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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

Nr. 76 August 2021

Neues Arbeiten und Lernen EUROPEAN

Sonderpublikation in Die Welt im August 2021

MEDIA PARTNER

Die Moderne ruft

Ob im Studium, in der Ausbildung oder im Beruf – die Digitalisierung ist längst in unserem Alltag angekommen.

Aus- und Weiterbildung

Lesen Sie weitere interessante Artikel auf analysedeutschland.de

| Dieter Sicking, BEST PLACE TO LEARN

„Azubis lernen, indem sie aktiv mit neuen Herausforderungen umgehen.“ Seite 10

Personalmanagement | Andreas Schubert

Aus- und Weiterbildung | Dr. Ulrike Struwe

Personalmanagement in Zeiten der Pandemie

Gleiche Chancen für mehr Erfolg!

Noch immer ist der deutsche Arbeitsmarkt durch viel Kurzarbeit geprägt. Und doch sind viele Firmen wieder auf der Suche nach guten Fachkräften.

Das Kompetenzzentrum Technik-DiversityChancengleichheit e. V. fördert bundesweit die Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie die Vielfalt als Erfolgsprinzip.

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Neues Arbeiten und Lernen

Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

ANALYSE

Recyclen oder weiterreichen!

analysedeutschland.de

WEITERE INHALTE Aus- und Weiterbildung 6. Masterstudiengänge 8. Neuigkeiten 14. MINT-Berufe 18. Fördermittel 20. Berufseinstieg

Personalmanagement 26. Future Work 28. Andreas Schubert 30. Lernen 4.0

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Auf der sicheren Seite Dr. Michael Littger (DsiN) über Sicherheit von Videokonferenzsystemen.

ANALYSE. NEUES ARBEITEN UND LERNEN

E

uropean Media Partner präsentiert

Ihnen die neue Kampagne „Analyse. Neues Arbeiten und Lernen“. Die Corona-Krise löste insbesondere in den Bereichen der Aus- und Weiterbildung sowie im Personalmanagement gravierende Veränderungen und Entwicklungen aus – man könnte sagen, sie hat den Grad der Digitalisierung massiv beschleunigt. Einerseits standen die meisten der Unternehmen, Arbeitnehmer:innen, Schüler:innen und Schulen im Bezug auf Homeoffice oder Homeschooling vor sehr großen Herausforderungen, doch wurden auch für die Zukunft neue Möglichkeiten sichtbar. Expert:innen sind sich sicher,

dass Remote Work, Homeoffice und flexiblere Arbeitsgestaltung in der Zukunft selbstverständlich sein werden. Neben den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die immer vielfältiger und breiter werden, wachsen so auch die technischen Möglichkeiten und damit die Flexibilität. Damit das funktionieren kann, müssen Arbeitgeber, Schulen und Unternehmen jedoch auch für Datensicherheit, geeignete Hardund Software sorgen – und zusätzlich verfügt nicht jede:r Arbeitnehmer:in über die geeigneten Homeoffice-Gegebenheiten.

ANALYSE. #76 Neues Arbeiten und Lernen

anderem durch interessante Interviews mit Expert:innen, spannende Einblicke in die Welt der Aus- und Weiterbildung und des Personalmanagements. Erfahren Sie mehr über Zukunftsvisionen, Ihre Möglichkeiten, Fördermittel, Zertifizierungen und Lernen und Arbeiten 4.0.

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Flexibleres Lernen durch Digitalisierung In Krisenzeiten zeigen sich die Vorteile der Digitalisierung.

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Kaufmann, Koch oder Klempner? Eine Berufsausbildung ist eine gute Basis.

AUCH IN DIESER AUSGABE:

FOLGE UNS! Bleiben Sie mit unseren neuesten Kampagnen auf dem Laufenden auf unseren sozialen Kanälen.

EXKLUSIVE ONLINE INHALTE

Unsere Kampagne liefert, unter

Außerdem stellen wir verschiedene, informative Veranstaltungen vor, auf welchen Sie sich digital oder in Präsenz über die verschiedenen Chancen und Optionen informieren können. Sie streben einen beruflichen Wechsel an? Auch dann haben wir hilfreiche Tipps für Sie, egal ob Sie sich in Ihrer Branche umorientieren oder etwas komplett Neues erlernen und arbeiten möchten.

Seite 4 Thiemo Fojkar, Vorsitzender des Vorstands Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband)

Seite 24 Inga Dransfeld-Haase, Präsidentin des Bundesverbandes der Personalmanager e.V.

Unter all den neuen

Aspekten, Möglichkeiten und auch Herausforderungen hat sich eines klar herauskristallisiert: Der Schutz von Daten ist unerlässlich und sollteste oberste Priorität haben. Erfahren Sie, wie Sie sich in den verschiedensten Bereichen schützen können und müssen. Wir wünschen Ihnen viel

Lesen und Informieren!

Spaß beim

Campaign Manager: Lina-Sophie Bürmann, Madeleine Buyna, Neslihan Gruel Geschäftsführung: Nicole Bitkin Editor: Alicia Steinbrück Art Director: Aileen Reese Text: Katja Deutsch, Kirsten Schwieger, Lotta Jachalke, Christiane Meyer-Spittler, Theo Hoffmann, Alicia Steinbrück, Chan Sidki-Lundius, Armin Fuhrer, Jörg Wernien Coverfoto: Julia Cameron/pexels, Presse Distribution&Druck: Die Welt, 2021, Axel Springer SE

Sehen Sie sich exklusive Filme und Videos auf unserer Website an.

Auf unserer Website finden Sie viele weitere interessante Artikel und Interviews.

Seite 25 Oliver Walle, Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM)

European Media Partner Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.

Herausgegeben von: European Media Partner Deutschland GmbH Rödingsmarkt 20 DE-20459 Hamburg

Tel.: +49 40 87 407 400 Die Inhalte des „Partner Content” in dieser Kampagne wurden in Email: de@europeanmediapartner.com Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen. Web: www.europeanmediapartner.com

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www.whu.edu


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Neues Arbeiten und Lernen

Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

ANALYSE

@europeanmediapartnergermany

analysedeutschland.de

Kampf gegen den Fachkräftemangel für das Bestehen im globalen Wettbewerb einleitung Für ihre eigene Zukunftssicherung müssen alle Branchen der deutschen Wirtschaft – Industrie, Handel und Dienstleistungen – die Herausforderungen des Fachkräftemangels aktiv angehen, Maßnahmen ergreifen, die auf die jeweilige Situation angepasst sind. Und sie müssen sich dabei auch auf staatliche Unterstützungsleistungen oder privatwirtschaftliche Dienstleistungsangebote verlassen können. Wer jetzt nicht agiert, kann nur noch reagieren und wird den globalen Wettbewerb um die besten Geschäftsmodelle, Produkte und Märkte verlieren. Das gefährdet unseren Wohlstand und unsere gesamtgesellschaftliche Grundordnung. Dieser systemische Zusammenhang ist noch immer nicht allen klar. Unsere soziale und ökologisch ausgerichtete Marktwirtschaft steht auf dem Spiel! Verlieren wir, gewinnen andere Gesellschaftsmodelle, die möglicherweise andere Prioritäten setzen. Foto: Presse

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in Schlüssel zu einer

selbstbestimmten Zukunft in Frieden und Freiheit sind die Mitarbeitenden in den Unternehmen und ihre Kompetenzen. Sie werden darüber bestimmen, ob wir die anstehenden Transformationsprozesse in unserer Gesamtwirtschaft bewältigen können. Als Lösungsansatz ist eine

Modernisierung der gesamten Bildungskette unumgänglich. Diese muss konsequent umgesetzt werden. Treiber sind sowohl

die Angebote des staatlichen Bildungssystems, Angebote privatwirtschaftlicher Bildungsanbieter sowie die Unternehmen selbst. Dazu zählt auch, dass die Bedeutung frühkindlicher Bildung erkannt wird und die Verankerung der MINT-Berufe sowie die ökonomische Bildung in den Lehrplänen der Schulen gefördert wird. Zusätzlich kommt es darauf an, differenzierte Studienmöglichkeiten zu entwickeln, die von möglichst vielen Menschen genutzt werden können. Deshalb ist eine Akademisierung vieler Berufsbilder notwendig. Aber: Wir benötigen nicht nur Master, sondern weiterhin auch Meister. Das heißt: Wir brauchen ein breites Aus- und Fortbildungsangebot, sowohl staatlich als auch privatwirtschaftlich organisiert. Besondere Bedeutung kommt bei letzterem der betrieblichen Aus- und Weiterbildung zu. Gerade mittelständische Unternehmen sind hier auf strategische Partnerschaften mit externen Bildungsdienstleistern angewiesen, weil sie dies mit eigenen Ressourcen nicht leisten können. Aber auch die non-formale Kompetenzsteigerung im betrieblichen Wertschöpfungsprozess ist dabei ein wichtiger Leistungsfaktor. Nur wer Menschen aus-

oder weiterbildet, ist für diese als Arbeitgeber neben den materiellen Leistungen interessant. Das ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Ringen um die besten Köpfe. In einem nachfrageorientierten Markt um die Fachkräfte von heute und morgen gewinnen nicht automatisch kleine oder große Unternehmen, sondern solche, die wegen ihrer Fort- und Ausbildungsangebote attraktiv sind.

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband)

Wir brauchen ein breites Aus- und Fortbildungsangebot, sowohl staatlich als auch privatwirtschaftlich organisiert.

Insgesamt bedarf es einer umfassenden Kampagne, die sich den aktuellen Herausforderungen stellt und Lösungsansätze aufzeigt. Die Zeit ist reif dafür. Jetzt muss es angepackt werden! ANZEIGE

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FOM Hochschule bietet neue Dimension des Studiums

Flexibel, strukturiert und interaktiv: Das Digitale Live-Studium für Berufstätige Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Ein berufsbegleitendes Studium, das optimal auf die beruflichen Anforderungen abgestimmt ist, ist eine erfolgversprechende Möglichkeit, sich zu einer hochqualifizierten Fachkraft zu entwickeln und für Arbeitgeber an Attraktivität zu gewinnen. Allerdings erfordern neue Arbeitsformen und Arbeitszeitmodelle auch im berufsbegleitenden Studium zunehmend mehr Flexibilität. Ab September 2021 bietet die FOM Hochschule daher eine neue Studienform an, die diesem hohen Anspruch gerecht wird: das Digitale Live-Studium in virtueller Präsenz.

Für alle Berufstätigen, die eine größtmögliche Flexibilität im berufsbegleitenden Studium suchen: Das Digitale Live-Studium an der FOM Hochschule. Foto: AdobeStock/BullRun Digital, kommunikativ und flexibel: Der Studienalltag von morgen Mittwochnachmittag, 17.30 Uhr. Noch eine halbe Stunde bis Vorlesungsbeginn. Gerade eben ist Pia vom Meeting mit ihren spanischen Geschäftskunden in ihr Hotel zurückgekehrt. Jetzt sitzt sie mit ihrem Laptop an einem kleinen Tisch mit Blick auf das Mittelmeer und geht in Gedanken nochmals die Präsentation durch, die sie gleich vor ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen halten wird. Wenige Klicks später betritt sie den virtual classroom. Auf dem Bildschirm erscheinen nach und nach die Gesichter ihrer Mitstudierenden. Darunter Patrick, der die Vorlesung heute vom heimischen Schreibtisch aus verfolgt, David, der sich aus seinem Ferienhaus an der Ostsee zugeschaltet, und Natalie, die sich in ihr Büro zurückgezogen hat. Nach ein paar einführenden Worten des Dozenten wird es ernst für Pia. Sie beginnt ihren Vortrag – live aus ihrem Hotelzimmer. So oder so ähnlich kann der Studienalltag von Studierenden der FOM Hochschule ab dem kommenden Wintersemester aussehen. Dann haben Berufstätige und Auszubildende an der Hochschule als Alternative zum klassischen Präsenzstudium die Möglichkeit, vier Bachelor-Studiengänge als Digitales Live-Studium zu absolvieren. Dabei werden die Vorlesungen und Seminare live aus den modernen Studios der FOM Hochschule übertragen. Und sollte man aus privaten oder beruflichen Gründen einmal nicht live dabei sein können, finden sich alle Veranstaltungen aufgezeichnet in der Mediathek. So lässt sich das Lernen und Nacharbeiten problemlos in den Alltag integrieren.

Ein Studium, das sich anpasst Das Besondere: Studierende können sich praktisch von jedem Ort der Welt aus aktiv in die Lehrveranstaltungen einbringen und mit den Professorinnen und Professoren in den FOM Studios sowie mit den Kommilitonen kommunizieren und austauschen. Diskussionsrunden, Umfragen, Gruppenarbeiten und Gastvorträge – all die Aspekte, die ein Präsenzstudium im Hörsaal auszeichnen und maßgeblich zum Lernerfolg beitragen, sind auch virtuell möglich. Und genau das macht die neue Form des berufsbegleitenden Studiums zu einer echten Alternative für alle, die ihre beruflichen Chancen durch eine akademische Qualifizierung verbessern möchten, aber ein Präsenzstudium vor Ort nicht mit ihrer Lebenssituation vereinbaren können. Flexibel und strukturiert zugleich? Ja, das geht! Um Beruf, Studium und Privatleben erfolgreich miteinander vereinbaren zu können, ist eine klare Struktur enorm wichtig. Das gilt auch in der digitalen Welt. Aus diesem Grund finden die digitalen Live-Vorlesungen der FOM Hochschule zu festen Zeiten statt. So können Studierende im Vorfeld genau einplanen, wann sie eine Veranstaltung live erleben möchten und diese mit beruflichen Verpflichtungen und privaten Terminen in Einklang bringen.

Die Lehrveranstaltungen werden auch aus dem virtual classroom im FOM Hauptstudio gesendet. Hier steht eine 13 Meter breite Medienwand für die Lehre zur Verfügung. Foto: FOM sich nicht sicher ist, ob das Digitale Live-Studium die richtige Wahl ist, kann ganz einfach semesterweise vom Digitalen Live-Studium zum Präsenzstudium an einem der deutschlandweit 35 FOM Hochschulzentren wechseln. Weitere Infos bei der kostenfreien Online-Infoveranstaltung am Dienstag 14. September 2021 um 18 Uhr.

Jetzt anmelden!

Und sollte doch mal etwas dazwischenkommen, können verpasste Vorlesungen ganz einfach zu einem späteren Zeitpunkt nachgearbeitet werden. Denn alle digitalen Lehrveranstaltungen werden aufgezeichnet und auf einer digitalen Lernplattform und Mediathek hinterlegt. Hier gibt es zudem alles, was man sonst noch zum Lernen braucht: von Podcasts über Video-Tutorials bis hin zum OnlineLern-Quiz. Alle Lerninhalte sind mobil und jederzeit abrufbar. So passt sich das Studium problemlos an den Alltag der Studierenden an. Chancen für Arbeitgeber: Den „War for Talents“ gewinnen Das Digitale Live-Studium bietet auch Arbeitgebern neue Möglichkeiten, um sich im „War for Talents“ einen Vorteil zu verschaffen. Denn ab sofort können sie auch den Mitarbeitenden und Auszubildenden ein praxisorientiertes Studium ermöglichen, die aufgrund ihrer Position örtlich flexibel bleiben müssen, die im Bereitschaftsdienst tätig oder häufig auf Dienstreisen sind. Insbesondere für Unternehmen in strukturell schwachen und ländlichen Regionen kann das neue digitale Studienangebot zudem eine Chance sein, um die Arbeitgeberattraktivität zu steigern und der Abwanderung junger Fachkräfte in die Städte entgegenzuwirken. Entdecken Sie das modernste Digitale Live-Studium Deutschlands. Das Digitale Live-Studium an der FOM Hochschule startet im Wintersemester 2021 mit vier digitalen Bachelor-Studiengängen: Zur Auswahl stehen „Business Administration“ (B.A.), „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ (B.Sc.), „Wirtschaftsrecht“ (LL.B.) und „Soziale Arbeit“ (B.A.), weitere Studiengänge sind in Planung. Und wer

Beim Digitalen Live-Studium verpassen Sie keine Vorlesung: entweder live oder als Aufzeichnung in der Mediathek. Foto: AdobeStock/Chalabala Sie haben noch weitere offene Fragen zum digitalen Live-Studium an der FOM Hochschule? Egal, wo Sie sind – wir sind persönlich für Sie da. Klären Sie Ihre Fragen zum Studium in der persönlichen Video-Beratung. Alternativ rufen Sie uns gerne unter 0800 1949494 (gebührenfrei) an oder schreiben Sie uns per Whats App 0800 1949494 oder per Mail an studienberatung@fom-digital.de.

Mit über 57.000 Studierenden ist die FOM, Deutschlands Hochschule für Berufstätige, eine der größten Hochschulen Europas. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden in 35 Städten Deutschlands und in Wien die Möglichkeit, berufsbegleitend praxisorientierte Bachelor- und Master-Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen in Präsenzform zu absolvieren. Ab dem Wintersemester 2021 bietet sie jetzt zusätzlich ein digitales Live-Studium an, das neue Standards in der Hochschullehre setzt, indem Vorlesungen live und online aus multifunktionalen Studios übertragen werden. Die FOM ist eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit Sitz in Essen. Die Studienabschlüsse sind staatlich und international anerkannt. Die Hochschule ist vom Wissenschaftsrat akkreditiert und hat von der FIBAA Anfang 2012 erstmals das Gütesiegel der Systemakkreditierung verliehen bekommen – als erste private Hochschule Deutschlands. Zudem ist die staatliche Anerkennung der FOM im Juli 2020 für weitere zehn Jahre vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen verlängert worden. Weitere Informationen: www.fom.de.


