nergieeffiziente Häuser zu

Zusätzlich kann ein Stromspeicher dazu beitragen, den Eigenverbrauch der erzeugten Energie zu steigern und das Haus fast ausschließlich mit Solarstrom zu versorgen.

meistens nur ein Teil des produzierten Solarstroms im Haus verbraucht wird, kann die Photovoltaikanlage zusätzlich zu Heizzwecken genutzt werden. Eine Möglichkeit bietet dabei die Installation einer Wärmepumpe. Diese kann eine große Menge an Heizwärme erzeugen. Zusätzlich kann ein Stromspeicher dazu beitragen, den Eigenverbrauch der erzeugten Energie zu steigern und das Haus fast ausschließlich mit Solarstrom zu versorgen. oder Pufferspeicher dazu, die nicht genutzte Wärme zu speichern. Pufferspeicher können, abhängig vom Einsatzort, Trink- oder Heizungswasser enthalten. Tagsüber können Waschmaschinen und Spülmaschinen gerade erzeugten Strom nutzen, um Wasser zu erhitzen. Der Strom wird somit direkt verbraucht. Mithilfe des Speichers kann das Wasser auch über Nacht erhitzt und zum Duschen, Baden oder Spülen verwendet werden. Daneben dienen Wärme-

Um die Wärmepumpe optimal mit der Photovoltaikanlage zu kombinieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann ein intelligentes Stromnetz, also ein intelligenter Stromzähler, dabei helfen

der Wärmepumpe ein Signal zu geben, sobald mehr Strom produziert wird, als benötigt wird. Die Wärmepumpe kann dann mithilfe des Warmwasserspeichers den erzeugten Strom nutzen und die Wärme speichern. Zusätzlich bietet vor allem die Installation weiterer Geräte eine entscheidende Möglichkeit den erzeugten Strom sinnvoll zu verbrauchen. Neben Haushaltsgeräten wie der Spül- oder Waschmaschine, kann auch eine Ladestation für Elektrofahrzeuge, sogenannte Wallboxen, die Eigennutzung des erzeugten Solarstroms erhöhen. Zur effizienten Steuerung des Stroms ist ein intelligentes Energiemanagement sinnvoll, da es an den verfügbaren Solarstrom und den jeweiligen Tagesablauf angepasst werden kann. Somit kann der erzeugte Strom optimal verbraucht werden und im besten Fall den Strom aus dem Netz komplett ersetzen. Menge, die vom erzeugten Solarstrom genutzt werden kann, von verschiedenen Faktoren abhängig. Beispielsweise die Dämmung des Hauses und der Wärmebedarf entscheiden darüber welche Menge benötigt wird. Zudem kann auch der Stromspeicher und dessen Größe Einfluss auf die Allerdings ist die

Der Anteil durch Solarenergie erzeugten Strom steigt immer mehr, 2020 lag er für Deutschland bei neun Prozent.

tatsächlich zur Verfügung stehende Menge an Solarstrom Einwirkungen haben. Generelle Faktoren sind auch die Größe und der Ertrag der Photovoltaikanlage. Faktoren berücksichtigt, kann mithilfe der verschiedenen intelligenten Systeme ein erheblicher Teil des erzeugten Solarstroms genutzt werden. Ein schöner Gedanke ist zudem, dass die Kombination von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen eine nachhaltige und effiziente Möglichkeit ist, den erzeugten Strom zu nutzen, und ganz nebenbei noch die CO2-Bilanz des Hauses zu verbessern! Werden all diese

fakten Solarstrom wird schrittweise genutzt: Zunächst werden Haushaltsgeräte, Wärmepumpe und Elektrofahrzeuge mit Strom versorgt. Übriger Strom wird gespeichert und anschließend mithilfe der Wärmepumpe in thermische Energie gewandelt. Erst wenn alles versorgt ist, wird überschüssiger Solarstrom ins Netz eingespeist!


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Wärmepumpen für die Zukunft heizen

Auch wenn eisige Winter mit klirrender Kälte und Temperaturen unter minus zehn Grad zukünftig in Deutschland kaum noch vorkommen werden – unser Zuhause müssen wir trotzdem mehr als die Hälfte des Jahres beheizen. Bisher wird diese Wärme zum Großteil noch von veralteten und ineffizienten Heizanlagen erzeugt, was zur Folge hat, dass mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs von Privathaushalten für die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser aufgewendet werden muss. Bei Heizungsanlagen, die älter als 20, 30 oder gar 40 Jahre sind, sollte man deshalb über eine Sanierung nachdenken, denn diese spart nicht nur massiv CO2, sondern zeigt sich auch in blanker Münze durch

geringere Heizkosten, zudem steigt der Gebäudewert.

le sehr leise arbeiten und kaum noch als störend empfunden werden.

Text: Katja Deutsch Foto: Graes Magazine/unsplash

Wärmepumpen bestehen aus einer

Um die 14 Millionen alter Heizanlagen im

Bestand müssen in den nächsten Jahrzehnten hierzulande ausgetauscht werden, denn jedes vierte Gerät davon ist zu alt und mehr als zwei Drittel der bestehenden Heizanlagen verschleudern Energie und belasten die Umwelt. Eine umweltschonende und nachhaltige Möglichkeit der Wärmegewinnung ist der Einbau einer Wärmepumpe, der nicht nur bei Neubauten, sondern auch in den allermeisten älteren und alten Wohnungen und Häusern machbar ist. Wird sie vom Fachmann geplant, funktioniert sie selbst in historischen Gebäuden, teilweise auch ohne Flächen- oder Fußbodenheizung. Auch in Reihenhaussiedlungen ist der Einbau von Wärmepumpen möglich, da sie mittlerwei-

Viele Heizkörper sind veraltet und müssen demnächst ausgetauscht werden.

Wärmequellanlage, die ihrer Umgebung die erforderliche Energie entzieht, der eigentlichen Wärmepumpe und dem Verteil- und Speichersystem. Dem Erdreich, der Luft oder dem Grundwasser entzieht die Wärmepumpe Wärme und „pumpt“ diese mittels Strom auf die zum Heizen erforderliche Vorlauftemperatur von 30 bis 55 Grad Celsius. Aus einer Einheit Strom wird ein Vielfaches an Wärme erzeugt – oder aber gekühlt, denn auch das ist bei Wärmepumpen möglich. Besteht der Strom aus erneuerbaren Energien, arbeitet eine Wärmepumpe beinahe CO2-neutral. Der Fachmann wird dabei vorab nicht

nur die baulichen Gegebenheiten und den erforderlichen Energiebedarf analysieren, er wird im Zuge der Sanierung auch alle

Warmwasserleitungen dämmen, denn die Wärmepumpe erzeugt nicht nur eine kuschelig warme Wohnung, sondern auch Warmwasser. Zudem weiß der Fachmann, welche Art von Wärmepumpe genehmigungspflichtig ist. Wer sich für den

Austausch seiner alten Heizung und den Einbau einer Wärmepumpe entscheidet, kann mit stattlichen staatlichen Fördergeldern rechnen: Wird der Antrag vor dem Beginn der Sanierung abgeschickt, kann der Eigentümer 35 Prozent der Investitionskosten erstattet bekommen, unabhängig davon, ob der Einbau im Bestand oder im Neubau erfolgt. Wird dabei eine Ölheizung ersetzt, gibt es sogar 45 Prozent. Dieses Jahr wird in Deutschland bereits die millionste Wärmepumpe installiert. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, wären innerhalb der nächsten zehn Jahre weitere sechs Millionen erforderlich.


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Für wohlige Wärme gibt es viele Varianten heizsysteme Ob Heizkörper oder Flächenheizsysteme: Alle haben ihre Vor- und Nachteile, die vor einem Einbau genau abgewogen werden sollten. Text: Armin Fuhrer Foto: Dan Lefebvre/unsplash

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m in der Wohnung

oder am Arbeitsplatz in der kalten Jahreszeit für angenehme Wärme zu sorgen, stehen heute eine ganze Reihe verschiedenartiger Heizungstypen zur Verfügung. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Heizkörpern und Flächenheizungen. Alle haben ihre Vor- und Nachteile und wer die richtige Wahl treffen möchte, sollte die jeweiligen individuellen Anforderungen berücksichtigen. kaltverformten und rollgeschweißten Stahlblechen in gerippter Bauweise hergestellt und lackiert und pulverbeschichtet. Im Sanitärbereich werden auch Heizkörper aus Stahlrohr eingesetzt. Durchgesetzt haben sich als Typen Konvektoren, Glieder- und Röhrenheizkörper sowie Plattenheizkörper. Konvektoren sind Rohre mit Lamellen, die Wasser führen. Sie sorgen schnell für Wärme und werden daher bevorzugt an solchen Stellen eingesetzt, wo eine möglichst schnelle Erwärmung notwendig ist. Ihr Nachteil besteht darin, dass sie die Luft ziemlich umherwirbeln – und damit auch den Staub. Vielen Allergikern verschafft das Probleme. Dieser Nachteil gilt auch für den Gliederheizkörper, der ebenfalls zum großen Teil wie ein Konvektor heizt. Er ist aus einzelnen Gliedern zusammengesetzt und wird auf Grund seines relativ niedrigen Preises bevorzugt dort eingesetzt, wo in großem Maßstab Wärme erzeugt werden Heizkörper werden aus

muss – also zum Beispiel in Schulen und öffentlichen Gebäuden. Der Röhrenheizkörper besticht wegen seiner großen Flexibilität. Denn er ist anders als der Gliederheizkörper aus Stahlrohren zusammengesetzt, die in zahlreichen Variationen und Zusammensetzungen einsetzbar sind. Außerdem ist er leicht zu reinigen. Den höchsten Wirkungsgrad weist der Plattenheizkörper, auch Flachheizkörper genannt, auf. Er spart rund 30 Prozent an Energie bei gleicher Wärmeleistung ein. Die Wartung der Heizkörper

ist leicht und kann vom Nutzer selbst durchgeführt werden. Das gilt insbesondere für den Fall, dass sich Luft im Heizkörper gebildet hat. Das erkennt man daran, dass diese Stellen kalt bleiben, weil das heiße Wasser nicht mehr zirkulieren kann. Abhilfe ist ganz einfach, denn die Luft kann über das Entlüftungsventil abgelassen werden.

Flächenheizungen unterscheiden sich

von den Heizkörpersystemen dadurch, dass sie die Wärme gleichmäßig über große Flächen abgeben. Sie erzeugen Strahlungswärme, die thermische Energie wird in dem Augenblick, in dem sie auf eine Wand oder auch auf Menschen auftrifft, wirksam. Durch die Strahlungswärme wird eine starke Luftzirkulation vermieden, die viele Menschen als unangenehm empfinden. Gut auch für Allergiker, denn dadurch wird auch das Aufwirbeln von Staub begrenzt. Es wird zwischen der Fußbodenheizung, der Wand- und der Deckenheizung unterschieden. Flächenheizsysteme haben einige Vorteile, weil sie unsichtbar im Boden, in der Wand oder der Decke liegen und daher platzsparend sind. Mindestens

Zahlreiche Heizsysteme können mittlerweile auch digital gesteuert werden.

genauso wichtig sind die geringeren Betriebskosten. Da die Flächenheizung eine größere Fläche zur Wärmeübertragung nutzt, schafft sie bereits mit einer niedrigeren Vorlauftemperatur von lediglich 35 bis 40 Grad eine angenehme Raumtemperatur. Dadurch ist sie für den Einsatz regenerativer Energien bestens geeignet, kann aber grundsätzlich für viele Energiequellen genutzt werden. Bei zunehmend heißen Sommern ist auch eine weitere Eigenschaft interessant, denn Flächenheizungen können nicht nur heizen, sondern auch kühlen. Das wird besonders in Räumen mit einer starken Wärmeentwicklung (zum Beispiel durch Computer) immer wichtiger. Allerdings weist die Flächenheizung auch ein paar Nachteile auf. So benötigt sie eine Weile, bis die gewünschte Wärme sich im Raum breitmacht und bei einer schlechten Dämmung des Gebäudes gibt sie einen nicht unerheblichen Teil ihr Wärme nach außen ab. Außerdem ist eine Sanierung oftmals noch schwierig. Die Fußbodenheizung die schon die alten Römer kannten, ist die heute am häufigsten eingesetzte Flächenheizung. Es gibt unterschiedliche Systeme, so zum Beispiel das Nasssystem, bei dem das Rohrsystem auf oder in einer Dämmplatte mit Nassestrich verlegt wird. Ebenso das Trockenbausystem mit Trockenestrich (bei dieser Variante existieren wiederum einige Untervarianten). Auch gibt es verschiedene Arten der Verlegung. Wandheizungen kommen häufig zum Einsatz, wenn bei der Gebäudesanierung die nachträgliche Verlegung einer Fußbodenheizung nicht möglich ist. Viele Nutzer bevorzugen sie, weil die seitliche Wärmeeinstrahlung wirkungsvoller ist.

Flächenheizungen unterscheiden sich von den Heizkörpersystemen dadurch, dass sie die Wärme gleichmäßig über große Flächen abgeben. Zudem schützen sie vor Feuchte und Schimmel an dafür anfälligen Außenwänden. Ein Nachteil der Wandheizung liegt in der geringeren Fläche, die zur Verfügung steht. Außerdem schränkt sie Gestaltungsmöglichen ein, weil größere Möbelstücke an der Wand die Wärmeentfaltung hemmen. Die dritte Variante der Flächenheizung ist die Deckenheizung, bei der die volle Heizfläche zur Verfügung steht. Sie kann als leicht abgehängte Unterdecke verlegt werden. Sie ist weniger träge als die Fußbodenheizung, wärmt Räume also schneller auf. Sie sollte aber nur in gut gedämmten Gebäuden eingesetzt werden, da sie andernfalls sehr viel Wäre nach außen abgibt. Der Einbau von Flächenheizungen kann von der Bundesregierung mit bis zu 45 Prozent der Investitionssumme gefördert werden.

fakten Für die Verlegung von Flächenheizungen gibt es zwei unterschiedliche Varianten: die Mäander-Verlegung, bei der die Heizrohre wechselweise in parallelen Linien verlegt werden, und die Doppelmäander-Verlegung. Bei dieser Variante wird der Abstand zwischen den ebenfalls wechselweise verlegten Rohren verdoppelt.


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Moderne Fussbodenheizung senkt Betriebskosten und spart CO2 partner content

Im Rahmen eines Neubaus oder einer Sanierung von Bestandsgebäuden werden von den Besitzern viele Kaufentscheidungen getroffen. Die Entscheidung über das richtige Fußbodenheizungssystem wird oft vernachlässigt, ist jedoch das Gewerk, welches wesentlich über die zukünftigen Betriebskosten sowie die Behaglichkeit einer Immobile entscheidet. Das Fußbodenheizungssystem liegt nach Installation unterhalb des Bodenbelages und sollte dort aufgrund der eingeschränkten Revisionierbarkeit langfristig störungsfrei arbeiten. Daher sollte man vor der Kaufentscheidung alle wichtigen Kriterien im Blick haben.

garantiert diffusionsdicht, was eine nahezu unbegrenzte Betriebsdauer sicherstellt. Die Bauzeit ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Hierbei sollte die Installation der Fußbodenheizung die Baumaßnahme nicht verzögern, da eine Bauzeitverlängerung schnell zu Mehrkosten (z. B. Miete) im vierstelligen Bereich führt. Systeme mit schneller Verlegbarkeit verhindern Verzögerung und erhöhen die Handwerkerverfügbarkeit, was in Zeiten von Fachkräftemangel ein entscheidender Vorteil ist. Des Weiteren ist die Berücksichtigung des ökologischen Fußabdrucks von Bedeutung. Hierbei sollte die Kaufentscheidung die Auswirkungen des Produktes über den ganzen Lebenszyklus im Auge behalten.

Doch nach welchen Kriterien sollte das richtige Fußbodenheizungssystem ausgewählt werden? Aufgrund der Langfristigkeit der Investition sind neben den Investitionskosten die Betriebskosten von zentraler Bedeutung. Sie betragen bei einem Einfamilienhaus schnell mehr als 125 € monatlich. Effiziente Fußbodenheizungen kompensieren durch niedrige Betriebskosten den anfänglichen Investitionskostennachteil und helfen langfristig Geld zu sparen. Bei steigenden Energiepreisen erhöht sich der spätere Vorteil spürbar. Ein zweiter Faktor ist die Langlebigkeit. Anders als Kunststoffsysteme sind Kupfersysteme alterungsbeständig und

An genau diesen Punkten setzt das cufix ® Fußbodenheizungssystem an. Die schnell zu verlegende, nachhaltige und hochwertige Flächenheizung aus Kupfer wird von dem auf Wärmetauscher spezialisierten mittelständischen Unternehmen Schmöle GmbH produziert. Kupfer ist ein nachhaltiger Werkstoff, da er nahezu unbegrenzt recycelt werden kann. „Für Schmöle war relativ schnell klar, dass cufix ® gut ins eigene Sortiment passt, da das System Lösungen für die großen Herausforderungen der Energiewende und Fachkräftemangel im Handwerk bietet“, sagt Till Neumann, Geschäftsführer der Schmöle GmbH.

cufix ® kann sehr schnell und kraftschonend verlegt werden. Das bedeutet in Jahren des Fachkräftemangels eine deutliche Reduzierung der Arbeitszeiten und zudem eine gesundheitliche Entlastung der Mitarbeiter. Die cufix ® -Elemente wurden technologisch überarbeitet und werden mit der patentierten Wärmeleittechnologie in Deutschland hergestellt. Anders als „Nur-Rohr“-Systeme werden bei cufix ® die Kupferrohre mittels Wärmeleitblechen mit den Wärmetransferblechen verbunden. Diese optimierte Kontaktfläche bewirkt eine bessere Wärmeübertragung und homogene Verteilung der Wärme in die Fläche und erhöht den Wirkungsgrad der Heizung und sorgt zusätzlich für ein behagliches Raumklima. Diese Technologie wird bereits seit mehr als einem Jahrzehnt in den Bereichen Solarthermie, Klimadecken und bei Wandheizungen eingesetzt. Im Vergleich zu klassischen, handelsüblichen Rohrsystemen ist zudem die elektrische Pumpleistung deutlich reduziert! Das leistungsbedingt mögliche Absenken der Vorlauftemperatur spart zusätzlich Energie und damit auch

CO2, entlastet dadurch das Haushaltsbudget der Bewohner und schont die Umwelt. Nach dem Betrieb kann das System aus Kupfer und Aluminium nahezu vollständig recycelt werden und ist dadurch ressourcenschonend. Das cufix ® System adressiert die wesentlichen Punkte eines modernen Heizsystems und bietet Bauherrinnen und Bauherren ein nachhaltiges und werthaltiges System.

