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Nr. 2 | Sommer 2012

DAS GÖNNERMAGAZIN DER TERZSTIFTUNG

Zukunft gestalten mit erfahrenen Menschen

Umfrage: Das Phantom 50plus, Erfahrungswissen besser nutzen

Kampagne zur Verkehrssicherheit, Tipps zum Konsumentenschutz, terzResonanzgruppe


terzStiftung empfiehlt Dyson Staubsauger 20 terzExperten, erfahrene Konsumenten mit hohem Qualit채tsbewusstsein, haben den Dyson DC36 Ball Staubsauger auf die Tauglichkeit f체r reifere Menschen getestet. Das Ergebnis f채llt erfreulich aus: Der Staubsauger vermag beim Gewicht, bei der Saugleistung und bei der Handhabung zu 체berzeugen.

www.dyson.ch

Kein Beutel. Kein Saugkraftverlust.


Editorial und Inhaltsverzeichnis | 1

Inhalt 2 | 3 Die Generation «50plus» gibt es nach einer terzUmfrage nicht 4 | 5 Reife Menschen blicken optimistisch in ihre private Zukunft 6 | 7 terzKampagne zu «Verkehrssicherheit» 8 | 9 Tipps zum Konsumentenschutz 10 Rente oder Kapitalbezug? 11 | 12 terzExperten-Tests im Überblick 13 | 14 Leistungen für Gönner 15 Anregung zum positiven Denken 16 terzCertificat für den Annahof 17 Was die terzApplikation leistet 18 | 19 Generationenfreundlich wohnen 20 Kreuzworträtsel 21 Studie zum künftigen Wohnen 22 Nachruf 23 Tipps zur Ergonomie 24 Partner von terz

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Martin Lohr, Direktor des Kurhauses Annahof, nimmt von Walter Wenk, Leiter terzExperten, das terzCertificat entgegen.

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An einer Podiumsdiskussion wurden die Ergebnisse der Studie zum künftigen Leben und Wohnen in Gossau vorgestellt und diskutiert.

Liebe Leserinnen, liebe Leser Die Ergebnisse der terzUmfrage «Wo drückt der Schuh?» liegen vor. Die Namensänderung von terzScouts auf terzExperten ist eine Folge davon und von einer internen Umfrage bei unseren bisherigen terzScouts. Sie verstehen sich als Experten aus Kundensicht. Bezeichnungen wie «Generation 50plus» oder «Senioren» werden abgelehnt. Experten verfügen über die grösste Erfahrung, sind kompetent und vielseitig einsetzbar. Im Innenteil auf S. 3 mehr darüber. Die Befragten zeigen eine hohe Bereitschaft, sich aktiv an einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung zu beteiligen. Die Umfrage-Ergebnisse belegen aber auch, dass diese Bereitschaft von den Unternehmen nicht abgerufen wird. Das ist weder ökonomisch noch gesellschaftspolitisch intelligent. Wie es anders aussehen kann, zeigt das Titelbild: 64 terzExperten werden bei einer Schulung in Olten auf einen anspruchsvollen Test vorbereitet. Dienstleistungen und Infrastrukturen einer in der ganzen Schweiz vertretenen Ladenkette waren zu überprüfen. Wer Erfahrungswissen nutzt Optimistisch stimmt, dass immer mehr universitäre Institutionen auf das Erfahrungswissen reiferer Menschen zurückgreifen. Vier Hochschulen haben terz eingeladen, sich als Partner an Projekten zu beteiligen. Auslöser dieser Einladungen sind unsere terzExperten. Das Erfahrungswissen und die Kompetenzen reiferer Menschen wollen die Institute nutzen. Dass sie der Wirtschaft diesbezüglich den Weg weisen, freut uns sehr. Ihre Meinung ist uns wichtig Wir lancieren gegenwärtig die Kampagne «Sicher mobil im Alter». Dazu gehören Begleitaktionen: Das Projekt «Blib fit und mobil»

kommt in die operative Phase. An Standorten in der deutschsprachigen Schweiz werden etwa 70 Damen und Herren in einem dreimonatigen Programm, mit individueller professioneller Anleitung, trainiert. Die Umfrage «Mobilität und Lebensqualität» läuft noch unter www.terzstiftung.ch. Wir laden Sie und Ihre Angehörigen herzlich zur Teilnahme ein. Ihre Meinung ist uns wichtig. Geniessen Sie die Natur und den hoffentlich schönen Sommer. Herzliche Grüsse

Ihr René Künzli Präsident der terzStiftung


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Erfahrene Menschen fühlen sich durch  den Begriff «50plus» nicht angesprochen Autor und Foto: Dr. Andreas Giger, Redaktion terzMagazin

Die medial viel beschworene Generation 50plus existiert in Wirklichkeit gar nicht – höchstens die Generationen 50plus. Das sagen jene, die es wissen müssen, nämlich die Menschen der betroffenen Jahrgänge selbst. Sie wollen als das angesprochen werden, was sie sind: erfahrene reife Menschen. Seit rund einem Jahrzehnt werden Menschen über fünfzig von der Wirtschaft zunehmend als interessante und erst noch wachsende Zielgruppe wahrgenommen und angesprochen. Als Bezeichnung für diese Zielgruppe hat sich mehr und mehr der Begriff «Generation 50plus» eingebürgert. Doch empfindet sich die derart angesprochene «Zielgruppe» überhaupt so, das heisst als mehr oder weniger einheitliche Generation? Die beiden Stiftungen terz und spirit.ch wollten es wissen und haben deshalb jene gefragt, die darauf als einzige kompetent antworten können, nämlich interessierte und engagierte Menschen ab fünfzig. Frei nach dem Motto: Wir reden nicht über ältere Menschen, sondern mit ihnen. Mit wachen Augen und offenen Ohren Über 500 Menschen zwischen 45 und 92 Jahren sind dem Aufruf gefolgt und haben an der Online-Umfrage «Generation 50plus: Wo drückt der Schuh?» teilgenommen. Das ergibt ein zuverlässiges und stimmiges Meinungsbild jener reifen Menschen, die mit wachen Augen und offenen Ohren am Zeitgeschehen teilnehmen.

■ Erfahrene Menschen qualifizieren sich für vieles - es liegt an den anderen, diese Potenziale zu nutzen.

Diese Menschen empfinden sich keineswegs als einheitliche Generation, bloss weil sie ein bestimmtes Jahrgangs-Spektrum teilen. Den Begriff «Generation 50plus» halten sie deshalb für reichlich sinnlos und empfehlen, ihn möglichst bald zu entsorgen. Erst wer älter als 65 ist kann mit Begriffen wie «65plus», «Senioren» oder «Pensionierte» etwas anfangen. Die jüngeren Älteren dagegen werden davon abgeschreckt. Und auch die modischen Marketing-Erfindungen wie «Best Agers» oder «Generation Gold» finden kein Gehör. Nur mit zwei Bezeichnungen können sich die meisten Menschen über 50 wirklich identifizieren, nämlich «reife Menschen» und «erfahrene Menschen». Dass die beiden Stiftungen terz und spirit.ch in den vergangenen Monaten die BezeichterzService-Center   ✆  0800 123 333

nungen «reife» und «erfahrene» Menschen zunehmend forciert haben, erfährt hiermit eine Bestätigung. Die beiden Bezeichnungen erreichen als einzige einen Durchschnittswert von mindestens sieben auf der Zehnerskala und damit jenen Mindestwert, den die terzStiftung für die Vergabe ihres Labels voraussetzt. «Erfahrene Menschen» und «reife Menschen» schneiden nicht zuletzt deswegen am besten ab, weil sich damit alle «Teil-Generationen» (Altersgruppen) gleichermassen identifizieren können. Starke Unterschiede zwischen den Altersgruppen gibt es bei den folgenden «Kandidaten»: Für «60plus» gilt dasselbe wie für «50plus»: Wirklich alte Menschen können sich damit nicht identifizieren. Für «65plus» gilt naturgemäss, dass Menschen unter 65 damit


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nichts anfangen können. Immerhin gilt auch: Wenn es überhaupt so etwas wie eine Gruppe erfahrener Menschen gibt, die sich wegen ihres Alters als mehr oder weniger homogen empfinden, dann sind es die über 65-Jährigen. Denselben Effekt finden wir bei «Pensionierte», «Seniorinnen/Senioren» und «ältere Menschen»: Ab 65 findet man diese Begriffe passend, wer noch nicht so alt ist, fühlt sich dadurch gar nicht angesprochen. Einen Sonderfall bildet «Menschen im besten Alter»: Passt gleichmässig zu allen Altersgruppen, nur leider auf eher bescheidenem Niveau.

angesprochen werden. Die Zielgruppe reagiert allergisch auf Gettoisierung. Zu Recht, weil sie in sich sehr heterogen ist und ihr Verhalten näher bei jüngeren Leuten liegt als bei den Senioren der 80er- und 90er-Jahre. Entscheidender als das physische Alter ist das ‹gefühlte Alter›, die Lebenssituation, der Lebensstil und die Lebenshaltung.»

Alt sind die anderen Dass das Verhalten von Menschen über 50 nah bei jüngeren Leuten liegt und dass das gefühlte Alter entscheidend ist, zeigt auch die Einschätzung von Ursula Klein: «Alle wollen alt werden, aber niemand will alt sein. Unter diesem Gedanken könnte man die vorherrschende Situation im Schweizer JournaÜberholtes Bild Mit der jüngsten Eigenstudie haben wir nicht lismus beschreiben. ‹Alt› sind die anderen nur interessierte und engagierte Menschen Kolleginnen und Kollegen aus der Sicht der ab 50 direkt angesprochen. Wir waren auch meisten Kommentatoren in Schweizer Medineugierig darauf, wie die Resultate von Kom- en, die fast zu 100 Prozent männlich und munikationsexperten fachlich eingeordnet (weit) über 60 Jahre alt sind und mehrheitlich individuell für sich lobwerden. Auf Anfrage byieren (‹Ich bin fit wie ein von Jürgen KupferFehlende Wertschätzung reduziert Turnschuh und werde wie schmid, Redaktion die Lebensqualität empfindlich Larry King bis 100 moderieterzMagazin, haben ren›). Es erklärt sich von selsich dazu geäussert: Dominique von Matt, Geschäftsführer der ber, dass diese Schreiber die ‹Wirklichkeit› führenden Kommunikationsagentur Jung der älteren Generation nur sehr bedingt wivon Matt/Limmat in Zürich, sowie Ursula derspiegeln, da sie ja ‹forever young› sein Klein, Verlegerin des Klein Reports – des Me- wollen.» diendienstes der Schweizer Kommunikationsbranche – und ehemalige Chefredaktorin Selbstbild der Generationen Die Generation 50plus gibt es nach den bisder «Werbewoche». Gegenüber dem terzMagazin betont Domi- herigen Erkenntnissen also nicht – höchnique von Matt, dass das Bild des «passiven stens die Generationen 50plus in der MehrRentners» definitiv überholt ist: «Dass nur zahl. Nichtsdestotrotz könnte es sein, dass gerade ein Sechstel aller Befragten den Be- all diese Generationen ab 50 ein gemeingriff ‹50plus› für sinnvoll hält, deutet auf ei- sames Selbst-Bild ihrer «Generation» teilen. nen zentralen Punkt in der Kommunikation Die Befragten sehen sich und ihre Altersgefür Senioren hin. Sie wollen nicht als solche nossen ziemlich klar und eindeutig:

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Sie haben hohe Qualitätsansprüche. Sie sind flexibler und anpassungsfähiger als früher. Sie neigen nicht zu übertriebener Unzufriedenheit.