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ANALYSE

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Foto: Mikael Kristenson/unsplash

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Master für Sozialwissenschaften Der Master Sozialwissenschaften dauert üblicherweise vier Semester. Bei erfolgreichem Abschluss erhält man den akademischen Titel „Master of Arts“ (M.A.) Der Masterstudiengang ist meistens sehr forschungsorientiert, wobei man sich intensiv mit der Analyse gesellschaftlicher Phänomene auseinandersetzt und diese aus soziologischer, politikwissenschaftlicher, anthropologischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive erforscht. 78 Hochschulen mit 132 Masterstudiengängen stehen deutschlandweit zur Auswahl, denn die Berufsaussichten im Bereich Sozialwissenschaften sind sehr vielfältig. Nicht nur Bildungseinrichtungen, Sozialarbeit, Jugendhilfe und gesellschaftliche Institutionen suchen sozialwissenschaftliche Expert:innen, auch Forschungsund Wirtschaftsinstitute, private Forschungseinrichtungen, wissenschaftliche Abteilungen in Unternehmen, öffentliche Verwaltungen, Kultur- und Medieneinrichtungen kommen als Arbeitgeber infrage. Möglich ist auch eine Tätigkeit als Politikberatung, Technologieberatung, strategische Unternehmensberatung und Umweltberatung. Viele Sozialwissenschaftler:innen finden in Forschung und Lehre ein Beschäftigungsverhältnis.

Master für Ingenieurwissenschaften Für angehende Ingenieur:innen gehört ein Masterabschluss nicht unbedingt zur Standardanforderung, erwartet werden vielmehr ausgeprägte Fachkenntnisse auf einem bestimmten Gebiet, sei es nun Elektronikdesign oder Industrieautomation. Die Mehrzahl der Hochschulen vermitteln deshalb in den letzten Semestern des Bachelors anwendungsorientierte Spezialkenntnisse, die Berufsanfängern einen schnellen Ein- und Aufstieg ermöglichen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist die erforderliche Berufserfahrung weitaus wichtiger als ein Masterabschluss. Wer vor seinem Bachelorstudium bereits eine entsprechende Ausbildung absolviert hat, kann im Bewerbungsverfahren sogar oftmals mit Masterabsolvent:innen mithalten. Wer als Bachelorabsolvent:in jedoch lieber in zwei Jahren den Master machen möchte, verliert durch diesen Verdienstausfall rund 100.000 Euro. Erforderlich ist ein Masterabschluss dagegen vorrangig für alle, die eine Führungsposition anstreben, denn in den meisten Stellenanzeigen im Management wird dieser vorausgesetzt. Einige Hochschulen bieten auch immer noch oder wieder den altbewährten und weltweit hochangesehenen Diplomstudiengang an.

Master für Nachhaltigkeit

Master of Business Administration MBA

Nachhaltigkeit und verantwortliche Unternehmensführung werden immer wichtiger. Der Masterstudiengang Nachhaltiges Management (M.A.) dauert je nach Hochschule ein oder zwei Jahre und befähigt die Führungskräfte von morgen dazu, ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen eines Unternehmens zu bewältigen und es erfolgreich in die Zukunft zu führen. Neben Inhalten wie BWL und VWL werden Sozial- und Naturwissenschaften gelehrt und auch ethische Fragen beleuchtet. Themen wie der CO2-Ausstoß und erneuerbare Energien spielen ebenfalls eine große Rolle. Masterabsolvent:innen können im Beratungs- und Consultingbereich in die Politik oder die Wirtschaft gehen und in großen Unternehmen als Umwelt- oder Nachhaltigkeitsmanager:innen arbeiten. Auch im Bereich nachhaltiger Energien werden sie gesucht. Mit guten Englischkenntnissen und Auslandserfahrung locken auch große international agierende Unternehmen. Die Schwerpunkte der Masterstudiengänge sind extrem unterschiedlich und gehen von Biologischer Diversität über Smart City bis hin zu Climate Physics und Global Food Challenges.

Nach erfolgreich abgeschlossenem Bachelor und meist einigen Jahren Berufserfahrung kann als nächste große Herausforderung der MBA folgen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist das Renommee der Hochschule: Top-Unis und Business Schulen kosten schnell um die 50.000 Euro für ein Jahr, die Aufnahmebedingungen sind hier überall gleich streng. Dafür bringt ein MBA einer Top-Hochschule einen enormen Wissensvorsprung und Karrierevorteil, und zwar nicht nur in Bezug auf Führungsfähigkeiten und Managementwissen, sondern auch durch die Erfahrung mit einer ausgeprägt internationalen Umgebung. Bis zu 80 verschiedene Nationalitäten bereiten sich hier auf das Berufsleben der Zukunft vor, leben, lernen und handeln in internationalen Teams und werden von ebenfalls aus der ganzen Welt stammenden Professor:innen begleitet. Das Karrierenetzwerk, bestehend aus hochrangigen Alumni und einflussreichen Größen aus Politik und Wirtschaft ist enorm wertvoll und gilt allgemein als Türöffner. Am häufigsten finden MBA-Absolvent:innen eine Anstellung bei Consulting-Unternehmen, in der IT und in der Telekommunikation, das Gehalt kann dabei doppelt so hoch wie ohne MBA-Abschluss sein. Texte: Katja Deutsch ANZEIGE


ANALYSE

TU Darmstadt – Partner Content

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Die globale Transformation meistern Durch die Verknüpfung relevanter gesellschaftlicher Themen mit konkreten Forschungsschwerpunkten können Studierende die Zukunft innovativ mitgestalten. Von der Energiewende über Industrie 4.0 bis zur Künstlichen Intelligenz – die globale Transformation stellt eine riesige Herausforderung für Politik und Wissenschaft dar. Gesellschaftliche Bedürfnisse wie Nachhaltigkeit, Grüne Energie und ressourcenschonendes Handeln werden immer wichtiger und entwickeln sich zu Innovationstreibern. Fragestellungen, die sich im derzeitigen Umwälzungsprozess in vielen Technologiefeldern entwickeln, lassen sich nur in der ganzheitlichen Betrachtung gewinnbringend bearbeiten und lösen. Durch die Verknüpfung von Forschung und Lehre sind insbesondere die Absolvent:innen technischer Universitäten optimal gerüstet, um diese Herausforderungen mit fachlichem Know-how und ausgeprägtem Innovationswillen zu bewältigen. Eine der führenden technischen Universitäten in Deutschland, die diese tiefgreifenden Veränderungsprozesse durch konkrete Forschungsschwerpunkte und zukunftsweisende Studienangebote mitgestaltet, ist die Technische Universität Darmstadt. Aus ihrem Gesamtstudienangebot von 115 Studiengängen befassen sich mehr als 30 Studiengänge aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema Energie. Weitere gesellschaftlich relevante Themen wie Klima- und Umweltschutz oder Künstliche Intelligenz sind seit Jahren fester Bestandteil der Forschung und Lehre. Insbesondere im Masterstudium ergibt sich an der TU Darmstadt die Möglichkeit, eigene, forschungsorientierte Schwerpunkte zu setzen. Der Masterstudiengang Energy Science and Engineering bereitet darauf vor, die

„Wir bauen Systeme, mit denen man ins All kommt. Dafür müssen spezielle Werkstoffe, Technologien oder Betriebssysteme entwickelt werden, die den extremen Bedingungen im All standhalten. Dabei lernen wir auch Entscheidendes für die Lösung unserer irdischen Probleme.“ Energiewende sowohl in der Forschung als auch der Politik und Industrie zukunftsweisend zu entwickeln. Ob bio- und recyclingbasierte Stoff kreisläufe, eine innovative Grundwasserbewirtschaftung oder die klima- und ressourcenschonende Herstellung und der Einsatz von Materialien, die Masterstudiengänge der Bau- und Umweltwissenschaften, Materials Science oder Chemie tragen zu mehr Umwelt- und Klimaschutz bei. Die Forschung zu Künstlicher Intelligenz (KI) ist an der TU Darmstadt international exzellent. Sie weist die gebotene Interdisziplinarität auf, um das Potenzial der KI breit und optimal zu entfalten und dem hohen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stellenwert gerecht zu werden. So leitet „The Third Wave of AI“ eine neue Ära der künstlichen Intelligenz ein, die unter anderem in Cognitive Science und Informatik mitgestaltet wird.

Foto: Britta Hüning

partner content

Der global extrem wichtige ökonomische Bereich Luft- und Raumfahrt ist seit jeher an der TU Darmstadt vertreten. Der neue auf Englisch unterrichtete Masterstudiengang Aerospace Engineering bündelt reichhaltig vorhandene Kompetenzen. „Wir bauen Systeme, mit denen man ins All kommt. Dafür müssen spezielle Werkstoffe, Technologien oder Betriebssysteme entwickelt werden, die den extremen Bedingungen im All standhalten. Dabei lernen wir auch Entscheidendes für die Lösung unserer irdischen Probleme“, erklärt Prof.

Dr.-Ing. Reinhold Bertrand, der als erster Kooperationsprofessor der European Space Agency (ESA) an der TU Darmstadt unterrichtet und so den Raumfahrtbereich des neuen Studiengangs mitgestaltet. Doch Zukunft gestalten heißt vor allem, mit Weitsicht neue Forschungsfelder zu eröffnen. So sind in der synthetischen Biologie bioinspirierte Kommunikationssysteme oder 3D-gedrucktes, texturiertes Fleisch nur zwei zukunftsweisende Forschungsthemen, die interdisziplinär von Biolog:innen, Elektro- und Informationstechniker:innen, und Maschinenbauer:innen bearbeitet werden.

www.tu-darmstadt.de

Foto: Jan-Christoph Hartung

Foto: Richard van Deursen

All diese Masterstudiengänge bieten somit vielseitige Einstiege in die Energiebranche, in grüne Berufe und neue innovative Berufsfelder, und sie eröffnen ausgezeichnete Karrierechancen. Das breite englischsprachige und bilinguale Masterangebot, wie Material Science, Mathematics oder Sustainable Urban Development, legt den Grundstein für eine internationale Karriere. Wer nach dem Masterabschluss ein eigenes Unternehmen gründen möchte, wird von der TU Darmstadt bereits während des Studiums unterstützt – ihrem Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST kommt im Startup-Ökosystem eine gewichtige Rolle zu.


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Ein Erfolgskonzept auf großer Reise

Krisensichere Zukunftsabsicherung Bereits im ersten Lockdown hat die Otto-von-Guericke Business School Magdeburg sofort auf digitale Lehre umgestellt und dabei viele Erfahrungen gesammelt. Text: Kirsten Schwieger Foto: Jana D. Dünnhaupt

Nach dem bundesweiten Lockdown reist die jobmesse deutschland tour wieder durch die Republik. Nach einem erfolgreichen Tourstart in Lübeck, Düsseldorf und Hamburg öffnet die renommierte Karrieremesse mit branchenübergreifendem Konzept als nächstes in Dortmund ihre Türen (04.-05.09.). Eine Recruiting-Veranstaltung für alle Generationen und alle Qualifikationen zu schaffen – das war 2004 die Idee hinter dem Start der ersten jobmesse im heimischen Osnabrück. Mittlerweile tourt die Agentur BARLAG mit der jobmesse deutschland durch mittlerweile 20 deutsche Städte – ab 2022 auch in Österreich/Wien. Mit stets wachsendem Erfolg: Steigende Besucher- und Ausstellerzahlen, darunter die Hälfte der DAX 30-Konzerne, sprechen für sich. Begründet ist der Erfolg auf einem bewährten „Live- & Face-to-Face“-Konzept: „Jobmessen bieten unserer Meinung nach die persönlichste und effektivste Möglichkeit für Bewerber:innen und Unternehmen, miteinander in Kontakt zu treten. Die Besucher:innen schreiten in nur wenigen Metern von Branche zu Branche und erfahren durch Smalltalks mit Personalern Dinge, für die sie tage& nächtelang googeln müssten“, erklärt Michael Barlag, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur Barlag, das Erfolgskonzept. Neben den Angeboten der Aussteller sorgt ein umfangreiches Programm, unter anderem mit Bewerbungs-Checks und Workshops für einen großen Karriere-Input. Im Karrieremessenranking von FOCUS BUSINESS wurde 2019 kein anderer deutscher Veranstalter so oft ausgezeichnet wie BARLAG. Über 250 deutschlandweit erfolgreich durchgeführte Messen zeigen, dass es für regionale und nationale Karrieremessen live vor Ort keine Alternative gibt – ganz besonders in Zeiten von Fachkräftemangel.

S

o hat sich gezeigt, dass Austausch und direkter Kontakt zu Dozent:innen und Mitstudierenden unabdingbar sind für effizientes Studieren. „Wir haben deshalb ein Potpourri an Formaten entwickelt. Neben klassischer Präsenzlehre und den bewährten Studienbriefen bieten wir alle Vorlesungen online als Live-Format mit Interaktionsmöglichkeit an. Auf diese Weise kann bei uns jeder auf die Art und Weise lernen, die für ihn am besten passt – unabhängig vom Standort“, erläutert Geschäftsführer Prof. Dr. Joachim Weimann und betont: „Eine solide Weiterbildung ist die beste Versicherung vor Krisen!“ Seit 2002 bietet die Business School berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme in Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie an. Ab diesen September auch den neuen Masterstudiengang Sportmanagement, eine interessante Mischung aus wissenschaftlicher Weiterbildung und Praxis.

Prof. Dr. Joachim Weimann, Geschäftsführer Otto-von-Guericke Business School Magdeburg

Neben klassischer Präsenzlehre und den bewährten Studienbriefen bieten wir alle Vorlesungen online als Live-Format mit Interaktionsmöglichkeit an.

www.das-studium.de

Weitere Infos und alle Termine: jobmessen.de 

Text: Kirsten Schwieger

Industrie 5.0 basiert auf zahlreichen Digitalisierungsaspekten, unter anderem spielt Künstliche Intelligenz eine wesentliche Rolle. Wie kann diese in den Lehralltag integriert werden? Prof. Jörg Reiff-Stephan, Vizepräsident für Studium und Lehre an der TH Wildau Sowohl die Industrie wie auch die Lehre unterliegen durch aktuellen Technologien einem systematischen Paradigmenwechsel. In beiden Bereichen verlagert sich der Fokus verstärkt auf den Menschen und dessen kognitiven Fähigkeiten, Individualität und dessen Wissenskonstruktion zum Wissenserwerb. Durch kollaborative und partnerschaftliche Zusammenarbeit von Mensch und Maschine wie zwischen Lernenden und Lehrenden kann eine optimale Ressourceneffizienz der technologischen, ökonomischen Potenziale und der Lehr-Lernpartnerschaft für Wirtschaft und Wissenschaft geschaffen werden. Unterstützt wird dieser Prozess in unserer Hochschule für Angewandte Wissenschaften durch den Aufbau von prozessnahen Lernsystemen und Demonstratoren, an denen gemeinsam mit Wirtschaftspartnern Modellprojekte durchgeführt werden, die als Blaupause für Prozesse in den Unternehmen dienen. Grundsätzlich benötigt die Industrie 5.0 individuell ausgebildete Mitarbeiter:innen, die mit dem technologischen Wandel und der Veränderung des benötigten Wissensspektrums schritthalten können. 

Text: Kirsten Schwieger, Foto: Presse

Bachelor- und Master-Messen Bundesweite Studienwahlevents für Abiturient:innen und Bachelor-Studierende im Herbst und Winter 2021/22. Text: Kirsten Schwieger Foto: Presse

Welches Studium passt zu

mir und womit habe ich die besten Jobchancen? Reicht der Bachelor als Abschluss? Und welche Einstiegsmöglichkeiten habe ich mit Bachelor und Master? Antworten auf diese und viele weitere Karrierefragen bieten die bundesweiten Studienwahlmessen der Informationsdienste MASTER AND MORE und BACHELOR AND MORE. In individuellen Beratungsgespräche erlangen Studieninteressierte wichtige Einblicke in den Studienalltag aller Fachbereiche: von Wirtschaft und Management, über Sprache und Kultur bis hin zu Medien und MINT-Studiengängen. Hier können Fragen rund um Inhalte, Schwerpunkte und Anforderungen für das Studium persönlich beantwortet werden. Im Fokus der individuellen Beratungsgespräche stehen neben dem Studienverlauf und der -inhalte vor allem die Karriereperspektiven sowie die Berufschancen mit dem Studium. Ein angepasstes Messekonzept gewährleistet die Sicherheit der Besucher:innen auch während der

Corona-Pandemie. Neben der persönlichen Beratung bieten die Studienwahlmessen ein umfangreiches Vortragsprogramm. Von der Wahl des passenden Studiums, Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zu Tipps, wie Absolvent:innen in der Berufswelt Fuß fassen, ist alles dabei. Zudem besteht die Möglichkeit, mit den Speaker:innen sowie weiteren Expert:innen aus dem Bildungsbereich allgemeine Fragen der Studienwahl zu klären. Interessierte müssen sich vorab anmelden, um im Falle eines Covid-19 Verdachtsfalls eine Kontaktnachverfolgung sicherzustellen. Auf diese Weise kann bereits im Vorfeld den Messebesuch geplant werden. Aktuelle Messetermine und Anmeldemöglichkeit unter www.master-messen.de sowie www.bachelor-messen.de.

Im Fokus der individuellen Beratungsgespräche stehen neben dem Studienverlauf und der -inhalte vor allem die Karriereperspektiven sowie die Berufschancen mit dem Studium.