„Aufgrund der Langfristigkeit der Investition sind neben den Investitionskosten die Betriebskosten von zentraler Bedeutung.“

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Bewährte Technik mit höherer Effizienz Mit der patentierten Wärmeleittechnologie WLT® transportieren wir maximale Wärme in die Fläche. Nutzen Sie die cufix®-Vorteile: • nachhaltig: Hohe Energieeffizienz • werthaltig: Langlebig und nahezu vollständig recyclebar • fix: Schnelle Verlegung durch industriell vorgefertigte Elemente

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Zündende Zusammenführung heizsysteme Als größte erneuerbare Energiequelle erweist sich Holzwärme besonders in der kalten Jahreszeit als ideale Komponente einer effizienten Hybridheizung. Text: Kirsten Schwieger Foto: Erik-McLean/unsplash

E

benso vielfältig wie die

Kombinationsmöglichkeiten von Heiztechnologien sind auch die Gründe für das Heizen mit mehr als einer Energiequelle. Schließlich vereinen hybride Heizsysteme die jeweiligen Vorzüge unterschiedlicher Heizsysteme in einer Anlage. Wo eine Technologie Schwächen aufweist, kann eine andere übernehmen. Die Gründe für die Installation oder modularen Aufrüstung einer Hybridheizung sind zahlreich: Die Zentralheizung wird entlastet, Spitzenlasten abgedeckt, die Energiebilanz verbessert oder einfach nur mehr Wohnkomfort erreicht. „Diese neue Art der Hybridheiztechnik ist die klimafreundliche Alternative zu den fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas und kann sowohl im Neuals auch im Bestandsbau zum Einsatz kommen“, betont Christiane Wodtke, Präsidentin des HKI-Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik. Ölheizungen können gut mit erneuerbaren Energien zu einer Hybridheizung erweitert werden – beispielsweise mit einer Solaranlage, Wärmepumpe oder einem Kaminofen. Erst wenn die regenerativ erzeugte Energie nicht ausreicht, springen Gas- oder Ölkessel an. Das spart nicht nur Heizkosten, sondern reduziert auch den Verbrauch fossiler Brennstoffe und schont das Klima. Auch die Kombination von Wärmepumpe und holzbefeuertem

Kaminofen, Heizkamin oder Pelletofen ist möglich – und in der kalten Jahreszeit auch überaus sinnvoll. „Eine Luftwärmepumpe entzieht der Außenluft die vorhandene Wärme und wandelt diese in Heizenergie um. Dabei hängt die Leistungsfähigkeit von der Umgebungstemperatur ab. So muss eine Luftwärmepumpe bei Minustemperaturen mit kalter Luft mehr arbeiten, wobei dadurch die

Noch umweltbewusster und effizienter wird es, wenn die erzeugte Wärme auf Vorrat gespeichert wird.

Effizienz sinkt. An dieser Stelle ist dann der Ofen die perfekte Unterstützung. Das Holzfeuer minimiert somit die extremen Betriebszustände einer Wärmepumpe, reduziert deren Stromverbrauch und beugt zusätzlich einem frühzeitigen Verschleiß der Pumpe vor“, erklärt Wodtke. Das schont das Portemonnaie und erschafft einzigartige Wohlfühlwärme. Noch umweltbewusster und effizienter

wird es, wenn die erzeugte Wärme auf Vorrat gespeichert wird. Dafür benötigt der Ofen eine sogenannte Wassertasche, die mit einem zentralen Pufferspeicher verbunden ist. Sobald das Ofenfeuer brennt, erwärmt sich automatisch auch das Wasser in der Wassertasche, welches

Die Gründe für die Installation oder modularen Aufrüstung einer Hybridheizung sind zahlreich. dann in den Pufferspeicher eingespeist wird. So kann die im Kamin erzeugte Wärme für die Behebung des gesamten Hauses und die Trinkwassererwärmung genutzt werden, während das Kaminfeuer zugleich den Aufstellraum erwärmt. Der Kaminofen kann mit Scheitholz, Holzbriketts oder sogar vollautomatisch mit Holzpellets befeuert werden. „Moderne Kamin- und Pelletöfen sind energieeffizient, können emissionsarm betrieben werden und sind hervorragend geeignet in hybriden Systemen“, summiert HKI-Präsidentin Wodtke. Ein Pufferoder Wärmespeicher ist auch das zentrale Herzstück einer modernen, hybriden Gas- oder Öl-Brennwertanlage. Neben wasserführenden Kaminöfen kann er auch durch die Energie einer Solaranlage oder Wärmepumpe gespeist werden.

fakten

Sowohl Gas- als auch

Vor der Installation eines Heizsystems sollte eine Energieberatung bzw. ein Check der

Die fachmännische Planung und Installation ist für eine effiziente Hybridheizung unabdingbar. Empfehlenswert ist eine Energieberatung durch einen zertifizierten Energieberater oder ein HeizungsCheck durch den Installateur. Ein detailliertes Angebot und eine nachvollziehbare Amortisationsrechnung, inklusive der Option auf Fördergelder, sollten als Entscheidungsgrundlage dienen.

Heizung stattfinden. ANZEIGE – ADVERTORIAL

Schlanke Linie und ansprechendes Design – der Pelletofen Boreas Das umweltschonende Heizen mit Pellets ist eine zukunftsorientierte Technologie. Kostengünstig, hoher Wirkungsgrad, niedrigste Emissionen und modernster Bedienkomfort sind hier die Stichworte. Aufgrund dieser vielen Vorteile gibt es zwei Zielgruppen. Zum einen jene, die ein Kaminfeuer bereits schätzen und einfach mehr bequemes Handling wünschen. Zum anderen sind es junge Familien, die sich zum ersten Mal eine Immobilie anschaffen. Diese technikaffine Generation möchte zeitgemäße Wärme, die regenerative Brennstoffe nutzt und am besten auf Knopfdruck steuerbar ist. Der Markt wächst daher seit Jahren, klar, dass Oranier hier sich kompetent positioniert. Boreas: Ausgezeichnet mit dem Award, der Erfolge sichtbar macht

Exemplarisch für die Innovationskraft von Oranier ist der Boreas – prämiert mit dem „German Design Award 2021“. Preisgekröntes Design und perfekte Funktionalität, so die hochkarätig besetzte internationale Jury, gehen hier eine einzigartige Verbindung ein. Die elegante Frontpartie besteht aus einer dezent schwarzen Tür mit großer Sichtscheibe, welche zu drei Seiten von einer Rahmung umschlossen ist. Hierfür stehen die vier attraktiven Trendfarben Schiefer, Marmor, Seidenweiß oder dunkel-

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braunes Korten aus dem modernen Material „Sintered Stone“ zur Auswahl. Der faszinierende Werkstoff ist ein Verbund aus Stein und Harz. Extrem kratzfest, hygienisch und leicht zu reinigen. Besonders schön: Der Pelletofen hat eine geringe Tiefe und erinnert mit seiner eckigen Form an einen schmuckvollen Schrank. Mit einer Heizleistung von 2 bis 8 kW eignet er sich für unterschiedliche Wärmeansprüche. Der extragroße Tank sorgt dabei für bis zu 51 Stunden Heizkomfort. Wie alle Pelletgeräte von Oranier ist er per WiFi-App steuerbar. Die automatische Brennertopf-Reinigungsfunktion, eine temperaturabhängige Leistungsregelung, Nachtabsenkung, die Programmierung von Schaltzeiten und ein elektronisch gesteuertes Konvektionsgebläse runden den Boreastechnisch ab. Keine Frage des Standorts: Clever heizen mit der SmartCon-App

programmieren – alles mit einem Fingerwisch sowohl per Smartphone als auch per Tablet. Sehr praktisch: Die App-Steuerung kann nicht nur zu Hause, sondern auch von unterwegs bedient werden. Damit ist der Ofen schon an und die Wohnung gemütlich warm, wenn man zur Tür reinkommt. Und wer bereits einen Pelletofen von Oranier besitzt, kann ihn mit dem cleveren System nachrüsten.

Bleiben wir beim Komfort: Die Pelletgeräte von Oranier verfügen über eine Brenndauer zwischen 40 und 60 Stunden, bevor der Tank nachgefüllt werden muss. Mit der neuen SmartCon-App lassen sich alle Funktionen sicher und bequem steuern. Anschalten, Ausschalten, Temperatur auf den Punkt regeln oder Schaltzeiten

Weitere Informationen finden Sie unter: www.oranier.com


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Der Kaminofen LIMA iQ+ ist drehbar und in verschiedenen handgefertigten Keramiktexturen erhältlich.

Die neue Generation Kaminöfen:

Geringste Emissionen dank innovativer Technologie Das intelligente Feuer. Kaminöfen mit iQ Technologie Ein Kaminofen-Feuer so sauber abbrennen zu lassen, dass kaum Emissionen entstehen und die höchsten Ansprüche an Umweltverträglich erfüllt werden – das war die Vision des Kaminofenherstellers HASE und des Fraunhofer Institut für Bauphysik. Der Schlüssel des Erfolgs liegt darin, dem Feuer auf Basis einer intelligenten Software und automatisierten Lüftungsklappen in jeder Verbrennungsphase die idealen Bedingungen zu geben. Für eine saubere und effiziente Verbrennung in einem Kaminofen sind neben der Qualität des Kaminofens, des Schornsteins und des Brennstoffs zwei Faktoren besonders relevant: die korrekte Sauerstoffzufuhr und die Höhe der Temperatur im Feuerraum. Die innovative iQ Technologie des Kaminofenherstellers HASE und des Fraunhofer Institut für Bauphysik regelt mit Hilfe einer intelligenten Software, eines Sensors im Brennraums und automatisierter Sauerstoffzufuhr beides und sorgt so dafür, dass sich die Emissionen extrem reduzieren. So funktioniert die Technik Die iQ Technologie analysiert über einen Sensor sekundengenau die Temperatur im Brennraum. Ein Mikrocontroller wertet die Daten aus und

regelt über vollautomatisierte Lüftungsklappen die verschiedenen Luftströme im Ofen. Das ausgeklügelte Zusammenspiel von Scheiben-, Rost- und Rückwandluft versorgt das Feuer bedarfsgerecht mit Sauerstoff. Während des Anzündevorgangs wird beispielsweise mehr Luft gebraucht als in der Glutphase nach dem Abbrand. Die Luftschieber werden dazu über Stellmotoren automatisch weiter geöffnet oder gedrosselt – von Hand wären über 200 Einstellungen pro Abbrand nötig, um die Präzision der Technik nachzuahmen.

Funktionsgrafik der iQ Technologie

Wird Holz zu früh oder zu spät nachgelegt, steigt die Schadstoffmenge im Abgas. Per App und im Ofenkörper wird auf die richtige Zeitspanne aufmerksam gemacht. Die Software lernt: Die Witterung, geographische Besonderheiten und die Schornstein-Situation werden berücksichtigt. Die iQ Technologie geht auf geographische Besonderheiten, spezielle Schornstein-Situationen oder aktuelle Witterungsverhältnisse ein, die das Kaminofen-Feuer stören könnten. iQ bemerkt, ob zu viel oder zu feuchter Brennstoff aufgegeben wurde. Die Luftströme werden entsprechend angepasst und über eine App wird sekundengenau Rückmeldung über die Brennqualität des Feuers gegeben.

Die App zum Ofen Die zugehörige App informiert sekundengenau über die Brennqualität des Ofens. Sie zeigt die Performance des Feuers in Bezug auf das Emissionsverhalten und die Energieeffizienz an. Die App weist auf den perfekten Zeitpunkt zum Holz nachlegen hin, gibt Tipps zum Anfeuern und hält die Bedienungs- und Montageanleitung sowie die Seriennummer des Ofens bereit. Die notwendige Software im Ofen ist in einem Mikrocontroller integriert, der über ein Netzteil mit Strom versorgt wird. Die einfache Bedienung erfolgt über ein Frontpanel, das hinter der Aschefachklappe angebracht ist. Das iQ Upgrate. Kaminöfen zertifiziert mit dem Blauen Engel HASE iQ+ ergänzt die iQ Technologie um eine katalytische Technik. Diese Kombination sorgt dafür, dass die strengen Prüfkriterien des Umweltzeichens „Blauer Engel“ konstant in jeder Phase der Verbrennung erfüllt werden. Die gesamte iQ+ Technik steckt bei Hase Kaminöfen im Ofenkörper. Es sind deshalb keine zusätzlich zu installierenden Komponenten erforderlich, wie etwa Staubabscheider in der Schornstein.

Die Kaminöfen mit HASE iQ-Technologie: LHASA iQ, SILA iQ, LIMA iQ, SILA PLUS iQ.


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Nachhaltig und sicher mit Holz heizen heizen Von Urzeiten an beschäftigte sich der Mensch damit, Feuer in die eigene Behausung zu holen. Die Kunst bestand stets darin, die Flammen beherrschbar zu machen. Während frühzeitliche Feuerstellen eher an Lagerfeuer erinnern, entwickelten sie sich mit den steigenden Komfortansprüchen der Bewohner zu fest installierten Feuerstätten. Text: Alicia Steinbrück Foto: Timothy Eberly/unsplash

Schornsteinsysteme gelangen heute die Rauchgase sicher nach außen. Sichtscheiben aus Glaskeramik erlauben den ungetrübten Blick auf das lodernde Feuer. Runde, gewinkelte sowie drei- bis vierseitige Scheiben ermöglichen die Sicht von mehreren Seiten auf die Feuerstelle – perfekt für offen gestaltete Wohnräume, die oft die Küche und den Essbereich mit einbeziehen. Über technisch ausgefeilte

nachhaltiges Heizen mit Holz. Design und Funktion sind

fast keine Grenzen gesetzt. Sie können mit einem Kamin das Wohnzimmer erwärmen, ihn an die Heizung anschließen, das gesamte Haus beheizen oder einfach nur die Flammen beobachten – ein Ofen als Lagerfeuer-Ersatz.

Der Schornstein ist quasi

der Motor der Feuerstätte. Unabhängig davon, ob ein Schornstein bereits vorhanden ist, nachträglich errichtet werden soll oder bei einem Hausneubau eingeplant wird. Er sorgt dafür, dass Verbrennungsgase sicher abgeführt werden und ein emissi-

onsarmer Betrieb möglich wird. Dafür ist es notwendig, Schornstein und Feuerstätte aufeinander abzustimmen. Damit ein Feuer ordentlich prasselt, benötigt es Sauerstoff, welcher über die Verbrennungsluft zugeführt wird. Diese wird in der Regel dem Aufstellraum entnommen. Über einen Regler wird die Luftmenge so eingestellt, dass das eingelegte Holz möglichst sauber und vollständig abbrennt. Hierbei spricht man von einem raumluftabhängigen System. Dieses System kann bei

undichten Bestandsgebäuden in Einsatz kommen. Wird ein Gebäude saniert oder es kann

nicht ausreichend Frischluft durch Fugen, Ritzen und Undichtigkeiten in den Aufstellraum nachströmen, würde der Unterdruck des Schornsteins nicht ausreichen, um genügend Verbrennungsluft zu generieren.

Damit ein Feuer ordentlich prasselt, benötigt es Sauerstoff, welcher über die Verbrennungsluft zugeführt wird.

Wo ein Feuer brennt, möchte man verwei-

len und sich entspannen. Auf fast magische Art und Weise ziehen uns die flackernden Flammen in den Bann. Schnell ist der Alltagsstress vergessen. Wie in alten Zeiten versammeln sich um eine Feuerstelle im Haus auch heute Familien, gute Freunde, alte und junge Menschen. Sie sorgt dabei für Gemütlichkeit, Wohlbefinden und Harmonie. Die Faszination für das lodernde Flammenspiel ist ungebrochen. Und dennoch werden viele moderne Häuser heutzutage ohne Schornstein geplant, da ein Heizungssystem vorgesehen ist, das keinen Schornstein benötigt. Kurzfristig betrachtet spart man Baukosten, langfristig verbaut man sich im wahrsten Sinne des Wortes die Zukunft für

Ein Kamin im Wohnbereich sorgt für Harmonie, Wohlbefinden und Gemütlichkeit. ANZEIGE – ADVERTORIAL

Ein unschlagbares Duo: Holzfeuer und Wärmepumpe In Neubauten werden immer häufiger Wärmepumpen installiert. Einziger Makel: Bei niedrigen Temperaturen sinkt ihre Effizienz. Der niederbayerische Premiumhersteller BRUNNER bringt mit der BWP 4/14 green nun ein neues Gerät auf den Markt, das mit umweltfreundlichem Kältemittel arbeitet und mehr Leistung bei niedrigeren Kosten liefert. In Kombination mit einer wassergeführten Holzfeuerstätte stellt das eine einzigartige Lösung dar.

Eine Luft-Wärmepumpe entzieht der Außenluft thermische Energie, wandelt sie in Heizenergie um und speist sie in das Gebäudeheizsystem. Das ist CO2-neutral und umweltfreundlich. Am höchsten ist der Wirkungsgrad bei Außentemperaturen zwischen zwei und 15 Grad Celsius. Ist es kälter, nimmt die Effizienz ab. Wird es also richtig kalt im Winter, ist eine Wärmepumpe allein nicht sinnvoll, da sie zum Stromfresser werden kann. Damit das Gebäude nicht auskühlt, schaltet sich ein elektrischer Heizstab ein, der die fehlende Wärmeenergie für Wasser und Heizung liefert – und dafür wird viel Strom benötigt, der teuer ist. Einzigartige Systemlösung Damit eine Wärmepumpe bei frostigen Außentemperaturen nicht Unmengen an Strom verbraucht, bietet sich die Kombination mit einer wassergeführten Holzfeuerstätte an, um Belastungsspitzen zu reduzieren. Eine bislang einzigartige Lösung: Durch ein intelligentes, elektronisch gesteuertes System gibt die Wärmepumpe über sinkende Effizienz aufgrund niedriger Temperaturen Auskunft. Eine Display-Steuerung im Wohnraum gibt dann Anweisung, den wasserführenden Ofen

Clever kombiniert und weltweit einzigartig – die Wärmepumpen-Ofenkombination von BRUNNER. oder Kamin einzuheizen. So wärmt die Feuerstätte das Wasser für das Heizsystem auf, speist dieses in einen Pufferspeicher ein und sorgt damit auch an frostigen Tagen für ein konstantes Heizlevel. Die Wärmepumpe wird entlastet, da die gesamte Heizlösung hydraulisch und reglungstechnisch perfekt aufeinander abgestimmt ist. Mit dieser cleveren Kombination verlängert man die Lebenszeit der Wärmepumpe und erhält zusätzlich das besondere Ambiente eines Holzfeuers.


