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Fortbildung zum EU-Fundraiser

EU-Fun

Julian J. Rossig Johanniter-Unfall-Hilfe, LV Sachsen „Die Fortbildung zum EU-Fundraiser ist extrem dicht strukturiert und hält auch für erfahrene Fundraiser viele neue Erkenntnisse bereit. Erfreulich: Die langjährige Praxiserfahrung der Referenten macht auch trockene Themen leicht bekömmlich. Von den Netzwerken profitieren die Teilnehmer noch lange nach Seminarabschluss.“

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Vorwort

Vorwort

Michael Seidler Geschäftsführer

Sehr geehrte EU-Fördermittelinteressierte, immer mehr Träger und Kommunen in Deutschland und Österreich entdecken die europäischen Förderungen aufgrund der Sparanstrengungen des Bundes und der Länder als erfolgversprechende alternative Finanzierungsquelle für sich. Die Anstrengungen der Europäischen Union weisen deutlich den Weg zu einer weiteren Vereinfachung und größeren Transparenz der zukünftigen EU-Förderungen ab 2014: durch mehr Pauschalabrechnungsverfahren und die Zusammenführung sowie Bündelung von EU-Programmen unter einem Dach. Der Bedarf an zielgerichteter Beratung und Fortbildung steigt indessen. Wir bemerken dies deutlich in den Aktivitäten unserer Kunden. Immer mehr Träger und Kommunen schulen ihre Mitarbeiter in unseren Seminaren, nutzen unsere erfolgshonorierte Beratung zur Akquirierung europäischer Fördermittel für ihre Projekte und professionalisieren ihre Finanzierung langfristig durch die Ausbildung eines EUFundraisers bei uns. Wir haben unser Portfolio Ihren Bedürfnissen im Jahr 2012 weiter angepasst, die Angebote weiter optimiert und nun auch bereits auf die kommende Förderperiode der EU in den Jahren 2014-2020 abgestimmt. Denn die EU wird in den kommenden Jahren, entgegen dem deutschen Trend, mehr Förderungen für deutsche Projektinteressenten bereitstellen, sofern diese in der Lage sind, gute Anträge zu stellen. Ihr Michael Seidler

EuroConsults EuroConsults ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Akquise von Europäischen Fördermitteln mit Sitz in Berlin. Das Team besteht aus EU-Experten mit internationalem und multidisziplinärem Hintergrund. EuroConsults ist zudem Gründungspartner mehrerer internationaler Konsortien und Netzwerke, Initiator des Informationsportals www.euroblogg.eu sowie der Förderdatenbank www.funds-navigator.eu EuroConsults besitzt langjährige Erfahrung im Einwerben von EU-Fördermitteln und der Beratung von NGOs, Kommunen und Unternehmen beim europäischen Projektmanagement. Seminare und Fortbildungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Italien bilden wichtige Pfeiler der Arbeit von EuroConsults. Für die Qualität unseres Seminarangebots stehen mehr als 3.500 Seminarteilnehmer seit 2006.

Kontakt: EuroConsults Tabbertstr. 6-7 12459 Berlin Tel.: Mobil: Fax:

+49 (0)30 53 600 981/982 +49 (0)171-1925226 +49 (0)30 53 600 983

info@euroconsults.eu www.euroconsults.eu Fördermittelportale: www.funds-navigator.eu www.euroblogg.eu

Mitglied von:

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Dienstleistungen und Produktportfolio

EuroConsults - Dienstleistungen und Produktportfolio Das Dienstleistungsspektrum und Produktportfolio von EuroConsults stützt sich auf vier Bereiche: Seminare und Fortbildungen, Projektberatung, Projektbegleitung und -management sowie EU-Förderservice.

EuroConsults Seminare & Fortbildungen

Projektberatung

Projektbegleitung & -management

EU-Förderservice

Die Primärbereiche der Akquise und Beratung von EuroConsults bietet Akquise und BeratungsleisEuroConsults erstrecken sich auf die Sektoren: tungen in folgenden EU-Programmen und Strukturfonds: • Bildung, • Bürger- und Zivilgesellschaft, • Europäischer Fonds für Regionale Ent• Wirtschaft, wicklung (EFRE), • Jugend, Kunst und Kultur, • Europa für Bürgerinnen und Bürger, • Soziales, • Lebenslanges Lernen, • Kommunales, • Jugend in Aktion, • berufliche Eingliederung, • KULTUR2007, • Sport und Gesundheit, • INTERREG, • interkultureller Dialog, • Europäischer Sozialfonds (ESF), • Internationale Partnerschaften und Ko• DAPHNE, operationen, • 7. Forschungsrahmenprogramm, • Strukturfondsförderung und Außenhilfe. • JASPER, • JESSICA, • INTERACT, • LIFE+, • EU-Außenhilfsprogramme, z.B. IPA und ENPI.

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Dienstleistungen und Produktportfolio • EuroConsults bietet zielgruppengerechte Seminare und Fortbildungen zu EU-Fördermitteln in unterschiedlichen Formaten an. www.euroconsults.eu/seminare

Seminare & Fortbildungen

Meinungen unserer Teilnehmer:

• Darüber hinaus bauen wir konsequent unser E-Learning-Angebot in unserem Onlineportal der EU-Fundraising-Akademie rund um europäische Fördermittel, das Europäische Projektmanagement und EU-Fundraising zum komfortablen Lernen direkt von zu Hause oder vom Arbeitsplatz aus. Dieses Angebot ist zeitlich flexibel an Ihre Anforderungen angepasst und wird von einem persönlichen Online-Tutor betreut. www.eu-fundraising-akademie.de • Individuell auf Ihren Bedarf zugeschnitten bieten wir darüber hinaus auch Inhouse-Seminare bei Ihnen vor Ort an. Weitere Informationen hierzu: www.euroconsults.eu/inhouse

Alexandra Lupuljev

Barbara Krull

Mutoto e.V. in Münster „Ich möchte hier auch ein ganz dickes Lob für die Veranstaltungen "Kultur2007" und "EU-Anträge gut und richtig schreiben" verteilen. Es war viel, kompakt und gut strukturiert, was wir in kürzester Zeit an Informationen vermittelt bekommen haben. Hut ab! – Besonders gefallen hat mir dabei, dass immer Zeit für

Timewalking in Freiburg „Ich war doch sehr positiv überrascht über die Qualität Ihres Seminars in Freiburg. Sie haben es geschafft, innerhalb kurzer Zeit einen umfassenden Überblick über das Kulturförderungsprogramm der EU-Fördermaßnahmen zu geben. Bravo.“

• Wir verfügen über umfangreiche Erfahrungen in der Beratung von Organisationen zur erfolgreichen Akquise von europäischen Fördermitteln. • Wir stellen Ihnen Expertise und Know-How unseres interdisziplinären und internationalen Teams mit unterschiedlichen Branchenkenntnissen zur Profilierung von ersten Projektideen bis zur Antragstellung zur Verfügung.

Projektberatung Anhand eines standarisierten Fragebogens wird das Fördermittelanliegen sowie die Situation des potentiellen Antragstellers identifiziert und bewertet. Die individuelle Beratung erfolgt anschließend nach Absprache mit dem Kunden und wird auf diesen speziell zugeschnitten. Basis für einen erfolgreichen Fördermittelantrag ist hierbei häufig eine Einschätzung der EU-Fördermöglichkeiten in konkreten Programmen und Maßnahmen. EuroConsults bietet daher drei frei wählbare Instrumente zur Erstabschätzung der Fördermöglichkeiten und -chancen, die einen fundierten Einstieg für die Antragstellung bieten: • Basisrecherche, • EU-Fördermittelrecherche, • EU-Fördermittelexpertise.