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Karlshochschule – Partner Content

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Die Changemaker partner content

Motivierte junge Menschen aus der ganzen Welt setzen sich für eine gerechtere, nachhaltigere und partizipative Wirtschaft und Gesellschaft ein. Die moderne, globalisierte Welt verlangt nach nachhaltigeren und ungewöhnlichen Lösungen für ihre komplexen Probleme. Die um die Jahrtausendwende geborenen jungen Menschen, die Generation Z, ist angetreten, diesen Wandel einzuleiten. Diese auch als Changemaker bezeichnete Generation will Verantwortung für die Probleme des Planeten übernehmen und ihren Beitrag zu gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Transformation leisten. Darunter fallen aktiver Klimaschutz genauso wie nachhaltigere Formen des Wirtschaftens und emanzipatorische Möglichkeiten von Partizipation in einer diversen Gesellschaft. Changemaker wollen Sprachrohr sein für alle jene Themen, Gruppen und Gesellschaften, deren Stimme allzu oft überhört wird. Einen nachhaltigen Wandel in Management und Gesellschaft wollen auch die rund 650 Studierenden an der Karlshochschule in Karlsruhe herbeiführen. Die jungen Menschen aus der ganzen Welt suchen dort gemeinsam nach Lösungen für die globalen Herausforderungen. Mithilfe alternativer Denk- und Lehransätze im Bereich Wirtschaft und Politik bringt die staatlich anerkannte private Hochschule weltoffene und motivierte Menschen zusammen, damit sie aktiv eine bessere Welt gestalten. Angeboten werden sechs Bachelorstudiengänge in International Business, Management, International Relation und weiteren gesellschaftskulturellen Bereichen. Abgerundet wird das Angebot durch zwei Masterstudiengänge in Management und Social TransFormation – Politics, Philosophy & Economics. Das Studium an der mehrfach ausgezeichneten Hochschule zeichnet sich durch eine interaktive Lehre, kleine Gruppen und individuelle Betreuung aus – mit einer

kritischen Perspektive und transformativen Zielsetzung. Selbst „klassische“ Studiengänge wie Management werden bei der Karls anders gedacht: Zwar gibt es auch ein handfestes Know-how, aber es geht auch um das kritische Hinterfragen gängiger Theorien und Praktiken. Das Ergebnis ist eine ganzheitliche Betrachtung, bei der Ideen interund transdisziplinär überdacht werden. Im Studiengang Master in Social TransFormation betrachten die Studierenden beispielsweise den Status quo einer globalisierten Welt und übertragen Ideen aus anderen Disziplinen für den Aufbau einer besseren, gerechteren Gesellschaft. Der Studiengang qualifiziert zur Übernahme von Verantwortung an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Das hohe Engagement der Studierenden zeigt sich auch in Form diverser Initiativen wie KarlsForFuture oder KarlsBeratung. Werte wie Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit, Interkulturalität und Diversität werden an der unabhängigen Stiftungshochschule in den Vordergrund gestellt und gelebt. Als internationale Hochschule mit Studierenden

Mehr Informationen zum Open House und dem Social Transformation Summit bekommt ihr unter: karlshochschule.de

aus 70 Ländern und ausschließlich englischen Studiengängen versteht sich die Karls als   interkultureller Begegnungsraum. Dieses Semester starten dort tatsächlich mehr internationale Studierende als inländische. Die multikulturelle Atmosphäre spiegelt sich auch in der Herkunft der Professorenschaft wider. Auslands- und Praxissemester stehen in den Bachelorstudiengänge genauso auf dem Programm wie reale Unternehmensprojekte. Mit einer interaktiven und (co-)kreativen Lehre bietet die gemeinnützige Uni nicht nur eine fundierte professionelle Hochschulbildung, sondern legt den Fokus auf  kritisches Denkvermögen  und die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden.

„Die moderne, globalisierte Welt verlangt nach nachhaltigeren und ungewöhnlichen Lösungen für ihre komplexen Probleme.“

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Ausgezeichnet ausgebildet? best place to learn Experteninterview über die Qualität und Chancen deutscher Ausbildungsbetriebe, die Folgen der Pandemie und worauf Schulabgänger:innen achten sollten. Text: Kirsten Schwieger Foto: Presse, Nick Karvounis/unsplash

Wissen wird kurzlebiger

aus, die mit der Dynamik der modernen Arbeitswelt Schritt halten können. Sie bereiten auf Anforderungen und Situationen vor, die heute noch unbekannt sind. Hört sich abstrakt an, aber genau das ist das Ziel der Ausbildung: Azubis sollen Handlungskompetenz entwickeln, also die Fähigkeit, selbstständig zu handeln und Entscheidungen zu treffen.

André Senechal, Marketing-Leiter der Fernhochschule WINGS

Woran hapert es in Deutschlands Ausbildungsbetrieben am häufigsten?

Dieter Sicking, Geschäftsführer bei BEST PLACE TO LEARN® Hat die Pandemie den Ausbildungsmarkt beeinflusst?

Zweifellos, der Ausbildungsmarkt wurde von der Pandemie erheblich gebeutelt. Angebot und Nachfrage sind aus der Balance geraten. Wenn wir aber ehrlich sind: Schon vor Corona gab es eine Schieflage am Markt. Seit Jahren sinken die Bewerberzahlen, weil es weniger Schulabgänger:innen gibt. Außerdem gibt es erhebliche regionale und branchenspezifische Unterschiede in der Versorgungslage. Hauptproblem aber sind die unbesetzten Stellen. Betriebe und Bewerber:innen finden nicht mehr so einfach zueinander. Oft geht es um die Eignung der Bewerber:innen, mitunter auch um überzogene Erwartungshaltungen insbesondere leistungsstarker Jugendlicher. Was zeichnet einen guten Ausbildungsbetrieb aus?

Gute Ausbilder:innen bilden junge Menschen zu qualifizierten Fachkräften

ANALYSE

Nicht selten wird noch nach dem Motto ausgebildet: Was Franz vormacht, muss Fränzchen nur nachmachen, dann klappt‘s schon mit der Ausbildung. Aber: Niemand kann gelernt werden. Der Nürnberger Trichter hat noch nie funktioniert. Azubis lernen, indem sie aktiv mit neuen Herausforderungen umgehen. Die Betriebe sollten ihren Azubis mehr zutrauen, ihnen anspruchsvolle Aufgaben übertragen, damit sie Erfahrungen sammeln können. So entsteht Handlungskompetenz. Das bedeutet aber auch, loslassen zu können. Genau das fällt vielen Ausbildenden schwer.

Am besten lernen Azubis, wenn sie aktiv vor neue Herausforderungen gestellt werden.

gute Ausbildung ausmacht – und wie man sie konzeptionell gestaltet und optimal justiert. Zur Zielerreichung muss aber vor allem an der personellen Schraube gedreht werden. Ohne engagierte und bestens geschulte nebenamtliche Ausbilder:innen ist eine hohe Ausbildungsqualität nicht zu erreichen. Leider setzt sich diese Erkenntnis nur zögerlich durch. Wie erkennen Ausbildungswillige einen guten Lehrbetrieb?

Wie messen Sie die Qualität der Ausbildungen?

Wir lassen die Ausbildungsqualität von Auszubildenden, den ausbildenden Fachkräften sowie von ehemaligen Azubis bewerten. Grundlage ist ein Fragebogen zu aktuell 72 Kriterien der Berufsausbildung. Wo liegen die aussichtsreichsten Stellschrauben?

Wichtig ist, dass die Unternehmen ein Verständnis davon entwickeln, was eine

Ich könnte es mir einfach machen und sagen: Schaut, ob das Unternehmen ein Gütesiegel trägt. Oder achtet auf den Ruf des Betriebs. Dies sind wichtige Anhaltspunkte. Idealerweise werfen Ausbildungsplatzsuchende aber einen Blick hinter die Kulissen – etwa im Rahmen eines Praktikums oder durch Probearbeiten. Der persönliche Eindruck ist durch nichts zu ersetzen. Auch der Austausch mit gleichaltrigen Azubis im Betrieb kann helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

fakten BEST PLACE TO LEARN® ist das überregionale und branchenübergreifend anerkannte Gütesiegel für Ausbildungsbetriebe. Es unterstützt Betriebe, ihre Ausbildungsqualität auf der Basis zeitgemäßer und praxisgerechter Qualitätsanforderungen zu messen und zu bewerten. Kostenloser Check unter: www.best-place-to-learn.de/fitness-check

fernstudium

André Senechal, Marketing-Leiter, über das Studienangebot an der Fernhochschule WINGS und lebenslanges Lernen. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Presse

Wodurch zeichnet sich das Studienangebot an Ihrer Hochschule aus? Es setzt gezielt auf Zukunftsfelder und bietet hochspezialisierte Fern- und Onlinestudiengänge für Berufstätige an. Unsere Studierenden schätzen vor allem die Kombination relevanter Inhalte mit einer fortschrittlichen Lernplattform und persönlicher Betreuung. Inwiefern nehmen Sie Bezug auf die Veränderungen der zunehmend digitalen Arbeitswelt? Zum einen haben wir frühzeitig auf App-basiertes Onlinestudium gesetzt. Zum anderen sind wir eng mit der Wirtschaft verzahnt und bilden praxisnah für die Jobs von morgen aus. Dabei konnten wir die Etablierung von neuen Berufsbildern wie Forensiker:innen, Lightning Designer:innen und Berufsbetreuer:innen maßgeblich unterstützen. Wo geht der Weg weiter hin? Mit zunehmender Digitalisierung wird die Arbeitswelt komplexer und Wissen kurzlebiger. Wir leben und erleben täglich den Trend zum lebenslangen Lernen. Dabei spielen Alter, Bildungsgrad und Berufsgruppe immer weniger eine Rolle.

Foto: Alyn Camara

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„Alles ist machbar. Wer es schaffen will, findet Wege.“ Alumna Chérine De Bruijn hat 2010 den Executive Medien MBA an der Steinbeis SMI abgeschlossen und als Moderatorin, Speakerin und Gründerin der Agentur CORPORATE KITCHEN® bündelt sie ihre langjährige Expertise und Passion für persönliche Kommunikation im Unternehmenskontext. Passend dazu ihr Motto mit gleichnamigem Podcast: „Mut zur Persönlichkeit“.

fen konnte. Die Energiekosten waren hoch, doch der lebenslange Nutzen ist ungleich höher. Meine Abschlussklasse und das SMI Netzwerk stecken voller inspirierender Persönlichkeiten, mit denen ich noch immer verbunden bin.

An der SMI wird einem das Werkzeug und Mindset vermittelt, das sich nachhaltig positiv auf den Berufsweg auswirkt. Meine Erfahrungen aus dem SMI Studium haben dazu beigetragen, mich nach meinen Tätigkeiten als Geschäftsführerin eines Branchennetzwerks für die Digitale Wirtschaft und Pressesprecherin digitaler Unternehmen selbstständig zu machen. Dieser Schritt war einer der wichtigsten und zugleich mutigsten in meiner Karriere.

Chérine De Bruijn

Rückblickend war es eine unglaublich intensive und kräftezehrende Zeit, in der ich mein Netzwerk entfalten und meine Spürnase für relevante Trends schär-

Steinbeis School of Management and Innovation Franklinstraße 15 | 10587 Berlin +49 30 398 85 05-20 beratung@steinbeis-smi.de


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Sicher

in die Zukunft Ein Ausbildungsplatz, der Zukunftsperspektiven bietet – dieser Wunsch ist bei Berufseinsteigenden momentan stärker denn je. Auch, wenn die Corona-Lockdowns und Beschränkungen, die das Virus mit sich bringt, an vielen Unternehmen nicht spurlos vorbeigegangen sind: Nach wie vor ist es wichtig, in Ausbildung zu investieren, davon ist dm-drogerie markt überzeugt. Ob bei Babynahrung oder Körperpflege, Ernährung oder Hygiene, bei der Auswahl des passenden Produkts im dm-Markt wünschen sich viele Kund:innen Beratung. Dann sind die Kenntnisse der ausgebildeten Fachkräfte gefragt, den Drogist:innen, die zu den Inhaltsstoffen der Produkte und deren Wirkung Auskunft geben können. Eine Leistung, die von Kund:innen geschätzt wird. Denn in den vergangenen Monaten haben wir durch Corona erlebt, dass nicht alles selbstverständlich ist: Das Virus zwingt uns

„Ein Ausbildungsplatz, der Zukunftsperspektiven bietet – dieser Wunsch ist bei Berufseinsteigenden momentan stärker denn je.“

Menschen, unsere Routinen zu verlassen und unter anderem mehr auf Abstand zu gehen. „Wir möchten unsere Kund:innen aber auch weiterhin die positive Einkaufsatmosphäre spüren lassen und ihnen zeigen, dass es sich lohnt, zu dm zu gehen“, erklärt Geschäftsführer Christian Harms. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist für viele der zwischenmenschliche Kontakt besonders wichtig – das gilt auch beim Einkauf. Dazu tragen die Präsenz der Mitarbeiter:innen in den Märkten, die Beratung zur Produktauswahl und der Austausch über kleine Fragen des Alltags maßgeblich bei. Dementsprechend blieb die Lehrstellenzahl für den Ausbildungsstart 2021 unverändert hoch. Auch für 2022 schafft das Unternehmen wieder rund 2.000 Ausbildungs- und Studienplätze und gewinnt dadurch perspektivisch weitere, qualifizierte Mitarbeiter:innen. Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten Auf die jungen Menschen wartet ein einzigartiges und ganzheitliches Ausbildungskonzept: Neben der fachlichen Qualifizierung für den gewählten Beruf hat die Ausbildung bei dm den Anspruch, den Lernenden einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu ermöglichen. Der Fokus liegt darauf, das eigenständige, selbstentdeckende Lernen und Handeln zu fördern – ob

beim Lernen an praktischen Aufgaben oder während Theaterworkshops, dem sogenannten „Abenteuer Kultur“. Selbstbewusst auftreten, klar kommunizieren: Was sie während dieser Zeit lernen, können die jungen Menschen auch in ihren Berufsalltag einbringen. Fachlich fundierte Ausbildung Die meisten Lehrlinge zeigen ihre Stärken als Drogist:innen. Sie beraten Kund:innen im dmMarkt rund um die Themen Gesundheit, Beauty, Wellness und Foto – und haben dabei immer die neuesten Trends im Blick. Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt anzuschließen. Neben der Ausbildung zum Drogist:innen und dem dualen BWL-Studium bietet dm auch vielfältige Möglichkeiten im kaufmännischen Bereich sowie in der IT und Logistik. Anna-Lena Cremerius hat ihre Ausbildung zur Drogistin 2018 mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen. „Damit habe ich den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gelegt“, ist sie überzeugt. Nach ihrem Abschluss hat sie schnell mehr Verantwortung übernommen: Heute leitet sie einen dm-Markt in Kiel. Der Entwicklungsprozess von Schüler:innen zum verantwortungsvollen Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft wird von der Ausbildung unterstützt und begleitet – eine wichtige Aufgabe und ein Beitrag zum Gelingen unserer Gesellschaft.

Zu dm-drogerie markt In über 2.000 dm-Märkten von Kiel bis Konstanz sind mehr als 40.000 Kolleg:innen täglich für ihre Kunden da. Das Unternehmen bietet Ausbildungsund Studienmöglichkeiten in den dmMärkten deutschlandweit, den Logistikzentren oder der Unternehmenszentrale und IT in Karlsruhe. Informationen und die Möglichkeit, sich direkt zu bewerben, finden Interessierte online unter: dm-jobs.de/alles-ist-moeglich


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fakten Die Initiative Klischeefrei engagiert sich, bundesweit eine geschlechterreflektierte Berufs- und Studienorientierung zu etablieren, damit junge Menschen, Berufe frei von Geschlechterzuschreibungen finden – die zu ihren Stärken, Interessen sowie ihrer Lebensplanung passen und Spaß machen: www.kompetenzz.de

Dr. Ulrike Struwe:

Gleiche Chancen für mehr Erfolg ANZEIGE – ADVERTORIAL

Mach mehr aus Deinem Talent: Studieren an der TH OWL Das Potential für junge Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen ist enorm. Das hat die Technische Hochschule OstwestfalenLippe erkannt und fördert deshalb seit Jahren gezielt Studentinnen in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen. Jana Echterhoff studiert Holztechnik an der TH OWL und hat sich ihr eigenes Tiny House gebaut. „Mir war es wichtig, nachhaltig zu wohnen.“ Welches Holz dafür in Frage kommt und wie es behandelt werden muss, hat sie in ihrem Studium gelernt. Die TH OWL hat als Technische Hochschule traditionell einen starken Schwerpunkt im Bereich der technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge. Unser Anspruch ist es, junge Frauen für Studiengänge aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft zu be-

geistern und gezielt zu fördern. Deshalb beteiligt sich die Hochschule aktiv an Kooperationen wie „Komm mach MINT“ oder dem mint-mentoring im Fach Maschinenbau. Mit Erfolg: In der Industriellen Biotechnologie, der Pharmatechnologie und der Medizin- und Gesundheitstechnologie liegt der Anteil der Studentinnen bei knapp 50 Prozent, im Bauingenieurwesen und in der Holztechnik sind es bereits 20 Prozent. Ein Studium an der TH OWL bietet einen hohen Praxisbezug, dank der guten Kontakte der Hochschule in die Wirtschaft. Bei Vorlesungen und Seminaren profitieren die Studierenden von kleinen Lerngruppen und kurzen Wegen zu den Dozenten. Die TH OWL zählt zu den forschungsstärksten Hochschulen in Deutschland und bringt Lehre und Forschung auf dem Campus

zusammen. Das bedeutet, dass Studierende nicht nur von den Erkenntnissen aktueller Forschungsprojekte profitieren, sondern ein fester Teil dieser Projekte sind. Rund 6.600 Studierende legen aktuell an den drei Standorten der TH Ostwestfalen-Lippe den Grundstein für ihre Karriere. Rund 92 Prozent der Studierenden würden ihren besten Freunden ein Studium an der TH Ostwestfalen-Lippe empfehlen.

Mehr Informationen gibt es unter: www.th-owl.de


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großes interview Das Kompetenzzentrum TechnikDiversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) fördert bundesweit die Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie die Vielfalt als Erfolgsprinzip in Wirtschaft, Gesellschaft und technologischer Entwicklung. Ein Interview mit Dr. Ulrike Struwe, Geschäftsführung des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. Text: Christiane Meyer-Spittler Foto: Presse

Mit welchem Grundgedanken hat sich der

oder die Medien einen Zusammenhang zwischen Technik und Geschlecht vermittelt; sei es über Spielzeug, männliche Rollenvorbilder oder Bilder. Junge Frauen haben diesen niedrigschwelligen Zugang zu Technik nicht. Zudem sind MINT-Berufe im Alltag nicht sichtbar. Die Arbeit einer Ingenieurin oder eines Informatikers lernen Jugendliche im Alltag nicht kennen. Anders sieht es mit Berufen wie Lehrer, Ärztin, Kauffrau oder Friseur aus. Somit entstehen keine Vorstellungen von MINT-Berufen: Was beinhalten sie, wie sehen Karrieren in MINT aus? Diese und weitere Faktoren führen dazu, dass Frauen in MINT-Berufen unterrepräsentiert sind.

Verein vor mehr als 20 Jahren gegründet?