Ihre hohen Qualitätsansprüche und ihre Flexibilität qualifizieren Menschen ab 50 für vieles – jedenfalls in den Augen der Betroffenen selbst. Der dunkle Fleck im Selbst-Bild erfahrener Menschen ist nach dieser Studie rasch ausgemacht: Es geht um fehlende Wertschätzung. Das deckt sich mit den Befunden anderer Befragungen, ob eigener (Anlageberatung für reifere Jahrgänge, Reife Politik) oder fremder. Ein weitverbreitetes Gefühl fehlender Wertschätzung reduziert die Lebensqualität erfahrener Menschen empfindlich. Auch wenn sie sich ihrer sonstigen privilegierten Situation durchaus bewusst sind. Der vollständige Studienbericht kann bei terz kostenlos bestellt werden, z. B. per E-Mail: terzstiftung@terzstiftung.ch

Aus terzScouts werden terzExperten Aufgrund dieser Umfrageergebnisse prüfte die terzStiftung, ob die terzScouts weiterhin als solche angesprochen werden möchten oder eher als terzExperten. Während «Scout» für die Rolle als Pfadfinder steht, bringt «Experte» das Erfahrungswissen aus langjähriger Konsumentensicht zum Ausdruck. Mit klarer Mehrheit ist der Entscheid zugunsten von terzExperten ausgefallen (69 %). 18 % stimmten für terzScouts, 12 % waren unentschlossen Damit reagiert terz unmittelbar auf die Ergebnisse der jüngsten Eigenstudie.


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Ein wachsames Auge für Diskriminierung  muss vor allem fünf Felder beobachten Autoren: Dr. Andreas Giger und Dr. Thomas Meyer, Redaktion terzMagazin | Grafik: zVg

Ausgeprägt optimistisch sehen die mehr als 500 Teilnehmenden an unserer Online-Umfrage «Wo drückt der Schuh?» die persönliche Zukunft. Überraschenderweise haben die besonders engagierten und an Neuen Medien interessierten Menschen nur selten den Eindruck, diskriminiert zu sein. Werden Menschen ab fünfzig wegen ihres höheren Alters anders behandelt als jüngere? Einmal mehr haben terz und die Partnerstiftung spirit.ch die Betroffenen direkt gefragt, ob sie so etwas wie eine Sonderbehandlung wegen ihres Alters erlebten. Und weil wir uns in der neutralen und ausgewogenen Schweiz befinden, haben wir dabei nicht nur an die mit Recht viel beklagte Altersdiskriminierung, also an negative Sonderbehandlung, gedacht, sondern auch die Möglichkeit einer positiven Sonderbehandlung in Betracht gezogen. Von einer durchgehenden negativen Altersdiskriminierung kann bei den Teilnehmenden an unserer Online-Umfrage keine Rede sein. Erfahrene Menschen erleben überraschend oft sogar eine positive Sonderbehandlung, etwa in Ehrenämtern oder bei Ärzten und in Spitälern. Dennoch gibt es Hinweise auf Diskriminierungen, und jeder einzelne Vorfall ist unserer festen Überzeugung nach einer zu viel. Felder mit Gefährdung Fünf für negative Sonderbehandlungen besonders gefährdete Bereiche wurden ausge-

macht, nämlich Beruf, Medien, Autofahren, Banken/Versicherungen sowie Politik. Hier wird es weiterhin ein wachsames Auge brauchen. Klarer Spitzenreiter sind die Krankenkassenprämien, gefolgt von der Krankenund Unfallversicherung, der Beratung durch die Banken und der Hypothekenvergabe durch Banken. Als Interessenvertreter der erfahrenen Generationen ist terz auf diesen Feldern seit Gründung der Stiftung tätig. Die Eigenstudie über Regionalbanken brachte zutage, dass deren Anlageberatung zu wenig auf die Bedürfnisse erfahrener Kunden eingeht. Wegen der teilweise grundsätzlichen Benachteiligung älterer Versicherter haben wir in der Frühlingsausgabe von «terz» einen Beitrag des Gerontologen und terzGönners Heinz Ernst veröffentlicht, der klare Worte gegen die von mehreren Krankenkassen geplanten einseitigen Prämienerhöhungen findet. Sonderbehandlung beim Verkauf des eigenen Hauses musste eine 80 Jahre alte Gönnerin hinnehmen, deren Handlungsfä higkeit grundlos bezweifelt wurde und die beim Grundbuchamt erst eine ärztliche Bescheinigung vorlegen musste, dass sie nicht an Demenz leide. Über diese kränkende Sonderbehandlung haben wir im Dezember 2010 berichtet. In den Medien sind noch viel zu oft unangemessene Altersbilder verbreitet. Und unsere Studie ist nicht die erste, die über ein einseitig negatives Altersbild in den Medien berichtet. Da die Bilder in den Köpfen der Menschen von den Medien wesentlich mitgeprägt werden, erscheint eine Veränderung der Bilder von erfahrenen und reifen Menschen in den Medien besonders dringlich. Wenn beim Stichwort «Rentner» immer nur der Krückstock, der Rollstuhl oder der TrepterzService-Center   ✆  0800 123 333

Optimismus 10 = ausgesprochen heiter / 10 9 8

7.7 7.7

7.6 7

7

7.3

6 5 4 3 2 1

Zukunftsaussichten für eigenes, persönliches Leben

■  total

■  bis 55

■   56 b

■ Die Befragten blicken mit mehr Optimismus in die pe

penlift zur Illustration von Artikeln dienen, dann muss die terzStiftung schon ihrem Gründungszweck nach aktiv werden: Ein angemessen positives Altersbild muss hinter sämtlichen Ansätzen stehen, die Zukunft der Schweiz gemeinsam zu gestalten. Betagte sind häufiger betroffen Beispiele für Altersdiskriminierung bei der Vormundschaftsbehörde, bei der Anmeldung zu einem Kurs und bei der Suche nach einem Platz in einer Altersinstitution hat «terz» im Februar 2011 beschrieben. Hier ist deutlich geworden, dass Erfahrungswissen oft viel zu wenig geschätzt wird: Statt die pensionierte Bewerberin für den Kurs als Museums-Füh-


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(Zukunftsaussichten) 1 = rabenschwarz

fährdet als jede andere Gruppe. An besonders gefährlichen Stellen in der Nähe von Wohnanlagen für reifere Personen untersuchen deshalb terzExperten in Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation Fussverkehr Schweiz, welche Möglichkeiten es gibt, die Gefahrenstellen zu entschärfen.

trachtet, sondern zusammenfassend nach «Altersdiskriminierung» fragt, ist der Anteil der Betroffenen entscheidend höher. In diese Richtung gehen auch die Überlegungen des Sozialwissenschaftlers Benjamin Moser, der an einer grossen Studie der FHS St. Gallen über Altersdiskriminierung mitgewirkt und der freundlicherweise unsere Umfrageergebnisse durchgesehen hat.

Alterslimiten sind nicht hinnehmbar Wir haben unsere Pflicht als Interessen5.8 5.8 5.6 vertreter wahrgenommen, indem wir über Viel mehr Optimisten 5.3 5.2 bestehende oder geplante diskriminierende Wenn wir etwas über das Selbst-BewusstRegelungen für ältere Autofahrer/-innen be- sein reifer Menschen erfahren wollen, sollten richtet haben. Sogar eine Petition haben wir wir auch wissen, wie sie ihre eigenen Zuvor anderthalb Jahren bei den eidgenös- kunftsaussichten und jene für die Welt beursischen Räten eingereicht. Willkürliche Al- teilen, wie optimistisch sie also sind. In eigeterslimiten, die sich auf keine zuverlässigen ner Sache ist der Optimismus ausgeprägt, Zahlen in einer geprüften Statistik stützen, weniger hingegen, wenn es um die Welt als sind nicht hinnehmbar. Das betrifft auch die Ganzes geht. Das sieht man auch bei der Zukunftsaussichten für obligatorische Kontrolluntersuchung nach Zahl der Nennungen von Gründen für perdie Welt um Sie herum dem 70. Geburtstag. Das kalendarische Alter sönlichen bzw. allgemeinen Pessimismus 6 bis 65 ■  66 bis 75 ■  76 plus ist nicht ausschlaggebend für die Fahr- bzw. Optimismus. Auf der persönlichen Ebe kompetenz und aktuelle Fahrtüchtigkeit. Die ne nennen 55 Prozent einen Grund für Pesjeweilige Fitness von Einzelnen spielt die simismus, hingegen 74 Prozent einen Grund ie persönliche als in die allgemeine Zukunft. ausschlaggebende Rolle. für Optimismus. Auf der rerin wohlwollend zu prüfen, wurde ihre An- Es gibt Spitzen-Renn«Welt-Ebene» finden 74 meldung zurückgewiesen, weil sie «zu alt» fahrer im PensionierProzent einen Grund für Das kalendarische Alter sei. Wenn immer noch Unternehmen die er- ten-Alter (wie etwa die Pessimismus, dagegen ist nicht ausschlaggebend fahrensten Mitarbeitenden jenseits der 50 deutsche Rallye-Legende «nur» 68 Prozent einen von Lehrgängen zur beruflichen Fortbildung Walter Röhrl), und auch Grund für Optimismus. ausschliessen, handeln sie ebenso kurzsich- 80-Jährige können noch gute Autofahrer Am optimistischsten sind jeweils die beiden tig und diskriminierend. sein. Mit unserer Kampagne «Sicher mobil im «mittleren Altersgruppen», also Menschen Wenn wir aber an die Behandlung mancher Alter» und den Begleitaktionen zur Mobilität zwischen 56 und 75. Insgesamt blicken die Betagten in einigen Heimen denken, wo sie, setzen wir dieses Engagement fort. befragten erfahrenen Menschen also keinesohne gefragt zu werden, von einem Zimmer Uns ist durchaus bewusst, dass bei Online- wegs griesgrämig und ängstlich in die Zuin ein anderes verlegt werden, wo auch in Umfragen Personen mit körperlichen kunft, sondern offen und optimistisch. Das anderen Fällen über ihren Kopf hinweg über Einschränkungen und Hochbetagte (noch) passt zum Bild einer durchaus selbstbesie verfügt wird: Ist das dann nicht Altersdis- unterrepräsentiert sind. Gerade sie sind aber wussten Generation 50plus, die, wie sich kriminierung? häufiger Opfer von Altersdiskriminierung. jetzt herausgestellt hat, in Wahrheit aus Als Fussgänger sind die älteren Teilnehmen- Wenn man weiterhin nicht die einzelnen mehreren Generationen und vor allem aus den am Strassenverkehr stärker unfallge- Formen von Diskriminierung gesondert be- sehr unterschiedlichen Menschen besteht.