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Beispiele für Fördermittel-Expertisen

Weitere Informationen hierzu: www.euroconsults.eu/expertise


Dienstleistungen und Produktportfolio • EuroConsults begleitet Projekte von der Phase der Ideenfindung & Konzeption bis zur Umsetzung und Abrechnung von EU-Projekten. • Das Unternehmen ist aktiv in der Profilierung von europäischen Projektkonsortien beteiligt und verfügt über ein breites Netzwerk an europäischen und außereuropäischen Partnern. • Eine viel nachgefragte Dienstleistung ist die Begleitung von Projektanträgen bis zur Einreichfrist. Dies umfasst: - die Profilierung von EU-Fördermittelanträgen, - die logische & zusammenhängende Strukturierung von Projekten, - die Erstellung von Finanzplänen, Verbreitungs- und Nutzungsstrategien, - die Optimierung und Korrektur der Antragslyrik, - die Erarbeitung von Projektstrategien, - der Endcheck und das Feintuning Ihres Antrages. Referenzprojekt:

• Darüber hinaus übernimmt EuroConsults Aufgaben wie Öffentlichkeitsarbeit, Projekt- und Finanzmanagement, Evaluation sowie Programmierung und Design von Projekthomepages sowie Software-Anwendungen für Projekte während der Realisierungsphase von europäischen und internationalen Vorhaben als Projektpartner oder Antragsteller.

Projektbegleitung & -management

Open C3S –

Open Competence Center for Cyber Security

Kunde: Hochschule Albstadt-Sigmaringen Programm: Europäischer Sozialfonds, Wettbewerb: „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ Begleitung: • Unterstützung bei der Erarbeitung eines EU-Fördermittelantrages im ESF-Wettbewerb des BMBF: „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ • Erarbeitung der Gender-Mainstreaming-Strategie

• Flankiert wird das Leistungsspektrum von EuroConsults von zahlreichen, für unsere Kunden kostenlosen EU-Fördermittelinformationsangeboten. Kostenlos für Sie: Euroblogg.eu Das Informationsportal informiert aktuell und in gebündelter Form zu den Veränderungen & Trends des europäischen Förderdschungels. www.euroblogg.eu

EU-Funds-Navigator.eu Die Fördermitteldatenbank vereint Informationen zu diversen EU-Förderprogrammen und gibt Hintergrundwissen zu Budget, Terminen & Fristen, möglichen Antragstellern & Themen sowie bietet Downloads & Links zu EU-Fördermitteln und aktuellen Aufrufen (Calls for Proposals). www.funds-navigator.eu

EU-Förderservice EU-Fördermittelforum In unserem kostenlosen Fördermittelforum bieten wir Ihnen die Möglichkeit gezielte Afragen zu EU-Förderungen zu stellen und Antworten in Hinblick auf die Fördermöglichkeiten Ihrer konkreten Projektvorhaben zu erhalten. www.euroconsults.eu/forum

XING-Gruppe „Europäische Fördermittel“ Die XING-Gruppe bietet die Möglichkeit sich mit EU-Fördermittelinteressierten auszutauschen und zu vernetzen. Fördermittelbeiträge im Forum informieren zu den neusten Aufrufen und Veränderungen in EU-Programmen & -fonds. https://www.xing.com/net/foerdermittel

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Fortbildung zum EU-Fundraiser

Der EU-Fundraiser - Berufsbild Der Bereich des Europäischen Fundraisings ist in Deutschland und Österreich noch sehr jung und leider im europäischen Maßstab völlig unterentwickelt. Dementsprechend schlecht schneiden die deutschen und österreichischen Antragssteller momentan im europäischen Vergleich ab. Der EU-Fundraiser ist in der Lage EU-Fördermittel zu identifizieren, EU-Projekte zu konzipieren und zu führen, EU-Anträge professionell zu erstellen und gewährte Finanzmittel zu verwalten sowie eine Evaluierung des EU-Projektes durchführen zu können.

Sie arbeiten daher vorwiegend in Vereinen, Verbänden, Stiftungen, in Städten, Landkreisen und Wirtschaftsunternehmen aus den verschiedenen Bereichen, wie z.B. der Zivilgesellschaft, Jugend, Kultur, Soziales, Sport, Industrie & Handwerk oder der Internationalen Zusammenarbeit. Mit der praxisnahen Fortbildung zum EU-Fundraiser erhalten Sie ein umfangreiches Repertoire an Fähigkeiten zur europäischen Fördermittelakquise, Projektplanung und -durchführung. Sie lernen den kompletten Projektzyklus von der Projektentwicklung und Antragstellung bis zur erfolgreichen Abrechnung Ihres EU-Projekts kennen:

Als EU-Fundraiser planen, begleiten und führen Sie Maßnahmen zur Akquise von europäischen Fördergeldern durch, um Finanzmittel für gemeinnützige, privatwirtschaftliche Organisationen oder für Kommunen zu akquirieren.

Projektentwicklung

Antragstellung

Projektentscheidung

Projektdurchführung

PR/Verbreitung

Projektabschluss / Evaluation

Zielgruppe Geschäftsführer, Führungskräfte & Mitarbeiter aus: • Vereinen, Stiftungen und Verbänden, • karitativen Trägern und Wohlfahrtsorganisationen, • Bürger-, Berufs- und Freiwilligenvereinigungen, • (Hochschul-)Bildungs- und Forschungseinrichtungen, • Kommunen, Behörden/Ämtern und Ministerien, • Agenturen und IHK‘s, • Gewerkschaften.

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Fortbildung zum EU-Fundraiser

europäische Förder Die Fortbildung zum EU-Fundraiser versetzt Sie in die Lage, die Geschäftsführung Ihrer Organisation professionell im Bereich der Europäischen Fördermittel zu beraten. Der EU-Fundraiser kann Fragen rund um die gesamte EU-Fördermittelakquise beantworten: • Welche EU-Fördermittel gibt es für meine Organisation und meinen Fachbereich? • Wie, wo und wann beantrage ich EU-Fördermittel? • Welche generellen Regularien, Voraussetzungen und Fristen muss ich berücksichtigen? • Wie realisiere ich ein EU-Projekt ordnungsgemäß und rechne es korrekt ab? Ihre Projekte können sehr oft in verschiedenen EU-Fachbereichen und europäischen Förderprogrammen verankert werden. Bildung & Sport

Hans-Werner Hartmann Geschäftsführer JBF Bildungscenter

„Die Fortbildung zum EU-Fundraiser vermittelt das notwendige Know-how, angefangen von Strategien der EU über Projektenwicklung, Antragslyrik, Budgetierung bis hin zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Es ist mehr Wissen erforderlich als das eines gewöhnlichen Projektemanagers. Man lernt weiter und viel komplexer über den EU - Tellerrand hinaus zu denken und zu arbeiten.“

Kultur

Forschung

Soziales

Unsere Teilnehmer über die Fortbildung:

EUFördermittel

Freiheit, Sicherheit, Recht

Manuela Heinze

Vorstand Lichtblick e.V. Wetterau

Wettbewerbs -fähigkeit

Umwelt Zivil gesellschaft

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Während der Fortbildung blicken Sie hinter die Kulissen der EU-Förderszene und lernen sehr detailliert und praxisnah kennen, wo und wie die Fördergelder auf europäischer, aber auch nationaler und regionaler Ebene verwaltet werden. Die Fortbildung gibt Ihnen das notwendige Werkzeug für eine effektive Mittelbeschaffung aus den unterschiedlichen EU-Förderprogrammen und -fonds an die Hand.

„Die Fortbildung hat dazu beigetragen, aus dem EU-Förderdschungel einen Pfad, meint Überblick, über die Vielfalt der vorhandenen EU-Förderprogramme zu machen. Zum anderen hat die Fortbildung (Er-)Kenntnisse vermittelt, welche für die erfolgreiche Beantragung, Realisierung und Umsetzung von EU-Projekten notwendig sind.“

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Fortbildung zum EU-Fundraiser

Ablauf der Fortbildung zum EU-Fundraiser Die Fortbildung wird als Blended-Learning-Fortbildung angeboten, geht über acht Wochen und unterteilt sich in zwei Abschnitte, die jeweils aus einer einwöchigen Präsenz- und einer dreiwöchigen Onlinephase bestehen.