Der Grundgedanke des Kompetenzzentrums war, die Beteiligung und Vernetzung von Frauen in technischen Ausbildungen, Studiengängen und Berufen zu stärken. Seit dieser Zeit werden Projekte und Initiativen wie der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag, der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag, die Initiative Klischeefrei und die Initiative „Komm, mach MINT“ entwickelt und umgesetzt. Sie beschäftigen mittlerweile über 60 fachliche Mitarbeiter:innen und haben deutschlandweit an die 100 Projekte angeschoben. Was ist das heutige Anliegen?

Bei dem zentralen Ziel die Chancengleichheit von Frauen und Männern und Vielfalt zu fördern, hat die Diversität an Themen zugenommen und bezieht heute Berufs- und Lebensplanung, Demografie, Digitale Teilhabe, Diversity, Familie und Beruf, Frauen und MINT ein. Warum gibt es immer noch weniger Frauen als Männer in sogenannten MINT-Berufen?

MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) sind im Hochtechnologieland Deutschland weiterhin männlich konnotiert. Junge Männer bekommen früh über Väter, die peer group

Welche Hilfestellungen können Sie jungen Frauen geben?

Junge Frauen brauchen Vorbilder, Informationen zu Karrieren in MINT und Praxiswissen. Projekte wie den Girls’Day und „Komm, mach MINT“ ermöglichen zahllosen Frauen niedrigschwelligen Zugang zur Praxis und den Austausch mit Rollenvorbildern. Zudem informiert kompetenzz über die vielfältigen MINT-Karrierewege. Es zeigt Frauen z. B. über das Niedersachsen-Technikum Möglichkeiten auf, mit denen sie sechs Monate lang in konkreten Projekten den MINT-Alltag, seine Vielfalt und Chancen erleben können. Wie können Sie Arbeitgeber von dem Potenzial überzeugen, das in der Vielfalt der Berufsbewerber:innen steckt?

Frauen erwerben durchschnittlich die höheren Bildungsabschlüsse und nehmen zu ähnlich hohen Anteilen wie Männer ein Studium auf. Angesichts dieser enorm qualifizierten Gruppe kann es sich Deutschland nicht leisten, auf dieses Potenzial zu verzichten. Vielfalt in Wirtschaft und Wissenschaft bedeutet ein besseres Zusammenspiel unterschiedlicher Kenntnisse und Qualifikationen, Erfahrungen und Skill Sets. Es fördert Kreativität und Innovation bei Prozessen und bei Produkten.

Anzahl und Anteil von Frauen in MINT sind seit 2008 teilweise deutlich gestiegen. Sie Arbeitgebern aufzeigen, die sich noch scheuen, Frauen und Mütter in Führungspositionen zu sehen?

Um Frauen gleiche Karrierechancen wie Männer zu ermöglichen, muss sich die Arbeitswelt ändern – für Frauen und Männer. Auch junge Väter wollen heute mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, deshalb ist es für Arbeitgeber wichtig, auf die Bedarfe der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf zu reagieren. Hierzu gehören neue Führungsmodelle, wie z. B. Führen in Teilzeit und Führen im Team. Dies erfordert mehr Abstimmung, bietet den Unternehmen aber die Chance, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren. Zudem muss Politik Rahmenbedingungen schaffen, die diesen gesellschaftlichen Wandel langfristig ermöglichen.

chancen

Die Kanzlerin und Geschäftsführerin der EBZ Business School (FH) informiert über Chancen für Frauen, in MINT-Berufen Fuß zu fassen. Text: Alicia Steinbrück Foto: Presse

Viele Frauen gehen „traditionellen“ Berufen nach, meiden MINT-Berufe. Wieso muss sich daran etwas ändern? Frauen sind heute nach Abschluss ihrer schulischen Laufbahn hervorragend qualifiziert, um in technische und naturwissenschaftliche Berufe einzusteigen. Im Zuge des wachsenden Fachkräftemangels können es sich die Unternehmen nicht leisten, auf Frauen als Fachund Führungskräfte zu verzichten.

von Zahlen nennen?

Anzahl und Anteil von Frauen in MINT sind seit 2008 teilweise deutlich Welchen Nutzen haben Frauen von gestiegen. Begannen 2008 noch 60.000 MINT-Berufen? Frauen ein MINT-Studium, waren es Es warten vielfältige Berufe mit verantwortungsvollen Aufgaben, sehr 2019 gut 119.000. In der Informatik lag guten Gehaltsstrukturen sowie attrakder Frauenanteil bei den Studienanfäntive Entwicklungs- und Aufstiegsmöggerinnen 2008 bei 18,6 %, 2019 bei lichkeiten auf sie. 25,1 %. In der Elektrotechnik erhöhte Wie agiert die EBZ Business School sich der Frauenanteil bei den Studienan(FH)? 0 fängerinnen im gleichen Zeitraum von 1 Um 1 mehr Frauen zu animieren, in 9,7 % auf 17,5 %. Bei den AbsolventinMännerdomänen vorzustoßen, haben 0 0 nen der Informatik stieg der Frauenanwir an unserer 1 1 0 Immobilienfachhochschule zwei Stipendien für den B.Sc. teil zwischen 2008 und 2019 von 0 1 Energie- und Immobili0 Nachhaltiges 15,1 % auf 20,8 % und in der Elektro1 1 0 enmanagement ausgelobt. Bewerben 1 0 können sich technik von 8,9 % auf 13,4 %. 0 1 1 Frauen, die sich für eine 0 Dies sind sehr positive Entwicklungen, 1 Karriere als Wirtschaftsingenieurinnen in 1 0 0 0 0 der Immobilienwirtschaft 1 interessieren. die es fortzusetzen gilt. 1

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Damit das so bleibt, bieten wir unseren Auszubildenden und dual Studierenden viel: • 35,5 Stunden/Woche & flexible Arbeitszeiten von 6 - 20 Uhr • 28 Tage Urlaub

Diana Ewert, Kanzlerin und Geschäftsführerin der EBZ Business School (FH)

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Fragen an

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Zukunft der Forschung und Entwicklung mint-berufe Studienfächer der MINT-Bereiche bieten einiges an Potenzial für die Zukunftsperspektiven der Studierenden und Studieninteressierten. Zu den MINT-Fächern gehören alle Studiengänge, welche zu den Bereichen der Mathematik, Informatik, Technik sowie Natur- und Ingenieurswissenschaften zählen – unter anderem auch Geologie oder Astronomie. Text: Alicia Steinbrück Foto: Louis Reed/unsplash

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nsbesondere Deutschland gilt dabei als Standort der – insbesondere wirtschaftlichen – Innovation, denn Studierende, Studieninteressierte und -absolvent:innen haben hier die Möglichkeit, bei verschiedenen Initiativen und Institutionen Förderung und Unterstützung zu erhalten. In Deutschland leben und arbeiten etwa 2,3 Millionen MINT-Akademiker:innen.

den sind, nicht hoch. Ist das Studium im MINT-Bereich erfolgreich abgeschlossen, können sich die Absolvent:innen auf eine berufliche Zukunft in der Forschung und Entwicklung freuen. Dabei kann sogar die knappe Hälfte der Studierenden direkt nach dem Uniabschluss eine Arbeitsstelle mit Leitungsfunktion besetzen. Der guten Zukunftsperspektive stehen

allerdings hohe Abbruchquoten gegenüber. Studiengänge in diesem Bereich werden häufig durch einen Mangel an Vorwissen und Informationen abgebrochen. Um Kinder und Heranwachsende früh in den Bereich einzubringen und Interesse bei ihnen zu wecken, ist eine frühkindliche Förderung, bestenfalls

bereits ab dem Kindergarten, sinnvoll. Spätestens Schulen sollten dann mittels Praxistagen, Laboren, Praktika oder auch Vorträgen Initiative zeigen und den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie vielfältig und spannend die Möglichkeiten von MINT sind. Eine Maßnahme, die genau

dieses Ziel verfolgt, ist die Initiative „Zukunft schaffen“, bei welcher die Bundeskanzlerin Angela Merkel Schirmherrin ist. Ziel ist es, junge Berufseinsteiger:innen und Absolvent:innen in MINT-Berufen zu unterstützen. Dabei steht auch der Punkt im Vordergrund, dass es wünschenswert wäre, wenn sich mehr Frauen in den Bereichen beteiligen würden – was ebenfalls

durch mehr Förderung und Information passieren soll. Der sogenannte Scully-Effekt zeigt,

dass auch Medien die Wahrnehmung und Bildung eines Menschen beeinflussen. Die Rolle der Dana Scully bei „Akte X“ beeinflusste nach einer Studie des Geena Davis Institute of Gender in Media die Berufswahl von Mädchen und jungen Frauen. Die Befragten, die Scully kannten, entschieden sich eher für eine Karriere in der Technik und Naturwissenschaft. Von diesen gaben die meisten zusätzlich an, dass Scully ihnen als Vorbild diente, und sie in der Berufswahl beeinflusste – ganz nach dem Motto: „Was sie kann, kann ich auch.“

Und wie sieht die

Studienlandschaft und -auswahl für die MINT-Bereiche aus? Im Jahr 2015 betrug der Anteil unter den Studierenden des MINT-Bereiches immerhin nicht zu unterschätzende 40 Prozent. Dabei war etwa ein Drittel der Studierenden weiblich. Für die Studieninteressierten ist ein Einstieg in die Branche, wenn es um die bürokratischen Hürden geht, teilweise einfacher als bei anderen. Zulassungsbeschränkungen sind, sofern sie denn überhaupt vorhan-

In Deutschland leben und arbeiten etwa 2,3 Millionen MINT-Akademiker:innen.

MINT-Studieninteressierte haben Glück, denn die Zulassungsvoraussetzungen sind vergleichsweise niedrig. ANZEIGE

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KLIMASCHUTZ-MANAGER UND ENERGIE-EXPERTEN GESUCHT! Die Umsetzung der Klimaziele erweist sich als hochkomplexes Tätigkeitsfeld für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Die Branche braucht Spezialisten – und hat deshalb einen neuen Studiengang kreiert. Wen er sucht und was er bietet, erläutern Diana Ewert und Prof. Dr. Daniel Kaltofen, die Kanzlerin und der Rektor der Immobilienfachhochschule EBZ Business School (FH) in Bochum.

Warum benötigen Wohnungsunternehmen Wirtschaftsingenieure mit Klimaschutz-Expertise? Ewert: Die Dekarbonisierung im Rahmen der Klimawende ist auch ein energetischer Strukturwandel. Er wird zur Dezentralisierung der Energieversorgung führen, und das stellt die Wohnungsunternehmen naturgemäß vor große Herausforderungen. Es gilt, Energiekonzepte für Bestandsbauten oder neue Quartiere zu entwickeln, Anlagen effizient einzustellen, deren Wirtschaftlichkeit zu analysieren, aber auch den Mieterin-

Wer die Klimaziele erreichen will, muss die Energieversorgung von Gebäuden auf Erneuerbare umstellen – und über die richtigen Fachkräfte verfügen. Jetzt den B. Sc. Nachhaltiges Energie- und Immobilienmanagement studieren. Technik verstehen, wirtschaftlich denken, nachhaltig wirken. Jetzt informieren: www.die-immobilienhochschule.de

nen und Mietern diesbezüglich Rede und Antwort stehen zu können. Energieversorger und Gebäudebetreiber suchen händeringend Fachkräfte, die dies leisten können. Wie wird man KlimaschutzExperte? Kaltofen: Im Kontext der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gibt es tatsächlich noch nicht viele Ausbildungsmöglichkeiten. Die rasant wachsenden Bedarfe an qualifiziertem Personal vor Augen, haben wir uns mit einem Expertenteam aus Energieunternehmen und Immobilienwirtschaft zusammengesetzt und einen neuen Studiengang entwickelt. Der

B.Sc. Nachhaltiges Energie- und Immobilienmanagement ist, was die Zusammenführung wissenschaftlicher Ansätze angeht, innovativ, denn seine berufliche Praxis wird hochgradig interdisziplinär aussehen. Die Absolventen bzw. Absolventinnen arbeiten dann …? Ewert: … bei Energieversorgern, Immobilienunternehmen, aber auch Behörden und Kommunen. Hier warten nicht nur sichere Arbeitsplätze, sondern auch attraktive Vergütungen, vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen.

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Desperately needed fachkräftemangel Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in Deutschland sollen Ausund Weiterbildung verbessert sowie ausländische und abgewanderte Expert:innen geködert werden. Text: Kirsten Schwieger Foto: Avery Evans/unsplash

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ach vorübergehender Abschwächung durch

die Corona-Pandemie verzeichnet Deutschland weiterhin einen gravierenden Fachkräftemangel über alle Branchen hinweg. Mit weitreichenden Folgen für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit vieler, insbesondere mittelständischer, Unternehmen. Laut aktuellem Kf W-ifo-Fachkräftebarometer behindern die Engpässe in einigen Dienstleistungsbranchen bis zu 44 Prozent der Unternehmen. Bis Ende 2021 prognostiziert man dort für ein Drittel aller Unternehmen deutschlandweit einen Fachkräftemangel.

Vor allem in den MINT-Berufen, aber auch im Gesundheitsbereich, klafft eine große Lücke zwischen Nachfrage und Angebot. Insbesondere IT-Experten sind hierzulande Mangelware, und zwar branchenübergreifend. Laut aktueller Bitkom-Studie waren Ende 2020 86.000 IT-Stellen unbesetzt – der zweithöchste jemals gemessene Wert seit der Ersterhebung im Jahr 2011. Doch nicht nur

Ende 2021 prognostiziert man dort für ein Drittel aller Unternehmen deutschlandweit einen Fachkräftemangel.

Akademiker:innen werden händeringend gesucht, auch Fachkräfte im Handwerk und in der Pflege. Ausgelöst durch die Digitalisierung

und befeuert vom demografischen Wandel fehlen vielerorts genau die Mitarbeiter:innen, die den Schritt von der Industrie 3.0 hin zu 4.0 bewerkstelligen sollen. Paradoxerweise steht dem Fachkräfte-Defizit mittelfristig ein Überschuss von Arbeitskräften gegenüber, deren Jobprofile durch die digitale Transformation obsolet werden. Die Engpässe im Fachkräftebereich werden durch den nahenden Rentenbeginn der Babyboomer-Generation noch verstärkt. Weil das Gros der Jugendlichen an die Unis strömt, wird es auch in Berufen, die einen Aus- oder Fortbildungsabschluss erfordern, immer schwieriger, geeigneten Nachwuchs zu rekrutieren. Insbesondere der Mittelstand hat

Probleme, qualifizierte Mitarbeiter:innen zu gewinnen. Mit dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BmWi) KMU dabei unterstützen, Fachkräfte zu finden, zu binden und zu qualifizieren. Allerdings sind Mittelständler oftmals nicht willens oder in der Lage, in Sachen Vergütung mit Großunternehmen mitzuhalten. Dennoch empfehlen Expert:innen eine durchdachte Personalstrategie mit dem Fokus auf persönlicher Betreuung und Transparenz im gesamten Recruiting-Prozess – für Unternehmen jeder Größenordnung. Neben der Erstellung von Talent Pools sowie Schulungen für die bestehende Belegschaft, wird zum Aufzeigen klarer Karrierepfade geraten, um Nachwuchskräfte im Unternehmen zu halten. Insbesondere Weiterbildungs-

Ausgelöst durch die Digitalisierung und befeuert vom demografischen Wandel fehlen vielerorts genau die Mitarbeiter:innen, die den Schritt von der Industrie 3.0 hin zu 4.0 bewerkstelligen sollen.

möglichkeiten kommen hierbei besondere Bedeutung zu. Ergänzend zu einer besseren

Aus- und Weiterbildung fordert der Branchenverband Bitkom eine Stärkung von Frauen in der IT und die Förderung qualifizierter Zuwanderung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Diese Maßnahmen hat sich auch die Bundesregierung branchenübergreifend auf ihre Fahnen geschrieben. So will sie zum einen Frauen sowie Ältere stärker in das Erwerbsleben einbinden als auch Geflüchtete gezielt in den Arbeitsmarkt integrieren. Zum anderen fördert sie die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland. Seit März 2020 soll das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) den Zuzug ausländischer Expert:innen durch eine entschlackte Bürokratie beschleunigen. Außerdem spielt die Politik mit dem Gedanken, deutsche Fachkräfte im Ausland zur Rückkehr und für eine Karriere in Deutschland zu begeistern.

Vor allem in den MINTBerufen aber auch im Gesundheitsbereich klafft eine große Lücke zwischen Nachfrage und Angebot.

fakten Mehr als jedes dritte Unternehmen rechnet damit, aufgrund von Fachkräftemangel Aufträge ablehnen oder das Angebot einschränken zu müssen. Zudem wirken sich steigende Personalkosten negativ auf das Geschäftsergebnis aus. In der IT-Branche dauert es durchschnittlich 159 Tage, bis eine offene Stelle wiederbesetzt wird.

n r e t i e w r e e t n Horizo . n e h c i e  e r  und M Lehrerin Mecklenburg-Vorpommern Das Land bietet Lehrerinnen und Lehrern: Verbeamtung und gutes Gehalt, A13/E13 an Grundschulen, beste Karriereaussichten, ein dichtes Netz gebührenfreier KiTas sowie viel Natur mit Ostsee, Seen und Ruhe als Ausgleich zum Schulalltag. Freie Stellen finden oder persönlichen Stellenalarm aktivieren auf

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MINT macht Zukunft Mit einer breiten Auswahl anwendungsorientierter Studiengänge ermöglicht

die TH Wildau vielfältige berufliche Einstiegsmöglichkeiten im MINT-Bereich. Eine kreative, anspruchsvolle wie ab-

wechslungsreiche Arbeit, ausgezeichnete Berufs- und Gehaltsaussichten - die Vorzüge eines MINT-Studiums wecken

die Neugier vieler junger Menschen auf

der Suche nach dem passenden Studiengang. MINT ist die Abkürzung für Ma-

thematik, Informatik, Naturwissenschaft

und Technik. Hinter diesen Studienfächern verbergen sich, je nach Hochschule, die

verschiedensten Studiengänge. Nach dem

Abschluss ergibt sich eine Vielzahl beruflicher Chancen, sei es in der Produktentwicklung, der Unternehmensberatung,

der Produktionsüberwachung oder der

Ort an. Wer Interesse an einem Studium

Vielfalt an MINT-Studiengängen

innovationstreibende Kraft der Wirtschaft

zahlreiche Orientierungs- und Vorberei-

im Land Brandenburg liegt mit direktem

Forschung. Denn MINT-Fächer sind die

- deren Forschungsergebnisse und technischen Erfindungen werden auf der ganzen Welt genutzt.

in Wildau hat, kann vor und im Studium

tungsangebote sowie Auffrischungskurse in Anspruch nehmen.