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Wenn das Feuer im Ofen lodert und wenig Geld verbrennt partner content

Das Heizen mit Pellets liegt im Trend, denn es ist klimafreundlich, kostengünstig, pflegeleicht und außerdem noch nachhaltig, wenn man ein paar Kriterien im Auge behält. Gerade in Zeiten dramatisch steigender Energiepreise hat die Stunde des ohnehin schon immer beliebter werdenden Pelletofens geschlagen. Während Gas- und Strom-Preise kontinuierlich steigen und Besserung kaum in Sicht ist, bleiben sowohl der Erwerb und Unterhalt eines Pelletofens als auch das Brennmaterial vergleichsweise günstig. Außerdem gibt es vom Bundesamt für Wirtschaft aktuell bis zu 45 % Fördergelder. Sollte man sich für eine Pelletheizung in Verbindung mit Photovoltaik entscheiden, steigt die Förderung sogar auf bis zu 55 %. Hinzu kommt der hohe Komfort, den moderne Pelletöfen mit sich bringen. Sie sind bequem zu bedienen und zu pflegen. Im Vergleich zu einem Kamin, der rußt und staubt und hohe Anforderungen an Schornsteine stellt, ist der Pelletofen unschlagbar sauber, denn es fallen nur 0,7 % der Rohmasse als Asche an. Und er ist im direkten Vergleich zu Öl und Gas tatsächlich 30 % günstiger. Hinzu kommt, dass Pellets von der Energiesteuer befreit sind, keine CO2-Preisung erfahren und lediglich 7 % Mehrwertsteuer haben. Der vollautomatische Pelletofen startet auf Knopfdruck und verbraucht dabei nur minimale Strommengen. Ein supereffizienter Pelletofen hat ein Energielabel von sage und schreibe A+. „Idealerweise entstehen bei der Verbrennung von Holzpellets nur Kohlendioxid, Asche und Wasser“, wirbt

auch das Umweltbundesamt für diese Form des Heizens. „Dieses Kohlendioxid trägt nicht zur Erderwärmung bei, da nur so viel Holz verbrannt wird, wie nachwächst – denn dann binden nachwachsende Bäume und Sträucher das bei der Verbrennung entstandene Kohlendioxid.“ Mit Hilfe von Warmluftkanalisierung kann man Pelletöfen auch über zwei Etagen heizen lassen und man kann den Ofen als Unterstützung ans Warmwassersystem anschließen. Ab und an muss der Pelletofen zwar mal von einem Fachmann gewartet werden, aber das ist meist kein großer Aufwand und ist, um es nochmal deutlich zu sagen, mit wenig oder gar keinem Dreck verbunden. Zum Reinigen eines Pelletofens benötigt man einen Aschesauger, der mit einem Filter in einem Blechkanister ausgestattet ist und leicht zu säubern ist. Selbst bei starkem Gebrauch, sind die Reste der Pelletverbrennung aber verschwindend gering. Äußerlich ähneln die freistehenden Pelletöfen mit Ihren großen Sichtscheiben konventionellen Kaminöfen und lösen sofort ein Gefühl von Gemütlichkeit aus. Genauso hoher Beliebtheit erfreuen sich aktuell auch

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die Pelletzentralheizungen, welche platzsparend im Keller installiert sind und das gesamte Haus mit Wärme und Warmwasser versorgen. Nachhaltig ist diese Heizform nicht zuletzt auch bei der Pelletherstellung. Es ist durchaus ein überraschender Wert, dass 95 % des Rohmaterials aus Sägespan-Resten besteht. Ein Material, das für andere Branchen kaum verwertbar ist und auf diese Weise quasi recycelt wird. Bei der Auswahl und dem Kauf von Pellets, die in Säcken oder als Schüttware angeliefert werden können, sollte man aber immer auf die Qualität achten und zertifizierte Holzpellets nach ENplus A1 kaufen. Hiermit ist ein störungsfreier Betrieb gewährleistet. Außerdem ist es natürlich ratsam, möglichst Pellets aus der eigenen Region zu kaufen, damit lange Transportwege vermieden werden. Führende Anbieter solcher Holzpellets wie zum Beispiel die Firma „best:Pellets“ haben ihre Lager- und Transportlogistik regional optimiert, damit die Lieferung direkt vor die Haustür auf kürzestem Weg erfolgt. Dafür nutzen sie eine moderne eigene Fahrzeugflotte mit Spezialfahrzeugen, die alle mit On-Board-Wiegesystem sowie einer Staubabsaugung ausgerüstet sind.

Für Schüttgüter bietet best:Pellets zusätzlich das exklusive Veredelungsverfahren „PowerPlus“ an. Dabei werden die Holzpellets direkt beim Einblasen mit einem dünnen Schutzfilm aus Pflanzenöl überzogen, wodurch bis zu 95 % weniger Staub beim Einblasen entsteht. Des Weiteren haben die Pellets noch eine bessere Fließeigenschaft, wodurch der Lagerraum optimal ausgenutzt wird und Fördersysteme leichtgängiger arbeiten.

„Gerade in Zeiten dramatisch steigender Energiepreise hat die Stunde des ohnehin schon immer beliebter werdenden Pelletofens geschlagen.“


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Heizungsmodernisierung, warum warten? heizungsanlagen Wer mit einer modernen Anlage heizt, schont sein Portemonnaie und im besten Fall auch die Umwelt. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: ri/Pixabay

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und 40 % der

Energie in Deutschland wird in Gebäuden verbraucht, 85 % davon entfallen auf Heizung und Warmwasser. Und dennoch arbeiten rund 75 % der hiesigen Heizungsanlagen ineffizient. Das zeigen die Zahlen des Spitzenverbands der Gebäudetechnik (VdZ) im Jahr 2018. Doch die meisten Eigenheimbesitzer nehmen eine Sanierung nicht in Angriff, solange ihre Heizungsanlage noch funktioniert. Dabei

Mit einer Hybridheizung senkt man nicht nur die Energiekosten, sondern erhöht auch die Unabhängigkeit bei der Wärmeversorgung, eine echte Win-win-Situation!

verbrauchen technisch veraltete Heizungen im Vergleich zu modernen Systemen zwischen bis zu 40 % mehr Energie. Optimierung lassen sich jedoch auch bei älteren Anlagen Einsparpotenziale realisieren. Die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, neue Thermostatventile, ein Pumpentausch oder eine Rohrleitungsdämmung sorgen meistens schon nach kurzer Zeit für geringere Heizkosten und mehr Wohnkomfort. Durch eine professionelle

neue Heizungsanlage zulegt, hat die Qual der Wahl. Wird die alte Heizung gegen einen modernen Öl- oder Gas-Brennwertkessel getauscht, ist es ratsam, damit einhergehend das gesamte Heizsystem optimal einstellen zu lassen. Eine zukunftsweisende Kombi: Brennwerttechnik und Solarthermie. Denn Brennwertkessel lassen sich problemlos mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung kombinieren. Eine Pelletheizung ist ebenfalls mit einer Solaranlage kombinierbar. Bei den Holzpellets handelt es sich um einen nachwachsenden Rohstoff, der nahezu CO2-neutral verbrennt. Wird Wer sich eine

ein Holzpelletkessel als Zentralheizung genutzt, reicht seine Wärme meistens aus, um ein ganzes Gebäude mit Heizwärme und Warmwasser zu versorgen. Pellet-Zentralheizungen erreichen einen hohen Wirkungsgrad von über 90 % – bei geringen Abgaswerten. die Wärmepumpe als die wichtigste Heiztechnologie für eine klimaschonende Wärmeversorgung. Denn Wärmepumpen beziehen rund 75 % der Energie zum Heizen aus der Luft, dem Erdreich und dem Grundwasser. Zudem sind Wärmepumpen das einzige Heizsystem, das die Raumtemperatur im Sommer auch absenken kann. Dass Wärmepumpen für den Altbau ungeeignet sind, stimmt übrigens nicht mehr. Längst wurden Konzepte und Anlagen entwickelt, die einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe auch in den meisten un- oder teilsanierten Bestandsgebäuden gewährleisten. Viele Experten betrachten

Energieeffizient sind auch Blockheiz-

kraftwerke. Sie erzeugen nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Das Prinzip dahinter ist die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Für Ein- und Zweifamilienhäuser

Durch eine professionelle Optimierung lassen sich auch bei älteren Anlagen Einsparpotenziale realisieren.

Wird ein Holzpelletkessel als Zentralheizung genutzt, reicht seine Wärme meistens aus, um ein ganzes Gebäude mit Heizwärme und Warmwasser zu versorgen. sind Mikro-BHKWs geeignet, in denen Öl, Gas oder Pellets verbrannt werden können. Sie reichen normalerweise aus, um ein Haus komplett mit Heizenergie zu versorgen und aufs Jahr gerechnet bis zu 80 % des Strombedarfs zu decken. Die Hybridheizung kombiniert die

Vorteile verschiedener Energieträger und Heizsysteme – also einen Brennwertkessel mit einer Solaranlage, einer Einzelfeuerstätte oder einer Wärmepumpe. Die Wärme wird auf Vorrat gespeichert. Mit einer Hybridheizung senkt man nicht nur die Energiekosten, sondern erhöht auch die Unabhängigkeit bei der Wärmeversorgung, eine echte Win-win-Situation!


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Flüssiggas – eine wertvolle, klimaneutrale Alternative partner content

Steigende Energiepreise, das Klimaschutzgesetz oder Feinstaubdiskussionen: Der Heizungsmarkt befindet sich im Umbruch – das bemerken auch die Endverbraucher. Bundesweit gibt es in Deutschland derzeit noch circa 5,8 Millionen veraltete Ölheizungen, die für einen hohen CO2-Ausstoß sorgen. Effiziente und umweltschonende Alternativen wie Solarenergie, Wärmepumpen oder Holzpellets bieten eine Lösungsmöglichkeit, sind jedoch nicht für jeden Haushalt geeignet. Eine praktische Möglichkeit mit zahlreichen Vorteilen ist das Heizen mit Flüssiggas. Ein Multitalent mit vielen Vorteilen Flüssiggas gilt als echter Allrounder und kann vielfältig im Haushalt eingesetzt werden, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. • So kann der Energieträger beispielsweise beim Kochen oder bei der Warmwasseraufbereitung verwendet werden. • In puncto Heizen überzeugen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten – so lassen sich Brennwertheizungen, Wärmepumpen oder auch Hybrid-Heizungen mit Flüssiggas betreiben. Mithilfe eines Mini-Blockheizkraftwerks kann es sogar zur Stromerzeugung genutzt werden. • Insbesondere im ländlichen Raum ist Flüssiggas eine interessante Lösung für die Energieversorgung: Der Energieträger ist flexibel, nicht leitungsgebunden und kann per Lkw überall hin geliefert und somit praktisch an jedem Standort eingesetzt werden – auch dort, wo es keinen Erdgasanschluss gibt.

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Wer mit Flüssiggas heizt, schafft zusätzlich Platz in den eigenen vier Wänden, weil ein spezieller Raum für Heizung und Tank überflüssig wird, denn die Behälter lagern ober- oder unterirdisch auf dem Grundstück. Zusätzlich punktet Flüssiggas mit hohen Wirkungsgraden und damit vergleichsweise niedrigen Kosten. Durch moderne Brennwerttechnik kann das Maximum an Energie herausgeholt und der Verbrauch gesenkt werden. Genau diese Faktoren machen Flüssiggas zu einer langfristig wirtschaftlich attraktiven Alternative. Und auch in Gasflaschen stellt Flüssiggas einen idealen Begleiter dar, denn es ist einfach und sicher zu transportieren und direkt einsetzbar: Zum Beispiel beim Grillen im Garten oder beim Camping in der Wildnis.

Emissionsschonenden Wechsel wagen Auch Klimaschutz und Flüssiggas schließen sich nicht aus – im Gegenteil. Bereits heute lassen sich mit dem Einsatz von Flüssiggas im Gebäudebestand messbare Erfolge bei der Reduktion von CO2-Emissionen erzielen. Zusätzlich zu den Einsparungen, die eine Heizungsmodernisierung mit sich bringt, verzeichnen mit Flüssiggas betriebene Heizungen im Vergleich zu Heizöl-Anlagen einen um 15 Prozent geringeren CO2-Ausstoß. Durch die Kombinationsmöglichkeiten mit erneuerbaren Energien lässt sich dieser Effekt noch steigern. Doch nicht nur der CO2-Ausstoß ist geringer: Auch die Feinstaub- und Schadstoff belastung fällt deutlich geringer aus. Flüssiggas darf, da es gasförmig ist und somit nicht ins Erdreich eindringt, auch in ökologisch sensiblen Regionen, wie beispielsweise Wasserschutzgebieten, eingesetzt werden.

Für einige Energieversorger ist es damit aber noch nicht getan: Beispielsweise unterstützt der Flüssiggasanbieter PROGAS zahlreiche internationale Klimaprojekte, reduziert den eigenen ökologischen Fußabdruck und engagiert sich darüber hinaus bei diversen Baumpflanzaktionen in Deutschland. Dadurch beziehen die Kunden zu 100 Prozent klimaneutralisierte Energie – ohne Aufpreis. Für dieses Engagement ist PROGAS erst kürzlich mit dem Siegel „Umweltchampions“ des F.A.Z.-Instituts ausgezeichnet worden. Neue Möglichkeiten nutzen Eine Umstellung auf eine moderne Flüssiggas-Lösung lohnt sich daher aus mehreren Gründen: Von den eingangs erwähnten 5,8 Millionen deutschen Ölheizungen befinden sich etwa drei Millionen davon in Haushalten, die nicht an das Erdgasnetz angeschlossen sind. Würde in diesen Wohngebäuden

eine zeitnahe Umstellung auf eine Flüssiggasbetriebene Heizung stattfinden, könnten jährlich etwa vier Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, so eine Analyse der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH. Aber auch finanziell ist ein Wechsel attraktiv: Wer seine in die Jahre gekommene Ölheizung durch eine moderne Flüssiggas-Versorgungsanlage ersetzt, profitiert von staatlichen Förderungen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt die verschiedensten Einzelmaßnahmen aus dem Bereich „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)” mit großzügigen Zuschüssen. Damit Heizungsmodernisierer bei mehr als 6.500 Förderprogrammen den Durchblick behalten, übernimmt der Dortmunder Flüssiggasanbieter PROGAS beispielweise mit einem eigenen Fördergeld-Service den gesamten Prozess der Fördergeldbeschaffung.


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fakten Jochen Schropps liebste Wintersportart ist Schlittenfahren. Drinnen macht es sich der Schauspieler und Moderator in der dunklen Jahreszeit am liebsten auf dem Sofa mit der DVD-Trilogie Bridget Jones oder dem Herzfilm Notting Hill gemütlich. Bei Kelly Clarksons „Underneath the Tree“ kommt dann unweigerlich Weihnachtsstimmung auf.

Jochen Schropp:

Hygge durch den Winter ANZEIGE


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Fragen an Thomas Peeters

großes interview Jochen Schropp verrät, wie er gut durch die dunkle Jahreszeit kommt. Und welche Rolle Vanillekipferl und Südafrika dabei spielen. Text: Kirsten Schwieger Foto: Nils Schwarz

M

it der Zeitumstellung kann Jochen Schropp sich so gar nicht anfreunden. Trotzdem liebt der beliebte Schauspieler und Moderator den Herbst. „Allerdings nur den goldenen. Wenn die Bäume ihr Laub lassen und es früh dunkel wird, sehne ich mich relativ schnell nach Wärme und Sonne“, gesteht der gebürtige Hesse. Bis er sich aber Mitte Dezember wie die Zugvögel gen Süden verabschiedet, macht es sich Wahlberliner zu Hause richtig gemütlich. „Ich liebe es, Duftkerzen oder meinen Diffusor mit ätherischem Öl anzumachen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Dazu gehören natürlich auch leckere Suppen, Eintöpfe und viel Wurzelgemüse. Spieleabende und Glühwein inklusive“, verrät der 42-Jährige.

Klingt nach jemanden, der das skandi-

navische „Hygge“-Mindset zu kultivieren versteht. „Ja, Hygge bedeutet für mich Zufriedenheit, Liebe und Gemütlichkeit. Weich fallen, aufgefangen werden, gemeinsam lachen“, erläutert der glücklich Liierte.

Da er beruflich viel unterwegs ist, freut er sich immer, wenn er in seiner Berliner Wohnung sein kann. Auf seiner riesigen, lindgrünen Samtcouch kann er am besten entspannen und vom Alltagsstress herunterkommen. Dort und in der Natur. „Mein Partner und ich haben unweit von Berlin ein Grundstück gekauft. Auch wenn da bisher noch kein Tiny Haus steht, das wir planen zu kaufen, ist die Schorfheide schon jetzt ein Sehnsuchtsort für mich. Wald und Natur beruhigen mich immens“, gesteht der vielbeschäftigte Entertainer.

gesteht Schropp. Seit drei Jahren besitzt der von Fernweh Übermannte dort ein fast 150 Jahre altes, viktorianisches Stadthaus. Aufwändig und mit viel Geschmack restauriert hat er sich dort einen weiteren Sehnsuchtsort geschaffen. Hygge auf Südafrikanisch.

Und wie es sich

für einen Hygge-Experten gehört, frönt Schropp ausgiebig und genussvoll vorweihnachtlichen Ritualen. „In der Vorweihnachtszeit treffen wir uns immer zum gemeinsamen Plätzchen backen. Das Vanillekipferl-Rezept meiner Mutter gelingt immer und wird von allen Testessern als das beste der Welt gesehen“, berichtet er und ergänzt: „Außerdem zieht es mich mindestens einmal im Jahr auf einen Weihnachtsmarkt. Ich liebe die kulinarischen Angebote und einen Becher Glühwein mit Schuss. An einem trockenen eiskalten Wintertag ist das ein wunderbarer Treffpunkt mit Freunden.“

In seinem Beanbag auf

Doch so gemütlich und

Ob es zu Weihnachten

glitzernd die Vorweihnachtszeit in Deutschland auch ist, irgendwann reicht ihre kuschelige Wärme nicht mehr aus, dem fast einsneunzig großen Hünen ein Gefühl von Behagen zu geben. Dann sehnt es ihn nach Licht und wärmender Sonne. „Die Zeit von Mitte Dezember bis Mitte Januar verbringe ich in der Regel, wenn es die Umstände zulassen, in Kapstadt. Das hilft mir, den grauen Februar und März zu überstehen, bevor der lang ersehnte Frühling kommt“,

Das VanillekipferlRezept meiner Mutter ist unschlagbar und gelingt immer.