Modul I - V (4 Wochen) • Präsenzphase I (1 Woche) Mo-Do 9:00 bis 17:00 Uhr Freitag bis 15.30

EU-Förderprogramme I Projektentwicklung - Entwurf von EU-Projekten

Modul III

EU-Antragswesen - Gute EU-Antragslyrik

Modul IV

Budgetierung von EU-Projekten

Modul V

Praxis & Übung I

• Onlinephase I (3 Wochen) E-Learning

E-Learning zu den Modulen I-V

Modul VI - X (4 Wochen)

Modul VI Modul VII

EU-Förderprogramme II EU-Projektmanagement

Modul VIII

PR und Ko-Finanzierung

Modul IX

EU-Mittelverwaltung und Berichtswesen

Modul X

Praxis & Übung II

• Präsenzphase II (1 Woche) Mo-Do 9:00 bis 17:00 Uhr Freitag bis 15.30

• Onlinephase II (3 Wochen) E-Learning

E-Learning zu den Modulen VI-X

Fakultativer Praxisteil

Fakultativ können die Teilnehmer an einem Praxisteil teilnehmen, während dessen sie in individueller Abstimmung an einer begleitenden Projektumsetzung oder an einem eigenen Projektantrag in Begleitung von EuroConsults mitarbeiten können.

• in individueller Abstimmung mit dem Teilnehmer

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Modul I Modul II

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Fortbildung zum EU-Fundraiser

I. PRÄSENZPHASE Nach einer Kennenlernenphase der Teilnehmer untereinander, der Referenten, Materialien und Arbeitsmethoden steigen Sie gleich zu Beginn in eine geführte Wanderung durch den EU-Förderdschungel. Hierbei werden wir uns zunächst auf die wichtigsten und meist frequentierten EU-Programme konzentrieren. Wir beleuchten die einzelnen Projektphasen, insbesondere wie europäische Projekte systematisch konzipiert werden, die Antragslyrik wirklich auf die Förderintentionen der EU abgestimmt wird und auch das Budget einer kritischen Begutachtung standhalten kann. Abgerundet wird die erste Präsenzphase durch einen Übungstag, der die theoretischen Erkenntnisse der Vortage in einen praktischen Antrag einfließen lässt.

Modul I - EU-Förderprogramme I Das erste Modul der Fortbildung führt die angehenden EU-Fundraiser in die wichtigsten Strategien und grundlegenden Strukturen der EU-Förderpolitik ein. Es wird die Systematik der verschiedenen EU-Verwaltungsebenen erkennbar gemacht. Danach sind Ihnen Orientierung und Grundverständnis dazu möglich. In diesem Modul wird der Fokus zunächst vor allem auf die Grundorientierung in den wichtigsten EU-Aktionsprogrammen und Strukturfonds gelegt. Die Teilnehmer erhalten im Modul I Ihr erstes Kurshandbuch und arbeiten bereits selbstständig mit relevanten EU-Strategiepapieren und Programmleitfäden sowie Calls zu den aktuellen EU-Fördermitteln, um sich mit den formalen Anforderungen und Intentionen der EU-Förderung direkt vertraut zu machen. Methodik: Brainstorming zu Erwartungen & Fragen, Analyse von Calls/Aufrufen Material: Kurshandbuch, EU-Strategiepapiere, Calls, Programmleitfäden

Inhalt: Warming-Up • Fragen & Erwartungen der Teilnehmer an die Fortbildung • EU-Fundraising - Kurzvorstellung Verwaltungsstrukturen • Einführung in die europäische Förderlandschaft • Die europäischen Verwaltungsstrukturen Prioritäten & Strategien • EU-Politiken, Strategien & Prioritäten • Projektdimensionen und -ansätze im europäischen Kontext Die EU-Förderprogramme nach Themen & Regionen • Vorstellung der relevanten EU-Aktionsprogramme • Die europäischen Strukturfonds • Projektbeispiele (Best Practice) aus der Antragspraxis


Fortbildung zum EU-Fundraiser

Modul II - Projektentwicklung - Entwurf von EU-Projekten Das zweite Modul stellt die Standards und die Strukturierung europäischer Projekte vor. Zentraler Teil eines erfolgreichen EU-Antrages ist die professionelle Planung und Vorbereitung. Das Modul zeigt den Teilnehmern daher, wie EU-Projekte klassischer Weise ablaufen und wie sie deshalb konzipiert und ausgearbeitet werden müssen. Im Praxisteil bewerten die Teilnehmer eigenständig Projektskizzen und leiten Arbeitspakete sowie Meilensteine für das Beispielprojekt ab. Ein besonderes Augenmerk gilt auch dem Thema der transnationalen Partnersuche für EU-Projekte. Die Referenten zeigen auf, welche langfristigen Probleme bei einer zu oberflächlichen Partnersuche entstehen und wie man diese von Anfang an vermeiden kann. Methodik: Praxisteil – Bewertung von Projektskizzen in Gruppenarbeit, Ableitung von Arbeitspaketen und Meilensteinen Material: Kurshandbuch, List of Deliverables, Workpackage Planning Form, Auszüge aus Programmhandbüchern und Leitfäden (z.B. Bewertungskriterien), Projektskizzen

Inhalt: Grundsätze der Projektentwicklung • Was ist ein EU-Projekt? • Klassischer Ablauf von EU-Projekten • Projektzyklus (PCM – Project Cycle Management) Entwicklung von EU-Projekten • Zieldefinition (Projekt-, Termin und Kostenziele) • Praxisteil: Erstellung und Bewertung von Projektskizzen • Logframe (Logical Framework Approach) • Projektplanungsmatrix Antragsteller & Projektpartner • Antragstellerprinzipien (Einzelantragsteller vs. Leadpartner) • Tipps & Tricks zur erfolgreichen Partnersuche • Europäische Netzwerke und Partnerdatenbanken EU-Projektstruktur • Arbeitspakete • Projektstrukturplan • Netzplandiagramm • Meilensteinplanung • Praxisteil: Definition von Arbeitspaketen und Meilensteinen

Modul III - EU-Antragswesen - Gute EU-Antragslyrik Im dritten Modul werden die in den Vormodulen erlern- Inhalt: ten Wissenszusammenhänge (Genderstrategie, europäischer Mehrwert, Nachhaltigkeit) nun auch sinnhaft mit eigenen Texten, praxistauglichen Methoden und Formu- Die drei wesentlichen Säulen eines EU-Antrages lierungen (Keywords) in eine schlüssige und nachvoll- Verbalteil - Budget - Anlagen ziehbare Antragslyrik umgesetzt. Einstieg in die EU-Antragslyrik Wir werden uns dem komplexen Thema anhand von • Die Phase vor der Antragslyrik – das Studium der EU-Dokumente vielen Beispielen aus der bisherigen Antragspraxis • Gute Erfahrungen nutzen - Einsatz von Best Practice nähern. Dazu stellen wir mehrere Originalanträge bereit • Die Anlagen Ihres Antrags (Lebensläufe, Finanz- und werden uns gemeinsam analog zum Aufbau eines formulare, Formular zum Rechtsträger, Letter of klassischen EU-Antrages durch die einzelnen Punkte des Intent/LoI) Verbalteils bewegen. Anhand vergleichender Analysen werden die Teilnehmer ihr eigenes Gefühl für den „rich- • Häufige Fehler(-quellen) tigen Antragsstil“ und die geeignete Ausdrucksweise ent- Elemente einer Projektstrategie wickeln. • Qualität des Konsortiums • Innovativer Charakter des Projekts In diesem Modul lernen die Teilnehmer Ihren Antrag für • Qualität des Arbeitsprogramms die Juroren verständlich und bewilligungsreif zu verfas- • Relevanz zu den Strategien & Prioritäten sen. Die abschließende Vorstellung mehrerer erfolgrei- • Europäischer Mehrwert cher Beispielanträge (Best Practice) aus unterschiedlichen • Kosten-Nutzen-Abwägung (Cost-Benefit-Ratio) EU-Programmen macht die Praxis der Antragstellung • Resultate und Projektergebnisse greif- und erlernbar. • Verbreitung und Nachnutzung der Ergebnisse Online-Antragsformulare Methodik: Evaluierung von fertigen Anträgen, vergleichende Be- • Vorstellung von Online-Antragsprozeduren trachtung und Bewertung mehrerer Anträge Erfolgreiche Beispielanträge Vorstellung von unterschiedlichen erfolgreichen Material: Kurshandbuch, Calls, Programmleitfäden, Originalan- Anträgen träge, interne Jurorentools