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Durch eigenverantwortliches Handeln  die Verkehrssicherheit erhöhen  Autor: Jürgen Kupferschmid, Redaktion terzMagazin  |  Foto: TCS Verkehrssicherheit

Die Verkehrssicherheit soll durch eigenverantwortliches und verantwortungsbewusstes Handeln aller Verkehrsteilnehmer erhöht werden. Dafür setzt sich die terzStiftung ein, indem sie ihre «Blib fit»-Kampagne fortführt und mit Unterstützung überzeugter Partner ausweitet. «Blib fit» – dieser Appell steht für die terzStiftung und ihre Partner im Zentrum, wenn es darum geht, selbstbestimmt und eigenverantwortlich am Strassenverkehr teilzunehmen. Als Interessenvertreter für erfahrene Menschen vertritt terz den Standpunkt, dass für die Fahrerlaubnis genügend gute Gesundheit, aktuelle Fitness, geistige Mobilität und praktische Fahrkompetenz ausschlaggebend sind. Dies gilt für Lenkerinnen und Lenker aller Generationen – nicht nur für über 70-Jährige. Davon überzeugt, hat die terzStiftung die Kampagne «Sicher mobil im Alter» konzipiert und für die Umsetzung kompetente Partner gewinnen können. Sie verfolgt das Ziel, die Verkehrssicherheit durch eigenverantwortliches und verantwortungsbewusstes Handeln aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Dank des Entscheids des Fonds für Verkehrssicherheit kann dieses Projekt bis Ende 2012 verwirklicht werden: «Wir setzen primär auf Eigenverantwortung.

Mobil bleiben – mit Sicherheit. Interviews rund um die Mobilität. ■ Die neue Broschüre von TCS Verkehrssicherheit gibt unter anderem wertvolle Sicherheitshinweise.

Mit der Realisierung dieses Projekts der terzStiftung erhoffen wir uns, dass sich möglichst viele Seniorinnen und Senioren inspirieren lassen, neue Möglichkeiten der Mobilisierung in Betracht zu ziehen. Eigenverantwortung wahrnehmen ist immer besser als Gesetzen und Vorschriften gegenüberzustehen», erklärt dazu Dieter Lüthi, Geschäftsführer des Fonds für Verkehrssicherheit. Im Internet trainieren Im Zentrum der Mobilitätskampagne steht eine Internet-Plattform, auf der ab Oktober 2012 fünf relevante Verkehrssituationen trainiert werden können:

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die visuelle Orientierung und Konzentrationsfähigkeit, ■ die visuelle Auffassungsgabe und das Kurzzeitgedächtnis, ■ die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, ■ die visuelle Merkfähigkeit, räumliches Gedächtnis und Kurzzeitgedächtnis, ■ die reaktive Belastbarkeit. Diese Übungen werden in Kooperation mit Plejaden, Partner der terzStiftung, entwickelt. Zusätzlich werden dort auch weiterführende Informationen aufgeschaltet, um dem Nutzer einen redaktionellen Mehrwert zu bieten. Im Fokus stehen z. B. bereits erfolgreich ■


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kommunizierte Inhalte aus der «Blib fit»Kampagne sowie die neue Broschüre «Mobil bleiben – mit Sicherheit. Interviews rund um die Mobilität», die TCS Verkehrssicherheit in Zusammenarbeit mit terz und weiteren Partnern verwirklicht hat. Insbesondere die Sicherheitstipps werden aufgeschaltet – mit der Möglichkeit, die Broschüre online zu bestellen. TCS Verkehrssicherheit ist Partner der terzKampagne «Sicher mobil im Alter». Kampagnenziele Möglichst viele erfahrene Menschen sollen diese neue Internet-Plattform nutzen – an den Übungen teilnehmen, sich im redaktionellen Teil informieren und die Möglichkeiten zum weiterführenden Austausch nutzen. Darüber hinaus soll diese Kampagne zu einem angemessen positiven Bild von erfahrenen Verkehrsteilnehmern in der Öffentlichkeit beitragen – nach dem Grundsatz «Mobil bleiben, selbstbestimmt und eigenverantwortlich handeln». Dies entspricht auch dem Stiftungszweck der terzStiftung. In diesem Zusammenhang wird auch ein Zusatznutzen für terz und alle beteiligten Partner angestrebt, indem all ihre Kompetenzen zum Thema Verkehrssicherheit eine positive Wirkung entfalten und ihre Angebote genutzt werden. Im Zentrum stehen vier Begleitaktionen, die die Hauptzielgruppe, nämlich erfahrene Menschen, direkt ansprechen: 1. Studie «Mobilität und Lebensqualität» In Kooperation mit der Stiftung spirit.ch hat terz eine breit angelegte Studie zum Thema

Mobilität und Lebensqualität lanciert. Wie hängen Lebensqualität und Mobilität wirklich zusammen? Wie trägt Mobilität zur Lebensqualität bei – und wie behindert sie diese? Unter www.terzstiftung.ch finden sich dazu weitere Informationen sowie der Link zum Fragebogen. Jede Stimme zählt – bitte nehmen Sie an dieser Befragung teil, und Sie können beim buchstäblich bewegenden Thema Mobilität mitreden!

Dienstag, 2. Oktober 2012, in Gossau SG ein weiterer «Blib fit»-Aktionstag statt – u. a. in Kooperation mit Pro Senectute und der Stadt Gossau.

4. Begleitprojekt «Blib fit und mobil» Mit persönlicher Fitness und Gesundheit beschäftigt sich auch das Projekt «Blib fit und mobil», das terz mit Unterstützung von Gesundheitsförderung Schweiz und unter der Leitung von Sylvia Gattiker (BA Prävention 2. Fahrberatung sponsern und Gesundheitsmanagement) verwirklicht. terz sponsert in der Deutschschweiz und Hierbei testen u. a. terzExperten ihre eigene im Tessin insgesamt 120 Fahrberatungen Leistungsentwicklung im Verlauf einer mit je CHF 80.–. Wer ganz unabhängig von dreimonatigen Trainingsphase. Dadurch soll der obligatorischen ärztlichen Kontroll- der Nutzen medizinisch und physiotherauntersuchung auch seine praktische Fahr- peutisch sichtbar gemacht werden, den Bekompetenz objektiv einschätzen möchte, wegungsübungen in jedem Alter haben. kann eine vergünstigte Fahrberatung für Auch hier ist es besonders wichtig, erfahrene CHF 70.– (statt CHF 150.–) in Anspruch Menschen einzubeziehen. Insgesamt nehnehmen. Bitte nutzen Sie dieses Angebot, men 80 Personen an 6 Standorten in der nehmen Sie Ihre EigenDeutschschweiz daran verantwortung wahr und teil (Berlingen, Chur, Beim buchstäblich bewegenden leisten Sie damit einen Basel, Zürich, Gossau ZH Thema Mobilität mitreden Beitrag für Ihre persönund Zufikon). liche Mobilität und FahrWir danken Gesundkompetenz. Anfragen sind direkt an die heitsförderung Schweiz für ihre UnterstütterzStiftung zu richten. Fahrlehrer vom zung dieses Projekts: «Besonders überzeugt Schweizerischen Fahrberater Verein SFV haben uns der Ansatz, die Zielgruppe direkt haben sich bereit erklärt, an dieser Aktion einzubeziehen, sowie das Ziel, Mobilitätsteilzunehmen. Der Verband arbeitet mit terz kompetenz zu vermitteln. Die terzStiftung im Rahmen der Kampagne zusammen. stärkt mit ‹Blib fit und mobil› die Förderung von Autonomie und umfassender Gesundheit 3. «Blib fit»-Aktionstag und damit die Lebensqualität der älteren GeGetragen von den positiven Erfahrungen mit neration», schreibt Reto Jent, Leiter Kommuder «Blib fit»-Kampagne 2010 findet am nikation von Gesundheitsförderung Schweiz.

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«Blib fit» terzService-Center   ✆  0800 123 333


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Tipps und Hinweise  für den Konsumentenschutz Prävention und Gesundheit

Service-Center Unsere Angebote für Ihre Bedürfnisse. Gerne beraten wir Sie am Telefon unter & 0800 123 333 (Anruf kostenlos).

Konsumentenschutz Wegen der vielen positiven Rückmeldungen zu den Beiträgen an dieser Stelle in der vergangenen «terz»-Ausgabe übernehmen wir auch diesmal aus Überzeugung Positionen der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS).

Steigenden Gesundheitskosten begegnen Die Umfrage der terzStiftung «Wo drückt der Schuh?» hat gezeigt, dass Krankenkassenprämien und Krankenversicherung zu den Feldern gehören, auf denen sich die Teilnehmenden im Durchschnittsalter von 67 Jahren am stärksten diskriminiert fühlen. Der terzGönnner und Gerontologe Heinz Ernst hat in seinem Standpunkt zu höheren Krankenkassenprämien für Ältere in der vorangegangenen Ausgabe des terzMagazins «Höhere Krankenkassenprämien für Ältere: Solidarität durch Entsolidarisierung?» von einer diskriminierenden Strafprämie gesprochen. Krankenkassenprämien belasten das Budget vieler Haushalte stark, auch und gerade vieler Rentner/-innen-Haushalte. Darum engagiert sich die Stiftung für Konsumentenschutz in der Beratung zu Krankenkassenprämien und möglichen Einsparungen. Und zwar sind Einsparungen in diesem Bereich durch individuelle Anpassungen der Versicherungspolicen möglich. Das heisst u. a., nur wirklich notwendige Zusatzversicherungen abschliessen, die Franchise den Gesundheitskosten anpassen oder mit dem Abschluss einer HMO- (health maintenance organization) oder Hausarztversicherung eine kostengünstige Lösung wählen.