Um die verschiedenen MINT-Studien-

Um in einem MINT-Fach durchzustarten,

gänge kennenzulernen und herauszu-

wichtiger sind ein Interesse an Naturwis-

Interessierte z. B. im Rahmen des „MINT-

muss man kein Mathe-Genie sein. Viel

senschaften und Technik und die Fähigkeit des analytischen Denkens. Möglichkeiten

zum Ausprobieren und Mitmachen haben

angehende Ingenieurinnen und Ingenieure an der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau) schön früh, zum Beispiel bei der Kinderuniversität, im Rahmen der

Schülerlabore oder durch die Teilnahme

finden, welcher persönlich passt, können Orientierungsexpresses“ ein ganzes Jahr lang in den dortigen Studienalltag hin-

einschnuppern - vor Ort als auch digital.

schaft aber wichtiger als Begabung.

Auch bei der Entscheidungsfindung bietet die TH Wildau neben themenbezogenen

Fachtagen eine umfangreiche direkte Beratung in Schulen, auf Messen und vor

in aktuell 35 Studiengängen. Dazu gehören beispielsweise Telematik, Automatisie-

rungstechnik, Biosystemtechnik/Bioinfor-

matik, Logistik, Luftfahrttechnik/Luftfahrtmanagement, Maschinenbau, Physikalische Technologien/Energiesysteme und Ver-

kehrssystemtechnik. Eine Vielzahl der Stu-

Ausbildung. Viele der anwendungsorien-

se in Informatik, Programmierung oder

Technische Mechanik, helfen herauszu-

oder informatikbasierten Studiengänge

einanderzusetzen. Hierbei ist Lernbereit-

ländern studieren an zwei Fachbereichen

lisch als auch konkrete Einführungskur-

Grundlagen in Mathe, Physik oder Eng-

bildet, braucht es die Bereitschaft, sich mit Fragestellungen auch mathematisch aus-

Rund 3.750 Studierende aus 63 Herkunfts-

diengänge in Wildau eignen sich auch für

finden, wie gut vorbereitet man für einen

naturwissenschaftlichen und technischen

S-Bahn-Anschluss vor den Toren Berlins.

Kurse zur Wissensauffrischung, darunter

am Schnupperstudium. Da Mathematik die Grundlage für die meisten MINT-Fächer

Der Campus der größten Fachhochschule

der naturwissenschaftlich-technischen

den Einstieg nach einer vorab absolvierten tierten Studiengänge sind darüber hinaus

als duales Studium möglich. So arbeitet die 1991 gegründete Fachhochschule eng mit Unternehmen aus der Region zusammen. Auch zahlreiche internationale Partner-

ist. Neben fachlichem Grundlagenwissen

schaften ermöglichen im Rahmen von

petenzen wie Selbstorganisation oder

scher Erfahrungen während des Studiums.

werden. Fachberatungen und ein passge-

len in ungefähr 40 Ländern. Ein weiterer

rend der gesamten Studiendauer dabei,

Forschung: Rund 80 Professorinnen und

können hier auch nötige SchlüsselkomZeitmanagement erlernt und gefestigt

naues Tutoriensystem unterstützen wäh-

den Anforderungen eines MINT-Studiums gewachsen zu sein.

Auslandsaufenthalten das Sammeln prakti-

Möglich ist dies an 70 Partnerhochschu-

Fokus liegt neben dem Praxisbezug auf der Professoren gehören dem hochkarätigen wissenschaftlichen Personal an.

Persönlich kennenlernen können Sie die Vielzahl an

Möglichkeiten auf dem nächsten Hochschulinformationstag am 21. Mai 2022.

30 Jahre

1991 – 2021

www.th-wildau.de


18 Neues Arbeiten und Lernen

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Fit für die Arbeitswelt der Zukunft weiterbildungsprogramme Ohne berufliche Weiterbildung sind die Veränderungen der Arbeitswelt nicht zu bewerkstelligen. Diverse Förderprogramme unterstützen Arbeitnehmer:innen dabei. Text: Kirsten Schwieger Foto: Avery Evans/unsplash

I

Prognose zur „Digitalen Arbeitswelt“ geht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales davon aus, dass bis 2040 rund 3,6 Millionen neue Jobs entstehen und 5,3 Millionen wegfallen werden. Wobei ein Drittel des Wegfalls auf Kappe der demografischen Entwicklung geht. Dennoch hat das Vordringen neuer Technologien die größten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Tätigkeitsprofile verändern sich, neue Berufe und Tätigkeiten entstehen und Beschäftigte wechseln ihren Beruf. Digitalisierung und Automatisierung führen zu neuen Arbeitsschwerpunkten, -methoden und -prozessen. Fast alle Tätigkeitsbereiche sind davon betroffen. n seiner aktuellen

Kompetenzen kontinuierlich anpasst und erweitert, ist für die Veränderungen der Arbeitswelt gut gewappnet und sichert sich seinen Arbeitsplatz. Mehr noch: Professionelle berufliche Weiterbildung eröffnet Aufstiegsmöglichkeiten und fördert den Berufserfolg. Neben Fachkompetenz sind auch methodische und soziale Skills wie Kollaboration, Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Neugier, agiles Arbeiten sowie Planungs- und Organisationsfähigkeit gefragt. Lebenslanges Lernen ist im digitalen Zeitalter unabdingbar – niemand wird heutzutage mehr von seiner Grundausbildung bis zur Rente denselben Job machen.

eine breit gefächerte Weiterbildungsförderung. So werden nicht nur Arbeitssuchende staatlich gefördert, sondern oft auch Arbeitnehmer:innen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind – zum Beispiel, weil ihnen bestimmte Qualifikationen fehlen. Wenn es um den Erhalt des bestehenden Arbeitsplatzes geht, kann die Teilnahme an berufsbegleitenden Weiterbildungen über den Bildungsgutschein gefördert werden. Im Falle eine Bewilligung übernehmen dann Bundesagentur für Arbeit oder das Jobcenter die kompletten Kosten für die Teilnahme an einer förderfähigen Weiterbildung. aktuelle Position vor dem Hintergrund des strukturellen Wandels festigen wollen oder einen Berufswechsel innerhalb ihres Unternehmens anstreben, können im Rahmen Angestellte, die ihre

mithilfe einer Weiterbildung ihre bisherige Anstellung halten oder eine Neuorientierung wagen wollen, bieten Bund und Länder Für Beschäftigte, die

Wer seine Kompetenzen kontinuierlich anpasst und erweitert, ist für die Veränderungen der Arbeitswelt gut gewappnet und sichert sich seinen Arbeitsplatz.

Lebenslanges Lernen ist im digitalen Zeitalter unabdingbar – niemand wird heutzutage mehr von seiner Grundausbildung bis zur Rente denselben Job machen. Doch die Arbeitswelt verändert sich nicht von heute auf morgen – Beschäftigte können sich darauf einstellen und entsprechend vorbereiten. Wer seine

des Qualifizierungschancengesetzes gefördert werden. Je nach Betriebsgröße übernimmt der Staat dabei zwischen 15 und 100 Prozent der Weiterbildungskosten und bezuschusst die Lohnkosten – bis zu 75 Prozent. Auf diese Weise können Beschäftigte in Absprache mit ihrem Arbeitgeber ihre Arbeit während der Weiterbildung bei vollen Bezügen ruhen lassen. Menschen mit niedrigen Einkommen können beim Bund eine Bildungsprämie in maximaler Höhe von 500 Euro für verschiedene Weiterbildungen oder Umschulungen beantragen – wenn die jeweilige Weiterbildungsmaßnahme für die Ausübung ihrer aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant ist. Darüber hinaus bieten viele Bundesländer als auch die EU eigene Finanzierungsprogramme zur beruflichen Weiterbildung an.

fakten

Das Qualifizierungschancengesetzt unterstützt Beschäftige, die ihre aktuelle Position festigen

In der Förderdatenbank des Wirtschaftsministeriums finden auch Weiterbildungsinteressierte mit wenigen Klicks Informationen und Links zu den wichtigsten Förderorganisationen des Bundes, der Länder und der EU. www.foerderdatenbank.de

wollen oder einen Wechsel innerhalb des Unternehmens anstreben. ANZEIGE – ADVERTORIAL

Praxisrelevant, anwendungsbezogen und flexibel Neue Perspektiven eröffnen mit dem berufsbegleitenden Weiterbildungsprogramm im Bereich Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Fulda. Mit dem MBA-Studiengang „General Management“ möchte die Hochschule Fulda angehende Führungskräfte aus dem nicht-betriebswirtschaftlichen Bereich ansprechen. Unserer Erfahrung nach haben „Nicht-Betriebswirt:innen“ oft Nachholbedarf im Bereich der Betriebswirtschaft, wenn sie in Führungspositionen aufsteigen. Eine weitere Zielgruppe stellen die Führungsnachwuchskräfte aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich mit ausbaufähigen Kenntnissen in den Bereichen Personalmanagement, Unternehmensführung und Rechnungswesen dar. Das Studienangebot des berufsbegleitenden MBA umfasst insgesamt 14 Module – aufgeteilt auf vier Semester und die Master-Thesis im fünften Semester. Im Rahmen des Studiengangs werden den Studie-

renden vertiefte betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt. Die neuesten Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaften und aktuelle Führungserfahrungen finden durch exzellente Lehrende und hochkarätige Gastdozierende im Studium Berücksichtigung. Alternativ zum gesamten MBA-Programm ermöglicht die modulare Struktur eine kürzere, bedarfsgerechte Weiterbildung. Diese umfasst die spezifischen Zertifikats-Studienprogramme Personalmanagement, Rechnungswesen und Unternehmensführung. Darüber hinaus können alle angebotenen Module des MBA-Programms, wie bspw. „Personal- und Changemanagement“ (Start Ende September 2021) oder auch „Strategisches Management und CSR“ (Start Januar 2022) einzeln belegt werden. Die einzelnen Module werden als Blended LearningFormat mit hohem Online-Anteil (ca. 85 %) durchgeführt und durch verschiedene (zeit- und ortsunab-

Prof. Dr. Angelika Sawczyn-Müller, Studiengangsleitung

Prof. Dr. Joanna Ożga, Studiengangsleitung

hängige) Angebote individuell und flexibel gestaltet. Die vereinzelten Präsenzphasen finden freitagnachmittags und samstags statt. Fulda ist mitten in Deutschland gelegen und durch die verkehrsgünstige Lage an Eisenbahn- und Autobahn-Linien optimal erreichbar. Weitere Informationen finden Interessierte unter: www.hs-fulda.de/mba-gm


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IBB – Partner Content 19

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Upskilling als Schlüssel zum Erfolg partner content

Die Veränderungen der modernen Arbeitswelt stellen Unternehmen wie Mitarbeiter:innen vor große Herausforderungen. Digitalisierung und Automatisierung erschaffen neue Arbeitsfelder, -methoden, -umgebungen und -prozesse. Zugleich erfordert Arbeit 4.0 neue Formen der Zusammenarbeit, Organisation und Führung. Modernes Arbeiten ist geprägt von Hierarchieabbau, verstärkter Teamarbeit und Selbstorganisation sowie virtuellem Arbeiten. Neben spezifischen Fachkenntnissen in digitalen Anwendungen muss verstärkt Methoden- und Sozialkompetenz entwickelt werden: Agiles Arbeiten, Planungs- und Organisationsfähigkeit, Eigeninitiative sowie die Fähigkeit, sich auf neue Situationen schnell einzustellen und benötigtes Wissen anzueignen. Team- und Problemlösungsfähigkeit sind genauso gefragt wie Kollaboration und die Bereitschaft, in permanent wechselnden oder komplett virtuellen Teams zusammenzuarbeiten.

Upskilling ist das Schlagwort der Stunde und der Schlüssel für die Arbeitswelt 4.0. Innerhalb der aktuellen Rolle müssen neue Fähigkeiten entwickelt werden. Studien belegen, dass die Qualifizierung oder gar Umschulung der Mitarbeiter:innen um einiges kosteneffektiver als Neueinstellungen sind. Weiterbildung hilft Unternehmen dabei, ihr Geschäft zukunftssicher zu machen, die Produktivität zu steigern und Talente zu halten. Dafür ist eine kontinuierliche Anpassung auf allen Ebenen nötig – von Fachkräften bis hin zum Management. Um sich auf diese neue Dynamik einzustellen, brauchen Unternehmen wie Mitarbeiter:innen eine veränderte Sichtweise auf das Lernen. „Grundsätzlich ist es wichtig, dass eine Lernkultur geschaffen wird, sonst werden technische Lernlösungen womöglich gar nicht angenommen. Hierbei ist eine gelebte

www.ibb.com

Wissenskultur sehr hilfreich. Lebenslanges Lernen braucht die Akzeptanz, dass wir nie ausgelernt haben, denn die Halbwertzeit unserer Kenntnisse und Fähigkeiten wird immer kürzer“, betont die studierte Wirtschaftspädagogin Dabelstein und ergänzt: „Führungskräften kommt hierbei eine tragende Rolle zu, auch sie müssen sich den Veränderungen stellen und dazu wird es immer wichtiger, als ganzheitliches Vorbild die Teams mitzunehmen.“ Mit den neuen Anforderungen ändern sich auch die Weiterbildungsangebote. „Die Lernwelt wird deutlich flexibler, mit den unterschiedlichsten Angeboten und Formaten. Die Kunden erwarten heute digitale Lösungen und Informationen, die für sie jederzeit abruf bar sind. Gefragt sind kürzere Lern-Nuggets, hier mal ein Kommunikations-, da mal ein Datenthema“, erläutert Dabelstein und fügt hinzu: „Es gibt viele tolle technische Lösungen auf dem Markt. Über Streaming oder über Lernmanagementsysteme können sich Videos on Demand ins Haus geholt werden. Oder man entwickelt gemeinsam mit einem Anbieter wie uns individuelle Bildungsangebote und -konzepte. Auch Coachings sind ein super Tool, um flexibel agieren zu können, mit Feedbacks zu arbeiten und sich auf eine Problemlage oder auf die individuelle Weiterentwicklung zu konzentrieren.“

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se

„Es findet eine zunehmende Flexibilisierung der Arbeit statt. Jemand, der bislang beispielsweise als IT-Expert:in gearbeitet hat, muss nun womöglich Projektleitungs- oder gar Führungsaufgaben übernehmen, welche ganz neue Skills erfordern. Führungskräfte wiederum benötigen auch IT-Wissen“, erläutert llka Dabelstein, Leiterin der IBB Business Akademie. Der Seminaranbieter gehört zum Institut für Berufliche Bildung AG (IBB), welches sich seit seiner Gründung 1985 zu einem der größten und führenden Bildungsanbieter Deutschlands entwickelt hat. Bereits zum vierten Mal in Folge hat Focus Money den Weiterbildungsanbieter jüngst als „Bestes Institut für berufliche Bildung“ ausgezeichnet.

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llka Dabelstein, Leiterin der IBB Business Akademie

©insta_photos - stock.adobe.com

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen mit modernen Weiterbildungsmodellen eine Kultur des lebenslangen Lernens etablieren.

„Es findet eine zunehmende Flexibilisierung der Arbeit statt. Jemand, der bislang beispielsweise als IT-Experte gearbeitet hat, muss nun womöglich Projektleitungsoder gar Führungsaufgaben übernehmen, welche ganz neue Skills erfordern. Führungskräfte wiederum benötigen auch ITWissen.“

Kurse zum Thema „Arbeit 4.0“ beim IBB: u. a. • Digitale Kollaboration • Führung 4.0 • Widerstände meistern mit Resilienz • Change Management (Universitäre Weiterbildung) • Nachhaltigkeitsmanager • Management 4.0 – Unternehmensführung im digitalen Zeitalter • Wirtschafts- und Unternehmensethik (Universitäre Weiterbildung)


20 Neues Arbeiten und Lernen

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Ein MBA fördert die Karriere masterabschluss Wer eine Ausbildung als Master of Business Administration absolvierten möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Der Executive MBA ist für Führungskräfte. Text: Armin Fuhrer Foto: Dom Fou/unsplash

A

Neben viel Zeit und Geduld sollten Jobsuchende auch Flexibilität und Kreativität aufbringen.