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Fortbildung zum EU-Fundraiser

Modul IV - Budgetierung von EU-Projekten Da die Budgetierung zu den kompliziertesten Teilen eines EU-Projektes zählt und eine hohe fachliche Kompetenz voraussetzt, werden in diesem Modul die theoretischen Grundlagen mit praktischen Beispielen untersetzt. Die Teilnehmern kalkulieren selbst das Budget an einem Beispielprojekt. Wir zeigen Ihnen, wo die häufigsten Fehlerquellen stecken und wie Sie finanzielle Rückforderungen der EU vermeiden können. Bei Einnahmen und Ausgaben gibt es eine Reihe an Regeln, aber auch Möglichkeiten, deren Kenntnis bei der Ausarbeitung von künftigen Projekten wesentliche Vorteile verschafft. So werden wir Ihnen hier aufzeigen, wie Sie oft mit vorhandenen eigenen unbaren Mitteln EU-Projekte ko-finanzieren und nicht selten damit den Anteil der Eigenmittel drastisch reduzieren können. Am Ende des Moduls haben die Teilnehmer mehr Selbstsicherheit bei der Budgetierung erlangt und eine Reihe von Standards der korrekten Budgetplanung von EU-Projekten verinnerlicht. Hilfreiche Tools werden Ihnen die künftige Budgetplanung wesentlich erleichtern. Methodik: Vortrag, Gruppenarbeit, praktische Budgetplanung am Beispielprojekt Material: Kurshandbuch, Programmleitfäden, Planungstools

Inhalt: Finanzielle Regeln und Grundlagen der Europäischen Union • Regeln und Finanzvorschriften der EU Struktur eines Projektbudgets • Kostenstellen- Kostenarten - Einnahmearten • Pauschalen vs. anteilige Finanzierung • Aufwands- und Kostenschätzung • Kosten- und Ressourcenplan Häufige Fehler(-quellen) und Tipps • Abstimmung des Budgets mit den Partnern • Problem der Doppelfinanzierung • Synchronität zwischen Budget und Verbalteil Eigenmittel & Plan B • Eigenmittel & Eigenanteile • Plan B, wenn eine Ko-Finanzierung nicht klappt Praxisteil: Aufstellung eines Budgets an zwei Beispielen • Ausführliche praktische Budgetplanung

Modul V - Praxis & Übung I Das erste Praxismodul dient zur Festigung der bereits erlangten Kenntnisse und Fähigkeiten. Insbesondere die Antragstellung soll praxisnah von den Teilnehmern selbst ausprobiert werden. Hierbei finden insbesondere die Kenntnisse zu Antragsvorbereitung, -lyrik und Budgetierung direkt Anwendung. Das fünfte Modul gipfelt in der eigenständigen Erstellung des ersten eigenen EU-Antrages in Gruppenarbeit (z.B. Antrag zur Förderung eines Workshops aus dem EU-Erwachsenenbildungsprogramms Grundtvig). Abschließend wird der EU-Antrag durch die Teilnehmer aus Jurorensicht eigenständig bewertet und gemeinsam Verbesserungsvorschläge definiert. Methodik: Praxisteil – Erarbeitung eines eigenen ersten EU-Antrages und abschließende Bewertung Material: Kurshandbuch, Antrags- und Begleitunterlagen, Bewertungsraster für Juroren, Finanzvorschriften und Pauschalentabellen

Inhalt: Warming-Up • Grundsätze der Projektentwicklung und Budgetierung Informationen zum Förderprogramm und der Antragsstellung • Vorstellung des Antragsverfahrens und der Grundbedingungen, z.B. für Grundtvig Workshops • Kurzvorstellung des Antrages und der Verwaltungsstrukturen (online) Praxisteil: Themenfindung & Ausarbeitung (Gruppenarbeit) • Definition von Thema & Zielgruppen (Mindmapping) • Ausarbeitung des inhaltlichen Konzepts sowie Strukturierung • Diskussion von Verbreitungs-, Transfer- und Nutzungsmöglichkeiten • Erstellung des Finanzplans • Finalcheck Praxisteil: Bewertung des EU-Antrages • Bewertungskriterien • Beurteilung des Antrages aus Jurorensicht

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Fortbildung zum EU-Fundraiser

II. PRÄSENZPHASE Die zweite Präsenzphase widmet sich den komplexeren EU-Förderprogrammen. Hierbei gehen wir dann auch auf die speziellen Wünsche der Teilnehmer ein. Europäisches Projektmanagement unterscheidet sich sehr vom dem nationaler Projekte, ein Tag wird diesem Thema gewidmet. Ihre Fragen nach möglichen Ko-Finanzierungsmodellen für europäische Projekte, das für die EU überaus wichtige aber auch komplexe Thema der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Mittelverwaltung und das Berichtswesen werden in dieser zweiten Woche intensiv ausgeleuchtet. Den Abschluss der Woche bildet auch hier ein kompletter Praxistag, an dem ein aus der Teilnehmerrunde zuvor ausgewähltes Projekt der Teilnehmer gemeinsam angegangen wird.

Modul VI - EU-Förderprogramme II Das Modul beginnt mit einer Warming-Up-Runde, die ersten Erfahrungen und Erkenntnisse nach Abschluss der Grundmodule I-V und Ihrer bisherigen Arbeit in den verschiedenen Organisationen reflektieren sollen. Das Motto hierbei lautet: „Stolpersteine zu Steigbügeln umwandeln.“ Innerhalb des Moduls findet eine praktische Vertiefung der Kenntnisse zur EU-Fördermittelsystematik in komplexeren Förderprogrammen wie CIP, LIFE+, IPA, ENPI, ERASMUS MUNDUS, Rahmenprogramm Gesundheit oder im 7. Forschungsrahmenprogramm statt. Die Antragsprozeduren und –bedingungen werden anhand von Aufrufen und Richtlinien genauer analysiert.

Inhalt: Warming-Up • Stolpersteine zu Steigbügeln umwandeln EU-Aktionsprogramme II • Vorstellung komplexerer EU-Förderprogramme • Antragsprozeduren und -bedingungen • Best-Practice-Beispiele • Infopools & Ansprechpartner

Im Rahmen des Praxisteils recherchieren die Teilnehmer Praxisteil: EU-Fördermittelrecherche selbstständig nach Fördermöglichkeiten für Projektideen • Recherche nach EU-Fördermöglichkeiten in und wägen in Gruppen die Förderchancen ab. Hierzu nutGruppenarbeit zen Sie vorgestellte Datenbanken und Tools zur Recherche. • Datenbanken und Tools zur Recherche • Analyse von Leitfäden und aktuellen Methodik: Ausschreibungstexten (Calls for Proposals) Warming-Up zu Chancen und Schwierigkeiten als angehender EU-Fundraiser, Online-Recherche nach Fördermitteln (Datenbanken, IKT-Tools) Material: Kurshandbuch, EU-Strategiepapiere, Calls, Programmleitfäden

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Fortbildung zum EU-Fundraiser