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Leben und Wohnen

Schutz vor veränderten Lebensmitteln Eine nachhaltige Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung, gesunde und vertrauenswürdige Lebensmittel sowie eine verständliche und offene Information der Konsumentinnen und Konsumenten: Die Bereiche Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung umfassen sehr viele und breit gefächerte Themen. Das Angebot an Lebensmitteln ist überbordend, für die Konsumentinnen und Konsumenten wird es immer schwieriger, sich darüber zu informieren, ohne geradezu ein Studium der Lebensmittelchemie zu absolvieren, und sich gesund zu ernähren - wie die terzGönner Rose und Alfred Steiner im vorangegangenen terzMagazin (S. 15) auch feststellten. Welchen Mehrwert bietet ein Label? Bei Bio-Labels für Lebensmittel erfüllen nach einer Untersuchung der SKS nur die Knospe von BioSuisse und Demeter die strengsten Anforderungen. Muss Kalbfleisch tatsächlich weiss bis rosa sein? Hier spielt das Alter des Tiers eine grosse Rolle: Sobald es eisenhaltiges Raufutter frisst, wird das Fleisch weniger hell und eher rötlich. Ist der Käse auf der Pizza tatsächlich Mozzarella oder bloss ein günstiges Imitat? Und wie steht es mit GVO-Lebensmitteln (also solchen von gentechnisch veränderten Organismen) in der Schweiz? Auf alle diese Fragen findet man Auskunft auf den Webseiten der SKS: www.konsumentenschutz.ch


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Lösungen und Gewinner:

Finanzen und Recht

Schutz vor aggressiver Telefonwerbung Telefonwerbung – auch Telemarketing genannt – erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten Aufschwung. Unternehmen – oder Callcenter im Auftrag der Unternehmen – rufen zu Hause an, um einem alles Mögliche zu verkaufen: Krankenversicherungen, Telefonabos, Kosmetika, Weine etc. Dabei werden die Angerufenen nicht selten zum Vertragsabschluss gedrängt. Insbesondere ältere Personen fühlen sich häufig überrumpelt. Noch dreister: Auch wenn die Angerufenen keine Vertragszustimmung geben («ich schaue es mir an, schicken Sie mir die Unterlagen»), schicken die Unternehmen bereits einen fixfertigen Vertrag. Das heutige Obligationenrecht (OR) schützt nach Überzeugung der Stiftung für Konsumentenschutz die Konsumentinnen und Konsumenten nicht ausreichend vor «aggressiver» Telefonwerbung. Die terzStiftung schliesst sich der Forderung der SKS nach einem siebentägigen Widerrufsrecht an: Alle Angerufenen können binnen sieben Tagen vom Vertrag zurücktreten, also auch eine Bestellung rückgängig machen – ohne dass für sie irgendwelche Gebühren anfallen. Nur der Anbieter ist an sein Angebot gebunden und kann es nicht willkürlich abwandeln.

Mobilität und Aktivität

Handykosten im Griff Ein Leben ohne Handy und Internet ist heute kaum mehr vorstellbar. Deshalb machen die Telekom-Kosten meist einen festen Bestandteil des Haushaltsbudgets aus. Doch der Fortschritt hat eine Kehrseite: Im Wirrwarr der Angebote haben die Konsumentinnen und Konsumenten kaum den Durchblick. Hohe Preise und mangelnde Transparenz charakterisieren den Markt. Kostenfallen lauern allerorts. Der Miniratgeber der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) «Handykosten im Griff» gibt hier Orientierung. Die Behandlung durch TelekommunikationsDienstleister ist eines der Felder, auf denen sich die Teilnehmenden an der Umfrage von terz «Wo drückt der Schuh?» wegen ihres Alters benachteiligt fühlten. Um die Ungleichbehandlung der Generationen zu vermeiden und bessere Transparenz zu schaffen, können die Telekom-Unternehmen mit den erfahrenen Benutzern reden, anstatt über sie: Die terzStiftung hat ein Instrument für den Dialog zwischen Unternehmen und Benutzern geschaffen – die Resonanzgruppen. Mittels dieser Gruppen können sie permanent im Gespräch mit erfahrenen Konsument/-innen sein und Neuentwicklungen oder Broschüren rechtzeitig testen. Wer die Fertigkeiten der terzExperten einsetzen möchte, wende sich telefonisch oder per E-Mail an uns: terzstiftung@terzstiftung.ch terzService-Center   ✆  0800 123 333

Wir gratulieren den Gewinnerinnen, die das Lösungswort für das Kreuzworträtsel in der Ausgabe Nr. 1 | Frühling 2012 gefunden haben. Jeweils eine PC-CD zum Gedächtnistraining «memofit Kopf.Training 2» haben gewonnen und waren mit der Veröffentlichung einverstanden: Marianne Eichenberger, Münchenstein, Maja Weissmüller, Zürich, Hannelore Biedermann, Uitikon, Ursula Weissert, St. Gallen, und Beatrix Zeller, Nidau. Wir bedanken uns für die vielen Zuschriften zum Kreuzworträtsel. Auflösung des Kreuzworträtsels aus «terz» Nr. 1 | Frühling 2012:

Impressum «terz» erscheint vier Mal jährlich. Nächste Ausgabe Nr. 3 | September 2012 (Herbst) «terz» ist das Gönnermagazin der terzStiftung. Es erscheint im 5. Jahrgang. Das terzMagazin geht an alle Gönnerinnen und Gönner der terzStiftung sowie an die Stiftungspartner. Im Gönner-Jahresbeitrag ist das Jahresabonnement des terzMagazins im Wert von CHF 18.– enthalten. Herausgeberin, Redaktionsadresse, Anzeigen: terzStiftung, Seestrasse 112, CH-8267 Berlingen, Tel. + 41 (0)52 723 37 00, Fax +41 (0)52 723 37 01 www.terzstiftung.ch, terzstiftung@terzstiftung.ch Redaktion terzMagazin: Jürgen Kupferschmid (Leiter terzMagazin), Dr. Thomas Meyer (Leiter Wissenschaft), Dr. Andreas Giger (Sozialwissenschaftler) redaktion@terzmagazin.ch Layout, Gestaltung, Druck und Versand: Ziegler Druck- und Verlags-AG, Postfach 778, CH-8401 Winterthur Druckauflage: 8000 Expl. Copyrights und Fotos: Nachdruck nur mit Quellenangabe. Titelbild: Dr. Andreas Giger, aufgenommen bei einer Schulung von terzExperten.


10 | Finanzen und Recht

Die Anlage des Pensionskassengeldes gibt gegenwärtig viele Rätsel auf Autor: Roman Mäder, Zentrum für Pensionsplanung | Foto: iStockphoto

In jedem Einzelfall und für jede

Angebote mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten gibt.

persönliche Situation müssen alle, die demnächst in Pension gehen, am besten mit sachkundigen Beratern abwägen, welche wirtschaftlichen und steuerlichen Gründe jeweils für und gegen Kapitalbezug oder Rente sprechen. Rente oder Kapitalbezug? – Das ist eine der wichtigsten Fragen, die im Hinblick auf die Pensionierung geklärt werden muss. Dabei gilt es, mehrere Aspekte zu beachten. Steuerliche und finanzielle Belange sollten nicht den alleinigen Ausschlag für oder gegen den Kapitalbezug geben. Kein allgemeingültiges Rezept Um es gleich vorwegzunehmen: Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf die Frage «Rente oder Kapitalbezug?». Jede Situation muss unter Berücksichtigung der Wünsche und Vorstellungen des künftigen Rentners individuell betrachtet werden. Da ist zunächst einmal die Sicherheit. Wer die Rente wählt, muss sich nicht um die Kapitalanlage kümmern. Die monatliche Zahlung ist im Voraus bekannt. Die Rente gelangt lebenslang zur Auszahlung und trägt zusammen mit der AHV sehr wesentlich zur Budget- und Einkommenssicherheit bei. «Ruhig schlafen» ist so aus finanzieller Sicht garantiert. Nach dem Tod des Rentenbezügers erhält der hinterbleibende Partner bis zu seinem Ableben eine Rente von noch 60 Prozent der bisherigen Leistung. Viele Vorsorgeregle-

■ Wer eine sichere und auskömmliche Rente bezieht, kann sich sorgenfrei Hobbys widmen.

mente gewähren heutzutage die Partnerrente auch den Konkubinatspaaren. Freiheit und Flexibilität Der Vorteil des Kapitalbezugs liegt darin, dass der Versicherte frei und flexibel über das angesparte Guthaben verfügen kann. Wer weiss, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hat, der entscheidet sich mit Vorteil für den Kapitalbezug. Ein (Teil-)Kapitalbezug kann auch sinnvoll sein, wenn beide Partner in den Genuss von Pensionskassenleistungen gelangen. Der Umfang des möglichen Kapitalbezugs richtet sich nach dem Reglement der Pensionskasse. Gesetzlich ist beim BVG-Obligatorium eine Quote von 25 Prozent vorgeschrieben. Die aktuellen Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten mit den rekordtiefen Zinsen, den Staatsverschuldungen, der EuroKrise und den höchst volatilen Börsen geben hinsichtlich der Anlage des Pensionskassengeldes jedoch einige Rätsel auf. Der Kauf einer privaten Rente ist in den wenigsten Fällen empfehlenswert. Allenfalls könnte ein Teil des verfügbaren Kapitals in einen Auszahlungsplan mit garantierten Leistungen investiert werden, wofür es verschiedene terzService-Center

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Steuern Natürlich können auch die steuerlichen Auswirkungen den Variantenentscheid beeinflussen. Während der Kapitalbezug eine einmalige Einkommenssteuer nach sich zieht, die getrennt vom übrigen Einkommen berechnet wird, sind die Renten zu 100 Prozent einkommenssteuerpflichtig. Das kann in gewissen Konstellationen dazu führen, dass wegen des Wegfalls der Abzüge für die Berufsauslagen und die Säule 3a das steuerbare Einkommen höher ist als während der Erwerbszeit. Solch unerwünschten Effekten kann man mit rechtzeitiger Planung entgegenwirken. Zustand der Pensionskasse Schliesslich ist beim Abwägen, ob und, wenn ja, wie viel Kapital einmalig bezogen werden soll, auch der Zustand der Pensionskasse in die Überlegungen einzubeziehen. Die Unterschiede zeigen sich nicht nur im Deckungsgrad, sondern auch bei der Höhe des Umwandlungssatzes und in der Zusammensetzung des Versichertenbestandes. So lässt sich abschätzen, ob bei eventuellen Sanierungsmassnahmen auch Rentenkürzungen zu befürchten sind. Die Berücksichtigung aller Einflussfaktoren führt zur gewünschten Antwort auf die Frage «Rente oder Kapital?», und zwar in Form einer massgeschneiderten Lösung. Dafür lohnt es sich, die Beratung eines versierten Spezialisten in Anspruch zu nehmen, der die stetig komplexeren Entwicklungen einschätzen und sich auf fundierte Erfahrungen abstützen kann. Informationen: zfp@generali.ch


terzStiftung  |  11

Ausgewählte terzExperten-Tests ww

Certificat für die

Wohnen

terzExperten steht im Dialog

Annahof Aegeri

Dialog

Einrichtung

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Umfrage

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Gesundheit

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Wiederholte Fitness-Tests

Positiver Effekt durch Krafttraining bestätigt

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Wo drückt der Schuh?

terzStiftung und

Wohnen

Online-Umfrage zur

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Online-Fragebogen

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Begriff 50plus nicht angesprochen

Studie in Kooperation mit der

Universität

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HSG: Welche Dienstleistungen