Steiniger Berufseinstieg berufseinstieg Die Corona-Krise schuf zusätzliche Hürden bei der Suche nach Ausbildungsplatz oder Job. Mit Geduld und Flexibilität lassen sich diese aber meistern. Text: Kirsten Schwieger Foto: Bruce Mars/unsplash

W

vor Corona nicht leicht, seinen Wunschausbildung zu ergattern, setzte die Pandemie den Ausbildungsmarkt weiter unter Druck. So sank schon 2020 im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der angebotenen Plätze um knapp neun Prozent. Doch nicht nur das Angebot sank, sondern auch die Nachfrage – 2020 so stark wie noch nie. Bewerber:innen und Betriebe finden immer schwieriger zueinander. Auf der einen Seite ist ein zunehmender Bewerbungsüberschuss bei beliebten Berufen zu verzeichnen, auf der anderen Bewerber:innenmangel und unbesetzte Ausbildungsstellen. Dazu kommt, dass seit der Pandemie noch mehr Schulabgänger:innen als schon zuvor an die Unis strömen. Das CoronaVirus hat den Trend zur Über-Akademisierung noch verschärft. ar es schon

Hochschulabsolvent:innen pandemiebedingt derzeit besonders schwer, einen Job zu finden. So haben sich ihre Jobchancen in bereits vor der Pandemie angeschlagenen Branchen wie dem Handel, dem Kulturbetrieb oder dem Bildungsbereich, durch Corona noch verschlechtert. Viele Unternehmen dort stecken in der Krise und haben Einstellungsstopps. Generell herrscht in Krisenzeiten eine geringe Fluktuation, weil die Menschen sich an vermeintlich sicheren Jobs festhalten. Zwar steigt die Zahl der angebotenen Stellen seit dem dramatischen Einbruch im ersten Lockdown mittlerweile langsam wieder an, aber nicht primär zu Gunsten von Dabei fällt es

Das Corona-Virus hat den Trend zur Über-Akademisierung noch verschärft. Berufseinsteiger:innen. Diese stehen einer wachsenden Konkurrenz gegenüber, auch erfahrener Jobanwärter:innen. Verschärfend kommt hinzu, dass seit Ausbruch der Pandemie Berufsmessen und Karriereberatungen nicht beziehungsweise nicht in früherem Umfang stattgefunden haben. Auch Praktika waren nur eingeschränkt möglich. Den Absolvent:innen mangelte es schlichtweg an Möglichkeiten der Kontaktanbahnung und Profilierung sowie für Networking. jedoch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Vielmehr sollte die Zeit in der „Warteschleife“ zum Traumjob für den Erwerb von Zusatzqualifikationen genutzt werden. Das macht sich erstens gut im Lebenslauf und zweitens werden Softskills oder digitale Kenntnisse fast immer und überall gebraucht. Neben viel Zeit und Geduld sollten Jobsuchende auch Flexibilität und Kreativität auf bringen, um über Alternativen nachzudenken und Optionen zu prüfen, die bisher noch nicht auf ihrem Radar waren. Eine konkrete Strategie zu entwickeln mag von Vorteil sein – sofern sie nicht in Stein gemeißelt ist. Auch aktives Networking und berufliche Netzwerke sind sinnvoll. Bei Bewerbungen sollte darauf geachtet werden, sich von der Masse abzuheben. Und fast noch wichtiger als all das ist: Sich von Absagen und Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. Sich immer wieder zu sagen, dass es nicht an persönlichen Defiziten, sondern der allgemeinen schwierigen Lage liegt, wenn es mit dem Traumjob nicht so klappt, wie geplant. Das alles ist

rbeitnehmer:innen, die sich für ein MBA-Programm (Masters of Business Administration) interessieren, stehen oftmals vor der Frage, was für sie das Beste ist: ein Vollzeitstudiengang oder die berufsbegleitende Ausbildung. Wer sich für einen MBA in Vollzeit entscheidet, hat oft einen ganz bestimmten Grund: Er möchte aus seinem bisherigen Beruf ausbrechen und etwas völlig Neues wagen, nach neuen Perspektiven suchen. Soweit aber gehen in Deutschland die allermeisten MBA-Absolvent:innen nicht. Hierzulande werden rund 90 Prozent aller MBA-Programme berufsbegleitend angeboten. Eine solche zusätzliche Ausbildung

neben dem Beruf kann für Jung-Manager:innen eine sehr gute Wahl sein, denn sie kann die Karriere fördern. Aber man sollte sich nichts vormachen: Sie kostet nicht nur Geld, sondern es ist auch viel Energie und Motivation nötig, um bis zum Ende durchzuhalten. Immerhin bietet diese Ausbildung aber außer besseren Karrierechancen auch eine Möglichkeit zum effektiven Networking. Während beim Vollzeit-MBA auf der Hand liegt, wie die Ausbildung vonstattengeht, nämlich in dauerhafter Präsenz an der jeweiligen Hochschule, gibt es beim berufsbegleitenden MBA verschiedene Varianten. Dazu gehören ebenfalls Präsenzkurse. Sie können beispielsweise

Auch bei „normalen“ MBA-Programen wird oft eine – zumeist geringere – Berufserfahrung voraussetzt wird.

Es ist viel Energie und Motivation nötig, um bis zum Ende durchzuhalten. am Wochenende stattfinden oder in einem Blockstudium. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, den MBA im Fernstudium zu machen. Außerdem wird auch das Angebot an Online-MBAs größer. Neben der Frage nach

Vollzeit- oder berufsbegleitender Ausbildung stehen Interessenten auch vor der Entscheidung, welche Art MBA-Programm gewählt werden soll. Wer sich für ein MBA-Studium interessiert und im Berufsleben steht, hat möglicherweise die Wahl zwischen dem Executive MBA und „normalen“ MBA-Programmen. Der Unterschied liegt darin, dass sich das Executive MBA an Angestellte richtet, die bereits Führungs-, Budget- oder Personalverantwortung haben. Für die Zulassung kann eine Berufserfahrung je nach Anbieter zwischen einem und fünf Jahren nötig sein, in manchen Fällen sogar mehr. Ebenso können Aufnahmetests und -gespräche obligatorisch sein. In solchen Gesprächen werden die fachlichen, persönlichen, integrativen und mentalen Voraussetzungen des Bewerbers oder der Bewerberin geprüft. Darüber hinaus dient das Auswahlgespräch auch dazu, eine Bewertung und Einschätzung der bisherigen Berufserfahrung des Bewerbers vorzunehmen. Executive MBA-Programme sind immer berufsbegleitend. Auch bei „normalen“ MBA-Programmen

wird oft eine – zumeist geringere – Berufserfahrung voraussetzt wird. Diese Hürde ist aber nicht als groß einzuschätzen, da ja der Bewerber oder die Bewerberin für ein berufsbegleitendes Programm ohnedies über Berufserfahrung verfügt. Zukünftig können auch solche Interessenten ein MBA-Studium aufnehmen, die kein Erststudium absolviert haben. In diesen Fällen ist dann ausschließlich die Berufserfahrung von mindestens fünf Jahren ausschlaggebend.

Die meisten MBA-Studiengänge werden berufsbegleitend angeboten.


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Ich bin dann mal weg… auslandserfahrung Was im privaten Leben gilt, gilt genauso für das Berufsleben: Ein Auslandsaufenthalt erweitert den Horizont und den eigenen Standpunkt. Text: Christiane Meyer-Spittler Foto: Eva Darron/unsplash

E

nicht als Tourist:in, sondern wie Einheimische zu erleben, das verändert die Sicht auf die Dinge. Gerade junge Menschen, die noch auf der Suche sind, können so andere Weltanschauungen ausprobieren und ihren eigenen Lebensstil finden. Auslandserfahrungen in einer anderen Kultur ermöglichen einen Perspektivwechsel, der sich auch später im Berufsleben bezahlt macht. Alltagsprobleme in einer fremden Sprache ohne Hilfe vertrauter Netzwerke zu lösen, daraus erwächst Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. Immer mehr Unternehmen legen Wert auf solche Kompetenzen wie Offenheit, Entscheidungsfähigkeit und Toleranz, laut einer EU-Studie erwarten sogar 64 % der Unternehmen internationale Erfahrung von ihren Mitarbeiter:innen.

und Überzeugung kann man sich in die Projekte einbringen. Dadurch unterstützt man nicht nur ein Vorhaben, sondern fördert die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Solche Projekte können in sozialen Einrichtungen oder im Tierund Naturschutzbereich stattfinden. In einigen Ländern ist auch die Freiwilligenarbeit in kulturellen Projekten oder im Gesundheitsbereich möglich.

in anderes Land

Ausbildung bringt ein Auslandsaufenthalt ebenfalls viele Vorteile. Neben den verbesserten Sprachkenntnissen und interkulturellen Erfahrungen erweitert sich das berufliche Netzwerk durch Kontakte zu Unternehmen und Menschen aus anderen Ländern. Das verbessert deutlich die beruflichen Chancen auf dem deutschen, aber auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Viele Organisationen oder Verbände geben praktische Unterstützung bei der Umsetzung. Mithilfe des EU-Programmes ERASMUS+ erhalten alle Teilnehmenden neben einem finanziellen Zuschuss und organisatorischer Unterstützung vor allem pädagogische Begleitung während der gesamten Lernerfahrung. Während einer beruflichen

Studierende im Auslandssemester

begibt man sich bei den sogenannten Freiwilligenaufenthalte für ein bestimmtes Projekt ins Ausland. Die Art der Tätigkeiten ist ganz von den persönlichen Interessen und Engagement abhängig. Mit eigenen Ideen Freiwillig und unentgeltlich

Ein Auslandsaufenthalt erweitert den Horizont und den eigenen Standpunkt.

profitieren ebenso von den Vorteilen eines Standortwechsels. Jede Hochschule hat ihre Schwerpunkte und verschiedene Lehrstühle vertreten oft unterschiedliche Strömungen der Wissenschaft und Forschung. Dieser Perspektivenwechsel erweitert den Horizont jeder akademischen Ausbildung und gibt neuen Input. Zusätzlich können Studierende vor Ort neue Leute kennenlernen und internationale Freund:innen finden. Damit baut man sich ein Netzwerk aus internationalen Kontakten auf, das später beruflich weiterhelfen kann. Für die Finanzierung

Auslandserfahrungen in einer anderen Kultur ermöglichen einen Perspektivwechsel, der sich auch später im Berufsleben bezahlt macht.

ein Auslandssemester innerhalb der Europäischen Union gibt es offizielle Unterstützung mit Hilfe des Erasmus+-Programms. Im Rahmen dessen werden Auslandsaufenthalte zum Studieren von drei bis zwölf Monaten in mittlerweile 33 Ländern unterstützt. das Unternehmen ergeben sich, wenn ein Arbeitgeber seinen Azubis einen Auslandsaufenthalt während der Berufsausbildung ermöglicht. Das erhöht die Attraktivität als Ausbildungsort, Ausbildungsanbieter und Arbeitgeber. Die Arbeitnehmer:innen sind motiviert im Unternehmen mitzuwirken und ihre Bindung zu demselben wächst. Ihre interkulturellen, sprachlichen und persönlichen Kompetenzen werden gestärkt, wodurch sich die Mitarbeiter:innen für internationale Geschäftsfelder qualifizieren können. Das wiederum kann den unternehmerischen Erfolg auf dem internationalen Markt unterstützen.

Während einer beruflichen Ausbildung bringt ein Auslandsaufenthalt ebenfalls viele Vorteile.

Auch Vorteile für

fakten Das Erasmus Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union für allgemeine sowie berufliche Bildung, Sport und Jugend. Das Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen besteht seit 30 Jahren und fördert die Mobilität von Studierenden, jungen Erwachsenen, Dozent:innen und ausländischem Unternehmenspersonal innerhalb 33 Ländern der EU. Seit 2014 werden die Programme unter dem Oberbegriff Erasmus+ (Erasmus Plus) gebündelt.

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Nachhaltige Friedensbildung: Austausch rettet die Welt Eine globale Gesellschaft bringt viele Vorteile mit sich, aber auch Verantwortung. Verantwortung dafür, dass aktuelle Probleme wie Klimawandel, Rassismus und Diskriminierung auch durch gemeinsames, globales Denken und Handeln gelöst werden. Eine grundlegende Voraussetzung für diesen Lösungsansatz ist das Verständnis für andere Kulturen und Denkweisen. Der interkulturelle Austausch erzielt genau das: Menschen verschiedenster Kulturen, Religionen und Altersgruppen tauschen sich aus und lernen sich kennen und respektieren, wodurch Nationen miteinander verbunden werden und Frieden nachhaltig gesichert wird. Unter dem Motto „Future Skills for Future Generations“ möchte Experiment e.V., die älteste gemeinnützige Austauschorganisation Deutschlands, jungen Menschen einen interkulturellen Austausch ermöglichen, damit diese sich interkulturelle Kompetenz für ihre Zukunft aneignen können. Egal, ob bei einem (geförderten oder flexiblen) Freiwilligendienst, einem Demi Pair-Aufenthalt,

Austauschorganisation, Bettina Wiedmann. „Ziel muss es daher sein, dass Jugendlichen in ihrer Schulzeit oder direkt im Anschluss ermöglicht wird, an einem grenzüberschreitenden Austausch teilzunehmen – unabhängig von Schulform oder dem sozialem Hintergrund.“

einem Praktikum im Ausland, einem Homestay-, Ranchstay- oder Wildlife-Abenteuer – jungen Erwachsenen steht es offen, nachhaltig etwas zu lernen und gleichzeitig die Welt zu entdecken. „Austausch ist ein verbindendes Element, das gegenseitiges Verständnis und Toleranz fördert – Werte, die besonders in Bezug auf die aktuellen Diskussionen zum Thema Rassismus unglaublich wichtig sind“, sagt auch die Geschäftsführerin der

Durch die vielfältige Auswahl an Programmen – sowohl für Schüler:innen als auch für (junge) Erwachsene, sowohl über kürzere als auch über längere Dauer, sowohl im Ausland als auch in Deutschland – leistet Experiment e.V. seinen Beitrag für ein friedvolleres Miteinander. Dank vereinseigenen Stipendien und Stipendienkooperationen – unter anderem mit dem Deutschen Bundestag, dem USKongress, dem Auswärtigen Amt und der Stiftung Mercator – ermöglicht der Verein Interessent:innen verschiedenster Altersklassen und Schulformen einen interkulturellen Austausch. Weitere Informationen zum Angebot der Austauschorganisation gibt es unter www.experiment-ev.de.


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24 Neues Arbeiten und Lernen

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Kein Zurück: Die Zukunft der Arbeit ist hybrid einleitung Die Corona-Pandemie hat für einen ungeahnten Umbruch in der Arbeitswelt gesorgt. Ganze Büroetagen sind von heute auf morgen ins Homeoffice gewechselt. Virtuelle Treffen haben die klassischen Besprechungen abgelöst. Die Geschäftsreise ist Mangelware geworden. Ich könnte noch unzählige weitere Beispiele nennen. Eines haben sie gemeinsam: Sie zeigen disruptive Veränderungen, die unsere nahe berufliche Zukunft bestimmen werden. Foto: Quadriga Media Berlin GmbH/Jana Legler

D

ieser Umbruch beginnt erst.

Und wir Personaler:innen sind mittendrin. Ein großer Teil der Beschäftigten ist mittlerweile geimpft, die Pflicht zum Homeoffice ist gefallen, Begegnungen sind problemloser geworden. Aber wer glaubt, dass die Unternehmen nun zum Status Quo Ante zurückkehren könnten, der hat sich geirrt.

beitsformen oder mit der Lebenswelt von Start-ups in Einklang bringen. Wir Personaler:innen fordern von der neuen Bundesregierung, dem Arbeitszeitgesetz endlich das dringend notwendige Update zu geben: mehr Freiräume bei der Gestaltung der Arbeitszeit für jeden Einzelnen, raus aus dem einen starren Korsett für alle! Flexibilität gehört in die

politischen Rahmenbedingungen. Flexibilität gehört aber auch in die innerbetriebliche Zusammenarbeit. Personaler:innen werden Vermittler zwischen den Arbeitnehmer:innen, die gar nicht mehr ins Büro zurückwollen, und jenen, die auf eine klare räumliche Trennung von Arbeit und Privatleben Wert legen. Ein Schema F wird es bei der Transformation der Arbeit nicht geben: Jedes Unternehmen muss seinen eigenen Weg finden können. Wichtig ist, alle einzubeziehen, an Bord zu halten und auf die gemeinsame Reise mitzunehmen. Auf dieser Reise in die hybride Arbeitswelt begegnet uns viel Neues. treffen wir aber auch: den Fachkräftemangel. Damit wir Personaler:innen offene Stellen qualifiziert besetzen können, brauchen wir eine neue Offensive für Bildung und Weiterbildung. Wir brauchen deutlich mehr Anstrengungen für die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen. Auch Erleichterungen für die Einwanderung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland sind dringend notwendig. Die neue Bundesregierung muss mit als erstes ein Paket schnüren, das den Fachkräftebedarf für die Unternehmen langfristig sichert. Die Uhr tickt sehr laut.

Inga Dransfeld-Haase, Präsidentin Bundesverband der Personalmanager e.V.

Einen alten Bekannten Die Zukunft der Arbeitswelt

ist hybrid. Ein Zurück in die alte Präsenzkultur wird es nicht geben. Viele Beschäftigte haben die Vorteile mobiler Arbeit zu schätzen gelernt: mehr Flexibilität, mehr Zeit für die Familie, weniger Pendeln. Die Arbeitgeber:innen haben die Erfahrung gemacht, dass die Beschäftigten im Homeoffice genauso produktiv sind wie im Büro – zum Teil sogar noch produktiver. Freiräume, Zufriedenheit und Empowerment der Belegschaft schaffen eine Win-win-Situation für beide Seiten. Zusätzlichen Rückenwind für mehr

Flexibilität würde den Beschäftigten wie den Unternehmen ein modernes Arbeitszeitgesetz geben. Die derzeit geltende Fassung war schon in der Vor-Corona-Zeit zu starr und überarbeitungsbedürftig. Heute gilt das noch viel mehr. Das Gesetz lässt sich kaum mehr mit agilen Ar-

28 % der Befragten gaben an, es sei aktuell relevant, Mitarbeiter:innen auf die digitale Transformation vorzubereiten.

Die Mitarbeiterbindung und Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen zählen zu den wichtigsten Themen im HR-Bereich.

Lassen Sie uns die neuen Arbeitswelten miteinander gestalten.

Die hybride Arbeitswelt wird für jede:n von uns Neuerungen bringen. Lassen Sie uns diese Chance nutzen, Veränderungen zu wagen und mutig neue Wege zu gehen. Lassen Sie uns die neuen Arbeitswelten miteinander gestalten.

Rund 55 % der Befragten aus Unternehmen mit über 2.000 Mitarbeiter:innen gaben an, dass ihr Unternehmen HR-Software im Bereich der Personalverwaltung verwendet.

Ein gutes Betriebsklima ist mit 56 % der wichtigste Faktor, um Mitarbeiter:innen an ein Unternehmen zu binden. Rund 46 % der befragten Unternehmen setzen dies auch bereits um. 15 % der Unternehmen rekrutieren innerhalb der EU und 12 % sogar weltweit.

Quellen: Statista, rawpixel.com


ANALYSE

Neues Arbeiten und Lernen 25

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Körperliche und psychische Belastungen durch Homeoffice homeoffice Zuhause arbeiten kann auch zu gesundheitlichen Problemen führen, erklärt Oliver Walle vom Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM).

nehmen, denn dieser Schritt war ja nicht geplant, sondern ergab sich aufgrund des Infektionsgeschehens. Wird diese dauerhafte Tätigkeit Zuhause aber bleiben, dann wäre dies ein Telearbeitsplatz und müsste auch entsprechend ausgestattet sein.