Modul VII - EU-Projektmanagement Das Modul vermittelt grundlegende Kenntnisse des europäischen Projektmanagements, welches sich wesentlich von dem rein nationaler Projekte unterscheidet. Die Kenntnis des europäische Projektmanagements ist nicht erst nach einer Bewilligung und in der Umsetzungsphase sehr wichtig, sondern bereits während der Antragstellung, nimmt es doch entscheidenden Einfluss auf die solide Planung von künftigen Arbeitspaketen, Meilensteinen, Zeitabläufen und dem Budget. In fast allen EU-Anträgen wird dieses Fachwissen bereits in der Antragsphase abgefragt. Die Teilnehmer erhalten einen intensiven Einblick in den EU-Projektmanagement-Prozess, indem Sie die Möglichkeit erhalten, alle wichtigen Schritte zum Projekterfolg nachverfolgen zu können: Sie lernen die Phase der Initiierung & Planung, das Monitoring & Controlling, die Berichterstattung sowie korrekte Projektabrechnung und die Evaluation & das Qualitätsmanagement kennen. Im Praxisteil werden hilfreiche Online-Tools für das Projektmanagement vorgestellt. Methodik: Visualisierter Vortrag, Impulsmethode, Praxisteil: Vorstellung Online-Tools Material: Kurshandbuch, Bewilligungs- und Ablehnungsschreiben, Agenda für Partnertreffen, Verträge, Projekthandbücher, Management-Tools, Soll-und Ist-Pläne, CD-ROM mit PMTools

Inhalt: Bewilligung oder Ablehnung des Projektantrages • Vorgehen im Fall der Bewilligung/Ablehnung Projektmanagement-Grundlagen • Projektzielsetzung und -organisation • Rollen der Projektpartner & Aufgabenverteilung • Klassisches & Agiles Projektmanagement • Managementstruktur & -prozeduren Projektstart • Das erste Partnertreffen (Kick-off Meeting) – Organisation & Ablauf • Effektive Projektzusammenarbeit: Teambildung • Projekttreffen: Moderation, Vorbereitung und Durchführung • Verhandlungen und Verträge zwischen den Partnern (Contracting, Konsortialvertrag, …) Kooperation mit internationalen Partnern • Kommunikation: Interne und externe Kommunikation • Interkulturelle Zusammenarbeit Praxisteil: Online-Tools im Projektmanagement

Modul VIII - PR und Ko-Finanzierung Das Modul konzentriert sich auf zwei wichtige Felder des EU-Fundraisings: die Anforderungen der europäischen Öffentlichkeitsarbeit und die Sicherstellung der notwendigen Ko-Finanzierung für EU-Projekte.

Inhalt:

A. Aufgrund der hohen EU-Anforderungen werden die unterschiedlichen Instrumente und Methoden zur Verbreitung und Nachnutzung von Projektergebnissen detailliert vorgestellt. Die Teilnehmer arbeiten eigene Verbreitungsund Nutzungspläne aus.

Anforderungen der EU-Öffentlichkeitsarbeit • Publizitäts- und Dokumentationspflicht in EU-Projekten

B. Zudem zeigen wir Ihnen auf, wie Sie die Förderinstrumente der nationalen Förderkulisse (Bund & Länder) für die KoFinanzierung nutzen können und auch die Möglichkeiten von Sponsoring oder Spendeneinwerbung bei Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen einsetzen. Neben der reinen Identifizierung geeigneter Finanzquellen veranschaulichen wir, wie Sie im nationalen Fundraising taktisch und strategisch vorgehen. Hierzu geben wir Ihnen wertvolle Tipps, um erfolgreich die Ko-Finanzierung europäischer Projekte mit nationalen Mitteln sicherzustellen. Methodik: Visualisierter Vortrag, Impulsmethode, Praxisteil: Ausarbeitung & Diskussion von Verbreitungs- und Nutzungsplänen Material: Kurshandbuch, Verbreitungs- und Nutzungspläne, EU-Newsletter, Pressemitteilungen, Vorlagen für Kommunikationspläne, Checklisten

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A. PR in EU-Projekten

EU-Fachjargon: Verbreitung & Nutzung • Methoden & Werkzeuge der Verbreitung • Verbreitungsplan • Methoden & Werkzeuge der Nutzung Praxisteil: Erstellung eines Verbreitungs- und Nutzungsplans am Projektbeispiel

B. Ko-Finanzierung von EU-Projekten Ko-Finanzierungsmittel: staatlich vs. nichtstaatlich • Förderung durch Bund & Länder • Förderung durch Stiftungen Fundraising-Instrumente und -Methoden • Kampagnenplanung & -umsetzung • Spenden • Engagement von Unternehmen • Erbschaftsmarketing • Bußgeldmarketing • Veranstaltungsfundraising • Online-Fundraising


Fortbildung zum EU-Fundraiser

Modul IX - EU-Mittelverwaltung und Berichtswesen in EU-Projekten Im neunten Modul lernen die Teilnehmer die Anforderungen der EU in Bezug auf eine frist- und formgerechte (Zwischen-)Abrechnung kennen. Damit die Teilnehmer der Fortbildung zum EUFundraiser nie in die Situation kommen, erhebliche Finanzmittel zurückzahlen zu müssen, zeigen wir die Fallstricke in der Abrechnung auf und wie man diese bereits in der Antragsphase durch eine strukturierte Arbeitsweise geschickt vermeiden kann. Sollte es dann trotzdem zu Problemen kommen, lernen die Teilnehmer innerhalb dieses Moduls, wie man Alternativen erarbeitet und dem europäischen Mittelverwalter eine genehmigungsfähige Alternativlösung anbietet.

Inhalt: Die Abrechnung von EU-Projekten • Vorfinanzierung vs. Erstattungsprinzip • Interne Strukturierung der Buchführung • Größere Umstrukturierungen im laufenden Budget • Kommunikation mit dem Mittelgeber • Zwischenfinanzierung mittels Kredit • Restmittel & Mehrausgaben • 20%-Einbehalt bis zur Endabrechnung • Sanktionen der EU

Grundregeln im internationalen Kontext Sehr genau gehen wir auf die Modalitäten des Berichtswe- • Verantwortlichkeiten im Partnerkonsortium/ sens ein, so dass es auch den Teilnehmern gelingen sollte, Mustervertrag Berichte auf hohem Niveau zu erstellen und damit Bean- • Zeitnaher Soll-Ist-Abgleich & laufende Anpassung standungen und Rückforderungen der Mittelgeber von • Onlineverfahren vornherein auszuschließen. Das Berichtswesen in europäischen Projekten Methodik: • Zwischenberichte und Abschlussbericht Brainstorming zu Erwartungen & Fragen • Hilfreiche Tipps für einen sachgerechten Bericht Material: Kurshandbuch, EU-Richtlinien, Programmleitfäden, Beispielberichte

Praxisteil: Ein Beispiel-Abschlussbericht aus der Praxis • Vorstellung eines Berichts und Vorstellung der Fallstricke

Modul X - Praxis & Übung II Durch die Bearbeitung eines größeren komplexeren EUAntrages wird das theoretisch angeeignete Wissen der Fortbildung praktisch vertieft. Dazu nehmen wir generell ein durch die Teilnehmer selbst vorgeschlagenes realistisches Antragsbeispiel einer Organisation auf und erarbeiten uns innerhalb der 5 Stunden durch die wichtigsten Prozesse der Antragsstellung. Schwerpunkte sind hierbei noch einmal die Elemente Antragslyrik, Partnerkonsortium, Workpackages, Timeline und Budgetierung. Hierbei werden auch die während des Fundraiser-Kurses vorgestellten Tools intensiv eingesetzt und ausgereizt. Methodik: Praktische Gruppenarbeit an einem konkreten Antragsformular an Hand tatsächlicher Bedürfnisse und Ausschreibungsmodalitäten der EU Material: Kurshandbuch, ein aktueller Call, Programmleitfaden, Antragsform, elektronische Tools (Gantt, Mindmap, Excel-Budgetplaner)

Inhalt: Ein erfolgreicher EU-Antrag selbstgemacht • Arbeitsschritte strukturieren • Checklisten nutzen • Interne Deadlines setzen • Aufgaben delegieren • Partnerkonsortien & Partnerkommunikation • Mit Teamwork und Arbeitsteilung Zeitdruck abwehren • Tools sinnvoll nutzen • Feedback zur eigenen Qualität Bewertung des EU-Antrages aus Jurorensicht • Einschätzung der Qualität des Antrages • Bewertungskriterien in der Praxis • Tipps und Tricks

Auswertung und Feedback zur Fortbildung

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Fortbildung zum EU-Fundraiser - E-Learning

E-Learning Die Online-Phase gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, die bisher gelernten Inhalte aus den Präsenzphasen zu verinnerlichen und weiter zu festigen. Im E-Learning werden Ihre Erkenntnisse aus der Praxisphase dann auch erstmals abgefragt und geprüft. Wir verwenden dazu moderne E-Learning-Software, die Ihnen und uns ermöglicht, Ihren Kenntnisstand zu erweitern, aber auch zu prüfen. Über die Online-Plattform beantworten Sie konkrete Prüfungsaufgaben, erarbeiten erste eigene Exposes und lösen analytische Aufgaben. Darüber hinaus können die angehenden EU-Fundraiser in dieser Zeit zusätzliche Materialien (Projektmanagement-Vorlagen etc.) aus der EuroConsults-Bibliothek herunterladen und in Ihrer Praxisarbeit anwenden. Im E-Learning können sich die Fortbildungsteilnehmer vernetzen, Förderfragen stellen und miteinander diskutieren.