St. Gallen

Pre-Test mit 20

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terzExperten

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Online-Fragebogen

fühlen sich durch die

parallel Befragung der

spirit.ch

grossen Schweizer Parteien

Generalsekretariate der

Reifere Generationen

nur unzureichend vertreten

wichtigsten Parteien

terzService-Center   ✆  0800 123 333


12  |  terzStiftung

Eigenstudien

Kurzbeschreibungen

Branche

Testart

Finanzen und

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Label oder Certificat

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Gemeinnütziger

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Aktive Beobachtung

Laufendes Projekt mit dem

tionen in mehreren Städten terzExperten beantworten

Automobil-Club

Online-Fragebogen

Hinweise und Anregungen

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Bedürfnissen reifer

fertige TCS-Broschüre

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Die Zur Rose Retail AG hat

Gesundheit

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hat Dailymed den Alltag

die neue Art der Medi-

vereinfacht und geholfen,

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Zeit zu sparen und die

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Sicherheit zu erhöhen

Versandapotheke

Produkttest

Bei allen Teilnehmenden

vorkommissionierten Arzneimitteln zu testen Leben und

Umfrage und Informations-

Wohnen

kampagne zum künftigen

Seniorenresidenz

Papier-Umfrage

Wünsche und Wohnbedürfnisse ermittelt

Leben und Wohnen nach der Pensionierung in Gossau SG Finanzen und

Schulung von Schalterange-

Recht

stellten der PostFinance durch

Bank

Rollenspiele

Laufendes Projekt

Grossverteiler

Mystery Shopping

Das neue Ladenkonzept

terzExperten Mobilität und

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stösst auf grosse Akzeptanz

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Telekommunikation

Mystery Shopping

Verbesserungspotenzial bei

haben 35 terzExperten an 6

der Beratungsqualität

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ermittelt

schweiz und der Romandie Shops getestet Im Auftrag von Swisscom

Telekommunikation

Mystery Shopping

Verbesserungspotenzial bei

haben seh- und hörbehinderte

der Einrichtung

sowie in der Mobilität einge-

ausgemacht

schränkte terzExperten 3 unterschiedlich konzipierte Verkaufsstellen getestet

terzService-Center   ✆  0800 123 333


terzStiftung  |  13

Leistungsverzeichnis Leistungen der Partner, die terz als Generaldienstleister für die Gönner/-innen in den vier lebenswichtigen Bereichen vermittelt Prävention und Gesundheit Produkt Dienstleistung Im Jahresgönnerbeitrag der terzStiftung enthaltene Leistungen

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14 | terzStiftung

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Keine altersbedingte Diskriminierung im Strassenverkehr

Führerausweis: Wir beraten Gönnerinnen und Gönner rund um die Führerausweisproblematik. terzStiftung Reduzierte Preise für die Jahres-Mitgliedschaft im club sixtysix. Neue terzGönner erhalten von Pro Senectute Thurgau einen Gutschein im Wert von CHF 10.–, einlösbar bei einem Kursbesuch im 2. Semester 2012. Alle Gönner können ausserdem an interessanten, geführten Veranstaltungen teilnehmen und von Vergünstigungen bei Thurgauer Firmen profitieren. Pro Senectute Thurgau terzMitglieder können vergünstigt Kombimitglieder bei der dreisprachigen, • Einzelpersonen CHF 70.– statt CHF interaktiven Internetplattform seniorweb sein. 110.–, Paare im selben Haushalt CHF 105.– statt CHF 195.– Geistige Mobilität: Zur Förderung der geistigen Mobilität bieten wir un- • CHF 42.– gespart seren Gönnern 3 wechselnde Übungen des Gedächtnistrainings «memofit®» im Wert von CHF 42.– an. Abrufbar unter: www.terzstiftung.ch Plejaden Die Gönner erhalten zudem 30 % Ermässigung auf ausgewählte Plejaden- • 30% Ermässigung Produkte im Internetshop (www.memofit.net). Plejaden Vorträge: 10 % Rabatt auf den Preis der Vortragszyklen der Senioren- • CHF 20.– bzw. CHF 30.– (Paar) pro akademie Berlingen Vortragszyklus

Neues Programm der Seniorenakademie Berlingen Geistige Anstrengung und permanente Weiterbildung sind der terzStiftung ebenso wie der Seniorenakademie Berlingen ein besonderes Anliegen. Wir sind überzeugt, dass die Seniorenakademie einen nicht geringen Beitrag zur geistigen Regsamkeit der Hörer/-innen leistet. Darum empfehlen wir aus Überzeugung einen Besuch der Seniorenakademie Berlingen. Das aktuelle Programm für Herbst 2012 finden Sie auf den Webseiten der terzStiftung unter «Kooperationspartner/Seniorenakademie». Auf alle Zyklen der Seniorenakademie Berlingen erhalten Gönner/-innen 10 % Rabatt auf die gesenkten Preise. Seniorenakademie Berlingen

Stand: Juni 2012, Änderungen vorbehalten terzService-Center

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terzStiftung | 15

Wie der «Erfolgsgedanke» Freude schenkt und zu neuem Denken anregen soll Autor: Simon Oehler, Gönner der terzStiftung I Foto: zVg

Positives Denken ist eine Grundvoraussetzung, um im Sinne von terz fit zu bleiben. Unser Gönner Simon Oehler beschreibt den Weg zu einer positiven Grundeinstellung und wie er damit viele weitere Personen begeistern will. «Wir Menschen können uns selbst positiv beeinflussen. Denke an ein positives Erlebnis zurück, und du wirst dich gleich besser fühlen.» Was bedeuten diese Zeilen? Welche Gefühle lösen sie beim Lesen aus? Entsteht vor dem inneren Auge ein Bild oder ein Film – oder auch gar nichts? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen mich schon einige Zeit. Können wir uns selbst durch Gedankenkraft positiv beeinflussen, wenn wir zum Beispiel die Augen schliessen und an ein besonders schönes Erlebnis zurückdenken? Ich glaube JA, weil der «Erfolgsgedanke» wie ein Lichtschalter wirkt. Man klickt ihn an, und der Raum erhellt sich blitzschnell. Aufgrund dieser Erkenntnisse habe ich meine Geistesblitze im Verlauf der vergangenen sechs Jahre zu Papier gebracht. Und so war der «Erfolgsgedanke» geboren. Was motiviert mich? Die Motivation kommt von einem Motiv – von einer Absicht. Meine Absicht ist schlicht formuliert: Ich möchte in mein eigenes Leben und in das vieler weiterer Personen mehr Einfachheit, mehr Leichtigkeit und mehr Licht bringen. Wieso muss das Leben kompliziert und schwer zu tragen sein oder

so viele dunkle Momente beinhalten? Diese gehören selbstverständlich zum Leben dazu, doch wie lange müssen sie andauern? Können wir diese Momente abkürzen oder in eine andere Richtung lenken? Ist es auch möglich, das Leben auf die leichte Schulter zu nehmen, mit hüpfenden Schritten die Herausforderungen anzugehen und mit einem Augenzwinkern über sich selbst zu lachen? Ich glaube JA, darum habe ich auch die Idee gehabt, den «Erfolgsgedanken» in eine ansprechende Kärtchen-Form zu brin-

■ Simon Oehler freut sich, wenn der Funke des «Erfolgsgedankens» überspringt.

gen und so auf einfache Art und Weise Freude und ein Stück Glück zu verbreiten. Für mich selbst, für andere terzGönner und viele weitere Menschen. Denk-Bewegungen auslösen Ich ziehe mir jede Woche eine neue Karte und nutze sie als «Erfolgsgedanken der Woche». Ausserdem verschenke ich diese Kärtchen auch sehr gerne als kleines Dankeschön bei meinen täglichen Begegnungen im privaten und geschäftlichen Bereich. Manchmal als Einzelkarte und manchmal als Kartenset. Genau, es gibt ein Kartenset mit jeweils 12 Karten. Zusätzlich lege ich jeweils 3 Karten als Geschenk dazu. Diese 3 Karten dienen dazu, weiterverschenkt zu terzService-Center

0800 123 333

werden und somit eine neue Denk-Bewegung auszulösen. Das Miteinander fördern Das Denken darf nicht stehen bleiben, es muss aufgefrischt und in neue Richtungen gelenkt werden, wir sollten stets neue Impulse schaffen, so wie dies die terzStiftung mit ihrem engagierten Team tut. Wir müssen es hinbekommen, dass wir das Miteinander fördern, so wie es die terzStiftung mit der Verbindung der Generationen vorlebt, und dasselbe Zeichen möchte auch der Erfolgsgedanke setzen. Das Gegeneinander haben wir schon vielerorts ausprobiert. Dies endet doch oft in geistigem Kraftverlust oder kann sogar gesundheitliche Beschwerden mit sich bringen. Wollen wir das? Wohl kaum. Also setzen wir unsere tägliche Energie ein, um Brücken zu bauen für ein verantwortungsvolles und selbstbestimmtes Miteinander. Sei es in der Familie, in der Nachbarschaft, im beruflichen Bereich, in der Politik, in den Religionen. Denn durch das Miteinander wird das Leben für viele einfacher, leichter und mit mehr hellen Momenten geprägt sein. Schlussendlich ist es das, was wir alle wollen. Durch die sehr geschätzte Kooperation mit der terzStiftung erhalten terzGönner und terzExperten den «Erfolgsgedanken» zu Sonderkonditionen. Man kann den «Erfolgsgedanken» für sich selbst, zum Schenken und für die Personen in seinem Umfeld nutzen. Ein Set mit 12 plus 3 geschenkten Karten kostet statt CHF 17.30 pro Set nur CHF 13.70 pro Set, exklusive Versandkosten. Zu bestellen über: fan@erfolgsgedanke.ch oder im Internet unter: www.erfolgsgedanke.ch (hier sieht man die Kärtchen in Farbe).


16  |  terzStiftung

Kurhaus Annahof Aegeri gestaltet seine  Zukunft im Dialog mit den terzExperten Autor: Jürgen Kupferschmid, Redaktion terzMagazin  |  Foto: Barbara Wenk, terzExpertin

Für den regelmässigen Austausch mit der terzResonanzgruppe hat der Annahof Aegeri das terzCertificat erhalten. Im Dialog mit 15 terzExperten wurden die Pläne für ein neues Haus für Kur, Rehabilitation und Ferienaufenthalt wertschätzend diskutiert. Als erstes Kurhaus der Schweiz tritt der Annahof Aegeri in den regelmässigen Dialog mit terzExperten. Hierfür hat terz diesem Betrieb im Mai das erste terzCertificat in dieser Branche verliehen. Walter Wenk, Leiter terzExperten, fasst die Eindrücke zusammen, die er an diesem Tag gewonnen hat: «15 terzExperten waren von Direktor Martin Lohr zu einer Besichtigung, zu einem feinen Mittagessen sowie zu einer schönen Schiffsrundfahrt auf dem Aegerisee eingeladen. Der Annahof plant ein grosses Neubauprojekt. Dazu waren die Meinungen und Ideen der terzExperten der terzResonanzgruppe gefragt. Eine schöne Wertschätzung für uns und ein Mehrwert für kommende Gäste. In diesem Umfeld durfte ich im Namen des Stiftungsrates der terzStiftung das terzCertificat feierlich überreichen.» Gleichermassen hoch geschätzt wurde dieser Anlass von terzExperten, wie z. B. Matthias Meier: Zukunft gestalten «Auch ich war begeistert von diesem Tag. Neben den gesellschaftlichen Annehmlichkeiten war es eine grossartige Gelegenheit, hinter die Kulissen eines Betriebes aus dem Gesundheitswesen zu blicken. Das Gebotene