Hygge bedeutet für mich Zufriedenheit, Liebe und Gemütlichkeit.

dem Sonnendeck mit Blick auf den Tafelberg lädt er dann seine Akkus wieder auf und rüstet sich für den dunkeln Jahresbeginn. Doch sommerliche Temperaturen und Sonne bedeuten nicht, dass er und sein Partner das Weihnachtsfest ausfallen lassen. „Dort kommt natürlich ein anderes Weihnachtsgefühl auf als in Deutschland. So oder so wird Weihnachten gebührend gefeiert. Weihnachten bedeutet für mich meine Liebsten um mich zu haben. Wir kochen zusammen, essen und genießen die Zeit – egal in welcher Stadt wir uns aufhalten“, freut sich Schropp. sein Lieblings-Winteressen Gänsebraten mit Kartoffelklößen und Rotkohl geben wird, steht allerdings noch in den Sternen. Wobei es für den Genießer gar nicht unbedingt Fleisch sein muss. Auch ein vegetarischer Pilzbraten Wellington, mit veganem Kartoffelgratin, Grünkohl und Rosenkohl aus dem Ofen ist für ihn ein winterlicher Genuss. Spätestens wenn Katy Perrys Song „Cozy Little Christmas“ erklingt, ist die Weihnachtsstimmung perfekt.

Thomas Peeters, Vorstandsvorsitzender Baufi 24 Baufinanzierung AG

beratung

Beratung ist wichtig, meint Thomas Peeters von der Baufi 24 Baufinanzierung AG. Text: Armin Fuhrer Foto: Presse/Baufi24 Baufinanzierung AG

Worauf muss man bei der Baufinanzierung achten? Die Entscheidung für das eigene Traumhaus ist eine Lebensentscheidung. Ein guter Berater erarbeitet gemeinsam mit dem Käufer eine maßgeschneiderte Baufinanzierung, die dieser auch versteht. Wichtig ist es hierbei, auf Komponenten wie Tilgung, Zinsbindung sowie die Nebenkosten und Fördermöglichkeiten zu achten. Gibt es Fallen für Laien? Viele Konditionsvergleiche bilden nicht die eigene Situation ab und vermitteln ein falsches Bild: Lockkonditionen. Es besteht ein Risiko, dass die Zinsen in zehn oder 15 Jahren steigen. Im Rahmen der Beratung muss die Haushaltsrechnung wasserdicht geprüft werden. Eine Zinsbindung ist zudem eher langfristig zu empfehlen. Auch sollte zwingend vor dem Erwerb ein Gutachter einbezogen werden, wenn man bei der Bausubstanz unsicher ist. Wie informieren sich Interessenten? Viele Verbraucher informieren sich online und vereinbaren Termine per Telefon oder Video-Call. Auch die persönliche Beratung ist möglich. Beste Anlaufstelle ist ein unabhängiger Baufinanzierungsvermittler, denn er kennt die Besonderheiten der Banken.

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50 Traumheim

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Welche bahnbrechenden neuen Designs trenden im nächsten Jahr?

Es wird auf nachhaltige und natürliche Materialien gesetzt. Der Stilmix wird mutiger. Freistehende Badewannen bleiben das Highlight im Bad, neben immer großzügigeren bodenebenen Duschen, wie unsere Superplan Zero. Was ist schwieriger – neue Trends im Bad oder in der Küche zu setzen?

Foto: Presse

Christian Büttner, Division Manager Innovation and Portfolio bei Kaldewei

Lutz Dietzold, German Design Award

Das Bad hat noch aufzuholen. Mehr Platz, Design und Mut würden definitiv helfen, das Image der einstigen Nasszelle vergessen zu machen. Leider planen viele zu funktional. Sie vergessen,

dass sie im Bad morgens ihre persönliche Stimmung für den Tag beeinflussen und diesen abends im Bad beschließen. Die Digitalisierung, wie wir sie von der Küche kennen, erfolgt im Bad noch sehr verhalten. Nach Corona wollen die Kunden sich verändern – wo ist die Nachfrage nach neuen Möbeln am größten?

Der Wunsch nach Veränderung in den eigenen Wänden geht weit über ein paar neue Möbelstücke hinaus. Jetzt wird umgebaut! Wir sehen den Wunsch nach Renovierung und sind glücklich, die entscheidenden Möbel, wie Badewannen oder Duschflächen, zu designen und herzustellen.

Smart Home – ein Trend, der immer mehr Menschen begeistert – Was sind die aktuellen Trends?

Individuelle Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzern stehen vermehrt im Vordergrund. Geschlossene Smart-Home-Systeme verlieren an Bedeutung. Stattdessen lassen sich verschiedene Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander verbinden. Über eine szenische Steuerung sind konfigurierbare Anwendungen wie die Regulierung von Licht oder Temperatur integriert – angesteuert über Sprachassistenten oder Apps. Daneben gibt es vor allem im Bereich Küche und Bad innovative Entwicklungen wie intuitive Bedienfelder für Armaturen oder wassersparende Duschsysteme. Sicherheit wird großgeschrieben – wie kann ich mein Heim Netzwerk wirklich „Safe“ machen?

Foto: Presse

Bei der Planung eines Smart Homes oder einzelner

Harald Fesenbeck, Manager, Portfolio & Product Management, HANSA Armaturen GmbH

Foto: Presse

Foto: Presse

4 Experten zu stilvollem Zuhause

Prof. Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards Welche bahnbrechenden neuen Designs trenden im nächsten Jahr?

Features sollte man sich auf etablierte und erfolgreiche Marken verlassen. Für große Unternehmen und namhafte Hersteller sind Qualität und Sicherheit oberste Priorität. KI ist in vielen Bereichen schon der Alltag – wann wird sich KI im ganz normalen Haushalt etablieren?

Das geschieht aktuell immer mehr. Zum einen, weil die Technik immer zugänglicher und in ihrer Benutzerfreundlichkeit intuitiver wird. Zum anderen aber auch, weil KI auf gesellschaftliche Fragestellungen reagiert. Denn der Klimawandel beeinflusst unser Wohnverhalten: Wasser- und energiesparende Duschköpfe beispielsweise, die nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Ressourcen schonen, werden auch dem steigenden Bedürfnis der Nutzer nach Nachhaltigkeit gerecht. Diese Art von Lösungen wird sich langfristig etablieren.

Welche bahnbrechenden neuen Designs trenden im nächsten Jahr?

Was ist schwieriger – neue Trends im Bad oder in der Küche zu setzen?

Designtrends sind differenziert zu betrachten, je nach Designdisziplin. Generell wird Design individueller, es entwickelt sich zum persönlichen Design. Wir erwarten expressivere Designs in denen wieder mehr gewagt wird – das wird zunehmen in der Grafik, der Mode, und auch bei den Farben sichtbar. Das Produkt(-design) hingegen ist weniger kurzlebig als die vorgenannten Disziplinen, daher sind es andere Trends, die hier involviert werden. Individualität – als gemeinsamer Nenner – wird durch neue Materialien und Oberflächen erzeugt. Das Produkt wird aber zunehmend unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit konzipiert und steht somit in einem Spannungsfeld zwischen der neuen Individualität, der allgegenwärtigen Smartness und eben der Nachhaltigkeit. Wer diese Elemente nahtlos miteinander verbindet, setzt relevante Trends.

Im Bad – während es in der Küche bereits zahlreiche innovative Produkte gibt, ist das Bad noch lange nicht so weit. Vielleicht liegt das an der Akzeptanz und an der Relevanz, denn das Bad ist ein Rückzugsort, ein Ort für Rituale, quasi der Weg zurück zum Ursprung – so nach dem Motto „nur das Wasser und ich“. Trends im Bad müssen relevant sein und dem Nutzer einen essenziellen Mehrwert bieten, der ihm den Aufenthalt im Bad erleichtert und/oder verschönert. Das sind vor allem sinnliche Erlebnisse, die aber sehr sensibel choreografiert sein müssen, schließlich liefere ich mich als Individuum dem Bad in meiner Gänze und Ursprünglichkeit aus, ich vertraue mich dem Bad an. Und unter diesem Gesichtspunkt beurteilt man Trends im Bad besonders kritisch, geradezu sehr persönlich.

Natürliches und nachhaltiges Wohnen ist seit ein paar Jahren im Trend und nach wie vor gefragt. Naturmaterialien sowie der Einsatz gedeckter Farben erfreuen sich großer Beliebtheit. Parallel dazu entwickeln sich technische Helfer und Gadgets weiter. Was ist schwieriger – neue Trends im Bad oder in der Küche zu setzen?

Die Küche bietet eine größere „Arbeitsfläche“ und somit mehr Möglichkeiten. Allerdings bedarf es besonderem Können und dem gewissen Extra, damit ein Trend als solcher wahrgenommen wird. Bei Badezimmern lässt sich in den letzten Jahren eine Tendenz zu zeitlosem Design beobachten. Kurzweilige Trends sind hier eher selten zu finden. Nach Corona wollen die Kunden sich verändern – wo ist die Nachfrage nach neuen Möbeln am größten?

Die Nachfrage scheint sich tatsächlich auf die verschiedenen Wohnräume zu verteilen: Zum einen, da ein gemütliches Zuhause immer wichtiger wird. Zum anderen muss in bestimmten Wohnbereichen nachgerüstet werden, da diese nun als Büro oder Schule fungieren und die entsprechende Ausstattung fehlt. Texte: Jörg Wernien ANZEIGE

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Architektur, die zu einer harmonischen Einheit verschmilzt „Ein Monument stilvollen Lebens“ – diese Bezeichnung spiegelt

Ausgezeichnete Häuser

genau das wider, was das Haus Pult 13 des in Simmern im Hunsrück ansässigen Premiumhausherstellers OKAL ausdrücken möch-

Fast 90.000 gebaute Häuser, viele zufriedene Kunden und zahlreiche Preise

te. Dieser Meinung war auch die Jury des German Design Award

und Auszeichnungen zeigen, dass OKAL sich in der Premium-Klasse der

2020 , die die Stadtvilla in der Kategorie „Excellent Architecture“

Hausbauer etabliert hat.

zum Sieger 2020 gekürt hat. „Das Design interpretiert das klassische Pultdachhaus erfrischend neu und modern, was dem Ge-

Beispielsweise wurde das Musterhaus Bad Vilbel im Jahr 2017 von einer hoch-

bäude zusammen mit der markanten Übereckverglasung und dem

karätigen Jury mit dem renommierten German Design Award in der Kategorie

Rundum-Lichteinfall eine unverkennbare Identität verleiht“, so die

„Architektur“ ausgezeichnet. Und auch beim breiten Publikum punkten OKAL-

Begründung der Experten.

Produkte: Jeweils rund ein Drittel der Teilnehmer am Publikumsvoting kürten zwei OKAL-Häuser zu Siegern beim Hausbau Design-Award 2018 in der Kate-

Eine Einschätzung, die den OKAL-Geschäftsführer Stefan Klee mit Stolz

gorie „Kundenhäuser“ sowie 2019 im Bereich „Premiumhäuser“. Regelmäßig

und Dankbarkeit erfüllt. „Es ist ein Zeichen dafür, dass wir mit unseren

taucht OKAL in den Top Ten der besten Haushersteller im „Haus-Kompass“

Häusern immer am Puls der Zeit sind. Solche Auszeichnungen sind für

der Zeitschrift Capital auf und überzeugt auch als „Digital-Champion“ mit dem

uns Motivation genug, auf diesem hohen Niveau weiterzuarbeiten.“

ersten Platz unter den Fertighausanbietern.

Das Einfamilienhaus Pult 13 gehört zu der Serie der Stadtvillen und überzeugt durch die gelungene Symbiose aus moderner und durchdachter Architektur auf der einen und höchsten Wohnkomfort auf der

Das Thema Nachhaltigkeit wird bei OKAL großgeschrieben

anderen Seite. Zudem besticht das 180 Quadratmeter große Gebäude mit Rundum-Lichteinfall: bodentiefe Fenster, Übereckverglasung und

Das Holz für die Häuser in Holzrahmenbauweise stammt ausschließlich aus

zusätzliche Oberlichter erfüllen alle Räume mit Helligkeit. Ein weiteres

nachhaltig bewirtschafteten Forsten. Und auch bei allen anderen Baumate-

Highlight ist sicherlich das große Sitzfenster im Wohnbereich. „Mit

rialien wird auf Umweltverträglichkeit und Wiederverwertbarkeit geachtet.

solchen Besonderheiten schaffen wir immer wieder Alleinstellungs-

Ebenso hat man bei Transport und Logistik, bei Produktion und Montage,

merkmale“, so Klee.

bei allen einzelnen Schritten den möglichst schonenden und abfallarmen Einsatz von Ressourcen im Blick.

OKAL ist eine Tochter der Deutschen Fertighaus Holding (DFH) mit Sitz in Simmern. Das Unternehmen blickt mittlerweile auf eine mehr als

Die Häuser sind sehr gut gedämmt und mit modernen, verbrauchs- und war-

90-jährige Geschichte im Bereich des Hausbaus zurück und setzt mit

tungsarmen Heiz- und Sanitärtechnologien ausgestattet. Dies alles zeigt, dass

seiner Holzbauweise und mit modernen Heizsystemen auf Nachhaltig-

OKAL nicht nur Greenwashing betreibt, sondern umweltfreundliches, nach-

keit und nachwachsende Rohstoffe.

haltiges Wirtschaften sehr konkret und praktisch auf der Basis einer integralen Planung unter Hinzuziehen von Experten im gesamten Planungs- und Bauprozess umsetzt.

Mit dem German Design Award werden innovative Produkte und Projekte, deren Hersteller und/

Um dabei volle Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, hat OKAL sich ganz bewusst dazu entschlossen, seine Häuser – und zwar alle, nicht nur

oder Gestalter der deutschen und internationalen

bestimmte Haustypen, wie es andere Hersteller tun – nach den sehr detaillier-

Designlandschaft ausgezeichnet. Die Jury setzt sich aus

ten und strengen Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

nationalen und internationalen Experten zusammen, die vor allem einzigartige Gestaltungstrends im Blick haben.

(DGNB) zertifizieren zu lassen. Jeder Bauherr erhält also sein individuelles und entsprechend aussagekräftiges Nachhaltigkeitszertifikat in Gold oder Platin, denn nur mit diesen Bestbewertungen gibt OKAL sich zufrieden – zum Wohle seiner Kunden und der Umwelt zuliebe.

OKAL Haus GmbH Argenthaler Straße 7, 55469 Simmern

Telefon: + 49 6761 90304-0 Kostenfreie Service-Nr.: +49 800 65 254 287

E-Mail: info@okal.de Web: www.okal.de


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Von der Nasszelle zum Daily Spa badezimmer Die Ansprüche an das Badezimmer steigen. Viele Menschen möchten sich statt der rein praktischen Einrichtung eine kleine Wohlfühloase schaffen. Text: Armin Fuhrer Foto: Optical Shades Media Sangroha/unsplash

E

s ist der erste Ort am Morgen, den wir betreten und hier findet der erste Blick des Tages auf uns selbst statt. Doch das Badezimmer ist zweifellos in vielen Wohnungen und Häusern nach wie vor ein unterschätzter Bereich. Während selbst die Küche immer mehr zu einem Ort wird, in dem es nicht nur um dessen eigentliche Funktion geht, sondern auch darum, sich wohlzufühlen und sich dort gerne aufzuhalten, ist das Bad oftmals rein funktional gestaltet. Klar, im Bad verbringen

wir weniger Zeit als im Wohn- oder Schlafzimmer. Das bedeutet aber nicht, dass es keinen Sinn macht, den meistens kleinsten Raum des Hauses oder der Wohnung nur nach rein funktionalen Maßstäben zu gestalten. Und das sehen auch immer mehr Deutsche so. Die Folge: Es wird mehr und mehr zu einem Raum, in dem man sich gerne aufhalten möchte. Denn in Zeiten, in denen der Alltagsstress einen oft beherrscht, kann auch das Badezimmer zu einem Rückzugsort werden, an dem man Entspannung sucht und findet – bei einem ausgiebigen heißen Bad zum Beispiel. So macht das Badezimmer eine Entwicklung von der Nasszelle zum Daily Spa durch.

Es ist ratsam, bei der Anschaffung auf eine hohe Qualität der Möbel zu achten.