Text: Armin Fuhrer Foto: Presse, Jan Baborak/unsplash

Können Arbeitgeber helfend eingreifen?

Wie stellt sich eigentlich das Homeoffice aus gesundheitlicher Sicht dar?

Es gibt drei Aspekte, die hierbei eine Rolle spielen: Konzentriertes Arbeiten, Sozialkontakte und ergonomische Gestaltung des Homeoffice. Zahlreiche Umfragen zeigen, dass viele Beschäftigte das Arbeiten Zuhause schätzen, unter anderem, weil sie dort ungestörter sind und daher konzentrierter zu Werke gehen können. Dies traf aber eher auf Beschäftigte zu, die nicht von Homeschooling oder Kinderbetreuung betroffen waren. Und wie sieht es beim Thema Ergono-

Ja, in dem sie ihren Beschäftigten eine Beratung zur Ergonomie und Gesunderhaltung zukommen lassen. Viele Mitglieder unseres Verbandes haben zeitnah im vergangenen Jahr neue Leistungen entwickelt, darunter auch eine sogenannte Arbeitssitutionsanalyse über Videokonferenzsysteme zur Beurteilung der Ergonomie bei den Beschäftigten Zuhause. Ziel ist dabei, praktische Tipps zur selbstständigen Optimierung des Homeoffice zu geben und zugleich auch Möglichkeiten für geeignete Bewegungspausen aufzuzeigen. Letztlich liegt ein wesentlicher Erfolg darin, dass Beschäftigte mehr Kompetenz zur ergonomischen Gestaltung und Gesunderhaltung bekommen.

mie, also dem gesunden Arbeiten aus?

Homeoffice wird gemäß einer Arbeitsschutzregel dem mobilen Arbeiten zugeordnet und findet nur zeitweilig statt. Demnach wäre ein unergonomisches Arbeiten für eine kurze Zeit am Tag auch kaum mit gesundheitlichen Problemen verbunden. Die Realität ist aber eine andere. Viele Beschäftigte, die aufgrund der Corona-Pandemie von heute auf morgen ins Homeoffice geschickt wurden, arbeiteten volle Arbeitstage bei unzureichender Ergonomie. Dies führt dann irgendwann auch zu Verspannungen und Rückenschmerzen, was auch bereits in Studien aufgezeigt wurde. Hierbei muss man die Arbeitgeber aber ein Stück weit in Schutz

Können die Mitarbeitenden auf Maßnahmen der Arbeitgeber pochen?

Wenn die Arbeit Zuhause nicht nur zeitweilig, sondern überwiegend stattfindet, so greifen die insbesondere die Regelungen des Arbeitsschutzes. Hierbei spielen die Gefährdungsbeurteilung und die Prüfung eines Telearbeitsplatzes gemäß §2 Absatz 7 der Arbeitsstättenverordnung eine wichtige Rolle. Spielt auch eine Rolle, dass die Mitarbeitenden im Homeoffice ohne ständigen Kontakt zu ihren Kolleg:innen sind?

Ja, diese sogenannte soziale Distanz empfanden viele als sehr belastend.

Mangelnde soziale Kontakte bis hin zur Vereinsamung im Homeoffice sind neben der Ergonomie die größte Herausforderung. Das geht aus Studien, die es zum Thema Homeoffice inzwischen zahlreich gibt, hervor. Zudem stellen Krankenkassen einen Anstieg der Diagnosen Depression und Angststörung fest, was die Problemlage nochmals verdeutlicht. Sicherlich hat auch die dunkle Jahreszeit im Herbst und Winter die Problematik verstärkt. Ich denke, diese Auswirkungen sind sogar größer als die der Ergonomie. Auch das ist ein Problem, das uns in Zukunft stark beschäftigen wird.

Vorteile überwiegen Nachteile

Ralf Steuer, Geschäftsführer Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. Oliver Walle, Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM)

fakten Laut einer repräsentativen Umfrage von Urban Sports Club und forsa ist die Gesundheit für fast 90 Prozent der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen während der Pandemie in den Fokus gerückt. 57 Prozent der Befragten gaben an, durch Stress und Isolation während der Corona-Pandemie gesundheitliche Probleme bekommen zu haben.

statement

Digitale Personalakten sind in Unternehmen oft schon Standard, denn sie bieten eine Vielzahl an Vorteilen. Text: Kirsten Schwieger Foto: Presse

Sie reduzieren nachhaltig den Administrationsaufwand, bieten einen leichten Zugang, sparen Zeit, Platz und Kosten und vereinfachen Shared Service Prozesse außerhalb der eigenen Organisation. Auch ausländische Standorte können unkompliziert eingebunden werden. Die systemimmanent klare Ablagesystematik gewährleistet eine optimale Dokumentation des Lifecycles der Mitarbeitenden vom Eintritt bis zum Exit. Eine Herausforderung stellt die prozessual zu definierende Schnittstelle zwischen HR Business Partnern und der Personalaktenadministration dar, beispielsweise bei Vertragsänderungen in Shared Service Centern. Außerdem muss sichergestellt werden, dass es zu keiner doppelten Datenhaltung konkurrierender Systeme, wie beispielsweise separaten cloudbasierten Tools für Leistungs- und Potenzialeinschätzungen kommt. Auch wenn es im Vorfeld für die Anwendung der digitalen Personalakte in der Praxis sehr genau definierter und transparenter Prozesse sowie strenger Datenschutzanforderungen im Rahmen des Zugangs- und Löschkonzepts nach der EUDSGVO bedarf, überwiegen ganz klar die Vorteile.

Die systemimmanent klare Ablagesystematik gewährleistet eine optimale Dokumentation des Lifecycles der Mitarbeitenden vom Eintritt bis zum Exit.


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Homeoffice, das Café nebenan – oder gleich Bali? visionen Future Work wird vielen Menschen viele neue Möglichkeiten bieten und starre Arbeitsstrukturen aufbrechen. Auch die Unternehmen profitieren davon. Text: Armin Fuhrer Foto: Kristin Wilson/unsplash

I

m August packte Isabell Fürst ihre Kof-

fer, setzte sich ins Flugzeug und flog nach Lissabon. Die Berlinerin hatte genug von der großen Stadt und wollte in einem Umfeld leben und arbeiten, das ihr mehr zusagt. Sie entschloss sich, nach Portugal zu ziehen, denn die Sonne und die Nähe zum Strand üben einen großen Reiz auf sie aus, ebenso wie die Menschen im südlichen Europa. Hier lebt die 40-Jährige, die als Coach arbeitet, nun in einer kleinen Stadt und wohnt in einer Wohnungsgemeinschaft Gleichgesinnter. Im Haus gibt es ein Coworking-Space, in dem sich die Bewohner während ihrer Arbeitszeit aufhalten. Isabell ist 40 und als Freiberuflerin unabhängig. Während der Pandemie hat sie ihre Beratungsdienste vollständig ins Internet verlegt. Jetzt coacht sie ihre Kunden online. „Ohne diese technische Möglichkeit könnte ich nicht einfach nach Portugal umziehen“, sagt sie. Denn ihre Kunden rekrutiert sie auch weiterhin in Deutschland.

Die Pandemie hat gezeigt, dass das Arbeiten der Zukunft in vielen Berufen und Unternehmen weder ein herkömmlicher Nine-to-five-Job noch ein Präsenz-Job sein wird.

ebenfalls Freiberufler und aus Berlin, packte Anfang September seine Koffer, ihn zog es nach Südspanien. Von hier aus geht er für zwei Monate seinem Job nach, ehe er wieder in die Heimat zurückkehrt. „Ich gehe schon seit Jahren einmal im Jahr für ein paar Monate in andere Länder und arbeite von dort“, sagt der 58-Jährige. Leon hat einen festen Stamm von Auftraggebern, die er praktisch von jedem Ort der Welt bedienen kann, solange es Internet und Telefon gibt.

zufriedener sind. Davon profitieren die Arbeitgeber, denn zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten erwiesenermaßen effizienter.

Natürlich kann nicht jeder einfach seine Koffer packen und in das Land seiner Träume umziehen, so wie Isabell Fürst und Leon Bertran das getan haben. Viele haben Familie oder andere Bindungen Zuhause oder arbeiten in Jobs, in denen eine Präsenz unvermeidlich ist. Aber die Pandemie hat gezeigt, dass das Arbeiten der Zukunft in vielen Berufen und Unternehmen weder ein herkömmlicher Nine-to-five-Job noch ein Präsenz-Job sein wird. Auch wenn Prognosen bekanntlich den Nachteil haben, dass sie die Zukunft betreffen, so sind sich die Expert:innen einig: Den Zustand, wie wir ihn vor Corona kannten, wird es so nicht mehr geben. Und die Veränderungen werden noch viel umfassender als heute. Future Work, die Zukunft der Arbeit, wird anders sein.

Das Homeoffice bietet viele Vorteile, die mit dem Stichwort Flexibilität zusammengefasst werden können. So können beispielsweise Arbeitszeiten individueller gestaltet werden, was mehr Freiheiten mit sich bringt. Aber wie so oft lauern in den Freiheiten auch Gefahren. Vor allem die Trennung von Arbeits- und Freizeit droht aufgehoben zu werden. Und wenn Befragungen und Untersuchungen inzwischen ergeben haben, dass viele Angestellte im Homeoffice konzentrierter und effektiver arbeiten als im Büro, so steht auf der andere Seite die Gefahr einer Vereinsamung durch mangelnde Kontakte zu anderen. Hier sind vor allem die Vorgesetzten gefragt – sie müssen sich regelmäßig um ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kümmern und soziale Kompetenz zeigen.

Und profitieren werden davon sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Waren viele Chefs und Chefinnen vor der Pandemie sehr skeptisch und zurückhaltend, was das Homeoffice betrifft, so hat sich die Stimmung während des Lockdowns grundlegend geändert. Studien haben ergeben, dass viele Menschen im Homeoffice

Remote Work beschränkt

Auch Leon Bertran,

Das Homeoffice bietet viele Vorteile, die mit dem Stichwort Flexibilität zusammengefasst werden können.

sich aber keineswegs auf die eigenen vier Wände. Es gibt viele Jobs, die können im Prinzip von jedem Ort der Welt erledigt werden, vorausgesetzt, es gibt schnelles Internet und Mobilfunk. Ob im Café um die Ecke, im Wochenendhäuschen oder auf Bali – der Vorstellung sind im wahrsten Sinne des Wortes keine Grenzen gesetzt.

Ob der Arbeitsplatz für vier Wochen, für vier Monate oder für vier Jahre verlegt wird, wird in Zukunft für viele Berufe kaum noch eine Rolle spielen. Der Zugang zu allen wichtigen Firmendaten findet über die Cloud statt, an regelmäßigen Webmeetings kann man aus dem Chalet in Südfrankreich ebenso teilnehmen wie vom heimischen Küchentisch. Die technischen Möglichkeiten des Remote Work werden immer ausgefeilter und ein Ende der Entwicklung ist noch gar nicht abzusehen. Wer hätte schließlich vor zwei Jahren gedacht, dass Videomeetings binnen kurzer Zeit für Millionen Menschen zum Alltag gehören würden? Anbieter treiben die Entwicklung immer weiter voran und entwickeln, KI sei Dank, immer neue Zusatzoptionen, die das Arbeiten immer bequemer machen, so dass der Mensch sich auf seine produktiven Kernaufgaben konzentrieren kann – auch das ein Beitrag zur Effizienzsteigerung der Future Work.

Büro? Wird nicht vollständig verschwinden, aber an Bedeutung verlieren und sich grundlegend wandeln. Viele Angestellte werden in Zukunft hybrid arbeiten, also vielleicht zwei Tage pro Woche ins Büro gehen und drei Zuhause arbeiten. Unternehmen testen schon jetzt das neue Büro: Angestellte haben keinen festen Arbeitsplatz mehr, sondern suchen sich einen, der frei ist. Das eingerahmte Foto von der Familie oder dem Hund auf dem Schreibtisch ist passé. Herkömmliche Bürostrukturen werden aufgelöst – das spart auch Kosten. Und das herkömmliche

„Ich schaue mir jetzt an, ob mir dieses Leben und diese Art zu arbeiten gefallen. Wenn nicht, kann ich jeder Zeit zurückkehren nach Berlin“, sagt Isabell Fürst. Und Leon Bertran ist sich sicher, dass er auch im kommenden Jahr ein paar Monate in einem anderen Land leben und arbeiten wird. Nur wo, das ist noch nicht klar. Die beiden Beispiele zeigen vor allem eins: Future Work wird viele Menschen aus starren Strukturen befreien und ihnen neue Möglichkeiten bringen.

fakten Laut einer Citrix-Umfrage glauben 71 Prozent der Büroangestellten, dass das Homeoffice nach der Pandemie weiter verbreitet sein wird als zuvor. Für 50 Prozent ist ein Unternehmen, das die Möglichkeit des remote work nicht anbietet, als Arbeitgeber nicht attraktiv, für 46 Prozent keine Option.


ADVERTORIAL

FUTURE CULTURE

Das Büro als Anker für Unternehmenskultur Früher gab es nur einen Ort, an dem wir gearbeitet haben. Heute ist Office da, wo und wann wir wollen. Das Büro als einziger Arbeitsort hat sein Monopol verloren. Im Neuen Normal ist es wichtiger denn je.

Martin E.J. Becker ist Partner der Drees & Sommer Gruppe und dort verantwortlich für den Bereich New Work. User-centric Consulting & Design.

Arbeit ist nicht mehr der Taktgeber unserer Tagesstruktur, sondern in unseren Tagesrhythmus integriert. So betrachtet hat uns die Pandemie mehr Autonomie in Form von Selbstorganisation beschert – und gleichzeitig die Verbundenheit zum Büro und unseren Kolleginnen und Kollegen geschmälert. Zugehörigkeit und Freiheit wiederum zählen zu den wichtigsten menschlichen Grundbedürfnissen, deshalb hat das Fehlen des Gemeinschaftsgefühls das Wohlbefinden so stark beeinträchtigt. Um die Bindung an ein Unternehmen langfristig zu stärken, braucht es keine neuen Methoden, sondern eine neue Maxime: Der Mensch muss im Fokus stehen. Bei den sich auflösenden Grenzen wird es immer wichtiger, Halt und Orientierung zu bieten. Das Büro wird zur Konstanten im Verbund von unterschiedlichen Arbeitsorten, flexibler Zeiteinteilung und agilen Teamstrukturen.

Es muss neu und holistisch gedacht werden, um soziale, kulturelle und räumliche Aspekte vereinen zu können. Eine Unternehmenskultur ist nur dann erfolgreich, wenn sie aus den bewusst gemachten Werten des Unternehmens heraus entwickelt und authentisch gelebt wird. Der Wertekompass muss auf den Prüfstand, denn Unternehmenskultur ist automatisch vorhanden, sie bildet sich auch ohne eigenes Zutun. Es muss zwischen formeller Kultur (einem Leitbild) und informeller Kultur (Beziehungen und Einstellungen) unterschieden werden. Die nicht-sichtbaren Elemente treiben dabei die sichtbaren an. Weil es sich bei Unternehmenskultur um ein gemeinsames Bezugssystem handelt, ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Kulturwandel die Bereitschaft, konträr verlaufende Werte aufzudecken und Veränderungen anzugehen. Es gilt zu begreifen, dass Kultur ein wesentliches Asset der Unternehmensstrategie ist.

Durch Wertschätzung zur Wertschöpfung Ausdruck für die Unternehmenskultur ist u. a. die Gestaltung des physischen Raumes. Wenn die Prinzipien für das Design, die Brand Experience und die Bespielung der Flächen auf den Werten und der Haltung des Unternehmens basieren, entsteht eine Wechselbeziehung zwischen Raum und Haltung: Das von der Unternehmenskultur geprägte Design unterstützt das Verhalten und Abläufe innerhalb des Unternehmens. Räume und Atmosphären sollen begeistern. Ein Raum der Konzentration folgt anderen Gesetzen als ein Raum der Kollaboration.

Deren Anordnung kann Bewegung in den Alltag bringen und durch unterschiedliche Ausstattung Angebote für verschiedene Aufgaben unterbreiten. Da die Herausforderungen unserer Zeit nur kooperativ bewältigt werden können, trägt insbesondere der offene Dialog zu einer innovationsfördernden Unternehmenskultur bei. Mit derselben Aufmerksamkeit müssen Privatsphäre und individuelle Vorlieben nach Rückzugsmöglichkeiten respektiert und beschützt werden. Unser Fazit: Kultur & Raum sind untrennbar verbunden – im Mittelpunkt steht immer der Mensch.


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fakten Great Place to Work ist ein internationales Forschungs- und Beratungsinstitut in rund 60 Ländern. Auf der Grundlage von anonymen Mitarbeiterbefragungen werden jedes Jahr die wirklich exzellenten Arbeitgeber gekürt und ausgezeichnet.

Andreas Schubert:

Personalmanagement in Zeiten der Pandemie


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großes interview Noch immer ist der deutsche Arbeitsmarkt durch viel Kurzarbeit geprägt. Und doch sind viele Firmen wieder auf der Suche nach guten Fachkräften. Text: Jörg Wernien Foto: Presse

E

iner der sich auskennt in Sachen Unternehmenskultur, Personalmanagement und was einen guten Arbeitgeber auszeichnet, ist Andreas Schubert. Wir haben mit dem Geschäftsleiter von Great Place to Work gesprochen. Herr Schubert, die Pandemie hat das Problem Fachkräftemangel ein wenig in die Ecke gedrängt – merken Sie das im täglichen Geschäft?