■ Martin Lohr, Direktor des Kurhauses Annahof, nimmt von Walter Wenk, Leiter terzExperten, das terzCertificat entgegen. Dass ihr Erfahrungswissen genutzt wird, schätzen die terzExperten hoch.

hat meine ohnehin schon hohen Erwartungen noch übertroffen. Herzlichen Dank dafür, dass ich als terzExperte die Chance bekomme, so hochstehende Veranstaltungen zu besuchen, um so einen Beitrag für die Gestaltung der Zukunft leisten zu können.» Potenziale besser nutzen Rückmeldungen wie diese zeigen einmal mehr, dass ihre hohen Qualitätsansprüche und ihr Erfahrungswissen Menschen ab 50 für vieles qualifizieren. Wie in der Studie «Generation 50plus: Wo drückt der Schuh?» zum Ausdruck kommt, liegt es nun an den anderen, diese Potenziale künftig besser zu nutzen. Indem der Annahof Aegeri im Dialog mit den terzExperten steht, übernimmt er eine führende Rolle in seiner Branche. «Mit einer umfassenden Qualität, einer austerzService-Center   ✆  0800 123 333

gesprochenen Dienstleistungsmentalität und mit einer herzlichen Gastgeberrolle wollen wir die Gäste verwöhnen und begleiten. Damit dies gelingt, sind wir seit November 2011 mit den terzExperten und der terzStiftung im Dialog. Direkt und floskellos reflektieren wir dadurch unser tägliches Handeln – für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Gäste im Annahof», erklärte Direktor Martin Lohr anlässlich der Verleihung des terzCertificats. Der Annahof Aegeri ist ein Kurhaus für Rehabilitation, Kur- und Ferienaufenthalt mit Blick auf den Aegerisee, die Berge und das Unterägeri. Nachdem der Betrieb vor der Schliessung stand, sorgte eine Neuausrichtung für eine tragfähige Zukunftsperspektive. Nun wird ein Neubau geplant, der mit einer umfassenden Erweiterung des Angebots einhergeht.


Prävention und Gesundheit | 17

Die Gesundheit fördern mit der terzApp Autor: Dr. Fredrik Gundelsweiler, Dozent für interaktive Medien an der HTW Chur | Foto: zVg

Die Applikation für das I-Phone, die gegenwärtig an der Hochschule Chur mit terz zusammen entwickelt wird, hilft bei der Planung von Ernährung und Aktivitäten. Beides dient der Gesunderhaltung. Die terzStiftung hat sich zum Ziel gesetzt, eine dynamische und aktive Lebensweise zu fördern. Es gibt viele Möglichkeiten, unsere Gesundheit im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel harmonisch, nachhaltig und kommunikativ zu fördern. Immer mehr kommen dabei auch I-Phone-Applikationen zum Einsatz, um die hohen Werte «Gesundheit» und «Aktivität» erfolgreich über alle Generationen hinweg zu unterstützen. In Kooperation mit der terzStiftung arbeiten Wissenschaftler der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur (HTW Chur) daran, eine einfache und benutzerfreundliche I-Phone-Applikation zu erstellen. Sie soll in erster Linie dazu beitragen, eine gesunde Ernährung und körperliche Aktivität zu fördern und so zu mehr Lebensqualität beitragen. Mit den Möglichkeiten des I-Phone zur Kommunikation, heisst es, könne man die eigenen Fortschritte mit Angehörigen, Freunden und Bekannten teilen. Projektantrag geplant Das Projekt «terz I-Phone-Applikation» startete Mitte des Jahres 2011. Mitarbeitende von terz trafen sich mit einem Mediziner und dem Dozenten für interaktive Medien an der HTW Chur und entwickelten die Idee für das Projekt. Zunächst ermittelten dabei Studierende der HTW Chur unter Anleitung ihres Dozenten die grundlegenden Anforderungen

sowie erste Entwürfe. Im Rahmen eines Projektantrags der HTW Chur zusammen mit der terzStiftung ist die Realisierung der I-PhoneApplikation geplant. Was die terzApp leistet Für den aktuellen Prototyp wurden Bedienoberfläche und Navigation für vier Bereiche konzipiert. Dazu gehören eine Maske zur Eingabe der persönlichen Daten, ein individualisierter Ernährungsplan, ein Aktivitätenplan und der Bereich zu Neuigkeiten. ■ Durch die Eingabe der persönlichen Daten wird es möglich, jeweils einen individuellen, auf die Person zugeschnittenen Ernährungsund Trainingsplan automatisch zu erzeugen. ■ Der Trainingsplan zeigt sinnvolle körperliche Aktivitäten auf, während der Ernährungsplan eine ausgewogene Ernährung empfiehlt. ■ Je nach Einhaltung der vorgesehenen Aktivitäten und der Ernährung sollen sich die Pläne zukünftig automatisch anpassen. Dazu fragt die Applikation hin und wieder aktuelle Aktivitäten und die Ernährung ab. ■ Mittels automatischer Nachrichten können sich Benutzer so über den aktuellen Stand und anstehende Aktivitäten informieren. Für sozial vernetzte Benutzer soll es schliesslich die Möglichkeit geben, den persönlichen Status mit anderen z. B. über Facebook zu teilen. Während die Forscher die Anforderungen an die I-Phone-Applikation ermitteln, sie konzipieren und programmieren, bewegen sie sich im Rahmen eines modernen Entwicklungsansatzes. Die Anforderungen an aktuelle IPhone-Applikationen sind hoch, da sich zeigt, dass diese nur erfolgreich sind, wenn die Benutzer sie auch voll akzeptieren. Deshalb wird bei der Entwicklung ein besonderes Augenmerk auf die BenutzerfreundterzService-Center

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lichkeit (Usability) und auf die Erfahrung des Benutzers mit der Software (User Experience) gelegt. Bei der Gestaltung der Bedienoberfläche haben sich einige Standards durchge-

setzt, die auch wegen der Bestimmungen von Apple eingehalten werden müssen. Die Bedienoberfläche muss beispielsweise der Logik von etablierten Navigationsstrukturen und Bildschirmaufteilungen folgen. Weiterhin unterstützen kontrastreiche Farben und die Verwendung von angemessen grossen Navigationselementen eine einfache Bedienung. Benutzerfreundliche Applikationen müssen zudem eine zielgruppengerechte, verständliche Sprache verwenden. Zu viele technische Begriffe können für Anwender sehr verwirrend sein. Die Benutzerfreundlichkeit der terz I-Phone-Applikation wird durch Benutzertests mittels terzExperten sichergestellt, die zur Entwicklung gehören. Zu gesundem Verhalten anregen Durch die Entwicklung dieser Applikation soll die Gesundheit generationenübergreifend gefördert werden. Die Personalisierung erlaubt die Anpassung der Pläne an die individuellen Anforderungen der Benutzer/-innen und die Überwachung der eigenen gesundheitlichen Entwicklung. Das Ziel ist es, viele Menschen für angemessene körperliche Aktivität und bewusste Ernährung zu motivieren.


18  |  Leben und Wohnen 

Ein generationenfreundliches Haus, das  sich seinen Bewohnern flexibel anpasst Autor: Jürgen Kupferschmid, Redaktion terzMagazin  |  Foto: Inka Reiter Fotodesign

Aus Überzeugung setzt sich die terzStiftung für generationenfreundliches Wohnen ein. Ein barrierefrei und energieeffizient geplanter Neubau mit Pioniercharakter zeigt nun anschaulich auf, welchen Nutzen dieses innovative Konzept für Bewohner in jedem Alter haben kann. Eine nachhaltige Entwicklung für alle Generationen entspricht einem grossen Bedürfnis von immer mehr Menschen. Sie soll ihren heutigen Anforderungen entsprechen, ohne künftige Generationen in ihren Möglichkeiten einzuschränken und zu gefährden. Im Bundesland Baden-Württemberg hat die Konstanzer Architektin Cornelia Lurz im Auftrag des Autors einen Neubau verwirklicht, der Nachhaltigkeit und architektonische Qualität in Einklang bringt. Der schlichte Riegel ist ein Blickfang an zentraler Lage – insbesondere durch die moderne Architektursprache und durch die hochwertigen Fassadenplatten. Er steht beispielhaft dafür, wie wir in Mitteleuropa den Herausforderungen des Klimawandels, der Ressourcenverknappung und der gesellschaftlichen Veränderung mit innovativen Lösungen begegnen können. «Man sollte schon heute darauf achten, dass ein Gebäude und der Wohnraum flexibel nutzbar sind. Nicht die Bewohner sollen sich dem Wohnraum anpassen, sondern der Wohnraum sollte sich den Bewohnern anpassen», betont die Architektin aus Überzeugung.

■ Mit Neubauten wie diesem können wir dem demographischen Wandel innovativ begegnen.

Mit Blick auf die Barrierefreiheit von Gebäuden weist sie darauf hin, dass aus praktischen und ästhetischen Lösungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität Wohnkomfort für alle entsteht: «Wo sich z. B. ein Rollstuhl ohne Hindernisse bewegen lässt, gestaltet sich auch für eine Mutter mit Kinderwagen der Alltag leichter. Was Älteren nützt, schadet Jüngeren ja nicht, sondern führt zu Benutzerfreundlichkeit für alle Generationen», erläutert die 38-Jährige. Wohnkomfort für alle Generationen Dies trifft auch für die beiden flexibel nutzbaren Mietwohnungen zu, die während einer nur 6-monatigen Bauzeit in der Stadt Mühlheim an der Donau entstanden sind: Neben Singles, jungen Paaren oder Familien terzService-Center   ✆  0800 123 333

mit Kindern können dort auch Menschen mit motorischen und visuellen Einschränkungen ihren Bedürfnissen entsprechend leben und von hoher Wohnqualität profitieren: Alle Räume sind barrierefrei zugänglich, die Wohnung im Erdgeschoss ist rollstuhlgerecht. Auch Balkon und Terrasse sind schwellenlos und somit barrierefrei vom offenen Wohn-/Essbereich zugänglich. «Die Innenräume sind mit Schiebetüren ausgestattet», erläutert Cornelia Lurz. «Diese haben eine auch für Rollstühle geeignete Durchgangsbreite und sind insbesondere für Menschen mit Gehhilfen sehr einfach zu öffnen und zu schliessen.» Indem Schiebetüren nur den Platz zur Seite benötigen, wird kein wertvoller Stellraum verschwendet, und das Zimmer kann bis in