Damit steigen natürlich auch

die Ansprüche. Nicht jeder kann sich gleich das Traumbad einrichten, zumal dann nicht, wenn er oder sie zur Miete wohnt. Glücklich kann sich schätzen, wer sein Bad ganz nach seinen Vorstellungen gestalten kann, weil das Haus oder die Wohnung gerade noch im Bau ist oder weil eine grundlegende Sanierung ansteht. In diesem Fall hat man also viele Möglichkeiten. Grundsätzlich kann man festhalten: Je heller und aufgeräumter ein Bad ist, desto größer wirkt es. Und die scheinbare Größe kann schon sehr viel ausmachen in einem Raum, der ja meistens eher klein ist. Um diesen Eindruck zu vermitteln, bieten sich Möbel mit geschlossenem Stauraum an. Schränke mit Türen sind besser als offene Regale, denn so lassen sich alle Utensilien leicht verstauen, die sonst frei herumstehen und für einen unordentlichen Eindruck sorgen würden. Offene Badezimmermöbel wie Wandregale eignen sich dagegen eher für größere Gegenstände, wie zum Beispiel Handtücher, oder für reine Dekoration. Gerade um Größe zu suggerieren, ist der

Spiegel sehr wichtig. So darf auch der Spiegel selbst ruhig groß sein. Es muss sich

dabei nicht um den herkömmlichen Spiegel des Schranks über dem Waschbecken handeln. Ein vielleicht etwa ausgefalleneres Modell kann durchaus Wunder wirken und ist schon für sich selbst ein Hingucker. Bei den Möbeln muss man eine grundsätz-

liche Entscheidung treffen: Mag man es eher im stylischen Designer-Stil oder eher warm? Im ersten Fall bieten sich vor allem weiße Möbel an, im zweiten kann Holz, das stets eine eigene Wärme ausstrahlt, sehr sinnvoll sein. Aber Achtung: Da im Badezimmer eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, müssen diese Möbel wasserabweisend sein. Daher eigenen sich besonders lackierte oder geölte Nadelhölzer. Es ist ratsam, bei der Anschaffung auf eine hohe Qualität der Möbel zu achten, damit man nicht bald eine böse Überraschung erlebt. Zur Wohnlichkeit tragen auch die textilen

Materialien bei. Ein flauschiger Badteppich bringt nicht nur ein wohliges Gefühl, sondern auch Farbe in heiße Bäder. Das gilt übrigens ebenso für den Duschvorhang. Die Zeiten, in denen die Fliesen in Bade-

zimmern vorwiegend braun oder beige waren, sind zum Glück vorbei. Doch selbst ältere Bäder, in denen sich noch solche Far-

ben finden, können mit relativ einfachen Mitteln umgestaltet werden, indem man die Fliesen mit wasserabweisenden Folien in aktuelleren Farben beklebt. Auf diese Weise kann man dem Bad das gewünschte Flair geben. Das gleiche gilt natürlich für die Farben an nicht gefliesten Wänden. Bei der Auswahl der Farben sollten man auf einen hohen Glanzanteil achten, da diese der hohen Luftfeuchtigkeit, der sie täglich ausgesetzt sind, besser standhalten. Pflanzen können ein Badezimmer eben-

falls sehr verschönern. Voraussetzung ist allerdings, dass es über ein Fenster verfügt, denn Pflanzen können ohne Tageslicht nicht existieren Apropos Licht: Auch die Auswahl der Lichtquellen und -verhältnisse sind ausschlaggebend für den Gesamteindruck und das Ambiente, das ein Bad vermittelt. Grelle Neonröhren sind absolut fehl am Platze. Klar ist, dass in einem Badezimmer zum Beispiel beim Schminken oder Rasieren eine hohe Lichtintensität notwendig ist. Daher ist sicher eine ausreichende Deckenbeleuchtung wichtig. Sinn macht es aber, diese dimmen zu können, denn wer möchte schon bei grellem Deckenlicht ein Entspannungsbad in der Wanne nehmen? In diesem Fall bietet sich indirektes Licht an, das zum Beispiel von an den Seiten des Badezimmerschranks angebrachten Lichtquellen sanft schimmert. Aber Achtung: Nur wenn die Leuchtmittel gegen Spritzwasser geschützt sind, können sie im Badezimmer verwendet werden. Auch durch kleine Accessoires lassen sich

Effekte erzielen, wenn sie gezielt aufgestellt oder zum Beispiel an die Wand angebracht werden. Und wer das Glück hat, über... Lesen Sie den ganzen Artikel online auf: analysedeutschland.de

Das Badezimmer macht eine Entwicklung von der Nasszelle zum Daily Spa durch.

Wenn Wasser- und Energiesparen zum Erlebnis werden

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Immer mehr Menschen liegt ein nachhaltiger und bewusster Umgang mit Ressourcen am Herzen. Der Vorsatz, das eigene Verhalten entsprechend anzupassen und dabei auch Energie- und Wasserkosten zu sparen, scheitert oft schon beim Duschen mit Warmwasser. Hier unterstützt HANSAACTIVEJET Digital: Die smarte Handbrause überzeugt mit cleveren Funktionen, preisgekröntem Design und motivierendem Echtzeit-Feedback, das nachweislich eine Ersparnis von Wasser und Energie ermöglicht. Warmes Wasser ist einer der größten Energieverbraucher und CO2-Verursacher im privaten Haushalt – mehr als zwei Drittel davon werden beim täglichen Duschen genutzt. Aber wer kennt schon seinen individuellen Verbrauch? Die innovative Lösung: Eine Handbrause mit Echtzeit-Feedback. Sensoren messen den Wasser- und Energieverbrauch in der smarten HANSAACTIVEJET Digital und geben Echtzeit-Feedback auf einem rückseitigen Display sowie einer farbigen LED-Anzeige auf der Vorderseite des Duschkopfs. Der Nutzer kann so seinen Verbrauch entsprechend einordnen und anpassen. Der Schlüssel

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Alle Komponenten der Handbrause gewinnen Energie aus dem Wasserfluss und benötigen weder Batterien noch einen Netzanschluss. Insgesamt kann die Brause Daten von über 100 Duschvorgängen speichern. Um langfristige Entwicklungen nachzuverfolgen, lässt sich die Bluetooth®-fähige HANSAACTIVEJET Digital mit der kostenlosen HANSA-App verbinden. Der Wunsch nach ansprechendem Design wird gleichermaßen erfüllt; die HANSAACTIVEJET Digital gehört 2021 zu den Preisträgern zahlreicher renommierter Design-Awards. für einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen liegt dabei nicht in Einschränkungen – wie kalt zu duschen – sondern in Motivation und Erfolgserlebnissen. Die Handbrause zeigt, dass schon eine kaum spürbare Reduzierung der Temperatur deutlich Energie einspart. Und wer seinen Verbrauch anpasst, reduziert nicht nur seine Wasser- und Energiekosten, auch die Umwelt profitiert von geringerem CO2-Ausstoß.

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Die Küche – das Herz der Wohnung trend Ob offene Wohnküche oder enge Mini-Küche: Bei der Planung sollten alle Elemente sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Text: Chan Sidki-Lundius/Alicia Steinbrück Foto: Vogelsaenger

D

ie Küche ist Treffpunkt

für Familie und Freunde. Ohne Sitzplätze kommt sie daher nicht aus. Auch wenn nur wenig Platz vorhanden ist, gibt es verschiedenste Möglichkeiten, um die Küche funktionell und gleichzeitig ästhetisch zu gestalten. Dabei sollte man sich genau überlegen, welche Funktionen man mit seinem individuellen Kochverhalten benötigt, und was eher unnötig und somit vielleicht sogar Platzverschwendung ist. Auch die optischen Möglichkeiten sind vielfältig – von gemütlicher Landhaus- bis zur hoch digitalisierten Designerküche.

Im Trend sind auch offene Wohnküchen mit grifflosen Fronten. Die Farbtrends bei Küchenmöbeln umfassen Grau-Töne – von hellgrau bis schwarz, da diese sehr elegant wirken. Zudem lässt es sich gut

Die Küche ist Treffpunkt für Familie und Freunde. mit warmen Holztönen kombinieren. Es ist jedoch zu empfehlen, nicht mehr als drei Grundfarben zu kombinieren, da zu viel Farbe zur Überreizung der Sinne führe. Neben Küchenmöbeln, -geräten und geeigneter Arbeitsplatte gilt es auch, die passende Spüle samt Armatur auszuwählen. Die Armatur ist starker Beanspruchung ausgesetzt. Durchschnittlich

Kochinseln werden in offenen Wohnküchen immer beliebter.

wird sie im Familienhaushalt 75 Mal am Tag bedient – es lohnt sich somit, auf gute Qualität zu achten. Ein praktisches Extra ist eine ausziehbare Schlauchbrause, am besten mit verstellbarem Strahl. Auf die Spüle konzentrieren sich etwa 60 Prozent der Tätigkeiten in der Küche. Darum sind bei der Kaufentscheidung nicht nur Design, Farbe und Größe wichtige Kriterien, Qualität und Material spielen ebenso eine entscheidende Rolle. Äußerst beliebt ist zeitloser Edelstahl, da er sehr hygienisch ist, durch brillanten Glanz überzeugt und sich in nahezu jedes Ambiente integrieren lässt. Wer Farbakzente mit der Spüle setzen möchte, ist mit Keramik und Silgranit

gut bedient. Keramik ist pflegeleicht und fügt sich sowohl in die traditionelle als auch moderne Küchengestaltung ein. Silgranit-Spülen sind außerordentlich robust, schmutzabweisend und ebenfalls pflegeleicht. Sehr groß ist das Angebot an Zubehör für die Spüle: Es vergrößert die Arbeitsfläche und gestaltet sie ergonomisch. Spülen mit einem großen Becken und einer geräumigen Abtropffläche ermöglichen fließende Bewegungsabläufe. Dazu sind über die Spülenlänge verschiebbare Schneidbretter sowie frei im Becken positionierbare Funktionsschalen erhältlich – sehr praktisch! Eine weitere komfortable Ergänzung ist ein Abfallsystem unter der Spüle. Denn ein

Umherlaufen mit Gemüseresten oder Eierschalen quer durch die Küche ist lästig – und welcher „Chef de Cuisine“ will das schon?

fakten Küchenplanung ist ergonomisch, d. h. körpergerecht, wenn sie die individuell optimale Arbeitshöhe des hauptsächlichen Küchennutzers berücksichtigt. Die ideale körpergerechte und rückenschonende Arbeitshöhe liegt zwischen 10 und 15 Zentimetern unterhalb der Ellbogenhöhe.

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Der Schlüssel zum Kochvergnügen küchenzubehör Bei der Auswahl von Kochgeschirr sind kaum Grenzen gesetzt. Was wird benötigt, um ein genussvolles Koch-Vergnügen zu erleben? Text: Pia Rische Foto: Janko Ferlic/unsplash

P

assende Zutaten und außerge-

wöhnliche Kochideen entscheiden nicht allein über das Kochergebnis. Besonders das verwendete Kochgeschirr trägt zum genussvollen Kochvergnügen bei. Töpfe und Pfannen unterscheiden sich hinsichtlich vieler Faktoren. Nicht ausschließlich Preise, sondern auch verwendete Materialien, Qualität oder die Größe, können berücksichtigt werden. Grundsätzlich entscheidet über den Kauf von Kochgeschirr der installierte Herd. Die neuere Generation an Töpfen, die mit dem Hinweis „ferromagnetisch“ versehen sind, eignen sich lediglich für Induktionsherde. Auf Gas- oder Elektroherden kann hingegen mit verschiedenen Materialien gekocht werden.

Mithilfe von Induktionstöpfen kann

eine optimale Energieeffizienz erreicht werden, da die Wärme gleichmäßig verteilt wird. Somit wird die Temperatur-Regulierung erleichtert und an Strom gespart. Zudem speichern Induktionstöpfe die Wärme auch noch nachdem sie vom Kochfeld genommen wurden.

Die Form des Geschirrs entscheidet ebenfalls darüber ob energieeffizient und schonend gekocht werden kann. Töpfe oder Pfannen sollten am besten bündig mit dem jeweiligen Kochfeld abschließen. Bei Gasherden muss allerdings darauf geachtet werden, dass das Geschirr groß genug ist, um über der Flamme zu stehen.

Die Beschaffenheit des Bodens entscheidend außerdem darüber, ob die Wärme der Herdplatte optimal genutzt werden kann. Ist der Boden nicht gerade, können Speisen nicht gleichmäßig gegart werden. Spezifischere Formen bieten für

fast jedes Gericht das passende Kochgeschirr. Hohe Töpfe eignen sich für Suppen oder Eintöpfe. Größeres Gemüse lässt sich am besten in mittleren Kochtöpfen dünsten. Flache Töpfe eignen sich für das Garen von kleinerem Gemüse oder das Schmoren von Gulasch. Spezielle Gerichte, wie beispielsweise Schmorbraten eignen sich am besten in einem Bräter, da sie im Backofen verwendet werden können

und eine größere Grundfläche aufweisen. Zudem gibt es Schnellkochtöpfe, die sich für das Kochen von Kartoffeln eignen. Bei Pfannen hingegen reichen häufig zwei verschiedene aus: Eine beschichtete Pfanne, zum schonenden Anbraten und eine Edelstahl-Pfanne zum scharfen Anbraten. Auch hier gibt es spezifische Formen, wie beispielsweise Wok- oder Crêpes-Pfannen. Nicht zu vergessen: Auf

jeden Topf (und jede Pfanne) passt ein Deckel. Im besten Fall sollte dieser dicht abschließen und gut aufliegen. Somit geht wenig Energie verloren und das Essen kann schonend gegart werden.

Es gibt viele Varianten an Töpfen und Pfannen zur Auswahl. Wird das Kochgeschirr passend zum Gericht gewählt, steht dem Kocherlebnis nicht mehr viel im Weg. Guten Appetit!

Die meisten Töpfe bestehen

aus Edelstahl. Diese sind robust, langlebig und für Spülmaschinen geeignet. Allerdings benötigen Edelstahl-Töpfe viel Energie, um das Essen gleichmäßig zu erhitzen und sind damit ein eher schlechter Wärmeleiter. Kupfertöpfe können die Wärme gleichmäßig verteilen, benötigen allerdings einen höheren Pflegeaufwand und sind häufig teurer. Gusseiserne Töpfe sind zwar gute Wärmeleiter, benötigen aber recht viel Zeit, um das Essen zu erhitzen und sind anfälliger für Rost.

Auf jeden Topf (und jede Pfanne) passt ein Deckel.

Die Form des Geschirrs entscheidet ebenfalls darüber ob energieeffizient und schonend gekocht werden kann.

fakten Auch die Griffe entscheiden über das Kocherlebnis. Wird das Essen auf dem Herd zubereitet, schützen Kunststoff-Griffe vor dem Verbrennen der Finger. Achtung: Im Ofen überleben die meisten nur geringe Temperaturen, deswegen eignen sich hier Griffe aus Edelstahl. Diese sind übrigens auch spülmaschinenfest! Töpfe aus Edelstahl sind robust, langlebig und für Spülmaschinen geeignet. ANZEIGE

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Qualität muss sein genuss Er ist gerngesehener Fernsehgourmet, Buchautor, erfolgreicher Multi-Unternehmer und gehört zu den berühmtesten, besten und sympathischsten Köchen Deutschlands: Alexander Herrmann. Der Zwei-Sterne-Koch aus Franken hat uns verraten, was eine Küchenausstattung ausmacht. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Jens Hartmann, Maarten van den Heuvel/unsplash

Alexander Herrmann, TV-Koch, Kochbuchautor und Gastronom

H

ier seine Empfehlungen: „Ganz

wichtig sind dicke Schneidebretter aus Holz und gute, vor allem große Messer, die perfekt geschliffen sind. Ich persönlich koche am liebsten auf einem Herd, der ein Vierer-Induktionsfeld mit einer Gasflamme kombiniert. Denn auf das Geräusch der Gasflamme mag ich nicht verzichten und für das Kochen mit dem Wok ist eine Gasflamme geradezu unerlässlich. Ansonsten reicht für Zuhause meiner Meinung nach ein guter

Backofen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Heizschlangen gleichmäßig verbaut sind und somit eine gleichmäßige Hitzeabgabe garantieren. Das A und O

sind gute dickwandige Edelstahl-Töpfe und Pfannen mit Teflon-Beschichtung für ein optimales Braterlebnis. Wer hier spart und billige Sets anschafft, wird nicht lange Freude an diesen Kochutensilien haben, vor allem weil der Energieverlust meistens superhoch ist. Qualitativ hochwertige Töpfe und Pfannen, die die Wärme lange halten und sich nicht verziehen, erkennt man an ihrem vergleichsweise hohen Gewicht. Der Boden sollte in etwa so dick sein wie ein kleiner Finger. Schließlich schwöre ich auf drei Zutaten, die in keiner Küche fehlen sollten, weil sie den Unterschied beim Verfeinern und Veredeln aller Gerichte machen. Das sind Meersalz beziehungsweise Fleur de Sel, richtig guter Pfeffer und eine feine Sojasauce. Und schließlich lautet mein Tipp: Fleisch, Fisch und Gemüse sollten niemals zu heiß gekocht oder gebraten werden. Ansonsten geht der Geschmack flöten!

Qualitativ hochwertige Töpfe und Pfannen, die die Wärme lange halten und sich nicht verziehen, erkennt man an ihrem vergleichsweise hohen Gewicht.

Grünpflanzen machen das Zuhause nicht nur wohnlicher, sondern verbessern auch die Wohnqualität.

Pflanzen schenken Freude, Zufriedenheit und Glück zimmerpflanzen Judith und Igor von urbanjunglebloggers.com über langjährige Beziehungen und aktuelle Flirts mit ihren grünen Mitbewohnern. Text: Katja Deutsch Fotos: urbanjunglebloggers.com

er seine grünen Mitbewohner etwas reduziert: Statt sehr vieler kleiner Pflanzen lebt er jetzt „nur“ noch mit 45 Gewächsen, darunter viele große. „Sie kommen in Altbauwohnungen mit hohen Decken viel besser zur Wirkung und sind zudem leichter zu pflegen.“ Die beiden Betreiber von urbanjungleb-

Igor Josifovic und Judith de Graaff, urbanjunglebloggers.com

M

anchmal muss ein extra

Lkw her. Denn wenn Pflanzenblogger umziehen, reicht die durchschnittliche Größe eines Pkw-Kofferraums nicht aus, um all die heißgeliebten Pflanzen ins neue Haus zu bringen. Judith de Graaff, die seit vielen Jahren zusammen mit Igor Josifovic-Kemper urbanjunglebloggers.com betreibt, musste deshalb beim Umzug ins neue Haus für ihre 150 Pflanzen einen eigenen Truck mieten. Wozu braucht man Zimmerpflanzen?

Für Alexander Herrmann sind gute Schneidemesser und -bretter in der Küche essenziell.

Sich um Pflanzen zu kümmern, bedeutet, sich um sich selbst zu kümmern.