Es war vielleicht in letzter Zeit nicht ständig im Fokus der Berichterstattung, aber spätestens mit der Veröffentlichung des aktuellen Berichtes des Instituts der Deutschen Wirtschaft wurde deutlich, dass der Fachkräftemangel ein massives Problem darstellt und in der Zukunft sogar noch dramatisch zunehmen wird. Wir können dies auch an den hohen Teilnehmerzahlen bei GPTW messen. Die Unternehmen, die wissen, dass der Kampf um die besten Talente eher schärfer wird, möchten ihre Arbeitgeberattraktivität erhöhen und an ihrem Employer Branding arbeiten, denn nur so können sie ihn gewinnen.

solche Krisensituation reagieren zu müssen, hat beide Parteien zunächst einmal vor große Herausforderungen gestellt. Gelungen ist es den Unternehmen, in denen Transparenz, Vertrauen, Führungs- und Teamkultur gelebt wird. Und natürlich wird ein betriebliches Gesundheitsmanagement in der Zukunft zu einem zentralen Thema. Das Thema Homeoffice dürfte in vielen Betrieben angekommen sein – Merken

Unternehmen und Arbeitnehmer:innen verändert und wenn ja wie?

Die Pandemie hat gezeigt, dass die Arbeitswelt mehr Flexibilität braucht. Die Notwendigkeit, in kürzester Zeit auf eine

Das Homeoffice ist gekommen um zu bleiben.

Standorten. Viele unserer GPTW zertifizierten Unternehmen haben auf diese Faktoren einen Schwerpunkt gelegt. Aber natürlich müssen die individuellen betrieblichen Rahmenbedingungen neue Arbeitsformen möglich machen.

Sie einen erhöhten Bedarf der Arbeitnehmer:innen für diese Thema?

Der War for the Talents – wie wird es sich

Das Homeoffice ist gekommen um zu bleiben. Hybride Arbeitsformen und New Work sind in der echten Arbeitsrealität angekommen. Auch wenn noch nicht alles perfekt funktioniert, wissen immer mehr Arbeitnehmer:innen das Arbeiten aus dem Homeoffice zu schätzen. Es wird auch Einfluss auf die generelle Lebensweise haben. Z. B. verliert die Entfernung zwischen Wohnen und Arbeiten damit zunehmen an Bedeutung. Unsere Studien zeigen jedoch, dass es für Arbeitnehmer:innen immer wichtig sein wird, weiterhin eine gute Anbindung an das Unternehmen und den persönlichen Austausch mit Kolleg:innen und Führungskräften zu haben. Bei GPTW nennen wir es „Kulturtankstelle“ und erarbeiten hier bereits individuelle Konzepte mit verschiedenen Unternehmen.

in den nächsten Jahren entwickeln?

Und wie sieht es die Seite der Arbeitgeber?

Hat die Pandemie die Erwartungen der

Die Pandemie hat gezeigt, dass die Arbeitswelt mehr Flexibilität braucht.

Moderne Unternehmen werden auf die Veränderungen schnell reagieren und haben das auch bereits getan. Sie stellen fest, dass es mehr ist, als aus der Not eine Tugend zu machen. Mit dem Angebot hybrider Arbeitsformen erhöhen sie ihre Wettbewerbsfähigkeit, verringern Fluktuationsraten und werden als Arbeitgeber deutlich attraktiver. Ein großer Vorteil z. B. auch für Betriebe an ländlichen

Alle vorgenannten Punkte zahlen auf diese Frage ein. Unternehmen- und Arbeitsplatzkultur, Vertrauen, Fairness, Flexibilität und moderne Führung werden zum Schlüssel bei der Gewinnung der besten Talente. Ist die Frage „Wie nachhaltig arbeitet mein neuer Arbeitgeber?“ wichtig, um a Great Place to Work zu werden?

Der Begriff des nachhaltigen Arbeitens ist sicher breiter gefasst. Unternehmen sollten hier bedarfsorientiert handeln. Sie müssen ihren Status quo kennen, die eigene Kultur verstehen und ihre Mitarbeitenden befragen. Die Ergebnisse, die sie aus einer GPTW-Befragung ziehen, müssen in ein strategisches Projekt übergehen und systematisch entwickelte Konzepte und geeignete Initiativen nach sich ziehen. Ohne die Einbindung der Mitarbeitenden gibt es keine Veränderung. Ändert sich mit dem Aspekt Nachhaltigkeit auch die Kultur der Unternehmen? Sicher schärft sie das Bewusstsein dafür, wie glaubwürdig und auf welche Weise Unternehmenskultur gelebt wird. Dazu gehört ökologische Verantwortung ebenso wie soziale. Das wird immer deutlicher hinterfragt und ein bedeutendes Thema für Arbeitswelt der Zukunft werden.

IT-Weiterbildung auf Lernplattformen weiterbildung

Wer in der IT arbeiten will, muss nicht nur „on the job“ lernen, sondern sich nebenbei permanent weiterbilden. Text: Kirsten, Foto: Presse

Wer in der IT arbeiten will, muss nicht nur „on the job“ lernen, sondern sich nebenbei permanent weiterbilden. Dieses unbezahlbare Wissen muss aber dennoch bezahlt werden. Folgende Lernplattformen bieten gute Qualität zu kleinen (oder gar keinen) Preisen. So können sich Technik-Begeisterte auf Lecturio beispielsweise über verschiedenste Formen von Netzwerktechnologie schlau machen. Einsteiger:innen wird in Tutorials HTML und CSS verklickert. Der Branchenriese Udemy bietet zahlreiche Kurse zu IT-Sicherheit, Computernetzwerken und Hacking – allerdings größtenteils auf Englisch. Auch die von den amerikanischen Elite-Universitäten Harvard und MIT gegründete Plattform edX bietet ihre kostenlosen Kurse mit rund 100 Bildungspartnern überwiegend auf englisch an. Dafür kommen Computer- und Datenwissenschaftler:innen genau wie Front-End Web Entwickler:innen dort voll auf ihre Kosten. Auf Informatiker:innen spezialisiert ist die MOOC-Plattform OpenHPI des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts. Die kostenlose Kursangebot umfasst neben Informatik-Grundlagen und Programmiersprachen wie Java oder Python auch Spezialthemen wie Cloud Computing oder In-Memory Datenmanagement. Sogar die Netzwerke LinkedIn und Facebook besitzen neuerdings Lernportale für digitale Kompetenzen wie beispielsweise Cloud-Speicher, SEO in TYPO3 und diverse Software-Trainings. Und in der Apple-App iTunes U finden sich kostenlose Bildungsressourcen namhafter Institutionen. ANZEIGE

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Arbeiten in einer digitalen Welt weiterbildung Durch den rasanten Wandel und die Digitalisierung ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten im Berufsleben – verbunden mit neuen Herausforderungen. Text: Lotta Jachalke Foto: Wes Hicks/unsplash

I

Jahren hat sich unsere Arbeitswelt drastisch verändert – von vielen durchaus unbemerkt. Die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ist enger denn je und neue Arbeitsformen, -methoden und -prozesse sprießen an vielen Ecken aus dem Boden – alles dank der Digitalisierung. n den letzten

neue Welt die „Arbeitswelt 4.0“. Eine Welt, in der Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und ein rasanter Informationsaustausch auf der Tagesordnung stehen. Eine Welt, in der wir (im Prinzip) mit jedem Menschen auf der Welt kommunizieren können. Eine Welt, die uns das Arbeiten in vielerlei Hinsicht vereinfacht. Aber es ist auch eine Welt, die uns besonders fordern wird. Wir nennen diese

Wer kontinuierlich an Kompetenz und Können arbeitet, ist besser gewappnet für die Zukunft. Koordinationsfähigkeit. Hinzu kommt, dass sich durch die globale und virtuelle Kommunikation soziale und sprachliche Kompetenzen immer mehr auszahlen. Auch das vielgelobte Fachwissen kann durch die geringere Halbwertszeit nur durch stetiges Auffrischen auf einem attraktiven Stand gehalten werden. Und das sind nur einige Beispiele. all diese Herausforderungen am besten meistern? Die Antwort lautet: Durch lebenslanges Lernen und professionelle Weiterbildung. Wer kontinuierlich an Kompetenz und Können arbeitet, ist besser gewappnet für die Zukunft. Und das gleich in mehreren Hinsichten: Durch wachsende Fähigkeiten und Engagement profitiert auch Wie können wir

Durch die technologischen Neuerungen können wir immer und von überall aus arbeiten. Damit sind oft viele Vorteile verknüpft – jedoch verschwimmen auch die Grenzen zwischen Zeit und Raum. Um jetzt noch eine ausgeglichene Work-Life-Balance hinzubekommen, sind neue Fähigkeiten gefragt: Eine hohe Eigenorganisation, Stressresistenz oder

Eine der wichtigsten Devisen beim lebenslangen Lernen ist „Learning by doing“.

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Das Ende des Excellulitis

das Unternehmen – Beförderungen und Gehaltserhöhungen rücken so häufig ins Blickfeld. Außerdem bleiben Arbeitnehmer:innen wettbewerbsfähig im Arbeitsmarkt und tun gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit – Lernerfolge machen bekanntlich glücklich und das Gehirn bleibt fit. Lebenslanges Lernen ist dabei nicht so herausfordernd, wie es klingt, denn es gibt zahlreiche Wege. Neben den typischen Weiterbildungskursen können Arbeitnehmer:innen ihre Fähigkeiten auch in Form von (Online-)Workshops, Vorträgen oder Sprachkursen erweitern. Auch Fachzeitschriften oder Bücher können dabei helfen, auf dem neusten Stand zu bleiben und über den Tellerrand hinauszublicken. Arbeitnehmer:innen können mithilfe von Coaching einen starken, individuellen Weg einschlagen, eigenen Schwächen erkennen und Stärken sinnvoll fördern.

Tjalf Nienaber, Digital Evangelist & Founder und Managing Director clipr GmbH statement

Die digitale Personalakte besitzt gegenüber ihrer analogen Schwester diverse Vorteile. Gleichzeitig stellt sie HR-Abteilungen aber auch vor Herausforderungen. Text: Kirsten Schwieger Foto: Presse

Eine der wichtigsten Devisen beim lebenslangen Lernen ist „Learning by doing“. All die Weiterbildungsmaßnahmen laufen ins Leere, wenn Arbeitnehmer:innen sich nicht trauen oder motivieren können, das Gelernte in die Tat umzusetzen. Mit echter Motivation ist jedoch bereits ein großer Schritt in die erfolgreiche berufliche Zukunft getan.

fakten

Die durch die Digitalisierung beeinflusste veränderte Arbeit wird als „Arbeitswelt 4.0“

Wer mehrere Sprachen spricht, profitiert in vielerlei Hinsicht: Neben einem Wettbewerbsvorteil im Arbeitsmarkt und einem höheren Gehalt, ist einem ein starker, direkter Kontakt zu anderssprachigen Menschen meist sicher. Bekannt ist auch die vorbeugende Wirkung gegen Alzheimer und Demenz.

bezeichnet.

Grundsätzlich ermöglicht sie die schnelle und ortsunabhängige Verfügbarkeit von Informationen und somit eine eklatante Zeit- und (Prozess-) Kostenersparnis. Ablage und Suche in der Akte können effizient gehandhabt werden und auch die „Beauskunftung“ von Anfragen Betroffener wird leichter. Aufbewahrungsfristen können automatisiert überwacht und die Rechenschaftspflicht anstandslos erfüllt werden. Die digitale Personalakte spart zudem Platz und bietet eine höhere Datensicherheit gegenüber Ordnern mit Papier, die leicht abhanden oder in falsche Hände geraten können. Sofern Verantwortlichkeiten und Fristen festgelegt sind, entstehen auch keine Schattenakten mehr. Allerdings muss die HR sowohl den Prozess als auch die Qualität kontrollieren, damit die digitale Akte nicht zu einem Datenmüllberg verkommt. Die Sicherstellung des „Need-toknow-Prinzips“ durch die Vergabe von Zugriffsrechten ist ebenso unabdingbar wie Verschlüsselung und eine rechts- und revisionssichere Ablage der Daten. ANZEIGE

Arbeit 4.0 für Fach- und Führungskräfte Eine Kompetenz wird für Mitarbeitende in Fach- und Führungsebenen Live Onlin e im virtuell en Klassenra um

zukünftig besonders wichtig: Die Fähigkeit, sich an die kontinuierlich im Wandel begriffenen und digitalisierten Prozesse sowie Arbeitswelten stetig weiter anpassen zu können. Hierzu zählen unter anderem agile Denkmodelle, Zeitmanagement, Prozessmanagement und die englischsprachige Kommunikation über Kulturen und räumliche Grenzen hinweg. Berlitz vermittelt in 5 Modulen gezielte Business Skills in Kombination mit Englischkenntnissen, sodass berufliche Ziele schnell erreicht werden:

Fit für die Arbeitswelt von morgen

Modul 1 Kundenund Officemanagement

Modul 2 Agile Methoden und Projektmanagement

Modul 3 Kommunikationstechniken

Modul 4 Arbeitstechniken

Modul 5 Business English

(Zertifizierung Scrum Master 1)

Jetzt berufliche Ziele erreichen: © Berlitz Deutschland GmbH 2021

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PROAKTIV Management GmbH – Partner Content 31 analysedeutschland.de

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Transformation, das Motto lautet: Schwierig, aber machbar partner content

Nicht erst seit Corona befinden sich Unternehmen in einer nie dagewesenen Transformationswelle und dies geschieht mit einer immer höheren Drehgeschwindigkeit. Zielgerichtetes Training und Coaching ist ein zentraler Faktor um Transformation aktiv zu gestalten. Welche Orientierungspunkte helfen uns in Zeiten des Wandels? In erster Linie sind wir seit 25 Jahren selbst ein Unternehmen; zwei Dinge sind für unsere Partner und auch uns selbst immer wieder maßgeblich: kontinuierliche Weiterentwicklung und Resultate, kurzum Erfolg. Es gilt Weiterentwicklung als Erlebnis zu gestalten und konkrete Impulse zu setzen, um täglich besser zu werden und stressfreie Produktivität zu erreichen. Und darum geht es besonders heute: Nicht mehr nur das Resultat zählt, sondern auch wie wir dort hinkommen, wie wir es schaffen, Menschen in einer dynamischen Zeit mitzunehmen, authentische Führung zu leben, produktiv trotz Komplexität zu sein. Es geht um Anwendungserfolg, um die Verbindung aus bewährten und neuen Ansätzen. Neben unseren Trainerpersönlichkeiten ist eines unserer Alleinstellungsmerkmale das PROAKTIV Blended Learning

Johannes Görmer, Geschäftsführer der PROAKTIV Management GmbH Konzept mit digitaler Lernplattform. Da wir als Blended Learning Pionier bereits in 2007 gestartet sind, profitieren unsere Partner gerade jetzt von maßgeschneiderten Learning Journeys und dem weitreichenden Erfahrungsschatz. Ein weiteres Thema, was Unternehmen gerade jetzt beschäftigt ist Businesskontinuität. Hier gibt es seit 2020 die PROAKTIV Durchführungsgarantie – d. h. Erlebnistraining geht bei uns LIVE, ONLINE sowie HYBRID. Wie beeinflusst die immer rasanter voranschreitende Corporate Transformation Ihre Arbeit? Eines ist klar. Der Veränderungsdruck für Unternehmen wird größer, Geschäfts-

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„Es geht immer wieder darum, in die Proaktivität zu gehen, konkrete Impulse zu setzen.“ modelle verändern sich oder es gilt, oder es gilt Marktsituationen komplett neu zu antizipieren. Gefordert sind gelebte Agilität, die Reduzierung von Komplexität, der Umgang mit voranschreitender Digitalisierung, mit hybridem Arbeiten, dem Generationen-Mix, interkulturellen Teams: Die Liste ist lang, und all das sind fantastische Entwicklungsfelder, die es in praktischen Lösungen widerzuspiegeln gilt. Stichwort Führungsverantwortung, Licence to Lead, Agile Leadership, (stressfreie) Produktivität trotz Komplexität, Virtuelles Führen auf Distanz. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist und bleibt dabei der Mensch, ob on- oder offline. Das haben wir auch in der Pandemie gesehen.

Das Motto lautet „schwierig, aber machbar“ und es geht immer wieder darum in die Proaktivität zu gehen, konkrete Impulse zu setzen und den „Anwendungshunger“ zu entfachen. Dabei ist es wichtig die Herausforderungen unserer Kunden zu segmentieren, so dass wir umsetzbare Lösungen häppchenweise und gemeinsam mit den Teilnehmer:innen entwickeln. Denn konkrete Erfolgserlebnisse sind das beste Mittel, um Transformation gezielt voranzutreiben. Sie haben Standorte in Deutschland und in Hongkong und Singapur. Worin unterscheidet sich der asiatische Markt vom deutschen am meisten? Im Hinblick auf den konkreten Unternehmensalltag und den Erfolg braucht es immer drei wesentliche Dimensionen: Menschen, eine bewusst gelebte Unternehmenskultur und Resultate. Im internationalen Kontext ist das nicht anders, allerdings unterscheidet sich der WerteKanon, also die lokale Kultur vor Ort. Hongkong, Singapur, China, aufstrebende Wirtschaftsregionen wie Thailand oder Vietnam, alle haben einzigartige Normen und einen gesellschaftlichen Verhaltenskodex. Und genau diese Individualität stellt international agierende Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Lösung sind einheitliche Leitlinien und konkrete Erfolgsfaktoren, die weitestgehend kulturübergreifend wirken, also am Menschen orientiert sind und beispielsweise im Führungsalltag gelebt werden. Wir nennen das FROM VALUES TO ACTION. Ein einfaches Beispiel ist das Thema Lob und Kritik. Es wird hier und da völlig anders gelebt, dennoch ist motivierendes Lob und konstruktives Feedback ein Urbedürfnis jedes Menschen, um sich orientieren zu können. Die Frage ist also nur wie. Cross-cultural Leadership zielt genau darauf ab und fokussiert sich auf die Gemeinsamkeiten, statt Unterschiede. Dabei gilt es immer wieder drei wesentliche Fragen zu beantworten: Was bedeuten weitreichende Veränderungen gerade für die Führungsebenen/Mitarbeiter:innen (Menschen), welche klare Handlungsorientierung gibt es für alle Beteiligten (Leitlinien, Unternehmenskultur, Werte) und wie werden konkrete Resultate in interkulturellen Teams sichergestellt.


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Analyse.#76 – Neues Arbeiten und Lernen  

Distributed with Die Welt on 31st of August 2021.

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