Leben und Wohnen | 19

Den Mut haben, Dinge zu verändern

tigen Zeit: Energieeffizienz, Energiesparen sowie Einsatz erneuerbarer Energien. Das in Massivbauweise errichtete Gebäude wurde an der Aussenhülle hervorragend gedämmt, was den Wärmeverlust erheblich reduziert. Teil des innovativen Konzepts ist auch eine Wärmepumpen-Heizung, welche natürliche Ressourcen als Wärmequelle nutzt. Durch den Einsatz einer Wärmepumpe kommt das Haus ohne Schornstein aus, KaLangfristig und zielgerichtet geplant Grosszügige, bodengleiche, dreifach ver- minkehren und Abgaskontrolle entfallen glaste Fenster aus Holz garantieren licht- komplett. Auch auf Öltank, Gasanschluss durchflutete Räume den ganzen Tag über. oder einen Lagerraum für Holzpellets konnte Ein Aufzugschacht ist bereits vorgese- deshalb vollständig verzichtet werden. Die hen, sodass bei Bedarf ein Lift eingebaut Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt werden kann. Eine langfristige und zielge- Strom, der sowohl in das Netz eingespeist, richtete Planung wie diese vermeidet einen als auch für den Betrieb der Wärmepumpe kurzfristigen und kostspieligen Umbau. genutzt werden kann. So ist eine weitgehenDazu sagt Cornelia Lurz: «Sehr gut ist es, de Unabhängigkeit von Energielieferanten gleich beim Neubau zu berücksichtigen, gewährleistet. dass man vielleicht irgendwann einmal ei- Werden sowohl Energiefragen als auch Barnen Aufzug nachrüsten könnte. Der Archi- rierefreiheit bei der Planung von Um- und Neubauten möglichst tekt sollte eine Fläche dafrühzeitig berücksichtigt, für bereithalten, die sich Nachhaltig heisst langfristig und können dadurch die Vorebenfalls flexibel nutzen flexibel planen teile einer nachhaltigen lässt – zum Beispiel als Entwicklung für alle GeAbstellraum oder zusätzliches WC. Ausserdem ist es sinnvoll, wenn nerationen voll genutzt werden. Dies entich gleich an rutschfeste Bodenbeläge denke spricht auch dem Standpunkt von terz, wooder an eine gute Ausleuchtung, die ich spä- nach Leben und Wohnen bei umsichtiger ter bei Bedarf noch nachrüsten kann.» In dem und frühzeitiger Planung wesentlich ervon ihr verwirklichten Neubau konnten all leichtert werden können. «Gefragt sind gediese Kriterien konsequent realisiert werden. nerationenfreundliche und flexible Wohnformen», betont René Künzli, Präsident der terzStiftung. Aus seiner langjährigen ErfahUnabhängig von Energielieferanten Darüber hinaus hat die Architektin ein zu- rung, die er auch im Dialog mit reifen Menkunftsorientiertes Gesamtkonzept für den schen erworben hat, gibt er in nebenstehensparsamen und verantwortungsbewussten dem Beitrag Tipps für das selbständige Umgang mit Energie erstellt und erfolgreich Wohnen in den eigenen vier Wänden. umgesetzt. Die sorgfältig durchdachten Lösungen entsprechen den Themen der heu- Weitere Informationen: www.cornelialurz.de die kleinste Ecke genutzt werden. Alle Türen sind raumhoch und wirken deshalb insgesamt sehr schlank. Alle Bedienelemente wie Lichtschalter sowie Tür- und Fenstergriffe sind einfach zu erreichen. Da sie sich optisch kontrastreich vom Hintergrund abheben, sind sie auch für Menschen mit einer Sehschwäche leicht aufzufinden.

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Das selbständige Wohnen in den eigenen vier Wänden ist für reife Menschen das zentrale Anliegen. Das zeigt sich eindrücklich in ihrem Ausgabeverhalten: Ausgaben für das Wohnen sind mit Abstand die höchsten. Doch häufig sind die Investitionen nicht genügend zielgerichtet. Je mehr sich Menschen in den eigenen vier Wänden aufhalten, desto grösser ist der Wunsch nach Wohnkomfort, Barrierefreiheit und benutzerfreundlichen Einrichtungen. Vielen von uns erscheint es aber zu lange selbstverständlich, dass wir wohnen, wie wir wohnen. Warum sollten wir uns Gedanken darüber machen? Wir leben ja seit Jahrzehnten am gleichen Ort. Diese und ähnliche Sätze habe ich in den 45 Jahren meiner Berufstätigkeit vor allem von Älteren gehört. Aus Überzeugung setze ich mich für generationenfreundliche Wohnformen ein, die auch den Bedürfnissen von reifen Menschen entsprechen. Viele der heutigen Häuser und Wohnungen sind nicht vorbereitet auf ihre zunehmend älter werdenden Bewohnerinnen und Bewohner. Was heisst es aus meiner Sicht, die Wohnung generationenfreundlich auf den dritten Lebensabschnitt vorzubereiten? Sich rechtzeitig damit beschäftigen und beginnen. Das Bad zuerst. Am besten eine bodengleiche Dusche einbauen. Dies ist der beste Schutz vor Stürzen. Ausreichend Licht – vor dem Haus und bei der Haustüre. Stolperfallen beseitigen. Eine elektrische Steuerung der Rollläden und ein Zentralschalter für alle Elektrogeräte. Ich wünsche Ihnen hohe Wohnqualität und den Mut, wenn nötig, Dinge zu verändern. Ihr René Künzli Präsident der terzStiftung Schweiz


20  |  Mobilität und Aktivität

Die geistige Mobilität trainieren «Was rastet, das rostet» gilt in besonderem Masse für das Gehirn. Literaturstudium, Diskussionsrunden, spezielles Gehirnjogging und die Lösung von Kreuzworträtseln sind besonders geeignet, um die geistige Mobilität zu trainieren. Über den grossen Zuspruch für unser Kreuzworträtsel freuen wir uns deshalb ganz besonders. Bitte schicken Sie das Lösungswort an die terzStiftung – per E-Mail oder per Post. Unter allen richtigen Zuschriften verlosen wir 5 PC-CDs «memofit – Kopf.Training2» von Plejaden. Die CD enthält Übungen für Gehirn und Gedächtnis – aktiviert Konzentration und Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Wahrnehmung, Auffassungsgeschwindigkeit und Reaktion. Einsendeschluss ist am Dienstag, 28. August 2012. Teilnehmende erklären sich einverstanden, dass Name und Wohnort im Fall eines Gewinns veröffentlicht werden. Wir wünschen viel Spass und viel Glück! Lösungen sowie die Gewinner/-innen unseres letzten Kreuzworträtsels in der Ausgabe 1 | Frühling 2012 werden auf Seite 9 vorgestellt.

www.vitatertia.org

Individuelle Lebens- und Wohnqualität für den dritten Lebensabschnitt in Gossau

Tag der offenen Tür November 2012

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Leben und Wohnen | 21

Grosses Interesse an den Ergebnissen der Studie zum künftigen Leben und Wohnen Autor und Foto: Jürgen Kupferschmid, Redaktion terzMagazin

In einer breit angelegten Informationskampagne stellte terz in Gossau SG die Ergebnisse der Befragung vor und diskutierte sie öffentlich mit den Interessierten. In der vergangenen Ausgabe des terzMagazins haben wir ausführlich darüber berichtet, dass uns mehr als 780 Teilnehmer an Umfragen von terz ihre Vorstellungen vom Leben und Wohnen nach der Pensionierung mitgeteilt haben. Nach dem weit überdurchschnittlichen Rücklauf an ausgefüllten Fragebogen aus Gossau SG und Region war auch das Interesse an den Ergebnissen sehr gross: Mehr als 200 Besucher/-innen haben sich an insgesamt 8 Veranstaltungen bei VitaTertia die Ergebnisse im Detail erläutern lassen. Rund um diese Befragung wurden 12 Berichte in den regionalen Medien veröffentlicht (Gossauer Wochenzeitung GoZ, St. Galler Tagblatt, Gossauer Nachrichten). In zwei Fernsehbeiträgen wurde die Befragung ebenfalls zum Thema gemacht (tvo-news und fürstenlandTV).

Podiumsdiskussion mit 300 Besuchern Eine öffentliche Podiumsdiskussion rundete die breit angelegte Informationskampagne über die Ergebnisse ab. Sie stand ebenfalls unter dem Motto «Nicht über reife Menschen, sondern mit ihnen reden» – einem wesentlichen Grundsatz, dem sich die terzStiftung besonders verpflichtet fühlt. Mehr als 300 Besucherinnen und Besucher strömten in den Fürstenlandsaal. GoZ-Redaktionsleiter Herbert Bosshart diskutierte mit dem 92-jährigen pensionierten Zahnarzt Walter Dillier, der «Jungseniorin» Trudi Weibel, der Pflegefachfrau Schwester Sigberta Riedi, Stadtrat Paul Egger, Thomas Zünd von der Pro Senectute sowie René Künzli (Präsident der terzStiftung). Dr. Thomas Meyer, Leiter Wissenschaft der terzStiftung, fasste die Resultate zusammen – gegliedert nach den drei Themenblöcken Leben und Wohnen in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter, Leben und Wohnen in einer stationären Einrichtung sowie Wertekultur – welche Werte von erfahrenen Menschen besonders hoch geschätzt werden. Für die grosse Teilnahme und das Interesse dankt die terzStiftung herzlich. Getragen vom

■ Die Podiumsdiskussion stand unter dem Motto «Nicht über reife Menschen, sondern mit ihnen reden».

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Leitbild der Stadt Gossau konnte terz mit dieser Befragung ermitteln, nach welchen Wünschen und Wohnbedürfnissen erfahrene Menschen ihre Zukunft gestalten wollen. An einer Ausweitung dieser Studie auf weitere Städte und Regionen sind wir sehr interessiert. Für Auskünfte und Informationen steht Ihnen die terzStiftung gerne zur Verfügung – unter Tel. 0800 123 333 (Anruf kostenlos) oder per E-Mail: terzstiftung@terzstiftung.ch

terz und iHomeLab kooperieren Am 4. Juli besuchen Mitglieder der Gönnergemeinschaft exklusiv das iHomeLab der Hochschule Luzern. Es versteht sich als Schweizer Denkfabrik und Forschungslabor für Gebäudeintelligenz. Schlüsselthemen sind Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit. Besondere Aufmerksamkeit erhält das Thema «Wohnen in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter». In ihrer Funktion als Interessenvertreter für erfahrene Menschen beschäftigt sich damit auch die terzStiftung aus Überzeugung – u. a. in Form von Befragungen, wie sie vor Kurzem mit regionalem Schwerpunkt Gossau SG verwirklicht wurden. Als Netzwerk-Plattform mit nationaler und internationaler Ausstrahlung werden im iHomeLab die neuesten Forschungsprojekte präsentiert und diskutiert. Die terzStiftung und das iHomeLab werden künftig in Projekten partnerschaftlich zusammenarbeiten. In der nächsten Ausgabe des terzMagazins werden wir ausführlicher darüber berichten.


22  |  terzStiftung

Stiftungsrat Arthur Scherler ist nach  kurzer schwerer Krankheit gestorben Autor: Dr. Thomas Meyer, Redaktion terzMagazin  |  Foto: zVg

Arthur Scherler ist im 81. Lebensjahr am 20. Mai 2012 zu Hause in Arlesheim verstorben. Bis zuletzt hatte er seine Ämter als Präsident des Seniorenverbandes Nordwestschweiz SVNW und auch als Stiftungsrat der terzStiftung pflichtbewusst wahrgenommen.