„Pflanzen bringen so viel Freude!“, schwärmt Judith. „Man braucht dazu weder einen grünen Daumen noch besonderes Wissen. Zimmerpflanzen bringen einen gesünderen Lebensstil in dein Zuhause, denn sie sind etwas Lebendiges, um das man sich kümmern kann. Und sich um Pflanzen zu kümmern, bedeutet, sich um sich selbst zu kümmern. Pflanzen geben einem so viel zurück!“ Igor sieht Zimmerpflanzen auch als Ausdruck des Zeitgeistes, denn wir achten heute viel mehr darauf, wie wir leben, woher unser Essen stammt, wie wir uns fortbewegen, wie wir die Natur schützen können. „Wenn man die Natur zu sich nach Hause holt, ist das – besonders in Großstädten – wie ein Wiederentdecken der Natur. Zimmerpflanzen fördern Bewusstsein, Achtsamkeit und ganz besonders die Geduld!“ Seitdem Igor in Berlin lebt, hat

loggers haben in jedem Raum des Hauses grüne Paradiese gestaltet und setzen mit frischen Schnittblumen und (den momentan wahnsinnig angesagten) Trockenblumen schöne Arrangements. Das geht sogar im Badezimmer, sagt Igor: „Wer dort ein Fenster sein Eigen nennen darf, der kann wunderbar mit Pflanzen spielen, die hohe Luftfeuchtigkeit und Halbschatten mögen. Tropische Pflanzen eignen sich hierfür gut, denn sie bekommen auf dem Boden des Dschungels auch nicht viel Licht.“ Auch Kokedama, die stylischen, kleine Moosbälle aus Japan, aus denen kleinen Pflanzen wachsen, sind am Fenster des Badezimmers aufgehängt gut aufgehoben. Wie Farben und Kleidung folgen auch Pflanzen bestimmten Trends. „Vor einigen Jahren wollten alle unbedingt Monstera-Pflanzen haben“, erzählt Judith. „Im Moment sind Pflanzen sehr hip, deren Blätter mehrere Farben haben, beispielsweise grün mit gelben und weißen Punkten. Teilweise gehen die Preise für solche Pflanzen wie der Monstera Variegata regelrecht durch die Decke! Deshalb haben die Leute aus unserer Community angefangen, Ableger zu tauschen, ein sehr schöner Nebeneffekt unserer wachsenden Community.“ Judiths Lieblingspflanze ist ihre

älteste Pflanze, ihr 17 Jahre alter Opuntia Kaktus. Igor mag alle seine 45 Gewächse gleich gern. „Doch manchmal freue ich mich über eine ganz besonders, weil sie so toll aussieht und vielleicht noch blüht. Im Moment ist mein aktueller Flirt eine Begonia Maculata!“


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In Zusammenarbeit mit dem Londoner The Future Laboratory (Chris Sanderson und Martin Raymond, rechts), eines der führenden Beratungsunternehmen für Zukunftsforschung, deckt AXOR die wichtigsten Einflüsse der Urbanisierung auf, die unser Denken über die immer kleiner werdenden Lebensräume in der Stadt der Zukunft tiefgreifend und nachhaltig beeinflussen. Fotos: AXOR/Hansgrohe SE

AXOR X THE FUTURE LABORATORY: DIE ZUKUNFT DES URBANEN LEBENS Zusammen mit dem Londoner Zukunftsin-

Räumen. Als private Oase inmitten der

Fragen, die wir mit dieser Zusammenarbeit

immer kleiner werdenden Lebensräume in der

stitut, The Future Laboratory, widmet sich

Hektik der Stadt soll das Zuhause nicht

erforschen wollen“, erklärt Anke Sohn, Head

Stadt der Zukunft tiefgreifend und nachhaltig

AXOR dem Thema ‚Compact Luxury‘ und

nur Bereiche für soziale Interaktion bie-

of AXOR Brand Marketing.

beeinflussen. Der Compact Luxury Report

erforscht den Megatrend Urbanisierung.

ten, sondern vor allem auch Plätze für die

Das Ziel ist es Architekten und Innenar-

Wiederherstellung des eigenen Wohlbe-

Die Lösungen sind vielfältig, doch eines ist

stellung von Compact Luxury vorantreiben.

chitekten in einen Austausch zu bringen,

findens. In den Fokus rücken persönliche

klar: Der neue urbane Luxus wird nicht nur

Befreites Wohnen: Wie sich eine Grund-

um neue Ideen, Erkenntnisse und Inspira-

Rückzugs- und Revitalisierungsräume,

in Quadratmetern gemessen. Er wird durch

einstellung frei von Grenzen ausbreitet, die

tionen für eine neue Bedeutung von Lu-

in denen man wieder mit sich selbst in

archetypische Designs vermittelt, die Bestand

vom Wunsch nach Flexibilität verstärkt wird.

xus im urbanen Umfeld zu gewinnen. Bis

Kontakt treten kann, in denen man sich

haben, die Individualität ausdrücken und den

Immaterieller Wohlstand: Wie die Verbrau-

2050 werden zwei von drei Menschen

zurückziehen und Energie tanken kann.

Wunsch erfüllen, bewusst, ganzheitlich und

cher auf traditionelle Wohlstandsmerkmale

in einer Megastadt leben. Die schnelle

umfasst drei Haupttrends, die die neue Vor-

harmonisch zu leben. Er spiegelt sich in der

verzichten und stattdessen zunehmend

Urbanisierung limitiert nicht nur den be-

„Welchen Beitrag können Architekten und

Qualität der privaten Zeit, der Zufriedenheit

immaterielle Formen des Luxus bevorzugen.

stehenden Wohnraum, sondern steigert

Innenarchitekten leisten, um Räume wie das

mit persönlichen Ritualen und dem daraus

Bewusstes Wohlbefinden: Wie die Interessen

auch die Erwartungen der Menschen,

Badezimmer nicht nur zu optimieren, sondern

resultierenden Wohlbefinden wider. In Zu-

des Verbrauchers rund um das urbane Leben

die in ihm leben. Durch die Verschiebung

auch um sie aufzuwerten? Um sie mit Cha-

sammenarbeit mit dem Londoner The Future

den Wunsch nach Räumen vorantreiben, die

der Prioritäten verändert sich neben

rakter, Bedeutung und Seele zu füllen? Um

Laboratory, eines der führenden Zukunfts-

sowohl individuelles und als auch kollektives

der Funktion, die ein Raum leisten muss,

dem zu entsprechen, was für jeden einzelnen

institute, zeigt AXOR die wichtigsten Einflüsse

Wohlbefinden fördern.

gleichzeitig auch die Gestaltung von

von uns persönlicher Luxus ist? Das sind die

der Urbanisierung, die unser Denken über die

AXOR präsentiert drei exklusive

Contemporary Industrial:

Badezimmer Konzepte von

freiliegender Stahl und Ziegelstein und die

Barber Osgerby

Ästhetik ehemaliger Fabrikgebäude Barber Osgerby haben sich beim New Yorker

In Zusammenarbeit mit dem britischen De-

Loft-Badezimmer dafür entschieden, einen

signer-Duo Barber Osgerby enstanden drei

großen Teil der begrenzten Wohnfläche in

Badezimmer Konzepte, die den ‚Compact

der Stadt für ein Badezimmer zu verwenden.

Luxury‘-Gedanken in den Metropolen New

Im Mittelpunkt steht eine freistehende

York City, Seoul und Kopenhagen aufgreifen.

Badewanne mit Blick auf New York. Modern Simplicity:

Internationale Elegance:

ein skandinaivischer Designansatz

warme, entspannte und einladende

Kompakt und dennoch großzügig, erscheint

Atmosphäre mit luxuriösem Touch

dieses Badezimmer durch die hohe

Ausgekleidet mit Teakholz schafft das

Gewölbedecke und das zentrale Oberlicht“,

Bad in Seoul eine warme und natürliche

beschreiben Barber Osgerby ihr Kopenhagen

Umgebung in der sich Hotelgäste entspannt

Bad. Unaufdringlich und warm präsentiert

zurückziehen können und Berücksichtigt die

sich dieser Entwurf mit natürlch grau- und

Bedüfnisse des kosmopolitischen Reisenden

cremetönen kombiniert mit hellen Holztönen.

mit bestmöglicher Raumnutzung.


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Ein Tisch im Zauber der Weihnacht beisammensein Für viele gehört die Weihnachtszeit zu den schönsten Momenten in der kalten Jahreszeit. Natürlich darf dabei ein festlicher Esstisch nicht fehlen. Text: Lotta Jachalke Foto: Jed Owen/unsplash

D

ie Tage werden immer kürzer und draußen ist es bitterkalt – nicht ohne Grund spielt sich das Leben jetzt in den eigenen vier Wänden ab. Dank der aufkeimenden Vorfreude im Hinblick auf die Feiertage ist das kein Problem: Die besinnliche Zeit ist für viele der Höhepunkt der dunklen Jahreszeit. Sie bringt Familien und Freunde gemütlich zusammen und erfüllt das Haus mit weihnachtlichen Gerüchen, goldenem Kerzenschein und wohliger Wärme.

dass wir ihm durch seine zentrale Rolle eine besondere Aufmerksamkeit beim Dekorieren zukommen lassen wollen. Die Möglichkeiten scheinen endlos: Ob traditionell oder modern, opulent oder schlicht. Eine Entscheidung fällt nicht leicht. Für ein harmonisches Gesamtbild ist es jedoch wertvoll, sich am bisherigen Wohnstil zu orientieren. Außerdem gilt: Weniger ist mehr. Schließlich muss auch noch Platz für das Festessen bleiben. Wie wäre eine Inspiration durch die Skandinavier? Der minimalistische Stil aus Leinentischdecken, vielen hellen Kerzen und kleinen Strohornamenten strahlt genau die Ruhe aus, nach der sich viele in der emsigen Weihnachtszeit sehnen. Kein Wunder also,

die natürliche Gemütlichkeit auf dem Esstisch lässt sich schöne Ein Tipp: Für

Dekoration schon beim Waldspaziergang oder spätestens im Floristenhandel finden. an den Feiertagen über den Esstisch gehen. Jetzt ist die Zeit, um neue Gerichte auszuprobieren oder die gewünschten Klassiker, auf die sich alle schon freuen, sorgfältig vorzubereiten. Auch geht nichts über frischgebackene Plätzchen oder gar Lebkuchen, die dann auf großen Tellern oder in verzierten Dosen vorerst gelagert werden. Hier ist immer wieder Platz für neue Rezepte, die es zu finden gilt. Hinzu kommen hochwertige Nüsse aller Art, Mandarinen oder Bratäpfel. Viele Leckereien werden

Nicht nur die Kinderaugen fangen gewöhnlich an zu strahlen, wenn die lecker duftenden, klassischen Gerichte

Im Zentrum dieser besinnlichen Wochen kommen wir immer wieder an einem besonderen Ort zusammen: unserem Esstisch. Er bietet uns nicht nur eine Bühne für vielerlei Koch- und Backkünste, sondern will auch mit unzähligen Möglichkeiten festlich herausgeputzt werden, damit wir am Ende der großen Tage bei schmackhaften Tropfen in alten Zeiten schwelgen. Gleichzeitig ist er auch ein vortrefflicher Ort, an dem wir zur Ruhe kommen können, wenn die Vorweihnachtszeit doch mal zu hektisch war. Kurz gesagt: Er ist unser Zuhause im eigenen Zuhause – hier spielt das Leben!

Die besinnliche Zeit ist für viele der Höhepunkt der dunklen Jahreszeit.

Für die natürliche Gemütlichkeit auf dem Esstisch lässt sich schöne Dekoration schon beim Waldspaziergang oder spätestens im Floristenhandel finden. – von Rotkohl, Gans oder hausgemachtem Kartoffelsalat – ihren Weg auf den Esstisch finden. Diese Leckereien sind es, die für viele von uns schon ein Leben lang Weihnachten bedeuten, und das Fest mitbestimmen. Schließlich hat das Warten ein Ende: Weihnachten steht vor der Tür. Während es draußen immer ruhiger wird, kommen wir an unserem Esstisch jetzt häufig zusammen. Gerade, wenn der Weihnachtsbaum unweit steht, verbringen wir gerne unzählige Stunden gemeinsam, genießen die Wärme und Geborgenheit und erfreuen uns an Geschenken und leuchtenden Kinderaugen. Auf eine frohe Weihnachtszeit!

fakten

Viele Leckereien werden an den Feiertagen über den Esstisch gehen. Jetzt ist die Zeit, um neue

Festliche Aperitifs sind eine tolle Idee, um Gäste zu begrüßen und den Heiligen Abend einzuleiten. Beliebt ist der winterliche Cocktail aus Sekt, Grenadine, Cranberrysaft und Pinienzweigen, die für den Waldduft sorgen. Gefrorene Cranberries ersetzen die Eiswürfel. Funktioniert auch prima mit alkoholfreiem Sekt!

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ROTPUNKT KÜCHEN GEWINNT GERMAN BRAND AWARD 2021

ROTPUNKT KÜCHEN PRÄSENTIERT NEUHEITEN 2022

Als Hersteller von modernen Küchen höchster Qualität entwickelt das Unternehmen ROTPUNKT Küchen seine Produkte laufend weiter. Das Angebot von Mini-Küchen bis zu Designerküchen ist ebenso groß wie nachhaltig. Die Küche ist zu Hause einer der Orte, in denen man sich, mal abgesehen vom Schlafzimmer, am häufigsten aufhält. Bei der Einrichtung also sollte man gewiss nicht sparen und auf Qualität achten. Rotpunkt Küchen produziert moderne und hochwertige Küchen, die von Deutschland aus weltweit exportiert werden. Sämtliche Neuheiten wurden im Rahmen der „Küchenmeile“ vom 18. bis 24. September 2021 in der Hausausstellung von Rotpunkt Küchen in Bünde vorgestellt, die für Fachbesucher übrigens auch weiterhin geöffnet ist. Das Motto dieser Ausstellung ist gleichsam Programm und lautet „stay connected“. In Verbindung zu bleiben, ist die beste Voraussetzung, um Vertrauen zu schaffen und auf den guten Service des Unternehmens hinzuweisen. „Der Titel hält, was er verspricht“, sagen die Macher von Rotpunkt Küchen. „Er soll transportieren, wie sehr wir uns auf das persönliche Wiedersehen von Kunden und Geschäftspartnern gefreut haben und freuen. Eine Hausmesse wie diese ist der ideale Rahmen, um eine Verbindung zwischen ihnen und unseren Neuheiten zu schaffen“, so Sven Herden, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing. Fachbesucher konnten sich die Ausstellung des ostwestfälischen Küchenproduzenten im Rahmen der Küchenmeile live anschauen.“ Das Unternehmen beschäftigt am Hauptsitz Bünde und im Werk Getmold über 300 qualifizierte Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Logistik und Verwaltung. Was 1930 als Kistenfabrik von Heinrich Rabe und Wilhelm Meyer unter dem Namen Rabe & Meyer gegründet wurde, ist heute ein stark wachsendes Küchenunternehmen mit Handelsbeziehungen auf der ganzen Welt.

In den vergangenen Monaten und Wochen hat Rotpunkt Küchen eine abwechslungsreiche, neue Ausstellung kreiert, in der es verschiedene Schwerpunkte zu entdecken gibt – darunter das Thema Nachhaltigkeit. Bereits seit mehreren Jahren spielt der Aspekt der Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle in der strategischen Ausrichtung von Rotpunkt Küchen. „Die nun erfolgte FSC-Zertifizierung unterstreicht unsere konsequente Entwicklung auf diesem Gebiet“, erklärt Sven Herden. „Wir arbeiten kontinuierlich daran, noch ressourcenschonender zu handeln – und möchten unsere Kundinnen und Kunden buchstäblich mit auf die Reise nehmen. Wir informieren transparent über unsere Klimaschutz-Maßnahmen und präsentierten mit greenline BioBoard Gen2 unser ,grünes‘ Produktsortiment.“ Darüber hinaus präsentierte Rotpunkt Küchen verschiedene neue Möglichkeiten für die Küchengestaltung – darunter mit MEMORY RI ein neues Holzfronten-Programm mit schmalen, vertikalen Lamellen. Wirklich faszinierend ist auch der neue Farbton JUST GREY, der die beliebte Palette an Grautönen ergänzt. Weiterhin wächst die bekannte Wood Unlimited-Kollektion durch „Split Line“ – eine Fronten-Ausführung, die durch Risse und Asteinschlüsse besticht. Um Händlern die Möglichkeit zu bieten, die Produktvielfalt und die Rotpunkt Küchen-Alleinstellungsmerkmale am Point of Sale zu präsentieren, wurde auch ein erneuertes „Inspiration Point“-Konzept präsentiert – inklusive digitalen Lösungen für einen zusätzlichen Mehrwert und einem Plus an Informationen.

„In der Kategorie ,Excellent Brands – Sustainable Brand of the Year‘ sind wir als ,Special Mention‘ prämiert worden, aus der Kategorie ,Excellent Brands – Interior & Living‘ gehen wir als ,Winner‘ hervor“, erklärt Sven Herden, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Rotpunkt Küchen. Gemeinsam mit Julie Pitke, Geschäftsführerin der verantwortlichen Werbeagentur HOCH5 aus Bünde, nimmt Lena Steffen, Mitarbeiterin für Marketing bei Rotpunkt Küchen, den Award entgegen.

Doch nicht nur auf die Küchenprogramme durften Besucher der Hausmesse bewundern. „Unsere Küchenmöbel finden schon seit Jahren ihren Einsatz in unterschiedlichsten Lebensbereichen. Daher erfolgt – als logische Konsequenz – jetzt die Erweiterung um praxisorientierte Schranktypen für die Bereiche Hauswirtschaft und Garderobe. Für diese Neuheiten gab es innerhalb der Ausstellung einen separaten Bereich“, ergänzt Andreas Wagner, geschäftsführender Gesellschafter von Rotpunkt Küchen.

Knapp anderthalb Jahre ist es nun her, dass die Werbeagentur HOCH5 mit dem Relaunch des Corporate Designs beauftragt wurde. „Rotpunkt Küchen gehört schon seit fast einem Jahrzehnt zu unseren Kunden. Im Laufe der Zeit haben wir hautnah miterlebt, wie sich das Unternehmen und die Marke kontinuierlich weiterentwickelt haben. Es ist schön, dass sich diese Entwicklung nun auch im neuen Corporate Design widerspiegelt“, erklärt Julie Pitke. Andreas Wagner, geschäftsführender Gesellschafter ergänzt: „Dass wir außerdem mit den ergriffenen Maßnahmen zur Minimierung unseres ökologischen Fußabdrucks punkten konnten, freut mich ganz besonders. Seit 2017 arbeiten wir bei Rotpunkt Küchen mit dem Ansatz ,Vermeiden – Vermindern – Kompensieren‘ daran, klimafreundlich zu fertigen. Es ist schön, dass dieses Engagement auch über die Branchengrenzen hinaus wahrgenommen und angesehen wird. Auszeichnungen wie der German Brand Award spornen uns dazu an, das Unternehmen und die Marke immer weiterzuentwickeln.“

ÜBER ROTPUNKT KÜCHEN Rotpunkt Küchen produziert moderne und qualitativ hochwertige Küchen, die von Deutschland aus weltweit exportiert werden. Das Unternehmen beschäftigt am Hauptsitz Bünde und im Werk Getmold über 300 qualifizierte Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Logistik und Verwaltung. Was 1930 als Kistenfabrik von Heinrich Rabe und Wilhelm Meyer unter dem Namen Rabe & Meyer gegründet wurde, ist heute ein stark wachsendes Küchenunternehmen mit Handelsbeziehungen auf der ganzen Welt. www.rotpunktkuechen.de

Gleich doppelten Grund zur Freude gibt es bei Rotpunkt Küchen: In zwei Kategorien wurde der ostwestfälische PremiumKüchenhersteller nun mit dem German Brand Award 2021 ausgezeichnet.

rotpunktkuechen_de

Der German Brand Award ist ein Wettbewerb des German Brand Institutes, das durch den Rat für Formgebung und die GMK Markenberatung gegründet wurde. Der Award wird seit 2016 in mehr als 60 verschiedenen Kategorien vergeben und zählt zu einem der wichtigsten deutschen Markenpreise. „Wir sind sehr stolz, gleich in zwei Kategorien eine Auszeichnung erhalten zu haben. Das zeigt uns, dass wir mit der Marke Rotpunkt Küchen auf dem richtigen Weg sind – sowohl in Hinblick auf unsere Außendarstellung als auch in Sachen Nachhaltigkeit. Gleichzeitig ist uns natürlich bewusst, dass wir uns in einem anhaltenden Prozess befinden und die konsequente Umstellung des Corporate Designs noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. So sind aktuell beispielsweise noch einige ältere Versionen unseres Logos im Umlauf“, so Sven Herden.