Ihre Vorteile: • • • • • •

über 40 Stunden Lernmaterial Vertiefung der Präsenzmodule mit Tools und praktischen Beispielen Tests zur Überprüfung Ihres Lernerfolgs Flexible Zeiteinteilung Einfache Handhabung Interaktive Begleitung durch Online-Trainer

Überzeugen Sie sich selbst!

Kostenloser Testzugang: http://eu-fundraising-akademie.de

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Fortbildungkosten

Fortbildungskosten Anmeldung online unter: www.euroconsults.eu/fundraiser Preis: 3450 Euro (inkl. MwSt.) 2760 Euro (exkl. MwSt.)

Mögliches Rechenbeispiel (für DE) Ihrer tatsächlichen Fortbildungskosten: Grundpreis: 3.450,00€ Frühbucherrabatt: 150,00€ Bildungszuschuss: 500,00€ _______________---________________________________________________________ Tatsächlicher Preis: 2.800,00€

Sofortzahler und Frühbucher (mind. 30 Tage vor dem Fortbildungstermin) erhalten einen Rabatt von 150 Euro. Die Kosten von 3.450 Euro können auch in Teilbeträgen gezahlt werden: In diesem Fall ist eine Anzahlung von 1.450 Euro zu leisten und die Restsumme in vier Monatsraten à 500 Euro zu begleichen. Bei der Teilzahlung entfällt der Rabatt von 150 Euro. Individuelle Zahlungsmöglichkeiten können vereinbart werden. Bei Mehranmeldungen gleicher Trägerstrukturen/Organisationen werden weitere Rabatte eingeräumt. In vielen Fällen ist auch eine weitere Übernahme von Fortbildungskosten durch die bundeseinheitliche Bildungsprämie oder landesspezifische Bildungszuschüsse möglich.

Ihre Vorteile Profitieren Sie von unserem Angebot! Wir bieten Ihnen eine professionelle Fortbildung für den Beruf mit der intensiven Begleitung durch unsere EU-Projektmanager an. Nach Abschluss der Fortbildung sind Sie als professioneller EU-Fundraiser in der Lage: • • • • •

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EU-Fördermittel zu identifizieren, EU-Projekte zu konzipieren und zu führen, EU-Anträge professionell zu erstellen, gewährte Finanzmittel zu verwalten, eine Evaluierung des EU-Projektes durchzuführen.

Ihre Ansprechpartnerin E-Mail: info@euroconsults.eu Tel.: + 49 (0)30 53 600 982

Juliane Meißner

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EU-Förderprogramme während der Fortbildung

Europäischer Sozialfonds ESF Der Europäische Sozialfonds ESF ist das Finanzierungsinstrument der europäischen Strukturfonds-Förderung zur Umsetzung von beschäftigungspolitischen Zielen in Europa. Mit der Förderung werden die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Beschäftigten, die Steigerung der Beschäftigtenquote durch Verbesserung von Bildung und Qualifizierung sowie die dauerhafte soziale Integration von benachteiligten Personengruppen angestrebt. Die ESF-Mittel in Deutschland werden in abstimmung mit den arbeitsmarktpolitischen Zielen des Bundes und der Länder eingesetzt. Der gegenwärtige Programmzyklus des ESF läuft von 2007 bis 2013 unter dem Motto „In Menschen investieren – Regionen stärken“. 1. Förderung des Humankapitals (34 % der Gesamtfinanzierung) 2. Verbesserter Zugang zu Beschäftigung und Nachhaltigkeit (30 %) 3. Verbesserung der Anpassungsfähigkeit von Arbeitnehmern und Firmen, Unternehmen und Unternehmern (18 %) 4. Bessere soziale Eingliederung benachteiligter Personen (14 %) 5. Stärkung der institutionellen Kapazitäten auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene (3 %) 6. Mobilisierung für Reformen in den Bereichen Beschäftigung und Eingliederung (1 %)

Projektbeispiel FIT FOR NEW ENERGY: Azubis bauen niederländisches Solarboot Förderprogramm: ESF-BUND Jobstarter Connect In Groningen haben deutsche Auszubildende ein niederländisches Team vier Wochen lang bei der Fertigung und Testung von zwei Solarbooten unterstützt. Bei der Konstruktion eines speziellen Bootstrailers konnten die Azubis ihr Knowhow in Schweißtechnik und Metallbearbeitung zur Verfügung stellen. www.fitfornewenergy.de

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EU-Förderprogramme während der Fortbildung

Lebenslanges Lernen Das EU-Förderprogramm „Lebenslanges Lernen“ ist mit insgesamt 6,7 Milliarden € eines der größten Aktionsprogramme der Europäischen Union. Es richtet sich an Träger der schulischen, außerschulischen, beruflichen und universitären Bildung sowie der Erwachsenenbildung. Gefördert werden sowohl Projekte für den Austausch von Lernenden als auch von Lehrenden und Multiplikatoren der Bildungseinrichtungen. Projekte können ein Volumen zwischen 10.000 € bis zu drei Millionen € haben. Das Förderprogramm besteht aus den folgenden 4 Unterprogrammen:

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EU-Förderprogramme während der Fortbildung

Projektbeispiel

Die Magie der Natur lädt zum Spielen ein Förderprogramm: Multilaterale COMENIUS-Schulpartnerschaft Projektbeschreibung: Die Schülerinnen und Schüler der vier Projektschulen aus Deutschland, England, Polen und Rumänien benötigen beim Lernen spezielle Hilfestellungen. Was sie aus Natur- und Recycling-Materialien herstellen, können sie selbst im Unterricht oder in der "Bewegten Pause" nutzen. Das gemeinsame Arbeiten und Lernen im Verbund mit vier Ländern ermöglicht den Austausch pädagogischer Konzepte. Die Partner können inhaltlich und methodisch voneinander lernen. Mit Kreativität und Teamgeist öffnet sich der Horizont für Europa. • Naturmaterialien bzw. wieder verwertbare Materialien sollen für die Gestaltung von "Spiel-Werkzeugen" unterschiedlicher Art genutzt werden • Die Schülerinnen und Schüler gestalten mit Methoden aus der Kunsttherapie Musikinstrumente, überregional bekannte Spiele und kultur- bzw. regionsspezifische Spielzeuge • Das Spielen als methodischen Schwerpunkt in der Förderung von Schülern mit Beeinträchtigungen etablieren

Kompetenzen für eine kultursensible Pflege Förderprogramm: Leonardo da Vinci Multilaterales Projekt Ziel ist die Erstellung anwendbarer Grundsätze für eine kultursensitive Pflege/Betreuung in den Gesundheitssystemen der Partnerländer. Dienstleistungsberufe verzeichnen in den letzten Jahren einen deutlichen Zuwachs. Der demografische Wandel und gesellschaftliche Strukturen bewirken u.a. eine quantitativ steigende Bedeutung von Tätigkeiten im Gesundheits- und Pflegewesen. Die Spannweite der betroffenen Zielgruppen reicht von Menschen mit Behinderung bis hin zu Mitbürgern, die aufgrund von Alter oder Krankheit betreut werden. Finanzielle Knappheit einerseits und Fachkräftemangel andererseits führen dazu, dass Zuwanderer gerade aus Osteuropa oder Quereinsteiger mit praktischem Erfahrungshintergrund als Assistenzpersonal in diesem Sektor Arbeit finden. www.care-ldv.eu

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EU-Förderprogramme während der Fortbildung

Jugend in Aktion Das Programm zielt darauf ab, bei jungen Europäern den Sinn für aktive europäische Bürgerschaft, für Solidarität und Toleranz zu schärfen. Durch verstärkte Beteiligung am demokratischen Leben sollen sie in die Gestaltung der zukunft der Union einbezogen werden. Ein weiteres übergeordentes Ziel besteht in der Weiterentwicklung der Jugendarbeit in Europa.