Arlesheim war Arthur Scherler sein Präsident gewesen. Sein Ziel war es von Anfang an, eine Sozial- und Alterspolitik voranzubringen, die den Generationenkonflikt nicht weiter anheizte. Damit hat er die Entwicklung des Verbandes massgeblich geprägt. Es ist seiner Tatkraft und Begeisterungsfähigkeit zu verdanken, schreibt uns sein Vize-Präsident Kurt Engelbrecht, dass die Stimme des SVNW in den nationalen Seniorenvereinigungen wie dem SVS und auch auf Bundesebene gehört wurde. «Thury» Scherler war aber nicht nur Präsident des SVNW, er war zugleich Stiftungsrat

der ersten Stunde in der terzStiftung. In den vergangenen fast 5 Jahren gehörte er zu den treuesten Besuchern der Sitzungen und brachte stets seine Überzeugung zugunsten erfahrener Menschen ein. Dass «autonom», das Verbandsorgan des SVNW, zwischen September 2008 und Dezember 2009 neun Mal eingebunden in das terzMagazin erschien, war ein besonders deutliches Zeichen für die inhaltliche Nähe beider Institutionen, in denen Arthur Scherler ebenso nachdrücklich wie herzlich Funktionen ausübte. Das ganze Team von terz wird dem Stiftungsrat ein ehrendes Andenken bewahren. Inserat

Was wäre, wenn es ein neues Werk gäbe, das die Reformation nach bald 500 Jahren weiterführen würde?

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gewählten Pflichten im SVNW und bei terz nach.

B E S T E L L - C O U P O N

Im Lauf seines Berufslebens war der diplomierte Chemieingenieur ETH als Produktmanager bei verschiedenen Pharma-Unternehmen tätig gewesen, zuletzt bei der Ciba-Geigy AG. Sieben Jahre betätigte sich Arthur Scherler noch als freier Senior Consultant in der Textil-, Leder- und Papierherstellung. Dann erst widmete er sich mit ganzer Kraft der Verbandsarbeit zugunsten der erfahrenen Personen. Seit der Gründung des Seniorenverbandes Nordwestschweiz im November 1999 in

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Prävention und Gesundheit | 23

Tipps vom Fachmann für ergonomisch richtiges Arbeiten am Computer Autor: Patrick Baur, Geschäftsleiter «Me-First.ch – Ergonomie am Computer» | Foto: zVg

171 terzExperten haben sich an unserer Ergonomie-Umfrage beteiligt und beschrieben, wie sie am Computer arbeiten. Das Unternehmen «Me-First.ch» hat die Ergebnisse der Umfrage als Grundlage für Tipps genommen, die wir hier den Lesern von «terz» weitergeben. ■ Für die stundenlange Arbeit am PC empfiehlt

Eine Mehrheit der Befragten von 66 % gibt an, zwischen 0,5 und 3 Stunden täglich am Computer zu verbringen. Über Jahrtausende hat sich der Mensch und damit auch der menschliche Körper zu einem «Bewegungstier» entwickelt. So verwundert es wenig, dass die Muskeln weniger für statische Haltungsaufgaben als für Bewegung optimiert sind. Gerade das Bedienen von Maus und Tastatur und das andauernde Positionieren des Kopfes zwingt uns in eine «Zwangshaltung». Dabei werden die Muskeln nicht bewegt, sondern sie «halten». Im Falle unserer Arme sind das immerhin 4 bis 5 kg pro Arm. Da bei diesen Haltungsaufgaben innerhalb der Muskeln immer die gleichen Muskelfasern belastet werden, kommt es zur Überlastung, und das wiederum führt zu Verspannungen. Deshalb überrascht es nicht, dass an erster Stelle bei den Beschwerden in der Umfrage die Nackenverspannungen mit 13 % vor den Schulterverspannungen stehen. Tipp: Pausen Je länger der Muskel einer Überlastung ohne Pause ausgesetzt ist, desto schlechter. Machen Sie deshalb öfters sehr kurze Pausen am Computer und lockern Sie Schultern und

sich eine gesundheitsschonende Ausstattung.

Arme. Die Wirksamkeit dieser Mikropausen wird von diversen Studien belegt. Empfohlen wird: Alle 10 Minuten für einige Sekunden die Zwangshaltung verlassen und die Muskeln entlasten. Ergänzen Sie die Mikropausen durch grössere Pausen, denn vereinfacht lässt sich sagen: «Vier Mal eine halbe Stunde ist für den Körper wesentlich weniger belastend als 2 Stunden am Stück.» Tipp: Muskeln entlasten 4 bis 5 kg pro Arm sind auf Dauer schwer. Deshalb empfehlen Experten, für die Arbeit am Computer Maus und Tastatur ca. 20 cm von der vorderen Tischkante entfernt zu positionieren. So können diese 20 cm Platz der Tischplatte genutzt werden, um das Gewicht der Arme darauf abzugeben. Das Prinzip «Entlasten» gilt aber auch für den gesamten Oberkörper. Wer über Dauer ohne Rückenlehne arbeitet, endet oftmals in einem Rundrücken, was wiederum zu Verspannungen im Nackenbereich führt. Deshalb lieber mit dem Gesäss auf dem Stuhl ganz nach hinten sitzen und sich von der Rückenlehne stützen lassen. Damit die Wirbelsäule trotzdem – terzService-Center

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und das ist wichtig – Bewegung hat, haben gute Bürostühle eine stützende und doch bewegende Rückenlehne, die auf das Gewicht des Be-Sitzers einstellbar ist. Während im Büro oftmals die Arbeitsplätze fachmännisch für die Anwender eingestellt sind, ist das im Privaten eher selten der Fall. Wer viele Stunden am Computer sitzt, sollte sich trotzdem einige Minuten Zeit nehmen und den Computerplatz auf die ergonomischen Empfehlungen prüfen. Die wichtigsten Punkte dabei sind: Tischhöhe, Stuhleinstellungen und Monitorhöhe. Eine gute Checkliste bietet die Suva auf ihren Webseiten. Tipp: Gute Ausrüstung Im Vergleich mit den Kosten für Therapie und der Einbusse an Lebensqualität ist ein gut ausgerüsteter Computerplatz nichts Teures. Wir raten Personen, die länger an Notebooks sitzen, sich einen Notebookständer oder externen Monitor sowie eine zusätzliche Tastatur und Maus anzuschaffen, damit Sie auf Dauer nicht in gebückter Zwangshaltung arbeiten. Auch für DesktopComputernutzer (herkömmliche Computer) sind auf die eigene Handgrösse passende Mäuse und leichtgängige hochwertige Tastaturen zu empfehlen. Was kostet das? Einen externen Monitor kriegt man bereits für 150 Franken, einen guten Bürostuhl für 800, einen verstellbaren Tisch für 500, Maus und Tastatur ab 50 Franken. Tipp: Bei Beschwerden handeln Ignorieren Sie Symptome wie Verspannungen oder Schmerzen nicht. Lassen Sie sich ärztlich beraten. Oft hilft der rechtzeitige Gang zum Physiotherapeuten die Chronifizierung von Beschwerden verhindern.


24  |  terzStiftung

Pro Senectute Thurgau und terz  ergänzen sich partnerschaftlich Autorin: Ruth Mettler, Bereichsleitung Bildung / Pro Senectute Thurgau 

Seit dem 1. April 2012 ist Pro Senectute Thurgau Kooperationspartner der terzStiftung. Pro Senectute Thurgau, das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für ältere Menschen, hat in der terzStiftung einen zuverlässigen Partner gefunden, der sich für dieselbe Gruppe von Menschen stark macht. Diese Ansicht vertritt Geschäftsführerin Ursula Dünner-Sommer. In verschiedenen Tätigkeitsbereichen ergänzen sich beide Orga-

nisationen und können durch eine vertiefte Zusammenarbeit gegenseitig Synergien nutzen. In mehreren Projekten haben in den ver-

gangenen Jahren Pro Senectute Thurgau und terz bereits erfolgreich zusammengearbeitet. «Wir sind überzeugt, dass sowohl unsere Kundinnen und Kunden wie auch die Mitglieder der terzStiftung von der Partnerschaft profitieren werden», erklärt Ruth Mettler von Pro Senectute Thurgau. Zu den Gönnervorteilen zählen beispielsweise um CHF 11.– (Einzelmitglied) bzw. CHF 22.– (Paar) herabgesetzte Mitgliederbeiträge im club sixtysix.

Partner-Netzwerk von terz Die gemeinnützige terzStiftung finanziert sich ausschliesslich über Gönnerbeiträge, Spenden und Legate. Die zahlreichen Stiftungspartner leisten keine direkten Zahlungen. Sie vertreten dieselben Werte wie terz und bieten Gönner/-innen Spezial- und Exklusivangebote (siehe www.terzstiftung.ch/Gönnervorteile). Strategische Partner Folgende Unternehmen sind strategische Partner, die den Aufbau und die Entwicklung der terzStiftung besonders engagiert begleiten. Durch die Partnerschaft mit terz verfolgen sie langfristige Ziele. Mit unseren strategischen Partnern stehen wir in einem kontinuierlichen vertrauensvollen Dialog.

Prävention und Gesundheit Zur Rose | Medgate | Pro Care Innomed | Schweiz. Berufsorganisation für Trad. Chinesische Medizin (SBO-TCM) | santémed Gesundheitszentren

Finanzen und Recht GENERALI | SwissHelp66

Kooperationspartner

Leben und Wohnen Fleischmann | homegate.ch | senevita | seniorenzuhause.ch

Mobilität und Aktivität Swisscom | Plejaden

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Seniorenverband Nordwestschweiz (SVNW) | Hochschule Luzern – iHomeLab | Independent Living (Universität St. Gallen) | Wohnen Schweiz, Verband der Baugenossenschaften | pro audito schweiz | CompiSternli | Seniorenakademie Berlingen | Strenflex Verband (ISFHA) | Fussverkehr Schweiz | spirit.ch | Service Allergie Suisse

Medienpartner A. Vogel | seniorweb.ch | «Fitness Tribune»


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Kann ich mir nach meiner Pensionierung meine Hobbys noch leisten?

Ja, ganz einfach. Mit einer rechtzeitigen Pensionsplanung können Sie auch nach Ihrer Pensionierung unbesorgt Ihren Hobbys nachgehen. Damit der finanzielle Spielraum auch nach der Pensionierung gesichert ist, lohnt es sich, mit der Planung frühzeitig zu beginnen. Eine Beratung durch das Zentrum für Pensionsplanung bringt Ihnen viele Vorteile: s +ONTAKTMITAUSGEWIESENEN langjährig erfahrenen Spezialisten s 5MFASSENDE"ERATUNG s )NDIVIDUELLEUNDTRANSPARENTE!NALYSE s 6ERSTËNDLICHE FàR3IEUNVERBINDLICHE 5MSETZUNGSVORSCHLËGE Für Fragen und Beratungen: www.generali.ch/zfp oder Tel. Nr.: 0800 123 333

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