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Erholt in den Tag starten schlafgesundheit Über kaum etwas wird so oft gerätselt und gestritten wie die richtige Matratze oder das Zubehör für das Bett, auch die Wahl des Kopfkissens ist essenziell für die Schlafgesundheit. Wie man sich bettet so liegt und erholt sich hoffentlich im Schlaf. Text: Jörg Wernien/Alicia Steinbrück Foto: Ketut Subiyanto/pexels

G

esundheitsexperten raten dazu,

mindestens sieben bis acht Stunden täglich zu schlafen. Dennoch entscheiden Erbanlagen und Gewohnheiten darüber, wieviel Schlaf jeder für sich individuell benötigt. So spielt es keine Rolle, ob jemand eher Lang- oder Kurzschläfer ist, morgens länger braucht bis er fit ist und eher abends voller Tatendrang. Entscheidend ist, wie gut sich

Wer Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich hat, sollte auch auf das richtige Kissen achten.

unser Körper im Schlaf erholt. Wenn wir jedoch nachts nicht zur Ruhe kommen, immer wieder durch einen schmerzenden Rücken, eingeschlafene Arme oder Nacken- und Schulterschmerzen wach werden, ist von Erholsamkeit keine Spur mehr. Am nächsten Morgen sind wir unausgeschlafen, unkonzentriert, haben Rücken-, Kopf- und Gliederschmerzen und schlichtweg nicht mehr leistungsfähig. „Deutsche Unternehmen verlieren pro Jahr fast 200.000 Arbeitstage durch unausgeschlafene Mitarbeiter“, sagt Marco Hafner, Forschungsleiter RAND Deutschland. Damit sich der Körper nachts optimal regenerieren kann, sollte die Wirbelsäule ergonomisch richtig gelagert werden. Eine schlechte Körperhaltung im Schlaf führt zwangsläufig zu dauerhaft angespannten Muskeln und damit zu Verspannungsschmerzen, die uns den Schlaf rauben und uns morgens das Gefühl geben, eingerostet zu sein. Da heißt es unbedingt Abhilfe zu schaffen. Die richtige Matratze spielt dabei schon eine wesentliche Rolle. Ob sie sich für eine Latex-, Kaltschaum, Federkern- oder eine luftgepolsterte Matratze entscheiden und welcher Härtegrad für sie am besten ist, müssen sie selbst testen. In guten Fach-

geschäften können sie sich beraten lassen und in Ruhe Probeliegen. „Das Problem mit zu wenig Schlaf wird in Deutschland sträflich unterschätzt“, Hans-Günther Weess, Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Eine entscheidende Rolle spielt

auch, ob sie eher Rücken- oder Seitenschläfer sind. Der Untergrund (Lattenrost), auf dem die Matratze liegt, ist genauso wichtig. Entscheiden kann man sich zwischen dem bekannten Lattenrost, dem Tellerrahmen oder dem Modulrahmen. Wer es ganz komfortabel liebt oder benötigt, kann sich für einen motorbetriebenen Rahmen entscheiden. Auch hier sollten Sie sich von Experten in Fachgeschäften beraten lassen, welche Kombination mit Ihrer Matratze für Sie die richtige ist. Wer Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich hat, sollte auch auf das richtige Kissen achten. In puncto Kopfkissen gilt: Je breiter die Schultern sind, desto höher sollte das Kissen sein und andersherum. Außerdem hängt das richtige Kissen auch individuell von der bevorzugten Schlafposition ab. Weitere Faktoren, auf die geachtet werden können und sollten, sind: Füllung, Material, Härte und wie gut das Kissen zur Unterlage passt.

Entscheidend ist, wie gut sich unser Körper im Schlaf erholt. Das richtige Nackenstützkissen kann helfen, Schmerzen und Verspannungen zu lindern und Schlafstörungen vorzubeugen. Ob Sie eher eine Nackenrolle, ein Nackenkissen mit Geltex-Einlage oder ein dreiteiliges Nackenstützkissen, das sowohl für die Seiten- als auch Rückenlage perfekt unterstützen soll, benötigen, ist individuell abhängig. Aber damit ein Nackenstützkissen perfekt wirken kann, benötigt es das korrekte Zusammenspiel von Untergrund, Matratze und Auflage. Doch auch die Größe der Liegefläche sollte nicht unberücksichtigt bleiben. So empfehlen Orthopäden eine Liegefläche von 90 Zentimetern Breite. Wenn Sie dann noch die richtige Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad in ihrem Schlafzimmer haben, dann steht einem erholsamen Schlaf ohne Rückenbeschwerden nichts mehr im Weg.


Auping wünscht erholsame Feiertage

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Prof. Dr. Dr. h.c. Sahin Albayrak, Vorstandsvorsitzender des Connected Living e.V.

Smart Home – ein Trend, der immer mehr Menschen begeistert. Was sind die aktuellen Trends?

Wir sehen ein wachsendes Interesse an Geräten, die unsere Wohnumgebung intelligent machen. So verbreitert sich hier auch kontinuierlich die Produktpalette: von Luftfiltern über Toiletten bis hin zu Tapeten. Die zentrale Herausforderung ist es im Moment, all diese Technologien auf digitalen Plattformen einheitlich zu vernetzen, sodass sie sich miteinander abstimmen und an uns anpassen können. Sicherheit wird großgeschrieben – wie kann ich mein Heim Netzwerk wirklich „safe“ machen?

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Die Sicherheit persönlicher Daten ist eines der zentralen Anliegen vieler Kunden und für viele auch weiterhin ein Grund zur Skepsis gegenüber Smart-Home-Geräten. User sollten ihre Geräte-Software auf dem neuesten Stand halten und sich damit auseinandersetzen, welche Daten überhaupt gesammelt werden und wie mit

Johannes Hauck, Director New Business & Regulattory Enviroment der Hager Group und stellvertretender Leiter des Lenkungskreises der Wirtschaftsinitiative Smart Living

diesen umgegangen wird. Deswegen ist auch Transparenz in diesen Belangen so wichtig. KI ist in vielen Bereichen schon der Alltag – wann wird sich KI im ganz normalen Haushalt etablieren?

Tatsächlich hat die KI schon längst Einzug in unser Zuhause gehalten. Vieles in unserem Alltag greift maßgeblich auf intelligente Informationsverarbeitung zurück. Trotzdem stehen wir erst am Anfang einer technologischen Revolution, die unser Zuhause grundlegend verändern wird. Ärgernisse des Alltags, wie die Parkplatzsuche oder das Schreiben der Einkaufsliste, werden dann vollständig von KI übernommen.

Tatsächlich hat die KI schon längst Einzug in unser Zuhause gehalten.

Smart Home – ein Trend, der immer mehr Menschen begeistert. Was sind die aktuellen Trends?

Künstliche Intelligenz (KI) erobert unseren Alltag. Gilt das auch für Smart-Living-Lösungen?

Mit Smart Living (SL) lässt sich viel Energie einsparen. Das ist angesichts steigender Energiepreise natürlich interessant. SL-Lösungen verringern zudem die CO2-Emissionen von Gebäuden, weshalb es auch attraktive Förderangebote gibt (z. B. BEG und Renovation Wave). Erfreulicherweise sinken auch die Preise für Smart-Living-Anwendungen.

Ja. KI wird beispielsweise bereits für die intelligente Verbrauchsmessung oder einen effizienteren Netzbetrieb eingesetzt. Auch bei der Analyse von Daten, die im Smart Home entstehen, trägt KI dazu bei, die Energieversorgung von Gebäuden zu optimieren und den Wohnkomfort und die Sicherheit zu erhöhen.

Sicherheit wird großgeschrieben – wie kann ich mein Heim Netzwerk wirklich „safe“ machen?

Wählen Sie Lösungen von Herstellern aus Deutschland und Europa. Sie unterliegen den strengen deutschen oder europäischen Datenschutzvorschriften. Installieren Sie alle Smart-Home-Geräte in einem speziell dafür angelegten WLAN-Heim-Netzwerk mit einem starken Passwort. Der Offline-Betrieb ist zwar sicher, bringt aber auch Nachteile.

Foto: Presse

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Experten über Smart-Home-Lösungen

Bernd Grohmann, Vorstand der CTO eQ-3AG Smart Home – ein Trend, der immer mehr Menschen begeistert. Was sind die aktuellen Trends?

Neuester Trend im Smart Home ist, dass sich IPv6 – der nächsten Generation des Internet-Protokolls – auch im Smart Home durchsetzt. Inzwischen stehen auch Amazon, Google und Apple hinter dieser Technologie. Bisherige „Standards“ wie ZigBee, Z-Wave, Enocean und KNX werden von IPv6 abgelöst. eQ-3 liefert bereits seit über zehn Jahren Home Control, die auf IPv6 basiert und überzeugt mit Homematic IP mit einem Smart Home System, das die Anforderungen der Anwender erfüllt. Entsprechend hat sich der Erfolg eingestellt und eQ-3 ist laut Berg Insight – einem renommierten Marktforscher – der Marktführer in Europa. eQ-3 sieht damit seine Strategie bestätigt und bietet mit Homematic IP bereits heute eine zukunftssichere Plattform. Sicherheit wird großgeschrieben – wie kann ich mein Heim Netzwerk wirklich „safe“ machen?

Zuerst einmal sind neben dem Internet-Router alle Geräte mit WLAN und solche, die sich in das Internet verbinden, potenzielle Einfallstore. Gerade bei WLAN gibt es viele (Billig-)Produkte, deren Sicherheitslücken alle Geräte im Haus angreifbar machen. Ebenso relevant sind auch die Protokolle, mit denen Smart-Home-Geräte betrieben werden. Bislang hat nur Homematic IP eine Zertifizierung der Protokoll-, IT- und Datensicherheit durch den VDE erreicht. KI ist in vielen Bereichen schon der Alltag – wann wird sich KI im ganz normalen Haushalt etablieren?

Installieren Sie alle SmartHome-Geräte in einem speziell dafür angelegten WLAN-Heim-Netzwerk mit einem starken Passwort.

„KI“ bedeutet im Wesentlichen „Machine Learning“. Entsprechende Algorithmen finden sich schon seit einigen Jahren auch in Homematic IP Produkten. Inzwischen ist KI allgemein zum Trend geworden und verbreitet sich auch im Smart Home. Ein einziges Datum, wann sich KI etabliert, wird sich aber ebenso wenig angeben lassen, wie wann sich das Internet etabliert hat. Texte: Jörg Wernien ANZEIGE – ADVERTORIAL

Der bessere Einbruchschutz: Seelenfrieden durch Rundum-Sicherheit vom Profi Wenn das Traumhaus steht, die neue Wohnung fertig eingerichtet ist, möchte man als stolzer, frischgebackener Bewohner oder Besitzer in Ruhe das Ambiente der schönen neuen Immobilie genießen statt sich mit Themen wie Einbruchschutz zu befassen. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht selbst damit beschäf-

tigen, denn auch hierfür gibt es erfahrene Profis, die das kompetent und gern für Sie übernehmen. Mit einem individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen und professionell überwachten Alarmsystem wie dem von Verisure schützen Sie Ihr Eigentum und vor allem auch Ihre Familie effektiv vor Gefahren wie Einbruch, Diebstahl und Feuer. Auch bei einem medizinischen Notfall sind die Ratinger Sicherheitsexperten auf Knopfdruck für Sie und Ihre Lieben da. Der Clou an der Alarmanlage vom europäischen Marktführer ist, dass qualifizierte Fachkräfte auf jeden Alarm und jedes SOS-Signal sofort reagieren. In der VdS-zertifizierten Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) von Verisure in Ratingen prüfen sie über Ton und Bild binnen Sekunden die Gefahrenlage und schalten bei Bedarf Polizei, Wachdienst oder Rettungskräfte ein. Bei einem verifizierten Einbruch können die NSL-Mitarbeiter aus der Ferne den blickdichten ZeroVision® Sichtschutz auslösen, der ungewollte Eindringlinge augenblicklich in die Flucht schlägt und so wirksam vor Diebstahl schützt. Denn wer nichts sieht, kann auch nichts stehlen.

Schutzengel für die Hosentasche: der Verisure Rundum-Schutz – auch to go! Per App lässt sich der Rundum-Schutz des Sicherheitsanbieters auch außer Haus nutzen. Auf riskanten Wegen, beim Mountainbiken oder Joggen im Dunkeln kann man einfach die Guardian Begleitfunktion aktivieren. Die Sorge, ob ein Kind oder älteres Familienmitglied gut von A nach B kommt, gehört damit endgültig der Vergangenheit an. Nicht planmäßig eingetroffen, kann die Person lokalisiert werden, und erhält sofort die benötigte Hilfe. Näheres unter www.verisure.de oder Tel: 0800 0800 821


Smart + nachhaltig = Traum-Zuhause.

Smart Home ist heute eine Selbstverständlichkeit. Aber wer viele smarte Anwendungen mit vielen verschiedenen Apps steuert, hat vielleicht smarte Produkte zu Hause, aber noch lange kein Smart Home. Das ist erst der Fall, wenn sich die verschiedenen Funktionen vernetzen lassen und über ein System gesteuert werden können. Dazu bedarf es einer gemeinsamen Basis – wie KNX. Der offene Standard zur herstellerübergreifenden Vernetzung intelligenter Gebäudetechnik ist seit mehr als 20 Jahren international führend.

Dank des Know-hows von weltweit 500 Unternehmen aus 190 Ländern mit mehr als 8.000 KNX-kompatiblen Produkten wird das auch so bleiben. KNX eröffnet damit nicht nur faszinierende Vernetzungsmöglichkeiten für mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz. Auf lange Sicht ist dieser Standard auch günstiger, weil er nachhaltig und zukunftsfähig ist. Die Hersteller der Marken-Allianz Connected Comfort setzen deshalb alle auf KNX und machen so Smart Living zu einem ganz besonderen Erlebnis. Informieren Sie sich auf www.connected-comfort.de

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Verknüpftes Zuhause digitales zuhause Kaum ist man zur Tür raus – und hat es im besten Fall auch noch eilig – kommen die Zweifel auf. Ist der Herd wirklich aus? Habe ich das Licht angelassen? Auf welcher Stufe läuft die Heizung? Und mit diesen Fragen kommt dann schließlich auch die Anspannung, bis man dann doch wieder Zuhause ist und in den allermeisten Fällen feststellt: War doch alles gut. Text: Alicia Steinbrück Foto: Naomi Hebert/unsplash

M

ittlerweile gibt es zahlreiche Systeme und Anbieter, die genau in diesen Situationen Sicherheit bieten – und damit auch eventuellen Unfällen und Unglücken vorbeugen. Heutzutage verwendet der durchschnittliche Bürger in Deutschland täglich knapp 20 Haushaltsgeräte, welche allesamt an den Stromverbrauch angeschlossen sind. Dazu zählen beispielsweise der Kühlschrank, die Mikrowelle, aber auch das Licht oder die Ladestation

Nach wie vor gilt mitunter der eigene Haushalt als größter Verursacher für Unfälle. fürs Handy. Die Geräte sind wichtig für das Funktionieren unseres Alltags – ohne ist er überhaupt nicht mehr denkbar. Andererseits können sie sich aber auch schnell zu Energie- und somit Geldfressern, ja sogar zu echten Gefahrenquellen entwickeln. gilt mitunter der eigene Haushalt als größter Verursacher für Unfälle. Allein in Deutschland passieren in jedem Jahr durchschnittlich 200.000 Wohnungsbrände – davon sind rund 32 Prozent auf Gründe der Elektrizität zurückzuführen. Basics, um vorzusorgen und für ein möglichst sicheres Zuhause zu sorgen, ist, neben der natürlich ordnungsgemäßen Verwendung der Geräte, die Installation von Rauchmeldern und die regelmäßige Überprüfung

von Gerätschaften, Kabeln und Steckdosen. Doch wir leben mittlerweile so digital wie nie zuvor – und genau in dem digitalen Bereich stecken auch für das sichere Zuhause so viele Potenziale, die wir nutzen könnten und sollten! Beim Smart Home geht es nicht direkt um sprechende Staubsauger oder gar selbst bezahlende Kühlschränke, denn ein smartes Zuhause bedeutet oftmals auch ein sicheres Zuhause. Mittlerweile haben so gut wie alle Hersteller von Haushaltsgeräten eigene Systeme für Endbenutzer entwickelt, mit denen sie ihre Alltagsunterstützer selbst kontrollieren, konfigurieren, ein- und ausstellen

Nach wie vor

Es gibt heutzutage viele smarte Lösungen für das sichere und praktische Zuhause.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Systeme und Anbieter, die genau in diesen Situationen Sicherheit bieten – und damit auch eventuellen Unfällen und Unglücken vorbeugen.

können. Wie bereits erwähnt werden im durchschnittlichen deutschen Haushalt tagtäglich aber um die 20 Haushaltsgeräte verwendet – zusätzlich zu Licht und Heizungssystemen – und selten sind alle von der gleichen Marke bzw. dem gleichen Hersteller. Um nicht die Übersicht zwischen verschiedenen Apps und Dienstleistern zu verlieren, gibt es mittlerweile auch praktische All-in-OneLösungen, bei welchen alle Geräte und Anbieter über ein einziges Programm bzw. eine einzige App verwaltbar sind. Neben dem riesigen und vor allem wichtigen Aspekt der Sicherheit kann durch Smart-Home-Lösungen, die alle Haushaltsgeräte integrieren, aber auch bares Geld gespart und ein Beitrag zum umweltschonenderen Leben beigetragen werden. Bei der Anbieterwahl sollten Verbraucher, neben Datenschutz und auch Testsiegeln, vor allem darauf achten, dass es sich nicht um eine Insellösung handelt, sondern die Geräte kompatibel sind. Dann wird das sichere und praktische Zuhause zum Kinderspiel!