Jugend in Aktion fördert die nichtformale Bildung und den interkulturellen Dialog zwischen jungen Menschen in Europa. Im Rahmen verschiedener Aktionsbereiche des Programms können Jugendliche an internationalen Austauschmaßnahmen teilnehmen und über Aktivitäten außerhalb von Schule und Hochschule in vielerlei Hinsicht dazulernen und die Chance erhalten, interessante europäische Erfahrungen zu sammeln und sich gesellschaftlich zu engagieren.

Projektbeispiel Jugendliche in der globalisierten Welt - wie sie leben, wie sie denken, welche Gemeinsamkeiten sie haben Förderprogramm: Jugend in Aktion, 3.2 – Jugend in der Welt Mit dem Projekt wird in praktischer interkultureller Arbeit die Beteiligung junger Menschen an einem Wertedialog ermöglicht und gefördert. Die konkrete gemeinsame Modellarbeit mit der Methode einer Zukunftswerkstatt schafft freien Diskussionsraum und fördert in hohem Maße Respekt und Toleranz. Dies trägt zum interkulturellen Dialog, dem gegenseitigen Verständnis und der Zusammenarbeit im Jugendbereich zwischen der EU und China nachhaltig bei. In Form von zwei Seminaren - sowohl in Deutschland als auch in China - arbeiten die Jugendlichen gemeinsam zum Thema Globalisierung. Die Begegnung ermöglicht neue Partnerschaften zu knüpfen und trägt zur Vernetzung europäischer und chinesischer Jugendlicher aktiv bei.

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EU-Förderprogramme während der Fortbildung

KULTUR 2007 Das Programm fördert den interkulturellen Dialog und Austausch von Kulturakteuren in Europa, um ihen die länderübergreifende Kooperation bei Projekten und Veranstaltungen zu erleichtern. Hierzu werden die grenzüberschreitende Mobilität der Kulturakteure und die Verbreitung künstlerischer und kultureller Werke unterstützt. Mit der Förderung verfolgt die EU das Ziel, einen gemeinsamen europäischen Kulturraum zu entwickeln. Am Programm können sämtliche Akteure teilnehmen, die sich länderübergreifend für interkulturelle Projekte und Kooperationen engagieren möchten. Das können etwa Theatergruppen, Orchester, Kulturinstitute, Museen oder andere im Bereich der Kultur tätige Organisationen sein.

Projektbeispiel CONNECTIONS - Eine Europäische Mentor- und Theaterinitiative Förderprogramm: Kultur 2007, 1.2.1. Kleinere Kooperationsprojekte „CONNECTIONS“ ist eine internationale Theaterinitiative, die darauf abzielt, den Kommunikationsprozess zwischen Künstlern verschiedener Generationen und unterschiedlicher Theatergenres zu intensivieren und transparent zu machen. Das Projekt erforscht mit künstlerischen Mitteln und im Diskurs Änderungen und Kontinuitäten in der Theaterlandschaft. CONNECTIONS ist als transkulturelles und interdisziplinäres Mentoren-Programm konzipiert, bei dem bekannte und erfahrene Theatermacher je eine(n) junge(n) Kollegin oder Kollegen für eine neue Theaterinszenierung, CONNECTIONS ist eine Initiative des Theaterfestivals SPIELART München in Koproduktion mit vielen europäischen Partnerorganisationen. Zu den weiteren Spielorten von Arbeiten aus CONNECTIONS zählen neben München unter anderem Mulhouse, Brüssel, Zürich, Rakvere, Wien, Zagreb und Utrecht .

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Nachfolgend finden Sie Beispiele guter Praxis, die Ihnen beispielhaft zeigen, wofür EU-Fördermittel in der Praxis erfolgreich eingesetzt werden können

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Gute Gründe für EU-Fundraising

Projekt zur Förderung der Verweildauer im Pflegeberuf Der demographische Wandel ist im vollen Gange. Stagnierende Geburtenzahlen sowie kontinuierlich steigende Lebenserwartung führen mittel und langfristig zu gravierenden Veränderungen in der Altersstruktur der Bundesrepublik Deutschland. Die Konsequenz ist, dass wir in Zukunft weniger und im Durchschnitt älter sein werden: Unternehmen werden ihre wirtschaftlichen Herausforderungen mit älteren Belegschaften bewältigen müssen. Achtsamkeit und Mitarbeiterpflege werden zu wesentlichen Bestandteilen einer wirtschaftlichen effizienten Unternehmensführung. www.drk-sh.de/bildungsangebote/esf-projekte.html

DRK LV Schleswig-Holstein e.V. EU-Programm: ESF-BUND-rückenwind Projektmittel: ca. 130.000 € Laufzeit: 20 Monate Partner: 4 (DE, PL)

HENRI

Projektmittel: ca. 130.000 €

HENRI steht in Anlehnung an Henry Dunant für HauptamtENRIchment, oder „Kompetenzerweiterung des Hauptamtes“. Das bis 31.12.2013 befristete Projekt wird Hauptamtlichen Fach- und Führungskräften das nötige „Rüstzeug“ für ein professionelles Ehrenamtsmanagement an die Hand geben. Als modular aufgebautes Qualifizierungsprogramm zeigt HENRI in sieben sogenannten „STEPs“ aktuelle Entwicklungen im Bereich Ehrenamt auf, vermittelt Skills zur Akquise, Begleitung und Unterstützung von Ehrenamtlichen und gibt Hauptamtlichen praktische Hilfen an die Hand, die sie in ihrer täglichen Arbeit mit Ehrenamtlichen nutzen können. Durch integrierte Selbsterfahrungselemente eröffnet HENRI gleichfalls die Möglichkeit eines Perspektivenwechsels.

Laufzeit: 24 Monate

www.henri-drk-bw.de

DRK Stuttgart EU-Programm: ESF-BUND-rückenwind

Partner: keine

Weitere EU-Projekte des DRK unter www.euroconsults.eu/drk

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Gute Gründe für EU-Fundraising

„Indeed" - Rehabilitation von Suchtmittelabhängigen Nahtlos an die beiden vorherigen EU-Maßnahmen anknüpfend bewilligte die EU-Kommission in Brüssel erneut ein Projekt der AWO-Fachklinik Deerth in Hagen: Indeed (indeptedness and education). Das neue Projekt befasst sich mit der Vermittlung von Schuldnerberatungskenntnissen bei Beschäftigten in Suchteinrichtungen. Den Hintergrund für das Projekt bildet die Tatsache, dass in der Rehabilitation von Suchtmittelabhängigen die enorme Verschuldung häufig ein Hemmnis darstellt, die Abhängigen wieder in ein geregeltes (Arbeits-)Leben einzugliedern. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in anderen EU-Mitgliedstaaten kaum vergleichbare Institutionen wie die der Schuldnerberatung. Aber auch viele Mitarbeiter der Sucht- und Drogenhilfe in Deutschland benötigen zudem mehr Kenntnisse über Verschuldungszusammenhänge, Hilfeangebote oder Möglichkeiten der Entschuldung.