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Smartes Zusammenspiel von SolarEnergiemanagement und Hausgeräten partner content

Selbst produzierten, ungenutzten Solarstrom ins allgemeine Stromnetz abzugeben und ab Dämmerung zum über dreifachen Preis Strom zukaufen zu müssen, ist zweifelsohne wenig wirtschaftlich. Interessant wird es, wenn Geräte, das E-Auto und weitere Stromverbraucher den eigenen Strom nach Verfügbarkeit automatisch und effizient nutzen. Möglich wird das unter anderem mit smarten, vernetzten Hausgeräten – praktisch und komfortabel. Führende Hausgerätemarken wie Siemens, Bosch, Neff und Gaggenau setzen auf Home Connect als digitale Plattform für vernetzte Hausgeräte: Mit ihr lassen sich Haushaltshelfer von der Waschmaschine über den Backofen und die Kaffeemaschine bis zum Saugroboter steuern und personalisieren. Home Connect und Loxone, der Spezialist für intelligente Gebäudeautomatisierung, arbeiten jetzt zusammen – für das Maximum an Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz.

„Die PV Anlagen erzeugen genau dann Energie, wenn sie meistens nicht benötigt wird – nämlich tagsüber.“ Wie lässt sich der eigens produzierte Strom am besten nutzen? Die PV Anlagen erzeugen genau dann Energie, wenn sie meistens nicht benötigt wird – nämlich tagsüber. Die Solareinstrahlung ist hier am höchsten, der Stromverbrauch normalerweise aber am geringsten. Nicht jeder Haushalt verfügt über einen Stromspeicher in entsprechender

Größe. Auch hier schafft die Automatisierungslösung von Loxone Abhilfe und regelt den Energieeinsatz optimal: Der Gebäudeverbrauch wird für den Nutzer bestmöglich gelenkt, die Energie gewandelt und gespeichert. Je nachdem, wie viel mehr Energie gerade produziert als verbraucht wird, können bis zu zwölf Verbraucher angesteuert werden. Diese können unterschiedlich hoch priorisiert werden, sodass die jeweiligen Verbraucher in dem Fall eingeschaltet werden. Es wird dabei vom Energiemanager versucht, so viele Geräte wie möglich anzusteuern. Aber nicht nur im akuten Falle: Mit dem Loxone Wetter Service können auch Prognosen in die Planung einbezogen werden. So können Nutzer die entstehende Energie nicht nur sparen bzw. optimal nutzen. Sie sparen auch bares Geld, indem die Energiekosten des Gebäudes geringgehalten werden. Unterm Strich bedeutet dies, dass

Weitere Informationen finden Sie unter: www.home-connect.com/de

einerseits die Geräte vor allem dann laufen, wenn viel Solarstrom verfügbar ist – und dass sie zudem auch fertig sind, wenn man selbst abends nach Hause kommt. Besonders praktisch an Home Connect ist die einfache Verbindung und Nutzung der smarten Hausgeräte von Bosch, Siemens, Neff und Gaggenau über die Home Connect App. Bereits seit 2014 erleichtert die Plattform ihren Nutzern den Alltag im Haushalt. Anzahl und Umfang von Services, Funktionen und Beteiligung neuer Kooperationspartner werden seit Beginn stetig erweitert – für den größtmöglichen Nutzungskomfort. Derzeit ist Home Connect in 47 Ländern und in 27 Sprachen verfügbar. Die Nutzer profitieren von einem umfangreichen Netzwerk aus über 50 Partnern, welches Home Connect um viele Funktionen erweitert und an beliebte Dienste und weitere Geräte anbindet, wie z. B.: die Koch- und Backrezepte-Apps Kitchen Stories und Sallys Welt oder Amazon zur automatisierten Nachbestellung von etwa Geschirrspül-

tabs. So lassen sich die Hausgeräte auch über Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant nutzen, per Apple Watch steuern oder in das Smart-Home-System Magenta SmartHome einbinden.

„Besonders praktisch an Home Connect ist die einfache Verbindung und Nutzung der smarten Hausgeräte von Bosch, Siemens, Neff und Gaggenau über die Home Connect App.“


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Equipment fürs Heimkino – aber wie? multimedia 2011 wurde die Rocket Beans Entertainment GmbH gegründet und seit Start der Plattform rocketbeans.tv 2015 sind sie aus der Streaming- und Videospielwelt auf YouTube und Twitch nicht mehr wegzudenken: Simon Krätschmer, einer der Gründer, und Daniel Schröckert, welcher in dem Format „Kino+” regelmäßig mit verschiedenen Gästen über Filme und Serien diskutiert, haben uns in der Redaktion zum Interview besucht. Text: Alicia Steinbrück Foto: Presse, Alexander Lemann/unsplash

Ihr seid ja richtige Filmexperten: Welcher

Thema Heimkino und Home Entertain-

hat euch zuletzt richtig gecatcht?

ment: Worauf sollte man achten, wenn

Simon: Das war bei mir „Dune“. Der Film schreit nicht nur extrem nach Kino: Ich bin großer Fan der Buchvorlage, der Soundtrack ist super und er ist fantastisch gemacht. Auch den neuen „Suicide Squad“ fand ich klasse – und beides sind meiner Meinung nach Filme, die man auch auf jeden Fall im Kino sehen muss. Daniel: Bei „Dune“ sind wir einer Meinung, den Film habe ich drei Mal im Kino gesehen. Genauso einen Film haben wir lange gebraucht. Die ganze Zeit fragt man sich als Zuschauer: „Wie genau haben die das gemacht?“, und das ist es, was einen guten Film ausmacht. Außerdem komme ich gerade aus Sitges vom Film Festival: Dort habe ich einige wirklich gute Filme gesehen, die mich einfach gepackt haben.

man sich einrichten und ausstatten möchte?

Daniel: Ich bin nach wie vor ein Leinwand-Fan, dazu habe ich ein 5.1-Soundsystem – zum Leidwesen meiner Nachbarn. Ich bin großer Filmliebhaber und wenn ich einen Film von 1970 schaue, möchte ich auch, dass dieser noch so aussieht wie ein Film von 1970. Wichtig ist mir, dass ich meine Geräte miteinander verbinden kann, egal, ob es die PlayStation, der Laptop oder Festplatten sind. Simon: Ich hatte früher auch eine 5.1-Soundanlage, fand ich klasse. Ich habe mich jetzt aber reduziert und nutze das, was mir der Fernseher bietet – mittlerweile ist das auch eine ganze Menge! Wichtig ist: Wenn man sich einen Beamer anschafft, muss man auch an den Sound

Nicht alles, was bunt leuchtet, ist direkt gut, und auch sehr teure Produkte bedeuten nicht, dass sie automatisch so viel besser sind. denken. Das wird leider oft vergessen. Wo ich mich hingegen mehr ausstatte, ist bei meinem PC. Daniel: Wichtig ist es auch, sich zu fragen, was man wirklich alles braucht, und was mehr oder weniger unnötig ist. Nicht alles, was bunt leuchtet, ist direkt gut, und auch sehr teure Produkte bedeuten nicht, dass sie automatisch so viel besser sind. Mit Equipment aus dem mittleren Preissegment kann man in der Regel nicht viel falsch machen und bekommt einiges für das heimische Kinogefühl geboten. Daniel, du hast zwei Kinder, und ihr beide habt ja selbst früh angefangen, Filme und Computerspiele zu konsumieren. Was könnt ihr Eltern für den Umgang ihrer Kinder mit Medien raten?

Simon Krätschmer und Daniel Schröckert, Rocket Beans TV

Wichtig ist, dass die Eltern ein Auge darauf haben und den Medienkonsum ihrer Kinder beobachten und überprüfen.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich Zuhause eine Entertainmentecke einzurichten.

Daniel: Bei mir war es früher so, dass ich Filme gesehen habe, die ich nicht hätte sehen sollen. Da sind die Kontrollmöglichkeiten heutzutage doch deutlich besser. Ich finde es wichtig, die Kinder medienkompetent zu erziehen. Es gibt auch wahnsinnig tolle Lernspiele und -apps, die meine Kinder auch nutzen. Simon: Das Suchtpotenzial von Computerspielen darf einfach generell nicht unterschätzt werden. Insbesondere bei Kindern kann es problematisch werden, wenn dieses ungefiltert auf sie einprasselt. Wichtig ist, dass die Eltern ein Auge darauf haben und den Medienkonsum ihrer Kinder beobachten und überprüfen. ANZEIGE

BENQ W1800i

Kinofeeling zuhause Mit dem 4K Heimkino Beamer W1800i holst du dir echtes Kinofeeling nach Hause. Zusammen mit Familie und Freunden erlebt ihr realitätsgetreue Farben dank der BenQ Cinematic-Color™-Technologie und werdet automatisch in den Bann von Filmen und Serien gezogen. Das gelingt vor allem durch die beeindruckenden Bilder auf bis zu 200 Zoll sowie dem integrier ten Filmmaker Mode. Besonders die Smar tfunktion wird dich als Enter tainment-Liebhaber begeistern. Der W1800i ist mit Google-zer tifizier tem Android TV™ ausgestattet und erlaubt dir den direkten Zugriff auf eine umfangreiche Anzahl verschiedenster Apps zu Filmen, Fernsehsendungen, Spielen, Spor tar ten und Musik. Dies ist nicht nur per Knopfdruck, sondern auch via Sprachassistent möglich. Tauche jetzt zuhause in deine persönliche Kinowelt ein und entdecke die Vor teile des 4K Heimkino Beamers von BenQ.

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Streamen als Hobby, Comedy als Beruf gaming Gaming hat eine Faszination, der auch ein Künstler wie Kaya Yanar schnell erlegen war. Was er daraus gemacht hat, ist aber noch viel faszinierender.

nun, wo die Tour wieder anfängt, wird es etwas sparsamer. Anstatt zwei- bis dreimal in der Woche kann ich nur noch einmal pro Woche streamen. Streamen ist mein Hobby, aber die Live-Comedy ist mein Beruf.

Text: Theo Hoffmann Foto: tinokonino.ch, Fredrick Tendong/unsplash

Wie können wir uns Ihr Gaming-Studio mit einer Kommandobrücke bei Star

Eher wie die Brücke auf der Nebukadnezar in „Matrix“: Viele Monitore, Headset, MIC, Keylights und Kameras. Und leider viele Kabel. Es ist unfassbar, wie komplex so ein Setup sein kann. Ich bin einmal mit dem ganzen Zeugs umgezogen, das Kühlwasser in dem PC allein konnte schon einen Leistenbruch provozieren. Und durch die ganzen Lüfter wird es sehr warm! Man spart sich dadurch die Heizkosten, was in diesen Zeiten viel Geld ist.

Was sind die Schnittstellen zwischen

Wie verändert das neue Gaming Conver-

Schauspiel und Comedian-Auftritten und

tible ROG Fow X13 Ihr Spielverhalten?

Gaming? Gibt es da überhaupt Berüh-

Es ist ein leistungsstarker Laptop, mit dem ich von unterwegs auch streamen kann. Insofern kann ich auch auf Tour meine Kayoten (so heißt die Gaming Community) unterhalten.

rungspunkte, die Menschen mit Ihrem Background vielleicht besonders fürs Spielen begeistern?

Zunächst einmal bin ich ein verspielter Typ, egal ob on- oder offline. Diese Verspieltheit äußert sich in jedem Lebensbereich. Ob auf der Bühne als Improvisation oder beim Gaming. Und ich unterhalte die Zuschauer sehr gerne, egal in welchem Medium. Das Gaming/Streaming erlaubt mir auch eine Interaktion mit dem Publikum, was das TV nicht hat. Insofern ist das für mich auch sehr spannend. Mein Spielstil ist wie meine Comedy: Sich selbst nicht zu ernst nehmen. Ich bin wohl einer der wenigen Gamer, die auch bei Horror-Spielen noch die Comedy in den Vordergrund stellt. Wie wirkt sich das Gaming bei Ihnen

Ich bin wohl einer der wenigen Gamer, die auch bei Horror-Spielen noch die Comedy in den Vordergrund stellt.

vorstellen? Hat das schon Ähnlichkeit Wars?

Kaya Yanar, Komiker, Fernsehmoderator, Schauspieler und Livestreamer

Clever vernetzt

schauen wir uns dämliche Videos an oder machen ein Quiz… ach ja, und ab und zu zocken wir auch. Ich bin ja mein eigener Chef auf meinem Kanal, und diese Freiheit macht Spaß. Welche Rolle spielt denn das Gaming in der kleinen Familie? Der Sohnemann wird ja erst zwei. Spielen Sie denn aber auch mit Ihrer Frau? Und wenn ja, welche Spiele?

Der Sohn wird erst zwei, das stimmt, und kann gerade erstmal geradeaus laufen. Meine Frau ist keine Video-Gamerin, sie spielt lieber Brettspiele. „Siedler“ ist das Spiel, was sie am liebsten spielt. Damit können wir auch schon einen ganzen Nachmittag verbringen, obwohl danach Freundschaften nochmal überprüft werden müssen. Wie verarbeiten Sie Pannen? Sind Sie eher ein emotionaler Gamer oder können

Welches sind aktuell Ihre besten Lieb-

Sie das gut wegstecken?

lingsspiele?

Ich bin da sehr emotional und kann sie dennoch gut wegstecken. Ich nehme die Spiele nie so ernst, dass ich ausraste. Aber dennoch bin ich ehrgeizig oder will meine Ziele erreichen. Aber am Ende des Tages sind es nur Spiele und sollen vor allem Spaß machen. Da hilft keine verkrampfte Haltung. Verliert man, macht man es halt nochmal. Wie im richtigen Leben.

Ich kann jedem Genre etwas abgewinnen. Momentan zocke ich gerne Kartenspiele wie z. B. „Slay the Spire“, aber auch das MMO „New World“ hat es mir angetan. Die komplette „Civilization“-Reihe liebe ich schon seit fast dreißig Jahren und ich freue mich auf den Release von „Age of Empires IV“. Ich habe gelernt, dass es Spiele gibt, die ich gerne streame und mir von tausenden Leuten dabei zuschauen lasse. Aber manche Spiele genieße ich auch alleine. Da halte ich dann die Klappe und versinke in anderen Welten.

auf die vielen anderen beruflichen Aktivitäten aus?

Was macht Ihnen beim Streamen auf

Gar nicht, ich zocke ja auch gerne privat. Und nun schauen mir halt einige tausend Leute dabei zu. Während meines Berufsverbots hatte ich viel Zeit und konnte so mein Hobby ausbauen. Und

dem Twitch-Kanal „KayaYanar“ am meisten Spaß?

Keinen Plan zu haben. Ich mache alles spontan. Manchmal quatsche ich nur und interagiere mit den Kayoten, manchmal

Wie bleibt man beim Spielen am besten cool?

Weiß ich nicht. War ich noch nie. Ich gehöre eher zu den uncoolen Spielern, die ihr Herz auf der Zunge tragen und emotional dabei sind. Cool finde ich langweilig. Das ist gerade das Schöne, das Spielen soll ja gerade berühren und provozieren können. Man kann dabei auch beobachten, was Spiele mit einem machen. Das ist eine Art Selbsterfahrung. Oh je! Jetzt drifte ich schon wieder ab. Es soll Spaß machen, ob es cool ist oder nicht!

Verliert man, macht man es halt nochmal. Wie im richtigen Leben. fakten Mit seinen Soloprogrammen und Comedysendungen ist der Komiker, Schauspieler und Fernsehmoderator Kaya Yanar schnell berühmt geworden. Das 1973 in Frankfurt am Main geborene Multitalent wollte es dabei aber nicht belassen und schuf sich eine neue, kreative Welt als Livestreamer auf Twitch und YouTube. Kaya Yanar liebt es, die Zuschauer zu unterhalten – auf der Bühne oder im Stream.

Michael Möller, Geschäftsführer der Voltus GmbH

Um den Anforderungen klimaneutraler Gebäude gerecht zu werden, braucht es intelligente Gebäudetechnik. smarte gebäudetechnik

Michael Möller, Geschäftsführer der Voltus GmbH, über nachhaltige und smarte Gebäudetechniken. Text: Kirsten Schwieger Foto: www.ramonapetrolle.de

Was zeichnet intelligente Gebäudetechnik aus? Vereinfacht geht es um die Vernetzung und Steuerung moderner Haustechnik für noch mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz. Wenn Sie z. B. eine LED-Leuchte haben, die Sie per App dimmen und farblich einstellen können, ist das durchaus smart, aber nur eine Einzellösung. Intelligente Gebäudetechnik kann Einzellösungen miteinander vernetzen. Dann reicht ein Fingertipp, um das Licht zu dimmen und gleichzeitig die Jalousien herunterzufahren, alle Fenster im Haus zu schließen und die Heizung auf Wunschtemperatur zu regeln. Was ist KNX und welche Vorteile besitzt dieser Standard? KNX ist der weltweit mit Abstand führende Standard zur Vernetzung intelligenter Gebäudetechnik. Das erfolgt über intelligente Schalter und Sensoren, die mit einer preiswerten KNX Leitung verbunden sind. KNX bietet dabei gleich mehrere Vorteile: Internationalität, Kompatibilität und Zukunftssicherheit. Heute sind gut 500 Unternehmen an diesen Standard angeschlossen, deren Produkte und Systeme sich hersteller- und gewerkeübergreifend vernetzen lassen. Die führenden deutschen Markenhersteller sind alle dabei. Sie bringen alle ihr Know-how ein. Deshalb wird KNX auch weiterhin der wichtigste und vor allem zukunftsfähigste Standard bleiben. Letztlich ist Smart Home auf KNX Basis dadurch nicht nur eine sichere Investition, es ist auch günstiger als Angebote einzelner Hersteller, die es vielleicht morgen schon gar nicht mehr gibt. Wie ist es um die Nachhaltigkeit von Smart Buildings bestellt? Um den Anforderungen klimaneutraler Gebäude gerecht zu werden, braucht es intelligente Gebäudetechnik. Nur wenn Energieverbrauch und -rückgewinnung, gesundes Raumklima und ein Beitrag des Gebäudes zur Klimabilanz des gesamten Umfeldes konsequent gesteuert werden, können wir die ehrgeizigen und berechtigten Ziele auch im Wohnen und Bauen umsetzen.


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