AWO-Fachklinik Deerth in Hagen EU-Programm: LLP-Grundtvig Projektmittel: ca. 300.000 € Laufzeit: 36 Monate

www.indeed-net.eu

Partner: 5 (DE, IT, LUX, AT, BG) Cities in Balance Cities in Balance zielt auf eineVerbesserung von Lebensumständen von Senioren ab. Dabei geht es nicht um traditionelle Ansätze der Altenarbeit; CIB möchte die Abhängigkeit der Senioren von Gesundheits- und Pflegediensten reduzieren. Silver Hubs sind Orte, an denen sich Senioren und jüngere Generationen begegnen und austauschen. Silver Inclusion motiviert und unterstützt Senioren, in der Gesellschaft eine aktive und gestaltende Rolle im Austausch mit jüngeren Generationen einzunehmen. Ein erweiterter Handlungsspielraum soll ihnen ermöglichen, ihr Leben umfassend zu genießen. www.cib-online.eu

AWO-Märkischer Kreis EU-Programm: Interreg IV B Projektmittel: 5,5 Mio. € Laufzeit: 24 Monate Partner: 13 (DE, UK, BE, NL)

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Weitere EU-Projekte der AWO unter www.euroconsults.eu/awo


Gute Gründe für EU-Fundraising

Gemeinsam! Aktive Bürgerbeteiligung für Menschen mit geistiger Behinderung Leitgedanke des »Gemeinsam«-Projekts war, Menschen mit geistiger Behinderung und Lernschwierigkeiten zu befähigen, in alle sie betreffenden (Lebens-) Entscheidungen einzugreifen bzw. einen möglichst großen Teil davon selbst zu bestimmen. Das reicht vom unmittelbaren Lebens- und Arbeitsbereich bis hin zur aktiven Teilhabe an Entscheidungen in der Kommune, im Land oder im Bund (etwa die Befähigung zur Ausübung des Wahlrechts). Im Projekt wurde daher ein Handbuch für Kurse und Seminare entwickelt: Konzepte, Übungen, Rollenspiele und Arbeitsblätter ermöglichen es Kursleiterinnen und Kursleitern in der Erwachsenenbildung, aber auch Eltern, persönlichen Assistenten oder Mitarbeiter/innen in Behinderteneinrichtungen, die Mit- und Selbstbestimmung behinderter Menschen gezielt zu fördern und zu begleiten.

VHS Ulm EU-Programm: LLP-Grundtvig Projektmittel: 300.000 € Laufzeit: 36 Monate Partner: 6 (DE, ES, NL, AT, SE, RO)

www.vh-ulm.de/cms/index.php?id=46

LernZeitAlter

VHS Langenhagen EU-Programm: EFRE-NI Laufzeit: 1.07.2008-30.06.2011 Partner: 5 regionale Partner

Das EFRE geförderte Projekt LernZeitAlter an, das von der Volkshochschule Langenhagen und der ZEW der Leibniz Universität Hannover (Träger und Partner) ins Leben gerufen wurden fördert Lebenslanges Lernen für die individuelle und berufliche Weiterentwicklung in einem Zeitalter der alternden Bevölkerung. Ziel ist es, Ältere in einen lebenslangen Lernprozess einzubeziehen, die gleichzeitig ihr Wissen anderen zugänglich machen. www.lernzeitalter.de

Weitere EU-Projekte der VHS unter www.euroconsults.eu/vhs

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Gute Gründe für EU-Fundraising

Kinder und Jugendliche gegen häusliche Gewalt Häusliche Gewalt bezeichnet Gewalt in Ehe- und Partnerschaftsbeziehungen. Wenn Kinder und Jugendliche häusliche Gewalt miterleben müssen und mit diesen zutiefst verletzenden Erfahrungen alleine gelassen werden, schadet das ihrer Entwicklung. Betroffene Kinder/Jugendliche wenden sich selten um Hilfe nach Außen. Wenn sie es tun, dann sind Geschwister oder Freunde und Freundinnen häufig ihre ersten Ansprechpersonen. Ziel des Projekts ist es in Kooperation mit Schulen und Jugendorganisationen • zur Enttabuisierung des Themas „häusliche Gewalt“ beizutragen, • die Rolle und die Unterstützungspotentiale von peers im Kontext häuslicher Gewalt in den Blick zu nehmen und • Kinder und Jugendliche zu stärken, damit sie sich selbst Hilfe suchen bzw. betroffene Gleichaltrige entsprechend unterstützen können.

Der Paritätische LV BW EU-Programm: Daphne Projektmittel: 300.000 € Laufzeit: 15.03.2007-14.03.2009 Partner: 4 (DE, AT, HU)

Land in Sicht! - Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein m Netzwerk „Land in Sicht! - Arbeit für Flüchtlinge in SchleswigHolstein“ engagieren sich fünf Teilprojekte und ihre PartnerInnen aus Verwaltung und Wirtschaft für eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Ziel des Netzwerkes ist es, mit Hilfe von Coaching, Schulungen, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit in Schleswig-Holstein ein Klima zu schaffen, das die Integration auch von bleiberechtsungesicherten Flüchtlingen unterstützt. www.paritaet-sh.de/de/landinsicht/index.htm

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Der Paritätische LV SH EU-Programm: ESF-Xenos Laufzeit: 36 Monate Partner: 5 regionale Partner


Gute Gründe für EU-Fundraising

Stromspar-Check für Einkommensschwache Haushalte

Caritasverband Konstanz EU-Programm: INTERREG IV A Laufzeit: seit April 2011 EU-Förderung: ca. 128.000 € Partner: 4 (DE, CH, AT)

„Durch die neuen Kooperationspartner der Caritas aus der Bodenseeregion kann bestehendes Know-how ausgetauscht werden“, betont Claudio Tedeschi, verantwortlicher Projektleiter der Caritas Vorarlberg. So arbeite zum Beispiel die Caritas Vorarlberg viel mit ehrenamtlichen „Sozialpaten“, die besonders geschult werden, um Personen mit geringem Einkommen zu unterstützen und zu begleiten. In der Schweiz sind professionelle Mitarbeiter der Caritas St. Gallen-Appenzell schon seit langem mit freiwilligen Helfern in verschiedenen sozialen Arbeitsfeldern im Dienst für Benachteiligte und von Armut betroffene Bevölkerungsgruppen tätig. In Deutschland wurden hingegen Arbeitslose in 60 Stunden Theorie und durch ein mehrstündiges Kommunikationstraining zu Stromsparhelfern geschult. Darüber hinaus soll das Programm gemeinsam weiterentwickelt und ein modifiziertes Konzept für die Ausbildung und Organisation der Energiesparhelfer erstellt werden. Regelmäßige Austausch- und Reflexionstreffen der Bodenseeregion-Stromsparhelfer verstehen sich von selbst. www.stromspar-check-bodensee.eu

Porta Migra Porta Migra ist ein der Jugend- und Familienhilfe zugeordnetes Projekt, das im November 2008 ins Leben gerufen wurde und von der EU gefördert wird. Ziel des Projektes ist es mit dem bestehenden Beratungsangebot Familien aus Flüchtlings-zusammenhängen zu erreichen und ihnen im Rahmen von Beratung und Therapie zu helfen, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Niedrigschwellige Gruppenangebote vor Ort (in der Schule und im Asylbewerberheim) sollen helfen Schwellenängste zu überwinden, Beratungs- und Therapiebedarf zu erkennen und Ansprechpartner kennenzulernen. • Beratung und Therapie in der Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Hildesheim • Gruppen für Migranten vor Ort • Informationen für Multiplikatoren

Caritas Hildesheim EU-Programm: Europäischer Flüchtlingsfonds EFF Partner: keine

www.caritas-hildesheim.de/caritas-leistungen/eu-projekt-portamigra

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Kontakt:

EuroConsults Tabbertstr. 6-7 12459 Berlin Tel.: Mobil: Fax:

+49 (0)30 53 600 981/982 +49 (0)171-1925226 +49 (0)30 53 600 983

info@euroconsults.eu www.euroconsults.eu Fรถrdermittelportale: www.funds-navigator.eu www.euroblogg.eu

Wir freuen uns auf Sie!

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Fortbildung zum EU-Fundraiser